Allgemeine Pharmakologie - des FSR Medizin Greifswald

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Institut für Pharmakologie
Abteilung Allgemeine Pharmakologie
Profile der Arbeitsgruppen
Die Abteilung Allgemeine Pharmakologie hat ein sehr bereit gefächertes Forschungsspektrum, wobei als verbindendes Element membranäre Wirkstofftransporter im Mittelpunkt
des Interesses stehen. Die einzelnen Forschungsthemen, die jeweils durch einen Wissenschaftler vertreten werden, reichen dabei von speziellen Fragestellungen im Bereich der
Tumorbiologie bis hin zur Expression von Wirkstofftransportern im kardiovaskulären System.
Vaskuläre Biologie
Transporter in peripheren Blutzellen
10
1
10
2
10
3
10
4
mCD62-FITC
Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Bernhard Rauch (bernhard.rauch@uni-greifswald.de)
Tumorbiologie
pAkt1
DAPI
Pim1S
MERGE
ABCG2
Glioblastome gehören zu den heimtückischsten Tumoren des
Zentralen Nervensystems. Trotz einer multimodalen Therapie
beträgt die mittlere Überlebensdauer nach Diagnosestellung
nur etwa ein Jahr. Neben operativer Entfernung und
Radiotherapie wird auch die Chemotherapie zur Behandlung
eingesetzt, wobei die Erfolge individuell stark schwanken und
es bei nahezu allen Patienten zu einem Rezidiv kommt. Daher
ist es unser Ziel in Zusammenarbeit mit der Klinik für
Neurochirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Henry
Schroeder zugrunde liegende Resistenzmechanismen, sowie
neue Angriffspunkte für eine Therapie maligner Gliome zu
entschlüsseln. Thematisch beschäftigen wir uns insbesondere
mit Transportproteinen sowie onkogenen Kinasen.
Ansprechpartner:
Dr. Sandra Bien-Möller (sbien@uni-greifswald.de)
 Proteinanalytik (ELISA, Western Blot)
 Immunfluoreszenz-Mikroskopie
 Zellkultur
 Funktionsassays (in vitro/ in vivo)
 Genomics/Proteomics (moderne Verfahren zur
Analyse der Genexpression)
Aktuelle Zusammensetzung der AG:
4 PostDocs
1 nat. Doktorand
4 Technische Assistentinnen
med. DoktorandInnen und DiplomandInnen, Masterund BachelorstudentInnen
Aktuelle Publikationen:
Aktuelle
Zusammensetzung
der
AG:
Pim1 kinase is upregulated in glioblastoma multiforme and mediates tumor cell survival.
5 Postdocs
11 nat. DoktorandInnen
3
Technische
Assistentinnen
Factor-Xa-induced mitogenesis and migration require sphingosine kinase activity and S1P
formation
in
human vascular smooth muscle
cells.DiplomandInnen
med.
DoktorandInnen
und
Böhm A, Flößer A, Ermler S, Fender AC, Lüth A, Kleuser B, Schrör K, Rauch BH.
Herzog S, Fink MA, Weitmann K, Friedel C, Hadlich S, Langner S, Kindermann K, Holm T, Böhm
A, Eskilsson E, Miletic H, Hildner M, Fritsch M, Vogelgesang S, Havemann C, Ritter CA, Meyer
Zu Schwabedissen HE, Rauch B, Hoffmann W, Kroemer HK, Schroeder H, Bien-Möller S. Neuro
Oncol. 2014
Ansprechpartner:
PD Dr. Gabriele Jedlitschky (jedlits@uni-greifswald.de)
Regulation von Wirkstofftransportern
Wirkstofftransporter sind maßgeblich an der
Verteilung zahlreicher Pharmaka im Organismus
beteiligt. So limitiert beispielsweise der intestinal
exprimierte ABC-Transporter P-gp die Aufnahme
zahlreicher Umweltgifte, aber von Wirkstoffen.
Demgegenüber stehen sog. Aufnahmetransporter,
die mehr oder weniger selektiv Wirkstoffe in die
Zelle hineinlassen.
OATP1A2
Cardiovasc Res. 2013
cAMP regulates expression of the cyclic nucleotide transporter MRP4 (ABCC4) through the
EPAC pathway.
Bröderdorf S, Zang S, Schaletzki Y, Grube M, Kroemer HK, Jedlitschky G.
Pharmacogenet Genomics. 2014
Steroid hormones specifically modify the activity of organic anion transporting polypeptides.
Koenen A, Köck K, Keiser M, Siegmund W, Kroemer HK, Grube M.
Eur J Pharm Sci. 2012
200
Insbesondere mit Blick auf diese Aufnahmetransporter interessieren wir uns für die
Lokalisation, Regulation und Funktion dieser
Transporterproteine.
150
100
**
50
*
*
**
0
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0
 Genotypisierungen, Methylierungsanalysen
qu
i
10
 RNA-Präparation und Real-time PCR
Transportproteine sind nicht nur für die Aufnahme und
Verteilung von Arzneistoffen von Bedeutung, sondern
beeinflussen auch verschiedene physiologische Prozesse
u.a. durch den Transport von Signalmolekülen. Die
Freisetzung von verschiedenen Mediatoren ist eine
wichtige Funktion von peripheren Blutzellen, wie Leukozyten
und Thrombozyten, die aufgrund ihrer Bedeutung für die
Immunabwehr und Blutgerinnung auch Zielstruktur verschiedener Arzneistoffe sind.
Wir haben daher die Expression und Lokalisation verschiedener Transporter in diesen
Zellen charakterisiert und konnten dabei z.B. zeigen, dass der ABC-Transporter ABCC4
in Thrombozyten eine wichtige Rolle bei der Speicherung und Freisetzung mehrerer
Mediatoren spielt. Um die Transportfunktion und Regulation dieser Transporter sowie
Protein-Interaktionen weiter zu untersuchen, arbeiten wir mit rekombinanten
Zellsystemen, isolierten Membranvesikeln und Fusionsproteinen.
E 1S uptake
[% of control]
0
Events
80
Pathophysiologische Veränderungen der
Gefäßwand gehören zu den häufigsten
Krankheitsursuchen. Typische Folgeerkrankungen
stellen beispielsweise der Herzinfarkt und der
Schlaganfall dar. Die Arbeitsgruppe untersucht
molekulare Mechanismen, die zur Entwicklung
von Gefäßerkrankungen wie der Atherosklerose
beitragen. Im Fokus der Untersuchungen stehen
dabei der Einfluss von Faktoren der
Blutgerinnung und entzündlicher Prozesse an
und innerhalb der Gefäßwand. Um die zugrundeliegenden Mechanismen und mögliche Schlüsselproteine der Krankheitsentwicklung zu untersuchen, stehen am Institut ein weites Spektrum von Methoden
sowie geeignete Zellkulturen und genetisch modifizierte Tiermodelle zur Verfügung.
Methodenspektrum:
Ansprechpartner:
Dr. Markus Grube (grube@uni-greifswald.de)
Web-Seite: www.medizin.uni-greifswald.de/pharmako
Institut für Pharmakologie - Abteilung Allgemeine
Pharmakologie
Andreas Böhm, Frederik Kostka, Stephan Spenke, Sönke Richter, Bernhard H. Rauch
Forschungsschwerpunkte
Atherosklerose und Blutgerinnung
Methoden
Ergebnisse
Immunhistochemie
Zelluläre Wirkungen nach Aktivierung
des Gerinnungssystems
Weltweit sterben rund 17 Millionen Menschen jährlich an den
Folgen der Atherosklerose.
Gerinnungsfaktoren wie Thrombin und der aktivierte Faktor-X
(FXa) vermitteln neben ihrer bekannten Rolle in der
Blutgerinnung verschiedene zelluläre Effekte, z.B. in glatten
Gefäßmuskelzellen oder in Blutplättchen.
Aspirin
thrombin
TXA2
SPHK1 (grün), SMMHC (rot) und DNA (blau) in humanen glatten
Gefäßmuskelzellen; 400x (Böhm et al. Cardiovasc Res 2013).
sphingosine
TP
COX-1
PAR-1
PKC
platelet
monocyte
S1P
S1P
S1P1/3
ABC
degranulation
SPHK1(grün) und DNA (blau) in Human Embryonic Kidney"-Zellen
(HEK; (A) Kontrolle 600x, (B) 10 min Stimulation mit PMA 600x.
Artherosklerotische Veränderungen
in einer Mausaorta
Molekularbiologische Methoden
collagen
Ergebnisse einer medizinischen Doktorarbeit: Release of sphingosine-1phosphate from human platelets is dependent on thromboxane formation
(Ulrych et al. JTH 2011; Polzin et al. Int J Cardiol 2013)
Vorraussetzung:
thrombin
Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten, ein
Freisemester ist erforderlich
out
Real-Time-PCR
Western Blot
ADP
Bernhard.Rauch@uni-greifswald.de
oder
P2Y12
(PAR-3, -4)
in
Gi
Gq/Gi
vascular
smooth
muscle cell
Kontakt: Prof. Dr. med. Bernhard Rauch
+
NFB
inflammation
proliferation
Dr. rer. nat. Andreas Böhm
Andreas.Boehm@uni-greifswald.de
www.medizin.uni-greifswald.de/pharmako/Allgemeine_Pharmakologie
thienopyridines
PAR-1
Geboten wird:
Gute Betreuung/Anleitung im Labor, Hilfe beim
Erstellen der Promotionsarbeit
migration
Zellkultur
Tierstudien
Ergebnisse einer medizinischen Doktorarbeit: Regulation of functionally
active P2Y12 ADP receptors by thrombin in human smooth muscle cells and
the presence of P2Y12 in carotid artery lesions (Rauch B. et al. ATVB 2010).
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