NEUROCHEMISCHES LABOR Tel.: (49) 06131

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Drogenscreening
Neurochemisches Labor
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsmedizin Mainz
Untere Zahlbacher Str. 8
FAX: 06131/17-6789
D-55131 MAINZ
……………………………
Name des/r Patienten/in
………………
Vorname
• stationär
• ambulant
• privat stationär
EINSENDER
(Stempel mit Fax-Nr. für die Befundmitteilung):
………
Geb.
•privat ambulant
Diagnose(n): ......................................
Raucher •
Nichtraucher •
Medikamente (bitte alle angeben)
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Anforderung (bitte vollständig ausfüllen und Hinweise auf Seite 2 beachten)
PROBENNAHME: Um Manipulationen des Testergebnisses vorzubeugen, ist eine Überwachung der
Probengewinnung erforderlich. 5 bis 10 ml frisch entnommenen Urin in eine Monovette aufziehen.
 Amphetamine
 Cocain
Datum:
 Barbiturate
 Opiate/Morphin
 Benzodiazepine
 Methadon
 Cannabinoide
 Methamphetamine
Unterschrift (lesbar), behandelnde(r) Arzt/Ärztin:
ERGEBNISSE
NEGATIV
Amphetamine

Barbiturate

Benzodiazepine

Cannabinoide (THC)

Cocain/ Benzoylecgonin 
Opiate/ Morphin

Methadon

Methamphetamine

Kommentar:
Datum:
Unterschrift (Labor):
POSITIV








unterer Grenzwert
ca. 1000 ng/ml
ca. 300 ng/ml
ca. 300 ng/ml
ca. 50 ng/ml
ca. 300 ng/ml
ca. 300 ng/ml
ca. 300 ng/ml
ca. 1000 ng/ml
Hinweise
FRAGESTELLUNG Bei Verdacht eines Drogenmißbrauchs besteht die Möglichkeit, dies über einen
immunologischen Test zu überprüfen. Immunologische Drogentests sind rasch durchführbar, jedoch nicht
mehr als eine schnelle Orientierung. Da sie falsch positive oder negative Ergebnisse liefern können, ist
immer
eine
Bestätigungsanalyse
mit
einem
anderen
Verfahren,
z.B.
mit
gekoppelter
Gaschromatographie/Massenspektrometrie (GCMS) oder hochauflösender Flüssigkeitschromatographie
(HPLC) notwendig, wenn das Ergebnis forensisch relevant ist.
VORGEHENSWEISE Urin wird am besten unter Aufsicht gewonnen, danach in eine Monovette aufgezogen
und die Probe im Labor mit dem Anforderungsschein abgeliefert. Die Untersuchung und Ergebnismitteilung
erfolgen am gleichen Tag.
LAGERUNG Die Proben können bei Bedarf dunkel und im Kühlschrank (4 o C) für 24 Stunden gelagert
werden. Für eventuell notwendige Bestätigungsanalysen per HPLC oder GCMS wird die Urinprobe im
Neurochemischen Labor 3 Monate bei -20 o C aufbewahrt.
ANALYSE Die qualitative Bestimmung erfolgt mit Hilfe eines immunochromatographischen Schnelltests
innerhalb von 10-20 min.
Wegen ihrer unterschiedlichen Halbwertszeiten sind Drogen bzw. Drogenmetabolite im Urin unterschiedlich
lange nach der Einnahme nachweisbar.
Amphetamine
Barbiturate
Benzodiazepine
Cannabinoide/THC
Cocain/Benzoylecgonin
Methadon
Opiate
nachweisbar
untere Grenzwerte
bis 72 Stunden
1000 ng/ml
1 bis 21 Tage
300 ng/ml
unter 6 bis > 90 Stunden
300 ng/ml
5 bis 20 Tage
50 ng/ml
2 bis 4 Tage
300 ng/ml
24 bis 48 Stunden
300 ng/ml
2 Tage, manchmal länger
300 ng/ml
AUSWERTUNG Anhand der immunologischen Reaktion wird abgelesen, ob die Urinprobe die gesuchte
Droge oder einen Metaboliten enthält, in Konzentrationen, die über den vom Hersteller angegebenen
Grenzwerten liegen (siehe oben).
GRENZEN DER METHODE Auch wenn die Methode über Ringversuche gute Ergebnisse gezeigt hat, ist
immer mit einer Interferenz mit Medikamenten oder anderen Substanzen zu rechnen. Wegen dieser
Störanfälligkeit des Schnelltests können falsch positive und falsch negative Ergebnisse resultieren.
Ein falsch positiver Befund kann durch eine Kreuzreaktivität des Assays mit einem eingenommenen
Medikament verursacht sein. Daher ist bei der Anforderung die aktuelle Medikation anzugeben.
Ein negativer Befund kann für Benzodiazepine resultieren, auch wenn ein Patient aus therapeutischen
Gründen ein Benzodiazepin einnimmt. Die Urinkonzentrationen nach Benzodiazepineinnahme liegen oft
unter dem Schwellenwert für einen positiven Befund. Therapeutische Dosen sind in der Regel niedriger als
Dosen, die bei Benzodiazepinmißbrauch konsumiert werden.
Wenn ein positives Ergebnis erhalten wurde und das Ergebnis nicht plausibel erscheint, dann sollte dies
dem Neurochemischen Labor gemeldet werden, um eine Bestätigungsanalyse anzufordern, z.B. im Institut
für Rechtsmedizin. Wenn der Befund forensisch relevant ist, muss immer eine Bestätigungsanalyse mit
einem anderen als dem bei uns angewandten Verfahren erfolgen.
Mainz 25-03-2013
Prof. Dr. Christoph Hiemke, Leiter des Neurochemischen Labors (Tel. 06131-17-7131)
Apothekerinnen Gudrun Hefner, Kathrin Laib
(Tel. 06131-17 67 88 oder 06131-17 73 50 oder 06131-17 70 10)
Neurochemisches Labor, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz
Tel.: 06131-17 7350 – Fax 06131-176789, Email: [email protected]
http://www.unimedizin-mainz.de/psychiatrie/patienten/neurochemisches-labor-tdm.html
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