DAS MAGAZIN Nr. 13 | BADISCHES STAATSTHEATER KARLSRUHE

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13
UTE BAGGERÖHR SCHATTEN (EURYDIKE SAGT) SCHAUSPIEL
WEIHNACHTSGESCHENK
GESUCHT?
„ABO
JETZT!“
WEIHNACHTSGESCHENK-ABO 8 Vorstellungen ab 64 Euro
Das Kind und die Zauberdinge / Die Nachtigall OPER, La Bohème OPER, Ein Sommernachtstraum, Verrücktes Blut oder
Die Räuber SCHAUSPIEL, Giselle BALLETT, Fantasio OPER, Così fan tutte OPER, Der Widerspenstigen Zähmung BALLETT,
Ein Sommernachtstraum oder Die Räuber SCHAUSPIEL
SCHAUSPIELGESCHENK-ABO 6 Vorstellungen ab 48 Euro
Richtfest, Dylan, Schatten (Eurydike sagt), Die Räuber, Das Glasperlenspiel, Drei Schwestern
WILLKOMMEN
LIEBE THEATERFREUNDE,
INHALT
kaum hatte die Spielzeit begonnen, wurde mir eine Art Hausverbot erteilt. Ein runder Geburtstag veranlasste die Kollegen, mir ein außergewöhnliches Geschenk zu machen: einen
Theaterabend, der mir gewidmet war. Freunde und Weggefährten kamen, die BADISCHE STAATSKAPELLE spielte, das
Stuttgarter Ballett und meine eigene Compagnie überraschten
mich sogar mit eigens für den Abend kreierten Choreografien.
Ich war sprachlos und überwältigt von so vielen wunderbaren
Präsenten auf der Bühne und auch davon, dass Sie, verehrtes
Publikum, so zahlreich erschienen sind und mir Ihre Zeit geschenkt haben. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten und
Zuschauern von Herzen bedanken!
DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG
GETANZTER HUMOR
4
DAS INTERVIEW / GIFT
RÜHREN & MENTHOL-CREME
6
SCHATTEN (EURYDIKE SAGT)
DER WEIBLICHE BLICK
10
FUCKING ÅMÅL
THIS IS NOT A LOVE STORY 14
DAS DSCHUNGELBUCH
16
FANTASIO
ZWISCHEN DEN ZEITEN UND DARUM UNSTERBLICH
20
ENORM VIELSEITIG –
UNSERE STARS HINTER DER BÜHNE
24
3. SINFONIEKONZERT
DER KLANG DER LIEBE
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JAZZ & LITERATUR / JAZZ NIGHT 2 /
JAZZET, FROHLOCKET!
JAZZ ÜBERSCHREITET GRENZEN
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DAS PROGRAMM NOVEMBER – JANUAR
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Nun aber „darf“ ich meine Compagnie wieder bei der Arbeit begleiten und blicke voller Vorfreude auf unsere erste Premiere
in dieser Saison. Die wunderbare Ballettkomödie Der Widerspenstigen Zähmung steht ab dem 15.11. auf dem Programm.
Die Rolle der widerspenstigen Katharina war während meiner
Zugehörigkeit zum Stuttgarter Ballett Teil meines Repertoires,
und ich bin stolz und dankbar, Ihnen nun als Ballettdirektorin mit
meiner Compagnie diese Arbeit des Ausnahme-Choreografen
John Cranko hier im STAATSTHEATER präsentieren zu können.
Wir freuen uns darauf, Sie mit den Mitteln des Tanzes zum Lachen zu bringen!
Weitere außergewöhnliche Premieren erwarten Sie in unseren anderen Sparten, wie etwa Jacques Offenbachs Komische
Oper Fantasio, die 100 Jahre von den Spielplänen der Theater verschwunden war. Oder das als Deutsche Erstaufführung
in Karlsruhe zu erlebende Schatten (Eurydike sagt), das neue
Werk der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die den Mythos
von Orpheus und Eurydike erstmals aus Sicht der Frau erzählt
und dabei Rollen für fünf starke Schauspielerinnen geschaffen
hat. Es gilt Unbekanntes zu entdecken und Bekanntes neu zu
sehen!
Viele schöne Abende in Ihrem STAATSTHEATER wünscht Ihnen
IMPRESSUM
Ihre
Birgit Keil
Ballettdirektorin
GENERALINTENDANT
Peter
Spuhler
VERWALTUNGSDIREKTOR
Michael
Obermeier REDAKTION Dramaturgie, Kommunikation KONZEPTION DOUBLE
STANDARDS GESTALTUNG Danica Schlosser DRUCK medialogik GmbH TITEL
Ute Baggeröhr Schatten (Eurydike sagt) FOTOS Henry Fair (S. 35), Matthieu
Gauchet.(S. 39), Felix Grünschloß (Cover, S. 6–7, 8–9, 11, 12–13, 14–15, 16–17,
18–19, 24–33, 38, ), Hannes Kilian (S. 5), Jochen Klenk (S. 2–3,) Helga Krause (S. 4),
Thommy Mardo (S. 36), Falk von Traubenberg (U2, 46 unten) ILLUSTRATIONEN
Petra Weßbecher (S. 17), Nick White (S. 34/35), wildundleise.de (S. 40)
Programmänderungen vorbehalten, Stand 21.10.14
1
MYTHOS
RALF WEGNER, MICHEL BRANDT
2
SCHAUSPIEL
S
KREATIONEN VON REGINALDO OLIVEIRA,
TIM PLEGGE & JÖRG MANNES
URAUFFÜHRUNGEN
2., 26., 30.11., 23.1., 1.2, 3.3.
ZUM LETZTEN MAL
IN DIESER SPIELZEIT
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SCHAUSPIEL
DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG
GETANZTER HUMOR
JOHN CRANKOS CHOREOGRAFIERTER SPRACHWITZ
Ein Ballettabend, der ganz auf Humor basiert? Natürlich gibt
es das! Das komische Element ist balletthistorisch tief verwurzelt. Der Begriff „Comédie ballet“ wurde im 17. Jahrhundert
durch mit viel Tanz durchsetzte Komödien des Dichters JeanBaptiste Poquelin, genannt Molière, mit dem Komponisten
Jean-Baptiste Lully und dem Choreografen Pierre Beauchamp
geprägt. Ab dem 18. Jahrhundert wurde der Begriff wieder gebraucht, allerdings diente er jetzt der Benennung komischer
Handlungsballette. Der französische Choreograf Jean Dauberval, ein Schüler Jean-Georges Noverres, gilt als der eigentliche Begründer der Ballettkomödie. Er wollte das Pantomimische mit dem Tänzerischen vereinen, wodurch der Begriff
Ballettpantomime geprägt wurde, und schuf heitere „Ballets
d’action“ (Handlungsballette) mit wichtigen Pantomimepassagen. Exemplarisch dafür steht sein Ballett La Fille mal gardée,
das 2008/09 bei uns in der Choreografie von Frederick Ashton
Premiere hatte. Im 19. Jahrhundert gab es dann jedoch ver-
stärkt romantische Handlungsballette mit tragischem Ausgang wie Giselle oder Schwanensee im Repertoire.
Erst im 20. Jahrhundert konnte mit Der Widerspenstigen Zähmung wieder an die Tradition der Ballettkomödie angeknüpft
werden. Und dazu brauchte es einen ebenso bibliophilen wie
bewegungsfreudigen Shakespeare-Liebhaber: John Cranko,
eine der herausragenden Choreografenpersönlichkeiten des
20. Jahrhunderts, hat nicht nur die Gattung des Handlungsballetts revolutioniert, sondern mit Der Widerspenstigen Zähmung auch eine der wenigen Ballettkomödien geschaffen, die
sich im Repertoire behauptet haben. Der Ballettkritiker Klaus
Geitel schrieb: „Der Tanz hinterläßt humoristische Spuren. Das
hatte es bisher nur in den seltensten Fällen gegeben, und in
abendfüllenden Balletten schon gar nicht.“ Es scheint allerdings kein Wunder zu sein, dass ausgerechnet dieser Choreograf das vermeintlich Unmögliche geschaffen hat, schwärmen
doch alle, die mit ihm arbeiten durften, von seinem überquellenden Humor und der ansteckenden Lebensfreude, die er in
der täglichen Arbeit im Ballettsaal verbreitete.
Die Vorlage, Shakespeares The Taming of the Shrew, ist die
komödiantische Umkehrung der tragischen Liebesgeschichte von Romeo und Julia. „Die ganze Handlung dreht sich um
einen Mann und um eine Frau und um deren Beziehung zueinander. Drei Pas de deux. Zuerst ist sie die Stärkere, er ist
der Freier; im zweiten ist er der Stärkere, sie seine Frau; zum
Schluss kommen sie zu einer Balance und sind wirklich ineinander verliebt“, so knapp fasste John Cranko den Inhalt seines Ballettes zusammen. Bei dieser Stückbeschreibung handelt es sich jedoch um eine äußerst charmante Untertreibung
des großen Erneuerers.
BIRGIT KEIL &
VLADIMIR KLOS, 1970
4
BALLETT
Die Musik zu diesem Ballett stammt von dem Dirigenten KurtHeinz Stolze, der in Stuttgart Crankos engster musikalischer
Mitarbeiter war. Er verarbeitete Material aus dem umfangreichen Sonatenwerk des Neapolitaners Domenico Scarlatti zu
einer witzig-durchsichtigen Tanzpartitur. Sie atmet den Geist
des 18. Jahrhunderts und transportiert den komödiantischen
Gehalt des Stückes aufs Beste. Stolze selber sagte über seine
Komposition: „Nach Scarlatti“ sei hier in einem weiten Sinn
verstanden. Zuweilen werden Themen seiner Sonaten variiert,
dann wieder für Scarlatti typische formale Schemata aufgegriffen. Manchmal ging es auch lediglich um eine Anlehnung an das
Klangidiom des italienischen „Concerto grosso“ jener Zeit. In
jedem Fall gab seine farbig vielfältige, vitale Musik gerade für
eine solche Ballettkomödie die ideale Anregung.
Vielfältig und vital, diese beiden Begriffe charakterisieren
nicht nur die Musik, sondern auch die Choreografie. Ungemein
geistreich hat John Cranko das Bewegungsrepertoire des klassischen Balletts auf diese Komödie angewendet, den Sprachwitz der Dialoge Shakespeares in Schritte umgesetzt. Es ist
ein Werk voller Paraderollen: Kauzige, zärtliche, trampelfüßige,
kratzbürstige und virile Charaktere bevölkern die Bühne. Derbe
Späße, eine äußerliche Verkleidungs- und Verstellungsposse
und feiner Humor wechseln einander ab, ohne dass Cranko die
Mehrdeutigkeit der Charaktere der literarischen Vorlage aus
den Augen verloren hätte. Denn Shakespeares Taming of the
shrew ist nicht nur Romeo und Julia als Komödie, sondern auch
ein tiefenpsychologisches Wandlungsdrama. Die neuere Shakespeare-Forschung sieht in Der Widerspenstigen Zähmung auch
ein Gleichnis der Verwandlung, das Produkt von Shakespeares
Auseinandersetzung mit Ovids Metamorphosen. Das Stück bietet also für Tänzer sowohl technisch wie darstellerisch außerordentlich anspruchsvolle, aber auch dankbare Aufgaben, besonders in der für Richard Cragun kreierten männlichen Hauptpartie
des Petrucchio, die sich keinem der traditionellen Rollencharaktere zuordnen lässt.
Der große Tanzkritiker Horst Koegler schrieb in seiner Uraufführungskritik in der Stuttgarter Zeitung am 18.3.1969: „Crankos Widerspenstige, ganz und gar nicht knauserig-wählerisch,
sondern aus dem vollen der Truhe wuchernd, die das Welttheater an Tricks und Gags, an Possenkomik und körperlicher
Drastik bereithält, vielleicht nicht immer ganz fein, aber jedenfalls immer vital, und dabei nicht ohne Momente einer stillen,
nach innen lauschenden, geradezu zärtlichen Verhaltenheit
und Besinnlichkeit, ist fraglos das amüsanteste Theaterspektakel, das die westeuropäische Ballettszene gegenwärtig zu
bieten hat.“
JOHN CRANKO
schen Renaissancemode. Davon inspiriert, schuf sie detailverliebte, farbenfrohe Kostüme und Perücken sowie eine Bühne,
die sich in dem Tempo verwandeln kann, das der Spielwitz der
shakespeareschen Vorlage vorgibt. Für Ballettdirektorin Birgit Keil ist die Ausstattung der Uraufführung Teil des Gesamtkunstwerks, weshalb es für sie nur vorstellbar ist, den Abend
nach den Originalentwürfen Daltons auf die Bühne zu bringen.
Das alles ermöglichte Dieter Gräfe, der Nachlassverwalter
John Crankos, weil er die Aufführungsrechte des Werkes Birgit Keil und der Karlsruher Compagnie zum Geschenk gemacht
hat. Dies stellt eine Ehre und Auszeichnung allerersten Ranges
dar und ist eine Bestätigung des Weges, den Ballettdirektorin
Birgit Keil mit ihrer Compagnie beschritten hat.
von Maren Zimmermann, Ballettdramaturgin
DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG
Ballett von John Cranko nach der Komödie von William Shakespeare
M Kurt-Heinz Stolze nach Domenico Scarlatti ML Steven Moore
CH & IN John Cranko E Jane Bourne B & K Elisabeth Dalton L Steen
Nach der Uraufführung in Stuttgart eroberte Der Widerspenstigen Zähmung schnell die Herzen des Publikums auf der
ganzen Welt und entwickelte sich zu einem beliebten Stück
für die gesamte Familie. In Karlsruhe wird das Ballett in der
Ausstattung der Uraufführung zu sehen sein, die Elisabeth
Dalton kreierte. Spielort ist Padua, die Hauptstadt der italieni-
Bjarke MIT Solisten, Ballettensemble & Ballettstudio des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, Studierende der AKADEMIE DES TANZES
MANNHEIM, BADISCHE STAATSKAPELLE
PREMIERE 15.11. GROSSES HAUS 2 ½ Stunden, eine Pause
Weitere Termine 20.11., 5., 11.12., 25.1., 5.2., 12., 20., 25.3., 6., 29.4.,
20.5., 10., 14.6., 4., 25.7.
BALLETT
5
DAS
INTERVIE
6
EW / GIFT
7
DAS INTERVIEW / GIFT
RÜHREN &
MENTHOL-CREME
EMOTIONEN AUF DER BÜHNE
Schauspieler erleben auf der Bühne oft Extremsituationen:
Überwältigende, plötzliche Leidenschaft wie in Das Interview
oder unmäßige Trauer wie in Gift gehören zu den Gefühlen, die
aufgrund ihrer Intensität zu den größten Herausforderungen
an die darstellerischen Fähigkeiten zählen. Wir haben mit Joanna Kitzl und Jannek Petri (Das Interview) und Antonia Mohr
und Frank Wiegard (Gift) über ihre Erfahrungen und ihren Umgang als Schauspieler mit emotional außergewöhnlichen Augenblicken und Hemmungen gesprochen.
Wie geht Ihr mit dem Küssen auf der Bühne um?
JP: Küssen, genauso wie Streicheln oder andere intime Situationen, kann auch auf der Bühne durchaus schön sein. Ich versuche
immer, mich auf das einzulassen, was die Partnerin anbietet. Auf
der Probe nähert man sich an, testet miteinander, wie weit man
gehen möchte – ob man zum Beispiel mit geschlossenem oder
offenem Mund küsst. In manchen Konstellationen ist es allerdings auch weniger einfach, wenn man sich nicht riechen kann,
aber trotzdem leidenschaftlich verliebt sein muss.
Seid Ihr selbst schon einmal nackt auf der Bühne gewesen?
Wie war das für Euch?
JK: Wir haben 2008 in Heidelberg Dantons Tod mit dem Regisseur Davud Bouchehri geprobt. Dort herrschte eine Atmosphäre, in der man dem Regisseur völlig vertraut hat; man hat sich
beschützt gefühlt. Nacktheit war in der Situation und für meine
Figur das Logischste überhaupt. Wir haben einen Weg konsequent beschritten, und daraus hat sich ergeben, dass ich als
Marion die Szene im Bordell fast ganz nackt gespielt habe.
JK: Auf eine bestimmte Art ist man immer nackt auf der Bühne.
JP: Mein intensivstes Erlebnis mit Nacktheit auf der Bühne
hatte ich in Himalaya von Christopher Maas, der allerersten
Produktion im Werkraum Karlsruhe. Ich spielte ein junges
Mädchen, das in einer Szene strippt. Das Publikum saß ganz
nah, nur einen Meter von mir entfernt, und die Szene hat sehr
lange gedauert. Ich habe mich zuerst mit dem Regisseur darüber gestritten, war aber schließlich von der Notwendigkeit völlig überzeugt: Es ging in dieser Szene genau darum, wie man
sich als Mann diesem absoluten Ausgeliefertsein des jungen
Mädchens nähert und ich glaube, das ist auch für die Zuschauer sehr eindrücklich gewesen.
JP: Ich sehe Nacktheit als überhaupt kein Tabu: Ein nackter
Körper ist genauso normal wie ein angezogener Körper.
Wie stellt Ihr starke Gefühle auf der Bühne her? Empfindet Ihr
da tatsächlich etwas?
JK: Manchmal ist Nacktheit einfach stimmig und kann sehr
berührend sein. Dann denke ich gar nicht darüber nach, ob
jemand nackt ist. Sobald mich eine Nacktszene irritiert, weiß
ich: Da stimmt etwas nicht.
AM: Die klassische Aussage ist ja, der Schauspieler solle gar
keine Emotion empfinden, sondern das Publikum.
JP: „Kleider machen Leute“ – sie haben immer eine Bedeutung,
sind Zeichen. Durch Nacktheit kann man sich dieser Art Zuweisung entziehen.
FW: Einmal wollte ein Regisseur auf einer Probe, dass alle
Schauspieler weinen. Da habe ich Menthol-Creme besorgt, die
man sich unter die Augen reiben kann. Die Nase läuft und man
JK: In so einem Fall ist die Technik um so wichtiger. Unsere
Schauspiellehrerin hat immer gesagt: „Ihr müsst rühren, rühren“ – damit es trotz geschlossenem Mund leidenschaftlicher
aussieht. Im Gegensatz zum Theater hat man beim Film weniger
Zeit, sich anzunähern, da lernt man sich meist erst kurz vorher
kennen und spricht dann genau ab, wie man das handhaben will.
Wie denkt Ihr über Nacktheit im Theater?
8
SCHAUSPIEL
Das heißt, geweint wird dann ganz technisch?
JOANNA KITZL
weint, es fühlt sich an wie echte Tränen. Dank dieses Hilfsmittels ist es dann kein Problem mehr, diese Gefühle zu spielen.
Die Emotion geht dann quasi von außen nach innen.
AM: Ich bin immer wieder fasziniert von der Richtung, die der
russische Schauspiellehrer Stanislawski verfolgt hat, dass
Schauspieler auf der Bühne alles, was sie spielen, auch empfinden müssten.
FW: Da vertrete ich genau die andere Sichtweise, die
Brecht‘sche Schule, bei der man auf der Bühne aus einer Distanz zur Figur versucht, ihre Entwicklung mit dem Verstand
nachzuvollziehen, und dies dann Schritt für Schritt dem Zuschauer vorführt.
Wenn jetzt z. B. in einem Stück wie „Gift“ die Regieanweisung „Er lacht“ oder „Er weint“ steht, wie gehst Du mit so
einer Vorgabe um?
FW: Durch Emotionen komme ich in so einer Situation nicht weiter, ich muss verstehen, was diese Figur will, was sie denkt, was
ihre Motivationen sind. Dadurch kann ich ihr einen Ausdruck verleihen. Aber ich würde mich auch nicht als besonders emotional
auf der Bühne bezeichnen. Ich erarbeite mir eine Haltung, warum die Figur zu diesem Zeitpunkt anfängt zu weinen. Das hat erst
einmal nichts mit Empfindungen zu tun, sondern eher mit einem
Gedanken. In der Folge davon entsteht natürlich zwischen mir
und dem Spielpartner eine besondere Verbindung.
Ist denn das Herstellen von Emotionen auf der Bühne anders
in einer Vorstellung?
FW: Bei Wallenstein passierte es mir manchmal, dass ich am
Schluss richtig weinen musste. Es wurde eine bestimmte Musik gespielt, ich dachte an eine private Begebenheit und auf
einmal habe ich geweint. Ich habe es zwar unterdrückt, weil
es mir auch ein bisschen peinlich war, aber häufig kamen mir
einfach die Tränen.
AM: Es gibt einen Unterschied zwischen dem Weinen privat,
zuhause, und dem Weinen auf der Bühne. Der Moment nach
dem Weinen auf der Bühne kann sich sehr eigenartig anfühlen,
vielleicht, weil man teilweise auch als Privatperson geweint
hat. Man erlebt Scham, weil man ein wenig zu viel von sich
gezeigt, von sich preisgegeben hat.
Die Fragen stellten die Schauspieldramaturgen Michael Gmaj
und Jens Peters.
DAS INTERVIEW
von Theo van Gogh
R Dominique Schnizer B & K Christin Treunert V Manuel Braun
D Jens Peters MIT Kitzl – Petri
DOPPELPREMIERE mit GIFT 23.11. STUDIO ca. 3 Stunden, eine Pause
Vorstellung als Einzelabend 26.11. STUDIO 1 ¼ Stunden, keine Pause
GIFT
von Lot Vekemans
AM: Ich glaube ja, dass Gefühle auf der Bühne nur dann möglich sind, wenn man entspannt ist und tief im Stoff steckt. Dann
gibt es Proben, wo alles möglich ist: weinen, lachen. Es ist
wichtig einen geschützten Raum zu schaffen, in dem man solche Empfindungen zulassen kann.
R Marlene Anna Schäfer B & K Christin Treunert D Michael Gmaj
MIT Mohr – Wiegard
DOPPELPREMIERE mit DAS INTERVIEW 23.11. STUDIO
ca. 3 Stunden, eine Pause
Vorstellung als Einzelabend 27.11. STUDIO 1 ¼ Stunden, keine Pause
SCHAUSPIEL
9
SCHATTEN (EURYDIKE SAGT)
DER WEIBLICHE BLICK
Die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek beweist sich in ihrem
Stück Schatten (Eurydike sagt) einmal mehr als Meisterin der
ungewöhnlichen Perspektive. In vielfachen Versionen und
Ausprägungen und in den unterschiedlichsten Kunstsparten
ist die Geschichte von Orpheus und Eurydike immer aus der
Sicht von Orpheus erzählt worden. Jelinek dreht das um –
so wie sie immer wieder Worte, Bedeutungen schamlos vertauscht, verändert sie hier die Perspektive und fragt: Was sagt
eigentlich Eurydike zu der ganzen Sache? Die Frau, die im Zentrum eines der bekanntesten Mythen steht, für die der Prototyp
aller Künstler, der göttliche Sänger Orpheus, in die Tiefen des
Hades hinab steigt, um sie dem Tode zu entreißen – und die
stumm bleibt, über die man nichts erfährt. Ovid fragt: „Konnte
sie wohl, so geliebt zu werden, sich beklagen?“ Sie kann.
Zumindest bei Jelinek. Sie lässt Eurydike aus ihrem Objektstatus ausbrechen und gibt ihr eine Stimme. Ihr Text ist eine
Abrechnung mit den Projektionen und Zuschreibungen der
Männer(welt). Aber er ist noch viel mehr. Er untersucht Mechanismen der Trauer bis hin zur Depression, fragt nach Rollenzuschreibungen und Machtverhältnissen in der Liebe und
deren Auswirkungen auf die Persönlichkeit, beleuchtet das
Verhältnis unserer Gesellschaft zum weiblichen Körper – mit
dem radikalen, schmerzhaften Wunsch der Sprechenden, ihren Körper loszuwerden, zum Schatten zu werden. Was für
eine grausige Welt muss das sein, in der Frauen sich manchmal
wünschen, zweidimensional zu sein, ohne Hintern, ohne Brüste, ohne Zuschreibungen, wie der Körper beschaffen sein muss,
um den Anforderungen zu genügen?
Für mich als Regisseur ist der Umgang mit einem Text, der aus
weiblicher Perspektive operiert, sehr spannend und außergewöhnlich. Als ich das Stück zum ersten Mal gelesen habe und
davon fasziniert war, hatte ich sofort das Bedürfnis, mich darüber mit einer Frau zu unterhalten. Bei jedem Stoff enthüllt ja
der jeweils individuelle Blick darauf etwas anderes, aber bei
diesem ist die geschlechtsspezifische Perspektive besonders
interessant. Das Regieteam ist diesbezüglich ausgeglichen,
und die vorbereitenden Gespräche offenbarten schon die verschiedenen Blickwinkel. Das Ensemble vereint Spielerinnen
in ganz unterschiedlichen Lebensaltern und mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen. Nicht nur, weil das Altern ein ganz
zentrales Thema im Stück ist und wir Jüngeren davon keine
Ahnung haben, sondern auch, weil man so manchmal den Eindruck haben kann, man schaue derselben Frau in unterschiedlichen Lebensstufen zu. Letztlich spielen sie alle Eurydike.
10
SCHAUSPIEL
Diese Schauspielerinnen sind auch ganz unterschiedliche Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen, stark ausgeprägten
Qualitäten. Das ist eine inspirierende Diversität – die man
schon spüren kann, wenn man die Augen zumacht und nur den
total verschiedenen Stimmen zuhört.
Auf der Probe sitze ich dann als Mann mit diesen fünf Frauen und
kann das machen, was ich als Regisseur am liebsten tue: Fragen
stellen. Dabei entsteht eine Annäherung an diese Jelinek-Eurydike aus fünf verschiedenen Richtungen, die einen hochkomplexen Text im besten Fall greifbar und lebendig macht.
Jelineks Texte geben weder vor, wer und wie viele sie sprechen sollen, noch, wie man sie realisieren soll. Diese Offenheit
reizt mich. Wie bei meiner Inszenierung von Winterreise am
Staatstheater Mainz* interessiert mich auch hier, verschiedene Methodiken auf den Text anzuwenden: Man kann darin
das Situative erspüren und die Textflächen in ganz konkreten,
alltäglichen Situationen sprechen – was passiert dann damit? Man kann ihn aber auch als musikalisches Material nutzen, überhöhen oder in Bilder übersetzen. Jelineks Texte sind
kunstvoll, sie brauchen und vertragen Überhöhung und Bildhaftigkeit – genauso wie die Übersetzung hin in unseren Alltag.
Der Autorin geht es eigentlich immer um die Auswirkung von
Klischees und kultureller Schemata auf uns Menschen. Die
Herausforderung liegt darin, solche Schemata wie zum Beispiel Popsongs und deren Wirkmechanismen aufzurufen ohne
sie einfach zu kopieren. Wie inszeniert sich ein Rockstar? Das
kann eine Frau, die einen Mann nachspielt, viel besser zeigen:
Durch den Verfremdungseffekt, wenn man so will, werden die
Spezifika männlicher Selbstinszenierung herausgestellt, der
Mechanismus quasi entblößt. Im Detail wie im Ganzen gilt:
Theater sucht immer das Eigene im Fremden. Und das zeigt
sich bei diesem Projekt in jeder Probe.
von Jan Philipp Gloger, Regisseur
SCHATTEN (EURYDIKE SAGT)
von Elfriede Jelinek / DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
R Jan Philipp Gloger B & K Marie Roth M Kostia Rapoport V Christoph Otto D Brigitte A. Ostermann, Jens Peters MIT Bachfischer,
Baggeröhr, Büschelberger, Krafft, Schlegel
PREMIERE 27.11. KLEINES HAUS
Weitere Termine 5., 12., 18.12. , 15., 22.1., 3., 10., 19., 27.2., 6., 13., 21.,
27.3., 10., 19., 21., 29.4., 6., 14.5., 3.7.
*Anm. d. Red.: Winterreise kam 2012 in die engere Auswahl für das Berliner Theatertreffen, und Jan Philipp Gloger
wurde dafür in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ als bester Nachwuchsregisseur nominiert.
ANNETTE BÜSCHELBERGER, VERONIKA BACHFISCHER,
LISA SCHLEGEL, UTE BAGGERÖHR
SCHAUSPIEL
11
VERRÜCKTES
BLUT
12
SCHAUSPIEL
VON NURKAN ERPULAT UND JENS HILLJE
FREI NACH DEM FILM LA JOURNÉE DE LA JUPE
VON JEAN-PAUL LILIENFELD
ZUM 40. MAL AM 10.12.,
17.12., 2.,10., 16., 20.1., 5., 12., 20., 22.2.
TÜRKÇE ÜSTYAZILI
MIT TÜRKISCHEN ÜBERTITELN
JAN ANDREESEN, SOPHIA LÖFFLER, JOANNA KITZL,
UTE BAGGERÖHR, THOMAS HALLE
SCHAUSPIEL
13
THIS IS NOT A LOVE STORY
„I am alone at the cross
roads, I'm not at home in my
own home“
AGNES – Die Außenseiterin hat sich auf den ersten Blick in Elin verliebt,
aber sie ist einfach nicht mutig genug, Elin direkt anzusprechen.
„Don't come here
baby. Hope you still like
me if you hate me“
„Baby you're a firework. Come
on let your colors burst“
Beim Fotografieren kann Agnes voll abschalten.
Gefühlschaos! Soll Agnes Elin auf ihre Party einladen?
„Die große Frage: Schreibt
mich irgendjemand auf die
Gästeliste? – Bitte, bitte, bitte!“
„Ich will nicht
nach Berlin!“
JESSICA – Voll ätzend! Schon beim Frühstück ist
Jessica genervt. Von Elin und vom Leben generell …
Obwohl ihr Freund es echt ernst mit ihr
meint, will Jessica einfach nur weg!
Krass! Jessica will
wirklich abhaun …
Dir kommen die Texte in den Sprechblasen irgendwie
bekannt vor? Alle stammen aus bekannten Love-Songs.
Die gesamte Playlist bekommst du auf Anfrage unter
[email protected]
oder hier:
14
„Some boys take a beautiful
girl and hide her away from the rest of
the world. I want to be the one to
walk in the sun”
„Oh please say to me, you'll
let me be your man“
JOHANN – Auf dem Schulhof:
Johann totally in love …
Bei der Arbeit in der Tanke:
Johann totally in love …
„The language of love has left
me broken on the rocks“
„I’ve fallen in love for the
first time and this time I know
it's for real“
Beim Chillen daheim:
Johann totally in love …
FUCKING ÅMÅL
14+
nach dem Film von Lukas Moodysson
R Ulrike Stöck B & K Nadia Fistarol D Annalena Schott TP Anne Britting
MIT Breier, Zander – Hohnloser, Reich
PREMIERE 12.12. INSEL
Weitere Termine 19., 20., 28.12.
„I’m gonna live and live now.
Get what I want, I know how“
Happy End! Auf Agnes’ Party
funkt es doch zwischen den beiden …
ELIN – Lässig! Das beliebteste
Mädchen der Schule beim Chillen …
„I got to get out of this
prison. Someday I’m
gonna be free“
Ätzend! Elin hat genung
von der ganzen Aufmerksamkeit …
„I kissed
a girl and I liked it“
15
DAS
NACH RUDYARD KIPLING
6+
BUCH
H
Tief im indischen Dschungel lebt Mogli mit seinen Freunden,
die ihn die Gesetze der Wildnis lehren … Aber leider hat sich
unser Mogli auf eine leere Seite verirrt. Kannst Du ihm helfen?
Bastel für Mogli und seine Freunde einen Dschungel. Ob in einem
Schuhkarton oder in Postergröße; Deiner Fantasie sind keine
Grenzen gesetzt. Wir freuen uns über ein Foto Deiner Bastelei.
Einfach per Post an JUNGES STAATSTHEATER, Baumeisterstr. 11, 76137 Karlsruhe oder per E-Mail an theaterpaedagogik@
staatstheater.karlsruhe.de schicken. Auf die schönsten Einsendungen wartet eine Überraschung!
DAS DSCHUNGELBUCH 6+
nach Rudyard Kipling
R Lee Beagley B & K Anna Siegrot D Annalena Schott M Christian
Dähn MIT Hempel, Weingarten – Bürger, Koch, Rott
PREMIERE 8.11. KLEINES HAUS
Weitere Termine 11., 13. – 15., 20. – 23., 27. – 29.11. &
1. – 5., 7. – 12., 14. – 22., 25., 27., 28.12.
JUNGES STAATSTHEATER
17
DIE
ZAUBERFLÖTE
REBECCA RAFFELL, ANDREW FINDEN, SARAH ALEXANDRA HUDAREW,
ELEAZAR RODRIGUEZ, VERONIKA PFAFFENZELLER
18
SCHAUSPIEL
E
GROSSE OPER VON WOLFGANG AMADEUS MOZART
WITH GERMAN AND ENGLISH SURTITLES /
MIT DEUTSCHEN UND ENGLISCHEN ÜBERTITELN
SCHON ÜBER 100 MAL! AM 10.1., 12.2., 6.3., 11., 24.4.,
28.5. ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT
WITH GERMAN AND ENGLISH SURTITLES
IN DEUTSCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN
& ENGLISCHEN ÜBERTITELN
SCHAUSPIEL
19
FANTASIO
ZWISCHEN DEN ZEITEN
UND DARUM UNSTERBLICH
Paris war und ist nicht nur die Hauptstadt einer bedeutenden
Nation, sondern auch die Hauptstadt einer Epoche – die „Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“ (W. Benjamin). Politische Träume
und Enttäuschungen wurden dort mit besonderer Intensität
durchlebt, nachdem Ende des 18. Jahrhunderts eine Revolution
den Traum von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in die europäische Geschichte eingebracht hatte. Immer wieder tat sich in
der Folge eine Kluft zwischen den Träumen und den politischen
Realitäten auf. Jacques Offenbachs Fantasio nach dem gleichnamigen Drama von Alfred de Musset balanciert auf dem schmalen Grat zwischen Illusion und Desillusionierung. Der Sprung in
eine verzauberte Welt gelingt nur mit viel Glück: Dem Protagonisten, Fantasio, kommt der Zufall zu Hilfe, als er auf der Suche
nach außergewöhnlichen Erlebnissen ist.
Erst im Jahre 2014 erlebt die neu editierte Fassung von Offenbachs Fantasio ihre szenische Uraufführung in Karlsruhe. Die
politische Lage zur Zeit der Entstehung des Werkes verhinderte einen frühen Erfolg.
KRISENZEIT
Paris, 1871. Fantasio, eine „Opéra comique“ von Jacques
Offenbach, hätte ihre Uraufführung an der Opéra comique in
Paris fast erlebt. Preußische Truppen belagern die Stadt, eine
fatale Kapitulation steht bevor. In Versailles wird die Niederlage Frankreichs besiegelt. Hier, wo imperiale Blütezeiten noch
gegenwärtig sind, wird jetzt Wilhelm I. gekrönt. Ein italienischer Komponist, Giuseppe Verdi, positioniert sich deutlich
auf Seiten Frankreichs. Einer seiner Arbeitspartner für die
ausstehende Aida ist in dieser Zeit Camille du Locle, Direktor
der Opéra Comique und auch für die Uraufführung des Fantasio verantwortlich.
ZUR FALSCHEN ZEIT IN DER FALSCHEN WELT?
1872 konnte dann Offenbachs Fantasio tatsächlich zum ersten Mal auf die Bühne gebracht werden. Über weite Strecken
löste das Werk Begeisterung aus, gleichwohl verschwand
es ziemlich schnell in der Versenkung. Hatten die Umstände
Offenbach den richtigen Zeitpunkt der Uraufführung versäumen lassen? Vielleicht wäre ein weniger zwischen Komik
und Melancholie changierendes Werk besser angekommen?
Krisenzeit, Operettenzeit – aber Offenbach ist mit seinem Werk
schon in Richtung Hoffmanns Erzählungen unterwegs.
20
OPER
NARRENDRAMEN
Paris, 1830 bis 1833. Mit Fantasio kreiert De Musset eine Komödie voller komischer Einfälle, melancholischer Betrachtungen und absurder Situationen. Im Mittelpunkt steht ein junger
Mann, Student in München, der gern ein anderer wäre und
darum in die Rolle des eben verstorbenen Hofnarren schlüpft.
1832 erblickt in Paris ein anderes „Narrenstück“ das Licht
der Welt im Théâtre Français. Dort erlebt Victor Hugos Der
König amüsiert sich mit einem berühmten Hofnarren namens
Triboulet, aus dem bei Giuseppe Verdi später Rigoletto wird,
seine erste Aufführung und wird kurz darauf von der Zensur
verboten. Der König amüsiert sich ist die Tragödie eines Familienvaters, der nicht aus seiner Narrenhaut kann und gern ein
Mensch wäre. Fantasio ist die melancholische Komödie eines
jungen Mannes ohne Familie, der sich in die Rolle eines Narren
flüchtet und die Liebe seines Lebens findet. Ein neues Kostüm
ist hier die letzte Hoffnung, während das alte Narrenkostüm
des Triboulet längst das Fleisch geworden ist, das er zu Markte
trägt. Im Gegensatz zum Narren sind die Potentaten lächerlich und, mit graduellem Unterschied, gefährlich sowohl in De
Mussets Lesedrama als auch in Hugos Bühnenstück. Der eine,
in Fantasio, ist so hässlich, das jeder Frau die Lust vergeht. Der
andere, Franz I. (in Verdis Rigoletto der Herzog von Mantua),
ist ein Bonvivant, der über Leichen geht.
GESCHICHTE – EINE VERWECHSLUNGSKOMÖDIE
1830 war wieder eine Revolution mit großen Hoffnungen gestartet, um schließlich einen „Bürgerkönig“ namens LouisPhilippe serviert zu bekommen, der sehr rasch als Karikatur
taugt und auch Ziel zahlreicher Attentatsversuche wird. Von
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – kaum eine Spur.
Die Könige haben abgewirtschaftet, aber sie amtieren weiter,
und die Menschen passen sich an. Rasch wird Paris unter Louis-Philippe zu einem beliebten Anlageplatz für die Vermögen
der Reichen, zum Ort des Amüsements für alle, die ihr Geld in
ein Leben im Glanz des Boulevards investieren. Richard Wagner kehrt Paris nach wenigen Jahren den Rücken, grenzt sich
von jeder Form von Unterhaltungskultur und „Kommerz“ ab
und kann sich keine Revolution denken, die ohne das Niederbrennen von Paris auskäme. An Ironie ließ es Wagner manchmal missen. Jacques Offenbach hingegen beginnt bald darauf,
an einer Musiktheaterkultur zu arbeiten, die weniger auf Gren-
21
FANTASIO
zen als auf Übergänge setzt. Mit musikalischem Witz unterwandert er die wechselvollen Pariser Zeiten und kreiert mit
seinen „Opéras bouffes“, „Vaudevilles“ und „Opéra comiques“
zeitnahe, aktuelle Werke, die mehr als nur ihre Zeit überdauern wie beispielsweise Orpheus in der Unterwelt, in der er die
herrschende Klasse karikiert. Den Can-Can haben bis heute
viele Menschen im Ohr.
WIEDERGÄNGER, EPIGONEN, SENSATIONEN
Alfred de Musset stellt seiner Zeit in seinen Dramen ein beredtes Zeugnis aus. Er ist Verfasser von Lesedramen, denn wer
Lesedramen schreibt, entgeht womöglich der Zensur und den
Konventionen des Theaters. Er ist einem Epochengefühl auf
der Spur, das viele europäische Intellektuelle teilen: Das Vertrauen in die Geschichte als Schauplatz großer Taten und folgenreicher Entscheidungen ist geschwunden. Der Mangel an
historischen Perspektiven, scheiternde oder, wie in Deutschland, ausbleibende Revolutionen, beflügeln den Wunsch nach
außergewöhnlichen Augenblicken, befördern jedoch auch ein
Gefühl existenzieller Langeweile und Ohnmacht.
Die Geschichte erscheint als Schauplatz wechselnder Theaterszenen: Standen eben noch „A ...“ (als solche karikierte man die
Bourbonen-Könige in den 20er Jahren) auf der politischen Bühne, so ist nun die „Birne“ Louis-Philippe an die Macht gekommen. Und auf dem Weg durch die Jahrzehnte wird das Gefühl
nicht weichen, dass immer nur die Kostüme wechseln, sich das
politische System aber niemals zum Besseren verändert.
Nach der 48er-Revolution analysiert Karl Marx den Mummenschanz der Revolutionen: Die Figuren der Revolution von 1789
würden in „Kostüm und Maske“ wiederbelebt, die Tragödie
von 1789 wiederhole sich als Farce.
Fantasio folgt einer Laune, handelt aber auch konsequent,
indem er den Narren mimt. Nur in einer Rolle, die ohnehin
theatral ist, lässt sich zeitgemäß handeln. Es ist zugleich die
einzige Rolle von Relevanz, die einem Bürger zusteht. Die
Masken der Macht sind verbraucht. Narrenfreiheit.
OFFENBACH UNTERWEGS
Fantasio ist mit Sicherheit das schönste Zeugnis von Offenbachs Weg zu seiner ganz eigenen Form von „Opéra comique“ –
also einer Form von Oper, die gesprochene Dialogtexte enthält.
Hoffmanns Erzählungen selbst und Bizets Carmen mögen als
Beispiele genügen. In einer Opéra comique ist es üblich, dass die
Musik zu großen Teilen motiviert ist: Die Figuren äußern sich nicht
wie selbstverständlich im Medium der Musik. Ihr Gesang hat immer einen Anlass und meistens Adressaten. Gesang wird als Verständigungsmittel, aber auch als Verklärungsinstrument benötigt.
22
OPER
In Offenbachs Fantasio ist die Verwandlungskraft der Musik
dazu befähigt, Situationen eine überraschende Wende zu geben und die Figuren auf der Bühne durch Lebensperspektiven
zu überraschen, von denen sie nichts wussten.
Wo sich bei de Musset die Sprache der schwierigen Aufgabe
annimmt, der Vorstellungskraft auf die Sprünge zu helfen, da
erglänzt bei Offenbach Musik. Sie verwandelt schlagartig jeden Zufall zur ebenso wundersamen wie plausiblen Begebenheit: Den Worten tritt bei Offenbach eine ungemein bildstarke Musik zur Seite. Der Trauermarsch für den Narren Jean
tönt ebenso feierlich wie bizarr, die Prinzessin sehnt sich mit
herrlichen Kantilenen nach einem anderen Leben. Der Adel
hält sich durch eingespielte Ergebenheitsduette mit Untergebenen notdürftig in Form. Die Menge marschiert, tanzt – und
passt sich den Launen der Zeit an.
Offenbach liebt den Kontrast. Während die Musik von
„Fantasio“ größtenteils von romantischem, nächtlichem Kolorit ist, was man vom Schöpfer vom „Orpheus
in der Unterwelt“ nicht unbedingt erwartet, so kommen wir doch in den Genuss einiger höchst komischer
Momente, die sich an der Lächerlichkeit der Beziehung zwischen dem Prinzen von Mantua und seinem
Adjutanten Marinoni entzünden. Das erklärt sich auch
aus Offenbachs Bedürfnis, zum Wesen der „Opéra
comique“ zurückzufinden. Denken wir an die urkomischen Couplets von Franz inmitten der Dramatik des
Antonia-Aktes von „Hoffmanns Erzählungen“. Bei Hoffmann ist das Überraschungsmoment oft verbunden mit
einer Modernität der Tonsprache: eine unerwartete
Modulation, eine überraschende Farbe im Orchester,
eine Melodiewendung, die aufhorchen lässt. Wodurch
sich ein genialer Komponist eben von einem Notenschreiber unterscheidet ...
Jean-Christophe Keck, Herausgeber der großen kritischen Offenbach-Edition, die bei Boosey & Hawkes erscheint. In Karlsruhe ist die szenische Uraufführung der
kritischen Neuausgabe des Fantasio zu erleben.
UNWAHRSCHEINLICHE BEGEGNUNGEN
Fantasio, soeben obdachlos geworden, wäre gern in China
oder ... – ein Passant, den sein schweifender Blick sich spontan aus der Menge herauspickt. Sein Blick fixiert ihn, seine
Sprachlust weidet sich an ihm, doch er kann, naturgemäß,
nicht aus seiner Haut heraus.
Die ganze Stadt ist illuminiert, weil die Prinzessin mit einem
italienischen Mann von Geblüt verheiratet werden soll. Eine
Friedenshochzeit auf Kosten des Glücks der Prinzessin. Sie
trauert sowohl um ihre Jugend als auch um ihren verstorbenen Narren Jean.
Dem Glück sei Dank: Am wohnungslosen Fantasio zieht eine Begräbnisprozession vorüber. Zu Grabe getragen wird der Hofnarr,
eine Stelle ist frei, ein Unterschlupf: Fantasio entschließt sich
spontan, diese Stelle einzunehmen. Er verwandelt sich in den
Narren. Vielleicht gelingt es Fantasio doch noch, aus der Haut
und in den Himmel zu fahren? Oder wäre auch der Himmel nur
ein weiteres, bestenfalls weiß-blaues Kostüm?
Ob München wirklich leuchtet oder einfach nur „beleuchtet“
ist, darüber diskutieren Fantasios Kommilitonen. Wenn dieses
Fest echt und von Dauer ist, dann behalten die Rollen für eine
Weile ihre Gültigkeit.
bizarren Augenblick scheinen Frieden und Liebe zur Staatsform zu taugen. Ein Narrenreich wird ausgerufen. Wenn die
Geschichte zur schlechten Farce geworden ist, dann wird
die poetische Farce zur Utopie.
Eine bislang vernachlässigte Möglichkeit der Geschichte
wird am 13.12.2014 verwirklicht: Im Rahmen der szenischen
Uraufführung des neu entdeckten, neu edierten Fantasio.
von Carsten Jenß,
Leitender Dramaturg OPER
WIDER DIE PERÜCKEN, FÜR DAS RICHTIGE KOSTÜM!
Berlin, 1817. Ernst Theodor Amadeus Hoffmann wohnt mit seiner Frau am Gendarmenmarkt, blickt von seinem Fenster auf
das Schauspielhaus und wird Augenzeuge des verheerenden
Feuers, das den Repräsentationsbau vernichtet. Hoffmann findet Zeit, eine Beobachtung zu machen: Nach seinen Angaben
erheben sich aufgrund des hitzebedingten Auftriebs tausende
Perücken in die Luft. Diese Perücken-Armada, so zeigt es eine
Zeichnung Hoffmanns, erschien ihm als brandgefährlicher,
grotesker Luftangriff, dem ein wackerer Preuße durch einen
gezielten Schuss beikommt.
Mit E. T. A. Hoffmann fand Offenbach eine schillernde Identifikationsfigur, in der sich der Überschwang des Rausches und
die Desillusionierungen der Nüchternheit virtuos abwechseln
und der er mit seiner Oper Hoffmanns Erzählungen später ein
Denkmal setzen wird.
Eine Perücke spielt auch in einer Schlüsselszene des Fantasio
eine entscheidende Rolle, denn wie es der Zufall will, gelüstet es auch den Prinzen von Mantua nach einer Verkleidung.
Inkognito will er der Prinzessin nahen und tauscht die Rolle
mit seinem Adjutanten Marinoni – doch schließlich fliegt sein
Inkognito auf, weil Fantasio ihm die Perücke vom Kopf angelt.
Die Hässlichkeit der abgewirtschafteten Welt des Adels tritt
ans Licht – und dieser wird prompt seiner Hässlichkeit gerecht,
indem er einen Krieg vom Zaun brechen will.
Anstelle einer Friedenshochzeit zu Lasten der Prinzessin droht
Krieg zu Lasten der Völker. Doch die gebrechliche Einrichtung
der Welt und die Launen des Zufalls und der Menschen haben
manchmal auch ihr Gutes. Die Menschenmenge lässt sich davon überzeugen, dass Kriege von nun an die Potentaten untereinander austragen sollen. Für einen ebenso schönen wie
JACQUES OFFENBACH
Bilder auf Seite 21: Napoleon III., Kaiser Wilhelm I., Paul Cézanne, Krönung
Kaiser Wilhelms I. in Versailles, Karikatur eines Bourbonenkönigs als A…,
Skizze von E. T. A. Hoffmann: Perücken-Armada beim Brand des Berliner Schauspielhauses, Jan Matejko, Karikatur von Louis-Philippe, Alfred de Musset, Karl
Marx, Louis-Philippe
FANTASIO
Komische Oper von Jacques Offenbach
SZENISCHE URAUFFÜHRUNG DER KRITISCHEN NEUAUSGABE
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
With german and english surtitles
ML Andreas Schüller, Daniele Squeo R Bernd Mottl B Friedrich
Eggert K Alfred Mayerhofer CH Otto Pichler C Ulrich Wagner D Bernd
Feuchtner, Achim Sieben MIT Riedel a. G. / Ks. Schlingensiepen,
Tier / Stanek a. G., Baştar / Schaefer – Ks. Schneider / Wohlbrecht,
Kolarczyk / Urrutia Benet, Meszar / Molz, Lucas / Sörös a. G., Schäffer, Zickgraf, Pastewski a. G., Pichler a. G.
BADISCHE STAATSKAPELLE
PREMIERE 13.12., B-PREMIERE 18.12. GROSSES HAUS
28. (15.00 & 19.30 Uhr), 31.12. (mit Silvestereinlage),
3., 9., 16.1., 6.2., 21.3., 17., 30.4., 2., 13., 15.5., 16.6. (15.00 & 20.00 Uhr),
3.7. ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT
OPER
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ENORM
VIELSE
UNSERE
Viele Hände arbeiten im Team zusammen, damit eine Inszenierung im STAATSTHEATER auf die Bühne kommt. Die
Ballettpremiere Der Widerspenstigen Zähmung fordert alle
Abteilungen und Werkstätten in hohem Maße, und alle Beteiligten setzen ihr großes Fachwissen und ihre Fertigkeiten ein,
damit der Theaterbesuch für Sie zu einem außergewöhnlichen
Ereignis wird.
Bereits Monate vor der Premiere werden die Entwürfe der
Bühnen- und Kostümbildner von den Fachabteilungen minutiös umgesetzt. Von der ersten Schlitz- und Zapfenverbindung
für die Markisen bis zur letzten Perle auf dem Mantelärmel
dauert dieser Prozess ungefähr ein Jahr.
Fast 40 Meter feine Dekorationsbänder und meterweise Spitzenband befestigen die Schneiderinnen und Schneider von
Hand oder mit der Nähmaschine an einem einzigen Solistenkostüm. Für die historischen Kostüme werden auch Spitzen
gefärbt und appliziert, gleichzeitig sind es allein drei Tage
Arbeit, um die Unmengen zarter Perlen an ein Kostüm zu
sticken. Die fertige Arbeit muss schließlich fein säuberlich
beschriftet werden, damit klar ist, wer daran arbeitet und
wer es am Ende auf der Bühne tragen wird.
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EITIG
STARS HINTER DER BÜHNE
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Die Tänzerinnen und Tänzer tragen aber nicht nur Kostüme, sondern auch Spitzenschuhe und Schläppchen. Passend zum Kostüm
werden sie mit Wasserschminke gefärbt. Die Farbe muss in jede
Ritze kommen, also werden sie in Holzleisten eingespannt, bevor
die Farbe mit einem Schwämmchen aufgebracht wird.
Die Masken für die Künstler werden zuerst modelliert und tiefgezogen –
mehr zum Tiefziehen auf der nächsten Seite. Der nächste Arbeitsschritt ist die Bemalung: Mit einem Filzstift wird das gewünschte Muster anhand einer Vorlage von Hand vorgezeichnet und danach bemalt.
Maskenbildnerinnen und Maskenbildner stellen auch Perücken und
Haarteile her. Für beides werden Bänder auf einem Holzkopf befestigt
und mit Tüll bespannt, auf dem die Haare angebracht werden können.
Die Maskenbildnerin knüpft tausende Büffelhaare mit einer feinen
Knüpfnadel in diese sogenannte Montur. Um nur eine der Perücken
herzustellen, die die Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne tragen
werden, sind etwa 40 Arbeitsstunden nötig.
Der Halsschmuck besteht aus einer Goldborte. Sie ist die Grundlage
für Glassteine, die millimetergenau mit einer Pinzette aufgebracht
werden. Sie haften auf „Geistlich Klebstoff“ – er ist unsichtbar, wie
ein Geist. Auch die Köpfe bekommen Schmuck. Die Modistin zieht
den Hutstumpen aus Filz in Form, dämpft ihn mit einem Bügeleisen
ab und steckt ihn fest. Damit er die Form auch behält, wird er nochmals abgedämpft, erst dann kann der Bezug, also die Dekoration,
angebracht werden.
ENORM VIELSEITIG
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ENORM VIELSEITIG
Derweil zwickt der Schuhmacher die Schuhe. Zwicken bedeutet, dass er mit einem Schuhmacherhammer den Schaft
am Leisten befestigt. Ballettschuhe haben einen speziellen
Leisten mit Keil, ein klassischer Leisten würde den Schuh
zu unbeweglich machen.
Nun aber zurück zum Tiefziehen. Damit die Ensemblemitglieder keine echte, schwere Laute als Requisit auf der
Bühne benutzen müssen, wird ein perfektes Imitat angefertigt. Dazu schnitzen die Plastiker aus Hartschaum eine
Positivform. Diese wird in die Tiefziehmaschine gelegt und
mit einer Platte aus Polystyrol bedeckt. Sobald die Platte auf
180 Grad aufgeheizt ist, drückt die Maschine die Positivform
dagegen. Mit Unterdruck wird die übrige Luft zwischen
Platte und Form abgesaugt – die Laute drückt sich als Negativ ab. Dieses wird anschließend mit einer Horizontalsäge
bearbeitet und auf einen Holzrahmen aufgezogen.
Für organische Requisiten wie Hähnchenteile arbeiten Plastiker mit Gummimilch, um sie flexibel zu machen: ähnlich
wie bei der Glockenherstellung werden sie in Gussformen
hergestellt. Nach dem Trocknen kann das Gummihähnchen
so bemalt werden, dass es täuschend echt wirkt.
NEU IM ENSEMBLE
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Nun geht es zu den größeren und gröberen Gegenständen auf der Bühne. Auch die Sitzmöbel, in diesem Fall
ein Hocker, werden in Handarbeit aufgearbeitet. Dafür
wird Schaumstoff zugeschnitten und mit Polsterwatte
aufgepolstert. Die Watte ist modellierbar und kann in
die gewünschte Form gezupft werden. Abschließend
muss der Hocker mit Stoff bespannt werden. Das geht
leichter mit einem Drucklufttacker.
Damit die Möbel nicht auf einer leeren Bühne stehen,
sondern in Räumen, stellen die Schreiner mit einer Tellerfräse Schlitz- und Zapfenverbindungen her. Diese
dienen, wenn sie verbunden werden, als stabile Unterkonstruktion für Sperrholzplatten und bilden auf der
Bühne Wände und Markisen.
Kronleuchter sollen die ganze Szenerie beleuchten –
ohne Kabel geht da nichts. Die Beleuchtung befestigt
sie möglichst unsichtbar an den Lüstern. Die Winkel aus
Baustahlprofilrohren wurden zuvor in der Schlosserei
geschweißt.
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ENORM VIELSEITIG
ENORM VIELSEITIG
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ENORM VIELSEITIG
Die größten Elemente auf der Bühne stellt der Malsaal her. Für Der
Widerspenstigen Zähmung müssen zwölf Gassen, das sind Seitenelemente, und drei Soffitten, die die Bühne nach oben abschließen,
bemalt werden. Dazu werden die bis zu zwanzig mal vier Meter großen
Bahnen an den Holzboden im Malsaal getackert und zu dritt nass in
nass grundiert. Das geht nur im Team, sonst wäre der Farbunterschied
sichtbar, der entsteht, sobald die Bahn beim Lasieren zum Teil trocknet.
Nach mehreren Lasurschritten mit Stoffmalfarbe legen die Bühnenmaler
Folie auf, die für das gewünschte Muster auf den Gassen und Soffitten
sorgt, sobald man sie wieder abzieht.
Mindestens zwölf Mitarbeiter der Bühnentechnik sind nötig, um die Soffitten aus dem Prospektfach, wo sie in 20 Metern Höhe gelagert werden,
auf die Bühne zu bringen – da kommt man nur mit dem Prospektfahrstuhl
hin. Geduldig binden alle Hände gemeinsam den Prospekt mit Bindebänder
an die Laststange, um Falten zu vermeiden. Der Maschinenzug zieht ihn
hoch, und er wird von allen gleichmäßig in der Hand abgerollt. So bleibt
die zarte Arbeit aus dem Maalsaal flecken- und knitterfrei.
ENORM VIELSEITIG
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3. SINFONIEKONZERT
DER KLANG DER LIEBE
Er spielt Violoncello; sie, gebürtige Russin, spielt Geige. Nach
einem Konzert in London 1989 spricht er sie in schlechtem Russisch an. Sie ist kurz irritiert und vergisst ihn dann. Er vergisst
sie nicht – und bekommt eine zweite Chance. Doch bis zur dritten muss er warten, bis sie ihn richtig kennenlernen will – und
heute sind sie ein tief verbundenes Ehepaar.
Um die Beziehung von Violoncello und Violine ist es nicht
immer zum Besten bestellt. Im Doppelkonzert von Johannes
Brahms beispielsweise müssen sich beide in das dichte Gesamtgefüge einbetten. Die Farbe ihrer Instrumente zur Geltung
bringen. Wer sagt, dass die Beziehung der Interpreten unkompliziert sein muss? Vielleicht ist es besser, vom schlimmsten
anzunehmenden Unfall auszugehen – einer Beziehung zwischen einem Komponisten und einer Interpretin. Clara Wieck,
sowohl die beste Pianistin ihrer Zeit als auch Komponistin von
Rang, musste sich ihrem Mann, Robert Schumann, fügen – vor
allem, wenn es um die Frage ging, wem von beiden auf einem
Porträtmedaillon der Vordergrund gehören sollte. Es ist nicht
ausgemacht, ob Clara Schumann bei aller Trauer, allem Ernst
nicht manchmal auch Erleichterung verspürte, als ihr Mann
in der Psychiatrie in Endenich war. Ehen, hört man mitunter,
sind nicht immer dazu angetan, die edelsten Eigenschaften der
Ehepartner dauerhaft zum Vorschein zu bringen.
Kehren wir noch einmal zur Ausgangssituation zurück: Was
hätte aus dieser ziemlich enttäuschenden Begegnung werden
sollen, wenn es sich nicht um zwei ganz besondere Menschen
gehandelt hätte? Und wer hätte Thomas Larchers 2012 mit
dem British Composer Award ausgezeichnetes Doppelkonzert
uraufführen sollen? Sicher, irgendein Interpretenduo und weitere Gründe zur Vorfreude auf das 3. Sinfoniekonzert hätten
sich schon gefunden. Aber dank dieser ersten enttäuschenden Begegnung zweier großartiger Menschen und Künstler
kann die Vorfreude in diesem Fall wirklich außergewöhnlich
sein. Viktoria Mullova und Matthew Barley gehören zu den
faszinierendsten Musikern ihrer Generation.
Selbst ein näherer Blick auf dieses Ehepaar zeigt, dass es sich
um eine außerordentlich lebendige und interessante Verbindung
handelt. Matthew Barley hat einen Großvater, der sich intensiv
mit den Systemunterschieden zwischen Sowjetunion und den
USA während der Großen Depression in den 30er Jahren auseinandergesetzt hat. Die Sowjetunion schnitt nicht schlecht ab bei
seinem Vergleich – die Sowjetunion, gegen die Mstislaw Rostropowitsch später mit seinem Cello in Schostakowitschs CelloKonzert geradezu anspielen sollte! Viktoria Mullovas Familie,
34
KONZERT
aus dem Gebiet der heutigen Ukraine stammend, hatte jedenfalls
keine positiven Erfahrungen mit dem Sowjetsystem gemacht.
Beide sind auf ihre Weise ebenso unorthodoxe wie geniale
Musiker: Für Viktoria Mullova ist die zeitgenössische Musik
eine Herzensangelegenheit und die russische Ausbildung eher
ein zufälliger, nicht nur geliebter Beitrag zu ihrer Biografie.
Matthew Barley überschreitet immer wieder Grenzen zwischen
Jazz und Klassik und widmet sich intensiv interessanten Education-Projekten. Beide haben keine Berührungsängste. Vielleicht
keine schlechte Voraussetzung, um auch die deutsche Erstaufführung von Thomas Larchers Doppelkonzert in Karlsruhe zum
Erfolg zu führen. Das Werk selbst ist so suggestiv und charismatisch wie seine Interpreten: Selten nimmt man den Raum, in
dem Musik wie ein unvorstellbares Ereignis Gestalt bekommt,
so atemberaubend wahr wie in diesem Konzert!
Eine komplementäre, aber auch gebrochene Spiegelung zweier Zeitgenossen und ihrer Werke: Don Quixote und Ein Heldenleben. Beiden Helden hat Richard Strauss Sinfonische Dichtungen gewidmet: „Don Quixote und Ein Heldenleben sind so
sehr als direkte Pendants gedacht …“, schrieb Strauss 1897
an den Dirigenten Gustav Kogel. Beide Werke sind ebenso
Pendants wie widerspruchsreiche Weggefährten bei Strauss‘
Verfertigung dieses Doppelporträts. Das Heldentum und sein
Schatten: Don Quixote ist der Held, der nach den Maßstäben
dieser Welt nicht reüssiert und die Absurdität dieser Welt
dennoch zur Anschauung bringt wie keine zweite Figur der
Weltliteratur. Im Rückblick jedoch treten Komponisten nicht
nur mit sich selbst in Widerspruch, sondern auch in das erweiterte Feld der Musikgeschichte ein. Und insofern ist es nur
MATTHEW BARLEY
konsequent, wenn dem Heldenleben nicht der Don Quixote
von Strauss, sondern der seines Zeitgenossen Viktor Ullmann
beigesellt ist. Während es Richard Strauss in der Zeit des Nationalsozialismus gelang, sein künstlerisches Profil unter mannigfaltigen Kompromissen mit den Mächtigen der Zeit weiter
zu entfalten, schuf Victor Ullmann Don Quixote tanzt Fandango in der Gefangenschaft im Konzentrationslager Theresienstadt. Er wurde in Auschwitz ermordet – wie sein Kollege Hans
Krása, dessen Verlobung im Traum in dieser Spielzeit auf dem
Spielplan der Oper in Karlsruhe steht.
Kunst und Leben – beide blicken einander ohnehin oft mit erstaunten Augen an. Bei diesem Konzert dürfte sich dem Staunen eine tiefe Faszination hinzugesellen.
VIKTORIA MULLOVA
von Carsten Jenß, Leitender Dramaturg OPER
3. SINFONIEKONZERT
1. SONDERKONZERT
Viktor Ullmann Don Quixote tanzt Fandango
Viktor Ullmann Don Quixote tanzt Fandango
Thomas Larcher Konzert für Violine, Violoncello und Orchester
Thomas Larcher Konzert für Violine, Violoncello und Orchester
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40
Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40
Viktoria Mullova Violine
Viktoria Mullova Violine
Matthew Barley Violoncello
Matthew Barley Violoncello
Justin Brown Dirigent
Justin Brown Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE
BADISCHE STAATSKAPELLE
23.11. 11.00 & 24.11. 20.00 GROSSES HAUS
25.11. 19.00 GROSSES HAUS
Einführung mit Künstlern jeweils 45 Minuten vor Beginn
Mit Moderation und Künstlertreff im MITTLEREN FOYER
KONZERT
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JAZZ & LITERATUR / JAZZ NIGHT 2 / JAZZET, FROHLOCKET!
JAZZ ÜBERSCHREITET GRENZEN
noch nie gehörtes jazzig-akustisches Gewand voller Emotionalität und Frische.
Die verbleibenden drei Termine der JAZZ NIGHTS bieten
u. a. die Premiere des neu formierten Jazz Ensembles Baden
Württemberg mit Musik der Doors sowie einem speziellen
Beitrag zum Stadtjubiläum 2015. Lassen Sie sich vom Jazz
überraschen!
THOMAS SIFFLING
Neues „Futter“ gibt es für die Jazz-Fans im STAATSTHEATER – mit Konzerten abseits des Mainstreams, mit Anleihen
bei „fremdem“ Repertoire und sogar Übergriffen auf andere
Kunstgattungen.
Das SCHAUSPIEL bringt die Literatur ein – und die Beliebtheit der Reihe Jazz & Literatur im MITTLEREN FOYER des
STAATSTHEATERS zeigt, wie gut das zusammenpassen kann.
Die vier populären „Urgesteine“ des Opera Swing Quartet,
Wolfgang Heinzel, Wolfgang „Muffel“ Weth, Peter Cerny und
Km. Rainer Engelhardt, mixen klassische Opernmelodien mit
Swing und Jazz, ihr Publikum begeistern sie damit im inzwischen 21. Jahr. Nun kommen Sie mit einem neuen Programm
ins KLEINE HAUS, in dem sie passend zur Jahreszeit erstmals weihnachtliche Klassiker im unverwechselbaren OS4Sound präsentieren. Eine Doppel-CD mit den Highlights aus
20 Bühnenjahren ist rechtzeitig erschienen und bei den Konzerten erhältlich.
von Axel Schlicksupp,
Orchesterdirektor & Konzertdramaturg
JAZZ & LITERATUR – TOM SAWYER & HUCKLEBERRY FINN
12+
MIT Michael Rademacher D Jens Peters MUSIK PLUG AND PLAY
Als neue Reihe gibt es seit Oktober die von Thomas Siffling
zusammengestellten JAZZ NIGHTS im KLEINEN HAUS, die
bekannte Musiker in ungewohntem Umfeld, speziell für den
Konzertabend zusammengestellte Ensembles, CrossoverProjekte und Programme abseits der gewohnten Pfade präsentieren. Die Grundidee für die JAZZ NIGHTS ist, neue Konstellationen zu initiieren, Gäste von außerhalb und Mitglieder
des STAATSTHEATERS einzuladen und vorzustellen. Das
Programm soll damit nicht in Konkurrenz zu der sehr lebendigen Jazzszene in Karlsruhe treten, sondern sie ergänzen und
etwas Neues schaffen.
Hot Jazz Trio
9.11. MITTLERES FOYER In Kooperation mit dem Jazzclub Karlsruhe
JAZZET, FROHLOCKET! – WEIHNACHTEN MIT OS4
Weihnachtliche Musik im Sound des Opera Swing Quartet
Wolfgang Heinzel Klavier & Arrangements
Wolfgang „Muffel“ Weth Klarinette
Peter Cerny Bass
Km. Rainer Engelhardt Schlagzeug & Moderation
30.11., 7., 14., 23.12. KLEINES HAUS
JAZZ NIGHT 2
Im zweiten Konzert am 21.12. wird Thomas Siffling selbst zur
Trompete greifen und gemeinsam mit Markus Faller (Schlagzeug) und Mini Schulz (Bass) die belgische Sängerin Caroll
Vanwelden begleiten. Mit Shakepeare Sonnets gibt sie
ihr ungewöhnliches JAZZ’n‘ARTS-Debüt: Sie verwandelt
Shakespeare-Sonette mit eigenen Kompositionen in ein so
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KONZERT
CAROLL VANWELDEN SINGS SHAKESPEARE SONNETS 2
Caroll Vanwelden Gesang, Piano
Thomas Siffling Trompete, Flügelhorn
Mini Schulz Bass
Rodrigo Villalon Schlagzeug, Percussion
21.12. 19.00 KLEINES HAUS ca. 2 Stunden, eine Pause
OPERA SWING QUARTET
KONZERT
37
DAS PROGRAMM NOVEMBER – JANUAR
OPER
BORIS GODUNOW
von Modest Mussorgsky,
Urfassung
In russischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
„Beides, Bühne und die extrem emotional ausgeführten
Situationen und seelischen
Konflikte, kamen gut an beim
Premierenpublikum. Sicherlich
auch dank der eindrucksvoll
durch Chöre und Solisten
heraufbeschworenen Wucht
der expressionistischen Musik
vom Schöpfer der berühmten
‚Bilder einer Ausstellung‘.”
BNN
ML Johannes Willig / Christoph Gedschold R David Hermann B & K Christof Hetzer
C Ulrich Wagner, Anette
Schneider D Bernd Feuchtner,
Carsten Jenß MIT Baştar,
Wäspy a. G., Raffell, Schaefer
– Ks. Gorny / Meszar, Shin,
Schäffer, Wohlbrecht /
Ks. Schneider, Lucas, Kaspeli,
Finden / Urrutia Benet,
Ks. Weinschenk a. G., Zickgraf,
Netzner, Xu
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR, EXTRACHOR & CANTUS JUVENUM e. V.
7.11., 16.12., 7.1.
GROSSES HAUS
2 ¾ Stunden, eine Pause
29.11. OPERNGALA mit Alexei
Tanovitski (Boris Godunow)
und Viktor Antipenko (Grigori)
DAS KIND UND DIE
ZAUBERDINGE /
DIE NACHTIGALL
Kurzopern von Maurice Ravel
und Igor Strawinsky
In französischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
„Das Publikum bejubelte …
eine fantasiereiche Inszenierung beider Opern, musikalisch
auf höchstem Niveau.“ dpa
ML Christoph Gedschold /
Justus Thorau R Das Kind und
die Zauberdinge Tobias Heyder
R Die Nachtigall Tim Plegge
B Frank Philipp Schlößmann
K Janine Werthmann C Ulrich
Wagner, Christoph Obert,
Anette Schneider D Raphael
Rösler MIT Das Kind und die
Zauberdinge Bock a. G.,
Hindrichs / Aleksyuk a. G., Tier,
Baştar, Kirsch, Ks. Peters,
Wäspy a. G., Etzold / Ks. Mazur
– Finden, Rodriguez /
Zickgraf, Schäffer, Xu, Sevinç
Die Nachtigall Hindrichs/
Aleksyuk, Niessen, Raffell /
Tier, Newman / Watanabe –
Ebel / Rodriguez, Jung, Xu,
Sevinç, Zickgraf, Finden
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR &
CANTUS JUVENUM e. V.
21.11., 27.12., 4.1., 8.1.
GROSSES HAUS
2 ¼ Stunden, eine Pause
ZUM LETZTEN MAL
ML Justin Brown / Steven
Moore R Lorenzo Fioroni,Thilo
Reinhardt B Ralf Käselau K Sabine Blickenstorfer CH Pascale-Sabine Chevroton C Stefan
Neubert D Raphael Rösler
MIT Niessen, Ks. Schlingensiepen, Schaefer / Tier, Leitner a. G.
– Ks. Schneider / Wohlbrecht,
Rodriguez / Shin, Finden /
Urrutia Benet, Ks. Gauntt /
Ks. Hannula a. G., Schäffer,
Fieber a. G. / Wacker a. G.
BADISCHE STAATSKAPELLE &
STAATSOPERNCHOR
8., 11.11., 4.12. GROSSES HAUS
3 Stunden, eine Pause
DIE MEISTERSINGER
VON NÜRNBERG
von Richard Wagner
In deutscher Sprache
mit Übertiteln
„Ein echter Weitwurf ist dem
34 Jahre alten Regisseur
Tobias Kratzer in Karlsruhe
JUSTIN BROWN
Dirigent im
3. Sinfonie- & 1. Sonderkonzert
am 23., 24. & 25.11.
DIE FLEDERMAUS
Operette von Johann Strauß
In deutscher Sprache
mit Übertiteln
WIEDERAUFNAHME / NUR
FÜNF VORSTELLUNGEN
„Im Badischen Staatstheater
Karlsruhe waren Operettenspezialisten mit viel Liebe zur
gekonnten Komik am Werk …
Generalmusikdirektor Justin
Brown dirigiert … mit deutlicher Lust am überschäumenden Melodienreichtum, und
der Staatsopernchor stimmt
begeistert ein.“ Badisches
Tagblatt
gelungen, der Wagners Meistersinger ohne Geschichtsund Pflichtvergessenheit
zurückführt zu dem, was sie
doch einmal sein sollten: eine
komische Oper.“ Frankfurter
Rundschau
ML Christoph Gedschold
R Tobias Kratzer B & K Rainer
Sellmaier C Ulrich Wagner
D Yvonne Gebauer, Raphael
Rösler MIT Niessen, Schaefer –
Meszar, Kirch a. G., Ks. Gauntt /
Kolarczyk, Jentjens a. G. / Nekel
a.G., Rodriguez, Lucas, Schäffer,
Finden, Ks. Schneider, Weinschenk a. G., Zickgraf, Xu, Molz,
Kaspeli, Jung
VERLOBUNG IM TRAUM
„Eine Produktion, die man gesehen haben sollte.“
Badische Neueste Nachrichten
38
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR &
EXTRACHOR
16.11., 7.12. GROSSES HAUS
5 ½ Stunden, zwei Pausen
ZUM LETZTEN MAL IN DIESER
SPIELZEIT
Mit freundlicher Unterstützung
des Richard-Wagner-Verbands
Karlsruhe e. V. DIE ZAUBERFLÖTE
von Wolfgang Amadeus Mozart
With German and English surtitles / In deutscher Sprache
mit deutschen und englischen
Übertiteln
WIEDERAUFNAHME
„Eine Zauberflöte, die Spaß
macht, und zwar Erwachsenen
und Kindern, eine FamilienZauberflöte.“ Der Neue Merker
ML Christoph Gedschold,
Daniele Squeo R Ulrich Peters
B Christian Floeren K Renate
Schmitzer C Ulrich Wagner /
Hans-Jörg Kalmbach D Frank
Gersthofer / Achim Sieben
MIT Ks. Schlingensiepen,
Niessen, Aleksyuk a. G.,
Baştar, Raffell, Ks. Peters /
Leitner a. G. – Ks. Gorny / Kaspeli, Rodriguez, Ks. Gauntt /
Meszar, Ks. Eidloth, Krohn,
Finden / Urrutia Benet,
Schäffer / Wohlbrecht, Ebel /
Ks. Schneider, Kaspeli / Molz
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR &
CANTUS JUVENUM e. V.
10.1. GROSSES HAUS
3 Stunden, eine Pause
DER ROSENKAVALIER
Komödie für Musik
von Richard Strauss
In deutscher Sprache
mit Übertiteln
„Ein Opernerlebnis, das mit
größtmöglicher Einheit von
Musik und Schauspiel in seinen Bann zieht.“ BNN
ML Christof Prick R Dominique
Mentha B Christian Floeren
1., 22.11., 6.12.
GROSSES HAUS
2 ¾ Stunden, eine Pause
ZUM LETZTEN MAL IN DIESER
SPIELZEIT
ML Johannes Willig R John
Dew B Heinz Balthes K JoséManuel Vázquez C Ulrich
Wagner / Christoph Obert /
Anette Schneider D Frank
Gersthofer, Michael Fichtenholz MIT Ks. Dobrsanzka –
Shin, Venter, Weinschenk a. G.,
Huck, Kaspeli, Molz / Lucas,
Krohn
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR &
CANTUS JUVENUM e. V.
Sonntag, 25. Januar 2015
FANTASIO 26., 30.12. GROSSES HAUS
2 ½ Stunden, eine Pause
VERLOBUNG IM TRAUM
Sonntag, 19. April 2015
JOSÉ LUÍS GÓMEZ
Dirigent im Neujahrskonzert
am 1.1.
K Ute Frühling D Margrit
Poremba, Raphael Rösler
C Ulrich Wagner / Anette
Schneider MIT Niessen,
Schaefer, Hindrichs / Ks.
Schlingensiepen, Köhler a. G.,
Borst a. G., Kirsch, Hans, Lülf,
Hatz / Etzold, Gruber, HammKeller – Linn a. G., Ks. Gauntt,
Ebel / Wohlbrecht, Molz,
Schäffer, Zickgraf, Rodriguez /
Shin, Rebilas, Ks. Eidloth,
Angulo, Deparade, Krohn,
von Rüden / Cepreaga, Huck,
Szkwarkowski / Stache, Kim /
Herrmann, Huck, Krohn,
Netzner, Polesciukas, Tervo
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR &
CANTUS JUVENUM e. V.
9.11., 19.12. GROSSES HAUS
4 ½ Stunden, zwei Pausen
ZUM LETZTEN MAL
1. LIEDERABEND
LUCIA LUCAS
DON QUICHOTTE – LIEDER
Don Quichotte hat nicht nur
gegen Windmühlen gekämpft,
sondern Komponisten zu jeder
Zeit dazu bewegt, ihm immer
wieder neue, wunderbare
Denkmale zu setzen.
Lucia Lucas Bariton
Steven Moore Klavier
23.11. KLEINES HAUS
EIN MASKENBALL
Oper von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
„Ein Maskenball in der Inszenierung von Aron Stiehl ist ein
echter Volltreffer.“
Delta-news
ML Johannes Willig R Aron
Stiehl B Friedrich Eggert
K Doey Lüthi C Ulrich Wagner
D Bernd Feuchtner / Achim
Sieben MIT Ks. Dobrzanska,
Hindrichs / Ks. Schlingensiepen, Ks. Wolak – Shin, Jung,
Lucas / Xu, Kaspeli / Molz,
Finden / Urrutia Benet,
Ks. Eidloth / Zickgraf, Kuschel
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR &
EXTRACHOR
Komische Oper
von Jacques Offenbach
Szenische Uraufführung der
kritischen Neuausgabe
With German and English surtitles / In deutscher Sprache
mit deutschen und englischen
Übertiteln
Ein vergessenes Meisterwerk
von Jacques Offenbach, jetzt
durch eine Neuausgabe wieder
zugänglich, erlebt seine szenische Uraufführung in Karlsruhe. Fantasio wirft sich in das
Kostüm des Hofnarren, um
der Prinzessin Theresia näher
sein zu können. Die Narrenfreiheit macht es ihm möglich,
unvermögende Potentaten
bloßzustellen und Kriege zu
verhindern.
ML Andreas Schüller, Daniele
Squeo R Bernd Mottl B Friedrich Eggert K Alfred Mayerhofer CH Otto Pichler C Ulrich
Wagner D Bernd Feuchtner,
Achim Sieben MIT Riedel a. G. /
Ks. Schlingensiepen, Tier /
Stanek a. G., Baştar / Schaefer
– Ks. Schneider / Wohlbrecht,
Kolarczyk / Urrutia Benet,
Meszar / Molz, Lucas / Sörös
a. G., Schäffer, Zickgraf,
Pastewski a. G., Pichler a. G.
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR
PREMIERE 13.12.,
B-PREMIERE 18.12.
28.12. (15.00 & 19.30 Uhr),
31.12. (mit Silvestereinlage),
3., 9., 16.1. GROSSES HAUS
ca. 2 ¾ Stunden, eine Pause
von Hans Krása
With German and English
surtitles / In deutscher Sprache mit englischen und deutschen Übertiteln
„Großartige, zwingende Entdeckung ... Hier wurde nun
eines der unbekannten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts
entdeckt, und man spürte die
Überraschung des begeisterten
Premierenpublikums ... In jeder
Hinsicht zeigte sich die Karlsruher Aufführung als gelungen.“
Frankfurter Rundschau
ML Justin Brown R Ingo Kerkhof B Dirk Becker K Inge Medert C Ulrich Wagner CH Darie
Cardyn D Raphael Rösler
MIT Borst a. G. / Miller a. G.,
Tomaszewska, Tier, Kökcek
a. G., Mara a. G. – Voigt a. G.,
Kolarczyk / Urrutia Benet,
Venter
BADISCHE STAATSKAPELLE,
STAATSOPERNCHOR
14.11., 12., 17.12., 6., 15., 21.1.
GROSSES HAUS
ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause
KONZERT
2. SINFONIEKONZERT
TOSCA
Vivian Fung Dust Devils
Mieczysław Weinberg Violinkonzert g-Moll op. 67 DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Modest Mussorgsky Bilder
einer Ausstellung (Orchestrierung Maurice Ravel)
„Ein wirklich geglückter
Opernabend.“ delta-news
Zum ersten Mal steht mit MeiAnn Chen eine Frau am Pult
der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Die Chefdirigentin des
Memphis Symphony Orchestra
und der Chicago Sinfonietta
dirigiert Bilder einer Ausstellung, das bekannteste und
Musikdrama
von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
WIEDERAUFNAHME
ZUM 60. MAL
LIVE aus dem
Bolschoi-Theater
in Moskau
Sonntag, 26. Oktober 2014
THE LEGEND OF LOVE
16:00 - 3 Stunden - LIVE
Sonntag, 21. Dezember 2014
DER NUSSKNACKER
16:00 - 2 Stunden 20 Min - LIVE
SCHWANENSEE
16:00 - 2 Stunden 40 Min - LIVE
IVAN DER SCHRECKLICHE
17:00 - 2 Stunden 15 Min - LIVE
LIVE
www.opernkino.de
18. Oktober 2014, 19:00
Mozart LE NOZZE DI FIGARO
01. November 2014, 18:00
Bizet CARMEN
22. November 2014, 19:00
Rossini IL BARBIERE
DI SIVIGLIA
13. Dezember 2014, 18:00
Wagner DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
17. Januar 2015, 19:00
Lehár THE MERRY WIDOW
31. Januar 2015, 19:00
Offenbach LES CONTES
D’HOFFMANN
14. Februar 2015, 18:30
Tschaikowsky IOLANTA /
Bartók HERZOG BLAUBARTS BURG
14. März 2015, 18:00
Rossini LA DONNA
DEL LAGO
25. April 2015, 18:30
Mascagni CAVALLERIA
RUSTICANA /
Leoncavallo BAJAZZO
SCHAUBURG
KINO & THEATER
Marienstr. 16
Karlsruhe
Reservierungstel.:
0721- 35 000 18
www.schauburg.de
39
berühmteste Werk Modest
Mussorgskys, in der farbenreichen Orchestrierung Ravels.
Das Orchesterstück Dust Devils
von Vivian Fung geht dem faszinierenden Violinkonzert von
Mieczysław Weinberg voraus.
Linus Roth Violine
Mei-Ann Chen Dirigentin
BADISCHE STAATSKAPELLE
2.11. 11.00 & 3.11. 20.00
GROSSES HAUS
ca. 2 Stunden, eine Pause
3. SINFONIEKONZERT
Viktor Ullmann Don Quixote
tanzt Fandango Thomas Larcher Konzert für Violine, Violoncello und Orchester DEUTSCHE
ERSTAUFFÜHRUNG Richard
Strauss Ein Heldenleben op. 40
Thomas Larcher gehört zu den
interessantesten Stimmen
unter den zeitgenössischen
Komponisten. Für die Deutsche
Erstaufführung seines bei den
Londoner Proms gefeierten
Doppelkonzerts kommen mit
Viktoria Mullova und Matthew
Thomas Larcher gehört zu den
interessantesten Stimmen
unter den zeitgenössischen
Komponisten. Für die Deutsche
Erstaufführung seines bei den
Londoner Proms gefeierten Doppelkonzerts kommen mit Viktoria Mullova und Matthew Barley
ein Weltstar und ein spannender
Grenzgänger zwischen Klassik
und Weltmusik nach Karlsruhe.
Richard Strauss und seine Zeitgenossen sind das Thema der
beiden anderen Werke: Strauss‘
eindrückliche Tondichtung
Heldenleben und die brillante
Ouvertüre Don Quixote tanzt
Fandango von Viktor Ullmann.
Viktoria Mullova Violine
Matthew Barley Violoncello
Justin Brown Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE
25.11. 19.00 GROSSES HAUS
ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause
Mit Moderation und Künstlertreff im MITTLEREN FOYER
NEUJAHRSKONZERT
Mit südländischem Feuer ins
neue Jahr – Orchesterwerke,
Geiger im
2. Sinfoniekonzert
am 2. & 3.11.
Viktoria Mullova Violine
Matthew Barley Violoncello
Justin Brown Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE
23.11. 11.00 & 24.11. 20.00
GROSSES HAUS
ca. 2 Stunden, eine Pause
1. SONDERKONZERT
Viktor Ullmann Don Quixote
tanzt Fandango Thomas Larcher Konzert für Violine, Violoncello und Orchester DEUTSCHE
ERSTAUFFÜHRUNG Richard
Strauss Ein Heldenleben op. 40
40
Unser Märchenspiel von Engelbert Humperdinck ist am
30.11., 2., 3., 10., 18.12., 9., 18.1. & 6.2. im Theater Heilbronn zu Gast!
Terzetto C-Dur op. 74 Frank
Bridge Rhapsody-Trio H. 176
Zoltán Kodály Serenade op. 12
Beethoven schrieb sein CDur-Trio für zwei Oboen und
Englischhorn. Das Werk machte
sofort die Runde und wurde
mehrfach bearbeitet, auch für
die seltene Besetzung mit zwei
Violinen und Viola. Diese wählte
auch Dvořák für sein charmantes Terzetto. Benjamin Britten
bewunderte das Rhapsody-Trio
seines Kompositionslehrers
Frank Bridge ähnlich wie Béla
Bartók die Serenade seines
Landsmanns und Freundes
Zoltán Kodály für ihren Melodienreichtum.
Gregor Anger & Dominik
Schneider Violine
Christoph Klein Viola
30.11. KLEINES HAUS
ca. 2 Stunden, eine Pause
Anschließend Brunch und
Künstlertreff im MITTLEREN
FOYER
LINUS ROTH
Barley ein Weltstar und ein
spannender Grenzgänger zwischen Klassik und Weltmusik
nach Karlsruhe. Richard Strauss
und seine Zeitgenossen sind
das Thema der beiden anderen
Werke: Strauss‘ eindrückliche
Tondichtung Heldenleben und
die brillante Ouvertüre Don Quixote tanzt Fandango von Viktor
Ullmann.
HÄNSEL UND GRETEL
IN HEILBRONN
Lieder & Ausschnitte aus Opern
Nachdem er zweimal beim Neujahrskonzert des hr-Sinfonieorchesters gefeiert wurde, kommt
der junge Spanier mit venezolanischen Wurzeln José Luís
Gómez nun nach Karlsruhe, um
gemeinsam mit Ihnen das neue
Jahr zu begrüßen. Der Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs Sir Georg
Solti 2010 wird ein mitreißendes
Programm mit südländischem
Flair zusammenstellen, zu dem
er auch Mitglieder unseres
Opernensembles einlädt.
Gesangssolisten aus dem
Opernensemble
José Luís Gómez Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE
1.1. GROSSES HAUS
ca. 2 Stunden, eine Pause
1. KAMMERKONZERT
Ludwig van Beethoven Trio
C-Dur op. 87 Antonín Dvořák
NACHTKLÄNGE 1 –
WIENER SCHMÄH
Arnold Schoenberg Ode an
Napoleon Buonaparte für
Sprecher, Klavier und Streichquartett
Georg Friedrich Haas Sextett
Friedrich Cerha 1. Keintate für
Chansonnier und Instrumente
Die Musikstadt Wien steht
im Zentrum des Auftakts der
NachtKlänge-Reihe. Arnold
Schönberg, Begründer der Wiener Schule, vertonte in seiner
Ode an Napoleon Buonaparte
ein Schmähgedicht Byrons auf
den entmachteten Gewaltherrscher und formulierte damit
eine flammende Anklage gegen
jegliche Art von Despotie. In
seinem Sextett experimentiert Georg Friedrich Haas,
bekanntester österreichischer
Komponist seiner Generation,
mit Viertelton-Bewegungen, die
ein farbenreiches Tonspektrum
auffächern. Wiener Schmäh par
excellence vertonte Friedrich
Cerha mit den Sentenzen des
Dichters Ernst Kein, die witzig
und höchst unterhaltsam das
Wiener Klein- und Großbürgertum zeigen.
Horst Maria Merz Chansonnier
Ulrich Wagner Dirigent &
Moderator
Mitglieder der BADISCHEN
STAATSKAPELLE
14.11. INSEL
ca. 2 Stunden, eine Pause
Mit freundlicher Unterstützung durch die
Hoepfner-Stiftung JAZZET, FROHLOCKET! –
WEIHNACHTEN MIT OS4
Weihnachtliche Musik im Sound
des Opera Swing Quartet
Melodien aus dem Nussknacker, dem Weihnachtsoratorium, La Bohème, Hänsel und Gretel, verrührt und
gewürzt mit Swing-Standards
sowie traditionellen und jazzigen Weihnachtsliedern ergeben
ein äußerst bekömmliches musikalisches Spritzgebäck.
Wolfgang Heinzel Klavier &
Arrangements
Wolfgang „Muffel“ Weth
Klarinette
Peter Cerny Bass
Km. Rainer Engelhardt
Schlagzeug & Moderation
30.11., 7., 14., 23.12.
KLEINES HAUS
KINDER- &
JUGENDKONZERTE
siehe JUNGES
STAATSTHEATER
BALLETT
DER NUSSKNACKER –
EINE WEIHNACHTS8+
GESCHICHTE
Ballett von Youri Vámos nach
E. T. A. Hoffmann und Charles
Dickens. Musik von
Peter I. Tschaikowski
WIEDERAUFNAHME /
NUR DREI MAL
Youri Vámos, das Erzähltalent
unter den Choreografen, ver-
bindet den Ballettklassiker mit
der Weihnachtsgeschichte von
Charles Dickens und macht
daraus ein fantastisches Ballett
für die ganze Familie in atemberaubender Ausstattung von
Michael Scott. „Ein glanzvoller
Höhepunkt der Karlsruher
Ballett-Ära Birgit Keil.“
Fränkische Nachrichten
Ob vor Vorstellungsbeginn oder während der Pausen –
Wir versorgen Sie gerne mit kulinarischen Köstlichkeiten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Manuela Peter & Alexander Göring
Inhaber
M Peter I. Tschaikowski
ML Steven Moore CH Youri
Vámos E Joyce Cuoco B & K
Michael Scott L Klaus Gärditz
MIT Solisten, Ballettensemble,
Ballettstudio des STAATSTHEATERS KARLSRUHE &
Studierenden der Akademie
des Tanzes Mannheim sowie
Schülerinnen der Ballettschule
Lagunilla & Reijerink Karlsruhe
BADISCHE STAATSKAPELLE
20., 23., 25.12. GROSSES HAUS
2 ¼ Stunden, eine Pause
DER WIDERSPENSTIGEN
ZÄHMUNG
BADEN-BADENER
Reservierungen unter Tel 0721 379715 oder
E-Mail [email protected]
E m a i l : i n f o @ b a d e n - b a d e n e r- w g . d e
www.baden-badener-wg.de
Kreationen von Reginaldo
Oliveira, Tim Plegge &
Jörg Mannes
URAUFFÜHRUNGEN
„Birgit Keil verfolgt auch bei
der Verpflichtung von Gastchoreografen ein klares Konzept –
jede Arbeit bringt ihr Ensemble
voran, erweitert den künstlerischen Horizont der Tänzer und
des Publikums. Der neue Ballettabend im Großen Haus des
Badischen Staatstheaters ist
eine weitere Perle dieser Kette,
die einen Erfolg an den anderen
reiht.“ Badisches Tagblatt
CH Reginaldo Oliveira, Tim
Plegge, Jörg Mannes M Lera
Auerbach, Alberto Iglesias,
Philip Glass, Max Richter,
Giovanni Sollima B Sebastian
Hannak K Judith Adam, Heidi
de Raad L Stefan Woinke V Elke
Reinhuber D Christoph Gaiser,
Brigitte Knöß MIT Toetzke,
Solisten & Ballettensemble
des STAATSBALLETTS
KARLSRUHE
Ballett von John Cranko
nach der Komödie von
William Shakespeare
2., 26., 30.11. GROSSES HAUS
2 ½ Stunden, eine Pause
John Cranko, Gründer des Stuttgarter Balletts, herausragender
Choreograf und Erneuerer des
Handlungsballetts im 20. Jahrhundert, hat mit seiner Version
von Shakespeares The Taming
of the Shrew eine der wenigen
Ballettkomödien von Weltrang
geschaffen: Er erzählt die Geschichte der widerspenstigen
Katharina, die gegen ihre Überzeugung Petrucchio heiratet,
von ihm „gezähmt“ wird und
sich schließlich in unerwartet
großem Eheglück wiederfindet,
mit einem Feuerwerk an komödiantischen Geist und überbordender Emotion.
SCHAUSPIEL
M Kurt-Heinz Stolze nach
Domenico Scarlatti ML Steven
Moore CH & IN John Cranko
E Jane Bourne B & K Elisabeth
Dalton L Steen Bjarke
MIT Solisten, Ballettensemble
& Ballettstudio des STAATSBALLETTS KARLSRUHE,
Studierende der AKADEMIE
DES TANZES MANNHEIM
BADISCHE STAATSKAPELLE
W I N Z E R G E N O S S E N S C H A F T
Baden-Badener Winzergenossenschaft eG
Mauerbergstr.32, D-76534 Baden-Baden
Tel. 0 72 23-96 87-0, Fax. 0 72 23-96 87 87
MYTHOS
PREMIERE 15., 20.11., 5., 11.12.
GROSSES HAUS
2 ½ Stunden, eine Pause
Wir danken
AGNES
nach dem Roman von Peter
Stamm | für die Bühne
bearbeitet von Christian Papke
DEUTSCHSPRACHIGE
ERSTAUFFÜHRUNG
Eine Liebesbeziehung auf dem
Prüfstand. „Großer Beifall für
eine ausgezeichnete, rundum
empfehlenswerte Produktion.“
BNN
R Christian Papke B & K Alois
Gallé, Viktoria Strikić M Georg
Luksch D Michael Nijs, Annalena Schott MIT Bachfischer,
Gröschel / Breier – Wagner
5., 6., 13., 24., 25.11. STUDIO
1 ½ Stunden, keine Pause
AUFSTAND
von Mely Kiyak
URAUFFÜHRUNG /
AUFTRAGSWERK
Koproduktion mit dem Maxim
Gorki Theater Berlin
„Psychologisch tief zeichnet
Mehmet Yilmaz den Künstler …
Diese 75 Minuten Theater sind
das fragile Spiel eines Mannes,
der zwischen dem komödiantischen Charme … und dem töd41
lichen Ernst kurdischer Vertreibungen hin- und heroszilliert …
Er hakt sich fest in unsere Gedanken und fordert seinen Tribut.
Fünf Minuten Applaus.“
BNN
1 ¾ Stunden, keine Pause
R András Dömötör B & K Moïra
Gillierón D Daniel Richter, Jan
Linders MIT Mehmet Yilmaz
28.11. STUDIO
1 ¼ Stunden, keine Pause
Eines sollte ein Interview nicht
sein: ein Machtspiel. Doch
genau das entspinnt sich zwischen Polit-Journalist Pierre
und Soap-Star Katja. Ein
Schlagabtausch der Geschlechter, zwischen Schein und Wirklichkeit, in dessen Zentrum ein
dunkles Geheimnis steht.
AUS – DAS LEBEN
NACH DEM SPIEL
URAUFFÜHRUNG / LETZTE
VORSTELLUNGEN
„Das Staatstheater interviewte Ex-Profis des KSC … Die
Biografien wurden Teil eines
beeindruckenden Stückes.“
spiegel.de
R Tobias Rausch B & K Jelena
Nagorni M Matthias Hermann
D Kerstin Grübmeyer, Brigitte
A. Ostermann MIT Krafft –
Brandt, Cofalka-Adami, Schmidt
6.11. STUDIO
1 ¾ Stunden, keine Pause
BENEFIZ –
JEDER RETTET
EINEN AFRIKANER
Komödie von Ingrid Lausund
Typische Gutmenschen im
Streit um eine Wohltätigkeitsgala. „Ein tolles Stück, witzig,
wortreich und trotzdem ernsthaft.“
Badisches Tagblatt
R Eric Nikodym B & K Viktoria
Strikić D Kerstin Grübmeyer,
Michael Gmaj MIT Kitzl, Schlegel
– Bruckmeier, Funke, Wiegard
8., 30.11. STUDIO
1 ½ Stunden, keine Pause
DANTONS TOD
12.11. avec surtitres français /
mit französischen Übertiteln
DAS INTERVIEW
von Theo van Gogh
R Dominique Schnizer B & K
Christin Treunert V Manuel
„Der Autor greift beiläufig allerlei
Aspekte auf, die im Zusammenhang mit dem Alter stehen und
die er mal ernst und nachdenklich, oft aber auch sarkastisch
und burlesk abhandelt.“ BNN
Eine festliche Einstimmung auf die Feiertage mit adventlicher
Musik: Erleben Sie Solisten des Opernensembles wie Emily Hindrichs, Ks. Edward Gauntt und Steven Ebel, die Ballettschule La
Remise und den Kinderchor LUTHERANA KARLSRUHE in weihnachtlicher Dekoration und lassen Sie sich die Gelegenheit nicht
entgehen, am Ende gemeinsam in die bekanntesten Weihnachtslieder einzustimmen.
BADISCHE STAATSKAPELLE
D Daniele Squeo
21.12. 15.00 & 19.30 22.12. 20.00 GROSSES HAUS
2 ½ Stunden, eine Pause
Braun D Jens Peters
MIT Kitzl – Petri
DOPPELPREMIERE mit GIFT
23.11. STUDIO
ca. 3 Stunden, eine Pause
Vorstellung als Einzelabend
26.11. STUDIO
1 ¼ Stunden, keine Pause
DER VORNAME
„Dieser Danton wäre auch
Schülern als sinnlich erfahrbare
Lektürehilfe zu empfehlen – wie
allen, die einen der stärksten
Texte der deutschen Literatur
nahegebracht bekommen wollen.“
BNN
In der „mit viel Verve“ inszenierten französischen Erfolgskomödie „geht es Schlag auf Schlag
… Kurz: Langeweile kommt an
diesem Abend nicht auf.“
BNN
11., 12.11. KLEINES HAUS
von Peca Stefan
URAUFFÜHRUNG /
AUFTRAGSWERK
In deutscher und rumänischer
Sprache | Im Rahmen des ETCProjekts The Art of Ageing
Koproduktion mit dem Rumänischen Nationaltheater
Temeswar
WEIHNACHTSSINGEN
Drama von Georg Büchner
R Simone Blattner B Alain
Rappaport K Claudia González
Espíndola M Christopher Brandt
D Kerstin Grübmeyer, Annalena
Schott MIT Löffler – Andreesen,
Brandt, Halle, Quintana,
Schmidt, Reiss, Wiegard
DIE UHR TICKT – TIMPUL TRECE
Komödie von Matthieu Delaporte
& Alexandre de la Patellière
R Dominik Günther B & K Heike
Vollmer M Jan S. Beyer & Jörg
Wockenfuß D Nina Steinhilber,
Konstantin Küspert
MIT Baggeröhr, Löffler – Besta,
Petri, Riemer
4., 29.11. STUDIO
1 ¾ Stunden, keine Pause
Die Darsteller „agieren frisch
und jugendlich und obwohl
sie uns immer wieder daran
erinnern, dass wir am Ende des
Abends 60 Minuten gealtert sein
werden, fühlen wir uns dank
ihnen tatsächlich jünger als wir
sind.“ Adevarul, Timisoara
B & K Nadia Fistarol D Jan
Linders MIT Beetz, Wiedemer –
Hertweck, Koch, von der Lieth
BAND Hamacher, Kondschak,
Linder, Reffert, Schmith
2.1. GROSSES HAUS
3 ¼ Stunden, eine Pause
EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Komödie von William Shakespeare mit Liedern von Tobias
Gralke & Clemens Rynkowski
„… das ausgezeichnete Schauspielensemble des Badischen
Staatstheaters hat Shakespeares meist gespieltes Stück
zu einem urkomischen Theatererlebnis gemacht … einfach
alles erscheint in dieser Karlsruher Neuinszenierung …
handgemacht, ursprünglich
und dabei stimmig.“ Badisches
Tagblatt
R Daniel Pfluger
M & ML Clemens Rynkowski
B Flurin Borg Madsen K Janine
Werthmann D Michael Gmaj
MIT Krafft, Löffler, Mohr – Andreesen, Besta, Brandt, Grobe,
Grünewald, Quintana, Schmidt,
Schumacher, Wagner
BAND Zieba – Dinkelacker,
Pudil, C. Rynkowski, D. Rynkowski, F. Rynkowski, Welsch
2.11., 19., 26.12., 18.1.
KLEINES HAUS
2 ¾ Stunden, eine Pause
FREMDRAUMPFLEGE
von Tuğsal Moğul
URAUFFÜHRUNG /
April 2012
KOOPERATION MIT DEM
THEATER PFORZHEIM
VOWOaktuell
R Malte C. Lachmann B & K
Anna van Leen V Lucian Matei
D Michael Gmaj, Geanina Jinaru
MIT Bijan, Löffler – Andreesen,
Buzoianu und dem Chor der
Banater Schwaben in Karlsruhe
„Staatstheater veranstaltet
interkulturelles Drama in Karlsruher Privatwohnungen … Ein
Glücksfall für die Theaterszene
… unbedingt hingehen und
miterleben.“
Badisches Tagblatt
R, B & K Tuğsal Moğul
15., 16.11. STUDIO
D Andreas Kahlert MIT Aljunied
1 ½ Stunden,
keine
Pause
Mieterbefragung 2012 – Sagen Sie uns Ihre Meinung!
– Cofalka-Adami
Liebe Mieterinnen, liebe Mieter,
DYLAN – THE TIMES
THEY ARE A-CHANGIN’
6., 14.12. PRIVATWOHNUNGEN
genauer Spielort wird vor der
Vorstellung bekanntgegeben
1 Stunde, keine Pause
wir arbeiten s tändig daran, unsere W ohnungen, das
Die Erhebung erfolgt in Form eines Telefoninterviews und
Wohnumfeld und unsere Dienstleistungen zu verbessern. Ihre
dauert etwa 15 Minuten. Dabei haben Sie Gelegenheit, Ihre
Meinung ist uns wichtig, denn wir möchten wissen, womit Sie
Einschätzungen über Ihr e Wohnung, das W ohngebäude, die
zufrieden sind, aber auch, wo es Schwachstellen gibt. Daher
Umgebung, unsere Mitarbeiter und unseren Service abzugeben.
Ein Abend über Bob Dylan von
Heiner Kondschak
werden wir in unserem Wohnungsbestand eine Mieterbefragung
Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Alle Informationen,
durchführen.
die Sie uns geben, wer den streng vertraulich behandelt und
Hamburger Institut F+B Forschung und B eratung für Wohnen,
„Die Karlsruher Bob-DylanRevue ist ein Volltreffer.“
Die Rheinpfalz
Als Dankeschön fürs Mitmachen verlosen wir unter allen Befragten
Immobilien und Umwelt GmbH mit der Dur chführung einer
attraktive Preise.
Die Befragung wird noch vor den Sommerferien im Zeit-
raum Ende Mai/Anfang Juni 2012 stattfinden. Wir haben das
repräsentativen Befragung beauftragt. Es sucht per Zufallsgenerator aus unserem Bestand 1.500 Haushalte aus. Diese
Haushalte werden dann Anfang Juni 2012 per Anschreiben von
uns informiert, dass sie für diese Befragung ausgewählt wurden.
R Heiner Kondschak, Martin
Süß ML Heiner Kondschak
unterliegen den Datenschutzbestimmungen.
Bitte beachten Sie: Die Auswahl der Teilnehmer ist zufällig.
Gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst. Mit freundlicher Unterstützung der Arlinger Baugenossenschaft,
Pforzheim
und der Volkswohnung,
Dr. Thomas Hain
Reiner Kuklinski
Karlsruhe.
Mit freundlichen Grüßen
www.volkswohnung.com
42
43
GIFT
von Lot Vekemans
Nach Jahren der Trennung trifft
sich ein Paar am Grab seines
Kindes wieder – erst jetzt ist es
beiden möglich, über all das zu
reden, was sie seit dem Tod des
Sohnes innerlich aufgefressen
hat. Ein berührendes Kammerspiel über eine Ehe, die dem Tod
nicht standhalten konnte.
R Marlene Anna Schäfer
B & K Christin Treunert
D Michael Gmaj MIT Mohr –
Wiegard
DOPPELPREMIERE mit DAS
INTERVIEW 23.11. STUDIO
ca. 3 Stunden, eine Pause
Vorstellung als Einzelabend
27.11. 1 ¼ Stunden, keine Pause
ICH BEREUE NICHTS
Ein NSA-Projekt von JanChristoph Gockel, Thomas Halle
& Konstantin Küspert
URAUFFÜHRUNG
„In eineinhalb Stunden sensationellen Monologs verkörpert
Thomas Halle den als Held
gefeierten und gleichzeitig als
Vaterlandsverräter von den
USA verfolgten Whistleblower
Edward Snowden.“ dpa
R Jan-Christoph Gockel
B & K Julia Kurzweg M Matthias Grübel D Konstantin Küspert
MIT Halle
13., 18.11. STUDIO
1 ½ Stunden, keine Pause
JACQUES BREL –
ON N’OUBLIE RIEN
Inszenierte Chansons
mit Natanaël Lienhard
URAUFFÜHRUNG
„Eine anrührende und hinreißende Hommage an die Chansons.“
BNN
ML Jacob Bussmann R Pia
Donkel B & K Katharina Simmert
V Olivier Hamaker D Jan Linders
MIT Lienhard MUSIKER Bussmann, Jergens, Unger, Borgir
1.11. STUDIO
1 ¼ Stunden, keine Pause
KABALE UND LIEBE
Bürgerliches Trauerspiel
von Friedrich Schiller
„Wir brauchen dieses mutige,
radikale Theater mit seinen großartigen schauspielerischen Leistungen mehr als je zuvor.“ BNN
R Simone Blattner B Alain
Rappaport K Sabin Fleck
M Christopher Brandt D Kerstin
Grübmeyer, Annalena Schott
MIT Löffler, Mann / Baggeröhr,
Schlegel – Grünewald, Funke,
Halle, Wagner, Wiegard
6.11., 13.12., 8., 11.1.
KLEINES HAUS
2 ½ Stunden, eine Pause
MAIENSCHLAGER
herauszuarbeiten – und das mit
Erfolg.” Mannheimer Morgen
Eine unmögliche Liebe im Dritten Reich. „Stefan Otteni hat
den schönen, poetischen Stoff
stimmig und atmosphärisch
dicht inszeniert und dafür eine
zeitlos starke Formensprache
gefunden, die das Stück trotz
aller geschichtlichen Detailtreue ganz nah an moderne Erfahrungswelten heranrückt.“
nachtkritik.de
R Jan-Christoph Gockel B Julia
Kurzweg K Sophie Du Vinage
V Florian Rzepkowski D Konstantin Küspert MIT Löffler
– Bauer, Friedl, Funke, Halle,
Lamp, Schwarz
von Katharina Gericke
R Stefan Otteni B Peter Scior
K Sabin Fleck ML Tobias Flick
D Kerstin Grübmeyer, Brigitte
A. Ostermann MIT Baggeröhr,
EIN NEUES
STAATSTHEATER!
Ausstellung im FOYER
Anfang Dezember wählt das Preisgericht die Sieger für die
Theatersanierung aus. Vom 3.12. bis zum 6.1. sind dann alle zum
Wettbewerb eingereichten Entwürfe im FOYER des STAATSTHEATERS zu sehen. Zur Ausstellung werden Führungen angeboten. Termine unter www.staatstheater.karlsruhe.de
3.12. – 6.1. FOYER täglich von 10.00 – 16.30 Uhr, Eintritt frei
KITSCH !!!
Love-Songs mit Alexander
Peutz & Johannes Mittl
Bei Liebesliedern ist Kitsch eine
Qualität: You can't hurry love
von den Supremes, The Scientist
von Coldplay, Time after time
von Cindy Lauper und Nothing
compares 2 u – ursprünglich
von Prince – sind einige der
Love-Songs, die der Sänger und
Schauspieler Alexander Peutz
und die Regisseurin Ila Schnier
von Wittich zu einem ebenso
mitreißenden wie gefühlvollen
Abend zusammengestellt haben.
R Ila Schnier von Wittich
MIT Alexander Peutz
KLAVIER Johannes Mittl
2., 7., 22.11. STUDIO
ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause
Kitzl, Krafft, Mohr – Besta,
Bettin / Birtolonu, Brandt,
Cofalka-Adami, Quintana, Ricci,
Schmidt, Schumacher, Wagner,
Wiegard
9.11., 2.12., 9., 14.1.
KLEINES HAUS
2 ½ Stunden, eine Pause
RECHTSMATERIAL
Ein NSU-Projekt von JanChristoph Gockel & Konstantin
Küspert | URAUFFÜHRUNG
ZUM LETZTEN MAL
„Unbestritten ist hier ein gewinnbringender Theaterabend
von Relevanz entstanden,
der weit ausholt, um das vermeintlich einmalige Phänomen
Rechtsextremismus als Kontinuität der deutschen Geschichte
9.11. STUDIO
2 ¼ Stunden, keine Pause
RICHTFEST
Komödie von Lutz Hübner &
Sarah Nemitz
Elf Freunde zerstreiten sich, als
sie ein Mehrfamilienhaus bauen
wollen. „Ein unterhaltsamer
Abend mit viel Lachpotential.“
BNN
R Dominique Schnizer B & K
Christin Treunert D Michael
Nijs, Dr. Jens Peters MIT Büschelberger, Krafft, Löffler,
Mohr, Schlegel – Andreesen,
Grobe, Halle, Schmidt, Wagner,
Wegner
1., 7., 14., 21., 28.11., 11., 31.12.
KLEINES HAUS
1 ¾ Stunden, keine Pause
RIO REISER – KÖNIG
VON DEUTSCHLAND
Musikalische Biografie
von Heiner Kondschak
„Der Polit-Rock lebt … mit einem beängstigend guten Hauptdarsteller: Jan Andreesen hat
selbst das Zeug zum Rockstar.“
Musicals
R Dominik Günther ML Jan S.
Beyer, Jörg Wockenfuß
B & K Heike Vollmer D Kerstin
Grübmeyer, Michael Gmaj
MIT Krafft/Beetz – Andreesen,
T. Bauer, Besta, Cofalka-Adami,
Knapp, Lienhard, von der Lieth,
Wockenfuß
19., 27.11., 11.1. GROSSES HAUS
3 Stunden, eine Pause
SCHATTEN
(EURYDIKE SAGT)
von Elfriede Jelinek
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Fünf Frauen – fünf Versio-
ICH BEREUE NICHTS
„Das Ergebnis ist klug, sinnlich und unbequem, die für das Thema (nicht
nur wut-) entflammten Herzen der Macher wirken als Verstärker.“
Deutsche Bühne online
44
nen von Eurydike, von der
klassischen Nymphe bis zur
modernen Modebesessenen.
Die bisher zum Schweigen
verdammte Muse erzählt ihre
eigene, weibliche Version der
Geschichte. Schatten ist nach
Prinzessinnendramen, Die
Kontrakte des Kaufmanns und
Winterreise das vierte Stück
der Nobelpreisträgerin Elfriede
Jelinek am STAATSTHEATER
KARLSRUHE.
R Jan Philipp Gloger
B & K Marie Roth M Kostia
Rapoport V Christoph Otto
D Brigitte A. Ostermann, Jens
Peters MIT Bachfischer,
Baggeröhr, Büschelberger,
Krafft, Schlegel
PREMIERE 27.11., 5., 12., 18.12.,
15.1. KLEINES HAUS
ca. 1 ½ Stunden, keine Pause
VERRÜCKTES BLUT
von Nurkan Erpulat & Jens
Hillje WIEDERAUFNAHME
Deutschsprachiges Stück des
Jahres 2011, Theater heute /
Publikumspreis, Mülheimer
Theatertage 2011
Als der gestressten Lehrerin
die Waffe eines Schülers in die
Hände fällt, ändert sich das
Unterrichtsklima schlagartig.
„Am Schluss werden Schillers
Räuber und die Ausgegrenzten
von heute tatsächlich eins.“
BNN
R Dominik Günther B & K Heike
Vollmer M Jan S. Beyer & Jörg
Wockenfuß D Tobias Schuster,
Annalena Schott MIT Baggeröhr, Kitzl, Löffler – Andreesen,
Schumacher, Bruckmeier, Halle,
Wegner
10., 17.12., 2., 10.1.
KLEINES HAUS
1 ½ Stunden, keine Pause
türkçe üstyazılı / mit türkischen
Übertiteln
JUNGES
STAATSTHEATER
DAS
DSCHUNGELBUCH
6+
nach Rudyard Kipling
Im indischen Urwald lebt
ein Menschenjunges unter
Wolfsgeschwistern. Sein
Name ist Mogli, und die Tiere
des Dschungels lehren ihn
die Gesetze der Wildnis. Eine
Reisegesellschaft lauscht den
Geschichten eines alten Tourguides, der alles über Mogli zu
wissen scheint. Er erzählt von
Balu, dem Bären, dem Panther
Bagheera und ihren Abenteuern. Fast so, als wäre er selbst
dabei gewesen.
R Lee Beagley B & K Anna
Siegrot D Annalena Schott
M Christian Dähn MIT Hempel,
Weingarten – Bürger, Koch, Rott
PREMIERE 8., 11., 13. – 15.,
20. – 23., 27. – 29.11. & 1. – 5.,
7. – 12., 14. – 22., 25., 27., 28.12.,
1., 3., 4., 6., 9., 19. – 23.1.
KLEINES HAUS
DER DIEB SINGT
11+
Eine Klassenzimmer-Krimioper
URAUFFÜHRUNG
Ein Meisterdieb und sein Komplize auf der Flucht, im Klassenzimmer wird man sie kaum
suchen. Zeit genug, die erlebten
Abenteuer musikalisch Revue
passieren zu lassen. Diese speziell für den Klassenraum konzipierte musikalische Produktion
kann von Schulen unter
T 0721 20 10 10 20 oder
E-MAIL schulen@staatstheater.
karlsruhe.de gebucht werden.
ML Clemens Rynkowski
R Christine Hübner B & K Manuel Kolip D Annalena Schott
MIT Urrutia Benet
KLASSENZIMMER IN & UM
KARLSRUHE
DER 35. MAI ODER
KONRAD REITET
IN DIE SÜDSEE
R, B & K Barbara Fuchs M Jörg
Ritzenhoff MIT Reich, Wegner
2.11. INSEL
35 Minuten, keine Pause
9+
von Erich Kästner
„Regisseurin Catja Baumann hat
den Roman als ein Feuerwerk
der Spielfreude und der Fantasie
inszeniert ... Am Ende fallen die
tropischen Wälder als grüne
Schlangenschleifen von der Decke und entführen die begeisterten Zuschauer in eine wunderbare
Südsee.“ BNN
R Catja Baumann B & K Christine Brunner-Fenz D Annalena
Schott MIT Breier, Zander –
Hohnloser, Reich
9., 12., 20., 22.11. & 6.12. INSEL
FRIERSCHLOTTERSCHWITZ
„In einer intelligenten Mischung aus Quatsch und Tanz
vermittelt das Stück den jungen
Zuhörern auf ganz subtile Weise, wie man sich in Bewegung
ausdrücken kann.“ BNN
3+
Tanztheater für die Allerkleinsten
URAUFFÜHRUNG
FUCKING ÅMÅL
14+
nach dem Film von
Lukas Moodysson
Åmål – ein schwedisches Kuhdorf, in dem nichts los ist: Schule, Partys, Knutschen, Schule
– immer dasselbe. Elin langweilt
sich zu Tode. In der Hoffnung
auf Abwechslung überredet sie
ihre Schwester, zur Geburtstagsparty der Außenseiterin
Agnes zu gehen. Was Elin nicht
ahnt: Agnes ist heimlich in sie
verliebt, und die Nacht wird zu
einem Abenteuer, das Elins ödes
Leben völlig auf den Kopf stellt.
R Ulrike Stöck B & K Nadia Fistarol D Annalena Schott
MIT Breier, Zander – Hohnloser,
Reich
PREMIERE 12., 19., 20., 28.12.
INSEL
IM WESTEN
NICHTS NEUES
13+
Klassenzimmerstück
nach dem Roman von
Erich Maria Remarque
„Hat ein solcher Roman als
knapp einstündiger Monolog
Sinn? Aber ja: Ulrike Stöck hat
für die jüngste Premiere des
JUNGEN STAATSTHEATERS
prägnante Passagen … zu einer
packenden und letztlich erschütternden Erzählung gefügt.”
BNN
Die Produktion kann von Schulen unter T 0721 20 10 10 20 oder
E-MAIL schulen@staatstheater.
karlsruhe.de gebucht werden.
R Ulrike Stöck D Annalena
Schott MIT Breier
KLASSENZIMMER IN & UM
KARLSRUHE
1. JUGENDKONZERT –
BILDER EINER
12+
AUSSTELLUNG
Modest Mussorgsky Bilder
einer Ausstellung (Orchestrierung Maurice Ravel)
Die Bilder einer Ausstellung
45
von Modest Mussorgsky in der
Bearbeitung von Maurice Ravel
sind ein Paradebeispiel für das
Thema Programmmusik in der
Schule. Ergänzend zum Unterricht werden Ulrich Wagner
und die BADISCHE STAATSKAPELLE das Werk im Konzert aus
unterschiedlichen Perspektiven
vorstellen und betrachten.
Ulrich Wagner Dirigent &
Moderator
Rusanna Nikitina
Konzertpädagogik
BADISCHE STAATSKAPELLE
5.11. KLEINES HAUS
ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause
1. JUGENDKAMMERKONZERT
12+
Antonín Dvořák
Terzetto C-Dur op. 74b
Die Musiker der BADISCHEN
STAATSKAPELLE stellen ein
ausgewähltes Werk aus ihrer
Kammermusikreihe vor und erläutern es mit Klangbeispielen.
Am Ende der Konzerte wird das
vorgestellte Werk in voller Länge gespielt, so kann das Gehörte nochmals vertieft werden.
Gregor Anger & Dominik
Schneider Violine
Christoph Klein Viola
25.11. INSEL
ca. 1 Stunde, keine Pause
1. KINDERKONZERT –
BILDER EINER
6+
AUSSTELLUNG
Modest Mussorgsky Bilder
einer Ausstellung
(Orchestrierung Maurice Ravel)
Drei Leute versuchen sich auf
der Welt zu orientieren. Sie
spinnen sich Wege, fliegen auf
Himmelsbahnen, umrunden die
Erde, bilden sie ab. Die INSEL
wird zur Karte – aber wo ist
denn nun wirklich Norden?
BIRGIT KEIL
in Ein Leben für den Tanz,
ein Film von Harold Woetzel
16.11. KLEINES HAUS
Mit wunderschönen Klängen
lässt die BADISCHE STAATSKAPELLE Gemälde durch Musik
lebendig werden. Ulrich Wagner führt durch Mussorgskys
Bilder einer Ausstellung und
erläutert die Gemälde sowie
ihre lautmalerische Übersetzung in Musik.
chen Sparten ergänzt. Die vier
Konzerte stehen in der Spielzeit
2014/15 unter dem Motto Die
vier Elemente.
Ulrich Wagner Dirigent &
Moderator
Rusanna Nikitina
Konzertpädagogik
BADISCHE STAATSKAPELLE
11.1. INSEL
ca. 35 Minuten, keine Pause
14.12. 11.00 & 15.00
GROSSES HAUS
ca. 1 Stunde, keine Pause
1. KLEINKINDERKONZERT –
DIE VIER
ELEMENTE: FEUER
3+
In der neuen Reihe der Kleinkinderkonzerte für Kinder ab
drei Jahren ermöglichen Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE Begegnungen mit
Instrumenten und ihren Klängen. In spielerischer Form stellen Ensembles in wechselnder
Besetzung Klangempfindungen
in einfachen musikalischen
Formen vor. Die Konzerte werden durch Gastauftritte von
Künstlern aus unterschiedli-
nach dem Kinderbuch
von Pija Lindenbaum
für die Bühne bearbeitet von
Annette Büschelberger
URAUFFÜHRUNG
„Statt plakativen Plattitüden
und bunten Glitzerbildern liefert
Büschelberger eine feinsinnige
Kombination aus zielsicherer
Klarheit und geheimnisvollem
Nebel für Augen und Ohren …
Großes Spiel für die kleinen
Zuschauer.“
BNN
R Annette Büschelberger
B & K Susanne Cholet D Annalena Schott DRAMATURGISCHE
MITARBEIT Martin Bartels
MIT Bachfischer, Baggeröhr,
Breier – Reich
16., 18.11. & 26.12. INSEL
1 Stunde, keine Pause
Sts. EVA DERLEDER
in Was wir lieben 1, die neue Reihe
mit Ensemblemitgliedern
STADT LAND FLUSS
4.11. BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK
Maik ist 14 und soll die großen
Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Dann
kreuzt Tschick auf. Er hat einen
geklauten Wagen zur Hand
und eine Idee: Urlaub machen
wie normale Leute. „Frisch,
mitreißend und mit großartigen
Darstellern.“
BNN
R Ulrike Stöck B & K Brigit
Kofmel V Carsten Gebhardt
MIT Breier – Brandt, Wegner
26., 27., 28.11. & 13.,16., 30.12.
INSEL 1 ¾ Stunden, keine
Pause
ADVENTSKALENDER
7+
„Macht hoch die Tür, die Tor
macht weit“ – machen wir!
Beim Adventskalender in der
INSEL öffnen sich vor Weihnachten die Türen jeden Tag
um 17 Uhr und laden Kinder zu
Überraschungen ein.
1. – 23.12 INSEL
½ Stunde, Eintritt frei!
WORKSHOP FÜR
LEHRER
10+
Ein Recherchestück
über Landkarten
URAUFFÜHRUNG
WIEDERAUFNAHME
DRAMENTEXTE MIT
THEATER ERARBEITEN
Die Räuber, Dantons Tod, Die
Leiden des jungen Werther,
Kabale und Liebe, Ein Sommer-
DER 35. MAI ODER KONRAD REITET IN DIE SÜDSEE
„Bei der umjubelten Premiere in der ausverkauften Insel des
Badischen Staatstheaters ernteten die vier Darsteller nach rund 70 Minuten vollem
Einsatz trommelnden Applaus für ihre unglaubliche Wandlungsfähigkeit.“
Badische Neueste Nachrichten
46
14+
nach dem Roman von
Wolfgang Herrndorf
Fassung von Robert Koall
5+
Wir danken
Isabel Sanchez Modedesign
5., 7.11. & 18.12. INSEL
1 ¼ Stunden, keine Pause
TSCHICK
Rusanna Nikitina
Konzertpädagogik &
Moderation
Mitglieder der BADISCHEN
STAATSKAPELLE
MIA SCHLÄFT
WOANDERS
R Carlos Manuel B & K Fred
Pommerehn D Annalena Schott
MIT Breier – Hohnloser, Reich
Helena
Waldmannn
MADE IN BANGLADESH
KULTURZENTRUM TOLLHAUS • KARLSRUHE • ALTER SCHLACHTHOF 35
Mo 27.10.
Sa 01.11.
So 02.11.
Mi 05.11.
Do 06.11.
Do 06.11.
Fr 07.11.
Sa 08.11.
So 09.11.
Mi 12.11.
Do 13.11.
Fr 14.11.
Fr 14.11.
Sa 15.11.
Sa 15.11.
So 16.11.
Mo 17.11.
Mi 19.11.
Do 20.11.
Do 20.11.
Fr 21.11.
Fr 21.11.
Sa 22.11.
So 23.11.
Mi 26.11.
Mi 26.11.
Do 27.11.
27./28.11.
Fr 28.11.
Sa 29.11.
So 30.11.
So 30.11.
Mi 03.12.
Fr 05.12.
CHRIS DAVE & THE DRUMHEDZ
FAMILIE FLÖZ „Hotel Paradiso“
IRISH FOLK FESTIVAL 2014 „Pint of No Return Tour“
JETHRO TULL‘S MARTIN BARRE & BAND
FÜENF „Bock drauf!“ a cappella
FELIX MEYER spec. guest: CYNTHIA NICKSCHAS
GUNZI HEIL & MATTHIAS REUTER
ANDREAS REBERS „Rebers muss man mögen“
TOWER OF POWER „Hipper than hip“ World Tour
PETER LICHT „Lob der Realität“
KLANGWELTEN FESTIVAL 2014
SEBASTIAN PUFPAFF „Warum!“
SALUT SALON „Die Nacht des Schicksals“
WISE GUYS „Achterbahn“ Tour 2014/15 Schwarzwaldhalle
HORST EVERS „Hinterher hat man‘s meist vorher gewusst“
14 Uhr KinderRechteFest 2014
HOFESH SHECHTER COMPANY „Sun“ Tanztheater
OMARA PORTUONDO & ROBERTO FONSECA
OQUESTRADA „Atlantic Beat - Mad‘in Portugal“
LESLIE MALTON - FELIX VON MANTEUFFEL &
TRIO BERLIN Lesung mit Musik
ALFONS „Der letzte Wunsch von Rentner Heinz“
SWR2 NEW JAZZ MEETING 2014 „imp.ro.vise“
SCHÖNE MANNHEIMS „Ungebremst“ Musikkabarett
WILLY ASTOR „Nachlachende Frohstoffe“
STOPPOK & BAND mit neuem Programm
BENNY GREB‘S MOVING PARTS
feat. KIT DOWNES & CHRIS MONTAGUE
LALELU „Weihnachten mit LaLeLu“ A cappella
EURE MÜTTER „Bloß nicht menstruieren jetzt!“
„CAVEWOMAN“ mit RAMONA KRÖNKE
CAMILLE O‘SULLIVAN „Changeling“
14 Uhr THEATER PATATI PATATA kleines tollhaus
STIMMGELAGE & LES BRÜNETTES Doppelkonzert
„MADE IN BANGLADESH“ Helena Waldmann
Eine dokumentarische Tanzinszenierung
ROLF MILLER „Alles andere ist primär“
HARALD HURST & GUNZI HEIL
JAN JOSEF LIEFERS RADIO DORIA
Do 11.12. IM BETT MIT BRANDL MARTINA BRANDL und Gäste
Fr 12.12. FUNNY VAN DANNEN „Geile Welt“ Tournee
12. +13.12. LAMETTA 2014 unser Lieblingsweihnachtsmarkt
Sa 13.12. WEIBrations „20 Jahre ,Baustelle‘ Chor - Jubiläumskonzert“
So 14.12. CHAKO HABEKOST „(F)Rohe Woinacht“
Sa 20.12. HAUTSCH-BALDU-WOLLASCH spec. guest: JOO KRAUS
Sa 20.12. CHAOSTHEATER OROPAX „Der 54. November.“
So 21.12. THE TIGER LILLIES
Sa 27.12. MAX GIESINGER & FRIENDS Jahresabschlusskonzert
Sa 27.12. DIE FEISTEN „Versuchslabor“ Musik
Mo 29.12. ERIKA STUCKY „Wally und die sieben Geier!“
03.+04.01. TOPAS & ROXANNE „Magic Countdown“ Zaubershow
Mi 14.01. WLADIMIR KAMINER „Coole Eltern leben länger“
Do 15.01. DAS VOLLPLAYBACKTHEATER inszeniert „PULP FICTION“
05.+06.12.
Sa 06.12.
Karteninfo: Tel. 0721 / 96 40 50 www.tollhaus.de
Vorverkauf: Mo - Fr 10 - 18.30 Uhr
nachtstraum – welche Möglichkeiten gibt es, im Unterricht
mittels szenischer Übungen mit
den Texten umzugehen?
In diesem Workshop erproben
wir theatrale Methoden, die
den Zugang zu „klassischen“
Werken der Dramatik erleichtern – Figurenkonstellationen
darstellen, Dialoge interpretieren, Räume und Kostüme
entwerfen. Annährungsverfahren zur inhaltlichen Arbeit, die
Schüler*innen den Umgang mit
Dramen erleichtern, stehen im
Vordergrund.
Leitung Anne Britting
Anmeldung theaterpaedagogik
@staatstheater.karlsruhe.de
22.11. ERGOTTI 4 Stunden
10,00 Euro / erm. 5,00 Euro
40,00 Euro / erm. 20,00 Euro für
fünf Workshops in der Spielzeit
2014/15
EXTRAS
WAS WIR LIEBEN 1
Die neue Reihe mit Ensemblemitgliedern
Als Auftakt der neuen Reihe an
der Badischen Landesbibliothek
offenbart Staatsschauspielerin
Eva Derleder, welche Literatur
sie in ihrem Schaffen inspiriert,
und liest aus ihrem Lieblingsbuch Elisabeth Costello von
J.M. Coetzee.
4.11. BADISCHE
LANDESBIBLIOTHEK
WAS WIR LIEBEN 2
11.12. BADISCHE
LANDESBIBLIOTHEK
DAS NEUE STÜCK 23 –
LAND DER ERSTEN
DINGE
von Nino Haratischwili
URAUFFÜHRUNG
in der Reihe The Art of Ageing
der ETC am Deutschen Theater
Berlin
Lara aus dem Westen, eine
ehemalige Richterin, in ihrer
Jugend leidenschaftlich links
und unangepasst, jetzt ans Bett
gefesselt, und Natalia aus dem
Osten, ihre Pflegerin, ehemalige
Orgelspielerin, Tochter eines
Dissidenten, Witwe eines Spitzels – zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten,
treffen aufeinander und sind
gezwungen, sich den Schatten
der Vergangenheit zu stellen.
Ein weiteres Projekt im Rahmen von The Art of Ageing der
European Theatre Convention
feiert am 14.11. am Deutschen
Theater Berlin seine Uraufführung – schon davor erleben Sie
das Stück der aus Georgien
stammenden Autorin Nino Haratischwili in unserer Reihe Das
neue Stück.
EINRICHTUNG Eric Nikodym
B&K Studenten der HfG
MIT Ute Baggeröhr, Annette
Büschelberger – Klaus CofalkaAdami
9.11. OUTER SPACE
JAZZ & LITERATUR –
12+
TOM SAWYER
UND HUCKLEBERRY
FINN
Abenteuer, Maiskolbenpfeifen
und die unendliche Freiheit auf
den Weiten des Mississippi:
Mit Tom Sawyer, Huckleberry
Finn und feinstem Dixie geht es
ab in die Südstaaten. Auch für
junge Jazzliebhaber und solche,
die es noch werden wollen.
MIT Michael Rademacher
D Jens Peters MUSIK PLUG
AND PLAY Hot Jazz Trio
9.11. MITTLERES FOYER
In Kooperation mit dem Jazzclub
Karlsruhe
BIRGIT KEIL –
EIN LEBEN FÜR DEN
TANZ (FILM)
Das gegenüber der Fernsehfassung 15 Minuten längere
Filmporträt über unsere Ballettdirektorin und Kammertänzerin
Birgit Keil, die am 22.9. einen
runden Geburtstag feierte,
können Sie bei uns auf der großen Leinwand erleben. Eintritt
gegen eine Spende für die Tanzstiftung Birgit Keil in Stuttgart.
16.11. KLEINES HAUS
EXZESSE DES
SCHWELGENS
STRAUSS, KORNGOLD UND DIE
DEUTSCHE „GESANGSOPER“
IM ZEITALTER DER NEUEN
SACHLICHKEIT
Vortrag mit Prof. Dr. Arne Stollberg, Universität Basel
Eine internationale Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der
Hochschule für Musik Karlsruhe
17.11. HOCHSCHULE FÜR MUSIK CAMPUS-ONE, MARSTALL
47
AIDS-GALA
GENUG IST NICHT
GENUG
Am 6.12. veranstaltet die AidsHilfe Karlsruhe e. V.
einen glamourösen Abend
mit Tanz, Gesang, Schauspiel
und viel Musik. Wie schon im
vergangenen Jahr werden sich
Künstler aus allen Sparten des
STAATSTHEATERS und Gäste
der Hochschule für Musik in
teilweise ungewöhlichem
Repertoire präsentieren. Ein
Abend der Überraschungen, ein
Abend zum Lachen und Weinen,
ein spannender Abend der auch
zum Nachdenken anregt, alles
nach dem Motto: Genug ist
nicht genug. Im Anschluss an
die Gala findet eine große After-Show-Party mit DJ Imanuel
Cortez statt. Der Kauf eines
Tickets unterstützt die Arbeit
der Karlsruher AIDS-Hilfe.
6.12. KLEINES HAUS
AKTUELLE TERMINE FÜR
STUDIO UND INSEL UNTER
WWW.STAATSTHEATER.
KARLSRUHE.DE
AIDS-GALA
GENUG IST
NICHT GENUG
Gala zu Gunsten der Aids-Hilfe-Karlsruhe e. V.
6.12. KLEINES HAUS
BEING BEAUTEOUS?
VERLUST UND
WIEDER-GEWINNUNG
DER STIMME IM WERK
HANS WERNER HENZES
Vortrag mit Prof. Dr. Wolfgang
Rathert, LMU München
Eine internationale Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit
der Hochschule für Musik
Karlsruhe
15.12. HOCHSCHULE FÜR MUSIK,
CAMPUS-ONE, MARSTALL
TANZFRÜHSTÜCK
Zum neuen Jahr den Tag mit Tanz
begrüßen: Das STAATSTHEATER
KARLSRUHE und DER-BALLPartner Tanzschule Gutmann
laden Sie ein, den Sonntagmorgen bei Tanz, Musik und einem
reichhaltigen Frühstücksbuffet
zu genießen. Der Eintritt inklusive Buffet kostet 14 Euro, Karten
erhältlich bei der Tanzschule
Gutmann. www.tanzschulegutmann.de/karlsruhe
11.1. MITTLERES FOYER
BADISCHES STAATSTHEATR
KARLSRUHE, GROSSES HAUS,
KLEINES HAUS & STUDIO
Baumeisterstraße 11
76137 Karlsruhe
T 0721 35 57 0
JUNGES STAATSTHEATER
IN DER INSEL
Karlstraße 49 b
76133 Karlsruhe
T 0721 72 58 09 10
THEATERKASSE
Mo – Fr 10 – 18.30 Uhr
Sa 10 – 13 Uhr
T 0721 93 33 33
F 0721 0721 35 57 34 6
E-MAIL kartenverkauf@
staatstheater.karlsruhe.de
ONLINE-TICKETS
www.staatstheater.
karlsruhe.de/Online-Tickets
ÖFFNUNGSZEITEN ABOBÜRO
Mo – Fr 10 – 13 Uhr &
14 – 18.30 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr
E-MAIL abonnementbuero@
staatstheater.karlsruhe.de
T 0721 35 57 323/324
BERATUNG & VERKAUF
FÜR SCHULEN &
KINDERGÄRTEN
Mariam Ilbertz
T 0721 20 10 10 20
E-MAIL schulen@
staatstheater.karlsruhe.de
a. G.
als Gast
B
Bühne
C
Chor
CH Choreografie
D
Dramaturgie
E
Einstudierung
EREinrichtung
K
Kostüme
KL Künstlerische Leitung
L
Licht
LI
Libretto
M
Musik
ML Musikalische Leitung
PL Produktionsleitung
R
Regie
TP
Theaterpädagogik
V
Video
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN
BIS BALD BEI UNS
IM STAATSTHEATER!
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