13 UTE BAGGERÖHR SCHATTEN (EURYDIKE SAGT) SCHAUSPIEL WEIHNACHTSGESCHENK GESUCHT? „ABO JETZT!“ WEIHNACHTSGESCHENK-ABO 8 Vorstellungen ab 64 Euro Das Kind und die Zauberdinge / Die Nachtigall OPER, La Bohème OPER, Ein Sommernachtstraum, Verrücktes Blut oder Die Räuber SCHAUSPIEL, Giselle BALLETT, Fantasio OPER, Così fan tutte OPER, Der Widerspenstigen Zähmung BALLETT, Ein Sommernachtstraum oder Die Räuber SCHAUSPIEL SCHAUSPIELGESCHENK-ABO 6 Vorstellungen ab 48 Euro Richtfest, Dylan, Schatten (Eurydike sagt), Die Räuber, Das Glasperlenspiel, Drei Schwestern WILLKOMMEN LIEBE THEATERFREUNDE, INHALT kaum hatte die Spielzeit begonnen, wurde mir eine Art Hausverbot erteilt. Ein runder Geburtstag veranlasste die Kollegen, mir ein außergewöhnliches Geschenk zu machen: einen Theaterabend, der mir gewidmet war. Freunde und Weggefährten kamen, die BADISCHE STAATSKAPELLE spielte, das Stuttgarter Ballett und meine eigene Compagnie überraschten mich sogar mit eigens für den Abend kreierten Choreografien. Ich war sprachlos und überwältigt von so vielen wunderbaren Präsenten auf der Bühne und auch davon, dass Sie, verehrtes Publikum, so zahlreich erschienen sind und mir Ihre Zeit geschenkt haben. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten und Zuschauern von Herzen bedanken! DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG GETANZTER HUMOR 4 DAS INTERVIEW / GIFT RÜHREN & MENTHOL-CREME 6 SCHATTEN (EURYDIKE SAGT) DER WEIBLICHE BLICK 10 FUCKING ÅMÅL THIS IS NOT A LOVE STORY 14 DAS DSCHUNGELBUCH 16 FANTASIO ZWISCHEN DEN ZEITEN UND DARUM UNSTERBLICH 20 ENORM VIELSEITIG – UNSERE STARS HINTER DER BÜHNE 24 3. SINFONIEKONZERT DER KLANG DER LIEBE 34 JAZZ & LITERATUR / JAZZ NIGHT 2 / JAZZET, FROHLOCKET! JAZZ ÜBERSCHREITET GRENZEN 36 DAS PROGRAMM NOVEMBER – JANUAR 38 Nun aber „darf“ ich meine Compagnie wieder bei der Arbeit begleiten und blicke voller Vorfreude auf unsere erste Premiere in dieser Saison. Die wunderbare Ballettkomödie Der Widerspenstigen Zähmung steht ab dem 15.11. auf dem Programm. Die Rolle der widerspenstigen Katharina war während meiner Zugehörigkeit zum Stuttgarter Ballett Teil meines Repertoires, und ich bin stolz und dankbar, Ihnen nun als Ballettdirektorin mit meiner Compagnie diese Arbeit des Ausnahme-Choreografen John Cranko hier im STAATSTHEATER präsentieren zu können. Wir freuen uns darauf, Sie mit den Mitteln des Tanzes zum Lachen zu bringen! Weitere außergewöhnliche Premieren erwarten Sie in unseren anderen Sparten, wie etwa Jacques Offenbachs Komische Oper Fantasio, die 100 Jahre von den Spielplänen der Theater verschwunden war. Oder das als Deutsche Erstaufführung in Karlsruhe zu erlebende Schatten (Eurydike sagt), das neue Werk der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die den Mythos von Orpheus und Eurydike erstmals aus Sicht der Frau erzählt und dabei Rollen für fünf starke Schauspielerinnen geschaffen hat. Es gilt Unbekanntes zu entdecken und Bekanntes neu zu sehen! Viele schöne Abende in Ihrem STAATSTHEATER wünscht Ihnen IMPRESSUM Ihre Birgit Keil Ballettdirektorin GENERALINTENDANT Peter Spuhler VERWALTUNGSDIREKTOR Michael Obermeier REDAKTION Dramaturgie, Kommunikation KONZEPTION DOUBLE STANDARDS GESTALTUNG Danica Schlosser DRUCK medialogik GmbH TITEL Ute Baggeröhr Schatten (Eurydike sagt) FOTOS Henry Fair (S. 35), Matthieu Gauchet.(S. 39), Felix Grünschloß (Cover, S. 6–7, 8–9, 11, 12–13, 14–15, 16–17, 18–19, 24–33, 38, ), Hannes Kilian (S. 5), Jochen Klenk (S. 2–3,) Helga Krause (S. 4), Thommy Mardo (S. 36), Falk von Traubenberg (U2, 46 unten) ILLUSTRATIONEN Petra Weßbecher (S. 17), Nick White (S. 34/35), wildundleise.de (S. 40) Programmänderungen vorbehalten, Stand 21.10.14 1 MYTHOS RALF WEGNER, MICHEL BRANDT 2 SCHAUSPIEL S KREATIONEN VON REGINALDO OLIVEIRA, TIM PLEGGE & JÖRG MANNES URAUFFÜHRUNGEN 2., 26., 30.11., 23.1., 1.2, 3.3. ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT ! N E R E I L U T RADE A R G WIR RUNA AND MINIERT B NO S I E R -P T S U A F ÜR F SCHAUSPIEL DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG GETANZTER HUMOR JOHN CRANKOS CHOREOGRAFIERTER SPRACHWITZ Ein Ballettabend, der ganz auf Humor basiert? Natürlich gibt es das! Das komische Element ist balletthistorisch tief verwurzelt. Der Begriff „Comédie ballet“ wurde im 17. Jahrhundert durch mit viel Tanz durchsetzte Komödien des Dichters JeanBaptiste Poquelin, genannt Molière, mit dem Komponisten Jean-Baptiste Lully und dem Choreografen Pierre Beauchamp geprägt. Ab dem 18. Jahrhundert wurde der Begriff wieder gebraucht, allerdings diente er jetzt der Benennung komischer Handlungsballette. Der französische Choreograf Jean Dauberval, ein Schüler Jean-Georges Noverres, gilt als der eigentliche Begründer der Ballettkomödie. Er wollte das Pantomimische mit dem Tänzerischen vereinen, wodurch der Begriff Ballettpantomime geprägt wurde, und schuf heitere „Ballets d’action“ (Handlungsballette) mit wichtigen Pantomimepassagen. Exemplarisch dafür steht sein Ballett La Fille mal gardée, das 2008/09 bei uns in der Choreografie von Frederick Ashton Premiere hatte. Im 19. Jahrhundert gab es dann jedoch ver- stärkt romantische Handlungsballette mit tragischem Ausgang wie Giselle oder Schwanensee im Repertoire. Erst im 20. Jahrhundert konnte mit Der Widerspenstigen Zähmung wieder an die Tradition der Ballettkomödie angeknüpft werden. Und dazu brauchte es einen ebenso bibliophilen wie bewegungsfreudigen Shakespeare-Liebhaber: John Cranko, eine der herausragenden Choreografenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, hat nicht nur die Gattung des Handlungsballetts revolutioniert, sondern mit Der Widerspenstigen Zähmung auch eine der wenigen Ballettkomödien geschaffen, die sich im Repertoire behauptet haben. Der Ballettkritiker Klaus Geitel schrieb: „Der Tanz hinterläßt humoristische Spuren. Das hatte es bisher nur in den seltensten Fällen gegeben, und in abendfüllenden Balletten schon gar nicht.“ Es scheint allerdings kein Wunder zu sein, dass ausgerechnet dieser Choreograf das vermeintlich Unmögliche geschaffen hat, schwärmen doch alle, die mit ihm arbeiten durften, von seinem überquellenden Humor und der ansteckenden Lebensfreude, die er in der täglichen Arbeit im Ballettsaal verbreitete. Die Vorlage, Shakespeares The Taming of the Shrew, ist die komödiantische Umkehrung der tragischen Liebesgeschichte von Romeo und Julia. „Die ganze Handlung dreht sich um einen Mann und um eine Frau und um deren Beziehung zueinander. Drei Pas de deux. Zuerst ist sie die Stärkere, er ist der Freier; im zweiten ist er der Stärkere, sie seine Frau; zum Schluss kommen sie zu einer Balance und sind wirklich ineinander verliebt“, so knapp fasste John Cranko den Inhalt seines Ballettes zusammen. Bei dieser Stückbeschreibung handelt es sich jedoch um eine äußerst charmante Untertreibung des großen Erneuerers. BIRGIT KEIL & VLADIMIR KLOS, 1970 4 BALLETT Die Musik zu diesem Ballett stammt von dem Dirigenten KurtHeinz Stolze, der in Stuttgart Crankos engster musikalischer Mitarbeiter war. Er verarbeitete Material aus dem umfangreichen Sonatenwerk des Neapolitaners Domenico Scarlatti zu einer witzig-durchsichtigen Tanzpartitur. Sie atmet den Geist des 18. Jahrhunderts und transportiert den komödiantischen Gehalt des Stückes aufs Beste. Stolze selber sagte über seine Komposition: „Nach Scarlatti“ sei hier in einem weiten Sinn verstanden. Zuweilen werden Themen seiner Sonaten variiert, dann wieder für Scarlatti typische formale Schemata aufgegriffen. Manchmal ging es auch lediglich um eine Anlehnung an das Klangidiom des italienischen „Concerto grosso“ jener Zeit. In jedem Fall gab seine farbig vielfältige, vitale Musik gerade für eine solche Ballettkomödie die ideale Anregung. Vielfältig und vital, diese beiden Begriffe charakterisieren nicht nur die Musik, sondern auch die Choreografie. Ungemein geistreich hat John Cranko das Bewegungsrepertoire des klassischen Balletts auf diese Komödie angewendet, den Sprachwitz der Dialoge Shakespeares in Schritte umgesetzt. Es ist ein Werk voller Paraderollen: Kauzige, zärtliche, trampelfüßige, kratzbürstige und virile Charaktere bevölkern die Bühne. Derbe Späße, eine äußerliche Verkleidungs- und Verstellungsposse und feiner Humor wechseln einander ab, ohne dass Cranko die Mehrdeutigkeit der Charaktere der literarischen Vorlage aus den Augen verloren hätte. Denn Shakespeares Taming of the shrew ist nicht nur Romeo und Julia als Komödie, sondern auch ein tiefenpsychologisches Wandlungsdrama. Die neuere Shakespeare-Forschung sieht in Der Widerspenstigen Zähmung auch ein Gleichnis der Verwandlung, das Produkt von Shakespeares Auseinandersetzung mit Ovids Metamorphosen. Das Stück bietet also für Tänzer sowohl technisch wie darstellerisch außerordentlich anspruchsvolle, aber auch dankbare Aufgaben, besonders in der für Richard Cragun kreierten männlichen Hauptpartie des Petrucchio, die sich keinem der traditionellen Rollencharaktere zuordnen lässt. Der große Tanzkritiker Horst Koegler schrieb in seiner Uraufführungskritik in der Stuttgarter Zeitung am 18.3.1969: „Crankos Widerspenstige, ganz und gar nicht knauserig-wählerisch, sondern aus dem vollen der Truhe wuchernd, die das Welttheater an Tricks und Gags, an Possenkomik und körperlicher Drastik bereithält, vielleicht nicht immer ganz fein, aber jedenfalls immer vital, und dabei nicht ohne Momente einer stillen, nach innen lauschenden, geradezu zärtlichen Verhaltenheit und Besinnlichkeit, ist fraglos das amüsanteste Theaterspektakel, das die westeuropäische Ballettszene gegenwärtig zu bieten hat.“ JOHN CRANKO schen Renaissancemode. Davon inspiriert, schuf sie detailverliebte, farbenfrohe Kostüme und Perücken sowie eine Bühne, die sich in dem Tempo verwandeln kann, das der Spielwitz der shakespeareschen Vorlage vorgibt. Für Ballettdirektorin Birgit Keil ist die Ausstattung der Uraufführung Teil des Gesamtkunstwerks, weshalb es für sie nur vorstellbar ist, den Abend nach den Originalentwürfen Daltons auf die Bühne zu bringen. Das alles ermöglichte Dieter Gräfe, der Nachlassverwalter John Crankos, weil er die Aufführungsrechte des Werkes Birgit Keil und der Karlsruher Compagnie zum Geschenk gemacht hat. Dies stellt eine Ehre und Auszeichnung allerersten Ranges dar und ist eine Bestätigung des Weges, den Ballettdirektorin Birgit Keil mit ihrer Compagnie beschritten hat. von Maren Zimmermann, Ballettdramaturgin DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG Ballett von John Cranko nach der Komödie von William Shakespeare M Kurt-Heinz Stolze nach Domenico Scarlatti ML Steven Moore CH & IN John Cranko E Jane Bourne B & K Elisabeth Dalton L Steen Nach der Uraufführung in Stuttgart eroberte Der Widerspenstigen Zähmung schnell die Herzen des Publikums auf der ganzen Welt und entwickelte sich zu einem beliebten Stück für die gesamte Familie. In Karlsruhe wird das Ballett in der Ausstattung der Uraufführung zu sehen sein, die Elisabeth Dalton kreierte. Spielort ist Padua, die Hauptstadt der italieni- Bjarke MIT Solisten, Ballettensemble & Ballettstudio des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, Studierende der AKADEMIE DES TANZES MANNHEIM, BADISCHE STAATSKAPELLE PREMIERE 15.11. GROSSES HAUS 2 ½ Stunden, eine Pause Weitere Termine 20.11., 5., 11.12., 25.1., 5.2., 12., 20., 25.3., 6., 29.4., 20.5., 10., 14.6., 4., 25.7. BALLETT 5 DAS INTERVIE 6 EW / GIFT 7 DAS INTERVIEW / GIFT RÜHREN & MENTHOL-CREME EMOTIONEN AUF DER BÜHNE Schauspieler erleben auf der Bühne oft Extremsituationen: Überwältigende, plötzliche Leidenschaft wie in Das Interview oder unmäßige Trauer wie in Gift gehören zu den Gefühlen, die aufgrund ihrer Intensität zu den größten Herausforderungen an die darstellerischen Fähigkeiten zählen. Wir haben mit Joanna Kitzl und Jannek Petri (Das Interview) und Antonia Mohr und Frank Wiegard (Gift) über ihre Erfahrungen und ihren Umgang als Schauspieler mit emotional außergewöhnlichen Augenblicken und Hemmungen gesprochen. Wie geht Ihr mit dem Küssen auf der Bühne um? JP: Küssen, genauso wie Streicheln oder andere intime Situationen, kann auch auf der Bühne durchaus schön sein. Ich versuche immer, mich auf das einzulassen, was die Partnerin anbietet. Auf der Probe nähert man sich an, testet miteinander, wie weit man gehen möchte – ob man zum Beispiel mit geschlossenem oder offenem Mund küsst. In manchen Konstellationen ist es allerdings auch weniger einfach, wenn man sich nicht riechen kann, aber trotzdem leidenschaftlich verliebt sein muss. Seid Ihr selbst schon einmal nackt auf der Bühne gewesen? Wie war das für Euch? JK: Wir haben 2008 in Heidelberg Dantons Tod mit dem Regisseur Davud Bouchehri geprobt. Dort herrschte eine Atmosphäre, in der man dem Regisseur völlig vertraut hat; man hat sich beschützt gefühlt. Nacktheit war in der Situation und für meine Figur das Logischste überhaupt. Wir haben einen Weg konsequent beschritten, und daraus hat sich ergeben, dass ich als Marion die Szene im Bordell fast ganz nackt gespielt habe. JK: Auf eine bestimmte Art ist man immer nackt auf der Bühne. JP: Mein intensivstes Erlebnis mit Nacktheit auf der Bühne hatte ich in Himalaya von Christopher Maas, der allerersten Produktion im Werkraum Karlsruhe. Ich spielte ein junges Mädchen, das in einer Szene strippt. Das Publikum saß ganz nah, nur einen Meter von mir entfernt, und die Szene hat sehr lange gedauert. Ich habe mich zuerst mit dem Regisseur darüber gestritten, war aber schließlich von der Notwendigkeit völlig überzeugt: Es ging in dieser Szene genau darum, wie man sich als Mann diesem absoluten Ausgeliefertsein des jungen Mädchens nähert und ich glaube, das ist auch für die Zuschauer sehr eindrücklich gewesen. JP: Ich sehe Nacktheit als überhaupt kein Tabu: Ein nackter Körper ist genauso normal wie ein angezogener Körper. Wie stellt Ihr starke Gefühle auf der Bühne her? Empfindet Ihr da tatsächlich etwas? JK: Manchmal ist Nacktheit einfach stimmig und kann sehr berührend sein. Dann denke ich gar nicht darüber nach, ob jemand nackt ist. Sobald mich eine Nacktszene irritiert, weiß ich: Da stimmt etwas nicht. AM: Die klassische Aussage ist ja, der Schauspieler solle gar keine Emotion empfinden, sondern das Publikum. JP: „Kleider machen Leute“ – sie haben immer eine Bedeutung, sind Zeichen. Durch Nacktheit kann man sich dieser Art Zuweisung entziehen. FW: Einmal wollte ein Regisseur auf einer Probe, dass alle Schauspieler weinen. Da habe ich Menthol-Creme besorgt, die man sich unter die Augen reiben kann. Die Nase läuft und man JK: In so einem Fall ist die Technik um so wichtiger. Unsere Schauspiellehrerin hat immer gesagt: „Ihr müsst rühren, rühren“ – damit es trotz geschlossenem Mund leidenschaftlicher aussieht. Im Gegensatz zum Theater hat man beim Film weniger Zeit, sich anzunähern, da lernt man sich meist erst kurz vorher kennen und spricht dann genau ab, wie man das handhaben will. Wie denkt Ihr über Nacktheit im Theater? 8 SCHAUSPIEL Das heißt, geweint wird dann ganz technisch? JOANNA KITZL weint, es fühlt sich an wie echte Tränen. Dank dieses Hilfsmittels ist es dann kein Problem mehr, diese Gefühle zu spielen. Die Emotion geht dann quasi von außen nach innen. AM: Ich bin immer wieder fasziniert von der Richtung, die der russische Schauspiellehrer Stanislawski verfolgt hat, dass Schauspieler auf der Bühne alles, was sie spielen, auch empfinden müssten. FW: Da vertrete ich genau die andere Sichtweise, die Brecht‘sche Schule, bei der man auf der Bühne aus einer Distanz zur Figur versucht, ihre Entwicklung mit dem Verstand nachzuvollziehen, und dies dann Schritt für Schritt dem Zuschauer vorführt. Wenn jetzt z. B. in einem Stück wie „Gift“ die Regieanweisung „Er lacht“ oder „Er weint“ steht, wie gehst Du mit so einer Vorgabe um? FW: Durch Emotionen komme ich in so einer Situation nicht weiter, ich muss verstehen, was diese Figur will, was sie denkt, was ihre Motivationen sind. Dadurch kann ich ihr einen Ausdruck verleihen. Aber ich würde mich auch nicht als besonders emotional auf der Bühne bezeichnen. Ich erarbeite mir eine Haltung, warum die Figur zu diesem Zeitpunkt anfängt zu weinen. Das hat erst einmal nichts mit Empfindungen zu tun, sondern eher mit einem Gedanken. In der Folge davon entsteht natürlich zwischen mir und dem Spielpartner eine besondere Verbindung. Ist denn das Herstellen von Emotionen auf der Bühne anders in einer Vorstellung? FW: Bei Wallenstein passierte es mir manchmal, dass ich am Schluss richtig weinen musste. Es wurde eine bestimmte Musik gespielt, ich dachte an eine private Begebenheit und auf einmal habe ich geweint. Ich habe es zwar unterdrückt, weil es mir auch ein bisschen peinlich war, aber häufig kamen mir einfach die Tränen. AM: Es gibt einen Unterschied zwischen dem Weinen privat, zuhause, und dem Weinen auf der Bühne. Der Moment nach dem Weinen auf der Bühne kann sich sehr eigenartig anfühlen, vielleicht, weil man teilweise auch als Privatperson geweint hat. Man erlebt Scham, weil man ein wenig zu viel von sich gezeigt, von sich preisgegeben hat. Die Fragen stellten die Schauspieldramaturgen Michael Gmaj und Jens Peters. DAS INTERVIEW von Theo van Gogh R Dominique Schnizer B & K Christin Treunert V Manuel Braun D Jens Peters MIT Kitzl – Petri DOPPELPREMIERE mit GIFT 23.11. STUDIO ca. 3 Stunden, eine Pause Vorstellung als Einzelabend 26.11. STUDIO 1 ¼ Stunden, keine Pause GIFT von Lot Vekemans AM: Ich glaube ja, dass Gefühle auf der Bühne nur dann möglich sind, wenn man entspannt ist und tief im Stoff steckt. Dann gibt es Proben, wo alles möglich ist: weinen, lachen. Es ist wichtig einen geschützten Raum zu schaffen, in dem man solche Empfindungen zulassen kann. R Marlene Anna Schäfer B & K Christin Treunert D Michael Gmaj MIT Mohr – Wiegard DOPPELPREMIERE mit DAS INTERVIEW 23.11. STUDIO ca. 3 Stunden, eine Pause Vorstellung als Einzelabend 27.11. STUDIO 1 ¼ Stunden, keine Pause SCHAUSPIEL 9 SCHATTEN (EURYDIKE SAGT) DER WEIBLICHE BLICK Die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek beweist sich in ihrem Stück Schatten (Eurydike sagt) einmal mehr als Meisterin der ungewöhnlichen Perspektive. In vielfachen Versionen und Ausprägungen und in den unterschiedlichsten Kunstsparten ist die Geschichte von Orpheus und Eurydike immer aus der Sicht von Orpheus erzählt worden. Jelinek dreht das um – so wie sie immer wieder Worte, Bedeutungen schamlos vertauscht, verändert sie hier die Perspektive und fragt: Was sagt eigentlich Eurydike zu der ganzen Sache? Die Frau, die im Zentrum eines der bekanntesten Mythen steht, für die der Prototyp aller Künstler, der göttliche Sänger Orpheus, in die Tiefen des Hades hinab steigt, um sie dem Tode zu entreißen – und die stumm bleibt, über die man nichts erfährt. Ovid fragt: „Konnte sie wohl, so geliebt zu werden, sich beklagen?“ Sie kann. Zumindest bei Jelinek. Sie lässt Eurydike aus ihrem Objektstatus ausbrechen und gibt ihr eine Stimme. Ihr Text ist eine Abrechnung mit den Projektionen und Zuschreibungen der Männer(welt). Aber er ist noch viel mehr. Er untersucht Mechanismen der Trauer bis hin zur Depression, fragt nach Rollenzuschreibungen und Machtverhältnissen in der Liebe und deren Auswirkungen auf die Persönlichkeit, beleuchtet das Verhältnis unserer Gesellschaft zum weiblichen Körper – mit dem radikalen, schmerzhaften Wunsch der Sprechenden, ihren Körper loszuwerden, zum Schatten zu werden. Was für eine grausige Welt muss das sein, in der Frauen sich manchmal wünschen, zweidimensional zu sein, ohne Hintern, ohne Brüste, ohne Zuschreibungen, wie der Körper beschaffen sein muss, um den Anforderungen zu genügen? Für mich als Regisseur ist der Umgang mit einem Text, der aus weiblicher Perspektive operiert, sehr spannend und außergewöhnlich. Als ich das Stück zum ersten Mal gelesen habe und davon fasziniert war, hatte ich sofort das Bedürfnis, mich darüber mit einer Frau zu unterhalten. Bei jedem Stoff enthüllt ja der jeweils individuelle Blick darauf etwas anderes, aber bei diesem ist die geschlechtsspezifische Perspektive besonders interessant. Das Regieteam ist diesbezüglich ausgeglichen, und die vorbereitenden Gespräche offenbarten schon die verschiedenen Blickwinkel. Das Ensemble vereint Spielerinnen in ganz unterschiedlichen Lebensaltern und mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen. Nicht nur, weil das Altern ein ganz zentrales Thema im Stück ist und wir Jüngeren davon keine Ahnung haben, sondern auch, weil man so manchmal den Eindruck haben kann, man schaue derselben Frau in unterschiedlichen Lebensstufen zu. Letztlich spielen sie alle Eurydike. 10 SCHAUSPIEL Diese Schauspielerinnen sind auch ganz unterschiedliche Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen, stark ausgeprägten Qualitäten. Das ist eine inspirierende Diversität – die man schon spüren kann, wenn man die Augen zumacht und nur den total verschiedenen Stimmen zuhört. Auf der Probe sitze ich dann als Mann mit diesen fünf Frauen und kann das machen, was ich als Regisseur am liebsten tue: Fragen stellen. Dabei entsteht eine Annäherung an diese Jelinek-Eurydike aus fünf verschiedenen Richtungen, die einen hochkomplexen Text im besten Fall greifbar und lebendig macht. Jelineks Texte geben weder vor, wer und wie viele sie sprechen sollen, noch, wie man sie realisieren soll. Diese Offenheit reizt mich. Wie bei meiner Inszenierung von Winterreise am Staatstheater Mainz* interessiert mich auch hier, verschiedene Methodiken auf den Text anzuwenden: Man kann darin das Situative erspüren und die Textflächen in ganz konkreten, alltäglichen Situationen sprechen – was passiert dann damit? Man kann ihn aber auch als musikalisches Material nutzen, überhöhen oder in Bilder übersetzen. Jelineks Texte sind kunstvoll, sie brauchen und vertragen Überhöhung und Bildhaftigkeit – genauso wie die Übersetzung hin in unseren Alltag. Der Autorin geht es eigentlich immer um die Auswirkung von Klischees und kultureller Schemata auf uns Menschen. Die Herausforderung liegt darin, solche Schemata wie zum Beispiel Popsongs und deren Wirkmechanismen aufzurufen ohne sie einfach zu kopieren. Wie inszeniert sich ein Rockstar? Das kann eine Frau, die einen Mann nachspielt, viel besser zeigen: Durch den Verfremdungseffekt, wenn man so will, werden die Spezifika männlicher Selbstinszenierung herausgestellt, der Mechanismus quasi entblößt. Im Detail wie im Ganzen gilt: Theater sucht immer das Eigene im Fremden. Und das zeigt sich bei diesem Projekt in jeder Probe. von Jan Philipp Gloger, Regisseur SCHATTEN (EURYDIKE SAGT) von Elfriede Jelinek / DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG R Jan Philipp Gloger B & K Marie Roth M Kostia Rapoport V Christoph Otto D Brigitte A. Ostermann, Jens Peters MIT Bachfischer, Baggeröhr, Büschelberger, Krafft, Schlegel PREMIERE 27.11. KLEINES HAUS Weitere Termine 5., 12., 18.12. , 15., 22.1., 3., 10., 19., 27.2., 6., 13., 21., 27.3., 10., 19., 21., 29.4., 6., 14.5., 3.7. *Anm. d. Red.: Winterreise kam 2012 in die engere Auswahl für das Berliner Theatertreffen, und Jan Philipp Gloger wurde dafür in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ als bester Nachwuchsregisseur nominiert. ANNETTE BÜSCHELBERGER, VERONIKA BACHFISCHER, LISA SCHLEGEL, UTE BAGGERÖHR SCHAUSPIEL 11 VERRÜCKTES BLUT 12 SCHAUSPIEL VON NURKAN ERPULAT UND JENS HILLJE FREI NACH DEM FILM LA JOURNÉE DE LA JUPE VON JEAN-PAUL LILIENFELD ZUM 40. MAL AM 10.12., 17.12., 2.,10., 16., 20.1., 5., 12., 20., 22.2. TÜRKÇE ÜSTYAZILI MIT TÜRKISCHEN ÜBERTITELN JAN ANDREESEN, SOPHIA LÖFFLER, JOANNA KITZL, UTE BAGGERÖHR, THOMAS HALLE SCHAUSPIEL 13 THIS IS NOT A LOVE STORY „I am alone at the cross roads, I'm not at home in my own home“ AGNES – Die Außenseiterin hat sich auf den ersten Blick in Elin verliebt, aber sie ist einfach nicht mutig genug, Elin direkt anzusprechen. „Don't come here baby. Hope you still like me if you hate me“ „Baby you're a firework. Come on let your colors burst“ Beim Fotografieren kann Agnes voll abschalten. Gefühlschaos! Soll Agnes Elin auf ihre Party einladen? „Die große Frage: Schreibt mich irgendjemand auf die Gästeliste? – Bitte, bitte, bitte!“ „Ich will nicht nach Berlin!“ JESSICA – Voll ätzend! Schon beim Frühstück ist Jessica genervt. Von Elin und vom Leben generell … Obwohl ihr Freund es echt ernst mit ihr meint, will Jessica einfach nur weg! Krass! Jessica will wirklich abhaun … Dir kommen die Texte in den Sprechblasen irgendwie bekannt vor? Alle stammen aus bekannten Love-Songs. Die gesamte Playlist bekommst du auf Anfrage unter [email protected] oder hier: 14 „Some boys take a beautiful girl and hide her away from the rest of the world. I want to be the one to walk in the sun” „Oh please say to me, you'll let me be your man“ JOHANN – Auf dem Schulhof: Johann totally in love … Bei der Arbeit in der Tanke: Johann totally in love … „The language of love has left me broken on the rocks“ „I’ve fallen in love for the first time and this time I know it's for real“ Beim Chillen daheim: Johann totally in love … FUCKING ÅMÅL 14+ nach dem Film von Lukas Moodysson R Ulrike Stöck B & K Nadia Fistarol D Annalena Schott TP Anne Britting MIT Breier, Zander – Hohnloser, Reich PREMIERE 12.12. INSEL Weitere Termine 19., 20., 28.12. „I’m gonna live and live now. Get what I want, I know how“ Happy End! Auf Agnes’ Party funkt es doch zwischen den beiden … ELIN – Lässig! Das beliebteste Mädchen der Schule beim Chillen … „I got to get out of this prison. Someday I’m gonna be free“ Ätzend! Elin hat genung von der ganzen Aufmerksamkeit … „I kissed a girl and I liked it“ 15 DAS NACH RUDYARD KIPLING 6+ BUCH H Tief im indischen Dschungel lebt Mogli mit seinen Freunden, die ihn die Gesetze der Wildnis lehren … Aber leider hat sich unser Mogli auf eine leere Seite verirrt. Kannst Du ihm helfen? Bastel für Mogli und seine Freunde einen Dschungel. Ob in einem Schuhkarton oder in Postergröße; Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns über ein Foto Deiner Bastelei. Einfach per Post an JUNGES STAATSTHEATER, Baumeisterstr. 11, 76137 Karlsruhe oder per E-Mail an theaterpaedagogik@ staatstheater.karlsruhe.de schicken. Auf die schönsten Einsendungen wartet eine Überraschung! DAS DSCHUNGELBUCH 6+ nach Rudyard Kipling R Lee Beagley B & K Anna Siegrot D Annalena Schott M Christian Dähn MIT Hempel, Weingarten – Bürger, Koch, Rott PREMIERE 8.11. KLEINES HAUS Weitere Termine 11., 13. – 15., 20. – 23., 27. – 29.11. & 1. – 5., 7. – 12., 14. – 22., 25., 27., 28.12. JUNGES STAATSTHEATER 17 DIE ZAUBERFLÖTE REBECCA RAFFELL, ANDREW FINDEN, SARAH ALEXANDRA HUDAREW, ELEAZAR RODRIGUEZ, VERONIKA PFAFFENZELLER 18 SCHAUSPIEL E GROSSE OPER VON WOLFGANG AMADEUS MOZART WITH GERMAN AND ENGLISH SURTITLES / MIT DEUTSCHEN UND ENGLISCHEN ÜBERTITELN SCHON ÜBER 100 MAL! AM 10.1., 12.2., 6.3., 11., 24.4., 28.5. ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT WITH GERMAN AND ENGLISH SURTITLES IN DEUTSCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN & ENGLISCHEN ÜBERTITELN SCHAUSPIEL 19 FANTASIO ZWISCHEN DEN ZEITEN UND DARUM UNSTERBLICH Paris war und ist nicht nur die Hauptstadt einer bedeutenden Nation, sondern auch die Hauptstadt einer Epoche – die „Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“ (W. Benjamin). Politische Träume und Enttäuschungen wurden dort mit besonderer Intensität durchlebt, nachdem Ende des 18. Jahrhunderts eine Revolution den Traum von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in die europäische Geschichte eingebracht hatte. Immer wieder tat sich in der Folge eine Kluft zwischen den Träumen und den politischen Realitäten auf. Jacques Offenbachs Fantasio nach dem gleichnamigen Drama von Alfred de Musset balanciert auf dem schmalen Grat zwischen Illusion und Desillusionierung. Der Sprung in eine verzauberte Welt gelingt nur mit viel Glück: Dem Protagonisten, Fantasio, kommt der Zufall zu Hilfe, als er auf der Suche nach außergewöhnlichen Erlebnissen ist. Erst im Jahre 2014 erlebt die neu editierte Fassung von Offenbachs Fantasio ihre szenische Uraufführung in Karlsruhe. Die politische Lage zur Zeit der Entstehung des Werkes verhinderte einen frühen Erfolg. KRISENZEIT Paris, 1871. Fantasio, eine „Opéra comique“ von Jacques Offenbach, hätte ihre Uraufführung an der Opéra comique in Paris fast erlebt. Preußische Truppen belagern die Stadt, eine fatale Kapitulation steht bevor. In Versailles wird die Niederlage Frankreichs besiegelt. Hier, wo imperiale Blütezeiten noch gegenwärtig sind, wird jetzt Wilhelm I. gekrönt. Ein italienischer Komponist, Giuseppe Verdi, positioniert sich deutlich auf Seiten Frankreichs. Einer seiner Arbeitspartner für die ausstehende Aida ist in dieser Zeit Camille du Locle, Direktor der Opéra Comique und auch für die Uraufführung des Fantasio verantwortlich. ZUR FALSCHEN ZEIT IN DER FALSCHEN WELT? 1872 konnte dann Offenbachs Fantasio tatsächlich zum ersten Mal auf die Bühne gebracht werden. Über weite Strecken löste das Werk Begeisterung aus, gleichwohl verschwand es ziemlich schnell in der Versenkung. Hatten die Umstände Offenbach den richtigen Zeitpunkt der Uraufführung versäumen lassen? Vielleicht wäre ein weniger zwischen Komik und Melancholie changierendes Werk besser angekommen? Krisenzeit, Operettenzeit – aber Offenbach ist mit seinem Werk schon in Richtung Hoffmanns Erzählungen unterwegs. 20 OPER NARRENDRAMEN Paris, 1830 bis 1833. Mit Fantasio kreiert De Musset eine Komödie voller komischer Einfälle, melancholischer Betrachtungen und absurder Situationen. Im Mittelpunkt steht ein junger Mann, Student in München, der gern ein anderer wäre und darum in die Rolle des eben verstorbenen Hofnarren schlüpft. 1832 erblickt in Paris ein anderes „Narrenstück“ das Licht der Welt im Théâtre Français. Dort erlebt Victor Hugos Der König amüsiert sich mit einem berühmten Hofnarren namens Triboulet, aus dem bei Giuseppe Verdi später Rigoletto wird, seine erste Aufführung und wird kurz darauf von der Zensur verboten. Der König amüsiert sich ist die Tragödie eines Familienvaters, der nicht aus seiner Narrenhaut kann und gern ein Mensch wäre. Fantasio ist die melancholische Komödie eines jungen Mannes ohne Familie, der sich in die Rolle eines Narren flüchtet und die Liebe seines Lebens findet. Ein neues Kostüm ist hier die letzte Hoffnung, während das alte Narrenkostüm des Triboulet längst das Fleisch geworden ist, das er zu Markte trägt. Im Gegensatz zum Narren sind die Potentaten lächerlich und, mit graduellem Unterschied, gefährlich sowohl in De Mussets Lesedrama als auch in Hugos Bühnenstück. Der eine, in Fantasio, ist so hässlich, das jeder Frau die Lust vergeht. Der andere, Franz I. (in Verdis Rigoletto der Herzog von Mantua), ist ein Bonvivant, der über Leichen geht. GESCHICHTE – EINE VERWECHSLUNGSKOMÖDIE 1830 war wieder eine Revolution mit großen Hoffnungen gestartet, um schließlich einen „Bürgerkönig“ namens LouisPhilippe serviert zu bekommen, der sehr rasch als Karikatur taugt und auch Ziel zahlreicher Attentatsversuche wird. Von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – kaum eine Spur. Die Könige haben abgewirtschaftet, aber sie amtieren weiter, und die Menschen passen sich an. Rasch wird Paris unter Louis-Philippe zu einem beliebten Anlageplatz für die Vermögen der Reichen, zum Ort des Amüsements für alle, die ihr Geld in ein Leben im Glanz des Boulevards investieren. Richard Wagner kehrt Paris nach wenigen Jahren den Rücken, grenzt sich von jeder Form von Unterhaltungskultur und „Kommerz“ ab und kann sich keine Revolution denken, die ohne das Niederbrennen von Paris auskäme. An Ironie ließ es Wagner manchmal missen. Jacques Offenbach hingegen beginnt bald darauf, an einer Musiktheaterkultur zu arbeiten, die weniger auf Gren- 21 FANTASIO zen als auf Übergänge setzt. Mit musikalischem Witz unterwandert er die wechselvollen Pariser Zeiten und kreiert mit seinen „Opéras bouffes“, „Vaudevilles“ und „Opéra comiques“ zeitnahe, aktuelle Werke, die mehr als nur ihre Zeit überdauern wie beispielsweise Orpheus in der Unterwelt, in der er die herrschende Klasse karikiert. Den Can-Can haben bis heute viele Menschen im Ohr. WIEDERGÄNGER, EPIGONEN, SENSATIONEN Alfred de Musset stellt seiner Zeit in seinen Dramen ein beredtes Zeugnis aus. Er ist Verfasser von Lesedramen, denn wer Lesedramen schreibt, entgeht womöglich der Zensur und den Konventionen des Theaters. Er ist einem Epochengefühl auf der Spur, das viele europäische Intellektuelle teilen: Das Vertrauen in die Geschichte als Schauplatz großer Taten und folgenreicher Entscheidungen ist geschwunden. Der Mangel an historischen Perspektiven, scheiternde oder, wie in Deutschland, ausbleibende Revolutionen, beflügeln den Wunsch nach außergewöhnlichen Augenblicken, befördern jedoch auch ein Gefühl existenzieller Langeweile und Ohnmacht. Die Geschichte erscheint als Schauplatz wechselnder Theaterszenen: Standen eben noch „A ...“ (als solche karikierte man die Bourbonen-Könige in den 20er Jahren) auf der politischen Bühne, so ist nun die „Birne“ Louis-Philippe an die Macht gekommen. Und auf dem Weg durch die Jahrzehnte wird das Gefühl nicht weichen, dass immer nur die Kostüme wechseln, sich das politische System aber niemals zum Besseren verändert. Nach der 48er-Revolution analysiert Karl Marx den Mummenschanz der Revolutionen: Die Figuren der Revolution von 1789 würden in „Kostüm und Maske“ wiederbelebt, die Tragödie von 1789 wiederhole sich als Farce. Fantasio folgt einer Laune, handelt aber auch konsequent, indem er den Narren mimt. Nur in einer Rolle, die ohnehin theatral ist, lässt sich zeitgemäß handeln. Es ist zugleich die einzige Rolle von Relevanz, die einem Bürger zusteht. Die Masken der Macht sind verbraucht. Narrenfreiheit. OFFENBACH UNTERWEGS Fantasio ist mit Sicherheit das schönste Zeugnis von Offenbachs Weg zu seiner ganz eigenen Form von „Opéra comique“ – also einer Form von Oper, die gesprochene Dialogtexte enthält. Hoffmanns Erzählungen selbst und Bizets Carmen mögen als Beispiele genügen. In einer Opéra comique ist es üblich, dass die Musik zu großen Teilen motiviert ist: Die Figuren äußern sich nicht wie selbstverständlich im Medium der Musik. Ihr Gesang hat immer einen Anlass und meistens Adressaten. Gesang wird als Verständigungsmittel, aber auch als Verklärungsinstrument benötigt. 22 OPER In Offenbachs Fantasio ist die Verwandlungskraft der Musik dazu befähigt, Situationen eine überraschende Wende zu geben und die Figuren auf der Bühne durch Lebensperspektiven zu überraschen, von denen sie nichts wussten. Wo sich bei de Musset die Sprache der schwierigen Aufgabe annimmt, der Vorstellungskraft auf die Sprünge zu helfen, da erglänzt bei Offenbach Musik. Sie verwandelt schlagartig jeden Zufall zur ebenso wundersamen wie plausiblen Begebenheit: Den Worten tritt bei Offenbach eine ungemein bildstarke Musik zur Seite. Der Trauermarsch für den Narren Jean tönt ebenso feierlich wie bizarr, die Prinzessin sehnt sich mit herrlichen Kantilenen nach einem anderen Leben. Der Adel hält sich durch eingespielte Ergebenheitsduette mit Untergebenen notdürftig in Form. Die Menge marschiert, tanzt – und passt sich den Launen der Zeit an. Offenbach liebt den Kontrast. Während die Musik von „Fantasio“ größtenteils von romantischem, nächtlichem Kolorit ist, was man vom Schöpfer vom „Orpheus in der Unterwelt“ nicht unbedingt erwartet, so kommen wir doch in den Genuss einiger höchst komischer Momente, die sich an der Lächerlichkeit der Beziehung zwischen dem Prinzen von Mantua und seinem Adjutanten Marinoni entzünden. Das erklärt sich auch aus Offenbachs Bedürfnis, zum Wesen der „Opéra comique“ zurückzufinden. Denken wir an die urkomischen Couplets von Franz inmitten der Dramatik des Antonia-Aktes von „Hoffmanns Erzählungen“. Bei Hoffmann ist das Überraschungsmoment oft verbunden mit einer Modernität der Tonsprache: eine unerwartete Modulation, eine überraschende Farbe im Orchester, eine Melodiewendung, die aufhorchen lässt. Wodurch sich ein genialer Komponist eben von einem Notenschreiber unterscheidet ... Jean-Christophe Keck, Herausgeber der großen kritischen Offenbach-Edition, die bei Boosey & Hawkes erscheint. In Karlsruhe ist die szenische Uraufführung der kritischen Neuausgabe des Fantasio zu erleben. UNWAHRSCHEINLICHE BEGEGNUNGEN Fantasio, soeben obdachlos geworden, wäre gern in China oder ... – ein Passant, den sein schweifender Blick sich spontan aus der Menge herauspickt. Sein Blick fixiert ihn, seine Sprachlust weidet sich an ihm, doch er kann, naturgemäß, nicht aus seiner Haut heraus. Die ganze Stadt ist illuminiert, weil die Prinzessin mit einem italienischen Mann von Geblüt verheiratet werden soll. Eine Friedenshochzeit auf Kosten des Glücks der Prinzessin. Sie trauert sowohl um ihre Jugend als auch um ihren verstorbenen Narren Jean. Dem Glück sei Dank: Am wohnungslosen Fantasio zieht eine Begräbnisprozession vorüber. Zu Grabe getragen wird der Hofnarr, eine Stelle ist frei, ein Unterschlupf: Fantasio entschließt sich spontan, diese Stelle einzunehmen. Er verwandelt sich in den Narren. Vielleicht gelingt es Fantasio doch noch, aus der Haut und in den Himmel zu fahren? Oder wäre auch der Himmel nur ein weiteres, bestenfalls weiß-blaues Kostüm? Ob München wirklich leuchtet oder einfach nur „beleuchtet“ ist, darüber diskutieren Fantasios Kommilitonen. Wenn dieses Fest echt und von Dauer ist, dann behalten die Rollen für eine Weile ihre Gültigkeit. bizarren Augenblick scheinen Frieden und Liebe zur Staatsform zu taugen. Ein Narrenreich wird ausgerufen. Wenn die Geschichte zur schlechten Farce geworden ist, dann wird die poetische Farce zur Utopie. Eine bislang vernachlässigte Möglichkeit der Geschichte wird am 13.12.2014 verwirklicht: Im Rahmen der szenischen Uraufführung des neu entdeckten, neu edierten Fantasio. von Carsten Jenß, Leitender Dramaturg OPER WIDER DIE PERÜCKEN, FÜR DAS RICHTIGE KOSTÜM! Berlin, 1817. Ernst Theodor Amadeus Hoffmann wohnt mit seiner Frau am Gendarmenmarkt, blickt von seinem Fenster auf das Schauspielhaus und wird Augenzeuge des verheerenden Feuers, das den Repräsentationsbau vernichtet. Hoffmann findet Zeit, eine Beobachtung zu machen: Nach seinen Angaben erheben sich aufgrund des hitzebedingten Auftriebs tausende Perücken in die Luft. Diese Perücken-Armada, so zeigt es eine Zeichnung Hoffmanns, erschien ihm als brandgefährlicher, grotesker Luftangriff, dem ein wackerer Preuße durch einen gezielten Schuss beikommt. Mit E. T. A. Hoffmann fand Offenbach eine schillernde Identifikationsfigur, in der sich der Überschwang des Rausches und die Desillusionierungen der Nüchternheit virtuos abwechseln und der er mit seiner Oper Hoffmanns Erzählungen später ein Denkmal setzen wird. Eine Perücke spielt auch in einer Schlüsselszene des Fantasio eine entscheidende Rolle, denn wie es der Zufall will, gelüstet es auch den Prinzen von Mantua nach einer Verkleidung. Inkognito will er der Prinzessin nahen und tauscht die Rolle mit seinem Adjutanten Marinoni – doch schließlich fliegt sein Inkognito auf, weil Fantasio ihm die Perücke vom Kopf angelt. Die Hässlichkeit der abgewirtschafteten Welt des Adels tritt ans Licht – und dieser wird prompt seiner Hässlichkeit gerecht, indem er einen Krieg vom Zaun brechen will. Anstelle einer Friedenshochzeit zu Lasten der Prinzessin droht Krieg zu Lasten der Völker. Doch die gebrechliche Einrichtung der Welt und die Launen des Zufalls und der Menschen haben manchmal auch ihr Gutes. Die Menschenmenge lässt sich davon überzeugen, dass Kriege von nun an die Potentaten untereinander austragen sollen. Für einen ebenso schönen wie JACQUES OFFENBACH Bilder auf Seite 21: Napoleon III., Kaiser Wilhelm I., Paul Cézanne, Krönung Kaiser Wilhelms I. in Versailles, Karikatur eines Bourbonenkönigs als A…, Skizze von E. T. A. Hoffmann: Perücken-Armada beim Brand des Berliner Schauspielhauses, Jan Matejko, Karikatur von Louis-Philippe, Alfred de Musset, Karl Marx, Louis-Philippe FANTASIO Komische Oper von Jacques Offenbach SZENISCHE URAUFFÜHRUNG DER KRITISCHEN NEUAUSGABE In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln With german and english surtitles ML Andreas Schüller, Daniele Squeo R Bernd Mottl B Friedrich Eggert K Alfred Mayerhofer CH Otto Pichler C Ulrich Wagner D Bernd Feuchtner, Achim Sieben MIT Riedel a. G. / Ks. Schlingensiepen, Tier / Stanek a. G., Baştar / Schaefer – Ks. Schneider / Wohlbrecht, Kolarczyk / Urrutia Benet, Meszar / Molz, Lucas / Sörös a. G., Schäffer, Zickgraf, Pastewski a. G., Pichler a. G. BADISCHE STAATSKAPELLE PREMIERE 13.12., B-PREMIERE 18.12. GROSSES HAUS 28. (15.00 & 19.30 Uhr), 31.12. (mit Silvestereinlage), 3., 9., 16.1., 6.2., 21.3., 17., 30.4., 2., 13., 15.5., 16.6. (15.00 & 20.00 Uhr), 3.7. ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT OPER 23 ENORM VIELSE UNSERE Viele Hände arbeiten im Team zusammen, damit eine Inszenierung im STAATSTHEATER auf die Bühne kommt. Die Ballettpremiere Der Widerspenstigen Zähmung fordert alle Abteilungen und Werkstätten in hohem Maße, und alle Beteiligten setzen ihr großes Fachwissen und ihre Fertigkeiten ein, damit der Theaterbesuch für Sie zu einem außergewöhnlichen Ereignis wird. Bereits Monate vor der Premiere werden die Entwürfe der Bühnen- und Kostümbildner von den Fachabteilungen minutiös umgesetzt. Von der ersten Schlitz- und Zapfenverbindung für die Markisen bis zur letzten Perle auf dem Mantelärmel dauert dieser Prozess ungefähr ein Jahr. Fast 40 Meter feine Dekorationsbänder und meterweise Spitzenband befestigen die Schneiderinnen und Schneider von Hand oder mit der Nähmaschine an einem einzigen Solistenkostüm. Für die historischen Kostüme werden auch Spitzen gefärbt und appliziert, gleichzeitig sind es allein drei Tage Arbeit, um die Unmengen zarter Perlen an ein Kostüm zu sticken. Die fertige Arbeit muss schließlich fein säuberlich beschriftet werden, damit klar ist, wer daran arbeitet und wer es am Ende auf der Bühne tragen wird. 24 EITIG STARS HINTER DER BÜHNE 25 26 Die Tänzerinnen und Tänzer tragen aber nicht nur Kostüme, sondern auch Spitzenschuhe und Schläppchen. Passend zum Kostüm werden sie mit Wasserschminke gefärbt. Die Farbe muss in jede Ritze kommen, also werden sie in Holzleisten eingespannt, bevor die Farbe mit einem Schwämmchen aufgebracht wird. Die Masken für die Künstler werden zuerst modelliert und tiefgezogen – mehr zum Tiefziehen auf der nächsten Seite. Der nächste Arbeitsschritt ist die Bemalung: Mit einem Filzstift wird das gewünschte Muster anhand einer Vorlage von Hand vorgezeichnet und danach bemalt. Maskenbildnerinnen und Maskenbildner stellen auch Perücken und Haarteile her. Für beides werden Bänder auf einem Holzkopf befestigt und mit Tüll bespannt, auf dem die Haare angebracht werden können. Die Maskenbildnerin knüpft tausende Büffelhaare mit einer feinen Knüpfnadel in diese sogenannte Montur. Um nur eine der Perücken herzustellen, die die Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne tragen werden, sind etwa 40 Arbeitsstunden nötig. Der Halsschmuck besteht aus einer Goldborte. Sie ist die Grundlage für Glassteine, die millimetergenau mit einer Pinzette aufgebracht werden. Sie haften auf „Geistlich Klebstoff“ – er ist unsichtbar, wie ein Geist. Auch die Köpfe bekommen Schmuck. Die Modistin zieht den Hutstumpen aus Filz in Form, dämpft ihn mit einem Bügeleisen ab und steckt ihn fest. Damit er die Form auch behält, wird er nochmals abgedämpft, erst dann kann der Bezug, also die Dekoration, angebracht werden. ENORM VIELSEITIG 27 28 ENORM VIELSEITIG Derweil zwickt der Schuhmacher die Schuhe. Zwicken bedeutet, dass er mit einem Schuhmacherhammer den Schaft am Leisten befestigt. Ballettschuhe haben einen speziellen Leisten mit Keil, ein klassischer Leisten würde den Schuh zu unbeweglich machen. Nun aber zurück zum Tiefziehen. Damit die Ensemblemitglieder keine echte, schwere Laute als Requisit auf der Bühne benutzen müssen, wird ein perfektes Imitat angefertigt. Dazu schnitzen die Plastiker aus Hartschaum eine Positivform. Diese wird in die Tiefziehmaschine gelegt und mit einer Platte aus Polystyrol bedeckt. Sobald die Platte auf 180 Grad aufgeheizt ist, drückt die Maschine die Positivform dagegen. Mit Unterdruck wird die übrige Luft zwischen Platte und Form abgesaugt – die Laute drückt sich als Negativ ab. Dieses wird anschließend mit einer Horizontalsäge bearbeitet und auf einen Holzrahmen aufgezogen. Für organische Requisiten wie Hähnchenteile arbeiten Plastiker mit Gummimilch, um sie flexibel zu machen: ähnlich wie bei der Glockenherstellung werden sie in Gussformen hergestellt. Nach dem Trocknen kann das Gummihähnchen so bemalt werden, dass es täuschend echt wirkt. NEU IM ENSEMBLE 29 Nun geht es zu den größeren und gröberen Gegenständen auf der Bühne. Auch die Sitzmöbel, in diesem Fall ein Hocker, werden in Handarbeit aufgearbeitet. Dafür wird Schaumstoff zugeschnitten und mit Polsterwatte aufgepolstert. Die Watte ist modellierbar und kann in die gewünschte Form gezupft werden. Abschließend muss der Hocker mit Stoff bespannt werden. Das geht leichter mit einem Drucklufttacker. Damit die Möbel nicht auf einer leeren Bühne stehen, sondern in Räumen, stellen die Schreiner mit einer Tellerfräse Schlitz- und Zapfenverbindungen her. Diese dienen, wenn sie verbunden werden, als stabile Unterkonstruktion für Sperrholzplatten und bilden auf der Bühne Wände und Markisen. Kronleuchter sollen die ganze Szenerie beleuchten – ohne Kabel geht da nichts. Die Beleuchtung befestigt sie möglichst unsichtbar an den Lüstern. Die Winkel aus Baustahlprofilrohren wurden zuvor in der Schlosserei geschweißt. 30 ENORM VIELSEITIG ENORM VIELSEITIG 31 32 ENORM VIELSEITIG Die größten Elemente auf der Bühne stellt der Malsaal her. Für Der Widerspenstigen Zähmung müssen zwölf Gassen, das sind Seitenelemente, und drei Soffitten, die die Bühne nach oben abschließen, bemalt werden. Dazu werden die bis zu zwanzig mal vier Meter großen Bahnen an den Holzboden im Malsaal getackert und zu dritt nass in nass grundiert. Das geht nur im Team, sonst wäre der Farbunterschied sichtbar, der entsteht, sobald die Bahn beim Lasieren zum Teil trocknet. Nach mehreren Lasurschritten mit Stoffmalfarbe legen die Bühnenmaler Folie auf, die für das gewünschte Muster auf den Gassen und Soffitten sorgt, sobald man sie wieder abzieht. Mindestens zwölf Mitarbeiter der Bühnentechnik sind nötig, um die Soffitten aus dem Prospektfach, wo sie in 20 Metern Höhe gelagert werden, auf die Bühne zu bringen – da kommt man nur mit dem Prospektfahrstuhl hin. Geduldig binden alle Hände gemeinsam den Prospekt mit Bindebänder an die Laststange, um Falten zu vermeiden. Der Maschinenzug zieht ihn hoch, und er wird von allen gleichmäßig in der Hand abgerollt. So bleibt die zarte Arbeit aus dem Maalsaal flecken- und knitterfrei. ENORM VIELSEITIG 33 3. SINFONIEKONZERT DER KLANG DER LIEBE Er spielt Violoncello; sie, gebürtige Russin, spielt Geige. Nach einem Konzert in London 1989 spricht er sie in schlechtem Russisch an. Sie ist kurz irritiert und vergisst ihn dann. Er vergisst sie nicht – und bekommt eine zweite Chance. Doch bis zur dritten muss er warten, bis sie ihn richtig kennenlernen will – und heute sind sie ein tief verbundenes Ehepaar. Um die Beziehung von Violoncello und Violine ist es nicht immer zum Besten bestellt. Im Doppelkonzert von Johannes Brahms beispielsweise müssen sich beide in das dichte Gesamtgefüge einbetten. Die Farbe ihrer Instrumente zur Geltung bringen. Wer sagt, dass die Beziehung der Interpreten unkompliziert sein muss? Vielleicht ist es besser, vom schlimmsten anzunehmenden Unfall auszugehen – einer Beziehung zwischen einem Komponisten und einer Interpretin. Clara Wieck, sowohl die beste Pianistin ihrer Zeit als auch Komponistin von Rang, musste sich ihrem Mann, Robert Schumann, fügen – vor allem, wenn es um die Frage ging, wem von beiden auf einem Porträtmedaillon der Vordergrund gehören sollte. Es ist nicht ausgemacht, ob Clara Schumann bei aller Trauer, allem Ernst nicht manchmal auch Erleichterung verspürte, als ihr Mann in der Psychiatrie in Endenich war. Ehen, hört man mitunter, sind nicht immer dazu angetan, die edelsten Eigenschaften der Ehepartner dauerhaft zum Vorschein zu bringen. Kehren wir noch einmal zur Ausgangssituation zurück: Was hätte aus dieser ziemlich enttäuschenden Begegnung werden sollen, wenn es sich nicht um zwei ganz besondere Menschen gehandelt hätte? Und wer hätte Thomas Larchers 2012 mit dem British Composer Award ausgezeichnetes Doppelkonzert uraufführen sollen? Sicher, irgendein Interpretenduo und weitere Gründe zur Vorfreude auf das 3. Sinfoniekonzert hätten sich schon gefunden. Aber dank dieser ersten enttäuschenden Begegnung zweier großartiger Menschen und Künstler kann die Vorfreude in diesem Fall wirklich außergewöhnlich sein. Viktoria Mullova und Matthew Barley gehören zu den faszinierendsten Musikern ihrer Generation. Selbst ein näherer Blick auf dieses Ehepaar zeigt, dass es sich um eine außerordentlich lebendige und interessante Verbindung handelt. Matthew Barley hat einen Großvater, der sich intensiv mit den Systemunterschieden zwischen Sowjetunion und den USA während der Großen Depression in den 30er Jahren auseinandergesetzt hat. Die Sowjetunion schnitt nicht schlecht ab bei seinem Vergleich – die Sowjetunion, gegen die Mstislaw Rostropowitsch später mit seinem Cello in Schostakowitschs CelloKonzert geradezu anspielen sollte! Viktoria Mullovas Familie, 34 KONZERT aus dem Gebiet der heutigen Ukraine stammend, hatte jedenfalls keine positiven Erfahrungen mit dem Sowjetsystem gemacht. Beide sind auf ihre Weise ebenso unorthodoxe wie geniale Musiker: Für Viktoria Mullova ist die zeitgenössische Musik eine Herzensangelegenheit und die russische Ausbildung eher ein zufälliger, nicht nur geliebter Beitrag zu ihrer Biografie. Matthew Barley überschreitet immer wieder Grenzen zwischen Jazz und Klassik und widmet sich intensiv interessanten Education-Projekten. Beide haben keine Berührungsängste. Vielleicht keine schlechte Voraussetzung, um auch die deutsche Erstaufführung von Thomas Larchers Doppelkonzert in Karlsruhe zum Erfolg zu führen. Das Werk selbst ist so suggestiv und charismatisch wie seine Interpreten: Selten nimmt man den Raum, in dem Musik wie ein unvorstellbares Ereignis Gestalt bekommt, so atemberaubend wahr wie in diesem Konzert! Eine komplementäre, aber auch gebrochene Spiegelung zweier Zeitgenossen und ihrer Werke: Don Quixote und Ein Heldenleben. Beiden Helden hat Richard Strauss Sinfonische Dichtungen gewidmet: „Don Quixote und Ein Heldenleben sind so sehr als direkte Pendants gedacht …“, schrieb Strauss 1897 an den Dirigenten Gustav Kogel. Beide Werke sind ebenso Pendants wie widerspruchsreiche Weggefährten bei Strauss‘ Verfertigung dieses Doppelporträts. Das Heldentum und sein Schatten: Don Quixote ist der Held, der nach den Maßstäben dieser Welt nicht reüssiert und die Absurdität dieser Welt dennoch zur Anschauung bringt wie keine zweite Figur der Weltliteratur. Im Rückblick jedoch treten Komponisten nicht nur mit sich selbst in Widerspruch, sondern auch in das erweiterte Feld der Musikgeschichte ein. Und insofern ist es nur MATTHEW BARLEY konsequent, wenn dem Heldenleben nicht der Don Quixote von Strauss, sondern der seines Zeitgenossen Viktor Ullmann beigesellt ist. Während es Richard Strauss in der Zeit des Nationalsozialismus gelang, sein künstlerisches Profil unter mannigfaltigen Kompromissen mit den Mächtigen der Zeit weiter zu entfalten, schuf Victor Ullmann Don Quixote tanzt Fandango in der Gefangenschaft im Konzentrationslager Theresienstadt. Er wurde in Auschwitz ermordet – wie sein Kollege Hans Krása, dessen Verlobung im Traum in dieser Spielzeit auf dem Spielplan der Oper in Karlsruhe steht. Kunst und Leben – beide blicken einander ohnehin oft mit erstaunten Augen an. Bei diesem Konzert dürfte sich dem Staunen eine tiefe Faszination hinzugesellen. VIKTORIA MULLOVA von Carsten Jenß, Leitender Dramaturg OPER 3. SINFONIEKONZERT 1. SONDERKONZERT Viktor Ullmann Don Quixote tanzt Fandango Viktor Ullmann Don Quixote tanzt Fandango Thomas Larcher Konzert für Violine, Violoncello und Orchester Thomas Larcher Konzert für Violine, Violoncello und Orchester DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40 Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40 Viktoria Mullova Violine Viktoria Mullova Violine Matthew Barley Violoncello Matthew Barley Violoncello Justin Brown Dirigent Justin Brown Dirigent BADISCHE STAATSKAPELLE BADISCHE STAATSKAPELLE 23.11. 11.00 & 24.11. 20.00 GROSSES HAUS 25.11. 19.00 GROSSES HAUS Einführung mit Künstlern jeweils 45 Minuten vor Beginn Mit Moderation und Künstlertreff im MITTLEREN FOYER KONZERT 35 JAZZ & LITERATUR / JAZZ NIGHT 2 / JAZZET, FROHLOCKET! JAZZ ÜBERSCHREITET GRENZEN noch nie gehörtes jazzig-akustisches Gewand voller Emotionalität und Frische. Die verbleibenden drei Termine der JAZZ NIGHTS bieten u. a. die Premiere des neu formierten Jazz Ensembles Baden Württemberg mit Musik der Doors sowie einem speziellen Beitrag zum Stadtjubiläum 2015. Lassen Sie sich vom Jazz überraschen! THOMAS SIFFLING Neues „Futter“ gibt es für die Jazz-Fans im STAATSTHEATER – mit Konzerten abseits des Mainstreams, mit Anleihen bei „fremdem“ Repertoire und sogar Übergriffen auf andere Kunstgattungen. Das SCHAUSPIEL bringt die Literatur ein – und die Beliebtheit der Reihe Jazz & Literatur im MITTLEREN FOYER des STAATSTHEATERS zeigt, wie gut das zusammenpassen kann. Die vier populären „Urgesteine“ des Opera Swing Quartet, Wolfgang Heinzel, Wolfgang „Muffel“ Weth, Peter Cerny und Km. Rainer Engelhardt, mixen klassische Opernmelodien mit Swing und Jazz, ihr Publikum begeistern sie damit im inzwischen 21. Jahr. Nun kommen Sie mit einem neuen Programm ins KLEINE HAUS, in dem sie passend zur Jahreszeit erstmals weihnachtliche Klassiker im unverwechselbaren OS4Sound präsentieren. Eine Doppel-CD mit den Highlights aus 20 Bühnenjahren ist rechtzeitig erschienen und bei den Konzerten erhältlich. von Axel Schlicksupp, Orchesterdirektor & Konzertdramaturg JAZZ & LITERATUR – TOM SAWYER & HUCKLEBERRY FINN 12+ MIT Michael Rademacher D Jens Peters MUSIK PLUG AND PLAY Als neue Reihe gibt es seit Oktober die von Thomas Siffling zusammengestellten JAZZ NIGHTS im KLEINEN HAUS, die bekannte Musiker in ungewohntem Umfeld, speziell für den Konzertabend zusammengestellte Ensembles, CrossoverProjekte und Programme abseits der gewohnten Pfade präsentieren. Die Grundidee für die JAZZ NIGHTS ist, neue Konstellationen zu initiieren, Gäste von außerhalb und Mitglieder des STAATSTHEATERS einzuladen und vorzustellen. Das Programm soll damit nicht in Konkurrenz zu der sehr lebendigen Jazzszene in Karlsruhe treten, sondern sie ergänzen und etwas Neues schaffen. Hot Jazz Trio 9.11. MITTLERES FOYER In Kooperation mit dem Jazzclub Karlsruhe JAZZET, FROHLOCKET! – WEIHNACHTEN MIT OS4 Weihnachtliche Musik im Sound des Opera Swing Quartet Wolfgang Heinzel Klavier & Arrangements Wolfgang „Muffel“ Weth Klarinette Peter Cerny Bass Km. Rainer Engelhardt Schlagzeug & Moderation 30.11., 7., 14., 23.12. KLEINES HAUS JAZZ NIGHT 2 Im zweiten Konzert am 21.12. wird Thomas Siffling selbst zur Trompete greifen und gemeinsam mit Markus Faller (Schlagzeug) und Mini Schulz (Bass) die belgische Sängerin Caroll Vanwelden begleiten. Mit Shakepeare Sonnets gibt sie ihr ungewöhnliches JAZZ’n‘ARTS-Debüt: Sie verwandelt Shakespeare-Sonette mit eigenen Kompositionen in ein so 36 KONZERT CAROLL VANWELDEN SINGS SHAKESPEARE SONNETS 2 Caroll Vanwelden Gesang, Piano Thomas Siffling Trompete, Flügelhorn Mini Schulz Bass Rodrigo Villalon Schlagzeug, Percussion 21.12. 19.00 KLEINES HAUS ca. 2 Stunden, eine Pause OPERA SWING QUARTET KONZERT 37 DAS PROGRAMM NOVEMBER – JANUAR OPER BORIS GODUNOW von Modest Mussorgsky, Urfassung In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln „Beides, Bühne und die extrem emotional ausgeführten Situationen und seelischen Konflikte, kamen gut an beim Premierenpublikum. Sicherlich auch dank der eindrucksvoll durch Chöre und Solisten heraufbeschworenen Wucht der expressionistischen Musik vom Schöpfer der berühmten ‚Bilder einer Ausstellung‘.” BNN ML Johannes Willig / Christoph Gedschold R David Hermann B & K Christof Hetzer C Ulrich Wagner, Anette Schneider D Bernd Feuchtner, Carsten Jenß MIT Baştar, Wäspy a. G., Raffell, Schaefer – Ks. Gorny / Meszar, Shin, Schäffer, Wohlbrecht / Ks. Schneider, Lucas, Kaspeli, Finden / Urrutia Benet, Ks. Weinschenk a. G., Zickgraf, Netzner, Xu BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR, EXTRACHOR & CANTUS JUVENUM e. V. 7.11., 16.12., 7.1. GROSSES HAUS 2 ¾ Stunden, eine Pause 29.11. OPERNGALA mit Alexei Tanovitski (Boris Godunow) und Viktor Antipenko (Grigori) DAS KIND UND DIE ZAUBERDINGE / DIE NACHTIGALL Kurzopern von Maurice Ravel und Igor Strawinsky In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln „Das Publikum bejubelte … eine fantasiereiche Inszenierung beider Opern, musikalisch auf höchstem Niveau.“ dpa ML Christoph Gedschold / Justus Thorau R Das Kind und die Zauberdinge Tobias Heyder R Die Nachtigall Tim Plegge B Frank Philipp Schlößmann K Janine Werthmann C Ulrich Wagner, Christoph Obert, Anette Schneider D Raphael Rösler MIT Das Kind und die Zauberdinge Bock a. G., Hindrichs / Aleksyuk a. G., Tier, Baştar, Kirsch, Ks. Peters, Wäspy a. G., Etzold / Ks. Mazur – Finden, Rodriguez / Zickgraf, Schäffer, Xu, Sevinç Die Nachtigall Hindrichs/ Aleksyuk, Niessen, Raffell / Tier, Newman / Watanabe – Ebel / Rodriguez, Jung, Xu, Sevinç, Zickgraf, Finden BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR & CANTUS JUVENUM e. V. 21.11., 27.12., 4.1., 8.1. GROSSES HAUS 2 ¼ Stunden, eine Pause ZUM LETZTEN MAL ML Justin Brown / Steven Moore R Lorenzo Fioroni,Thilo Reinhardt B Ralf Käselau K Sabine Blickenstorfer CH Pascale-Sabine Chevroton C Stefan Neubert D Raphael Rösler MIT Niessen, Ks. Schlingensiepen, Schaefer / Tier, Leitner a. G. – Ks. Schneider / Wohlbrecht, Rodriguez / Shin, Finden / Urrutia Benet, Ks. Gauntt / Ks. Hannula a. G., Schäffer, Fieber a. G. / Wacker a. G. BADISCHE STAATSKAPELLE & STAATSOPERNCHOR 8., 11.11., 4.12. GROSSES HAUS 3 Stunden, eine Pause DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG von Richard Wagner In deutscher Sprache mit Übertiteln „Ein echter Weitwurf ist dem 34 Jahre alten Regisseur Tobias Kratzer in Karlsruhe JUSTIN BROWN Dirigent im 3. Sinfonie- & 1. Sonderkonzert am 23., 24. & 25.11. DIE FLEDERMAUS Operette von Johann Strauß In deutscher Sprache mit Übertiteln WIEDERAUFNAHME / NUR FÜNF VORSTELLUNGEN „Im Badischen Staatstheater Karlsruhe waren Operettenspezialisten mit viel Liebe zur gekonnten Komik am Werk … Generalmusikdirektor Justin Brown dirigiert … mit deutlicher Lust am überschäumenden Melodienreichtum, und der Staatsopernchor stimmt begeistert ein.“ Badisches Tagblatt gelungen, der Wagners Meistersinger ohne Geschichtsund Pflichtvergessenheit zurückführt zu dem, was sie doch einmal sein sollten: eine komische Oper.“ Frankfurter Rundschau ML Christoph Gedschold R Tobias Kratzer B & K Rainer Sellmaier C Ulrich Wagner D Yvonne Gebauer, Raphael Rösler MIT Niessen, Schaefer – Meszar, Kirch a. G., Ks. Gauntt / Kolarczyk, Jentjens a. G. / Nekel a.G., Rodriguez, Lucas, Schäffer, Finden, Ks. Schneider, Weinschenk a. G., Zickgraf, Xu, Molz, Kaspeli, Jung VERLOBUNG IM TRAUM „Eine Produktion, die man gesehen haben sollte.“ Badische Neueste Nachrichten 38 BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR & EXTRACHOR 16.11., 7.12. GROSSES HAUS 5 ½ Stunden, zwei Pausen ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT Mit freundlicher Unterstützung des Richard-Wagner-Verbands Karlsruhe e. V. DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart With German and English surtitles / In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln WIEDERAUFNAHME „Eine Zauberflöte, die Spaß macht, und zwar Erwachsenen und Kindern, eine FamilienZauberflöte.“ Der Neue Merker ML Christoph Gedschold, Daniele Squeo R Ulrich Peters B Christian Floeren K Renate Schmitzer C Ulrich Wagner / Hans-Jörg Kalmbach D Frank Gersthofer / Achim Sieben MIT Ks. Schlingensiepen, Niessen, Aleksyuk a. G., Baştar, Raffell, Ks. Peters / Leitner a. G. – Ks. Gorny / Kaspeli, Rodriguez, Ks. Gauntt / Meszar, Ks. Eidloth, Krohn, Finden / Urrutia Benet, Schäffer / Wohlbrecht, Ebel / Ks. Schneider, Kaspeli / Molz BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR & CANTUS JUVENUM e. V. 10.1. GROSSES HAUS 3 Stunden, eine Pause DER ROSENKAVALIER Komödie für Musik von Richard Strauss In deutscher Sprache mit Übertiteln „Ein Opernerlebnis, das mit größtmöglicher Einheit von Musik und Schauspiel in seinen Bann zieht.“ BNN ML Christof Prick R Dominique Mentha B Christian Floeren 1., 22.11., 6.12. GROSSES HAUS 2 ¾ Stunden, eine Pause ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT ML Johannes Willig R John Dew B Heinz Balthes K JoséManuel Vázquez C Ulrich Wagner / Christoph Obert / Anette Schneider D Frank Gersthofer, Michael Fichtenholz MIT Ks. Dobrsanzka – Shin, Venter, Weinschenk a. G., Huck, Kaspeli, Molz / Lucas, Krohn BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR & CANTUS JUVENUM e. V. Sonntag, 25. Januar 2015 FANTASIO 26., 30.12. GROSSES HAUS 2 ½ Stunden, eine Pause VERLOBUNG IM TRAUM Sonntag, 19. April 2015 JOSÉ LUÍS GÓMEZ Dirigent im Neujahrskonzert am 1.1. K Ute Frühling D Margrit Poremba, Raphael Rösler C Ulrich Wagner / Anette Schneider MIT Niessen, Schaefer, Hindrichs / Ks. Schlingensiepen, Köhler a. G., Borst a. G., Kirsch, Hans, Lülf, Hatz / Etzold, Gruber, HammKeller – Linn a. G., Ks. Gauntt, Ebel / Wohlbrecht, Molz, Schäffer, Zickgraf, Rodriguez / Shin, Rebilas, Ks. Eidloth, Angulo, Deparade, Krohn, von Rüden / Cepreaga, Huck, Szkwarkowski / Stache, Kim / Herrmann, Huck, Krohn, Netzner, Polesciukas, Tervo BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR & CANTUS JUVENUM e. V. 9.11., 19.12. GROSSES HAUS 4 ½ Stunden, zwei Pausen ZUM LETZTEN MAL 1. LIEDERABEND LUCIA LUCAS DON QUICHOTTE – LIEDER Don Quichotte hat nicht nur gegen Windmühlen gekämpft, sondern Komponisten zu jeder Zeit dazu bewegt, ihm immer wieder neue, wunderbare Denkmale zu setzen. Lucia Lucas Bariton Steven Moore Klavier 23.11. KLEINES HAUS EIN MASKENBALL Oper von Giuseppe Verdi In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln „Ein Maskenball in der Inszenierung von Aron Stiehl ist ein echter Volltreffer.“ Delta-news ML Johannes Willig R Aron Stiehl B Friedrich Eggert K Doey Lüthi C Ulrich Wagner D Bernd Feuchtner / Achim Sieben MIT Ks. Dobrzanska, Hindrichs / Ks. Schlingensiepen, Ks. Wolak – Shin, Jung, Lucas / Xu, Kaspeli / Molz, Finden / Urrutia Benet, Ks. Eidloth / Zickgraf, Kuschel BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR & EXTRACHOR Komische Oper von Jacques Offenbach Szenische Uraufführung der kritischen Neuausgabe With German and English surtitles / In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Ein vergessenes Meisterwerk von Jacques Offenbach, jetzt durch eine Neuausgabe wieder zugänglich, erlebt seine szenische Uraufführung in Karlsruhe. Fantasio wirft sich in das Kostüm des Hofnarren, um der Prinzessin Theresia näher sein zu können. Die Narrenfreiheit macht es ihm möglich, unvermögende Potentaten bloßzustellen und Kriege zu verhindern. ML Andreas Schüller, Daniele Squeo R Bernd Mottl B Friedrich Eggert K Alfred Mayerhofer CH Otto Pichler C Ulrich Wagner D Bernd Feuchtner, Achim Sieben MIT Riedel a. G. / Ks. Schlingensiepen, Tier / Stanek a. G., Baştar / Schaefer – Ks. Schneider / Wohlbrecht, Kolarczyk / Urrutia Benet, Meszar / Molz, Lucas / Sörös a. G., Schäffer, Zickgraf, Pastewski a. G., Pichler a. G. BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR PREMIERE 13.12., B-PREMIERE 18.12. 28.12. (15.00 & 19.30 Uhr), 31.12. (mit Silvestereinlage), 3., 9., 16.1. GROSSES HAUS ca. 2 ¾ Stunden, eine Pause von Hans Krása With German and English surtitles / In deutscher Sprache mit englischen und deutschen Übertiteln „Großartige, zwingende Entdeckung ... Hier wurde nun eines der unbekannten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts entdeckt, und man spürte die Überraschung des begeisterten Premierenpublikums ... In jeder Hinsicht zeigte sich die Karlsruher Aufführung als gelungen.“ Frankfurter Rundschau ML Justin Brown R Ingo Kerkhof B Dirk Becker K Inge Medert C Ulrich Wagner CH Darie Cardyn D Raphael Rösler MIT Borst a. G. / Miller a. G., Tomaszewska, Tier, Kökcek a. G., Mara a. G. – Voigt a. G., Kolarczyk / Urrutia Benet, Venter BADISCHE STAATSKAPELLE, STAATSOPERNCHOR 14.11., 12., 17.12., 6., 15., 21.1. GROSSES HAUS ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause KONZERT 2. SINFONIEKONZERT TOSCA Vivian Fung Dust Devils Mieczysław Weinberg Violinkonzert g-Moll op. 67 DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG Modest Mussorgsky Bilder einer Ausstellung (Orchestrierung Maurice Ravel) „Ein wirklich geglückter Opernabend.“ delta-news Zum ersten Mal steht mit MeiAnn Chen eine Frau am Pult der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Die Chefdirigentin des Memphis Symphony Orchestra und der Chicago Sinfonietta dirigiert Bilder einer Ausstellung, das bekannteste und Musikdrama von Giacomo Puccini In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln WIEDERAUFNAHME ZUM 60. MAL LIVE aus dem Bolschoi-Theater in Moskau Sonntag, 26. Oktober 2014 THE LEGEND OF LOVE 16:00 - 3 Stunden - LIVE Sonntag, 21. Dezember 2014 DER NUSSKNACKER 16:00 - 2 Stunden 20 Min - LIVE SCHWANENSEE 16:00 - 2 Stunden 40 Min - LIVE IVAN DER SCHRECKLICHE 17:00 - 2 Stunden 15 Min - LIVE LIVE www.opernkino.de 18. Oktober 2014, 19:00 Mozart LE NOZZE DI FIGARO 01. November 2014, 18:00 Bizet CARMEN 22. November 2014, 19:00 Rossini IL BARBIERE DI SIVIGLIA 13. Dezember 2014, 18:00 Wagner DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG 17. Januar 2015, 19:00 Lehár THE MERRY WIDOW 31. Januar 2015, 19:00 Offenbach LES CONTES D’HOFFMANN 14. Februar 2015, 18:30 Tschaikowsky IOLANTA / Bartók HERZOG BLAUBARTS BURG 14. März 2015, 18:00 Rossini LA DONNA DEL LAGO 25. April 2015, 18:30 Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA / Leoncavallo BAJAZZO SCHAUBURG KINO & THEATER Marienstr. 16 Karlsruhe Reservierungstel.: 0721- 35 000 18 www.schauburg.de 39 berühmteste Werk Modest Mussorgskys, in der farbenreichen Orchestrierung Ravels. Das Orchesterstück Dust Devils von Vivian Fung geht dem faszinierenden Violinkonzert von Mieczysław Weinberg voraus. Linus Roth Violine Mei-Ann Chen Dirigentin BADISCHE STAATSKAPELLE 2.11. 11.00 & 3.11. 20.00 GROSSES HAUS ca. 2 Stunden, eine Pause 3. SINFONIEKONZERT Viktor Ullmann Don Quixote tanzt Fandango Thomas Larcher Konzert für Violine, Violoncello und Orchester DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40 Thomas Larcher gehört zu den interessantesten Stimmen unter den zeitgenössischen Komponisten. Für die Deutsche Erstaufführung seines bei den Londoner Proms gefeierten Doppelkonzerts kommen mit Viktoria Mullova und Matthew Thomas Larcher gehört zu den interessantesten Stimmen unter den zeitgenössischen Komponisten. Für die Deutsche Erstaufführung seines bei den Londoner Proms gefeierten Doppelkonzerts kommen mit Viktoria Mullova und Matthew Barley ein Weltstar und ein spannender Grenzgänger zwischen Klassik und Weltmusik nach Karlsruhe. Richard Strauss und seine Zeitgenossen sind das Thema der beiden anderen Werke: Strauss‘ eindrückliche Tondichtung Heldenleben und die brillante Ouvertüre Don Quixote tanzt Fandango von Viktor Ullmann. Viktoria Mullova Violine Matthew Barley Violoncello Justin Brown Dirigent BADISCHE STAATSKAPELLE 25.11. 19.00 GROSSES HAUS ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause Mit Moderation und Künstlertreff im MITTLEREN FOYER NEUJAHRSKONZERT Mit südländischem Feuer ins neue Jahr – Orchesterwerke, Geiger im 2. Sinfoniekonzert am 2. & 3.11. Viktoria Mullova Violine Matthew Barley Violoncello Justin Brown Dirigent BADISCHE STAATSKAPELLE 23.11. 11.00 & 24.11. 20.00 GROSSES HAUS ca. 2 Stunden, eine Pause 1. SONDERKONZERT Viktor Ullmann Don Quixote tanzt Fandango Thomas Larcher Konzert für Violine, Violoncello und Orchester DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40 40 Unser Märchenspiel von Engelbert Humperdinck ist am 30.11., 2., 3., 10., 18.12., 9., 18.1. & 6.2. im Theater Heilbronn zu Gast! Terzetto C-Dur op. 74 Frank Bridge Rhapsody-Trio H. 176 Zoltán Kodály Serenade op. 12 Beethoven schrieb sein CDur-Trio für zwei Oboen und Englischhorn. Das Werk machte sofort die Runde und wurde mehrfach bearbeitet, auch für die seltene Besetzung mit zwei Violinen und Viola. Diese wählte auch Dvořák für sein charmantes Terzetto. Benjamin Britten bewunderte das Rhapsody-Trio seines Kompositionslehrers Frank Bridge ähnlich wie Béla Bartók die Serenade seines Landsmanns und Freundes Zoltán Kodály für ihren Melodienreichtum. Gregor Anger & Dominik Schneider Violine Christoph Klein Viola 30.11. KLEINES HAUS ca. 2 Stunden, eine Pause Anschließend Brunch und Künstlertreff im MITTLEREN FOYER LINUS ROTH Barley ein Weltstar und ein spannender Grenzgänger zwischen Klassik und Weltmusik nach Karlsruhe. Richard Strauss und seine Zeitgenossen sind das Thema der beiden anderen Werke: Strauss‘ eindrückliche Tondichtung Heldenleben und die brillante Ouvertüre Don Quixote tanzt Fandango von Viktor Ullmann. HÄNSEL UND GRETEL IN HEILBRONN Lieder & Ausschnitte aus Opern Nachdem er zweimal beim Neujahrskonzert des hr-Sinfonieorchesters gefeiert wurde, kommt der junge Spanier mit venezolanischen Wurzeln José Luís Gómez nun nach Karlsruhe, um gemeinsam mit Ihnen das neue Jahr zu begrüßen. Der Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs Sir Georg Solti 2010 wird ein mitreißendes Programm mit südländischem Flair zusammenstellen, zu dem er auch Mitglieder unseres Opernensembles einlädt. Gesangssolisten aus dem Opernensemble José Luís Gómez Dirigent BADISCHE STAATSKAPELLE 1.1. GROSSES HAUS ca. 2 Stunden, eine Pause 1. KAMMERKONZERT Ludwig van Beethoven Trio C-Dur op. 87 Antonín Dvořák NACHTKLÄNGE 1 – WIENER SCHMÄH Arnold Schoenberg Ode an Napoleon Buonaparte für Sprecher, Klavier und Streichquartett Georg Friedrich Haas Sextett Friedrich Cerha 1. Keintate für Chansonnier und Instrumente Die Musikstadt Wien steht im Zentrum des Auftakts der NachtKlänge-Reihe. Arnold Schönberg, Begründer der Wiener Schule, vertonte in seiner Ode an Napoleon Buonaparte ein Schmähgedicht Byrons auf den entmachteten Gewaltherrscher und formulierte damit eine flammende Anklage gegen jegliche Art von Despotie. In seinem Sextett experimentiert Georg Friedrich Haas, bekanntester österreichischer Komponist seiner Generation, mit Viertelton-Bewegungen, die ein farbenreiches Tonspektrum auffächern. Wiener Schmäh par excellence vertonte Friedrich Cerha mit den Sentenzen des Dichters Ernst Kein, die witzig und höchst unterhaltsam das Wiener Klein- und Großbürgertum zeigen. Horst Maria Merz Chansonnier Ulrich Wagner Dirigent & Moderator Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE 14.11. INSEL ca. 2 Stunden, eine Pause Mit freundlicher Unterstützung durch die Hoepfner-Stiftung JAZZET, FROHLOCKET! – WEIHNACHTEN MIT OS4 Weihnachtliche Musik im Sound des Opera Swing Quartet Melodien aus dem Nussknacker, dem Weihnachtsoratorium, La Bohème, Hänsel und Gretel, verrührt und gewürzt mit Swing-Standards sowie traditionellen und jazzigen Weihnachtsliedern ergeben ein äußerst bekömmliches musikalisches Spritzgebäck. Wolfgang Heinzel Klavier & Arrangements Wolfgang „Muffel“ Weth Klarinette Peter Cerny Bass Km. Rainer Engelhardt Schlagzeug & Moderation 30.11., 7., 14., 23.12. KLEINES HAUS KINDER- & JUGENDKONZERTE siehe JUNGES STAATSTHEATER BALLETT DER NUSSKNACKER – EINE WEIHNACHTS8+ GESCHICHTE Ballett von Youri Vámos nach E. T. A. Hoffmann und Charles Dickens. Musik von Peter I. Tschaikowski WIEDERAUFNAHME / NUR DREI MAL Youri Vámos, das Erzähltalent unter den Choreografen, ver- bindet den Ballettklassiker mit der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens und macht daraus ein fantastisches Ballett für die ganze Familie in atemberaubender Ausstattung von Michael Scott. „Ein glanzvoller Höhepunkt der Karlsruher Ballett-Ära Birgit Keil.“ Fränkische Nachrichten Ob vor Vorstellungsbeginn oder während der Pausen – Wir versorgen Sie gerne mit kulinarischen Köstlichkeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Manuela Peter & Alexander Göring Inhaber M Peter I. Tschaikowski ML Steven Moore CH Youri Vámos E Joyce Cuoco B & K Michael Scott L Klaus Gärditz MIT Solisten, Ballettensemble, Ballettstudio des STAATSTHEATERS KARLSRUHE & Studierenden der Akademie des Tanzes Mannheim sowie Schülerinnen der Ballettschule Lagunilla & Reijerink Karlsruhe BADISCHE STAATSKAPELLE 20., 23., 25.12. GROSSES HAUS 2 ¼ Stunden, eine Pause DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG BADEN-BADENER Reservierungen unter Tel 0721 379715 oder E-Mail [email protected] E m a i l : i n f o @ b a d e n - b a d e n e r- w g . d e www.baden-badener-wg.de Kreationen von Reginaldo Oliveira, Tim Plegge & Jörg Mannes URAUFFÜHRUNGEN „Birgit Keil verfolgt auch bei der Verpflichtung von Gastchoreografen ein klares Konzept – jede Arbeit bringt ihr Ensemble voran, erweitert den künstlerischen Horizont der Tänzer und des Publikums. Der neue Ballettabend im Großen Haus des Badischen Staatstheaters ist eine weitere Perle dieser Kette, die einen Erfolg an den anderen reiht.“ Badisches Tagblatt CH Reginaldo Oliveira, Tim Plegge, Jörg Mannes M Lera Auerbach, Alberto Iglesias, Philip Glass, Max Richter, Giovanni Sollima B Sebastian Hannak K Judith Adam, Heidi de Raad L Stefan Woinke V Elke Reinhuber D Christoph Gaiser, Brigitte Knöß MIT Toetzke, Solisten & Ballettensemble des STAATSBALLETTS KARLSRUHE Ballett von John Cranko nach der Komödie von William Shakespeare 2., 26., 30.11. GROSSES HAUS 2 ½ Stunden, eine Pause John Cranko, Gründer des Stuttgarter Balletts, herausragender Choreograf und Erneuerer des Handlungsballetts im 20. Jahrhundert, hat mit seiner Version von Shakespeares The Taming of the Shrew eine der wenigen Ballettkomödien von Weltrang geschaffen: Er erzählt die Geschichte der widerspenstigen Katharina, die gegen ihre Überzeugung Petrucchio heiratet, von ihm „gezähmt“ wird und sich schließlich in unerwartet großem Eheglück wiederfindet, mit einem Feuerwerk an komödiantischen Geist und überbordender Emotion. SCHAUSPIEL M Kurt-Heinz Stolze nach Domenico Scarlatti ML Steven Moore CH & IN John Cranko E Jane Bourne B & K Elisabeth Dalton L Steen Bjarke MIT Solisten, Ballettensemble & Ballettstudio des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, Studierende der AKADEMIE DES TANZES MANNHEIM BADISCHE STAATSKAPELLE W I N Z E R G E N O S S E N S C H A F T Baden-Badener Winzergenossenschaft eG Mauerbergstr.32, D-76534 Baden-Baden Tel. 0 72 23-96 87-0, Fax. 0 72 23-96 87 87 MYTHOS PREMIERE 15., 20.11., 5., 11.12. GROSSES HAUS 2 ½ Stunden, eine Pause Wir danken AGNES nach dem Roman von Peter Stamm | für die Bühne bearbeitet von Christian Papke DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG Eine Liebesbeziehung auf dem Prüfstand. „Großer Beifall für eine ausgezeichnete, rundum empfehlenswerte Produktion.“ BNN R Christian Papke B & K Alois Gallé, Viktoria Strikić M Georg Luksch D Michael Nijs, Annalena Schott MIT Bachfischer, Gröschel / Breier – Wagner 5., 6., 13., 24., 25.11. STUDIO 1 ½ Stunden, keine Pause AUFSTAND von Mely Kiyak URAUFFÜHRUNG / AUFTRAGSWERK Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin „Psychologisch tief zeichnet Mehmet Yilmaz den Künstler … Diese 75 Minuten Theater sind das fragile Spiel eines Mannes, der zwischen dem komödiantischen Charme … und dem töd41 lichen Ernst kurdischer Vertreibungen hin- und heroszilliert … Er hakt sich fest in unsere Gedanken und fordert seinen Tribut. Fünf Minuten Applaus.“ BNN 1 ¾ Stunden, keine Pause R András Dömötör B & K Moïra Gillierón D Daniel Richter, Jan Linders MIT Mehmet Yilmaz 28.11. STUDIO 1 ¼ Stunden, keine Pause Eines sollte ein Interview nicht sein: ein Machtspiel. Doch genau das entspinnt sich zwischen Polit-Journalist Pierre und Soap-Star Katja. Ein Schlagabtausch der Geschlechter, zwischen Schein und Wirklichkeit, in dessen Zentrum ein dunkles Geheimnis steht. AUS – DAS LEBEN NACH DEM SPIEL URAUFFÜHRUNG / LETZTE VORSTELLUNGEN „Das Staatstheater interviewte Ex-Profis des KSC … Die Biografien wurden Teil eines beeindruckenden Stückes.“ spiegel.de R Tobias Rausch B & K Jelena Nagorni M Matthias Hermann D Kerstin Grübmeyer, Brigitte A. Ostermann MIT Krafft – Brandt, Cofalka-Adami, Schmidt 6.11. STUDIO 1 ¾ Stunden, keine Pause BENEFIZ – JEDER RETTET EINEN AFRIKANER Komödie von Ingrid Lausund Typische Gutmenschen im Streit um eine Wohltätigkeitsgala. „Ein tolles Stück, witzig, wortreich und trotzdem ernsthaft.“ Badisches Tagblatt R Eric Nikodym B & K Viktoria Strikić D Kerstin Grübmeyer, Michael Gmaj MIT Kitzl, Schlegel – Bruckmeier, Funke, Wiegard 8., 30.11. STUDIO 1 ½ Stunden, keine Pause DANTONS TOD 12.11. avec surtitres français / mit französischen Übertiteln DAS INTERVIEW von Theo van Gogh R Dominique Schnizer B & K Christin Treunert V Manuel „Der Autor greift beiläufig allerlei Aspekte auf, die im Zusammenhang mit dem Alter stehen und die er mal ernst und nachdenklich, oft aber auch sarkastisch und burlesk abhandelt.“ BNN Eine festliche Einstimmung auf die Feiertage mit adventlicher Musik: Erleben Sie Solisten des Opernensembles wie Emily Hindrichs, Ks. Edward Gauntt und Steven Ebel, die Ballettschule La Remise und den Kinderchor LUTHERANA KARLSRUHE in weihnachtlicher Dekoration und lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, am Ende gemeinsam in die bekanntesten Weihnachtslieder einzustimmen. BADISCHE STAATSKAPELLE D Daniele Squeo 21.12. 15.00 & 19.30 22.12. 20.00 GROSSES HAUS 2 ½ Stunden, eine Pause Braun D Jens Peters MIT Kitzl – Petri DOPPELPREMIERE mit GIFT 23.11. STUDIO ca. 3 Stunden, eine Pause Vorstellung als Einzelabend 26.11. STUDIO 1 ¼ Stunden, keine Pause DER VORNAME „Dieser Danton wäre auch Schülern als sinnlich erfahrbare Lektürehilfe zu empfehlen – wie allen, die einen der stärksten Texte der deutschen Literatur nahegebracht bekommen wollen.“ BNN In der „mit viel Verve“ inszenierten französischen Erfolgskomödie „geht es Schlag auf Schlag … Kurz: Langeweile kommt an diesem Abend nicht auf.“ BNN 11., 12.11. KLEINES HAUS von Peca Stefan URAUFFÜHRUNG / AUFTRAGSWERK In deutscher und rumänischer Sprache | Im Rahmen des ETCProjekts The Art of Ageing Koproduktion mit dem Rumänischen Nationaltheater Temeswar WEIHNACHTSSINGEN Drama von Georg Büchner R Simone Blattner B Alain Rappaport K Claudia González Espíndola M Christopher Brandt D Kerstin Grübmeyer, Annalena Schott MIT Löffler – Andreesen, Brandt, Halle, Quintana, Schmidt, Reiss, Wiegard DIE UHR TICKT – TIMPUL TRECE Komödie von Matthieu Delaporte & Alexandre de la Patellière R Dominik Günther B & K Heike Vollmer M Jan S. Beyer & Jörg Wockenfuß D Nina Steinhilber, Konstantin Küspert MIT Baggeröhr, Löffler – Besta, Petri, Riemer 4., 29.11. STUDIO 1 ¾ Stunden, keine Pause Die Darsteller „agieren frisch und jugendlich und obwohl sie uns immer wieder daran erinnern, dass wir am Ende des Abends 60 Minuten gealtert sein werden, fühlen wir uns dank ihnen tatsächlich jünger als wir sind.“ Adevarul, Timisoara B & K Nadia Fistarol D Jan Linders MIT Beetz, Wiedemer – Hertweck, Koch, von der Lieth BAND Hamacher, Kondschak, Linder, Reffert, Schmith 2.1. GROSSES HAUS 3 ¼ Stunden, eine Pause EIN SOMMERNACHTSTRAUM Komödie von William Shakespeare mit Liedern von Tobias Gralke & Clemens Rynkowski „… das ausgezeichnete Schauspielensemble des Badischen Staatstheaters hat Shakespeares meist gespieltes Stück zu einem urkomischen Theatererlebnis gemacht … einfach alles erscheint in dieser Karlsruher Neuinszenierung … handgemacht, ursprünglich und dabei stimmig.“ Badisches Tagblatt R Daniel Pfluger M & ML Clemens Rynkowski B Flurin Borg Madsen K Janine Werthmann D Michael Gmaj MIT Krafft, Löffler, Mohr – Andreesen, Besta, Brandt, Grobe, Grünewald, Quintana, Schmidt, Schumacher, Wagner BAND Zieba – Dinkelacker, Pudil, C. Rynkowski, D. Rynkowski, F. Rynkowski, Welsch 2.11., 19., 26.12., 18.1. KLEINES HAUS 2 ¾ Stunden, eine Pause FREMDRAUMPFLEGE von Tuğsal Moğul URAUFFÜHRUNG / April 2012 KOOPERATION MIT DEM THEATER PFORZHEIM VOWOaktuell R Malte C. Lachmann B & K Anna van Leen V Lucian Matei D Michael Gmaj, Geanina Jinaru MIT Bijan, Löffler – Andreesen, Buzoianu und dem Chor der Banater Schwaben in Karlsruhe „Staatstheater veranstaltet interkulturelles Drama in Karlsruher Privatwohnungen … Ein Glücksfall für die Theaterszene … unbedingt hingehen und miterleben.“ Badisches Tagblatt R, B & K Tuğsal Moğul 15., 16.11. STUDIO D Andreas Kahlert MIT Aljunied 1 ½ Stunden, keine Pause Mieterbefragung 2012 – Sagen Sie uns Ihre Meinung! – Cofalka-Adami Liebe Mieterinnen, liebe Mieter, DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’ 6., 14.12. PRIVATWOHNUNGEN genauer Spielort wird vor der Vorstellung bekanntgegeben 1 Stunde, keine Pause wir arbeiten s tändig daran, unsere W ohnungen, das Die Erhebung erfolgt in Form eines Telefoninterviews und Wohnumfeld und unsere Dienstleistungen zu verbessern. Ihre dauert etwa 15 Minuten. Dabei haben Sie Gelegenheit, Ihre Meinung ist uns wichtig, denn wir möchten wissen, womit Sie Einschätzungen über Ihr e Wohnung, das W ohngebäude, die zufrieden sind, aber auch, wo es Schwachstellen gibt. Daher Umgebung, unsere Mitarbeiter und unseren Service abzugeben. Ein Abend über Bob Dylan von Heiner Kondschak werden wir in unserem Wohnungsbestand eine Mieterbefragung Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Alle Informationen, durchführen. die Sie uns geben, wer den streng vertraulich behandelt und Hamburger Institut F+B Forschung und B eratung für Wohnen, „Die Karlsruher Bob-DylanRevue ist ein Volltreffer.“ Die Rheinpfalz Als Dankeschön fürs Mitmachen verlosen wir unter allen Befragten Immobilien und Umwelt GmbH mit der Dur chführung einer attraktive Preise. Die Befragung wird noch vor den Sommerferien im Zeit- raum Ende Mai/Anfang Juni 2012 stattfinden. Wir haben das repräsentativen Befragung beauftragt. Es sucht per Zufallsgenerator aus unserem Bestand 1.500 Haushalte aus. Diese Haushalte werden dann Anfang Juni 2012 per Anschreiben von uns informiert, dass sie für diese Befragung ausgewählt wurden. R Heiner Kondschak, Martin Süß ML Heiner Kondschak unterliegen den Datenschutzbestimmungen. Bitte beachten Sie: Die Auswahl der Teilnehmer ist zufällig. Gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst. Mit freundlicher Unterstützung der Arlinger Baugenossenschaft, Pforzheim und der Volkswohnung, Dr. Thomas Hain Reiner Kuklinski Karlsruhe. Mit freundlichen Grüßen www.volkswohnung.com 42 43 GIFT von Lot Vekemans Nach Jahren der Trennung trifft sich ein Paar am Grab seines Kindes wieder – erst jetzt ist es beiden möglich, über all das zu reden, was sie seit dem Tod des Sohnes innerlich aufgefressen hat. Ein berührendes Kammerspiel über eine Ehe, die dem Tod nicht standhalten konnte. R Marlene Anna Schäfer B & K Christin Treunert D Michael Gmaj MIT Mohr – Wiegard DOPPELPREMIERE mit DAS INTERVIEW 23.11. STUDIO ca. 3 Stunden, eine Pause Vorstellung als Einzelabend 27.11. 1 ¼ Stunden, keine Pause ICH BEREUE NICHTS Ein NSA-Projekt von JanChristoph Gockel, Thomas Halle & Konstantin Küspert URAUFFÜHRUNG „In eineinhalb Stunden sensationellen Monologs verkörpert Thomas Halle den als Held gefeierten und gleichzeitig als Vaterlandsverräter von den USA verfolgten Whistleblower Edward Snowden.“ dpa R Jan-Christoph Gockel B & K Julia Kurzweg M Matthias Grübel D Konstantin Küspert MIT Halle 13., 18.11. STUDIO 1 ½ Stunden, keine Pause JACQUES BREL – ON N’OUBLIE RIEN Inszenierte Chansons mit Natanaël Lienhard URAUFFÜHRUNG „Eine anrührende und hinreißende Hommage an die Chansons.“ BNN ML Jacob Bussmann R Pia Donkel B & K Katharina Simmert V Olivier Hamaker D Jan Linders MIT Lienhard MUSIKER Bussmann, Jergens, Unger, Borgir 1.11. STUDIO 1 ¼ Stunden, keine Pause KABALE UND LIEBE Bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller „Wir brauchen dieses mutige, radikale Theater mit seinen großartigen schauspielerischen Leistungen mehr als je zuvor.“ BNN R Simone Blattner B Alain Rappaport K Sabin Fleck M Christopher Brandt D Kerstin Grübmeyer, Annalena Schott MIT Löffler, Mann / Baggeröhr, Schlegel – Grünewald, Funke, Halle, Wagner, Wiegard 6.11., 13.12., 8., 11.1. KLEINES HAUS 2 ½ Stunden, eine Pause MAIENSCHLAGER herauszuarbeiten – und das mit Erfolg.” Mannheimer Morgen Eine unmögliche Liebe im Dritten Reich. „Stefan Otteni hat den schönen, poetischen Stoff stimmig und atmosphärisch dicht inszeniert und dafür eine zeitlos starke Formensprache gefunden, die das Stück trotz aller geschichtlichen Detailtreue ganz nah an moderne Erfahrungswelten heranrückt.“ nachtkritik.de R Jan-Christoph Gockel B Julia Kurzweg K Sophie Du Vinage V Florian Rzepkowski D Konstantin Küspert MIT Löffler – Bauer, Friedl, Funke, Halle, Lamp, Schwarz von Katharina Gericke R Stefan Otteni B Peter Scior K Sabin Fleck ML Tobias Flick D Kerstin Grübmeyer, Brigitte A. Ostermann MIT Baggeröhr, EIN NEUES STAATSTHEATER! Ausstellung im FOYER Anfang Dezember wählt das Preisgericht die Sieger für die Theatersanierung aus. Vom 3.12. bis zum 6.1. sind dann alle zum Wettbewerb eingereichten Entwürfe im FOYER des STAATSTHEATERS zu sehen. Zur Ausstellung werden Führungen angeboten. Termine unter www.staatstheater.karlsruhe.de 3.12. – 6.1. FOYER täglich von 10.00 – 16.30 Uhr, Eintritt frei KITSCH !!! Love-Songs mit Alexander Peutz & Johannes Mittl Bei Liebesliedern ist Kitsch eine Qualität: You can't hurry love von den Supremes, The Scientist von Coldplay, Time after time von Cindy Lauper und Nothing compares 2 u – ursprünglich von Prince – sind einige der Love-Songs, die der Sänger und Schauspieler Alexander Peutz und die Regisseurin Ila Schnier von Wittich zu einem ebenso mitreißenden wie gefühlvollen Abend zusammengestellt haben. R Ila Schnier von Wittich MIT Alexander Peutz KLAVIER Johannes Mittl 2., 7., 22.11. STUDIO ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause Kitzl, Krafft, Mohr – Besta, Bettin / Birtolonu, Brandt, Cofalka-Adami, Quintana, Ricci, Schmidt, Schumacher, Wagner, Wiegard 9.11., 2.12., 9., 14.1. KLEINES HAUS 2 ½ Stunden, eine Pause RECHTSMATERIAL Ein NSU-Projekt von JanChristoph Gockel & Konstantin Küspert | URAUFFÜHRUNG ZUM LETZTEN MAL „Unbestritten ist hier ein gewinnbringender Theaterabend von Relevanz entstanden, der weit ausholt, um das vermeintlich einmalige Phänomen Rechtsextremismus als Kontinuität der deutschen Geschichte 9.11. STUDIO 2 ¼ Stunden, keine Pause RICHTFEST Komödie von Lutz Hübner & Sarah Nemitz Elf Freunde zerstreiten sich, als sie ein Mehrfamilienhaus bauen wollen. „Ein unterhaltsamer Abend mit viel Lachpotential.“ BNN R Dominique Schnizer B & K Christin Treunert D Michael Nijs, Dr. Jens Peters MIT Büschelberger, Krafft, Löffler, Mohr, Schlegel – Andreesen, Grobe, Halle, Schmidt, Wagner, Wegner 1., 7., 14., 21., 28.11., 11., 31.12. KLEINES HAUS 1 ¾ Stunden, keine Pause RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND Musikalische Biografie von Heiner Kondschak „Der Polit-Rock lebt … mit einem beängstigend guten Hauptdarsteller: Jan Andreesen hat selbst das Zeug zum Rockstar.“ Musicals R Dominik Günther ML Jan S. Beyer, Jörg Wockenfuß B & K Heike Vollmer D Kerstin Grübmeyer, Michael Gmaj MIT Krafft/Beetz – Andreesen, T. Bauer, Besta, Cofalka-Adami, Knapp, Lienhard, von der Lieth, Wockenfuß 19., 27.11., 11.1. GROSSES HAUS 3 Stunden, eine Pause SCHATTEN (EURYDIKE SAGT) von Elfriede Jelinek DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG Fünf Frauen – fünf Versio- ICH BEREUE NICHTS „Das Ergebnis ist klug, sinnlich und unbequem, die für das Thema (nicht nur wut-) entflammten Herzen der Macher wirken als Verstärker.“ Deutsche Bühne online 44 nen von Eurydike, von der klassischen Nymphe bis zur modernen Modebesessenen. Die bisher zum Schweigen verdammte Muse erzählt ihre eigene, weibliche Version der Geschichte. Schatten ist nach Prinzessinnendramen, Die Kontrakte des Kaufmanns und Winterreise das vierte Stück der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek am STAATSTHEATER KARLSRUHE. R Jan Philipp Gloger B & K Marie Roth M Kostia Rapoport V Christoph Otto D Brigitte A. Ostermann, Jens Peters MIT Bachfischer, Baggeröhr, Büschelberger, Krafft, Schlegel PREMIERE 27.11., 5., 12., 18.12., 15.1. KLEINES HAUS ca. 1 ½ Stunden, keine Pause VERRÜCKTES BLUT von Nurkan Erpulat & Jens Hillje WIEDERAUFNAHME Deutschsprachiges Stück des Jahres 2011, Theater heute / Publikumspreis, Mülheimer Theatertage 2011 Als der gestressten Lehrerin die Waffe eines Schülers in die Hände fällt, ändert sich das Unterrichtsklima schlagartig. „Am Schluss werden Schillers Räuber und die Ausgegrenzten von heute tatsächlich eins.“ BNN R Dominik Günther B & K Heike Vollmer M Jan S. Beyer & Jörg Wockenfuß D Tobias Schuster, Annalena Schott MIT Baggeröhr, Kitzl, Löffler – Andreesen, Schumacher, Bruckmeier, Halle, Wegner 10., 17.12., 2., 10.1. KLEINES HAUS 1 ½ Stunden, keine Pause türkçe üstyazılı / mit türkischen Übertiteln JUNGES STAATSTHEATER DAS DSCHUNGELBUCH 6+ nach Rudyard Kipling Im indischen Urwald lebt ein Menschenjunges unter Wolfsgeschwistern. Sein Name ist Mogli, und die Tiere des Dschungels lehren ihn die Gesetze der Wildnis. Eine Reisegesellschaft lauscht den Geschichten eines alten Tourguides, der alles über Mogli zu wissen scheint. Er erzählt von Balu, dem Bären, dem Panther Bagheera und ihren Abenteuern. Fast so, als wäre er selbst dabei gewesen. R Lee Beagley B & K Anna Siegrot D Annalena Schott M Christian Dähn MIT Hempel, Weingarten – Bürger, Koch, Rott PREMIERE 8., 11., 13. – 15., 20. – 23., 27. – 29.11. & 1. – 5., 7. – 12., 14. – 22., 25., 27., 28.12., 1., 3., 4., 6., 9., 19. – 23.1. KLEINES HAUS DER DIEB SINGT 11+ Eine Klassenzimmer-Krimioper URAUFFÜHRUNG Ein Meisterdieb und sein Komplize auf der Flucht, im Klassenzimmer wird man sie kaum suchen. Zeit genug, die erlebten Abenteuer musikalisch Revue passieren zu lassen. Diese speziell für den Klassenraum konzipierte musikalische Produktion kann von Schulen unter T 0721 20 10 10 20 oder E-MAIL schulen@staatstheater. karlsruhe.de gebucht werden. ML Clemens Rynkowski R Christine Hübner B & K Manuel Kolip D Annalena Schott MIT Urrutia Benet KLASSENZIMMER IN & UM KARLSRUHE DER 35. MAI ODER KONRAD REITET IN DIE SÜDSEE R, B & K Barbara Fuchs M Jörg Ritzenhoff MIT Reich, Wegner 2.11. INSEL 35 Minuten, keine Pause 9+ von Erich Kästner „Regisseurin Catja Baumann hat den Roman als ein Feuerwerk der Spielfreude und der Fantasie inszeniert ... Am Ende fallen die tropischen Wälder als grüne Schlangenschleifen von der Decke und entführen die begeisterten Zuschauer in eine wunderbare Südsee.“ BNN R Catja Baumann B & K Christine Brunner-Fenz D Annalena Schott MIT Breier, Zander – Hohnloser, Reich 9., 12., 20., 22.11. & 6.12. INSEL FRIERSCHLOTTERSCHWITZ „In einer intelligenten Mischung aus Quatsch und Tanz vermittelt das Stück den jungen Zuhörern auf ganz subtile Weise, wie man sich in Bewegung ausdrücken kann.“ BNN 3+ Tanztheater für die Allerkleinsten URAUFFÜHRUNG FUCKING ÅMÅL 14+ nach dem Film von Lukas Moodysson Åmål – ein schwedisches Kuhdorf, in dem nichts los ist: Schule, Partys, Knutschen, Schule – immer dasselbe. Elin langweilt sich zu Tode. In der Hoffnung auf Abwechslung überredet sie ihre Schwester, zur Geburtstagsparty der Außenseiterin Agnes zu gehen. Was Elin nicht ahnt: Agnes ist heimlich in sie verliebt, und die Nacht wird zu einem Abenteuer, das Elins ödes Leben völlig auf den Kopf stellt. R Ulrike Stöck B & K Nadia Fistarol D Annalena Schott MIT Breier, Zander – Hohnloser, Reich PREMIERE 12., 19., 20., 28.12. INSEL IM WESTEN NICHTS NEUES 13+ Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque „Hat ein solcher Roman als knapp einstündiger Monolog Sinn? Aber ja: Ulrike Stöck hat für die jüngste Premiere des JUNGEN STAATSTHEATERS prägnante Passagen … zu einer packenden und letztlich erschütternden Erzählung gefügt.” BNN Die Produktion kann von Schulen unter T 0721 20 10 10 20 oder E-MAIL schulen@staatstheater. karlsruhe.de gebucht werden. R Ulrike Stöck D Annalena Schott MIT Breier KLASSENZIMMER IN & UM KARLSRUHE 1. JUGENDKONZERT – BILDER EINER 12+ AUSSTELLUNG Modest Mussorgsky Bilder einer Ausstellung (Orchestrierung Maurice Ravel) Die Bilder einer Ausstellung 45 von Modest Mussorgsky in der Bearbeitung von Maurice Ravel sind ein Paradebeispiel für das Thema Programmmusik in der Schule. Ergänzend zum Unterricht werden Ulrich Wagner und die BADISCHE STAATSKAPELLE das Werk im Konzert aus unterschiedlichen Perspektiven vorstellen und betrachten. Ulrich Wagner Dirigent & Moderator Rusanna Nikitina Konzertpädagogik BADISCHE STAATSKAPELLE 5.11. KLEINES HAUS ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause 1. JUGENDKAMMERKONZERT 12+ Antonín Dvořák Terzetto C-Dur op. 74b Die Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE stellen ein ausgewähltes Werk aus ihrer Kammermusikreihe vor und erläutern es mit Klangbeispielen. Am Ende der Konzerte wird das vorgestellte Werk in voller Länge gespielt, so kann das Gehörte nochmals vertieft werden. Gregor Anger & Dominik Schneider Violine Christoph Klein Viola 25.11. INSEL ca. 1 Stunde, keine Pause 1. KINDERKONZERT – BILDER EINER 6+ AUSSTELLUNG Modest Mussorgsky Bilder einer Ausstellung (Orchestrierung Maurice Ravel) Drei Leute versuchen sich auf der Welt zu orientieren. Sie spinnen sich Wege, fliegen auf Himmelsbahnen, umrunden die Erde, bilden sie ab. Die INSEL wird zur Karte – aber wo ist denn nun wirklich Norden? BIRGIT KEIL in Ein Leben für den Tanz, ein Film von Harold Woetzel 16.11. KLEINES HAUS Mit wunderschönen Klängen lässt die BADISCHE STAATSKAPELLE Gemälde durch Musik lebendig werden. Ulrich Wagner führt durch Mussorgskys Bilder einer Ausstellung und erläutert die Gemälde sowie ihre lautmalerische Übersetzung in Musik. chen Sparten ergänzt. Die vier Konzerte stehen in der Spielzeit 2014/15 unter dem Motto Die vier Elemente. Ulrich Wagner Dirigent & Moderator Rusanna Nikitina Konzertpädagogik BADISCHE STAATSKAPELLE 11.1. INSEL ca. 35 Minuten, keine Pause 14.12. 11.00 & 15.00 GROSSES HAUS ca. 1 Stunde, keine Pause 1. KLEINKINDERKONZERT – DIE VIER ELEMENTE: FEUER 3+ In der neuen Reihe der Kleinkinderkonzerte für Kinder ab drei Jahren ermöglichen Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE Begegnungen mit Instrumenten und ihren Klängen. In spielerischer Form stellen Ensembles in wechselnder Besetzung Klangempfindungen in einfachen musikalischen Formen vor. Die Konzerte werden durch Gastauftritte von Künstlern aus unterschiedli- nach dem Kinderbuch von Pija Lindenbaum für die Bühne bearbeitet von Annette Büschelberger URAUFFÜHRUNG „Statt plakativen Plattitüden und bunten Glitzerbildern liefert Büschelberger eine feinsinnige Kombination aus zielsicherer Klarheit und geheimnisvollem Nebel für Augen und Ohren … Großes Spiel für die kleinen Zuschauer.“ BNN R Annette Büschelberger B & K Susanne Cholet D Annalena Schott DRAMATURGISCHE MITARBEIT Martin Bartels MIT Bachfischer, Baggeröhr, Breier – Reich 16., 18.11. & 26.12. INSEL 1 Stunde, keine Pause Sts. EVA DERLEDER in Was wir lieben 1, die neue Reihe mit Ensemblemitgliedern STADT LAND FLUSS 4.11. BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK Maik ist 14 und soll die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Dann kreuzt Tschick auf. Er hat einen geklauten Wagen zur Hand und eine Idee: Urlaub machen wie normale Leute. „Frisch, mitreißend und mit großartigen Darstellern.“ BNN R Ulrike Stöck B & K Brigit Kofmel V Carsten Gebhardt MIT Breier – Brandt, Wegner 26., 27., 28.11. & 13.,16., 30.12. INSEL 1 ¾ Stunden, keine Pause ADVENTSKALENDER 7+ „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ – machen wir! Beim Adventskalender in der INSEL öffnen sich vor Weihnachten die Türen jeden Tag um 17 Uhr und laden Kinder zu Überraschungen ein. 1. – 23.12 INSEL ½ Stunde, Eintritt frei! WORKSHOP FÜR LEHRER 10+ Ein Recherchestück über Landkarten URAUFFÜHRUNG WIEDERAUFNAHME DRAMENTEXTE MIT THEATER ERARBEITEN Die Räuber, Dantons Tod, Die Leiden des jungen Werther, Kabale und Liebe, Ein Sommer- DER 35. MAI ODER KONRAD REITET IN DIE SÜDSEE „Bei der umjubelten Premiere in der ausverkauften Insel des Badischen Staatstheaters ernteten die vier Darsteller nach rund 70 Minuten vollem Einsatz trommelnden Applaus für ihre unglaubliche Wandlungsfähigkeit.“ Badische Neueste Nachrichten 46 14+ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf Fassung von Robert Koall 5+ Wir danken Isabel Sanchez Modedesign 5., 7.11. & 18.12. INSEL 1 ¼ Stunden, keine Pause TSCHICK Rusanna Nikitina Konzertpädagogik & Moderation Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE MIA SCHLÄFT WOANDERS R Carlos Manuel B & K Fred Pommerehn D Annalena Schott MIT Breier – Hohnloser, Reich Helena Waldmannn MADE IN BANGLADESH KULTURZENTRUM TOLLHAUS • KARLSRUHE • ALTER SCHLACHTHOF 35 Mo 27.10. Sa 01.11. So 02.11. Mi 05.11. Do 06.11. Do 06.11. Fr 07.11. Sa 08.11. So 09.11. Mi 12.11. Do 13.11. Fr 14.11. Fr 14.11. Sa 15.11. Sa 15.11. So 16.11. Mo 17.11. Mi 19.11. Do 20.11. Do 20.11. Fr 21.11. Fr 21.11. Sa 22.11. So 23.11. Mi 26.11. Mi 26.11. Do 27.11. 27./28.11. Fr 28.11. Sa 29.11. So 30.11. So 30.11. Mi 03.12. Fr 05.12. CHRIS DAVE & THE DRUMHEDZ FAMILIE FLÖZ „Hotel Paradiso“ IRISH FOLK FESTIVAL 2014 „Pint of No Return Tour“ JETHRO TULL‘S MARTIN BARRE & BAND FÜENF „Bock drauf!“ a cappella FELIX MEYER spec. guest: CYNTHIA NICKSCHAS GUNZI HEIL & MATTHIAS REUTER ANDREAS REBERS „Rebers muss man mögen“ TOWER OF POWER „Hipper than hip“ World Tour PETER LICHT „Lob der Realität“ KLANGWELTEN FESTIVAL 2014 SEBASTIAN PUFPAFF „Warum!“ SALUT SALON „Die Nacht des Schicksals“ WISE GUYS „Achterbahn“ Tour 2014/15 Schwarzwaldhalle HORST EVERS „Hinterher hat man‘s meist vorher gewusst“ 14 Uhr KinderRechteFest 2014 HOFESH SHECHTER COMPANY „Sun“ Tanztheater OMARA PORTUONDO & ROBERTO FONSECA OQUESTRADA „Atlantic Beat - Mad‘in Portugal“ LESLIE MALTON - FELIX VON MANTEUFFEL & TRIO BERLIN Lesung mit Musik ALFONS „Der letzte Wunsch von Rentner Heinz“ SWR2 NEW JAZZ MEETING 2014 „imp.ro.vise“ SCHÖNE MANNHEIMS „Ungebremst“ Musikkabarett WILLY ASTOR „Nachlachende Frohstoffe“ STOPPOK & BAND mit neuem Programm BENNY GREB‘S MOVING PARTS feat. KIT DOWNES & CHRIS MONTAGUE LALELU „Weihnachten mit LaLeLu“ A cappella EURE MÜTTER „Bloß nicht menstruieren jetzt!“ „CAVEWOMAN“ mit RAMONA KRÖNKE CAMILLE O‘SULLIVAN „Changeling“ 14 Uhr THEATER PATATI PATATA kleines tollhaus STIMMGELAGE & LES BRÜNETTES Doppelkonzert „MADE IN BANGLADESH“ Helena Waldmann Eine dokumentarische Tanzinszenierung ROLF MILLER „Alles andere ist primär“ HARALD HURST & GUNZI HEIL JAN JOSEF LIEFERS RADIO DORIA Do 11.12. IM BETT MIT BRANDL MARTINA BRANDL und Gäste Fr 12.12. FUNNY VAN DANNEN „Geile Welt“ Tournee 12. +13.12. LAMETTA 2014 unser Lieblingsweihnachtsmarkt Sa 13.12. WEIBrations „20 Jahre ,Baustelle‘ Chor - Jubiläumskonzert“ So 14.12. CHAKO HABEKOST „(F)Rohe Woinacht“ Sa 20.12. HAUTSCH-BALDU-WOLLASCH spec. guest: JOO KRAUS Sa 20.12. CHAOSTHEATER OROPAX „Der 54. November.“ So 21.12. THE TIGER LILLIES Sa 27.12. MAX GIESINGER & FRIENDS Jahresabschlusskonzert Sa 27.12. DIE FEISTEN „Versuchslabor“ Musik Mo 29.12. ERIKA STUCKY „Wally und die sieben Geier!“ 03.+04.01. TOPAS & ROXANNE „Magic Countdown“ Zaubershow Mi 14.01. WLADIMIR KAMINER „Coole Eltern leben länger“ Do 15.01. DAS VOLLPLAYBACKTHEATER inszeniert „PULP FICTION“ 05.+06.12. Sa 06.12. Karteninfo: Tel. 0721 / 96 40 50 www.tollhaus.de Vorverkauf: Mo - Fr 10 - 18.30 Uhr nachtstraum – welche Möglichkeiten gibt es, im Unterricht mittels szenischer Übungen mit den Texten umzugehen? In diesem Workshop erproben wir theatrale Methoden, die den Zugang zu „klassischen“ Werken der Dramatik erleichtern – Figurenkonstellationen darstellen, Dialoge interpretieren, Räume und Kostüme entwerfen. Annährungsverfahren zur inhaltlichen Arbeit, die Schüler*innen den Umgang mit Dramen erleichtern, stehen im Vordergrund. Leitung Anne Britting Anmeldung theaterpaedagogik @staatstheater.karlsruhe.de 22.11. ERGOTTI 4 Stunden 10,00 Euro / erm. 5,00 Euro 40,00 Euro / erm. 20,00 Euro für fünf Workshops in der Spielzeit 2014/15 EXTRAS WAS WIR LIEBEN 1 Die neue Reihe mit Ensemblemitgliedern Als Auftakt der neuen Reihe an der Badischen Landesbibliothek offenbart Staatsschauspielerin Eva Derleder, welche Literatur sie in ihrem Schaffen inspiriert, und liest aus ihrem Lieblingsbuch Elisabeth Costello von J.M. Coetzee. 4.11. BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK WAS WIR LIEBEN 2 11.12. BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK DAS NEUE STÜCK 23 – LAND DER ERSTEN DINGE von Nino Haratischwili URAUFFÜHRUNG in der Reihe The Art of Ageing der ETC am Deutschen Theater Berlin Lara aus dem Westen, eine ehemalige Richterin, in ihrer Jugend leidenschaftlich links und unangepasst, jetzt ans Bett gefesselt, und Natalia aus dem Osten, ihre Pflegerin, ehemalige Orgelspielerin, Tochter eines Dissidenten, Witwe eines Spitzels – zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen aufeinander und sind gezwungen, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen. Ein weiteres Projekt im Rahmen von The Art of Ageing der European Theatre Convention feiert am 14.11. am Deutschen Theater Berlin seine Uraufführung – schon davor erleben Sie das Stück der aus Georgien stammenden Autorin Nino Haratischwili in unserer Reihe Das neue Stück. EINRICHTUNG Eric Nikodym B&K Studenten der HfG MIT Ute Baggeröhr, Annette Büschelberger – Klaus CofalkaAdami 9.11. OUTER SPACE JAZZ & LITERATUR – 12+ TOM SAWYER UND HUCKLEBERRY FINN Abenteuer, Maiskolbenpfeifen und die unendliche Freiheit auf den Weiten des Mississippi: Mit Tom Sawyer, Huckleberry Finn und feinstem Dixie geht es ab in die Südstaaten. Auch für junge Jazzliebhaber und solche, die es noch werden wollen. MIT Michael Rademacher D Jens Peters MUSIK PLUG AND PLAY Hot Jazz Trio 9.11. MITTLERES FOYER In Kooperation mit dem Jazzclub Karlsruhe BIRGIT KEIL – EIN LEBEN FÜR DEN TANZ (FILM) Das gegenüber der Fernsehfassung 15 Minuten längere Filmporträt über unsere Ballettdirektorin und Kammertänzerin Birgit Keil, die am 22.9. einen runden Geburtstag feierte, können Sie bei uns auf der großen Leinwand erleben. Eintritt gegen eine Spende für die Tanzstiftung Birgit Keil in Stuttgart. 16.11. KLEINES HAUS EXZESSE DES SCHWELGENS STRAUSS, KORNGOLD UND DIE DEUTSCHE „GESANGSOPER“ IM ZEITALTER DER NEUEN SACHLICHKEIT Vortrag mit Prof. Dr. Arne Stollberg, Universität Basel Eine internationale Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Karlsruhe 17.11. HOCHSCHULE FÜR MUSIK CAMPUS-ONE, MARSTALL 47 AIDS-GALA GENUG IST NICHT GENUG Am 6.12. veranstaltet die AidsHilfe Karlsruhe e. V. einen glamourösen Abend mit Tanz, Gesang, Schauspiel und viel Musik. Wie schon im vergangenen Jahr werden sich Künstler aus allen Sparten des STAATSTHEATERS und Gäste der Hochschule für Musik in teilweise ungewöhlichem Repertoire präsentieren. Ein Abend der Überraschungen, ein Abend zum Lachen und Weinen, ein spannender Abend der auch zum Nachdenken anregt, alles nach dem Motto: Genug ist nicht genug. Im Anschluss an die Gala findet eine große After-Show-Party mit DJ Imanuel Cortez statt. Der Kauf eines Tickets unterstützt die Arbeit der Karlsruher AIDS-Hilfe. 6.12. KLEINES HAUS AKTUELLE TERMINE FÜR STUDIO UND INSEL UNTER WWW.STAATSTHEATER. KARLSRUHE.DE AIDS-GALA GENUG IST NICHT GENUG Gala zu Gunsten der Aids-Hilfe-Karlsruhe e. V. 6.12. KLEINES HAUS BEING BEAUTEOUS? VERLUST UND WIEDER-GEWINNUNG DER STIMME IM WERK HANS WERNER HENZES Vortrag mit Prof. Dr. Wolfgang Rathert, LMU München Eine internationale Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Karlsruhe 15.12. HOCHSCHULE FÜR MUSIK, CAMPUS-ONE, MARSTALL TANZFRÜHSTÜCK Zum neuen Jahr den Tag mit Tanz begrüßen: Das STAATSTHEATER KARLSRUHE und DER-BALLPartner Tanzschule Gutmann laden Sie ein, den Sonntagmorgen bei Tanz, Musik und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet zu genießen. Der Eintritt inklusive Buffet kostet 14 Euro, Karten erhältlich bei der Tanzschule Gutmann. www.tanzschulegutmann.de/karlsruhe 11.1. MITTLERES FOYER BADISCHES STAATSTHEATR KARLSRUHE, GROSSES HAUS, KLEINES HAUS & STUDIO Baumeisterstraße 11 76137 Karlsruhe T 0721 35 57 0 JUNGES STAATSTHEATER IN DER INSEL Karlstraße 49 b 76133 Karlsruhe T 0721 72 58 09 10 THEATERKASSE Mo – Fr 10 – 18.30 Uhr Sa 10 – 13 Uhr T 0721 93 33 33 F 0721 0721 35 57 34 6 E-MAIL kartenverkauf@ staatstheater.karlsruhe.de ONLINE-TICKETS www.staatstheater. karlsruhe.de/Online-Tickets ÖFFNUNGSZEITEN ABOBÜRO Mo – Fr 10 – 13 Uhr & 14 – 18.30 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr E-MAIL abonnementbuero@ staatstheater.karlsruhe.de T 0721 35 57 323/324 BERATUNG & VERKAUF FÜR SCHULEN & KINDERGÄRTEN Mariam Ilbertz T 0721 20 10 10 20 E-MAIL schulen@ staatstheater.karlsruhe.de a. G. als Gast B Bühne C Chor CH Choreografie D Dramaturgie E Einstudierung EREinrichtung K Kostüme KL Künstlerische Leitung L Licht LI Libretto M Musik ML Musikalische Leitung PL Produktionsleitung R Regie TP Theaterpädagogik V Video ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN BIS BALD BEI UNS IM STAATSTHEATER! 48 49