Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations

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IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager
Version 3.1
Installations- und Benutzerhandbuch
für Windows
SC12-4609-00
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager
Version 3.1
Installations- und Benutzerhandbuch
für Windows
SC12-4609-00
Hinweis
Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die Informationen im Abschnitt
„Bemerkungen” auf Seite 291 gelesen werden.
Diese Ausgabe bezieht sich auf Version 3.1 von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows (Produktnummern 5608-W07, 5641-A06 und 5724-X94) und alle nachfolgenden Releases und Modifikationen, bis dieser Hinweis
in einer Neuausgabe geändert wird.
Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1, Installation and User's Guide for Windows,
IBM Form SC27-4006-00,
herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA
© Copyright International Business Machines Corporation 2001, 2011
© Copyright IBM Deutschland GmbH 2011
Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz
nicht zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen.
Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle.
Änderung des Textes bleibt vorbehalten.
Herausgegeben von:
TSC Germany
Kst. 2877
November 2011
Inhaltsverzeichnis
Tabellen. . . . . . . . . . . . . . . v
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . vii
Zielgruppe . . . . . . . . . . . . .
Veröffentlichungen. . . . . . . . . . .
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . . .
Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen . .
Veröffentlichungen mit Referenzinformationen
zur Hardware . . . . . . . . . . . .
Unterstützungsinformationen . . . . . . .
Technische Schulung . . . . . . . . .
Wissensbasen durchsuchen . . . . . . .
IBM Software Support benachrichtigen . . .
Syntaxdiagramme lesen . . . . . . . . .
. vii
. viii
. viii
. ix
. xi
. xi
. xi
. xii
. xiv
. xvi
Neuerungen in Version 3.1 . . . . . . xix
Kapitel 1. Überblick . . . . . . . . . . 1
Kapitel 2. Planung . . . . . . . . . . 3
Kapazitätsplanung . . . . . . . . . . . . 3
VSS-Dienst . . . . . . . . . . . . . . . 5
Systemanbieter . . . . . . . . . . . . . 6
FlashCopy-Unterstützung von SAN Volume Controller und Storwize V7000 . . . . . . . . . . . 6
FlashCopy Manager mit SAN Volume Controller
und Storwize V7000 verwenden . . . . . . . 7
Konfigurationen von SAN Volume Controller
und Storwize V7000 . . . . . . . . . . 10
Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume
Controller und Storwize V7000 verwenden . . . 12
Zusätzliche Hinweise bei Verwendung von SAN
Volume Controller und Storwize V7000 . . . . 15
Schutz für Microsoft Exchange Server-Daten planen 15
Versionssteuerung bei Exchange Server . . . . 15
Fortlaufende Replikationssicherungen in Exchange Server . . . . . . . . . . . . 15
Hinweise zum Software- oder Hardware-Provider . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Exchange Server-Daten sichern . . . . . . . 19
Exchange Server-Daten zurückschreiben . . . . 22
Schutz für Microsoft SQL Server-Daten planen . . 26
Hinweise zum Software- oder Hardware-Provider . . . . . . . . . . . . . . . . 26
SQL Server-Daten sichern. . . . . . . . . 27
SQL Server-Daten zurückschreiben . . . . . 30
Schutz für Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen planen . . . . . . 32
Daten von kundenspezifischen Anwendungen
und Dateisystemen . . . . . . . . . . . 32
Daten von kundenspezifischen Anwendungen
und Dateisystemen sichern . . . . . . . . 33
Daten von kundenspezifischen Anwendungen
und Dateisystemen zurückschreiben . . . .
. 35
Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren . . . . . . . . . . 39
Voraussetzungen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows prüfen . . . . . . . . .
Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren . . . . . . . . . . . . . . .
Zusätzliche Sprachen installieren . . . . . . .
Tivoli Storage FlashCopy Manager unbeaufsichtigt
installieren. . . . . . . . . . . . . . .
Tivoli Storage FlashCopy Manager deinstallieren . .
39
41
43
44
44
Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager konfigurieren . . . . . . . . . 49
Konfiguration für die Standalone-Unterstützung für
Momentaufnahmen unter Windows . . . . . . 49
Konfiguration für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung . . . . . . . . . . . . . . . 51
Benutzervorgaben definieren . . . . . . . . 54
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen. . . . . . . 57
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole starten . . . . . . . . . . . . . .
Erläuterungen zum Tivoli Storage FlashCopy Manager-Dashboard . . . . . . . . . . . . .
Task-Manager verwenden . . . . . . . . .
Wissenswertes zu Tivoli Storage FlashCopy Manager . . . . . . . . . . . . . . . . .
Benutzervorgaben definieren . . . . . . . .
Data Protection-Eigenschaften . . . . . . .
Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy
Manager verwalten . . . . . . . . . . . .
Richtlinienbindungsanweisungen . . . . . .
Verfall von Sicherungen auf der Basis von Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . .
Lokale Sicherungsrichtlinie definieren . . . .
Sicherungen an eine Richtlinie binden . . . .
Kapazität des verwalteten Speichers bestimmen . .
Tasks planen . . . . . . . . . . . . . .
Berichte anzeigen, drucken und speichern . . . .
Momentaufnahmen erstellen. . . . . . . . .
Exchange Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen . . . . .
Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen und -Zurückschreibungen . . . . . . .
Exchange Server-Daten sichern . . . . . . .
Exchange Server-Sicherungen löschen . . . .
Exchange Server-Datenbank zurückschreiben . .
Exchange Server-Mailbox (oder Mailboxeinträge)
zurückschreiben . . . . . . . . . . . .
57
57
58
59
60
60
73
73
74
75
76
77
77
78
79
80
80
81
83
83
88
iii
Mailboxnachrichten mit dem Browser für Mailboxzurückschreibung interaktiv zurückschreiben . 90
VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung
mit fortlaufender Clusterreplikation . . . . . 93
CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben . . . . . . . . . 93
DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben . . . . . . . . . 94
Tasks automatisieren . . . . . . . . . . 95
SQL Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Windows schützen . . . . . . . 97
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . 97
SQL Server-Datenbanken sichern . . . . . . 98
SQL Server-Sicherungen löschen . . . . . . 99
SQL Server-Daten zurückschreiben . . . . . 99
SQL-Datenbanken inaktivieren (nur traditionelle
Operationen) . . . . . . . . . . . . 104
Tasks automatisieren . . . . . . . . . . 105
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und
Dateisystemen mit IBM Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Windows schützen . . . . . . . 106
Daten von kundenspezifischen Anwendungen
und Dateisystemen sichern . . . . . . . . 106
Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen löschen . . . . . 107
Daten von kundenspezifischen Anwendungen
und Dateisystemen zurückschreiben . . . . . 108
Hinweise zur Zurückschreibung . . . . . . 110
Tasks automatisieren . . . . . . . . . . 111
Kapitel 6. Fehlerbehebung . . . . . . 113
VSS-Probleme diagnostizieren . . . . .
Detaillierte Diagnoseinformationen sammeln
Onlineunterstützung . . . . . . . .
Systeminformationen anzeigen . . . .
Trace- und Protokolldateien anzeigen . .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
113
114
115
115
116
Kapitel 7. Referenzinformationen . . . 119
Befehlszeilenreferenz für Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange . . . . . . . . . .
Merkmale von Befehlszeilenparametern . . .
Befehl backup . . . . . . . . . . . .
Befehl delete backup . . . . . . . . . .
Befehl help . . . . . . . . . . . . .
Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange . . . . . . . . .
Befehl query exchange . . . . . . . . .
Befehl query fcm . . . . . . . . . . .
Befehl query managedcapacity . . . . . .
Befehl query tdp . . . . . . . . . . .
iv
119
119
120
127
132
133
135
139
144
145
Befehl restore . . . . . . . . . . . .
Befehl restorefiles . . . . . . . . . . .
Befehl restoremailbox. . . . . . . . . .
Befehl set. . . . . . . . . . . . . .
Befehlszeilenreferenz für Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL . . . . . . . . . . . .
Merkmale von Befehlszeilenparametern . . .
Befehl backup . . . . . . . . . . . .
Befehl delete backup . . . . . . . . . .
Beispiel für den Befehl delete backup . . . .
Befehl help . . . . . . . . . . . . .
Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL . . . . . . . . . . .
Befehl query fcm . . . . . . . . . . .
Befehl query managedcapacity . . . . . .
Befehl query sql . . . . . . . . . . .
Befehl query tdp . . . . . . . . . . .
Befehl restore . . . . . . . . . . . .
Befehl restorefiles . . . . . . . . . . .
Befehl set. . . . . . . . . . . . . .
Befehlszeilenreferenz: Tivoli Storage FlashCopy
Manager für kundenspezifische Anwendungen und
Dateisysteme . . . . . . . . . . . . .
Befehl backup . . . . . . . . . . . .
Befehl delete backup . . . . . . . . . .
Befehl help . . . . . . . . . . . . .
Richtlinienbefehle für Tivoli Storage FlashCopy
Manager . . . . . . . . . . . . . .
Befehl mount backup . . . . . . . . . .
Befehl query component. . . . . . . . .
Befehl query config . . . . . . . . . .
Befehl query backup . . . . . . . . . .
Befehl query managedcapacity . . . . . .
Befehl restore . . . . . . . . . . . .
Befehl unmount backup . . . . . . . . .
Befehl update config . . . . . . . . . .
VSS-Richtlinienbefehle . . . . . . . . .
148
160
164
180
185
185
186
193
196
197
197
199
204
205
211
213
223
229
233
235
239
243
244
246
252
257
261
267
268
276
279
283
Anhang. Funktionen zur behindertengerechten Bedienung für die Tivoli
Storage Manager-Produktfamilie . . . 289
Bemerkungen . . . . . . . . . . . 291
Marken .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 293
Glossar . . . . . . . . . . . . . . 295
Index . . . . . . . . . . . . . . . 321
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Tabellen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . . . viii
Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Server . . . . . . . . . . . . ix
Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Speicheragenten . . . . . . . . . ix
Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Client . . . . . . . . . . . . . x
Veröffentlichungen für Tivoli Storage Manager
Data Protection. . . . . . . . . . . . x
IBM Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen
zur Fehlerbehebung und Optimierung . . . . x
Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy
Manager Microsoft-Verwaltungskonsole (Microsoft Management Console) . . . . . . . 3
Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy
Manager - VSS-Anforderer . . . . . . . . 3
Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange Server . . . . . . . 4
10.
11.
12.
13.
14.
15.
Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL Server. . . . . . . . . 4
Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen
von Momentaufnahmen auf platzsparenden
Zieldatenträgern von SAN Volume Controller
und Storwize V7000. . . . . . . . . . 10
Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen
von Momentaufnahmen auf platzsparenden
Zieldatenträgern von SAN Volume Controller
und Storwize V7000. . . . . . . . . . 12
Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die
eigenständige Umgebung konfiguriert sind . . 61
Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die
Tivoli Storage Manager-Umgebung konfiguriert sind . . . . . . . . . . . . . 61
Diagnosemodi und ihre Verwendung . . . . 65
v
vi
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Vorwort
IBM® Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt die Tools und Informationen bereit,
die Sie benötigen, um Momentaufnahmen auf Datenträgerebene zu erstellen und
zu verwalten, während die Anwendungen, deren Daten sich auf diesen Datenträgern befinden, aktiv sind.
In der vorliegenden Veröffentlichung beziehen sich die Begriffe Windows Server und
Windows Server 2003 und höher auf die folgenden Betriebssysteme:
v Windows Server 2003
v Windows Server 2003 R2
v Windows Server 2008
v Windows Server 2008 R2
In der gesamten Veröffentlichung bezieht sich der Begriff Exchange Server auf folgende Produkte (sofern nicht anders angegeben):
v Exchange Server 2007
v Exchange Server 2010
In der gesamten Veröffentlichung bezieht sich der Begriff SQL Server auf folgende
Produkte (sofern nicht anders angegeben):
v SQL Server 2005
v SQL Server 2008
v SQL Server 2008 R2
In der vorliegenden Veröffentlichung bezieht sich der Begriff Windows-VSS-Systemanbieter auf den Windows-Standardsystemanbieter (sofern nicht anders angegeben).
Seit der vorherigen Ausgabe vorgenommene Änderungen sind durch einen vertikalen Balken ( | ) am linken Rand gekennzeichnet.
Zielgruppe
Diese Veröffentlichung ist für Administratoren bestimmt, die für die Implementierung einer Sicherungslösung in einer Datenbankserverumgebung verantwortlich
sind.
Es wird vorausgesetzt, dass Sie mit den folgenden Speichersystemen, Betriebssystemen oder Anwendungen vertraut sind, sofern zutreffend:
v Für die Datenbank verwendetes IBM Speichersystem:
– IBM System Storage DS3000, DS4000, DS5000
– IBM System Storage SAN Volume Controller
– IBM Storwize V7000
– Speichersystem IBM XIV
– IBM System Storage DS8000™ (DS8100, DS8300, oder DS8700)
– Beliebige Speichereinheiten, die die VSS-Providerschnittstelle implementieren.
Weitere Informationen siehe „VSS-Dienst” auf Seite 5.
vii
v Windows-Betriebssystem
v Microsoft VSS (Volumeschattenkopie-Dienst)
v Eine der folgenden Serveranwendungen:
– Microsoft Exchange Server
– Microsoft SQL Server
Veröffentlichungen
Veröffentlichungen für die IBM Tivoli Storage Manager-Produktfamilie sind online
verfügbar. Die IBM Tivoli Storage Manager-Produktfamilie umfasst IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager, IBM Tivoli Storage Manager for Space Management, IBM
Tivoli Storage Manager for Databases und verschiedene andere Speicherverwaltungsprodukte von IBM Tivoli.
Rufen Sie das Tivoli Storage Manager Information Center unter http://
publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3 auf, um alle Veröffentlichungen
zu durchsuchen.
Sie können PDF-Versionen der Veröffentlichungen aus dem Tivoli Storage Manager
Information Center oder aus dem IBM Publications Center unter http://
www.ibm.com/shop/publications/order/ herunterladen.
Auf der Website "Tivoli Documentation Central" finden Sie Information Center, die
die offizielle Produktdokumentation für aktuelle und vorherige Versionen von Tivoli-Produkten und auch für die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie enthalten.
Sie finden Tivoli Documentation Central unter https://www.ibm.com/
developerworks/wikis/display/tivolidoccentral/Home.
Über die Website des IBM Publications Center können Sie auch Referenzliteratur
bestellen. Auf der Website befinden sich Informationen zur Bestellung von Veröffentlichungen außerhalb der Vereinigten Staaten. In den Vereinigten Staaten können
Sie Veröffentlichungen telefonisch unter der Nummer 1-800-879-2755 bestellen.
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen
In der folgenden Tabelle sind die Veröffentlichungen aufgelistet, die in der Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Bibliothek enthalten sind.
Tabelle 1. Tivoli Storage FlashCopy Manager-Veröffentlichungen
viii
Titel der Veröffentlichung
IBM Form
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for UNIX and Linux
Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4610
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows Installations- und
Benutzerhandbuch
SC12-4609
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for VMware Installations- und
Benutzerhandbuch
SC12-4612
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager Nachrichten
GC12-4611
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen
In den folgenden Tabellen sind die Veröffentlichungen aufgelistet, die in der Tivoli
Storage Manager-Bibliothek enthalten sind.
Tabelle 2. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Server
Titel der Veröffentlichung
IBM Form
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Installationshandbuch
GC23-9781
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Administratorhandbuch
SC23-9769
IBM Tivoli Storage Manager for AIX Referenzhandbuch für Administrato- SC23-9775
ren
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Installationshandbuch
GC23-9782
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Administratorhandbuch
SC23-9770
IBM Tivoli Storage Manager for HP-UX Referenzhandbuch für Administ- SC23-9776
ratoren
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Installationshandbuch
GC12-4246
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Administratorhandbuch
SC12-4249
IBM Tivoli Storage Manager for Linux Referenzhandbuch für Administra- SC23-9777
toren
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Installationshandbuch
GC23-9784
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Administratorhandbuch
SC23-9772
IBM Tivoli Storage Manager for Oracle Solaris Referenzhandbuch für Ad- SC23-9778
ministratoren
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Installationshandbuch
GC12-4247
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Administratorhandbuch
SC12-4250
IBM Tivoli Storage Manager for Windows Referenzhandbuch für Adminis- SC23-9779
tratoren
IBM Tivoli Storage Manager for z/OS Media Installation and User's
Guide
SC27-4018
IBM Tivoli Storage ManagerUpgrade- und Migrationshandbuch für Server der Version 5
GC12-4565
IBM Tivoli Storage Manager Integration für Tivoli Storage Manager
FastBack
SC12-4420
Tabelle 3. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Speicheragenten
Titel der Veröffentlichung
IBM Form
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for AIX Storage Agent User's
Guide
SC23-9797
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for HP-UX Storage Agent User's
Guide
SC23-9798
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Linux Storage Agent User's
Guide
SC23-9799
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Oracle Solaris Storage Agent
User's Guide
SC23-9800
IBM Tivoli Storage Manager for SAN for Windows Storage Agent User's
Guide
SC23-9553
Vorwort
ix
Tabelle 4. Veröffentlichungen für den Tivoli Storage Manager-Client
Titel der Veröffentlichung
IBM Form
IBM Tivoli Storage Manager for UNIX and Linux: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4242
IBM Tivoli Storage Manager for Windows: Clients für Sichern/
Archivieren Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4243
IBM Tivoli Storage Manager Verwendung der
Anwendungsprogrammierschnittstelle
SC12-4418
IBM Tivoli Storage Manager for Space Management for UNIX and Linux: SC12-4244
Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager HSM for Windows Administratorhandbuch
SC12-4245
Tabelle 5. Veröffentlichungen für Tivoli Storage Manager Data Protection
Titel der Veröffentlichung
IBM Form
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft
SQL Server Installations- und Benutzerhandbuch
GC12-4614
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle for SC12-4560
UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle for SC12-4562
Windows Installations- und Benutzerhandbuch
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Installations- und Benutzerhandbuch
GC12-4613
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
UNIX and Linux Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4584
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
for Windows Installations- und Benutzerhandbuch
SC12-4585
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Installations- und Benutzerhandbuch für DB2
SC12-3127
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Installations- und Benutzerhandbuch für Oracle
SC12-3126
IBM Tivoli Storage Manager for Virtual Environments Installations- und
Benutzerhandbuch
SC12-4515
IBM Tivoli Storage Manager for Microsoft SharePoint Guide
N/A
Tabelle 6. IBM Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und Optimierung
x
Titel der Veröffentlichung
IBM Form
IBM Tivoli Storage Manager Problem Determination Guide
GC23-9789
IBM Tivoli Storage Manager Performance Tuning Guide
GC23-9788
IBM Tivoli Storage ManagerClientnachrichten und API-Rückkehrcodes
SC12-4421
IBM Tivoli Storage ManagerServernachrichten und Fehlercodes
SC12-4419
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Microsoft Exchange Server Nachrichten
GC12-4615
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Microsoft
SQL Server Nachrichten
GC12-4616
IBM Tivoli Storage Manager for Databases: Data Protection for Oracle
Nachrichten
SC12-4554
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Tabelle 6. IBM Tivoli Storage Manager-Veröffentlichungen zur Fehlerbehebung und Optimierung (Forts.)
Titel der Veröffentlichung
IBM Form
IBM Tivoli Storage Manager for Mail: Data Protection for Lotus Domino
Nachrichten
SC12-4555
IBM Tivoli Storage Manager for Enterprise Resource Planning: Data
Protection for SAP Nachrichten
SC12-4556
Anmerkung: Informationen zu IBM System Storage Archive Manager befinden
sich unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3/
c_complydataretention_ovr.html.
Veröffentlichungen mit Referenzinformationen zur Hardware
Die hier genannten Veröffentlichungen sollen Sie bei der Verwendung von Tivoli
Storage FlashCopy Manager unterstützen.
Titel
IBM Form
IBM System Storage DS8000 Introduction and Planning Guide
GC35-0515
IBM System Storage DS8000 Messages Reference
GC26-7914
IBM System Storage DS8000 Installation Guide
GC26-7910
®
SG24-7659
®
IBM XIV Storage System (Type: 2810) Model A14 (Gen 2) Introduction
and Planning Guide for Customer Configuration
GA52-1327
IBM XIV® Storage System User Manual Version 10.1
GC27-2213
IBM System Storage SAN Volume Controller Planning Guide
GA32-0551
IBM XIV Storage System: Concepts, Architecture, and Usage
IBM System Storage SAN Volume Controller Hardware Installation Guide GC27-2132
IBM System Storage SAN Volume Controller Software Installation and
Configuration Guide
SC23-6628
Unterstützungsinformationen
Unterstützungsinformationen für IBM Produkte finden Sie in verschiedenen Quellen.
Beginnen Sie beim IBM Support Portal: http://www.ibm.com/support/entry/
portal/. Sie können die gewünschten Produkte auswählen und in einem breiten
Spektrum relevanter Informationen suchen.
Technische Schulung
Informationen zum Tivoli-Schulungsangebot stehen online zur Verfügung.
Rufen Sie die folgenden Websites auf, um sich für Schulungen anzumelden, Fragen
zu stellen und mit anderen Benutzern zu interagieren, die IBM Speicherprodukte
verwenden.
Schulung und Zertifizierung für Tivoli-Software
Sie haben auf der folgenden Site die Auswahl zwischen traditioneller Schulung mit einem Kursleiter, autodidaktischen Webklassen, Vorbereitung für
die Tivoli-Zertifizierung und anderen Schulungsmöglichkeiten: http://
www.ibm.com/software/tivoli/education/
Vorwort
xi
Tivoli Support Technical Exchange
Fachleute stellen ihr Wissen zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen in
Webcasts unter http://www.ibm.com/software/sysmgmt/products/
support/supp_tech_exch.html.
Storage Management Community
Interagieren Sie mit anderen Benutzern, die IBM Speicherverwaltungsprodukte verwenden, unter http://www.ibm.com/developerworks/
servicemanagement/sm/index.html.
Global Tivoli User Community
Tauschen Sie sich mit anderen Tivoli-Benutzern auf der ganzen Welt unter
http://www.tivoli-ug.org/ aus.
IBM Education Assistant
Lesen Sie kurze Hinweise, die Ihnen helfen sollen, IBM Softwareprodukte
effektiver zu verwenden, unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/
ieduasst/tivv1r0/index.jsp.
Wissensbasen durchsuchen
Wenn ein Problem mit Ihrem Tivoli Storage Manager-Produkt auftritt, können Sie
mehrere Wissensbasen durchsuchen.
Beginnen Sie damit, im Tivoli Storage Manager Information Center zu suchen (unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3). Auf dieser Website
können Sie die aktuelle Tivoli Storage Manager-Dokumentation durchsuchen.
Internet durchsuchen
Wenn Sie keine Antwort auf Ihre Frage im IBM Tivoli Storage Manager Information Center finden, durchsuchen Sie das Internet nach den Informationen, die zur
Behebung des Problems beitragen können.
Sollen mehrere Internetressourcen durchsucht werden, rufen Sie die Website für
den IBM Support unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/ auf.
Sie können Informationen suchen, ohne sich anmelden zu müssen. Wenn Sie die
Site gemäß Ihrer Produktverwendung und Ihren Erfordernissen bezüglich der Informationen anpassen wollen, melden Sie sich mit Ihrer IBM ID und dem entsprechenden Kennwort an. Wenn Sie noch keine IBM ID und kein Kennwort haben,
klicken Sie auf Sign in am Seitenanfang und führen Sie die Anweisungen zur Registrierung aus.
Auf der Unterstützungswebsite können Sie verschiedene Ressourcen durchsuchen.
Hierzu gehören:
v IBM TechNotes
v IBM Downloads
v IBM Redbooks
v IBM Authorized Program Analysis Reports (APARs)
Wählen Sie das Produkt aus und klicken Sie auf Downloads, um die APAR-Liste
zu durchsuchen.
Wenn Sie dennoch keine Lösung des Problems finden, können Sie Foren und
Newsgroups im Internet nach den neuesten Informationen durchsuchen, die Ihnen
möglicherweise bei der Lösung des Problems helfen können.
xii
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Eine unabhängige Benutzerdiskussionsliste, ADSM-L, wird vom Marist College bereitgestellt. Sie können eine Teilnehmerberechtigung mit einer E-Mail an
[email protected] beantragen. Der Nachrichtentext muss Folgendes enthalten:
SUBSCRIBE ADSM-L Ihr_Vorname Ihr_Nachname.
Mithilfe der folgenden Wikis können Sie sich mit anderen Benutzern in den Tivoli
Storage Manager- und Tivoli Storage FlashCopy Manager-Benutzergruppen austauschen:
Tivoli Storage Manager Wiki
http://www.ibm.com/developerworks/wikis/display/
tivolistoragemanager
Tivoli Storage FlashCopy Manager Wiki
https://www.ibm.com/developerworks/mydeveloperworks/wikis/home/
wiki/Tivoli Storage FlashCopy Manager
IBM Support Assistant verwenden
IBM Support Assistant ist ein Zusatzsoftwareprodukt, das Ihnen bei der Fehlerbestimmung helfen kann. Es steht für einige Tivoli Storage Manager- und Tivoli Storage FlashCopy Manager-Produkte zur Verfügung.
Informationen zu den unterstützten Produkten finden Sie auf der Webseite "IBM
Support Assistant Download" unter http://www.ibm.com/software/support/isa/
download.html.
IBM Support Assistant hilft Ihnen beim Zusammenstellen von Unterstützungsinformationen, wenn Sie einen PMR (Problem Management Record) öffnen müssen, den
Sie dann zum Verfolgen des Problems verwenden können. Die produktspezifischen
Plug-in-Module stellen die folgenden Ressourcen zur Verfügung:
v Links für die Unterstützung
v Links zu Schulungsangeboten
v Funktionalität für die Übergabe von Fehlermanagementberichten
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite für IBM Support Assistant:
http://www.ibm.com/software/support/isa/
Sie können auch die eigenständige IBM Support Assistant-Anwendung auf einer
beliebigen Workstation installieren. Sie können dann die Anwendung funktional erweitern, indem Sie produktspezifische Plug-in-Module für die verwendeten IBM
Produkte installieren. Zusatzprodukte für bestimmte Produkte finden Sie unter
http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg27012689.
Produktkorrekturen suchen
Auf der IBM Software Support-Website ist möglicherweise eine Produktkorrektur
zur Lösung Ihres Problems verfügbar.
Die verfügbaren Programmkorrekturen finden Sie auf der IBM Software SupportWebsite unter http://www.ibm.com/support/entry/portal/.
v Wenn Sie die Site gemäß Ihrer Produktverwendung angepasst haben:
1. Klicken Sie auf den Link für Ihr Produkt oder für eine Komponente, für die
Sie eine Programmkorrektur suchen wollen.
2. Klicken Sie auf Downloads und dann auf Fixes by version.
Vorwort
xiii
v Wenn Sie die Site nicht gemäß Ihrer Produktverwendung angepasst haben, klicken Sie auf Downloads und suchen Sie nach Ihrem Produkt.
Benachrichtigungen über Produktkorrekturen empfangen
Sie können Benachrichtigungen über Programmkorrekturen (Fixes), Flashes, Upgrades und andere Neuigkeiten für IBM Produkte erhalten.
Gehen Sie wie folgt vor, um sich für den Empfang von Benachrichtigungen über
IBM Produkte anzumelden:
1. Klicken Sie auf der Unterstützungsseite unter http://www.ibm.com/support/
entry/portal/ auf Sign in to create, manage, or view your subscriptions im
Fenster Notifications.
2. Melden Sie sich mit Ihrer IBM ID und dem entsprechenden Kennwort an.
Wenn Sie noch keine ID und kein Kennwort haben, klicken Sie auf registrieren
Sie sich jetzt und führen Sie den Registrierungsprozess aus.
3. Klicken Sie auf Manage all my subscriptions im Fenster Notifications.
4. Klicken Sie auf die Registerkarte Subscribe und klicken Sie dann auf Tivoli.
5. Wählen Sie die Produkte aus, für die Sie Benachrichtigungen erhalten möchten,
und klicken Sie auf Continue.
6. Geben Sie die Vorgaben für die Benachrichtigung an und klicken Sie auf Submit.
IBM Software Support benachrichtigen
Sie können sich an IBM Software Support wenden, wenn Sie über einen aktiven
IBM Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support) und
über die Berechtigung zum Übergeben von Problemen an IBM verfügen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Hilfe von IBM Software Support anzufordern:
1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
a. Vereinbaren Sie einen Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and Support).
b. Bestimmen Sie die Geschäftsbeeinflussung Ihres Problems.
c. Beschreiben Sie Ihr Problem und stellen Sie Hintergrundinformationen zusammen.
2. Befolgen Sie die Anweisungen in „Problem an IBM Software Support
übergeben” auf Seite xv.
Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and
Support) vereinbaren
Vereinbaren Sie einen Subskriptions- und Unterstützungsvertrag (Subscription and
Support). Der erforderliche Vertragstyp hängt vom Typ Ihres Produkts ab.
Registrieren Sie sich für IBM Softwareprodukte für dezentrale Plattformen (unter
anderem für IBM Tivoli-, Lotus- und Rational-Produkte sowie für IBM DB2- und
IBM WebSphere-Produkte, die unter Microsoft Windows oder auf Betriebssystemen
wie AIX oder Linux ausgeführt werden) auf eine der folgenden Arten bei IBM
Passport Advantage:
v Online: Rufen Sie die Passport Advantage-Website unter http://www.ibm.com/
software/lotus/passportadvantage/ auf, klicken Sie auf How to enroll und befolgen Sie die Anweisungen.
xiv
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Telefonisch: In den U.S.A können Sie 1-800-IBMSERV (1-800-426-7378) anrufen.
Die Telefonnummer für Ihr Land finden Sie im IBM Software Support Handbook
unter http://www14.software.ibm.com/webapp/set2/sas/f/handbook/
home.html. Klicken Sie dort auf Contacts.
Geschäftsbeeinflussung bestimmen
Wenn Sie IBM einen Fehler melden, müssen Sie eine Bewertungsstufe angeben. Daher müssen Sie die Geschäftsbeeinflussung durch den Fehler, den Sie melden, kennen und festlegen.
Fehlerkategorie 1
Kritische Geschäftsbeeinflussung: Sie können das Programm
nicht verwenden, was einen kritischen Einfluss auf
Unternehmensaktivitäten hat. Dieser Zustand erfordert eine sofortige Lösung.
Fehlerkategorie 2
Deutliche Geschäftsbeeinflussung: Die Verwendbarkeit des Programms ist stark eingeschränkt.
Fehlerkategorie 3
Geringe Geschäftsbeeinflussung: Das Programm ist verwendbar,
wobei Funktionen mit geringerer Bedeutung (nicht kritisch für
Unternehmensaktivitäten) nicht verfügbar sind.
Fehlerkategorie 4
Minimale Geschäftsbeeinflussung: Der Fehler hat geringe Auswirkungen auf die Unternehmensaktivitäten oder eine angemessene Umgehung des Fehlers wurde implementiert.
Problem beschreiben und Hintergrundinformationen zusammenstellen
Die Beschreibung eines Fehlers für IBM sollte so genau wie möglich sein. Geben
Sie alle relevanten Hintergrundinformationen an, so dass die Experten des IBM
Software Support Ihnen effiziente Hilfeleistung bei der Problemlösung bieten können.
Halten Sie die Antworten auf folgende Fragen bereit, um Zeit zu sparen:
v Welche Softwareversionen wurden ausgeführt, als das Problem auftrat?
v Liegen Protokolle, Traces oder Nachrichten vor, die sich auf die Fehlersymptome
beziehen? IBM Software Support wird Sie vermutlich nach diesen Informationen
fragen.
v Kann der Fehler reproduziert werden? Ist dies der Fall: Welche Schritte führten
zu dem Fehler?
v Wurden Änderungen am System vorgenommen? Zum Beispiel Änderungen der
Hardware, des Betriebssystems, der Netzsoftware usw.
v Verwenden Sie eine Fehlerumgehung für dieses Problem? Falls ja, stellen Sie sich
darauf ein, die Fehlerumgehung zu erläutern, wenn Sie das Problem melden.
Problem an IBM Software Support übergeben
Sie können das Problem online oder telefonisch an IBM Software Support übergeben.
Online
Rufen Sie die Website für den IBM Software Support unter http://
www.ibm.com/support/entry/portal/Open_service_request/Software/
Software_support_(general) auf. Melden Sie sich bei IBM Service Requests
an und geben Sie Ihre Informationen in das Tool zur Problemmeldung ein.
Telefonisch
Die Telefonnummer für Ihr Land finden Sie im IBM Software Support
Handbook unter http://www14.software.ibm.com/webapp/set2/sas/f/
handbook/home.html. Klicken Sie dort auf Contacts.
Vorwort
xv
Syntaxdiagramme lesen
Folgen Sie dem Pfad der Linie, um ein Syntaxdiagramm zur Eingabe eines Befehls
zu lesen. Lesen Sie das Diagramm von links nach rechts und von oben nach unten.
v Das Symbol ─── zeigt den Anfang eines Syntaxdiagramms an.
v Das Symbol ─── am Ende einer Linie zeigt an, dass das Syntaxdiagramm in der
nächsten Zeile fortgesetzt wird.
v Das Symbol ─── am Anfang einer Linie zeigt die Fortsetzung der vorherigen
Zeile eines Syntaxdiagramms an.
v Das Symbol ─── zeigt das Ende eines Syntaxdiagramms an.
Syntaxelemente wie eine Schlüsselwort oder eine Variable können sich an folgenden Stellen befinden:
v Auf der Linie (erforderliches Element)
v Oberhalb der Linie (Standardelement)
v Unterhalb der Linie (optionales Element)
Syntaxdiagrammbeschreibung
Beispiel
Abkürzungen:
Die kürzeste zulässige Form eines Elements
ist in Großbuchstaben angegeben. Erscheint
ein Element vollständig in Großbuchstaben,
ist keine Abkürzung möglich.
KEYWOrd
Sie können ein Element in einer beliebigen
Kombination aus Groß- oder Kleinbuchstaben eingeben.
In diesem Beispiel können Sie KEYWO,
KEYWORD oder KEYWOrd eingeben.
Symbole:
Geben Sie die folgenden Symbole exakt so
ein, wie sie im Syntaxdiagramm erscheinen.
*
Stern
{}
Geschweifte Klammern
:
Doppelpunkt
,
Komma
=
Gleichheitszeichen
-
Bindestrich
()
Runde Klammern
.
Punkt
'
Hochkomma (als einfaches Anführungszeichen)
Leerzeichen
"
xvi
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Anführungszeichen
Syntaxdiagrammbeschreibung
Beispiel
Variablen:
Kursiv dargestellte Elemente (Variablenname)
sind Variablen.
KEYWOrd
Variablenname
In diesem Beispiel können Sie einen
Variablennamen angeben, wenn Sie den Befehl
KEYWORD eingeben.
Wiederholung:
Ein nach links zurückzeigender Pfeil bedeutet, dass Sie das Element wiederholen können.
Ein Zeichen oder Leerzeichen innerhalb eines
Pfeils bedeutet, dass Sie die
Elementwiederholungen jeweils durch dieses
Zeichen oder Leerzeichen voneinander abgrenzen müssen.
wiederholen
,
wiederholen
Erforderliche Auswahl:
Wenn zwei oder mehr Elemente übereinander angegeben sind und sich eines von ihnen
auf der Linie befindet, müssen Sie eines der
Elemente angeben.
A
B
C
In diesem Beispiel müssen Sie sich für A, B
oder C entscheiden.
Optionale Auswahl:
Ein unterhalb der Linie angegebenes Element
ist optional. Im ersten Beispiel können Sie
sich für die Angabe von A oder gar keinem
Element entscheiden.
Wenn unterhalb der Linie zwei oder mehr
Elemente übereinander angegeben sind, sind
alle diese Elemente optional. Im zweiten Beispiel können Sie sich für die Angabe von A,
B, C oder gar keinem Element entscheiden.
A
A
B
C
Standardelemente:
Standardelemente befinden sich oberhalb der Linie. Das Standardelement wird ausgewählt,
sofern Sie es nicht außer Kraft setzen. Sie
können das Standardelement außer Kraft setzen, indem Sie eine der Optionen unterhalb
der Linie angeben.
A
B
C
In diesem Beispiel ist A das Standardelement.
Sie können A außer Kraft setzen, indem Sie B
oder C auswählen. Sie können auch explizit
das Standardelement angeben.
Vorwort
xvii
Syntaxdiagrammbeschreibung
Beispiel
Wiederholbare Auswahl:
,
Folgt auf übereinander angegebene Elemente
ein Pfeil, der nach links zurückzeigt, können Sie mehr als ein Element auswählen oder in
manchen Fällen ein einzelnes Element wiederholt angeben.
A
B
C
In diesem Beispiel können Sie jede beliebige
Kombination aus A, B und/oder C auswählen.
Syntaxfragmente:
Einige Diagramme sind so lang, dass die
Syntax fragmentiert werden muss. Der
Fragmentname erscheint im Diagramm zwischen vertikalen Balken. Die eigentliche Darstellung des Fragments erscheint zwischen
vertikalen Balken im Diagramm und nach
einer Überschrift für das Fragment.
Fragmentname
Fragmentname:
A
B
C
Fußnote:
Eine Fußnote im Diagramm verweist auf bestimmte Details der Syntax.
In diesem Beispiel bezieht sich die Fußnote
auf den Pfeil und verweist darauf, wie oft
das Element wiederholt werden kann.
xviii
,
(1)
wiederholen
Anmerkungen:
1
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Sie können wiederholen bis zu fünf Mal
angeben.
Neuerungen in Version 3.1
Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1 enthält viele neue Features und Änderungen.
Erweiterungen der grafischen Benutzerschnittstelle für die Microsoft-Verwaltungskonsole (Microsoft Management Console - MMC)
Die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) der Microsoft-Verwaltungskonsole
(Microsoft Management Console - MMC) wurde verbessert. In der neuen
MMC-GUI sind die folgenden Features verfügbar:
v Erweiterte Sicherungs- und Zurückschreibungsschnittstelle mit MMCGUI-Integration.
v Konsolidierung der grafischen Benutzerschnittstellen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager, Data Protection for Microsoft Exchange Server und
Data Protection for Microsoft SQL Server in einer einzigen MMC-GUI.
v Es wurden Filterungs- und Aktualisierungsoptionen hinzugefügt.
v Es gibt einen Task-Manager, mit dem Abfrage-, Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen als separate Tasks verarbeitet werden können.
Die gleichzeitige Übergabe mehrerer Tasks ist möglich.
v Die Konfigurationsassistenten für die Einrichtung von Tivoli Storage
FlashCopy Manager wurden erweitert.
v Es steht eine integrierte Schnittstelle für Konfigurationseigenschaften bereit.
v Es sind Dashboardsichten mit grafisch orientierten Sichten von Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Aktivitäten verfügbar.
v Lokale Zeitplanungsfunktionen wie der Planungsmodus stehen zusätzlich zum interaktiven Standardmodus bereit. Durch die Verwendung des
Planungsmodus können Sie Operationen so einfach wie bei der interaktiven Ausgabe des Befehls in der MMC-GUI planen.
Unterstützung für Microsoft Exchange Server
Mit dem Browser für Mailboxzurückschreibungen können Sie einzelne
Mailboxeinträge suchen und zurückschreiben.
Unterstützung für Microsoft SQL Server
v Die Sicherungs- und Zurückschreibungsschnittstelle wurde erweitert.
v Die Sicherungskomprimierung für SQL Server wird unterstützt.
Unterstützung für Dateisystem und kundenspezifische Anwendungen unter
Windows
v Sie können Momentaufnahmen für Dateisysteme und Anwendungen, die
nicht direkt durch Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt werden, sichern, zurückschreiben, anhängen und abhängen.
v Es gibt eine richtlinienbasierte Verwaltung von Momentaufnahmen.
v Es werden Exits vor und nach Momentaufnahmen bereitgestellt, mit denen Anwendungen in den Wartestatus versetzt und wiederaufgenommen werden können.
v Es besteht eine vollständige MMC-GUI-Integration.
v Eine Befehlszeilenschnittstelle ist verfügbar.
xix
Erweiterte Statistikdaten
v Die Statistik für die Sicherung und Zurückschreibung wurde erweitert
und enthält nun auch Informationen zur Komprimierung, zur LAN-Unabhängigkeit und zur clientseitigen Deduplizierung.
v Der Befehl query backup wurde dahingehend erweitert, dass Informationen zur Sicherungsverschlüsselung, zur Komprimierung und zum Status
der clientseitigen Deduplizierung angezeigt werden.
Skalierbarkeit des Clients
Die Speicherverwaltung wurde funktional erweitert, damit sie eine größere
Anzahl von Objekten verarbeiten kann.
Zurückschreibung von VSS-Sicherungen in Flachdateien
Mit dem Befehl restorefiles können VSS-Sicherungen ohne Beteiligung
von SQL Server oder Exchange Server in Flachdateien zurückgeschrieben
werden.
xx
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 1. Überblick
Dieses Kapitel enthält Übersichtsinformationen zu IBM Tivoli Storage FlashCopy
Manager.
Bei den heutigen geschäftsrelevanten Prozessen und Verfahren müssen Anwendungsserver kontinuierlich verfügbar sein. Kritische Daten müssen geschützt werden und leicht für Schnellzurückschreibungsoperationen zugänglich sein. Da das
zu schützende Datenvolumen ständig steigt, fehlt in vielen IT-Umgebungen die nötige Zeit für traditionelle Sicherungen auf Dateiebene. Administratoren suchen daher nach einer Lösung, mit der kritische Daten bei minimaler Ausfallzeit für die
erforderlichen Sicherungsoperationen geschützt werden können. Tivoli Storage
FlashCopy Manager bietet diese Lösung.
Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt darüber hinaus die Tools und Informationen bereit, die Sie benötigen, um von Microsoft SQL Server- und Microsoft Exchange Server-Daten Momentaufnahmen auf Datenträgerebene zu erstellen und zu
verwalten. Während der Erstellung dieser Momentaufnahmen bleiben die Anwendungen (mit Datenträgerdaten) online. Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt die
Unterstützung bereit, die benötigt wird, um Momentaufnahmen auf Datenträgerebene für Dateisysteme und kundenspezifische Anwendungen zu erstellen und zu
verwalten. Ihre geschäftskritischen Daten werden mit dem VolumeschattenkopieDienst (Volume Shadow Copy Service, VSS) von Microsoft und der Momentaufnahmetechnologie der IBM Speicherhardware geschützt.
Dank der Features für eine reibungslose Installation und Konfiguration ist eine einfache Integration von Tivoli Storage FlashCopy Manager in die folgenden IBM System Storage-Produkte möglich:
v
v
v
v
v
DS3000, DS4000, DS5000, DS8000
SAN Volume Controller
Speichersystem XIV
Storwize V7000
Beliebiges Hardwarespeichersystem, das den VSS-Systemprovider oder einen
VSS-Provider verwendet, die Microsoft VSS-Providerschnittstelle einhält
Bei Bedarf kann Tivoli Storage FlashCopy Manager auch in Tivoli Storage Manager
integriert werden. Mit dieser Integration sind ein erweiterter Datenschutz und eine
zentrale, richtlinienbasierte Verwaltung möglich. Der TSM-Konfigurationsassistent
führt Sie durch diesen Integrationsprozess.
1
2
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 2. Planung
Hier finden Sie Informationen zur Planung der Anwendungen, Einheiten und Microsoft-VSS-Richtlinien (Volume Shadow Copy Service - VolumeschattenkopieDienst) für Ihre Umgebung mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows.
Kapazitätsplanung
Diese Informationen helfen Ihnen bei der Schätzung der für die Installation und
Verwendung von Tivoli Storage FlashCopy Manager erforderlichen Speicherkapazitäten.
Der erforderliche Speicherplatz für Tivoli Storage FlashCopy Manager kann in die
folgenden Kategorien unterteilt werden:
v Erforderlicher Speicherplatz für die globale Produktinstallation auf einem System
v Erforderlicher Speicherplatz für die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Metadaten
v Erforderlicher Speicherplatz auf der Speichereinheit für die tatsächlichen Momentaufnahmesicherungen
Globale Produktinstallation
Die Größe des erforderlichen Speicherplatzes für die globale Produktinstallation
von Tivoli Storage FlashCopy Manager ist von den installierten Komponenten abhängig.
In der folgenden Tabelle ist der Speicherbedarf für die Tivoli Storage FlashCopy
Manager Microsoft-Verwaltungskonsole (Microsoft Management Console - MMC)
angegeben.
Tabelle 7. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager MicrosoftVerwaltungskonsole (Microsoft Management Console)
Komponente
x86
x64
Basisprodukt
40 MB
43 MB
Voraussetzungen
46 MB
46 MB
6 MB (jeweils)
6 MB (jeweils)
Sprachenpakete (x9)
MMC wird bei allen Installationen benötigt und automatisch installiert.
In der folgenden Tabelle ist der Speicherbedarf für den VSS-Anforderer von Tivoli
Storage FlashCopy Manager angegeben.
Tabelle 8. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager - VSS-Anforderer
Komponente
x86
x64
350 MB
500 MB
Voraussetzungen
Nicht zutreffend
Nicht zutreffend
Sprachenpakete (x9)
15 MB (jeweils)
15 MB (jeweils)
Basisprodukt
3
Der VSS-Anforderer wird immer dann benötigt und automatisch installiert, wenn
die Unterstützung für Microsoft Exchange Server- oder Microsoft SQL Server-Umgebungen konfiguriert wird.
In der folgenden Tabelle ist der Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Server angegeben.
Tabelle 9. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Server
Komponente
x64
Basisprodukt
75 MB
Voraussetzungen
Nicht zutreffend
Sprachenpakete (x9)
5 MB (jeweils)
Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Server wird für das Sichern und
Zurückschreiben von Exchange Server-Daten benötigt.
In der folgenden Tabelle ist der Speicherbedarf für for Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL Server angegeben.
Tabelle 10. Speicherbedarf für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Server
Komponente
x86
x64
Basisprodukt
70 MB
75 MB
Voraussetzungen
36 MB
64 MB
5 MB (jeweils)
5 MB (jeweils)
Sprachenpakete (x9)
Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL Server ist für die Sicherung und Zurückschreibung von SQL Server-Daten erforderlich.
Die Größe des gesamten für den Download verfügbaren Pakets beträgt 425 MB.
Wenn die nicht komprimierten Dateien aus diesem Paket einbezogen werden, beträgt die Größe 2,1 GB.
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Metadata
Neben dem für die globale Produktinstallation erforderlichen Speicherplatz verwendet Tivoli Storage FlashCopy Manager Plattenspeicherplatz für die Speicherung elementarer Produktdaten, mit denen Momentaufnahmen überwacht und verwaltet werden. Die Größe des erforderlichen Speicherplatzes ist direkt proportional
zur Anzahl der auf dem System verwalteten Momentaufnahmen. Stellen Sie sicher,
dass mindestens 1 Megabyte freier Plattenspeicherplatz für die Metadaten für jede
Momentaufnahme, die auf auf dem System aufbewahrt werden soll, verfügbar ist.
Wenn Sie einen Exchange Server schützen, speichert Tivoli Storage FlashCopy Manager außerdem Mailboxprotokolldaten in den Metadaten, um die Verarbeitung für
die Zurückschreibung einzelner Mailboxen (IMR) zu unterstützen. Die Größe des
hierfür erforderlichen Speicherplatzes ist direkt proportional zur Anzahl der Mailboxen in der gesamten Organisation. Stellen Sie sicher, dass für jede Benutzermailbox in Ihrer Organisation mindestens 50 Kilobyte Plattenspeicherplatz für die Metadaten frei sind.
Momentaufnahmekopien
Die eigentlichen Momentaufnahmekopien Ihrer Anwendungsdaten benötigen den
meisten Speicherplatz. Der erforderliche Speicherplatz ist von den folgenden Faktoren abhängig:
4
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Verwendeter VSS-Provider und dessen Konfiguration
v Die Gesamtgröße aller Quellendatenträger, die die Anwendungsdaten enthalten
v Die Geschwindigkeit, mit der die Quellendatenträger nach Erstellung einer Momentaufnahme geändert werden
Bei SAN Volume Controller, DS8000 und Storwize V7000 benötigen vollständige
Momentaufnahmen denselben Speicherplatz wie die entsprechenden Quellendatenträger. Vollständige Momentaufnahmen sind der FlashCopy-Standardtyp. Mit dem
Windows-VSS-Systemprovider benötigen platzsparende Kopien auf SAN Volume
Controller und dem Speichersystem XIV jedoch zunächst nur wenig Speicherplatz
für Metadaten. Der Speicherplatzbedarf für die Momentaufnahmekopien nimmt
mit jedem Block, der auf dem entsprechenden Quellendatenträger geändert wird,
zu. Das heißt, je mehr Quellendatenträgerblöcke geändert werden, desto mehr
Speicherplatz ist für die Zieldatenträger erforderlich, die eine Momentaufnahmekopie dieser Anwendungen darstellen. Weitere Details können Sie der Dokumentation für den jeweils verwendeten VSS-Provider entnehmen.
VSS-Dienst
Der Microsoft-Volumeschattenkopie-Dienst (Volume Shadow Copy Service, VSS) ist
eine Microsoft-Komponente, die zusammen mit dem Windows-Betriebssystem bereitgestellt wird. VSS verwaltet und steuert den VSS-Anforderer von Tivoli Storage
FlashCopy Manager und andere VSS-Softwareanwendungen.
Die Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen von Tivoli Storage FlashCopy
Manager nutzen die VSS-Technologie, um Onlinemomentaufnahmen (konsistente
Kopie mit Zeitangabe) von Exchange- oder SQL-Daten und Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu erstellen und diese Momentaufnahmen an einer angegebenen Position zurückzuschreiben. Die VSS-Operationen von
Tivoli Storage FlashCopy Manager werden über den VSS-Anforderer implementiert, der für den Zugriff auf die Exchange- oder SQL-Daten mit dem VSS-Dienst
kommuniziert.
VSS verwaltet und steuert die folgenden Anwendungen:
VSS-Writer
Diese Anwendung legt die persistenten Informationen für die Spiegelkopie
auf den angegebenen Datenträgern ab.
Für Exchange-Daten enthält Microsoft Exchange Server die Writerkomponenten, die nicht konfiguriert werden müssen.
Für SQL-Daten Microsoft SQL Server enthält die Writer-Komponenten (Service 'SqlServerWriter').
VSS-Anforderer
Diese Anwendung sendet einen Befehl an den VSS-Provider, um für einen
angegebenen Datenträger eine Spiegelkopie zu erstellen. Der VSS-Anforderer wird von Tivoli Storage FlashCopy Manager bereitgestellt und zusammen mit der Software Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert.
VSS-Provider
Diese Anwendung erzeugt die Spiegelkopie und verwaltet darüber hinaus
die Datenträger, auf denen sich die Exchange- oder SQL-Daten befinden.
Als Provider kommt ein Systemprovider (wie der zum Microsoft WindowsBetriebssystem gehörende), ein Software-Provider oder ein Hardware-Pro-
Kapitel 2. Planung
5
vider (wie in einem Speichersystem enthaltene) infrage. Die Konfigurationsanforderungen richten sich nach dem Typ des in Ihrer Umgebung
verwendeten VSS-Providers. Beispiel:
v Wenn Sie den Windows-VSS-Systemprovider verwenden, ist keine Konfiguration erforderlich.
v Falls Sie VSS-Sofortzurückschreibungen verwenden, sind DS8000, SAN
Volume Controller, Storwize V7000 und XIV die einzigen Speichersysteme, die Sie für VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen verwenden
können. Diese Systeme erfordern einen VSS-Provider. Daher müssen Sie
bei Verwendung von Speichersystemen DS8000, SAN Volume Controller
oder Storwize V7000 IBM System Storage Support for Microsoft Virtual
Disk and Volume Shadow Copy Services als VSS-Hardware-Provider installieren und konfigurieren, damit VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen ausgeführt werden können.
Tipp: Im Rest dieses Dokuments bezeichnet der Ausdruck 'VSS-Hardware-Provider' das Produkt 'IBM System Storage Support for Microsoft
Virtual Disk and Volume Shadow Copy Services'.
Falls Sie das Speichersystem XIV verwenden, müssen Sie IBM XIV Provider for Microsoft Windows Volume Shadow Copy Service (xProv) 2.3.0
installieren und konfigurieren.
v Falls Sie einen anderen VSS-Provider verwenden, informieren Sie sich
anhand der Dokumentation, die mit Ihrem VSS-Provider geliefert wurde.
Systemanbieter
Ein Systemanbieter unterstützt Sie bei der Erstellung und Verwaltung von Kopien
auf lokalen Spiegeldatenträgern.
Wenn Sie den Windows-VSS-Systemanbieter verwenden, sind für VSS-Operationen
keine Konfigurationsschritte erforderlich.
FlashCopy-Unterstützung von SAN Volume Controller und Storwize
V7000
Die schlanke Speicherzuweisung (auch 'Thin Provisioning' genannt'), also die Fähigkeit, weniger physischen Speicher als die deklarierte Größe eines logischen
Speicherdatenträgers zuzuordnen, ist bei SAN Volume Controller und Storwize
V7000 verfügbar. Ein Datenträger mit Thin Provisioning wird als platzsparender
Datenträger bezeichnet.
Weitere Informationen zu Datenträgern mit schlanker Speicherzuweisung finden
Sie auf der Website http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/svc/ic/
index.jsp?topic=%2Fcom.ibm.storage.svc.console.doc
%2Fsvc_spaceefficentvdisks_3r7ayd.html.
Wichtig: Verweise auf SAN Volume Controller in diesem Abschnitt beziehen sich
auf die folgenden Versionen:
v 5.1.x (oder höher)
v 6.1.x (oder höher)
v 6.2.x (oder höher)
SAN Volume Controller und Storwize V7000 ermöglichen die FlashCopy-Zurückschreibung von platzsparenden Zieldatenträgern ebenso wie von vollständig reser-
6
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
vierten Zieldatenträgern, für die die Erstellung der/einer Hintergrundkopie der
VSS-Sicherung noch nicht abgeschlossen wurde. Diese Erweiterung der SAN Volume Controller-Kopierservices wird in Tivoli Storage FlashCopy Manager ab Version
2.2 genutzt. Jetzt ist es möglich, mit viel geringeren Speicherkosten mehrere FlashCopy-Images eines Quellendatenträgers als Sicherungsgenerationen aufzubewahren, da nicht die gesamte Größe des Quellendatenträgers für jede Sicherungsgeneration zugeordnet werden muss. Dabei bleibt auch die Möglichkeit einer
Sofortzurückschreibung mit FlashCopy von den platzsparenden Zieldatenträgern
erhalten.
SAN Volume Controller und Storwize V7000 minimiert den Aufwand für die Verwaltung mehrerer Momentaufnahmen desselben Quellendatenträgers durch eine
Staffelung der Zieldatenträger. In dieser Staffelung ist jedes Ziel von Änderungen
abhängig, die in Zieldatenträgern nachfolgender Momentaufnahmen aufgezeichnet
werden. Wenn z. B. vier VSS-Momentaufnahmen aus einem Quellendatenträger erstellt werden, ergibt sich folgende Staffelung, wenn Q die Quelle und Z1 bis Z4 die
Ziele sind (Z1 ist chronologisch das erste Ziel und Z4 das letzte):
Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 -> Z1
Bei dieser Art der gestaffelten Beziehung ist das Erstellen einer Kopie beim Schreiben nur zwischen dem Quellendatenträger und dem letzten FlashCopy-Ziel erforderlich. Alle Blöcke, die auf dem Quellendatenträger unverändert bleiben, werden
nicht kopiert. Bei dieser gestaffelten Beziehung, in der mehrere platzsparende Zieldatenträger dieselbe FlashCopy-Quelle haben, müssen Sie jedoch einige Besonderheiten berücksichtigen, wenn Sie die Zieldatenträger als von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltete Sicherungsversionen verwenden.
In den folgenden Abschnitten finden Sie Anleitungen und empfohlene Methoden
für die effiziente Nutzung von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit SAN Volume
Controller und Storwize V7000.
FlashCopy Manager mit SAN Volume Controller und Storwize
V7000 verwenden
Die Nutzung der FlashCopy-Funktionalität von SAN Volume Controller und Storwize V7000 unter Windows durch Tivoli Storage FlashCopy Manager ist vom VSSHardware-Provider für SAN Volume Controller und Storwize V7000 abhängig (VSS
= Volume Shadow Copy Service, Volumeschattenkopie-Dienst). Die Konfiguration
des VSS-Providers für SAN Volume Controller und Storwize V7000 legt fest, welcher FlashCopy-Typ ausgeführt wird, wenn eine VSS-Momentaufnahme angefordert wird, und das resultierende Verhalten, wenn Sie VSS-Momentaufnahmen verwenden.
Der VSS-Provider (4.1.x oder höher), der SAN Volume Controller und Storwize
V7000 unterstützt, weist die folgenden Merkmale auf:
v Wenn in der Konfiguration des VSS-Providers die Verwendung der inkrementellen FlashCopy angegeben ist, ist nur eine Sicherungsversion zulässig, weil jede
VSS-Momentaufnahmeanforderung für einen bestimmten Quellendatenträger
eine Teilaktualisierung desselben Zieldatenträgers verursacht.
In diesem Fall wird beim Löschen der VSS-Momentaufnahme die Momentaufnahme zwar aus dem VSS-Bestand entfernt, die FlashCopy-Beziehung bleibt jedoch bei SAN Volume Controller und Storwize V7000 erhalten, so dass eine
nachfolgende VSS-Momentaufnahme desselben Quellendatenträgers zu einer
Teilaktualisierung des Zieldatenträgers führt.
Kapitel 2. Planung
7
v
Wenn in der Konfiguration des VSS-Providers die Verwendung von platzsparenden Zieldatenträgern angegeben ist - insbesondere, wenn für die Hintergrundkopierrate null definiert ist - gilt Folgendes:
– Das Löschen einer VSS-Momentaufnahme, die durch einen Zieldatenträger in
einer Staffelung dargestellt ist, führt dazu, dass alle Zieldatenträger, die von
dem gelöschten Datenträger abhängig sind (d. h. die vorher erstellten Zieldatenträger), auch gelöscht werden. Das Löschen einer Momentaufnahme, die
durch den Zieldatenträger Z2 in der Beispielstaffelung Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 ->
Z1 dargestellt ist, führt beispielsweise dazu, dass Z2 und Z1 gelöscht werden
und dass die Staffelung Q -> Z4 -> Z3 nach dem Löschen erhalten bleibt.
Wichtig: Wenn Sie Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN
Volume Controller und Storwize V7000 manuell löschen und mehrere Sicherungsversionen vorhanden sind, werden die betreffende Sicherung sowie alle
älteren Sicherungen, die dieselben Datenträger enthalten, gelöscht. Beachten
Sie, dass der Löschvorgang möglicherweise erst bei der nächsten Momentaufnahmeoperation ausgeführt wird.
– Bei einer FlashCopy-Zurückschreibung des Quellendatenträgers aus einem
Zieldatenträger in einer Staffelung mehrerer Zieldatenträger werden der zurückgeschriebene Zieldatenträger sowie alle neueren Ziele in der Staffelung
gelöscht. Die Zurückschreibung einer Momentaufnahme, die durch den Zieldatenträger Z3 in der Beispielstaffelung Q -> Z4 -> Z3 -> Z2 -> Z1 dargestellt
ist, führt beispielsweise dazu, dass Z4 und Z3 gelöscht werden und dass die
Staffelung Q -> Z2 -> Z1 nach der Zurückschreibung erhalten bleibt.
Eine Ausnahme dieser Regel liegt bei einer FlashCopy-Zurückschreibung von
einem platzsparenden Ziel vor, das das einzige Ziel in der Staffelung ist. In
diesem Fall findet kein Löschvorgang statt.
– Wenn der Speicherplatz auf einem platzsparenden Zieldatenträger für die
Speicherung der Daten der geänderten Blöcke auf dem Quellendatenträger
nicht mehr ausreicht, werden der Zieldatenträger und alle von diesem Zieldatenträger abhängigen Zieldatenträger in den Offlinestatus versetzt. Damit
werden diese Sicherungsversionen unbrauchbar.
Anmerkung: Eine platzsparende Sicherungsversion wird durch eine FlashCopy-Operation auf einem platzsparenden Zieldatenträger mit der Hintergrundkopierrate null
definiert. Werden platzsparende Zieldatenträger mit AUTOEXPAND und einer
Hintergrundkopierrate größer als null verwendet, werden keine platzsparenden Sicherungsversionen erstellt, weil die Zieldatenträger bis zur zugeordneten Größe der
Quellendatenträger anwachsen, wenn die Hintergrundkopie beendet wird.
Angesichts dieser Merkmale gelten für die FlashCopy Manager-Unterstützung von
SAN Volume Controller und Storwize V7000 folgende Voraussetzungen und Empfehlungen:
v Eine Kombination von platzsparenden und vollständig reservierten Zieldatenträgern wird nicht unterstützt. Sie müssen sich für platzsparende oder vollständig
reservierte Datenträger für FlashCopy-Ziele entscheiden und den Parameter für
die Hintergrundkopierrate des VSS-Providers entsprechend definieren.
Eine Überführung von vollständig reservierten Zielen in platzsparende Ziele
wird dadurch erreicht, dass vollständig reservierte Ziel als platzsparend behandelt werden, wenn die Hintergrundkopierrate auf 0 gesetzt ist.
8
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Bei Verwendung von platzsparenden Sicherungsversionen gilt Folgendes:
– Sie dürfen persistente und nicht persistente VSS-Momentaufnahmen nicht mischen. Wird eine nicht persistente VSS-Momentaufnahme nach einer oder
mehreren persistenten Momentaufnahmen verwendet, werden die älteren persistenten Momentaufnahmen gelöscht, wenn die nicht persistente Momentaufnahme gelöscht wird.
Eine VSS-Sicherung mit der Angabe backupdestination = TSM erstellt eine nicht
persistente VSS-Momentaufnahme. Führen Sie daher nach einer Reihe von lokalen Sicherungen keine Sicherung mit backupdestination = TSM aus. Geben Sie
stattdessen backupdestination = both an, um Daten an Tivoli Storage Manager
zu senden und gleichzeitig Momentaufnahmesicherungsversionen des Typs
LOCAL zu erhalten. Mit anderen Worten, backupdestination=LOCAL und
backupdestination=TSM schließen sich gegenseitig aus. Verwenden Sie nicht
beide Angaben in einer Sicherungsstrategie.
– Aktivieren Sie autoexpand für die platzsparenden Zieldatenträger, um Speicherplatzmangel zu vermeiden.
– Ordnen Sie ausreichenden Speicherplatz für platzsparende Zieldatenträger zu,
so dass 120 % der Daten gespeichert werden können, deren Änderung auf
dem Quellendatenträger in der Zeit zwischen den Momentaufnahmen erwartet wird. Wenn sich eine Datenbank z. B. mit einer Rate von 20 % pro Tag
ändert, VSS-Sicherungen alle 6 Stunden stattfinden und eine beständige Änderungsrate im Tagesverlauf angenommen wird, beträgt die erwartete Änderungsrate zwischen Momentaufnahmen 5 % des Quellendatenträgers (20/4).
Daher sollte den platzsparenden Zieldatenträgern Speicherplatz zugeordnet
werden, der 1,2 x 5 % = 6 % der Quellendatenträger entspricht. Wenn sich
die Änderungsrate im Tagesverlauf ändert, ordnen Sie den Zieldatenträgern
so viel Speicherplatz zu, dass er für die höchste erwartete Änderungsrate für
den Zeitraum zwischen Momentaufnahmen ausreicht.
– Löschen Sie Momentaufnahmen nicht manuell. Lassen Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager Sicherungsversionen gemäß der definierten Richtlinie löschen, um sicherzustellen, dass der Löschvorgang in der richtigen Reihenfolge
stattfindet. Dadurch wird verhindert, dass mehr Sicherungsversionen als erwartet gelöscht werden.
Kapitel 2. Planung
9
Konfigurationen von SAN Volume Controller und Storwize
V7000
Diese Tabelle enthält empfohlene Konfigurationen für typische Anwendungsfallszenarios und Ziele für die Sicherungs- und Wiederherstellungslösung.
Tabelle 11. Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen auf platzsparenden
Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000
Anwendungsfälle / Ziele
Einstellungen für SAN
Volume Controller und
Storwize V7000
VSS-Provider-Einstellungen
Einstellungen für Tivoli
Storage FlashCopy Manager
Kommentare
- Produktionsanwendungsdaten befinden
sich auf Standarddatenträgern
- 14 Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahren minimalen Speicherbereich
für
Momentaufnahmesicherungsversionen verwenden. Keine vollständige
physische Kopie erforderlich - 2 VSS-Sicherungen
pro Tag ausführen.
- 14 platzsparende
Zieldatenträger für
jeden zu schützenden
Quellendatenträger erstellen
- AUTOEXPAND für die
platzsparenden
Zieldatenträger aktivieren platzsparende
Zieldatenträger dem freien
VSS-Pool hinzufügen.
- Hintergrundkopierrate = 0 definieren
- In der Richtlinie die Aufbewahrung von 14 lokalen
Sicherungsversionen definieren - Momentaufnahmesicherungen
mit backupdestination =
local nach Wunsch planen.
- Nach der Ausführung von
14 VSS-Sicherungen wird
durch die fünfzehnte VSSSicherung die älteste Sicherung gelöscht und diese
Zielgruppe wiederverwendet.
- Produktionsanwendungsdaten befinden
sich auf Standarddatenträgern - 1 Momentaufnahmesicherungsversion
aufbewahren - minimalen
Speicherbereich für
Momentaufnahmesicherungsversionen
verwenden. Keine vollständige physische Kopie erforderlich - 1 VSS-Sicherung
pro Tag ausführen und die
Sicherung außerdem an
TSM senden.
- 2 platzsparende
Zieldatenträger für
jeden zu schützenden
Quellendatenträger erstellen
- AUTOEXPAND für die
platzsparenden
Zieldatenträger aktivieren Platzsparende
Zieldatenträger dem freien
VSS-Pool hinzufügen.
- Hintergrundkopierrate = 0
definieren
- In der Richtlinie die Aufbewahrung von 2 lokalen
Sicherungsversionen definieren - Momentaufnahmesicherungen mit
backupdestination = both
nach Wunsch planen.
- In der Richtlinie für lokale
Momentaufnahmesicherungen die Aufbewahrung
von N+1 Sicherungsversionen definieren,
so dass N Momentaufnahmesicherungen
für die Zurückschreibung
verfügbar sind. Andernfalls
ist möglicherweise keine
lokale Sicherungsversion
verfügbar, falls eine VSSSicherung nach dem Löschen der vorherigen
Sicherung fehlschlagen sollte.
- Produktionsanwendungsdaten befinden
sich auf Standarddatenträgern
- 1 Momentaufnahmesicherungsversion aufbewahren - vollständige physische Kopie erforderlich Aufwand für
Hintergrundkopien minimieren - 1 VSS-Sicherung
pro Tag ausführen und die
Sicherung außerdem an
TSM senden.
- 1 Standardzieldatenträger
für jeden zu schützenden
Quellendatenträger erstellen
- Standardzieldatenträger
dem freien VSS-Pool hinzufügen.
- Standardhintergrundkopierrate (50) verwenden Verwendung inkrementeller
FC konfigurieren.
- In der Richtlinie die Aufbewahrung von 1 lokalen
Sicherungsversion definieren - Momentaufnahmesicherungen mit
backupdestination = both
nach Wunsch planen.
- Wird INCR FC verwendet,
löscht der VSS-Provider die
einzelne Momentaufnahmezielgruppe nicht,
auch wenn FlashCopy Manager die vorherige VSSMomentaufnahme vor der
Erstellung einer neuen
löscht.
- Produktionsanwendungsdaten befinden
sich auf Standarddatenträgern - 2 Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahren - vollständige physische Kopien
sind für lokale
Sicherungsversionen erforderlich - VSS-Sicherungen
alle 12 Stunden ausführen
und täglich eine Sicherung
an TSM senden.
- 3 Standardzieldatenträger
für jeden zu schützenden
Quellendatenträger erstellen
- Standardzieldatenträger
dem freien VSS-Pool hinzufügen.
- Standardhintergrundkopierrate (50) verwenden
- In der Richtlinie die Aufbewahrung von 3 lokalen
Sicherungsversionen definieren - VSS-Sicherungen
wie folgt planen: backupdestination =
local um 11:00 backupdestination =
both um 23:00
- In der Richtlinie für lokale
Momentaufnahmesicherungen die Aufbewahrung
von N+1 Sicherungsversionen definieren,
so dass N Momentaufnahmesicherungen
für die Zurückschreibung
verfügbar sind.
10
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Tabelle 11. Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen auf platzsparenden
Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 (Forts.)
Anwendungsfälle / Ziele
Einstellungen für SAN
Volume Controller und
Storwize V7000
VSS-Provider-Einstellungen
Einstellungen für Tivoli
Storage FlashCopy Manager
Kommentare
Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf
Standarddatenträgern - 4
Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahren - minimalen
Speicherbereich für
Momentaufnahmesicherungsversionen
verwenden. Keine vollständige physische Kopie erforderlich - VSS-Sicherungen
alle 6 Stunden ausführen
und täglich eine Sicherung
an TSM senden.
- 5 platzsparende
Zieldatenträger für
jeden zu schützenden
Quellendatenträger erstellen
- AUTOEXPAND für die
platzsparenden
Zieldatenträger aktivieren platzsparende
Zieldatenträger dem freien
VSS-Pool hinzufügen.
- Hintergrundkopierrate = 0
definieren
- In der Richtlinie für lokale
Momentaufnahmesicherungen die Aufbewahrung
von 5 lokalen
Sicherungsversionen definieren - VSS-Sicherungen
wie folgt planen: backupdestination = local
um 06:00, 12:00 und 18:00 backupdestination = both
um 00:00
- In der Richtlinie die Aufbewahrung von N+1
Sicherungsversionen
definieren, so dass N
Momentaufnahmesicherungen für die
Zurückschreibung verfügbar
sind.
Produktionsanwendungsdaten befinden sich auf
platzsparenden Datenträgern - 2 Momentaufnahmesicherungsversionen aufbewahren - vollständige physische Kopien
sind für lokale
Sicherungsversionen erforderlich - VSS-Sicherungen
alle 6 Stunden ausführen
und täglich eine Sicherung
an TSM senden.
- 3 platzsparende
Zieldatenträger für jeden zu
schützenden
Quellendatenträger erstellen
- denselben Prozentsatz
Realspeicher wie für
Quellendatenträger zuordnen - platzsparende
Zieldatenträger dem freien
VSS-Pool hinzufügen.
- Standardhintergrundkopierrate
(50) verwenden
- In der Richtlinie die Aufbewahrung von 3 lokalen
Sicherungsversionen definieren - VSS-Sicherungen
wie folgt planen: backupdestination = local
um 06:00, 12:00 und 18:00 backupdestination = both
um 00:00
- In der Richtlinie für lokale
Momentaufnahmesicherungen die Aufbewahrung
von N+1
Sicherungsversionen definieren, so dass N
Momentaufnahmesicherungen für die
Zurückschreibung verfügbar
sind - Ermöglicht Thin
Provisioning sowohl für
Quellen- als auch für
Zieldatenträger und gestattet deren gemeinsames
Wachsen.
Kapitel 2. Planung
11
Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und
Storwize V7000 verwenden
Für SAN Volume Controller und Storwize V7000 gelten besondere Hinweise, wenn
platzsparende Zieldatenträger verwendet werden.
In Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 2.1 waren VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen auf eine einzige Version einer Momentaufnahmesicherungsversion auf platzsparenden SAN Volume Controller-Zieldatenträgern beschränkt. Für
alle anderen Situationen wurde die Zurückschreibung auf Dateiebene verwendet.
Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1 (oder höher) unterstützt VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen, wenn mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000 vorhanden sind. In dieser Situation greift die VSS-Sofortzurückschreibung jedoch auf
Momentaufnahmedatenträger zu, die abhängige FlashCopy-Beziehungen enthalten.
Die Momentaufnahmedatenträger, die die Abhängigkeit erstellen, sind normalerweise Sicherungen, die nach der Momentaufnahme erstellt werden, die zurückgeschrieben wird. Diese Momentaufnahmedatenträger werden entfernt, damit die
VSS-Sofortzurückschreibung erfolgreich ausgeführt werden kann. Demzufolge werden die Sicherungen, die die gelöschten Momentaufnahmen enthielten, aus dem
Speicher entfernt. Diese zerstörerische Zurückschreibungsoperation findet nur statt,
wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Umgebung ausgeführt
werden, in der Tivoli Storage FlashCopy Manager mehrere Sicherungsversionen
auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize
V7000 verwaltet.
Sind mehrere Sicherungsversionen vorhanden, werden alle Momentaufnahmen, die
neuer als die Momentaufnahme sind, die zurückgeschrieben wird, während der
VSS-Sofortzurückschreibung gelöscht. Die Momentaufnahme, die zurückgeschrieben wird, wird ebenfalls gelöscht. Wenn nur eine einzige Momentaufnahmesicherungsversion vorhanden ist, wird die Momentaufnahme, die zurückgeschrieben
wird, nicht gelöscht.
Wichtig: Wenn Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume
Controller und Storwize V7000 manuell gelöscht werden und mehrere Sicherungsversionen vorhanden sind, löschen Sie die Sicherungen in derselben Reihenfolge, in
der sie erstellt wurden. Andernfalls bleiben die FlashCopy-Zuordnungen aufgrund
kaskadierender Abhängigkeiten weiterhin bestehen.
Tabelle 12. Verhalten beim Zurückschreiben und Löschen von Momentaufnahmen auf
platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und Storwize V7000
Momentaufnahmen auf
platzsparenden Datenträgern
Zurückzuschreibende Momentaufnahme
Gelöschte Momentaufnahme
m1, m2, m3, m4
m1
m1, m2, m3, m4
m1, m2, m3, m4
m4
m4
m1, m2, m3, m4
m2
m2, m3, m4
m1
m1
Keine
Anmerkung: Die Reihenfolge bei der Erstellung der Sicherungen in der Tabelle ist
m1, m2, m3, m4.
12
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Momentaufnahmeerstellung überprüfen
Prüfen Sie mithilfe des IBM VSS-Provider-Befehls ibmvcfg, ob Momentaufnahmesicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller und
Storwize V7000 erstellt wurden:
1. Geben Sie an einer Windows-Eingabeaufforderung den Befehl ibmvcfg list
infc -l ein, um die FlashCopy-Zuordnungsattribute anzuzeigen. In der Spalte
Tgt Type (Zieltyp) werden die FlashCopy-Zuordnungen für die Datenträger angezeigt, die am aktuellen Host zugeordnet sind. Beispiel:
Tgt Type
Space Efficient
Space Efficient
Space Efficient
Space Efficient
Standard
2. Stellen Sie sicher, dass der IBM VSS-Providertyp SVC Pegasus lautet. Beispiel:
Physical host.
Provider Type is SVC Pegasus.
Überlegungen zur Migration
Eine von Tivoli Storage FlashCopy Manager 2.x ausgehende Migration wird unterstützt. Nach dem Upgrade und der Konfiguration von Tivoli Storage FlashCopy
Manager 3.1 können Sie VSS-Sicherungen des Typs LOCAL zurückschreiben, die
ursprünglich mit Tivoli Storage FlashCopy Manager 2.x erstellt wurden.
Richtlinien für Umgebungen mit SAN Volume Controller und
Storwize V7000
Lesen Sie die folgenden Richtlinien, bevor Sie versuchen, Sicherungsoperationen
auszuführen:
v Legen Sie fest, ob platzsparende oder vollständig zugeordnete Sicherungsziele
verwendet werden sollen, bevor Sie eine Sicherungsoperation ausgeben. Stellen
Sie so viele Zieldatenträger in der SAN Volume Controller-Datenträgergruppe
VSS_FREE bereit, wie Sie für die Sicherungsversionen benötigen. Falls Sie vollständig zugeordnete Zieldatenträger verwenden, muss deren Kapazität mit der
Größe der Quellendatenträger übereinstimmen.
v Werden platzsparende virtuelle Platten (VDisks) als Sicherungsziele verwendet,
setzen Sie den Hintergrundkopierwert des IBM VSS-Providers auf null, indem
Sie den Befehl ibmvcfg set backgroundCopy 0 ausgeben. Starten Sie den IBM
VSS-Systemservice nach dem Absetzen des Befehls erneut. Weitere ausführliche
Informationen zur Konfiguration des IBM VSS-Hardware-Providers für platzsparende Zieldatenträger finden Sie in den entsprechenden Abschnitten über VSS in
der Dokumentation von SAN Volume Controller und Storwize V7000.
v Kombinieren Sie keine FlashCopy-Beziehungen des Typs COPY und NOCOPY
aus demselben Quellendatenträger bzw. denselben Quellendatenträgern.
v Verwenden Sie im VSS_FREE-Pool nicht gleichzeitig vollständig zugeordnete
und platzsparende virtuelle Platten (VDisks) als Sicherungsziele.
v Falls sich die geschützten Daten auf Datenträgern von SAN Volume Controller
oder Storwize V7000 befinden und es sich bei den virtuellen Platten (VDisks) im
VSS_FREE-Pool um platzsparende Datenträger handelt, ist eine VSS-Sofortzurückschreibung aus mehreren Sicherungen möglich. Die VSS-Sofortzurückschreibung in dieser Umgebung ist jedoch zerstörerisch.
Kapitel 2. Planung
13
v Der Windows-Host muss einem Cluster von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 zugeordnet sein. Die Datenträger, die dem Windows-Host zugeordnet sind, müssen Teil des Clusters von SAN Volume Controller oder Storwize
V7000 sein.
v Stellen Sie sicher, dass Version 4.1 (oder höher) des IBM VSS-Hardwareproviders
installiert ist. Dieser Provider muss so konfiguriert sein, dass mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 gespeichert werden können.
v Mehrere Momentaufnahmen auf platzsparenden virtuellen Platten von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 werden in SCC-Umgebungen (Einzelkopieclusterumgebungen) nicht unterstützt. Diese SCC-Umgebungen umfassen
MSCS-Umgebungen (MSCS = Microsoft Cluster Server) und VCS-Umgebungen
(VCS = Veritas Cluster Server). Mehrere Momentaufnahmen werden nicht unterstützt, da VSS-Momentaufnahmen nicht automatisch als 'clusterfähig' betrachtet
werden.
Diese Richtlinien gelten insbesondere für NOCOPY-FlashCopy-Sicherungen auf
SAN Volume Controller und Storwize® V7000:
v Sie können eine NOCOPY-FlashCopy-Sicherung auf einem platzsparenden Ziel
erstellen. Es wird jedoch kein Schutz vor physischen Fehlern des Quellendatenträgers bereitgestellt.
Lesen Sie in jedem Fall die Dokumentation zu Ihrem IBM VSS-Hardware-Pprovider, die wichtige Informationen zu den folgenden beiden Themen enthält:
v Voraussetzungen für den IBM VSS-Hardware-Provider (z. B. Microsoft-VSS-Fixes)
v Konfigurationsanweisungen für die Erstellung von FlashCopy-Zuordnungen für
NOCOPY-Sicherungen auf SAN Volume Controller und Storwize® V7000
Tipp: Platzsparende Zieldatenträger werden in den Offlinestatus versetzt, wenn
ihr Kapazitätsgrenzwert überschritten wird. Demzufolge gehen die aktuelle Sicherung und alle älteren Sicherungen (die noch nicht den Status FULL_COPY erreicht
haben) verloren. Um dies zu verhindern, verwenden Sie beim Erstellen platzsparender Ziele die Option AUTOEXPAND. Mit dieser Option wird weiterer physischer Speicherbereich zugeordnet, um zu verhindern, dass platzsparende Zieldatenträger in den Offlinestatus versetzt werden.
Einschränkung: Wenn VSS-Sofortzurückschreibungen mit mehreren Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 verwendet werden, dürfen Sie nur Gesamtsicherungen oder Kopiesicherungen verwenden, wenn für den Bestimmungsort der Sicherung LOCAL
(lokal) angegeben ist. Eine Sicherung des Typs LOCAL (einschließlich aller Sicherungen des Typs LOCAL, die nach der Sicherung erstellt wurden, die zurückgeschrieben wird) wird von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 aufgrund
des zerstörerischen Verhaltens beim Zurückschreiben gelöscht. Demzufolge wird
jede lokale Sicherung (vollständige Sicherung, Kopiesicherung, inkrementelle Sicherung oder Differenzsicherung) entfernt und ist nicht mehr für Zurückschreibungsoperationen verfügbar. Wenn Teilsicherungen oder Differenzsicherungen des Typs
LOCAL auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder
Storwize V7000 verwendet werden sollen, inaktivieren Sie die VSS-Sofortzurückschreibung während aller Zurückschreibungsoperationen, um diese Situation zu
vermeiden.
14
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Zusätzliche Hinweise bei Verwendung von SAN Volume Controller und Storwize V7000
Die Standardhintergrundkopierrate ist 50. Dieser Wert minimiert die Auswirkungen auf die Antwortzeit für die Ein-/Ausgabe des Hostsystems, Hintergrundkopien werden jedoch möglicherweise nicht so schnell ausgeführt wie gewünscht.
Wenn Sie die vom VSS-Provider verwendete Hintergrundkopierrate auf einen Wert
größer als 50 erhöhen, werden die Hintergrundkopien schneller ausgeführt. Geben
Sie für die Hintergrundkopierrate keinen Wert größer als 85 an, weil sich dadurch
die Antwortzeiten für die Ein-/Ausgabe von Hostsystemen deutlich verlängern
können.
Schutz für Microsoft Exchange Server-Daten planen
Tivoli Storage FlashCopy Manager erleichtert die Sicherung und Wiederherstellung
von Exchange Server-Daten und unterstützt Sie so beim Schutz und bei der Verwaltung von Exchange Server-Umgebungen. Es stehen Tasks für die Sicherung und
Zurückschreibung der Daten von Microsoft Exchange Server bereit.
Versionssteuerung bei Exchange Server
Bestimmte Tivoli Storage FlashCopy Manager-Funktionen variieren abhängig von
der Version von Exchange Server in Ihrer Umgebung.
Mit Exchange Server 2010 werden Funktionen eingeführt, die sich von den unter
Exchange Server 2007 verfügbaren Funktionen unterscheiden:
v Exchange Server 2010 stellt Datenbankverfügbarkeitsgruppen (Database Availability Groups, DAG) zur Verfügung. Eine Datenbankverfügbarkeitsgruppe besteht
aus Mailbox-Servern, die die Wiederherstellung bei Datenbank- und Serverfehlern oder Netzausfällen ermöglichen. Datenbankverfügbarkeitsgruppen stellen
fortlaufende Replikation und ständige Mailboxverfügbarkeit bereit. Sie ersetzen
LCR-, CCR- und SCR-Replikation.
v Exchange-Datenbanken ersetzen Exchange-Speichergruppen.
v Die Wiederherstellungsdatenbank (Recovery Database, RDB) ersetzt die Wiederherstellungsspeichergruppe (Recovery Storage Group, RSG).
v Die Anzahl Datenbanken, die für jeden Exchange Server zulässig sind, erhöht
sich von 50 auf 100.
v Einzelkopieclustering (Single Copy Clustering, SCC) ist bei Exchange Server
2010 nicht verfügbar.
v Exchange-Verwaltungsshellbefehle wurden zur Unterstützung der neuen Exchange-Funktionen und der neuen Speicherkonfiguration geändert.
Fortlaufende Replikationssicherungen in Exchange Server
Fortlaufende Replikationssicherungen stellen eine effektive Nutzung von Exchange
Server 2007- und Exchange Server 2010-Funktionen dar.
Wichtig:
v Falls Sie mit Exchange Server 2007 arbeiten, könnte die Replikationstechnologie
Local Continuous Replication (LCR, fortlaufende lokale Replikation) oder Cluster
Continuous Replication (CCR, fortlaufende Clusterreplikation) von Exchange
Server Sie beim Schutz von Exchange Server unterstützen und helfen, die Häufigkeit von Sicherungen zu reduzieren.
v Falls Sie mit Exchange Server 2010 arbeiten, könnte die Technologie Database
Mobility and Availability Group (DAG, Datenbankmobilitäts- und DatenbankKapitel 2. Planung
15
verfügbarkeitsgruppe) Sie beim Schutz von Exchange Server unterstützen und
helfen, die Häufigkeit von Sicherungen zu reduzieren.
Replikation in Exchange Server 2007
Wichtige Einzelheiten zu dieser Replikationstechnologie finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation. Wenn Sie Data Protection for Exchange in einer Exchange
Server-LCR- oder -CCR-Umgebung ausführen und eine Sicherung mit der replizierten Kopie anstelle der primären Datenbank durchführen wollen, um die Auswirkungen der Sicherung zu reduzieren, wählen Sie im Sicherungsfenster in der grafischen Benutzerschnittstelle die Option Aus Replikat, sofern verfügbar aus oder
geben Sie den Parameter /fromreplica im Befehl tdpexcc backup an. Bei CCR-Kopien müssen Sie beim sekundären Clusterknoten angemeldet sein, der momentan die
replizierte Kopie enthält, um die Sicherung ausführen zu können. Falls Sie eine
CCR-Datenbank zurückschreiben, wird die Clusterdatenbank nach einem erfolgreichen Abschluss der Zurückschreibung angehängt. Aufgrund einer Microsoft Exchange Server 2007-Einschränkung werden die Datenbankressourcen jedoch nicht
online verfügbar gemacht. Sie müssen die Datenbankressourcen über die Microsoft
Cluster Administrator-Schnittstelle online verfügbar machen. Ausführliche Hinweise zu dieser Einschränkung enthält der folgende Artikel in der Microsoft-Wissensbasis: http://support.microsoft.com/kb/938442/en-us. In einer LCR- oder CCRUmgebung kann die Produktionskopie der Datenbank dennoch gesichert werden.
Wird eine VSS-Sofortzurückschreibung in einer CCR-Umgebung ausgeführt,
stoppen Sie den Microsoft Exchange-Replikationsdienst sowohl auf dem aktiven als
auch auf dem passiven Knoten, bevor Sie die Zurückschreibungsoperation starten.
Microsoft unterstützt keine VSS-Sicherungen von SCR-Replikaten (SCR = Standby
Continuous Replication, fortlaufende Standby-Replikation). Ist Ihre Exchange Server 2007-Umgebung für die Verwendung von SCR-Replikaten konfiguriert, müssen
Sie die ursprüngliche Datenbank im SCR-Szenario sichern.
Lokale CCR-Sicherungen können nur auf dem Knoten zurückgeschrieben werden,
der die Sicherung ausgeführt hat.
Replikation in Exchange Server 2010
Datenbankverfügbarkeitsgruppen (Database Availability Groups, DAG) sind das
neue Exchange Server-Hochverfügbarkeitsfeature für Exchange 2010. Datenbankmobilitäts- und Datenbankverfügbarkeitsgruppen ersetzen LCR-, CCR- und SCRReplikationsfunktionen. Sie stellen erweiterte Daten- und Serviceverfügbarkeit sowie automatische Wiederherstellung nach Fehlern zur Verfügung. DAGImplementierungen sind - mit einigen Abweichungen - der Exchange Server 2007CCR-Struktur ähnlich. Datenbankkopien werden auf jedem Knoten innerhalb der
DAG gespiegelt. Die aktive Kopie kann auch auf andere Knoten verschoben werden. Sie können eine Sicherung aus der aktiven Kopie oder aus einer beliebigen
passiven Kopie in der DAG, die eine Datenbankkopie enthält, erstellen.
Tivoli Storage FlashCopy Manager verfügt über die folgenden Funktionen für Exchange Server 2010-DAGs:
v Abfrage von DAG-Datenbankkopien und ihres Status
v Vollständige Sicherungen, Kopiesicherungen, inkrementelle Sicherungen und Differenzsicherungen aktiver und passiver Datenbanken, die in einer DAG verwaltet werden
v Abfrage aller DAG-Datenbankkopiesicherungen
16
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Zurückschreibung aller DAG-Datenbankkopiesicherungen
v Zurückschreibung in einer aktiven Datenbank aus aktiven oder passiven Datenbankkopiesicherungen
v Zurückschreibung in einer Wiederherstellungsdatenbank (oder alternativen Datenbank)
v Mailboxzurückschreibung (IMR) aus einer DAG-Datenbankkopiesicherung
v Löschen von DAG-Datenbankkopiesicherungen
Bei Verwendung von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit Exchange Server 2010DAGs sind folgende Voraussetzungen zu berücksichtigen:
v Sicherungen einer bestimmten Datenbank sollten nach Möglichkeit von derselben Exchange Server-Instanz ausgeführt werden. Auf unterschiedlichen Exchange Server-Instanzen ausgeführte Sicherungen werden getrennt verwaltet.
v Zurückschreibungen müssen mit einer aktiven Datenbankkopie ausgeführt werden.
Wichtige Einzelheiten zu dieser neuen Replikationstechnologie finden Sie in Ihrer
Microsoft-Dokumentation.
Best Practices für die Database Availability Group-Sicherung
Führen Sie Sicherungen für replizierte Datenbankkopien von derselben Exchange
Server-Instanz aus. Führen Sie Sicherungen außerdem mit den passiven Datenbankkopien aus, um die Auslastung des Exchange Server-Produktionsservers nicht
zu erhöhen.
Best Practices-Empfehlungen für die Sicherung:
v Führen Sie Sicherungen mit einer passiven Datenbankkopie aus, um eine höhere
Auslastung der aktiven Datenbanken zu vermeiden.
v Führen Sie Sicherungen für DAG-Datenbanken von demselben Server aus, um
Zurückschreibungsprozeduren und Zeitplanung zu vereinfachen.
v Verwenden Sie optional die Sicherungsoption /EXCLUDENONDAGDBS in der
Befehlszeile, um die Datenbanken auszuschließen, die nicht zur DAG gehören.
v Verwenden Sie die Sicherungsoptionen /EXCLUDEDAGPASSIVE,
/EXCLUDEDAGACTIVE oder /EXCLUDENONDAGDBS in der Befehlszeile,
um bestimmte Datenbanken von der Sicherungsverarbeitung auszuschließen.
Details über diese Verarbeitungsoptionen finden Sie unter „Optionale Parameter
für 'backup'” auf Seite 122.
Best Practices für die Database Availability Group-Zurückschreibung
Microsoft macht es erforderlich, dass Sie Zurückschreibungen für Datenbanken in
(DAG-) Umgebungen mit der aktiven Datenbankkopie ausführen. Wenn Sie die
Zurückschreibung in eine passive Datenbankkopie ausführen wollen, muss die Kopie vorher in den aktiven Status versetzt werden. Nach Abschluss der Zurückschreibung können Sie die aktive Datenbankkopie wieder in den passiven Status
versetzen.
Best Practices-Empfehlungen für die Zurückschreibung:
v Zurückschreibungen müssen mit einer aktiven Datenbankkopie ausgeführt werden.
Kapitel 2. Planung
17
v Für eine Wiederherstellung von DAG-Datenbanksicherungen auf alternativen Exchange Server-Instanzen führen Sie die in „VSS-Sicherungen in andere Positionen zurückschreiben” auf Seite 25 dokumentierten speziellen Schritte aus.
Ausführliche Anweisungen zur Ausführung einer Wiederherstellung einer DAGDatenbank finden Sie in „DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010
zurückschreiben” auf Seite 94.
Hinweise zum Software- oder Hardware-Provider
Ein Software- oder Hardware-Provider fungiert während der VSS-Verarbeitung auf
der Software- oder Hardwareebene als Schnittstelle.
Bei der Ausführung von VSS-Operationen sollten Sie die folgenden Informationen
berücksichtigen, wenn Sie VSS-Operationen für Exchange-Daten planen:
v Bei Verwendung eines Hardware-Providers sollten Sie die Platten, die ExchangeDaten enthalten, als Basis konfigurieren.
v Stellen Sie bei Exchange Server 2007-Daten Datenbankdateien für jede Speichergruppe auf einen eigenen, dedizierten logischen Datenträger.
v Stellen Sie bei Exchange Server 2010-Daten Datenbankdateien für jede Datenbank auf einen eigenen, dedizierten logischen Datenträger.
v Stellen Sie Protokolle für jede Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) auf einen eigenen logischen Datenträger.
v Daten, die keine Exchange-Daten sind, sollten Sie nicht auf Speicherdatenträger
stellen, die Exchange zugeordnet sind.
v Wenn Sie Hardware-Provider oder Softwaremomentaufnahmeprovider verwenden, sollten Sie die LUNs von Speichergruppen oder Datenbanken nicht gleichzeitig für andere Speichergruppen oder Datenbanken oder für andere Anwendungen nutzen.
v Lesen Sie unbedingt die genauen Installations- und Konfigurationsanweisungen
in der Dokumentation, die Sie von Ihrem VSS-Provider erhalten haben, und befolgen Sie diese.
v Die VSS-Sofortzurückschreibung wird von den Speichersubsystemen IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, dem Speichersystem XIV und
IBM Storwize V7000 unterstützt.
v Falls Sie ein Speichersystem XIV verwenden, müssen Sie IBM XIV Provider for
Microsoft Windows Volume Shadow Copy Service (xProv) 2.3.0 installieren und
konfigurieren.
Einschränkung: Wenn Sie auf Speichersystemen DS8000, SAN Volume Controller
und IBM Storwize V7000 die Option für die inkrementelle FlashCopy Ihres VSSProviders aktiviert haben, verwendet der Provider für jede angeforderte VSS-Momentaufnahme (einer gegebenen Quellengruppe) immer (wieder) dieselbe Zielgruppe. Dies geschieht unabhängig von der Anzahl der angegebenen
Sicherungsversionen oder der definierten Zieldatenträger im freien VSS-Pool. Wenn
Sie jedoch eine inkrementelle Aktualisierung derselben Zieldatenträger durchführen möchten, müssen Sie die Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager auf
ein Versionslimit von 1 setzen, damit Tivoli Storage FlashCopy Manager nicht die
vorherige Momentaufnahme vor dem Erstellen der neuen Sicherung löscht. In dieser Konfiguration zeigt Tivoli Storage FlashCopy Manager fälschlicherweise an,
dass zwei Sicherungsversionen vorhanden sind, obwohl tatsächlich nur eine Version (die letzte) existiert. Wenn das Versionslimit in Tivoli Storage FlashCopy Manager allerdings auf 1 gesetzt ist, zieht jede Momentaufnahmesicherung eine vollständige Hintergrundkopie der Quellendatenträger nach sich.
18
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Damit die inkrementelle FlashCopy bei DS8000 verwendet werden kann, sind zusätzlich die folgenden beiden Anwendungen erforderlich:
v Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren Version 6.3 oder höher
v IBM System Storage Support for Microsoft Virtual Disk and Volume Shadow
Copy Services Version 4.1 oder höher
Exchange Server-Daten sichern
Tivoli Storage FlashCopy Manager sichert Speichergruppen (Exchange Server 2007)
und Datenbanken (Exchange Server 2010) mit der VSS-Technologie (Volumeschattenkopie-Dienst) von Microsoft.
VSS-Sicherung
Bei einer VSS-Sicherung von Exchange-Daten wird die Technologie des MicrosoftVolumeschattenkopie-Dienstes verwendet, um eine Onlinemomentaufnahme (konsistente Kopie mit Zeitangabe) der Daten zu erstellen. Am Speicherbestimmungsort
einer VSS-Sicherung muss ein für die Momentaufnahme ausreichender Speicherbereich verfügbar sein.
Bei einer VSS-Sicherung kann in einem Schritt eine Momentaufnahme eines großen
Datenvolumens erstellt werden. Während einer VSS-Sicherung muss der Exchange
oder SQL Server nicht für längere Zeit im Sicherungsmodus arbeiten, denn die für
eine Momentaufnahme erforderliche Zeit bemisst sich in Sekunden und nicht in
Stunden.
VSS-Sicherungen werden auf VSS-Spiegeldatenträgern gespeichert, auf die das Exchange-System direkt zugreifen kann.
Voraussetzung: Der Spiegelkopiedatenträger, der als Speicherziel einer Momentaufnahme verwendet wird, muss über einen ausreichenden Speicherbereich für die
Momentaufnahme verfügen. Wie groß der erforderliche Speicherbereich sein muss,
hängt vom verwendeten VSS-Provider ab.
Verfall von VSS-Sicherungen im Verlauf von VSS-Sicherungsoperationen
Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (gemäß Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt
wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor die neue Sicherung erstellt wird.
Wenn die maximale Aufbewahrungsdauer für Sicherungen (gemäß Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird,
verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen
ist, bevor die neue Sicherung erstellt wird.
Details zum Definieren und Verwalten einer Richtlinie enthält der Abschnitt
„Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten” auf Seite
73.
Kenndaten für die VSS-Sicherung von Exchange-Daten
Für VSS-Sicherungen von Exchange-Daten gelten die folgenden Kenndaten:
v Es werden Gesamtsicherungen, Kopiesicherungen, Differenzsicherungen und
Teilsicherungen unterstützt.
Kapitel 2. Planung
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v Sicherungen werden mithilfe der Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert. Sie können für jeden Sicherungstyp andere Richtlinieneinstellungen definieren.
v Die Sicherung für Exchange Server 2007 erfolgt nur auf Speichergruppenebene.
Die Sicherung für Exchange Server 2010 erfolgt auf Datenbankebene.
v Sicherungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) oder
VCS-Umgebung (Veritas Cluster Server) erstellt werden.
v Für Sicherungen kann die Exchange Server-Funktion für das unwiderrufliche Löschen von Datenbanken nicht verwendet werden.
v Die Exchange Server-Funktion für die Integritätsüberprüfung von Datenbanken
kann auf Sicherungen angewendet werden.
v Die Wiederherstellung in einer Wiederherstellungsspeichergruppe wird nur von
Exchange Server 2007 unterstützt.
v Die Zurückschreibung in eine Wiederherstellungsdatenbank wird nur von Exchange Server 2010 unterstützt.
v VSS-Operationen werden nicht automatisch wiederholt.
v Obwohl eine Speichergruppe denselben Namen wie eine andere Speichergruppe
haben darf, wenn sich beide hinsichtlich der Groß-/Kleinschreibung unterscheiden, wird von Tivoli Storage FlashCopy Manager in Bezug auf die Groß-/
Kleinschreibung nicht unterschieden, sodass nicht erkannt wird, wenn zwei verschiedene Speichergruppen denselben Namen haben. Dies liegt daran, dass das
Windows-Betriebssystem die Groß-/Kleinschreibung nicht erkennt. Wenn Sie
zum Sichern, Abfragen, Zurückschreiben oder Löschen einer solchen Speichergruppe Tivoli Storage FlashCopy Manager verwenden, können Fehler bei VSSOperationen auftreten. Stellen Sie daher sicher, dass die Speichergruppe einen
eindeutigen Namen hat.
Planungsvoraussetzungen für die VSS-Sicherung von Exchange-Daten
Für eine optimale Leistung Ihrer Sicherungsoperationen sollten Sie eine VSS-Sicherungsstrategie planen. Auf diese Weise können Sie auch potenzielle Probleme vermeiden.
Beachten Sie bei der Planung von VSS-Sicherungen die folgenden Voraussetzungen.
v Sie sollten über einen klar strukturierten und getesteten Wiederherstellungsplan
verfügen, der Ihnen hilft, Ihre Serviceziele zu erreichen.
v Lesen Sie die Best-Practices-Empfehlungen von Microsoft für Ihre Version von
Exchange Server. Für Exchange Server 2007 empfiehlt Microsoft beispielsweise
eine Datenbank pro Speichergruppe.
v Erwägen Sie in Übereinstimmung mit den Empfehlungen von Microsoft die Verwendung von LCR- und CCR-Replikaten unter Exchange Server 2007.
v Erwägen Sie in Übereinstimmung mit den Empfehlungen von Microsoft die Verwendung von DAG-Datenbankkopien in Exchange Server 2010.
v Verwenden Sie für Protokoll- und Systemdateien die LUN einer Platte.
v Verwenden Sie für die Datenbankdateien die LUN einer Platte.
v Verwenden Sie Basisplatten.
v Berücksichtigen Sie beim Erstellen Ihrer Strategie die jeweiligen Implementierungs- und Konfigurationsoptionen des VSS-Providers. Wenn Ihr VSS-HardwareProvider für eine Momentaufnahme beispielsweise eine vollständige Kopie erstellt und keinen COW-Mechanismus verwendet (Copy-On-Write, Erstellen einer
Kopie beim Schreiben), müssen Sie berücksichtigen, dass bei der Erstellung einer
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v
v
v
v
vollständigen Kopie mehr Plattenspeicher erforderlich ist. Gleichzeitig ist diese
Art der Momentaufnahmeerstellung weniger riskant, weil bei der Zurückschreibung der Daten nicht auf den ursprünglichen Datenträger zurückgegriffen werden muss. COW-Implementierungen erfordern weit weniger Plattenspeicher,
sind jedoch bei der Zurückschreibung vollkommen auf den ursprünglichen Datenträger angewiesen. Da diese Implementierungen hundertprozentig vom VSSProvider und nicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert werden,
müssen Sie die Dokumentation zu Ihrem VSS-Provider lesen, damit Sie Ihre
VSS-Implementierung vollständig verstehen.
Falls Sie parallele VSS-Sicherungen ausführen müssen, achten Sie darauf, die Sicherungen mindestens um zehn Minuten versetzt zu starten. Dies gewährleistet,
dass sich die Momentaufnahmeoperationen nicht überschneiden. Wenn Sie die
Momentaufnahmen nicht versetzt starten, kann dies zu Fehlern führen.
Bei aktivierter Umlaufprotokollierung für eine Speichergruppe oder Datenbank
ist die Teilsicherung oder die Differenzsicherung nicht zulässig. Dies ist eine Einschränkung von Microsoft.
Ordnen Sie einer LUN nicht mehrere Datenträger zu. Microsoft empfiehlt eine
1:1:1-Konfiguration für Datenträger/Partition/LUN.
Legen Sie nicht die Option ASNODENAME in der Datei dsm.opt fest, wenn Sie FlashCopy Manager for Exchange Server verwenden. Falls ASNODENAME angegeben ist,
kann dies ein Fehlschlagen der VSS-Sicherungen und VSS-Zurückschreibungen
zur Folge haben.
Voraussetzungen für die Planung von inkrementellen Exchange-Sicherungen und Exchange-Differenzsicherungen
Bei einer Differenzsicherung werden die Änderungen am Transaktionsprotokoll gesichert, die sich seit der letzten vollständigen Sicherung ergeben haben. Wenn eine
Differenzsicherung zurückgeschrieben wird, muss zunächst die vollständige Sicherung zurückgeschrieben und dann die Differenzsicherung angewendet werden. Bei
einer inkrementellen Sicherung werden die Änderungen am Transaktionsprotokoll
gesichert, die sich seit der letzten inkrementellen oder vollständigen Sicherung ergeben haben. Wenn eine inkrementelle Sicherung zurückgeschrieben wird, muss
zunächst die vollständige Sicherung zurückgeschrieben werden und dann müssen
alle nachfolgenden inkrementellen Sicherungen angewendet werden. Wenn Sie die
GUI von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwenden, um Exchange-Differenzsicherungen oder inkrementelle Exchange-Sicherungen zurückzuschreiben, werden
automatisch alle für die Operation erforderlichen Sicherungen (Differenzsicherungen, inkrementelle Sicherungen oder vollständige Sicherungen) ausgewählt. Wird
für die Zurückschreibung dieser Sicherungen die Befehlszeile von Tivoli Storage
FlashCopy Manager verwendet, muss jede Sicherung angegeben werden. Eine Differenzsicherung oder inkrementelle Sicherung ist erst möglich, nachdem eine vollständige Sicherung erstellt wurde.
Berücksichtigen Sie bei der Implementierung von Differenzsicherungen und inkrementellen Sicherungen Ihre Hardwarekonfiguration. Der Speicherbedarf für Differenzsicherungen und Teilsicherungen ist in der Regel niedriger als der Speicherbedarf für Gesamtsicherungen. Die Speichersysteme XIV und DS8000 benötigen pro
Momentaufnahme jedoch einen unterschiedlich großen Speicherbereich, sodass je
nach verwendetem System eine andere Sicherungsstrategie erforderlich sein kann.
Denken Sie daran, dass Differenzsicherungen nicht mit Teilsicherungen vermischt
werden können. Unterstützt werden beispielsweise die beiden folgenden Serien
von Sicherungsoperationen:
v Vollständige Sicherung plus Differenzsicherung plus Differenzsicherung
Kapitel 2. Planung
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v Vollständige Sicherung plus inkrementelle Sicherung plus inkrementelle Sicherung
Die folgende Serie von Sicherungsoperationen wird nicht unterstützt, weil hier versucht wird, Differenzsicherungen und inkrementelle Sicherungen zu mischen:
v Vollständige Sicherung plus Differenzsicherung plus inkrementelle Sicherung
VSS-Differenzsicherungen und VSS-Teilsicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern bei SAN Volume Controller und Storwize V7000 werden während einer
VSS-Sofortzurückschreibung der VSS-Gesamtsicherung automatisch gelöscht. Erstellen Sie daher keine VSS-Sicherungen auf platzsparenden Zieldatenträgern unter
SAN Volume Controller oder Storwize V7000. Weitere Informationen enthält der
Abschnitt „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12.
Sicherungsstrategien
Welche Sicherungsstrategie Sie auswählen werden, hängt davon ab, wie Ihre Anforderungen an das Fenster für die Durchführung von Sicherungen und hinsichtlich akzeptabler Zurückschreibungszeiten aussehen. Es ist wichtig, dass Sie alle Aspekte einer Exchange Server-Notfallwiederherstellung und die Sicherungshinweise
von Microsoft verstehen. Sie finden diese Informationen in Ihrer Exchange ServerDokumentation.
Nachfolgend sind einige der häufig angewendeten Sicherungsstrategien aufgelistet:
v Wenn Sie eine Strategie wählen, die Teilsicherungen oder Differenzsicherungen
vorsieht, müssen Sie für die Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder die
Datenbanken (Exchange Server 2010) von Exchange Server die Umlaufprotokollierung inaktivieren.
v Mischen Sie nicht inkrementelle Sicherungen und Differenzsicherungen.
v Um Ihren Exchange Server zu schützen und die Häufigkeit von Sicherungsoperationen möglichst zu reduzieren, ziehen Sie die Verwendung der LCR- oder
CCR-Replikationstechnologie von Exchange Server 2007 oder die DAG-Datenbankreplikationstechnologie von Exchange Server 2010 in Erwägung. Einzelheiten zu diesen Technologien finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation. Stellen
Sie bei Ausführung einer CCR-Zurückschreibung sicher, dass lokale CCR-Sicherungen (CCR = Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation)
auf dem Knoten zurückgeschrieben werden, der die Sicherung ausgeführt hat.
v Wenn Sie Exchange Server 2010 verwenden, ziehen Sie die Verwendung von
DAG-Datenbankreplikationstechnologien in Erwägung. Einzelheiten zu dieser
Technologie finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation.
Exchange Server-Daten zurückschreiben
Die Zurückschreibungsoperationen von Tivoli Storage FlashCopy Manager sind
VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung. Mit diesen Operationen werden VSS-Sicherungen (Exchange-Datenbankdateien und -Protokolldateien), die sich im verwalteten Speicher von Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden, an ihrer ursprünglichen Position oder an einer alternativen Position
zurückgeschrieben.
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
VSS-Schnellzurückschreibung
Mit einer VSS-Schnellzurückschreibung werden VSS-Sicherungen zurückgeschrieben, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befinden.
Mit einer VSS-Schnellzurückschreibung kann eine Anwendung relativ schnell wieder aktiviert werden. Nach der Zurückschreibung der Daten müssen die Transaktionsprotokolle noch wiedergegeben werden. Dadurch kann die Wiederherstellung
der Anwendung länger dauern. Für die VSS-Schnellzurückschreibung gilt Folgendes:
v Sie können vollständige Sicherungen, Kopiesicherungen, Differenzsicherungen
und inkrementelle Sicherungen zurückschreiben.
v Die Zurückschreibung erfolgt auf Datenbankebene.
v VSS-Zurückschreibungen unterstützen die Zurückschreibung von Datenbanken
aus einer von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten VSS-Momentaufnahme auf lokalen Spiegeldatenträgern.
v Die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung von Exchange Server 2007 in einer
alternativen Speichergruppe wird unterstützt.
v Die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung von Exchange Server 2010 in einer
alternativen Datenbank wird unterstützt.
v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden.
v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows
Server 2003 nicht unterstützt.
VSS-Sofortzurückschreibung
Eine VSS-Sofortzurückschreibung wird durchgeführt, wenn eine Gruppe von Zieldatenträgern mit einer gültigen Momentaufnahme mit hardwaregestützten Kopiermechanismen auf Datenträgerebene auf die ursprünglichen Quellendatenträger zurückkopiert wird. Die Anwendung kann ihren normalen Betrieb fortsetzen, sobald
der hardwaregestützte Kopiervorgang auf Datenträgerebene gestartet wurde und
die Protokollwiedergabe abgeschlossen ist.
Der Schlüsselfaktor bei einer VSS-Sofortzurückschreibung ist die Geschwindigkeit,
mit der die Anwendung mit den auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeicherten Daten ihre Betriebsbereitschaft erreicht. Auch wenn die Daten relativ schnell zurückgeschrieben worden sind, müssen anschließend noch die Transaktionsprotokolle
wiedergegeben werden. Dadurch kann sich die Wiederherstellungszeit für die Anwendung verlängern.
Die VSS-Sofortzurückschreibung wird als VSS-Zurückschreibungsmethode für VSSSicherungen des Typs LOCAL der an ein SAN angeschlossenen Datenträger von
IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder
IBM Storwize V7000 unter Verwendung eines VSS-Hardware-Providers eingesetzt.
Die unterstützten Versionen für die Hardwarespeichersysteme und alle Voraussetzungen sind in der Dokumentation des entsprechenden VSS-Hardware-Providers
angegeben. Eine VSS-Sofortzurückschreibung von Differenzsicherungen und inkrementellen Sicherungen wird nicht unterstützt.
Die VSS-Sofortzurückschreibung ist nur dann möglich, wenn sich alle Daten (aus
der für die Zurückschreibung angegebenen Speichergruppe oder Datenbank) auf
Speichersystemen befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt
werden. Die VSS-Sofortzurückschreibung kann auch inaktiviert werden, damit Tivoli Storage FlashCopy Manager stattdessen die VSS-Schnellzurückschreibung verwendet. Wenn eine VSS-Sofortzurückschreibung für ältere SAN Volume ControllerKapitel 2. Planung
23
Versionen als Version 5.1 oder für Speichersysteme DS8000 ausgeführt wird,
müssen Sie Folgendes berücksichtigen: Bei einer FlashCopy-Kopieroperation müssen Sie sicherstellen, dass alle vorherigen Erstellungen von Hintergrundkopien (bei
denen die zurückzuschreibenden Datenträger einbezogen waren) vollständig abgeschlossen sind, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird. Dies gilt jedoch nicht für das Speichersystem XIV oder für SAN Volume Controller oder Storwize V7000 bei Verwendung der platzsparenden FlashCopy-Operation.
Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen, wenn mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von
SAN Volume Controller oder Storwize V7000 vorhanden sind. In dieser Situation
greift die VSS-Sofortzurückschreibung jedoch auf Momentaufnahmedatenträger zu,
die abhängige FlashCopy-Beziehungen enthalten. Die Momentaufnahmedatenträger, die die Abhängigkeit erstellen, sind typischerweise Sicherungen, die nach der
Momentaufnahme erstellt werden, die zurückgeschrieben wird. Diese Momentaufnahmedatenträger werden entfernt, damit die VSS-Sofortzurückschreibung erfolgreich ausgeführt werden kann. Demzufolge werden die Sicherungen, die die gelöschten Momentaufnahmen enthielten, aus dem Speicher gelöscht. Diese
zerstörerische Zurückschreibungsoperation findet nur statt, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Umgebung ausgeführt werden, in der Tivoli
Storage FlashCopy Manager mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 verwaltet.
Bei der Ausführung einer VSS-Sofortzurückschreibung unter Exchange Server 2007
müssen Sie alle Datenbanken in der angegebenen Speichergruppe zurückschreiben.
Falls Sie nur eine einzige Datenbank aus einer VSS-Sicherung zurückschreiben
müssen, die sich auf lokalen VSS-Spiegeldatenträgern auf DS-, SAN Volume Controller-, Storwize V7000- oder XIV-Platten befindet, setzen Sie in der MMC-GUI die
Option Sofortzurückschreibung auf der Registerkarte Wiederherstellen des Fensters Zurückschreibungsoptionen auf False oder geben Sie /instantrestore=no in der
Befehlszeilenschnittstelle an. Falls die Funktion für VSS-Sofortzurückschreibung für
einzelne Datenbanken erforderlich ist, stellen Sie diese Datenbanken in eine eigene
Speichergruppe.
Die VSS-Sofortzurückschreibung wird in folgenden VSS-Zurückschreibungsszenarien automatisch inaktiviert:
v VSS-Zurückschreibung in der Wiederherstellungsspeichergruppe unter Exchange
Server 2007
v VSS-Zurückschreibung in der Wiederherstellungsdatenbank unter Exchange Server 2010
v VSS-Zurückschreibung in einer ausgelagerten oder alternativen Speichergruppe
unter Exchange Server 2007
v VSS-Zurückschreibung einer LCR-Replikatsicherung (unter Exchange Server
2007), wenn aus dem passiven Knoten der aktive Knoten wird.
v Der „Befehl restorefiles” auf Seite 160 wird ausgegeben.
Obwohl es sich bei der VSS-Sofortzurückschreibung um die Standardzurückschreibungsmethode handelt, wenn sich alle für eine Zurückschreibung angegebenen Exchange-Daten auf Speichersystemen befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden, kann ein Ausweichen auf die VSSSchnellzurückschreibung stattfinden, wenn ein Fehler rechtzeitig genug im Prozess
der VSS-Sofortzurückschreibung festgestellt wird, um das Ausweichen auszulösen.
In einer solchen Situation wird ein Fehler in der Datei dsmerror.log protokolliert.
Ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung ist jedoch nicht in jedem Fall
möglich. Tritt beispielsweise ein Fehler in einer späteren Phase des Zurückschrei-
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
bungsprozesses auf (z. B. eine anstehende Erstellung einer Hintergrundkopie im
Speichersystem, ein fehlgeschlagener Start der FlashCopy-Operation auf dem Momentaufnahmenprovidersystem oder ein anderer Hardwarefehler), schlägt die Verarbeitung der VSS-Sofortzurückschreibung ohne ein Ausweichen auf die VSSSchnellzurückschreibung fehl.
VSS-Sofortzurückschreibung vorbereiten:
Wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung vorbereiten, müssen Sie Aspekte der
VSS-Sofortzurückschreibung wie die Zurückschreibungsebene und die erforderliche
Position von Sicherungen berücksichtigen.
Beachten Sie die folgenden Punkte, wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung planen:
v Es können vollständige Sicherungen und Kopiesicherungen zurückgeschrieben
werden.
v VSS-Zurückschreibungen unterstützen die Zurückschreibung von einer oder
mehreren Speichergruppen bzw. Datenbanken aus einer von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten VSS-Momentaufnahme auf lokalen Spiegeldatenträgern.
v Vor Beginn einer VSS-Sofortzurückschreibungsoperation müssen Sie alle Anwendungen oder Fenster schließen, für die möglicherweise offene Dateien oder
Handles auf den Datenträgern vorhanden sind, die zurückgeschrieben werden.
v Die Zurückschreibungsunterteilung erfolgt auf der Speichergruppen- und Datenbankebene.
v VSS erfordert, dass Daten immer in den Laufwerken und Pfaden zurückgeschrieben werden, in denen sie sich während der ursprünglichen Sicherung befunden haben.
v VSS erfordert einen IBM XIV Provider for Microsoft Windows Volume Shadow
Copy Service oder Unterstützung von IBM System Storage für den MicrosoftVolumeschattenkopie-Dienst.
v Sicherungen müssen sich auf dem Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN
Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 befinden, auf dem sie zurückgeschrieben werden.
v In einer CCR-Umgebung muss die Speichergruppenkopie ausgesetzt werden, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung durchgeführt wird. Setzen Sie die Kopie der
Speichergruppe fort, nachdem die VSS-Sofortzurückschreibung abgeschlossen ist.
v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden.
v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows
Server 2003 und höher nicht unterstützt.
VSS-Sicherungen in andere Positionen zurückschreiben
Sie können eine Exchange Server 2007-Speichergruppe, ein CCR-Replikat oder ein
LCR-Replikat (das mit VSS gesichert wurde) in die Wiederherstellungsspeichergruppe oder in eine andere (oder verlagerte) Speichergruppe zurückschreiben. Eine
Exchange Server 2010-Datenbanksicherung oder eine aktive oder passive DAGDatenbankkopiesicherung kann in eine Wiederherstellungsdatenbank oder in eine
andere (oder verlagerte) Datenbank zurückgeschrieben werden.
Diese Zurückschreibungsfunktionalität wird als Szenario "Zurückschreiben in" bezeichnet und erfordert Folgendes:
Kapitel 2. Planung
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v Wenn Sie eine VSS-Zurückschreibung einer verlagerten Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder einer verlagerten Datenbank (Exchange Server 2010)
ausführen, müssen Sie die Funktion Zurückschreiben in verwenden und denselben Namen für die Speichergruppe oder Datenbank angeben wie für die Speichergruppe bzw. Datenbank, die Sie zurückschreiben. Die Zurückschreibung
schlägt fehl, wenn Sie nicht denselben Namen angeben.
v Bei der Ausführung jedes Typs der Funktion "Zurückschreiben in" wird die VSSSofortzurückschreibung automatisch inaktiviert.
Schutz für Microsoft SQL Server-Daten planen
Tivoli Storage FlashCopy Manager erleichtert die Sicherung und Wiederherstellung
von SQL-Daten und unterstützt Sie so beim Schutz und bei der Verwaltung von
SQL Server-Umgebungen. Es stehen Tasks für die Sicherung und Zurückschreibung
der Daten von Microsoft SQL Server bereit.
Hinweise zum Software- oder Hardware-Provider
Ein Software- oder Hardware-Provider fungiert während der VSS-Verarbeitung auf
der Software- oder Hardwareebene als Schnittstelle.
Bei der Ausführung von VSS-Operationen sollten Sie die folgenden Informationen
berücksichtigen, wenn Sie VSS-Operationen für SQL-Daten planen:
v Konfigurieren Sie bei Verwendung eines Hardwareproviders die Platten, die
SQL-Daten enthalten, als Basis.
v Stellen Sie Datenbankdateien für jede Datenbank oder Datenbankgruppe, die als
eine Einheit gesichert und zurückgeschrieben werden soll, auf einen eigenen, dedizierten logischen Datenträger.
v Stellen Sie Protokolle für jede Datenbank auf einen eigenen logischen Datenträger.
v Daten, die keine SQL-Daten sind, sollten Sie nicht auf Speicherdatenträger stellen, die SQL zugeordnet sind.
v Wenn Sie Hardware-Provider oder Softwaremomentaufnahmeprovider verwenden, sollten Sie die LUNs von Datenbanken nicht gleichzeitig für andere Datenbanken oder Anwendungen nutzen.
v Lesen Sie unbedingt die genauen Installations- und Konfigurationsanweisungen
in der Dokumentation, die Sie von Ihrem VSS-Provider erhalten haben, und befolgen Sie diese.
v Die VSS-Sofortzurückschreibung wird von den Speichersubsystemen IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, dem Speichersystem XIV und
IBM Storwize V7000 unterstützt.
v Falls Sie ein Speichersystem XIV verwenden, müssen Sie IBM XIV Provider for
Microsoft Windows Volume Shadow Copy Service (xProv) 2.3.0 installieren und
konfigurieren.
Einschränkung: Wenn Sie auf den Speichersystemen DS8000, SAN Volume Controller und Storwize V7000 die Option für die inkrementelle FlashCopy Ihres VSSProviders aktiviert haben, verwendet der Provider für jede angeforderte VSSMomentaufnahme einer gegebenen Quellengruppe immer wieder dieselbe
Zielgruppe. Dies geschieht unabhängig von der Anzahl der angegebenen Sicherungsversionen oder der definierten Zieldatenträger im freien VSS-Pool (VSS_FREE
volgroup). Wenn Sie jedoch eine inkrementelle Aktualisierung derselben Zieldatenträger durchführen möchten, müssen Sie die Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager auf ein Versionslimit von 1 setzen, damit Tivoli Storage FlashCopy
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Manager nicht die vorherige Momentaufnahme vor dem Erstellen der neuen Sicherung löscht. In dieser Konfiguration zeigt Tivoli Storage FlashCopy Manager
fälschlicherweise an, dass zwei Sicherungsversionen vorhanden sind, obwohl tatsächlich nur eine Version (die letzte) existiert. Wenn das Versionslimit in Tivoli Storage FlashCopy Manager allerdings auf 1 gesetzt ist, zieht jede Momentaufnahmesicherung eine vollständige Hintergrundkopie der Quellendatenträger nach sich.
Damit die inkrementelle FlashCopy bei DS8000 verwendet werden kann, sind zusätzlich die folgenden beiden Anwendungen erforderlich:
v Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren Version 6.3 oder höher
v IBM System Storage Support for Microsoft Virtual Disk and Volume Shadow
Copy Services Version 4.1 oder höher
SQL Server-Daten sichern
Tivoli Storage FlashCopy Manager sichert Daten von SQL Server 2005, SQL Server
2008 und SQL Server 2008 R2 mit der VSS-Technologie (VolumeschattenkopieDienst) von Microsoft.
VSS-Sicherung
Bei einer VSS-Sicherung von SQL-Daten wird die Technologie des Microsoft-Volumeschattenkopie-Dienstes verwendet, um eine Onlinemomentaufnahme (konsistente Kopie mit Zeitangabe) der Daten zu erstellen. Am Speicherbestimmungsort einer
VSS-Sicherung muss ein für die Momentaufnahme ausreichender Speicherbereich
verfügbar sein. Wie groß der erforderliche Speicherbereich sein muss, hängt vom
verwendeten VSS-Provider ab.
Bei einer VSS-Sicherung kann in einem Schritt eine Momentaufnahme eines großen
Datenvolumens erstellt werden. Während einer VSS-Sicherung muss SQL Server
nicht für längere Zeit im Sicherungsmodus arbeiten, denn die für eine Momentaufnahme erforderliche Zeit bemisst sich in Sekunden und nicht in Stunden.
VSS-Sicherungen werden auf VSS-Spiegeldatenträgern gespeichert, auf die das
SQL-System direkt zugreifen kann.
Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (gemäß Tivoli
Storage FlashCopy Manager) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor die neue Sicherung erstellt wird.
Wenn die maximale Aufbewahrungsdauer für Sicherungen (gemäß Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird,
verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen
ist, bevor die neue Sicherung erstellt wird. Details zum Definieren und Verwalten
einer Richtlinie enthält der Abschnitt „Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten” auf Seite 73.
Voraussetzung: Der Spiegelkopiedatenträger, der als Speicherziel einer Momentaufnahme verwendet wird, muss über einen ausreichenden Speicherbereich für die
Momentaufnahme verfügen. Wie groß der erforderliche Speicherbereich sein muss,
hängt vom verwendeten VSS-Provider ab.
Kapitel 2. Planung
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Verfall von VSS-Sicherungen im Verlauf von VSS-Sicherungsoperationen
Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (gemäß Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt
wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor die neue Sicherung erstellt wird.
Wenn die maximale Aufbewahrungsdauer für Sicherungen (gemäß Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird,
verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen
ist, bevor die neue Sicherung erstellt wird.
Details zum Definieren und Verwalten einer Richtlinie enthält der Abschnitt
„Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten” auf Seite
73.
Kenndaten für die VSS-Sicherung von SQL-Daten
Für VSS-Sicherungen von SQL-Daten gelten die folgenden Kenndaten:
v Es werden vollständige Sicherungen unterstützt. Protokollsicherungen sowie Differenz-, Datei- und Gruppensicherungen werden nicht unterstützt.
v Die Sicherung erfolgt nur auf Datenbankebene.
v Sicherungen werden mithilfe der Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert.
v Sicherungen werden auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert. Der Spiegelkopiedatenträger, der als Speicherziel einer Momentaufnahme verwendet wird,
muss über einen ausreichenden Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügen.
v VSS-Operationen werden nicht automatisch wiederholt.
v Eine Datenbank darf denselben Namen wie eine andere Datenbank haben, solange sich beide Namen hinsichtlich der Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. Tivoli Storage FlashCopy Manager unterscheidet jedoch nicht zwischen Groß- und
Kleinschreibung, sodass zwei verschiedene Datenbanken, die denselben Namen
haben, nicht erkannt werden. Dies liegt daran, dass das Windows-Betriebssystem
die Groß-/Kleinschreibung nicht erkennt. Wenn Sie zum Sichern, Abfragen, Zurückschreiben oder Löschen einer solchen Datenbank Tivoli Storage FlashCopy
Manager verwenden, können Fehler bei VSS-Operationen auftreten. Stellen Sie
daher sicher, dass die Datenbank einen eindeutigen Namen hat.
Planungsvoraussetzungen für die VSS-Sicherung von SQL-Daten
Für eine optimale Leistung Ihrer Sicherungsoperationen sollten Sie eine VSS-Sicherungsstrategie planen. Auf diese Weise können Sie auch potenzielle Probleme vermeiden.
Beachten Sie bei der Planung von VSS-Sicherungen die folgenden Voraussetzungen.
v Sie sollten über einen klar strukturierten und getesteten Wiederherstellungsplan
verfügen, der Ihnen hilft, Ihre Serviceziele zu erreichen.
v Verwenden Sie für jede Datenbank oder Datenbankgruppe, die als eine Einheit
gesichert und zurückgeschrieben werden soll, jeweils die eindeutige LUN einer
Platte.
v Verwenden Sie Basisplatten.
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Berücksichtigen Sie beim Erstellen Ihrer Strategie die jeweiligen Implementierungs- und Konfigurationsoptionen des VSS-Providers. Wenn Ihr VSS-HardwareProvider für eine Momentaufnahme beispielsweise eine vollständige Kopie erstellt und keinen COW-Mechanismus verwendet (Copy-On-Write, Erstellen einer
Kopie beim Schreiben), müssen Sie berücksichtigen, dass bei der Erstellung einer
vollständigen Kopie mehr Plattenspeicher erforderlich ist. Gleichzeitig ist diese
Art der Momentaufnahmeerstellung weniger riskant, weil bei der Zurückschreibung der Daten nicht auf den ursprünglichen Datenträger zurückgegriffen werden muss. COW-Implementierungen erfordern weit weniger Plattenspeicher,
sind jedoch bei der Zurückschreibung vollkommen auf den ursprünglichen Datenträger angewiesen. Da diese Implementierungen hundertprozentig vom VSSProvider und nicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert werden,
müssen Sie die Dokumentation zu Ihrem VSS-Provider lesen, damit Sie Ihre
VSS-Implementierung vollständig verstehen.
v Versuchen Sie nicht, parallele VSS-Sicherungen zu erstellen. Diese werden von
VSS nicht unterstützt und können zu Problemen führen.
v Ordnen Sie einer LUN nicht mehrere Datenträger zu. Microsoft empfiehlt eine
1:1:1-Konfiguration für Datenträger/Partition/LUN.
v Legen Sie nicht die Option ASNODENAME in der Datei dsm.opt fest, wenn Sie Tivoli
Storage FlashCopy Manager for SQL verwenden. Falls ASNODENAME angegeben ist,
kann dies ein Fehlschlagen der VSS-Sicherungen und VSS-Zurückschreibungen
zur Folge haben.
Sicherungsstrategien:
Welche der verfügbaren Sicherungsstrategien Sie auswählen, hängt von Ihren Anforderungen an das Fenster für die Durchführung von Sicherungen und hinsichtlich akzeptabler Zurückschreibungszeiten ab.
Informationen zu einigen häufig angewendeten Strategien (nach Sicherungstyp)
sind in der Dokumentation zu Microsoft SQL Server beschrieben. Dort finden Sie
Einzelheiten zur Strategie und Planung von SQL Server-Sicherungen.
Nachfolgend sind einige allgemein angewendete Strategien beschrieben:
Clustering
Wenn Sie zur Unterstützung der Funktionsübernahme das Clustering von
Microsoft Cluster Server oder Veritas Cluster Server verwenden, müssen
Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL auf jedem Clusterknoten installieren und auf allen Knoten identisch konfigurieren. Für eine vollständige Funktionsübernahmeinstallation ist ein zusätzliches Setup erforderlich.
Sie müssen den virtuellen Servernamen eines zum Cluster gehörenden SQL
Server angeben und in Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL diesen
Namen für den Zugriff auf den SQL Server verwenden.
Mehrere SQL Server:
Wenn mehrere SQL Server-Instanzen aktiv sind, werden die zusätzlichen
Instanzen über ihren Namen identifiziert. In Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL müssen Sie diesen Namen verwenden, um auf den entsprechenden SQL Server zuzugreifen.
Andere Strategien
v Wenn Sie sehr viele vollständige Sicherungen erstellen, kann es sein,
dass das Datenbankprotokoll voll ist. Wenn dies geschieht, schlagen
nachfolgende Sicherungen fehl. Schneiden Sie das Protokoll für Ihre
SQL-Datenbanken ggf. mit nativen SQL Server-Tools ab.
Kapitel 2. Planung
29
v VSS-Sicherungen können nicht in einem alternativen SQL Server zurückgeschrieben werden. Dies ist eine Einschränkung von Microsoft SQL Server.
v Die Datenbank tempdb kann nicht gesichert werden. Diese temporäre Datenbank wird bei jedem Start von SQL Server neu erstellt.
v Denken Sie unabhängig davon, wie häufig Sie Datenbanksicherungen
ausführen, vor jeder Sicherung einer Datenbank unbedingt daran, dbcc
checkdb und dbcc checkcatalog auszuführen, um die logische und physische Konsistenz der Datenbank zu prüfen. Weitere Informationen zur
Durchführung der Konsistenzprüfung für SQL Server-Datenbanken finden Sie in der Dokumentation zu SQL Server.
SQL Server-Daten zurückschreiben
Die Zurückschreibungsoperationen von Tivoli Storage FlashCopy Manager sind
VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung. Mit diesen Operationen werden VSS-Sicherungen (SQL-Datenbankdateien und -Protokolldateien),
die sich im verwalteten Speicher von Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden,
an ihrer ursprünglichen Position oder an einer alternativen Position zurückgeschrieben.
VSS-Schnellzurückschreibung
Mit einer VSS-Schnellzurückschreibung werden VSS-Sicherungen zurückgeschrieben, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befinden.
Die Verarbeitung der VSS-Schnellzurückschreibung dauert im Allgemeinen nicht
Stunden, sondern nur Minuten. Für VSS-Schnellzurückschreibungen gilt Folgendes:
v SQL Server-VSS-Sicherungen können nur in derselben SQL Server-Instanz zurückgeschrieben werden.
v Die Zurückschreibung erfolgt auf Datenbankebene.
v Die Zurückschreibung von Datenbanken aus einer von Tivoli Storage FlashCopy
Manager verwalteten VSS-Momentaufnahme wird unterstützt.
v Mit der Option /relocatedir wird die Zurückschreibung von VSS-Sicherungen an
einer alternativen Position unterstützt.
v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden.
v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows
Server 2003 nicht unterstützt.
VSS-Sofortzurückschreibung
Eine VSS-Sofortzurückschreibung wird durchgeführt, wenn eine Gruppe von Zieldatenträgern mit einer gültigen Momentaufnahme mit hardwaregestützten Kopiermechanismen auf Datenträgerebene auf die ursprünglichen Quellendatenträger zurückkopiert wird. Die Anwendung kann ihren normalen Betrieb fortsetzen, sobald
der hardwaregestützte Kopiervorgang auf Datenträgerebene gestartet wurde und
die Protokollwiedergabe abgeschlossen ist.
Für VSS-Sofortzurückschreibungen ist ein Speichersubsystem IBM Systems Storage
SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 erforderlich.
Denken Sie daran, dass eine VSS-Sofortzurückschreibung nur möglich ist, wenn
sich alle Daten (der zurückzuschreibenden Datenbank) auf Speichersubsystemen
befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden. Wenn Sie
VSS-Sofortzurückschreibungen auf einem Speichersubsystem SAN Volume Control-
30
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
ler, Storwize V7000 oder DS8000 durchführen, sollten Sie sich vergewissern, dass
alle vorherigen Hintergrundkopien (an denen zurückzuschreibende Datenträger beteiligt sind) vor Beginn der VSS-Sofortzurückschreibung fertiggestellt sind. Dies ist
für das Speichersystem XIV oder SAN Volume Controller und Storwize V7000 mit
platzsparenden Zieldatenträgern nicht erforderlich.
Die VSS-Sofortzurückschreibung ist die Standardzurückschreibungsmethode, wenn
sich alle angegebenen SQL-Daten auf Speichersubsystemen befinden, die von der
VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden. Dennoch kann auf die VSSSchnellzurückschreibung ausgewichen werden, wenn ein Fehler im Prozess der
VSS-Sofortzurückschreibung rechtzeitig genug festgestellt wird. In einer solchen Situation wird ein Fehler in der Datei dsmerror.log protokolliert. Ein Ausweichen auf
die VSS-Schnellzurückschreibung ist jedoch nicht in jedem Fall möglich. Tritt beispielsweise ein Fehler in einer späteren Phase des Zurückschreibungsprozesses auf
(z. B. eine anstehende Erstellung einer Hintergrundkopie im Speichersubsystem,
ein fehlgeschlagener Start der FlashCopy-Operation auf dem Momentaufnahmenprovidersystem oder ein anderer Hardwarefehler), schlägt die Verarbeitung der
VSS-Sofortzurückschreibung ohne ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung fehl.
SQL Server-VSS-Sicherungen können nur in derselben SQL Server-Instanz zurückgeschrieben werden.
VSS-Sofortzurückschreibung vorbereiten:
Wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung vorbereiten, müssen Sie Aspekte der
VSS-Sofortzurückschreibung wie die Zurückschreibungsebene und die erforderliche
Position von Sicherungen berücksichtigen.
Beachten Sie die folgenden Punkte, wenn Sie eine VSS-Sofortzurückschreibung
planen:
v VSS-Zurückschreibungen unterstützen die Zurückschreibung von Datenbanken
aus einer von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten VSS-Momentaufnahme auf lokalen Spiegeldatenträgern.
v Schließen Sie vor Beginn einer VSS-Sofortzurückschreibungsoperation alle offenen Anwendungen oder Fenster.
v Die Zurückschreibung erfolgt auf Datenbankebene.
v VSS erfordert, dass Daten immer in den Laufwerken und Pfaden zurückgeschrieben werden, in denen sie sich während der ursprünglichen Sicherung befunden haben.
v VSS erfordert einen IBM XIV Provider for Microsoft Windows Volume Shadow
Copy Service oder Unterstützung von IBM System Storage für den MicrosoftVolumeschattenkopie-Dienst.
v Sicherungen müssen sich auf dem Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN
Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 befinden, auf dem sie zurückgeschrieben werden.
v Der Microsoft Hotfix KB 919117 ist erforderlich, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Windows Server 2003-Clusterumgebung ausgeführt
werden.
v Der Microsoft Hotfix KB 952790 ist erforderlich, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Windows Server 2008 Umgebung ohne Cluster ausgeführt werden.
v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden.
Kapitel 2. Planung
31
v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows
Server 2003 nicht unterstützt.
Schutz für Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen planen
Tivoli Storage FlashCopy Manager erleichtert die Sicherung, Zurückschreibung und
Wiederherstellung von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen und unterstützt Sie so beim Schutz und bei der Verwaltung von Umgebungen. Es stehen Tasks für die Sicherung und Zurückschreibung von Daten von
kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen bereit.
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen
Bestimmte Tivoli Storage FlashCopy Manager-Funktionen variieren abhängig von
den in Ihrer Umgebung installierten kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen.
Frühere Versionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützten lediglich
VSS-Sicherungen von Microsoft Exchange Server- und Microsoft SQL Server-Daten.
Damit Daten, die in Windows-Dateisystemen gespeichert sind, zusätzlich geschützt
und verwaltet werden können, ist ab Tivoli Storage FlashCopy Manager 3.1 eine
Unterstützung für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme verfügbar.
Diese Unterstützung stellt die Funktionalität der VSS-Sicherung für Daten in Windows-Dateisystemen bereit. Hierdurch haben Sie die Möglichkeit, persistente Momentaufnahmen der Datenträger in Ihrem System zu verwalten.
Diese VSS-Sicherungen werden als Sicherungsversionen durch die Verwaltungsrichtlinien von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet. VSS-Sicherungen bleiben für VSS-Sofortzurückschreibungs- oder VSS-Schnellzurückschreibungsoperationen verfügbar. Wenn Tivoli Storage Manager in der Umgebung verfügbar ist,
können Sie mit dem Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren optional eine Sicherung im Tivoli Storage Manager-Speicher erstellen.
Um kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme für Momentaufnahmen
auf Datenträgerebene vorzubereiten, können Sie das Vorverarbeitungsscript (PRESNAPSHOTCMD) und das Nachverarbeitungsscript (POSTSNAPSHOTCMD) verwenden. Nutzen Sie diese Scripts, um die Anwendung vor und nach der Momentaufnahmenerstellung vorzubereiten und fortzusetzen. Falls diese Scripts angegeben
sind, werden sie bei der Ausführung einer Sicherungsoperation ausgeführt. Beispielsweise könnten Sie mit dem Script PRESNAPSHOTCMD eine Anwendung in
den Wartemodus versetzen und mit dem Script POSTSNAPSHOTCMD fortsetzen.
Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager werden Beispielscripts für Lotus Domino
ausgeliefert. Sie heißen 'domstop.smp' (PRESNAPSHOTCMD) und 'domstart.smp'
(POSTSNAPSHOTCMD). Diese Beispielscripts werden ohne Wartung (auf 'as-is'Basis) bereitgestellt und müssen durch entsprechende Änderungen an Ihre Umgebung angepasst werden.
32
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern
Tivoli Storage FlashCopy Manager sichert Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen mit der VSS-Technologie (Volume Shadow Copy Service - Volumeschattenkopie-Dienst) von Microsoft.
VSS-Sicherung
Bei einer VSS-Sicherung von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und
Dateisystemen wird die Technologie des Microsoft-Volumeschattenkopie-Dienstes
verwendet, um eine Onlinemomentaufnahme (konsistente Kopie mit Zeitangabe)
der Daten zu erstellen. Am Speicherbestimmungsort einer VSS-Sicherung muss für
die Momentaufnahme ausreichend Speicherbereich verfügbar sein.
Bei einer VSS-Sicherung kann in einem Schritt eine Momentaufnahme eines großen
Datenvolumens erstellt werden. Während einer VSS-Sicherung müssen die kundenspezifischen Anwendungen und Dateisysteme nicht für längere Zeit im Sicherungsmodus arbeiten, denn die für eine Momentaufnahme erforderliche Zeit bemisst sich in Sekunden und nicht in Stunden.
Voraussetzung: Der Spiegelkopiedatenträger, der als Speicherziel einer Momentaufnahme verwendet wird, muss über einen ausreichenden Speicherbereich für die
Momentaufnahme verfügen. Wie groß der erforderliche Speicherbereich sein muss,
hängt vom verwendeten VSS-Provider ab.
Verfall von VSS-Sicherungen im Verlauf von VSS-Sicherungsoperationen
Wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (gemäß Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt
wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor die neue Sicherung erstellt wird.
Wenn die maximale Aufbewahrungsdauer für Sicherungen (gemäß Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Richtlinie) erreicht ist und eine VSS-Sicherung erstellt wird,
verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen
ist, bevor die neue Sicherung erstellt wird.
Details zum Definieren und Verwalten einer Richtlinie enthält der Abschnitt
„Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten” auf Seite
73.
Kenndaten für die VSS-Sicherung von Daten von kundenspezifischen
Anwendungen und Dateisystemen
Für VSS-Sicherungen für Daten Daten kundenspezifischer Anwendungen gelten
die folgenden Kenndaten:
v Es werden nur Gesamtsicherungen unterstützt.
v Sicherungen werden mithilfe der Richtlinie von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert.
v Die Sicherung erfolgt auf Dateisystemebene (Datenträgerebene). Sowohl Laufwerke als auch Mountpunkte werden unterstützt.
v Sicherungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) oder
VCS-Umgebung (Veritas Cluster Server) erstellt werden.
v VSS-Operationen werden nicht automatisch wiederholt.
Kapitel 2. Planung
33
Planungsvoraussetzungen für die VSS-Sicherung von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen
Für eine optimale Leistung Ihrer Sicherungsoperationen sollten Sie eine VSS-Sicherungsstrategie planen. Auf diese Weise können Sie auch potenzielle Probleme vermeiden.
Beachten Sie bei der Planung von VSS-Sicherungen die folgenden Voraussetzungen.
v Sie sollten über einen klar strukturierten und getesteten Wiederherstellungsplan
verfügen, der Ihnen hilft, Ihre Service-Level-Ziele zu erreichen.
v VSS-Sicherungen von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen werden nur unter Windows-Serverbetriebssystemen unterstützt. Unter
Windows 7 oder Windows Vista werden diese Sicherungen nicht unterstützt.
VSS-Sicherungen von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sind nur für NTFS-Datenträger (NTFS = New Technology File System)
verfügbar.
v Berücksichtigen Sie beim Erstellen Ihrer Strategie die jeweiligen Implementierungs- und Konfigurationsoptionen des VSS-Providers. Wenn Ihr VSS-HardwareProvider für eine Momentaufnahme beispielsweise eine vollständige Kopie erstellt und keinen COW-Mechanismus verwendet (Copy-On-Write, Erstellen einer
Kopie beim Schreiben), müssen Sie berücksichtigen, dass bei der Erstellung einer
vollständigen Kopie mehr Plattenspeicher erforderlich ist. Gleichzeitig ist diese
Art der Momentaufnahmeerstellung weniger riskant, weil bei der Zurückschreibung der Daten nicht auf den ursprünglichen Datenträger zurückgegriffen werden muss. COW-Implementierungen erfordern weit weniger Plattenspeicher,
sind jedoch bei der Zurückschreibung vollkommen auf den ursprünglichen Datenträger angewiesen. Da diese Implementierungen hundertprozentig vom VSSProvider und nicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager gesteuert werden,
müssen Sie die Dokumentation zu Ihrem VSS-Provider lesen, damit Sie Ihre
VSS-Implementierung vollständig verstehen.
v Falls Sie parallele VSS-Sicherungen ausführen müssen, achten Sie darauf, die Sicherungen mindestens um zehn Minuten versetzt zu starten. Dies gewährleistet,
dass sich die Momentaufnahmeoperationen nicht überschneiden. Wenn Sie die
Momentaufnahmen nicht versetzt starten, kann dies zu Fehlern führen.
v Legen Sie nicht die Option ASNODENAME in der Datei dsm.opt fest, wenn Sie VSSSicherungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen oder Dateisysteme ausführen. Falls ASNODENAME angegeben ist, kann
dies ein Fehlschlagen der VSS-Sicherungen und VSS-Zurückschreibungen zur
Folge haben.
Sicherungsszenarios für kundenspezifische Anwendung und
Dateisystem
Sicherungsszenarios sind von den jeweiligen Anforderungen in Bezug auf das
Fenster zum Durchführen von Sicherungen und die Position von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen abhängig.
VSS-Momentaufnahmesicherung erstellen
Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die zum
Sichern von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen auf
lokalen Spiegeldatenträgern erforderlich sind:
1. Falls Sie eine Anwendung sichern, müssen Sie zunächst die kundenspezifischen
Anwendungen und Dateisysteme stoppen (oder aussetzen). Diese Task können
Sie automatisch ausführen, indem Sie den Parameter /presnapshotcmd im Be-
34
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
fehl fcmcli backup angeben. Alternativ können Sie zu diesem Zweck auch in
der Tivoli Storage FlashCopy Manager-GUI die Option PreSnapshotCmd im
Fenster 'Schützen' verwenden.
2. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie den Befehl fcmcli backup angeben. In
der Tivoli Storage FlashCopy Manager-GUI klicken Sie zu diesem Zweck im
Fenster 'Aktionen' auf VSS-Gesamtmomentaufnahmesicherung in LOCAL.
3. Falls Sie eine Anwendung sichern, starten Sie die Anwendung erneut bzw. setzen Sie sie fort. Diese Task können Sie automatisch ausführen, indem Sie den
Parameter /postsnapshotcmd im Befehl fcmcli backup angeben. Alternativ können Sie zu diesem Zweck auch in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-GUI
die Option PostSnapshotCmd im Fenster 'Schützen' verwenden.
Sicherung auf Dateiebene auf dem Tivoli Storage Manager-Server erstellen
Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die zum
Erstellen einer Sicherung auf Dateiebene erforderlich sind:
1. Erstellen Sie eine VSS-Momentaufnahmesicherung.
2. Hängen Sie die VSS-Momentaufnahmesicherung an.
3. Erstellen Sie eine Sicherung auf Dateiebene auf dem Tivoli Storage ManagerServer, indem Sie einen Befehl für den Tivoli Storage Manager-Client für
Sichern/Archivieren absetzen. Verwenden Sie den Befehl 'incremental', 'selective' oder 'archive' mit der Option 'snapshotroot'. Die Option 'snapshotroot' bietet
keine Möglichkeit zur Erstellung einer Datenträgermomentaufnahme, sondern
ermöglicht lediglich die Verwaltung der Daten, die durch eine Datenträgermomentaufnahme erstellt wurden.
4. Hängen Sie die VSS-Momentaufnahmesicherung ab.
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückschreiben
Die Zurückschreibungsoperationen von Tivoli Storage FlashCopy Manager sind
VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung. Diese Operationen
schreiben VSS-Sicherungen, die sich in dem von Tivoli Storage FlashCopy Manager
verwalteten Speicher befinden, an ihrer ursprünglichen Position zurück.
VSS-Schnellzurückschreibung
Eine VSS-Schnellzurückschreibung schreibt VSS-Sicherungen von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurück, die sich auf einem lokalen Spiegeldatenträger befinden.
Für VSS-Schnellzurückschreibungen gelten die folgenden Merkmale:
v Die Zurückschreibung erfolgt auf Dateisystemebene.
v Alle Dateien aus der VSS-Momentaufnahmesicherung werden an ihrer ursprünglichen Position zurückgeschrieben. Die VSS-Schnellzurückschreibungsoperation
überschreibt alle Dateien an der ursprünglichen Quellenposition (die zum Zeitpunkt der Momentaufnahmeerstellung vorhanden waren) durch die in der Momentaufnahme gesicherten Version. Dies gilt auch dann, wenn die Dateien als
schreibgeschützt gekennzeichnet sind.
v VSS-Zurückschreibungen unterstützen das Zurückschreiben eines oder mehrerer
Dateisysteme aus einer Sicherung, aus einer VSS-Momentaufnahme, die sich auf
einem lokalen Spiegeldatenträger befindet, der durch Tivoli Storage FlashCopy
Manager verwaltet wird.
Kapitel 2. Planung
35
v Zurückschreibungen können in einer MSCS-Umgebung (Microsoft Cluster Server) durchgeführt werden.
v Parallele VSS-Zurückschreibungsoperationen werden unter Microsoft Windows
Server 2003 nicht unterstützt.
VSS-Sofortzurückschreibung
Eine VSS-Sofortzurückschreibung wird durchgeführt, wenn eine Gruppe von Zieldatenträgern mit einer gültigen Momentaufnahme mit hardwaregestützten Kopiermechanismen auf Datenträgerebene auf die ursprünglichen Quellendatenträger zurückkopiert wird. Die Anwendung kann ihren normalen Betrieb fortsetzen, sobald
der hardwaregestützte Kopiervorgang auf Datenträgerebene gestartet wurde.
Zur Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen wird ein IBM Systems Storage
SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 benötigt.
Eine VSS-Sofortzurückschreibung ist nur dann möglich, wenn sich alle Daten von
kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen auf Speichersubsystemen
befinden, die durch die VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden. Bei der
Ausführung von VSS-Sofortzurückschreibungen mit Speichersubsystemen SAN Volume Controller, Storwize V7000 oder DS8000 müssen Sie darauf achten, dass alle
vorherigen Hintergrundkopiervorgänge (die die zurückzuschreibenden Datenträger
betreffen) vollständig abgeschlossen sind, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung
eingeleitet wird. Diese Prüfung ist jedoch beim Speichersystem XIV, SAN Volume
Controller oder Storwize V7000 mit platzsparenden Zieldatenträgern nicht erforderlich.
Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen, wenn mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von
SAN Volume Controller oder Storwize V7000 vorhanden sind. In dieser Situation
greift die VSS-Sofortzurückschreibung jedoch auf Momentaufnahmedatenträger zu,
die abhängige FlashCopy-Beziehungen enthalten. Die Momentaufnahmedatenträger, die die Abhängigkeit erstellen, sind typischerweise Sicherungen, die nach der
Momentaufnahme erstellt werden, die zurückgeschrieben wird. Diese Momentaufnahmedatenträger werden entfernt, damit die VSS-Sofortzurückschreibung erfolgreich ausgeführt werden kann. Demzufolge werden die Sicherungen, die die gelöschten Momentaufnahmen enthielten, aus dem Speicher gelöscht. Diese
zerstörerische Zurückschreibungsoperation findet nur statt, wenn VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen in einer Umgebung ausgeführt werden, in der Tivoli
Storage FlashCopy Manager mehrere Sicherungsversionen auf platzsparenden Zieldatenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 verwaltet.
Obwohl es sich bei der VSS-Sofortzurückschreibung um die Standardzurückschreibungsmethode handelt, wenn sich alle für eine Zurückschreibung angegebenen Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen auf Speichersubsystemen befinden, die von der VSS-Sofortzurückschreibung unterstützt werden, kann
ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung stattfinden, wenn ein Fehler
rechtzeitig genug im Prozess der VSS-Sofortzurückschreibung festgestellt wird, um
das Ausweichen auszulösen. In einer solchen Situation wird ein Fehler in der Datei
dsmerror.log protokolliert. Ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung
ist jedoch nicht in jedem Fall möglich. Tritt beispielsweise ein Fehler in einer späteren Phase des Zurückschreibungsprozesses auf (z. B. eine anstehende Erstellung
einer Hintergrundkopie im Speichersubsystem, ein fehlgeschlagener Start der FlashCopy-Operation auf dem Momentaufnahmenprovidersystem oder ein anderer
Hardwarefehler), schlägt die Verarbeitung der VSS-Sofortzurückschreibung ohne
ein Ausweichen auf die VSS-Schnellzurückschreibung fehl.
36
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Zurückschreibungsszenarios für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme
Zurückschreibungsszenarios sind von den jeweiligen Anforderungen in Bezug auf
das Fenster zum Durchführen von Zurückschreibungen und die Position der Daten
von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen abhängig.
Gesamten Datenträger aus einer Momentaufnahmesicherung zurückschreiben
Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die erforderlich sind, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen
von einem lokalen Spiegeldatenträger zurückzuschreiben:
1. Stoppen Sie die kundenspezifische Anwendung bzw. setzen Sie sie aus. Beim
Dateisystem müssen Sie alle offenen Handles für dieses Dateisystem schließen.
2. Nehmen Sie die Zurückschreibung aus einer VSS-Sicherung vor, indem Sie den
Befehl fcmcli restore mit dem Parameter /instantrestore=yes (VSS-Sofortzurückschreibung) oder dem Parameter /instantrestore=no (VSS-Schnellzurückschreibung) angeben. Alternativ können Sie zu diesem Zweck auch in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-GUI die VSS-Sicherung im Fenster
'Wiederherstellen' auswählen und im Fenster 'Aktion' auf Zurückschreiben klicken (VSS-Schnellzurückschreibung). Für eine VSS-Sofortzurückschreibung
wählen Sie die Option Sofortzurückschreibung im Fenster 'Zurückschreibungsoptionen' aus und klicken Sie dann auf Zurückschreiben.
3. Führen Sie alle Aktionen aus, die erforderlich sind, um einen korrekten Status
der Dateien von den kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu
erreichen.
4. Starten Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf erneut bzw. setzen Sie
sie fort.
Einzelne Dateien aus einer Momentaufnahmesicherung zurückschreiben
Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die erforderlich sind, um einzelne Dateien aus einer VSS-Sicherung für Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen auf einem lokalen Spiegeldatenträger zurückzuschreiben:
1. Hängen Sie die VSS-Sicherung an.
2. Stoppen Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf bzw. setzen Sie sie
aus.
3. Geben Sie den Windows-Befehl COPY oder XCOPY aus bzw. verwenden Sie ein
Tool (z. B. Windows-Explorer), um die Dateien aus der VSS-Sicherung an die
gewünschte Position zu kopieren.
4. Führen Sie erforderlichenfalls alle Aktionen aus, die benötigt werden, um einen
korrekten Status der kundenspezifischen Anwendung zu erreichen.
5. Starten Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf erneut bzw. setzen Sie
sie fort.
6. Hängen Sie die VSS-Sicherung ab.
Kapitel 2. Planung
37
Einzelne Dateien aus dem Tivoli Storage Manager-Server zurückschreiben
Die folgenden Schritte vermitteln Ihnen einen Überblick über die Tasks, die für das
Zurückschreiben einzelner Dateien aus einer VSS-Sicherung für Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen im Tivoli Storage Manager-Speicher erforderlich sind:
1. Stoppen Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf bzw. setzen Sie sie
aus.
2. Schreiben Sie die entsprechenden Dateien auf dem Tivoli Storage Manager-Server zurück, indem Sie einen Befehl für den Tivoli Storage Manager-Client für
Sichern/Archivieren absetzen.
3. Starten Sie die kundenspezifische Anwendung bei Bedarf erneut bzw. setzen Sie
sie fort.
38
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager installieren
Die Assistenten von Tivoli Storage FlashCopy Manager führen Sie durch die Installation und Konfiguration von Tivoli Storage FlashCopy Manager. Nachdem Sie den
Installationsassistenten und den Konfigurationsassistenten ausgeführt haben, ist
Ihr Computer für die Erstellung von Momentaufnahmen bereit.
Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt die folgenden Assistenten für Installationsund Konfigurationstasks bereit:
Installationsassistent
Mit diesem Assistenten können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager auf
Ihrem Computer installieren.
Assistent für Standalone-Konfiguration
Mit diesem Assistenten können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zur
Verwaltung von Momentaufnahmesicherungen auf einem eigenständigen
Computer (Standalone-Computer) konfigurieren.
Konfigurationsassistent für Tivoli Storage Manager
Mit diesem Assistenten konfigurieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager in einer Umgebung mit Integration bei Tivoli Storage Manager. Diese
Integration ermöglicht einen erweiterten Datenschutz und eine zentrale,
richtlinienbasierte Verwaltung.
Voraussetzungen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
prüfen
Im Rahmen des Assistentenprüfprozesses prüfen die Installations- und Konfigurationsassistenten viele der Voraussetzungen automatisch. Einige Voraussetzungen
können jedoch nicht automatisch geprüft werden. Der Hostbusadapter (HBA) oder
die Multipath I/O-Software (MPIO-Software), die für Ihren VSS-Provider benötigt
werden, sind Beispiele für Voraussetzungen, die nicht automatisch geprüft werden
können. Stellen Sie daher sicher, dass das System die Mindestvoraussetzungen für
Hardware, Software und Betriebssystem erfüllt, bevor Sie Tivoli Storage FlashCopy
Manager installieren.
In diesen Abschnitten sind die Mindestvoraussetzungen für Hardware und Software bei Tivoli Storage FlashCopy Manager Version 3.1.0 beschrieben, die zum
Zeitpunkt der Veröffentlichung gültig waren. Zusätzliche Details und funktionale
Anforderungen sind in den technischen Hinweisen zu den Hardware- und Softwarevoraussetzungen verfügbar, die zu diesem Release gehören. Die Details über
die Hardware- und Softwarevoraussetzungen für Tivoli Storage FlashCopy Manager können sich infolge von Wartungsaktualisierungen und von Erweiterungen der
aktuellen Unterstützung für Betriebssysteme, Anwendungen und sonstige Software
ändern. Angaben über die aktuellsten Anforderungen enthalten die technischen
Hinweise zu Hardware- und Softwarevoraussetzungen für Ihre Produktversion.
Wählen Sie nach dem Aufruf der Seite den Link zu den technischen Hinweisen für
die Voraussetzungen für die jeweilige Release- oder Aktualisierungsstufe aus.
Hardwaremindestvoraussetzungen
Die folgenden Informationen beschreiben die Hardwaremindestvoraussetzungen
für den Einsatz des Produkts 'Tivoli Storage FlashCopy Manager' unter Windows.
39
Die nachstehende Hardware wird für die x86-Plattform unterstützt:
Kompatible, vom Betriebssystem und der Anwendung unterstützte Hardware
Die nachstehende Hardware wird für die x64-Plattform unterstützt:
Kompatible, vom Betriebssystem und der Anwendung unterstützte Hardware
Mindestvoraussetzungen für Software- und Betriebssystem bei
Microsoft Exchange-Umgebungen
Die folgenden Betriebssysteme werden für die x64-Plattform unterstützt:
v 64-Bit-Version von Windows Server 2003 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64
Edition
v 64-Bit-Version von Windows Server 2003 R2 SP2 oder höhere ServicePack-Level: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition
v 64-Bit-Version von Windows Server 2008 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64
Edition
v 64-Bit-Version von Windows Server 2008 R2 SP2 oder höhere ServicePack-Level: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition
Die folgenden weiteren Betriebsumgebungen werden unterstützt:
v Microsoft Cluster Server (MSCS) / Windows Failover Clustering
v Veritas Cluster Server-Umgebungen (VCS-Umgebungen)
Die folgenden Anwendungsstufen werden unterstützt:
v Microsoft Exchange Server 2007 SP3 oder höhere Service-Pack-Level:
Standard Edition oder Enterprise Edition
v Microsoft Exchange Server 2010 SP1 sowie Updaterollup 2 für Exchange
Server 2010 (2425179) oder höherer Rollup oder höhere Service-PackLevel: Standard Edition oder Enterprise Edition
Mindestvoraussetzungen für Software- und Betriebssystem bei
Microsoft SQL-Umgebungen
Die folgenden Betriebssysteme werden für die x86-Plattform unterstützt:
v 32-Bit-Version von Windows Server 2003 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard Edition, Enterprise Edition oder Data Center Edition
v 32-Bit-Version von Windows Server 2003 R2 SP2 oder höhere ServicePack-Level: Standard Edition, Enterprise Edition oder Data Center Edition
v 32-Bit-Version von Windows Server 2008 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard Edition, Enterprise Edition oder Data Center Edition
Die folgenden Betriebssysteme werden für die x64-Plattform unterstützt:
v 64-Bit-Version von Windows Server 2003 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64
Edition
v 64-Bit-Version von Windows Server 2003 R2 SP2 oder höhere ServicePack-Level: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64 Edition
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v 64-Bit-Version von Windows Server 2008 SP2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64
Edition
v 64-Bit-Version von Windows Server 2008 R2 oder höhere Service-PackLevel: Standard x64 Edition, Enterprise x64 Edition oder Data Center x64
Edition
Die folgenden weiteren Betriebsumgebungen werden sowohl für x86- als auch
x64-Plattformen unterstützt:
v Microsoft Cluster Server (MSCS) / Windows Failover Clustering
v Veritas Cluster Server-Umgebungen (VCS-Umgebungen)
Die folgenden Anwendungsstufen werden sowohl für x86- als auch x64-Plattformen unterstützt.
v Microsoft SQL Server 2005 SP3 oder höhere Service-Pack-Level: Standard
x64 Edition oder Enterprise x64 Edition
v Microsoft SQL Server 2008 SP1 oder höhere Service-Pack-Level: Standard
x64 Edition oder Enterprise x64 Edition
v Microsoft SQL Server 2008 R2 oder höhere Service-Pack-Level: Standard
Edition, Enterprise Edition oder Data Center Edition
Virtualisierungsunterstützung
Angaben über die von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützten Virtualisierungsumgebungen finden Sie unter http://www.ibm.com/support/
docview.wss?uid=swg21433737.
Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren
Der Setup-Assistent führt Sie durch die Installation von Tivoli Storage FlashCopy
Manager auf Ihrem Computer.
Prüfen Sie vor Beginn der Installation, ob Ihre Umgebung die Hardware- und Softwarevoraussetzungen erfüllt.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Tivoli Storage FlashCopy Manager zu
installieren:
1. Installieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager unter Verwendung des Installationsassistenten. Hiermit werden der Basisproduktcode und Voraussetzungen wie beispielsweise die Berichtsanzeigefunktion (Report Viewer) installiert.
a. Melden Sie sich als Administrator an.
b. Legen Sie die Produkt-DVD mit Tivoli Storage FlashCopy Manager in das
DVD-Laufwerk ein. Falls die automatische Ausführung aktiviert ist, wird
beim Laden der DVD automatisch der Installationsdialog gestartet. Wählen
Sie andernfalls die Optionen Start > Ausführen aus und geben Sie bei der
Eingabeaufforderung x:\setupfcm.exe an. Hierbei steht 'x' für Ihr DVDLaufwerk. Klicken Sie auf OK.
c. Befolgen Sie die in der Anzeige ausgegebenen Installationsanweisungen.
d. Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager abzuschließen.
2. Konfigurieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager mit dem Konfigurationsassistenten.
a. Starten Sie die Verwaltungskonsole. Klicken Sie auf Start > Alle Programme
> Tivoli Storage FlashCopy Manager > FlashCopy Manager-VerwaltungsKapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren
41
konsole. Falls Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zuvor noch nicht konfiguriert haben, wird der Konfigurationsassistent gestartet.
b. Wird der Konfigurationsassistent nicht automatisch gestartet, navigieren Sie
in der Baumstruktursicht zu IBM Tivoli Storage Manager > Dashboard >
Verwalten > Konfiguration > Assistenten und wählen Sie einen der folgenden Assistenten aus:
v Assistent für Standalone-Konfiguration
v Konfigurationsassistent für Tivoli Storage Manager
Klicken Sie anschließend im Fenster Aktionen auf Starten.
c. Verwenden Sie den Assistenten, um die Anwendungen auszuwählen, die Sie
schützen wollen, um Voraussetzungen zu prüfen, um Bereitstellungen vorzunehmen und um die Komponenten zu konfigurieren, die für die Unterstützung der ausgewählten Anwendungen benötigt werden. Nachdem Sie
den Konfigurationsassistenten ausgeführt haben, sind Sie in der Lage, Ihre
Anwendungsdaten zu schützen und zu verwalten.
3. Prüfen Sie nach der Durcharbeitung des Konfigurationsassistenten, ob alle Konfigurationseinstellungen ordnungsgemäß festgelegt wurden, indem Sie jede
Workloadinstanz in der Baumstruktursicht auswählen und die folgenden Schritte ausführen:
a. Klicken Sie auf die Registerkarte Automatisieren.
b. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Öffnen.
c. Geben Sie verify ein. Die folgenden drei Dateinamen werden aufgelistet:
verify_sql.txt
verify_exc.txt
verify_fs.txt
d. Wählen Sie die Datei aus, die der Workload entspricht, und öffnen Sie die
Datei.
e. Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Ausführen.
Wenn die Befehle ohne Warnungen oder Fehler ausgeführt werden, ist die Konfiguration hiermit geprüft.
Die Datei verify_sql.txt enthält die folgenden Befehle:
query tdp
query tsm
query sql
Die Datei verify_exc.txt enthält die folgenden Befehle:
query tdp
query tsm
query exchange
Die Datei verify_fs.txt enthält die folgenden Befehle:
query component
query config
4. Sichern Sie eine Gruppe von Testdaten und schreiben Sie sie zurück.
5. Wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager ordnungsgemäß funktioniert, definieren Sie Ihre Richtlinieneinstellungen und geplanten Operationen nach Maßgabe
Ihrer Geschäftsanforderungen.
42
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Zusätzliche Sprachen installieren
Wird das Setup-Programm von Tivoli Storage FlashCopy Manager (setupfcm.exe)
in einer Umgebung mit einer anderen Sprache als Englisch ausgeführt, wird automatisch das Setup-Programm für das entsprechende Sprachenpaket gestartet. Während der Komponentenbereitstellung im lokalen Konfigurationsassistenten und im
Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten werden Sprachenpakete für die
Komponenten ebenfalls automatisch auf der Basis der Sprache installiert, für die
das System konfiguriert ist.
Soll Unterstützung für zusätzliche Sprachen installiert werden, navigieren Sie zum
Sprachenordner der jeweiligen Komponente auf dem Tivoli Storage FlashCopy Manager-Datenträger und führen Sie das Installationsprogramm aus.
v Um eine zusätzliche Sprache für das MMC-Snap-in und die Basissystemservices
zu installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus:
– (64-Bit): fcm\x64\mmc\3100\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\
setup.exe
– (32-Bit): fcm\x86\mmc\3100\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\
setup.exe
v Um eine zusätzliche Sprache für FlashCopy Manager for Microsoft Exchange zu
installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus:
– fcm\x64\exc\6300\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\setup.exe
v Um eine zusätzliche Sprache für FlashCopy Manager for Microsoft SQL Server
zu installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus:
– (64-Bit): fcm\x64\sql\6300\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\
setup.exe
– (32-Bit): fcm\x86\sql\6300\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\
setup.exe
v Um eine zusätzliche Sprache für den VSS-Anforderer von FlashCopy Manager
zu installieren, führen Sie den folgenden Befehl aus:
– (64-Bit): fcm\x64\vss\6300\\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\
setup.exe
– (32-Bit): fcm\x86\vss\6300\\{chs|cht|deu|enu|esp|fra|ita|jpn|kor|ptb}\
setup.exe
Soll beispielsweise das französische Sprachenpaket für das Tivoli Storage FlashCopy Manager-MMC-Snap-in unter 64-Bit-Windows installiert werden, setzen Sie folgenden Befehl ab (der Datenträger befindet sich hierbei in Laufwerk D):
d:\fcm\x64\mmc\3100\fra\setup.exe
Wiederholen Sie diesen Befehl für jede installierte Tivoli Storage FlashCopy Manager-Komponente. Das Pfadsegment mit Zahlen enthält Versionsinformationen, die
sich im Lauf der Zeit ändern. In FlashCopy Manager 3.1 wird die Version des
MMC-Snap-ins beispielsweise als 3100 aufgelistet. Dieser Wert ändert sich gemäß
der mit jedem Tivoli Storage FlashCopy Manager-Release bereitgestellten Komponentenversion.
Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren
43
Tivoli Storage FlashCopy Manager unbeaufsichtigt installieren
Eine unbeaufsichtigte Installation wird automatisch ohne Benutzerinteraktion ausgeführt.
1. Navigieren Sie direkt an die Position des entsprechenden Installationsprogramms.
Der folgende Befehl installiert beispielsweise die x64-Version von Tivoli Storage
FlashCopy Manager (aus dem Stammordner der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Datenträger):
cd fcm\x64\mmc\3100\enu
2. Führen Sie die Datei setup.exe mit den folgenden Optionen aus:
setup.exe /s /v"INSTALLDIR=\"C:\Programme\Tivoli\" ADDLOCAL=\"Client\"
TRANSFORM=1033.mst REBOOT=ReallySuppress /qn /l*v
\"C:\Programme\Tivoli\flashcopymanager\Provisioning\FcmProvisioning.log\""
Der Installationsbefehl muss auf einer einzigen Textzeile eingegeben werden.
Anmerkung: Das Festlegen der Option rebootyesno auf No ist nur bei der Installation der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Software anwendbar. Das Installationspaket enthält eine Reihe von Voraussetzungen, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert werden, falls sie nicht als Voraussetzungen
auf dem System installiert wurden. Stellen Sie sicher, dass alle Voraussetzungen
installiert wurden, bevor Sie die unbeaufsichtigte Installation starten. Setzen Sie
anschließend die Option rebootyesno auf No, damit nach Abschluss des unbeaufsichtigten Installationsprozesses kein Systemwiederanlauf erforderlich ist.
Tipp: Details über die Voraussetzungen sind im Dokument zu den Hardwareund Softwarevoraussetzungen für das entsprechende Release-Level enthalten.
Diese Voraussetzungen sind mit dem Dokument zu allen Voraussetzungen verknüpft (siehe http://www.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21427692).
Tivoli Storage FlashCopy Manager deinstallieren
Bei der Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager wurden eine Reihe von
Komponenten auf Ihrem System gespeichert. Zum Entfernen dieser Komponenten
kann die Windows-Funktion Software bzw. Programme und Funktionen in der Windows-Systemsteuerung verwendet werden. Alle von Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellten Dateien, Registrierungsschlüssel oder Windows-Dienste, die anschließend verblieben sind, müssen manuell entfernt werden.
Sie müssen mit einem Konto mit Administratorrechten in Windows angemeldet
sein, um diese Task ausführen zu können.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Tivoli Storage FlashCopy Manager vollständig
von einem Computer zu entfernen. Nach dieser Prozedur sind alle Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Daten entfernt worden. Ändern Sie den Pfad in dem Beispiel
Ihrer Umgebung entsprechend.
Achtung: Diese Anweisungen beschreiben, wie Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager vollständig von einem System entfernen. Nehmen Sie jedoch keine vollständige Entfernung vor, wenn Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager reinstallieren
und weiterhin auf die erstellten Momentaufnahmen zugreifen wollen oder wenn
Sie weiterhin Ihr System mit dem Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/
Archivieren schützen wollen.
44
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
1. Kopieren Sie alle Dateien, die Sie behalten wollen, aus dem Verzeichnis
c:\Program Files\Tivoli und dessen Unterverzeichnissen in ein anderes Verzeichnis. Es kann beispielsweise sinnvoll sein, bestehende Konfigurationsdateien zu sichern.
2. Löschen Sie alle geplanten Tasks von Tivoli Storage FlashCopy Manager:
a. Wählen Sie in der Baumstruktursicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager den Knoten 'Zeitplanung' aus.
b. Wählen Sie alle geplanten Tasks aus, die im Abschnitt 'Zeitpläne' des Fensters 'Ergebnisse' aufgelistet sind, und klicken Sie auf Löschen.
3. Stoppen Sie alle aktiven Tivoli Storage FlashCopy Manager-Komponenten.
4. Löschen Sie alle vorhandenen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Momentaufnahmen, indem Sie den Befehl DELETE BACKUP ausgeben.
Wichtig: Falls Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager reinstallieren wollen, löschen Sie nicht das Momentaufnahmen- oder Metadatenverzeichnis von Tivoli
Storage FlashCopy Manager (C:\adsm.sys), da die Momentaufnahmen andernfalls nicht mehr vorhanden sind.
5. Geben Sie die folgenden Befehle ein. Mit dem Befehl dsmcutil list können
Sie alle zusätzlich installierten Tivoli Storage FlashCopy Manager-Services auflisten. Bei dieser Prozedur wird von einer Standardkonfiguration von Tivoli
Storage FlashCopy Manager ausgegangen.
a. cd /d "c:\programme\tivoli\tsm\baclient" (Ersetzen Sie
c:\programme\tivoli durch den korrekten Installationsordner, falls erforderlich.)
b. dsmcutil remove /name:"TSM Remote Client Agent"
Wichtig: Entfernen Sie den fernen TSM-Client-Agenten, bevor Sie den
TSM-Clientakzeptor entfernen, da der TSM-Clientakzeptor andernfalls
nicht erfolgreich entfernt werden kann.
c. dsmcutil remove /name:"TSM Client Acceptor"
6. Öffnen Sie in der Windows-Systemsteuerung die Komponente Software bzw.
Programme und Funktionen.
7. Deinstallieren Sie die folgenden Einträge, falls aufgelistet:
v
v
v
v
v
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
FlashCopy
FlashCopy
FlashCopy
FlashCopy
FlashCopy
Manager
Manager
Manager
Manager
Manager
-
CHS
CHT
DEU
ESP
v IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager - FRA
v IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager - ITA
v
v
v
v
v
v
v
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
FlashCopy Manager - JPN
FlashCopy Manager - KOR
FlashCopy Manager - PTB
Manager Client
Manager Client - Chinese(PRC)
Manager Client - Chinese(Taiwan)
Manager Client - French
v IBM Tivoli Storage Manager Client - German
v IBM Tivoli Storage Manager Client - Italian
Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren
45
v
v
v
v
v
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
Manager
Manager
Manager
Manager
Manager
Client - Japanese
Client - Korean
Client - Portuguese(Brazil)
Client - Spanish
for Databases - MS SQL
v
v
v
v
v
v
v
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
Manager
Manager
Manager
Manager
Manager
Manager
Manager
for
for
for
for
for
for
for
Databases
Databases
Databases
Databases
Databases
Databases
Databases
-
v
v
v
v
v
v
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Tivoli
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
Storage
Manager
Manager
Manager
Manager
Manager
Manager
for
for
for
for
for
for
Databases
Databases
Mail - MS
Mail - MS
Mail - MS
Mail - MS
- MS SQL - KOR
- MS SQL - PTB
Exchange
Exchange - CHS
Exchange - CHT
Exchange - DEU
MS
MS
MS
MS
MS
MS
MS
SQL SQL SQL SQL SQL SQL SQL -
CHS
CHT
DEU
ESP
FRA
ITA
JPN
v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - ESP
v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - FRA
v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - ITA
v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - JPN
v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - KOR
v IBM Tivoli Storage Manager for Mail - MS Exchange - PTB
8. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Dateien zu suchen und aus dem
Dateisystem zu entfernen:
v cd /d c:\
v rd /s adsm.sys
v cd /d "c:\programme\tivoli" (Ersetzen Sie c:\programme\tivoli durch den
korrekten Installationsordner, falls erforderlich.)
v rd /s flashcopymanager
v rd /s tsm
9. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
req query hklm\software\ibm
Eine Liste mit Registrierungsschlüsseln wird angezeigt. Beispiel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\ADSM
HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\FlashCopyManager
HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\GSK7
KEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\GSK8
10. Führen Sie die folgenden Befehle aus. Unter Windows Server 2008 und höher
müssen Sie diese Befehle in einem Eingabeaufforderungsfenster Als Administrator ausführen ausgeben.
a. Führen Sie diesen Befehl nur aus, wenn Sie den Tivoli Storage ManagerClient für Sichern/Archivieren vollständig aus dem System entfernen wollen: reg delete HKLM\SOFTWARE\IBM\ADSM
46
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Wichtig: Führen Sie diesen Befehl nicht aus, wenn Sie Ihr System weiterhin mit dem Client für Sichern/Archivieren schützen wollen.
b. reg delete HKLM\SOFTWARE\IBM\FLASHCOPYMANAGER
11. Prüfen Sie vor der Ausgabe der folgenden Befehle, ob die beiden folgenden erforderlichen Bedingungen erfüllt sind:
v Die Einträge HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\GSK7 und
HKEY_LOCAL_MACHINE\software\ibm\GSK8 waren in der Befehlsausgabe von
Schritt 9 enthalten.
v IBM GSKIT wird von keiner anderen Anwendung verwendet.
Führen Sie die folgenden Befehle aus, falls die vorstehenden Bedingungen erfüllt sind:
a. reg delete HKLM\software\ibm\GSK7
b. reg delete HKLM\software\ibm\GSK8
12. Entfernen Sie alle etwaigen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Benutzerkonfigurationsdateien mit dem folgenden Befehl. Wiederholen Sie den Befehl für
alle Benutzerkonten, die mit Tivoli Storage FlashCopy Manager konfiguriert
sind:
a. Wechseln Sie in das folgende Verzeichnis:
cd %userprofile%\appdata\local\microsoft_corporation
Geben Sie den folgenden Befehl ein:
dir _fmux*
Anmerkung: Setzen Sie den Verzeichnisnamen in Anführungszeichen, falls
der Name Leerzeichen enthält. Beispiel: cd /d "%userprofile%\appdata\
local\microsoft_corporation"
b. Entfernen Sie alle Ordner, deren Namen mit _fmux beginnen. Sie müssen
den Ordnernamen in Anführungszeichen (") setzen. Beispiel:
rd /s
"_FmUx,_Version=3.1.0.0,_C_Path_rusomschqavk3w2upyovnjyl331z5qn3"
Tivoli Storage FlashCopy Manager wird jetzt auf Ihrem Computer deinstalliert.
Kapitel 3. Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows installieren
47
48
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager konfigurieren
Dieses Kapitel enthält Informationen, mit deren Hilfe Sie die Konfiguration von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows planen können.
Konfiguration für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen
unter Windows
Der Konfigurationsassistent führt Sie durch die Konfiguration von Tivoli Storage
FlashCopy Manager auf Ihrem Computer zur Bereitstellung der Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen.
Führen Sie diese Schritte aus, um Tivoli Storage FlashCopy Manager mit dem Assistenten für die Standalone-Konfiguration zu konfigurieren.
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole, indem Sie Start > Alle Programme > Tivoli
Storage FlashCopy Manager > FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole auswählen.
Wurde die Verwaltungskonsole nicht gemäß den erkannten Lizenzen konfiguriert, wird automatisch ein Konfigurationsassistent gestartet. Wird beispielsweise eine Data Protection-Lizenz erkannt, wird der Tivoli Storage ManagerKonfigurationsassistent automatisch geöffnet. Ist keine Data Protection-Lizenz
vorhanden, wird der Assistent Standalone-Konfiguration automatisch geöffnet.
Ist eine Data Protection-Lizenz installiert und wird die Verwaltungskonsole für
die Standalone-Konfiguration konfiguriert, wird beim nächsten Start der Verwaltungskonsole der Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistent gestartet. Soll der Assistent nicht bei jedem Start der Verwaltungskonsole automatisch
gestartet werden, wählen Sie Diesen Assistenten nicht automatisch starten auf
der ersten Seite des Assistenten aus.
2. Wird der Konfigurationsassistent nicht automatisch gestartet, klicken Sie in der
Baumstruktursicht auf IBM Tivoli Storage Manager und klicken Sie auf der
Startseite auf Konfiguration. Klicken Sie dann doppelt auf Assistenten.
3. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' doppelt auf Standalone-Konfiguration. Das
Fenster Assistent für Standalone-Konfiguration wird angezeigt.
4. Befolgen Sie die Anweisungen in den Assistentenanzeigen.
a. Wählen Sie die Anwendungen aus, die geschützt werden sollen. Abhängig
von den installierten Anwendungen können Sie die SQL Server-, Exchange
Server- oder Dateisystem-Workload auswählen.
Tipp: Klicken Sie auf Systeminformationen anzeigen, um Informationen
zum Computer, zum Betriebssystem, zum Prozessor und zum physischen
Hauptspeicher anzuzeigen.
b. Überprüfen Sie die Ergebnisse der Prüfung der Voraussetzungen. Stellen Sie
sicher, dass Sie alle Fehler und Warnungen adressieren.
c. Wählen Sie die Konfigurationseinstellung Standard oder Angepasst aus.
Wählen Sie Angepasst aus, wenn ein Tivoli Storage Manager-Client für
Sichern/Archivieren bereits installiert und konfiguriert ist, um das Dateisystem unter Verwendung der Standardservice- und Optionsdateinamen zu
schützen. In diesem Fall können Sie mit der Einstellung Angepasst einen
Knotennamen für den zu verwendenden Clientakzeptor und fernen Agenten
sowie eine Optionsdatei, Servicenamen und den HTTP-Port auswählen, die
49
verwendet werden sollen. Auf diese Weise werden Kollisionen von Tivoli
Storage FlashCopy Manager mit vorhandenen Clientoperationen vermieden.
Ist der Client für Sichern/Archivieren noch nicht installiert und konfiguriert, um das Dateisystem zu schützen, ist die Einstellung Standard einfacher zu verwenden.
Wenn Sie auf Angepasst klicken, werden weitere Felder angezeigt, mit denen Sie die Konfiguration des Client-Service ändern können. Überprüfen Sie
die Informationen in den Feldern und ändern Sie alle Einstellungen, die geändert werden sollen.
v Knotenname für VSS-Anforderer: Geben Sie den Namen des Knotens
ein, der mit dem VSS-Dienst kommuniziert, um auf die Exchange-Daten,
die SQL-Daten oder die Daten von kundenspezifischen Anwendungen
und Dateisystemen zuzugreifen.
v Optionsdateiname für VSS-Anforderer: Geben Sie den Namen der Clientoptionsdatei für den Knoten des VSS-Anforderers ein.
v Name des Clientakzeptorservice: Geben Sie den Namen des Service an,
der vom Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren für die
Kommunikation mit Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet wird.
v Name des fernen Clientagentenservice: Geben Sie den Namen des Service an, der zur Ausführung der VSS-Operationen mit Windows-VSS
kommuniziert.
Tipp: Sie können auch einen vorhandenen Service löschen, indem Sie einen
Service in der Liste Derzeit installierte Client-Services auswählen und auf
Entfernen klicken. Das Entfernen eines Service erfolgt in kürzester Zeit. Der
Service wird entfernt, sobald Sie auf Entfernen klicken, und nicht erst bei
der Beendigung des Assistenten.
d. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Konfigurationsprozesses.
Tipp: Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Ergebnisse der jeweiligen Konfiguration anzuzeigen.
5. Klicken Sie auf der Seite Abschluss auf Fertig stellen, um den Assistenten zu
beenden.
6. Optional: Wenn Sie mit Windows Server 2008 arbeiten, können Sie auf VSSDiagnose nach Beendigung dieses Assistenten durchführen klicken, um nach
der Beendigung des Assistenten VSS-Momentaufnahmen auf Ihrem System zu
testen.
7. Überprüfen Sie, ob Tivoli Storage FlashCopy Manager korrekt konfiguriert ist,
indem Sie unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der
Baumstruktursicht eine Workload auswählen und in der Sicht Automatisieren
die entsprechenden Befehle ausgeben.
v Für Dateisysteme und kundenspezifische Anwendungen:
fcmcli query component
fcmcli query config
v Für SQL Server:
tdpsqlc
tdpsqlc
tdpsqlc
tdpsqlc
query
query
query
query
tdp
fcm
tsm (sofern für Tivoli Storage Managerm konfiguriert)
sql
v Für Exchange Server:
tdpexcc
tdpexcc
tdpexcc
tdpexcc
50
query
query
query
query
tdp
fcm
tsm (sofern für Tivoli Storage Manager konfiguriert)
exchange
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Anmerkung: Sie können die Konfigurationseinstellungen auch anzeigen, indem
Sie für jede konfigurierte Workload auf Eigenschaften klicken.
Tipp: Klicken Sie in der Sicht Automatisieren auf Tipps, um eine Liste mit
nützlichen Tipps anzuzeigen.
Jetzt können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zum Sichern und Zurückschreiben von Daten verwenden.
Konfiguration für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung
Konfigurieren Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zum Schützen und Verwalten
von Anwendungsdaten mithilfe eines Tivoli Storage Manager-Servers. Diese Konfiguration umfasst die Unterstützung für Data Protection for Microsoft SQL Server
und Data Protection for Microsoft Exchange Server, sofern entsprechende Lizenzen
vorhanden sind. Die Unterstützung für Dateisysteme und kundenspezifische Anwendungen ist ebenfalls eingeschlossen.
Führen Sie diese Schritte aus, um Tivoli Storage FlashCopy Manager mit dem Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistenten zu konfigurieren:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole, indem Sie Start > Alle Programme > Tivoli
Storage FlashCopy Manager > FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole auswählen.
Wurde die Verwaltungskonsole nicht gemäß den erkannten Lizenzen konfiguriert, wird automatisch ein Konfigurationsassistent gestartet. Wird beispielsweise eine Data Protection-Lizenz erkannt, wird der Tivoli Storage ManagerKonfigurationsassistent automatisch geöffnet. Ist keine Data Protection-Lizenz
vorhanden, wird der Assistent Standalone-Konfiguration automatisch geöffnet.
Ist eine Data Protection-Lizenz installiert und wird die Verwaltungskonsole für
die Standalone-Konfiguration konfiguriert, wird beim nächsten Start der Verwaltungskonsole der Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistent gestartet. Soll der Assistent nicht bei jedem Start der Verwaltungskonsole automatisch
gestartet werden, wählen Sie Diesen Assistenten nicht automatisch starten auf
der ersten Seite des Assistenten aus.
2. Wird der Konfigurationsassistent nicht automatisch gestartet, klicken Sie in der
Baumstruktursicht auf IBM Tivoli Storage Manager und klicken Sie auf der
Startseite auf Konfiguration. Klicken Sie dann doppelt auf Assistenten.
3. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' doppelt auf TSM-Konfiguration. Das Fenster Tivoli Storage Manager-Konfigurationsassistent wird angezeigt.
4. Befolgen Sie die Anweisungen in den Assistentenanzeigen.
a. Wählen Sie die Anwendungen aus, die geschützt werden sollen.
Tipp: Klicken Sie auf Systeminformationen anzeigen, um Informationen
zum Computer, zum Betriebssystem, zum Prozessor und zum physischen
Hauptspeicher anzuzeigen.
b. Überprüfen Sie die Ergebnisse der Prüfung der Voraussetzungen. Stellen Sie
sicher, dass Sie alle Fehler und Warnungen adressieren.
Tipp: Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Ergebnisse für
die jeweilige Voraussetzung anzuzeigen. Wenn Sie die Konfiguration einer
Anwendung ausgewählt haben, für die Sie nicht über die erforderliche Lizenz verfügen, schlägt die Prüfung der Lizenzvoraussetzungen fehl. Sie
müssen entweder zur Seite Data Protection-Auswahl zurückkehren und die
Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows konfigurieren
51
ausgewählte Anwendung abwählen, um mit der Konfiguration fortzufahren,
oder die erforderliche Lizenz anfordern.
c. Geben Sie die Tivoli Storage Manager-Knotennamen an, die für die zu
schützenden Anwendungen verwendet werden sollen.
v Geben Sie im Feld VSS-Anforderer den Namen des Tivoli Storage Manager-Knoten ein, der mit dem VSS-Dienst kommuniziert, um auf die Exchange-Daten, die SQL-Daten oder die Daten von kundenspezifischen
Anwendungen und Dateisystemen zuzugreifen.
Tipp: Dieser Knotenname ist der Knotenname für den Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren.
v Geben Sie im Feld Data Protection for Exchange oder Data Protection
for SQL den Namen des Knotens ein, auf dem die Data Protection-Anwendung installiert ist.
v Geben Sie im Feld Dateisystem den Namen des Knotens ein, der die Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichert.
Tipp: Benennen Sie die Knoten so, dass Sie auf einfache Weise zwischen
den Sicherungstypen unterscheiden können, die ausgeführt werden. Lautet
Ihr Hostname beispielsweise MALTA, können Sie dem Knoten des VSS-Anforderers den Namen "MALTA" und dem Knoten zum Schützen der Microsoft
Exchange Server-Daten den Namen "MALTA_EXC" zuordnen.
d. Geben Sie Informationen für den Tivoli Storage Manager-Server ein, zu dem
die Verbindung hergestellt werden soll.
v Geben Sie im Feld TSM-Serveradresse den TCP/IP-Domänennamen oder
eine numerische IP-Adresse für den Tivoli Storage Manager-Server ein,
auf dem die Sicherungen gespeichert werden. Diese Informationen erhalten Sie von Ihrem Tivoli Storage Manager-Administrator.
v Geben Sie im Feld TSM-Server-Port die Portnummer für den Tivoli Storage Manager-Server ein, auf dem die Sicherungen gespeichert werden.
Diese Informationen erhalten Sie von Ihrem Tivoli Storage Manager-Administrator.
v Geben Sie an, ob der Assistent den Tivoli Storage Manager-Server konfigurieren soll, indem eine Konfigurationsmakrodatei generiert wird.
Wenn Sie auf Nein klicken, wird die Makrodatei auf der letzten Seite des
Assistenten zur Verfügung gestellt. Sie kann dann für den Tivoli Storage
Manager-Administrator als ein Beispiel für die Konfiguration von Tivoli
Storage Manager zum Schutz von Anwendungsdaten bereitgestellt werden.
Wenn Sie auf Ja klicken, führt der Assistent das Makro während des
Konfigurationsschritts im Assistenten aus.
Wichtig: Überprüfen Sie die Makrodatei und aktualisieren Sie die Datei
bei Bedarf.
Wenn Sie auf Ja klicken, geben Sie in den entsprechenden Feldern folgende Informationen ein:
– Den Namen des Administratorkontos für den Tivoli Storage ManagerServer
– Das Kennwort des Administrators für den Tivoli Storage Manager-Server
52
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
– Klicken Sie auf Kommunikation testen, um Ihre Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server zu testen. Diese Schaltfläche ist erst verfügbar, nachdem der VSS-Anforderer installiert wurde.
– Klicken Sie auf Überprüfen/Bearbeiten, um die Tivoli Storage Manager-Makrodatei zu überprüfen oder zu aktualisieren.
e. Wählen Sie die Konfigurationseinstellung Standard oder Angepasst aus.
Wählen Sie Angepasst aus, wenn ein Tivoli Storage Manager-Client für
Sichern/Archivieren bereits installiert und konfiguriert ist, um das Dateisystem unter Verwendung der Standardservice- und Optionsdateinamen zu
schützen. In diesem Fall können Sie mit der Einstellung Angepasst einen
Knotennamen für den zu verwendenden Clientakzeptor und fernen Agenten sowie eine Optionsdatei, Servicenamen und den HTTP-Port auswählen,
die verwendet werden sollen. Auf diese Weise werden Kollisionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit vorhandenen Clientoperationen vermieden. Ist der Client für Sichern/Archivieren noch nicht installiert und konfiguriert, um das Dateisystem zu schützen, ist die Einstellung Standard
einfacher zu verwenden.
Wenn Sie auf Angepasst klicken, werden weitere Felder angezeigt, mit denen Sie die Konfiguration des Client-Service ändern können. Überprüfen Sie
die Informationen in den Feldern und ändern Sie alle Einstellungen, die geändert werden sollen.
v Knotenname für VSS-Anforderer: Zeigt den Namen des Knotens an, der
mit dem VSS-Dienst kommuniziert, um auf die Exchange-Daten, die SQLDaten oder die Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zuzugreifen. Dieses Feld kann auf dieser Seite nicht aktualisiert
werden. Wenn der Knotenname für den VSS-Anforderer geändert werden
muss, klicken Sie auf Zurück, bis die Seite TSM-Knotennamen angezeigt
wird, und aktualisieren Sie dort das Feld VSS-Anforderer.
v Optionsdateiname für VSS-Anforderer: Geben Sie den Namen der Clientoptionsdatei für den Knoten des VSS-Anforderers ein.
v Name des Clientakzeptorservice: Geben Sie den Namen des Service an,
der vom Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren für die
Kommunikation mit Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet wird.
v Name des fernen Clientagentenservice: Geben Sie den Namen des Service an, der mit Windows-VSS zur Ausführung von VSS-Operationen
kommuniziert.
Tipp: Sie können auch einen vorhandenen Service löschen, indem Sie einen
Service in der Liste Derzeit installierte Client-Services auswählen und auf
Entfernen klicken. Das Entfernen eines Service erfolgt in kürzester Zeit. Der
Service wird entfernt, sobald Sie auf Entfernen klicken, und nicht erst bei
der Beendigung des Assistenten.
f. Überprüfen Sie die Ergebnisse des Konfigurationsprozesses.
Tipp: Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Ergebnisse der jeweiligen Konfiguration anzuzeigen.
5. Klicken Sie auf der Seite Abschluss auf Fertig stellen, um den Assistenten zu
beenden.
6. Optional: Wenn Sie mit Windows Server 2008 arbeiten, können Sie auf VSSDiagnose nach Beendigung dieses Assistenten durchführen klicken, um nach
der Beendigung des Assistenten VSS-Momentaufnahmen auf Ihrem System zu
testen.
Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows konfigurieren
53
7. Überprüfen Sie, ob Tivoli Storage FlashCopy Manager korrekt konfiguriert ist,
indem Sie unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der
Baumstruktursicht eine Workload auswählen und in der Sicht Automatisieren
die entsprechenden Befehle ausgeben.
v Für Dateisysteme und kundenspezifische Anwendungen:
fcmcli query component
fcmcli query config
v Für SQL Server:
tdpsqlc
tdpsqlc
tdpsqlc
tdpsqlc
query
query
query
query
tdp
fcm
tsm (sofern für Tivoli Storage Managerm konfiguriert)
sql
v Für Exchange Server:
tdpexcc
tdpexcc
tdpexcc
tdpexcc
query
query
query
query
tdp
fcm
tsm (sofern für Tivoli Storage Manager konfiguriert)
exchange
Anmerkung: Sie können die Konfigurationseinstellungen auch anzeigen, indem
Sie für jede konfigurierte Workload auf Eigenschaften klicken.
Tipp: Klicken Sie in der Sicht Automatisieren auf Tipps, um eine Liste mit
nützlichen Tipps anzuzeigen.
Jetzt können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager zum Schützen und Verwalten
von Daten mithilfe eines Tivoli Storage Manager-Servers verwenden.
Benutzervorgaben definieren
Verwenden Sie die Eigenschaftenseiten im Fenster Data Protection-Eigenschaften,
um Ihre IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsvorgaben anzupassen.
Mithilfe der Eigenschaftenseiten werden Vorgaben, wie z. B. die Aktivitätsprotokollierung oder die Anzeige von Sprachen und Informationen, angepasst. Diese Vorgaben sind zur Ausführung einer Sicherung nicht erforderlich.
Berücksichtigen Sie die Sicherungsstrategie, die Ressourcenanforderungen, die
Richtlinieneinstellungen und das Leistungsspektrum der Hardwareumgebung, damit Sie für diese Vorgaben Werte definieren, die die Funktionen von IBM Tivoli
Storage FlashCopy Manager erweitern.
1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole die Exchange-,
SQL- oder Dateisysteminstanz aus, für die Vorgaben bearbeitet werden sollen.
2. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Eigenschaftenfenster
wird aufgerufen, in dem der Name der ausgewählten Exchange-, SQL- oder
Dateisysteminstanz in der Fenstertitelleiste angezeigt wird.
3. Wählen Sie die Eigenschaftenseite aus, die angezeigt oder bearbeitet werden
soll. Die verfügbaren Eigenschaftenseiten für eine Workload variieren abhängig
davon, ob die Seite für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen
oder für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist.
Informationen zu den verfügbaren Eigenschaftenseiten befinden sich in „Data
Protection-Eigenschaften” auf Seite 60.
54
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
4. Bearbeiten Sie die Eigenschaftenseite und klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern und das Fenster zu schließen.
Tipp: Sie können auch Eigenschaften für das Dashboard anzeigen oder bearbeiten.
Um das Eigenschaftenfenster zu öffnen, klicken Sie in der Baumstruktursicht auf
Dashboard und klicken Sie im Fenster Aktionen auf Eigenschaften.
Kapitel 4. Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows konfigurieren
55
56
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager können geschäftskritische Anwendungsdaten geschützt werden. Sie können Daten mithilfe automatisierter Tasks sowie mithilfe von Dienstprogrammen und Schnittstellen auf Lokale Spiegeldatenträger sichern und von lokalen Spiegeldatenträgern zurückschreiben.
Die Sicherheit von Tivoli Storage FlashCopy Manager wird durch die standardmäßige Windows-Sicherheit geregelt. Wenn ein Benutzer dazu berechtigt ist, sich am
System anzumelden und Momentaufnahmeoperationen für Exchange, SQL oder
New Technology File System (NTFS) auszuführen, hat der Benutzer auch die Berechtigung zur Verwendung von Tivoli Storage FlashCopy Manager zur Ausführung dieser Operationen.
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole starten
Starten Sie die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole, um Ihre
SQL Server-Daten, Ihre Exchange Server-Daten oder Ihre Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu schützen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole zu starten:
1. Klicken Sie auf Start > Alle Programme > Tivoli FlashCopy Manager > FlashCopy-Manager-Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie im Abschnitt Verwaltung der Startseite auf eine Task oder verwenden Sie die Baumstruktursicht, um mit dem Schutz der SQL Server-Daten, Exchange Server-Daten oder Daten von kundenspezifischen Anwendungen und
Dateisystemen zu beginnen.
Wenn Sie die Verwaltungskonsole nach der Installation von Tivoli Storage FlashCopy Manager zum ersten Mal öffnen, müssen Sie diese konfigurieren. Weitere Informationen enthält Kapitel 4, „Tivoli Storage FlashCopy Manager
konfigurieren”, auf Seite 49.
Erläuterungen zum Tivoli Storage FlashCopy Manager-Dashboard
Die Sicht Dashboard enthält Übersichtsdaten zu Aktivitäten in der Verwaltungskonsole. Gesamtanwendungseigenschaften für die Verwaltungskonsole sind ebenfalls in der Sicht Dashboard verfügbar.
Zeigen Sie diese Informationen in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) von
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager an, indem Sie auf der Startseite auf Dashboard klicken.
Sie können Gesamtanwendungseigenschaften, wie z. B. E-Mail, Dashboard, Protokollierung, bevorzugte Links, Berichterstellung und Tivoli Storage Manager-Servereinstellungen anpassen, indem Sie im Fenster Aktion auf Eigenschaften klicken.
Diagramme werden in der Sicht Dashboard angezeigt. Verwenden Sie die Dashboardeigenschaften, um die Reihenfolge der Diagramme zu ändern und die Anzahl
Diagramme anzugeben, die in der Eingangsanzeige angezeigt werden sollen. Sie
können auf Weiter klicken, um durch weitere Diagramme zu blättern. Mit den
57
Tools im Fenster 'Aktion' können Sie die Diagrammanzeige vergrößern/verkleinern
oder ein Diagramm als Imagedatei speichern. Zum Vergrößern oder Verkleinern
können Sie auch doppelt auf ein Diagramm klicken.
Taskabschluss
In diesem Diagramm sind die Sicherungs- und Zurückschreibungstasks
dargestellt, die erfolgreich, mit Fehlern und mit Warnungen ausgeführt
wurden. Eine Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation wird protokolliert, nachdem die Erstinstallation und -konfiguration abgeschlossen ist. Bei
VSS-Operationen muss auch die VSS-bezogene Konfiguration ausgeführt
worden sein.
Typ der Data Protection-Aktivität
Dieses Diagramm zeigt den Prozentsatz der Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen an.
Sicherungsaktivität
In diesem Diagramm ist das gesicherte Datenvolumen dargestellt.
Zurückschreibungsaktivität
In diesem Diagramm ist das zurückgeschriebene Datenvolumen dargestellt.
Verwaltete Langzeitkapazität (TB)
In diesem Diagramm ist das während des angegebenen Zeitraums verwaltete Datenvolumen (in Terabyte) dargestellt.
Durchschnittliches clientseitiges Komprimierungsverhältnis
In diesem Diagramm ist der durchschnittliche Prozentsatz der Daten dargestellt, die vom Tivoli Storage Manager-Client für Sichern/Archivieren
während der Ausführung von Sicherungsoperationen komprimiert wurden.
Durchschnittliches clientseitiges Deduplizierungsverhältnis
In diesem Diagramm ist der durchschnittliche Prozentsatz der Daten dargestellt, für die während der Ausführung von Sicherungsoperationen eine
clientseitige Datendeduplizierung stattgefunden hat. Bei der clientseitigen
Datendeduplizierung werden redundante Daten während der Sicherungsverarbeitung entfernt, bevor die Daten auf den Tivoli Storage Manager-Server übertragen werden.
Zurückschreibungsaktivität für einzelne Mailbox
Dieses Diagramm veranschaulicht die Operationen zur Zurückschreibung
für eine einzelne Mailbox bei Microsoft Exchange Server.
Task-Manager verwenden
Der Task-Manager ist eine zentrale Steuerung, mit der IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager wichtige GUI-Tasks wie Abfrage, Sicherung, Zurückschreibung und
Automatisierung weiterleitet.
Der Task-Manager ist über die Exchange-, SQL- und Dateisystem-Workloads unter
dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen verfügbar. Er ist standardmäßig sichtbar. Seine Sichtbarkeit kann jedoch mit den Aktionen Aktivität ausblenden oder Aktivität anzeigen (im Fenster 'Aktion') festgelegt werden. Verwenden
Sie beim Ausführen von Sicherungs- oder Zurückschreibungstasks den Task-Manager.
Wählen Sie im Fenster 'Task-Manager' eine Sicht für die aktuelle Task aus:
v Taskliste (Standardeinstellung) - In der Standardansicht werden die folgenden
Informationen zu Ihren Operationen angezeigt:
58
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
-Name
-Status
-Ergebnis
-Fortschritt
-Startzeit
-Dauer
-Nachrichten
In der Sicht Taskliste können Sie die folgenden Tasks ausführen:
– Klicken Sie auf die Schaltflächen Nach oben und Nach unten, um die Verarbeitungsreihenfolge für nicht abgeschlossene Operationen zu ändern. Bewegen Sie den Cursor auf die ausgewählte Operation, um die Befehlszeileneingabe anzuzeigen.
– Klicken Sie auf Stoppen, um eine Operation zu beenden, die noch ausgeführt
wird. Wenn eine Operation nicht gestoppt werden kann, ist diese Schaltfläche
nicht verfügbar.
– Klicken Sie auf Entfernen, um eine abgeschlossene oder geplante Operation
zu entfernen.
– Kopieren Sie die ausgewählte Operation, indem Sie entweder auf das Kopiersymbol oder mit der rechten Maustaste auf die Operation klicken und dann
die Option Kopieren auswählen.
– Klicken Sie auf das Kalendersymbol, um mit dem Schedulerassistenten einen
Zeitplan für die gegenwärtig ausgewählte Task einzurichten.
– Klicken Sie auf das Lupensymbol, um Details zu einer Task anzuzeigen.
– Klicken Sie auf das Diagrammsymbol, um Leistungsinformationen zu einer
Task anzuzeigen. Bei einer Standalone-Konfiguration ist dieses Symbol nicht
verfügbar.
v Taskdetails - Klicken Sie auf dieses Element, um die Operationsinformationen
(die in der Taskliste verfügbar sind) in einem detaillierten Format anzuzeigen.
Klicken Sie auf Modus: Navigieren und verwenden Sie die Pfeile, um Details zu
den einzelnen Operationen anzuzeigen. Sofern zutreffend, sind auch Zusammenfassungs- und Fehlerinformationen verfügbar.
Wissenswertes zu Tivoli Storage FlashCopy Manager
Lesen Sie die neuesten Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager anzufordern:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Startseite auf Wissenswertes.
3. Klicken Sie in der Sicht 'Ergebnisse' auf einen der folgenden Links:
v IBM.com - klicken Sie auf diesen Link, um die IBM Produktwebsite zu öffnen.
v Onlineinformationen - klicken Sie auf diesen Link, um Referenzliteratur zu
Tivoli Storage FlashCopy Manager online anzuzeigen.
Die Produktdokumentation zu Tivoli Storage FlashCopy Manager finden Sie
unter http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3/index.jsp.
v Unterstützende RSS-Feeds - klicken Sie auf diesen Link, um auf Referenzinformationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager unter Verwendung des integrierten RSS-Inhalts (Really Simple Syndication - RSS) zuzugreifen. Weitere
Informationen zu RSS-Feeds für Tivoli Storage FlashCopy Manager finden
Sie unter http://www.ibm.com/software/support/rss/tivoli.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
59
Anmerkung: Wenn Ihr Computer nicht über eine Verbindung zum Internet
verfügt, sind die externen Links nicht funktionsfähig.
Benutzervorgaben definieren
Verwenden Sie die Eigenschaftenseiten im Fenster Data Protection-Eigenschaften,
um Ihre IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsvorgaben anzupassen.
Mithilfe der Eigenschaftenseiten werden Vorgaben, wie z. B. die Aktivitätsprotokollierung oder die Anzeige von Sprachen und Informationen, angepasst. Diese Vorgaben sind zur Ausführung einer Sicherung nicht erforderlich.
Berücksichtigen Sie die Sicherungsstrategie, die Ressourcenanforderungen, die
Richtlinieneinstellungen und das Leistungsspektrum der Hardwareumgebung, damit Sie für diese Vorgaben Werte definieren, die die Funktionen von IBM Tivoli
Storage FlashCopy Manager erweitern.
1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole die Exchange-,
SQL- oder Dateisysteminstanz aus, für die Vorgaben bearbeitet werden sollen.
2. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Eigenschaftenfenster
wird aufgerufen, in dem der Name der ausgewählten Exchange-, SQL- oder
Dateisysteminstanz in der Fenstertitelleiste angezeigt wird.
3. Wählen Sie die Eigenschaftenseite aus, die angezeigt oder bearbeitet werden
soll. Die verfügbaren Eigenschaftenseiten für eine Workload variieren abhängig
davon, ob die Seite für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen
oder für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist.
Informationen zu den verfügbaren Eigenschaftenseiten befinden sich in „Data
Protection-Eigenschaften”.
4. Bearbeiten Sie die Eigenschaftenseite und klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern und das Fenster zu schließen.
Tipp: Sie können auch Eigenschaften für das Dashboard anzeigen oder bearbeiten.
Um das Eigenschaftenfenster zu öffnen, klicken Sie in der Baumstruktursicht auf
Dashboard und klicken Sie im Fenster Aktionen auf Eigenschaften.
Data Protection-Eigenschaften
Mit den Eigenschaftenseiten können Sie Ihre Konfigurationsvorgaben anpassen.
Die verfügbaren Eigenschaftenseiten für eine Workload variieren abhängig davon,
ob die Seite für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen oder für die
Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist.
Sie können Eigenschaftenseiten anzeigen oder bearbeiten, indem Sie eine Workload
unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht
der Verwaltungskonsole auswählen und im Fenster Aktionen auf Eigenschaften
klicken.
Die folgenden Tabellen zeigen, welche Eigenschaftenseiten für welche Workload
und welche Momentaufnahmekonfiguration verfügbar sind.
60
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Tabelle 13. Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die eigenständige Umgebung konfiguriert sind
Dateisystem
SQL Server
Exchange Server
„Serverinformationen” auf
Seite 62
„Serverinformationen” auf
Seite 62
„Serverinformationen” auf
Seite 62
„Richtlinienverwaltung” auf
Seite 63
„Richtlinienverwaltung” auf
Seite 63
„Richtlinienverwaltung” auf
Seite 63
„VSS-Richtlinienbindung”
auf Seite 64
„VSS-Richtlinienbindung”
auf Seite 64
„VSS-Richtlinienbindung”
auf Seite 64
„Verwaltete Kapazität” auf
Seite 64
„Verwaltete Kapazität” auf
Seite 64
„Verwaltete Kapazität” auf
Seite 64
„Diagnose” auf Seite 64
„Diagnose” auf Seite 64
„Diagnose” auf Seite 64
„Vor/Nach
Momentaufnahme” auf Seite
69
„SQL-Anmeldung” auf Seite
72
„Allgemeine Eigenschaften
für Exchange
Server-Workload” auf Seite
68
„Protokollierung” auf Seite
70
„Protokollierung” auf Seite
70
„Protokollierung” auf Seite
70
„Regional” auf Seite 70
„Regional” auf Seite 70
„Regional” auf Seite 70
„VSS-Sicherung” auf Seite 71 „VSS-Sicherung” auf Seite 71 „VSS-Sicherung” auf Seite 71
„Angepasste Einstellungen”
auf Seite 71
„Angepasste Einstellungen”
auf Seite 71
Tabelle 14. Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die Tivoli Storage Manager-Umgebung konfiguriert sind
Dateisystem
SQL Server
Exchange Server
„Serverinformationen” auf
Seite 62
„Serverinformationen” auf
Seite 62
„Serverinformationen” auf
Seite 62
„Serverkennwort” auf Seite
63
„Serverkennwort” auf Seite
63
„Serverkennwort” auf Seite
63
„VSS-Richtlinienbindung”
auf Seite 64
„VSS-Richtlinienbindung”
auf Seite 64
„VSS-Richtlinienbindung”
auf Seite 64
„Verwaltete Kapazität” auf
Seite 64
„Verwaltete Kapazität” auf
Seite 64
„Verwaltete Kapazität” auf
Seite 64
„Diagnose” auf Seite 64
„Diagnose” auf Seite 64
„Diagnose” auf Seite 64
„Vor/Nach
Momentaufnahme” auf Seite
69
„SQL-Anmeldung” auf Seite
72
„Allgemeine Eigenschaften
für Exchange
Server-Workload” auf Seite
68
„Protokollierung” auf Seite
70
„Allgemeine Eigenschaften
für SQL Server-Workload”
auf Seite 67
„Protokollierung” auf Seite
70
„Regional” auf Seite 70
„Protokollierung” auf Seite
70
„Regional” auf Seite 70
„VSS-Sicherung” auf Seite 71 „Regional” auf Seite 70
„VSS-Sicherung” auf Seite 71
„VSS-Sicherung” auf Seite 71 „Angepasste Einstellungen”
auf Seite 71
„Angepasste Einstellungen”
auf Seite 71
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
61
Tabelle 14. Eigenschaftenseiten für Workloads, die für die Tivoli Storage Manager-Umgebung konfiguriert sind (Forts.)
Dateisystem
SQL Server
Exchange Server
„Leistung” auf Seite 72
Serverinformationen
Diese Eigenschaftenseite zeigt Informationen zu dem Server an, der für Sicherungsservices angesprochen wird.
Abhängig davon, ob das Produkt für die Standalone-Unterstützung für Momentaufnahmen oder die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist, werden
unterschiedliche Informationen angezeigt.
Knotenname
Der Name, der zum Identifizieren des Clientknotens für Standalone-Sicherungsoperationen oder für Sicherungsoperationen auf dem Tivoli Storage
Manager-Server verwendet wird.
TSM-API-Version
Die Version der Tivoli Storage Manager-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API).
Servername
Für Sicherungen in Tivoli Storage Manager ist dies der Name des Tivoli
Storage Manager-Servers, mit dem Sie verbunden sind.
Für eine Standalone-Konfiguration wird Virtueller Server angezeigt.
Hostname (Servernetz)
Zeigt den Hostnamen des Netzes für den Tivoli Storage Manager-Server
an.
Für eine Standalone-Konfiguration wird FLASHCOPYMANAGER angezeigt.
Servertyp
Für Sicherungen in Tivoli Storage Manager ist dies der Typ des Betriebssystems des Tivoli Storage Manager-Servers.
Für eine Standalone-Konfiguration wird Virtuelle Plattform angezeigt.
Serverversion
Die Version des Tivoli Storage Manager-Servers.
Komprimierungsmodus
Gibt an, ob die Komprimierung während der Ausführung von Sicherungsoperationen auf dem Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Gültige Werte sind Ja, Nein und Vom Client bestimmt.
Domänenname
Die Richtliniendomäne, zu der Ihr Knoten gehört. Eine Richtliniendomäne
enthält eine oder mehrere Richtliniengruppen.
Aktive Richtliniengruppe
Die Richtliniengruppe, die für Ihre Richtliniendomäne aktiv ist. Eine Richtliniengruppe enthält eine oder mehrere Verwaltungsklassendefinitionen.
Standardverwaltungsklasse
Die Standardrichtlinie oder -verwaltungsklasse, die Attribute enthält, die
62
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
bestimmen, wie lange Sicherungsversionen gespeichert werden, wo Sicherungsversionen gespeichert werden und wie viele Sicherungsversionen aufbewahrt werden.
Serverkennwort
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um das Kennwort für den Zugriff auf den
Tivoli Storage Manager-Server zu ändern. Dieses Eigenschaftenblatt gilt nur für Tivoli Storage Manager-Konfigurationen.
Altes Kennwort
Geben Sie das Tivoli Storage Manager-Kennwort ein, das geändert werden
soll.
Neues Kennwort
Geben Sie ein neues Kennwort ein. Das Kennwort muss 1 bis 63 Zeichen
lang sein und kann alphanumerische Zeichen, Unterstreichungszeichen (_),
Punkt (.), Bindestrich (-), Pluszeichen (+) oder Et-Zeichen (&) enthalten.
Neues Kennwort bestätigen
Geben Sie das neue Kennwort erneut ein. Denken Sie daran, auf OK (oder
Anwenden) zu klicken, um Ihre Änderungen zu speichern.
Richtlinienverwaltung
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Sicherungsrichtlinien hinzuzufügen
oder zu aktualisieren, mit denen gesteuert wird, wie verschiedene Sicherungsversionen auf Spiegeldatenträgern in Standalone-Konfigurationen für Momentaufnahmen aufbewahrt werden.
Die Aufbewahrung von Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern unterliegt
versions- und zeitbasierten Richtlinien. Für eine erfolgreiche VSS-Sicherungsstrategie muss auf den lokalen Spiegeldatenträgern ausreichend Speicherbereich verfügbar sein. Die Größe des erforderlichen Speicherbereichs ist von dem verwendeten VSS-Provider abhängig.
Klicken Sie auf ein Richtlinienfeld, um den Inhalt zu bearbeiten. Klicken Sie auf
Hinzufügen, um eine Richtlinie hinzuzufügen. Klicken Sie auf Löschen, um eine
Richtlinie zu löschen. Klicken Sie auf Speichern, um Ihre Richtlinienänderungen zu
speichern und sofort anzuwenden.
Beschreibungen der Richtlinienfelder:
Richtlinie
Geben Sie einen eindeutigen Namen einer Sicherungsrichtlinie für die Standalone-Konfiguration an.
Anzahl aufzubewahrender Momentaufnahmen
Die Anzahl der Sicherungsversionen, die auf Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden sollen. Geben Sie eine Zahl von 1 bis 9999 an. Geben Sie NL
an, wenn Sie so viele Sicherungsversionen, wie der verfügbare Speicherplatz zulässt, aufbewahren möchten. Der Standardwert ist 2.
Tage für Aufbewahrung einer Momentaufnahme
Die Anzahl der Tage, die Sicherungsversionen auf Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden sollen. Geben Sie eine Zahl von 0 bis 9999 an. Geben Sie
NL an, wenn Sie so viele Sicherungsversionen, wie der verfügbare Speicherplatz zulässt, aufbewahren möchten. Der Standardwert ist 30.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
63
VSS-Richtlinienbindung
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Speichermomentaufnahmen an Sicherungsrichtlinien oder Verwaltungsklassen zu binden. VSS-Richtlinien legen fest,
wie Sicherungen verwaltet und aufbewahrt werden.
VSS-Richtlinienanweisungen werden von unten nach oben verarbeitet, und die Verarbeitung wird bei der ersten Übereinstimmung gestoppt. Die allgemeinere Spezifikation sollte vor den spezifischeren Spezifikationen aufgelistet sein, um sicherzustellen, dass die spezifischeren Anweisungen überhaupt verarbeitet werden. Die
allgemeineren Spezifikationen werden dann im Anschluss an die spezifischeren
Spezifikationen verarbeitet. Bei umgekehrter Auflistung wird in der allgemeineren
Spezifikation eine Übereinstimmung mit dem Ziel gefunden, bevor die spezifischeren Spezifikationen verarbeitet werden.
Klicken Sie auf ein Feld, um den Inhalt zu bearbeiten. Klicken Sie auf Hinzufügen,
um eine Richtlinienbindungsanweisung hinzuzufügen. Klicken Sie auf Löschen,
um eine Anweisung zu löschen. Klicken Sie auf Nach oben und Nach unten, um
die Verarbeitungsreihenfolge zu ändern. Klicken Sie auf OK (oder Anwenden), um
Ihre Änderungen sofort zu speichern oder anzuwenden.
Anmerkung: Die Richtlinienanweisungen wirken sich auf vorhandene oder neue
Sicherungen erst bei Ausgabe der nächsten Sicherung aus.
Verwaltete Kapazität
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um die Kapazität des derzeit verwalteten
Speichers zu verfolgen. Diese Informationen sind bei der Verlängerung Ihrer Produktlizenz nützlich.
Die verwaltete Gesamtkapazität wird angezeigt. Die Kapazität für SQL Server-Daten, Exchange Server-Daten oder Dateisystemdaten und Daten kundenspezifischer
Anwendungen unterscheidet sich in der Regel von der Kapazität des Datenträgers,
auf dem sich diese Daten befinden. Eine Gruppe von SQL Server-Datenbanken
könnte beispielsweise eine Kapazität von 1 GB erfordern und einen Datenträger
mit 10 GB belegen. Wenn eine Momentaufnahme des Datenträgers erstellt wird,
liegt die gemessene verwaltete Kapazität bei 10 GB.
Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Datenträger, die Sicherungen
enthalten, und der zugehörigen verwalteten Kapazität anzuzeigen.
Diagnose
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um den Typ der Traceverarbeitung auszuwählen, der auf verschiedenen Komponenten von Tivoli Storage FlashCopy Manager ausgeführt werden soll.
Wenn ein Problem auftritt, öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose. Wählen Sie
den gewünschten Diagnosemodus aus, indem Sie auf Normal, Vollständig oder
Angepasst klicken. Klicken Sie dann auf Anfang, um den Trace zu starten. Schließen Sie die Eigenschaftenseite. Reproduzieren Sie das Problem, öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose und klicken Sie auf Ende, um die Traceerstellung zu
stoppen und die Daten zu sammeln.
Falls Sie diese Eigenschaftenseite vom Eigenschaftenblatt Dashboard aus geöffnet
haben, können Sie die Traceerstellung nur für die grafische Benutzerschnittstelle
von Microsoft Management Console (MMC) ausführen.
64
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Diagnosemodi
Der folgende Diagnosemodus ist auf der Eigenschaftenseite Diagnose verfügbar,
die über das Eigenschaftenblatt Dashboard aufgerufen wird:
MMC - Verwenden Sie diesen Modus, um die Traceerstellung nur für die grafische Benutzerschnittstelle von Microsoft Management Console festzulegen. Hier
können Sie die Traceerstellung nur für Microsoft Management Console durchführen.
Die folgenden Diagnosemodi sind auf der Eigenschaftenseite Diagnose verfügbar,
die über die Eigenschaftenblätter für die Workload aufgerufen wird. Der Typ der
für jeden Modus aktivierten Traceerstellung ist zusammen mit den speziellen Trace-Flags in der Tabelle aufgeführt. Außerdem finden Sie hier Anleitungen dafür, in
welcher Situation der jeweilige Modus zu verwenden ist.
Tabelle 15. Diagnosemodi und ihre Verwendung
Komponenten, für die
Traceerstellung erfolgt, sowie verwendete Trace-Flags
Modus
Einsatzsituation
Normal
MMC, DP (service), API
(service,api_detail)
Dieser Modus wird für traditionelle Operationen verwendet und erzeugt eine
kompakte Ausgabe.
Vollständig
MMC, DP (service), API
(service,api_detail), Agent
(service)
Dieser Modus wird für VSSOperationen verwendet und
erzeugt eine umfangreiche
Ausgabe.
Angepasst
Beliebige Kombination
Verwenden Sie diesen Modus, wenn bestimmte Flags
benötigt werden.
Normal
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Trace- und Protokolldateien für traditionelle Operationen zu sammeln.
Vollständig
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Trace- und Protokolldateien für VSSOperationen zu sammeln.
Angepasst
Klicken Sie auf diese Schaltfläche und dann auf das Häkchensymbol neben
der Schaltfläche, um die Trace- und Protokolldateien auszuwählen, die gesammelt werden sollen. Verwenden Sie diesen Modus nur dann, wenn bestimmte Trace-Flags benötigt werden.
Snap-in-Traceverarbeitung aktivieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung der Verwaltungskonsole zu aktivieren. Klicken Sie auf Überprüfen, um
die Tracedatei anzuzeigen.
Standard-Trace-Flags definieren
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die am häufigsten angeforderten Trace-Flags zu definieren.
Data Protection-Traceverarbeitung aktivieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung von
Data Protection for Microsoft Exchange Server, Data Protection for
Microsoft SQL Server und der Unterstützung für Dateisysteme und
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
65
kundenspezifische Anwendungen zu aktivieren. Klicken Sie auf
Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen. Fügen Sie im Feld Trace-Flags hinzu oder aktualisieren Sie diese. Ihr Ansprechpartner
kann Ihnen sagen, welche Trace-Flags zu verwenden sind.
Traceverarbeitung für DSMAgent aktivieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung des Tivoli Storage Manager-Clientknotens zu aktivieren. Sie müssen den
TSM-Clientakzeptorservice erneut starten, bevor der Trace gestartet
wird. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen.
Fügen Sie im Feld Trace-Flags hinzu oder aktualisieren Sie diese.
Ihr Ansprechpartner kann Ihnen sagen, welche Trace-Flags zu verwenden sind.
API-Traceverarbeitung aktivieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die Traceverarbeitung der Tivoli Storage Manager-API zu aktivieren. Klicken Sie auf Überprüfen, um die Tracedatei anzuzeigen. Fügen Sie im Feld Trace-Flags
hinzu oder aktualisieren Sie diese. Ihr Ansprechpartner kann Ihnen
sagen, welche Trace-Flags zu verwenden sind.
E-Mail
Wählen Sie Diagnosedateien aus und klicken Sie auf diese Schaltfläche, um
eine Diagnose-E-Mail an einen IBM Ansprechpartner zu senden, an die die
ausgewählten Dateien angehängt sind.
Screenshot
Diese Schaltfläche ist aktiviert, nachdem Sie auf Anfang geklickt haben.
Klicken Sie auf Screenshot, um das Diagnose-Screenshot-Tool zu öffnen.
Dieses Tool ist ein nicht modales Dialogfenster, das so lange geöffnet
bleibt, bis Sie es schließen bzw. auf Ende oder Abbrechen klicken.
Klicken Sie nach dem Öffnen des Tools auf Neuen Screenshot hinzufügen,
um einen Screenshot zum Ordner FlashCopyManager\ProblemDetermination
hinzuzufügen. Der Screenshot kann mit anderen Diagnosedaten ausgewählt werden.
Alles auswählen
Klicken Sie auf Alles auswählen, um alle im Ergebnisfenster der Diagnose
verfügbaren Dateien auszuwählen.
Kopieren
Wählen Sie die Diagnosedateien aus, klicken Sie auf Kopieren, um einen
Dialog für die Ordnersuche zu öffnen, und wählen Sie eine Position aus,
an die die ausgewählten Diagnosedateien kopiert werden sollen.
Sicht
Klicken Sie auf Sicht, um die ausgewählte Diagnosedatei zu öffnen.
Löschen
Klicken Sie auf Löschen, um die ausgewählten Diagnosedateien zu löschen.
Tracedetails für jede Komponente
Alle Tracedateien werden im Ordner flashcopymanager gespeichert, der sich standardmäßig an der Position C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager befindet.
Sobald auf die Schaltfläche Ende für die Diagnose geklickt wird, werden diese Dateien automatisch kopiert, komprimiert und zusammen mit anderen Informationen
im Ordner C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\problemdetermination abgelegt.
66
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Microsoft Management Console (MMC)
Optionen werden in der Benutzereinstellungsdatei von MMC gespeichert:
TraceFm.trc
Data Protection
Traceoptionen werden in der Benutzereinstellungsdatei von MMC gespeichert und im Rahmen des Befehls an die Data Protection-Komponente
übergeben:
TraceFileSql.trc
TraceFileExc.trc
TraceFileFs.trc
Agent Traceoptionen werden in der Datei dsm.opt des VSS-Anforderers gespeichert:
TraceFileAgent.trc
API
Traceoptionen werden in der entsprechenden Data Protection-Datei dsm.opt
gespeichert:
TraceFileSqlAPI.trc
TraceFileExcAPI.trc
TraceFileFsAPI.trc
Allgemeine Eigenschaften für SQL Server-Workload
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um allgemeine Vorgaben für die SQL Server-Workload anzugeben. Diese Eigenschaftenseite ist gültig, wenn das Produkt für
die Sicherung auf einer eigenständigen Einheit oder in Tivoli Storage Manager konfiguriert ist.
SQL Server
Geben Sie den eindeutigen Namen an, der die SQL Server-Instanz identifiziert.
Ausgangsserver
Verwenden Sie dieses Feld, wenn eine SQL-Datenbank oder -Datenbankkomponente von einem anderen SQL Server zurückgeschrieben werden
soll. Geben Sie den Namen des anderen SQL Servers ein, von dem Sicherungen zurückgeschrieben werden sollen. Standardmäßig zeigt dieses Feld
denselben Namen für SQL Server und SQL-Ausgangsserver an.
Beim Sichern oder Zurückschreiben auf Bandladevorgänge warten
Wählen Sie dieses Kästchen aus, wenn Data Protection for SQL bei Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen auf das Laden von Banddatenträgern warten soll. Diese Einstellung ist gültig, wenn der Tivoli Storage
Manager-Server für das Speichern der Sicherungsdaten auf Banddatenträgern konfiguriert ist. Wenn sich Sicherungsdaten auf austauschbaren Datenträgern befinden, wird es bei Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen während des Ladens von Speicherdatenträgern wahrscheinlich zu
Wartezeiten kommen. Ist dies der Fall, gibt diese Einstellung an, ob Data
Protection for Microsoft SQL Server auf das Laden des Datenträgers wartet
oder die aktuelle Operation stoppt. Diese Option ist standardmäßig nicht
ausgewählt.
VSS-Sicherung als Standardsicherungsmethode verwenden
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um VSS-Sicherungen als Standardsicherungsmethode zu definieren. Stellen Sie sicher, dass das Feld Name des lokalen DSMAGENT-Knotens auf der Eigenschaftenseite VSS-Sicherung
angegeben ist. Sicherungen können nur mithilfe von VSS zurückgeschrieben werden.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
67
Sicherung mithilfe der SQL Server-Komprimierung komprimieren
Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die SQL Server-Komprimierung während der Ausführung traditioneller Sicherungsoperationen zu aktivieren.
Dieses Kontrollkästchen ist nur verfügbar, wenn Microsoft SQL Server 2008
oder eine höhere Version ausgeführt wird.
Änderung für Differenzsicherung in % schätzen
Geben Sie den Wert für die geschätzte Änderung von Datenbankseiten für
Differenzsicherungen an. Diese Schätzung wird von Data Protection for
Microsoft SQL Server verwendet, um zu bestimmen, ob genügend
Speicherbereich für die Sicherung verfügbar ist. Der hier angegebene Wert
wird für alle Differenzsicherungen als Standardwert verwendet.
Dieses Feld gilt nur für traditionelle Data Protection for Microsoft SQL Server-Sicherungen.
Allgemeine Eigenschaften für Exchange Server-Workload
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um allgemeine Vorgaben für die Exchange
Server-Workload anzugeben. Diese Eigenschaftenseite ist nur gültig, wenn Ihre
Workload für die Sicherung in Tivoli Storage Manager konfiguriert ist.
Temporärer Pfad für Protokollzurückschreibung
Geben Sie den temporären Standardpfad ein, der beim Zurückschreiben
von Protokollen und Dateien mit Patch-Code verwendet werden soll. Um
die beste Leistung zu erzielen, muss sich der angegebene Pfad auf einer
anderen physischen Einheit als die derzeit aktive Protokollfunktion befinden. Wenn Sie keinen Pfad eingeben, wird der Wert der Umgebungsvariablen TEMP als Standardwert verwendet. Bei der Ausführung von vollständigen Zurückschreibungen oder Kopie- oder
Datenbankkopiezurückschreibungen werden alle Protokolldateien, die sich
in dem angegebenen Pfad befinden, gelöscht.
Temporärer Pfad für Datenbankzurückschreibung
Geben Sie das Verzeichnis an, in dem sich die zurückgeschriebenen Datenbankdateien vorübergehend befinden sollen. Stellen Sie sicher, dass der
Speicherplatz des Verzeichnisses ausreicht, um die gesamte Mailboxdatenbankdatei zu speichern. Wenn kein Verzeichnis angegeben ist, werden die
Datenbankdateien in ein durch die Umgebungsvariable TEMP angegebenes
Verzeichnis zurückgeschrieben. Diese Option ist nur für Zurückschreibungsoperationen für Mailboxen verfügbar.
Aliasname der temporären Mailbox
Geben Sie den Aliasnamen einer Mailbox an, die als temporäre Speicherposition während der Ausführung von Mailboxzurückschreibungsoperationen
verwendet werden soll. Die temporäre Mailbox wird während der Ausführung von Zurückschreibungsoperationen für Mailboxen verwendet, die seit
der Sicherung gelöscht, erneut erstellt oder versetzt wurden. Standardmäßig verwendet die Mailboxzurückschreibungsoperation die aktuelle Mailbox des Benutzers mit Administratorberechtigung als temporäre Speicherposition.
E-Mail-Nachrichten als ungelesen zurückschreiben
Geben Sie an, dass zurückgeschriebene E-Mail-Nachrichten als ungelesen
markiert werden.
Exchange Client Access-Server
Geben Sie wahlweise den Namen des Client Access-Servers ein, der verwendet werden soll. Dieses Feld ist nur bei Microsoft Exchange Server
2010 verfügbar.
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Standardmäßig verwendet Tivoli Storage FlashCopy Manager den lokalen
Server als den Client Access-Server, wenn für den lokalen Server die Rolle
'Client Access-Server' installiert ist. Der in der Mailboxdatenbank des aktuellen angemeldeten Benutzers definierte Client Access-Server wird verwendet, wenn für den lokalen Server die Rolle 'Client Access-Server' nicht installiert ist.
Den Namen des definierten Client Access-Servers, der in der Mailboxdatenbank des aktuellen angemeldeten Benutzers definiert ist, können Sie
durch die Ausführung des folgenden Exchange-Verwaltungsshellbefehls ermitteln:
Get-MailboxDatabase -Identity <Mailboxdatenbank_des_angemeldeten_Benutzers> |
select RpcClientAccessServer
Wenn ein anderer Client Access-Server verwendet werden soll oder wenn
der Parameter RpcClientAccessServer nicht definiert ist, können Sie den
zu verwendenden Client Access-Server an dieser Stelle definieren.
Mailboxprotokoll sichern
Wählen Sie dieses Kästchen aus, wenn Mailboxzurückschreibungsoperationen ausgeführt werden und das Mailboxprotokoll gesichert werden soll.
Tipp: Wenn nicht geplant ist, die Mailboxzurückschreibung oder Mailboxzurückschreibungsoperationen zu verwenden, kann die Leistung beim Sichern durch Abwählen dieses Kontrollkästchens verbessert werden.
Vor/Nach Momentaufnahme
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Befehle anzugeben, die vor und nach
der Erstellung der Momentaufnahme ausgeführt werden sollen. Diese Eigenschaftenseite gilt nur für kundenspezifische Anwendungen in der DateisystemWorkload.
Befehl vor der Momentaufnahme
Geben Sie den Namen des Befehlsscripts ein, das zum Stilllegen kundenspezifischer Anwendungen, die das Dateisystem verwenden, vor der Erstellung der Momentaufnahme verwendet wird. Sie müssen den vollständig qualifizierten Pfadnamen für das Befehlsscript angeben.
Befehl nach der Momentaufnahme
Geben Sie den Namen des Befehlsscripts ein, das zum erneuten Starten
kundenspezifischer Anwendungen, die das Dateisystem verwenden, nach
der Erstellung der Momentaufnahme verwendet wird. Sie müssen den
vollständig qualifizierten Pfadnamen für das Befehlsscript angeben.
Wichtig: Für den Fall, dass während der Ausführung des Scripts ein Funktionsfehler auftritt, müssen Stapelscripts eine Anweisung EXIT mit "exit <Fehlercode>"
enthalten.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
69
Protokollierung
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Vorgaben für das Aktivitätenprotokoll
anzugeben.
Protokolldateiname
Geben Sie den Namen der Datei ein, in der Aktivitäten protokolliert werden.
Bereinigung aktivieren
Wählen Sie diese Option aus, um ältere Einträge automatisch aus dem Protokoll zu löschen. Standardmäßig ist die Protokollbereinigung aktiviert und
wird täglich ausgeführt.
Anzahl Tage zum Aufbewahren alter Einträge
Geben Sie die Anzahl Tage zum Aufbewahren alter Einträge in dem Protokoll an, bevor die Einträge gelöscht werden. Standardmäßig werden 60
Tage mit Protokolleinträgen im Bereinigungsprozess gespeichert.
Jetzt bereinigen
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um das Aktivitätenprotokoll für eine einzelne Befehlsausführung zu bereinigen.
Regional
Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie Vorgaben definieren, die beeinflussen,
wie Sprachen und Informationen angezeigt und protokolliert werden.
Regional- und Sprachenoptionen
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Vorgaben für die Verwaltungskonsole zu definieren. Die Verwaltungskonsole verwendet dieselben regionalen
Einstellungen wie das Windows-System.
Sprache
Wählen Sie die Sprache aus, die für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll.
Datumsformat
Wählen Sie ein Datumsformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können Monat (mm), Tag (tt) und Jahr (jjjj) auf verschiedene Weise angeordnet werden.
Zeitformat
Wählen Sie ein Zeitformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können Stunde (hh), Minuten (mm) und Sekunden (ss) auf verschiedene Weise angeordnet werden.
Zahlenformat
Wählen Sie ein Zahlenformat aus, das für Protokolldateien und die Befehlszeilenschnittstelle verwendet werden soll. Mit den verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können Dezimalzeichen, Kommas und Leerzeichen auf verschiedene Weise angeordnet werden.
MMC-Sprache abgleichen
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die regionalen MMC-Einstellungen
so zu ändern, dass sie mit den Regional- und Sprachenoptionen des Systems übereinstimmen. Wird auf diese Schaltfläche geklickt, werden auch
das Zahlenformat, das Datumsformat und das Zeitformat mit den Standardformaten der ausgewählten Sprache abgeglichen.
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
VSS-Sicherung
Verwenden Sie diese Eigenschaftenseite, um Vorgaben zu konfigurieren, die bei
VSS-Sicherungsoperationen verwendet werden.
Standardsicherungsziel
Wählen Sie die Standardspeicherposition für Ihre Sicherungen aus. Diese
Option ist nur für SQL Server- und Exchange Server-Workloads verfügbar.
Sie können aus folgenden Speicherpositionen auswählen:
TSM
Die Sicherung wird nur im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher
gespeichert. Diese Auswahl gilt für Workloads, die für den Tivoli
Storage Manager-Server konfiguriert sind.
Lokal Die Sicherung wird nur auf einem lokalen Datenträger gespeichert.
Diese Auswahl ist der Standardwert.
Beide Die Sicherung wird im Tivoli Storage Manager-Speicher und auf einem lokalen Datenträger gespeichert. Diese Auswahl gilt für Workloads, die für den Tivoli Storage Manager-Server konfiguriert
sind.
Für Dateisystem-Workloads werden Sicherungen immer auf einem lokalen
Datenträger gespeichert. Bei Tivoli Storage Manager-Konfigurationen werden die Sicherungen auf einem lokalen Datenträger gespeichert, aber auf
dem Tivoli Storage Manager-Server verwaltet. Der Tivoli Storage ManagerServer verwaltet die Metadaten oder die Informationen zur Speicherposition der lokalen Momentaufnahme.
Name des lokalen DSMAGENT-Knotens
Geben Sie den Knotennamen (DSMAgent-Knoten) des lokalen Clientsystems an, das die VSS-Sicherungen erstellt. Dieser Parameter muss für VSSOperationen angegeben werden, damit diese erfolgreich ausgeführt werden
können.
Name des fernen DSMAGENT-Knotens
Geben Sie den Knotennamen der Maschine an, die bei ausgelagerten Sicherungen die VSS-Daten in den Speicher des Tivoli Storage Manager-Servers
versetzt. Wenn Sie keine ausgelagerten Sicherungen verwenden, können Sie
dieses Feld leer lassen.
Diese Option ist nur für SQL Server- und Exchange Server-Workloads verfügbar.
Angepasste Einstellungen
Wählen Sie das Kästchen aus, um Aktualisierungsoptionen anzeigen in der Symbolleiste der Sicht Wiederherstellen anzuzeigen. Diese Eigenschaftenseite ist nur
für die SQL Server- und Exchange Server-Workloads verfügbar.
Dieses Kästchen ist standardmäßig nicht ausgewählt. Es ist für Umgebungen nützlich, in denen viele tausend Objekte auf einem Tivoli Storage Manager-Server gespeichert werden. Der Administrator kann die Schaltfläche Aktualisierungsoptionen und die Symbolleiste verwenden, um zwischen dem manuellen und
automatischen Aktualisierungsmodus zu wechseln.
Der automatische und manuelle Aktualisierungsmodus unterscheiden sich wie
folgt:
v Im automatischen Aktualisierungsmodus wird eine Sicht automatisch aktualisiert, wenn sie zum ersten Mal ausgewählt wird. Befinden sich zehntausende bis
Millionen Objekte auf dem Server, kann die Aktualisierung sehr lange dauern.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
71
v Im manuellen Aktualisierungsmodus findet keine automatische Aktualisierung
statt. Ein Namensfilter ist in der Symbolleiste Aktualisierungsoptionen verfügbar, mit dem die Auswahl der Objekte eingegrenzt werden kann. Nach der Eingabe eines Namensmusters können Sie auf Aktualisieren klicken. Bei Verwendung des manuellen Aktualisierungsmodus kann der Umfang von
Informationen, die vom Server zurückgegeben werden, erheblich reduziert werden, und die Ausführung kann deutlich beschleunigt werden. Ergänzend können
Sie zur Unterstützung der Filterung auch ein Platzhalterzeichen (*) im Namensmuster verwenden.
Leistung
Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie Vorgaben definieren, die die Leistung betreffen. Dieses Eigenschaftenblatt ist nur für eine Exchange Server- oder SQL Server-Workload verfügbar, die für die Tivoli Storage Manager-Unterstützung konfiguriert ist.
DP-Puffer
Geben Sie eine Zahl von 2 bis 8 an, die die Anzahl Kommunikationsdatenpuffer angibt, die Data Protection for SQL oder Data Protection for Exchange bei der Übertragung von Daten an den Tivoli Storage ManagerServer verwendet. Jeder Puffer hat die Größe, die mit der Option DPPuffergröße angegeben ist.
DP-Puffergröße
Geben Sie eine Zahl von 64 bis 8192 an, die die Größe der Puffer angibt,
die von Data Protection for SQL oder Data Protection for Exchange bei der
Übertragung von Daten an den Tivoli Storage Manager-Server verwendet
werden.
SQL-Puffer
Geben Sie eine Zahl von 0 bis 999 an, die die Anzahl Kommunikationsdatenpuffer angibt, die Data Protection for SQL bei der Übertragung von Daten zwischen SQL Server und Data Protection for SQL verwendet. Jeder
Puffer hat die Größe, die mit der Option SQL-Puffergröße angegeben ist.
SQL-Puffergröße
Geben Sie eine Zahl von 64 bis 4096 an, die die Größe der Puffer angibt,
die von Data Protection for SQL bei der Übertragung von Daten zwischen
SQL Server und Data Protection for SQL verwendet werden.
Stripes
Geben Sie die Anzahl Datenstripes an (1 bis 64), die bei einer traditionellen
Sicherungs- oder Zurückschreibungsoperation verwendet werden sollen.
Der Standardwert ist 1.
SQL-Anmeldung
Auf dieser Eigenschaftenseite können Sie Vorgaben für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server definieren. Diese Eigenschaftenseite ist nur für die SQL ServerWorkload verfügbar.
Windows-Authentifizierung verwenden
Klicken Sie auf dieses Optionsfeld, um eine vertrauenswürdige Verbindung
zu verwenden und Microsoft Windows die Authentifizierung der Anmeldung zu ermöglichen.
SQL Server-Authentifizierung verwenden
Klicken Sie auf dieses Optionsfeld, um die SQL-Benutzer-ID-Sicherheit zu
verwenden. Bei diesem Sicherheitstyp stellt der Administrator die Anmelde-ID und das Kennwort für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server zur
Verfügung.
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Benutzername
Geben Sie die SQL-Benutzer-ID ein.
Kennwort
Geben Sie das Kennwort für die Anmeldung bei Microsoft SQL Server ein.
Richtlinien mithilfe von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten
Speicherverwaltungsrichtlinien für Sicherungen mit Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalten und konfigurieren.
Richtliniendefinitionen sind nur bei Verwendung einer Standalone-Konfiguration
gültig. Wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Verwendung des Tivoli
Storage Manager-Servers konfiguriert ist, werden die Richtliniendefinitionen auf
dem Tivoli Storage Manager-Server definiert. VSS-Richtlinienbindungen werden
dennoch lokal verwaltet.
Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet Richtlinien, um festzulegen, wie Sicherungen aufbewahrt werden. Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager können Sie
Richtlinien erstellen, ändern und anzeigen sowie Richtlinienbindungsanweisungen
zum Verwalten Ihrer Sicherungen definieren.
Die Aufbewahrung von Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern unterliegt
versions- und zeitbasierten Richtlinien. Für eine erfolgreiche VSS-Sicherungsstrategie muss auf den lokalen Spiegeldatenträgern ausreichend Speicherbereich verfügbar sein. Stellen Sie sicher, dass den Datenträgern ausreichend Speicherbereich
zugeordnet ist, um Ihre Sicherungsoperationen aufnehmen zu können. Auf dem
Spiegelkopiedatenträger, der das Speicherziel einer Momentaufnahme ist, muss
ausreichend Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügbar sein. Umgebungsund Speicherressourcen bestimmen außerdem, wie viele Sicherungsversionen auf
lokalen Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden können. Die Größe des erforderlichen Speicherbereichs ist von dem verwendeten VSS-Provider abhängig.
Richtlinienbindungsanweisungen
Richtlinienbindungsanweisungen ordnen Microsoft SQL Server-Sicherungen, Microsoft Exchange Server-Sicherungen oder Sicherungen kundenspezifischer Anwendungen bzw. Dateisystemsicherungen einer Verwaltungsrichtlinie zu.
Geben Sie Richtlinienbindungsanweisungen an, um Momentaufnahmen an eine
Richtlinie zu binden.
Bei SQL Server- oder Exchange Server-Sicherungen können Sie für diese Task können die Verwaltungskonsole verwenden. Sie können Bindungsanweisungen aber
auch manuell zur Konfigurationsdatei hinzufügen. Eine Standardrichtlinie bindet
alle Sicherungen, die nicht explizit an eine namentlich genannte Richtlinie gebunden sind. Die Richtlinienbindung ist in Umgebungen mit einem oder ohne einen
Tivoli Storage Manager-Server verfügbar.
Zur Vermeidung von Fehlern ist die Angabe von Richtlinienbindungsanweisungen
in der Verwaltungskonsole empfehlenswert.
Für SQL Server-Sicherungen, Exchange Server-Sicherungen oder Sicherungen von
kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen wird dieselbe Richtlinienbindungsmethode verwendet. Eine Richtlinienanweisung ist in der zugehörigen
Konfigurationsdatei definiert. Eine Anweisung für eine kundenspezifische Anwen-
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
73
dung gibt jedoch statt des Namens der Datenbank oder Speichergruppe (Objektname) den Namen des Datenträger- oder Mountpunktverzeichnisses (Komponente) an.
Richtlinienbindungsanweisungen für Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen werden in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager gespeichert (Standardwert ist fcmcfg.xml) und dürfen nur mit
der Verwaltungskonsole oder den Befehlen FCMCLI UPDATE VSSPOLICY, FCMCLI
INSERT VSSPOLICY bzw. FCMCLI DELETE VSSPOLICY geändert werden.
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen:
Mit dem folgenden Beispielbefehl wird eine neue VSS-Richtlinienbindungsanweisung an der Position eingefügt, die durch den Parameter SEQnumber angegeben ist:
FCMCLI INSERT VSSPOLICY "* L:\mountdir FULL LOCAL MC1Q11" /SEQnumber=2
Hierbei stellen die Einträge, die in Anführungszeichen eingeschlossen sind, die
Richtliniendefinition dar. In diesem Fall gilt Folgendes:
v Servername = *
v Komponente = L:\mountdir
v Sicherungstyp= FULL
v Sicherungsziel = LOCAL
v Verwaltungsklasse = MC1Q11
Exchange- oder SQL-Daten:
Der folgende Auszug stammt aus der entsprechenden Konfigurationsdatei von
Data Protection for SQL oder Data Protection for Exchange:
VSSPOLICY
VSSPOLICY
<Servername>
*
SERVER_3
<Objektname>
"Accounting"
"Human
Resources"
<Sicherungstyp><Sicherungsziel>
<Verwaltungsklasse>
FULL
LOCAL
MC_1
INCR
LOCAL
MC_6
Verfall von Sicherungen auf der Basis von Richtlinien
Sicherungen verfallen auf der Basis von Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinien.
'Verfall' bezeichnet den Prozess, durch den Sicherungsobjekte von SQL Server, Exchange Server oder einer kundenspezifischen Anwendung zum Löschen gekennzeichnet werden, da ihr Verfallsdatum überschritten oder die maximale Anzahl Sicherungsversionen, die aufbewahrt werden soll, erreicht wurde. Der Wert dieser
Daten ist von den Geschäftsanforderungen abhängig, die durch die Zielsetzung für
Wiederherstellungspunkt (RPO = Recovery Point Objective) und die Zielsetzung
für Wiederherstellungszeit (RTO = Recovery Time Objective) angegeben werden.
Beispielsweise haben rechtliche, betriebsbezogene und anwendungsbezogene Anforderungen Auswirkungen darauf, wie Daten geschützt werden müssen, um diese
Anforderungen in Bezug auf die Zielsetzung für Zurückschreibungspunkt und Zurückschreibungszeit zu erfüllen. Um derartige Anforderungen zu unterstützen, ermöglicht Tivoli Storage FlashCopy Manager Ihnen die Angabe der Anzahl aufzubewahrender Momentaufnahmesicherungen und die Angabe des
Aufbewahrungszeitraums. Der Verfall gibt an, wie Tivoli Storage FlashCopy Manager diese Funktion implementiert.
74
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Der Verfall von Sicherungen erfolgt während der ersten Abfrage-, Sicherungs- oder
Zurückschreibungsoperation einer Tivoli Storage FlashCopy Manager-Sitzung. Der
Verfall von Sicherungen kann auch während jeder anderen Sicherungsoperation erfolgen.
Wenn eine Operation erfolgt, wenn die maximale Anzahl aufzubewahrender Sicherungsversionen (wie durch die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie angegeben) erreicht wird, verfällt die älteste Sicherungsversion und wird gelöscht, bevor Informationen zu einer Sicherung erstellt, zurückgeschrieben oder angezeigt
werden.
Wenn eine Operation erfolgt, wenn die maximale Anzahl Tage für die Aufbewahrung einer Sicherung (wie durch die Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinie
angegeben) erreicht wird, verfallen die inaktiven Sicherungsversionen, die älter als
die angegebene Anzahl Tage sind, bevor Informationen zu einer Sicherung erstellt,
zurückgeschrieben oder angezeigt werden.
Lokale Sicherungsrichtlinie definieren
Die lokale Sicherungsrichtlinie legt fest, wie verschiedene Sicherungsversionen auf
lokalen Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden.
Die Aufbewahrung von Sicherungen auf lokalen Spiegeldatenträgern unterliegt
versions- und zeitbasierten Richtlinien. Für eine erfolgreiche VSS-Sicherungsstrategie muss auf den lokalen Spiegeldatenträgern ausreichend Speicherbereich verfügbar sein. Stellen Sie sicher, dass den Datenträgern ausreichend Speicherbereich
zugeordnet ist, um Ihre Sicherungsoperationen aufnehmen zu können. Auf dem
Spiegelkopiedatenträger, der das Speicherziel einer Momentaufnahme ist, muss
ausreichend Speicherbereich für die Momentaufnahme verfügbar sein. Umgebungsund Speicherressourcen bestimmen außerdem, wie viele Sicherungsversionen auf
lokalen Spiegeldatenträgern aufbewahrt werden können. Die Größe des erforderlichen Speicherbereichs ist von dem verwendeten VSS-Provider abhängig.
Sie können benutzerdefinierte Richtlinien nur in einer Standalone-Konfiguration
für Momentaufnahmen erstellen. Die VSS-Richtlinienbindung erfolgt sowohl im
Standalone-Modus als auch im Tivoli Storage Manager-Unterstützungsmodus.
Führen Sie diese Schritte aus, um Ihre lokalen Sicherungsrichtlinien zu erstellen
und zu verwalten. Informationen zum Erstellen und Verwalten von Richtlinien
mithilfe von Tivoli Storage Manager enthält die Dokumentation zu Tivoli Storage
Manager.
1. Klicken Sie in der Baumstruktursicht der Verwaltungskonsole auf 'IBM Tivoli
Storage Manager'.
2. Wählen Sie eine Exchange Server-, SQL Server- oder Dateisysteminstanz aus.
3. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Dialog mit den Eigenschaften für die ausgewählte Instanz wird angezeigt.
4. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Eigenschaftenseiten Richtlinienverwaltung aus. Die vorhandenen lokalen Richtlinien werden angezeigt.
5. Fügen Sie lokale Richtlinien für die Datenaufbewahrung hinzu oder löschen
oder aktualisieren Sie diese.
Tipp: Klicken Sie doppelt auf ein Richtlinienfeld, um das Feld zu bearbeiten.
Geben Sie NL ein, um keine Begrenzung für die Anzahl aufzubewahrender Momentaufnahmen oder die Anzahl Tage für Aufbewahrung einer Momentaufnahme anzugeben.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
75
Hinweis: Wenn Sie eine neue Richtlinie hinzufügen, geben Sie einen eindeutigen Richtliniennamen an, da die Richtlinie andernfalls nicht gespeichert wird.
6. Speichern Sie alle neuen oder geänderten Richtlinien, indem Sie auf Speichern
klicken. Nachdem Sie eine neue Richtlinie hinzugefügt haben, können Sie ein
Objekt an diese Richtlinie binden. Aktualisierungen an vorhandenen gebundenen Richtlinien werden wirksam, sobald die Aktualisierungen gespeichert werden.
7. Optional: Binden Sie Momentaufnahmen mithilfe der Eigenschaftenseite VSSRichtlinienbindung an neue Richtlinien.
Hinweis: Klicken Sie auf Speichern, um alle neuen oder geänderten Bindungen zu speichern.
8. Optional: Überprüfen Sie neue oder aktualisierte Richtlinien und Bindungen.
a. Führen Sie eine oder mehrere Testsicherungen aus.
b. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen die Verwaltungsklassen, die an Ihre Testsicherungen gebunden sind.
Sicherungen an eine Richtlinie binden
Fügen Sie die Verarbeitungsreihenfolge für vorhandene Bindungsanweisungen hinzu oder aktualisieren, löschen oder ändern Sie diese. VSS-Richtlinien legen fest,
wie Sicherungen verwaltet und aufbewahrt werden.
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Wählen Sie in der Baumstruktursicht eine Exchange-, SQL- oder Dateisysteminstanz aus.
3. Klicken Sie auf der Registerkarte Schützen im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Dialog mit den Eigenschaften für die ausgewählte Instanz wird aufgerufen.
4. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Eigenschaftenseiten VSS-Richtlinienbindung aus. Die vorhandenen Bindungen werden angezeigt.
5. Fügen Sie die Verarbeitungsreihenfolge für vorhandene Bindungsanweisungen
hinzu oder aktualisieren, löschen oder ändern Sie diese.
Tipp: Klicken Sie auf ein Feld, um dieses zu bearbeiten.
v Für jedes Feld kann ein Platzhalterzeichen (*) verwendet werden, das "alle"
entspricht. Geben Sie beispielsweise im Feld Server ein Platzhalterzeichen (*)
an, um die Richtlinie an alle Exchange Server, alle SQL Server oder alle Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu binden.
v Für alle Felder mit Ausnahme des Felds Server ist ein Dropdown-Menü mit
verfügbaren Optionen vorhanden.
6. Optional: Mit den Schaltflächen Nach oben und Nach unten können Sie die
Verarbeitungsreihenfolge modifizieren. VSS-Richtlinien werden von unten nach
oben verarbeitet und die Verarbeitung wird bei der ersten Übereinstimmung
gestoppt. Die allgemeinere Spezifikation sollte vor den spezifischeren Spezifikationen aufgelistet sein, um sicherzustellen, dass die spezifischeren Anweisungen
überhaupt verarbeitet werden. Die allgemeineren Spezifikationen werden dann
im Anschluss an die spezifischeren Spezifikationen verarbeitet. Bei umgekehrter
Auflistung wird in der allgemeineren Spezifikation eine Übereinstimmung mit
dem Ziel gefunden, bevor die spezifischeren Spezifikationen angezeigt werden.
7. Speichern Sie alle neuen oder geänderten Bindungsanweisungen, indem Sie auf
Anweisungen speichern klicken.
8. Optional: Überprüfen Sie neue oder aktualisierte Richtlinien und Bindungen.
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
a. Führen Sie eine oder mehrere Testsicherungen aus.
b. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen die Verwaltungsklassen, die an Ihre Testsicherungen gebunden sind.
Kapazität des verwalteten Speichers bestimmen
Die Verfolgung der Kapazität des derzeit verwalteten Speichers unterstützt Sie bei
der Lizenzverlängerung.
Die Kapazität für Serverdaten unterscheidet sich in der Regel von der Kapazität
des Datenträgers, auf dem sich diese Daten befinden. Eine Gruppe von Datenbanken könnte beispielsweise eine Kapazität von 1 GB erfordern und auf einem Datenträger mit 10 GB gespeichert sein. Wenn eine Momentaufnahme des Datenträgers erstellt wird, liegt die gemessene verwaltete Kapazität von IBM Tivoli Storage
FlashCopy Manager bei 10 GB.
1. Wählen Sie eine Exchange-, SQL- oder Dateisysteminstanz aus.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte Schützen, Wiederherstellen oder Automatisieren im Fenster Aktion auf Eigenschaften. Ein Dialog mit den Eigenschaften
für die ausgewählte Instanz wird aufgerufen.
3. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Eigenschaftenseiten Verwaltete Kapazität aus. Die verwaltete Kapazität wird berechnet und angezeigt.
4. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Datenträger (die Sicherungen enthalten) und der zugehörigen verwalteten Kapazität anzuzeigen.
5. Klicken Sie auf OK, um diesen Dialog zu schließen.
Tasks planen
Automatisieren Sie Ihren Datenschutz mithilfe der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Zeitplanung. Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet den Scheduler von
Windows, um Sicherungs- und Zurückschreibungsoperationen zu automatisieren.
Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager-Planungsoperationen können Sie die regelmäßige Ausführung von Tasks planen. Es ist jedoch nicht möglich, nur eine einzige
Ausführung für Tasks zu planen. Wenn ein Zeitplan definiert wurde, können Sie
ihn jedoch jederzeit manuell ausführen, indem Sie den Zeitplan auswählen und im
Fenster Aktion auf Ausführen klicken. Falls Sie Ihre Zeitpläne differenzierter steuern möchten, greifen Sie direkt auf 'Geplante Tasks' in der Windows-Systemsteuerung oder auf schtasks.exe zu. Weitere Details hierzu finden Sie in Ihrer Microsoft-Dokumentation.
Standardmäßig werden Tivoli Storage FlashCopy Manager-Zeitpläne unter Verwendung der Berechtigungen des Windows-Systemkontos ausgeführt. Wenn ein Zeitplan andere Windows-Berechtigungen erfordert, klicken Sie auf Ausführen als und
geben Sie das entsprechende Konto und Kennwort ein.
Alle definierten Zeitpläne werden in der oberen Hälfte der Sicht angezeigt. Sie
können folgende Optionen für neue Zeitpläne in der oberen Hälfte der Sicht ausführen: Erstellen, Bearbeiten, Aktivieren, Inaktivieren, Löschen oder Ausführen.
Der Planungsassistent führt Sie durch die Schritte, die zum Definieren einer lokal
geplanten Task zum Schützen von Daten erforderlich sind. Der Planungsassistent
ist über das Fenster Aktion verfügbar.
Der Planungsassistent enthält Schablonen, die als Ausgangspunkt für Ihre geplanten Tasks verwendet werden können. Die Schablonen enthalten Anweisungen, mit
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
77
denen sichergestellt wird, dass das korrekte Arbeitsverzeichnis verwendet wird
und Fehlerinformationen ordnungsgemäß bearbeitet werden. Die Schablonen enthalten außerdem Beispielanweisungen für die Ausführung von Abfragen und Sicherungen.
Der Bereich mit den Planungstasks ist in drei Segmente unterteilt:
v Definierte Zeitpläne werden im obersten Bereich angezeigt. Der oberste Bereich
enthält Optionen zum Erstellen, Bearbeiten, Aktivieren, Inaktivieren, Löschen
oder Ausführen neuer Zeitpläne.
v Eine Liste aller geplanten Aktivitäten wird im mittleren Bereich angezeigt. Wählen Sie in dieser Liste einen Eintrag aus, um die Ausgabe der geplanten Operation anzuzeigen.
v Die Ergebnisse der ausgewählten Aktivität werden im unteren Bereich angezeigt.
Es können drei Typen von Zeitplänen erstellt werden:
Stündlich
Dieser Zeitplantyp wird zu einem festgelegten Zeitpunkt gestartet und entweder unbegrenzt oder für eine bestimmte Dauer ausgeführt. Er kann zu
einem bestimmten Zeitpunkt wiederholt werden. Ungeachtet der Einstellungen für Dauer oder Wiederholung wird dieser Zeitplantyp nur innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums ausgeführt.
Täglich
Dieser Zeitplantyp wird zu einem festgelegten Zeitpunkt gestartet und täglich wie angegeben wiederholt.
Wöchentlich
Dieser Zeitplantyp wird zu einem festgelegten Zeitpunkt gestartet und wöchentlich wie angegeben wiederholt.
Einträge in der Verlaufsprotokolldatei für geplante Tasks werden standardmäßig 60
Tage aufbewahrt. Sie können diesen Standardwert überschreiben, indem Sie den
Wert für die Bereinigung des Verlaufsprotokolls für geplante Tasks über die Steuerung für die wichtigsten Einstellungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager ändern. Um auf die wichtigsten Tivoli Storage FlashCopy Manager-Einstellungen zuzugreifen, wählen Sie in der Baumstruktursicht den gewünschten Computerknoten
und dann im Fenster Aktion die Option 'Eigenschaften' aus.
Berichte anzeigen, drucken und speichern
Greifen Sie auf Berichte zu, die Auskunft über die jüngste Aktivität, die verwaltete
Langzeitkapazität und installierte Lizenzen und installierte Software geben.
Führen Sie diese Schritte aus, um Berichte anzuzeigen, zu speichern und zu drucken.
1. Wählen Sie Berichterstellung in der Baumstruktursicht unter Verwalten aus. Es
wird eine Liste verfügbarer Berichte angezeigt. Jeder Bericht verfügt über eine
Beschreibung, die angibt, welche Daten der Bericht enthält.
2. Wählen Sie einen Bericht aus der Liste aus. Der ausgewählte Bericht wird angezeigt.
3. Um den aktuellen Bericht zu drucken oder zu speichern, klicken Sie auf das
entsprechende Symbol oben im Bericht.
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Momentaufnahmen erstellen
Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellt von Ihren Microsoft SQL Server-Daten,
Microsoft Exchange Server-Daten sowie von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen Momentaufnahmen mit Zeitangabe und schützt so
Ihre Anwendungsdaten.
Momentaufnahme von SQL Server-Daten erstellen
In der Baumstruktursicht von Tivoli Storage FlashCopy Manager wird für jede SQL
Server-Instanz auf dem Computer ein SQL Server-Knoten angezeigt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Momentaufnahme einer SQL Server-Instanz zu erstellen:
1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht eine SQL Server-Instanz aus.
2. Erstellen Sie eine Momentaufnahme mit einem der folgenden Verfahren:
v Klicken Sie zum Erstellen von Momentaufnahmen in der GUI auf die Registerkarte Schützen, wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' eine oder mehrere Datenbanken aus und wählen Sie die gewünschte Sicherungsaktion aus.
v Klicken Sie zum Erstellen von Sicherungen mit Befehlen auf die Registerkarte
Automatisieren und geben Sie die Befehle im unteren Abschnitt der integrierten Befehlszeile ein.
Informationen zur integrierten Befehlszeile können Sie anzeigen, indem Sie
auf Tipps klicken.
Momentaufnahme von Exchange Server-Daten erstellen
Im Baumstrukturfenster von Tivoli Storage FlashCopy Manager wird für jede Exchange Server-Instanz auf dem Computer ein Exchange Server-Knoten angezeigt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Momentaufnahme einer Exchange ServerInstanz zu erstellen:
1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht eine Exchange Server-Instanz aus.
2. Erstellen Sie eine Momentaufnahme mit einem der folgenden Verfahren:
v Um Momentaufnahmen in der GUI zu erstellen, klicken Sie auf die Registerkarte Schützen, wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' eine oder mehrere Speichergruppen oder Datenbanken aus und wählen Sie die gewünschte Sicherungsaktion aus.
v Klicken Sie zum Erstellen von Sicherungen mit Befehlen auf die Registerkarte
Automatisieren und geben Sie die Befehle im unteren Abschnitt der integrierten Befehlszeile ein.
Informationen zur integrierten Befehlszeile können Sie anzeigen, indem Sie
auf Tipps klicken.
Momentaufnahme von Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen erstellen
In der Baumstruktursicht wird ein Dateisystemknoten angezeigt, der die Daten von
kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen für den Computer darstellt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Momentaufnahme für ein Dateisystem
oder eine kundenspezifische Anwendung zu erstellen:
1. Wählen Sie in der Baumstruktursicht ein Dateisystem aus.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
79
2. Erstellen Sie eine Momentaufnahme mit einem der folgenden Verfahren:
v Klicken Sie zum Erstellen von Momentaufnahmen in der GUI auf die Registerkarte Schützen, wählen Sie einen oder mehrere Datenträger aus und klicken Sie im Fenster Aktionen auf die Option Gesamtsicherung.
Optional: Für kundenspezifische Anwendungen können Sie die Stapelscripts
'presnapshot' (Verarbeitung vor der Momentaufnahme) und 'postsnapshot'
(Verarbeitung nach der Momentaufnahme) angeben. Die Optionen PreSnapshotCmd und PostSnapshotCmd sind im Fenster mit den Sicherungsoptionen für Momentaufnahmen verfügbar. Klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen, um diese Optionen anzuzeigen. Wenn es keine kundenspezifische Anwendung gibt, die das Dateisystem verwendet, ist dieser Schritt nicht
erforderlich.
v Um Momentaufnahmen mit Befehlen zu erstellen, klicken Sie auf die Registerkarte Automatisieren und geben Sie im unteren Abschnitt der integrierten
Befehlszeile die Befehle ein.
Informationen zur integrierten Befehlszeile können Sie anzeigen, indem Sie
auf Tipps klicken.
Exchange Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for
Windows schützen
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie Exchange Server-Daten mit IBM Tivoli
Storage FlashCopy Manager for Windows schützen können.
Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen und -Zurückschreibungen
Für die Ausführung von Sicherungs- und Zurückschreibungstasks muss IBM Tivoli
Storage FlashCopy Manager die folgenden Voraussetzungen erfüllen.
v Exchange Server 2007: Das Konto für IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager
muss zur Gruppe der Exchange-Organisationsadministratoren gehören. Windows fügt die Gruppe der Exchange-Organisationsadministratoren standardmäßig anderen Sicherheitsgruppen hinzu, z. B. der Gruppe der lokalen Administratoren und der Gruppe der Exchange-Empfängeradministratoren. Wenn sich diese
Standardeinstellungen ändern, muss das Konto diesen anderen Gruppen manuell hinzugefügt werden.
v Exchange Server 2010: Das Konto für IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager
muss zur Unternehmensverwaltungsgruppe gehören. Sie müssen außerdem über
die Berechtigung als lokaler Administrator verfügen.
Für Mailboxzurückschreibungsoperationen und Browseroperationen für die
Mailboxzurückschreibung ist außerdem die Zugehörigkeit zur Unternehmensverwaltungsgruppe erforderlich. Auf dem Exchange Server muss zudem die Serverrolle für den Clientzugriff (Client Access-Serverrolle) installiert werden, oder Sie
können Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Verwendung eines anderen
Client Access-Servers in der Domäne konfigurieren.
Anmerkung: Bei der Ausführung von Exchange Server 2010-Sicherungen kann
die Exchange-Datenbankdateigröße aufgrund erhöhter Datenbankfestschreibungen, die durch Sicherungsoperationen ausgelöst werden, zunehmen. Diese Zunahme ist ein Standardverhalten von Microsoft Exchange Server.
v Für Mailboxzurückschreibungsoperationen:
80
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
– Das Administratorkonto, das zum Ausführen der Mailboxzurückschreibung
verwendet wird, muss über eine aktive Exchange-Mailbox in der Domäne
verfügen.
– Während der Ausführung von Zurückschreibungsoperationen ist für die Mailboxdatenbank temporärer Speicherbereich erforderlich. Geben Sie den temporären Speicherbereich für die Exchange Server-Workload auf der Eigenschaftenseite 'Allgemein' an. Definieren Sie auf der Eigenschaftenseite 'Allgemein'
die beiden folgenden Optionen:
- Temporärer Pfad für Protokollzurückschreibung
- Temporärer Pfad für Datenbankzurückschreibung
Wenn kein Verzeichnis angegeben wird, werden die Datenbankdateien in ein
durch die Umgebungsvariable TEMP angegebenes Verzeichnis zurückgeschrieben.
– Stellen Sie sicher, dass Microsoft Exchange Server MAPI Client und Collaboration Data Objects 1.2.1, Version 6.5.8147.0 oder höher auf dem Exchange
Server installiert ist, auf dem die Mailboxzurückschreibungsoperationen ausgeführt werden.
Wichtig: Für Exchange Server 2007 und Exchange Server 2010 kann Microsoft
Outlook nicht auf dem Server installiert werden, der für die Ausführung der
Mailboxzurückschreibung verwendet wird.
Exchange Server-Daten sichern
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Exchange Server-Daten zu sichern.
Lesen Sie die Informationen in „Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen
und -Zurückschreibungen” auf Seite 80, bevor Sie beginnen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Exchange Server-Daten zu sichern:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Wählen Sie Exchange Server in der Baumstruktursicht aus. Klicken Sie auf die
Registerkarte Schützen und wählen Sie eine oder mehrere Speichergruppen
(Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) zum Sichern
aus. Sie können auch stattdessen auf der Startseite der Verwaltungskonsole auf
den Direktaufruf Daten schützen klicken.
Tipp: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die
Liste der verfügbaren Speichergruppen oder Datenbanken im Ergebnisfenster
genauer abstimmen.
3. Überprüfen Sie die Sicherungsoptionen. Wenn die Sicherungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen.
v Klicken Sie auf Exchange-Integritätsprüfung überspringen, wenn die Exchange-Integritätsprüfung nicht ausgeführt werden soll, um zu überprüfen,
ob die Sicherungen gültig sind, bevor die Sicherung erfolgreich abgeschlossen wird. Sie können die Exchange-Integritätsprüfung überspringen, wenn
Sie in einer DAG-Umgebung mit Datenbanken arbeiten, die zwei oder mehr
gültige Kopien haben. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden
Website: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/
dd877010(EXCHG.140).aspx.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
81
Achtung: Wird diese Integritätsprüfung übersprungen und tritt bei der Zurückschreibung der Datenbank ein Integritätsfehler auf, müssen Sie möglicherweise Reparaturen für die Datenbank durchführen, die zu einem Datenverlust führen könnten. Wenn Sie die Integritätsprüfung überspringen und
die Datenbank aufgrund von Integritätsfehlern nicht wiederherstellbar ist, arbeiten Sie bei der Wiederherstellung der Daten mit der Microsoft-Unterstützung zusammen.
v Geben Sie mithilfe der Option Aus Replikat an, ob Daten aus einer replizierten Kopie gesichert werden sollen. Diese Option ist für Exchange Server 2007
verfügbar. Wenn Sie Exchange Server 2007 in einer LCR-Umgebung (Local
Continuous Replication, fortlaufende lokale Replikation) oder in einer CCRUmgebung (Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation)
ausführen und die Daten aus der replizierten Kopie gesichert werden sollen,
wählen Sie Aus Replikat, sofern verfügbar aus. Für CCR-Kopien müssen Sie
die Sicherung ausführen, während Sie beim Sekundärknoten des Clusters,
der die replizierte Kopie enthält, angemeldet sind. Microsoft unterstützt keine Sicherungsoperationen für Datenbanken, die mit SCR (Standby Continuous Replication, fortlaufende Standbyreplikation) repliziert werden.
v Exchange Server 2010: Wenn Sie in einer Exchange Server 2010-DAG-Umgebung (Database Availability Group, Datenbankverfügbarkeitsgruppe) arbeiten, können Sie eine aktive oder passive Datenbankkopie sichern. Der Kopierstatus wird in der Spalte DAG-Status im Fenster 'Sichern' angezeigt.
4. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem entsprechenden Befehl gestartet, der für
die Ausführung der Task erforderlich ist.
5. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie die Sicherungsaktion im Fenster Aktion
auswählen.
v Abhängig von der verwendeten Sicherungsstrategie können Sie mit der Methode 'VSS-Sicherung' eine Gesamtsicherung, eine Kopiesicherung, eine Teilsicherung oder eine Differenzsicherung ausführen.
v Für Exchange Server 2007 können Sie auch traditionelle Streamingsicherungen ausführen. Neben den oben aufgelisteten Sicherungstypen können Sie
mithilfe der traditionellen Sicherungsmethode Datenbankkopiesicherungen
ausführen. Die traditionelle Sicherungsmethode ist nur verfügbar, wenn sie
für den Tivoli Storage Manager-Server konfiguriert wurde. Wenn Sie eine
Speichergruppe auswählen, wird die Liste der Datenbanken in dieser Speichergruppe in der unteren Anzeige eingeblendet. Sie können eine dieser Datenbanken auswählen und eine Datenbankkopiesicherung ausführen.
Zugehörige Tasks:
„DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben” auf
Seite 94
82
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Exchange Server-Sicherungen löschen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Exchange Server-Sicherungsobjekt zu
löschen, das mit der VSS-Sicherungsmethode erstellt wurde.
Achtung: Sie dürfen diese Prozedur nicht für typische Löschtasks verwenden, da
Sicherungen automatisch auf der Basis der benutzerdefinierten Richtlinienverwaltungseinstellungen gelöscht werden. Diese Prozedur ist für die Löschvorgänge erforderlich, die außerhalb des Geltungsbereichs für standardmäßige Löschvorgänge
mithilfe der Richtlinienverwaltung liegen. Führen Sie diese Task mit Vorsicht und
nur als letzte Möglichkeit aus.
Gehen Sie wie folgt vor, um Exchange Server-Sicherungen zu löschen:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Startseite der Verwaltungskonsole auf Daten wiederherstellen.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die Exchange-Instanz
eine oder mehrere Sicherungen von Speichergruppen (Exchange Server 2007)
oder Datenbanken (Exchange Server 2010) zum Löschen aus.
4. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Sicherung löschen, um die Sicherungen der
ausgewählten Speichergruppen oder Datenbanken zu löschen.
Achtung: Wenn das Löschen einer Sicherung ausgeführt wird, werden zwei
Tasks im Taskfenster angezeigt, die angeben, dass das Löschen gerade ausgeführt und die Sicht aktualisiert wird. Der Sichtinhalt wird aktualisiert, sobald
beide Tasks beendet sind.
Für spezielle Hinweise zur Verwendung mehrerer Sicherungen auf platzsparenden
Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 lesen Sie die Informationen in „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und
Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12.
Exchange Server-Datenbank zurückschreiben
Führen Sie die folgenden Tasks aus, um Exchange Server-Daten zurückzuschreiben.
Lesen Sie die Informationen in „Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen
und -Zurückschreibungen” auf Seite 80, bevor Sie beginnen.
Achtung: Wenn Sie eine Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder eine Datenbank (Exchange Server 2010) zurückschreiben, werden vorhandene Daten durch
die zurückgeschriebenen Daten überschrieben und stehen nach Beendigung der
Zurückschreibung nicht mehr zur Verfügung, es sei denn, die zurückgeschriebenen
Daten werden in eine andere Speichergruppe oder Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange 2007) oder in eine andere Datenbank oder Wiederherstellungsdatenbank (Exchange 2010) umgeleitet.
Gehen Sie wie folgt vor, um Exchange Server-Daten zurückzuschreiben:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Startseite der Verwaltungskonsole auf Daten wiederherstellen. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die Exchange-Instanz die Option Sicht: Datenbankzurückschreibung aus. Im Fenster 'Ergebnisse' können Sie die für die Sicherung verfügbaren Speichergruppen oder
Datenbanken anzeigen. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
83
v Suchen: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie
die Liste der verfügbaren Speichergruppen oder Datenbanken im Ergebnisfenster genauer abstimmen.
v Filter: Verwenden Sie die Filteroptionen, um die Liste der Speichergruppen
oder Datenbanken im Fenster 'Ergebnisse' einzugrenzen.
a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen.
b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie
einen Eintrag zum Filtern aus. Sie können die Filterung anhand der folgenden Kenndaten für die Speichergruppe oder Datenbank vornehmen
lassen: Name, Zurückschreiben in, Aus Datenbankkopie, Sicherungstyp,
Sicherungsmethode, Sicherungsposition, Sicherungsdatum, Größe (GB),
Sofortzurückschreibung unterstützt, Verwaltungsklasse und Server.
Wenn Sie auf Alles auswählen klicken, werden alle Zeilen ausgewählt,
die die Filterangaben wiedergeben.
c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus.
d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an.
e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen.
f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um die Speichergruppen oder Datenbanken zu filtern.
v Sicherungen: Sie können auf Aktive Sicherungen klicken, um nur aktive Sicherungen anzuzeigen, oder Sie können auf Alle Sicherungen klicken, um
sowohl aktive als auch inaktive Sicherungen anzuzeigen.
v Aktualisieren: Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Sicht mit Ihren Änderungen zu aktualisieren.
Falls Sie einen Filter angewendet haben, werden auf der Registerkarte Wiederherstellen die Objekte auf dem Server angezeigt, die mit den Filter- oder
Suchkriterien übereinstimmen. Im Statusbereich ist in der Nachricht n von x
angezeigt die Anzahl der Elemente angegeben, die mit den Kriterien übereinstimmen. Hierbei steht n für die Anzahl der Elemente, die mit den Filterkriterien übereinstimmen, und x für die Anzahl der Objekte, die vom Server
abgerufen wurden. Beispiel: 5 von 20 angezeigt. Falls Sie Aktualisierungsoptionen angeben, um die Ergebnisse weiter einzugrenzen, und erneut auf Aktualisieren klicken, werden die Objekte auf dem Server angezeigt, die mit
den Filter- und den Aktualisierungsoptionen übereinstimmen. Jedes Mal,
wenn Sie auf Aktualisieren klicken, wird eine neue Abfrage beim Tivoli Storage Manager-Server ausgeführt.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die Exchange-Instanz
eine oder mehrere Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken
(Exchange Server 2010) zum Zurückschreiben aus.
Tipp: Wenn die Option Automatische Auswahl in der Sicht 'Zurückschreibungsoptionen' auf True gesetzt ist, werden weitere Sicherungen, die zum Zurückschreiben der neuesten Sicherung erforderlich sind, automatisch für Sie
ausgewählt. Sollen keine weiteren Sicherungen für Sie ausgewählt werden, setzen Sie die Option Automatische Auswahl auf False.
4. Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen.
Weitere Informationen zu den Zurückschreibungsoptionen finden Sie unter Zurückschreibungsoptionen.
84
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
5. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem entsprechenden Befehl gestartet, der für
die Ausführung der Task erforderlich ist.
6. Starten Sie die Zurückschreibungsoperation:
v Klicken Sie zum Zurückschreiben der Sicherung mit der rechten Maustaste
und wählen Sie die Option Zurückschreiben aus. Sie können die Zurückschreibungsoperation auch dadurch beginnen, dass Sie im Fenster Aktion auf
Zurückschreiben klicken.
v (Exchange Server 2007) Um nur bestimmte Dateien aus der Sicherung zurückzuschreiben, wählen Sie im Unterfenster die Datenbankdateien aus, die
Sie zurückschreiben wollen. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste und wählen Sie die Option Teilzurückschreibung aus. Sie können die
Teilzurückschreibungsoperation auch dadurch beginnen, dass Sie im Fenster
Aktion auf Teilzurückschreibung klicken.
v Um die Sicherung an einer anderen Position zurückzuschreiben, klicken Sie
mit der rechten Maustaste und wählen Sie die Option Zurückschreiben in
aus, um eine Zielposition für die Zurückschreibungsoperation anzugeben.
Ein Dialogfenster wird aufgerufen, in dem Sie die Speichergruppe oder Datenbank angeben können, in die die Zurückschreibung erfolgen soll.
– Wählen Sie bei Exchange Server 2007 den Namen einer Speichergruppe
aus, in die eine VSS-Sicherung zurückgeschrieben wird. Um die Option
Zurückschreiben in in eine Wiederherstellungsspeichergruppe oder eine
alternative Speichergruppe auszuführen, muss eine Wiederherstellungsspeichergruppe bzw. eine alternative Speichergruppe bereits vorhanden
sein (und die zurückzuschreibenden Datenbanken müssen ihr bereits hinzugefügt worden sein), bevor die Zurückschreibungsoperation gestartet
wird.
– Wählen Sie bei Exchange Server 2010 den Namen einer Datenbank aus, in
die eine VSS-Sicherung zurückgeschrieben wird. Für Zurückschreibungen
in eine Wiederherstellungsdatenbank oder eine alternative Datenbank
muss vor der Ausführung einer Zurückschreibungsoperation die Wiederherstellungsdatenbank oder alternative Datenbank bereits vorhanden sein.
Achtung: Jeder Typ der Funktion Zurückschreiben in inaktiviert automatisch die VSS-Sofortzurückschreibung.
Hinweis:
a. Die VSS-Sofortzurückschreibung ist nur für vollständige Sicherungen oder
Kopiesicherungen verfügbar, die sich auf den Platteneinheiten befinden, die
die VSS-Sofortzurückschreibung unterstützen.
b. Während der VSS-Sofortzurückschreibungsoperation darf kein anderer Prozess bzw. keine andere Anwendung auf das Laufwerk bzw. den Datenträger
zugreifen, auf dem sich die Speichergruppe oder Datenbank befindet.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
85
Zurückschreibungsoptionen
In diesem Abschnitt sind die Optionen beschrieben, die auf der Registerkarte für
die Zurückschreibung in der Verwaltungskonsole verfügbar sind.
Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen die Option Datenbankzurückschreibung aus und klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen, um die
Standardzurückschreibungsoptionen zu ändern.
Automatische Auswahl
Geben Sie für diese Option True an (Standardwert), um die zurückzuschreibenden Sicherungsobjekte schnell auszuwählen. Wenn Sie bei der automatischen Auswahl die neueste Sicherung zum Zurückschreiben auswählen, werden alle anderen erforderlichen Sicherungen bis zur vorherigen
Gesamtsicherung automatisch für Sie ausgewählt. Die Option Automatische Auswahl weist beispielsweise die folgenden Kenndaten auf:
v Sie wird ausgeführt, wenn Sie auf eine Gesamtsicherung, eine Differenzsicherung oder eine Teilsicherung klicken.
v Sie ignoriert Kopiensicherungen und Datenbankkopiesicherungen.
v Wenn Sie auf eine Gesamtsicherung klicken, wird die letzte zugehörige
Differenzsicherung oder werden alle zugehörigen Teilsicherungen ausgewählt.
v Wenn Sie auf eine Differenzsicherung klicken, wird auch die zugehörige
Gesamtsicherung ausgewählt.
v Wenn Sie auf eine Teilsicherung klicken, werden auch die zugehörige
Gesamtsicherung und alle zugehörigen früheren Teilsicherungen ausgewählt.
In den beiden folgenden Situationen wird bei Verwendung von Automatische Auswahl keine zusätzliche Auswahl getroffen:
v Für eine Gesamtsicherung ist eine Kombination aus Differenz- und Teilsicherungen vorhanden. Haben Sie beispielsweise auf eine Gesamtsicherung geklickt, für die zugehörige Teil- und Differenzsicherungen vorhanden sind, wird nur die Gesamtsicherung ausgewählt.
v Eine Differenz- oder Teilsicherung wurde ausgewählt, es wird aber keine
zugehörige Gesamtsicherung gefunden.
Ausgangsserver
Geben Sie den Namen des Servers ein, auf dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Der Standardwert ist ein Platzhalterzeichen (*).
Sofortzurückschreibung
Geben Sie für diese Option True an, um die Momentaufnahmezurückschreibung auf Datenträgerebene für lokale VSS-Sicherungen zu verwenden, wenn sich die Sicherung auf Datenträgern befindet, die an ein SAN
angeschlossen sind. Setzen Sie diese Option auf False, um die VSS-Sofortzurückschreibung zu inaktivieren, mit der die Kopie auf Datenträgerebene
übergangen und stattdessen die Kopie auf Dateiebene (Schnellzurückschreibung) verwendet wird, um die Dateien aus einer lokalen VSS-Sicherung zurückzuschreiben. Der Standardwert ist True, hierbei wird die Momentaufnahmezurückschreibung auf Datenträgerebene verwendet, sofern
dies unterstützt wird.
Diese Option ist nur für VSS-Operationen verfügbar. Bei Verwendung von
VSS-Sofortzurückschreibungen für SAN Volume Controller mit einer früheren Version als 5.1 oder für DS8000 wird empfohlen, alle vorherigen Hintergrundkopien (die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben werden) zu beenden, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird.
86
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Anmerkung: Diese Option ist automatisch auf False gesetzt, während Exchange Server 2007- und Exchange Server 2010-Operationen mit der Option Zurückschreiben in ausgeführt werden.
Achtung: Bei der Sofortzurückschreibung werden alle Dateien im Zieldateisystem überschrieben.
Die Sofortzurückschreibung erfordert, dass das Laufwerk oder der Datenträger, auf dem sich die Speichergruppe oder Mailboxdatenbank befindet,
frei ist. Kein anderer Prozess bzw. keine andere Anwendung darf auf das
Laufwerk bzw. den Datenträger zugreifen.
Datenbanken nach der Zurückschreibung bereitstellen
Wählen Sie die Option Datenbanken nach der Zurückschreibung bereitstellen aus, um Datenbanken in der Speichergruppe automatisch bereitzustellen, nachdem die Wiederherstellung abgeschlossen wurde. Handelt es
sich bei der traditionellen Zurückschreibungsoperation um eine Zurückschreibung einer Mailboxdatenbank in die Wiederherstellungsspeichergruppe, ist die geladene Datenbank die Datenbank in der Wiederherstellungsspeichergruppe und nicht die Datenbank in der ursprünglichen
Speichergruppe. Beachten Sie, dass beim Zurückschreiben einer CCR-Datenbank die Clusterdatenbank erfolgreich angehängt wird. Aufgrund einer
Microsoft Exchange Server 2007-Einschränkung werden die Datenbankressourcen jedoch nicht online verfügbar gemacht. Sie müssen die Datenbankressourcen über die Microsoft Cluster Administrator-Schnittstelle online
verfügbar machen. Im folgenden Artikel der Microsoft-Wissensdatenbank
finden Sie Einzelheiten zu dieser Einschränkung: http://support.microsoft.com/kb/938442/en-us.
Zurückgeschriebene UND aktuelle Protokolle wiederholen
Verwenden Sie die Option Zurückgeschriebene UND aktuelle Protokolle
wiederholen, um alle Transaktionsprotokolleinträge zu wiederholen, die im
aktuellen Protokoll mit aktiven Transaktionen enthalten sind. Dies umfasst
sowohl aktuelle als auch zurückgeschriebene Protokolle. Dies ist der Standardwert. Bei der VSS-Sofortzurückschreibung wird diese Option nicht unterstützt.
Nur zurückgeschriebene Protokolle wiederholen
Verwenden Sie die Option NUR zurückgeschriebene Protokolle wiederholen, um alle Transaktionen zu wiederholen, die in den Protokollen mit zurückgeschriebenen Transaktionen enthalten sind. Nach einer solchen Zurückschreibung wird ausdrücklich empfohlen, eine neue Gesamtsicherung
durchzuführen.
Wiederherstellung ausführen
Wählen Sie diese Option aus, um anzugeben, ob lediglich die zurückgeschriebenen Protokolle oder aber sowohl die zurückgeschriebenen als auch
die aktuellen Protokolle wiederholt werden sollen. Wenn die Wiederherstellung nicht ausgeführt wird, sind die Datenbanken nicht online. Die Wiederherstellung muss daher für traditionelle Zurückschreibungen entweder
durch eine weitere Zurückschreibungsoperation (mit Angabe von Wiederherstellung ausführen) oder manuell mit dem Dienstprogramm ESEUTIL
erfolgen.
Anmerkung: (Nur traditionelle Zurückschreibungen) Wenn Sie eine traditionelle Zurückschreibung von Mailboxdatenbanken ausführen und eine
Wiederherstellungsspeichergruppe existiert, werden die Mailboxdatenbanken in die Wiederherstellungsspeichergruppe anstatt in die OriginalspeiKapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
87
chergruppe zurückgeschrieben. Außerdem müssen Sie beim Zurückschreiben einer Mailboxdatenbank in eine Wiederherstellungsspeichergruppe die
Option NUR zurückgeschriebene Protokolle wiederholen angeben. Ansonsten kann die Operation fehlschlagen. Dieser Hinweis gilt NUR für traditionelle Zurückschreibungen. VSS-Zurückschreibungen in die Wiederherstellungsspeichergruppe werden von Microsoft für Exchange Server 2007
unterstützt.
Exchange Server-Mailbox (oder Mailboxeinträge) zurückschreiben
Nachfolgend ist beschrieben, wie Sie eine Mailbox oder Mailboxeinträge von Exchange Server 2007 oder Exchange Server 2010 zurückschreiben können.
Lesen Sie die Informationen in „Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen
und -Zurückschreibungen” auf Seite 80, bevor Sie beginnen.
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie Exchange Server in der
Baumstruktursicht aus.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Wiederherstellen und ändern Sie die ausgewählte Sicht in Mailboxzurückschreibung.
3. Wählen Sie eine oder mehrere Mailboxen für die Zurückschreibung aus. Wenn
die Mailbox, die zurückgeschrieben werden soll, nicht angezeigt wird, können
Sie den Mailboxnamen auch in den Zurückschreibungsoptionen eingeben.
Wenn das Mailboxprotokoll inaktiviert wurde, werden Sie aufgefordert, den
Aliasnamen der Mailbox, die zurückgeschrieben werden soll, anzugeben. Falls
Sie eine Mailbox zurückschreiben, die seit der Erstellung der Sicherung gelöscht, erneut erstellt oder versetzt wurde, geben Sie den Aliasnamen der temporären Mailbox im Fenster Eigenschaft ein. Wird dieser Aliasname nicht eingegeben, verwendet die Mailboxzurückschreibungsoperation die Mailbox des
aktuellen Benutzers mit Administratorberechtigung als temporäre Speicherposition.
4. Optional: IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager schreibt standardmäßig die
neueste verfügbare Sicherung der angegebenen Mailbox zurück. Wenn Daten
für einen anderen Zeitpunkt zurückgeschrieben werden sollen, wählen Sie über
die Option Sicherungsdatum ein früheres Datum und eine frühere Uhrzeit aus.
Standardmäßig wird die gesamte Mailbox zurückgeschrieben. Über die Option
Mailboxfilter auf Eintragsebene können Sie einzelne Nachrichten für die Zurückschreibung auswählen:
a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen.
b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie einen Eintrag zum Filtern aus. Sie können nach Ordnername, Betrefftext, Absendername, Nachrichtentext, Gesamter Inhalt, Anlagenname und Empfangsdatum filtern.
Wenn Sie auf Gesamter Inhalt klicken, werden die Mailboxeinträge nach
Anlagenname, Absender, Betreff und Nachrichtentext gefiltert.
c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus.
d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an.
e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen.
f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um die Speichergruppen oder Datenbanken zu filtern.
88
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
5. Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen.
Mailbox
Geben Sie den Aliasnamen der ursprünglichen Mailbox an, wenn diese
gelöscht oder im Browser nicht gefunden wird. Mit dieser Option werden alle ausgewählten Mailboxen überschrieben.
E-Mail-Nachrichten als ungelesen zurückschreiben
Verwenden Sie diese Option, um die Mailboxnachrichten nach Abschluss der Zurückschreibungsoperation automatisch als ungelesen zu
markieren. Der Standardwert ist True.
An ursprüngliche Position zurückschreiben
Geben Sie den Exchange Server, die Speichergruppe (Exchange Server
2007) und die Datenbank an, auf dem bzw. in der sich die Mailbox zum
Zeitpunkt der Sicherung befunden hat. Verwenden Sie die folgenden
Formate:
v Exchange Server 2007:
Servername,Speichergruppenname,Datenbankname
v Exchange Server 2010: Servername,Datenbankname
6. Klicken Sie im Fenster Aktion auf eine der Aktionen zum Zurückschreiben,
um die Zurückschreibungsoperation zu starten.
E-Mail an ursprüngliche Position zurückschreiben
Wählen Sie diese Aktion aus, um die E-Mail an die Position zurückzuschreiben, an der die E-Mail-Einträge zum Zeitpunkt der Sicherung
vorhanden waren.
E-Mail an alternative Position zurückschreiben
Wählen Sie diese Aktion aus, um die E-Mail-Einträge in eine andere
Mailbox zurückzuschreiben. Es wird ein Dialog aufgerufen, in dem Sie
die Mailbox angeben können.
E-Mail in PST-Datei zurückschreiben
Wählen Sie diese Aktion aus, um die E-Mail-Einträge in eine Datei mit
persönlichen Ordnern (.pst) zurückzuschreiben. Wenn die Zurückschreibung in eine PST-Datei erfolgt und eine einzelne Mailbox ausgewählt
wurde, werden Sie zur Eingabe eines Dateinamens aufgefordert. Wenn
die Zurückschreibung in eine PST-Datei erfolgt und mehrere Mailboxen
ausgewählt wurden, werden Sie zur Eingabe einer Verzeichnisposition
aufgefordert. Jede Mailbox wird in eine separate PST-Datei zurückgeschrieben, die den Namen der Mailbox in dem angegebenen Verzeichnis hat.
Wenn die PST-Datei vorhanden ist, wird diese Datei verwendet. Wenn
sie nicht vorhanden ist, wird die Datei erstellt.
Die Dauer des Zurückschreibungsprozesses ist von der Größe der Mailboxdatenbanken, der Netzgeschwindigkeit und der Anzahl der zu verarbeitenden
Mailboxen abhängig.
Zugehörige Tasks:
„Mailboxnachrichten mit dem Browser für Mailboxzurückschreibung interaktiv
zurückschreiben” auf Seite 90
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
89
Mailboxnachrichten mit dem Browser für Mailboxzurückschreibung interaktiv zurückschreiben
Diese Prozedur beschreibt, wie Sie eine Mailbox oder Mailboxeinträge von Exchange Server 2007 oder Exchange Server 2010 mithilfe des Browsers für Mailboxzurückschreibung zurückschreiben können.
Lesen Sie die Informationen in „Voraussetzungen für Exchange Server-Sicherungen
und -Zurückschreibungen” auf Seite 80, bevor Sie beginnen.
Wenn Sie planen, E-Mails oder Ordner in einen Simple Mail Transfer Protocol-Server (SMTP-Server) zurückzuschreiben, stellen Sie sicher, dass der SMTP-Server
konfiguriert wird, bevor Sie versuchen, eine Zurückschreibungsoperation auszuführen. Definieren Sie die Konfiguration in der grafischen Benutzerschnittstelle
(GUI) von IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager, indem Sie in der Baumstruktursicht mit der rechten Maustaste auf Dashboard klicken und Eigenschaften auswählen. Rufen Sie dann die Eigenschaftenseite E-Mail auf. Geben Sie auf dieser
Eigenschaftenseite den SMTP-Server und SMTP-Port ein.
v Wenn die Verwaltungskonsole gestartet wird, erkennt sie, ob eine Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange Server 2007) oder Wiederherstellungsdatenbank
(Exchange Server 2010) vorhanden ist, die zuvor von Tivoli Storage FlashCopy
Manager erstellt wurde. Ist eine Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank vorhanden, stellt die Verwaltungskonsole automatisch die
Verbindung zu der vorhandenen Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank her und zeigt ihren Inhalt an. Andernfalls werden Sie
zur Angabe der Mailbox oder Datenbank aufgefordert, die in die Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank zurückgeschrieben werden soll.
v Wenn eine Mailbox ausgewählt wird, wird sie zunächst automatisch in die Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange Server 2007) oder in die Wiederherstellungsdatenbank (Exchange Server 2010) zurückgeschrieben. Von dieser Position
aus wird die Mailbox für das Browsing zur Verfügung gestellt. Wenn die Zurückschreibungsoperation an diese Position abgeschlossen ist, werden die zurückgeschriebene Mailbox und die zurückgeschriebenen Ordner im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt.
v Sie können die Mailboxsicherung an ihre ursprüngliche Mailboxposition oder an
eine der folgenden Positionen zurückschreiben:
– Um einen Mailboxeintrag in eine andere Mailbox zurückzuschreiben, verwenden Sie die Task Exchange-Mailbox öffnen im Fenster 'Aktion'. Sie können
den Aliasnamen der Mailbox eingeben, um sie als Zurückschreibungsziel anzugeben. Dieses Mailboxzurückschreibungsziel wird unten im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Ziehen Sie die Quellenmailbox oben im Fenster 'Ergebnisse'
in die Zielmailbox unten im Fenster 'Ergebnisse'.
– Um eine Mailbox in eine Datei (.PST) der persönlichen Ordner in Outlook zurückzuschreiben, verwenden Sie die Task PST-Datei öffnen im Fenster Aktion. Ein Windows-Dialog 'Datei' wird geöffnet, in dem Sie eine vorhandene
PST-Datei auswählen oder eine PST-Datei erstellen können. Diese angegebene
PST-Zieldatei wird unten im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Ziehen Sie die
Quellenmailbox oben im Fenster 'Ergebnisse' in die PST-Zieldatei unten im
Fenster 'Ergebnisse'.
In beiden Fällen wird während der Zurückschreibung eine Mischoperation ausgeführt. Ist das Objekt vorhanden, erstellt Tivoli Storage FlashCopy Manager
kein Duplikat. Tivoli Storage FlashCopy Manager schreibt nur Einträge zurück,
die am Zurückschreibungsziel nicht vorhanden sind.
90
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Wenn eine Mailbox an ihre ursprüngliche Mailboxposition zurückgeschrieben
wird, werden die Einträge gemischt. Wenn eine Mailbox in eine andere Mailbox
oder in eine PST-Datei zurückgeschrieben wird, werden die Einträge in einen
Ordner zurückgeschrieben, der den Namen der ursprünglichen Mailbox hat.
v Wenn Sie eine Mailbox für die Zurückschreibung auswählen, können Sie An ursprüngliche Position zurückschreiben auswählen. Wenn Sie einen Ordner auswählen, können Sie Ordner in ursprüngliche Mailbox zurückschreiben oder
Ordner in SMTP-Server zurückschreiben angeben. Werden Nachrichten ausgewählt, können Sie Nachrichten in ursprüngliche Mailbox zurückschreiben,
Nachrichten in SMTP-Server zurückschreiben oder E-Mail-Nachrichteninhalt
speichern angeben.
v Die Tasks Exchange-Mailbox schließen und PST-Datei schließen werden im
Fenster Aktion nur angezeigt, wenn eine Mailbox oder PST-Datei mit 'Durchsuchen' angezeigt wird.
Einschränkung: Es können nur Mailboxen in derselben Datenbank mit einer einzelnen Browseroperation für Mailboxzurückschreibung zurückgeschrieben werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um Mailboxnachrichten interaktiv zurückzuschreiben:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Wählen Sie unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der
Baumstruktursicht Exchange Server aus.
3. Klicken Sie in der Anzeige Wiederherstellen auf Sicht > Browser für Mailboxzurückschreibung. Der Dialog Quelle auswählen wird geöffnet.
4. Geben Sie die zurückzuschreibende Mailbox im Dialog Quelle auswählen an:
a. Um nach Mailboxen zu suchen, wählen Sie Mailboxen suchen aus. Sie können auch zur Sicht 'Datenbanken' wechseln, indem Sie Datenbanken suchen in der Dropdown-Liste auswählen.
Geben Sie den Namen der Mailbox in das Feld Mailboxname ein oder blättern Sie abwärts durch die Liste und wählen Sie eine Mailbox aus. Sie können auch das Feld Suchen verwenden, um die Mailboxen oder Datenbanken zu filtern. Klicken Sie auf OK.
Anmerkung: Sie können auch im Feld Sicherungsdatum/-zeit ein Datum
und eine Uhrzeit angeben, an dem bzw. zu der eine Sicherung zurückgeschrieben werden soll, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt wurde.
b. Um nach allen Mailboxen in einer bestimmten Sicherung zu suchen, geben
Sie Datenbanken suchen an. Es wird eine Liste verfügbarer Sicherungen
angezeigt. Blättern Sie abwärts durch die Liste und wählen Sie eine Datenbank aus. Klicken Sie auf OK.
c. Falls Sie eine Mailbox zurückschreiben, die seit der Erstellung der Sicherung
gelöscht, erneut erstellt oder versetzt wurde, geben Sie den Aliasnamen der
temporären Mailbox im Fenster Eigenschaft ein. Wird dieser Aliasname
nicht eingegeben, verwendet die Mailboxzurückschreibungsoperation die
Mailbox des aktuellen Benutzers mit Administratorberechtigung als temporäre Speicherposition.
Nachdem die angegebene Mailbox in die Wiederherstellungsspeichergruppe
(Exchange Server 2007) oder in die Wiederherstellungsdatenbank (Exchange
Server 2010) zurückgeschrieben wurde, werden die zurückgeschriebene Mailbox und die zurückgeschriebenen Ordner im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt.
5. Im Fenster 'Ergebnisse' können Sie durch die in Ihrer Mailbox enthaltenen Ordner und Nachrichten blättern. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
91
v Voranzeige: Wenn ein Mailboxeintrag ausgewählt wird, wird sein Inhalt im
Voranzeigefenster angezeigt. Wenn ein Eintrag eine Anlage enthält, klicken
Sie auf das Anlagensymbol, um den Inhalt der Anlage anzuzeigen (klicken
Sie auf Öffnen) oder um die Anlage zu speichern (klicken Sie auf Speichern).
v Filter: Verwenden Sie die Filteroptionen, um die Liste der Ordner und Nachrichten im Fenster 'Ergebnisse' einzugrenzen.
a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen.
b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie
einen Eintrag zum Filtern aus. Sie können nach Ordnername, Betrefftext,
Absendername, Nachrichtentext, Gesamter Inhalt, Anlagenname, Größe
(in KB), Erstellungsdatum, Änderungsdatum, Sendedatum und Empfangsdatum filtern.
Wenn Sie Gesamter Inhalt auswählen, werden die Mailboxeinträge nach
Anlagenname, Absender, Betreff und Nachrichtentext gefiltert.
c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus.
d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an.
e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen.
f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um Ihre Nachrichten und Ordner zu filtern.
Wählen Sie die zurückzuschreibende Mailbox, den zurückzuschreibenden Ordner oder die zurückzuschreibende Nachricht aus, bevor Sie fortfahren.
6. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende Zurückschreibungstask.
Abhängig von dem ausgewählten Eintrag sind die folgenden Zurückschreibungsaktionen verfügbar:
v Ordner in ursprüngliche Mailbox zurückschreiben
v Nachrichten in ursprüngliche Mailbox zurückschreiben
v Ordner in SMTP-Server zurückschreiben
v E-Mail in SMTP-Server zurückschreiben
Hinweis: Wenn der SMTP-Server nicht wie im Abschnitt mit den Voraussetzungen beschrieben konfiguriert wurde, müssen Sie ihn konfigurieren, um
die Zurückschreibungsoperation auszuführen. Klicken Sie auf die Zurückschreibungstask und dann auf SMTP-Einstellungen, um die Konfiguration
auszuführen.
v E-Mail-Nachrichteninhalt speichern: Ein Windows-Dialog 'Datei speichern'
wird angezeigt. Geben Sie die Position und den Nachrichtennamen an und
klicken Sie auf Speichern. Die Aktion 'E-Mail-Nachrichteninhalt speichern'
wird verfügbar, wenn eine Nachricht im Voranzeigefenster ausgewählt wird.
Der Dialog Zurückschreibungsfortschritt wird geöffnet und zeigt Details zur
Operation.
Die Schaltfläche Zurückzuschreibende Mailbox schließen wird angezeigt,
nachdem eine Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank erstellt wurde. Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, entfernt Tivoli
Storage FlashCopy Manager die erstellte Wiederherstellungsspeichergruppe
oder Wiederherstellungsdatenbank und bereinigt die zurückgeschriebenen Dateien. Wenn Sie Zurückzuschreibende Mailbox schließen nicht auswählen,
wird die Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank
selbst dann nicht entfernt, wenn Sie die Verwaltungskonsole verlassen.
92
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation
Eine Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation (CCR = Cluster Continuous
Replication) unter Exchange Server 2007 erfordert bei Verwendung der VSS-Sofortzurückschreibung die Ausführung bestimmter Tasks.
Beachten Sie die folgenden Richtlinien, bevor Sie versuchen, eine VSS-Sofortzurückschreibung in Ihrer CCR-Umgebung auszuführen:
v Verwenden Sie CCR-Replikate nur in Übereinstimmung mit Empfehlungen von
Microsoft.
v CCR ist nur mit Exchange Server 2007 verfügbar. Für Exchange Server 2010 siehe „DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben”
auf Seite 94.
v Eine VSS-Sofortzurückschreibung eines CCR-Replikats kann nur in die aktive
Kopie der Speichergruppe zurückgeschrieben werden. Microsoft unterstützt keine VSS-Zurückschreibungen in eine Replikatinstanz.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung
mit fortlaufender Clusterreplikation auszuführen:
1. Stellen Sie sicher, dass die Zurückschreibung auf einem aktiven Knoten ausgeführt wird.
2. Wenn die Sicherung auf dem passiven Knoten erstellt wurde, versetzen Sie den
Cluster vom aktiven Knoten auf den passiven Knoten.
3. Setzen Sie die Speichergruppenkopie für die Exchange Server-Speichergruppen,
die in der VSS-Sofortzurückschreibung verwendet werden sollen, aus.
4. Stoppen Sie den Exchange-Replikationsdienst auf den Servern, bevor Sie die
Sofortzurückschreibung starten.
5. Schreiben Sie die Exchange Server-Speichergruppen zurück, indem Sie den Befehl tdpexcc restore ausgeben oder indem Sie die in „Exchange Server-Datenbank zurückschreiben” auf Seite 83 beschriebene Prozedur in der grafischen
Benutzerschnittstelle (GUI) verwenden. Wenn Sie die Befehlszeilenschnittstelle
verwenden, stellen Sie sicher, dass die Bereitstellung der Mailboxdatenbank
aufgehoben wird, bevor Sie den Zurückschreibungsbefehl ausgeben. Diese Aktion wird in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) automatisch ausgeführt.
6. Nehmen Sie die Speichergruppenkopie für die Exchange Server-Speichergruppen, die in der VSS-Sofortzurückschreibung verwendet wurden, wieder auf.
CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben
Sie können eine CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben.
Bei dieser Prozedur wird davon ausgegangen, dass Sie Ihre Speichergruppe bereits
gesichert haben.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine replizierte Datenbankkopiesicherung in einer CCR-Umgebung (CCR = Cluster Continuous Replication = fortlaufende Clusterreplikation) zurückzuschreiben. Sie können einige dieser Schritte entweder über die Verwaltungskonsole oder über Befehle der Verwaltungsshell
ausführen, die nachfolgend in runden Klammern angegeben sind.
1. Aktivieren Sie den Mailbox-Server, auf dem sich die zurückzuschreibende Speichergruppe befindet (Move-ClusteredMailboxServer).
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
93
2. Setzen Sie die Replikation aller Kopien der Speichergruppe aus (Suspend-StorageGroupCopy).
3. Heben Sie die Bereitstellung für die Datenbank in der Speichergruppe auf (Dismount-Database). Wenn Sie die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) verwenden, wird die Bereitstellung für die Datenbanken automatisch aufgehoben.
4. Schreiben Sie die Datenbank und die Protokolle unter Verwendung der Data
Protection for Microsoft Exchange Server-Befehlszeile oder der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) zurück. Wenn Datenbanken nach der Zurückschreibung automatisch wieder bereitgestellt werden sollen, müssen Sie die Befehlszeilenoption /MOUNTDAtabases verwenden oder die Option Datenbanken nach
der Zurückschreibung bereitstellen in der Anzeige Zurückschreiben setzen.
Sie können diese Option auf True oder False setzen.
Anmerkung: Lokale CCR-Sicherungen können nur auf dem Knoten zurückgeschrieben werden, der die Sicherung ausgeführt hat.
5. Stellen Sie die zurückgeschriebene Datenbank bereit (Mount-Database). Übergehen Sie diesen Schritt, wenn die Datenbank im vorherigen Schritt automatisch
bereitgestellt wurde.
6. Überprüfen Sie die Speichergruppe auf ihren fehlerfreien Zustand, bevor Sie
eine Aktualisierung oder ein erneutes Seed für replizierte Datenbankkopien
ausführen.
7. Führen Sie eine Aktualisierung oder ein erneutes Seed für die replizierte Speichergruppe auf allen passiven Knoten aus (Update-StorageGroupCopy).
8. Aktivieren Sie, falls erforderlich, den Mailbox-Server, auf dem sich die zurückgeschriebene Speichergruppe befindet (Move-ClusteredMailboxServer).
9. Überprüfen Sie die CCR-Kopien auf ihren fehlerfreien Zustand (Get-ClusteredMailboxServerStatus).
DAG-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine replizierte Datenbankkopiesicherung in eine Datenbankverfügbarkeitsgruppe (Database Availability Group - DAG)
zurückzuschreiben. Bei dieser Prozedur wird davon ausgegangen, dass Sie Ihre Datenbank bereits gesichert haben.
Verwenden Sie die Verwaltungskonsole oder die Verwaltungsshell für die Eingabe
von Befehlen (in runden Klammern angegeben).
Gehen Sie wie folgt vor, um eine DAG-Datenbankkopiesicherung zurückzuschreiben:
1. Aktivieren Sie die Datenbank auf dem Server, auf dem sich die zurückgeschriebene Datenbankkopie befinden soll (Move-ActiveMailboxDatabase).
2. Setzen Sie die Replikation aller passiven Kopien der Datenbank aus (SuspendMailboxCopy).
3. Heben Sie die Bereitstellung für die aktive Mailboxdatenbank auf (DismountDatabase).
4. Stoppen Sie den Replikationsdienst auf dem System, auf dem Sie die Zurückschreibung ausführen wollen. Führen Sie diesen Schritt nur für eine VSS-Sofortzurückschreibungsoperation aus.
5. Schreiben Sie die Datenbank und die Protokolle unter Verwendung der Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Befehlszeile oder der Verwaltungskonsole zurück.
94
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Einschränkung: Die Datenbank darf nach der Zurückschreibung nicht automatisch bereitgestellt werden. Wenn Sie die Verwaltungskonsole verwenden, stellen Sie sicher, dass die Option Datenbanken nach der Zurückschreibung bereitstellen in der Anzeige 'Zurückschreiben' auf False gesetzt ist. Wenn Sie die
Befehlszeile verwenden, muss die Zurückschreibungsoption /mountdatabases
auf NO gesetzt werden.
6. Starten Sie zunächst den Replikationsdienst, sofern dies noch nicht in Schritt 5
erfolgt ist, bevor Sie die aktive Mailboxdatenbank bereitstellen. Andernfalls
schlägt der Datenbankmount fehl (Mount-Database).
7. Überprüfen Sie den Zustand der Datenbank, bevor Sie replizierte Datenbankkopien aktualisieren oder Seeding für replizierte Datenbankkopien erneut ausführen.
8. Führen Sie eine Aktualisierung oder ein erneutes Seed für alle Replikate aus
(Update-MailboxDatabaseCopy). Mit diesem Schritt werden potenzielle Synchronisationsprobleme bei den Transaktionsprotokollen vermieden, die auftreten könnten, wenn die Replikation direkt wiederaufgenommen würde.
9. Versetzen Sie die aktive Datenbank auf den gewünschten Server (Move-ActiveMailboxDatabase).
Tasks automatisieren
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Sicht Automatisieren mit Befehlen eingesetzt werden kann. Es wird gezeigt, wie Befehle gespeichert werden können und
wie die Ausführung von Befehlen geplant werden kann.
Sie können die Sicht Automatisieren verwenden, um Befehle zu erstellen, zu sichern, zu speichern und zu planen. Öffnen Sie die Sicht Automatisieren, indem Sie
eine Workload auswählen, mit der Sie arbeiten wollen, und auf die Registerkarte
Automatisieren klicken. Wenn Sie unten im Fenster 'Details' einen Befehl eingeben,
wird die Ausgabe des Befehls oben im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Sie können
auf die Schaltfläche Tipps klicken, um Tipps zur Verwendung der Sicht Automatisieren anzuzeigen.
1. Geben Sie einen Befehl im Fenster 'Details' ein und klicken Sie auf das Symbol
Ausführen, um den Befehl auszuführen. Sie können auch eine gespeicherte
Task ausführen, indem Sie auf das Symbol Öffnen klicken, die Befehlsdatei
auswählen und auf das Symbol Ausführen klicken.
Die Befehle können ohne fcmcli eingegeben werden. Beispielsweise können Sie
für jede ausgewählte Workloadinstanz einen einzelnen Befehl oder mehrere Befehle eingeben. Beispiel:
q component
q backup
2. Klicken Sie auf das Symbol Speichern und folgen Sie den Bedienerführungen,
um einen Befehl für die zukünftige Verwendung zu speichern.
3. Um einen Befehl zu planen, klicken Sie auf das Symbol Diesen Befehl planen,
um den Planungsassistenten zu öffnen. Folgen Sie den Bedienerführungen im
Assistenten, um einen Zeitplan für den Befehl zu erstellen.
4. Die Ausgabe des Befehls wird im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Die Ausgabe
kann gespeichert oder an eine E-Mail-Adresse gesendet werden.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
95
Zusätzliche Automatisierungsmethoden
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie Ihre Befehle aus anderen Sichten in der
Verwaltungskonsole automatisieren können.
Sie können Ihre Befehle aus den Sichten Schützen, Wiederherstellen, Planen und
Taskliste automatisieren.
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie in der Baumstruktursicht
die gewünschte Workload aus.
2. Klicken Sie auf die entsprechende Registerkarte für die Task (Schützen oder
Wiederherstellen).
96
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
3. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Befehl zu automatisieren:
v Fenster 'Ergebnisse'
Wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' die Objekte für die Task aus und wählen
Sie anschließend im Dropdown-Menü der Symbolleiste die Option Wie geplant ausführen aus. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende
Task. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten
Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen.
v Fenster 'Taskliste'
Sobald eine Task übergeben wurde, wird sie im Fenster 'Taskliste' angezeigt.
Wählen Sie die entsprechende Task aus und klicken Sie dann in der Symbolleiste der Taskliste auf Befehlsscript planen. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen.
SQL Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie SQL Server-Daten mit IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen können.
Sicherheit
Data Protection for SQL erfordert bestimmte Einstellungen für die Ausführung von
Operationen in einer sicheren Umgebung.
Für die Installation ist ein Windows-Administratorberechtigung erforderlich. Data
Protection for SQL muss beim Tivoli Storage Manager-Server registriert sein, und
beim Herstellen der Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server müssen der
entsprechende Knotenname und das zugehörige Kennwort verwendet werden. Darüber hinaus gelten die standardmäßigen Tivoli Storage Manager-Sicherheitsanforderungen für Data Protection for SQL.
Bei der Angabe von SQL Server-Anmeldedaten stehen drei Optionen zur Verfügung:
v Standardkonto sa und ein leeres Kennwort akzeptieren.
v Sicherheitsmaßnahme mit SQL-Benutzer-ID verwenden und SQL-Benutzername
und -Kennwort angeben. Bei der Sicherheitsmaßnahme mit SQL-Benutzer-ID
stellt der SQL Server-Administrator die Anmelde-ID und das Kennwort zur Verfügung, die Zugriff auf SQL Server bieten.
v Eine vertrauenswürdige Verbindung verwenden und die Anmeldung durch Windows authentifizieren lassen.
Anmerkung: Der SQL-Anmeldebenutzername bzw. der Windows-Benutzername
muss der vorgegebenen SQL Server-Berechtigungsklasse SYSADMIN hinzugefügt
werden, bevor er von Data Protection for SQL verwendet werden kann.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
97
SQL Server-Datenbanken sichern
Führen Sie die folgenden Tasks aus, um SQL Server-Datenbanken unter Verwendung der Technologie des VSS-Service (Volume Shadow Copy Service) von Microsoft zu sichern.
Lesen Sie die Sicherheitsanforderungen, bevor Sie beginnen.
Gehen Sie wie folgt vor, um SQL Server-Datenbanken mithilfe der VSS-Methode zu
sichern:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Daten schützen.
3. Geben Sie auf der Registerkarte Schützen den Typ der SQL-Daten an, die gesichert werden sollen:
v Wählen Sie die Option Sicht: Datenbanken aus, um eine Liste der erkannten
SQL-Datenbanken anzuzeigen, die für die Sicherung verfügbar sind.
v Wählen Sie die Option Sicht: Dateien aus, um eine Liste der erkannten SQLDatenbankdateien anzuzeigen, die für die Sicherung verfügbar sind.
Im Fenster 'Ergebnisse' können Sie die für die Sicherung verfügbaren Datenbanken oder Dateien anzeigen und auswählen.
Tipp: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die
Liste der verfügbaren Speichergruppen oder Datenbanken im Ergebnisfenster
genauer abstimmen.
4. Überprüfen Sie die Sicherungsoptionen. Wenn die Sicherungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen.
5. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Sicherungsmethode und wählen Sie VSS
aus.
6. Optional: Wählen Sie das Sicherungsziel im Fenster Aktionen aus.
Für die Tivoli Storage Manager-Konfiguration können Sie Lokal, TSM oder
Beide auswählen. Für die Standalone-Konfiguration ist als Sicherungsziel nur
Lokal verfügbar.
7. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln.
8. Erstellen Sie die Sicherung, indem Sie im Fenster Aktionen auf Gesamtsicherung klicken. Falls Wie geplant ausführen ausgewählt ist, wird der Planungsassistent gestartet. Befolgen Sie die Anweisungen im Assistenten, um eine geplante Sicherungstask zu erstellen. Sie können auch mit der rechten Maustaste
auf eine Datenbank klicken und die gewünschte Sicherungsaktion aus dem
Kontextmenü auswählen.
Zugehörige Tasks:
„SQL Server-Daten zurückschreiben” auf Seite 99
„SQL Server-Sicherungen löschen” auf Seite 99
98
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
SQL Server-Sicherungen löschen
Führen Sie diese Schritte aus, um eine SQL Server-Sicherung zu löschen, die mit
der VSS-Sicherungsmethode erstellt wurde.
Achtung: Sie dürfen diese Prozedur nicht für typische Löschtasks verwenden, da
Sicherungen automatisch auf der Basis der benutzerdefinierten Richtlinienverwaltungseinstellungen gelöscht werden. Diese Prozedur ist für die Löschvorgänge erforderlich, die außerhalb des Geltungsbereichs für standardmäßige Löschvorgänge
mithilfe der Richtlinienverwaltung liegen. Führen Sie diese Task mit Vorsicht und
nur als letzte Möglichkeit aus.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine SQL Server-Sicherung zu löschen:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Daten wiederherstellen.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die SQL-Instanz eine
oder mehrere VSS-Datenbanksicherungen zum Löschen aus.
4. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Sicherung löschen, um die ausgewählten
Datenbanksicherungen zu löschen.
Achtung: Nach dem Abschluss einer Operation zum Löschen einer Sicherung
wird der Inhalt der Sicht aktualisiert und alle ausgewählten Objekte werden
nicht mehr angezeigt.
Für spezielle Hinweise zur Verwendung mehrerer Sicherungen auf platzsparenden
Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 lesen Sie die Informationen in „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und
Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12.
SQL Server-Daten zurückschreiben
Diese Prozedur beschreibt, wie SQL-Daten zurückgeschrieben werden.
Lesen Sie die folgenden Abschnitte, bevor Sie beginnen:
v „Hinweise zur Zurückschreibung” auf Seite 103
v Sicherheitsanforderungen
Achtung: Wenn Sie eine Datenbank zurückschreiben, werden vorhandene Daten
durch die zurückgeschriebenen Daten überschrieben und stehen nach Beendigung
der Zurückschreibung nicht mehr zur Verfügung.
Gehen Sie wie folgt vor, um SQL Server-Daten zurückzuschreiben:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Daten wiederherstellen.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen für die SQL-Instanz eine
oder mehrere Datenbanken zum Zurückschreiben aus.
v Wählen Sie die Option Sicht: Datenbanken aus, um eine Liste der erkannten
SQL-Datenbanken anzuzeigen, die für die Zurückschreibung verfügbar sind.
v Wählen Sie die Option Sicht: Dateien aus, um eine Liste der erkannten SQLDatenbankdateien anzuzeigen, die für die Zurückschreibung verfügbar sind.
Im Fenster 'Ergebnisse' können Sie die für die Zurückschreibung verfügbaren
Datenbanken oder Dateien anzeigen und auswählen.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
99
Tipp: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die
Liste der verfügbaren Datenbanken oder Dateien im Ergebnisfenster genauer
abstimmen.
4. Überprüfen Sie die Zurückschreibungsoptionen. Wenn die Zurückschreibungsoptionen gegenwärtig nicht angezeigt werden, klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen. Details zu den Zurückschreibungsoptionen enthält
der Abschnitt Zurückschreibungsoptionen.
5. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln.
6. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Zurückschreiben oder An alternative Position zurückschreiben, um die Zurückschreibungsoperation einzuleiten. Klicken Sie auf PIT-Zurückschreibungseinstellungen, um einen Zeitpunkt (PIT,
Point in Time) für die Zurückschreibung einer bestimmten Version einer Datenbank anzugeben. Falls Wie geplant ausführen ausgewählt ist, wird der Planungsassistent gestartet. Befolgen Sie die Anweisungen im Assistenten, um eine
geplante Zurückschreibungstask zu erstellen.
Zugehörige Tasks:
„SQL Server-Datenbanken sichern” auf Seite 98
„SQL Server-Sicherungen löschen” auf Seite 99
Zurückschreibungsoptionen
Es werden Beschreibungen der Optionen bereitgestellt, die in den Fenstern zum
Durchführen von Zurückschreibungen in der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI)
von Data Protection for SQL verfügbar sind.
Klicken Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen, um die Standardzurückschreibungsoptionen zu ändern.
Automatische Auswahl
Setzen Sie diese Option auf True, um die automatische Auswahl zu aktivieren. Wenn Sie bei der automatischen Auswahl die neueste Sicherung zum
Zurückschreiben auswählen, werden alle anderen erforderlichen Sicherungen bis zur vorherigen Gesamtsicherung automatisch für Sie ausgewählt.
Stripes
Unter 'Leistung' ist die Anzahl Stripes aufgelistet. Hier können Sie die Anzahl Datenstripes angeben, die bei einer Zurückschreibung verwendet werden sollen. Es sind maximal 64 Datenstripes zulässig. Der Standardwert ist
1. Um den Wert für Stripes zu ändern, klicken Sie auf den Standardwert 1
und geben Sie die neue Zahl ein. Der von Ihnen eingegebene Wert sollte
mit dem Wert übereinstimmen, der für SQL-Puffer angegeben ist. Beachten
Sie, dass diese Option für traditionelle Sicherungen immer aktiviert ist.
Stripes sind für VSS-Sicherungen nicht verfügbar.
Nur Datenbankbesitzer
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Nur Datenbankeigner mit dem
Standardwert 'False' aufgeführt. Indem Sie diesen Wert in 'True' ändern,
können Sie angeben, dass eine Datenbank nur vom Datenbankbesitzer verwendet werden darf. Standardmäßig ist die Datenbank nicht zur ausschließlichen Verwendung durch den Datenbankbesitzer markiert. Diese
Option ist immer aktiviert und gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen.
100
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Sofortzurückschreibung
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Sofortzurückschreibung mit dem
Standardwert True aufgeführt. Sie können Sofortzurückschreibungen inaktivieren, indem Sie den Wert auf False setzen, um die Kopie auf Datenträgerebene zu übergehen und die Kopie auf Dateiebene zum Zurückschreiben der Dateien aus einer lokalen VSS-Sicherung zu verwenden. Wenn
diese Option auf True gesetzt wird, wird die Momentaufnahmezurückschreibung auf Datenträgerebene für lokale VSS-Sicherungen verwendet,
wenn sich die Sicherung auf Datenträgern befindet, die an ein SAN angeschlossen sind. Standardmäßig wird die Momentaufnahmezurückschreibung auf Datenträgerebene verwendet, sofern dies unterstützt wird. Diese
Option ist nur für VSS-Operationen verfügbar. Bei der Ausführung von
VSS-Sofortzurückschreibungen wird empfohlen, alle vorherigen Hintergrundkopien (die die Datenträger betreffen, die zurückgeschrieben werden)
zu beenden, bevor die VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird.
Achtung: Bei der Sofortzurückschreibung werden alle Dateien im Zieldateisystem überschrieben.
Wiederherstellung
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Wiederherstellung mit dem Standardwert 'False' aufgeführt. Ändern Sie diese Option in 'True', um Data
Protection for SQL die Ausführung einer Wiederherstellung nach der erfolgreichen Zurückschreibungsoperation zu ermöglichen.
Ersetzen
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Ersetzen mit dem Standardwert
'False' aufgeführt. Ändern Sie diesen Wert in 'True', wenn eine Datenbank
während einer Zurückschreibung ersetzt werden soll. Standardmäßig werden Datenbanken nicht ersetzt. Diese Option gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen.
Automatische Auswahl
Unter 'Leistung' ist Automatische Auswahl mit dem Standardwert 'False'
aufgeführt. Ändern Sie diesen Wert in 'True', um die Funktionalität für automatische Auswahl zu aktivieren.
Widerrufdateiname für Standby
Unter 'Zurückschreibungsverhalten' ist Widerrufdateiname für Standby
mit dem Standardwert 'False' aufgeführt. Geben Sie über diese Option den
Pfad für die Datei zum Widerrufen für eine traditionelle Zurückschreibung
in eine Standby-SQL-Datenbank an. Damit wird die Ziel-SQL-Datenbank in
den Standby-Modus versetzt.
Beim Zurückschreiben auf Bandladevorgänge warten
Unter 'Band' können Sie angeben, ob die Data Protection for SQL-Zurückschreibungsoperation warten soll, bis der Tivoli Storage Manager-Server
austauschbare Datenträger, wie beispielsweise Bänder oder DVDs, geladen
hat. Diese Informationen werden von Tivoli Storage Manager abgerufen,
wenn Sie auf die Registerkarte 'Wiederherstellen' klicken oder den die
Schaltfläche 'Aktualisieren' auswählen. Der Standardwert ist 'True'.
Für Dateiangaben auf Bandladevorgänge warten
Unter 'Band' ist Für Dateiangaben auf Bandladevorgänge warten mit dem
Standardwert 'True' aufgeführt. Wenn Sie Dateiangaben von Tivoli Storage
Manager abfragen, können Sie angeben, ob Data Protection for SQL warten
soll, bis der Tivoli Storage Manager-Server austauschbare Datenträger geladen hat. Diese Option gilt nur für traditionelle Zurückschreibungen.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
101
In der Sicht Datenbanken zurückschreiben stehen folgende zusätzliche Optionen
zur Verfügung:
Nach Zeitpunkt
Sie können einen Zeitpunkt angeben, zu dem eine Datenbank bei Bedarf
zurückgeschrieben werden soll, indem Sie auf die Schaltfläche Nach Zeitpunkt klicken. Diese Schaltfläche ist nur aktiviert, wenn Sie ein Gesamtsicherungsobjekt und mindestens eine Protokollsicherung auswählen.
Dialog 'Nach Zeitpunkt'
Durch Klicken auf die Schaltfläche 'Nach Zeitpunkt' wird ein Dialogfenster
aufgerufen, das folgende Optionen enthält:
v Kein Zeitpunkt
v Stoppen bei
v Bei Markierung stoppen
v Vor Markierung stoppen
Die Radioknöpfe Stoppen ermöglichen die Angabe eines Zeitpunkts (Datum und Uhrzeit). Bei Bei Markierung stoppen und Vor Markierung stoppen können Sie eine Markierung für die Zurückschreibung angeben und
dabei das Datum und die Uhrzeit einschließen, um die Suche nach der
Markierung zu erleichtern.
Um einen angegebenen Zeitpunkt zu löschen, den Radioknopf Kein Zeitpunkt auswählen.
Wenn Nach Zeitpunkt verwendet wird, wird ein statisches Feld aktiviert,
um die Ergebnisse der Aktion anzuzeigen.
Direktaufrufmenü: Sie können weitere Zurückschreibungsoptionen anzeigen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf ein ausgewähltes Element im Listenfeld klicken. Bei der Registerkarte Gruppen/Dateien zurückschreiben steht dieses Menü
nur dann zur Verfügung, wenn eine Datenbank in der Baumstruktur hervorgehoben wird. Alle zugehörigen Sicherungsobjekte werden im Listenfeld angezeigt, und
das Menü steht für beliebige ausgewählte Objekte zur Verfügung. Das Popup-Menü, das durch Klicken mit der rechten Maustaste aufgerufen wird, enthält folgende
Elemente:
Zurückschreiben in
Über diese Option können Sie die Datenbank angeben, in die ein Sicherungsobjekt zurückgeschrieben werden soll. Klicken Sie auf Zurückschreiben in, um ein Editierfenster anzuzeigen. Wenn mehrere Datenbanken für
die Zurückschreibung ausgewählt wurden, gilt der bei Zurückschreiben in
angegebene Name nur für das ausgewählte Sicherungsobjekt, auf das Sie
mit der rechten Maustaste geklickt haben. Wenn andere ausgewählte Sicherungen den Parameter Zurückschreiben in erfordern, müssen Sie diese einzeln nacheinander angeben; dies kann jedoch in einer einzigen Zurückschreibungsoperation erfolgen.
Verlagern
In den Dialogen 'Verlagern' können Sie neue Zielpositionen angeben, an
die gesicherte SQL-Datenbanken, Protokolle und SQL Server-Volltextindexdateien (SQL Server 2005) oder FILESTREAM-Dateien (SQL Server 2008
und SQL Server 2008 R2) zurückgeschrieben werden sollen:
v Alle Dateien in ein Verzeichnis verlagern: Wählen Sie diese Option aus, um
die SQL-Datendateien, Protokolle und anderen zugehörigen Dateien an
eine Position zurückzuschreiben, die sich von der Position unterscheidet,
an der die Daten gesichert wurden.
102
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
– Protokolldateien verlagern in: Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die
Protokolldateien an eine andere Position zurückzuschreiben als die
SQL-Datenbank und die anderen zugehörigen Dateien.
– Andere Dateien verlagern in: Wählen Sie dieses Kästchen aus, um die
SQL Server-Volltextindexdateien (SQL Server 2005) oder FILESTREAM-Dateien (SQL Server 2008 und SQL Server 2008 R2) an eine
andere Position zurückzuschreiben als die SQL-Datenbank und die
Protokolle.
v Dateien einzeln verlagern: Wählen Sie diese Option aus, um jede SQL-Datenbank, jedes Protokoll und jede SQL Server-Volltextindexdatei (SQL
Server 2005) oder FILESTREAM-Datei (SQL Server 2008 und SQL Server
2008 R2) separat zurückzuschreiben. Diese Option ist nur für traditionelle Sicherungen verfügbar.
Datei zum Widerrufen des Standby-Servers
Geben Sie über diese Option die Datei zum Widerrufen für eine traditionelle Zurückschreibung in eine Standby-SQL-Datenbank an. Wenn sich die
Ziel-SQL-Datenbank nicht bereits im Standby-Modus befindet, wird sie in
den Standby-Modus versetzt. Dieser Menüpunkt erscheint nur im Fenster
Datenbanken zurückschreiben und steht für Gesamt-, Differenz- und Protokollsicherungen zur Verfügung; die Datenbanken können jedoch nur
nacheinander berücksichtigt werden. Klicken Sie auf diese Option, um ein
Editierfenster für den Namen der Datei für den Widerruf anzugeben. Sobald diese Option für eine Datenbank angegeben wird, wird sie auf alle
Sicherungsobjekte für diese Datenbank angewendet. Ebenso gilt: Wird diese Option für ein Sicherungsobjekt entfernt, gilt dies auch für alle anderen
Sicherungsobjekte.
Beachten Sie, dass die MMC-GUI nicht die Parameter /relocate.../to und
/relocatedir für Teilzurückschreibungen unterstützt. Wenn Sie eine Teilzurückschreibung ausführen, bei der diese Parameter erforderlich sind, müssen Sie die
Befehlszeilenschnittstelle verwenden.
Hinweise zur Zurückschreibung
Folgende Faktoren müssen berücksichtigt werden, bevor eine Zurückschreibungsoperation ausgeführt wird.
Falls nicht anders angegeben, bezieht sich Zurückschreibung auf die VSS-Zurückschreibungstypen 'VSS-Schnellzurückschreibung' und 'VSS-Sofortzurückschreibung'.
Bei einer Zurückschreibungsoperation müssen Sie sich der folgenden Faktoren bewusst sein:
v Die VSS-Zurückschreibung der Masterdatenbank (msdb) muss offline ausgeführt
werden. Daher muss die zugeordnete SQL Server-Instanz vor der Ausführen der
Zurückschreibung gestoppt werden. Der Versuch, eine Masterdatenbank zurückzuschreiben, die online ist, schlägt fehl. Durch einen derartigen Versuch können
auch nachfolgende VSS-Sicherungs- und VSS-Zurückschreibungsoperationen inaktiviert werden, bis der Dienst 'SQL Server VSS Writer' erneut gestartet wird.
v Bei einer VSS-Sofortzurückschreibung wird der gesamte Inhalt der Quellendatenträger überschrieben. Sie können das Überschreiben der Quellendatenträger
jedoch verhindern, indem Sie die Option Sofortzurückschreibung auf False setzen. Bei dieser Option wird die Kopie auf Datenträgerebene übergangen und
stattdessen die Kopie auf Dateiebene verwendet. Um die besten Ergebnisse zu
erzielen, stellen Sie sicher, dass der Quellendatenträger nur die SQL-Datenbank
enthält.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
103
v Wenn eine VSS-Sofortzurückschreibung ausgeführt wird, wird nicht überprüft,
ob auf dem Datenträger andere Daten (einschließlich anderer SQL-Datenbanken,
die für die Zurückschreibung angegeben wurden) vorhanden sind. Bevor eine
VSS-Zurückschreibungsoperation, die die VSS-Sofortzurückschreibung verwendet, ausgeführt wird, müssen Sie sicherstellen, dass auf den Datenträgern, die
zurückgeschrieben werden, keine anderen Daten vorhanden sind. Wenn Sie das
Überschreiben der Quellendatenträger verhindern möchten oder eine einzelne
Datenbank aus einer VSS-Sicherung zurückschreiben, die sich auf lokalen VSSSpiegeldatenträgern befindet, die mehr als eine Datenbank enthalten, stellen Sie
sicher, dass die Option Sofortzurückschreibung auf False gesetzt wird.
v Die VSS-Sofortzurückschreibung erfordert, dass keine anderen Anwendungen,
wie z. B. Windows Explorer, auf den lokalen Datenträger zugreifen.
Zugehörige Tasks:
„SQL Server-Datenbanken sichern” auf Seite 98
„SQL Server-Daten zurückschreiben” auf Seite 99
„SQL Server-Sicherungen löschen” auf Seite 99
„Benutzervorgaben definieren” auf Seite 54
SQL-Datenbanken inaktivieren (nur traditionelle Operationen)
Inaktivieren Sie mithilfe dieser Tasks eine vorhandene traditionelle Sicherung von
SQL-Datenbanken.
Verwenden Sie die Aktion Inaktivieren, um eine SQL-Datenbanksicherung auf
dem Tivoli Storage Manager-Server in den Status Inaktiv zu versetzen. Bei typischen Sicherungen ist dieser Befehl nicht erforderlich, da Tivoli Storage Manager
eine SQL-Datenbanksicherung im Rahmen der Tivoli Storage Manager-Richtlinienverwaltung inaktiviert. Daher werden Sicherungsobjekte in der Regel als Teil der
geplanten Sicherungsverfahren inaktiviert.
In Fällen, in denen die automatische Verarbeitung nicht ausreicht, inaktiviert die
Inaktivierungsfunktion explizit ein oder mehrere aktive Sicherungsobjekte auf dem
Tivoli Storage Manager-Server. Wie beim Sichern und Zurückschreiben können Sie
mit Data Protection for SQL beliebige oder alle der folgenden sechs Sicherungsobjekttypen für die Operation auswählen: Gesamt, Differenz, Protokoll, Datei, Gruppe
oder Set. Darüber hinaus ist es möglich, jedes beliebige Objekt bzw. jeden beliebigen Objekttyp, das/der älter als eine angegebene Zahl von Tagen ist, zu inaktivieren.
Verwenden Sie das Fenster für die Inaktivierung, um eine traditionelle Sicherung
einer SQL-Datenbank auf dem Tivoli Storage Manager-Server zu inaktivieren.
Anmerkung: Bei der Sicherung der SQL-Datenbank, die inaktiviert werden soll,
muss es sich um eine traditionelle Sicherung handeln. VSS-Sicherungen können
mithilfe dieser Methode nicht inaktiviert werden. Die Aktion Inaktivieren im Fenster Aktionen ist für VSS-Sicherungen nicht verfügbar.
Gehen Sie wie folgt vor, um Sicherungsobjekte zu inaktivieren:
1. Wählen Sie den SQL-Server unter dem Knoten Daten schützen und wiederherstellen in der Baumstruktursicht aus.
2. Öffnen Sie die Sicht Wiederherstellen, um den Status der Sicherung anzuzeigen. Sie wird als aktive Sicherung angezeigt.
3. Wenn diese Sicherung inaktiviert werden muss, wählen Sie die Datenbanksicherung aus und klicken Sie im Fenster Aktionen auf Inaktivieren.
104
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
4. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Alle Sicherungen, um die Datenbank anzuzeigen, die inaktiviert wurde. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Aktive Sicherungen, um nur aktive Sicherungen anzuzeigen.
Tasks automatisieren
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Sicht Automatisieren mit Befehlen eingesetzt werden kann. Es wird gezeigt, wie Befehle gespeichert werden können und
wie die Ausführung von Befehlen geplant werden kann.
Sie können die Sicht Automatisieren verwenden, um Befehle zu erstellen, zu sichern, zu speichern und zu planen. Öffnen Sie die Sicht Automatisieren, indem Sie
eine Workload auswählen, mit der Sie arbeiten wollen, und auf die Registerkarte
Automatisieren klicken. Wenn Sie unten im Fenster 'Details' einen Befehl eingeben,
wird die Ausgabe des Befehls oben im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Sie können
auf die Schaltfläche Tipps klicken, um Tipps zur Verwendung der Sicht Automatisieren anzuzeigen.
1. Geben Sie einen Befehl im Fenster 'Details' ein und klicken Sie auf das Symbol
Ausführen, um den Befehl auszuführen. Sie können auch eine gespeicherte
Task ausführen, indem Sie auf das Symbol Öffnen klicken, die Befehlsdatei
auswählen und auf das Symbol Ausführen klicken.
Die Befehle können ohne fcmcli eingegeben werden. Beispielsweise können Sie
für jede ausgewählte Workloadinstanz einen einzelnen Befehl oder mehrere Befehle eingeben. Beispiel:
q component
q backup
2. Klicken Sie auf das Symbol Speichern und folgen Sie den Bedienerführungen,
um einen Befehl für die zukünftige Verwendung zu speichern.
3. Um einen Befehl zu planen, klicken Sie auf das Symbol Diesen Befehl planen,
um den Planungsassistenten zu öffnen. Folgen Sie den Bedienerführungen im
Assistenten, um einen Zeitplan für den Befehl zu erstellen.
4. Die Ausgabe des Befehls wird im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Die Ausgabe
kann gespeichert oder an eine E-Mail-Adresse gesendet werden.
Zusätzliche Automatisierungsmethoden
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie Ihre Befehle aus anderen Sichten in der
Verwaltungskonsole automatisieren können.
Sie können Ihre Befehle aus den Sichten Schützen, Wiederherstellen, Planen und
Taskliste automatisieren.
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie in der Baumstruktursicht
die gewünschte Workload aus.
2. Klicken Sie auf die entsprechende Registerkarte für die Task (Schützen oder
Wiederherstellen).
3. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Befehl zu automatisieren:
v Fenster 'Ergebnisse'
Wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' die Objekte für die Task aus und wählen
Sie anschließend im Dropdown-Menü der Symbolleiste die Option Wie geplant ausführen aus. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende
Task. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten
Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen.
v Fenster 'Taskliste'
Sobald eine Task übergeben wurde, wird sie im Fenster 'Taskliste' angezeigt.
Wählen Sie die entsprechende Task aus und klicken Sie dann in der SymbolKapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
105
leiste der Taskliste auf Befehlsscript planen. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen.
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen mit
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager for Windows schützen
Verwenden Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager, um VSS-Momentaufnahmesicherungen von NTFS-Dateisystemen und Anwendungen wie Lotus Domino Server
oder Oracle Database zu erstellen. Falls Sie eine Anwendung sichern, benötigen Sie
möglicherweise Sonderberechtigungen, um auf die Anwendungsdaten zugreifen zu
können. Weitere Informationen können Sie der Dokumentation für die Anwendung
entnehmen, die geschützt werden soll. Lesen Sie beispielsweise die Datei README.DOMINO.TXT im Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager.
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern
Führen Sie diese Tasks aus, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und
Dateisystemen mithilfe der Technologie des Microsoft Volumeschattenkopie-Dienstes (Volume Shadow Copy Service - VSS) zu sichern.
Gehen Sie wie folgt vor, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und
Dateisystemen zu sichern:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie in der Baumstruktursicht auf Daten schützen und wiederherstellen
> Dateisystem.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Schützen die Namen der Datenträger und die
Mountpunkte aus, die gesichert werden sollen.
Tipp: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie die
Liste der verfügbaren Datenträgernamen und Mountpunkte im Ergebnisfenster
genauer abstimmen.
4. Klicken Sie auf Sicherungsoptionen anzeigen und geben Sie den vollständigen
Pfad für eine Datei mit den vor der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen oder eine Datei mit den nach der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen an, die verwendet werden soll.
Eine Datei mit den vor der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen ist eine
Windows-Befehlsdatei, die vor der Erstellung einer Momentaufnahmesicherung
ausgeführt wird. Beispielsweise kann das Script mit den vor der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen eine Anwendung stilllegen, bevor die Momentaufnahme erstellt wird. Eine Datei mit den nach der Momentaufnahme
auszuführenden Befehlen ist eine Windows-Befehlsdatei, die nach der Erstellung einer Momentaufnahmesicherung ausgeführt wird. Beispielsweise kann
ein Script mit den nach der Momentaufnahme auszuführenden Befehlen eine
Anwendung fortsetzen, nachdem die Momentaufnahme erstellt wurde.
Diese Optionen sind nicht erforderlich. Wenn Sie diese jedoch verwenden, müssen Sie eine vollständig qualifizierte Pfadbezeichnung angeben.
5. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
106
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem entsprechenden Befehl gestartet, der für
die Ausführung der Task erforderlich ist.
6. Klicken Sie im Fenster Aktion auf Gesamtsicherung. Zeigen Sie den Sicherungsfortschritt in der Anzeige Taskliste oder Taskdetails an.
Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und
Dateisystemen löschen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein VSS-Sicherungsobjekt für eine kundenspezifische Anwendung oder ein Dateisystem zu entfernen.
Sie dürfen diese Prozedur nicht für typische Löschtasks verwenden, da VSS-Sicherungen normalerweise automatisch auf der Basis der benutzerdefinierten Richtlinienverwaltungseinstellungen gelöscht werden. Diese Prozedur ist für die Löschvorgänge erforderlich, die außerhalb des Geltungsbereichs für standardmäßige
Löschvorgänge mithilfe der Richtlinienverwaltung liegen. Außerdem sollte diese
Task mit Bedacht und nur als letzte Möglichkeit ausgeführt werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um VSS-Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zu löschen:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie im Fenster 'Verwaltung' auf Daten schützen und wiederherstellen
> Dateisystem.
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Wiederherstellen den Namen des Datenträgers oder den Mountpunkt aus, der gelöscht werden soll. Sie löschen nicht den
Datenträger oder den Mountpunkt, sondern Sie löschen die Sicherungsversion
des Datenträgers oder des Mountpunkts. Um sowohl aktive als auch inaktive
Sicherungsobjekte anzuzeigen, klicken Sie auf Alle Sicherungen. Sollen nur aktive Sicherungsobjekte angezeigt werden, klicken Sie auf Aktive Sicherungen.
4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenträger oder Mountpunkt
und klicken Sie im Menü auf Sicherung löschen oder im Fenster Aktionen auf
Sicherung löschen. Es wird ein Dialog geöffnet, in dem Sie zum Bestätigen der
Löschanforderung aufgefordert werden.
v Klicken Sie auf Ja, um den Datenträger zu löschen.
v Klicken Sie auf Nein, um Löschvorgang zu stoppen.
Achtung: Wenn Sie auf Sicherung löschen klicken, werden zwei Tasks in der
Taskliste angezeigt. Eine Task für die Löschoperation und eine Task für die Aktualisierung. Die Taskliste wird erst aktualisiert, nachdem beide Tasks ausgeführt wurden. Nach dem Abschluss der Operation zum Löschen der Sicherung
wird der Inhalt der Sicht aktualisiert und alle ausgewählten Objekte werden
nicht mehr angezeigt.
Für spezielle Hinweise zur Verwendung mehrerer Sicherungen auf platzsparenden
Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 lesen Sie die Informationen in „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und
Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12.
Kapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
107
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückschreiben
Führen Sie die folgenden Tasks aus, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückzuschreiben.
Bevor Sie beginnen, muss IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager für die Verwaltung von VSS-Momentaufnahmen Ihrer kundenspezifischen Anwendung oder Ihres Dateisystems konfiguriert werden. Konfigurieren Sie IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager für diese Task mithilfe des Assistenten für die StandaloneKonfiguration. Wählen Sie im Assistenten Dateisystem aus.
Gehen Sie wie folgt vor, um Daten von kundenspezifischen Anwendungen und
Dateisystemen zurückzuschreiben:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie im Fenster 'Verwaltung' auf Daten schützen und wiederherstellen
> Dateisystem.
3. Auf der Registerkarte Wiederherstellen können Sie im Fenster 'Ergebnisse' die
für die Zurückschreibung verfügbaren Datenträger oder Mountpunkte anzeigen. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:
v Suchen: Indem Sie im Feld Suchen einen Suchbegriff eingeben, können Sie
die Liste der verfügbaren Datenträger oder Mountpunkte im Ergebnisfenster
genauer abstimmen.
v Filter: Verwenden Sie die Filteroptionen, um die Liste der Datenträger und
Mountpunkte im Fenster 'Ergebnisse' einzugrenzen.
a. Klicken Sie auf Filteroptionen anzeigen und Zeile hinzufügen.
b. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil im Feld Spaltenname und wählen Sie
einen Eintrag zum Filtern aus.
Wenn Sie auf Alles auswählen klicken, werden alle Zeilen ausgewählt,
die die Filterangaben wiedergeben.
c. Wählen Sie im Feld Operator einen Operator aus.
d. Geben Sie im Feld Wert einen Wert zum Filtern an.
e. Soll nach weiteren Einträgen gefiltert werden, klicken Sie auf Zeile hinzufügen.
f. Klicken Sie auf Filter anwenden, um die Liste der Datenträger oder
Mountpunkte zu filtern.
v Sicherungen: Sie können auf Aktive Sicherungen klicken, um nur aktive Sicherungen anzuzeigen, oder Sie können auf Alle Sicherungen klicken, um
sowohl aktive als auch inaktive Sicherungen anzuzeigen.
v Aktualisieren: Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Sicht mit Ihren Änderungen zu aktualisieren.
Falls Sie einen Filter angewendet haben, werden auf der Registerkarte Wiederherstellen die Objekte auf dem Server angezeigt, die mit den Filter- oder
Suchkriterien übereinstimmen. Im Statusbereich ist in der Nachricht n von x
angezeigt die Anzahl der Elemente angegeben, die mit den Kriterien übereinstimmen. Hierbei steht n für die Anzahl der Elemente, die mit den Filterkriterien übereinstimmen, und x für die Anzahl der Objekte, die vom Server
abgerufen wurden. Beispiel: 5 von 20 angezeigt. Falls Sie Aktualisierungsoptionen angeben, um die Ergebnisse weiter einzugrenzen, und erneut auf Aktualisieren klicken, werden die Objekte auf dem Server angezeigt, die mit
108
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
den Filter- und den Aktualisierungsoptionen übereinstimmen. Jedes Mal,
wenn Sie auf Aktualisieren klicken, wird eine neue Abfrage beim Tivoli Storage Manager-Server ausgeführt.
4. Klicken Sie auf Zurückschreibungsoptionen anzeigen und definieren Sie einen
Wert für die folgenden Optionen:
Ausgangsserver
Falls die gewünschte Sicherujng nicht im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt
wird, geben Sie den Namen des Servers ein, auf dem die ursprüngliche
Sicherung ausgeführt wurde. Der Standardwert ist der aktuelle Server.
Sofortzurückschreibung
Geben Sie True ein, um die VSS-Sofortzurückschreibung zu verwenden.
Diese gilt nur für Momentaufnahmen auf einem Plattensystem, das die
Sofortzurückschreibung unterstützt. Geben Sie False ein, um die VSSSchnellzurückschreibung (Kopie auf Dateiebene) zu verwenden.
5. Optional: Wählen Sie für die aktuelle Task einen Modus aus:
v Interaktiv ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Task
interaktiv auszuführen. Diese Auswahl ist der Standardwert.
v Wie geplant ausführen: Klicken Sie auf diesen Eintrag, um die aktuelle Aktion in eine geplante Task umzuwandeln. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen,
wird der Planungsassistent mit dem entsprechenden Befehl gestartet, der für
die Ausführung der Task erforderlich ist.
6. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende Wiederherstellungsaktion.
Abhängig von dem ausgewählten Datenträger oder Mountpunkt sind im Fenster Aktionen die folgenden Aktionen verfügbar:
Zurückschreiben
Schreibt die ausgewählten Datenträger oder Mountpunkte an ihrer ursprünglichen Position zurück.
Zurückschreibung nach Zeitpunkt
Geben Sie einen Zeitpunkt ein, für den die neueste Version der Datenträger oder Mountpunkte zurückgeschrieben werden soll. Bei der entsprechenden Auswahl werden Sie aufgefordert, einen Zeitpunkt für die
Zurückschreibung einer bestimmten Sicherungsversion anzugeben:
Datum für Zurückschreibung nach Zeitpunkt
Geben Sie das Datum ein, um einen Zeitpunkt für die Zurückschreibung einer bestimmten Sicherungsversion Ihrer kundenspezifischen Anwendung oder Ihres Dateisystems festzulegen.
Objekte, die an dem oder vor dem angegebenen Datum und zu
der oder vor der angegebenen Uhrzeit gesichert wurden und
nicht vor dem angegebenen Datum und vor der angegebenen
Uhrzeit gelöscht wurden, werden verarbeitet. Nach diesem Datum und nach dieser Uhrzeit erstellte Sicherungsversionen werden ignoriert.
Uhrzeit für Zurückschreibung nach Zeitpunkt
Verwenden Sie diese Option mit der Option Datum für Zurückschreibung nach Zeitpunkt, um einen Zeitpunkt für die
Zurückschreibung einer bestimmten Sicherungsversion Ihrer
kundenspezifischen Anwendung oder Ihres Dateisystems festzulegen. Objekte, die an dem oder vor dem angegebenen Datum und zu der oder vor der angegebenen Uhrzeit gesichert
wurden und nicht vor dem angegebenen Datum und vor der
angegebenen Uhrzeit gelöscht wurden, werden verarbeitet.
Nach diesem Datum und nach dieser Uhrzeit erstellte SicheKapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
109
rungsversionen werden ignoriert. Diese Option wird ignoriert,
wenn Sie die Option Datum für Zurückschreibung nach Zeitpunkt nicht angeben.
Sicherung bereitstellen
Stellt die ausgewählte Datenträger- oder Mountpunktsicherung über ein
Laufwerk oder einen NTFS-Ordner bereit. Sie können auch einen Zeitpunkt angeben, für den die neueste Version der Datenträger oder
Mountpunkte bereitgestellt werden soll.
Durchsuchen
Hiermit können Sie die Unterverzeichnisse und Dateien anzeigen, die
in einer bereitgestellten Sicherung enthalten sind. Diese Aktion ist nur
verfügbar, wenn bereitgestellte Sicherungen vorhanden sind.
Bereitstellung der Sicherung aufheben
Hebt die Bereitstellung der ausgewählten Datenträger auf. Diese Aktion
ist nur verfügbar, wenn bereitgestellte Sicherungen vorhanden sind.
Sicherung löschen
Siehe Sicherung löschen.
Zeigen Sie den Zurückschreibungsfortschritt in der Anzeige Taskliste oder
Taskdetails an. Wenn die Operation fehlschlägt, können Sie die Fehlernachricht
anzeigen, indem Sie auf Taskdetails und dann auf Fehlerdetails klicken oder
indem Sie den Cursor über die ausgewählte Operation bewegen.
Hinweise zur Zurückschreibung
Folgende Faktoren müssen berücksichtigt werden, bevor Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen zurückgeschrieben werden.
Falls nicht anders angegeben, gilt die Zurückschreibung sowohl für die VSS-Schnellzurückschreibung als auch für die VSS-Sofortzurückschreibung. Bei einer Zurückschreibungsoperation müssen Sie sich der folgenden Faktoren bewusst sein:
v Bei einer VSS-Sofortzurückschreibung wird der gesamte Inhalt der Quellendatenträger überschrieben.
v Bei einer VSS-Schnellzurückschreibung werden alle Dateien aus der Momentaufnahme auf den ursprünglichen Datenträger kopiert. Bei dieser Zurückschreibungsoperation werden alle Daten ohne Bedienerführung überschrieben. Wenn
nicht alle Daten auf dem ursprünglichen Datenträger überschrieben werden sollen, stellen Sie die Momentaufnahme bereit und kopieren Sie nur die Dateien,
die zurückgeschrieben werden sollen.
Für spezielle Hinweise zur Verwendung mehrerer Sicherungen auf platzsparenden
Zieldatenträgern mit SAN Volume Controller und Storwize V7000 lesen Sie die Informationen in „Platzsparende Zieldatenträger mit SAN Volume Controller und
Storwize V7000 verwenden” auf Seite 12.
110
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Zugehörige Tasks:
„Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern” auf
Seite 106
„Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen
zurückschreiben” auf Seite 108
„Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen löschen”
auf Seite 107
„Benutzervorgaben definieren” auf Seite 54
Tasks automatisieren
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Sicht Automatisieren mit Befehlen eingesetzt werden kann. Es wird gezeigt, wie Befehle gespeichert werden können und
wie die Ausführung von Befehlen geplant werden kann.
Sie können die Sicht Automatisieren verwenden, um Befehle zu erstellen, zu sichern, zu speichern und zu planen. Öffnen Sie die Sicht Automatisieren, indem Sie
eine Workload auswählen, mit der Sie arbeiten wollen, und auf die Registerkarte
Automatisieren klicken. Wenn Sie unten im Fenster 'Details' einen Befehl eingeben,
wird die Ausgabe des Befehls oben im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Sie können
auf die Schaltfläche Tipps klicken, um Tipps zur Verwendung der Sicht Automatisieren anzuzeigen.
1. Geben Sie einen Befehl im Fenster 'Details' ein und klicken Sie auf das Symbol
Ausführen, um den Befehl auszuführen. Sie können auch eine gespeicherte
Task ausführen, indem Sie auf das Symbol Öffnen klicken, die Befehlsdatei
auswählen und auf das Symbol Ausführen klicken.
Die Befehle können ohne fcmcli eingegeben werden. Beispielsweise können Sie
für jede ausgewählte Workloadinstanz einen einzelnen Befehl oder mehrere Befehle eingeben. Beispiel:
q component
q backup
2. Klicken Sie auf das Symbol Speichern und folgen Sie den Bedienerführungen,
um einen Befehl für die zukünftige Verwendung zu speichern.
3. Um einen Befehl zu planen, klicken Sie auf das Symbol Diesen Befehl planen,
um den Planungsassistenten zu öffnen. Folgen Sie den Bedienerführungen im
Assistenten, um einen Zeitplan für den Befehl zu erstellen.
4. Die Ausgabe des Befehls wird im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Die Ausgabe
kann gespeichert oder an eine E-Mail-Adresse gesendet werden.
Zusätzliche Automatisierungsmethoden
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie Ihre Befehle aus anderen Sichten in der
Verwaltungskonsole automatisieren können.
Sie können Ihre Befehle aus den Sichten Schützen, Wiederherstellen, Planen und
Taskliste automatisieren.
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole und wählen Sie in der Baumstruktursicht
die gewünschte Workload aus.
2. Klicken Sie auf die entsprechende Registerkarte für die Task (Schützen oder
Wiederherstellen).
3. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Befehl zu automatisieren:
v Fenster 'Ergebnisse'
Wählen Sie im Fenster 'Ergebnisse' die Objekte für die Task aus und wählen
Sie anschließend im Dropdown-Menü der Symbolleiste die Option Wie geKapitel 5. Daten mit Tivoli Storage FlashCopy Manager schützen
111
plant ausführen aus. Klicken Sie im Fenster Aktion auf die entsprechende
Task. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten
Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen.
v Fenster 'Taskliste'
Sobald eine Task übergeben wurde, wird sie im Fenster 'Taskliste' angezeigt.
Wählen Sie die entsprechende Task aus und klicken Sie dann in der Symbolleiste der Taskliste auf Befehlsscript planen. Geben Sie im gestarteten Planungsassistenten die jeweils angeforderten Informationen an, um eine geplante Task zu erstellen.
112
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 6. Fehlerbehebung
Zur Unterstützung bei der Fehlerbehebung werden Diagnosedateien und Systeminformationen an einer zentralen Position angezeigt.
VSS-Probleme diagnostizieren
Testen Sie VSS-Momentaufnahmen auf Ihrem System.
Der Assistent VSS-Diagnose führt unter Windows Server 2008 oder höher Tests
für persistente und nicht persistente Momentaufnahmen durch.
Achtung: Führen Sie diese Tests nicht aus, wenn Sie bereits platzsparende SAN
Volume Controller- oder Storwize V7000-Momentaufnahmen auf Ihrem Computer
verwenden. Das Ausführen dieser Tests kann zur Folge haben, dass zuvor vorhandene Momentaufnahmen entfernt werden.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um persistente und nicht persistente VSSMomentaufnahmen zu testen:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole.
2. Klicken Sie auf der Startseite auf Diagnose. Klicken Sie im Fenster 'Aktion' auf
das Symbol VSS-Diagnose. Daraufhin wird der Diagnoseassistent geöffnet, in
dem eine Liste von Datenträgern angezeigt wird. Nach Abschluss der einzelnen
Tests sehen Sie den Status jedes Tests.
3. Wählen Sie die zu testenden Datenträger oder Mountpunkte aus und klicken
Sie auf Weiter. Klicken Sie auf VSS-Informationen anzeigen, um Details zu
den auf Ihrem System verfügbaren VSS-Providern, VSS-Writern und VSS-Momentaufnahmen anzuzeigen. Klicken Sie auf Weiter, um mit dem Testen der
ausgewählten Elemente zu beginnen.
4. Als Ergebnis der Tests für die persistenten und nicht persistenten Momentaufnahmen wird Bestanden oder Nicht bestanden angezeigt. Falls ein Test fehlschlägt, können Sie durch Klicken auf Nicht bestanden weitere Informationen
abrufen.
Während des Tests wird die Ausgabe des Windows-Ereignisprotokolls ebenfalls
angezeigt. Prüfen Sie die Ereignisse und klicken Sie auf die Schaltfläche Info
kopieren, wenn Sie die Ergebnisse sichern möchten. Klicken Sie auf Weiter, um
fortzufahren.
5. Als abschließendes Ergebnis der Tests für persistente und nicht persistente Momentaufnahmen wird Erfolg oder Nicht erfolgreich angezeigt.
v Falls der Test mit dem Status 'Nicht erfolgreich' abgeschlossen wird, können
Sie anhand der angezeigten Informationen das Problem eingrenzen.
v Wenn der Teststatus 'Erfolg' lautet, klicken Sie auf Fertigstellen und verlassen Sie den Assistenten.
Kehren Sie zur Tivoli Storage FlashCopy Manager-Verwaltungskonsole zurück und
starten Sie die Sicherungsoperationen.
113
Detaillierte Diagnoseinformationen sammeln
Mithilfe des Eigenschaftenblattes Diagnose können Sie detaillierte Diagnoseinformationen sammeln.
Das Eigenschaftenblatt Dashboard und auch das Eigenschaftenblatt für jede Workloadinstanz wurde in der MMC-GUI durch ein Eigenschaftenblatt Diagnose ergänzt.
Auf der Eigenschaftenseite Diagnose, die auf dem Eigenschaftenblatt Dashboard
verfügbar ist, können Sie lediglich die Traceverarbeitung für die MMC-Konsole definieren und Screenshots erstellen.
Knoten für SQL-, Exchange- und Dateisystem-Workloadinstanzen werden in der
Baumstruktursicht erst nach der Konfiguration angezeigt. Daher kann die Traceverarbeitung für die MMC-GUI vor Abschluss der Konfiguration ausgeführt werden.
Eine Eigenschaftenseite Diagnose ist außerdem auf dem Eigenschaftenblatt jeder
Workloadinstanz verfügbar. Mit diesen Eigenschaftenseiten 'Diagnose' können die
Traceinstellungen für alle zugehörigen Komponenten gesteuert werden. Hierzu
zählen auch die Workload, die Tivoli Storage Manager-API, der Clientagentenservice und die MMC-GUI.
Die folgenden Diagnosemodi sind verfügbar:
Normal
Dieser Modus wird für traditionelle Operationen verwendet. Bei Verwendung dieses Modus wird eine kompakte Tracedatei erzeugt.
Abgeschlossen (Standardwert)
Dieser Modus wird für VSS-Operationen verwendet. Bei Verwendung dieses Modus wird eine umfangreiche Tracedatei erzeugt.
Angepasst
Verwenden Sie diesen Modus, wenn eine vollständige Steuerung der TraceFlags benötigt wird.
Die Funktion der einzelnen Schaltflächen in der Symbolleiste ist in so genannten
'QuickInfos' beschrieben. Wenn Traceoptionen für den Agentenservice festgelegt
werden, muss der Service erneut gestartet werden, damit die Traceverarbeitung
wirksam ist.
Die folgenden Schritte veranschaulichen den Prozessablauf zum Sammeln von Diagnoseinformationen:
1. In der MMC-GUI tritt ein Problem auf.
2. Öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose.
3. Optional: Wählen Sie im Feld Modus einen Wert aus. Der Standardwert ist Abgeschlossen.
4. Klicken Sie auf Anfang, um alle entsprechenden Traceoptionen festzulegen. Sie
können optional die folgenden Elemente verwenden:
v Sie können auf Screenshot klicken, um das Fenster Diagnose-ScreenshotTool zu öffnen. Wenn Sie einen Screenshot von geöffneten Fenstern erstellen
wollen, klicken Sie auf Neuen Screenshot hinzufügen. Der Name des
Screenshots wird zur Liste der Elemente auf der Eigenschaftenseite Diagnose
hinzugefügt. Schließen Sie das Diagnose-Screenshot-Tool, wenn Sie alle gewünschten Screenshots erstellt haben.
114
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Geben Sie für SQL-Workloadinstanzen im Feld SQL-Datenbank einen Datenbanknamen ein und klicken Sie auf Datenbankinformationen hinzufügen.
Wiederholen Sie diesen Schritt bei Bedarf. Dieser Schritt ist hilfreich, falls nur
eine Datenbank gesichert werden kann und dies bei einer anderen Datenbank nicht möglich ist. Indem die Details für beide Datenbanken bereitgestellt werden, können Sie Unterschiede bei den Datenbankeigenschaften besser erkennen.
v Weitere Informationen zur Eigenschaftenseite Diagnose finden Sie unter
„Diagnose” auf Seite 64.
5. Schließen Sie das Eigenschaftenblatt.
6. Erzeugen Sie das Problem erneut.
7. Öffnen Sie die Eigenschaftenseite Diagnose.
8. Klicken Sie auf Ende, um die Traceerstellung zu löschen und Daten zu sammeln. Klicken Sie alternativ auf Abbrechen wenn Sie die Traceerstellung ohne
das Sammeln von Daten löschen wollen.
9. Anschließend können Sie die Problembestimmungsdaten prüfen, kopieren, als
E-Mail senden und löschen.
Wenn eine Eigenschaftenseite 'Diagnose' Daten sammelt, erstellt sie Kopien aller
Tracedateien, komprimiert diese und speichert sie zusammen mit anderen Informationen im Ordner FlashCopyManager\ProblemDetermination.
Onlineunterstützung
Es werden integrierte Webinhalte in der Sicht Onlineunterstützung bereitgestellt.
Suchen Sie auf der folgenden Website nach den neuesten Informationen zur Produktunterstützung für Tivoli Storage FlashCopy Manager: http://www.ibm.com/
software/tivoli/products/storage-flashcopy-mgr/
Geben Sie den Suchbegriff ein, z. B. eine APAR-Nummer (Authorized Program
Analysis Report), einen Release-Level oder ein Betriebssystem, um die Suchkriterien für die benötigte Unterstützung einzuschränken.
Systeminformationen anzeigen
Scripts anzeigen oder bearbeiten, die Informationen zu Systemkomponenten, z. B.
zu Windows-Diensten für Tivoli Storage FlashCopy Manager, zu Einträgen im Windows-Ereignisprotokoll und zum Volumeschattenkopie-Dienst (Volume Shadow
Copy Service - VSS) bereitstellen.
Die Sicht Systeminformationen kann erweitert werden. Sie können den Vorteil dieser Flexibilität nutzen, um Anpassungsscripts hinzuzufügen und gemeinsam zu
nutzen.
Gehen Sie wie folgt vor, um mit Scripts zu arbeiten:
1. Öffnen Sie die Sicht Systeminformationen, indem Sie die folgenden Schritte
ausführen:
a. Klicken Sie auf der Startseite auf Diagnose.
b. Klicken Sie im Fenster 'Ergebnisse' doppelt auf Systeminformationen. Eine
Liste der Scripts wird im Fenster 'Ergebnisse' der Sicht Systeminformationen angezeigt. Die Typen der angezeigten Scripts sind PowerShell-Scripts,
Windows Management Instrumentation-Scripts und Tivoli Storage ManagerScripts.
Kapitel 6. Fehlerbehebung
115
2. Fügen Sie Ihre Scripts hinzu, aktualisieren oder löschen Sie Ihre Scripts.
v Um eigene Scripts hinzuzufügen, klicken Sie im Fenster Aktionen auf Neu.
Sie können Ihre Scripts auch direkt in den Ordner 'scripts' des Installationsverzeichnisses von Tivoli Storage FlashCopy Manager kopieren.
Tivoli Storage FlashCopy Manager stellt anhand des Dateityps (der Dateierweiterung) fest, wie das Script ausgeführt werden muss. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Scripts die folgenden erforderlichen Dateierweiterungen haben:
– PowerShell-Scripts: Dateiname.ps1
– WMI-Scripts (Windows Management Instrumentation): Dateiname.wmi
– Tivoli Storage Manager-Scripts: Dateiname.tsm
v Gehen Sie wie folgt vor, um ein vorhandenes Script anzuzeigen oder zu bearbeiten:
a. Wählen Sie aus der Liste der Scriptdateien im Fenster 'Ergebnisse' den
Namen eines Scripts aus, das angezeigt oder bearbeitet werden soll.
Tipp: Der Name des Scripts wird im Fenster Aktionen angezeigt. Klicken
Sie auf den Namen des Scripts im Fenster Aktionen, um eine Liste der
möglichen Aktionen einzublenden oder auszublenden.
b. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Befehlseditor, um die Scriptdatei
zum Anzeigen oder Bearbeiten zu öffnen.
c. Zeigen Sie das Script an oder bearbeiten Sie das Script. Klicken Sie auf
OK, um Ihre Änderungen zu speichern, oder klicken Sie auf Abbrechen,
um den Befehlseditor für Systeminformationen zu verlassen, ohne dass
die Änderungen gespeichert werden.
v Gehen Sie wie folgt vor, um ein Script zu löschen:
a. Wählen Sie aus der Liste der Scriptdateien im Fenster 'Ergebnisse' den
Namen eines Scripts aus, das gelöscht werden soll.
Tipp: Der Name des Scripts wird im Fenster Aktionen angezeigt. Klicken
Sie auf den Namen des Scripts im Fenster Aktionen, um eine Liste der
möglichen Aktionen einzublenden oder auszublenden.
b. Klicken Sie im Fenster Aktionen auf Löschen.
Trace- und Protokolldateien anzeigen
Dateien anzeigen, die während der Ausführung von Fehlerbehebungstasks verwendet werden.
Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet verschiedene Komponenten. Jede
Komponente befindet sich in einem eigenen Verzeichnis, das auch die jeweiligen
Fehlerbehebungsdateien enthält. Die Sicht Trace- und Protokolldateien ist die zentrale Position, an der diese Dateien angezeigt werden können. Beispiele, die Standardprotokoll- und -tracedateien einschließen, werden bereitgestellt:
v Beispiele für Standardprotokolldateien und Standardtracedateien von Tivoli Storage FlashCopy Manager:
– Installationsverzeichnis: c:\Programme\tivoli\flashcopymanager
– dsierror.log
– fcm.log
– TraceFm.trc
– TraceUx.trc
116
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
–
–
–
–
–
TraceManagedCapacityHistory.trc
TraceSchedLaunch.trc
VssProvisioning.log
TraceFileFS.trc
TraceFileExc.trc
– TraceFileSql.trc
v Beispiele für Standardprotokolldateien und Standardtracedateien von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL:
– Installationsverzeichnis: C:\Programme\Tivoli\TSM\TDPSql
– dsierror.log
– tdpsql.log
v Beispiele für Standardprotokolldateien und Standardtracedateien von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange:
– Installationsverzeichnis: C:\Programme\Tivoli\TSM\TDPExchange
– dsierror.log
– tdpexc.log
v Beispiele für Standardprotokolldateien und Standardtracedateien von des VSSAnforderers:
– Installationsverzeichnis: C:\Programme\Tivoli\TSM\baclient
– dsmerror.log
v Traceprotokolle und Scripts für das Versetzen von kundenspezifischen Anwendungen in den Wartemodus:
– Standardverzeichnis: %ALLUSERSPROFILE%\Application Data\Tivoli\
FlashCopyManager\<kundenspezifische Anwendung>
Dabei kann <kundenspezifische Anwendung> ein Lotus Domino-Mail-Server
sein.
v Beispiele für Protokolldateien des IBM VSS/VDS-Hardware-Providers:
– IBMVDS.log
– IBMVss.log
Klicken Sie auf die Trace- oder Protokolldatei, die angezeigt werden soll. Der Inhalt
der Datei wird unten im Fenster 'Ergebnisse' angezeigt. Verwenden Sie die Symbolleistensymbole, um eine Datei zu erstellen, zu speichern, zu bearbeiten oder als EMail zu senden.
Sie können Trace- und Protokolldateien auf der Eigenschaftenseite Diagnose für
eine Workload sammeln. Weitere Informationen zum Sammeln von Trace- und Protokolldateien enthält der Abschnitt „Diagnose” auf Seite 64.
Kapitel 6. Fehlerbehebung
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Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Kapitel 7. Referenzinformationen
Hier finden Sie Informationen zu Befehlen, zu Parametern und zur Befehlszeilensyntax.
Befehlszeilenreferenz für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange
Der Name der Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for
Exchange ist tdpexcc.exe. Falls das Paket TDPExchange installiert oder Microsoft
Exchange über die Verwaltungskonsole konfiguriert wurde, befindet sich das Programm (standardmäßig) im Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange (C:\Program Files\Tivoli\tsm\TDPExchange\).
Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager
for Exchange starten
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli
Storage FlashCopy Manager for Exchange zu starten:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole von Tivoli Storage FlashCopy Manager.
2. Doppelklicken Sie auf den Exchange Server-Namen unter dem Knoten Daten
schützen und wiederherstellen node.
3. Wählen Sie in der Baumstrukturansicht einen Exchange-Knoten aus.
4. Wählen Sie die Registerkarte 'Automatisieren' oben in der mittleren Anzeige
aus, um auf die Befehlszeilenschnittstelle der Verwaltungskonsole zuzugreifen.
Diese ist am unteren Rand der Anzeige verfügbar, in der Sie Ihre Befehle eingeben können.
Hilfe zur Befehlszeilenschnittstelle
Setzen Sie den Befehl tdpexcc ? oder tdpexcc help ab, um Hilfetexte zur Befehlszeilenschnittstelle anzuzeigen.
Merkmale von Befehlszeilenparametern
Lesen Sie vor der Ausführung von Befehlszeilenoperationen die folgenden Parametermerkmale.
v Positionsgebundene Parameter werden ohne führenden Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich (-) angegeben.
v Optionale Parameter können in beliebiger Reihenfolge im Anschluss an die erforderlichen Parameter angegeben werden.
v Optionale Parameter beginnen mit einem Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich
(-).
v Die Mindestabkürzungen für Schlüsselwörter sind in Großbuchstaben angegeben.
v Für einige Schlüsselwortparameter ist ein Wert erforderlich.
v Bei Schlüsselwortparametern, die einen Wert erfordern, ist der Wert durch ein
Gleichheitszeichen (=) vom Schlüsselwort getrennt.
v Müssen für einen Parameter mehrere Werte nach dem Gleichheitszeichen angegeben werden, sind die Werte jeweils durch ein Komma voneinander getrennt.
119
v Die einzelnen Parameter sind jeweils durch ein Leerzeichen voneinander getrennt.
v Enthält der Wert eines Parameters Leerzeichen, muss er in Anführungszeichen
gesetzt werden.
v Ein positionsgebundener Parameter darf nur einmal pro Befehlsaufruf erscheinen.
Wenn Sie Hilfe beim Lesen der Syntaxdiagramme benötigen, lesen Sie den Abschnitt „Syntaxdiagramme lesen” auf Seite xvi.
Befehl backup
Mit dem Befehl backup können Sie Exchange Server-Sicherungen für Speichergruppen (Exchange Server 2007) der Datenbanken (Exchange Server 2010) von Exchange Server auf lokale Spiegeldatenträger ausführen, die von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden.
Sie müssen (für alle Versionen von Exchange Server) für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um den Befehl "backup" von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange ausführen zu können.
Anmerkung:
v Microsoft Exchange Server sieht das Platzhalterzeichen (*) in Namen von Datenbanken und Speichergruppen als ungültiges Zeichen an. Datenbanken und Speichergruppen, deren Namen das Platzhalterzeichen (*) enthalten, werden deshalb
nicht gesichert.
v Wenn Sie eine vollständige VSS-Momentaufnahmesicherung erstellen, bleibt die
Sicherung aktiv, bis die Sicherungsversion mit dem Befehl delete backup gelöscht oder von Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß der definierten Richtlinie als abgelaufen eingestuft wird. Demzufolge kann es gleichzeitig zwei verschiedene aktive Sicherungen geben:
– Vollständige Sicherung mit allen zugeordneten inkrementellen Sicherungen
und Differenzsicherungen
– Kopiesicherung mit allen zugeordneten inkrementellen Sicherungen und Differenzsicherungen
v Bei Ausführung von Exchange Server 2010-Sicherungen können die ExchangeDatenbankdateien wegen erhöhter Datenbankfestschreibungen, die durch Sicherungsoperationen ausgelöst werden, größer werden. Dies ist ein Standardverhalten von Microsoft Exchange Server.
Weitere Informationen zum Befehl backup enthält der Abschnitt
„Sicherungsstrategien” auf Seite 22.
Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange unterstützt die folgenden Arten
von VSS-Sicherungen:
Vollständige Sicherung
Sichert die gesamte Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) und alle Transaktionsprotokolle. Nach erfolgreicher Integritätsprüfung und Erstellung der Sicherung löscht Exchange
Server die festgeschriebenen Protokolldateien.
Inkrementelle Sicherung
Sichert die Transaktionsprotokolle. Nach erfolgreicher Erstellung der Sicherung löscht Exchange Server die festgeschriebenen Protokolldateien.
120
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Differenzsicherung
Sichert die Transaktionsprotokolle, löscht sie jedoch NICHT
Kopiesicherung
Sichert die gesamte Speichergruppe und alle Transaktionsprotokolle. Die
Transaktionsprotokolle werden NICHT gelöscht.
Achtung: Alle Datenbanken einer Speichergruppe müssen zum Zeitpunkt der Sicherung per Mount angehängt sein. Ist eine der Datenbanken nicht per Mount angehängt, wird die Speichergruppe übersprungen und somit nicht gesichert. Außerdem werden die Transaktionsprotokolle NICHT abgeschnitten.
Syntax des Befehls backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPEXCC BACKup
*
Komponentname1, ..., KomponentnameN
FULL
COPY
INCRemental
DIFFerential
tdpexc.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
/EXCLUDEDAGACTive=
(Exchange 2010 oder höher)
DB-Name,DB-Name
/EXCLUDEDAGPASsive
/EXCLUDENONDAGDbs
/EXCLUDEDB=DB1, DB2, ..., DBn
(Exchange 2010 oder höher)
/EXCLUDESG= SG1, SG2, ...,SGn
(Exchange 2007)
=dsm.opt
/FROMREPLica
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
tdpexc.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
/Quiet
/SKIPINTEGRITYCHECK
Positionsgebundene Parameter für 'backup'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl backup.
Das zu sichernde Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben:
* | Komponentname1, ..., KomponentnameN
*
Sichert alle Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010).
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
121
Komponentenname
Sichert die angegebene Speichergruppe (Exchange Server 2007)
oder Datenbank (Exchange Server 2010). Mehrere Einträge müssen
durch ein Komma voneinander getrennt werden. Vergewissern Sie
sich, dass sich zwischen dem Komma und dem Namen kein Leerzeichen befindet. Wenn ein Speichergruppen- oder Datenbankname
Kommas oder Leerzeichen enthält, schließen Sie den Namen in Anführungszeichen ein.
Die zu erstellende Sicherung wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben:
FULL | COPY | INCRemental | DIFFerential
FULL
Sichert die gesamte Speichergruppe oder Datenbank und alle
Transaktionsprotokolle. Ist die Sicherung erfolgreich, werden die
Transaktionsprotokolle abgeschnitten.
COPY Sichert die gesamte Speichergruppe oder Datenbank und alle
Transaktionsprotokolle. Die Transaktionsprotokolle werden NICHT
abgeschnitten.
INCRemental
Sichert die Transaktionsprotokolle. Nach erfolgreicher Erstellung
der Sicherung werden die Transaktionsprotokolle abgeschnitten.
DIFFerential
Sichert die Transaktionsprotokolle, schneidet sie jedoch NICHT ab.
Achtung: (Exchange Server 2007) Alle Datenbanken in einer Speichergruppe müssen zum Zeitpunkt der Sicherungsoperation per Mount angehängt sein. Ist eine der
Datenbanken in der Speichergruppe nicht angehängt, wird die Speichergruppe
übersprungen und demzufolge nicht gesichert. Außerdem werden die Transaktionsprotokolle NICHT abgeschnitten.
Optionale Parameter für 'backup'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl backup und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine backup-Operation zu verwendenden Werte
enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder
die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert
tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind
verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
122
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
/EXCLUDEDAGACTive
(Exchange Server 2010) Verwenden Sie den Parameter /excludedagactive,
um die Exchange Server 2010-Datenbanken von der Sicherung auszuschließen, wenn sie zu einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe gehören und sich
in einer aktiven Datenbankkopie befinden.
/EXCLUDEDAGPASsive
(Exchange Server 2010) Verwenden Sie den Parameter /excludedagpassive,
um die Exchange Server 2010-Datenbanken von der Sicherung auszuschließen, wenn sie zu einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe gehören und sich
in einer passiven Datenbankkopie befinden.
/EXCLUDENONDAGDbs
(Exchange Server 2010) Verwenden Sie den Parameter /excludenondagdbs,
um die Exchange Server 2010-Datenbanken von der Sicherung auszuschließen, wenn sie nicht zu einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe gehören.
/EXCLUDEDB=DB-Name1,DB-NameN,...
(Exchange Server 2010) Verwenden Sie den Parameter /excludedb, um die
angegebene Exchange Server 2010-Datenbanken von der Sicherungsoperation auszuschließen. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma
und dem Datenbanknamen kein Leerzeichen befindet, wenn die Datenbanknamen durch Kommas voneinander getrennt werden. Falls ein Datenbankname Kommas oder Leerzeichen enthält, setzen Sie den Datenbanknamen in Anführungszeichen. Platzhalterzeichen (*) werden nicht unterstützt.
/EXCLUDESG=SG-Name1,SG-NameN,...
(Exchange Server 2007) Verwenden Sie den Parameter /excludesg, um Speichergruppen von der Sicherungsoperation auszuschließen. Vergewissern
Sie sich, dass sich zwischen dem Komma und dem Speichergruppennamen
kein Leerzeichen befindet, wenn die Speichergruppennamen durch Kommas voneinander getrennt werden. Falls ein Speichergruppenname Kommas oder Leerzeichen enthält, setzen Sie den Speichergruppennamen in
Anführungszeichen. Platzhalterzeichen (*) werden nicht unterstützt.
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/FROMREPLica
Verwenden Sie den Parameter /fromreplica, wenn Sie Exchange Server
2007 in einer LCR-Umgebung oder in einer CCR-Umgebung ausführen
und die Exchange-Daten aus der replizierten Kopie gesichert werden sollen. (LCR = Local Continuous Replication, fortlaufende lokale Replikation,
CCR = Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation)
Hinweise:
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
123
v Bei CCR-Kopien müssen Sie die replizierte Kopie von dem sekundären
Clusterknoten sichern, auf dem sie sich derzeit befindet.
v Bei LCR-Kopien müssen Sie die replizierte Kopie von der Maschine sichern, auf der sich die Speichergruppe der Liveproduktion befindet.
v Falls es sich nicht um eine CCR-Umgebung handelt und kein Replikat
vorhanden ist, wird die Produktionsdatenbank gesichert.
v Gemäß Standardeinstellung erfolgt keine Sicherung des Replikats.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
124
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder
dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem
Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des
Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch
bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert,
kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden
Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
/Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden.
Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
/SKIPINTEGRITYCHECK
Geben Sie diesen Parameter an, wenn die normalerweise während einer Sicherung durchgeführte Integritätsprüfung umgangen werden soll.
Achtung: Wenn Sie diesen Parameter verwenden, ist die gespeicherte Sicherung möglicherweise nicht gültig, denn sie wurde nicht mit dem Exchange-Dienstprogramm für Integritätsüberprüfung als gültig bestätigt.
Vergewissern Sie sich, dass Ihre vom Speicher von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltete Sicherung gültig ist.
Beispiele für den Befehl backup exchange
Die folgenden Ausgaben des Befehls backup exchange sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc backup exchange SG_G full
eine Gesamtsicherung der Speichergruppe SG_G erstellt. Die folgende Ausgabe
wird angezeigt:
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
125
Updating mailbox history on FCM Server...
Mailbox history has been updated successfully.
Querying Exchange Server to gather component information, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’TAHITI1_EXC’...
Connecting to Local DSM Agent ’TAHITI1’...
Starting component backup...
Beginning VSS backup of ’SG_G’...
Performing Snapshot Operation...
Executing system command: Exchange integrity check for component ’SG_G’
VSS Backup operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 80.55 seconds
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc backup exchange SG_G copy
eine Kopiesicherung der Speichergruppe SG_G erstellt. Die folgende Ausgabe wird
angezeigt:
Updating mailbox history on FCM Server...
Mailbox history has been updated successfully.
Querying Exchange Server to gather component information, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’TAHITI1_EXC’...
Connecting to Local DSM Agent ’TAHITI1’...
Starting component backup...
Beginning VSS backup of ’SG_G’...
Performing Snapshot Operation...
Executing system command: Exchange integrity check for component ’SG_G’
VSS Backup operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 74.95 seconds
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc backup exchange SG_G diff
eine Differenzsicherung der Speichergruppe SG_G erstellt. Die folgende Ausgabe
wird angezeigt:
Updating mailbox history on FCM Server...
Mailbox history has been updated successfully.
Querying Exchange Server to gather component information, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’TAHITI1_EXC’...
Connecting to Local DSM Agent ’TAHITI1’...
Starting component backup...
Beginning VSS backup of ’SG_G’...
Performing Snapshot Operation...
Executing system command: Exchange integrity check for component ’SG_G’
VSS Backup operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 95.56 seconds
126
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc backup exchange SG_G incr
eine Teilsicherung der Speichergruppe SG_G erstellt. Die folgende Ausgabe wird
angezeigt:
Updating mailbox history on FCM Server...
Mailbox history has been updated successfully.
Querying Exchange Server to gather component information, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’TAHITI1_EXC’...
Connecting to Local DSM Agent ’TAHITI1’...
Starting component backup...
Beginning VSS backup of ’SG_G’...
Performing Snapshot Operation...
Executing system command: Exchange integrity check for component ’SG_G’
VSS Backup operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 94.50 seconds
Die jeweilige Ausgabe variiert abhängig davon, ob es sich bei der VSS-Sicherung
um eine Sicherung des Typs LOCAL oder des Typs TSM handelt.
Befehl delete backup
Mit dem Befehl delete backup können Sie eine VSS-Sicherung einer Exchange Server-Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder einer Exchange Server-Datenbank
(Exchange Server 2010) löschen.
Sie müssen (für alle Versionen von Exchange Server) für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um den Befehl delete backup von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange ausführen zu können.
Anmerkung:
v Wenn Sie eine vollständige VSS-Momentaufnahmesicherung erstellen, bleibt die
Sicherung aktiv, bis die Sicherungsversion mit dem Befehl delete backup gelöscht oder von Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß der definierten Richtlinie als abgelaufen eingestuft wird. Demzufolge kann es gleichzeitig zwei verschiedene aktive Sicherungen geben:
– Vollständige Sicherung mit allen zugeordneten inkrementellen Sicherungen
und Differenzsicherungen
– Kopiesicherung mit allen zugeordneten inkrementellen Sicherungen und Differenzsicherungen
v Wenn Sie eine aktive Kopiesicherung oder vollständige Sicherung löschen, wird
der Status der zuvor aktiven Kopiesicherung oder vollständigen Sicherung von
"inaktiv" auf "aktiv" gesetzt. Die derzeit aktive inkrementelle Sicherung oder Differenzsicherung wird jedoch nicht gelöscht und erscheint fälschlicherweise als
der neu aktivierten vollständigen Sicherung oder Kopiesicherung zugeordnet.
Außerdem bleibt die inkrementelle Sicherung oder Differenzsicherung inaktiv,
die der vollständigen Sicherung oder Kopiesicherung, die vorher inaktiv war
und jetzt aktiviert wurde, zugeordnet ist. Diese inaktive inkrementelle Sicherung
oder Differenzsicherung wird in der Ausgabe der Abfrage möglicherweise erst
angezeigt, wenn der Befehl query fcm mit dem Parameter /all angegeben wird.
v Wenn Sie mehrere Momentaufnahmen des Typs LOCAL löschen, die auf Datenträgern von SAN Volume Controller (SVC) oder Storwize V7000 oder auf platzKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
127
sparenden Datenträgern gespeichert sind, müssen Sie die Datenträger in derselben Reihenfolge löschen, in der sie erstellt wurden. Das heißt, Sie müssen die
älteste Momentaufnahme zuerst löschen, dann die zweitälteste usw. Wird diese
Reihenfolge beim Löschen nicht eingehalten, werden unter Umständen andere
Momentaufnahmen aus derselben Quelle gelöscht.
Weitere Informationen zum Befehl delete backup enthält der Abschnitt
„Sicherungsstrategien” auf Seite 22.
Syntax des Befehls delete backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl delete backup können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
(1)
TDPEXCC
FULL
COPY
DELete BACKup
componentnameTDPEXCC DELete BAckup
*|Komponentname1,...,KomponentnameN Sicherungstyp
INCRemental DIFFerential
BACKUPDESTination=TSM|LOCAL Standardwert: TSM
tdpexc.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
lokaler Exchange Server
/FROMEXCSERVer=
Servername
tdpexc.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile=
Protokolldateiname
60 [oder konfigurierter Wert]
/OBJect=
Objektname
/LOGPrune=
Anzahl Tage
No
OLDerthan=Tage
FCMNODe=Knotenname
Quiet
FCMOPTFile=dsm.opt|Dateiname
Standardwert: dsm.opt
FCMPassword=Kennwort
Anmerkungen:
1
128
Hierbei kann Komponentenname bei Exchange 2003 oder 2007 für den Namen einer Speichergruppe (SG-Name) bzw. bei Exchange 2010 und höher für
einen Datenbanknamen (DB-Name) stehen.
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Positionsgebundene Parameter für 'delete backup'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl delete backup.
Die zu löschende Sicherung wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern
angegeben:
*|Komponentname1,...,KomponentnameN Sicherungstyp
Löscht die aktiven Sicherungen aller Speichergruppen
*
Komponentenname
Löscht eine Sicherung des angegebenen Komponentennamens.
Hierbei kann es sich um den Namen einer Speichergruppe (für Exchange Server 2007) oder einer Datenbank (für Exchange Server
2010 oder höher) handeln. Die aktive Sicherung wird gelöscht, sofern Sie nicht mit dem Parameter /object eine andere Sicherung angegeben haben. Sind mehrere aktive inkrementelle Sicherungen
vorhanden, muss der Befehl delete mit dem Parameter /object angegeben werden.
Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt
werden. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma
und dem Komponentennamen kein Leerzeichen befindet. Wenn ein
Komponentenname Kommas oder Leerzeichen enthält, schließen
Sie den Namen in Anführungszeichen ein.
Achtung:
v Achten Sie unbedingt darauf, dass nur die gewünschten Sicherungen gelöscht
werden.
v Beim Löschen von inkrementellen Sicherungen oder Differenzsicherungen können Wiederherstellungspunkte verlorengehen.
v Wenn eine vollständige Sicherung gelöscht wird, können inkrementelle Sicherungen oder Differenzsicherungen in einem ausgesetzten Status bleiben. Ohne zugehörige vollständige Sicherung werden sie als wertlos angesehen.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben die Art der zu löschenden Sicherungen an:
FULL | COPY | INCRemental | DIFFerential
FULL
Löscht vollständige Sicherungen
COPY Löscht Kopiesicherungen
INCRemental
Löscht inkrementelle Sicherungen
DIFFerential
Löscht Differenzsicherungen
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
129
Optionale Parameter für 'delete backup'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl delete backup und im Anschluss an
die positionsgebundenen Parameter angegeben.
/BACKUPDESTination=LOCAL
Geben Sie mit diesem Parameter das Ziel der zu löschenden Sicherungen
an.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation delete backup zu verwendenden
Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder
die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert
tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind
verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/FROMEXCSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromexcserver können Sie den Namen des Exchange
Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde.
Der Standardwert ist der lokale Exchange Server. Wenn der Exchange Server nicht der Standardserver ist oder zu einem MSCS (Microsoft Cluster
Server) bzw. VCS (Veritas Cluster Server) gehört, müssen Sie den Namen
angeben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben.
130
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder
dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem
Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des
Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch
bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert,
kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden
Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
/OBJect=Objektname
Mit dem Parameter /object können Sie den Namen des Sicherungsobjekts
angeben, das gelöscht werden soll. Über den von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt
eindeutig identifiziert werden.
Verwenden Sie den Befehl query fcm * /all von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange, um die Namen aller verfügbaren Sicherungsobjekte
anzuzeigen.
Der Parameter /object wird verwendet, wenn immer nur jeweils eine inkrementelle Sicherung gelöscht werden soll. Sind mehrere aktive inkrementelle Sicherungen vorhanden, muss der Befehl delete mit dem Parameter
/object angegeben werden. Ist dieser nicht angegeben, schlägt der Befehl
delete fehl.
OLDerthan=Tage
Mit dem Parameter /olderthan können Sie angeben, wie alt die zu löschenden Sicherungsdateien sein können. Der Wert für die Variable Tage kann
von 0 bis 9999 reichen. Für den Parameter /olderthan gibt es keinen Standardwert.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
131
/Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden.
Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
Beispiel für den Befehl delete backup
Die folgende Ausgabe des Befehls delete backup ist ein Beispiel dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc delete backup "First Storage
Group" full die vollständige Sicherung der Gruppe "First Storage Group" gelöscht.
Folgende Ausgabe wird angezeigt:
IBM FlashCopy Manager for Mail:
FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Connecting to FCM Server ...
Connecting to Local DSM Agent ...
Backup(s) to be deleted:
First Storage Group : VSS : full : 08/17/2011 05:59:17
VSS Delete backup operation completed with rc = 0
Files Examined
: 1
Files Completed : 1
Files Failed
: 0
Total Bytes
: 0
Befehl help
Mit dem Befehl help können Sie Hilfetexte zu den Befehlen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange anzeigen.
Dieser Befehl listet Befehle mit den zugehörigen Parametern auf. Wenn Sie mit einer anderen Sprache als Englisch arbeiten, müssen Sie möglicherweise die Breite
Ihrer Bildschirmanzeige auf mehr als 80 Zeichen einstellen, um in einer Anzeige
die gesamte Hilfebeschreibung sehen zu können. Sie könnten die Anzeigebreite
beispielsweise auf 100 Zeichen setzen.
Syntax des Befehls help
Die Syntaxdiagramme zum Befehl help können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
*
*
TDPEXCC
?
HELP
132
Befehl
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Unterbefehl
Optionale Parameter für 'help'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl help von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange angegeben.
Mit den folgenden optionalen Parametern wird angegeben, welche Hilfetexte angezeigt werden sollen:
*|Befehl
Gibt den genauen Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange an, zu dem Informationen angezeigt werden sollen. Wenn das
Platzhalterzeichen (*) verwendet wird, werden Hilfetexte zu allen Befehlen
von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angezeigt.
*|Unterbefehl
Hilfetexte können für Befehle, zu denen es mehrere Unterbefehle gibt, angezeigt werden, z. B. für den Befehl query. Wenn Sie keinen Unterbefehl
und auch nicht das Platzhalterzeichen (*) angeben, werden Hilfetexte zu
allen query-Befehlen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange
angezeigt.
Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for
Exchange
Create Policy
Mit diesem Befehl wird eine neue Richtlinie erstellt.
TDPEXCC CREATE POLicy
Richtlinienname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
/VERSretain=
2
Anzahl
NOLimit
/DAYSretain=
30
Anzahl
NOLimit
Parameter:
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
erstellenden Richtlinie an. Die Richtlinie wird nur erstellt, wenn der
Richtlinienname eindeutig ist.
v FCMOPTFile: Gibt die zu verwendende Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei an.
v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine
unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden
soll.
v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt
werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt
werden sollen.
Update Policy
Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie aktualisiert oder modifiziert.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
133
TDPEXCC UPDATE POLicy
Richtlinienname
/NEWname= Zeichenfolge
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
/VERSretain=
Anzahl
NOLimit
/DAYSretain=
Anzahl
NOLimit
Parameter:
v NEWname: Gibt den neuen Namen der Richtlinie an, falls der Name aktualisiert wird. Der Richtlinienname muss eindeutig sein.
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
aktualisierenden Richtlinie an.
v FCMOPTFile: Gibt die zu verwendende Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei an.
v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine
unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden
soll.
v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt
werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt
werden sollen.
Copy Policy
Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie in eine neue Richtlinie
kopiert.
TDPEXCC
COPY POLicy Name der vorhandenen Richtlinie Name der neuen Richtlinie
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter:
v Name der vorhandenen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt
den Namen der zu kopierenden Richtlinie an.
v FCMOPTFile: Gibt die zu verwendende Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei an.
v Name der neuen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der neuen Richtlinie an. Der Richtlinienname muss eindeutig sein.
Query Policy
Mit diesem Befehl werden die Attribute einer Richtlinie aufgelistet.
TDPEXCC Query POLicy *
134
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Parameter: * (erforderlich): Gibt an, dass alle Richtlinien abgefragt werden
sollen. Die Ergebnisse der Abfrage werden wie folgt angezeigt:
Connecting to Exchange Server, please wait...
Policy
Number of snapshots to keep
Days to keep a snapshot
--------
--------------------------
----------
FCMPOL
3
60
STANDARD
2
30
Delete Policy
Mit diesem Befehl wird eine Richtlinie gelöscht.
TDPEXCC DELete POLicy
Richtlinienname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter:
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
löschenden Richtlinie an.
v FCMOPTFile: Gibt die zu verwendende Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei an.
Beispiele für die Richtlinie FCMEXCHPOL1
Die folgenden Ausgaben der Befehle create policy und update policy sind Beispiele dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung der Befehle angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc create policy FCMEXCHPOL1
die Richtlinie FCMEXCHPOL1 erstellt. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
CREATE policy was successful.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc delete policy FCMEXCHPOL1
die Richtlinie FCMEXCHPOL1 gelöscht. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
DELETE policy was successful.
Befehl query exchange
Mit dem Befehl query exchange können Sie allgemeine Informationen vom lokalen
Exchange Server abfragen.
Der Befehl query exchange gibt folgende Informationen zurück:
v Name und Version des Exchange Server
v Domänenname
v Namen aller Speichergruppen (Exchange Server 2007) und Datenbanken
v Status (online, offline) aller Speichergruppen (Exchange Server 2007) und Datenbanken
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
135
v Speichergruppe für Wiederherstellung, Status
v Status der Umlaufprotokollierung (aktiviert, inaktiviert) aller Speichergruppen
(Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010)
v VSS-Informationen:
– Writer-Name
– Lokaler DSMAgent-Knoten
– Ferner DSMAgent-Knoten
– Writer-Status (online, offline)
– Anzahl auswählbarer Komponenten
Syntax des Befehls query exchange
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query exchange können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPEXCC Query EXCHange
tdpexc.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
tdpexc.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
Optionale Parameter für 'query exchange'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl query exchange angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query exchange zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder
die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert
tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind
verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an.
136
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird
eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die
Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben. Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben. Der Parameter /logfile
kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder
dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem
Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des
Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch
bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
137
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert,
kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden
Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
Beispiel für den Befehl query exchange
Die folgende Ausgabe des Befehls query exchange ist ein Beispiel dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc query exchange ein Exchange
Server mit dem Namen MEAN abgefragt. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
138
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Querying Exchange Server to gather storage group information, please wait...
Microsoft Exchange Server Information
------------------------------------Server Name:
Domain Name:
Exchange Server Version:
MEAN
mean.local
8.0.813.0 (Exchange Server 2007)
Storage Groups with Databases and Status
---------------------------------------2nd Storage Grp Basic
Circular Logging - Disabled
Replica - None
Recovery - False
2nd MB Multiple User
2nd MB Single User
Online
Online
First Storage Group
Circular Logging - Disabled
Replica - None
Recovery - False
Mailbox Store
Mean Public Folders
Online
Online
LOGSonBASIC
Circular Logging - Disabled
Replica - None
Recovery - False
LOGSonBASIC
Online
stg_local
Circular Logging - Disabled
Replica - None
Recovery - False
stg_local
Online
svc431i_stg
Circular Logging - Disabled
Replica - None
Recovery - False
svc431i_mb
Online
Volume Shadow Copy Service (VSS) Information
-------------------------------------------Writer Name
Local DSMAgent Node
Remote DSMAgent Node
Writer Status
Selectable Components
:
:
:
:
:
Microsoft Exchange Writer
mean
Online
5
Befehl query fcm
Mit dem Befehl query fcm können Sie Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy
Manager anzeigen.
Dieser Befehl zeigt folgende Informationen an:
v Komprimierungsmodus
v Aktive Richtliniengruppe
v Standardverwaltungsklasse
Mit diesem Befehl kann auch eine Liste der Sicherungen angezeigt werden, die zu
den eingegebenen Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) passen.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
139
Syntax des Befehls query fcm
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query fcm können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPEXCC Query FCM
*
SG-Name,SG-NameN
FULL
COPY
INCR
DIFF
/ACtive
/ALl
tdpexc.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
lokaler Exchange Server
/FROMEXCSERVer=
Servername
tdpexc.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
Positionsgebundene Parameter für 'query fcm'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl query fcm.
Das abzufragende Objekt wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Falls keiner dieser positionsgebundenen Parameter angegeben ist,
werden nur die API von Tivoli Storage FlashCopy Manager und Informationen zu
Tivoli Storage FlashCopy Manager angezeigt.
* | Komponentenname
Komponentname1, ..., KomponentnameN
Fragt alle Sicherungsobjekte für die angegebene Komponente ab.
Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt
werden.
Hierbei kann Komponentenname der Name einer Speichergruppe
(für Exchange Server 2007) oder einer Datenbank (für Exchange
Server 2010 oder höher) sein.
Die abzufragende Sicherung wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Falls dieser Parameter nicht angegeben ist, werden alle Sicherungstypen angezeigt.
FULL
Fragt nur vollständige Sicherungen ab
COPY Fragt nur Kopiesicherungen ab
INCR Fragt nur inkrementelle Sicherungen ab
DIFF
140
Fragt nur Differenzsicherungen ab
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Optionale Parameter für 'query fcm'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl query fcm und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
/ACtive
Verwenden Sie den Prameter /active, wenn Sie nur aktive Sicherungsobjekte anzeigen möchten. Dies ist die Standardeinstellung.
/ALl
Verwenden Sie den Parameter /all, wenn sowohl die aktiven als auch die
inaktiven Sicherungsobjekte angezeigt werden sollen. Wenn der Parameter
/all nicht angegeben ist, werden nur aktive Sicherungsobjekte angezeigt.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben, die
die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der
Abschnitt „Befehl set” auf Seite 180.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder
die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert
tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
/DETail
Verwenden Sie den Parameter /detail, um eine detaillierte Ausgabe für den
Befehl query anzuzeigen.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
141
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/FROMEXCSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromexcserver können Sie den Namen des Exchange
Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde.
Der Standardwert ist der lokale Exchange Server. Wenn der Exchange Server nicht der Standardserver ist oder zu einem MSCS (Microsoft Cluster
Server) bzw. VCS (Veritas Cluster Server) gehört, müssen Sie den Namen
angeben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder
dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem
Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des
142
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch
bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert,
kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden
Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
Beispiel für den Befehl query fcm
Die folgende Ausgabe des Befehls query fcm ist ein Beispiel dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Der Befehl tdpexcc query fcm * zeigt Informationen zur API von Tivoli Storage
FlashCopy Manager und zu Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Nachfolgend einige Beispiele für die angezeigte Ausgabe:
IBM FlashCopy Manager for Mail:
FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database backups, please wa
it...
Connecting to TSM Server as node ’TIVVM484_EXC’...
Exchange Server : TIVVM483
Database : tivvm483_db1
Backup Date Size S Fmt Type Loc Object Name
------------------- ----------- - ---- ---- --- ------------------------08/14/2011 12:27:01 21.07MB A VSS full Loc 20110814122701 (From DBCopy)
13.01MB
8,256.00KB File
Logs
Exchange Server : TIVVM483
Database : tivvm484_db1
Backup Date Size S Fmt Type Loc Object Name
------------------- ----------- - ---- ---- --- ------------------------08/23/2011 18:27:00 21.07MB A VSS full Loc 20110823182700 (From DBCopy)
13.01MB
8,256.00KB File
Logs
Befehl Detail
Mit dem Befehl /DETail können Sie Informationen zu den Tivoli Storage FlashCopy Manager- und den Serverversionen ausgeben lassen.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
143
IBM FlashCopy Manager for Mail:
FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Querying Tivoli Storage Manager server for a list of database backups,
please wait...
Connecting to TSM Server as node ’EXC_TDP’...
Exchange Server : WIN2008SP2DEV2
Backup Object Information
------------------------Exchange Server Name .....................
Backup Storage Group Name ................
Backup Method ............................
Backup Location ..........................
Backup Object Type .......................
Backup Object State ......................
Backup Creation Date / Time ..............
Backup Supports Instant Restore ..........
Backup Object Size / Name ................
Backup Object Size / Name ................
Backup Object Size / Name ................
WIN2008SP2DEV2
First Storage Group
VSS
Loc
full
Active
09/29/2011 15:22:31
No
33.02MB / 20110929152231
25.01MB / Logs
8,208.00KB / Mailbox Database
Befehl query managedcapacity
Der Befehl query managedcapacity unterstützt Sie bei der Speicherplanung, indem
er das derzeitige verwaltete Nutzungsvolumen bestimmt.
Zweck
Der Befehl query managedcapacity zeigt Informationen zum Nutzungsvolumen
an, das durch den von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten lokalen Bestand repräsentiert wird. Dieser Befehl ist für alle Windows-Plattformen gültig, die
von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt werden.
TDPEXCC Query MANAGEDCAPacity
/Detailed
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter
/Detailed
Gibt eine detaillierte Liste der Datenträger aus, von denen Momentaufnahmen
erstellt wurden. Wenn diese Option nicht angegeben ist, wird nur die Gesamtkapazität angezeigt.
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli
Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
144
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in
Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls
die Standarddatei dsm.opt verwendet.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc query managed capacity das
verwaltete Gesamtnutzungsvolumen des lokalen Bestands ausgegeben. Folgende
Ausgabe wird angezeigt:
Total Managed Capacity : 47.99 GB (51,533,307,904 bytes)
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc query managed capacity
/detailed eine detaillierte Liste zum verwalteten Gesamtnutzungsvolumen und zu
den verwendeten Datenträgern, von denen Momentaufnahmen erstellt wurden,
ausgegeben. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
IBM FlashCopy Manager for Mail:
FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Total Managed Capacity : 31.99 GB (34,353,438,720 bytes)
Volume
: M:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Volume
: F:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Total Managed Capacity : 1,019.72 MB (1,069,253,632 bytes)
Befehl query tdp
Mit dem Befehl query tdp können Sie eine Liste der aktuellen Werte abfragen, die
in der Konfigurationsdatei für Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange gesetzt sind.
Syntax des Befehls query tdp
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query tdp können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPEXCC Query TDP
tdpexc.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
tdpexc.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
145
Optionale Parameter für 'query tdp'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl query tdp angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query tdp zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder
die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert
tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind
verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausfüh-
146
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
rung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder
dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem
Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des
Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch
bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert,
kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden
Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
Beispiel für den Befehl query tdp
Die folgende Ausgabe des Befehls query tdp ist ein Beispiel dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Unten sehen Sie eine Beispielausgabe für eine VSS-Konfiguration.
IBM FlashCopy Manager for Mail:
FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
FlashCopy Manager for Exchange Preferences
---------------------------------------BACKUPDESTination...................
BACKUPMETHod........................
BUFFers ............................
BUFFERSIze .........................
DATEformat .........................
LANGuage ...........................
LOCALDSMAgentnode...................
LOGFile ............................
LOGPrune ...........................
MOUNTWait ..........................
NUMberformat .......................
REMOTEDSMAgentnode..................
RETRies.............................
TEMPDBRestorepath...................
TEMPLOGRestorepath..................
TIMEformat .........................
LOCAL
VSS
3
1024
1
ENU
CENTORI
tdpexc.log
60
Yes
1
4
1
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
147
Befehl restore
Mit dem Befehl restore können Sie eine Speichergruppensicherung (Exchange Server 2007) oder eine Datenbanksicherung (Exchange Server 2010) von lokalen Spiegeldatenträgern, die von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden, in
einem Exchange Server zurückschreiben.
Sie müssen (für alle Versionen von Exchange Server) für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um mit Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange
eine Zurückschreibung durchführen zu können.
Vor einer VSS-Zurückschreibung gilt es, einige spezielle Aspekte zu beachten. In
den beiden folgenden Abschnitten finden Sie wichtige Richtlinien:
v „Hinweise zu VSS” auf Seite 149
v „VSS-Sicherungen in andere Positionen zurückschreiben” auf Seite 25
Denken Sie bei Verwendung des Befehls restore an folgende Punkte:
v Wenn Sie inaktive Sicherungen oder aktive inkrementelle Sicherungen zurückschreiben möchten, geben Sie mit dem Parameter /object den Namen des zurückzuschreibenden Sicherungsobjekts an. Anhand dieses Namens kann die im
Speicher von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltete Sicherungsinstanz
eindeutig identifiziert werden. Mit dem Befehl tdpexcc query fcm * /all können
Sie eine Liste aller aktiven und inaktiven Sicherungsobjekte abrufen.
Anmerkung: Wenn der Befehl tdpexcc restore sgname incr (ohne den Parameter /object) eingegeben wird, um mehrere aktive inkrementelle Sicherungen zurückzuschreiben, werden diese aktiven inkrementellen Sicherungen nacheinander
zurückgeschrieben. Der Parameter /object wird verwendet, wenn immer nur jeweils eine inkrementelle Sicherung zurückgeschrieben werden soll.
v Verwenden Sie den Parameter /eraseexistinglogs, um das Programm anzuweisen, die vorhandenen Transaktionsprotokolldateien für die Datenbank zu löschen, bevor es die Datenbank zurückschreibt. Wenn Sie diese Option nicht angeben, werden vorhandene Transaktionsprotokolle nicht gelöscht und
möglicherweise beim Anhängen der Exchange-Datenbanken erneut angewendet.
Dieser Parameter ist nur gültig, wenn Sie eine VSS-Sicherung des Typs FULL
oder COPY für Exchange Server-Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder
-Datenbanken (Exchange Server 2010) zurückschreiben.
v (Exchange Server 2007) WICHTIGER HINWEIS: Wenn Sie das letzte Sicherungsobjekt einer Speichergruppe zurückschreiben, MÜSSEN Sie den Parameter
/recover verwenden, um die Zurückschreibung einzuleiten. Außerdem sollte der
Wert von /templogrestorepath nicht mit der aktuellen Position der Speichergruppe übereinstimmen. Sind beide Werte identisch, wird die Speichergruppe beschädigt.
– Geben Sie /recover=applyalllogs an, wenn Sie die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls UND die Einträge des derzeit aktiven
Transaktionsprotokolls wiedergeben möchten.
– Geben Sie /recover=applyrestoredlogs an, wenn NUR die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls wiedergegeben werden sollen. Die
Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls werden in diesem Fall
NICHT wiedergegeben.
Anmerkung: Wenn Sie diese Option für eine Zurückschreibung auswählen,
MUSS Ihre nächste Sicherung eine vollständige Sicherung oder eine Kopiesicherung sein.
148
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Wenn Sie die letzte Sicherungsgruppe einer Speichergruppe ohne Angabe des
Parameters /recover zurückschreiben, können die Datenbanken nicht angehängt
werden.
v Geben Sie /mountdatabases=yes an, wenn Sie die letzte Sicherungsgruppe (Exchange Server 2007) oder Sicherung (Exchange Server 2010) zurückschreiben und
die Datenbank oder Datenbanken nach der Wiederherstellung automatisch angehängt werden sollen. Bei der Zurückschreibung einer Wiederherstellungsspeichergruppe (Exchange Server 2007) oder einer Wiederherstellungsdatenbank (Exchange Server 2010) werden auf die Mailboxdatenbank nur in der Sicherung
enthaltene Transaktionsprotokolle angewendet. Sie müssen
/recover=applyrestoredlogs angeben, wenn eine Mailboxdatenbank in einer Wiederherstellungsspeichergruppe oder Wiederherstellungsdatenbank zurückgeschrieben werden soll. Andernfalls könnte die Zurückschreibungsoperation fehlschlagen.
v Falls Sie eine CCR-Datenbank zurückschreiben, wird die Clusterdatenbank nach
einem erfolgreichen Abschluss der Zurückschreibung erfolgreich angehängt. Aufgrund einer Microsoft Exchange Server 2007-Einschränkung werden die Datenbankressourcen jedoch nicht online verfügbar gemacht. Sie müssen die Datenbankressourcen über die Microsoft Cluster Administrator-Schnittstelle online
verfügbar machen. Im folgenden Artikel der Microsoft-Wissensdatenbank finden
Sie Einzelheiten zu dieser Einschränkung: http://support.microsoft.com/kb/
938442/en-us.
Die GUI stellt eine benutzerfreundliche und flexible Schnittstelle bereit, um Sie bei
der Ausführung einer Zurückschreibungsoperation zu unterstützen. Die Schnittstelle präsentiert Informationen so, dass eine Mehrfachauswahl und in einige Fällen
sogar eine automatische Operationsausführung möglich ist.
Anmerkung: Microsoft Exchange Server sieht das Platzhalterzeichen (*) in Namen
von Datenbanken und Speichergruppen als ungültiges Zeichen an. Datenbanken
und Speichergruppen, deren Namen das Platzhalterzeichen (*) enthalten, werden
deshalb nicht gesichert.
Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange unterstützt die folgenden Arten
von Zurückschreibungen:
Full
Schreibt eine vollständige Sicherung zurück
Copy
Schreibt eine Kopiesicherung zurück
Incremental
Schreibt eine inkrementelle Sicherung zurück
Differential
Schreibt eine Differenzsicherung zurück
Hinweise zu VSS
Beachten Sie bei VSS-Schnellzurückschreibungen und VSS-Sofortzurückschreibungen die folgenden Hinweise.
Sofern nichts anderes angegeben ist, bezieht sich der Begriff "VSS-Zurückschreibung" auf die beiden Typen VSS-Schnellzurückschreibung und VSS-Sofortzurückschreibung:
Für VSS-Zurückschreibungen gilt Folgendes:
v Sie können vollständige Sicherungen, Kopiesicherungen, Differenzsicherungen
und inkrementelle Sicherungen zurückschreiben.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
149
v Sie können eine oder mehrere Speichergruppen (Exchange Server 2007) oder Datenbanken (Exchange Server 2010) aus einer VSS-Momentaufnahmesicherung,
die sich in dem von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten Speicher befindet, zurückschreiben.
v Sie können Zurückschreibungen in einer MSCS-Umgebung (MSCS = Microsoft
Cluster Server) oder VCS-Umgebung (VCS = Veritas Cluster Server) ausführen.
v Die parallele Ausführung von VSS-Schnellzurückschreibungsoperationen oder
VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen wird unter Microsoft Windows Server
2003 und höher nicht unterstützt.
v Alle VSS-Zurückschreibungen von CCR- und LCR-Replikaten können bei Exchange Server 2007 nur in der aktiven Instanz einer Speichergruppe (primäre
Speichergruppe, Wiederherstellungsspeichergruppe oder alternative Speichergruppe) oder bei Exchange Server 2010 in der aktiven Instanz einer Datenbank
ausgeführt werden. Microsoft bietet keine Unterstützung für VSS-Zurückschreibungen in einer Replikatinstanz.
v Lokale CCR-Sicherungen (CCR = Cluster Continuous Replication, fortlaufende
Clusterreplikation) können nur auf dem Knoten zurückgeschrieben werden, der
die Sicherung ausgeführt hat.
v Bei VSS-Zurückschreibungen wird die Wiederherstellungsspeichergruppe oder
Wiederherstellungsdatenbank ignoriert. Die Zurückschreibung erfolgt direkt in
der Produktionsdatenbank, sofern nicht der Parameter /intosg angegeben ist.
v Eine VSS-Sofortzurückschreibung überschreibt den gesamten Inhalt der Quellendatenträger. Sie können das Überschreiben der Quellendatenträger verhindern,
indem Sie /INSTANTRESTORE=NO angeben. Durch diesen Parameter wird die
Kopie auf Datenträgerebene übergangen. Stattdessen wird die Kopie auf Dateiebene verwendet, um Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, zurückzuschreiben.
v Wenn /mountdatabases=yes während einer VSS-Zurückschreibung angegeben ist,
werden alle Datenbanken in der zurückzuschreibenden Speichergruppe (Exchange Server 2007) bzw. in der zurückzuschreibenden Datenbank (Exchange
Server 2010) nach der Zurückschreibung angehängt.
v Bei Verwendung eines Hardware-Providers sollten Sie die Platten, die ExchangeDaten enthalten, als Basis konfigurieren.
v Denken Sie daran, dass bei einer VSS-Sofortzurückschreibung von lokalen Spiegeldatenträgern die Anzahl der übertragenen Bytes mit "0" angezeigt wird. Bei
einer VSS-Schnellzurückschreibung wird für die übertragenen Bytes die tatsächliche Größe angezeigt.
v Richtlinien für die Zurückschreibung in einer CCR-Umgebung von Exchange
Server 2007 oder in einer DAG-Umgebung von Exchange Server 2010 finden Sie
in „VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender
Clusterreplikation” auf Seite 93, „CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange
Server 2007 zurückschreiben” auf Seite 93 und „DAG-Datenbankkopiesicherung
in Exchange Server 2010 zurückschreiben” auf Seite 94.
150
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Syntax des Befehls restore
Die Syntaxdiagramme zum Befehl restore können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPEXCC
RESTore
*
Komponentname1, ..., KomponentnameN
FULL
COPY
INCRemental
DIFFerential
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
lokaler Exchange Server
/FROMEXCSERVer=
Servername
/INSTANTRESTORE=
Yes
No
/INTODB=
DB-Name
/INTOSG=
Speichergruppenname
tdpexc.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
/MOUNTDAtabases=
No
Yes
aktuelles aktives Sicherungsobjekt
/Quiet
/OBJect=
Objektname
/RECOVer=
APPLYALLlogs
APPLYRESToredlogs
/TEMPLOGRESTorepath=
Pfadname
Positionsgebundene Parameter für 'restore'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl restore.
Das zurückzuschreibende Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben:
* |Komponentname1, ..., KomponentnameN
*
Schreibt alle Komponenten nacheinander zurück. Komponentenname kann eine Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder ein Datenbankname (Exchange Server 2010 und höher) sein.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
151
Die durchzuführende Zurückschreibung wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben:
FULL | COPY | INCRemental | DIFFerential
FULL
Schreibt eine vollständige Sicherung zurück
COPY
Schreibt eine Kopiesicherung zurück
INCRemental
Schreibt eine inkrementelle Sicherung zurück
DIFFerential
Schreibt eine Differenzsicherung zurück
Optionale Parameter für 'restore'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl restore und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben, die
die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der
Abschnitt „Befehl set” auf Seite 180.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder
die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert
tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/FROMEXCSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromexcserver können Sie den Namen des Exchange
Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde.
152
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Der Standardwert ist der lokale Exchange Server. Wenn der Exchange Server nicht der Standardserver ist oder zu einem MSCS (Microsoft Cluster
Server) bzw. VCS (Veritas Cluster Server) gehört, müssen Sie den Namen
angeben.
/INSTANTRestore=Yes|No
Mit dem Parameter /instantrestore können Sie angeben, ob für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern
befindet, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene oder eine Kopie auf
Dateiebene verwendet werden soll. Der Standardwert ist Yes. Beachten Sie,
dass für VSS-Sofortzurückschreibungen ein Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder
IBM Storwize V7000 erforderlich ist.
Folgendes kann angegeben werden:
Yes
Verwendet für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich
auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme
auf Datenträgerebene, sofern die Datenträger, auf denen die Sicherung enthalten ist, die entsprechende Unterstützung bieten. Dies ist
die Standardeinstellung.
No
Verwendet für die Zurückschreibung der Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Kopie
auf Dateiebene. Wenn Sie die Kopie auf Datenträgerebene umgehen, werden auf den Zieldatenträgern nur Speichergruppendateien,
Protokolldateien und die Prüfpunktdatei von Exchange überschrieben.
Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen mit DS8000, Storwize V7000, SAN
Volume Controller 4.2.x oder 4.3.x ausführen, müssen Sie sicherstellen, dass
alle vorherigen Erstellungen von Hintergrundkopien (die die zurückgeschriebenen Datenträger einbeziehen) vollständig ausgeführt wurden, bevor Sie die VSS-Sofortzurückschreibung einleiten. Denken Sie daran, dass
der Parameter /instantrestore ignoriert und die VSS-Sofortzurückschreibung automatisch inaktiviert wird, wenn Sie für die VSS-Zurückschreibung
die Option 'Zurückschreiben in' auswählen. Eine VSS-Sofortzurückschreibung von Differenzsicherungen und inkrementellen Sicherungen wird nicht
unterstützt.
Setzen Sie in einer CCR-Umgebung die Speichergruppenkopie (Exchange
Server 2007) oder die Datenbankkopie (Exchange Server 2010) aus, bevor
Sie die VSS-Sofortzurückschreibung ausführen. Setzen Sie die Speichergruppen- oder Datenbankkopie fort, nachdem die VSS-Sofortzurückschreibung abgeschlossen ist.
/INTODB=DB-Name
(Exchange Server 2010) Mit dem Parameter /intodb können Sie den Namen
der Exchange Server 2010-Datenbank angeben, in der die VSS-Sicherung
zurückgeschrieben werden soll. Der Datenbankname muss mit der Variablen DB-Name angegeben werden. Hat die Datenbank, in der die VSS-Sicherung zurückgeschrieben werden soll, beispielsweise den Namen RDB, lautet
der Befehlszeileneintrag wie folgt:
TDPEXCC RESTore Maildb1 FULL /INTODB=RDB
Wenn Sie jedoch eine Datenbank zurückschreiben, die ausgelagert wurde
(Systemdateipfad, Protokolldateipfad oder Datenbankdateipfad), müssen
Sie für die Datenbank den Namen der zurückzuschreibenden Datenbank
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
153
angeben. Hat die ausgelagerte Datenbank, die zurückgeschrieben werden
soll, beispielsweise den Namen Maildb5, lautet der Befehlszeileneintrag wie
folgt:
TDPEXCC RESTore Maildb5 FULL /INTODB=Maildb5
Hinweise:
v Es gibt keinen Standardwert.
v Für Zurückschreibungen in eine Wiederherstellungsdatenbank oder eine
alternative Datenbank muss vor der Ausführung einer Zurückschreibungsoperation die Wiederherstellungsdatenbank oder alternative Datenbank bereits vorhanden sein.
v Der Parameter /intodb ist nur für VSS-Zurückschreibungsoperationen
von Exchange Server 2010 verfügbar.
/INTOSG=SG-Name
(Exchange Server 2007) Mit dem Parameter /intosg können Sie den Namen
der Exchange Server 2007-Speichergruppe angeben, in der die VSS-Sicherung zurückgeschrieben werden soll. Der Speichergruppenname muss mit
der Variablen SG-Name angegeben werden. Hat die Speichergruppe, in der
die VSS-Sicherung zurückgeschrieben werden soll, beispielsweise den Namen RSG, lautet der Befehlszeileneintrag wie folgt:
TDPEXCC RESTore STG1 FULL /INTOSG=RSG
Wenn Sie jedoch eine Speichergruppe zurückschreiben, die ausgelagert
wurde (Systemdateipfad, Protokolldateipfad oder Datenbankdateipfad),
müssen Sie für die Speichergruppe den Namen der zurückzuschreibenden
Speichergruppe angeben. Hat die ausgelagerte Speichergruppe, die zurückgeschrieben werden soll, beispielsweise den Namen STG1, lautet der Befehlszeileneintrag wie folgt:
TDPEXCC RESTore STG1 FULL /INTOSG=STG1
Hinweise:
v Es gibt keinen Standardwert.
v Für die Zurückschreibung in einer Speichergruppe für Wiederherstellung
oder einer alternativen Speichergruppe muss diese vor der Zurückschreibungsoperation bereits vorhanden sein (und die zurückzuschreibenden
Datenbanken müssen bereits zu dieser Speichergruppe hinzugefügt worden sein).
v Der Parameter /intosg ist nur für VSS-Zurückschreibungsoperationen
von Exchange Server 2007 verfügbar.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben.
154
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder
dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem
Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des
Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch
bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert,
kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden
Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
/MOUNTDAtabases=No|Yes
Mit dem Parameter /mountdatabases können Sie angeben, ob die Datenbanken nach Abschluss der Zurückschreibungsoperation per Mount angehängt werden sollen. Sie müssen einen der folgenden Werte angeben:
Yes
Hängt die Datenbanken an, nachdem die Zurückschreibung abgeschlossen ist
No
Hängt die Datenbanken nicht an, nachdem die Zurückschreibung
abgeschlossen ist. Dies ist die Standardeinstellung.
Falls Sie eine CCR-Datenbank zurückschreiben, wird die Clusterdatenbank
nach einem erfolgreichen Abschluss der Zurückschreibung erfolgreich angehängt. Aufgrund einer Microsoft Exchange Server 2007-Einschränkung
werden die Datenbankressourcen jedoch nicht online verfügbar gemacht.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
155
Sie müssen die Datenbankressourcen über die Microsoft Cluster Administrator-Schnittstelle online verfügbar machen. Im folgenden Artikel der Microsoft-Wissensdatenbank finden Sie Einzelheiten zu dieser Einschränkung:
http://support.microsoft.com/kb/938442/en-us.
/OBJect=Objektname
Mit dem Parameter /object können Sie den Namen des Sicherungsobjekts
angeben, das zurückgeschrieben werden soll. Über den von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden.
Verwenden Sie den Befehl query fcm /all von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange, um die Namen aktivier und inaktiver Sicherungsobjekte anzuzeigen.
Wenn der Befehl tdpexcc restore sgname incr (ohne den Parameter
/object) eingegeben wird, um mehrere aktive inkrementelle Sicherungen
zurückzuschreiben, werden diese aktiven inkrementellen Sicherungen
nacheinander zurückgeschrieben. Der Parameter /object wird verwendet,
wenn immer nur jeweils eine inkrementelle Sicherung zurückgeschrieben
werden soll.
/Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden.
Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
/RECOVER=APPLYRESToredlogs|APPLYALLlogs
Mit diesem Parameter können Sie angeben, ob ein zurückgeschriebenes
Objekt wiederhergestellt werden soll. Bei Exchange Server 2007-Daten sollten Sie diesen Parameter für das Sicherungsobjekt angeben, das als letztes
Objekt einer bestimmten Speichergruppe zurückgeschrieben wird. Wenn
Sie das letzte Sicherungsobjekt einer Speichergruppe zurückschreiben, müssen Sie den Parameter /recover verwenden, um die Wiederherstellung einzuleiten. Außerdem sollte der Wert von /templogrestorepath nicht mit der
aktuellen Position der Speichergruppe übereinstimmen. Sind beide Werte
identisch, wird die Speichergruppe beschädigt. Wenn Sie die letzte Sicherungsgruppe einer Speichergruppe ohne Angabe des Parameters /recover
zurückschreiben, können die Datenbanken nicht angehängt werden. In einer solchen Situation können Sie die letzte Sicherung erneut erstellen und
die Option /recover=Wert angeben oder die Wiederherstellung manuell mit
dem Microsoft-Befehl ESEUTIL /cc durchführen.
Bei Verwendung dieses Parameters müssen Sie einen der folgenden Werte
angeben:
APPLYALLlogs
Geben Sie /recover=applyalllogs an, wenn Sie die Einträge des
zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls und die Einträge des
derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wiedergeben möchten. Es
werden alle Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls
wiedergegeben. Dies ist die Standardeinstellung.
APPLYRESToredlogs
Geben Sie /recover=applyrestoredlogs an, wenn nur die Einträge
des Protokolls mit zurückgeschriebenen Transaktionen wiedergegeben werden sollen. Die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls werden in diesem Fall nicht wiedergegeben. Wenn Sie
diese Option für eine Zurückschreibung auswählen, muss Ihre
nächste Sicherung eine Gesamtsicherung oder eine Kopiesicherung
sein.
156
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Wenn Sie mehrere Sicherungsobjekte zurückschreiben, sollte die Option
/recover bei der Zurückschreibung des letzten Objekts verwendet werden.
/TEMPLOGRESTorepath=Pfadname
Mit dem Parameter /templogrestorepath können Sie den temporären Standardpfad angeben, der für die Zurückschreibung von Protokollen und
Patchdateien verwendet werden soll. Wenn sich der angegebene Pfad auf
einer anderen physischen Einheit als die derzeit aktive Transaktionsprotokollfunktion befindet, wird die beste Leistung erzielt.
Wenn Sie den Parameter /templogrestorepath nicht angeben, wird standardmäßig der von der Option TEMPLOGRESTOREPATH in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegebene Wert verwendet. Die Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange ist tdpexc.cfg.
Wenn Sie den Parameter /templogrestorepath nicht angeben und es in der
Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange
keinen TEMPLOGRESTOREPATH-Wert gibt, wird der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet.
Achtung: Bei einer Zurückschreibungsoperation vom Typ full oder copy
werden alle Protokolldateien gelöscht, die sich in dem vom Parameter
/templogrestorepath angegebenen Pfad befinden. Außerdem darf der Wert
von /templogrestorepath nicht mit der aktuellen Position der Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010)
übereinstimmen. Sind die Werte identisch, könnte die Speichergruppe oder
Datenbank beschädigt werden.
Einschränkung: Geben Sie im temporären Protokollpfad keine Doppelbytezeichen an.
Beispiele für den Befehl restore
Die folgenden Ausgaben des Befehls restore exchange sind Beispiele dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restore
DB7K_SVC61STD_BAS FULL /mountdatabases=Yes /recover=applyalllogs eine
Gesamtsicherung der Speichergruppe DB7K_SVC61STD_BAS zurückgeschrieben.
Nach Abschluss der Zurückschreibung hängt der Befehl die Datenbanken an und
gibt die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls sowie die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wieder. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
157
IBM FlashCopy Manager for Mail:
FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Microsoft Exchange restore...
Beginning VSS restore of ’DB7K_SVC61STD_BAS’. This operation could take a while,
please wait...
Preparing for restore of ’DB7K_SVC61STD_BAS’ from TSM backup.
Files Examined/Completed/Failed: [ 7 / 7 / 0 ]
Total Bytes: 147942621
VSS Restore operation completed with rc = 0
Files Examined
: 7
Files Completed
: 7
Files Failed
: 0
Total Bytes
: 147942621
Total LanFree Bytes : 0
Recovery being run.
Please wait.
This may take a while...
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restore
DB7K_SVC61STD_BAS COPY /mountdatabases=Yes /recover=applyalllogs eine
Kopiesicherung der Speichergruppe DB7K_SVC61STD_BAS zurückgeschrieben.
Nach Abschluss der Zurückschreibung hängt der Befehl die Datenbanken an und
gibt die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls sowie die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wieder. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
IBM Tivoli Storage Manager for Mail:
Data Protection for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Microsoft Exchange restore...
Beginning VSS restore of ’DB7K_SVC61STD_BAS’. This operation could take a while,
please wait...
Preparing for restore of ’DB7K_SVC61STD_BAS’ from TSM backup.
Files Examined/Completed/Failed: [ 12 / 12 / 0 ]
Total Bytes: 153187296
VSS Restore operation completed with rc = 0
Files Examined
: 12
Files Completed
: 12
Files Failed
: 0
Total Bytes
: 153187296
Total LanFree Bytes : 0
Recovery being run.
158
Please wait.
This may take a while...
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restore svc431i_stg diff
/mountdatabases=yes /recover=applyalllogs eine Differenzsicherung der Speichergruppe svc431i_stg zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung
hängt der Befehl die Datenbanken an und gibt die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls sowie die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wieder. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
IBM Tivoli Storage Manager for Mail:
Data Protection for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Microsoft Exchange restore...
Beginning VSS restore of ’svc431i_stg’...
Restoring ’svc431i_stg’ using file-level copy from a snapshot volume.
Files Examined/Completed/Failed: [ 15 / 15 / 0 ]
VSS Restore operation
Files Examined
:
Files Completed :
Files Failed
:
Total Bytes
:
Recovery being run.
Total Bytes: 15730425
completed with rc = 0
15
15
0
15730425
Please wait.
This may take a while...
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restore svc431i_stg incr
/mountdatabases=yes /recover=applyalllogs eine inkrementelle Sicherung der
Speichergruppe svc431i_stg zurückgeschrieben. Nach Abschluss der Zurückschreibung hängt der Befehl die Datenbanken an und gibt die Einträge des zurückgeschriebenen Transaktionsprotokolls sowie die Einträge des derzeit aktiven Transaktionsprotokolls wieder. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
IBM FlashCopy Manager for Mail:
FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Microsoft Exchange restore...
Beginning VSS restore of ’SG_G’. This operation could take a while, please wait...
Restoring ’SG_G’ via volume-level copy from snapshot(s). This process may take
some time. Please wait.
VSS Restore operation
Files Examined
:
Files Completed :
Files Failed
:
Total Bytes
:
Recovery being run.
completed with rc = 0
0
0
0
0
Please wait.
This may take a while...
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
159
Befehl restorefiles
Mit dem Befehl restorefiles können Sie Flachdateien aus einer Sicherung in einem
angegebenen Verzeichnis zurückschreiben.
Die folgenden Informationen stellen Details zu dieser Verwendung des Befehls restorefiles bereit:
v Der Befehl restorefiles ist nun in der Befehlszeilenschnittstelle verfügbar.
v Für diesen Befehl muss Exchange Server nicht auf der Maschine, auf der restorefiles ausgeführt wird, installiert sein bzw. von dieser Maschine aus zugänglich
sein.
v Dateien können auf einer alternativen Maschine oder in einem alternativen Verzeichnis auf derselben Maschine wie Exchange Server zurückgeschrieben werden.
v Die Operation restorefiles schlägt fehl, wenn eine zuvor zurückgeschriebene Datei vorhanden ist. Dies gilt jedoch nicht bei VSS-Sicherungsdateien.
v Der Befehl wird fortgesetzt, bis er erfolgreich abgeschlossen wird oder bis auf
dem Zieldatenträger nicht genügend Speicherbereich für die Operation verfügbar ist.
v Wenn Sie Dateien aus einer inaktiven Sicherung oder aus einer aktiven Teilsicherung zurückschreiben wollen, verwenden Sie den Parameter /object, um den Namen des Sicherungsobjekts anzugeben. Anhand des Objektnamens wird die Sicherungsinstanz im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher eindeutig
gekennzeichnet. Eine Liste der Sicherungsobjektnamen können Sie durch Ausgabe des Befehls query tsm abrufen.
v Wenn der Befehl restorefiles in einer Serverumgebung ohne Cluster zum Zurückschreiben von VSS-Sicherungen des Typs LOCAL verwendet wird
(backupdestination=LOCAL), muss er auf der Maschine ausgegeben werden,
von der die Momentaufnahme erstellt wurde.
v In einer Clusterplattenumgebung kann ein VSS-Befehl restorefiles nur vom aktiven Knoten aus abgesetzt werden.
v Der Befehl restorefiles schreibt Dateien aus einer VSS-Sicherung zurück
(/BACKUPMETHOD=VSS).
Achtung:
v Eine VSS-Operation restorefiles überschreibt vorhandene Dateien desselben Namens.
v Falls eine Protokolldatei aus einer Teilsicherung denselben Namen wie die Protokolldatei aus einer Gesamtsicherung besitzt, können Sie nacheinander zwei Operationen restorefiles für dasselbe Verzeichnis ausführen:
1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um eine Gesamtsicherung zurückzuschreiben:
tdpexcc restorefiles STG1 FULL /backupmethod=vss /into=d:\temprestore
2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Protokolldateien während der
Teilzurückschreibung zurückzuschreiben:
tdpexcc restorefiles STG1 INCR /backupmethod=vss /into=d:\temprestore
Hinweise
Bedenken Sie vor der Ausgabe des Befehls restorefiles die folgenden Empfehlungen:
160
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Achten Sie darauf, dass ausreichender Plattenspeicherplatz für alle Flachdateien
verfügbar ist. Falls Ihre Datenbank und Protokolle beispielsweise 50 GB umfassen, müssen im Zielverzeichnis, das mit dem Parameter /into angegeben wird,
50 GB verfügbar sein.
v Geben Sie für VSS-Sicherungen keinen Befehl restorefiles für die vorhandene
Position der Produktionsdatenbank bzw. der aktiven Datenbank aus. Diese Dateien werden überschrieben.
Syntax des Befehls restorefiles
Die Syntaxdiagramme zum Befehl restore können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPEXCC RESTOREFIles
*
SG-Name, SG-Name_N
oder
DB-Name,DB-Name_N
FULL
COPY
INCRemental
DIFFerential
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
lokaler Exchange Server
/FROMEXCSERVer=
Servername
/INTO=path
Pfadname
tdpexc.log
/LOGFile=
Protokolldateiname
/LOGPrune=
60
Anzahl Tage
No
aktuelles aktives Sicherungsobjekt
/Quiet
/OBJect=
Objektname
Positionsgebundene Parameter für den Befehl restorefiles
Positionsgebundene Parameter werden unmittelbar nach dem Befehl restorefiles
und vor den optionalen Parametern angegeben.
Das zurückzuschreibende Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben:
* |Komponentname1, ..., KomponentnameN SG-Name
* |Komponentname1, ..., Komponentname1 DB-Name
*
Schreibt nacheinander alle Flachdateien für die Speichergruppe
oder die Datenbank (Exchange Server 2007, Exchange Server 2010)
zurück.
SG-Name
Schreibt die Dateien der angegebenen Speichergruppe zurück (Exchange Server 2007). Mehrere Einträge müssen durch ein Komma
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
161
voneinander getrennt werden. Wenn ein Speichergruppenname
Kommas oder Leerzeichen enthält, schließen Sie den Speichergruppennamen in Anführungszeichen ein.
DB-Name
Schreibt die Dateien der angegebenen Datenbank zurück (Exchange
Server 2010). Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt werden.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben den Typ der Sicherung an,
aus der die Dateien zurückgeschrieben werden:
FULL | COPY | INCRemental | DIFFerential DB-Name
FULL
Schreibt die Dateien aus einer Gesamtsicherung zurück.
COPY Schreibt die Dateien aus einer Kopiesicherung zurück.
INCRemental
Schreibt die Dateien aus einer Teilsicherung zurück.
DIFFerential
Schreibt die Dateien aus einer Differenzsicherung zurück.
Optionale Parameter für den Befehl restorefiles
In diesem Abschnitt sind die optionalen Parameter für den Befehl restorefiles sowie die positionsgebundenen Parameter aufgeführt.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben, die
die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der
Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständigen
Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname keinen Pfad,
wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager
for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
/FROMEXCSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromexcserver können Sie den Namen des Exchange
Server angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. Standardwert ist der Name für den lokalen Exchange Server. Falls Exchange
Server nicht installiert ist, ist der Maschinenname der Standardname.
/INTO=Pfad
Mit dem Parameter /into geben Sie das Stammverzeichnis an, in dem die
Dateien zurückgeschrieben werden sollen. Die Operation restorefiles erstellt im Stammverzeichnis ein Unterverzeichnis, das den Namen der Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder der Datenbank (Exchange Server
2010) enthält. Zurückgeschriebene Dateien werden in diesem Unterver-
162
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
zeichnis abgelegt. Wird der Parameter /into nicht angegeben, werden die
Dateien in dem Verzeichnis zurückgeschrieben, in dem der Befehl restorefiles ausgegeben wurde.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Verwenden Sie den Parameter /logprune, um die Protokollbereinigung zu
inaktivieren oder explizit anzufordern, dass das Protokoll bereinigt werden
soll, wenn der Befehl ausgeführt wird. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable
Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert. Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von
Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange oder mit dem Befehl set
können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der
Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist,
wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert,
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
163
kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden
Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/OBJect=Objekt
Mit dem Parameter /object können Sie die Namen der Sicherungsobjektdateien angeben, die zurückgeschrieben werden sollen. Über den von Tivoli
Storage FlashCopy Manager for Exchange erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden.
Die Namen der Sicherungsobjekte können Sie mit dem Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange-Befehl query tsm anzeigen.
/PARTial=Datenbankname1,DatenbanknameN
Verwenden Sie den Parameter /partial, um anzugeben, dass nur Dateien
aus den angegebenen Datenbanken (Datenbankname1,DatenbanknameN) in
der Gesamtsicherung oder Kopiesicherung im alternativen Verzeichnis zurückgeschrieben werden sollen.
Hinweise
v Diese Option ist nur bei Exchange Server 2007 verfügbar.
v Falls Sie den Parameter /partial angeben, müssen Sie mindestens einen
gültigen Datenbanknamen aufnehmen.
v Wenn Sie den Parameter /partial nicht angeben, werden alle Dateien in
der Sicherung zurückgeschrieben.
/Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden.
Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
/FCMOPTFile=dsm.opt Dateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /dsm.opt Dateiname in
doppelte Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/DSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
Befehl restoremailbox
Mit dem Befehl restoremailbox können Sie Daten auf Mailboxebene oder Mailboxeintragsebene aus Sicherungen von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange zurückschreiben.
Nachfolgend finden Sie Details zu diesem Befehl:
v Verwenden Sie den Befehl restoremailbox für Exchange Server 2007 oder Exchange Server 2010.
v Sie können den Befehl restoremailbox für VSS-Sicherungen verwenden, die auf
lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert sind.
164
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Für die Zurückschreibung von Daten auf Mailboxebene oder Mailboxeintragsebene können Sie den Befehl restoremailbox oder die Operation "Mailboxzurückschreibung" in der grafischen Benutzerschnittstelle verwenden. In der grafischen Benutzerschnittstelle (GUI) wird auch der Browser für Mailboxzurückschreibung bereitgestellt, eine Anzeige für interaktive Aktionen, in der alle
verfügbaren Mailboxaktionen aufgelistet sind. Einige Features des Befehls restoremailbox sind nur in der Befehlszeilenschnittstelle verfügbar.
– Verwenden Sie die Befehlszeilenschnittstelle, wenn Sie den Parameter
/mailboxoriglocation verwenden müssen, um für die Position der Mailbox
zum Zeitpunkt ihrer Sicherung den Server, die Datenbank und (für Exchange
Server 2007) die Speichergruppe anzugeben.
– Verwenden Sie die Befehlszeilenschnittstelle, wenn Sie mit dem optionalen
Parameter /tempmailboxalias die temporäre Mailbox angeben wollen, die bei
der Ausführung von Mailboxzurückschreibungsoperationen für Mailboxoperationen verwendet werden soll, die seit der Erstellung der Sicherung, aus der
die Zurückschreibung erfolgt, gelöscht, erneut erstellt oder verschoben wurden.
–
Anmerkung: Wählen Sie im Fenster 'Aktionen' die Option 'Eigenschaften'
aus, um das Formular mit den Eigenschaften für Data Protection for Exchange Server zu öffnen. Wählen Sie die Seite 'Allgemein' aus. Dort können
sie Sie den temporären Pfad für die Protokollzurückschreibung, den Zurückschreibungspfad für die temporäre Datenbank und den Aliasnamen der temporären Mailbox angeben.
v Mit Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange können Sie mehrere Mailboxen mit nur einer Mailboxzurückschreibungsoperation zurückschreiben.
v Mit dem Befehl restoremailbox können Sie Daten in einer Mailbox auf einem aktiven Exchange Server zurückschreiben oder Sie können Daten als Exchange Server-PST-Datei (Datei für persönliche Ordner) zurückschreiben.
v Sie können den Befehl restoremailbox für den primären Exchange Server oder
einen alternativen Exchange Server in derselben Domäne verwenden.
v Mit dem Parameter /mailboxfilter können Sie Filter für die folgenden Mailboxnachrichtenelemente angeben, um den Bereich der zurückzuschreibenden
Mailboxdaten zu begrenzen:
–
–
–
–
–
–
Absendername
Ordnername
Nachrichtentext
Betreffzeile
Name des Anhangs
Bereich für Datum und Uhrzeit der Nachrichtenübermittlung
Die Dauer der Zurückschreibung hängt von der Größe der Mailboxdatenbanken,
der Netzgeschwindigkeit und der Anzahl der zu verarbeitenden Mailboxen ab.
Voraussetzungen für Mailboxzurückschreibungstasks von Tivoli
Storage FlashCopy Manager for Exchange
Überprüfen Sie die Voraussetzungen, bevor Sie Mailboxzurückschreibungstasks unter Exchange Server 2007 oder Exchange Server 2010 ausführen.
v Stellen Sie vor Beginn sicher, dass Ihre Berechtigungen für das Zurückschreiben
von Mailboxen ausreichen.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
165
v Während der Mailboxzurückschreibung ist für die Mailboxdatenbank ein temporärer Speicherbereich erforderlich. Geben Sie die Position dieses temporären
Speicherbereichs an. Verwenden Sie dazu den Befehl tdpexcc set, um die beiden
folgenden optionalen Parameter der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei festzulegen:
– TEMPDBRESTorepath
Falls Sie keinen Pfad eingeben, wird für TEMPDBRESTorepath standardmäßig
der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet.
– TEMPLOGRESTorepath
Falls Sie keinen Pfad eingeben, wird für TEMPLOGRESTorepath standardmäßig der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet.
Achtung: An den temporären Speicherpositionen muss genug Speicherplatz
verfügbar sein, um die gesamten Datenbanken und Protokolldateien zurückschreiben zu können.
v (Exchange Server 2007) Überprüfen Sie, ob auf der Maschine mit Exchange Server, auf der die Mailboxzurückschreibungsoperationen durchgeführt werden sollen, Microsoft Exchange Server MAPI Client und Collaboration Data Objects
1.2.1 Version 6.5.8147.0 oder höher installiert ist.
v (Exchange Server 2010) Überprüfen Sie, ob auf der Maschine mit Exchange Server, auf der die Mailboxzurückschreibungsoperationen durchgeführt werden sollen, Microsoft Exchange Server MAPI Client und Collaboration Data Objects
1.2.1 Version 6.5.8147.0 oder höher installiert ist.
Die Dauer der Zurückschreibung hängt von der Größe der Mailboxdatenbanken,
der Netzgeschwindigkeit und der Anzahl der zu verarbeitenden Mailboxen ab.
Syntax des Befehls restoremailbox
Die Syntaxdiagramme zum Befehl restoremailbox können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
,
TDPEXCC RESTOREMailbox ursprünglicher Mailboxname
ursprünglicher MailboxnameN
tdpexc.cfg
=dsm.opt
/CONFIGfile=
/FCMOPTFile
Konfigurationsdateiname
/LOGPrune=
tdpexc.log
=DSM-Optionsdateiname
60
Anzahl Tage
No
/LOGFile=
Protokolldateiname
(1)
/MAILBOXFILTER=
166
ATTACHMENTNAME ,Suchbegriff für Anhangnamen
ENDDATETIME ,Enddatum
,Endzeit
FOLDER ,ursprünglicher Ordnername
MESSAGEBODY ,Suchbegriff für Nachrichtentext
SENDER ,Absendername
STARTDATETIME ,Anfangsdatum
,Anfangszeit
SUBJECT ,Suchbegriff für Betreff
ALLCONTENT ,Suchbegriff für gesamten Inhalt
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
/MAILBOXORIGLOCATION= Servername,SG-Name(für Exchange Server 2007),Datenbankname
/MAILBOXRESTOREDAte= Zurückschreibungsdatum
/MAILBOXRESTORETime= Zurückschreibungszeit
/MAILBOXRESTOREDESTination=
Optionen für /MAILBOXRESTOREDESTination
/TEMPDBRESTorepath= Pfadname
/TEMPLOGRESTorepath= Pfadname
/TEMPMAILBOXAlias=
Aliasname der temporären Mailbox
Optionen für /MAILBOXRESTOREDESTination:
EXCHANGE
,Zielmailboxname
,Zielordnername
PST ,PST-Dateipfad
Anmerkungen:
1
Den Parameter /MAILBOXFILTER können Sie mehrfach angeben. Jeden Unterparameter von /MAILBOXFILTER dürfen Sie jedoch nur einmal angeben.
Positionsgebundene Parameter für 'restoremailbox'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl restoremailbox.
ursprünglicher Mailboxname
Geben Sie mit diesem Parameter den Namen der Mailbox an, aus der Einträge zurückgeschrieben werden sollen. Sie können den Aliasnamen oder
den Anzeigenamen der Mailbox angeben. Der Parameter ursprünglicher
Mailboxname ist erforderlich.
Wenn Sie mehrere Namen angeben möchten, trennen Sie sie jeweils durch
ein Komma voneinander.
Falls ein Mailboxname Kommata oder Leerzeichen enthält, setzen Sie den
gesamten Mailboxnamen in Anführungszeichen.
Optionale Parameter für 'restoremailbox'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl restoremailbox und im Anschluss
an die positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegeben, die
die Werte für die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der
Abschnitt „Befehl set” auf Seite 180.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
167
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder
die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert
tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parameter /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpexchange.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpexc.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden.
Achtung: Wenn Sie nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
168
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder
dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem
Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des
Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch
bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange geändert,
kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden
Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
/MAILBOXFILTER=ATTACHMENTNAME|ENDDATETIME|FOLDER|
MESSAGEBODY| SENDER|STARTDATETIME|SUBJECT|ALLCONTENT
Mit dem Parameter /mailboxfilter können Sie Filter angeben, um die zurückzuschreibenden Mailboxdaten zu beschränken.
Sie können mehrere Filter angeben. Jeder Filter darf jedoch nur einmal angegeben werden. Für jeden Filter, den Sie angeben möchten, muss ein gesonderter Parameter /mailboxfilter verwendet werden. Beispiel:
tdpexcc.exe restoremailbox dchang /MAILBOXFILTER=STARTDATETIME,07/01/2008
/MAILBOXFILTER=ENDDATETIME,07/31/2008
Mailboxdaten, für die mit einer Kombination aller Filter eine Übereinstimmung gefunden wird, werden zurückgeschrieben. Sind keine Filter angegeben, werden standardmäßig alle Daten in der Mailbox zurückgeschrieben.
Geben Sie bei Verwendung dieses Parameters einen der folgenden Filter
an:
ATTACHMENTNAME,Suchbegriff für Anhangnamen
Verwenden Sie /mailboxfilter=attachmentname Suchbegriff für
Anhangnamen, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben
werden sollen, für deren Anhangnamen eine Übereinstimmung mit
dem angegebenen Begriff gefunden wird. Bei der Übereinstimmung wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet. Die Angabe
Rob als Suchbegriff für Anhangnamen stimmt beispielsweise mit folgenden Anhangnamen überein: Rob, robert.txt, PROBE und prObe.pdf.
Setzen Sie die Variable Suchbegriff für Anhangnamen in Anführungszeichen.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
169
Achtung: Der Filter ATTACHMENTNAME führt keinen Abgleich
mit Anhängen verschlüsselter Mailboxnachrichten durch. Wenn
eine Mailboxnachricht verschlüsselt ist, wird sie vom Filter ATTACHMENTNAME übergangen.
ENDDATETIME,Enddatum[,Endzeit]
Verwenden Sie /mailboxfilter=enddatetime,Enddatum,Endzeit,
wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, die vor dem angegebenen Datum und vor der angegebenen
Zeit gesendet oder empfangen wurden.
Die Variable Enddatum ist erforderlich. Verwenden Sie für Enddatum das Datumsformat, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option DATEFORMAT ausgewählt haben.
Die Variable Endzeit ist optional. Verwenden Sie für die Variable
Endzeit das Zeitformat, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben.
Der Filter ENDDATETIME muss ein späteres Datum und eine spätere Zeit als der Filter STARTDATETIME angeben. Ist keine Zeit
angegeben, werden alle Nachrichten zurückgeschrieben, die am angegebenen Tag gesendet oder empfangen wurden.
FOLDER,Ordnername
Verwenden Sie /mailboxfilter=folder,ursprünglicher Ordnername, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden
sollen, die sich innerhalb der ursprünglichen Mailbox im angegebenen Ordner befinden. Bei der Übereinstimmung wird die Groß-/
Kleinschreibung nicht beachtet.
Setzen Sie die Variable ursprünglicher Ordnername in Anführungszeichen.
MESSAGEBODY,Suchbegriff für Nachrichtentext
Verwenden Sie /mailboxfilter=messagebody,Suchbegriff für
Nachrichtentext, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, in deren Nachrichtentext eine Übereinstimmung mit dem angegebenen Begriff gefunden wird. Bei der
Übereinstimmung wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet.
Die Angabe Rob als Suchbegriff für Nachrichtentext stimmt beispielsweise mit folgenden Begriffen im Nachrichtentext überein: Rob, robert, PROBE und prObe.
Setzen Sie die Variable Suchbegriff für Nachrichtentext in Anführungszeichen.
Achtung: Der Filter MESSAGEBODY führt keinen Abgleich mit
dem Nachrichtentext verschlüsselter Mailboxnachrichten durch.
Wenn eine Mailboxnachricht verschlüsselt ist, wird sie vom Filter
MESSAGEBODY übergangen.
SENDER,Absendername
Verwenden Sie /mailboxfilter=sender,Absendername, wenn Sie
nur die Mailboxnachrichten zurückschreiben möchten, die vom angegebenen Absender empfangen wurden.
170
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Setzen Sie die Variable Absendername in Anführungszeichen.
STARTDATETIME,Anfangsdatum[,Anfangszeit]
Verwenden Sie
/mailboxfilter=startdatetime,Anfangsdatum,Anfangszeit, wenn
nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, die
nach dem angegebenen Datum und nach der angegebenen Zeit gesendet oder empfangen wurden.
Die Variable Anfangsdatum ist erforderlich. Verwenden Sie für Anfangsdatum das Datumsformat, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option DATEFORMAT
ausgewählt haben.
Die Variable Anfangszeit ist optional. Verwenden Sie für die Variable Anfangszeit das Zeitformat, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager mit der Option TIMEFORMAT
ausgewählt haben.
Der Filter STARTDATETIME muss ein früheres Datum und eine
frühere Zeit als der Filter ENDDATETIME angeben. Ist keine Zeit
angegeben, werden alle Nachrichten zurückgeschrieben, die am angegebenen Tag gesendet oder empfangen wurden.
SUBJECT,Suchbegriff für Betreff
Verwenden Sie /mailboxfilter=subject,Suchbegriff für Betreff,
wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, in deren Betreffzeile eine Übereinstimmung mit dem angegebenen Begriff gefunden wird. Bei der Übereinstimmung wird die
Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet. Die Angabe Rob als Suchbegriff für Betreff stimmt beispielsweise mit folgenden Begriffen im
Betreff überein: Rob, robert, PROBE und prObe.
Setzen Sie die Variable Suchbegriff für Betreff in Anführungszeichen.
ALLCONTENT,Suchbegriff für gesamten Inhalt
Verwenden Sie /mailboxfilter=allcontent,Suchbegriff für
gesamten Inhalt, wenn nur die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen, in deren Absender, Betreff oder Nachrichtentext eine Übereinstimmung mit dem angegebenen Begriff gefunden wird. Bei der Übereinstimmung wird die Groß-/
Kleinschreibung nicht beachtet. Die Angabe Rob als Suchbegriff für
gesamten Inhalt stimmt beispielsweise mit den Begriffen Rob, robert, PROBE und prObe im Anlagennamen, im Absender, im Betreff oder im Nachrichtentext überein.
Setzen Sie die Variable Suchbegriff für gesamten Inhalt in Anführungszeichen.
Achtung: Der Filter ALLCONTENT führt keinen Abgleich mit
dem Nachrichtentext verschlüsselter Mailboxnachrichten durch.
Wenn eine Mailboxnachricht verschlüsselt ist, gleicht der Filter
ALLCONTENT nur den Text im Absender und in der Betreffzeile
ab.
/MAILBOXORIGLOCATION=Servername,SG-Name(für Exchange Server 2007),DBName Verwenden Sie den Parameter /mailboxoriglocation, um für die Position
der Mailbox zum Zeitpunkt ihrer Sicherung den Exchange Server, die Datenbank und (Exchange Server 2007) die Speichergruppe anzugeben.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
171
Wenn Sie den Parameter /mailboxoriglocation nicht angeben, wird standardmäßig die (im Mailboxpositionsverzeichnis gefundene) Position verwendet, an der sich die zurückzuschreibende Mailbox zum Zeitpunkt der
Sicherung befunden hat. Falls kein Protokoll der Mailboxpositionen verfügbar ist, wird standardmäßig die derzeit aktive Position der Mailbox verwendet.
Servername
Name des Exchange Server, in dem sich die Mailbox zum Zeitpunkt der Sicherung befunden hat.
SG-Name
Name der Speichergruppe, in der sich die Mailbox zum Zeitpunkt
der Sicherung befunden hat. (Nur Exchange Server 2007.)
DB-Name
Name der Datenbank, in der sich die Mailbox zum Zeitpunkt der
Sicherung befunden hat.
Hinweise:
Der Parameter /mailboxoriglocation ist nur erforderlich, wenn die Mailbox, aus der Nachrichten zurückgeschrieben werden sollen, seit der Sicherung verschoben oder gelöscht wurde und kein Protokoll der Mailboxpositionen verfügbar ist.
Achtung: Eine "restoremailbox"-Operation für eine Sicherung, die mit einer Vorversion von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange Version 6.1 erstellt wurde, wird fehlschlagen, wenn der Parameter
/mailboxoriglocation für Mailboxen, die folgende Bedingungen erfüllen,
nicht angegeben ist:
v Die zurückzuschreibende Mailbox wurde verschoben (d. h., sie befindet
sich nicht in demselben Server, derselben Speichergruppe (in Exchange
Server 2007) und derselben Datenbank wie zum Zeitpunkt der Sicherung).
v Die zurückzuschreibende Mailbox wurde gelöscht, und der Bestimmungsort der Zurückschreibung ist eine alternative Mailbox oder eine
.pst-Datei.
Beispiel:
TDPEXCC RESTOREMAILBOX annjones /MAILBOXORIGLOCATION=serv1,sg1,mbdb1
/MAILBOXRESTOREDAte=12/31/2007
/MAILBOXRESTOREDESTination=PST,c:\team99\rcvr.pst
TDPEXCC RESTOREMAILBOX annjones
/MAILBOXORIGLOCATION=serv1,mbdb1
/MAILBOXRESTOREDAte=12/31/2007
/MAILBOXRESTOREDESTination=PST,c:\team99\rcvr.pst
/MAILBOXRESTOREDAte=Zurückschreibungsdatum
Verwenden Sie den Parameter /mailboxrestoredate mit oder ohne
/mailboxrestoretime, um ein Datum und eine Uhrzeit für die Zurückschreibung von Mailboxdaten festzulegen. Eine Mailbox wird aus der Sicherung zurückgeschrieben, die nach der von den Parametern
/mailboxrestoredate und /mailboxrestoretime angegebenen Datums- und
Zeitangabe als erste erstellt wurde. Geben Sie für die Variable Zurückschreibungsdatum das entsprechende Datum an. Verwenden Sie das Format, das
Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange mit der Option DATEFORMAT ausgewählt haben.
172
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Wenn weder das Zurückschreibungsdatum noch die Zurückschreibungszeit angegeben ist, wird keine Datums- und Zeitangabe festgelegt. Standardmäßig
wird die Mailbox aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben.
Wenn das Zurückschreibungsdatum oder die Zurückschreibungszeit angegeben
ist, wird die Mailbox aus der Sicherung zurückgeschrieben, die nach dem
festgelegten Datum bzw. nach der festgelegten Uhrzeit als erste erstellt
wurde. Falls für die Mailbox keine Sicherung gefunden wird, die nach dem
festgelegten Datum und nach der festgelegten Uhrzeit erstellt wurde, wird
standardmäßig die Mailbox aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben.
Anmerkungen:
v Wenn Sie das Zurückschreibungsdatum und die Zurückschreibungszeit angeben, wird anhand dieser Angaben der Zeitraum für die Mailboxzurückschreibung festgelegt.
v Wenn Sie das Zurückschreibungsdatum, aber nicht die Zurückschreibungszeit angeben, wird als Zurückschreibungszeit standardmäßig 23:59:59 verwendet. Als Zurückschreibungsdatum wird das angegebene Datum festgelegt.
v Wenn Sie die Zurückschreibungszeit ohne ein Zurückschreibungsdatum angeben, wird als Zurückschreibungsdatum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit werden das aktuelle Datum und die angegebene
Zurückschreibungszeit als Datum und Zeit für die Zurückschreibung festgelegt.
/MAILBOXRESTORETime=Zurückschreibungszeit
Verwenden Sie den Parameter /mailboxrestoretime mit oder ohne
/mailboxrestoredate, um ein Datum und eine Uhrzeit für die Zurückschreibung von Mailboxdaten festzulegen. Eine Mailbox wird aus der Sicherung
zurückgeschrieben, die nach der von den Parametern /mailboxrestoredate
und /mailboxrestoretime angegebenen Datums- und Zeitangabe als erste
erstellt wurde. Geben Sie für die Variable Zurückschreibungszeit die entsprechende Uhrzeit an. Verwenden Sie das Format, das Sie in der Optionsdatei
von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben.
Wenn weder das Zurückschreibungsdatum noch die Zurückschreibungszeit angegeben ist, wird keine Datums- und Zeitangabe festgelegt. Standardmäßig
wird die Mailbox aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben.
Wenn das Zurückschreibungsdatum oder die Zurückschreibungszeit angegeben
ist, wird die Mailbox aus der Sicherung zurückgeschrieben, die nach dem
festgelegten Datum bzw. nach der festgelegten Uhrzeit als erste erstellt
wurde. Falls für die Mailbox keine Sicherung gefunden wird, die nach dem
festgelegten Datum und nach der festgelegten Uhrzeit erstellt wurde, wird
standardmäßig die Mailbox aus der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben.
Anmerkungen:
v Wenn Sie das Zurückschreibungsdatum und die Zurückschreibungszeit angeben, wird anhand dieser Angaben der Zeitraum für die Mailboxzurückschreibung festgelegt.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
173
v Wenn Sie das Zurückschreibungsdatum, aber nicht die Zurückschreibungszeit angeben, wird als Zurückschreibungszeit standardmäßig 23:59:59 verwendet. Als Zurückschreibungsdatum wird das angegebene Datum festgelegt.
v Wenn Sie die Zurückschreibungszeit ohne ein Zurückschreibungsdatum angeben, wird als Zurückschreibungsdatum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit werden das aktuelle Datum und die angegebene
Zurückschreibungszeit als Datum und Zeit für die Zurückschreibung festgelegt.
/MAILBOXRESTOREDESTination=EXCHANGE|PST
Mit dem Parameter /mailboxrestoredestination können Sie den Bestimmungsort angeben, an dem die Mailboxdaten zurückgeschrieben werden
sollen.
Wenn Sie den Parameter /mailboxrestoredestination nicht angeben, werden Mailboxdaten standardmäßig an der Originalposition der ursprünglich
aktiven Mailbox zurückgeschrieben. Werden mehrere Mailboxen mit nur einem Befehl restoremailbox zurückgeschrieben, erfolgt die Zurückschreibung der Mailboxdaten standardmäßig jeweils in der ursprünglich aktiven
Mailbox.
Mailboxeinträge werden am Bestimmungsort zusammengefügt. Falls ein
Mailboxeintrag bereits am Mailboxbestimmungsort vorhanden ist, wird er
nicht zurückgeschrieben.
Wenn Sie diesen Parameter verwenden, müssen Sie einen der folgenden
Werte angeben:
EXCHANGE[,Zielmailboxname,Zielordnername]
Mit der Option /mailboxrestoredestination EXCHANGE können
Sie Mailboxnachrichten in einem aktiven Exchange Server zurückschreiben.
Wenn Sie die Option /mailboxrestoredestination EXCHANGE ohne
alle Variablen angeben (also
/mailboxrestoredestination=EXCHANGE), ist das Ergebnis dasselbe
wie bei fehlender Angabe des Parameters
/mailboxrestoredestination. Die Mailboxdaten werden an der Ursprungsposition in der ursprünglich aktiven Mailbox zurückgeschrieben.
Verwenden Sie
/mailboxrestoredestination=EXCHANGE,Zielmailboxname,Zielordnername,
um Mailboxnachrichten an einem Bestimmungsort zurückzuschreiben, der nicht der Ursprungsposition in der ursprünglich aktiven
Mailbox entspricht. Die Mailboxnachrichten werden in der Zielmailbox in einem Teilordner des angegebenen Ordners zurückgeschrieben. Die Zielmailbox kann die ursprüngliche oder eine alternative Mailbox sein. Werden mehrere Mailboxen mit nur einem
Befehl restoremailbox zurückgeschrieben und diese Optionen ausgewählt, erfolgt die Zurückschreibung der Mailboxdaten in einer
aktiven Mailbox in einem (nach dem jeweiligen Aliasnamen der ursprünglichen Mailbox benannten) Teilordner des angegebenen Zielordners. In jedem dieser Teilordner sind die Ordner (der entsprechenden Ursprungsmailbox) mit den zurückgeschriebenen
Mailboxnachrichten enthalten.
In der Zielmailbox enthält der angegebene Ordner (der Zielmailbox) einen (nach dem Aliasnamen der ursprünglichen Mailbox be-
174
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
nannten) Teilordner. In dem Teilordner sind untergeordnete Teilordner mit den zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten enthalten.
Diese untergeordneten Teilordner haben die Ordnerstruktur der ursprünglichen Mailbox.
Zielmailboxname
Geben Sie den Aliasnamen oder Anzeigenamen der Zielmailbox an. Die Zielmailbox muss eine aktive Mailbox sein.
Falls die Variable Zielmailboxname Leerzeichen enthält, müssen Sie den Eintrag in Anführungszeichen setzen.
Zielordnername
Die Variable Zielordnername repräsentiert den Mailboxordner in der Zielmailbox, in der die Mailboxnachrichten zurückgeschrieben werden sollen. Wenn es sich bei der Variablen Zielmailboxname nicht um die ursprüngliche Mailbox
handelt, müssen Sie einen Ordnernamen angeben.
Sollte es den von der Variablen Zielordnername angegebenen Ordner nicht in der Zielmailbox geben, wird in der
Zielmailbox ein Ordner mit diesem Namen erstellt.
Der Zielordner enthält für jede ursprüngliche Mailbox, die
zurückgeschrieben werden soll, einen Teilordner (der nach
dem Aliasnamen der jeweiligen Ursprungsmailbox benannt
ist). In jedem dieser Teilordner sind die Ordner der Ursprungsmailbox mit den zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten enthalten. Wenn Sie den Parameter
/mailboxfilter nicht angegeben haben, enthält der genannte
Zielordner innerhalb des nach dem Aliasnamen der ursprünglichen Mailbox benannten Teilordners alle Ordner
der Mailbox, deren Daten Sie zurückschreiben. Falls Sie
den Parameter /mailboxfilter angegeben haben, enthält der
Teilordner unterhalb des genannten Ordners nur die Ordner, deren Nachrichten den Filterkriterien entsprechen.
Falls die Variable Zielordnername Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Variableneintrag Zielordnername in
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/MAILBOXRESTOREDESTination=EXCHANGE,Kerry,"temp folder"
Wenn mehrere Mailboxen mit nur einem Befehl restoremailbox zurückgeschrieben werden und ein Zielordner
angegeben wird, erfolgt die Zurückschreibung jeder ursprünglichen Mailbox innerhalb des Zielordners in der
Zielmailbox. Der Zielordner enthält für jede ursprüngliche
Mailbox, die zurückgeschrieben werden soll, einen Teilordner (der nach dem Aliasnamen der jeweiligen Ursprungsmailbox benannt ist). In jedem dieser Teilordner sind die
Ordner der Ursprungsmailbox mit den zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten enthalten.
Die folgende restoremailbox-Operation schreibt beispielsweise die Mailboxen "andrew baker" und "sally wood" im
Ordner "previous_acctmngr" der Zielmailbox "mary brown"
zurück:
restoremailbox "andrew baker","sally wood"
/mailboxrestoredest=exchange,"mary brown",previous_acctmngr
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
175
Die zurückgeschriebenen Mailboxnachrichten werden in
Ordner gestellt, die von den ursprünglichen Mailboxen kopiert wurden. Dadurch ergibt sich folgende Struktur:
mary brown (Zielmailbox)
>-previous_acctmngr
|
>-abaker
|
| >-Inbox
|
| >-Outbox
|
| >-My Accts
|
>-swood
|
| >-Inbox
|
| >-Outbox
|
| >-New Accnts
(angegebener Ordner)
(Aliasname der Ursprungsmailbox1)
(zurückgeschriebener Ordner von Mailbox1)
(zurückgeschriebener Ordner von Mailbox1)
(zurückgeschriebener Ordner von Mailbox1)
(Aliasname der Ursprungsmailbox2)
(zurückgeschriebener Ordner von Mailbox2)
(zurückgeschriebener Ordner von Mailbox2)
(zurückgeschriebener Ordner von Mailbox2)
PST,PST-Dateipfad
Verwenden Sie /mailboxrestoredestination=PST,PST-Dateipfad,
um Mailboxdaten in einer Exchange Server-PST-Datei (Datei für
persönliche Ordner) zurückzuschreiben. Die Mailboxdaten werden
in einem Nicht-Unicode-Format zurückgeschrieben.
Sie können die Variable PST-Dateipfad mit aufnehmen, um den Bestimmungsort anzugeben, an den die "restoremailbox"-Operation
die .pst-Datei schreiben soll. Der PST-Dateipfad kann ein vollständig
qualifizierter Pfad zu einer .pst-Datei oder ein Verzeichnispfad
sein. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird die .pst-Datei in das aktuelle Verzeichnis geschrieben.
v Sie können den PST-Dateipfad als vollständig qualifizierten Pfad
zu einer .pst-Datei angeben, wenn alle Mails in dieser .pst-Datei
zurückgeschrieben werden sollen.
TDPEXCC RESTOREMAILBOX gclark
/mailboxrestoredestination=PST,c:\mb\dept54\vpo.pst
Voraussetzung: Das Verzeichnis der .pst-Datei muss vor Verwendung des Befehls restoremailbox vorhanden sein. Wenn es die
.pst-Datei noch nicht gibt, wird sie erstellt.
Falls Sie mehrere Mailboxen zurückschreiben und einen vollständig qualifizierten Pfad zu einer .pst-Datei angeben, werden alle
Mailboxdaten in der angegebenen .pst-Datei zurückgeschrieben.
Der Ausgangsordner in der PST-Datei wird nach dem Aliasnamen der Mailbox benannt. Alle weiteren Mailboxordner sind unterhalb dieses Ausgangsordners angegeben.
v Sie können den PST-Dateipfad als Verzeichnispfad angeben, wenn
Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange eine .pst-Datei
erstellen, diese nach dem Aliasnamen der zurückzuschreibenden
Mailbox benennen und im angegebenen Verzeichnis speichern
soll. Die Mailbox "George Clark" (gclark) würde beispielsweise
in einer PST-Datei mit dem Namen gclark.pst zurückgeschrieben werden.
TDPEXCC RESTOREMAILBOX "george clark"
/mailboxrestoredestination=PST,c:\mb\dept54\
Voraussetzung: Das Verzeichnis der .pst-Datei muss vor Verwendung des Befehls restoremailbox vorhanden sein. Wenn es die
.pst-Datei noch nicht gibt, wird sie erstellt.
Wenn mehrere Mailboxen mit nur einem Befehl restoremailbox
zurückgeschrieben werden und ein Verzeichnispfad angegeben
176
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
wird, erfolgt die Zurückschreibung jeder Mailbox in einer gesonderten PST-Datei. Angenommen, die Mailboxen John (john1),
John Oblong (oblong) und Barney Olef (barneyo) sollen zurückgeschrieben werden und als Verzeichnispfad ist c:\finance
angegeben. In diesem Fall werden alle Mailboxen wie folgt im
Verzeichnis c:\finance zurückgeschrieben:
c:\finance\john1.pst
c:\finance\oblong.pst
c:\finance\barneyo.pst
Voraussetzungen: Das Verzeichnis der .pst-Datei muss vor Verwendung des Befehls restoremailbox vorhanden sein.
Mit /mailboxrestoredestination=PST,PST-Dateipfad können maximal 2 GB Mailboxdaten zurückgeschrieben werden.
Falls die Variable PST-Dateipfad Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Variableneintrag PST-Dateipfad in Anführungszeichen
setzen. Beispiel:
TDPEXCC RESTOREMAILBOX "george clark"
/mailboxrestoredestination=PST,"c:\mb\dept54\access group\"
/TEMPDBRESTorepath=Pfadname
Mit dem Parameter /tempdbrestorepath können Sie den temporären Standardpfad angeben, der für die Zurückschreibung von Mailboxdatenbankdateien verwendet werden soll.
Wenn Sie den Parameter /tempdbrestorepath nicht angeben, wird standardmäßig der von der Option TEMPDBRESTOREPATH in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebene Wert verwendet. Die Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange ist tdpexc.cfg. Ist der TEMPDBRESTOREPATH-Wert
nicht in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for
Exchange enthalten, wird der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet.
Falls die Variable Pfadname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten
Parametereintrag /tempdbrestorepath in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
TDPEXCC RESTOREMAILBOX richgreene
/tempdbrestorepath="h:\Exchange Restore Directory"
Achtung:
v Der Wert von /tempdbrestorepath darf nicht mit der Position der aktiven Datenbank übereinstimmen. Andernfalls kann die Datenbank beschädigt werden.
v Wählen Sie eine temporäre Position für die Datenbankzurückschreibung
aus, an der genügend Speicherbereich für die gesamte Zurückschreibung
der Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange
Server 2010) verfügbar ist.
Tipp: Sie erzielen eine bessere Leistung, wenn sich die derzeit aktive
Transaktionsprotokollfunktion auf einer anderen physischen Einheit befindet als die mit den Parametern /templogrestorepath und
/tempdbrestorepath angegebenen Pfade. Die mit den Parametern
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
177
/templogrestorepath und /tempdbrestorepath angegebenen Pfade können
sich auf derselben physischen Einheit oder auf unterschiedlichen physischen Einheiten befinden.
Einschränkung: Geben Sie im temporären Pfad für die Datenbankzurückschreibung keine Doppelbytezeichen an.
/TEMPLOGRESTorepath=Pfadname
Mit dem Parameter /templogrestorepath können Sie den temporären Standardpfad angeben, der für die Zurückschreibung von Protokollen und
Patchdateien verwendet werden soll.
Wenn Sie den Parameter /templogrestorepath nicht angeben, wird standardmäßig der von der Option TEMPLOGRESTOREPATH in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebene Wert verwendet. Die Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange ist tdpexc.cfg. Wenn Sie den Parameter
/templogrestorepath nicht angeben und es in der Konfigurationsdatei von
Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange keinen TEMPLOGRESTOREPATH-Wert gibt, wird der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet.
Achtung:
v Der Wert von /templogrestorepath darf nicht mit der aktuellen Position
der für die Wiederherstellung verwendeten Speichergruppe (Exchange
Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) übereinstimmen.
Sind die Werte identisch, könnte die Speichergruppe oder Datenbank beschädigt werden.
v Wählen Sie eine temporäre Position für die Protokollzurückschreibung
aus, an der genug Speicherplatz für alle Protokolldateien und Patchdateien verfügbar ist.
Tipp: Sie erzielen eine bessere Leistung, wenn sich die derzeit aktive
Transaktionsprotokollfunktion auf einer anderen physischen Einheit befindet als die mit den Parametern /templogrestorepath und
/tempdbrestorepath angegebenen Pfade. Die mit den Parametern
/templogrestorepath und /tempdbrestorepath angegebenen Pfade können
sich auf derselben physischen Einheit oder auf unterschiedlichen physischen Einheiten befinden.
Einschränkung: Geben Sie im temporären Pfad für die Protokollzurückschreibung keine Doppelbytezeichen an.
/TEMPMAILBOXAlias=Mailboxalias
Mit dem Parameter /tempmailboxalias können Sie den Mailboxalias einer
zu verwendenden temporären Mailbox angeben. Eine temporäre Mailbox
wird verwendet, wenn Mailboxen zurückgeschrieben werden, die seit der
Erstellung der für die Zurückschreibung verwendeten Sicherung gelöscht,
neu erstellt oder verschoben wurden. Für diese Mailboxzurückschreibungsoperationen wird eine temporäre Mailbox verwendet, um die Mailboxnachrichten während der Verarbeitung zwischenzuspeichern. Nach Abschluss
der Verarbeitung werden die Mailboxnachrichten aus der temporären Mailbox gelöscht.
Wenn Sie den Parameter /tempmailboxalias nicht angeben, wird standardmäßig der von der Option TEMPMAILBOXALIAS in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebene Wert verwendet.
178
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Die Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for
Exchange ist tdpexc.cfg. Ist der TEMPMAILBOXALIAS-Wert nicht in der
Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange
enthalten, wird die Mailbox des derzeit angemeldeten Benutzers als temporäre Mailbox verwendet.
Geben Sie bei Verwendung dieses Parameters den folgenden Wert an:
Mailboxalias
Geben Sie den Aliasnamen der temporären Mailbox an, die verwendet werden soll, wenn Mailboxen wiederhergestellt werden,
die seit der Erstellung der für die Zurückschreibung verwendeten
Sicherung gelöscht, neu erstellt oder verschoben wurden.
Stellen Sie sicher, dass die temporäre Mailbox aktiv ist und eine für
alle Elemente der zurückzuschreibenden Mailboxen ausreichende
Speicherkapazität hat.
Falls die Variable Mailboxalias Leerzeichen enthält, müssen Sie den
Eintrag in Anführungszeichen setzen.
Beispiele für den Befehl restore mailbox
Die folgenden Ausgaben des Befehls restore mailbox sind Beispiele dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpexcc restoremailbox userjune die
Mailbox userjune zurückgeschrieben. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
179
IBM FlashCopy Manager for Mail:
FlashCopy Manager for Microsoft Exchange Server
Version 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1998, 2011. All rights reserved.
Starting Microsoft Exchange restore...
Querying Exchange component information...
Querying mailbox information...
Connecting to FCM Server as node ’JUNE_EXC’...
Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’...
Preparing Exchange Recovery Storage Group...
Performing mailbox restore using closest available backup.
Connecting to FCM Server as node ’JUNE_EXC’...
Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’...
Starting Microsoft Exchange restore...
Beginning VSS restore of ’Logs’, ’MB1’. This operation could take a while,
please wait...
Restoring ’localD_STG1’, ’localD_STG1’ via file-level copy from snapshot(s).
This process may take some time. Please wait.
Files Examined/Completed/Failed: [ 7 / 7 / 0 ] Total Bytes: 26239825
VSS Restore operation completed with rc = 0
Files Examined : 7
Files Completed : 7
Files Failed : 0
Total Bytes : 26239825
Querying Exchange Recovery Storage Group...
Checking Active Directory entries...
Restoring mailbox ’user june (userjune)’ to original location...
Mailbox restore completed successfully with 5 items restored.
Removing Exchange Recovery Storage Group...
Total mailboxes requested for restore: 1
Total mailboxes restored: 1
Befehl set
Mit dem Befehl set können Sie die in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange enthaltenen Konfigurationsparameter für Tivoli
Storage FlashCopy Manager for Exchange setzen. Die Standardkonfigurationsdatei
ist tdpexc.cfg.
Bei anderen Aufrufen dieses Befehls oder bei der Task Konfiguration im Menü Bearbeiten der GUI von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange setzt der
angegebene Wert eines Konfigurationsparameters den in der Konfigurationsdatei
von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange angegebenen Parameterwert
außer Kraft. Falls Sie diesen Befehl verwenden und keinen Parameterwert aus der
Konfigurationsdatei überschreiben, werden die Werte in der Standardkonfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange (tdpexc.cfg) verwendet.
180
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Syntax für 'set'
Die Syntaxdiagramme zum Befehl set können Sie als Referenz für die verfügbaren
Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPEXCC SET
DATEformat= Datumsformatnummer
LANGuage= Sprache
LOCALDSMAGENTNODE= Knotenname
LOGFile= Protokolldateiname
Anzahl Tage
LOGPrune=
NO
Yes
MAILBOXRESTOREUNREAD=
No
NUMBERformat= Zahlenformatnummer
TEMPDBRESTorepath= Pfadname
TEMPLOGRESTorepath= Pfadname
TIMEformat= Zeitformatnummer
tdpexc.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
Positionsgebundene Parameter für 'set'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl set.
Die Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange wird
mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Für jeden auszuführenden Befehl tdpexcc set können Sie nur einen Wert setzen:
DATEformat=Datumsformatnummer
Mit dem positionsgebundenen Parameter DATEformat können Sie auswählen, in welchem Format Datumsangaben angezeigt werden sollen.
Die Variable Datumsformatnummer repräsentiert die Datumsanzeige in einem der folgenden Formate. Wählen Sie die Formatnummer aus, die Ihrem
gewünschten Format entspricht.
1
MM/TT/JJJJ. Dies ist die Standardeinstellung.
2
TT-MM-JJJJ
3
JJJJ-MM-TT
4
TT.MM.JJJJ
5
JJJJ.MM.TT
Änderungen am Wert des Parameters dateformat können dazu führen,
dass eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange (standardmäßig tdpexc.log) durchgeführt
wird. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um den Verlust vorhandener Protokolldateidaten zu verhindern:
v Erstellen Sie nach Änderung des Wertes für den Parameter dateformat
eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei, bevor Sie Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange ausführen.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile eine neue Protokolldatei an.
LANGuage=Sprache
Geben Sie den aus drei Zeichen bestehenden Code der Sprache an, in der
Nachrichten angezeigt werden sollen:
CHS
Vereinfachtes Chinesisch
CHT
Traditionelles Chinesisch
DEU
Standarddeutsch
ENU
Amerikanisches Englisch (Standardeinstellung)
ESP
Standardspanisch
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
181
FRA
Standardfranzösisch
ITA
Standarditalienisch
JPN
Japanisch
KOR
Koreanisch
PTB
Brasilianisches Portugiesisch
LOCALDSMAgentnode=Knotenname
Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, auf der die VSSSicherungen durchgeführt werden. Dieser positionsgebundener Parameter
muss angegeben sein, damit VSS-Operationen ausgeführt werden können.
LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem positionsgebundenen Parameter LOGFile können Sie den Namen
der von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle und Fehlernachrichten erfasst.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue
Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist,
werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der
Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei dem Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange zugeordnet.
LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem positionsgebundenen Parameter LOGPrune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder Parameter für die Protokollbereinigung
festlegen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird
einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die
Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Sie können No
oder eine Zahl von 0 bis einschließlich 9999 angeben. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
MAILBOXRESTOREUNREAD=Yes|No
Verwenden Sie den Parameter mailboxrestoreunread, um anzugeben, ob
Mailboxeinträge als ungelesen zurückgeschrieben werden sollen.
Sie können Folgendes angeben:
Yes
Mailboxeinträge werden als ungelesen zurückgeschrieben. Dies ist
der Standardwert.
No
Mailboxeinträge werden als gelesen zurückgeschrieben.
NUMberformat=Zahlenformatnummer
Mit dem positionsgebundenen Parameter NUMberformat können Sie angeben, in welchem Format Zahlen angezeigt werden sollen.
Die Variable Zahlenformatnummer repräsentiert die Zahlenanzeige in einem
der folgenden Formate. Wählen Sie die Formatnummer aus, die Ihrem gewünschten Format entspricht.
182
1
n,nnn.dd. Dies ist die Standardeinstellung.
2
n,nnn,dd
3
n nnn,dd
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
4
n nnn.dd
5
n.nnn,dd
6
n'nnn,dd
TEMPDBRESTorepath=Pfadname
Verwenden Sie bei Mailboxzurückschreibungsoperationen den positionsgebundenen Parameter TEMPDBRESTorepath, um den temporären Standardpfad anzugeben, der für die Zurückschreibung von Mailboxdatenbankdateien verwendet werden soll.
Wenn Sie keinen Pfad eingeben, wird standardmäßig der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet.
Falls der Pfadname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Eintrag
des positionsgebundenen Parameters TEMPDBRESTorepath in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
TDPEXCC SET TEMPDBRESTorepath="h:\Exchange Restore Directory"
Achtung: Der Wert von TEMPDBRESTorepath darf nicht mit der Position der aktiven Datenbank übereinstimmen. Andernfalls kann die Datenbank beschädigt werden.
Wählen Sie eine temporäre Position für die Datenbankzurückschreibung
aus, an der genügend Speicherbereich für die gesamte Zurückschreibung
der Speichergruppe (Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) verfügbar ist.
Tipp: Sie erzielen eine bessere Leistung, wenn sich die derzeit aktive
Transaktionsprotokollfunktion auf einer anderen physischen Einheit befindet als die mit den Parametereinstellungen templogrestorepath und tempdbrestorepath angegebenen Pfade. Die mit den Parametern templogrestorepath und tempdbrestorepath angegebenen Pfade können sich auf derselben physischen Einheit oder auf unterschiedlichen physischen Einheiten
befinden.
Einschränkung: Geben Sie im temporären Pfad für die Datenbankzurückschreibung keine Doppelbytezeichen an.
TEMPLOGRESTorepath=Pfadname
Mit dem positionsgebundenen Parameter TEMPLOGRESTorepath können
Sie den temporären Standardpfad angeben, der für die Zurückschreibung
von Protokollen und Patchdateien verwendet werden soll.
Wenn Sie keinen Pfad eingeben, wird standardmäßig der Wert der Umgebungsvariablen TEMP verwendet.
Falls der Pfadname Leerzeichen enthält, müssen Sie den gesamten Eintrag
des positionsgebundenen Parameters TEMPLOGRESTorepath in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
TEMPLOGRESTorepath="c:\Program Files\templog"
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
183
Achtung: Der Wert von TEMPLOGRESTorepath darf nicht mit der aktuellen Position der für die Wiederherstellung verwendeten Speichergruppe
(Exchange Server 2007) oder Datenbank (Exchange Server 2010) übereinstimmen. Andernfalls kann die Speichergruppe beschädigt werden.
Wählen Sie eine temporäre Position für die Protokollzurückschreibung aus,
an der genügend Speicherbereich für alle Protokolldateien und Patch-Dateien verfügbar ist.
Tipp: Sie erzielen eine bessere Leistung, wenn sich die derzeit aktive
Transaktionsprotokollfunktion auf einer anderen physischen Einheit befindet als die mit den Parametereinstellungen templogrestorepath und tempdbrestorepath angegebenen Pfade. Die mit den Parametern templogrestorepath und tempdbrestorepath angegebenen Pfade können sich auf derselben physischen Einheit oder auf unterschiedlichen physischen Einheiten
befinden.
Einschränkung: Geben Sie im temporären Pfad für die Protokollzurückschreibung keine Doppelbytezeichen an.
TIMEformat=Zeitformatnummer
Mit dem positionsgebundenen Parameter TIMEformat können Sie angeben,
in welchem Format die Systemzeit angezeigt werden soll.
Die Variable Zeitformatnummer repräsentiert die Zeitanzeige in einem der
folgenden Formate. Wählen Sie die Formatnummer aus, die Ihrem gewünschten Format entspricht.
1
HH:MM:SS (Standardwert)
2
HH,MM,SS
3
HH.MM.SS
4
HH:MM:SSA/P
Optionale Parameter für 'set'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl set und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange an, in der diese
Werte definiert werden.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange verwendet. Ist der Parameter /configfile oder
die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert
tdpexc.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
184
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Beispiel für den Befehl set
Die folgende Ausgabe des Befehls set ist ein Beispiel dafür, welcher Text, welche
Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Mit dem Befehl tdpexcc set localdsmagentnode=mean wird mean als Knotenname
der lokalen Maschine, auf der Sicherungen durchgeführt werden, festgelegt. Unten
sehen Sie eine Beispielausgabe.
Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, auf der die VSS-Sicherungen durchgeführt werden.
FMX5054I The preference has been set successfully.
Befehlszeilenreferenz für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL
Der Name der Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for
SQL ist tdpsqlc.exe. Dieses Programm befindet sich (standardmäßig) im Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager (C:\Programme\Tivoli\tsm\
TDPSQL).
Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager
starten
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli
Storage FlashCopy Manager zu starten:
1. Starten Sie die Verwaltungskonsole von Tivoli Storage FlashCopy Manager.
2. Erweitern Sie die Anzeige für den Knoten "Daten schützen und wiederherstellen".
3. Wählen Sie in der Baumstrukturansicht einen SQL Server-Knoten aus.
4. Klicken Sie im Aktionsmenü auf Befehlszeile starten. Daraufhin wird ein Befehlsfenster geöffnet.
5. Führen Sie an der Eingabeaufforderung tdpsqlc.exe aus. Die Befehlszeilenschnittstelle wird gestartet.
Hilfe zur Befehlszeilenschnittstelle
Setzen Sie den Befehl tdpsqlc ? oder tdpsqlc help ab, um Hilfetexte zur Befehlszeilenschnittstelle anzuzeigen.
Merkmale von Befehlszeilenparametern
Die Befehlszeilenparameter von Tivoli Storage FlashCopy Manager haben folgende
Merkmale:
v Positionsgebundene Parameter dürfen nicht mit einem Schrägstrich oder Gedankenstrich beginnen.
v Optionale Parameter müssen mit einem Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich (-)
beginnen.
v Pro Befehlsaufruf können nach den positionsgebundenen Parametern mehrere
optionale Parameter in beliebiger Reihenfolge angegeben werden.
v Schlüsselwörter können abgekürzt werden. Die Mindestabkürzungen sind in
Syntaxdiagrammen in Großbuchstaben angegeben.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
185
v Bei allen Namen von SQL-Datenbanken oder SQL-Datenbankabschnitten muss
die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
v Die einzelnen Parameter müssen jeweils durch mindestens ein Leerzeichen voneinander getrennt sein.
v Für einige Schlüsselwortparameter kann ein Wert erforderlich sein. Die Werte
müssen durch ein Gleichheitszeichen (=) von den Schlüsselwörtern getrennt sein.
v Falls ein Parameterwert Leerzeichen oder Sonderzeichen enthält, muss er in Anführungszeichen gesetzt werden.
v Sofern nichts anderes angegeben ist, können positionsgebundene und optionale
Parameter nur einmal pro Befehlsaufruf verwendet werden.
Bei wiederholt anwendbarer Syntax müssen die einzelnen Werte wie im folgenden
Beispiel durch ein Komma voneinander getrennt sein:
,
TDPSQLC Backup
DB-Name
*
Wenn Sie alle Instanzen von Datenbanknamen oder Dateinamen auf dem Server
auswählen möchten, verwenden Sie den Befehl mit dem Platzhalterzeichen (*).
Wenn Sie Hilfe beim Lesen der Syntaxdiagramme benötigen, lesen Sie den Abschnitt „Syntaxdiagramme lesen” auf Seite xvi.
Befehl backup
Mit dem Befehl backup können Sie SQL-Datenbanken von SQL Server in Tivoli
Storage FlashCopy Manager sichern.
Für die Sicherung aller Datenbanken können Sie das Zeichen * eingeben. Wenn Sie
mehrere Datenbanken und Transaktionsprotokolle sichern möchten, können Sie
mehrere Datenbanken auf einmal angeben.
Hinweise:
v Die Datenbank tempdb können Sie nicht sichern oder zurückschreiben, denn sie
wird von SQL Server bei jedem Start des Servers erstellt.
v Die Benutzer-ID, mit der sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei SQL Server
anmeldet, muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben.
v Mit der TRANSACT-SQL-Anweisung DBCC CHECKDB ('DB-NAME') des Programms zur Prüfung der Datenbankkonsistenz können Sie die Integrität der
SQL-Datenbanken überprüfen, bevor Sie die Datenbanken sichern.
Syntax des Befehls backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
,
TDPSQLC Backup
186
DB-Name
*
FULL
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Optionale Parameter für 'backup':
=tdpsql.cfg
/CONFIGfile
=Konfigurationsdateiname
,
=dsm.opt
=DB-Name,...
/EXCLUDEdb
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
=tdpsql.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
=60 [oder konfigurierter Wert]
/Quiet
/LOGPrune
=Anzahl Tage
=No
=INTegrated [oder konfigurierter Wert]
/SQLAUTHentication
=SQLuserid
=" "
/SQLPassword
=SQL-Kennwort
=[Name des lokalen Computers oder konfigurierter Wert]
/SQLSERVer
=SQL-Protokoll:SQL Server-Name
=sa
/SQLUSer
=SQL-Benutzername
Positionsgebundene Parameter für 'backup'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl backup.
Das zu sichernde Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben:
* | DB-Name
*
Sichert alle Datenbanken. Seien Sie bei der Verwendung des Platzhalterzeichens (*) vorsichtig, denn Microsoft warnt aufgrund von
Einschränkungen bei SQL Server davor, mehr als ein paar Dutzend
Datenbanken mit nur einem Befehl zu sichern.
DB-Name
Sichert die angegebene Datenbank. Mehrere Einträge müssen durch
ein Komma voneinander getrennt werden. Vergewissern Sie sich,
dass sich zwischen dem Komma und dem Datenbanknamen kein
Leerzeichen befindet. Falls ein Datenbankname Kommata oder
Leerzeichen enthält, setzen Sie den Datenbanknamen in Anführungszeichen.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
187
Der folgende positionsgebundene Parameter gibt die Art der zu erstellenden Sicherung an:
FULL
Eine vollständige VSS-Datenbanksicherung enthält sämtliche Inhalte einer
SQL Server-Datenbank, z. B. Datenbankdateien, Protokolldateien, Volltextindexdateien (SQL Server 2005) und FILESTREAM-Dateien (SQL Server
2008 und SQL Server 2008 R2).
Optionale Parameter für 'backup'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl backup und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile wird der Name der Konfigurationsdatei
von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben, die die Werte für die
konfigurierbaren Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält.
Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf Seite
229.
Hinweise:
v Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Konfigurationsdateiname keinen Pfad enthält, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Wenn Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie den Namen
in Anführungszeichen.
v Falls Sie /configfile nicht angeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
/EXCLUDEdb=DB-Name,...
Mit dem Parameter /excludedb wird der Name der Datenbanken angegeben, die von der Sicherung ausgeschlossen werden sollen.
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile wird der Name des von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolls angegeben. In diesem Aktivitätenprotokoll werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle
und Fehlernachrichten erfasst. Das Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage
FlashCopy Manager unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen, der für das von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierte Aktivitätenprotokoll verwendet
werden soll.
188
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Hinweise:
v Wenn es die angegebene Datei nicht gibt, wird sie erstellt. Wenn die Datei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Geben Sie jedoch keinen Pfad an, wird die Datei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
v Die Aktivitätenprotokollierung von Tivoli Storage FlashCopy Manager
kann nicht inaktiviert werden. Wenn Sie /logfile nicht angeben, werden
die Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei hat den Namen tdpsql.log.
v Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile
für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird
die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die
Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune wird das Aktivitätenprotokoll von Tivoli
Storage FlashCopy Manager bereinigt und angegeben, für wie viele Tage
Einträge gespeichert werden sollen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und erfolgt einmal an jedem Tag, an dem Tivoli Storage
FlashCopy Manager ausgeführt wird. Sie können die Protokollbereinigung
mit dieser Option auch inaktivieren oder explizit eine Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern, selbst wenn das Protokoll für
diesen Tag schon bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Hinweise:
v Für Anzahl Tage können Sie eine Zahl von 0 bis 9999 angeben. Bei Angabe von 0 werden mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge alle Einträge im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager gelöscht.
v Wenn Sie /logprune angeben, wird der Wert dieses Parameters anstelle
des in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager
gespeicherten Wertes verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters
wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei von Tivoli Storage FlashCopy
Manager unerwünscht bereinigt wird. Wenn Sie einen Befehl ausführen,
bei dem die Protokolldatei bereinigt werden könnte, und sich der Wert
des Parameters timeformat oder dateformat geändert hat, führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um eine unerwünschte Bereinigung der
Protokolldatei zu verhindern:
– Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
– Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile
eine neue Protokolldatei an.
/Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden.
Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
189
/SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid
Dieser Parameter gibt an, welcher Autorisierungsmodus für die Anmeldung bei SQL Server verwendet werden soll. Der Wert integrated gibt an,
dass die Windows-Authentifizierung verwendet wird. Die für die Anmeldung bei Windows verwendete Benutzer-ID ist die ID, mit der Sie sich
auch bei SQL Server anmelden. Dies ist die Standardeinstellung.
Mit dem Wert sqluserid geben Sie an, dass die Autorisierung über die SQL
Server-Benutzer-ID erfolgen soll. Mit der vom Parameter /sqluserid angegebenen Benutzer-ID melden Sie sich bei SQL Server an. Alle SQL-Benutzer-IDs müssen die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben.
/SQLPassword=SQL-Kennwort
Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Tivoli Storage
FlashCopy Manager bei dem SQL Server anmeldet, von dem Objekte gesichert oder in dem Objekte zurückgeschrieben werden sollen.
Hinweise:
v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für
dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Falls Sie /sqlpassword nicht angeben, wird standardmäßig ein Leerzeichen (" ") verwendet.
v Wenn Sie /sqlpassword ohne SQL-Kennwort angeben, wird ebenfalls das
standardmäßige Leerzeichen (" ") verwendet.
v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden.
/SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL Server-Name
Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager anmeldet. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu
verwendende Kommunikationsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben:
v lpc: Verwendung des Shared-Memory-Protokolls
v np: Verwendung des Named-Pipes-Protokolls
v tcp: Verwendung des Transmission-Control-Protokolls
v via: Verwendung des VIA-Protokolls (Virtual Interface Architecture)
Wenn kein Protokoll angegeben ist, meldet sich Tivoli Storage FlashCopy
Manager gemäß dem zuerst verfügbaren Protokoll bei SQL Server an.
Hinweise:
v Der Standardwert ist der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager für die konfigurierbare SQL Server-Option angegebene Wert. Anfänglich ist dies der Name des lokalen Computers.
v Wenn Sie /sqlserver ohne SQL Server-Name angeben, wird der Name des
lokalen Computers verwendet.
v Als lokaler Computername werden die beiden folgenden Abkürzungen
akzeptiert: ein Punkt (.) oder das in runde Klammern gesetzte Wort local
(local).
v Wenn der SQL Server zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört,
muss die Option CLUSTERNODE auf YES gesetzt sein.
v Sie müssen den Namen angeben, wenn der SQL Server nicht die Standardinstanz ist oder zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört.
190
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Das Format von SQL Server-Name hängt wie folgt davon ab, um was für
einen Instanztyp es sich handelt und ob der Server zu einem Cluster gehört:
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
191
Format
Instanz
In einem Cluster
Name erforderlich
lokaler_Computername
Standardinstanz
Nein
Nein
lokaler_Computername\
Instanzname
Benannte Instanz
Nein
Ja
virtueller_Servername
Standardinstanz
Ja
Ja
virtueller_Servername\
Instanzname
Benannte Instanz
Ja
Ja
lokaler_Computername
Der Netzcomputername des Computers, auf dem sich der SQL Server und Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden. Der TCP/IPHostname muss nicht immer mit diesem Namen übereinstimmen.
Instanzname
Der Name der SQL Server-Instanz, der während der Installation
der Instanz angegeben wurde
virtueller_Servername
Der Name des zu einem Cluster gehörenden SQL Server, der während des Clusterservice-Setup angegeben wurde. Dies ist nicht der
Cluster- oder Knotenname.
/SQLUSer=SQL-Benutzername
Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, mit dem sich Tivoli Storage
FlashCopy Manager bei SQL Server anmeldet.
Hinweise:
v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für
dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Die SQL-Benutzer-ID muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL
Server haben.
v Falls Sie /sqluser nicht angeben, wird der Standardwert sa verwendet.
v Wenn Sie /sqluser ohne SQL-Benutzernamen angeben, wird ebenfalls der
Standardwert sa verwendet.
v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden.
Beispiele für den Befehl backup
Die folgenden Ausgaben des Befehls backup sind Beispiele dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpsqlc backup eine Gesamtsicherung
der Datenbank ReportServerTempDB erstellt. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
192
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
IBM FlashCopy Manager for Databases:
FlashCopy Manager for Microsoft SQL ServerVersion 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2011. All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’SQL630_TDP’...
Connecting to Local DSM Agent ’tsm630c_node’...
Starting SQL database backup...
Beginning VSS backup of ’ReportServerTempDB’...
Performing Snapshot Operation...
VSS Backup operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 25.73 seconds
Befehl delete backup
Mit dem Befehl delete backup können Sie eine VSS-Sicherung einer SQL ServerDatenbank löschen.
Sie müssen (für alle Versionen von SQL Server) für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um den Befehl delete backup von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL ausführen zu können.
Wenn Sie mehrere Momentaufnahmen des Typs LOCAL löschen, die auf platzsparenden Datenträgern von SAN Volume Controller oder Storwize V7000 gespeichert
sind, müssen Sie die Datenträger in derselben Reihenfolge löschen, in der sie erstellt wurden. Das heißt, Sie müssen die älteste Momentaufnahme zuerst löschen,
dann die zweitälteste usw. Wird diese Reihenfolge beim Löschen nicht eingehalten,
werden unter Umständen andere Momentaufnahmen aus derselben Quelle gelöscht.
Weitere Informationen zum Befehl delete backup enthält der Abschnitt
„Sicherungsstrategien” auf Seite 29.
Syntax des Befehls delete backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl delete backup können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
,
TDPSQLC DELete BACKup
DB-Name
*
FULL
tdpsql.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
193
=Wert von sqlserver [oder konfigurierter Wert]
/FROMSQLSERVer=
=SQL Server-Name
/LOGPrune=
60
Anzahl Tage
No
/OBJect=
Objektname,...
/Quiet
Positionsgebundene Parameter für 'delete backup'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl delete backup.
Die zu löschende Sicherung wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern
angegeben:
* | DB-Name
*
Löscht die aktiven Sicherungen aller Datenbanken
DB-Name
Löscht eine Sicherung der angegebenen Datenbank. Die aktive Sicherung wird gelöscht, sofern Sie nicht mit dem optionalen Parameter /object eine andere Sicherung angegeben haben.
Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt
werden. Vergewissern Sie sich, dass sich zwischen dem Komma
und dem Datenbanknamen kein Leerzeichen befindet. Wenn ein
Datenbankname Kommas oder Leerzeichen enthält, schließen Sie
den Datenbanknamen in Anführungszeichen ein.
Der folgende positionsgebundene Parameter gibt die Art der zu löschenden Sicherungen an:
FULL
Löscht vollständige Sicherungen
Achtung: Achten Sie unbedingt darauf, dass nur die gewünschten Sicherungen
gelöscht werden.
Optionale Parameter für 'delete backup'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl delete backup und im Anschluss an
die positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation delete backup zu verwendenden Werte
enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpsql.cfg.
194
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 181 sind
verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/FROMSQLSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromsqlserver können Sie den Namen des SQL Server
angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn der mit dem Parameter /sqlserver bestimmte Name des SQL Server für den Löschvorgang von dem Namen des
SQL Server abweicht, von dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden. Der
Standardwert ist der Wert von /sqlserver oder der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager festgelegte Wert.
Hinweise:
v Wenn sich die SQL Server-Namen unterscheiden, müssen Sie diesen Parameter verwenden. Dies gilt auch, wenn /fromsqlserver eine nicht zu
einem Cluster gehörende Standardinstanz angibt.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpsql.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL verwenden, geben Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit
wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im BereiniKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
195
gungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
/OBJect=Objektname,...
Mit dem Parameter /object können Sie die Namen der Sicherungsobjekte
angeben, die gelöscht werden sollen. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt
eindeutig identifiziert werden.
Verwenden Sie den Befehl query fcm * /all von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL, um die Namen aller verfügbaren Sicherungsobjekte anzuzeigen. Dieser Parameter gibt an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte
für die angegebenen SQL-Datenbanken und des angegebenen Objekttyps
gelöscht werden. Die Variable Objektname repräsentiert die Namen der zu
löschenden Sicherungsobjekte. Über den von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden.
/Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden.
Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
Beispiel für den Befehl delete backup
Die folgende Ausgabe des Befehls delete backup ist ein Beispiel dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpsqlc delete backup xivdb1 full eine
vollständige Sicherung der Datenbank xivdb1 gelöscht. Folgende Ausgabe wird
angezeigt:
Connecting to SQL Server, please wait...
Querying for Backups ....
Backup(s) to be deleted:
<xivdb1 : VSS : full : 02/10/2010 10:03:29>
VSS Delete backup operation completed with rc = 0
Files Examined
: 1
Files Completed : 1
Files Failed
: 0
Total Bytes
: 0
196
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl help
Mit dem Befehl help können Sie Hilfetexte zu den Befehlen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL anzeigen.
Dieser Befehl listet Befehle mit den zugehörigen Parametern auf. Wenn Sie mit einer anderen Sprache als Englisch arbeiten, müssen Sie möglicherweise die Breite
Ihrer Bildschirmanzeige auf mehr als 80 Zeichen einstellen, um in einer Anzeige
die gesamte Hilfebeschreibung sehen zu können. Sie könnten die Anzeigebreite
beispielsweise auf 100 Zeichen setzen.
Syntax des Befehls help
Die Syntaxdiagramme zum Befehl help können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
*
*
TDPSQLC
?
HELP
Befehl
Unterbefehl
Positionsgebundene Parameter für 'help'
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl help. Für diesen
Befehl gibt es keine optionalen Parameter.
Mit dem Befehl help können Sie die Syntax aller oder ausgewählter Befehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager in Textform anzeigen.
Für help wird folgende Schreibweise verwendet:
[a]
a ist optional und kann einmal oder gar nicht vorkommen.
{a | b} Sie können a oder b, jedoch nicht beide auswählen.
{a } +
a muss mindestens einmal vorkommen.
{a } *
a kann mehrfach oder gar nicht vorkommen.
(a)
Kommentare, die nicht Teil des Befehls sind
GROSSBUCHSTABEN
Mindestabkürzung (die Sie auch in Kleinschreibung eingeben können)
Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for
SQL
Create Policy
Mit diesem Befehl wird eine neue Richtlinie erstellt.
TDPSQLC CREATE POLicy
Richtlinienname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
197
/VERSretain=
2
Anzahl
NOLimit
/DAYSretain=
30
Anzahl
NOLimit
Parameter:
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
erstellenden Richtlinie an. Die Richtlinie wird nur erstellt, wenn der
Richtlinienname eindeutig ist.
v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine
unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden
soll.
v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt
werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt
werden sollen.
Update Policy
Mit diesem Befehl werden die Aufbewahrungsparameter einer vorhandenen Richtlinie aktualisiert oder modifiziert.
TDPSQLC UPDATE POLicy
Richtlinienname
/NEWname= Zeichenfolge
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
/VERSretain=
Anzahl
NOLimit
/DAYSretain=
Anzahl
NOLimit
Parameter:
v NEWname: Gibt den neuen Namen der Richtlinie an, falls der Name aktualisiert wird. Der Richtlinienname muss eindeutig sein.
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
aktualisierenden Richtlinie an.
v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine
unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden
soll.
v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt
werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt
werden sollen.
Copy Policy
Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie in eine neue Richtlinie
kopiert.
198
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
TDPSQLC
COPY POLicy Name der vorhandenen Richtlinie Name der neuen Richtlinie
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter:
v Name der vorhandenen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt
den Namen der zu kopierenden Richtlinie an.
v Name der neuen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der neuen Richtlinie an. Der Richtlinienname muss eindeutig sein.
Query Policy
Mit diesem Befehl werden die Attribute einer Richtlinie aufgelistet.
TDPSQLC Query POLicy *
Parameter: * (erforderlich): Gibt an, dass alle Richtlinien abgefragt werden
sollen. Die Ergebnisse der Abfrage werden wie folgt angezeigt:
Connecting to SQL Server, please wait...
Policy
Number of snapshots to keep
Days to keep a snapshot
--------
--------------------------
----------
FCMPOL
3
60
STANDARD
2
30
Delete Policy
Mit diesem Befehl wird eine Richtlinie gelöscht.
TDPSQLC DELete POLicy
Richtlinienname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter:
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
löschenden Richtlinie an.
Befehl query fcm
Mit dem Befehl query fcm können Sie Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy
Manager anzeigen.
Dieser Befehl zeigt folgende Informationen an:
v Komprimierungsmodus
v Aktive Richtliniengruppe
v Standardverwaltungsklasse
Dieser Befehl zeigt außerdem eine Liste der Sicherungen an, die zu den eingegebenen Datenbanken passen.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
199
Es können aktive und inaktive Objekte angezeigt werden. Standardmäßig werden
jedoch nur die aktiven Sicherungsobjekte angezeigt. Wenn Sie die inaktiven Sicherungsversionen in die Liste aufnehmen möchten, verwenden Sie den optionalen
Parameter "/all".
Beispiel für den Befehl query fcm
Mit dem Befehl query fcm können Sie die Ausgabe über den Server und weitere
Informationen zurückgeben lassen:
Tivoli Storage Manager Server Connection Information
---------------------------------------------------Nodename ............................... MALTA_EXC
NetWork Host Name of Server ............ FVTSERIES10
TSM API Version ........................ Version 6, Release 3, Level 0.52
Server Name ............................
Server Type ............................
Server Version .........................
Compression Mode .......................
Domain Name ............................
Active Policy Set ......................
Default Management Class ...............
FVTSERIES10_SERVER1_622GA
Windows
Version 6, Release 2, Level 2.0
Client Determined
FCM_PDEXC
STANDARD
STANDARD
Completed
Syntax des Befehls query fcm
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query fcm können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPSQLC Query FCM
*
DB-Name,DB-Name
FULL
/ACtive
/ALl
tdpsql.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
lokaler SQL Server
/FROMSQLSERVer=
Servername
tdpsql.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
,
/OBJect=
Objektname
*
200
60
Anzahl Tage
No
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Positionsgebundene Parameter für 'query fcm'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl query fcm.
Das abzufragende Objekt wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Falls keiner dieser positionsgebundenen Parameter angegeben ist,
werden nur die API von Tivoli Storage FlashCopy Manager und Informationen zu
Tivoli Storage FlashCopy Manager angezeigt.
* | Komponentenname
Komponentname1, ..., KomponentnameN
Fragt alle Sicherungsobjekte für die angegebene Komponente ab.
Mehrere Einträge müssen durch ein Komma voneinander getrennt
werden.
Hierbei kann Komponentenname der Name einer Speichergruppe
(für Exchange Server 2007) oder einer Datenbank (für Exchange
Server 2010 oder höher) sein.
Die abzufragende Sicherung wird mit den folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben. Falls dieser Parameter nicht angegeben ist, werden alle Sicherungstypen angezeigt.
FULL
Fragt nur vollständige Sicherungen ab
COPY Fragt nur Kopiesicherungen ab
INCR Fragt nur inkrementelle Sicherungen ab
DIFF
Fragt nur Differenzsicherungen ab
Optionale Parameter für 'query fcm'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl query fcm und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
/ACtive
Verwenden Sie den Prameter /active, wenn Sie nur aktive Sicherungsobjekte anzeigen möchten. Dies ist die Standardeinstellung.
/ALl
Verwenden Sie den Parameter /all, wenn sowohl die aktiven als auch die
inaktiven Sicherungsobjekte angezeigt werden sollen. Wenn der Parameter
/all nicht angegeben ist, werden nur aktive Sicherungsobjekte angezeigt.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile wird der Name der Konfigurationsdatei
von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL angegeben, die die Werte
für die konfigurierbaren Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager
enthält. Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf
Seite 229.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Konfigurationsdateiname keinen Pfad
enthält, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL verwendet.
v Wenn Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie den Namen
in Anführungszeichen.
v Falls Sie /configfile nicht angeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
201
v Falls Sie /configfile ohne die Angabe Konfigurationsdateiname verwenden,
wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/FROMSQLSERVer=SQL Server-Name
Für den Befehl query fcm gibt der Parameter fromsqlserver an, von welchem SQL Server Sicherungsobjekte erstellt wurden. Dieser Parameter ist
nur erforderlich, wenn der mit dem Parameter /sqlserver bestimmte Name
des abzufragenden SQL Server von dem Namen des SQL Server abweicht,
von dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden. Der Standardwert ist der
Wert von /sqlserver oder der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL festgelegte Wert.
Hinweise:
v Wenn sich die SQL Server-Namen unterscheiden, müssen Sie diesen Parameter verwenden. Dies gilt auch, wenn /fromsqlserver eine nicht zu
einem Cluster gehörende Standardinstanz angibt.
v Nachdem Sie eine SQL-Datenbank in einem anderen SQL Server zurückgeschrieben haben, weichen die Anmeldungen bei der SQL-Datenbank
möglicherweise von denen beim anderen SQL Server ab. Mit der gespeicherten SQL-Prozedur SP_CHANGE_USERS_LOGIN können Sie solche
SQL-Anmeldeabweichungen ggf. finden und korrigieren.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpsql.log"
Die Aktivitätenprotokollierung von Tivoli Storage FlashCopy Manager for
SQL kann nicht inaktiviert werden. Wenn Sie /logfile nicht angeben, wer-
202
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
den die Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei hat den Namen tdpsql.log.
Achtung: Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli
Storage FlashCopy Manager for SQL verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an.
Damit wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei
verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Wenn Sie no angeben, wird die Protokolldatei während der Ausführung
dieses Befehls nicht bereinigt.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
/OBJect=*|Objektname,...
Für die Operationen restore und inactivate gibt /object an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen SQL-Datenbanken und ggf.
des angegebenen Objekttyps zurückgeschrieben oder inaktiviert werden.
Bei query-Operationen nimmt /object spezielle Objekte und Objekttypen
mit in die Anzeige auf. Die Variable Objektname repräsentiert die Namen
der zurückzuschreibenden oder zu inaktivierenden Sicherungsobjekte. Über
den von Tivoli Storage FlashCopy Manager erstellten Objektnamen kann
jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Verwenden Sie query, um die Namen von Sicherungsobjekten anzuzeigen. Bei der Angabe
von Objektname können Sie * als Platzhalterzeichen für null bis mehrere
Zeichen in jedem Vorkommen verwenden. Wenn Sie nur das Platzhalterzeichen angeben, steht dieses für alle Sicherungsobjekte jedes Sicherungsobjekttyps in den angegebenen SQL-Datenbanken.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
203
Befehl query managedcapacity
Der Befehl query managedcapacity unterstützt Sie bei der Speicherplanung, indem
er das derzeitige verwaltete Nutzungsvolumen bestimmt.
Zweck
Der Befehl query managedcapacity zeigt Informationen zum Nutzungsvolumen
an, das durch den von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten lokalen Bestand repräsentiert wird. Dieser Befehl ist für alle Windows-Plattformen gültig, die
von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt werden.
TDPSQLC Query MANAGEDCAPacity
/DETAILED
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter
/DETAILED
Gibt eine detaillierte Liste der Datenträger aus, von denen Momentaufnahmen
erstellt wurden. Wenn diese Option nicht angegeben ist, wird nur die Gesamtkapazität angezeigt.
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli
Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in
Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls
die Standarddatei dsm.opt verwendet.
Beispiel für SQL Server 2005
Abgefragt wird das verwaltete Gesamtnutzungsvolumen von SQL Server 2005-Daten im lokalen Bestand mit einer detaillierten Liste der Datenträger, für die Momentaufnahmen erstellt wurden. In diesem Beispiel liegt das verwaltete Gesamtnutzungsvolumen bei 1,25 TB. In der detaillierten Ausgabe sehen Sie, dass es zwei
Momentaufnahmen von volumeid_1 und eine Momentaufnahme von volumeid_2
gibt. Jeder eindeutige Datenträger wird nur einmal gezählt, sodass sich eine Summe von 1,25 TB ergibt.
Befehl: tdpsqlc query managedcapacity /detailed
204
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Managed Capacity: 1.25 TB
Volume: volumeid_1
Snapshot: snapshotid_1
Managed Capacity: 0.50 TB
Volume: volumeid_2
Snapshot: snapshotid_1
Managed Capacity: 0.75 TB
Volume: volumeid_1
Snapshot: snapshotid_2
Managed Capacity: 0.50 TB
Beispiel für SQL Server 2008
Abgefragt wird das verwaltete Gesamtnutzungsvolumen von SQL Server 2008-Daten im lokalen Bestand mit einer detaillierten Liste der Datenträger, für die Momentaufnahmen erstellt wurden.
Befehl: tdpsqlc query managedcapacity /detailed
Total Managed Capacity : 63.99 GB (68,706,877,440 bytes)
Volume
: H:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Volume
: I:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Volume
: Q:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Volume
: N:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Befehl query sql
Mit dem Befehl query sql wird der lokale SQL Server abgefragt, damit allgemeine
Informationen und Statusangaben zum SQL Server, zu Datenbanken und zu VSSKomponenten zurückgegeben werden.
Verwenden Sie den Befehl query sql, wenn folgende Informationen zurückgegeben
werden sollen:
v Informationen zum SQL Server:
– Name und Version des SQL Server
– Datenbankname
–
–
–
–
–
Zugeordneter Datenspeicherbereich der Datenbank
Verwendeter Datenbankbereich
Zugeordneter Datenbankprotokollbereich
Verwendeter Datenbankprotokollbereich
Gesetzte Datenbankoptionen (SELECT INTO / BULK COPY, TRUNCATE
LOG ON CHECKPOINT usw.)
v VSS-Informationen:
– Writer-Name
– Lokaler DSMAgent-Knoten
– Ferner DSMAgent-Knoten
– Writer-Status (online, offline)
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
205
– Anzahl auswählbarer Komponenten
v Bei Angabe von /compatibilityinfo:
– Serverclusterstatus
– Kompatibilitätsstufe der Datenbank
Syntax des Befehls query sql
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query sql können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPSQLC
Query SQL
/COMPATibilityinfo
tdpsql.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
tdpsql.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
=INTegrated [oder konfigurierter Wert]
/SQLAUTHentication
=SQLuserid
=" "
/SQLPassword
=SQL-Kennwort
=[Name des lokalen Computers oder konfigurierter Wert]
/SQLSERVer
=SQL-Protokoll:SQL Server-Name
=sa
/SQLUSer
=SQL-Benutzername
Positionsgebundene Parameter für 'query sql'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl query.
Geben Sie einen der folgenden Parameter an, wenn Sie den Befehl query von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL absetzen:
Query SQL *|DB-Name,...
Dieser Befehl zeigt Informationen zum aktuellen SQL Server an. Die Variable DB-Name gibt an, zu welchen Datenbanken des aktuellen SQL Server
Informationen angezeigt werden sollen.
206
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Optionale Parameter für 'query sql'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl query sql und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
/COMPATibilityinfo
Für query-Operationen zeigt dieser Parameter Informationen zur Kompatibilität eines Sicherungsobjekts mit einem SQL Server an. Bestimmte Konfigurationsoptionen von SQL Server müssen kompatibel sein, bevor Sie ein
Sicherungsobjekt in einem SQL Server zurückschreiben können. Wenn Sie
diesen Parameter angeben, werden Konfigurationsdaten zu SQL und Tivoli
Storage FlashCopy Manager for SQL aufgelistet, um Sie bei der Fehlerbestimmung zu unterstützen und damit Sie feststellen können, ob ein Sicherungsobjekt für einen SQL Server das richtige ist.
Hinweise:
v Kompatibel bedeutet generell identisch. Wenn Sie jedoch für den SQL
Server und das Sicherungsobjekt eine binäre Sortierung verwenden,
könnten sich die Codepages unterscheiden, obwohl die Interpretation
einzelner Zeichenwerte zu einer Anzeige oder Ausgabe anderer Zeichen
führen kann.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query sql zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpsql.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 229 sind
verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei. Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue
Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist,
werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der
Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpsql.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben. Der Parameter /logfile
kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung findet immer statt.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
207
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL verwenden, geben Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit
wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
/SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid
Dieser Parameter gibt an, welcher Autorisierungsmodus für die Anmeldung bei SQL Server verwendet werden soll. Der Wert integrated gibt an,
dass die Windows-Authentifizierung verwendet wird. Die für die Anmeldung bei Windows verwendete Benutzer-ID ist die ID, mit der Sie sich
auch bei SQL Server anmelden. Dies ist die Standardeinstellung. Mit dem
Wert sqluserid geben Sie an, dass die Autorisierung über die SQL ServerBenutzer-ID erfolgen soll. Mit der vom Parameter /sqluserid angegebenen
Benutzer-ID melden Sie sich bei SQL Server an. Alle SQL-Benutzer-IDs
müssen die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben.
/SQLPassword=SQL-Kennwort
Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Tivoli Storage
FlashCopy Manager bei dem SQL Server anmeldet, von dem Objekte gesichert oder in dem Objekte zurückgeschrieben werden sollen.
Hinweise:
v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für
dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Falls Sie /sqlpassword nicht angeben, wird standardmäßig ein Leerzeichen (" ") verwendet.
208
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v Wenn Sie /sqlpassword ohne SQL-Kennwort angeben, wird ebenfalls das
standardmäßige Leerzeichen (" ") verwendet.
v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden.
/SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL Server-Name
Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager anmeldet. Die Variable SQL-Protokoll gibt das zu
verwendende Kommunikationsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben:
v lpc: Verwendung des Shared-Memory-Protokolls
v np: Verwendung des Named-Pipes-Protokolls
v tcp: Verwendung des Transmission-Control-Protokolls
v via: Verwendung des VIA-Protokolls (Virtual Interface Architecture)
Wenn kein Protokoll angegeben ist, meldet sich Tivoli Storage FlashCopy
Manager gemäß dem zuerst verfügbaren Protokoll bei SQL Server an.
Hinweise:
v Der Standardwert ist der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager für die konfigurierbare SQL Server-Option angegebene Wert. Anfänglich ist dies der Name des lokalen Computers.
v Wenn Sie /sqlserver ohne SQL Server-Name angeben, wird der Name des
lokalen Computers verwendet.
v Als lokaler Computername werden die beiden folgenden Abkürzungen
akzeptiert: ein Punkt (.) oder das in runde Klammern gesetzte Wort local
(local).
v Wenn der SQL Server zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört,
muss die Option CLUSTERNODE in der Optionsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager auf YES gesetzt sein.
v Sie müssen den Namen angeben, wenn der SQL Server nicht die Standardinstanz ist oder zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört.
v Das Format von SQL Server-Name hängt wie folgt davon ab, um was für
einen Instanztyp es sich handelt und ob der Server zu einem Cluster gehört:
Format
Instanz
In einem Cluster
Name erforderlich
lokaler_Computername
Standardinstanz
Nein
Nein
lokaler_Computername\
Instanzname
Benannte Instanz
Nein
Ja
virtueller_Servername
Standardinstanz
Ja
Ja
virtueller_Servername\
Instanzname
Benannte Instanz
Ja
Ja
lokaler_Computername
Der Netzcomputername des Computers, auf dem sich der SQL Server und Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden. Der TCP/IPHostname muss nicht immer mit diesem Namen übereinstimmen.
Instanzname
Der Name der SQL Server-Instanz, der während der Installation
der Instanz angegeben wurde
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
209
virtueller_Servername
Der Name des zu einem Cluster gehörenden SQL Server, der während des Clusterservice-Setup angegeben wurde. Dies ist nicht der
Cluster- oder Knotenname.
/SQLUSer=SQL-Benutzername
Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, mit dem sich Tivoli Storage
FlashCopy Manager bei SQL Server anmeldet.
Hinweise:
v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für
dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Die SQL-Benutzer-ID muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL
Server haben.
v Falls Sie /sqluser nicht angeben, wird der Standardwert sa verwendet.
v Wenn Sie /sqluser ohne SQL-Benutzernamen angeben, wird ebenfalls der
Standardwert sa verwendet.
v Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden.
Beispiel für den Befehl query sql
Die folgende Ausgabe des Befehls query sql ist ein Beispiel dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wurde mit dem Befehl tdpsqlc query sql der lokale SQL Server abgefragt, damit allgemeine Informationen und Statusangaben zum SQL Server, zu Datenbanken und zu VSS-Komponenten zurückgegeben werden. Folgende
Ausgabe wird angezeigt:
Connecting to SQL Server, please wait...
SQL Server Information
---------------------SQL Server Name
........................ POOH
SQL Server Version ....................... 10.0.1600 (SQL Server 2008)
Volume Shadow Copy Service (VSS) Information
-------------------------------------------Writer Name
Local DSMAgent Node
Remote DSMAgent Node
Writer Status
Selectable Components
210
:
:
:
:
:
SqlServerWriter
POOH
Online
13
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl query tdp
Mit dem Befehl query tdp können Sie eine Liste der aktuellen Werte abfragen, die
in der Konfigurationsdatei für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL gesetzt
sind.
Syntax des Befehls query tdp
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query tdp können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPSQLC Query TDP
tdpsql.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
tdpsql.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
Optionale Parameter für 'query tdp'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl query tdp angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL (Konfigurationsdateiname) an, die die für eine Operation query tdp zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpsql.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'set'” auf Seite 229 sind
verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geschrieben.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
211
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpsql.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei tdpsql.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL verwenden, geben Sie mit dem Parameter
/logfile für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit
wird die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL geändert, kann dadurch die Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile eine
neue Protokolldatei an.
Beispiel für den Befehl query tdp
Die folgende Ausgabe des Befehls query tdp ist ein Beispiel dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpsqlc query tdp eine Liste der aktuellen Werte, die in der Konfigurationsdatei für Tivoli Storage FlashCopy Manager
gesetzt sind, abgefragt. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
IBM Tivoli Storage FlashCopy Manager configuration settings
--------------------------------------------------CONFIGfile................................. tdpsql.cfg
LOGFile ................................... tdpsql.log
LOGPrune .................................. 60
212
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl restore
Mit diesem Befehl können Sie SQL-Datenbanken aus dem von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten Speicher in einem SQL Server zurückschreiben.
Hinweise:
v Lesen Sie den Abschnitt „Hinweise zur Befehlszeilenverwendung für VSS”, bevor Sie versuchen, VSS-Zurückschreibungsoperationen auszuführen.
v SQL-Datenbanken, die gerade verwendet werden, können nicht zurückgeschrieben werden. Sie können verhindern, dass derartige Zurückschreibungsversuche
unternommen werden, indem Sie zurückzuschreibende SQL-Datenbanken in den
Einzelbenutzermodus versetzen. Wenn Sie die Masterdatenbank zurückschreiben
wollen, müssen Sie den SQL Server mit der Startoption -m im Einzelbenutzermodus starten.
Anmerkung:
1. Der einzelne Benutzer der SQL-Datenbank oder von SQL Server muss der
Benutzer sein, mit dessen ID sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim
SQL Server für die Zurückschreibung anmeldet.
2. SQL Enterprise Manager, der Anwendungsclient von SQL Server und andere
SQL Server-Dienste können Benutzer von Datenbanken und von SQL Server
sein.
v Die Benutzer-ID, mit der sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei SQL Server
anmeldet, muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben.
v Mit der TRANSACT-SQL-Anweisung DBCC CHECKDB ('DB-NAME') des Programms zur Prüfung der Datenbankkonsistenz können Sie die Integrität der zurückgeschriebenen SQL-Datenbanken überprüfen.
Hinweise zur Befehlszeilenverwendung für VSS
Beachten Sie beim Ausführen von VSS-Zurückschreibungen die folgenden Hinweise.
v Die parallele Ausführung von VSS-Schnellzurückschreibungsoperationen oder
VSS-Sofortzurückschreibungsoperationen wird unter Microsoft Windows Server
2003 und höher nicht unterstützt.
v Eine VSS-Sofortzurückschreibung überschreibt den gesamten Inhalt der Quellendatenträger. Sie können das Überschreiben der Quellendatenträger verhindern,
indem Sie /instantrestore=no angeben. Bei dieser Parametereinstellung wird die
Kopie auf Datenträgerebene übergangen. Stattdessen wird die Kopie auf Dateiebene verwendet, um Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, zurückzuschreiben. Der Quellendatenträger sollte nur die
SQL-Datenbank enthalten.
v Denken Sie daran, dass bei einer VSS-Sofortzurückschreibung von lokalen Spiegeldatenträgern die Anzahl der übertragenen Dateien und Bytes mit "0" angezeigt wird. Bei einer VSS-Schnellzurückschreibung wird für die übertragenen
Dateien und Bytes die tatsächliche Anzahl der übertragenen Dateien und deren
Größe angezeigt.
v Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen auf einem System DS8000 einem SAN
Volume Controller oder einem Storwize V7000-System durchführen, werden
Hintergrundkopien der zurückzuschreibenden Datenträger erstellt, bevor die
VSS-Sofortzurückschreibung eingeleitet wird.
v SQL Server-übergreifende Zurückschreibungen werden von Microsoft nicht unterstützt.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
213
Syntax des Befehls restore
Die Syntaxdiagramme zum Befehl restore können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
Syntax
,
TDPSQLC Restore
FULL
DB-Name
*
=tdpsql.cfg
/CONFIGfile
=Konfigurationsdateiname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
=Wert von sqlserver [oder konfigurierter Wert]
/FROMSQLSERVer=
=SQL Server-Name
/INSTANTRestore=
Yes
No
/INTO= DB-Name
=tdpsql.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
=60 [oder konfigurierter Wert]
/LOGPrune
=Anzahl Tage
=No
=Yes
/RECOVery
,
/OBJect=
=No
/Quiet
Objektname
*
,
DB-Dateiverzeichnis
214
/RELOCATEDir=
DB-Dateiverzeichnis
[ Protokolldateiverzeichnis
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
[
,
DB-Dateiverzeichnis
VerzeichnisFürAndereDateien
]
]
,
DB-Dateiverzeichnis
Filestream-Dateien ]
]
/RESTOREDAte
aktuelles Datum
=Datum
/RESTORETime
aktuelle Uhrzeit
=Uhrzeit
=INTegrated [oder konfigurierter Wert]
/SQLAUTHentication
=SQLuserid
=" "
/SQLPassword
=SQL-Kennwort
=[Name des lokalen Computers oder konfigurierter Wert]
/SQLSERVer
=SQL-Protokoll:SQL Server-Name
=sa
/SQLUSer
=SQL-Benutzername
Positionsgebundene Parameter für 'restore'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl restore.
FULL
Bei Verwendung dieser Option werden alle vollständigen Datenbankobjekte der von Ihnen angegebenen SQL-Datenbanken zurückgeschrieben.
Optionale Parameter für 'restore'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl restore und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
Nachfolgend sind die optionalen Parameter ausführlich beschrieben:
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile wird der Name der Konfigurationsdatei
von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben, die die Werte für die
konfigurierbaren Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält.
Details zum Inhalt der Datei enthält der Abschnitt „Befehl set” auf Seite
229.
Hinweise:
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
215
v Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Konfigurationsdateiname keinen Pfad enthält, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Wenn Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie den Namen
in Anführungszeichen.
v Falls Sie /configfile nicht angeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
v Falls Sie /configfile ohne die Angabe Konfigurationsdateiname verwenden,
wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das
Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie
sie in Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls die Standarddatei dsm.opt verwendet.
/FROMSQLSERVer=SQL Server-Name
Für den Befehl restore gibt der Parameter fromsqlserver an, von welchem
SQL Server Sicherungsobjekte erstellt wurden. Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn der mit dem Parameter /sqlserver bestimmte Name des
SQL Server für die Zurückschreibung von dem Namen des SQL Server abweicht, von dem die Sicherungsobjekte erstellt wurden. Verwenden Sie
/fromsqlserver für den Befehl query fcm, den Parameter /sqlserver jedoch
für query sql. Der Standardwert ist der Wert von /sqlserver oder der in
der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager festgelegte
Wert.
Hinweise:
v Wenn sich die SQL Server-Namen unterscheiden, müssen Sie diesen Parameter verwenden. Dies gilt auch, wenn /fromsqlserver eine nicht zu
einem Cluster gehörende Standardinstanz angibt.
/INSTANTRestore=Yes|No
Mit dem Parameter /instantrestore können Sie angeben, ob für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern
befindet, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene oder eine Kopie auf
Dateiebene verwendet werden soll. Beachten Sie, dass für VSS-Sofortzurückschreibungen ein Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 erforderlich ist.
Folgendes kann angegeben werden:
Yes
216
Verwendet für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich
auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
auf Datenträgerebene, sofern die Datenträger, auf denen die Sicherung enthalten ist, die entsprechende Unterstützung bieten. Dies ist
die Standardeinstellung.
No
Verwendet für die Zurückschreibung der Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Kopie
auf Dateiebene. Wenn Sie die Kopie auf Datenträgerebene umgehen, werden auf den Zieldatenträgern nur SQL-Datenbankdateien
und -Protokolldateien überschrieben.
Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen auf einem DS8000, Storwize
V7000 oder SAN Volume Controller 4.2.x bzw. 4.3.x durchführen, vergewissern Sie sich, dass alle vorherigen Hintergrundkopien (an denen zurückzuschreibende Datenträger beteiligt sind) vor Beginn der VSS-Sofortzurückschreibung fertiggestellt sind.
Richtlinien für die Zurückschreibung in einer CCR-Umgebung von Exchange Server 2007 oder in einer DAG-Umgebung von Exchange Server
2010 finden Sie in „VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit
fortlaufender Clusterreplikation” auf Seite 93, „CCR-Datenbankkopiesicherung in Exchange Server 2007 zurückschreiben” auf Seite 93 und „DAGDatenbankkopiesicherung in Exchange Server 2010 zurückschreiben” auf
Seite 94.
/INTO=DB-Name
Bei restore-Operationen gibt /into die SQL Server-Datenbank an, in der ein
Sicherungsobjekt zurückgeschrieben werden soll. Dieser Parameter ist nur
erforderlich, wenn der Name der SQL Server-Datenbank für die Zurückschreibung von dem Namen der Datenbank im Sicherungsobjekt abweicht.
Hinweise:
v Wenn Sie /into angeben, darf weder die Befehlsvariable DB-Name noch
die Variable in /into DB-Name Platzhalter (*) enthalten.
v Sowohl die Variablenliste von /into DB-Name als auch die Befehlsliste
DB-Name muss genau einen Eintrag enthalten.
v Bei Angabe von /into DB-Name müssen Sie den Parameter /relocatedir
verwenden.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile wird der Name des von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolls angegeben. In diesem Aktivitätenprotokoll werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle
und Fehlernachrichten erfasst. Das Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage
FlashCopy Manager unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen, der für das von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierte Aktivitätenprotokoll verwendet
werden soll.
Hinweise:
v Wenn es die angegebene Datei nicht gibt, wird sie erstellt. Wenn die Datei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Geben Sie jedoch keinen Pfad an, wird die Datei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
v Die Aktivitätenprotokollierung von Tivoli Storage FlashCopy Manager
kann nicht inaktiviert werden. Wenn Sie /logfile nicht angeben, werden
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
217
die Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei hat den Namen tdpsql.log.
v Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile
für jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird
die Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie
nicht für jede Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die
Protokolldateien unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune wird das Aktivitätenprotokoll von Tivoli
Storage FlashCopy Manager bereinigt und angegeben, für wie viele Tage
Einträge gespeichert werden sollen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und erfolgt einmal an jedem Tag, an dem Tivoli Storage
FlashCopy Manager ausgeführt wird. Sie können die Protokollbereinigung
mit dieser Option auch inaktivieren oder explizit eine Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern, selbst wenn das Protokoll für
diesen Tag schon bereinigt wurde. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Hinweise:
v Für Anzahl Tage können Sie eine Zahl von 0 bis 9999 angeben. Bei Angabe von 0 werden mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge alle Einträge im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager gelöscht.
v Wenn Sie no angeben, wird die Protokolldatei während der Ausführung
dieses Befehls nicht bereinigt.
v Wenn Sie /logprune nicht angeben, wird standardmäßig der von der
konfigurierbaren Option "logprune" in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegebene Wert verwendet. Dieser ist
anfänglich auf 60 gesetzt.
v Wenn Sie /logprune angeben, wird der Wert dieses Parameters anstelle
des in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager
gespeicherten Wertes verwendet. Durch die Angabe dieses Parameters
wird der Wert in der Konfigurationsdatei nicht geändert.
v Sie können /logprune ohne Anzahl Tage angeben oder no. In diesem Fall
wird der Standardwert 60 verwendet.
v Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können dazu führen, dass die Protokolldatei von &agentname; unerwünscht
bereinigt wird. Wenn Sie einen Befehl ausführen, bei dem die Protokolldatei bereinigt werden könnte, und sich der Wert des Parameters timeformat oder dateformat geändert hat, führen Sie einen der folgenden
Schritte aus, um eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei zu
verhindern:
– Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
– Geben Sie mit dem Parameter /logfile oder der Einstellung logfile
eine neue Protokolldatei an.
/OBJect=*|Objektname,...
Für die Operationen restore und inactivate gibt /object an, dass nur bestimmte Sicherungsobjekte für die angegebenen SQL-Datenbanken und ggf.
des angegebenen Objekttyps zurückgeschrieben werden. Bei query-Operationen nimmt /object spezielle Objekte und Objekttypen mit in die Anzeige
218
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
auf. Die Variable Objektname repräsentiert die Namen der zurückzuschreibenden oder zu inaktivierenden Sicherungsobjekte. Über den von Tivoli
Storage FlashCopy Manager erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden. Verwenden Sie query, um die Namen
von Sicherungsobjekten anzuzeigen.
Hinweise:
v Wenn Sie restore nicht angeben, wird nur das aktive Sicherungsobjekt bei
der Zurückschreibung berücksichtigt.
v Bei der Angabe von Objektname können Sie * als Platzhalterzeichen für
null bis mehrere Zeichen in jedem Vorkommen verwenden. Wenn Sie
nur das Platzhalterzeichen angeben, steht dieses für alle Sicherungsobjekte jedes Sicherungsobjekttyps in den angegebenen SQL-Datenbanken.
/Quiet Der Parameter /quiet bewirkt, dass keine Statusinformationen vom Befehl
angezeigt werden. Die Informationen werden jedoch zum Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager hinzugefügt.
/RECOVery=Yes|No
Bei restore-Operationen gibt /recovery an, ob in einer SQL-Datenbank, die
sich nicht auf einem Standby-SQL Server befindet, zusätzliche Zurückschreibungen durchgeführt werden sollen. Eine zurückgeschriebene Datenbank kann erst verwendet werden, wenn für die Datenbank der Parameter
/recovery=yes angegeben ist. Folgendes kann angegeben werden:
Yes (Standardwert)
Geben Sie diesen Wert immer an, wenn Sie in einer SQL-Datenbank eine Reihe von Zurückschreibungen durchführen und die aktuelle Zurückschreibung die letzte der Reihe oder die einzige Zurückschreibung in einer SQL-Datenbank ist. SQL Server wird
darüber informiert, dass die Zurückschreibung abgeschlossen ist
und für unvollständige Transaktionen eine Rollback-Operation ausgeführt werden kann.
No
Geben Sie diesen Wert immer an, wenn Sie in einer SQL-Datenbank eine Reihe von Zurückschreibungen durchführen und die aktuelle Zurückschreibung nicht die letzte der Reihe ist.
Hinweise:
v Ist diese Option nicht angegeben, wird für unvollständige Transaktionen
der Datenbank automatisch eine Rollback-Operation durchgeführt.
Anmerkung:
1. Tivoli Storage FlashCopy Manager sortiert die Zurückschreibungsobjekte nach Datenbankname und bei gleichen Datenbanknamen nach der
Zeitmarke der Sicherung von der ältesten bis zur jüngsten Sicherung.
Diese Reihenfolge kann auch mit dem Befehl query fcm angezeigt werden.
/RELOCATEDir=DB-Dateiverzeichnis[ ,Protokolldateiverzeichnis [ ,VerzeichnisFürAndereDateien] [ ,Filestream-Dateien] ]
Der Parameter /relocatedir gibt die Position der neuen Bestimmungsorte
an, an denen die gesicherten SQL-Datenbanken und -Protokolle sowie die
Volltextindexdateien von SQL Server (SQL Server 2005) zurückgeschrieben
werden sollen. FILESTREAM-Dateien werden in SQL Server 2008 und SQL
Server 2008 R2 berücksichtigt.
Die Variable DB-Dateiverzeichnis repräsentiert die Verzeichnisposition der
SQL-Datenbank, die ausgelagert werden soll. Wenn die Variable ProtokolldaKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
219
teiverzeichnis und/oder VerzeichnisFürAndereDateien nicht angegeben ist,
werden die Protokolle und die Volltextindexdateien von SQL Server in
dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben.
Die Variable Protokolldateiverzeichnis repräsentiert die Verzeichnisposition
der SQL-Protokolldateien, die ausgelagert werden sollen. Wenn die Variable Protokolldateiverzeichnis nicht angegeben ist, werden die SQL-Protokolldateien in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben.
Die Variable VerzeichnisFürAndereDateien repräsentiert die Verzeichnisposition der auszulagernden Volltextindexdateien von SQL Server. Wenn die Variable VerzeichnisFürAndereDateien nicht angegeben ist, werden die Volltextindexdateien von SQL Server in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen
Verzeichnis zurückgeschrieben.
Die Variable Filestream-Dateien repräsentiert die Verzeichnisposition der
auszulagernden FILESTREAM-Datendateien von SQL Server (SQL Server
2008 und SQL Server 2008 R2). Wenn die Variable Filestream-Dateien nicht
angegeben ist, werden die FILESTREAM-Datendateien von SQL Server in
dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben.
Diese Variable ist nur für SQL Server 2008 verfügbar.
/RESTOREDAte=Datum
Der Parameter /restoredate gibt ein Datum an, an dem die durch DB-Name
angegebene Datenbank wiederhergestellt werden soll. Der Datumswert
muss in demselben Datumsformat angegeben werden, das in der Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Voreinstellungsdatei definiert ist. Wird
/restoretime ohne /restoredate angegeben, ist der Wert für /restoredate das
aktuelle Datum. Er kann nur angegeben werden, wenn eine vollständige
Datenbanksicherung zurückgeschrieben wird. Der Parameter /restoredate
kann nicht zum Zurückschreiben von Datei- und Gruppensicherungen verwendet werden.
/RESTORETime=Zeit
Der Parameter /restoretime gibt eine Uhrzeit an, zu der die durch DB-Name angegebene Datenbank wiederhergestellt werden soll. Der Zeitwert
muss in demselben Zeitformat angegeben werden, das in der Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Voreinstellungsdatei definiert ist. Wird /restoredate
ohne /restoretime angegeben, ist der Wert für /restoretime die aktuelle
Uhrzeit. Er kann nur angegeben werden, wenn eine vollständige Datenbanksicherung zurückgeschrieben wird. Der Parameter /restoredate kann
nicht zum Zurückschreiben von Datei- und Gruppensicherungen verwendet werden.
/SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid
Dieser Parameter gibt an, welcher Autorisierungsmodus für die Anmeldung bei SQL Server verwendet werden soll. Der Wert integrated gibt an,
dass die Windows-Authentifizierung verwendet wird. Die für die Anmeldung bei Windows verwendete Benutzer-ID ist die ID, mit der Sie sich
auch bei SQL Server anmelden. Dies ist die Standardeinstellung. Mit dem
Wert sqluserid geben Sie an, dass die Autorisierung über die SQL ServerBenutzer-ID erfolgen soll. Mit der vom Parameter /sqluserid angegebenen
Benutzer-ID melden Sie sich bei SQL Server an. Alle SQL-Benutzer-IDs
müssen die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben.
/SQLPassword=SQL-Kennwort
Dieser Parameter gibt das SQL-Kennwort an, mit dem sich Tivoli Storage
220
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
FlashCopy Manager bei dem SQL Server anmeldet, von dem Objekte gesichert oder in dem Objekte zurückgeschrieben werden sollen.
Hinweise:
v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für
dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Falls Sie /sqlpassword nicht angeben, wird standardmäßig ein Leerzeichen (" ") verwendet.
v Wenn Sie /sqlpassword ohne SQL-Kennwort angeben, wird ebenfalls das
standardmäßige Leerzeichen (" ") verwendet.
Anmerkung: Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen mit
dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden.
/SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL Server-Name
Der Parameter /sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager anmeldet. Bei restore-Operationen ist dies der
SQL Server, in dem Sicherungsobjekte zurückgeschrieben werden. Wurden
Ihre Sicherungsobjekte von einem SQL Server mit einem anderen Namen
erstellt, müssen Sie jedoch den Parameter /fromsqlserver angeben. Verwenden Sie /sqlserver für die Befehle query sql und backup, den Parameter
/fromsqlserver jedoch für query fcm. Die Variable SQL-Protokoll gibt das
zu verwendende Kommunikationsprotokoll an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben:
v lpc: Verwendung des Shared-Memory-Protokolls
v np: Verwendung des Named-Pipes-Protokolls
v tcp: Verwendung des Transmission-Control-Protokolls
v via: Verwendung des VIA-Protokolls (Virtual Interface Architecture)
Wenn kein Protokoll angegeben ist, meldet sich Tivoli Storage FlashCopy
Manager gemäß dem zuerst verfügbaren Protokoll bei SQL Server an.
Hinweise:
v Der Standardwert ist der in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager für die konfigurierbare SQL Server-Option angegebene Wert. Anfänglich ist dies der Name des lokalen Computers.
v Wenn Sie /sqlserver ohne SQL Server-Name angeben, wird der Name des
lokalen Computers verwendet.
v Als lokaler Computername werden die beiden folgenden Abkürzungen
akzeptiert: ein Punkt (.) oder das in runde Klammern gesetzte Wort local
(local).
v Wenn der SQL Server zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört,
muss die Option CLUSTERNODE auf YES gesetzt sein.
v Sie müssen den Namen angeben, wenn der SQL Server nicht die Standardinstanz ist oder zu einem Cluster mit Funktionsübernahme gehört.
v Das Format von SQL Server-Name hängt wie folgt davon ab, um was für
einen Instanztyp es sich handelt und ob der Server zu einem Cluster gehört:
Format
lokaler_Computername
Instanz
In einem Cluster
Name erforderlich
Standardinstanz
Nein
Nein
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
221
Format
Instanz
In einem Cluster
Name erforderlich
lokaler_Computername\
Instanzname
Benannte Instanz
Nein
Ja
virtueller_Servername
Standardinstanz
Ja
Ja
virtueller_Servername\
Instanzname
Benannte Instanz
Ja
Ja
lokaler_Computername
Der Netzcomputername des Computers, auf dem sich der SQL Server und Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden. Der TCP/IPHostname muss nicht immer mit diesem Namen übereinstimmen.
Instanzname
Der Name der SQL Server-Instanz, der während der Installation
der Instanz angegeben wurde
virtueller_Servername
Der Name des zu einem Cluster gehörenden SQL Server, der während des Clusterservice-Setup angegeben wurde. Dies ist nicht der
Cluster- oder Knotenname.
/SQLUSer=SQL-Benutzername
Der Parameter /sqluser gibt den Namen an, mit dem sich Tivoli Storage
FlashCopy Manager bei SQL Server anmeldet.
Hinweise:
v Die Angabe dieses Parameters bedeutet, dass Sie die SQL Server-Authentifizierung verwenden. Der SQL Server und die SQL-Benutzer-ID für
dieses Kennwort müssen für die SQL Server-Authentifizierung konfiguriert sein.
v Die SQL-Benutzer-ID muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL
Server haben.
v Falls Sie /sqluser nicht angeben, wird der Standardwert sa verwendet.
v Wenn Sie /sqluser ohne SQL-Benutzernamen angeben, wird ebenfalls der
Standardwert sa verwendet.
Anmerkung: Dieser Parameter wird ignoriert, wenn Sie ihn zusammen
mit dem Parameter /sqlauth=integrated verwenden.
Beispiele für die Ausgabe von 'restore'
Die folgenden Ausgaben des Befehls restore sind Beispiele dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl tdpsqlc restore db1 full eine Gesamtsicherung der Datenbank db1 zurückgeschrieben. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
222
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
IBM FlashCopy Manager for Databases:
FlashCopy Manager for Microsoft SQL ServerVersion 6, Release 3, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 1997, 2011. All rights reserved.
Connecting to SQL Server, please wait...
Querying Virtual Server for Backups ....
Starting Sql database restore...
Beginning VSS restore of ’db1’...
Files Examined/Completed/Failed: [ 3 / 3 / 0 ] Total Bytes: 6029825
VSS Restore operation completed with rc = 0
Files Examined : 3
Files Completed : 3
Files Failed : 0
Total Bytes : 6029825
Befehl restorefiles
Mit dem Befehl restorefiles können Sie VSS-gestützte Sicherungen zurückschreiben, die unter Tivoli Storage Manager (/BACKUPDESTINATION=TSM) oder lokal
(/BACKUPDESTINATION=LOCAL) gespeichert sind.
Hinweise
v Der Befehl restorefiles schreibt Dateien .mdf, ldf oder andere Flachdateien aus
einer angegebenen VSS-gestützten Sicherung von Tivoli Storage Manager in einem angegebenen Verzeichnis zurück.
v Als Zielverzeichnis kann ein Verzeichnis in einem festgelegten Dateisystem (z.
B. C:\temp) oder in einem gemeinsam genutzten Netzbereich angegeben werden,
auf den der ferne Agent von Tivoli Storage FlashCopy Manager (VSS-Anforderer) zugreifen kann.
v Der Befehl restorefiles schreibt keine Daten auf SQL Server zurück.
v Für diesen Befehl muss SQL Server nicht auf der Maschine installiert sein, auf
der restorefiles ausgeführt wird.
v Eine Zurückschreibung wird bis zu ihrem Abschluss fortgesetzt, es sei denn, auf
den Zieldatenträgern ist nicht genügend Speicherbereich für die Ausführung der
Zurückschreibungsoperation verfügbar.
v VSS-gestützte Sicherungen, die sich unter Tivoli Storage FlashCopy Manager befinden (/BACKUPDESTINATION=TSM), können durch die Verwendung des Befehls restorefiles auf derselben Maschine, die die VSS-gestützte Sicherung ausgeführt hat, oder durch Ausführung des Befehls auf einer Maschine
zurückgeschrieben werden, auf der der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Client
installiert und konfiguriert ist.
v An das im Befehl restorefiles angegebene Verzeichnis ist der VSS-Komponentenname angehängt. Auf diese Weise können mehrere Datenbanken in demselben Zielverzeichnis zurückgeschrieben werden.
v VSS-gestützte Sicherungen, die durch eine persistente Momentaufnahme auf der
lokalen Maschine gespeichert wurden (/BACKUPDESTINATION=LOCAL), können nur durch eine Ausführung des Befehls restorefiles auf derselben Maschine, auf der die VSS-gestützte Sicherung vorgenommen wurde und die Zugriff
auf die persistente Momentaufnahme hat, zurückgeschrieben werden.
v Ausführung einer Gesamtzurückschreibung: tdpsqlc restorefiles DBName1
FULL /backupmethod=vss /relocatedir=d:\temprestore
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
223
v Verwenden Sie die Option /RELOCATEDIR, um das Zielverzeichnis für Flachdateien anzugeben. Wenn diese Option nicht angegeben ist, wird als Zielverzeichnis
standardmäßig das aktuelle Arbeitsverzeichnis verwendet.
v Bei einer Umgebung ohne Cluster können Sie nur eine Momentaufnahme des
Typs LOCAL auf der Maschine zurückschreiben, die die Momentaufnahme erstellt hat. Bei VSS können Sie den Befehl restorefiles von einer beliebigen Maschine im Cluster aus ausführen.
Syntax des Befehls restorefiles
Das Syntaxdiagramm zum Befehl restorefiles können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
,
TDPSQLC RESTOREFIles DB-Name
*
FULL
,
Name der logischen Datei
*
,
Protokollobjektname
*
Zugehörige Verweise:
„Optionale Parameter für den Befehl restorefiles” auf Seite 225
Positionsgebundene Parameter für den Befehl restorefiles
Positionsgebundene Parameter werden unmittelbar nach dem Befehl restorefiles
und vor den optionalen Parametern angegeben.
Das zurückzuschreibende Objekt wird mit folgenden positionsgebundenen Parametern angegeben:
TDPSQLC * |Komponentname1, ..., KomponentnameN FULL
*
Schreibt nacheinander alle Flachdateien für die Datenbank zurück.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben den Typ der Sicherung an,
aus der die Dateien zurückgeschrieben werden:
FULL
FULL
224
Schreibt die Dateien aus einer Gesamtsicherung für VSS zurück.
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Optionale Parameter für den Befehl restorefiles
Optionale Parameter werden nach dem Befehl restorefiles und nach den positionsgebundenen Parametern angegeben.
/BACKUPDESTINATION
VSS-Sicherungen, die sich auf dem TSM-Server befinden, werden unter
Verwendung des Befehls restorefiles mit dem Parameter
/BACKUPDESTINATION=TSM zurückgeschrieben. VSS-Sicherungen, die
auf einer lokalen Maschine unter Verwendung einer persistenten Momentaufnahme ausgeführt werden, werden unter Verwendung des Befehls
restorefiles mit dem Parameter /BACKUPDESTINATION=LOCAL zurückgeschrieben. TSM ist das Standardziel für den Befehl restorefiles.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile können Sie den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben, die die Werte für
die Konfigurationsoptionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert tdpsql.cfg.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\file.cfg"
/FROMSQLserver=SQL Server-Name
Mit dem Parameter /fromsqlserver können Sie den Namen des SQL Server
angeben, von dem die ursprüngliche Sicherung erstellt wurde. Standardwert ist der Name für den lokalen SQL Server.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname gibt den Namen der Aktivitätenprotokolldatei an.
Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\mytdpsqlserver.log"
Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardwertprotokolldatei tdpsqlserver.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
Wenn Sie für Operationen mehrere parallele Instanzen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager verwenden, geben Sie mit dem Parameter /logfile für
jede verwendete Instanz eine andere Protokolldatei an. Damit wird die
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
225
Protokollierung jeder Instanz an eine andere Protokolldatei verwiesen und
eine Vermischung von Protokollsätzen vermieden. Wenn Sie nicht für jede
Instanz eine andere Protokolldatei angeben, können die Protokolldateien
unlesbar sein.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl set können Sie die Standardeinstellungen so
ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter
/logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/MOUNTWait=Yes|No
Mit dem Parameter /mountwait geben Sie an, ob Tivoli Storage FlashCopy
Manager auf das Anhängen von austauschbaren Datenträgern (z. B. Bändern oder CDs) warten soll oder ob die aktuelle Operation gestoppt werden soll. Diese Situation tritt auf, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager
für das Speichern von Sicherungsdaten auf austauschbaren Datenträgern
konfiguriert ist und darauf wartet, dass ein erforderlicher Speicherdatenträger angehängt wird.
Sie können Folgendes angeben:
Yes
Es wird auf Bandladevorgänge gewartet. Dies ist der Standardwert.
No
Es wird nicht auf Bandladevorgänge gewartet.
/OBJect=Objektname
Mit dem Parameter /object können Sie die Namen der Sicherungsobjektdateien angeben, die zurückgeschrieben werden sollen. Über den von Tivoli
Storage FlashCopy Manager erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig identifiziert werden.
Die Namen der Sicherungsobjekte können Sie mit dem Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehl query tsm anzeigen.
/Quiet Dieser Parameter verhindert, dass Statusinformationen angezeigt werden.
Er hat keinen Einfluss darauf, wie viele Informationen in das Aktivitätenprotokoll geschrieben werden.
226
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
/RELOCATEDir=DB-Dateiverzeichnis[ ,Protokolldateiverzeichnis [ ,anderes_Dateiverzeichnis] [ ,Dateistromdateien]]
Der Parameter /relocatedir gibt die Zielpositionen an, an denen die Flachdateien zurückgeschrieben werden sollen. Hierzu gehören Datenbanken,
Protokolle sowie Volltextindexdateien von SQL Server (SQL Server 2005).
Die Variable DB-Dateiverzeichnis repräsentiert die Verzeichnisposition der
SQL-Datenbank, die ausgelagert werden soll. Wenn die Variable Protokolldateiverzeichnis oder anderes_Dateiverzeichnis nicht angegeben ist, werden die
Protokolle und die Volltextindexdateien von SQL Server in dem von DBDateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben.
Die Variable Protokolldateiverzeichnis repräsentiert die Verzeichnisposition
der SQL-Protokolldateien, die ausgelagert werden sollen. Wenn die Variable Protokolldateiverzeichnis nicht angegeben ist, werden die SQL-Protokolldateien in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis zurückgeschrieben.
Die Variable VerzeichnisFürAndereDateien repräsentiert die Verzeichnisposition der auszulagernden Volltextindexdateien von SQL Server. Wenn die Variable VerzeichnisFürAndereDateien nicht angegeben ist, werden die Volltextindexdateien von SQL Server in dem von DB-Dateiverzeichnis angegebenen
Verzeichnis zurückgeschrieben.Die Operation restorefiles erstellt unter
dem Stammverzeichnis ein Unterverzeichnis, das den Datenbanknamen
enthält. Zurückgeschriebene Dateien werden in diesem Unterverzeichnis
abgelegt. Wird der Parameter /relocatedir nicht angegeben, werden die Dateien in dem Verzeichnis zurückgeschrieben, in dem der Befehl restorefiles
ausgegeben wurde. Falls Tivoli Storage FlashCopy Manager beispielsweise
im Verzeichnis c:\Program Files\Tivoli\TSM\TDPSQLC installiert ist und
aus dem Verzeichnis E:\Somedir der Befehl
e:\Somedir>
c:\"Program Files"\Tivoli\TSM\TDPSQLC\tdpsqlc restorefiles db1
full
abgesetzt wird, werden die Dateien in den Unterverzeichnissen der Position e:\Somedir zurückgeschrieben:
e:\Somedir\db1\db1.mdf
e:\Somedir\db1\db1.ldf
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung bei Tivoli Storage Manager verwendet. Sie können den
Knotennamen in der Optionsdatei von Tivoli Storage Manager (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Optionsdatei von
Tivoli Storage Manager, falls PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt ist.
Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt ist,
ist dieser Parameter nicht gültig.
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
227
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das Tivoli Storage FlashCopy Manager für die
Anmeldung bei Tivoli Storage Manager verwendet. Falls PASSWORDACCESS GENERATE in der Optionsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (dsm.opt) angegeben ist, müssen Sie das Kennwort hier nicht bereitstellen, weil das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte Kennwort
verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank
zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage Manager-Kennwort angeben,
wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine Verbindung zu Tivoli Storage Manager herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager bei Tivoli Storage Manager anmeldet, kann bis zu 63 Zeichen lang sein.
Beispiele für den Befehl restorefiles
Die folgende Ausgabe des Befehls restorefiles ist ein Beispiel dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Mit dem Befehl tdpsqlc restorefiles Finance FULL /backupdestination=local
/RELOCATEDir=e:\test /FROMSQLServer=sqlsrv12 werden VSS-Dateien aus einer Gesamtsicherung (Typ FULL) der Datenbank Finance aus dem SQL-Server namens sqlsrv12 im Verzeichnis e:\test zurückgeschrieben. Die Namen der zurückgeschriebenen Dateien lauten:
e:\test\Finance\finance.mdf
e:\test\Finance\finance_log.ldf
228
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl set
Mit dem Befehl set können Sie die in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL enthaltenen Konfigurationsparameter für Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL setzen. Die Standardkonfigurationsdatei ist tdpsql.cfg.
Mit dem Befehl set können Sie die Werte der konfigurierbaren Parameter und Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager ändern. Diese Werte werden in einer
Konfigurationsdatei gespeichert. Die Standarddatei ist tdpsql.cfg. Sie können Konfigurationswerte auch in der grafischen Benutzerschnittstelle über das Menü Bearbeiten in der Menüleiste definieren.
Anmerkung: Wenn keine Konfigurationsdatei angegeben ist, werden die Werte aus
tdpsql.cfg verwendet und eine Standardkonfigurationsdatei wird erstellt, die nur
den Wert lastprunedate enthält. Falls eine ungültige oder nicht vorhandene Datei
angegeben wird, werden die Standardwerte verwendet.
Syntax für 'set'
Die Syntaxdiagramme zum Befehl set können Sie als Referenz für die verfügbaren
Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
TDPSQLC Set
DATEformat= Datumsformatnummer
FROMSQLserver= Wert von sqlserver
LANGuage= Sprache
LOCALDSMAGENTNODE= Knotenname
LOGFile= Protokolldateiname
LOGPrune=
Anzahl Tage
No
NUMBERformat= Zahlenformatnummer
SQLAUTHentication=
INTegrated
SQLuserid
=No
/SQLCOMPression
=Yes
SQLSERVer= SQL-Protokoll:SQL Server-Name
TIMEformat= Zeitformatnummer
Optionale Parameter für 'set':
tdpsql.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
Positionsgebundene Parameter für 'set'
Positionsgebundene Parameter werden vor optionalen Parametern angegeben und
folgen unmittelbar auf den Befehl set.
Verwenden Sie beim Absetzen eines Befehls set eine der folgenden Angaben, wenn
Sie Standardwerte in der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager festlegen möchten.
DATEformat=Datumsformatnummer
Mit dem Parameter /dateformat wird das Format ausgewählt, das für die
Anzeige von Datumsangaben verwendet werden soll.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
229
Die Variable Datumsformatnummer kann eine Nummer von 1 bis 7 sein. Der
Ausgangswert ist 1. Die Nummern stehen für folgende Formate:
1
MM/TT/JJJJ.
2
TT-MM-JJJJ.
3
JJJJ-MM-TT.
4
TT.MM.JJJJ.
5
JJJJ.MM.TT.
6
JJJJ/MM/TT.
7
TT/MM/JJJJ.
Änderungen am Wert des Parameters dateformat können dazu führen,
dass eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager (standardmäßig tdpsql.log) durchgeführt wird. Führen
Sie einen der folgenden Schritte aus, um den Verlust vorhandener Protokolldateidaten zu verhindern:
v Erstellen Sie nach Änderung des Wertes für den Parameter dateformat
eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei, bevor Sie Tivoli Storage
FlashCopy Manager ausführen.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile eine neue Protokolldatei an.
FROMSQLSERVer=SQL Server-Name
Der Parameter fromsqlserver gibt an, von welchem SQL Server Sicherungsobjekte erstellt wurden. Dieser Parameter ist nur erforderlich, wenn
der mit dem Parameter sqlserver bestimmte Name des SQL Server für die
Zurückschreibung von dem Namen des SQL Server abweicht, von dem die
Sicherungsobjekte erstellt wurden. Verwenden Sie fromsqlserver für den
Befehl query fcm, den Parameter sqlserver jedoch für query sql. Der Standardwert ist der Wert von sqlserver oder der in der Konfigurationsdatei
von Tivoli Storage FlashCopy Manager festgelegte Wert.
LANGuage=Sprache
Geben Sie den aus drei Zeichen bestehenden Code der Sprache an, in der
Nachrichten angezeigt werden sollen:
CHS
Vereinfachtes Chinesisch
CHT
Traditionelles Chinesisch
DEU
Standarddeutsch
ENU
Amerikanisches Englisch (Standardeinstellung)
ESP
Standardspanisch
FRA
Standardfranzösisch
ITA
Standarditalienisch
JPN
Japanisch
KOR
Koreanisch
PTB
Brasilianisches Portugiesisch
LOCALDSMAgentnode=Knotenname
Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, auf der die
230
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
VSS-Sicherungen durchgeführt werden. Dieser positionsgebundener Parameter muss angegeben sein, damit VSS-Operationen ausgeführt werden können.
LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter logfile wird der Name des von Tivoli Storage
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolls angegeben.
Im Aktivitätenprotokoll werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle und Fehlernachrichten erfasst. Dieses Protokoll unterscheidet sich vom SQL Server-Fehlerprotokoll. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen, der für das von Tivoli
Storage FlashCopy Manager generierte Aktivitätenprotokoll verwendet werden soll.
Hinweise:
v Wenn es die angegebene Datei nicht gibt, wird sie erstellt. Wenn
die Datei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der
Datei hinzugefügt.
v Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Geben Sie jedoch keinen Pfad an, wird die Datei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
v Die Aktivitätenprotokollierung von Tivoli Storage FlashCopy
Manager kann nicht inaktiviert werden. Wenn Sie /logfile nicht
angeben, werden die Protokollsätze in die Standardprotokolldatei geschrieben. Die Standardprotokolldatei heißt tdpsql.log.
LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter logprune wird das Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager bereinigt und angegeben, für wie
viele Tage Einträge gespeichert werden sollen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und erfolgt einmal an jedem Tag,
an dem Tivoli Storage FlashCopy Manager ausgeführt wird. Sie
können die Protokollbereinigung mit dieser Option auch inaktivieren. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen.
Hinweise:
v Für Anzahl Tage können Sie eine Zahl von 0 bis 9999 angeben.
Der Ausgangswert ist 60. Bei Angabe von 0 werden mit Ausnahme der aktuellen Befehlseinträge alle Einträge im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy Manager gelöscht.
v Wenn Sie no angeben, wird die Protokolldatei nicht bereinigt.
NUMBERformat=Zahlenformatnummer
Mit dem Parameter numberformat wird das Format angegeben, in
dem Tivoli Storage FlashCopy Manager Zahlen anzeigt. Die Variable Zahlenformatnummer kann eine Nummer von 1 bis 6 sein. Der
Ausgangswert ist 1. Die Nummern stehen für folgende Formate:
1
1,000.00
2
1,000,00
3
1 000,00
4
1 000.00
5
1.000,00
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
231
6
1'000,00
SQLAUTHentication=INTegrated | SQLuserid
Dieser Parameter gibt an, welcher Autorisierungsmodus für die
Anmeldung bei SQL Server verwendet werden soll. Der Wert integrated gibt an, dass die Windows-Authentifizierung verwendet
wird. Die für die Anmeldung bei Windows verwendete BenutzerID ist die ID, mit der Sie sich auch bei SQL Server anmelden. Dies
ist die Standardeinstellung. Mit dem Wert sqluserid geben Sie an,
dass die Autorisierung über die SQL Server-Benutzer-ID erfolgen
soll. Mit der vom Parameter sqluserid angegebenen Benutzer-ID
melden Sie sich bei SQL Server an. Diese Benutzer-ID muss die feste Serverrolle SYSADMIN von SQL Server haben.
SQLSERVer=SQL-Protokoll:SQL Server-Name
Der Parameter sqlserver gibt den SQL Server an, bei dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager anmeldet. In diesem SQL Server
werden Sicherungsobjekte zurückgeschrieben. Wurden Ihre Sicherungsobjekte von einem SQL Server mit einem anderen Namen erstellt, müssen Sie jedoch den Parameter fromsqlserver angeben.
Verwenden Sie sqlserver für den Befehl query sql. Die Variable
SQL-Protokoll gibt das zu verwendende Kommunikationsprotokoll
an. Sie können eines der folgenden Protokolle angeben:
v
v
v
v
lpc: Verwendung des Shared-Memory-Protokolls
np: Verwendung des Named-Pipes-Protokolls
tcp: Verwendung des Transmission-Control-Protokolls
via: Verwendung des VIA-Protokolls (Virtual Interface Architecture)
Wenn kein Protokoll angegeben ist, meldet sich Tivoli Storage FlashCopy Manager gemäß dem zuerst verfügbaren Protokoll bei SQL
Server an.
TIMEformat=Zeitformatnummer
Mit dem Parameter timeformat wird das Format angegeben, in
dem Tivoli Storage FlashCopy Manager Zeitangaben anzeigt. Die
Variable Zeitformatnummer kann eine Nummer von 1 bis 4 sein. Der
Ausgangswert ist 1. Die Nummern stehen für folgende Formate:
1
23:00:00
2
23,00,00
3
23.00.00
4
11:00:00A/P
Änderungen am Wert des Parameters timeformat können dazu
führen, dass eine unerwünschte Bereinigung der Protokolldatei von
Tivoli Storage FlashCopy Manager (standardmäßig tdpsql.log)
durchgeführt wird. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus,
um den Verlust vorhandener Protokolldateidaten zu verhindern:
v Erstellen Sie nach Änderung des Wertes für den Parameter timeformat eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei, bevor Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager ausführen.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile eine neue Protokolldatei
an.
232
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Optionale Parameter für 'set'
Optionale Parameter werden nach dem Befehl set und im Anschluss an die positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Mit dem Parameter /configfile wird der Name der Konfigurationsdatei
von Tivoli Storage FlashCopy Manager angegeben, die die Werte für die
konfigurierbaren Optionen von Tivoli Storage FlashCopy Manager enthält.
Hinweise:
v Konfigurationsdateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Konfigurationsdateiname keinen Pfad enthält, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Wenn Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie den Namen
in Anführungszeichen.
v Falls Sie /configfile nicht angeben, wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
v Falls Sie /configfile ohne die Angabe Konfigurationsdateiname verwenden,
wird der Standardwert tdpsql.cfg verwendet.
/SQLCOMPression=Yes | No
Der Parameter /sqlcompression gibt an, ob SQL-Komprimierung angewendet wird. Wenn Sie /sqlcompression nicht angeben, wird der Standardwert
No verwendet.
Dieser Parameter ist nur für Systeme gültig, auf denen SQL Server 2008
oder höher ausgeführt wird. Für SQL Server 2008 wird die Sicherungskomprimierung nur unter Enterprise Edition unterstützt. In SQL Server 2008 R2
wird die Sicherungskomprimierung in Standard-, Enterprise- und Datacenter-Editionen unterstützt.
Beispiele für die Ausgabe von 'set'
Die folgenden Ausgaben des Befehls set sind Beispiele dafür, welcher Text, welche
Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Mit dem folgenden Befehl wird der Server mutalisk als Standard-SQL Server in der
Konfigurationsdatei angegeben.
Befehl:
tdpsqlc set sqlserver=mutalisk
Ausgabe:
FMY5054I The configuration option was set successfully.
Befehlszeilenreferenz: Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme
Die Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme heißt fcmcli.exe. Dieses Programm
befindet sich standardmäßig im Tivoli Storage FlashCopy Manager-Installationsverzeichnis (C:\Programme\Tivoli\FlashCopyManager\).
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
233
Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager
starten
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage
FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen und Dateisysteme zu
starten:
1. Starten Sie die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) von Tivoli Storage FlashCopy Manager.
2. Erweitern Sie den Knoten Daten schützen und wiederherstellen.
3. Wählen Sie in der Baumstruktursicht einen Dateisystemknoten aus.
4. Wählen Sie in der mittleren Anzeige die Registerkarte Automatisieren aus. Im
unteren Bereich des Taskfensters ist eine integrierte Befehlszeile für die Eingabe
von Befehlen verfügbar. Im oberen Teil des Fensters wird die Befehlsausgabe
angezeigt.
Hilfe zur Befehlszeilenschnittstelle
Setzen Sie den Befehl fcmcli ? oder fcmcli help ab, um den Hilfetext für die Befehlszeilenschnittstelle anzuzeigen.
Merkmale von Befehlszeilenparametern
Lesen Sie vor der Ausführung von Befehlszeilenoperationen die folgenden Parametermerkmale.
v Positionsgebundene Parameter werden ohne führenden Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich (-) angegeben.
v Optionale Parameter können in beliebiger Reihenfolge im Anschluss an die erforderlichen Parameter angegeben werden.
v Optionale Parameter beginnen mit einem Schrägstrich (/) oder Gedankenstrich
(-).
v Die Mindestabkürzungen für Schlüsselwörter sind in Großbuchstaben angegeben.
v Für einige Schlüsselwortparameter ist ein Wert erforderlich.
v Bei Schlüsselwortparametern, die einen Wert erfordern, ist der Wert durch ein
Gleichheitszeichen (=) vom Schlüsselwort getrennt.
v Müssen für einen Parameter mehrere Werte nach dem Gleichheitszeichen angegeben werden, sind die Werte jeweils durch ein Komma voneinander getrennt.
v Die einzelnen Parameter sind jeweils durch ein Leerzeichen voneinander getrennt.
v Enthält der Wert eines Parameters Leerzeichen, muss er in Anführungszeichen
gesetzt werden.
v Ein positionsgebundener Parameter darf nur einmal pro Befehlsaufruf erscheinen.
Wenn Sie Hilfe beim Lesen der Syntaxdiagramme benötigen, lesen Sie den Abschnitt „Syntaxdiagramme lesen” auf Seite xvi.
234
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl backup
Mit dem Befehl backup können Sie eine VSS-Momentaufnahmesicherung von Datenträgern und Mountpunkten auf einem lokalen Spiegeldatenträger erstellen.
Die VSS-Momentaufnahmesicherung wird durch Tivoli Storage FlashCopy Manager oder Tivoli Storage Manager verwaltet.
Syntax des Befehls backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl backup können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI BACKup
Komponentennamenliste
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=fcm.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
/LOGPrune=
60 [oder konfigurierter Wert]
Anzahl Tage
No
/PRESNapshotcmd= Befehlszeichenfolge
/POSTSNapshotcmd= Befehlszeichenfolge
/TSMNODe=
TSM-Knotenname
dsm.opt
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
/TSMPassword= TSM-Kennwort
Positionsgebundener Parameter für den Befehl backup
Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl backup und
vor den optionalen Parametern angegeben.
Geben Sie den folgenden positionsgebundenen Parameter mit dem Befehl backup
an:
Komponentennamenliste
Geben Sie eine durch Kommas getrennte Liste von Datenträgern oder
Mountpunkten für die Sicherung an.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
235
Optionale Parameter für den Befehl backup
Optionale Parameter werden nach dem Befehl backup und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an,
die die für eine backup-Operation zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei fcm.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert
die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Para-
236
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
meters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/PRESNapshotcmd=Befehlszeichenfolge
Der Befehl /presnapshotcmd führt einen Befehl oder ein Script aus, bevor
eine Momentaufnahmenoperation beginnt. Mit diesem optionalen Parameter können Sie eine Anwendung in den Wartemodus versetzen, bevor eine
Momentaufnahme erstellt wird. Anschließend können Sie die Anwendung
nach dem Beginn der Momentaufnahme mit dem optionalen Parameter
/postsnapshotcmd erneut starten. Die Variable Befehlszeichenfolge gibt den
Befehl an, der vor dem Beginn der Momentaufnahmenoperation ausgeführt
werden soll. Sie müssen den vollständig qualifizierten Pfadnamen für das
Befehlsscript angeben.
/POSTSNapshotcmd=Befehlszeichenfolge
Der Befehl /postsnapshotcmd führt einen Befehl oder ein Script aus, nachdem eine Momentaufnahmenoperation beendet wurde. Mit diesem optionalen Parameter können Sie die Anwendung fortsetzen, nachdem die Momentaufnahme erstellt wurde. Dieser Parameter wird mit dem Parameter
/presnapshotcmd kombiniert. Die Variable Befehlszeichenfolge muss einen
vollständig qualifizierten Pfad angeben.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können
den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt
ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt
ist, ist dieser Parameter nicht gültig.
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
237
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls
Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier
nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte
Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu
63 Zeichen lang sein.
Beispiele für den Befehl backup
Die folgenden Ausgaben des Befehls backup sind Beispiele dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird der Befehl backup c:,d: über die integrierte Befehlszeile
der Registerkarte 'Automatisieren' ausgeführt.
Folgende Ausgabe wird angezeigt:
Preparing for a BACKUP operation, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’MALTA_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’MALTA’...
Starting component backup...
Beginning VSS backup of ’C:’, ’D:’...
VSS Backup operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 118.52 seconds
Completed
Im folgenden Beispiel wird der Befehl backup c:,d:
/PRESNapshotcmd="STOPDB.CMD" /POSTSNapshotcmd="STARTDB.CMD"
über die integrierte Befehlszeile der Registerkarte 'Automatisieren' ausgeführt. Die
folgende Ausgabe wird angezeigt:
238
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
C:\Program Files\Tivoli\FlashCopyManager>fcmcli back c:,d:
/presn="C:\Program Files\Tivoli\FlashCopyManager\stopdb.cmd"
/postsn="C:\Program Files\Tivoli\FlashCopyManager\startdb.cmd"
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Preparing for a BACKUP operation, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’MALTA_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’MALTA’...
Starting component backup...
Beginning VSS backup of ’C:’, ’D:’...
VSS Backup operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 130.16 seconds
Befehl delete backup
Mit dem Befehl delete backup können Sie Tivoli Storage FlashCopy Manager-Momentaufnahmesicherungen aus einem lokalen Spiegeldatenträger löschen.
Syntax des Befehls delete backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl delete backup können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI DELete BACKup
Komponentennamenliste
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
Servername
/FROMSERVer=
Aktueller_Server
=fcm.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
/LOGPrune=
60 [oder konfigurierter Wert]
Anzahl Tage
No
/TSMNODe= TSM-Knotenname
dsm.opt
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
239
/TSMPassword= TSM-Kennwort
Positionsgebundener Parameter für den Befehl delete backup
Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl delete
backup und vor den optionalen Parametern angegeben.
Geben Sie den folgenden positionsgebundenen Parameter mit dem Befehl delete
backup an:
Komponentennamenliste
Geben Sie eine Liste der Mountpunkte an, die gelöscht werden sollen. Die
Liste darf entweder nur nicht qualifizierte Objekte oder nur qualifizierte
Objekte enthalten. Sie kann keine Kombination von nicht qualifizierten Objekten und qualifizierten Objekten enthalten.
Geben Sie die Liste der Komponentennamen mit der folgenden Syntax an:
Objekt_1[(ID_für_Objekt_1)][,Objekt_2[(ID_für_Objekt_2)]...]
Beispiel:
fcmcli delete backup g:(20110311124516),h:(20110211034512),r:(20101114164310)
Das folgende Beispiel ist ein Befehl für das nicht qualifizierte Objekt Objekt_1:
delete backup g:
Das folgende Beispiel ist ein Befehl für ein qualifiziertes Objekt Objekt_1
(ID_für_Objekt_1):
delete backup g:(20110815064316)
Die ID für den Objektnamen können Sie mit dem Befehl query backup ermitteln.
Backups for Volume/Mount Point: ’D:’
==========================================================================
Volume/Mount Point
: D:
Volume GUID
: 3487bc7e-4465-11dc-81cc-001a640a19f2
Server
: MALTA
Volume Occupancy
:
17.40GB
Backup Date/Time
: 08/30/2011 04:07:04
Backup State
: Active
Management Class
: DEFAULT
Mounted as
:
Object Name
: 20110830040704
Instant Restore Supported : No
Completed
240
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Optionale Parameter für den Befehl delete backup
Optionale Parameter werden nach dem Befehl delete backup und nach dem positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an,
die die für eine Operation delete backup zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/FROMSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromserver geben Sie den Namen des Servers an, auf
dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der
lokale Server.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log"
Falls der Parameter /logfile nicht angegeben ist, werden Protokollsätze in
die Standardprotokolldatei fcm.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
241
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können
den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt
ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt
ist, ist dieser Parameter nicht gültig.
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls
Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier
nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte
Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
242
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu
63 Zeichen lang sein.
Beispiel für den Befehl delete backup
Die folgende Ausgabe des Befehls delete backup ist ein Beispiel dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel löscht der Befehl fcmcli delete backup G:,H: die Sicherungen der Datenträger G: und H:. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
Backup(s) to be deleted:
<First Storage Group : VSS : full : 03/12/2011 12:04:33>
VSS Delete backup operation completed with rc = 0
Files Examined
: 2
Files Completed : 2
Files Failed
: 0
Total Bytes
: 0
Befehl help
Mit dem Befehl help können Sie Hilfetexte zu den Befehlen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager anzeigen.
Dieser Befehl listet Befehle mit den zugehörigen Parametern auf. Wenn Sie mit einer anderen Sprache als Englisch arbeiten, müssen Sie möglicherweise die Breite
Ihrer Bildschirmanzeige auf mehr als 80 Zeichen einstellen, um in einer Anzeige
die gesamte Hilfebeschreibung sehen zu können. Sie könnten die Anzeigebreite
beispielsweise auf 100 Zeichen setzen.
Syntax des Befehls help
Die Syntaxdiagramme zum Befehl help können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
*
*
FCMCLI
?
HELP
Befehl
Unterbefehl
Positionsgebundene Parameter für den Befehl help
Positionsgebundene Parameter werden nach dem Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehl help angegeben.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben den Hilfetext an, der angezeigt werden soll:
*|Befehl
Gibt den genauen Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager an, zu
dem Informationen angezeigt werden sollen. Wenn das Platzhalterzeichen
(*) verwendet wird, werden Hilfetexte zu allen Befehlen von Tivoli Storage
FlashCopy Manager angezeigt.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
243
*|Unterbefehl
Hilfetexte können für Befehle, zu denen es mehrere Unterbefehle gibt, angezeigt werden, z. B. für den Befehl query components. Wenn Sie keinen
Unterbefehl und auch nicht das Platzhalterzeichen (*) angeben, werden die
Hilfetexte zu allen Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehlen query
components angezeigt.
Richtlinienbefehle für Tivoli Storage FlashCopy Manager
Create Policy
Mit diesem Befehl wird eine neue Richtlinie erstellt.
FCMCLI CREATE POLicy
Richtlinienname
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
/VERSretain=
2
Anzahl
NOLimit
/DAYSretain=
30
Anzahl
NOLimit
Parameter:
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
erstellenden Richtlinie an. Die Richtlinie wird nur erstellt, wenn der
Richtlinienname eindeutig ist.
v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine
unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden
soll.
v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt
werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt
werden sollen.
Copy Policy
Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie in eine neue Richtlinie
kopiert.
FCMCLI
COPY POLicy Name der vorhandenen Richtlinie Name der neuen Richtlinie
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter:
v Name der vorhandenen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt
den Namen der zu kopierenden Richtlinie an.
v Name der neuen Richtlinie: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der neuen Richtlinie an. Der Richtlinienname muss eindeutig sein.
244
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Query Policy
Mit diesem Befehl werden die Attribute einer Richtlinie aufgelistet.
FCMCLI Query POLicy *
Parameter: * (erforderlich): Gibt an, dass alle Richtlinien abgefragt werden
sollen. Die Ergebnisse der Abfrage werden wie folgt angezeigt:
Connecting to Server, please wait...
Policy
Number of snapshots to keep
Days to keep a snapshot
-------FCMPOL
-------------------------4
---------60
STANDARD
3
30
Update Policy
Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Richtlinie aktualisiert oder modifiziert.
FCMCLI UPDATE POLicy
Richtlinienname
/NEWname= Zeichenfolge
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
/VERSretain=
Anzahl
NOLimit
/DAYSretain=
Anzahl
NOLimit
Parameter:
v NEWname: Gibt den neuen Namen der Richtlinie an, falls der Name aktualisiert wird. Der Richtlinienname muss eindeutig sein.
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
aktualisierenden Richtlinie an.
v VERSretain: Gibt die Anzahl der aufzubewahrenden Momentaufnahmeversionen an (1 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn eine
unbegrenzte Zahl von Momentaufnahmeversionen aufbewahrt werden
soll.
v DAYSretain: Gibt an, wie viele Tage eine Momentaufnahme aufbewahrt
werden soll (0 - 9999). Sie können auch “NOLimit” angeben, wenn Momentaufnahmeversionen eine unbegrenzte Anzahl von Tagen aufbewahrt
werden sollen.
Delete Policy
Mit diesem Befehl wird eine Richtlinie gelöscht.
FCMCLI DELete POLicy
Richtlinienname
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
245
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter
v Richtlinienname: Dieser erforderliche Parameter gibt den Namen der zu
löschenden Richtlinie an.
Beispiele für Tivoli Storage FlashCopy Manager-Richtlinien
Die folgenden Ausgaben der Befehle create policy und delete policy sind Beispiele
dafür, welcher Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung der Befehle angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli create policy FCMPOL1 die
Richtlinie FCMPOL1 erstellt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
Policy ’FCMPOL1’ was created.
The operation completed successfully. (rc = 0)
Completed
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli delete policy FCMPOL1 die
Richtlinie FCMPOL1 gelöscht. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
Policy ’FCMPOL1’ was deleted.
The operation completed successfully. (rc = 0)
Completed
Befehl mount backup
Mit dem Befehlmount backup können Sie Sicherungen bereitstellen, die durch Tivoli
Storage FlashCopy Manager oder Tivoli Storage Manager verwaltet werden.
Syntax des Befehls mount backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl mount backup können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI
MOUNT BACKup
Komponentenname=Mountpunkt [, Komponentenname=Mountpunkt ]
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
Aktueller_Server
/FROMSERVer=
fcm.log
/LOGFile=
Servername
246
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Protokolldateiname
/LOGPrune=
60
Anzahl Tage
No
Letztes
/PITDate=
Datumswert
Letzte
/TSMNODe= TSM-Knotenname
/PITTime=
Zeitangabe
dsm.opt
/TSMPassword= TSM-Kennwort
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
Positionsgebundener Parameter für den Befehl mount backup
Die positionsgebundenen Parameter werden unmittelbar nach dem Befehl mount
backup und vor den optionalen Parametern angegeben.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben die Objekte an, die bereitgestellt werden sollen:
Komponentenname=Mountpunkt[,Komponentenname=Mountpunkt]
Komponentenname
Geben Sie den Datenträger oder den Mountpunkt der ursprünglichen Komponente an.
Mountpunkt
Geben Sie den Datenträger oder den Mountpunkt an, über den die
Koonente verfügbar gemacht werden soll.
Die Liste darf entweder nur nicht qualifizierte Objekte oder nur qualifizierte Objekte enthalten. Sie kann keine Kombination von nicht qualifizierten Objekten und
qualifizierten Objekten enthalten. Geben Sie die Liste mit der folgenden Syntax an:
mount backup Objekt_1[(ID_für_Objekt_1)]= Mountpunkt_1[,Objekt_2[(ID_für_Objekt_2)]=Mountpunkt_2...]
Beispiel:
fcmcli mount backup L:=X:
fcmcli mount backup g:(2011031112451)=x:
Das folgende Beispiel ist ein Befehl für das nicht qualifizierte Objekt Objekt_1:
fcmcli mount backup g:=x:
Das folgende Beispiel ist ein Befehl für ein qualifiziertes Objekt Objekt_1 (ID_für_Objekt_1):
fcmcli mount backup g:(20110815064316)=x
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
247
Optionale Parameter für den Befehl mount backup
Optionale Parameter werden nach dem Befehl mount backup und nach den positionsgebundenen Parametern angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Verwenden Sie den Parameter /configfile, um den Namen (Konfigurationsdateinamen) der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei anzugeben, in der die Werte enthalten sind, die für eine Operation mount
backup verwendet werden sollen.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml.
Enthält die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den
gesamten Eintrag für den Parameter /configfile in Anführungszeichen einschließen. Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/FROMSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromserver geben Sie den Namen des Servers an, auf
dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der
lokale Server.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log"
Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeins-
248
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
tellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/PITDAte=Datum
Verwenden Sie den Parameter /pitdate mit dem Parameter /pittime, um
einen Zeitpunkt anzugeben, für den die neueste Version der Sicherungen
bereitgestellt werden soll. Sicherungen, die zum angegebenen Datum und
Zeitpunkt bzw. danach erstellt und nicht vor dem angegebenen Datum
und Zeitpunkt gelöscht wurden, werden verarbeitet. Sicherungsversionen,
die nach diesem Datum und dieser Uhrzeit erstellt wurden, werden ignoriert. Geben Sie das entsprechende Datum für die Variable Datum an. Verwenden Sie dasselbe Format, das Sie bei der Option DATEFORMAT in der
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei ausgewählt haben.
Wenn Sie weder für Datum noch für Zeit einen Wert angeben, wird keine
Datums- und Zeitangabe festgelegt. Die Sicherung wird standardmäßig aus
der neuesten verfügbaren Sicherung bereitgestellt.
Ist entweder für Datum oder für Zeit ein Wert angegeben, wird die Sicherung aus der ersten Sicherung bereitgestellt, die nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe erstellt wurde. Wird nach der festgelegten Datumsund Zeitangabe keine Sicherung gefunden, wird standardmäßig die Sicherung aus der neuesten verfügbaren Sicherung bereitgestellt.
Anmerkungen:
v Falls Sie sowohl für Datum als auch für Zeit einen Wert angeben, richtet
dies einen Zeitraum für die Bereitstellung der Sicherung ein.
v Falls Sie für Datum, nicht jedoch für Zeit einen Wert angeben, wird für
Zeit standardmäßig der Wert '23:59:59' angenommen. Dies richtet das Datum am angegebenen Datum ein.
v Falls Sie für Zeit, jedoch nicht für Datum einen Wert angeben, wird als
Wert für Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit
werden das Datum und die Zeit der Bereitstellung mit dem aktuellen
Datum und der angegebenen Zeit festgelegt.
/PITTime=Zeit
Verwenden Sie den Parameter /pittime mit der Option /pitdate, um einen
Zeitpunkt anzugeben, für den die neueste Version der Sicherungen bereitgestellt werden soll. Dateien oder Images, die zum angegebenen Datum
und Zeitpunkt bzw. danach gesichert und nicht vor dem angegebenen Datum und Zeitpunkt gelöscht wurden, werden verarbeitet. Sicherungsversionen, die nach diesem Datum und dieser Uhrzeit erstellt wurden, werden
ignoriert. Falls Sie den Parameter /pitdate nicht angeben, wird diese OptiKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
249
on ignoriert. Geben Sie für die Variable Zeit die entsprechende Uhrzeit an.
Verwenden Sie das Format, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben.
Wenn Sie weder für Datum noch für Zeit einen Wert angeben, wird keine
Datums- und Zeitangabe festgelegt. Die Sicherung wird standardmäßig aus
der neuesten verfügbaren Sicherung bereitgestellt.
Ist entweder für Datum oder für Zeit ein Wert angegeben, wird die Sicherung aus der ersten Sicherung bereitgestellt, die nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe erstellt wurde. Wird nach der festgelegten Datumsund Zeitangabe keine Sicherung gefunden, wird standardmäßig die Sicherung aus der neuesten verfügbaren Sicherung bereitgestellt.
Anmerkungen:
v Falls Sie sowohl für Datum als auch für Zeit einen Wert angeben, richtet
dies einen Zeitraum für die Bereitstellung der Sicherung ein.
v Falls Sie für Datum, nicht jedoch für Zeit einen Wert angeben, wird für
Zeit standardmäßig der Wert '23:59:59' angenommen. Dies richtet das Datum am angegebenen Datum ein.
v Falls Sie für Zeit, jedoch nicht für Datum einen Wert angeben, wird als
Wert für Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit
werden das Datum und die Zeit der Bereitstellung mit dem aktuellen
Datum und der angegebenen Zeit festgelegt.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können
den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt
ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt
ist, ist dieser Parameter nicht gültig.
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls
Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier
nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte
Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage Manager-
250
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Kennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu
63 Zeichen lang sein.
Beispiele für den Befehl mount backup
Die folgenden Ausgaben des Befehls mount backup sind Beispiele dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli mount backup C:=X: der Datenträger C: angehängt. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Preparing for a MOUNT BACKUP operation, please wait...
Connecting to TSM Server as node ’STRINGVM1_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’STRINGVM1’...
Backup(s) to be mounted:
<C: = X: : VSS : full : 10/04/2011 13:08:50>
The operation completed successfully. (rc = 0)
Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli mount backup
D:\mnt\mp1=M:,D:\mnt\mp2=N: /PITDATE=10/07/2011 /PITTIME=08:53:36 mehrere
Datenträger angehängt. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Preparing for a MOUNT BACKUP operation, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’TROYVM1_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’TROYVM1’...
Backup(s) to be mounted:
<d:\mnt\mp1 = M: : VSS : full : 10/07/2011 08:53:35>
<d:\mnt\mp2 = N: : VSS : full : 10/07/2011 08:53:36>
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
251
Befehl query component
Mit dem Befehl query component können Sie die VSS-Komponenten abfragen, die
auf dem System verfügbar sind.
Der Befehl query component gibt eine Liste der Datenträger und Mountpunkte zurück, die für die Sicherung verfügbar sind.
Syntax des Befehls query component
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query component können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI Query COMPonent
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
fcm.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
/TSMNODe= TSM-Knotenname
dsm.opt
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
/TSMPassword= TSM-Kennwort
Optionale Parameter für den Befehl query component
Optionale Parameter werden nach dem Befehl query component angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an,
die die für eine Operation query component zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
252
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log"
Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können
den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt
ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt
ist, ist dieser Parameter nicht gültig.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
253
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls
Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier
nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte
Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu
63 Zeichen lang sein.
Beispiel für den Befehl query component
Die folgende Ausgabe des Befehls query component ist ein Beispiel dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel fragt der Befehl fcmcli query component
/configfile=customconfig.xml die Komponenten ab, die der Konfigurationsdatei
'customconfig.xml' zugeordnet sind. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
254
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
FMF5957I The C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcm.log log
file was pruned successfully.
Querying components, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’...
Querying VSS Information, please wait...
Volume/Mount Points
===========================================================================
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
: C:
: 136.60GB
:
24.47GB
: 07352a9e-37c0-11dd-b1a9-806e6f6e6963
: JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
: D:
:
50.01GB
:
15.34GB
: cf812f8c-3823-11dd-8e81-00151736a23c
: JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
: E:
:
83.67GB
: 530.81MB
: aa3683ac-4bdc-11de-b146-001a6499a400
: JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
F:
1,498.25MB
10.13MB
aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
G:
1,529.59MB
25.62MB
e28e95f6-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
H:
1,529.59MB
32.45MB
e28e95f9-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
I:
3,067.06MB
30.47MB
e28e95fc-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
J:
3,067.06MB
53.33MB
e28e95ff-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
O:
1,498.25MB
10.12MB
aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400
JUNE
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
255
Im folgenden Beispiel fragt der Befehl fcmcli query component die Komponenten
nach einer iste der Datenträger und Mountpunkte ab, die für die Sicherung verfügbar sind. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Querying components, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’...
Querying VSS Information, please wait...
Volume/Mount Points
===========================================================================
256
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
: C:
: 136.60GB
:
24.47GB
: 07352a9e-37c0-11dd-b1a9-806e6f6e6963
: JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
: D:
:
50.01GB
:
15.34GB
: cf812f8c-3823-11dd-8e81-00151736a23c
: JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
: E:
:
83.67GB
:
530.81MB
: aa3683ac-4bdc-11de-b146-001a6499a400
: JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
F:
1,498.25MB
10.13MB
aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
G:
1,529.59MB
25.62MB
e28e95f6-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
H:
1,529.59MB
32.45MB
e28e95f9-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
I:
3,067.06MB
30.47MB
e28e95fc-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
J:
3,067.06MB
53.33MB
e28e95ff-6d8b-11df-b5f7-001a6499a400
JUNE
Volume/Mount Point
Volume Size
Volume Occupancy
Volume GUID
Server
:
:
:
:
:
O:
1,498.25MB
10.12MB
aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400
JUNE
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl query config
Mit dem Befehl query config können Sie Konfigurationsdaten zu Tivoli Storage
FlashCopy Manager anzeigen.
Der Befehl query config zeigt die folgenden Informationen an:
v Wert jedes Konfigurationsparameters
v Verbindungs- und Konfigurationsdaten von Tivoli Storage FlashCopy Manager
v Verbindungs- und Konfigurationsdaten des Tivoli Storage Manager-Servers
Syntax des Befehls query config
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query config können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI Query CONFig
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
fcm.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
/TSMNODe= TSM-Knotenname
dsm.opt
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
/TSMPassword= TSM-Kennwort
Optionale Parameter für den Befehl query config
Die optionalen Parameter werden nach dem Befehl query config angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an,
die die für eine Operation query config zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
257
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log"
Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können
den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt
ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt
ist, ist dieser Parameter nicht gültig.
258
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls
Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier
nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte
Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu
63 Zeichen lang sein.
Beispiel für Befehl query config
Die folgende Ausgabe des Befehls query config ist ein Beispiel dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Der Befehl fcmcli query config zeigt Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy
Manager an. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
259
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
FlashCopy Manager Server Connection Information
---------------------------------------------------Nodename ...........................
NetWork Host Name of Server ........
TSM API Version ....................
TSM API Configuration File .........
JUNE_FS
FLASHCOPYMANAGER
Version 6, Release 3, Level 0.0
C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\dsm.opt
Server Name ........................
Server Type ........................
Server Version .....................
Default Management Class ...........
Virtual Server
Virtual Platform
Version 6, Release 3, Level 0.0
STANDARD
FCM for Windows Preferences
---------------------------------------------------CONFIGfile .......................
DATEformat .......................
LANGuage .........................
LOCALDSMAgentnode ................
LOGFile ..........................
LOGPrune .........................
NUMBERformat .....................
POSTSNapshotcmd ..................
PRESNapshotcmd ...................
TIMEformat .......................
C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcmcfg.xml
1
ENU
JUNE
C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcm.log
60
1
1
Der Befehl fcmcli query config /logfile=fcm.log.xml /configfile=customconfig.xml
zeigt Informationen zu Tivoli Storage FlashCopy Manager an. Unten sehen Sie eine
Beispielausgabe.
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
FMF5956I The C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcm.log.xml log file could
not be pruned. Processing will continue.
FlashCopy Manager Server Connection Information
---------------------------------------------------Nodename ..........................
NetWork Host Name of Server .......
TSM API Version ...................
TSM API Configuration File ........
JUNE_FS
FLASHCOPYMANAGER
Version 6, Release 3, Level 0.15
C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\dsm.opt
Server Name .......................
Server Type .......................
Server Version ....................
Default Management Class ..........
Virtual Server
Virtual Platform
Version 6, Release 3, Level 0.15
STANDARD
FCM for Windows Preferences
---------------------------------------------------CONFIGfile ........................
DATEformat ........................
LANGuage ..........................
LOCALDSMAgentnode .................
LOGFile ...........................
LOGPrune ..........................
NUMBERformat ......................
POSTSNapshotcmd ...................
PRESNapshotcmd ....................
TIMEformat ........................
260
customconfig.xml
1
ENU
JUNE
C:\Program Files\Tivoli\flashcopymanager\fcm.log.xml
60
1
1
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Befehl query backup
Mit dem Befehl query backup können Sie eine Liste der Sicherungen abrufen, die
durch Tivoli Storage FlashCopy Manager und den Tivoli Storage Manager-Server
verwaltet werden.
Syntax des Befehls query backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl query backup können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI Query BACKup
*
Komponentennamenliste
/ALl
tdpexc.cfg
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
Servername
/FROMSERVer=
Aktueller_Server
tdpexc.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
/TSMNODe= TSM-Knotenname
dsm.opt
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
/TSMPassword= TSM-Kennwort
Positionsgebundener Parameter für den Befehl query backup
Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl query
backup und vor den optionalen Parametern angegeben.
Geben Sie die folgenden positionsgebundenen Parameter mit dem Befehl query
backup an:
Komponentennamenliste | *
Komponentennamenliste
Geben Sie eine Liste der Datenträger oder Mountpunkte an, die abgefragt werden sollen.
*
Alle Sicherungen werden abgefragt und in der Befehlsausgabe angezeigt. Dies ist die Standardeinstellung.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
261
Optionale Parameter für den Befehl query backup
Optionale Parameter werden nach dem Befehl query backup und nach dem positionsgebundenen Parameter angegeben.
/ALl
Verwenden Sie den Parameter /all, wenn sowohl die aktiven als auch die
inaktiven Sicherungsobjekte angezeigt werden sollen. Wenn der Parameter
/all nicht angegeben ist, werden nur aktive Sicherungsobjekte angezeigt.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an,
die die für eine Operation query backup zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, lautet der Standardwert fcmcfg.xml.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/FROMSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromserver geben Sie den Namen des Servers an, auf
dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der
aktuelle Server.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben.
Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log"
Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
262
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/OBJect=Objektname
Mit dem Parameter /object können Sie den Namen des Sicherungsobjekts
angeben, das gelöscht werden soll. Über den von Tivoli Storage FlashCopy
Manager erstellten Objektnamen kann jedes Sicherungsobjekt eindeutig
identifiziert werden.
Mit dem the Tivoli Storage FlashCopy Manager-Befehl query backup *
/all können Sie die Namen aller verfügbaren Sicherungsobjekte anzeigen.
Mit dem Parameter /object kann gleichzeitig jeweils nur eine einzige Sicherung gelöscht werden. Wenn mehrere Sicherungen vorhanden sind, muss
der Parameter /object mit dem Befehl query backup angegeben werden.
Wird er nicht angegeben, schlägt der Befehl query backup fehl.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können
den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt
ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt
ist, ist dieser Parameter nicht gültig.
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
263
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls
Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier
nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte
Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu
63 Zeichen lang sein.
Beispiel für den Befehl query backup
Die folgende Ausgabe des Befehls query backup ist ein Beispiel dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Der Befehl fcmcli query backup * /all zeigt Informationen zu allen aktiven und
inaktiven Sicherungen an, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet
werden. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe.
264
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Querying backups, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’...
Backups for Volume/Mount Point: ’F:’
=================================================================
Volume/Mount Point
: F:
Volume GUID
: aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400
Server
: JUNE
Volume Occupancy
:
10.13MB
Backup Date/Time
: 03/31/2011 07:35:11
Backup State
: Active
Management Class
: DEFAULT
Mounted as
:
Object Name
: 20110331073511
Instant Restore Supported : No
Volume/Mount Point
Volume GUID
Server
Volume Occupancy
Backup Date/Time
Backup State
Management Class
Mounted as
Object Name
Instant Restore Supported
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
F:
aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400
JUNE
10.13MB
03/30/2011 13:50:44
Inactive
DEFAULT
20110330135044
No
Backups for Volume/Mount Point: ’O:’
=================================================================
Volume/Mount Point
: O:
Volume GUID
: aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400
Server
: JUNE
Volume Occupancy
:
10.12MB
Backup Date/Time
: 03/31/2011 07:35:50
Backup State
: Active
Management Class
: DEFAULT
Mounted as
:
Object Name
: 20110331073550
Instant Restore Supported : No
Volume/Mount Point
Volume GUID
Server
Volume Occupancy
Backup Date/Time
Backup State
Management Class
Mounted as
Object Name
Instant Restore Supported
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
O:
aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400
JUNE
10.12MB
03/31/2011 07:24:44
Inactive
DEFAULT
20110331072444
No
Mit dem Befehl fcmcli query backup werden Informationen zu den Sicherungen
angezeigt, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden. Unten
sehen Sie eine Beispielausgabe.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
265
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Querying backups, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’...
Backups for Volume/Mount Point: ’F:’
=================================================================
Volume/Mount Point
: F:
Volume GUID
: aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400
Server
: JUNE
Volume Occupancy
:
10.13MB
Backup Date/Time
: 03/31/2011 07:35:11
Backup State
: Active
Management Class
: DEFAULT
Mounted as
:
Object Name
: 20110331073511
Instant Restore Supported : No
Backups for Volume/Mount Point: ’O:’
=================================================================
Volume/Mount Point
: O:
Volume GUID
: aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400
Server
: JUNE
Volume Occupancy
:
10.12MB
Backup Date/Time
: 03/31/2011 07:35:50
Backup State
: Active
Management Class
: DEFAULT
Mounted as
:
Object Name
: 20110331073550
Instant Restore Supported : No
Mit dem Befehl fcmcli query backup werden Informationen zu den Sicherungen
angezeigt, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager verwaltet werden. Unten
sehen Sie eine Beispielausgabe.
266
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Querying backups, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’JUNE_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’JUNE’...
Backups for Volume/Mount Point: ’F:’
==========================================================================
Volume/Mount Point
: F:
Volume GUID
: aa3683af-4bdc-11de-b146-001a6499a400
Server
: JUNE
Volume Occupancy
:
10.13MB
Backup Date/Time
: 03/31/2011 07:35:11
Backup State
: Active
Management Class
: DEFAULT
Mounted as
:
Object Name
: 20110331073511
Instant Restore Supported : No
Backups for Volume/Mount Point: ’O:’
==========================================================================
Volume/Mount Point
: O:
Volume GUID
: aa3683b2-4bdc-11de-b146-001a6499a400
Server
: JUNE
Volume Occupancy
:
10.12MB
Backup Date/Time
: 03/31/2011 07:35:50
Backup State
: Active
Management Class
: DEFAULT
Mounted as
:
Object Name
: 20110331073550
Instant Restore Supported : No
Befehl query managedcapacity
Der Befehl query managedcapacity unterstützt Sie bei der Speicherplanung, indem
er das derzeitige verwaltete Nutzungsvolumen bestimmt.
Zweck
Der Befehl query managedcapacity zeigt Informationen zum Nutzungsvolumen
an, das durch den von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwalteten lokalen Bestand repräsentiert wird. Dieser Befehl ist für alle Windows-Plattformen gültig, die
von Tivoli Storage FlashCopy Manager unterstützt werden.
FCMCLI Query MANAGEDCAPacity
/Detailed
=dsm.opt
/FCMOPTFile
=DSM-Optionsdateiname
Parameter
/Detailed
Gibt eine detaillierte Liste der Datenträger aus, von denen Momentaufnahmen
erstellt wurden. Wenn diese Option nicht angegeben ist, wird nur die Gesamtkapazität angezeigt.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
267
/FCMOPTFile=DSM-Optionsdateiname
Der Parameter /fcmoptfile gibt die zu verwendende Optionsdatei von Tivoli
Storage FlashCopy Manager an.
Hinweise:
v Die Angabe der Variablen DSM-Optionsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet.
v Falls die Variable DSM-Optionsdateiname Leerzeichen enthält, setzen Sie sie in
Anführungszeichen.
v Falls Sie /fcmoptfile nicht angeben, wird der Standardwert dsm.opt verwendet.
v Wenn Sie /fcmoptfile ohne DSM-Optionsdateinamen angeben, wird ebenfalls
die Standarddatei dsm.opt verwendet.
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli query managedcapacity das
verwaltete Gesamtnutzungsvolumen des lokalen Bestands ausgegeben. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Preparing for a QUERY MANAGEDCAPACITY operation, please wait...
Total Managed Capacity : 2.93 GB (3,142,053,888 bytes)
Im folgenden Beispiel wird mit dem Befehl fcmcli query managedcapacity
/detailed eine detaillierte Liste zum verwalteten Gesamtnutzungsvolumen und zu
den verwendeten Datenträgern, von denen Momentaufnahmen erstellt wurden,
ausgegeben. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Preparing for a QUERY MANAGEDCAPACITY operation, please wait...
Total Managed Capacity : 31.99 GB (34,353,438,720 bytes)
Volume
: H:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Volume
: I:
Managed Capacity : 16.00 GB (17,176,719,360 bytes)
Completed
Befehl restore
Mit dem Befehl restore können Sie eine Tivoli Storage FlashCopy Manager-Sicherung zurückschreiben.
Sie müssen für die lokale Registrierungsdatenbank berechtigt sein, um mit Tivoli
Storage FlashCopy Manager for Exchange eine Zurückschreibung durchführen zu
können.
Vor einer VSS-Zurückschreibung gilt es, einige spezielle Aspekte zu beachten. In
den beiden folgenden Abschnitten finden Sie wichtige Richtlinien:
v „Hinweise zu VSS” auf Seite 149
268
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
v „VSS-Sicherungen in andere Positionen zurückschreiben” auf Seite 25
Die GUI stellt eine benutzerfreundliche und flexible Schnittstelle bereit, um Sie bei
der Ausführung einer Zurückschreibungsoperation zu unterstützen. Die Schnittstelle präsentiert Informationen so, dass eine Mehrfachauswahl und in einige Fällen
sogar eine automatische Operationsausführung möglich ist.
Syntax des Befehls restore
Die Syntaxdiagramme zum Befehl restore können Sie als Referenz für die verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI RESTore
Komponentennamenliste
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
Aktueller_Server
/FROMSERVer=
/INSTANTRestore=
Yes
No
Servername
fcm.log
/LOGFile=
/LOGPrune=
Protokolldateiname
60
Anzahl Tage
No
/NOPROMPT
Letztes
/PITDate=
Datumswert
Letzte
/TSMNODe=
TSM-Knotenname
/PITTime=
Zeitangabe
dsm.opt
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
/TSMPassword= TSM-Kennwort
Positionsgebundener Parameter für den Befehl restore
Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl restore und
vor den optionalen Parametern angegeben.
Geben Sie den folgenden positionsgebundenen Parameter mit dem Befehl restore
an:
Komponentennamenliste
Geben Sie eine Liste der Mountpunkte an, die zurückgeschrieben werden
sollen. Die Liste darf entweder nur nicht qualifizierte Objekte oder nur
qualifizierte Objekte enthalten. Sie kann keine Kombination von nicht qualifizierten Objekten und qualifizierten Objekten enthalten.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
269
Geben Sie die Liste der Komponentennamen mit der folgenden Syntax an:
Komponente_1[(ID_für_Objekt_1)][,Komponente_2[(ID_für_Objekt_2)]...]
Hierbei steht Komponente_n für die Komponente, die zurückgeschrieben werden
soll, und ID_für_Objekt_n für die Objekt-ID der jeweiligen Sicherung, die zurückgeschrieben werden soll. Die Objekt-ID kann mit dem Befehl query backup ermittelt
werden.
Beispiel:
fcmcli restore g:(20110311124516),h:(20110211034512),r:(20101114164310)
Optionale Parameter für den Befehl restore
Optionale Parameter werden nach dem Befehl restore und im Anschluss an die
positionsgebundenen Parameter angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an,
die die für eine Operation restore zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/FROMSERVer=Servername
Mit dem Parameter /fromserver geben Sie den Namen des Servers an, auf
dem die ursprüngliche Sicherung ausgeführt wurde. Standardwert ist der
lokale Server.
/INSTANTRestore=Yes|No
Mit dem Parameter /instantrestore können Sie angeben, ob für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern
befindet, eine Momentaufnahme auf Datenträgerebene oder eine Kopie auf
Dateiebene verwendet werden soll. Beachten Sie, dass für VSS-Sofortzurückschreibungen ein Speichersubsystem IBM Systems Storage SAN Volume Controller, DS8000, Speichersystem XIV oder IBM Storwize V7000 erforderlich ist.
Folgendes kann angegeben werden:
270
Yes
Verwendet für die Zurückschreibung einer VSS-Sicherung, die sich
auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Momentaufnahme
auf Datenträgerebene, sofern die Datenträger, auf denen die Sicherung enthalten ist, die entsprechende Unterstützung bieten. Dies ist
der Standardwert.
No
Verwendet für die Zurückschreibung der Dateien einer VSS-Sicherung, die sich auf lokalen Spiegeldatenträgern befindet, eine Kopie
auf Dateiebene. Wenn Sie die Kopie auf Datenträgerebene umge-
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
hen, werden auf den Zieldatenträgern nur Speichergruppendateien,
Protokolldateien und die Prüfpunktdatei von Exchange überschrieben.
Wenn Sie VSS-Sofortzurückschreibungen auf einem System DS8000 bzw. einem SAN Volume Controller 4.2.x oder 4.3.x durchführen, vergewissern Sie
sich, dass alle vorherigen Hintergrundkopien (an denen zurückzuschreibende Datenträger beteiligt sind) vor Beginn der VSS-Sofortzurückschreibung fertiggestellt sind. Denken Sie daran, dass der Parameter
/instantrestore ignoriert und die VSS-Sofortzurückschreibung automatisch
inaktiviert wird, wenn Sie für die VSS-Zurückschreibung die Option 'Zurückschreiben in' auswählen. Eine VSS-Sofortzurückschreibung von Differenzsicherungen und Teilsicherungen wird nicht unterstützt.
Setzen Sie in einer CCR-Umgebung die Speichergruppenkopie (Exchange
Server 2003 und Exchange Server 2007) oder die Datenbankkopie (Exchange Server 2010) aus, bevor Sie die VSS-Sofortzurückschreibung ausführen. Setzen Sie die Speichergruppen- oder Datenbankkopie fort, nachdem
die VSS-Sofortzurückschreibung abgeschlossen ist.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log"
Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des Parameters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
271
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/NOPROMPT
Wenn der Befehl restore ausgegeben wird, müssen Sie bestätigen, ob die
für das Zurückschreiben angegebenen Datenträger überschrieben werden
sollen. Verwenden Sie den Parameter /noprompt, um die Bedienerführung
für diese Bestätigung zu übergehen und mit der Zurückschreibungsoperation fortzufahren.
/PITDAte=Datum
Verwenden Sie den Parameter /pitdate mit dem Parameter /pittime, um
einen Zeitpunkt anzugeben, für den die neueste Version der Sicherungen
zurückgeschrieben werden soll. Sicherungen, die zum angegebenen Datum
und Zeitpunkt bzw. danach erstellt und nicht vor dem angegebenen Datum und Zeitpunkt gelöscht wurden, werden verarbeitet. Nach diesem Datum und nach dieser Uhrzeit erstellte Sicherungsversionen werden ignoriert. Geben Sie das entsprechende Datum für die Variable Datum an.
Verwenden Sie dasselbe Format, das Sie bei der Option DATEFORMAT in
der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei ausgewählt haben.
Wenn Sie weder für Datum noch für Zeit einen Wert angeben, wird keine
Datums- und Zeitangabe festgelegt. Standardmäßig wird die Sicherung aus
der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben.
Ist entweder für Datum oder für Zeit ein Wert angegeben, wird die Sicherung aus der ersten Sicherung zurückgeschrieben, die nach der festgelegten
Datums- und Zeitangabe für die Zurückschreibung erstellt wurde. Wird
nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe keine Sicherung gefunden,
wird standardmäßig die Sicherung aus der neuesten verfügbaren Sicherung
zurückgeschrieben.
Anmerkungen:
v Falls Sie sowohl für Datum als auch für Zeit einen Wert angeben, richtet
dies einen Zeitraum für die Zurückschreibung ein.
v Falls Sie für Datum, nicht jedoch für Zeit einen Wert angeben, wird für
Zeit standardmäßig der Wert '23:59:59' angenommen. Dies richtet das Datum am angegebenen Datum ein.
v Falls Sie für Zeit, jedoch nicht für Datum einen Wert angeben, wird als
Wert für Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit
werden das Datum und die Zeit der Zurückschreibung mit dem aktuellen Datum und der angegebenen Zeit festgelegt.
/PITTime=Zeit
Verwenden Sie den Parameter /pittime mit der Option /pitdate, um einen
Zeitpunkt anzugeben, für den die neueste Version der Sicherungen zurückgeschrieben werden soll. Dateien oder Images, die zum angegebenen Datum und Zeitpunkt bzw. danach gesichert und nicht vor dem angegebenen
Datum und Zeitpunkt gelöscht wurden, werden verarbeitet. Sicherungsversionen, die nach diesem Datum und dieser Uhrzeit erstellt wurden, werden
272
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
ignoriert. Falls Sie den Parameter /pitdate nicht angeben, wird diese Option ignoriert. Geben Sie für die Variable Zeit die entsprechende Uhrzeit an.
Verwenden Sie das Format, das Sie in der Optionsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager mit der Option TIMEFORMAT ausgewählt haben.
Wenn Sie weder für Datum noch für Zeit einen Wert angeben, wird keine
Datums- und Zeitangabe festgelegt. Standardmäßig wird die Sicherung aus
der aktuellsten verfügbaren Sicherung zurückgeschrieben.
Ist entweder für Datum oder für Zeit ein Wert angegeben, wird die Sicherung aus der ersten Sicherung zurückgeschrieben, die nach der festgelegten
Datums- und Zeitangabe für die Zurückschreibung erstellt wurde. Wird
nach der festgelegten Datums- und Zeitangabe keine Sicherung gefunden,
wird standardmäßig die Sicherung aus der neuesten verfügbaren Sicherung
zurückgeschrieben.
Anmerkungen:
v Falls Sie sowohl für Datum als auch für Zeit einen Wert angeben, richtet
dies einen Zeitraum für die Zurückschreibung ein.
v Falls Sie für Datum, nicht jedoch für Zeit einen Wert angeben, wird für
Zeit standardmäßig der Wert '23:59:59' angenommen. Dies richtet das Datum am angegebenen Datum ein.
v Falls Sie für Zeit, jedoch nicht für Datum einen Wert angeben, wird als
Wert für Datum standardmäßig das aktuelle Datum verwendet. Damit
werden das Datum und die Zeit der Zurückschreibung mit dem aktuellen Datum und der angegebenen Zeit festgelegt.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können
den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt
ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt
ist, ist dieser Parameter nicht gültig.
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls
Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier
nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
273
Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu
63 Zeichen lang sein.
Beispiele für den Befehl restore
Die folgenden Ausgaben des Befehls restore sind Beispiele dafür, welcher Text,
welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli restore K:,L:
/INSTANTRestore=No die Datenträger K: und L: zurückgeschrieben. Die folgende
Ausgabe wird angezeigt:
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
You have selected a full filesystem RESTORE operation. Performing this restore
will overwrite the volumes that you have specified for restore.
Do you want to continue with the RESTORE operation? (Yes (Y)/No (N)) y
Preparing for a RESTORE operation, please wait...
Starting restore of volume...
Beginning VSS restore of ’K:’, ’L:’. This operation could take a while,
please wait...
Restoring ’K:’, ’L:’ via file-level copy from snapshot(s).
This process may take some time. Please wait.
VSS Restore operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 385.23 seconds
Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli restore D:\mnt\mp1,D:\
mnt\mp2 /PITDATE=10/07/2011 /PITTIME=08:53:36 die Mountpunkte D:\mnt\mp1
und ,D:\mnt\mp2 zurückgeschrieben. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
274
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
You have selected a full filesystem RESTORE operation. Performing this restore
will overwrite the volumes that you have specified for restore.
Do you want to continue with the RESTORE operation? (Yes (Y)/No (N)) y
Preparing for a RESTORE operation, please wait...
Starting restore of volume...
Beginning VSS restore of ’d:\mnt\mp1’, ’d:\mnt\mp2’. This operation could take a while,
please wait...
Restoring ’d:\mnt\mp1’, ’d:\mnt\mp2’ via volume-level copy from snapshot(s).
This process may take some time. Please wait.
VSS Restore operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 162.23 seconds
Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli restore K:,L:
/FROMSERVER=troyvm1 die Datenträger K: und L: aus dem Server troyvm1 zurückgeschrieben. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
You have selected a full filesystem RESTORE operation. Performing this restore
will overwrite the volumes that you have specified for restore.
Do you want to continue with the RESTORE operation? (Yes (Y)/No (N)) y
Preparing for a RESTORE operation, please wait...
Starting restore of volume...
Beginning VSS restore of ’K:’, ’L:’. This operation could take a while, please wait...
Restoring ’K:’, ’L:’ via volume-level copy from snapshot(s). This process may take
some time. Please wait.
VSS Restore operation completed with rc = 0.
Elapsed Processing Time: 161.57 seconds
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
275
Befehl unmount backup
Mit dem Befehl unmount backup können Sie die Bereitstellung von zuvor bereitgestellten Sicherung aufheben, die durch Tivoli Storage FlashCopy Manager oder Tivoli Storage Manager verwaltet werden.
Syntax des Befehls unmount backup
Die Syntaxdiagramme zum Befehl unmount backup können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI UNMOUNT BACKup
Datenträgernamenliste
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
/LOGPrune=
fcm.log
60
Anzahl Tage
No
/LOGFile=
Protokolldateiname
/TSMNODe= TSM-Knotenname
dsm.opt
/TSMOPTFile=
TMS-Optionsdateiname
/TSMPassword= TSM-Kennwort
Positionsgebundener Parameter für den Befehl unmount backup
Der positionsgebundene Parameter wird unmittelbar nach dem Befehl unmount
backup und vor den optionalen Parametern angegeben.
Datenträgernamenliste
Geben Sie mit diesem Parameter die Namen der angehängten Datenträger
an, die abgehängt werden sollen. Der Parameter Datenträgernamenliste ist
erforderlich.
Wenn Sie mehrere Namen angeben möchten, trennen Sie sie jeweils durch
ein Komma voneinander.
276
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Optionale Parameter für den Befehl unmount backup
Optionale Parameter werden nach dem Befehl unmount backup und nach den positionsgebundenen Parametern angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an,
die die für eine Operation unmount backup zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, lautet der Standardwert fcmcfg.xml.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
/LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem Parameter /logfile können Sie den Namen der von Tivoli Storage
FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Die Variable Protokolldateiname bezeichnet den Namen der Aktivitätenprotokolldatei.
Wenn es die angegebene Protokolldatei nicht gibt, wird eine neue Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist, werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad
umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei in das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager geschrieben.
Falls die Variable Protokolldateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie den
gesamten Parametereintrag /logfile in Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/LOGFile="c:\Program Files\myfcm.log"
Ist der Parameter /logfile nicht angegeben, werden Protokollsätze in die
Standardwertprotokolldatei fcm.log geschrieben.
Der Parameter /logfile kann nicht inaktiviert werden. Die Protokollierung
findet immer statt.
/LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem Parameter /logprune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder explizit die Bereinigung des Protokolls für eine Befehlsausführung anfordern. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und
wird einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Mithilfe der grafischen Benutzerschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager oder mit dem Befehl update config können Sie die Standardeinstellungen so ändern, dass die Protokollbereinigung inaktiviert ist oder dass
Protokolleinträge für eine kürzere bzw. längere Zeit gespeichert werden. In
der Befehlszeile können Sie diese Standardeinstellungen mit dem Parameter /logprune außer Kraft setzen. Wenn der Wert für Anzahl Tage des ParaKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
277
meters /logprune eine Zahl von 0 bis 9999 ist, wird das Protokoll auch bereinigt, wenn die Bereinigung für diesen Tag bereits durchgeführt wurde.
Änderungen am Wert des Parameters timeformat oder dateformat können
dazu führen, dass die Protokolldatei unabsichtlich bereinigt wird. Wird der
Wert des Parameters timeformat oder dateformat vor dem Absetzen eines
Befehls von Tivoli Storage FlashCopy Manager geändert, kann dadurch die
Protokolldatei bereinigt werden. Mit einer der folgenden Aktionen können
Sie verhindern, dass die Protokolldatei bereinigt wird:
v Erstellen Sie eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei.
v Geben Sie eine neue Protokolldatei mit dem Parameter /logfile oder der
Einstellung logfile an.
/TSMNODe=TSM-Knotenname
Verwenden Sie die Variable TSM-Knotenname, um den Tivoli Storage Manager-Knotennamen anzugeben, den Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet. Sie können
den Knotennamen in der Tivoli Storage Manager-Optionsdatei (dsm.opt)
speichern. Dieser Parameter überschreibt den Wert in der Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei, wenn PASSWORDACCESS auf PROMPT gesetzt
ist. Wenn PASSWORDACCESS in der Optionsdatei auf GENERATE gesetzt
ist, ist dieser Parameter nicht gültig.
/TSMOPTFile=TMS-Optionsdateiname
Verwenden Sie die Variable TSM-Optionsdateiname, um die Tivoli Storage
Manager-Optionsdatei anzugeben.
Der Dateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfadnamen enthalten.
Falls kein Pfad angegeben ist, wird das Verzeichnis durchsucht, in dem Tivoli Storage FlashCopy Manager installiert ist.
Enthält der Wert für die Variable TSM-Optionsdateiname Leerzeichen, müssen Sie den gesamten Eintrag für den Parameter /tsmoptfile in doppelte
Anführungszeichen setzen. Beispiel:
/TSMOPTFile="c:\Program Files\file.opt"
Der Standardwert ist dsm.opt.
/TSMPassword=TSM-Kennwort
Verwenden Sie die Variable TSM-Kennwort, um das Tivoli Storage Manager-Kennwort anzugeben, das von Tivoli Storage FlashCopy Manager für
die Anmeldung beim Tivoli Storage Manager-Server verwendet wird. Falls
Sie PASSWORDACCESS GENERATE in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Optionsdatei (dsm.opt) angeben, müssen Sie das Kennwort hier
nicht bereitstellen, da das in der Registrierungsdatenbank gespeicherte
Kennwort verwendet wird. Um jedoch das Kennwort in der Registrierungsdatenbank zu speichern, müssen Sie das Tivoli Storage ManagerKennwort angeben, wenn Tivoli Storage FlashCopy Manager erstmalig eine
Verbindung zum Tivoli Storage Manager-Server herstellt.
Falls Sie mit diesem Parameter ein Kennwort angeben und gleichzeitig
PASSWORDACCESS GENERATE wirksam ist, wird der Befehlszeilenwert
nur dann nicht ignoriert, wenn das Kennwort für diesen Knoten noch nicht
in der Registrierungsdatenbank gespeichert wurde. In diesem Fall wird das
angegebene Kennwort in der Registrierungsdatenbank gespeichert und bei
der Ausführung dieses Befehls verwendet.
Wenn PASSWORDACCESS PROMPT wirksam ist und Sie in der Befehlszeile keinen Kennwortwert angeben, werden Sie zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
278
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Das Tivoli Storage Manager-Kennwort, mit dem sich Tivoli Storage FlashCopy Manager beim Tivoli Storage Manager-Server anmeldet, kann bis zu
63 Zeichen lang sein.
Beispiel für den Befehl unmount backup
Die folgende Ausgabe des Befehls unmount backup ist ein Beispiel dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel werden mit dem Befehl fcmcli unmount backup M:,N: die Sicherungen M: und N: abgehängt. Die folgenden Ausgabe wird angezeigt:
FlashCopy Manager for Windows:
IBM Tivoli Storage FlashCopy ManagerVersion 3, Release 1, Level 0.0
(C) Copyright IBM Corporation 2009, 2011. All rights reserved.
Preparing for a UNMOUNT BACKUP operation, please wait...
Connecting to FCM Server as node ’TROYVM1_FS’...
Connecting to Local DSM Agent ’TROYVM1’...
Backup(s) to be unmounted:
M:
N:
The operation completed successfully. (rc = 0)
Befehl update config
Mit dem Befehl update config können Sie die Konfigurationsparameter von Tivoli
Storage FlashCopy Manager oder Tivoli Storage Manager festlegen, die standardmäßig in der Datei fcmcfg.xml definiert sind.
Bei anderen Aufrufen dieses Befehls oder bei der Task Konfiguration im Menü Bearbeiten der GUI von Tivoli Storage FlashCopy Manager setzt der angegebene
Wert eines Konfigurationsparameters den in der Konfigurationsdatei von Tivoli
Storage FlashCopy Manager angegebenen Parameterwert außer Kraft. Falls Sie diesen Befehl verwenden und keinen Parameterwert aus der Konfigurationsdatei
überschreiben, werden die Werte in der Standardkonfigurationsdatei von Tivoli
Storage FlashCopy Manager (fcmcfg.xml) verwendet.
Syntax des Befehls update config
Die Syntaxdiagramme zum Befehl update config können Sie als Referenz für die
verfügbaren Optionen und Abkürzungsanforderungen verwenden.
FCMCLI UPDATE CONFig
DATEformat=
Datumsformatnummer
LANGuage= Sprache
LOCALDSMAgentnode=
Knotenname
LOGFile= Protokolldateiname
LOGPrune=
Anzahl Tage
NO
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
279
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=fcm.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
/LOGPrune=
60 [oder konfigurierter Wert]
Anzahl Tage
No
Positionsgebundene Parameter für 'update config'
Positionsgebundene Parameter folgen unmittelbar auf den Befehl update config
und stehen vor den optionalen Parametern.
Die folgenden positionsgebundenen Parameter geben die Werte in der Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an. Für jede Ausführung des Befehls
update config können Sie nur einen einzigen Wert festlegen:
DATEformat=Nummer_für_Datumsformat
Verwenden Sie den positionsgebundenen Parameter DATEformat, um das
Format auszuwählen, das zum Anzeigen von Datumsangaben verwendet
werden soll.
Die Variable Nummer_für_Datumsformat zeigt das Datum in einem der folgenden Formate an. Wählen Sie die Nummer aus, die dem gewünschten
Format entspricht.
1
MM/TT/JJJJ. Dies ist der Standardwert.
2
TT-MM-JJJ
3
JJJJ-MM-TT
4
TT.MM.JJJJ
5
JJJJ.MM.TT
Änderungen am Wert des Parameters dateformat können zu einer unerwünschten Bereinigung der Protokolldatei von Tivoli Storage FlashCopy
Manager (standardmäßig fcm.log) führen. Führen Sie einen der folgenden
Schritte aus, um den Verlust vorhandener Protokolldateidaten zu verhindern:
v Erstellen Sie nach Änderung des Wertes für den Parameter dateformat
eine Kopie der vorhandenen Protokolldatei, bevor Sie Tivoli Storage
FlashCopy Manager ausführen.
v Geben Sie mit dem Parameter /logfile eine neue Protokolldatei an.
LANGuage=Sprache
Geben Sie den aus drei Zeichen bestehenden Code für die Sprache an, in
der Nachrichten angezeigt werden sollen:
280
CHS
Vereinfachtes Chinesisch
CHT
Traditionelles Chinesisch
DEU
Deutsch (Standard)
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
ENU
Amerikanisches Englisch (Dies ist der Standardwert.)
ESP
Spanisch (Standard)
FRA
Französisch (Standard)
ITA
Italienisch (Standard)
JPN
Japanisch
KOR
Koreanisch
PTB
Portugiesisch (Brasilien)
LOCALDSMAgentnode=Knotenname
Geben Sie den Knotennamen der lokalen Maschine an, die die VSS-Sicherungen ausführt. Dieser positionsgebundene Parameter muss angegeben
sein, damit VSS-Operationen ausgeführt werden können.
LOGFile=Protokolldateiname
Mit dem positionsgebundenen Parameter LOGFile können Sie den Namen
der von Tivoli Storage FlashCopy Manager generierten Aktivitätenprotokolldatei angeben. Im Aktivitätenprotokoll von Tivoli Storage FlashCopy
Manager werden signifikante Ereignisse wie ausgeführte Befehle und Fehlernachrichten erfasst.
Die Variable Protokolldateiname gibt den Namen der Aktivitätenprotokolldatei an. Ist die angegebene Protokolldatei nicht vorhanden, wird eine neue
Protokolldatei erstellt. Wenn die angegebene Protokolldatei vorhanden ist,
werden neue Protokolleinträge zu der Datei hinzugefügt. Die Angabe der
Variablen Protokolldateiname kann einen vollständig qualifizierten Pfad umfassen. Ist kein Pfad angegeben, wird die Protokolldatei dem Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager zugeordnet.
LOGPrune=Anzahl Tage|No
Mit dem positionsgebundenen Parameter LOGPrune können Sie die Protokollbereinigung inaktivieren oder Parameter für die Protokollbereinigung
festlegen. Die Protokollbereinigung ist standardmäßig aktiviert und wird
einmal pro Tag durchgeführt. Die Variable Anzahl Tage gibt die Anzahl
Tage an, die Protokolleinträge aufbewahrt werden sollen. Sie können den
Wert No oder einen Wert im Bereich von 0 bis 9999 angeben. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
NUMberformat=Nummer_für_Zahlenformat
Verwenden Sie den positionsgebundenen Parameter NUMberformat, um
das Format anzugeben, das zum Anzeigen von Zahlen verwendet werden
soll.
Die Variable Nummer_für_Zahlenformat zeigt Zahlen unter Verwendung eines der folgenden Formate an. Wählen Sie die Nummer aus, die dem gewünschten Format entspricht.
1
n,nnn.dd. Dies ist der Standardwert.
2
n,nnn,dd
3
n nnn,dd
4
n nnn.dd
5
n.nnn,dd
6
n'nnn,dd
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
281
TIMEformat=Nummer_für_Zeitformat
Verwenden Sie den positionsgebundenen Parameter TIMEformat, um das
Format anzugeben, in dem die Systemzeit angezeigt werden soll.
Die Variable Nummer_für_Zeitformat zeigt die Uhrzeit in einem der folgenden Formate an. Wählen Sie die Nummer aus, die dem gewünschten Format entspricht.
1
HH:MM:SS. Dies ist der Standardwert.
2
HH,MM,SS
3
HH.MM.SS
4
HH:MM:SSA/P
Optionale Parameter für den Befehl update config
Optionale Parameter werden nach dem Befehl update config und nach den positionsgebundenen Parametern angegeben.
/CONFIGfile=Konfigurationsdateiname
Geben Sie mit dem Parameter /configfile den Namen der Konfigurationsdatei von Tivoli Storage FlashCopy Manager (Konfigurationsdateiname) an,
die die für eine Operation update config zu verwendenden Werte enthält.
Die Angabe der Variablen Konfigurationsdateiname kann einen vollständig
qualifizierten Pfad umfassen. Enthält die Variable Konfigurationsdateiname
keinen Pfad, wird das Installationsverzeichnis von Tivoli Storage FlashCopy Manager verwendet. Ist der Parameter /configfile oder die Variable
Konfigurationsdateiname nicht angegeben, gilt der Standardwert fcmcfg.xml.
Falls die Variable Konfigurationsdateiname Leerzeichen enthält, müssen Sie
den gesamten Parametereintrag /configfile in Anführungszeichen setzen.
Beispiel:
/CONFIGfile="c:\Program Files\fcmcfg.xml"
Im Abschnitt „Positionsgebundene Parameter für 'update config'” auf Seite
280 sind verfügbare Konfigurationsparameter beschrieben.
Beispiel für den Befehl update config
Die folgende Ausgabe des Befehls update config ist ein Beispiel dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung des Befehls
angezeigt werden.
Der Befehl fcmcli update config localdsmagentnode=server12 legt den Knotennamen server12 als die lokale Maschine fest, die die VSS-Sicherungen ausführt. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe.
FMX5054I The preference has been set successfully.
Der Befehl fcmcli update config numberformat=2 gibt an, dass das Format 2 zum
Anzeigen von Zahlen verwendet werden soll (n,nnn,dd.). Unten sehen Sie eine
Beispielausgabe.
FMX5054I The preference has been set successfully.
Der Befehl fcmcli update config localdsmagentnode=server44
/configfile=fcmcfg_server44.xml legt den Knotennamen server44 als die lokale
Maschine fest, die die VSS-Sicherungen ausführt. Außerdem gibt der Befehl an,
282
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
dass Tivoli Storage FlashCopy Manager-Operationen die Einstellungen in der Konfigurationsdatei fcmcfg_server44.xml verwenden. Unten sehen Sie eine Beispielausgabe.
FMX5054I The preference has been set successfully.
VSS-Richtlinienbefehle
Mit den VSS-Richtlinienbefehlen können Sie Anweisungen für VSS-Richtlinienbindungen verwalten.
UPDATE VSSPolicy
Mit diesem Befehl wird eine vorhandene Anweisung für eine VSS-Richtlinienbindung aktualisiert.
FCMCLI UPDATE VSSpolicy
/SEQnumber=
"Richtliniendefinition"
0
Nummer
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=fcm.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
/LOGPrune=
60 [oder konfigurierter Wert]
Anzahl Tage
No
Parameter:
v Richtliniendefinition: Gibt den Namen der Anweisung für die VSSRichtlinienbindung an, die aktualisiert wird.
v SEQnumber: Gibt die Priorität der aktualisierten Anweisung für die
Richtlinienbindung in der Reihenfolge an. Ist der Wert für Nummer 0
(Standardwert) oder größer als die Anzahl der vorhandenen Anweisungen für VSS-Richtlinienbindungen, wird die Richtliniendefinition als
neue Anweisung hinzugefügt.
v CONFIGfile: Geben Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an, in der die Werte
enthalten sind, die beim Befehl update vsspolicy verwendet werden sollen.
v LOGFile: Geben Sie den Namen (Protokolldateiname) der Aktivitätenprotokolldatei an, die beim Befehl update vsspolicy verwendet werden soll.
v LOGPrune: Geben Sie an, ob die Protokollbereinigung inaktiviert oder
ob das Protokoll für eine einzige Befehlsausführung bereinigt werden
soll. Standardmäßig findet die Protokollbereinigung täglich statt. Die VaKapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
283
riable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge
standardmäßig 60 Tage gespeichert.
INSert VSSpolicy
Dieser Befehl fügt eine neue Anweisung für die VSS-Richtlinienbindung an
der Position ein, die durch den Parameter /seqnumber angegeben ist.
FCMCLI INSert VSSpolicy
/SEQnumber=
"Richtliniendefinition"
0
Nummer
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=fcm.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
/LOGPrune=
60 [oder konfigurierter Wert]
Anzahl Tage
No
Parameter:
v Richtliniendefinition: Gibt den Namen der Anweisung für die VSSRichtlinienbindung an, die eingefügt werden soll.
v SEQnumber: Gibt die Priorität der eingefügten Anweisung für die Richtlinienbindung in der Reihenfolge an. Ist der Wert für Nummer 0 (Standardwert) oder größer als die Anzahl der vorhandenen Anweisungen für
VSS-Richtlinienbindungen, wird die Richtliniendefinition als neue Anweisung hinzugefügt.
v CONFIGfile: Geben Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an, in der die Werte
enthalten sind, die beim Befehl insert vsspolicy verwendet werden sollen.
v LOGFile: Geben Sie den Namen (Protokolldateiname) der Aktivitätenprotokolldatei an, die beim Befehl insert vsspolicy verwendet werden soll.
v LOGPrune: Geben Sie an, ob die Protokollbereinigung inaktiviert oder
ob das Protokoll für eine einzige Befehlsausführung bereinigt werden
soll. Standardmäßig findet die Protokollbereinigung täglich statt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge
standardmäßig 60 Tage gespeichert.
DELete VSSpolicy
Mit diesem Befehl wird eine Anweisung für eine VSS-Richtlinienbindung
an der Position, die durch den Parameter /seqnumber angegeben wird, gelöscht.
284
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
FCMCLI DELete VSSpolicy
Richtlinienname /SEQnumber=
0
Nummer
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=fcm.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
/LOGPrune=
60 [oder konfigurierter Wert]
Anzahl Tage
No
Parameter:
v Richtliniendefinition: Gibt den Namen der Anweisung für die VSSRichtlinienbindung an, die gelöscht werden soll.
v SEQnumber: Gibt die Priorität der zu löschenden Anweisung für die
Richtlinienbindung in der Reihenfolge an.
v CONFIGfile: Geben Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der Tivoli
Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an, in der die Werte
enthalten sind, die beim Befehl delete vsspolicy verwendet werden sollen.
v LOGFile: Geben Sie den Namen (Protokolldateiname) der Aktivitätenprotokolldatei an, die beim Befehl delete vsspolicy verwendet werden soll.
v LOGPrune Geben Sie an, ob die Protokollbereinigung inaktiviert oder ob
das Protokoll für eine einzige Befehlsausführung bereinigt werden soll.
Standardmäßig findet die Protokollbereinigung täglich statt. Die Variable
Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert
werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Query VSSpolicy
Mit diesem Befehl werden die Anweisungen für VSS-Richtlinienbindungen
in der Konfigurationsdatei angezeigt.
FCMCLI Query VSSpolicy
fcmcfg.xml
/CONFIGfile=
Konfigurationsdateiname
=fcm.log [oder konfigurierter Wert]
/LOGFile
=Protokolldateiname
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
285
/LOGPrune=
60 [oder konfigurierter Wert]
Anzahl Tage
No
Parameter:
v CONFIGfile: Geben Sie den Namen (Konfigurationsdateiname) der anzuzeigenden Tivoli Storage FlashCopy Manager-Konfigurationsdatei an.
v LOGFile: Geben Sie den Namen (Protokolldateiname) der Aktivitätenprotokolldatei an, die beim Befehl query vsspolicy verwendet werden soll.
v LOGPrune: Geben Sie an, ob die Protokollbereinigung inaktiviert oder
ob das Protokoll für eine einzige Befehlsausführung bereinigt werden
soll. Standardmäßig findet die Protokollbereinigung täglich statt. Die Variable Anzahl Tage repräsentiert die Zeit, für die Protokolleinträge gespeichert werden sollen. Im Bereinigungsprozess werden Protokolleinträge
standardmäßig 60 Tage gespeichert.
Beispiele für VSS-Richtlinienbefehle von Tivoli Storage FlashCopy Manager
Die folgenden Ausgaben der VSS-Richtlinienbefehle sind Beispiele dafür, welcher
Text, welche Nachrichten und welcher Prozessstatus bei Verwendung der Befehle
angezeigt werden.
Im folgenden Beispiel aktualisiert der Befehl fcmcli update vsspolicy "* * FULL
LOCAL STANDARD" /seqnumber=2 die Standardanweisung für die VSS-Richtlinienbindung mit der Reihenfolgepriorität 2. Die folgende Ausgabe wird angezeigt.
UPDATE VSSpolicy was successful.
Im folgenden Beispiel fügt der Befehl fcmcli insert vsspolicy "* * FULL LOCAL
STANDARD" /seqnumber=2 die Standardanweisung für die VSS-Richtlinienbindung an der Reihenfolgepriorität 2 ein. Folgende Ausgabe wird angezeigt:
INSERT VSSpolicy was successful.
Im folgenden Beispiel löscht der Befehl fcmcli delete vsspolicy /SEQnumber=1 die
Anweisung für die VSS-Richtlinienbindung an der Reihenfolgepriorität 1. Die folgende Ausgabe wird angezeigt:
DELETE VSSpolicy was successful.
Im folgenden Beispiel fragt der Befehl fcmcli query vsspolicy
/configfile=fcmcfg_server44.xml die Anweisungen für die VSS-Richtlinienbindungen in der Konfigurationsdatei fcmcfg_server44.xml ab. Die folgende Ausgabe
wird angezeigt:
286
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
FCM for Windows VSS Policy
VSS policy statements are processed from the bottom up and processing stops at the first
match. To ensure that more specific specifications are processed at all, the more general
specification should be listed before the more specific ones, so as to be processed after
the more specific specifications. Otherwise, the more general specification will match
the target before the more specific specifications are seen.
---------------------------------------------------Sequence Number ........................
Server .................................
Component ..............................
Backup Type ............................
Backup Destination .....................
Management Class .......................
1
SERVER44
C:
FULL
LOCAL
STANDARD
Kapitel 7. Referenzinformationen für Tivoli Storage FlashCopy Manager für Windows
287
288
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Anhang. Funktionen zur behindertengerechten Bedienung für
die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie
Funktionen zur behindertengerechten Bedienung helfen Benutzern mit Behinderungen, wie eingeschränkter Beweglichkeit oder Sehfähigkeit, damit sie IT-Produkte
erfolgreich verwenden können.
Funktionen zur behindertengerechten Bedienung
Die folgende Liste enthält die wichtigsten Funktionen zur behindertengerechten
Bedienung in der Tivoli Storage Manager-Produktfamilie:
v Bedienung ausschließlich über die Tastatur
v Schnittstellen, die häufig von Sprachausgabeprogrammen verwendet werden
v Tasten, die durch Berührung erkennbar sind, durch die Berührung aber nicht aktiviert werden
v Dem Industriestandard entsprechende Einheiten für Ports und Anschlüsse
v Anschluss alternativer Eingabe- und Ausgabeeinheiten
Das Tivoli Storage Manager Information Center und die Referenzliteratur entsprechen den Anforderungen für die behindertengerechte Bedienung. Die Funktionen
zur behindertengerechten Bedienung des Information Center werden unter http://
publib.boulder.ibm.com/infocenter/tsminfo/v6r3/topic/com.ibm.help.ic.doc/
iehs36_accessibility.html beschrieben.
Navigation mithilfe der Tastatur
Unter Windows verwendet die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie die Microsoft-Konventionen für die gesamte Navigation und den gesamten Zugriff mithilfe der Tastatur. Die Unterstützung für "Ziehen und übergeben" (Drag and Drop)
wird mit der Microsoft Windows-Eingabehilfeoption mit der Bezeichnung "Tastaturmaus" verwaltet. Weitere Informationen zur Tastaturmaus und andere Windows-Eingabehilfeoptionen finden Sie in der Windows-Onlinehilfe (Suchbegriff:
Tastaturmaus).
Auf anderen Betriebssystemen verwenden diese Produkte die Konventionen des
Betriebssystems für die Navigation und den Zugriff mithilfe der Tastatur.
Software anderer Anbieter
Die Tivoli Storage Manager-Produktfamilie enthält bestimmte Software anderer Anbieter, die nicht der IBM Lizenzvereinbarung unterliegt. IBM gibt keine Erklärung
zu den Funktionen zur behindertengerechten Bedienung dieser Produkte ab. Wenden Sie sich an den Softwareanbieter, um Informationen zur behindertengerechten
Bedienung der Produkte zu erhalten.
IBM und behindertengerechte Bedienung
Weitere Informationen zum Engagement von IBM im Bereich der behindertengerechten Bedienung finden Sie im IBM Human Ability and Accessibility Center.
289
290
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Bemerkungen
Die vorliegenden Informationen wurden für Produkte und Services entwickelt, die
auf dem deutschen Markt angeboten werden.
Möglicherweise bietet IBM die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte,
Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen über die gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkte und Services sind beim zuständigen IBM Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Lizenzprogramme
oder andere IBM Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder
Services von IBM verwendet werden können. Anstelle der IBM Produkte, Programme oder Services können auch andere, ihnen äquivalente Produkte, Programme
oder Services verwendet werden, solange diese keine gewerblichen oder anderen
Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Produkten, Programmen und Services anderer Anbieter liegt beim Kunden.
Für die in diesem Handbuch beschriebenen Erzeugnisse und Verfahren kann es
IBM Patente oder Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanforderungen sind
schriftlich an folgende Adresse zu richten (Anfragen an diese Adresse müssen auf
Englisch formuliert werden):
IBM Director of Licensing
IBM Europe, Middle East & Africa
Tour Descartes
2, avenue Gambetta
92066 Paris La Defense
France
Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die hier enthaltenen Informationen werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert und als Neuausgabe veröffentlicht. IBM kann ohne weitere Mitteilung jederzeit Verbesserungen und/
oder Änderungen an den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/
oder Programmen vornehmen.
Verweise in diesen Informationen auf Websites anderer Anbieter werden lediglich
als Service für den Kunden bereitgestellt und stellen keinerlei Billigung des Inhalts
dieser Websites dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials für dieses IBM Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung.
Werden an IBM Informationen eingesandt, können diese beliebig verwendet werden, ohne dass eine Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht.
Lizenznehmer des Programms, die Informationen zu diesem Produkt wünschen
mit der Zielsetzung: (i) den Austausch von Informationen zwischen unabhängig
voneinander erstellten Programmen und anderen Programmen (einschließlich des
vorliegenden Programms) sowie (ii) die gemeinsame Nutzung der ausgetauschten
Informationen zu ermöglichen, wenden sich an folgende Adresse:
291
IBM Corporation
2Z4A/101
11400 Burnet Road
Austin, TX 78758
U.S.A.
Die Bereitstellung dieser Informationen kann unter Umständen von bestimmten
Bedingungen - in einigen Fällen auch von der Zahlung einer Gebühr - abhängig
sein.
Die Lieferung des in diesen Informationen beschriebenen Lizenzprogramms sowie
des zugehörigen Lizenzmaterials erfolgt auf der Basis der IBM Rahmenvereinbarung bzw. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von IBM, der IBM Internationalen Nutzungsbedingungen für Programmpakete oder einer äquivalenten Vereinbarung.
Alle in diesem Dokument enthaltenen Leistungsdaten stammen aus einer kontrollierten Umgebung. Die Ergebnisse, die in anderen Betriebsumgebungen erzielt werden, können daher erheblich von den hier erzielten Ergebnissen abweichen. Einige
Daten stammen möglicherweise von Systemen, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Eine Gewährleistung, dass diese Daten auch in allgemein verfügbaren Systemen erzielt werden, kann nicht gegeben werden. Darüber hinaus wurden
einige Daten unter Umständen durch Extrapolation berechnet. Die tatsächlichen Ergebnisse können davon abweichen. Benutzer dieses Dokuments sollten die entsprechenden Daten in ihrer spezifischen Umgebung prüfen.
Alle Informationen zu Produkten anderer Anbieter stammen von den Anbietern
der aufgeführten Produkte, deren veröffentlichten Ankündigungen oder anderen
allgemein verfügbaren Quellen. IBM hat diese Produkte nicht getestet und kann
daher keine Aussagen zu Leistung, Kompatibilität oder anderen Merkmalen machen. Fragen zu den Leistungsmerkmalen von Produkten anderer Anbieter sind
an den jeweiligen Anbieter zu richten.
Diese Veröffentlichung dient nur zu Planungszwecken. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen können geändert werden, bevor die beschriebenen Produkte verfügbar sind.
Diese Veröffentlichung enthält Beispiele für Daten und Berichte des alltäglichen
Geschäftsablaufs. Sie sollen nur die Funktionen des Lizenzprogramms illustrieren
und können Namen von Personen, Firmen, Marken oder Produkten enthalten. Alle
diese Namen sind frei erfunden; Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Namen und Adressen sind rein zufällig.
COPYRIGHTLIZENZ:
Diese Veröffentlichung enthält Beispielanwendungsprogramme, die in Quellensprache geschrieben sind und Programmiertechniken in verschiedenen Betriebsumgebungen veranschaulichen. Sie dürfen diese Beispielprogramme kostenlos kopieren,
ändern und verteilen, wenn dies zu dem Zweck geschieht, Anwendungsprogramme zu entwickeln, zu verwenden, zu vermarkten oder zu verteilen, die mit der
Anwendungsprogrammierschnittstelle für die Betriebsumgebung konform sind, für
die diese Beispielprogramme geschrieben werden. Diese Beispiele wurden nicht
unter allen denkbaren Bedingungen getestet. Daher kann IBM die Zuverlässigkeit,
Wartungsfreundlichkeit oder Funktion dieser Programme weder zusagen noch
gewährleisten.
292
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Die Beispielprogramme werden ohne Wartung (auf "as-is"-Basis) und ohne jegliche
Gewährleistung zur Verfügung gestellt. IBM übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Verwendung der Beispielprogramme entstehen.
Kopien oder Teile der Beispielprogramme bzw. daraus abgeleiteter Code müssen
folgenden Copyrightvermerk beinhalten: © (Name Ihrer Firma) (Jahr). Teile des
vorliegenden Codes wurden aus Beispielprogrammen der IBM Corp. abgeleitet.
© Copyright IBM Corp. _Jahr/Jahre angeben_.
Marken
IBM, das IBM Logo und ibm.com sind Marken oder eingetragene Marken der International Business Machines Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Andere Produkt- und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen
Unternehmen sein. Eine aktuelle Liste der IBM Marken finden Sie auf der Webseite
'Copyright and trademark information' under http://www.ibm.com/legal/
copytrade.shtml.
Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds in den USA und/oder anderen Ländern.
Microsoft, Windows, Windows NT und das Windows-Logo sind Marken der
Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.
UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group in den USA und anderen
Ländern.
Java™ und alle auf Java basierenden Marken sind Marken oder eingetragene
Marken von Oracle und/oder seinen verbundenen Unternehmen.
Andere Produkt- und Servicenamen können Marken von IBM oder anderen Unternehmen sein.
Bemerkungen
293
294
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Glossar
Dieses Glossar enthält Begriffe und Definitionen für IBM Tivoli Storage Manager- und IBM Tivoli Storage
FlashCopy Manager-Produkte.
Glossare für andere IBM Produkte finden Sie unter http://www.ibm.com/software/globalization/
terminology/.
Die folgenden Querverweise werden in diesem
Glossar verwendet:
v Mit Siehe wird von einem Begriff auf ein bevorzugtes Synonym oder von einem Akronym
oder einer Abkürzung auf die definierte vollständige Form verwiesen.
v Mit Siehe auch wird auf einen zugehörigen oder
gegensätzlichen Begriff verwiesen.
A
Abrufen
Archivierte Informationen aus dem Speicherpool auf die Workstation kopieren,
um sie zu verwenden. Die Abrufoperation
hat keine Auswirkungen auf die archivierte Version im Speicherpool.
Absolut (Modus)
Bei der Speicherverwaltung ein Modus
der Sicherungskopiengruppe, der angibt,
dass eine Datei bei der Teilsicherung zu
berücksichtigen ist, auch wenn sich die
Datei seit der letzten Sicherung nicht geändert hat. Siehe auch Geändert (Modus).
Abstimmung
Der Prozess der Synchronisierung eines
Dateisystems mit dem Tivoli Storage Manager-Server. Dabei werden nicht mehr
erforderliche und veraltete Objekte auf
dem Tivoli Storage Manager-Server gelöscht.
ACL
Siehe Zugriffssteuerungsliste.
Adaptive Subdateisicherung
Ein Sicherungstyp, bei dem nur geänderte
Teile einer Datei an den Server gesendet
werden und nicht die gesamte Datei. Mit
der adaptiven Subdateisicherung wird der
Datenaustausch im Netz reduziert und
die Sicherungsgeschwindigkeit wird erhöht.
Administrator
Ein Benutzer, der auf dem Server als Ad-
ministrator registriert ist und der Tasks
ausführen und Befehle verwenden kann,
denen die Berechtigungsklasse für Verwaltungsaufgaben zugeordnet ist.
Advanced Program-to-Program Communication
(APPC)
Eine Implementierung des SNA LU 6.2Protokolls, das miteinander verbundenen
Systemen die Kommunikation und die gemeinsame Verarbeitung von Programmen
ermöglicht.
Agentenknoten
Ein Clientknoten, dem die Proxyberechtigung erteilt wurde, um Operationen im
Namen eines anderen Clientknotens, des
Zielknotens, auszuführen.
Aggregat
Ein Objekt, das in einem oder mehreren
Speicherpools gespeichert ist und das aus
einer Gruppe von logischen Dateien besteht, die zusammengefasst sind. Siehe
auch Logische Datei und Physische Datei.
Aktive Maßnahmengruppe
Die aktivierte Maßnahmengruppe. Diese
Maßnahmengruppe enthält die Maßnahmenregeln, die alle der Maßnahmendomäne zugeordneten Clientknoten verwenden.
Siehe auch Maßnahmendomäne und Maßnahmengruppe.
Aktives Dateisystem
Ein Dateisystem, dem die Speicherverwaltung hinzugefügt wurde. Mit der Speicherverwaltung werden folgende Tasks
für ein aktives Dateisystem ausgeführt:
automatische Umlagerung, Abstimmung,
selektive Umlagerung und Rückruf. Gegensatz zu Inaktives Dateisystem.
Aktive Version
Die neueste Sicherungskopie einer gespeicherten Datei. Die aktive Version einer
Datei kann erst dann gelöscht werden,
wenn ein Sicherungsprozess erkennt, dass
der Benutzer die Datei entweder durch
eine neuere Version ersetzt oder vom Dat-
295
eiserver bzw. von der Workstation gelöscht hat. Gegensatz zu Inaktive Version.
Aktivieren
Den Inhalt einer Maßnahmengruppe prüfen und anschließend die Maßnahmengruppe in die aktive Maßnahmengruppe
ändern.
Aktivitätenprotokoll
Ein Protokoll, in dem die Nachrichten für
normale Aktivitäten aufgezeichnet werden, die der Server generiert. Diese Nachrichten umfassen Informationen zu Server- und Clientoperationen, z. B. die
Startzeiten von Sitzungen oder EinheitenE/A-Fehler.
Anwendungsclient
Ein Programm, das auf einem System installiert ist, um eine Anwendung zu schützen. Der Tivoli Storage Manager-Server
stellt Sicherungsservices für einen Anwendungsclient zur Verfügung.
APPC Siehe Advanced Program-to-Program Communication.
Arbeitsdatenträger
Ein Datenträger mit Kennsatz, der keine
Daten oder keine gültigen Daten enthält,
der nicht definiert ist und der für die Verwendung zur Verfügung steht.
Archivieren
Programme, Daten oder Dateien auf andere Speichermedien kopieren, normalerweise für die Langzeitspeicherung oder zur
Absicherung. Gegensatz zu Abrufen.
Archivierungskopie
Eine Datei oder Dateigruppe, die im Serverspeicher archiviert wurde.
Archivierungskopiengruppe
Ein Maßnahmenobjekt mit Attributen, die
die Generierung, den Zielort und das Verfallsdatum von archivierten Dateien steuern.
Aufbewahrungszeitraum
Die Anzahl der Tage, die inaktive gesicherte oder archivierte Dateien im Speicherpool aufbewahrt werden, bevor sie
gelöscht werden. Die Attribute der Kopiengruppe und der Standardwert für den
Aufbewahrungszeitraum definieren die
Aufbewahrungsdauer.
Aufbewahrungszeitraum für Archivierung
Die Anzahl der Tage, die der Speicherma-
296
nager eine archivierte Datei aufbewahrt,
wenn der Server die Datei nicht erneut an
eine entsprechende Verwaltungsklasse
binden kann. Siehe auch Binden.
Aufbewahrungszeitraum für Sicherung
Die Anzahl der Tage, die der Speichermanager eine Sicherungsversion aufbewahrt,
nachdem der Server die Datei nicht erneut an eine entsprechende Verwaltungsklasse binden kann.
Ausführungsmodus
Ein Modus, der das Verhalten in Bezug
auf die Speicherverwaltung für Befehle
steuert, die unter dem Befehl dsmmode ausgeführt werden.
Ausgelagerte VSS-Sicherung
Eine Sicherungsoperation, bei der ein (auf
einem anderen System installierter) Microsoft-VSS-Hardwarebereitsteller (VSS Volume Shadow Copy Service) verwendet
wird, um IBM Data Protection for Microsoft Exchange-Daten auf den Tivoli
Storage Manager-Server zu versetzen. Bei
diesem Typ der Sicherungsoperation wird
die Arbeitslast der Sicherung vom Produktionssystem auf ein anderes System
verlagert.
Auslastungspartition (WPAR)
Eine Partition innerhalb einer einzelnen
Betriebssysteminstanz.
Ausschließen
Der Prozess der Angabe von Dateien in
einer Einschluss-/Ausschlussliste. Dieser
Prozess verhindert, dass Dateien gesichert
oder umgelagert werden, wenn ein Benutzer oder ein Zeitplan eine Teilsicherungsoperation oder selektive Sicherungsoperation startet. Eine Datei kann von der
Sicherung und der Speicherverwaltung,
nur von der Sicherung oder nur von der
Speicherverwaltung ausgeschlossen werden.
Ausschluss-/Einschlussliste
Siehe Einschluss-/Ausschlussliste.
Authentifizierung
Der Prozess zur Überprüfung des Kennworts eines Benutzers, der ausgeführt
wird, bevor der Benutzer Zugriff auf den
Tivoli Storage Manager-Server erhält. Die
Authentifizierung kann von einem Administrator mit Systemberechtigung aktiviert
oder inaktiviert werden.
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Authentifizierungsregel
Eine Spezifikation, die ein anderer Benutzer verwenden kann, um Dateien aus
dem Speicher zurückzuschreiben oder abzurufen.
AutoFS
Siehe Auto-Mount-Dateisystem.
Automatische Abstimmung
Der Prozess, mit dem Dateisysteme in regelmäßigen Intervallen abgestimmt werden. Die Intervalle werden von einem Benutzer mit Rootberechtigung definiert.
Siehe auch Abstimmung.
Automatische Erkennung
Eine Funktion, die die Seriennummer eines Laufwerks oder eines Kassettenarchivs in der Datenbank feststellt, auflistet
und aktualisiert, wenn der Pfad vom lokalen Server definiert ist.
Automatische Umlagerung
Der Prozess, mit dem Dateien automatisch von einem lokalen Dateisystem in
den Speicher versetzt werden. Dieser Prozess basiert auf Optionen und Einstellungen, die ein Root auf einer Workstation
auswählt. Siehe auch Schwellenumlagerung
und Bedarfsumlagerung.
Auto-Mount-Dateisystem (AutoFS)
Ein Dateisystem, das von einem Automount-Dämon verwaltet wird. Der Automount-Dämon überwacht einen bestimmten Verzeichnispfad und hängt das
Dateisystem automatisch an, um auf Daten zuzugreifen.
B
Bandarchiv
Eine Gruppe von Geräten und Funktionen, die die Bandumgebung einer Installation unterstützen. Das Bandarchiv kann
Racks für Bandkassetten, Mechanismen
für das automatische Einlegen von Bändern, eine Reihe von Bandlaufwerken und
eine Gruppe von zugehörigen Banddatenträgern umfassen, die in diese Laufwerke
eingelegt sind.
Bedarfsumlagerung
Der Prozess, mit dem in einem Dateisystem, für das die hierarchische Speicherverwaltung (Hierarchical Storage Management - HSM) aktiv ist, auf eine
Bedingung 'Zu wenig Speicherbereich' reagiert wird. Dateien werden in den Ser-
verspeicher umgelagert, bis die Speicherbereichsbelegung die untere Schwelle
erreicht, die für das Dateisystem definiert
wurde. Sind die obere Schwelle und die
untere Schwelle identisch, wird eine Datei
umgelagert.
Benannte Pipe
Ein Typ der Interprozesskommunikation,
bei dem Nachrichtendatenströme zwischen Peerprozessen wie zwischen einem
Client und einem Server fließen können.
Berechtigter Benutzer
Ein Benutzer mit Administratorberechtigung für den Tivoli Storage Manager-Client auf einer Workstation. Dieser Benutzer
ändert Kennwörter, führt offene Registrierungen durch und löscht Dateibereiche.
Berechtigung
Das Recht, auf Objekte, Ressourcen oder
Funktionen zuzugreifen. Siehe auch Berechtigungsklasse.
Berechtigungsklasse
Eine Berechtigungsstufe, die einem Administrator erteilt wird. Die Berechtigungsklasse legt fest, welche Verwaltungstasks
der Administrator ausführen kann. Siehe
auch Berechtigungsklasse für Knoten, Berechtigungsklasse für operative Aufgaben, Berechtigungsklasse für Maßnahmen, Berechtigungsklasse für Speicherverwaltung und Berechtigungsklasse für Systemaufgaben.
Berechtigungsklasse für Knoten
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für den
Fernzugriff auf Clients für Sichern/
Archivieren für einen bestimmten Clientknoten oder für alle Clients in einer Maßnahmendomäne erteilt. Siehe auch Berechtigungsklasse.
Berechtigungsklasse für Maßnahmen
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für folgende
Tasks erteilt: Maßnahmenobjekte verwalten, Clientknoten registrieren und Clientoperationen für Clientknoten planen. Die
Berechtigung kann auf bestimmte Maßnahmendomänen eingeschränkt werden.
Siehe auch Berechtigungsklasse.
Berechtigungsklasse für operative Aufgaben
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für folgende
Tasks erteilt: Server inaktivieren oder
Glossar
297
stoppen, Server aktivieren, Serverprozesse
abbrechen und austauschbare Datenträger
verwalten. Siehe auch Berechtigungsklasse.
Berechtigungsklasse für Speicherverwaltung
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung erteilt, die
Zuordnung und Verwendung der Speicherressourcen für den Server zu steuern.
Der Administrator kann beispielsweise
die Datenbank, das Wiederherstellungsprotokoll und den Serverspeicher überwachen. Siehe auch Berechtigungsklasse.
Berechtigungsklasse für Systemaufgaben
Eine Berechtigungsklasse, die einem Administrator die Berechtigung für das Ausgeben aller Serverbefehle erteilt. Siehe
auch Berechtigungsklasse.
Berechtigungsklasse für Verwaltungsaufgaben
Siehe Berechtigungsklasse.
Berechtigungsregel
Eine Spezifikation, die es einem anderen
Benutzer ermöglicht, die Dateien eines Benutzers aus dem Speicher zurückzuschreiben oder abzurufen.
Bereich
Der Abschnitt einer Datei, der während
des Deduplizierungsprozesses von Daten
erstellt wird. Bereiche werden mit anderen Dateibereichen verglichen, um Duplikate zu identifizieren.
Beschädigte Datei
Eine physische Datei, in der Tivoli Storage
Manager Lesefehler festgestellt hat.
Bindeeinheit
Eine Datenbank, die aus drei Systemdateien für einen NetWare-Server besteht. Die
Dateien enthalten Benutzer-IDs und Benutzereinschränkungen.
Binden
Allen Versionen einer Datei einen Verwaltungsklassennamen zuordnen. Siehe Erneut binden.
C
Cachedatei
Eine Momentaufnahme eines logischen
Datenträgers, die vom Logical Volume
Snapshot Agent erstellt wurde. Werden
Blöcke während der Imagesicherung geändert, werden sie unmittelbar vor der
298
Änderung gesichert und ihre logischen
Bereiche werden in den Cachedateien gesichert.
CAD
Siehe Clientakzeptor.
Client Ein Softwareprogramm oder ein Computer, das bzw. der Services von einem Server anfordert.
Clientakzeptor
Ein HTTP-Service, der Web-Browsern das
Applet für den Web-Client bereitstellt.
Auf Windows-Systemen wird der Clientakzeptor so installiert, dass er als Dienst
ausgeführt wird. Auf AIX-, UNIX- und
Linux-Systemen wird der Clientakzeptor
als Dämon ausgeführt und auch als Clientakzeptordämon (CAD) bezeichnet.
Clientakzeptordämon (CAD)
Siehe Clientakzeptor.
Clientbenutzeroptionsdatei
Eine Datei, die die Gruppe von Verarbeitungsoptionen enthält, die die Clients auf
dem System verwenden. Die Gruppe
kann Optionen umfassen, die den Server
angeben, den der Client kontaktiert, sowie
Optionen, die sich auf Sicherungsoperationen, Archivierungsoperationen, Operationen für hierarchische Speicherverwaltung und geplante Operationen
auswirken. Diese Datei wird auch als Datei dsm.opt bezeichnet. Für AIX-, UNIXoder Linux-Systeme: siehe auch Clientsystemoptionsdatei.
Clientdomäne
Die Gruppe von Laufwerken, Dateisystemen oder Datenträgern, die der Benutzer
für das Sichern oder Archivieren von Daten mit dem Client für Sichern/
Archivieren auswählt.
Client für hierarchische Speicherverwaltung
(HSM-Client)
Ein Clientprogramm, das zusammen mit
dem Tivoli Storage Manager-Server hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management) für ein
System bereitstellt. Siehe auch Hierarchische Speicherverwaltung und Speicherverwaltungsclient.
Client für Sichern/Archivieren
Ein Programm, das auf einer Workstation
oder einem Dateiserver ausgeführt wird
und Benutzern das Sichern, Archivieren,
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Zurückschreiben und Abrufen von Dateien ermöglicht. Gegensatz zu Verwaltungsclient.
gegeben. Diese Datei wird auch als Datei
dsm.sys bezeichnet. Siehe auch Clientbenutzeroptionsdatei.
Clientknoten
Ein Dateiserver oder eine Workstation,
auf dem bzw. der das Clientprogramm
für Sichern/Archivieren installiert ist und
der bzw. die beim Server registriert wurde.
Clientzeitplan
Ein Datenbanksatz, der die geplante Verarbeitung einer Clientoperation während
eines bestimmten Zeitraums beschreibt.
Bei der Clientoperation kann es sich um
eine Sicherungs-, Archivierungs-, Zurückschreibungs- oder Abrufoperation, um einen Clientbetriebssystembefehl oder um
ein Makro handeln. Siehe auch Zeitplan
für Verwaltungsbefehl.
Clientknotensitzung
Eine Sitzung, in der ein Clientknoten mit
einem Server kommuniziert, um Sicherungs-, Zurückschreibungs-, Archivierungs-, Abruf-, Umlagerungs- oder Rückrufanforderungen auszuführen. Gegensatz
zu Verwaltungssitzung.
Clientoptionsdatei
Eine editierbare Datei, in der der Server
und die Übertragungsmethode angegeben
sind und die die Konfiguration für die Sicherung, Archivierung, hierarchische Speicherverwaltung und Zeitplanung bereitstellt.
Clientoptionsgruppe
Eine Gruppe von Optionen, die auf dem
Server definiert sind und auf Clientknoten
in Verbindung mit der Clientoptionsdatei
verwendet werden.
Clientsendeaufruf (Planungsmodus)
Eine Betriebsart, bei der der Client den
Server nach Arbeit abfragt. Gegensatz zu
Serversystemanfrage (Planungsmodus).
Client/Server
Bezieht sich auf das Interaktionsmodell
bei der verteilten Datenverarbeitung, bei
dem ein Programm auf einem Computer
eine Anforderung an ein Programm auf
einem anderen Computer sendet und auf
eine Antwort wartet. Das anfordernde
Programm wird als Client bezeichnet, das
antwortende Programm als Server.
Clientsystemoptionsdatei
Eine Datei, die auf Clients mit AIX-,
UNIX- oder Linux-Systemen verwendet
wird. Diese Datei enthält eine Gruppe
von Verarbeitungsoptionen, die die Server
angeben, die für Services kontaktiert werden sollen. In dieser Datei sind auch
Übertragungsmethoden und Optionen für
die Sicherung, Archivierung, hierarchische
Speicherverwaltung und Zeitplanung an-
Common Programming Interface for Communications (CPI-C)
Eine Schnittstelle auf Aufrufebene, die
eine konsistente Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) für Anwendungen
zur Verfügung stellt, die Kommunikation
zwischen Programmen verwenden. CPI-C
verwendet die LU 6.2-Architektur, um
eine Reihe von programmübergreifenden
Services für folgende Aktionen zu erstellen: den Dialog starten und beenden, Daten senden und empfangen, Steuerinformationen austauschen und ein
Partnerprogramm über Fehler informieren.
CPI-C Siehe Common Programming Interface for
Communications.
D
Dämon
Ein unbeaufsichtigtes Programm, das kontinuierliche oder regelmäßige Funktionen
wie Netzsteuerung ausführt.
Data Storage-Management Application-Programming Interface (DSMAPI)
Eine Funktions- und Semantikgruppe, die
Ereignisse für Dateien überwachen und
die Daten in einer Datei verwalten und
pflegen kann. In einer HSM-Umgebung
verwendet eine DSMAPI Ereignisse, um
Datenverwaltungsanwendungen über
Operationen mit Dateien zu informieren.
Zudem speichert eine DSMAPI beliebige
Attributinformationen mit einer Datei; sie
unterstützt verwaltete Regionen in einer
Datei und verwendet DSMAPI-Zugriffsberechtigungen, um den Zugriff auf ein Dateiobjekt zu steuern.
Glossar
299
Dateialter
Bei der Festlegung der Umlagerungspriorität die Anzahl Tage seit dem letzten Zugriff auf eine Datei.
Dateibereich
Ein logischer Speicherbereich im Serverspeicher, der eine Gruppe von Dateien
enthält, die von einem Clientknoten aus
einer einzelnen logischen Partition, einem
einzelnen Dateisystem oder einem einzelnen virtuellen Mountpunkt gesichert oder
archiviert wurden. Clientknoten können
ihre Dateibereiche im Serverspeicher zurückschreiben, abzurufen oder löschen. Im
Serverspeicher werden Dateien, die zu einem einzigen Dateibereich gehören, nicht
notwendigerweise zusammen gespeichert.
Dateibereichs-ID (FSID)
Eine eindeutige numerische Kennung, die
der Server einem Dateibereich zuordnet,
wenn er im Serverspeicher gespeichert
wird.
Dateiindex
Die interne Struktur, die einzelne Dateien
auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen beschreibt. Ein Dateiindex enthält den Knoten, den Typ, den Eigner und die Position
einer Datei.
Dateiindexnummer
Eine Nummer, die eine bestimmte Dateiindexdatei im Dateisystem angibt.
Datei mit freien Bereichen
Eine Datei, die mit einer Länge erstellt
wird, die größer als die darin enthaltenen
Daten ist. Somit sind leere Speicherbereiche für die zukünftige Hinzufügung von
Daten vorhanden.
Dateiserver
Ein dedizierter Computer mit seinen peripheren Speichereinheiten, die an ein lokales Netz angeschlossen sind. Der Computer speichert Programme und Dateien, die
von Benutzern in dem Netz gemeinsam
genutzt werden.
Dateistatus
Der Speicherverwaltungsmodus einer Datei, die in einem Dateisystem gespeichert
ist, dem die Speicherverwaltung hinzugefügt wurde. Eine Datei kann sich in einem
der drei folgenden Status befinden: resident, vorumgelagert oder umgelagert. Sie-
300
he auch Residente Datei, Vorumgelagerte
Datei und Umgelagerte Datei.
Dateisystemstatus
Der Speicherverwaltungsmodus eines
Dateisystems, das sich auf einer Workstation befindet, auf der der HSM-Client
(HSM = Hierarchical Storage Management
= Hierarchische Speicherverwaltung) installiert ist. Ein Dateisystem kann sich in
einem der folgenden Status befinden: nativ, aktiv, inaktiv oder global inaktiv.
Dateizugriffszeit
Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen
die Zeit, zu der der letzte Zugriff auf die
Datei erfolgte.
Datenbank für vorumgelagerte Dateien
Eine Datenbank, die Informationen über
alle in den Tivoli Storage Manager-Speicher vorumgelagerten Dateien enthält. Die
Datenbank ist in einem verdeckten Verzeichnis mit dem Namen .SpaceMan in jedem Dateisystem mit Speicherverwaltung
gespeichert.
Datenbankmomentaufnahme
Eine vollständige Sicherung der gesamten
Datenbank auf Medien, die an einen anderen Standort gebracht werden können.
Wird eine Datenbankmomentaufnahme
erstellt, wird die aktuelle Datenbanksicherungsserie nicht unterbrochen. Einer Datenbankmomentaufnahme können keine
Teilsicherungen der Datenbank zugeordnet werden. Siehe auch Datenbanksicherungsserie. Gegensatz zu Gesamtsicherung.
Datenbanksicherungsserie
Eine vollständige Sicherung der Datenbank plus bis zu 32 Teilsicherungen, die
seit dieser vollständigen Sicherung ausgeführt wurden. Jede vollständige Sicherung, die ausgeführt wird, startet eine
neue Datenbanksicherungsserie. Eine
Nummer identifiziert jede Sicherungsserie.
Datendeduplizierung
Eine Methode zum Reduzieren des
Speicherbedarfs, indem redundante Daten
entfernt werden. Nur eine Instanz der Daten wird auf Speicherdatenträgern aufbewahrt. Andere Instanzen derselben Daten
werden durch einen Zeiger auf die aufbewahrte Instanz ersetzt.
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Datenmanagerserver
Ein Server, der Metadateninformationen
für den Clientdatenträgerbestand sammelt
und für den Speicheragenten Transaktionen über das LAN verwaltet. Der Datenmanagerserver informiert den Speicheragenten über die jeweiligen
Kassettenarchivattribute und die Kennung
des Zieldatenträgers.
Datenträger
Ein diskreter Speicherbereich auf Platte,
Band oder einem anderen Medium zur
Datenaufzeichnung, das eine Kennung
und eine Parameterliste unterstützt, z. B.
einen Datenträgerkennsatz oder Ein-/
Ausgabesteuerung. Siehe auch Arbeitsdatenträger und Speicherpooldatenträger.
Datenträgerhistorydatei
Eine Datei, die Informationen zu Datenträgern enthält, die vom Server für Datenbanksicherungen und für den Export von
Administrator-, Knoten-, Maßnahmenoder Serverdaten verwendet wurde. Die
Datei umfasst außerdem Informationen zu
Datenträgern in Speicherpools mit sequenziellem Zugriff, die hinzugefügt, erneut verwendet oder gelöscht wurden.
Die Informationen sind eine Kopie der
Datenträgerinformationen in der Serverdatenbank.
Datenübertragungsgeschwindigkeit im Netz
Eine Geschwindigkeit, die durch Dividieren der Gesamtzahl der übertragenen
Byte durch die Datenübertragungszeit berechnet wird. Bei dieser Geschwindigkeit
kann es sich beispielsweise um die Zeit
handeln, die für die Übertragung von Daten über ein Netz erforderlich ist.
Deduplizierung
Siehe Deduplizierung von Daten.
Desktop-Client
Die Gruppe der Clients für Sichern/
Archivieren, die die Clients unter den Betriebssystemen Microsoft Windows, Apple
und Novell NetWare umfasst.
Dialog
Eine Verbindung zwischen zwei Programmen über eine Sitzung, über die diese
während der Verarbeitung einer Transaktion kommunizieren können.
Disaster Recovery Manager (DRM)
Eine Funktion, die Benutzer bei der Vor-
bereitung und Verwendung einer Plandatei zur Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall für den Server unterstützt.
Domäne
Eine Gruppierung von Clientknoten mit
einer oder mehreren Maßnahmengruppen,
die für die Clientknoten Daten oder Speicherressourcen verwalten. Siehe Maßnahmendomäne oder Clientdomäne.
DRM
Siehe Disaster Recovery Manager.
DSMAPI
Siehe Data Storage-Management ApplicationProgramming Interface.
Durchnummerierung
Der Prozess der Handhabung von Dateien, die während der Sicherungs- oder Archivierungsverarbeitung geändert werden.
Siehe Dynamisch (Durchnummerierung),
Statisch (Durchnummerierung), Gemeinsam
statisch (Durchnummerierung) und Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung).
Durchsatz
Bei der Speicherverwaltung die Gesamtsumme der Byte im Verarbeitungsprozess
(mit Ausnahme des Systemaufwands), die
gesichert oder zurückgeschrieben werden,
dividiert durch die abgelaufene Zeit.
Dynamisch (Durchnummerierung)
Ein Typ der Kopiennummerierung, bei
der eine Datei oder ein Ordner beim ersten Versuch gesichert oder archiviert
wird, unabhängig davon, ob sie bzw. er
sich bei der Sicherung oder Archivierung
ändert.
E
EA
Siehe Erweitertes Attribut.
EB
Siehe Exabyte.
EFS
Siehe Verschlüsseltes Dateisystem.
Einheitenklasse
Eine benannte Gruppe von Merkmalen,
die auf eine Gruppe von Speichereinheiten angewendet wird. Jede Einheitenklasse verfügt über einen eindeutigen Namen
und stellt den Einheitentyp Platte, Datei,
optische Platte oder Band dar.
Einheitenkonfigurationsdatei
(1) Für einen Server: Eine Datei, die Informationen zu definierten Einheitenklassen
und auf einigen Servern auch zu definierten Kassettenarchiven und Laufwerken
Glossar
301
enthält. Die Informationen sind eine Kopie der Einheitenkonfigurationsdaten in
der Datenbank.
(2) Für einen Speicheragenten: Eine Datei,
die den Namen und das Kennwort des
Speicheragenten sowie Informationen zu
dem Server enthält, der die an ein SAN
angeschlossenen Kassettenarchive und
Laufwerke verwaltet, die der Speicheragent verwendet.
Einheitentreiber
Ein Programm, das eine Schnittstelle zwischen einer bestimmten Einheit und dem
Anwendungsprogramm bereitstellt, das
die Einheit verwendet.
Einheitentyp FILE
Ein Einheitentyp, bei dem Dateien mit sequenziellem Zugriff auf Plattenspeicher
als Datenträger verwendet werden.
Einheit zum Versetzen von Daten
Eine Einheit, die für den Server Daten
versetzt. Ein NAS-Dateiserver (NAS Network-Attached Storage) ist eine Einheit zum Versetzen von Daten.
Einschluss-/Ausschlussdatei
Eine Datei, die Anweisungen enthält, mit
denen die zu sichernden Dateien und die
zugeordneten Verwaltungsklassen bestimmt werden, die zum Sichern oder Archivieren verwendet werden sollen. Siehe
auch Einschluss-/Ausschlussliste.
Einschluss-/Ausschlussliste
Eine Liste mit Optionen, die bestimmte
Dateien für die Sicherung einschließen
oder ausschließen. Eine Exclude-Option
gibt Dateien an, die nicht gesichert werden sollen. Eine Include-Option gibt Dateien an, die von den Ausschlussregeln
ausgeschlossen sind, oder ordnet einer
Datei oder einer Dateigruppe eine Verwaltungsklasse für Sicherungs- oder Archivierungsservices zu.
Empfänger
Ein Server-Repository, das ein Protokoll
der Server- und Clientnachrichten als Ereignisse enthält. Ein Empfänger kann beispielsweise ein Dateiexit, ein Benutzerexit
oder die Tivoli Storage Manager-Serverkonsole und das Aktivitätenprotokoll sein.
Siehe auch Ereignis.
302
Empfangsbestätigung
Das Senden von Empfangsbestätigungszeichen als positive Antwort auf eine Datenübertragung.
Ereignis
(1) Ein Verwaltungsbefehl oder eine Clientoperation, deren bzw. dessen Ausführung
mit Hilfe der Tivoli Storage Manager-Zeitplanung geplant ist.
(2) Eine Nachricht, die ein Tivoli Storage
Manager-Server oder -Client ausgibt.
Nachrichten können mit Hilfe der Tivoli
Storage Manager-Ereignisprotokollierung
protokolliert werden.
Ereignisdatensatz
Ein Datenbanksatz, der den tatsächlichen
Status und die Ergebnisse für Ereignisse
beschreibt.
Ereignisserver
Ein Server, an den andere Server zum
Zweck der Protokollierung Ereignisse senden können. Der Ereignisserver leitet die
Ereignisse an alle Empfänger weiter, die
für die Ereignisse des sendenden Servers
aktiviert sind.
Erneut binden
Allen gesicherten Versionen einer Datei
einen neuen Verwaltungsklassennamen
zuordnen. Beispielsweise wird eine Datei,
die über eine aktive Sicherungsversion
verfügt, erneut gebunden, wenn eine spätere Version der Datei mit einer anderen
Verwaltungsklassenzuordnung gesichert
wird. Siehe auch Binden.
Erweitern
Den verfügbaren Speicherplatz vergrößern, der zum Speichern von Datenbankoder Wiederherstellungsprotokolldaten
verwendet werden kann.
Erweitertes Attribut (EA)
Namen oder Wertepaare, die Dateien oder
Verzeichnissen zugeordnet sind. Es gibt
drei Klassen von erweiterten Attributen:
Benutzerattribute, Systemattribute und
Vertrauensattribute.
Exabyte (EB)
Für den Hauptspeicher, den realen und
virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 1 152 921 504 606 846 976 Byte. Für die
Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 000 000 000 000 000 Byte.
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Externes Kassettenarchiv
Ein von Tivoli Storage Manager bereitgestellter Kassettenarchivtyp, der die LANunabhängige Datenversetzung für StorageTek-Kassettenarchive erlaubt, die von
ACSLS (Automated Cartridge System Library Software) verwaltet werden. Zum
Aktivieren dieser Funktion muss der Tivoli Storage Manager-Kassettenarchivtyp
EXTERNAL lauten.
F
Fehlerprotokoll
Ein Datensatz oder eine Datei, der bzw.
die zum Aufzeichnen von Fehlerinformationen zu einem Produkt oder System
verwendet wird.
Fern
(1) Bezieht sich auf ein System, ein Programm oder eine Einheit, auf das bzw.
die über eine DFV-Leitung zugegriffen
wird.
(2) Bei HSM-Produkten bezieht sich der
Begriff auf den Ursprung von umgelagerten Dateien, die versetzt werden.
Festschreibungspunkt
Ein Zeitpunkt, zu dem Daten als konsistent angesehen werden.
File System Migrator (FSM)
Eine Kernelerweiterung, die alle Dateisystemoperationen abfängt und die erforderliche Speicherverwaltungsunterstützung
bereitstellt. Ist keine Speicherverwaltungsunterstützung erforderlich, wird die Operation an das Betriebssystem weitergeleitet, das seine normalen Funktionen
ausführt. Der File System Migrator wird
über das Dateisystem angehängt, wenn
dem Dateisystem die Speicherverwaltung
hinzugefügt wird.
FSID
Siehe Dateibereichs-ID.
FSM
Siehe File System Migrator.
G
Geändert (Modus)
Bei der Speicherverwaltung ein Modus
der Sicherungskopiengruppe, der angibt,
dass eine Datei bei der Teilsicherung nur
zu berücksichtigen ist, wenn sie sich seit
der letzten Sicherung geändert hat. Eine
Datei wird als geänderte Datei betrachtet,
wenn sich das Datum, die Größe, der Eigner oder die Berechtigung der Datei geändert hat. Siehe auch Absolut (Modus).
Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung)
Ein Wert für die Durchnummerierung,
der angibt, dass eine Datei nicht gesichert
oder archiviert werden darf, wenn sie
während der Operation geändert wird. Tivoli Storage Manager unternimmt mehrere Versuche, die Datei zu sichern oder zu
archivieren. Wird die Datei bei jedem Versuch geändert, sichert oder archiviert Tivoli Storage Manager die Datei beim letzten Versuch. Siehe auch
Durchnummerierung. Gegensatz zu Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam
statisch (Durchnummerierung) und Statisch
(Durchnummerierung).
Gemeinsam genutztes Kassettenarchiv
Eine Kassettenarchiveinheit, die von mehreren Speicherverwaltungsservern verwendet wird.
Gemeinsam statisch (Durchnummerierung)
Ein Durchnummerierungswert für die Kopiengruppe, der angibt, dass eine Datei
während einer Sicherungs- oder Archivierungsoperation nicht geändert werden
darf. Tivoli Storage Manager versucht
mehrmals, die Operation zu wiederholen.
Ist die Datei bei jedem Versuch im Gebrauch, wird sie nicht gesichert oder archiviert. Siehe auch Durchnummerierung.
Gegensatz zu Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung) und Statisch (Durchnummerierung).
General Parallel File System
Ein leistungsfähiges Dateisystem für gemeinsam genutzte Platten, das den Knoten in einer Clusterumgebung Datenzugriff bereitstellen kann.
Gesamtsicherung
Der Prozess der Sicherung der gesamten
Serverdatenbank. Eine Gesamtsicherung
startet eine neue Datenbanksicherungsserie. Siehe auch Datenbanksicherungsserie
und Teilsicherung. Gegensatz zu Datenbankmomentaufnahme.
Gesamtübertragungsrate
Eine Leistungsstatistik, die die durchschnittliche Anzahl der Byte angibt, die
während der Verarbeitung einer bestimmten Operation pro Sekunde übertragen
wurden.
Geschätzte Kapazität
Der verfügbare Speicherplatz eines Speicherpools in Megabyte.
Glossar
303
ven Einheiten bis hin zu langsameren,
kostengünstigeren Einheiten und möglicherweise austauschbaren Einheiten
reicht. Diese Funktion soll die Zugriffszeit
auf Daten minimieren und die verfügbare
Datenträgerkapazität maximieren.
Geschlossene Registrierung
Ein Registrierungsprozess, bei dem nur
ein Administrator Workstations als Clientknoten beim Server registrieren kann. Gegensatz zu Offene Registrierung.
Gigabyte (GB)
In Dezimalschreibweise 1 073 741 824
Byte in Bezug auf die Hauptspeicherkapazität. In allen anderen Fällen als 1 000 000
000 Byte definiert.
Global inaktiver Status
Der Status aller Dateisysteme, denen die
Speicherverwaltung hinzugefügt wurde,
wenn die Speicherverwaltung für einen
Clientknoten global inaktiviert wird.
Wenn die Speicherverwaltung global inaktiviert ist, kann die hierarchische Speicherverwaltung (HSM) keine Umlagerung, keinen Rückruf und keine
Abstimmung ausführen. Ein Root kann jedoch die Speicherverwaltungseinstellungen aktualisieren und zusätzlichen Dateisystemen die Speicherverwaltung
hinzufügen. Benutzer können auf residente und vorumgelagerte Dateien zugreifen.
Globally Unique Identifier (GUID)
Eine über einen Algorithmus ermittelte
Nummer, die eine Entität innerhalb eines
Systems eindeutig identifiziert.
GPFS Siehe General Parallel File System.
GPFS-Knotengruppe
Eine angehängte, definierte Gruppe von
GPFS-Dateisystemen.
Gruppensicherung
Die Sicherung einer Gruppe, die eine Liste von Dateien aus einem oder mehreren
Dateibereichen enthält.
GUID Siehe Globally Unique Identifier.
H
Häufigkeit
Ein Attribut einer Kopiengruppe, mit dem
das Mindestintervall (in Tagen) zwischen
Teilsicherungen angegeben wird.
Hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management)
Eine Funktion, die Daten auf Platte, Band
oder beidem automatisch verteilt und verwaltet. Dabei werden die Einheiten dieses
Typs und potenzieller anderer Typen als
Ebenen in einer Speicherhierarchie betrachtet, die von schnellen, kostenintensi-
304
HSM
Siehe Hierarchische Speicherverwaltung.
HSM-Client
Siehe Client für hierarchische Speicherverwaltung.
I
ILM
Siehe Information Lifecycle Management.
Image Ein Dateisystem oder ein unformatierter
logischer Datenträger, der als ein einziges
Objekt gesichert wird.
Imagesicherung
Die Sicherung eines vollständigen Dateisystems oder unformatierten logischen
Datenträgers als ein einziges Objekt.
Inaktives Dateisystem
Ein Dateisystem, für das die Speicherverwaltung inaktiviert wurde. Gegensatz zu
Aktives Dateisystem.
Inaktive Version
Eine Sicherungsversion einer Datei, die
entweder nicht die neueste Sicherungsversion ist oder die die Sicherungsversion einer Datei ist, die auf dem Clientsystem
nicht mehr vorhanden ist. Inaktive Sicherungsversionen kommen entsprechend
der Verwaltungsklasse, die der Datei zugeordnet ist, für die Verfallsverarbeitung
infrage. Gegensatz zu Aktive Version.
Information Lifecycle Management (ILM, Verwaltung von Daten über ihre gesamte Lebensdauer) Auf Maßnahmen basierende GPFS-Dateiverwaltung für Speicherpools und Dateigruppen.
IP-Adresse
Eine eindeutige Adresse für eine Einheit
oder eine logische Einheit in einem Netz,
die den IP-Standard (Internet Protocol)
verwendet.
J
Jobdatei
Eine generierte Datei, die Konfigurationsdaten für einen Umlagerungsjob enthält.
Die Datei weist das XML-Format auf und
sie kann in der grafischen Benutzerschnittstelle des HSM for Windows-Cli-
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
ents (HSM = Hierarchical Storage Management = Hierarchische
Speicherverwaltung) erstellt und editiert
werden.
Journalbasierte Sicherung
Eine Methode zum Sichern von WindowsClients und AIX-Clients, die den Mechanismus einer Datei für Änderungsbenachrichtigung nutzt. Dadurch wird die
Leistung bei der Teilsicherung erhöht, da
nicht das gesamte Dateisystem durchsucht
werden muss.
Journaldämon
Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen
ein Programm, das die Änderungsaktivität für Dateien verfolgt, die in Dateisystemen gespeichert sind.
Journalservice
Unter Microsoft Windows ein Programm,
das die Änderungsaktivität für Dateien
verfolgt, die in Dateisystemen gespeichert
sind.
K
Kassettenarchiv
(1) Ein Repository für beschriebene Speichermedien, die abgehängt werden können, wie Magnetplatten und Magnetbänder.
(2) Eine Sammlung aus einem oder mehreren Laufwerken und eventuell ferngesteuerten Einheiten (je nach dem Typ des
Kassettenarchivs), die für den Zugriff auf
Speicherdatenträger verwendet werden
kann.
Kassettenarchivclient
Ein Server, der Server-zu-Server-Übertragung verwendet, um auf ein Kassettenarchiv zuzugreifen, das von einem anderen
Speicherverwaltungsserver verwaltet
wird. Siehe auch Kassettenarchivmanager.
Kassettenarchivmanager
Ein Server, der Einheitenoperationen steuert, wenn mehrere Speicherverwaltungsserver eine Speichereinheit gemeinsam
nutzen. Siehe auch Kassettenarchivclient.
Kennwortgenerierung
Ein Prozess, der ein neues Kennwort erstellt und in einer verschlüsselten Kennwortdatei speichert, wenn das alte Kennwort abgelaufen ist. Die automatische
Generierung eines Kennworts verhindert
die Aufforderung zur Kennworteingabe.
Die Kennwortgenerierung kann in der
Optionsdatei definiert werden (Option
passwordaccess). Siehe auch Optionsdatei.
Kilobyte (KB)
Für den Hauptspeicher, den realen und
virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 2 hoch 10 oder 1 024 Byte. Für die
Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 Byte.
Knoten
Ein Dateiserver oder eine Workstation,
auf dem bzw. der das Clientprogramm
für Sichern/Archivieren installiert ist und
der bzw. die beim Server registriert wurde.
Knotenname
Ein eindeutiger Name, mit dem eine
Workstation, ein Dateiserver oder ein PC
für den Server identifiziert wird.
Kollokation
Der Prozess, alle Daten, die zu einem einzelnen Clientdateibereich, einem einzelnen Clientknoten oder einer Gruppe von
Clientknoten gehören, auf einer minimalen Anzahl Datenträger mit sequenziellem
Zugriff innerhalb eines Speicherpools aufzubewahren. Durch Kollokation kann die
Anzahl Datenträger reduziert werden, auf
die zugegriffen werden muss, wenn ein
großes Datenvolumen zurückgeschrieben
werden muss.
Kollokationsgruppe
Eine benutzerdefinierte Gruppe von Clientknoten, deren Daten durch den Kollokationsprozess auf einer minimalen Anzahl Datenträger gespeichert werden.
Komprimierung
Eine Funktion, die sich wiederholende
Zeichen, Leerzeichen oder Zeichenfolgen
in den Daten, die verarbeitet werden, entfernt und durch Steuerzeichen ersetzt.
Durch Komprimierung wird der Speicherbereich reduziert, der für die Daten erforderlich ist.
Konfigurationsmanager
Ein Server, der an verwaltete Server Konfigurationsdaten wie Maßnahmen und
Zeitpläne entsprechend den Profilen der
Server verteilt. Die Konfigurationsdaten
Glossar
305
können Maßnahmen und Zeitpläne umfassen. Siehe auch Verwalteter Server und
Profil.
Kopie mit grober Übereinstimmung
Eine Sicherungsversion oder Archivierungskopie einer Datei, die möglicherweise nicht genau dem Originalinhalt der
Datei entspricht, da die Datei während
der Sicherung oder Archivierung geändert
wurde. Siehe auch Sicherungsversion und
Archivierungskopie.
Kopiengruppe
Ein Maßnahmenobjekt, das Attribute enthält, die Folgendes steuern: wie Sicherungsversionen oder Archivierungskopien
generiert werden, an welcher Position Sicherungsversionen oder Archivierungskopien sich ursprünglich befinden und
wann Sicherungsversionen oder Archivierungskopien verfallen. Eine Kopiengruppe
gehört zu einer Verwaltungsklasse. Siehe
auch Archivierungskopiengruppe, Sicherungskopiengruppe, Sicherungsversion und Verwaltungsklasse.
Kopiensicherung
Eine vollständige Sicherung, bei der die
Transaktionsprotokolldateien nicht gelöscht werden, um Auswirkungen auf Sicherungsprozeduren mit Teilsicherungen
oder Differenzsicherungen zu vermeiden.
Kopienspeicherpool
Eine benannte Gruppe von Datenträgern,
die Kopien von Dateien enthalten, die
sich in primären Speicherpools befinden.
Kopienspeicherpools werden ausschließlich verwendet, um die Daten zu sichern,
die in primären Speicherpools gespeichert
sind. Ein Kopienspeicherpool kann kein
Zielort für eine Sicherungskopiengruppe,
Archivierungskopiengruppe oder Verwaltungsklasse (für speicherverwaltete Dateien) sein. Siehe auch Primärer Speicherpool
und Zielort.
L
LAN
Siehe Lokales Netz.
LAN-unabhängige Datenübertragung
Siehe LAN-unabhängige Datenversetzung.
LAN-unabhängige Datenversetzung
Die Versetzung von Clientdaten zwischen
einem Clientsystem und einer Speichereinheit in einem Speicherbereichsnetz
(Storage Area Network - SAN) unter Um-
306
gehung des lokalen Netzes. Dieser Prozess wird auch als LAN-unabhängige Datenübertragung bezeichnet.
Lesen ohne Rückruf (Rückrufmodus)
Ein Modus, der bewirkt, dass die hierarchische Speicherverwaltung (HSM - Hierarchical Storage Management) eine umgelagerte Datei aus dem Speicher liest, ohne
sie in das lokale Dateisystem zurückzuspeichern. Die letzten Informationen, die
aus der Datei gelesen werden, werden in
einem Puffer im Speicher in dem lokalen
Dateisystem gespeichert. Gegensatz zu
Normaler Rückrufmodus und Umlagerung
beim Schließen (Rückrufmodus).
LOFS Siehe Loopback Virtual File System.
Logical Volume Snapshot Agent (LVSA)
Software, die als Momentaufnahme-Provider fungieren kann, um während einer
Online-Imagesicherung eine Momentaufnahme eines logischen Datenträgers zu erstellen.
Logische Belegung
Der Speicherbereich, der in einem Speicherpool durch logische Dateien belegt ist.
Dieser Speicherbereich umfasst nicht den
freien Speicherplatz, der entsteht, wenn
logische Dateien aus Aggregatdateien gelöscht werden. Daher kann die logische
Belegung geringer als die physische Belegung sein.
Logische Datei
Eine Datei, die entweder alleine oder als
Teil eines Aggregats in einem oder mehreren Serverspeicherpools gespeichert ist.
Siehe auch Aggregat und Physische Datei.
Logische Einheit (Logical Unit - LU)
Ein Zugriffspunkt, über den ein Benutzer
oder ein Anwendungsprogramm auf das
SNA-Netz (Systems Network Architecture
- Systemnetzwerkarchitektur) zugreift, um
mit einem anderen Benutzer oder Anwendungsprogramm zu kommunizieren.
Logischer Datenträger
Ein Bereich eines physischen Datenträgers, der ein Dateisystem enthält.
Lokal (1) Bezieht sich auf eine Einheit, eine Datei oder ein System, auf das von einem
Benutzersystem aus direkt, ohne DFV-Leitung, zugegriffen wird.
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
(2) Bei HSM-Produkten bezieht sich der
Begriff auf das Ziel von umgelagerten Dateien, die versetzt werden.
Lokales Netz (LAN)
Ein Netz, das mehrere Einheiten in einem
begrenzten Gebiet (z. B. in einem einzigen
Gebäude oder in mehreren benachbarten
Gebäuden) verbindet und das mit einem
größeren Netz verbunden werden kann.
Lokale Spiegeldatenträger
Daten, die auf Spiegeldatenträgern gespeichert werden, die zu einem Plattenspeichersubsystem gehören.
Loopback Virtual File System (LOFS)
Ein Dateisystem, das durch Anhängen eines Verzeichnisses über ein anderes lokales Verzeichnis erstellt wird; auch als
"Mount-Over-Mount" bezeichnet. Ein
LOFS kann auch mit Hilfe eines automatischen Mountprogramms generiert werden.
LU
Siehe Logische Einheit.
LUN
Siehe Nummer der logischen Einheit.
automatisch verwaltet werden. Regeln
können in Verwaltungsklassen enthalten
sein. Siehe auch Aktive Maßnahmengruppe
und Verwaltungsklasse.
Maximale Übertragungseinheit
Die größte Dateneinheit, die auf einem
bestimmten physischen Medium in einem
einzigen Frame gesendet werden kann.
Beispielsweise beträgt die maximale Übertragungseinheit für Ethernet 1500 Byte.
MB
Media-Server
In einer z/OS-Umgebung ein Programm,
das Zugriff auf z/OS-Platten- und -Bandeinheitenspeicher für Tivoli Storage Manager-Server bereitstellt, auf denen ein anderes Betriebssystem als z/OS ausgeführt
wird.
Megabyte (MB)
(1) In dieser Veröffentlichung 1 048 576
Byte (2 hoch 20).
(2) Für den Hauptspeicher, den realen
und virtuellen Speicher und die Kanalkapazität 2 hoch 20 oder 1 048 576 Bit. Für
die Plattenspeicher- und Übertragungskapazität 1 000 000 Bit.
LVSA Siehe Logical Volume Snapshot Agent.
M
Mailboxzurückschreibung
Eine Funktion, die Microsoft Exchange
Server-Daten (aus IBM Data Protection for
Microsoft Exchange-Sicherungen) auf der
Mailboxebene oder auf der Mailboxelementebene zurückschreibt.
Makrodatei
Eine Datei, die einen oder mehrere Verwaltungsbefehle des Speichermanagers
enthält und die nur auf einem Verwaltungsclient mit dem Befehl MACRO ausgeführt werden kann. Gegensatz zu Tivoli
Storage Manager-Befehlsprozedur.
Maßnahmendomäne
Eine Gruppierung von Maßnahmenbenutzern mit einer oder mehreren Maßnahmengruppen, die für die Benutzer Daten
oder Speicherressourcen verwalten. Die
Benutzer sind Clientknoten, die der Maßnahmendomäne zugeordnet sind.
Maßnahmengruppe
Eine Gruppe von Regeln in einer Maßnahmendomäne. Die Regeln geben an,
wie Daten oder Speicherressourcen für
Clientknoten in der Maßnahmendomäne
Siehe Megabyte.
Metadaten
Daten, die die Merkmale von Daten beschreiben; beschreibende Daten.
Modus
Ein Attribut einer Kopiengruppe, das angibt, ob eine Datei gesichert werden soll,
die sich seit der letzten Sicherung der Datei nicht geändert hat. Siehe Geändert (Modus) und Absolut (Modus).
Momentaufnahme
Ein Imagesicherungstyp, der aus einer
zeitpunktgesteuerten Sicht eines Datenträgers besteht.
Mount-Aufbewahrungszeitraum
Die maximale Anzahl Minuten, die ein
Server einen angehängten Datenträger mit
sequenziellem Zugriff, der nicht verwendet wird, aufbewahrt, bevor der Datenträger mit sequenziellem Zugriff abgehängt
wird.
Mount-Limit
Die maximale Anzahl Datenträger, auf die
von der gleichen Einheitenklasse gleichzeitig zugegriffen werden kann. Das
Glossar
307
Mount-Limit legt die maximale Anzahl
Mountpunkte fest. Siehe auch Mountpunkt.
Mountpunkt
Auf dem Tivoli Storage Manager-Server
ein logisches Laufwerk, über das auf Datenträger in einer Einheitenklasse für den
sequenziellen Zugriff zugegriffen wird.
Für Einheitentypen für austauschbare Datenträger wie ein Band ist der Mountpunkt ein logisches Laufwerk, das einem
physischen Laufwerk zugeordnet ist. Für
den Einheitentyp FILE ist ein Mountpunkt ein logisches Laufwerk, das einem
Ein-/Ausgabedatenstrom zugeordnet ist.
Die Anzahl Mountpunkte für eine Einheitenklasse ist durch den Wert des Attributs
Mount-Limit für diese Einheitenklasse
definiert. Siehe auch Mount-Limit.
Mountwartezeit
Die maximale Anzahl Minuten, die der
Server darauf wartet, dass eine Anforderung zum Anhängen eines Datenträgers
mit sequenziellem Zugriff ausgeführt
wird, bevor die Anforderung abgebrochen
wird.
MTU
Siehe Maximale Übertragungseinheit.
N
Nachrichtendosierung
In SNA ein Verfahren, bei dem das empfangende System die Übertragungsgeschwindigkeit des sendenden Systems
steuert, um einen Datenüberlauf zu verhindern.
Nagle-Algorithmus
Ein Algorithmus, der Engpässe in TCP/
IP-Netzen reduziert, indem er kleinere Pakete zusammenfasst und gemeinsam sendet.
NAS
Siehe Network-Attached Storage.
NAS-Knoten
Ein Clientknoten, der ein NAS-Dateiserver (Network-Attached Storage) ist. Die
Daten für den NAS-Knoten werden von
einem NAS-Dateiserver übertragen, der
vom Protokoll NDMP (Network Data Management Protocol) gesteuert wird. Ein
NAS-Knoten wird auch als NAS-Dateiserverknoten bezeichnet.
Natives Dateisystem
Ein Dateisystem, das dem Dateiserver lo-
308
kal und nicht für die Speicherverwaltung
hinzugefügt wird. Der HSM-Client (Hierarchical Storage Manager - hierarchische
Speicherverwaltung) stellt keine Speicherverwaltungsservices für das Dateisystem
bereit.
Natives Format
Ein Datenformat, das vom Tivoli Storage
Manager-Server direkt in den Speicherpool geschrieben wird. Gegensatz zu
Nicht natives Datenformat.
NDMP
Siehe Network Data Management Protocol.
NetBIOS
Siehe Network Basic Input/Output System.
Network-Attached Storage-Dateiserver (NASDateiserver)
Eine dedizierte Speichereinheit mit einem
Betriebssystem, das für Dateiservicefunktionen optimiert ist. Ein NAS-Dateiserver
kann sowohl die Merkmale eines Knotens
als auch die Merkmale einer Einheit zum
Versetzen von Daten aufweisen.
Network Basic Input/Output System (NetBIOS)
Eine Standardschnittstelle für Netze und
Personal Computer, die in lokalen Netzen
verwendet wird, um Funktionen für
Nachrichten, Druckserver und Dateiserver
bereitzustellen. Anwendungsprogramme,
die NetBIOS verwenden, müssen sich
nicht mit den Details von Protokollen für
die LAN-Datenübertragungssteuerung
(Data Link Control - DLC) beschäftigen.
Network Data Management Protocol (NDMP)
Ein Protokoll, mit dem eine Netzspeicherverwaltungsanwendung die Sicherung
und Wiederherstellung eines NDMP-kompatiblen Dateiservers steuern kann, ohne
dass eine spezielle Software auf diesem
Dateiserver installiert werden muss.
Nicht natives Datenformat
Ein in den Speicherpool geschriebenes
Datenformat, das sich von dem Format
unterscheidet, das der Server für Operationen verwendet.
Normaler Rückrufmodus
Ein Modus, der bewirkt, dass eine umgelagerte Datei zurück in ihr ursprüngliches
Dateisystem kopiert wird, wenn auf sie
zugegriffen wird.
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Nummer der logischen Einheit (Logical Unit
Number - LUN)
Im SCSI-Standard (Small Computer System Interface) eine eindeutige Kennung,
die für die Unterscheidung von Einheiten
verwendet wird. Jede dieser Einheiten ist
eine logische Einheit (Logical Unit - LU).
O
Offene Registrierung
Ein Registrierungsprozess, bei dem Benutzer ihre Workstations als Clientknoten
beim Server registrieren können. Gegensatz zu Geschlossene Registrierung.
Offlinedatenträgersicherung
Eine Sicherung, bei der der Datenträger
gesperrt ist, sodass andere Systemanwendungen während der Sicherungsoperation
nicht auf ihn zugreifen können.
Onlinedatenträgersicherung
Eine Sicherung, bei der der Datenträger
während der Sicherungsoperation für andere Systemanwendungen verfügbar ist.
Optionsdatei
Eine Datei, die Verarbeitungsoptionen enthält. Auf Windows- und NetWare-Systemen heißt die Datei dsm.opt. Auf AIX-,
UNIX-, Linux- und Mac OS X-Systemen
heißt die Datei dsm.sys.
P
Paket
Bei der Datenübertragung eine Folge von
Binärziffern einschließlich Daten und
Steuersignalen, die als Einheit übertragen
und weitergeleitet werden.
Partieller Dateirückruf (Rückrufmodus)
Ein Rückrufmodus, bei dem die Funktion
für hierarchische Speicherverwaltung
(HSM-Funktion) nur denjenigen Teil einer
umgelagerten Datei aus dem Speicher
liest, den die auf die Datei zugreifende
Anwendung anfordert.
Pfad
Ein Objekt, das eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen einer Quelle und einem
Ziel definiert. Über den Pfad greift die
Quelle auf das Ziel zu. Daten können von
der Quelle zum Ziel und zurück fließen.
Ein Beispiel für eine Quelle ist eine Einheit zum Versetzen von Daten (wie ein
NAS-Dateiserver) und ein Beispiel für ein
Ziel ist ein Bandlaufwerk.
cherpool durch physische Dateien belegt
ist. Dieser Speicherbereich umfasst den
freien Speicherplatz, der entsteht, wenn
logische Dateien aus Aggregaten gelöscht
werden. Siehe auch Physische Datei, Logische Datei und Logische Belegung.
Physische Datei
Eine Datei, die in einem oder mehreren
Speicherpools gespeichert ist und entweder aus einer einzigen logischen Datei
oder aus einer Gruppe von logischen Dateien besteht, die in einem Aggregat zusammengefasst sind. Siehe auch Aggregat
und Logische Datei.
Planungsmodus
Der Typ der Planungsoperation für Server
und Clientknoten. Zwei Planungsmodi
werden unterstützt: Clientsendeaufruf
und Serversystemanfrage.
Plan zur Wiederherstellung nach einem Katastrophenfall
Eine Datei, die vom Disaster Recovery
Manager (DRM) erstellt wird. Sie enthält
Informationen zur Wiederherstellung von
Computersystemen für den Katastrophenfall sowie Scripts, mit denen einige Wiederherstellungstasks ausgeführt werden
können. Die Datei umfasst Informationen
zu der vom Server verwendeten Software
und Hardware sowie zu dem Standort
der Wiederherstellungsdatenträger.
Platzhalterzeichen
Ein Sonderzeichen wie ein Stern (*) oder
ein Fragezeichen (?), das verwendet werden kann, um ein oder mehrere Zeichen
darzustellen. Das Platzhalterzeichen kann
durch ein beliebiges Zeichen oder eine
Gruppe von beliebigen Zeichen ersetzt
werden.
Plug-in
Eine eigenständige Softwarekomponente,
die die Funktion eines bestimmten Systems (durch Hinzufügen oder Ändern
von Funktionen) leicht modifiziert. Wenn
einem System ein Plug-in hinzugefügt
wird, bleiben die Basisfunktionen des ursprünglichen Systems unverändert.
Pool für aktive Daten
Eine benannte Gruppe von Speicherpooldatenträgern, die nur aktive Versionen
von Clientsicherungsdaten enthält.
Physische Belegung
Der Speicherbereich, der in einem SpeiGlossar
309
Präfix für Banddatenträger
Das übergeordnete Qualifikationsmerkmal
des Namens der Datei oder des Datensatzes im Standardbandkennsatz.
Primärer Speicherpool
Eine benannte Gruppe von Datenträgern,
die der Server verwendet, um Sicherungsversionen und Archivierungskopien von
Dateien sowie von Clientknoten umgelagerte Dateien zu speichern. Siehe auch
Zielort und Kopienspeicherpool.
Profil Eine benannte Gruppe von Konfigurationsdaten, die von einem Konfigurationsmanager zugeteilt werden kann, wenn ein
verwalteter Server subskribiert. Die Konfigurationsdaten können registrierte Administrator-IDs, Maßnahmen, Clientzeitpläne, Clientoptionsgruppen,
Verwaltungszeitpläne, Befehlsprozeduren
des Speichermanagers, Serverdefinitionen
und Servergruppendefinitionen umfassen.
Siehe auch Konfigurationsmanager und
Verwalteter Server.
Prüfen
Logische Inkonsistenzen zwischen den Informationen, über die der Server verfügt,
und dem tatsächlichen Zustand des Systems feststellen. Der Speichermanager
kann Informationen zu Elementen wie
Datenträgern, Kassettenarchiven und Lizenzen prüfen. Wenn ein Speichermanager beispielsweise einen Datenträger
prüft, stellt der Server Inkonsistenzen
zwischen den in der Datenbank gespeicherten Informationen zu gesicherten oder
archivierten Dateien und den tatsächlichen Daten fest, die jeder Sicherungsversion oder Archivierungskopie im Serverspeicher zugeordnet sind.
Q
Quote (1) Für HSM auf AIX-, UNIX- oder LinuxSystemen der Grenzwert (in Megabyte)
für das Datenvolumen, das von einem
Dateisystem in den Serverspeicher umgelagert oder vorumgelagert werden kann.
(2) Für HSM auf Windows-Systemen ein
benutzerdefinierter Grenzwert für den
Speicherbereich, der von zurückgerufenen
Dateien belegt wird.
Registry
Ein Repository, das Zugriffs- und Konfigurationsdaten für Benutzer, Systeme und
Software enthält.
Residente Datei
Auf einem Windows-System eine vollständige Datei in einem lokalen Dateisystem, bei der es sich auch um eine umgelagerte Datei handeln könnte, da eine
umgelagerte Kopie im Tivoli Storage Manager-Speicher vorhanden sein kann. Auf
einem UNIX- oder Linux-System eine
vollständige Datei in einem lokalen Dateisystem, die nicht umgelagert oder vorumgelagert wurde oder die aus dem Tivoli Storage Manager-Speicher
zurückgerufen und geändert wurde. Gegensatz zu Stubdatei und Vorumgelagerte
Datei. Siehe Umgelagerte Datei.
Ressourcennutzung während einer Sitzung
Die Wartezeit, die Prozessorzeit und der
Speicherbereich, die während einer Clientsitzung verwendet oder abgerufen werden.
Rollback durchführen
Änderungen entfernen, die seit dem letzten Festschreibungspunkt an den Datenbankdateien vorgenommen wurden.
Root
Registrieren
Einen Clientknoten oder eine Administra-
Ein Systembenutzer, dessen Berechtigungen keinen Einschränkungen unterliegen.
Ein Root verfügt über besondere Rechte
und Berechtigungen, die für die Ausführung von Verwaltungstasks erforderlich
sind.
Rückrufmodus
Ein Modus, der einer umgelagerten Datei
mit dem Befehl dsmattr zugeordnet wird
und festlegt, wie die Datei bei einem
Rückruf verarbeitet wird. Er legt fest, ob
die Datei in dem lokalen Dateisystem gespeichert wird, beim Schließen zurück in
den Tivoli Storage Manager-Speicher umgelagert wird oder aus dem Tivoli Storage
Manager-Speicher gelesen wird, ohne sie
in dem lokalen Dateisystem zu speichern.
S
SAN
R
310
tor-ID definieren, der bzw. die auf den
Server zugreifen kann.
Siehe Speicherbereichsnetz.
Schwellenumlagerung
Der Prozess der Versetzung von Dateien
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
aus einem lokalen Dateisystem in den Tivoli Storage Manager-Speicher, basierend
auf den Werten für die obere und untere
Schwelle, die für das Dateisystem definiert wurden. Gegensatz zu Bedarfsumlagerung, Selektive Umlagerung und Umlagerungsjob.
Script Eine Serie von Befehlen, die in einer Datei
enthalten sind und die eine bestimmte
Funktion ausführen, wenn die Datei ausgeführt wird. Scripts werden bei ihrer
Ausführung interpretiert. Gegensatz zu
Tivoli Storage Manager-Befehlsprozedur.
Secure Sockets Layer (SSL)
Ein Sicherheitsprotokoll, das Daten bei
der Übertragung schützt. Mit SSL können
Client/Server-Anwendungen miteinander
kommunizieren, ohne dass die Daten ausspioniert oder manipuliert und Nachrichten gefälscht werden können.
Seite
Eine definierte Einheit des Speicherbereichs in einem Speichermedium oder innerhalb eines Datenbankdatenträgers.
Selektiver Rückruf
Der Prozess des Kopierens von Dateien,
die der Benutzer ausgewählt hat, aus dem
Tivoli Storage Manager-Speicher in ein lokales Dateisystem. Gegensatz zu Transparenter Rückruf.
Selektive Sicherung
Der Prozess der Sicherung bestimmter
Dateien oder Verzeichnisse in einer Clientdomäne. Gesichert werden dabei die
Dateien, die in der Einschluss-/
Ausschlussliste nicht ausgeschlossen sind.
Die Dateien müssen den Anforderungen
bezüglich der Durchnummerierung in der
Sicherungskopiengruppe der Verwaltungsklasse entsprechen, die jeder Datei
zugeordnet ist. Gegensatz zu Teilsicherung.
Selektive Umlagerung
Das Kopieren vom Benutzer ausgewählter
Dateien aus einem lokalen Dateisystem in
den Tivoli Storage Manager-Speicher, wobei die Dateien in dem lokalen Dateisystem durch Stubdateien ersetzt werden.
Gegensatz zu Schwellenumlagerung und
Bedarfsumlagerung.
Server Ein Softwareprogramm oder ein Computer, das bzw. der Services für andere Softwareprogramme oder Computer zur Verfügung stellt.
Serveroptionsdatei
Eine Datei, die Einstellungen enthält, die
verschiedene Serveroperationen steuern.
Diese Einstellungen betreffen Aspekte wie
Datenübertragung, Einheiten und Leistung.
Serverspeicher
Die primären Speicherpools, Kopienspeicherpools und Speicherpools für aktive
Daten, die der Server verwendet, um Benutzerdateien wie Sicherungsversionen,
Archivierungskopien und von Clientknoten mit Speicherverwaltung umgelagerte
Dateien (speicherverwaltete Dateien) zu
speichern. Siehe auch Pool für aktive Daten,
Primärer Speicherpool, Kopienspeicherpool,
Speicherpooldatenträger und Datenträger.
Serversystemanfrage (Planungsmodus)
Ein Client/Server-Kommunikationsverfahren, bei dem der Server den Clientknoten
kontaktiert, wenn Tasks ausgeführt werden müssen. Gegensatz zu Clientsendeaufruf (Planungsmodus).
Sicherung logischer Datenträger
Die Sicherung eines Dateisystems oder logischen Datenträgers als einzelnes Objekt.
Sicherung mit grober Übereinstimmung
Eine Sicherungsversion einer Datei, die
möglicherweise nicht genau dem Stand
der aktuellen Datei entspricht, da die Datei während der Sicherung geändert wurde.
Sicherungsgruppe
Eine übertragbare, konsolidierte Gruppe
von aktiven Versionen von Sicherungsdateien, die für einen Client für Sichern/
Archivieren generiert werden.
Sicherungsgruppensammlung
Eine Gruppe von Sicherungsgruppen, die
zu demselben Zeitpunkt generiert werden
und die über dieselben Sicherungsgruppennamen, Datenträgernamen, Beschreibungen und Einheitenklassen verfügen.
Der Server identifiziert jede Sicherungsgruppe in der Sammlung über ihren Knotennamen, Sicherungsgruppennamen und
Dateityp.
Sicherungskopiengruppe
Ein Maßnahmenobjekt, das Attribute enthält, die die Generierung, den Zielort und
das Verfallsdatum von Sicherungsversio-
Glossar
311
nen von Dateien steuern. Eine Sicherungskopiengruppe gehört zu einer Verwaltungsklasse.
Sicherungsmodus für 'Zu wenig Speicherbereich' Ein Modus, der steuert, ob das Programm
Bedingungen 'Zu wenig Speicherbereich'
abfängt. Siehe auch Ausführungsmodus.
Sicherungsversion
Eine Datei oder ein Verzeichnis, die bzw.
das ein Clientknoten im Serverspeicher
gesichert hat. Im Serverspeicher können
mehrere Sicherungsversionen vorhanden
sein, aber nur eine Sicherungsversion ist
die aktive Version. Siehe auch Aktive Version und Inaktive Version.
Sitzung
Eine logische oder virtuelle Verbindung
zwischen zwei Stationen, Softwareprogrammen oder Einheiten in einem Netz,
über die die beiden Elemente miteinander
kommunizieren und Daten austauschen
können.
Speicheragent
Ein Programm, das die direkte Sicherung
von Clientdaten in Speichereinheiten und
die direkte Wiederherstellung von Clientdaten aus Speichereinheiten ermöglicht,
die mit einem Speicherbereichsnetz (SAN
- Storage Area Network) verbunden sind.
Speicherbereichsnetz (SAN)
Ein dediziertes Speichernetz, das an eine
bestimmte Umgebung angepasst ist und
das Server, Systeme, Speicherprodukte,
Netzprodukte, Software und Services umfasst.
Speicherhierarchie
(1) Eine logische Reihenfolge von primären Speicherpools, die von einem Administrator definiert wurde. Die Reihenfolge
basiert normalerweise auf der Geschwindigkeit und der Kapazität der Einheiten,
die die Speicherpools verwenden. Die
Speicherhierarchie wird durch Angeben
des nächsten Speicherpools in einer Speicherpooldefinition definiert. Siehe auch
Speicherpool.
(2) Eine Anordnung von Speichereinheiten
mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
und Kapazitäten. Die Ebenen in einer
Speicherhierarchie umfassen Folgendes:
Hauptspeicher wie Arbeitsspeicher und
DASD-Cache (Direct-Access Storage De-
312
vice); primärer Speicher (DASD-Einheiten
mit Daten, auf die Benutzer zugreifen
können); Umlagerungsebene 1 (DASDEinheiten, die Daten in einem Platz sparenden Format enthalten); Umlagerungsstufe 2 (Bandkassetten, die Daten in
einem Platz sparenden Format enthalten).
Speichermonitordämon
Ein Dämon, der die Speicherbereichsbelegung in allen Dateisystemen überprüft,
für die die Speicherverwaltung aktiv ist,
und der die Schwellenumlagerung automatisch startet, wenn die Speicherbereichsbelegung in einem Dateisystem die
obere Schwelle erreicht oder überschreitet.
Speicherpool
Eine benannte Gruppe von Speicherdatenträgern, die der Zielort für das Speichern
von Clientdaten sind. Ein Speicherpool
enthält Sicherungsversionen, Archivierungskopien und Dateien, die von Clientknoten mit Speicherverwaltung umgelagert wurden. Ein primärer Speicherpool
wird in einem Kopienspeicherpool gesichert. Siehe auch Primärer Speicherpool,
Kopienspeicherpool und Pool für aktive Daten.
Speicherpooldatenträger
Ein Datenträger, der einem Speicherpool
zugeordnet wurde. Siehe auch Datenträger, Pool für aktive Daten, Kopienspeicherpool
und Primärer Speicherpool.
Speicherverwaltete Datei
Eine Datei, die der Speicherverwaltungsclient von einem Clientknoten umlagert.
Der Speicherverwaltungsclient ruft die
Datei bei Bedarf auf den Clientknoten zurück.
Speicherverwaltung
Der Prozess der Umlagerung von Dateien
in den Serverspeicher, damit auf einem lokalen Dateisystem immer genügend freier
Speicherbereich für neue Daten verfügbar
ist. Synonym zu Hierarchische Speicherverwaltung.
Speicherverwaltungsclient
Ein Programm, das auf einem UNIX- oder
Linux-System ausgeführt wird, um den
freien Speicherbereich in dem lokalen
Dateisystem durch Umlagern von Dateien
in den Serverspeicher zu verwalten. Das
Programm kann die Dateien entweder automatisch oder selektiv zurückrufen. Auch
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
als Client für hierarchische Speicherverwaltung (HSM-Client) bezeichnet.
Spezielle Datei
Auf AIX-, UNIX- oder Linux-Systemen
eine Datei, die Einheiten für das System
definiert, oder temporäre Dateien, die von
Prozessen erstellt werden. Es gibt drei
Grundtypen von speziellen Dateien: First
In/First Out (FIFO), Block und Zeichen.
Spiegelung
Der Prozess des gleichzeitigen Schreibens
der gleichen Daten an mehrere Positionen.
Die Spiegelung von Daten bietet Schutz
vor Datenverlust im Wiederherstellungsprotokoll.
SSL
Siehe Secure Sockets Layer.
Stabilisierter Dateibereich
Ein Dateibereich, der auf dem Server, jedoch nicht auf dem Client vorhanden ist.
Standardverwaltungsklasse
Eine Verwaltungsklasse, die einer Maßnahmengruppe zugeordnet ist. Diese
Klasse wird zum Verwalten von gesicherten oder archivierten Dateien verwendet,
wenn eine Datei nicht explizit über die
Einschluss-/Ausschlussliste einer bestimmten Verwaltungsklasse zugeordnet
ist.
Startfenster
Ein Zeitraum, während dessen ein Zeitplan gestartet werden muss.
Statisch (Durchnummerierung)
Ein Durchnummerierungswert für die Kopiengruppe, der angibt, dass eine Datei
während einer Sicherungs- oder Archivierungsoperation nicht geändert werden
darf. Ist die Datei beim ersten Versuch im
Gebrauch, kann der Speichermanager die
Datei nicht sichern oder archivieren. Siehe
auch Durchnummerierung. Gegensatz zu
Dynamisch (Durchnummerierung), Gemeinsam dynamisch (Durchnummerierung) und
Gemeinsam statisch (Durchnummerierung).
Steuermodus für Datenzugriff
Ein Modus, der steuert, ob ein Befehl auf
eine umgelagerte Datei zugreifen kann, ob
er eine umgelagerte Datei als Datei mit
der Länge null betrachtet oder ob er einen
Ein-/Ausgabefehler empfängt, wenn er
versucht, auf eine umgelagerte Datei zuzugreifen. Siehe auch Ausführungsmodus.
Steuermodus für Zeitmarke
Ein Modus, der festlegt, ob Befehle die
Zugriffszeit für eine Datei beibehalten
oder auf die aktuelle Uhrzeit setzen.
Stub
Eine Verknüpfung im Windows-Dateisystem, die vom HSM-Client (HSM = Hierarchical Storage Management = Hierarchische Speicherverwaltung) für eine
umgelagerte Datei generiert wird. Diese
Verknüpfung ermöglicht den transparenten Benutzerzugriff. Ein Stub ist die Darstellung einer umgelagerten Datei als Datei mit freien Bereichen, der ein
Analysepunkt zugeordnet ist.
Stubdatei
Eine Datei, die die Originaldatei in einem
lokalen Dateisystem ersetzt, wenn die Datei in den Speicher umgelagert wird. Eine
Stubdatei enthält die Informationen, die
erforderlich sind, um eine umgelagerte
Datei aus dem Tivoli Storage ManagerSpeicher zurückzurufen. Sie enthält darüber hinaus weitere Informationen, die
möglicherweise verwendet werden können, anstatt die umgelagerte Datei zurückzurufen.
Stubdateigröße
Die Größe einer Datei, durch die eine Originaldatei in einem lokalen Dateisystem
ersetzt wird, wenn sie in den Tivoli Storage Manager-Speicher umgelagert wird.
Die für Stubdateien angegebene Größe
legt fest, wie viele Vorspanndaten in der
Stubdatei gespeichert werden können. Der
Standardwert für die Größe der Stubdatei
ist die für ein Dateisystem definierte
Blockgröße minus 1 Byte.
Stubdatei ohne Verbindung
Eine Datei, für die keine umgelagerte Datei auf dem Tivoli Storage Manager-Server
gefunden wird, von dem der Clientknoten
Speicherverwaltungsservices anfordert.
Eine Stubdatei kann beispielsweise zu einer Stubdatei ohne Verbindung werden,
wenn die Optionsdatei des Clientsystems
so geändert wird, dass ein anderer Server
kontaktiert wird als der Server, auf den
die Datei umgelagert wurde.
Subskription
In einer Tivoli-Umgebung der Prozess der
Identifizierung der Subskribenten, an die
die Profile verteilt werden. Für Tivoli Storage Manager ist eine Subskription der
Glossar
313
Prozess, durch den ein verwalteter Server
die Konfigurationsdaten empfängt, die einem bestimmten Profil auf dem Konfigurationsmanager zugeordnet sind. Siehe
auch Verwalteter Server, Konfigurationsmanager und Profil.
Systems Network Architecture (SNA)
Die Beschreibung der logischen Struktur,
der Formate, Protokolle und Verarbeitungsfolgen für die Übertragung von Informationen über Netze sowie für die
Steuerung der Konfiguration und des Betriebs von Netzen.
T
Siehe Trusted Communications Agent.
TCA
TCP/IP
Siehe Transmission Control Protocol/Internet
Protocol.
Teilsicherung
(1) Eine Kopie aller Datenbankdaten, die
sich seit der letzten erfolgreichen Gesamtsicherungsoperation geändert haben. Eine
Teilsicherung wird auch als kumulatives
Sicherungsimage bezeichnet, da jede Teilsicherung auch den Inhalt der vorherigen
Teilsicherung umfasst.
(2) Der Prozess der Sicherung von Informationen in der Datenbank, die seit der
letzten Gesamtsicherung hinzugefügt oder
geändert wurden. Gegensatz zu Gesamtsicherung. Siehe auch Datenbanksicherungsserie.
(3) Bei Data Protection for Microsoft Exchange Server eine Sicherung, bei der die
Transaktionsprotokolle gesichert und anschließend gelöscht werden.
Tivoli Storage Manager-Befehlsprozedur
Eine Reihe von Tivoli Storage ManagerVerwaltungsbefehlen, die in der Datenbank des Tivoli Storage Manager-Servers
gespeichert sind. Die Prozedur kann von
jeder Serverschnittstelle aus ausgeführt
werden. Die Prozedur kann Ersetzungen
für Befehlsparameter und bedingte Logik
enthalten.
Tombstoneobjekt
Eine kleine Untergruppe von Attributen
eines gelöschten Objekts. Das Tombstoneobjekt wird für einen angegebenen Zeitraum aufbewahrt und am Ende des angegebenen Zeitraums permanent gelöscht.
314
Transmission Control Protocol/Internet Protocol
(TCP/IP)
Eine standardisierte, nicht proprietäre
Gruppe von Übertragungsprotokollen, die
zuverlässige End-to-End-Verbindungen
zwischen Anwendungen über miteinander verbundene Netze verschiedenen
Typs zur Verfügung stellt.
Transparenter Rückruf
Der Prozess, mit dem eine Datei automatisch auf eine Workstation oder einen Dateiserver zurückgerufen wird, wenn auf
die Datei zugegriffen wird. Siehe auch
Rückrufmodus. Gegensatz zu Selektiver
Rückruf.
Trusted Communications Agent (TCA)
Ein Programm, das das Anmeldekennwortprotokoll bearbeitet, wenn Clients die
Kennwortgenerierung verwenden.
U
Überprüfen
Eine Maßnahmengruppe auf Bedingungen
überprüfen, die Probleme verursachen
können, wenn diese Maßnahmengruppe
zur aktiven Maßnahmengruppe wird. Bei
dem Prüfprozess wird beispielsweise
überprüft, ob die Maßnahmengruppe eine
Standardverwaltungsklasse enthält.
Übertragungsmethode
Die Methode, mit der ein Client und Server Daten austauschen. Siehe auch Transmission Control Protocol/Internet Protocol.
Übertragungsprotokoll
Eine Gruppe definierter Schnittstellen,
über die Computer miteinander kommunizieren können.
UCS-2 Ein Schema für Codeumsetzung in 2 Byte
(16 Bit), das auf der ISO/IEC-Spezifikation 10646-1 basiert. UCS-2 definiert drei
Implementierungsebenen: Ebene 1 - Kombination codierter Elemente ist nicht zulässig; Ebene 2 - Kombination codierter
Elemente ist nur für die Sprachen Thailändisch, Hindi, Hebräisch und Arabisch
zulässig; Ebene 3 - Jede Kombination codierter Elemente ist zulässig.
Umgelagerte Datei
Eine Datei, die von einem lokalen Dateisystem in den Tivoli Storage ManagerSpeicher kopiert wurde. Bei HSM-Clients
auf UNIX- oder Linux-Systemen wird die
Datei im lokalen Dateisystem durch eine
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Stubdatei ersetzt. Unter Windows ist die
Erstellung einer Stubdatei optional. Siehe
auch Stubdatei und Residente Datei. Für
HSM-Clients auf UNIX- oder Linux-Systemen: Gegensatz zu Vorumgelagerte Datei.
Umlagern
Daten von einer Speicherposition an eine
andere versetzen. In Tivoli Storage Manager-Produkten kann "umlagern" bedeuten,
dass Daten von einem Clientknoten in
den Serverspeicher versetzt werden oder
dass Daten von einem Speicherpool in
den nächsten in der Serverspeicherhierarchie definierten Speicherpool versetzt
werden. In beiden Fällen wird die Versetzung von Maßnahmen gesteuert, beispielsweise von definierten Schwellenwerten. Siehe auch Umlagerungsschwelle.
Umlagerung beim Schließen (Rückrufmodus)
Ein Modus, der bewirkt, dass eine umgelagerte Datei temporär in ihr ursprüngliches Dateisystem zurückgerufen wird.
Gegensatz zu Normaler Rückrufmodus und
Lesen ohne Rückruf.
Umlagerungsjob
Eine Spezifikation der umzulagernden
Dateien und der Aktionen, die nach der
Umlagerung mit den Originaldateien auszuführen sind. Siehe auch Jobdatei.
Umlagerungsschwelle
Ein hoher und ein niedriger Wert für die
Kapazität von Speicherpools oder Dateisystemen, ausgedrückt in Prozentsätzen.
Diese Werte legen fest, wann die Umlagerung gestartet und gestoppt wird.
UNC
Siehe Universal Naming Convention-Name.
Unformatierter logischer Datenträger
Ein Bereich eines physischen Datenträgers, der aus nicht zugeordneten Blöcken
besteht und nicht über eine JFS-Definition
(Journaled File System) verfügt. Nur
Ein-/Ausgabefunktionen der unteren Ebene haben Lese-/Schreibzugriff auf einen
logischen Datenträger.
Unicode
Ein Standard für die Zeichencodierung,
der den Austausch, die Verarbeitung und
die Anzeige von Texten in allen Sprachen
der Welt sowie von einigen klassischen
und historischen Texten ermöglicht. Der
Unicode-Standard verwendet einen 16-BitZeichensatz, der in ISO 10646 definiert ist.
Unicode-aktivierter Dateibereich
Unicode-Dateibereichsnamen bieten Unterstützung für mehrsprachige Workstations ohne Abhängigkeit von der aktuellen Ländereinstellung.
Unicode Transformation Format 8
Unicode Transformation Format (UTF),
ein 8-Bit-Codierungsformat, das sich für
die Verwendung mit vorhandenen ASCIIbasierten Systemen eignet. Der CCSIDWert für Daten im UTF-8-Format lautet
1208.
Universally Unique Identifier (UUID)
Die aus 128 Bit bestehende numerische
Kennung, mit der sichergestellt wird, dass
zwei Komponenten nicht über dieselbe
Kennung verfügen.
Universal Naming Convention-Name (UNC, allgemeine Namenskonvention)
Ein Name, der für den Zugriff auf ein
Laufwerk oder Verzeichnis verwendet
wird, das in einem Netz gemeinsam genutzte Dateien enthält. Der UNC-Name
umfasst den Systemnamen und einen
SharePoint-Namen, der das gemeinsam
genutzte Laufwerk oder Verzeichnis darstellt.
Unternehmensweite Konfiguration
Eine Methode der Servereinrichtung, mit
der Administratoren die Konfiguration eines der Server mit Hilfe der Server-zuServer-Übertragung an die anderen Server
verteilen kann. Siehe auch Konfigurationsmanager, Verwalteter Server, Profil und Subskription.
Unternehmensweite Protokollierung
Der Prozess des Sendens von Ereignissen
von einem Tivoli Storage Manager-Server
an einen angegebenen Ereignisserver. Der
Ereignisserver leitet die Ereignisse an angegebene Empfänger wie einen Benutzerexit weiter. Siehe auch Ereignis.
Ursprüngliches Dateisystem
Das Dateisystem, aus dem eine Datei umgelagert wurde. Wird eine Datei mit dem
normalen Rückrufmodus oder mit dem
Rückrufmodus 'Umlagerung beim Schließen' zurückgerufen, wird sie immer in
das ursprüngliche Dateisystem zurückgerufen.
UTF-8 Siehe Unicode Transformation Format 8.
UUID Siehe Universally Unique Identifier.
Glossar
315
V
Verfallende Datei
Eine umgelagerte oder vorumgelagerte
Datei, die für den Verfall und die Entfernung aus dem Speicher markiert wurde.
Wird eine Stubdatei oder eine Originalkopie einer vorumgelagerten Datei aus einem lokalen Dateisystem gelöscht oder
wird die Originalkopie einer vorumgelagerten Datei aktualisiert, wird die entsprechende umgelagerte oder vorumgelagerte
Datei bei Ausführung der nächsten Abstimmung als verfallen markiert.
Verfallsverarbeitung
Der Prozess, durch den Dateien, Datensätze oder Objekte für die Löschung gekennzeichnet werden, da ihr Verfallsdatum
oder ihr Aufbewahrungszeitraum überschritten wurde.
Verschlüsseltes Dateisystem (Encrypted File System - EFS)
Ein Dateisystem, das Verschlüsselung auf
Dateisystemebene verwendet.
Version
Eine Sicherungskopie einer Datei, die im
Serverspeicher gespeichert ist. Die neueste
Sicherungskopie einer Datei ist die aktive
Version. Frühere Kopien derselben Datei
sind inaktive Versionen. Die Anzahl der
vom Server aufbewahrten Versionen wird
durch die Attribute der Kopiengruppe in
der Verwaltungsklasse festgelegt.
Verwalteter Server
Ein Tivoli Storage Manager-Server, der
über eine Subskription für ein oder mehrere Profile Konfigurationsdaten von einem Konfigurationsmanager empfängt.
Konfigurationsdaten können Definitionen
von Objekten wie Maßnahmen und Zeitpläne umfassen. Siehe auch Konfigurationsmanager, Subskription und Profil.
Verwaltetes Objekt
In Tivoli Storage Manager eine Definition
in der Datenbank eines verwalteten Servers, die dem verwalteten Server von einem Konfigurationsmanager zugeteilt
wurde. Wenn ein verwalteter Server ein
Profil subskribiert, werden alle diesem
Profil zugeordneten Objekte zu verwalteten Objekten in der Datenbank des verwalteten Servers. Im Allgemeinen kann
ein verwaltetes Objekt nicht lokal auf dem
verwalteten Server geändert werden. Ob-
316
jekte können Maßnahmen, Zeitpläne, Clientoptionsgruppen, Server-Scripts, Administratorregistrierungen,
Serverdefinitionen und Servergruppendefinitionen umfassen.
Verwaltungsclient
Ein Programm, das auf einem Dateiserver,
einer Workstation oder einem Großrechner ausgeführt wird. Mit diesem Programm können Administratoren den Tivoli Storage Manager-Server überwachen
und steuern. Gegensatz zu Client für
Sichern/Archivieren.
Verwaltungsklasse
Ein Maßnahmenobjekt, das Benutzer an
jede Datei binden können, um anzugeben,
wie der Server die Datei verwaltet. Die
Verwaltungsklasse kann eine Sicherungskopiengruppe, eine Archivierungskopiengruppe und Speicherverwaltungsattribute
enthalten. Siehe auch Kopiengruppe, Speicherverwaltungsclient, Binden und Erneut
binden.
Verwaltungssitzung
Ein Zeitraum, während dessen eine Administrator-ID mit einem Server kommuniziert, um Verwaltungstasks auszuführen.
Gegensatz zu Clientknotensitzung.
Verwendung von Platzhalterzeichen
Siehe Platzhalterzeichen.
Virtueller Dateibereich
Die Darstellung eines Verzeichnisses in einem NAS-Dateisystem als Pfad zu diesem Verzeichnis.
Virtueller Datenträger
Eine Archivierungsdatei auf einem Zielserver, die einen Datenträger mit sequenziellem Zugriff für einen Quellenserver
darstellt.
Volume Shadow Copy Service
Eine Gruppe von Microsoft-Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs - Application-Programming Interfaces), mit denen Sie Spiegelkopiesicherungen von
Datenträgern, exakte Kopien von Dateien
einschließlich aller offenen Dateien usw.
erstellen können.
Vorspanndaten
Datenbytes ab dem Anfang einer umgelagerten Datei, die in der Stubdatei für diese Datei im lokalen Dateisystem gespeichert werden. Der Umfang der
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Vorspanndaten, die in einer Stubdatei gespeichert werden, ist von der angegebenen Stubgröße abhängig.
Vorumgelagerte Datei
Eine Datei, die in den Tivoli Storage Manager-Speicher kopiert, jedoch in dem lokalen Dateisystem nicht durch eine Stubdatei ersetzt wurde. Auf dem lokalen
Dateisystem und im Tivoli Storage Manager-Speicher sind identische Kopien der
Datei vorhanden. Vorumgelagerte Dateien
sind in UNIX- und Linux-Dateisystemen
vorhanden, denen die Speicherverwaltung
hinzugefügt wurde. Gegensatz zu Umgelagerte Datei und Residente Datei.
Vorumlagerung
Das Kopieren von Dateien, die für die
Umlagerung auswählbar sind, in den Tivoli Storage Manager-Speicher, wobei
jedoch die ursprünglichen Dateien in dem
lokalen Dateisystem intakt bleiben.
Vorumlagerungsprozentsatz
Eine Speicherverwaltungseinstellung, die
festlegt, ob die nächsten auswählbaren
Kandidaten in einem Dateisystem nach
der Schwellen- oder Bedarfsumlagerung
vorumgelagert werden.
VSS
Siehe Volume Shadow Copy Service.
VSS-Schnellzurückschreibung
Eine Funktion, die einen Microsoft-VSSSoftwarebereitsteller (VSS - Volume Shadow Copy Service) verwendet, um VSSSicherungen (IBM Data Protection for
Microsoft Exchange-Datenbankdateien
und -Protokolldateien) zurückzuschreiben,
die auf lokalen Spiegeldatenträgern gespeichert sind.
VSS-Sicherung
Eine Sicherungsoperation, bei der die Microsoft-VSS-Technologie (Volume Shadow
Copy Service) verwendet wird. Bei der
Sicherungsoperation wird eine Onlinemomentaufnahme (eine konsistente zeitpunktgesteuerte Kopie) von Microsoft Exchange-Daten erstellt. Diese Kopie kann
auf lokalen Spiegeldatenträgern oder im
Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert werden.
VSS-Sofortzurückschreibung
Eine hardwareunterstützte Microsoft-VSSFunktion (VSS - Volume Shadow Copy
Service) auf Datenträgerebene, die Zielda-
tenträger mit der Momentaufnahme zurück auf die ursprünglichen Quellendatenträger kopiert.
VSS-Zurückschreibung
Eine Funktion, die einen Microsoft-VSSSoftwarebereitsteller (VSS - Volume Shadow Copy Service) verwendet, um VSSSicherungen (IBM Data Protection for
Microsoft Exchange-Datenbankdateien
und -Protokolldateien), die im Tivoli Storage Manager-Serverspeicher gespeichert
sind, an ihre ursprüngliche Position zurückzuschreiben.
W
Wiederherstellung
Der Prozess der Konsolidierung der verbleibenden Daten von vielen Datenträgern
mit sequenziellem Zugriff auf einer geringeren Anzahl neuer Datenträger mit sequenziellem Zugriff.
Wiederherstellungsprotokoll
Ein Protokoll der Aktualisierungen, die in
die Datenbank geschrieben werden sollen.
Das Protokoll kann für die Wiederherstellung nach System- oder Datenträgerausfällen verwendet werden. Das Wiederherstellungsprotokoll besteht aus dem
aktiven Protokoll (einschließlich der Protokollspiegelung) und den Archivprotokollen.
Wiederherstellungsschwelle
Der Prozentsatz des Speicherbereichs,
über den ein Datenträger mit sequenziellem Zugriff verfügen muss, damit der Server den Datenträger wiederherstellen
kann. Der Speicherbereich wird wiederherstellbar, wenn Dateien verfallen oder
gelöscht werden.
Workstation
Eine Datenstation oder ein Personal Computer, an der bzw. dem ein Benutzer Anwendungen ausführen kann und die bzw.
der normalerweise mit einem Großrechner
oder einem Netz verbunden ist.
World Wide Name (WWN, weltweiter Name)
Eine nicht signierte 64-Bit-Namenskennung, die eindeutig ist.
Z
Zeilengruppe
Eine Gruppe von Zeilen in einer Datei,
die eine gemeinsame Funktion ausführen
Glossar
317
oder einen Teil des Systems definieren.
Jede Zeilengruppe wird durch einen Namen identifiziert, der in der ersten Zeile
der Zeilengruppe steht. Je nach dem Typ
der Datei wird eine Zeilengruppe durch
das nächste Auftreten eines Zeilengruppennamens in der Datei oder durch eine
explizite Endemarkierung für die Zeilengruppe beendet. Eine Zeilengruppe kann
auch durch das Dateiende beendet werden.
Zeitlimitüberschreitung (Zeitlimit, Zeitsperre)
Ein Zeitintervall, das einem Ereignis zugeordnet ist. Tritt das Ereignis innerhalb
dieses Zeitintervalls nicht auf oder wird
das Ereignis innerhalb dieses Zeitintervalls nicht beendet, wird die Operation
unterbrochen.
Zeitplan
Ein Datenbanksatz, der Clientoperationen
oder Verwaltungsbefehle beschreibt, die
verarbeitet werden sollen. Siehe Zeitplan
für Verwaltungsbefehl und Clientzeitplan.
Zeitplan für Verwaltungsbefehl
Ein Datenbanksatz, der die geplante Verarbeitung eines Verwaltungsbefehls während eines bestimmten Zeitraums beschreibt. Siehe auch Clientzeitplan.
Zentrale Zeitplanung
Eine Funktion, die es einem Administrator erlaubt, Clientoperationen und Verwaltungsbefehle zu planen. Die Operationen können regelmäßig oder für ein
bestimmtes Datum geplant werden. Siehe
Clientzeitplan und Zeitplan für Verwaltungsbefehl.
Zielknoten
Ein Clientknoten, für den anderen Clientknoten (als Agentenknoten bezeichnet)
eine Proxyberechtigung erteilt wurde. Mit
der Proxyberechtigung können Agentenknoten Operationen wie Sicherung und
Zurückschreibung für den Zielknoten ausführen, der Eigner der Daten ist.
Zielort
Ein Attribut der Kopiengruppe oder Verwaltungsklasse, das den primären Speicherpool angibt, in den eine Clientdatei
gesichert, archiviert oder umgelagert
wird.
Zufallsgenerierung
Der Prozess der Verteilung der Zeitplan-
318
startzeiten für verschiedene Clients innerhalb eines angegebenen Prozentsatzes des
Startfensters für den Zeitplan.
Zugriffsmodus
Ein Attribut eines Speicherpools oder
Speicherdatenträgers, das angibt, ob der
Server in den Speicherpool bzw. auf den
Speicherdatenträger schreiben oder von
dem Speicherpool bzw. Speicherdatenträger lesen kann. Der Zugriffsmodus kann
'Lesen/Schreiben', 'Schreibgeschützt' oder
'Nicht verfügbar' sein. Datenträger in
primären Speicherpools können auch den
Zugriffsmodus 'Gelöscht' haben. Datenträger in Kopienspeicherpools können auch
den Zugriffsmodus 'Ausgelagert' haben.
Zugriffssteuerungsliste (ACL)
In der Computersicherheit eine Liste, die
einem Objekt zugeordnet ist und die alle
Subjekte, die auf das Objekt zugreifen
können, und deren Zugriffsberechtigungen identifiziert. Beispielsweise ist eine
Zugriffssteuerungsliste einer Datei zugeordnet und sie gibt die Benutzer, die auf
die Datei zugreifen können, und deren
Zugriffsberechtigungen für diese Datei an.
Zuordnung
(1) Die definierte Beziehung zwischen einem Clientknoten und einem Clientzeitplan. In einer Zuordnung ist Folgendes
angegeben: der Name eines Zeitplans, der
Name der Maßnahmendomäne, zu der
der Zeitplan gehört, und der Name des
Clientknotens, der die geplanten Operationen ausführt.
(2) Auf einem Konfigurationsmanager die
definierte Beziehung zwischen einem Profil und einem Objekt wie einer Maßnahmendomäne. Profilzuordnungen definieren die Konfigurationsdaten, die einem
verwalteten Server zugeteilt werden,
wenn er das Profil subskribiert.
Zurückrufen
In Tivoli Storage Manager das Zurückkopieren einer umgelagerten Datei aus dem
Serverspeicher in das ursprüngliche
Dateisystem mit Hilfe des Speicherverwaltungsclients. Siehe auch Transparenter
Rückruf, Selektiver Rückruf und Rückrufmodus.
Zurückschreiben
Informationen aus ihrer Sicherungsposition in die aktive Speicherposition kopie-
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
ren, um sie zu verwenden. Ein Beispiel ist
das Kopieren von Informationen aus dem
Serverspeicher auf eine Client-Workstation.
Zurückschreibung einer einzelnen Mailbox
Siehe Mailboxzurückschreibung.
Zwischenspeichern
Eine Duplikatkopie einer Datei auf ein
Speichermedium mit wahlfreiem Zugriff
stellen, wenn der Server eine Datei in einen anderen Speicherpool in der Hierarchie umlagert.
Glossar
319
320
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Index
A
Abfrageoperationen
query sql 206
active (Parameter)
und Befehl query fcm 141, 201
Aktiver/Inaktiver Status
bei Zurückschreibungsoperationen 219
all (Parameter)
und Befehl query backup 262
und Befehl query fcm 141, 201
Allgemeine Eigenschaften für Exchange
Server 68
Allgemeine Eigenschaften für SQL Server 67
Angepasste Einstellungen 71
Anmeldeeinstellungen
über die Befehlszeilenschnittstelle 190, 208, 220, 232
Anzeigen von Berichten 78
Assistent, Konfiguration 49
Auf Bandladevorgänge warten, Optionen,
GUI 101
Ausbildung
siehe technische Schulungen von Tivoli xi
Automatische Auswahl, Option,
GUI 100, 101
Autorisierungsmodus festlegen
über die Befehlszeilenschnittstelle 190, 192, 208, 210, 220, 222, 232
B
backup (Befehl)
Befehlszeile 235, 269
Syntaxdiagramm 121, 235
Überblick 120
und Parameter /configfile 122, 236
und Parameter /excludedagactive 123
und Parameter /excludedagpassive 123
und Parameter /excludedb 123
und Parameter /excludenondagdbs 123
und Parameter /excludesg 123
und Parameter /fromreplica 123
und Parameter /logfile 124, 130, 195,
236, 241, 262, 271
und Parameter /logprune 125, 131,
195, 236, 241, 262, 271
und Parameter /quiet 125, 132, 189,
196
und Parameter /skipintegritycheck 125
und Parameter /tsmnode 237, 242,
263
und Parameter /tsmoptfile 237, 242,
263, 273
backup (Befehl) (Forts.)
und Parameter /tsmpassword 237,
242, 264, 273
backupdestination (Parameter)
und Befehl delete backup 130
backupmethod (Parameter)
und Befehl restorefiles 225
Befehl backup
Überblick 235
Befehl delete backup
Überblick 239
Befehl nach Momentaufnahme 69
Befehl vor Momentaufnahme 69
Befehle
Kapazität
Management 267
Nutzungsberichte 267
Nutzungsvolumen
Management 144, 204
Nutzungsberichte 144, 204
query config 257
query fcm 139, 199
query managedcapacity 144, 204, 267
set 180
update config 279
Befehle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager
query backup 261
query component 252
tdpsqlc set 229
Befehle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange
query exchange 135
query tdp 145
Befehle von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL
query sql 205
query tdp 211
tdpsqlc help 197
Befehlszeilenparameter
/active
und Befehl query fcm 141, 201
/all
und Befehl query backup 262
und Befehl query fcm 141, 201
/backupdestination
und Befehl delete backup 130
und Befehl restorefiles 225
/configfile
und Befehl backup 122, 236
und Befehl delete backup 130,
194, 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl query exchange 136
und Befehl query fcm 141
und Befehl query sql 207
und Befehl restore 152, 270
und Befehl restorefiles 162, 225
Befehlszeilenparameter (Forts.)
/configfile (Forts.)
und Befehl restoremailbox 167
und Befehl set 184
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 282
/dateformat
und Befehl set 181
und Befehl update config 280
/excludedagactive
und Befehl backup 123
/excludedagpassive
und Befehl backup 123
/excludedb
und Befehl backup 123
/excludenondagdbs
und Befehl backup 123
/excludesg
und Befehl backup 123
/fromexcserver
und Befehl delete backup 130
und Befehl restore 152
und Befehl restorefiles 162
/fromreplica
und Befehl backup 123
/fromserver
und Befehl delete backup 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl restore 270
/fromsqlserver
und Befehl delete backup 195
und Befehl restorefiles 225
/instantrestore
und Befehl restore 153, 216, 270
/into
und Befehl restorefiles 162, 227
/intodb
und Befehl restore 153
/intosg
und Befehl restore 154
/language
und Befehl set 181
und Befehl update config 280
/localdsmagentnode
und Befehl set 182, 230
und Befehl update config 281
/logfile
und Befehl backup 124, 130, 195,
236, 241, 262, 271
und Befehl mount backup 248
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl query exchange 137
und Befehl query sql 207
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 154
und Befehl restorefiles 163, 225
und Befehl restoremailbox 168
und Befehl set 182
und Befehl unmount backup 277
321
Befehlszeilenparameter (Forts.)
/logfile (Forts.)
und Befehl update config 281
/logprune
und Befehl backup 125, 131, 195,
236, 241, 262, 271
und Befehl mount backup 248
und Befehl query component 253
und Befehl query config 258
und Befehl query exchange 137
und Befehl query sql 208
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 155
und Befehl restorefiles 163, 226
und Befehl restoremailbox 169
und Befehl set 182
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 281
/mailboxfilter
und Befehl restoremailbox 169
/mailboxoriglocation
und Befehl restoremailbox 171
/mailboxrestoredate
und Befehl restoremailbox 172
/mailboxrestoredestination
und Befehl restoremailbox 174
/mailboxrestoretime
und Befehl restoremailbox 173
/mailboxrestoreunread
und Befehl set 182
/mountdatabases
und Befehl restore 155
/mountwait
und Befehl restorefiles 226
/noprompt
und Befehl restore 272
/numberformat
und Befehl set 182
und Befehl update config 281
/object
und Befehl delete backup 131,
196
und Befehl query backup 263
und Befehl restore 156
und Befehl restorefiles 164, 226
/partial
und Befehl restorefiles 164
/pitdate
und Befehl mount backup 249
und Befehl restore 272
/pittime
und Befehl mount backup 249
und Befehl restore 272
/quiet
und Befehl backup 125, 132, 189,
196
und Befehl restore 156
und Befehl restorefiles 164, 226
/recover
und Befehl restore 156
/skipintegritycheck
und Befehl backup 125
/tempdbrestorepath
und Befehl restoremailbox 177
und Befehl set 183
/templogrestorepath
und Befehl restore 157
322
Befehlszeilenparameter (Forts.)
/templogrestorepath (Forts.)
und Befehl restoremailbox 178
und Befehl set 183
/tempmailboxalias
und Befehl restoremailbox 178
/timeformat
und Befehl set 184
und Befehl update config 282
/tsmnode
und Befehl backup 237, 242, 263
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 253
und Befehl query config 258
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 227
und Befehl unmount backup 278
/tsmoptfile
und Befehl backup 237, 242, 263
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 254
und Befehl query config 259
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 164, 227
und Befehl unmount backup 278
/tsmpassword
und Befehl backup 237, 242, 264
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 254
und Befehl query config 259
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 228
und Befehl unmount backup 278
olderthan
und Befehl delete backup 131
und local 225
und tsm 225
und vss 225
Befehlszeilenparameter von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange
/configfile
und Befehl query tdp 146
Befehlszeilenparameter von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL
/configfile
und Befehl query tdp 211
/logfile
und Befehl query tdp 211
/logprune, Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL
und Befehl query tdp 212
Befehlszeilenschnittstelle, Tivoli Storage
FlashCopy Manager für kundenspezifische Anwendungen
Überblick 234
Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager
Überblick 185
Befehlszeilenschnittstelle von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange
Überblick 119
Behinderung 289
Beispiel
Befehl query config 259
Befehl query fcm 143
Befehl restorefiles 228
Befehl set 185
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Beispiel (Forts.)
Befehl update config 282
Beispielausgabe
Befehl set 233
Berichte
anzeigen, drucken und speichern
Binäre Sortierung 207
Bücher
siehe Veröffentlichungen
78
C
Cluster Continuous Replication, fortlaufende Clusterreplikation 15
Clustering
Strategie 29
Clusterstatus
abfragen 206
compatibilityinfo (Parameter) 207
configfile (Parameter) 188, 201, 215, 233
und Befehl backup 122, 236
und Befehl delete backup 130, 194,
241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl query exchange 136
und Befehl query fcm 141
und Befehl query sql 207
und Befehl restore 152, 270
und Befehl restorefiles 162, 225
und Befehl restoremailbox 167
und Befehl set 184
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 282
configfile (Parameter von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange)
und Befehl query tdp 146
configfile (Parameter von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL)
und Befehl query tdp 211
D
dateformat (Parameter) 229
und Befehl set 181
und Befehl update config 280
Datei zum Widerrufen des Standby-Servers, Option, GUI 103
Dateien
Data Protection for Exchange-Optionen 228
fcm.log
und Befehl backup 236
und Befehl delete backup 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl restore 271
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 281
fcmcfg.xml
und Befehl backup 236
und Befehl delete backup 241
Dateien (Forts.)
fcmcfg.xml (Forts.)
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl restore 270
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 282
fcmcli.exe 234
tdpexc.cfg
und Befehl backup 122
und Befehl delete backup 130,
194
und Befehl query exchange 136
und Befehl query fcm 141
und Befehl query sql 207
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 152, 157
und Befehl restorefiles 162
und Befehl restoremailbox 167,
177, 178
und Befehl set 184
tdpexc.log
und Befehl backup 124
und Befehl delete backup 130,
195
und Befehl query exchange 137
und Befehl query fcm 142, 202
und Befehl query sql 207
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 154
und Befehl restorefiles 163
und Befehl restoremailbox 168
und Befehl set 182
tdpexcc.exe 119
tdpsql.cfg
und Befehl query tdp 211
und Befehl restorefiles 225
tdpsql.log
und Befehl query tdp 211
und Befehl restorefiles 225
tdpsqlc.exe 185
Tivoli Storage FlashCopy ManagerOptionen 237, 242, 250, 254, 259,
264, 273, 278
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen
Hinweise zur Zurückschreibung 110
planen 32
sichern 33, 35
Überblick 32
zurückschreiben 108
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen 108
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen sichern 106
Datenbankbesitzer, Option, GUI 100
Datenbankname
restorefiles
Befehlszeile 224
Datenbankverfügbarkeitsgruppen 15,
123
dbcc, Prüfoptionen 30
Definitionen 295
Deinstallation von Tivoli Storage FlashCopy Manager 44
delete backup (Befehl)
Syntaxdiagramm 128, 193, 239
Überblick 127, 193
und Parameter /backupdestination 130
und Parameter /configfile 130, 194,
241
und Parameter /fromexcserver 130
und Parameter /fromserver 241
und Parameter /fromsqlserver 195
und Parameter /object 131, 196
und Parameter /olderthan 131
detail (Parameter) 141
Diagnoseeigenschaften 64
Diagnoseinformationen
sammeln 114
Direktaufrufmenüs, GUI 102
Dokumentation
siehe Veröffentlichungen
Drucken von Berichten 78
E
Eigenschaften
allgemeine Eigenschaften für Exchange Server 68
allgemeine Eigenschaften für SQL Server 67
angepasste Einstellungen 71
Diagnose 64
Leistung 72
Protokollierung 70
regionale Einstellungen 70
Richtlinienverwaltung 63
SQL-Anmeldung 72
vor/nach Momentaufnahme 69
VSS-Sicherung 71
Eigenschaftenseiten 60
Einzelne Mailbox
restoremailbox
Befehlszeile 167
Erstellen von Momentaufnahmen
Überblick 79
Exchange Server-Daten sichern 81
Exchange Server-VSS-Sicherung
löschen 83
excludedagactive (Parameter)
und Befehl backup 123
excludedagpassive (Parameter)
und Befehl backup 123
excludedb (Parameter) 188
und Befehl backup 123
excludenondagdbs (Parameter)
und Befehl backup 123
excludesg (Parameter)
und Befehl backup 123
F
fcm.log
und
und
und
und
(Datei)
Befehl backup 236
Befehl delete backup 241
Befehl mount backup 248
Befehl query backup 262
fcm.log (Datei) (Forts.)
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl restore 271
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 281
fcmcfg.xml (Datei)
und Befehl backup 236
und Befehl delete backup 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl restore 270
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 282
fcmcli.exe
Überblick 234
fcmoptfile (Parameter) 123, 136, 141,
152, 168, 188, 202, 216
Fehlerbestimmung 207
Geschäftsbeeinflussung für IBM Software Support bestimmen xv
Problem an IBM Software Support
übergeben xv
Problem für IBM Software Support beschreiben xv
Fortlaufende Replikation 15
fromexcserver (Parameter)
und Befehl delete backup 130
und Befehl query fcm 142
und Befehl restore 152
und Befehl restorefiles 162
fromreplica (Parameter)
und Befehl backup 123
fromserver (Parameter)
und Befehl delete backup 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl restore 270
fromsqlserver (Parameter) 202, 216, 230
und Befehl delete backup 195
und Befehl restorefiles 225
full (Parameter)
Beschreibung 188, 215
Funktionen zur behindertengerechten Bedienung 289
G
Glossar 295
Grafische Benutzerschnittstelle (GUI)
Direktaufrufmenüs
für Zurückschreibung 102
SQL-Datenbanken inaktivieren 104
Zurückschreibungsoptionen 86, 100,
102
GUI
Zurückschreibungsoptionen 87
H
Handbücher
siehe Veröffentlichungen
Hardware-Provider 18, 26
Index
323
help (Befehl)
Syntaxdiagramm 132, 197, 243
help (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL)
Beschreibung 197
Hinweise zur SQL-VSS-Zurückschreibung 103
Hinweise zur Zurückschreibung
Daten von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen 110
SQL-VSS 103
I
IBM Publications Center viii
IBM Software Support
Geschäftsbeeinflussung für IBM Software Support bestimmen xv
Problem für IBM Software Support beschreiben xv
Problem übergeben xv
IBM Support Assistant xiii
Inaktivierungsoperationen
mithilfe der GUI 104
Installieren
Tivoli Storage FlashCopy Manager 41
instantrestore (Parameter)
und Befehl restore 153, 216, 270
Integrierter Modus mit Benutzer-ID 190,
208, 220, 232
Internet, nach Problemlösung durchsuchen xii, xiii
into (Parameter) 217
und Befehl restorefiles 162, 227
intodb (Parameter)
und Befehl restore 153
intosg (Parameter)
und Befehl restore 154
K
Kapazität
für verwalteten Speicher bestimmen 77
Kapazitätsplanung 3
Kompatibilitätsstufe
abfragen 206
Konfiguration
Assistent 49
Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager
Werte über die Befehlszeilenschnittstelle festlegen 201, 215, 229, 233
Konfigurationsdatei von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL
Werte über die Befehlszeilenschnittstelle festlegen 188
Konfigurationsdaten auflisten 207
Konfigurationseinstellungen 54, 60
Konfigurationsvorgaben 54, 60
Konfigurieren
Binden
Richtlinie 73
Richtlinie 73
Konsistenzprüfprogramm 30
324
Kundenunterstützung
Kontakt xiv
Löschen von SQL Server-VSS-Sicherungen 99
L
M
language (Parameter)
und Befehl set 181
und Befehl update config 280
Leistung, Eigenschaften 72
Local Continuous Replication, fortlaufende lokale Replikation 15
localdsmagentnode (Parameter)
und Befehl set 182, 230
und Befehl update config 281
logfile (Parameter) 188, 217, 231
und Befehl backup 124, 236
und Befehl delete backup 130, 195,
241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl query exchange 137
und Befehl query fcm 142, 202
und Befehl query sql 207
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 154, 271
und Befehl restorefiles 163, 225
und Befehl restoremailbox 168
und Befehl set 182
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 281
logfile (Parameter von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL)
und Befehl query tdp 211
logprune (Parameter) 189, 218, 231
und Befehl backup 125, 236
und Befehl delete backup 131, 195,
241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 253
und Befehl query config 258
und Befehl query exchange 137
und Befehl query fcm 142, 203
und Befehl query sql 208
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 155, 271
und Befehl restorefiles 163, 226
und Befehl restoremailbox 169
und Befehl set 182
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 281
logprune (Parameter von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL)
und Befehl query tdp 212
Lokale Sicherungsrichtlinie
definieren 75
Löschen von Exchange Server-VSS-Sicherungen 83
Löschen von Sicherungen
Speichergruppe
Befehlszeile 194
Löschen von Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen 107
Mailbox
restoremailbox
Befehlszeile 167
mailboxfilter (Parameter)
und Befehl restoremailbox 169
mailboxoriglocation (Parameter)
und Befehl restoremailbox 171
mailboxrestoredate (Parameter)
und Befehl restoremailbox 172
mailboxrestoredestination (Parameter)
und Befehl restoremailbox 174
mailboxrestoretime (Parameter)
und Befehl restoremailbox 173
mailboxrestoreunread (Parameter)
und Befehl set 182
Mehrere SQL Server
Strategie 29
MMC, grafische Benutzerschnittstelle
(GUI)
starten 57
mount backup (Befehl)
Syntaxdiagramm 246
Überblick 246
und Parameter /configfile 248
und Parameter /fromserver 248
und Parameter /logfile 248
und Parameter /logprune 248
und Parameter /pitdate 249
und Parameter /pittime 249
und Parameter /tsmnode 250
und Parameter /tsmoptfile 250
und Parameter /tsmpassword 250
mountdatabases (Parameter)
und Befehl restore 155
mountwait (Parameter)
und Befehl restorefiles 226
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
N
Neuerungen in Tivoli Storage FlashCopy
Manager Version 3.1 für Windows xix
noprompt (Parameter)
und Befehl restore 272
numberformat (Parameter) 231
und Befehl set 182
und Befehl update config 281
O
object (Parameter) 203, 218
und Befehl delete backup 131, 196
und Befehl query backup 263
und Befehl restore 156
und Befehl restorefiles 164, 226
offload (Parameter)
und Befehl backup 125
Onlineunterstützung für Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Windows 115
optionale Parameter 225
Optionale Parameter 162
Optionen
GUI-Zurückschreibung
Datenbanken bereitstellen 87
Sofortzurückschreibung 86
Wiederherstellung ausführen 87
Zurückschreiben in 85
P
Parameter
/active
und Befehl query fcm 141, 201
/all
und Befehl query backup 262
und Befehl query fcm 141, 201
/backupdestination
und Befehl delete backup 130
und Befehl restorefiles 225
/configfile
und Befehl backup 122, 236
und Befehl delete backup 130,
194, 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl query exchange 136
und Befehl query fcm 141
und Befehl query sql 207
und Befehl restore 152, 270
und Befehl restorefiles 162, 225
und Befehl restoremailbox 167
und Befehl set 184
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 282
/dateformat
und Befehl set 181
und Befehl update config 280
/excludedagactive
und Befehl backup 123
/excludedagpassive
und Befehl backup 123
/excludedb
und Befehl backup 123
/excludenondagdbs
und Befehl backup 123
/excludesg
und Befehl backup 123
/fromexcserver
und Befehl delete backup 130
und Befehl query fcm 142
und Befehl restore 152
und Befehl restorefiles 162
/fromreplica
und Befehl backup 123
/fromserver
und Befehl delete backup 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl restore 270
/fromsqlserver
und Befehl delete backup 195
und Befehl restorefiles 225
/instantrestore
und Befehl restore 153, 216, 270
/into
und Befehl restorefiles 162, 227
Parameter (Forts.)
/intodb
und Befehl restore 153
/intosg
und Befehl restore 154
/language
und Befehl set 181
und Befehl update config 280
/localdsmagentnode
und Befehl set 182, 230
und Befehl update config 281
/logfile
und Befehl backup 124, 236
und Befehl delete backup 130,
195, 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 252
und Befehl query config 257
und Befehl query exchange 137
und Befehl query fcm 142, 202
und Befehl query sql 207
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 154, 271
und Befehl restorefiles 163, 225
und Befehl restoremailbox 168
und Befehl set 182
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 281
/logprune
und Befehl backup 125, 236
und Befehl delete backup 131,
195, 241
und Befehl mount backup 248
und Befehl query backup 262
und Befehl query component 253
und Befehl query config 258
und Befehl query exchange 137
und Befehl query fcm 142, 203
und Befehl query sql 208
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 155, 271
und Befehl restorefiles 163, 226
und Befehl restoremailbox 169
und Befehl set 182
und Befehl unmount backup 277
und Befehl update config 281
/mailboxfilter
und Befehl restoremailbox 169
/mailboxoriglocation
und Befehl restoremailbox 171
/mailboxrestoredate
und Befehl restoremailbox 172
/mailboxrestoredestination
und Befehl restoremailbox 174
/mailboxrestoretime
und Befehl restoremailbox 173
/mailboxrestoreunread
und Befehl set 182
/mountdatabases
und Befehl restore 155
/mountwait
und Befehl restorefiles 226
/noprompt
und Befehl restore 272
/numberformat
und Befehl set 182
Parameter (Forts.)
/numberformat (Forts.)
und Befehl update config 281
/object
und Befehl delete backup 131,
196
und Befehl query backup 263
und Befehl restore 156
und Befehl restorefiles 164, 226
/olderthan
und Befehl delete backup 131
/partial
und Befehl restorefiles 164
/pitdate
und Befehl mount backup 249
und Befehl restore 272
/pittime
und Befehl mount backup 249
und Befehl restore 272
/quiet
und Befehl backup 125
und Befehl delete backup 132,
189, 196
und Befehl restore 156
und Befehl restorefiles 164, 226
/recover
und Befehl restore 156
/skipintegritycheck
und Befehl backup 125
/tempdbrestorepath
und Befehl restoremailbox 177
und Befehl set 183
/templogrestorepath
und Befehl restoremailbox 178
und Befehl set 183
und Parameter restore 157
/tempmailboxalias
und Befehl restoremailbox 178
/timeformat
und Befehl set 184
und Befehl update config 282
/tsmnode
und Befehl backup 237, 242, 263
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 253
und Befehl query config 258
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 227
und Befehl unmount backup 278
/tsmoptfile
und Befehl backup 237, 242, 263
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 254
und Befehl query config 259
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 164, 227
und Befehl unmount backup 278
/tsmpassword
und Befehl backup 237, 242, 264
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 254
und Befehl query config 259
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 228
und Befehl unmount backup 278
Index
325
Parameter von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for Exchange
/configfile
und Befehl query tdp 146
Parameter von Tivoli Storage FlashCopy
Manager for SQL
/configfile
und Befehl query tdp 211
/logfile
und Befehl query tdp 211
/logprune
und Befehl query tdp 212
Parameterbeschreibung
optionale Parameter
/compatibilityinfo 207
/configfile 188, 201, 215, 233
/detail 141
/excludedb 188
/fcmoptfile 123, 136, 141, 152,
168, 188, 202, 216
/fromsqlserver 202, 216
/into 217
/logfile 188, 217
/logprune 189, 218
/object 203, 218
/postsnapshotcmd 237
/presnapshotcmd 237
/quiet 219
/recovery 219
/relocatedir 219
/restoredate 220
/restoretime 220
/sqlauthentication 190, 208, 220
/sqlcompression 233
/sqlpassword 190, 208, 220
/sqlserver 190, 209, 221
/sqluser 192, 210, 222
positionsgebundene Parameter
full 188, 215
für Befehl set 229
partial (Parameter)
und Befehl restorefiles 164
Passport Advantage xiv
pitdate (Parameter)
und Befehl mount backup 249
und Befehl restore 272
pittime (Parameter)
und Befehl mount backup 249
und Befehl restore 272
Planen
VSS-Sicherung von SQL-Daten 27
postsnapshotcmd (Parameter) 106, 237
presnapshotcmd (Parameter) 106, 237
Programmkorrekturen abrufen xiii, xiv
Protokollierungseigenschaften 70
Protokollsicherung
Strategie 30
Q
query backup (Befehl)
und Parameter /all 262
und Parameter /configfile 262
und Parameter /fromserver 262
und Parameter /object 263
326
query backup (Befehl), Tivoli Storage
FlashCopy Manager
Syntaxdiagramm 261
Überblick 261
query component (Befehl)
Syntaxdiagramm 252
und Parameter /configfile 252
und Parameter /logfile 252
und Parameter /logprune 253
und Parameter /tsmnode 253
und Parameter /tsmoptfile 254
und Parameter /tsmpassword 254
query component (Befehl), Tivoli Storage
FlashCopy Manager
Überblick 252
query config (Befehl)
Beispiel 259
Syntaxdiagramm 257
Überblick 257
und Parameter /configfile 257
und Parameter /logfile 257
und Parameter /logprune 258
und Parameter /tsmnode 258
und Parameter /tsmoptfile 259
und Parameter /tsmpassword 259
query exchange (Befehl)
Syntaxdiagramm 136, 206
und Parameter /configfile 136
und Parameter /logfile 137
und Parameter /logprune 137
und Speichergruppe für Wiederherstellung 136
query exchange (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange)
Überblick 135
query fcm (Befehl)
Beispiel 143
Syntaxdiagramm 140
Überblick 139, 199
und Parameter /active 141, 201
und Parameter /all 141, 201
und Parameter /configfile 141
und Parameter /fromexcserver 142
und Parameter /logfile 142, 202
und Parameter /logprune 142, 203
query fcm (Befehl von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL)
Syntaxdiagramm 200
query sql (Befehl)
und Parameter /configfile 207
und Parameter /logfile 207
und Parameter /logprune 208
query sql (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL)
Überblick 205
query tdp (Befehl)
und Parameter /logfile 146
und Parameter /logprune 146, 212
query tdp (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange)
Syntaxdiagramm 145, 211
Überblick 145
und Parameter /configfile 146
query tdp (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL)
Überblick 211
und Parameter /configfile 211
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
query tdp (Befehl von Tivoli Storage FlashCopy Manager for SQL) (Forts.)
und Parameter /logfile 211
quiet (Parameter) 219
und Befehl backup 125
und Befehl delete backup 132, 189,
196
und Befehl restore 156
und Befehl restorefiles 164, 226
R
recover (Parameter)
und Befehl restore 156
recovery (Parameter) 219
Regional, Eigenschaften 70
relocatedir (Parameter) 219
Replikationskopien 15
restore (Befehl)
Syntaxdiagramm 151, 269
Überblick 148, 268
und Parameter /configfile 152, 270
und Parameter /fromexcserver 152
und Parameter /fromserver 270
und Parameter /instantrestore 153,
216, 270
und Parameter /intodb 153
und Parameter /intosg 154
und Parameter /logfile 154
und Parameter /logprune 155
und Parameter /mountdatabases 155
und Parameter /noprompt 272
und Parameter /object 156
und Parameter /pitdate 272
und Parameter /pittime 272
und Parameter /quiet 156
und Parameter /recover 156
und Parameter /templogrestorepath 157
und Parameter /tsmnode 273
restoredate (Parameter) 220
restorefiles 162, 225
Befehl 161
Parameter 161
restorefiles (Befehl)
Beispiel 228
Sicherungen 160
Syntaxdiagramm 161
Überblick 160
und Parameter /backupmethod 225
und Parameter /configfile 162, 225
und Parameter /fromexcserver 162
und Parameter /fromsqlserver 225
und Parameter /into 162, 227
und Parameter /logfile 163, 225
und Parameter /logprune 163, 226
und Parameter /mountwait 226
und Parameter /object 164, 226
und Parameter /partial 164
und Parameter /quiet 164, 226
und Parameter /tsmnode 227
und Parameter /tsmoptfile 164, 227
und Parameter /tsmpassword 228
VSS 160
restoremailbox (Befehl)
einzelne Mailbox
Befehlszeile 167
restoremailbox (Befehl) (Forts.)
Mailbox
Befehlszeile 167
Syntaxdiagramm 166
Überblick 164
und Parameter /configfile 167
und Parameter /logfile 168
und Parameter /logprune 169
und Parameter /mailboxfilter 169
und Parameter /mailboxoriglocation 171
und Parameter /mailboxrestoredate 172
und Parameter /mailboxrestoredestination 174
und Parameter /mailboxrestoretime 173
und Parameter /tempdbrestorepath 177
und Parameter /templogrestorepath 178
und Parameter /tempmailboxalias 178
restoretime (Parameter) 220
Richtlinie 73
binden 73
konfigurieren 73
lokale Richtlinie definieren 75
Verfall von VSS-Sicherungen 74
VSS-Sicherungen binden 76
Richtlinienverwaltung, Eigenschaften 63
S
SAN Volume Controller-Konfigurationen 10
Schulung, Tivoli xi
set (Befehl)
Beispiel 185
Beispielausgabe 233
positionsgebundener Parameter 229
Syntaxdiagramm 181
Überblick 180
und Parameter /configfile 184
und Parameter /dateformat 181
und Parameter /language 181
und Parameter /localdsmagentnode 182, 230
und Parameter /logfile 182
und Parameter /logprune 182
und Parameter /mailboxrestoreunread 182
und Parameter /numberformat 182
und Parameter /tempdbrestorepath 183
und Parameter /templogrestorepath 183
und Parameter /timeformat 184
Sicherung
Speichergruppe
Befehlszeile 121, 129
Sicherung von Daten 106
Sicherungen von kundenspezifischen Anwendungen und Dateisystemen
löschen 107
Sicherungsobjekte
Kompatibilität mit dem Server 207
Sicherungsobjekttypen
vollständig 188, 215
Sicherungsstrategie von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange 22
Software-Provider 18, 26
Software Support
Kontakt xiv
Speicher
Kapazität des verwalteten Speichers
bestimmen 77
Speichergruppe
restorefiles
Befehlszeile 161
Sicherung
Befehlszeile 121, 129
Sicherung löschen
Befehlszeile 194
Zurückschreibung
Befehlszeile 151
Speichergruppe für Wiederherstellung
und Befehl query exchange 136
und Befehl restore 149
und Datenbanken anhängen 149
Speichern von Berichten 78
Speicherverwaltung, Richtlinie 73
SQL-Anmeldung, Eigenschaften 72
SQL Server
abfragen 206
Benutzer-ID 190, 208, 220, 232
SQL Server 2000
Teilzurückschreibung 102
Zurückschreibung nach Zeitpunkt 102
SQL Server-Daten sichern 98
SQL Server-VSS-Sicherung
löschen 99
sqlauthentication (Parameter) 190, 208,
220, 232
sqlcompression (Parameter) 233
sqlpassword (Parameter) 190, 208, 220
sqlserver (Parameter) 190, 209, 221, 232
sqluser (Parameter) 192, 210, 222
sqluserid (Parameter) 232
Standby Continuous Replication, fortlaufende Standby-Replikation 15
Starten
grafische Benutzerschnittstelle (GUI)
von MMC 57
grafische Benutzerschnittstelle (GUI)
von Tivoli Storage FlashCopy Manager 57
Stoppen (nach Zeitpunkt), Optionen,
GUI 102
Storwize® V7000-Konfigurationen 10
Stripes, Option, GUI 100
Subskriptionsvertrag xiv
Syntaxdiagramme
Befehl backup 121, 235
Befehl delete backup 128, 193, 239
Befehl help 132, 197, 243
Befehl mount backup 246
Befehl query backup, Tivoli Storage
FlashCopy Manager 261
Befehl query component 252
Befehl query config 257
Befehl query exchange 136, 206
Befehl query fcm 140
Syntaxdiagramme (Forts.)
Befehl query tdp von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Exchange 145
Befehl query tdp von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL 211
Befehl restore 151, 269
Befehl restorefiles 161
Befehl restoremailbox 166
Befehl set 181
Befehl unmount backup 276
Befehl update config 279
Syntaxdiagramme von Tivoli Storage
FlashCopy Manager for SQL
Befehl query fcm 200
sysadmin (feste Serverrolle) 213, 232
Systeminformationen für Tivoli Storage
FlashCopy Manager for Windows anzeigen 115
T
Task-Manager 58
Tasks
automatisieren 95, 105, 111
Tasks 95, 105, 111
Tasks planen 77
Tastatur 289
tdpexc.cfg (Datei)
und Befehl backup 122
und Befehl delete backup 130, 194
und Befehl query exchange 136
und Befehl query fcm 141
und Befehl query sql 207
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 152, 157
und Befehl restorefiles 162
und Befehl restoremailbox 167, 177,
178
und Befehl set 184
tdpexc.log (Datei)
und Befehl backup 124
und Befehl delete backup 130, 195
und Befehl query exchange 137
und Befehl query fcm 142, 202
und Befehl query sql 207
und Befehl query tdp 146
und Befehl restore 154
und Befehl restorefiles 163
und Befehl restoremailbox 168
und Befehl set 182
tdpexcc.exe (Datei)
Überblick 119
tdpsql.cfg (Datei)
und Befehl query tdp 211
und Befehl restorefiles 225
tdpsql.cfg, Werte festlegen
über die Befehlszeilenschnittstelle 188, 201, 215, 233
tdpsql.log (Datei)
und Befehl query tdp 211
und Befehl restorefiles 225
tdpsqlc.exe (Datei)
Überblick 185
tempdb, Datenbank 30
tempdbrestorepath (Parameter)
und Befehl restoremailbox 177
Index
327
tempdbrestorepath (Parameter) (Forts.)
und Befehl set 183
templogrestorepath (Parameter)
und Befehl restore 157
und Befehl restoremailbox 178
und Befehl set 183
tempmailboxalias (Parameter)
und Befehl restoremailbox 178
timeformat (Parameter) 232
und Befehl set 184
und Befehl update config 282
Tivoli, technische Schulung xi
Tivoli Storage FlashCopy Manager
Befehle 185
Befehle für kundenspezifische Anwendungen 234
installieren 41
Konfigurationsdatei definieren
über die Befehlszeilenschnittstelle 201, 215, 233
Wissenswertes 59
Tivoli Storage FlashCopy Manager, grafische Benutzerschnittstelle (GUI)
starten 57
Tivoli Storage FlashCopy Manager for Exchange
Befehle 119
Sicherungsstrategie 22
Tivoli Storage FlashCopy Manager for
SQL
Konfigurationsdatei definieren
über die Befehlszeilenschnittstelle 188
Tivoli Storage FlashCopy Manager-Scripts
anzeigen 115
bearbeiten 115
hinzufügen 115
Trace- und Protokolldateien
anzeigen 116
Transaktionsprotokoll
zurückschreiben 148
tsmnode (Parameter)
und Befehl backup 237, 242, 263
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 253
und Befehl query config 258
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 227
und Befehl unmount backup 278
tsmoptfile (Parameter)
und Befehl backup 237, 242, 263
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 254
und Befehl query config 259
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 164, 227
und Befehl unmount backup 278
tsmpassword (Parameter)
und Befehl backup 237, 242, 264
und Befehl mount backup 250
und Befehl query component 254
und Befehl query config 259
und Befehl restore 273
und Befehl restorefiles 228
und Befehl unmount backup 278
328
U
Überblick
Momentaufnahmen erstellen 79
unmount backup (Befehl)
Syntaxdiagramm 276
Überblick 276
und Parameter /configfile 277
und Parameter /logfile 277
und Parameter /logprune 277
und Parameter /tsmnode 278
und Parameter /tsmoptfile 278
und Parameter /tsmpassword 278
Unterstützungsinformationen xi
Unterstützungsvertrag xiv
update config (Befehl)
Beispiel 282
Syntaxdiagramm 279
Überblick 279
und Parameter /configfile 282
und Parameter /dateformat 280
und Parameter /language 280
und Parameter /localdsmagentnode 281
und Parameter /logfile 281
und Parameter /logprune 281
und Parameter /numberformat 281
und Parameter /timeformat 282
VSS-Sicherung, Eigenschaften 71
VSS-Sicherung von SQL-Daten
planen 27
VSS-Sofortzurückschreibung
Methode 23, 30, 36
VSS-Sofortzurückschreibung in einer Umgebung mit fortlaufender Clusterreplikation 93
VSS-Writer
Exchange-Daten 5
SQL-Daten 5
W
Widerrufdateiname für Standby, Option,
GUI 101
Wiederherstellung, Option, GUI 101
Wiederherstellungsspeichergruppe
Prozedur 93, 94
Zurückschreibung 87
Windows-Authentifizierungsmodus festlegen
über die Befehlszeilenschnittstelle 190, 208, 220, 232
Wissensbasen durchsuchen xii
Wissenswertes zu Tivoli Storage FlashCopy Manager 59
V
Z
Verfall von VSS-Sicherungen
Richtlinie 74
Verlagern, Option, GUI 102
Veröffentlichungen
bestellen viii
durchsuchen viii
herunterladen viii
Referenzinformationen zur Hardware xi
Tivoli Storage FlashCopy Manager viii
Tivoli Storage Manager ix
Verwalteter Speicher
Kapazität bestimmen 77
Vor/nach Momentaufnahme, Eigenschaften 69
Voraussetzungen für Exchange ServerSicherungen und -Zurückschreibungen 80
Vorgaben 60
VSS 160
in alternative Positionen zurückschreiben 25
VSS, Exchange-Daten
Hardware-Provider 18
Software-Provider 18
VSS, SQL-Daten
Hardware-Provider 26
Software-Provider 26
VSS-Anforderer 5
VSS-Probleme diagnostizieren 113
VSS-Provider 5
VSS-Schnellzurückschreibung
Methode 23, 30, 35
VSS-Sicherung
Richtlinienbindung 76
Zurückschreiben von Daten 99
Browser für Mailboxzurückschreibung 90
Exchange Server 2007 83, 88, 90
Exchange Server 2010 83, 88, 90
Mailbox 88
Zurückschreibung
in anderem SQL Server 29
inaktiver Objekte 219
Speichergruppe
Befehlszeile 151
Zurückschreibung nach Zeitpunkt, bei benannter Markierung stoppen
mithilfe der GUI 102
Zurückschreibung nach Zeitpunkt, Option, GUI 102
Zurückschreibungsoperationen
benannte Markierungen 102
mithilfe der GUI
Option 'Automatische Auswahl' 100, 101
Option 'Datei zum Widerrufen des
Standby-Servers' 103
Option 'Datenbankbesitzer' 100
Option 'Stripes' 100
Option 'Verlagern' 102
Option 'Widerrufdateiname für
Standby' 101
Option 'Wiederherstellung' 101
Option 'Zurückschreiben in' 102
Option 'Zurückschreibung nach
Zeitpunkt' 102
Optionen '...auf Bandladevorgänge
warten' 101
Sofortzurückschreibung 101
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Zurückschreibungsoperationen (Forts.)
mithilfe der GUI (Forts.)
Zurückschreibungsoptionen 86,
100
nach Zeitpunkt 102
Zurückschreibungsoptionen
GUI
Datenbanken bereitstellen 87
Sofortzurückschreibung 86
Wiederherstellung ausführen 87
Zurückschreiben in 85
Index
329
330
Tivoli Storage FlashCopy Manager Installations- und Benutzerhandbuch
Programmnummer: 5608-W07
5641-A06
5724-X94
SC12-4609-00
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