CICS Zugriff mit Hilfe von MQSeries und einem Java Klienten

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Tutorial 12 (OS/390 2.7, Windows XP) – v03-2016-05-14
Tutorial 12
CICS-Zugriff mit Hilfe von MQ und einem Java-Klienten
Vorbereitende Konfiguration des Windows XP-Klienten
Dieses Tutorial behandelt die Vorbereitungen, die notwendig sind, um das Tutorial 12 durchführen zu
können. Es setzt sich mit der Einrichtung des Windows XP-Klienten auseinander, der für die
Durchführung des Tutorials 12 benötigt wird.
Zuerst wird gezeigt, wie für das Tutorial 12 benötigte Software von einem Leipziger Server
heruntergeladen und entpackt werden kann.
Anschließend wird gezeigt, wie sich das benötigte JDK installieren und testen läßt.
Drittens wird die Websphere MQ-Installation behandelt.
Zuletzt muß noch die Windows XP-Firewall für den von MQ benutzten Port 1414 geöffnet werden.
1 Voraussetzungen
Die vorliegende Installation geht von einer Konfiguration aus, bei der auf dem Klienten-Rechner das
Windows XP-Betriebssystem mit mind. dem Support Pack 2 installiert ist. Auch sollte der Total
Commander installiert sein. Dieser wird für das Herunterladen von Daten benötigt.
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2 Nutzer-Konto mit eingeschränkten Rechten erstellen
Das Tutorial 12 sollte aus Sicherheitsgründen nicht mit Administrator-Rechten bearbeitet werden.
Deshalb wird hier ein Nutzer mit eingeschränkten Rechten angelegt.
Start  Systemsteuerung  Benutzerkonten
Es öffnet sich ein Fenster "Benutzerkonten" (Abbildung 1).
Abbildung 1
Hier klicken wir auf "Neues Konto erstellen". Anschließend werden wir aufgefordert, einen Namen für
das Konto einzugeben. Namensvorschlag: "zOS u. OS390", weil das Konto für die Durchführung der
Übung "z/OS und OS/390" erstellt werden soll.
Im nächsten Fenster muss unbedingt "Eingeschränkt" ausgewählt werden. Anschließend Klick auf
"Konto erstellen" (Abbildung 2).
Melden Sie sich nun ab und unter dem gerade neu erstellten Benutzerkonto "zOS u. OS390" wieder
an. Dieser Vorgang legt das Home-Verzeichnis des Nutzers "zOS u. OS390" an.
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Abbildung 2
3 Download und Entpacken der benötigten Software
Sämtliche für das Tutorial 12 benötigte Software können Sie sich per FTP von einem Server
herunterladen.
IP-Adresse des Servers, auf dem die Daten liegen:
FTP-Login:
Pfad, unter dem diese Datei zu finden ist:
Gepackte herunterzuladende Datei:
139.18.12.179
tutor
/H:/tools
T11_XP.zip
Das Passwort zum Login "tutor" erhalten Sie von ihrem Tutor oder per Mail von Herrn Müller
(gmuellerÄdTinformatikDodTuni-leipzigDodTde). Der Download ist häufig nur im passiven Modus
möglich.
Dieses Herunterladen kann mit einem FTP-Clienten, wie z.B. WS FTP LE oder mit dem Total
Commander erfolgen. Letzteres wird hier vorgestellt.
Sie sollten sich jetzt als Nutzer "zOS u. OS390" abmelden und unter einem Nutzer mit AdministratorRechten wieder anmelden.
Starten Sie jetzt den Total Commander. Wählen Sie in der Menüleiste "Netz" und anschließend "FTP
Verbinden..." aus.
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Im sich öffnenden Fenster "Mit FTP-Server verbinden" klicken wir auf die Schaltfläche "Neue
Verbindung..."
Abbildung 3
Hier geben wir nun alle verbindungsrelevanten Daten so wie in Abbildung 3 gezeigt ein. Abschließend
klicken wir auf die Schaltfläche OK.
Das Ergebnis ist ein neuer Eintrag Übung "z/OS u. OS/390" in die Liste aller Verbindungen (Abbildung
4).
Abbildung 4
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Nun können wir die gerade eingerichtete Verbindung nutzen, um die Software herunterzuladen. Dazu
klicken wir auf die ebenfalls in der Abbildung 4 gezeigten Schaltfläche "Verbinden". Anschließend ist
das Passwort einzugeben und dies mit OK zu bestätigen. Nun können wir die Datei Tutor11_XP.zip in
das Verzeichnis "c:\download" hinüberziehen, was den Download startet. Das Ergebnis des
Downloads zeigt Abbildung 5.
Abbildung 5
Bevor die Installationen gestartet werden können, muß die gepackte Datei Tutor11_XP noch entpackt
werden. Dies ist ebenfalls mit dem Total Commander möglich.
Eine zweite Möglichkeit ist Verwendung des Windows XP Extrahier-Assistenten. Diesen kann man
starten, indem man mit der rechten Maustaste auf Tutor11_XP klickt und anschließend auf Alle
extrahieren... (Abbildung 6).
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Abbildung 6
Weiter  Zielordner auf "C:\download\entpackt" ändern  Weiter
Das Extrahieren beginnt, haben Sie einen kleinen Moment Geduld ...
Klick auf Fertigstellen beendet das Extrahieren.
Abbildung 7
Abbildung 7 zeigt die entpackten Dateien. Es sind die Quellen für die Installation von Java 2 SDK (SE
v1.4.2_05) sowie für WebSphere MQ Express V5.3
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4 Installation von Java 2 SDK
Die Aufgaben des Tutorials 12 lassen sich mit der folgenden Java 2 SDK-Version lösen: Java 2 SDK,
SE v1.4.2_05. Wie diese installiert werden sollte, wird in diesem Kapitel beschrieben.
Wir eröffnen die Installation durch Doppelklick auf das in der Abbildung 7 gezeigte Icon j2sdk1_4_2_05-windows-i586-p und warten einen Moment, bis das Java 2 SDK, SE v1.4.2_05 – LicenseFenster erscheint. Hier wählen wir I accept ... aus und klicken anschließend auf die Schaltfläche Next.
Wie die Abbildung 8 zeigt, deselektieren wir die Tools, die wir für unsere spätere Arbeit nicht
benötigen: Die Demos und den Source Code und schließen diese Aktion durch Klick auf Next ab.
Abbildung 8
Wir können vor beiden Browsern (Microsoft Internet Explorer und Netscape 6) für ein Häkchen sorgen
und die Installation durch Klick auf Install starten.
Nun müssen Sie sich einige Minuten gedulden, bis das in der Abbildung 9 gezeigte Fenster erscheint.
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Abbildung 9
Beendet wird die Java 2 SDK-Installation durch Klick auf Finish.
5 Installation von Websphere MQ
Die Aufgaben des Tutorials 12 lassen sich mit der folgenden MQ-Version bearbeiten: Web Sphere MQ
Express v5.3. Deshalb wird hier beschrieben, wie diese MQ-Version installiert werden sollte.
Doppelklick auf das Icon "WebSphereMQ 5.3" startet die Installation (Abbildung 10).
Abbildung 10
 Next  vorgeschlagenen Pfad unverändert lassen und Klick auf Next
 Files werden entpackt (dauert einige Minuten)
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 Die Frage Do you want to start WebSphere MQ Express installation now? ist natürlich mit Yes zu
beantworten (Abbildung 11).
Abbildung 11
Die Animation kann mit der Escape-Taste abgebrochen werden. Das WebSphere MQ-Installation –
Launchpad erscheint.
Überprüfen Sie als erstes die Software-Voraussetzungen. Alle 6 Häckchen müssen vorhanden sein
(Abbildung 12).
Abbildung 12
Ein Klick auf Netzvoraussetzungen. Die Frage: "Treffen beide Bedingungen zu?" muß mit Nein
beantwortet werden. Anschließend Klick auf WebSphere MQ-Installation (Abbildung 13).
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Abbildung 13
Die anschließend erscheinende Meldung, dass Java Runtime Environment 1.3 oder höher angeblich
nicht installiert sei, können Sie ignorieren (Abbildung 14).
Abbildung 14
Nun können Sie das MQ-Installationsprogramm starten (Abbildung 15).
Abbildung 15
 Weiter  Lizenzvereinbarung akzeptieren und Klick auf Weiter
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 Die voreingestellte Installationsart "Standard" kann unverändert übernommen werden, Klick auf
Weiter
Im in Abbildung 16 dargestellten Fenster kann noch einmal überprüft werden, welche MQKomponenten installiert werden.
Abbildung 16
Klick auf Installieren.
Die Frage nach "genügend Lizenzeinheiten" mit Ja beantworten. So wird die Installation gestartet, was
einige Minuten in Anspruch nehmen könnte.
Ein Klick auf Fertigstellen (Abbildung 17) beendet die Installation.
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Abbildung 17
Klick auf Fortfahren und anschließend auf Weiter. Die Webspere MQ Netzkonfiguration erfolgt).
Überprüfen, ob nein eingestellt ist. Klick auf Weiter.
Standardkonfiguration muß nicht erstellt werden. Klick auf Weiter.
WebSphere MQ – Erste Schritte soll nicht gestartet werden. Ebenso das Notepad zur Anzeige der
Release-Informationen. Statt dessen soll der Websphere MQ-Explorer zum Abschluß der Installation
gestartet werden. Die Häkchen entsprechend setzen und Klick auf Fertig stellen (Abbildung 18).
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Tutorial 12 (OS/390 2.7, Windows XP) – v03-2016-05-14
Abbildung 18
Der WebSphere MQ-Explorer wird für das Anzeigen von MQ-Objekten, wie z.B. WarteschlangenManager (Queue Manager), Warteschlagen (Queues) sowie Kanälen (Channels) benutzt. Solche zu
erstellen wird im Tutorial 12 behandelt. Zur Zeit sind keinerlei Objekte vorhanden; deshalb die Anzeige
"In dieser Ansicht werden keine Elemente angezeigt" (Abbildung 19).
Abbildung 19
Ab sofort zeigt ein aufrechter grüner Pfeil in der Windows-Taskleiste an, dass Websphere MQ
installiert ist und im Hintergrund läuft:
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6 Dem Nutzer "zOS u. OS390" MQ-Adminstrationsrechte verleihen
Weil der Nutzer "zOS u. OS390" aufgrund von eingeschränkten Rechten das Tutorial 12 nicht
bearbeiten könnte – z.B. könnte er keinen Warteschlangen-Manager anlegen – müssen die Rechte
des Nutzers "zOS u. OS390" erweitert werden.
Und zwar muß dieser Nutzer Mitglied der Gruppe der MQ-Administratoren "MQM" werden. Dazu
müssen Sie mit Administrations-Rechten unter Windows XP angemeldet sein.
Start  Systemsteuerung  Verwaltung  Computerverwaltung
Wir erweitern Lokale Benutzer und Gruppen und öffnen den Ordner Benutzer.
Anschließend Doppelklick auf den Benutzer zOS u. OS390 (Abbildung 20).
Abbildung 20
Es öffnet sich ein Fenster mit den drei Registerkarten Allgemein, Mitgliedschaft sowie Profil. Klick auf
Mitgliedschaft. Die Abbildung 21 zeigt: Der Nutzer "zOS u. OS90" ist nur Mitglied der Gruppe
Benutzer.
Wir klicken auf die Schaltfläche Hinzufügen.
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Abbildung 21
Es ist die neue Gruppe "MQM" einzutragen und der Vorgang durch Klick auf OK abzuschließen
(Abbildung 22).
Abbildung 22
Nun ist der Benutzer zOS u. OS390 Mitglied der Gruppen
und MQM. Somit hat der Benutzer
zOS u. OS390 jetzt alle notwendigen Rechte für die Bearbeitung des Tutorials 12.
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7 Windows XP-Firewall konfigurieren
Das Tutorial 12 behandelt den Aufbau zweier unidirektionaler Verbindungen zwischen dem Windows
XP-Klienten und dem Leipziger S/390-Server. Für eine dieser beiden Verbindungen muß der Port
1414 geöffnet werden.
Start  Systemsteuerung  Windows-Firewall
Wir wählen die Registerkarte Ausnahmen aus und klicken anschließend auf die Schaltfläche Port... Es
öffnet sich das in Abbildung 23 dargestellte Fenster. Hier sind ein Name, z.B. WebSphere MQ und die
zu öffnende Portnummer 1414 einzutragen. Der Port wird für das Protokoll TCP geöffnet. Abschluß
dieser Aktion mit Klick auf OK. Das Fenster Systemsteuerung kann nun auch geschlossen werden.
Abbildung 23
Damit ist Ihr Windows XP-Klient nun so konfiguriert, dass Sie sich jetzt mit dem Tutorial 12
beschäftigen können.
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