Repetytorium leksykalne

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Szkoła Języków Obcych „e-deutsch” Łukasz Wodarski
Texte zum Lesen
Lebenslauf
Ich heiße Maria Kowalska und wurde am 16. Juni 1970 als Tochter des Kaufmanns Jan Kowalski
und seiner Ehefrau Maria, geb. Schmidt, in Wroclaw geboren. Nach Abschluss der Grundschule
in Wroclaw begann ich meine Lehre auf dem Gymnasium. Das Gymnasium habe ich mit dem
Abitur beendet. Nach den gut bestandenen Aufnahmeprüfungen an der Wroclawer Universität
begann ich die deutsche Philologie zu studieren. In der Ferienzeit habe ich immer als Au-pairMädchen in Deutschland gearbeitet und in dieser Zeit die Deutschkurse für die Fortgeschrittenen
besucht. Seit Oktober 1991 bin ich verheiratet und habe einen einjährigen Sohn. Seit vorigem
Jahr arbeite ich als Deutschlehrerin in einer Grundschule.
Tagesablauf
Jeden Tag stehe ich um 7.00 Uhr auf. Ich gehe schnell ins Bad und wasche mich. Dann putze ich
mir die Zähne und kämme mich. Nachdem ich mich gewaschen habe, gehe ich in mein Zimmer
und ziehe mich schnell an. Meine Familie frühstückt sehr früh. Wenn ich in die Küche komme,
sitzen schon alle an dem von meiner Mutter gedeckten Tisch. Das Frühstück in meiner Familie
ist sehr wichtig. Meine Mutter lässt mich nicht ohne Frühstück in die Schule gehen. So esse ich
also ein Butterbrötchen mit Käse, Joghurt mit Früchten und trinke ein Glas Milch. Meine Eltern
trinken schnell ihren Morgenkaffee und verlassen in Eile das Haus. Ich beeile mich auch, weil
ich um 7.30 in die Schule mit dem Bus fahren muss. Unterwegs kaufe ich noch eine
Morgenzeitung. Ich warte an der Haltestelle auf den Bus. Ich kann leider nicht zu Fuß gehen,
weil ich einen langen Weg zur Schule habe. Aber der Bus kommt immer sehr pünktlich an. 5
Minuten vor dem Unterricht bin ich schon in der Schule. Ich verspäte mich fast nie. Für die Fahrt
in die Schule benötige ich 20 Minuten. Unterwegs kann ich noch die gekaufte Zeitung lesen. Um
8.00 Uhr beginne ich den Unterricht. Ich bleibe in der Schule 5 bis 8 Stunden. Wenn ich meinen
Unterricht beende, kehre ich zum Mittagessen nach Hause zurück. Nach dem Mittagessen kann
ich mich noch einen Augenblick ausruhen. Dann muss ich die Hausaufgaben machen. Manchmal
helfe ich meinem jüngeren Bruder bei seinen Hausaufgaben. Später müssen wir beide den Eltern
beim Abwaschen des Geschirrs und beim Zubereiten des Abendbrots helfen. Mein Bruder deckt
den Tisch und ich trockne das Geschirr ab. Jeden Tag räumen wir unsere Zimmer auf. Am
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Wochenende helfe ich das ganze Haus aufräumen und mache Einkäufe. Dann habe ich ein
bisschen mehr Zeit, um ruhig einen Film im Fernsehen anzusehen. Ich freue mich sehr auf den
Fernsehabend. Ich gehe nicht so früh schlafen, weil ich am Sonntag ein bisschen später aufstehen
kann. Ich langweile mich nie, weil ich immer etwas Interessantes zu tun habe.
Meine Familie
Ich heiße Peter Bauer und komme aus Düsseldorf. Jetzt bin ich Student in Mainz. Ich besuche
meine Familie nur selten, aber meine Eltern schreiben oft. Sie wohnen in Düsseldorf. Meine
Mutter ist Juristin und mein Vater ist Kaufmann. Meine Familie wohnt in einem kleinen
Eigenheim am Rande der Stadt. Da meine Mutter sehr die Natur liebt, hat sie bei dem Haus einen
schönen Blumengarten. Mein Vater fotografiert leidenschaftlich gern, er hat zu Hause seine
eigene Dunkelkammer und entwickelt seine Filme allein. Aber am liebsten fotografiert er die
Familienmitglieder. Meine ältere Schwester ist schon verheiratet. Sie hat zwei Kinder: einen
kleinen lebhaften Sohn und eine unartige Tochter, die mich immer beim Lesen stört. Meine
Schwester ist nicht berufstätig. Sie kommt besonders gern zu uns zu Besuch. Mein Vater
fotografiert seine Enkelkinder beim Spielen, Essen und Schlafen. Er liebt sie sehr. Meine
Großeltern, die nicht weit von uns wohnen, sind schon sehr alt, aber gesund und sehr aktiv.
Niemand will glauben, dass meine Oma schon über 70 ist. Sie sieht sehr jung aus, sie zieht sich
elegant an und macht jeden Tag lange Spaziergänge mit ihrem Hund. Der Opa sitzt lieber zu
Hause, liest seine Zeitungen und regt sich auf, wenn in der Politik etwas Schlechtes passiert. Er
ist seit ein paar Jahren Rentner und sagt, dass er endlich Ruhe haben möchte. Er findet uns alle
zu materiell eingestellt und kritisiert den Vater, wenn der einen neuen Wagen kauft. Die
Vergangenheit und die Familiengeschichte faszinieren mich und meine Oma kann sehr viel
davon erzählen. Sie ist sehr nett und intelligent. Ihre Geschichten sind so interessant, dass ich bei
ihr stundenlang sitzen kann. Wir sprechen über Politik, Religion Musik und so weiter. Oft
machen wir zusammen lange Spaziergänge und sehen die Schiffe auf dem Rhein an. Wenn wir
mit Oma spazieren gehen, nehmen wir oft meinen kleinen Neffen mit. Er ist dann sehr artig und
bereitet uns keine Sorgen. Es ist schade, dass ich jetzt so wenig Zeit meiner Familie widmen
kann. Meine Mutter schreibt mir oft lange Briefe. Sie sehnt sich nach mir. Sie würde sich sehr
freuen, wenn ich zurück nach Hause kehren würde. Das ist leider im Moment noch unmöglich,
weil ich noch drei Jahre studieren muss. Und dann? Dann werde ich vielleicht heiraten und eine
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neue Familie gründen. Und vielleicht wird meine Mutter meinen Kindern interessante
Geschichten erzählen, so wie unsere Oma jetzt.
Meine Freundin (Personenbeschreibung)
Meine Freundin heißt Marta. Sie ist Schülerin und besucht das Sportlyzeum. Marta ist
mittelgroß, sehr schlank und hat langes blondes Haar, blaue Augen und eine hübsche Nase. Alle
finden sie nett. Die Jungen aus ihrer Klasse finden Marta schön und haben sie gem. Sie ist
sympathisch, ruhig und sehr bescheiden. Wir kennen uns viele Jahre und verstehen uns sehr gut.
Meine Eltern sind zufrieden, dass ich eine solche gute und kluge Freundin habe. Sie finden Marta
taktvoll und zuverlässig. Außerdem ist sie sehr intelligent und begabt, kann gut Deutsch sprechen
und lernt fleißig Englisch. Manchmal hilft sie mir in Chemie. Sie hält immer Wort und schwänzt
nie die Schule. In unserer Freundschaft kommt es fast nie zu Konflikten. Wir verbringen viel Zeit
miteinander. Weil sie in der Nachbarschaft wohnt, besuchen wir uns oft. Manchmal fahren wir
zusammen in die Ferien. Marta ist eine sehr gute Sportlerin. Sport ist ihr Hobby. Sie trainiert sehr
intensiv und gewinnt oft Medaillen bei den Leichtathletik-Meisterschaften. Sie reist viel und
startet oft für ihren Sportklub. Bald hat sie Abitur und muss viel lernen. Im Moment treffen wir
uns selten, weil sie viel Zeit ihrer Abiturvorbereitung widmet. Ich würde jedem so eine gute
Freundin wünschen.
Meine Zukunftspläne
Ich denke immer öfter an meine Zukunft. Jetzt muss ich mich auf die Reifeprüfung vorbereiten.
Ich weiß, dass ich sehr viel lernen muss, wenn ich in der Zukunft eine gute Arbeit bekommen
möchte. Ich lerne sehr fleißig, weil ich mich vor schlechten Noten fürchte. Meine Mutter sagt,
dass ich eine Pause brauche, in der ich eine Weile die Arbeit vergessen könnte. Ich habe im
Moment keine Zeit dafür. Ich werde 19 Jahre alt sein, wenn ich mein Studium beginne. Ich
möchte Germanistik studieren. Ich muss Deutsch lernen, um die Menschen in den
deutschsprachigen Ländern sehr gut zu verstehen. Wenn ich schon immatrikuliert werde, werde
ich mich schon von Anfang an auf meine Lehre konzentrieren. Ich werde sicher fleißig die
Seminare belegen und mich gut auf die Prüfungen vorbereiten. Wenn ich mein Studium mit dem
Diplomexamen beende, möchte ich an der Universität bleiben und den Doktorgrad erwerben. Als
Sinn des Lebens sehe ich eine Arbeit, die mir Spaß macht. Es ist nicht so wichtig, was ich
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verdiene, aber die Arbeit muss mir Freude bereiten. Man müsste sich doch noch mit etwas
Sinnvollem beschäftigen, was auch für andere nützlich wäre. Außerdem möchte ich von den
anderen anerkannt werden. Natürlich möchte ich mir in der Zukunft auch ein schönes Auto
leisten. Wo ich wohnen werde, weiß ich noch nicht, weil die Wohnungssituation bei uns sehr
schlecht ist. Vielleicht werde ich mit meinen Eltern wohnen müssen. Ich möchte auch eines
Tages heiraten und vielleicht auch Kinder haben, aber das liegt bei mir in weiter Ferne. Zunächst
ist der Beruf für mich das Wichtigste.
Meine Schule
Ich besuche die Abiturklasse. Mein Lyzeum umfasst vier Unterrichtsjahre. Ich werde die Schule
mit dem Abitur abschließen. Nach den gut bestandenen Prüfungen bekomme ich das
Reifezeugnis und werde dann an der Universität studieren können. Das Lernen in meiner Schule
ist sehr interessant. Wir müssen am Unterricht aktiv teilnehmen und über verschiedene Themen
mit unseren Lehrern diskutieren. Die Lehrer verbessern unsere Fehler, kontrollieren unsere
Arbeiten, beurteilen uns und geben uns Zensuren. Wir führen Versuche durch und beschreiben
sie, machen Experimente und schreiben Berichte zu interessanten Themen. Am Nachmittag
belegen wir verschiedene Kurse. Ich besuche seit zwei Jahren einen Englischkurs. Wenn ich
meine Schule absolvieren werde, möchte ich nur gute Zensuren auf dem Schulzeugnis haben.
Aber wir müssen uns sehr viel Mühe geben, damit wir gute Noten bekommen. Unsere Lehrer
sind sehr anspruchsvoll. Hier darf man keinen Unterricht versäumen. Wer es nicht begreift, muss
die Schule verlassen oder sitzen bleiben, weil er nicht imstande ist sich das neue Material
anzueignen. So streben fast alle Schüler nach besseren Noten und besuchen regelmäßig die
Schule. Unsere Lehrer unterrichten wirklich sehr interessant. Wenn sich jemand für unsere
Schule entscheidet, kann sicher sein, dass er die Aufnahmeprüfungen an der Hochschule besteht.
Freizeit nach der Schule
In der Woche habe ich nicht besonders viel Zeit für meine Hobbys. Aber man kann doch nicht
die ganze Zeit lernen. Ich bin eine gute Sportlerin. Ich spiele Tischtennis. Weil es in unserer
Schule ein Tischtennisteam gibt, nehme ich aktiv an der Sportgemeinschaft teil. Nach der Schule
besuche ich sehr gern Fremdsprachenkurse. Ich lerne Deutsch und Englisch. Mir macht es Spaß,
wenn ich die Satellitenprogramme ansehe und dabei immer mehr verstehen kann. In meiner
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Schule gibt es verschiedene Arbeitsgemeinschaften. Sie organisieren Lieder- und Lyrikabende,
Diskussionsabende, sie führen Treffen durch und laden manchmal Künstler, Journalisten oder
sogar Schriftsteller ein. Mein Sportverein organisiert auch Treffen mit bekannten Sportlern. An
solchen Treffen nehmen sehr viele Kollegen teil. Auch die, die keinen Sport treiben. Wenn ich
abends zu Hause bin, lese ich sehr gern Frauenzeitschriften. Gleichzeitig kann ich noch Musik
hören. Dabei kann ich mich sehr gut erholen. Nach Erledigung der Hausarbeiten darf ich noch
das Fernsehprogramm ansehen oder mit meinem älteren Bruder ins Kino gehen. Ins Theater
gehen wir am liebsten am Wochenende. Abends lese ich oft einen Roman oder spiele mit
meinem Bruder Schach. Ich bin abends immer sehr müde, aber auch zufrieden, dass der
vergangene Tag so interessant war und, dass ich die Zeit nicht verschwendet habe.
Am Wochenende
Es ist leider schon seit Jahren so, dass ich am Sonnabend viel zu Hause helfen muss. Aber dafür
gehört der ganze Sonntag mir. Ehrlich gesagt beginnt meine Freizeit schon am Sonnabend und
zwar am Nachmittag. Dann kann ich meine Freunde zu mir nach Hause einladen und mich mit
ihnen amüsieren. Aber bevor meine Gäste kommen, muss ich beim Aufräumen der Wohnung
helfen. Außerdem mache ich zusammen mit meiner Mutter Einkäufe, weil mein Vater sehr oft
am Wochenende dienstlich verreist. Nachdem wir alles erledigt haben, beginnt endlich meine
Freizeit. Die Hausaufgaben mache ich immer am Freitag. So habe ich am Wochenende mehr Zeit
zur Verfügung. Am Sonnabend lade ich meine Freunde zu Besuch ein. Wir sitzen gern auf der
Terrasse. Im Frühling tanzen wir sogar unter freiem Himmel, hören Musik und führen angeregte
Diskussionen. Wir unterhalten uns über verschiedene Themen. Oft gehe ich zu meinen Freunden
zu Besuch. Es ist immer sehr angenehm und interessant. Manchmal gehen wir alle zusammen ins
Kino, ins Theater oder ins Konzert. Am Sonntag ist mein Vater immer zu Hause. Er besucht gern
mit mir verschiedene Sportveranstaltungen. Da ich viel fotografiere, mache ich oft sehr
interessante Aufnahmen. Die Sportler sind ein gutes Thema für meine Fotos. Am Nachmittag
fahre ich manchmal mit meinen Eltern zu den Großeltern in den Garten. Wir grillen dort. Meine
Oma bereitet Salate vor. Ich helfe ihr dabei und mache die Soßen zum Fleisch. Dann gehe ich
immer mit meinem Hund spazieren. Es ist nur schade, dass das Wochenende so schnell vorbei
ist.
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Buch in meinem Leben
Ich bin ein großer Bücherfreund. Meine Familie nennt mich sogar Leseratte. Ich lese
leidenschaftlich gern. Vor allem schöngeistige Literatur, obwohl ich auch die psychologischen
Romane sehr interessant finde. In der Ferienzeit lese ich Abenteuerromane. Diese verschlinge ich
sehr schnell, weil ich nicht immer Zeit zum Lesen habe. Da alle sehr gut wissen, dass ich eine
Leseratte bin, schenken sie mir zum Geburtstag und Weihnachten immer Bücher. Meine Oma
kauft mir vor allem die klassische Literatur. So wird meine Bibliothek immer größer. Wenn auf
dem Büchermarkt ein besonders interessantes Buch erscheint, kaufe ich es mir sofort. Meine
Hausbibliothek ist voll von verschiedenen biographischen, historischen und psychologischen
Romanen aus der Weltliteratur. Oft besuche ich auch eine Bibliothek, die sich in der Nähe
meines Hauses befindet. Sie gefällt mir nicht besonders, obwohl es hier sehr viele gute Bücher zu
lesen gibt. Sie ist groß. Da kommen viele Menschen, vor allem Studenten. Hier muss ich die
Nummer meiner Karte angeben und mir im Katalog den gewünschten Titel aussuchen. Ich würde
lieber das Buch allein aus dem Regal nehmen. Außerdem muss man die Bücher nach zwei
Wochen zurückgeben. Das gefällt mir nicht. Ich habe doch nicht immer so viel Zeit zum Lesen.
Im Mai gibt es bei uns eine Büchermesse. Da kann man viele interessante Bücher auf dem
Büchermarkt kaufen. Dort kaufe ich immer Bücher, die noch nicht im Buchhandel erhältlich
sind. Außerdem trifft man dort verschiedene bekannte Schriftsteller und ich kann von ihnen
Autogramme bekommen. Jetzt kann man viele schöne Bücher kaufen aber leider sind sie sehr
teuer. Wenn ein bestimmtes Buch in meiner Buchhandlung nicht vorhanden ist, bestelle ich es in
der Versandbuchhandlung. Der Buchhändler, bei dem ich oft etwas Interessantes zu lesen kaufe,
informiert mich über die Neuerscheinungen. Ich möchte in Zukunft polnische Philologie
studieren. Vielleicht werde ich auch allein ein Buch schreiben.
Reisevorbereitung
Einmal im Jahr fährt meine ganze Familie in die Ferien. Wir verreisen für zwei Wochen, weil
meine Eltern nur so viel Zeit für den Sommerurlaub haben. Schon eine Woche vor der Reise
fährt mein Vater zum Bahnhof, um für uns die Fahrkarten zu kaufen. Dann regt er sich nicht auf,
wenn vor dem Fahrkartenschalter viele Leute stehen. Außerdem reserviert er immer die
Platzkarten, damit wir bequem reisen können. Am Fahrkartenschalter löst er die Fahrkarten erster
Klasse. So teuer ist es nicht, weil ich und mein Bruder noch Schüler sind und 50 % Ermäßigung
haben. Nachher geht mein Vater zur Auskunft und erkundigt sich nach einer günstigen
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Verbindung. Wir reisen am liebsten am Tag, weil man unterwegs die Landschaften bewundern
kann. Während mein Vater die Karten erledigt, beginnt meine Mutter die Koffer zu packen. Wie
immer hat sie damit nur Probleme. Schon eine Woche vor der Reise hat sie Reisefieber und
macht uns nervös, indem sie ständig fragt, was wir in den Ferien anziehen werden. Sie sollte
doch schon wissen, dass wir nur ein paar Sachen brauchen. Aber davon will sie nichts hören und
packt alles Mögliche ein. Dabei interessiert sich mein Vater nicht für unsere Sachen, sondern für
unsere Sicherheit. Er schließt immer eine Reiseunfallversicherung ab und versichert noch
zusätzlich das Gepäck. Und das finde ich schon ein bisschen übertrieben. Ich muss auch meine
Reisevorbereitungen treffen. Während ich meine Sachen packe, ruft der Vater das Ferienheim an
und bestätigt nochmals unsere Ferienpläne. Er sagt, er möchte sicher sein. Meine Eltern planen
die Sommerreise schon im Winter. Zuerst kauft mein Vater Landkarten und Reiseführer. Dann
besuchen meine Eltern ein Reisebüro, sehen sich die Prospekte an und entscheiden sich für ein
Ferienheim. Am liebsten fahren sie ins Gebirge. Aber in diesem Jahr ließen sie sich zu einer
Reise an die Ostsee überreden. Für den Aufenthalt an der See brauche ich nicht viele Sachen. Ich
muss vor allem die Sonnenbrille, die Badehose, ein paar Hemden, Jeanshosen, Anorak und eine
kurze Hose dazu einpacken. Alles andere nimmt bestimmt meine Mutter mit: Unterwäsche,
Socken usw. Sie denkt wirklich an alles. An dem Abreisetag rufen wir ein Taxi und fahren mit
unseren schweren Koffern zum Bahnhof. Auf dem Bahnhof holt mein Vater den Gepäckwagen,
wir laden unser Gepäck darauf und fahren zum Bahnsteig. Weil sich der Zug verspätet, geht
meine Mutter in den Wartesaal und wartet dort, bis der Zug angesagt wird. Dann kommt sie
zurück und wir steigen ein. Das Abteil ist für sechs Personen. Während meine Mutter und mein
Brüderchen die Fensterplätze nehmen, lege ich zusammen mit dem Vater das Gepäck in das
Gepäcknetz. Jetzt setzen wir uns auf die freien Plätze und der Zug setzt sich in Bewegung. So
beginnt die Reise mit unseren lieben Eltern.
Im Reisebüro
Frau Müller: Guten Tag!
Angestellte: Guten Tag, Sie wünschen bitte?
Frau Müller: Mein Mann hat sich entschieden bei Ihnen eine Pauschalreise nach Amerika zu
buchen.
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Angestellte: Er hat gut gewählt, denn da sind Hin- und Rückflug, sowie Unterkunft und
Reiseleitung im Preis inbegriffen.
Frau Müller: Ja, aber ich kann noch nicht sagen, wann wir fahren können. Der Reisetermin
muss sich nach dem Urlaub meines Mannes richten.
Angestellte: Dann nehmen sie jetzt diese Prospekte und Kataloge mit nach Hause. So könnten
Sie in Ruhe die verschiedenen Angebote vergleichen.
Frau Müller: Ja, aber es ist gar nicht leicht für uns.
Angestellte: Ich verstehe es. Sie müssen zusammen mit Ihrem Mann überlegen, wo Sie wohnen
möchten. In einer einfachen Pension oder im Hotel der Luxusasse.
Frau Müller: So, so! Dann nehme ich mir die Zeit und bespreche es mit meinem Mann.
Angestellte: Natürlich. Sie müssen sich aber beeilen, weil die beliebten Reiseziele sehr schnell
ausgebucht sind.
Frau Müller: Wissen Sie, ich würde gern ein Doppelzimmer mit Bad in einem Hotel der
Mittelklasse buchen. Es sollte direkt am Strand mit Blick zum Meer sein.
Angestellte: Na ja. Dann schauen Sie bitte, hier haben Sie etwas, was Ihnen vielleicht gefallen
wird! Besprechen Sie es aber besser mit Ihrem Mann, damit er auch damit zufrieden ist.
Frau Müller: Und wenn wir uns entscheiden...
Angestellte: Wenn Sie sich entscheiden, können Sie die Anzahlung von 80 DM pro Person
leisten. Dafür bekommen Sie von uns eine Bestätigung.
Frau Müller: Und was bleibt noch vor der Reise zu erledigen?
Angestellte: Sie müssen 14 Tage vor Reisebeginn den Restbetrag bezahlen.
Frau Müller: Benötigen wir nach Amerika ein Visum?
Angestellte: Leider ja. Aber damit müssen Sie sich an das Konsulat der USA wenden. Wir
können Ihnen dabei helfen, aber dann kostet es ein bisschen mehr...
Frau Müller: Und eine Impfbescheinigung?
Angestellte: Nein, das brauchen Sie nicht. Aber Sie müssen sich noch Reiseschecks bei der Bank
besorgen. In diesem Reiseführer haben Sie etwas über das Klima - und so wissen Sie genau, was
für Sachen Sie für die Reise mitnehmen müssen.
Im Hotel
Gespräch 1
Gast: Guten Morgen!
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Empfangschef: Guten Morgen! Sie wünschen?
Gast: Haben Sie vielleicht noch ein Zimmer frei? Ich möchte hier drei Nächte bleiben.
Empfangschef: Ich habe noch ein Einzelzimmer frei.
Gast: Mit Bad oder mit Dusche?
Empfangschef: Leider nur mit der Dusche. Aber dafür mit einem schönem Blick.
Gast: Na gut. Ich nehme es. Ich habe ganz vergessen ein Zimmer für meinen Aufenthalt zu
reservieren.
Empfangschef: Kann ich bitte Ihren Ausweis haben?
Gast: Ja, bitte sehr!
Empfangschef: Könnten Sie dieses Formular auffüllen und unterschreiben?
Gast: Natürlich!
Gespräch 2
Gast: Guten Tag!
Empfangschef: Guten Tag! Sie wünschen?
Gast: Mein Name ist Müller. Max Müller aus Bremen.
Empfangschef: Sind sie angemeldet?
Gast: Ja, ich habe das Zimmer letzte Woche telefonisch gebucht.
Empfangschef: Moment, bitte. Ja, es stimmt. Hier habe ich Ihre Reservierung. Sie bleiben bis
zum 10. März. Ist das richtig?
Gast: Ja vier Tage.
Empfangschef: Bitte, hier ist Ihr Zimmerschlüssel! Zimmer Nummer 311.
Gast: Ist das ein Zimmer mit Terrasse?
Empfangschef: Nein, aber mit einem Balkon und einem schönen Blick. Haben Sie kein Gepäck?
Gast: Doch, ich habe im Auto noch eine große Reisetasche. Ich hole sie mir gleich. Kann ich den
Wagen vor dem Hotel lassen?
Empfangschef: Nein. Sie müssen den Wagen in die Garage stellen. Die Einfahrt ist gleich um
die Ecke.
Gespräch 3
Gast: Guten Abend!
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Empfangschef: Guten Tag, Sie wünschen?
Gast: Kennen Sie mich noch, Herr Wagner?
Empfangschef: Nein... . Tut mir Leid, aber ich kenne Sie nicht.
Gast: Aber Sie kennen mich doch! Ich war vor einem Jahr hier.
Empfangschef: Ja! Jetzt fällt es mir ein. Natürlich kenne ich Sie! Leider habe ich Ihren Namen
vergessen.
Gast: Malinowski, Jan Malinowski.
Empfangschef: Herzlich willkommen, Herr Malinowski! ich freue mich, Sie wieder bei uns
begrüßen zu können.
Wanderurlaub im Gebirge
In diesem Sommer möchte ich zusammen mit meinen Freunden ins Gebirge fahren. Um die
Natur
zu lieben, muss man sie kennen lernen. Wir werden dort viele interessante Wanderungen
machen. Es ist natürlich nicht so einfach. Man soll die Wanderpfade nicht verlassen, weil man im
Gebirge sehr leicht den Weg verfehlen kann. Aber wir wollen das ganze Gebirge in der
Umgebung von Zakopane durchwandern. Die Bergsteiger finden in der Tatra interessante
Kletterstrecken. Außerdem gibt es hier gut ausgeschilderte Wanderwege mit Angabe der
Stundenzeit, die für die ganze Route notwendig ist. Es gibt natürlich auch mühelose,
landschaftlich herrliche Strecken im Walde und an den Bächen. Wenn wir auf einen Berg steigen
und von dort aus die ganze Landschaft bewundern, dann sind wir sicher, dass der Urlaub im
Gebirge das Allerbeste ist. Wir werden in den Berghütten übernachten. Leider müssen wir auch
Rucksäcke tragen, was nicht so angenehm ist. Für diese Wanderung brauchen wir natürlich
sportliche Kleidung. Vor allem Schuhe mit entsprechenden Sohlen warme Pullover und als
Schutz vor Regen und Windanoraks. Natürlich, wenn kein schönes Wetter ist, soll man in der
Herberge länger bleiben. Sonst kann man sich im Nebel verirren. Und so was ist sehr gefährlich.
Sowieso werden wir von einem Bergführer geleitet. Außerdem sind wir alle Naturfreunde.
Während der Wanderung möchten wir auch den Müll räumen, den achtlose Bergtouristen
hinterlassen haben. Das gesamte Gebiet der Tatra ist ein Nationalpark, in dem Flora und Fauna
unter Naturschutz stehen. Man kann hier Adlern, Murmeltieren und sogar Bären begegnen. Die
unteren Gebirgspartien sind mit herrlichen Wäldern bedeckt. Die Wanderung wird sicher ein
unvergessliches Erlebnis sein.
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Sommerurlaub an der See
Ein jährlicher Urlaub ist sehr wichtig für die Gesundheit jedes Menschen. Für erholsame
Ferientage gibt es viele Möglichkeiten. Aber wenn man einen schönen Urlaub machen möchte,
sollte man an die See fahren. Es ist am besten, wenn man in dieser Zeit ein gutes sonniges Wetter
hat. Im vorigen Jahr war ich mit meiner Familie an der Ostsee. Wir hatten bis zum Schluss gutes
Wetter. Wir wohnten direkt an der See in dem modernen Ferienheim "Meeresblick". Jeden Tag
waren wir schon vor dem Frühstück am Wasser. Wir schwammen täglich etwa eine Stunde oder
trieben anderen Sport. Sehr oft machten wir lange Spaziergänge die Küste entlang. Auf diese
Weise lernten wir die Gegend gut kennen. Weil meine Mutter nicht gern wanderte, lag sie
stundenlang in der Sonne. Aber als sie hörte, dass es gefährlich sei, kaufte sie sich einen
Sonnenhut und versteckte sich unter dem Sonnenschirm. Meine jüngere Schwester spielte mit
anderen kleinen Kindern Strandball, sammelte Muscheln und suchte Bernstein. Ich musste ihr
auch die Burgen aus Sand bauen. Mein Vater saß gern im Strandkorb, bewunderte die Wellen
und las Bücher. Das Baden in der Ostsee, die Sonne und die dunkelgrünen Wälder machten
unseren Sommerurlaub zu einem schönen Erlebnis. Eines Tages machten wir eine Schiffsfahrt
ins Meer. Es war leider nicht besonders angenehm, weil die Wellen zu groß waren.
Die Reise ins Ausland
Alle freuten sich sehr, als der Brief von der Tante aus Deutschland kam. Sie lud uns alle nach
München zu Besuch ein. Meine Mutter konnte nicht fahren, weil sie erst im Herbst ihren Urlaub
nehmen kann. So sind wir zu dritt gefahren: mein Vater, meine ältere Schwester und ich. Meine
Schwester lernt schon seit paar Jahren Deutsch. So freute ich mich, dass wir keine sprachlichen
Probleme haben werden. Ein Irrtum! Aber dies erlebten wir erst später. Vor der Reise hatten wir
alle Reisefieber. Beinahe vergaßen wir unsere Pässe. Wir fuhren mit dem Auto. Erst an der
Grenze erwies sich, dass mein Vater die grüne Versicherungskarte vergaß. Meine Schwester
sollte es bei der Passkontrolle erklären, aber es ging ihr nicht besonders gut. Wir mussten aus
dem Auto aussteigen und der Vater musste nochmals die Versicherung bezahlen, damit wir
weiter fahren konnten. Weil wir nur Gegenstände für den persönlichen Bedarf und dazu ein paar
Geschenke hatten, konnten wir alles ohne Zoll einführen. Weil wir keine Zollerklärung ausfüllen
mussten, verlief die Zollkontrolle ohne Probleme. Nach einiger Zeit machten wir eine kleine
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Pause, um in der Raststätte etwas zu essen. Es ging schnell, weil es dort eine Selbstbedienung
gab. Nachdem wir schon etwas Warmes aufgegessen hatten, fuhren wir weiter. Am Abend waren
wir schon in München. Die Tante war sehr zufrieden und begrüßte uns sehr herzlich. Am
nächsten Tag begannen wir die Stadt zu besichtigen. Wir besichtigten die Altstadt mit vielen
schönen Straßen. Wir bewunderten die interessanten Kirchen mit den hohen Türmen, das Neue
Rathaus, die Universität und viele andere Sehenswürdigkeiten. Im Kunstmuseum bewunderten
wir Bilder von Dürer und anderen großen Malern. Wenn ich alles beschreiben möchte, würde es
sicher sehr lange dauern. Aber ich muss ehrlich sagen, dass mir der Aufenthalt in München für
eine lange Zeit in Erinnerung bleibt.
Die Stadtbesichtigung
Wenn wir an Reisen denken, denken wir oft an die Besichtigung der fremden Städte. Jedes Land
hat viele interessante Städte anzubieten. Die Touristen kommen die Baudenkmäler der Stadt und
die bekannten Gedenkstätten besichtigen. Zuerst bestaunen alle das Panorama der Stadt und
reizende Häuser der Altstadt. Viele lenken ihre Aufmerksamkeit auf architektonisch wertvolle
Baudenkmäler und rekonstruierte Gebäude. Die Touristen schauen auf den schönen Marktplatz
mit dem alten Rathaus und besichtigen den alten Dom auf der Dominsel. Nachher sehen sie sich
das Rathaus an und bewundern die Kunst der alten Baumeister. Vom Rathausturm haben sie
einen schönen Blick auf das Stadtzentrum und auf den Fluss. Dann finden sie sich zurecht in der
Lage der einzelnen Objekte. Später machen die Touristen einen Ausflug durch die Stadt und
dann eine Rundfahrt in die Umgebung. In der Nähe gibt es oft ein altes Schloss. Der Reiseleiter
erzählt die Geschichte der Stadt. Man hat diese Stadt während des letzten Krieges zerstört. Aber
jetzt ist sie wieder aus den Ruinen aufgebaut worden. Es sind neue Stadtteile mit modernen
Wohnungen für die Bevölkerung errichtet worden. Man hat auch die Kunstsammlungen und
mittelalterliche Wehrmauern restauriert. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Stadt
zu einem wichtigen Zentrum der Wissenschaft und Technik. Alle sind mit der Besichtigung sehr
zufrieden und gehen in ein schönes Café, um dort etwas Erfrischendes zu trinken. Der Besuch in
einer solch schönen Stadt bleibt ihnen für lange Zeit in Erinnerung.
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Beim Arzt
Gespräch 1
Peter: Guten Tag, Herr Doktor!
Arzt: Guten Tag, Peter. Du siehst aber schlecht aus! Was fehlt dir, Junge?
Peter: Ich fühle mich sehr schlecht. Der Hals tut mir weh. Außerdem habe ich Schnupfen.
Arzt: So, und jetzt atme tief und regelmäßig! Schwester, messen Sie bitte unserem Patienten die
Temperatur! (Nach einer Weile) So wie ich gedacht habe. Peter, du hast dich sehr stark erkältet.
Du hast hohes Fieber. Jetzt gehst du nach Hause und wirst drei Tage das Bett nicht verlassen.
Dann kommst du wieder zu mir. Ich verschreibe dir eine gute Arznei. Du wirst sie drei mal
täglich nach dem Essen einnehmen.
Peter: Herr Doktor, aber ich möchte morgen in die Schule gehen!
Arzt: Das kannst du vergessen, Peter! Geh jetzt direkt nach Hause und vergiss nicht die Arznei
aus der Apotheke zu holen! Ich wünsche dir gute Besserung!
Gespräch 2
Ärztin: Guten Tag, Frau Lübke!
Frau Lübke: Guten Tag, Frau Doktor!
Ärztin: Wie fühlen Sie sich heute?
Frau Lübke: Nicht besonders, Frau Doktor. Ich muss über die Schmerzen klagen. Ich habe auch
keinen Appetit. Ich habe Magenbeschwerden. Seit dem letzten Besuch bei Ihnen hat sich nichts
verbessert.
Ärztin: Dann müssen wir Sie ins Krankenhaus bringen.
Frau Lübke: Warum? Frau Doktor! Ist es nötig?
Ärztin: Wissen Sie, Frau Lübke, ein übermäßiger Arzneimittelverbrauch kann auch gefährlich
sein.
Frau Lübke: Was könnte ich noch tun? Ich will nicht ins Krankenhaus!
Ärztin: Dann werden Sie jetzt eine strenge Diät halten müssen und keine Arzneien mehr
einnehmen. Außerdem müssen Sie mehr spazieren gehen und ein bisschen abnehmen.
Frau Lübke: Dann muss ich nicht ins Krankenhaus?
Ärztin: Wenn Sie meine Anordnungen beachten...
Frau Lübke: Auf Wiedersehen, Frau Doktor!
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Gespräch 3
Arzt: Was fehlt Ihnen, Herr Müller?
Herr Müller: In letzter Zeit habe ich sehr oft Herzklopfen. Außerdem bin ich immer sehr schnell
müde.
Arzt: Machen Sie bitte den Oberkörper frei! (Herr Müller zieht das Hemd aus. Der Arzt
untersucht ihn.) Na, ja. Ihr Herz gefällt mir nicht. Aber ich glaube, Sie wiegen etwas zu viel. Am
besten wäre, wenn Sie ein paar Pfund abnehmen würden.
Herr Müller: Wie soll ich es machen, Herr Doktor?
Arzt: Erstens müssen Sie weniger essen und trinken. Zweitens brauchen Sie mehr Bewegung!
Sie sollten jeden Tag ein bisschen spazieren. Außerdem wäre es gut, wenn Sie jeden Tag einige
gymnastische Übungen machen würden!
In der Apotheke
Kunde: Guten Tag. Ich hätte gern ein Mittel gegen Erkältung.
Pharmazeut: Haben Sie ein Rezept?
Kunde: Nein, erst morgen gehe ich in die Poliklinik. Ich möchte etwas, was rezeptfrei ist.
Pharmazeut: Dann nehmen Sie einen Sirup gegen Husten, Tabletten gegen Halsschmerzen und
Gurgelwasser. Bis morgen wird es Ihnen ein bisschen helfen. Aber dann müssen Sie sowieso
zum Arzt!
Kunde: Natürlich! Aber, Moment mal! Ich hätte beinahe vergessen. Ich brauche noch
Pfefferminztee, Vitamin C und etwas gegen Fieber.
Pharmazeut: Bitte schön. Wünschen Sie sonst noch etwas?
Kunde: Nein, danke!
Pharmazeut: Sie zahlen 34.99 DM.
Kunde: Bitte schön. Auf Wiedersehen!
Pharmazeut: Auf Wiedersehen!
Beim Zahnarzt
Zahnarzt: Guten Tag, Frau Kunze!
Frau Kunze: Guten Tag, Herr Doktor!
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Zahnarzt: Wie kann ich Ihnen helfen?
Frau Kunze: Herr Doktor, ich habe starke Zahnschmerzen. Ich glaube, ein Zahn ist schadhaft.
Die Schmerzen sind besonders stark, wenn ich etwas Heißes esse oder trinke.
Zahnarzt: Bitte, setzen Sie sich! Machen Sie bitte den Mund weit auf! Welcher Zahn tut Ihnen
weh?
Frau Kunze: Links, unten.
Zahnarzt: Na ja, ich muss leider den Zahn ziehen. Sie sind zu spät zu mir gekommen. Ich kann
den Zahn nicht mehr retten. Aber hier ist noch ein Zahn schadhaft. Die Füllung ist
herausgefallen. Das sollten wir noch heute füllen, sonst werden wir den Nerv töten müssen.
Frau Kunze: Ich habe Angst, Herr Doktor!
Zahnarzt: Sie brauchen keine Angst zu haben, Frau Kunze. Sie bekommen eine
schmerzlindernde Spritze.
In der Abteilung für Damenbekleidung
Verkäuferin: Was wünschen Sie bitte?
Kundin: Ich möchte einen Mantel, aber ich sehe meine Größe nicht!
Verkäuferin: Welche Größe tragen Sie denn?
Kundin: Größe 40.
Verkäuferin: Mir scheint, bei der Sommergarderobe brauchen Sie die Größe 38!
Kundin: Haben Sie einen blauen Sommermantel in der Größe 38?
Verkäuferin: Ja, bitte schön. Möchten Sie diesen Mantel anprobieren?
Kundin: Ja, gem. Er passt mir. Die Größe ist genau richtig!
Verkäuferin: Und die Farbe steht Ihnen sehr gut!
Kundin: Ich nehme ihn.
Verkäuferin: Der Mantel muss chemisch gereinigt werden!
Kundin: Danke. Wo muss ich bezahlen?
Verkäuferin: Sie zahlen an der Kasse Nummer 6.
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In der Schuhabteilung
Verkäuferin: Bitte! Was darf es sein?
Kundin: Ich suche Lackschuhe mit flachem Absatz.
Verkäuferin: Welche Farbe wünschen Sie?
Kundin: Schwarz oder dunkelblau. Große 37.
Verkäuferin: Bitte schön! Probieren Sie diese an!
Kundin: Sie sind ein bisschen zu klein. Sie drücken an den Zehen! Haben Sie diese Schuhe eine
halbe Nummer größer?
Verkäuferin: Leider nicht!
Kundin: Schade. Sie gefallen mir sehr!
Verkäuferin: Kommen Sie bitte morgen! Vielleicht haben wir noch welche am Lager!
Kundin: Ich brauche Sie für heute Abend!
Verkäuferin: Es tut mir Leid, dass ich Ihnen nicht helfen konnte.
Im Restaurant
Gespräch 1
Kellner: Guten Abend! Sie wünschen?
Gast I: Guten Abend! Wir haben bei Ihnen einen Tisch für 2 Personen für heute Abend
reserviert.
Kellner: Ihr Name?
Gast I: Schmidt! Hans Schmidt!
Kellner: Ja, es stimmt. Tisch Nummer 10. Folgen Sie mir bitte!
Gast I: Haben Sie nur einen Tisch in der Mitte? Wir würden gern in der Ecke sitzen.
Kellner: Leider sind alle Tische besetzt.
Gast I: Na gut! Dann geben Sie mir bitte die Speisekarte!
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Gespräch 2
Kellner: Haben Sie schon gewählt?
Gast I: Ja, wir nehmen zweimal Forelle mit Butter und Salzkartoffeln.
Gast II: Aber vorher noch zweimal Bohnensuppe.
Kellner: Und was möchten Sie trinken?
Gast II: Wir hätten gern einen Wein.
Kellner: Rotwein oder Weißen?
Gast I: Zu der Forelle einen trockenen Weißwein. Eine Flasche, wenn's geht!
Kellner: Ja, natürlich. Da kann ich Ihnen den Pinot Blanc empfehlen.
Gast II: Dann versuchen wir den.
Gespräch 3
Gast I: Herr Ober. Wir möchten zahlen!
Kellner: Zusammen oder getrennt?
Gast II: Zusammen, bitte.
Kellner: Hat es Ihnen geschmeckt?
Gast I: Ja, es war sehr schmackhaft.
Kellner: Das macht 66 DM.
Gast I: Bitte schön. Es stimmt!
Kellner: Besten Dank!
Im Café
Gespräch 1
Kellner: Guten Tag! Sie wünschen?
Gast I: Einen Kaffee, bitte!
Kellner: Eine Tasse oder ein Kännchen?
Gast I: Ein Kännchen, bitte! Und dazu ein Stück Quarktorte.
Kellner: Und für Sie?
Gast II: Für mich ein großes Bier.
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Kellner: Ja, gern, und für Sie?
Gast III: Ich möchte eine kalte Cola.
Kellner: Bitte!
Gespräch 2
Gast I: Herr Ober, ich finde, die Torte ist zu alt.
Kellner: Entschuldigen Sie, ich bringe Ihnen sofort ein neues Stück.
Gast II: Mein Bier ist schlecht!
Kellner: Wir nehmen es selbstverständlich zurück. Möchten Sie eine andere Flasche probieren?
Gast III: Muss ich noch lange auf meine Cola warten?
Kellner: Entschuldigung! Heute haben wir besonders viel zu tun!
Gespräch 3
Gast I: Können wir hier am Fenster Platz nehmen?
Kellner: Leider nicht. Der Tisch ist reserviert. Dieser hier ist frei!
Gast II: Oh ja, danke!
Gast I: Können Sie uns bitte die Speisekarte bringen?
Kellner: Ja! - Bitte! Was möchten Sie trinken?
Gast ll: Zwei Kaffee, bitte!
Auf der Post
Gespräch 1
Frau Müller: Ich möchte ein Ferngespräch nach Polen anmelden.
Postangestellte: Sie können selbst wählen. Kennen Sie die Vorwahlnummer?
Frau Müller: Leider nicht! Ich habe noch nie mit Polen telefoniert.
Postangestellte: Die Vorwahl für Polen ist 00-48, danach wählen Sie die Nummer der Stadt.
Welche Stadt wollen Sie anrufen?
Frau Müller: Warschau.
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Postangestellte: Dann müssen Sie die Nummer 22 wählen. Also zusammen: 00-4822. Und dann
die Rufnummer des Teilnehmers.
Frau Müller: Vielen Dank für die Hilfe!
Postangestellte: Gern geschehen!
Gespräch 2
Herr Blumm: Bekomme ich bei Ihnen Briefmarken?
Postangestellte: Natürlich! Welche brauchen Sie?
Herr Blumm: Eine für die Ansichtskarte nach Belgien, zwei für die Eilbriefe nach Berlin und
eine für einen einfachen Brief nach Frankreich.
Postangestellte: Bitte schön Sie zahlen zusammen 5.80 DM.
Herr Blumm: Vielen Dank!
Auf der Bank
Bankangestellte: Sie wünschen?
Frau Fischer: Ich möchte bei Ihnen ein Konto eröffnen.
Bankangestellte: Bitte! Wenn Sie bei uns ein Konto eröffnen lassen, bekommen Sie von uns ein
Scheckbuch. Außerdem bekommen Sie von uns die Eurocheque-Karte.
Frau Fischer: Was kann ich damit machen?
Bankangestellte: Damit können Sie Rechnungen begleichen, anderen Leuten das Geld
überweisen, in Geschäften und Restaurants bezahlen oder Geld vom eigenen Konto abheben.
Frau Fischer: Kann ich die Karte nur im Inland verwenden?
Bankangestellte: Nein, der Scheck kann in über 50 Ländern verwendet werden.
Frau Fischer: Bis wie viel Mark garantiert das Kreditinstitut die Einlösung?
Bankangestellte: Wenn die Nummer der Ec-Karte auf der Rückseite des Schecks vermerkt ist dann bis zu 400 DM. Deshalb sollten Sie nie die Kreditkarte und das Scheckheft zusammen
aufbewahren.
Frau Fischer: Wie lange haben Sie hier geöffnet?
Bankangestellte: Jeden Arbeitstag von 8.00 bis 18.00 Uhr.
Frau Fischer: Und am Sonntag?
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Bankangestellte: Dann können Sie Ihr Geld mit der Ec-Karte aus dem Automaten bekommen.
Die Ec-Karte ermöglicht den Bargeld-Bezug aus Automaten.
Frau Fischer: Wie sieht das aus?
Bankangestellte: Sie müssen dann Ihre geheime Persönliche Identifikationsnummer (PIN)
angeben. Diese Nummer sollte nur Kontoinhaber kennen.
Frau Fischer: Wo finde ich die Automaten?
Bankangestellte: Überall! Ihre Karte öffnet auch die Foyertür bei der Bank. Dort befinden sich
die Automaten. Aber Sie müssen immer auf Ihre Karte aufpassen! Der vierstellige PIN-Code ist
der Schlüssel zum elektronischen Safe.
Frau Fischer: Also, was soll ich jetzt machen?
Bankangestellte: Füllen Sie bitte diese Formulare aus und geben Sie mir bitte Ihren Ausweis!
Frau Fischer: Kann ich schon heute das Geld vom Konto meines Mannes überweisen?
Bankangestellte: Natürlich!
Frau Fischer: Dann geben Sie mir bitte alle Formulare. Ich werde sie gleich ausfüllen und
unterschreiben.
In der Kleinstadt
Es ist nicht einfach in einem kleinen Städtchen zu wohnen. Manchmal hasse ich es. Alle Leute
sind so neugierig. Ich kenne viele Leute hier. Wir haben eine der fünf Grundschulen besucht.
Unsere Eltern arbeiten in den gleichen Betrieben. Wir treffen uns bei dem gleichen Arzt. Um
eine eigene Meinung in einem kleinen Städtchen zu sagen, braucht man mehr Mut als in der
Großstadt. Hier kennen mich fast alle und alle diskutieren gleich über mein Verhalten. Ich
möchte nach dem Gymnasium in die Großstadt gehen. Vor allem möchte ich studieren, aber dann
komme ich nicht zurück. Viele Menschen sagen, dass es bei uns viel besser ist als in der
Großstadt. Die Luft ist sauberer, es gibt weniger Lärm. Es gibt viel weniger Industrie und man
kann sich hier nicht verlaufen... Außerdem ist es hier einfach einen Parkplatz zu finden. Dann
muss man sich die Frage stellen, warum so viele junge Menschen die kleinen Städte verlassen
und in Großstädten wohnen wollen. Es gibt hier Probleme mit der Ausbildung. Einige
Berufsschulen, ein Gymnasium und ein Technikum bilden eine Basis für die Betriebe, die es in
der Stadt gibt. Wenn man studieren will, muss man in die Großstadt gehen. Mit anderen
interessanten Berufen gibt es auch Probleme. Nicht alle Eltern wollen die 15-jährigen Kinder in
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eine andere Stadt fahren lassen. Aber wenn man schon einen interessanten Beruf erworben hat,
ist es ein großes Problem eine entsprechende Arbeit zu finden. Zwei Kinos sorgen für die
kulturelle Entwicklung der Kleinstadtbürger. Es gibt keine Theater. Wenn man ernsthaft krank
ist, muss man auf das Kleinstadtkrankenhaus verzichten. Braucht man einen guten Facharzt, so
muss man in die Großstadt fahren. Erst seit kurzem bereiten die Einkäufe keine größeren
Probleme mehr. Es gibt auch bei uns viele Geschäfte mit großer Warenauswahl. Heutzutage
brauchen wir nicht mehr in eine Großstadt zu fahren, um etwas Anständiges kaufen zu können.
Etwas hat sich doch geändert! Das ist ein Zeichen, dass sich auch alles andere ändern kann.
In der Großstadt
Ich bin in einer Großstadt geboren. Hier lebe ich die ganze Zeit und ich möchte in meiner
Heimatstadt für immer bleiben. Ich brauche einfach die Stadt, die vielen Menschen und sogar den
Stadtlärm. Es gefällt mir das Leben in der Stadt, wo es mehr Kontakte mit Menschen und Ideen
gibt. Man kann hier fast jeden erwünschten Beruf erlernen und wenn man sich bemüht, auch eine
entsprechend interessante Arbeit bekommen. Nach der Arbeit kann man Kinos, Theater oder
verschiedene Ausstellungen besuchen, und später in einem der vielen Restaurants den Abend
verbringen: Man kann hier leicht einkaufen und alles finden, was man braucht. Man kann auch
zum Vergnügen einen Einkaufsbummel machen. Und außerdem kennt dich fast keiner. Es gibt
hier viele Sportanlagen: Tennisplätze, Schwimmhallen usw. Das Leben in der Großstadt ist
sicher einfacher als das Leben auf dem Land oder in einer Kleinstadt. Aber ehrlich gesagt, bringt
es auch viele Probleme. In Städten und großen Wohnsiedlungen wird es immer schwieriger, neue
Bekanntschaften zu machen und Freundschaften zu schließen. Man lebt in den großen
Wohnblocks sehr anonym. Viele Menschen kennen ihre Nachbarn einfach nicht. Nur für
Jugendliche ist es leichter neue Bekanntschaften zu schließen. Sie treffen sich in Diskotheken
und Clubs. Der zunehmende Verkehr ist sowohl für ältere Leute als auch für kleine Kinder sehr
gefährlich. Es gibt immer mehr Unfälle, wo die großen und kleinen Stadtbewohner zum Opfer
fallen. Es gibt viele Probleme mit den Parkplätzen. Die Großstadt hat vor allem viele
Umweltprobleme: Es wird hier unglaublich viel Müll produziert. Leider lässt er sich nicht
einfach verbrennen oder zersetzen. Die Autos produzieren giftige Abgase. Die meisten
Großstädte in Polen haben keine Kläranlagen. Die Flüsse stinken, die Fische sterben aus... Und
die Menschen fühlen sich in den Großstädten belastet. Dies äußert sich in Atemnot und
Kreislaufproblemen. Aber ich glaube, dass wir alle diese Probleme lösen werden.
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Auf dem Land
Das Leben auf dem Land war in Polen nie einfach. Auch heute lebt man hier nicht besonders
bequem. Natürlich hat sich viel geändert. Die Menschen haben hier viel gebaut. Der Unterschied
zwischen Stadt und Land verschwindet mehr und mehr, ohne dass die Dörfer zu Städten werden.
Der ländliche Charakter bleibt erhalten, obwohl die Lebensbedingungen wesentlich verbessert
werden. Die Entwicklung in der Landwirtschaft geht schnell voran. Neue Wohnhäuser, Schulen
und Kulturhäuser zeigen die Veränderung in den Lebensbedingungen der Bevölkerung. Es wird
sehr viel getan, um das Lebensniveau zu erhöhen. Vor dem Krieg sah es auf dem Lande anders
aus. Auf den großen Gütern standen die Herrenhäuser neben primitiven Landarbeiterhäuschen.
Die Kinderarbeit war an der Tagesordnung. Die Landarbeiter verdienten sehr wenig. Meistens
gab es nur kleine Dorfschulen. Viele Dörfer waren ohne elektrisches Licht. Das alles ist natürlich
schon eine Vergangenheit. Jetzt gibt es hier gut ausgestattete Häuser. Die Leute haben ziemlich
gute Wohnbedingungen. Die Luft ist sauber und die Gewässer ziemlich klar. Die Leute können
gesundes Obst und Gemüse anbauen. Es fehlt leider an Kinos, Theater und Klubs. Die letzte Zeit
brachte auch viel Schlechtes mit. Die so auf dem Land anerkannten Presseklubs und die
Bibliotheken werden wegen Geldmangel geschlossen. Die Menschen, die früher in
"Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften" gearbeitet haben, verlieren plötzlich ihre
Arbeit. Eine neue Arbeit ist hier schwer zu finden. Die Industrie auf dem Land ist noch zu wenig
entwickelt und die Leute haben oft kein Geld, um einen Privatbetrieb zu eröffnen. Um diese
Probleme zu lösen, braucht man zuerst politische Lösungen. Erst dann wird das Leben auf dem
Land anders aussehen.
Meine Wohnung, mein Zimmer
Das Haus, in dem ich wohne, hat sechs Stockwerke. Ich wohne in dem fünften Stock. Es gibt
eine Sprechanlage in der Wohnung. Außerdem gibt es hier einen sehr alten Fahrstuhl. Unsere
Wohnung hat einen großen Flur. Von ihm aus kann man in alle Zimmer kommen. Das Bad und
die Toilette sind bei uns getrennt. Die Küche ist groß und bequem. Hier treffen wir uns alle zum
Frühstück und hier besprechen wir mit der Mutter alle wichtigen Probleme. In unserer Küche ist
es sehr gemütlich. Wir haben eine kleine Essecke, und wenn zu meiner Mutter ihre Freundinnen
kommen, sitzen alle erstaunlicherweise in der Küche, obwohl unser Wohnzimmer auch sehr
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schön und bequem ist. Leider haben wir keine Zentralheizung. So müssen wir immer unsere Tür
zumachen. In meinem Zimmer ist es warm. Im Flur und in der Toilette ist es im Winter kalt. Da
wir in einer Altbauwohnung leben, ist mein Zimmer relativ groß. Es gefällt mir sehr. Meine
Couch und der Sessel sind neu und bequem. Sonst sind alle Möbel alt, aber sehr schön. Zwischen
der Couch und dem Sessel steht ein kleiner Tisch, auf dem immer meine Bücher und Zeitungen
liegen. Von Zeit zu Zeit mache ich hier Ordnung, aber es reicht dann nur für ein paar Tage... In
der Ecke steht ein alter großer Kleiderschrank, in dem all meine Sachen hängen. Für die
Unterwäsche und andere Kleinigkeiten habe ich noch eine alte Kommode, die neben dem Fenster
steht. Zwischen der Couch und dem Fenster steht mein Schreibtisch. Außerdem gibt es hier viele
Blumen, Bilder und ein großes Regal für Bücher und meine Kassettensammlung. Auf dem
Fußboden liegt ein alter Wollteppich. An dem Fenster hängen bunte Vorhänge. Ich habe keine
Gardinen, weil wir keine Gegenfenster haben. Von meinem Fenster aus kann ich die Straße und
einen kleinen Park sehen.
Umweltschutz
Verpestete Luft, Blei im Essen, tote Gewässer und sterbende Wälder - wo soll man denn da
anfangen? Mit einer raschen wirtschaftlichen und vor allem industriellen Entwicklung ist für die
ganze Welt eine Reihe von Umweltproblemen entstanden. Sie betreffen nicht nur die
hochindustrialisierten Länder, sondern auch die, die mit der Erzeugung der Schadstoffe nicht das
Geringste zu tun haben. Kriegen wir die Umweltprobleme nicht mehr in den Griff? Es stimmt
nicht, dass die Fehler der Vergangenheit nicht mehr zu korrigieren sind. Am gefährlichsten wäre
Resignation. Im Umweltschutz hat die Welt schon einiges erreicht... Der Schutz von Umwelt und
Natur ist doch für jedes Land eine Überlebensfrage.
Die Luftverschmutzung
Durch die rasche Entwicklung der Industrie und insbesondere der chemischen Produktion mit
den sich daraus ergebenden Luftverunreinigungen ist die Erhaltung und Reinhaltung der für uns
lebensnotwendigen Umwelt zu einem großen Gegenwartsproblem geworden. Durch die
Schornsteine der Industriebetriebe und Haushalte und durch die Abgase der Verkehrsmittel
werden Schadstoffe in die Luft geblasen. Sie schädigen nicht nur die Pflanzen- und Tierwelt,
sondern auch uns selbst. Für die Luftverunreinigung sind verschiedene Stoffe verantwortlich: vor
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allem giftige Bleiverbindungen, krebserregendes Cadmium und Kohlenmonoxid. Besonders
gefährlich wird die verunreinigte Luft bei Nebelbildung, weil sich dann die Schadstoffe in den
Nebeltröpfchen
lösen.
70%
aller
Krebserkrankungen
gehen
auf
Faktoren
der
Umweltverschmutzung zurück. Die Luftverschmutzung macht leider nicht an den Grenzen Halt.
Große Schadstoffmengen werden über Hunderte von Kilometern weit transportiert. Es stirbt der
Wald: vergilbte Nadeln, kahle Äste und schließlich hölzerne Skelette sind immer öfter zu treffen.
Allein die Bergwälder in den Alpen sind zu 80% geschädigt. Es gibt aber technische Lösungen,
die die Rauch- und Staubentwicklung mit hoher Wirksamkeit einschränken. Leider sind sie, wie
alle Maßnahmen des Umweltschutzes investitionsaufwändig. Obwohl es sehr viel Geld kostet,
müssen die Menschen der Luftverschmutzung entgegenwirken, um das biologische
Gleichgewicht zu erhalten. Das umweltfreundliche Auto und bleifreies Benzin werden Blei in der
Luft um Tausende von Tonnen reduzieren. Auch durch eine Umrüstung der heute schon
zugelassenen Fahrzeuge lassen sich die schädlichen Autoabgase deutlich verringern. Es geht hier
vor allem um die richtige Einstellung der Zündung und des Vergasers. Wir müssen viel gegen die
Umweltverschmutzung tun, sonst gerät die Natur aus dem Gleichgewicht. Umweltschutz ist auch
Selbstschutz. Der Mensch muss es verstehen, bevor es zu spät ist.
Wasserverschmutzung
Viele Länder müssen große Anstrengungen unternehmen, um zur Reinhaltung der Gewässer
beizutragen. Man muss vor allem biologische Kläranlagen bauen. solche Anlagen können die
organische Belastung der Gewässer erheblich verringern. Der Sauerstoff wird dabei in den
Gewässern merklich ansteigen. An der Verschmutzung der Ströme und Meere sind meist viele
Staaten mit unterschiedlichen nationalen Interessen beteiligt. Im internationalen Gewässerschutz
hat die Reinhaltung der Nord- und Ostsee absolute Priorität. An der 1. Internationalen NordseeSchutzkonferenz in Bremen verabschiedeten alle Anliegerstaaten einen umfassenden
Maßnahmenkatalog zum Schutz der Nordsee. Damit konnte eine gemeinsame Basis zur Rettung
dieses einmaligen Ökosystems für Menschen sowie Tier- und Pflanzenwelt geschaffen werden.
Ein gutes Beispiel für gelungenen Umweltschutz in Deutschland ist der Rhein. Im Rhein
schwimmen heute wieder Fische, die hier vorher keinen Lebensraum gefunden haben. In der
Europäischen Gemeinschaft ist jeder einzelne Bürger gefordert, wenn es um die Reinhaltung des
Grundwassers, der Oberflächengewässer und des Lebensraumes für Wassertiere und
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Wasserpflanzen geht. Der Gewässerschutz fängt schon beim Verbrauch von Waschmitteln an. Es
soll so sparsam wie möglich sein. Jeder soll sich um die Gewässer kümmern.
Lärm
Was ist Lärm? Auf diese Frage haben die meisten Menschen eine klare Antwort. Es ist in der
Regel immer das, was andere Menschen machen - laute Musik, fremde Autos usw. Die
Lärmquellen sind aber verschieden. Es wird schon seit langem daran gearbeitet, die
Lebensbedingungen in großen Städten durch zielgerichtete Lärmbekämpfung zu verbessern.
Lärmschutzexperten versuchen den Wohnungsbauern und Städteplanern zu helfen. Sie schlagen
günstige Platzierungen der Gebäude, heranwachsende Grünanlagen sowie die Verlagerung von
Parkplätzen aus dem unmittelbaren Wohnkomplex an den Rand der Siedlung vor. Alle träumen
von einem lärmarmen Wohngebiet. Das Trennen der Verkehrszonen von Fußgänger- und
Wohnbereichen ergibt Vorteile fürs Ohr. Man kann auch fragen, was sich gegen Industrielärm
tun lässt. Die junge Wissenschaftsdisziplin, die sog. Maschinenakustik, liefert Erkenntnisse, mit
welchen technischen Mitteln und welchen Werkstoffen Maschinen leiser werden können. Der
Lärmschutz soll schon am Reißbrett beginnen. Es gibt leider kein ideales Mittel gegen Lärm.
Aber sowieso muss man alles tun, um die Lärmbelästigung zu verringern.
Umweltfreundlich leben
Nach groben Schätzungen produziert jeder durchschnittliche europäische Bürger im Jahr mehr
als 300 Kilo Hausmüll. Die Menge ließe sich erheblich reduzieren, wenn man die
Wegwerfmentalität und den Verpackungswahn ändern könnte. Der Joghurtbecher beginnt erst
nach 25.000 Jahren zu zerfallen und wird milliardenfach in Europa produziert. Dazu gibt es noch
die Plastiktüten, Bier- und Cola-Dosen... Wenn jemand für die Umwelt demonstriert und dann
einen Berg von Getränkedosen zurücklässt, macht sich unglaubwürdig. Eine Alternative ist
sicher die Mehrwegflasche. Viele Menschen werfen gleich kaputte Kleidung, Möbel,
Haushaltsgeräte weg. Vielleicht ließe sich manches reparieren, bevor es weggeworfen wird.
Aber, wenn der Abfall nicht vermieden werden kann, dann soll er wenigstens so weit wie
möglich nutzbar gemacht werden. Einer der bedeutendsten Begriffe in der Umweltschutzsprache
heißt "Recycling" (auf Deutsch : Verwertung). Sogenannter Müll ist oft ein wertvoller Rohstoff,
der nicht auf die Deponie oder in die Verbrennungsanlage gehört. 20% des Hausmülls bestehen
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aus Papier und Pappe. Wenn das Altpapier zur Herstellung von Packpapier, Toilettenpapier oder
Taschentüchern verwendet würde, könnte man die Umweltbelastung durch Zellstoffherstellung
merklich verringern. Ein umweltfreundlicher Mensch sollte deswegen Altpapier getrennt
sammeln. Besser als Glas wegzuwerfen ist immer noch die Altglasverwertung. Das schont auch
die Rohstoffe. So soll man immer öfter nach der Mehrwegflasche greifen. Die Wiederverwertung
von Altmetall gewinnt an Bedeutung, weil manche Rohstoffe rapid zur Neige gehen. Kupfer,
Nickel und Blei wird es höchstens noch einige Jahrzehnte geben. Es wird problematisch, wenn
sich der Müll nicht verbrennen oder zersetzen lässt, z.B. Kunststoffe. Wenn sie verbrannt
werden, entstehen hochgiftiges Dioxin , das den Krebs auslösen kann. Und gerade deswegen
sammeln viele Städte ihren Müll getrennt. Trotzdem wächst der Müllberg... Es gibt aber auch im
Haushalt viele Stoffe, die sich zu Kompost verarbeiten lassen: alle organischen Abfälle - von der
Bananenschale bis zur naturreinen Wollsocke. Immer mehr Verbraucher achten bei den
Einkäufen darauf, dass die von ihnen gekauften Waren unsere Natur nicht unnötig belasten. Der
Boden als zentrale Lebensgrundlage braucht vor allem einen wirksamen Schutz. Darum müssen
wir alle alles tun, um auch in Zukunft "normal" leben zu können...
Fernsehen (Pro)
Es ist schön, wenn uns das Fernsehen jeden Abend die Welt ins Haus bringt. So denken sehr
viele Menschen. Dann verbringen sie sehr viel Zeit vor dem Fernseher, spielen stundenlang mit
der Fernbedienung, wechseln Programme. Man kann doch zwischen mehr als ein Dutzend
Programmen auswählen. Die neuen Übertragungstechniken machen es möglich. So verfügt diese
neue TV-Generation über ein vorher nie dagewesenes Wissen. Das Fernsehen verbessert die
Allgemeinbildung und übermittelt die Informationen. Die Korrespondenten und Reporter der
großen TV-Sender gibt es überall in der Welt. Wenn etwas Interessantes passiert, sind sie vor Ort
und übermitteln uns jeden Tag die wichtigsten Informationen von Kriegen, Unfällen und
Katastrophen. Außerdem werden wir auch informiert, wenn etwas Schlimmes passiert: Morde,
Autounfälle, Flugzeugkatastrophen usw. Die neuen Techniken erweitern heute in einer
demokratischen Gesellschaft die Meinungsfreiheit. Fernsehen muss auch Unterhaltung sein, aber
es darf nicht nur Unterhaltung sein, sondern es muss auch Bildung bieten, Informationen und
Anstöße geben. Es soll auch Politik durchschaubarer machen. Jugendliche müssen daher
rechtzeitig Umgang mit den Medien lernen - sie beherrschen und sich nicht von ihnen
beherrschen lassen. Aber wenn es sich um die Kinder handelt, müssen sie von ihren Eltern beim
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Fernsehen beraten werden, da sie noch nicht zwischen Phantasie und Realität unterscheiden
können. Die Hörgeschädigten können mit Hilfe von Videotext (Bildschirmtext) Nachrichten oder
Spielfilme verstehen. Derzeit übermitteln die Satelliten in- und ausländische Programme in alle
Teile des Landes und über die Grenzen hinaus. Dann kann das Programm über spezielle
Antennen oder über Kabelnetz empfangen werden. So befinden wir uns heute auf dem Weg von
der Industriegesellschaft in eine Kommunikationsgesellschaft.
Fernsehen (Kontra)
Viele sind der Meinung, durchs Fernsehen sind die Leute phantasielos geworden. Sie bekommen
jeden Abend fertige Bilder und fürs eigene Nachdenken bleibt ihnen gar keine Zeit. Fernsehen ist
wie eine Droge für sie. Sie schalten den Apparat ein und das Gehirn aus. Die Frauen klagen oft,
dass ihre Männer stundenlang vor der "Glotze" sitzen und dass alle Programme wichtiger als die
Familie sind. Oft schaltet man den Fernseher gedankenlos, ohne Blick ins Programmheft, ein.
Fernsehen ist bequem, bietet viel, ist sicher und zuverlässig. Außerdem hat es keine Launen und
stellt keine Ansprüche an uns. Es droht uns eine Informationsüberflutung, eine wachsende
Abhängigkeit von der "Glotze" und damit zunehmende Vereinsamung. Ein besonderes Problem
bilden Videofilme, die Szenen kaum vorstellbarer Grausamkeit und Unmenschlichkeit zeigen.
Man soll auf Filme die verrohend wirken, zu Gewalttaten, Verbrechen oder Rassenhass anreizen,
den Krieg verherrlichen oder Jugendliche auf eine andere Weise sozial schädigen, verzichten.
Private Veranstalter finanzieren ihre Programme aus den Werbeeinnahmen. Deswegen werden
viele Programme und Filme ständig unterbrochen. Wegen der häufigen Unterbrechungen kann
man einen guten Film nicht richtig genießen. Solche Störungen sind wirklich ärgerlich. Noch
schlimmer ist es bei den Nachrichten. Man hört Berichte von aktuellen Ereignissen, Katastrophen
und menschlichen Tragödien. Und zwischen Tränen und Elend sieht man glückliche Menschen,
für die der Körpergeruch das größte Problem des Lebens ist. Der Fernseher ist ein gefräßiger
Zeitschlucker. Wer auch nur zwei Stunden täglich fernsieht, verbringt einen Monat im Jahr vor
der "Röhre". Die Devise heißt also: Auswählen. Man soll den unüberlegten Medienkonsum
vermeiden, um die eigene Entscheidungsfähigkeit und Urteilsfähigkeit zu stärken. Denn
Mediensucht kann ebenso gefährlich sein wie Spiel- oder Alkoholsucht.
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Presse
Viele Leute lesen regelmäßig eine Tageszeitung. Und wenn sie am Wochenende mehr Zeit
haben, greifen sie zu einer Wochenzeitschrift. Viele Menschen beziehen ihre politischen
Informationen zunächst aus dem Fernsehen und dann vertiefen sie sie durch die Lektüre einer
Tageszeitung. Immer mehr liegt in Polen die Presse in den Händen der privatwirtschaftlichen
Unternehmen. Sie wird dann überwiegend durch Verkaufs- und Werbeeinnahmen finanziert. Die
Menge der Zeitschriften, die sich auf dem polnischen Pressemarkt befinden, wird immer größer.
Es gibt Unterhaltungszeitschriften, Fachzeitschriften, Frauenzeitschriften, Sportzeitschriften und
andere. Alle Menschen wollen wissen, was in der Welt passiert. Die größten Presseagenturen
haben ihre Korrespondenten in allen Teilen der Welt. Zum Alltag ihrer Journalisten gehört:
auswählen, weglassen oder ändern. Die Korrespondenten schreiben nur das, was sie
berichtenswert finden und solche Informationen geben sie an ihre Agentur weiter. Die Agentur
verbreitet einen Teil von den gelieferten Informationen an die Zeitungsredaktionen. Sie
bearbeiten einen kleinen Teil davon und geben es als Zeitungsinformation heraus. Bei so vielen
Zeitungen und Zeitschriften stellt man oft die Frage nach der Pressefreiheit. Die Pressefreiheit ist
eines der Grundrechte, das die Freiheit der Verbreitung von Nachrichten, Berichten und
Meinungen in gedruckter Form garantiert. Sie ist aber nicht schrankenlos. Sie findet ihre
Schranken in den allgemeinen Gesetzen, wozu z.B. die Vorschriften des Strafrechts oder das
Recht der persönlichen Ehre gehören.
Geburtstagsparty
Am letzten Wochenende feierte ich meinen 18. Geburtstag. Zuerst wollte ich nur im
Familienkreis feiern, aber meine Mutter hat mir vorgeschlagen die Freunde einzuladen und eine
Geburtstagsparty zu geben. Ich musste zuerst meine, Gäste einladen. Mit einigen Freunden
telefonierte ich, an andere schrieb ich eine kurze Einladung. Zuerst musste ich natürlich an das
Essen denken. Ich wusste nicht, was ich vorbereiten soll. Aber hier half mir meine Mutter. Sie
sagte, dass wir ein Hauptgericht vorbereiten. Außerdem machen wir zusammen ein paar Salate.
Dazu musste ich noch kalte Getränke besorgen. Ich kaufte im Lebensmittelgeschäft viele
Flaschen Cola, Fanta und Mineralwasser. Da es ein warmer Tag sein sollte, bereitete ich noch Eis
mit Schlagsahne und Früchten zu. Meine Mutter buk eine riesengroße Geburtstagstorte. Auf der
Torte standen 18 bunte Kerzen. Na ja, den 18. Geburtstag feiert man doch nur einmal im Leben.
Als ich mein Zimmer vorbereitete und auf den Tisch die Blumen und Kerzen stellte kamen die
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ersten Gäste. Ich begrüßte sie herzlich. Sie gratulierten mir zum Geburtstag schenkten viele
Blumen. Ich bekam auch viele Bücher, CDs und sogar einen Goldfisch für mein Aquarium. Dann
lud ich alle Gäste in mein Zimmer ein und bat alle zu Tisch. Nach ein paar Minuten kamen
meine Eltern. Meine Mutter brachte die Geburtstagstorte mit 18 brennenden Kerzen und mein
Vater eine Flasche Sekt. Wir tranken auf das Geburtstagskind. Es war lustig, ich musste die
Kerzen auspusten und mir dabei etwas wünschen. Das machte ich natürlich mit großem
Vergnügen. Dann tanzten wir alle bei guter Musik und mein Freund spielte sogar Gitarre. Wir
amüsierten uns bis in die späte Nacht. Es war etwas zu laut. Ehrlich gesagt musste ich mich dafür
am nächsten Tag bei meinen Nachbarn entschuldigen. Aber sie nahmen es mir nicht übel und der
Nachbar schenkte mir auch einen großen Blumenstrauß. Na ja, den 18. Geburtstag feiert man nur
einmal im Leben...
AUFSÄTZE
DIE WERBUNG IM DIENST DER GESELLSCHAFT
Obwohl sich der Durchschnittsbürger oft über die Reklame in den Zeitungen und Zeitschriften
und über Werbung im Fernsehen aufregt, ist doch der Einfluss der Werbeindustrie auf den
einzelnen Menschen so groß, dass er sich manchmal schämt, das einzugestehen. Werbung
verschlingt große Summen an Geld, aber sie ist für die Gesellschaft nützlich.
Welche Rolle spielt die Werbung? Die erste, die zu erwähnen wäre, ist das Informieren. Viele
Informationen über Haushaltsgeräte, Autos, Baumaterialien, elektronische Anlagen, Kosmetik
und Lebensmittel stammen in hohem Maße aus der Werbung, die man liest, sieht oder hört. Die
Werbung stellt neue Produkte vor oder erinnert an die bereits existierenden.
Die zweite Aufgabe der Werbung besteht im Verkauf. Man zeigt das jeweilige Produkt von der
besten Seite und der potentielle Käufer wählt zweifellos das Werbeprodukt aus. Man kauft dieses
Waschpulver und diesen Kaugummi, weil uns die bunte Fernsehwerbung von der besten Qualität
dieser Waren überzeugt hat. Sogar Zigaretten, Süßigkeiten und Alkohol assoziiert man mit den
besten Seiten menschlichen Lebens, wie Freude, Freiheit, Liebe und Glück - und eben solche
Assoziationen verursachen, dass die entsprechende Person eben jenes Werbeprodukt wählt.
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Der Zweck einer guten Werbung ist es, den Bedarf des Kunden dahingehend zu fördern. Als
gutes Beispiel dienen hier Kinder, die sich gewöhnlich eben diese Schokolade, dieses Spielzeug
oder diesen Kaugummi wünschen, den sie in der Werbung gesehen haben. Kinder sind oft naiv
und können nicht objektiv beurteilen, was das Wahre und das Übertriebene ist. Sie sind oft nicht
imstande, tatsächlich gute Produkte auszuwählen, bevor sie die Ware nicht kaufen und sich nicht
selber von ihrer Qualität überzeugen können.
Drittens, da die Mehrzahl der Werbung in unserer Presse gedruckt wird, zahlen wir weniger für
Zeitungen und Zeitschriften. Und auch das Fernsehen ist deshalb in den meisten Ländern billiger.
Die öffentliche Werbung an Straßentafeln, Eisenbahnstationen und Gebäuden bewirkt, dass die
Umgebung farbiger wird. Darüber hinaus sind kleine Presseanzeigen in den Spalten "Arbeit",
"Lernen", "Kauf und Verkauf" dabei behilflich, eine neue, bessere Arbeitsstelle oder einen neuen
Arbeitnehmer zu finden, Gebrauchtwaren zu kaufen oder zu verkaufen und Dienstleistungen zu
finden. Diesen Anzeigen kann man auch andere Informationen entnehmen. Man kann z.B. von
Bildungsmöglichkeiten, Veranstaltungen (Konzerten, Theaterstücken, Fußballspielen) erfahren
und sich über Geburt, Heirat und Tod informieren lassen. Trotz unserer Abneigung gegenüber
der großen Menge an Werbung, müssen wir uns eingestehen, dass sie in der Gesellschaft eine
nützliche Rolle spielt und einen wesentlichen Teil unseres Lebens bildet.
DER GENERATIONSKONFLIKT
Der Generationskonflikt existierte immer. Altere Menschen vergleichen oft ihre Kindheit und
Jugend mit der Gegenwart und halten die alten Zeiten für besser, indem sie von den "guten alten
Zeiten" sprechen. Die Jungen ihrerseits vertreten die Meinung, dass ihre Zeiten die besten sind.
Die jungen Menschen sehen die Welt lebendig. Alles ist für sie neu, interessant und unschuldig.
Sie haben keine Pflichten und können oftmals nicht die alltäglichen Probleme lösen.
Höchstwahrscheinlich liegt die Ursache ihrer mangelnden Verantwortlichkeit und ihres
HandIungsunvermögens im zur Willkür neigenden Verhalten der Älteren begründet. So suchen
sie für ihre Kinder Kleidung, Bücher, Filme und Freunde aus und machen diese damit
unschlüssig, abhängig und ungeschickt. Nach Meinung älterer Menschen sind die Jungen heute
besser ausgebildet. Man kann dabei aber nicht all die Jahre des Stresses in der Schule und auch
vor den Prüfungen vergessen, die die heutige Jugend zu bewältigen hat. Die Erwachsenen
beklagen sich über das Äußere der Jugendlichen, über ihre schreckliche Kleidung und die langen
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Haare, die den Eindruck erwecken, als würden sie nie gekämmt. Die Älteren werfen den
Jugendlichen einen Mangel an Eleganz vor, die ja so wichtig ist, um im Leben Erfolg zu haben.
Die jungen Menschen sollten sich dessen bewusst sein, dass die ältere Genration durchaus das
Streben der jungen Leute nach Anderssein verstehen kann, doch sollte man sich aber stets
entsprechend der jeweiligen Situation kleiden.
Die Kinder und Eltern verstehen sich zeitweilig nicht. Sie reden nicht miteinander, teilen sich
ihre Probleme nicht mit, äußern weder Erwartungen noch Gefühle, was eine der grundlegenden
Ursachen von Familienkonflikten darstellt. Die Kinder empfinden Ängste, die aus Ignoranz und
den Schwierigkeiten herrühren, die Welt und sich selber zu verstehen. Wenn ihnen die
Erwachsenen nicht helfen, fühlen sich die Kinder einsam.
Das Leben der älteren Menschen beruht darauf, dass sie oft die Vergangenheit in Erinnerung
bringen. Sie wollen lang, glücklich und gesund leben. Andererseits sind sie müde, bekümmert
und in viele Ängste verwickelt. Erwachsene sind oft müde, enttäuscht und frustriert wegen der
Arbeit, des Familienlebens und vieler anderer Gründe. Gleichgültig suchen die Jugendlichen
nach der eigenen Identität und individuellen Lebenszielen. Sie sind mit sich allein beschäftigt
weshalb die Unstimmigkeiten zwischen den Generationen immer größer werden.
Von den Erwachsenen verlangt man mehr Verständnis und Toleranz den Jugendlichen gegenüber
sowie mehr Interesse an deren Leben. Erwachsene sollten den Jugendlichen beim Finden des
richtigen Weges helfen, damit diese in Zukunft zu verantwortungsvollen und reifen Menschen
heranwachsen. Die Jugendlichen sollten in den alltäglichen Konflikten mit den Erwachsenen
nach einem Kompromiss suchen. Wenn die beiden Generationen zusammenarbeiten, wird das
gemeinsame Leben einfacher und fröhlicher.
DIE PROBLEME VON JUGENDLICHEN
Man sagt, dass das Jugendalter die schönste Zeit unseres Lebens ist. Es scheint, dass Jugendliche
keine Probleme haben, weil sie keine Pflichten erfüllen und nicht für ihre eigenen Familien
sorgen müssen. Aber leider ist das nicht so. In Wirklichkeit haben sie viele Probleme. Das erste
heißt Schule. Die Jugendlichen haben viel zu lernen und die Lehrer scheinen kaum zu verstehen,
dass man nicht nur ausschließlich lernen kann. Man muss auch Zeit haben, sich vergnügen und
entspannen zu können. Die Schule ist zweifellos sehr wichtig für die Jugendlichen, aber es ist
kaum möglich, den Großteil der Zeit mit Lernen zu verbringen. Die Schüler sind aber oft dazu
gezwungen, besonders dann, wenn jeder Lehrer sein Fach für das Wichtigste hält.
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Das nächste Problem der Jugendlichen sind ihre Eltern, die häufig nicht imstande sind, die
Probleme ihrer Kinder zu verstehen. Die Eltern vertrauen ihren Kindern kaum und vergessen oft,
dass sie selber einmal jung waren. Sie geben zu oft gute Ratschläge und vergessen dabei, dass
man aus begangenen Fehlern nur lernen kann. Die Jugendlichen geben sich viel Mühe, um bei
ihren Freunden Anerkennung zu finden. Das ist sehr wichtig für sie, und deshalb kleiden sie sich
manchmal eigenartig, was ihre Eltern zwar für schrecklich halten, aber unter der Jugend als
todschick gilt. Eltern und Lehrer kritisieren oftmals Kleidung, Schmuck und Tätowierung der
Jugendlichen und vergessen dabei, dass sie dasselbe vor vielen Jahren auch gemacht haben. Für
junge Leute ist es sehr wichtig, eigenartige und gleichzeitig modische Kleidung zu tragen, weil
sie sich auf diese Weise von Gleichaltrigen anerkannt fühlen.
Jugendliche haben immer irgendwelche Probleme, aber nach einigen Jahren erinnern sie sich
kaum noch daran, und dann scheint ihnen diese Zeit sehr glücklich gewesen zu sein.
DAS EINZELKIND
Von einem Einzelkind sagt man, dass es erfolgreich in Familie und Beruf ist. Seine Kindheit und
Jugenderlebnisse unterscheiden sich von den Erfahrungen jener Kinder, die aus kinderreichen
Familien stammen. Das Einzelkind steht immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit seiner
Eltern. Kein jüngerer Bruder und keine jüngere Schwester gefährden seine Vorrangstellung. Es
braucht sein Zimmer, Essen, sein Spielzeug, Süßigkeiten, Bücher und andere Gegenstände mit
niemandem zu teilen. Es bekommt die ganze Liebe und Fürsorge, die seine Eltern zu bieten
haben. Demzufolge wird das Einzelkind meist egoistisch und ist entweder zu selbstsicher oder zu
schüchtern.
Im ersten Fall glauben gewöhnlich die Eltern an seine Fähigkeiten, sie loben es für kleine Erfolge
und belohnen für gute Taten. Deshalb wird es egozentrisch und eingebildet und oft auch
geldgierig. Im zweiten Fall unterschätzen die Eltern die Fähigkeiten und Begabungen ihres
Kindes und kritisieren seine Forderungen nach Unabhängigkeit. Deshalb ist ein solches
Einzelkind nicht von sich selbst überzeugt.
Es ist bestimmt besser, mindestens einen Bruder oder eine Schwester zu haben. Man kann
Geheimnisse mit ihnen teilen. Außerdem kann man sich auch besser verstehen, da man ja
gemeinsame Probleme hat. Man kann sich auf seine / ihre Hilfe und seinen / ihren Ratschlag
verlassen. Das Einzelkind fühlt sich bestimmt oft einsam, weil seine Eltern beschäftigt oder
müde sind und keine Zeit mit ihm verbringen können, während seine Freunde mit ihren
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Geschwistern spielen. Das Einzelkind erfreut sich vieler Sonderrechte und Vergünstigungen. Es
bekommt bei jeder Gelegenheit Taschengeld und Geschenke. Sein Start ins Leben der
Erwachsenen scheint leichter zu sein, wenn man den Wohlstand, die Bequemlichkeit und sein
Lebensniveau berücksichtigt. Vom Standpunkt der Reife aus gesehen, ist sein Start jedoch
schwieriger, weil das Einzelkind später als Gleichaltrige mit Geschwistern unabhängig wird.
Manchmal ist es nicht einmal imstande, einfache Probleme auf der Arbeit zu lösen, denn seine
Eltern haben ja bisher alles für ihr Kind getan und ihm den Weg geebnet.
Verantwortungsvolle Eltern sollten sich dessen bewusst sein, dass die Familie die erste kleine
Gesellschaftseinheit ist, in der sich die Persönlichkeit des Kindes entwickelt. Wenn es in der
Familie mehr als drei Personen (Eltern und ein Kind) gibt, lernen die Kinder auf natürliche und
einfache Weise kennen, wie man alltägliche Probleme lösen und Kompromisse erreichen kann.
Solche Kinder lernen andere Menschen verstehen und lieben. Es ist schwieriger, ein Einzelkind
zu erziehen, weil die Bedingungen, unter denen man dem Kind beibringen soll, wie es in der
Gesellschaft zu leben hat, eher künstlich sind.
In Büchern, Bildungsfilmen und in therapeutischen Sitzungen beweisen die Psychologen, dass
kinderreiche Familien eine psychologisch bessere und gesündere Umgebung für die Entwicklung
der Kinder darstellen.
Die Bemühungen der Eltern bei der Kindererziehung werden belohnt, wenn die Kinder
erwachsen werden. Wenn die Eltern dann schon alt sind, wird sie keines der Kinder vergessen.
Aus der Schar der Kinder bleiben mindestens ein oder zwei, die ihren Eltern immer helfen
werden.
LOHNT ES SICH, IM LEBEN EHRLICH ZU SEIN?
Es gibt verschiedene Meinungen, die die Ehrlichkeit betreffen. Die Menschen glauben, ehrlich zu
sein, wenn sie weder stehlen noch töten und nur manchmal lügen. Oft vertritt man die Meinung,
dass Frauen in weniger wichtigen Angelegenheiten häufiger lügen. Sie können vom Kleid einer
anderen Frau sagen, welches ihnen überhaupt nicht gefällt, dass es sehr schön ist. Die Menschen
lügen, weil sie eine andere Person nicht verletzen wollen, z.B. : Sie haben Angst, einer kranken
Person zu sagen, dass ihre Krankheit unheilbar ist.
Eine Lüge ist oft mit persönlichem Nutzen verbunden, wie z.B. in Politik, Werbung oder bei
Geschäften. Männer lügen oft, wenn es um wichtige Sachen geht. Was Politiker wirklich denken
und wie sie dann handeln, sind völlig verschiedene Sachen. Politiker, die um einen
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Regierungsposten
kämpfen,
versprechen
den
Bürgern
niedrigere
Steuern,
soziale
Begünstigungen, neue Arbeitsplätze usw. Aber nach den Wahlen, wenn sie dann ein hohes Amt
in der Regierung bekleiden, vergessen sie ihre Wahlversprechen recht schnell. Ihr Vorhaben war,
Karriere zu machen. Im Geschäftsleben betrügen die Menschen oft, um größeren Nutzen zu
erzielen oder geringere Steuern zahlen zu müssen. Auch im Privatleben betrügen die Männer oft,
z.B. sie versprechen die Ehe, und sind dann nicht in der Lage, Wort zu halten.
Manchmal, wenn wir eine Person gut genug kennen, können wir problemlos feststellen, wann sie
lügt. Es verrät sie die Tatsache, dass sie z.B. den Mund verdeckt, das Gesicht verzieht, mit den
Achseln zuckt, den Mund berührt, kichert, über die Nase streicht und andere charakteristische
nervöse Gesten macht. Es gibt spezielle Maschinen, "Lügendetektor" genannt, die Unwahrheiten
aufdecken.
Jeder möchte ein erfolgreiches Leben haben. Was bedeutet Erfolg für Dich? Begründe
Deine Meinung!
Bisher habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, was ich persönlich unter „Erfolg" verstehen
könnte. Es handelt sich da um eine Art abstrakten Begriff, der für jeden etwas ganz anderes zu
bedeuten scheint. Die meisten Bewohner unseres Planeten denken da fast sofort an Spaß, weil sie
der Meinung sind, dass sich der Mensch fast wie Tiere verhalten soll - selbstverständlich werden
sie das nie zugeben, aber ich habe es genau beobachtet und bin zu dem Schluss gekommen, dass
es wirklich der Fall ist. Für die meisten spielen solche irdischen Attraktionen wie gutes Essen,
viel Schlaf, gelungener Geschlechtsverkehr und möglichst viel Macht die erste Geige. Ich
vertrete da jedoch einen radikal anderen Standpunkt: Nachdem ich 1988 das erlebt hatte, was von
vielen einen klinischen Tod genannt wird, begann sich mein Leben total zu ändern. Es kam
natürlich nicht von heute auf morgen, aber ich wurde mir mit der Zeit dessen bewusst, dass ich
hier zur Strafe bin. Jetzt weiß ich es mit Sicherheit: Meine Zeit auf der Erde ist dazu da, dass ich
jeden Tag etwas besser werde, etwas anderes lerne, ein gutes Buch lese usw. Als Lehrer habe ich
auch die Möglichkeit, meine Schüler zu unterrichten und zu gestalten. Es fällt mir zwar nicht
leicht, ist aber eine nicht materielle Tätigkeit, weil ich das, was ich von der Regierung bekomme,
eher Taschengeld als Lohn nennen würde und daher, dass es ideell - also seelisch ist, fühle ich es,
dass es mein Erfolg ist.
Da ich in so einer kurzen Arbeit nicht alles schildern kann, was ich zu sagen hätte, bin ich nun
gezwungen, einige Schlussfolgerungen zu formulieren. Der Erfolg ist für die meisten Leute
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nichts anderes als ein angenehmes, sorgenloses, doch eitles Leben. Ich habe aber vor meine
Strafe bis zum Ende abzubüßen, indem ich zu vergessen versuche mich mit dem Fleisch, das
meine Verpackung (und genauer gesagt meinen Körper bildet) nicht mehr zu identifizieren. Es
klingt einerseits ein bisschen philosophisch, kommt andererseits jedoch vom Herzen und sollte
für andere eine Belehrung sein.
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