Denk doch mal nach

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Denk doch mal nach
Ein Eisenmangel beeinträchtigt die kognitive Leistungsfähigkeit
– bei Kindern und auch bei Erwachsenen
Das Spurenelement Eisen ist lebenswichtig. Fehlt es im
Körper, kann es zu einer Blutarmut (Eisenmangelanämie)
kommen: Den Körperzellen fehlt Sauerstoff und sie können
nicht mehr richtig funktionieren. Darunter leidet nicht nur
das körperliche Wohlbefinden, sondern auch die kognitive
Leistungsfähigkeit – das zeigen zahlreiche Studien und
wissenschaftliche Untersuchungen.
Eisenmangel im Kindesalter
Eisen ist wichtig für die Entwicklung und Erhaltung von
Fähigkeiten wie Wahrnehmen, Denken und Erkennen.
Störungen
im
Eisenhaushalt
können
erhebliche
Auswirkungen z.B. auf die schulische Leistung haben.
Amerikanische Wissenschaftler* untersuchten bei 5.396
Schulkindern zwischen 6 und 16 Jahren die Fähigkeiten in
Mathematik, Lesen und verbalem Ausdruck. Das Ergebnis:
Die Kinder mit einem normalen Eisenstatus schnitten in allen
Tests deutlich besser ab, als die Kinder mit einem
Eisenmangel. Kinder, die bereits eine Eisenmangelanämie
entwickelt hatten, waren am schwächsten. Dabei waren
Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren am häufigsten von
einem Mangel betroffen und zeigten doppelt so häufig
unterdurchschnittliche Leistungen.
*Quelle: „Iron deficiency and cognitive achievement among school-aged children
and adolescents in the United States, Haltermann, J.S., Kaczorowski, J. et. al. in:
“Pediatrics Vol. 107, No. 6, June 2001, S. 1381 ff.
Eisenmangel bei Erwachsenen
Auch bei einem bereits erwachsenen Gehirn kann
Eisenmangel die kognitiven Funktionen beeinträchtigen.
ein
In den USA wurden in einer Studie* 149 Frauen zwischen 18
und 35 Jahren nach ihrem Eisenstatus in drei Gruppen
eingeteilt: „kein Eisenmangel“, „leichter Eisenmangel“ und
„Eisenmangelanämie“ (Blutarmut). Die Frauen unterzogen sich
mehreren standardisierten Tests, die Aufmerksamkeit,
Gedächtnisleistung und Lernfähigkeit überprüfen sollten. Das
Ergebnis: Die Teilnehmerinnen mit guten Eisenwerten
schnitten am besten ab, die Testpersonen mit einer
Eisenmangelanämie hatten die schlechtesten Ergebnisse.
Bereits ein leichter Eisenmangel wirkte sich negativ auf die
Testleistungen
aus.
Eine
16-wöchige
Eisentherapie
normalisierte den Eisenstatus der Frauen, die zuvor einen
Mangel hatten. Sie zeigten dann vergleichbare Leistungen wie
die Frauen ohne Eisenmangel.
*Am J Clin Nutr. 2007 Mar; 85(3): 778-87. Iron treatment normalizes cognitive
functioning in young women (Eisenbehandlung normalisiert die kognitive Funktion bei
jungen Frauen).
Der Gang zum Arzt ist unerlässlich
Grundsätzlich gilt: Wer bei sich selbst oder seinem Kind
anhaltende
Konzentrationsund
Lernschwierigkeiten
bemerkt, sollte den Eisenstatus beim Arzt überprüfen lassen.
Stellt
dieser
einen
Mangel
fest,
kann
er
bei
Eisenmangelanämie (Blutarmut) ein gut bioverfügbares und
gut verträgliches Eisenpräparat, z.B. ein Präparat in
Kapselform, das magensaftresistente Kügelchen enthält,
verordnen.
Weitere Informationen gibt es unter www.eisenmangel.de.
Yupik PR GmbH
Ansprechpartnerin: Christina Brentano
Telefon: 0221 – 130 560 60
E-Mail: [email protected]
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