INHALTSVERZEICHNIS:

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Hinweis:
Dieses Protokoll stammt von der Seite www.chids.de (Chemie in der Schule).
Dort können unterschiedliche Materialien für den Schulunterricht herunter geladen werden,
unter anderem hunderte von Experimentalvorträgen so wie der vorliegende:
http://online-media.uni-marburg.de/chemie/chids/veranstaltungen/uebungen_experimentalvortrag.html
INHALTSVERZEICHNIS:
Seite:
1. ALLGEMEINE ASPEKTE UND GESCHICHTE DES TEES
2
2. ANBAUREGIONEN UND TEEPRODUKTION
4

Versuch 1: Rot leuchtender Tee
5
3. CHARAKTERISTISCHE INHALTSSTOFFE DES TEES
9
3.1. Xanthin-Derivate Coffein, Theobromin und Theophyllin
 Versuch 2: Dünnschichtchromatographischer Nachweis
der Xanthin-Derivate
9
11
3.2. Gerbstoffe
 Versuch 3: Iodometrische Bestimmung des Gerbstoffanteils
 Versuch 4: Indikatorverhalten von Tee
 Versuch 5: Antioxidative Eigenschaften von Tee –
Briggs-Rauscher-Reaktion
 Demonstration 1: Historischer Exkurs – „Eisengallustinte“
13
13
18
21
3.3. Aromastoffe
 Versuch 6: Destillation der Aromastoffe von Tee
26
27
4. DAS KLEINE EINMALEINS DES TEETRINKENS
4.1. Die Bedeutung der Brühzeit für den Teegenuss:
Beruhigend oder anregend?
25
28
29
5. „TEE IST NICHT IMMER GLEICH TEE“
- ÜBERBLICK ÜBER DIE VERSCHIEDENEN TEESORTEN
30
6. LITERATUR- UND BILDVERZEICHNIS
33
Tee – mehr als ein Genussmittel
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1. ALLGEMEINE ASPEKTE UND GESCHICHTE DES TEES
Allgemeines:
Der
Tee
wurde
ursprünglich
in
China
entdeckt.
Die
verschiedenen
Bezeichnungen leiten sich zum einen von dem Begriff <luech’a> (übersetzt:
„Grüner Tee“; vgl. indisch: <chai>) aus dem chinesischen Mandarin-Dialekt
und zum anderen vom südchinesischen Begriff <t’e> (vgl. deutsch: <Tee>,
englisch: <tea>, französisch <thé>, spanisch <té>) aus dem Amoy-Dialekt
ab.
Die
Teepflanze
(Camellia
sinensis
Linnaeus)
gehört zur Familie der Theaceae und zur Gattung
der
Kamelienblütengewächse.
Es
sind
immergrüne, baumförmige, maximal 4 bis 15m
hohe Sträucher mit gelblich-weißen Blüten und
hartschaligen, haselnussähnlichen Früchten.
Teepflanzen
gedeihen
in
tropischen
und
subtropischen Gebieten rund um den Äquator in
einer Höhe von 500 bis 2200m.
Heute werden fast nur noch Kreuzungen (Hybride) der beiden Urteepflanzen
Camellia sinensis (Chinapflanze) und Camellia assamica (Assampflanze) aus
Indien angebaut. Diese sind feiner und aromatischer im Geschmack,
ertragreicher und widerstandsfähiger als die ursprünglichen Sorten. Auf den
Plantagen schneidet man die Teepflanzen auf etwa einen Meter zurück. So
lassen sich die Blätter leichter pflücken und der Tee bleibt in seiner
vegetativen Phase und treibt immer wieder neue, zarte Blätter aus.
Gepflückt und zu Schwarzem, Grünem oder Oolong Tee
verarbeitet werden üblicherweise die jüngsten oberen
Triebe und die Blattknospe („two leaves and a bud“).
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Geschichte:
Bereits im dritten Jahrtausend vor Christus wurde Tee einer Legende nach
zufällig vom damaligen chinesischen Kaiser Cheng Nung entdeckt, der mit
einer Schale heißem Wasser unter einem wilden Teestrauch saß. Von
diesem ist dann ein Blatt in die Schale mit dem Wasser gefallen. Sofort
entfaltete der Tee sein typisches Aroma. Von diesem und auch von der
entstehenden Aufgussfarbe war der Kaiser derart begeistert, dass er fortan
Tee als Getränk kultivierte. So beginnt die Geschichte des Tees als weit
verbreitetes Getränk.
Es dauerte aber lange, bis der Ruhm des
Tees
über
die
Grenzen
Chinas
hinaus
getragen wurde. Erst um 600 nach Christus
brachten buddhistische Mönche Teeblätter
erstmals nach Japan. Weitere 300 Jahre
dauerte es, bis Tee seinen Weg nach Europa
fand durch arabische Seidenhändler.
Erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Tee als
Genussmittel in den Niederlanden (Europa) eingeführt.
Zuvor benutze man ihn mehr als Heilmittel. Mitte des 18.
Jahrhunderts galt Tee als Hauptimportware Europas auf
dem Seeweg.
Das bekannteste Ereignis in der
Geschichte des Tees ist wohl die
„Boston Tea Party“, 1773, bei der
Tee zu einem Politikum wurde und
die als einer der Auslöser für den
amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gilt.
Die Eröffnung des Suez-Kanals (1869) verkürzte deutlich die Handelswege,
was daraufhin in vielen Ländern zu einer Steigerung der Teeproduktion bzw.
des Teeanbaus führte.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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2. ANBAUREGIONEN UND TEEPRODUKTION
Anbauregionen:
Von der wirtschaftlichen Seite her kann man sagen, dass der Teekonsum
auf hohem Niveau stabil bleibt, denn Tee gilt nach wie vor nach Wasser als
das meistkonsumierte Getränk der Welt. Den höchsten Teeverbrauch haben
Indien und China, die größten Teeerzeugerländer, vor Indonesien und Sri
Lanka (ehemals Ceylon). Das größte zusammenhängende Anbaugebiet
befindet sich in Assam im Nordosten Indiens.
Teeproduktion:
Sowohl
Grüner,
als
auch
Schwarzer
Tee
stammen
von
demselben
Blattmaterial ab und unterscheiden sich lediglich durch die verschiedenen
Herstellungsweisen.
Während bei Grünem Tee gleich zu
Beginn die Blätter gedämpft werden,
um
enzymatische
unterbinden,
wird
Oxidationen
Schwarzer
zu
Tee
zunächst „gewelkt“, so dass bereits
der Abbau des Chlorophylls beginnt.
Der
wichtigste
Schritt
ist
prozess“.
der
unterscheidende
„Fermentations-
Dieser ist entscheidend
für den Geschmack und das Aroma
des Schwarzen Tees. Dabei werden
die
polyphenolischen
(Catechine
durch
und
Enzyme
Inhaltsstoffe
deren
Derivate)
(Phenoloxidasen)
in
Theaflavine
und
Thearubigene
umgewandelt. Diese sind charakteristisch für die kupferne Farbgebung des
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Tees. Des Weiteren bilden sich durch Oxidationen von Carotinoiden,
Aminosäuren und ungesättigten Fettsäuren die vielen Aromastoffe aus.
Beim Trocknungsvorgang wird bei beiden Teesorten der Wassergehalt auf
knapp 3% reduziert. Beim Schwarzen Tee kommt es dabei zur vollständigen
Umwandlung des grünen Chlorophylle in die schwarzbraunen Phaeophytine.
Nach der Trocknung ist der Schwarze Tee lagerfähig und kann nach
Blattgrößen sortiert werden.
Versuch 1:
Rot leuchtender Tee
Im
Verlauf
des
Trocknens
charakteristische
erfolgt
Umwandlung
die
des
für
den
grünen
Schwarzen
Chlorophylls
Tee
zum
schwarzbraunen Phaeophytin.
H2C
R
CH3
H3C
N
N
Mg
H3C
2+
N
N
CH3
R = CH3
R = CHO
Chlorophyll a
Chlorophyll b
O
O
H3COOC
O
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
H2C
R
Chlorophyllasen
CH3
H3C
H3C
NH
N
N
HN
CH3
R = CH3 Phaeophytin a
R = CHO Phaeophytin b
O
O
H3COOC
O
CH3
CH3
CH3
Tee – mehr als ein Genussmittel
CH3
CH3
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Ein wichtiger in der Natur vorkommender Fluorophor ist Chlorophyll,
welches in den grünen Pflanzen Licht sammeln und in chemische Energie
umwandeln kann. Chlorophyll verfügt wie die anderen Fluorophore über ein
ausgedehntes System von konjugierten Doppelbindungen. Daher ist es nicht
überraschend, dass auch Chlorophyll zur Fluoreszenz befähigt ist und auch
für Chemolumineszenzreaktionen in Frage kommt. Man kann nun einen
Chlorophyllextrakt, der nicht zu konzentriert sein darf (Selbstlöschung) mit
Wasserstoffperoxid und TCPO versetzen, so dass eine Chemolumineszenz in
der dunkelroten Fluoreszenzfarbe des Chlorophylls beobachtet werden kann.
Versuchsbeschreibung:

Materialien:
zwei Magnetrührer mit Rührfisch (3 cm)
zwei Bechergläser (250 ml)
zwei PE-Flaschen mit je 10 ml H2O2
Messzylinder (100ml)
Spatel
Weißes Papier

Chemikalien:
2 x 100 ml Essigsäureethylester
2 x Spatelspitze TCPO [Bis-(2,4,6-Trichlorphenyl)oxalat]
2 x 10 ml H2O2 (w = 0,3)
je einen Teebeutel Schwarzen (Assam) und einen Teebeutel Grünen Tee
(Pfefferminztee)

Durchführung:
Man
füllt
unter
dem
Abzug
in
jedes
der
Bechergläser
100
ml
Essigsäureethylester und fügt unter gleichmäßigem Rühren je eine
Spatelspitze TCPO hinzu. Den Raum dunkelt man vor Versuchsbeginn
gut ab. Sobald sich die Substanz gelöst hat, gibt man 10 ml
Wasserstoffperoxid dazu und taucht in ein Becherglas den Beutel
Schwarzen Tee und in das andere den Beutel Grünen Tee. Das gesamte
Teeglas erstrahlt nach einigen Sekunden in einem hellroten Licht.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Versuchsauswertung:
Im ersten Schritt greift Wasserstoffperoxid den Oxalsäureester in einer
nukleophilen Substitution an und verdrängt Trichlorphenol. Diese Reaktion
findet intramolekular nochmals statt, so dass beide aromatischen Reste
entfernt werden. Es entsteht das 1,2-Dioxethandion, ein sehr instabiles
Molekül, welches oft auch als CO2–Dimeres bezeichnet wird.
Reaktionsmechanismus:
R
Cl
Cl
O
O
Cl
O C C O
Cl
O
Cl
O
+
O O
O
O
O
O
C
O
C
O
OH
- ROH
H
O
C + C
O
O
C + C
O
H
R
(- Trichlorphenol)
Cl
Bis(2,4,6-Trichlorphenyl)oxalat (TCPO)
- ROH
O O
O O
C C
C C
O O
O O
1,2-Dioxethandion
O
O C C
O
O
Trioxa-Spiro-[2.2.2]-Pentanon
O
O
C O
Dioxiran-on
C
+ O
O
O C O +
C*
O
Kohlenmonoxid
Zwischen der Peroxo-Brücke des 1,2-Dioxethandions kommt es nun wegen
der großen Ringspannung zu einem homolytischen Bruch, so dass ein
Biradikal entsteht. Nun gibt es aber mehrere Deutungsmöglichkeiten über
das weitere Geschehen. Es kann im Folgenden auch zwischen der C-CBindung des Biradikals ein homolytischer Bruch auftreten. Es entstehen
zwei CO2–Biradikale, die sofort zum CO2
rekombinieren. Diese dabei
entstandenen CO2-Moleküle befinden sich allerdings nicht im angeregten
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Zustand, so dass diese Reaktion für die Leuchterscheinung keine Rolle spielt.
Auf der Stufe des Dioxethandiondiradikals kann aber auch eine sehr
ungewöhnliche Rekombination auftreten, so dass die oben beschriebene
Spiro-Verbindung entsteht.
Diese ist nun noch instabiler als das 1,2-
Dioxethandion und zerfällt sofort zum Dioxiran-on und Kohlenmonoxid. Man
stellt sich nun vor, dass atomarer (!) Sauerstoff ausgetauscht wird, so dass
zwei Mol CO2 entstehen. Dabei befindet sich das CO2, welches das frühere
Kohlenmonoxid war im angeregten Zustand.
Es muss an dieser Stelle betont werden, dass es sich hier lediglich um
mögliche Reaktionsfolgen handelt. Das 1,2-Dioxethandion ist allerdings
bereits in der Tieftemperaturspektroskopie nachgewiesen worden. Die hier
beschriebenen Reaktionen sind Vermutungen. Eine weitere Möglichkeit der
Reaktion (in der Abbildung mit dem gestrichelten Pfeil dargestellt) wäre,
dass bereits das 1,2-Dioxethandion zu zwei Mol CO2 zerfallen kann, wobei
eines sich davon im angeregten Zustand befindet.
Durch
Essigsäureethylester
stellt
man
mit
Grünem
Tee
einen
Chlorophyllextrakt her, der als Fluorophor fungiert. In der weiteren Reaktion
kann die Energie des angeregten CO2 benutzt werden, um den Fluorophor
in den angeregten Zustand zu versetzen. Dieser kann dann unter
Lichtemission desaktiviert werden. Man kann deutlich die charakteristische
rote Chemolumineszenz des Chlorophylls wahrnehmen.
CO2* + Fluorophor (Chlorophyll)
Fluorophor (Chlorophyll)*
CO2 + Fluorophor (Chlorophyll)*
Fluorophor (Chlorophyll) + hν
Beim Schwarzen Tee wurde das Chlorophyll im Fermentationsprozess
vollständig abgebaut und in die schwarzbraunen Phaeophytine umgewandelt,
so dass hier keine Leuchterscheinung auftritt.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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3. CHARAKTERISTISCHE INHALTSSTOFFE DES TEES
Die charakteristischen Inhaltsstoffe des Tees werden dominiert von den
Produkten des pflanzlichen Sekundärstoffwechsels. Diese besitzen im
Allgemeinen die Aufgabe, die Bildung der Blütenfarbstoffe, der Duft-,
Abwehr- und Signalstoffe zu übernehmen.
Tee
Xanthine
Coffein
[Thein]
Aminosäuren
Mineralstoffe
und Vitamine
Polyphenole
Theophyllin
u.a. CatechinGerbstoffe
Theobromin
3.1.
Xanthin-Derivate Coffein, Theobromin und Theophyllin
O
7N
H
N
1
O
H
N
3
H
5
N
Grundgerüst Xanthin
Die
Xanthin-Derivate
Coffein,
Theobromin
und
Theophyllin
machen
zusammen ca. vier bis fünf Prozent der Tee-Trockenmasse aus. Neben den
Proteinen sind diese Purin-Verbindungen als Stickstoff-Speicher der Pflanzen
anzusehen. Außerdem zählen sie zu den ältesten Genuss- und Heilmitteln
der Menschheit.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Durch stufenweises Ersetzen der Wasserstoff-Atome durch Methylgruppen
in der Aminogruppe in Position 1,3 und 7 erhält man die drei Derivate.
O
H3C
H
N
N
O
O
CH3
O
H3C
N
N
N
N
O
CH3
N
O
N
Theophyllin
(1,3-Dimethylxanthin)
Theobromin
(3,7-Dimethylxanthin)
Coffein
(1,3,7-Trimethylxanthin)
N
CH3
CH3
CH3
N
N
N
H
Das 1827 im Tee entdeckte Coffein wurde zunächst als „Thein“ bezeichnet.
Wie bei allen pflanzlichen Inhaltsstoffen unterliegt auch der Coffeingehalt in
Teeblättern erheblichen Schwankungen. In Grünem und Schwarzem Tee
werden zwischen 1,5 und 5% Coffein in der Trockensubstanz gefunden.
Die
pharmakologische
Wirkung
des
Coffeins
ist
dosisabhängig.
Die
Aufnahme von 50-200mg (1 Liter Schwarzer Tee enthält 350-1100mg)
wirkt
beim
Erwachsenen
anregend,
leistungsfördernd
und
beseitigt
Ermüdungserscheinungen. Größere Mengen können recht unerwünschte
Symptome hervorrufen wie Herzrasen oder Schlaflosigkeit.
Bekannt ist vor allem die harntreibende Wirkung der anderen beiden
Xanthin-Derivate, Theobromin und Theophyllin.
Anders als das Coffein aus Kaffee, bewirkt das Coffein aus Tee eine mildere
Anregung, die länger anhält. Dies beruht zum einen auf dem ohnehin
geringeren Coffeingehalt im Teeaufguss, zum anderen wird Coffein aus Tee
wegen seiner Bindungsformen an Aminosäuren und Gerbstoffe (Polyphenole)
nicht vollständig vom Organismus aufgenommen.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Versuch: 2
Dünnschichtchromatographischer Nachweis der
Xanthin-Derivate
Zum qualitativen Nachweis der drei Xanthin-Derivate des Tees wird eine
Dünnschichtchromatographie herangezogen.
Versuchsbeschreibung:

Materialien zur Vorbereitung:
2 kleine Rundkolben mit Stopfen
2 Glastrichter mit Filtern
mehrere kleine Bechergläser
Bunsenbrenner
Dreifuß mit Drahtnetz
mehrere Pipetten
2 kleine DC-Kammern
Glaskapillaren
DC-Karten
UV-Lampe

Chemikalien
2 x 10ml Petrolether
2g Assam-Tee
2g Darjeeling-Tee (zum Vergleich)
2 x 1g MgO
dest. H2O
Chloroform
Coffein
Theobromin
Theophyllin
Fließmittel: Chloroform : Ethanol (9:1)
Tee – mehr als ein Genussmittel
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
Durchführung:
Zunächst setzt man das Fließmittel an und gibt es in die beiden
Entwicklungskammern, um diese zu sättigen. Anschließend stellt man
aus
beiden
Sorten
einen
Chloroform-Extrakt
her.
Zur
Entfettung
schüttelt man je 2g Tee mit 10ml Petrolether und filtriert es danach ab.
Dann versetzt man 1g des Rückstandes mit 1g MgO, 2ml destilliertem
Wasser und 10ml Chloroform und schüttelt 1 min lang kräftig. Erneut
abfiltrieren.
Das
Filtrat
vorsichtig
zur
Trockne
eindampfen.
Den
Rückstand mit je 5 ml Chloroform aufnehmen.
Zum Vergleich stellt man aus den drei Xanthin-Derivaten ebenfalls
Chloroform-Extrakte her, indem man je 0,01g Coffein, Theobromin und
Theophyllin in je 5 ml Chloroform löst.
Alle Extrakte zur Weiterverwendung in kleine Schraubdeckelgläser (MiniPräparategläser) füllen.
Von den jeweiligen Tee-Extrakten sowie von den Lösungen von Coffein,
Theobromin und Theophyllin wird eine entsprechende Tropfenanzahl auf
der Starlinie der DC-Platten aufgetragen.
[Vorschlag: 2 Karten vorbereiten; Karte 1: je 10 Tp. Coffein Standard (C)
– Extrakt Assam (A)– Extrakt Darjeeling (D) und Karte 2: je 10 Tp.
Coffein (C) – Theobromin (Tb) – Theophyllin (Tp)]
Die
Dünnschichtchromatographie
gesättigten
DC-Kammer
ca.
25
dauert
in
einer
Minuten.
Nach
mit
Fließmittel
Erreichen
der
aufgetragenen Ziellinie erfolgt die Detektion unter UV-Licht aufgrund von
Floureszenzlöschung durch Absorption bei 254nm.
Aufgrund der Vergleichs-DC-Platte, kann man in
beiden Teesorten eindeutig die Xanthin-Derivate
Coffein und Theophyllin nachweisen (anhand der
Laufhöhe der Flecken). Theobromin liegt in zu
geringer Konzentration vor.
3.2.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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3.2.
Gerbstoffe
Unter Tee-Gerbstoffen versteht man (poly-)phenolische Verbindungen, die
zu etwa 20-30% in den Teeblättern (Tee-Trockenmasse) enthalten sind. Im
Aufguss von Schwarzem Tee machen sie zwischen drei und zehn Prozent
aus (Quelle: DGE-Info 4/99). Die Aufgabe der pflanzlichen Gerbstoffe
besteht
hauptsächlich
darin,
als
Schutzmechanismen
gegen
Fäulnis,
Schädlinge und Tierfraß zu wirken.
Versuch 3:
Iodometrische Bestimmung des Gerbstoff-Anteils
Da der Gerbstoff-Anteil eines Teeaufgusses in direkter Abhängigkeit zur
Brühzeit steht, erfolgen die iodometrischen Gerbstoff-Bestimmungen in zwei
Schwarztee-Aufgüssen mit verschiedener Brühzeit (eine bzw. acht Minuten).
Es wird das Verfahren nach G. Bonifaci und E. Capt aus dem Jahr 1931
angewendet.
Versuchsbeschreibung:

Materialien:
zwei Magnetrührer mit Rührfisch
mehrere Bechergläser (250ml)
Wasserkocher (!)
Schnelllauf-Glastrichter
Faltenfilter
vier Messkolben (250ml)
Messkolben (100ml)
vier Vollpipetten (10ml, 20ml, 25ml und 100ml)
zwei 200ml Iodzahlkolben (Erlenmeyerkolben mit Schliff und passendem
Glasschliffstopfen)
Titrationsbürette (50ml)
Stativmaterial
zwei PE-Spritzen (10ml)
Tee – mehr als ein Genussmittel
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
Chemikalien:
Kupferacetat -Lösung (4%)
Kaliumiodid p.a.
Essigsäure (50%)
Natriumthiosulfat-Lösung (c = 0,1 mol/l)
Stärke-Lösung (~1%)

Durchführung:
Je 2g Schwarzen Tee mit 200 ml Wasser eine Minute bzw. acht Minuten
unter ständigem Rühren aufbrühen (lose in BG), um eine gleichmäßige
Extraktion zu erhalten. Die Lösungen jeweils in einen 250ml-Messkolben
abfiltrieren (wobei man die ersten Milliliter verwirft). Nach Abkühlung auf
Raumtemperatur werden 20 ml Kupferacetat-Lösung zugesetzt.
Man füllt jeweils bis zur Marke mit Wasser auf, schüttelt um und lässt
über Nacht stehen.
Es wird erneut filtriert, wobei wiederum die ersten Milliliter verworfen
werden. Man pipettiert schließlich 100ml-Proben aus beiden Messkolben
in je einen Iodzahlkolben. Diese versetzt man mit 25 ml Essigsäure, gibt
3g Kaliumiodid p.a. hinzu und schüttelt die Lösung ca. eine Minute im
geschlossenen Kolben. Mit einer Blindprobe (Bp) bestehend aus 90 ml
Wasser und 10 ml Kupferacetat-Lösung verfährt man auf die gleiche Art
und Weise.
Die
Blindprobe
sowie
die
beiden
Teeproben
werden
mit
Natriumthiosulfat-Lösung, deren Titer im Vorfeld bestimmt wurde, titriert,
bis die Lösungen nur noch schwach gelb sind.
Nach Zusatz von 2ml Stärke-Lösung (aus PE-Spritze) wird langsam bis
zum Endpunkt titriert, der erreicht ist, wenn der blaue Farbton des IodStärke-Komplexes eben verschwunden ist und die Lösungen nur noch
trübweiß bzw. trübrosa sind.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Versuchsauswertung:
Bei der iodometrischen Bestimmung des Gerbstoff-Anteils nach Bonifaci und
Capt (Prinzip einer Rücktitration) werden die Gerbstoffe im Teeaufguss mit
einem Überschuss Kupferacetat als Kupfersalze durch Komplexbildung
gefällt.
Durch
Zugabe
von
Kaliumiodid
werden
die
überschüssigen
Kupfer(II)-Ionen zu Kupfer(I)-Ionen reduziert und fallen als unlösliches
Kupfer(I)iodid aus (s.u.). Die Braunfärbung der bis dahin farblosen Lösung
wird durch die Ausscheidung des molekularen Iods hervorgerufen. Aus der
Differenz
im
Verbrauch
an
Natriumthiosulfat-Lösung
zwischen
der
Blindprobe und der jeweiligen Teeprobe lassen sich schließlich Rückschlüsse
auf den Gerbstoff-Gehalt ziehen.

Berechnung:
w(Gerbstoffe) 
(VBlindprobe - VA nalys e)  stöch.Faktor  t
VF
-
stöch. Faktor = 0,0103921 VF = 2,5
-
VBlindprobe= 27,9 ml
-
t = 0,9935 (Titer)
-
VAnalyse(1 min Ziehzeit)= 13,0 ml
(im Vortrag wurde nur diese Analyse bestimmt)
[27,9ml- 13,0ml]  0,010392 0,9935
2,5
w(Gerbstoffe in Analyse)  0,0615  6,15%
w(Gerbstoffe in Analyse) 
Zur Erinnerung: Der Anteil der Gerbstoffe im schwarzen Teeaufguss liegt
zwischen 3 bis 10 %.
1
vgl. PdN-Ch. 6/46. Jg. 1997, S.27.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Reaktionsmechanismus:
Die folgenden Strukturen und Gleichungen sind als Überlegungen bzw.
Möglichkeiten zu den beschriebenen Reaktionen anzusehen:
H
O
OH
+
2
O
2+
2+
Cu (aq)
Cu
+
-2H
OH
O
R
R
O
R
H
Thearubigene/
Theaflavine
H2O
quadratisch-planarer
Komplex, axial von zwei
Wasser-Molekülen umgeben
O
O
Cu
O
O
H2O
2+
(aq)
2 Cu
I2
(aq)
(aq)
2 CuI(s) + I2 (aq)
2(aq)
S4O6
+4I
+ 2 S2O3
2(aq) +
(aq)
2I
Im Folgenden wird kurz auf die physiologischen Wirkungen der Gerbstoffe
eingegangen. Charakteristisch für die Tee-Gerbstoffe ist ihre beruhigende
Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt, so dass ihnen auf diese Weise eine
antagonistische Wirkung zum Coffein nachgesagt wird (Die Resorption des
Coffeins im Magen-Darm-Trakt wird durch Gerbstoffe erschwert). Sie wirken
zentral anregend auf das Nervensystem, harntreibend und verstopfend. Des
Weiteren haben sie eine antioxidative Wirkung, d.h. sie schützen den Körper
vor degenerativen Erkrankungen, indem sie die durch die UV-Strahlung
entstehenden Radikale abfangen und mit ihnen reagieren, bevor diese
Schaden anrichten können.
Im Schwarzen und Grünen Tee finden sich ungefähr zwanzig verschiedene
Gerbstoffe mit sehr heterogener Zusammensetzung. Diese haben direkte
Auswirkungen auf den Teeaufguss. Die Geschmacksstärke ist proportional
zum Gesamtgerbstoffgehalt, d.h. je mehr Gerbstoffe enthalten sind, desto
bitterer (herber) schmeckt der Tee.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Struktur eines Catechins
OH
OH
HO
O
OH
O
R1
Epigallocatechingallat (EGCG):
R1 = OH, R2 = Galloyl
OH
OR 2
OH
OH
Galloyl-Rest
Enzymatische Oxidation:
OH
OH
OH
HO
OH
HO
O
R1
O2
Enzyme
OR 2
O
OH
OH
OH
OH
HO
O
OH
OH
n
OH
H
Thearubigin
Während Grüner Tee überwiegend Flavanole (Catechine), Flavandiole,
Flavonolglykoside (Rutin) und Phenolcarbonsäuren enthält, finden sich im
Schwarzen Tee hauptsächlich die bei der Fermentation entstehenden
polymeren Theaflavine (orangerot) und Thearubigene (dunkelbraun), die für
die Farbgebung des Teeaufgusses verantwortlich sind. Insgesamt machen
die Catechine und deren Derivate etwa 95% der Tee-Gerbstoffe aus. Zu den
Flavonolen zählen u.a. die Catechin-Derivate Epigallocatechingallat (EGCG),
Epigallocatechin (EGC), Epicatechin (EC) und Epicatechingallat (ECG). Diese
sind
hauptsächlich
für
die
antioxidative
Wirkung
des
Grünen
Tee
verantwortlich. Aber auch die Thearubigene und Theaflavine des Schwarzen
Tees besitzen antioxidatives Potenzial (siehe Versuch 5).
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Versuch 4:
Indikatorverhalten von Tee
Ähnlich den Anthocyan-Farbstoffen wie z.B. im Rotkohl lässt sich auch mit
Teeaufgüssen eine pH-abhängige
Farbreihe, hervorgerufen durch die
Gerbstoff-Moleküle, aufstellen.
Versuchsbeschreibung:

Materialien:
Wasserkocher (!)
Thermoskanne für Teeaufguss
großer Reagenzglasständer
drei Demo-Reagenzgläser
Vollpipette (50ml)
Tropfpipetten
Zwei Glasstäbe

Chemikalien:
Zitronensaft
Natronlauge (c = 2mol/l)

Durchführung:
Man füllt in jedes Demo-Reagenzglas 50ml Teeaufguss (2g Tee auf
200ml Wasser). Mit Hilfe der Zitronensäure und der Natronlauge stellt
man pH-Werte von 3, 6-7 (normaler Teeaufguss) und 11 ein.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Versuchsauswertung:
Die folgenden Reaktionsmechanismen sind Überlegungen zu möglichen
Vorgängen und erscheinen als die wahrscheinlichste Möglichkeit der
Reaktion. Ausgegangen wird jeweils vom farbgebenden System des
Thearubigens (polymer), hier stark vereinfacht dargestellt.
Reaktionsmechanismen:
Im sauren Bereich:
OH
OH
OH
R1
HO
OH
R1
O
HO
H
O
+
H
OH
OH
O H
R2
OH
OH
Lösung: hell rotbraun
OH
R1
HO
- H2O / H
R2
OH
H
O
+
H
H
OH
OH
R1
HO
O
+
H
OH
R2
R2
H
Lösung: hellorange bis gelb
Hierbei handelt es sich um eine säurekatalysierte β-Eliminierung von
Wasser. Zunächst lagert sich ein Proton an eine Hydroxylgruppe an, so dass
sich ein Oxonium-Ion bildet. Im
nächsten (schnellen) Schritt wird ein
Wassermolekül eliminiert. Das katalytische Proton spaltet sich ebenfalls ab.
Nach weiterer Anlagerung eines Protons, wird das Molekül durch den
Sauerstoff stabilisiert, so dass sich nach erneutem Umklappen von
Elektronenpaaren die stabile Carboxonium-Form bildet mit einer positiven
Ladung am Sauerstoff-Atom.
Dadurch
beobachtet
man
im
sauren
Bereich
eine
zunehmende
Farbaufhellung des Teeaufgusses. Die Moleküle absorbieren demnach
zunehmend kurzwelligeres, d.h. energiereicheres Licht.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Im alkalischen Bereich:
OH
OH
R1
HO
OH
O
HO
+ OH
O
-
- H2O
OH
OH
O
R1
OH
R2
OH
R2
Lösung: hell rotbraun
OH
O
R1
HO
H
O
OH
OH
R2
chinoide
Gruppierung
Lösung: dunkelbraun
Das Hydroxid-Ion greift ein Proton einer Hydroxylgruppe am aromatischen
Substituenten an, so dass ein negativ geladenes Molekül und Wasser
entsteht. Dieses Molekül ist mesomeriestabilisiert. Nach dem Umklappen
mehrerer Elektronenpaare bildet sich eine chinoide Gruppierung aus, die
energetisch etwa gleichwertig ist mit dem zuvor formulierten Ion. Die
Farbigkeit des Ions ist zurückzuführen auf diese chinoide Gruppierung, die
zu den Chromophoren, also farbgebenden Gruppen zählen.
Es erfolgt mit zunehmendem pH ein stufenweises Abdunkeln der Farbe des
Tees. Dies ist nicht allein damit zu begründen, dass ein chinoides System
gebildet wurde, sondern dass nach dem MO-System die Abstände zwischen
HOMO- und LUMO-Übergängen geringer werden. Nach dieser Vorstellung
reicht
energieärmeres,
d.h.
langwelligeres
Licht
zur
Anregung
der
Elektronen aus.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Antioxidative Eigenschaften von Grünem und Schwarzem Tee
Wie bereits erwähnt, besitzen sowohl Grüner als auch Schwarzer Tee
antioxidative Eigenschaften aufgrund der enthaltenen Catechin-Derivate
bzw. deren Oxidationsprodukten.
Antioxidantien (Polyphenole, Vitamin C
und E) sind Radikalfänger und schützen somit den Körper vor körpereigenen
Oxidationen, die beispielsweise durch die Einwirkung von UV-Strahlung auf
die
Haut
hervorgerufen
werden
können.
Die
Konzentration
an
Antioxidantien im Gewebe ist auch durch die Ernährung steigerbar (z.B.
durch Tee).
Aber: „Haben Grüner und Schwarzer Tee gleichermaßen schützende
Wirkungen?“
Versuch 5:
Antioxidative Eigenschaften von Tee
- Briggs-Rauscher-Reaktion Jahrelang war man allgemein der Meinung, Grüner Tee sei gesünder als
Schwarzer
Tee,
da
im
Laufe
des
Fermentationsprozesses viele
der
ursprünglichen Pflanzeninhaltsstoffe umgewandelt werden.
In beiden Teesorten sind so genannte Antioxidantien, d.h. Radikalfänger,
enthalten. Man kann nun anhand eines Versuches untersuchen, ob sich
deren Gehalt wirklich so sehr voneinander unterscheidet, indem man sich
die bekannte „Belousov-Zabotinski-Reaktion“ in der Variante von Briggs und
Rauscher zunutze macht.
Versuchsbeschreibung:

Materialien:
zwei Magnetrührer mit Rührfischen
zwei Bechergläser (100ml)
zwei Messkolben (100ml)
Messpipetten (3x 5ml, 2x 10ml)
zwei Vollpipetten (2ml)
vier PE-Spritzen mit Kanülen (5ml)
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Weißes Papier
Wasserkocher (!)

Chemikalien:
o
Wasserstoffperoxid-Lösung: w(H2O2)= 30%
o
Natriumiodat-Lösung: c(NaIO3)=0,2mol/l, in Schwefelsäure
c(H2SO4)=0,077mol/l
o
( 7,7ml H2SO4 mit c(H2SO4) = 1mol/l auf 100ml auffüllen)
o
Malonsäure: c(CH2(COOH)2) = 0,3 mol/l
o
Mangansulfat-Monohydrat: c(MnSO4·H2O)=0,04 mol/l
o
Stärkelösung (w=1 %) (frisch angesetzt)  0,5g lösliche Stärke rührt
man in etwas Wasser zu einem glatten Brei an, den man unter
ständigem Rühren in 100ml kochendes Wasser einfließen lässt.
Abkühlen lassen.


Verwendete Teesorten:
o
ALDI: Ostfriesen-Mischung (schwarz)
o
ALDI: Grüner Tee
Durchführung:
Zum Vergleich von Schwarzem und Grünem Tee, werden von beiden
Teesorten Extrakte angefertigt. 1,75g Tee im Beutel (loser Tee wird
abgewogen und in einen Filter gefüllt) wird in ein Becherglas gegeben
und mit 100ml kochendem Wasser übergossen. Nach genau 5 min wird
der Teebeutel entfernt.
Von den beiden Teesorten werden je 2ml in einen 100ml-Messkolben
gegeben und auf 100ml mit destilliertem Wasser aufgefüllt (entspricht
einem Gehalt von etwa 0,02).
Um die Wirksamkeit der Antioxidantien in den beiden Teesorten (bei
gleichem Gehalt, etwa 0,02) direkt miteinander vergleichen zu können,
bereitet man die Lösungsgemische vor, um anschließend schnell parallel
weiterarbeiten zu können.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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In je ein Becherglas (100ml) werden die Lösungen in der angegebenen
Reihenfolge pipettiert:
o
1ml Stärkelösung
o
2ml dest. Wasser
o
10ml H2O2-Lösung
o
5ml Malonsäure-Lösung
o
10ml Natriumiodat-Lösung
Zudem bereitet man sich zwei PE-Spritzen vor, in die man je 2ml der
Mangansulfat-Lösung aufgezogen hat und zwei Spritzen mit je 1ml der
Teeverdünnung.
Nun stellt man die Bechergläser jeweils auf ein weißes Blatt Papier auf
den Magnetrührer und fügt in jedes gleichzeitig (unter kräftigem,
gleichmäßigem Rühren) 2ml Mangansulfat-Lösung hinzu. Dabei ist es
wichtig, dass man die Flüssigkeit schnell und ohne zu viel zu verspritzen
in die Bechergläser einspritzt. Es kommt zu Oszillationen. Nach wenigen
Sekunden werden die jeweiligen Mischungen blau und entfärben sich
dann wieder. In dem Moment als die Lösungen das zweite Mal blau
werden
(erkennbar
durch
vorausgehende
intensiver
werdende
Gelbfärbung), wird zügig 1ml der jeweiligen Teeverdünnung hinzu
gegeben. Die Oszillationen setzten eine zeitlang aus. Man vergleicht die
Zeit bis zur nächsten auftretenden Blaufärbung. Diese entscheidet über
die Wirksamkeit der Antioxidantien im Grünen und im Schwarzen Tee:
Bei beiden Teesorten erfolgt der Umschlag zur erneuten Blaufärbung
gleichzeitig!
Versuchsauswertung:
Da es hierbei darum geht, die Briggs-Rauscher-Reaktion (BRR) als
Analysemethode zu verwenden, kann man auf eine ausführliche Darstellung
der komplexen Vorgänge verzichten. Man muss also nicht mehr auf die
Elementarreaktionen der Briggs-Rauscher-Gleichung eingehen, da diese im
Einzelnen für diesen Zweck unerheblich sind.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Somit reicht es aus, sich auf die wichtigsten Angaben zu beschränken:
Die Gesamtgleichung lautet:
Briggs-Rauscher-Gesamtgleichung:
+5
IO3-(aq)
-1
-2
+ 2 H2O2(aq) + CH2(COOH)2 +
H+(aq)
[Mn2+]
-1 0
0
ICH(COOH)2 + 2 O2 + 3 H2O
Wichtige Zwischenprodukte sind Iod, Iodidionen und das Perhydroxylradikal.
Die zu beobachtende Farbfolge lässt sich dann wie folgt erklären:
Die Oszillationen werden durch periodisch schwankende Konzentrationen
der Iodid-Ionen und dem intermediär gebildetem Iod erzeugt. Die blaue
Farbe wird durch eine hohe Iodid und Iod-Konzentration hervorgerufen, da
diese zu Polyiodidionen reagieren, die mit Stärke eine blaue AmyloseEinschlussverbindung (Iod-Stärke-Komplex) bilden (vgl. Versuch 3)
Das
Herabsinken
der
Iodid-Konzentration
führt
im
weiteren
Reaktionsverlauf zur braun-gelblichen Färbung, der Farbe des gelösten Iods.
Sind beide Konzentrationen gering, ist die Lösung farblos.
Nach Zugabe der jeweiligen Teeverdünnung setzen die Oszillationen für
einen bestimmten Zeitraum aus, da die Antioxidantien (allg.: Ar-OH;
Oxidationsschutzmittel)
mit
den
intermediär
gebildeten
Perhydroxylradikalen reagieren, so dass die Reaktionsfolge unterbrochen
wird:
ArOH + HOO(aq)
H2O2(aq) + ArO
Wenn alle vorhandenen Antioxdantien mit den Perhydroxylradikalen reagiert
haben, setzen die Oszillationen wieder ein. Bei der Reaktion werden die
Antioxidantien selbst zu Radikalen, die aber stabil und wenig reaktiv sind.
Sie gehen Folgereaktionen ein, die aber bisher noch nicht aufgeklärt wurden.
Die Fragestellung, ob Grüner Tee gleichermaßen schützende Wirkungen hat
wie Schwarzer Tee, muss aufgrund der Ergebnisse verneint werden
(Farbumschlag erfolgte bei beiden Teesorten gleichzeitig)!
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Demonstration No. 2
„Eisengallustinte“
Versuchsbeschreibung:

Materialien:
Bunsenbrenner mit Dreifuß und Drahtnetz
zwei Bechergläser (250ml und 600ml)
Plastiksieb
Schreibfeder (dünner Pinsel)
weiches, saugfähiges Papier

Chemikalien:
Eisen(II)sulfat
Gummi arabicum

Durchführung:
Zu 200ml Teeaufguss (5g Tee werden zehn Minuten gekocht auf dem
Bunsenbrenner). In das zweite Becherglas durch das Sieb abgießen. Nun
gibt man 3g Eisen(II)sulfat dazu. Um die Schreibfähigkeit der Tinte zu
verbessern, kommen außerdem ca. 2g Gummi arabicum hinzu.
Versuchsauswertung:
Die Fällung von Gerbstoffen durch Zugabe von Metallionen kann anhand
dieses Versuchs auf eine recht nützliche Art dargestellt werden. Durch
Zusatz von FeSO4
zum Tee bildet sich eine tiefschwarze Suspension. Vor
allem durch den Anteil der Gallussäure an den Gerbstoffen ist diese Tinte,
die auch häufig aus Gallusäpfeln hergestellt wird, schon seit Jahrhunderten
als Eisengallustinte bekannt. Die Reaktionsgleichungen gehen jeweils von
der oxidierten Form des Eisens, dem Fe3+, aus, da die Fe2+-Ionen mit dem
Sauerstoff der Luft zu Fe3+ reagieren.
Die formulierten Reaktionen entsprechen prinzipiell den unter Versuch 4
‚Iodometrische Bestimmung des Gerbstoff-Anteils‘ beschriebenen.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Reaktionsmechanismus:
Fe2+(aq)
O2 (Luft)
3+
(aq)
Fe
-
+2e
HO
OH
HO
O
+ Fe3+(aq)
3 HO
OH
HO
OH
O
HO
O
+
-3H
O
O
Fe3+
OH
O
OH
O
Gallussäure
Schwarzer Niederschlag
HO
Oktaedrischer
Chelat-Komplex
O
O
HO
3+
OH
O
Fe
O
O
O
3.3. Aromastoffe
Geruch und Geschmack sind neben der anregenden Wirkung bestimmend
für den Genusswert von Tee. Während Geschmacksstoffe die bitteren und
adstringierenden Noten im Aromaprofil hervorrufen, sind Geruchsstoffe für
den unverwechselbaren Sinneseindruck „Schwarzer“ bzw. „Grüner Tee“ in
seinen vielfältigen Ausprägungen verantwortlich. Diese flüchtigen Stoffe
sind äußerst komplex zusammengesetzt, viele kommen nur in Spuren vor.
Bis heute konnten 350 flüchtige Verbindungen in Schwarzem bzw. 700 in
Grünem Tee identifiziert werden.
Bei Grünem Tee dominieren nach grünen Blättern sowie nach Heu riechende
Carbonylverbindungen,
die
durch
Oxidation
ungesättigter
Fettsäuren
entstehen. Im Schwarzen Tee werden diese Carbonylverbindungen maskiert.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Durch
die
Fermentation
Maiglöckchen
erinnernde
wird
vielmehr
Linalool
zum
das
blumig
riechende,
dominierenden
an
Aromastoff;
gleichzeitig wird die Bildung von Karamellartigem Furaneol und von βDamascenon gefördert.
Versuch 6:
Destillation der Aromastoffe von Tee
Versuchsbeschreibung:

Materialien:
Magnetrührer mit Rührfisch
Heizpilz
Destillationsapparatur mit Rundkolben (250ml), kleiner Vigreux-Kolonne
und kleiner Claisen-Brücke (NS14);
Spinne (5x NS14) und vier Vorlagekolben (50 -100ml)
Alufolie
Demonstrationsreagenzglas mit Stopfen und Filterpapier

Durchführung:
Man füllt ca. 5g Schwarzen Tee in den 250ml-Rundkolben, gibt ungefähr
bis zur Hälfte Wasser hinzu und erhitzt zum Sieden. Vom aufgefangenen
Destillat überführt man eine Probe in das Demonstrationsreagenzglas zur
Geruchsprobe (Destillation dauert etwa 45 min).
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Versuchsauswertung:
Bisher wurden rund 350 flüchtige Verbindungen im Schwarzen Tee
identifiziert, der ungefähr die vier- bis fünffache Aromakonzentration
gegenüber
Grünem
Tee
besitzt.
Charakteristische
Aromastoffe
des
Schwarzen Tees sind:
O
HO
CH3
CH3
H3C
H
(E)-2-Hexenal
(Z)-3-Hexen-1-ol
3-Methyl-1-butanol
H2C
CH3
HO
O
CH3
HO
CH3
CH3
Linalool
ß-Damascenon
4. DAS KLEINE EINMALEINS DES TEETRINKENS
Im Zusammenhang mit dem Teegenuss haben sich einige Handhabungen
und Traditionen eingebürgert, die an dieser Stelle kurz vorgestellt werden
sollen.
In China und Japan hält man so
genannte Teezeremonien ab, in Indien
trinkt
man
gesalzenen
Tee
mit
Ziegenmilch und in Deutschland (v.a.
Ostfriesland) trinkt man „Koopke mit
Kluntje un Room“, also Tee mit Kandis
und Rahm. Auch nach alter englischer Tradition wird der Tee pünktlich zur
„tea time“ mit Milch eingenommen.
Sowohl in Indien, England als auch in Ostfriesland, trinkt man relativ
starken Tee. Die Catechine des Tees besitzen eine adstringierende Wirkung,
d.h. aufgrund ihres bitteren Geschmacks zieht sich die Zunge zusammen.
Diese Wirkung wird durch die Zugabe von Milch vermindert, da die in der
Milch oder im Rahm enthaltenen Proteine einen Teil der Catechine binden
(gerbende Wirkung der Catechine).
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Die Bedeutung der Brühzeit für den Teegenuss: Beruhigend oder
anregend?
Zu beachten ist hier die unterschiedlich schnelle Löslichkeit des Coffeins und
der Gerbstoffe im Teewasser: Das Coffein reichert sich sehr rasch im
Teewasser an, während die Polyphenole erst verzögert übergehen. Diesen
Vorgang beschreibt sehr schön die nächste Abbildung:
Polyphenole bremsen und steuern die Wirkung von Coffein, was die
unterschiedlichen Wirkungen von Tee und Kaffee erklären mag. Theanin
führt zu einer verzögerten Resorption des Coffeins: dies bewirkt, dass die
anregende Wirkung des Coffeins teilweise abgefangen wird.
Man erkennt sehr deutlich, dass die Wirkungsweise des Tees in direkter
Abhängigkeit zur Brühzeit steht, d.h. will man einen anregenden Tee, sollte
dieser nur sehr kurz ziehen (ein bis zwei Minuten), soll die Wirkung des
Coffeins durch das antagonistische Verhalten der Gerbstoffe vermindert
werden, so sollte ein Tee mindestens drei bis fünf Minuten brühen. Man
kann dies sehr schön an der Farbe des Teeaufgusses nachvollziehen: bei
einer kurzen Ziehzeit, ist er hellgelb bis hellbraun (je nach Teesorte), bei
längerer Ziehdauer wird er zunehmend dunkler.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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5. „TEE IST NICHT IMMER GLEICH TEE“
- ÜBERBLICK ÜBER DIE VERSCHIEDENEN TEESORTEN:
Laut
den
Leitsätzen
des
Deutschen
Lebensmittelbuchs
wird
Tee
ausschließlich aus den Blättern, Blüten, Blattknospen und Stielen des
Teestrauchs (Camellia sinensis L.) hergestellt. Dagegen werden Kräuterund Früchtetees, die zwar wie Tee verwendet, jedoch nicht aus Camellia
sinensis L. hergestellt werden, als teeähnliche Erzeugnisse bezeichnet.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Blatt-Tee und kleinblättrigem
Tee (sog. Broken-Tee).
Je nach Blattgröße kommen weitere Sortierungen hinzu, z. B. bei Blatt-Tee:

Tippy Golden Flowery Orange Pekoe (TGFOP)

Golden Flowery Orange Pekoe (GFOP)

Flowery Orange Pekoe (FOP)

Orange Pekoe (OP)

Pekoe (P).
Broken-Tees machen wegen des heute vorherrschenden CTC-Verfahrens
etwa 98 % der Weltproduktion aus. Sie haben einen kräftigeren und
dunkleren Aufguss als die entsprechenden Blatt-Tees. Für Aufgussbeutel
werden die kleinsten Blattgrade (Fannings, Dust) verwendet.
Die Blattgrade geben nur Auskunft über die Größe der Teeblätter, nicht aber
über die Qualität, den Duft und den Geschmack des Teeaufgusses. Diese
hängen vielmehr von Faktoren wie Anbaugebiet, Erntezeit, Klima, usw. ab.
Sencha: grünlich-gelber Aufguss (li.),
Assam: der dunkelste Aufguss (re.),
First Flush Darjeeling: honig-farbener
Aufguss (u.)
Assam-Tee wird in Nordost-Indien
angebaut. Der Tee ist kräftig, voll,
rund, ausgewogen und malzig und
wird als Grundlage für ostfriesische
Teemischungen verwendet.
Der aus Sri Lanka stammende Ceylon-Tee hat einen frisch-aromatischen,
spritzig-lebhaften Geschmack mit einer besonderen Milde.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Darjeeling-Tee gedeiht an den südlichen Ausläufern des HimalayaGebirges in Höhen bis zu 2 000 Metern. Er liefert einen hellen, leichten und
blumigen
Aufguss,
der
sich
durch
ein
liebliches,
intensives
Aroma
auszeichnet. Man unterscheidet nach den drei Haupterntezeiten: die
Frühlingspflückung (first flush), die Sommerpflückung (second flush) und
die Herbstpflückung (autumnals). Der first flush ist besonders zart, hell und
duftig und etwas grünlicher im Aufguss. Der länger haltbare second flush ist
kräftiger und abgerundeter im Geschmack. Die Herbstpflückung liefert
ausgereifte und vollmundige Tees.
Tee-Vielfalt aus Indien und Sri Lanka
Teesorte
Geschmack
Tassenfarbe
Darjeeling First Flush
zart, blumig-frisch
leicht grünlich bis golden
Darjeeling Second Flush
rötlich
Darjeeling Autumnals
kräftig-herb bis leicht
nussig
vollmundig, leicht
Assam
herb-würzig, etwas malzig
rotbraun
Ceylon Dimbula
herb, fruchtig, Zitrusaroma
rötlich bis kupfern
gelb-rötlich
Tees aus China, Japan, Afrika
Teesorte (Schwarztee)
Geschmack
Tassenfarbe
Yunnan (China)
vollmundig, leicht erdig
rot bis bräunlich
Keemun (China)
blumig, fruchtig, süßlich
leicht rötlich
Tee aus Kenia
frisch, kräftig
hell, rötlich
Geschmack
Tassenfarbe
malzig bis fruchtig-duftig
bernsteingelb bis
tieforange
Teesorte (Grüntee)
Geschmack
Tassenfarbe
Sencha
duftig-leicht
gelblich-grün
Gunpowder
kräftig-herb, leicht blumig
gelblich-orange
Teesorte
(halbfermentiert)
Oolong (China, Taiwan)
Oolong-Tee wird in China und Taiwan hergestellt. Je nach Qualität reicht
die Geschmacksskala von malzig-brotig bis fruchtig-duftig, im Aroma an
reife Pfirsiche erinnernd.
Tee – mehr als ein Genussmittel
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Sencha-Tee, ein grüner Tee, ist die am meisten getrunkene Teesorte in
Japan. Hauptanbaugebiet ist die Provinz Shizuoka. Sencha-Tee wird aber
auch in Taiwan und China angebaut. Der japanische Sencha ist aromatisch
süß und duftig-leicht im Geschmack, der chinesische schmeckt eher leicht
„heuartig“ und aromatisch. Dabei gilt: Je dunkelgrüner die Blätter, desto
besser der Tee.
Die meisten Tees, die in Deutschland in den Handel kommen, sind
Mischungen (blends) aus verschiedenen Teesorten und Ernten. Dadurch
wird eine über das ganze Jahr gleich bleibende Qualität gewährleistet.
Aromatisierten
Tees werden geruchs- und/ oder geschmacksbildende
Substanzen (Früchte, Kräuter, natürliche oder naturidentische Aromen)
zugesetzt.
Zu guter Letzt…
"Tee weckt den guten Geist und die weisen
Gedanken. Er erfrischt deinen Körper und
beruhigt dein Gemüt. Bist du
niedergeschlagen, wird Tee dich ermutigen."
Cheng Nung (2737-2697 v. Chr.)
Tee – mehr als ein Genussmittel
Seite 32 von 34
6. LITERATUR- UND BILDVERZEICHNIS
Literaturverzeichnis:
PdN-Ch. = Praxis der Naturwissenschaften - Chemie
MNU = Mathematik und Naturwissenschaften im Unterricht

„Lebensmittel aktuell“. In: Ernährungs-Umschau 49 (2002) Heft 6, S.
247-250.

BADER, H. J.: Tee - chemische Aspekte eines alltäglichen Getränks. In:
PdN-Ch. 6/46. Jg. 1997, S. 23 –28.

BEYER, H.-D. / WALTER, W.: Lehrbuch der organischen Chemie. S. HirzelVerlag, Stuttgart - Leipzig (23) 1998.

BRANDL, H.: Rot leuchtender Tee. In: PdN-Ch. 3/37. Jg. 1988, S. 41-43.

DEUTSCHER TEEVERBAND: http://www.teeverband.de

FELDHEIM W.: Tee und Teeerzeugnisse. Blackwell Wissenschafts-Verlag,
Berlin 1994.

FIRMA TEEKANNE: www.tee.de

GERSTNER, E.: Skriptum zum anorganisch-chemischen Praktikum für
Lehramtskandidaten (Teil I und II). Marburg (3) 1993.

GRÖSSER H.: Tee für Wissensdurstige. E. Albrecht Verlags-KG, Gräfling
bei München 1994.

HÖNER, K.: Grüner Tee und Co. – antioxidative Eigenschaften von
Getränken. In: MNU 54/6 (1.9.2001), S. 347-352.

INTERNET: www.teesorten.de

INTERNET: www.wissenschaft-online.de (Lexikon der Ernährung > Tee)

KOOLMAN, J./ MOELLER, H./ RÖHM, K.-H.: Kaffee - Käse -Karies. Biochemie
im Alltag. VCH, Weinheim 1998.

Lehramts-Skript Organische Chemie, S. 282, V. 10.5.1.4.: DC-Nachweis
von Coffein.

LEMKE, R.: Catechine und Catechingerbstoffe. In: PdN-Ch. 5/47. Jg.1998,
S. 39-41.

MICROSOFT ® ENCARTA ® ENZYKLOPÄDIE 2002

ÖSTERREICHISCHES TEEINSTITUT: http://teeverband.at

PETER, K./ VOLLHARDT, C./ SCHORE, N. E.: Organische Chemie. VCH,
Weinheim - New York - Basel - Cambridge - Tokyo (2) 1995.

RÖMPP Lexikon Chemie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart - New York (10)
1996-1999.
Tee – mehr als ein Genussmittel
Seite 33 von 34

RUPPOLT, W.: Praxis Schriftenreihe Biologie. Kaffee - Tee - Kakao. AulisVerlag, Köln 1973.

SPEIDEL, S./ STOBE, C.: Grüner Tee – Der Gehalt an antioxidativen
Wirkstoffen
in
grünem
Tee
in
Abhängigkeit
von
seiner
Aufgusstemperatur. In: PdN-ChiS. 4/52. Jg. 2003, S. 2-5.
Bildverzeichnis:

„Lebensmittel aktuell“. In: Ernährungs-Umschau 49 (2002) Heft 6, S.
247-250.

DEUTSCHER TEEVERBAND E.V.: Tee – Te-Chai-Tea Die Welt des Tees.
Hamburg 1999.

FIRMA RONNEFELDT: Grüner Tee beflügelt Geist und Körper. 1998.

KOOLMAN, J./ MOELLER, H./ RÖHM, K.-H.: Kaffee - Käse -Karies. Biochemie
im Alltag. VCH, Weinheim 1998.

MICROSOFT ® ENCARTA ® ENZYKLOPÄDIE 2002

ÖSTERREICHISCHES TEEINSTITUT: http://teeverband.at
Tee – mehr als ein Genussmittel
Seite 34 von 34
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