IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1 Installations- und Benutzerhandbuch für Windows SC12-4609-00 IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1 Installations- und Benutzerhandbuch für Windows SC12-4609-00 Hinweis Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen im Abschnitt „Bemerkungen” auf Seite 291 gelesen werden. Diese Ausgabe bezieht sich auf Version 3.1 von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows (Produktnummern 5608-W07, 5641-A06 und 5724-X94) und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis in einer Neuausgabe geändert wird. Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1, Installation and User's Guide for Windows, IBM Form SC27-4006-00, herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA © Copyright International Business Machines Corporation 2001, 2011 © Copyright IBM Deutschland GmbH 2011 Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen. Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle. Änderung des Textes bleibt vorbehalten. Herausgegeben von: TSC Germany Kst. 2877 November 2011 Inhaltsverzeichnis Tabellen. . . . . . . . . . . . . . . v Vorwort . . . . . . . . . . . . . . vii Zielgruppe . . . . . . . . . . . . . Veröffentlichungen. . . . . . . . . . . Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . . . Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen . . Veröffentlichungen mit Referenzinformationen zur Hardware . . . . . . . . . . . . Unterstützungsinformationen . . . . . . . Technische Schulung . . . . . . . . . Wissensbasen durchsuchen . . . . . . . IBM Software Support benachrichtigen . . . Syntaxdiagramme lesen . . . . . . . . . . vii . viii . viii . ix . xi . xi . xi . xii . xiv . xvi Neuerungen in Version 3.1 . . . . . . xix Kapitel 1. Überblick . . . . . . . . . . 1 Kapitel 2. Planung . . . . . . . . . . 3 Kapazitätsplanung . . . . . . . . . . . . 3 VSS-Dienst . . . . . . . . . . . . . . . 5 Systemanbieter . . . . . . . . . . . . . 6 FlashCopy-Unterstützung von SAN Volume Controller und Storwize V7000 . . . . . . . . . . . 6 FlashCopy Manager mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden . . . . . . . 7 Konfigurationen von SAN Volume Controller und Storwize V7000 . . . . . . . . . . 10 Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden . . . 12 Zusätzliche Hinweise bei Verwendung von SAN Volume Controller und Storwize V7000 . . . . 15 Schutz für Microsoft Exchange Server-Daten planen 15 Versionssteuerung bei Exchange Server . . . . 15 Fortlaufende Replikationssicherungen in Exchange Server . . . . . . . . . . . . 15 Hinweise zum Software- oder Hardware-Provider . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Exchange Server-Daten sichern . . . . . . . 19 Exchange Server-Daten zurückschreiben . . . . 22 Schutz für Microsoft SQL Server-Daten planen . . 26 Hinweise zum Software- oder Hardware-Provider . . . . . . . . . . . . . . . . 26 SQL Server-Daten sichern. . . . . . . . . 27 SQL Server-Daten zurückschreiben . . . . . 30 Schutz für Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen planen . . . . . . 32 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen . . . . . . . . . . . 32 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern . . . . . . . . 33 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückschreiben . . . . . 35 Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren . . . . . . . . . . 39 Voraussetzungen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows prüfen . . . . . . . . . Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren . . . . . . . . . . . . . . . Zusätzliche Sprachen installieren . . . . . . . Tivoli Storage FlashCopy Manager unbeaufsichtigt installieren. . . . . . . . . . . . . . . Tivoli Storage FlashCopy Manager deinstallieren . . 39 41 43 44 44 Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager konfigurieren . . . . . . . . . 49 Konfiguration für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen unter Windows . . . . . . 49 Konfiguration für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung . . . . . . . . . . . . . . . 51 Benutzervorgaben definieren . . . . . . . . 54 Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen. . . . . . . 57 Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole starten . . . . . . . . . . . . . . Erläuterungen zum Tivoli Storage FlashCopy Manager-Dashboard . . . . . . . . . . . . . Task-Manager verwenden . . . . . . . . . Wissenswertes zu Tivoli Storage FlashCopy Manager . . . . . . . . . . . . . . . . . Benutzervorgaben definieren . . . . . . . . Data Protection-Eigenschaften . . . . . . . Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten . . . . . . . . . . . . Richtlinienbindungsanweisungen . . . . . . Verfall von Sicherungen auf der Basis von Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . Lokale Sicherungsrichtlinie definieren . . . . Sicherungen an eine Richtlinie binden . . . . Kapazität des verwalteten Speichers bestimmen . . Tasks planen . . . . . . . . . . . . . . Berichte anzeigen, drucken und speichern . . . . Momentaufnahmen erstellen. . . . . . . . . Exchange Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen . . . . . Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen und -Zurückschreibungen . . . . . . . Exchange Server-Daten sichern . . . . . . . Exchange Server-Sicherungen löschen . . . . Exchange Server-Datenbank zurückschreiben . . Exchange Server-Mailbox (oder Mailboxeinträge) zurückschreiben . . . . . . . . . . . . 57 57 58 59 60 60 73 73 74 75 76 77 77 78 79 80 80 81 83 83 88 iii Mailboxnachrichten mit dem Browser für Mailboxzurückschreibung interaktiv zurückschreiben . 90 VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation . . . . . 93 CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben . . . . . . . . . 93 DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben . . . . . . . . . 94 Tasks automatisieren . . . . . . . . . . 95 SQL Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen . . . . . . . 97 Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . 97 SQL Server-Datenbanken sichern . . . . . . 98 SQL Server-Sicherungen löschen . . . . . . 99 SQL Server-Daten zurückschreiben . . . . . 99 SQL-Datenbanken inaktivieren (nur traditionelle Operationen) . . . . . . . . . . . . 104 Tasks automatisieren . . . . . . . . . . 105 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen . . . . . . . 106 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern . . . . . . . . 106 Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen löschen . . . . . 107 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückschreiben . . . . . 108 Hinweise zur Zurückschreibung . . . . . . 110 Tasks automatisieren . . . . . . . . . . 111 Kapitel 6. Fehlerbehebung . . . . . . 113 VSS-Probleme diagnostizieren . . . . . Detaillierte Diagnoseinformationen sammeln Onlineunterstützung . . . . . . . . Systeminformationen anzeigen . . . . Trace- und Protokolldateien anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 114 115 115 116 Kapitel 7. Referenzinformationen . . . 119 Befehlszeilenreferenz für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange . . . . . . . . . . Merkmale von Befehlszeilenparametern . . . Befehl backup . . . . . . . . . . . . Befehl delete backup . . . . . . . . . . Befehl help . . . . . . . . . . . . . Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange . . . . . . . . . Befehl query exchange . . . . . . . . . Befehl query fcm . . . . . . . . . . . Befehl query managedcapacity . . . . . . Befehl query tdp . . . . . . . . . . . iv 119 119 120 127 132 133 135 139 144 145 Befehl restore . . . . . . . . . . . . Befehl restorefiles . . . . . . . . . . . Befehl restoremailbox. . . . . . . . . . Befehl set. . . . . . . . . . . . . . Befehlszeilenreferenz für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL . . . . . . . . . . . . Merkmale von Befehlszeilenparametern . . . Befehl backup . . . . . . . . . . . . Befehl delete backup . . . . . . . . . . Beispiel für den Befehl delete backup . . . . Befehl help . . . . . . . . . . . . . Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL . . . . . . . . . . . Befehl query fcm . . . . . . . . . . . Befehl query managedcapacity . . . . . . Befehl query sql . . . . . . . . . . . Befehl query tdp . . . . . . . . . . . Befehl restore . . . . . . . . . . . . Befehl restorefiles . . . . . . . . . . . Befehl set. . . . . . . . . . . . . . Befehlszeilenreferenz: Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme . . . . . . . . . . . . . Befehl backup . . . . . . . . . . . . Befehl delete backup . . . . . . . . . . Befehl help . . . . . . . . . . . . . Richtlinienbefehle für Tivoli Storage FlashCopy Manager . . . . . . . . . . . . . . Befehl mount backup . . . . . . . . . . Befehl query component. . . . . . . . . Befehl query config . . . . . . . . . . Befehl query backup . . . . . . . . . . Befehl query managedcapacity . . . . . . Befehl restore . . . . . . . . . . . . Befehl unmount backup . . . . . . . . . Befehl update config . . . . . . . . . . VSS-Richtlinienbefehle . . . . . . . . . 148 160 164 180 185 185 186 193 196 197 197 199 204 205 211 213 223 229 233 235 239 243 244 246 252 257 261 267 268 276 279 283 Anhang. Funktionen zur behindertengerechten Bedienung für die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie . . . 289 Bemerkungen . . . . . . . . . . . 291 Marken . . . . . . . . . . . . . . . 293 Glossar . . . . . . . . . . . . . . 295 Index . . . . . . . . . . . . . . . 321 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Tabellen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . . . viii Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Server . . . . . . . . . . . . ix Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Speicheragenten . . . . . . . . . ix Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Client . . . . . . . . . . . . . x Veröffentlichungen für Tivoli Storage Manager Data Protection. . . . . . . . . . . . x IBM Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und Optimierung . . . . x Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager Microsoft-Verwaltungskonsole (Microsoft Management Console) . . . . . . . 3 Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager - VSS-Anforderer . . . . . . . . 3 Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Server . . . . . . . 4 10. 11. 12. 13. 14. 15. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Server. . . . . . . . . 4 Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000. . . . . . . . . . 10 Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000. . . . . . . . . . 12 Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die eigenständige Umgebung konfiguriert sind . . 61 Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die Tivoli Storage Manager-Umgebung konfiguriert sind . . . . . . . . . . . . . 61 Diagnosemodi und ihre Verwendung . . . . 65 v vi Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Vorwort IBM® Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt die Tools und Informationen bereit, die Sie benötigen, um Momentaufnahmen auf Datenträgerebene zu erstellen und zu verwalten, während die Anwendungen, deren Daten sich auf diesen Datenträgern befinden, aktiv sind. In der vorliegenden Veröffentlichung beziehen sich die Begriffe Windows Server und Windows Server 2003 und höher auf die folgenden Betriebssysteme: v Windows Server 2003 v Windows Server 2003 R2 v Windows Server 2008 v Windows Server 2008 R2 In der gesamten Veröffentlichung bezieht sich der Begriff Exchange Server auf folgende Produkte (sofern nicht anders angegeben): v Exchange Server 2007 v Exchange Server 2010 In der gesamten Veröffentlichung bezieht sich der Begriff SQL Server auf folgende Produkte (sofern nicht anders angegeben): v SQL Server 2005 v SQL Server 2008 v SQL Server 2008 R2 In der vorliegenden Veröffentlichung bezieht sich der Begriff Windows-VSS-Systemanbieter auf den Windows-Standardsystemanbieter (sofern nicht anders angegeben). Seit der vorherigen Ausgabe vorgenommene Änderungen sind durch einen vertikalen Balken ( | ) am linken Rand gekennzeichnet. Zielgruppe Diese Veröffentlichung ist für Administratoren bestimmt, die für die Implementierung einer Sicherungslösung in einer Datenbankserverumgebung verantwortlich sind. Es wird vorausgesetzt, dass Sie mit den folgenden Speichersystemen, Betriebssystemen oder Anwendungen vertraut sind, sofern zutreffend: v Für die Datenbank verwendetes IBM Speichersystem: – IBM System Storage DS3000, DS4000, DS5000 – IBM System Storage SAN Volume Controller – IBM Storwize V7000 – Speichersystem IBM XIV – IBM System Storage DS8000™ (DS8100, DS8300, oder DS8700) – Beliebige Speichereinheiten, die die VSS-Providerschnittstelle implementieren. Weitere Informationen siehe „VSS-Dienst” auf Seite 5. vii v Windows-Betriebssystem v Microsoft VSS (Volumeschattenkopie-Dienst) v Eine der folgenden Serveranwendungen: – Microsoft Exchange Server – Microsoft SQL Server Veröffentlichungen Veröffentlichungen für die IBM Tivoli Storage Manager-Produktfamilie sind online verfügbar. Die IBM Tivoli Storage Manager-Produktfamilie umfasst IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager, IBM Tivoli Storage Manager for Space Management, IBM Tivoli Storage Manager for Databases und verschiedene andere Speicherverwaltungsprodukte von IBM Tivoli. Rufen Sie das Tivoli Storage Manager Information Center unter http:// publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3 auf, um alle Veröffentlichungen zu durchsuchen. Sie können PDF-Versionen der Veröffentlichungen aus dem Tivoli Storage Manager Information Center oder aus dem IBM Publications Center unter http:// www.ibm.com/shop/publications/order/ herunterladen. Auf der Website "Tivoli Documentation Central" finden Sie Information Center, die die offizielle Produktdokumentation für aktuelle und vorherige Versionen von Tivoli-Produkten und auch für die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie enthalten. Sie finden Tivoli Documentation Central unter https://www.ibm.com/ developerworks/wikis/display/tivolidoccentral/Home. Über die Website des IBM Publications Center können Sie auch Referenzliteratur bestellen. Auf der Website befinden sich Informationen zur Bestellung von Veröffentlichungen außerhalb der Vereinigten Staaten. In den Vereinigten Staaten können Sie Veröffentlichungen telefonisch unter der Nummer 1-800-879-2755 bestellen. Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen In der folgenden Tabelle sind die Veröffentlichungen aufgelistet, die in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Bibliothek enthalten sind. Tabelle 1. Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen viii Titel der Veröffentlichung IBM Form IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch SC12-4610 IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows Installations- und Benutzerhandbuch SC12-4609 IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for VMware Installations- und Benutzerhandbuch SC12-4612 IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager Nachrichten GC12-4611 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen In den folgenden Tabellen sind die Veröffentlichungen aufgelistet, die in der Tivoli Storage Manager-Bibliothek enthalten sind. Tabelle 2. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Server Titel der Veröffentlichung IBM Form IBM Tivoli Storage Manager for AIX Installationshandbuch GC23-9781 IBM Tivoli Storage Manager for AIX Administratorhandbuch SC23-9769 IBM Tivoli Storage Manager for AIX Referenzhandbuch für Administrato- SC23-9775 ren IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Installationshandbuch GC23-9782 IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Administratorhandbuch SC23-9770 IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Referenzhandbuch für Administ- SC23-9776 ratoren IBM Tivoli Storage Manager for Linux Installationshandbuch GC12-4246 IBM Tivoli Storage Manager for Linux Administratorhandbuch SC12-4249 IBM Tivoli Storage Manager for Linux Referenzhandbuch für Administra- SC23-9777 toren IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Installationshandbuch GC23-9784 IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Administratorhandbuch SC23-9772 IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Referenzhandbuch für Ad- SC23-9778 ministratoren IBM Tivoli Storage Manager for Windows Installationshandbuch GC12-4247 IBM Tivoli Storage Manager for Windows Administratorhandbuch SC12-4250 IBM Tivoli Storage Manager for Windows Referenzhandbuch für Adminis- SC23-9779 tratoren IBM Tivoli Storage Manager for z/OS Media Installation and User's Guide SC27-4018 IBM Tivoli Storage ManagerUpgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5 GC12-4565 IBM Tivoli Storage Manager Integration für Tivoli Storage Manager FastBack SC12-4420 Tabelle 3. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Speicheragenten Titel der Veröffentlichung IBM Form IBM Tivoli Storage Manager for SAN for AIX Storage Agent User's Guide SC23-9797 IBM Tivoli Storage Manager for SAN for HP-UX Storage Agent User's Guide SC23-9798 IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Linux Storage Agent User's Guide SC23-9799 IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Oracle Solaris Storage Agent User's Guide SC23-9800 IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Windows Storage Agent User's Guide SC23-9553 Vorwort ix Tabelle 4. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Client Titel der Veröffentlichung IBM Form IBM Tivoli Storage Manager for UNIX and Linux: Clients für Sichern/ Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch SC12-4242 IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/ Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch SC12-4243 IBM Tivoli Storage Manager Verwendung der Anwendungsprogrammierschnittstelle SC12-4418 IBM Tivoli Storage Manager for Space Management for UNIX and Linux: SC12-4244 Benutzerhandbuch IBM Tivoli Storage Manager HSM for Windows Administratorhandbuch SC12-4245 Tabelle 5. Veröffentlichungen für Tivoli Storage Manager Data Protection Titel der Veröffentlichung IBM Form IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch GC12-4614 IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle for SC12-4560 UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle for SC12-4562 Windows Installations- und Benutzerhandbuch IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Installations- und Benutzerhandbuch GC12-4613 IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch SC12-4584 IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino for Windows Installations- und Benutzerhandbuch SC12-4585 IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data Protection for SAP Installations- und Benutzerhandbuch für DB2 SC12-3127 IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data Protection for SAP Installations- und Benutzerhandbuch für Oracle SC12-3126 IBM Tivoli Storage Manager for Virtual Environments Installations- und Benutzerhandbuch SC12-4515 IBM Tivoli Storage Manager for Microsoft SharePoint Guide N/A Tabelle 6. IBM Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und Optimierung x Titel der Veröffentlichung IBM Form IBM Tivoli Storage Manager Problem Determination Guide GC23-9789 IBM Tivoli Storage Manager Performance Tuning Guide GC23-9788 IBM Tivoli Storage ManagerClientnachrichten und API-Rückkehrcodes SC12-4421 IBM Tivoli Storage ManagerServernachrichten und Fehlercodes SC12-4419 IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Nachrichten GC12-4615 IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft SQL Server Nachrichten GC12-4616 IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle Nachrichten SC12-4554 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Tabelle 6. IBM Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und Optimierung (Forts.) Titel der Veröffentlichung IBM Form IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino Nachrichten SC12-4555 IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data Protection for SAP Nachrichten SC12-4556 Anmerkung: Informationen zu IBM System Storage Archive Manager befinden sich unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3/ c_complydataretention_ovr.html. Veröffentlichungen mit Referenzinformationen zur Hardware Die hier genannten Veröffentlichungen sollen Sie bei der Verwendung von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützen. Titel IBM Form IBM System Storage DS8000 Introduction and Planning Guide GC35-0515 IBM System Storage DS8000 Messages Reference GC26-7914 IBM System Storage DS8000 Installation Guide GC26-7910 ® SG24-7659 ® IBM XIV Storage System (Type: 2810) Model A14 (Gen 2) Introduction and Planning Guide for Customer Configuration GA52-1327 IBM XIV® Storage System User Manual Version 10.1 GC27-2213 IBM System Storage SAN Volume Controller Planning Guide GA32-0551 IBM XIV Storage System: Concepts, Architecture, and Usage IBM System Storage SAN Volume Controller Hardware Installation Guide GC27-2132 IBM System Storage SAN Volume Controller Software Installation and Configuration Guide SC23-6628 Unterstützungsinformationen Unterstützungsinformationen für IBM Produkte finden Sie in verschiedenen Quellen. Beginnen Sie beim IBM Support Portal: http://www.ibm.com/support/entry/ portal/. Sie können die gewünschten Produkte auswählen und in einem breiten Spektrum relevanter Informationen suchen. Technische Schulung Informationen zum Tivoli-Schulungsangebot stehen online zur Verfügung. Rufen Sie die folgenden Websites auf, um sich für Schulungen anzumelden, Fragen zu stellen und mit anderen Benutzern zu interagieren, die IBM Speicherprodukte verwenden. Schulung und Zertifizierung für Tivoli-Software Sie haben auf der folgenden Site die Auswahl zwischen traditioneller Schulung mit einem Kursleiter, autodidaktischen Webklassen, Vorbereitung für die Tivoli-Zertifizierung und anderen Schulungsmöglichkeiten: http:// www.ibm.com/software/tivoli/education/ Vorwort xi Tivoli Support Technical Exchange Fachleute stellen ihr Wissen zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen in Webcasts unter http://www.ibm.com/software/sysmgmt/products/ support/supp_tech_exch.html. Storage Management Community Interagieren Sie mit anderen Benutzern, die IBM Speicherverwaltungsprodukte verwenden, unter http://www.ibm.com/developerworks/ servicemanagement/sm/index.html. Global Tivoli User Community Tauschen Sie sich mit anderen Tivoli-Benutzern auf der ganzen Welt unter http://www.tivoli-ug.org/ aus. IBM Education Assistant Lesen Sie kurze Hinweise, die Ihnen helfen sollen, IBM Softwareprodukte effektiver zu verwenden, unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/ ieduasst/tivv1r0/index.jsp. Wissensbasen durchsuchen Wenn ein Problem mit Ihrem Tivoli Storage Manager-Produkt auftritt, können Sie mehrere Wissensbasen durchsuchen. Beginnen Sie damit, im Tivoli Storage Manager Information Center zu suchen (unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3). Auf dieser Website können Sie die aktuelle Tivoli Storage Manager-Dokumentation durchsuchen. Internet durchsuchen Wenn Sie keine Antwort auf Ihre Frage im IBM Tivoli Storage Manager Information Center finden, durchsuchen Sie das Internet nach den Informationen, die zur Behebung des Problems beitragen können. Sollen mehrere Internetressourcen durchsucht werden, rufen Sie die Website für den IBM Support unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/ auf. Sie können Informationen suchen, ohne sich anmelden zu müssen. Wenn Sie die Site gemäß Ihrer Produktverwendung und Ihren Erfordernissen bezüglich der Informationen anpassen wollen, melden Sie sich mit Ihrer IBM ID und dem entsprechenden Kennwort an. Wenn Sie noch keine IBM ID und kein Kennwort haben, klicken Sie auf Sign in am Seitenanfang und führen Sie die Anweisungen zur Registrierung aus. Auf der Unterstützungswebsite können Sie verschiedene Ressourcen durchsuchen. Hierzu gehören: v IBM TechNotes v IBM Downloads v IBM Redbooks v IBM Authorized Program Analysis Reports (APARs) Wählen Sie das Produkt aus und klicken Sie auf Downloads, um die APAR-Liste zu durchsuchen. Wenn Sie dennoch keine Lösung des Problems finden, können Sie Foren und Newsgroups im Internet nach den neuesten Informationen durchsuchen, die Ihnen möglicherweise bei der Lösung des Problems helfen können. xii Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Eine unabhängige Benutzerdiskussionsliste, ADSM-L, wird vom Marist College bereitgestellt. Sie können eine Teilnehmerberechtigung mit einer E-Mail an [email protected] beantragen. Der Nachrichtentext muss Folgendes enthalten: SUBSCRIBE ADSM-L Ihr_Vorname Ihr_Nachname. Mithilfe der folgenden Wikis können Sie sich mit anderen Benutzern in den Tivoli Storage Manager- und Tivoli Storage FlashCopy Manager-Benutzergruppen austauschen: Tivoli Storage Manager Wiki http://www.ibm.com/developerworks/wikis/display/ tivolistoragemanager Tivoli Storage FlashCopy Manager Wiki https://www.ibm.com/developerworks/mydeveloperworks/wikis/home/ wiki/Tivoli Storage FlashCopy Manager IBM Support Assistant verwenden IBM Support Assistant ist ein Zusatzsoftwareprodukt, das Ihnen bei der Fehlerbestimmung helfen kann. Es steht für einige Tivoli Storage Manager- und Tivoli Storage FlashCopy Manager-Produkte zur Verfügung. Informationen zu den unterstützten Produkten finden Sie auf der Webseite "IBM Support Assistant Download" unter http://www.ibm.com/software/support/isa/ download.html. IBM Support Assistant hilft Ihnen beim Zusammenstellen von Unterstützungsinformationen, wenn Sie einen PMR (Problem Management Record) öffnen müssen, den Sie dann zum Verfolgen des Problems verwenden können. Die produktspezifischen Plug-in-Module stellen die folgenden Ressourcen zur Verfügung: v Links für die Unterstützung v Links zu Schulungsangeboten v Funktionalität für die Übergabe von Fehlermanagementberichten Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite für IBM Support Assistant: http://www.ibm.com/software/support/isa/ Sie können auch die eigenständige IBM Support Assistant-Anwendung auf einer beliebigen Workstation installieren. Sie können dann die Anwendung funktional erweitern, indem Sie produktspezifische Plug-in-Module für die verwendeten IBM Produkte installieren. Zusatzprodukte für bestimmte Produkte finden Sie unter http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27012689. Produktkorrekturen suchen Auf der IBM Software Support-Website ist möglicherweise eine Produktkorrektur zur Lösung Ihres Problems verfügbar. Die verfügbaren Programmkorrekturen finden Sie auf der IBM Software SupportWebsite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/. v Wenn Sie die Site gemäß Ihrer Produktverwendung angepasst haben: 1. Klicken Sie auf den Link für Ihr Produkt oder für eine Komponente, für die Sie eine Programmkorrektur suchen wollen. 2. Klicken Sie auf Downloads und dann auf Fixes by version. Vorwort xiii v Wenn Sie die Site nicht gemäß Ihrer Produktverwendung angepasst haben, klicken Sie auf Downloads und suchen Sie nach Ihrem Produkt. Benachrichtigungen über Produktkorrekturen empfangen Sie können Benachrichtigungen über Programmkorrekturen (Fixes), Flashes, Upgrades und andere Neuigkeiten für IBM Produkte erhalten. Gehen Sie wie folgt vor, um sich für den Empfang von Benachrichtigungen über IBM Produkte anzumelden: 1. Klicken Sie auf der Unterstützungsseite unter http://www.ibm.com/support/ entry/portal/ auf Sign in to create, manage, or view your subscriptions im Fenster Notifications. 2. Melden Sie sich mit Ihrer IBM ID und dem entsprechenden Kennwort an. Wenn Sie noch keine ID und kein Kennwort haben, klicken Sie auf registrieren Sie sich jetzt und führen Sie den Registrierungsprozess aus. 3. Klicken Sie auf Manage all my subscriptions im Fenster Notifications. 4. Klicken Sie auf die Registerkarte Subscribe und klicken Sie dann auf Tivoli. 5. Wählen Sie die Produkte aus, für die Sie Benachrichtigungen erhalten möchten, und klicken Sie auf Continue. 6. Geben Sie die Vorgaben für die Benachrichtigung an und klicken Sie auf Submit. IBM Software Support benachrichtigen Sie können sich an IBM Software Support wenden, wenn Sie über einen aktiven IBM Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support) und über die Berechtigung zum Übergeben von Problemen an IBM verfügen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Hilfe von IBM Software Support anzufordern: 1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: a. Vereinbaren Sie einen Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support). b. Bestimmen Sie die Geschäftsbeeinflussung Ihres Problems. c. Beschreiben Sie Ihr Problem und stellen Sie Hintergrundinformationen zusammen. 2. Befolgen Sie die Anweisungen in „Problem an IBM Software Support übergeben” auf Seite xv. Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support) vereinbaren Vereinbaren Sie einen Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support). Der erforderliche Vertragstyp hängt vom Typ Ihres Produkts ab. Registrieren Sie sich für IBM Softwareprodukte für dezentrale Plattformen (unter anderem für IBM Tivoli-, Lotus- und Rational-Produkte sowie für IBM DB2- und IBM WebSphere-Produkte, die unter Microsoft Windows oder auf Betriebssystemen wie AIX oder Linux ausgeführt werden) auf eine der folgenden Arten bei IBM Passport Advantage: v Online: Rufen Sie die Passport Advantage-Website unter http://www.ibm.com/ software/lotus/passportadvantage/ auf, klicken Sie auf How to enroll und befolgen Sie die Anweisungen. xiv Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Telefonisch: In den U.S.A können Sie 1-800-IBMSERV (1-800-426-7378) anrufen. Die Telefonnummer für Ihr Land finden Sie im IBM Software Support Handbook unter http://www14.software.ibm.com/webapp/set2/sas/f/handbook/ home.html. Klicken Sie dort auf Contacts. Geschäftsbeeinflussung bestimmen Wenn Sie IBM einen Fehler melden, müssen Sie eine Bewertungsstufe angeben. Daher müssen Sie die Geschäftsbeeinflussung durch den Fehler, den Sie melden, kennen und festlegen. Fehlerkategorie 1 Kritische Geschäftsbeeinflussung: Sie können das Programm nicht verwenden, was einen kritischen Einfluss auf Unternehmensaktivitäten hat. Dieser Zustand erfordert eine sofortige Lösung. Fehlerkategorie 2 Deutliche Geschäftsbeeinflussung: Die Verwendbarkeit des Programms ist stark eingeschränkt. Fehlerkategorie 3 Geringe Geschäftsbeeinflussung: Das Programm ist verwendbar, wobei Funktionen mit geringerer Bedeutung (nicht kritisch für Unternehmensaktivitäten) nicht verfügbar sind. Fehlerkategorie 4 Minimale Geschäftsbeeinflussung: Der Fehler hat geringe Auswirkungen auf die Unternehmensaktivitäten oder eine angemessene Umgehung des Fehlers wurde implementiert. Problem beschreiben und Hintergrundinformationen zusammenstellen Die Beschreibung eines Fehlers für IBM sollte so genau wie möglich sein. Geben Sie alle relevanten Hintergrundinformationen an, so dass die Experten des IBM Software Support Ihnen effiziente Hilfeleistung bei der Problemlösung bieten können. Halten Sie die Antworten auf folgende Fragen bereit, um Zeit zu sparen: v Welche Softwareversionen wurden ausgeführt, als das Problem auftrat? v Liegen Protokolle, Traces oder Nachrichten vor, die sich auf die Fehlersymptome beziehen? IBM Software Support wird Sie vermutlich nach diesen Informationen fragen. v Kann der Fehler reproduziert werden? Ist dies der Fall: Welche Schritte führten zu dem Fehler? v Wurden Änderungen am System vorgenommen? Zum Beispiel Änderungen der Hardware, des Betriebssystems, der Netzsoftware usw. v Verwenden Sie eine Fehlerumgehung für dieses Problem? Falls ja, stellen Sie sich darauf ein, die Fehlerumgehung zu erläutern, wenn Sie das Problem melden. Problem an IBM Software Support übergeben Sie können das Problem online oder telefonisch an IBM Software Support übergeben. Online Rufen Sie die Website für den IBM Software Support unter http:// www.ibm.com/support/entry/portal/Open_service_request/Software/ Software_support_(general) auf. Melden Sie sich bei IBM Service Requests an und geben Sie Ihre Informationen in das Tool zur Problemmeldung ein. Telefonisch Die Telefonnummer für Ihr Land finden Sie im IBM Software Support Handbook unter http://www14.software.ibm.com/webapp/set2/sas/f/ handbook/home.html. Klicken Sie dort auf Contacts. Vorwort xv Syntaxdiagramme lesen Folgen Sie dem Pfad der Linie, um ein Syntaxdiagramm zur Eingabe eines Befehls zu lesen. Lesen Sie das Diagramm von links nach rechts und von oben nach unten. v Das Symbol ─── zeigt den Anfang eines Syntaxdiagramms an. v Das Symbol ─── am Ende einer Linie zeigt an, dass das Syntaxdiagramm in der nächsten Zeile fortgesetzt wird. v Das Symbol ─── am Anfang einer Linie zeigt die Fortsetzung der vorherigen Zeile eines Syntaxdiagramms an. v Das Symbol ─── zeigt das Ende eines Syntaxdiagramms an. Syntaxelemente wie eine Schlüsselwort oder eine Variable können sich an folgenden Stellen befinden: v Auf der Linie (erforderliches Element) v Oberhalb der Linie (Standardelement) v Unterhalb der Linie (optionales Element) Syntaxdiagrammbeschreibung Beispiel Abkürzungen: Die kürzeste zulässige Form eines Elements ist in Großbuchstaben angegeben. Erscheint ein Element vollständig in Großbuchstaben, ist keine Abkürzung möglich. KEYWOrd Sie können ein Element in einer beliebigen Kombination aus Groß- oder Kleinbuchstaben eingeben. In diesem Beispiel können Sie KEYWO, KEYWORD oder KEYWOrd eingeben. Symbole: Geben Sie die folgenden Symbole exakt so ein, wie sie im Syntaxdiagramm erscheinen. * Stern {} Geschweifte Klammern : Doppelpunkt , Komma = Gleichheitszeichen - Bindestrich () Runde Klammern . Punkt ' Hochkomma (als einfaches Anführungszeichen) Leerzeichen " xvi Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Anführungszeichen Syntaxdiagrammbeschreibung Beispiel Variablen: Kursiv dargestellte Elemente (Variablenname) sind Variablen. KEYWOrd Variablenname In diesem Beispiel können Sie einen Variablennamen angeben, wenn Sie den Befehl KEYWORD eingeben. Wiederholung: Ein nach links zurückzeigender Pfeil bedeutet, dass Sie das Element wiederholen können. Ein Zeichen oder Leerzeichen innerhalb eines Pfeils bedeutet, dass Sie die Elementwiederholungen jeweils durch dieses Zeichen oder Leerzeichen voneinander abgrenzen müssen. wiederholen , wiederholen Erforderliche Auswahl: Wenn zwei oder mehr Elemente übereinander angegeben sind und sich eines von ihnen auf der Linie befindet, müssen Sie eines der Elemente angeben. A B C In diesem Beispiel müssen Sie sich für A, B oder C entscheiden. Optionale Auswahl: Ein unterhalb der Linie angegebenes Element ist optional. Im ersten Beispiel können Sie sich für die Angabe von A oder gar keinem Element entscheiden. Wenn unterhalb der Linie zwei oder mehr Elemente übereinander angegeben sind, sind alle diese Elemente optional. Im zweiten Beispiel können Sie sich für die Angabe von A, B, C oder gar keinem Element entscheiden. A A B C Standardelemente: Standardelemente befinden sich oberhalb der Linie. Das Standardelement wird ausgewählt, sofern Sie es nicht außer Kraft setzen. Sie können das Standardelement außer Kraft setzen, indem Sie eine der Optionen unterhalb der Linie angeben. A B C In diesem Beispiel ist A das Standardelement. Sie können A außer Kraft setzen, indem Sie B oder C auswählen. Sie können auch explizit das Standardelement angeben. Vorwort xvii Syntaxdiagrammbeschreibung Beispiel Wiederholbare Auswahl: , Folgt auf übereinander angegebene Elemente ein Pfeil, der nach links zurückzeigt, können Sie mehr als ein Element auswählen oder in manchen Fällen ein einzelnes Element wiederholt angeben. A B C In diesem Beispiel können Sie jede beliebige Kombination aus A, B und/oder C auswählen. Syntaxfragmente: Einige Diagramme sind so lang, dass die Syntax fragmentiert werden muss. Der Fragmentname erscheint im Diagramm zwischen vertikalen Balken. Die eigentliche Darstellung des Fragments erscheint zwischen vertikalen Balken im Diagramm und nach einer Überschrift für das Fragment. Fragmentname Fragmentname: A B C Fußnote: Eine Fußnote im Diagramm verweist auf bestimmte Details der Syntax. In diesem Beispiel bezieht sich die Fußnote auf den Pfeil und verweist darauf, wie oft das Element wiederholt werden kann. xviii , (1) wiederholen Anmerkungen: 1 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Sie können wiederholen bis zu fünf Mal angeben. Neuerungen in Version 3.1 Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1 enthält viele neue Features und Änderungen. Erweiterungen der grafischen Benutzerschnittstelle für die Microsoft-Verwaltungskonsole (Microsoft Management Console - MMC) Die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) der Microsoft-Verwaltungskonsole (Microsoft Management Console - MMC) wurde verbessert. In der neuen MMC-GUI sind die folgenden Features verfügbar: v Erweiterte Sicherungs- und Zurückschreibungsschnittstelle mit MMCGUI-Integration. v Konsolidierung der grafischen Benutzerschnittstellen von Tivoli Storage FlashCopy Manager, Data Protection for Microsoft Exchange Server und Data Protection for Microsoft SQL Server in einer einzigen MMC-GUI. v Es wurden Filterungs- und Aktualisierungsoptionen hinzugefügt. v Es gibt einen Task-Manager, mit dem Abfrage-, Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen als separate Tasks verarbeitet werden können. Die gleichzeitige Übergabe mehrerer Tasks ist möglich. v Die Konfigurationsassistenten für die Einrichtung von Tivoli Storage FlashCopy Manager wurden erweitert. v Es steht eine integrierte Schnittstelle für Konfigurationseigenschaften bereit. v Es sind Dashboardsichten mit grafisch orientierten Sichten von Tivoli Storage FlashCopy Manager-Aktivitäten verfügbar. v Lokale Zeitplanungsfunktionen wie der Planungsmodus stehen zusätzlich zum interaktiven Standardmodus bereit. Durch die Verwendung des Planungsmodus können Sie Operationen so einfach wie bei der interaktiven Ausgabe des Befehls in der MMC-GUI planen. Unterstützung für Microsoft Exchange Server Mit dem Browser für Mailboxzurückschreibungen können Sie einzelne Mailboxeinträge suchen und zurückschreiben. Unterstützung für Microsoft SQL Server v Die Sicherungs- und Zurückschreibungsschnittstelle wurde erweitert. v Die Sicherungskomprimierung für SQL Server wird unterstützt. Unterstützung für Dateisystem und kundenspezifische Anwendungen unter Windows v Sie können Momentaufnahmen für Dateisysteme und Anwendungen, die nicht direkt durch Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt werden, sichern, zurückschreiben, anhängen und abhängen. v Es gibt eine richtlinienbasierte Verwaltung von Momentaufnahmen. v Es werden Exits vor und nach Momentaufnahmen bereitgestellt, mit denen Anwendungen in den Wartestatus versetzt und wiederaufgenommen werden können. v Es besteht eine vollständige MMC-GUI-Integration. v Eine Befehlszeilenschnittstelle ist verfügbar. xix Erweiterte Statistikdaten v Die Statistik für die Sicherung und Zurückschreibung wurde erweitert und enthält nun auch Informationen zur Komprimierung, zur LAN-Unabhängigkeit und zur clientseitigen Deduplizierung. v Der Befehl query backup wurde dahingehend erweitert, dass Informationen zur Sicherungsverschlüsselung, zur Komprimierung und zum Status der clientseitigen Deduplizierung angezeigt werden. Skalierbarkeit des Clients Die Speicherverwaltung wurde funktional erweitert, damit sie eine größere Anzahl von Objekten verarbeiten kann. Zurückschreibung von VSS-Sicherungen in Flachdateien Mit dem Befehl restorefiles können VSS-Sicherungen ohne Beteiligung von SQL Server oder Exchange Server in Flachdateien zurückgeschrieben werden. xx Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Kapitel 1. Überblick Dieses Kapitel enthält Übersichtsinformationen zu IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager. Bei den heutigen geschäftsrelevanten Prozessen und Verfahren müssen Anwendungsserver kontinuierlich verfügbar sein. Kritische Daten müssen geschützt werden und leicht für Schnellzurückschreibungsoperationen zugänglich sein. Da das zu schützende Datenvolumen ständig steigt, fehlt in vielen IT-Umgebungen die nötige Zeit für traditionelle Sicherungen auf Dateiebene. Administratoren suchen daher nach einer Lösung, mit der kritische Daten bei minimaler Ausfallzeit für die erforderlichen Sicherungsoperationen geschützt werden können. Tivoli Storage FlashCopy Manager bietet diese Lösung. Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt darüber hinaus die Tools und Informationen bereit, die Sie benötigen, um von Microsoft SQL Server- und Microsoft Exchange Server-Daten Momentaufnahmen auf Datenträgerebene zu erstellen und zu verwalten. Während der Erstellung dieser Momentaufnahmen bleiben die Anwendungen (mit Datenträgerdaten) online. Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt die Unterstützung bereit, die benötigt wird, um Momentaufnahmen auf Datenträgerebene für Dateisysteme und kundenspezifische Anwendungen zu erstellen und zu verwalten. Ihre geschäftskritischen Daten werden mit dem VolumeschattenkopieDienst (Volume Shadow Copy Service, VSS) von Microsoft und der Momentaufnahmetechnologie der IBM Speicherhardware geschützt. Dank der Features für eine reibungslose Installation und Konfiguration ist eine einfache Integration von Tivoli Storage FlashCopy Manager in die folgenden IBM System Storage-Produkte möglich: v v v v v DS3000, DS4000, DS5000, DS8000 SAN Volume Controller Speichersystem XIV Storwize V7000 Beliebiges Hardwarespeichersystem, das den VSS-Systemprovider oder einen VSS-Provider verwendet, die Microsoft VSS-Providerschnittstelle einhält Bei Bedarf kann Tivoli Storage FlashCopy Manager auch in Tivoli Storage Manager integriert werden. Mit dieser Integration sind ein erweiterter Datenschutz und eine zentrale, richtlinienbasierte Verwaltung möglich. Der TSM-Konfigurationsassistent führt Sie durch diesen Integrationsprozess. 1 2 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Kapitel 2. Planung Hier finden Sie Informationen zur Planung der Anwendungen, Einheiten und Microsoft-VSS-Richtlinien (Volume Shadow Copy Service - VolumeschattenkopieDienst) für Ihre Umgebung mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows. Kapazitätsplanung Diese Informationen helfen Ihnen bei der Schätzung der für die Installation und Verwendung von Tivoli Storage FlashCopy Manager erforderlichen Speicherkapazitäten. Der erforderliche Speicherplatz für Tivoli Storage FlashCopy Manager kann in die folgenden Kategorien unterteilt werden: v Erforderlicher Speicherplatz für die globale Produktinstallation auf einem System v Erforderlicher Speicherplatz für die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Metadaten v Erforderlicher Speicherplatz auf der Speichereinheit für die tatsächlichen Momentaufnahmesicherungen Globale Produktinstallation Die Größe des erforderlichen Speicherplatzes für die globale Produktinstallation von Tivoli Storage FlashCopy Manager ist von den installierten Komponenten abhängig. In der folgenden Tabelle ist der Speicherbedarf für die Tivoli Storage FlashCopy Manager Microsoft-Verwaltungskonsole (Microsoft Management Console - MMC) angegeben. Tabelle 7. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager MicrosoftVerwaltungskonsole (Microsoft Management Console) Komponente x86 x64 Basisprodukt 40 MB 43 MB Voraussetzungen 46 MB 46 MB 6 MB (jeweils) 6 MB (jeweils) Sprachenpakete (x9) MMC wird bei allen Installationen benötigt und automatisch installiert. In der folgenden Tabelle ist der Speicherbedarf für den VSS-Anforderer von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben. Tabelle 8. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager - VSS-Anforderer Komponente x86 x64 350 MB 500 MB Voraussetzungen Nicht zutreffend Nicht zutreffend Sprachenpakete (x9) 15 MB (jeweils) 15 MB (jeweils) Basisprodukt 3 Der VSS-Anforderer wird immer dann benötigt und automatisch installiert, wenn die Unterstützung für Microsoft Exchange Server- oder Microsoft SQL Server-Umgebungen konfiguriert wird. In der folgenden Tabelle ist der Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Server angegeben. Tabelle 9. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Server Komponente x64 Basisprodukt 75 MB Voraussetzungen Nicht zutreffend Sprachenpakete (x9) 5 MB (jeweils) Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Server wird für das Sichern und Zurückschreiben von Exchange Server-Daten benötigt. In der folgenden Tabelle ist der Speicherbedarf für for Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Server angegeben. Tabelle 10. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Server Komponente x86 x64 Basisprodukt 70 MB 75 MB Voraussetzungen 36 MB 64 MB 5 MB (jeweils) 5 MB (jeweils) Sprachenpakete (x9) Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Server ist für die Sicherung und Zurückschreibung von SQL Server-Daten erforderlich. Die Größe des gesamten für den Download verfügbaren Pakets beträgt 425 MB. Wenn die nicht komprimierten Dateien aus diesem Paket einbezogen werden, beträgt die Größe 2,1 GB. Tivoli Storage FlashCopy Manager-Metadata Neben dem für die globale Produktinstallation erforderlichen Speicherplatz verwendet Tivoli Storage FlashCopy Manager Plattenspeicherplatz für die Speicherung elementarer Produktdaten, mit denen Momentaufnahmen überwacht und verwaltet werden. Die Größe des erforderlichen Speicherplatzes ist direkt proportional zur Anzahl der auf dem System verwalteten Momentaufnahmen. Stellen Sie sicher, dass mindestens 1 Megabyte freier Plattenspeicherplatz für die Metadaten für jede Momentaufnahme, die auf auf dem System aufbewahrt werden soll, verfügbar ist. Wenn Sie einen Exchange Server schützen, speichert Tivoli Storage FlashCopy Manager außerdem Mailboxprotokolldaten in den Metadaten, um die Verarbeitung für die Zurückschreibung einzelner Mailboxen (IMR) zu unterstützen. Die Größe des hierfür erforderlichen Speicherplatzes ist direkt proportional zur Anzahl der Mailboxen in der gesamten Organisation. Stellen Sie sicher, dass für jede Benutzermailbox in Ihrer Organisation mindestens 50 Kilobyte Plattenspeicherplatz für die Metadaten frei sind. Momentaufnahmekopien Die eigentlichen Momentaufnahmekopien Ihrer Anwendungsdaten benötigen den meisten Speicherplatz. Der erforderliche Speicherplatz ist von den folgenden Faktoren abhängig: 4 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Verwendeter VSS-Provider und dessen Konfiguration v Die Gesamtgröße aller Quellendatenträger, die die Anwendungsdaten enthalten v Die Geschwindigkeit, mit der die Quellendatenträger nach Erstellung einer Momentaufnahme geändert werden Bei SAN Volume Controller, DS8000 und Storwize V7000 benötigen vollständige Momentaufnahmen denselben Speicherplatz wie die entsprechenden Quellendatenträger. Vollständige Momentaufnahmen sind der FlashCopy-Standardtyp. Mit dem Windows-VSS-Systemprovider benötigen platzsparende Kopien auf SAN Volume Controller und dem Speichersystem XIV jedoch zunächst nur wenig Speicherplatz für Metadaten. Der Speicherplatzbedarf für die Momentaufnahmekopien nimmt mit jedem Block, der auf dem entsprechenden Quellendatenträger geändert wird, zu. Das heißt, je mehr Quellendatenträgerblöcke geändert werden, desto mehr Speicherplatz ist für die Zieldatenträger erforderlich, die eine Momentaufnahmekopie dieser Anwendungen darstellen. Weitere Details können Sie der Dokumentation für den jeweils verwendeten VSS-Provider entnehmen. VSS-Dienst Der Microsoft-Volumeschattenkopie-Dienst (Volume Shadow Copy Service, VSS) ist eine Microsoft-Komponente, die zusammen mit dem Windows-Betriebssystem bereitgestellt wird. VSS verwaltet und steuert den VSS-Anforderer von Tivoli Storage FlashCopy Manager und andere VSS-Softwareanwendungen. Die Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen von Tivoli Storage FlashCopy Manager nutzen die VSS-Technologie, um Onlinemomentaufnahmen (konsistente Kopie mit Zeitangabe) von Exchange- oder SQL-Daten und Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu erstellen und diese Momentaufnahmen an einer angegebenen Position zurückzuschreiben. Die VSS-Operationen von Tivoli Storage FlashCopy Manager werden über den VSS-Anforderer implementiert, der für den Zugriff auf die Exchange- oder SQL-Daten mit dem VSS-Dienst kommuniziert. VSS verwaltet und steuert die folgenden Anwendungen: VSS-Writer Diese Anwendung legt die persistenten Informationen für die Spiegelkopie auf den angegebenen Datenträgern ab. Für Exchange-Daten enthält Microsoft Exchange Server die Writerkomponenten, die nicht konfiguriert werden müssen. Für SQL-Daten Microsoft SQL Server enthält die Writer-Komponenten (Service 'SqlServerWriter'). VSS-Anforderer Diese Anwendung sendet einen Befehl an den VSS-Provider, um für einen angegebenen Datenträger eine Spiegelkopie zu erstellen. Der VSS-Anforderer wird von Tivoli Storage FlashCopy Manager bereitgestellt und zusammen mit der Software Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert. VSS-Provider Diese Anwendung erzeugt die Spiegelkopie und verwaltet darüber hinaus die Datenträger, auf denen sich die Exchange- oder SQL-Daten befinden. Als Provider kommt ein Systemprovider (wie der zum Microsoft WindowsBetriebssystem gehörende), ein Software-Provider oder ein Hardware-Pro- Kapitel 2. Planung 5 vider (wie in einem Speichersystem enthaltene) infrage. Die Konfigurationsanforderungen richten sich nach dem Typ des in Ihrer Umgebung verwendeten VSS-Providers. Beispiel: v Wenn Sie den Windows-VSS-Systemprovider verwenden, ist keine Konfiguration erforderlich. v Falls Sie VSS-Sofortzurückschreibungen verwenden, sind DS8000, SAN Volume Controller, Storwize V7000 und XIV die einzigen Speichersysteme, die Sie für VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen verwenden können. Diese Systeme erfordern einen VSS-Provider. Daher müssen Sie bei Verwendung von Speichersystemen DS8000, SAN Volume Controller oder Storwize V7000 IBM System Storage Support for Microsoft Virtual Disk and Volume Shadow Copy Services als VSS-Hardware-Provider installieren und konfigurieren, damit VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen ausgeführt werden können. Tipp: Im Rest dieses Dokuments bezeichnet der Ausdruck 'VSS-Hardware-Provider' das Produkt 'IBM System Storage Support for Microsoft Virtual Disk and Volume Shadow Copy Services'. Falls Sie das Speichersystem XIV verwenden, müssen Sie IBM XIV Provider for Microsoft Windows Volume Shadow Copy Service (xProv) 2.3.0 installieren und konfigurieren. v Falls Sie einen anderen VSS-Provider verwenden, informieren Sie sich anhand der Dokumentation, die mit Ihrem VSS-Provider geliefert wurde. Systemanbieter Ein Systemanbieter unterstützt Sie bei der Erstellung und Verwaltung von Kopien auf lokalen Spiegeldatenträgern. Wenn Sie den Windows-VSS-Systemanbieter verwenden, sind für VSS-Operationen keine Konfigurationsschritte erforderlich. FlashCopy-Unterstützung von SAN Volume Controller und Storwize V7000 Die schlanke Speicherzuweisung (auch 'Thin Provisioning' genannt'), also die Fähigkeit, weniger physischen Speicher als die deklarierte Größe eines logischen Speicherdatenträgers zuzuordnen, ist bei SAN Volume Controller und Storwize V7000 verfügbar. Ein Datenträger mit Thin Provisioning wird als platzsparender Datenträger bezeichnet. Weitere Informationen zu Datenträgern mit schlanker Speicherzuweisung finden Sie auf der Website http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/svc/ic/ index.jsp?topic=%2Fcom.ibm.storage.svc.console.doc %2Fsvc_spaceefficentvdisks_3r7ayd.html. Wichtig: Verweise auf SAN Volume Controller in diesem Abschnitt beziehen sich auf die folgenden Versionen: v 5.1.x (oder höher) v 6.1.x (oder höher) v 6.2.x (oder höher) SAN Volume Controller und Storwize V7000 ermöglichen die FlashCopy-Zurückschreibung von platzsparenden Zieldatenträgern ebenso wie von vollständig reser- 6 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch vierten Zieldatenträgern, für die die Erstellung der/einer Hintergrundkopie der VSS-Sicherung noch nicht abgeschlossen wurde. Diese Erweiterung der SAN Volume Controller-Kopierservices wird in Tivoli Storage FlashCopy Manager ab Version 2.2 genutzt. Jetzt ist es möglich, mit viel geringeren Speicherkosten mehrere FlashCopy-Images eines Quellendatenträgers als Sicherungsgenerationen aufzubewahren, da nicht die gesamte Größe des Quellendatenträgers für jede Sicherungsgeneration zugeordnet werden muss. Dabei bleibt auch die Möglichkeit einer Sofortzurückschreibung mit FlashCopy von den platzsparenden Zieldatenträgern erhalten. SAN Volume Controller und Storwize V7000 minimiert den Aufwand für die Verwaltung mehrerer Momentaufnahmen desselben Quellendatenträgers durch eine Staffelung der Zieldatenträger. In dieser Staffelung ist jedes Ziel von Änderungen abhängig, die in Zieldatenträgern nachfolgender Momentaufnahmen aufgezeichnet werden. Wenn z. B. vier VSS-Momentaufnahmen aus einem Quellendatenträger erstellt werden, ergibt sich folgende Staffelung, wenn Q die Quelle und Z1 bis Z4 die Ziele sind (Z1 ist chronologisch das erste Ziel und Z4 das letzte): Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 -> Z1 Bei dieser Art der gestaffelten Beziehung ist das Erstellen einer Kopie beim Schreiben nur zwischen dem Quellendatenträger und dem letzten FlashCopy-Ziel erforderlich. Alle Blöcke, die auf dem Quellendatenträger unverändert bleiben, werden nicht kopiert. Bei dieser gestaffelten Beziehung, in der mehrere platzsparende Zieldatenträger dieselbe FlashCopy-Quelle haben, müssen Sie jedoch einige Besonderheiten berücksichtigen, wenn Sie die Zieldatenträger als von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltete Sicherungsversionen verwenden. In den folgenden Abschnitten finden Sie Anleitungen und empfohlene Methoden für die effiziente Nutzung von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit SAN Volume Controller und Storwize V7000. FlashCopy Manager mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden Die Nutzung der FlashCopy-Funktionalität von SAN Volume Controller und Storwize V7000 unter Windows durch Tivoli Storage FlashCopy Manager ist vom VSSHardware-Provider für SAN Volume Controller und Storwize V7000 abhängig (VSS = Volume Shadow Copy Service, Volumeschattenkopie-Dienst). Die Konfiguration des VSS-Providers für SAN Volume Controller und Storwize V7000 legt fest, welcher FlashCopy-Typ ausgeführt wird, wenn eine VSS-Momentaufnahme angefordert wird, und das resultierende Verhalten, wenn Sie VSS-Momentaufnahmen verwenden. Der VSS-Provider (4.1.x oder höher), der SAN Volume Controller und Storwize V7000 unterstützt, weist die folgenden Merkmale auf: v Wenn in der Konfiguration des VSS-Providers die Verwendung der inkrementellen FlashCopy angegeben ist, ist nur eine Sicherungsversion zulässig, weil jede VSS-Momentaufnahmeanforderung für einen bestimmten Quellendatenträger eine Teilaktualisierung desselben Zieldatenträgers verursacht. In diesem Fall wird beim Löschen der VSS-Momentaufnahme die Momentaufnahme zwar aus dem VSS-Bestand entfernt, die FlashCopy-Beziehung bleibt jedoch bei SAN Volume Controller und Storwize V7000 erhalten, so dass eine nachfolgende VSS-Momentaufnahme desselben Quellendatenträgers zu einer Teilaktualisierung des Zieldatenträgers führt. Kapitel 2. Planung 7 v Wenn in der Konfiguration des VSS-Providers die Verwendung von platzsparenden Zieldatenträgern angegeben ist - insbesondere, wenn für die Hintergrundkopierrate null definiert ist - gilt Folgendes: – Das Löschen einer VSS-Momentaufnahme, die durch einen Zieldatenträger in einer Staffelung dargestellt ist, führt dazu, dass alle Zieldatenträger, die von dem gelöschten Datenträger abhängig sind (d. h. die vorher erstellten Zieldatenträger), auch gelöscht werden. Das Löschen einer Momentaufnahme, die durch den Zieldatenträger Z2 in der Beispielstaffelung Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 -> Z1 dargestellt ist, führt beispielsweise dazu, dass Z2 und Z1 gelöscht werden und dass die Staffelung Q -> Z4 -> Z3 nach dem Löschen erhalten bleibt. Wichtig: Wenn Sie Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 manuell löschen und mehrere Sicherungsversionen vorhanden sind, werden die betreffende Sicherung sowie alle älteren Sicherungen, die dieselben Datenträger enthalten, gelöscht. Beachten Sie, dass der Löschvorgang möglicherweise erst bei der nächsten Momentaufnahmeoperation ausgeführt wird. – Bei einer FlashCopy-Zurückschreibung des Quellendatenträgers aus einem Zieldatenträger in einer Staffelung mehrerer Zieldatenträger werden der zurückgeschriebene Zieldatenträger sowie alle neueren Ziele in der Staffelung gelöscht. Die Zurückschreibung einer Momentaufnahme, die durch den Zieldatenträger Z3 in der Beispielstaffelung Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 -> Z1 dargestellt ist, führt beispielsweise dazu, dass Z4 und Z3 gelöscht werden und dass die Staffelung Q -> Z2 -> Z1 nach der Zurückschreibung erhalten bleibt. Eine Ausnahme dieser Regel liegt bei einer FlashCopy-Zurückschreibung von einem platzsparenden Ziel vor, das das einzige Ziel in der Staffelung ist. In diesem Fall findet kein Löschvorgang statt. – Wenn der Speicherplatz auf einem platzsparenden Zieldatenträger für die Speicherung der Daten der geänderten Blöcke auf dem Quellendatenträger nicht mehr ausreicht, werden der Zieldatenträger und alle von diesem Zieldatenträger abhängigen Zieldatenträger in den Offlinestatus versetzt. Damit werden diese Sicherungsversionen unbrauchbar. Anmerkung: Eine platzsparende Sicherungsversion wird durch eine FlashCopy-Operation auf einem platzsparenden Zieldatenträger mit der Hintergrundkopierrate null definiert. Werden platzsparende Zieldatenträger mit AUTOEXPAND und einer Hintergrundkopierrate größer als null verwendet, werden keine platzsparenden Sicherungsversionen erstellt, weil die Zieldatenträger bis zur zugeordneten Größe der Quellendatenträger anwachsen, wenn die Hintergrundkopie beendet wird. Angesichts dieser Merkmale gelten für die FlashCopy Manager-Unterstützung von SAN Volume Controller und Storwize V7000 folgende Voraussetzungen und Empfehlungen: v Eine Kombination von platzsparenden und vollständig reservierten Zieldatenträgern wird nicht unterstützt. Sie müssen sich für platzsparende oder vollständig reservierte Datenträger für FlashCopy-Ziele entscheiden und den Parameter für die Hintergrundkopierrate des VSS-Providers entsprechend definieren. Eine Überführung von vollständig reservierten Zielen in platzsparende Ziele wird dadurch erreicht, dass vollständig reservierte Ziel als platzsparend behandelt werden, wenn die Hintergrundkopierrate auf 0 gesetzt ist. 8 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Bei Verwendung von platzsparenden Sicherungsversionen gilt Folgendes: – Sie dürfen persistente und nicht persistente VSS-Momentaufnahmen nicht mischen. Wird eine nicht persistente VSS-Momentaufnahme nach einer oder mehreren persistenten Momentaufnahmen verwendet, werden die älteren persistenten Momentaufnahmen gelöscht, wenn die nicht persistente Momentaufnahme gelöscht wird. Eine VSS-Sicherung mit der Angabe backupdestination = TSM erstellt eine nicht persistente VSS-Momentaufnahme. Führen Sie daher nach einer Reihe von lokalen Sicherungen keine Sicherung mit backupdestination = TSM aus. Geben Sie stattdessen backupdestination = both an, um Daten an Tivoli Storage Manager zu senden und gleichzeitig Momentaufnahmesicherungsversionen des Typs LOCAL zu erhalten. Mit anderen Worten, backupdestination=LOCAL und backupdestination=TSM schließen sich gegenseitig aus. Verwenden Sie nicht beide Angaben in einer Sicherungsstrategie. – Aktivieren Sie autoexpand für die platzsparenden Zieldatenträger, um Speicherplatzmangel zu vermeiden. – Ordnen Sie ausreichenden Speicherplatz für platzsparende Zieldatenträger zu, so dass 120 % der Daten gespeichert werden können, deren Änderung auf dem Quellendatenträger in der Zeit zwischen den Momentaufnahmen erwartet wird. Wenn sich eine Datenbank z. B. mit einer Rate von 20 % pro Tag ändert, VSS-Sicherungen alle 6 Stunden stattfinden und eine beständige Änderungsrate im Tagesverlauf angenommen wird, beträgt die erwartete Änderungsrate zwischen Momentaufnahmen 5 % des Quellendatenträgers (20/4). Daher sollte den platzsparenden Zieldatenträgern Speicherplatz zugeordnet werden, der 1,2 x 5 % = 6 % der Quellendatenträger entspricht. Wenn sich die Änderungsrate im Tagesverlauf ändert, ordnen Sie den Zieldatenträgern so viel Speicherplatz zu, dass er für die höchste erwartete Änderungsrate für den Zeitraum zwischen Momentaufnahmen ausreicht. – Löschen Sie Momentaufnahmen nicht manuell. Lassen Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager Sicherungsversionen gemäß der definierten Richtlinie löschen, um sicherzustellen, dass der Löschvorgang in der richtigen Reihenfolge stattfindet. Dadurch wird verhindert, dass mehr Sicherungsversionen als erwartet gelöscht werden. Kapitel 2. Planung 9 Konfigurationen von SAN Volume Controller und Storwize V7000 Diese Tabelle enthält empfohlene Konfigurationen für typische Anwendungsfallszenarios und Ziele für die Sicherungs- und Wiederherstellungslösung. Tabelle 11. Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 Anwendungsfälle / Ziele Einstellungen für SAN Volume Controller und Storwize V7000 VSS-Provider-Einstellungen Einstellungen für Tivoli Storage FlashCopy Manager Kommentare - Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern - 14 Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahren minimalen Speicherbereich für Momentaufnahmesicherungsversionen verwenden. Keine vollständige physische Kopie erforderlich - 2 VSS-Sicherungen pro Tag ausführen. - 14 platzsparende Zieldatenträger für jeden zu schützenden Quellendatenträger erstellen - AUTOEXPAND für die platzsparenden Zieldatenträger aktivieren platzsparende Zieldatenträger dem freien VSS-Pool hinzufügen. - Hintergrundkopierrate = 0 definieren - In der Richtlinie die Aufbewahrung von 14 lokalen Sicherungsversionen definieren - Momentaufnahmesicherungen mit backupdestination = local nach Wunsch planen. - Nach der Ausführung von 14 VSS-Sicherungen wird durch die fünfzehnte VSSSicherung die älteste Sicherung gelöscht und diese Zielgruppe wiederverwendet. - Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern - 1 Momentaufnahmesicherungsversion aufbewahren - minimalen Speicherbereich für Momentaufnahmesicherungsversionen verwenden. Keine vollständige physische Kopie erforderlich - 1 VSS-Sicherung pro Tag ausführen und die Sicherung außerdem an TSM senden. - 2 platzsparende Zieldatenträger für jeden zu schützenden Quellendatenträger erstellen - AUTOEXPAND für die platzsparenden Zieldatenträger aktivieren Platzsparende Zieldatenträger dem freien VSS-Pool hinzufügen. - Hintergrundkopierrate = 0 definieren - In der Richtlinie die Aufbewahrung von 2 lokalen Sicherungsversionen definieren - Momentaufnahmesicherungen mit backupdestination = both nach Wunsch planen. - In der Richtlinie für lokale Momentaufnahmesicherungen die Aufbewahrung von N+1 Sicherungsversionen definieren, so dass N Momentaufnahmesicherungen für die Zurückschreibung verfügbar sind. Andernfalls ist möglicherweise keine lokale Sicherungsversion verfügbar, falls eine VSSSicherung nach dem Löschen der vorherigen Sicherung fehlschlagen sollte. - Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern - 1 Momentaufnahmesicherungsversion aufbewahren - vollständige physische Kopie erforderlich Aufwand für Hintergrundkopien minimieren - 1 VSS-Sicherung pro Tag ausführen und die Sicherung außerdem an TSM senden. - 1 Standardzieldatenträger für jeden zu schützenden Quellendatenträger erstellen - Standardzieldatenträger dem freien VSS-Pool hinzufügen. - Standardhintergrundkopierrate (50) verwenden Verwendung inkrementeller FC konfigurieren. - In der Richtlinie die Aufbewahrung von 1 lokalen Sicherungsversion definieren - Momentaufnahmesicherungen mit backupdestination = both nach Wunsch planen. - Wird INCR FC verwendet, löscht der VSS-Provider die einzelne Momentaufnahmezielgruppe nicht, auch wenn FlashCopy Manager die vorherige VSSMomentaufnahme vor der Erstellung einer neuen löscht. - Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern - 2 Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahren - vollständige physische Kopien sind für lokale Sicherungsversionen erforderlich - VSS-Sicherungen alle 12 Stunden ausführen und täglich eine Sicherung an TSM senden. - 3 Standardzieldatenträger für jeden zu schützenden Quellendatenträger erstellen - Standardzieldatenträger dem freien VSS-Pool hinzufügen. - Standardhintergrundkopierrate (50) verwenden - In der Richtlinie die Aufbewahrung von 3 lokalen Sicherungsversionen definieren - VSS-Sicherungen wie folgt planen: backupdestination = local um 11:00 backupdestination = both um 23:00 - In der Richtlinie für lokale Momentaufnahmesicherungen die Aufbewahrung von N+1 Sicherungsversionen definieren, so dass N Momentaufnahmesicherungen für die Zurückschreibung verfügbar sind. 10 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Tabelle 11. Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 (Forts.) Anwendungsfälle / Ziele Einstellungen für SAN Volume Controller und Storwize V7000 VSS-Provider-Einstellungen Einstellungen für Tivoli Storage FlashCopy Manager Kommentare Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf Standarddatenträgern - 4 Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahren - minimalen Speicherbereich für Momentaufnahmesicherungsversionen verwenden. Keine vollständige physische Kopie erforderlich - VSS-Sicherungen alle 6 Stunden ausführen und täglich eine Sicherung an TSM senden. - 5 platzsparende Zieldatenträger für jeden zu schützenden Quellendatenträger erstellen - AUTOEXPAND für die platzsparenden Zieldatenträger aktivieren platzsparende Zieldatenträger dem freien VSS-Pool hinzufügen. - Hintergrundkopierrate = 0 definieren - In der Richtlinie für lokale Momentaufnahmesicherungen die Aufbewahrung von 5 lokalen Sicherungsversionen definieren - VSS-Sicherungen wie folgt planen: backupdestination = local um 06:00, 12:00 und 18:00 backupdestination = both um 00:00 - In der Richtlinie die Aufbewahrung von N+1 Sicherungsversionen definieren, so dass N Momentaufnahmesicherungen für die Zurückschreibung verfügbar sind. Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf platzsparenden Datenträgern - 2 Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahren - vollständige physische Kopien sind für lokale Sicherungsversionen erforderlich - VSS-Sicherungen alle 6 Stunden ausführen und täglich eine Sicherung an TSM senden. - 3 platzsparende Zieldatenträger für jeden zu schützenden Quellendatenträger erstellen - denselben Prozentsatz Realspeicher wie für Quellendatenträger zuordnen - platzsparende Zieldatenträger dem freien VSS-Pool hinzufügen. - Standardhintergrundkopierrate (50) verwenden - In der Richtlinie die Aufbewahrung von 3 lokalen Sicherungsversionen definieren - VSS-Sicherungen wie folgt planen: backupdestination = local um 06:00, 12:00 und 18:00 backupdestination = both um 00:00 - In der Richtlinie für lokale Momentaufnahmesicherungen die Aufbewahrung von N+1 Sicherungsversionen definieren, so dass N Momentaufnahmesicherungen für die Zurückschreibung verfügbar sind - Ermöglicht Thin Provisioning sowohl für Quellen- als auch für Zieldatenträger und gestattet deren gemeinsames Wachsen. Kapitel 2. Planung 11 Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden Für SAN Volume Controller und Storwize V7000 gelten besondere Hinweise, wenn platzsparende Zieldatenträger verwendet werden. In Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 2.1 waren VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen auf eine einzige Version einer Momentaufnahmesicherungsversion auf platzsparenden SAN Volume Controller-Zieldatenträgern beschränkt. Für alle anderen Situationen wurde die Zurückschreibung auf Dateiebene verwendet. Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1 (oder höher) unterstützt VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen, wenn mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 vorhanden sind. In dieser Situation greift die VSS-Sofortzurückschreibung jedoch auf Momentaufnahmedatenträger zu, die abhängige FlashCopy-Beziehungen enthalten. Die Momentaufnahmedatenträger, die die Abhängigkeit erstellen, sind normalerweise Sicherungen, die nach der Momentaufnahme erstellt werden, die zurückgeschrieben wird. Diese Momentaufnahmedatenträger werden entfernt, damit die VSS-Sofortzurückschreibung erfolgreich ausgeführt werden kann. Demzufolge werden die Sicherungen, die die gelöschten Momentaufnahmen enthielten, aus dem Speicher entfernt. Diese zerstörerische Zurückschreibungsoperation findet nur statt, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Umgebung ausgeführt werden, in der Tivoli Storage FlashCopy Manager mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwaltet. Sind mehrere Sicherungsversionen vorhanden, werden alle Momentaufnahmen, die neuer als die Momentaufnahme sind, die zurückgeschrieben wird, während der VSS-Sofortzurückschreibung gelöscht. Die Momentaufnahme, die zurückgeschrieben wird, wird ebenfalls gelöscht. Wenn nur eine einzige Momentaufnahmesicherungsversion vorhanden ist, wird die Momentaufnahme, die zurückgeschrieben wird, nicht gelöscht. Wichtig: Wenn Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 manuell gelöscht werden und mehrere Sicherungsversionen vorhanden sind, löschen Sie die Sicherungen in derselben Reihenfolge, in der sie erstellt wurden. Andernfalls bleiben die FlashCopy-Zuordnungen aufgrund kaskadierender Abhängigkeiten weiterhin bestehen. Tabelle 12. Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 Momentaufnahmen auf platzsparenden Datenträgern Zurückzuschreibende Momentaufnahme Gelöschte Momentaufnahme m1, m2, m3, m4 m1 m1, m2, m3, m4 m1, m2, m3, m4 m4 m4 m1, m2, m3, m4 m2 m2, m3, m4 m1 m1 Keine Anmerkung: Die Reihenfolge bei der Erstellung der Sicherungen in der Tabelle ist m1, m2, m3, m4. 12 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Momentaufnahmeerstellung überprüfen Prüfen Sie mithilfe des IBM VSS-Provider-Befehls ibmvcfg, ob Momentaufnahmesicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 erstellt wurden: 1. Geben Sie an einer Windows-Eingabeaufforderung den Befehl ibmvcfg list infc -l ein, um die FlashCopy-Zuordnungsattribute anzuzeigen. In der Spalte Tgt Type (Zieltyp) werden die FlashCopy-Zuordnungen für die Datenträger angezeigt, die am aktuellen Host zugeordnet sind. Beispiel: Tgt Type Space Efficient Space Efficient Space Efficient Space Efficient Standard 2. Stellen Sie sicher, dass der IBM VSS-Providertyp SVC Pegasus lautet. Beispiel: Physical host. Provider Type is SVC Pegasus. Überlegungen zur Migration Eine von Tivoli Storage FlashCopy Manager 2.x ausgehende Migration wird unterstützt. Nach dem Upgrade und der Konfiguration von Tivoli Storage FlashCopy Manager 3.1 können Sie VSS-Sicherungen des Typs LOCAL zurückschreiben, die ursprünglich mit Tivoli Storage FlashCopy Manager 2.x erstellt wurden. Richtlinien für Umgebungen mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 Lesen Sie die folgenden Richtlinien, bevor Sie versuchen, Sicherungsoperationen auszuführen: v Legen Sie fest, ob platzsparende oder vollständig zugeordnete Sicherungsziele verwendet werden sollen, bevor Sie eine Sicherungsoperation ausgeben. Stellen Sie so viele Zieldatenträger in der SAN Volume Controller-Datenträgergruppe VSS_FREE bereit, wie Sie für die Sicherungsversionen benötigen. Falls Sie vollständig zugeordnete Zieldatenträger verwenden, muss deren Kapazität mit der Größe der Quellendatenträger übereinstimmen. v Werden platzsparende virtuelle Platten (VDisks) als Sicherungsziele verwendet, setzen Sie den Hintergrundkopierwert des IBM VSS-Providers auf null, indem Sie den Befehl ibmvcfg set backgroundCopy 0 ausgeben. Starten Sie den IBM VSS-Systemservice nach dem Absetzen des Befehls erneut. Weitere ausführliche Informationen zur Konfiguration des IBM VSS-Hardware-Providers für platzsparende Zieldatenträger finden Sie in den entsprechenden Abschnitten über VSS in der Dokumentation von SAN Volume Controller und Storwize V7000. v Kombinieren Sie keine FlashCopy-Beziehungen des Typs COPY und NOCOPY aus demselben Quellendatenträger bzw. denselben Quellendatenträgern. v Verwenden Sie im VSS_FREE-Pool nicht gleichzeitig vollständig zugeordnete und platzsparende virtuelle Platten (VDisks) als Sicherungsziele. v Falls sich die geschützten Daten auf Datenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 befinden und es sich bei den virtuellen Platten (VDisks) im VSS_FREE-Pool um platzsparende Datenträger handelt, ist eine VSS-Sofortzurückschreibung aus mehreren Sicherungen möglich. Die VSS-Sofortzurückschreibung in dieser Umgebung ist jedoch zerstörerisch. Kapitel 2. Planung 13 v Der Windows-Host muss einem Cluster von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 zugeordnet sein. Die Datenträger, die dem Windows-Host zugeordnet sind, müssen Teil des Clusters von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 sein. v Stellen Sie sicher, dass Version 4.1 (oder höher) des IBM VSS-Hardwareproviders installiert ist. Dieser Provider muss so konfiguriert sein, dass mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 gespeichert werden können. v Mehrere Momentaufnahmen auf platzsparenden virtuellen Platten von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 werden in SCC-Umgebungen (Einzelkopieclusterumgebungen) nicht unterstützt. Diese SCC-Umgebungen umfassen MSCS-Umgebungen (MSCS = Microsoft Cluster Server) und VCS-Umgebungen (VCS = Veritas Cluster Server). Mehrere Momentaufnahmen werden nicht unterstützt, da VSS-Momentaufnahmen nicht automatisch als 'clusterfähig' betrachtet werden. Diese Richtlinien gelten insbesondere für NOCOPY-FlashCopy-Sicherungen auf SAN Volume Controller und Storwize® V7000: v Sie können eine NOCOPY-FlashCopy-Sicherung auf einem platzsparenden Ziel erstellen. Es wird jedoch kein Schutz vor physischen Fehlern des Quellendatenträgers bereitgestellt. Lesen Sie in jedem Fall die Dokumentation zu Ihrem IBM VSS-Hardware-Pprovider, die wichtige Informationen zu den folgenden beiden Themen enthält: v Voraussetzungen für den IBM VSS-Hardware-Provider (z. B. Microsoft-VSS-Fixes) v Konfigurationsanweisungen für die Erstellung von FlashCopy-Zuordnungen für NOCOPY-Sicherungen auf SAN Volume Controller und Storwize® V7000 Tipp: Platzsparende Zieldatenträger werden in den Offlinestatus versetzt, wenn ihr Kapazitätsgrenzwert überschritten wird. Demzufolge gehen die aktuelle Sicherung und alle älteren Sicherungen (die noch nicht den Status FULL_COPY erreicht haben) verloren. Um dies zu verhindern, verwenden Sie beim Erstellen platzsparender Ziele die Option AUTOEXPAND. Mit dieser Option wird weiterer physischer Speicherbereich zugeordnet, um zu verhindern, dass platzsparende Zieldatenträger in den Offlinestatus versetzt werden. Einschränkung: Wenn VSS-Sofortzurückschreibungen mit mehreren Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 verwendet werden, dürfen Sie nur Gesamtsicherungen oder Kopiesicherungen verwenden, wenn für den Bestimmungsort der Sicherung LOCAL (lokal) angegeben ist. Eine Sicherung des Typs LOCAL (einschließlich aller Sicherungen des Typs LOCAL, die nach der Sicherung erstellt wurden, die zurückgeschrieben wird) wird von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 aufgrund des zerstörerischen Verhaltens beim Zurückschreiben gelöscht. Demzufolge wird jede lokale Sicherung (vollständige Sicherung, Kopiesicherung, inkrementelle Sicherung oder Differenzsicherung) entfernt und ist nicht mehr für Zurückschreibungsoperationen verfügbar. Wenn Teilsicherungen oder Differenzsicherungen des Typs LOCAL auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 verwendet werden sollen, inaktivieren Sie die VSS-Sofortzurückschreibung während aller Zurückschreibungsoperationen, um diese Situation zu vermeiden. 14 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Zusätzliche Hinweise bei Verwendung von SAN Volume Controller und Storwize V7000 Die Standardhintergrundkopierrate ist 50. Dieser Wert minimiert die Auswirkungen auf die Antwortzeit für die Ein-/Ausgabe des Hostsystems, Hintergrundkopien werden jedoch möglicherweise nicht so schnell ausgeführt wie gewünscht. Wenn Sie die vom VSS-Provider verwendete Hintergrundkopierrate auf einen Wert größer als 50 erhöhen, werden die Hintergrundkopien schneller ausgeführt. Geben Sie für die Hintergrundkopierrate keinen Wert größer als 85 an, weil sich dadurch die Antwortzeiten für die Ein-/Ausgabe von Hostsystemen deutlich verlängern können. Schutz für Microsoft Exchange Server-Daten planen Tivoli Storage FlashCopy Manager erleichtert die Sicherung und Wiederherstellung von Exchange Server-Daten und unterstützt Sie so beim Schutz und bei der Verwaltung von Exchange Server-Umgebungen. Es stehen Tasks für die Sicherung und Zurückschreibung der Daten von Microsoft Exchange Server bereit. Versionssteuerung bei Exchange Server Bestimmte Tivoli Storage FlashCopy Manager-Funktionen variieren abhängig von der Version von Exchange Server in Ihrer Umgebung. Mit Exchange Server 2010 werden Funktionen eingeführt, die sich von den unter Exchange Server 2007 verfügbaren Funktionen unterscheiden: v Exchange Server 2010 stellt Datenbankverfügbarkeitsgruppen (Database Availability Groups, DAG) zur Verfügung. Eine Datenbankverfügbarkeitsgruppe besteht aus Mailbox-Servern, die die Wiederherstellung bei Datenbank- und Serverfehlern oder Netzausfällen ermöglichen. Datenbankverfügbarkeitsgruppen stellen fortlaufende Replikation und ständige Mailboxverfügbarkeit bereit. Sie ersetzen LCR-, CCR- und SCR-Replikation. v Exchange-Datenbanken ersetzen Exchange-Speichergruppen. v Die Wiederherstellungsdatenbank (Recovery Database, RDB) ersetzt die Wiederherstellungsspeichergruppe (Recovery Storage Group, RSG). v Die Anzahl Datenbanken, die für jeden Exchange Server zulässig sind, erhöht sich von 50 auf 100. v Einzelkopieclustering (Single Copy Clustering, SCC) ist bei Exchange Server 2010 nicht verfügbar. v Exchange-Verwaltungsshellbefehle wurden zur Unterstützung der neuen Exchange-Funktionen und der neuen Speicherkonfiguration geändert. Fortlaufende Replikationssicherungen in Exchange Server Fortlaufende Replikationssicherungen stellen eine effektive Nutzung von Exchange Server 2007- und Exchange Server 2010-Funktionen dar. Wichtig: v Falls Sie mit Exchange Server 2007 arbeiten, könnte die Replikationstechnologie Local Continuous Replication (LCR, fortlaufende lokale Replikation) oder Cluster Continuous Replication (CCR, fortlaufende Clusterreplikation) von Exchange Server Sie beim Schutz von Exchange Server unterstützen und helfen, die Häufigkeit von Sicherungen zu reduzieren. v Falls Sie mit Exchange Server 2010 arbeiten, könnte die Technologie Database Mobility and Availability Group (DAG, Datenbankmobilitäts- und DatenbankKapitel 2. Planung 15 verfügbarkeitsgruppe) Sie beim Schutz von Exchange Server unterstützen und helfen, die Häufigkeit von Sicherungen zu reduzieren. Replikation in Exchange Server 2007 Wichtige Einzelheiten zu dieser Replikationstechnologie finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation. Wenn Sie Data Protection for Exchange in einer Exchange Server-LCR- oder -CCR-Umgebung ausführen und eine Sicherung mit der replizierten Kopie anstelle der primären Datenbank durchführen wollen, um die Auswirkungen der Sicherung zu reduzieren, wählen Sie im Sicherungsfenster in der grafischen Benutzerschnittstelle die Option Aus Replikat, sofern verfügbar aus oder geben Sie den Parameter /fromreplica im Befehl tdpexcc backup an. Bei CCR-Kopien müssen Sie beim sekundären Clusterknoten angemeldet sein, der momentan die replizierte Kopie enthält, um die Sicherung ausführen zu können. Falls Sie eine CCR-Datenbank zurückschreiben, wird die Clusterdatenbank nach einem erfolgreichen Abschluss der Zurückschreibung angehängt. Aufgrund einer Microsoft Exchange Server 2007-Einschränkung werden die Datenbankressourcen jedoch nicht online verfügbar gemacht. Sie müssen die Datenbankressourcen über die Microsoft Cluster Administrator-Schnittstelle online verfügbar machen. Ausführliche Hinweise zu dieser Einschränkung enthält der folgende Artikel in der Microsoft-Wissensbasis: http://support.microsoft.com/kb/938442/en-us. In einer LCR- oder CCRUmgebung kann die Produktionskopie der Datenbank dennoch gesichert werden. Wird eine VSS-Sofortzurückschreibung in einer CCR-Umgebung ausgeführt, stoppen Sie den Microsoft Exchange-Replikationsdienst sowohl auf dem aktiven als auch auf dem passiven Knoten, bevor Sie die Zurückschreibungsoperation starten. Microsoft unterstützt keine VSS-Sicherungen von SCR-Replikaten (SCR = Standby Continuous Replication, fortlaufende Standby-Replikation). Ist Ihre Exchange Server 2007-Umgebung für die Verwendung von SCR-Replikaten konfiguriert, müssen Sie die ursprüngliche Datenbank im SCR-Szenario sichern. Lokale CCR-Sicherungen können nur auf dem Knoten zurückgeschrieben werden, der die Sicherung ausgeführt hat. Replikation in Exchange Server 2010 Datenbankverfügbarkeitsgruppen (Database Availability Groups, DAG) sind das neue Exchange Server-Hochverfügbarkeitsfeature für Exchange 2010. Datenbankmobilitäts- und Datenbankverfügbarkeitsgruppen ersetzen LCR-, CCR- und SCRReplikationsfunktionen. Sie stellen erweiterte Daten- und Serviceverfügbarkeit sowie automatische Wiederherstellung nach Fehlern zur Verfügung. DAGImplementierungen sind - mit einigen Abweichungen - der Exchange Server 2007CCR-Struktur ähnlich. Datenbankkopien werden auf jedem Knoten innerhalb der DAG gespiegelt. Die aktive Kopie kann auch auf andere Knoten verschoben werden. Sie können eine Sicherung aus der aktiven Kopie oder aus einer beliebigen passiven Kopie in der DAG, die eine Datenbankkopie enthält, erstellen. Tivoli Storage FlashCopy Manager verfügt über die folgenden Funktionen für Exchange Server 2010-DAGs: v Abfrage von DAG-Datenbankkopien und ihres Status v Vollständige Sicherungen, Kopiesicherungen, inkrementelle Sicherungen und Differenzsicherungen aktiver und passiver Datenbanken, die in einer DAG verwaltet werden v Abfrage aller DAG-Datenbankkopiesicherungen 16 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Zurückschreibung aller DAG-Datenbankkopiesicherungen v Zurückschreibung in einer aktiven Datenbank aus aktiven oder passiven Datenbankkopiesicherungen v Zurückschreibung in einer Wiederherstellungsdatenbank (oder alternativen Datenbank) v Mailboxzurückschreibung (IMR) aus einer DAG-Datenbankkopiesicherung v Löschen von DAG-Datenbankkopiesicherungen Bei Verwendung von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit Exchange Server 2010DAGs sind folgende Voraussetzungen zu berücksichtigen: v Sicherungen einer bestimmten Datenbank sollten nach Möglichkeit von derselben Exchange Server-Instanz ausgeführt werden. Auf unterschiedlichen Exchange Server-Instanzen ausgeführte Sicherungen werden getrennt verwaltet. v Zurückschreibungen müssen mit einer aktiven Datenbankkopie ausgeführt werden. Wichtige Einzelheiten zu dieser neuen Replikationstechnologie finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation. Best Practices für die Database Availability Group-Sicherung Führen Sie Sicherungen für replizierte Datenbankkopien von derselben Exchange Server-Instanz aus. Führen Sie Sicherungen außerdem mit den passiven Datenbankkopien aus, um die Auslastung des Exchange Server-Produktionsservers nicht zu erhöhen. Best Practices-Empfehlungen für die Sicherung: v Führen Sie Sicherungen mit einer passiven Datenbankkopie aus, um eine höhere Auslastung der aktiven Datenbanken zu vermeiden. v Führen Sie Sicherungen für DAG-Datenbanken von demselben Server aus, um Zurückschreibungsprozeduren und Zeitplanung zu vereinfachen. v Verwenden Sie optional die Sicherungsoption /EXCLUDENONDAGDBS in der Befehlszeile, um die Datenbanken auszuschließen, die nicht zur DAG gehören. v Verwenden Sie die Sicherungsoptionen /EXCLUDEDAGPASSIVE, /EXCLUDEDAGACTIVE oder /EXCLUDENONDAGDBS in der Befehlszeile, um bestimmte Datenbanken von der Sicherungsverarbeitung auszuschließen. Details über diese Verarbeitungsoptionen finden Sie unter „Optionale Parameter für 'backup'” auf Seite 122. Best Practices für die Database Availability Group-Zurückschreibung Microsoft macht es erforderlich, dass Sie Zurückschreibungen für Datenbanken in (DAG-) Umgebungen mit der aktiven Datenbankkopie ausführen. Wenn Sie die Zurückschreibung in eine passive Datenbankkopie ausführen wollen, muss die Kopie vorher in den aktiven Status versetzt werden. Nach Abschluss der Zurückschreibung können Sie die aktive Datenbankkopie wieder in den passiven Status versetzen. Best Practices-Empfehlungen für die Zurückschreibung: v Zurückschreibungen müssen mit einer aktiven Datenbankkopie ausgeführt werden. Kapitel 2. Planung 17 v Für eine Wiederherstellung von DAG-Datenbanksicherungen auf alternativen Exchange Server-Instanzen führen Sie die in „VSS-Sicherungen in andere Positionen zurückschreiben” auf Seite 25 dokumentierten speziellen Schritte aus. Ausführliche Anweisungen zur Ausführung einer Wiederherstellung einer DAGDatenbank finden Sie in „DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben” auf Seite 94. Hinweise zum Software- oder Hardware-Provider Ein Software- oder Hardware-Provider fungiert während der VSS-Verarbeitung auf der Software- oder Hardwareebene als Schnittstelle. Bei der Ausführung von VSS-Operationen sollten Sie die folgenden Informationen berücksichtigen, wenn Sie VSS-Operationen für Exchange-Daten planen: v Bei Verwendung eines Hardware-Providers sollten Sie die Platten, die ExchangeDaten enthalten, als Basis konfigurieren. v Stellen Sie bei Exchange Server 2007-Daten Datenbankdateien für jede Speichergruppe auf einen eigenen, dedizierten logischen Datenträger. v Stellen Sie bei Exchange Server 2010-Daten Datenbankdateien für jede Datenbank auf einen eigenen, dedizierten logischen Datenträger. v Stellen Sie Protokolle für jede Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) auf einen eigenen logischen Datenträger. v Daten, die keine Exchange-Daten sind, sollten Sie nicht auf Speicherdatenträger stellen, die Exchange zugeordnet sind. v Wenn Sie Hardware-Provider oder Softwaremomentaufnahmeprovider verwenden, sollten Sie die LUNs von Speichergruppen oder Datenbanken nicht gleichzeitig für andere Speichergruppen oder Datenbanken oder für andere Anwendungen nutzen. v Lesen Sie unbedingt die genauen Installations- und Konfigurationsanweisungen in der Dokumentation, die Sie von Ihrem VSS-Provider erhalten haben, und befolgen Sie diese. v Die VSS-Sofortzurückschreibung wird von den Speichersubsystemen IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, dem Speichersystem XIV und IBM Storwize V7000 unterstützt. v Falls Sie ein Speichersystem XIV verwenden, müssen Sie IBM XIV Provider for Microsoft Windows Volume Shadow Copy Service (xProv) 2.3.0 installieren und konfigurieren. Einschränkung: Wenn Sie auf Speichersystemen DS8000, SAN Volume Controller und IBM Storwize V7000 die Option für die inkrementelle FlashCopy Ihres VSSProviders aktiviert haben, verwendet der Provider für jede angeforderte VSS-Momentaufnahme (einer gegebenen Quellengruppe) immer (wieder) dieselbe Zielgruppe. Dies geschieht unabhängig von der Anzahl der angegebenen Sicherungsversionen oder der definierten Zieldatenträger im freien VSS-Pool. Wenn Sie jedoch eine inkrementelle Aktualisierung derselben Zieldatenträger durchführen möchten, müssen Sie die Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager auf ein Versionslimit von 1 setzen, damit Tivoli Storage FlashCopy Manager nicht die vorherige Momentaufnahme vor dem Erstellen der neuen Sicherung löscht. In dieser Konfiguration zeigt Tivoli Storage FlashCopy Manager fälschlicherweise an, dass zwei Sicherungsversionen vorhanden sind, obwohl tatsächlich nur eine Version (die letzte) existiert. Wenn das Versionslimit in Tivoli Storage FlashCopy Manager allerdings auf 1 gesetzt ist, zieht jede Momentaufnahmesicherung eine vollständige Hintergrundkopie der Quellendatenträger nach sich. 18 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Damit die inkrementelle FlashCopy bei DS8000 verwendet werden kann, sind zusätzlich die folgenden beiden Anwendungen erforderlich: v Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren Version 6.3 oder höher v IBM System Storage Support for Microsoft Virtual Disk and Volume Shadow Copy Services Version 4.1 oder höher Exchange Server-Daten sichern Tivoli Storage FlashCopy Manager sichert Speichergruppen (Exchange Server 2007) und Datenbanken (Exchange Server 2010) mit der VSS-Technologie (Volumeschattenkopie-Dienst) von Microsoft. VSS-Sicherung Bei einer VSS-Sicherung von Exchange-Daten wird die Technologie des MicrosoftVolumeschattenkopie-Dienstes verwendet, um eine Onlinemomentaufnahme (konsistente Kopie mit Zeitangabe) der Daten zu erstellen. Am Speicherbestimmungsort einer VSS-Sicherung muss ein für die Momentaufnahme ausreichender Speicherbereich verfügbar sein. Bei einer VSS-Sicherung kann in einem Schritt eine Momentaufnahme eines großen Datenvolumens erstellt werden. Während einer VSS-Sicherung muss der Exchange oder SQL Server nicht für längere Zeit im Sicherungsmodus arbeiten, denn die für eine Momentaufnahme erforderliche Zeit bemisst sich in Sekunden und nicht in Stunden. VSS-Sicherungen werden auf VSS-Spiegeldatenträgern gespeichert, auf die das Exchange-System direkt zugreifen kann. Voraussetzung: Der Spiegelkopiedatenträger, der als Speicherziel einer Momentaufnahme verwendet wird, muss über einen ausreichenden Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügen. Wie groß der erforderliche Speicherbereich sein muss, hängt vom verwendeten VSS-Provider ab. Verfall von VSS-Sicherungen im Verlauf von VSS-Sicherungsoperationen Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (gemäß Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Wenn die maximale Aufbewahrungsdauer für Sicherungen (gemäß Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Details zum Definieren und Verwalten einer Richtlinie enthält der Abschnitt „Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten” auf Seite 73. Kenndaten für die VSS-Sicherung von Exchange-Daten Für VSS-Sicherungen von Exchange-Daten gelten die folgenden Kenndaten: v Es werden Gesamtsicherungen, Kopiesicherungen, Differenzsicherungen und Teilsicherungen unterstützt. Kapitel 2. Planung 19 v Sicherungen werden mithilfe der Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert. Sie können für jeden Sicherungstyp andere Richtlinieneinstellungen definieren. v Die Sicherung für Exchange Server 2007 erfolgt nur auf Speichergruppenebene. Die Sicherung für Exchange Server 2010 erfolgt auf Datenbankebene. v Sicherungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) oder VCS-Umgebung (Veritas Cluster Server) erstellt werden. v Für Sicherungen kann die Exchange Server-Funktion für das unwiderrufliche Löschen von Datenbanken nicht verwendet werden. v Die Exchange Server-Funktion für die Integritätsüberprüfung von Datenbanken kann auf Sicherungen angewendet werden. v Die Wiederherstellung in einer Wiederherstellungsspeichergruppe wird nur von Exchange Server 2007 unterstützt. v Die Zurückschreibung in eine Wiederherstellungsdatenbank wird nur von Exchange Server 2010 unterstützt. v VSS-Operationen werden nicht automatisch wiederholt. v Obwohl eine Speichergruppe denselben Namen wie eine andere Speichergruppe haben darf, wenn sich beide hinsichtlich der Groß-/Kleinschreibung unterscheiden, wird von Tivoli Storage FlashCopy Manager in Bezug auf die Groß-/ Kleinschreibung nicht unterschieden, sodass nicht erkannt wird, wenn zwei verschiedene Speichergruppen denselben Namen haben. Dies liegt daran, dass das Windows-Betriebssystem die Groß-/Kleinschreibung nicht erkennt. Wenn Sie zum Sichern, Abfragen, Zurückschreiben oder Löschen einer solchen Speichergruppe Tivoli Storage FlashCopy Manager verwenden, können Fehler bei VSSOperationen auftreten. Stellen Sie daher sicher, dass die Speichergruppe einen eindeutigen Namen hat. Planungsvoraussetzungen für die VSS-Sicherung von Exchange-Daten Für eine optimale Leistung Ihrer Sicherungsoperationen sollten Sie eine VSS-Sicherungsstrategie planen. Auf diese Weise können Sie auch potenzielle Probleme vermeiden. Beachten Sie bei der Planung von VSS-Sicherungen die folgenden Voraussetzungen. v Sie sollten über einen klar strukturierten und getesteten Wiederherstellungsplan verfügen, der Ihnen hilft, Ihre Serviceziele zu erreichen. v Lesen Sie die Best-Practices-Empfehlungen von Microsoft für Ihre Version von Exchange Server. Für Exchange Server 2007 empfiehlt Microsoft beispielsweise eine Datenbank pro Speichergruppe. v Erwägen Sie in Übereinstimmung mit den Empfehlungen von Microsoft die Verwendung von LCR- und CCR-Replikaten unter Exchange Server 2007. v Erwägen Sie in Übereinstimmung mit den Empfehlungen von Microsoft die Verwendung von DAG-Datenbankkopien in Exchange Server 2010. v Verwenden Sie für Protokoll- und Systemdateien die LUN einer Platte. v Verwenden Sie für die Datenbankdateien die LUN einer Platte. v Verwenden Sie Basisplatten. v Berücksichtigen Sie beim Erstellen Ihrer Strategie die jeweiligen Implementierungs- und Konfigurationsoptionen des VSS-Providers. Wenn Ihr VSS-HardwareProvider für eine Momentaufnahme beispielsweise eine vollständige Kopie erstellt und keinen COW-Mechanismus verwendet (Copy-On-Write, Erstellen einer Kopie beim Schreiben), müssen Sie berücksichtigen, dass bei der Erstellung einer 20 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v v v v vollständigen Kopie mehr Plattenspeicher erforderlich ist. Gleichzeitig ist diese Art der Momentaufnahmeerstellung weniger riskant, weil bei der Zurückschreibung der Daten nicht auf den ursprünglichen Datenträger zurückgegriffen werden muss. COW-Implementierungen erfordern weit weniger Plattenspeicher, sind jedoch bei der Zurückschreibung vollkommen auf den ursprünglichen Datenträger angewiesen. Da diese Implementierungen hundertprozentig vom VSSProvider und nicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert werden, müssen Sie die Dokumentation zu Ihrem VSS-Provider lesen, damit Sie Ihre VSS-Implementierung vollständig verstehen. Falls Sie parallele VSS-Sicherungen ausführen müssen, achten Sie darauf, die Sicherungen mindestens um zehn Minuten versetzt zu starten. Dies gewährleistet, dass sich die Momentaufnahmeoperationen nicht überschneiden. Wenn Sie die Momentaufnahmen nicht versetzt starten, kann dies zu Fehlern führen. Bei aktivierter Umlaufprotokollierung für eine Speichergruppe oder Datenbank ist die Teilsicherung oder die Differenzsicherung nicht zulässig. Dies ist eine Einschränkung von Microsoft. Ordnen Sie einer LUN nicht mehrere Datenträger zu. Microsoft empfiehlt eine 1:1:1-Konfiguration für Datenträger/Partition/LUN. Legen Sie nicht die Option ASNODENAME in der Datei dsm.opt fest, wenn Sie FlashCopy Manager for Exchange Server verwenden. Falls ASNODENAME angegeben ist, kann dies ein Fehlschlagen der VSS-Sicherungen und VSS-Zurückschreibungen zur Folge haben. Voraussetzungen für die Planung von inkrementellen Exchange-Sicherungen und Exchange-Differenzsicherungen Bei einer Differenzsicherung werden die Änderungen am Transaktionsprotokoll gesichert, die sich seit der letzten vollständigen Sicherung ergeben haben. Wenn eine Differenzsicherung zurückgeschrieben wird, muss zunächst die vollständige Sicherung zurückgeschrieben und dann die Differenzsicherung angewendet werden. Bei einer inkrementellen Sicherung werden die Änderungen am Transaktionsprotokoll gesichert, die sich seit der letzten inkrementellen oder vollständigen Sicherung ergeben haben. Wenn eine inkrementelle Sicherung zurückgeschrieben wird, muss zunächst die vollständige Sicherung zurückgeschrieben werden und dann müssen alle nachfolgenden inkrementellen Sicherungen angewendet werden. Wenn Sie die GUI von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwenden, um Exchange-Differenzsicherungen oder inkrementelle Exchange-Sicherungen zurückzuschreiben, werden automatisch alle für die Operation erforderlichen Sicherungen (Differenzsicherungen, inkrementelle Sicherungen oder vollständige Sicherungen) ausgewählt. Wird für die Zurückschreibung dieser Sicherungen die Befehlszeile von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet, muss jede Sicherung angegeben werden. Eine Differenzsicherung oder inkrementelle Sicherung ist erst möglich, nachdem eine vollständige Sicherung erstellt wurde. Berücksichtigen Sie bei der Implementierung von Differenzsicherungen und inkrementellen Sicherungen Ihre Hardwarekonfiguration. Der Speicherbedarf für Differenzsicherungen und Teilsicherungen ist in der Regel niedriger als der Speicherbedarf für Gesamtsicherungen. Die Speichersysteme XIV und DS8000 benötigen pro Momentaufnahme jedoch einen unterschiedlich großen Speicherbereich, sodass je nach verwendetem System eine andere Sicherungsstrategie erforderlich sein kann. Denken Sie daran, dass Differenzsicherungen nicht mit Teilsicherungen vermischt werden können. Unterstützt werden beispielsweise die beiden folgenden Serien von Sicherungsoperationen: v Vollständige Sicherung plus Differenzsicherung plus Differenzsicherung Kapitel 2. Planung 21 v Vollständige Sicherung plus inkrementelle Sicherung plus inkrementelle Sicherung Die folgende Serie von Sicherungsoperationen wird nicht unterstützt, weil hier versucht wird, Differenzsicherungen und inkrementelle Sicherungen zu mischen: v Vollständige Sicherung plus Differenzsicherung plus inkrementelle Sicherung VSS-Differenzsicherungen und VSS-Teilsicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern bei SAN Volume Controller und Storwize V7000 werden während einer VSS-Sofortzurückschreibung der VSS-Gesamtsicherung automatisch gelöscht. Erstellen Sie daher keine VSS-Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern unter SAN Volume Controller oder Storwize V7000. Weitere Informationen enthält der Abschnitt „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12. Sicherungsstrategien Welche Sicherungsstrategie Sie auswählen werden, hängt davon ab, wie Ihre Anforderungen an das Fenster für die Durchführung von Sicherungen und hinsichtlich akzeptabler Zurückschreibungszeiten aussehen. Es ist wichtig, dass Sie alle Aspekte einer Exchange Server-Notfallwiederherstellung und die Sicherungshinweise von Microsoft verstehen. Sie finden diese Informationen in Ihrer Exchange ServerDokumentation. Nachfolgend sind einige der häufig angewendeten Sicherungsstrategien aufgelistet: v Wenn Sie eine Strategie wählen, die Teilsicherungen oder Differenzsicherungen vorsieht, müssen Sie für die Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder die Datenbanken (Exchange Server 2010) von Exchange Server die Umlaufprotokollierung inaktivieren. v Mischen Sie nicht inkrementelle Sicherungen und Differenzsicherungen. v Um Ihren Exchange Server zu schützen und die Häufigkeit von Sicherungsoperationen möglichst zu reduzieren, ziehen Sie die Verwendung der LCR- oder CCR-Replikationstechnologie von Exchange Server 2007 oder die DAG-Datenbankreplikationstechnologie von Exchange Server 2010 in Erwägung. Einzelheiten zu diesen Technologien finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation. Stellen Sie bei Ausführung einer CCR-Zurückschreibung sicher, dass lokale CCR-Sicherungen (CCR = Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation) auf dem Knoten zurückgeschrieben werden, der die Sicherung ausgeführt hat. v Wenn Sie Exchange Server 2010 verwenden, ziehen Sie die Verwendung von DAG-Datenbankreplikationstechnologien in Erwägung. Einzelheiten zu dieser Technologie finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation. Exchange Server-Daten zurückschreiben Die Zurückschreibungsoperationen von Tivoli Storage FlashCopy Manager sind VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung. Mit diesen Operationen werden VSS-Sicherungen (Exchange-Datenbankdateien und -Protokolldateien), die sich im verwalteten Speicher von Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden, an ihrer ursprünglichen Position oder an einer alternativen Position zurückgeschrieben. 22 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch VSS-Schnellzurückschreibung Mit einer VSS-Schnellzurückschreibung werden VSS-Sicherungen zurückgeschrieben, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befinden. Mit einer VSS-Schnellzurückschreibung kann eine Anwendung relativ schnell wieder aktiviert werden. Nach der Zurückschreibung der Daten müssen die Transaktionsprotokolle noch wiedergegeben werden. Dadurch kann die Wiederherstellung der Anwendung länger dauern. Für die VSS-Schnellzurückschreibung gilt Folgendes: v Sie können vollständige Sicherungen, Kopiesicherungen, Differenzsicherungen und inkrementelle Sicherungen zurückschreiben. v Die Zurückschreibung erfolgt auf Datenbankebene. v VSS-Zurückschreibungen unterstützen die Zurückschreibung von Datenbanken aus einer von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten VSS-Momentaufnahme auf lokalen Spiegeldatenträgern. v Die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung von Exchange Server 2007 in einer alternativen Speichergruppe wird unterstützt. v Die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung von Exchange Server 2010 in einer alternativen Datenbank wird unterstützt. v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden. v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows Server 2003 nicht unterstützt. VSS-Sofortzurückschreibung Eine VSS-Sofortzurückschreibung wird durchgeführt, wenn eine Gruppe von Zieldatenträgern mit einer gültigen Momentaufnahme mit hardwaregestützten Kopiermechanismen auf Datenträgerebene auf die ursprünglichen Quellendatenträger zurückkopiert wird. Die Anwendung kann ihren normalen Betrieb fortsetzen, sobald der hardwaregestützte Kopiervorgang auf Datenträgerebene gestartet wurde und die Protokollwiedergabe abgeschlossen ist. Der Schlüsselfaktor bei einer VSS-Sofortzurückschreibung ist die Geschwindigkeit, mit der die Anwendung mit den auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeicherten Daten ihre Betriebsbereitschaft erreicht. Auch wenn die Daten relativ schnell zurückgeschrieben worden sind, müssen anschließend noch die Transaktionsprotokolle wiedergegeben werden. Dadurch kann sich die Wiederherstellungszeit für die Anwendung verlängern. Die VSS-Sofortzurückschreibung wird als VSS-Zurückschreibungsmethode für VSSSicherungen des Typs LOCAL der an ein SAN angeschlossenen Datenträger von IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 unter Verwendung eines VSS-Hardware-Providers eingesetzt. Die unterstützten Versionen für die Hardwarespeichersysteme und alle Voraussetzungen sind in der Dokumentation des entsprechenden VSS-Hardware-Providers angegeben. Eine VSS-Sofortzurückschreibung von Differenzsicherungen und inkrementellen Sicherungen wird nicht unterstützt. Die VSS-Sofortzurückschreibung ist nur dann möglich, wenn sich alle Daten (aus der für die Zurückschreibung angegebenen Speichergruppe oder Datenbank) auf Speichersystemen befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden. Die VSS-Sofortzurückschreibung kann auch inaktiviert werden, damit Tivoli Storage FlashCopy Manager stattdessen die VSS-Schnellzurückschreibung verwendet. Wenn eine VSS-Sofortzurückschreibung für ältere SAN Volume ControllerKapitel 2. Planung 23 Versionen als Version 5.1 oder für Speichersysteme DS8000 ausgeführt wird, müssen Sie Folgendes berücksichtigen: Bei einer FlashCopy-Kopieroperation müssen Sie sicherstellen, dass alle vorherigen Erstellungen von Hintergrundkopien (bei denen die zurückzuschreibenden Datenträger einbezogen waren) vollständig abgeschlossen sind, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird. Dies gilt jedoch nicht für das Speichersystem XIV oder für SAN Volume Controller oder Storwize V7000 bei Verwendung der platzsparenden FlashCopy-Operation. Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen, wenn mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 vorhanden sind. In dieser Situation greift die VSS-Sofortzurückschreibung jedoch auf Momentaufnahmedatenträger zu, die abhängige FlashCopy-Beziehungen enthalten. Die Momentaufnahmedatenträger, die die Abhängigkeit erstellen, sind typischerweise Sicherungen, die nach der Momentaufnahme erstellt werden, die zurückgeschrieben wird. Diese Momentaufnahmedatenträger werden entfernt, damit die VSS-Sofortzurückschreibung erfolgreich ausgeführt werden kann. Demzufolge werden die Sicherungen, die die gelöschten Momentaufnahmen enthielten, aus dem Speicher gelöscht. Diese zerstörerische Zurückschreibungsoperation findet nur statt, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Umgebung ausgeführt werden, in der Tivoli Storage FlashCopy Manager mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 verwaltet. Bei der Ausführung einer VSS-Sofortzurückschreibung unter Exchange Server 2007 müssen Sie alle Datenbanken in der angegebenen Speichergruppe zurückschreiben. Falls Sie nur eine einzige Datenbank aus einer VSS-Sicherung zurückschreiben müssen, die sich auf lokalen VSS-Spiegeldatenträgern auf DS-, SAN Volume Controller-, Storwize V7000- oder XIV-Platten befindet, setzen Sie in der MMC-GUI die Option Sofortzurückschreibung auf der Registerkarte Wiederherstellen des Fensters Zurückschreibungsoptionen auf False oder geben Sie /instantrestore=no in der Befehlszeilenschnittstelle an. Falls die Funktion für VSS-Sofortzurückschreibung für einzelne Datenbanken erforderlich ist, stellen Sie diese Datenbanken in eine eigene Speichergruppe. Die VSS-Sofortzurückschreibung wird in folgenden VSS-Zurückschreibungsszenarien automatisch inaktiviert: v VSS-Zurückschreibung in der Wiederherstellungsspeichergruppe unter Exchange Server 2007 v VSS-Zurückschreibung in der Wiederherstellungsdatenbank unter Exchange Server 2010 v VSS-Zurückschreibung in einer ausgelagerten oder alternativen Speichergruppe unter Exchange Server 2007 v VSS-Zurückschreibung einer LCR-Replikatsicherung (unter Exchange Server 2007), wenn aus dem passiven Knoten der aktive Knoten wird. v Der „Befehl restorefiles” auf Seite 160 wird ausgegeben. Obwohl es sich bei der VSS-Sofortzurückschreibung um die Standardzurückschreibungsmethode handelt, wenn sich alle für eine Zurückschreibung angegebenen Exchange-Daten auf Speichersystemen befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden, kann ein Ausweichen auf die VSSSchnellzurückschreibung stattfinden, wenn ein Fehler rechtzeitig genug im Prozess der VSS-Sofortzurückschreibung festgestellt wird, um das Ausweichen auszulösen. In einer solchen Situation wird ein Fehler in der Datei dsmerror.log protokolliert. Ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung ist jedoch nicht in jedem Fall möglich. Tritt beispielsweise ein Fehler in einer späteren Phase des Zurückschrei- 24 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch bungsprozesses auf (z. B. eine anstehende Erstellung einer Hintergrundkopie im Speichersystem, ein fehlgeschlagener Start der FlashCopy-Operation auf dem Momentaufnahmenprovidersystem oder ein anderer Hardwarefehler), schlägt die Verarbeitung der VSS-Sofortzurückschreibung ohne ein Ausweichen auf die VSSSchnellzurückschreibung fehl. VSS-Sofortzurückschreibung vorbereiten: Wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung vorbereiten, müssen Sie Aspekte der VSS-Sofortzurückschreibung wie die Zurückschreibungsebene und die erforderliche Position von Sicherungen berücksichtigen. Beachten Sie die folgenden Punkte, wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung planen: v Es können vollständige Sicherungen und Kopiesicherungen zurückgeschrieben werden. v VSS-Zurückschreibungen unterstützen die Zurückschreibung von einer oder mehreren Speichergruppen bzw. Datenbanken aus einer von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten VSS-Momentaufnahme auf lokalen Spiegeldatenträgern. v Vor Beginn einer VSS-Sofortzurückschreibungsoperation müssen Sie alle Anwendungen oder Fenster schließen, für die möglicherweise offene Dateien oder Handles auf den Datenträgern vorhanden sind, die zurückgeschrieben werden. v Die Zurückschreibungsunterteilung erfolgt auf der Speichergruppen- und Datenbankebene. v VSS erfordert, dass Daten immer in den Laufwerken und Pfaden zurückgeschrieben werden, in denen sie sich während der ursprünglichen Sicherung befunden haben. v VSS erfordert einen IBM XIV Provider for Microsoft Windows Volume Shadow Copy Service oder Unterstützung von IBM System Storage für den MicrosoftVolumeschattenkopie-Dienst. v Sicherungen müssen sich auf dem Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 befinden, auf dem sie zurückgeschrieben werden. v In einer CCR-Umgebung muss die Speichergruppenkopie ausgesetzt werden, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung durchgeführt wird. Setzen Sie die Kopie der Speichergruppe fort, nachdem die VSS-Sofortzurückschreibung abgeschlossen ist. v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden. v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows Server 2003 und höher nicht unterstützt. VSS-Sicherungen in andere Positionen zurückschreiben Sie können eine Exchange Server 2007-Speichergruppe, ein CCR-Replikat oder ein LCR-Replikat (das mit VSS gesichert wurde) in die Wiederherstellungsspeichergruppe oder in eine andere (oder verlagerte) Speichergruppe zurückschreiben. Eine Exchange Server 2010-Datenbanksicherung oder eine aktive oder passive DAGDatenbankkopiesicherung kann in eine Wiederherstellungsdatenbank oder in eine andere (oder verlagerte) Datenbank zurückgeschrieben werden. Diese Zurückschreibungsfunktionalität wird als Szenario "Zurückschreiben in" bezeichnet und erfordert Folgendes: Kapitel 2. Planung 25 v Wenn Sie eine VSS-Zurückschreibung einer verlagerten Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder einer verlagerten Datenbank (Exchange Server 2010) ausführen, müssen Sie die Funktion Zurückschreiben in verwenden und denselben Namen für die Speichergruppe oder Datenbank angeben wie für die Speichergruppe bzw. Datenbank, die Sie zurückschreiben. Die Zurückschreibung schlägt fehl, wenn Sie nicht denselben Namen angeben. v Bei der Ausführung jedes Typs der Funktion "Zurückschreiben in" wird die VSSSofortzurückschreibung automatisch inaktiviert. Schutz für Microsoft SQL Server-Daten planen Tivoli Storage FlashCopy Manager erleichtert die Sicherung und Wiederherstellung von SQL-Daten und unterstützt Sie so beim Schutz und bei der Verwaltung von SQL Server-Umgebungen. Es stehen Tasks für die Sicherung und Zurückschreibung der Daten von Microsoft SQL Server bereit. Hinweise zum Software- oder Hardware-Provider Ein Software- oder Hardware-Provider fungiert während der VSS-Verarbeitung auf der Software- oder Hardwareebene als Schnittstelle. Bei der Ausführung von VSS-Operationen sollten Sie die folgenden Informationen berücksichtigen, wenn Sie VSS-Operationen für SQL-Daten planen: v Konfigurieren Sie bei Verwendung eines Hardwareproviders die Platten, die SQL-Daten enthalten, als Basis. v Stellen Sie Datenbankdateien für jede Datenbank oder Datenbankgruppe, die als eine Einheit gesichert und zurückgeschrieben werden soll, auf einen eigenen, dedizierten logischen Datenträger. v Stellen Sie Protokolle für jede Datenbank auf einen eigenen logischen Datenträger. v Daten, die keine SQL-Daten sind, sollten Sie nicht auf Speicherdatenträger stellen, die SQL zugeordnet sind. v Wenn Sie Hardware-Provider oder Softwaremomentaufnahmeprovider verwenden, sollten Sie die LUNs von Datenbanken nicht gleichzeitig für andere Datenbanken oder Anwendungen nutzen. v Lesen Sie unbedingt die genauen Installations- und Konfigurationsanweisungen in der Dokumentation, die Sie von Ihrem VSS-Provider erhalten haben, und befolgen Sie diese. v Die VSS-Sofortzurückschreibung wird von den Speichersubsystemen IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, dem Speichersystem XIV und IBM Storwize V7000 unterstützt. v Falls Sie ein Speichersystem XIV verwenden, müssen Sie IBM XIV Provider for Microsoft Windows Volume Shadow Copy Service (xProv) 2.3.0 installieren und konfigurieren. Einschränkung: Wenn Sie auf den Speichersystemen DS8000, SAN Volume Controller und Storwize V7000 die Option für die inkrementelle FlashCopy Ihres VSSProviders aktiviert haben, verwendet der Provider für jede angeforderte VSSMomentaufnahme einer gegebenen Quellengruppe immer wieder dieselbe Zielgruppe. Dies geschieht unabhängig von der Anzahl der angegebenen Sicherungsversionen oder der definierten Zieldatenträger im freien VSS-Pool (VSS_FREE volgroup). Wenn Sie jedoch eine inkrementelle Aktualisierung derselben Zieldatenträger durchführen möchten, müssen Sie die Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager auf ein Versionslimit von 1 setzen, damit Tivoli Storage FlashCopy 26 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Manager nicht die vorherige Momentaufnahme vor dem Erstellen der neuen Sicherung löscht. In dieser Konfiguration zeigt Tivoli Storage FlashCopy Manager fälschlicherweise an, dass zwei Sicherungsversionen vorhanden sind, obwohl tatsächlich nur eine Version (die letzte) existiert. Wenn das Versionslimit in Tivoli Storage FlashCopy Manager allerdings auf 1 gesetzt ist, zieht jede Momentaufnahmesicherung eine vollständige Hintergrundkopie der Quellendatenträger nach sich. Damit die inkrementelle FlashCopy bei DS8000 verwendet werden kann, sind zusätzlich die folgenden beiden Anwendungen erforderlich: v Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren Version 6.3 oder höher v IBM System Storage Support for Microsoft Virtual Disk and Volume Shadow Copy Services Version 4.1 oder höher SQL Server-Daten sichern Tivoli Storage FlashCopy Manager sichert Daten von SQL Server 2005, SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2 mit der VSS-Technologie (VolumeschattenkopieDienst) von Microsoft. VSS-Sicherung Bei einer VSS-Sicherung von SQL-Daten wird die Technologie des Microsoft-Volumeschattenkopie-Dienstes verwendet, um eine Onlinemomentaufnahme (konsistente Kopie mit Zeitangabe) der Daten zu erstellen. Am Speicherbestimmungsort einer VSS-Sicherung muss ein für die Momentaufnahme ausreichender Speicherbereich verfügbar sein. Wie groß der erforderliche Speicherbereich sein muss, hängt vom verwendeten VSS-Provider ab. Bei einer VSS-Sicherung kann in einem Schritt eine Momentaufnahme eines großen Datenvolumens erstellt werden. Während einer VSS-Sicherung muss SQL Server nicht für längere Zeit im Sicherungsmodus arbeiten, denn die für eine Momentaufnahme erforderliche Zeit bemisst sich in Sekunden und nicht in Stunden. VSS-Sicherungen werden auf VSS-Spiegeldatenträgern gespeichert, auf die das SQL-System direkt zugreifen kann. Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (gemäß Tivoli Storage FlashCopy Manager) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Wenn die maximale Aufbewahrungsdauer für Sicherungen (gemäß Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Details zum Definieren und Verwalten einer Richtlinie enthält der Abschnitt „Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten” auf Seite 73. Voraussetzung: Der Spiegelkopiedatenträger, der als Speicherziel einer Momentaufnahme verwendet wird, muss über einen ausreichenden Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügen. Wie groß der erforderliche Speicherbereich sein muss, hängt vom verwendeten VSS-Provider ab. Kapitel 2. Planung 27 Verfall von VSS-Sicherungen im Verlauf von VSS-Sicherungsoperationen Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (gemäß Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Wenn die maximale Aufbewahrungsdauer für Sicherungen (gemäß Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Details zum Definieren und Verwalten einer Richtlinie enthält der Abschnitt „Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten” auf Seite 73. Kenndaten für die VSS-Sicherung von SQL-Daten Für VSS-Sicherungen von SQL-Daten gelten die folgenden Kenndaten: v Es werden vollständige Sicherungen unterstützt. Protokollsicherungen sowie Differenz-, Datei- und Gruppensicherungen werden nicht unterstützt. v Die Sicherung erfolgt nur auf Datenbankebene. v Sicherungen werden mithilfe der Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert. v Sicherungen werden auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert. Der Spiegelkopiedatenträger, der als Speicherziel einer Momentaufnahme verwendet wird, muss über einen ausreichenden Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügen. v VSS-Operationen werden nicht automatisch wiederholt. v Eine Datenbank darf denselben Namen wie eine andere Datenbank haben, solange sich beide Namen hinsichtlich der Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. Tivoli Storage FlashCopy Manager unterscheidet jedoch nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung, sodass zwei verschiedene Datenbanken, die denselben Namen haben, nicht erkannt werden. Dies liegt daran, dass das Windows-Betriebssystem die Groß-/Kleinschreibung nicht erkennt. Wenn Sie zum Sichern, Abfragen, Zurückschreiben oder Löschen einer solchen Datenbank Tivoli Storage FlashCopy Manager verwenden, können Fehler bei VSS-Operationen auftreten. Stellen Sie daher sicher, dass die Datenbank einen eindeutigen Namen hat. Planungsvoraussetzungen für die VSS-Sicherung von SQL-Daten Für eine optimale Leistung Ihrer Sicherungsoperationen sollten Sie eine VSS-Sicherungsstrategie planen. Auf diese Weise können Sie auch potenzielle Probleme vermeiden. Beachten Sie bei der Planung von VSS-Sicherungen die folgenden Voraussetzungen. v Sie sollten über einen klar strukturierten und getesteten Wiederherstellungsplan verfügen, der Ihnen hilft, Ihre Serviceziele zu erreichen. v Verwenden Sie für jede Datenbank oder Datenbankgruppe, die als eine Einheit gesichert und zurückgeschrieben werden soll, jeweils die eindeutige LUN einer Platte. v Verwenden Sie Basisplatten. 28 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Berücksichtigen Sie beim Erstellen Ihrer Strategie die jeweiligen Implementierungs- und Konfigurationsoptionen des VSS-Providers. Wenn Ihr VSS-HardwareProvider für eine Momentaufnahme beispielsweise eine vollständige Kopie erstellt und keinen COW-Mechanismus verwendet (Copy-On-Write, Erstellen einer Kopie beim Schreiben), müssen Sie berücksichtigen, dass bei der Erstellung einer vollständigen Kopie mehr Plattenspeicher erforderlich ist. Gleichzeitig ist diese Art der Momentaufnahmeerstellung weniger riskant, weil bei der Zurückschreibung der Daten nicht auf den ursprünglichen Datenträger zurückgegriffen werden muss. COW-Implementierungen erfordern weit weniger Plattenspeicher, sind jedoch bei der Zurückschreibung vollkommen auf den ursprünglichen Datenträger angewiesen. Da diese Implementierungen hundertprozentig vom VSSProvider und nicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert werden, müssen Sie die Dokumentation zu Ihrem VSS-Provider lesen, damit Sie Ihre VSS-Implementierung vollständig verstehen. v Versuchen Sie nicht, parallele VSS-Sicherungen zu erstellen. Diese werden von VSS nicht unterstützt und können zu Problemen führen. v Ordnen Sie einer LUN nicht mehrere Datenträger zu. Microsoft empfiehlt eine 1:1:1-Konfiguration für Datenträger/Partition/LUN. v Legen Sie nicht die Option ASNODENAME in der Datei dsm.opt fest, wenn Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwenden. Falls ASNODENAME angegeben ist, kann dies ein Fehlschlagen der VSS-Sicherungen und VSS-Zurückschreibungen zur Folge haben. Sicherungsstrategien: Welche der verfügbaren Sicherungsstrategien Sie auswählen, hängt von Ihren Anforderungen an das Fenster für die Durchführung von Sicherungen und hinsichtlich akzeptabler Zurückschreibungszeiten ab. Informationen zu einigen häufig angewendeten Strategien (nach Sicherungstyp) sind in der Dokumentation zu Microsoft SQL Server beschrieben. Dort finden Sie Einzelheiten zur Strategie und Planung von SQL Server-Sicherungen. Nachfolgend sind einige allgemein angewendete Strategien beschrieben: Clustering Wenn Sie zur Unterstützung der Funktionsübernahme das Clustering von Microsoft Cluster Server oder Veritas Cluster Server verwenden, müssen Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL auf jedem Clusterknoten installieren und auf allen Knoten identisch konfigurieren. Für eine vollständige Funktionsübernahmeinstallation ist ein zusätzliches Setup erforderlich. Sie müssen den virtuellen Servernamen eines zum Cluster gehörenden SQL Server angeben und in Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL diesen Namen für den Zugriff auf den SQL Server verwenden. Mehrere SQL Server: Wenn mehrere SQL Server-Instanzen aktiv sind, werden die zusätzlichen Instanzen über ihren Namen identifiziert. In Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL müssen Sie diesen Namen verwenden, um auf den entsprechenden SQL Server zuzugreifen. Andere Strategien v Wenn Sie sehr viele vollständige Sicherungen erstellen, kann es sein, dass das Datenbankprotokoll voll ist. Wenn dies geschieht, schlagen nachfolgende Sicherungen fehl. Schneiden Sie das Protokoll für Ihre SQL-Datenbanken ggf. mit nativen SQL Server-Tools ab. Kapitel 2. Planung 29 v VSS-Sicherungen können nicht in einem alternativen SQL Server zurückgeschrieben werden. Dies ist eine Einschränkung von Microsoft SQL Server. v Die Datenbank tempdb kann nicht gesichert werden. Diese temporäre Datenbank wird bei jedem Start von SQL Server neu erstellt. v Denken Sie unabhängig davon, wie häufig Sie Datenbanksicherungen ausführen, vor jeder Sicherung einer Datenbank unbedingt daran, dbcc checkdb und dbcc checkcatalog auszuführen, um die logische und physische Konsistenz der Datenbank zu prüfen. Weitere Informationen zur Durchführung der Konsistenzprüfung für SQL Server-Datenbanken finden Sie in der Dokumentation zu SQL Server. SQL Server-Daten zurückschreiben Die Zurückschreibungsoperationen von Tivoli Storage FlashCopy Manager sind VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung. Mit diesen Operationen werden VSS-Sicherungen (SQL-Datenbankdateien und -Protokolldateien), die sich im verwalteten Speicher von Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden, an ihrer ursprünglichen Position oder an einer alternativen Position zurückgeschrieben. VSS-Schnellzurückschreibung Mit einer VSS-Schnellzurückschreibung werden VSS-Sicherungen zurückgeschrieben, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befinden. Die Verarbeitung der VSS-Schnellzurückschreibung dauert im Allgemeinen nicht Stunden, sondern nur Minuten. Für VSS-Schnellzurückschreibungen gilt Folgendes: v SQL Server-VSS-Sicherungen können nur in derselben SQL Server-Instanz zurückgeschrieben werden. v Die Zurückschreibung erfolgt auf Datenbankebene. v Die Zurückschreibung von Datenbanken aus einer von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten VSS-Momentaufnahme wird unterstützt. v Mit der Option /relocatedir wird die Zurückschreibung von VSS-Sicherungen an einer alternativen Position unterstützt. v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden. v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows Server 2003 nicht unterstützt. VSS-Sofortzurückschreibung Eine VSS-Sofortzurückschreibung wird durchgeführt, wenn eine Gruppe von Zieldatenträgern mit einer gültigen Momentaufnahme mit hardwaregestützten Kopiermechanismen auf Datenträgerebene auf die ursprünglichen Quellendatenträger zurückkopiert wird. Die Anwendung kann ihren normalen Betrieb fortsetzen, sobald der hardwaregestützte Kopiervorgang auf Datenträgerebene gestartet wurde und die Protokollwiedergabe abgeschlossen ist. Für VSS-Sofortzurückschreibungen ist ein Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 erforderlich. Denken Sie daran, dass eine VSS-Sofortzurückschreibung nur möglich ist, wenn sich alle Daten (der zurückzuschreibenden Datenbank) auf Speichersubsystemen befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden. Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen auf einem Speichersubsystem SAN Volume Control- 30 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch ler, Storwize V7000 oder DS8000 durchführen, sollten Sie sich vergewissern, dass alle vorherigen Hintergrundkopien (an denen zurückzuschreibende Datenträger beteiligt sind) vor Beginn der VSS-Sofortzurückschreibung fertiggestellt sind. Dies ist für das Speichersystem XIV oder SAN Volume Controller und Storwize V7000 mit platzsparenden Zieldatenträgern nicht erforderlich. Die VSS-Sofortzurückschreibung ist die Standardzurückschreibungsmethode, wenn sich alle angegebenen SQL-Daten auf Speichersubsystemen befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden. Dennoch kann auf die VSSSchnellzurückschreibung ausgewichen werden, wenn ein Fehler im Prozess der VSS-Sofortzurückschreibung rechtzeitig genug festgestellt wird. In einer solchen Situation wird ein Fehler in der Datei dsmerror.log protokolliert. Ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung ist jedoch nicht in jedem Fall möglich. Tritt beispielsweise ein Fehler in einer späteren Phase des Zurückschreibungsprozesses auf (z. B. eine anstehende Erstellung einer Hintergrundkopie im Speichersubsystem, ein fehlgeschlagener Start der FlashCopy-Operation auf dem Momentaufnahmenprovidersystem oder ein anderer Hardwarefehler), schlägt die Verarbeitung der VSS-Sofortzurückschreibung ohne ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung fehl. SQL Server-VSS-Sicherungen können nur in derselben SQL Server-Instanz zurückgeschrieben werden. VSS-Sofortzurückschreibung vorbereiten: Wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung vorbereiten, müssen Sie Aspekte der VSS-Sofortzurückschreibung wie die Zurückschreibungsebene und die erforderliche Position von Sicherungen berücksichtigen. Beachten Sie die folgenden Punkte, wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung planen: v VSS-Zurückschreibungen unterstützen die Zurückschreibung von Datenbanken aus einer von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten VSS-Momentaufnahme auf lokalen Spiegeldatenträgern. v Schließen Sie vor Beginn einer VSS-Sofortzurückschreibungsoperation alle offenen Anwendungen oder Fenster. v Die Zurückschreibung erfolgt auf Datenbankebene. v VSS erfordert, dass Daten immer in den Laufwerken und Pfaden zurückgeschrieben werden, in denen sie sich während der ursprünglichen Sicherung befunden haben. v VSS erfordert einen IBM XIV Provider for Microsoft Windows Volume Shadow Copy Service oder Unterstützung von IBM System Storage für den MicrosoftVolumeschattenkopie-Dienst. v Sicherungen müssen sich auf dem Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 befinden, auf dem sie zurückgeschrieben werden. v Der Microsoft Hotfix KB 919117 ist erforderlich, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Windows Server 2003-Clusterumgebung ausgeführt werden. v Der Microsoft Hotfix KB 952790 ist erforderlich, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Windows Server 2008 Umgebung ohne Cluster ausgeführt werden. v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden. Kapitel 2. Planung 31 v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows Server 2003 nicht unterstützt. Schutz für Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen planen Tivoli Storage FlashCopy Manager erleichtert die Sicherung, Zurückschreibung und Wiederherstellung von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen und unterstützt Sie so beim Schutz und bei der Verwaltung von Umgebungen. Es stehen Tasks für die Sicherung und Zurückschreibung von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen bereit. Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen Bestimmte Tivoli Storage FlashCopy Manager-Funktionen variieren abhängig von den in Ihrer Umgebung installierten kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen. Frühere Versionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützten lediglich VSS-Sicherungen von Microsoft Exchange Server- und Microsoft SQL Server-Daten. Damit Daten, die in Windows-Dateisystemen gespeichert sind, zusätzlich geschützt und verwaltet werden können, ist ab Tivoli Storage FlashCopy Manager 3.1 eine Unterstützung für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme verfügbar. Diese Unterstützung stellt die Funktionalität der VSS-Sicherung für Daten in Windows-Dateisystemen bereit. Hierdurch haben Sie die Möglichkeit, persistente Momentaufnahmen der Datenträger in Ihrem System zu verwalten. Diese VSS-Sicherungen werden als Sicherungsversionen durch die Verwaltungsrichtlinien von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet. VSS-Sicherungen bleiben für VSS-Sofortzurückschreibungs- oder VSS-Schnellzurückschreibungsoperationen verfügbar. Wenn Tivoli Storage Manager in der Umgebung verfügbar ist, können Sie mit dem Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren optional eine Sicherung im Tivoli Storage Manager-Speicher erstellen. Um kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme für Momentaufnahmen auf Datenträgerebene vorzubereiten, können Sie das Vorverarbeitungsscript (PRESNAPSHOTCMD) und das Nachverarbeitungsscript (POSTSNAPSHOTCMD) verwenden. Nutzen Sie diese Scripts, um die Anwendung vor und nach der Momentaufnahmenerstellung vorzubereiten und fortzusetzen. Falls diese Scripts angegeben sind, werden sie bei der Ausführung einer Sicherungsoperation ausgeführt. Beispielsweise könnten Sie mit dem Script PRESNAPSHOTCMD eine Anwendung in den Wartemodus versetzen und mit dem Script POSTSNAPSHOTCMD fortsetzen. Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager werden Beispielscripts für Lotus Domino ausgeliefert. Sie heißen 'domstop.smp' (PRESNAPSHOTCMD) und 'domstart.smp' (POSTSNAPSHOTCMD). Diese Beispielscripts werden ohne Wartung (auf 'as-is'Basis) bereitgestellt und müssen durch entsprechende Änderungen an Ihre Umgebung angepasst werden. 32 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern Tivoli Storage FlashCopy Manager sichert Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen mit der VSS-Technologie (Volume Shadow Copy Service - Volumeschattenkopie-Dienst) von Microsoft. VSS-Sicherung Bei einer VSS-Sicherung von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen wird die Technologie des Microsoft-Volumeschattenkopie-Dienstes verwendet, um eine Onlinemomentaufnahme (konsistente Kopie mit Zeitangabe) der Daten zu erstellen. Am Speicherbestimmungsort einer VSS-Sicherung muss für die Momentaufnahme ausreichend Speicherbereich verfügbar sein. Bei einer VSS-Sicherung kann in einem Schritt eine Momentaufnahme eines großen Datenvolumens erstellt werden. Während einer VSS-Sicherung müssen die kundenspezifischen Anwendungen und Dateisysteme nicht für längere Zeit im Sicherungsmodus arbeiten, denn die für eine Momentaufnahme erforderliche Zeit bemisst sich in Sekunden und nicht in Stunden. Voraussetzung: Der Spiegelkopiedatenträger, der als Speicherziel einer Momentaufnahme verwendet wird, muss über einen ausreichenden Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügen. Wie groß der erforderliche Speicherbereich sein muss, hängt vom verwendeten VSS-Provider ab. Verfall von VSS-Sicherungen im Verlauf von VSS-Sicherungsoperationen Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (gemäß Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Wenn die maximale Aufbewahrungsdauer für Sicherungen (gemäß Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Details zum Definieren und Verwalten einer Richtlinie enthält der Abschnitt „Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten” auf Seite 73. Kenndaten für die VSS-Sicherung von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen Für VSS-Sicherungen für Daten Daten kundenspezifischer Anwendungen gelten die folgenden Kenndaten: v Es werden nur Gesamtsicherungen unterstützt. v Sicherungen werden mithilfe der Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert. v Die Sicherung erfolgt auf Dateisystemebene (Datenträgerebene). Sowohl Laufwerke als auch Mountpunkte werden unterstützt. v Sicherungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) oder VCS-Umgebung (Veritas Cluster Server) erstellt werden. v VSS-Operationen werden nicht automatisch wiederholt. Kapitel 2. Planung 33 Planungsvoraussetzungen für die VSS-Sicherung von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen Für eine optimale Leistung Ihrer Sicherungsoperationen sollten Sie eine VSS-Sicherungsstrategie planen. Auf diese Weise können Sie auch potenzielle Probleme vermeiden. Beachten Sie bei der Planung von VSS-Sicherungen die folgenden Voraussetzungen. v Sie sollten über einen klar strukturierten und getesteten Wiederherstellungsplan verfügen, der Ihnen hilft, Ihre Service-Level-Ziele zu erreichen. v VSS-Sicherungen von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen werden nur unter Windows-Serverbetriebssystemen unterstützt. Unter Windows 7 oder Windows Vista werden diese Sicherungen nicht unterstützt. VSS-Sicherungen von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sind nur für NTFS-Datenträger (NTFS = New Technology File System) verfügbar. v Berücksichtigen Sie beim Erstellen Ihrer Strategie die jeweiligen Implementierungs- und Konfigurationsoptionen des VSS-Providers. Wenn Ihr VSS-HardwareProvider für eine Momentaufnahme beispielsweise eine vollständige Kopie erstellt und keinen COW-Mechanismus verwendet (Copy-On-Write, Erstellen einer Kopie beim Schreiben), müssen Sie berücksichtigen, dass bei der Erstellung einer vollständigen Kopie mehr Plattenspeicher erforderlich ist. Gleichzeitig ist diese Art der Momentaufnahmeerstellung weniger riskant, weil bei der Zurückschreibung der Daten nicht auf den ursprünglichen Datenträger zurückgegriffen werden muss. COW-Implementierungen erfordern weit weniger Plattenspeicher, sind jedoch bei der Zurückschreibung vollkommen auf den ursprünglichen Datenträger angewiesen. Da diese Implementierungen hundertprozentig vom VSSProvider und nicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert werden, müssen Sie die Dokumentation zu Ihrem VSS-Provider lesen, damit Sie Ihre VSS-Implementierung vollständig verstehen. v Falls Sie parallele VSS-Sicherungen ausführen müssen, achten Sie darauf, die Sicherungen mindestens um zehn Minuten versetzt zu starten. Dies gewährleistet, dass sich die Momentaufnahmeoperationen nicht überschneiden. Wenn Sie die Momentaufnahmen nicht versetzt starten, kann dies zu Fehlern führen. v Legen Sie nicht die Option ASNODENAME in der Datei dsm.opt fest, wenn Sie VSSSicherungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen oder Dateisysteme ausführen. Falls ASNODENAME angegeben ist, kann dies ein Fehlschlagen der VSS-Sicherungen und VSS-Zurückschreibungen zur Folge haben. Sicherungsszenarios für kundenspezifische Anwendung und Dateisystem Sicherungsszenarios sind von den jeweiligen Anforderungen in Bezug auf das Fenster zum Durchführen von Sicherungen und die Position von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen abhängig. VSS-Momentaufnahmesicherung erstellen Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die zum Sichern von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen auf lokalen Spiegeldatenträgern erforderlich sind: 1. Falls Sie eine Anwendung sichern, müssen Sie zunächst die kundenspezifischen Anwendungen und Dateisysteme stoppen (oder aussetzen). Diese Task können Sie automatisch ausführen, indem Sie den Parameter /presnapshotcmd im Be- 34 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch fehl fcmcli backup angeben. Alternativ können Sie zu diesem Zweck auch in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-GUI die Option PreSnapshotCmd im Fenster 'Schützen' verwenden. 2. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie den Befehl fcmcli backup angeben. In der Tivoli Storage FlashCopy Manager-GUI klicken Sie zu diesem Zweck im Fenster 'Aktionen' auf VSS-Gesamtmomentaufnahmesicherung in LOCAL. 3. Falls Sie eine Anwendung sichern, starten Sie die Anwendung erneut bzw. setzen Sie sie fort. Diese Task können Sie automatisch ausführen, indem Sie den Parameter /postsnapshotcmd im Befehl fcmcli backup angeben. Alternativ können Sie zu diesem Zweck auch in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-GUI die Option PostSnapshotCmd im Fenster 'Schützen' verwenden. Sicherung auf Dateiebene auf dem Tivoli Storage Manager-Server erstellen Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die zum Erstellen einer Sicherung auf Dateiebene erforderlich sind: 1. Erstellen Sie eine VSS-Momentaufnahmesicherung. 2. Hängen Sie die VSS-Momentaufnahmesicherung an. 3. Erstellen Sie eine Sicherung auf Dateiebene auf dem Tivoli Storage ManagerServer, indem Sie einen Befehl für den Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren absetzen. Verwenden Sie den Befehl 'incremental', 'selective' oder 'archive' mit der Option 'snapshotroot'. Die Option 'snapshotroot' bietet keine Möglichkeit zur Erstellung einer Datenträgermomentaufnahme, sondern ermöglicht lediglich die Verwaltung der Daten, die durch eine Datenträgermomentaufnahme erstellt wurden. 4. Hängen Sie die VSS-Momentaufnahmesicherung ab. Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückschreiben Die Zurückschreibungsoperationen von Tivoli Storage FlashCopy Manager sind VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung. Diese Operationen schreiben VSS-Sicherungen, die sich in dem von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten Speicher befinden, an ihrer ursprünglichen Position zurück. VSS-Schnellzurückschreibung Eine VSS-Schnellzurückschreibung schreibt VSS-Sicherungen von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurück, die sich auf einem lokalen Spiegeldatenträger befinden. Für VSS-Schnellzurückschreibungen gelten die folgenden Merkmale: v Die Zurückschreibung erfolgt auf Dateisystemebene. v Alle Dateien aus der VSS-Momentaufnahmesicherung werden an ihrer ursprünglichen Position zurückgeschrieben. Die VSS-Schnellzurückschreibungsoperation überschreibt alle Dateien an der ursprünglichen Quellenposition (die zum Zeitpunkt der Momentaufnahmeerstellung vorhanden waren) durch die in der Momentaufnahme gesicherten Version. Dies gilt auch dann, wenn die Dateien als schreibgeschützt gekennzeichnet sind. v VSS-Zurückschreibungen unterstützen das Zurückschreiben eines oder mehrerer Dateisysteme aus einer Sicherung, aus einer VSS-Momentaufnahme, die sich auf einem lokalen Spiegeldatenträger befindet, der durch Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet wird. Kapitel 2. Planung 35 v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden. v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows Server 2003 nicht unterstützt. VSS-Sofortzurückschreibung Eine VSS-Sofortzurückschreibung wird durchgeführt, wenn eine Gruppe von Zieldatenträgern mit einer gültigen Momentaufnahme mit hardwaregestützten Kopiermechanismen auf Datenträgerebene auf die ursprünglichen Quellendatenträger zurückkopiert wird. Die Anwendung kann ihren normalen Betrieb fortsetzen, sobald der hardwaregestützte Kopiervorgang auf Datenträgerebene gestartet wurde. Zur Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen wird ein IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 benötigt. Eine VSS-Sofortzurückschreibung ist nur dann möglich, wenn sich alle Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen auf Speichersubsystemen befinden, die durch die VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden. Bei der Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen mit Speichersubsystemen SAN Volume Controller, Storwize V7000 oder DS8000 müssen Sie darauf achten, dass alle vorherigen Hintergrundkopiervorgänge (die die zurückzuschreibenden Datenträger betreffen) vollständig abgeschlossen sind, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird. Diese Prüfung ist jedoch beim Speichersystem XIV, SAN Volume Controller oder Storwize V7000 mit platzsparenden Zieldatenträgern nicht erforderlich. Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen, wenn mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 vorhanden sind. In dieser Situation greift die VSS-Sofortzurückschreibung jedoch auf Momentaufnahmedatenträger zu, die abhängige FlashCopy-Beziehungen enthalten. Die Momentaufnahmedatenträger, die die Abhängigkeit erstellen, sind typischerweise Sicherungen, die nach der Momentaufnahme erstellt werden, die zurückgeschrieben wird. Diese Momentaufnahmedatenträger werden entfernt, damit die VSS-Sofortzurückschreibung erfolgreich ausgeführt werden kann. Demzufolge werden die Sicherungen, die die gelöschten Momentaufnahmen enthielten, aus dem Speicher gelöscht. Diese zerstörerische Zurückschreibungsoperation findet nur statt, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Umgebung ausgeführt werden, in der Tivoli Storage FlashCopy Manager mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 verwaltet. Obwohl es sich bei der VSS-Sofortzurückschreibung um die Standardzurückschreibungsmethode handelt, wenn sich alle für eine Zurückschreibung angegebenen Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen auf Speichersubsystemen befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden, kann ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung stattfinden, wenn ein Fehler rechtzeitig genug im Prozess der VSS-Sofortzurückschreibung festgestellt wird, um das Ausweichen auszulösen. In einer solchen Situation wird ein Fehler in der Datei dsmerror.log protokolliert. Ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung ist jedoch nicht in jedem Fall möglich. Tritt beispielsweise ein Fehler in einer späteren Phase des Zurückschreibungsprozesses auf (z. B. eine anstehende Erstellung einer Hintergrundkopie im Speichersubsystem, ein fehlgeschlagener Start der FlashCopy-Operation auf dem Momentaufnahmenprovidersystem oder ein anderer Hardwarefehler), schlägt die Verarbeitung der VSS-Sofortzurückschreibung ohne ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung fehl. 36 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Zurückschreibungsszenarios für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme Zurückschreibungsszenarios sind von den jeweiligen Anforderungen in Bezug auf das Fenster zum Durchführen von Zurückschreibungen und die Position der Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen abhängig. Gesamten Datenträger aus einer Momentaufnahmesicherung zurückschreiben Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die erforderlich sind, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen von einem lokalen Spiegeldatenträger zurückzuschreiben: 1. Stoppen Sie die kundenspezifische Anwendung bzw. setzen Sie sie aus. Beim Dateisystem müssen Sie alle offenen Handles für dieses Dateisystem schließen. 2. Nehmen Sie die Zurückschreibung aus einer VSS-Sicherung vor, indem Sie den Befehl fcmcli restore mit dem Parameter /instantrestore=yes (VSS-Sofortzurückschreibung) oder dem Parameter /instantrestore=no (VSS-Schnellzurückschreibung) angeben. Alternativ können Sie zu diesem Zweck auch in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-GUI die VSS-Sicherung im Fenster 'Wiederherstellen' auswählen und im Fenster 'Aktion' auf Zurückschreiben klicken (VSS-Schnellzurückschreibung). Für eine VSS-Sofortzurückschreibung wählen Sie die Option Sofortzurückschreibung im Fenster 'Zurückschreibungsoptionen' aus und klicken Sie dann auf Zurückschreiben. 3. Führen Sie alle Aktionen aus, die erforderlich sind, um einen korrekten Status der Dateien von den kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu erreichen. 4. Starten Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf erneut bzw. setzen Sie sie fort. Einzelne Dateien aus einer Momentaufnahmesicherung zurückschreiben Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die erforderlich sind, um einzelne Dateien aus einer VSS-Sicherung für Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen auf einem lokalen Spiegeldatenträger zurückzuschreiben: 1. Hängen Sie die VSS-Sicherung an. 2. Stoppen Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf bzw. setzen Sie sie aus. 3. Geben Sie den Windows-Befehl COPY oder XCOPY aus bzw. verwenden Sie ein Tool (z. B. Windows-Explorer), um die Dateien aus der VSS-Sicherung an die gewünschte Position zu kopieren. 4. Führen Sie erforderlichenfalls alle Aktionen aus, die benötigt werden, um einen korrekten Status der kundenspezifischen Anwendung zu erreichen. 5. Starten Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf erneut bzw. setzen Sie sie fort. 6. Hängen Sie die VSS-Sicherung ab. Kapitel 2. Planung 37 Einzelne Dateien aus dem Tivoli Storage Manager-Server zurückschreiben Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die für das Zurückschreiben einzelner Dateien aus einer VSS-Sicherung für Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen im Tivoli Storage Manager-Speicher erforderlich sind: 1. Stoppen Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf bzw. setzen Sie sie aus. 2. Schreiben Sie die entsprechenden Dateien auf dem Tivoli Storage Manager-Server zurück, indem Sie einen Befehl für den Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren absetzen. 3. Starten Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf erneut bzw. setzen Sie sie fort. 38 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren Die Assistenten von Tivoli Storage FlashCopy Manager führen Sie durch die Installation und Konfiguration von Tivoli Storage FlashCopy Manager. Nachdem Sie den Installationsassistenten und den Konfigurationsassistenten ausgeführt haben, ist Ihr Computer für die Erstellung von Momentaufnahmen bereit. Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt die folgenden Assistenten für Installationsund Konfigurationstasks bereit: Installationsassistent Mit diesem Assistenten können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager auf Ihrem Computer installieren. Assistent für Standalone-Konfiguration Mit diesem Assistenten können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zur Verwaltung von Momentaufnahmesicherungen auf einem eigenständigen Computer (Standalone-Computer) konfigurieren. Konfigurationsassistent für Tivoli Storage Manager Mit diesem Assistenten konfigurieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager in einer Umgebung mit Integration bei Tivoli Storage Manager. Diese Integration ermöglicht einen erweiterten Datenschutz und eine zentrale, richtlinienbasierte Verwaltung. Voraussetzungen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows prüfen Im Rahmen des Assistentenprüfprozesses prüfen die Installations- und Konfigurationsassistenten viele der Voraussetzungen automatisch. Einige Voraussetzungen können jedoch nicht automatisch geprüft werden. Der Hostbusadapter (HBA) oder die Multipath I/O-Software (MPIO-Software), die für Ihren VSS-Provider benötigt werden, sind Beispiele für Voraussetzungen, die nicht automatisch geprüft werden können. Stellen Sie daher sicher, dass das System die Mindestvoraussetzungen für Hardware, Software und Betriebssystem erfüllt, bevor Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren. In diesen Abschnitten sind die Mindestvoraussetzungen für Hardware und Software bei Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1.0 beschrieben, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gültig waren. Zusätzliche Details und funktionale Anforderungen sind in den technischen Hinweisen zu den Hardware- und Softwarevoraussetzungen verfügbar, die zu diesem Release gehören. Die Details über die Hardware- und Softwarevoraussetzungen für Tivoli Storage FlashCopy Manager können sich infolge von Wartungsaktualisierungen und von Erweiterungen der aktuellen Unterstützung für Betriebssysteme, Anwendungen und sonstige Software ändern. Angaben über die aktuellsten Anforderungen enthalten die technischen Hinweise zu Hardware- und Softwarevoraussetzungen für Ihre Produktversion. Wählen Sie nach dem Aufruf der Seite den Link zu den technischen Hinweisen für die Voraussetzungen für die jeweilige Release- oder Aktualisierungsstufe aus. Hardwaremindestvoraussetzungen Die folgenden Informationen beschreiben die Hardwaremindestvoraussetzungen für den Einsatz des Produkts 'Tivoli Storage FlashCopy Manager' unter Windows. 39 Die nachstehende Hardware wird für die x86-Plattform unterstützt: Kompatible, vom Betriebssystem und der Anwendung unterstützte Hardware Die nachstehende Hardware wird für die x64-Plattform unterstützt: Kompatible, vom Betriebssystem und der Anwendung unterstützte Hardware Mindestvoraussetzungen für Software- und Betriebssystem bei Microsoft Exchange-Umgebungen Die folgenden Betriebssysteme werden für die x64-Plattform unterstützt: v 64-Bit-Version von Windows Server 2003 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition v 64-Bit-Version von Windows Server 2003 R2 SP2 oder höhere ServicePack-Level: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition v 64-Bit-Version von Windows Server 2008 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition v 64-Bit-Version von Windows Server 2008 R2 SP2 oder höhere ServicePack-Level: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition Die folgenden weiteren Betriebsumgebungen werden unterstützt: v Microsoft Cluster Server (MSCS) / Windows Failover Clustering v Veritas Cluster Server-Umgebungen (VCS-Umgebungen) Die folgenden Anwendungsstufen werden unterstützt: v Microsoft Exchange Server 2007 SP3 oder höhere Service-Pack-Level: Standard Edition oder Enterprise Edition v Microsoft Exchange Server 2010 SP1 sowie Updaterollup 2 für Exchange Server 2010 (2425179) oder höherer Rollup oder höhere Service-PackLevel: Standard Edition oder Enterprise Edition Mindestvoraussetzungen für Software- und Betriebssystem bei Microsoft SQL-Umgebungen Die folgenden Betriebssysteme werden für die x86-Plattform unterstützt: v 32-Bit-Version von Windows Server 2003 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard Edition, Enterprise Edition oder Data Center Edition v 32-Bit-Version von Windows Server 2003 R2 SP2 oder höhere ServicePack-Level: Standard Edition, Enterprise Edition oder Data Center Edition v 32-Bit-Version von Windows Server 2008 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard Edition, Enterprise Edition oder Data Center Edition Die folgenden Betriebssysteme werden für die x64-Plattform unterstützt: v 64-Bit-Version von Windows Server 2003 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition v 64-Bit-Version von Windows Server 2003 R2 SP2 oder höhere ServicePack-Level: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition 40 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v 64-Bit-Version von Windows Server 2008 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition v 64-Bit-Version von Windows Server 2008 R2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition Die folgenden weiteren Betriebsumgebungen werden sowohl für x86- als auch x64-Plattformen unterstützt: v Microsoft Cluster Server (MSCS) / Windows Failover Clustering v Veritas Cluster Server-Umgebungen (VCS-Umgebungen) Die folgenden Anwendungsstufen werden sowohl für x86- als auch x64-Plattformen unterstützt. v Microsoft SQL Server 2005 SP3 oder höhere Service-Pack-Level: Standard x64 Edition oder Enterprise x64 Edition v Microsoft SQL Server 2008 SP1 oder höhere Service-Pack-Level: Standard x64 Edition oder Enterprise x64 Edition v Microsoft SQL Server 2008 R2 oder höhere Service-Pack-Level: Standard Edition, Enterprise Edition oder Data Center Edition Virtualisierungsunterstützung Angaben über die von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützten Virtualisierungsumgebungen finden Sie unter http://www.ibm.com/support/ docview.wss?uid=swg21433737. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren Der Setup-Assistent führt Sie durch die Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager auf Ihrem Computer. Prüfen Sie vor Beginn der Installation, ob Ihre Umgebung die Hardware- und Softwarevoraussetzungen erfüllt. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Tivoli Storage FlashCopy Manager zu installieren: 1. Installieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager unter Verwendung des Installationsassistenten. Hiermit werden der Basisproduktcode und Voraussetzungen wie beispielsweise die Berichtsanzeigefunktion (Report Viewer) installiert. a. Melden Sie sich als Administrator an. b. Legen Sie die Produkt-DVD mit Tivoli Storage FlashCopy Manager in das DVD-Laufwerk ein. Falls die automatische Ausführung aktiviert ist, wird beim Laden der DVD automatisch der Installationsdialog gestartet. Wählen Sie andernfalls die Optionen Start > Ausführen aus und geben Sie bei der Eingabeaufforderung x:\setupfcm.exe an. Hierbei steht 'x' für Ihr DVDLaufwerk. Klicken Sie auf OK. c. Befolgen Sie die in der Anzeige ausgegebenen Installationsanweisungen. d. Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager abzuschließen. 2. Konfigurieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager mit dem Konfigurationsassistenten. a. Starten Sie die Verwaltungskonsole. Klicken Sie auf Start > Alle Programme > Tivoli Storage FlashCopy Manager > FlashCopy Manager-VerwaltungsKapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren 41 konsole. Falls Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zuvor noch nicht konfiguriert haben, wird der Konfigurationsassistent gestartet. b. Wird der Konfigurationsassistent nicht automatisch gestartet, navigieren Sie in der Baumstruktursicht zu IBM Tivoli Storage Manager > Dashboard > Verwalten > Konfiguration > Assistenten und wählen Sie einen der folgenden Assistenten aus: v Assistent für Standalone-Konfiguration v Konfigurationsassistent für Tivoli Storage Manager Klicken Sie anschließend im Fenster Aktionen auf Starten. c. Verwenden Sie den Assistenten, um die Anwendungen auszuwählen, die Sie schützen wollen, um Voraussetzungen zu prüfen, um Bereitstellungen vorzunehmen und um die Komponenten zu konfigurieren, die für die Unterstützung der ausgewählten Anwendungen benötigt werden. Nachdem Sie den Konfigurationsassistenten ausgeführt haben, sind Sie in der Lage, Ihre Anwendungsdaten zu schützen und zu verwalten. 3. Prüfen Sie nach der Durcharbeitung des Konfigurationsassistenten, ob alle Konfigurationseinstellungen ordnungsgemäß festgelegt wurden, indem Sie jede Workloadinstanz in der Baumstruktursicht auswählen und die folgenden Schritte ausführen: a. Klicken Sie auf die Registerkarte Automatisieren. b. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Öffnen. c. Geben Sie verify ein. Die folgenden drei Dateinamen werden aufgelistet: verify_sql.txt verify_exc.txt verify_fs.txt d. Wählen Sie die Datei aus, die der Workload entspricht, und öffnen Sie die Datei. e. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Ausführen. Wenn die Befehle ohne Warnungen oder Fehler ausgeführt werden, ist die Konfiguration hiermit geprüft. Die Datei verify_sql.txt enthält die folgenden Befehle: query tdp query tsm query sql Die Datei verify_exc.txt enthält die folgenden Befehle: query tdp query tsm query exchange Die Datei verify_fs.txt enthält die folgenden Befehle: query component query config 4. Sichern Sie eine Gruppe von Testdaten und schreiben Sie sie zurück. 5. Wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager ordnungsgemäß funktioniert, definieren Sie Ihre Richtlinieneinstellungen und geplanten Operationen nach Maßgabe Ihrer Geschäftsanforderungen. 42 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Zusätzliche Sprachen installieren Wird das Setup-Programm von Tivoli Storage FlashCopy Manager (setupfcm.exe) in einer Umgebung mit einer anderen Sprache als Englisch ausgeführt, wird automatisch das Setup-Programm für das entsprechende Sprachenpaket gestartet. Während der Komponentenbereitstellung im lokalen Konfigurationsassistenten und im Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten werden Sprachenpakete für die Komponenten ebenfalls automatisch auf der Basis der Sprache installiert, für die das System konfiguriert ist. Soll Unterstützung für zusätzliche Sprachen installiert werden, navigieren Sie zum Sprachenordner der jeweiligen Komponente auf dem Tivoli Storage FlashCopy Manager-Datenträger und führen Sie das Installationsprogramm aus. v Um eine zusätzliche Sprache für das MMC-Snap-in und die Basissystemservices zu installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus: – (64-Bit): fcm\x64\mmc\3100\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\ setup.exe – (32-Bit): fcm\x86\mmc\3100\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\ setup.exe v Um eine zusätzliche Sprache für FlashCopy Manager for Microsoft Exchange zu installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus: – fcm\x64\exc\6300\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\setup.exe v Um eine zusätzliche Sprache für FlashCopy Manager for Microsoft SQL Server zu installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus: – (64-Bit): fcm\x64\sql\6300\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\ setup.exe – (32-Bit): fcm\x86\sql\6300\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\ setup.exe v Um eine zusätzliche Sprache für den VSS-Anforderer von FlashCopy Manager zu installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus: – (64-Bit): fcm\x64\vss\6300\\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\ setup.exe – (32-Bit): fcm\x86\vss\6300\\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\ setup.exe Soll beispielsweise das französische Sprachenpaket für das Tivoli Storage FlashCopy Manager-MMC-Snap-in unter 64-Bit-Windows installiert werden, setzen Sie folgenden Befehl ab (der Datenträger befindet sich hierbei in Laufwerk D): d:\fcm\x64\mmc\3100\fra\setup.exe Wiederholen Sie diesen Befehl für jede installierte Tivoli Storage FlashCopy Manager-Komponente. Das Pfadsegment mit Zahlen enthält Versionsinformationen, die sich im Lauf der Zeit ändern. In FlashCopy Manager 3.1 wird die Version des MMC-Snap-ins beispielsweise als 3100 aufgelistet. Dieser Wert ändert sich gemäß der mit jedem Tivoli Storage FlashCopy Manager-Release bereitgestellten Komponentenversion. Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren 43 Tivoli Storage FlashCopy Manager unbeaufsichtigt installieren Eine unbeaufsichtigte Installation wird automatisch ohne Benutzerinteraktion ausgeführt. 1. Navigieren Sie direkt an die Position des entsprechenden Installationsprogramms. Der folgende Befehl installiert beispielsweise die x64-Version von Tivoli Storage FlashCopy Manager (aus dem Stammordner der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Datenträger): cd fcm\x64\mmc\3100\enu 2. Führen Sie die Datei setup.exe mit den folgenden Optionen aus: setup.exe /s /v"INSTALLDIR=\"C:\Programme\Tivoli\" ADDLOCAL=\"Client\" TRANSFORM=1033.mst REBOOT=ReallySuppress /qn /l*v \"C:\Programme\Tivoli\flashcopymanager\Provisioning\FcmProvisioning.log\"" Der Installationsbefehl muss auf einer einzigen Textzeile eingegeben werden. Anmerkung: Das Festlegen der Option rebootyesno auf No ist nur bei der Installation der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Software anwendbar. Das Installationspaket enthält eine Reihe von Voraussetzungen, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert werden, falls sie nicht als Voraussetzungen auf dem System installiert wurden. Stellen Sie sicher, dass alle Voraussetzungen installiert wurden, bevor Sie die unbeaufsichtigte Installation starten. Setzen Sie anschließend die Option rebootyesno auf No, damit nach Abschluss des unbeaufsichtigten Installationsprozesses kein Systemwiederanlauf erforderlich ist. Tipp: Details über die Voraussetzungen sind im Dokument zu den Hardwareund Softwarevoraussetzungen für das entsprechende Release-Level enthalten. Diese Voraussetzungen sind mit dem Dokument zu allen Voraussetzungen verknüpft (siehe http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21427692). Tivoli Storage FlashCopy Manager deinstallieren Bei der Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager wurden eine Reihe von Komponenten auf Ihrem System gespeichert. Zum Entfernen dieser Komponenten kann die Windows-Funktion Software bzw. Programme und Funktionen in der Windows-Systemsteuerung verwendet werden. Alle von Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellten Dateien, Registrierungsschlüssel oder Windows-Dienste, die anschließend verblieben sind, müssen manuell entfernt werden. Sie müssen mit einem Konto mit Administratorrechten in Windows angemeldet sein, um diese Task ausführen zu können. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Tivoli Storage FlashCopy Manager vollständig von einem Computer zu entfernen. Nach dieser Prozedur sind alle Tivoli Storage FlashCopy Manager-Daten entfernt worden. Ändern Sie den Pfad in dem Beispiel Ihrer Umgebung entsprechend. Achtung: Diese Anweisungen beschreiben, wie Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager vollständig von einem System entfernen. Nehmen Sie jedoch keine vollständige Entfernung vor, wenn Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager reinstallieren und weiterhin auf die erstellten Momentaufnahmen zugreifen wollen oder wenn Sie weiterhin Ihr System mit dem Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/ Archivieren schützen wollen. 44 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch 1. Kopieren Sie alle Dateien, die Sie behalten wollen, aus dem Verzeichnis c:\Program Files\Tivoli und dessen Unterverzeichnissen in ein anderes Verzeichnis. Es kann beispielsweise sinnvoll sein, bestehende Konfigurationsdateien zu sichern. 2. Löschen Sie alle geplanten Tasks von Tivoli Storage FlashCopy Manager: a. Wählen Sie in der Baumstruktursicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager den Knoten 'Zeitplanung' aus. b. Wählen Sie alle geplanten Tasks aus, die im Abschnitt 'Zeitpläne' des Fensters 'Ergebnisse' aufgelistet sind, und klicken Sie auf Löschen. 3. Stoppen Sie alle aktiven Tivoli Storage FlashCopy Manager-Komponenten. 4. Löschen Sie alle vorhandenen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Momentaufnahmen, indem Sie den Befehl DELETE BACKUP ausgeben. Wichtig: Falls Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager reinstallieren wollen, löschen Sie nicht das Momentaufnahmen- oder Metadatenverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager (C:\adsm.sys), da die Momentaufnahmen andernfalls nicht mehr vorhanden sind. 5. Geben Sie die folgenden Befehle ein. Mit dem Befehl dsmcutil list können Sie alle zusätzlich installierten Tivoli Storage FlashCopy Manager-Services auflisten. Bei dieser Prozedur wird von einer Standardkonfiguration von Tivoli Storage FlashCopy Manager ausgegangen. a. cd /d "c:\programme\tivoli\tsm\baclient" (Ersetzen Sie c:\programme\tivoli durch den korrekten Installationsordner, falls erforderlich.) b. dsmcutil remove /name:"TSM Remote Client Agent" Wichtig: Entfernen Sie den fernen TSM-Client-Agenten, bevor Sie den TSM-Clientakzeptor entfernen, da der TSM-Clientakzeptor andernfalls nicht erfolgreich entfernt werden kann. c. dsmcutil remove /name:"TSM Client Acceptor" 6. Öffnen Sie in der Windows-Systemsteuerung die Komponente Software bzw. Programme und Funktionen. 7. Deinstallieren Sie die folgenden Einträge, falls aufgelistet: v v v v v IBM IBM IBM IBM IBM Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Storage Storage Storage Storage Storage FlashCopy FlashCopy FlashCopy FlashCopy FlashCopy Manager Manager Manager Manager Manager - CHS CHT DEU ESP v IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager - FRA v IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager - ITA v v v v v v v IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Storage Storage Storage Storage Storage Storage Storage FlashCopy Manager - JPN FlashCopy Manager - KOR FlashCopy Manager - PTB Manager Client Manager Client - Chinese(PRC) Manager Client - Chinese(Taiwan) Manager Client - French v IBM Tivoli Storage Manager Client - German v IBM Tivoli Storage Manager Client - Italian Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren 45 v v v v v IBM IBM IBM IBM IBM Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Storage Storage Storage Storage Storage Manager Manager Manager Manager Manager Client - Japanese Client - Korean Client - Portuguese(Brazil) Client - Spanish for Databases - MS SQL v v v v v v v IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Storage Storage Storage Storage Storage Storage Storage Manager Manager Manager Manager Manager Manager Manager for for for for for for for Databases Databases Databases Databases Databases Databases Databases - v v v v v v IBM IBM IBM IBM IBM IBM Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Tivoli Storage Storage Storage Storage Storage Storage Manager Manager Manager Manager Manager Manager for for for for for for Databases Databases Mail - MS Mail - MS Mail - MS Mail - MS - MS SQL - KOR - MS SQL - PTB Exchange Exchange - CHS Exchange - CHT Exchange - DEU MS MS MS MS MS MS MS SQL SQL SQL SQL SQL SQL SQL - CHS CHT DEU ESP FRA ITA JPN v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - ESP v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - FRA v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - ITA v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - JPN v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - KOR v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - PTB 8. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Dateien zu suchen und aus dem Dateisystem zu entfernen: v cd /d c:\ v rd /s adsm.sys v cd /d "c:\programme\tivoli" (Ersetzen Sie c:\programme\tivoli durch den korrekten Installationsordner, falls erforderlich.) v rd /s flashcopymanager v rd /s tsm 9. Geben Sie den folgenden Befehl ein: req query hklm\software\ibm Eine Liste mit Registrierungsschlüsseln wird angezeigt. Beispiel: HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\ADSM HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\FlashCopyManager HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\GSK7 KEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\GSK8 10. Führen Sie die folgenden Befehle aus. Unter Windows Server 2008 und höher müssen Sie diese Befehle in einem Eingabeaufforderungsfenster Als Administrator ausführen ausgeben. a. Führen Sie diesen Befehl nur aus, wenn Sie den Tivoli Storage ManagerClient für Sichern/Archivieren vollständig aus dem System entfernen wollen: reg delete HKLM\SOFTWARE\IBM\ADSM 46 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Wichtig: Führen Sie diesen Befehl nicht aus, wenn Sie Ihr System weiterhin mit dem Client für Sichern/Archivieren schützen wollen. b. reg delete HKLM\SOFTWARE\IBM\FLASHCOPYMANAGER 11. Prüfen Sie vor der Ausgabe der folgenden Befehle, ob die beiden folgenden erforderlichen Bedingungen erfüllt sind: v Die Einträge HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\GSK7 und HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\GSK8 waren in der Befehlsausgabe von Schritt 9 enthalten. v IBM GSKIT wird von keiner anderen Anwendung verwendet. Führen Sie die folgenden Befehle aus, falls die vorstehenden Bedingungen erfüllt sind: a. reg delete HKLM\software\ibm\GSK7 b. reg delete HKLM\software\ibm\GSK8 12. Entfernen Sie alle etwaigen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Benutzerkonfigurationsdateien mit dem folgenden Befehl. Wiederholen Sie den Befehl für alle Benutzerkonten, die mit Tivoli Storage FlashCopy Manager konfiguriert sind: a. Wechseln Sie in das folgende Verzeichnis: cd %userprofile%\appdata\local\microsoft_corporation Geben Sie den folgenden Befehl ein: dir _fmux* Anmerkung: Setzen Sie den Verzeichnisnamen in Anführungszeichen, falls der Name Leerzeichen enthält. Beispiel: cd /d "%userprofile%\appdata\ local\microsoft_corporation" b. Entfernen Sie alle Ordner, deren Namen mit _fmux beginnen. Sie müssen den Ordnernamen in Anführungszeichen (") setzen. Beispiel: rd /s "_FmUx,_Version=3.1.0.0,_C_Path_rusomschqavk3w2upyovnjyl331z5qn3" Tivoli Storage FlashCopy Manager wird jetzt auf Ihrem Computer deinstalliert. Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren 47 48 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager konfigurieren Dieses Kapitel enthält Informationen, mit deren Hilfe Sie die Konfiguration von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows planen können. Konfiguration für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen unter Windows Der Konfigurationsassistent führt Sie durch die Konfiguration von Tivoli Storage FlashCopy Manager auf Ihrem Computer zur Bereitstellung der Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen. Führen Sie diese Schritte aus, um Tivoli Storage FlashCopy Manager mit dem Assistenten für die Standalone-Konfiguration zu konfigurieren. 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole, indem Sie Start > Alle Programme > Tivoli Storage FlashCopy Manager > FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole auswählen. Wurde die Verwaltungskonsole nicht gemäß den erkannten Lizenzen konfiguriert, wird automatisch ein Konfigurationsassistent gestartet. Wird beispielsweise eine Data Protection-Lizenz erkannt, wird der Tivoli Storage ManagerKonfigurationsassistent automatisch geöffnet. Ist keine Data Protection-Lizenz vorhanden, wird der Assistent Standalone-Konfiguration automatisch geöffnet. Ist eine Data Protection-Lizenz installiert und wird die Verwaltungskonsole für die Standalone-Konfiguration konfiguriert, wird beim nächsten Start der Verwaltungskonsole der Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistent gestartet. Soll der Assistent nicht bei jedem Start der Verwaltungskonsole automatisch gestartet werden, wählen Sie Diesen Assistenten nicht automatisch starten auf der ersten Seite des Assistenten aus. 2. Wird der Konfigurationsassistent nicht automatisch gestartet, klicken Sie in der Baumstruktursicht auf IBM Tivoli Storage Manager und klicken Sie auf der Startseite auf Konfiguration. Klicken Sie dann doppelt auf Assistenten. 3. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' doppelt auf Standalone-Konfiguration. Das Fenster Assistent für Standalone-Konfiguration wird angezeigt. 4. Befolgen Sie die Anweisungen in den Assistentenanzeigen. a. Wählen Sie die Anwendungen aus, die geschützt werden sollen. Abhängig von den installierten Anwendungen können Sie die SQL Server-, Exchange Server- oder Dateisystem-Workload auswählen. Tipp: Klicken Sie auf Systeminformationen anzeigen, um Informationen zum Computer, zum Betriebssystem, zum Prozessor und zum physischen Hauptspeicher anzuzeigen. b. Überprüfen Sie die Ergebnisse der Prüfung der Voraussetzungen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Fehler und Warnungen adressieren. c. Wählen Sie die Konfigurationseinstellung Standard oder Angepasst aus. Wählen Sie Angepasst aus, wenn ein Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren bereits installiert und konfiguriert ist, um das Dateisystem unter Verwendung der Standardservice- und Optionsdateinamen zu schützen. In diesem Fall können Sie mit der Einstellung Angepasst einen Knotennamen für den zu verwendenden Clientakzeptor und fernen Agenten sowie eine Optionsdatei, Servicenamen und den HTTP-Port auswählen, die 49 verwendet werden sollen. Auf diese Weise werden Kollisionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit vorhandenen Clientoperationen vermieden. Ist der Client für Sichern/Archivieren noch nicht installiert und konfiguriert, um das Dateisystem zu schützen, ist die Einstellung Standard einfacher zu verwenden. Wenn Sie auf Angepasst klicken, werden weitere Felder angezeigt, mit denen Sie die Konfiguration des Client-Service ändern können. Überprüfen Sie die Informationen in den Feldern und ändern Sie alle Einstellungen, die geändert werden sollen. v Knotenname für VSS-Anforderer: Geben Sie den Namen des Knotens ein, der mit dem VSS-Dienst kommuniziert, um auf die Exchange-Daten, die SQL-Daten oder die Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zuzugreifen. v Optionsdateiname für VSS-Anforderer: Geben Sie den Namen der Clientoptionsdatei für den Knoten des VSS-Anforderers ein. v Name des Clientakzeptorservice: Geben Sie den Namen des Service an, der vom Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren für die Kommunikation mit Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet wird. v Name des fernen Clientagentenservice: Geben Sie den Namen des Service an, der zur Ausführung der VSS-Operationen mit Windows-VSS kommuniziert. Tipp: Sie können auch einen vorhandenen Service löschen, indem Sie einen Service in der Liste Derzeit installierte Client-Services auswählen und auf Entfernen klicken. Das Entfernen eines Service erfolgt in kürzester Zeit. Der Service wird entfernt, sobald Sie auf Entfernen klicken, und nicht erst bei der Beendigung des Assistenten. d. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Konfigurationsprozesses. Tipp: Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Ergebnisse der jeweiligen Konfiguration anzuzeigen. 5. Klicken Sie auf der Seite Abschluss auf Fertig stellen, um den Assistenten zu beenden. 6. Optional: Wenn Sie mit Windows Server 2008 arbeiten, können Sie auf VSSDiagnose nach Beendigung dieses Assistenten durchführen klicken, um nach der Beendigung des Assistenten VSS-Momentaufnahmen auf Ihrem System zu testen. 7. Überprüfen Sie, ob Tivoli Storage FlashCopy Manager korrekt konfiguriert ist, indem Sie unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht eine Workload auswählen und in der Sicht Automatisieren die entsprechenden Befehle ausgeben. v Für Dateisysteme und kundenspezifische Anwendungen: fcmcli query component fcmcli query config v Für SQL Server: tdpsqlc tdpsqlc tdpsqlc tdpsqlc query query query query tdp fcm tsm (sofern für Tivoli Storage Managerm konfiguriert) sql v Für Exchange Server: tdpexcc tdpexcc tdpexcc tdpexcc 50 query query query query tdp fcm tsm (sofern für Tivoli Storage Manager konfiguriert) exchange Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Anmerkung: Sie können die Konfigurationseinstellungen auch anzeigen, indem Sie für jede konfigurierte Workload auf Eigenschaften klicken. Tipp: Klicken Sie in der Sicht Automatisieren auf Tipps, um eine Liste mit nützlichen Tipps anzuzeigen. Jetzt können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zum Sichern und Zurückschreiben von Daten verwenden. Konfiguration für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung Konfigurieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zum Schützen und Verwalten von Anwendungsdaten mithilfe eines Tivoli Storage Manager-Servers. Diese Konfiguration umfasst die Unterstützung für Data Protection for Microsoft SQL Server und Data Protection for Microsoft Exchange Server, sofern entsprechende Lizenzen vorhanden sind. Die Unterstützung für Dateisysteme und kundenspezifische Anwendungen ist ebenfalls eingeschlossen. Führen Sie diese Schritte aus, um Tivoli Storage FlashCopy Manager mit dem Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten zu konfigurieren: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole, indem Sie Start > Alle Programme > Tivoli Storage FlashCopy Manager > FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole auswählen. Wurde die Verwaltungskonsole nicht gemäß den erkannten Lizenzen konfiguriert, wird automatisch ein Konfigurationsassistent gestartet. Wird beispielsweise eine Data Protection-Lizenz erkannt, wird der Tivoli Storage ManagerKonfigurationsassistent automatisch geöffnet. Ist keine Data Protection-Lizenz vorhanden, wird der Assistent Standalone-Konfiguration automatisch geöffnet. Ist eine Data Protection-Lizenz installiert und wird die Verwaltungskonsole für die Standalone-Konfiguration konfiguriert, wird beim nächsten Start der Verwaltungskonsole der Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistent gestartet. Soll der Assistent nicht bei jedem Start der Verwaltungskonsole automatisch gestartet werden, wählen Sie Diesen Assistenten nicht automatisch starten auf der ersten Seite des Assistenten aus. 2. Wird der Konfigurationsassistent nicht automatisch gestartet, klicken Sie in der Baumstruktursicht auf IBM Tivoli Storage Manager und klicken Sie auf der Startseite auf Konfiguration. Klicken Sie dann doppelt auf Assistenten. 3. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' doppelt auf TSM-Konfiguration. Das Fenster Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistent wird angezeigt. 4. Befolgen Sie die Anweisungen in den Assistentenanzeigen. a. Wählen Sie die Anwendungen aus, die geschützt werden sollen. Tipp: Klicken Sie auf Systeminformationen anzeigen, um Informationen zum Computer, zum Betriebssystem, zum Prozessor und zum physischen Hauptspeicher anzuzeigen. b. Überprüfen Sie die Ergebnisse der Prüfung der Voraussetzungen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Fehler und Warnungen adressieren. Tipp: Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Ergebnisse für die jeweilige Voraussetzung anzuzeigen. Wenn Sie die Konfiguration einer Anwendung ausgewählt haben, für die Sie nicht über die erforderliche Lizenz verfügen, schlägt die Prüfung der Lizenzvoraussetzungen fehl. Sie müssen entweder zur Seite Data Protection-Auswahl zurückkehren und die Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows konfigurieren 51 ausgewählte Anwendung abwählen, um mit der Konfiguration fortzufahren, oder die erforderliche Lizenz anfordern. c. Geben Sie die Tivoli Storage Manager-Knotennamen an, die für die zu schützenden Anwendungen verwendet werden sollen. v Geben Sie im Feld VSS-Anforderer den Namen des Tivoli Storage Manager-Knoten ein, der mit dem VSS-Dienst kommuniziert, um auf die Exchange-Daten, die SQL-Daten oder die Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zuzugreifen. Tipp: Dieser Knotenname ist der Knotenname für den Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren. v Geben Sie im Feld Data Protection for Exchange oder Data Protection for SQL den Namen des Knotens ein, auf dem die Data Protection-Anwendung installiert ist. v Geben Sie im Feld Dateisystem den Namen des Knotens ein, der die Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichert. Tipp: Benennen Sie die Knoten so, dass Sie auf einfache Weise zwischen den Sicherungstypen unterscheiden können, die ausgeführt werden. Lautet Ihr Hostname beispielsweise MALTA, können Sie dem Knoten des VSS-Anforderers den Namen "MALTA" und dem Knoten zum Schützen der Microsoft Exchange Server-Daten den Namen "MALTA_EXC" zuordnen. d. Geben Sie Informationen für den Tivoli Storage Manager-Server ein, zu dem die Verbindung hergestellt werden soll. v Geben Sie im Feld TSM-Serveradresse den TCP/IP-Domänennamen oder eine numerische IP-Adresse für den Tivoli Storage Manager-Server ein, auf dem die Sicherungen gespeichert werden. Diese Informationen erhalten Sie von Ihrem Tivoli Storage Manager-Administrator. v Geben Sie im Feld TSM-Server-Port die Portnummer für den Tivoli Storage Manager-Server ein, auf dem die Sicherungen gespeichert werden. Diese Informationen erhalten Sie von Ihrem Tivoli Storage Manager-Administrator. v Geben Sie an, ob der Assistent den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren soll, indem eine Konfigurationsmakrodatei generiert wird. Wenn Sie auf Nein klicken, wird die Makrodatei auf der letzten Seite des Assistenten zur Verfügung gestellt. Sie kann dann für den Tivoli Storage Manager-Administrator als ein Beispiel für die Konfiguration von Tivoli Storage Manager zum Schutz von Anwendungsdaten bereitgestellt werden. Wenn Sie auf Ja klicken, führt der Assistent das Makro während des Konfigurationsschritts im Assistenten aus. Wichtig: Überprüfen Sie die Makrodatei und aktualisieren Sie die Datei bei Bedarf. Wenn Sie auf Ja klicken, geben Sie in den entsprechenden Feldern folgende Informationen ein: – Den Namen des Administratorkontos für den Tivoli Storage ManagerServer – Das Kennwort des Administrators für den Tivoli Storage Manager-Server 52 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch – Klicken Sie auf Kommunikation testen, um Ihre Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server zu testen. Diese Schaltfläche ist erst verfügbar, nachdem der VSS-Anforderer installiert wurde. – Klicken Sie auf Überprüfen/Bearbeiten, um die Tivoli Storage Manager-Makrodatei zu überprüfen oder zu aktualisieren. e. Wählen Sie die Konfigurationseinstellung Standard oder Angepasst aus. Wählen Sie Angepasst aus, wenn ein Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren bereits installiert und konfiguriert ist, um das Dateisystem unter Verwendung der Standardservice- und Optionsdateinamen zu schützen. In diesem Fall können Sie mit der Einstellung Angepasst einen Knotennamen für den zu verwendenden Clientakzeptor und fernen Agenten sowie eine Optionsdatei, Servicenamen und den HTTP-Port auswählen, die verwendet werden sollen. Auf diese Weise werden Kollisionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit vorhandenen Clientoperationen vermieden. Ist der Client für Sichern/Archivieren noch nicht installiert und konfiguriert, um das Dateisystem zu schützen, ist die Einstellung Standard einfacher zu verwenden. Wenn Sie auf Angepasst klicken, werden weitere Felder angezeigt, mit denen Sie die Konfiguration des Client-Service ändern können. Überprüfen Sie die Informationen in den Feldern und ändern Sie alle Einstellungen, die geändert werden sollen. v Knotenname für VSS-Anforderer: Zeigt den Namen des Knotens an, der mit dem VSS-Dienst kommuniziert, um auf die Exchange-Daten, die SQLDaten oder die Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zuzugreifen. Dieses Feld kann auf dieser Seite nicht aktualisiert werden. Wenn der Knotenname für den VSS-Anforderer geändert werden muss, klicken Sie auf Zurück, bis die Seite TSM-Knotennamen angezeigt wird, und aktualisieren Sie dort das Feld VSS-Anforderer. v Optionsdateiname für VSS-Anforderer: Geben Sie den Namen der Clientoptionsdatei für den Knoten des VSS-Anforderers ein. v Name des Clientakzeptorservice: Geben Sie den Namen des Service an, der vom Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren für die Kommunikation mit Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet wird. v Name des fernen Clientagentenservice: Geben Sie den Namen des Service an, der mit Windows-VSS zur Ausführung von VSS-Operationen kommuniziert. Tipp: Sie können auch einen vorhandenen Service löschen, indem Sie einen Service in der Liste Derzeit installierte Client-Services auswählen und auf Entfernen klicken. Das Entfernen eines Service erfolgt in kürzester Zeit. Der Service wird entfernt, sobald Sie auf Entfernen klicken, und nicht erst bei der Beendigung des Assistenten. f. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Konfigurationsprozesses. Tipp: Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Ergebnisse der jeweiligen Konfiguration anzuzeigen. 5. Klicken Sie auf der Seite Abschluss auf Fertig stellen, um den Assistenten zu beenden. 6. Optional: Wenn Sie mit Windows Server 2008 arbeiten, können Sie auf VSSDiagnose nach Beendigung dieses Assistenten durchführen klicken, um nach der Beendigung des Assistenten VSS-Momentaufnahmen auf Ihrem System zu testen. Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows konfigurieren 53 7. Überprüfen Sie, ob Tivoli Storage FlashCopy Manager korrekt konfiguriert ist, indem Sie unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht eine Workload auswählen und in der Sicht Automatisieren die entsprechenden Befehle ausgeben. v Für Dateisysteme und kundenspezifische Anwendungen: fcmcli query component fcmcli query config v Für SQL Server: tdpsqlc tdpsqlc tdpsqlc tdpsqlc query query query query tdp fcm tsm (sofern für Tivoli Storage Managerm konfiguriert) sql v Für Exchange Server: tdpexcc tdpexcc tdpexcc tdpexcc query query query query tdp fcm tsm (sofern für Tivoli Storage Manager konfiguriert) exchange Anmerkung: Sie können die Konfigurationseinstellungen auch anzeigen, indem Sie für jede konfigurierte Workload auf Eigenschaften klicken. Tipp: Klicken Sie in der Sicht Automatisieren auf Tipps, um eine Liste mit nützlichen Tipps anzuzeigen. Jetzt können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zum Schützen und Verwalten von Daten mithilfe eines Tivoli Storage Manager-Servers verwenden. Benutzervorgaben definieren Verwenden Sie die Eigenschaftenseiten im Fenster Data Protection-Eigenschaften, um Ihre IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsvorgaben anzupassen. Mithilfe der Eigenschaftenseiten werden Vorgaben, wie z. B. die Aktivitätsprotokollierung oder die Anzeige von Sprachen und Informationen, angepasst. Diese Vorgaben sind zur Ausführung einer Sicherung nicht erforderlich. Berücksichtigen Sie die Sicherungsstrategie, die Ressourcenanforderungen, die Richtlinieneinstellungen und das Leistungsspektrum der Hardwareumgebung, damit Sie für diese Vorgaben Werte definieren, die die Funktionen von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager erweitern. 1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole die Exchange-, SQL- oder Dateisysteminstanz aus, für die Vorgaben bearbeitet werden sollen. 2. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Eigenschaftenfenster wird aufgerufen, in dem der Name der ausgewählten Exchange-, SQL- oder Dateisysteminstanz in der Fenstertitelleiste angezeigt wird. 3. Wählen Sie die Eigenschaftenseite aus, die angezeigt oder bearbeitet werden soll. Die verfügbaren Eigenschaftenseiten für eine Workload variieren abhängig davon, ob die Seite für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen oder für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist. Informationen zu den verfügbaren Eigenschaftenseiten befinden sich in „Data Protection-Eigenschaften” auf Seite 60. 54 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch 4. Bearbeiten Sie die Eigenschaftenseite und klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern und das Fenster zu schließen. Tipp: Sie können auch Eigenschaften für das Dashboard anzeigen oder bearbeiten. Um das Eigenschaftenfenster zu öffnen, klicken Sie in der Baumstruktursicht auf Dashboard und klicken Sie im Fenster Aktionen auf Eigenschaften. Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows konfigurieren 55 56 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager können geschäftskritische Anwendungsdaten geschützt werden. Sie können Daten mithilfe automatisierter Tasks sowie mithilfe von Dienstprogrammen und Schnittstellen auf Lokale Spiegeldatenträger sichern und von lokalen Spiegeldatenträgern zurückschreiben. Die Sicherheit von Tivoli Storage FlashCopy Manager wird durch die standardmäßige Windows-Sicherheit geregelt. Wenn ein Benutzer dazu berechtigt ist, sich am System anzumelden und Momentaufnahmeoperationen für Exchange, SQL oder New Technology File System (NTFS) auszuführen, hat der Benutzer auch die Berechtigung zur Verwendung von Tivoli Storage FlashCopy Manager zur Ausführung dieser Operationen. Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole starten Starten Sie die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole, um Ihre SQL Server-Daten, Ihre Exchange Server-Daten oder Ihre Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu schützen. Gehen Sie wie folgt vor, um die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole zu starten: 1. Klicken Sie auf Start > Alle Programme > Tivoli FlashCopy Manager > FlashCopy-Manager-Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie im Abschnitt Verwaltung der Startseite auf eine Task oder verwenden Sie die Baumstruktursicht, um mit dem Schutz der SQL Server-Daten, Exchange Server-Daten oder Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu beginnen. Wenn Sie die Verwaltungskonsole nach der Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager zum ersten Mal öffnen, müssen Sie diese konfigurieren. Weitere Informationen enthält Kapitel 4, „Tivoli Storage FlashCopy Manager konfigurieren”, auf Seite 49. Erläuterungen zum Tivoli Storage FlashCopy Manager-Dashboard Die Sicht Dashboard enthält Übersichtsdaten zu Aktivitäten in der Verwaltungskonsole. Gesamtanwendungseigenschaften für die Verwaltungskonsole sind ebenfalls in der Sicht Dashboard verfügbar. Zeigen Sie diese Informationen in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager an, indem Sie auf der Startseite auf Dashboard klicken. Sie können Gesamtanwendungseigenschaften, wie z. B. E-Mail, Dashboard, Protokollierung, bevorzugte Links, Berichterstellung und Tivoli Storage Manager-Servereinstellungen anpassen, indem Sie im Fenster Aktion auf Eigenschaften klicken. Diagramme werden in der Sicht Dashboard angezeigt. Verwenden Sie die Dashboardeigenschaften, um die Reihenfolge der Diagramme zu ändern und die Anzahl Diagramme anzugeben, die in der Eingangsanzeige angezeigt werden sollen. Sie können auf Weiter klicken, um durch weitere Diagramme zu blättern. Mit den 57 Tools im Fenster 'Aktion' können Sie die Diagrammanzeige vergrößern/verkleinern oder ein Diagramm als Imagedatei speichern. Zum Vergrößern oder Verkleinern können Sie auch doppelt auf ein Diagramm klicken. Taskabschluss In diesem Diagramm sind die Sicherungs- und Zurückschreibungstasks dargestellt, die erfolgreich, mit Fehlern und mit Warnungen ausgeführt wurden. Eine Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation wird protokolliert, nachdem die Erstinstallation und -konfiguration abgeschlossen ist. Bei VSS-Operationen muss auch die VSS-bezogene Konfiguration ausgeführt worden sein. Typ der Data Protection-Aktivität Dieses Diagramm zeigt den Prozentsatz der Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen an. Sicherungsaktivität In diesem Diagramm ist das gesicherte Datenvolumen dargestellt. Zurückschreibungsaktivität In diesem Diagramm ist das zurückgeschriebene Datenvolumen dargestellt. Verwaltete Langzeitkapazität (TB) In diesem Diagramm ist das während des angegebenen Zeitraums verwaltete Datenvolumen (in Terabyte) dargestellt. Durchschnittliches clientseitiges Komprimierungsverhältnis In diesem Diagramm ist der durchschnittliche Prozentsatz der Daten dargestellt, die vom Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren während der Ausführung von Sicherungsoperationen komprimiert wurden. Durchschnittliches clientseitiges Deduplizierungsverhältnis In diesem Diagramm ist der durchschnittliche Prozentsatz der Daten dargestellt, für die während der Ausführung von Sicherungsoperationen eine clientseitige Datendeduplizierung stattgefunden hat. Bei der clientseitigen Datendeduplizierung werden redundante Daten während der Sicherungsverarbeitung entfernt, bevor die Daten auf den Tivoli Storage Manager-Server übertragen werden. Zurückschreibungsaktivität für einzelne Mailbox Dieses Diagramm veranschaulicht die Operationen zur Zurückschreibung für eine einzelne Mailbox bei Microsoft Exchange Server. Task-Manager verwenden Der Task-Manager ist eine zentrale Steuerung, mit der IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager wichtige GUI-Tasks wie Abfrage, Sicherung, Zurückschreibung und Automatisierung weiterleitet. Der Task-Manager ist über die Exchange-, SQL- und Dateisystem-Workloads unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen verfügbar. Er ist standardmäßig sichtbar. Seine Sichtbarkeit kann jedoch mit den Aktionen Aktivität ausblenden oder Aktivität anzeigen (im Fenster 'Aktion') festgelegt werden. Verwenden Sie beim Ausführen von Sicherungs- oder Zurückschreibungstasks den Task-Manager. Wählen Sie im Fenster 'Task-Manager' eine Sicht für die aktuelle Task aus: v Taskliste (Standardeinstellung) - In der Standardansicht werden die folgenden Informationen zu Ihren Operationen angezeigt: 58 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch -Name -Status -Ergebnis -Fortschritt -Startzeit -Dauer -Nachrichten In der Sicht Taskliste können Sie die folgenden Tasks ausführen: – Klicken Sie auf die Schaltflächen Nach oben und Nach unten, um die Verarbeitungsreihenfolge für nicht abgeschlossene Operationen zu ändern. Bewegen Sie den Cursor auf die ausgewählte Operation, um die Befehlszeileneingabe anzuzeigen. – Klicken Sie auf Stoppen, um eine Operation zu beenden, die noch ausgeführt wird. Wenn eine Operation nicht gestoppt werden kann, ist diese Schaltfläche nicht verfügbar. – Klicken Sie auf Entfernen, um eine abgeschlossene oder geplante Operation zu entfernen. – Kopieren Sie die ausgewählte Operation, indem Sie entweder auf das Kopiersymbol oder mit der rechten Maustaste auf die Operation klicken und dann die Option Kopieren auswählen. – Klicken Sie auf das Kalendersymbol, um mit dem Schedulerassistenten einen Zeitplan für die gegenwärtig ausgewählte Task einzurichten. – Klicken Sie auf das Lupensymbol, um Details zu einer Task anzuzeigen. – Klicken Sie auf das Diagrammsymbol, um Leistungsinformationen zu einer Task anzuzeigen. Bei einer Standalone-Konfiguration ist dieses Symbol nicht verfügbar. v Taskdetails - Klicken Sie auf dieses Element, um die Operationsinformationen (die in der Taskliste verfügbar sind) in einem detaillierten Format anzuzeigen. Klicken Sie auf Modus: Navigieren und verwenden Sie die Pfeile, um Details zu den einzelnen Operationen anzuzeigen. Sofern zutreffend, sind auch Zusammenfassungs- und Fehlerinformationen verfügbar. Wissenswertes zu Tivoli Storage FlashCopy Manager Lesen Sie die neuesten Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager anzufordern: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie auf der Startseite auf Wissenswertes. 3. Klicken Sie in der Sicht 'Ergebnisse' auf einen der folgenden Links: v IBM.com - klicken Sie auf diesen Link, um die IBM Produktwebsite zu öffnen. v Onlineinformationen - klicken Sie auf diesen Link, um Referenzliteratur zu Tivoli Storage FlashCopy Manager online anzuzeigen. Die Produktdokumentation zu Tivoli Storage FlashCopy Manager finden Sie unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3/index.jsp. v Unterstützende RSS-Feeds - klicken Sie auf diesen Link, um auf Referenzinformationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager unter Verwendung des integrierten RSS-Inhalts (Really Simple Syndication - RSS) zuzugreifen. Weitere Informationen zu RSS-Feeds für Tivoli Storage FlashCopy Manager finden Sie unter http://www.ibm.com/software/support/rss/tivoli. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 59 Anmerkung: Wenn Ihr Computer nicht über eine Verbindung zum Internet verfügt, sind die externen Links nicht funktionsfähig. Benutzervorgaben definieren Verwenden Sie die Eigenschaftenseiten im Fenster Data Protection-Eigenschaften, um Ihre IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsvorgaben anzupassen. Mithilfe der Eigenschaftenseiten werden Vorgaben, wie z. B. die Aktivitätsprotokollierung oder die Anzeige von Sprachen und Informationen, angepasst. Diese Vorgaben sind zur Ausführung einer Sicherung nicht erforderlich. Berücksichtigen Sie die Sicherungsstrategie, die Ressourcenanforderungen, die Richtlinieneinstellungen und das Leistungsspektrum der Hardwareumgebung, damit Sie für diese Vorgaben Werte definieren, die die Funktionen von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager erweitern. 1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole die Exchange-, SQL- oder Dateisysteminstanz aus, für die Vorgaben bearbeitet werden sollen. 2. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Eigenschaftenfenster wird aufgerufen, in dem der Name der ausgewählten Exchange-, SQL- oder Dateisysteminstanz in der Fenstertitelleiste angezeigt wird. 3. Wählen Sie die Eigenschaftenseite aus, die angezeigt oder bearbeitet werden soll. Die verfügbaren Eigenschaftenseiten für eine Workload variieren abhängig davon, ob die Seite für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen oder für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist. Informationen zu den verfügbaren Eigenschaftenseiten befinden sich in „Data Protection-Eigenschaften”. 4. Bearbeiten Sie die Eigenschaftenseite und klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern und das Fenster zu schließen. Tipp: Sie können auch Eigenschaften für das Dashboard anzeigen oder bearbeiten. Um das Eigenschaftenfenster zu öffnen, klicken Sie in der Baumstruktursicht auf Dashboard und klicken Sie im Fenster Aktionen auf Eigenschaften. Data Protection-Eigenschaften Mit den Eigenschaftenseiten können Sie Ihre Konfigurationsvorgaben anpassen. Die verfügbaren Eigenschaftenseiten für eine Workload variieren abhängig davon, ob die Seite für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen oder für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist. Sie können Eigenschaftenseiten anzeigen oder bearbeiten, indem Sie eine Workload unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole auswählen und im Fenster Aktionen auf Eigenschaften klicken. Die folgenden Tabellen zeigen, welche Eigenschaftenseiten für welche Workload und welche Momentaufnahmekonfiguration verfügbar sind. 60 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Tabelle 13. Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die eigenständige Umgebung konfiguriert sind Dateisystem SQL Server Exchange Server „Serverinformationen” auf Seite 62 „Serverinformationen” auf Seite 62 „Serverinformationen” auf Seite 62 „Richtlinienverwaltung” auf Seite 63 „Richtlinienverwaltung” auf Seite 63 „Richtlinienverwaltung” auf Seite 63 „VSS-Richtlinienbindung” auf Seite 64 „VSS-Richtlinienbindung” auf Seite 64 „VSS-Richtlinienbindung” auf Seite 64 „Verwaltete Kapazität” auf Seite 64 „Verwaltete Kapazität” auf Seite 64 „Verwaltete Kapazität” auf Seite 64 „Diagnose” auf Seite 64 „Diagnose” auf Seite 64 „Diagnose” auf Seite 64 „Vor/Nach Momentaufnahme” auf Seite 69 „SQL-Anmeldung” auf Seite 72 „Allgemeine Eigenschaften für Exchange Server-Workload” auf Seite 68 „Protokollierung” auf Seite 70 „Protokollierung” auf Seite 70 „Protokollierung” auf Seite 70 „Regional” auf Seite 70 „Regional” auf Seite 70 „Regional” auf Seite 70 „VSS-Sicherung” auf Seite 71 „VSS-Sicherung” auf Seite 71 „VSS-Sicherung” auf Seite 71 „Angepasste Einstellungen” auf Seite 71 „Angepasste Einstellungen” auf Seite 71 Tabelle 14. Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die Tivoli Storage Manager-Umgebung konfiguriert sind Dateisystem SQL Server Exchange Server „Serverinformationen” auf Seite 62 „Serverinformationen” auf Seite 62 „Serverinformationen” auf Seite 62 „Serverkennwort” auf Seite 63 „Serverkennwort” auf Seite 63 „Serverkennwort” auf Seite 63 „VSS-Richtlinienbindung” auf Seite 64 „VSS-Richtlinienbindung” auf Seite 64 „VSS-Richtlinienbindung” auf Seite 64 „Verwaltete Kapazität” auf Seite 64 „Verwaltete Kapazität” auf Seite 64 „Verwaltete Kapazität” auf Seite 64 „Diagnose” auf Seite 64 „Diagnose” auf Seite 64 „Diagnose” auf Seite 64 „Vor/Nach Momentaufnahme” auf Seite 69 „SQL-Anmeldung” auf Seite 72 „Allgemeine Eigenschaften für Exchange Server-Workload” auf Seite 68 „Protokollierung” auf Seite 70 „Allgemeine Eigenschaften für SQL Server-Workload” auf Seite 67 „Protokollierung” auf Seite 70 „Regional” auf Seite 70 „Protokollierung” auf Seite 70 „Regional” auf Seite 70 „VSS-Sicherung” auf Seite 71 „Regional” auf Seite 70 „VSS-Sicherung” auf Seite 71 „VSS-Sicherung” auf Seite 71 „Angepasste Einstellungen” auf Seite 71 „Angepasste Einstellungen” auf Seite 71 Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 61 Tabelle 14. Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die Tivoli Storage Manager-Umgebung konfiguriert sind (Forts.) Dateisystem SQL Server Exchange Server „Leistung” auf Seite 72 Serverinformationen Diese Eigenschaftenseite zeigt Informationen zu dem Server an, der für Sicherungsservices angesprochen wird. Abhängig davon, ob das Produkt für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen oder die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist, werden unterschiedliche Informationen angezeigt. Knotenname Der Name, der zum Identifizieren des Clientknotens für Standalone-Sicherungsoperationen oder für Sicherungsoperationen auf dem Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. TSM-API-Version Die Version der Tivoli Storage Manager-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API). Servername Für Sicherungen in Tivoli Storage Manager ist dies der Name des Tivoli Storage Manager-Servers, mit dem Sie verbunden sind. Für eine Standalone-Konfiguration wird Virtueller Server angezeigt. Hostname (Servernetz) Zeigt den Hostnamen des Netzes für den Tivoli Storage Manager-Server an. Für eine Standalone-Konfiguration wird FLASHCOPYMANAGER angezeigt. Servertyp Für Sicherungen in Tivoli Storage Manager ist dies der Typ des Betriebssystems des Tivoli Storage Manager-Servers. Für eine Standalone-Konfiguration wird Virtuelle Plattform angezeigt. Serverversion Die Version des Tivoli Storage Manager-Servers. Komprimierungsmodus Gibt an, ob die Komprimierung während der Ausführung von Sicherungsoperationen auf dem Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Gültige Werte sind Ja, Nein und Vom Client bestimmt. Domänenname Die Richtliniendomäne, zu der Ihr Knoten gehört. Eine Richtliniendomäne enthält eine oder mehrere Richtliniengruppen. Aktive Richtliniengruppe Die Richtliniengruppe, die für Ihre Richtliniendomäne aktiv ist. Eine Richtliniengruppe enthält eine oder mehrere Verwaltungsklassendefinitionen. Standardverwaltungsklasse Die Standardrichtlinie oder -verwaltungsklasse, die Attribute enthält, die 62 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch bestimmen, wie lange Sicherungsversionen gespeichert werden, wo Sicherungsversionen gespeichert werden und wie viele Sicherungsversionen aufbewahrt werden. Serverkennwort Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um das Kennwort für den Zugriff auf den Tivoli Storage Manager-Server zu ändern. Dieses Eigenschaftenblatt gilt nur für Tivoli Storage Manager-Konfigurationen. Altes Kennwort Geben Sie das Tivoli Storage Manager-Kennwort ein, das geändert werden soll. Neues Kennwort Geben Sie ein neues Kennwort ein. Das Kennwort muss 1 bis 63 Zeichen lang sein und kann alphanumerische Zeichen, Unterstreichungszeichen (_), Punkt (.), Bindestrich (-), Pluszeichen (+) oder Et-Zeichen (&) enthalten. Neues Kennwort bestätigen Geben Sie das neue Kennwort erneut ein. Denken Sie daran, auf OK (oder Anwenden) zu klicken, um Ihre Änderungen zu speichern. Richtlinienverwaltung Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Sicherungsrichtlinien hinzuzufügen oder zu aktualisieren, mit denen gesteuert wird, wie verschiedene Sicherungsversionen auf Spiegeldatenträgern in Standalone-Konfigurationen für Momentaufnahmen aufbewahrt werden. Die Aufbewahrung von Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern unterliegt versions- und zeitbasierten Richtlinien. Für eine erfolgreiche VSS-Sicherungsstrategie muss auf den lokalen Spiegeldatenträgern ausreichend Speicherbereich verfügbar sein. Die Größe des erforderlichen Speicherbereichs ist von dem verwendeten VSS-Provider abhängig. Klicken Sie auf ein Richtlinienfeld, um den Inhalt zu bearbeiten. Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Richtlinie hinzuzufügen. Klicken Sie auf Löschen, um eine Richtlinie zu löschen. Klicken Sie auf Speichern, um Ihre Richtlinienänderungen zu speichern und sofort anzuwenden. Beschreibungen der Richtlinienfelder: Richtlinie Geben Sie einen eindeutigen Namen einer Sicherungsrichtlinie für die Standalone-Konfiguration an. Anzahl aufzubewahrender Momentaufnahmen Die Anzahl der Sicherungsversionen, die auf Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden sollen. Geben Sie eine Zahl von 1 bis 9999 an. Geben Sie NL an, wenn Sie so viele Sicherungsversionen, wie der verfügbare Speicherplatz zulässt, aufbewahren möchten. Der Standardwert ist 2. Tage für Aufbewahrung einer Momentaufnahme Die Anzahl der Tage, die Sicherungsversionen auf Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden sollen. Geben Sie eine Zahl von 0 bis 9999 an. Geben Sie NL an, wenn Sie so viele Sicherungsversionen, wie der verfügbare Speicherplatz zulässt, aufbewahren möchten. Der Standardwert ist 30. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 63 VSS-Richtlinienbindung Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Speichermomentaufnahmen an Sicherungsrichtlinien oder Verwaltungsklassen zu binden. VSS-Richtlinien legen fest, wie Sicherungen verwaltet und aufbewahrt werden. VSS-Richtlinienanweisungen werden von unten nach oben verarbeitet, und die Verarbeitung wird bei der ersten Übereinstimmung gestoppt. Die allgemeinere Spezifikation sollte vor den spezifischeren Spezifikationen aufgelistet sein, um sicherzustellen, dass die spezifischeren Anweisungen überhaupt verarbeitet werden. Die allgemeineren Spezifikationen werden dann im Anschluss an die spezifischeren Spezifikationen verarbeitet. Bei umgekehrter Auflistung wird in der allgemeineren Spezifikation eine Übereinstimmung mit dem Ziel gefunden, bevor die spezifischeren Spezifikationen verarbeitet werden. Klicken Sie auf ein Feld, um den Inhalt zu bearbeiten. Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Richtlinienbindungsanweisung hinzuzufügen. Klicken Sie auf Löschen, um eine Anweisung zu löschen. Klicken Sie auf Nach oben und Nach unten, um die Verarbeitungsreihenfolge zu ändern. Klicken Sie auf OK (oder Anwenden), um Ihre Änderungen sofort zu speichern oder anzuwenden. Anmerkung: Die Richtlinienanweisungen wirken sich auf vorhandene oder neue Sicherungen erst bei Ausgabe der nächsten Sicherung aus. Verwaltete Kapazität Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um die Kapazität des derzeit verwalteten Speichers zu verfolgen. Diese Informationen sind bei der Verlängerung Ihrer Produktlizenz nützlich. Die verwaltete Gesamtkapazität wird angezeigt. Die Kapazität für SQL Server-Daten, Exchange Server-Daten oder Dateisystemdaten und Daten kundenspezifischer Anwendungen unterscheidet sich in der Regel von der Kapazität des Datenträgers, auf dem sich diese Daten befinden. Eine Gruppe von SQL Server-Datenbanken könnte beispielsweise eine Kapazität von 1 GB erfordern und einen Datenträger mit 10 GB belegen. Wenn eine Momentaufnahme des Datenträgers erstellt wird, liegt die gemessene verwaltete Kapazität bei 10 GB. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Datenträger, die Sicherungen enthalten, und der zugehörigen verwalteten Kapazität anzuzeigen. Diagnose Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um den Typ der Traceverarbeitung auszuwählen, der auf verschiedenen Komponenten von Tivoli Storage FlashCopy Manager ausgeführt werden soll. Wenn ein Problem auftritt, öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose. Wählen Sie den gewünschten Diagnosemodus aus, indem Sie auf Normal, Vollständig oder Angepasst klicken. Klicken Sie dann auf Anfang, um den Trace zu starten. Schließen Sie die Eigenschaftenseite. Reproduzieren Sie das Problem, öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose und klicken Sie auf Ende, um die Traceerstellung zu stoppen und die Daten zu sammeln. Falls Sie diese Eigenschaftenseite vom Eigenschaftenblatt Dashboard aus geöffnet haben, können Sie die Traceerstellung nur für die grafische Benutzerschnittstelle von Microsoft Management Console (MMC) ausführen. 64 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Diagnosemodi Der folgende Diagnosemodus ist auf der Eigenschaftenseite Diagnose verfügbar, die über das Eigenschaftenblatt Dashboard aufgerufen wird: MMC - Verwenden Sie diesen Modus, um die Traceerstellung nur für die grafische Benutzerschnittstelle von Microsoft Management Console festzulegen. Hier können Sie die Traceerstellung nur für Microsoft Management Console durchführen. Die folgenden Diagnosemodi sind auf der Eigenschaftenseite Diagnose verfügbar, die über die Eigenschaftenblätter für die Workload aufgerufen wird. Der Typ der für jeden Modus aktivierten Traceerstellung ist zusammen mit den speziellen Trace-Flags in der Tabelle aufgeführt. Außerdem finden Sie hier Anleitungen dafür, in welcher Situation der jeweilige Modus zu verwenden ist. Tabelle 15. Diagnosemodi und ihre Verwendung Komponenten, für die Traceerstellung erfolgt, sowie verwendete Trace-Flags Modus Einsatzsituation Normal MMC, DP (service), API (service,api_detail) Dieser Modus wird für traditionelle Operationen verwendet und erzeugt eine kompakte Ausgabe. Vollständig MMC, DP (service), API (service,api_detail), Agent (service) Dieser Modus wird für VSSOperationen verwendet und erzeugt eine umfangreiche Ausgabe. Angepasst Beliebige Kombination Verwenden Sie diesen Modus, wenn bestimmte Flags benötigt werden. Normal Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Trace- und Protokolldateien für traditionelle Operationen zu sammeln. Vollständig Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Trace- und Protokolldateien für VSSOperationen zu sammeln. Angepasst Klicken Sie auf diese Schaltfläche und dann auf das Häkchensymbol neben der Schaltfläche, um die Trace- und Protokolldateien auszuwählen, die gesammelt werden sollen. Verwenden Sie diesen Modus nur dann, wenn bestimmte Trace-Flags benötigt werden. Snap-in-Traceverarbeitung aktivieren Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung der Verwaltungskonsole zu aktivieren. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen. Standard-Trace-Flags definieren Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die am häufigsten angeforderten Trace-Flags zu definieren. Data Protection-Traceverarbeitung aktivieren Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung von Data Protection for Microsoft Exchange Server, Data Protection for Microsoft SQL Server und der Unterstützung für Dateisysteme und Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 65 kundenspezifische Anwendungen zu aktivieren. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen. Fügen Sie im Feld Trace-Flags hinzu oder aktualisieren Sie diese. Ihr Ansprechpartner kann Ihnen sagen, welche Trace-Flags zu verwenden sind. Traceverarbeitung für DSMAgent aktivieren Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung des Tivoli Storage Manager-Clientknotens zu aktivieren. Sie müssen den TSM-Clientakzeptorservice erneut starten, bevor der Trace gestartet wird. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen. Fügen Sie im Feld Trace-Flags hinzu oder aktualisieren Sie diese. Ihr Ansprechpartner kann Ihnen sagen, welche Trace-Flags zu verwenden sind. API-Traceverarbeitung aktivieren Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung der Tivoli Storage Manager-API zu aktivieren. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen. Fügen Sie im Feld Trace-Flags hinzu oder aktualisieren Sie diese. Ihr Ansprechpartner kann Ihnen sagen, welche Trace-Flags zu verwenden sind. E-Mail Wählen Sie Diagnosedateien aus und klicken Sie auf diese Schaltfläche, um eine Diagnose-E-Mail an einen IBM Ansprechpartner zu senden, an die die ausgewählten Dateien angehängt sind. Screenshot Diese Schaltfläche ist aktiviert, nachdem Sie auf Anfang geklickt haben. Klicken Sie auf Screenshot, um das Diagnose-Screenshot-Tool zu öffnen. Dieses Tool ist ein nicht modales Dialogfenster, das so lange geöffnet bleibt, bis Sie es schließen bzw. auf Ende oder Abbrechen klicken. Klicken Sie nach dem Öffnen des Tools auf Neuen Screenshot hinzufügen, um einen Screenshot zum Ordner FlashCopyManager\ProblemDetermination hinzuzufügen. Der Screenshot kann mit anderen Diagnosedaten ausgewählt werden. Alles auswählen Klicken Sie auf Alles auswählen, um alle im Ergebnisfenster der Diagnose verfügbaren Dateien auszuwählen. Kopieren Wählen Sie die Diagnosedateien aus, klicken Sie auf Kopieren, um einen Dialog für die Ordnersuche zu öffnen, und wählen Sie eine Position aus, an die die ausgewählten Diagnosedateien kopiert werden sollen. Sicht Klicken Sie auf Sicht, um die ausgewählte Diagnosedatei zu öffnen. Löschen Klicken Sie auf Löschen, um die ausgewählten Diagnosedateien zu löschen. Tracedetails für jede Komponente Alle Tracedateien werden im Ordner flashcopymanager gespeichert, der sich standardmäßig an der Position C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager befindet. Sobald auf die Schaltfläche Ende für die Diagnose geklickt wird, werden diese Dateien automatisch kopiert, komprimiert und zusammen mit anderen Informationen im Ordner C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\problemdetermination abgelegt. 66 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Microsoft Management Console (MMC) Optionen werden in der Benutzereinstellungsdatei von MMC gespeichert: TraceFm.trc Data Protection Traceoptionen werden in der Benutzereinstellungsdatei von MMC gespeichert und im Rahmen des Befehls an die Data Protection-Komponente übergeben: TraceFileSql.trc TraceFileExc.trc TraceFileFs.trc Agent Traceoptionen werden in der Datei dsm.opt des VSS-Anforderers gespeichert: TraceFileAgent.trc API Traceoptionen werden in der entsprechenden Data Protection-Datei dsm.opt gespeichert: TraceFileSqlAPI.trc TraceFileExcAPI.trc TraceFileFsAPI.trc Allgemeine Eigenschaften für SQL Server-Workload Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um allgemeine Vorgaben für die SQL Server-Workload anzugeben. Diese Eigenschaftenseite ist gültig, wenn das Produkt für die Sicherung auf einer eigenständigen Einheit oder in Tivoli Storage Manager konfiguriert ist. SQL Server Geben Sie den eindeutigen Namen an, der die SQL Server-Instanz identifiziert. Ausgangsserver Verwenden Sie dieses Feld, wenn eine SQL-Datenbank oder -Datenbankkomponente von einem anderen SQL Server zurückgeschrieben werden soll. Geben Sie den Namen des anderen SQL Servers ein, von dem Sicherungen zurückgeschrieben werden sollen. Standardmäßig zeigt dieses Feld denselben Namen für SQL Server und SQL-Ausgangsserver an. Beim Sichern oder Zurückschreiben auf Bandladevorgänge warten Wählen Sie dieses Kästchen aus, wenn Data Protection for SQL bei Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen auf das Laden von Banddatenträgern warten soll. Diese Einstellung ist gültig, wenn der Tivoli Storage Manager-Server für das Speichern der Sicherungsdaten auf Banddatenträgern konfiguriert ist. Wenn sich Sicherungsdaten auf austauschbaren Datenträgern befinden, wird es bei Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen während des Ladens von Speicherdatenträgern wahrscheinlich zu Wartezeiten kommen. Ist dies der Fall, gibt diese Einstellung an, ob Data Protection for Microsoft SQL Server auf das Laden des Datenträgers wartet oder die aktuelle Operation stoppt. Diese Option ist standardmäßig nicht ausgewählt. VSS-Sicherung als Standardsicherungsmethode verwenden Wählen Sie dieses Kästchen aus, um VSS-Sicherungen als Standardsicherungsmethode zu definieren. Stellen Sie sicher, dass das Feld Name des lokalen DSMAGENT-Knotens auf der Eigenschaftenseite VSS-Sicherung angegeben ist. Sicherungen können nur mithilfe von VSS zurückgeschrieben werden. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 67 Sicherung mithilfe der SQL Server-Komprimierung komprimieren Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die SQL Server-Komprimierung während der Ausführung traditioneller Sicherungsoperationen zu aktivieren. Dieses Kontrollkästchen ist nur verfügbar, wenn Microsoft SQL Server 2008 oder eine höhere Version ausgeführt wird. Änderung für Differenzsicherung in % schätzen Geben Sie den Wert für die geschätzte Änderung von Datenbankseiten für Differenzsicherungen an. Diese Schätzung wird von Data Protection for Microsoft SQL Server verwendet, um zu bestimmen, ob genügend Speicherbereich für die Sicherung verfügbar ist. Der hier angegebene Wert wird für alle Differenzsicherungen als Standardwert verwendet. Dieses Feld gilt nur für traditionelle Data Protection for Microsoft SQL Server-Sicherungen. Allgemeine Eigenschaften für Exchange Server-Workload Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um allgemeine Vorgaben für die Exchange Server-Workload anzugeben. Diese Eigenschaftenseite ist nur gültig, wenn Ihre Workload für die Sicherung in Tivoli Storage Manager konfiguriert ist. Temporärer Pfad für Protokollzurückschreibung Geben Sie den temporären Standardpfad ein, der beim Zurückschreiben von Protokollen und Dateien mit Patch-Code verwendet werden soll. Um die beste Leistung zu erzielen, muss sich der angegebene Pfad auf einer anderen physischen Einheit als die derzeit aktive Protokollfunktion befinden. Wenn Sie keinen Pfad eingeben, wird der Wert der Umgebungsvariablen TEMP als Standardwert verwendet. Bei der Ausführung von vollständigen Zurückschreibungen oder Kopie- oder Datenbankkopiezurückschreibungen werden alle Protokolldateien, die sich in dem angegebenen Pfad befinden, gelöscht. Temporärer Pfad für Datenbankzurückschreibung Geben Sie das Verzeichnis an, in dem sich die zurückgeschriebenen Datenbankdateien vorübergehend befinden sollen. Stellen Sie sicher, dass der Speicherplatz des Verzeichnisses ausreicht, um die gesamte Mailboxdatenbankdatei zu speichern. Wenn kein Verzeichnis angegeben ist, werden die Datenbankdateien in ein durch die Umgebungsvariable TEMP angegebenes Verzeichnis zurückgeschrieben. Diese Option ist nur für Zurückschreibungsoperationen für Mailboxen verfügbar. Aliasname der temporären Mailbox Geben Sie den Aliasnamen einer Mailbox an, die als temporäre Speicherposition während der Ausführung von Mailboxzurückschreibungsoperationen verwendet werden soll. Die temporäre Mailbox wird während der Ausführung von Zurückschreibungsoperationen für Mailboxen verwendet, die seit der Sicherung gelöscht, erneut erstellt oder versetzt wurden. Standardmäßig verwendet die Mailboxzurückschreibungsoperation die aktuelle Mailbox des Benutzers mit Administratorberechtigung als temporäre Speicherposition. E-Mail-Nachrichten als ungelesen zurückschreiben Geben Sie an, dass zurückgeschriebene E-Mail-Nachrichten als ungelesen markiert werden. Exchange Client Access-Server Geben Sie wahlweise den Namen des Client Access-Servers ein, der verwendet werden soll. Dieses Feld ist nur bei Microsoft Exchange Server 2010 verfügbar. 68 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Standardmäßig verwendet Tivoli Storage FlashCopy Manager den lokalen Server als den Client Access-Server, wenn für den lokalen Server die Rolle 'Client Access-Server' installiert ist. Der in der Mailboxdatenbank des aktuellen angemeldeten Benutzers definierte Client Access-Server wird verwendet, wenn für den lokalen Server die Rolle 'Client Access-Server' nicht installiert ist. Den Namen des definierten Client Access-Servers, der in der Mailboxdatenbank des aktuellen angemeldeten Benutzers definiert ist, können Sie durch die Ausführung des folgenden Exchange-Verwaltungsshellbefehls ermitteln: Get-MailboxDatabase -Identity <Mailboxdatenbank_des_angemeldeten_Benutzers> | select RpcClientAccessServer Wenn ein anderer Client Access-Server verwendet werden soll oder wenn der Parameter RpcClientAccessServer nicht definiert ist, können Sie den zu verwendenden Client Access-Server an dieser Stelle definieren. Mailboxprotokoll sichern Wählen Sie dieses Kästchen aus, wenn Mailboxzurückschreibungsoperationen ausgeführt werden und das Mailboxprotokoll gesichert werden soll. Tipp: Wenn nicht geplant ist, die Mailboxzurückschreibung oder Mailboxzurückschreibungsoperationen zu verwenden, kann die Leistung beim Sichern durch Abwählen dieses Kontrollkästchens verbessert werden. Vor/Nach Momentaufnahme Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Befehle anzugeben, die vor und nach der Erstellung der Momentaufnahme ausgeführt werden sollen. Diese Eigenschaftenseite gilt nur für kundenspezifische Anwendungen in der DateisystemWorkload. Befehl vor der Momentaufnahme Geben Sie den Namen des Befehlsscripts ein, das zum Stilllegen kundenspezifischer Anwendungen, die das Dateisystem verwenden, vor der Erstellung der Momentaufnahme verwendet wird. Sie müssen den vollständig qualifizierten Pfadnamen für das Befehlsscript angeben. Befehl nach der Momentaufnahme Geben Sie den Namen des Befehlsscripts ein, das zum erneuten Starten kundenspezifischer Anwendungen, die das Dateisystem verwenden, nach der Erstellung der Momentaufnahme verwendet wird. Sie müssen den vollständig qualifizierten Pfadnamen für das Befehlsscript angeben. Wichtig: Für den Fall, dass während der Ausführung des Scripts ein Funktionsfehler auftritt, müssen Stapelscripts eine Anweisung EXIT mit "exit <Fehlercode>" enthalten. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 69 Protokollierung Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Vorgaben für das Aktivitätenprotokoll anzugeben. Protokolldateiname Geben Sie den Namen der Datei ein, in der Aktivitäten protokolliert werden. Bereinigung aktivieren Wählen Sie diese Option aus, um ältere Einträge automatisch aus dem Protokoll zu löschen. Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und wird täglich ausgeführt. Anzahl Tage zum Aufbewahren alter Einträge Geben Sie die Anzahl Tage zum Aufbewahren alter Einträge in dem Protokoll an, bevor die Einträge gelöscht werden. Standardmäßig werden 60 Tage mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess gespeichert. Jetzt bereinigen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um das Aktivitätenprotokoll für eine einzelne Befehlsausführung zu bereinigen. Regional Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie Vorgaben definieren, die beeinflussen, wie Sprachen und Informationen angezeigt und protokolliert werden. Regional- und Sprachenoptionen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Vorgaben für die Verwaltungskonsole zu definieren. Die Verwaltungskonsole verwendet dieselben regionalen Einstellungen wie das Windows-System. Sprache Wählen Sie die Sprache aus, die für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Datumsformat Wählen Sie ein Datumsformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können Monat (mm), Tag (tt) und Jahr (jjjj) auf verschiedene Weise angeordnet werden. Zeitformat Wählen Sie ein Zeitformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können Stunde (hh), Minuten (mm) und Sekunden (ss) auf verschiedene Weise angeordnet werden. Zahlenformat Wählen Sie ein Zahlenformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können Dezimalzeichen, Kommas und Leerzeichen auf verschiedene Weise angeordnet werden. MMC-Sprache abgleichen Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die regionalen MMC-Einstellungen so zu ändern, dass sie mit den Regional- und Sprachenoptionen des Systems übereinstimmen. Wird auf diese Schaltfläche geklickt, werden auch das Zahlenformat, das Datumsformat und das Zeitformat mit den Standardformaten der ausgewählten Sprache abgeglichen. 70 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch VSS-Sicherung Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Vorgaben zu konfigurieren, die bei VSS-Sicherungsoperationen verwendet werden. Standardsicherungsziel Wählen Sie die Standardspeicherposition für Ihre Sicherungen aus. Diese Option ist nur für SQL Server- und Exchange Server-Workloads verfügbar. Sie können aus folgenden Speicherpositionen auswählen: TSM Die Sicherung wird nur im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert. Diese Auswahl gilt für Workloads, die für den Tivoli Storage Manager-Server konfiguriert sind. Lokal Die Sicherung wird nur auf einem lokalen Datenträger gespeichert. Diese Auswahl ist der Standardwert. Beide Die Sicherung wird im Tivoli Storage Manager-Speicher und auf einem lokalen Datenträger gespeichert. Diese Auswahl gilt für Workloads, die für den Tivoli Storage Manager-Server konfiguriert sind. Für Dateisystem-Workloads werden Sicherungen immer auf einem lokalen Datenträger gespeichert. Bei Tivoli Storage Manager-Konfigurationen werden die Sicherungen auf einem lokalen Datenträger gespeichert, aber auf dem Tivoli Storage Manager-Server verwaltet. Der Tivoli Storage ManagerServer verwaltet die Metadaten oder die Informationen zur Speicherposition der lokalen Momentaufnahme. Name des lokalen DSMAGENT-Knotens Geben Sie den Knotennamen (DSMAgent-Knoten) des lokalen Clientsystems an, das die VSS-Sicherungen erstellt. Dieser Parameter muss für VSSOperationen angegeben werden, damit diese erfolgreich ausgeführt werden können. Name des fernen DSMAGENT-Knotens Geben Sie den Knotennamen der Maschine an, die bei ausgelagerten Sicherungen die VSS-Daten in den Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers versetzt. Wenn Sie keine ausgelagerten Sicherungen verwenden, können Sie dieses Feld leer lassen. Diese Option ist nur für SQL Server- und Exchange Server-Workloads verfügbar. Angepasste Einstellungen Wählen Sie das Kästchen aus, um Aktualisierungsoptionen anzeigen in der Symbolleiste der Sicht Wiederherstellen anzuzeigen. Diese Eigenschaftenseite ist nur für die SQL Server- und Exchange Server-Workloads verfügbar. Dieses Kästchen ist standardmäßig nicht ausgewählt. Es ist für Umgebungen nützlich, in denen viele tausend Objekte auf einem Tivoli Storage Manager-Server gespeichert werden. Der Administrator kann die Schaltfläche Aktualisierungsoptionen und die Symbolleiste verwenden, um zwischen dem manuellen und automatischen Aktualisierungsmodus zu wechseln. Der automatische und manuelle Aktualisierungsmodus unterscheiden sich wie folgt: v Im automatischen Aktualisierungsmodus wird eine Sicht automatisch aktualisiert, wenn sie zum ersten Mal ausgewählt wird. Befinden sich zehntausende bis Millionen Objekte auf dem Server, kann die Aktualisierung sehr lange dauern. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 71 v Im manuellen Aktualisierungsmodus findet keine automatische Aktualisierung statt. Ein Namensfilter ist in der Symbolleiste Aktualisierungsoptionen verfügbar, mit dem die Auswahl der Objekte eingegrenzt werden kann. Nach der Eingabe eines Namensmusters können Sie auf Aktualisieren klicken. Bei Verwendung des manuellen Aktualisierungsmodus kann der Umfang von Informationen, die vom Server zurückgegeben werden, erheblich reduziert werden, und die Ausführung kann deutlich beschleunigt werden. Ergänzend können Sie zur Unterstützung der Filterung auch ein Platzhalterzeichen (*) im Namensmuster verwenden. Leistung Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie Vorgaben definieren, die die Leistung betreffen. Dieses Eigenschaftenblatt ist nur für eine Exchange Server- oder SQL Server-Workload verfügbar, die für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist. DP-Puffer Geben Sie eine Zahl von 2 bis 8 an, die die Anzahl Kommunikationsdatenpuffer angibt, die Data Protection for SQL oder Data Protection for Exchange bei der Übertragung von Daten an den Tivoli Storage ManagerServer verwendet. Jeder Puffer hat die Größe, die mit der Option DPPuffergröße angegeben ist. DP-Puffergröße Geben Sie eine Zahl von 64 bis 8192 an, die die Größe der Puffer angibt, die von Data Protection for SQL oder Data Protection for Exchange bei der Übertragung von Daten an den Tivoli Storage Manager-Server verwendet werden. SQL-Puffer Geben Sie eine Zahl von 0 bis 999 an, die die Anzahl Kommunikationsdatenpuffer angibt, die Data Protection for SQL bei der Übertragung von Daten zwischen SQL Server und Data Protection for SQL verwendet. Jeder Puffer hat die Größe, die mit der Option SQL-Puffergröße angegeben ist. SQL-Puffergröße Geben Sie eine Zahl von 64 bis 4096 an, die die Größe der Puffer angibt, die von Data Protection for SQL bei der Übertragung von Daten zwischen SQL Server und Data Protection for SQL verwendet werden. Stripes Geben Sie die Anzahl Datenstripes an (1 bis 64), die bei einer traditionellen Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation verwendet werden sollen. Der Standardwert ist 1. SQL-Anmeldung Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie Vorgaben für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server definieren. Diese Eigenschaftenseite ist nur für die SQL ServerWorkload verfügbar. Windows-Authentifizierung verwenden Klicken Sie auf dieses Optionsfeld, um eine vertrauenswürdige Verbindung zu verwenden und Microsoft Windows die Authentifizierung der Anmeldung zu ermöglichen. SQL Server-Authentifizierung verwenden Klicken Sie auf dieses Optionsfeld, um die SQL-Benutzer-ID-Sicherheit zu verwenden. Bei diesem Sicherheitstyp stellt der Administrator die Anmelde-ID und das Kennwort für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server zur Verfügung. 72 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Benutzername Geben Sie die SQL-Benutzer-ID ein. Kennwort Geben Sie das Kennwort für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server ein. Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten Speicherverwaltungsrichtlinien für Sicherungen mit Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten und konfigurieren. Richtliniendefinitionen sind nur bei Verwendung einer Standalone-Konfiguration gültig. Wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Verwendung des Tivoli Storage Manager-Servers konfiguriert ist, werden die Richtliniendefinitionen auf dem Tivoli Storage Manager-Server definiert. VSS-Richtlinienbindungen werden dennoch lokal verwaltet. Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet Richtlinien, um festzulegen, wie Sicherungen aufbewahrt werden. Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager können Sie Richtlinien erstellen, ändern und anzeigen sowie Richtlinienbindungsanweisungen zum Verwalten Ihrer Sicherungen definieren. Die Aufbewahrung von Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern unterliegt versions- und zeitbasierten Richtlinien. Für eine erfolgreiche VSS-Sicherungsstrategie muss auf den lokalen Spiegeldatenträgern ausreichend Speicherbereich verfügbar sein. Stellen Sie sicher, dass den Datenträgern ausreichend Speicherbereich zugeordnet ist, um Ihre Sicherungsoperationen aufnehmen zu können. Auf dem Spiegelkopiedatenträger, der das Speicherziel einer Momentaufnahme ist, muss ausreichend Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügbar sein. Umgebungsund Speicherressourcen bestimmen außerdem, wie viele Sicherungsversionen auf lokalen Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden können. Die Größe des erforderlichen Speicherbereichs ist von dem verwendeten VSS-Provider abhängig. Richtlinienbindungsanweisungen Richtlinienbindungsanweisungen ordnen Microsoft SQL Server-Sicherungen, Microsoft Exchange Server-Sicherungen oder Sicherungen kundenspezifischer Anwendungen bzw. Dateisystemsicherungen einer Verwaltungsrichtlinie zu. Geben Sie Richtlinienbindungsanweisungen an, um Momentaufnahmen an eine Richtlinie zu binden. Bei SQL Server- oder Exchange Server-Sicherungen können Sie für diese Task können die Verwaltungskonsole verwenden. Sie können Bindungsanweisungen aber auch manuell zur Konfigurationsdatei hinzufügen. Eine Standardrichtlinie bindet alle Sicherungen, die nicht explizit an eine namentlich genannte Richtlinie gebunden sind. Die Richtlinienbindung ist in Umgebungen mit einem oder ohne einen Tivoli Storage Manager-Server verfügbar. Zur Vermeidung von Fehlern ist die Angabe von Richtlinienbindungsanweisungen in der Verwaltungskonsole empfehlenswert. Für SQL Server-Sicherungen, Exchange Server-Sicherungen oder Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen wird dieselbe Richtlinienbindungsmethode verwendet. Eine Richtlinienanweisung ist in der zugehörigen Konfigurationsdatei definiert. Eine Anweisung für eine kundenspezifische Anwen- Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 73 dung gibt jedoch statt des Namens der Datenbank oder Speichergruppe (Objektname) den Namen des Datenträger- oder Mountpunktverzeichnisses (Komponente) an. Richtlinienbindungsanweisungen für Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen werden in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager gespeichert (Standardwert ist fcmcfg.xml) und dürfen nur mit der Verwaltungskonsole oder den Befehlen FCMCLI UPDATE VSSPOLICY, FCMCLI INSERT VSSPOLICY bzw. FCMCLI DELETE VSSPOLICY geändert werden. Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen: Mit dem folgenden Beispielbefehl wird eine neue VSS-Richtlinienbindungsanweisung an der Position eingefügt, die durch den Parameter SEQnumber angegeben ist: FCMCLI INSERT VSSPOLICY "* L:\mountdir FULL LOCAL MC1Q11" /SEQnumber=2 Hierbei stellen die Einträge, die in Anführungszeichen eingeschlossen sind, die Richtliniendefinition dar. In diesem Fall gilt Folgendes: v Servername = * v Komponente = L:\mountdir v Sicherungstyp= FULL v Sicherungsziel = LOCAL v Verwaltungsklasse = MC1Q11 Exchange- oder SQL-Daten: Der folgende Auszug stammt aus der entsprechenden Konfigurationsdatei von Data Protection for SQL oder Data Protection for Exchange: VSSPOLICY VSSPOLICY <Servername> * SERVER_3 <Objektname> "Accounting" "Human Resources" <Sicherungstyp><Sicherungsziel> <Verwaltungsklasse> FULL LOCAL MC_1 INCR LOCAL MC_6 Verfall von Sicherungen auf der Basis von Richtlinien Sicherungen verfallen auf der Basis von Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinien. 'Verfall' bezeichnet den Prozess, durch den Sicherungsobjekte von SQL Server, Exchange Server oder einer kundenspezifischen Anwendung zum Löschen gekennzeichnet werden, da ihr Verfallsdatum überschritten oder die maximale Anzahl Sicherungsversionen, die aufbewahrt werden soll, erreicht wurde. Der Wert dieser Daten ist von den Geschäftsanforderungen abhängig, die durch die Zielsetzung für Wiederherstellungspunkt (RPO = Recovery Point Objective) und die Zielsetzung für Wiederherstellungszeit (RTO = Recovery Time Objective) angegeben werden. Beispielsweise haben rechtliche, betriebsbezogene und anwendungsbezogene Anforderungen Auswirkungen darauf, wie Daten geschützt werden müssen, um diese Anforderungen in Bezug auf die Zielsetzung für Zurückschreibungspunkt und Zurückschreibungszeit zu erfüllen. Um derartige Anforderungen zu unterstützen, ermöglicht Tivoli Storage FlashCopy Manager Ihnen die Angabe der Anzahl aufzubewahrender Momentaufnahmesicherungen und die Angabe des Aufbewahrungszeitraums. Der Verfall gibt an, wie Tivoli Storage FlashCopy Manager diese Funktion implementiert. 74 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Der Verfall von Sicherungen erfolgt während der ersten Abfrage-, Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation einer Tivoli Storage FlashCopy Manager-Sitzung. Der Verfall von Sicherungen kann auch während jeder anderen Sicherungsoperation erfolgen. Wenn eine Operation erfolgt, wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (wie durch die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie angegeben) erreicht wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor Informationen zu einer Sicherung erstellt, zurückgeschrieben oder angezeigt werden. Wenn eine Operation erfolgt, wenn die maximale Anzahl Tage für die Aufbewahrung einer Sicherung (wie durch die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie angegeben) erreicht wird, verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, die älter als die angegebene Anzahl Tage sind, bevor Informationen zu einer Sicherung erstellt, zurückgeschrieben oder angezeigt werden. Lokale Sicherungsrichtlinie definieren Die lokale Sicherungsrichtlinie legt fest, wie verschiedene Sicherungsversionen auf lokalen Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden. Die Aufbewahrung von Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern unterliegt versions- und zeitbasierten Richtlinien. Für eine erfolgreiche VSS-Sicherungsstrategie muss auf den lokalen Spiegeldatenträgern ausreichend Speicherbereich verfügbar sein. Stellen Sie sicher, dass den Datenträgern ausreichend Speicherbereich zugeordnet ist, um Ihre Sicherungsoperationen aufnehmen zu können. Auf dem Spiegelkopiedatenträger, der das Speicherziel einer Momentaufnahme ist, muss ausreichend Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügbar sein. Umgebungsund Speicherressourcen bestimmen außerdem, wie viele Sicherungsversionen auf lokalen Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden können. Die Größe des erforderlichen Speicherbereichs ist von dem verwendeten VSS-Provider abhängig. Sie können benutzerdefinierte Richtlinien nur in einer Standalone-Konfiguration für Momentaufnahmen erstellen. Die VSS-Richtlinienbindung erfolgt sowohl im Standalone-Modus als auch im Tivoli Storage Manager-Unterstützungsmodus. Führen Sie diese Schritte aus, um Ihre lokalen Sicherungsrichtlinien zu erstellen und zu verwalten. Informationen zum Erstellen und Verwalten von Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage Manager enthält die Dokumentation zu Tivoli Storage Manager. 1. Klicken Sie in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole auf 'IBM Tivoli Storage Manager'. 2. Wählen Sie eine Exchange Server-, SQL Server- oder Dateisysteminstanz aus. 3. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Dialog mit den Eigenschaften für die ausgewählte Instanz wird angezeigt. 4. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Eigenschaftenseiten Richtlinienverwaltung aus. Die vorhandenen lokalen Richtlinien werden angezeigt. 5. Fügen Sie lokale Richtlinien für die Datenaufbewahrung hinzu oder löschen oder aktualisieren Sie diese. Tipp: Klicken Sie doppelt auf ein Richtlinienfeld, um das Feld zu bearbeiten. Geben Sie NL ein, um keine Begrenzung für die Anzahl aufzubewahrender Momentaufnahmen oder die Anzahl Tage für Aufbewahrung einer Momentaufnahme anzugeben. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 75 Hinweis: Wenn Sie eine neue Richtlinie hinzufügen, geben Sie einen eindeutigen Richtliniennamen an, da die Richtlinie andernfalls nicht gespeichert wird. 6. Speichern Sie alle neuen oder geänderten Richtlinien, indem Sie auf Speichern klicken. Nachdem Sie eine neue Richtlinie hinzugefügt haben, können Sie ein Objekt an diese Richtlinie binden. Aktualisierungen an vorhandenen gebundenen Richtlinien werden wirksam, sobald die Aktualisierungen gespeichert werden. 7. Optional: Binden Sie Momentaufnahmen mithilfe der Eigenschaftenseite VSSRichtlinienbindung an neue Richtlinien. Hinweis: Klicken Sie auf Speichern, um alle neuen oder geänderten Bindungen zu speichern. 8. Optional: Überprüfen Sie neue oder aktualisierte Richtlinien und Bindungen. a. Führen Sie eine oder mehrere Testsicherungen aus. b. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen die Verwaltungsklassen, die an Ihre Testsicherungen gebunden sind. Sicherungen an eine Richtlinie binden Fügen Sie die Verarbeitungsreihenfolge für vorhandene Bindungsanweisungen hinzu oder aktualisieren, löschen oder ändern Sie diese. VSS-Richtlinien legen fest, wie Sicherungen verwaltet und aufbewahrt werden. 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Wählen Sie in der Baumstruktursicht eine Exchange-, SQL- oder Dateisysteminstanz aus. 3. Klicken Sie auf der Registerkarte Schützen im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Dialog mit den Eigenschaften für die ausgewählte Instanz wird aufgerufen. 4. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Eigenschaftenseiten VSS-Richtlinienbindung aus. Die vorhandenen Bindungen werden angezeigt. 5. Fügen Sie die Verarbeitungsreihenfolge für vorhandene Bindungsanweisungen hinzu oder aktualisieren, löschen oder ändern Sie diese. Tipp: Klicken Sie auf ein Feld, um dieses zu bearbeiten. v Für jedes Feld kann ein Platzhalterzeichen (*) verwendet werden, das "alle" entspricht. Geben Sie beispielsweise im Feld Server ein Platzhalterzeichen (*) an, um die Richtlinie an alle Exchange Server, alle SQL Server oder alle Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu binden. v Für alle Felder mit Ausnahme des Felds Server ist ein Dropdown-Menü mit verfügbaren Optionen vorhanden. 6. Optional: Mit den Schaltflächen Nach oben und Nach unten können Sie die Verarbeitungsreihenfolge modifizieren. VSS-Richtlinien werden von unten nach oben verarbeitet und die Verarbeitung wird bei der ersten Übereinstimmung gestoppt. Die allgemeinere Spezifikation sollte vor den spezifischeren Spezifikationen aufgelistet sein, um sicherzustellen, dass die spezifischeren Anweisungen überhaupt verarbeitet werden. Die allgemeineren Spezifikationen werden dann im Anschluss an die spezifischeren Spezifikationen verarbeitet. Bei umgekehrter Auflistung wird in der allgemeineren Spezifikation eine Übereinstimmung mit dem Ziel gefunden, bevor die spezifischeren Spezifikationen angezeigt werden. 7. Speichern Sie alle neuen oder geänderten Bindungsanweisungen, indem Sie auf Anweisungen speichern klicken. 8. Optional: Überprüfen Sie neue oder aktualisierte Richtlinien und Bindungen. 76 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch a. Führen Sie eine oder mehrere Testsicherungen aus. b. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen die Verwaltungsklassen, die an Ihre Testsicherungen gebunden sind. Kapazität des verwalteten Speichers bestimmen Die Verfolgung der Kapazität des derzeit verwalteten Speichers unterstützt Sie bei der Lizenzverlängerung. Die Kapazität für Serverdaten unterscheidet sich in der Regel von der Kapazität des Datenträgers, auf dem sich diese Daten befinden. Eine Gruppe von Datenbanken könnte beispielsweise eine Kapazität von 1 GB erfordern und auf einem Datenträger mit 10 GB gespeichert sein. Wenn eine Momentaufnahme des Datenträgers erstellt wird, liegt die gemessene verwaltete Kapazität von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager bei 10 GB. 1. Wählen Sie eine Exchange-, SQL- oder Dateisysteminstanz aus. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte Schützen, Wiederherstellen oder Automatisieren im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Dialog mit den Eigenschaften für die ausgewählte Instanz wird aufgerufen. 3. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Eigenschaftenseiten Verwaltete Kapazität aus. Die verwaltete Kapazität wird berechnet und angezeigt. 4. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Datenträger (die Sicherungen enthalten) und der zugehörigen verwalteten Kapazität anzuzeigen. 5. Klicken Sie auf OK, um diesen Dialog zu schließen. Tasks planen Automatisieren Sie Ihren Datenschutz mithilfe der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Zeitplanung. Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet den Scheduler von Windows, um Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen zu automatisieren. Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager-Planungsoperationen können Sie die regelmäßige Ausführung von Tasks planen. Es ist jedoch nicht möglich, nur eine einzige Ausführung für Tasks zu planen. Wenn ein Zeitplan definiert wurde, können Sie ihn jedoch jederzeit manuell ausführen, indem Sie den Zeitplan auswählen und im Fenster Aktion auf Ausführen klicken. Falls Sie Ihre Zeitpläne differenzierter steuern möchten, greifen Sie direkt auf 'Geplante Tasks' in der Windows-Systemsteuerung oder auf schtasks.exe zu. Weitere Details hierzu finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation. Standardmäßig werden Tivoli Storage FlashCopy Manager-Zeitpläne unter Verwendung der Berechtigungen des Windows-Systemkontos ausgeführt. Wenn ein Zeitplan andere Windows-Berechtigungen erfordert, klicken Sie auf Ausführen als und geben Sie das entsprechende Konto und Kennwort ein. Alle definierten Zeitpläne werden in der oberen Hälfte der Sicht angezeigt. Sie können folgende Optionen für neue Zeitpläne in der oberen Hälfte der Sicht ausführen: Erstellen, Bearbeiten, Aktivieren, Inaktivieren, Löschen oder Ausführen. Der Planungsassistent führt Sie durch die Schritte, die zum Definieren einer lokal geplanten Task zum Schützen von Daten erforderlich sind. Der Planungsassistent ist über das Fenster Aktion verfügbar. Der Planungsassistent enthält Schablonen, die als Ausgangspunkt für Ihre geplanten Tasks verwendet werden können. Die Schablonen enthalten Anweisungen, mit Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 77 denen sichergestellt wird, dass das korrekte Arbeitsverzeichnis verwendet wird und Fehlerinformationen ordnungsgemäß bearbeitet werden. Die Schablonen enthalten außerdem Beispielanweisungen für die Ausführung von Abfragen und Sicherungen. Der Bereich mit den Planungstasks ist in drei Segmente unterteilt: v Definierte Zeitpläne werden im obersten Bereich angezeigt. Der oberste Bereich enthält Optionen zum Erstellen, Bearbeiten, Aktivieren, Inaktivieren, Löschen oder Ausführen neuer Zeitpläne. v Eine Liste aller geplanten Aktivitäten wird im mittleren Bereich angezeigt. Wählen Sie in dieser Liste einen Eintrag aus, um die Ausgabe der geplanten Operation anzuzeigen. v Die Ergebnisse der ausgewählten Aktivität werden im unteren Bereich angezeigt. Es können drei Typen von Zeitplänen erstellt werden: Stündlich Dieser Zeitplantyp wird zu einem festgelegten Zeitpunkt gestartet und entweder unbegrenzt oder für eine bestimmte Dauer ausgeführt. Er kann zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederholt werden. Ungeachtet der Einstellungen für Dauer oder Wiederholung wird dieser Zeitplantyp nur innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums ausgeführt. Täglich Dieser Zeitplantyp wird zu einem festgelegten Zeitpunkt gestartet und täglich wie angegeben wiederholt. Wöchentlich Dieser Zeitplantyp wird zu einem festgelegten Zeitpunkt gestartet und wöchentlich wie angegeben wiederholt. Einträge in der Verlaufsprotokolldatei für geplante Tasks werden standardmäßig 60 Tage aufbewahrt. Sie können diesen Standardwert überschreiben, indem Sie den Wert für die Bereinigung des Verlaufsprotokolls für geplante Tasks über die Steuerung für die wichtigsten Einstellungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager ändern. Um auf die wichtigsten Tivoli Storage FlashCopy Manager-Einstellungen zuzugreifen, wählen Sie in der Baumstruktursicht den gewünschten Computerknoten und dann im Fenster Aktion die Option 'Eigenschaften' aus. Berichte anzeigen, drucken und speichern Greifen Sie auf Berichte zu, die Auskunft über die jüngste Aktivität, die verwaltete Langzeitkapazität und installierte Lizenzen und installierte Software geben. Führen Sie diese Schritte aus, um Berichte anzuzeigen, zu speichern und zu drucken. 1. Wählen Sie Berichterstellung in der Baumstruktursicht unter Verwalten aus. Es wird eine Liste verfügbarer Berichte angezeigt. Jeder Bericht verfügt über eine Beschreibung, die angibt, welche Daten der Bericht enthält. 2. Wählen Sie einen Bericht aus der Liste aus. Der ausgewählte Bericht wird angezeigt. 3. Um den aktuellen Bericht zu drucken oder zu speichern, klicken Sie auf das entsprechende Symbol oben im Bericht. 78 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Momentaufnahmen erstellen Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellt von Ihren Microsoft SQL Server-Daten, Microsoft Exchange Server-Daten sowie von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen Momentaufnahmen mit Zeitangabe und schützt so Ihre Anwendungsdaten. Momentaufnahme von SQL Server-Daten erstellen In der Baumstruktursicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager wird für jede SQL Server-Instanz auf dem Computer ein SQL Server-Knoten angezeigt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Momentaufnahme einer SQL Server-Instanz zu erstellen: 1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht eine SQL Server-Instanz aus. 2. Erstellen Sie eine Momentaufnahme mit einem der folgenden Verfahren: v Klicken Sie zum Erstellen von Momentaufnahmen in der GUI auf die Registerkarte Schützen, wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' eine oder mehrere Datenbanken aus und wählen Sie die gewünschte Sicherungsaktion aus. v Klicken Sie zum Erstellen von Sicherungen mit Befehlen auf die Registerkarte Automatisieren und geben Sie die Befehle im unteren Abschnitt der integrierten Befehlszeile ein. Informationen zur integrierten Befehlszeile können Sie anzeigen, indem Sie auf Tipps klicken. Momentaufnahme von Exchange Server-Daten erstellen Im Baumstrukturfenster von Tivoli Storage FlashCopy Manager wird für jede Exchange Server-Instanz auf dem Computer ein Exchange Server-Knoten angezeigt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Momentaufnahme einer Exchange ServerInstanz zu erstellen: 1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht eine Exchange Server-Instanz aus. 2. Erstellen Sie eine Momentaufnahme mit einem der folgenden Verfahren: v Um Momentaufnahmen in der GUI zu erstellen, klicken Sie auf die Registerkarte Schützen, wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' eine oder mehrere Speichergruppen oder Datenbanken aus und wählen Sie die gewünschte Sicherungsaktion aus. v Klicken Sie zum Erstellen von Sicherungen mit Befehlen auf die Registerkarte Automatisieren und geben Sie die Befehle im unteren Abschnitt der integrierten Befehlszeile ein. Informationen zur integrierten Befehlszeile können Sie anzeigen, indem Sie auf Tipps klicken. Momentaufnahme von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen erstellen In der Baumstruktursicht wird ein Dateisystemknoten angezeigt, der die Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen für den Computer darstellt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Momentaufnahme für ein Dateisystem oder eine kundenspezifische Anwendung zu erstellen: 1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht ein Dateisystem aus. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 79 2. Erstellen Sie eine Momentaufnahme mit einem der folgenden Verfahren: v Klicken Sie zum Erstellen von Momentaufnahmen in der GUI auf die Registerkarte Schützen, wählen Sie einen oder mehrere Datenträger aus und klicken Sie im Fenster Aktionen auf die Option Gesamtsicherung. Optional: Für kundenspezifische Anwendungen können Sie die Stapelscripts 'presnapshot' (Verarbeitung vor der Momentaufnahme) und 'postsnapshot' (Verarbeitung nach der Momentaufnahme) angeben. Die Optionen PreSnapshotCmd und PostSnapshotCmd sind im Fenster mit den Sicherungsoptionen für Momentaufnahmen verfügbar. Klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen, um diese Optionen anzuzeigen. Wenn es keine kundenspezifische Anwendung gibt, die das Dateisystem verwendet, ist dieser Schritt nicht erforderlich. v Um Momentaufnahmen mit Befehlen zu erstellen, klicken Sie auf die Registerkarte Automatisieren und geben Sie im unteren Abschnitt der integrierten Befehlszeile die Befehle ein. Informationen zur integrierten Befehlszeile können Sie anzeigen, indem Sie auf Tipps klicken. Exchange Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie Exchange Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen können. Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen und -Zurückschreibungen Für die Ausführung von Sicherungs- und Zurückschreibungstasks muss IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager die folgenden Voraussetzungen erfüllen. v Exchange Server 2007: Das Konto für IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager muss zur Gruppe der Exchange-Organisationsadministratoren gehören. Windows fügt die Gruppe der Exchange-Organisationsadministratoren standardmäßig anderen Sicherheitsgruppen hinzu, z. B. der Gruppe der lokalen Administratoren und der Gruppe der Exchange-Empfängeradministratoren. Wenn sich diese Standardeinstellungen ändern, muss das Konto diesen anderen Gruppen manuell hinzugefügt werden. v Exchange Server 2010: Das Konto für IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager muss zur Unternehmensverwaltungsgruppe gehören. Sie müssen außerdem über die Berechtigung als lokaler Administrator verfügen. Für Mailboxzurückschreibungsoperationen und Browseroperationen für die Mailboxzurückschreibung ist außerdem die Zugehörigkeit zur Unternehmensverwaltungsgruppe erforderlich. Auf dem Exchange Server muss zudem die Serverrolle für den Clientzugriff (Client Access-Serverrolle) installiert werden, oder Sie können Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Verwendung eines anderen Client Access-Servers in der Domäne konfigurieren. Anmerkung: Bei der Ausführung von Exchange Server 2010-Sicherungen kann die Exchange-Datenbankdateigröße aufgrund erhöhter Datenbankfestschreibungen, die durch Sicherungsoperationen ausgelöst werden, zunehmen. Diese Zunahme ist ein Standardverhalten von Microsoft Exchange Server. v Für Mailboxzurückschreibungsoperationen: 80 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch – Das Administratorkonto, das zum Ausführen der Mailboxzurückschreibung verwendet wird, muss über eine aktive Exchange-Mailbox in der Domäne verfügen. – Während der Ausführung von Zurückschreibungsoperationen ist für die Mailboxdatenbank temporärer Speicherbereich erforderlich. Geben Sie den temporären Speicherbereich für die Exchange Server-Workload auf der Eigenschaftenseite 'Allgemein' an. Definieren Sie auf der Eigenschaftenseite 'Allgemein' die beiden folgenden Optionen: - Temporärer Pfad für Protokollzurückschreibung - Temporärer Pfad für Datenbankzurückschreibung Wenn kein Verzeichnis angegeben wird, werden die Datenbankdateien in ein durch die Umgebungsvariable TEMP angegebenes Verzeichnis zurückgeschrieben. – Stellen Sie sicher, dass Microsoft Exchange Server MAPI Client und Collaboration Data Objects 1.2.1, Version 6.5.8147.0 oder höher auf dem Exchange Server installiert ist, auf dem die Mailboxzurückschreibungsoperationen ausgeführt werden. Wichtig: Für Exchange Server 2007 und Exchange Server 2010 kann Microsoft Outlook nicht auf dem Server installiert werden, der für die Ausführung der Mailboxzurückschreibung verwendet wird. Exchange Server-Daten sichern Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Exchange Server-Daten zu sichern. Lesen Sie die Informationen in „Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen und -Zurückschreibungen” auf Seite 80, bevor Sie beginnen. Gehen Sie wie folgt vor, um Exchange Server-Daten zu sichern: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Wählen Sie Exchange Server in der Baumstruktursicht aus. Klicken Sie auf die Registerkarte Schützen und wählen Sie eine oder mehrere Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) zum Sichern aus. Sie können auch stattdessen auf der Startseite der Verwaltungskonsole auf den Direktaufruf Daten schützen klicken. Tipp: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die Liste der verfügbaren Speichergruppen oder Datenbanken im Ergebnisfenster genauer abstimmen. 3. Überprüfen Sie die Sicherungsoptionen. Wenn die Sicherungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen. v Klicken Sie auf Exchange-Integritätsprüfung überspringen, wenn die Exchange-Integritätsprüfung nicht ausgeführt werden soll, um zu überprüfen, ob die Sicherungen gültig sind, bevor die Sicherung erfolgreich abgeschlossen wird. Sie können die Exchange-Integritätsprüfung überspringen, wenn Sie in einer DAG-Umgebung mit Datenbanken arbeiten, die zwei oder mehr gültige Kopien haben. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Website: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ dd877010(EXCHG.140).aspx. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 81 Achtung: Wird diese Integritätsprüfung übersprungen und tritt bei der Zurückschreibung der Datenbank ein Integritätsfehler auf, müssen Sie möglicherweise Reparaturen für die Datenbank durchführen, die zu einem Datenverlust führen könnten. Wenn Sie die Integritätsprüfung überspringen und die Datenbank aufgrund von Integritätsfehlern nicht wiederherstellbar ist, arbeiten Sie bei der Wiederherstellung der Daten mit der Microsoft-Unterstützung zusammen. v Geben Sie mithilfe der Option Aus Replikat an, ob Daten aus einer replizierten Kopie gesichert werden sollen. Diese Option ist für Exchange Server 2007 verfügbar. Wenn Sie Exchange Server 2007 in einer LCR-Umgebung (Local Continuous Replication, fortlaufende lokale Replikation) oder in einer CCRUmgebung (Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation) ausführen und die Daten aus der replizierten Kopie gesichert werden sollen, wählen Sie Aus Replikat, sofern verfügbar aus. Für CCR-Kopien müssen Sie die Sicherung ausführen, während Sie beim Sekundärknoten des Clusters, der die replizierte Kopie enthält, angemeldet sind. Microsoft unterstützt keine Sicherungsoperationen für Datenbanken, die mit SCR (Standby Continuous Replication, fortlaufende Standbyreplikation) repliziert werden. v Exchange Server 2010: Wenn Sie in einer Exchange Server 2010-DAG-Umgebung (Database Availability Group, Datenbankverfügbarkeitsgruppe) arbeiten, können Sie eine aktive oder passive Datenbankkopie sichern. Der Kopierstatus wird in der Spalte DAG-Status im Fenster 'Sichern' angezeigt. 4. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus: v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert. v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen, wird der Planungsassistent mit dem entsprechenden Befehl gestartet, der für die Ausführung der Task erforderlich ist. 5. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie die Sicherungsaktion im Fenster Aktion auswählen. v Abhängig von der verwendeten Sicherungsstrategie können Sie mit der Methode 'VSS-Sicherung' eine Gesamtsicherung, eine Kopiesicherung, eine Teilsicherung oder eine Differenzsicherung ausführen. v Für Exchange Server 2007 können Sie auch traditionelle Streamingsicherungen ausführen. Neben den oben aufgelisteten Sicherungstypen können Sie mithilfe der traditionellen Sicherungsmethode Datenbankkopiesicherungen ausführen. Die traditionelle Sicherungsmethode ist nur verfügbar, wenn sie für den Tivoli Storage Manager-Server konfiguriert wurde. Wenn Sie eine Speichergruppe auswählen, wird die Liste der Datenbanken in dieser Speichergruppe in der unteren Anzeige eingeblendet. Sie können eine dieser Datenbanken auswählen und eine Datenbankkopiesicherung ausführen. Zugehörige Tasks: „DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben” auf Seite 94 82 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Exchange Server-Sicherungen löschen Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Exchange Server-Sicherungsobjekt zu löschen, das mit der VSS-Sicherungsmethode erstellt wurde. Achtung: Sie dürfen diese Prozedur nicht für typische Löschtasks verwenden, da Sicherungen automatisch auf der Basis der benutzerdefinierten Richtlinienverwaltungseinstellungen gelöscht werden. Diese Prozedur ist für die Löschvorgänge erforderlich, die außerhalb des Geltungsbereichs für standardmäßige Löschvorgänge mithilfe der Richtlinienverwaltung liegen. Führen Sie diese Task mit Vorsicht und nur als letzte Möglichkeit aus. Gehen Sie wie folgt vor, um Exchange Server-Sicherungen zu löschen: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie auf der Startseite der Verwaltungskonsole auf Daten wiederherstellen. 3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die Exchange-Instanz eine oder mehrere Sicherungen von Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) zum Löschen aus. 4. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Sicherung löschen, um die Sicherungen der ausgewählten Speichergruppen oder Datenbanken zu löschen. Achtung: Wenn das Löschen einer Sicherung ausgeführt wird, werden zwei Tasks im Taskfenster angezeigt, die angeben, dass das Löschen gerade ausgeführt und die Sicht aktualisiert wird. Der Sichtinhalt wird aktualisiert, sobald beide Tasks beendet sind. Für spezielle Hinweise zur Verwendung mehrerer Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 lesen Sie die Informationen in „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12. Exchange Server-Datenbank zurückschreiben Führen Sie die folgenden Tasks aus, um Exchange Server-Daten zurückzuschreiben. Lesen Sie die Informationen in „Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen und -Zurückschreibungen” auf Seite 80, bevor Sie beginnen. Achtung: Wenn Sie eine Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder eine Datenbank (Exchange Server 2010) zurückschreiben, werden vorhandene Daten durch die zurückgeschriebenen Daten überschrieben und stehen nach Beendigung der Zurückschreibung nicht mehr zur Verfügung, es sei denn, die zurückgeschriebenen Daten werden in eine andere Speichergruppe oder Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange 2007) oder in eine andere Datenbank oder Wiederherstellungsdatenbank (Exchange 2010) umgeleitet. Gehen Sie wie folgt vor, um Exchange Server-Daten zurückzuschreiben: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie auf der Startseite der Verwaltungskonsole auf Daten wiederherstellen. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die Exchange-Instanz die Option Sicht: Datenbankzurückschreibung aus. Im Fenster 'Ergebnisse' können Sie die für die Sicherung verfügbaren Speichergruppen oder Datenbanken anzeigen. Die folgenden Funktionen sind verfügbar: Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 83 v Suchen: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die Liste der verfügbaren Speichergruppen oder Datenbanken im Ergebnisfenster genauer abstimmen. v Filter: Verwenden Sie die Filteroptionen, um die Liste der Speichergruppen oder Datenbanken im Fenster 'Ergebnisse' einzugrenzen. a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen. b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie einen Eintrag zum Filtern aus. Sie können die Filterung anhand der folgenden Kenndaten für die Speichergruppe oder Datenbank vornehmen lassen: Name, Zurückschreiben in, Aus Datenbankkopie, Sicherungstyp, Sicherungsmethode, Sicherungsposition, Sicherungsdatum, Größe (GB), Sofortzurückschreibung unterstützt, Verwaltungsklasse und Server. Wenn Sie auf Alles auswählen klicken, werden alle Zeilen ausgewählt, die die Filterangaben wiedergeben. c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus. d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an. e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen. f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um die Speichergruppen oder Datenbanken zu filtern. v Sicherungen: Sie können auf Aktive Sicherungen klicken, um nur aktive Sicherungen anzuzeigen, oder Sie können auf Alle Sicherungen klicken, um sowohl aktive als auch inaktive Sicherungen anzuzeigen. v Aktualisieren: Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Sicht mit Ihren Änderungen zu aktualisieren. Falls Sie einen Filter angewendet haben, werden auf der Registerkarte Wiederherstellen die Objekte auf dem Server angezeigt, die mit den Filter- oder Suchkriterien übereinstimmen. Im Statusbereich ist in der Nachricht n von x angezeigt die Anzahl der Elemente angegeben, die mit den Kriterien übereinstimmen. Hierbei steht n für die Anzahl der Elemente, die mit den Filterkriterien übereinstimmen, und x für die Anzahl der Objekte, die vom Server abgerufen wurden. Beispiel: 5 von 20 angezeigt. Falls Sie Aktualisierungsoptionen angeben, um die Ergebnisse weiter einzugrenzen, und erneut auf Aktualisieren klicken, werden die Objekte auf dem Server angezeigt, die mit den Filter- und den Aktualisierungsoptionen übereinstimmen. Jedes Mal, wenn Sie auf Aktualisieren klicken, wird eine neue Abfrage beim Tivoli Storage Manager-Server ausgeführt. 3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die Exchange-Instanz eine oder mehrere Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) zum Zurückschreiben aus. Tipp: Wenn die Option Automatische Auswahl in der Sicht 'Zurückschreibungsoptionen' auf True gesetzt ist, werden weitere Sicherungen, die zum Zurückschreiben der neuesten Sicherung erforderlich sind, automatisch für Sie ausgewählt. Sollen keine weiteren Sicherungen für Sie ausgewählt werden, setzen Sie die Option Automatische Auswahl auf False. 4. Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen. Weitere Informationen zu den Zurückschreibungsoptionen finden Sie unter Zurückschreibungsoptionen. 84 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch 5. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus: v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert. v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen, wird der Planungsassistent mit dem entsprechenden Befehl gestartet, der für die Ausführung der Task erforderlich ist. 6. Starten Sie die Zurückschreibungsoperation: v Klicken Sie zum Zurückschreiben der Sicherung mit der rechten Maustaste und wählen Sie die Option Zurückschreiben aus. Sie können die Zurückschreibungsoperation auch dadurch beginnen, dass Sie im Fenster Aktion auf Zurückschreiben klicken. v (Exchange Server 2007) Um nur bestimmte Dateien aus der Sicherung zurückzuschreiben, wählen Sie im Unterfenster die Datenbankdateien aus, die Sie zurückschreiben wollen. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste und wählen Sie die Option Teilzurückschreibung aus. Sie können die Teilzurückschreibungsoperation auch dadurch beginnen, dass Sie im Fenster Aktion auf Teilzurückschreibung klicken. v Um die Sicherung an einer anderen Position zurückzuschreiben, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie die Option Zurückschreiben in aus, um eine Zielposition für die Zurückschreibungsoperation anzugeben. Ein Dialogfenster wird aufgerufen, in dem Sie die Speichergruppe oder Datenbank angeben können, in die die Zurückschreibung erfolgen soll. – Wählen Sie bei Exchange Server 2007 den Namen einer Speichergruppe aus, in die eine VSS-Sicherung zurückgeschrieben wird. Um die Option Zurückschreiben in in eine Wiederherstellungsspeichergruppe oder eine alternative Speichergruppe auszuführen, muss eine Wiederherstellungsspeichergruppe bzw. eine alternative Speichergruppe bereits vorhanden sein (und die zurückzuschreibenden Datenbanken müssen ihr bereits hinzugefügt worden sein), bevor die Zurückschreibungsoperation gestartet wird. – Wählen Sie bei Exchange Server 2010 den Namen einer Datenbank aus, in die eine VSS-Sicherung zurückgeschrieben wird. Für Zurückschreibungen in eine Wiederherstellungsdatenbank oder eine alternative Datenbank muss vor der Ausführung einer Zurückschreibungsoperation die Wiederherstellungsdatenbank oder alternative Datenbank bereits vorhanden sein. Achtung: Jeder Typ der Funktion Zurückschreiben in inaktiviert automatisch die VSS-Sofortzurückschreibung. Hinweis: a. Die VSS-Sofortzurückschreibung ist nur für vollständige Sicherungen oder Kopiesicherungen verfügbar, die sich auf den Platteneinheiten befinden, die die VSS-Sofortzurückschreibung unterstützen. b. Während der VSS-Sofortzurückschreibungsoperation darf kein anderer Prozess bzw. keine andere Anwendung auf das Laufwerk bzw. den Datenträger zugreifen, auf dem sich die Speichergruppe oder Datenbank befindet. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 85 Zurückschreibungsoptionen In diesem Abschnitt sind die Optionen beschrieben, die auf der Registerkarte für die Zurückschreibung in der Verwaltungskonsole verfügbar sind. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen die Option Datenbankzurückschreibung aus und klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen, um die Standardzurückschreibungsoptionen zu ändern. Automatische Auswahl Geben Sie für diese Option True an (Standardwert), um die zurückzuschreibenden Sicherungsobjekte schnell auszuwählen. Wenn Sie bei der automatischen Auswahl die neueste Sicherung zum Zurückschreiben auswählen, werden alle anderen erforderlichen Sicherungen bis zur vorherigen Gesamtsicherung automatisch für Sie ausgewählt. Die Option Automatische Auswahl weist beispielsweise die folgenden Kenndaten auf: v Sie wird ausgeführt, wenn Sie auf eine Gesamtsicherung, eine Differenzsicherung oder eine Teilsicherung klicken. v Sie ignoriert Kopiensicherungen und Datenbankkopiesicherungen. v Wenn Sie auf eine Gesamtsicherung klicken, wird die letzte zugehörige Differenzsicherung oder werden alle zugehörigen Teilsicherungen ausgewählt. v Wenn Sie auf eine Differenzsicherung klicken, wird auch die zugehörige Gesamtsicherung ausgewählt. v Wenn Sie auf eine Teilsicherung klicken, werden auch die zugehörige Gesamtsicherung und alle zugehörigen früheren Teilsicherungen ausgewählt. In den beiden folgenden Situationen wird bei Verwendung von Automatische Auswahl keine zusätzliche Auswahl getroffen: v Für eine Gesamtsicherung ist eine Kombination aus Differenz- und Teilsicherungen vorhanden. Haben Sie beispielsweise auf eine Gesamtsicherung geklickt, für die zugehörige Teil- und Differenzsicherungen vorhanden sind, wird nur die Gesamtsicherung ausgewählt. v Eine Differenz- oder Teilsicherung wurde ausgewählt, es wird aber keine zugehörige Gesamtsicherung gefunden. Ausgangsserver Geben Sie den Namen des Servers ein, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Der Standardwert ist ein Platzhalterzeichen (*). Sofortzurückschreibung Geben Sie für diese Option True an, um die Momentaufnahmezurückschreibung auf Datenträgerebene für lokale VSS-Sicherungen zu verwenden, wenn sich die Sicherung auf Datenträgern befindet, die an ein SAN angeschlossen sind. Setzen Sie diese Option auf False, um die VSS-Sofortzurückschreibung zu inaktivieren, mit der die Kopie auf Datenträgerebene übergangen und stattdessen die Kopie auf Dateiebene (Schnellzurückschreibung) verwendet wird, um die Dateien aus einer lokalen VSS-Sicherung zurückzuschreiben. Der Standardwert ist True, hierbei wird die Momentaufnahmezurückschreibung auf Datenträgerebene verwendet, sofern dies unterstützt wird. Diese Option ist nur für VSS-Operationen verfügbar. Bei Verwendung von VSS-Sofortzurückschreibungen für SAN Volume Controller mit einer früheren Version als 5.1 oder für DS8000 wird empfohlen, alle vorherigen Hintergrundkopien (die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben werden) zu beenden, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird. 86 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Anmerkung: Diese Option ist automatisch auf False gesetzt, während Exchange Server 2007- und Exchange Server 2010-Operationen mit der Option Zurückschreiben in ausgeführt werden. Achtung: Bei der Sofortzurückschreibung werden alle Dateien im Zieldateisystem überschrieben. Die Sofortzurückschreibung erfordert, dass das Laufwerk oder der Datenträger, auf dem sich die Speichergruppe oder Mailboxdatenbank befindet, frei ist. Kein anderer Prozess bzw. keine andere Anwendung darf auf das Laufwerk bzw. den Datenträger zugreifen. Datenbanken nach der Zurückschreibung bereitstellen Wählen Sie die Option Datenbanken nach der Zurückschreibung bereitstellen aus, um Datenbanken in der Speichergruppe automatisch bereitzustellen, nachdem die Wiederherstellung abgeschlossen wurde. Handelt es sich bei der traditionellen Zurückschreibungsoperation um eine Zurückschreibung einer Mailboxdatenbank in die Wiederherstellungsspeichergruppe, ist die geladene Datenbank die Datenbank in der Wiederherstellungsspeichergruppe und nicht die Datenbank in der ursprünglichen Speichergruppe. Beachten Sie, dass beim Zurückschreiben einer CCR-Datenbank die Clusterdatenbank erfolgreich angehängt wird. Aufgrund einer Microsoft Exchange Server 2007-Einschränkung werden die Datenbankressourcen jedoch nicht online verfügbar gemacht. Sie müssen die Datenbankressourcen über die Microsoft Cluster Administrator-Schnittstelle online verfügbar machen. Im folgenden Artikel der Microsoft-Wissensdatenbank finden Sie Einzelheiten zu dieser Einschränkung: http://support.microsoft.com/kb/938442/en-us. Zurückgeschriebene UND aktuelle Protokolle wiederholen Verwenden Sie die Option Zurückgeschriebene UND aktuelle Protokolle wiederholen, um alle Transaktionsprotokolleinträge zu wiederholen, die im aktuellen Protokoll mit aktiven Transaktionen enthalten sind. Dies umfasst sowohl aktuelle als auch zurückgeschriebene Protokolle. Dies ist der Standardwert. Bei der VSS-Sofortzurückschreibung wird diese Option nicht unterstützt. Nur zurückgeschriebene Protokolle wiederholen Verwenden Sie die Option NUR zurückgeschriebene Protokolle wiederholen, um alle Transaktionen zu wiederholen, die in den Protokollen mit zurückgeschriebenen Transaktionen enthalten sind. Nach einer solchen Zurückschreibung wird ausdrücklich empfohlen, eine neue Gesamtsicherung durchzuführen. Wiederherstellung ausführen Wählen Sie diese Option aus, um anzugeben, ob lediglich die zurückgeschriebenen Protokolle oder aber sowohl die zurückgeschriebenen als auch die aktuellen Protokolle wiederholt werden sollen. Wenn die Wiederherstellung nicht ausgeführt wird, sind die Datenbanken nicht online. Die Wiederherstellung muss daher für traditionelle Zurückschreibungen entweder durch eine weitere Zurückschreibungsoperation (mit Angabe von Wiederherstellung ausführen) oder manuell mit dem Dienstprogramm ESEUTIL erfolgen. Anmerkung: (Nur traditionelle Zurückschreibungen) Wenn Sie eine traditionelle Zurückschreibung von Mailboxdatenbanken ausführen und eine Wiederherstellungsspeichergruppe existiert, werden die Mailboxdatenbanken in die Wiederherstellungsspeichergruppe anstatt in die OriginalspeiKapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 87 chergruppe zurückgeschrieben. Außerdem müssen Sie beim Zurückschreiben einer Mailboxdatenbank in eine Wiederherstellungsspeichergruppe die Option NUR zurückgeschriebene Protokolle wiederholen angeben. Ansonsten kann die Operation fehlschlagen. Dieser Hinweis gilt NUR für traditionelle Zurückschreibungen. VSS-Zurückschreibungen in die Wiederherstellungsspeichergruppe werden von Microsoft für Exchange Server 2007 unterstützt. Exchange Server-Mailbox (oder Mailboxeinträge) zurückschreiben Nachfolgend ist beschrieben, wie Sie eine Mailbox oder Mailboxeinträge von Exchange Server 2007 oder Exchange Server 2010 zurückschreiben können. Lesen Sie die Informationen in „Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen und -Zurückschreibungen” auf Seite 80, bevor Sie beginnen. 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie Exchange Server in der Baumstruktursicht aus. 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Wiederherstellen und ändern Sie die ausgewählte Sicht in Mailboxzurückschreibung. 3. Wählen Sie eine oder mehrere Mailboxen für die Zurückschreibung aus. Wenn die Mailbox, die zurückgeschrieben werden soll, nicht angezeigt wird, können Sie den Mailboxnamen auch in den Zurückschreibungsoptionen eingeben. Wenn das Mailboxprotokoll inaktiviert wurde, werden Sie aufgefordert, den Aliasnamen der Mailbox, die zurückgeschrieben werden soll, anzugeben. Falls Sie eine Mailbox zurückschreiben, die seit der Erstellung der Sicherung gelöscht, erneut erstellt oder versetzt wurde, geben Sie den Aliasnamen der temporären Mailbox im Fenster Eigenschaft ein. Wird dieser Aliasname nicht eingegeben, verwendet die Mailboxzurückschreibungsoperation die Mailbox des aktuellen Benutzers mit Administratorberechtigung als temporäre Speicherposition. 4. Optional: IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager schreibt standardmäßig die neueste verfügbare Sicherung der angegebenen Mailbox zurück. Wenn Daten für einen anderen Zeitpunkt zurückgeschrieben werden sollen, wählen Sie über die Option Sicherungsdatum ein früheres Datum und eine frühere Uhrzeit aus. Standardmäßig wird die gesamte Mailbox zurückgeschrieben. Über die Option Mailboxfilter auf Eintragsebene können Sie einzelne Nachrichten für die Zurückschreibung auswählen: a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen. b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie einen Eintrag zum Filtern aus. Sie können nach Ordnername, Betrefftext, Absendername, Nachrichtentext, Gesamter Inhalt, Anlagenname und Empfangsdatum filtern. Wenn Sie auf Gesamter Inhalt klicken, werden die Mailboxeinträge nach Anlagenname, Absender, Betreff und Nachrichtentext gefiltert. c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus. d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an. e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen. f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um die Speichergruppen oder Datenbanken zu filtern. 88 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch 5. Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen. Mailbox Geben Sie den Aliasnamen der ursprünglichen Mailbox an, wenn diese gelöscht oder im Browser nicht gefunden wird. Mit dieser Option werden alle ausgewählten Mailboxen überschrieben. E-Mail-Nachrichten als ungelesen zurückschreiben Verwenden Sie diese Option, um die Mailboxnachrichten nach Abschluss der Zurückschreibungsoperation automatisch als ungelesen zu markieren. Der Standardwert ist True. An ursprüngliche Position zurückschreiben Geben Sie den Exchange Server, die Speichergruppe (Exchange Server 2007) und die Datenbank an, auf dem bzw. in der sich die Mailbox zum Zeitpunkt der Sicherung befunden hat. Verwenden Sie die folgenden Formate: v Exchange Server 2007: Servername,Speichergruppenname,Datenbankname v Exchange Server 2010: Servername,Datenbankname 6. Klicken Sie im Fenster Aktion auf eine der Aktionen zum Zurückschreiben, um die Zurückschreibungsoperation zu starten. E-Mail an ursprüngliche Position zurückschreiben Wählen Sie diese Aktion aus, um die E-Mail an die Position zurückzuschreiben, an der die E-Mail-Einträge zum Zeitpunkt der Sicherung vorhanden waren. E-Mail an alternative Position zurückschreiben Wählen Sie diese Aktion aus, um die E-Mail-Einträge in eine andere Mailbox zurückzuschreiben. Es wird ein Dialog aufgerufen, in dem Sie die Mailbox angeben können. E-Mail in PST-Datei zurückschreiben Wählen Sie diese Aktion aus, um die E-Mail-Einträge in eine Datei mit persönlichen Ordnern (.pst) zurückzuschreiben. Wenn die Zurückschreibung in eine PST-Datei erfolgt und eine einzelne Mailbox ausgewählt wurde, werden Sie zur Eingabe eines Dateinamens aufgefordert. Wenn die Zurückschreibung in eine PST-Datei erfolgt und mehrere Mailboxen ausgewählt wurden, werden Sie zur Eingabe einer Verzeichnisposition aufgefordert. Jede Mailbox wird in eine separate PST-Datei zurückgeschrieben, die den Namen der Mailbox in dem angegebenen Verzeichnis hat. Wenn die PST-Datei vorhanden ist, wird diese Datei verwendet. Wenn sie nicht vorhanden ist, wird die Datei erstellt. Die Dauer des Zurückschreibungsprozesses ist von der Größe der Mailboxdatenbanken, der Netzgeschwindigkeit und der Anzahl der zu verarbeitenden Mailboxen abhängig. Zugehörige Tasks: „Mailboxnachrichten mit dem Browser für Mailboxzurückschreibung interaktiv zurückschreiben” auf Seite 90 Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 89 Mailboxnachrichten mit dem Browser für Mailboxzurückschreibung interaktiv zurückschreiben Diese Prozedur beschreibt, wie Sie eine Mailbox oder Mailboxeinträge von Exchange Server 2007 oder Exchange Server 2010 mithilfe des Browsers für Mailboxzurückschreibung zurückschreiben können. Lesen Sie die Informationen in „Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen und -Zurückschreibungen” auf Seite 80, bevor Sie beginnen. Wenn Sie planen, E-Mails oder Ordner in einen Simple Mail Transfer Protocol-Server (SMTP-Server) zurückzuschreiben, stellen Sie sicher, dass der SMTP-Server konfiguriert wird, bevor Sie versuchen, eine Zurückschreibungsoperation auszuführen. Definieren Sie die Konfiguration in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager, indem Sie in der Baumstruktursicht mit der rechten Maustaste auf Dashboard klicken und Eigenschaften auswählen. Rufen Sie dann die Eigenschaftenseite E-Mail auf. Geben Sie auf dieser Eigenschaftenseite den SMTP-Server und SMTP-Port ein. v Wenn die Verwaltungskonsole gestartet wird, erkennt sie, ob eine Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange Server 2007) oder Wiederherstellungsdatenbank (Exchange Server 2010) vorhanden ist, die zuvor von Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellt wurde. Ist eine Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank vorhanden, stellt die Verwaltungskonsole automatisch die Verbindung zu der vorhandenen Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank her und zeigt ihren Inhalt an. Andernfalls werden Sie zur Angabe der Mailbox oder Datenbank aufgefordert, die in die Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank zurückgeschrieben werden soll. v Wenn eine Mailbox ausgewählt wird, wird sie zunächst automatisch in die Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange Server 2007) oder in die Wiederherstellungsdatenbank (Exchange Server 2010) zurückgeschrieben. Von dieser Position aus wird die Mailbox für das Browsing zur Verfügung gestellt. Wenn die Zurückschreibungsoperation an diese Position abgeschlossen ist, werden die zurückgeschriebene Mailbox und die zurückgeschriebenen Ordner im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. v Sie können die Mailboxsicherung an ihre ursprüngliche Mailboxposition oder an eine der folgenden Positionen zurückschreiben: – Um einen Mailboxeintrag in eine andere Mailbox zurückzuschreiben, verwenden Sie die Task Exchange-Mailbox öffnen im Fenster 'Aktion'. Sie können den Aliasnamen der Mailbox eingeben, um sie als Zurückschreibungsziel anzugeben. Dieses Mailboxzurückschreibungsziel wird unten im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Ziehen Sie die Quellenmailbox oben im Fenster 'Ergebnisse' in die Zielmailbox unten im Fenster 'Ergebnisse'. – Um eine Mailbox in eine Datei (.PST) der persönlichen Ordner in Outlook zurückzuschreiben, verwenden Sie die Task PST-Datei öffnen im Fenster Aktion. Ein Windows-Dialog 'Datei' wird geöffnet, in dem Sie eine vorhandene PST-Datei auswählen oder eine PST-Datei erstellen können. Diese angegebene PST-Zieldatei wird unten im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Ziehen Sie die Quellenmailbox oben im Fenster 'Ergebnisse' in die PST-Zieldatei unten im Fenster 'Ergebnisse'. In beiden Fällen wird während der Zurückschreibung eine Mischoperation ausgeführt. Ist das Objekt vorhanden, erstellt Tivoli Storage FlashCopy Manager kein Duplikat. Tivoli Storage FlashCopy Manager schreibt nur Einträge zurück, die am Zurückschreibungsziel nicht vorhanden sind. 90 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Wenn eine Mailbox an ihre ursprüngliche Mailboxposition zurückgeschrieben wird, werden die Einträge gemischt. Wenn eine Mailbox in eine andere Mailbox oder in eine PST-Datei zurückgeschrieben wird, werden die Einträge in einen Ordner zurückgeschrieben, der den Namen der ursprünglichen Mailbox hat. v Wenn Sie eine Mailbox für die Zurückschreibung auswählen, können Sie An ursprüngliche Position zurückschreiben auswählen. Wenn Sie einen Ordner auswählen, können Sie Ordner in ursprüngliche Mailbox zurückschreiben oder Ordner in SMTP-Server zurückschreiben angeben. Werden Nachrichten ausgewählt, können Sie Nachrichten in ursprüngliche Mailbox zurückschreiben, Nachrichten in SMTP-Server zurückschreiben oder E-Mail-Nachrichteninhalt speichern angeben. v Die Tasks Exchange-Mailbox schließen und PST-Datei schließen werden im Fenster Aktion nur angezeigt, wenn eine Mailbox oder PST-Datei mit 'Durchsuchen' angezeigt wird. Einschränkung: Es können nur Mailboxen in derselben Datenbank mit einer einzelnen Browseroperation für Mailboxzurückschreibung zurückgeschrieben werden. Gehen Sie wie folgt vor, um Mailboxnachrichten interaktiv zurückzuschreiben: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Wählen Sie unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht Exchange Server aus. 3. Klicken Sie in der Anzeige Wiederherstellen auf Sicht > Browser für Mailboxzurückschreibung. Der Dialog Quelle auswählen wird geöffnet. 4. Geben Sie die zurückzuschreibende Mailbox im Dialog Quelle auswählen an: a. Um nach Mailboxen zu suchen, wählen Sie Mailboxen suchen aus. Sie können auch zur Sicht 'Datenbanken' wechseln, indem Sie Datenbanken suchen in der Dropdown-Liste auswählen. Geben Sie den Namen der Mailbox in das Feld Mailboxname ein oder blättern Sie abwärts durch die Liste und wählen Sie eine Mailbox aus. Sie können auch das Feld Suchen verwenden, um die Mailboxen oder Datenbanken zu filtern. Klicken Sie auf OK. Anmerkung: Sie können auch im Feld Sicherungsdatum/-zeit ein Datum und eine Uhrzeit angeben, an dem bzw. zu der eine Sicherung zurückgeschrieben werden soll, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt wurde. b. Um nach allen Mailboxen in einer bestimmten Sicherung zu suchen, geben Sie Datenbanken suchen an. Es wird eine Liste verfügbarer Sicherungen angezeigt. Blättern Sie abwärts durch die Liste und wählen Sie eine Datenbank aus. Klicken Sie auf OK. c. Falls Sie eine Mailbox zurückschreiben, die seit der Erstellung der Sicherung gelöscht, erneut erstellt oder versetzt wurde, geben Sie den Aliasnamen der temporären Mailbox im Fenster Eigenschaft ein. Wird dieser Aliasname nicht eingegeben, verwendet die Mailboxzurückschreibungsoperation die Mailbox des aktuellen Benutzers mit Administratorberechtigung als temporäre Speicherposition. Nachdem die angegebene Mailbox in die Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange Server 2007) oder in die Wiederherstellungsdatenbank (Exchange Server 2010) zurückgeschrieben wurde, werden die zurückgeschriebene Mailbox und die zurückgeschriebenen Ordner im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. 5. Im Fenster 'Ergebnisse' können Sie durch die in Ihrer Mailbox enthaltenen Ordner und Nachrichten blättern. Die folgenden Funktionen sind verfügbar: Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 91 v Voranzeige: Wenn ein Mailboxeintrag ausgewählt wird, wird sein Inhalt im Voranzeigefenster angezeigt. Wenn ein Eintrag eine Anlage enthält, klicken Sie auf das Anlagensymbol, um den Inhalt der Anlage anzuzeigen (klicken Sie auf Öffnen) oder um die Anlage zu speichern (klicken Sie auf Speichern). v Filter: Verwenden Sie die Filteroptionen, um die Liste der Ordner und Nachrichten im Fenster 'Ergebnisse' einzugrenzen. a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen. b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie einen Eintrag zum Filtern aus. Sie können nach Ordnername, Betrefftext, Absendername, Nachrichtentext, Gesamter Inhalt, Anlagenname, Größe (in KB), Erstellungsdatum, Änderungsdatum, Sendedatum und Empfangsdatum filtern. Wenn Sie Gesamter Inhalt auswählen, werden die Mailboxeinträge nach Anlagenname, Absender, Betreff und Nachrichtentext gefiltert. c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus. d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an. e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen. f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um Ihre Nachrichten und Ordner zu filtern. Wählen Sie die zurückzuschreibende Mailbox, den zurückzuschreibenden Ordner oder die zurückzuschreibende Nachricht aus, bevor Sie fortfahren. 6. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende Zurückschreibungstask. Abhängig von dem ausgewählten Eintrag sind die folgenden Zurückschreibungsaktionen verfügbar: v Ordner in ursprüngliche Mailbox zurückschreiben v Nachrichten in ursprüngliche Mailbox zurückschreiben v Ordner in SMTP-Server zurückschreiben v E-Mail in SMTP-Server zurückschreiben Hinweis: Wenn der SMTP-Server nicht wie im Abschnitt mit den Voraussetzungen beschrieben konfiguriert wurde, müssen Sie ihn konfigurieren, um die Zurückschreibungsoperation auszuführen. Klicken Sie auf die Zurückschreibungstask und dann auf SMTP-Einstellungen, um die Konfiguration auszuführen. v E-Mail-Nachrichteninhalt speichern: Ein Windows-Dialog 'Datei speichern' wird angezeigt. Geben Sie die Position und den Nachrichtennamen an und klicken Sie auf Speichern. Die Aktion 'E-Mail-Nachrichteninhalt speichern' wird verfügbar, wenn eine Nachricht im Voranzeigefenster ausgewählt wird. Der Dialog Zurückschreibungsfortschritt wird geöffnet und zeigt Details zur Operation. Die Schaltfläche Zurückzuschreibende Mailbox schließen wird angezeigt, nachdem eine Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank erstellt wurde. Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, entfernt Tivoli Storage FlashCopy Manager die erstellte Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank und bereinigt die zurückgeschriebenen Dateien. Wenn Sie Zurückzuschreibende Mailbox schließen nicht auswählen, wird die Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank selbst dann nicht entfernt, wenn Sie die Verwaltungskonsole verlassen. 92 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation Eine Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation (CCR = Cluster Continuous Replication) unter Exchange Server 2007 erfordert bei Verwendung der VSS-Sofortzurückschreibung die Ausführung bestimmter Tasks. Beachten Sie die folgenden Richtlinien, bevor Sie versuchen, eine VSS-Sofortzurückschreibung in Ihrer CCR-Umgebung auszuführen: v Verwenden Sie CCR-Replikate nur in Übereinstimmung mit Empfehlungen von Microsoft. v CCR ist nur mit Exchange Server 2007 verfügbar. Für Exchange Server 2010 siehe „DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben” auf Seite 94. v Eine VSS-Sofortzurückschreibung eines CCR-Replikats kann nur in die aktive Kopie der Speichergruppe zurückgeschrieben werden. Microsoft unterstützt keine VSS-Zurückschreibungen in eine Replikatinstanz. Gehen Sie wie folgt vor, um eine VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation auszuführen: 1. Stellen Sie sicher, dass die Zurückschreibung auf einem aktiven Knoten ausgeführt wird. 2. Wenn die Sicherung auf dem passiven Knoten erstellt wurde, versetzen Sie den Cluster vom aktiven Knoten auf den passiven Knoten. 3. Setzen Sie die Speichergruppenkopie für die Exchange Server-Speichergruppen, die in der VSS-Sofortzurückschreibung verwendet werden sollen, aus. 4. Stoppen Sie den Exchange-Replikationsdienst auf den Servern, bevor Sie die Sofortzurückschreibung starten. 5. Schreiben Sie die Exchange Server-Speichergruppen zurück, indem Sie den Befehl tdpexcc restore ausgeben oder indem Sie die in „Exchange Server-Datenbank zurückschreiben” auf Seite 83 beschriebene Prozedur in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) verwenden. Wenn Sie die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, stellen Sie sicher, dass die Bereitstellung der Mailboxdatenbank aufgehoben wird, bevor Sie den Zurückschreibungsbefehl ausgeben. Diese Aktion wird in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) automatisch ausgeführt. 6. Nehmen Sie die Speichergruppenkopie für die Exchange Server-Speichergruppen, die in der VSS-Sofortzurückschreibung verwendet wurden, wieder auf. CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben Sie können eine CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben. Bei dieser Prozedur wird davon ausgegangen, dass Sie Ihre Speichergruppe bereits gesichert haben. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine replizierte Datenbankkopiesicherung in einer CCR-Umgebung (CCR = Cluster Continuous Replication = fortlaufende Clusterreplikation) zurückzuschreiben. Sie können einige dieser Schritte entweder über die Verwaltungskonsole oder über Befehle der Verwaltungsshell ausführen, die nachfolgend in runden Klammern angegeben sind. 1. Aktivieren Sie den Mailbox-Server, auf dem sich die zurückzuschreibende Speichergruppe befindet (Move-ClusteredMailboxServer). Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 93 2. Setzen Sie die Replikation aller Kopien der Speichergruppe aus (Suspend-StorageGroupCopy). 3. Heben Sie die Bereitstellung für die Datenbank in der Speichergruppe auf (Dismount-Database). Wenn Sie die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) verwenden, wird die Bereitstellung für die Datenbanken automatisch aufgehoben. 4. Schreiben Sie die Datenbank und die Protokolle unter Verwendung der Data Protection for Microsoft Exchange Server-Befehlszeile oder der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) zurück. Wenn Datenbanken nach der Zurückschreibung automatisch wieder bereitgestellt werden sollen, müssen Sie die Befehlszeilenoption /MOUNTDAtabases verwenden oder die Option Datenbanken nach der Zurückschreibung bereitstellen in der Anzeige Zurückschreiben setzen. Sie können diese Option auf True oder False setzen. Anmerkung: Lokale CCR-Sicherungen können nur auf dem Knoten zurückgeschrieben werden, der die Sicherung ausgeführt hat. 5. Stellen Sie die zurückgeschriebene Datenbank bereit (Mount-Database). Übergehen Sie diesen Schritt, wenn die Datenbank im vorherigen Schritt automatisch bereitgestellt wurde. 6. Überprüfen Sie die Speichergruppe auf ihren fehlerfreien Zustand, bevor Sie eine Aktualisierung oder ein erneutes Seed für replizierte Datenbankkopien ausführen. 7. Führen Sie eine Aktualisierung oder ein erneutes Seed für die replizierte Speichergruppe auf allen passiven Knoten aus (Update-StorageGroupCopy). 8. Aktivieren Sie, falls erforderlich, den Mailbox-Server, auf dem sich die zurückgeschriebene Speichergruppe befindet (Move-ClusteredMailboxServer). 9. Überprüfen Sie die CCR-Kopien auf ihren fehlerfreien Zustand (Get-ClusteredMailboxServerStatus). DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine replizierte Datenbankkopiesicherung in eine Datenbankverfügbarkeitsgruppe (Database Availability Group - DAG) zurückzuschreiben. Bei dieser Prozedur wird davon ausgegangen, dass Sie Ihre Datenbank bereits gesichert haben. Verwenden Sie die Verwaltungskonsole oder die Verwaltungsshell für die Eingabe von Befehlen (in runden Klammern angegeben). Gehen Sie wie folgt vor, um eine DAG-Datenbankkopiesicherung zurückzuschreiben: 1. Aktivieren Sie die Datenbank auf dem Server, auf dem sich die zurückgeschriebene Datenbankkopie befinden soll (Move-ActiveMailboxDatabase). 2. Setzen Sie die Replikation aller passiven Kopien der Datenbank aus (SuspendMailboxCopy). 3. Heben Sie die Bereitstellung für die aktive Mailboxdatenbank auf (DismountDatabase). 4. Stoppen Sie den Replikationsdienst auf dem System, auf dem Sie die Zurückschreibung ausführen wollen. Führen Sie diesen Schritt nur für eine VSS-Sofortzurückschreibungsoperation aus. 5. Schreiben Sie die Datenbank und die Protokolle unter Verwendung der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehlszeile oder der Verwaltungskonsole zurück. 94 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Einschränkung: Die Datenbank darf nach der Zurückschreibung nicht automatisch bereitgestellt werden. Wenn Sie die Verwaltungskonsole verwenden, stellen Sie sicher, dass die Option Datenbanken nach der Zurückschreibung bereitstellen in der Anzeige 'Zurückschreiben' auf False gesetzt ist. Wenn Sie die Befehlszeile verwenden, muss die Zurückschreibungsoption /mountdatabases auf NO gesetzt werden. 6. Starten Sie zunächst den Replikationsdienst, sofern dies noch nicht in Schritt 5 erfolgt ist, bevor Sie die aktive Mailboxdatenbank bereitstellen. Andernfalls schlägt der Datenbankmount fehl (Mount-Database). 7. Überprüfen Sie den Zustand der Datenbank, bevor Sie replizierte Datenbankkopien aktualisieren oder Seeding für replizierte Datenbankkopien erneut ausführen. 8. Führen Sie eine Aktualisierung oder ein erneutes Seed für alle Replikate aus (Update-MailboxDatabaseCopy). Mit diesem Schritt werden potenzielle Synchronisationsprobleme bei den Transaktionsprotokollen vermieden, die auftreten könnten, wenn die Replikation direkt wiederaufgenommen würde. 9. Versetzen Sie die aktive Datenbank auf den gewünschten Server (Move-ActiveMailboxDatabase). Tasks automatisieren In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Sicht Automatisieren mit Befehlen eingesetzt werden kann. Es wird gezeigt, wie Befehle gespeichert werden können und wie die Ausführung von Befehlen geplant werden kann. Sie können die Sicht Automatisieren verwenden, um Befehle zu erstellen, zu sichern, zu speichern und zu planen. Öffnen Sie die Sicht Automatisieren, indem Sie eine Workload auswählen, mit der Sie arbeiten wollen, und auf die Registerkarte Automatisieren klicken. Wenn Sie unten im Fenster 'Details' einen Befehl eingeben, wird die Ausgabe des Befehls oben im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Sie können auf die Schaltfläche Tipps klicken, um Tipps zur Verwendung der Sicht Automatisieren anzuzeigen. 1. Geben Sie einen Befehl im Fenster 'Details' ein und klicken Sie auf das Symbol Ausführen, um den Befehl auszuführen. Sie können auch eine gespeicherte Task ausführen, indem Sie auf das Symbol Öffnen klicken, die Befehlsdatei auswählen und auf das Symbol Ausführen klicken. Die Befehle können ohne fcmcli eingegeben werden. Beispielsweise können Sie für jede ausgewählte Workloadinstanz einen einzelnen Befehl oder mehrere Befehle eingeben. Beispiel: q component q backup 2. Klicken Sie auf das Symbol Speichern und folgen Sie den Bedienerführungen, um einen Befehl für die zukünftige Verwendung zu speichern. 3. Um einen Befehl zu planen, klicken Sie auf das Symbol Diesen Befehl planen, um den Planungsassistenten zu öffnen. Folgen Sie den Bedienerführungen im Assistenten, um einen Zeitplan für den Befehl zu erstellen. 4. Die Ausgabe des Befehls wird im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Die Ausgabe kann gespeichert oder an eine E-Mail-Adresse gesendet werden. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 95 Zusätzliche Automatisierungsmethoden In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie Ihre Befehle aus anderen Sichten in der Verwaltungskonsole automatisieren können. Sie können Ihre Befehle aus den Sichten Schützen, Wiederherstellen, Planen und Taskliste automatisieren. 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie in der Baumstruktursicht die gewünschte Workload aus. 2. Klicken Sie auf die entsprechende Registerkarte für die Task (Schützen oder Wiederherstellen). 96 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch 3. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Befehl zu automatisieren: v Fenster 'Ergebnisse' Wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' die Objekte für die Task aus und wählen Sie anschließend im Dropdown-Menü der Symbolleiste die Option Wie geplant ausführen aus. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende Task. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen. v Fenster 'Taskliste' Sobald eine Task übergeben wurde, wird sie im Fenster 'Taskliste' angezeigt. Wählen Sie die entsprechende Task aus und klicken Sie dann in der Symbolleiste der Taskliste auf Befehlsscript planen. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen. SQL Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie SQL Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen können. Sicherheit Data Protection for SQL erfordert bestimmte Einstellungen für die Ausführung von Operationen in einer sicheren Umgebung. Für die Installation ist ein Windows-Administratorberechtigung erforderlich. Data Protection for SQL muss beim Tivoli Storage Manager-Server registriert sein, und beim Herstellen der Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server müssen der entsprechende Knotenname und das zugehörige Kennwort verwendet werden. Darüber hinaus gelten die standardmäßigen Tivoli Storage Manager-Sicherheitsanforderungen für Data Protection for SQL. Bei der Angabe von SQL Server-Anmeldedaten stehen drei Optionen zur Verfügung: v Standardkonto sa und ein leeres Kennwort akzeptieren. v Sicherheitsmaßnahme mit SQL-Benutzer-ID verwenden und SQL-Benutzername und -Kennwort angeben. Bei der Sicherheitsmaßnahme mit SQL-Benutzer-ID stellt der SQL Server-Administrator die Anmelde-ID und das Kennwort zur Verfügung, die Zugriff auf SQL Server bieten. v Eine vertrauenswürdige Verbindung verwenden und die Anmeldung durch Windows authentifizieren lassen. Anmerkung: Der SQL-Anmeldebenutzername bzw. der Windows-Benutzername muss der vorgegebenen SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN hinzugefügt werden, bevor er von Data Protection for SQL verwendet werden kann. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 97 SQL Server-Datenbanken sichern Führen Sie die folgenden Tasks aus, um SQL Server-Datenbanken unter Verwendung der Technologie des VSS-Service (Volume Shadow Copy Service) von Microsoft zu sichern. Lesen Sie die Sicherheitsanforderungen, bevor Sie beginnen. Gehen Sie wie folgt vor, um SQL Server-Datenbanken mithilfe der VSS-Methode zu sichern: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Daten schützen. 3. Geben Sie auf der Registerkarte Schützen den Typ der SQL-Daten an, die gesichert werden sollen: v Wählen Sie die Option Sicht: Datenbanken aus, um eine Liste der erkannten SQL-Datenbanken anzuzeigen, die für die Sicherung verfügbar sind. v Wählen Sie die Option Sicht: Dateien aus, um eine Liste der erkannten SQLDatenbankdateien anzuzeigen, die für die Sicherung verfügbar sind. Im Fenster 'Ergebnisse' können Sie die für die Sicherung verfügbaren Datenbanken oder Dateien anzeigen und auswählen. Tipp: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die Liste der verfügbaren Speichergruppen oder Datenbanken im Ergebnisfenster genauer abstimmen. 4. Überprüfen Sie die Sicherungsoptionen. Wenn die Sicherungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen. 5. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Sicherungsmethode und wählen Sie VSS aus. 6. Optional: Wählen Sie das Sicherungsziel im Fenster Aktionen aus. Für die Tivoli Storage Manager-Konfiguration können Sie Lokal, TSM oder Beide auswählen. Für die Standalone-Konfiguration ist als Sicherungsziel nur Lokal verfügbar. 7. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus: v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert. v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. 8. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie im Fenster Aktionen auf Gesamtsicherung klicken. Falls Wie geplant ausführen ausgewählt ist, wird der Planungsassistent gestartet. Befolgen Sie die Anweisungen im Assistenten, um eine geplante Sicherungstask zu erstellen. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine Datenbank klicken und die gewünschte Sicherungsaktion aus dem Kontextmenü auswählen. Zugehörige Tasks: „SQL Server-Daten zurückschreiben” auf Seite 99 „SQL Server-Sicherungen löschen” auf Seite 99 98 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch SQL Server-Sicherungen löschen Führen Sie diese Schritte aus, um eine SQL Server-Sicherung zu löschen, die mit der VSS-Sicherungsmethode erstellt wurde. Achtung: Sie dürfen diese Prozedur nicht für typische Löschtasks verwenden, da Sicherungen automatisch auf der Basis der benutzerdefinierten Richtlinienverwaltungseinstellungen gelöscht werden. Diese Prozedur ist für die Löschvorgänge erforderlich, die außerhalb des Geltungsbereichs für standardmäßige Löschvorgänge mithilfe der Richtlinienverwaltung liegen. Führen Sie diese Task mit Vorsicht und nur als letzte Möglichkeit aus. Gehen Sie wie folgt vor, um eine SQL Server-Sicherung zu löschen: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Daten wiederherstellen. 3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die SQL-Instanz eine oder mehrere VSS-Datenbanksicherungen zum Löschen aus. 4. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Sicherung löschen, um die ausgewählten Datenbanksicherungen zu löschen. Achtung: Nach dem Abschluss einer Operation zum Löschen einer Sicherung wird der Inhalt der Sicht aktualisiert und alle ausgewählten Objekte werden nicht mehr angezeigt. Für spezielle Hinweise zur Verwendung mehrerer Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 lesen Sie die Informationen in „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12. SQL Server-Daten zurückschreiben Diese Prozedur beschreibt, wie SQL-Daten zurückgeschrieben werden. Lesen Sie die folgenden Abschnitte, bevor Sie beginnen: v „Hinweise zur Zurückschreibung” auf Seite 103 v Sicherheitsanforderungen Achtung: Wenn Sie eine Datenbank zurückschreiben, werden vorhandene Daten durch die zurückgeschriebenen Daten überschrieben und stehen nach Beendigung der Zurückschreibung nicht mehr zur Verfügung. Gehen Sie wie folgt vor, um SQL Server-Daten zurückzuschreiben: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Daten wiederherstellen. 3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die SQL-Instanz eine oder mehrere Datenbanken zum Zurückschreiben aus. v Wählen Sie die Option Sicht: Datenbanken aus, um eine Liste der erkannten SQL-Datenbanken anzuzeigen, die für die Zurückschreibung verfügbar sind. v Wählen Sie die Option Sicht: Dateien aus, um eine Liste der erkannten SQLDatenbankdateien anzuzeigen, die für die Zurückschreibung verfügbar sind. Im Fenster 'Ergebnisse' können Sie die für die Zurückschreibung verfügbaren Datenbanken oder Dateien anzeigen und auswählen. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 99 Tipp: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die Liste der verfügbaren Datenbanken oder Dateien im Ergebnisfenster genauer abstimmen. 4. Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen. Details zu den Zurückschreibungsoptionen enthält der Abschnitt Zurückschreibungsoptionen. 5. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus: v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert. v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. 6. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Zurückschreiben oder An alternative Position zurückschreiben, um die Zurückschreibungsoperation einzuleiten. Klicken Sie auf PIT-Zurückschreibungseinstellungen, um einen Zeitpunkt (PIT, Point in Time) für die Zurückschreibung einer bestimmten Version einer Datenbank anzugeben. Falls Wie geplant ausführen ausgewählt ist, wird der Planungsassistent gestartet. Befolgen Sie die Anweisungen im Assistenten, um eine geplante Zurückschreibungstask zu erstellen. Zugehörige Tasks: „SQL Server-Datenbanken sichern” auf Seite 98 „SQL Server-Sicherungen löschen” auf Seite 99 Zurückschreibungsoptionen Es werden Beschreibungen der Optionen bereitgestellt, die in den Fenstern zum Durchführen von Zurückschreibungen in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) von Data Protection for SQL verfügbar sind. Klicken Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen, um die Standardzurückschreibungsoptionen zu ändern. Automatische Auswahl Setzen Sie diese Option auf True, um die automatische Auswahl zu aktivieren. Wenn Sie bei der automatischen Auswahl die neueste Sicherung zum Zurückschreiben auswählen, werden alle anderen erforderlichen Sicherungen bis zur vorherigen Gesamtsicherung automatisch für Sie ausgewählt. Stripes Unter 'Leistung' ist die Anzahl Stripes aufgelistet. Hier können Sie die Anzahl Datenstripes angeben, die bei einer Zurückschreibung verwendet werden sollen. Es sind maximal 64 Datenstripes zulässig. Der Standardwert ist 1. Um den Wert für Stripes zu ändern, klicken Sie auf den Standardwert 1 und geben Sie die neue Zahl ein. Der von Ihnen eingegebene Wert sollte mit dem Wert übereinstimmen, der für SQL-Puffer angegeben ist. Beachten Sie, dass diese Option für traditionelle Sicherungen immer aktiviert ist. Stripes sind für VSS-Sicherungen nicht verfügbar. Nur Datenbankbesitzer Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Nur Datenbankeigner mit dem Standardwert 'False' aufgeführt. Indem Sie diesen Wert in 'True' ändern, können Sie angeben, dass eine Datenbank nur vom Datenbankbesitzer verwendet werden darf. Standardmäßig ist die Datenbank nicht zur ausschließlichen Verwendung durch den Datenbankbesitzer markiert. Diese Option ist immer aktiviert und gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen. 100 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Sofortzurückschreibung Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Sofortzurückschreibung mit dem Standardwert True aufgeführt. Sie können Sofortzurückschreibungen inaktivieren, indem Sie den Wert auf False setzen, um die Kopie auf Datenträgerebene zu übergehen und die Kopie auf Dateiebene zum Zurückschreiben der Dateien aus einer lokalen VSS-Sicherung zu verwenden. Wenn diese Option auf True gesetzt wird, wird die Momentaufnahmezurückschreibung auf Datenträgerebene für lokale VSS-Sicherungen verwendet, wenn sich die Sicherung auf Datenträgern befindet, die an ein SAN angeschlossen sind. Standardmäßig wird die Momentaufnahmezurückschreibung auf Datenträgerebene verwendet, sofern dies unterstützt wird. Diese Option ist nur für VSS-Operationen verfügbar. Bei der Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen wird empfohlen, alle vorherigen Hintergrundkopien (die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben werden) zu beenden, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird. Achtung: Bei der Sofortzurückschreibung werden alle Dateien im Zieldateisystem überschrieben. Wiederherstellung Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Wiederherstellung mit dem Standardwert 'False' aufgeführt. Ändern Sie diese Option in 'True', um Data Protection for SQL die Ausführung einer Wiederherstellung nach der erfolgreichen Zurückschreibungsoperation zu ermöglichen. Ersetzen Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Ersetzen mit dem Standardwert 'False' aufgeführt. Ändern Sie diesen Wert in 'True', wenn eine Datenbank während einer Zurückschreibung ersetzt werden soll. Standardmäßig werden Datenbanken nicht ersetzt. Diese Option gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen. Automatische Auswahl Unter 'Leistung' ist Automatische Auswahl mit dem Standardwert 'False' aufgeführt. Ändern Sie diesen Wert in 'True', um die Funktionalität für automatische Auswahl zu aktivieren. Widerrufdateiname für Standby Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Widerrufdateiname für Standby mit dem Standardwert 'False' aufgeführt. Geben Sie über diese Option den Pfad für die Datei zum Widerrufen für eine traditionelle Zurückschreibung in eine Standby-SQL-Datenbank an. Damit wird die Ziel-SQL-Datenbank in den Standby-Modus versetzt. Beim Zurückschreiben auf Bandladevorgänge warten Unter 'Band' können Sie angeben, ob die Data Protection for SQL-Zurückschreibungsoperation warten soll, bis der Tivoli Storage Manager-Server austauschbare Datenträger, wie beispielsweise Bänder oder DVDs, geladen hat. Diese Informationen werden von Tivoli Storage Manager abgerufen, wenn Sie auf die Registerkarte 'Wiederherstellen' klicken oder den die Schaltfläche 'Aktualisieren' auswählen. Der Standardwert ist 'True'. Für Dateiangaben auf Bandladevorgänge warten Unter 'Band' ist Für Dateiangaben auf Bandladevorgänge warten mit dem Standardwert 'True' aufgeführt. Wenn Sie Dateiangaben von Tivoli Storage Manager abfragen, können Sie angeben, ob Data Protection for SQL warten soll, bis der Tivoli Storage Manager-Server austauschbare Datenträger geladen hat. Diese Option gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 101 In der Sicht Datenbanken zurückschreiben stehen folgende zusätzliche Optionen zur Verfügung: Nach Zeitpunkt Sie können einen Zeitpunkt angeben, zu dem eine Datenbank bei Bedarf zurückgeschrieben werden soll, indem Sie auf die Schaltfläche Nach Zeitpunkt klicken. Diese Schaltfläche ist nur aktiviert, wenn Sie ein Gesamtsicherungsobjekt und mindestens eine Protokollsicherung auswählen. Dialog 'Nach Zeitpunkt' Durch Klicken auf die Schaltfläche 'Nach Zeitpunkt' wird ein Dialogfenster aufgerufen, das folgende Optionen enthält: v Kein Zeitpunkt v Stoppen bei v Bei Markierung stoppen v Vor Markierung stoppen Die Radioknöpfe Stoppen ermöglichen die Angabe eines Zeitpunkts (Datum und Uhrzeit). Bei Bei Markierung stoppen und Vor Markierung stoppen können Sie eine Markierung für die Zurückschreibung angeben und dabei das Datum und die Uhrzeit einschließen, um die Suche nach der Markierung zu erleichtern. Um einen angegebenen Zeitpunkt zu löschen, den Radioknopf Kein Zeitpunkt auswählen. Wenn Nach Zeitpunkt verwendet wird, wird ein statisches Feld aktiviert, um die Ergebnisse der Aktion anzuzeigen. Direktaufrufmenü: Sie können weitere Zurückschreibungsoptionen anzeigen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf ein ausgewähltes Element im Listenfeld klicken. Bei der Registerkarte Gruppen/Dateien zurückschreiben steht dieses Menü nur dann zur Verfügung, wenn eine Datenbank in der Baumstruktur hervorgehoben wird. Alle zugehörigen Sicherungsobjekte werden im Listenfeld angezeigt, und das Menü steht für beliebige ausgewählte Objekte zur Verfügung. Das Popup-Menü, das durch Klicken mit der rechten Maustaste aufgerufen wird, enthält folgende Elemente: Zurückschreiben in Über diese Option können Sie die Datenbank angeben, in die ein Sicherungsobjekt zurückgeschrieben werden soll. Klicken Sie auf Zurückschreiben in, um ein Editierfenster anzuzeigen. Wenn mehrere Datenbanken für die Zurückschreibung ausgewählt wurden, gilt der bei Zurückschreiben in angegebene Name nur für das ausgewählte Sicherungsobjekt, auf das Sie mit der rechten Maustaste geklickt haben. Wenn andere ausgewählte Sicherungen den Parameter Zurückschreiben in erfordern, müssen Sie diese einzeln nacheinander angeben; dies kann jedoch in einer einzigen Zurückschreibungsoperation erfolgen. Verlagern In den Dialogen 'Verlagern' können Sie neue Zielpositionen angeben, an die gesicherte SQL-Datenbanken, Protokolle und SQL Server-Volltextindexdateien (SQL Server 2005) oder FILESTREAM-Dateien (SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2) zurückgeschrieben werden sollen: v Alle Dateien in ein Verzeichnis verlagern: Wählen Sie diese Option aus, um die SQL-Datendateien, Protokolle und anderen zugehörigen Dateien an eine Position zurückzuschreiben, die sich von der Position unterscheidet, an der die Daten gesichert wurden. 102 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch – Protokolldateien verlagern in: Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Protokolldateien an eine andere Position zurückzuschreiben als die SQL-Datenbank und die anderen zugehörigen Dateien. – Andere Dateien verlagern in: Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die SQL Server-Volltextindexdateien (SQL Server 2005) oder FILESTREAM-Dateien (SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2) an eine andere Position zurückzuschreiben als die SQL-Datenbank und die Protokolle. v Dateien einzeln verlagern: Wählen Sie diese Option aus, um jede SQL-Datenbank, jedes Protokoll und jede SQL Server-Volltextindexdatei (SQL Server 2005) oder FILESTREAM-Datei (SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2) separat zurückzuschreiben. Diese Option ist nur für traditionelle Sicherungen verfügbar. Datei zum Widerrufen des Standby-Servers Geben Sie über diese Option die Datei zum Widerrufen für eine traditionelle Zurückschreibung in eine Standby-SQL-Datenbank an. Wenn sich die Ziel-SQL-Datenbank nicht bereits im Standby-Modus befindet, wird sie in den Standby-Modus versetzt. Dieser Menüpunkt erscheint nur im Fenster Datenbanken zurückschreiben und steht für Gesamt-, Differenz- und Protokollsicherungen zur Verfügung; die Datenbanken können jedoch nur nacheinander berücksichtigt werden. Klicken Sie auf diese Option, um ein Editierfenster für den Namen der Datei für den Widerruf anzugeben. Sobald diese Option für eine Datenbank angegeben wird, wird sie auf alle Sicherungsobjekte für diese Datenbank angewendet. Ebenso gilt: Wird diese Option für ein Sicherungsobjekt entfernt, gilt dies auch für alle anderen Sicherungsobjekte. Beachten Sie, dass die MMC-GUI nicht die Parameter /relocate.../to und /relocatedir für Teilzurückschreibungen unterstützt. Wenn Sie eine Teilzurückschreibung ausführen, bei der diese Parameter erforderlich sind, müssen Sie die Befehlszeilenschnittstelle verwenden. Hinweise zur Zurückschreibung Folgende Faktoren müssen berücksichtigt werden, bevor eine Zurückschreibungsoperation ausgeführt wird. Falls nicht anders angegeben, bezieht sich Zurückschreibung auf die VSS-Zurückschreibungstypen 'VSS-Schnellzurückschreibung' und 'VSS-Sofortzurückschreibung'. Bei einer Zurückschreibungsoperation müssen Sie sich der folgenden Faktoren bewusst sein: v Die VSS-Zurückschreibung der Masterdatenbank (msdb) muss offline ausgeführt werden. Daher muss die zugeordnete SQL Server-Instanz vor der Ausführen der Zurückschreibung gestoppt werden. Der Versuch, eine Masterdatenbank zurückzuschreiben, die online ist, schlägt fehl. Durch einen derartigen Versuch können auch nachfolgende VSS-Sicherungs- und VSS-Zurückschreibungsoperationen inaktiviert werden, bis der Dienst 'SQL Server VSS Writer' erneut gestartet wird. v Bei einer VSS-Sofortzurückschreibung wird der gesamte Inhalt der Quellendatenträger überschrieben. Sie können das Überschreiben der Quellendatenträger jedoch verhindern, indem Sie die Option Sofortzurückschreibung auf False setzen. Bei dieser Option wird die Kopie auf Datenträgerebene übergangen und stattdessen die Kopie auf Dateiebene verwendet. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, stellen Sie sicher, dass der Quellendatenträger nur die SQL-Datenbank enthält. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 103 v Wenn eine VSS-Sofortzurückschreibung ausgeführt wird, wird nicht überprüft, ob auf dem Datenträger andere Daten (einschließlich anderer SQL-Datenbanken, die für die Zurückschreibung angegeben wurden) vorhanden sind. Bevor eine VSS-Zurückschreibungsoperation, die die VSS-Sofortzurückschreibung verwendet, ausgeführt wird, müssen Sie sicherstellen, dass auf den Datenträgern, die zurückgeschrieben werden, keine anderen Daten vorhanden sind. Wenn Sie das Überschreiben der Quellendatenträger verhindern möchten oder eine einzelne Datenbank aus einer VSS-Sicherung zurückschreiben, die sich auf lokalen VSSSpiegeldatenträgern befindet, die mehr als eine Datenbank enthalten, stellen Sie sicher, dass die Option Sofortzurückschreibung auf False gesetzt wird. v Die VSS-Sofortzurückschreibung erfordert, dass keine anderen Anwendungen, wie z. B. Windows Explorer, auf den lokalen Datenträger zugreifen. Zugehörige Tasks: „SQL Server-Datenbanken sichern” auf Seite 98 „SQL Server-Daten zurückschreiben” auf Seite 99 „SQL Server-Sicherungen löschen” auf Seite 99 „Benutzervorgaben definieren” auf Seite 54 SQL-Datenbanken inaktivieren (nur traditionelle Operationen) Inaktivieren Sie mithilfe dieser Tasks eine vorhandene traditionelle Sicherung von SQL-Datenbanken. Verwenden Sie die Aktion Inaktivieren, um eine SQL-Datenbanksicherung auf dem Tivoli Storage Manager-Server in den Status Inaktiv zu versetzen. Bei typischen Sicherungen ist dieser Befehl nicht erforderlich, da Tivoli Storage Manager eine SQL-Datenbanksicherung im Rahmen der Tivoli Storage Manager-Richtlinienverwaltung inaktiviert. Daher werden Sicherungsobjekte in der Regel als Teil der geplanten Sicherungsverfahren inaktiviert. In Fällen, in denen die automatische Verarbeitung nicht ausreicht, inaktiviert die Inaktivierungsfunktion explizit ein oder mehrere aktive Sicherungsobjekte auf dem Tivoli Storage Manager-Server. Wie beim Sichern und Zurückschreiben können Sie mit Data Protection for SQL beliebige oder alle der folgenden sechs Sicherungsobjekttypen für die Operation auswählen: Gesamt, Differenz, Protokoll, Datei, Gruppe oder Set. Darüber hinaus ist es möglich, jedes beliebige Objekt bzw. jeden beliebigen Objekttyp, das/der älter als eine angegebene Zahl von Tagen ist, zu inaktivieren. Verwenden Sie das Fenster für die Inaktivierung, um eine traditionelle Sicherung einer SQL-Datenbank auf dem Tivoli Storage Manager-Server zu inaktivieren. Anmerkung: Bei der Sicherung der SQL-Datenbank, die inaktiviert werden soll, muss es sich um eine traditionelle Sicherung handeln. VSS-Sicherungen können mithilfe dieser Methode nicht inaktiviert werden. Die Aktion Inaktivieren im Fenster Aktionen ist für VSS-Sicherungen nicht verfügbar. Gehen Sie wie folgt vor, um Sicherungsobjekte zu inaktivieren: 1. Wählen Sie den SQL-Server unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht aus. 2. Öffnen Sie die Sicht Wiederherstellen, um den Status der Sicherung anzuzeigen. Sie wird als aktive Sicherung angezeigt. 3. Wenn diese Sicherung inaktiviert werden muss, wählen Sie die Datenbanksicherung aus und klicken Sie im Fenster Aktionen auf Inaktivieren. 104 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch 4. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Alle Sicherungen, um die Datenbank anzuzeigen, die inaktiviert wurde. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Aktive Sicherungen, um nur aktive Sicherungen anzuzeigen. Tasks automatisieren In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Sicht Automatisieren mit Befehlen eingesetzt werden kann. Es wird gezeigt, wie Befehle gespeichert werden können und wie die Ausführung von Befehlen geplant werden kann. Sie können die Sicht Automatisieren verwenden, um Befehle zu erstellen, zu sichern, zu speichern und zu planen. Öffnen Sie die Sicht Automatisieren, indem Sie eine Workload auswählen, mit der Sie arbeiten wollen, und auf die Registerkarte Automatisieren klicken. Wenn Sie unten im Fenster 'Details' einen Befehl eingeben, wird die Ausgabe des Befehls oben im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Sie können auf die Schaltfläche Tipps klicken, um Tipps zur Verwendung der Sicht Automatisieren anzuzeigen. 1. Geben Sie einen Befehl im Fenster 'Details' ein und klicken Sie auf das Symbol Ausführen, um den Befehl auszuführen. Sie können auch eine gespeicherte Task ausführen, indem Sie auf das Symbol Öffnen klicken, die Befehlsdatei auswählen und auf das Symbol Ausführen klicken. Die Befehle können ohne fcmcli eingegeben werden. Beispielsweise können Sie für jede ausgewählte Workloadinstanz einen einzelnen Befehl oder mehrere Befehle eingeben. Beispiel: q component q backup 2. Klicken Sie auf das Symbol Speichern und folgen Sie den Bedienerführungen, um einen Befehl für die zukünftige Verwendung zu speichern. 3. Um einen Befehl zu planen, klicken Sie auf das Symbol Diesen Befehl planen, um den Planungsassistenten zu öffnen. Folgen Sie den Bedienerführungen im Assistenten, um einen Zeitplan für den Befehl zu erstellen. 4. Die Ausgabe des Befehls wird im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Die Ausgabe kann gespeichert oder an eine E-Mail-Adresse gesendet werden. Zusätzliche Automatisierungsmethoden In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie Ihre Befehle aus anderen Sichten in der Verwaltungskonsole automatisieren können. Sie können Ihre Befehle aus den Sichten Schützen, Wiederherstellen, Planen und Taskliste automatisieren. 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie in der Baumstruktursicht die gewünschte Workload aus. 2. Klicken Sie auf die entsprechende Registerkarte für die Task (Schützen oder Wiederherstellen). 3. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Befehl zu automatisieren: v Fenster 'Ergebnisse' Wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' die Objekte für die Task aus und wählen Sie anschließend im Dropdown-Menü der Symbolleiste die Option Wie geplant ausführen aus. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende Task. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen. v Fenster 'Taskliste' Sobald eine Task übergeben wurde, wird sie im Fenster 'Taskliste' angezeigt. Wählen Sie die entsprechende Task aus und klicken Sie dann in der SymbolKapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 105 leiste der Taskliste auf Befehlsscript planen. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen. Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen Verwenden Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager, um VSS-Momentaufnahmesicherungen von NTFS-Dateisystemen und Anwendungen wie Lotus Domino Server oder Oracle Database zu erstellen. Falls Sie eine Anwendung sichern, benötigen Sie möglicherweise Sonderberechtigungen, um auf die Anwendungsdaten zugreifen zu können. Weitere Informationen können Sie der Dokumentation für die Anwendung entnehmen, die geschützt werden soll. Lesen Sie beispielsweise die Datei README.DOMINO.TXT im Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager. Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern Führen Sie diese Tasks aus, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen mithilfe der Technologie des Microsoft Volumeschattenkopie-Dienstes (Volume Shadow Copy Service - VSS) zu sichern. Gehen Sie wie folgt vor, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu sichern: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie in der Baumstruktursicht auf Daten schützen und wiederherstellen > Dateisystem. 3. Wählen Sie auf der Registerkarte Schützen die Namen der Datenträger und die Mountpunkte aus, die gesichert werden sollen. Tipp: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die Liste der verfügbaren Datenträgernamen und Mountpunkte im Ergebnisfenster genauer abstimmen. 4. Klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen und geben Sie den vollständigen Pfad für eine Datei mit den vor der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen oder eine Datei mit den nach der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen an, die verwendet werden soll. Eine Datei mit den vor der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen ist eine Windows-Befehlsdatei, die vor der Erstellung einer Momentaufnahmesicherung ausgeführt wird. Beispielsweise kann das Script mit den vor der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen eine Anwendung stilllegen, bevor die Momentaufnahme erstellt wird. Eine Datei mit den nach der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen ist eine Windows-Befehlsdatei, die nach der Erstellung einer Momentaufnahmesicherung ausgeführt wird. Beispielsweise kann ein Script mit den nach der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen eine Anwendung fortsetzen, nachdem die Momentaufnahme erstellt wurde. Diese Optionen sind nicht erforderlich. Wenn Sie diese jedoch verwenden, müssen Sie eine vollständig qualifizierte Pfadbezeichnung angeben. 5. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus: v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert. 106 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen, wird der Planungsassistent mit dem entsprechenden Befehl gestartet, der für die Ausführung der Task erforderlich ist. 6. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Gesamtsicherung. Zeigen Sie den Sicherungsfortschritt in der Anzeige Taskliste oder Taskdetails an. Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen löschen Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein VSS-Sicherungsobjekt für eine kundenspezifische Anwendung oder ein Dateisystem zu entfernen. Sie dürfen diese Prozedur nicht für typische Löschtasks verwenden, da VSS-Sicherungen normalerweise automatisch auf der Basis der benutzerdefinierten Richtlinienverwaltungseinstellungen gelöscht werden. Diese Prozedur ist für die Löschvorgänge erforderlich, die außerhalb des Geltungsbereichs für standardmäßige Löschvorgänge mithilfe der Richtlinienverwaltung liegen. Außerdem sollte diese Task mit Bedacht und nur als letzte Möglichkeit ausgeführt werden. Gehen Sie wie folgt vor, um VSS-Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu löschen: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie im Fenster 'Verwaltung' auf Daten schützen und wiederherstellen > Dateisystem. 3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen den Namen des Datenträgers oder den Mountpunkt aus, der gelöscht werden soll. Sie löschen nicht den Datenträger oder den Mountpunkt, sondern Sie löschen die Sicherungsversion des Datenträgers oder des Mountpunkts. Um sowohl aktive als auch inaktive Sicherungsobjekte anzuzeigen, klicken Sie auf Alle Sicherungen. Sollen nur aktive Sicherungsobjekte angezeigt werden, klicken Sie auf Aktive Sicherungen. 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenträger oder Mountpunkt und klicken Sie im Menü auf Sicherung löschen oder im Fenster Aktionen auf Sicherung löschen. Es wird ein Dialog geöffnet, in dem Sie zum Bestätigen der Löschanforderung aufgefordert werden. v Klicken Sie auf Ja, um den Datenträger zu löschen. v Klicken Sie auf Nein, um Löschvorgang zu stoppen. Achtung: Wenn Sie auf Sicherung löschen klicken, werden zwei Tasks in der Taskliste angezeigt. Eine Task für die Löschoperation und eine Task für die Aktualisierung. Die Taskliste wird erst aktualisiert, nachdem beide Tasks ausgeführt wurden. Nach dem Abschluss der Operation zum Löschen der Sicherung wird der Inhalt der Sicht aktualisiert und alle ausgewählten Objekte werden nicht mehr angezeigt. Für spezielle Hinweise zur Verwendung mehrerer Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 lesen Sie die Informationen in „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12. Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 107 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückschreiben Führen Sie die folgenden Tasks aus, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückzuschreiben. Bevor Sie beginnen, muss IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Verwaltung von VSS-Momentaufnahmen Ihrer kundenspezifischen Anwendung oder Ihres Dateisystems konfiguriert werden. Konfigurieren Sie IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager für diese Task mithilfe des Assistenten für die StandaloneKonfiguration. Wählen Sie im Assistenten Dateisystem aus. Gehen Sie wie folgt vor, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückzuschreiben: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie im Fenster 'Verwaltung' auf Daten schützen und wiederherstellen > Dateisystem. 3. Auf der Registerkarte Wiederherstellen können Sie im Fenster 'Ergebnisse' die für die Zurückschreibung verfügbaren Datenträger oder Mountpunkte anzeigen. Die folgenden Funktionen sind verfügbar: v Suchen: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die Liste der verfügbaren Datenträger oder Mountpunkte im Ergebnisfenster genauer abstimmen. v Filter: Verwenden Sie die Filteroptionen, um die Liste der Datenträger und Mountpunkte im Fenster 'Ergebnisse' einzugrenzen. a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen. b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie einen Eintrag zum Filtern aus. Wenn Sie auf Alles auswählen klicken, werden alle Zeilen ausgewählt, die die Filterangaben wiedergeben. c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus. d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an. e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen. f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um die Liste der Datenträger oder Mountpunkte zu filtern. v Sicherungen: Sie können auf Aktive Sicherungen klicken, um nur aktive Sicherungen anzuzeigen, oder Sie können auf Alle Sicherungen klicken, um sowohl aktive als auch inaktive Sicherungen anzuzeigen. v Aktualisieren: Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Sicht mit Ihren Änderungen zu aktualisieren. Falls Sie einen Filter angewendet haben, werden auf der Registerkarte Wiederherstellen die Objekte auf dem Server angezeigt, die mit den Filter- oder Suchkriterien übereinstimmen. Im Statusbereich ist in der Nachricht n von x angezeigt die Anzahl der Elemente angegeben, die mit den Kriterien übereinstimmen. Hierbei steht n für die Anzahl der Elemente, die mit den Filterkriterien übereinstimmen, und x für die Anzahl der Objekte, die vom Server abgerufen wurden. Beispiel: 5 von 20 angezeigt. Falls Sie Aktualisierungsoptionen angeben, um die Ergebnisse weiter einzugrenzen, und erneut auf Aktualisieren klicken, werden die Objekte auf dem Server angezeigt, die mit 108 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch den Filter- und den Aktualisierungsoptionen übereinstimmen. Jedes Mal, wenn Sie auf Aktualisieren klicken, wird eine neue Abfrage beim Tivoli Storage Manager-Server ausgeführt. 4. Klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen und definieren Sie einen Wert für die folgenden Optionen: Ausgangsserver Falls die gewünschte Sicherujng nicht im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt wird, geben Sie den Namen des Servers ein, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Der Standardwert ist der aktuelle Server. Sofortzurückschreibung Geben Sie True ein, um die VSS-Sofortzurückschreibung zu verwenden. Diese gilt nur für Momentaufnahmen auf einem Plattensystem, das die Sofortzurückschreibung unterstützt. Geben Sie False ein, um die VSSSchnellzurückschreibung (Kopie auf Dateiebene) zu verwenden. 5. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus: v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert. v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen, wird der Planungsassistent mit dem entsprechenden Befehl gestartet, der für die Ausführung der Task erforderlich ist. 6. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende Wiederherstellungsaktion. Abhängig von dem ausgewählten Datenträger oder Mountpunkt sind im Fenster Aktionen die folgenden Aktionen verfügbar: Zurückschreiben Schreibt die ausgewählten Datenträger oder Mountpunkte an ihrer ursprünglichen Position zurück. Zurückschreibung nach Zeitpunkt Geben Sie einen Zeitpunkt ein, für den die neueste Version der Datenträger oder Mountpunkte zurückgeschrieben werden soll. Bei der entsprechenden Auswahl werden Sie aufgefordert, einen Zeitpunkt für die Zurückschreibung einer bestimmten Sicherungsversion anzugeben: Datum für Zurückschreibung nach Zeitpunkt Geben Sie das Datum ein, um einen Zeitpunkt für die Zurückschreibung einer bestimmten Sicherungsversion Ihrer kundenspezifischen Anwendung oder Ihres Dateisystems festzulegen. Objekte, die an dem oder vor dem angegebenen Datum und zu der oder vor der angegebenen Uhrzeit gesichert wurden und nicht vor dem angegebenen Datum und vor der angegebenen Uhrzeit gelöscht wurden, werden verarbeitet. Nach diesem Datum und nach dieser Uhrzeit erstellte Sicherungsversionen werden ignoriert. Uhrzeit für Zurückschreibung nach Zeitpunkt Verwenden Sie diese Option mit der Option Datum für Zurückschreibung nach Zeitpunkt, um einen Zeitpunkt für die Zurückschreibung einer bestimmten Sicherungsversion Ihrer kundenspezifischen Anwendung oder Ihres Dateisystems festzulegen. Objekte, die an dem oder vor dem angegebenen Datum und zu der oder vor der angegebenen Uhrzeit gesichert wurden und nicht vor dem angegebenen Datum und vor der angegebenen Uhrzeit gelöscht wurden, werden verarbeitet. Nach diesem Datum und nach dieser Uhrzeit erstellte SicheKapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 109 rungsversionen werden ignoriert. Diese Option wird ignoriert, wenn Sie die Option Datum für Zurückschreibung nach Zeitpunkt nicht angeben. Sicherung bereitstellen Stellt die ausgewählte Datenträger- oder Mountpunktsicherung über ein Laufwerk oder einen NTFS-Ordner bereit. Sie können auch einen Zeitpunkt angeben, für den die neueste Version der Datenträger oder Mountpunkte bereitgestellt werden soll. Durchsuchen Hiermit können Sie die Unterverzeichnisse und Dateien anzeigen, die in einer bereitgestellten Sicherung enthalten sind. Diese Aktion ist nur verfügbar, wenn bereitgestellte Sicherungen vorhanden sind. Bereitstellung der Sicherung aufheben Hebt die Bereitstellung der ausgewählten Datenträger auf. Diese Aktion ist nur verfügbar, wenn bereitgestellte Sicherungen vorhanden sind. Sicherung löschen Siehe Sicherung löschen. Zeigen Sie den Zurückschreibungsfortschritt in der Anzeige Taskliste oder Taskdetails an. Wenn die Operation fehlschlägt, können Sie die Fehlernachricht anzeigen, indem Sie auf Taskdetails und dann auf Fehlerdetails klicken oder indem Sie den Cursor über die ausgewählte Operation bewegen. Hinweise zur Zurückschreibung Folgende Faktoren müssen berücksichtigt werden, bevor Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückgeschrieben werden. Falls nicht anders angegeben, gilt die Zurückschreibung sowohl für die VSS-Schnellzurückschreibung als auch für die VSS-Sofortzurückschreibung. Bei einer Zurückschreibungsoperation müssen Sie sich der folgenden Faktoren bewusst sein: v Bei einer VSS-Sofortzurückschreibung wird der gesamte Inhalt der Quellendatenträger überschrieben. v Bei einer VSS-Schnellzurückschreibung werden alle Dateien aus der Momentaufnahme auf den ursprünglichen Datenträger kopiert. Bei dieser Zurückschreibungsoperation werden alle Daten ohne Bedienerführung überschrieben. Wenn nicht alle Daten auf dem ursprünglichen Datenträger überschrieben werden sollen, stellen Sie die Momentaufnahme bereit und kopieren Sie nur die Dateien, die zurückgeschrieben werden sollen. Für spezielle Hinweise zur Verwendung mehrerer Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 lesen Sie die Informationen in „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12. 110 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Zugehörige Tasks: „Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern” auf Seite 106 „Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückschreiben” auf Seite 108 „Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen löschen” auf Seite 107 „Benutzervorgaben definieren” auf Seite 54 Tasks automatisieren In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Sicht Automatisieren mit Befehlen eingesetzt werden kann. Es wird gezeigt, wie Befehle gespeichert werden können und wie die Ausführung von Befehlen geplant werden kann. Sie können die Sicht Automatisieren verwenden, um Befehle zu erstellen, zu sichern, zu speichern und zu planen. Öffnen Sie die Sicht Automatisieren, indem Sie eine Workload auswählen, mit der Sie arbeiten wollen, und auf die Registerkarte Automatisieren klicken. Wenn Sie unten im Fenster 'Details' einen Befehl eingeben, wird die Ausgabe des Befehls oben im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Sie können auf die Schaltfläche Tipps klicken, um Tipps zur Verwendung der Sicht Automatisieren anzuzeigen. 1. Geben Sie einen Befehl im Fenster 'Details' ein und klicken Sie auf das Symbol Ausführen, um den Befehl auszuführen. Sie können auch eine gespeicherte Task ausführen, indem Sie auf das Symbol Öffnen klicken, die Befehlsdatei auswählen und auf das Symbol Ausführen klicken. Die Befehle können ohne fcmcli eingegeben werden. Beispielsweise können Sie für jede ausgewählte Workloadinstanz einen einzelnen Befehl oder mehrere Befehle eingeben. Beispiel: q component q backup 2. Klicken Sie auf das Symbol Speichern und folgen Sie den Bedienerführungen, um einen Befehl für die zukünftige Verwendung zu speichern. 3. Um einen Befehl zu planen, klicken Sie auf das Symbol Diesen Befehl planen, um den Planungsassistenten zu öffnen. Folgen Sie den Bedienerführungen im Assistenten, um einen Zeitplan für den Befehl zu erstellen. 4. Die Ausgabe des Befehls wird im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Die Ausgabe kann gespeichert oder an eine E-Mail-Adresse gesendet werden. Zusätzliche Automatisierungsmethoden In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie Ihre Befehle aus anderen Sichten in der Verwaltungskonsole automatisieren können. Sie können Ihre Befehle aus den Sichten Schützen, Wiederherstellen, Planen und Taskliste automatisieren. 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie in der Baumstruktursicht die gewünschte Workload aus. 2. Klicken Sie auf die entsprechende Registerkarte für die Task (Schützen oder Wiederherstellen). 3. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Befehl zu automatisieren: v Fenster 'Ergebnisse' Wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' die Objekte für die Task aus und wählen Sie anschließend im Dropdown-Menü der Symbolleiste die Option Wie geKapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen 111 plant ausführen aus. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende Task. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen. v Fenster 'Taskliste' Sobald eine Task übergeben wurde, wird sie im Fenster 'Taskliste' angezeigt. Wählen Sie die entsprechende Task aus und klicken Sie dann in der Symbolleiste der Taskliste auf Befehlsscript planen. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen. 112 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Kapitel 6. Fehlerbehebung Zur Unterstützung bei der Fehlerbehebung werden Diagnosedateien und Systeminformationen an einer zentralen Position angezeigt. VSS-Probleme diagnostizieren Testen Sie VSS-Momentaufnahmen auf Ihrem System. Der Assistent VSS-Diagnose führt unter Windows Server 2008 oder höher Tests für persistente und nicht persistente Momentaufnahmen durch. Achtung: Führen Sie diese Tests nicht aus, wenn Sie bereits platzsparende SAN Volume Controller- oder Storwize V7000-Momentaufnahmen auf Ihrem Computer verwenden. Das Ausführen dieser Tests kann zur Folge haben, dass zuvor vorhandene Momentaufnahmen entfernt werden. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um persistente und nicht persistente VSSMomentaufnahmen zu testen: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole. 2. Klicken Sie auf der Startseite auf Diagnose. Klicken Sie im Fenster 'Aktion' auf das Symbol VSS-Diagnose. Daraufhin wird der Diagnoseassistent geöffnet, in dem eine Liste von Datenträgern angezeigt wird. Nach Abschluss der einzelnen Tests sehen Sie den Status jedes Tests. 3. Wählen Sie die zu testenden Datenträger oder Mountpunkte aus und klicken Sie auf Weiter. Klicken Sie auf VSS-Informationen anzeigen, um Details zu den auf Ihrem System verfügbaren VSS-Providern, VSS-Writern und VSS-Momentaufnahmen anzuzeigen. Klicken Sie auf Weiter, um mit dem Testen der ausgewählten Elemente zu beginnen. 4. Als Ergebnis der Tests für die persistenten und nicht persistenten Momentaufnahmen wird Bestanden oder Nicht bestanden angezeigt. Falls ein Test fehlschlägt, können Sie durch Klicken auf Nicht bestanden weitere Informationen abrufen. Während des Tests wird die Ausgabe des Windows-Ereignisprotokolls ebenfalls angezeigt. Prüfen Sie die Ereignisse und klicken Sie auf die Schaltfläche Info kopieren, wenn Sie die Ergebnisse sichern möchten. Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren. 5. Als abschließendes Ergebnis der Tests für persistente und nicht persistente Momentaufnahmen wird Erfolg oder Nicht erfolgreich angezeigt. v Falls der Test mit dem Status 'Nicht erfolgreich' abgeschlossen wird, können Sie anhand der angezeigten Informationen das Problem eingrenzen. v Wenn der Teststatus 'Erfolg' lautet, klicken Sie auf Fertigstellen und verlassen Sie den Assistenten. Kehren Sie zur Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole zurück und starten Sie die Sicherungsoperationen. 113 Detaillierte Diagnoseinformationen sammeln Mithilfe des Eigenschaftenblattes Diagnose können Sie detaillierte Diagnoseinformationen sammeln. Das Eigenschaftenblatt Dashboard und auch das Eigenschaftenblatt für jede Workloadinstanz wurde in der MMC-GUI durch ein Eigenschaftenblatt Diagnose ergänzt. Auf der Eigenschaftenseite Diagnose, die auf dem Eigenschaftenblatt Dashboard verfügbar ist, können Sie lediglich die Traceverarbeitung für die MMC-Konsole definieren und Screenshots erstellen. Knoten für SQL-, Exchange- und Dateisystem-Workloadinstanzen werden in der Baumstruktursicht erst nach der Konfiguration angezeigt. Daher kann die Traceverarbeitung für die MMC-GUI vor Abschluss der Konfiguration ausgeführt werden. Eine Eigenschaftenseite Diagnose ist außerdem auf dem Eigenschaftenblatt jeder Workloadinstanz verfügbar. Mit diesen Eigenschaftenseiten 'Diagnose' können die Traceinstellungen für alle zugehörigen Komponenten gesteuert werden. Hierzu zählen auch die Workload, die Tivoli Storage Manager-API, der Clientagentenservice und die MMC-GUI. Die folgenden Diagnosemodi sind verfügbar: Normal Dieser Modus wird für traditionelle Operationen verwendet. Bei Verwendung dieses Modus wird eine kompakte Tracedatei erzeugt. Abgeschlossen (Standardwert) Dieser Modus wird für VSS-Operationen verwendet. Bei Verwendung dieses Modus wird eine umfangreiche Tracedatei erzeugt. Angepasst Verwenden Sie diesen Modus, wenn eine vollständige Steuerung der TraceFlags benötigt wird. Die Funktion der einzelnen Schaltflächen in der Symbolleiste ist in so genannten 'QuickInfos' beschrieben. Wenn Traceoptionen für den Agentenservice festgelegt werden, muss der Service erneut gestartet werden, damit die Traceverarbeitung wirksam ist. Die folgenden Schritte veranschaulichen den Prozessablauf zum Sammeln von Diagnoseinformationen: 1. In der MMC-GUI tritt ein Problem auf. 2. Öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose. 3. Optional: Wählen Sie im Feld Modus einen Wert aus. Der Standardwert ist Abgeschlossen. 4. Klicken Sie auf Anfang, um alle entsprechenden Traceoptionen festzulegen. Sie können optional die folgenden Elemente verwenden: v Sie können auf Screenshot klicken, um das Fenster Diagnose-ScreenshotTool zu öffnen. Wenn Sie einen Screenshot von geöffneten Fenstern erstellen wollen, klicken Sie auf Neuen Screenshot hinzufügen. Der Name des Screenshots wird zur Liste der Elemente auf der Eigenschaftenseite Diagnose hinzugefügt. Schließen Sie das Diagnose-Screenshot-Tool, wenn Sie alle gewünschten Screenshots erstellt haben. 114 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Geben Sie für SQL-Workloadinstanzen im Feld SQL-Datenbank einen Datenbanknamen ein und klicken Sie auf Datenbankinformationen hinzufügen. Wiederholen Sie diesen Schritt bei Bedarf. Dieser Schritt ist hilfreich, falls nur eine Datenbank gesichert werden kann und dies bei einer anderen Datenbank nicht möglich ist. Indem die Details für beide Datenbanken bereitgestellt werden, können Sie Unterschiede bei den Datenbankeigenschaften besser erkennen. v Weitere Informationen zur Eigenschaftenseite Diagnose finden Sie unter „Diagnose” auf Seite 64. 5. Schließen Sie das Eigenschaftenblatt. 6. Erzeugen Sie das Problem erneut. 7. Öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose. 8. Klicken Sie auf Ende, um die Traceerstellung zu löschen und Daten zu sammeln. Klicken Sie alternativ auf Abbrechen wenn Sie die Traceerstellung ohne das Sammeln von Daten löschen wollen. 9. Anschließend können Sie die Problembestimmungsdaten prüfen, kopieren, als E-Mail senden und löschen. Wenn eine Eigenschaftenseite 'Diagnose' Daten sammelt, erstellt sie Kopien aller Tracedateien, komprimiert diese und speichert sie zusammen mit anderen Informationen im Ordner FlashCopyManager\ProblemDetermination. Onlineunterstützung Es werden integrierte Webinhalte in der Sicht Onlineunterstützung bereitgestellt. Suchen Sie auf der folgenden Website nach den neuesten Informationen zur Produktunterstützung für Tivoli Storage FlashCopy Manager: http://www.ibm.com/ software/tivoli/products/storage-flashcopy-mgr/ Geben Sie den Suchbegriff ein, z. B. eine APAR-Nummer (Authorized Program Analysis Report), einen Release-Level oder ein Betriebssystem, um die Suchkriterien für die benötigte Unterstützung einzuschränken. Systeminformationen anzeigen Scripts anzeigen oder bearbeiten, die Informationen zu Systemkomponenten, z. B. zu Windows-Diensten für Tivoli Storage FlashCopy Manager, zu Einträgen im Windows-Ereignisprotokoll und zum Volumeschattenkopie-Dienst (Volume Shadow Copy Service - VSS) bereitstellen. Die Sicht Systeminformationen kann erweitert werden. Sie können den Vorteil dieser Flexibilität nutzen, um Anpassungsscripts hinzuzufügen und gemeinsam zu nutzen. Gehen Sie wie folgt vor, um mit Scripts zu arbeiten: 1. Öffnen Sie die Sicht Systeminformationen, indem Sie die folgenden Schritte ausführen: a. Klicken Sie auf der Startseite auf Diagnose. b. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' doppelt auf Systeminformationen. Eine Liste der Scripts wird im Fenster 'Ergebnisse' der Sicht Systeminformationen angezeigt. Die Typen der angezeigten Scripts sind PowerShell-Scripts, Windows Management Instrumentation-Scripts und Tivoli Storage ManagerScripts. Kapitel 6. Fehlerbehebung 115 2. Fügen Sie Ihre Scripts hinzu, aktualisieren oder löschen Sie Ihre Scripts. v Um eigene Scripts hinzuzufügen, klicken Sie im Fenster Aktionen auf Neu. Sie können Ihre Scripts auch direkt in den Ordner 'scripts' des Installationsverzeichnisses von Tivoli Storage FlashCopy Manager kopieren. Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt anhand des Dateityps (der Dateierweiterung) fest, wie das Script ausgeführt werden muss. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Scripts die folgenden erforderlichen Dateierweiterungen haben: – PowerShell-Scripts: Dateiname.ps1 – WMI-Scripts (Windows Management Instrumentation): Dateiname.wmi – Tivoli Storage Manager-Scripts: Dateiname.tsm v Gehen Sie wie folgt vor, um ein vorhandenes Script anzuzeigen oder zu bearbeiten: a. Wählen Sie aus der Liste der Scriptdateien im Fenster 'Ergebnisse' den Namen eines Scripts aus, das angezeigt oder bearbeitet werden soll. Tipp: Der Name des Scripts wird im Fenster Aktionen angezeigt. Klicken Sie auf den Namen des Scripts im Fenster Aktionen, um eine Liste der möglichen Aktionen einzublenden oder auszublenden. b. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Befehlseditor, um die Scriptdatei zum Anzeigen oder Bearbeiten zu öffnen. c. Zeigen Sie das Script an oder bearbeiten Sie das Script. Klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern, oder klicken Sie auf Abbrechen, um den Befehlseditor für Systeminformationen zu verlassen, ohne dass die Änderungen gespeichert werden. v Gehen Sie wie folgt vor, um ein Script zu löschen: a. Wählen Sie aus der Liste der Scriptdateien im Fenster 'Ergebnisse' den Namen eines Scripts aus, das gelöscht werden soll. Tipp: Der Name des Scripts wird im Fenster Aktionen angezeigt. Klicken Sie auf den Namen des Scripts im Fenster Aktionen, um eine Liste der möglichen Aktionen einzublenden oder auszublenden. b. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Löschen. Trace- und Protokolldateien anzeigen Dateien anzeigen, die während der Ausführung von Fehlerbehebungstasks verwendet werden. Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet verschiedene Komponenten. Jede Komponente befindet sich in einem eigenen Verzeichnis, das auch die jeweiligen Fehlerbehebungsdateien enthält. Die Sicht Trace- und Protokolldateien ist die zentrale Position, an der diese Dateien angezeigt werden können. Beispiele, die Standardprotokoll- und -tracedateien einschließen, werden bereitgestellt: v Beispiele für Standardprotokolldateien und Standardtracedateien von Tivoli Storage FlashCopy Manager: – Installationsverzeichnis: c:\Programme\tivoli\flashcopymanager – dsierror.log – fcm.log – TraceFm.trc – TraceUx.trc 116 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch – – – – – TraceManagedCapacityHistory.trc TraceSchedLaunch.trc VssProvisioning.log TraceFileFS.trc TraceFileExc.trc – TraceFileSql.trc v Beispiele für Standardprotokolldateien und Standardtracedateien von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL: – Installationsverzeichnis: C:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql – dsierror.log – tdpsql.log v Beispiele für Standardprotokolldateien und Standardtracedateien von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange: – Installationsverzeichnis: C:\Programme\Tivoli\TSM\TDPExchange – dsierror.log – tdpexc.log v Beispiele für Standardprotokolldateien und Standardtracedateien von des VSSAnforderers: – Installationsverzeichnis: C:\Programme\Tivoli\TSM\baclient – dsmerror.log v Traceprotokolle und Scripts für das Versetzen von kundenspezifischen Anwendungen in den Wartemodus: – Standardverzeichnis: %ALLUSERSPROFILE%\Application Data\Tivoli\ FlashCopyManager\<kundenspezifische Anwendung> Dabei kann <kundenspezifische Anwendung> ein Lotus Domino-Mail-Server sein. v Beispiele für Protokolldateien des IBM VSS/VDS-Hardware-Providers: – IBMVDS.log – IBMVss.log Klicken Sie auf die Trace- oder Protokolldatei, die angezeigt werden soll. Der Inhalt der Datei wird unten im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Verwenden Sie die Symbolleistensymbole, um eine Datei zu erstellen, zu speichern, zu bearbeiten oder als EMail zu senden. Sie können Trace- und Protokolldateien auf der Eigenschaftenseite Diagnose für eine Workload sammeln. Weitere Informationen zum Sammeln von Trace- und Protokolldateien enthält der Abschnitt „Diagnose” auf Seite 64. Kapitel 6. Fehlerbehebung 117 118 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Kapitel 7. Referenzinformationen Hier finden Sie Informationen zu Befehlen, zu Parametern und zur Befehlszeilensyntax. Befehlszeilenreferenz für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Der Name der Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ist tdpexcc.exe. Falls das Paket TDPExchange installiert oder Microsoft Exchange über die Verwaltungskonsole konfiguriert wurde, befindet sich das Programm (standardmäßig) im Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (C:\Program Files\Tivoli\tsm\TDPExchange\). Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange starten Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange zu starten: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole von Tivoli Storage FlashCopy Manager. 2. Doppelklicken Sie auf den Exchange Server-Namen unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen node. 3. Wählen Sie in der Baumstrukturansicht einen Exchange-Knoten aus. 4. Wählen Sie die Registerkarte 'Automatisieren' oben in der mittleren Anzeige aus, um auf die Befehlszeilenschnittstelle der Verwaltungskonsole zuzugreifen. Diese ist am unteren Rand der Anzeige verfügbar, in der Sie Ihre Befehle eingeben können. Hilfe zur Befehlszeilenschnittstelle Setzen Sie den Befehl tdpexcc ? oder tdpexcc help ab, um Hilfetexte zur Befehlszeilenschnittstelle anzuzeigen. Merkmale von Befehlszeilenparametern Lesen Sie vor der Ausführung von Befehlszeilenoperationen die folgenden Parametermerkmale. v Positionsgebundene Parameter werden ohne führenden Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich (-) angegeben. v Optionale Parameter können in beliebiger Reihenfolge im Anschluss an die erforderlichen Parameter angegeben werden. v Optionale Parameter beginnen mit einem Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich (-). v Die Mindestabkürzungen für Schlüsselwörter sind in Großbuchstaben angegeben. v Für einige Schlüsselwortparameter ist ein Wert erforderlich. v Bei Schlüsselwortparametern, die einen Wert erfordern, ist der Wert durch ein Gleichheitszeichen (=) vom Schlüsselwort getrennt. v Müssen für einen Parameter mehrere Werte nach dem Gleichheitszeichen angegeben werden, sind die Werte jeweils durch ein Komma voneinander getrennt. 119 v Die einzelnen Parameter sind jeweils durch ein Leerzeichen voneinander getrennt. v Enthält der Wert eines Parameters Leerzeichen, muss er in Anführungszeichen gesetzt werden. v Ein positionsgebundener Parameter darf nur einmal pro Befehlsaufruf erscheinen. Wenn Sie Hilfe beim Lesen der Syntaxdiagramme benötigen, lesen Sie den Abschnitt „Syntaxdiagramme lesen” auf Seite xvi. Befehl backup Mit dem Befehl backup können Sie Exchange Server-Sicherungen für Speichergruppen (Exchange Server 2007) der Datenbanken (Exchange Server 2010) von Exchange Server auf lokale Spiegeldatenträger ausführen, die von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden. Sie müssen (für alle Versionen von Exchange Server) für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um den Befehl "backup" von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ausführen zu können. Anmerkung: v Microsoft Exchange Server sieht das Platzhalterzeichen (*) in Namen von Datenbanken und Speichergruppen als ungültiges Zeichen an. Datenbanken und Speichergruppen, deren Namen das Platzhalterzeichen (*) enthalten, werden deshalb nicht gesichert. v Wenn Sie eine vollständige VSS-Momentaufnahmesicherung erstellen, bleibt die Sicherung aktiv, bis die Sicherungsversion mit dem Befehl delete backup gelöscht oder von Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß der definierten Richtlinie als abgelaufen eingestuft wird. Demzufolge kann es gleichzeitig zwei verschiedene aktive Sicherungen geben: – Vollständige Sicherung mit allen zugeordneten inkrementellen Sicherungen und Differenzsicherungen – Kopiesicherung mit allen zugeordneten inkrementellen Sicherungen und Differenzsicherungen v Bei Ausführung von Exchange Server 2010-Sicherungen können die ExchangeDatenbankdateien wegen erhöhter Datenbankfestschreibungen, die durch Sicherungsoperationen ausgelöst werden, größer werden. Dies ist ein Standardverhalten von Microsoft Exchange Server. Weitere Informationen zum Befehl backup enthält der Abschnitt „Sicherungsstrategien” auf Seite 22. Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange unterstützt die folgenden Arten von VSS-Sicherungen: Vollständige Sicherung Sichert die gesamte Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) und alle Transaktionsprotokolle. Nach erfolgreicher Integritätsprüfung und Erstellung der Sicherung löscht Exchange Server die festgeschriebenen Protokolldateien. Inkrementelle Sicherung Sichert die Transaktionsprotokolle. Nach erfolgreicher Erstellung der Sicherung löscht Exchange Server die festgeschriebenen Protokolldateien. 120 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Differenzsicherung Sichert die Transaktionsprotokolle, löscht sie jedoch NICHT Kopiesicherung Sichert die gesamte Speichergruppe und alle Transaktionsprotokolle. Die Transaktionsprotokolle werden NICHT gelöscht. Achtung: Alle Datenbanken einer Speichergruppe müssen zum Zeitpunkt der Sicherung per Mount angehängt sein. Ist eine der Datenbanken nicht per Mount angehängt, wird die Speichergruppe übersprungen und somit nicht gesichert. Außerdem werden die Transaktionsprotokolle NICHT abgeschnitten. Syntax des Befehls backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPEXCC BACKup * Komponentname1, ..., KomponentnameN FULL COPY INCRemental DIFFerential tdpexc.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname /EXCLUDEDAGACTive= (Exchange 2010 oder höher) DB-Name,DB-Name /EXCLUDEDAGPASsive /EXCLUDENONDAGDbs /EXCLUDEDB=DB1, DB2, ..., DBn (Exchange 2010 oder höher) /EXCLUDESG= SG1, SG2, ...,SGn (Exchange 2007) =dsm.opt /FROMREPLica /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname tdpexc.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No /Quiet /SKIPINTEGRITYCHECK Positionsgebundene Parameter für 'backup' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl backup. Das zu sichernde Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: * | Komponentname1, ..., KomponentnameN * Sichert alle Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010). Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 121 Komponentenname Sichert die angegebene Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010). Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt werden. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma und dem Namen kein Leerzeichen befindet. Wenn ein Speichergruppen- oder Datenbankname Kommas oder Leerzeichen enthält, schließen Sie den Namen in Anführungszeichen ein. Die zu erstellende Sicherung wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: FULL | COPY | INCRemental | DIFFerential FULL Sichert die gesamte Speichergruppe oder Datenbank und alle Transaktionsprotokolle. Ist die Sicherung erfolgreich, werden die Transaktionsprotokolle abgeschnitten. COPY Sichert die gesamte Speichergruppe oder Datenbank und alle Transaktionsprotokolle. Die Transaktionsprotokolle werden NICHT abgeschnitten. INCRemental Sichert die Transaktionsprotokolle. Nach erfolgreicher Erstellung der Sicherung werden die Transaktionsprotokolle abgeschnitten. DIFFerential Sichert die Transaktionsprotokolle, schneidet sie jedoch NICHT ab. Achtung: (Exchange Server 2007) Alle Datenbanken in einer Speichergruppe müssen zum Zeitpunkt der Sicherungsoperation per Mount angehängt sein. Ist eine der Datenbanken in der Speichergruppe nicht angehängt, wird die Speichergruppe übersprungen und demzufolge nicht gesichert. Außerdem werden die Transaktionsprotokolle NICHT abgeschnitten. Optionale Parameter für 'backup' Optionale Parameter werden nach dem Befehl backup und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine backup-Operation zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. 122 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch /EXCLUDEDAGACTive (Exchange Server 2010) Verwenden Sie den Parameter /excludedagactive, um die Exchange Server 2010-Datenbanken von der Sicherung auszuschließen, wenn sie zu einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe gehören und sich in einer aktiven Datenbankkopie befinden. /EXCLUDEDAGPASsive (Exchange Server 2010) Verwenden Sie den Parameter /excludedagpassive, um die Exchange Server 2010-Datenbanken von der Sicherung auszuschließen, wenn sie zu einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe gehören und sich in einer passiven Datenbankkopie befinden. /EXCLUDENONDAGDbs (Exchange Server 2010) Verwenden Sie den Parameter /excludenondagdbs, um die Exchange Server 2010-Datenbanken von der Sicherung auszuschließen, wenn sie nicht zu einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe gehören. /EXCLUDEDB=DB-Name1,DB-NameN,... (Exchange Server 2010) Verwenden Sie den Parameter /excludedb, um die angegebene Exchange Server 2010-Datenbanken von der Sicherungsoperation auszuschließen. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma und dem Datenbanknamen kein Leerzeichen befindet, wenn die Datenbanknamen durch Kommas voneinander getrennt werden. Falls ein Datenbankname Kommas oder Leerzeichen enthält, setzen Sie den Datenbanknamen in Anführungszeichen. Platzhalterzeichen (*) werden nicht unterstützt. /EXCLUDESG=SG-Name1,SG-NameN,... (Exchange Server 2007) Verwenden Sie den Parameter /excludesg, um Speichergruppen von der Sicherungsoperation auszuschließen. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma und dem Speichergruppennamen kein Leerzeichen befindet, wenn die Speichergruppennamen durch Kommas voneinander getrennt werden. Falls ein Speichergruppenname Kommas oder Leerzeichen enthält, setzen Sie den Speichergruppennamen in Anführungszeichen. Platzhalterzeichen (*) werden nicht unterstützt. /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /FROMREPLica Verwenden Sie den Parameter /fromreplica, wenn Sie Exchange Server 2007 in einer LCR-Umgebung oder in einer CCR-Umgebung ausführen und die Exchange-Daten aus der replizierten Kopie gesichert werden sollen. (LCR = Local Continuous Replication, fortlaufende lokale Replikation, CCR = Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation) Hinweise: Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 123 v Bei CCR-Kopien müssen Sie die replizierte Kopie von dem sekundären Clusterknoten sichern, auf dem sie sich derzeit befindet. v Bei LCR-Kopien müssen Sie die replizierte Kopie von der Maschine sichern, auf der sich die Speichergruppe der Liveproduktion befindet. v Falls es sich nicht um eine CCR-Umgebung handelt und kein Replikat vorhanden ist, wird die Produktionsdatenbank gesichert. v Gemäß Standardeinstellung erfolgt keine Sicherung des Replikats. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. 124 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden. Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden. /SKIPINTEGRITYCHECK Geben Sie diesen Parameter an, wenn die normalerweise während einer Sicherung durchgeführte Integritätsprüfung umgangen werden soll. Achtung: Wenn Sie diesen Parameter verwenden, ist die gespeicherte Sicherung möglicherweise nicht gültig, denn sie wurde nicht mit dem Exchange-Dienstprogramm für Integritätsüberprüfung als gültig bestätigt. Vergewissern Sie sich, dass Ihre vom Speicher von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltete Sicherung gültig ist. Beispiele für den Befehl backup exchange Die folgenden Ausgaben des Befehls backup exchange sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc backup exchange SG_G full eine Gesamtsicherung der Speichergruppe SG_G erstellt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 125 Updating mailbox history on FCM Server... Mailbox history has been updated successfully. Querying Exchange Server to gather component information, please wait... Connecting to FCM Server as node ’TAHITI1_EXC’... Connecting to Local DSM Agent ’TAHITI1’... Starting component backup... Beginning VSS backup of ’SG_G’... Performing Snapshot Operation... Executing system command: Exchange integrity check for component ’SG_G’ VSS Backup operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 80.55 seconds Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc backup exchange SG_G copy eine Kopiesicherung der Speichergruppe SG_G erstellt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: Updating mailbox history on FCM Server... Mailbox history has been updated successfully. Querying Exchange Server to gather component information, please wait... Connecting to FCM Server as node ’TAHITI1_EXC’... Connecting to Local DSM Agent ’TAHITI1’... Starting component backup... Beginning VSS backup of ’SG_G’... Performing Snapshot Operation... Executing system command: Exchange integrity check for component ’SG_G’ VSS Backup operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 74.95 seconds Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc backup exchange SG_G diff eine Differenzsicherung der Speichergruppe SG_G erstellt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: Updating mailbox history on FCM Server... Mailbox history has been updated successfully. Querying Exchange Server to gather component information, please wait... Connecting to FCM Server as node ’TAHITI1_EXC’... Connecting to Local DSM Agent ’TAHITI1’... Starting component backup... Beginning VSS backup of ’SG_G’... Performing Snapshot Operation... Executing system command: Exchange integrity check for component ’SG_G’ VSS Backup operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 95.56 seconds 126 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc backup exchange SG_G incr eine Teilsicherung der Speichergruppe SG_G erstellt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: Updating mailbox history on FCM Server... Mailbox history has been updated successfully. Querying Exchange Server to gather component information, please wait... Connecting to FCM Server as node ’TAHITI1_EXC’... Connecting to Local DSM Agent ’TAHITI1’... Starting component backup... Beginning VSS backup of ’SG_G’... Performing Snapshot Operation... Executing system command: Exchange integrity check for component ’SG_G’ VSS Backup operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 94.50 seconds Die jeweilige Ausgabe variiert abhängig davon, ob es sich bei der VSS-Sicherung um eine Sicherung des Typs LOCAL oder des Typs TSM handelt. Befehl delete backup Mit dem Befehl delete backup können Sie eine VSS-Sicherung einer Exchange Server-Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder einer Exchange Server-Datenbank (Exchange Server 2010) löschen. Sie müssen (für alle Versionen von Exchange Server) für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um den Befehl delete backup von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ausführen zu können. Anmerkung: v Wenn Sie eine vollständige VSS-Momentaufnahmesicherung erstellen, bleibt die Sicherung aktiv, bis die Sicherungsversion mit dem Befehl delete backup gelöscht oder von Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß der definierten Richtlinie als abgelaufen eingestuft wird. Demzufolge kann es gleichzeitig zwei verschiedene aktive Sicherungen geben: – Vollständige Sicherung mit allen zugeordneten inkrementellen Sicherungen und Differenzsicherungen – Kopiesicherung mit allen zugeordneten inkrementellen Sicherungen und Differenzsicherungen v Wenn Sie eine aktive Kopiesicherung oder vollständige Sicherung löschen, wird der Status der zuvor aktiven Kopiesicherung oder vollständigen Sicherung von "inaktiv" auf "aktiv" gesetzt. Die derzeit aktive inkrementelle Sicherung oder Differenzsicherung wird jedoch nicht gelöscht und erscheint fälschlicherweise als der neu aktivierten vollständigen Sicherung oder Kopiesicherung zugeordnet. Außerdem bleibt die inkrementelle Sicherung oder Differenzsicherung inaktiv, die der vollständigen Sicherung oder Kopiesicherung, die vorher inaktiv war und jetzt aktiviert wurde, zugeordnet ist. Diese inaktive inkrementelle Sicherung oder Differenzsicherung wird in der Ausgabe der Abfrage möglicherweise erst angezeigt, wenn der Befehl query fcm mit dem Parameter /all angegeben wird. v Wenn Sie mehrere Momentaufnahmen des Typs LOCAL löschen, die auf Datenträgern von SAN Volume Controller (SVC) oder Storwize V7000 oder auf platzKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 127 sparenden Datenträgern gespeichert sind, müssen Sie die Datenträger in derselben Reihenfolge löschen, in der sie erstellt wurden. Das heißt, Sie müssen die älteste Momentaufnahme zuerst löschen, dann die zweitälteste usw. Wird diese Reihenfolge beim Löschen nicht eingehalten, werden unter Umständen andere Momentaufnahmen aus derselben Quelle gelöscht. Weitere Informationen zum Befehl delete backup enthält der Abschnitt „Sicherungsstrategien” auf Seite 22. Syntax des Befehls delete backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl delete backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. (1) TDPEXCC FULL COPY DELete BACKup componentnameTDPEXCC DELete BAckup *|Komponentname1,...,KomponentnameN Sicherungstyp INCRemental DIFFerential BACKUPDESTination=TSM|LOCAL Standardwert: TSM tdpexc.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname lokaler Exchange Server /FROMEXCSERVer= Servername tdpexc.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile= Protokolldateiname 60 [oder konfigurierter Wert] /OBJect= Objektname /LOGPrune= Anzahl Tage No OLDerthan=Tage FCMNODe=Knotenname Quiet FCMOPTFile=dsm.opt|Dateiname Standardwert: dsm.opt FCMPassword=Kennwort Anmerkungen: 1 128 Hierbei kann Komponentenname bei Exchange 2003 oder 2007 für den Namen einer Speichergruppe (SG-Name) bzw. bei Exchange 2010 und höher für einen Datenbanknamen (DB-Name) stehen. Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Positionsgebundene Parameter für 'delete backup' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl delete backup. Die zu löschende Sicherung wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: *|Komponentname1,...,KomponentnameN Sicherungstyp Löscht die aktiven Sicherungen aller Speichergruppen * Komponentenname Löscht eine Sicherung des angegebenen Komponentennamens. Hierbei kann es sich um den Namen einer Speichergruppe (für Exchange Server 2007) oder einer Datenbank (für Exchange Server 2010 oder höher) handeln. Die aktive Sicherung wird gelöscht, sofern Sie nicht mit dem Parameter /object eine andere Sicherung angegeben haben. Sind mehrere aktive inkrementelle Sicherungen vorhanden, muss der Befehl delete mit dem Parameter /object angegeben werden. Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt werden. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma und dem Komponentennamen kein Leerzeichen befindet. Wenn ein Komponentenname Kommas oder Leerzeichen enthält, schließen Sie den Namen in Anführungszeichen ein. Achtung: v Achten Sie unbedingt darauf, dass nur die gewünschten Sicherungen gelöscht werden. v Beim Löschen von inkrementellen Sicherungen oder Differenzsicherungen können Wiederherstellungspunkte verlorengehen. v Wenn eine vollständige Sicherung gelöscht wird, können inkrementelle Sicherungen oder Differenzsicherungen in einem ausgesetzten Status bleiben. Ohne zugehörige vollständige Sicherung werden sie als wertlos angesehen. Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben die Art der zu löschenden Sicherungen an: FULL | COPY | INCRemental | DIFFerential FULL Löscht vollständige Sicherungen COPY Löscht Kopiesicherungen INCRemental Löscht inkrementelle Sicherungen DIFFerential Löscht Differenzsicherungen Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 129 Optionale Parameter für 'delete backup' Optionale Parameter werden nach dem Befehl delete backup und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /BACKUPDESTination=LOCAL Geben Sie mit diesem Parameter das Ziel der zu löschenden Sicherungen an. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation delete backup zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /FROMEXCSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromexcserver können Sie den Namen des Exchange Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. Der Standardwert ist der lokale Exchange Server. Wenn der Exchange Server nicht der Standardserver ist oder zu einem MSCS (Microsoft Cluster Server) bzw. VCS (Veritas Cluster Server) gehört, müssen Sie den Namen angeben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. 130 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /OBJect=Objektname Mit dem Parameter /object können Sie den Namen des Sicherungsobjekts angeben, das gelöscht werden soll. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Verwenden Sie den Befehl query fcm * /all von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange, um die Namen aller verfügbaren Sicherungsobjekte anzuzeigen. Der Parameter /object wird verwendet, wenn immer nur jeweils eine inkrementelle Sicherung gelöscht werden soll. Sind mehrere aktive inkrementelle Sicherungen vorhanden, muss der Befehl delete mit dem Parameter /object angegeben werden. Ist dieser nicht angegeben, schlägt der Befehl delete fehl. OLDerthan=Tage Mit dem Parameter /olderthan können Sie angeben, wie alt die zu löschenden Sicherungsdateien sein können. Der Wert für die Variable Tage kann von 0 bis 9999 reichen. Für den Parameter /olderthan gibt es keinen Standardwert. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 131 /Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden. Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden. Beispiel für den Befehl delete backup Die folgende Ausgabe des Befehls delete backup ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc delete backup "First Storage Group" full die vollständige Sicherung der Gruppe "First Storage Group" gelöscht. Folgende Ausgabe wird angezeigt: IBM FlashCopy Manager for Mail: FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Connecting to FCM Server ... Connecting to Local DSM Agent ... Backup(s) to be deleted: First Storage Group : VSS : full : 08/17/2011 05:59:17 VSS Delete backup operation completed with rc = 0 Files Examined : 1 Files Completed : 1 Files Failed : 0 Total Bytes : 0 Befehl help Mit dem Befehl help können Sie Hilfetexte zu den Befehlen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange anzeigen. Dieser Befehl listet Befehle mit den zugehörigen Parametern auf. Wenn Sie mit einer anderen Sprache als Englisch arbeiten, müssen Sie möglicherweise die Breite Ihrer Bildschirmanzeige auf mehr als 80 Zeichen einstellen, um in einer Anzeige die gesamte Hilfebeschreibung sehen zu können. Sie könnten die Anzeigebreite beispielsweise auf 100 Zeichen setzen. Syntax des Befehls help Die Syntaxdiagramme zum Befehl help können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. * * TDPEXCC ? HELP 132 Befehl Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Unterbefehl Optionale Parameter für 'help' Optionale Parameter werden nach dem Befehl help von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben. Mit den folgenden optionalen Parametern wird angegeben, welche Hilfetexte angezeigt werden sollen: *|Befehl Gibt den genauen Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange an, zu dem Informationen angezeigt werden sollen. Wenn das Platzhalterzeichen (*) verwendet wird, werden Hilfetexte zu allen Befehlen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angezeigt. *|Unterbefehl Hilfetexte können für Befehle, zu denen es mehrere Unterbefehle gibt, angezeigt werden, z. B. für den Befehl query. Wenn Sie keinen Unterbefehl und auch nicht das Platzhalterzeichen (*) angeben, werden Hilfetexte zu allen query-Befehlen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angezeigt. Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Create Policy Mit diesem Befehl wird eine neue Richtlinie erstellt. TDPEXCC CREATE POLicy Richtlinienname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname /VERSretain= 2 Anzahl NOLimit /DAYSretain= 30 Anzahl NOLimit Parameter: v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu erstellenden Richtlinie an. Die Richtlinie wird nur erstellt, wenn der Richtlinienname eindeutig ist. v FCMOPTFile: Gibt die zu verwendende Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei an. v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden soll. v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt werden sollen. Update Policy Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie aktualisiert oder modifiziert. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 133 TDPEXCC UPDATE POLicy Richtlinienname /NEWname= Zeichenfolge =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname /VERSretain= Anzahl NOLimit /DAYSretain= Anzahl NOLimit Parameter: v NEWname: Gibt den neuen Namen der Richtlinie an, falls der Name aktualisiert wird. Der Richtlinienname muss eindeutig sein. v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu aktualisierenden Richtlinie an. v FCMOPTFile: Gibt die zu verwendende Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei an. v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden soll. v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt werden sollen. Copy Policy Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie in eine neue Richtlinie kopiert. TDPEXCC COPY POLicy Name der vorhandenen Richtlinie Name der neuen Richtlinie =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter: v Name der vorhandenen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu kopierenden Richtlinie an. v FCMOPTFile: Gibt die zu verwendende Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei an. v Name der neuen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der neuen Richtlinie an. Der Richtlinienname muss eindeutig sein. Query Policy Mit diesem Befehl werden die Attribute einer Richtlinie aufgelistet. TDPEXCC Query POLicy * 134 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Parameter: * (erforderlich): Gibt an, dass alle Richtlinien abgefragt werden sollen. Die Ergebnisse der Abfrage werden wie folgt angezeigt: Connecting to Exchange Server, please wait... Policy Number of snapshots to keep Days to keep a snapshot -------- -------------------------- ---------- FCMPOL 3 60 STANDARD 2 30 Delete Policy Mit diesem Befehl wird eine Richtlinie gelöscht. TDPEXCC DELete POLicy Richtlinienname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter: v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu löschenden Richtlinie an. v FCMOPTFile: Gibt die zu verwendende Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei an. Beispiele für die Richtlinie FCMEXCHPOL1 Die folgenden Ausgaben der Befehle create policy und update policy sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung der Befehle angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc create policy FCMEXCHPOL1 die Richtlinie FCMEXCHPOL1 erstellt. Folgende Ausgabe wird angezeigt: CREATE policy was successful. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc delete policy FCMEXCHPOL1 die Richtlinie FCMEXCHPOL1 gelöscht. Folgende Ausgabe wird angezeigt: DELETE policy was successful. Befehl query exchange Mit dem Befehl query exchange können Sie allgemeine Informationen vom lokalen Exchange Server abfragen. Der Befehl query exchange gibt folgende Informationen zurück: v Name und Version des Exchange Server v Domänenname v Namen aller Speichergruppen (Exchange Server 2007) und Datenbanken v Status (online, offline) aller Speichergruppen (Exchange Server 2007) und Datenbanken Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 135 v Speichergruppe für Wiederherstellung, Status v Status der Umlaufprotokollierung (aktiviert, inaktiviert) aller Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) v VSS-Informationen: – Writer-Name – Lokaler DSMAgent-Knoten – Ferner DSMAgent-Knoten – Writer-Status (online, offline) – Anzahl auswählbarer Komponenten Syntax des Befehls query exchange Die Syntaxdiagramme zum Befehl query exchange können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPEXCC Query EXCHange tdpexc.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname tdpexc.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No Optionale Parameter für 'query exchange' Optionale Parameter werden nach dem Befehl query exchange angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query exchange zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. 136 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 137 Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. Beispiel für den Befehl query exchange Die folgende Ausgabe des Befehls query exchange ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc query exchange ein Exchange Server mit dem Namen MEAN abgefragt. Folgende Ausgabe wird angezeigt: 138 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Querying Exchange Server to gather storage group information, please wait... Microsoft Exchange Server Information ------------------------------------Server Name: Domain Name: Exchange Server Version: MEAN mean.local 8.0.813.0 (Exchange Server 2007) Storage Groups with Databases and Status ---------------------------------------2nd Storage Grp Basic Circular Logging - Disabled Replica - None Recovery - False 2nd MB Multiple User 2nd MB Single User Online Online First Storage Group Circular Logging - Disabled Replica - None Recovery - False Mailbox Store Mean Public Folders Online Online LOGSonBASIC Circular Logging - Disabled Replica - None Recovery - False LOGSonBASIC Online stg_local Circular Logging - Disabled Replica - None Recovery - False stg_local Online svc431i_stg Circular Logging - Disabled Replica - None Recovery - False svc431i_mb Online Volume Shadow Copy Service (VSS) Information -------------------------------------------Writer Name Local DSMAgent Node Remote DSMAgent Node Writer Status Selectable Components : : : : : Microsoft Exchange Writer mean Online 5 Befehl query fcm Mit dem Befehl query fcm können Sie Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager anzeigen. Dieser Befehl zeigt folgende Informationen an: v Komprimierungsmodus v Aktive Richtliniengruppe v Standardverwaltungsklasse Mit diesem Befehl kann auch eine Liste der Sicherungen angezeigt werden, die zu den eingegebenen Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) passen. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 139 Syntax des Befehls query fcm Die Syntaxdiagramme zum Befehl query fcm können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPEXCC Query FCM * SG-Name,SG-NameN FULL COPY INCR DIFF /ACtive /ALl tdpexc.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname lokaler Exchange Server /FROMEXCSERVer= Servername tdpexc.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No Positionsgebundene Parameter für 'query fcm' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl query fcm. Das abzufragende Objekt wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Falls keiner dieser positionsgebundenen Parameter angegeben ist, werden nur die API von Tivoli Storage FlashCopy Manager und Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager angezeigt. * | Komponentenname Komponentname1, ..., KomponentnameN Fragt alle Sicherungsobjekte für die angegebene Komponente ab. Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt werden. Hierbei kann Komponentenname der Name einer Speichergruppe (für Exchange Server 2007) oder einer Datenbank (für Exchange Server 2010 oder höher) sein. Die abzufragende Sicherung wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Falls dieser Parameter nicht angegeben ist, werden alle Sicherungstypen angezeigt. FULL Fragt nur vollständige Sicherungen ab COPY Fragt nur Kopiesicherungen ab INCR Fragt nur inkrementelle Sicherungen ab DIFF 140 Fragt nur Differenzsicherungen ab Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Optionale Parameter für 'query fcm' Optionale Parameter werden nach dem Befehl query fcm und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /ACtive Verwenden Sie den Prameter /active, wenn Sie nur aktive Sicherungsobjekte anzeigen möchten. Dies ist die Standardeinstellung. /ALl Verwenden Sie den Parameter /all, wenn sowohl die aktiven als auch die inaktiven Sicherungsobjekte angezeigt werden sollen. Wenn der Parameter /all nicht angegeben ist, werden nur aktive Sicherungsobjekte angezeigt. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben, die die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf Seite 180. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" /DETail Verwenden Sie den Parameter /detail, um eine detaillierte Ausgabe für den Befehl query anzuzeigen. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 141 v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /FROMEXCSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromexcserver können Sie den Namen des Exchange Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. Der Standardwert ist der lokale Exchange Server. Wenn der Exchange Server nicht der Standardserver ist oder zu einem MSCS (Microsoft Cluster Server) bzw. VCS (Veritas Cluster Server) gehört, müssen Sie den Namen angeben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des 142 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. Beispiel für den Befehl query fcm Die folgende Ausgabe des Befehls query fcm ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Der Befehl tdpexcc query fcm * zeigt Informationen zur API von Tivoli Storage FlashCopy Manager und zu Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Nachfolgend einige Beispiele für die angezeigte Ausgabe: IBM FlashCopy Manager for Mail: FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database backups, please wa it... Connecting to TSM Server as node ’TIVVM484_EXC’... Exchange Server : TIVVM483 Database : tivvm483_db1 Backup Date Size S Fmt Type Loc Object Name ------------------- ----------- - ---- ---- --- ------------------------08/14/2011 12:27:01 21.07MB A VSS full Loc 20110814122701 (From DBCopy) 13.01MB 8,256.00KB File Logs Exchange Server : TIVVM483 Database : tivvm484_db1 Backup Date Size S Fmt Type Loc Object Name ------------------- ----------- - ---- ---- --- ------------------------08/23/2011 18:27:00 21.07MB A VSS full Loc 20110823182700 (From DBCopy) 13.01MB 8,256.00KB File Logs Befehl Detail Mit dem Befehl /DETail können Sie Informationen zu den Tivoli Storage FlashCopy Manager- und den Serverversionen ausgeben lassen. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 143 IBM FlashCopy Manager for Mail: FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database backups, please wait... Connecting to TSM Server as node ’EXC_TDP’... Exchange Server : WIN2008SP2DEV2 Backup Object Information ------------------------Exchange Server Name ..................... Backup Storage Group Name ................ Backup Method ............................ Backup Location .......................... Backup Object Type ....................... Backup Object State ...................... Backup Creation Date / Time .............. Backup Supports Instant Restore .......... Backup Object Size / Name ................ Backup Object Size / Name ................ Backup Object Size / Name ................ WIN2008SP2DEV2 First Storage Group VSS Loc full Active 09/29/2011 15:22:31 No 33.02MB / 20110929152231 25.01MB / Logs 8,208.00KB / Mailbox Database Befehl query managedcapacity Der Befehl query managedcapacity unterstützt Sie bei der Speicherplanung, indem er das derzeitige verwaltete Nutzungsvolumen bestimmt. Zweck Der Befehl query managedcapacity zeigt Informationen zum Nutzungsvolumen an, das durch den von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten lokalen Bestand repräsentiert wird. Dieser Befehl ist für alle Windows-Plattformen gültig, die von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt werden. TDPEXCC Query MANAGEDCAPacity /Detailed =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter /Detailed Gibt eine detaillierte Liste der Datenträger aus, von denen Momentaufnahmen erstellt wurden. Wenn diese Option nicht angegeben ist, wird nur die Gesamtkapazität angezeigt. /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. 144 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc query managed capacity das verwaltete Gesamtnutzungsvolumen des lokalen Bestands ausgegeben. Folgende Ausgabe wird angezeigt: Total Managed Capacity : 47.99 GB (51,533,307,904 bytes) Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc query managed capacity /detailed eine detaillierte Liste zum verwalteten Gesamtnutzungsvolumen und zu den verwendeten Datenträgern, von denen Momentaufnahmen erstellt wurden, ausgegeben. Folgende Ausgabe wird angezeigt: IBM FlashCopy Manager for Mail: FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Total Managed Capacity : 31.99 GB (34,353,438,720 bytes) Volume : M: Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes) Volume : F: Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes) Total Managed Capacity : 1,019.72 MB (1,069,253,632 bytes) Befehl query tdp Mit dem Befehl query tdp können Sie eine Liste der aktuellen Werte abfragen, die in der Konfigurationsdatei für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange gesetzt sind. Syntax des Befehls query tdp Die Syntaxdiagramme zum Befehl query tdp können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPEXCC Query TDP tdpexc.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname tdpexc.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 145 Optionale Parameter für 'query tdp' Optionale Parameter werden nach dem Befehl query tdp angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query tdp zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausfüh- 146 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch rung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. Beispiel für den Befehl query tdp Die folgende Ausgabe des Befehls query tdp ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe für eine VSS-Konfiguration. IBM FlashCopy Manager for Mail: FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. FlashCopy Manager for Exchange Preferences ---------------------------------------BACKUPDESTination................... BACKUPMETHod........................ BUFFers ............................ BUFFERSIze ......................... DATEformat ......................... LANGuage ........................... LOCALDSMAgentnode................... LOGFile ............................ LOGPrune ........................... MOUNTWait .......................... NUMberformat ....................... REMOTEDSMAgentnode.................. RETRies............................. TEMPDBRestorepath................... TEMPLOGRestorepath.................. TIMEformat ......................... LOCAL VSS 3 1024 1 ENU CENTORI tdpexc.log 60 Yes 1 4 1 Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 147 Befehl restore Mit dem Befehl restore können Sie eine Speichergruppensicherung (Exchange Server 2007) oder eine Datenbanksicherung (Exchange Server 2010) von lokalen Spiegeldatenträgern, die von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden, in einem Exchange Server zurückschreiben. Sie müssen (für alle Versionen von Exchange Server) für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um mit Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange eine Zurückschreibung durchführen zu können. Vor einer VSS-Zurückschreibung gilt es, einige spezielle Aspekte zu beachten. In den beiden folgenden Abschnitten finden Sie wichtige Richtlinien: v „Hinweise zu VSS” auf Seite 149 v „VSS-Sicherungen in andere Positionen zurückschreiben” auf Seite 25 Denken Sie bei Verwendung des Befehls restore an folgende Punkte: v Wenn Sie inaktive Sicherungen oder aktive inkrementelle Sicherungen zurückschreiben möchten, geben Sie mit dem Parameter /object den Namen des zurückzuschreibenden Sicherungsobjekts an. Anhand dieses Namens kann die im Speicher von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltete Sicherungsinstanz eindeutig identifiziert werden. Mit dem Befehl tdpexcc query fcm * /all können Sie eine Liste aller aktiven und inaktiven Sicherungsobjekte abrufen. Anmerkung: Wenn der Befehl tdpexcc restore sgname incr (ohne den Parameter /object) eingegeben wird, um mehrere aktive inkrementelle Sicherungen zurückzuschreiben, werden diese aktiven inkrementellen Sicherungen nacheinander zurückgeschrieben. Der Parameter /object wird verwendet, wenn immer nur jeweils eine inkrementelle Sicherung zurückgeschrieben werden soll. v Verwenden Sie den Parameter /eraseexistinglogs, um das Programm anzuweisen, die vorhandenen Transaktionsprotokolldateien für die Datenbank zu löschen, bevor es die Datenbank zurückschreibt. Wenn Sie diese Option nicht angeben, werden vorhandene Transaktionsprotokolle nicht gelöscht und möglicherweise beim Anhängen der Exchange-Datenbanken erneut angewendet. Dieser Parameter ist nur gültig, wenn Sie eine VSS-Sicherung des Typs FULL oder COPY für Exchange Server-Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder -Datenbanken (Exchange Server 2010) zurückschreiben. v (Exchange Server 2007) WICHTIGER HINWEIS: Wenn Sie das letzte Sicherungsobjekt einer Speichergruppe zurückschreiben, MÜSSEN Sie den Parameter /recover verwenden, um die Zurückschreibung einzuleiten. Außerdem sollte der Wert von /templogrestorepath nicht mit der aktuellen Position der Speichergruppe übereinstimmen. Sind beide Werte identisch, wird die Speichergruppe beschädigt. – Geben Sie /recover=applyalllogs an, wenn Sie die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls UND die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wiedergeben möchten. – Geben Sie /recover=applyrestoredlogs an, wenn NUR die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls wiedergegeben werden sollen. Die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls werden in diesem Fall NICHT wiedergegeben. Anmerkung: Wenn Sie diese Option für eine Zurückschreibung auswählen, MUSS Ihre nächste Sicherung eine vollständige Sicherung oder eine Kopiesicherung sein. 148 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Wenn Sie die letzte Sicherungsgruppe einer Speichergruppe ohne Angabe des Parameters /recover zurückschreiben, können die Datenbanken nicht angehängt werden. v Geben Sie /mountdatabases=yes an, wenn Sie die letzte Sicherungsgruppe (Exchange Server 2007) oder Sicherung (Exchange Server 2010) zurückschreiben und die Datenbank oder Datenbanken nach der Wiederherstellung automatisch angehängt werden sollen. Bei der Zurückschreibung einer Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange Server 2007) oder einer Wiederherstellungsdatenbank (Exchange Server 2010) werden auf die Mailboxdatenbank nur in der Sicherung enthaltene Transaktionsprotokolle angewendet. Sie müssen /recover=applyrestoredlogs angeben, wenn eine Mailboxdatenbank in einer Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank zurückgeschrieben werden soll. Andernfalls könnte die Zurückschreibungsoperation fehlschlagen. v Falls Sie eine CCR-Datenbank zurückschreiben, wird die Clusterdatenbank nach einem erfolgreichen Abschluss der Zurückschreibung erfolgreich angehängt. Aufgrund einer Microsoft Exchange Server 2007-Einschränkung werden die Datenbankressourcen jedoch nicht online verfügbar gemacht. Sie müssen die Datenbankressourcen über die Microsoft Cluster Administrator-Schnittstelle online verfügbar machen. Im folgenden Artikel der Microsoft-Wissensdatenbank finden Sie Einzelheiten zu dieser Einschränkung: http://support.microsoft.com/kb/ 938442/en-us. Die GUI stellt eine benutzerfreundliche und flexible Schnittstelle bereit, um Sie bei der Ausführung einer Zurückschreibungsoperation zu unterstützen. Die Schnittstelle präsentiert Informationen so, dass eine Mehrfachauswahl und in einige Fällen sogar eine automatische Operationsausführung möglich ist. Anmerkung: Microsoft Exchange Server sieht das Platzhalterzeichen (*) in Namen von Datenbanken und Speichergruppen als ungültiges Zeichen an. Datenbanken und Speichergruppen, deren Namen das Platzhalterzeichen (*) enthalten, werden deshalb nicht gesichert. Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange unterstützt die folgenden Arten von Zurückschreibungen: Full Schreibt eine vollständige Sicherung zurück Copy Schreibt eine Kopiesicherung zurück Incremental Schreibt eine inkrementelle Sicherung zurück Differential Schreibt eine Differenzsicherung zurück Hinweise zu VSS Beachten Sie bei VSS-Schnellzurückschreibungen und VSS-Sofortzurückschreibungen die folgenden Hinweise. Sofern nichts anderes angegeben ist, bezieht sich der Begriff "VSS-Zurückschreibung" auf die beiden Typen VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung: Für VSS-Zurückschreibungen gilt Folgendes: v Sie können vollständige Sicherungen, Kopiesicherungen, Differenzsicherungen und inkrementelle Sicherungen zurückschreiben. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 149 v Sie können eine oder mehrere Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) aus einer VSS-Momentaufnahmesicherung, die sich in dem von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten Speicher befindet, zurückschreiben. v Sie können Zurückschreibungen in einer MSCS-Umgebung (MSCS = Microsoft Cluster Server) oder VCS-Umgebung (VCS = Veritas Cluster Server) ausführen. v Die parallele Ausführung von VSS-Schnellzurückschreibungsoperationen oder VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen wird unter Microsoft Windows Server 2003 und höher nicht unterstützt. v Alle VSS-Zurückschreibungen von CCR- und LCR-Replikaten können bei Exchange Server 2007 nur in der aktiven Instanz einer Speichergruppe (primäre Speichergruppe, Wiederherstellungsspeichergruppe oder alternative Speichergruppe) oder bei Exchange Server 2010 in der aktiven Instanz einer Datenbank ausgeführt werden. Microsoft bietet keine Unterstützung für VSS-Zurückschreibungen in einer Replikatinstanz. v Lokale CCR-Sicherungen (CCR = Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation) können nur auf dem Knoten zurückgeschrieben werden, der die Sicherung ausgeführt hat. v Bei VSS-Zurückschreibungen wird die Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank ignoriert. Die Zurückschreibung erfolgt direkt in der Produktionsdatenbank, sofern nicht der Parameter /intosg angegeben ist. v Eine VSS-Sofortzurückschreibung überschreibt den gesamten Inhalt der Quellendatenträger. Sie können das Überschreiben der Quellendatenträger verhindern, indem Sie /INSTANTRESTORE=NO angeben. Durch diesen Parameter wird die Kopie auf Datenträgerebene übergangen. Stattdessen wird die Kopie auf Dateiebene verwendet, um Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, zurückzuschreiben. v Wenn /mountdatabases=yes während einer VSS-Zurückschreibung angegeben ist, werden alle Datenbanken in der zurückzuschreibenden Speichergruppe (Exchange Server 2007) bzw. in der zurückzuschreibenden Datenbank (Exchange Server 2010) nach der Zurückschreibung angehängt. v Bei Verwendung eines Hardware-Providers sollten Sie die Platten, die ExchangeDaten enthalten, als Basis konfigurieren. v Denken Sie daran, dass bei einer VSS-Sofortzurückschreibung von lokalen Spiegeldatenträgern die Anzahl der übertragenen Bytes mit "0" angezeigt wird. Bei einer VSS-Schnellzurückschreibung wird für die übertragenen Bytes die tatsächliche Größe angezeigt. v Richtlinien für die Zurückschreibung in einer CCR-Umgebung von Exchange Server 2007 oder in einer DAG-Umgebung von Exchange Server 2010 finden Sie in „VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation” auf Seite 93, „CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben” auf Seite 93 und „DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben” auf Seite 94. 150 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Syntax des Befehls restore Die Syntaxdiagramme zum Befehl restore können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPEXCC RESTore * Komponentname1, ..., KomponentnameN FULL COPY INCRemental DIFFerential =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname lokaler Exchange Server /FROMEXCSERVer= Servername /INSTANTRESTORE= Yes No /INTODB= DB-Name /INTOSG= Speichergruppenname tdpexc.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No /MOUNTDAtabases= No Yes aktuelles aktives Sicherungsobjekt /Quiet /OBJect= Objektname /RECOVer= APPLYALLlogs APPLYRESToredlogs /TEMPLOGRESTorepath= Pfadname Positionsgebundene Parameter für 'restore' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl restore. Das zurückzuschreibende Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: * |Komponentname1, ..., KomponentnameN * Schreibt alle Komponenten nacheinander zurück. Komponentenname kann eine Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder ein Datenbankname (Exchange Server 2010 und höher) sein. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 151 Die durchzuführende Zurückschreibung wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: FULL | COPY | INCRemental | DIFFerential FULL Schreibt eine vollständige Sicherung zurück COPY Schreibt eine Kopiesicherung zurück INCRemental Schreibt eine inkrementelle Sicherung zurück DIFFerential Schreibt eine Differenzsicherung zurück Optionale Parameter für 'restore' Optionale Parameter werden nach dem Befehl restore und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben, die die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf Seite 180. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /FROMEXCSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromexcserver können Sie den Namen des Exchange Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. 152 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Der Standardwert ist der lokale Exchange Server. Wenn der Exchange Server nicht der Standardserver ist oder zu einem MSCS (Microsoft Cluster Server) bzw. VCS (Veritas Cluster Server) gehört, müssen Sie den Namen angeben. /INSTANTRestore=Yes|No Mit dem Parameter /instantrestore können Sie angeben, ob für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene oder eine Kopie auf Dateiebene verwendet werden soll. Der Standardwert ist Yes. Beachten Sie, dass für VSS-Sofortzurückschreibungen ein Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 erforderlich ist. Folgendes kann angegeben werden: Yes Verwendet für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene, sofern die Datenträger, auf denen die Sicherung enthalten ist, die entsprechende Unterstützung bieten. Dies ist die Standardeinstellung. No Verwendet für die Zurückschreibung der Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Kopie auf Dateiebene. Wenn Sie die Kopie auf Datenträgerebene umgehen, werden auf den Zieldatenträgern nur Speichergruppendateien, Protokolldateien und die Prüfpunktdatei von Exchange überschrieben. Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen mit DS8000, Storwize V7000, SAN Volume Controller 4.2.x oder 4.3.x ausführen, müssen Sie sicherstellen, dass alle vorherigen Erstellungen von Hintergrundkopien (die die zurückgeschriebenen Datenträger einbeziehen) vollständig ausgeführt wurden, bevor Sie die VSS-Sofortzurückschreibung einleiten. Denken Sie daran, dass der Parameter /instantrestore ignoriert und die VSS-Sofortzurückschreibung automatisch inaktiviert wird, wenn Sie für die VSS-Zurückschreibung die Option 'Zurückschreiben in' auswählen. Eine VSS-Sofortzurückschreibung von Differenzsicherungen und inkrementellen Sicherungen wird nicht unterstützt. Setzen Sie in einer CCR-Umgebung die Speichergruppenkopie (Exchange Server 2007) oder die Datenbankkopie (Exchange Server 2010) aus, bevor Sie die VSS-Sofortzurückschreibung ausführen. Setzen Sie die Speichergruppen- oder Datenbankkopie fort, nachdem die VSS-Sofortzurückschreibung abgeschlossen ist. /INTODB=DB-Name (Exchange Server 2010) Mit dem Parameter /intodb können Sie den Namen der Exchange Server 2010-Datenbank angeben, in der die VSS-Sicherung zurückgeschrieben werden soll. Der Datenbankname muss mit der Variablen DB-Name angegeben werden. Hat die Datenbank, in der die VSS-Sicherung zurückgeschrieben werden soll, beispielsweise den Namen RDB, lautet der Befehlszeileneintrag wie folgt: TDPEXCC RESTore Maildb1 FULL /INTODB=RDB Wenn Sie jedoch eine Datenbank zurückschreiben, die ausgelagert wurde (Systemdateipfad, Protokolldateipfad oder Datenbankdateipfad), müssen Sie für die Datenbank den Namen der zurückzuschreibenden Datenbank Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 153 angeben. Hat die ausgelagerte Datenbank, die zurückgeschrieben werden soll, beispielsweise den Namen Maildb5, lautet der Befehlszeileneintrag wie folgt: TDPEXCC RESTore Maildb5 FULL /INTODB=Maildb5 Hinweise: v Es gibt keinen Standardwert. v Für Zurückschreibungen in eine Wiederherstellungsdatenbank oder eine alternative Datenbank muss vor der Ausführung einer Zurückschreibungsoperation die Wiederherstellungsdatenbank oder alternative Datenbank bereits vorhanden sein. v Der Parameter /intodb ist nur für VSS-Zurückschreibungsoperationen von Exchange Server 2010 verfügbar. /INTOSG=SG-Name (Exchange Server 2007) Mit dem Parameter /intosg können Sie den Namen der Exchange Server 2007-Speichergruppe angeben, in der die VSS-Sicherung zurückgeschrieben werden soll. Der Speichergruppenname muss mit der Variablen SG-Name angegeben werden. Hat die Speichergruppe, in der die VSS-Sicherung zurückgeschrieben werden soll, beispielsweise den Namen RSG, lautet der Befehlszeileneintrag wie folgt: TDPEXCC RESTore STG1 FULL /INTOSG=RSG Wenn Sie jedoch eine Speichergruppe zurückschreiben, die ausgelagert wurde (Systemdateipfad, Protokolldateipfad oder Datenbankdateipfad), müssen Sie für die Speichergruppe den Namen der zurückzuschreibenden Speichergruppe angeben. Hat die ausgelagerte Speichergruppe, die zurückgeschrieben werden soll, beispielsweise den Namen STG1, lautet der Befehlszeileneintrag wie folgt: TDPEXCC RESTore STG1 FULL /INTOSG=STG1 Hinweise: v Es gibt keinen Standardwert. v Für die Zurückschreibung in einer Speichergruppe für Wiederherstellung oder einer alternativen Speichergruppe muss diese vor der Zurückschreibungsoperation bereits vorhanden sein (und die zurückzuschreibenden Datenbanken müssen bereits zu dieser Speichergruppe hinzugefügt worden sein). v Der Parameter /intosg ist nur für VSS-Zurückschreibungsoperationen von Exchange Server 2007 verfügbar. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. 154 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /MOUNTDAtabases=No|Yes Mit dem Parameter /mountdatabases können Sie angeben, ob die Datenbanken nach Abschluss der Zurückschreibungsoperation per Mount angehängt werden sollen. Sie müssen einen der folgenden Werte angeben: Yes Hängt die Datenbanken an, nachdem die Zurückschreibung abgeschlossen ist No Hängt die Datenbanken nicht an, nachdem die Zurückschreibung abgeschlossen ist. Dies ist die Standardeinstellung. Falls Sie eine CCR-Datenbank zurückschreiben, wird die Clusterdatenbank nach einem erfolgreichen Abschluss der Zurückschreibung erfolgreich angehängt. Aufgrund einer Microsoft Exchange Server 2007-Einschränkung werden die Datenbankressourcen jedoch nicht online verfügbar gemacht. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 155 Sie müssen die Datenbankressourcen über die Microsoft Cluster Administrator-Schnittstelle online verfügbar machen. Im folgenden Artikel der Microsoft-Wissensdatenbank finden Sie Einzelheiten zu dieser Einschränkung: http://support.microsoft.com/kb/938442/en-us. /OBJect=Objektname Mit dem Parameter /object können Sie den Namen des Sicherungsobjekts angeben, das zurückgeschrieben werden soll. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Verwenden Sie den Befehl query fcm /all von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange, um die Namen aktivier und inaktiver Sicherungsobjekte anzuzeigen. Wenn der Befehl tdpexcc restore sgname incr (ohne den Parameter /object) eingegeben wird, um mehrere aktive inkrementelle Sicherungen zurückzuschreiben, werden diese aktiven inkrementellen Sicherungen nacheinander zurückgeschrieben. Der Parameter /object wird verwendet, wenn immer nur jeweils eine inkrementelle Sicherung zurückgeschrieben werden soll. /Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden. Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden. /RECOVER=APPLYRESToredlogs|APPLYALLlogs Mit diesem Parameter können Sie angeben, ob ein zurückgeschriebenes Objekt wiederhergestellt werden soll. Bei Exchange Server 2007-Daten sollten Sie diesen Parameter für das Sicherungsobjekt angeben, das als letztes Objekt einer bestimmten Speichergruppe zurückgeschrieben wird. Wenn Sie das letzte Sicherungsobjekt einer Speichergruppe zurückschreiben, müssen Sie den Parameter /recover verwenden, um die Wiederherstellung einzuleiten. Außerdem sollte der Wert von /templogrestorepath nicht mit der aktuellen Position der Speichergruppe übereinstimmen. Sind beide Werte identisch, wird die Speichergruppe beschädigt. Wenn Sie die letzte Sicherungsgruppe einer Speichergruppe ohne Angabe des Parameters /recover zurückschreiben, können die Datenbanken nicht angehängt werden. In einer solchen Situation können Sie die letzte Sicherung erneut erstellen und die Option /recover=Wert angeben oder die Wiederherstellung manuell mit dem Microsoft-Befehl ESEUTIL /cc durchführen. Bei Verwendung dieses Parameters müssen Sie einen der folgenden Werte angeben: APPLYALLlogs Geben Sie /recover=applyalllogs an, wenn Sie die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls und die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wiedergeben möchten. Es werden alle Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wiedergegeben. Dies ist die Standardeinstellung. APPLYRESToredlogs Geben Sie /recover=applyrestoredlogs an, wenn nur die Einträge des Protokolls mit zurückgeschriebenen Transaktionen wiedergegeben werden sollen. Die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls werden in diesem Fall nicht wiedergegeben. Wenn Sie diese Option für eine Zurückschreibung auswählen, muss Ihre nächste Sicherung eine Gesamtsicherung oder eine Kopiesicherung sein. 156 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Wenn Sie mehrere Sicherungsobjekte zurückschreiben, sollte die Option /recover bei der Zurückschreibung des letzten Objekts verwendet werden. /TEMPLOGRESTorepath=Pfadname Mit dem Parameter /templogrestorepath können Sie den temporären Standardpfad angeben, der für die Zurückschreibung von Protokollen und Patchdateien verwendet werden soll. Wenn sich der angegebene Pfad auf einer anderen physischen Einheit als die derzeit aktive Transaktionsprotokollfunktion befindet, wird die beste Leistung erzielt. Wenn Sie den Parameter /templogrestorepath nicht angeben, wird standardmäßig der von der Option TEMPLOGRESTOREPATH in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegebene Wert verwendet. Die Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ist tdpexc.cfg. Wenn Sie den Parameter /templogrestorepath nicht angeben und es in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange keinen TEMPLOGRESTOREPATH-Wert gibt, wird der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet. Achtung: Bei einer Zurückschreibungsoperation vom Typ full oder copy werden alle Protokolldateien gelöscht, die sich in dem vom Parameter /templogrestorepath angegebenen Pfad befinden. Außerdem darf der Wert von /templogrestorepath nicht mit der aktuellen Position der Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) übereinstimmen. Sind die Werte identisch, könnte die Speichergruppe oder Datenbank beschädigt werden. Einschränkung: Geben Sie im temporären Protokollpfad keine Doppelbytezeichen an. Beispiele für den Befehl restore Die folgenden Ausgaben des Befehls restore exchange sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restore DB7K_SVC61STD_BAS FULL /mountdatabases=Yes /recover=applyalllogs eine Gesamtsicherung der Speichergruppe DB7K_SVC61STD_BAS zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung hängt der Befehl die Datenbanken an und gibt die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls sowie die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wieder. Folgende Ausgabe wird angezeigt: Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 157 IBM FlashCopy Manager for Mail: FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Starting Microsoft Exchange restore... Beginning VSS restore of ’DB7K_SVC61STD_BAS’. This operation could take a while, please wait... Preparing for restore of ’DB7K_SVC61STD_BAS’ from TSM backup. Files Examined/Completed/Failed: [ 7 / 7 / 0 ] Total Bytes: 147942621 VSS Restore operation completed with rc = 0 Files Examined : 7 Files Completed : 7 Files Failed : 0 Total Bytes : 147942621 Total LanFree Bytes : 0 Recovery being run. Please wait. This may take a while... Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restore DB7K_SVC61STD_BAS COPY /mountdatabases=Yes /recover=applyalllogs eine Kopiesicherung der Speichergruppe DB7K_SVC61STD_BAS zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung hängt der Befehl die Datenbanken an und gibt die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls sowie die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wieder. Folgende Ausgabe wird angezeigt: IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Starting Microsoft Exchange restore... Beginning VSS restore of ’DB7K_SVC61STD_BAS’. This operation could take a while, please wait... Preparing for restore of ’DB7K_SVC61STD_BAS’ from TSM backup. Files Examined/Completed/Failed: [ 12 / 12 / 0 ] Total Bytes: 153187296 VSS Restore operation completed with rc = 0 Files Examined : 12 Files Completed : 12 Files Failed : 0 Total Bytes : 153187296 Total LanFree Bytes : 0 Recovery being run. 158 Please wait. This may take a while... Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restore svc431i_stg diff /mountdatabases=yes /recover=applyalllogs eine Differenzsicherung der Speichergruppe svc431i_stg zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung hängt der Befehl die Datenbanken an und gibt die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls sowie die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wieder. Folgende Ausgabe wird angezeigt: IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Starting Microsoft Exchange restore... Beginning VSS restore of ’svc431i_stg’... Restoring ’svc431i_stg’ using file-level copy from a snapshot volume. Files Examined/Completed/Failed: [ 15 / 15 / 0 ] VSS Restore operation Files Examined : Files Completed : Files Failed : Total Bytes : Recovery being run. Total Bytes: 15730425 completed with rc = 0 15 15 0 15730425 Please wait. This may take a while... Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restore svc431i_stg incr /mountdatabases=yes /recover=applyalllogs eine inkrementelle Sicherung der Speichergruppe svc431i_stg zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung hängt der Befehl die Datenbanken an und gibt die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls sowie die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wieder. Folgende Ausgabe wird angezeigt: IBM FlashCopy Manager for Mail: FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Starting Microsoft Exchange restore... Beginning VSS restore of ’SG_G’. This operation could take a while, please wait... Restoring ’SG_G’ via volume-level copy from snapshot(s). This process may take some time. Please wait. VSS Restore operation Files Examined : Files Completed : Files Failed : Total Bytes : Recovery being run. completed with rc = 0 0 0 0 0 Please wait. This may take a while... Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 159 Befehl restorefiles Mit dem Befehl restorefiles können Sie Flachdateien aus einer Sicherung in einem angegebenen Verzeichnis zurückschreiben. Die folgenden Informationen stellen Details zu dieser Verwendung des Befehls restorefiles bereit: v Der Befehl restorefiles ist nun in der Befehlszeilenschnittstelle verfügbar. v Für diesen Befehl muss Exchange Server nicht auf der Maschine, auf der restorefiles ausgeführt wird, installiert sein bzw. von dieser Maschine aus zugänglich sein. v Dateien können auf einer alternativen Maschine oder in einem alternativen Verzeichnis auf derselben Maschine wie Exchange Server zurückgeschrieben werden. v Die Operation restorefiles schlägt fehl, wenn eine zuvor zurückgeschriebene Datei vorhanden ist. Dies gilt jedoch nicht bei VSS-Sicherungsdateien. v Der Befehl wird fortgesetzt, bis er erfolgreich abgeschlossen wird oder bis auf dem Zieldatenträger nicht genügend Speicherbereich für die Operation verfügbar ist. v Wenn Sie Dateien aus einer inaktiven Sicherung oder aus einer aktiven Teilsicherung zurückschreiben wollen, verwenden Sie den Parameter /object, um den Namen des Sicherungsobjekts anzugeben. Anhand des Objektnamens wird die Sicherungsinstanz im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher eindeutig gekennzeichnet. Eine Liste der Sicherungsobjektnamen können Sie durch Ausgabe des Befehls query tsm abrufen. v Wenn der Befehl restorefiles in einer Serverumgebung ohne Cluster zum Zurückschreiben von VSS-Sicherungen des Typs LOCAL verwendet wird (backupdestination=LOCAL), muss er auf der Maschine ausgegeben werden, von der die Momentaufnahme erstellt wurde. v In einer Clusterplattenumgebung kann ein VSS-Befehl restorefiles nur vom aktiven Knoten aus abgesetzt werden. v Der Befehl restorefiles schreibt Dateien aus einer VSS-Sicherung zurück (/BACKUPMETHOD=VSS). Achtung: v Eine VSS-Operation restorefiles überschreibt vorhandene Dateien desselben Namens. v Falls eine Protokolldatei aus einer Teilsicherung denselben Namen wie die Protokolldatei aus einer Gesamtsicherung besitzt, können Sie nacheinander zwei Operationen restorefiles für dasselbe Verzeichnis ausführen: 1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um eine Gesamtsicherung zurückzuschreiben: tdpexcc restorefiles STG1 FULL /backupmethod=vss /into=d:\temprestore 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Protokolldateien während der Teilzurückschreibung zurückzuschreiben: tdpexcc restorefiles STG1 INCR /backupmethod=vss /into=d:\temprestore Hinweise Bedenken Sie vor der Ausgabe des Befehls restorefiles die folgenden Empfehlungen: 160 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Achten Sie darauf, dass ausreichender Plattenspeicherplatz für alle Flachdateien verfügbar ist. Falls Ihre Datenbank und Protokolle beispielsweise 50 GB umfassen, müssen im Zielverzeichnis, das mit dem Parameter /into angegeben wird, 50 GB verfügbar sein. v Geben Sie für VSS-Sicherungen keinen Befehl restorefiles für die vorhandene Position der Produktionsdatenbank bzw. der aktiven Datenbank aus. Diese Dateien werden überschrieben. Syntax des Befehls restorefiles Die Syntaxdiagramme zum Befehl restore können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPEXCC RESTOREFIles * SG-Name, SG-Name_N oder DB-Name,DB-Name_N FULL COPY INCRemental DIFFerential =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname lokaler Exchange Server /FROMEXCSERVer= Servername /INTO=path Pfadname tdpexc.log /LOGFile= Protokolldateiname /LOGPrune= 60 Anzahl Tage No aktuelles aktives Sicherungsobjekt /Quiet /OBJect= Objektname Positionsgebundene Parameter für den Befehl restorefiles Positionsgebundene Parameter werden unmittelbar nach dem Befehl restorefiles und vor den optionalen Parametern angegeben. Das zurückzuschreibende Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: * |Komponentname1, ..., KomponentnameN SG-Name * |Komponentname1, ..., Komponentname1 DB-Name * Schreibt nacheinander alle Flachdateien für die Speichergruppe oder die Datenbank (Exchange Server 2007, Exchange Server 2010) zurück. SG-Name Schreibt die Dateien der angegebenen Speichergruppe zurück (Exchange Server 2007). Mehrere Einträge müssen durch ein Komma Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 161 voneinander getrennt werden. Wenn ein Speichergruppenname Kommas oder Leerzeichen enthält, schließen Sie den Speichergruppennamen in Anführungszeichen ein. DB-Name Schreibt die Dateien der angegebenen Datenbank zurück (Exchange Server 2010). Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt werden. Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben den Typ der Sicherung an, aus der die Dateien zurückgeschrieben werden: FULL | COPY | INCRemental | DIFFerential DB-Name FULL Schreibt die Dateien aus einer Gesamtsicherung zurück. COPY Schreibt die Dateien aus einer Kopiesicherung zurück. INCRemental Schreibt die Dateien aus einer Teilsicherung zurück. DIFFerential Schreibt die Dateien aus einer Differenzsicherung zurück. Optionale Parameter für den Befehl restorefiles In diesem Abschnitt sind die optionalen Parameter für den Befehl restorefiles sowie die positionsgebundenen Parameter aufgeführt. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben, die die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständigen Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" /FROMEXCSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromexcserver können Sie den Namen des Exchange Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. Standardwert ist der Name für den lokalen Exchange Server. Falls Exchange Server nicht installiert ist, ist der Maschinenname der Standardname. /INTO=Pfad Mit dem Parameter /into geben Sie das Stammverzeichnis an, in dem die Dateien zurückgeschrieben werden sollen. Die Operation restorefiles erstellt im Stammverzeichnis ein Unterverzeichnis, das den Namen der Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder der Datenbank (Exchange Server 2010) enthält. Zurückgeschriebene Dateien werden in diesem Unterver- 162 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch zeichnis abgelegt. Wird der Parameter /into nicht angegeben, werden die Dateien in dem Verzeichnis zurückgeschrieben, in dem der Befehl restorefiles ausgegeben wurde. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Verwenden Sie den Parameter /logprune, um die Protokollbereinigung zu inaktivieren oder explizit anzufordern, dass das Protokoll bereinigt werden soll, wenn der Befehl ausgeführt wird. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert, Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 163 kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /OBJect=Objekt Mit dem Parameter /object können Sie die Namen der Sicherungsobjektdateien angeben, die zurückgeschrieben werden sollen. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Die Namen der Sicherungsobjekte können Sie mit dem Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange-Befehl query tsm anzeigen. /PARTial=Datenbankname1,DatenbanknameN Verwenden Sie den Parameter /partial, um anzugeben, dass nur Dateien aus den angegebenen Datenbanken (Datenbankname1,DatenbanknameN) in der Gesamtsicherung oder Kopiesicherung im alternativen Verzeichnis zurückgeschrieben werden sollen. Hinweise v Diese Option ist nur bei Exchange Server 2007 verfügbar. v Falls Sie den Parameter /partial angeben, müssen Sie mindestens einen gültigen Datenbanknamen aufnehmen. v Wenn Sie den Parameter /partial nicht angeben, werden alle Dateien in der Sicherung zurückgeschrieben. /Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden. Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden. /FCMOPTFile=dsm.opt Dateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /dsm.opt Dateiname in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /DSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. Befehl restoremailbox Mit dem Befehl restoremailbox können Sie Daten auf Mailboxebene oder Mailboxeintragsebene aus Sicherungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange zurückschreiben. Nachfolgend finden Sie Details zu diesem Befehl: v Verwenden Sie den Befehl restoremailbox für Exchange Server 2007 oder Exchange Server 2010. v Sie können den Befehl restoremailbox für VSS-Sicherungen verwenden, die auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert sind. 164 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Für die Zurückschreibung von Daten auf Mailboxebene oder Mailboxeintragsebene können Sie den Befehl restoremailbox oder die Operation "Mailboxzurückschreibung" in der grafischen Benutzerschnittstelle verwenden. In der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) wird auch der Browser für Mailboxzurückschreibung bereitgestellt, eine Anzeige für interaktive Aktionen, in der alle verfügbaren Mailboxaktionen aufgelistet sind. Einige Features des Befehls restoremailbox sind nur in der Befehlszeilenschnittstelle verfügbar. – Verwenden Sie die Befehlszeilenschnittstelle, wenn Sie den Parameter /mailboxoriglocation verwenden müssen, um für die Position der Mailbox zum Zeitpunkt ihrer Sicherung den Server, die Datenbank und (für Exchange Server 2007) die Speichergruppe anzugeben. – Verwenden Sie die Befehlszeilenschnittstelle, wenn Sie mit dem optionalen Parameter /tempmailboxalias die temporäre Mailbox angeben wollen, die bei der Ausführung von Mailboxzurückschreibungsoperationen für Mailboxoperationen verwendet werden soll, die seit der Erstellung der Sicherung, aus der die Zurückschreibung erfolgt, gelöscht, erneut erstellt oder verschoben wurden. – Anmerkung: Wählen Sie im Fenster 'Aktionen' die Option 'Eigenschaften' aus, um das Formular mit den Eigenschaften für Data Protection for Exchange Server zu öffnen. Wählen Sie die Seite 'Allgemein' aus. Dort können sie Sie den temporären Pfad für die Protokollzurückschreibung, den Zurückschreibungspfad für die temporäre Datenbank und den Aliasnamen der temporären Mailbox angeben. v Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange können Sie mehrere Mailboxen mit nur einer Mailboxzurückschreibungsoperation zurückschreiben. v Mit dem Befehl restoremailbox können Sie Daten in einer Mailbox auf einem aktiven Exchange Server zurückschreiben oder Sie können Daten als Exchange Server-PST-Datei (Datei für persönliche Ordner) zurückschreiben. v Sie können den Befehl restoremailbox für den primären Exchange Server oder einen alternativen Exchange Server in derselben Domäne verwenden. v Mit dem Parameter /mailboxfilter können Sie Filter für die folgenden Mailboxnachrichtenelemente angeben, um den Bereich der zurückzuschreibenden Mailboxdaten zu begrenzen: – – – – – – Absendername Ordnername Nachrichtentext Betreffzeile Name des Anhangs Bereich für Datum und Uhrzeit der Nachrichtenübermittlung Die Dauer der Zurückschreibung hängt von der Größe der Mailboxdatenbanken, der Netzgeschwindigkeit und der Anzahl der zu verarbeitenden Mailboxen ab. Voraussetzungen für Mailboxzurückschreibungstasks von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Überprüfen Sie die Voraussetzungen, bevor Sie Mailboxzurückschreibungstasks unter Exchange Server 2007 oder Exchange Server 2010 ausführen. v Stellen Sie vor Beginn sicher, dass Ihre Berechtigungen für das Zurückschreiben von Mailboxen ausreichen. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 165 v Während der Mailboxzurückschreibung ist für die Mailboxdatenbank ein temporärer Speicherbereich erforderlich. Geben Sie die Position dieses temporären Speicherbereichs an. Verwenden Sie dazu den Befehl tdpexcc set, um die beiden folgenden optionalen Parameter der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei festzulegen: – TEMPDBRESTorepath Falls Sie keinen Pfad eingeben, wird für TEMPDBRESTorepath standardmäßig der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet. – TEMPLOGRESTorepath Falls Sie keinen Pfad eingeben, wird für TEMPLOGRESTorepath standardmäßig der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet. Achtung: An den temporären Speicherpositionen muss genug Speicherplatz verfügbar sein, um die gesamten Datenbanken und Protokolldateien zurückschreiben zu können. v (Exchange Server 2007) Überprüfen Sie, ob auf der Maschine mit Exchange Server, auf der die Mailboxzurückschreibungsoperationen durchgeführt werden sollen, Microsoft Exchange Server MAPI Client und Collaboration Data Objects 1.2.1 Version 6.5.8147.0 oder höher installiert ist. v (Exchange Server 2010) Überprüfen Sie, ob auf der Maschine mit Exchange Server, auf der die Mailboxzurückschreibungsoperationen durchgeführt werden sollen, Microsoft Exchange Server MAPI Client und Collaboration Data Objects 1.2.1 Version 6.5.8147.0 oder höher installiert ist. Die Dauer der Zurückschreibung hängt von der Größe der Mailboxdatenbanken, der Netzgeschwindigkeit und der Anzahl der zu verarbeitenden Mailboxen ab. Syntax des Befehls restoremailbox Die Syntaxdiagramme zum Befehl restoremailbox können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. , TDPEXCC RESTOREMailbox ursprünglicher Mailboxname ursprünglicher MailboxnameN tdpexc.cfg =dsm.opt /CONFIGfile= /FCMOPTFile Konfigurationsdateiname /LOGPrune= tdpexc.log =DSM-Optionsdateiname 60 Anzahl Tage No /LOGFile= Protokolldateiname (1) /MAILBOXFILTER= 166 ATTACHMENTNAME ,Suchbegriff für Anhangnamen ENDDATETIME ,Enddatum ,Endzeit FOLDER ,ursprünglicher Ordnername MESSAGEBODY ,Suchbegriff für Nachrichtentext SENDER ,Absendername STARTDATETIME ,Anfangsdatum ,Anfangszeit SUBJECT ,Suchbegriff für Betreff ALLCONTENT ,Suchbegriff für gesamten Inhalt Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch /MAILBOXORIGLOCATION= Servername,SG-Name(für Exchange Server 2007),Datenbankname /MAILBOXRESTOREDAte= Zurückschreibungsdatum /MAILBOXRESTORETime= Zurückschreibungszeit /MAILBOXRESTOREDESTination= Optionen für /MAILBOXRESTOREDESTination /TEMPDBRESTorepath= Pfadname /TEMPLOGRESTorepath= Pfadname /TEMPMAILBOXAlias= Aliasname der temporären Mailbox Optionen für /MAILBOXRESTOREDESTination: EXCHANGE ,Zielmailboxname ,Zielordnername PST ,PST-Dateipfad Anmerkungen: 1 Den Parameter /MAILBOXFILTER können Sie mehrfach angeben. Jeden Unterparameter von /MAILBOXFILTER dürfen Sie jedoch nur einmal angeben. Positionsgebundene Parameter für 'restoremailbox' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl restoremailbox. ursprünglicher Mailboxname Geben Sie mit diesem Parameter den Namen der Mailbox an, aus der Einträge zurückgeschrieben werden sollen. Sie können den Aliasnamen oder den Anzeigenamen der Mailbox angeben. Der Parameter ursprünglicher Mailboxname ist erforderlich. Wenn Sie mehrere Namen angeben möchten, trennen Sie sie jeweils durch ein Komma voneinander. Falls ein Mailboxname Kommata oder Leerzeichen enthält, setzen Sie den gesamten Mailboxnamen in Anführungszeichen. Optionale Parameter für 'restoremailbox' Optionale Parameter werden nach dem Befehl restoremailbox und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben, die die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf Seite 180. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 167 keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parameter /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Achtung: Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. 168 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /MAILBOXFILTER=ATTACHMENTNAME|ENDDATETIME|FOLDER| MESSAGEBODY| SENDER|STARTDATETIME|SUBJECT|ALLCONTENT Mit dem Parameter /mailboxfilter können Sie Filter angeben, um die zurückzuschreibenden Mailboxdaten zu beschränken. Sie können mehrere Filter angeben. Jeder Filter darf jedoch nur einmal angegeben werden. Für jeden Filter, den Sie angeben möchten, muss ein gesonderter Parameter /mailboxfilter verwendet werden. Beispiel: tdpexcc.exe restoremailbox dchang /MAILBOXFILTER=STARTDATETIME,07/01/2008 /MAILBOXFILTER=ENDDATETIME,07/31/2008 Mailboxdaten, für die mit einer Kombination aller Filter eine Übereinstimmung gefunden wird, werden zurückgeschrieben. Sind keine Filter angegeben, werden standardmäßig alle Daten in der Mailbox zurückgeschrieben. Geben Sie bei Verwendung dieses Parameters einen der folgenden Filter an: ATTACHMENTNAME,Suchbegriff für Anhangnamen Verwenden Sie /mailboxfilter=attachmentname Suchbegriff für Anhangnamen, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, für deren Anhangnamen eine Übereinstimmung mit dem angegebenen Begriff gefunden wird. Bei der Übereinstimmung wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet. Die Angabe Rob als Suchbegriff für Anhangnamen stimmt beispielsweise mit folgenden Anhangnamen überein: Rob, robert.txt, PROBE und prObe.pdf. Setzen Sie die Variable Suchbegriff für Anhangnamen in Anführungszeichen. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 169 Achtung: Der Filter ATTACHMENTNAME führt keinen Abgleich mit Anhängen verschlüsselter Mailboxnachrichten durch. Wenn eine Mailboxnachricht verschlüsselt ist, wird sie vom Filter ATTACHMENTNAME übergangen. ENDDATETIME,Enddatum[,Endzeit] Verwenden Sie /mailboxfilter=enddatetime,Enddatum,Endzeit, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, die vor dem angegebenen Datum und vor der angegebenen Zeit gesendet oder empfangen wurden. Die Variable Enddatum ist erforderlich. Verwenden Sie für Enddatum das Datumsformat, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option DATEFORMAT ausgewählt haben. Die Variable Endzeit ist optional. Verwenden Sie für die Variable Endzeit das Zeitformat, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben. Der Filter ENDDATETIME muss ein späteres Datum und eine spätere Zeit als der Filter STARTDATETIME angeben. Ist keine Zeit angegeben, werden alle Nachrichten zurückgeschrieben, die am angegebenen Tag gesendet oder empfangen wurden. FOLDER,Ordnername Verwenden Sie /mailboxfilter=folder,ursprünglicher Ordnername, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, die sich innerhalb der ursprünglichen Mailbox im angegebenen Ordner befinden. Bei der Übereinstimmung wird die Groß-/ Kleinschreibung nicht beachtet. Setzen Sie die Variable ursprünglicher Ordnername in Anführungszeichen. MESSAGEBODY,Suchbegriff für Nachrichtentext Verwenden Sie /mailboxfilter=messagebody,Suchbegriff für Nachrichtentext, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, in deren Nachrichtentext eine Übereinstimmung mit dem angegebenen Begriff gefunden wird. Bei der Übereinstimmung wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet. Die Angabe Rob als Suchbegriff für Nachrichtentext stimmt beispielsweise mit folgenden Begriffen im Nachrichtentext überein: Rob, robert, PROBE und prObe. Setzen Sie die Variable Suchbegriff für Nachrichtentext in Anführungszeichen. Achtung: Der Filter MESSAGEBODY führt keinen Abgleich mit dem Nachrichtentext verschlüsselter Mailboxnachrichten durch. Wenn eine Mailboxnachricht verschlüsselt ist, wird sie vom Filter MESSAGEBODY übergangen. SENDER,Absendername Verwenden Sie /mailboxfilter=sender,Absendername, wenn Sie nur die Mailboxnachrichten zurückschreiben möchten, die vom angegebenen Absender empfangen wurden. 170 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Setzen Sie die Variable Absendername in Anführungszeichen. STARTDATETIME,Anfangsdatum[,Anfangszeit] Verwenden Sie /mailboxfilter=startdatetime,Anfangsdatum,Anfangszeit, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, die nach dem angegebenen Datum und nach der angegebenen Zeit gesendet oder empfangen wurden. Die Variable Anfangsdatum ist erforderlich. Verwenden Sie für Anfangsdatum das Datumsformat, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option DATEFORMAT ausgewählt haben. Die Variable Anfangszeit ist optional. Verwenden Sie für die Variable Anfangszeit das Zeitformat, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben. Der Filter STARTDATETIME muss ein früheres Datum und eine frühere Zeit als der Filter ENDDATETIME angeben. Ist keine Zeit angegeben, werden alle Nachrichten zurückgeschrieben, die am angegebenen Tag gesendet oder empfangen wurden. SUBJECT,Suchbegriff für Betreff Verwenden Sie /mailboxfilter=subject,Suchbegriff für Betreff, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, in deren Betreffzeile eine Übereinstimmung mit dem angegebenen Begriff gefunden wird. Bei der Übereinstimmung wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet. Die Angabe Rob als Suchbegriff für Betreff stimmt beispielsweise mit folgenden Begriffen im Betreff überein: Rob, robert, PROBE und prObe. Setzen Sie die Variable Suchbegriff für Betreff in Anführungszeichen. ALLCONTENT,Suchbegriff für gesamten Inhalt Verwenden Sie /mailboxfilter=allcontent,Suchbegriff für gesamten Inhalt, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, in deren Absender, Betreff oder Nachrichtentext eine Übereinstimmung mit dem angegebenen Begriff gefunden wird. Bei der Übereinstimmung wird die Groß-/ Kleinschreibung nicht beachtet. Die Angabe Rob als Suchbegriff für gesamten Inhalt stimmt beispielsweise mit den Begriffen Rob, robert, PROBE und prObe im Anlagennamen, im Absender, im Betreff oder im Nachrichtentext überein. Setzen Sie die Variable Suchbegriff für gesamten Inhalt in Anführungszeichen. Achtung: Der Filter ALLCONTENT führt keinen Abgleich mit dem Nachrichtentext verschlüsselter Mailboxnachrichten durch. Wenn eine Mailboxnachricht verschlüsselt ist, gleicht der Filter ALLCONTENT nur den Text im Absender und in der Betreffzeile ab. /MAILBOXORIGLOCATION=Servername,SG-Name(für Exchange Server 2007),DBName Verwenden Sie den Parameter /mailboxoriglocation, um für die Position der Mailbox zum Zeitpunkt ihrer Sicherung den Exchange Server, die Datenbank und (Exchange Server 2007) die Speichergruppe anzugeben. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 171 Wenn Sie den Parameter /mailboxoriglocation nicht angeben, wird standardmäßig die (im Mailboxpositionsverzeichnis gefundene) Position verwendet, an der sich die zurückzuschreibende Mailbox zum Zeitpunkt der Sicherung befunden hat. Falls kein Protokoll der Mailboxpositionen verfügbar ist, wird standardmäßig die derzeit aktive Position der Mailbox verwendet. Servername Name des Exchange Server, in dem sich die Mailbox zum Zeitpunkt der Sicherung befunden hat. SG-Name Name der Speichergruppe, in der sich die Mailbox zum Zeitpunkt der Sicherung befunden hat. (Nur Exchange Server 2007.) DB-Name Name der Datenbank, in der sich die Mailbox zum Zeitpunkt der Sicherung befunden hat. Hinweise: Der Parameter /mailboxoriglocation ist nur erforderlich, wenn die Mailbox, aus der Nachrichten zurückgeschrieben werden sollen, seit der Sicherung verschoben oder gelöscht wurde und kein Protokoll der Mailboxpositionen verfügbar ist. Achtung: Eine "restoremailbox"-Operation für eine Sicherung, die mit einer Vorversion von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Version 6.1 erstellt wurde, wird fehlschlagen, wenn der Parameter /mailboxoriglocation für Mailboxen, die folgende Bedingungen erfüllen, nicht angegeben ist: v Die zurückzuschreibende Mailbox wurde verschoben (d. h., sie befindet sich nicht in demselben Server, derselben Speichergruppe (in Exchange Server 2007) und derselben Datenbank wie zum Zeitpunkt der Sicherung). v Die zurückzuschreibende Mailbox wurde gelöscht, und der Bestimmungsort der Zurückschreibung ist eine alternative Mailbox oder eine .pst-Datei. Beispiel: TDPEXCC RESTOREMAILBOX annjones /MAILBOXORIGLOCATION=serv1,sg1,mbdb1 /MAILBOXRESTOREDAte=12/31/2007 /MAILBOXRESTOREDESTination=PST,c:\team99\rcvr.pst TDPEXCC RESTOREMAILBOX annjones /MAILBOXORIGLOCATION=serv1,mbdb1 /MAILBOXRESTOREDAte=12/31/2007 /MAILBOXRESTOREDESTination=PST,c:\team99\rcvr.pst /MAILBOXRESTOREDAte=Zurückschreibungsdatum Verwenden Sie den Parameter /mailboxrestoredate mit oder ohne /mailboxrestoretime, um ein Datum und eine Uhrzeit für die Zurückschreibung von Mailboxdaten festzulegen. Eine Mailbox wird aus der Sicherung zurückgeschrieben, die nach der von den Parametern /mailboxrestoredate und /mailboxrestoretime angegebenen Datums- und Zeitangabe als erste erstellt wurde. Geben Sie für die Variable Zurückschreibungsdatum das entsprechende Datum an. Verwenden Sie das Format, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange mit der Option DATEFORMAT ausgewählt haben. 172 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Wenn weder das Zurückschreibungsdatum noch die Zurückschreibungszeit angegeben ist, wird keine Datums- und Zeitangabe festgelegt. Standardmäßig wird die Mailbox aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben. Wenn das Zurückschreibungsdatum oder die Zurückschreibungszeit angegeben ist, wird die Mailbox aus der Sicherung zurückgeschrieben, die nach dem festgelegten Datum bzw. nach der festgelegten Uhrzeit als erste erstellt wurde. Falls für die Mailbox keine Sicherung gefunden wird, die nach dem festgelegten Datum und nach der festgelegten Uhrzeit erstellt wurde, wird standardmäßig die Mailbox aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben. Anmerkungen: v Wenn Sie das Zurückschreibungsdatum und die Zurückschreibungszeit angeben, wird anhand dieser Angaben der Zeitraum für die Mailboxzurückschreibung festgelegt. v Wenn Sie das Zurückschreibungsdatum, aber nicht die Zurückschreibungszeit angeben, wird als Zurückschreibungszeit standardmäßig 23:59:59 verwendet. Als Zurückschreibungsdatum wird das angegebene Datum festgelegt. v Wenn Sie die Zurückschreibungszeit ohne ein Zurückschreibungsdatum angeben, wird als Zurückschreibungsdatum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit werden das aktuelle Datum und die angegebene Zurückschreibungszeit als Datum und Zeit für die Zurückschreibung festgelegt. /MAILBOXRESTORETime=Zurückschreibungszeit Verwenden Sie den Parameter /mailboxrestoretime mit oder ohne /mailboxrestoredate, um ein Datum und eine Uhrzeit für die Zurückschreibung von Mailboxdaten festzulegen. Eine Mailbox wird aus der Sicherung zurückgeschrieben, die nach der von den Parametern /mailboxrestoredate und /mailboxrestoretime angegebenen Datums- und Zeitangabe als erste erstellt wurde. Geben Sie für die Variable Zurückschreibungszeit die entsprechende Uhrzeit an. Verwenden Sie das Format, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben. Wenn weder das Zurückschreibungsdatum noch die Zurückschreibungszeit angegeben ist, wird keine Datums- und Zeitangabe festgelegt. Standardmäßig wird die Mailbox aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben. Wenn das Zurückschreibungsdatum oder die Zurückschreibungszeit angegeben ist, wird die Mailbox aus der Sicherung zurückgeschrieben, die nach dem festgelegten Datum bzw. nach der festgelegten Uhrzeit als erste erstellt wurde. Falls für die Mailbox keine Sicherung gefunden wird, die nach dem festgelegten Datum und nach der festgelegten Uhrzeit erstellt wurde, wird standardmäßig die Mailbox aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben. Anmerkungen: v Wenn Sie das Zurückschreibungsdatum und die Zurückschreibungszeit angeben, wird anhand dieser Angaben der Zeitraum für die Mailboxzurückschreibung festgelegt. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 173 v Wenn Sie das Zurückschreibungsdatum, aber nicht die Zurückschreibungszeit angeben, wird als Zurückschreibungszeit standardmäßig 23:59:59 verwendet. Als Zurückschreibungsdatum wird das angegebene Datum festgelegt. v Wenn Sie die Zurückschreibungszeit ohne ein Zurückschreibungsdatum angeben, wird als Zurückschreibungsdatum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit werden das aktuelle Datum und die angegebene Zurückschreibungszeit als Datum und Zeit für die Zurückschreibung festgelegt. /MAILBOXRESTOREDESTination=EXCHANGE|PST Mit dem Parameter /mailboxrestoredestination können Sie den Bestimmungsort angeben, an dem die Mailboxdaten zurückgeschrieben werden sollen. Wenn Sie den Parameter /mailboxrestoredestination nicht angeben, werden Mailboxdaten standardmäßig an der Originalposition der ursprünglich aktiven Mailbox zurückgeschrieben. Werden mehrere Mailboxen mit nur einem Befehl restoremailbox zurückgeschrieben, erfolgt die Zurückschreibung der Mailboxdaten standardmäßig jeweils in der ursprünglich aktiven Mailbox. Mailboxeinträge werden am Bestimmungsort zusammengefügt. Falls ein Mailboxeintrag bereits am Mailboxbestimmungsort vorhanden ist, wird er nicht zurückgeschrieben. Wenn Sie diesen Parameter verwenden, müssen Sie einen der folgenden Werte angeben: EXCHANGE[,Zielmailboxname,Zielordnername] Mit der Option /mailboxrestoredestination EXCHANGE können Sie Mailboxnachrichten in einem aktiven Exchange Server zurückschreiben. Wenn Sie die Option /mailboxrestoredestination EXCHANGE ohne alle Variablen angeben (also /mailboxrestoredestination=EXCHANGE), ist das Ergebnis dasselbe wie bei fehlender Angabe des Parameters /mailboxrestoredestination. Die Mailboxdaten werden an der Ursprungsposition in der ursprünglich aktiven Mailbox zurückgeschrieben. Verwenden Sie /mailboxrestoredestination=EXCHANGE,Zielmailboxname,Zielordnername, um Mailboxnachrichten an einem Bestimmungsort zurückzuschreiben, der nicht der Ursprungsposition in der ursprünglich aktiven Mailbox entspricht. Die Mailboxnachrichten werden in der Zielmailbox in einem Teilordner des angegebenen Ordners zurückgeschrieben. Die Zielmailbox kann die ursprüngliche oder eine alternative Mailbox sein. Werden mehrere Mailboxen mit nur einem Befehl restoremailbox zurückgeschrieben und diese Optionen ausgewählt, erfolgt die Zurückschreibung der Mailboxdaten in einer aktiven Mailbox in einem (nach dem jeweiligen Aliasnamen der ursprünglichen Mailbox benannten) Teilordner des angegebenen Zielordners. In jedem dieser Teilordner sind die Ordner (der entsprechenden Ursprungsmailbox) mit den zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten enthalten. In der Zielmailbox enthält der angegebene Ordner (der Zielmailbox) einen (nach dem Aliasnamen der ursprünglichen Mailbox be- 174 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch nannten) Teilordner. In dem Teilordner sind untergeordnete Teilordner mit den zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten enthalten. Diese untergeordneten Teilordner haben die Ordnerstruktur der ursprünglichen Mailbox. Zielmailboxname Geben Sie den Aliasnamen oder Anzeigenamen der Zielmailbox an. Die Zielmailbox muss eine aktive Mailbox sein. Falls die Variable Zielmailboxname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Eintrag in Anführungszeichen setzen. Zielordnername Die Variable Zielordnername repräsentiert den Mailboxordner in der Zielmailbox, in der die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen. Wenn es sich bei der Variablen Zielmailboxname nicht um die ursprüngliche Mailbox handelt, müssen Sie einen Ordnernamen angeben. Sollte es den von der Variablen Zielordnername angegebenen Ordner nicht in der Zielmailbox geben, wird in der Zielmailbox ein Ordner mit diesem Namen erstellt. Der Zielordner enthält für jede ursprüngliche Mailbox, die zurückgeschrieben werden soll, einen Teilordner (der nach dem Aliasnamen der jeweiligen Ursprungsmailbox benannt ist). In jedem dieser Teilordner sind die Ordner der Ursprungsmailbox mit den zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten enthalten. Wenn Sie den Parameter /mailboxfilter nicht angegeben haben, enthält der genannte Zielordner innerhalb des nach dem Aliasnamen der ursprünglichen Mailbox benannten Teilordners alle Ordner der Mailbox, deren Daten Sie zurückschreiben. Falls Sie den Parameter /mailboxfilter angegeben haben, enthält der Teilordner unterhalb des genannten Ordners nur die Ordner, deren Nachrichten den Filterkriterien entsprechen. Falls die Variable Zielordnername Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Variableneintrag Zielordnername in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /MAILBOXRESTOREDESTination=EXCHANGE,Kerry,"temp folder" Wenn mehrere Mailboxen mit nur einem Befehl restoremailbox zurückgeschrieben werden und ein Zielordner angegeben wird, erfolgt die Zurückschreibung jeder ursprünglichen Mailbox innerhalb des Zielordners in der Zielmailbox. Der Zielordner enthält für jede ursprüngliche Mailbox, die zurückgeschrieben werden soll, einen Teilordner (der nach dem Aliasnamen der jeweiligen Ursprungsmailbox benannt ist). In jedem dieser Teilordner sind die Ordner der Ursprungsmailbox mit den zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten enthalten. Die folgende restoremailbox-Operation schreibt beispielsweise die Mailboxen "andrew baker" und "sally wood" im Ordner "previous_acctmngr" der Zielmailbox "mary brown" zurück: restoremailbox "andrew baker","sally wood" /mailboxrestoredest=exchange,"mary brown",previous_acctmngr Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 175 Die zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten werden in Ordner gestellt, die von den ursprünglichen Mailboxen kopiert wurden. Dadurch ergibt sich folgende Struktur: mary brown (Zielmailbox) >-previous_acctmngr | >-abaker | | >-Inbox | | >-Outbox | | >-My Accts | >-swood | | >-Inbox | | >-Outbox | | >-New Accnts (angegebener Ordner) (Aliasname der Ursprungsmailbox1) (zurückgeschriebener Ordner von Mailbox1) (zurückgeschriebener Ordner von Mailbox1) (zurückgeschriebener Ordner von Mailbox1) (Aliasname der Ursprungsmailbox2) (zurückgeschriebener Ordner von Mailbox2) (zurückgeschriebener Ordner von Mailbox2) (zurückgeschriebener Ordner von Mailbox2) PST,PST-Dateipfad Verwenden Sie /mailboxrestoredestination=PST,PST-Dateipfad, um Mailboxdaten in einer Exchange Server-PST-Datei (Datei für persönliche Ordner) zurückzuschreiben. Die Mailboxdaten werden in einem Nicht-Unicode-Format zurückgeschrieben. Sie können die Variable PST-Dateipfad mit aufnehmen, um den Bestimmungsort anzugeben, an den die "restoremailbox"-Operation die .pst-Datei schreiben soll. Der PST-Dateipfad kann ein vollständig qualifizierter Pfad zu einer .pst-Datei oder ein Verzeichnispfad sein. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird die .pst-Datei in das aktuelle Verzeichnis geschrieben. v Sie können den PST-Dateipfad als vollständig qualifizierten Pfad zu einer .pst-Datei angeben, wenn alle Mails in dieser .pst-Datei zurückgeschrieben werden sollen. TDPEXCC RESTOREMAILBOX gclark /mailboxrestoredestination=PST,c:\mb\dept54\vpo.pst Voraussetzung: Das Verzeichnis der .pst-Datei muss vor Verwendung des Befehls restoremailbox vorhanden sein. Wenn es die .pst-Datei noch nicht gibt, wird sie erstellt. Falls Sie mehrere Mailboxen zurückschreiben und einen vollständig qualifizierten Pfad zu einer .pst-Datei angeben, werden alle Mailboxdaten in der angegebenen .pst-Datei zurückgeschrieben. Der Ausgangsordner in der PST-Datei wird nach dem Aliasnamen der Mailbox benannt. Alle weiteren Mailboxordner sind unterhalb dieses Ausgangsordners angegeben. v Sie können den PST-Dateipfad als Verzeichnispfad angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange eine .pst-Datei erstellen, diese nach dem Aliasnamen der zurückzuschreibenden Mailbox benennen und im angegebenen Verzeichnis speichern soll. Die Mailbox "George Clark" (gclark) würde beispielsweise in einer PST-Datei mit dem Namen gclark.pst zurückgeschrieben werden. TDPEXCC RESTOREMAILBOX "george clark" /mailboxrestoredestination=PST,c:\mb\dept54\ Voraussetzung: Das Verzeichnis der .pst-Datei muss vor Verwendung des Befehls restoremailbox vorhanden sein. Wenn es die .pst-Datei noch nicht gibt, wird sie erstellt. Wenn mehrere Mailboxen mit nur einem Befehl restoremailbox zurückgeschrieben werden und ein Verzeichnispfad angegeben 176 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch wird, erfolgt die Zurückschreibung jeder Mailbox in einer gesonderten PST-Datei. Angenommen, die Mailboxen John (john1), John Oblong (oblong) und Barney Olef (barneyo) sollen zurückgeschrieben werden und als Verzeichnispfad ist c:\finance angegeben. In diesem Fall werden alle Mailboxen wie folgt im Verzeichnis c:\finance zurückgeschrieben: c:\finance\john1.pst c:\finance\oblong.pst c:\finance\barneyo.pst Voraussetzungen: Das Verzeichnis der .pst-Datei muss vor Verwendung des Befehls restoremailbox vorhanden sein. Mit /mailboxrestoredestination=PST,PST-Dateipfad können maximal 2 GB Mailboxdaten zurückgeschrieben werden. Falls die Variable PST-Dateipfad Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Variableneintrag PST-Dateipfad in Anführungszeichen setzen. Beispiel: TDPEXCC RESTOREMAILBOX "george clark" /mailboxrestoredestination=PST,"c:\mb\dept54\access group\" /TEMPDBRESTorepath=Pfadname Mit dem Parameter /tempdbrestorepath können Sie den temporären Standardpfad angeben, der für die Zurückschreibung von Mailboxdatenbankdateien verwendet werden soll. Wenn Sie den Parameter /tempdbrestorepath nicht angeben, wird standardmäßig der von der Option TEMPDBRESTOREPATH in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebene Wert verwendet. Die Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ist tdpexc.cfg. Ist der TEMPDBRESTOREPATH-Wert nicht in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange enthalten, wird der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet. Falls die Variable Pfadname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /tempdbrestorepath in Anführungszeichen setzen. Beispiel: TDPEXCC RESTOREMAILBOX richgreene /tempdbrestorepath="h:\Exchange Restore Directory" Achtung: v Der Wert von /tempdbrestorepath darf nicht mit der Position der aktiven Datenbank übereinstimmen. Andernfalls kann die Datenbank beschädigt werden. v Wählen Sie eine temporäre Position für die Datenbankzurückschreibung aus, an der genügend Speicherbereich für die gesamte Zurückschreibung der Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) verfügbar ist. Tipp: Sie erzielen eine bessere Leistung, wenn sich die derzeit aktive Transaktionsprotokollfunktion auf einer anderen physischen Einheit befindet als die mit den Parametern /templogrestorepath und /tempdbrestorepath angegebenen Pfade. Die mit den Parametern Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 177 /templogrestorepath und /tempdbrestorepath angegebenen Pfade können sich auf derselben physischen Einheit oder auf unterschiedlichen physischen Einheiten befinden. Einschränkung: Geben Sie im temporären Pfad für die Datenbankzurückschreibung keine Doppelbytezeichen an. /TEMPLOGRESTorepath=Pfadname Mit dem Parameter /templogrestorepath können Sie den temporären Standardpfad angeben, der für die Zurückschreibung von Protokollen und Patchdateien verwendet werden soll. Wenn Sie den Parameter /templogrestorepath nicht angeben, wird standardmäßig der von der Option TEMPLOGRESTOREPATH in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebene Wert verwendet. Die Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ist tdpexc.cfg. Wenn Sie den Parameter /templogrestorepath nicht angeben und es in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange keinen TEMPLOGRESTOREPATH-Wert gibt, wird der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet. Achtung: v Der Wert von /templogrestorepath darf nicht mit der aktuellen Position der für die Wiederherstellung verwendeten Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) übereinstimmen. Sind die Werte identisch, könnte die Speichergruppe oder Datenbank beschädigt werden. v Wählen Sie eine temporäre Position für die Protokollzurückschreibung aus, an der genug Speicherplatz für alle Protokolldateien und Patchdateien verfügbar ist. Tipp: Sie erzielen eine bessere Leistung, wenn sich die derzeit aktive Transaktionsprotokollfunktion auf einer anderen physischen Einheit befindet als die mit den Parametern /templogrestorepath und /tempdbrestorepath angegebenen Pfade. Die mit den Parametern /templogrestorepath und /tempdbrestorepath angegebenen Pfade können sich auf derselben physischen Einheit oder auf unterschiedlichen physischen Einheiten befinden. Einschränkung: Geben Sie im temporären Pfad für die Protokollzurückschreibung keine Doppelbytezeichen an. /TEMPMAILBOXAlias=Mailboxalias Mit dem Parameter /tempmailboxalias können Sie den Mailboxalias einer zu verwendenden temporären Mailbox angeben. Eine temporäre Mailbox wird verwendet, wenn Mailboxen zurückgeschrieben werden, die seit der Erstellung der für die Zurückschreibung verwendeten Sicherung gelöscht, neu erstellt oder verschoben wurden. Für diese Mailboxzurückschreibungsoperationen wird eine temporäre Mailbox verwendet, um die Mailboxnachrichten während der Verarbeitung zwischenzuspeichern. Nach Abschluss der Verarbeitung werden die Mailboxnachrichten aus der temporären Mailbox gelöscht. Wenn Sie den Parameter /tempmailboxalias nicht angeben, wird standardmäßig der von der Option TEMPMAILBOXALIAS in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebene Wert verwendet. 178 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Die Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ist tdpexc.cfg. Ist der TEMPMAILBOXALIAS-Wert nicht in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange enthalten, wird die Mailbox des derzeit angemeldeten Benutzers als temporäre Mailbox verwendet. Geben Sie bei Verwendung dieses Parameters den folgenden Wert an: Mailboxalias Geben Sie den Aliasnamen der temporären Mailbox an, die verwendet werden soll, wenn Mailboxen wiederhergestellt werden, die seit der Erstellung der für die Zurückschreibung verwendeten Sicherung gelöscht, neu erstellt oder verschoben wurden. Stellen Sie sicher, dass die temporäre Mailbox aktiv ist und eine für alle Elemente der zurückzuschreibenden Mailboxen ausreichende Speicherkapazität hat. Falls die Variable Mailboxalias Leerzeichen enthält, müssen Sie den Eintrag in Anführungszeichen setzen. Beispiele für den Befehl restore mailbox Die folgenden Ausgaben des Befehls restore mailbox sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restoremailbox userjune die Mailbox userjune zurückgeschrieben. Folgende Ausgabe wird angezeigt: Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 179 IBM FlashCopy Manager for Mail: FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server Version 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved. Starting Microsoft Exchange restore... Querying Exchange component information... Querying mailbox information... Connecting to FCM Server as node ’JUNE_EXC’... Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’... Preparing Exchange Recovery Storage Group... Performing mailbox restore using closest available backup. Connecting to FCM Server as node ’JUNE_EXC’... Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’... Starting Microsoft Exchange restore... Beginning VSS restore of ’Logs’, ’MB1’. This operation could take a while, please wait... Restoring ’localD_STG1’, ’localD_STG1’ via file-level copy from snapshot(s). This process may take some time. Please wait. Files Examined/Completed/Failed: [ 7 / 7 / 0 ] Total Bytes: 26239825 VSS Restore operation completed with rc = 0 Files Examined : 7 Files Completed : 7 Files Failed : 0 Total Bytes : 26239825 Querying Exchange Recovery Storage Group... Checking Active Directory entries... Restoring mailbox ’user june (userjune)’ to original location... Mailbox restore completed successfully with 5 items restored. Removing Exchange Recovery Storage Group... Total mailboxes requested for restore: 1 Total mailboxes restored: 1 Befehl set Mit dem Befehl set können Sie die in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange enthaltenen Konfigurationsparameter für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange setzen. Die Standardkonfigurationsdatei ist tdpexc.cfg. Bei anderen Aufrufen dieses Befehls oder bei der Task Konfiguration im Menü Bearbeiten der GUI von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange setzt der angegebene Wert eines Konfigurationsparameters den in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegebenen Parameterwert außer Kraft. Falls Sie diesen Befehl verwenden und keinen Parameterwert aus der Konfigurationsdatei überschreiben, werden die Werte in der Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (tdpexc.cfg) verwendet. 180 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Syntax für 'set' Die Syntaxdiagramme zum Befehl set können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPEXCC SET DATEformat= Datumsformatnummer LANGuage= Sprache LOCALDSMAGENTNODE= Knotenname LOGFile= Protokolldateiname Anzahl Tage LOGPrune= NO Yes MAILBOXRESTOREUNREAD= No NUMBERformat= Zahlenformatnummer TEMPDBRESTorepath= Pfadname TEMPLOGRESTorepath= Pfadname TIMEformat= Zeitformatnummer tdpexc.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname Positionsgebundene Parameter für 'set' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl set. Die Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Für jeden auszuführenden Befehl tdpexcc set können Sie nur einen Wert setzen: DATEformat=Datumsformatnummer Mit dem positionsgebundenen Parameter DATEformat können Sie auswählen, in welchem Format Datumsangaben angezeigt werden sollen. Die Variable Datumsformatnummer repräsentiert die Datumsanzeige in einem der folgenden Formate. Wählen Sie die Formatnummer aus, die Ihrem gewünschten Format entspricht. 1 MM/TT/JJJJ. Dies ist die Standardeinstellung. 2 TT-MM-JJJJ 3 JJJJ-MM-TT 4 TT.MM.JJJJ 5 JJJJ.MM.TT Änderungen am Wert des Parameters dateformat können dazu führen, dass eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (standardmäßig tdpexc.log) durchgeführt wird. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um den Verlust vorhandener Protokolldateidaten zu verhindern: v Erstellen Sie nach Änderung des Wertes für den Parameter dateformat eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei, bevor Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ausführen. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile eine neue Protokolldatei an. LANGuage=Sprache Geben Sie den aus drei Zeichen bestehenden Code der Sprache an, in der Nachrichten angezeigt werden sollen: CHS Vereinfachtes Chinesisch CHT Traditionelles Chinesisch DEU Standarddeutsch ENU Amerikanisches Englisch (Standardeinstellung) ESP Standardspanisch Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 181 FRA Standardfranzösisch ITA Standarditalienisch JPN Japanisch KOR Koreanisch PTB Brasilianisches Portugiesisch LOCALDSMAgentnode=Knotenname Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, auf der die VSSSicherungen durchgeführt werden. Dieser positionsgebundener Parameter muss angegeben sein, damit VSS-Operationen ausgeführt werden können. LOGFile=Protokolldateiname Mit dem positionsgebundenen Parameter LOGFile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle und Fehlernachrichten erfasst. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei dem Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange zugeordnet. LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem positionsgebundenen Parameter LOGPrune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder Parameter für die Protokollbereinigung festlegen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Sie können No oder eine Zahl von 0 bis einschließlich 9999 angeben. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. MAILBOXRESTOREUNREAD=Yes|No Verwenden Sie den Parameter mailboxrestoreunread, um anzugeben, ob Mailboxeinträge als ungelesen zurückgeschrieben werden sollen. Sie können Folgendes angeben: Yes Mailboxeinträge werden als ungelesen zurückgeschrieben. Dies ist der Standardwert. No Mailboxeinträge werden als gelesen zurückgeschrieben. NUMberformat=Zahlenformatnummer Mit dem positionsgebundenen Parameter NUMberformat können Sie angeben, in welchem Format Zahlen angezeigt werden sollen. Die Variable Zahlenformatnummer repräsentiert die Zahlenanzeige in einem der folgenden Formate. Wählen Sie die Formatnummer aus, die Ihrem gewünschten Format entspricht. 182 1 n,nnn.dd. Dies ist die Standardeinstellung. 2 n,nnn,dd 3 n nnn,dd Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch 4 n nnn.dd 5 n.nnn,dd 6 n'nnn,dd TEMPDBRESTorepath=Pfadname Verwenden Sie bei Mailboxzurückschreibungsoperationen den positionsgebundenen Parameter TEMPDBRESTorepath, um den temporären Standardpfad anzugeben, der für die Zurückschreibung von Mailboxdatenbankdateien verwendet werden soll. Wenn Sie keinen Pfad eingeben, wird standardmäßig der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet. Falls der Pfadname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Eintrag des positionsgebundenen Parameters TEMPDBRESTorepath in Anführungszeichen setzen. Beispiel: TDPEXCC SET TEMPDBRESTorepath="h:\Exchange Restore Directory" Achtung: Der Wert von TEMPDBRESTorepath darf nicht mit der Position der aktiven Datenbank übereinstimmen. Andernfalls kann die Datenbank beschädigt werden. Wählen Sie eine temporäre Position für die Datenbankzurückschreibung aus, an der genügend Speicherbereich für die gesamte Zurückschreibung der Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) verfügbar ist. Tipp: Sie erzielen eine bessere Leistung, wenn sich die derzeit aktive Transaktionsprotokollfunktion auf einer anderen physischen Einheit befindet als die mit den Parametereinstellungen templogrestorepath und tempdbrestorepath angegebenen Pfade. Die mit den Parametern templogrestorepath und tempdbrestorepath angegebenen Pfade können sich auf derselben physischen Einheit oder auf unterschiedlichen physischen Einheiten befinden. Einschränkung: Geben Sie im temporären Pfad für die Datenbankzurückschreibung keine Doppelbytezeichen an. TEMPLOGRESTorepath=Pfadname Mit dem positionsgebundenen Parameter TEMPLOGRESTorepath können Sie den temporären Standardpfad angeben, der für die Zurückschreibung von Protokollen und Patchdateien verwendet werden soll. Wenn Sie keinen Pfad eingeben, wird standardmäßig der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet. Falls der Pfadname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Eintrag des positionsgebundenen Parameters TEMPLOGRESTorepath in Anführungszeichen setzen. Beispiel: TEMPLOGRESTorepath="c:\Program Files\templog" Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 183 Achtung: Der Wert von TEMPLOGRESTorepath darf nicht mit der aktuellen Position der für die Wiederherstellung verwendeten Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) übereinstimmen. Andernfalls kann die Speichergruppe beschädigt werden. Wählen Sie eine temporäre Position für die Protokollzurückschreibung aus, an der genügend Speicherbereich für alle Protokolldateien und Patch-Dateien verfügbar ist. Tipp: Sie erzielen eine bessere Leistung, wenn sich die derzeit aktive Transaktionsprotokollfunktion auf einer anderen physischen Einheit befindet als die mit den Parametereinstellungen templogrestorepath und tempdbrestorepath angegebenen Pfade. Die mit den Parametern templogrestorepath und tempdbrestorepath angegebenen Pfade können sich auf derselben physischen Einheit oder auf unterschiedlichen physischen Einheiten befinden. Einschränkung: Geben Sie im temporären Pfad für die Protokollzurückschreibung keine Doppelbytezeichen an. TIMEformat=Zeitformatnummer Mit dem positionsgebundenen Parameter TIMEformat können Sie angeben, in welchem Format die Systemzeit angezeigt werden soll. Die Variable Zeitformatnummer repräsentiert die Zeitanzeige in einem der folgenden Formate. Wählen Sie die Formatnummer aus, die Ihrem gewünschten Format entspricht. 1 HH:MM:SS (Standardwert) 2 HH,MM,SS 3 HH.MM.SS 4 HH:MM:SSA/P Optionale Parameter für 'set' Optionale Parameter werden nach dem Befehl set und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange an, in der diese Werte definiert werden. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" 184 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Beispiel für den Befehl set Die folgende Ausgabe des Befehls set ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Mit dem Befehl tdpexcc set localdsmagentnode=mean wird mean als Knotenname der lokalen Maschine, auf der Sicherungen durchgeführt werden, festgelegt. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, auf der die VSS-Sicherungen durchgeführt werden. FMX5054I The preference has been set successfully. Befehlszeilenreferenz für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Der Name der Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL ist tdpsqlc.exe. Dieses Programm befindet sich (standardmäßig) im Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager (C:\Programme\Tivoli\tsm\ TDPSQL). Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager starten Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager zu starten: 1. Starten Sie die Verwaltungskonsole von Tivoli Storage FlashCopy Manager. 2. Erweitern Sie die Anzeige für den Knoten "Daten schützen und wiederherstellen". 3. Wählen Sie in der Baumstrukturansicht einen SQL Server-Knoten aus. 4. Klicken Sie im Aktionsmenü auf Befehlszeile starten. Daraufhin wird ein Befehlsfenster geöffnet. 5. Führen Sie an der Eingabeaufforderung tdpsqlc.exe aus. Die Befehlszeilenschnittstelle wird gestartet. Hilfe zur Befehlszeilenschnittstelle Setzen Sie den Befehl tdpsqlc ? oder tdpsqlc help ab, um Hilfetexte zur Befehlszeilenschnittstelle anzuzeigen. Merkmale von Befehlszeilenparametern Die Befehlszeilenparameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager haben folgende Merkmale: v Positionsgebundene Parameter dürfen nicht mit einem Schrägstrich oder Gedankenstrich beginnen. v Optionale Parameter müssen mit einem Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich (-) beginnen. v Pro Befehlsaufruf können nach den positionsgebundenen Parametern mehrere optionale Parameter in beliebiger Reihenfolge angegeben werden. v Schlüsselwörter können abgekürzt werden. Die Mindestabkürzungen sind in Syntaxdiagrammen in Großbuchstaben angegeben. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 185 v Bei allen Namen von SQL-Datenbanken oder SQL-Datenbankabschnitten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. v Die einzelnen Parameter müssen jeweils durch mindestens ein Leerzeichen voneinander getrennt sein. v Für einige Schlüsselwortparameter kann ein Wert erforderlich sein. Die Werte müssen durch ein Gleichheitszeichen (=) von den Schlüsselwörtern getrennt sein. v Falls ein Parameterwert Leerzeichen oder Sonderzeichen enthält, muss er in Anführungszeichen gesetzt werden. v Sofern nichts anderes angegeben ist, können positionsgebundene und optionale Parameter nur einmal pro Befehlsaufruf verwendet werden. Bei wiederholt anwendbarer Syntax müssen die einzelnen Werte wie im folgenden Beispiel durch ein Komma voneinander getrennt sein: , TDPSQLC Backup DB-Name * Wenn Sie alle Instanzen von Datenbanknamen oder Dateinamen auf dem Server auswählen möchten, verwenden Sie den Befehl mit dem Platzhalterzeichen (*). Wenn Sie Hilfe beim Lesen der Syntaxdiagramme benötigen, lesen Sie den Abschnitt „Syntaxdiagramme lesen” auf Seite xvi. Befehl backup Mit dem Befehl backup können Sie SQL-Datenbanken von SQL Server in Tivoli Storage FlashCopy Manager sichern. Für die Sicherung aller Datenbanken können Sie das Zeichen * eingeben. Wenn Sie mehrere Datenbanken und Transaktionsprotokolle sichern möchten, können Sie mehrere Datenbanken auf einmal angeben. Hinweise: v Die Datenbank tempdb können Sie nicht sichern oder zurückschreiben, denn sie wird von SQL Server bei jedem Start des Servers erstellt. v Die Benutzer-ID, mit der sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei SQL Server anmeldet, muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. v Mit der TRANSACT-SQL-Anweisung DBCC CHECKDB ('DB-NAME') des Programms zur Prüfung der Datenbankkonsistenz können Sie die Integrität der SQL-Datenbanken überprüfen, bevor Sie die Datenbanken sichern. Syntax des Befehls backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. , TDPSQLC Backup 186 DB-Name * FULL Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Optionale Parameter für 'backup': =tdpsql.cfg /CONFIGfile =Konfigurationsdateiname , =dsm.opt =DB-Name,... /EXCLUDEdb /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname =tdpsql.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname =60 [oder konfigurierter Wert] /Quiet /LOGPrune =Anzahl Tage =No =INTegrated [oder konfigurierter Wert] /SQLAUTHentication =SQLuserid =" " /SQLPassword =SQL-Kennwort =[Name des lokalen Computers oder konfigurierter Wert] /SQLSERVer =SQL-Protokoll:SQL Server-Name =sa /SQLUSer =SQL-Benutzername Positionsgebundene Parameter für 'backup' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl backup. Das zu sichernde Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: * | DB-Name * Sichert alle Datenbanken. Seien Sie bei der Verwendung des Platzhalterzeichens (*) vorsichtig, denn Microsoft warnt aufgrund von Einschränkungen bei SQL Server davor, mehr als ein paar Dutzend Datenbanken mit nur einem Befehl zu sichern. DB-Name Sichert die angegebene Datenbank. Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt werden. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma und dem Datenbanknamen kein Leerzeichen befindet. Falls ein Datenbankname Kommata oder Leerzeichen enthält, setzen Sie den Datenbanknamen in Anführungszeichen. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 187 Der folgende positionsgebundene Parameter gibt die Art der zu erstellenden Sicherung an: FULL Eine vollständige VSS-Datenbanksicherung enthält sämtliche Inhalte einer SQL Server-Datenbank, z. B. Datenbankdateien, Protokolldateien, Volltextindexdateien (SQL Server 2005) und FILESTREAM-Dateien (SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2). Optionale Parameter für 'backup' Optionale Parameter werden nach dem Befehl backup und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile wird der Name der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf Seite 229. Hinweise: v Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Konfigurationsdateiname keinen Pfad enthält, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Wenn Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie den Namen in Anführungszeichen. v Falls Sie /configfile nicht angeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet. /EXCLUDEdb=DB-Name,... Mit dem Parameter /excludedb wird der Name der Datenbanken angegeben, die von der Sicherung ausgeschlossen werden sollen. /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile wird der Name des von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolls angegeben. In diesem Aktivitätenprotokoll werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle und Fehlernachrichten erfasst. Das Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen, der für das von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll. 188 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Hinweise: v Wenn es die angegebene Datei nicht gibt, wird sie erstellt. Wenn die Datei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Geben Sie jedoch keinen Pfad an, wird die Datei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. v Die Aktivitätenprotokollierung von Tivoli Storage FlashCopy Manager kann nicht inaktiviert werden. Wenn Sie /logfile nicht angeben, werden die Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei hat den Namen tdpsql.log. v Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune wird das Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager bereinigt und angegeben, für wie viele Tage Einträge gespeichert werden sollen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und erfolgt einmal an jedem Tag, an dem Tivoli Storage FlashCopy Manager ausgeführt wird. Sie können die Protokollbereinigung mit dieser Option auch inaktivieren oder explizit eine Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern, selbst wenn das Protokoll für diesen Tag schon bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Hinweise: v Für Anzahl Tage können Sie eine Zahl von 0 bis 9999 angeben. Bei Angabe von 0 werden mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge alle Einträge im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager gelöscht. v Wenn Sie /logprune angeben, wird der Wert dieses Parameters anstelle des in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager gespeicherten Wertes verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert. v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager unerwünscht bereinigt wird. Wenn Sie einen Befehl ausführen, bei dem die Protokolldatei bereinigt werden könnte, und sich der Wert des Parameters timeformat oder dateformat geändert hat, führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei zu verhindern: – Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. – Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden. Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 189 /SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid Dieser Parameter gibt an, welcher Autorisierungsmodus für die Anmeldung bei SQL Server verwendet werden soll. Der Wert integrated gibt an, dass die Windows-Authentifizierung verwendet wird. Die für die Anmeldung bei Windows verwendete Benutzer-ID ist die ID, mit der Sie sich auch bei SQL Server anmelden. Dies ist die Standardeinstellung. Mit dem Wert sqluserid geben Sie an, dass die Autorisierung über die SQL Server-Benutzer-ID erfolgen soll. Mit der vom Parameter /sqluserid angegebenen Benutzer-ID melden Sie sich bei SQL Server an. Alle SQL-Benutzer-IDs müssen die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. /SQLPassword=SQL-Kennwort Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei dem SQL Server anmeldet, von dem Objekte gesichert oder in dem Objekte zurückgeschrieben werden sollen. Hinweise: v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein. v Falls Sie /sqlpassword nicht angeben, wird standardmäßig ein Leerzeichen (" ") verwendet. v Wenn Sie /sqlpassword ohne SQL-Kennwort angeben, wird ebenfalls das standardmäßige Leerzeichen (" ") verwendet. v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden. /SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL Server-Name Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager anmeldet. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu verwendende Kommunikationsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben: v lpc: Verwendung des Shared-Memory-Protokolls v np: Verwendung des Named-Pipes-Protokolls v tcp: Verwendung des Transmission-Control-Protokolls v via: Verwendung des VIA-Protokolls (Virtual Interface Architecture) Wenn kein Protokoll angegeben ist, meldet sich Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß dem zuerst verfügbaren Protokoll bei SQL Server an. Hinweise: v Der Standardwert ist der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die konfigurierbare SQL Server-Option angegebene Wert. Anfänglich ist dies der Name des lokalen Computers. v Wenn Sie /sqlserver ohne SQL Server-Name angeben, wird der Name des lokalen Computers verwendet. v Als lokaler Computername werden die beiden folgenden Abkürzungen akzeptiert: ein Punkt (.) oder das in runde Klammern gesetzte Wort local (local). v Wenn der SQL Server zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört, muss die Option CLUSTERNODE auf YES gesetzt sein. v Sie müssen den Namen angeben, wenn der SQL Server nicht die Standardinstanz ist oder zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört. 190 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Das Format von SQL Server-Name hängt wie folgt davon ab, um was für einen Instanztyp es sich handelt und ob der Server zu einem Cluster gehört: Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 191 Format Instanz In einem Cluster Name erforderlich lokaler_Computername Standardinstanz Nein Nein lokaler_Computername\ Instanzname Benannte Instanz Nein Ja virtueller_Servername Standardinstanz Ja Ja virtueller_Servername\ Instanzname Benannte Instanz Ja Ja lokaler_Computername Der Netzcomputername des Computers, auf dem sich der SQL Server und Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden. Der TCP/IPHostname muss nicht immer mit diesem Namen übereinstimmen. Instanzname Der Name der SQL Server-Instanz, der während der Installation der Instanz angegeben wurde virtueller_Servername Der Name des zu einem Cluster gehörenden SQL Server, der während des Clusterservice-Setup angegeben wurde. Dies ist nicht der Cluster- oder Knotenname. /SQLUSer=SQL-Benutzername Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei SQL Server anmeldet. Hinweise: v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein. v Die SQL-Benutzer-ID muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. v Falls Sie /sqluser nicht angeben, wird der Standardwert sa verwendet. v Wenn Sie /sqluser ohne SQL-Benutzernamen angeben, wird ebenfalls der Standardwert sa verwendet. v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden. Beispiele für den Befehl backup Die folgenden Ausgaben des Befehls backup sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpsqlc backup eine Gesamtsicherung der Datenbank ReportServerTempDB erstellt. Folgende Ausgabe wird angezeigt: 192 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch IBM FlashCopy Manager for Databases: FlashCopy Manager for Microsoft SQL ServerVersion 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1997, 2011. All rights reserved. Connecting to SQL Server, please wait... Connecting to FCM Server as node ’SQL630_TDP’... Connecting to Local DSM Agent ’tsm630c_node’... Starting SQL database backup... Beginning VSS backup of ’ReportServerTempDB’... Performing Snapshot Operation... VSS Backup operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 25.73 seconds Befehl delete backup Mit dem Befehl delete backup können Sie eine VSS-Sicherung einer SQL ServerDatenbank löschen. Sie müssen (für alle Versionen von SQL Server) für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um den Befehl delete backup von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL ausführen zu können. Wenn Sie mehrere Momentaufnahmen des Typs LOCAL löschen, die auf platzsparenden Datenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 gespeichert sind, müssen Sie die Datenträger in derselben Reihenfolge löschen, in der sie erstellt wurden. Das heißt, Sie müssen die älteste Momentaufnahme zuerst löschen, dann die zweitälteste usw. Wird diese Reihenfolge beim Löschen nicht eingehalten, werden unter Umständen andere Momentaufnahmen aus derselben Quelle gelöscht. Weitere Informationen zum Befehl delete backup enthält der Abschnitt „Sicherungsstrategien” auf Seite 29. Syntax des Befehls delete backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl delete backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. , TDPSQLC DELete BACKup DB-Name * FULL tdpsql.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 193 =Wert von sqlserver [oder konfigurierter Wert] /FROMSQLSERVer= =SQL Server-Name /LOGPrune= 60 Anzahl Tage No /OBJect= Objektname,... /Quiet Positionsgebundene Parameter für 'delete backup' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl delete backup. Die zu löschende Sicherung wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: * | DB-Name * Löscht die aktiven Sicherungen aller Datenbanken DB-Name Löscht eine Sicherung der angegebenen Datenbank. Die aktive Sicherung wird gelöscht, sofern Sie nicht mit dem optionalen Parameter /object eine andere Sicherung angegeben haben. Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt werden. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma und dem Datenbanknamen kein Leerzeichen befindet. Wenn ein Datenbankname Kommas oder Leerzeichen enthält, schließen Sie den Datenbanknamen in Anführungszeichen ein. Der folgende positionsgebundene Parameter gibt die Art der zu löschenden Sicherungen an: FULL Löscht vollständige Sicherungen Achtung: Achten Sie unbedingt darauf, dass nur die gewünschten Sicherungen gelöscht werden. Optionale Parameter für 'delete backup' Optionale Parameter werden nach dem Befehl delete backup und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation delete backup zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpsql.cfg. 194 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /FROMSQLSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromsqlserver können Sie den Namen des SQL Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn der mit dem Parameter /sqlserver bestimmte Name des SQL Server für den Löschvorgang von dem Namen des SQL Server abweicht, von dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden. Der Standardwert ist der Wert von /sqlserver oder der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager festgelegte Wert. Hinweise: v Wenn sich die SQL Server-Namen unterscheiden, müssen Sie diesen Parameter verwenden. Dies gilt auch, wenn /fromsqlserver eine nicht zu einem Cluster gehörende Standardinstanz angibt. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpsql.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im BereiniKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 195 gungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /OBJect=Objektname,... Mit dem Parameter /object können Sie die Namen der Sicherungsobjekte angeben, die gelöscht werden sollen. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Verwenden Sie den Befehl query fcm * /all von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL, um die Namen aller verfügbaren Sicherungsobjekte anzuzeigen. Dieser Parameter gibt an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen SQL-Datenbanken und des angegebenen Objekttyps gelöscht werden. Die Variable Objektname repräsentiert die Namen der zu löschenden Sicherungsobjekte. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. /Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden. Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden. Beispiel für den Befehl delete backup Die folgende Ausgabe des Befehls delete backup ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpsqlc delete backup xivdb1 full eine vollständige Sicherung der Datenbank xivdb1 gelöscht. Folgende Ausgabe wird angezeigt: Connecting to SQL Server, please wait... Querying for Backups .... Backup(s) to be deleted: <xivdb1 : VSS : full : 02/10/2010 10:03:29> VSS Delete backup operation completed with rc = 0 Files Examined : 1 Files Completed : 1 Files Failed : 0 Total Bytes : 0 196 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Befehl help Mit dem Befehl help können Sie Hilfetexte zu den Befehlen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL anzeigen. Dieser Befehl listet Befehle mit den zugehörigen Parametern auf. Wenn Sie mit einer anderen Sprache als Englisch arbeiten, müssen Sie möglicherweise die Breite Ihrer Bildschirmanzeige auf mehr als 80 Zeichen einstellen, um in einer Anzeige die gesamte Hilfebeschreibung sehen zu können. Sie könnten die Anzeigebreite beispielsweise auf 100 Zeichen setzen. Syntax des Befehls help Die Syntaxdiagramme zum Befehl help können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. * * TDPSQLC ? HELP Befehl Unterbefehl Positionsgebundene Parameter für 'help' Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl help. Für diesen Befehl gibt es keine optionalen Parameter. Mit dem Befehl help können Sie die Syntax aller oder ausgewählter Befehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager in Textform anzeigen. Für help wird folgende Schreibweise verwendet: [a] a ist optional und kann einmal oder gar nicht vorkommen. {a | b} Sie können a oder b, jedoch nicht beide auswählen. {a } + a muss mindestens einmal vorkommen. {a } * a kann mehrfach oder gar nicht vorkommen. (a) Kommentare, die nicht Teil des Befehls sind GROSSBUCHSTABEN Mindestabkürzung (die Sie auch in Kleinschreibung eingeben können) Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Create Policy Mit diesem Befehl wird eine neue Richtlinie erstellt. TDPSQLC CREATE POLicy Richtlinienname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 197 /VERSretain= 2 Anzahl NOLimit /DAYSretain= 30 Anzahl NOLimit Parameter: v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu erstellenden Richtlinie an. Die Richtlinie wird nur erstellt, wenn der Richtlinienname eindeutig ist. v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden soll. v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt werden sollen. Update Policy Mit diesem Befehl werden die Aufbewahrungsparameter einer vorhandenen Richtlinie aktualisiert oder modifiziert. TDPSQLC UPDATE POLicy Richtlinienname /NEWname= Zeichenfolge =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname /VERSretain= Anzahl NOLimit /DAYSretain= Anzahl NOLimit Parameter: v NEWname: Gibt den neuen Namen der Richtlinie an, falls der Name aktualisiert wird. Der Richtlinienname muss eindeutig sein. v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu aktualisierenden Richtlinie an. v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden soll. v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt werden sollen. Copy Policy Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie in eine neue Richtlinie kopiert. 198 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch TDPSQLC COPY POLicy Name der vorhandenen Richtlinie Name der neuen Richtlinie =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter: v Name der vorhandenen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu kopierenden Richtlinie an. v Name der neuen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der neuen Richtlinie an. Der Richtlinienname muss eindeutig sein. Query Policy Mit diesem Befehl werden die Attribute einer Richtlinie aufgelistet. TDPSQLC Query POLicy * Parameter: * (erforderlich): Gibt an, dass alle Richtlinien abgefragt werden sollen. Die Ergebnisse der Abfrage werden wie folgt angezeigt: Connecting to SQL Server, please wait... Policy Number of snapshots to keep Days to keep a snapshot -------- -------------------------- ---------- FCMPOL 3 60 STANDARD 2 30 Delete Policy Mit diesem Befehl wird eine Richtlinie gelöscht. TDPSQLC DELete POLicy Richtlinienname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter: v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu löschenden Richtlinie an. Befehl query fcm Mit dem Befehl query fcm können Sie Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager anzeigen. Dieser Befehl zeigt folgende Informationen an: v Komprimierungsmodus v Aktive Richtliniengruppe v Standardverwaltungsklasse Dieser Befehl zeigt außerdem eine Liste der Sicherungen an, die zu den eingegebenen Datenbanken passen. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 199 Es können aktive und inaktive Objekte angezeigt werden. Standardmäßig werden jedoch nur die aktiven Sicherungsobjekte angezeigt. Wenn Sie die inaktiven Sicherungsversionen in die Liste aufnehmen möchten, verwenden Sie den optionalen Parameter "/all". Beispiel für den Befehl query fcm Mit dem Befehl query fcm können Sie die Ausgabe über den Server und weitere Informationen zurückgeben lassen: Tivoli Storage Manager Server Connection Information ---------------------------------------------------Nodename ............................... MALTA_EXC NetWork Host Name of Server ............ FVTSERIES10 TSM API Version ........................ Version 6, Release 3, Level 0.52 Server Name ............................ Server Type ............................ Server Version ......................... Compression Mode ....................... Domain Name ............................ Active Policy Set ...................... Default Management Class ............... FVTSERIES10_SERVER1_622GA Windows Version 6, Release 2, Level 2.0 Client Determined FCM_PDEXC STANDARD STANDARD Completed Syntax des Befehls query fcm Die Syntaxdiagramme zum Befehl query fcm können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPSQLC Query FCM * DB-Name,DB-Name FULL /ACtive /ALl tdpsql.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname lokaler SQL Server /FROMSQLSERVer= Servername tdpsql.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname , /OBJect= Objektname * 200 60 Anzahl Tage No Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Positionsgebundene Parameter für 'query fcm' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl query fcm. Das abzufragende Objekt wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Falls keiner dieser positionsgebundenen Parameter angegeben ist, werden nur die API von Tivoli Storage FlashCopy Manager und Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager angezeigt. * | Komponentenname Komponentname1, ..., KomponentnameN Fragt alle Sicherungsobjekte für die angegebene Komponente ab. Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt werden. Hierbei kann Komponentenname der Name einer Speichergruppe (für Exchange Server 2007) oder einer Datenbank (für Exchange Server 2010 oder höher) sein. Die abzufragende Sicherung wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Falls dieser Parameter nicht angegeben ist, werden alle Sicherungstypen angezeigt. FULL Fragt nur vollständige Sicherungen ab COPY Fragt nur Kopiesicherungen ab INCR Fragt nur inkrementelle Sicherungen ab DIFF Fragt nur Differenzsicherungen ab Optionale Parameter für 'query fcm' Optionale Parameter werden nach dem Befehl query fcm und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /ACtive Verwenden Sie den Prameter /active, wenn Sie nur aktive Sicherungsobjekte anzeigen möchten. Dies ist die Standardeinstellung. /ALl Verwenden Sie den Parameter /all, wenn sowohl die aktiven als auch die inaktiven Sicherungsobjekte angezeigt werden sollen. Wenn der Parameter /all nicht angegeben ist, werden nur aktive Sicherungsobjekte angezeigt. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile wird der Name der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL angegeben, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf Seite 229. Hinweise: v Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Konfigurationsdateiname keinen Pfad enthält, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwendet. v Wenn Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie den Namen in Anführungszeichen. v Falls Sie /configfile nicht angeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 201 v Falls Sie /configfile ohne die Angabe Konfigurationsdateiname verwenden, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet. /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /FROMSQLSERVer=SQL Server-Name Für den Befehl query fcm gibt der Parameter fromsqlserver an, von welchem SQL Server Sicherungsobjekte erstellt wurden. Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn der mit dem Parameter /sqlserver bestimmte Name des abzufragenden SQL Server von dem Namen des SQL Server abweicht, von dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden. Der Standardwert ist der Wert von /sqlserver oder der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL festgelegte Wert. Hinweise: v Wenn sich die SQL Server-Namen unterscheiden, müssen Sie diesen Parameter verwenden. Dies gilt auch, wenn /fromsqlserver eine nicht zu einem Cluster gehörende Standardinstanz angibt. v Nachdem Sie eine SQL-Datenbank in einem anderen SQL Server zurückgeschrieben haben, weichen die Anmeldungen bei der SQL-Datenbank möglicherweise von denen beim anderen SQL Server ab. Mit der gespeicherten SQL-Prozedur SP_CHANGE_USERS_LOGIN können Sie solche SQL-Anmeldeabweichungen ggf. finden und korrigieren. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpsql.log" Die Aktivitätenprotokollierung von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL kann nicht inaktiviert werden. Wenn Sie /logfile nicht angeben, wer- 202 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch den die Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei hat den Namen tdpsql.log. Achtung: Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Wenn Sie no angeben, wird die Protokolldatei während der Ausführung dieses Befehls nicht bereinigt. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /OBJect=*|Objektname,... Für die Operationen restore und inactivate gibt /object an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen SQL-Datenbanken und ggf. des angegebenen Objekttyps zurückgeschrieben oder inaktiviert werden. Bei query-Operationen nimmt /object spezielle Objekte und Objekttypen mit in die Anzeige auf. Die Variable Objektname repräsentiert die Namen der zurückzuschreibenden oder zu inaktivierenden Sicherungsobjekte. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Verwenden Sie query, um die Namen von Sicherungsobjekten anzuzeigen. Bei der Angabe von Objektname können Sie * als Platzhalterzeichen für null bis mehrere Zeichen in jedem Vorkommen verwenden. Wenn Sie nur das Platzhalterzeichen angeben, steht dieses für alle Sicherungsobjekte jedes Sicherungsobjekttyps in den angegebenen SQL-Datenbanken. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 203 Befehl query managedcapacity Der Befehl query managedcapacity unterstützt Sie bei der Speicherplanung, indem er das derzeitige verwaltete Nutzungsvolumen bestimmt. Zweck Der Befehl query managedcapacity zeigt Informationen zum Nutzungsvolumen an, das durch den von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten lokalen Bestand repräsentiert wird. Dieser Befehl ist für alle Windows-Plattformen gültig, die von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt werden. TDPSQLC Query MANAGEDCAPacity /DETAILED =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter /DETAILED Gibt eine detaillierte Liste der Datenträger aus, von denen Momentaufnahmen erstellt wurden. Wenn diese Option nicht angegeben ist, wird nur die Gesamtkapazität angezeigt. /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. Beispiel für SQL Server 2005 Abgefragt wird das verwaltete Gesamtnutzungsvolumen von SQL Server 2005-Daten im lokalen Bestand mit einer detaillierten Liste der Datenträger, für die Momentaufnahmen erstellt wurden. In diesem Beispiel liegt das verwaltete Gesamtnutzungsvolumen bei 1,25 TB. In der detaillierten Ausgabe sehen Sie, dass es zwei Momentaufnahmen von volumeid_1 und eine Momentaufnahme von volumeid_2 gibt. Jeder eindeutige Datenträger wird nur einmal gezählt, sodass sich eine Summe von 1,25 TB ergibt. Befehl: tdpsqlc query managedcapacity /detailed 204 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Managed Capacity: 1.25 TB Volume: volumeid_1 Snapshot: snapshotid_1 Managed Capacity: 0.50 TB Volume: volumeid_2 Snapshot: snapshotid_1 Managed Capacity: 0.75 TB Volume: volumeid_1 Snapshot: snapshotid_2 Managed Capacity: 0.50 TB Beispiel für SQL Server 2008 Abgefragt wird das verwaltete Gesamtnutzungsvolumen von SQL Server 2008-Daten im lokalen Bestand mit einer detaillierten Liste der Datenträger, für die Momentaufnahmen erstellt wurden. Befehl: tdpsqlc query managedcapacity /detailed Total Managed Capacity : 63.99 GB (68,706,877,440 bytes) Volume : H: Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes) Volume : I: Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes) Volume : Q: Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes) Volume : N: Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes) Befehl query sql Mit dem Befehl query sql wird der lokale SQL Server abgefragt, damit allgemeine Informationen und Statusangaben zum SQL Server, zu Datenbanken und zu VSSKomponenten zurückgegeben werden. Verwenden Sie den Befehl query sql, wenn folgende Informationen zurückgegeben werden sollen: v Informationen zum SQL Server: – Name und Version des SQL Server – Datenbankname – – – – – Zugeordneter Datenspeicherbereich der Datenbank Verwendeter Datenbankbereich Zugeordneter Datenbankprotokollbereich Verwendeter Datenbankprotokollbereich Gesetzte Datenbankoptionen (SELECT INTO / BULK COPY, TRUNCATE LOG ON CHECKPOINT usw.) v VSS-Informationen: – Writer-Name – Lokaler DSMAgent-Knoten – Ferner DSMAgent-Knoten – Writer-Status (online, offline) Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 205 – Anzahl auswählbarer Komponenten v Bei Angabe von /compatibilityinfo: – Serverclusterstatus – Kompatibilitätsstufe der Datenbank Syntax des Befehls query sql Die Syntaxdiagramme zum Befehl query sql können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPSQLC Query SQL /COMPATibilityinfo tdpsql.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname tdpsql.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No =INTegrated [oder konfigurierter Wert] /SQLAUTHentication =SQLuserid =" " /SQLPassword =SQL-Kennwort =[Name des lokalen Computers oder konfigurierter Wert] /SQLSERVer =SQL-Protokoll:SQL Server-Name =sa /SQLUSer =SQL-Benutzername Positionsgebundene Parameter für 'query sql' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl query. Geben Sie einen der folgenden Parameter an, wenn Sie den Befehl query von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL absetzen: Query SQL *|DB-Name,... Dieser Befehl zeigt Informationen zum aktuellen SQL Server an. Die Variable DB-Name gibt an, zu welchen Datenbanken des aktuellen SQL Server Informationen angezeigt werden sollen. 206 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Optionale Parameter für 'query sql' Optionale Parameter werden nach dem Befehl query sql und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /COMPATibilityinfo Für query-Operationen zeigt dieser Parameter Informationen zur Kompatibilität eines Sicherungsobjekts mit einem SQL Server an. Bestimmte Konfigurationsoptionen von SQL Server müssen kompatibel sein, bevor Sie ein Sicherungsobjekt in einem SQL Server zurückschreiben können. Wenn Sie diesen Parameter angeben, werden Konfigurationsdaten zu SQL und Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL aufgelistet, um Sie bei der Fehlerbestimmung zu unterstützen und damit Sie feststellen können, ob ein Sicherungsobjekt für einen SQL Server das richtige ist. Hinweise: v Kompatibel bedeutet generell identisch. Wenn Sie jedoch für den SQL Server und das Sicherungsobjekt eine binäre Sortierung verwenden, könnten sich die Codepages unterscheiden, obwohl die Interpretation einzelner Zeichenwerte zu einer Anzeige oder Ausgabe anderer Zeichen führen kann. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query sql zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpsql.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 229 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpsql.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 207 Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid Dieser Parameter gibt an, welcher Autorisierungsmodus für die Anmeldung bei SQL Server verwendet werden soll. Der Wert integrated gibt an, dass die Windows-Authentifizierung verwendet wird. Die für die Anmeldung bei Windows verwendete Benutzer-ID ist die ID, mit der Sie sich auch bei SQL Server anmelden. Dies ist die Standardeinstellung. Mit dem Wert sqluserid geben Sie an, dass die Autorisierung über die SQL ServerBenutzer-ID erfolgen soll. Mit der vom Parameter /sqluserid angegebenen Benutzer-ID melden Sie sich bei SQL Server an. Alle SQL-Benutzer-IDs müssen die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. /SQLPassword=SQL-Kennwort Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei dem SQL Server anmeldet, von dem Objekte gesichert oder in dem Objekte zurückgeschrieben werden sollen. Hinweise: v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein. v Falls Sie /sqlpassword nicht angeben, wird standardmäßig ein Leerzeichen (" ") verwendet. 208 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v Wenn Sie /sqlpassword ohne SQL-Kennwort angeben, wird ebenfalls das standardmäßige Leerzeichen (" ") verwendet. v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden. /SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL Server-Name Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager anmeldet. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu verwendende Kommunikationsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben: v lpc: Verwendung des Shared-Memory-Protokolls v np: Verwendung des Named-Pipes-Protokolls v tcp: Verwendung des Transmission-Control-Protokolls v via: Verwendung des VIA-Protokolls (Virtual Interface Architecture) Wenn kein Protokoll angegeben ist, meldet sich Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß dem zuerst verfügbaren Protokoll bei SQL Server an. Hinweise: v Der Standardwert ist der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die konfigurierbare SQL Server-Option angegebene Wert. Anfänglich ist dies der Name des lokalen Computers. v Wenn Sie /sqlserver ohne SQL Server-Name angeben, wird der Name des lokalen Computers verwendet. v Als lokaler Computername werden die beiden folgenden Abkürzungen akzeptiert: ein Punkt (.) oder das in runde Klammern gesetzte Wort local (local). v Wenn der SQL Server zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört, muss die Option CLUSTERNODE in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager auf YES gesetzt sein. v Sie müssen den Namen angeben, wenn der SQL Server nicht die Standardinstanz ist oder zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört. v Das Format von SQL Server-Name hängt wie folgt davon ab, um was für einen Instanztyp es sich handelt und ob der Server zu einem Cluster gehört: Format Instanz In einem Cluster Name erforderlich lokaler_Computername Standardinstanz Nein Nein lokaler_Computername\ Instanzname Benannte Instanz Nein Ja virtueller_Servername Standardinstanz Ja Ja virtueller_Servername\ Instanzname Benannte Instanz Ja Ja lokaler_Computername Der Netzcomputername des Computers, auf dem sich der SQL Server und Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden. Der TCP/IPHostname muss nicht immer mit diesem Namen übereinstimmen. Instanzname Der Name der SQL Server-Instanz, der während der Installation der Instanz angegeben wurde Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 209 virtueller_Servername Der Name des zu einem Cluster gehörenden SQL Server, der während des Clusterservice-Setup angegeben wurde. Dies ist nicht der Cluster- oder Knotenname. /SQLUSer=SQL-Benutzername Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei SQL Server anmeldet. Hinweise: v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein. v Die SQL-Benutzer-ID muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. v Falls Sie /sqluser nicht angeben, wird der Standardwert sa verwendet. v Wenn Sie /sqluser ohne SQL-Benutzernamen angeben, wird ebenfalls der Standardwert sa verwendet. v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden. Beispiel für den Befehl query sql Die folgende Ausgabe des Befehls query sql ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wurde mit dem Befehl tdpsqlc query sql der lokale SQL Server abgefragt, damit allgemeine Informationen und Statusangaben zum SQL Server, zu Datenbanken und zu VSS-Komponenten zurückgegeben werden. Folgende Ausgabe wird angezeigt: Connecting to SQL Server, please wait... SQL Server Information ---------------------SQL Server Name ........................ POOH SQL Server Version ....................... 10.0.1600 (SQL Server 2008) Volume Shadow Copy Service (VSS) Information -------------------------------------------Writer Name Local DSMAgent Node Remote DSMAgent Node Writer Status Selectable Components 210 : : : : : SqlServerWriter POOH Online 13 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Befehl query tdp Mit dem Befehl query tdp können Sie eine Liste der aktuellen Werte abfragen, die in der Konfigurationsdatei für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL gesetzt sind. Syntax des Befehls query tdp Die Syntaxdiagramme zum Befehl query tdp können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPSQLC Query TDP tdpsql.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname tdpsql.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No Optionale Parameter für 'query tdp' Optionale Parameter werden nach dem Befehl query tdp angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query tdp zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpsql.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 229 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geschrieben. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 211 Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpsql.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. Beispiel für den Befehl query tdp Die folgende Ausgabe des Befehls query tdp ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpsqlc query tdp eine Liste der aktuellen Werte, die in der Konfigurationsdatei für Tivoli Storage FlashCopy Manager gesetzt sind, abgefragt. Folgende Ausgabe wird angezeigt: IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager configuration settings --------------------------------------------------CONFIGfile................................. tdpsql.cfg LOGFile ................................... tdpsql.log LOGPrune .................................. 60 212 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Befehl restore Mit diesem Befehl können Sie SQL-Datenbanken aus dem von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten Speicher in einem SQL Server zurückschreiben. Hinweise: v Lesen Sie den Abschnitt „Hinweise zur Befehlszeilenverwendung für VSS”, bevor Sie versuchen, VSS-Zurückschreibungsoperationen auszuführen. v SQL-Datenbanken, die gerade verwendet werden, können nicht zurückgeschrieben werden. Sie können verhindern, dass derartige Zurückschreibungsversuche unternommen werden, indem Sie zurückzuschreibende SQL-Datenbanken in den Einzelbenutzermodus versetzen. Wenn Sie die Masterdatenbank zurückschreiben wollen, müssen Sie den SQL Server mit der Startoption -m im Einzelbenutzermodus starten. Anmerkung: 1. Der einzelne Benutzer der SQL-Datenbank oder von SQL Server muss der Benutzer sein, mit dessen ID sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim SQL Server für die Zurückschreibung anmeldet. 2. SQL Enterprise Manager, der Anwendungsclient von SQL Server und andere SQL Server-Dienste können Benutzer von Datenbanken und von SQL Server sein. v Die Benutzer-ID, mit der sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei SQL Server anmeldet, muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. v Mit der TRANSACT-SQL-Anweisung DBCC CHECKDB ('DB-NAME') des Programms zur Prüfung der Datenbankkonsistenz können Sie die Integrität der zurückgeschriebenen SQL-Datenbanken überprüfen. Hinweise zur Befehlszeilenverwendung für VSS Beachten Sie beim Ausführen von VSS-Zurückschreibungen die folgenden Hinweise. v Die parallele Ausführung von VSS-Schnellzurückschreibungsoperationen oder VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen wird unter Microsoft Windows Server 2003 und höher nicht unterstützt. v Eine VSS-Sofortzurückschreibung überschreibt den gesamten Inhalt der Quellendatenträger. Sie können das Überschreiben der Quellendatenträger verhindern, indem Sie /instantrestore=no angeben. Bei dieser Parametereinstellung wird die Kopie auf Datenträgerebene übergangen. Stattdessen wird die Kopie auf Dateiebene verwendet, um Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, zurückzuschreiben. Der Quellendatenträger sollte nur die SQL-Datenbank enthalten. v Denken Sie daran, dass bei einer VSS-Sofortzurückschreibung von lokalen Spiegeldatenträgern die Anzahl der übertragenen Dateien und Bytes mit "0" angezeigt wird. Bei einer VSS-Schnellzurückschreibung wird für die übertragenen Dateien und Bytes die tatsächliche Anzahl der übertragenen Dateien und deren Größe angezeigt. v Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen auf einem System DS8000 einem SAN Volume Controller oder einem Storwize V7000-System durchführen, werden Hintergrundkopien der zurückzuschreibenden Datenträger erstellt, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird. v SQL Server-übergreifende Zurückschreibungen werden von Microsoft nicht unterstützt. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 213 Syntax des Befehls restore Die Syntaxdiagramme zum Befehl restore können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. Syntax , TDPSQLC Restore FULL DB-Name * =tdpsql.cfg /CONFIGfile =Konfigurationsdateiname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname =Wert von sqlserver [oder konfigurierter Wert] /FROMSQLSERVer= =SQL Server-Name /INSTANTRestore= Yes No /INTO= DB-Name =tdpsql.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname =60 [oder konfigurierter Wert] /LOGPrune =Anzahl Tage =No =Yes /RECOVery , /OBJect= =No /Quiet Objektname * , DB-Dateiverzeichnis 214 /RELOCATEDir= DB-Dateiverzeichnis [ Protokolldateiverzeichnis Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch [ , DB-Dateiverzeichnis VerzeichnisFürAndereDateien ] ] , DB-Dateiverzeichnis Filestream-Dateien ] ] /RESTOREDAte aktuelles Datum =Datum /RESTORETime aktuelle Uhrzeit =Uhrzeit =INTegrated [oder konfigurierter Wert] /SQLAUTHentication =SQLuserid =" " /SQLPassword =SQL-Kennwort =[Name des lokalen Computers oder konfigurierter Wert] /SQLSERVer =SQL-Protokoll:SQL Server-Name =sa /SQLUSer =SQL-Benutzername Positionsgebundene Parameter für 'restore' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl restore. FULL Bei Verwendung dieser Option werden alle vollständigen Datenbankobjekte der von Ihnen angegebenen SQL-Datenbanken zurückgeschrieben. Optionale Parameter für 'restore' Optionale Parameter werden nach dem Befehl restore und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. Nachfolgend sind die optionalen Parameter ausführlich beschrieben: /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile wird der Name der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf Seite 229. Hinweise: Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 215 v Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Konfigurationsdateiname keinen Pfad enthält, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Wenn Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie den Namen in Anführungszeichen. v Falls Sie /configfile nicht angeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet. v Falls Sie /configfile ohne die Angabe Konfigurationsdateiname verwenden, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet. /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. /FROMSQLSERVer=SQL Server-Name Für den Befehl restore gibt der Parameter fromsqlserver an, von welchem SQL Server Sicherungsobjekte erstellt wurden. Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn der mit dem Parameter /sqlserver bestimmte Name des SQL Server für die Zurückschreibung von dem Namen des SQL Server abweicht, von dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden. Verwenden Sie /fromsqlserver für den Befehl query fcm, den Parameter /sqlserver jedoch für query sql. Der Standardwert ist der Wert von /sqlserver oder der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager festgelegte Wert. Hinweise: v Wenn sich die SQL Server-Namen unterscheiden, müssen Sie diesen Parameter verwenden. Dies gilt auch, wenn /fromsqlserver eine nicht zu einem Cluster gehörende Standardinstanz angibt. /INSTANTRestore=Yes|No Mit dem Parameter /instantrestore können Sie angeben, ob für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene oder eine Kopie auf Dateiebene verwendet werden soll. Beachten Sie, dass für VSS-Sofortzurückschreibungen ein Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 erforderlich ist. Folgendes kann angegeben werden: Yes 216 Verwendet für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch auf Datenträgerebene, sofern die Datenträger, auf denen die Sicherung enthalten ist, die entsprechende Unterstützung bieten. Dies ist die Standardeinstellung. No Verwendet für die Zurückschreibung der Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Kopie auf Dateiebene. Wenn Sie die Kopie auf Datenträgerebene umgehen, werden auf den Zieldatenträgern nur SQL-Datenbankdateien und -Protokolldateien überschrieben. Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen auf einem DS8000, Storwize V7000 oder SAN Volume Controller 4.2.x bzw. 4.3.x durchführen, vergewissern Sie sich, dass alle vorherigen Hintergrundkopien (an denen zurückzuschreibende Datenträger beteiligt sind) vor Beginn der VSS-Sofortzurückschreibung fertiggestellt sind. Richtlinien für die Zurückschreibung in einer CCR-Umgebung von Exchange Server 2007 oder in einer DAG-Umgebung von Exchange Server 2010 finden Sie in „VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation” auf Seite 93, „CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben” auf Seite 93 und „DAGDatenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben” auf Seite 94. /INTO=DB-Name Bei restore-Operationen gibt /into die SQL Server-Datenbank an, in der ein Sicherungsobjekt zurückgeschrieben werden soll. Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn der Name der SQL Server-Datenbank für die Zurückschreibung von dem Namen der Datenbank im Sicherungsobjekt abweicht. Hinweise: v Wenn Sie /into angeben, darf weder die Befehlsvariable DB-Name noch die Variable in /into DB-Name Platzhalter (*) enthalten. v Sowohl die Variablenliste von /into DB-Name als auch die Befehlsliste DB-Name muss genau einen Eintrag enthalten. v Bei Angabe von /into DB-Name müssen Sie den Parameter /relocatedir verwenden. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile wird der Name des von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolls angegeben. In diesem Aktivitätenprotokoll werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle und Fehlernachrichten erfasst. Das Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen, der für das von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll. Hinweise: v Wenn es die angegebene Datei nicht gibt, wird sie erstellt. Wenn die Datei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Geben Sie jedoch keinen Pfad an, wird die Datei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. v Die Aktivitätenprotokollierung von Tivoli Storage FlashCopy Manager kann nicht inaktiviert werden. Wenn Sie /logfile nicht angeben, werden Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 217 die Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei hat den Namen tdpsql.log. v Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune wird das Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager bereinigt und angegeben, für wie viele Tage Einträge gespeichert werden sollen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und erfolgt einmal an jedem Tag, an dem Tivoli Storage FlashCopy Manager ausgeführt wird. Sie können die Protokollbereinigung mit dieser Option auch inaktivieren oder explizit eine Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern, selbst wenn das Protokoll für diesen Tag schon bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Hinweise: v Für Anzahl Tage können Sie eine Zahl von 0 bis 9999 angeben. Bei Angabe von 0 werden mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge alle Einträge im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager gelöscht. v Wenn Sie no angeben, wird die Protokolldatei während der Ausführung dieses Befehls nicht bereinigt. v Wenn Sie /logprune nicht angeben, wird standardmäßig der von der konfigurierbaren Option "logprune" in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebene Wert verwendet. Dieser ist anfänglich auf 60 gesetzt. v Wenn Sie /logprune angeben, wird der Wert dieses Parameters anstelle des in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager gespeicherten Wertes verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert. v Sie können /logprune ohne Anzahl Tage angeben oder no. In diesem Fall wird der Standardwert 60 verwendet. v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei von &agentname; unerwünscht bereinigt wird. Wenn Sie einen Befehl ausführen, bei dem die Protokolldatei bereinigt werden könnte, und sich der Wert des Parameters timeformat oder dateformat geändert hat, führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei zu verhindern: – Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. – Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine neue Protokolldatei an. /OBJect=*|Objektname,... Für die Operationen restore und inactivate gibt /object an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen SQL-Datenbanken und ggf. des angegebenen Objekttyps zurückgeschrieben werden. Bei query-Operationen nimmt /object spezielle Objekte und Objekttypen mit in die Anzeige 218 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch auf. Die Variable Objektname repräsentiert die Namen der zurückzuschreibenden oder zu inaktivierenden Sicherungsobjekte. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Verwenden Sie query, um die Namen von Sicherungsobjekten anzuzeigen. Hinweise: v Wenn Sie restore nicht angeben, wird nur das aktive Sicherungsobjekt bei der Zurückschreibung berücksichtigt. v Bei der Angabe von Objektname können Sie * als Platzhalterzeichen für null bis mehrere Zeichen in jedem Vorkommen verwenden. Wenn Sie nur das Platzhalterzeichen angeben, steht dieses für alle Sicherungsobjekte jedes Sicherungsobjekttyps in den angegebenen SQL-Datenbanken. /Quiet Der Parameter /quiet bewirkt, dass keine Statusinformationen vom Befehl angezeigt werden. Die Informationen werden jedoch zum Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager hinzugefügt. /RECOVery=Yes|No Bei restore-Operationen gibt /recovery an, ob in einer SQL-Datenbank, die sich nicht auf einem Standby-SQL Server befindet, zusätzliche Zurückschreibungen durchgeführt werden sollen. Eine zurückgeschriebene Datenbank kann erst verwendet werden, wenn für die Datenbank der Parameter /recovery=yes angegeben ist. Folgendes kann angegeben werden: Yes (Standardwert) Geben Sie diesen Wert immer an, wenn Sie in einer SQL-Datenbank eine Reihe von Zurückschreibungen durchführen und die aktuelle Zurückschreibung die letzte der Reihe oder die einzige Zurückschreibung in einer SQL-Datenbank ist. SQL Server wird darüber informiert, dass die Zurückschreibung abgeschlossen ist und für unvollständige Transaktionen eine Rollback-Operation ausgeführt werden kann. No Geben Sie diesen Wert immer an, wenn Sie in einer SQL-Datenbank eine Reihe von Zurückschreibungen durchführen und die aktuelle Zurückschreibung nicht die letzte der Reihe ist. Hinweise: v Ist diese Option nicht angegeben, wird für unvollständige Transaktionen der Datenbank automatisch eine Rollback-Operation durchgeführt. Anmerkung: 1. Tivoli Storage FlashCopy Manager sortiert die Zurückschreibungsobjekte nach Datenbankname und bei gleichen Datenbanknamen nach der Zeitmarke der Sicherung von der ältesten bis zur jüngsten Sicherung. Diese Reihenfolge kann auch mit dem Befehl query fcm angezeigt werden. /RELOCATEDir=DB-Dateiverzeichnis[ ,Protokolldateiverzeichnis [ ,VerzeichnisFürAndereDateien] [ ,Filestream-Dateien] ] Der Parameter /relocatedir gibt die Position der neuen Bestimmungsorte an, an denen die gesicherten SQL-Datenbanken und -Protokolle sowie die Volltextindexdateien von SQL Server (SQL Server 2005) zurückgeschrieben werden sollen. FILESTREAM-Dateien werden in SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2 berücksichtigt. Die Variable DB-Dateiverzeichnis repräsentiert die Verzeichnisposition der SQL-Datenbank, die ausgelagert werden soll. Wenn die Variable ProtokolldaKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 219 teiverzeichnis und/oder VerzeichnisFürAndereDateien nicht angegeben ist, werden die Protokolle und die Volltextindexdateien von SQL Server in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben. Die Variable Protokolldateiverzeichnis repräsentiert die Verzeichnisposition der SQL-Protokolldateien, die ausgelagert werden sollen. Wenn die Variable Protokolldateiverzeichnis nicht angegeben ist, werden die SQL-Protokolldateien in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben. Die Variable VerzeichnisFürAndereDateien repräsentiert die Verzeichnisposition der auszulagernden Volltextindexdateien von SQL Server. Wenn die Variable VerzeichnisFürAndereDateien nicht angegeben ist, werden die Volltextindexdateien von SQL Server in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben. Die Variable Filestream-Dateien repräsentiert die Verzeichnisposition der auszulagernden FILESTREAM-Datendateien von SQL Server (SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2). Wenn die Variable Filestream-Dateien nicht angegeben ist, werden die FILESTREAM-Datendateien von SQL Server in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben. Diese Variable ist nur für SQL Server 2008 verfügbar. /RESTOREDAte=Datum Der Parameter /restoredate gibt ein Datum an, an dem die durch DB-Name angegebene Datenbank wiederhergestellt werden soll. Der Datumswert muss in demselben Datumsformat angegeben werden, das in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Voreinstellungsdatei definiert ist. Wird /restoretime ohne /restoredate angegeben, ist der Wert für /restoredate das aktuelle Datum. Er kann nur angegeben werden, wenn eine vollständige Datenbanksicherung zurückgeschrieben wird. Der Parameter /restoredate kann nicht zum Zurückschreiben von Datei- und Gruppensicherungen verwendet werden. /RESTORETime=Zeit Der Parameter /restoretime gibt eine Uhrzeit an, zu der die durch DB-Name angegebene Datenbank wiederhergestellt werden soll. Der Zeitwert muss in demselben Zeitformat angegeben werden, das in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Voreinstellungsdatei definiert ist. Wird /restoredate ohne /restoretime angegeben, ist der Wert für /restoretime die aktuelle Uhrzeit. Er kann nur angegeben werden, wenn eine vollständige Datenbanksicherung zurückgeschrieben wird. Der Parameter /restoredate kann nicht zum Zurückschreiben von Datei- und Gruppensicherungen verwendet werden. /SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid Dieser Parameter gibt an, welcher Autorisierungsmodus für die Anmeldung bei SQL Server verwendet werden soll. Der Wert integrated gibt an, dass die Windows-Authentifizierung verwendet wird. Die für die Anmeldung bei Windows verwendete Benutzer-ID ist die ID, mit der Sie sich auch bei SQL Server anmelden. Dies ist die Standardeinstellung. Mit dem Wert sqluserid geben Sie an, dass die Autorisierung über die SQL ServerBenutzer-ID erfolgen soll. Mit der vom Parameter /sqluserid angegebenen Benutzer-ID melden Sie sich bei SQL Server an. Alle SQL-Benutzer-IDs müssen die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. /SQLPassword=SQL-Kennwort Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Tivoli Storage 220 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch FlashCopy Manager bei dem SQL Server anmeldet, von dem Objekte gesichert oder in dem Objekte zurückgeschrieben werden sollen. Hinweise: v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein. v Falls Sie /sqlpassword nicht angeben, wird standardmäßig ein Leerzeichen (" ") verwendet. v Wenn Sie /sqlpassword ohne SQL-Kennwort angeben, wird ebenfalls das standardmäßige Leerzeichen (" ") verwendet. Anmerkung: Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden. /SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL Server-Name Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager anmeldet. Bei restore-Operationen ist dies der SQL Server, in dem Sicherungsobjekte zurückgeschrieben werden. Wurden Ihre Sicherungsobjekte von einem SQL Server mit einem anderen Namen erstellt, müssen Sie jedoch den Parameter /fromsqlserver angeben. Verwenden Sie /sqlserver für die Befehle query sql und backup, den Parameter /fromsqlserver jedoch für query fcm. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu verwendende Kommunikationsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben: v lpc: Verwendung des Shared-Memory-Protokolls v np: Verwendung des Named-Pipes-Protokolls v tcp: Verwendung des Transmission-Control-Protokolls v via: Verwendung des VIA-Protokolls (Virtual Interface Architecture) Wenn kein Protokoll angegeben ist, meldet sich Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß dem zuerst verfügbaren Protokoll bei SQL Server an. Hinweise: v Der Standardwert ist der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die konfigurierbare SQL Server-Option angegebene Wert. Anfänglich ist dies der Name des lokalen Computers. v Wenn Sie /sqlserver ohne SQL Server-Name angeben, wird der Name des lokalen Computers verwendet. v Als lokaler Computername werden die beiden folgenden Abkürzungen akzeptiert: ein Punkt (.) oder das in runde Klammern gesetzte Wort local (local). v Wenn der SQL Server zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört, muss die Option CLUSTERNODE auf YES gesetzt sein. v Sie müssen den Namen angeben, wenn der SQL Server nicht die Standardinstanz ist oder zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört. v Das Format von SQL Server-Name hängt wie folgt davon ab, um was für einen Instanztyp es sich handelt und ob der Server zu einem Cluster gehört: Format lokaler_Computername Instanz In einem Cluster Name erforderlich Standardinstanz Nein Nein Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 221 Format Instanz In einem Cluster Name erforderlich lokaler_Computername\ Instanzname Benannte Instanz Nein Ja virtueller_Servername Standardinstanz Ja Ja virtueller_Servername\ Instanzname Benannte Instanz Ja Ja lokaler_Computername Der Netzcomputername des Computers, auf dem sich der SQL Server und Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden. Der TCP/IPHostname muss nicht immer mit diesem Namen übereinstimmen. Instanzname Der Name der SQL Server-Instanz, der während der Installation der Instanz angegeben wurde virtueller_Servername Der Name des zu einem Cluster gehörenden SQL Server, der während des Clusterservice-Setup angegeben wurde. Dies ist nicht der Cluster- oder Knotenname. /SQLUSer=SQL-Benutzername Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei SQL Server anmeldet. Hinweise: v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein. v Die SQL-Benutzer-ID muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. v Falls Sie /sqluser nicht angeben, wird der Standardwert sa verwendet. v Wenn Sie /sqluser ohne SQL-Benutzernamen angeben, wird ebenfalls der Standardwert sa verwendet. Anmerkung: Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden. Beispiele für die Ausgabe von 'restore' Die folgenden Ausgaben des Befehls restore sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpsqlc restore db1 full eine Gesamtsicherung der Datenbank db1 zurückgeschrieben. Folgende Ausgabe wird angezeigt: 222 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch IBM FlashCopy Manager for Databases: FlashCopy Manager for Microsoft SQL ServerVersion 6, Release 3, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 1997, 2011. All rights reserved. Connecting to SQL Server, please wait... Querying Virtual Server for Backups .... Starting Sql database restore... Beginning VSS restore of ’db1’... Files Examined/Completed/Failed: [ 3 / 3 / 0 ] Total Bytes: 6029825 VSS Restore operation completed with rc = 0 Files Examined : 3 Files Completed : 3 Files Failed : 0 Total Bytes : 6029825 Befehl restorefiles Mit dem Befehl restorefiles können Sie VSS-gestützte Sicherungen zurückschreiben, die unter Tivoli Storage Manager (/BACKUPDESTINATION=TSM) oder lokal (/BACKUPDESTINATION=LOCAL) gespeichert sind. Hinweise v Der Befehl restorefiles schreibt Dateien .mdf, ldf oder andere Flachdateien aus einer angegebenen VSS-gestützten Sicherung von Tivoli Storage Manager in einem angegebenen Verzeichnis zurück. v Als Zielverzeichnis kann ein Verzeichnis in einem festgelegten Dateisystem (z. B. C:\temp) oder in einem gemeinsam genutzten Netzbereich angegeben werden, auf den der ferne Agent von Tivoli Storage FlashCopy Manager (VSS-Anforderer) zugreifen kann. v Der Befehl restorefiles schreibt keine Daten auf SQL Server zurück. v Für diesen Befehl muss SQL Server nicht auf der Maschine installiert sein, auf der restorefiles ausgeführt wird. v Eine Zurückschreibung wird bis zu ihrem Abschluss fortgesetzt, es sei denn, auf den Zieldatenträgern ist nicht genügend Speicherbereich für die Ausführung der Zurückschreibungsoperation verfügbar. v VSS-gestützte Sicherungen, die sich unter Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden (/BACKUPDESTINATION=TSM), können durch die Verwendung des Befehls restorefiles auf derselben Maschine, die die VSS-gestützte Sicherung ausgeführt hat, oder durch Ausführung des Befehls auf einer Maschine zurückgeschrieben werden, auf der der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Client installiert und konfiguriert ist. v An das im Befehl restorefiles angegebene Verzeichnis ist der VSS-Komponentenname angehängt. Auf diese Weise können mehrere Datenbanken in demselben Zielverzeichnis zurückgeschrieben werden. v VSS-gestützte Sicherungen, die durch eine persistente Momentaufnahme auf der lokalen Maschine gespeichert wurden (/BACKUPDESTINATION=LOCAL), können nur durch eine Ausführung des Befehls restorefiles auf derselben Maschine, auf der die VSS-gestützte Sicherung vorgenommen wurde und die Zugriff auf die persistente Momentaufnahme hat, zurückgeschrieben werden. v Ausführung einer Gesamtzurückschreibung: tdpsqlc restorefiles DBName1 FULL /backupmethod=vss /relocatedir=d:\temprestore Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 223 v Verwenden Sie die Option /RELOCATEDIR, um das Zielverzeichnis für Flachdateien anzugeben. Wenn diese Option nicht angegeben ist, wird als Zielverzeichnis standardmäßig das aktuelle Arbeitsverzeichnis verwendet. v Bei einer Umgebung ohne Cluster können Sie nur eine Momentaufnahme des Typs LOCAL auf der Maschine zurückschreiben, die die Momentaufnahme erstellt hat. Bei VSS können Sie den Befehl restorefiles von einer beliebigen Maschine im Cluster aus ausführen. Syntax des Befehls restorefiles Das Syntaxdiagramm zum Befehl restorefiles können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. , TDPSQLC RESTOREFIles DB-Name * FULL , Name der logischen Datei * , Protokollobjektname * Zugehörige Verweise: „Optionale Parameter für den Befehl restorefiles” auf Seite 225 Positionsgebundene Parameter für den Befehl restorefiles Positionsgebundene Parameter werden unmittelbar nach dem Befehl restorefiles und vor den optionalen Parametern angegeben. Das zurückzuschreibende Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben: TDPSQLC * |Komponentname1, ..., KomponentnameN FULL * Schreibt nacheinander alle Flachdateien für die Datenbank zurück. Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben den Typ der Sicherung an, aus der die Dateien zurückgeschrieben werden: FULL FULL 224 Schreibt die Dateien aus einer Gesamtsicherung für VSS zurück. Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Optionale Parameter für den Befehl restorefiles Optionale Parameter werden nach dem Befehl restorefiles und nach den positionsgebundenen Parametern angegeben. /BACKUPDESTINATION VSS-Sicherungen, die sich auf dem TSM-Server befinden, werden unter Verwendung des Befehls restorefiles mit dem Parameter /BACKUPDESTINATION=TSM zurückgeschrieben. VSS-Sicherungen, die auf einer lokalen Maschine unter Verwendung einer persistenten Momentaufnahme ausgeführt werden, werden unter Verwendung des Befehls restorefiles mit dem Parameter /BACKUPDESTINATION=LOCAL zurückgeschrieben. TSM ist das Standardziel für den Befehl restorefiles. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben, die die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpsql.cfg. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg" /FROMSQLserver=SQL Server-Name Mit dem Parameter /fromsqlserver können Sie den Namen des SQL Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. Standardwert ist der Name für den lokalen SQL Server. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname gibt den Namen der Aktivitätenprotokolldatei an. Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\mytdpsqlserver.log" Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die Standardwertprotokolldatei tdpsqlserver.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 225 Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /MOUNTWait=Yes|No Mit dem Parameter /mountwait geben Sie an, ob Tivoli Storage FlashCopy Manager auf das Anhängen von austauschbaren Datenträgern (z. B. Bändern oder CDs) warten soll oder ob die aktuelle Operation gestoppt werden soll. Diese Situation tritt auf, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager für das Speichern von Sicherungsdaten auf austauschbaren Datenträgern konfiguriert ist und darauf wartet, dass ein erforderlicher Speicherdatenträger angehängt wird. Sie können Folgendes angeben: Yes Es wird auf Bandladevorgänge gewartet. Dies ist der Standardwert. No Es wird nicht auf Bandladevorgänge gewartet. /OBJect=Objektname Mit dem Parameter /object können Sie die Namen der Sicherungsobjektdateien angeben, die zurückgeschrieben werden sollen. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Die Namen der Sicherungsobjekte können Sie mit dem Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehl query tsm anzeigen. /Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden. Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden. 226 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch /RELOCATEDir=DB-Dateiverzeichnis[ ,Protokolldateiverzeichnis [ ,anderes_Dateiverzeichnis] [ ,Dateistromdateien]] Der Parameter /relocatedir gibt die Zielpositionen an, an denen die Flachdateien zurückgeschrieben werden sollen. Hierzu gehören Datenbanken, Protokolle sowie Volltextindexdateien von SQL Server (SQL Server 2005). Die Variable DB-Dateiverzeichnis repräsentiert die Verzeichnisposition der SQL-Datenbank, die ausgelagert werden soll. Wenn die Variable Protokolldateiverzeichnis oder anderes_Dateiverzeichnis nicht angegeben ist, werden die Protokolle und die Volltextindexdateien von SQL Server in dem von DBDateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben. Die Variable Protokolldateiverzeichnis repräsentiert die Verzeichnisposition der SQL-Protokolldateien, die ausgelagert werden sollen. Wenn die Variable Protokolldateiverzeichnis nicht angegeben ist, werden die SQL-Protokolldateien in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben. Die Variable VerzeichnisFürAndereDateien repräsentiert die Verzeichnisposition der auszulagernden Volltextindexdateien von SQL Server. Wenn die Variable VerzeichnisFürAndereDateien nicht angegeben ist, werden die Volltextindexdateien von SQL Server in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben.Die Operation restorefiles erstellt unter dem Stammverzeichnis ein Unterverzeichnis, das den Datenbanknamen enthält. Zurückgeschriebene Dateien werden in diesem Unterverzeichnis abgelegt. Wird der Parameter /relocatedir nicht angegeben, werden die Dateien in dem Verzeichnis zurückgeschrieben, in dem der Befehl restorefiles ausgegeben wurde. Falls Tivoli Storage FlashCopy Manager beispielsweise im Verzeichnis c:\Program Files\Tivoli\TSM\TDPSQLC installiert ist und aus dem Verzeichnis E:\Somedir der Befehl e:\Somedir> c:\"Program Files"\Tivoli\TSM\TDPSQLC\tdpsqlc restorefiles db1 full abgesetzt wird, werden die Dateien in den Unterverzeichnissen der Position e:\Somedir zurückgeschrieben: e:\Somedir\db1\db1.mdf e:\Somedir\db1\db1.ldf /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung bei Tivoli Storage Manager verwendet. Sie können den Knotennamen in der Optionsdatei von Tivoli Storage Manager (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Optionsdatei von Tivoli Storage Manager, falls PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 227 Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung bei Tivoli Storage Manager verwendet. Falls PASSWORDACCESS GENERATE in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (dsm.opt) angegeben ist, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, weil das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage Manager-Kennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zu Tivoli Storage Manager herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei Tivoli Storage Manager anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiele für den Befehl restorefiles Die folgende Ausgabe des Befehls restorefiles ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Mit dem Befehl tdpsqlc restorefiles Finance FULL /backupdestination=local /RELOCATEDir=e:\test /FROMSQLServer=sqlsrv12 werden VSS-Dateien aus einer Gesamtsicherung (Typ FULL) der Datenbank Finance aus dem SQL-Server namens sqlsrv12 im Verzeichnis e:\test zurückgeschrieben. Die Namen der zurückgeschriebenen Dateien lauten: e:\test\Finance\finance.mdf e:\test\Finance\finance_log.ldf 228 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Befehl set Mit dem Befehl set können Sie die in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL enthaltenen Konfigurationsparameter für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL setzen. Die Standardkonfigurationsdatei ist tdpsql.cfg. Mit dem Befehl set können Sie die Werte der konfigurierbaren Parameter und Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager ändern. Diese Werte werden in einer Konfigurationsdatei gespeichert. Die Standarddatei ist tdpsql.cfg. Sie können Konfigurationswerte auch in der grafischen Benutzerschnittstelle über das Menü Bearbeiten in der Menüleiste definieren. Anmerkung: Wenn keine Konfigurationsdatei angegeben ist, werden die Werte aus tdpsql.cfg verwendet und eine Standardkonfigurationsdatei wird erstellt, die nur den Wert lastprunedate enthält. Falls eine ungültige oder nicht vorhandene Datei angegeben wird, werden die Standardwerte verwendet. Syntax für 'set' Die Syntaxdiagramme zum Befehl set können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. TDPSQLC Set DATEformat= Datumsformatnummer FROMSQLserver= Wert von sqlserver LANGuage= Sprache LOCALDSMAGENTNODE= Knotenname LOGFile= Protokolldateiname LOGPrune= Anzahl Tage No NUMBERformat= Zahlenformatnummer SQLAUTHentication= INTegrated SQLuserid =No /SQLCOMPression =Yes SQLSERVer= SQL-Protokoll:SQL Server-Name TIMEformat= Zeitformatnummer Optionale Parameter für 'set': tdpsql.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname Positionsgebundene Parameter für 'set' Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und folgen unmittelbar auf den Befehl set. Verwenden Sie beim Absetzen eines Befehls set eine der folgenden Angaben, wenn Sie Standardwerte in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager festlegen möchten. DATEformat=Datumsformatnummer Mit dem Parameter /dateformat wird das Format ausgewählt, das für die Anzeige von Datumsangaben verwendet werden soll. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 229 Die Variable Datumsformatnummer kann eine Nummer von 1 bis 7 sein. Der Ausgangswert ist 1. Die Nummern stehen für folgende Formate: 1 MM/TT/JJJJ. 2 TT-MM-JJJJ. 3 JJJJ-MM-TT. 4 TT.MM.JJJJ. 5 JJJJ.MM.TT. 6 JJJJ/MM/TT. 7 TT/MM/JJJJ. Änderungen am Wert des Parameters dateformat können dazu führen, dass eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (standardmäßig tdpsql.log) durchgeführt wird. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um den Verlust vorhandener Protokolldateidaten zu verhindern: v Erstellen Sie nach Änderung des Wertes für den Parameter dateformat eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei, bevor Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager ausführen. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile eine neue Protokolldatei an. FROMSQLSERVer=SQL Server-Name Der Parameter fromsqlserver gibt an, von welchem SQL Server Sicherungsobjekte erstellt wurden. Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn der mit dem Parameter sqlserver bestimmte Name des SQL Server für die Zurückschreibung von dem Namen des SQL Server abweicht, von dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden. Verwenden Sie fromsqlserver für den Befehl query fcm, den Parameter sqlserver jedoch für query sql. Der Standardwert ist der Wert von sqlserver oder der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager festgelegte Wert. LANGuage=Sprache Geben Sie den aus drei Zeichen bestehenden Code der Sprache an, in der Nachrichten angezeigt werden sollen: CHS Vereinfachtes Chinesisch CHT Traditionelles Chinesisch DEU Standarddeutsch ENU Amerikanisches Englisch (Standardeinstellung) ESP Standardspanisch FRA Standardfranzösisch ITA Standarditalienisch JPN Japanisch KOR Koreanisch PTB Brasilianisches Portugiesisch LOCALDSMAgentnode=Knotenname Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, auf der die 230 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch VSS-Sicherungen durchgeführt werden. Dieser positionsgebundener Parameter muss angegeben sein, damit VSS-Operationen ausgeführt werden können. LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter logfile wird der Name des von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolls angegeben. Im Aktivitätenprotokoll werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle und Fehlernachrichten erfasst. Dieses Protokoll unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen, der für das von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll. Hinweise: v Wenn es die angegebene Datei nicht gibt, wird sie erstellt. Wenn die Datei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Geben Sie jedoch keinen Pfad an, wird die Datei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. v Die Aktivitätenprotokollierung von Tivoli Storage FlashCopy Manager kann nicht inaktiviert werden. Wenn Sie /logfile nicht angeben, werden die Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei heißt tdpsql.log. LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter logprune wird das Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager bereinigt und angegeben, für wie viele Tage Einträge gespeichert werden sollen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und erfolgt einmal an jedem Tag, an dem Tivoli Storage FlashCopy Manager ausgeführt wird. Sie können die Protokollbereinigung mit dieser Option auch inaktivieren. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Hinweise: v Für Anzahl Tage können Sie eine Zahl von 0 bis 9999 angeben. Der Ausgangswert ist 60. Bei Angabe von 0 werden mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge alle Einträge im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager gelöscht. v Wenn Sie no angeben, wird die Protokolldatei nicht bereinigt. NUMBERformat=Zahlenformatnummer Mit dem Parameter numberformat wird das Format angegeben, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager Zahlen anzeigt. Die Variable Zahlenformatnummer kann eine Nummer von 1 bis 6 sein. Der Ausgangswert ist 1. Die Nummern stehen für folgende Formate: 1 1,000.00 2 1,000,00 3 1 000,00 4 1 000.00 5 1.000,00 Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 231 6 1'000,00 SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid Dieser Parameter gibt an, welcher Autorisierungsmodus für die Anmeldung bei SQL Server verwendet werden soll. Der Wert integrated gibt an, dass die Windows-Authentifizierung verwendet wird. Die für die Anmeldung bei Windows verwendete BenutzerID ist die ID, mit der Sie sich auch bei SQL Server anmelden. Dies ist die Standardeinstellung. Mit dem Wert sqluserid geben Sie an, dass die Autorisierung über die SQL Server-Benutzer-ID erfolgen soll. Mit der vom Parameter sqluserid angegebenen Benutzer-ID melden Sie sich bei SQL Server an. Diese Benutzer-ID muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben. SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL Server-Name Der Parameter sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager anmeldet. In diesem SQL Server werden Sicherungsobjekte zurückgeschrieben. Wurden Ihre Sicherungsobjekte von einem SQL Server mit einem anderen Namen erstellt, müssen Sie jedoch den Parameter fromsqlserver angeben. Verwenden Sie sqlserver für den Befehl query sql. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu verwendende Kommunikationsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben: v v v v lpc: Verwendung des Shared-Memory-Protokolls np: Verwendung des Named-Pipes-Protokolls tcp: Verwendung des Transmission-Control-Protokolls via: Verwendung des VIA-Protokolls (Virtual Interface Architecture) Wenn kein Protokoll angegeben ist, meldet sich Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß dem zuerst verfügbaren Protokoll bei SQL Server an. TIMEformat=Zeitformatnummer Mit dem Parameter timeformat wird das Format angegeben, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager Zeitangaben anzeigt. Die Variable Zeitformatnummer kann eine Nummer von 1 bis 4 sein. Der Ausgangswert ist 1. Die Nummern stehen für folgende Formate: 1 23:00:00 2 23,00,00 3 23.00.00 4 11:00:00A/P Änderungen am Wert des Parameters timeformat können dazu führen, dass eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (standardmäßig tdpsql.log) durchgeführt wird. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um den Verlust vorhandener Protokolldateidaten zu verhindern: v Erstellen Sie nach Änderung des Wertes für den Parameter timeformat eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei, bevor Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager ausführen. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile eine neue Protokolldatei an. 232 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Optionale Parameter für 'set' Optionale Parameter werden nach dem Befehl set und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Mit dem Parameter /configfile wird der Name der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben, die die Werte für die konfigurierbaren Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält. Hinweise: v Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Konfigurationsdateiname keinen Pfad enthält, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Wenn Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie den Namen in Anführungszeichen. v Falls Sie /configfile nicht angeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet. v Falls Sie /configfile ohne die Angabe Konfigurationsdateiname verwenden, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet. /SQLCOMPression=Yes | No Der Parameter /sqlcompression gibt an, ob SQL-Komprimierung angewendet wird. Wenn Sie /sqlcompression nicht angeben, wird der Standardwert No verwendet. Dieser Parameter ist nur für Systeme gültig, auf denen SQL Server 2008 oder höher ausgeführt wird. Für SQL Server 2008 wird die Sicherungskomprimierung nur unter Enterprise Edition unterstützt. In SQL Server 2008 R2 wird die Sicherungskomprimierung in Standard-, Enterprise- und Datacenter-Editionen unterstützt. Beispiele für die Ausgabe von 'set' Die folgenden Ausgaben des Befehls set sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Mit dem folgenden Befehl wird der Server mutalisk als Standard-SQL Server in der Konfigurationsdatei angegeben. Befehl: tdpsqlc set sqlserver=mutalisk Ausgabe: FMY5054I The configuration option was set successfully. Befehlszeilenreferenz: Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme Die Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme heißt fcmcli.exe. Dieses Programm befindet sich standardmäßig im Tivoli Storage FlashCopy Manager-Installationsverzeichnis (C:\Programme\Tivoli\FlashCopyManager\). Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 233 Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager starten Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme zu starten: 1. Starten Sie die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) von Tivoli Storage FlashCopy Manager. 2. Erweitern Sie den Knoten Daten schützen und wiederherstellen. 3. Wählen Sie in der Baumstruktursicht einen Dateisystemknoten aus. 4. Wählen Sie in der mittleren Anzeige die Registerkarte Automatisieren aus. Im unteren Bereich des Taskfensters ist eine integrierte Befehlszeile für die Eingabe von Befehlen verfügbar. Im oberen Teil des Fensters wird die Befehlsausgabe angezeigt. Hilfe zur Befehlszeilenschnittstelle Setzen Sie den Befehl fcmcli ? oder fcmcli help ab, um den Hilfetext für die Befehlszeilenschnittstelle anzuzeigen. Merkmale von Befehlszeilenparametern Lesen Sie vor der Ausführung von Befehlszeilenoperationen die folgenden Parametermerkmale. v Positionsgebundene Parameter werden ohne führenden Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich (-) angegeben. v Optionale Parameter können in beliebiger Reihenfolge im Anschluss an die erforderlichen Parameter angegeben werden. v Optionale Parameter beginnen mit einem Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich (-). v Die Mindestabkürzungen für Schlüsselwörter sind in Großbuchstaben angegeben. v Für einige Schlüsselwortparameter ist ein Wert erforderlich. v Bei Schlüsselwortparametern, die einen Wert erfordern, ist der Wert durch ein Gleichheitszeichen (=) vom Schlüsselwort getrennt. v Müssen für einen Parameter mehrere Werte nach dem Gleichheitszeichen angegeben werden, sind die Werte jeweils durch ein Komma voneinander getrennt. v Die einzelnen Parameter sind jeweils durch ein Leerzeichen voneinander getrennt. v Enthält der Wert eines Parameters Leerzeichen, muss er in Anführungszeichen gesetzt werden. v Ein positionsgebundener Parameter darf nur einmal pro Befehlsaufruf erscheinen. Wenn Sie Hilfe beim Lesen der Syntaxdiagramme benötigen, lesen Sie den Abschnitt „Syntaxdiagramme lesen” auf Seite xvi. 234 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Befehl backup Mit dem Befehl backup können Sie eine VSS-Momentaufnahmesicherung von Datenträgern und Mountpunkten auf einem lokalen Spiegeldatenträger erstellen. Die VSS-Momentaufnahmesicherung wird durch Tivoli Storage FlashCopy Manager oder Tivoli Storage Manager verwaltet. Syntax des Befehls backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI BACKup Komponentennamenliste fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =fcm.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname /LOGPrune= 60 [oder konfigurierter Wert] Anzahl Tage No /PRESNapshotcmd= Befehlszeichenfolge /POSTSNapshotcmd= Befehlszeichenfolge /TSMNODe= TSM-Knotenname dsm.opt /TSMOPTFile= TMS-Optionsdateiname /TSMPassword= TSM-Kennwort Positionsgebundener Parameter für den Befehl backup Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl backup und vor den optionalen Parametern angegeben. Geben Sie den folgenden positionsgebundenen Parameter mit dem Befehl backup an: Komponentennamenliste Geben Sie eine durch Kommas getrennte Liste von Datenträgern oder Mountpunkten für die Sicherung an. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 235 Optionale Parameter für den Befehl backup Optionale Parameter werden nach dem Befehl backup und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine backup-Operation zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei fcm.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Para- 236 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch meters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /PRESNapshotcmd=Befehlszeichenfolge Der Befehl /presnapshotcmd führt einen Befehl oder ein Script aus, bevor eine Momentaufnahmenoperation beginnt. Mit diesem optionalen Parameter können Sie eine Anwendung in den Wartemodus versetzen, bevor eine Momentaufnahme erstellt wird. Anschließend können Sie die Anwendung nach dem Beginn der Momentaufnahme mit dem optionalen Parameter /postsnapshotcmd erneut starten. Die Variable Befehlszeichenfolge gibt den Befehl an, der vor dem Beginn der Momentaufnahmenoperation ausgeführt werden soll. Sie müssen den vollständig qualifizierten Pfadnamen für das Befehlsscript angeben. /POSTSNapshotcmd=Befehlszeichenfolge Der Befehl /postsnapshotcmd führt einen Befehl oder ein Script aus, nachdem eine Momentaufnahmenoperation beendet wurde. Mit diesem optionalen Parameter können Sie die Anwendung fortsetzen, nachdem die Momentaufnahme erstellt wurde. Dieser Parameter wird mit dem Parameter /presnapshotcmd kombiniert. Die Variable Befehlszeichenfolge muss einen vollständig qualifizierten Pfad angeben. /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 237 die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiele für den Befehl backup Die folgenden Ausgaben des Befehls backup sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird der Befehl backup c:,d: über die integrierte Befehlszeile der Registerkarte 'Automatisieren' ausgeführt. Folgende Ausgabe wird angezeigt: Preparing for a BACKUP operation, please wait... Connecting to FCM Server as node ’MALTA_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’MALTA’... Starting component backup... Beginning VSS backup of ’C:’, ’D:’... VSS Backup operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 118.52 seconds Completed Im folgenden Beispiel wird der Befehl backup c:,d: /PRESNapshotcmd="STOPDB.CMD" /POSTSNapshotcmd="STARTDB.CMD" über die integrierte Befehlszeile der Registerkarte 'Automatisieren' ausgeführt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: 238 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch C:\Program Files\Tivoli\FlashCopyManager>fcmcli back c:,d: /presn="C:\Program Files\Tivoli\FlashCopyManager\stopdb.cmd" /postsn="C:\Program Files\Tivoli\FlashCopyManager\startdb.cmd" FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Preparing for a BACKUP operation, please wait... Connecting to FCM Server as node ’MALTA_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’MALTA’... Starting component backup... Beginning VSS backup of ’C:’, ’D:’... VSS Backup operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 130.16 seconds Befehl delete backup Mit dem Befehl delete backup können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager-Momentaufnahmesicherungen aus einem lokalen Spiegeldatenträger löschen. Syntax des Befehls delete backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl delete backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI DELete BACKup Komponentennamenliste fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname Servername /FROMSERVer= Aktueller_Server =fcm.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname /LOGPrune= 60 [oder konfigurierter Wert] Anzahl Tage No /TSMNODe= TSM-Knotenname dsm.opt /TSMOPTFile= TMS-Optionsdateiname Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 239 /TSMPassword= TSM-Kennwort Positionsgebundener Parameter für den Befehl delete backup Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl delete backup und vor den optionalen Parametern angegeben. Geben Sie den folgenden positionsgebundenen Parameter mit dem Befehl delete backup an: Komponentennamenliste Geben Sie eine Liste der Mountpunkte an, die gelöscht werden sollen. Die Liste darf entweder nur nicht qualifizierte Objekte oder nur qualifizierte Objekte enthalten. Sie kann keine Kombination von nicht qualifizierten Objekten und qualifizierten Objekten enthalten. Geben Sie die Liste der Komponentennamen mit der folgenden Syntax an: Objekt_1[(ID_für_Objekt_1)][,Objekt_2[(ID_für_Objekt_2)]...] Beispiel: fcmcli delete backup g:(20110311124516),h:(20110211034512),r:(20101114164310) Das folgende Beispiel ist ein Befehl für das nicht qualifizierte Objekt Objekt_1: delete backup g: Das folgende Beispiel ist ein Befehl für ein qualifiziertes Objekt Objekt_1 (ID_für_Objekt_1): delete backup g:(20110815064316) Die ID für den Objektnamen können Sie mit dem Befehl query backup ermitteln. Backups for Volume/Mount Point: ’D:’ ========================================================================== Volume/Mount Point : D: Volume GUID : 3487bc7e-4465-11dc-81cc-001a640a19f2 Server : MALTA Volume Occupancy : 17.40GB Backup Date/Time : 08/30/2011 04:07:04 Backup State : Active Management Class : DEFAULT Mounted as : Object Name : 20110830040704 Instant Restore Supported : No Completed 240 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Optionale Parameter für den Befehl delete backup Optionale Parameter werden nach dem Befehl delete backup und nach dem positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation delete backup zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /FROMSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromserver geben Sie den Namen des Servers an, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der lokale Server. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log" Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in die Standardprotokolldatei fcm.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 241 Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. 242 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiel für den Befehl delete backup Die folgende Ausgabe des Befehls delete backup ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel löscht der Befehl fcmcli delete backup G:,H: die Sicherungen der Datenträger G: und H:. Folgende Ausgabe wird angezeigt: Backup(s) to be deleted: <First Storage Group : VSS : full : 03/12/2011 12:04:33> VSS Delete backup operation completed with rc = 0 Files Examined : 2 Files Completed : 2 Files Failed : 0 Total Bytes : 0 Befehl help Mit dem Befehl help können Sie Hilfetexte zu den Befehlen von Tivoli Storage FlashCopy Manager anzeigen. Dieser Befehl listet Befehle mit den zugehörigen Parametern auf. Wenn Sie mit einer anderen Sprache als Englisch arbeiten, müssen Sie möglicherweise die Breite Ihrer Bildschirmanzeige auf mehr als 80 Zeichen einstellen, um in einer Anzeige die gesamte Hilfebeschreibung sehen zu können. Sie könnten die Anzeigebreite beispielsweise auf 100 Zeichen setzen. Syntax des Befehls help Die Syntaxdiagramme zum Befehl help können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. * * FCMCLI ? HELP Befehl Unterbefehl Positionsgebundene Parameter für den Befehl help Positionsgebundene Parameter werden nach dem Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehl help angegeben. Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben den Hilfetext an, der angezeigt werden soll: *|Befehl Gibt den genauen Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager an, zu dem Informationen angezeigt werden sollen. Wenn das Platzhalterzeichen (*) verwendet wird, werden Hilfetexte zu allen Befehlen von Tivoli Storage FlashCopy Manager angezeigt. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 243 *|Unterbefehl Hilfetexte können für Befehle, zu denen es mehrere Unterbefehle gibt, angezeigt werden, z. B. für den Befehl query components. Wenn Sie keinen Unterbefehl und auch nicht das Platzhalterzeichen (*) angeben, werden die Hilfetexte zu allen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehlen query components angezeigt. Richtlinienbefehle für Tivoli Storage FlashCopy Manager Create Policy Mit diesem Befehl wird eine neue Richtlinie erstellt. FCMCLI CREATE POLicy Richtlinienname =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname /VERSretain= 2 Anzahl NOLimit /DAYSretain= 30 Anzahl NOLimit Parameter: v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu erstellenden Richtlinie an. Die Richtlinie wird nur erstellt, wenn der Richtlinienname eindeutig ist. v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden soll. v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt werden sollen. Copy Policy Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie in eine neue Richtlinie kopiert. FCMCLI COPY POLicy Name der vorhandenen Richtlinie Name der neuen Richtlinie =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter: v Name der vorhandenen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu kopierenden Richtlinie an. v Name der neuen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der neuen Richtlinie an. Der Richtlinienname muss eindeutig sein. 244 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Query Policy Mit diesem Befehl werden die Attribute einer Richtlinie aufgelistet. FCMCLI Query POLicy * Parameter: * (erforderlich): Gibt an, dass alle Richtlinien abgefragt werden sollen. Die Ergebnisse der Abfrage werden wie folgt angezeigt: Connecting to Server, please wait... Policy Number of snapshots to keep Days to keep a snapshot -------FCMPOL -------------------------4 ---------60 STANDARD 3 30 Update Policy Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie aktualisiert oder modifiziert. FCMCLI UPDATE POLicy Richtlinienname /NEWname= Zeichenfolge =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname /VERSretain= Anzahl NOLimit /DAYSretain= Anzahl NOLimit Parameter: v NEWname: Gibt den neuen Namen der Richtlinie an, falls der Name aktualisiert wird. Der Richtlinienname muss eindeutig sein. v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu aktualisierenden Richtlinie an. v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden soll. v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt werden sollen. Delete Policy Mit diesem Befehl wird eine Richtlinie gelöscht. FCMCLI DELete POLicy Richtlinienname Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 245 =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu löschenden Richtlinie an. Beispiele für Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinien Die folgenden Ausgaben der Befehle create policy und delete policy sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung der Befehle angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli create policy FCMPOL1 die Richtlinie FCMPOL1 erstellt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: Policy ’FCMPOL1’ was created. The operation completed successfully. (rc = 0) Completed Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli delete policy FCMPOL1 die Richtlinie FCMPOL1 gelöscht. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: Policy ’FCMPOL1’ was deleted. The operation completed successfully. (rc = 0) Completed Befehl mount backup Mit dem Befehlmount backup können Sie Sicherungen bereitstellen, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager oder Tivoli Storage Manager verwaltet werden. Syntax des Befehls mount backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl mount backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI MOUNT BACKup Komponentenname=Mountpunkt [, Komponentenname=Mountpunkt ] fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname Aktueller_Server /FROMSERVer= fcm.log /LOGFile= Servername 246 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Protokolldateiname /LOGPrune= 60 Anzahl Tage No Letztes /PITDate= Datumswert Letzte /TSMNODe= TSM-Knotenname /PITTime= Zeitangabe dsm.opt /TSMPassword= TSM-Kennwort /TSMOPTFile= TMS-Optionsdateiname Positionsgebundener Parameter für den Befehl mount backup Die positionsgebundenen Parameter werden unmittelbar nach dem Befehl mount backup und vor den optionalen Parametern angegeben. Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben die Objekte an, die bereitgestellt werden sollen: Komponentenname=Mountpunkt[,Komponentenname=Mountpunkt] Komponentenname Geben Sie den Datenträger oder den Mountpunkt der ursprünglichen Komponente an. Mountpunkt Geben Sie den Datenträger oder den Mountpunkt an, über den die Koonente verfügbar gemacht werden soll. Die Liste darf entweder nur nicht qualifizierte Objekte oder nur qualifizierte Objekte enthalten. Sie kann keine Kombination von nicht qualifizierten Objekten und qualifizierten Objekten enthalten. Geben Sie die Liste mit der folgenden Syntax an: mount backup Objekt_1[(ID_für_Objekt_1)]= Mountpunkt_1[,Objekt_2[(ID_für_Objekt_2)]=Mountpunkt_2...] Beispiel: fcmcli mount backup L:=X: fcmcli mount backup g:(2011031112451)=x: Das folgende Beispiel ist ein Befehl für das nicht qualifizierte Objekt Objekt_1: fcmcli mount backup g:=x: Das folgende Beispiel ist ein Befehl für ein qualifiziertes Objekt Objekt_1 (ID_für_Objekt_1): fcmcli mount backup g:(20110815064316)=x Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 247 Optionale Parameter für den Befehl mount backup Optionale Parameter werden nach dem Befehl mount backup und nach den positionsgebundenen Parametern angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Verwenden Sie den Parameter /configfile, um den Namen (Konfigurationsdateinamen) der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei anzugeben, in der die Werte enthalten sind, die für eine Operation mount backup verwendet werden sollen. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /configfile in Anführungszeichen einschließen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /FROMSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromserver geben Sie den Namen des Servers an, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der lokale Server. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log" Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeins- 248 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch tellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /PITDAte=Datum Verwenden Sie den Parameter /pitdate mit dem Parameter /pittime, um einen Zeitpunkt anzugeben, für den die neueste Version der Sicherungen bereitgestellt werden soll. Sicherungen, die zum angegebenen Datum und Zeitpunkt bzw. danach erstellt und nicht vor dem angegebenen Datum und Zeitpunkt gelöscht wurden, werden verarbeitet. Sicherungsversionen, die nach diesem Datum und dieser Uhrzeit erstellt wurden, werden ignoriert. Geben Sie das entsprechende Datum für die Variable Datum an. Verwenden Sie dasselbe Format, das Sie bei der Option DATEFORMAT in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei ausgewählt haben. Wenn Sie weder für Datum noch für Zeit einen Wert angeben, wird keine Datums- und Zeitangabe festgelegt. Die Sicherung wird standardmäßig aus der neuesten verfügbaren Sicherung bereitgestellt. Ist entweder für Datum oder für Zeit ein Wert angegeben, wird die Sicherung aus der ersten Sicherung bereitgestellt, die nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe erstellt wurde. Wird nach der festgelegten Datumsund Zeitangabe keine Sicherung gefunden, wird standardmäßig die Sicherung aus der neuesten verfügbaren Sicherung bereitgestellt. Anmerkungen: v Falls Sie sowohl für Datum als auch für Zeit einen Wert angeben, richtet dies einen Zeitraum für die Bereitstellung der Sicherung ein. v Falls Sie für Datum, nicht jedoch für Zeit einen Wert angeben, wird für Zeit standardmäßig der Wert '23:59:59' angenommen. Dies richtet das Datum am angegebenen Datum ein. v Falls Sie für Zeit, jedoch nicht für Datum einen Wert angeben, wird als Wert für Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit werden das Datum und die Zeit der Bereitstellung mit dem aktuellen Datum und der angegebenen Zeit festgelegt. /PITTime=Zeit Verwenden Sie den Parameter /pittime mit der Option /pitdate, um einen Zeitpunkt anzugeben, für den die neueste Version der Sicherungen bereitgestellt werden soll. Dateien oder Images, die zum angegebenen Datum und Zeitpunkt bzw. danach gesichert und nicht vor dem angegebenen Datum und Zeitpunkt gelöscht wurden, werden verarbeitet. Sicherungsversionen, die nach diesem Datum und dieser Uhrzeit erstellt wurden, werden ignoriert. Falls Sie den Parameter /pitdate nicht angeben, wird diese OptiKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 249 on ignoriert. Geben Sie für die Variable Zeit die entsprechende Uhrzeit an. Verwenden Sie das Format, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben. Wenn Sie weder für Datum noch für Zeit einen Wert angeben, wird keine Datums- und Zeitangabe festgelegt. Die Sicherung wird standardmäßig aus der neuesten verfügbaren Sicherung bereitgestellt. Ist entweder für Datum oder für Zeit ein Wert angegeben, wird die Sicherung aus der ersten Sicherung bereitgestellt, die nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe erstellt wurde. Wird nach der festgelegten Datumsund Zeitangabe keine Sicherung gefunden, wird standardmäßig die Sicherung aus der neuesten verfügbaren Sicherung bereitgestellt. Anmerkungen: v Falls Sie sowohl für Datum als auch für Zeit einen Wert angeben, richtet dies einen Zeitraum für die Bereitstellung der Sicherung ein. v Falls Sie für Datum, nicht jedoch für Zeit einen Wert angeben, wird für Zeit standardmäßig der Wert '23:59:59' angenommen. Dies richtet das Datum am angegebenen Datum ein. v Falls Sie für Zeit, jedoch nicht für Datum einen Wert angeben, wird als Wert für Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit werden das Datum und die Zeit der Bereitstellung mit dem aktuellen Datum und der angegebenen Zeit festgelegt. /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage Manager- 250 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Kennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiele für den Befehl mount backup Die folgenden Ausgaben des Befehls mount backup sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli mount backup C:=X: der Datenträger C: angehängt. Folgende Ausgabe wird angezeigt: FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Preparing for a MOUNT BACKUP operation, please wait... Connecting to TSM Server as node ’STRINGVM1_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’STRINGVM1’... Backup(s) to be mounted: <C: = X: : VSS : full : 10/04/2011 13:08:50> The operation completed successfully. (rc = 0) Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli mount backup D:\mnt\mp1=M:,D:\mnt\mp2=N: /PITDATE=10/07/2011 /PITTIME=08:53:36 mehrere Datenträger angehängt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Preparing for a MOUNT BACKUP operation, please wait... Connecting to FCM Server as node ’TROYVM1_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’TROYVM1’... Backup(s) to be mounted: <d:\mnt\mp1 = M: : VSS : full : 10/07/2011 08:53:35> <d:\mnt\mp2 = N: : VSS : full : 10/07/2011 08:53:36> Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 251 Befehl query component Mit dem Befehl query component können Sie die VSS-Komponenten abfragen, die auf dem System verfügbar sind. Der Befehl query component gibt eine Liste der Datenträger und Mountpunkte zurück, die für die Sicherung verfügbar sind. Syntax des Befehls query component Die Syntaxdiagramme zum Befehl query component können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI Query COMPonent fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname fcm.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No /TSMNODe= TSM-Knotenname dsm.opt /TSMOPTFile= TMS-Optionsdateiname /TSMPassword= TSM-Kennwort Optionale Parameter für den Befehl query component Optionale Parameter werden nach dem Befehl query component angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query component zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage 252 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log" Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 253 /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiel für den Befehl query component Die folgende Ausgabe des Befehls query component ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel fragt der Befehl fcmcli query component /configfile=customconfig.xml die Komponenten ab, die der Konfigurationsdatei 'customconfig.xml' zugeordnet sind. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: 254 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. FMF5957I The C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcm.log log file was pruned successfully. Querying components, please wait... Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’... Querying VSS Information, please wait... Volume/Mount Points =========================================================================== Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : C: : 136.60GB : 24.47GB : 07352a9e-37c0-11dd-b1a9-806e6f6e6963 : JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : D: : 50.01GB : 15.34GB : cf812f8c-3823-11dd-8e81-00151736a23c : JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : E: : 83.67GB : 530.81MB : aa3683ac-4bdc-11de-b146-001a6499a400 : JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : F: 1,498.25MB 10.13MB aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : G: 1,529.59MB 25.62MB e28e95f6-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : H: 1,529.59MB 32.45MB e28e95f9-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : I: 3,067.06MB 30.47MB e28e95fc-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : J: 3,067.06MB 53.33MB e28e95ff-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : O: 1,498.25MB 10.12MB aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400 JUNE Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 255 Im folgenden Beispiel fragt der Befehl fcmcli query component die Komponenten nach einer iste der Datenträger und Mountpunkte ab, die für die Sicherung verfügbar sind. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Querying components, please wait... Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’... Querying VSS Information, please wait... Volume/Mount Points =========================================================================== 256 Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : C: : 136.60GB : 24.47GB : 07352a9e-37c0-11dd-b1a9-806e6f6e6963 : JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : D: : 50.01GB : 15.34GB : cf812f8c-3823-11dd-8e81-00151736a23c : JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : E: : 83.67GB : 530.81MB : aa3683ac-4bdc-11de-b146-001a6499a400 : JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : F: 1,498.25MB 10.13MB aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : G: 1,529.59MB 25.62MB e28e95f6-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : H: 1,529.59MB 32.45MB e28e95f9-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : I: 3,067.06MB 30.47MB e28e95fc-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : J: 3,067.06MB 53.33MB e28e95ff-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400 JUNE Volume/Mount Point Volume Size Volume Occupancy Volume GUID Server : : : : : O: 1,498.25MB 10.12MB aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400 JUNE Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Befehl query config Mit dem Befehl query config können Sie Konfigurationsdaten zu Tivoli Storage FlashCopy Manager anzeigen. Der Befehl query config zeigt die folgenden Informationen an: v Wert jedes Konfigurationsparameters v Verbindungs- und Konfigurationsdaten von Tivoli Storage FlashCopy Manager v Verbindungs- und Konfigurationsdaten des Tivoli Storage Manager-Servers Syntax des Befehls query config Die Syntaxdiagramme zum Befehl query config können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI Query CONFig fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname fcm.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No /TSMNODe= TSM-Knotenname dsm.opt /TSMOPTFile= TMS-Optionsdateiname /TSMPassword= TSM-Kennwort Optionale Parameter für den Befehl query config Die optionalen Parameter werden nach dem Befehl query config angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query config zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 257 FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log" Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. 258 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiel für Befehl query config Die folgende Ausgabe des Befehls query config ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Der Befehl fcmcli query config zeigt Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 259 FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. FlashCopy Manager Server Connection Information ---------------------------------------------------Nodename ........................... NetWork Host Name of Server ........ TSM API Version .................... TSM API Configuration File ......... JUNE_FS FLASHCOPYMANAGER Version 6, Release 3, Level 0.0 C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\dsm.opt Server Name ........................ Server Type ........................ Server Version ..................... Default Management Class ........... Virtual Server Virtual Platform Version 6, Release 3, Level 0.0 STANDARD FCM for Windows Preferences ---------------------------------------------------CONFIGfile ....................... DATEformat ....................... LANGuage ......................... LOCALDSMAgentnode ................ LOGFile .......................... LOGPrune ......................... NUMBERformat ..................... POSTSNapshotcmd .................. PRESNapshotcmd ................... TIMEformat ....................... C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcmcfg.xml 1 ENU JUNE C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcm.log 60 1 1 Der Befehl fcmcli query config /logfile=fcm.log.xml /configfile=customconfig.xml zeigt Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. FMF5956I The C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcm.log.xml log file could not be pruned. Processing will continue. FlashCopy Manager Server Connection Information ---------------------------------------------------Nodename .......................... NetWork Host Name of Server ....... TSM API Version ................... TSM API Configuration File ........ JUNE_FS FLASHCOPYMANAGER Version 6, Release 3, Level 0.15 C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\dsm.opt Server Name ....................... Server Type ....................... Server Version .................... Default Management Class .......... Virtual Server Virtual Platform Version 6, Release 3, Level 0.15 STANDARD FCM for Windows Preferences ---------------------------------------------------CONFIGfile ........................ DATEformat ........................ LANGuage .......................... LOCALDSMAgentnode ................. LOGFile ........................... LOGPrune .......................... NUMBERformat ...................... POSTSNapshotcmd ................... PRESNapshotcmd .................... TIMEformat ........................ 260 customconfig.xml 1 ENU JUNE C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcm.log.xml 60 1 1 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Befehl query backup Mit dem Befehl query backup können Sie eine Liste der Sicherungen abrufen, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager und den Tivoli Storage Manager-Server verwaltet werden. Syntax des Befehls query backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl query backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI Query BACKup * Komponentennamenliste /ALl tdpexc.cfg /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname Servername /FROMSERVer= Aktueller_Server tdpexc.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No /TSMNODe= TSM-Knotenname dsm.opt /TSMOPTFile= TMS-Optionsdateiname /TSMPassword= TSM-Kennwort Positionsgebundener Parameter für den Befehl query backup Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl query backup und vor den optionalen Parametern angegeben. Geben Sie die folgenden positionsgebundenen Parameter mit dem Befehl query backup an: Komponentennamenliste | * Komponentennamenliste Geben Sie eine Liste der Datenträger oder Mountpunkte an, die abgefragt werden sollen. * Alle Sicherungen werden abgefragt und in der Befehlsausgabe angezeigt. Dies ist die Standardeinstellung. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 261 Optionale Parameter für den Befehl query backup Optionale Parameter werden nach dem Befehl query backup und nach dem positionsgebundenen Parameter angegeben. /ALl Verwenden Sie den Parameter /all, wenn sowohl die aktiven als auch die inaktiven Sicherungsobjekte angezeigt werden sollen. Wenn der Parameter /all nicht angegeben ist, werden nur aktive Sicherungsobjekte angezeigt. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query backup zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, lautet der Standardwert fcmcfg.xml. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /FROMSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromserver geben Sie den Namen des Servers an, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der aktuelle Server. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log" Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und 262 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /OBJect=Objektname Mit dem Parameter /object können Sie den Namen des Sicherungsobjekts angeben, das gelöscht werden soll. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Mit dem the Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehl query backup * /all können Sie die Namen aller verfügbaren Sicherungsobjekte anzeigen. Mit dem Parameter /object kann gleichzeitig jeweils nur eine einzige Sicherung gelöscht werden. Wenn mehrere Sicherungen vorhanden sind, muss der Parameter /object mit dem Befehl query backup angegeben werden. Wird er nicht angegeben, schlägt der Befehl query backup fehl. /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 263 /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiel für den Befehl query backup Die folgende Ausgabe des Befehls query backup ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Der Befehl fcmcli query backup * /all zeigt Informationen zu allen aktiven und inaktiven Sicherungen an, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. 264 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Querying backups, please wait... Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’... Backups for Volume/Mount Point: ’F:’ ================================================================= Volume/Mount Point : F: Volume GUID : aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400 Server : JUNE Volume Occupancy : 10.13MB Backup Date/Time : 03/31/2011 07:35:11 Backup State : Active Management Class : DEFAULT Mounted as : Object Name : 20110331073511 Instant Restore Supported : No Volume/Mount Point Volume GUID Server Volume Occupancy Backup Date/Time Backup State Management Class Mounted as Object Name Instant Restore Supported : : : : : : : : : : F: aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400 JUNE 10.13MB 03/30/2011 13:50:44 Inactive DEFAULT 20110330135044 No Backups for Volume/Mount Point: ’O:’ ================================================================= Volume/Mount Point : O: Volume GUID : aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400 Server : JUNE Volume Occupancy : 10.12MB Backup Date/Time : 03/31/2011 07:35:50 Backup State : Active Management Class : DEFAULT Mounted as : Object Name : 20110331073550 Instant Restore Supported : No Volume/Mount Point Volume GUID Server Volume Occupancy Backup Date/Time Backup State Management Class Mounted as Object Name Instant Restore Supported : : : : : : : : : : O: aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400 JUNE 10.12MB 03/31/2011 07:24:44 Inactive DEFAULT 20110331072444 No Mit dem Befehl fcmcli query backup werden Informationen zu den Sicherungen angezeigt, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 265 FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Querying backups, please wait... Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’... Backups for Volume/Mount Point: ’F:’ ================================================================= Volume/Mount Point : F: Volume GUID : aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400 Server : JUNE Volume Occupancy : 10.13MB Backup Date/Time : 03/31/2011 07:35:11 Backup State : Active Management Class : DEFAULT Mounted as : Object Name : 20110331073511 Instant Restore Supported : No Backups for Volume/Mount Point: ’O:’ ================================================================= Volume/Mount Point : O: Volume GUID : aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400 Server : JUNE Volume Occupancy : 10.12MB Backup Date/Time : 03/31/2011 07:35:50 Backup State : Active Management Class : DEFAULT Mounted as : Object Name : 20110331073550 Instant Restore Supported : No Mit dem Befehl fcmcli query backup werden Informationen zu den Sicherungen angezeigt, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. 266 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Querying backups, please wait... Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’... Backups for Volume/Mount Point: ’F:’ ========================================================================== Volume/Mount Point : F: Volume GUID : aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400 Server : JUNE Volume Occupancy : 10.13MB Backup Date/Time : 03/31/2011 07:35:11 Backup State : Active Management Class : DEFAULT Mounted as : Object Name : 20110331073511 Instant Restore Supported : No Backups for Volume/Mount Point: ’O:’ ========================================================================== Volume/Mount Point : O: Volume GUID : aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400 Server : JUNE Volume Occupancy : 10.12MB Backup Date/Time : 03/31/2011 07:35:50 Backup State : Active Management Class : DEFAULT Mounted as : Object Name : 20110331073550 Instant Restore Supported : No Befehl query managedcapacity Der Befehl query managedcapacity unterstützt Sie bei der Speicherplanung, indem er das derzeitige verwaltete Nutzungsvolumen bestimmt. Zweck Der Befehl query managedcapacity zeigt Informationen zum Nutzungsvolumen an, das durch den von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten lokalen Bestand repräsentiert wird. Dieser Befehl ist für alle Windows-Plattformen gültig, die von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt werden. FCMCLI Query MANAGEDCAPacity /Detailed =dsm.opt /FCMOPTFile =DSM-Optionsdateiname Parameter /Detailed Gibt eine detaillierte Liste der Datenträger aus, von denen Momentaufnahmen erstellt wurden. Wenn diese Option nicht angegeben ist, wird nur die Gesamtkapazität angezeigt. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 267 /FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Hinweise: v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in Anführungszeichen. v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet. v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet. Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli query managedcapacity das verwaltete Gesamtnutzungsvolumen des lokalen Bestands ausgegeben. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Preparing for a QUERY MANAGEDCAPACITY operation, please wait... Total Managed Capacity : 2.93 GB (3,142,053,888 bytes) Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli query managedcapacity /detailed eine detaillierte Liste zum verwalteten Gesamtnutzungsvolumen und zu den verwendeten Datenträgern, von denen Momentaufnahmen erstellt wurden, ausgegeben. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Preparing for a QUERY MANAGEDCAPACITY operation, please wait... Total Managed Capacity : 31.99 GB (34,353,438,720 bytes) Volume : H: Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes) Volume : I: Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes) Completed Befehl restore Mit dem Befehl restore können Sie eine Tivoli Storage FlashCopy Manager-Sicherung zurückschreiben. Sie müssen für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um mit Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange eine Zurückschreibung durchführen zu können. Vor einer VSS-Zurückschreibung gilt es, einige spezielle Aspekte zu beachten. In den beiden folgenden Abschnitten finden Sie wichtige Richtlinien: v „Hinweise zu VSS” auf Seite 149 268 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch v „VSS-Sicherungen in andere Positionen zurückschreiben” auf Seite 25 Die GUI stellt eine benutzerfreundliche und flexible Schnittstelle bereit, um Sie bei der Ausführung einer Zurückschreibungsoperation zu unterstützen. Die Schnittstelle präsentiert Informationen so, dass eine Mehrfachauswahl und in einige Fällen sogar eine automatische Operationsausführung möglich ist. Syntax des Befehls restore Die Syntaxdiagramme zum Befehl restore können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI RESTore Komponentennamenliste fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname Aktueller_Server /FROMSERVer= /INSTANTRestore= Yes No Servername fcm.log /LOGFile= /LOGPrune= Protokolldateiname 60 Anzahl Tage No /NOPROMPT Letztes /PITDate= Datumswert Letzte /TSMNODe= TSM-Knotenname /PITTime= Zeitangabe dsm.opt /TSMOPTFile= TMS-Optionsdateiname /TSMPassword= TSM-Kennwort Positionsgebundener Parameter für den Befehl restore Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl restore und vor den optionalen Parametern angegeben. Geben Sie den folgenden positionsgebundenen Parameter mit dem Befehl restore an: Komponentennamenliste Geben Sie eine Liste der Mountpunkte an, die zurückgeschrieben werden sollen. Die Liste darf entweder nur nicht qualifizierte Objekte oder nur qualifizierte Objekte enthalten. Sie kann keine Kombination von nicht qualifizierten Objekten und qualifizierten Objekten enthalten. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 269 Geben Sie die Liste der Komponentennamen mit der folgenden Syntax an: Komponente_1[(ID_für_Objekt_1)][,Komponente_2[(ID_für_Objekt_2)]...] Hierbei steht Komponente_n für die Komponente, die zurückgeschrieben werden soll, und ID_für_Objekt_n für die Objekt-ID der jeweiligen Sicherung, die zurückgeschrieben werden soll. Die Objekt-ID kann mit dem Befehl query backup ermittelt werden. Beispiel: fcmcli restore g:(20110311124516),h:(20110211034512),r:(20101114164310) Optionale Parameter für den Befehl restore Optionale Parameter werden nach dem Befehl restore und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation restore zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /FROMSERVer=Servername Mit dem Parameter /fromserver geben Sie den Namen des Servers an, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der lokale Server. /INSTANTRestore=Yes|No Mit dem Parameter /instantrestore können Sie angeben, ob für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene oder eine Kopie auf Dateiebene verwendet werden soll. Beachten Sie, dass für VSS-Sofortzurückschreibungen ein Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 erforderlich ist. Folgendes kann angegeben werden: 270 Yes Verwendet für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene, sofern die Datenträger, auf denen die Sicherung enthalten ist, die entsprechende Unterstützung bieten. Dies ist der Standardwert. No Verwendet für die Zurückschreibung der Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Kopie auf Dateiebene. Wenn Sie die Kopie auf Datenträgerebene umge- Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch hen, werden auf den Zieldatenträgern nur Speichergruppendateien, Protokolldateien und die Prüfpunktdatei von Exchange überschrieben. Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen auf einem System DS8000 bzw. einem SAN Volume Controller 4.2.x oder 4.3.x durchführen, vergewissern Sie sich, dass alle vorherigen Hintergrundkopien (an denen zurückzuschreibende Datenträger beteiligt sind) vor Beginn der VSS-Sofortzurückschreibung fertiggestellt sind. Denken Sie daran, dass der Parameter /instantrestore ignoriert und die VSS-Sofortzurückschreibung automatisch inaktiviert wird, wenn Sie für die VSS-Zurückschreibung die Option 'Zurückschreiben in' auswählen. Eine VSS-Sofortzurückschreibung von Differenzsicherungen und Teilsicherungen wird nicht unterstützt. Setzen Sie in einer CCR-Umgebung die Speichergruppenkopie (Exchange Server 2003 und Exchange Server 2007) oder die Datenbankkopie (Exchange Server 2010) aus, bevor Sie die VSS-Sofortzurückschreibung ausführen. Setzen Sie die Speichergruppen- oder Datenbankkopie fort, nachdem die VSS-Sofortzurückschreibung abgeschlossen ist. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log" Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 271 Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /NOPROMPT Wenn der Befehl restore ausgegeben wird, müssen Sie bestätigen, ob die für das Zurückschreiben angegebenen Datenträger überschrieben werden sollen. Verwenden Sie den Parameter /noprompt, um die Bedienerführung für diese Bestätigung zu übergehen und mit der Zurückschreibungsoperation fortzufahren. /PITDAte=Datum Verwenden Sie den Parameter /pitdate mit dem Parameter /pittime, um einen Zeitpunkt anzugeben, für den die neueste Version der Sicherungen zurückgeschrieben werden soll. Sicherungen, die zum angegebenen Datum und Zeitpunkt bzw. danach erstellt und nicht vor dem angegebenen Datum und Zeitpunkt gelöscht wurden, werden verarbeitet. Nach diesem Datum und nach dieser Uhrzeit erstellte Sicherungsversionen werden ignoriert. Geben Sie das entsprechende Datum für die Variable Datum an. Verwenden Sie dasselbe Format, das Sie bei der Option DATEFORMAT in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei ausgewählt haben. Wenn Sie weder für Datum noch für Zeit einen Wert angeben, wird keine Datums- und Zeitangabe festgelegt. Standardmäßig wird die Sicherung aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben. Ist entweder für Datum oder für Zeit ein Wert angegeben, wird die Sicherung aus der ersten Sicherung zurückgeschrieben, die nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe für die Zurückschreibung erstellt wurde. Wird nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe keine Sicherung gefunden, wird standardmäßig die Sicherung aus der neuesten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben. Anmerkungen: v Falls Sie sowohl für Datum als auch für Zeit einen Wert angeben, richtet dies einen Zeitraum für die Zurückschreibung ein. v Falls Sie für Datum, nicht jedoch für Zeit einen Wert angeben, wird für Zeit standardmäßig der Wert '23:59:59' angenommen. Dies richtet das Datum am angegebenen Datum ein. v Falls Sie für Zeit, jedoch nicht für Datum einen Wert angeben, wird als Wert für Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit werden das Datum und die Zeit der Zurückschreibung mit dem aktuellen Datum und der angegebenen Zeit festgelegt. /PITTime=Zeit Verwenden Sie den Parameter /pittime mit der Option /pitdate, um einen Zeitpunkt anzugeben, für den die neueste Version der Sicherungen zurückgeschrieben werden soll. Dateien oder Images, die zum angegebenen Datum und Zeitpunkt bzw. danach gesichert und nicht vor dem angegebenen Datum und Zeitpunkt gelöscht wurden, werden verarbeitet. Sicherungsversionen, die nach diesem Datum und dieser Uhrzeit erstellt wurden, werden 272 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch ignoriert. Falls Sie den Parameter /pitdate nicht angeben, wird diese Option ignoriert. Geben Sie für die Variable Zeit die entsprechende Uhrzeit an. Verwenden Sie das Format, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben. Wenn Sie weder für Datum noch für Zeit einen Wert angeben, wird keine Datums- und Zeitangabe festgelegt. Standardmäßig wird die Sicherung aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben. Ist entweder für Datum oder für Zeit ein Wert angegeben, wird die Sicherung aus der ersten Sicherung zurückgeschrieben, die nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe für die Zurückschreibung erstellt wurde. Wird nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe keine Sicherung gefunden, wird standardmäßig die Sicherung aus der neuesten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben. Anmerkungen: v Falls Sie sowohl für Datum als auch für Zeit einen Wert angeben, richtet dies einen Zeitraum für die Zurückschreibung ein. v Falls Sie für Datum, nicht jedoch für Zeit einen Wert angeben, wird für Zeit standardmäßig der Wert '23:59:59' angenommen. Dies richtet das Datum am angegebenen Datum ein. v Falls Sie für Zeit, jedoch nicht für Datum einen Wert angeben, wird als Wert für Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit werden das Datum und die Zeit der Zurückschreibung mit dem aktuellen Datum und der angegebenen Zeit festgelegt. /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 273 Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiele für den Befehl restore Die folgenden Ausgaben des Befehls restore sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli restore K:,L: /INSTANTRestore=No die Datenträger K: und L: zurückgeschrieben. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. You have selected a full filesystem RESTORE operation. Performing this restore will overwrite the volumes that you have specified for restore. Do you want to continue with the RESTORE operation? (Yes (Y)/No (N)) y Preparing for a RESTORE operation, please wait... Starting restore of volume... Beginning VSS restore of ’K:’, ’L:’. This operation could take a while, please wait... Restoring ’K:’, ’L:’ via file-level copy from snapshot(s). This process may take some time. Please wait. VSS Restore operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 385.23 seconds Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli restore D:\mnt\mp1,D:\ mnt\mp2 /PITDATE=10/07/2011 /PITTIME=08:53:36 die Mountpunkte D:\mnt\mp1 und ,D:\mnt\mp2 zurückgeschrieben. Folgende Ausgabe wird angezeigt: 274 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. You have selected a full filesystem RESTORE operation. Performing this restore will overwrite the volumes that you have specified for restore. Do you want to continue with the RESTORE operation? (Yes (Y)/No (N)) y Preparing for a RESTORE operation, please wait... Starting restore of volume... Beginning VSS restore of ’d:\mnt\mp1’, ’d:\mnt\mp2’. This operation could take a while, please wait... Restoring ’d:\mnt\mp1’, ’d:\mnt\mp2’ via volume-level copy from snapshot(s). This process may take some time. Please wait. VSS Restore operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 162.23 seconds Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli restore K:,L: /FROMSERVER=troyvm1 die Datenträger K: und L: aus dem Server troyvm1 zurückgeschrieben. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. You have selected a full filesystem RESTORE operation. Performing this restore will overwrite the volumes that you have specified for restore. Do you want to continue with the RESTORE operation? (Yes (Y)/No (N)) y Preparing for a RESTORE operation, please wait... Starting restore of volume... Beginning VSS restore of ’K:’, ’L:’. This operation could take a while, please wait... Restoring ’K:’, ’L:’ via volume-level copy from snapshot(s). This process may take some time. Please wait. VSS Restore operation completed with rc = 0. Elapsed Processing Time: 161.57 seconds Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 275 Befehl unmount backup Mit dem Befehl unmount backup können Sie die Bereitstellung von zuvor bereitgestellten Sicherung aufheben, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager oder Tivoli Storage Manager verwaltet werden. Syntax des Befehls unmount backup Die Syntaxdiagramme zum Befehl unmount backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI UNMOUNT BACKup Datenträgernamenliste fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname /LOGPrune= fcm.log 60 Anzahl Tage No /LOGFile= Protokolldateiname /TSMNODe= TSM-Knotenname dsm.opt /TSMOPTFile= TMS-Optionsdateiname /TSMPassword= TSM-Kennwort Positionsgebundener Parameter für den Befehl unmount backup Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl unmount backup und vor den optionalen Parametern angegeben. Datenträgernamenliste Geben Sie mit diesem Parameter die Namen der angehängten Datenträger an, die abgehängt werden sollen. Der Parameter Datenträgernamenliste ist erforderlich. Wenn Sie mehrere Namen angeben möchten, trennen Sie sie jeweils durch ein Komma voneinander. 276 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Optionale Parameter für den Befehl unmount backup Optionale Parameter werden nach dem Befehl unmount backup und nach den positionsgebundenen Parametern angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation unmount backup zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, lautet der Standardwert fcmcfg.xml. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. /LOGFile=Protokolldateiname Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log" Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben. Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt. /LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des ParaKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 277 meters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde. Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird: v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei. v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile an. /TSMNODe=TSM-Knotenname Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt) speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist, ist dieser Parameter nicht gültig. /TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage Manager-Optionsdatei anzugeben. Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten. Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist. Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel: /TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt" Der Standardwert ist dsm.opt. /TSMPassword=TSM-Kennwort Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt. Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei der Ausführung dieses Befehls verwendet. Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. 278 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein. Beispiel für den Befehl unmount backup Die folgende Ausgabe des Befehls unmount backup ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli unmount backup M:,N: die Sicherungen M: und N: abgehängt. Die folgenden Ausgabe wird angezeigt: FlashCopy Manager for Windows: IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0 (C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved. Preparing for a UNMOUNT BACKUP operation, please wait... Connecting to FCM Server as node ’TROYVM1_FS’... Connecting to Local DSM Agent ’TROYVM1’... Backup(s) to be unmounted: M: N: The operation completed successfully. (rc = 0) Befehl update config Mit dem Befehl update config können Sie die Konfigurationsparameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager oder Tivoli Storage Manager festlegen, die standardmäßig in der Datei fcmcfg.xml definiert sind. Bei anderen Aufrufen dieses Befehls oder bei der Task Konfiguration im Menü Bearbeiten der GUI von Tivoli Storage FlashCopy Manager setzt der angegebene Wert eines Konfigurationsparameters den in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebenen Parameterwert außer Kraft. Falls Sie diesen Befehl verwenden und keinen Parameterwert aus der Konfigurationsdatei überschreiben, werden die Werte in der Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (fcmcfg.xml) verwendet. Syntax des Befehls update config Die Syntaxdiagramme zum Befehl update config können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden. FCMCLI UPDATE CONFig DATEformat= Datumsformatnummer LANGuage= Sprache LOCALDSMAgentnode= Knotenname LOGFile= Protokolldateiname LOGPrune= Anzahl Tage NO Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 279 fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =fcm.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname /LOGPrune= 60 [oder konfigurierter Wert] Anzahl Tage No Positionsgebundene Parameter für 'update config' Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl update config und stehen vor den optionalen Parametern. Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben die Werte in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an. Für jede Ausführung des Befehls update config können Sie nur einen einzigen Wert festlegen: DATEformat=Nummer_für_Datumsformat Verwenden Sie den positionsgebundenen Parameter DATEformat, um das Format auszuwählen, das zum Anzeigen von Datumsangaben verwendet werden soll. Die Variable Nummer_für_Datumsformat zeigt das Datum in einem der folgenden Formate an. Wählen Sie die Nummer aus, die dem gewünschten Format entspricht. 1 MM/TT/JJJJ. Dies ist der Standardwert. 2 TT-MM-JJJ 3 JJJJ-MM-TT 4 TT.MM.JJJJ 5 JJJJ.MM.TT Änderungen am Wert des Parameters dateformat können zu einer unerwünschten Bereinigung der Protokolldatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (standardmäßig fcm.log) führen. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um den Verlust vorhandener Protokolldateidaten zu verhindern: v Erstellen Sie nach Änderung des Wertes für den Parameter dateformat eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei, bevor Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager ausführen. v Geben Sie mit dem Parameter /logfile eine neue Protokolldatei an. LANGuage=Sprache Geben Sie den aus drei Zeichen bestehenden Code für die Sprache an, in der Nachrichten angezeigt werden sollen: 280 CHS Vereinfachtes Chinesisch CHT Traditionelles Chinesisch DEU Deutsch (Standard) Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch ENU Amerikanisches Englisch (Dies ist der Standardwert.) ESP Spanisch (Standard) FRA Französisch (Standard) ITA Italienisch (Standard) JPN Japanisch KOR Koreanisch PTB Portugiesisch (Brasilien) LOCALDSMAgentnode=Knotenname Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, die die VSS-Sicherungen ausführt. Dieser positionsgebundene Parameter muss angegeben sein, damit VSS-Operationen ausgeführt werden können. LOGFile=Protokolldateiname Mit dem positionsgebundenen Parameter LOGFile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle und Fehlernachrichten erfasst. Die Variable Protokolldateiname gibt den Namen der Aktivitätenprotokolldatei an. Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei dem Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager zugeordnet. LOGPrune=Anzahl Tage|No Mit dem positionsgebundenen Parameter LOGPrune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder Parameter für die Protokollbereinigung festlegen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Sie können den Wert No oder einen Wert im Bereich von 0 bis 9999 angeben. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. NUMberformat=Nummer_für_Zahlenformat Verwenden Sie den positionsgebundenen Parameter NUMberformat, um das Format anzugeben, das zum Anzeigen von Zahlen verwendet werden soll. Die Variable Nummer_für_Zahlenformat zeigt Zahlen unter Verwendung eines der folgenden Formate an. Wählen Sie die Nummer aus, die dem gewünschten Format entspricht. 1 n,nnn.dd. Dies ist der Standardwert. 2 n,nnn,dd 3 n nnn,dd 4 n nnn.dd 5 n.nnn,dd 6 n'nnn,dd Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 281 TIMEformat=Nummer_für_Zeitformat Verwenden Sie den positionsgebundenen Parameter TIMEformat, um das Format anzugeben, in dem die Systemzeit angezeigt werden soll. Die Variable Nummer_für_Zeitformat zeigt die Uhrzeit in einem der folgenden Formate an. Wählen Sie die Nummer aus, die dem gewünschten Format entspricht. 1 HH:MM:SS. Dies ist der Standardwert. 2 HH,MM,SS 3 HH.MM.SS 4 HH:MM:SSA/P Optionale Parameter für den Befehl update config Optionale Parameter werden nach dem Befehl update config und nach den positionsgebundenen Parametern angegeben. /CONFIGfile=Konfigurationsdateiname Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation update config zu verwendenden Werte enthält. Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml. Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel: /CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml" Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite 280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben. Beispiel für den Befehl update config Die folgende Ausgabe des Befehls update config ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden. Der Befehl fcmcli update config localdsmagentnode=server12 legt den Knotennamen server12 als die lokale Maschine fest, die die VSS-Sicherungen ausführt. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. FMX5054I The preference has been set successfully. Der Befehl fcmcli update config numberformat=2 gibt an, dass das Format 2 zum Anzeigen von Zahlen verwendet werden soll (n,nnn,dd.). Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. FMX5054I The preference has been set successfully. Der Befehl fcmcli update config localdsmagentnode=server44 /configfile=fcmcfg_server44.xml legt den Knotennamen server44 als die lokale Maschine fest, die die VSS-Sicherungen ausführt. Außerdem gibt der Befehl an, 282 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch dass Tivoli Storage FlashCopy Manager-Operationen die Einstellungen in der Konfigurationsdatei fcmcfg_server44.xml verwenden. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe. FMX5054I The preference has been set successfully. VSS-Richtlinienbefehle Mit den VSS-Richtlinienbefehlen können Sie Anweisungen für VSS-Richtlinienbindungen verwalten. UPDATE VSSPolicy Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Anweisung für eine VSS-Richtlinienbindung aktualisiert. FCMCLI UPDATE VSSpolicy /SEQnumber= "Richtliniendefinition" 0 Nummer fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =fcm.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname /LOGPrune= 60 [oder konfigurierter Wert] Anzahl Tage No Parameter: v Richtliniendefinition: Gibt den Namen der Anweisung für die VSSRichtlinienbindung an, die aktualisiert wird. v SEQnumber: Gibt die Priorität der aktualisierten Anweisung für die Richtlinienbindung in der Reihenfolge an. Ist der Wert für Nummer 0 (Standardwert) oder größer als die Anzahl der vorhandenen Anweisungen für VSS-Richtlinienbindungen, wird die Richtliniendefinition als neue Anweisung hinzugefügt. v CONFIGfile: Geben Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an, in der die Werte enthalten sind, die beim Befehl update vsspolicy verwendet werden sollen. v LOGFile: Geben Sie den Namen (Protokolldateiname) der Aktivitätenprotokolldatei an, die beim Befehl update vsspolicy verwendet werden soll. v LOGPrune: Geben Sie an, ob die Protokollbereinigung inaktiviert oder ob das Protokoll für eine einzige Befehlsausführung bereinigt werden soll. Standardmäßig findet die Protokollbereinigung täglich statt. Die VaKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 283 riable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. INSert VSSpolicy Dieser Befehl fügt eine neue Anweisung für die VSS-Richtlinienbindung an der Position ein, die durch den Parameter /seqnumber angegeben ist. FCMCLI INSert VSSpolicy /SEQnumber= "Richtliniendefinition" 0 Nummer fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =fcm.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname /LOGPrune= 60 [oder konfigurierter Wert] Anzahl Tage No Parameter: v Richtliniendefinition: Gibt den Namen der Anweisung für die VSSRichtlinienbindung an, die eingefügt werden soll. v SEQnumber: Gibt die Priorität der eingefügten Anweisung für die Richtlinienbindung in der Reihenfolge an. Ist der Wert für Nummer 0 (Standardwert) oder größer als die Anzahl der vorhandenen Anweisungen für VSS-Richtlinienbindungen, wird die Richtliniendefinition als neue Anweisung hinzugefügt. v CONFIGfile: Geben Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an, in der die Werte enthalten sind, die beim Befehl insert vsspolicy verwendet werden sollen. v LOGFile: Geben Sie den Namen (Protokolldateiname) der Aktivitätenprotokolldatei an, die beim Befehl insert vsspolicy verwendet werden soll. v LOGPrune: Geben Sie an, ob die Protokollbereinigung inaktiviert oder ob das Protokoll für eine einzige Befehlsausführung bereinigt werden soll. Standardmäßig findet die Protokollbereinigung täglich statt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. DELete VSSpolicy Mit diesem Befehl wird eine Anweisung für eine VSS-Richtlinienbindung an der Position, die durch den Parameter /seqnumber angegeben wird, gelöscht. 284 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch FCMCLI DELete VSSpolicy Richtlinienname /SEQnumber= 0 Nummer fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =fcm.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname /LOGPrune= 60 [oder konfigurierter Wert] Anzahl Tage No Parameter: v Richtliniendefinition: Gibt den Namen der Anweisung für die VSSRichtlinienbindung an, die gelöscht werden soll. v SEQnumber: Gibt die Priorität der zu löschenden Anweisung für die Richtlinienbindung in der Reihenfolge an. v CONFIGfile: Geben Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an, in der die Werte enthalten sind, die beim Befehl delete vsspolicy verwendet werden sollen. v LOGFile: Geben Sie den Namen (Protokolldateiname) der Aktivitätenprotokolldatei an, die beim Befehl delete vsspolicy verwendet werden soll. v LOGPrune Geben Sie an, ob die Protokollbereinigung inaktiviert oder ob das Protokoll für eine einzige Befehlsausführung bereinigt werden soll. Standardmäßig findet die Protokollbereinigung täglich statt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Query VSSpolicy Mit diesem Befehl werden die Anweisungen für VSS-Richtlinienbindungen in der Konfigurationsdatei angezeigt. FCMCLI Query VSSpolicy fcmcfg.xml /CONFIGfile= Konfigurationsdateiname =fcm.log [oder konfigurierter Wert] /LOGFile =Protokolldateiname Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 285 /LOGPrune= 60 [oder konfigurierter Wert] Anzahl Tage No Parameter: v CONFIGfile: Geben Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der anzuzeigenden Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an. v LOGFile: Geben Sie den Namen (Protokolldateiname) der Aktivitätenprotokolldatei an, die beim Befehl query vsspolicy verwendet werden soll. v LOGPrune: Geben Sie an, ob die Protokollbereinigung inaktiviert oder ob das Protokoll für eine einzige Befehlsausführung bereinigt werden soll. Standardmäßig findet die Protokollbereinigung täglich statt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Beispiele für VSS-Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager Die folgenden Ausgaben der VSS-Richtlinienbefehle sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung der Befehle angezeigt werden. Im folgenden Beispiel aktualisiert der Befehl fcmcli update vsspolicy "* * FULL LOCAL STANDARD" /seqnumber=2 die Standardanweisung für die VSS-Richtlinienbindung mit der Reihenfolgepriorität 2. Die folgende Ausgabe wird angezeigt. UPDATE VSSpolicy was successful. Im folgenden Beispiel fügt der Befehl fcmcli insert vsspolicy "* * FULL LOCAL STANDARD" /seqnumber=2 die Standardanweisung für die VSS-Richtlinienbindung an der Reihenfolgepriorität 2 ein. Folgende Ausgabe wird angezeigt: INSERT VSSpolicy was successful. Im folgenden Beispiel löscht der Befehl fcmcli delete vsspolicy /SEQnumber=1 die Anweisung für die VSS-Richtlinienbindung an der Reihenfolgepriorität 1. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: DELETE VSSpolicy was successful. Im folgenden Beispiel fragt der Befehl fcmcli query vsspolicy /configfile=fcmcfg_server44.xml die Anweisungen für die VSS-Richtlinienbindungen in der Konfigurationsdatei fcmcfg_server44.xml ab. Die folgende Ausgabe wird angezeigt: 286 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch FCM for Windows VSS Policy VSS policy statements are processed from the bottom up and processing stops at the first match. To ensure that more specific specifications are processed at all, the more general specification should be listed before the more specific ones, so as to be processed after the more specific specifications. Otherwise, the more general specification will match the target before the more specific specifications are seen. ---------------------------------------------------Sequence Number ........................ Server ................................. Component .............................. Backup Type ............................ Backup Destination ..................... Management Class ....................... 1 SERVER44 C: FULL LOCAL STANDARD Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows 287 288 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Anhang. Funktionen zur behindertengerechten Bedienung für die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie Funktionen zur behindertengerechten Bedienung helfen Benutzern mit Behinderungen, wie eingeschränkter Beweglichkeit oder Sehfähigkeit, damit sie IT-Produkte erfolgreich verwenden können. Funktionen zur behindertengerechten Bedienung Die folgende Liste enthält die wichtigsten Funktionen zur behindertengerechten Bedienung in der Tivoli Storage Manager-Produktfamilie: v Bedienung ausschließlich über die Tastatur v Schnittstellen, die häufig von Sprachausgabeprogrammen verwendet werden v Tasten, die durch Berührung erkennbar sind, durch die Berührung aber nicht aktiviert werden v Dem Industriestandard entsprechende Einheiten für Ports und Anschlüsse v Anschluss alternativer Eingabe- und Ausgabeeinheiten Das Tivoli Storage Manager Information Center und die Referenzliteratur entsprechen den Anforderungen für die behindertengerechte Bedienung. Die Funktionen zur behindertengerechten Bedienung des Information Center werden unter http:// publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3/topic/com.ibm.help.ic.doc/ iehs36_accessibility.html beschrieben. Navigation mithilfe der Tastatur Unter Windows verwendet die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie die Microsoft-Konventionen für die gesamte Navigation und den gesamten Zugriff mithilfe der Tastatur. Die Unterstützung für "Ziehen und übergeben" (Drag and Drop) wird mit der Microsoft Windows-Eingabehilfeoption mit der Bezeichnung "Tastaturmaus" verwaltet. Weitere Informationen zur Tastaturmaus und andere Windows-Eingabehilfeoptionen finden Sie in der Windows-Onlinehilfe (Suchbegriff: Tastaturmaus). Auf anderen Betriebssystemen verwenden diese Produkte die Konventionen des Betriebssystems für die Navigation und den Zugriff mithilfe der Tastatur. Software anderer Anbieter Die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie enthält bestimmte Software anderer Anbieter, die nicht der IBM Lizenzvereinbarung unterliegt. IBM gibt keine Erklärung zu den Funktionen zur behindertengerechten Bedienung dieser Produkte ab. Wenden Sie sich an den Softwareanbieter, um Informationen zur behindertengerechten Bedienung der Produkte zu erhalten. IBM und behindertengerechte Bedienung Weitere Informationen zum Engagement von IBM im Bereich der behindertengerechten Bedienung finden Sie im IBM Human Ability and Accessibility Center. 289 290 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Bemerkungen Die vorliegenden Informationen wurden für Produkte und Services entwickelt, die auf dem deutschen Markt angeboten werden. Möglicherweise bietet IBM die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte, Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen über die gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkte und Services sind beim zuständigen IBM Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Lizenzprogramme oder andere IBM Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder Services von IBM verwendet werden können. Anstelle der IBM Produkte, Programme oder Services können auch andere, ihnen äquivalente Produkte, Programme oder Services verwendet werden, solange diese keine gewerblichen oder anderen Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Produkten, Programmen und Services anderer Anbieter liegt beim Kunden. Für die in diesem Handbuch beschriebenen Erzeugnisse und Verfahren kann es IBM Patente oder Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanforderungen sind schriftlich an folgende Adresse zu richten (Anfragen an diese Adresse müssen auf Englisch formuliert werden): IBM Director of Licensing IBM Europe, Middle East & Africa Tour Descartes 2, avenue Gambetta 92066 Paris La Defense France Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die hier enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert und als Neuausgabe veröffentlicht. IBM kann ohne weitere Mitteilung jederzeit Verbesserungen und/ oder Änderungen an den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/ oder Programmen vornehmen. Verweise in diesen Informationen auf Websites anderer Anbieter werden lediglich als Service für den Kunden bereitgestellt und stellen keinerlei Billigung des Inhalts dieser Websites dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials für dieses IBM Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung. Werden an IBM Informationen eingesandt, können diese beliebig verwendet werden, ohne dass eine Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht. Lizenznehmer des Programms, die Informationen zu diesem Produkt wünschen mit der Zielsetzung: (i) den Austausch von Informationen zwischen unabhängig voneinander erstellten Programmen und anderen Programmen (einschließlich des vorliegenden Programms) sowie (ii) die gemeinsame Nutzung der ausgetauschten Informationen zu ermöglichen, wenden sich an folgende Adresse: 291 IBM Corporation 2Z4A/101 11400 Burnet Road Austin, TX 78758 U.S.A. Die Bereitstellung dieser Informationen kann unter Umständen von bestimmten Bedingungen - in einigen Fällen auch von der Zahlung einer Gebühr - abhängig sein. Die Lieferung des in diesen Informationen beschriebenen Lizenzprogramms sowie des zugehörigen Lizenzmaterials erfolgt auf der Basis der IBM Rahmenvereinbarung bzw. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von IBM, der IBM Internationalen Nutzungsbedingungen für Programmpakete oder einer äquivalenten Vereinbarung. Alle in diesem Dokument enthaltenen Leistungsdaten stammen aus einer kontrollierten Umgebung. Die Ergebnisse, die in anderen Betriebsumgebungen erzielt werden, können daher erheblich von den hier erzielten Ergebnissen abweichen. Einige Daten stammen möglicherweise von Systemen, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Eine Gewährleistung, dass diese Daten auch in allgemein verfügbaren Systemen erzielt werden, kann nicht gegeben werden. Darüber hinaus wurden einige Daten unter Umständen durch Extrapolation berechnet. Die tatsächlichen Ergebnisse können davon abweichen. Benutzer dieses Dokuments sollten die entsprechenden Daten in ihrer spezifischen Umgebung prüfen. Alle Informationen zu Produkten anderer Anbieter stammen von den Anbietern der aufgeführten Produkte, deren veröffentlichten Ankündigungen oder anderen allgemein verfügbaren Quellen. IBM hat diese Produkte nicht getestet und kann daher keine Aussagen zu Leistung, Kompatibilität oder anderen Merkmalen machen. Fragen zu den Leistungsmerkmalen von Produkten anderer Anbieter sind an den jeweiligen Anbieter zu richten. Diese Veröffentlichung dient nur zu Planungszwecken. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen können geändert werden, bevor die beschriebenen Produkte verfügbar sind. Diese Veröffentlichung enthält Beispiele für Daten und Berichte des alltäglichen Geschäftsablaufs. Sie sollen nur die Funktionen des Lizenzprogramms illustrieren und können Namen von Personen, Firmen, Marken oder Produkten enthalten. Alle diese Namen sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Namen und Adressen sind rein zufällig. COPYRIGHTLIZENZ: Diese Veröffentlichung enthält Beispielanwendungsprogramme, die in Quellensprache geschrieben sind und Programmiertechniken in verschiedenen Betriebsumgebungen veranschaulichen. Sie dürfen diese Beispielprogramme kostenlos kopieren, ändern und verteilen, wenn dies zu dem Zweck geschieht, Anwendungsprogramme zu entwickeln, zu verwenden, zu vermarkten oder zu verteilen, die mit der Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Betriebsumgebung konform sind, für die diese Beispielprogramme geschrieben werden. Diese Beispiele wurden nicht unter allen denkbaren Bedingungen getestet. Daher kann IBM die Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit oder Funktion dieser Programme weder zusagen noch gewährleisten. 292 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Die Beispielprogramme werden ohne Wartung (auf "as-is"-Basis) und ohne jegliche Gewährleistung zur Verfügung gestellt. IBM übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung der Beispielprogramme entstehen. Kopien oder Teile der Beispielprogramme bzw. daraus abgeleiteter Code müssen folgenden Copyrightvermerk beinhalten: © (Name Ihrer Firma) (Jahr). Teile des vorliegenden Codes wurden aus Beispielprogrammen der IBM Corp. abgeleitet. © Copyright IBM Corp. _Jahr/Jahre angeben_. Marken IBM, das IBM Logo und ibm.com sind Marken oder eingetragene Marken der International Business Machines Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Andere Produkt- und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein. Eine aktuelle Liste der IBM Marken finden Sie auf der Webseite 'Copyright and trademark information' under http://www.ibm.com/legal/ copytrade.shtml. Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und/oder anderen Ländern. Microsoft, Windows, Windows NT und das Windows-Logo sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group in den USA und anderen Ländern. Java™ und alle auf Java basierenden Marken sind Marken oder eingetragene Marken von Oracle und/oder seinen verbundenen Unternehmen. Andere Produkt- und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein. Bemerkungen 293 294 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Glossar Dieses Glossar enthält Begriffe und Definitionen für IBM Tivoli Storage Manager- und IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager-Produkte. Glossare für andere IBM Produkte finden Sie unter http://www.ibm.com/software/globalization/ terminology/. Die folgenden Querverweise werden in diesem Glossar verwendet: v Mit Siehe wird von einem Begriff auf ein bevorzugtes Synonym oder von einem Akronym oder einer Abkürzung auf die definierte vollständige Form verwiesen. v Mit Siehe auch wird auf einen zugehörigen oder gegensätzlichen Begriff verwiesen. A Abrufen Archivierte Informationen aus dem Speicherpool auf die Workstation kopieren, um sie zu verwenden. Die Abrufoperation hat keine Auswirkungen auf die archivierte Version im Speicherpool. Absolut (Modus) Bei der Speicherverwaltung ein Modus der Sicherungskopiengruppe, der angibt, dass eine Datei bei der Teilsicherung zu berücksichtigen ist, auch wenn sich die Datei seit der letzten Sicherung nicht geändert hat. Siehe auch Geändert (Modus). Abstimmung Der Prozess der Synchronisierung eines Dateisystems mit dem Tivoli Storage Manager-Server. Dabei werden nicht mehr erforderliche und veraltete Objekte auf dem Tivoli Storage Manager-Server gelöscht. ACL Siehe Zugriffssteuerungsliste. Adaptive Subdateisicherung Ein Sicherungstyp, bei dem nur geänderte Teile einer Datei an den Server gesendet werden und nicht die gesamte Datei. Mit der adaptiven Subdateisicherung wird der Datenaustausch im Netz reduziert und die Sicherungsgeschwindigkeit wird erhöht. Administrator Ein Benutzer, der auf dem Server als Ad- ministrator registriert ist und der Tasks ausführen und Befehle verwenden kann, denen die Berechtigungsklasse für Verwaltungsaufgaben zugeordnet ist. Advanced Program-to-Program Communication (APPC) Eine Implementierung des SNA LU 6.2Protokolls, das miteinander verbundenen Systemen die Kommunikation und die gemeinsame Verarbeitung von Programmen ermöglicht. Agentenknoten Ein Clientknoten, dem die Proxyberechtigung erteilt wurde, um Operationen im Namen eines anderen Clientknotens, des Zielknotens, auszuführen. Aggregat Ein Objekt, das in einem oder mehreren Speicherpools gespeichert ist und das aus einer Gruppe von logischen Dateien besteht, die zusammengefasst sind. Siehe auch Logische Datei und Physische Datei. Aktive Maßnahmengruppe Die aktivierte Maßnahmengruppe. Diese Maßnahmengruppe enthält die Maßnahmenregeln, die alle der Maßnahmendomäne zugeordneten Clientknoten verwenden. Siehe auch Maßnahmendomäne und Maßnahmengruppe. Aktives Dateisystem Ein Dateisystem, dem die Speicherverwaltung hinzugefügt wurde. Mit der Speicherverwaltung werden folgende Tasks für ein aktives Dateisystem ausgeführt: automatische Umlagerung, Abstimmung, selektive Umlagerung und Rückruf. Gegensatz zu Inaktives Dateisystem. Aktive Version Die neueste Sicherungskopie einer gespeicherten Datei. Die aktive Version einer Datei kann erst dann gelöscht werden, wenn ein Sicherungsprozess erkennt, dass der Benutzer die Datei entweder durch eine neuere Version ersetzt oder vom Dat- 295 eiserver bzw. von der Workstation gelöscht hat. Gegensatz zu Inaktive Version. Aktivieren Den Inhalt einer Maßnahmengruppe prüfen und anschließend die Maßnahmengruppe in die aktive Maßnahmengruppe ändern. Aktivitätenprotokoll Ein Protokoll, in dem die Nachrichten für normale Aktivitäten aufgezeichnet werden, die der Server generiert. Diese Nachrichten umfassen Informationen zu Server- und Clientoperationen, z. B. die Startzeiten von Sitzungen oder EinheitenE/A-Fehler. Anwendungsclient Ein Programm, das auf einem System installiert ist, um eine Anwendung zu schützen. Der Tivoli Storage Manager-Server stellt Sicherungsservices für einen Anwendungsclient zur Verfügung. APPC Siehe Advanced Program-to-Program Communication. Arbeitsdatenträger Ein Datenträger mit Kennsatz, der keine Daten oder keine gültigen Daten enthält, der nicht definiert ist und der für die Verwendung zur Verfügung steht. Archivieren Programme, Daten oder Dateien auf andere Speichermedien kopieren, normalerweise für die Langzeitspeicherung oder zur Absicherung. Gegensatz zu Abrufen. Archivierungskopie Eine Datei oder Dateigruppe, die im Serverspeicher archiviert wurde. Archivierungskopiengruppe Ein Maßnahmenobjekt mit Attributen, die die Generierung, den Zielort und das Verfallsdatum von archivierten Dateien steuern. Aufbewahrungszeitraum Die Anzahl der Tage, die inaktive gesicherte oder archivierte Dateien im Speicherpool aufbewahrt werden, bevor sie gelöscht werden. Die Attribute der Kopiengruppe und der Standardwert für den Aufbewahrungszeitraum definieren die Aufbewahrungsdauer. Aufbewahrungszeitraum für Archivierung Die Anzahl der Tage, die der Speicherma- 296 nager eine archivierte Datei aufbewahrt, wenn der Server die Datei nicht erneut an eine entsprechende Verwaltungsklasse binden kann. Siehe auch Binden. Aufbewahrungszeitraum für Sicherung Die Anzahl der Tage, die der Speichermanager eine Sicherungsversion aufbewahrt, nachdem der Server die Datei nicht erneut an eine entsprechende Verwaltungsklasse binden kann. Ausführungsmodus Ein Modus, der das Verhalten in Bezug auf die Speicherverwaltung für Befehle steuert, die unter dem Befehl dsmmode ausgeführt werden. Ausgelagerte VSS-Sicherung Eine Sicherungsoperation, bei der ein (auf einem anderen System installierter) Microsoft-VSS-Hardwarebereitsteller (VSS Volume Shadow Copy Service) verwendet wird, um IBM Data Protection for Microsoft Exchange-Daten auf den Tivoli Storage Manager-Server zu versetzen. Bei diesem Typ der Sicherungsoperation wird die Arbeitslast der Sicherung vom Produktionssystem auf ein anderes System verlagert. Auslastungspartition (WPAR) Eine Partition innerhalb einer einzelnen Betriebssysteminstanz. Ausschließen Der Prozess der Angabe von Dateien in einer Einschluss-/Ausschlussliste. Dieser Prozess verhindert, dass Dateien gesichert oder umgelagert werden, wenn ein Benutzer oder ein Zeitplan eine Teilsicherungsoperation oder selektive Sicherungsoperation startet. Eine Datei kann von der Sicherung und der Speicherverwaltung, nur von der Sicherung oder nur von der Speicherverwaltung ausgeschlossen werden. Ausschluss-/Einschlussliste Siehe Einschluss-/Ausschlussliste. Authentifizierung Der Prozess zur Überprüfung des Kennworts eines Benutzers, der ausgeführt wird, bevor der Benutzer Zugriff auf den Tivoli Storage Manager-Server erhält. Die Authentifizierung kann von einem Administrator mit Systemberechtigung aktiviert oder inaktiviert werden. Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Authentifizierungsregel Eine Spezifikation, die ein anderer Benutzer verwenden kann, um Dateien aus dem Speicher zurückzuschreiben oder abzurufen. AutoFS Siehe Auto-Mount-Dateisystem. Automatische Abstimmung Der Prozess, mit dem Dateisysteme in regelmäßigen Intervallen abgestimmt werden. Die Intervalle werden von einem Benutzer mit Rootberechtigung definiert. Siehe auch Abstimmung. Automatische Erkennung Eine Funktion, die die Seriennummer eines Laufwerks oder eines Kassettenarchivs in der Datenbank feststellt, auflistet und aktualisiert, wenn der Pfad vom lokalen Server definiert ist. Automatische Umlagerung Der Prozess, mit dem Dateien automatisch von einem lokalen Dateisystem in den Speicher versetzt werden. Dieser Prozess basiert auf Optionen und Einstellungen, die ein Root auf einer Workstation auswählt. Siehe auch Schwellenumlagerung und Bedarfsumlagerung. Auto-Mount-Dateisystem (AutoFS) Ein Dateisystem, das von einem Automount-Dämon verwaltet wird. Der Automount-Dämon überwacht einen bestimmten Verzeichnispfad und hängt das Dateisystem automatisch an, um auf Daten zuzugreifen. B Bandarchiv Eine Gruppe von Geräten und Funktionen, die die Bandumgebung einer Installation unterstützen. Das Bandarchiv kann Racks für Bandkassetten, Mechanismen für das automatische Einlegen von Bändern, eine Reihe von Bandlaufwerken und eine Gruppe von zugehörigen Banddatenträgern umfassen, die in diese Laufwerke eingelegt sind. Bedarfsumlagerung Der Prozess, mit dem in einem Dateisystem, für das die hierarchische Speicherverwaltung (Hierarchical Storage Management - HSM) aktiv ist, auf eine Bedingung 'Zu wenig Speicherbereich' reagiert wird. Dateien werden in den Ser- verspeicher umgelagert, bis die Speicherbereichsbelegung die untere Schwelle erreicht, die für das Dateisystem definiert wurde. Sind die obere Schwelle und die untere Schwelle identisch, wird eine Datei umgelagert. Benannte Pipe Ein Typ der Interprozesskommunikation, bei dem Nachrichtendatenströme zwischen Peerprozessen wie zwischen einem Client und einem Server fließen können. Berechtigter Benutzer Ein Benutzer mit Administratorberechtigung für den Tivoli Storage Manager-Client auf einer Workstation. Dieser Benutzer ändert Kennwörter, führt offene Registrierungen durch und löscht Dateibereiche. Berechtigung Das Recht, auf Objekte, Ressourcen oder Funktionen zuzugreifen. Siehe auch Berechtigungsklasse. Berechtigungsklasse Eine Berechtigungsstufe, die einem Administrator erteilt wird. Die Berechtigungsklasse legt fest, welche Verwaltungstasks der Administrator ausführen kann. Siehe auch Berechtigungsklasse für Knoten, Berechtigungsklasse für operative Aufgaben, Berechtigungsklasse für Maßnahmen, Berechtigungsklasse für Speicherverwaltung und Berechtigungsklasse für Systemaufgaben. Berechtigungsklasse für Knoten Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für den Fernzugriff auf Clients für Sichern/ Archivieren für einen bestimmten Clientknoten oder für alle Clients in einer Maßnahmendomäne erteilt. Siehe auch Berechtigungsklasse. Berechtigungsklasse für Maßnahmen Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für folgende Tasks erteilt: Maßnahmenobjekte verwalten, Clientknoten registrieren und Clientoperationen für Clientknoten planen. Die Berechtigung kann auf bestimmte Maßnahmendomänen eingeschränkt werden. Siehe auch Berechtigungsklasse. Berechtigungsklasse für operative Aufgaben Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für folgende Tasks erteilt: Server inaktivieren oder Glossar 297 stoppen, Server aktivieren, Serverprozesse abbrechen und austauschbare Datenträger verwalten. Siehe auch Berechtigungsklasse. Berechtigungsklasse für Speicherverwaltung Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung erteilt, die Zuordnung und Verwendung der Speicherressourcen für den Server zu steuern. Der Administrator kann beispielsweise die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll und den Serverspeicher überwachen. Siehe auch Berechtigungsklasse. Berechtigungsklasse für Systemaufgaben Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für das Ausgeben aller Serverbefehle erteilt. Siehe auch Berechtigungsklasse. Berechtigungsklasse für Verwaltungsaufgaben Siehe Berechtigungsklasse. Berechtigungsregel Eine Spezifikation, die es einem anderen Benutzer ermöglicht, die Dateien eines Benutzers aus dem Speicher zurückzuschreiben oder abzurufen. Bereich Der Abschnitt einer Datei, der während des Deduplizierungsprozesses von Daten erstellt wird. Bereiche werden mit anderen Dateibereichen verglichen, um Duplikate zu identifizieren. Beschädigte Datei Eine physische Datei, in der Tivoli Storage Manager Lesefehler festgestellt hat. Bindeeinheit Eine Datenbank, die aus drei Systemdateien für einen NetWare-Server besteht. Die Dateien enthalten Benutzer-IDs und Benutzereinschränkungen. Binden Allen Versionen einer Datei einen Verwaltungsklassennamen zuordnen. Siehe Erneut binden. C Cachedatei Eine Momentaufnahme eines logischen Datenträgers, die vom Logical Volume Snapshot Agent erstellt wurde. Werden Blöcke während der Imagesicherung geändert, werden sie unmittelbar vor der 298 Änderung gesichert und ihre logischen Bereiche werden in den Cachedateien gesichert. CAD Siehe Clientakzeptor. Client Ein Softwareprogramm oder ein Computer, das bzw. der Services von einem Server anfordert. Clientakzeptor Ein HTTP-Service, der Web-Browsern das Applet für den Web-Client bereitstellt. Auf Windows-Systemen wird der Clientakzeptor so installiert, dass er als Dienst ausgeführt wird. Auf AIX-, UNIX- und Linux-Systemen wird der Clientakzeptor als Dämon ausgeführt und auch als Clientakzeptordämon (CAD) bezeichnet. Clientakzeptordämon (CAD) Siehe Clientakzeptor. Clientbenutzeroptionsdatei Eine Datei, die die Gruppe von Verarbeitungsoptionen enthält, die die Clients auf dem System verwenden. Die Gruppe kann Optionen umfassen, die den Server angeben, den der Client kontaktiert, sowie Optionen, die sich auf Sicherungsoperationen, Archivierungsoperationen, Operationen für hierarchische Speicherverwaltung und geplante Operationen auswirken. Diese Datei wird auch als Datei dsm.opt bezeichnet. Für AIX-, UNIXoder Linux-Systeme: siehe auch Clientsystemoptionsdatei. Clientdomäne Die Gruppe von Laufwerken, Dateisystemen oder Datenträgern, die der Benutzer für das Sichern oder Archivieren von Daten mit dem Client für Sichern/ Archivieren auswählt. Client für hierarchische Speicherverwaltung (HSM-Client) Ein Clientprogramm, das zusammen mit dem Tivoli Storage Manager-Server hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management) für ein System bereitstellt. Siehe auch Hierarchische Speicherverwaltung und Speicherverwaltungsclient. Client für Sichern/Archivieren Ein Programm, das auf einer Workstation oder einem Dateiserver ausgeführt wird und Benutzern das Sichern, Archivieren, Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Zurückschreiben und Abrufen von Dateien ermöglicht. Gegensatz zu Verwaltungsclient. gegeben. Diese Datei wird auch als Datei dsm.sys bezeichnet. Siehe auch Clientbenutzeroptionsdatei. Clientknoten Ein Dateiserver oder eine Workstation, auf dem bzw. der das Clientprogramm für Sichern/Archivieren installiert ist und der bzw. die beim Server registriert wurde. Clientzeitplan Ein Datenbanksatz, der die geplante Verarbeitung einer Clientoperation während eines bestimmten Zeitraums beschreibt. Bei der Clientoperation kann es sich um eine Sicherungs-, Archivierungs-, Zurückschreibungs- oder Abrufoperation, um einen Clientbetriebssystembefehl oder um ein Makro handeln. Siehe auch Zeitplan für Verwaltungsbefehl. Clientknotensitzung Eine Sitzung, in der ein Clientknoten mit einem Server kommuniziert, um Sicherungs-, Zurückschreibungs-, Archivierungs-, Abruf-, Umlagerungs- oder Rückrufanforderungen auszuführen. Gegensatz zu Verwaltungssitzung. Clientoptionsdatei Eine editierbare Datei, in der der Server und die Übertragungsmethode angegeben sind und die die Konfiguration für die Sicherung, Archivierung, hierarchische Speicherverwaltung und Zeitplanung bereitstellt. Clientoptionsgruppe Eine Gruppe von Optionen, die auf dem Server definiert sind und auf Clientknoten in Verbindung mit der Clientoptionsdatei verwendet werden. Clientsendeaufruf (Planungsmodus) Eine Betriebsart, bei der der Client den Server nach Arbeit abfragt. Gegensatz zu Serversystemanfrage (Planungsmodus). Client/Server Bezieht sich auf das Interaktionsmodell bei der verteilten Datenverarbeitung, bei dem ein Programm auf einem Computer eine Anforderung an ein Programm auf einem anderen Computer sendet und auf eine Antwort wartet. Das anfordernde Programm wird als Client bezeichnet, das antwortende Programm als Server. Clientsystemoptionsdatei Eine Datei, die auf Clients mit AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen verwendet wird. Diese Datei enthält eine Gruppe von Verarbeitungsoptionen, die die Server angeben, die für Services kontaktiert werden sollen. In dieser Datei sind auch Übertragungsmethoden und Optionen für die Sicherung, Archivierung, hierarchische Speicherverwaltung und Zeitplanung an- Common Programming Interface for Communications (CPI-C) Eine Schnittstelle auf Aufrufebene, die eine konsistente Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für Anwendungen zur Verfügung stellt, die Kommunikation zwischen Programmen verwenden. CPI-C verwendet die LU 6.2-Architektur, um eine Reihe von programmübergreifenden Services für folgende Aktionen zu erstellen: den Dialog starten und beenden, Daten senden und empfangen, Steuerinformationen austauschen und ein Partnerprogramm über Fehler informieren. CPI-C Siehe Common Programming Interface for Communications. D Dämon Ein unbeaufsichtigtes Programm, das kontinuierliche oder regelmäßige Funktionen wie Netzsteuerung ausführt. Data Storage-Management Application-Programming Interface (DSMAPI) Eine Funktions- und Semantikgruppe, die Ereignisse für Dateien überwachen und die Daten in einer Datei verwalten und pflegen kann. In einer HSM-Umgebung verwendet eine DSMAPI Ereignisse, um Datenverwaltungsanwendungen über Operationen mit Dateien zu informieren. Zudem speichert eine DSMAPI beliebige Attributinformationen mit einer Datei; sie unterstützt verwaltete Regionen in einer Datei und verwendet DSMAPI-Zugriffsberechtigungen, um den Zugriff auf ein Dateiobjekt zu steuern. Glossar 299 Dateialter Bei der Festlegung der Umlagerungspriorität die Anzahl Tage seit dem letzten Zugriff auf eine Datei. Dateibereich Ein logischer Speicherbereich im Serverspeicher, der eine Gruppe von Dateien enthält, die von einem Clientknoten aus einer einzelnen logischen Partition, einem einzelnen Dateisystem oder einem einzelnen virtuellen Mountpunkt gesichert oder archiviert wurden. Clientknoten können ihre Dateibereiche im Serverspeicher zurückschreiben, abzurufen oder löschen. Im Serverspeicher werden Dateien, die zu einem einzigen Dateibereich gehören, nicht notwendigerweise zusammen gespeichert. Dateibereichs-ID (FSID) Eine eindeutige numerische Kennung, die der Server einem Dateibereich zuordnet, wenn er im Serverspeicher gespeichert wird. Dateiindex Die interne Struktur, die einzelne Dateien auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen beschreibt. Ein Dateiindex enthält den Knoten, den Typ, den Eigner und die Position einer Datei. Dateiindexnummer Eine Nummer, die eine bestimmte Dateiindexdatei im Dateisystem angibt. Datei mit freien Bereichen Eine Datei, die mit einer Länge erstellt wird, die größer als die darin enthaltenen Daten ist. Somit sind leere Speicherbereiche für die zukünftige Hinzufügung von Daten vorhanden. Dateiserver Ein dedizierter Computer mit seinen peripheren Speichereinheiten, die an ein lokales Netz angeschlossen sind. Der Computer speichert Programme und Dateien, die von Benutzern in dem Netz gemeinsam genutzt werden. Dateistatus Der Speicherverwaltungsmodus einer Datei, die in einem Dateisystem gespeichert ist, dem die Speicherverwaltung hinzugefügt wurde. Eine Datei kann sich in einem der drei folgenden Status befinden: resident, vorumgelagert oder umgelagert. Sie- 300 he auch Residente Datei, Vorumgelagerte Datei und Umgelagerte Datei. Dateisystemstatus Der Speicherverwaltungsmodus eines Dateisystems, das sich auf einer Workstation befindet, auf der der HSM-Client (HSM = Hierarchical Storage Management = Hierarchische Speicherverwaltung) installiert ist. Ein Dateisystem kann sich in einem der folgenden Status befinden: nativ, aktiv, inaktiv oder global inaktiv. Dateizugriffszeit Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen die Zeit, zu der der letzte Zugriff auf die Datei erfolgte. Datenbank für vorumgelagerte Dateien Eine Datenbank, die Informationen über alle in den Tivoli Storage Manager-Speicher vorumgelagerten Dateien enthält. Die Datenbank ist in einem verdeckten Verzeichnis mit dem Namen .SpaceMan in jedem Dateisystem mit Speicherverwaltung gespeichert. Datenbankmomentaufnahme Eine vollständige Sicherung der gesamten Datenbank auf Medien, die an einen anderen Standort gebracht werden können. Wird eine Datenbankmomentaufnahme erstellt, wird die aktuelle Datenbanksicherungsserie nicht unterbrochen. Einer Datenbankmomentaufnahme können keine Teilsicherungen der Datenbank zugeordnet werden. Siehe auch Datenbanksicherungsserie. Gegensatz zu Gesamtsicherung. Datenbanksicherungsserie Eine vollständige Sicherung der Datenbank plus bis zu 32 Teilsicherungen, die seit dieser vollständigen Sicherung ausgeführt wurden. Jede vollständige Sicherung, die ausgeführt wird, startet eine neue Datenbanksicherungsserie. Eine Nummer identifiziert jede Sicherungsserie. Datendeduplizierung Eine Methode zum Reduzieren des Speicherbedarfs, indem redundante Daten entfernt werden. Nur eine Instanz der Daten wird auf Speicherdatenträgern aufbewahrt. Andere Instanzen derselben Daten werden durch einen Zeiger auf die aufbewahrte Instanz ersetzt. Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Datenmanagerserver Ein Server, der Metadateninformationen für den Clientdatenträgerbestand sammelt und für den Speicheragenten Transaktionen über das LAN verwaltet. Der Datenmanagerserver informiert den Speicheragenten über die jeweiligen Kassettenarchivattribute und die Kennung des Zieldatenträgers. Datenträger Ein diskreter Speicherbereich auf Platte, Band oder einem anderen Medium zur Datenaufzeichnung, das eine Kennung und eine Parameterliste unterstützt, z. B. einen Datenträgerkennsatz oder Ein-/ Ausgabesteuerung. Siehe auch Arbeitsdatenträger und Speicherpooldatenträger. Datenträgerhistorydatei Eine Datei, die Informationen zu Datenträgern enthält, die vom Server für Datenbanksicherungen und für den Export von Administrator-, Knoten-, Maßnahmenoder Serverdaten verwendet wurde. Die Datei umfasst außerdem Informationen zu Datenträgern in Speicherpools mit sequenziellem Zugriff, die hinzugefügt, erneut verwendet oder gelöscht wurden. Die Informationen sind eine Kopie der Datenträgerinformationen in der Serverdatenbank. Datenübertragungsgeschwindigkeit im Netz Eine Geschwindigkeit, die durch Dividieren der Gesamtzahl der übertragenen Byte durch die Datenübertragungszeit berechnet wird. Bei dieser Geschwindigkeit kann es sich beispielsweise um die Zeit handeln, die für die Übertragung von Daten über ein Netz erforderlich ist. Deduplizierung Siehe Deduplizierung von Daten. Desktop-Client Die Gruppe der Clients für Sichern/ Archivieren, die die Clients unter den Betriebssystemen Microsoft Windows, Apple und Novell NetWare umfasst. Dialog Eine Verbindung zwischen zwei Programmen über eine Sitzung, über die diese während der Verarbeitung einer Transaktion kommunizieren können. Disaster Recovery Manager (DRM) Eine Funktion, die Benutzer bei der Vor- bereitung und Verwendung einer Plandatei zur Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall für den Server unterstützt. Domäne Eine Gruppierung von Clientknoten mit einer oder mehreren Maßnahmengruppen, die für die Clientknoten Daten oder Speicherressourcen verwalten. Siehe Maßnahmendomäne oder Clientdomäne. DRM Siehe Disaster Recovery Manager. DSMAPI Siehe Data Storage-Management ApplicationProgramming Interface. Durchnummerierung Der Prozess der Handhabung von Dateien, die während der Sicherungs- oder Archivierungsverarbeitung geändert werden. Siehe Dynamisch (Durchnummerierung), Statisch (Durchnummerierung), Gemeinsam statisch (Durchnummerierung) und Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung). Durchsatz Bei der Speicherverwaltung die Gesamtsumme der Byte im Verarbeitungsprozess (mit Ausnahme des Systemaufwands), die gesichert oder zurückgeschrieben werden, dividiert durch die abgelaufene Zeit. Dynamisch (Durchnummerierung) Ein Typ der Kopiennummerierung, bei der eine Datei oder ein Ordner beim ersten Versuch gesichert oder archiviert wird, unabhängig davon, ob sie bzw. er sich bei der Sicherung oder Archivierung ändert. E EA Siehe Erweitertes Attribut. EB Siehe Exabyte. EFS Siehe Verschlüsseltes Dateisystem. Einheitenklasse Eine benannte Gruppe von Merkmalen, die auf eine Gruppe von Speichereinheiten angewendet wird. Jede Einheitenklasse verfügt über einen eindeutigen Namen und stellt den Einheitentyp Platte, Datei, optische Platte oder Band dar. Einheitenkonfigurationsdatei (1) Für einen Server: Eine Datei, die Informationen zu definierten Einheitenklassen und auf einigen Servern auch zu definierten Kassettenarchiven und Laufwerken Glossar 301 enthält. Die Informationen sind eine Kopie der Einheitenkonfigurationsdaten in der Datenbank. (2) Für einen Speicheragenten: Eine Datei, die den Namen und das Kennwort des Speicheragenten sowie Informationen zu dem Server enthält, der die an ein SAN angeschlossenen Kassettenarchive und Laufwerke verwaltet, die der Speicheragent verwendet. Einheitentreiber Ein Programm, das eine Schnittstelle zwischen einer bestimmten Einheit und dem Anwendungsprogramm bereitstellt, das die Einheit verwendet. Einheitentyp FILE Ein Einheitentyp, bei dem Dateien mit sequenziellem Zugriff auf Plattenspeicher als Datenträger verwendet werden. Einheit zum Versetzen von Daten Eine Einheit, die für den Server Daten versetzt. Ein NAS-Dateiserver (NAS Network-Attached Storage) ist eine Einheit zum Versetzen von Daten. Einschluss-/Ausschlussdatei Eine Datei, die Anweisungen enthält, mit denen die zu sichernden Dateien und die zugeordneten Verwaltungsklassen bestimmt werden, die zum Sichern oder Archivieren verwendet werden sollen. Siehe auch Einschluss-/Ausschlussliste. Einschluss-/Ausschlussliste Eine Liste mit Optionen, die bestimmte Dateien für die Sicherung einschließen oder ausschließen. Eine Exclude-Option gibt Dateien an, die nicht gesichert werden sollen. Eine Include-Option gibt Dateien an, die von den Ausschlussregeln ausgeschlossen sind, oder ordnet einer Datei oder einer Dateigruppe eine Verwaltungsklasse für Sicherungs- oder Archivierungsservices zu. Empfänger Ein Server-Repository, das ein Protokoll der Server- und Clientnachrichten als Ereignisse enthält. Ein Empfänger kann beispielsweise ein Dateiexit, ein Benutzerexit oder die Tivoli Storage Manager-Serverkonsole und das Aktivitätenprotokoll sein. Siehe auch Ereignis. 302 Empfangsbestätigung Das Senden von Empfangsbestätigungszeichen als positive Antwort auf eine Datenübertragung. Ereignis (1) Ein Verwaltungsbefehl oder eine Clientoperation, deren bzw. dessen Ausführung mit Hilfe der Tivoli Storage Manager-Zeitplanung geplant ist. (2) Eine Nachricht, die ein Tivoli Storage Manager-Server oder -Client ausgibt. Nachrichten können mit Hilfe der Tivoli Storage Manager-Ereignisprotokollierung protokolliert werden. Ereignisdatensatz Ein Datenbanksatz, der den tatsächlichen Status und die Ergebnisse für Ereignisse beschreibt. Ereignisserver Ein Server, an den andere Server zum Zweck der Protokollierung Ereignisse senden können. Der Ereignisserver leitet die Ereignisse an alle Empfänger weiter, die für die Ereignisse des sendenden Servers aktiviert sind. Erneut binden Allen gesicherten Versionen einer Datei einen neuen Verwaltungsklassennamen zuordnen. Beispielsweise wird eine Datei, die über eine aktive Sicherungsversion verfügt, erneut gebunden, wenn eine spätere Version der Datei mit einer anderen Verwaltungsklassenzuordnung gesichert wird. Siehe auch Binden. Erweitern Den verfügbaren Speicherplatz vergrößern, der zum Speichern von Datenbankoder Wiederherstellungsprotokolldaten verwendet werden kann. Erweitertes Attribut (EA) Namen oder Wertepaare, die Dateien oder Verzeichnissen zugeordnet sind. Es gibt drei Klassen von erweiterten Attributen: Benutzerattribute, Systemattribute und Vertrauensattribute. Exabyte (EB) Für den Hauptspeicher, den realen und virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 1 152 921 504 606 846 976 Byte. Für die Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 000 000 000 000 000 Byte. Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Externes Kassettenarchiv Ein von Tivoli Storage Manager bereitgestellter Kassettenarchivtyp, der die LANunabhängige Datenversetzung für StorageTek-Kassettenarchive erlaubt, die von ACSLS (Automated Cartridge System Library Software) verwaltet werden. Zum Aktivieren dieser Funktion muss der Tivoli Storage Manager-Kassettenarchivtyp EXTERNAL lauten. F Fehlerprotokoll Ein Datensatz oder eine Datei, der bzw. die zum Aufzeichnen von Fehlerinformationen zu einem Produkt oder System verwendet wird. Fern (1) Bezieht sich auf ein System, ein Programm oder eine Einheit, auf das bzw. die über eine DFV-Leitung zugegriffen wird. (2) Bei HSM-Produkten bezieht sich der Begriff auf den Ursprung von umgelagerten Dateien, die versetzt werden. Festschreibungspunkt Ein Zeitpunkt, zu dem Daten als konsistent angesehen werden. File System Migrator (FSM) Eine Kernelerweiterung, die alle Dateisystemoperationen abfängt und die erforderliche Speicherverwaltungsunterstützung bereitstellt. Ist keine Speicherverwaltungsunterstützung erforderlich, wird die Operation an das Betriebssystem weitergeleitet, das seine normalen Funktionen ausführt. Der File System Migrator wird über das Dateisystem angehängt, wenn dem Dateisystem die Speicherverwaltung hinzugefügt wird. FSID Siehe Dateibereichs-ID. FSM Siehe File System Migrator. G Geändert (Modus) Bei der Speicherverwaltung ein Modus der Sicherungskopiengruppe, der angibt, dass eine Datei bei der Teilsicherung nur zu berücksichtigen ist, wenn sie sich seit der letzten Sicherung geändert hat. Eine Datei wird als geänderte Datei betrachtet, wenn sich das Datum, die Größe, der Eigner oder die Berechtigung der Datei geändert hat. Siehe auch Absolut (Modus). Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung) Ein Wert für die Durchnummerierung, der angibt, dass eine Datei nicht gesichert oder archiviert werden darf, wenn sie während der Operation geändert wird. Tivoli Storage Manager unternimmt mehrere Versuche, die Datei zu sichern oder zu archivieren. Wird die Datei bei jedem Versuch geändert, sichert oder archiviert Tivoli Storage Manager die Datei beim letzten Versuch. Siehe auch Durchnummerierung. Gegensatz zu Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam statisch (Durchnummerierung) und Statisch (Durchnummerierung). Gemeinsam genutztes Kassettenarchiv Eine Kassettenarchiveinheit, die von mehreren Speicherverwaltungsservern verwendet wird. Gemeinsam statisch (Durchnummerierung) Ein Durchnummerierungswert für die Kopiengruppe, der angibt, dass eine Datei während einer Sicherungs- oder Archivierungsoperation nicht geändert werden darf. Tivoli Storage Manager versucht mehrmals, die Operation zu wiederholen. Ist die Datei bei jedem Versuch im Gebrauch, wird sie nicht gesichert oder archiviert. Siehe auch Durchnummerierung. Gegensatz zu Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung) und Statisch (Durchnummerierung). General Parallel File System Ein leistungsfähiges Dateisystem für gemeinsam genutzte Platten, das den Knoten in einer Clusterumgebung Datenzugriff bereitstellen kann. Gesamtsicherung Der Prozess der Sicherung der gesamten Serverdatenbank. Eine Gesamtsicherung startet eine neue Datenbanksicherungsserie. Siehe auch Datenbanksicherungsserie und Teilsicherung. Gegensatz zu Datenbankmomentaufnahme. Gesamtübertragungsrate Eine Leistungsstatistik, die die durchschnittliche Anzahl der Byte angibt, die während der Verarbeitung einer bestimmten Operation pro Sekunde übertragen wurden. Geschätzte Kapazität Der verfügbare Speicherplatz eines Speicherpools in Megabyte. Glossar 303 ven Einheiten bis hin zu langsameren, kostengünstigeren Einheiten und möglicherweise austauschbaren Einheiten reicht. Diese Funktion soll die Zugriffszeit auf Daten minimieren und die verfügbare Datenträgerkapazität maximieren. Geschlossene Registrierung Ein Registrierungsprozess, bei dem nur ein Administrator Workstations als Clientknoten beim Server registrieren kann. Gegensatz zu Offene Registrierung. Gigabyte (GB) In Dezimalschreibweise 1 073 741 824 Byte in Bezug auf die Hauptspeicherkapazität. In allen anderen Fällen als 1 000 000 000 Byte definiert. Global inaktiver Status Der Status aller Dateisysteme, denen die Speicherverwaltung hinzugefügt wurde, wenn die Speicherverwaltung für einen Clientknoten global inaktiviert wird. Wenn die Speicherverwaltung global inaktiviert ist, kann die hierarchische Speicherverwaltung (HSM) keine Umlagerung, keinen Rückruf und keine Abstimmung ausführen. Ein Root kann jedoch die Speicherverwaltungseinstellungen aktualisieren und zusätzlichen Dateisystemen die Speicherverwaltung hinzufügen. Benutzer können auf residente und vorumgelagerte Dateien zugreifen. Globally Unique Identifier (GUID) Eine über einen Algorithmus ermittelte Nummer, die eine Entität innerhalb eines Systems eindeutig identifiziert. GPFS Siehe General Parallel File System. GPFS-Knotengruppe Eine angehängte, definierte Gruppe von GPFS-Dateisystemen. Gruppensicherung Die Sicherung einer Gruppe, die eine Liste von Dateien aus einem oder mehreren Dateibereichen enthält. GUID Siehe Globally Unique Identifier. H Häufigkeit Ein Attribut einer Kopiengruppe, mit dem das Mindestintervall (in Tagen) zwischen Teilsicherungen angegeben wird. Hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management) Eine Funktion, die Daten auf Platte, Band oder beidem automatisch verteilt und verwaltet. Dabei werden die Einheiten dieses Typs und potenzieller anderer Typen als Ebenen in einer Speicherhierarchie betrachtet, die von schnellen, kostenintensi- 304 HSM Siehe Hierarchische Speicherverwaltung. HSM-Client Siehe Client für hierarchische Speicherverwaltung. I ILM Siehe Information Lifecycle Management. Image Ein Dateisystem oder ein unformatierter logischer Datenträger, der als ein einziges Objekt gesichert wird. Imagesicherung Die Sicherung eines vollständigen Dateisystems oder unformatierten logischen Datenträgers als ein einziges Objekt. Inaktives Dateisystem Ein Dateisystem, für das die Speicherverwaltung inaktiviert wurde. Gegensatz zu Aktives Dateisystem. Inaktive Version Eine Sicherungsversion einer Datei, die entweder nicht die neueste Sicherungsversion ist oder die die Sicherungsversion einer Datei ist, die auf dem Clientsystem nicht mehr vorhanden ist. Inaktive Sicherungsversionen kommen entsprechend der Verwaltungsklasse, die der Datei zugeordnet ist, für die Verfallsverarbeitung infrage. Gegensatz zu Aktive Version. Information Lifecycle Management (ILM, Verwaltung von Daten über ihre gesamte Lebensdauer) Auf Maßnahmen basierende GPFS-Dateiverwaltung für Speicherpools und Dateigruppen. IP-Adresse Eine eindeutige Adresse für eine Einheit oder eine logische Einheit in einem Netz, die den IP-Standard (Internet Protocol) verwendet. J Jobdatei Eine generierte Datei, die Konfigurationsdaten für einen Umlagerungsjob enthält. Die Datei weist das XML-Format auf und sie kann in der grafischen Benutzerschnittstelle des HSM for Windows-Cli- Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch ents (HSM = Hierarchical Storage Management = Hierarchische Speicherverwaltung) erstellt und editiert werden. Journalbasierte Sicherung Eine Methode zum Sichern von WindowsClients und AIX-Clients, die den Mechanismus einer Datei für Änderungsbenachrichtigung nutzt. Dadurch wird die Leistung bei der Teilsicherung erhöht, da nicht das gesamte Dateisystem durchsucht werden muss. Journaldämon Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen ein Programm, das die Änderungsaktivität für Dateien verfolgt, die in Dateisystemen gespeichert sind. Journalservice Unter Microsoft Windows ein Programm, das die Änderungsaktivität für Dateien verfolgt, die in Dateisystemen gespeichert sind. K Kassettenarchiv (1) Ein Repository für beschriebene Speichermedien, die abgehängt werden können, wie Magnetplatten und Magnetbänder. (2) Eine Sammlung aus einem oder mehreren Laufwerken und eventuell ferngesteuerten Einheiten (je nach dem Typ des Kassettenarchivs), die für den Zugriff auf Speicherdatenträger verwendet werden kann. Kassettenarchivclient Ein Server, der Server-zu-Server-Übertragung verwendet, um auf ein Kassettenarchiv zuzugreifen, das von einem anderen Speicherverwaltungsserver verwaltet wird. Siehe auch Kassettenarchivmanager. Kassettenarchivmanager Ein Server, der Einheitenoperationen steuert, wenn mehrere Speicherverwaltungsserver eine Speichereinheit gemeinsam nutzen. Siehe auch Kassettenarchivclient. Kennwortgenerierung Ein Prozess, der ein neues Kennwort erstellt und in einer verschlüsselten Kennwortdatei speichert, wenn das alte Kennwort abgelaufen ist. Die automatische Generierung eines Kennworts verhindert die Aufforderung zur Kennworteingabe. Die Kennwortgenerierung kann in der Optionsdatei definiert werden (Option passwordaccess). Siehe auch Optionsdatei. Kilobyte (KB) Für den Hauptspeicher, den realen und virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 2 hoch 10 oder 1 024 Byte. Für die Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 Byte. Knoten Ein Dateiserver oder eine Workstation, auf dem bzw. der das Clientprogramm für Sichern/Archivieren installiert ist und der bzw. die beim Server registriert wurde. Knotenname Ein eindeutiger Name, mit dem eine Workstation, ein Dateiserver oder ein PC für den Server identifiziert wird. Kollokation Der Prozess, alle Daten, die zu einem einzelnen Clientdateibereich, einem einzelnen Clientknoten oder einer Gruppe von Clientknoten gehören, auf einer minimalen Anzahl Datenträger mit sequenziellem Zugriff innerhalb eines Speicherpools aufzubewahren. Durch Kollokation kann die Anzahl Datenträger reduziert werden, auf die zugegriffen werden muss, wenn ein großes Datenvolumen zurückgeschrieben werden muss. Kollokationsgruppe Eine benutzerdefinierte Gruppe von Clientknoten, deren Daten durch den Kollokationsprozess auf einer minimalen Anzahl Datenträger gespeichert werden. Komprimierung Eine Funktion, die sich wiederholende Zeichen, Leerzeichen oder Zeichenfolgen in den Daten, die verarbeitet werden, entfernt und durch Steuerzeichen ersetzt. Durch Komprimierung wird der Speicherbereich reduziert, der für die Daten erforderlich ist. Konfigurationsmanager Ein Server, der an verwaltete Server Konfigurationsdaten wie Maßnahmen und Zeitpläne entsprechend den Profilen der Server verteilt. Die Konfigurationsdaten Glossar 305 können Maßnahmen und Zeitpläne umfassen. Siehe auch Verwalteter Server und Profil. Kopie mit grober Übereinstimmung Eine Sicherungsversion oder Archivierungskopie einer Datei, die möglicherweise nicht genau dem Originalinhalt der Datei entspricht, da die Datei während der Sicherung oder Archivierung geändert wurde. Siehe auch Sicherungsversion und Archivierungskopie. Kopiengruppe Ein Maßnahmenobjekt, das Attribute enthält, die Folgendes steuern: wie Sicherungsversionen oder Archivierungskopien generiert werden, an welcher Position Sicherungsversionen oder Archivierungskopien sich ursprünglich befinden und wann Sicherungsversionen oder Archivierungskopien verfallen. Eine Kopiengruppe gehört zu einer Verwaltungsklasse. Siehe auch Archivierungskopiengruppe, Sicherungskopiengruppe, Sicherungsversion und Verwaltungsklasse. Kopiensicherung Eine vollständige Sicherung, bei der die Transaktionsprotokolldateien nicht gelöscht werden, um Auswirkungen auf Sicherungsprozeduren mit Teilsicherungen oder Differenzsicherungen zu vermeiden. Kopienspeicherpool Eine benannte Gruppe von Datenträgern, die Kopien von Dateien enthalten, die sich in primären Speicherpools befinden. Kopienspeicherpools werden ausschließlich verwendet, um die Daten zu sichern, die in primären Speicherpools gespeichert sind. Ein Kopienspeicherpool kann kein Zielort für eine Sicherungskopiengruppe, Archivierungskopiengruppe oder Verwaltungsklasse (für speicherverwaltete Dateien) sein. Siehe auch Primärer Speicherpool und Zielort. L LAN Siehe Lokales Netz. LAN-unabhängige Datenübertragung Siehe LAN-unabhängige Datenversetzung. LAN-unabhängige Datenversetzung Die Versetzung von Clientdaten zwischen einem Clientsystem und einer Speichereinheit in einem Speicherbereichsnetz (Storage Area Network - SAN) unter Um- 306 gehung des lokalen Netzes. Dieser Prozess wird auch als LAN-unabhängige Datenübertragung bezeichnet. Lesen ohne Rückruf (Rückrufmodus) Ein Modus, der bewirkt, dass die hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management) eine umgelagerte Datei aus dem Speicher liest, ohne sie in das lokale Dateisystem zurückzuspeichern. Die letzten Informationen, die aus der Datei gelesen werden, werden in einem Puffer im Speicher in dem lokalen Dateisystem gespeichert. Gegensatz zu Normaler Rückrufmodus und Umlagerung beim Schließen (Rückrufmodus). LOFS Siehe Loopback Virtual File System. Logical Volume Snapshot Agent (LVSA) Software, die als Momentaufnahme-Provider fungieren kann, um während einer Online-Imagesicherung eine Momentaufnahme eines logischen Datenträgers zu erstellen. Logische Belegung Der Speicherbereich, der in einem Speicherpool durch logische Dateien belegt ist. Dieser Speicherbereich umfasst nicht den freien Speicherplatz, der entsteht, wenn logische Dateien aus Aggregatdateien gelöscht werden. Daher kann die logische Belegung geringer als die physische Belegung sein. Logische Datei Eine Datei, die entweder alleine oder als Teil eines Aggregats in einem oder mehreren Serverspeicherpools gespeichert ist. Siehe auch Aggregat und Physische Datei. Logische Einheit (Logical Unit - LU) Ein Zugriffspunkt, über den ein Benutzer oder ein Anwendungsprogramm auf das SNA-Netz (Systems Network Architecture - Systemnetzwerkarchitektur) zugreift, um mit einem anderen Benutzer oder Anwendungsprogramm zu kommunizieren. Logischer Datenträger Ein Bereich eines physischen Datenträgers, der ein Dateisystem enthält. Lokal (1) Bezieht sich auf eine Einheit, eine Datei oder ein System, auf das von einem Benutzersystem aus direkt, ohne DFV-Leitung, zugegriffen wird. Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch (2) Bei HSM-Produkten bezieht sich der Begriff auf das Ziel von umgelagerten Dateien, die versetzt werden. Lokales Netz (LAN) Ein Netz, das mehrere Einheiten in einem begrenzten Gebiet (z. B. in einem einzigen Gebäude oder in mehreren benachbarten Gebäuden) verbindet und das mit einem größeren Netz verbunden werden kann. Lokale Spiegeldatenträger Daten, die auf Spiegeldatenträgern gespeichert werden, die zu einem Plattenspeichersubsystem gehören. Loopback Virtual File System (LOFS) Ein Dateisystem, das durch Anhängen eines Verzeichnisses über ein anderes lokales Verzeichnis erstellt wird; auch als "Mount-Over-Mount" bezeichnet. Ein LOFS kann auch mit Hilfe eines automatischen Mountprogramms generiert werden. LU Siehe Logische Einheit. LUN Siehe Nummer der logischen Einheit. automatisch verwaltet werden. Regeln können in Verwaltungsklassen enthalten sein. Siehe auch Aktive Maßnahmengruppe und Verwaltungsklasse. Maximale Übertragungseinheit Die größte Dateneinheit, die auf einem bestimmten physischen Medium in einem einzigen Frame gesendet werden kann. Beispielsweise beträgt die maximale Übertragungseinheit für Ethernet 1500 Byte. MB Media-Server In einer z/OS-Umgebung ein Programm, das Zugriff auf z/OS-Platten- und -Bandeinheitenspeicher für Tivoli Storage Manager-Server bereitstellt, auf denen ein anderes Betriebssystem als z/OS ausgeführt wird. Megabyte (MB) (1) In dieser Veröffentlichung 1 048 576 Byte (2 hoch 20). (2) Für den Hauptspeicher, den realen und virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 2 hoch 20 oder 1 048 576 Bit. Für die Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 000 Bit. LVSA Siehe Logical Volume Snapshot Agent. M Mailboxzurückschreibung Eine Funktion, die Microsoft Exchange Server-Daten (aus IBM Data Protection for Microsoft Exchange-Sicherungen) auf der Mailboxebene oder auf der Mailboxelementebene zurückschreibt. Makrodatei Eine Datei, die einen oder mehrere Verwaltungsbefehle des Speichermanagers enthält und die nur auf einem Verwaltungsclient mit dem Befehl MACRO ausgeführt werden kann. Gegensatz zu Tivoli Storage Manager-Befehlsprozedur. Maßnahmendomäne Eine Gruppierung von Maßnahmenbenutzern mit einer oder mehreren Maßnahmengruppen, die für die Benutzer Daten oder Speicherressourcen verwalten. Die Benutzer sind Clientknoten, die der Maßnahmendomäne zugeordnet sind. Maßnahmengruppe Eine Gruppe von Regeln in einer Maßnahmendomäne. Die Regeln geben an, wie Daten oder Speicherressourcen für Clientknoten in der Maßnahmendomäne Siehe Megabyte. Metadaten Daten, die die Merkmale von Daten beschreiben; beschreibende Daten. Modus Ein Attribut einer Kopiengruppe, das angibt, ob eine Datei gesichert werden soll, die sich seit der letzten Sicherung der Datei nicht geändert hat. Siehe Geändert (Modus) und Absolut (Modus). Momentaufnahme Ein Imagesicherungstyp, der aus einer zeitpunktgesteuerten Sicht eines Datenträgers besteht. Mount-Aufbewahrungszeitraum Die maximale Anzahl Minuten, die ein Server einen angehängten Datenträger mit sequenziellem Zugriff, der nicht verwendet wird, aufbewahrt, bevor der Datenträger mit sequenziellem Zugriff abgehängt wird. Mount-Limit Die maximale Anzahl Datenträger, auf die von der gleichen Einheitenklasse gleichzeitig zugegriffen werden kann. Das Glossar 307 Mount-Limit legt die maximale Anzahl Mountpunkte fest. Siehe auch Mountpunkt. Mountpunkt Auf dem Tivoli Storage Manager-Server ein logisches Laufwerk, über das auf Datenträger in einer Einheitenklasse für den sequenziellen Zugriff zugegriffen wird. Für Einheitentypen für austauschbare Datenträger wie ein Band ist der Mountpunkt ein logisches Laufwerk, das einem physischen Laufwerk zugeordnet ist. Für den Einheitentyp FILE ist ein Mountpunkt ein logisches Laufwerk, das einem Ein-/Ausgabedatenstrom zugeordnet ist. Die Anzahl Mountpunkte für eine Einheitenklasse ist durch den Wert des Attributs Mount-Limit für diese Einheitenklasse definiert. Siehe auch Mount-Limit. Mountwartezeit Die maximale Anzahl Minuten, die der Server darauf wartet, dass eine Anforderung zum Anhängen eines Datenträgers mit sequenziellem Zugriff ausgeführt wird, bevor die Anforderung abgebrochen wird. MTU Siehe Maximale Übertragungseinheit. N Nachrichtendosierung In SNA ein Verfahren, bei dem das empfangende System die Übertragungsgeschwindigkeit des sendenden Systems steuert, um einen Datenüberlauf zu verhindern. Nagle-Algorithmus Ein Algorithmus, der Engpässe in TCP/ IP-Netzen reduziert, indem er kleinere Pakete zusammenfasst und gemeinsam sendet. NAS Siehe Network-Attached Storage. NAS-Knoten Ein Clientknoten, der ein NAS-Dateiserver (Network-Attached Storage) ist. Die Daten für den NAS-Knoten werden von einem NAS-Dateiserver übertragen, der vom Protokoll NDMP (Network Data Management Protocol) gesteuert wird. Ein NAS-Knoten wird auch als NAS-Dateiserverknoten bezeichnet. Natives Dateisystem Ein Dateisystem, das dem Dateiserver lo- 308 kal und nicht für die Speicherverwaltung hinzugefügt wird. Der HSM-Client (Hierarchical Storage Manager - hierarchische Speicherverwaltung) stellt keine Speicherverwaltungsservices für das Dateisystem bereit. Natives Format Ein Datenformat, das vom Tivoli Storage Manager-Server direkt in den Speicherpool geschrieben wird. Gegensatz zu Nicht natives Datenformat. NDMP Siehe Network Data Management Protocol. NetBIOS Siehe Network Basic Input/Output System. Network-Attached Storage-Dateiserver (NASDateiserver) Eine dedizierte Speichereinheit mit einem Betriebssystem, das für Dateiservicefunktionen optimiert ist. Ein NAS-Dateiserver kann sowohl die Merkmale eines Knotens als auch die Merkmale einer Einheit zum Versetzen von Daten aufweisen. Network Basic Input/Output System (NetBIOS) Eine Standardschnittstelle für Netze und Personal Computer, die in lokalen Netzen verwendet wird, um Funktionen für Nachrichten, Druckserver und Dateiserver bereitzustellen. Anwendungsprogramme, die NetBIOS verwenden, müssen sich nicht mit den Details von Protokollen für die LAN-Datenübertragungssteuerung (Data Link Control - DLC) beschäftigen. Network Data Management Protocol (NDMP) Ein Protokoll, mit dem eine Netzspeicherverwaltungsanwendung die Sicherung und Wiederherstellung eines NDMP-kompatiblen Dateiservers steuern kann, ohne dass eine spezielle Software auf diesem Dateiserver installiert werden muss. Nicht natives Datenformat Ein in den Speicherpool geschriebenes Datenformat, das sich von dem Format unterscheidet, das der Server für Operationen verwendet. Normaler Rückrufmodus Ein Modus, der bewirkt, dass eine umgelagerte Datei zurück in ihr ursprüngliches Dateisystem kopiert wird, wenn auf sie zugegriffen wird. Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Nummer der logischen Einheit (Logical Unit Number - LUN) Im SCSI-Standard (Small Computer System Interface) eine eindeutige Kennung, die für die Unterscheidung von Einheiten verwendet wird. Jede dieser Einheiten ist eine logische Einheit (Logical Unit - LU). O Offene Registrierung Ein Registrierungsprozess, bei dem Benutzer ihre Workstations als Clientknoten beim Server registrieren können. Gegensatz zu Geschlossene Registrierung. Offlinedatenträgersicherung Eine Sicherung, bei der der Datenträger gesperrt ist, sodass andere Systemanwendungen während der Sicherungsoperation nicht auf ihn zugreifen können. Onlinedatenträgersicherung Eine Sicherung, bei der der Datenträger während der Sicherungsoperation für andere Systemanwendungen verfügbar ist. Optionsdatei Eine Datei, die Verarbeitungsoptionen enthält. Auf Windows- und NetWare-Systemen heißt die Datei dsm.opt. Auf AIX-, UNIX-, Linux- und Mac OS X-Systemen heißt die Datei dsm.sys. P Paket Bei der Datenübertragung eine Folge von Binärziffern einschließlich Daten und Steuersignalen, die als Einheit übertragen und weitergeleitet werden. Partieller Dateirückruf (Rückrufmodus) Ein Rückrufmodus, bei dem die Funktion für hierarchische Speicherverwaltung (HSM-Funktion) nur denjenigen Teil einer umgelagerten Datei aus dem Speicher liest, den die auf die Datei zugreifende Anwendung anfordert. Pfad Ein Objekt, das eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen einer Quelle und einem Ziel definiert. Über den Pfad greift die Quelle auf das Ziel zu. Daten können von der Quelle zum Ziel und zurück fließen. Ein Beispiel für eine Quelle ist eine Einheit zum Versetzen von Daten (wie ein NAS-Dateiserver) und ein Beispiel für ein Ziel ist ein Bandlaufwerk. cherpool durch physische Dateien belegt ist. Dieser Speicherbereich umfasst den freien Speicherplatz, der entsteht, wenn logische Dateien aus Aggregaten gelöscht werden. Siehe auch Physische Datei, Logische Datei und Logische Belegung. Physische Datei Eine Datei, die in einem oder mehreren Speicherpools gespeichert ist und entweder aus einer einzigen logischen Datei oder aus einer Gruppe von logischen Dateien besteht, die in einem Aggregat zusammengefasst sind. Siehe auch Aggregat und Logische Datei. Planungsmodus Der Typ der Planungsoperation für Server und Clientknoten. Zwei Planungsmodi werden unterstützt: Clientsendeaufruf und Serversystemanfrage. Plan zur Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall Eine Datei, die vom Disaster Recovery Manager (DRM) erstellt wird. Sie enthält Informationen zur Wiederherstellung von Computersystemen für den Katastrophenfall sowie Scripts, mit denen einige Wiederherstellungstasks ausgeführt werden können. Die Datei umfasst Informationen zu der vom Server verwendeten Software und Hardware sowie zu dem Standort der Wiederherstellungsdatenträger. Platzhalterzeichen Ein Sonderzeichen wie ein Stern (*) oder ein Fragezeichen (?), das verwendet werden kann, um ein oder mehrere Zeichen darzustellen. Das Platzhalterzeichen kann durch ein beliebiges Zeichen oder eine Gruppe von beliebigen Zeichen ersetzt werden. Plug-in Eine eigenständige Softwarekomponente, die die Funktion eines bestimmten Systems (durch Hinzufügen oder Ändern von Funktionen) leicht modifiziert. Wenn einem System ein Plug-in hinzugefügt wird, bleiben die Basisfunktionen des ursprünglichen Systems unverändert. Pool für aktive Daten Eine benannte Gruppe von Speicherpooldatenträgern, die nur aktive Versionen von Clientsicherungsdaten enthält. Physische Belegung Der Speicherbereich, der in einem SpeiGlossar 309 Präfix für Banddatenträger Das übergeordnete Qualifikationsmerkmal des Namens der Datei oder des Datensatzes im Standardbandkennsatz. Primärer Speicherpool Eine benannte Gruppe von Datenträgern, die der Server verwendet, um Sicherungsversionen und Archivierungskopien von Dateien sowie von Clientknoten umgelagerte Dateien zu speichern. Siehe auch Zielort und Kopienspeicherpool. Profil Eine benannte Gruppe von Konfigurationsdaten, die von einem Konfigurationsmanager zugeteilt werden kann, wenn ein verwalteter Server subskribiert. Die Konfigurationsdaten können registrierte Administrator-IDs, Maßnahmen, Clientzeitpläne, Clientoptionsgruppen, Verwaltungszeitpläne, Befehlsprozeduren des Speichermanagers, Serverdefinitionen und Servergruppendefinitionen umfassen. Siehe auch Konfigurationsmanager und Verwalteter Server. Prüfen Logische Inkonsistenzen zwischen den Informationen, über die der Server verfügt, und dem tatsächlichen Zustand des Systems feststellen. Der Speichermanager kann Informationen zu Elementen wie Datenträgern, Kassettenarchiven und Lizenzen prüfen. Wenn ein Speichermanager beispielsweise einen Datenträger prüft, stellt der Server Inkonsistenzen zwischen den in der Datenbank gespeicherten Informationen zu gesicherten oder archivierten Dateien und den tatsächlichen Daten fest, die jeder Sicherungsversion oder Archivierungskopie im Serverspeicher zugeordnet sind. Q Quote (1) Für HSM auf AIX-, UNIX- oder LinuxSystemen der Grenzwert (in Megabyte) für das Datenvolumen, das von einem Dateisystem in den Serverspeicher umgelagert oder vorumgelagert werden kann. (2) Für HSM auf Windows-Systemen ein benutzerdefinierter Grenzwert für den Speicherbereich, der von zurückgerufenen Dateien belegt wird. Registry Ein Repository, das Zugriffs- und Konfigurationsdaten für Benutzer, Systeme und Software enthält. Residente Datei Auf einem Windows-System eine vollständige Datei in einem lokalen Dateisystem, bei der es sich auch um eine umgelagerte Datei handeln könnte, da eine umgelagerte Kopie im Tivoli Storage Manager-Speicher vorhanden sein kann. Auf einem UNIX- oder Linux-System eine vollständige Datei in einem lokalen Dateisystem, die nicht umgelagert oder vorumgelagert wurde oder die aus dem Tivoli Storage Manager-Speicher zurückgerufen und geändert wurde. Gegensatz zu Stubdatei und Vorumgelagerte Datei. Siehe Umgelagerte Datei. Ressourcennutzung während einer Sitzung Die Wartezeit, die Prozessorzeit und der Speicherbereich, die während einer Clientsitzung verwendet oder abgerufen werden. Rollback durchführen Änderungen entfernen, die seit dem letzten Festschreibungspunkt an den Datenbankdateien vorgenommen wurden. Root Registrieren Einen Clientknoten oder eine Administra- Ein Systembenutzer, dessen Berechtigungen keinen Einschränkungen unterliegen. Ein Root verfügt über besondere Rechte und Berechtigungen, die für die Ausführung von Verwaltungstasks erforderlich sind. Rückrufmodus Ein Modus, der einer umgelagerten Datei mit dem Befehl dsmattr zugeordnet wird und festlegt, wie die Datei bei einem Rückruf verarbeitet wird. Er legt fest, ob die Datei in dem lokalen Dateisystem gespeichert wird, beim Schließen zurück in den Tivoli Storage Manager-Speicher umgelagert wird oder aus dem Tivoli Storage Manager-Speicher gelesen wird, ohne sie in dem lokalen Dateisystem zu speichern. S SAN R 310 tor-ID definieren, der bzw. die auf den Server zugreifen kann. Siehe Speicherbereichsnetz. Schwellenumlagerung Der Prozess der Versetzung von Dateien Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch aus einem lokalen Dateisystem in den Tivoli Storage Manager-Speicher, basierend auf den Werten für die obere und untere Schwelle, die für das Dateisystem definiert wurden. Gegensatz zu Bedarfsumlagerung, Selektive Umlagerung und Umlagerungsjob. Script Eine Serie von Befehlen, die in einer Datei enthalten sind und die eine bestimmte Funktion ausführen, wenn die Datei ausgeführt wird. Scripts werden bei ihrer Ausführung interpretiert. Gegensatz zu Tivoli Storage Manager-Befehlsprozedur. Secure Sockets Layer (SSL) Ein Sicherheitsprotokoll, das Daten bei der Übertragung schützt. Mit SSL können Client/Server-Anwendungen miteinander kommunizieren, ohne dass die Daten ausspioniert oder manipuliert und Nachrichten gefälscht werden können. Seite Eine definierte Einheit des Speicherbereichs in einem Speichermedium oder innerhalb eines Datenbankdatenträgers. Selektiver Rückruf Der Prozess des Kopierens von Dateien, die der Benutzer ausgewählt hat, aus dem Tivoli Storage Manager-Speicher in ein lokales Dateisystem. Gegensatz zu Transparenter Rückruf. Selektive Sicherung Der Prozess der Sicherung bestimmter Dateien oder Verzeichnisse in einer Clientdomäne. Gesichert werden dabei die Dateien, die in der Einschluss-/ Ausschlussliste nicht ausgeschlossen sind. Die Dateien müssen den Anforderungen bezüglich der Durchnummerierung in der Sicherungskopiengruppe der Verwaltungsklasse entsprechen, die jeder Datei zugeordnet ist. Gegensatz zu Teilsicherung. Selektive Umlagerung Das Kopieren vom Benutzer ausgewählter Dateien aus einem lokalen Dateisystem in den Tivoli Storage Manager-Speicher, wobei die Dateien in dem lokalen Dateisystem durch Stubdateien ersetzt werden. Gegensatz zu Schwellenumlagerung und Bedarfsumlagerung. Server Ein Softwareprogramm oder ein Computer, das bzw. der Services für andere Softwareprogramme oder Computer zur Verfügung stellt. Serveroptionsdatei Eine Datei, die Einstellungen enthält, die verschiedene Serveroperationen steuern. Diese Einstellungen betreffen Aspekte wie Datenübertragung, Einheiten und Leistung. Serverspeicher Die primären Speicherpools, Kopienspeicherpools und Speicherpools für aktive Daten, die der Server verwendet, um Benutzerdateien wie Sicherungsversionen, Archivierungskopien und von Clientknoten mit Speicherverwaltung umgelagerte Dateien (speicherverwaltete Dateien) zu speichern. Siehe auch Pool für aktive Daten, Primärer Speicherpool, Kopienspeicherpool, Speicherpooldatenträger und Datenträger. Serversystemanfrage (Planungsmodus) Ein Client/Server-Kommunikationsverfahren, bei dem der Server den Clientknoten kontaktiert, wenn Tasks ausgeführt werden müssen. Gegensatz zu Clientsendeaufruf (Planungsmodus). Sicherung logischer Datenträger Die Sicherung eines Dateisystems oder logischen Datenträgers als einzelnes Objekt. Sicherung mit grober Übereinstimmung Eine Sicherungsversion einer Datei, die möglicherweise nicht genau dem Stand der aktuellen Datei entspricht, da die Datei während der Sicherung geändert wurde. Sicherungsgruppe Eine übertragbare, konsolidierte Gruppe von aktiven Versionen von Sicherungsdateien, die für einen Client für Sichern/ Archivieren generiert werden. Sicherungsgruppensammlung Eine Gruppe von Sicherungsgruppen, die zu demselben Zeitpunkt generiert werden und die über dieselben Sicherungsgruppennamen, Datenträgernamen, Beschreibungen und Einheitenklassen verfügen. Der Server identifiziert jede Sicherungsgruppe in der Sammlung über ihren Knotennamen, Sicherungsgruppennamen und Dateityp. Sicherungskopiengruppe Ein Maßnahmenobjekt, das Attribute enthält, die die Generierung, den Zielort und das Verfallsdatum von Sicherungsversio- Glossar 311 nen von Dateien steuern. Eine Sicherungskopiengruppe gehört zu einer Verwaltungsklasse. Sicherungsmodus für 'Zu wenig Speicherbereich' Ein Modus, der steuert, ob das Programm Bedingungen 'Zu wenig Speicherbereich' abfängt. Siehe auch Ausführungsmodus. Sicherungsversion Eine Datei oder ein Verzeichnis, die bzw. das ein Clientknoten im Serverspeicher gesichert hat. Im Serverspeicher können mehrere Sicherungsversionen vorhanden sein, aber nur eine Sicherungsversion ist die aktive Version. Siehe auch Aktive Version und Inaktive Version. Sitzung Eine logische oder virtuelle Verbindung zwischen zwei Stationen, Softwareprogrammen oder Einheiten in einem Netz, über die die beiden Elemente miteinander kommunizieren und Daten austauschen können. Speicheragent Ein Programm, das die direkte Sicherung von Clientdaten in Speichereinheiten und die direkte Wiederherstellung von Clientdaten aus Speichereinheiten ermöglicht, die mit einem Speicherbereichsnetz (SAN - Storage Area Network) verbunden sind. Speicherbereichsnetz (SAN) Ein dediziertes Speichernetz, das an eine bestimmte Umgebung angepasst ist und das Server, Systeme, Speicherprodukte, Netzprodukte, Software und Services umfasst. Speicherhierarchie (1) Eine logische Reihenfolge von primären Speicherpools, die von einem Administrator definiert wurde. Die Reihenfolge basiert normalerweise auf der Geschwindigkeit und der Kapazität der Einheiten, die die Speicherpools verwenden. Die Speicherhierarchie wird durch Angeben des nächsten Speicherpools in einer Speicherpooldefinition definiert. Siehe auch Speicherpool. (2) Eine Anordnung von Speichereinheiten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Kapazitäten. Die Ebenen in einer Speicherhierarchie umfassen Folgendes: Hauptspeicher wie Arbeitsspeicher und DASD-Cache (Direct-Access Storage De- 312 vice); primärer Speicher (DASD-Einheiten mit Daten, auf die Benutzer zugreifen können); Umlagerungsebene 1 (DASDEinheiten, die Daten in einem Platz sparenden Format enthalten); Umlagerungsstufe 2 (Bandkassetten, die Daten in einem Platz sparenden Format enthalten). Speichermonitordämon Ein Dämon, der die Speicherbereichsbelegung in allen Dateisystemen überprüft, für die die Speicherverwaltung aktiv ist, und der die Schwellenumlagerung automatisch startet, wenn die Speicherbereichsbelegung in einem Dateisystem die obere Schwelle erreicht oder überschreitet. Speicherpool Eine benannte Gruppe von Speicherdatenträgern, die der Zielort für das Speichern von Clientdaten sind. Ein Speicherpool enthält Sicherungsversionen, Archivierungskopien und Dateien, die von Clientknoten mit Speicherverwaltung umgelagert wurden. Ein primärer Speicherpool wird in einem Kopienspeicherpool gesichert. Siehe auch Primärer Speicherpool, Kopienspeicherpool und Pool für aktive Daten. Speicherpooldatenträger Ein Datenträger, der einem Speicherpool zugeordnet wurde. Siehe auch Datenträger, Pool für aktive Daten, Kopienspeicherpool und Primärer Speicherpool. Speicherverwaltete Datei Eine Datei, die der Speicherverwaltungsclient von einem Clientknoten umlagert. Der Speicherverwaltungsclient ruft die Datei bei Bedarf auf den Clientknoten zurück. Speicherverwaltung Der Prozess der Umlagerung von Dateien in den Serverspeicher, damit auf einem lokalen Dateisystem immer genügend freier Speicherbereich für neue Daten verfügbar ist. Synonym zu Hierarchische Speicherverwaltung. Speicherverwaltungsclient Ein Programm, das auf einem UNIX- oder Linux-System ausgeführt wird, um den freien Speicherbereich in dem lokalen Dateisystem durch Umlagern von Dateien in den Serverspeicher zu verwalten. Das Programm kann die Dateien entweder automatisch oder selektiv zurückrufen. Auch Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch als Client für hierarchische Speicherverwaltung (HSM-Client) bezeichnet. Spezielle Datei Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen eine Datei, die Einheiten für das System definiert, oder temporäre Dateien, die von Prozessen erstellt werden. Es gibt drei Grundtypen von speziellen Dateien: First In/First Out (FIFO), Block und Zeichen. Spiegelung Der Prozess des gleichzeitigen Schreibens der gleichen Daten an mehrere Positionen. Die Spiegelung von Daten bietet Schutz vor Datenverlust im Wiederherstellungsprotokoll. SSL Siehe Secure Sockets Layer. Stabilisierter Dateibereich Ein Dateibereich, der auf dem Server, jedoch nicht auf dem Client vorhanden ist. Standardverwaltungsklasse Eine Verwaltungsklasse, die einer Maßnahmengruppe zugeordnet ist. Diese Klasse wird zum Verwalten von gesicherten oder archivierten Dateien verwendet, wenn eine Datei nicht explizit über die Einschluss-/Ausschlussliste einer bestimmten Verwaltungsklasse zugeordnet ist. Startfenster Ein Zeitraum, während dessen ein Zeitplan gestartet werden muss. Statisch (Durchnummerierung) Ein Durchnummerierungswert für die Kopiengruppe, der angibt, dass eine Datei während einer Sicherungs- oder Archivierungsoperation nicht geändert werden darf. Ist die Datei beim ersten Versuch im Gebrauch, kann der Speichermanager die Datei nicht sichern oder archivieren. Siehe auch Durchnummerierung. Gegensatz zu Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung) und Gemeinsam statisch (Durchnummerierung). Steuermodus für Datenzugriff Ein Modus, der steuert, ob ein Befehl auf eine umgelagerte Datei zugreifen kann, ob er eine umgelagerte Datei als Datei mit der Länge null betrachtet oder ob er einen Ein-/Ausgabefehler empfängt, wenn er versucht, auf eine umgelagerte Datei zuzugreifen. Siehe auch Ausführungsmodus. Steuermodus für Zeitmarke Ein Modus, der festlegt, ob Befehle die Zugriffszeit für eine Datei beibehalten oder auf die aktuelle Uhrzeit setzen. Stub Eine Verknüpfung im Windows-Dateisystem, die vom HSM-Client (HSM = Hierarchical Storage Management = Hierarchische Speicherverwaltung) für eine umgelagerte Datei generiert wird. Diese Verknüpfung ermöglicht den transparenten Benutzerzugriff. Ein Stub ist die Darstellung einer umgelagerten Datei als Datei mit freien Bereichen, der ein Analysepunkt zugeordnet ist. Stubdatei Eine Datei, die die Originaldatei in einem lokalen Dateisystem ersetzt, wenn die Datei in den Speicher umgelagert wird. Eine Stubdatei enthält die Informationen, die erforderlich sind, um eine umgelagerte Datei aus dem Tivoli Storage ManagerSpeicher zurückzurufen. Sie enthält darüber hinaus weitere Informationen, die möglicherweise verwendet werden können, anstatt die umgelagerte Datei zurückzurufen. Stubdateigröße Die Größe einer Datei, durch die eine Originaldatei in einem lokalen Dateisystem ersetzt wird, wenn sie in den Tivoli Storage Manager-Speicher umgelagert wird. Die für Stubdateien angegebene Größe legt fest, wie viele Vorspanndaten in der Stubdatei gespeichert werden können. Der Standardwert für die Größe der Stubdatei ist die für ein Dateisystem definierte Blockgröße minus 1 Byte. Stubdatei ohne Verbindung Eine Datei, für die keine umgelagerte Datei auf dem Tivoli Storage Manager-Server gefunden wird, von dem der Clientknoten Speicherverwaltungsservices anfordert. Eine Stubdatei kann beispielsweise zu einer Stubdatei ohne Verbindung werden, wenn die Optionsdatei des Clientsystems so geändert wird, dass ein anderer Server kontaktiert wird als der Server, auf den die Datei umgelagert wurde. Subskription In einer Tivoli-Umgebung der Prozess der Identifizierung der Subskribenten, an die die Profile verteilt werden. Für Tivoli Storage Manager ist eine Subskription der Glossar 313 Prozess, durch den ein verwalteter Server die Konfigurationsdaten empfängt, die einem bestimmten Profil auf dem Konfigurationsmanager zugeordnet sind. Siehe auch Verwalteter Server, Konfigurationsmanager und Profil. Systems Network Architecture (SNA) Die Beschreibung der logischen Struktur, der Formate, Protokolle und Verarbeitungsfolgen für die Übertragung von Informationen über Netze sowie für die Steuerung der Konfiguration und des Betriebs von Netzen. T Siehe Trusted Communications Agent. TCA TCP/IP Siehe Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Teilsicherung (1) Eine Kopie aller Datenbankdaten, die sich seit der letzten erfolgreichen Gesamtsicherungsoperation geändert haben. Eine Teilsicherung wird auch als kumulatives Sicherungsimage bezeichnet, da jede Teilsicherung auch den Inhalt der vorherigen Teilsicherung umfasst. (2) Der Prozess der Sicherung von Informationen in der Datenbank, die seit der letzten Gesamtsicherung hinzugefügt oder geändert wurden. Gegensatz zu Gesamtsicherung. Siehe auch Datenbanksicherungsserie. (3) Bei Data Protection for Microsoft Exchange Server eine Sicherung, bei der die Transaktionsprotokolle gesichert und anschließend gelöscht werden. Tivoli Storage Manager-Befehlsprozedur Eine Reihe von Tivoli Storage ManagerVerwaltungsbefehlen, die in der Datenbank des Tivoli Storage Manager-Servers gespeichert sind. Die Prozedur kann von jeder Serverschnittstelle aus ausgeführt werden. Die Prozedur kann Ersetzungen für Befehlsparameter und bedingte Logik enthalten. Tombstoneobjekt Eine kleine Untergruppe von Attributen eines gelöschten Objekts. Das Tombstoneobjekt wird für einen angegebenen Zeitraum aufbewahrt und am Ende des angegebenen Zeitraums permanent gelöscht. 314 Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP) Eine standardisierte, nicht proprietäre Gruppe von Übertragungsprotokollen, die zuverlässige End-to-End-Verbindungen zwischen Anwendungen über miteinander verbundene Netze verschiedenen Typs zur Verfügung stellt. Transparenter Rückruf Der Prozess, mit dem eine Datei automatisch auf eine Workstation oder einen Dateiserver zurückgerufen wird, wenn auf die Datei zugegriffen wird. Siehe auch Rückrufmodus. Gegensatz zu Selektiver Rückruf. Trusted Communications Agent (TCA) Ein Programm, das das Anmeldekennwortprotokoll bearbeitet, wenn Clients die Kennwortgenerierung verwenden. U Überprüfen Eine Maßnahmengruppe auf Bedingungen überprüfen, die Probleme verursachen können, wenn diese Maßnahmengruppe zur aktiven Maßnahmengruppe wird. Bei dem Prüfprozess wird beispielsweise überprüft, ob die Maßnahmengruppe eine Standardverwaltungsklasse enthält. Übertragungsmethode Die Methode, mit der ein Client und Server Daten austauschen. Siehe auch Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Übertragungsprotokoll Eine Gruppe definierter Schnittstellen, über die Computer miteinander kommunizieren können. UCS-2 Ein Schema für Codeumsetzung in 2 Byte (16 Bit), das auf der ISO/IEC-Spezifikation 10646-1 basiert. UCS-2 definiert drei Implementierungsebenen: Ebene 1 - Kombination codierter Elemente ist nicht zulässig; Ebene 2 - Kombination codierter Elemente ist nur für die Sprachen Thailändisch, Hindi, Hebräisch und Arabisch zulässig; Ebene 3 - Jede Kombination codierter Elemente ist zulässig. Umgelagerte Datei Eine Datei, die von einem lokalen Dateisystem in den Tivoli Storage ManagerSpeicher kopiert wurde. Bei HSM-Clients auf UNIX- oder Linux-Systemen wird die Datei im lokalen Dateisystem durch eine Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Stubdatei ersetzt. Unter Windows ist die Erstellung einer Stubdatei optional. Siehe auch Stubdatei und Residente Datei. Für HSM-Clients auf UNIX- oder Linux-Systemen: Gegensatz zu Vorumgelagerte Datei. Umlagern Daten von einer Speicherposition an eine andere versetzen. In Tivoli Storage Manager-Produkten kann "umlagern" bedeuten, dass Daten von einem Clientknoten in den Serverspeicher versetzt werden oder dass Daten von einem Speicherpool in den nächsten in der Serverspeicherhierarchie definierten Speicherpool versetzt werden. In beiden Fällen wird die Versetzung von Maßnahmen gesteuert, beispielsweise von definierten Schwellenwerten. Siehe auch Umlagerungsschwelle. Umlagerung beim Schließen (Rückrufmodus) Ein Modus, der bewirkt, dass eine umgelagerte Datei temporär in ihr ursprüngliches Dateisystem zurückgerufen wird. Gegensatz zu Normaler Rückrufmodus und Lesen ohne Rückruf. Umlagerungsjob Eine Spezifikation der umzulagernden Dateien und der Aktionen, die nach der Umlagerung mit den Originaldateien auszuführen sind. Siehe auch Jobdatei. Umlagerungsschwelle Ein hoher und ein niedriger Wert für die Kapazität von Speicherpools oder Dateisystemen, ausgedrückt in Prozentsätzen. Diese Werte legen fest, wann die Umlagerung gestartet und gestoppt wird. UNC Siehe Universal Naming Convention-Name. Unformatierter logischer Datenträger Ein Bereich eines physischen Datenträgers, der aus nicht zugeordneten Blöcken besteht und nicht über eine JFS-Definition (Journaled File System) verfügt. Nur Ein-/Ausgabefunktionen der unteren Ebene haben Lese-/Schreibzugriff auf einen logischen Datenträger. Unicode Ein Standard für die Zeichencodierung, der den Austausch, die Verarbeitung und die Anzeige von Texten in allen Sprachen der Welt sowie von einigen klassischen und historischen Texten ermöglicht. Der Unicode-Standard verwendet einen 16-BitZeichensatz, der in ISO 10646 definiert ist. Unicode-aktivierter Dateibereich Unicode-Dateibereichsnamen bieten Unterstützung für mehrsprachige Workstations ohne Abhängigkeit von der aktuellen Ländereinstellung. Unicode Transformation Format 8 Unicode Transformation Format (UTF), ein 8-Bit-Codierungsformat, das sich für die Verwendung mit vorhandenen ASCIIbasierten Systemen eignet. Der CCSIDWert für Daten im UTF-8-Format lautet 1208. Universally Unique Identifier (UUID) Die aus 128 Bit bestehende numerische Kennung, mit der sichergestellt wird, dass zwei Komponenten nicht über dieselbe Kennung verfügen. Universal Naming Convention-Name (UNC, allgemeine Namenskonvention) Ein Name, der für den Zugriff auf ein Laufwerk oder Verzeichnis verwendet wird, das in einem Netz gemeinsam genutzte Dateien enthält. Der UNC-Name umfasst den Systemnamen und einen SharePoint-Namen, der das gemeinsam genutzte Laufwerk oder Verzeichnis darstellt. Unternehmensweite Konfiguration Eine Methode der Servereinrichtung, mit der Administratoren die Konfiguration eines der Server mit Hilfe der Server-zuServer-Übertragung an die anderen Server verteilen kann. Siehe auch Konfigurationsmanager, Verwalteter Server, Profil und Subskription. Unternehmensweite Protokollierung Der Prozess des Sendens von Ereignissen von einem Tivoli Storage Manager-Server an einen angegebenen Ereignisserver. Der Ereignisserver leitet die Ereignisse an angegebene Empfänger wie einen Benutzerexit weiter. Siehe auch Ereignis. Ursprüngliches Dateisystem Das Dateisystem, aus dem eine Datei umgelagert wurde. Wird eine Datei mit dem normalen Rückrufmodus oder mit dem Rückrufmodus 'Umlagerung beim Schließen' zurückgerufen, wird sie immer in das ursprüngliche Dateisystem zurückgerufen. UTF-8 Siehe Unicode Transformation Format 8. UUID Siehe Universally Unique Identifier. Glossar 315 V Verfallende Datei Eine umgelagerte oder vorumgelagerte Datei, die für den Verfall und die Entfernung aus dem Speicher markiert wurde. Wird eine Stubdatei oder eine Originalkopie einer vorumgelagerten Datei aus einem lokalen Dateisystem gelöscht oder wird die Originalkopie einer vorumgelagerten Datei aktualisiert, wird die entsprechende umgelagerte oder vorumgelagerte Datei bei Ausführung der nächsten Abstimmung als verfallen markiert. Verfallsverarbeitung Der Prozess, durch den Dateien, Datensätze oder Objekte für die Löschung gekennzeichnet werden, da ihr Verfallsdatum oder ihr Aufbewahrungszeitraum überschritten wurde. Verschlüsseltes Dateisystem (Encrypted File System - EFS) Ein Dateisystem, das Verschlüsselung auf Dateisystemebene verwendet. Version Eine Sicherungskopie einer Datei, die im Serverspeicher gespeichert ist. Die neueste Sicherungskopie einer Datei ist die aktive Version. Frühere Kopien derselben Datei sind inaktive Versionen. Die Anzahl der vom Server aufbewahrten Versionen wird durch die Attribute der Kopiengruppe in der Verwaltungsklasse festgelegt. Verwalteter Server Ein Tivoli Storage Manager-Server, der über eine Subskription für ein oder mehrere Profile Konfigurationsdaten von einem Konfigurationsmanager empfängt. Konfigurationsdaten können Definitionen von Objekten wie Maßnahmen und Zeitpläne umfassen. Siehe auch Konfigurationsmanager, Subskription und Profil. Verwaltetes Objekt In Tivoli Storage Manager eine Definition in der Datenbank eines verwalteten Servers, die dem verwalteten Server von einem Konfigurationsmanager zugeteilt wurde. Wenn ein verwalteter Server ein Profil subskribiert, werden alle diesem Profil zugeordneten Objekte zu verwalteten Objekten in der Datenbank des verwalteten Servers. Im Allgemeinen kann ein verwaltetes Objekt nicht lokal auf dem verwalteten Server geändert werden. Ob- 316 jekte können Maßnahmen, Zeitpläne, Clientoptionsgruppen, Server-Scripts, Administratorregistrierungen, Serverdefinitionen und Servergruppendefinitionen umfassen. Verwaltungsclient Ein Programm, das auf einem Dateiserver, einer Workstation oder einem Großrechner ausgeführt wird. Mit diesem Programm können Administratoren den Tivoli Storage Manager-Server überwachen und steuern. Gegensatz zu Client für Sichern/Archivieren. Verwaltungsklasse Ein Maßnahmenobjekt, das Benutzer an jede Datei binden können, um anzugeben, wie der Server die Datei verwaltet. Die Verwaltungsklasse kann eine Sicherungskopiengruppe, eine Archivierungskopiengruppe und Speicherverwaltungsattribute enthalten. Siehe auch Kopiengruppe, Speicherverwaltungsclient, Binden und Erneut binden. Verwaltungssitzung Ein Zeitraum, während dessen eine Administrator-ID mit einem Server kommuniziert, um Verwaltungstasks auszuführen. Gegensatz zu Clientknotensitzung. Verwendung von Platzhalterzeichen Siehe Platzhalterzeichen. Virtueller Dateibereich Die Darstellung eines Verzeichnisses in einem NAS-Dateisystem als Pfad zu diesem Verzeichnis. Virtueller Datenträger Eine Archivierungsdatei auf einem Zielserver, die einen Datenträger mit sequenziellem Zugriff für einen Quellenserver darstellt. Volume Shadow Copy Service Eine Gruppe von Microsoft-Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs - Application-Programming Interfaces), mit denen Sie Spiegelkopiesicherungen von Datenträgern, exakte Kopien von Dateien einschließlich aller offenen Dateien usw. erstellen können. Vorspanndaten Datenbytes ab dem Anfang einer umgelagerten Datei, die in der Stubdatei für diese Datei im lokalen Dateisystem gespeichert werden. Der Umfang der Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Vorspanndaten, die in einer Stubdatei gespeichert werden, ist von der angegebenen Stubgröße abhängig. Vorumgelagerte Datei Eine Datei, die in den Tivoli Storage Manager-Speicher kopiert, jedoch in dem lokalen Dateisystem nicht durch eine Stubdatei ersetzt wurde. Auf dem lokalen Dateisystem und im Tivoli Storage Manager-Speicher sind identische Kopien der Datei vorhanden. Vorumgelagerte Dateien sind in UNIX- und Linux-Dateisystemen vorhanden, denen die Speicherverwaltung hinzugefügt wurde. Gegensatz zu Umgelagerte Datei und Residente Datei. Vorumlagerung Das Kopieren von Dateien, die für die Umlagerung auswählbar sind, in den Tivoli Storage Manager-Speicher, wobei jedoch die ursprünglichen Dateien in dem lokalen Dateisystem intakt bleiben. Vorumlagerungsprozentsatz Eine Speicherverwaltungseinstellung, die festlegt, ob die nächsten auswählbaren Kandidaten in einem Dateisystem nach der Schwellen- oder Bedarfsumlagerung vorumgelagert werden. VSS Siehe Volume Shadow Copy Service. VSS-Schnellzurückschreibung Eine Funktion, die einen Microsoft-VSSSoftwarebereitsteller (VSS - Volume Shadow Copy Service) verwendet, um VSSSicherungen (IBM Data Protection for Microsoft Exchange-Datenbankdateien und -Protokolldateien) zurückzuschreiben, die auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert sind. VSS-Sicherung Eine Sicherungsoperation, bei der die Microsoft-VSS-Technologie (Volume Shadow Copy Service) verwendet wird. Bei der Sicherungsoperation wird eine Onlinemomentaufnahme (eine konsistente zeitpunktgesteuerte Kopie) von Microsoft Exchange-Daten erstellt. Diese Kopie kann auf lokalen Spiegeldatenträgern oder im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert werden. VSS-Sofortzurückschreibung Eine hardwareunterstützte Microsoft-VSSFunktion (VSS - Volume Shadow Copy Service) auf Datenträgerebene, die Zielda- tenträger mit der Momentaufnahme zurück auf die ursprünglichen Quellendatenträger kopiert. VSS-Zurückschreibung Eine Funktion, die einen Microsoft-VSSSoftwarebereitsteller (VSS - Volume Shadow Copy Service) verwendet, um VSSSicherungen (IBM Data Protection for Microsoft Exchange-Datenbankdateien und -Protokolldateien), die im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert sind, an ihre ursprüngliche Position zurückzuschreiben. W Wiederherstellung Der Prozess der Konsolidierung der verbleibenden Daten von vielen Datenträgern mit sequenziellem Zugriff auf einer geringeren Anzahl neuer Datenträger mit sequenziellem Zugriff. Wiederherstellungsprotokoll Ein Protokoll der Aktualisierungen, die in die Datenbank geschrieben werden sollen. Das Protokoll kann für die Wiederherstellung nach System- oder Datenträgerausfällen verwendet werden. Das Wiederherstellungsprotokoll besteht aus dem aktiven Protokoll (einschließlich der Protokollspiegelung) und den Archivprotokollen. Wiederherstellungsschwelle Der Prozentsatz des Speicherbereichs, über den ein Datenträger mit sequenziellem Zugriff verfügen muss, damit der Server den Datenträger wiederherstellen kann. Der Speicherbereich wird wiederherstellbar, wenn Dateien verfallen oder gelöscht werden. Workstation Eine Datenstation oder ein Personal Computer, an der bzw. dem ein Benutzer Anwendungen ausführen kann und die bzw. der normalerweise mit einem Großrechner oder einem Netz verbunden ist. World Wide Name (WWN, weltweiter Name) Eine nicht signierte 64-Bit-Namenskennung, die eindeutig ist. Z Zeilengruppe Eine Gruppe von Zeilen in einer Datei, die eine gemeinsame Funktion ausführen Glossar 317 oder einen Teil des Systems definieren. Jede Zeilengruppe wird durch einen Namen identifiziert, der in der ersten Zeile der Zeilengruppe steht. Je nach dem Typ der Datei wird eine Zeilengruppe durch das nächste Auftreten eines Zeilengruppennamens in der Datei oder durch eine explizite Endemarkierung für die Zeilengruppe beendet. Eine Zeilengruppe kann auch durch das Dateiende beendet werden. Zeitlimitüberschreitung (Zeitlimit, Zeitsperre) Ein Zeitintervall, das einem Ereignis zugeordnet ist. Tritt das Ereignis innerhalb dieses Zeitintervalls nicht auf oder wird das Ereignis innerhalb dieses Zeitintervalls nicht beendet, wird die Operation unterbrochen. Zeitplan Ein Datenbanksatz, der Clientoperationen oder Verwaltungsbefehle beschreibt, die verarbeitet werden sollen. Siehe Zeitplan für Verwaltungsbefehl und Clientzeitplan. Zeitplan für Verwaltungsbefehl Ein Datenbanksatz, der die geplante Verarbeitung eines Verwaltungsbefehls während eines bestimmten Zeitraums beschreibt. Siehe auch Clientzeitplan. Zentrale Zeitplanung Eine Funktion, die es einem Administrator erlaubt, Clientoperationen und Verwaltungsbefehle zu planen. Die Operationen können regelmäßig oder für ein bestimmtes Datum geplant werden. Siehe Clientzeitplan und Zeitplan für Verwaltungsbefehl. Zielknoten Ein Clientknoten, für den anderen Clientknoten (als Agentenknoten bezeichnet) eine Proxyberechtigung erteilt wurde. Mit der Proxyberechtigung können Agentenknoten Operationen wie Sicherung und Zurückschreibung für den Zielknoten ausführen, der Eigner der Daten ist. Zielort Ein Attribut der Kopiengruppe oder Verwaltungsklasse, das den primären Speicherpool angibt, in den eine Clientdatei gesichert, archiviert oder umgelagert wird. Zufallsgenerierung Der Prozess der Verteilung der Zeitplan- 318 startzeiten für verschiedene Clients innerhalb eines angegebenen Prozentsatzes des Startfensters für den Zeitplan. Zugriffsmodus Ein Attribut eines Speicherpools oder Speicherdatenträgers, das angibt, ob der Server in den Speicherpool bzw. auf den Speicherdatenträger schreiben oder von dem Speicherpool bzw. Speicherdatenträger lesen kann. Der Zugriffsmodus kann 'Lesen/Schreiben', 'Schreibgeschützt' oder 'Nicht verfügbar' sein. Datenträger in primären Speicherpools können auch den Zugriffsmodus 'Gelöscht' haben. Datenträger in Kopienspeicherpools können auch den Zugriffsmodus 'Ausgelagert' haben. Zugriffssteuerungsliste (ACL) In der Computersicherheit eine Liste, die einem Objekt zugeordnet ist und die alle Subjekte, die auf das Objekt zugreifen können, und deren Zugriffsberechtigungen identifiziert. Beispielsweise ist eine Zugriffssteuerungsliste einer Datei zugeordnet und sie gibt die Benutzer, die auf die Datei zugreifen können, und deren Zugriffsberechtigungen für diese Datei an. Zuordnung (1) Die definierte Beziehung zwischen einem Clientknoten und einem Clientzeitplan. In einer Zuordnung ist Folgendes angegeben: der Name eines Zeitplans, der Name der Maßnahmendomäne, zu der der Zeitplan gehört, und der Name des Clientknotens, der die geplanten Operationen ausführt. (2) Auf einem Konfigurationsmanager die definierte Beziehung zwischen einem Profil und einem Objekt wie einer Maßnahmendomäne. Profilzuordnungen definieren die Konfigurationsdaten, die einem verwalteten Server zugeteilt werden, wenn er das Profil subskribiert. Zurückrufen In Tivoli Storage Manager das Zurückkopieren einer umgelagerten Datei aus dem Serverspeicher in das ursprüngliche Dateisystem mit Hilfe des Speicherverwaltungsclients. Siehe auch Transparenter Rückruf, Selektiver Rückruf und Rückrufmodus. Zurückschreiben Informationen aus ihrer Sicherungsposition in die aktive Speicherposition kopie- Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch ren, um sie zu verwenden. Ein Beispiel ist das Kopieren von Informationen aus dem Serverspeicher auf eine Client-Workstation. Zurückschreibung einer einzelnen Mailbox Siehe Mailboxzurückschreibung. Zwischenspeichern Eine Duplikatkopie einer Datei auf ein Speichermedium mit wahlfreiem Zugriff stellen, wenn der Server eine Datei in einen anderen Speicherpool in der Hierarchie umlagert. Glossar 319 320 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Index A Abfrageoperationen query sql 206 active (Parameter) und Befehl query fcm 141, 201 Aktiver/Inaktiver Status bei Zurückschreibungsoperationen 219 all (Parameter) und Befehl query backup 262 und Befehl query fcm 141, 201 Allgemeine Eigenschaften für Exchange Server 68 Allgemeine Eigenschaften für SQL Server 67 Angepasste Einstellungen 71 Anmeldeeinstellungen über die Befehlszeilenschnittstelle 190, 208, 220, 232 Anzeigen von Berichten 78 Assistent, Konfiguration 49 Auf Bandladevorgänge warten, Optionen, GUI 101 Ausbildung siehe technische Schulungen von Tivoli xi Automatische Auswahl, Option, GUI 100, 101 Autorisierungsmodus festlegen über die Befehlszeilenschnittstelle 190, 192, 208, 210, 220, 222, 232 B backup (Befehl) Befehlszeile 235, 269 Syntaxdiagramm 121, 235 Überblick 120 und Parameter /configfile 122, 236 und Parameter /excludedagactive 123 und Parameter /excludedagpassive 123 und Parameter /excludedb 123 und Parameter /excludenondagdbs 123 und Parameter /excludesg 123 und Parameter /fromreplica 123 und Parameter /logfile 124, 130, 195, 236, 241, 262, 271 und Parameter /logprune 125, 131, 195, 236, 241, 262, 271 und Parameter /quiet 125, 132, 189, 196 und Parameter /skipintegritycheck 125 und Parameter /tsmnode 237, 242, 263 und Parameter /tsmoptfile 237, 242, 263, 273 backup (Befehl) (Forts.) und Parameter /tsmpassword 237, 242, 264, 273 backupdestination (Parameter) und Befehl delete backup 130 backupmethod (Parameter) und Befehl restorefiles 225 Befehl backup Überblick 235 Befehl delete backup Überblick 239 Befehl nach Momentaufnahme 69 Befehl vor Momentaufnahme 69 Befehle Kapazität Management 267 Nutzungsberichte 267 Nutzungsvolumen Management 144, 204 Nutzungsberichte 144, 204 query config 257 query fcm 139, 199 query managedcapacity 144, 204, 267 set 180 update config 279 Befehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager query backup 261 query component 252 tdpsqlc set 229 Befehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange query exchange 135 query tdp 145 Befehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL query sql 205 query tdp 211 tdpsqlc help 197 Befehlszeilenparameter /active und Befehl query fcm 141, 201 /all und Befehl query backup 262 und Befehl query fcm 141, 201 /backupdestination und Befehl delete backup 130 und Befehl restorefiles 225 /configfile und Befehl backup 122, 236 und Befehl delete backup 130, 194, 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl query exchange 136 und Befehl query fcm 141 und Befehl query sql 207 und Befehl restore 152, 270 und Befehl restorefiles 162, 225 Befehlszeilenparameter (Forts.) /configfile (Forts.) und Befehl restoremailbox 167 und Befehl set 184 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 282 /dateformat und Befehl set 181 und Befehl update config 280 /excludedagactive und Befehl backup 123 /excludedagpassive und Befehl backup 123 /excludedb und Befehl backup 123 /excludenondagdbs und Befehl backup 123 /excludesg und Befehl backup 123 /fromexcserver und Befehl delete backup 130 und Befehl restore 152 und Befehl restorefiles 162 /fromreplica und Befehl backup 123 /fromserver und Befehl delete backup 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl restore 270 /fromsqlserver und Befehl delete backup 195 und Befehl restorefiles 225 /instantrestore und Befehl restore 153, 216, 270 /into und Befehl restorefiles 162, 227 /intodb und Befehl restore 153 /intosg und Befehl restore 154 /language und Befehl set 181 und Befehl update config 280 /localdsmagentnode und Befehl set 182, 230 und Befehl update config 281 /logfile und Befehl backup 124, 130, 195, 236, 241, 262, 271 und Befehl mount backup 248 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl query exchange 137 und Befehl query sql 207 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 154 und Befehl restorefiles 163, 225 und Befehl restoremailbox 168 und Befehl set 182 und Befehl unmount backup 277 321 Befehlszeilenparameter (Forts.) /logfile (Forts.) und Befehl update config 281 /logprune und Befehl backup 125, 131, 195, 236, 241, 262, 271 und Befehl mount backup 248 und Befehl query component 253 und Befehl query config 258 und Befehl query exchange 137 und Befehl query sql 208 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 155 und Befehl restorefiles 163, 226 und Befehl restoremailbox 169 und Befehl set 182 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 281 /mailboxfilter und Befehl restoremailbox 169 /mailboxoriglocation und Befehl restoremailbox 171 /mailboxrestoredate und Befehl restoremailbox 172 /mailboxrestoredestination und Befehl restoremailbox 174 /mailboxrestoretime und Befehl restoremailbox 173 /mailboxrestoreunread und Befehl set 182 /mountdatabases und Befehl restore 155 /mountwait und Befehl restorefiles 226 /noprompt und Befehl restore 272 /numberformat und Befehl set 182 und Befehl update config 281 /object und Befehl delete backup 131, 196 und Befehl query backup 263 und Befehl restore 156 und Befehl restorefiles 164, 226 /partial und Befehl restorefiles 164 /pitdate und Befehl mount backup 249 und Befehl restore 272 /pittime und Befehl mount backup 249 und Befehl restore 272 /quiet und Befehl backup 125, 132, 189, 196 und Befehl restore 156 und Befehl restorefiles 164, 226 /recover und Befehl restore 156 /skipintegritycheck und Befehl backup 125 /tempdbrestorepath und Befehl restoremailbox 177 und Befehl set 183 /templogrestorepath und Befehl restore 157 322 Befehlszeilenparameter (Forts.) /templogrestorepath (Forts.) und Befehl restoremailbox 178 und Befehl set 183 /tempmailboxalias und Befehl restoremailbox 178 /timeformat und Befehl set 184 und Befehl update config 282 /tsmnode und Befehl backup 237, 242, 263 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 253 und Befehl query config 258 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 227 und Befehl unmount backup 278 /tsmoptfile und Befehl backup 237, 242, 263 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 254 und Befehl query config 259 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 164, 227 und Befehl unmount backup 278 /tsmpassword und Befehl backup 237, 242, 264 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 254 und Befehl query config 259 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 228 und Befehl unmount backup 278 olderthan und Befehl delete backup 131 und local 225 und tsm 225 und vss 225 Befehlszeilenparameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange /configfile und Befehl query tdp 146 Befehlszeilenparameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL /configfile und Befehl query tdp 211 /logfile und Befehl query tdp 211 /logprune, Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL und Befehl query tdp 212 Befehlszeilenschnittstelle, Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen Überblick 234 Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager Überblick 185 Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Überblick 119 Behinderung 289 Beispiel Befehl query config 259 Befehl query fcm 143 Befehl restorefiles 228 Befehl set 185 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Beispiel (Forts.) Befehl update config 282 Beispielausgabe Befehl set 233 Berichte anzeigen, drucken und speichern Binäre Sortierung 207 Bücher siehe Veröffentlichungen 78 C Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation 15 Clustering Strategie 29 Clusterstatus abfragen 206 compatibilityinfo (Parameter) 207 configfile (Parameter) 188, 201, 215, 233 und Befehl backup 122, 236 und Befehl delete backup 130, 194, 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl query exchange 136 und Befehl query fcm 141 und Befehl query sql 207 und Befehl restore 152, 270 und Befehl restorefiles 162, 225 und Befehl restoremailbox 167 und Befehl set 184 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 282 configfile (Parameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange) und Befehl query tdp 146 configfile (Parameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) und Befehl query tdp 211 D dateformat (Parameter) 229 und Befehl set 181 und Befehl update config 280 Datei zum Widerrufen des Standby-Servers, Option, GUI 103 Dateien Data Protection for Exchange-Optionen 228 fcm.log und Befehl backup 236 und Befehl delete backup 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl restore 271 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 281 fcmcfg.xml und Befehl backup 236 und Befehl delete backup 241 Dateien (Forts.) fcmcfg.xml (Forts.) und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl restore 270 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 282 fcmcli.exe 234 tdpexc.cfg und Befehl backup 122 und Befehl delete backup 130, 194 und Befehl query exchange 136 und Befehl query fcm 141 und Befehl query sql 207 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 152, 157 und Befehl restorefiles 162 und Befehl restoremailbox 167, 177, 178 und Befehl set 184 tdpexc.log und Befehl backup 124 und Befehl delete backup 130, 195 und Befehl query exchange 137 und Befehl query fcm 142, 202 und Befehl query sql 207 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 154 und Befehl restorefiles 163 und Befehl restoremailbox 168 und Befehl set 182 tdpexcc.exe 119 tdpsql.cfg und Befehl query tdp 211 und Befehl restorefiles 225 tdpsql.log und Befehl query tdp 211 und Befehl restorefiles 225 tdpsqlc.exe 185 Tivoli Storage FlashCopy ManagerOptionen 237, 242, 250, 254, 259, 264, 273, 278 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen Hinweise zur Zurückschreibung 110 planen 32 sichern 33, 35 Überblick 32 zurückschreiben 108 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen 108 Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern 106 Datenbankbesitzer, Option, GUI 100 Datenbankname restorefiles Befehlszeile 224 Datenbankverfügbarkeitsgruppen 15, 123 dbcc, Prüfoptionen 30 Definitionen 295 Deinstallation von Tivoli Storage FlashCopy Manager 44 delete backup (Befehl) Syntaxdiagramm 128, 193, 239 Überblick 127, 193 und Parameter /backupdestination 130 und Parameter /configfile 130, 194, 241 und Parameter /fromexcserver 130 und Parameter /fromserver 241 und Parameter /fromsqlserver 195 und Parameter /object 131, 196 und Parameter /olderthan 131 detail (Parameter) 141 Diagnoseeigenschaften 64 Diagnoseinformationen sammeln 114 Direktaufrufmenüs, GUI 102 Dokumentation siehe Veröffentlichungen Drucken von Berichten 78 E Eigenschaften allgemeine Eigenschaften für Exchange Server 68 allgemeine Eigenschaften für SQL Server 67 angepasste Einstellungen 71 Diagnose 64 Leistung 72 Protokollierung 70 regionale Einstellungen 70 Richtlinienverwaltung 63 SQL-Anmeldung 72 vor/nach Momentaufnahme 69 VSS-Sicherung 71 Eigenschaftenseiten 60 Einzelne Mailbox restoremailbox Befehlszeile 167 Erstellen von Momentaufnahmen Überblick 79 Exchange Server-Daten sichern 81 Exchange Server-VSS-Sicherung löschen 83 excludedagactive (Parameter) und Befehl backup 123 excludedagpassive (Parameter) und Befehl backup 123 excludedb (Parameter) 188 und Befehl backup 123 excludenondagdbs (Parameter) und Befehl backup 123 excludesg (Parameter) und Befehl backup 123 F fcm.log und und und und (Datei) Befehl backup 236 Befehl delete backup 241 Befehl mount backup 248 Befehl query backup 262 fcm.log (Datei) (Forts.) und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl restore 271 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 281 fcmcfg.xml (Datei) und Befehl backup 236 und Befehl delete backup 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl restore 270 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 282 fcmcli.exe Überblick 234 fcmoptfile (Parameter) 123, 136, 141, 152, 168, 188, 202, 216 Fehlerbestimmung 207 Geschäftsbeeinflussung für IBM Software Support bestimmen xv Problem an IBM Software Support übergeben xv Problem für IBM Software Support beschreiben xv Fortlaufende Replikation 15 fromexcserver (Parameter) und Befehl delete backup 130 und Befehl query fcm 142 und Befehl restore 152 und Befehl restorefiles 162 fromreplica (Parameter) und Befehl backup 123 fromserver (Parameter) und Befehl delete backup 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl restore 270 fromsqlserver (Parameter) 202, 216, 230 und Befehl delete backup 195 und Befehl restorefiles 225 full (Parameter) Beschreibung 188, 215 Funktionen zur behindertengerechten Bedienung 289 G Glossar 295 Grafische Benutzerschnittstelle (GUI) Direktaufrufmenüs für Zurückschreibung 102 SQL-Datenbanken inaktivieren 104 Zurückschreibungsoptionen 86, 100, 102 GUI Zurückschreibungsoptionen 87 H Handbücher siehe Veröffentlichungen Hardware-Provider 18, 26 Index 323 help (Befehl) Syntaxdiagramm 132, 197, 243 help (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) Beschreibung 197 Hinweise zur SQL-VSS-Zurückschreibung 103 Hinweise zur Zurückschreibung Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen 110 SQL-VSS 103 I IBM Publications Center viii IBM Software Support Geschäftsbeeinflussung für IBM Software Support bestimmen xv Problem für IBM Software Support beschreiben xv Problem übergeben xv IBM Support Assistant xiii Inaktivierungsoperationen mithilfe der GUI 104 Installieren Tivoli Storage FlashCopy Manager 41 instantrestore (Parameter) und Befehl restore 153, 216, 270 Integrierter Modus mit Benutzer-ID 190, 208, 220, 232 Internet, nach Problemlösung durchsuchen xii, xiii into (Parameter) 217 und Befehl restorefiles 162, 227 intodb (Parameter) und Befehl restore 153 intosg (Parameter) und Befehl restore 154 K Kapazität für verwalteten Speicher bestimmen 77 Kapazitätsplanung 3 Kompatibilitätsstufe abfragen 206 Konfiguration Assistent 49 Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager Werte über die Befehlszeilenschnittstelle festlegen 201, 215, 229, 233 Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Werte über die Befehlszeilenschnittstelle festlegen 188 Konfigurationsdaten auflisten 207 Konfigurationseinstellungen 54, 60 Konfigurationsvorgaben 54, 60 Konfigurieren Binden Richtlinie 73 Richtlinie 73 Konsistenzprüfprogramm 30 324 Kundenunterstützung Kontakt xiv Löschen von SQL Server-VSS-Sicherungen 99 L M language (Parameter) und Befehl set 181 und Befehl update config 280 Leistung, Eigenschaften 72 Local Continuous Replication, fortlaufende lokale Replikation 15 localdsmagentnode (Parameter) und Befehl set 182, 230 und Befehl update config 281 logfile (Parameter) 188, 217, 231 und Befehl backup 124, 236 und Befehl delete backup 130, 195, 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl query exchange 137 und Befehl query fcm 142, 202 und Befehl query sql 207 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 154, 271 und Befehl restorefiles 163, 225 und Befehl restoremailbox 168 und Befehl set 182 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 281 logfile (Parameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) und Befehl query tdp 211 logprune (Parameter) 189, 218, 231 und Befehl backup 125, 236 und Befehl delete backup 131, 195, 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 253 und Befehl query config 258 und Befehl query exchange 137 und Befehl query fcm 142, 203 und Befehl query sql 208 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 155, 271 und Befehl restorefiles 163, 226 und Befehl restoremailbox 169 und Befehl set 182 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 281 logprune (Parameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) und Befehl query tdp 212 Lokale Sicherungsrichtlinie definieren 75 Löschen von Exchange Server-VSS-Sicherungen 83 Löschen von Sicherungen Speichergruppe Befehlszeile 194 Löschen von Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen 107 Mailbox restoremailbox Befehlszeile 167 mailboxfilter (Parameter) und Befehl restoremailbox 169 mailboxoriglocation (Parameter) und Befehl restoremailbox 171 mailboxrestoredate (Parameter) und Befehl restoremailbox 172 mailboxrestoredestination (Parameter) und Befehl restoremailbox 174 mailboxrestoretime (Parameter) und Befehl restoremailbox 173 mailboxrestoreunread (Parameter) und Befehl set 182 Mehrere SQL Server Strategie 29 MMC, grafische Benutzerschnittstelle (GUI) starten 57 mount backup (Befehl) Syntaxdiagramm 246 Überblick 246 und Parameter /configfile 248 und Parameter /fromserver 248 und Parameter /logfile 248 und Parameter /logprune 248 und Parameter /pitdate 249 und Parameter /pittime 249 und Parameter /tsmnode 250 und Parameter /tsmoptfile 250 und Parameter /tsmpassword 250 mountdatabases (Parameter) und Befehl restore 155 mountwait (Parameter) und Befehl restorefiles 226 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch N Neuerungen in Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1 für Windows xix noprompt (Parameter) und Befehl restore 272 numberformat (Parameter) 231 und Befehl set 182 und Befehl update config 281 O object (Parameter) 203, 218 und Befehl delete backup 131, 196 und Befehl query backup 263 und Befehl restore 156 und Befehl restorefiles 164, 226 offload (Parameter) und Befehl backup 125 Onlineunterstützung für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows 115 optionale Parameter 225 Optionale Parameter 162 Optionen GUI-Zurückschreibung Datenbanken bereitstellen 87 Sofortzurückschreibung 86 Wiederherstellung ausführen 87 Zurückschreiben in 85 P Parameter /active und Befehl query fcm 141, 201 /all und Befehl query backup 262 und Befehl query fcm 141, 201 /backupdestination und Befehl delete backup 130 und Befehl restorefiles 225 /configfile und Befehl backup 122, 236 und Befehl delete backup 130, 194, 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl query exchange 136 und Befehl query fcm 141 und Befehl query sql 207 und Befehl restore 152, 270 und Befehl restorefiles 162, 225 und Befehl restoremailbox 167 und Befehl set 184 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 282 /dateformat und Befehl set 181 und Befehl update config 280 /excludedagactive und Befehl backup 123 /excludedagpassive und Befehl backup 123 /excludedb und Befehl backup 123 /excludenondagdbs und Befehl backup 123 /excludesg und Befehl backup 123 /fromexcserver und Befehl delete backup 130 und Befehl query fcm 142 und Befehl restore 152 und Befehl restorefiles 162 /fromreplica und Befehl backup 123 /fromserver und Befehl delete backup 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl restore 270 /fromsqlserver und Befehl delete backup 195 und Befehl restorefiles 225 /instantrestore und Befehl restore 153, 216, 270 /into und Befehl restorefiles 162, 227 Parameter (Forts.) /intodb und Befehl restore 153 /intosg und Befehl restore 154 /language und Befehl set 181 und Befehl update config 280 /localdsmagentnode und Befehl set 182, 230 und Befehl update config 281 /logfile und Befehl backup 124, 236 und Befehl delete backup 130, 195, 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 252 und Befehl query config 257 und Befehl query exchange 137 und Befehl query fcm 142, 202 und Befehl query sql 207 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 154, 271 und Befehl restorefiles 163, 225 und Befehl restoremailbox 168 und Befehl set 182 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 281 /logprune und Befehl backup 125, 236 und Befehl delete backup 131, 195, 241 und Befehl mount backup 248 und Befehl query backup 262 und Befehl query component 253 und Befehl query config 258 und Befehl query exchange 137 und Befehl query fcm 142, 203 und Befehl query sql 208 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 155, 271 und Befehl restorefiles 163, 226 und Befehl restoremailbox 169 und Befehl set 182 und Befehl unmount backup 277 und Befehl update config 281 /mailboxfilter und Befehl restoremailbox 169 /mailboxoriglocation und Befehl restoremailbox 171 /mailboxrestoredate und Befehl restoremailbox 172 /mailboxrestoredestination und Befehl restoremailbox 174 /mailboxrestoretime und Befehl restoremailbox 173 /mailboxrestoreunread und Befehl set 182 /mountdatabases und Befehl restore 155 /mountwait und Befehl restorefiles 226 /noprompt und Befehl restore 272 /numberformat und Befehl set 182 Parameter (Forts.) /numberformat (Forts.) und Befehl update config 281 /object und Befehl delete backup 131, 196 und Befehl query backup 263 und Befehl restore 156 und Befehl restorefiles 164, 226 /olderthan und Befehl delete backup 131 /partial und Befehl restorefiles 164 /pitdate und Befehl mount backup 249 und Befehl restore 272 /pittime und Befehl mount backup 249 und Befehl restore 272 /quiet und Befehl backup 125 und Befehl delete backup 132, 189, 196 und Befehl restore 156 und Befehl restorefiles 164, 226 /recover und Befehl restore 156 /skipintegritycheck und Befehl backup 125 /tempdbrestorepath und Befehl restoremailbox 177 und Befehl set 183 /templogrestorepath und Befehl restoremailbox 178 und Befehl set 183 und Parameter restore 157 /tempmailboxalias und Befehl restoremailbox 178 /timeformat und Befehl set 184 und Befehl update config 282 /tsmnode und Befehl backup 237, 242, 263 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 253 und Befehl query config 258 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 227 und Befehl unmount backup 278 /tsmoptfile und Befehl backup 237, 242, 263 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 254 und Befehl query config 259 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 164, 227 und Befehl unmount backup 278 /tsmpassword und Befehl backup 237, 242, 264 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 254 und Befehl query config 259 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 228 und Befehl unmount backup 278 Index 325 Parameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange /configfile und Befehl query tdp 146 Parameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL /configfile und Befehl query tdp 211 /logfile und Befehl query tdp 211 /logprune und Befehl query tdp 212 Parameterbeschreibung optionale Parameter /compatibilityinfo 207 /configfile 188, 201, 215, 233 /detail 141 /excludedb 188 /fcmoptfile 123, 136, 141, 152, 168, 188, 202, 216 /fromsqlserver 202, 216 /into 217 /logfile 188, 217 /logprune 189, 218 /object 203, 218 /postsnapshotcmd 237 /presnapshotcmd 237 /quiet 219 /recovery 219 /relocatedir 219 /restoredate 220 /restoretime 220 /sqlauthentication 190, 208, 220 /sqlcompression 233 /sqlpassword 190, 208, 220 /sqlserver 190, 209, 221 /sqluser 192, 210, 222 positionsgebundene Parameter full 188, 215 für Befehl set 229 partial (Parameter) und Befehl restorefiles 164 Passport Advantage xiv pitdate (Parameter) und Befehl mount backup 249 und Befehl restore 272 pittime (Parameter) und Befehl mount backup 249 und Befehl restore 272 Planen VSS-Sicherung von SQL-Daten 27 postsnapshotcmd (Parameter) 106, 237 presnapshotcmd (Parameter) 106, 237 Programmkorrekturen abrufen xiii, xiv Protokollierungseigenschaften 70 Protokollsicherung Strategie 30 Q query backup (Befehl) und Parameter /all 262 und Parameter /configfile 262 und Parameter /fromserver 262 und Parameter /object 263 326 query backup (Befehl), Tivoli Storage FlashCopy Manager Syntaxdiagramm 261 Überblick 261 query component (Befehl) Syntaxdiagramm 252 und Parameter /configfile 252 und Parameter /logfile 252 und Parameter /logprune 253 und Parameter /tsmnode 253 und Parameter /tsmoptfile 254 und Parameter /tsmpassword 254 query component (Befehl), Tivoli Storage FlashCopy Manager Überblick 252 query config (Befehl) Beispiel 259 Syntaxdiagramm 257 Überblick 257 und Parameter /configfile 257 und Parameter /logfile 257 und Parameter /logprune 258 und Parameter /tsmnode 258 und Parameter /tsmoptfile 259 und Parameter /tsmpassword 259 query exchange (Befehl) Syntaxdiagramm 136, 206 und Parameter /configfile 136 und Parameter /logfile 137 und Parameter /logprune 137 und Speichergruppe für Wiederherstellung 136 query exchange (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange) Überblick 135 query fcm (Befehl) Beispiel 143 Syntaxdiagramm 140 Überblick 139, 199 und Parameter /active 141, 201 und Parameter /all 141, 201 und Parameter /configfile 141 und Parameter /fromexcserver 142 und Parameter /logfile 142, 202 und Parameter /logprune 142, 203 query fcm (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) Syntaxdiagramm 200 query sql (Befehl) und Parameter /configfile 207 und Parameter /logfile 207 und Parameter /logprune 208 query sql (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) Überblick 205 query tdp (Befehl) und Parameter /logfile 146 und Parameter /logprune 146, 212 query tdp (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange) Syntaxdiagramm 145, 211 Überblick 145 und Parameter /configfile 146 query tdp (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) Überblick 211 und Parameter /configfile 211 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch query tdp (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) (Forts.) und Parameter /logfile 211 quiet (Parameter) 219 und Befehl backup 125 und Befehl delete backup 132, 189, 196 und Befehl restore 156 und Befehl restorefiles 164, 226 R recover (Parameter) und Befehl restore 156 recovery (Parameter) 219 Regional, Eigenschaften 70 relocatedir (Parameter) 219 Replikationskopien 15 restore (Befehl) Syntaxdiagramm 151, 269 Überblick 148, 268 und Parameter /configfile 152, 270 und Parameter /fromexcserver 152 und Parameter /fromserver 270 und Parameter /instantrestore 153, 216, 270 und Parameter /intodb 153 und Parameter /intosg 154 und Parameter /logfile 154 und Parameter /logprune 155 und Parameter /mountdatabases 155 und Parameter /noprompt 272 und Parameter /object 156 und Parameter /pitdate 272 und Parameter /pittime 272 und Parameter /quiet 156 und Parameter /recover 156 und Parameter /templogrestorepath 157 und Parameter /tsmnode 273 restoredate (Parameter) 220 restorefiles 162, 225 Befehl 161 Parameter 161 restorefiles (Befehl) Beispiel 228 Sicherungen 160 Syntaxdiagramm 161 Überblick 160 und Parameter /backupmethod 225 und Parameter /configfile 162, 225 und Parameter /fromexcserver 162 und Parameter /fromsqlserver 225 und Parameter /into 162, 227 und Parameter /logfile 163, 225 und Parameter /logprune 163, 226 und Parameter /mountwait 226 und Parameter /object 164, 226 und Parameter /partial 164 und Parameter /quiet 164, 226 und Parameter /tsmnode 227 und Parameter /tsmoptfile 164, 227 und Parameter /tsmpassword 228 VSS 160 restoremailbox (Befehl) einzelne Mailbox Befehlszeile 167 restoremailbox (Befehl) (Forts.) Mailbox Befehlszeile 167 Syntaxdiagramm 166 Überblick 164 und Parameter /configfile 167 und Parameter /logfile 168 und Parameter /logprune 169 und Parameter /mailboxfilter 169 und Parameter /mailboxoriglocation 171 und Parameter /mailboxrestoredate 172 und Parameter /mailboxrestoredestination 174 und Parameter /mailboxrestoretime 173 und Parameter /tempdbrestorepath 177 und Parameter /templogrestorepath 178 und Parameter /tempmailboxalias 178 restoretime (Parameter) 220 Richtlinie 73 binden 73 konfigurieren 73 lokale Richtlinie definieren 75 Verfall von VSS-Sicherungen 74 VSS-Sicherungen binden 76 Richtlinienverwaltung, Eigenschaften 63 S SAN Volume Controller-Konfigurationen 10 Schulung, Tivoli xi set (Befehl) Beispiel 185 Beispielausgabe 233 positionsgebundener Parameter 229 Syntaxdiagramm 181 Überblick 180 und Parameter /configfile 184 und Parameter /dateformat 181 und Parameter /language 181 und Parameter /localdsmagentnode 182, 230 und Parameter /logfile 182 und Parameter /logprune 182 und Parameter /mailboxrestoreunread 182 und Parameter /numberformat 182 und Parameter /tempdbrestorepath 183 und Parameter /templogrestorepath 183 und Parameter /timeformat 184 Sicherung Speichergruppe Befehlszeile 121, 129 Sicherung von Daten 106 Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen löschen 107 Sicherungsobjekte Kompatibilität mit dem Server 207 Sicherungsobjekttypen vollständig 188, 215 Sicherungsstrategie von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange 22 Software-Provider 18, 26 Software Support Kontakt xiv Speicher Kapazität des verwalteten Speichers bestimmen 77 Speichergruppe restorefiles Befehlszeile 161 Sicherung Befehlszeile 121, 129 Sicherung löschen Befehlszeile 194 Zurückschreibung Befehlszeile 151 Speichergruppe für Wiederherstellung und Befehl query exchange 136 und Befehl restore 149 und Datenbanken anhängen 149 Speichern von Berichten 78 Speicherverwaltung, Richtlinie 73 SQL-Anmeldung, Eigenschaften 72 SQL Server abfragen 206 Benutzer-ID 190, 208, 220, 232 SQL Server 2000 Teilzurückschreibung 102 Zurückschreibung nach Zeitpunkt 102 SQL Server-Daten sichern 98 SQL Server-VSS-Sicherung löschen 99 sqlauthentication (Parameter) 190, 208, 220, 232 sqlcompression (Parameter) 233 sqlpassword (Parameter) 190, 208, 220 sqlserver (Parameter) 190, 209, 221, 232 sqluser (Parameter) 192, 210, 222 sqluserid (Parameter) 232 Standby Continuous Replication, fortlaufende Standby-Replikation 15 Starten grafische Benutzerschnittstelle (GUI) von MMC 57 grafische Benutzerschnittstelle (GUI) von Tivoli Storage FlashCopy Manager 57 Stoppen (nach Zeitpunkt), Optionen, GUI 102 Storwize® V7000-Konfigurationen 10 Stripes, Option, GUI 100 Subskriptionsvertrag xiv Syntaxdiagramme Befehl backup 121, 235 Befehl delete backup 128, 193, 239 Befehl help 132, 197, 243 Befehl mount backup 246 Befehl query backup, Tivoli Storage FlashCopy Manager 261 Befehl query component 252 Befehl query config 257 Befehl query exchange 136, 206 Befehl query fcm 140 Syntaxdiagramme (Forts.) Befehl query tdp von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange 145 Befehl query tdp von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL 211 Befehl restore 151, 269 Befehl restorefiles 161 Befehl restoremailbox 166 Befehl set 181 Befehl unmount backup 276 Befehl update config 279 Syntaxdiagramme von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Befehl query fcm 200 sysadmin (feste Serverrolle) 213, 232 Systeminformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows anzeigen 115 T Task-Manager 58 Tasks automatisieren 95, 105, 111 Tasks 95, 105, 111 Tasks planen 77 Tastatur 289 tdpexc.cfg (Datei) und Befehl backup 122 und Befehl delete backup 130, 194 und Befehl query exchange 136 und Befehl query fcm 141 und Befehl query sql 207 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 152, 157 und Befehl restorefiles 162 und Befehl restoremailbox 167, 177, 178 und Befehl set 184 tdpexc.log (Datei) und Befehl backup 124 und Befehl delete backup 130, 195 und Befehl query exchange 137 und Befehl query fcm 142, 202 und Befehl query sql 207 und Befehl query tdp 146 und Befehl restore 154 und Befehl restorefiles 163 und Befehl restoremailbox 168 und Befehl set 182 tdpexcc.exe (Datei) Überblick 119 tdpsql.cfg (Datei) und Befehl query tdp 211 und Befehl restorefiles 225 tdpsql.cfg, Werte festlegen über die Befehlszeilenschnittstelle 188, 201, 215, 233 tdpsql.log (Datei) und Befehl query tdp 211 und Befehl restorefiles 225 tdpsqlc.exe (Datei) Überblick 185 tempdb, Datenbank 30 tempdbrestorepath (Parameter) und Befehl restoremailbox 177 Index 327 tempdbrestorepath (Parameter) (Forts.) und Befehl set 183 templogrestorepath (Parameter) und Befehl restore 157 und Befehl restoremailbox 178 und Befehl set 183 tempmailboxalias (Parameter) und Befehl restoremailbox 178 timeformat (Parameter) 232 und Befehl set 184 und Befehl update config 282 Tivoli, technische Schulung xi Tivoli Storage FlashCopy Manager Befehle 185 Befehle für kundenspezifische Anwendungen 234 installieren 41 Konfigurationsdatei definieren über die Befehlszeilenschnittstelle 201, 215, 233 Wissenswertes 59 Tivoli Storage FlashCopy Manager, grafische Benutzerschnittstelle (GUI) starten 57 Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Befehle 119 Sicherungsstrategie 22 Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Konfigurationsdatei definieren über die Befehlszeilenschnittstelle 188 Tivoli Storage FlashCopy Manager-Scripts anzeigen 115 bearbeiten 115 hinzufügen 115 Trace- und Protokolldateien anzeigen 116 Transaktionsprotokoll zurückschreiben 148 tsmnode (Parameter) und Befehl backup 237, 242, 263 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 253 und Befehl query config 258 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 227 und Befehl unmount backup 278 tsmoptfile (Parameter) und Befehl backup 237, 242, 263 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 254 und Befehl query config 259 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 164, 227 und Befehl unmount backup 278 tsmpassword (Parameter) und Befehl backup 237, 242, 264 und Befehl mount backup 250 und Befehl query component 254 und Befehl query config 259 und Befehl restore 273 und Befehl restorefiles 228 und Befehl unmount backup 278 328 U Überblick Momentaufnahmen erstellen 79 unmount backup (Befehl) Syntaxdiagramm 276 Überblick 276 und Parameter /configfile 277 und Parameter /logfile 277 und Parameter /logprune 277 und Parameter /tsmnode 278 und Parameter /tsmoptfile 278 und Parameter /tsmpassword 278 Unterstützungsinformationen xi Unterstützungsvertrag xiv update config (Befehl) Beispiel 282 Syntaxdiagramm 279 Überblick 279 und Parameter /configfile 282 und Parameter /dateformat 280 und Parameter /language 280 und Parameter /localdsmagentnode 281 und Parameter /logfile 281 und Parameter /logprune 281 und Parameter /numberformat 281 und Parameter /timeformat 282 VSS-Sicherung, Eigenschaften 71 VSS-Sicherung von SQL-Daten planen 27 VSS-Sofortzurückschreibung Methode 23, 30, 36 VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation 93 VSS-Writer Exchange-Daten 5 SQL-Daten 5 W Widerrufdateiname für Standby, Option, GUI 101 Wiederherstellung, Option, GUI 101 Wiederherstellungsspeichergruppe Prozedur 93, 94 Zurückschreibung 87 Windows-Authentifizierungsmodus festlegen über die Befehlszeilenschnittstelle 190, 208, 220, 232 Wissensbasen durchsuchen xii Wissenswertes zu Tivoli Storage FlashCopy Manager 59 V Z Verfall von VSS-Sicherungen Richtlinie 74 Verlagern, Option, GUI 102 Veröffentlichungen bestellen viii durchsuchen viii herunterladen viii Referenzinformationen zur Hardware xi Tivoli Storage FlashCopy Manager viii Tivoli Storage Manager ix Verwalteter Speicher Kapazität bestimmen 77 Vor/nach Momentaufnahme, Eigenschaften 69 Voraussetzungen für Exchange ServerSicherungen und -Zurückschreibungen 80 Vorgaben 60 VSS 160 in alternative Positionen zurückschreiben 25 VSS, Exchange-Daten Hardware-Provider 18 Software-Provider 18 VSS, SQL-Daten Hardware-Provider 26 Software-Provider 26 VSS-Anforderer 5 VSS-Probleme diagnostizieren 113 VSS-Provider 5 VSS-Schnellzurückschreibung Methode 23, 30, 35 VSS-Sicherung Richtlinienbindung 76 Zurückschreiben von Daten 99 Browser für Mailboxzurückschreibung 90 Exchange Server 2007 83, 88, 90 Exchange Server 2010 83, 88, 90 Mailbox 88 Zurückschreibung in anderem SQL Server 29 inaktiver Objekte 219 Speichergruppe Befehlszeile 151 Zurückschreibung nach Zeitpunkt, bei benannter Markierung stoppen mithilfe der GUI 102 Zurückschreibung nach Zeitpunkt, Option, GUI 102 Zurückschreibungsoperationen benannte Markierungen 102 mithilfe der GUI Option 'Automatische Auswahl' 100, 101 Option 'Datei zum Widerrufen des Standby-Servers' 103 Option 'Datenbankbesitzer' 100 Option 'Stripes' 100 Option 'Verlagern' 102 Option 'Widerrufdateiname für Standby' 101 Option 'Wiederherstellung' 101 Option 'Zurückschreiben in' 102 Option 'Zurückschreibung nach Zeitpunkt' 102 Optionen '...auf Bandladevorgänge warten' 101 Sofortzurückschreibung 101 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Zurückschreibungsoperationen (Forts.) mithilfe der GUI (Forts.) Zurückschreibungsoptionen 86, 100 nach Zeitpunkt 102 Zurückschreibungsoptionen GUI Datenbanken bereitstellen 87 Sofortzurückschreibung 86 Wiederherstellung ausführen 87 Zurückschreiben in 85 Index 329 330 Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch Programmnummer: 5608-W07 5641-A06 5724-X94 SC12-4609-00