Wasserlösliche und fettlösliche Vitamine

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ERNÄHRUNG
Wasserlösliche und fettlösliche
Vitamine
Der Ausdruck "Vitamin" hat sich heutzutage fest in unserem
Sprachgebrauch etabliert. Doch kaum jemand kann tatsächlich dem
allgemeinen Wort „Vitamin“ inhaltlichen Gehalt verleihen.
Die allgemeinen Definitionen sind recht vage und lassen Spielraum
für Interpretationen. MEINE VITALITÄT gibt Ihnen einen kleinen
Überblick und erläutert den Unterschied zwischen
wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen.
29.10.2014 - von MEINE VITALITÄT Redaktion
Mit dem Begriff "Vitamin" wird keineswegs eine chemisch oder funktionell genau
beschreibbare Gruppe bezeichnet. "Amin" beispielsweise steht für "stickstoffhaltig". Dies trifft z.B.
auf das Vitamin A nicht zu.
Vitamine sind lebensnotwendige Substanzen . Sie werden allgemein als essentiell bezeichnet,
was bedeutet, dass sie vom Körper zum großen Teil nicht produziert werden können, aber
lebensnotwendige Funktionen erfüllen.
Der menschliche Körper kann Vitamine also nicht in ausreichender Menge selbst herstellen. Daher
müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Vitaminhaltige Nahrungsmittel sind zum
Beispiel Obst, Gemüse und Salat, aber auch Fisch und Fleisch.
Man unterscheidet wasserlösliche, zum Beispiel Vitamin C , von fettlöslichen Vitaminen, zum
Beispiel Vitamin A . Fettlösliche Vitamine können nur zusammen mit Fett aufgenommen
werden.
Klassifizierung: wasserlöslich vs fettlöslich
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Bei Vitaminen lassen sich chemisch-physiologisch zwei wesentliche Merkmale unterscheiden:
- Die Vitamine des gesamten achtteiligen B-Komplexes (also auch Biotin , Folsäure oder
Pantothensäure ) und das Vitamin C sind wasserlöslich. Diese werden auch als hydrophile
Vitamine bezeichnet.
- Alle anderen Vitamine , also A , D , E und K , dagegen sind fettlöslich und tragen in der
wissenschaftlichen Literatur den Namen lipophile Vitamine .
Wasserlösliche Vitamine müssen regelmäßig zugeführt werden - außer Vitamin B12
Diese Eigenschaften haben grundsätzlich Auswirkungen auf die Art, wie sie zugeführt werden
sollten. Naheliegender Weise können wasserlösliche Vitamine im Körper nicht lange gespeichert
werden.
Eine Ausnahme bildet hier das Vitamin B12 , welches in der Leber ein Langzeit-Depot bildet.
Daher können Menschen, die über die Nahrung zu wenig Vitamin B12 aufnehmen, wie Veganer,
sich von einem Arzt eine Leberspritze verabreichen lassen, die ihren Bedarf über viele Monate
deckt. Alle anderen hydrophilen Vitamine müssen regelmäßig, am besten mehrmals am Tag,
zugeführt werden, da sie über die Verdauung ausgeschieden werden.
Überdosierung von wasserlöslichen Vitaminen?
Übrigens ist aufgrund der Wasserlöslichkeit eine Überdosierung entweder unmöglich ( B1 ,
wahrscheinlich B2 , B5 (Pantothensäure) , wahrscheinlich auch B7 (Biotin) und B12 , oder
erfordert so hohe Mengen, die über die Nahrung nicht eingenommen und durch
Nahrungsergänzungsmittel im Prinzip nicht erreicht werden können (B3, B6, B9, C) .
Vitamindepots über Wochen und Monate
Fettlösliche Vitamine dagegen kann der Körper über Zeiträume von Wochen speichern. Dies hat
mehrere Konsequenzen.
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Freunde der guten Küche können sich freuen, einen Grund zu haben, hier und da einen Tropfen
Extra Natives Olivenöl zu verwenden. Lipophile Vitamine können nämlich vom Körper am
besten gemeinsam mit etwas Fett aufgenommen werden.
Eine regelmäßige Zufuhr ist nicht erforderlich, da das Fettgewebe und die Leber größere Vorräte
speichern. Deswegen sind diese Vitamine aber nicht weniger notwendig und wichtig für den
Körper - kurzfristige Schwankungen sind  ohne Auswirkungen auf funktionierenden
Stoffwechsel.
Mangelerscheinungen allerdings zeigen sich daher mit einer Verzögerung von etwa zwei Wochen
(Vitamin K) oder mehreren Monaten (Vitamin A, D und E) nach der letzten
bedarfsdeckenden Einnahme und "Auffüllung" der Körperdepots. Eine planvolle, regelmäßige
Zufuhr dieser fettlöslichen Vitamine ist daher genauso erforderlich. Denn sind die Vitaminspeicher
in Leber und Fettgewebe erst einmal leer, benötigt es höhere Mengen und längere Zeit, um die
Speicher wieder aufzufüllen. Fettlösliche Vitamine sollte man aber nur in Ausnahmefällen
langfristig in extrem hohen Dosierungen (30 mal RDA) einnehmen.
Weitere Informationen über Vitamine und ander Nährstoffe finden SIe auf
http://vitamine-ratgeber.com/.
Mehr zu gesunder Ernährung lesen Sie hier.
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