Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem DiBos 8 – Micro

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Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem DiBos 8 – Micro Version mit IP Typ DB 12 C2 040 D2
Allgemeine Anforderungen
Das spezifizierte Produkt muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem (DVR) mit einer grafischen Bedieneroberflächen-Anzeige
sein, mit der Live-Videos von bis zu 12 Analogkameras und 8 Netzwerk-(IP-)Kameras
angezeigt werden können, während gleichzeitig eine Aufzeichnung erfolgt oder
aufgezeichnete Bilder angezeigt werden. Das DVR kann so programmiert werden,
dass Bild und Ton entweder kontinuierlich aufgezeichnet werden oder – sofern
gewünscht – nur dann, wenn eine Bewegung, ein Alarm oder ein Auslöseereignis
erfolgt. Das Gerät besitzt zwei analoge Spotmonitorausgänge für die Vollbildschirmoder Sequenzanzeige von den lokal angeschlossenen Analogkameras. Das DVR
arbeitet mit MPEG4-Komprimierungstechnologie, kann aber auch JPEG-Bilder von
verschiedenen Netzwerkkameras empfangen. Live-Bilder und aufgezeichnete Bilder
können über ein öffentliches oder privates Netzwerk an einem PC-Bedienplatz
angezeigt werden, wobei entweder die optionale Fernempfangs-Software des
Herstellers oder Internet Explorer 6.0 oder höher eingesetzt werden kann. Das DVR
ist Bosch Bilinx-fähig und ermöglicht damit per Koax-Kabel eine Schwenk-/Neige/Zoom-Funktionalität sowie die Kameraeinrichtung vom lokalen Bildspeichersystem
oder vom abgesetzten Bedienplatz aus.
Der digitale Recorder erfüllt die Anforderungen der VBG (UVV Kassen) und stellt das
entsprechende Zertifikat zur Verfügung.
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem – Grundlegende
Anforderungen
A. Der spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das auf dem Betriebssystem Windows® Embedded
XP mit integrierter Firewall aufbaut. Das Gerät muss in einem für die Montage in
19-Zoll-Racks nach EIA-Norm geeigneten Gehäuse untergebracht und mit einer
Tastatur und Maus für die vollständige Systemsteuerung versehen sein. Das DVR
muss mit USB-Ports und einem CD-RW (nur DB06C1012D2) oder DVD-RWLaufwerk ausgestattet sein, das den Export aufgezeichneter Videos ermöglicht,
die sich an jedem Windows-basierten PC-Bedienplatz sichten und authentifizieren
lassen.
B. Das spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das dafür ausgelegt ist, Live-Videoüberwachung
über eine grafische Bedieneroberfläche zu ermöglichen und dabei gleichzeitig
eine ereignisgesteuerte oder kontinuierliche Bildaufzeichnungsfunktion zu bieten.
Die Bilder werden unter Verwendung der MPEG4-Komprimierungstechnologie auf
ein internes oder externes Festplattensystem aufgezeichnet.
C. Das DVR muss den Anschluss von bis zu 12 Analogvideoeingängen ermöglichen.
Zusätzlich zu den standardmäßigen Analogkameraeingängen muss das
spezifizierte DVR auch den Anschluss von bis zu 8 kompatiblen JPEG-Internet
Protocol (IP)-Kameras ermöglichen und/oder Videos von kompatiblen Bosch
MPEG4-Encodern der VIP-Serie oder von Dinion IP-Kameras verarbeiten können.
Von diesen max. 8 anschaltbaren MPEG4-Encodern der VIP-Serie müssen
optional auch Audiodaten aufgezeichnet werden können. Die Bilder der IPKameras können entweder im Live-Modus angezeigt oder in den internen
Festplattenarchiven aufgezeichnet und von diesen wiedergegeben werden. Die
Bosch IP Geräte müssen ebenfalls über die Netzwerkverbindung fernsteuerbar
sein, z.B. Schalten von Ausgangskontakten über die IP Verbindung in dem
entfernten Bosch IP Gerät. Die Installation der IP-Kameras darf die Zahl der Bilder
pro Sekunde nicht beeinträchtigen, die das System an den
Analogkameraeingängen aufzeichnet.
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D. Das DVR muss zwei analoge Spotmonitorausgänge zur Verfügung stellen, mit
denen entweder Vollbilder oder Bildsequenzen von den lokal angeschlossenen
Analogkameras angezeigt werden können. Dies muss auch alarmgetriggert
möglich sein.
E. Das spezifizierte DVR muss zu jeweils sechs spezifizierten analogen
Videoeingängen jeweils zwei Audioeingänge aufweisen. Zusätzlich müssen
integrierte BiPhase Ausgänge vorhanden sein, zum Anschluss von Bosch
AutoDome Kameras. Alle Anschlüsse sind über Pigtail-Kabel herausgeführt
F. Live-Videos von den Analog- und IP-Kameras oder im DVR gespeicherte Bilder
können lokal oder entfernt über eine Netzwerkverbindung angezeigt werden,
wobei ein Bildspeichersystem derselben spezifizierten Modellserie zu verwenden
ist. Die gleichen Bilder können auch an einem PC-Bedienplatz angezeigt werden,
auf dem die optionale Fernempfangs-Software des Herstellers verwendet wird,
oder – sofern gewünscht – über Internet Explorer 6.0 oder höher.
G. Das spezifizierte DVR muss in der Ausführung mit 12 Kanälen verfügbar sein.
Das Bildspeichersystem muss entsprechend der angegebenen Modellnummer
und den Anforderungen des Kunden mit einem internen Plattenspeicherplatz von
400GB verfügbar sein.
H. Die NTSC-Versionen des DVR müssen wählbare Aufzeichnungsraten von 0,5, 1,
2, 3, 5, 6, 7,5, 10, 15 und 30 Bildern pro Sekunde (ips) bieten.
Bei den PAL-Versionen des DVR müssen Aufzeichnungsraten von 0,5, 1, 2 , 3, 4,
5, 6, 8, 12,5 und 25 Bildern pro Sekunde (ips) wählbar sein.
I.
Die Bildfrequenz pro Sekunde (ips) des Geräts muss so hoch sein, dass sowohl
bei der NTSC-Version (60 Hz) als auch bei der PAL-Version (50 Hz)
Aufzeichnungen mit der Auflösung CIF oder 2CIF möglich sind. Wenn die
Eingänge mit der maximalen Zahl von Kameras belegt sind, müssen die NTSCVersionen bei jedem spezifizierten Modell mindestens 15 ips pro Kamera mit der
Auflösung CIF (352 x 240) und 10 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 240) aufzeichnen können. Die PAL-Versionen müssen 12,5 ips pro Kamera
mit der Auflösung CIF (352 x 288) und 8 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 288) aufzeichnen können.
J.
Der spezifizierte DVR muss Live-Videos oder aufgezeichnete Videos in einem
Bildbereich im Vollbildschirm- oder Mehrfachbildschirmformat auf einem SVGAMonitor mit bis zu 30 Kameras pro Anzeigebildschirm anzeigen können. Für die
Anzeigeauswahl müssen die folgenden Optionen zur Verfügung stehen:
1. Mehrfachbildschirm-Ansichten, die in den symmetrischen Formaten
Vollbildschirm, 2x2, 3x3, 4x4, 6x5 wählbar sind. Es müssen asymmetrische
Darstellungen konfigurierbar sein, bei denen ein oder mehrere größere
Bildfenster von kleineren Bildfenstern umgeben sind.
2. Zur Platzierung des Kamera-Videos innerhalb der Bildfenster kann entweder
das Gerät über das Dialogfeld konfiguriert oder das „Drag and Drop“Verfahren angewandt werden. So genannte Favoriten können programmiert
werden, um mit einem Klick auch netzwerkweite kundenspezifische Ansichten
aufzurufen.
3. Wenn bei einem dieser Formate Vollbildschirm-Video gewählt wird, muss der
Bediener die Möglichkeit haben, das Vollbild wahlweise mit oder ohne
Darstellung der Windows-GUI anzuzeigen. Im Live-Modus muss das digitale
Zoomen in jede Kamera möglich sein. Dies muss dem Benutzer grafisch
angezeigt werden.
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4. Sequenzen müssen vom Benutzer so programmierbar sein, dass entweder
einige oder alle Videoeingänge sequenziell als Vollbildschirmanzeige auf den
SVGA-Monitor und/oder die Analogmonitore gelegt werden. Die Verweildauer
zwischen den Kameras der Sequenz muss für jeden Monitor programmierbar
sein.
K. Der DVR muss über einen grafischen Zeitplaner verfügen, der die Zuweisung
von Zeitprofilen für beliebige Wochentage gestattet. Diesen Profilen können dann
Aufzeichnungsraten und Aufzeichnungsqualität für Dauer-, Bewegungs- oder
Alarmaufzeichnung zugewiesen werden.
L. Der Bildspeichersystem muss einen intelligenten Suchmodus (Smart Search)
zur Verfügung stellen, mit dem innerhalb von jeweils gewünschten Bereichen der
Bildaufzeichnung nach Bewegungen gesucht werden kann. Die Smart SearchFunktion muss sowohl von dem lokalen Bildspeichersystem aus als auch über das
Netzwerk verfügbar sein. Smart Search muss auch zwischen zwei beliebigen
spezifizierten Bildspeichergeräten im gesamten Netzwerk sowie über die
optionale Fernempfangs-Software möglich sein, die an einem abgesetzten PCBedienplatz unter Windows XP ausgeführt wird.
M. Bilder müssen auch anhand von Kriterien wie Kameranummer, Datum und
Uhrzeit abgerufen werden können.
N. Das Bildspeichersystem muss eine grafische Zeitstrahl-Funktion (Time-Line) zur
Verfügung stellen, die entweder die Auswahl der Kameraliste über den Zeitstrahl
ermöglichen oder eine Liste der Suchergebnisse liefern muss. Die Kameraliste in
Verbindung mit dem Zeitstrahl muss u. a. die folgenden Informationen enthalten:
Alarmaufzeichnung, Bewegungsaufzeichnung, Daueraufzeichnung, Videoverlust,
geschütztes Video, Audiodaten und Bereiche, in denen keine Aufzeichnung
stattgefunden hat. Mögliche Maßeinheiten auf dem Zeitstrahl sind 1 Monat, 1 Tag,
4 Stunden und 15 Minuten, und die Einträge auf dem Zeitstrahl werden farbig
dargestellt. Es müssen mehrer Kameras gleichzeitig auf diesem Zeitstrahl
dargestellt und angezeigt werden können.
Wiedergabe-Anforderungen
A. Das DVR muss die Wiedergabe des gespeicherten Videos vorwärts oder
rückwärts, Bild für Bild und ab dem Anfang bzw. Ende des Clips über
Standardtasten ermöglichen, die denen eines Videorecorders ähneln. Die
Videoclips oder Standbilder können bei der Wiedergabe größer oder kleiner
gezoomt werden. Die Bilder können entweder an einen mit dem Parallelanschluss
des lokalen Bildspeichersystems verbundenen Drucker oder an einen
Netzwerkdrucker gesendet werden. Ein im Bildfenster angezeigtes Bild kann als
einzelne JPEG-, BMP- oder HTML-Datei gespeichert werden.
B. Das DVR muss eine Sofortwiedergabe-Funktion (Instant Playback) besitzen, die
den Sofortabruf (Betätigung eines Buttons) der aufgezeichneten Bilder in einem
Zeitraum zwischen 10 und 300 Sekunden in der Vergangenheit ermöglicht, wobei
diese mit der gleichen Rate wie bei der Aufzeichnung der Bilder wiedergegeben
werden. Die Live-Bilder werden gleichzeitig mit den aufgezeichneten Bildern
weiter angezeigt.
Export von Videobildern
A. Das DVR muss in der Lage sein, Videoclips auf das CD/DVD-Laufwerk, ein
Netzlaufwerk oder ein USB-Laufwerk wie folgt zu exportieren.
1. Bilder können zusammen mit einem Standalone-Abspielprogramm exportiert
werden. Die Wiedergabe der exportierten Bilder mit dem Abspielprogramm
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muss von jedem Windows-PC (Version 2000 und XP) aus möglich sein.
Dieses proprietäre Format sorgt für eine Video-Authentifizierung, so dass
sichergestellt ist, dass die Bilder nicht auf irgendeine Weise verändert werden.
2. Die Bilder können auch in einem Format exportiert werden, das sich mit
einem Standard-Softwareprogramm wie Windows Media Player wiedergeben
lässt.
Fernzugriff
A. Das DVR muss einen eingebetteten Internet-Webbrowser-Zugriff zur Verfügung
stellen, der mehreren PC’s gleichzeitig ermöglicht, mit Hilfe von Windows
Explorer 6.0 oder höher über ein Netzwerk mit dem Bildspeichersystem zu
kommunizieren. Der Browser muss eine sichere Verbindung verwenden, die mit
einer Anmeldung sowie mit Berechtigungsstufen während der Übertragung
arbeitet. Von der Gegenstelle aus müssen sich mit Hilfe des Browsers die
folgenden Anzeigemodi realisieren lassen: Live-Videobilder im Einzelbildschirmoder Mehrfachbildschirmformat; Video in Form von Einzelbildschirm-Sequenzen;
der Status der Eingänge muss angezeigt werden; die Gegenstellen-Relais
müssen steuerbar sein; und kompatible S/N/Z-Kameras müssen steuerbar sein.
B. Optionale Fernempfangs-Softwareprogramme müssen beim Hersteller des
spezifizierten digitalen Bildspeichersystems erhältlich sein, die auf einem RemotePC unter Windows XP laufen und die gleiche Funktionalität und
Bedieneroberfläche aufweisen wie das spezifizierte digitale Bildspeichersystem.
Die Bedienung dieser Fernempfangs-Softwareprogramme muss die Installation
eines vom Hersteller gelieferten Dongles (USB) für den Remote-PC voraussetzen.
Kapazität für Alarm- und Auslöseeingänge
A. Das DVR muss in der Lage sein, bis zu 12 Schließkontakt- oder ÖffnungskontaktAlarmeingänge und 12 Relaisausgänge zu verarbeiten, wobei eines dieser Relais
als Störungsrelais zu kennzeichnen ist. Ein zusätzlicher Hardware-Watchdog
muss ebenfalls integriert sein. Die Störungsweiterleitung kann mittels integriertem
Mail-Server, durch SMS oder Netzwerkbefehl erfolgen.
B. Das DVR muss in der Lage sein, bei Alarm oder Bewegungserkennung
zwischen 0 und 120 Sekunden Voralarm-Video aufzuzeichnen. Die NachlaufAufzeichnungsdauer muss zwischen 0 und 999 Sekunden wählbar sein. Das DVR
muss in der Lage sein, von den analogen und den kompatiblen MPEG4- und
JPEG-Kameras Voralarm- und Nachlaufvideos aufzuzeichnen.
C. Das DVR muss in der Lage sein, während eines Alarms oder eines
Auslöseereignisses Live-Videobilder über ein Netzwerk zu einer Gegenstelle zu
übertragen.
D. Das DVR muss eine Video-Bewegungserkennung für jeden Kameraeingang zur
Verfügung stellen.
E. Das DVR muss automatisch voreingestellte Positionen ansteuern können, die in
einer Bosch AutoDome-S/N/Z-Kamera vorprogrammiert wurden.
F. Das DVR muss 32 virtuelle Alarmeingänge aufweisen, die so gesteuert werden
können, dass sie vorprogrammierte Jobs innerhalb des DVR ausführen wie die
Steuerung von Relaisausgängen, Kamerasequenzen, Alarmaufzeichnungen etc.
Zusätzlich ist die Übergabe von so genannten Metadaten (Zusatzdaten) möglich.
Diese werden zusätzlich zum Bild (nicht überlagernd) in der Datenbank
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
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G. Das DVR muss über eine RS232-Schnittstelle an Bosch-Einbruchmeldezentralen
anschließbar sein. Ein detailliertes Auswählen von spezifischen Ereignissen im
Local-Security-Bus kann somit frei programmierte Ereignisse zur Folge haben.
H. Der Hersteller des DVR muss eine GAA-(Geldausgabeautomaten-)Option anbieten,
mit der sich die im DVR gespeicherten Bilder nach Kreditkarte, Uhrzeit, Datum,
Transaktionsnummer, Bankleitzahl, Kontonummer und vom Konto abgebuchten
Betrag durchsuchen lassen. Für die Verwendung mit dem spezifizierten DVR
müssen optional bis zu vier GAA-Eingänge verfügbar sein. Somit werden die
Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht überlagernd)
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
I. Der Hersteller des DVR’s muss eine Foyerleser Option anbieten, bei der es möglich
ist bis zu 4 Foyerleser an die RS232-Schnittstelle anzuschließen. Somit werden
die Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht
überlagernd) gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Ein Fernsteuern dieser Foyerleser ist über das DVR möglich und somit können
aus der Ferne Aktionen bezüglich der Türöffnerfunktion ausgeführt werden. Die in
dem DVR integrierte Zeitsteuerung muss ebenfalls auf die Türöffernerfunktion
wirken können.
J. Der Hersteller des DVR’s muss eine Software integriert haben, die es ermöglicht
spezifische Bankleitzahlen von EC-Karten zu sperren, um den Zugang über den
Foyerleser ins Foyer zu verhindern.
DVR-Einrichtung und -Konfiguration
A. Das spezifizierte DVR muss die zwei folgenden Methoden für die
Systemeinrichtung und -konfiguration zur Verfügung stellen:
1.
Für den unerfahrenen Benutzer muss ein Schnellkonfigurationsassistent
zur Verfügung gestellt werden, mit dem dieser in möglichst kurzer Zeit eine
elementare Systemkonfiguration erstellen und das Bildspeichersystem
bedienen kann. Die Schnellkonfiguration muss die Einrichtung der
folgenden Systemparameter ermöglichen:
a. Uhrzeit und Datum
b. Berechtigungsstufen und Benutzer
c. Netzwerkeinstellungen, einschließlich der Möglichkeit, die Bandbreite
auf einen Wert zu begrenzen, den das System nicht überschreitet.
d. Anzeige der Kameras, die beim ersten Start des
Konfigurationsassistenten automatisch erkannt wurden.
e. Grafischer Zeitplaner, der es ermöglicht, die Aufzeichnungsraten,
Aufzeichnungsqualität und Aufzeichnungsart bestimmten Wochentagen
und Uhrzeiten zuzuordnen.
f. Ein Dialogfeld, mit dem die gewünschte Aufzeichnungsart,
Aufzeichnungsrate und Aufzeichnungsqualität bestimmt werden kann,
einschließlich einer bis zu 120 Sekunden langen VoralarmAufzeichnung.
2.
Eine (benutzerdefinierte) Standardkonfiguration muss zur Verfügung
stehen, die eine Programmierung komplexerer Anwendungen des
spezifizierten DVR ermöglicht. Ein Konfigurationsmenü in Form einer
Windows-Baumstruktur muss angezeigt werden, mit dem der Benutzer die
Einrichtung der Systemkonfiguration vornehmen kann, indem er das Menü
von oben nach unten durchgeht und die entsprechenden Einträge in den
Dialogfeldern vornimmt. Die Standardkonfiguration muss mindestens (nicht
ausschließlich) die folgenden Konfigurations-Auswahlmöglichkeiten bieten:
a. Verbinden und Trennen von lokalen Festplatten und Netzwerkfestplatten.
Anzeige der gesamten Speicherkapazität, der belegten
Speicherkapazität und des verfügbaren Speicherplatzes.
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b. Überblick über das lokale Bildspeichersystem einschließlich der Kameras
und Audioeingänge. Hinzufügen, Löschen, Bearbeiten von Kameras
und Audioeingängen, einschließlich der JPEG- und MPEG4-IPKameras, gespeicherten Positionen und Einrichtung von Szenen mit
gespeicherten Positionen, Bewegungserkennung und
Sequenzprogrammierung für zwei Analogmonitore.
c. Aufzeichnungseinrichtung – ermöglicht für jede einzelne Kamera die
Einstellung der ips-Rate und der Aufzeichnungsart wie Dauer-,
Bewegungs- oder Alarmaufzeichnung. Diesen Einstellungen können
Zeitprofile zugewiesen werden.
d. Grafischer Zeitplaner; stellt acht Pofile zur Verfügung, die jedem
Wochentag, Feiertag oder speziell festgelegten Tag zugewiesen
werden können.
e. Das Bildspeichersystem ermöglicht die Aktivierung und Deaktivierung
von bis zu 12 Schließ- oder Öffnungs-Alarmkontakten am Eingang.
Eine Standby-Auswahl steht ebenfalls zur Verfügung. An der lokalen
Station müssen bis 12 Relaisausgänge zur Verfügung stehen, die
entweder über ein vom Hersteller bereitgestelltes Software-Paket für
die Gegenstelle oder über einen Browser aktiviert werden können. Ein
Störungsrelais steht ebenfalls zur Verfügung. Vier Alarmeingänge
können für die Simulation von Alarmen verwendet werden. 32 virtuelle
Melder können extern getriggert werden. Die Ausführung von Jobs
abhängig von diversen Eingangskontakten kann in einer Und/ODER
Verknüpfung frei parametriert werden.
f. Das Bildspeichersystem muss mit den Bosch-Einbruchmeldezentralen
der Serie NZ, UEZ, UGM, G-Serie kompatibel sein und die Auswahl von
bis zu 32 Software-Eingängen von der Zentrale aus ermöglichen.
g. Es können Jobs erstellt werden, die entweder durch Eingangsauslöser
oder von Kameras bei Erkennung einer Bewegung gestartet werden.
Außerdem kann Jobs ein Zeitprofil zugewiesen werden. Die erstellten
Jobs können 1) bis zu 4 Dome-Kameras steuern 2) Relaisausgänge
steuern 3) Kamerasequenzen für zwei Analogmonitore steuern und
4) Alarmaufzeichnungen starten.
h. Per Kommunikation mit der Gegenstelle ist die Einrichtung der
Verbindung zwischen dem lokalen Bildspeichersystem und den
Gegenstellen möglich. Es besteht die Möglichkeit, eine IP-Adresse zu
konfigurieren oder Firewall-Einstellungen vorzunehmen.
i. Das spezifizierte DVR muss bei einem Alarm- oder Auslöseereignis Bilder
und/oder Meldungen an andere Standorte übertragen.
j. Video-Authentifizierung.
k. Die zu benutzende Bandbreite zur Übertragung von Bild und Zusatzdaten
kann limitiert und eingestellt werden. Ein Bereich von 1 MBit/s. bis 1 GBit/s.
steht zur Verfügung.
l. Durch UDP-Tunneling sind die zu benutzenden Ports frei einstellbar.
m. Der Hersteller des DVR muss die Möglichkeit implementiert haben, mit
einem LDAP-Server (Light Directory Access Protocol) zu kommunizieren.
Somit ist die Einrichtung und Administration eines zentralen User—
Managements möglich.
Kamerasteuerung
A. Das DVR muss eine Bosch Biphase-Kamerasteuerung von lokalen oder RemoteBildspeichersystemen aus oder über PC-Bedienplätze, auf denen eine optionale
Fernempfangs-Software ausgeführt wird, oder mit Hilfe des Webbrowsers Internet
Explorer 6.0 oder höher zur Verfügung stellen.
B. Das spezifizierte DVR muss in der Lage sein, Bosch Dinion- und AutoDomeKameras per Biphase oder Bilinx (Koaxial-Kabel) zu steuern und
fernzuparametrieren.
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C. Das DVR muss einen RS-232-Anschluss zur Verfügung stellen, der die Protokolle
von Bosch, Panasonic, Pelco (D-Protokoll), JVC und SAE unterstützt.
D. Das DVR muss den manuellen oder automatischen Aufruf der für eine Bosch
AutoDome-Kamera voreingestellten Positionen ermöglichen.
Systemadministration
A. Bei der Erstinstallation des Bildspeichersystems müssen automatisch
drei (3) Benutzer-Berechtigungsstufen angelegt werden. Diese Stufen dürfen
weder bearbeitet noch gelöscht werden. Die Berechtigungsstufen müssen wie
folgt gestaltet sein:
1) Die erste Berechtigungsstufe (Administrator) muss dem Benutzer sämtliche
Rechte für das System einschließlich Konfiguration und Bedienung erteilen.
2) Die zweite Berechtigungsstufe (Erweiterter Benutzer) erteilt dem Benutzer
sämtliche Rechte für die Systembedienung, aber keine
Konfigurationsmöglichkeiten. Der erweiterte Benutzer kann allerdings einen
Benutzer auf der nächstniedrigen Berechtigungsstufe anlegen.
3) Auf der dritten Berechtigungsstufe (Normaler Benutzer) besitzt der Benutzer
nur Rechte bezüglich der Bedienung des Bildspeichersystem, darf das Gerät aber
nicht konfigurieren.
B. Das Bildspeichersystem muss protokollieren, wer das System startet oder
herunterfährt, wer sich an- oder abmeldet, sowie Protokolle zu Statusänderungen
und Bildübertragungen erstellen. Diese Daten müssen aus der Ferne über die
Empfangssoftware abgefragt werden können.
Externes Archiv
A. Ein SCSI-Adapteranschluss für die Verbindung mit einem empfohlenen externen
Bosch Festplatten-Array mit bis zu 16 TB Kapazität muss optional verfügbar sein
(nur bei 6 Kanal Versionen)
MECHANISCHE SPEZIFIKATIONEN
A. Abmessungen: 11,5 cm H x 48,5 cm B x 40 cm T , 19 Zoll einbaufähige Ausführung
B. Gewicht: ca. 12 kg, je nach spezifiziertem Modell.
anische Daten
angebotenes Fabrikat: Bosch
angebotener
Typ:
LTC
DBxxCyzzzD2
__________
__________
xx:
06 = 6 analoge, 8 IP-Kanäle
12 = 12 analoge, 8 IP-Kanäle
y:
Anzahl der Grabber 1-2
gleichwertig oder besser:
Fabrikat:__________________
zzz:
012 = 120 GB
040 = 400 GB
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Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Typ:______________________
Gesamtbetrag
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem DiBos 8 – Micro Version mit IP Typ DB 06 C1 012 D2
Allgemeine Anforderungen
Das spezifizierte Produkt muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem (DVR) mit einer grafischen Bedieneroberflächen-Anzeige
sein, mit der Live-Videos von bis zu 6 Analogkameras und 8 Netzwerk-(IP-)Kameras
angezeigt werden können, während gleichzeitig eine Aufzeichnung erfolgt oder
aufgezeichnete Bilder angezeigt werden. Das DVR kann so programmiert werden,
dass Bild und Ton entweder kontinuierlich aufgezeichnet werden oder – sofern
gewünscht – nur dann, wenn eine Bewegung, ein Alarm oder ein Auslöseereignis
erfolgt. Das Gerät besitzt zwei analoge Spotmonitorausgänge für die Vollbildschirmoder Sequenzanzeige von den lokal angeschlossenen Analogkameras. Das DVR
arbeitet mit MPEG4-Komprimierungs-technologie, kann aber auch JPEG-Bilder von
verschiedenen Netzwerkkameras empfangen. Live-Bilder und aufgezeichnete Bilder
können über ein öffentliches oder privates Netzwerk an einem PC-Bedienplatz
angezeigt werden, wobei entweder die optionale Fernempfangs-Software des
Herstellers oder Internet Explorer 6.0 oder höher eingesetzt werden kann. Das DVR
ist Bosch Bilinx-fähig und ermöglicht damit per Koax-Kabel eine Schwenk-/Neige/Zoom-Funktionalität sowie die Kameraein-richtung vom lokalen Bildspeichersystem
oder vom abgesetzten Bedienplatz aus.
Der digitale Recorder erfüllt die Anforderungen der VBG (UVV Kassen) und stellt das
entsprechende Zertifikat zur Verfügung.
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem – Grundlegende
Anforderungen
A. Der spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das auf dem Betriebssystem Windows® Embedded
XP mit integrierter Firewall aufbaut. Das Gerät muss in einem für die Montage in
19-Zoll-Racks nach EIA-Norm geeigneten Gehäuse untergebracht und mit einer
Tastatur und Maus für die vollständige Systemsteuerung versehen sein. Das DVR
muss mit USB-Ports und einem CD-RW (nur DB06C1012D2) oder DVD-RWLaufwerk ausgestattet sein, das den Export aufgezeichneter Videos ermöglicht,
die sich an jedem Windows-basierten PC-Bedienplatz sichten und authentifizieren
lassen.
B. Das spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das dafür ausgelegt ist, Live-Videoüberwachung
über eine grafische Bedieneroberfläche zu ermöglichen und dabei gleichzeitig
eine ereignisgesteuerte oder kontinuierliche Bildaufzeichnungsfunktion zu bieten.
Die Bilder werden unter Verwendung der MPEG4-Komprimierungstechnologie auf
ein internes oder externes Festplattensystem aufgezeichnet.
C. Das DVR muss den Anschluss von bis zu 6 Analogvideoeingängen ermöglichen.
Zusätzlich zu den standardmäßigen Analogkameraeingängen muss das
spezifizierte DVR auch den Anschluss von bis zu 8 kompatiblen JPEG-Internet
Protocol (IP)-Kameras ermöglichen und/oder Videos von kompatiblen Bosch
MPEG4-Encodern der VIP-Serie oder von Dinion IP-Kameras verarbeiten können.
Von diesen max. 8 anschaltbaren MPEG4-Encodern der VIP-Serie müssen
optional auch Audiodaten aufgezeichnet werden können. Die Bilder der IPKameras können entweder im Live-Modus angezeigt oder in den internen
Festplattenarchiven aufgezeichnet und von diesen wiedergegeben werden. Die
Bosch IP Geräte müssen ebenfalls über die Netzwerkverbindung fernsteuerbar
sein, z.B. Schalten von Ausgangskontakten über die IP Verbindung in dem
entfernten Bosch IP Gerät. Die Installation der IP-Kameras darf die Zahl der Bilder
pro Sekunde nicht beeinträchtigen, die das System an den
Analogkameraeingängen aufzeichnet.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
D. Das DVR muss zwei analoge Spotmonitorausgänge zur Verfügung stellen, mit
denen entweder Vollbilder oder Bildsequenzen von den lokal angeschlossenen
Analogkameras angezeigt werden können. Dies muss auch alarmgetriggert
möglich sein.
E. Das spezifizierte DVR muss zu jeweils sechs spezifizierten analogen
Videoeingängen jeweils zwei Audioeingänge aufweisen. Zusätzlich müssen
integrierte BiPhase Ausgänge vorhanden sein, zum Anschluss von Bosch
AutoDome Kameras. Alle Anschlüsse sind über Pigtail-Kabel herausgeführt
F. Live-Videos von den Analog- und IP-Kameras oder im DVR gespeicherte Bilder
können lokal oder entfernt über eine Netzwerkverbindung angezeigt werden,
wobei ein Bildspeichersystem derselben spezifizierten Modellserie zu verwenden
ist. Die gleichen Bilder können auch an einem PC-Bedienplatz angezeigt werden,
auf dem die optionale Fernempfangs-Software des Herstellers verwendet wird,
oder – sofern gewünscht – über Internet Explorer 6.0 oder höher.
G. Das spezifizierte DVR muss in der Ausführung mit 6 verfügbar sein. Das Bildspeichersystem muss entsprechend der angegebenen Modellnummer und den
Anforderungen des Kunden mit einem internen Plattenspeicherplatz von 120 GB
verfügbar sein.
H. Die NTSC-Versionen des DVR müssen wählbare Aufzeichnungsraten von 0,5, 1,
2, 3, 5, 6, 7,5, 10, 15 und 30 Bildern pro Sekunde (ips) bieten.
Bei den PAL-Versionen des DVR müssen Aufzeichnungsraten von 0,5, 1, 2 , 3, 4,
5, 6, 8, 12,5 und 25 Bildern pro Sekunde (ips) wählbar sein.
I.
Die Bildfrequenz pro Sekunde (ips) des Geräts muss so hoch sein, dass sowohl
bei der NTSC-Version (60 Hz) als auch bei der PAL-Version (50 Hz)
Aufzeichnungen mit der Auflösung CIF oder 2CIF möglich sind. Wenn die
Eingänge mit der maximalen Zahl von Kameras belegt sind, müssen die NTSCVersionen bei jedem spezifizierten Modell mindestens 15 ips pro Kamera mit der
Auflösung CIF (352 x 240) und 10 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 240) aufzeichnen können. Die PAL-Versionen müssen 12,5 ips pro Kamera
mit der Auflösung CIF (352 x 288) und 8 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 288) aufzeichnen können.
J.
Der spezifizierte DVR muss Live-Videos oder aufgezeichnete Videos in einem
Bildbereich im Vollbildschirm- oder Mehrfachbildschirmformat auf einem SVGAMonitor mit bis zu 30 Kameras pro Anzeigebildschirm anzeigen können. Für die
Anzeigeauswahl müssen die folgenden Optionen zur Verfügung stehen:
1. Mehrfachbildschirm-Ansichten, die in den symmetrischen Formaten
Vollbildschirm, 2x2, 3x3, 4x4, 6x5 wählbar sind. Es müssen asymmetrische
Darstellungen konfigurierbar sein, bei denen ein oder mehrere größere
Bildfenster von kleineren Bildfenstern umgeben sind.
2. Zur Platzierung des Kamera-Videos innerhalb der Bildfenster kann entweder
das Gerät über das Dialogfeld konfiguriert oder das „Drag and Drop“Verfahren angewandt werden. So genannte Favoriten können programmiert
werden, um mit einem Klick auch netzwerkweite kundenspezifische Ansichten
aufzurufen.
3. Wenn bei einem dieser Formate Vollbildschirm-Video gewählt wird, muss der
Bediener die Möglichkeit haben, das Vollbild wahlweise mit oder ohne
Darstellung der Windows-GUI anzuzeigen. Im Live-Modus muss das digitale
Zoomen in jede Kamera möglich sein. Dies muss dem Benutzer grafisch
angezeigt werden.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
4. Sequenzen müssen vom Benutzer so programmierbar sein, dass entweder
einige oder alle Videoeingänge sequenziell als Vollbildschirmanzeige auf den
SVGA-Monitor und/oder die Analogmonitore gelegt werden. Die Verweildauer
zwischen den Kameras der Sequenz muss für jeden Monitor programmierbar
sein.
K. Der DVR muss über einen grafischen Zeitplaner verfügen, der die Zuweisung
von Zeitprofilen für beliebige Wochentage gestattet. Diesen Profilen können dann
Aufzeichnungsraten und Aufzeichnungsqualität für Dauer-, Bewegungs- oder
Alarmaufzeichnung zugewiesen werden.
L. Der Bildspeichersystem muss einen intelligenten Suchmodus (Smart Search)
zur Verfügung stellen, mit dem innerhalb von jeweils gewünschten Bereichen der
Bildaufzeichnung nach Bewegungen gesucht werden kann. Die Smart SearchFunktion muss sowohl von dem lokalen Bildspeichersystem aus als auch über das
Netzwerk verfügbar sein. Smart Search muss auch zwischen zwei beliebigen
spezifizierten Bildspeichergeräten im gesamten Netzwerk sowie über die
optionale Fernempfangs-Software möglich sein, die an einem abgesetzten PCBedienplatz unter Windows XP ausgeführt wird.
M. Bilder müssen auch anhand von Kriterien wie Kameranummer, Datum und
Uhrzeit abgerufen werden können.
N. Das Bildspeichersystem muss eine grafische Zeitstrahl-Funktion (Time-Line) zur
Verfügung stellen, die entweder die Auswahl der Kameraliste über den Zeitstrahl
ermöglichen oder eine Liste der Suchergebnisse liefern muss. Die Kameraliste in
Verbindung mit dem Zeitstrahl muss u. a. die folgenden Informationen enthalten:
Alarmaufzeichnung, Bewegungsaufzeichnung, Daueraufzeichnung, Videoverlust,
geschütztes Video, Audiodaten und Bereiche, in denen keine Aufzeichnung
stattgefunden hat. Mögliche Maßeinheiten auf dem Zeitstrahl sind 1 Monat, 1 Tag,
4 Stunden und 15 Minuten, und die Einträge auf dem Zeitstrahl werden farbig
dargestellt. Es müssen mehrer Kameras gleichzeitig auf diesem Zeitstrahl
dargestellt und angezeigt werden können.
Wiedergabe-Anforderungen
A. Das DVR muss die Wiedergabe des gespeicherten Videos vorwärts oder
rückwärts, Bild für Bild und ab dem Anfang bzw. Ende des Clips über
Standardtasten ermöglichen, die denen eines Videorecorders ähneln. Die
Videoclips oder Standbilder können bei der Wiedergabe größer oder kleiner
gezoomt werden. Die Bilder können entweder an einen mit dem Parallelanschluss
des lokalen Bildspeichersystems verbundenen Drucker oder an einen
Netzwerkdrucker gesendet werden. Ein im Bildfenster angezeigtes Bild kann als
einzelne JPEG-, BMP- oder HTML-Datei gespeichert werden.
B. Das DVR muss eine Sofortwiedergabe-Funktion (Instant Playback) besitzen, die
den Sofortabruf (Betätigung eines Buttons) der aufgezeichneten Bilder in einem
Zeitraum zwischen 10 und 300 Sekunden in der Vergangenheit ermöglicht, wobei
diese mit der gleichen Rate wie bei der Aufzeichnung der Bilder wiedergegeben
werden. Die Live-Bilder werden gleichzeitig mit den aufgezeichneten Bildern
weiter angezeigt.
Export von Videobildern
A. Das DVR muss in der Lage sein, Videoclips auf das CD/DVD-Laufwerk, ein
Netzlaufwerk oder ein USB-Laufwerk wie folgt zu exportieren.
1. Bilder können zusammen mit einem Standalone-Abspielprogramm exportiert
werden. Die Wiedergabe der exportierten Bilder mit dem Abspielprogramm
muss von jedem Windows-PC (Version 2000 und XP) aus möglich sein.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Dieses proprietäre Format sorgt für eine Video-Authentifizierung, so dass
sichergestellt ist, dass die Bilder nicht auf irgendeine Weise verändert werden.
2. Die Bilder können auch in einem Format exportiert werden, das sich mit
einem Standard-Softwareprogramm wie Windows Media Player wiedergeben
lässt.
Fernzugriff
A. Das DVR muss einen eingebetteten Internet-Webbrowser-Zugriff zur Verfügung
stellen, der mehreren PC’s gleichzeitig ermöglicht, mit Hilfe von Windows
Explorer 6.0 oder höher über ein Netzwerk mit dem Bildspeichersystem zu
kommunizieren. Der Browser muss eine sichere Verbindung verwenden, die mit
einer Anmeldung sowie mit Berechtigungsstufen während der Übertragung
arbeitet. Von der Gegenstelle aus müssen sich mit Hilfe des Browsers die
folgenden Anzeigemodi realisieren lassen: Live-Videobilder im Einzelbildschirmoder Mehrfachbildschirmformat; Video in Form von Einzelbildschirm-Sequenzen;
der Status der Eingänge muss angezeigt werden; die Gegenstellen-Relais
müssen steuerbar sein; und kompatible S/N/Z-Kameras müssen steuerbar sein.
B. Optionale Fernempfangs-Softwareprogramme müssen beim Hersteller des
spezifizierten digitalen Bildspeichersystems erhältlich sein, die auf einem RemotePC unter Windows XP laufen und die gleiche Funktionalität und
Bedieneroberfläche aufweisen wie das spezifizierte digitale Bildspeichersystem.
Die Bedienung dieser Fernempfangs-Softwareprogramme muss die Installation
eines vom Hersteller gelieferten Dongles (USB) für den Remote-PC voraussetzen.
Kapazität für Alarm- und Auslöseeingänge
A. Das DVR muss in der Lage sein, bis zu 12 Schließkontakt- oder ÖffnungskontaktAlarmeingänge und 12 Relaisausgänge zu verarbeiten, wobei eines dieser Relais
als Störungsrelais zu kennzeichnen ist. Ein zusätzlicher Hardware-Watchdog
muss ebenfalls integriert sein. Die Störungsweiterleitung kann mittels integriertem
Mail-Server, durch SMS oder Netzwerkbefehl erfolgen.
B. Das DVR muss in der Lage sein, bei Alarm oder Bewegungserkennung
zwischen 0 und 120 Sekunden Voralarm-Video aufzuzeichnen. Die NachlaufAufzeichnungsdauer muss zwischen 0 und 999 Sekunden wählbar sein. Das DVR
muss in der Lage sein, von den analogen und den kompatiblen MPEG4- und
JPEG-Kameras Voralarm- und Nachlaufvideos aufzuzeichnen.
C. Das DVR muss in der Lage sein, während eines Alarms oder eines
Auslöseereignisses Live-Videobilder über ein Netzwerk zu einer Gegenstelle zu
übertragen.
D. Das DVR muss eine Video-Bewegungserkennung für jeden Kameraeingang zur
Verfügung stellen.
E. Das DVR muss automatisch voreingestellte Positionen ansteuern können, die in
einer Bosch AutoDome-S/N/Z-Kamera vorprogrammiert wurden.
F. Das DVR muss 32 virtuelle Alarmeingänge aufweisen, die so gesteuert werden
können, dass sie vorprogrammierte Jobs innerhalb des DVR ausführen wie die
Steuerung von Relaisausgängen, Kamerasequenzen, Alarmaufzeichnungen etc.
Zusätzlich ist die Übergabe von so genannten Metadaten (Zusatzdaten) möglich.
Diese werden zusätzlich zum Bild (nicht überlagernd) in der Datenbank
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
G. Das DVR muss über eine RS232-Schnittstelle an Bosch-Einbruchmeldezentralen
anschließbar sein. Ein detailliertes Auswählen von spezifischen Ereignissen im
Local-Security-Bus kann somit frei programmierte Ereignisse zur Folge haben.
H. Der Hersteller des DVR muss eine GAA-(Geldausgabeautomaten-)Option anbieten,
mit der sich die im DVR gespeicherten Bilder nach Kreditkarte, Uhrzeit, Datum,
Transaktionsnummer, Bankleitzahl, Kontonummer und vom Konto abgebuchten
Betrag durchsuchen lassen. Für die Verwendung mit dem spezifizierten DVR
müssen optional bis zu vier GAA-Eingänge verfügbar sein. Somit werden die
Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht überlagernd)
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
I. Der Hersteller des DVR’s muss eine Foyerleser Option anbieten, bei der es möglich
ist bis zu 4 Foyerleser an die RS232-Schnittstelle anzuschließen. Somit werden
die Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht
überlagernd) gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Ein Fernsteuern dieser Foyerleser ist über das DVR möglich und somit können
aus der Ferne Aktionen bezüglich der Türöffnerfunktion ausgeführt werden. Die in
dem DVR integrierte Zeitsteuerung muss ebenfalls auf die Türöffernerfunktion
wirken können.
J. Der Hersteller des DVR’s muss eine Software integriert haben, die es ermöglicht
spezifische Bankleitzahlen von EC-Karten zu sperren, um den Zugang über den
Foyerleser ins Foyer zu verhindern.
DVR-Einrichtung und -Konfiguration
A. Das spezifizierte DVR muss die zwei folgenden Methoden für die
Systemeinrichtung und -konfiguration zur Verfügung stellen:
1.
Für den unerfahrenen Benutzer muss ein Schnellkonfigurationsassistent
zur Verfügung gestellt werden, mit dem dieser in möglichst kurzer Zeit eine
elementare Systemkonfiguration erstellen und das Bildspeichersystem
bedienen kann. Die Schnellkonfiguration muss die Einrichtung der
folgenden Systemparameter ermöglichen:
a. Uhrzeit und Datum
b. Berechtigungsstufen und Benutzer
c. Netzwerkeinstellungen, einschließlich der Möglichkeit, die Bandbreite
auf einen Wert zu begrenzen, den das System nicht überschreitet.
d. Anzeige der Kameras, die beim ersten Start des
Konfigurationsassistenten automatisch erkannt wurden.
e. Grafischer Zeitplaner, der es ermöglicht, die Aufzeichnungsraten,
Aufzeichnungsqualität und Aufzeichnungsart bestimmten Wochentagen
und Uhrzeiten zuzuordnen.
f. Ein Dialogfeld, mit dem die gewünschte Aufzeichnungsart,
Aufzeichnungsrate und Aufzeichnungsqualität bestimmt werden kann,
einschließlich einer bis zu 120 Sekunden langen VoralarmAufzeichnung.
3.
Eine (benutzerdefinierte) Standardkonfiguration muss zur Verfügung
stehen, die eine Programmierung komplexerer Anwendungen des
spezifizierten DVR ermöglicht. Ein Konfigurationsmenü in Form einer
Windows-Baumstruktur muss angezeigt werden, mit dem der Benutzer die
Einrichtung der Systemkonfiguration vornehmen kann, indem er das Menü
von oben nach unten durchgeht und die entsprechenden Einträge in den
Dialogfeldern vornimmt. Die Standardkonfiguration muss mindestens (nicht
ausschließlich) die folgenden Konfigurations-Auswahlmöglichkeiten bieten:
a. Verbinden und Trennen von lokalen Festplatten und Netzwerkfestplatten.
Anzeige der gesamten Speicherkapazität, der belegten
Speicherkapazität und des verfügbaren Speicherplatzes.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
b. Überblick über das lokale Bildspeichersystem einschließlich der Kameras
und Audioeingänge. Hinzufügen, Löschen, Bearbeiten von Kameras
und Audioeingängen, einschließlich der JPEG- und MPEG4-IPKameras, gespeicherten Positionen und Einrichtung von Szenen mit
gespeicherten Positionen, Bewegungserkennung und
Sequenzprogrammierung für zwei Analogmonitore.
c. Aufzeichnungseinrichtung – ermöglicht für jede einzelne Kamera die
Einstellung der ips-Rate und der Aufzeichnungsart wie Dauer-,
Bewegungs- oder Alarmaufzeichnung. Diesen Einstellungen können
Zeitprofile zugewiesen werden.
d. Grafischer Zeitplaner; stellt acht Pofile zur Verfügung, die jedem
Wochentag, Feiertag oder speziell festgelegten Tag zugewiesen
werden können.
e. Das Bildspeichersystem ermöglicht die Aktivierung und Deaktivierung
von bis zu 12 Schließ- oder Öffnungs-Alarmkontakten am Eingang.
Eine Standby-Auswahl steht ebenfalls zur Verfügung. An der lokalen
Station müssen bis 12 Relaisausgänge zur Verfügung stehen, die
entweder über ein vom Hersteller bereitgestelltes Software-Paket für
die Gegenstelle oder über einen Browser aktiviert werden können. Ein
Störungsrelais steht ebenfalls zur Verfügung. Vier Alarmeingänge
können für die Simulation von Alarmen verwendet werden. 32 virtuelle
Melder können extern getriggert werden. Die Ausführung von Jobs
abhängig von diversen Eingangskontakten kann in einer Und/ODER
Verknüpfung frei parametriert werden.
f. Das Bildspeichersystem muss mit den Bosch-Einbruchmeldezentralen
der Serie NZ, UEZ, UGM, G-Serie kompatibel sein und die Auswahl von
bis zu 32 Software-Eingängen von der Zentrale aus ermöglichen.
g. Es können Jobs erstellt werden, die entweder durch Eingangsauslöser
oder von Kameras bei Erkennung einer Bewegung gestartet werden.
Außerdem kann Jobs ein Zeitprofil zugewiesen werden. Die erstellten
Jobs können 1) bis zu 4 Dome-Kameras steuern 2) Relaisausgänge
steuern 3) Kamerasequenzen für zwei Analogmonitore steuern und
4) Alarmaufzeichnungen starten.
h. Per Kommunikation mit der Gegenstelle ist die Einrichtung der
Verbindung zwischen dem lokalen Bildspeichersystem und den
Gegenstellen möglich. Es besteht die Möglichkeit, eine IP-Adresse zu
konfigurieren oder Firewall-Einstellungen vorzunehmen.
i. Das spezifizierte DVR muss bei einem Alarm- oder Auslöseereignis Bilder
und/oder Meldungen an andere Standorte übertragen.
j. Video-Authentifizierung.
k. Die zu benutzende Bandbreite zur Übertragung von Bild und Zusatzdaten
kann limitiert und eingestellt werden. Ein Bereich von 1 MBit/s. bis 1 GBit/s.
steht zur Verfügung.
l. Durch UDP-Tunneling sind die zu benutzenden Ports frei einstellbar.
m. Der Hersteller des DVR muss die Möglichkeit implementiert haben, mit
einem LDAP-Server (Light Directory Access Protocol) zu kommunizieren.
Somit ist die Einrichtung und Administration eines zentralen User—
Managements möglich.
Kamerasteuerung
A. Das DVR muss eine Bosch Biphase-Kamerasteuerung von lokalen oder RemoteBildspeichersystemen aus oder über PC-Bedienplätze, auf denen eine optionale
Fernempfangs-Software ausgeführt wird, oder mit Hilfe des Webbrowsers Internet
Explorer 6.0 oder höher zur Verfügung stellen.
B. Das spezifizierte DVR muss in der Lage sein, Bosch Dinion- und AutoDomeKameras per Biphase oder Bilinx (Koaxial-Kabel) zu steuern und
fernzuparametrieren.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
C. Das DVR muss einen RS-232-Anschluss zur Verfügung stellen, der die Protokolle
von Bosch, Panasonic, Pelco (D-Protokoll), JVC und SAE unterstützt.
D. Das DVR muss den manuellen oder automatischen Aufruf der für eine Bosch
AutoDome-Kamera voreingestellten Positionen ermöglichen.
Systemadministration
A. Bei der Erstinstallation des Bildspeichersystems müssen automatisch
drei (3) Benutzer-Berechtigungsstufen angelegt werden. Diese Stufen dürfen
weder bearbeitet noch gelöscht werden. Die Berechtigungsstufen müssen wie
folgt gestaltet sein:
1) Die erste Berechtigungsstufe (Administrator) muss dem Benutzer sämtliche
Rechte für das System einschließlich Konfiguration und Bedienung erteilen.
2) Die zweite Berechtigungsstufe (Erweiterter Benutzer) erteilt dem Benutzer
sämtliche Rechte für die Systembedienung, aber keine
Konfigurationsmöglichkeiten. Der erweiterte Benutzer kann allerdings einen
Benutzer auf der nächstniedrigen Berechtigungsstufe anlegen.
3) Auf der dritten Berechtigungsstufe (Normaler Benutzer) besitzt der Benutzer
nur Rechte bezüglich der Bedienung des Bildspeichersystem, darf das Gerät aber
nicht konfigurieren.
B. Das Bildspeichersystem muss protokollieren, wer das System startet oder
herunterfährt, wer sich an- oder abmeldet, sowie Protokolle zu Statusänderungen
und Bildübertragungen erstellen. Diese Daten müssen aus der Ferne über die
Empfangssoftware abgefragt werden können.
Externes Archiv
A. Ein SCSI-Adapteranschluss für die Verbindung mit einem empfohlenen externen
Bosch Festplatten-Array mit bis zu 16 TB Kapazität muss optional verfügbar sein
(nur bei 6 Kanal Versionen)
MECHANISCHE SPEZIFIKATIONEN
A. Abmessungen: 11,5 cm H x 48,5 cm B x 40 cm T , 19 Zoll einbaufähige Ausführung
B. Gewicht: ca. 12 kg, je nach spezifiziertem Modell.
anische Daten
angebotenes Fabrikat: Bosch
angebotener
Typ:
LTC
DBxxCyzzzD2
__________
__________
xx:
06 = 6 analoge, 8 IP-Kanäle
12 = 12 analoge, 8 IP-Kanäle
y:
Anzahl der Grabber 1-2
gleichwertig oder besser:
Fabrikat:__________________
zzz:
012 = 120 GB
040 = 400 GB
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Typ:______________________
Gesamtbetrag
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem
Micro Version ohne IP - Allgemeine Anforderungen - DB06 C1 012 DL2
DiBos 8 –
Das spezifizierte Produkt muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem (DVR) mit einer grafischen Bedieneroberflächen-Anzeige
sein, mit der Live-Videos von bis zu 6 Analogkameras angezeigt werden können,
während gleichzeitig eine Aufzeichnung erfolgt oder aufgezeichnete Bilder angezeigt
werden. Das DVR kann so programmiert werden, dass Bild und Ton entweder
kontinuierlich aufgezeichnet werden oder – sofern gewünscht – nur dann, wenn eine
Bewegung, ein Alarm oder ein Auslöseereignis erfolgt. Das Gerät besitzt zwei analoge
Spotmonitorausgänge für die Vollbildschirm- oder Sequenzanzeige von den lokal
angeschlossenen Analogkameras. Das DVR arbeitet mit MPEG4Komprimierungstechnologie. Live-Bilder und aufgezeichnete Bilder können über ein
öffentliches oder privates Netzwerk an einem PC-Bedienplatz angezeigt werden,
wobei entweder die optionale Fernempfangs-Software des Herstellers oder Internet
Explorer 6.0 oder höher eingesetzt werden kann. Das DVR ist Bosch Bilinx-fähig und
ermöglicht damit per Koax-Kabel eine Schwenk-/Neige-/Zoom-Funktionalität sowie die
Kameraeinrichtung vom lokalen Bildspeichersystem oder vom abgesetzten
Bedienplatz aus.
Der digitale Recorder erfüllt die Anforderungen der VBG (UVV Kassen) und stellt das
entsprechende Zertifikat zur Verfügung.
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem – Grundlegende
Anforderungen
A. Der spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das auf dem Betriebssystem Windows® Embedded
XP mit integrierter Firewall aufbaut. Das Gerät muss in einem für die Montage in
19-Zoll-Racks nach EIA-Norm geeigneten Gehäuse untergebracht und mit einer
Tastatur und Maus für die vollständige Systemsteuerung versehen sein. Das DVR
muss mit USB-Ports und einem CD-RW-Laufwerk ausgestattet sein, das den
Export aufgezeichneter Videos ermöglicht, die sich an jedem Windows-basierten
PC-Bedienplatz sichten und authentifizieren lassen.
B. Das spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das dafür ausgelegt ist, Live-Videoüberwachung
über eine grafische Bedieneroberfläche zu ermöglichen und dabei gleichzeitig
eine ereignisgesteuerte oder kontinuierliche Bildaufzeichnungsfunktion zu bieten.
Die Bilder werden unter Verwendung der MPEG4-Komprimierungstechnologie auf
ein internes oder externes Festplattensystem aufgezeichnet.
C. Das DVR muss den Anschluss von bis zu 6 Analogvideoeingängen ermöglichen.
D. Das DVR muss zwei analoge Spotmonitorausgänge zur Verfügung stellen, mit
denen entweder Vollbilder oder Bildsequenzen von den lokal angeschlossenen
Analogkameras angezeigt werden können. Dies muss auch alarmgetriggert
möglich sein.
E. Das spezifizierte DVR muss zu jeweils sechs spezifizierten analogen
Videoeingängen jeweils zwei Audioeingänge aufweisen. Zusätzlich müssen
integrierte BiPhase Ausgänge vorhanden sein, zum Anschluss von Bosch
AutoDome Kameras. Alle Anschlüsse sind über Pigtail-Kabel herausgeführt
F. Live-Videos von den Analog-Kameras oder im DVR gespeicherte Bilder können
lokal oder entfernt über eine Netzwerkverbindung angezeigt werden, wobei ein
Bildspeichersystem derselben spezifizierten Modellserie zu verwenden ist. Die
gleichen Bilder können auch an einem PC-Bedienplatz angezeigt werden, auf
dem die optionale Fernempfangs-Software des Herstellers verwendet wird, oder –
sofern gewünscht – über Internet Explorer 6.0 oder höher.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
G. Das spezifizierte DVR muss in Ausführungen mit 6, und 12 Kanälen verfügbar
sein. Die Bildspeichersysteme müssen entsprechend der angegebenen
Modellnummer und den Anforderungen des Kunden mit einem internen
Plattenspeicherplatz von 120 und 400GB verfügbar sein.
H. Die NTSC-Versionen des DVR müssen wählbare Aufzeichnungsraten von 0,5, 1,
2, 3, 5, 6, 7,5, 10, 15 und 30 Bildern pro Sekunde (ips) bieten.
Bei den PAL-Versionen des DVR müssen Aufzeichnungsraten von 0,5, 1, 2 , 3, 4,
5, 6, 8, 12,5 und 25 Bildern pro Sekunde (ips) wählbar sein.
I.
Die Bildfrequenz pro Sekunde (ips) des Geräts muss so hoch sein, dass sowohl
bei der NTSC-Version (60 Hz) als auch bei der PAL-Version (50 Hz)
Aufzeichnungen mit der Auflösung CIF oder 2CIF möglich sind. Wenn die
Eingänge mit der maximalen Zahl von Kameras belegt sind, müssen die NTSCVersionen bei jedem spezifizierten Modell mindestens 15 ips pro Kamera mit der
Auflösung CIF (352 x 240) und 10 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 240) aufzeichnen können. Die PAL-Versionen müssen 12,5 ips pro Kamera
mit der Auflösung CIF (352 x 288) und 8 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 288) aufzeichnen können.
J.
Der spezifizierte DVR muss Live-Videos oder aufgezeichnete Videos in einem
Bildbereich im Vollbildschirm- oder Mehrfachbildschirmformat auf einem SVGAMonitor mit bis zu 30 Kameras pro Anzeigebildschirm anzeigen können. Für die
Anzeigeauswahl müssen die folgenden Optionen zur Verfügung stehen:
1. Mehrfachbildschirm-Ansichten, die in den symmetrischen Formaten
Vollbildschirm, 2x2, 3x3, 4x4, 6x5 wählbar sind. Es müssen asymmetrische
Darstellungen konfigurierbar sein, bei denen ein oder mehrere größere
Bildfenster von kleineren Bildfenstern umgeben sind.
2. Zur Platzierung des Kamera-Videos innerhalb der Bildfenster kann entweder
das Gerät über das Dialogfeld konfiguriert oder das „Drag and Drop“Verfahren angewandt werden. So genannte Favoriten können programmiert
werden, um mit einem Klick auch netzwerkweite kundenspezifische Ansichten
aufzurufen.
3. Wenn bei einem dieser Formate Vollbildschirm-Video gewählt wird, muss der
Bediener die Möglichkeit haben, das Vollbild wahlweise mit oder ohne
Darstellung der Windows-GUI anzuzeigen. Im Live-Modus muss das digitale
Zoomen in jede Kamera möglich sein. Dies muss dem Benutzer grafisch
angezeigt werden.
4. Sequenzen müssen vom Benutzer so programmierbar sein, dass entweder
einige oder alle Videoeingänge sequenziell als Vollbildschirmanzeige auf den
SVGA-Monitor und/oder die Analogmonitore gelegt werden. Die Verweildauer
zwischen den Kameras der Sequenz muss für jeden Monitor programmierbar
sein.
K. Der DVR muss über einen grafischen Zeitplaner verfügen, der die Zuweisung
von Zeitprofilen für beliebige Wochentage gestattet. Diesen Profilen können dann
Aufzeichnungsraten und Aufzeichnungsqualität für Dauer-, Bewegungs- oder
Alarmaufzeichnung zugewiesen werden.
L. Der Bildspeichersystem muss einen intelligenten Suchmodus (Smart Search)
zur Verfügung stellen, mit dem innerhalb von jeweils gewünschten Bereichen der
Bildaufzeichnung nach Bewegungen gesucht werden kann. Die Smart SearchFunktion muss sowohl von dem lokalen Bildspeichersystem aus als auch über das
Netzwerk verfügbar sein. Smart Search muss auch zwischen zwei beliebigen
spezifizierten Bildspeichergeräten im gesamten Netzwerk sowie über die
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
optionale Fernempfangs-Software möglich sein, die an einem abgesetzten PCBedienplatz unter Windows XP ausgeführt wird.
M. Bilder müssen auch anhand von Kriterien wie Kameranummer, Datum und
Uhrzeit abgerufen werden können.
N. Das Bildspeichersystem muss eine grafische Zeitstrahl-Funktion (Time-Line) zur
Verfügung stellen, die entweder die Auswahl der Kameraliste über den Zeitstrahl
ermöglichen oder eine Liste der Suchergebnisse liefern muss. Die Kameraliste in
Verbindung mit dem Zeitstrahl muss u. a. die folgenden Informationen enthalten:
Alarmaufzeichnung, Bewegungsaufzeichnung, Daueraufzeichnung, Videoverlust,
geschütztes Video, Audiodaten und Bereiche, in denen keine Aufzeichnung
stattgefunden hat. Mögliche Maßeinheiten auf dem Zeitstrahl sind 1 Monat, 1 Tag,
4 Stunden und 15 Minuten, und die Einträge auf dem Zeitstrahl werden farbig
dargestellt. Es müssen mehrer Kameras gleichzeitig auf diesem Zeitstrahl
dargestellt und angezeigt werden können.
Wiedergabe-Anforderungen
A. Das DVR muss die Wiedergabe des gespeicherten Videos vorwärts oder
rückwärts, Bild für Bild und ab dem Anfang bzw. Ende des Clips über
Standardtasten ermöglichen, die denen eines Videorecorders ähneln. Die
Videoclips oder Standbilder können bei der Wiedergabe größer oder kleiner
gezoomt werden. Die Bilder können entweder an einen mit dem Parallelanschluss
des lokalen Bildspeichersystems verbundenen Drucker oder an einen
Netzwerkdrucker gesendet werden. Ein im Bildfenster angezeigtes Bild kann als
einzelne JPEG-, BMP- oder HTML-Datei gespeichert werden.
B. Das DVR muss eine Sofortwiedergabe-Funktion (Instant Playback) besitzen, die
den Sofortabruf (Betätigung eines Buttons) der aufgezeichneten Bilder in einem
Zeitraum zwischen 10 und 300 Sekunden in der Vergangenheit ermöglicht, wobei
diese mit der gleichen Rate wie bei der Aufzeichnung der Bilder wiedergegeben
werden. Die Live-Bilder werden gleichzeitig mit den aufgezeichneten Bildern
weiter angezeigt.
Export von Videobildern
A. Das DVR muss in der Lage sein, Videoclips auf das CD/DVD-Laufwerk, ein
Netzlaufwerk oder ein USB-Laufwerk wie folgt zu exportieren.
1. Bilder können zusammen mit einem Standalone-Abspielprogramm exportiert
werden. Die Wiedergabe der exportierten Bilder mit dem Abspielprogramm
muss von jedem Windows-PC (Version 2000 und XP) aus möglich sein.
Dieses proprietäre Format sorgt für eine Video-Authentifizierung, so dass
sichergestellt ist, dass die Bilder nicht auf irgendeine Weise verändert werden.
2. Die Bilder können auch in einem Format exportiert werden, das sich mit
einem Standard-Softwareprogramm wie Windows Media Player wiedergeben
lässt.
Fernzugriff
A. Das DVR muss einen eingebetteten Internet-Webbrowser-Zugriff zur Verfügung
stellen, der mehreren PC’s gleichzeitig ermöglicht, mit Hilfe von Windows
Explorer 6.0 oder höher über ein Netzwerk mit dem Bildspeichersystem zu
kommunizieren. Der Browser muss eine sichere Verbindung verwenden, die mit
einer Anmeldung sowie mit Berechtigungsstufen während der Übertragung
arbeitet. Von der Gegenstelle aus müssen sich mit Hilfe des Browsers die
folgenden Anzeigemodi realisieren lassen: Live-Videobilder im Einzelbildschirmoder Mehrfachbildschirmformat; Video in Form von Einzelbildschirm-Sequenzen;
der Status der Eingänge muss angezeigt werden; die Gegenstellen-Relais
müssen steuerbar sein; und kompatible S/N/Z-Kameras müssen steuerbar sein.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
B. Optionale Fernempfangs-Softwareprogramme müssen beim Hersteller des
spezifizierten digitalen Bildspeichersystems erhältlich sein, die auf einem RemotePC unter Windows XP laufen und die gleiche Funktionalität und
Bedieneroberfläche aufweisen wie das spezifizierte digitale Bildspeichersystem.
Die Bedienung dieser Fernempfangs-Softwareprogramme muss die Installation
eines vom Hersteller gelieferten Dongles (USB) für den Remote-PC voraussetzen.
Kapazität für Alarm- und Auslöseeingänge
A. Das DVR muss in der Lage sein, bis zu 12 Schließkontakt- oder ÖffnungskontaktAlarmeingänge und 12 Relaisausgänge zu verarbeiten, wobei eines dieser Relais
als Störungsrelais zu kennzeichnen ist. Ein zusätzlicher Hardware-Watchdog
muss ebenfalls integriert sein. Die Störungsweiterleitung kann mittels integriertem
Mail-Server, durch SMS oder Netzwerkbefehl erfolgen.
B. Das DVR muss in der Lage sein, bei Alarm oder Bewegungserkennung
zwischen 0 und 120 Sekunden Voralarm-Video aufzuzeichnen. Die NachlaufAufzeichnungsdauer muss zwischen 0 und 999 Sekunden wählbar sein. Das DVR
muss in der Lage sein, von den analogen und den kompatiblen Kameras
Voralarm- und Nachlaufvideos aufzuzeichnen.
C. Das DVR muss in der Lage sein, während eines Alarms oder eines
Auslöseereignisses Live-Videobilder über ein Netzwerk zu einer Gegenstelle zu
übertragen.
D. Das DVR muss eine Video-Bewegungserkennung für jeden Kameraeingang zur
Verfügung stellen.
E. Das DVR muss automatisch voreingestellte Positionen ansteuern können, die in
einer Bosch AutoDome-S/N/Z-Kamera vorprogrammiert wurden.
F. Das DVR muss 32 virtuelle Alarmeingänge aufweisen, die so gesteuert werden
können, dass sie vorprogrammierte Jobs innerhalb des DVR ausführen wie die
Steuerung von Relaisausgängen, Kamerasequenzen, Alarmaufzeichnungen etc.
Zusätzlich ist die Übergabe von so genannten Metadaten (Zusatzdaten) möglich.
Diese werden zusätzlich zum Bild (nicht überlagernd) in der Datenbank
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
G. Das DVR muss über eine RS232-Schnittstelle an Bosch-Einbruchmeldezentralen
anschließbar sein. Ein detailliertes Auswählen von spezifischen Ereignissen im
Local-Security-Bus kann somit frei programmierte Ereignisse zur Folge haben.
H. Der Hersteller des DVR muss eine GAA-(Geldausgabeautomaten-)Option anbieten,
mit der sich die im DVR gespeicherten Bilder nach Kreditkarte, Uhrzeit, Datum,
Transaktionsnummer, Bankleitzahl, Kontonummer und vom Konto abgebuchten
Betrag durchsuchen lassen. Für die Verwendung mit dem spezifizierten DVR
müssen optional bis zu vier GAA-Eingänge verfügbar sein. Somit werden die
Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht überlagernd)
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
I. Der Hersteller des DVR’s muss eine Foyerleser Option anbieten, bei der es möglich
ist bis zu 4 Foyerleser an die RS232-Schnittstelle anzuschließen. Somit werden
die Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht
überlagernd) gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Ein Fernsteuern dieser Foyerleser ist über das DVR möglich und somit können
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
aus der Ferne Aktionen bezüglich der Türöffnerfunktion ausgeführt werden. Die in
dem DVR integrierte Zeitsteuerung muss ebenfalls auf die Türöffernerfunktion
wirken können.
J. Der Hersteller des DVR’s muss eine Software integriert haben, die es ermöglicht
spezifische Bankleitzahlen von EC-Karten zu sperren, um den Zugang über den
Foyerleser ins Foyer zu verhindern.
DVR-Einrichtung und -Konfiguration
A. Das spezifizierte DVR muss die zwei folgenden Methoden für die
Systemeinrichtung und -konfiguration zur Verfügung stellen:
1.
Für den unerfahrenen Benutzer muss ein Schnellkonfigurationsassistent
zur Verfügung gestellt werden, mit dem dieser in möglichst kurzer Zeit eine
elementare Systemkonfiguration erstellen und das Bildspeichersystem
bedienen kann. Die Schnellkonfiguration muss die Einrichtung der
folgenden Systemparameter ermöglichen:
a. Uhrzeit und Datum
b. Berechtigungsstufen und Benutzer
c. Netzwerkeinstellungen, einschließlich der Möglichkeit, die Bandbreite
auf einen Wert zu begrenzen, den das System nicht überschreitet.
d. Anzeige der Kameras, die beim ersten Start des
Konfigurationsassistenten automatisch erkannt wurden.
e. Grafischer Zeitplaner, der es ermöglicht, die Aufzeichnungsraten,
Aufzeichnungsqualität und Aufzeichnungsart bestimmten Wochentagen
und Uhrzeiten zuzuordnen.
f. Ein Dialogfeld, mit dem die gewünschte Aufzeichnungsart,
Aufzeichnungsrate und Aufzeichnungsqualität bestimmt werden kann,
einschließlich einer bis zu 120 Sekunden langen VoralarmAufzeichnung.
4.
Eine (benutzerdefinierte) Standardkonfiguration muss zur Verfügung
stehen, die eine Programmierung komplexerer Anwendungen des
spezifizierten DVR ermöglicht. Ein Konfigurationsmenü in Form einer
Windows-Baumstruktur muss angezeigt werden, mit dem der Benutzer die
Einrichtung der Systemkonfiguration vornehmen kann, indem er das Menü
von oben nach unten durchgeht und die entsprechenden Einträge in den
Dialogfeldern vornimmt. Die Standardkonfiguration muss mindestens (nicht
ausschließlich) die folgenden Konfigurations-Auswahlmöglichkeiten bieten:
a. Verbinden und Trennen von lokalen Festplatten und Netzwerkfestplatten.
Anzeige der gesamten Speicherkapazität, der belegten
Speicherkapazität und des verfügbaren Speicherplatzes.
b. Überblick über das lokale Bildspeichersystem einschließlich der Kameras
und Audioeingänge. Hinzufügen, Löschen, Bearbeiten von Kameras
und Audioeingängen, gespeicherten Positionen und Einrichtung von
Szenen mit gespeicherten Positionen, Bewegungserkennung und
Sequenzprogrammierung für zwei Analogmonitore.
c. Aufzeichnungseinrichtung – ermöglicht für jede einzelne Kamera die
Einstellung der ips-Rate und der Aufzeichnungsart wie Dauer-,
Bewegungs- oder Alarmaufzeichnung. Diesen Einstellungen können
Zeitprofile zugewiesen werden.
d. Grafischer Zeitplaner; stellt acht Pofile zur Verfügung, die jedem
Wochentag, Feiertag oder speziell festgelegten Tag zugewiesen
werden können.
e. Das Bildspeichersystem ermöglicht die Aktivierung und Deaktivierung
von bis zu 12 Schließ- oder Öffnungs-Alarmkontakten am Eingang.
Eine Standby-Auswahl steht ebenfalls zur Verfügung. An der lokalen
Station müssen bis 12 Relaisausgänge zur Verfügung stehen, die
entweder über ein vom Hersteller bereitgestelltes Software-Paket für
die Gegenstelle oder über einen Browser aktiviert werden können. Ein
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Störungsrelais steht ebenfalls zur Verfügung. Vier Alarmeingänge
können für die Simulation von Alarmen verwendet werden. 32 virtuelle
Melder können extern getriggert werden. Die Ausführung von Jobs
abhängig von diversen Eingangskontakten kann in einer Und/ODER
Verknüpfung frei parametriert werden.
f. Das Bildspeichersystem muss mit den Bosch-Einbruchmeldezentralen
der Serie NZ, UEZ, UGM, G-Serie kompatibel sein und die Auswahl von
bis zu 32 Software-Eingängen von der Zentrale aus ermöglichen.
g. Es können Jobs erstellt werden, die entweder durch Eingangsauslöser
oder von Kameras bei Erkennung einer Bewegung gestartet werden.
Außerdem kann Jobs ein Zeitprofil zugewiesen werden. Die erstellten
Jobs können 1) bis zu 4 Dome-Kameras steuern 2) Relaisausgänge
steuern 3) Kamerasequenzen für zwei Analogmonitore steuern und
4) Alarmaufzeichnungen starten.
h. Per Kommunikation mit der Gegenstelle ist die Einrichtung der
Verbindung zwischen dem lokalen Bildspeichersystem und den
Gegenstellen möglich. Es besteht die Möglichkeit, eine IP-Adresse zu
konfigurieren oder Firewall-Einstellungen vorzunehmen.
i. Das spezifizierte DVR muss bei einem Alarm- oder Auslöseereignis Bilder
und/oder Meldungen an andere Standorte übertragen.
j. Video-Authentifizierung.
k. Die zu benutzende Bandbreite zur Übertragung von Bild und Zusatzdaten
kann limitiert und eingestellt werden. Ein Bereich von 1 MBit/s. bis 1 GBit/s.
steht zur Verfügung.
l. Durch UDP-Tunneling sind die zu benutzenden Ports frei einstellbar.
m. Der Hersteller des DVR muss die Möglichkeit implementiert haben, mit
einem LDAP-Server (Light Directory Access Protocol) zu kommunizieren.
Somit ist die Einrichtung und Administration eines zentralen User—
Managements möglich.
Kamerasteuerung
A. Das DVR muss eine Bosch Biphase-Kamerasteuerung von lokalen oder RemoteBildspeichersystemen aus oder über PC-Bedienplätze, auf denen eine optionale
Fernempfangs-Software ausgeführt wird, oder mit Hilfe des Webbrowsers Internet
Explorer 6.0 oder höher zur Verfügung stellen.
B. Das spezifizierte DVR muss in der Lage sein, Bosch Dinion- und AutoDomeKameras per Biphase oder Bilinx (Koaxial-Kabel) zu steuern und
fernzuparametrieren.
C. Das DVR muss einen RS-232-Anschluss zur Verfügung stellen, der die Protokolle
von Bosch, Panasonic, Pelco (D-Protokoll), JVC und SAE unterstützt.
D. Das DVR muss den manuellen oder automatischen Aufruf der für eine Bosch
AutoDome-Kamera voreingestellten Positionen ermöglichen.
Systemadministration
A. Bei der Erstinstallation des Bildspeichersystems müssen automatisch
drei (3) Benutzer-Berechtigungsstufen angelegt werden. Diese Stufen dürfen
weder bearbeitet noch gelöscht werden. Die Berechtigungsstufen müssen wie
folgt gestaltet sein:
1) Die erste Berechtigungsstufe (Administrator) muss dem Benutzer sämtliche
Rechte für das System einschließlich Konfiguration und Bedienung erteilen.
2) Die zweite Berechtigungsstufe (Erweiterter Benutzer) erteilt dem Benutzer
sämtliche Rechte für die Systembedienung, aber keine
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Konfigurationsmöglichkeiten. Der erweiterte Benutzer kann allerdings einen
Benutzer auf der nächstniedrigen Berechtigungsstufe anlegen.
3) Auf der dritten Berechtigungsstufe (Normaler Benutzer) besitzt der Benutzer
nur Rechte bezüglich der Bedienung des Bildspeichersystem, darf das Gerät aber
nicht konfigurieren.
B. Das Bildspeichersystem muss protokollieren, wer das System startet oder
herunterfährt, wer sich an- oder abmeldet, sowie Protokolle zu Statusänderungen
und Bildübertragungen erstellen. Diese Daten müssen aus der Ferne über die
Empfangssoftware abgefragt werden können.
Externes Archiv
A. Ein SCSI-Adapteranschluss für die Verbindung mit einem empfohlenen externen
Bosch Festplatten-Array mit bis zu 16 TB Kapazität muss optional verfügbar sein
(nur bei 6 Kanal Versionen)
MECHANISCHE SPEZIFIKATIONEN
A. Abmessungen: 11,5 cm H x 48,5 cm B x 40 cm T , 19 Zoll einbaufähige Ausführung
B. Gewicht: ca. 12 kg, je nach spezifiziertem Modell.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem DiBos 8 – Micro Version mit IP Typ DB 06 C1 025 D2
Allgemeine Anforderungen
Das spezifizierte Produkt muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem (DVR) mit einer grafischen Bedieneroberflächen-Anzeige
sein, mit der Live-Videos von bis zu 6 Analogkameras und 8 Netzwerk-(IP-)Kameras
angezeigt werden können, während gleichzeitig eine Aufzeichnung erfolgt oder
aufgezeichnete Bilder angezeigt werden. Das DVR kann so programmiert werden,
dass Bild und Ton entweder kontinuierlich aufgezeichnet werden oder – sofern
gewünscht – nur dann, wenn eine Bewegung, ein Alarm oder ein Auslöseereignis
erfolgt. Das Gerät besitzt zwei analoge Spotmonitorausgänge für die Vollbildschirmoder Sequenzanzeige von den lokal angeschlossenen Analogkameras. Das DVR
arbeitet mit MPEG4-Komprimierungstechnologie, kann aber auch JPEG-Bilder von
verschiedenen Netzwerkkameras empfangen. Live-Bilder und aufgezeichnete Bilder
können über ein öffentliches oder privates Netzwerk an einem PC-Bedienplatz
angezeigt werden, wobei entweder die optionale Fernempfangs-Software des
Herstellers oder Internet Explorer 6.0 oder höher eingesetzt werden kann. Das DVR
ist Bosch Bilinx-fähig und ermöglicht damit per Koax-Kabel eine Schwenk-/Neige/Zoom-Funktionalität sowie die Kameraeinrichtung vom lokalen Bildspeichersystem
oder vom abgesetzten Bedienplatz aus.
Der digitale Recorder erfüllt die Anforderungen der VBG (UVV Kassen) und stellt das
entsprechende Zertifikat zur Verfügung.
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem – Grundlegende
Anforderungen
A. Der spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das auf dem Betriebssystem Windows® Embedded
XP mit integrierter Firewall aufbaut. Das Gerät muss in einem für die Montage in
19-Zoll-Racks nach EIA-Norm geeigneten Gehäuse untergebracht und mit einer
Tastatur und Maus für die vollständige Systemsteuerung versehen sein. Das DVR
muss mit USB-Ports und einem CD-RW (nur DB06C1012D2) oder DVD-RWLaufwerk ausgestattet sein, das den Export aufgezeichneter Videos ermöglicht,
die sich an jedem Windows-basierten PC-Bedienplatz sichten und authentifizieren
lassen.
B. Das spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das dafür ausgelegt ist, Live-Videoüberwachung
über eine grafische Bedieneroberfläche zu ermöglichen und dabei gleichzeitig
eine ereignisgesteuerte oder kontinuierliche Bildaufzeichnungsfunktion zu bieten.
Die Bilder werden unter Verwendung der MPEG4-Komprimierungstechnologie auf
ein internes oder externes Festplattensystem aufgezeichnet.
C. Das DVR muss den Anschluss von bis zu 6 Analogvideoeingängen ermöglichen.
Zusätzlich zu den standardmäßigen Analogkameraeingängen muss das spezifizierte DVR auch den Anschluss von bis zu 8 kompatiblen JPEG-Internet Protocol
(IP)-Kameras ermöglichen und/oder Videos von kompatiblen Bosch MPEG4Encodern der VIP-Serie oder von Dinion IP-Kameras verarbeiten können. Von
diesen max. 8 anschaltbaren MPEG4-Encodern der VIP-Serie müssen optional
auch Audiodaten aufgezeichnet werden können. Die Bilder der IP-Kameras
können entweder im Live-Modus angezeigt oder in den internen Festplattenarchiven aufgezeichnet und von diesen wiedergegeben werden. Die Bosch IP
Geräte müssen ebenfalls über die Netzwerkverbindung fernsteuerbar sein, z.B.
Schalten von Ausgangskontakten über die IP Verbindung in dem entfernten
Bosch IP Gerät. Die Installation der IP-Kameras darf die Zahl der Bilder pro
Sekunde nicht beeinträchtigen, die das System an den Analogkameraeingängen
aufzeichnet.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
D. Das DVR muss zwei analoge Spotmonitorausgänge zur Verfügung stellen, mit
denen entweder Vollbilder oder Bildsequenzen von den lokal angeschlossenen
Analogkameras angezeigt werden können. Dies muss auch alarmgetriggert
möglich sein.
E. Das spezifizierte DVR muss zu jeweils sechs spezifizierten analogen
Videoeingängen jeweils zwei Audioeingänge aufweisen. Zusätzlich müssen
integrierte BiPhase Ausgänge vorhanden sein, zum Anschluss von Bosch
AutoDome Kameras. Alle Anschlüsse sind über Pigtail-Kabel herausgeführt
F. Live-Videos von den Analog- und IP-Kameras oder im DVR gespeicherte Bilder
können lokal oder entfernt über eine Netzwerkverbindung angezeigt werden,
wobei ein Bildspeichersystem derselben spezifizierten Modellserie zu verwenden
ist. Die gleichen Bilder können auch an einem PC-Bedienplatz angezeigt werden,
auf dem die optionale Fernempfangs-Software des Herstellers verwendet wird,
oder – sofern gewünscht – über Internet Explorer 6.0 oder höher.
G. Das spezifizierte DVR muss in der Ausführung mit Kanälen verfügbar sein. Das
Bildspeichersystem muss entsprechend der angegebenen Modellnummer und
den Anforderungen des Kunden mit einem internen Plattenspeicherplatz von 250
GB verfügbar sein.
H. Die NTSC-Versionen des DVR müssen wählbare Aufzeichnungsraten von 0,5, 1,
2, 3, 5, 6, 7,5, 10, 15 und 30 Bildern pro Sekunde (ips) bieten.
Bei den PAL-Versionen des DVR müssen Aufzeichnungsraten von 0,5, 1, 2 , 3, 4,
5, 6, 8, 12,5 und 25 Bildern pro Sekunde (ips) wählbar sein.
I.
Die Bildfrequenz pro Sekunde (ips) des Geräts muss so hoch sein, dass sowohl
bei der NTSC-Version (60 Hz) als auch bei der PAL-Version (50 Hz)
Aufzeichnungen mit der Auflösung CIF oder 2CIF möglich sind. Wenn die
Eingänge mit der maximalen Zahl von Kameras belegt sind, müssen die NTSCVersionen bei jedem spezifizierten Modell mindestens 15 ips pro Kamera mit der
Auflösung CIF (352 x 240) und 10 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 240) aufzeichnen können. Die PAL-Versionen müssen 12,5 ips pro Kamera
mit der Auflösung CIF (352 x 288) und 8 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 288) aufzeichnen können.
J.
Der spezifizierte DVR muss Live-Videos oder aufgezeichnete Videos in einem
Bildbereich im Vollbildschirm- oder Mehrfachbildschirmformat auf einem SVGAMonitor mit bis zu 30 Kameras pro Anzeigebildschirm anzeigen können. Für die
Anzeigeauswahl müssen die folgenden Optionen zur Verfügung stehen:
1. Mehrfachbildschirm-Ansichten, die in den symmetrischen Formaten
Vollbildschirm, 2x2, 3x3, 4x4, 6x5 wählbar sind. Es müssen asymmetrische
Darstellungen konfigurierbar sein, bei denen ein oder mehrere größere
Bildfenster von kleineren Bildfenstern umgeben sind.
2. Zur Platzierung des Kamera-Videos innerhalb der Bildfenster kann entweder
das Gerät über das Dialogfeld konfiguriert oder das „Drag and Drop“Verfahren angewandt werden. So genannte Favoriten können programmiert
werden, um mit einem Klick auch netzwerkweite kundenspezifische Ansichten
aufzurufen.
3. Wenn bei einem dieser Formate Vollbildschirm-Video gewählt wird, muss der
Bediener die Möglichkeit haben, das Vollbild wahlweise mit oder ohne
Darstellung der Windows-GUI anzuzeigen. Im Live-Modus muss das digitale
Zoomen in jede Kamera möglich sein. Dies muss dem Benutzer grafisch
angezeigt werden.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
4. Sequenzen müssen vom Benutzer so programmierbar sein, dass entweder
einige oder alle Videoeingänge sequenziell als Vollbildschirmanzeige auf den
SVGA-Monitor und/oder die Analogmonitore gelegt werden. Die Verweildauer
zwischen den Kameras der Sequenz muss für jeden Monitor programmierbar
sein.
K. Der DVR muss über einen grafischen Zeitplaner verfügen, der die Zuweisung
von Zeitprofilen für beliebige Wochentage gestattet. Diesen Profilen können dann
Aufzeichnungsraten und Aufzeichnungsqualität für Dauer-, Bewegungs- oder
Alarmaufzeichnung zugewiesen werden.
L. Der Bildspeichersystem muss einen intelligenten Suchmodus (Smart Search)
zur Verfügung stellen, mit dem innerhalb von jeweils gewünschten Bereichen der
Bildaufzeichnung nach Bewegungen gesucht werden kann. Die Smart SearchFunktion muss sowohl von dem lokalen Bildspeichersystem aus als auch über das
Netzwerk verfügbar sein. Smart Search muss auch zwischen zwei beliebigen
spezifizierten Bildspeichergeräten im gesamten Netzwerk sowie über die
optionale Fernempfangs-Software möglich sein, die an einem abgesetzten PCBedienplatz unter Windows XP ausgeführt wird.
M. Bilder müssen auch anhand von Kriterien wie Kameranummer, Datum und
Uhrzeit abgerufen werden können.
N. Das Bildspeichersystem muss eine grafische Zeitstrahl-Funktion (Time-Line) zur
Verfügung stellen, die entweder die Auswahl der Kameraliste über den Zeitstrahl
ermöglichen oder eine Liste der Suchergebnisse liefern muss. Die Kameraliste in
Verbindung mit dem Zeitstrahl muss u. a. die folgenden Informationen enthalten:
Alarmaufzeichnung, Bewegungsaufzeichnung, Daueraufzeichnung, Videoverlust,
geschütztes Video, Audiodaten und Bereiche, in denen keine Aufzeichnung
stattgefunden hat. Mögliche Maßeinheiten auf dem Zeitstrahl sind 1 Monat, 1 Tag,
4 Stunden und 15 Minuten, und die Einträge auf dem Zeitstrahl werden farbig
dargestellt. Es müssen mehrer Kameras gleichzeitig auf diesem Zeitstrahl
dargestellt und angezeigt werden können.
Wiedergabe-Anforderungen
A. Das DVR muss die Wiedergabe des gespeicherten Videos vorwärts oder
rückwärts, Bild für Bild und ab dem Anfang bzw. Ende des Clips über
Standardtasten ermöglichen, die denen eines Videorecorders ähneln. Die
Videoclips oder Standbilder können bei der Wiedergabe größer oder kleiner
gezoomt werden. Die Bilder können entweder an einen mit dem Parallelanschluss
des lokalen Bildspeichersystems verbundenen Drucker oder an einen
Netzwerkdrucker gesendet werden. Ein im Bildfenster angezeigtes Bild kann als
einzelne JPEG-, BMP- oder HTML-Datei gespeichert werden.
B. Das DVR muss eine Sofortwiedergabe-Funktion (Instant Playback) besitzen, die
den Sofortabruf (Betätigung eines Buttons) der aufgezeichneten Bilder in einem
Zeitraum zwischen 10 und 300 Sekunden in der Vergangenheit ermöglicht, wobei
diese mit der gleichen Rate wie bei der Aufzeichnung der Bilder wiedergegeben
werden. Die Live-Bilder werden gleichzeitig mit den aufgezeichneten Bildern
weiter angezeigt.
Export von Videobildern
A. Das DVR muss in der Lage sein, Videoclips auf das CD/DVD-Laufwerk, ein
Netzlaufwerk oder ein USB-Laufwerk wie folgt zu exportieren.
1. Bilder können zusammen mit einem Standalone-Abspielprogramm exportiert
werden. Die Wiedergabe der exportierten Bilder mit dem Abspielprogramm
muss von jedem Windows-PC (Version 2000 und XP) aus möglich sein.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Dieses proprietäre Format sorgt für eine Video-Authentifizierung, so dass
sichergestellt ist, dass die Bilder nicht auf irgendeine Weise verändert werden.
2. Die Bilder können auch in einem Format exportiert werden, das sich mit
einem Standard-Softwareprogramm wie Windows Media Player wiedergeben
lässt.
Fernzugriff
A. Das DVR muss einen eingebetteten Internet-Webbrowser-Zugriff zur Verfügung
stellen, der mehreren PC’s gleichzeitig ermöglicht, mit Hilfe von Windows
Explorer 6.0 oder höher über ein Netzwerk mit dem Bildspeichersystem zu
kommunizieren. Der Browser muss eine sichere Verbindung verwenden, die mit
einer Anmeldung sowie mit Berechtigungsstufen während der Übertragung
arbeitet. Von der Gegenstelle aus müssen sich mit Hilfe des Browsers die
folgenden Anzeigemodi realisieren lassen: Live-Videobilder im Einzelbildschirmoder Mehrfachbildschirmformat; Video in Form von Einzelbildschirm-Sequenzen;
der Status der Eingänge muss angezeigt werden; die Gegenstellen-Relais
müssen steuerbar sein; und kompatible S/N/Z-Kameras müssen steuerbar sein.
B. Optionale Fernempfangs-Softwareprogramme müssen beim Hersteller des
spezifizierten digitalen Bildspeichersystems erhältlich sein, die auf einem RemotePC unter Windows XP laufen und die gleiche Funktionalität und
Bedieneroberfläche aufweisen wie das spezifizierte digitale Bildspeichersystem.
Die Bedienung dieser Fernempfangs-Softwareprogramme muss die Installation
eines vom Hersteller gelieferten Dongles (USB) für den Remote-PC voraussetzen.
Kapazität für Alarm- und Auslöseeingänge
A. Das DVR muss in der Lage sein, bis zu 12 Schließkontakt- oder ÖffnungskontaktAlarmeingänge und 12 Relaisausgänge zu verarbeiten, wobei eines dieser Relais
als Störungsrelais zu kennzeichnen ist. Ein zusätzlicher Hardware-Watchdog
muss ebenfalls integriert sein. Die Störungsweiterleitung kann mittels integriertem
Mail-Server, durch SMS oder Netzwerkbefehl erfolgen.
B. Das DVR muss in der Lage sein, bei Alarm oder Bewegungserkennung
zwischen 0 und 120 Sekunden Voralarm-Video aufzuzeichnen. Die NachlaufAufzeichnungsdauer muss zwischen 0 und 999 Sekunden wählbar sein. Das DVR
muss in der Lage sein, von den analogen und den kompatiblen MPEG4- und
JPEG-Kameras Voralarm- und Nachlaufvideos aufzuzeichnen.
C. Das DVR muss in der Lage sein, während eines Alarms oder eines
Auslöseereignisses Live-Videobilder über ein Netzwerk zu einer Gegenstelle zu
übertragen.
D. Das DVR muss eine Video-Bewegungserkennung für jeden Kameraeingang zur
Verfügung stellen.
E. Das DVR muss automatisch voreingestellte Positionen ansteuern können, die in
einer Bosch AutoDome-S/N/Z-Kamera vorprogrammiert wurden.
F. Das DVR muss 32 virtuelle Alarmeingänge aufweisen, die so gesteuert werden
können, dass sie vorprogrammierte Jobs innerhalb des DVR ausführen wie die
Steuerung von Relaisausgängen, Kamerasequenzen, Alarmaufzeichnungen etc.
Zusätzlich ist die Übergabe von so genannten Metadaten (Zusatzdaten) möglich.
Diese werden zusätzlich zum Bild (nicht überlagernd) in der Datenbank
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
G. Das DVR muss über eine RS232-Schnittstelle an Bosch-Einbruchmeldezentralen
anschließbar sein. Ein detailliertes Auswählen von spezifischen Ereignissen im
Local-Security-Bus kann somit frei programmierte Ereignisse zur Folge haben.
H. Der Hersteller des DVR muss eine GAA-(Geldausgabeautomaten-)Option anbieten,
mit der sich die im DVR gespeicherten Bilder nach Kreditkarte, Uhrzeit, Datum,
Transaktionsnummer, Bankleitzahl, Kontonummer und vom Konto abgebuchten
Betrag durchsuchen lassen. Für die Verwendung mit dem spezifizierten DVR
müssen optional bis zu vier GAA-Eingänge verfügbar sein. Somit werden die
Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht überlagernd)
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
I. Der Hersteller des DVR’s muss eine Foyerleser Option anbieten, bei der es möglich
ist bis zu 4 Foyerleser an die RS232-Schnittstelle anzuschließen. Somit werden
die Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht
überlagernd) gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Ein Fernsteuern dieser Foyerleser ist über das DVR möglich und somit können
aus der Ferne Aktionen bezüglich der Türöffnerfunktion ausgeführt werden. Die in
dem DVR integrierte Zeitsteuerung muss ebenfalls auf die Türöffernerfunktion
wirken können.
J. Der Hersteller des DVR’s muss eine Software integriert haben, die es ermöglicht
spezifische Bankleitzahlen von EC-Karten zu sperren, um den Zugang über den
Foyerleser ins Foyer zu verhindern.
DVR-Einrichtung und -Konfiguration
A. Das spezifizierte DVR muss die zwei folgenden Methoden für die
Systemeinrichtung und -konfiguration zur Verfügung stellen:
1.
Für den unerfahrenen Benutzer muss ein Schnellkonfigurationsassistent
zur Verfügung gestellt werden, mit dem dieser in möglichst kurzer Zeit eine
elementare Systemkonfiguration erstellen und das Bildspeichersystem
bedienen kann. Die Schnellkonfiguration muss die Einrichtung der
folgenden Systemparameter ermöglichen:
a. Uhrzeit und Datum
b. Berechtigungsstufen und Benutzer
c. Netzwerkeinstellungen, einschließlich der Möglichkeit, die Bandbreite
auf einen Wert zu begrenzen, den das System nicht überschreitet.
d. Anzeige der Kameras, die beim ersten Start des
Konfigurationsassistenten automatisch erkannt wurden.
e. Grafischer Zeitplaner, der es ermöglicht, die Aufzeichnungsraten,
Aufzeichnungsqualität und Aufzeichnungsart bestimmten Wochentagen
und Uhrzeiten zuzuordnen.
f. Ein Dialogfeld, mit dem die gewünschte Aufzeichnungsart,
Aufzeichnungsrate und Aufzeichnungsqualität bestimmt werden kann,
einschließlich einer bis zu 120 Sekunden langen VoralarmAufzeichnung.
5.
Eine (benutzerdefinierte) Standardkonfiguration muss zur Verfügung
stehen, die eine Programmierung komplexerer Anwendungen des
spezifizierten DVR ermöglicht. Ein Konfigurationsmenü in Form einer
Windows-Baumstruktur muss angezeigt werden, mit dem der Benutzer die
Einrichtung der Systemkonfiguration vornehmen kann, indem er das Menü
von oben nach unten durchgeht und die entsprechenden Einträge in den
Dialogfeldern vornimmt. Die Standardkonfiguration muss mindestens (nicht
ausschließlich) die folgenden Konfigurations-Auswahlmöglichkeiten bieten:
a. Verbinden und Trennen von lokalen Festplatten und Netzwerkfestplatten.
Anzeige der gesamten Speicherkapazität, der belegten
Speicherkapazität und des verfügbaren Speicherplatzes.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
b. Überblick über das lokale Bildspeichersystem einschließlich der Kameras
und Audioeingänge. Hinzufügen, Löschen, Bearbeiten von Kameras
und Audioeingängen, einschließlich der JPEG- und MPEG4-IPKameras, gespeicherten Positionen und Einrichtung von Szenen mit
gespeicherten Positionen, Bewegungserkennung und
Sequenzprogrammierung für zwei Analogmonitore.
c. Aufzeichnungseinrichtung – ermöglicht für jede einzelne Kamera die
Einstellung der ips-Rate und der Aufzeichnungsart wie Dauer-,
Bewegungs- oder Alarmaufzeichnung. Diesen Einstellungen können
Zeitprofile zugewiesen werden.
d. Grafischer Zeitplaner; stellt acht Pofile zur Verfügung, die jedem
Wochentag, Feiertag oder speziell festgelegten Tag zugewiesen
werden können.
e. Das Bildspeichersystem ermöglicht die Aktivierung und Deaktivierung
von bis zu 12 Schließ- oder Öffnungs-Alarmkontakten am Eingang.
Eine Standby-Auswahl steht ebenfalls zur Verfügung. An der lokalen
Station müssen bis 12 Relaisausgänge zur Verfügung stehen, die
entweder über ein vom Hersteller bereitgestelltes Software-Paket für
die Gegenstelle oder über einen Browser aktiviert werden können. Ein
Störungsrelais steht ebenfalls zur Verfügung. Vier Alarmeingänge
können für die Simulation von Alarmen verwendet werden. 32 virtuelle
Melder können extern getriggert werden. Die Ausführung von Jobs
abhängig von diversen Eingangskontakten kann in einer Und/ODER
Verknüpfung frei parametriert werden.
f. Das Bildspeichersystem muss mit den Bosch-Einbruchmeldezentralen
der Serie NZ, UEZ, UGM, G-Serie kompatibel sein und die Auswahl von
bis zu 32 Software-Eingängen von der Zentrale aus ermöglichen.
g. Es können Jobs erstellt werden, die entweder durch Eingangsauslöser
oder von Kameras bei Erkennung einer Bewegung gestartet werden.
Außerdem kann Jobs ein Zeitprofil zugewiesen werden. Die erstellten
Jobs können 1) bis zu 4 Dome-Kameras steuern 2) Relaisausgänge
steuern 3) Kamerasequenzen für zwei Analogmonitore steuern und
4) Alarmaufzeichnungen starten.
h. Per Kommunikation mit der Gegenstelle ist die Einrichtung der
Verbindung zwischen dem lokalen Bildspeichersystem und den
Gegenstellen möglich. Es besteht die Möglichkeit, eine IP-Adresse zu
konfigurieren oder Firewall-Einstellungen vorzunehmen.
i. Das spezifizierte DVR muss bei einem Alarm- oder Auslöseereignis Bilder
und/oder Meldungen an andere Standorte übertragen.
j. Video-Authentifizierung.
k. Die zu benutzende Bandbreite zur Übertragung von Bild und Zusatzdaten
kann limitiert und eingestellt werden. Ein Bereich von 1 MBit/s. bis 1 GBit/s.
steht zur Verfügung.
l. Durch UDP-Tunneling sind die zu benutzenden Ports frei einstellbar.
m. Der Hersteller des DVR muss die Möglichkeit implementiert haben, mit
einem LDAP-Server (Light Directory Access Protocol) zu kommunizieren.
Somit ist die Einrichtung und Administration eines zentralen User—
Managements möglich.
Kamerasteuerung
A. Das DVR muss eine Bosch Biphase-Kamerasteuerung von lokalen oder RemoteBildspeichersystemen aus oder über PC-Bedienplätze, auf denen eine optionale
Fernempfangs-Software ausgeführt wird, oder mit Hilfe des Webbrowsers Internet
Explorer 6.0 oder höher zur Verfügung stellen.
B. Das spezifizierte DVR muss in der Lage sein, Bosch Dinion- und AutoDomeKameras per Biphase oder Bilinx (Koaxial-Kabel) zu steuern und
fernzuparametrieren.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
C. Das DVR muss einen RS-232-Anschluss zur Verfügung stellen, der die Protokolle
von Bosch, Panasonic, Pelco (D-Protokoll), JVC und SAE unterstützt.
D. Das DVR muss den manuellen oder automatischen Aufruf der für eine Bosch
AutoDome-Kamera voreingestellten Positionen ermöglichen.
Systemadministration
A. Bei der Erstinstallation des Bildspeichersystems müssen automatisch
drei (3) Benutzer-Berechtigungsstufen angelegt werden. Diese Stufen dürfen
weder bearbeitet noch gelöscht werden. Die Berechtigungsstufen müssen wie
folgt gestaltet sein:
1) Die erste Berechtigungsstufe (Administrator) muss dem Benutzer sämtliche
Rechte für das System einschließlich Konfiguration und Bedienung erteilen.
2) Die zweite Berechtigungsstufe (Erweiterter Benutzer) erteilt dem Benutzer
sämtliche Rechte für die Systembedienung, aber keine
Konfigurationsmöglichkeiten. Der erweiterte Benutzer kann allerdings einen
Benutzer auf der nächstniedrigen Berechtigungsstufe anlegen.
3) Auf der dritten Berechtigungsstufe (Normaler Benutzer) besitzt der Benutzer
nur Rechte bezüglich der Bedienung des Bildspeichersystem, darf das Gerät aber
nicht konfigurieren.
B. Das Bildspeichersystem muss protokollieren, wer das System startet oder
herunterfährt, wer sich an- oder abmeldet, sowie Protokolle zu Statusänderungen
und Bildübertragungen erstellen. Diese Daten müssen aus der Ferne über die
Empfangssoftware abgefragt werden können.
Externes Archiv
A. Ein SCSI-Adapteranschluss für die Verbindung mit einem empfohlenen externen
Bosch Festplatten-Array mit bis zu 16 TB Kapazität muss optional verfügbar sein
(nur bei 6 Kanal Versionen)
MECHANISCHE SPEZIFIKATIONEN
A. Abmessungen: 11,5 cm H x 48,5 cm B x 40 cm T , 19 Zoll einbaufähige Ausführung
B. Gewicht: ca. 12 kg, je nach spezifiziertem Modell.
anische Daten
angebotenes Fabrikat: Bosch
angebotener
Typ:
LTC
DBxxCyzzzD2
__________
__________
xx:
06 = 6 analoge, 8 IP-Kanäle
12 = 12 analoge, 8 IP-Kanäle
y:
Anzahl der Grabber 1-2
gleichwertig oder besser:
Fabrikat:__________________
zzz:
012 = 120 GB
040 = 400 GB
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Typ:______________________
Gesamtbetrag
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem DiBos 8 – Micro Version mit IP Typ DB 06 C1 040 D2
Allgemeine Anforderungen
Das spezifizierte Produkt muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem (DVR) mit einer grafischen Bedieneroberflächen-Anzeige
sein, mit der Live-Videos von bis zu 6 Analogkameras und 8 Netzwerk-(IP-)Kameras
angezeigt werden können, während gleichzeitig eine Aufzeichnung erfolgt oder
aufgezeichnete Bilder angezeigt werden. Das DVR kann so programmiert werden,
dass Bild und Ton entweder kontinuierlich aufgezeichnet werden oder – sofern
gewünscht – nur dann, wenn eine Bewegung, ein Alarm oder ein Auslöseereignis
erfolgt. Das Gerät besitzt zwei analoge Spotmonitorausgänge für die Vollbildschirmoder Sequenzanzeige von den lokal angeschlossenen Analogkameras. Das DVR
arbeitet mit MPEG4-Komprimierungstechnologie, kann aber auch JPEG-Bilder von
verschiedenen Netzwerkkameras empfangen. Live-Bilder und aufgezeichnete Bilder
können über ein öffentliches oder privates Netzwerk an einem PC-Bedienplatz
angezeigt werden, wobei entweder die optionale Fernempfangs-Software des
Herstellers oder Internet Explorer 6.0 oder höher eingesetzt werden kann. Das DVR
ist Bosch Bilinx-fähig und ermöglicht damit per Koax-Kabel eine Schwenk-/Neige/Zoom-Funktionalität sowie die Kameraeinrichtung vom lokalen Bildspeichersystem
oder vom abgesetzten Bedienplatz aus.
Der digitale Recorder erfüllt die Anforderungen der VBG (UVV Kassen) und stellt das
entsprechende Zertifikat zur Verfügung.
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem – Grundlegende
Anforderungen
A. Der spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das auf dem Betriebssystem Windows® Embedded
XP mit integrierter Firewall aufbaut. Das Gerät muss in einem für die Montage in
19-Zoll-Racks nach EIA-Norm geeigneten Gehäuse untergebracht und mit einer
Tastatur und Maus für die vollständige Systemsteuerung versehen sein. Das DVR
muss mit USB-Ports und einem CD-RW (nur DB06C1012D2) oder DVD-RWLaufwerk ausgestattet sein, das den Export aufgezeichneter Videos ermöglicht,
die sich an jedem Windows-basierten PC-Bedienplatz sichten und authentifizieren
lassen.
B. Das spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das dafür ausgelegt ist, Live-Videoüberwachung
über eine grafische Bedieneroberfläche zu ermöglichen und dabei gleichzeitig
eine ereignisgesteuerte oder kontinuierliche Bildaufzeichnungsfunktion zu bieten.
Die Bilder werden unter Verwendung der MPEG4-Komprimierungstechnologie auf
ein internes oder externes Festplattensystem aufgezeichnet.
C. Das DVR muss den Anschluss von bis zu 6 Analogvideoeingängen ermöglichen.
Zusätzlich zu den standardmäßigen Analogkameraeingängen muss das
spezifizierte DVR auch den Anschluss von bis zu 8 kompatiblen JPEG-Internet
Protocol (IP)-Kameras ermöglichen und/oder Videos von kompatiblen Bosch
MPEG4-Encodern der VIP-Serie oder von Dinion IP-Kameras verarbeiten können.
Von diesen max. 8 anschaltbaren MPEG4-Encodern der VIP-Serie müssen
optional auch Audiodaten aufgezeichnet werden können. Die Bilder der IPKameras können entweder im Live-Modus angezeigt oder in den internen
Festplattenarchiven aufgezeichnet und von diesen wiedergegeben werden. Die
Bosch IP Geräte müssen ebenfalls über die Netzwerkverbindung fernsteuerbar
sein, z.B. Schalten von Ausgangskontakten über die IP Verbindung in dem
entfernten Bosch IP Gerät. Die Installation der IP-Kameras darf die Zahl der Bilder
pro Sekunde nicht beeinträchtigen, die das System an den
Analogkameraeingängen aufzeichnet.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
D. Das DVR muss zwei analoge Spotmonitorausgänge zur Verfügung stellen, mit
denen entweder Vollbilder oder Bildsequenzen von den lokal angeschlossenen
Analogkameras angezeigt werden können. Dies muss auch alarmgetriggert
möglich sein.
E. Das spezifizierte DVR muss zu jeweils sechs spezifizierten analogen
Videoeingängen jeweils zwei Audioeingänge aufweisen. Zusätzlich müssen
integrierte BiPhase Ausgänge vorhanden sein, zum Anschluss von Bosch
AutoDome Kameras. Alle Anschlüsse sind über Pigtail-Kabel herausgeführt
F. Live-Videos von den Analog- und IP-Kameras oder im DVR gespeicherte Bilder
können lokal oder entfernt über eine Netzwerkverbindung angezeigt werden,
wobei ein Bildspeichersystem derselben spezifizierten Modellserie zu verwenden
ist. Die gleichen Bilder können auch an einem PC-Bedienplatz angezeigt werden,
auf dem die optionale Fernempfangs-Software des Herstellers verwendet wird,
oder – sofern gewünscht – über Internet Explorer 6.0 oder höher.
G. Das spezifizierte DVR muss in der Ausführung mit 6 Kanälen verfügbar sein. Das
Bildspeichersystem muss entsprechend der angegebenen Modellnummer und
den Anforderungen des Kunden mit einem internen Plattenspeicherplatz 400GB
verfügbar sein.
H. Die NTSC-Versionen des DVR müssen wählbare Aufzeichnungsraten von 0,5, 1,
2, 3, 5, 6, 7,5, 10, 15 und 30 Bildern pro Sekunde (ips) bieten.
Bei den PAL-Versionen des DVR müssen Aufzeichnungsraten von 0,5, 1, 2 , 3, 4,
5, 6, 8, 12,5 und 25 Bildern pro Sekunde (ips) wählbar sein.
I.
Die Bildfrequenz pro Sekunde (ips) des Geräts muss so hoch sein, dass sowohl
bei der NTSC-Version (60 Hz) als auch bei der PAL-Version (50 Hz)
Aufzeichnungen mit der Auflösung CIF oder 2CIF möglich sind. Wenn die
Eingänge mit der maximalen Zahl von Kameras belegt sind, müssen die NTSCVersionen bei jedem spezifizierten Modell mindestens 15 ips pro Kamera mit der
Auflösung CIF (352 x 240) und 10 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 240) aufzeichnen können. Die PAL-Versionen müssen 12,5 ips pro Kamera
mit der Auflösung CIF (352 x 288) und 8 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 288) aufzeichnen können.
J.
Der spezifizierte DVR muss Live-Videos oder aufgezeichnete Videos in einem
Bildbereich im Vollbildschirm- oder Mehrfachbildschirmformat auf einem SVGAMonitor mit bis zu 30 Kameras pro Anzeigebildschirm anzeigen können. Für die
Anzeigeauswahl müssen die folgenden Optionen zur Verfügung stehen:
1. Mehrfachbildschirm-Ansichten, die in den symmetrischen Formaten
Vollbildschirm, 2x2, 3x3, 4x4, 6x5 wählbar sind. Es müssen asymmetrische
Darstellungen konfigurierbar sein, bei denen ein oder mehrere größere
Bildfenster von kleineren Bildfenstern umgeben sind.
2. Zur Platzierung des Kamera-Videos innerhalb der Bildfenster kann entweder
das Gerät über das Dialogfeld konfiguriert oder das „Drag and Drop“Verfahren angewandt werden. So genannte Favoriten können programmiert
werden, um mit einem Klick auch netzwerkweite kundenspezifische Ansichten
aufzurufen.
3. Wenn bei einem dieser Formate Vollbildschirm-Video gewählt wird, muss der
Bediener die Möglichkeit haben, das Vollbild wahlweise mit oder ohne
Darstellung der Windows-GUI anzuzeigen. Im Live-Modus muss das digitale
Zoomen in jede Kamera möglich sein. Dies muss dem Benutzer grafisch
angezeigt werden.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
4. Sequenzen müssen vom Benutzer so programmierbar sein, dass entweder
einige oder alle Videoeingänge sequenziell als Vollbildschirmanzeige auf den
SVGA-Monitor und/oder die Analogmonitore gelegt werden. Die Verweildauer
zwischen den Kameras der Sequenz muss für jeden Monitor programmierbar
sein.
K. Der DVR muss über einen grafischen Zeitplaner verfügen, der die Zuweisung
von Zeitprofilen für beliebige Wochentage gestattet. Diesen Profilen können dann
Aufzeichnungsraten und Aufzeichnungsqualität für Dauer-, Bewegungs- oder
Alarmaufzeichnung zugewiesen werden.
L. Der Bildspeichersystem muss einen intelligenten Suchmodus (Smart Search)
zur Verfügung stellen, mit dem innerhalb von jeweils gewünschten Bereichen der
Bildaufzeichnung nach Bewegungen gesucht werden kann. Die Smart SearchFunktion muss sowohl von dem lokalen Bildspeichersystem aus als auch über das
Netzwerk verfügbar sein. Smart Search muss auch zwischen zwei beliebigen
spezifizierten Bildspeichergeräten im gesamten Netzwerk sowie über die
optionale Fernempfangs-Software möglich sein, die an einem abgesetzten PCBedienplatz unter Windows XP ausgeführt wird.
M. Bilder müssen auch anhand von Kriterien wie Kameranummer, Datum und
Uhrzeit abgerufen werden können.
N. Das Bildspeichersystem muss eine grafische Zeitstrahl-Funktion (Time-Line) zur
Verfügung stellen, die entweder die Auswahl der Kameraliste über den Zeitstrahl
ermöglichen oder eine Liste der Suchergebnisse liefern muss. Die Kameraliste in
Verbindung mit dem Zeitstrahl muss u. a. die folgenden Informationen enthalten:
Alarmaufzeichnung, Bewegungsaufzeichnung, Daueraufzeichnung, Videoverlust,
geschütztes Video, Audiodaten und Bereiche, in denen keine Aufzeichnung
stattgefunden hat. Mögliche Maßeinheiten auf dem Zeitstrahl sind 1 Monat, 1 Tag,
4 Stunden und 15 Minuten, und die Einträge auf dem Zeitstrahl werden farbig
dargestellt. Es müssen mehrer Kameras gleichzeitig auf diesem Zeitstrahl
dargestellt und angezeigt werden können.
Wiedergabe-Anforderungen
A. Das DVR muss die Wiedergabe des gespeicherten Videos vorwärts oder
rückwärts, Bild für Bild und ab dem Anfang bzw. Ende des Clips über
Standardtasten ermöglichen, die denen eines Videorecorders ähneln. Die
Videoclips oder Standbilder können bei der Wiedergabe größer oder kleiner
gezoomt werden. Die Bilder können entweder an einen mit dem Parallelanschluss
des lokalen Bildspeichersystems verbundenen Drucker oder an einen
Netzwerkdrucker gesendet werden. Ein im Bildfenster angezeigtes Bild kann als
einzelne JPEG-, BMP- oder HTML-Datei gespeichert werden.
B. Das DVR muss eine Sofortwiedergabe-Funktion (Instant Playback) besitzen, die
den Sofortabruf (Betätigung eines Buttons) der aufgezeichneten Bilder in einem
Zeitraum zwischen 10 und 300 Sekunden in der Vergangenheit ermöglicht, wobei
diese mit der gleichen Rate wie bei der Aufzeichnung der Bilder wiedergegeben
werden. Die Live-Bilder werden gleichzeitig mit den aufgezeichneten Bildern
weiter angezeigt.
Export von Videobildern
A. Das DVR muss in der Lage sein, Videoclips auf das CD/DVD-Laufwerk, ein
Netzlaufwerk oder ein USB-Laufwerk wie folgt zu exportieren.
1. Bilder können zusammen mit einem Standalone-Abspielprogramm exportiert
werden. Die Wiedergabe der exportierten Bilder mit dem Abspielprogramm
muss von jedem Windows-PC (Version 2000 und XP) aus möglich sein.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Dieses proprietäre Format sorgt für eine Video-Authentifizierung, so dass
sichergestellt ist, dass die Bilder nicht auf irgendeine Weise verändert werden.
2. Die Bilder können auch in einem Format exportiert werden, das sich mit
einem Standard-Softwareprogramm wie Windows Media Player wiedergeben
lässt.
Fernzugriff
A. Das DVR muss einen eingebetteten Internet-Webbrowser-Zugriff zur Verfügung
stellen, der mehreren PC’s gleichzeitig ermöglicht, mit Hilfe von Windows
Explorer 6.0 oder höher über ein Netzwerk mit dem Bildspeichersystem zu
kommunizieren. Der Browser muss eine sichere Verbindung verwenden, die mit
einer Anmeldung sowie mit Berechtigungsstufen während der Übertragung
arbeitet. Von der Gegenstelle aus müssen sich mit Hilfe des Browsers die
folgenden Anzeigemodi realisieren lassen: Live-Videobilder im Einzelbildschirmoder Mehrfachbildschirmformat; Video in Form von Einzelbildschirm-Sequenzen;
der Status der Eingänge muss angezeigt werden; die Gegenstellen-Relais
müssen steuerbar sein; und kompatible S/N/Z-Kameras müssen steuerbar sein.
B. Optionale Fernempfangs-Softwareprogramme müssen beim Hersteller des
spezifizierten digitalen Bildspeichersystems erhältlich sein, die auf einem RemotePC unter Windows XP laufen und die gleiche Funktionalität und
Bedieneroberfläche aufweisen wie das spezifizierte digitale Bildspeichersystem.
Die Bedienung dieser Fernempfangs-Softwareprogramme muss die Installation
eines vom Hersteller gelieferten Dongles (USB) für den Remote-PC voraussetzen.
Kapazität für Alarm- und Auslöseeingänge
A. Das DVR muss in der Lage sein, bis zu 12 Schließkontakt- oder ÖffnungskontaktAlarmeingänge und 12 Relaisausgänge zu verarbeiten, wobei eines dieser Relais
als Störungsrelais zu kennzeichnen ist. Ein zusätzlicher Hardware-Watchdog
muss ebenfalls integriert sein. Die Störungsweiterleitung kann mittels integriertem
Mail-Server, durch SMS oder Netzwerkbefehl erfolgen.
B. Das DVR muss in der Lage sein, bei Alarm oder Bewegungserkennung
zwischen 0 und 120 Sekunden Voralarm-Video aufzuzeichnen. Die NachlaufAufzeichnungsdauer muss zwischen 0 und 999 Sekunden wählbar sein. Das DVR
muss in der Lage sein, von den analogen und den kompatiblen MPEG4- und
JPEG-Kameras Voralarm- und Nachlaufvideos aufzuzeichnen.
C. Das DVR muss in der Lage sein, während eines Alarms oder eines
Auslöseereignisses Live-Videobilder über ein Netzwerk zu einer Gegenstelle zu
übertragen.
D. Das DVR muss eine Video-Bewegungserkennung für jeden Kameraeingang zur
Verfügung stellen.
E. Das DVR muss automatisch voreingestellte Positionen ansteuern können, die in
einer Bosch AutoDome-S/N/Z-Kamera vorprogrammiert wurden.
F. Das DVR muss 32 virtuelle Alarmeingänge aufweisen, die so gesteuert werden
können, dass sie vorprogrammierte Jobs innerhalb des DVR ausführen wie die
Steuerung von Relaisausgängen, Kamerasequenzen, Alarmaufzeichnungen etc.
Zusätzlich ist die Übergabe von so genannten Metadaten (Zusatzdaten) möglich.
Diese werden zusätzlich zum Bild (nicht überlagernd) in der Datenbank
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
G. Das DVR muss über eine RS232-Schnittstelle an Bosch-Einbruchmeldezentralen
anschließbar sein. Ein detailliertes Auswählen von spezifischen Ereignissen im
Local-Security-Bus kann somit frei programmierte Ereignisse zur Folge haben.
H. Der Hersteller des DVR muss eine GAA-(Geldausgabeautomaten-)Option anbieten,
mit der sich die im DVR gespeicherten Bilder nach Kreditkarte, Uhrzeit, Datum,
Transaktionsnummer, Bankleitzahl, Kontonummer und vom Konto abgebuchten
Betrag durchsuchen lassen. Für die Verwendung mit dem spezifizierten DVR
müssen optional bis zu vier GAA-Eingänge verfügbar sein. Somit werden die
Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht überlagernd)
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
I. Der Hersteller des DVR’s muss eine Foyerleser Option anbieten, bei der es möglich
ist bis zu 4 Foyerleser an die RS232-Schnittstelle anzuschließen. Somit werden
die Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht
überlagernd) gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Ein Fernsteuern dieser Foyerleser ist über das DVR möglich und somit können
aus der Ferne Aktionen bezüglich der Türöffnerfunktion ausgeführt werden. Die in
dem DVR integrierte Zeitsteuerung muss ebenfalls auf die Türöffernerfunktion
wirken können.
J. Der Hersteller des DVR’s muss eine Software integriert haben, die es ermöglicht
spezifische Bankleitzahlen von EC-Karten zu sperren, um den Zugang über den
Foyerleser ins Foyer zu verhindern.
DVR-Einrichtung und -Konfiguration
A. Das spezifizierte DVR muss die zwei folgenden Methoden für die
Systemeinrichtung und -konfiguration zur Verfügung stellen:
1.
Für den unerfahrenen Benutzer muss ein Schnellkonfigurationsassistent
zur Verfügung gestellt werden, mit dem dieser in möglichst kurzer Zeit eine
elementare Systemkonfiguration erstellen und das Bildspeichersystem
bedienen kann. Die Schnellkonfiguration muss die Einrichtung der
folgenden Systemparameter ermöglichen:
a. Uhrzeit und Datum
b. Berechtigungsstufen und Benutzer
c. Netzwerkeinstellungen, einschließlich der Möglichkeit, die Bandbreite
auf einen Wert zu begrenzen, den das System nicht überschreitet.
d. Anzeige der Kameras, die beim ersten Start des
Konfigurationsassistenten automatisch erkannt wurden.
e. Grafischer Zeitplaner, der es ermöglicht, die Aufzeichnungsraten,
Aufzeichnungsqualität und Aufzeichnungsart bestimmten Wochentagen
und Uhrzeiten zuzuordnen.
f. Ein Dialogfeld, mit dem die gewünschte Aufzeichnungsart,
Aufzeichnungsrate und Aufzeichnungsqualität bestimmt werden kann,
einschließlich einer bis zu 120 Sekunden langen VoralarmAufzeichnung.
6.
Eine (benutzerdefinierte) Standardkonfiguration muss zur Verfügung
stehen, die eine Programmierung komplexerer Anwendungen des
spezifizierten DVR ermöglicht. Ein Konfigurationsmenü in Form einer
Windows-Baumstruktur muss angezeigt werden, mit dem der Benutzer die
Einrichtung der Systemkonfiguration vornehmen kann, indem er das Menü
von oben nach unten durchgeht und die entsprechenden Einträge in den
Dialogfeldern vornimmt. Die Standardkonfiguration muss mindestens (nicht
ausschließlich) die folgenden Konfigurations-Auswahlmöglichkeiten bieten:
a. Verbinden und Trennen von lokalen Festplatten und Netzwerkfestplatten.
Anzeige der gesamten Speicherkapazität, der belegten
Speicherkapazität und des verfügbaren Speicherplatzes.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
b. Überblick über das lokale Bildspeichersystem einschließlich der Kameras
und Audioeingänge. Hinzufügen, Löschen, Bearbeiten von Kameras
und Audioeingängen, einschließlich der JPEG- und MPEG4-IPKameras, gespeicherten Positionen und Einrichtung von Szenen mit
gespeicherten Positionen, Bewegungserkennung und
Sequenzprogrammierung für zwei Analogmonitore.
c. Aufzeichnungseinrichtung – ermöglicht für jede einzelne Kamera die
Einstellung der ips-Rate und der Aufzeichnungsart wie Dauer-,
Bewegungs- oder Alarmaufzeichnung. Diesen Einstellungen können
Zeitprofile zugewiesen werden.
d. Grafischer Zeitplaner; stellt acht Pofile zur Verfügung, die jedem
Wochentag, Feiertag oder speziell festgelegten Tag zugewiesen
werden können.
e. Das Bildspeichersystem ermöglicht die Aktivierung und Deaktivierung
von bis zu 12 Schließ- oder Öffnungs-Alarmkontakten am Eingang.
Eine Standby-Auswahl steht ebenfalls zur Verfügung. An der lokalen
Station müssen bis 12 Relaisausgänge zur Verfügung stehen, die
entweder über ein vom Hersteller bereitgestelltes Software-Paket für
die Gegenstelle oder über einen Browser aktiviert werden können. Ein
Störungsrelais steht ebenfalls zur Verfügung. Vier Alarmeingänge
können für die Simulation von Alarmen verwendet werden. 32 virtuelle
Melder können extern getriggert werden. Die Ausführung von Jobs
abhängig von diversen Eingangskontakten kann in einer Und/ODER
Verknüpfung frei parametriert werden.
f. Das Bildspeichersystem muss mit den Bosch-Einbruchmeldezentralen
der Serie NZ, UEZ, UGM, G-Serie kompatibel sein und die Auswahl von
bis zu 32 Software-Eingängen von der Zentrale aus ermöglichen.
g. Es können Jobs erstellt werden, die entweder durch Eingangsauslöser
oder von Kameras bei Erkennung einer Bewegung gestartet werden.
Außerdem kann Jobs ein Zeitprofil zugewiesen werden. Die erstellten
Jobs können 1) bis zu 4 Dome-Kameras steuern 2) Relaisausgänge
steuern 3) Kamerasequenzen für zwei Analogmonitore steuern und
4) Alarmaufzeichnungen starten.
h. Per Kommunikation mit der Gegenstelle ist die Einrichtung der
Verbindung zwischen dem lokalen Bildspeichersystem und den
Gegenstellen möglich. Es besteht die Möglichkeit, eine IP-Adresse zu
konfigurieren oder Firewall-Einstellungen vorzunehmen.
i. Das spezifizierte DVR muss bei einem Alarm- oder Auslöseereignis Bilder
und/oder Meldungen an andere Standorte übertragen.
j. Video-Authentifizierung.
k. Die zu benutzende Bandbreite zur Übertragung von Bild und Zusatzdaten
kann limitiert und eingestellt werden. Ein Bereich von 1 MBit/s. bis 1 GBit/s.
steht zur Verfügung.
l. Durch UDP-Tunneling sind die zu benutzenden Ports frei einstellbar.
m. Der Hersteller des DVR muss die Möglichkeit implementiert haben, mit
einem LDAP-Server (Light Directory Access Protocol) zu kommunizieren.
Somit ist die Einrichtung und Administration eines zentralen User—
Managements möglich.
Kamerasteuerung
A. Das DVR muss eine Bosch Biphase-Kamerasteuerung von lokalen oder RemoteBildspeichersystemen aus oder über PC-Bedienplätze, auf denen eine optionale
Fernempfangs-Software ausgeführt wird, oder mit Hilfe des Webbrowsers Internet
Explorer 6.0 oder höher zur Verfügung stellen.
B. Das spezifizierte DVR muss in der Lage sein, Bosch Dinion- und AutoDomeKameras per Biphase oder Bilinx (Koaxial-Kabel) zu steuern und
fernzuparametrieren.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
C. Das DVR muss einen RS-232-Anschluss zur Verfügung stellen, der die Protokolle
von Bosch, Panasonic, Pelco (D-Protokoll), JVC und SAE unterstützt.
D. Das DVR muss den manuellen oder automatischen Aufruf der für eine Bosch
AutoDome-Kamera voreingestellten Positionen ermöglichen.
Systemadministration
A. Bei der Erstinstallation des Bildspeichersystems müssen automatisch
drei (3) Benutzer-Berechtigungsstufen angelegt werden. Diese Stufen dürfen
weder bearbeitet noch gelöscht werden. Die Berechtigungsstufen müssen wie
folgt gestaltet sein:
1) Die erste Berechtigungsstufe (Administrator) muss dem Benutzer sämtliche
Rechte für das System einschließlich Konfiguration und Bedienung erteilen.
2) Die zweite Berechtigungsstufe (Erweiterter Benutzer) erteilt dem Benutzer
sämtliche Rechte für die Systembedienung, aber keine
Konfigurationsmöglichkeiten. Der erweiterte Benutzer kann allerdings einen
Benutzer auf der nächstniedrigen Berechtigungsstufe anlegen.
3) Auf der dritten Berechtigungsstufe (Normaler Benutzer) besitzt der Benutzer
nur Rechte bezüglich der Bedienung des Bildspeichersystem, darf das Gerät aber
nicht konfigurieren.
B. Das Bildspeichersystem muss protokollieren, wer das System startet oder
herunterfährt, wer sich an- oder abmeldet, sowie Protokolle zu Statusänderungen
und Bildübertragungen erstellen. Diese Daten müssen aus der Ferne über die
Empfangssoftware abgefragt werden können.
Externes Archiv
A. Ein SCSI-Adapteranschluss für die Verbindung mit einem empfohlenen externen
Bosch Festplatten-Array mit bis zu 16 TB Kapazität muss optional verfügbar sein
(nur bei 6 Kanal Versionen)
MECHANISCHE SPEZIFIKATIONEN
A. Abmessungen: 11,5 cm H x 48,5 cm B x 40 cm T , 19 Zoll einbaufähige Ausführung
B. Gewicht: ca. 12 kg, je nach spezifiziertem Modell.
anische Daten
angebotenes Fabrikat: Bosch
angebotener
Typ:
LTC
DBxxCyzzzD2
__________
__________
xx:
06 = 6 analoge, 8 IP-Kanäle
12 = 12 analoge, 8 IP-Kanäle
y:
Anzahl der Grabber 1-2
gleichwertig oder besser:
Fabrikat:__________________
zzz:
012 = 120 GB
040 = 400 GB
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Typ:______________________
Gesamtbetrag
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem DiBos 8 – Micro Version mit IP Typ DB 12 C2 025 D2
Allgemeine Anforderungen
Das spezifizierte Produkt muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem (DVR) mit einer grafischen Bedieneroberflächen-Anzeige
sein, mit der Live-Videos von bis zu 12 Analogkameras und 8 Netzwerk-(IP-)Kameras
angezeigt werden können, während gleichzeitig eine Aufzeichnung erfolgt oder
aufgezeichnete Bilder angezeigt werden. Das DVR kann so programmiert werden,
dass Bild und Ton entweder kontinuierlich aufgezeichnet werden oder – sofern
gewünscht – nur dann, wenn eine Bewegung, ein Alarm oder ein Auslöseereignis
erfolgt. Das Gerät besitzt zwei analoge Spotmonitorausgänge für die Vollbildschirmoder Sequenzanzeige von den lokal angeschlossenen Analogkameras. Das DVR
arbeitet mit MPEG4-Komprimierungstechnologie, kann aber auch JPEG-Bilder von
verschiedenen Netzwerkkameras empfangen. Live-Bilder und aufgezeichnete Bilder
können über ein öffentliches oder privates Netzwerk an einem PC-Bedienplatz
angezeigt werden, wobei entweder die optionale Fernempfangs-Software des
Herstellers oder Internet Explorer 6.0 oder höher eingesetzt werden kann. Das DVR
ist Bosch Bilinx-fähig und ermöglicht damit per Koax-Kabel eine Schwenk-/Neige/Zoom-Funktionalität sowie die Kameraeinrichtung vom lokalen Bildspeichersystem
oder vom abgesetzten Bedienplatz aus.
Der digitale Recorder erfüllt die Anforderungen der VBG (UVV Kassen) und stellt das
entsprechende Zertifikat zur Verfügung.
Digitales Bildspeicher- und Bildübertragungssystem – Grundlegende
Anforderungen
A. Der spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das auf dem Betriebssystem Windows® Embedded
XP mit integrierter Firewall aufbaut. Das Gerät muss in einem für die Montage in
19-Zoll-Racks nach EIA-Norm geeigneten Gehäuse untergebracht und mit einer
Tastatur und Maus für die vollständige Systemsteuerung versehen sein. Das DVR
muss mit USB-Ports und einem CD-RW (nur DB06C1012D2) oder DVD-RWLaufwerk ausgestattet sein, das den Export aufgezeichneter Videos ermöglicht,
die sich an jedem Windows-basierten PC-Bedienplatz sichten und authentifizieren
lassen.
B. Das spezifizierte DVR muss ein digitales Bildspeicher- und
Bildübertragungssystem sein, das dafür ausgelegt ist, Live-Videoüberwachung
über eine grafische Bedieneroberfläche zu ermöglichen und dabei gleichzeitig
eine ereignisgesteuerte oder kontinuierliche Bildaufzeichnungsfunktion zu bieten.
Die Bilder werden unter Verwendung der MPEG4-Komprimierungstechnologie auf
ein internes oder externes Festplattensystem aufgezeichnet.
C. Das DVR muss den Anschluss von bis zu 12 Analogvideoeingängen ermöglichen.
Zusätzlich zu den standardmäßigen Analogkameraeingängen muss das
spezifizierte DVR auch den Anschluss von bis zu 8 kompatiblen JPEG-Internet
Protocol (IP)-Kameras ermöglichen und/oder Videos von kompatiblen Bosch
MPEG4-Encodern der VIP-Serie oder von Dinion IP-Kameras verarbeiten können.
Von diesen max. 8 anschaltbaren MPEG4-Encodern der VIP-Serie müssen
optional auch Audiodaten aufgezeichnet werden können. Die Bilder der IPKameras können entweder im Live-Modus angezeigt oder in den internen
Festplattenarchiven aufgezeichnet und von diesen wiedergegeben werden. Die
Bosch IP Geräte müssen ebenfalls über die Netzwerkverbindung fernsteuerbar
sein, z.B. Schalten von Ausgangskontakten über die IP Verbindung in dem
entfernten Bosch IP Gerät. Die Installation der IP-Kameras darf die Zahl der Bilder
pro Sekunde nicht beeinträchtigen, die das System an den
Analogkameraeingängen aufzeichnet.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
D. Das DVR muss zwei analoge Spotmonitorausgänge zur Verfügung stellen, mit
denen entweder Vollbilder oder Bildsequenzen von den lokal angeschlossenen
Analogkameras angezeigt werden können. Dies muss auch alarmgetriggert
möglich sein.
E. Das spezifizierte DVR muss zu jeweils sechs spezifizierten analogen
Videoeingängen jeweils zwei Audioeingänge aufweisen. Zusätzlich müssen
integrierte BiPhase Ausgänge vorhanden sein, zum Anschluss von Bosch
AutoDome Kameras. Alle Anschlüsse sind über Pigtail-Kabel herausgeführt
F. Live-Videos von den Analog- und IP-Kameras oder im DVR gespeicherte Bilder
können lokal oder entfernt über eine Netzwerkverbindung angezeigt werden,
wobei ein Bildspeichersystem derselben spezifizierten Modellserie zu verwenden
ist. Die gleichen Bilder können auch an einem PC-Bedienplatz angezeigt werden,
auf dem die optionale Fernempfangs-Software des Herstellers verwendet wird,
oder – sofern gewünscht – über Internet Explorer 6.0 oder höher.
G. Das spezifizierte DVR muss in der Ausführung mit 12 Kanälen verfügbar sein.
Das Bildspeichersystem muss entsprechend der angegebenen Modellnummer
und den Anforderungen des Kunden mit einem internen Plattenspeicherplatz von
250GB verfügbar sein.
H. Die NTSC-Versionen des DVR müssen wählbare Aufzeichnungsraten von 0,5, 1,
2, 3, 5, 6, 7,5, 10, 15 und 30 Bildern pro Sekunde (ips) bieten.
Bei den PAL-Versionen des DVR müssen Aufzeichnungsraten von 0,5, 1, 2 , 3, 4,
5, 6, 8, 12,5 und 25 Bildern pro Sekunde (ips) wählbar sein.
I.
Die Bildfrequenz pro Sekunde (ips) des Geräts muss so hoch sein, dass sowohl
bei der NTSC-Version (60 Hz) als auch bei der PAL-Version (50 Hz)
Aufzeichnungen mit der Auflösung CIF oder 2CIF möglich sind. Wenn die
Eingänge mit der maximalen Zahl von Kameras belegt sind, müssen die NTSCVersionen bei jedem spezifizierten Modell mindestens 15 ips pro Kamera mit der
Auflösung CIF (352 x 240) und 10 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 240) aufzeichnen können. Die PAL-Versionen müssen 12,5 ips pro Kamera
mit der Auflösung CIF (352 x 288) und 8 ips pro Kamera mit der Auflösung 2CIF
(704 x 288) aufzeichnen können.
J.
Der spezifizierte DVR muss Live-Videos oder aufgezeichnete Videos in einem
Bildbereich im Vollbildschirm- oder Mehrfachbildschirmformat auf einem SVGAMonitor mit bis zu 30 Kameras pro Anzeigebildschirm anzeigen können. Für die
Anzeigeauswahl müssen die folgenden Optionen zur Verfügung stehen:
1. Mehrfachbildschirm-Ansichten, die in den symmetrischen Formaten
Vollbildschirm, 2x2, 3x3, 4x4, 6x5 wählbar sind. Es müssen asymmetrische
Darstellungen konfigurierbar sein, bei denen ein oder mehrere größere
Bildfenster von kleineren Bildfenstern umgeben sind.
2. Zur Platzierung des Kamera-Videos innerhalb der Bildfenster kann entweder
das Gerät über das Dialogfeld konfiguriert oder das „Drag and Drop“Verfahren angewandt werden. So genannte Favoriten können programmiert
werden, um mit einem Klick auch netzwerkweite kundenspezifische Ansichten
aufzurufen.
3. Wenn bei einem dieser Formate Vollbildschirm-Video gewählt wird, muss der
Bediener die Möglichkeit haben, das Vollbild wahlweise mit oder ohne
Darstellung der Windows-GUI anzuzeigen. Im Live-Modus muss das digitale
Zoomen in jede Kamera möglich sein. Dies muss dem Benutzer grafisch
angezeigt werden.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
4. Sequenzen müssen vom Benutzer so programmierbar sein, dass entweder
einige oder alle Videoeingänge sequenziell als Vollbildschirmanzeige auf den
SVGA-Monitor und/oder die Analogmonitore gelegt werden. Die Verweildauer
zwischen den Kameras der Sequenz muss für jeden Monitor programmierbar
sein.
K. Der DVR muss über einen grafischen Zeitplaner verfügen, der die Zuweisung
von Zeitprofilen für beliebige Wochentage gestattet. Diesen Profilen können dann
Aufzeichnungsraten und Aufzeichnungsqualität für Dauer-, Bewegungs- oder
Alarmaufzeichnung zugewiesen werden.
L. Der Bildspeichersystem muss einen intelligenten Suchmodus (Smart Search)
zur Verfügung stellen, mit dem innerhalb von jeweils gewünschten Bereichen der
Bildaufzeichnung nach Bewegungen gesucht werden kann. Die Smart SearchFunktion muss sowohl von dem lokalen Bildspeichersystem aus als auch über das
Netzwerk verfügbar sein. Smart Search muss auch zwischen zwei beliebigen
spezifizierten Bildspeichergeräten im gesamten Netzwerk sowie über die
optionale Fernempfangs-Software möglich sein, die an einem abgesetzten PCBedienplatz unter Windows XP ausgeführt wird.
M. Bilder müssen auch anhand von Kriterien wie Kameranummer, Datum und
Uhrzeit abgerufen werden können.
N. Das Bildspeichersystem muss eine grafische Zeitstrahl-Funktion (Time-Line) zur
Verfügung stellen, die entweder die Auswahl der Kameraliste über den Zeitstrahl
ermöglichen oder eine Liste der Suchergebnisse liefern muss. Die Kameraliste in
Verbindung mit dem Zeitstrahl muss u. a. die folgenden Informationen enthalten:
Alarmaufzeichnung, Bewegungsaufzeichnung, Daueraufzeichnung, Videoverlust,
geschütztes Video, Audiodaten und Bereiche, in denen keine Aufzeichnung
stattgefunden hat. Mögliche Maßeinheiten auf dem Zeitstrahl sind 1 Monat, 1 Tag,
4 Stunden und 15 Minuten, und die Einträge auf dem Zeitstrahl werden farbig
dargestellt. Es müssen mehrer Kameras gleichzeitig auf diesem Zeitstrahl
dargestellt und angezeigt werden können.
Wiedergabe-Anforderungen
A. Das DVR muss die Wiedergabe des gespeicherten Videos vorwärts oder
rückwärts, Bild für Bild und ab dem Anfang bzw. Ende des Clips über
Standardtasten ermöglichen, die denen eines Videorecorders ähneln. Die
Videoclips oder Standbilder können bei der Wiedergabe größer oder kleiner
gezoomt werden. Die Bilder können entweder an einen mit dem Parallelanschluss
des lokalen Bildspeichersystems verbundenen Drucker oder an einen
Netzwerkdrucker gesendet werden. Ein im Bildfenster angezeigtes Bild kann als
einzelne JPEG-, BMP- oder HTML-Datei gespeichert werden.
B. Das DVR muss eine Sofortwiedergabe-Funktion (Instant Playback) besitzen, die
den Sofortabruf (Betätigung eines Buttons) der aufgezeichneten Bilder in einem
Zeitraum zwischen 10 und 300 Sekunden in der Vergangenheit ermöglicht, wobei
diese mit der gleichen Rate wie bei der Aufzeichnung der Bilder wiedergegeben
werden. Die Live-Bilder werden gleichzeitig mit den aufgezeichneten Bildern
weiter angezeigt.
Export von Videobildern
A. Das DVR muss in der Lage sein, Videoclips auf das CD/DVD-Laufwerk, ein
Netzlaufwerk oder ein USB-Laufwerk wie folgt zu exportieren.
1. Bilder können zusammen mit einem Standalone-Abspielprogramm exportiert
werden. Die Wiedergabe der exportierten Bilder mit dem Abspielprogramm
muss von jedem Windows-PC (Version 2000 und XP) aus möglich sein.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
Dieses proprietäre Format sorgt für eine Video-Authentifizierung, so dass
sichergestellt ist, dass die Bilder nicht auf irgendeine Weise verändert werden.
2. Die Bilder können auch in einem Format exportiert werden, das sich mit
einem Standard-Softwareprogramm wie Windows Media Player wiedergeben
lässt.
Fernzugriff
A. Das DVR muss einen eingebetteten Internet-Webbrowser-Zugriff zur Verfügung
stellen, der mehreren PC’s gleichzeitig ermöglicht, mit Hilfe von Windows
Explorer 6.0 oder höher über ein Netzwerk mit dem Bildspeichersystem zu
kommunizieren. Der Browser muss eine sichere Verbindung verwenden, die mit
einer Anmeldung sowie mit Berechtigungsstufen während der Übertragung
arbeitet. Von der Gegenstelle aus müssen sich mit Hilfe des Browsers die
folgenden Anzeigemodi realisieren lassen: Live-Videobilder im Einzelbildschirmoder Mehrfachbildschirmformat; Video in Form von Einzelbildschirm-Sequenzen;
der Status der Eingänge muss angezeigt werden; die Gegenstellen-Relais
müssen steuerbar sein; und kompatible S/N/Z-Kameras müssen steuerbar sein.
B. Optionale Fernempfangs-Softwareprogramme müssen beim Hersteller des
spezifizierten digitalen Bildspeichersystems erhältlich sein, die auf einem RemotePC unter Windows XP laufen und die gleiche Funktionalität und
Bedieneroberfläche aufweisen wie das spezifizierte digitale Bildspeichersystem.
Die Bedienung dieser Fernempfangs-Softwareprogramme muss die Installation
eines vom Hersteller gelieferten Dongles (USB) für den Remote-PC voraussetzen.
Kapazität für Alarm- und Auslöseeingänge
A. Das DVR muss in der Lage sein, bis zu 12 Schließkontakt- oder ÖffnungskontaktAlarmeingänge und 12 Relaisausgänge zu verarbeiten, wobei eines dieser Relais
als Störungsrelais zu kennzeichnen ist. Ein zusätzlicher Hardware-Watchdog
muss ebenfalls integriert sein. Die Störungsweiterleitung kann mittels integriertem
Mail-Server, durch SMS oder Netzwerkbefehl erfolgen.
B. Das DVR muss in der Lage sein, bei Alarm oder Bewegungserkennung
zwischen 0 und 120 Sekunden Voralarm-Video aufzuzeichnen. Die NachlaufAufzeichnungsdauer muss zwischen 0 und 999 Sekunden wählbar sein. Das DVR
muss in der Lage sein, von den analogen und den kompatiblen MPEG4- und
JPEG-Kameras Voralarm- und Nachlaufvideos aufzuzeichnen.
C. Das DVR muss in der Lage sein, während eines Alarms oder eines
Auslöseereignisses Live-Videobilder über ein Netzwerk zu einer Gegenstelle zu
übertragen.
D. Das DVR muss eine Video-Bewegungserkennung für jeden Kameraeingang zur
Verfügung stellen.
E. Das DVR muss automatisch voreingestellte Positionen ansteuern können, die in
einer Bosch AutoDome-S/N/Z-Kamera vorprogrammiert wurden.
F. Das DVR muss 32 virtuelle Alarmeingänge aufweisen, die so gesteuert werden
können, dass sie vorprogrammierte Jobs innerhalb des DVR ausführen wie die
Steuerung von Relaisausgängen, Kamerasequenzen, Alarmaufzeichnungen etc.
Zusätzlich ist die Übergabe von so genannten Metadaten (Zusatzdaten) möglich.
Diese werden zusätzlich zum Bild (nicht überlagernd) in der Datenbank
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
G. Das DVR muss über eine RS232-Schnittstelle an Bosch-Einbruchmeldezentralen
anschließbar sein. Ein detailliertes Auswählen von spezifischen Ereignissen im
Local-Security-Bus kann somit frei programmierte Ereignisse zur Folge haben.
H. Der Hersteller des DVR muss eine GAA-(Geldausgabeautomaten-)Option anbieten,
mit der sich die im DVR gespeicherten Bilder nach Kreditkarte, Uhrzeit, Datum,
Transaktionsnummer, Bankleitzahl, Kontonummer und vom Konto abgebuchten
Betrag durchsuchen lassen. Für die Verwendung mit dem spezifizierten DVR
müssen optional bis zu vier GAA-Eingänge verfügbar sein. Somit werden die
Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht überlagernd)
gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
I. Der Hersteller des DVR’s muss eine Foyerleser Option anbieten, bei der es möglich
ist bis zu 4 Foyerleser an die RS232-Schnittstelle anzuschließen. Somit werden
die Transaktionsdaten (Zusatzdaten) in der Datenbank zum Bild (nicht
überlagernd) gespeichert und können als Suchkriterium herangezogen werden.
Ein Fernsteuern dieser Foyerleser ist über das DVR möglich und somit können
aus der Ferne Aktionen bezüglich der Türöffnerfunktion ausgeführt werden. Die in
dem DVR integrierte Zeitsteuerung muss ebenfalls auf die Türöffernerfunktion
wirken können.
J. Der Hersteller des DVR’s muss eine Software integriert haben, die es ermöglicht
spezifische Bankleitzahlen von EC-Karten zu sperren, um den Zugang über den
Foyerleser ins Foyer zu verhindern.
DVR-Einrichtung und -Konfiguration
A. Das spezifizierte DVR muss die zwei folgenden Methoden für die
Systemeinrichtung und -konfiguration zur Verfügung stellen:
1.
Für den unerfahrenen Benutzer muss ein Schnellkonfigurationsassistent
zur Verfügung gestellt werden, mit dem dieser in möglichst kurzer Zeit eine
elementare Systemkonfiguration erstellen und das Bildspeichersystem
bedienen kann. Die Schnellkonfiguration muss die Einrichtung der
folgenden Systemparameter ermöglichen:
a. Uhrzeit und Datum
b. Berechtigungsstufen und Benutzer
c. Netzwerkeinstellungen, einschließlich der Möglichkeit, die Bandbreite
auf einen Wert zu begrenzen, den das System nicht überschreitet.
d. Anzeige der Kameras, die beim ersten Start des
Konfigurationsassistenten automatisch erkannt wurden.
e. Grafischer Zeitplaner, der es ermöglicht, die Aufzeichnungsraten,
Aufzeichnungsqualität und Aufzeichnungsart bestimmten Wochentagen
und Uhrzeiten zuzuordnen.
f. Ein Dialogfeld, mit dem die gewünschte Aufzeichnungsart,
Aufzeichnungsrate und Aufzeichnungsqualität bestimmt werden kann,
einschließlich einer bis zu 120 Sekunden langen VoralarmAufzeichnung.
7.
Eine (benutzerdefinierte) Standardkonfiguration muss zur Verfügung
stehen, die eine Programmierung komplexerer Anwendungen des
spezifizierten DVR ermöglicht. Ein Konfigurationsmenü in Form einer
Windows-Baumstruktur muss angezeigt werden, mit dem der Benutzer die
Einrichtung der Systemkonfiguration vornehmen kann, indem er das Menü
von oben nach unten durchgeht und die entsprechenden Einträge in den
Dialogfeldern vornimmt. Die Standardkonfiguration muss mindestens (nicht
ausschließlich) die folgenden Konfigurations-Auswahlmöglichkeiten bieten:
a. Verbinden und Trennen von lokalen Festplatten und Netzwerkfestplatten.
Anzeige der gesamten Speicherkapazität, der belegten
Speicherkapazität und des verfügbaren Speicherplatzes.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
b. Überblick über das lokale Bildspeichersystem einschließlich der Kameras
und Audioeingänge. Hinzufügen, Löschen, Bearbeiten von Kameras
und Audioeingängen, einschließlich der JPEG- und MPEG4-IPKameras, gespeicherten Positionen und Einrichtung von Szenen mit
gespeicherten Positionen, Bewegungserkennung und
Sequenzprogrammierung für zwei Analogmonitore.
c. Aufzeichnungseinrichtung – ermöglicht für jede einzelne Kamera die
Einstellung der ips-Rate und der Aufzeichnungsart wie Dauer-,
Bewegungs- oder Alarmaufzeichnung. Diesen Einstellungen können
Zeitprofile zugewiesen werden.
d. Grafischer Zeitplaner; stellt acht Pofile zur Verfügung, die jedem
Wochentag, Feiertag oder speziell festgelegten Tag zugewiesen
werden können.
e. Das Bildspeichersystem ermöglicht die Aktivierung und Deaktivierung
von bis zu 12 Schließ- oder Öffnungs-Alarmkontakten am Eingang.
Eine Standby-Auswahl steht ebenfalls zur Verfügung. An der lokalen
Station müssen bis 12 Relaisausgänge zur Verfügung stehen, die
entweder über ein vom Hersteller bereitgestelltes Software-Paket für
die Gegenstelle oder über einen Browser aktiviert werden können. Ein
Störungsrelais steht ebenfalls zur Verfügung. Vier Alarmeingänge
können für die Simulation von Alarmen verwendet werden. 32 virtuelle
Melder können extern getriggert werden. Die Ausführung von Jobs
abhängig von diversen Eingangskontakten kann in einer Und/ODER
Verknüpfung frei parametriert werden.
f. Das Bildspeichersystem muss mit den Bosch-Einbruchmeldezentralen
der Serie NZ, UEZ, UGM, G-Serie kompatibel sein und die Auswahl von
bis zu 32 Software-Eingängen von der Zentrale aus ermöglichen.
g. Es können Jobs erstellt werden, die entweder durch Eingangsauslöser
oder von Kameras bei Erkennung einer Bewegung gestartet werden.
Außerdem kann Jobs ein Zeitprofil zugewiesen werden. Die erstellten
Jobs können 1) bis zu 4 Dome-Kameras steuern 2) Relaisausgänge
steuern 3) Kamerasequenzen für zwei Analogmonitore steuern und
4) Alarmaufzeichnungen starten.
h. Per Kommunikation mit der Gegenstelle ist die Einrichtung der
Verbindung zwischen dem lokalen Bildspeichersystem und den
Gegenstellen möglich. Es besteht die Möglichkeit, eine IP-Adresse zu
konfigurieren oder Firewall-Einstellungen vorzunehmen.
i. Das spezifizierte DVR muss bei einem Alarm- oder Auslöseereignis Bilder
und/oder Meldungen an andere Standorte übertragen.
j. Video-Authentifizierung.
k. Die zu benutzende Bandbreite zur Übertragung von Bild und Zusatzdaten
kann limitiert und eingestellt werden. Ein Bereich von 1 MBit/s. bis 1 GBit/s.
steht zur Verfügung.
l. Durch UDP-Tunneling sind die zu benutzenden Ports frei einstellbar.
m. Der Hersteller des DVR muss die Möglichkeit implementiert haben, mit
einem LDAP-Server (Light Directory Access Protocol) zu kommunizieren.
Somit ist die Einrichtung und Administration eines zentralen User—
Managements möglich.
Kamerasteuerung
A. Das DVR muss eine Bosch Biphase-Kamerasteuerung von lokalen oder RemoteBildspeichersystemen aus oder über PC-Bedienplätze, auf denen eine optionale
Fernempfangs-Software ausgeführt wird, oder mit Hilfe des Webbrowsers Internet
Explorer 6.0 oder höher zur Verfügung stellen.
B. Das spezifizierte DVR muss in der Lage sein, Bosch Dinion- und AutoDomeKameras per Biphase oder Bilinx (Koaxial-Kabel) zu steuern und
fernzuparametrieren.
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Gesamtbetrag
C. Das DVR muss einen RS-232-Anschluss zur Verfügung stellen, der die Protokolle
von Bosch, Panasonic, Pelco (D-Protokoll), JVC und SAE unterstützt.
D. Das DVR muss den manuellen oder automatischen Aufruf der für eine Bosch
AutoDome-Kamera voreingestellten Positionen ermöglichen.
Systemadministration
A. Bei der Erstinstallation des Bildspeichersystems müssen automatisch
drei (3) Benutzer-Berechtigungsstufen angelegt werden. Diese Stufen dürfen
weder bearbeitet noch gelöscht werden. Die Berechtigungsstufen müssen wie
folgt gestaltet sein:
1) Die erste Berechtigungsstufe (Administrator) muss dem Benutzer sämtliche
Rechte für das System einschließlich Konfiguration und Bedienung erteilen.
2) Die zweite Berechtigungsstufe (Erweiterter Benutzer) erteilt dem Benutzer
sämtliche Rechte für die Systembedienung, aber keine
Konfigurationsmöglichkeiten. Der erweiterte Benutzer kann allerdings einen
Benutzer auf der nächstniedrigen Berechtigungsstufe anlegen.
3) Auf der dritten Berechtigungsstufe (Normaler Benutzer) besitzt der Benutzer
nur Rechte bezüglich der Bedienung des Bildspeichersystem, darf das Gerät aber
nicht konfigurieren.
B. Das Bildspeichersystem muss protokollieren, wer das System startet oder
herunterfährt, wer sich an- oder abmeldet, sowie Protokolle zu Statusänderungen
und Bildübertragungen erstellen. Diese Daten müssen aus der Ferne über die
Empfangssoftware abgefragt werden können.
Externes Archiv
A. Ein SCSI-Adapteranschluss für die Verbindung mit einem empfohlenen externen
Bosch Festplatten-Array mit bis zu 16 TB Kapazität muss optional verfügbar sein
(nur bei 6 Kanal Versionen)
MECHANISCHE SPEZIFIKATIONEN
A. Abmessungen: 11,5 cm H x 48,5 cm B x 40 cm T , 19 Zoll einbaufähige Ausführung
B. Gewicht: ca. 12 kg, je nach spezifiziertem Modell.
anische Daten
angebotenes Fabrikat: Bosch
angebotener
Typ:
LTC
DBxxCyzzzD2
__________
__________
xx:
06 = 6 analoge, 8 IP-Kanäle
12 = 12 analoge, 8 IP-Kanäle
y:
Anzahl der Grabber 1-2
gleichwertig oder besser:
Fabrikat:__________________
zzz:
012 = 120 GB
040 = 400 GB
Leistungsverzeichnis:
Bauvorhaben
Position
Leistungsbeschreibung
Einh. -Preis
Typ:______________________
Gesamtbetrag
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