c5541abf-15ce-464f-b5d2-758395fcdf3e Bewährte Methoden für Offlineadressbücher Microsoft Corporation Veröffentlicht: 01.11.06 Autor: Exchange Server-Dokumentationsteam Kurzdarstellung Das vorliegende Handbuch enthält Empfehlungen sowie bewährte Methoden für die Bereitstellung und Verwaltung von Offlineadressbüchern mit Microsoft Exchange Server 2003 und Microsoft Office Outlook 2003. Kommentare? Senden Sie Ihr Feedback an folgende Adresse: [email protected]. Contents Bewährte Methoden für Offlineadressbücher ........................................................................... 7 Einführung in "Bewährte Methoden für Offlineadressbücher" .................................................. 7 Voraussetzungen in diesem Handbuch ................................................................................. 7 Für wen ist dieses Handbuch gedacht? ................................................................................ 8 Terminologie .......................................................................................................................... 8 Technische Übersicht über Offlineadressbücher ...................................................................... 9 Generierung von Offlineadressbüchern ................................................................................. 9 Active Directory-Attribute ..................................................................................................... 11 Anzeigen der Offlineadressbuch-Systemordner im Exchange-System-Manager .................. 12 Verfahren ............................................................................................................................. 12 Weitere Informationen ......................................................................................................... 13 Verbesserungen der Offlineadressbücher .............................................................................. 13 Verbesserungen in Exchange Server 2003 ......................................................................... 13 Verbesserungen in Exchange Server 2003 SP1 ................................................................. 14 Verbesserungen in Outlook 2003 SP1 ................................................................................ 19 Verbesserungen in Exchange Server 2003 SP2 und Outlook 2003 SP2 ........................... 20 Bereitstellungsszenarien für Outlook 2003 ............................................................................. 23 Allgemeine Empfehlungen für das Aktualisieren von Exchange Server- bzw. OutlookVersionen ......................................................................................................................... 24 Aktualisieren von Exchange Server 5.5 ............................................................................... 24 Aktualisieren auf Exchange Server 2003 SP2 und Office Outlook 2003 SP2..................... 26 Standortkonsolidierung ........................................................................................................ 30 Zusammenführen von Verzeichnisdiensten ........................................................................ 32 Bereitstellen von Offlineadressbüchern ............................................................................... 32 Angeben der Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs ................................... 33 Verschieben eines Offlineadressbuchs in Exchange Server 5.5 ............................................ 34 Verfahren ............................................................................................................................. 34 Erstellen von Offlineadressbuch-Dateien auf einem Bereitstellungscomputer ....................... 34 Bevor Sie beginnen ............................................................................................................. 34 Verfahren ............................................................................................................................. 35 Kopieren der Offlineadressbuch-Dateien von einem Testcomputer auf ausgewählte OutlookComputer ............................................................................................................................. 36 Verfahren ............................................................................................................................. 36 Bereitstellen der Sequenznummer für auf dem Testcomputer erstellte OfflineadressbuchDaten ................................................................................................................................... 37 Bevor Sie beginnen ............................................................................................................. 37 Verfahren ............................................................................................................................. 37 Vorgehensweise beim Angeben der Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs .. 38 Bevor Sie beginnen ............................................................................................................. 38 Verfahren ............................................................................................................................. 39 Weitere Informationen ......................................................................................................... 40 Verwenden von Offlineadressbüchern .................................................................................... 40 Auswirkungen der Downloads von Offlineadressbüchern auf das Netzwerk ...................... 40 Hinweise zu Offlineadressbüchern ...................................................................................... 41 Ändern der Ein-Achtel-Regel .................................................................................................. 55 Bevor Sie beginnen ............................................................................................................. 55 Verfahren ............................................................................................................................. 55 Konfigurieren der Zertifikatsfilterung für Offlineadressbücher ................................................ 56 Bevor Sie beginnen ............................................................................................................. 56 Verfahren ............................................................................................................................. 57 Vorgehensweise beim Generieren einer vollständigen Downloaddatei des Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann ............................. 57 Bevor Sie beginnen ............................................................................................................. 58 Verfahren ............................................................................................................................. 58 Weitere Informationen ......................................................................................................... 59 Vorgehensweise beim Verwalten der Größen von Offlineadressbuch-Dateien ..................... 59 Bevor Sie beginnen ............................................................................................................. 59 Verfahren ............................................................................................................................. 61 Weitere Informationen ......................................................................................................... 61 Konfigurieren von Clients für die Verwendung von Offlineadressbüchern ............................. 62 Outlook 2003 im Exchange-Cachemodus ........................................................................... 62 Outlook 2003 im Onlinemodus ............................................................................................ 63 Outlook 2003 im Offlinemodus ............................................................................................ 63 Steuern des Downloadverhaltens von Offlineadressbüchern in Outlook im ExchangeCachemodus ........................................................................................................................ 64 Bevor Sie beginnen ............................................................................................................. 64 Verfahren ............................................................................................................................. 64 Herunterladen der Option "Alle Details" für das Offlineadressbuch........................................ 65 Verfahren ............................................................................................................................. 65 Problembehandlung bei Offlineadressbüchern ....................................................................... 66 Vollständiger Download des Offlineadressbuchs ................................................................ 66 Offlineadressbuch-Sequenznummer ................................................................................... 70 Serverseitiger Adresslistenname ......................................................................................... 70 Anzeigen der Namen von Offlineadresslisten ......................................................................... 71 Verfahren ............................................................................................................................. 72 Bewährte Methoden für Offlineadressbücher – Ressourcen .................................................. 72 Microsoft Knowledge Base-Artikel ....................................................................................... 72 Handbücher für Exchange Server 2003 .............................................................................. 73 Technische Artikel ............................................................................................................... 74 Webcasts ............................................................................................................................. 74 Websites .............................................................................................................................. 74 Copyright ................................................................................................................................. 74 7 Bewährte Methoden für Offlineadressbücher Dieses Handbuch enthält Empfehlungen und bewährte Methoden für die Bereitstellung und Verwaltung von Offlineadressbüchern mit Microsoft® Exchange Server 2003 und Microsoft Office Outlook® 2003. Sowohl für die Bereitstellung eines neuen Exchange Server 2003Messagingsystems als auch für die Aktualisierung einer früheren Exchange-Version bietet dieses Handbuch Ihnen bewährte Methoden, darunter auch Empfehlungen zur Optimierung der Verwendung des Offlineadressbuchs in verschiedenen Szenarien. Weiterhin stellt dieses Handbuch Ihnen Informationen zur Problembehandlung bei den gebräuchlichsten Problemen bereit, die bei der Verwendung von Offlineadressbüchern entstehen könnten. Hinweis: Laden Sie das Handbuch Bewährte Methoden für Offlineadressbücher herunter, um das Dokument zu drucken oder offline zu lesen. Einführung in "Bewährte Methoden für Offlineadressbücher" Das vorliegende Handbuch enthält Empfehlungen sowie bewährte Methoden für das Bereitstellen und Verwalten von Offlineadressbüchern mit Microsoft® Exchange Server 2003 und Microsoft Office Outlook® 2003. Sowohl für die Bereitstellung eines neuen Exchange Server 2003-Messagingsystems als auch für die Aktualisierung einer früheren ExchangeVersion bietet dieses Handbuch Ihnen bewährte Methoden, darunter auch Empfehlungen zur Optimierung der Verwendung des Offlineadressbuchs in verschiedenen Szenarien. Darüber hinaus werden häufig auftretende Probleme beschrieben, die bei der Verwendung von Offlineadressbüchern auftreten können. Voraussetzungen in diesem Handbuch In diesem Handbuch wird von folgenden Voraussetzungen ausgegangen: Das Handbuch basiert auf Exchange Server 2003 mit Service Pack 2 (SP2). Exchange Server 2003 SP2 beinhaltet Erweiterungen, die das Verhalten von Offlineadressbüchern verbessern. Das Handbuch basiert ebenfalls auf Outlook 2003 mit SP2. Outlook 2003 SP2 beinhaltet ebenfalls Erweiterungen für Offlineadressbücher. Weitere Informationen zu Outlook 2003 SP2 finden Sie auf der Microsoft Office Online-Website. 8 Hinweis: Sowohl in Exchange Server 2003 SP2 als auch in Outlook 2003 SP2 wird das Offlineadressbuch, Version 4, (OAB v4) eingeführt. Dieses Handbuch unterstützt Sie beim Bereitstellen und Verwalten von Offlineadressbüchern, auch wenn Sie weder Exchange Server 2003 SP2 noch Outlook 2003 SP2 verwenden. Die Verbesserungen an Offlineadressbüchern, die im OAB v4 eingeführt werden, können Sie jedoch nicht nutzen. Ausführliche Informationen zu den Verbesserungen der Offlineadressbücher, die seit den ursprünglichen Versionen von Exchange Server 2003 und Outlook 2003 hinzugefügt wurden, finden Sie unter Verbesserungen der Offlineadressbücher. Das vorliegende Handbuch enthält zahlreiche Details, die Ihnen ein besseres Verständnis des OAB v4 vermitteln und Sie bei dessen Bereitstellung und Verwendung unterstützen. Zusätzliche Informationen zum Offlineadressbuch v4 finden Sie unter OAB Version 4 in Exchange Server 2003 Service Pack 2 und How Outlook 2003 SP2 and Exchange Server 2003 SP2 OAB Version 4 Work Together. Eine Liste der Ressourcen, auf die in diesem Handbuch verwiesen wird, sowie weitere Ressourcen, die Sie beim Verwalten von Offlineadressbüchern unterstützen können, finden Sie unter Bewährte Methoden für Offlineadressbücher – Ressourcen. Für wen ist dieses Handbuch gedacht? Obwohl nahezu jeder Benutzer mit einem technischen Hintergrund von der Lektüre dieses Handbuchs profitieren kann, ist es so ausgelegt, dass besonders folgende Benutzergruppen maximalen Nutzen daraus ziehen können: IT-Experten Personen, die sich auf die Problembehandlung bei Schwierigkeiten spezialisiert haben, mit denen Endbenutzer in ihrer Messagingumgebung konfrontiert werden. Architekten von Messagingsystemen Personen, die für die Planung und Ausarbeitung allgemeiner Geschäftsstrategien und -lösungen zuständig sind. Exchange Server- und Outlook-Administratoren Personen, die für die Installation, Wartung und Administration der Anwendungen Exchange Server und Outlook in einem Unternehmen zuständig sind. Terminologie Machen Sie sich mit den folgenden Begriffen vertraut, bevor Sie weiterlesen. Offlineadressbuch Bei einem Offlineadressbuch handelt es sich um einen Container, in dem eine Zusammenstellung von Offlineadresslisten gespeichert wird. Administratoren konfigurieren verfügbare Offlineadressbücher, und Outlook-Benutzer können auswählen, welche Offlineadresslisten sie herunterladen möchten. 9 Offlineadressliste Bei einer Offlineadressliste handelt es sich um eine Gruppe von Adresslisten in Dateien, die auf einem Offlineadresslisten-Server erstellt und gespeichert werden. Offline arbeitende Benutzer können eine Verbindung zu einem Exchange ServerComputer herstellen und Adresslisten herunterladen, wenn sie Informationen zu anderen Benutzern in der Organisation benötigen. Beim Erstellen eines Offlineadressbuchs werden die angegebenen Adresslisten in eine gesonderte Gruppe von Dateien konvertiert und in einem Öffentlichen Ordner gespeichert. Wenn Benutzer das Offlineadressbuch herunterladen, wird diese Datendatei als Informationsquelle verwendet. Offlineadressbücher enthalten normalerweise mindestens eine Adressliste, die die Globale Adressliste (GAL) darstellt. Offline arbeitende Benutzer können diese Globale Adressliste mit MAPI-E-MailClients (Messaging Application Programming Interface) verwenden. Weitere Informationen zu anderen auf Exchange-bezogenen Begriffen finden Sie in Exchange Server 2003 Glossary. Technische Übersicht über Offlineadressbücher Dieses Thema gibt eine kurzen technische Übersicht über Offlineadressbücher. Es wird die Generierung von Offlineadressbüchern beschrieben und erläutert, wo OfflineadressbuchObjekte im Active Directory®-Verzeichnisdienst gespeichert werden. Generierung von Offlineadressbüchern Microsoft® Office Outlook® 2003 verwendet das Offlineadressbuch zum Bereitstellen des Offlinezugriffs auf Verzeichnisinformationen aus der Globalen Adressliste (GAL) sowie anderen Adresslisten. Exchange generiert jede Nacht neue Offlineadressbuch-Dateien und legt sie in einem speziellen Öffentlichen Ordner ab, einem Systemordner, damit Outlook sie herunterladen kann. Die Offlineadressbuch-Dateien werden vor dem Hinzufügen zu den Offlineadressbuch-Systemordnern komprimiert, sodass der Download nach Outlook minimal ist. Plangemäß überprüft Outlook diese Systemordner regelmäßig auf neue Offlineadressbuch-Dateien und lädt die erforderlichen Dateien herunter. Outlook 2003 enthält viele neue Features und Erweiterungen für das Offlineadressbuch. Durch die Verwendung des Offlineadressbuchs braucht Outlook keine Verbindung mit Active Directory herzustellen, um allgemeine Vorgänge, z. B. das Auflösen von Empfängernamen, das Durchsuchen von Adresslisten oder das Abrufen von Adressdetails, durchzuführen. Die zur Verfügung stehenden Funktionen sind begrenzt, aber sie ähneln der GAL (oder anderen Adresslisten) beim Arbeiten im Netzwerk. Viele Komponenten von Exchange Server arbeiten mit Active Directory, um Offlineadressbücher zu generieren und zu verwalten. Unabhängig davon, ob ein 10 Offlineadressbuch automatisch beim Exchange-Setup oder manuell vom Administrator durch den Exchange-System-Manager erstellt wurde, arbeiten Exchange Server und Active Directory bei der Verwaltung des Offlineadressbuchs zusammen und synchronisieren es in Hinblick auf Änderungen, die möglicherweise im Verzeichnis vorgenommen wurden. Systemordner können im Exchange-System-Manager angezeigt werden und ermöglichen dem Administrator die Anzeige der Dateien, die das Offlineadressbuch bildend. Die folgende Abbildung zeigt die Offlineadressbuch-Systemordner im Exchange-System-Manager. Ausführliche Anweisungen finden Sie unter Anzeigen der Offlineadressbuch-Systemordner im Exchange-System-Manager. Nachfolgend werden alle bei der Generierung und Verwaltung von Offlineadressbüchern verwendeten Exchange Server- und Active Directory-Komponenten beschrieben: Microsoft Exchange-Systemaufsicht Zuständig für die Generierung des Offlineadressbuchs. Die Systemaufsicht ruft Oabgen.dll auf, eine MAPI-Anwendung, die als OABGen bezeichnet wird und Active Directory ausliest. Auf einem Server, auf dem Exchange Server 2003 SP2 ausgeführt wird, legt OABGen bei der ersten Erstellung eines Offlineadressbuchs die Ordner OAB Version 2, OAB Version 3a und OAB Version 4 an. Sie können die Versionen der zu generierenden Offlineadressbücher angeben. Einzelheiten hierzu finden Sie unter Vorgehensweise beim Angeben der Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs. 11 Hinweis: Auf einem Server, auf dem Exchange Server 2003 SP1 ausgeführt wird, legt OABGen bei der ersten Erstellung eines Offlineadressbuchs die Ordner OAB Version 2 und OAB Version 3a an. Bei jeder Ausführung von OABGen werden folgende Aufgaben durchgeführt: Erstellung der Dateien für alle Offlineadressbuch-Versionen. Komprimierung der Dateien. Erstellung von Bereitstellungen in den Systemordnern für jede Version des zu generierenden Offlineadressbuchs. Die Offlineadressbuch-Dateien werden als Anlagen für die Bereitstellungen in den Ordnern gespeichert. Erstellung von inkrementellen Offlineadressbuch-Dateien, die tägliche Änderungen enthalten. Standardmäßig generiert Exchange Server 2003 jeden Morgen um 5:00 Uhr eine inkrementelle Offlineadressbuch-Datei. Microsoft Exchange–Informationsspeicherdienst Zuständig für die Speicherung von Offlineadressbuch-Systemordnern, die direkt unter OFFLINEADRESSBUCH aufgelistet sind. Bei jeder Erstellung eines neuen Offlineadressbuchs werden die entsprechenden Offlineadressbuch-Systemordner einschließlich der Container, z. B. "EX:/o=<Organisationsname>/ou=<Administrative Gruppe> und /o=<Organisationsname>/cn=addrlists/cn=oabs/cn=<Name der Offlineadressliste>", während der nächtlichen Onlinewartung erstellt. Verzeichnisserver Active Directory-Server werden bei der Generierung von Offlineadressbüchern verwendet. Die Konfigurationsdaten für das Offlineadressbuch werden in der Konfigurationsnamenskontext-Partition von Active Directory gespeichert und somit allen Domänencontrollern zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden die Informationen zu den Globalen Adresslisten im globalen Katalogserver gespeichert. Empfängeraktualisierungsdienst Bei der Generierung eines Offlineadressbuchs wird im Gegensatz zu den Adresslisten kein Empfängeraktualisierungsdienst benötigt. Der Systemaufsichtsdienst ruft den Empfängeraktualisierungsdienst auf, der wiederum die Adresslistenmitgliedschaft für Empfänger verwaltet. Bei leerer Adressliste schlägt die Generierung des Offlineadressbuchs fehl. Active Directory-Attribute Ein ordnungsgemäß konfiguriertes Active Directory ist für die korrekte Generierung eines Offlineadressbuchs unter Exchange Server 2003 erforderlich. Zusätzlich zu den Adresslisten und den Objekten, die diese Listen bilden, besitzt das Offlineadressbuch seine eigenen Verzeichnisattribute. Probleme mit Active Directory können zu Problemen mit dem Offlineadressbuch führen. So können beispielsweise Unterbrechungen oder das 12 Fehlschlagen der Active Directory-Replikation dazu führen, dass neu hinzugefügte Verzeichnisobjekte im Offlineadressbuch nicht angezeigt werden. Offlineadressbuch-Informationen werden an zwei Orten gespeichert. Der Inhalt des Offlineadressbuchs wird in der Nicht-IMP-Unterstruktur der Öffentlichen Ordner-Hierarchie gespeichert, und die Offlineadressbuch-Objekte werden im Konfigurationsnamenskontext in Active Directory (unter "CN=Offline Address Lists,CN=Address Lists Container,CN=<Organisationsname>,CN=Microsoft Exchange,CN=Services,CN=Configuration,DC=<Domänenname>,DC=<Domänennamenerw eiterung>") gespeichert. Offlineadressbücher besitzen wie alle Verzeichnisobjekte zahlreiche Attribute zum Steuern von Verhalten und anderen Elementen. Anzeigen der OfflineadressbuchSystemordner im Exchange-SystemManager Systemordner können im Exchange-System-Manager angezeigt werden und ermöglichen dem Administrator die Anzeige der Dateien, die das Offlineadressbuch bildend. Verfahren So zeigen Sie Offlineadressbuch-Systemordner im Exchange-System-Manager an 1. Öffnen Sie den Exchange-System-Manager. 2. Unter dem Objekt Organisation erweitern Sie Ordner. Wenn Ordner unter dem Objekt Organisation nicht angezeigt wird, weist das auf die Anzeige von Administrative Gruppen im Exchange-System-Manager hin. Erweitern Sie in diesem Fall Administrative Gruppen, dann Administrative Gruppe und dann Ordner. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Öffentliche Ordner, und wählen Sie Systemordner anzeigen aus. 4. Erweitern Sie Öffentliche Ordner, dann OFFLINEADRESSBUCH. 5. Wählen Sie den entsprechenden Offlineadressbuch-Ordner aus, und erweitern Sie ihn. Der Offlineadressbuch-Ordner heißt standardmäßig beispielsweise "/o=<Name der Exchange-Organisation>/cn=addrlists/cn=oabs/cn=Default Offline Address List". 6. Wählen Sie den entsprechenden Versionsordner des Offlineadressbuchs aus, und klicken Sie auf die Registerkarte Inhalt. 13 Weitere Informationen Informationen zu standardmäßig erstellten Offlineadressbüchern finden Sie unter "Generierung von Offlineadressbüchern" in Technische Übersicht über Offlineadressbücher. Verbesserungen der Offlineadressbücher In diesem Thema werden die aktuellen Verbesserungen beschrieben, die an Offlineadressbüchern vorgenommen wurden. Sowohl in Microsoft® Exchange Server 2003 als auch in Microsoft Office Outlook® 2003 wurde das Offlineadressbuch v3(a) mit erweiterten Funktionen eingeführt. Darüber hinaus enthielten sowohl Service Pack 1 (SP1) für Exchange Server 2003 als auch Service Pack 1 (SP1) für Outlook 2003 zusätzliche Erweiterungen für das Offlineadressbuch. Schließlich wird sowohl in Exchange Server 2003 SP2 als auch in Outlook 2003 SP2 das Offlineadressbuch, Version 4, (OAB v4) eingeführt. Das Offlineadressbuch v4 umfasst neben erheblichen Leistungsverbesserungen im Vergleich zu früheren Versionen weitere Verbesserungen. Hinweis: Um die Änderungen im OAB v4 verwenden zu können, muss auf Ihren Offlineadressbuch-Servern Exchange Server 2003 SP2 oder höher ausgeführt werden. Ferner ist auf Ihren Outlook-Clients Outlook 2003 SP2 oder höher im Unicode-Format erforderlich. Informationen zu Outlook 2003 SP2 finden Sie auf der Microsoft Office Online-Website. Verbesserungen in Exchange Server 2003 In Exchange Server 2003 wird das neue Offlineadressbuch-Format Offlineadressbuch v3(a) eingeführt. Das Offlineadressbuch v3(a) wird in dem Systemordner OAB Version 3a gespeichert. Das Offlineadressbuch v3(a) fügt Unterstützung für das Speichern eines Offlineadressbuchs im Unicode-Format hinzu. In früheren Versionen des Offlineadressbuchs werden Daten im ANSI-Format (American National Standards Institute) gespeichert. Im Exchange-System-Manager wird der neue Systemordner nach dem Ordner OAB Version 2 aufgeführt. Der Ordner OAB Version 2 enthält eine Gruppe von Offlineadressbüchern im ANSI-Zeichensatzformat, die von Outlook 2003 bis Outlook 97 verwendet werden. Jedes Nachrichtenobjekt in dem Ordner stellt eine Generierung des Offlineadressbuchs dar (erfolgt in der Regel täglich). Ein Nachrichtenobjekt enthält mehrere hochkomprimierte Dateien. Diese Daten enthalten die Offlineadressbuch-Daten. Darüber hinaus werden Änderungen gegenüber der vorherigen Generierung in der Datei Changes.oab erstellt, sodass Outlook nur die seit dem letzten Download aufgetretenen Änderungen herunterladen muss. 14 Der Ordner OAB Version 3a enthält eine Gruppe von Offlineadressbüchern im UnicodeFormat. Diese Offlineadressbücher werden von Outlook 2003 verwendet. Bei Ihrer Anmeldung bei Outlook 2003 überprüft Outlook 2003, ob dieser Ordner vorhanden ist, und verwendet die Unicode-Dateien, sofern diese verfügbar sind. Es ist sinnvoll, dass Outlook 2003 nicht die älteren ANSI-Dateien im untergeordneten Ordner von OAB Version 2, sondern die Unicode-Dateien verwendet. Verbesserungen in Exchange Server 2003 SP1 Exchange Server 2003 SP1 bietet Exchange-Administratoren zusätzliche Kontrolle: Sie sind in der Lage, die Anzahl der gleichzeitigen vollständigen Downloads von Offlineadressbüchern zu begrenzen, die auf den einzelnen Servern für Öffentliche Ordner stattfinden können. In Service Pack 1 wurde ebenfalls die Überwachung von Offlineadressbüchern erweitert, wodurch eine neue Protokollfunktion für auftretende Fehler und Ausnahme bereitgestellt wird. Downloadeinschränkung bei Offlineadressbüchern In Exchange Server 2003 wird jede Anfrage für den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs sofort verarbeitet. Wenn z. B. ein Öffentlicher Ordner, der von 10.000 Benutzern verwendet wird, in einer Stunde 1.000 Anfragen erhält, und das Offlineadressbuch 5 MB groß ist, überträgt der Server 5 GB Daten. Je nach Geschwindigkeit der Netzwerkverbindungen und verfügbarer Bandbreite kann diese große Datenmenge das Netzwerk möglicherweise für einen längeren Zeitraum überlasten. Um die Überlastung des Netzwerkadapters eines Exchange-Servers oder des betreffenden Netzwerks zu verhindern, stellt Exchange Server 2003 mit SP1 einen Einschränkungsmechanismus bereit, mit dem Administratoren durch Festlegung eines Bandbreiten-Schwellenwerts die Netzwerkbandbreite begrenzen können, die von Downloads der Offlineadressbücher verwendet wird. Standardmäßig ist dieses Einschränkungsfeature deaktiviert. Sie können es aktivieren, indem Sie der Registrierung auf allen Servern für Öffentliche Ordner, auf denen sich Systemordner von Offlineadressbüchern befinden, den folgenden Eintrag hinzufügen: HKLM\System\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\ParametersSystem Type: DWORD Value: OAB Bandwidth Threshold (KBps) Value Data: bandwidth threshold setting (Range: 0 to 4194304 (decimal)) Anhand ihres Namens ist ersichtlich, dass die Einstellung des Bandbreiten-Schwellenwerts in Kilobytes pro Sekunde (KB/s) angegeben ist und mit einem Dezimalwert konfiguriert werden sollte. Wenn für den Registrierungswert beispielsweise der Dezimalwert 5.000 festgelegt wird, wird der Server für Öffentliche Ordner so konfiguriert, dass 5.000 KB/s als BandbreitenSchwellenwert für Downloads von Offlineadressbüchern verwendet werden. Dies entspricht 15 ungefähr 40.960 Kilobits pro Sekunde (KBit/s) oder 40,96 Megabits pro Sekunde (MBit/s). Nach dem Hinzufügen und Konfigurieren der Einstellung erkennt Exchange den Registrierungseintrag dynamisch und erzwingt die Bandbreitenbegrenzung, ohne dass der Microsoft Exchange-Informationsspeicherdienst neu gestartet werden muss. Bei jeder Downloadanfrage für ein Offlineadressbuch werden die Administratorrechte des Requestors auf dem Exchange-Server überprüft. Wenn der für die Anfrage verwendete Sicherheitskontext dem des lokalen Administrators auf dem Exchange Server-Computer entspricht, wird davon ausgegangen, dass eine interne Funktion den Download anfordert. In diesem Fall darf der Requestor mit einem vollständigen Download fortfahren. Die an den Administratorclient übertragenen Bytes werden jedoch noch als Bestandteil der durchschnittlichen Byteanzahl des vollständigen Downloads eines Offlineadressbuch berechnet. Verfügt der Requestor nicht über Administratorrechte, wird die durchschnittliche Byteanzahl des vollständigen Downloads eines Offlineadressbuchs während der letzten zehn Sekunden ermittelt. Liegt dieser Wert unter dem konfigurierten Schwellenwert, wird ein vollständiger Download ermöglicht. Hinweis: Wenn der oben beschriebene Registrierungsschlüssel auf 0 gesetzt wird, kann höchstens jeweils ein Client ohne Administratorrechte ein vollständiges Offlineadressbuch herunterladen (in Zehn-Sekunden-Intervallen). Bei Festlegung des Bandbreiten-Schwellenwerts für den Offlineadressbuch-Download sollten Sie die Schwellenwerte auf den einzelnen Servern mit Werten konfigurieren, die weder zu einer Überlastung des Netzwerkadapters des Exchange-Servers noch des Netzwerks führen. Wenn noch keine Leistungsdaten des Netzwerks und der Exchange-Server gesammelt und analysiert wurden, sollte dies vor der Konfiguration des Registrierungseintrags erfolgen. Ferner wird die Überwachung der folgenden Leistungsobjekte von Offlineadressbüchern empfohlen: MSExchangeIS | OAB: Vollständige Downloads Bytes/Sek. Dieses Leistungsobjekt kann überwacht werden, wenn das Netzwerk durch Offlineadressbuch-Downloads überlastet ist. Anhand dieser Informationen können Sie die Bandbreite feststellen, die die einzelnen Server für Öffentliche Ordner in dieser Situation verwenden. Nachdem Sie die verwendete Bandbreite ermittelt haben, sollten Sie den Bandbreiten-Schwellenwert auf 60 % dieses Werts setzen. MSExchangeIS | OAB: Versuchte vollständige Downloads blockiert Anhand dieses Leistungsobjekts können Sie die Anzahl der versuchten vollständigen Downloads ermitteln, die aufgrund einer Überschreitung des Bandbreiten-Schwellenwerts blockiert wurden. Dieser Indikator wird für jeden blockierten Versuch um eins erhöht. Vor dem Implementieren der Downloadeinschränkung für Offlineadressbücher ist Folgendes zu beachten: 16 Durch dieses Feature wird die Gesamtanzahl der heruntergeladenen Bytes nicht verringert. Durch dieses Feature werden die vollständigen Downloads von Offlineadressbüchern für den gesamten Server eingeschränkt. Administratoren von Exchange-Servern mit mehrfach vernetzten Netzwerken müssen dies beachten, wenn sie dieses Feature verwenden möchten, da die Einschränkung für Clients in beiden Netzwerksegmenten gilt. Aufgrund der Bandbreitenbegrenzung, die von vollständigen OfflineadressbuchDownloads verwendet wird, benötigen Clients möglicherweise länger, um aktualisierte vollständige Offlineadressbücher herunterzuladen. Aus diesem Grund sollte dieses Feature nur von Kunden verwendet werden, die ihre Netzwerke vor Überlastung schützen müssen. Ferner sollte ein möglichst hoher Schwellenwert festgelegt werden. Um zum Standardverhalten zurückzukehren, löschen Sie den Registrierungswert. Wenn ein Outlook-Client nach Anwendung dieser Registrierungseinstellung versucht, ein vollständiges Offlineadressbuch herunterzuladen, bestimmt der Informationsspeicher für Öffentliche Ordner die durchschnittliche Byteanzahl eines vollständigen Offlineadressbuchs, die während der vorherigen zehn Sekunden heruntergeladen wurde. Einer dieser beiden Fälle tritt ein: Wenn der Wert unter dem konfigurierten Schwellenwert liegt, kann der Client den vollständigen Download fortsetzen. Liegt der Wert über dem konfigurierten Schwellenwert, kann der Client den vollständigen Download des Offlineadressbuchs nicht fortsetzen, das Leistungsobjekt wird um eins erhöht, und der Outlook-Client meldet folgenden Fehler im OutlookSynchronisierungsordner: "Microsoft Exchange Server meldete den folgenden Fehler (0x8004010B): Der Vorgang kann nicht ausgeführt werden, da der Microsoft Exchange Server-Computer zurzeit ausgelastet ist. Versuchen Sie es später erneut." Anschließend versucht der Outlook-Client erneut, das vollständige Offlineadressbuch herunterzuladen. Dies geschieht einmal pro Stunde, bis der Download erfolgreich durchgeführt wird. Einzelheiten zur Konfiguration dieser Einstellung finden Sie im Microsoft Knowledge BaseArtikel 867623 mit Informationen zum Einschränken vollständiger Downloads von Offlineadressbüchern zur Begrenzung der Auswirkungen auf ein LAN in Exchange Server 2003. Keine Übereinstimmungen bei SMTP-Adressen Vor Service Pack 1 für Exchange Server 2003 konnten unternehmensweite vollständige Downloads von Offlineadressbüchern aufgrund nicht übereinstimmender SMTP-Adressen (Simple Mail Transfer Protocol) durchgeführt werden. Bei einem SMTP-Adressproblem wird eine differenzielle Aktualisierungsdatei erstellt. Outlook kann die Aktualisierung jedoch nicht ordnungsgemäß analysieren. 17 Alle E-Mail-aktivierten Objekte (Postfach, Kontakt und Verteilergruppe) in Ihrer Organisation müssen über das Attribut mail und das Attribut proxyAddresses verfügen. Das Attribut proxyAddresses muss einen primären SMTP-Proxy enthalten, dessen Alias mit dem des Attributs mail übereinstimmt. Wenn das Attribut mail beispielsweise [email protected] lautet, muss SMTP:[email protected] im Attribut proxyAddresses enthalten sein. Ein gültiger primärer SMTP-Proxy muss im Format SMTP:<alias>@<domäne.com> (nicht "smtp:"), wobei alias den E-Mail-Alias des Benutzers und domäne.com den Domänennamen des Unternehmens darstellt. Hinweis: Ein primärer SMTP-Proxy beginnt mit "SMTP:" (alles Großbuchstaben), zusätzliche SMTP-Proxys beginnen mit "smtp:" (alles Kleinbuchstaben). Ferner ist bei SMTP-Adressen Folgendes zu beachten: Ein RDN (Relative Distinguished Name) im SMTP-Format (der Teil, hinter dem das @Zeichen steht) darf maximal 63 Zeichen enthalten. Der Alias und der Domänenname dürfen nicht mit einem der folgenden Zeichen beginnen: Leerzeichen, !"#$%&`()*+,-./, nicht druckbare Zeichen. Domänennamen beginnen normalerweise mit einem Buchstaben oder einer Zahl, die falsche Eingabe eines Leerzeichens am Anfang ist ein häufiger Fehler. Das SMTP-Problem im Hinblick auf Offlineadressbuch-Downloads betrifft nur die differenziellen Aktualisierungen. Der Eintrag des Benutzers im Active Directory®Verzeichnisdienst muss geändert werden, um in der differenziellen Aktualisierungsdatei angezeigt zu werden. Es besteht die Möglichkeit, dass der Eintrag in der differenziellen Aktualisierung angezeigt wird (als ob eine Änderung vorgenommen worden wäre), wenn in der Organisation ein anderer Benutzer existiert, der dasselbe displayName-Attribut in Active Directory aufweist. In Exchange Server 2003 mit SP1 muss bei nicht übereinstimmenden SMTP-Adressen nicht mehr das vollständige Offlineadressbuch heruntergeladen werden, da die Benutzer mit den nicht übereinstimmenden Adresse dem Offlineadressbuch nicht hinzugefügt werden. Wenn ein solcher Benutzer erkannt wird, wird stattdessen das folgende Ereignis im Anwendungsereignisprotokoll des Offlineadressbuch-Servers generiert. Ereignisquelle: MSExchangeSA Ereignis-ID: 9325 Ereignistyp: Fehler Beschreibung: Der Benutzereintrag %1 in Adressliste %2 wurde übersprungen, weil die SMTP-Adresse %3 ungültig ist. 18 Um festzustellen, ob ein Benutzer einem Offlineadressbuch hinzugefügt wird, führt OABGen mehrere Überprüfungstasks durch. Hierdurch wird festgestellt, ob die SMTP-Proxyadressen der einzelnen Benutzer korrekt sind bzw. ob sie keine Übereinstimmungen aufweisen oder ungültig sind. Tritt bei einer der Überprüfungstasks ein Fehler auf, wird der Benutzer dem Offlineadressbuch nicht hinzugefügt, und der frühere Ereignisprotokolleintrag wird protokolliert. Erweiterungen der Überwachung von Offlineadressbüchern Als bewährte Methode wird die regelmäßige Überwachung der Downloads von Offlineadressbüchern empfohlen. Dies beinhaltet eine regelmäßige Überprüfung der Ereignisprotokolleinträge von Offlineadressbüchern. Vor Exchange Server 2003 mit SP1 haben Offlineadressbücher in der Regel erfolgreiche Informationsereignisse aufgezeichnet. Fehlgeschlagene Ereignisse und interne Ausnahmen wurden nicht protokolliert, wodurch in einigen Fällen Schwierigkeiten bei der Problembehandlung von Offlineadressbüchern entstanden. Exchange Server 2003 SP1 beinhaltet mehrere Änderungen, die die Zweckmäßigkeit der Ereignisprotokollierung des Offlineadressbuchs erhöhen. Beispiel: Exchange protokolliert alle Fehler bei der Generierung des Offlineadressbuchs, auch wenn die Diagnoseprotokollierung deaktiviert ist. Exchange protokolliert Ereignisse für Bedingungen, die den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs erzwingen. Exchange protokolliert Ausnahmen, die durch API-Pogramme wie das Dateisystem, das Verzeichnis, den Öffentlichen Ordner, den Arbeitsspeicher, Vorlagen oder Ausnahmen bei der Vorlagengenerierung an das Subsystem des Offlineadressbuchs zurückgegeben werden sowie hinzugefügte oder entfernte übergeordnete DNs (Distinguished Names), die vollständige Downloads eines Offlineadressbuchs erzwingen. Exchange protokolliert Fehlercodes, die aus API-Programmen in der Abschnittsbeschreibung des Ereignisses zurückgegeben werden. Exchange protokolliert häufige Fehler, beispielweise fehlende Replikate Öffentlicher Ordner, fehlenden Speicherplatz und leere Adresslisten. Exchange fügt jedem Ereignis zusätzliche Informationen hinzu, die angeben, in welcher Offlineadressbuch-Zusammenstellung der Fehler aufgetreten ist und welche Adressliste verarbeitet wurde. Exchange zeichnet einige der weniger hilfreichen Ereignisse nicht mehr auf, die vor Exchange Server 2003 Service Pack 1 protokolliert wurden. Wenn Zeichen, die sich im Konfigurationsobjektnamen eines Offlineadressbuchs befinden, der Microsoft Windows Server™ 2003-basierten Servercodeseite nicht zugeordnet werden können, werden diese Zeichen bei Erfassung des Ereignisses durch ein Fragezeichen (?) ersetzt. Dieses Verhalten kann bei Zeichen aus einer anderen Sprache auftreten, die nicht mit der auf dem Exchange Server-Computer installierten Codeseite übereinstimmen. 19 Informationen zur Lösung dieses Problems finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 842126 mit Informationen zu Erweiterungen für das Überwachen von Offlineadressbüchern in Exchange Server 2003 Service Pack 1. Verbesserungen in Outlook 2003 Outlook 2003 beinhaltet mehrere Erweiterungen von Offlineadressbüchern, darunter Unterstützung für das Offlineadressbuch v3(a), für Unicode sowie aktualisierte Gruppenrichtlinieneinstellungen, die dem Administrator die Steuerung des OfflineadressbuchVerhaltens ermöglichen. Neues Unicode-Format Die Verwendung von Outlook im Unicode-Modus ist insbesondere für Organisationen vorteilhaft, in denen mehrere Sprachen zum Einsatz kommen, sowie für Benutzer, die große Outlook-Dateien benötigen. Frühere Outlook-Versionen haben mehrsprachige UnicodeDaten im Text von E-Mail-Nachrichten unterstützt. Outlook-Daten, beispielsweise die Empfänger- und Betreffzeilen von Nachrichten sowie die Eigenschaften ContactName und BusinessTelephoneNumber von Kontaktobjekten, waren auf die in Ihrer Systemcodeseite definierten Zeichen begrenzt. Outlook 2003 unterliegt dieser Einschränkung nicht mehr, vorausgesetzt, Outlook wird im Unicode-Modus mit Exchange Server als Messagingserver ausgeführt. Als bewährte Methode wird die Verwendung des Unicode-Modus wird empfohlen. Der Unicode-Modus ist der Standardmodus, wenn dies in den Konfigurationen des Benutzerprofils, des Exchange-Servers und den Administratoreinstellungen vorgesehen ist. Wenn die Benutzer in Ihrer Organisation Unicode für Outlook verwenden sollen, kann Outlook den Benutzern auf verschiedene Arten so bereitgestellt werden, dass diese es im Unicode-Modus ausführen können. Eine Bereitstellungsoption besteht darin, die UnicodeVerwendung durch Einrichten einer Umgebung zu fördern, in der die Kriterien, die Outlook hinsichtlich der Verwendung des Unicode-Modus prüft, für die meisten Benutzer erfüllt sind. Sofern die Kriterien erfüllt sind, wird Unicode standardmäßig verwendet, es sei denn, Sie legen Optionen zur Verwendung von ANSI fest. Eine weitere Möglichkeit besteht darin festzulegen, dass Unicode für die Verwendung von Outlook erforderlich ist. Dies geschieht durch Festlegen von Optionen, die automatisch neue Unicode-Benutzerdateien erstellen. Wahlweise können Sie diese Ansätze auch kombinieren. Verbesserungen in Outlook 2003 SP1 Outlook 2003 SP1 beinhaltet Erweiterungen, die Administratoren Informationen zu vollständigen Downloads von Offlineadressbüchern bereitstellen, beispielsweise den Startzeitpunkt der vollständigen Downloads. Durch die Protokollierung des Offlineadressbuchs wird ebenfalls der Grund für den vollständigen Download angegeben. Administratoren können so feststellen, ob der Download erwartet wurde oder er auf ein 20 bekanntes oder unbekanntes Problem entweder in Outlook oder Exchange Server zurückzuführen ist. Standardmäßig generiert Outlook 2003 immer ein Ereignis im Anwendungsereignisprotokoll, wenn Outlook den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs durchführt. Um Downloads eines Offlineadressbuchs zu identifizieren, überprüfen Sie das Anwendungsereignisprotokoll auf das folgende Ereignis. Ereignisquelle: Outlook Ereignis-ID: 27 Ereignistyp: Fehler, Warnung oder Information Beschreibung: Unterschiedlich, abhängig von dem Grund des Ereignisses Nachdem Sie das Ereignis identifiziert haben, das den vollständigen Download des Offlineadressbuchs ausgelöst hat, können Sie anhand des Datenteils des Informationsereignisses den Grund für den vollständigen Download feststellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Problembehandlung bei Offlineadressbüchern. Verbesserungen in Exchange Server 2003 SP2 und Outlook 2003 SP2 Sowohl in Exchange Server 2003 SP2 als auch in Outlook 2003 SP2 wird das Offlineadressbuch, Version 4, (OAB v4) eingeführt. Das OAB v4 beinhaltet sämtliche im OAB v3(a) eingeführten sowie zusätzliche Verbesserungen. Ein Großteil dieser Verbesserungen tragen insbesondere dazu bei, die Auswirkungen der Benutzerdownloads von Offlineadressbuch-Informationen auf das Netzwerk zu minimieren. Hinweis: Um die Erweiterungen im OAB v4 verwenden zu können, muss auf Ihren Offlineadressbuch-Servern Exchange Server 2003 SP2 oder höher ausgeführt werden. Ferner ist auf Ihren Outlook-Clients Outlook 2003 SP2 oder höher im Unicode-Format erforderlich. Informationen zu Outlook 2003 SP2 finden Sie auf der Microsoft Office Online-Website. Informationen zu neuen Verwaltungsfeatures in Outlook 2003 SP2 finden Sie auf der Website Microsoft Office 2003 Editions Resource Kit. In den folgenden Abschnitten werden einige Verbesserung im OAB v4 beschrieben. Zusätzliche Informationen zum OAB v4 finden Sie unter OAB Version 4 in Exchange Server 2003 Service Pack 2 und How Outlook 2003 SP2 and Exchange Server 2003 SP2 OAB Version 4 Work Together. 21 Verbesserungen der vollständigen Downloads im OAB v4 Exchange Server 2003 hält die Offlineadressbuch-Dateien durch vollständige Downloads und differenzielle Aktualisierungen auf dem neuesten Stand. Bei Outlook-Clients, die das OAB v4 verwenden, gibt es weniger Situationen, in denen ein E-Mail-Client ein vollständiges Offlineadressbuch herunterlädt. Wenn Clients Änderungen an Offlineadressbüchern nicht durch vollständige Adressbuchdownloads, sondern durch differenzielle Aktualisierungen herunterladen, verbessert dies die Leistung von Netzwerk und Client. Die folgenden Szenarien veranschaulichen einige Fälle, in denen vollständige Downloads von Offlineadressbüchern bei Clients, die das OAB v4 verwenden, nicht mehr auftreten. In vorherigen OAB-Versionen (v2 und v3a) führte das Entfernen oder Hinzufügen übergeordneter DNs im Verzeichnis zum vollständigen Download einer Offlineadressliste. Wenn Clients das OAB v4 verwenden, werden diese Änderungen durch differenzielle Downloads durchgeführt. In früheren OAB-Versionen (v2 und v3a) führte die Änderung des Werts legacyExchangeDN stets zu einem vollständigen Download des Offlineadressbuchs. Wenn Clients das OAB v4 verwenden, werden diese Änderungen durch differenzielle Downloads durchgeführt. In früheren OAB-Versionen (v2 und v3a) führte eine einzelne Änderung an den meisten oder allen Eigenschaften des Client-Offlineadressbuchs (beispielsweise die Änderung der Telefonnummer aller Mitarbeiter) immer zum Download des Offlineadressbuchs. Wenn Clients das OAB v4 verwenden, werden diese Änderungen durch differenzielle Downloads durchgeführt. Weitere Informationen zu möglichen Auswirkungen vollständiger Downloads von Offlineadressbüchern auf ein Netzwerk finden Sie unter Verwenden von Offlineadressbüchern. Generierung vollständiger Offlineadressbücher In älteren Versionen als Exchange Server 2003 SP2 wird immer dann ein vollständiger Download des Offlineadressbuchs erzwungen, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann. Auf Servern, auf denen Exchange Server 2003 SP2 oder eine höhere Version ausgeführt wird, ist dies nicht immer der Fall. Insbesondere in einigen Situationen kann Exchange Server möglicherweise keine Differenzdatei für einige Clients erstellen, auch wenn der Offlineadressbuch-Server, auf dem Exchange Server 2003 SP2 ausgeführt wird, feststellt, dass der Differenzdownload effizienter ist. Wenn Exchange Server bei Outlook-Clients, die das OAB v2 oder v3a verwenden, feststellt, dass ein Differenzdownload effizienter ist, und wenn auf einem Server mit Exchange Server 2003 SP2 keine Differenzdatei erstellt werden kann, erzwingt Exchange Server nicht automatisch den Download des vollständigen Adressbuchs. Stattdessen protokolliert Exchange standardmäßig das MSExchangeSA-Ereignis 9360, das angibt, dass keine Differenzdatei erstellt werden konnte und dass keine vollständige Offlineadressbuch-Datei 22 erstellt wird. Zum Ändern dieser Standardeinstellung müssen Sie die Windows-Registrierung wie in der Ereignisprotokollmeldung angegeben ändern. Bei Clients, die das OAB v4 verwenden, behebt die Änderung des OfflineadressbuchFormats die Probleme, die die Generierung einer Differenzdatei durch den Server verhindert haben. Der Server versucht den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs nicht dadurch zu erzwingen, dass keine Differenzdatei für Clients generiert wird, die das neue Offlineadressbuch-Format verwenden. Dennoch führen Outlook-Clients, die das OAB v4 oder eine höhere Version verwenden, möglicherweise einen vollständigen Download durch, wenn die Differenzdateien größer sind als ein voreingestellter Teil der gesamten Offlineadressbuch-Größe. Weitere Informationen zu diesem Feature finden Sie unter "Generieren einer vollständigen Downloaddatei des Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann" in Verwenden von Offlineadressbüchern. Informationen zum Konfigurieren dieser Einstellung finden Sie unter Vorgehensweise beim Generieren einer vollständigen Downloaddatei des Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann. Größenverringerung von Offlineadressbuch-Downloads Im OAB v4 wird die Größe der vollständigen Downloads von Offlineadressbüchern sowie der differenziellen Downloads verringert. In den meisten Exchange Server-Umgebungen wird die Größe der vollständigen Offlineadressbuch-Dateien schätzungsweise um 30 bis 40 Prozent verringert. Die Leistung von Offlineadressbuch-Downloads wird hierdurch erheblich verbessert. Diese Verbesserungen wurden durch die Einführung optimierter Mechanismen für die Offlineadressbuch-Datei ermöglicht. Insbesondere erfolgt die Komprimierung beim OAB v4 durch den neuen LZX-Algorithmus, der von Binpatch verwendet wird. Diese Verbesserungen werden ebenfalls dadurch ermöglicht, dass die Downloaddateien von Offlineadressbüchern keine Indizes mehr enthalten, die Clients mit verschiedenen Gebietsschemaeinstellungen die ordnungsgemäße Anzeige des Offlineadressbuchs ermöglichen. Indizierung eines Offlineadressbuchs basiert auf den Gebietsschemaeinstellungen des Clients Beim OAB v4 verwendet der Client die auf dem Client konfigurierten Gebietsschemaeinstellungen (Sprache und Land) für die Indizierung des Offlineadressbuchs. Der Client generiert die gebietsschemaspezifischen Indizes unabhängig von den Gebietsschemaeinstellungen auf dem Server. Die Verwendung clientbasierter Gebietsschemaeinstellungen ermöglicht Benutzern auf demselben Server (mit verschiedenen Gebietsschemaeinstellungen) die ordnungsgemäße Anzeige des Offlineadressbuchs, dessen Sortierung auf der jeweiligen Gebietschemaeinstellung und nicht auf dem Server beruht. 23 Verbesserungen des Diagnoseprotokolls Durch die Verbesserungen des Diagnoseprotokolls können beim Herunterladen von Offlineadressbüchern möglicherweise auftretende Probleme leichter erkannt werden. Insbesondere wurden Ereignisse hinzugefügt, die Sie beim Überwachen der folgenden Probleme unterstützen. Ein Warnereignis wird protokolliert, wenn mindestens ein Attribut wegen Überschreitung der Größenbegrenzung aus dem Offlineadressbuch entfernt wird. Weitere Informationen zu diesem Ereignis finden Sie unter "Verwalten der Größen von OfflineadressbuchDateien" in Verwenden von Offlineadressbüchern. Ein Fehlerereignis wird protokolliert, wenn ein Fehler beim Erstellen des differenziellen Downloads auftritt. Weitere Informationen zu diesem Ereignis finden Sie unter "Generieren einer vollständigen Downloaddatei des Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann" in Verwenden von Offlineadressbüchern. Möglichkeit zum Verwalten der Dateigrößen von Offlineadressbüchern Wenn Sie in Exchange Server 2003 eine Begrenzung der Größe bestimmter Eigenschaftentypen konfigurieren, kann Exchange Server 2003 SP2 die Leistung von OAB v4-Downloads weiter verbessern. Um diese Änderung vorzunehmen, geben Sie in der Registrierung die maximale Größe in Bytes für einzelne Eigenschaftentypen an. Ereignisse werden im Anwendungsprotokoll protokolliert, damit Sie die Änderungen an diesen Einstellungen nachverfolgen können. Einzelheiten finden Sie unter Vorgehensweise beim Verwalten der Größen von Offlineadressbuch-Dateien. Erhöhter Schwellenwert für differenzielle Downloads Bei Clients, die das OAB v4 verwenden, sind differenzielle Downloads des Offlineadressbuchs zulässig, wenn die Größe der Differenzdatei nicht mehr als die Hälfte (50 Prozent) der Größe der vollständigen Offlineadresslisten-Datei beträgt. Die Standardbegrenzung für Outlook-Clients, die das OAB v2 oder v3a verwenden, liegt noch bei einem Achtel (12,5 Prozent). Bereitstellungsszenarien für Outlook 2003 In diesem Thema werden eine Reihe bewährter Methoden für Offlineadressbücher erläutert, die bei der Bereitstellung von Microsoft® Office Outlook® 2003 verwendet werden sollten. Ferner enthält dieses Thema ebenfalls die bewährten Methoden für Offlineadressbücher, die bei der Aktualisierung von Microsoft Exchange Server 5.5, der Durchführung von 24 Standortkonsolidierungen und Fusionen sowie bei der Bereitstellung von Offlineadressbüchern gelten. Allgemeine Empfehlungen für das Aktualisieren von Exchange Server- bzw. Outlook-Versionen Das gleichzeitige Aktualisieren von Exchange Server- und Outlook-Clients kann u. U. zu einer erheblichen Überlastung des Netzwerks führen. Wenn Sie z. B. die ExchangeOrganisation auf das Offlineadressbuch, Version 4, (OAB v4) aktualisieren (d. h. Aktualisieren der Offlineadressbuch-Server auf Exchange Server 2003 Service Pack 2 (SP2) und der Clients auf Outlook 2003 SP2), kann dies zu erheblicher Netzwerkauslastung sowie langen Wartezeiten führen, sofern die Aktualisierungen der Server und der Clients innerhalb eines kurzen Zeitraums durchgeführt werden. Um die Überlastung des Netzwerks beim Aktualisieren der Server und Clients möglichst gering zu halten, sollten folgende Punkte beachtet werden: Legen Sie den Schwellenwert für den Offlineadressbuch-Download in Exchange Server entsprechend fest. Einzelheiten zur Konfiguration dieser Einstellung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 867623 mit Informationen zum Einschränken vollständiger Downloads von Offlineadressbüchern zur Begrenzung der Auswirkungen auf ein LAN in Exchange Server 2003. Führen Sie die Bereitstellung der Outlook-Clients schrittweise während eines längeren Zeitraums durch. Wenn Sie alle Clients an demselben Tag aktualisieren, kann dies zu Problemen durch Überlastung des Netzwerks führen. Aktualisieren von Exchange Server 5.5 Beim Aktualisieren von Exchange Server 2003 auf Exchange Server 5.5 sind einige Faktoren zu beachten. Aus der Perspektive von Outlook 2003 stellt der Active Directory®Verzeichnisdienst Daten bereit, die zuvor durch das Exchange Server 5.5-Verzeichnis für Outlook bereit gestellt wurden. Zu diesen Daten gehören die Globale Adressliste (GAL), Adressbuchansichten sowie Offlineadressbücher. Zwischen der Implementierung von Offlineadressbüchern in Exchange Server 2003 und Exchange Server 5.5 bestehen erhebliche Unterschiede. Exchange Server 5.5 generiert anhand der Empfängerinformationen im Exchange-Verzeichnis standortspezifische Offlineadressbücher im ANSI-Format. Exchange Server 2003 generiert anhand von Active Directory-Objekten organisationsspezifische Offlineadressbücher. Die Offlineadressbücher werden weder von Exchange Server 5.5 auf Exchange Server 2003 aktualisiert, noch erfolgt eine Synchronisierung. Abhängig von der vorhandenen Exchange Server 5.5-Topologie müssen Sie während und nach der Aktualisierung möglicherweise die folgenden Aufgaben durchführen: 25 Verschieben von Offlineadressbüchern auf einen anderen Exchange Server 5.5Computer des Standorts, bis der letzte für ungültig erklärt wird. Neuerstellen von Outlook-Benutzerprofilen, um das Format der Offlineadressbücher von ANSI in Unicode zu ändern. Verschieben von Exchange Server 5.5-Offlineadressbüchern Benutzer mit Postfächern auf einem Exchange Server 5.5-Computer können ausschließlich Offlineadressbücher herunterladen, die von einem Exchange Server 5.5-Computer generiert wurden. Solange Exchange Server 5.5-Computer an einem Standort bzw. in einer administrativen Gruppe existieren, können Offlineadressbücher sich nicht auf einem Exchange Server 2003-Computer befinden. Als bewährte Methode sollten die Offlineadressbücher auf einen Exchange Server 5.5-Computer am Standort verschoben werden, der planmäßig als letzter für ungültig erklärt wird. Ausführliche Anweisungen finden Sie unter Verschieben eines Offlineadressbuchs in Exchange Server 5.5. Standardmäßig nimmt der erste Server eines Exchange-Standorts die Rolle des Offlineadressbuch-Servers ein, auf dem die Offlineadressbücher für alle MAPI-basierten Clients gespeichert sind. Offlineadressbücher sollten auf einem Exchange Server 5.5Computer verbleiben, solange Benutzer in der Organisation noch Exchange Server 5.5 verwenden. Exchange verwaltet Offlineadressbücher in Systemordnern, bei denen es sich um ausgeblendete Öffentliche Ordner handelt. Erneutes Erstellen von Outlook-Benutzerprofilen Nach dem Verschieben von Exchange Server 5.5-Postfächern auf einen Computer mit Exchange Server 2003 bleiben die Offlineadressbuch-Dateien eines Benutzers im ANSIFormat, auch wenn der Exchange Server 2003-Computer ein Offlineadressbuch im UnicodeFormat erstellt hat. Wenn Sie das neue Unicode-Format verwenden möchten, können Sie entweder die Outlook-Profile aller Benutzer manuell erstellen oder mit der Gruppenrichtlinie des Office 2003 Resource Kits Gruppenrichtlinien konfigurieren und bereitstellen, die die Downloads und das Format von Offlineadressbüchern steuern. Nach dem Erstellen eines neuen Profils können Offlineadressbücher im Unicode-Format heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Erstellen eines neuen Outlook-Profils für Outlook 2003 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 829918, "Erstellen eines neuen E-Mail-Profils in Outlook 2003." Weitere Informationen zum Steuern des Offlineadressbuch-Formats mit dem Office 2003 Resource Kit finden Sie unter Office 2003 Resource Kit. 26 Aktualisieren auf Exchange Server 2003 SP2 und Office Outlook 2003 SP2 Es ist nicht erforderlich, dass die Aktualisierung der Offlineadressbuch-Server auf Exchange Server 2003 SP2 sowie die Aktualisierung der Outlook 2003-Clients auf Outlook 2003 SP2 gleichzeitig erfolgen. Ferner ist die Reihenfolge, in der Sie die Offlineadressbuch-Server und die Outlook 2003 SP2-Clients aktualisieren, nicht von Bedeutung, sodass Sie Ihre Bereitstellungen unabhängig davon planen können. Allgemeine Überlegungen zum Aktualisieren von Offlineadressbuch-Versionen finden Sie unter "Allgemeine Empfehlungen für das Aktualisieren von Exchange Server- bzw. Outlook-Versionen" weiter oben in diesem Thema. Kompatibilität von Exchange Server 2003- und Office Outlook 2003-Offlineadressbüchern Die folgende Tabelle veranschaulicht die Kompatibilitätsmatrix für das OfflineadressbuchFeature in Exchange Server 2003 und Office Outlook 2003. Stellen Sie anhand dieser Tabelle fest, welche Version des Offlineadressbuchs von einer bestimmten Outlook/Exchange Server-Kombination verwendet wird. 27 Konfiguration Offlineadressbuc Outlook-Modus htyp Standardmäßig Weitere bevorzugte unterstützte Offlineadressbuc Offlineadressbuc h-Version h-Versionen (höchste Version) Outlook 2003 SP2 und Exchange Server 2003 SP2 Alle Details Unicode OAB v4 OAB v3a, OAB v2 Outlook 2003 SP2 und Exchange Server 2003 SP2 Alle Details ANSI OAB v2 Keine Outlook 2003 SP2 und Exchange Server 2003 SP2 Keine Details ANSI OAB v2 Keine Hinweis: Das OAB v4 stellt die Option Keine Details nicht bereit. Nur das OAB v2 und OAB v3a bieten die beiden Downloa doptione n Keine Details und Alle Details. 28 Konfiguration Offlineadressbuc Outlook-Modus htyp Standardmäßig Weitere bevorzugte unterstützte Offlineadressbuc Offlineadressbuc h-Version h-Versionen (höchste Version) Outlook 2003 SP2 und Exchange Server 2003 RTM/SP1 Alle Details Unicode OAB v3a OAB v2 Outlook 2003 SP2 und Exchange Server 2003 RTM/SP1 Alle Details ANSI OAB v2 Keine Outlook 2003 SP2 und Exchange Server 2003 RTM/SP1 Keine Details Unicode OAB v3a OAB v2 Outlook 2003 SP2 und Exchange Server 2003 RTM/SP1 Keine Details ANSI OAB v2 Keine Outlook 2003 SP2 und Exchange 2000 Server oder Exchange Server 5.5 Alle Details Unicode OAB v2 Keine Outlook 2003 SP2 und Exchange 2000 Server oder Exchange Server 5.5 Alle Details ANSI OAB v2 Keine 29 Konfiguration Offlineadressbuc Outlook-Modus htyp Standardmäßig Weitere bevorzugte unterstützte Offlineadressbuc Offlineadressbuc h-Version h-Versionen (höchste Version) Outlook 2003 SP2 und Exchange 2000 Server oder Exchange Server 5.5 Keine Details Unicode OAB v2 Keine Outlook 2003 SP2 und Exchange 2000 Server oder Exchange Server 5.5 Keine Details ANSI OAB v2 Keine Outlook 2003 RTM/SP1 und Exchange Server 2003 RTM/SP1/SP2 Alle Details Unicode OAB v3a OAB v2 Outlook 2003 RTM/SP1 und Exchange Server 2003 RTM/SP1/SP2 Alle Details ANSI OAB v2 Keine Outlook 2003 RTM/SP1 und Exchange Server 2003 RTM/SP1/SP2 Keine Details Unicode OAB v3a OAB v2 Outlook 2003 RTM/SP1 und Exchange Server 2003 RTM/SP1/SP2 Keine Details ANSI OAB v2 Keine 30 Konfiguration Offlineadressbuc Outlook-Modus htyp Standardmäßig Weitere bevorzugte unterstützte Offlineadressbuc Offlineadressbuc h-Version h-Versionen (höchste Version) Outlook 2002 oder frühere Versionen von Outlook und Exchange Server 2003 SP2 Alle Details ANSI OAB v2 OAB v1 Outlook 2002 oder frühere Versionen von Outlook und Exchange Server 2003 SP2 Keine Details ANSI OAB v2 OAB v1 Standortkonsolidierung Neben ihren zahlreichen Vorteilen bietet die Standortkonsolidierung den typischen Nebeneffekt der größeren physischen Distanz zwischen Outlook-Clients und dem Öffentlichen Ordner von Exchange Server, der das Offlineadressbuch enthält. Wie bereits erwähnt, stellen die Größe des Offlineadressbuchs und ihre Auswirkung auf das Netzwerk ein Problem für große Organisationen dar. Dies gilt insbesondere für die Organisationen, die Exchange-Server in einem regionalen Rechenzentrum konsolidiert haben. Im täglichen Betrieb laden normalerweise nicht viele Outlook-Clients das vollständige Offlineadressbuch herunter. In bestimmten Situationen kann es jedoch vorkommen, dass eine erhöhte Anzahl von Outlook-Clients das vollständige Offlineadressbuch herunterlädt. Da das Herunterladen des vollständigen Offlineadressbuchs mit großem Aufwand verbunden ist, müssen Sie sich mit diesen Situationen vertraut machen und sicherstellen, dass sie möglichst selten eintreten. In einem Standortkonsolidierungsszenario kann der Aufwand durch Bereitstellen eines Remoteservers verringert werden, auf dem nur das Offlineadressbuch gespeichert ist. Bei diesem Server handelt es sich um einen normalen Exchange-Server für Öffentliche Ordner, deren Inhalt ausschließlich aus dem lokalen Offlineadressbuch besteht. Da auf dem Server nur das Offlineadressbuch gespeichert ist, muss er nicht gesichert werden. Ferner wirken 31 sich Ausfallzeiten des Servers nicht auf die Leistung von Outlook aus. Die einzige Auswirkung des Serverausfalls besteht darin, dass Outlook kein aktualisiertes Offlineadressbuch abrufen kann, bis das Serverproblem behoben ist. Nach dem Einrichten des Servers müssen alle Outlook-Clients an diesen weitergeleitet werden. Hierzu stehen die folgenden beiden Techniken zur Verfügung: Konfigurieren Sie den Postfachspeicher zur Verwendung des jeweiligen Offlineadressbuchs. In den meisten Konsolidierungsszenarien ist diese Methode nicht durchführbar, da der Postfachspeicher in der Regel aus vielen Standorten konsolidierte Postfächer enthält. Konfigurieren Sie die einzelnen Postfächer für den jeweiligen OfflineadressbuchRemoteserver. Fügen Sie hierzu das Active Directory-Attribut msExchUseOAB in jedem Active Directory-Konto für diese Postfächer hinzu, um auf das spezifische Offlineadressbuch zu verweisen. Der allgemeine Vorgang für das Einrichten eines Servers, auf dem nur das Offlineadressbuch gespeichert ist, lautet wie folgt: 1. Installieren Sie Exchange auf einem Computer an einem Remotestandort, und bereiten Sie den Server für das Offlineadressbuch vor. Lassen Sie die Postfachspeicher auf dem Server für das Postfach der Systemaufsicht, fügen Sie dem Server jedoch keine Postfächer hinzu. Ein Informationsspeicher für Öffentliche Ordner ist ebenfalls erforderlich und wird während der Einrichtung erstellt. 2. Mit dem Exchange-System-Manager erstellen Sie das Offlineadressbuch auf dem Remoteserver: Erstellen Sie ein neues Offlineadressbuch, und wählen Sie den Remoteserver als Server für Offlineadresslisten aus. Ermöglichen Sie dem Server das Erstellen der Offlineadressliste. Das Offlineadressbuch wird nicht zu dem Zeitpunkt erstellt, zu dem Sie die Optionen konfigurieren, sondern während der geplanten Wartungsperiode. Wenn bereits Offlineadressbücher erstellt wurden, stellen Sie mit dem ExchangeSystem-Manager sicher, dass der Remoteserver der einzige Server ist, auf dem die Öffentlichen Ordner mit dem Offlineadressbuch gespeichert sind. Möglicherweise müssen Sie die Ordner manuell für Replikate auf dem Remoteserver konfigurieren. 3. Konfigurieren Sie Postfächer für die Verwendung des Remote-Offlineadressbuchs. Durch Konfigurieren der Speichereigenschaften können Sie alle Postfächer in einem bestimmten Speicher an das Remote-Offlineadressbuch weiterleiten. Ferner können Sie mit der ADSI-Bearbeitung, LDIFDE oder einem Skript das Active Directory-Attribut MSExchUseOAB für jedes Objekt festlegen, das an dieses spezifische Offlineadressbuch weitergeleitet werden soll. 32 Hinweis: Hierbei handelt es sich um einen Verzeichnislink, der auf den DN des Objekts msExchOfflineAddressList festgelegt werden sollte. Zusammenführen von Verzeichnisdiensten Wenn mindestens zwei Unternehmen ihre Organisationen zusammenführen und insbesondere ihre Active Directory-Dienste zusammenführen oder synchronisieren, wird die Globale Adressliste in der Regel größer, was wiederum zu einer Vergrößerung der Offlineadressbuch-Dateien führt. Bei der Zusammenführung großer Organisationen kann die Größe des globalen Adressbuchs um 100 Prozent und mehr zunehmen. Je nachdem, wie häufig Änderungen eingegeben, repliziert und in das Offlineadressbuch geschrieben werden, und in Abhängigkeit von der Anzahl von Offlineadressbuch-Benutzern in der zusammengeführten Organisation kann sich eine derartige Größenzunahme erheblich auf das Netzwerk und die Server für Öffentliche Ordner auswirken, auf denen sich das Offlineadressbuch befindet. Um die möglichen Auswirkungen der erheblichen Größenzunahme von OfflineadressbuchDateien auf ein WAN (Wide Area Network) zu minimieren, stellen Sie, wie zuvor beschrieben, einen dedizierten Server für das Offlineadressbuch bereit. Bereitstellen von Offlineadressbüchern Aufgrund der Bereitstellung von Offlineadressbuch-Dateien für Outlook-Clients können diese im Exchange-Cachemodus ausgeführt werden, ohne dass Namen mit einem globalen Katalogserver aufgelöst werden müssen. Für die Bereitstellung von Offlineadressbuch-Dateien auf Clientcomputern stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Die Offlineadressbuch-Daten können Remoteclients manuell bereitgestellt werden. Weitere Informationen zu diesem Ansatz finden Sie unter "Manuelles Bereitstellen von Offlineadressbüchern" weiter unten in diesem Thema. Die Bereitstellung der Daten kann mit Tools aus dem Office 2003 Resource Kit erfolgen. Mit dem Assistenten für die benutzerdefinierte Installation und dem Office ProfilAssistenten aus dem Office 2003 Resource Kit können Sie Offlineadressbuch-Dateien und erforderliche Registrierungsschlüssel während der Installation von Outlook bereitstellen. Weitere Informationen zum Automatisieren der Bereitstellung von Offlineadressbuch-Daten für Outlook-Clients finden Sie im Office 2003 Resource Kit. 33 Manuelles Bereitstellen von Offlineadressbüchern Für das manuelle Bereitstellen von Offlineadressbüchern ist die Verwendung eines Bereitstellungscomputers erforderlich. Nachdem die Offlineadressbuch-Dateien vom Bereitstellungscomputer heruntergeladen wurden, werden diese Dateien und die Offlineadressbuch-Registrierugnseinträge manuell auf mindestens einen Outlook 2003Computer kopiert. Der Kopiervorgang kann über das Netzwerk, mittels einer CD-ROM oder einer anderen Dateiübertragungsmethode erfolgen. Mit den folgenden Verfahren können Sie Offlineadressbücher manuell bereitstellen. 1. Erstellen von Offlineadressbuch-Dateien auf einem Bereitstellungscomputer 2. Kopieren der Offlineadressbuch-Dateien von einem Testcomputer auf ausgewählte Outlook-Computer 3. Bereitstellen der Sequenznummer für auf dem Testcomputer erstellte OfflineadressbuchDaten Wenn die Outlook-Clients differenzielle Downloads von Offlineadressbüchern durchführen sollen, müssen Sie ebenfalls die Sequenznummer für die auf dem Testcomputer erstellten Offlineadressbuch-Daten bereitstellen (beginnend mit der Bereitstellung von Offlineadressbuch-Daten), bevor die Outlook-Clients, wie in Schritt 6 unter "So kopieren Sie Offlineadressbuch-Dateien von einem Testcomputer auf ausgewählte Outlook-Computer" beschrieben, gestartet werden. Angeben der Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs Sie müssen Exchange Server 2003 nicht für die Generierung von Offlineadressbuch-Dateien konfigurieren, die Sie nicht benötigen. Auf Servern mit Exchange Server 2003 SP2 und höheren Versionen können Sie die Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs angeben. Diese Angabe erfolgt durch Konfiguration des Attributs doOABVersion des Offlineadresslisten-Objekts im Adresslistencontainer in Active Directory. Hinweis: Ob OAB v1-Dateien generiert werden sollen, kann ebenfalls durch Auswahl der Option Exchange 4.0- und 5.0-Kompatibilität im System-Manager angegeben werden. Einzelheiten zum Konfigurieren dieser Einstellung finden Sie unter "Aktivieren der Unterstützung von Offlineadresslisten für Benutzer früherer Exchange-Versionen" in der Onlinehilfe zu Exchange Server 2003. Standardmäßig werden auf Servern, auf denen Exchange Server 2003 SP2 ausgeführt wird, OAB v2-, OAB v3a- und OAB v4-Dateien generiert. Auf Servern, auf denen Exchange Server 2003 SP1 ausgeführt wird, werden OAB v2- und OAB v3a-Dateien generiert. 34 Ausführliche Informationen zum Angeben der Versionen der zu generierenden Offlineadressbuch-Dateien finden Sie unter Vorgehensweise beim Angeben der Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs. Informationen zu den Unterschieden zwischen dem OAB v2, v3a und v4 finden Sie unter Verbesserungen der Offlineadressbücher. Verschieben eines Offlineadressbuchs in Exchange Server 5.5 Mit diesem Verfahren können Sie ein Offlineadressbuch in Microsoft Exchange Server 5.5 verschieben. Verfahren So verschieben Sie das Offlineadressbuch in Exchange Server 5.5 1. Öffnen Sie den Exchange-Administrator. 2. Wählen Sie den Konfigurationscontainer aus. 3. Öffnen Sie die Eigenschaften des DS-Standortkonfigurationsobjekts. 4. Klicken Sie auf die Registerkarte Offlineadressbuch, und geben Sie dann den anderen Exchange-Server im Listenfeld Offlineadressbuch-Server an. Erstellen von Offlineadressbuch-Dateien auf einem Bereitstellungscomputer Mit dem folgenden Verfahren können Sie Offlineadressbuch-Dateien auf einem Bereitstellungscomputer erstellen. Bevor Sie beginnen Vorsicht: Die fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung kann zu ernsthaften Problemen führen, die möglicherweise eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. 35 Dadurch entstandene Probleme können unter Umständen nicht mehr behoben werden. Sichern Sie vor dem Ändern der Registrierung alle wichtigen Daten. Verfahren So erstellen Sie Offlineadressbuch-Dateien auf einem Bereitstellungscomputer 1. Ermitteln Sie einen Bereitstellungscomputer, der zum Herunterladen der in dieser Bereitstellung verwendeten Offlineadressbuch-Dateien verwendet werden soll. 2. Löschen Sie bereits vorhandene Offlineadressbuch-Dateien, die sich möglicherweise auf dem Bereitstellungscomputer befinden. Standardmäßig befinden sich diese Dateien in den folgenden Ordnern: Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook. 3. Erstellen Sie auf dem Bereitstellungscomputer ein neues Outlook-Profil, das für den Exchange-Cachemodus konfiguriert ist. Hinweis: Wenn Sie ANSI-Offlineadressbücher verwenden möchten, erstellen Sie vor der Erstellung des neuen Outlook-Profils zunächst den Registrierungswert PreferANSI auf dem Bereitstellungscomputer. 4. Starten Sie Outlook mit diesem neuen Profil, und warten Sie, bis die Offlineadressbuch-Dateien automatisch vom Exchange Server-Computer heruntergeladen wurden. Nach einem erfolgreichen Download, der im Ereignisprotokoll durch Ereignis 27 angegeben ist, beenden Sie Outlook. 5. In Windows-Explorer wechseln Sie zu folgendem Ordnerspeicherort: Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook. 6. Wenn Sie die Offlineadressbuch-Dateien für Outlook-Benutzer auf einer CD-ROM bereitstellen möchten, prüfen Sie die Größe aller Offlineadressbuch-Dateien (OAB) in diesem Ordner, um sicherzustellen, dass der Speicherplatz auf der CD ausreicht. Auf einer CD können normalerweise zwischen 680 und 700 Megabyte (MB) Daten gespeichert werden. 7. Kopieren Sie den folgenden Text in eine Textdatei, und speichern Sie sie als IsDeployed.reg: Windows Registry Editor Version 5.00 [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Exchange\Exchange Provider] “IsDeployed”=dword:00000001 8. Löschen Sie den Schlüssel IsDeployed aus der Registrierung des Bereitstellungscomputers, und schließen Sie dann den Registrierungs-Editor. 36 Kopieren der Offlineadressbuch-Dateien von einem Testcomputer auf ausgewählte Outlook-Computer Mit diesem Verfahren können Sie die Offlineadressbuch-Dateien von einem Testcomputer auf ausgewählte Outlook-Computer kopieren. Verfahren So kopieren Sie Offlineadressbuch-Dateien von einem Testcomputer auf ausgewählte Outlook-Computer 1. Melden Sie sich am Clientcomputer als berechtigter Benutzer an. 2. Kopieren Sie die Offlineadressbuch-Dateien (OAB) des Outlook 2003-Clients in den folgenden Ordner: Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook. 3. Importieren Sie die Datei IsDeployed.reg auf den Testcomputer. 4. Wenn Sie den Registrierungswert PreferANSI auf dem Bereitstellungscomputer aktiviert haben, erstellen Sie denselben Wert auf dem Outlook 2003-Computer, während Sie als berechtigter Outlook-Benutzer angemeldet sind. 5. Erstellen Sie ein neues Exchange-Cachemodusprofil für den berechtigten OutlookBenutzer, aber starten Sie Outlook auf dem Clientcomputer nicht. 6. (Optional) Wenn Sie automatische differenzielle oder vollständige Downloads des Offlineadressbuchs auf den Outlook-Computern deaktivieren möchten, fügen Sie der Registrierung auf den Outlook-Computern den Wert DownloadOAB hinzu. Informationen zu diesem Wert finden Sie unter "Outlook 2003 im ExchangeCachemodus" in Konfigurieren von Clients für die Verwendung von Offlineadressbüchern. 7. Starten Sie Outlook auf dem Clientcomputer. 37 Bereitstellen der Sequenznummer für auf dem Testcomputer erstellte Offlineadressbuch-Daten Mit dem folgenden Verfahren können Sie die Sequenznummer für auf dem Testcomputer erstellte Offlineadressbuch-Daten bereitstellen. Bevor Sie beginnen Vorsicht: Die fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung kann zu ernsthaften Problemen führen, die möglicherweise eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Dadurch entstandene Probleme können unter Umständen nicht mehr behoben werden. Sichern Sie vor dem Ändern der Registrierung alle wichtigen Daten. Verfahren So stellen Sie die Sequenznummer für auf dem Testcomputer erstellte Offlineadressbuch-Daten bereit 1. Öffnen Sie auf dem Bereitstellungscomputer einen Registrierungs-Editor, z. B. Regedit.exe oder Regedt32.exe. 2. Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\ CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\ Profiles\<Profilname>\13dbb0c8aa05101a9bb000aa002fc45a\0003667d. In diesem Registrierungsschlüssel bezeichnet <Profilname> den Namen des von Ihnen auf dem Bereitsstellungcomputer erstellten Outlook-Profils. 3. Überprüfen Sie den Wert für 0003667d. 4. Melden Sie sich am Outlook-Clientcomputer als berechtigter Benutzer an, und öffnen Sie einen Registrierungs-Editor. 5. Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\ CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\ Profiles\<Profilname>\13dbb0c8aa05101a9bb000aa002fc45a. 6. Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf den Wert 0003667d. 7. Ändern Sie den Inhalt so, dass er mit dem Wert auf dem Bereitstellungscomputer 38 übereinstimmt. Vorgehensweise beim Angeben der Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs In diesem Thema wird die Vorgehensweise beim Angeben der Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs erläutert. Diese Angabe erfolgt durch Konfiguration des Attributs doOABVersion des Offlineadresslisten-Objekts im Adresslistencontainer in Active Directory. Standardmäßig werden Offlineadressbuch-Dateien der Versionen 2, 3a und 4 auf Servern generiert, auf denen Microsoft® Exchange Server 2003 SP2 ausgeführt wird. Auf Servern, auf denen Exchange Server 2003 SP1 ausgeführt wird, werden OfflineadressbuchDateien der Versionen 2 und 3a generiert. Bevor Sie beginnen Sie müssen den Wert mithilfe eines Tools wie z. B. dem ADSI-Bearbeitungs-Snap-In (Active Directory Service Interfaces), dem LDP-Tool (ldp.exe) oder einem anderen LDAP-Client (Lightweight Directory Access Protocol) der Version 3 bearbeiten. Hinweis: Ob OAB v1-Dateien generiert werden sollen, kann ebenfalls durch Auswahl der Option Exchange 4.0- und 5.0-Kompatibilität im System-Manager angegeben werden. Einzelheiten zum Konfigurieren dieser Einstellung finden Sie unter "Aktivieren der Unterstützung von Offlineadresslisten für Benutzer früherer Exchange-Versionen" in der Onlinehilfe zu Exchange Server 2003. Vorsicht: Eine fehlerhafte Änderung der Attribute von Active Directory-Objekten durch Verwendung der ADSI-Bearbeitung, des LDP-Tools oder eines anderen LDAP-Client der Version 3 kann zu schwerwiegenden Problemen führen. Diese Probleme können eine Neuinstallation von Microsoft Windows Server™ 2003, Exchange Server 2003 oder beiden Anwendungen erforderlich machen. Die Bearbeitung der Attribute von Active Directory-Objekten erfolgt auf eigene Gefahr. 39 Verfahren So geben Sie die Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs an 1. Verwenden Sie einen Active Directory-Editor, z. B. die ADSI-Bearbeitung, um in Active Directory zum Objekt CN=Offline Address Lists zu wechseln. Sie finden das Offlineadresslisten-Objekt unter: CN=Configuration, CN=Services, CN=Microsoft Exchange, CN=<Organisationsname>, CN=Address Lists Container, CN=Offline Address Lists 2. Öffnen Sie unter CN=Offline Address Lists die Eigenschaften des Offlineadresslisten-Objekts, für das Sie die Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs angeben möchten. Um z. B. mithilfe der ADSI-Bearbeitung die Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs für die StandardOfflineadressliste anzugeben, doppelklicken Sie auf CN=Default Offline Address List. 3. Bearbeiten Sie den Wert für das Attribut doOABVersion, um die zu generierenden Offlineadressbücher anzugeben. Um z. B. den Wert für doAOBVersion der Standard-Offlineadressliste mithilfe der ADSI-Bearbeitung zu ändern, wählen Sie doOABVersion in CN=Default Offline Address List Properties aus und klicken dann auf Bearbeiten. In der folgenden finden Sie den entsprechenden Wert für Ihre Organisation. Dezimal Binär Generierte Versionen 0 0000 2, 3a und 4 6 0110 4 2 0010 3a und 4 1 0001 1, 2, 3a und 4 Weitere Informationen zur Verwendung des LDP-Tools finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260745, "XADM: Using the LDP Utility to Modify Active Directory Object Attributes." Weitere Informationen zur Verwendung der ADSI-Bearbeitung finden Sie im Thema "Adsiedit.msc: ADSI-Bearbeitung“ in der Onlinehilfe zu Windows Server. 40 Weitere Informationen Informationen zu Aspekten bei der Bereitstellung finden Sie unter "Angeben der Versionen des zu generierenden Offlineadressbuchs" in Bereitstellungsszenarien für Outlook 2003. Informationen zum Anzeigen der Versionen von zu generierenden Offlineadresslisten finden Sie unter Anzeigen der Offlineadressbuch-Systemordner im Exchange-System-Manager. Informationen zu den Unterschieden zwischen dem OAB v2, v3a und v4 finden Sie unter Verbesserungen der Offlineadressbücher. Verwenden von Offlineadressbüchern In diesem Thema werden verschiedene bewährte Methode für die Verwendung von Offlineadressbüchern erläutert. Es werden die möglichen Auswirkungen des vollständigen Downloads von Offlineadressbüchern auf ein Netzwerk sowie die bei der Verwendung von Offlineadressbüchern zu berücksichtigenden Faktoren beschrieben. Darüber hinaus werden die Bedingungen erläutert, die zu unternehmensweiten vollständigen Downloads des Offlineadressbuchs führen können. Auswirkungen der Downloads von Offlineadressbüchern auf das Netzwerk Da es mehrere Situationen gibt, die zu einer großen Anzahl vollständiger Downloads von Offlineadressbüchern führen können, sollten Sie sich mit den Auswirkungen dieser umfangreichen Downloads auf die Netzwerkbandbreite vertraut machen. Ein ExchangeServer kann problemlos viele Downloadanfragen für Offlineadressbücher verarbeiten. Wenn viele Downloads vollständiger Offlineadressbücher über eine langsame Verbindung durchgeführt werden, führt dies u. U. zur Auslastung des Netzwerks. (Die gesamte verfügbare Bandbreite wird verwendet.) In diesem Fall treten erhebliche Auswirkungen auf: Anwendungen, die das WAN (Wide Area Network) verwenden müssen, arbeiten langsam, da sie darauf warten, dass ihre Netzwerkanfragen über die ausgelastete WANVerbindung übermittelt werden. Der tatsächliche Datenverkehr im WAN nimmt zu, da einzelne Netzwerkanfragen das Zeitlimit überschreiten, wodurch zusätzliche Anfragen vorgenommen werden. Die Auslastung des Netzwerks führt zu einer längeren Wartezeit. Dies gilt nicht nur für den Zeitraum, den die einzelnen Clients für das Herunterladen des Offlineadressbuchs benötigen, sondern auch für die Gesamtdauer des Downloadvorgangs. Normalerweise bedeutet dies, dass die Datenrate für alle Clients verringert ist. Wenn die Wartezeit jedoch zu lang ist, wird das Zeitlimit der RPC-Pakete (Remote Procedure Call) überschritten, wodurch zusätzliche RPC-Anfragen für dieselben abzurufenden Daten vorgenommen werden. Darüber hinaus 41 löscht Outlook heruntergeladene Daten und führt den gesamten Download erneut durch, wenn ein Benutzer Microsoft® Outlook® verwendet und der Download abgebrochen wird oder fehlschlägt. Daraufhin werden weitere Daten angefordert, wodurch die Gesamtdauer eines Großteils der Offlineadressbuch-Downloads gesteigert wird. Wenn Outlook ein Offlineadressbuch vom Exchange-Server herunterlädt, erfolgt dieser Download durch eine Reihe von RPC-Paketen. Jedes Paket wird empfangen und bestätigt. Anschließend wird das nächste Paket gesendet. Auf Grundlage der Wartezeit zwischen Outlook und Exchange ist die Geschwindigkeit, mit der ein einzelner Outlook-Client die einzelnen Pakete empfangen und bestätigen kann, begrenzt. Aufgrund dieser Verzögerung wird eine Netzwerkverbindung nicht durch einen einzelnen Outlook-Client ausgelastet. Wenn jedoch weitere Outlook-Clients den Download des Offlineadressbuchs starten, kann die kombinierte Downloadrate aller Clients die Verbindung auslasten. Die Verbindung bleibt ausgelastet, bis die vollständigen Adressbücher heruntergeladen wurden. Die Beziehung ist linear: Je länger die Wartezeit zwischen dem Outlook-Client und dem Exchange-Server, desto weniger Pakete werden empfangen. Weniger Clients können Offlineadressbücher herunterladen, bevor eine langsame Verbindung ausgelastet ist. Der Umkehrschluss trifft ebenfalls zu. Bei geringer Wartezeit sind mehr Clients erforderlich, um eine langsame Verbindung auszulasten. Die Anzahl von Outlook-Clients, die ein Offlineadressbuch gleichzeitig ohne Auslastung des WAN herunterladen können, nimmt mit sinkender Netzwerkwartezeit oder zunehmender Netzwerkbandbreite zu. Hinweise zu Offlineadressbüchern Bei Verwendung eines einzelnen Offlineadressbuchs sowie mehrerer Offlineadressbücher sollten diesbezüglich verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Hierzu gehören u. a.: Die Größe der einzelnen Offlineadressbücher in der Organisation. Die Anzahl der Downloads von Offlineadressbüchern. Die Anzahl und Häufigkeit der Änderungen an übergeordneten DNs (Distinguished Name). Nicht übereinstimmende SMTP-Adressen (Simple Mail Transfer Protocol). Die Gesamtanzahl der am Verzeichnis vorgenommenen Änderungen. Weitere Bedingungen, die den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs auslösen. Adressbuchgröße In einigen Organisationen ist das Offlineadressbuch eine kleine Datei, die gelegentlich von Remotebenutzern heruntergeladen wird. Für diese Organisationen stellt der Download des Offlineadressbuchs kein Problem dar. Bei einigen großen Organisationen mit großen 42 Verzeichnissen oder Organisationen, die Microsoft Office Outlook 2003 im ExchangeCachemodus bereitgestellt haben, kann dies jedoch der Fall sein, insbesondere, wenn die Organisationen Exchange-Server in einem regionalen Rechenzentrum konsolidiert haben. Die Größe von Offlineadressbüchern kann zwischen einigen Megabyte und einigen hundert Megabyte variieren. Folgende Faktoren können sich auf die Größe des Offlineadressbuchs auswirken: Die Verwendung von Zertifikaten in einem Unternehmen. Je mehr PKI-Zertifikate (Public Key Infrastructure), desto größer das Offlineadressbuch. PKI-Zertifikate sind zwischen 1 und 3 Kilobytes (KB) groß. Sie machen den Großteil eines Offlineadressbuchs aus. Die Anzahl der E-Mail-Empfänger im Active Directory®-Verzeichnisdienst. Die Anzahl der Verteilergruppen in Active Directory. Die Informationen, die ein Unternehmen Active Directory für jedes postfach- oder E-Mailaktivierte Objekt hinzufügt. In einigen Organisationen werden z. B. die Adresseigenschaften für alle Benutzer angegeben, in anderen nicht. Informationen zu den Adressattributen, die standardmäßig im Offlineadressbuch gespeichert werden, finden Sie unter "User Attributes Stored in Offline Address Book Files" in Working with Exchange Server 2003 Stores. Als ungefährer Anhaltspunkt gilt, dass die Größe eines vollständigen Offlineadressbuchs etwa 1 MB pro 1.000 Benutzer beträgt. Wenn ein Offlineadressbuch Benutzerzertifikate enthält, kommen ungefähr 1 bis 3 KB pro Zertifikat hinzu. Hinweis: In den meisten Exchange-Umgebungen sind die vollständigen OfflineadressbuchDateien nach dem Aktualisieren der Offlineadressbuch-Server auf Exchange Server 2003 SP2 und der Outlook-Clients auf Outlook 2003 SP2 voraussichtlich um 30 bis 40 Prozent kleiner. Weitere Informationen zu Verbesserungen, die an Exchange Server 2003 SP2 und Outlook 2003 SP2 vorgenommen wurden, finden Sie unter "Verbesserungen in Exchange Server 2003 SP2 und Outlook 2003 SP2" in Verbesserungen der Offlineadressbücher. Die Größe eines Offlineadressbuchs und die verfügbare Netzwerkbandbreite stehen in direkter Beziehung zu dem Zeitraum, den alle Outlook-Clients für den Download des Offlineadressbuchs benötigen. Hinweis: Die Adressbuchgröße bezieht sich auf die Größe der komprimierten Offlineadressbuch-Dateien auf dem Exchange-Server, nicht auf die unkomprimierte Größe der Offlineadressbuch-Dateien auf dem Outlook-Client. Um die Dauer der Offlineadressbuch-Downloads festzustellen, müssen Sie zunächst die Größe des vollständigen Offlineadressbuchs ermitteln. Hierzu können Sie den ExchangeSystem-Manager verwenden. Klicken Sie im Exchange-System-Manager mit der rechten 43 Maustaste auf Öffentliche Ordner, und klicken Sie anschließend auf Systemordner anzeigen. Die Systemordner werden einschließlich der Offlineadressbuch-Ordner angezeigt. Nach dem Erweitern der Offlineadressbuch-Ordner wird der Ordner OAB Version 3a angezeigt. Klicken Sie auf der rechten Seite auf die Registerkarte Inhalt, um den Inhalt dieses Ordners anzuzeigen. Die Änderungen der letzten 30 Tage werden angezeigt. Das große Objekt mit mehreren Anlagen ist das vollständige Offlineadressbuch. Die Größe kann durch Addieren der Anlagengrößen ermittelt werden. Wenn viele Outlook-Clients gleichzeitig das vollständige Adressbuch herunterladen, kann die vollständige Durchführung sämtlicher Downloads einen erheblichen Zeitraum in Anspruch nehmen. Ist beispielsweise ein Offlineadressbuch in einer Organisation 10 MB groß und befinden sich an einem Remotestandort 50 Outlook-Clients, entspricht dies einem Datendownload von 500 MB. Bei Verwendung der vollen Bandbreite einer Verbindung mit 256 Kilobits pro Sekunde (KBit/s) (ohne Wartezeit), würde die Übertragung von 500 MB etwa 4,5 Stunden dauern. Hinweis: Der Wert von 4,5 Stunden wurde berechnet, indem die 500 MB durch 32 Kilobytes pro Sekunde (KB/s) (32 KB/s = 256 KBit/s). Bei dieser Berechnung wurden weder die Netzwerkwartezeit noch der zusätzliche RPC-Datenverkehr noch weitere Verwendungen der Netzwerkverbindung berücksichtigt. Dass Outlook MAPI und RPC zum Herunterladen von Offlineadressbüchern verwenden, bedeutet ferner eine geringe zusätzliche Verarbeitungslast für den Gesamtdownload. Durch die Wartezeit zwischen Outlook und dem Exchange Server-Computer wird der Anteil der Gesamtbandbreite begrenzt, der für alle zu übertragenden Daten verwendet werden kann. Möglicherweise benötigt nicht jeder Client den gesamten Zeitraum, die Gesamtheit der Netzwerkclients nimmt jedoch die Gesamtdauer des Offlineadressbuch-Downloads in Anspruch. Verwalten der Größen von Offlineadressbuch-Dateien Im OAB v4 begrenzt Exchange Server die Größe von ein- und mehrwertigen Attributen, um die Aufnahme ungewöhnlich großer Datensätze in das Offlineadressbuch zu verhindern. Auf Offlineadressbuch-Servern mit Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2 (SP2) können Sie Exchange Server für die Begrenzung der Größe spezifischer Eigenschaftentypen innerhalb von Offlineadressbuch-Downloaddateien konfigurieren. Hinweis: Diese Einstellungen gelten nur für das OAB v4-Format, das von Exchange Server 2003 SP2 generiert und von Microsoft Office Outlook 2003 SP2 und höheren Versionen verwendet wird. Vorherige Offlineadressbuch-Versionen, die von älteren Outlook-Clients verwendet werden, sind nicht betroffen. 44 Exchange Server protokolliert Ereignisse im Anwendungsprotokoll, damit Sie die Größenbegrenzung eines Werts auf Grundlage der konfigurierten Einstellungen nachverfolgen können. Insbesondere wenn die Diagnoseprotkollierungsstufe für das Objekt Services/MSExchangeSA auf Keine gesetzt ist, protokolliert Exchange das MSExchangeSA-Ereignis 9320, das die Begrenzung von Informationen im Offlineadressbuch angibt. Das MSExchangeSA-Ereignis 9320 kann auf mehrere Ursachen zurückzuführen sein. Informationen zur Problembehandlung des MSExchangeSA-Ereignisses 9320 finden Sie im entsprechenden Ereignisartikel auf der Website für Exchange Server 2003-Ereignisse. Wenn die Diagnosestufe für das Objekt Services/MSExchangeSA auf Mittel festgelegt ist, wird das Ereignis 9359 protokolliert, das den Anzeigenamen und die MAPI-ID der begrenzten Eigenschaft angibt. In der folgenden Tabelle werden die vier Eigenschaftentypen aufgelistet, die begrenzt werden können, sowie die Standardwerte und die darunter liegenden Werte, die in der Registrierung konfiguriert werden können. Name des Beschreibung Standardwert (Bytes) Untergrenze (Bytes) OAL V4 String Limit Einwertige textbasierte Active DirectoryEigenschaften, z. B. Anzeigename, Telefonnummer und Büro. 3400 32 OAL V4 Binary Limit Einwertige Active DirectoryEigenschaften im Binärformat, z. B. userCert. 32768 1024 OAL V4 String Multi Value Limit Mehrwertige textbasierte Active DirectoryEigenschaften, z. B. E-Mail-Adressen sowie Telefon geschäftlich und Telefon privat. 65536 512 Registrierungsschlüss els 45 Name des Beschreibung Standardwert (Bytes) Untergrenze (Bytes) Mehrwertige Active DirectoryEigenschaften im Binärformat, z. B. userSMIMEcertificat e und userCertificate. 65536 2048 Registrierungsschlüss els OAL V4 Binary Multi Value Limit Für den ordnungsgemäßen Betrieb von Exchange Server und Outlook werden bei einer bestimmten Gruppe von Attributen weder Eigenschaften abgeschnitten noch Größen begrenzt. Diese lauten wie folgt: PR_EMAIL_ADDRESS (LegacyExchangeDN) PR_EMS_AB_HOME_MDB (Home-MDB) Einzelheiten zum Konfigurieren von Exchange Server-Registrierungseinstellungen für die Größenbegrenzung bei bestimmten Eigenschaftentypen in OfflineadressbuchDownloaddateien finden Sie unter Vorgehensweise beim Verwalten der Größen von Offlineadressbuch-Dateien. Änderungen an übergeordneten DNs (Distinguished Name) Bei einem übergeordneten DN handelt es sich um einen Teil eines DN (in x.500-Syntax), in dem der endgültige RDN (Relative Distinguished Name) nicht enthalten ist. In dem Beispiel "/o=org/ou=site/cn=Recipients/cn=bob" ist "/o=org/ou=site/cn=Recipients" der übergeordnete DN und "/cn=bob" der RDN. Die Tabelle der übergeordneten DNs ist die Gruppe aller übergeordneten DNs im Verzeichnis. Diese Namen stammen aus den beiden Attributen legacyExchangeDN und proxyAddresses, beginnend mit "x500:" oder "X500:". Die x.500-Adressen werden nur eingeschlossen, wenn sie mit "/o=orgname" beginnen ("orgname" ist der tatsächliche Name der lokalen Exchange Server-Organisation) und auf dem Server, auf dem das Offlineadressbuch generiert wird, Exchange Server 2003 SP1 ausgeführt wird. Die x.500-Adressen der aus einer anderen Organisation migrierten Benutzer werden nicht eingeschlossen. Bei Outlook 2003-Clients, die das OAB v4 verwenden, wird das Offlineadressbuch nach Änderungen an übergeordneten DNs durch differenzielle Downloads aktualisiert. Bei Outlook-Clients, die das OAB v3a oder eine ältere Version verwenden, wird ein vollständiger Download erzwungen, wenn in der Gruppe gefundener DNs Änderungen auftreten. Jede der folgenden Aktionen kann dazu führen, dass Outlook statt eines inkrementellen oder differenziellen Downloads den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs durchführt: 46 Manuelles Ändern eines -Attributs zum Erstellen eines übergeordneten DN, der noch nicht vorhanden war. Beispiel: Im einheitlichen Modus: Ändern eines -Attributs mit einem Active Directory-Editor, z. B. der ADSI-Bearbeitung, nachdem ein Postfach zwischen administrativen Gruppen verschoben wurde. Ordnungsgemäßes Ändern eines -Attributs, wenn der vorherige DN aber nicht als x.500-Adresse hinzugefügt wird. In diesem Fall wird der vorherige übergeordnete DN nicht mehr im Verzeichnis angezeigt, sofern es sich um das einzige Objekt mit diesem übergeordneten DN handelt. Bei Exchange Server 5.5 und Verwendung von ADC (Active Directory Connector): Erstellen eines neuen Containers in Exchange Server 5.5 und Einfügen eines Objekts in den Container bzw. Löschen des letzten Objekts aus einem Exchange Server 5.5Container. Bei Verwendung von Exchange Server 5.5 und ADC: Erstellen und E-Mail-Aktivieren eines Objekts in einem neuen Active Directory-Container, sofern für ADC die Replikation der Containerhierarchie nach Exchange Server 5.5 festgelegt ist (Standardeinstellung für ADC-Tools). ADC erstellt den neuen Container in Exchange Server 5.5 und repliziert den neuen Exchange Server 5.5-DN als -Attribut des Active Directory-Objekts zurück. Auf diese Weise können durch Änderungen in der Active Directory-Hierarchie möglicherweise neue übergeordnete DNs hinzugefügt werden. Hinzufügen einer administrativen Gruppe. Das erste E-Mail-aktivierte Objekt (Postfach, Kontakt oder Verteilergruppe), das in dieser administrativen Gruppe erstellt wurde, führt zur Anzeige eines neuen übergeordneten DN im Verzeichnis. Löschen des letzten Objekts mit bei einem bestimmten übergeordneten DN in seinem oder -Attribut. Beispielsweise wird drei Jahre nach dem Konsolidieren und Löschen eines Standorts das letzte Postfach gelöscht, das ehemals zu diesem Standort gehörte. Der x.500-Platzhalter wurde entfernt, wodurch der Inhalt der Tabelle mit übergeordneten DNs geändert wird. Hinzufügen, Entfernen oder Ändern einer x.500-Proxyadresse. Diese Änderungen können mit dem Tool Active Directory-Benutzer und -Computer vorgenommen werden. Wenn die x.500-Adresse sich in der lokalen Organisation befindet, die Organisationseinheit (/ou=<Standortname>) und die Container (/cn=Recipients/cn=<EMail-Spitzname>) jedoch neu sind oder falsch eingegeben wurden, wird ein übergeordneter DN zur Tabelle hinzugefügt bzw. aus dieser gelöscht. Beim Migrieren von Benutzern aus einer gesonderten Gesamtstruktur (z. B. bei einer Unternehmensfusion oder aus einer gesonderten E-Mail-Gesamtstruktur) erzwingt das Hinzufügen des alten -Attributs als x.500-Proxy einen vollständigen Download des Offlineadressbuchs, wenn "/o=<Organisationsname>" übereinstimmt und ein neuer übergeordneter DN erstellt wird. 47 Einige Aktionen, die Sie vornehmen können, wirken sich auch die übergeordneten DNs aus, führen jedoch nicht zu einem vollständigen Download des Offlineadressbuchs durch Outlook. Diese lauten wie folgt: Durchführen von Postfachverschiebungen bei Standortkonsolidierungen in einer Umgebung im gemischten Modus Der alte übergeordnete DN wird im Attribut proxyAddresses gespeichert, und es werden keine neuen übergeordneten DNs erstellt. Erstellen eines E-Mail-aktivierten Objekts mit Active Directory-Benutzer und Computer Exchange 2000 Server und Exchange Server 2003 verwenden immer denselben übergeordneten DN (Container "/o=<Organisation>/ou=<administrative Gruppe>/cn=Recipients"), da die -Attributhierarchie dem Benutzer nicht mehr angezeigt wird. Wenn in einer Exchange-Organisation im gemischten Modus das neu erstellte Objekt in einem neuen Container enthalten ist und die Verbindungsvereinbarung in Active Directory Connector für die Replikation der Hierarchie konfiguriert ist, kann ein vollständiger Download des Offlineadressbuchs eintreten. Löschen einer administrativen Gruppe Postfächer müssen vor dem Löschen aus der administrativen Gruppe entfernt werden. Das Löschen der administrativen Gruppe wirkt sich weder auf die x.500-Adressen vorhandener E-Mail-aktivierter Objekte noch auf das Attribut legacyExchangeDN von E-Mail-Empfängern aus. Ändern des legacyExchangeDN-Werts Das Ändern des -Attributs eines Benutzers ist ein einschneidender Schritt, der unter anderem die Neuerstellung des Outlook-Benutzerprofils erfordert. Für Benutzer im ExchangeCachemodus ist diese Aktion gleichbedeutend mit der Neusynchronisierung der Offlinespeicherdatei (OST-Datei) und dem erneuten Download ihres Offlineadressbuchs. Es gibt jedoch stichhaltige Gründe für die Änderung eines -Attributs. Wenn Sie z. B. Zertifikate für die Verwendung mit digital signierten Nachrichten mittels des Schlüsselverwaltungsdiensts bereitstellen und ein Benutzer zwischen Standorten verschoben wird, müssen Sie das Attribut legacyExchangeDN des Benutzers ändern. Schlüsselverwaltungsdienst-Server werden pro Standort bereitgestellt, und Benutzer müssen über den ordnungsgemäßen übergeordneten DN verfügen, der den Standort angibt, von dem sie das Zertifikat erhalten. Änderungen am Attribut legacyExchangeDN müssen sorgfältig überprüft werden, um typografische Fehler wie die folgenden zu vermeiden: Hinzufügen oder Löschen vorangestellter oder nachfolgender Leerzeichen. Wenn ein Eintrag aufgrund einer vorherigen Änderung ein vorangestelltes oder nachfolgendes Leerzeichen enthält, sollte dieses beibehalten werden. Sicherstellen, dass das Attribut keinen Doppelpunkt (:) enthält. Ein häufiger Fehler tritt beim Kopieren eines legacyExchangeDN-Attributs aus LDP.exe auf, da LDP.exe den Attributnamen durch einen Doppelpunkt und ein Leerzeichen ": " vom Wert trennt: 48 .legacyExchangeDN:/o=<Organisationsname>/ou=<Name der administrativen Gruppe>/cn=Recipients/cn=<E-Mail-Spitzname> Rechtschreibfehler in einem der Containernamen, insbesondere "Recipients". Die Werte des Attributs legacyExchangeDN dürfen kein vorangestelltes Semikolon enthalten. Einige Tools, z. B. LDP.exe, verwenden das Semikolon zum Trennen von Werten in einem mehrwertigen Attribut. Das Attribut proxyAddresses ist ein mehrwertiges Attribut. LDP.exe zeigt Werte von mehrwertigen Attributwerten als durch Semikolon getrennte Zeichenfolgen an. Dies gilt jedoch nur für die Anzeige. Geben Sie keine durch Semikolons getrennten Proxyadressen in den Active Directory-Editor ein. Der Wert des Attributs legacyExchangeDN beginnt nicht mit folgenden Zeichen: "/o=" oder "/O=" Wenn Sie ein ungültiges -Attribut entdecken, müssen Sie sorgfältig feststellen, welche Korrekturmaßnahme angebracht ist. Für Outlook 2003-Clients, die das OAB v3a oder eine ältere Version verwenden, werden durch Änderungen an den -Attributen vollständige Downloads des Offlineadressbuchs ausgelöst. Der Wechsel von einem ungültigen übergeordneten DN zu einem anderen ungültigen übergeordneten DN führt zu einem Download. Outlook-Clients, die das OAB v4 verwenden, können das Offlineadressbuch jedoch durch differenzielle Downloads aktualisieren, nachdem Änderungen an -Attributen vorgenommen wurden. Einträge mit ungültigen -Attributen wirken sich möglicherweise nicht nachteilig auf Ihre Umgebung aus, die falsche Korrektur eines Eintrags kann jedoch zu Problemen führen. Gesamtanzahl der Verzeichnisänderungen Unternehmensweite vollständige Downloads des Offlineadressbuchs sind auf zu viele Änderungen im Verzeichnis an Attributen zurückzuführen, die vom Offlineadressbuch gespeichert werden. Standardmäßig vergleicht Outlook die Gesamtgröße der komprimierten Changes.oab-Dateien auf dem Server, die für das Aktualisieren des ClientOfflineadressbuchs erforderlich sind, mit der Gesamtgröße aller komprimierten vollständigen Offlineadressbuch-Dateien auf dem Server. Outlook-Clients mit OAB v2 und v3a Wenn die Größe der Changes.oab-Dateien mindestens ein Achtel der Größe der vollständigen Offlineadressbuch-Dateien beträgt, leitet Outlook auf Outlook-Clients, die das OAB v2 und v3a verwenden, den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs ein. Wenn beispielsweise die aktuelle Outlook-Clientsequenz des Offlineadressbuchs 4 und die Serversequenz des Offlineadressbuchs 10 lautet, ruft Outlook zuerst die Gesamtgröße der komprimierten Changes.oab-Dateien auf dem Server ab, die die Sequenz 10 erreichen 49 müssen. Anschließend ruft Outlook die Gesamtgröße aller komprimierten vollständigen Adressbuchdateien auf dem Server ab, einschließlich der Vorlagen. Wenn die Changes.oabDateien größer sind als ein Achtel der vollständigen Offlineadressbuch-Dateien, lädt Outlook statt der inkrementellen Dateien das vollständige Offlineadressbuch herunter. Einige kleine Änderungen an Empfängerattributen führen dazu, dass alle Informationen zu einem Empfänger in die Datei Changes.oab eingeschlossen werden. Im Folgenden werden einige Beispiele für diese Änderungen aufgeführt: Aktualisieren von Telefonnummern mit einer neuen Vorwahl für eine große Gruppe von Empfängern Hinzufügen einer zusätzlichen Proxyadresse für eine große Gruppe von Empfängern Auch wenn für die Hälfte der Empfänger jeweils nur einige Bytes geändert werden, kann daher eine Changes.oab-Datei erstellt werden, die größer als ein Achtel des vollständigen Adressbuchs ist. Ausführliche Anweisungen zum Ändern der Ein-Achtel-Regel finden Sie unter Ändern der Ein-Achtel-Regel. Outlook-Clients mit OAB v4 Wenn die Changes.oab-Dateien mindestens halb so groß sind wie die vollständigen Offlineadressbuch-Dateien, leitet Outlook auf Outlook-Clients, die das OAB v4 verwenden, den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs ein. Weitere Informationen zu Verbesserungen, die im OAB v4 vorgenommen wurden, finden Sie unter "Verbesserungen in Exchange Server 2003 SP2 und Outlook 2003 SP2" in Verbesserungen der Offlineadressbücher. Weitere Informationen zu den in Offlineadressbüchern enthaltenen Attributen finden Sie unter "Setting up Servers to Support Offline Address Books" in Working with Exchange Server 2003 Stores (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=47595). Weitere zu einem vollständigen Download führende Bedingungen Neben den zuvor beschriebenen Bedingungen existieren weitere Umstände, unter denen Outlook einen vollständigen Download des Adressbuchs durchführt. Hierzu zählen folgende Situationen: Auf dem Clientcomputer befindet sich kein Offlineadressbuch. Diese Bedingung tritt möglicherweise ein, wenn Outlook keine erste vollständige Synchronisierung durchgeführt hat. Auf dem Server fehlt eine Differenzdatei. Outlook kann die aktuelle Version ohne diese Datei nicht aktualisieren. Dieses Verhalten kann auftreten, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft: 50 Sie haben Outlook seit über 30 Tagen nicht mehr gestartet, um sich bei Ihrem Exchange-Postfach anzumelden. In der Serverrichtlinie sind für Differenzdateien nur 30 Tage vorgesehen. Auf dem Server ist ein Fehler aufgetreten, weshalb für einen Tag keine Differenzdatei generiert wurde. Die Versionen von Server und Client stimmen nicht überein. Es gibt eine aktuellere Version des Offlineadressbuchs auf dem Server. Beispiel: Version 4 (UnicodeOfflineadressbuch) steht jetzt zur Verfügung, und Sie haben zuvor ein Offlineadressbuch der Version 3a heruntergeladen. Änderungen konnten nicht auf das Offlineadressbuch angewendet werden. Beispielsweise können die Differenzdateien auf dem Server beschädigt sein. Eine Beschädigung kann auftreten, wenn der Server während der Generierung der Differenzdateien ausfällt. Mindestens eine Offlineadressbuch-Datei fehlt auf dem Clientcomputer. Beispielsweise kann ein Benutzer eine der Offlineadressbuch-Dateien auf seinem Computer versehentlich löschen. Ein vorheriger Download ist fehlgeschlagen, und Outlook muss von neuem beginnen. Sie laden das vollständige Offlineadressbuch manuell herunter. Der Informationsspeicher für Öffentliche Ordner, der die einzige Kopie des Offlineadressbuchs enthält, ist nicht aufzufinden und wird durch eine neue Datenbank und ein neues Offlineadressbuch ersetzt. Um diese Situation zu verhindern, sollten Sie die Offlineadressbuch-Ordner auf mindestens zwei Server für Öffentliche Ordner replizieren (den ursprünglichen Server und einen Replikatserver). Wenn Outlook 2003 erstmals im Exchange-Cachemodus bereitgestellt wird, lädt die Anwendung das vollständige Offlineadressbuch herunter. Wenn Sie erstmals eine große Anzahl von Outlook-Clients mittels des Exchange-Cachemodus bereitstellen, führt dies zu einem umfangreichen Download des vollständigen Offlineadressbuchs, da jede neue Outlook 2003-Installation ein neues Offlineadressbuch herunterlädt. Der Öffentliche Ordner, den Outlook für das Offlineadressbuch verwendet, basiert auf dem Attribut msExchUseOAB des Privaten Informationsspeichers. Wenn ein Postfach auf einen anderen Server mit einem anderen Offlineadressbuch verschoben wird, lädt Outlook ein neues Offlineadressbuch herunter. Wenn eine große Anzahl von Postfächern zwischen Postfachspeichern verschoben wird und der Zielspeicher für die Verwendung einer anderen Offlineadressliste konfiguriert ist, führt dies zum vollständigen Download des Offlineadressbuchs für diese Postfächer. Wenn ein Postfach von einem Exchange Server 5.5-Server auf einen Exchange Server 2003-Server verschoben wird, leitet der Exchange Server 2003-Server Outlook an eine neuere Unicode-Version des Offlineadressbuchs weiter. Outlook lädt für alle Postfächer, die von einem Exchange Server 5.5-Server auf einen Exchange Server 2003-Server 51 verschoben wurden, ein neues Offlineadressbuch herunter. Wenn eine große Anzahl von Postfächern aus Exchange Server 5.5 nach Exchange Server 2003 verschoben werden, löst dies viele vollständige Downloads von Offlineadressbüchern für diese Postfächer aus. Verfügt ein Benutzer über mehrere MAPI-Profile auf demselben Outlook-Clientcomputer und wechselt er zwischen den beiden Profilen, die beide den Exchange-Cachemodus verwenden, finden mehrere vollständige Downloads derselben OfflineadressbuchDateien statt. Outlook unterstützt nur ein Offlineadressbuch pro Benutzerkonto auf einem Computer. Wenn Sie über mehrere Profile verfügen, kann nur ein Profil das Offlineadressbuch herunterladen. Wenn Sie mindestens zwei Profile verwenden müssen, die den Exchange-Cachemodus verwenden, müssen Sie eines der Profile so konfigurieren, dass es das Offlineadressbuch nicht herunterlädt. Minimieren der Auswirkungen von Offlineadressbuch-Downloads auf das Netzwerk Wenn die Auswirkungen vollständiger Offlineadressbuch-Downloads über eine WANVerbindung auf das Netzwerk in Ihrer Organisation minimiert werden müssen, stehen Ihnen einige bewährte Methoden zur Verfügung, die mit Exchange Server 2003 SP1 eingesetzt werden können. Begrenzen Sie den Umfang vollständiger Offlineadressbuch-Downloads. Die erste Möglichkeit besteht darin, den Umfang vollständiger Downloads von Offlineadressbüchern soweit wie möglich zu begrenzen. Im vorherigen Abschnitt werden die Bedingungen aufgeführt, unter denen Outlook vollständige Adressbücher herunterlädt. Hierzu zählen das Verschieben von Postfächern, umfangreiche Änderungen im Verzeichnis oder Änderungen an der Tabelle der übergeordneten DNs. Eine bewährte Methode besteht darin, diese Bedingungen zu überprüfen und festzustellen, wie die Fälle, die zu vollständigen Downloads von Offlineadressbüchern führen, eingegrenzt werden können. Wenn viele Outlook-Clients das vollständige Offlineadressbuch an einem bestimmten Tag herunterladen, kann dies insbesondere bei langsamen Verbindungen zu einer hohen Auslastung der Bandbreite führen. Obwohl die Datei mit täglichen Änderungen normalerweise klein ist, kann das vollständige Offlineadressbuch recht groß sein, da es standardmäßig die gesamte Globale Adressliste (GAL) enthält. Ferner nimmt die Auswirkung auf die verwendete Bandbreite mit der Anzahl von Outlook-Clients, die Offlineadressbücher herunterladen, zu, da jeder einzelne Outlook-Client ein Offlineadressbuch herunterlädt. Angenommen, das vollständige Offlineadressbuch einer Organisation ist 10 Megabytes (MB) groß und 20 Outlook-Clients an einem Remotestandort laden an demselben Tag das vollständige Adressbuch herunter. 200 MB Daten werden am Remotestandort über das WAN heruntergeladen. Filtern Sie Zertifikate, um die Größe des Offlineadressbuchs zu begrenzen. In Exchange Server 2003 kann der Offlineadressbuch-Dienst von Exchange (OABGen) 52 nicht benötigte Attribute filtern. Hierzu gehören auch zusätzliche Zertifikate, die von Outlook nicht verwendet werden. Bei Zertifikaten handelt es sich um das größte einzelne Attribut, das im Offlineadressbuch gespeichert wird. Durch das Filtern nicht benötigter Zertifikate kann die Größe des Offlineadressbuchs um 35 bis 50 Prozent verringert werden. Es gibt drei verschiedene Zertifikatsattribute in Active Directory. Nur wenige dieser Zertifikate werden jedoch für die Verschlüsselung und als Signatur von E-MailNachrichten verwendet. Nicht von Outlook verwendete Zertifikate, z. B. für das verschlüsselnde Dateisystem (Encrypting File System, EFS) und die 802.1xAuthentifizierung verwendete Zertifikate, werden aus dem Offlineadressbuch herausgefiltert. Dies gilt ebenfalls für abgelaufene Zertifikate. Die Zertifikatsfilterung ist in Exchange Server 2003 SP1 standardmäßig aktiviert. Für die Verwendung dieses Features ist keine weitere Aktion erforderlich. Sie können das Verhalten der Filterung ggf. durch Bearbeiten der Registrierung auf dem ExchangeServer steuern. Ausführliche Anweisungen finden Sie unter Konfigurieren der Zertifikatsfilterung für Offlineadressbücher. Ziehen Sie die Verwendung der Offlineadressbuch-Version "Keine Details" in Erwägung. Hierbei handelt es sich um eine Option für Outlook-Remoteclients, die diesen eine Minimalversion des Offlineadressbuchs bereitstellt. Diese OfflineadressbuchVersion ist klein und enthält lediglich den Anzeigenamen, die primäre SMTP-Adresse, den Bürostandort, den Nachnamen und den E-Mail-Spitznamen. Vorteile Die Offlineadressbuch-Version Keine Details ist klein, sodass der Downloadaufwand begrenzt ist. Einschränkungen Jedes Mal, wenn Outlook Detailinformationen zu einer Adresse abruft, fordert Outlook die Details direkt bei Active Directory an. Beim Offlinezugriff sind die Informationen begrenzt, sodass diese Option für Benutzer tragbarer Computer, die hauptsächlich offline sind, nicht geeignet ist. Hinweis: Das OAB v4 stellt den Modus Keine Details nicht bereit. Die Verwendung der Option Keine Details hat daher keine Auswirkungen auf Clients, die das OAB v4 verwenden. Ziehen Sie den Einsatz eines Offlineadressbuch-Remoteservers für OutlookClients in Erwägung, auf dem sich ausschließlich das Offlineadressbuch befindet. Ein Exchange-Server für Öffentlich Ordner kann an einem Remotestandort installiert werden, um als Host für ein Offlineadressbuch zu dienen. Alle Remoteclients an diesem Remotestandort laden das Offlineadressbuch von einem lokalen Exchange-Server für Öffentliche Ordner herunter. 53 Vorteile Downloads des vollständigen Offlineadressbuchs wirken sich nicht auf das WAN aus. Es ist kein ganzer Postfachserver erforderlich, sodass Postfachserver noch an einem zentralen Standort konsolidiert werden können. Einschränkungen Am Remotestandort ist ein zusätzlicher Server erforderlich. Begrenzen Sie die Anzahl von Benutzern, die über eine Remoteverbindung auf Exchange zugreifen. Die Auswirkungen des Downloads eines vollständigen Adressbuchs stehen direkt in Beziehung zur Anzahl der Benutzer, die das Offlineadressbuch herunterladen. Ihre Organisation muss analysieren, wie viele OutlookRemoteclients in einem WAN unterstützt werden können, bevor die Auswirkungen des Downloads eines vollständigen Adressbuchs zu hoch sind, und die Anzahl der Remoteclients ggf. begrenzen. Implementieren Sie eine Einschränkung für Offlineadressbücher. Sie können die Überlastung des Netzwerkadapters eines Exchange-Servers oder des betreffenden Netzwerks verhindern, indem Sie den in Exchange Server 2003 SP1 eingeführten Einschränkungsmechanismus verwenden. Dieses Feature ermöglicht Administratoren das Begrenzen der von Offlineadressbuch-Downloads verwendeten Netzwerkbandbreite durch Festlegen eines Bandbreiten-Schwellenwerts. Standardmäßig ist dieses Einschränkungsfeature deaktiviert. Sie können es aktivieren, indem Sie den Registrierungseintrag auf allen Servern für Öffentliche Ordner hinzufügen, die als Host für Offlineadressbuch-Systemordner dienen. Weitere Informationen finden Sie unter "Downloadeinschränkung bei Offlineadressbüchern" in Verbesserungen der Offlineadressbücher. Generieren einer vollständigen Downloaddatei des Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann Bei Verwendung von Exchange Server 2003 SP2 kann Exchange Server mitunter keine Differenzdatei für Clients generieren, die nicht das OAB v4 verwenden, obwohl Exchange Server feststellt, dass ein Differenzdownload effizienter ist. In älteren Exchange ServerVersionen als Exchange Server 2003 SP2 wird in diesem Fall immer der vollständige Download des Offlineadressbuchs erzwungen. Hinweis: Nur Outlook 2003-Clients, auf denen Outlook 2003 SP2 im Unicode-Format ausgeführt wird, verwenden das OAB v4. Informationen zu den unterschiedlichen Offlineadressbuch-Versionen und den jeweils verwendeten Client- und Serverversionen finden Sie unter "Kompatibilität von Exchange Server 2003- und Office Outlook 2003-Offlineadressbüchern" in Bereitstellungsszenarien für Outlook 2003. Unter den folgenden Bedingungen erzwingt Exchange Server den vollständigen Download eines Offlineadressbuchs nicht automatisch: 54 Outlook-Clients verwenden nicht das OAB v4. Der Offlineadressbuch-Server, auf dem Exchange Server 2003 SP2 ausgeführt wird, stellt fest, dass ein Differenzdownload effizienter ist. Eine Differenzdatei kann auf einem Server, auf dem Exchange Server 2003 SP2 ausgeführt wird, nicht generiert werden. Stattdessen protokolliert Exchange Server standardmäßig das MSExchangeSA-Ereignis 9360, das angibt, dass keine Differenzdatei erstellt werden konnte und dass keine vollständige Offlineadressbuch-Datei erstellt wird. Mit der Beschreibung im Ereignis wird angegeben, welche Änderungen in dem für das Problem verantwortlichen Verzeichnis vorgenommen wurden. In diesem Fall erhalten die Benutzer erst dann OfflineadressbuchAktualisierungen, wenn das Problem behoben wurde. Im Folgenden erhalten Sie ein Beispiel für das MSExchangeSA-Ereignis 9360: Ereignistyp: Fehler Ereignisquelle: MSExchangeSA Ereigniskategorie: OAL-Generator Ereignis-ID: 9360 Beschreibung: OALGen hat beim Generieren der Changes.oab-Datei für differenzielle Downloads von Version 2 und 3 der Adressliste '\Globale Adressliste' festgestellt. Die Offlineadressliste wurde nicht aktualisiert, sodass Clients die aktuellen Änderungen nicht herunterladen können. Prüfen Sie andere Protokolleinträge, um die Fehlerursache zu ermitteln. Wenn die Ursache des Problems beabsichtigt war oder nicht behoben werden kann, können Sie die Registrierung so bearbeiten, dass die Bereitstellung einer vollständigen Offlineadressliste durch OALGen erzwungen wird. Nach dem Erstellen der Liste sollte der Registrierungsschlüssel entfernt werden, um weitere vollständige Downloads zu verhindern. Wenn Sie feststellen, dass die im Verzeichnis vorgenommene Änderung beabsichtigt war, können Sie das Standardverhalten des Offlineadressbuch-Servers ändern, sodass vollständige Offlineadressbuch-Downloads generiert werden, wenn kein Differenzdownload generiert werden kann. Einzelheiten hierzu finden Sie unter Vorgehensweise beim Generieren einer vollständigen Downloaddatei des Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann. 55 Im OAB v4 wurden die Probleme behoben, die die Generierung einer Differenzdatei durch den Server verhindert haben (sofern es von Outlook-Clients verwendet wird, auf denen Outlook 2003 SP2 im Unicode-Format ausgeführt wird). Weitere Informationen zu Leistungsverbesserungen von Offlineadressbüchern in Exchange Server 2003 SP2 und Outlook 2003 SP2 finden Sie unter "Verbesserungen in Exchange Server 2003 SP2 und Outlook 2003 SP2" in Verbesserungen der Offlineadressbücher. Ändern der Ein-Achtel-Regel Der Offlineadressbuch-Server leitet für Microsoft® Office Outlook®-Clients, die das Offlineadressbuch, Version 2 und Version 3a, (OAB v2 und OAB v3a) verwenden, einen vollständigen Download des Offlineadressbuchs ein, wenn die Größe der Changes.oabDateien größer oder gleich einem Achtel der vollständigen Offlineadressbuch-Dateien ist. Mit dem folgenden Verfahren können Sie die Ein-Achtel-Regel ändern. Hinweis: Diese Einstellung wird nicht auf Outlook-Clients angewendet, die das OAB v4 verwenden. Der Offlineadressbuch-Server generiert für Clients, die das OAB v4 verwenden, nur dann einen vollständigen Download des Offlineadressbuchs, wenn die Changes.oab-Dateien mindestens halb so groß wie die vollständigen Offlineadressbuch-Dateien sind. Bevor Sie beginnen Informationen zum Berechnen der Gesamtanzahl aller Verzeichnisänderungen durch Microsoft Exchange Server 2003 finden Sie unter "Gesamtanzahl der Verzeichnisänderungen" in Verwenden von Offlineadressbüchern. Vorsicht: Die fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung kann zu ernsthaften Problemen führen, die möglicherweise eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Dadurch entstandene Probleme können unter Umständen nicht mehr behoben werden. Sichern Sie vor dem Ändern der Registrierung alle wichtigen Daten. Verfahren So ändern Sie die Ein Achtel-Regel 1. Öffnen Sie auf dem Outlook-Clientcomputer einen Registrierungs-Editor, z. B. Regedit.exe oder Regedt32.exe. 56 2. Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel: HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\Exchange Provider 3. Erstellen Sie den Eintrag OAB Dif Divisor, wenn dieser im rechten Bereich nicht vorhanden ist. Klicken Sie hierzu im linken Bereich mit der rechten Maustaste auf den Unterschlüssel Exchange Provider, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf DWORD-Wert. Geben Sie OAB Dif Divisor ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. 4. Doppelklicken Sie auf OAB Dif Divisor. Geben Sie im Dialogfeld DWORD-Wert bearbeiten den Wert X (dezimal) im Feld Wert ein, und klicken Sie dann auf OK. Diese Beispieleinstellung erlaubt Outlook das Herunterladen von differenziellen Offlineadressbuch-Dateien, deren Größe bis zu einem X-tel des vollständigen Offlineadressbuchs beträgt. Wenn Sie beispielsweise den Wert 4 eingeben, lädt Outlook Offlineadressbücher mit einer Größe von bis zu einem Viertel des vollständigen Offlineadressbuchs herunter. Hinweis: Wenn der Registrierungswert OAB Dif Divisor auf 0 (Null) gesetzt ist, verwendet Outlook 16, sodass keine Division durch 0 erfolgt. 5. Schließen Sie den Registrierungs-Editor, und starten Sie den Outlook-Client neu, damit die Änderung wirksam wird. Konfigurieren der Zertifikatsfilterung für Offlineadressbücher Mit dem folgenden Verfahren können Sie die Zertifikatsfilterung für Offlineadressbücher konfigurieren. Bevor Sie beginnen Vorsicht: Die fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung kann zu ernsthaften Problemen führen, die möglicherweise eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Dadurch entstandene Probleme können unter Umständen nicht mehr behoben werden. Sichern Sie vor dem Ändern der Registrierung alle wichtigen Daten. 57 Verfahren So konfigurieren Sie die Zertifikatsfilterung für Offlineadressbücher 1. Öffnen Sie auf dem Exchange Server-Computer einen Registrierungs-Editor, z. B. Regedit.exe oder Regedt32.exe. 2. Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel: HKLM\System\CurrentControlSet\Services\MSExchangeSA\Parameters. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Parameter, und wählen Sie Neu | DWORD-Wert aus. Benennen Sie den DWORD-Wert OAL Invalid Cert Behavior. 4. Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf OAL Invalid Cert Behavior, und geben Sie den gewünschten Wert ein: 0 – filtert abgelaufene und ungültige Zertifikate (Standardeinstellung) 1 – filtert nur abgelaufene Zertifikate 2 – filtert das Attribut UserCertificate nicht 5. Schließen Sie den Registrierungs-Editor, und starten Sie den Microsoft ExchangeSystemaufsichtsdienst neu, damit die Änderung wirksam wird. Vorgehensweise beim Generieren einer vollständigen Downloaddatei des Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann Obwohl Microsoft® Exchange Server 2003 feststellt, dass ein Differenzdownload effizienter ist, kann Exchange Server möglicherweise in einigen Fällen keine Differenzdatei für Clients generieren, die das Offlineadressbuch, Version 4, (OAB v4) nicht verwenden. Sie können das Standardverhalten des Offlineadressbuch-Servers so ändern, dass vollständige Downloads des Offlineadressbuchs generiert werden, wenn der Differenzdownload nicht generiert werden kann. Hinweis: Nur Microsoft Office Outlook® 2003-Clients, auf denen Outlook 2003 Service Pack 2 (SP2) im Unicode-Format ausgeführt wird, verwenden OAB v4 (das von Exchange Server 2003 SP2 generierte Offlineadressbuch-Format). Dieses Format behebt die Probleme, die den Server an der Generierung einer Differenzdatei hindern. 58 Informationen zu den unterschiedlichen Offlineadressbuch-Versionen und den jeweils verwendeten Client- und Serverversionen finden Sie unter "Kompatibilität von Exchange Server 2003- und Office Outlook 2003-Offlineadressbüchern" in Bereitstellungsszenarien für Outlook 2003. Bevor Sie beginnen Bedenken Sie vor dem Durchführen dieses Verfahrens, dass Netzwerkverkehr und Serverlast bei einem organisationsweiten vollständigen Download des Offlineadressbuchs erhöht werden. Informationen zum Minimieren der Auswirkungen von OfflineadressbuchDownloads auf Ihr Netzwerk finden Sie unter "Minimieren der Auswirkungen von Offlineadressbuch-Downloads auf das Netzwerk" in Verwenden von Offlineadressbüchern. Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Vergewissern Sie sich vor dem Bearbeiten der Registrierung, dass Sie bei auftretenden Problemen mit der Wiederherstellung der Registrierung vertraut sind. Informationen zum Wiederherstellen der Registrierung finden Sie im Hilfethema „Wiederherstellen der Registrierung“ in der Datei oder der Datei . Verfahren So generieren Sie die vollständige Downloaddatei eines Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann 1. Starten Sie auf dem Exchange-Server Regedit.exe. 2. Öffnen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\MSExchangeSA\Parameters 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Parameters, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf DWORD-Wert. 4. Geben Sie als neuen Wertnamen OAL post full if diff fails ein. 5. Doppelklicken Sie auf OAL post full if diff fails. Geben Sie unter Wert den Wert 1 ein. Klicken Sie auf OK. 6. Schließen Sie den Registrierungs-Editor. Lesen Sie vor dem Bearbeiten der Registrierung den Microsoft Knowledge Base-Artikel 256986, "Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung", um Informationen zum Bearbeiten der Registrierung zu erhalten. 59 Weitere Informationen Weitere Informationen zu Situationen, in denen ein vollständigen Offlineadressbuch generiert wird, finden Sie unter "Generieren einer vollständigen Downloaddatei des Offlineadressbuchs, wenn keine Differenzdatei generiert werden kann" in Verwenden von Offlineadressbüchern. Weitere Informationen zu Verbesserungen in OAB v4 finden Sie unter "Verbesserungen in Exchange Server 2003 SP3 und Outlook 2003 SP2" in Verbesserungen der Offlineadressbücher. Vorgehensweise beim Verwalten der Größen von Offlineadressbuch-Dateien Im Offlineadressbuch, Version 4, (OAB v4) begrenzt Microsoft® Exchange Server 2003 die Größe von ein- und mehrwertigen Attributen, um zu vermeiden, dass ungewöhnlich große Datensätze in das Offlineadressbuch eingeschlossen werden. Auf OfflineadressbuchServern, auf denen Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2 (SP2) ausgeführt wird, können Sie Exchange Server so konfigurieren, dass die Größe bestimmter Eigenschaftentypen innerhalb der Downloaddateien von Offlinadressbüchern begrenzt wird. Hinweis: Diese Einstellungen gelten nur für von Exchange Server 2003 SP2 generierte und von Microsoft Office Outlook® 2003 SP2 und höheren Versionen verwendete OAB v4-Dateien. Vorherige Versionen des Offlineadressbuchs, die von älteren OutlookClients verwendet werden, sind nicht betroffen. Bevor Sie beginnen Wenn im Ereignisprotokoll die Einträge für das MSExchangeSA-Ereignis 9320 und das MSExchangeSA-Ereignis 9359 angezeigt werden, sollten Sie eine Größenbegrenzung bestimmter Eigenschaftentypen in Erwägung ziehen. In der folgenden Tabelle werden die vier Eigenschaftentypen aufgelistet, die begrenzt werden können, sowie die in der Registrierung konfigurierbaren Standardwerte und darunter liegenden Werte. 60 Name des Beschreibung Standardwert (Bytes) Untergrenze (Bytes) OAL V4 String Limit Einwertige textbasierte Active DirectoryEigenschaften, z. B. Anzeigename, Telefonnummer und Büro. 3400 32 OAL V4 Binary Limit Einwertige Active DirectoryEigenschaften im Binärformat, z. B. userCert. 32768 1024 OAL V4 String Multi Value Limit Mehrwertige textbasierte Active DirectoryEigenschaften, z. B. E-Mail-Adressen sowie Telefon geschäftlich und Telefon privat. 65536 512 OAL V4 Binary Multi Value Limit Mehrwertige Active DirectoryEigenschaften im Binärformat, z. B. userSMIMEcertificat e und userCertificate. 65536 2048 Registrierungsschlüss els Ist der Registrierungsschlüssel für einen bestimmten Wert nicht vorhanden, wird der Standardwert verwendet. Wird der Registrierungsschlüssel auf einen Wert unter der Untergrenze gesetzt, wird automatisch der Wert für die Untergrenze verwendet. Hinweis: Um die ordnungsgemäße Ausführung von Exchange Server und Outlook zu gewährleisten, können einige Attribute in ihrer Größe nicht begrenzt werden. Weitere Informationen zu diesem Feature finden Sie unter "Verwalten der Größen von Offlineadressbuch-Dateien" in Verwenden von Offlineadressbüchern. 61 Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Vergewissern Sie sich vor dem Bearbeiten der Registrierung, dass Sie bei auftretenden Problemen mit der Wiederherstellung der Registrierung vertraut sind. Informationen zum Wiederherstellen der Registrierung finden Sie im Hilfethema "Wiederherstellen der Registrierung" in der Datei oder der Datei . Verfahren So verwalten Sie die Größe von Offlineadressbuch-Dateien 1. Starten Sie auf dem Exchange-Server Regedit.exe. 2. Öffnen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\MSExchangeSA\Parameters 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Parameters, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf DWORD-Wert. 4. Geben Sie den Namen des Werts, den Sie konfigurieren möchten, als neuen Wertnamen ein. 5. Doppelklicken Sie auf den im letzten Schritt erstellten Wertnamen. Geben Sie unter Wert einen entsprechenden Wert für die maximale Attributgröße in Bytes ein. 6. Klicken Sie auf OK. 7. Schließen Sie den Registrierungs-Editor. Lesen Sie vor dem Bearbeiten der Registrierung den Microsoft Knowledge Base-Artikel 256986, "Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung", um Informationen zum Bearbeiten der Registrierung zu erhalten. Weitere Informationen Weitere Informationen zum Minimieren der Auswirkungen von Offlineadressbuch-Downloads auf Ihr Netzwerk finden Sie unter "Minimieren der Auswirkungen von OfflineadressbuchDownloads auf das Netzwerk" in Verwenden von Offlineadressbüchern. Weitere Informationen zum Konfigurieren der Dateigrößeneinstellung von Offlineadressbüchern finden Sie unter "Verwalten der Größen von OfflineadressbuchDateien" in Verwenden von Offlineadressbüchern. 62 Konfigurieren von Clients für die Verwendung von Offlineadressbüchern In diesem Thema wird beschrieben, wie Microsoft® Office Outlook®-Clients für eine optimale Verwendung von Offlineadressbüchern konfiguriert werden. Dabei wird auf Outlook 2003 im Exchange-Cachemodus, Outlook 2003 im Onlinemodus und Outlook 2003 im Offlinemodus eingegangen. Outlook 2003 im Exchange-Cachemodus Outlook 2003 im Exchange-Cachemodus synchronisiert das Offlineadressbuch eines Benutzers alle 24 Stunden mit den Aktualisierungen der Kopie des OfflineadressbuchSystemordners auf dem Exchange-Server. Sie können die Häufigkeit der Downloads von Offlineadressbuch-Aktualisierungen durch die Benutzer steuern, indem Sie die Häufigkeit der von Ihnen vorgenommenen Verzeichnisänderungen begrenzen, die sich auf die Offlineadressbuch-Kopie des Exchange-Servers auswirken. Werden bei der Überprüfung von Outlook keine zu synchronisierenden neuen Daten gefunden, wird das Offlineadressbuch des Benutzers nicht aktualisiert. Sie können die Downloads des Offlineadressbuchs im Exchange-Cachemodus steuern, indem Sie dem Outlook-Clientcomputer einen Registrierungswert hinzufügen. Ausführliche Anweisungen hierzu finden Sie unter Steuern des Downloadverhaltens von Offlineadressbüchern in Outlook im Exchange-Cachemodus. Bereitstellen von Unicode-Offlineadressbüchern Wenn Sie beabsichtigen, Outlook 2003 mit Exchange-Cachemodus bereitzustellen, sollten Sie zunächst die Optionen zum Migrieren der Benutzer in den Unicode-Modus konfigurieren und bereitstellen. Der Exchange-Cachemodus synchronisiert die Offlinedateien der Benutzer mit den Daten des Exchange-Servers. Wenn Sie Benutzern Unicode-Optionen bereitstellen, ist möglicherweise auch die Synchronisierung der Offlinedateien erforderlich. Outlook-Dateien werden beispielsweise mit Exchange Server in den folgenden UnicodeBereitstellungsszenarien synchronisiert: Wenn Sie ein neues Outlook-Offlineprofil bereitstellen, um z. B. aktuelle Offlinebenutzer in den Unicode-Modus zu verschieben, synchronisiert Outlook die Offlinedateien nach dem Erstellen neuer Benutzerdateien als Teil des neuen Profils. Wenn Outlook-Benutzer auf einen Exchange Server 2003-Computer mit einem UnicodeOfflineadressbuch verschoben werden, wird das neue Offlineadressbuch heruntergeladen. 63 Eine bewährte Methode in vergleichbaren Szenarien besteht darin, den ExchangeCachemodus erst nach Abschluss der Bereitstellung von Unicode-Optionen für Ihre Organisation bereitzustellen. Weitere Information zur vollen Unicode-Unterstützung in Outlook 2003 finden Sie unter "Unicode Enhancements in Outlook 2003." Weitere Informationen zur Verwendung von Unicode-Optionen mit Outlook 2003 finden Sie unter "Configuring Unicode Options for Outlook 2003". Outlook 2003 im Onlinemodus Wenn ein Outlook-Client für den Onlinemodus konfiguriert wird, verwendet er niemals ein Offlineadressbuch. Stattdessen kommuniziert er direkt mit Exchange und dem Active Directory®-Verzeichnisdienst, um die zum Auflösen der Namen und dem Senden der Nachrichten benötigten Benutzer- und Adressdaten abzurufen. Outlook 2003 im Offlinemodus Wenn Sie ein E-Mail-Konto in Exchange Server verwenden, können Sie im Offlinemodus mit der lokalen Kopie Ihrer Informationen weiterarbeiten. Bei der Verwendung eines E-MailKontos in Exchange Server wird die Verwendung des Exchange-Cachemodus anstelle des Offlinemodus empfohlen. Bei der Verwendung von Outlook im Exchange-Cachemodus wird ein bekanntes Problem mit digital signierten E-Mail-Nachrichten vermieden, das beim Arbeiten im Offlinemodus auftreten kann. Bei dem Versuch, eine signierte E-Mail-Nachricht zu beantworten oder eine neu signierte E-Mail-Nachricht in Outlook 2003 im Offlinemodus zu senden, wird möglicherweise folgende Fehlermeldung angezeigt: "Diese Nachricht kann nicht signiert oder verschlüsselt werden, da das Zertifikat ungültig ist." Dieses Problem tritt auf, weil die Option Alle Details für das Offlineadressbuch nicht auf den Offlinecomputer heruntergeladen wurde. Wenn die Option Keine Details für die OfflineadressbuchEigenschaften ausgewählt wurde, können keine verschlüsselten E-Mail-Nachrichten mit dem Feature Remotemail gesendet werden. Beim Herunterladen des Offlineadressbuchs ist standardmäßig die Option Alle Details für Offlineadressbücher ausgewählt. Wenn Sie offline arbeiten und verschlüsselte E-MailNachrichten senden, muss die Option Alle Details für Offlineadressbücher verwendet werden, damit Outlook 2003 Zertifikate oder digitale Signaturen auffinden kann. Um dieses Problem zu umgehen, laden Sie die Option Alle Details für das Offlineadressbuch herunter. Ausführliche Anweisungen hierzu finden Sie unter Herunterladen der Option "Alle Details" für das Offlineadressbuch. 64 Steuern des Downloadverhaltens von Offlineadressbüchern in Outlook im Exchange-Cachemodus Mit dem folgenden Verfahren können Sie einen neuen Registrierungsschlüssel erstellen, um das Downloadverhalten von Offlineadressbüchern in Outlook im Exchange-Cachemodus zu steuern. Bevor Sie beginnen Im folgenden Verfahren wird ein neuer Registrierungsschlüssel erstellt und konfiguriert. Vorsicht: Die fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung kann zu ernsthaften Problemen führen, die möglicherweise eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Dadurch entstandene Probleme können unter Umständen nicht mehr behoben werden. Sichern Sie vor dem Ändern der Registrierung alle wichtigen Daten. Verfahren So steuern Sie das Downloadverhalten von Offlineadressbüchern in Outlook im Exchange-Cachemodus 1. Öffnen Sie auf dem Outlook-Clientcomputer einen Registrierungs-Editor, z. B. Regedit.exe oder Regedt32.exe. 2. Navigieren Sie zu folgendem Schlüssel: HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Outlook 3. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel. 4. Geben Sie Cachemodus ein. 5. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf DWORD-Wert. 6. Geben Sie DownloadOAB ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. 7. Doppelklicken Sie auf DownloadOAB. Geben Sie im Dialogfeld DWORD-Wert bearbeiten einen der folgenden Werte im Feld Wert ein, und klicken Sie dann auf OK. 0 – Das Offlineadressbuch wird nicht automatisch heruntergeladen. 1 – Das Offlineadressbuch verwendet den Downloadmodus Elemente vollständig downloaden. Dies ist die Standardeinstellung. 65 2 – Laden Sie das Offlineadressbuch in einem beliebigen Downloadmodus herunter, eine differenzielle Aktualisierung jedoch im Downloadmodus Nur Kopfzeile. 3 – Laden Sie das Offlineadressbuch und eine differenzielle Aktualisierung immer in einem der folgenden Downloadmodi herunter: Kopfzeilen zuerst downloaden, Elemente vollständig downloaden und Kopfzeilen downloaden. 8. Schließen Sie den Registrierungs-Editor, und starten Sie den Outlook-Client neu, damit die Änderung wirksam wird. Herunterladen der Option "Alle Details" für das Offlineadressbuch Mit dem folgenden Verfahren können Sie die Option Alle Details für das Offlineadressbuch herunterladen. Verfahren So laden Sie die Option "Alle Details" für das Offlineadressbuch herunter 1. Starten Sie Outlook 2003. 2. Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen. 3. Klicken Sie auf Mail-Setup und anschließend auf Senden/Empfangen. 4. Überprüfen Sie unter Gruppenname, ob die Option Alle Konten ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Bearbeiten. 5. Aktivieren Sie im Fenster Übermittlungseinstellungen das Kontrollkästchen Offlineadressbuch downloaden. 6. Klicken Sie auf Adressbucheinstellungen. 7. Aktivieren Sie im Fenster Offlineadressbuch das Kontrollkästchen Alle Details. 8. Klicken Sie auf OK, erneut auf OK, auf Schließen und anschließend auf OK. 66 Problembehandlung bei Offlineadressbüchern In diesem Thema werden bewährte Methoden für die Problembehandlung hinsichtlich des Downloads von Offlineadressbüchern erläutert. Es enthält detaillierte Informationen darüber, wie Ereignisprotokolleinträge durch Untersuchen der Fehlercodes und OfflineadressbuchSequenznummern und durch Abgleichen der Adresslistennamen auf dem Exchange-Server und dem Outlook-Client entschlüsselt werden. Vollständiger Download des Offlineadressbuchs Bei jedem vollständigen Download eines Offlineadressbuchs generieren Microsoft® Office Outlook® 2003 Service Pack 1 (SP1) und Outlook 2003 SP2 ein Ereignis im Anwendungsereignisprotokoll. Wenn ein solcher Download aus einem beliebigen Grund fehlschlägt, protokolliert Outlook Ereignis-ID 27 mit dem Fehlerereignistyp sowie einer Beschreibung, die Informationen zur Fehlerursache enthält. In diesem Fall enthält das protokollierte Ereignis auch einen Ergebnisfehlercode, der Ihnen bei der Problemsuche behilflich sein kann. Das folgende Beispiel veranschaulicht den hexadezimalen Datenteil eines Ereignisprotokolleintrags, der erstellt wird, wenn ein Benutzer Outlook 2003 erstmals im Exchange-Cachemodus startet. 0000: 0008: 0010: 0018: 0020: 0028: 0030: 0038: 0040: 0048: 0050: 0058: 0060: 0068: 0070: 0078: 0080: 0088: 0090: 0098: 00a0: 00a8: 00b0: 00b8: 00c0: 01 00 75 00 e9 ba 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 5c 62 41 65 4c 00 35 00 00 00 00 fd 12 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 35 00 00 00 00 00 c4 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 47 61 64 73 69 00 61 00 00 00 00 00 01 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 38 00 75 00 00 02 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 6c 6c 64 73 73 65 2d 00 00 00 00 a3 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 38 62 00 00 00 00 48 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 6f 20 72 20 74 31 64 00 00 00 00 9b 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 30 38 ........ ....u... u....... ........ éý...£H? º.Ä..... ........ ........ ........ ........ ........ ........ ........ ........ ........ ........ ........ ........ \.G.l.o. b.a.l. . A.d.d.r. e.s.s. . L.i.s.t. ....e810 55a8-bd8 67 00c8: 00d0: 00d8: 00e0: 00e8: 00f0: 00f8: 0100: 38 37 61 00 38 33 2d 35 2d 31 62 65 2d 34 64 31 34 37 34 38 62 62 34 35 33 2d 35 31 64 2d 33 36 34 64 31 30 38 39 37 39 62 34 35 35 38 37 61 00 2d 33 36 35 2d 31 62 39 37 39 61 34 37 34 8-434b-9 717-d437 ab451569 .e81055a 8-bd88-4 34b-9717 -d437ab4 51569 In jedem Offlineadressbuch-Ereignisprotokolleintrag enthält das erste Datenbyte den hexadezimalen Fehlercode. Der Fehlercode gibt die Ursache des vollständigen Downloads an. Im vorherigen Beispiel ist das erste Datenbyte in folgender Zeile enthalten: 0000: 01 00 00 00 00 00 00 00 ........ In diesem Beispiel ist 01 das erste Byte. Die folgende Tabelle enthält eine Beschreibung der Fehlercodes. Fehlercodes in Offlineadressbüchern Fehlercode Beschreibung 1 Es befinden sich keine OfflineadressbuchDateien auf dem Computer, oder es konnten keine Offlineadressbuch-Dateien geöffnet werden. 2 Sie haben einen vollständigen Download manuell erzwungen. 3 Der Offlineadressbuch-Name konnte auf dem Client nicht ermittelt werden. Dieses Verhalten tritt bei Erstellung eines neuen Profils ein. 4 Die Offlineadressbuch-GUID konnte auf dem Client nicht ermittelt werden. 5 Der Offlineadressbuch-Name konnte auf dem Server nicht gefunden werden. Der Start oder die erfolgreiche Ausführung eines vollständigen Downloads wird nicht erwartet, aber protokolliert. 6 Die Offlineadressbuch-GUID konnte auf dem Server nicht gefunden werden. Der Start oder die erfolgreiche Ausführung eines vollständigen Downloads wird nicht erwartet, aber protokolliert. 68 Fehlercode Beschreibung 7 Die Offlineadressbuch-Namen des Servers und des Clients stimmen nicht überein. 8 Server- und Client-GUID stimmen nicht überein. Diese Verhalten kann auftreten, wenn der Server ein neues Offlineadressbuch mit gleichem Namen generieren musste und die alten Offlineadressbuch-Dateien gelöscht hat. Es kann ebenfalls auftreten, wenn der OutlookClient zwischen verschiedenen Gesamtstrukturen des Active Directory® Verzeichnisdiensts verschoben wird. 9 Die Sequenznummer des Clients ist höher als die des Servers. 0a (10) Sie haben detaillierte Informationen im Offlineadressbuch angefordert, aber es existieren keine entsprechenden Offlineadressbuch-Dateien auf dem Client. Dieses Verhalten kann auftreten, wenn Sie einen Download des Offlineadressbuchs manuell erzwingen und dann das Kontrollkästchen Änderungen seit der letzten Übermittlung downloaden deaktivieren. 0b (11) Mindestens eine inkrementelle Offlineadressbuch-Datei konnte auf dem Server nicht gefunden werden. 0c (12) Die gesamten inkrementellen Dateien, die heruntergeladen werden sollen, dürfen nicht größer als ein Achtel der vollständigen Offlineadressbuch-Datei sein. 0d (13) Sie haben den Registrierungsschlüssel Allow SRS Full OAB Download auf 1 gesetzt und die Übermittlungseinstellung so festgelegt, dass immer ein vollständiger Download durchgeführt wird. 69 Fehlercode Beschreibung 0e (14) Auf Ihrem System ist das Gebietsschema des Offlineadressbuchs nicht installiert, und Sie haben einen vollständigen Download manuell durchgeführt. In der Regel aktualisiert Outlook das Adressbuch entweder einmal im Monat oder beim manuellen Download. Outlook verwendet diese Methoden zur Adressbuchaktualisierung, um zu vermeiden, dass jeden Tag ein vollständiger Download veranlasst wird. 0f (15) Die inkrementelle Datei konnte aus einem beliebigen Grund nicht auf die Offlineadressbuch-Datei angewendet werden. Zusätzlich zum Ergebnisfehlercode können Sie den Anwendungsereignisprotokoll-Daten auch folgende Informationen entnehmen: Die Offlineadressbuch-Sequenznummer. Den serverseitigen Adresslistennamen, mit dem die Offlineadressliste aufgefüllt wird. Die GUID für den vollständigen Download der Offlineadressbuch-Datei. Die nachfolgende Tabelle enthält Beispiele möglicher Beschreibungen für die folgenden Ereignisse. Beispielbeschreibungen für das Outlook 2003-Ereignisprotokoll Beschreibungsfelds des Bedeutung Ereignisprotokolleintrags "OAB ModDif failed. (Details record in event data)." oder "OAB (Offline Address Book) files are invalid. Replaced with stub. (Last errors in event data)." Gibt an, dass Outlook keinen inkrementellen Offlineadressbuch-Download durchführen konnte. In diesem Fall versucht Outlook, einen vollständigen OfflineadressbuchDownload durchzuführen. "Starting OAB Download" Gibt den Start eines vollständigen Offlineadressbuch-Downloads sowie die Ursache des Downloads an. "OAB Download Succeeded" Gibt an, dass ein vollständiger Offlineadressbuch-Download erfolgreich abgeschlossen wurde. 70 Offlineadressbuch-Sequenznummer Sowohl Outlook als auch Exchange Server verwenden die OfflineadressbuchSequenznummer, um die nach Outlook herunterzuladenden Offlineadressbuch-Dateien festzulegen. Abhängig von der Sequenznummer auf dem Client und der Gesamtgröße der Differenzdateien wird entweder ein differenzieller oder ein vollständiger Download des Offlineadressbuchs durchgeführt. Sie können die Sequenznummern durch Untersuchen des Datenteils des protokollierten Ereignisses überprüfen. Der Offlineadressbuch-Fehlercode wird in der ersten Zeile der Ereignisdaten (Offset 0001) dargestellt. Die Offlineadressbuch-Sequenznummern für den Client und den Server werden in der zweiten Zeile der Ereignisprotokolldaten (Offset 0008) dargestellt. Es folgt ein Beispiel für diese Daten: 0000: 09 00 00 00 00 00 00 00 0008: 9b 00 00 00 9a 00 00 00 ........ ........ In diesem Beispiel lautet der Adressbuch-Fehlercode 09 oder einfacher 9. Wie bereits in der ersten Tabelle in diesem Thema dargestellt, gibt der Fehlercode an, dass die Sequenznummer des Clients höher ist als die des Servers. Die Sequenznummer des Clients ist in den ersten vier Bytes enthalten (in diesem Beispiel 9b), die Sequenznummer des Servers in den zweiten vier Bytes (in diesem Beispiel 9a). Serverseitiger Adresslistenname In einem Szenario, in dem das Offlineadressbuch des Clients und die OfflineadresslistenNamen eines Exchange Server-Computers nicht übereinstimmen oder fehlen, wird ein vollständiger Offlineadressbuch-Download durchgeführt. In diesem Fall werden die Ergebnisfehlercodes 3, 5 oder 7 generiert. Sie können den Offlineadressbuch-Namen (und Offlineadresslisten-Namen) feststellen, indem Sie den Datenteil des protokollierten Ereignisses untersuchen. Der Listenname, der vom Exchange-Server für das Auffüllen der Offlineadressliste auf dem Server verwendet wird, wird ab Zeile 19 der Ereignisdaten (Offset 0090) dargestellt. Der Name der von Outlook verwendeten Liste wird ab Zeile 24 der Ereignisdaten (Offset 00b8) dargestellt. Es folgt ein Beispiel für diese Daten: 0090: 0098: 00a0: 00a8: 00b0: 00b8: 00c0: 00c8: 00d0: 5c 62 41 65 4c 00 6f 20 72 00 00 00 00 00 00 00 00 00 47 61 64 73 69 5c 62 41 65 00 00 00 00 00 00 00 00 00 6c 6c 64 73 73 47 61 64 73 00 00 00 00 00 00 00 00 00 6f 20 72 20 74 6c 6c 64 73 00 00 00 00 00 00 00 00 00 \.G.l.o. b.a.l. . A.d.d.r. e.s.s. . L.i.s.t. .\.G.l. o.b.a.l. .A.d.d. r.e.s.s. 71 00d8: 20 00 4c 00 69 00 73 00 00e0: 74 00 00 00 38 62 32 61 .L.i.s. t...e810 In diesem Beispiel wird die standardmäßige Globale Adressliste (GAL) für die Offlineadressliste verwendet. Unter Anzeigen der Namen von Offlineadresslisten können Sie sich vergewissern, dass es sich um die richtige Adressliste handelt. Offlineadressbuch-GUID Zusätzlich zur Verwendung übereinstimmender Adresslistennamen verwenden sowohl Exchange als auch Outlook eine übereinstimmende GUID, um die Synchronisierung sicherzustellen. In einem Szenario, in dem die GUID des Outlook-Offlineadressbuchs nicht mit der vom Exchange Server-Computer verwendeten GUID übereinstimmt, wird ein vollständiger Offlineadressbuch-Download durchgeführt. Die generierten Ergebnisfehlercodes für das Offlineadressbuch lauten 4, 6 oder 8. Sie können die Offlineadressbuch-GUID durch Untersuchen der Ereignisdaten überprüfen. Die von Exchange Server verwendete GUID beginnt bei Offset 00b8. Die von Outlook verwendete GUID beginnt bei Offset 00e0. Es folgt ein Beispiel für diese Daten: 00b8: 00c0: 00c8: 00d0: 00d8: 00e0: 00e8: 00f0: 00f8: 0100: 00 35 38 37 61 00 38 33 2d 35 00 35 2d 31 62 65 2d 34 64 31 00 61 34 37 34 38 62 62 34 35 00 38 33 2d 35 31 64 2d 33 36 65 2d 34 64 31 30 38 39 37 39 38 62 62 34 35 35 38 37 61 00 31 64 2d 33 36 35 2d 31 62 30 38 39 37 39 61 34 37 34 ....e810 55a8-bd8 8-434b-9 717-d437 ab451569 .e81055a 8-bd88-4 34b-9717 -d437ab4 51569 Wenn die GUIDs des Outlook-Offlineadressbuchs und des Exchange Server-Computers nicht übereinstimmen, müssen Sie die vorhandenen Offlineadressbuch-Dateien löschen und einen vollständigen Offlineadressbuch-Download durchführen. Alternativ können Sie die Dateien bereitstellen. Informationen zum Bereitstellen von Dateien finden Sie unter "Bereitstellen von Offlineadressbüchern" in Bereitstellungsszenarien für Outlook 2003. Anzeigen der Namen von Offlineadresslisten Mit dem folgenden Verfahren können Sie den Namen einer Offlineadressliste anzeigen. 72 Verfahren So zeigen sie den Namen einer Offlineadressliste an 1. Öffnen Sie den Exchange-System-Manager. 2. Suchen Sie den Namen der Offlineadressliste für Ihren Postfachspeicher auf der Registerkarte Allgemein im Dialogfeld Eigenschaften für den Speicher. 3. Erweitern Sie den Container Offlineadresslisten, und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Offlineadressliste, um die Eigenschaften anzuzeigen. 4. Auf der Registerkarte Allgemein werden unter Adresslisten die Adresslisten aufgeführt. Wenn der Name der Offlineadressliste nicht mit dem Namen einer unter Adresslisten aufgeführten Adressliste übereinstimmt, müssen Sie die vorhandenen Offlineadressbuch-Dateien löschen und einen vollständigen OfflineadressbuchDownload durchführen. Alternativ können Sie die Dateien bereitstellen. Informationen zum Bereitstellen von Dateien finden Sie unter "Bereitstellen von Offlineadressbüchern" in Bereitstellungsszenarien für Outlook 2003. Bewährte Methoden für Offlineadressbücher – Ressourcen Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den in diesem Handbuch erwähnten Ressourcen. Zusätzlich werden weitere interessante Ressourcen bereitgestellt. Microsoft Knowledge Base-Artikel 829918, "Erstellen eines neuen E-Mail-Profils in Outlook 2003" 842126, "Informationen zu Erweiterungen für das Überwachen von Offlineadressbüchern in Exchange Server 2003 Service Pack 1" 249256, "SO WIRD'S GEMACHT: Problembehebung bei standortinternen Replikationsfehlern" 272314, "XADM: Vorbereiten einer Organisation im gemischten Modus für die Konvertierung in den einheitlichen Modus" 273364, "XADM: Erstellen oder Neuerstellen der Standard-Offlineadressliste nicht möglich" 73 275171, "XADM: Zurücksetzen von Systemordnern auf einem Exchange 2000 Server" 286328, "Offlineadressbuch fehlt und kann nicht in Microsoft Exchange generiert werden" 307917, "Informationen zur Vorgehensweise beim Entfernen des ersten Computers mit Exchange 2000 Server vom Standort" 311742, "Informationen zur Problembehandlung bei der Exchange 2000Offlineadressliste" 321708, "SO WIRD'S GEMACHT: Das Netzwerkdiagnosetool (Netdiag.exe) in Windows 2000 verwenden" 817377, "Informationen zur fehlerhaften Funktion der Offlineadressbuch-Replikation nach dem Aktualisieren auf Exchange Server 2003" 822931, "Entfernen des ersten Exchange Server 2003-Computers aus der administrativen Gruppe" 823580, "Informationen zur Vorgehensweise beim Konfigurieren des OfflineadressbuchDownloads bei der Verwendung von Outlook 2003 im Exchange-Cachemodus" 839826, "Informationen zur hohen Netzwerkauslastung beim gleichzeitigen Download des Offlineadressbuchs aus Exchange 2003 durch Outlook-Clients" 841273, "Verwalten des Offlineadressbuchs in Outlook 2003" 867623, "Informationen zum Einschränken vollständiger Downloads von Offlineadressbüchern zur Begrenzung der Auswirkungen auf ein LAN in Exchange Server 2003" 820838, "OL2000: Informationen zu E-Mail-Nachrichten, die vom Benutzer offline erstellt wurden, und an den falschen Empfänger gesendet werden" 232767, "OL2000: Integritätsprüfung für Client-Offlineadressbuch" 831124, "Informationen zur Vorgehensweise beim Erzwingen der Auflösung von Proxyadressen und benutzerdefinierten Eigenschaften im Exchange-Cachemodus in Outlook 2003 872930, "Bereitstellen der OAB- und OST-Dateien für die Verwendung mit Outlook 2003 im Exchange-Cachemodus" 883556, "Informationen zum Ausfall von Outlook 2003 bei einer inkrementellen Offlineadressbuch-Aktualisierung" 843483, "Informationen zur Beschreibung der Offlineadressbuch-Protokollierung in Outlook 2003 Service Pack 1" Handbücher für Exchange Server 2003 Working with Exchange Server 2003 Stores 74 Technische Artikel Unicode Enhancements in Outlook 2003 Configuring Unicode Options for Outlook 2003 Enabling a Superior Client Experience with Outlook 2003 OAB Version 4 in Exchange Server 2003 Service Pack 2 How Outlook 2003 SP2 and Exchange Server 2003 SP2 OAB Version 4 Work Together Webcasts Informationen zur Verwendung von Microsoft Exchange-Offlineadressbüchern mit Microsoft Outlook Informationen zur Vorgehensweise bei der Behandlung von OfflineadressbuchProblemen in Microsoft Exchange Server Websites Office 2003 Resource Kit Microsoft Office Online Microsoft Office Update Exchange Server 2003 Technical Documentation Library Downloads for Exchange Server 2003 Exchange Server TechCenter Exchange Server Community Copyright Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen entsprechen der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuellen Ansicht der Microsoft Corporation bezüglich der behandelten Themen. 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