fachspezifisches Zusatzblatt

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Facharzt für Kardiologie
Fachspezifisches Zusatzblatt zum Evaluationsprotokoll
Name, Vorname
Geburtsdatum
Weiterbildungsstätte
Anstellung vom
bis zum
ja
Wissen auf theoretisch-wissenschaftlichem Gebiet
 Fachspezifische Kenntnisse der Anatomie und Physiologie,
der pathologischen Anatomie und Pathosphysiologie von Herz
und Kreislauf;
 Detaillierte Kenntnisse der organischen und funktionellen Krankheiten des Herzens und des Kreislaufs;
 Detaillierte Kenntnisse der kardiologischen Notfallsituation:
akutes koronares Syndrom, Tamponade, Aortendissektion/-ruptur,
notfallmässige Implantation eines provisorischen Schrittmachers,
Herzinsuffizienz, Arrhythmien;
 Kenntnisse der im Fachgebiet gebräuchlichen Pharmaka und
diagnostisch verwendeten Substanzen, wie z.B. Kontrastmittel:
(Pharmakokinetik, klinisch relevante Neben- und Wechselwirkungen, vor allem auch bei Ko- und Selbstmedikation), Berücksichtigung des Alters und der Dosierung bei Organinsuffizienzen
sowie Kenntnisse des therapeutischen Nutzens (und der KostenNutzenrelation); Kenntnisse der gesetzlichen Grundlagen für die
Verschreibung und Kontrolle von Arzneimitteln sowie über die
Arzneimittelprüfung in der Schweiz.
 Kenntnisse in klinischer Epidemiologie;
 Fähigkeit, wissenschaftliche Arbeiten zu analysieren und
vorzutragen.
Allgemeines Wissen und Fähigkeiten im klinischen Bereich
 Fähigkeit, eine kardiale Anamnese selbstständig aufzunehmen
und einen kardialen Status zu erheben;
 Fähigkeit, kardiologische Notfallsituationen zu behandeln;
 Fähigkeit, Patienten mit akutem Koronarsyndrom integral zu
beurteilen und zu behandeln;
Elfenstrasse 18, Postfach 170, CH-3000 Bern 15
Telefon +41 31 359 11 11, Fax +41 31 359 11 12
[email protected], www.fmh.ch
teilweise
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nein
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ja
Kenntnis der Indikationen, Durchführung, Grenzen und
Risiken der verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Methoden;
Fähigkeit, einen Abklärungsplan aufzustellen und durchzuführen sowie aus den Resultaten eine Differentialdiagnose
bzw. eine Diagnose abzuleiten;
Fähigkeit, einen Behandlungsplan aufzustellen und durchzuführen;
Kenntnis der Indikationen, Resultate und Risiken der kardiologischen und herzchirurgischen Interventionen;
Kenntnis der kardialen Rehabilitationsmassnahmen;
Kenntnis der Prognose und Prophylaxe von Herz- und
Kreislaufkrankheiten;
Fähigkeit, einen Patienten zur gebietsübergreifenden Entscheidungsfindung vorzustellen;
Fähigkeit, biologische, psychologische und soziale Aspekte
sowohl bei der Diagnosestellung als auch bei der Behandlung
zu integrieren;
Kenntnis des Kosten-/Nutzen-Verhältnisses der verschiedenen
diagnostischen und therapeutischen Massnahmen.
Spezielles Wissen und Fertigkeiten nicht invasiver Tätigkeiten
 Beherrschung der klinischen Untersuchung inklusive Beurteilung
des Ruhe-EKGs sowie des Thorax-Röntgenbildes;
 Regelmässige Teilnahme an kardiologischen Spezialsprechstunden zu Themen wie: kardiovaskuläre Risikopatienten, Synkopen,
Genetik, Rehabilitation, angeborene Herzfehler, Herzinsuffizienz,
Rhythmusstörungen, Schrittmacher, ICD, postoperative Nachsorge, Transplantation, usw. – mindestens 3 dieser Sprechstunden während 3 Monate.
 Beherrschung von Notfallsituationen bei Schrittmacher- und
ICD-Patienten;
 Verantwortliche Teilnahme am kardiologischen Konsiliardienst
(mindestens 100 Konsilien);
 Durchführung und Interpretation von mindestens 200 BelastungsEKGs;
 Durchführung oder Assistenz von 20 Blutdruck-Langzeitmessungen;
 Durchführung von oder Assistenz bei mindestens 20 Spiroergometrien;
 Durchführung und Beurteilung von mindestens 500 Echokardiographien;
 Durchführung von oder Assistenz bei mindestens 50
TEE und 50 Stress-Echokardiographien;
 Interpretation von mindestens 100 Langzeit-EKGs; EventRecorder / Telemetrie;
 Interpretation von 50 Myokard-Perfusionsuntersuchungen
(NUK / CMR / Perfusions-Echo);
teilweise
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nein
2/5
ja
Gesundheitsökonomie und Ethik
Ethik:
Erwerb der Kompetenz in der medizinisch-ethischen Entscheidungsfindung im Zusammenhang mit der Betreuung von Gesunden und
Kranken. Dies beinhaltet folgende Lernziele:
 Kenntnis der relevanten medizinisch-ethischen Begriffe
 Selbständige Anwendung von Instrumenten, die eine ethische
Entscheidungsfindung erleichtern
 Selbständiger Umgang mit ethischen Problemen in typischen
Situationen (beispielsweise Patienteninformation vor Interventionen,
Forschung am Menschen, Bekanntgabe von Diagnosen,
Abhängigkeitsbeziehungen, Freiheitsentzug, Entscheidungen am
Lebensende, Sterbebegleitung, Organentnahme u. a.)
Gesundheitsökonomie:
Erwerb der Kompetenz im sinnvollen Einsatz der diagnostischen,
prophylaktischen und therapeutischen Mittel bei der Betreuung von
Gesunden und Kranken. Dies beinhaltet folgende Lernziele
 Kenntnis der relevanten gesundheitsökonomischen Begriffe
 Selbständiger Umgang mit ökonomischen Problemen
 Optimaler Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel unter
Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen
Patientensicherheit
Kenntnis der Prinzipien des Sicherheitsmanagements bei der
Untersuchung und Behandlung von Kranken und Gesunden sowie
Kompetenz im Umgang mit Risiken und Komplikationen. Dies
umfasst u.a. das Erkennen und Bewältigen von Situationen, bei
welchen das Risiko unerwünschter Ereignisse erhöht ist.
Spezielles Wissen und Fertigkeiten invasiver Tätigkeiten
 Durchführung von oder Assistenz bei mindestens 50
diagnostischen Herzkatheteruntersuchungen;
 Durchführung von oder Assistenz bei mindestens 50 perkutaner
koronaren Interventionen (PCI);
 Durchführung von oder Assistenz bei definitiven SchrittmacherImplantationen (mindestens 10);
 Interpretation von Rechts-Herzkatheteruntersuchungen und
Shunt-Abklärungen.
Nachweis von mindestens 10 der 19 der nachfolgend aufgeführten
Leistungen:
1) Einlegen provisorischer Schrittmacher (mindestens 5);
2) Durchführung von oder Assistenz bei speziellen
echokardiographischen Untersuchungsverfahren wie KontrastEchos, strain imaging, 3D-Echokardiographie, intrakardiale
Echokardiographie, usw. (mindestens 25);
teilweise
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nein
3/5
ja
3)
Durchführung von oder Assistenz bei elektrophysiologischen
Untersuchungen , Ablationen oder elektropharmakologischen
Provokationstesten (mindestens 50);
teilweise
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ja
4)
5)
6)
7)
8)
9)
10)
11)
12)
13)
14)
15)
16)
17)
18)
19)
Durchführung oder Assistenz von selektiven Koronarographien
(mindestens 50);
Durchführung oder Assistenz von Kardioversionen
(mindestens 10);
Durchführung oder Assistenz von Perikardpunktionen
(mindestens 2);
Beurteilung spezieller bildgebender Untersuchungen
(digitale Subtraktionsangiographie, Multisilice-SpiralComputertomographien, Elektronenbeam-Computertomographien, kardiale Magnetresonanz (CMR; mindestens 50);
Tätigkeit auf einer kardiologischen Überwachungsstation
(intermediate care unit) (3 Monate);
Teilnahme an einem kardialen Rehabilitationsprogramm
(mindestens 3 Monate);
Tätigkeit auf einer herzchirurgischen Abteilung (mindestens
3 Monate);
Tätigkeit auf einer pädiatrisch-kardiologischen Abteilung
(mindestens 3 Monate);
Teilnahme an Sprechstunden verwandter Gebiete (Hypertonie,
Angiologie, Psychosomatik, Lipidologie, Diabetologie, Prävention, Genetik, etc.) während mindestens 3 Monaten;
Durchführung von wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet
der klinischen oder experimenteller Kardiologie, der Grundlagenforschung, tierexperimentellen Forschung, Epidemiologie,
usw. (mindestens 2);
Durchführung von oder Assistenz bei Resynchronisationstherapie
(mindestens 10);
Durchführung von oder Assistenz bei Interventionsverfahren wie:
Shunt-Verschlüssen, Valvuloplastie, perkutane transluminale
Angioplastie grosser Gefässe, Carotis-Stenting, Herzohr-Verschluss, usw. (mindestens 12);
Tätigkeit auf einer herzchirurgischen Intensivstation (während
mindestens 3 Monate);
Nachsorge von herztransplantierten Patienten (während
mindestens 6 Monate);
Tätigkeit in spezieller Histopathologie, Morphometrie oder
Histochemie (während mindestens 3 Monate);
Durchführung von oder Assistenz bei Kipptisch-Untersuchungen (mindestens 5).
Weitere Bestimmungen gemäss Punkt 2.2 des WB-Programmes
 Dreimonatige Tätigkeit in einer medizinischen oder interdisziplinären Weiterbildungsstätte für Intensivmedizin, einer
anerkannten IPS-Station oder einer kardiologische Überwachungsstation
nein
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teilweise
nein
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ja*
nein
4/5

Beteiligung als Hauptautor oder Mitautor an einer Publikation
auf dem Gebiet der kardio-vaskulären Medizin in einer medizinischenZeitschrift mit „peer review“
ja*
nein
* Bitte entsprechende Bestätigungen (FMH-Zeugnis, Gut zum Druck) beilegen.
Bestätigung der Richtigkeit durch den Kandidaten
Ort, Datum
Unterschrift des Kandidaten
Bestätigung der Richtigkeit durch den Leiter der Weiterbildungsstätte
Ort, Datum
Stempel und Unterschrift des Leiters
der Weiterbildungsstätte
5/5
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