20140324_lzh_hannovermesse_final

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P RE S S E M I T TE I L U N G
 Pressemitteilung
Hannover, 23. März 2014
Nachhaltigkeit mit Fokus – LZH
auf der Hannover Messe 2014
Material und Energie in der Herstellung und bei der
Bearbeitung sparen oder komplexe Bauteile individuell
reparieren und Verbundwerkstoffe recyceln – das Laser
Zentrum Hannover e.V. (LZH) zeigt vom 7. bis zum 11. April auf
der Hannover Messe unter dem Leitthema „Nachhaltigkeit mit
Fokus“, wie sich Produktionskreisläufe mit Lasertechnologien
ressourcenschonender gestalten lassen. Das LZH stellt dieses
Jahr zum ersten Mal mit auf dem Gemeinschaftsstand des
Landes Niedersachsens in Halle 2, Stand A08 aus.
Das LZH präsentiert auf der diesjährigen Hannover Messe unter
dem Leitthema „Nachhaltigkeit mit Fokus – Produktionskreisläufe
mit dem Laser“, wie mit Lasertechnologie beim Herstellen,
Bearbeiten sowie Reparieren und Recyceln Energie und/oder
Material gespart werden kann.
Herstellen: Fertigung aus dem Nichts
Individuelle Bauteile lassen sich mittels Laser Additiver Fertigung
(LAM) in nur einem Schritt herstellen. Dabei übergebliebenes
Material kann in den meisten Fällen für neue Fertigungsdurchgänge
eingesetzt werden. Gerade der Einsatz von Sonderwerkstoffen
macht die LAM für den Einsatz im biomedizinischen Bereich
interessant. Bioresorbierbare Magnesium-Implantate und
Mikroaktoren aus Formgedächtnislegierungen ermöglichen neue
Heilungsansätze. Hochaufgelöste Bauteile aus Polymeren
ermöglichen Prototypen und Kleinstserienproduktionen im
Werkzeug- und Sondermaschinenbau. Wie eine LAM-Anlage
funktioniert, welche Materialien eingesetzt werden und wo die
fertigen Produkte Anwendung finden, erfahren die Messebesucher
vor Ort.
Bearbeiten: Zeit, Arbeitsschritte und
Rohstoffe sparen
Das Hybridschweißen ermöglicht es, Metallbauteile präziser und
schneller zu bearbeiten. Vom Pipelinebau bis hin zur Beschichtung
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 Kontakt
Lena Bennefeld
Marketing & Communications
+49 511 2788-238
l.bennefeld@lzh.de
von Werkzeugen, durch laserbasierte Verfahren lassen sich
Arbeitsschritte und Werkstoffe einsparen. Selbst
Faserverbundwerkstoffe können mit dem Laser präzise bearbeitet
werden. Das LZH forscht zurzeit am automatisierten Zuschneiden
der Leichtbauwerkstoffe, damit diese möglichst bald in Großserie
für den Automobil- und Flugzeugbau der Zukunft zum Einsatz
kommen.
Reparieren und Recyceln: Lebenszeiten von
Leichtbaustoffen verlängern
Schäden an Windkraftanlagen und Flugzeugflügeln lassen sich mit
Hilfe des Lasers punktuell abtragen und ausbessern, anstatt ganze
Flügel austauschen zu müssen. Auf dem Stand des LZH können
Besucher sich an einem CFK-Flugzeugvorflügel ansehen, wie die
Lasertechnik Reparaturzeiten verkürzen und Material sparen kann.
Ebenso können sie sich vor Ort erläutern lassen, wie sich CFKVerschnitt zu neuem Material recyceln lässt.
Besuchen Sie das LZH auf dem Gemeinschaftsstand des Landes
Niedersachsen, Halle 2, Stand A08!
Zu dieser Pressemitteilung gibt es zwei Bilder.
Bildunterschrift Bild 1: Laser Additive Fertigung auf der Hannover
Messe: SLµM-gefertigtes Cochlea-Implantat. (© LZH)
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Bildunterschrift Bild 2: Reparieren & Recyceln: UVLaserabtragsprozess zur Reparaturvorbereitung von CFKBauteilen. (© LZH)
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover
e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das
Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet
sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik
und Lasertechnologie. 1986 gegründet erarbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter einen Umsatz von 15,993 Millionen Euro (Stand 2013), u.a. aus Erträgen
aus Projekten von Bund, Land, EU und der Industrie.
Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme,
Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre
Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative
Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der
Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen
für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder
den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH
hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen
grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.
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