Das reine Zuhören hat den Vorteil, dass die Informationen den

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-1THEMENABEND BLUTHOCHDRUCK
Das reine Zuhören hat den Vorteil, dass die Informationen den direkten Weg über die Ohren
in das Gehirn nehmen können.
Über die Augen ist ein komplizierter Umwandlungsprozess nötig.
Bis die Information in das Gehirn gelangen geht viel verloren.
Das Gehörte bleibt länger und intensiver im Gedächtnis.
Das wussten schon die alten Atlanter.
Die Idee für die Themenabende entstand beim Praktizieren.
Viele Menschen lassen sich schulmedizinisch therapieren und fühlen sich dabei im
Zwiespalt.
Sie haben ein ungutes Gefühl bei der Medikamenteneinnahme, nehmen sie aber trotzdem.
Das Problem daran ist der Zwiespalt.
Wenn an der Therapie gezweifelt wird, ist die Wirkung blockiert.
Dabei ist es unwichtig um was für eine Therapie es sich handelt.
Das ist den meisten Menschen nicht bewusst.
Der Themenabend soll ermutigen,
 sich mit den eigenen körperlichen Zusammenhängen auseinanderzusetzen
 Fragen zu stellen, ungeniert wie ein Kind
 Antworten zu bekommen
Wenn der Körper und die Diagnose verstanden werden, kann eine persönliche Entscheidung
getroffen werden. > Zum Wohle der Gesundheit.<
Also fangen wir an zu fragen:
Bluthochdruck




was ist das?
wozu habe ich ihn?
wie funktioniert er?
kann ich ihn beeinflussen?
Nehmen wir einmal ein paar Beispiele und betrachten diese genauer.
Karlos Brenzlig 46 Jahre, Gebietsleiter im Außendienst.
Bei seiner Tour, besucht er häufig ein bestimmtes Straßencafe.
Herr Brenzlig kommt eiligen Schrittes auf die Terrasse.
Schon von weitem hält er nach einem Sitzplatz Ausschau.
Er geht zielstrebig darauf zu und merkt kaum, dass er
die an einen Stuhl gehängte Handtasche einer Frau
hinunter wirft.
Er telefoniert aufgeregt weiter.
Am seinem Tisch angekommen, winkt er mit der freien
Hand ungeduldig nach der Bedienung.
Danach schiebt er die Tischuntensilien zur Seite, um
sein Laptop auszubreiten.
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-2Währenddessen telefoniert er und nickt dabei aufgeregt.
Gleichzeitig überfliegt er die Speisekarte und schielt
nach der Bedienung.
David Grübler 18 Jahre, Abiturient.
Aus einem großen Gebäude kommt eine Gruppe Schüler
das Portal herunter. Einer von ihnen ist David Grübler.
Er lacht sehr laut und wirkt verkrampft.
Fröhlich verabschieden sich die Schüler
und streben in verschiedene Richtungen auseinander.
Als David die nahe Bushaltestelle erreicht hat, nimmt
er auf der Bank Platz. Er zündet sich eine Zigarette an
und zuckt mit dem Bein ständig auf und ab.
Mit sorgenvollem Blick hält er nach dem Bus Ausschau und
steht betont lässig auf, als der Bus vorfährt.
Nachdem er eingestiegen ist, beugt er sich grüblerisch
über sein Handy und der Bus fährt los.
Jeanette Birnbaum 32 Jahre, Erzieherin.
Das im Freienspielen gehört nicht zu Jeanette´s
Lieblingsaufgaben im Kindergarten.
Sie mag es lieber, wenn alle Kinder in einem
abgegrenzten Raum, übersichtlich zu beaufsichtigen
sind. Im weitläufigen Garten des Kindergarten,
muss man als Erzieherin recht auf Zack sein, um alle
Kinder im Auge zu behalten.
Drüben auf der Bank am Sandkasten, sitzt ihre ältere
Kollegin. Mit einem kühlen Blick schaut sie zu ihr rüber.
Jeanette Birnbaum fürchtet sich ein wenig vor dem
späteren Teamtreffen.
Seit geraumer Zeit wird sie nicht mehr sehr ernst genommen.
Sie fühlt sich nicht besonders zugehörig und isoliert. Bei den
Kindern ist sie sehr beliebt. Ihre gemütliche Ruhe wird sehr
geschätzt. Ebenso ihre selbstgebackenen Kuchen, die sie
immer gerne mitisst.
Wofür brauchen die drei ihren Blutdruck?
Für was braucht der Mensch denn überhaupt einen Blutdruck?
Alle drei, so verschieden sie sind, haben einen Blutdruck
Regulation
Der Blutdruck wird gebraucht um zu regulieren.
Durch ihn sind wir fantastischerweise jeder Situation angepasst.
Egal welches Temperament,
ob eher zum phlegmatischen Typ oder zum hyperaktiven gehörend,
der Blutdruck passt sich immer an.
Egal, welche Herausforderung und Anstrengung wir annehmen, oder ablehnen.
Egal ob wir schlafen oder Höchstleistung vollbringen.
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-3Der Blutdruck sorgt für einen funktionierenden Organismus.
Er muss sich den Lebensverhältnissen anpassen und regulieren.
Ohne den Blutdruck geht gar nichts!
Rhythmik
Zudem hat er sich im Laufe der Evolution einen eigenen Rhythmus angeeignet.
Er ist dem Biorhythmus des Menschen angepasst.
Am niedrigsten ist er um 3:00 Uhr in der Tiefschlafphase.
Ab 4:00 Uhr steigt er langsam an, um das Aufwachen vorzubereiten.
Wenn der Wecker klingelt, steigt er noch mal schlagartig hoch, damit wir aufstehen können.
Über den Vormittag bleibt er meist oben.
Das ist unsere leistungsfähige Zeit.
Nach dem Mittagessen sinkt er wieder ab.
Im Magen-Darmtrakt ist die Durchblutung um das 3-4fache gesteigert.
Um gegen die Schwerkraft das Gehirn durchbluten zu können, muss der Organismus eine
enorm hohe Anstrengung aufbringen.
Deshalb hat man das biologisch sinnvolle Bedürfnis nach dem Essen zu liegen.
Danach steigt der Blutdruck langsam wieder an.
Um 19:00 ist der zweite Höhepunkt erreicht und er beginnt dann langsam wieder abzusinken.
Welchen Vorteil hat man mit einem Blutdruck?
Der Blutdruck ist eine Errungenschaft der hohen Tiere.
Bei Pflanzen strömen die Säfte wegen der Verdunstung in der Umgebung.
Der Mensch hat einen eigenen Blutdruck.
Das macht uns unabhängig von unserer Umgebung.
Egal ob es trocken oder feucht ist, wir funktionieren unabhängig, wegen unseres Blutdruckes.
Das läuft über den Kreislauf ab.
Lungenkreislauf: Von der rechten Herzkammer, in die Lungenarterie. In den
Lungenbläschen
wird Kohlendioxid abgegeben und Sauerstoff aufgenommen. Über die Lungenvenen kommt
es zurück in die linke Herzkammer und von da aus über die Aorta in den Körper und Kopf.
Körperkreislauf: Sauerstoffreiches Blut kommt aus der linken Herzkammer in die Aorta.
Es fließt in den Kopf und in den Körper. Über Arterien, Arteriolen bis in die Kapillaren.
Dann über die Venolen in die Venen. Von dort sammelt die Hohlvene das Blut und bringt es
sauerstoffarm zum rechten Herzen zurück.
Pfortaderkreislauf: Wird oft ignoriert. Häufig sind hier Stauungen, die auch negativ auf den
Blutdruck wirken. Im Bauchbereich ist er in den großen Kreislauf mit eingebaut. Von allen
unpaaren Organen (Darm, Magen, Milz, Bauchspeicheldrüse) das verbrauchte, venöse Blut in
die Leber. Nach dem die Leber ihre vielfältigen Aufgaben am und mit dem Blut ausgeführt
hat, fließt es weiter in die untere Hohlvene zum Herzen hin.
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-4-
Der Kopfkreislauf ist relativ autonom. Gehirn kann in den Blutgefäßen, die die Nervenzellen
versorgen selbst eine ausreichende Durchblutung herstellen.
Wichtige Adern des Kreislaufes
Aorta:
Hauptschlagader, kommt aus der linken Herzkammer und führt das
sauerstoffreiche Blut in den Kopf und Körper
Arterien:
Arteriolen:
Kapillare:
Venolen:
Venen:
Führen sauerstoffreiches Blut aus der Aorta vom Herzen weg.
Nur die LUNGENarterie fördert sauerstoffarmes Blut.
Es kommt aus der rechten Herzkammer und geht direkt zur Lunge hin.
Dort gibt es in den Lungenbläschen Kohlendioxid ab und nimmt
Sauerstoff auf. (Sofern genügend vorhanden ist, Bewegung usw.)
Kleine Arterien
Verbindung zwischen Arteriolen und Venolen. In den Kapillarzonen, die
fein verästelt sind wie Haare, haben einen kaum messbaren Blutdruck.
Hier wird das Gewebe ernährt. Wie im Wald, bei einem gut durchsickerten
Boden. Es herrscht ein ständiger Austausch von Nahrung und Abfall.
Kleiner Venen.
Bringen sauerstoffarmes Blut in die Hohlvenen.
Hohlvenen: Ober Hohlvene oberhalb des Zwerchfells, untere Hohlvene unterhalb des
Zwerchfells. Sie münden in die rechte Herzkammer.
Das Herz ist der Mittelpunkt des Kreislaufes.
Das Herz ist keine Pumpe sondern ein Impulsgeber.
Physikalisch ist die Leistung des Herzens nicht zu erklären.
Faustgroß, ca. 300g bewegt dieser Motor fast 8000l täglich gegen den Widerstand der
Schwerkraft und der engen Gefäßwände, bis zum großen Zeh und wieder zurück.
Was bewegt das Blut durch den Kreislauf?
Schwingungsströmung.
Wegen der Anatomie der
spitzen, linken Kammer,
des runden Aortenbogens
und der Form der Blutgefäße, wirbelt das Blut durch die Adern.
Seit 1932 ist der Schulmedizin bekannt, dass in einem Embryo das Blut bereits spiralförmig
kreist, bevor das Herz schlägt.
Die Ärzte der Antike, Leonardo da Vinci und Rudolf Steiner wussten das und suchten nach
den Strömungskräften.
Damit das Blut kraftvoll strömen kann, ist die Blutbeschaffenheit von größter Bedeutung.
Eine reine medikamentöse Wirkstofftherapie allein, ist keine Lösung.
Wegen der Nebenwirkungen und der scheinbaren Sicherheit so weitermachen zu können
wie bisher, verschlechtern sich die Säfte eher. (Nebenwirkungen entgiften – Schlacken)
Eine Veränderung der Gewohnheiten zum Wohle der Gesundheit ist unumgänglich.
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-5Gehen wir zurück zu unseren Freunden:
Jeanette Birnbaum am Nachmittag
Eigentlich müsste Jeanette in den Keller, um die Wäsche in den Trockner zu schaffen.
Aber nach der Arbeit im Kindergarten ist außer Ausruhen, nichts mehr mit ihr anzufangen.
Sie lümmelt auf dem Sofa, hat Kekse und Kaffee vor sich.
Bei einer Szene im Fernsehen, kommen ihr die vergangenen zwei Jahre wieder in das
Bewusstsein. Jetzt ist zwar schon länger her, seit Klaus sie betrogen hat, aber es ist immer
noch ein schmerzhaftes Gefühl. Sie hat ihn flagranti erwischt, mit einer hyperaktiven, dürren
ohnenstange. Immer hat er sich darüber beschwert, dass sie so wenig Unternehmungslust hat
und sich in ihrem Trott ganz wohl fühlt. Sie war abgrundtief enttäuscht und wie gelähmt.
Danach ist sie in ein Loch gefallen. Sie hat jeden Antrieb verloren und beim geringsten
Anlass geweint. Dazu kann noch der Ärger im Kindergarten.
Bei Eltern und Kindern ist sie dank ihrer ruhig scheinenden Art der Fels in der Brandung.
Aber mit den Kolleginnen hat es seit ihrer langen Krankenphase überhaupt nicht mehr
stimmen wollen. Auch heute ist es noch nicht wirklich gut.
Sie braucht zwar keine Pharmazeutika mehr, aber sie frisst noch immer alles in sich rein und
es erscheint ihr alle sinnlos.
Karlos Brenzlig am Nachmittag
Nach der kurzen Pause heute Morgen, stand Herr Brenzlig eine halbe Stunde in einem Stau
fest. Das bringt ihn sehr in Bedrängnis. Sein nächster Termin ist in einem Betrieb, wo die
Reklamationen in letzter Zeit zugenommen haben. Während er sich zur Autobahnausfahrt
einfädelt, ruft sein unzufriedener Betriebsleiter an und beschwert sich ärgerlich über einen
Mitarbeiter. Es gab wieder Ärger mit dem Kunden. Herr Brenzlig reagiert beruhigend und
verspricht eine Lösung zu finden. Er hat ein flaues Gefühl im Magen und fährt voller Unruhe
den McDonald nach der Ausfahrt an. Er muss noch etwas essen bevor er diesen Termin
wahrnimmt. In Eile stopft er sich den großen, doppelten Hamburger rein, während er auf
seinem Laptop eine Graphik vorbereitet. So kann er seinem Kunden nachher gleich eine
Minipräsentation mit Vorschlägen anbieten.
Gleichzeitig nimmt er ein Gespräch von seiner Frau am Handy an. Nachdem er ihr gestanden
hat, dass er vergessen hat, dass Paket für heute Abend abzuholen, ist sie völlig frustriert. Es
gelingt ihm auch hier zu beschwichtigen. Nachdem sie sich relativ friedlich verabschiedet
haben, nimmt er sich zum x-ten Mal vor, sich so bald wie möglich um seine Ehe zu kümmern.
Aber während er zum zurück Auto geht, klingelt erneut das Handy und die Pflicht hat ihn
wieder.
David Grübler am Nachmittag
Als David am Nachmittag vom Bus nach Hause kommt, hat er einen Bärenhunger.
Auf dem Herd entdeckt er eine Pfanne mit Bratkartoffeln, die seine Mutter mit den jüngeren
Geschwistern übrig gelassen hat, aber das reicht ihm nicht.
Er heißt den Backofen an und schiebt sich eine Fertigpizza in die Röhre.
Mit dem Essen haut er sich vor den Fernseher. Alleine am Tisch sitzen hält er nicht aus.
Seine Gedanken lassen ihm keine Ruhe und deshalb sucht er Ablenkung.
Während er isst und die eine und andere SMS auf seinem Handy beantwortet, lacht er über die
Gags in der hektischen Sitcom. So vergeht die Zeit. Er zappt herum und verdrängt sein
schlechtes Gewissen. Heute müsste er unbedingt mit den Bewerbungen weiter machen.
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-6Angefangen hat er bereits, aber irgendwie ist er mit dem Ergebnis nie zufrieden. Es will ihm
nicht so perfekt gelingen, wie er es im Kopf hat. So schiebt er es immer weiter vor sich her.
Er nickt kurz ein und erwacht ganz verspannt und erschrocken.
„Was, wenn er keinen Studienplatz bekommt? Dann hat er später keinen guten Beruf und
kann sich nichts leisten.“ All sein Elan verströmt in Ängstlichkeit und Sorge.
Dabei ist ihm klar, dass wieder ein Tag verloren ist und er fühlt sich total angespannt..
Was bedeutet Blutdruck?
Der Druck unter dem das Blut durch die Adern fließt.
Der Druck wird bestimmt durch:
 den Herzschlag
 die Blutvolumen, durch die im Körper vorhandene Blutmenge
 Gemüt (Zorn braucht mehr Druck als Seligkeit).
Dabei fließt es immer vom höheren zum niedrigeren Druck.
(Tiefdruckgebiete ziehen immer Luft aus dem Hochdruckgebiet an).
Blutdruckdefinition
Widerstand, den die Blutgefäße dem Blutfluss entgegensetzen.
 Abkürzungen für Blutdruck:
BD
Blutdruck
RR
Riva Rocci ein italienische Arzt
Messwerte
Gemessen wird die Kraft pro Fläche zwischen Blut und Gefäßwänden
mmHg = Millimeter Quecksilbersäule, weil früher Quecksilbermanometer verwendet wurden
Norm:
120/80 mmHg
Zu hoch ab: 140/90 mmHg
Erste Ziffern = Systolischer Wert
Auswurfleistung der linken Herzkammer im Moment der Kontraktion.
Systolischer erhöhter Wert ist häufig bei akuter körperlicher oder seelischer Belastung.
(Fahrradfahren, unangenehme Gespräche usw., Schilddrüsenüberfunktion).
Zweite Ziffern = Diastolischer Wert
Entspannung der linken Herzkammer.
Dieser Druck ist abhängig von dem Füllungszustand.
Außerdem von der Elastizität der Gefäße..
Warum haben dann so viele Menschen in unserer Zeit einen konstant erhöhten Blutdruck?
Welche Ursachen kann das haben?
Es gibt drei Blutdruck – Typen.
Streß – Typ
Bauch – Typ
Chaos – Typ
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-7Chaos Typ: Karlos Brenzlig
 Können mehrere Dinge gleichzeitig tun
 Improvisationstalent
 Kreativ
 mittlere Statue
 sehr intelligent, scharfsinnig, ehrgeizig
 guter Redner
 sucht neue Herausforderungen, übernimmt gerne Führungsaufgaben
 Organisationstalent
 hohes Energieniveau
 lebhafter Appetit
Stress Typ: David Grübler
 Perfektionismus
 Häufig schlank
 Übernehmen gerne oder sind gezwungen Verantwortung zu übernehmen.
 Familientragödien, Vereine, Schülerschlichter.
 Sehr empfindlich und dünnhäutig
 Einfühlsam
 Teilen sich gerne mit.
 Reflektieren und analysieren gerne
 Kalte Extremitäten. (Nierenenergie)
 Leichter Körperbau, nimmt schwer zu
 lebendig, wach
Bauch Typ: Jeanette Birnbaum (Gegenteil vom Stress-Typ)
 stabiler, schwerer Körperbau
 methodisch, geduldig, ausdauernd, tüftelt gerne, plant, organisiert, überlegt
 Gemütlich, träge, ausgeglichene Persönlichkeit,
 „Fels in der Brandung“
 Routine wird als angenehm empfunden
 Sind nicht so schnell aus der Bahn zu werfen
 Gesellig
 Warmherzig
 empfindsam
 mäßiger Hunger, Genießer
 tiefer und langer Schlaf
Warum entsteht der konstante Bluthochdruck?
Der Organismus verliert seine Unabhängigkeit gegenüber der Umgebung.
Er wird gehindert sich adäquat anzupassen, zu verändern.
 Reizüberflutung
 Schwarze Galle, Verschlackung
 Stress in Familie, Beruf
 Unterdrückung von Gefühlen
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-8

Angst
Allein die Vorstellung von Anstrengung lässt den Blutdruck steigen. (Beim
Fernsehen)Wenn die Vorstellung motorisch transformiert wird, ist alles gut. Beim
Bluthochdruck kommt es nicht zur Lösung. Das Mehr an Energie wird nicht
verbraucht und macht Druck im Innern.
All das sind Hemmnisse für den Kreislauf.
Er dringt nicht mehr durch.
Deshalb muss er seinen Druck anheben.
Damit überwindet er die Widerstände und kann seine Selbständigkeit behalten.
Wenn die Störung lange anhält, kann es problematisch werden.
Schäden an Geweben und Organe, lebensbedrohliche Situationen (Herzschlag, Schlaganfall)
Was könnte bei David Grübler zum Bluthochdruck führen.
Werden schnell unsicher
Bekommt inneren Druck, weil er viel anfängt und es nicht zu Ende bringt. Er hat wenig
Ausdauer. Lässt sich leicht ablenken, unkonzentriert, zerstreut.
Nervös, fahrig
Fressen Zorn und Groll in sich hinein, einerseits aus Rücksicht und andrerseits
weil sie es als Schwäche empfinden. Verzichten auf Durchsetzung.
Flüchten eher im Konflikt.
Verdrängen
Eigenes Image ist wichtig.
Grübeln und sorgen sich
Muten sich oft zuviel zu, verausgabt sich
Übersäuern, kommen dadurch in einen permanenten Adrenalinüberschuss.
Puls erhöht, wegen Adrenalinüberschuss.
Können deshalb nicht mehr entspannen und der Schlaf ist unerquicklich und unruhig.
Krankheitszeichen außer Bluthochdruck: Verdauungsbeschwerden,
Kopfschmerzen,
Tinnitus.
Was könnte bei Jeanette Birnbaum zum Bluthochdruck führen?
Übergewichtig bis zum Diabetes mellitus.
Schwarze Galle, Verschlackung, Verschleimung
Herz muss sich sehr anstrengen, weil das Blut zähflüssig ist.
Puls ist erhöht, wegen schlechtem Blut.
Schwerfälligkeit durch fehlende Entschlackung auf körperlicher und seelischer Ebene.
Abneigung gegen Sport
Je nachdem wie befriedigend das berufliche oder private Leben ist,
kommt der Bauch-Typ aus dem Gleichgewicht.
Anhaltender Stress führt zur Nervosität und mutiert zum Stress-Typ
Um wieder in die Ruhe zu kommen essen sie.
Sie nehmen Köpersignale kaum wahr.
Deshalb ist der Blutdruck über Jahre unbemerkt auf hohem Niveau.
Die Seele hat es schwer den beleibten Körper zu durchdringen.
Schluckt Ärger und Frust herunter.
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-9-
Krankheitszeichen außer Bluthochdruck: Verschleimung, Gewichtszunahme
Was könnte bei Karlos Brenzlig zum Bluthochdruck führen?
Sie sind schnell und werden ungeduldig wenn man ihrem Tempo nicht folgen kann.
Kommen nicht mehr zur Ruhe
Lebenskerze brennt an zwei Enden
Burnout, ausgebrannt, völlige Erschöpfung
Keine Struktur
Rhythmus verloren, unstetes Leben
Schlaf unregelmäßig
Mahlzeiten unregelmäßig
Adrenalin permanent.
Sympathikusüberreizung führt zu erhöhtem Adrenalin.
Übersäuerung
Sind nicht in sich.
Krankheitszeichen außer Bluthochdruck: Entzündungen vor allem der Augen
Magengeschwür, Sodbrennen
Hitzeschübe
Wieso haben drei verschiedene Charaktere Bluthochdruck?
Unterdrückung.
Jeanette Birnbaum ist sehr ruhig, aber sie unterdrückt ihre Gefühle und ihr Wesen.
Sie ist eher ruhig und kann einiges schlucken. Wenn sie anhaltenden Stress hat,
wird sie nervös. Die Nervosität und die körperliche Verschlackung übersäuern und führen zu
einer Sympathikusüberreizung. Wenn sie Bluthochdruck hätte, wäre es wahrscheinlich der
rote Bluthochdruck. Ausgeprägte Blutfülle. Rote Gesichtsfarbe, blaurote Ohren,
Hämorrhoiden,
pralle Beinvenen, Kälteunempfindlich.
Angst
David Grübler wird von unterschwelliger Angst getrieben und versucht deshalb alles immer
perfekt im Griff zu haben. Diese latente Anspannung reizt den Sympathikus.
Anhaltender Stress bewirkt eine erhöhte Spannung in den Arteriolen.
Die Blutgefäße sind enggestellt, die Haut ist blass. Der weiße Bluthochdruck.
Überreizung
Karlos Brenzlig ist ein Macher. Sein Talent liegt im schnellen reagieren und im kreativen
Improvisieren. Dazu ist er mit seiner Aufmerksamkeit überall auf einmal, aber kaum bei sich
selbst. Er nimmt alles auf und läuft Gefahr, sich zu überreizen. So ist er fast ständig im hohen
Adrenalinspiegel. Der reizt den Sympathikus.
Sympathikus stellt die Gefäße eng, das ganze System ist für Höchstleistung bereit.
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- 10 Druckerhöhung braucht immer eng gestellte Gefäße
Sympathikus
Quicklebendiger Nerv. Er ist derjenige, der schleunigst auf Ereignisse in unserer Umwelt
reagiert. Auf der Autobahn sind alle Autofahrer sympathikoton.
Durch ihn werden Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin frei.
 Die beschleunigen den Herzschlag und die Atmung
 Erhöhen den Blutdruck
 Bereiten den Körper auf Höchstleistung vor.
 Regulieren beim Mann den Samenerguss
 Und wirken Blasen und Darmentleerung entgegen.
Der Sympathikus ist beteiligt an Fieber und Entzündungen.
An allen Krankheiten, Übersäuerung und Schilddrüsenüberfunktionen
Ist er zulange stimuliert, kommt an in einen Erschöpfungszustand.
Im Weiten kann der Druck fallen.
Parasympathikus
Er ist der Gegenspieler. Der Abwiegler und Beruhiger.
Folglich reguliert er alles was in der Ruhe getan wird.
Die Verdauung, indem er den Magensaft und andere Verdauungssäfte fließen lässt.
Er verlangsamt Herzschlag und Atmung.
Lässt Pupillen verengen.
Ist verantwortlich für Darm, - und Blasenentleerung.
Kümmert sich um die Erektion des Mannes.
Und Tränen, - und Speicheldrüsen werden durch ihn tätig.
Wichtig ist auch hier ein wechselnder Rhythmus, den Anforderungen angepasst.
Die drei Typen kommen aus ihnen eigenen Gründen nicht mehr RUNTER.
Welche Ursachen kann ein Bluthochdruck noch haben?
Blutvolumen
Je weniger Flüssigkeit im Körper ist, desto niedriger der Blutdruck. Desto höher die
Anspannung in den kleinen Arterien. Sie müssen sich sehr stark zusammenziehen, um bei
geringem Blutvolumen den Druck zu erhalten. Das Herz muss schneller schlagen, um mit
wenig Blut den Kreislauf zu bilden.
Mögliche Gründe für zuwenig Flüssigkeit:
zuwenig trinken.
Blutverlust
Darmerkrankungen, Wasserverlust durch Diarrhoe.
Beim Eiweißmangelödem kann der Organismus die Flüssigkeit aus den Kapillaren
nicht wieder in den Kreislauf zurückzuziehen. Die Flüssigkeit sammelt sich zum
Beispiel im Bauchraum. Diese Ödeme entstehen bei zuwenig Eiweißzufuhr bei
Hunger, oder Resorptionsstörung in einer kranker Leber oder Darm. Eine kranke
Niere scheidet zuviel Eiweiß aus.
Chronische Entzündungen verbrauchen viel Eiweiß.
Mögliche Gründe für zuviel Flüssigkeit:Herzinsuffizienz, Natrium – sulphuricum – Mangel
Nierenstörungen
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- 11 -
Primäre oder essentielle Hypertonie Bei etwa 90% findet sich keine organische Ursache. Dass
heißt der hohe Blutdruck entwickelt sich aufgrund der Konstitution und der Lebensumstände.
Probleme mit dem Blutvolumen könnten alle drei haben.
Bei zuwenig Körpergefühl spüre ich keinen Durst und nehme mir auch
keine Zeit zum Trinken.
Das kann allen dreien passieren.
Frau Birnbaum wegen Schwerfälligkeit,
Herrn Brenzlig weil er außer sich ist und
Daniel Grübler, weil er im Gedankenrad grübelt.
Darmerkrankungen
Frau Birnbaum wird vielleicht zuerst mit Verstopfung reagieren.
Wenn der Stress nicht mehr zu verdauen ist, könnte sie unter einem entzündlichen Reizdarm
und Durchfall leiden. Herr Brenzlig hätte entweder eine Verstopfung, weil er sich zuwenig
Flüssigkeit zuführt und sein Darm ohne jede rhythmische Ruhe selten Zeit bekommt sich zu
entleeren. Aber die Reizüberflutung kann die Verdauung so stören, dass der Darm mit
Durchfall zeigt, ich kann nichts mehr verdauen. Herr Grübler wird eher gleich einen
Durchfall haben, weil sein Wesen geprägt ist von Sorge und Angst, im Sinne von Dünnschiss.
Chronische Entzündungen können alle drei haben. von der Stirnhöhlenentzündung bis zum
Tumor. Eiweißmangel geht mit diesen Störungen häufig einher.
Die Nieren können auch eine Ursache für Bluthochdruck sein.
Die Nieren filtern das Blut und scheiden Abfallprodukte aus.
Wenn der Blutdruck sinkt, können die Nieren Wasser und Salz zurückhalten.
Renin wird ausgeschieden. Das regt die Bildung von Angiotensin an.
Angiotensin verengt die Gefäße und erhöht dadurch den Blutdruck.
Die Nebennieren scheiden Aldosteron aus und dadurch wird weniger Salz ausgeschieden.
Wasser wird eingelagert und der Blutdruck steigt.
Außerdem wird die Nierenenergie für
Partnerschaftliche Themen benötigt. (Berufliche, wie private Beziehung)
Mit der Energie der Nieren werden die Beziehungen ausgeglichen.
Die Nieren sind die Angst – und Stressorgane und sie lassen los und scheiden aus,
was wir verzeihen.
Probleme mit den Nieren können alle drei haben.
Frau Birnbaum braucht mit Sicherheit eine Menge ausgleichende Beziehungsenergie von der
Niere, im Kindergarten. Wenn sie sich dabei erschöpft, arbeitet die Niere nicht mehr adäquat.
Dann wird der Blutdruck fallen, weil sie schwach und ausgelaugt ist. Um ihr zu ermöglichen
ihren Alltag zu meistern, beginnt die Niere Renin auszuscheiden und der Blutdruck steigt.
Herr Grübler´s Nieren werden durch seine Furcht und seinen Stress perfekt zu sein
geschwächt.
So käme es zum Ausgleich, indem die Niere dafür sorgt, dass der Druck wieder ansteigt.
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- 12 Herr Brenzlig hat auf jeden Fall ein Nierenenergie – Defizit. Sein beruflicher Alltag, ist ein
einziges Ausgleichen von verschiedenen Orten, Problemen und Beziehungen.
Energetische Untersuchungen sind immer empfehlenswert.
SYNDROM
Sinnvolles biologisches Programm für das Wassereinlagerung gebraucht wird.
Archaisch stammen wir aus dem Meer und wurden als Einzeller an Land gespült
An Land herrscht Lebensgefahr durch Austrocknung.
Sinnvolles biologisches Sonderprogramm – alles Wasser im Körper einlagern, um die
Wartezeit auf die nächste Welle, die ins Meer zurückspült, zu überleben.
Dieses Prinzip funktioniert bis heute.
Die Nierensammelrohre halten Wasser zurück bei:
Existenzkonflikt
zu wenig Wasser zu haben
sich unterversorgt, schlecht versorgt zu fühlen.
Flüchtlingskonflikt
Konflikt sich mutterseelenallein zu fühlen
Biologischer Sinn
Zurückhalten von allen verwertbaren Stoffen, im Harn, um die existenzielle
Konfliktphase so lange wie möglich zu überleben.
Das zeigt sich im Aufgedunsensein, in partiellen Ödemen, Bauchwassersucht, Ödeme im
Gehirn, häufig als Tumor bezeichnet, Pleuraergüssen, Schmerzen im Rücken durch
ödematöse Anschwellungen, usw.
Allgemeine Symptome
Schleichender Prozess, der nicht unbedingt Symptome macht und deshalb unbemerkt ist.
Manche Symptome können mit Bluthochdruck in Verbindung gebracht werden.
Ohrenrauschen stets ein Zeichen von ENGE. Sofort innehalten und sich weit und weich
machen.
Den Druck bestimmt einladen und auffordern die Weite annehmen und sich fallen
lassen.
Analysieren, was geändert werden kann.
Herzklopfen
Schwindelgefühl besonders morgens.
Kopfschmerzen morgens vielleicht mit Schwindel.
Bei sensibler Eigenwahrnehmung spürt man eventuell seltsames Flirren im Kopf.
Erhöhte Reizbarkeit, Nervosität.
Innere Unruhe.
Kurzatmigkeit.
Nasenbluten oder Zähneknirschen. Eventuell ein Zeichen, dass das Wurzelchakra, die
Zwerchfellgegend, oder das Pfortadersystem gestaut sind und das System nach unten
nicht offen ist.
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- 13 Spätfolgen
Herzschäden
Zum Beispiel weil das Herz lange mit erhöhtem Blutdruck, das Blut gegen die Widerstände
der Engstellung, oder des zähen Blutes, aus dem linken Herzen pumpen muss. Das verdickt
die Herzwand. Verdickte Herzwand bedeutet zuwenig Elastizität des Herzen. Herzschwäche.
Nierenschädigung wegen überlasteter Filterfunktion, schlechte Blutbeschaffenheit
Fehlende Hirndurchblutung
Schlaganfall
Durchblutungsstörungen
Anhaltende zu hohe Spannung kann die feinen Gefäßmuskeln ausleiern.
Sie verlieren ihre Elastizität. So geht die nötige Spannung in den kleinsten Arterien verloren.
Die Arteriolen sind zu weit, der Druck fällt und das Blut strömt nicht mehr bis an die
Peripherie. Durchblutungsstörung.
Arterien können reißen, weil der Druck ihre Innenhaut reißen lässt.
Dadurch können sich Plaques, Ablagerungen bei der Blutgerinnung bilden.
Wichtige Untersuchungen
bei Verdacht auf einen anhaltenden, chronischen Bluthochdruck:
 Anamnese mit Krankheitsgeschichte und Lebenssituation. Roten Faden herausfinden.
Blutdruck das erste mal an beiden Armen messen lassen. Bei einer Differenz von mehr als
5mmHg ist der höhere Wert maßgeblich. Eine Engstelle in den vorgeschalteten Arterien in
der Brust, Arm oder Schlüsselbein könnten den Druck verfälschen.
 Nieren sollten untersucht werden.
 Blutwerte:
Kreatinin – Nierenfunktion
Blutfette - Blutqualität
Schilddrüsenhormone
Renin Aldosteron
Natrium Kalium
Cortisolwert im Urin untersuchen (Stresshormon erhöht den Blutdruck)
 Ultraschall Herz Herzmuskelverdickung – Herzschwäche
Ob die Herzklappen gut schließen
 Urin nach Zucker und Eiweiß
 Abklärung einer Überfunktion des Nebennierenmarks- < Noradrenalin und Adrenalin
 Nierenarterien mit Doppler-Duples-Sonographie
 Durch Stimulationstest der Nebennierenrinde ACTH (Stimuliert Cortisol)
Wie sollte gemessen werden?
Vor dem messen 5-10 Minuten ruhig sitzen. Niemals nach körperlichen Aktivitäten.
Man bedenke auch ob im Gemüt und in den Gedanken Ruhe herrscht.
Wir wissen jetzt bereits, dass alles mit allem zusammenhängt.
24 Stunden Messung
Am Oberarm die übliche Manschette, die alle 15 Minuten (nachts alle 30 Minuten) misst.
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- 14 Das Ergebnis wird in einem kleinen Gerät aufgezeichnet.
Zusätzlich wird das Tagesgeschehen protokolliert.
Der Mittelwert aller gemessenen Werte sollte nicht über 135/86 mmHG liegen.
Außerdem sollte der Blutdruck einen deutlichen Tag – und Nachtrhythmus aufweisen.
Bei der Messung und dem Ergebnis niemals vergessen, der menschliche Körper ist von einem
uralten Überlebenstrieb gesteuert. Es gibt nichts, was er ohne Grund macht. Erlösen wir ihn,
indem wir alles tun, damit der hohe Blutdruck unnötig wird.
Konventionelle Medikamente unterdrücken.
Sie hemmen bestimmte Stoffwechselvorgänge indem sie blockieren.
Ihre Wirkstoffe unterdrücken Reaktionen, die den Blutdruck in die Höhe treiben.
Häufig werden bestimmte Einzelmedikamente kombiniert, um die Wirkung
zu verstärken.
Sanft beginnen:
Zuerst mit konstitutioneller Behandlung dem Blutdruck sinken helfen.
Wenn er sich nach drei bis sechs Monaten noch nicht positiv verändert hat, kann man parallel
zur ganzheitlichen Therapie die unterdrückende Wirkstofftherapie einsetzen.
Dabei sollte man nie aus den Augen verlieren, dass der Druck im Organismus durch die
Medikamente erstmal nachgelassen hat. Aber das Problem, weshalb der Druck erhöht worden
ist, besteht wahrscheinlich immer noch.
Beim Streß – Typ müsste eventuell die Angst überwunden werden.
ACE-Hemmer
- heißt Angiotensin Converting Enzyme – Hemmer.
Angiotensin ist ein Hormon, das die Blutgefäße zusammenzieht.
Enzyme verwandeln Angiotensin I in Angiotensin II.
Die Umwandlung wird durch das Medikament gehemmt.
Deshalb bleiben die Gefäße weit.
Der Widerstand, gegen den das Herz Blut in den Kreislauf pumpt, gibt nach.
Der Blutdruck kann sinken.
Folgende Wirkstoffe gehören zu den ACE-Hemmern:
Captropril
Enalapril
Lisinopril
Ramipril
und weitere Namen mit der Endsilbe –pril.
Sartane
Hemmen die Wirkung von Angiotensin,
indem sie die Bindungsstellen für das Hormon besetzen.
Deshalb bleiben die Gefäße weit.
Der Widerstand, gegen den das Herz Blut in den Kreislauf pumpt, gibt nach.
Der Blutdruck kann sinken.
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- 15 Sartane sind wie die ACE Hemmer sehr gut geprüft.
In der Wirkung sind sie sich ebenbürtig.
Sartane haben kaum Nebenwirkungen.
Folgende Wirkstoffe gehören zu den Sartanen:
Candesartan
Lossartan
Telmisartan
Valsartan
und weitere Namen mit der Endsilbe –sartan.
Betablocker
- blockieren bestimmte Rezeptoren für die Botenstoffe Adrenalin und Noradrenalin.
Adrenalin und Noradrenalin wirken auf den Sympathikus.
Der beschleunigt den Herzschlag und erhöht den Blutdruck.
- blockieren in den Nieren die Reninproduktion, das die Gefäße engstellt.
Wenn Adrenalin und Noradrenalin da nicht wirken können, bleibt der Blutdruck gesenkt.
Wenn kein Renin produziert wird, bleiben die Gefäße weit und der Blutdruck fällt.
Betablocker haben viele Nebenwirkungen und dämpfen auch den Patienten in seiner
Wahrnehmung.
Folgende Wirkstoffe gehören zu den Betablockern:
Atenolol
Bisoprolol
Carvedilol
Metoprolol
Nebivolol
Propranolol
und weitere Namen mit der Endsilbe – olol.
Kalziumantagonisten
- halten Kalzium zurück und
blockieren so die Muskeln, die die Gefäße zusammenziehen.
Somit bleiben die Gefäße weit und der Blutdruck fällt.
Folgende Wirkstoffe gehören zu den Kalziumantagonisten:
Amlodipin
Diltiazem
Gallopamil
Nifedipin
Nitrendipin
Verapamil
und weitere Namen mit der Endsilbe – dipin.
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- 16 Diuretika
Wird häufig mit anderen Blutdrucksenkern verschrieben.
Es sind entwässernde Medikamente.
Sie lassen die Nieren dem Blut mehr Salz entziehen.
Dadurch verliert das Wasser im Gewebe an Bindung und wird ausgeschieden.
Achtsam dosieren, weil sonst vielleicht zuviel Kalium ausgeschieden wird.
Kaliummangel kann dem Herzrhythmus schaden.
Furosemid und Torasemid entwässern besonders stark, incl. Salze.
Spironolacton ist kaliumsparend, indem es die Natriumausscheidung anregt.
Folgende Wirkstoffe gehören zu den Diuretikas:
Hydrchlorothiaszid
Furosemid
Torasemid
Xipamid
Spironolacton
Naturheilkunde
Blutdruck ist das Wechselspiel zwischen dem flüssigen Blut und der begrenzenden
Gefäßwand.
Symbolisch steht der Blutdruck für das eigene Wesen im Umgang mit Grenzen.
Der Hypertoniker befindet sich permanent mit der Nase an der Grenze einer Situation, ohne
sie zu lösen.
Stress – Typ in der ängstlichen Vorstellung von Situationen.
Bauch – Typ eventuell beim Fernsehen. Der Körper unterscheidet nicht zwischen Vorstellung
und Realität. Bei Action im Film geht der Blutdruck hoch.
Chaos – Typ hat mehrere Konflikte gleichzeitig laufen und braucht zur Lösung den
Bluthochdruck.
Um dem Blutdruck seine Anpassung zu erhalten und ihn nicht nur zu unterdrücken, sollte die
Behandlung der Konstitution immer mit einbezogen sein. Ziel ist, ein freier Ausdruck der
Persönlichkeit. Das ist nicht nur spannend, sondern steigert die Lebensfreude und das gesamte
Wohlbefinden.
Parallel dazu kann die Wirkstofftherapie begleitet werden und immer mehr durch
alternative Medikamente ersetzt werden.
Homöopathische Blutdruckmedikamente werden individuell zur Persönlichkeit repertorisiert.
Reflexzonentherapie gleicht aus, beruhigt und bringt Freude an der Körperwahrnehmung.
Wirbelsäulentherapie nach Dorn Wirbelfehlstellungen können den Kreislauf blockieren
und dem Herz Widerstand entgegenbringen.
Energiebehandlungen harmonisieren alle Körper, auch die feinstofflichen und laden mit
Kraft auf. Dabei werden häufig noch Ursachen für den Bluthochdruck entdeckt.
Harnschaubefund gibt Aufschluss über Herz -und Kreislaufblockaden, eventuell von Leber,
Milz oder Pfortaderstau.
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- 17 Spagyrik, Phytotherapie individuell begleitend auf die Ursache bezogen.
Chaostyp
Zusammenfassung:
• Verlust der inneren Mitte.
• Aus dem Gleichgewicht
• Mal ruhelos.
• Mal phlegmatisch
• Depression
 Ohne Rhythmus
 Improvisiert
 Schnell
 Wenig Körperwahrnehmung
 Ungeduldig
 Ablenkbar
 Gereizt
Ausdruck der Depression: Erkennt Schönes nicht mehr, kann sich nicht mehr begeistern.
Hat keine Freude an sozialen Kontakten und wird distanziert.
Er ist wie hinter einem Vorhang. Von dort aus ist es kaum mehr.
möglich sich mitzuteilen oder Gespräche zu führen.
Behandlungsschwerpunkte
24 Stunden Messung ist wichtig, weil der Blutdruck immer wieder entgleist.
ACE Hemmer und Sartane sind besser, weil Betablocker zu sehr dämpfen und das beengt den
Chaos – Typen besonders.
Mit der niedrigsten Dosierung beginnen.
Gleichgewicht fördern
Die eigene Mitte finden, fühlen, halten und genießen.
Energiebehandlungen, um die Chakren zu stabilisieren und die Körper miteinander
auszugleichen.
Solarplexus und Leber stärken.
Homöopathisches Konstitutionsmittel
Leberstärkende Phytotherapeutika
Rhythmik fördern
Tagesablauf überdenken.
Regelmäßigkeiten einbauen und auch einhalten. Z.B. Mittagspause 1 Std. ohne Handy.
Abendlicher Spaziergang, usw.
Selbstwahrnehmung fördern
Regelmäßige Behandlungstermine, um Raum für sich selbst zu schaffen und sich wahr
zu nehmen.
Ruhige Körperbehandlungen in denen man in sich hinein spüren kann.
Spaziergang, barfuss gehen, Saunabesuch, tanzen
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- 18 Bauch – Typ
Zusammenfassung
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Ist die Ruhe selbst
Genießer
Füllig
Kommt langsam in Fahrt
Behäbig
Sportabneigung
Eventuell innerlich nervös
Spricht selten aus, was in ihm vorgeht
Depression
Ausdruck der Depression:
Wie gelähmt. Sieht keinen Sinn in allem. Kann morgens kaum
Aufstehen. Alltägliche Dinge sind wie Riesensteine, die im Weg
liegen. Die Zukunft ist in tiefem Nebel verborgen. Man fühlt
sich mutlos, traurig und bleischwer.
Behandlungsschwerpunkte
Aktivwerden fördern.
Deshalb sollten auf keinen Fall Betablocker verabreicht werden, solange noch keine
Organschäden, Herzinfarkt, oder Schlaganfall, aufgetreten sind.
Betablocker können die zur Depression neigenden Bauch-Typen, in noch schlechtere
Gemütsverfassungen und Trägheit treiben.
ACE ist empfehlenswerter, weil es die Nieren schont.
Was besonders durch die eventuelle Diabetesgefahr von Vorteil ist.
Körperliche Entschlackung: Trennkost, Leberkur, Spagyrische Organkuren.
Homöopathische Folgebehandlung: Um den roten Faden zu finden und einen Weg aus
der Passivität zu finden, die sich eventuell wegen einer eigenen Wesensunterdrückung
entwickelt hat.
Folgetermine fördern und unterstützen die eigene Veränderung.
Alles was Leichtigkeit bringt: Schwimmen. Im Wasser fühlt man sich leicht. Bewegung
erfrischt.
Energiebehandlung: Chakren reinigen. Besonders den Solarplexus, vorne die Macht und
hinten den Willen stärken.
Das Element Wasser wieder in Bewegung bringen.
Willen zu stärken durch regelmäßige Handlungen (Atemübung, Blumen gießen).
Streß - Typ
Zusammenfassung:
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Steht ständig unter Strom
Kein Boden unter den Füssen
Sofort nervös und aufgeregt
Neue Situationen überfordern
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- 19 
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Überempfindlich
Voller Sorge
Grübelt
Gedankenandrang verhindert Schlaf
Kalte Hände und Füße
Übererregung
Ausdruck der Depression:
Kein Ausweg ist in Sicht. Der Fokus der Gedanken liegt auf ihm
selbst. Es scheint kein Ausweg aus dem Hamsterrad zu geben.
Ständig verhindert die Angst oder Sorge eine Lösung und führt
lediglich in ein blockierendes „Aber“.
Behandlungsschwerpunkte:
Beim Stress – Typ sind die Nerven häufig übererregt. Eventuell ist der Puls erhöht.
Das ist häufig eine Indikation für einen Betablocker, der die Puls – Frequenz senkt.
Aber das Grundproblem, die Ängstlichkeit und Übererregbarkeit ist nicht gelöst.
Es gilt die Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Umhüllen mit wärmenden Lebensmitteln.
Fenchel, Zimt, Ingwer, Chili, Thymian, Bohnen, Curry.
Nierenkraft stärken, dass bringt Wärme bis in die Füße.
RZF bringt das Bewusstsein in die Füße, in das Hier und Jetzt, wo meist kein
Grund zur Sorge ist.
Phytotherapie und Spagyirische Kuren für die Nerven und die Nieren.
Weil sich die Wärme im Kopf staut und deshalb die Extremitäten kalt sind,
Vorschlag: Schüssler Nr. 3.
Erdung: Wurzelchakra untersuchen, ob Blockade zur Erdenergie besteht.
Meditationen
Quantenwelle: Sorgenblockaden und Ursachen für Verlust des Urvertrauens transformieren
Mut zum Risiko fördern und die Fähigkeit sich Fehler zuzugestehen fördern.
Eigeninitiative
Erfolgreich behandelt ist nur der, der auch handelt.
Risikofaktoren minimieren - Bewegungsmangel in Bewegung umwandeln.
Tanzen, Gassigehen, Walken, Yoga, usw.
- Übergewicht definieren, indem der Bauchumfang zwischen
Beckenknochen und unterer Rippenbogen gemessen wird.
Wenn er 88cm bei Frauen und 102 cm bei Männern
überschreitet, sollte abgenommen werden. Denn dann lagert sich
das überflüssige Fett in der Bauchhöhle ab und erhöht das
Risiko von Arteriosklerose.
-Lebensstil ändern, dabei sollte die Wahl der Veränderung immer aus Freude erfolgen.
Alle Möglichkeiten auflisten, die zur eigenen Konstitution passen und dann wählen.
Immer darauf achte, das zu finden, was auch Spaß macht.
-Realistische Ziele setzen, ohne Überforderung.
Biorhythmus mit einbeziehen.
Was ändere ich dauerhaft und lege es vielleicht auf bestimmte Wochentage fest.
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- 20 Was mache ich vorübergehend, eventuell in Form einer Kur, oder begrenzt auf
drei bis sechs Monate (Fasten von bestimmten Dingen, usw.)
-Immer wieder überprüfen ob die Änderungen noch gemäß sind oder angepasst werden
sollten.
Die Kunst liegt in der Ausdauer, Geduld und der Fähigkeit es wachsen zu lassen.
Verschiedene Systemen
Die Bluthochdrucktypen – Einteilung kommt aus dem Anthroposophischen.
Hildegard von Bingen hat die Temperamente der Humoralpathologie üernommen.
Auch die alten Inder haben bereits Konstitutionen entdeckt.
Im Ayurveda geht man davon aus, dass man mit einer Grundkonstitution auf die Welt kommt.
Je besser man sich selbst kennt, umso besser kann ich mich gesund halten.
Sich mit sich selbst zu beschäftigen, im Sinne von:
Wer bin ich?
Was brauche ich?
Was kann ich für mich tun?
ist eine sehr produktive Vorsorge und ein wirkungsvoller Weg in die Gesundheit.
Möglichkeiten gibt es viele:
Herr Grübler ist einerseits der Stress – Typ, bei Hildegard von Bingen der Melancholiker und
im Ayurvedischen der Vata – Typ.
Frau Birnbaum, ist ein Bauch – Typ, der Phlegmatiker und ein Kapha – Typ.
Herr Brenzlig, der Chaos – Chaos –Typ ist bei Hildegard von Bingen der Sanguiniker und
ayurvedisch das Pita – Typ.
Es gibt für jeden Typ und verschiedene Phasen interessante Einstiege sich mit sich selbst zu
beschäftigen.
Was ist zu tun?
Niemals die Hoffnung aufgeben.
Gesundheit will jeden Tag angestrebt werden.
Das Geheimnis liegt darin:
 Vorbilder finden
 Das Ziel immer im Auge zu behalten.
 Sich stets mit der Lösung verbinden. Dafür ist die Entscheidung sich selbst ernst und
die eigene
Gesundheit wichtig zu nehmen, unverzichtbar.
Sich niemals mit dem Problem verbinden. Karlos Brenzlig: Kann die Dynamik seiner
Arbeit nicht ändern. Aber er hat Einfluss auf den Rhythmus. Er kann entscheiden ob er
den Mut aufbringt, eine halbe Stunde unerreichbar zu sein. Dann kann er im Wald
parken, dort spazieren gehen und sich selbst wieder wahrnehmen. Es wird ihm gut tun.
Die Bewegung, das Atmen, die Möglichkeit seine Einstellungen zu überdenken.
 Bereit sein, für die Gesundheit das zu tun was nötig ist.
Die Lösung fühlt sich immer leicht an. Der Weg ist manchmal holprig. Um
Durchzuhalten, ist eine therapeutische, lösungsorientierte Unterstützung
empfehlenswert.
Dann ist alles möglich.
Packen wir es an.
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- 22 -
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