Pflanzen, die sich Tiere fangen Lösung (M 1) Aufgabe 1: Neben

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Pflanzen, die sich Tiere fangen
Lösung (M 1)
Aufgabe 1: Neben Licht benötigen Pflanzen Kohlenstoffdioxid, Wasser, Nährsalze
und Wärme.
Aufgabe 2: a) aus der Luft: Kohlenstoffdioxid b) aus dem Boden: Nährsalze, Wasser
Aufgabe 3: a) Die Pflanze benötigt zur Fotosynthese Blattgrünkörner und Licht. b)
Bei der Fotosynthese stellt die Pflanze Zucker her.
Aufgabe 4: NPK Dünger enthalten Stickstoff, Phosphor und Kalium. Die Bezeichnung
NPK ist auf die Symbole dieser Elemente zurückzuführen (Stickstoff: N,
Phosphor: P, Kalium: K).
Aufgabe 5
Kohlenstoffdioxid
Wasser
Nährsalze
Lösung (M 2)
Aufgabe 1
a) Die Tröpfchen fühlen sich klebrig, wie zäher Leim an.
b) Nein
c) Die Tröpfchen des Sonnentaus haben einen süßlichen Geschmack.
d) Sie riechen nach Honig.
Aufgabe 2: In der Blattmitte sitzen Drüsen mit kurzen, am Blattrand mit längeren
Stielen. Aufgabe 3
a) Die Ameise bzw. Stechmücke wird festgehalten und nach ___ Tagen verdaut frei
gegeben.
b) bis e) gleicher Vorgang wie bei a)
f) und g) Das Stück Kunststoff bzw. das Streichholz wird festgehalten und nach ___
Stunde(n) unverändert frei gegeben.
Pflanzen, die sich Tiere fangen
Lösung (M 3)
Aufgabe 1
Bild A: Das Blatt hat sich von der Spitze her gekrümmt, die Stieldrüsen haben sich über
das Insekt gelegt.
Bild B: In einem eingerollten Blatt wird eine Stechmücke festgehalten und verdaut.
Bild C: Ein größeres Insekt können die Stieldrüsen nicht festhalten. Es kann sich
befreien.
Aufgabe 2: Berührt ein kleines Insekt die „Tauperlen”, bleibt es daran hängen wie an
einem Mückenfänger. Die Drüsen auf den Stielen (,Tauperlen") klappen langsam zur
Blattmittte hin und halten das Insekt zusätzlich fest. Nach biegen sich die Stieldrüsen
zurück und geben die unverdaulichen Reste frei. Auch Materialien wie Kunststoff und
Holz
werden festgehalten, aber schon nach
wieder freigegeben.
Erläuterung (M 4)
In Verbindung mit dem Arbeitsblatt M 4 bietet es sich an, den Film „Sonnentau und
Fett-kraut” mit in den Unterricht einzubringen (siehe Mediothek). Der Film bietet
Aufnahmen zu den Fangmechanismen dieser Pflanzen und stellt damit die ideale
Ergänzung zu den Versuchsbeobachtungen der Schülerinnen und Schüler dar.
Lösung (M 4)
Aufgabe 1: Sie locken kleinere Insekten an, kleben sie fest und umschlingen
sie. Aufgabe 2: Sie kommen mit immer mehr Stieldrüsen in Berührung.
Aufgabe 3: Sie können verwertbare Stoffe von unverwertbaren
unterscheiden. Aufgabe 4: Säuren töten Bakterien und schützen damit vor
Fäulnis.
Aufgabe 5: Sonnentau fängt kleinere Insekten mit seinen klebrigen Stieldrüsen. Durch
die Tätigkeit von Verdauungsdrüsen werden die Weichteile der Tiere aufgelöst. Bei der
Verdauung nimmt das Blatt Eiweißstoffe auf. Die unverdaulichen Chitinpanzer werden
nach einiger Zeit wieder freigegeben.
Lösung (M 5)
Aufgabe 1
a) An den Rändern der gewölbten Blattflächen sitzen kräftige Borsten.
b) Die Lernenden werden aufgrund der Abbildungen beschreiben, dass das Blatt
über die Fähigkeit verfügt, die beiden Blatthälften zusammenklappen zu können.
Vermutlich erkennen sie auch, dass es sich dabei um eine Fangvorrichtung
handelt, mit deren Hilfe Insekten (z. B. Fliegen) gefangen werden können. Auch die
kräftigen Borsten an den Rändern der Blattflächen lassen sich mit einer solchen
Funktion in Verbindung bringen.
Aufgabe 2
a) Die Blatthälften klappen schnell zusammen und halten das Tier gefangen.
b) Bei Berührung der Innenseite eines geöffneten Blattes mit einem Zahnstocher
klappen die Blatthälften ebenfalls zusammen.
Aufgabe 3
a) Die Ameise bzw. Stechmücke wird festgehalten und nach
Tagen verdaut frei
gegeben
b) bis e) gleicher Vorgang wie bei a)
f) und g) Das Stück Kunststoff bzw. das Streichholz wird festgehalten und nach
Stunden
unverändert frei gegeben.
Pflanzen, die sich Tiere fangen
Lösung (M 6)
Aufgabe 1: Die Borsten an der Blattinnenseite können einen Gegenstand fühlen und
lösen das Zusammenklappen aus.
Aufgabe 2
Randborsten
Abbidung 2::
geöffnetes Blatt (a) und geschlossenes Blatt (b)
Aufgabe 3: Die Fangblätter befinden sich am Boden, da ihnen dort mehr Käfer und
Spinnen in die Falle gehen.
Aufgabe 4: Berührt ein größeres Insekt mehrere Fühlborsten, so klappen die beiden
Blatthälften schnell zusammen. Zur Verdauung der Beute braucht die Pflanze
Holz, Plastik und andere unverdaulichen Stoffe werden bereits nach
ausgeschieden.
Lösung (M 7)
Aufgabe 1: Manche Blätter laufen in einem Schlauch aus und
enden in einer bauchigen Kanne.
Aufgabe 2: Ein Teil der „Kanne” ist mit einer Flüssigkeit gefüllt.
Der obere Rand ist rot und glatt. Die Kanne kann mit einem
Deckel verschlossen werden.
Aufgabe 4: Im oberen Teil der Kanne sitzen abwärts gerichtete
Borsten.
Aufgabe 5: Die an einem Blatt hängende Kanne ist teilweise mit
einer Flüssigkeit gefüllt. Insekten, die durch Farbe und Duft
angelockt werden, rutschen am glatten Rand ab und fallen in das
Innere der Kanne. Dort ertrinken sie und werden verdaut.
Zeichnung
zu
den Aufgaben 3—4: Kanne der Kannenpflanze
Tage.
Tagen wieder
Pflanzen, die sich Tiere fangen
Lösung (M 8)
Aufgabe 1
Vorkommen der vorgestellten Pflanzen:
1. Sonnentau: Torf- und Hochmoore
2. Venusfliegenfalle: auf Sandböden
3. Kannenpflanze: auf Baumästen in tropischen Regenwäldern
Aufgabe 2: Die Böden aller Standorte zeichnen sich durch Nährstoffarmut aus.
Aufgabe 3: Die Pflanzen gewinnen dabei Stickstoff
Aufgabe 4
Pflanze
Sonnentau
Venusfliegenfalle
Kannenpflanze
Fangeinrichtung
Klebefalle
Klappfalle
Kesselfalle
Betätigung der
Fangeinrichtung
durch
Berührung der
Drüsenhaare
Berührung der Fühlborsten
Sturz in die
Flüssigkeit
Reaktionszeit
etwa 1 Stunde
1/100 Sekunde
Beutetiere
kleine Insekten
größere Insekten und
Spinnen
größere Insekten
Verdauungszeit
etwa 10 Tage
etwa 8-30 Tage
5-8 Stunden
Lösungswort: F U E H L B O R S T E N
KANNENPFLANZEN
FLUESSIGKEIT
MUECKEN
KOHLENSTOFFDIOXID
VENUSFLIEGENFALLE
BORSTEN
SONNENTAU
RAND
STICKSTOFF
CHITINPANZER
VERDAUUNGSDRÜSEN
RANDBORSTEN
Pflanzen, die sich Tiere fangen
Erläuterung (M 11)
Auf der Folie M 11 finden sich Farbbilder von Sonnentau und Kannenpflanze
sowie deren Fangorganen. Sie lässt sich als Einstieg in die gesamte
Unterrichtseinheit verwenden. Neben der Motivation der Schülerinnen und
Schüler dient die Farbfolie dann auch dazu, anhand der Abbildungen das
Vorwissen der Lernenden abzufragen und zu sammeln. Auch bei der
Behandlung der einzelnen Pflanzen (Sonnentau: M 2–M 4; Kannenpflanze: M 7)
sowie bei der Gegenüberstellung der Fangeinrichtungen in M 8 bietet es sich an,
die Abbildungen in den Unterricht mit einzubringen.
Bild 1
Sonnentau
Bild 3
Kannenpflanze
Bild 2
Fangapparat des Sonnentaus
Bild 4
Fangapparat der Kannenpflanze
Internetadressen
www.fleischfressendepflanzen.de
Interessante Seite mit Informationen über Vorkommen, Naturschutz und Fangmechanismen von
fleischfressenden Pflanzen. Außerdem findet sich dort eine Datenbank mit ausführlichen Informationen
zu einzelnen Gattungen von Karnivoren.
www.insektivoren.com/dionaea.html
Internetseite, auf der eine Vielzahl von insektenfangenden Pflanzen beschrieben ist. Dabei stehen
insbesondere Fangmechanismen und Aufzuchthinweise im Mittelpunkt.
Videofilme
Fleischfressende Pflanzen (1998, 19 min, Video, FWU-Nr.: 04202241)
Der Film thematisiert wichtige fleischfressende Pflanzen (u. a. Sonnentau, Venusfliegenfalle und
Kannenpflanze). Behandelt werden die Fangvorrichtungen der Pflanzen und ihre Stellung in
Ökosystemen.
Pflanzenbewegungen (2001, 10 min, Video, FWU-Nr.: 04202729)
Pflanzenbewegungen auf Reize hin werden am Beispiel von Venusfliegenfalle und Mimose gezeigt.
Daneben thematisiert der Film auch Wachstumsbewegungen.
Sonnentau und Fettkraut (1971, 4,5 min, FWU-Nr.: 36 0168) Wasserschlauch und
Venusfliegenfalle (1971, 4,5 min, FWU-Nr.: 3600169) Kannenpflanze (1971, 2 min,
FWU-Nr.: 3600170)
Bei allen drei Filmen stehen die Fangbewegungen der jeweiligen Pflanzen im Mittelpunkt. Die
Stummfilme sind allerdings zumeist nicht mehr im Verleihprogramm erhältlich. Wenn noch Filme an
der Schule vorliegen, so lohnt es sich aber, die Filme in das Unterrichtsgeschehen einzubeziehen.
52 RAAbits Biologie April 2007
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