Rundbrief 2/06 - Cornelia Cornels

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Liebe Freunde!
Ich sende Euch statt einzelner Karten mit wenigen Worten und
einem Bild lieber einen Rundbrief mit etwas mehr Inhalt.
Nun bin ich also wieder da…
Wunderschön war es! Wunder-, wunder-, wunderschön!
…und die allerschönsten Erlebnisse hatte ich unter Wasser.
Doch zunächst einmal: Ich liebe die private Atmosphäre des Curry
Houses, morgens den Sonnenaufgang hinter den Palmen, links von
meinem Balkon, den sanfte Wind, der in den Palmenwedeln raschelt
und warm auf der Haut streichelt, dazu irgendein exotischer
Blumenduft, und dann im Pool einsam ein paar Runden zu schwimmen.
Dann wacht das Haus langsam auf und Terry, John oder Leslie
bereiten das Frühstück vor und es riecht nach gebratenem Speck
oder Pfannkuchen und Kaffee. Wir räumen schon mal den Platz vor
dem Pool etwas frei, um Sport machen zu können und peu a peu
trudeln die ersten unten ein.
Beim Sport wird uns warm und wach sind wir nun auch. Dann steigt
die Sonne höher und beim Frühstück draußen hat manch einer schon
Schatten gesucht, da hatten wir bereits locker 28°…Lecker finde ich
ja besonders die Blaubeerpfannkuchen! Und wie ich es genieße,
verwöhnt zu werden, das Frühstück gebracht zu kriegen und nur zum
Klönen oder Naschen in Richtung Küche zu gehen!
Den Kursus haben wir diesmal nicht nur am Pool, sondern auch auf
der überdachten Veranda im ersten Stock gehalten, genauso einmal
Tai chi. Der Hurricane Alberto zog im Golf vorbei, da wollten wir
zwar draußen sein, aber wir brauchten ein Dach über dem Kopf. Es
rauschte also an allen Seiten herunter und wir meditierten bei dieser
Geräuschkulisse von Regen und Wind über das Leben …Gott sei Dank
konnten wir auch Alberto damit recht schnell wieder verabschieden.
Auch für das Bummeln / und das Shoppen gibt es Zeit in so einer
Woche auf Key West. Schön ist es hier! Genauso der Weg zum
Hafen. Immer wieder bleibe ich stehen und fotografiere
Blütenpracht und Prachthäuser mit Palmen davor. Sehr einladend
sehen sie aus, beeindruckend und irgendwie gemütlich – sie sind aus
Holz, häufig bunt und mit schönen Veranden davor.
So kommen wir zum alten Hafen und dort ist es gleichzeitig lebendig
und gemächlich. Die großen Yachten liegen entfernter, hier sind eher
kleine Schiffe an den Holzstegen genauso wie ein paar kleine Läden.
In dieser Stimmung fühlt sich manchmal sogar eine Seekuh wohl,
findet es wohl ruhig und angenehm, sodass wir sie ausgiebig
betrachten können.
Ja - und dann: Die Krönung! Jedenfalls für mich. Mit dem Boot
hinaus aufs türkise Wasser. Leuchtend und warm ist es, erst
bewegter später ruhend. Und: Delfine - ! Erst Flossen in der Ferne,
dann nah und deutlich, sie schwimmen ums Boot, springen und spielen
oder jagen Fische und tauchen unterm Boot hindurch.
Groß sind sie und muskulös, glänzend grau und voller Elastizität und
Kraft, wunderschön, sogar ein paar Babies turnen mit.
Schließlich gleiten wir ins Wasser, noch sehr aufgeregt, - und da sind
sie!
Die Kamera habe ich dabei nicht mit ins Wasser genommen, nichts
kann ich Euch zeigen von diesen Momenten der Nähe. Ich kann Euch
nur berichten: Von der Stille unter Wasser, dem großen Körper eines
Delfins, der unter mir hindurch taucht, einem anderen Delfin, der wie
aus dem Nichts und in absoluter Lautlosigkeit neben mir auftaucht,
an mir entlang schwimmt, mich anschaut, plötzlich höre ich sein
Sonar, spüre, dass ich gemeint bin. Ich öffne mich bewusst und
nehme es an. Ich breite die Arme aus und spüre Liebe für dieses
Wesen. In dem Moment sehe ich die ganze Gruppe umkehren und
wieder auf mich zukommen, höre die Stimmen unter Wasser und
wieder kreisen sie um mich. Wieder tauche ich und erlebe so viele
mitreißende Momente, dass ich sie nachher nicht mehr auseinander
halten oder in Reihe bringen kann. Wie ein Traum. Währenddessen
trägt mich das Wasser. Ich brauche keine Schwimmbewegungen zu
machen, schwinge mit den Wellen auf und nieder, ich strecke meine
Hände vor und sende Liebe und Reiki und spüre die Antwort.
Gleich am ersten Tag waren wir bestimmt eine Stunde am Stück im
Wasser, teilweise zog John uns am Ring hinterm Boot her, die
Delfine schwammen seitlich neben uns, dann kamen sie wieder auf uns
zu, wir ließen den Ring los und wieder gab es Begegnungen. Ich tat
eigentlich nichts als die Arme auszubreiten und mich zu freuen, dass
sie um mich und neben mir tauchten, mir ihre Sonare sandten.
Es gab auch Tage, da war es ruhiger, da jagten sie mehr. Aber immer
wieder hatten wir die Chance ihnen nahe zu sein. Und wir waren fast
immer das einzige Boot auf dem Wasser! Um uns herum nur Weite,
Farbe und Sonne.
Ja, es war ein Erlebnis! – Es waren viele Erlebnisse, wie bei einer
leuchtenden Perlenkette aneinander gereiht.
Wenn wir es schaffen, in solchen Momenten einmal nur zu fühlen,
nicht zu beobachten, nicht zu denken, nicht zu planen, nur zu sein,
ganz dabei zu sein, mitzufühlen, unser Herz zu öffnen, - dann
erreicht es uns tief innen drinnen. Wir erleben Erfüllung.
Mit allen Mitreisenden haben wir natürlich über dieses Thema
gesprochen, aber vielleicht geht es Euch genauso: Könnt Ihr Euch
z.B. an eine Situation erinnern, in der Ihr jemanden geküsst habt,
aber obwohl Ihr geküsst wurdet, ward Ihr eigentlich nur Beobachter
der Szene. Eure Lippen haben zwar jemanden berührt, aber es hat
nicht gefunkt, wie man so sagt, Ihr wurdet nicht wirklich berührt –
es war eigentlich nur mechanisch – und gleichzeitig habt Ihr Euch
vielleicht innerlich gewundert, was Ihr da gerade tut und was hier
eigentlich fehlt.
Genauso kennt Ihr hoffentlich auch einen Kuss erinnern, der tiefer
ging – eben mitten ins Herz – bei dem Ihr offen und deshalb ganz
dabei ward, der Euch nicht nur außen sondern auch im Wesen
berührte, der Liebe erfahren ließ. So einen Kuss vergisst man nicht.
Aber es gehört auch Mut dazu, sich zu öffnen, dadurch verletzlicher
zu sein. So erkenne ich immer wieder: Wer Mut hat, hat mehr vom
Leben!
So ähnlich kann es uns mit den Delfinen unter Wasser ergehen. Wir
sehen sie durch das Glas der Taucherbrille, aber eben nicht wie
durch das Glas des Aquariums, sondern wir erleben sie mit allen
Sinnen, auch mit unserer Haut, obwohl wir sie nicht anfassen. Frei
und freiwillig kommen sie zu uns, nie könnten wir sie schwimmend
verfolgen, dafür sind sie viel zu schnell. Nein, unsere Offenheit,
unsere Herzen laden sie ein und ihre Offenheit lässt sie zu uns
kommen und nahe sein.
Ich habe vor Freude unter Wasser durch die Maske gequietscht und
schon kamen die ersten wieder zurück und kreisten umeinander mit
mir als Gast.
Ich weiß nicht, ob es irgendein Foto davon gibt. Die noch auf dem
Boot waren, sahen auch gebannt zu, aber ich habe das Ganze in mir
und erlebe es immer wieder…
Ja, so war mein „Delphinschwimmen“: Ein aufregender Genuß, ein
Abenteuer ( wer würde schon in ein Rudel wilder Hunde hinein
springen, aber bei den Delphinen trauen wir uns das), eine Belebung
der Sinne, eine Erweiterung des Horizontes, eine Öffnung des
Herzen, ein Schweben im Element Wasser in einem Zustand von
Mitgefühl, Harmonie und Liebe, Schönheit, Freude pur!
Tja, und dann war der Tag noch nicht vorbei…
Sonnenuntergang betrachten, Essengehen, noch ein abendlicher
Hafenbummel, im Curry House am Pool den Tag ausklingen lassen,
wunderschön!!
Meine Tochter Isabel war dieses Mal mit und wir wären beide gern
noch länger geblieben und hätten am liebsten den Rest der Familie
dazu geholt!
Wie schön, dass wir dann so liebevoll von ihnen zu Hause begrüßt
wurden! Das macht uns auch die Heimkehr schön!!!!!! Das
Empfangswetter war gut und warm! Und hat uns den Übergang
erleichtert. Auch hier blüht es üppig, nur anders…..und wir haben den
Sommer noch vor uns!
Wie schön das Leben doch sein kann!
Ich bitte Euch herzlich: Genießt es! Egal ob im Urlaub oder zu Hause.
Genießt einfach die Zeit, die Euch mit diesem Leben geschenkt
wurde! Jeder Moment ist kostbar – oder kann es sein, wenn wir ihm
die Chance geben. Ob in Ruhe oder in Aktion, hier oder dort, lasst
Euch berühren! Schmatzt nicht nur, sondern küsst inniglich, esst
nicht nur, sondern genießt die Aromen, geht nicht nur, sondern fühlt
die Sonne, den Wind, die Wärme oder Kühle dabei, redet nicht nur,
sondern teilt Euch mit und nehmt Anteil. Seht den Segen, der Euch
geschenkt wurde. Macht auf! Seid mutig. Seid dabei! Lebt!
Allerdings bemühe ich mich bei dieser Reise und in meinen Kursen bei
dieser Selbst-ent-wickelung Unterstützung zu geben. Doch geht
bitte immer auch schon allein dabei und Ihr werdet sicherlich
entdecken: Jedes Leben hat irgendwelche Strukturen, irgendwelche
Gerüste…aber Ihr füllt sie mit Leben! Nicht der Beruf, nicht die
Funktion, nicht der Urlaub geben Eurem Leben Sinn und Wert,
sondern Ihr gebt dem Beruf, der Funktion, dem Urlaub durch Euer
Leben, durch Euer Wesen Wert. Genießt, was Ihr habt: Beruf, Haus,
Frau oder Mann, Kinder, Garten, Urlaub, Hobby, Freizeit, freut Euch
daran und füllt es mit Eurem Sein. Oder anders, das eine ist die
Form, das andere der Inhalt. Was daraus wird, liegt immer an Euch:
Es ist Euer Tun, es ist Euer Gewinn…(und wenn in einer Partnerschaft
beide ihr ganzes Selbst einbringen, sind wir wohl schon in einer
anderen Dimension…)
Und wer sich dabei noch ein wenig von mir anstecken lassen will oder
Unterstützung braucht oder einfach in sich entdeckt, dass er
nächstes Jahr mit will oder wieder mit will, kommt mit! Es wäre mir
eine große Freude, Euch dabei zu haben!
(Wenn Ihr es übrigens ganz eilig habt, könnt Ihr in diesem Juli auch
noch bei Ilona mit, ich glaube, da ist noch ein Plätzchen frei. Ihr seht
das Angebot unter folgender Adresse:
http://www.e-z.net/~dolphnlv/delphine/schwimmen_lang.php?id=1 )
Doch auch hier bei uns gibt es neue Möglichkeiten der
Selbstentwicklung: Am 26. und 27. Juni findet ab neun Uhr ein
neuer Reiki Kurs I.Grad statt und auch am 11./12. Juli. Wer Reiki
erlernen und daran teilnehmen möchte, rufe mich doch bitte an.
Andrea und ich besprechen demnächst die neuen Daten, falls Ihr also
andere Terminwünsche habt, können wir auch diese noch mit
einplanen.
Ich werde schon bald wieder mit einem weiteren Rundbrief kommen,
ich möchte Euch ein paar Buchvorschläge für den Sommer machen,
die eigenen Platz brauchen. Aber ich wünsche Euch jetzt schon
einmal eine herrliche Sommerzeit mit Freude und Genuss,
Leichtigkeit und viel Gutem!
Kennt Ihr den Kanon: „Lachend, lachend, lachend, lachend kommt der
Sommer über das Feld. Über das Feld kommt er lachend, HAHaHa ,
lachend über das Feld“ Der passt gerade so recht in die Zeit und
meine Stimmung. Vielleicht kann ich Euch damit anstecken?
Ganz liebe Grüße!
Eure Cornelia
PS: Jetzt noch eine Bitte an alle, die diesen Brief noch per Post und
in Schwarz-Weiß erhalten: Wenn Ihr einen Computer habt, dann
schreibt mir doch bitte Eure Emailadresse, dann kommt so ein Brief
wie dieser schneller, häufiger und in Farbe und für mich ist es
günstiger. Wenn Ihr keinen Computer habt, dann macht es natürlich
weniger Sinn. Aber auch dann könntet Ihr einmal ins nächste
Internet Cafe gehen und www.Cornels-Selke.de eingeben. Man hilft
Euch dort auch! Dort findet Ihr alle Rundbriefe der nahen
Vergangenheit, also auch die, die nicht per Post raus gegangen sind.
Natürlich kann es auch sein, dass Ihr, einige von Euch leben ja sehr
weit entfernt von mir, in der Zwischenzeit einen neuen Reiki-Meister
in Eurer Nähe gefunden habt und dann erhaltet Ihr ja sicherlich von
der Seite schöne Rundbriefe. Teilt mir doch bitte mit, wenn Ihr
meine nicht mehr benötigt. Vielen Dank für Eure Unterstützung!
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