Sichern und Wiederherstellen von System Center

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Betriebshandbuch zu System Center
Essentials 2010
Microsoft Corporation
Veröffentlicht: April 2010
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Revisionsverlauf
Veröffentlichungsdatum
Änderungen
Juni 2007
Ursprüngliche Veröffentlichung dieses
Handbuchs.
Oktober 2008
Neue Themen in dieser Veröffentlichung: alle
Themen unter Sichern und Wiederherstellen
von System Center Essentials
September 2009
Aktualisiert für System Center Essentials 2010Beta mit Verfahren zur Verwendung neuer
Features.
Januar 2010
Aktualisiert für System Center Essentials 2010
Release Candidate: ergänzt um Informationen
zu Sicherung, Virtualisierung,
Optimierungstipps sowie Namen und
Speicherorten von Protokolldateien.
April 2010
Aktualisiert für System Center Essentials 2010
mit dem Ziel, neue Informationen zur
Verwendung der Funktion BranchCache und
zur Anzeige abgelehnter Updates
hinzuzufügen.
Inhalt
Erste Schritte mit System Center Essentials 2010 .......................................................................... 8
Info zu System Center Essentials 2010 ....................................................................................... 9
Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole ............................................................................... 10
Überblick über die Essentials-Konsole....................................................................................... 11
Tastenkombinationen in Essentials............................................................................................ 12
Der Bereich "Computer" in Essentials ........................................................................................ 14
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials ................................................................................. 15
Globale Ansichten in Essentials ............................................................................................. 16
Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials ..................................................... 18
Info zum Integritäts-Explorer ................................................................................................... 19
Wartungsmodus in Essentials ................................................................................................ 19
Der Bereich "Updates" in Essentials .......................................................................................... 20
Der Bereich "Software" in Essentials ......................................................................................... 21
Der Bereich „Berichte“ in Essentials .......................................................................................... 21
Der Bereich "Verwaltung" in Essentials ..................................................................................... 23
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials ........................................................................ 23
Der Knoten "Einstellungen" in Essentials ............................................................................... 25
Der Knoten "Sicherheit" in Essentials ..................................................................................... 28
Ausführende Konten und Profile in Essentials. ................................................................... 29
Typen von Anmeldeinformationen in Essentials ................................................................. 30
Ausführen eines Tasks, einer Regel oder eines Monitors mit einem ausführenden Konto in
Essentials ......................................................................................................................... 31
Der Knoten "Management Pack" in Essentials ....................................................................... 32
Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials ..................................................................... 32
Der Bereich "Konfiguration" in Essentials .................................................................................. 34
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials................................................................... 35
Computer, Computergruppen und Ermittlung in System Center Essentials .............................. 36
Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials............................. 39
Aktivieren, Deaktivieren und Planen der Computerermittlung in Essentials .............................. 41
Erstellen einer Computergruppe in Essentials ........................................................................... 42
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials . 44
Beenden der Verwaltung eines Computers in Essentials .......................................................... 45
Löschen einer Computergruppe in Essentials ........................................................................... 46
Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials ......................................................... 47
Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials ................................. 48
Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials ........................... 49
Suchen nach Objekten in System Center Essentials [sce2007]. ............................................... 50
Verwenden der erweiterten Suche zum Auffinden von Objekten in Essentials ......................... 51
Inventur in Essentials ................................................................................................................. 51
Inventur in System Center Essentials ..................................................................................... 52
Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010 ....................................... 55
Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010 ...................................... 55
Anzeigen von Inventurberichten in System Center Essentials 2010 ...................................... 56
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials........................................................................ 57
Virtualisierungsverwaltung in Essentials .................................................................................... 59
Auswählen von Kandidaten für virtuelle Maschinen .................................................................. 60
Konfigurieren virtueller Netzwerke ............................................................................................. 62
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials ..................................... 63
Verwalten des Bibliotheksordners in Essentials ........................................................................ 67
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials .............................. 69
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über einen Server in Essentials .............................. 71
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine virtuelle Festplatte in Essentials ............. 73
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials.................................. 74
Verbinden mit einer virtuellen Maschine in Essentials ............................................................... 77
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials .................. 78
Ändern des Status einer virtuellen Maschine in Essentials ....................................................... 80
Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials .................................. 81
Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials .................................................. 82
Verwalten der Snapshots von virtuellen Maschine in Essentials ............................................... 85
Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials ....................................................................... 86
Löschen eines Hostservers in Essentials .................................................................................. 87
Deaktivieren bzw. Aktivieren eines Hosts für die Platzierung .................................................... 87
Konfigurieren von Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung ....................................... 89
Überwachung in Essentials ........................................................................................................... 91
Anzeigen und Schließen einer Warnung in Essentials .............................................................. 92
Erstellen einer Statusansicht in Essentials ................................................................................ 93
Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials .......................................................................... 94
Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials ............... 95
Personalisieren einer Ansicht in Essentials ............................................................................... 97
Erstellen eines Ordners im Essentials-Überwachungsbereich .................................................. 97
Erstellen eines Ping-Monitors in Essentials ............................................................................... 98
Arbeiten mit dem Wartungsmodus in Essentials ..................................................................... 100
Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials ..................... 101
Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials .... 102
Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials ............................ 103
Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials .............................................................. 103
Starten oder Beenden der Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials ......... 104
Ändern von Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Ausnahmenüberwachung ohne Agents in
Essentials .......................................................................................................................... 105
Updateverwaltung in Essentials .................................................................................................. 108
Updateverwaltung in Essentials ............................................................................................... 108
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials .................................................................. 112
Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in Essentials .................. 113
Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials ........... 116
Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates
........................................................................................................................................... 116
Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in
Essentials .......................................................................................................................... 119
Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials.................... 121
Erstellen von benutzerdefinierten Updateeinstellungen für Client- und Servercomputer in
Essentials .......................................................................................................................... 122
Konfiguration von Essentials für die Verwendung der Funktion BranchCache im verteilten
Cachemodus ..................................................................................................................... 125
Verwalten von Updates in Essentials ....................................................................................... 126
Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials ................. 127
Deinstallieren eines Updates in Essentials ........................................................................... 128
Importieren von Inhalten aus einem Katalog in Essentials ................................................... 129
Erstellen von Updatepaketen in Essentials .......................................................................... 131
Erstellen von benutzerdefinierten Update-Ansichten in Essentials ...................................... 133
Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in
Essentials .......................................................................................................................... 134
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials ...................................... 135
Anzeigen der Details von Updatepaketen in Essentials ....................................................... 136
Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials .......................................................... 138
Anzeigen von abgelehnten Updates ..................................................................................... 139
Softwarebereitstellung in Essentials ............................................................................................ 139
Softwarebereitstellung in Essentials ........................................................................................ 141
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials ............................................... 145
Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei in Essentials ...................................... 147
Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials ............................................... 148
Ändern eines Softwarepakets in Essentials ............................................................................. 149
Löschen eines Softwarepakets in Essentials ........................................................................... 150
Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials .............................................................. 151
Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials .......................................................................... 152
Bereitstellen von Microsoft Office 2010 mithilfe von System Center Essentials 2010 ............. 153
Berichterstattung in Essentials .................................................................................................... 156
Berichterstattung in Essentials ................................................................................................. 157
Ausführen eines Berichts in Essentials .................................................................................... 158
Drucken eines Berichts in Essentials ....................................................................................... 158
Exportieren eines Berichts in Essentials .................................................................................. 159
Verwaltung in Essentials ............................................................................................................. 159
Verwenden von Zertifikaten in Essentials ................................................................................ 160
Erstellen von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 ............................................... 161
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 ........................................... 166
Aktualisieren eines Zertifikats für lokal veröffentlichten Inhalt .............................................. 168
Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats ............................. 170
Verwenden des Knotens „Geräteverwaltung“ in Essentials ..................................................... 171
Verwalten des Verwaltungsservers in Essentials ................................................................. 172
Außerkraftsetzen der Taktausfalleinstellung für den Essentials-Verwaltungsserver ........ 172
Konfigurieren der Internetproxyeinstellungen für einen Essentials-Verwaltungsserver .... 173
Verwalten von mit Agents verwalteten Computern in Essentials ......................................... 174
Reparieren eines Agents in Essentials.............................................................................. 174
Deinstallieren eines Essentials-Agents ............................................................................. 176
Außerkraftsetzen der Takteinstellungen für einen Essentials-Agent ................................ 177
Konfiguration eines Netzwerkgeräts zur Verwendung eines anderen Essentials-Proxyagents
........................................................................................................................................... 178
Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt ........................................ 179
Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe ............................. 179
Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 180
Arbeiten mit Management Packs in Essentials ........................................................................ 180
Importieren eines Management Packs in Essentials ............................................................ 181
Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials .............................. 183
Löschen eines Management Packs in Essentials ................................................................ 183
Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials ............................................................... 184
Erstellen eines E-Mail-Benachrichtigungskanals in Essentials ............................................ 185
Hinzufügen eines Benachrichtigungsabonnenten in Essentials ........................................... 187
Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials ................................................................. 188
Erstellen eines ausführenden Profils in Essentials .................................................................. 189
Ändern der Anmeldeinformationen für das Administratorkonto in Essentials .......................... 189
Konfiguration in Essentials .......................................................................................................... 191
Management Pack-Vorlagen und der Assistent zum Hinzufügen von Monitoren in Essentials
.............................................................................................................................................. 192
Der Knoten "Verteilte Anwendungen" in Essentials ................................................................. 193
Gruppen in Essentials .............................................................................................................. 196
Management Pack-Objekte in Essentials ................................................................................ 197
Attribute in Essentials ........................................................................................................... 198
Monitore in Essentials ........................................................................................................... 199
Selbstoptimierende Schwellenwertmonitore in Essentials ................................................ 200
Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials ......................................... 201
Objektermittlungen in Essentials .......................................................................................... 203
Regeln in Essentials ............................................................................................................. 203
Tasks in Essentials ............................................................................................................... 205
Ansichten in Essentials ......................................................................................................... 206
Zielgruppenadressierung in Essentials .................................................................................... 208
Außerkraftsetzungen in Essentials........................................................................................... 209
Webanwendungs-Editor in Essentials ..................................................................................... 209
Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials .................................................... 210
Sicherungsstrategien ............................................................................................................... 211
Informationen zur Sicherung in System Center Essentials ...................................................... 214
Sichern der Datenbanken ..................................................................................................... 215
Sichern des Verschlüsselungsschlüssels ............................................................................. 217
Sichern von Zertifikaten ........................................................................................................ 219
Wiederherstellungsszenarien ................................................................................................... 220
Wiederherstellung in einer Einzelserver-Bereitstellung ........................................................ 220
Wiederherstellung in einer Remotedatenbank-Bereitstellung .............................................. 225
Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels .............................................................. 226
Windows Server 2008 R2 - Logozertifizierungssapekte.............................................................. 228
Windows Server 2008 R2 - Logozertifizierungssapekte für System Center Essentials 2010 . 228
System Center Essentials 2010 - Benutzerdefinierte Aktionen ............................................... 238
Erste Schritte mit System Center Essentials
2010
Das Microsoft System Center Essentials 2010-Betriebshandbuch bietet Informationen zum
Einsatz von Essentials zur Verwaltung Ihrer IT-Umgebung. In diesem Handbuch sind detaillierte
Verfahren für folgende Aufgaben beschrieben:
Inhalt dieses Abschnitts
Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole
Bietet einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche der Essentials 2010Konsole.
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Enthält eine Beschreibung von Computergruppen in Essentials und Angaben zu deren
Nutzung für Softwarebereitstellung, Updateverwaltung, Überwachung und Inventur.
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
Enthält eine Beschreibung, wie mithilfe virtueller Maschinen geschäftliche
Technologieressourcen maximal genutzt werden können.
Überwachung in Essentials
Enthält eine Beschreibung, wie die Regeln und Monitore in Management Packs zur
Leistungsverfolgung von verwalteten Computern und zur Zusammenfassung von
Leistungsdaten verwendet werden.
Updateverwaltung in Essentials
Informationen für Administratoren zum Anzeigen, Herunterladen und Bereitstellen von
Softwareupdates.
Softwarebereitstellung in Essentials
Enthält eine Übersicht, die als zentraler Zugangspunkt für alle Funktionen im
Zusammenhang mit der Softwarebereitstellung dient. Enthält eine Beschreibung, wie
Statuszusammenfassungen, Tasks, Berichte, Hilfe- und andere Informationen in
diesem Übersichtsfenster genutzt werden können.
8
Berichterstattung in Essentials
Beschreibung der Berichterstattung in Essentials 2010 und Informationen zum Suchen,
Ausführen, Drucken und Exportieren von Berichten.
Siehe auch
System Center Essentials 2010 - Anmerkungen zu dieser Version
Bereitstellungshandbuch zu System Center Essentials 2010
Info zu System Center Essentials 2010
System Center Essentials 2010 ist eine Verwaltungslösung für IT-Administratoren in mittelgroßen
Unternehmen (bis zu 50 Server und 500 Clients). Mithilfe der Essentials 2010-Einzelkonsole
können IT-Administratoren ihre IT-Umgebung problemlos sichern, aktualisieren, überwachen und
verfolgen.
Außerdem enthält Essentials 2010 viele vordefinierte Berichte, die verschiedene Informationen
enthalten, und Management Packs, die bei der Überwachung allgemeiner
Betriebssystemkomponenten, Dienste und Anwendungen helfen.
Essentials 2010 ermöglicht Ihnen, Windows-basierte Server und andere Computer und
Netzwerkgeräte in Ihrem Unternehmen zentral zu verwalten. Im Folgenden finden Sie Beispiele
für die Tasks, die Sie ausführen können:

Verwalten physischer Computer, virtueller Maschinen und von Geräten in Ihrer Umgebung
und Überprüfen der Computerhard- und -softwareinventur. Weitere Informationen zur
Verwaltung von Computern finden Sie unter Verwalten von Computern und Geräten in
Essentials.

Überwachung der Integrität von Computern und Netzwerkgeräten. Weitere Informationen zur
Überwachung finden Sie unter Überwachung in Essentials.

Zentrale Verwaltung von Updates, Verfolgen des Installationsstatus und Problembehandlung
mithilfe des Updateverwaltungsfeatures. Weitere Informationen zur Updateverwaltung finden
Sie unter Updateverwaltung in Essentials.

Zentrale Bereitstellung von Software, Verfolgen des Status und Problembehandlung mithilfe
des Softwarebereitstellungsfeatures. Weitere Informationen zu Softwarebereitstellung finden
Sie unter Softwarebereitstellung in Essentials.
Siehe auch
Erste Schritte mit System Center Essentials 2010
9
Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole
Mit System Center Essentials 2010 wird eine einheitliche Verwaltungskonsole für die Verwaltung
Ihrer IT-Umgebung eingeführt. Die Konsole wird auf dem Essentials-Verwaltungsserver
ausgeführt und bietet Zugriff auf alle Features und Daten von Essentials 2010. Sie können
Essentials 2010 auch verwalten, indem Sie eine weitere Essentials 2010-Konsole auf einem
anderen Computer als dem Essentials-Verwaltungsserver installieren.
Inhalt dieses Abschnitts
Überblick über die Essentials-Konsole
Beschreibt die verschiedenen Bereiche der Essentials 2010-Konsole.
Der Bereich "Computer" in Essentials
Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Computer in Essentials 2010.
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Überwachung in Essentials 2010.
Der Bereich "Updates" in Essentials
Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Updates in Essentials 2010.
Der Bereich "Software" in Essentials
Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Software in Essentials 2010.
Der Bereich „Berichte“ in Essentials
Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Berichte in Essentials 2010.
Verwaltung in Essentials
Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Verwaltung in Essentials 2010.
Konfiguration in Essentials
Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Konfiguration in Essentials 2010.
10
Siehe auch
Erste Schritte mit System Center Essentials 2010
Überblick über die Essentials-Konsole
Mit System Center Essentials 2010 wird eine einheitliche Verwaltungskonsole für die Verwaltung
Ihrer IT-Umgebung eingeführt. Die Konsole kann entweder auf dem EssentialsVerwaltungsserver oder auf einem Remotecomputer ausgeführt und bietet Zugriff auf alle
Features und Daten von Essentials 2010.
Zur Vereinfachung Ihrer Verwaltungsaufgaben bietet die Essentials 2010-Konsole die folgenden
Bereiche:

Navigationsbereich

Bereich „Ansichten“

Bereich „Details“

Bereich „Tasks“
Navigationsbereich
Dieser Bereich befindet sich links unten in der Konsole und ist im Allgemeinen der erste Bereich,
den Sie zum Navigieren innerhalb der Konsole verwenden. Er bietet den Einstiegspunkt zu allen
Features von Essentials 2010.
Der Navigationsbereich enthält die folgenden Schaltflächen:

Computer: Bietet Zugriff auf den Bereich Computer (Übersicht) für die Verwaltung von
Computern und Computergruppen, Inventur, Updateverwaltung und Softwarebereitstellung.
Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Computer" in Essentials.

Überwachung: Bietet Zugriff auf den Bereich Überwachung (Übersicht), der zur
Überwachung von Objekten verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Der
Bereich „Überwachung“ in Essentials.

Updates: Bietet Zugriff auf den Bereich Updates (Übersicht), der zur Überwachung von
Objekten verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Updates" in
Essentials.

Software: Bietet Zugriff auf den Bereich Software (Übersicht), der zur Bereitstellung von
Software verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Software" in
Essentials.

Berichte: Bietet Zugriff auf den Bereich Berichte (Übersicht), der die Essentials 2010Berichte auflistet, die Sie ausführen können, um verschiedene Informationen anzuzeigen.
Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich „Berichte“ in Essentials.

Konfiguration: Bietet Zugriff auf den Bereich Konfiguration (Übersicht), der zur Anpassung
und Konfiguration von Essentials 2010-Überwachungseinstellungen verwendet wird. Sie
können z. B. Einstellungen für Management Pack-Gruppen, Management Packs,
Modellierung verteilter Anwendungen und andere Überwachungskonfigurationen anpassen.
Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Konfiguration" in Essentials.
11

Verwaltung: Bietet Zugriff auf den Bereich Verwaltung (Übersicht), der für
Verwaltungsaufgaben wie Geräteverwaltung verwendet wird, sowie auf Essentials 2010Einstellungen für Features, die bei der Anfangskonfiguration eingerichtet werden. Weitere
Informationen finden Sie unter Der Bereich "Verwaltung" in Essentials.
Bereich „Ansichten“
Dieser Bereich befindet sich oben in der Mitte der Essentials 2010-Konsole. Hier werden je nach
Auswahl im Navigationsbereich Übersichtsbereiche, Berichte und Listen von Objekten angezeigt.
Sie können den Bereich Ansichten verwenden, um benutzerdefinierte Ansichten zu erstellen. In
einigen Ansichten können Sie Objektlisten nach von Ihnen definierten Kriterien filtern.
Tipp
Sie können außerdem ausgewählte Zeilen aus diesem Bereich kopieren und in andere
Anwendungen wie Microsoft Excel einfügen, ohne dabei die von Ihnen erstellte Ansicht
zu verlieren.
Bereich „Details“
Dieser Bereich befindet sich unten in der Mitte der Essentials 2010-Konsole. In diesem Bereich
werden bestimmte Details von Objekten, die im Bereich Ansichten ausgewählt wurden,
angezeigt, z. B. Details zu Warnungen oder zur Computerinventur.
Bereich „Tasks“
Dieser Bereich befindet sich rechts in der Essentials 2010-Konsole. Hier werden Tasks und
Aktionen entsprechend der von Ihnen in anderen Bereichen ausgewählten Elemente angezeigt.
Siehe auch
Der Bereich "Computer" in Essentials
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Der Bereich "Updates" in Essentials
Der Bereich "Software" in Essentials
Der Bereich „Berichte“ in Essentials
Verwaltung in Essentials
Konfiguration in Essentials
Tastenkombinationen in Essentials
In den folgenden Abschnitten werden die Tastenkombinationen für System Center
Essentials 2010 beschrieben.
12
Essentials 2010-Tastenkombination
Aktion
Ergebnis
STRG+1
Wechselt zum Bereich Computerübersicht.
STRG+2
Wechselt zum Bereich Überwachung.
STRG+3
Wechselt zum Bereich Updateübersicht.
STRG+4
Wechselt zum Bereich Softwareübersicht.
STRG+5
Wechselt zum Bereich Berichte.
STRG+6
Wechselt zum Bereich Verwaltungsübersicht.
STRG+7
Wechselt zum Bereich Konfiguration.
STRG+POS1
Ändert den Fokus auf den Listenbeginn.
STRG+ENDE
Ändert den Fokus auf das Listenende.
STRG+D
Blendet den Bereich Details ein oder aus.
STRG+N
Öffnet ein neues Konsolenfenster.
STRG+T oder ALT+F2
Blendet den Bereich Tasks ein oder aus.
ALT+NACH-RECHTS-TASTE
Vorwärts bewegen.
ALT+NACH-LINKS-TASTE
Rückwärts bewegen.
ALT+POS1
Vorwärts zum obersten Knoten und diesen
auswählen.
ALT+D
Verschiebt den Tastaturfokus auf die
Breadcrumb-Leiste.
ALT+F1
Durchläuft den Navigationsbereich.
ALT+F4
Schließt das Fenster.
POS1
Verschiebt den Fokus auf den Listenbeginn
und wählt diesen aus.
ENDE
Verschiebt den Fokus auf das Listenende und
wählt dieses aus.
BILD-AUF
Verschiebt den Fokus eine Seite nach oben
und wählt diese aus.
BILD-AB
Verschiebt den Fokus eine Seite nach unten
und wählt diese aus.
NACH-OBEN-TASTE
Verschiebt den Fokus um einen Knoten nach
13
Aktion
Ergebnis
oben.
NACH-UNTEN-TASTE
Verschiebt den Fokus um einen Knoten nach
unten.
NACH-LINKS-TASTE und – (MINUS)
Reduziert eine Gruppe oder einen Knoten.
NACH-RECHTS-TASTE und + (PLUS)
Erweitert eine Gruppe oder einen Knoten.
STRG+C
Kopieren
STRG+X
Ausschneiden
STRG+V
Einfügen
ENTF
Löschen
STRG+S
Speichern
STRG+O
Öffnen
STRG+P
Drucken
STRG+F
Suchen
UMSCHALT+POS1
Wählt das aktuelle Objekt als Startpunkt aus.
UMSCHALT+ENDE
Wählt das aktuelle Objekt als Endpunkt aus.
UMSCHALT+F10
Zeigt das Kontextmenü an.
F1
Öffnet die Hilfe.
F5
Aktualisiert die Ansicht.
Der Bereich "Computer" in Essentials
Über die Navigationsschaltfläche Computer wird der Bereich Computerübersicht angezeigt, der
Informationen zu Computern enthält, die von System Center Essentials 2010 verwaltet werden,
und den Zugriff auf entsprechende Tasks ermöglicht.
Wenn Sie nach der Installation von Essentials 2010 die ursprünglichen Tasks zur Ermittlung von
zu verwaltenden Objekten und zur Konfiguration der Updateverwaltung noch nicht ausgeführt
haben, wird im Bereich Computerübersicht eine Nachricht angezeigt, die Sie dazu auffordert,
diese Tasks vor der Verwendung von Essentials 2010 abzuschließen.
Durch Klicken auf Computer zeigen Sie die folgenden Informationen an:

Eine Liste von Standard- und benutzerdefinierten Computergruppen, die für
Softwarebereitstellung und Updateverwaltung verwendet werden kann.

Eine Mitgliederliste zu jeder Computergruppe
14

Eine Liste der virtuellen Maschinen

Eine Liste mit Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung (Performance and Resource
Optimization, PRO), die Sie für virtuelle Maschinen implementieren können

Eine Liste mit Virtualisierungsaufträgen, die für die Ausführung auf virtuellen Maschinen
geplant sind oder ausgeführt wurden

Installierte Software für einen ausgewählten Computer

Status der Updatebereitstellung für einen ausgewählten Computer

Speicherplatznutzung und andere Hardwareinventurinformationen für einen ausgewählten
Computer

Informationen zur Leistungsüberwachung für einen ausgewählten Computer

Warnungen für einen ausgewählten Computer

Tasks, die Sie auf einem ausgewählten Computer oder auf ausgewählten Computergruppen
ausführen können.

Berichte
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
Inventur in Essentials
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Mit der Navigationsschaltfläche Überwachung wird der Bereich Überwachung (Übersicht)
angezeigt, der Informationen zu Integrität und anderen Überwachungszuständen für alle von
System Center Essentials 2010 überwachten Objekte enthält und Zugriff auf entsprechende
Tasks ermöglicht.
Wenn Sie auf Überwachung klicken, werden folgende Informationen angezeigt:

Eine Zusammenfassung von Warnungen der letzten 24 Stunden und für die letzten 4 Tage
für Computer und für verteilte Anwendungen.

Die Ansichten „Warnung“, „Ereignis“, „Leistung“, „Diagramm“ und „Status“ für verwaltete
Objekte. Dies schließt die zugehörigen Wissensquellen zu jeder Warnung und
Inventurinformation ein.

Eine Statuszusammenfassung aller Tasks, die für ein ausgewähltes verwaltetes Objekt
eingeleitet wurden, und ein Taskcode.
Im Bereich Überwachung (Übersicht) können Sie außerdem folgende Aktionen ausführen:

Ändern von Einstellungen für Management Packs und Benachrichtigungen

Anzeigen der Hilfe und Anleitungsvideos zu Überwachung

Verwalten des Wartungsmodus
Mithilfe des Bereichs Überwachung in der Essentials 2010-Konsole können Benutzer, die für die
Verfolgung und Lösung von Problemen zuständig sind, schnell die Überwachungsdaten finden,
15
die sie für ihre Arbeit benötigen. Im Überwachungsbereich werden verschiedene Aspekte der von
Essentials 2010 gesammelten Überwachungsdaten angezeigt. Jedes Element im Bereich
Überwachung ist entweder ein Ansichtstyp oder ein Ordner, der Ansichten enthält. Die
Schaltflächen Finden, Suchen und Bereich können dem Benutzer die Datenverwaltung
erleichtern.
Hinweis
Weitere Informationen zu den verschiedenen Ansichttypen finden Sie unter Ansichten in
Essentials.
Die unmittelbar unter dem Knoten Überwachung angezeigten Ansichten sind globale Ansichten,
die Aspekte der gesamten Netzwerkumgebung, wie aktuelle Warnungen, anzeigen. Die im
Navigationsbereich angezeigten Ordner enthalten in Management Packs definierte Ansichten.
Die Featureordner werden bei der Installation von Essentials 2010 erstellt. Die Ordner mit
Ansichten aus Management Packs werden beim Importieren des Management Packs erstellt und
nach den Management Packs benannt.
Die Ordner und Ansichten, die bei der Installation von Essentials 2010 oder beim Importieren der
Management Packs erstellt werden, können nicht gelöscht werden. Sie können jedoch deren
Anzeige über das Feature Ansicht personalisieren im Bereich Aktionen anpassen. Des
Weiteren können Sie bestimmte Ordner ausblenden, indem Sie auf die Schaltfläche Ansichten
ein-/ausblenden gleich oberhalb der Navigationsschaltflächen klicken und durch Deaktivieren
der entsprechenden Kontrollkästchen im gleichnamigen Fenster eine Auswahl treffen.
In den nachfolgenden Einträgen in diesem Abschnitt finden Sie weitere Informationen zu den
Möglichkeiten des Überwachungsbereichs:

Globale Ansichten in Essentials

Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials

Info zum Integritäts-Explorer

Wartungsmodus in Essentials
Siehe auch
Gruppen in Essentials
Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials
Erstellen einer Statusansicht in Essentials
Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials
Personalisieren einer Ansicht in Essentials
Außerkraftsetzungen in Essentials
Ansichten in Essentials
Globale Ansichten in Essentials
Globale Ansichten sind Ansichten, die im Bereich Überwachung direkt unter dem Konten
Überwachung der Essentials 2010-Konsole aufgeführt werden und Informationen über alle
16
Objekttypen in Ihrer Essentials 2010-Bereitstellung enthalten. Sie bieten einen allgemeinen
Überblick über die aktuellen Probleme und Aktionen, die in Ihrer Verwaltungsgruppe aufgetreten
bzw. erfolgt sind.
Da Elemente in diesen Ansichten alle verwalteten Objekte enthalten, kann jede Ansicht eine
lange Liste von Objekten enthalten. Sie können die Schaltflächen Bereich, Suchen und Finden
auf der Essentials 2010-Symbolleiste verwenden, um in diesen Listen nach einem bestimmten
Objekt bzw. einer Gruppe von Objekten zu suchen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials.
Standardmäßige globale Ansichten
Die folgenden globalen Ansichten werden standardmäßig erstellt, wenn Essentials 2010 installiert
wird. Sie werden direkt unter dem Knoten Überwachung aufgeführt.
Aktive Warnungen
Eine Warnungsansicht, in der alle Warnungen angezeigt werden, die nicht geschlossen
sind.
Ermitteltes Inventar
Eine Statusansicht, in der alle Objekte angezeigt werden, die durch Ermittlung
gefunden wurden.
Verteilte Anwendungen
Eine Statusansicht, in der alle Überwachungsobjekte angezeigt werden, die vom
verteilten Anwendungsdesigner erstellt wurden.
Taskstatus
Eine Taskstatusansicht, in der alle verfügbaren Tasks aufgeführt sind.
Windows-Computer
Eine Statusansicht, in der alle ermittelten Computer angezeigt werden.
Siehe auch
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials
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Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials
Agentless Exception Monitoring (AEM) ist eine Komponente des Überwachungsfeatures in
System Center Essentials 2010. Mit AEM können Sie in Ihrem Unternehmen Betriebssysteme auf
Abstürze und Anwendungen auf Fehler überwachen. Wenn in einer Microsoft-Anwendung ein
schwerer Fehler auftritt, wird standardmäßig ein Bericht erstellt. Dieser kann an Microsoft
gesendet werden, um Daten zu konsolidieren, die zu einer Verringerung von Fehlern führen
können. Mithilfe von AEM können Sie diese Berichte an einen Essentials 2010Verwaltungsserver senden. Über Essentials 2010 können dann detaillierte Ansichten und
Berichte zu diesen konsolidierten Fehlerdaten bereitgestellt werden. Anhand dieser Daten
können Sie bestimmen, wie oft ein Fehler in einem Betriebssystem oder einer Anwendung auftritt
und wie viele Computer und Benutzer davon betroffen sind.
AEM-Ansichten
Standardmäßig werden in der Essentials 2010-Konsole im Bereich „Überwachung“ in folgenden
Ansichten AEM-Daten angezeigt:
Anwendungsfehlerereignisse
Eine Ereignisansicht, in der die Berichte über Anwendungsfehler angezeigt werden, die
von schweren Fehlern in der Anwendung bzw. im Betriebssystem generiert wurden.
Anwendungsansicht
Eine Statusansicht, in der Anwendungen aufgelistet werden, in denen Fehler auftreten.
Absturzlisteneransicht
Eine Statusansicht, in der Computer aufgelistet sind, die Fehler empfangen, die auf
anderen Computern bzw. in anderen Anwendungen auftreten.
Fehlergruppenansicht
Eine Statusansicht, in der Anwendungsfehler nach Fehlergruppen geordnet aufgeführt
sind.
Systemabsturzansicht
Eine Statusansicht, in der die Computer aufgeführt sind, deren Betriebssystem
ausgefallen ist.
Siehe auch
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
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Info zum Integritäts-Explorer
In System Center Essentials 2010 können Sie mit dem Integritäts-Explorer Änderungen an
verwalteten Objekten ermitteln. Der Integritäts-Explorer ermöglicht Ihnen das Anzeigen und
Reagieren auf Warnungen, Statusänderungen und andere wichtige Probleme, die von den
Überwachungsobjekten in Ihrem Netzwerk generiert werden.
Sie starten den Integritäts-Explorer über den Bereich Aktionen, nachdem Sie im Ergebnisbereich
ein Objekt, eine Warnung oder ein Ereignis ausgewählt haben. Integritätsinformationen werden
vom Integritäts-Explorer in folgende Kategorien eingeteilt:

Leistung

Sicherheit

Verfügbarkeit

Konfiguration
Alle Monitore und Regeln, die für ein ausgewähltes Objekt definiert wurden, werden in der
jeweiligen Kategorie angezeigt.
Standardmäßig werden beim ersten Öffnen des Integritäts-Explorers alle Monitore mit dem
Status "fehlerhaft" (rot) erweitert. Ist ein Monitor anderen Monitoren übergeordnet, wie bei einem
Rollupmonitor, werden alle Überwachungen in hierarchischer Anordnung dargestellt, sodass
Überwachungsdaten für alle abhängigen Dienste und Anwendungen angezeigt werden. Möchten
Sie Detaildaten zu einem der untergeordneten Monitore anzeigen, klicken Sie mit der rechten
Maustaste darauf und wählen Monitoreigenschaften, um ein weiteres Integritäts-ExplorerFenster zu öffnen.
Im Integritäts-Explorer-Fenster können Sie bisherige Diagnosetests, die automatisch ausgeführt
wurden, und deren Ergebnisse anzeigen. Sie können auch zusätzliche Diagnosetasks ausführen.
Tasks, die als Hyperlink formatiert sind, können Sie direkt über die Registerkarte
Wissensdatenbankeinträge ausführen.
Das Integritäts-Explorer-Fenster wird automatisch alle 30 Sekunden aktualisiert. Mit der Taste F5
können Sie bei Bedarf sofort eine Aktualisierung durchführen.
Siehe auch
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Wartungsmodus in Essentials
Wenn ein überwachtes Objekt, etwa ein Computer oder eine verteilte Anwendung, aus
Wartungsgründen offline geschaltet wird, wird von Essentials 2010 kein Agenttakt mehr
empfangen, was zur Generierung zahlreicher Warnungen und Benachrichtigungen führen kann.
Versetzen Sie das überwachte Objekt in den Wartungsmodus, um Warnungen und
Benachrichtigungen zu verhindern. Im Wartungsmodus werden Warnungen, Benachrichtigungen,
Regeln, Monitore, automatische Antworten, Statusänderungen und neue Warnungen am Agent
unterdrückt.
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Wichtig
Es wird empfohlen, den Essentials-Verwaltungsserver (oder einen Server, auf dem eine
Essentials 2010-Remotedatenbank ausgeführt wird) nicht in den Wartungsmodus zu
versetzen, weil dadurch die Konfigurationsverteilung, das Taktfeature und andere
Systemfeatures möglicherweise unzuverlässig ausgeführt werden.
Zum Initiieren des Wartungsmodus klicken Sie auf die Option Wartungsmodus starten, die
Sieunter Aktionen im Bereich „Überwachung“ der Essentials 2010-Konsole finden. Der
Wartungsmodus kann für ein überwachtes Objekt und die Entitäten, die auf diesem gehostet
werden, festgelegt werden. Während sich das überwachte Objekt im Wartungsmodus befindet,
können die Wartungsmoduseinstellungen bearbeitet werden. Sie können zudem eine Zeitdauer
angeben, in der das Objekt im Wartungsmodus bleiben soll, oder einen Zeitpunkt planen, zu dem
das verwaltete Objekt aus dem Wartungsmodus entfernt werden soll.
Siehe auch
Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials
Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials
Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials
Der Bereich "Updates" in Essentials
Mit der Navigationsschaltfläche Updates können Sie den Bereich Updateübersicht anzeigen,
der Informationen zur Updateverwaltung enthält und den Zugriff auf entsprechende Tasks in
System Center Essentials 2010 ermöglicht.
Wenn Sie auf Updates klicken, werden die folgenden Informationen angezeigt:

Zusammenfassungen zum Bereitstellungsstatus von Updates

Liste von verfügbaren Updates nach Kategorien

Eigenschaften eines ausgewählten Updates

Status der Updatesynchronisierung

Berichte zur Updateverwaltung

Hilfe zur Updateverwaltung
Hinweis
Die Zusammenfassungen zum Bereitstellungsstatus von Updates im Bereich
Updateübersicht bieten statistische Daten zu tatsächlich auf dem Computer
bereitgestellten Updates. Diese statistischen Daten unterscheiden sich möglicherweise
von den Bereitstellungsstatusstatistiken, die in den Essentials 2010-Berichten angezeigt
werden. Diese unterschiedliche Angabe kann auftreten, wenn Updates direkt über
Microsoft-Update bereitgestellt werden, ohne dass Genehmigung und Installation über
Essentials 2010 erfolgt sind.
Im Bereich Updateübersicht können Sie außerdem folgende Tasks ausführen:

Anzeigen nicht genehmigter Updates
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
Erstellen neuer Updates

Konfigurieren von Einstellungen für die Updateverwaltung

Starten einer manuellen Synchronisierung

Importieren von Updates aus Katalogen
Siehe auch
Updateverwaltung in Essentials
Verwaltung in Essentials
Der Bereich "Software" in Essentials
Mit der Navigationsschaltfläche Software können Sie den Bereich Softwareübersicht anzeigen,
der Informationen zur Bereitstellung von Software enthält und den Zugriff auf entsprechende
Tasks in System Center Essentials 2010 ermöglicht.
Wenn Sie auf Software klicken, werden folgende Informationen angezeigt:

Liste der Softwarepakete.

Zusammenfassungen zum Status der Softwarebereitstellung.

Eigenschaften eines ausgewählten Softwarepakets.

Berichte zur Softwarebereitstellung.

Hilfe zur Softwarebereitstellung.
Im Bereich Softwarepakete (Übersicht) können Sie außerdem folgende Tasks ausführen:

Erstellen von Softwarepaketen.

Bereitstellen von Softwarepaketen.
Über den Bereich "Software" der Essentials 2010-Konsole können Benutzer, die in ihrer ITUmgebung Software bereitstellen, Software schnell paketieren und auf verwalteten Computern
installieren.
Siehe auch
Softwarebereitstellung in Essentials
Der Bereich „Berichte“ in Essentials
Mit der Navigationsschaltfläche Berichterstattung wird der Bereich Berichte (Übersicht)
angezeigt, von dem aus Sie die System Center Essentials-Berichte ausführen können. Dieser
Bereich bietet auch Zugriff auf entsprechende Tasks.
Wenn Sie nach der Installation von System Center Essentials 2010 die ursprünglichen Tasks zur
Ermittlung von zu verwaltenden Objekten und zur Konfiguration der Updateverwaltung noch nicht
ausgeführt haben, zeigt der Bereich Bereichte (Übersicht) eine Nachricht an, die Sie dazu
auffordert, diese Tasks vor der Verwendung von Essentials 2010 abzuschließen.
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Wenn Sie auf Berichterstattung klicken, werden folgende Informationen angezeigt:

Essentials 2010-Berichte einschließlich Inventurberichte, Überwachungsberichte und
Bereitstellungsberichte.
Im Bereich Berichte (Übersicht) können Sie Berichte ausführen.
System Center Essentials 2010 integriert Berichtfunktionen in die Essentials-Konsole durch
Hinzufügen des Bereichs Berichte, auf den Sie über den Navigationsbereich der Konsole
zugreifen können. Die Sicherheit für die Berichtfunktion ist in die Essentials 2010-Sicherheit
integriert.
Berichte
Bei den Berichten in Essentials 2010 handelt es sich entweder um Zielberichte oder um
generische Berichte.
Alle Berichte werden in Management Packs ausgeliefert. Wenn das Objekt von einem
bestimmten Management Pack überwacht wird, das zusätzliche Berichte bereitstellt, werden
ausgewählte Berichte im Bereich Aktionen angezeigt.
Zielberichte
Zielberichte werden ausgeführt mit Parametern, die auf dem Konsolenkontext zum Zeitpunkt der
Ausführung des Berichts basieren. Daher brauchen Sie die von dem betreffenden Bericht
verwendeten Standardparameter nicht zu suchen oder einzugeben. Zielberichte sind verfügbar in
dem Bereich Aktionen, der den Ansichten innerhalb des Überwachungsabschnitts zugeordnet
ist, z. B. Warnungsansicht und Statusansicht.
Generische Berichte
Generische Berichte werden ohne Kontext von der Konsole aus dem Bereich Berichte
(Übersicht) ausgeführt. Ein Verfügbarkeitsbericht, bei dem der Benutzer ein überwachtes Objekt
eingeben muss, für das der Bericht ausgeführt werden soll, ist beispielsweise ein generischer
Bericht. Für die Ausführung dieser Berichte müssen Sie die Parameter manuell auswählen.
Der Bereich „Berichte (Übersicht)“
Im Bereich „Berichte (Übersicht)“ sind Berichte jederzeit verfügbar. Diese Bereich wird über die
Schaltfläche Berichte im Navigationsbereich aufgerufen. Diese Berichte umfassen eine
Berichtsbibliothek und erstellte Berichte. Die Berichtsbibliothek enthält generische Berichte, die
keinen vorgegebenen Kontext haben. Der Kontext für diesen Bericht wird im intelligenten
Parameter-Header spezifiziert. Dieser befindet sich oben im Berichtsfenster.
Siehe auch
Exportieren eines Berichts in Essentials
Drucken eines Berichts in Essentials
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Ausführen eines Berichts in Essentials
Der Bereich "Verwaltung" in Essentials
Im Bereich Verwaltung der Essentials 2010-Konsole können Sie Gruppen und verwaltete
Objekte konfigurieren.
Inhalt dieses Abschnitts
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials
Bietet Informationen zum Verwalten spezifischer, mit Agents verwalteter Computer und
Netzwerkgeräte in Essentials 2010.
Der Knoten "Einstellungen" in Essentials
Enthält Informationen zur Konfiguration globaler Einstellungen in Essentials 2010.
Der Knoten "Sicherheit" in Essentials
Enthält Informationen zum Konfigurieren der Sicherheit in Essentials 2010 durch
Funktionen wie „Ausführendes Konto„ und „Ausführendes Profil„.
Der Knoten "Management Pack" in Essentials
Bietet Informationen zum Importieren, Exportieren und Anzeigen der Eigenschaften von
Management Packs in Essentials 2010.
Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials
Stellt Informationen zur Aktivierung und Konfiguration von Benachrichtigungen in
Essentials 2010 bereit.
Siehe auch
Verwaltung in Essentials
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials
Führen Sie mithilfe des Knotens Geräteverwaltung im Bereich Verwaltung der Essentials 2010Konsole die Nachinstallationskonfiguration von mit Agents verwalteten Computern und
Netzwerkgeräten durch. Weitere Informationen zu diesen verwalteten Objekten finden Sie unter
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials.
Hinweis
23
Weitere Informationen zu den Konfigurationseinstellungen für eine Verwaltungsgruppe,
die auch als Konfiguration globaler Einstellungen bezeichnet wird, finden Sie unter Der
Knoten "Einstellungen" in Essentials.
Mit Agents verwaltete Computer
Führen Sie mithilfe des Knotens Mit Agents verwaltet im Bereich Verwaltung der
Essentials 2010-Konsole die folgenden Tasks auf dem ausgewählten mit Agents verwalteten
Computer aus:

Reparieren der Installation des Agents auf dem ausgewählten mit Agents verwalteten
Computer. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Reparieren eines Agents in
Essentials.

Deinstallieren des Agents von den ausgewählten mit Agents verwalteten Computern. Bei der
Deinstallation des Agents wird der betreffende Computer auch aus jeder Gruppe gelöscht,
der er angehört. Der Computer wird jedoch nicht aus der Berichtsdatenbank gelöscht.

Löschen eines Computer aus seiner Computergruppe mithilfe der Essentials 2010-Konsole.
Weitere Informationen zur Löschung eines mit Agents verwalteten Computers finden Sie
unter Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe. Weitere
Informationen zur Deinstallation des Agents finden Sie unter Deinstallieren eines EssentialsAgents.

Öffnen von Ansichten wie der Warnungsansicht für den ausgewählten mit Agents verwalteten
Computer. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Öffnen einer Ansicht für ein durch
Essentials verwaltetes Objekt. Weitere Informationen zu Ansichten finden Sie unter
Ansichten in Essentials.

Anzeigen der Eigenschaften eines mit Agents verwalteten Computers. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System
Center Essentials 2010

Außerkraftsetzen der Agenttakteinstellungen der Gruppe und Konfigurieren, wie oft der mit
Agents verwaltete Computer einen Takt an seinen Verwaltungsserver sendet. Bei einem Takt
handelt es sich um einen periodischen Impuls, der von einem Agent an den
Verwaltungsserver gesendet wird und Informationen hinsichtlich der Integrität des Agents
enthält. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Außerkraftsetzen der
Takteinstellungen für einen Essentials-Agent.
Netzwerkgeräte
Führen Sie mithilfe des Knotens Netzwerkgeräte im Bereich Verwaltung der Essentials 2010Konsole die folgenden Tasks auf den ausgewählten Netzwerkgeräten und Computern aus, auf
denen kein Windows-Betriebssystem, sondern andere Betriebssysteme ausgeführt werden.

Konfigurieren eines verwalteten Netzwerkgeräts oder Computers, auf dem ein anderes
Betriebssystem als Windows ausgeführt wird, für die Verwendung eines anderen
Essentials 2010-Proxyagents. Diesen Schritt würden Sie beispielsweise ausführen, wenn Sie
einen Lastenausgleich zwischen den von einem Proxyagent verwalteten Geräten erreichen
müssen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Konfiguration eines Netzwerkgeräts
zur Verwendung eines anderen Essentials-Proxyagents.
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
Öffnen von Ansichten wie der Warnungsansicht für das ausgewählte Netzwerkgerät bzw. den
ausgewählten Computer, auf dem ein anderes Betriebssystem als Windows ausgeführt wird.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials
verwaltetes Objekt. Informationen zu Ansichten finden Sie unter Ansichten in Essentials.

Löschen eines Netzwerkgeräts aus Essentials 2010. Durch die Löschung eines verwalteten
Objekts wird das Objekt aus der Essentials 2010-Datenbank entfernt. Das Objekt wird jedoch
nicht aus der Berichtsdatenbank gelöscht. Die Löschung eines verwalteten Objekts ist das
einzige Verfahren zum Entfernen von Netzwerkgeräten und Computern. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts
aus einer Gruppe.

Anzeigen der Eigenschaften eines Netzwerkgeräts. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center
Essentials 2010
Ausstehende Verwaltung
Ein mit MOMagent.msi installierter Agent benötigt eine Genehmigung für die Verwaltungsgruppe,
wenn bei der Konfiguration der Verwaltungsgruppe oder des primären Verwaltungsservers für
den Agent die Option Neue manuelle Agentinstallationen in der Ansicht für ausstehende
Verwaltung überprüfen, nicht jedoch Neue manuell installierte Agents automatisch
genehmigen aktiviert wurde.
Siehe auch
Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt
Ansichten in Essentials
Der Knoten "Einstellungen" in Essentials
Erweitern Sie den Knoten Einstellungen in der Essentials 2010-Konsole (Bereich Verwaltung),
um die Nachinstallationskonfiguration des Essentials-Verwaltungsservers und der mit Agents
verwalteten Computer durchzuführen. Diese produktweiten Einstellungen werden auch als
globale Verwaltungseinstellungen bezeichnet.
Hinweis
Informationen zum Außerkraftsetzen der Einstellungen für den EssentialsVerwaltungsserver und für die mit Agents verwalteten Computer finden Sie unter Der
Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials.
Takt
Mit der Einstellung Takt konfigurieren Sie, wie oft mit Agents verwaltete Computer einen Takt an
den jeweiligen Verwaltungsserver senden. Bei einem Takt handelt es sich um einen periodischen
Impuls, der von einem Agent an den Essentials-Verwaltungsserver gesendet wird und
Informationen hinsichtlich der Integrität des Agents enthält.
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Verwaltungskonto
Verwenden Sie die Einstellung Verwaltungskonto, um das Essentials 2010-Verwaltungskonto
zu ändern.
Warnmeldungen
Verwenden Sie die Option Warnungen, um Warnungen zu erstellen und zu bearbeiten, um
Essentials 2010-Warnungen in verschiedene Stati zu klassifizieren und um das Verhalten in
Zusammenhang mit den einzelnen Stati zu definieren.
Datenbankoptimierung
Der Zweck der Optimierung besteht darin, die Größe der Essentials 2010-Datenbank durch
Löschen unnötiger Datensätze zu verwalten und so die Leistung der Datenbank aufrecht zu
erhalten. Mit der Verwaltungsgruppeneinstellung Allgemein – Datenbankoptimierung geben
Sie an, wann Datensatztypen, wie z. B. aufgelöste Warnungen, aus der Essentials 2010Datenbank gelöscht werden. Die standardmäßige Optimierungseinstellung für alle
Datensatztypen gilt für Daten, die älter als sieben Tage sind.
Datenschutz
Verwenden Sie die Einstellungen unter Datenschutz, um folgende Aktionen auszuführen:

Aktivieren oder Deaktivieren des Programms zur Verbesserung der Bedienfreundlichkeit
(CEIP).

Aktivieren oder Deaktivieren des Versendens von operativen Datenberichten an Microsoft.

Konfigurieren des Sendens von Fehlerberichten für Essentials 2010-Komponenten an
Microsoft.

Konfigurieren, welche Informationen in den an Microsoft gesendeten Fehlerberichten
enthalten sind.
Berichterstattung
Wenn die Komponente Essentials 2010-Berichte installiert ist, können Sie die Einstellung
Berichterstattung verwenden, um den Pfad zum Berichtsserver zu ändern.
Benutzer
Verwenden Sie die Einstellung Benutzer für das Hinzufügen oder Löschen von Benutzerkonten
oder Gruppen, die Benutzerkonten mit Essentials 2010-Adminstratorrechten kontrollieren.
Hinweis
Das Benutzerkonto für einen Essentials-Administrator muss Mitglied einer Active
Directory-Domänendienstgruppe in der Liste sein.
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Empfohlene Management Packs
Verwenden Sie die Einstellung Empfohlene Management Packs, um Essentials 2010 für die
Ermittlung von Updates für Management Packs, die ausgewählte Anwendungen in Ihrer
Umgebung kontrollieren, und zum Senden einer entsprechenden Benachrichtigung zu
konfigurieren.
Servertakt
Mit der Einstellung Servertakt konfigurieren Sie die Anzahl der fehlenden Takte, die vom
Essentials-Verwaltungsserver für einen mit Agents verwalteten Computer akzeptiert werden,
bevor der Status des Computers in „kritisch“ geändert wird.
Serversicherheit
Mit der Einstellung Serversicherheit legen Sie fest, ob mit MOMAgent.msi installierte Agents
abgelehnt, im Bereich „Ausstehende Verwaltung“ zur Überprüfung angezeigt oder automatisch
genehmigt werden.
Servercomputerermittlung
Mit der Einstellung Servercomputerermittlung legen Sie fest, ob und wann vom EssentialsVerwaltungsserver automatisch nach neuen Computern in der Domäne gesucht werden soll
(mithilfe der Active Directory-Domänendienste).
Täglicher Integritätsbericht
Mit der Einstellung Täglicher Integritätsbericht legen Sie fest, ob und wann E-Mails mit dem
täglichen Integritätsbericht gesendet werden sollen. Wenn Sie den Bericht an mehrere
Empfänger senden möchten, erstellen Sie eine E-Mail-Verteilerliste mit den gewünschten
Empfängern, und verwenden Sie diese Liste als Empfänger.
Updateverwaltung: Proxyserver
Mit der Einstellung Proxyserver legen Sie fest, ob die Internetverbindung in der Essentials 2010Updateverwaltung über einen Proxyserver hergestellt werden soll und welche Einstellungen für
den Proxyserver gewählt werden sollen.
Updateverwaltung: Produkte und Klassifizierungen
Mit der Einstellung Produkte und Klassifizierungen geben Sie die Microsoft-Produkte an, für
die mit der Essentials 2010-Updateverwaltung Updates heruntergeladen werden sollen.
Zusätzlich können Sie mit dieser Einstellung festlegen, welche Updatetypen heruntergeladen
werden sollen.
27
Updateverwaltung: Updatedateien und -sprachen
Mit der Einstellung Dateien und Sprachen geben Sie die Sprachen an, für die Sie Updates
herunterladen möchten, und legen Sie fest, ob die Updatedateien lokal oder auf Microsoft Update
gespeichert werden sollen.
Updateverwaltung: Synchronisierungszeitplan
Mit der Einstellung Synchronisierungszeitplan legen Sie fest, wie und wann die
Essentials 2010-Updateverwaltung mit Microsoft Update synchronisiert werden soll, um die Liste
der verfügbaren Updates auf dem neuesten Stand zu halten.
Updateverwaltung: automatische Genehmigungen
Mit der Einstellung Automatische Genehmigungen legen Sie fest, wie und wann Updates zu
genehmigen sind, wie Revisionen zu freigegebenen Updates zu genehmigen sind und wie
Updates automatisch für Essentials 2010 genehmigt werden.
Wartung der Updateverwaltung
Verwenden Sie die Einstellung Wartung, um die geplante Wartung für die Updatedatenbank und
die Updatepakete zu planen, die Updatedatenbank zu indizieren oder neu zu indizieren und
Dateien zu löschen, die in Essentials 2010 nicht mehr genutzt werden.
Siehe auch
Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials
Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials
Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in Essentials
Der Knoten "Einstellungen" in Essentials
Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials
Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Verwaltung in Essentials
Der Knoten "Sicherheit" in Essentials
Im Bereich Sicherheit der Essentials 2010-Konsole können Sie den EssentialsVerwaltungsserver und seine verwalteten Objekte konfigurieren.
Inhalt dieses Abschnitts
Ausführende Konten und Profile in Essentials.
Enthält Informationen zu ausführenden Konten und ausführenden Profilen in
Essentials 2010.
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Typen von Anmeldeinformationen in Essentials
Stellt Informationen zu Typen von Anmeldeinformationen in Essentials 2010.
Ausführen eines Tasks, einer Regel oder eines Monitors mit einem
ausführenden Konto in Essentials
Enthält Informationen zum Ausführen von Tasks, Regeln oder Monitoren mit einem
ausführenden ProfilEssentials 2010.
Siehe auch
Verwaltung in Essentials
Ausführende Konten und Profile in Essentials.
Ausführende Profile und ausführende Konten werden in Essentials 2010 zur Auswahl von
Benutzern mit den für die Ausführung von Tasks, Regeln und Monitoren erforderlichen
Anmeldeinformationen genutzt.
Management Pack-Autoren erstellen Regeln, Tasks oder Monitore und verbinden diese mit
einem ausführenden Profil. Das benannte ausführende Profil wird zusammen mit dem
Management Pack in Essentials 2010 importiert.
Hinweis
Tasks, Regeln und Monitore bestehen aus Modulen, die Anmeldeinformationen oder
gesicherte Daten empfangen, z. B. Benutzernamen und Kennworte. Ein Administrator
muss die Funktionalität der Module kennen und für das Senden solcher Daten an diese
Module geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Der Essentials 2010-Administrator erstellt ein ausführendes Konto und bestimmt Benutzer und
Gruppen. Der Administrator fügt das ausführende Konto dem ausführenden Profil hinzu und legt
die Zielcomputer fest, auf denen das Konto ausgeführt werden soll.
Hinweis
Mit dem für das ausführende Konto ausgewählten Konto muss eine Anmeldung bei dem
lokalen Computer möglich sein. Andernfalls schlägt das Modul fehl.
Ein Administrator kann einem ausführenden Profil mehrere ausführende Konten zuweisen. Diese
Funktionalität ist in solchen Fällen nützlich, wo das ausführende Profil auf verschiedenen
Computern genutzt wird und jeder Computer unterschiedliche Anmeldeinformationen erfordert.
Ein Beispiel: Sie besitzen Benutzerrechte für die Ausführung des Tasks auf dem ersten
Computer, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Ein anderer Benutzer besitzt Benutzerrechte für
die Ausführung des Tasks auf dem zweiten Computer, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Für
Sie und den anderen Benutzer werden separate ausführende Konten eingerichtet, und beide
29
werden mit dem einzelnen ausführenden Profil verbunden. Der Task und die entsprechenden
Anmeldeinformationen werden auf den Zielcomputer übertragen, sodass der Task entweder mit
Ihren Anmeldeinformationen oder mit jenen des anderen Benutzers ausgeführt werden kann. Die
zwischen dem Essentials-Verwaltungsserver und dem Zielcomputer gesendeten Kontodaten
werden verschlüsselt.
Zur Angabe eines geeigneten Kontos (beispielsweise ein Konto mit weniger Benutzerrechten)
können Sie die Regeln in einem unversiegelten Management Pack mit einem ausführenden Profil
verbinden, indem Sie die Eigenschaften der Regel bearbeiten.
Siehe auch
Der Knoten "Sicherheit" in Essentials
Typen von Anmeldeinformationen in Essentials
Sie nutzen in System Center Essentials 2010 Anmeldedinformationen mit mit ausführenden
Konten. Essentials 2010 unterstützt für ausführende Konten folgende Typen von
Anmeldeinformationen:

Windows-Authentifizierung Bei der Authentifizierung werden Windows-Domänen- oder
lokale Konten verwendet. Dies ist der einzige Kontotyp, den Sie für die Ausführung eines
Moduls angeben können.

Community String wird für die Interaktion mit SNMP-Geräten (SNMP = Simple Network
Management Protocol) verwendet. Essentials 2010 nutzt SNMP 2.0. Der Community String
wird im Klartextformat gesendet, sodass diese Anmeldeinformationen nur bis zur Agentebene
gesichert sind. Bei allen Tasks, Regeln oder Monitoren wird der Community String im
Netzwerk im Klartext angegeben.

Standard ein Benutzername und ein Kennwort für die Verwendung bei der HTTPStandardauthentifizierung.

Einfach alle Anmeldeinformationen, die aus einem Benutzernamen und einem Kennwort
zusammengesetzt sind.

Digest ein Benutzername und ein Kennwort für die Verwendung bei der HTTP-DigestAuthentifizierung.

Binär wird mit Management Packs zum Speichern und Abrufen von Sicherheitsdaten zu
Überwachungszwecken, zum Beispiel bei synthetischen Transaktionen, genutzt.

Aktionskonto Anmeldeinformationen für die Verwendung mit Agentaktionskonten in
Essentials 2010.
Siehe auch
Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials
Ausführende Konten und Profile in Essentials.
Der Knoten "Sicherheit" in Essentials
30
Ausführen eines Tasks, einer Regel oder eines Monitors mit einem
ausführenden Konto in Essentials
Ausführende Profile und ausführende Konten bieten zusammen eine geeignete Identität für die
Ausführung von Tasks, Regeln und Monitoren in Essentials 2010. Mit einem ausführenden Profil
kann ein Management Pack-Autor einem Modul eine andere Identität als das
Standardaktionskonto zuweisen, damit es mit dieser Identität ausgeführt werden kann.
Eine ausführendes Konto steht für eine Identität, die einem ausführenden Profil zugeordnet
werden kann. Management Pack-Autoren mit den entsprechenden Benutzerberechtigungen
können Tasks, Regeln oder Monitore erstellen, um verschiedene Funktionen auszuführen.
Ausführende Konten und ausführende Profile ermöglichen, dass Tasks, Regeln oder
Überwachungen mit dem Konto ausgeführt werden können, das über die erforderlichen
Benutzerberechtigungen verfügt.
Hinweis
Als Essentials 2010-Administrator müssen Sie wissen, welche Aktionen beim Import von
Management Packs ausgeführt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Management
Packs importiert werden, die einen Task, eine Regel oder einen Monitor enthalten, der
bzw. ein ausführendes Profil verwendet. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Funktion aller
Module bekannt ist, für die Sie ein mit einem ausführenden Profil verknüpftes
ausführendes Konto angeben.
Das folgende Beispiel veranschaulicht die Beziehung zwischen ausführenden Profilen und
ausführenden Konten.
Sie arbeiten an einem Management Pack für die Line-of-Business-Anwendung (LOB) Ihrer Firma
und erstellen einen Task zum Abrufen von Daten. Sie wissen, dass die Berechtigungen des von
Ihnen verwendeten Aktionskontos möglicherweise nicht ausreichen, um diesen Task
auszuführen. Ihr LOB-Administrator besitzt jedoch ausreichende Benutzerberechtigungen. Sie
können den Task für die Ausführung mit den administrativen Rechten des LOB-Administrators
konfigurieren.
Erstellen Sie beim Konfigurieren des Management Packs ein ausführendes Profil mit dem Namen
"Datenoperatoren" und ordnen Sie es dem Taskmodul zu. Wenn das LOB-Management Pack,
das den Task zum Abrufen von Daten enthält, in Essentials 2010 importiert wird, wird das dem
Task zugeordnete ausführende Profil in den Import eingeschlossen, und das Profil
„Datenoperatoren“ wird in der Liste der verfügbaren ausführenden Profile angezeigt.
Der Essentials 2010-Administrator erstellt ein ausführendes Konto, das mit den
Anmeldeinformationen des LOB-Administrators konfiguriert ist. Die ausführende Konto wird dann
dem ausführenden Profil hinzugefügt, das von dem Task verwendet wird. Der Zielcomputer, auf
dem das ausführende Konto verwendet wird, muss ebenfalls explizit in dem ausführenden Profil
angegeben werden.
Hinweis
Das Standardkonto für das ausführende Profil ist das Aktionskonto. Standardmäßig
werden alle Regeln, Überwachungen und Tasks auf einem Agent als das Standardkonto
für diesen Agent ausgeführt. Erwägen Sie, was das Aktionskonto sein sollte, und wählen
31
Sie ein Konto mit ausreichenden Berechtigungen. Aufgrund der großen Bandbreite von
Berechtigungen eines Domänenadministratorkontos und unter Berücksichtigung des
Konzepts der "Nutzung eines Kontos mit den geringsten Rechten" ist das
Domänenadministratorkonto keine gute Wahl. Die einem bestimmten ausführenden
Konto zugeordneten Anmeldeinformationen sollten nur die unbedingt erforderlichen
Benutzerberechtigungen aufweisen. Es wird empfohlen, eine Zuordnung zu Konten mit
umfassenden Benutzerberechtigungen nur dann vorzunehmen, wenn dies absolut
unvermeidlich ist.
Ausführende Profile werden beim Erstellen standardmäßig dem Aktionskonto zugeordnet,
können aber zu einem späteren Zeitpunkt computerbezogen überschrieben werden. Da jeder
Computer andere administrative Anmeldeinformationen erfordert, können Essentials 2010Administratoren jedem ausführenden Profil mehrere ausführende Konten zuordnen. Dies
empfiehlt sich, wenn das ausführende Profil auf verschiedenen Computern verwendet wird.
Siehe auch
Verwaltung in Essentials
Der Knoten "Sicherheit" in Essentials
Konfiguration in Essentials
Der Knoten "Management Pack" in Essentials
Wenn Sie in Essentials 2010 den Knoten Management Packs im Bereich Verwaltung
auswählen, wird eine Liste aller in Ihre Verwaltungsgruppe importierter Management Packs
angezeigt. Im Bereich Verwaltung können Sie zudem ein neues Management Pack erstellen und
importieren. Wenn Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf ein individuelles
Management-Pack klicken, können Sie dessen Eigenschaften anzeigen, es löschen oder
beliebige Anpassungen in eine andere Verwaltungsgruppe exportieren.
Hinweis
Sie können nur nicht versiegelte Management Packs exportieren.
Siehe auch
Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials
Importieren eines Management Packs in Essentials
Löschen eines Management Packs in Essentials
Außerkraftsetzungen in Essentials
Management Pack-Vorlagen und der Assistent zum Hinzufügen von Monitoren in Essentials
Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials
Benachrichtigungen sind Nachrichten, die bei Auftreten einer Warnung in einem überwachten
System automatisch gesendet werden. Um eine Benachrichtigung in Essentials 2010 zu
32
konfigurieren, müssen Sie zunächst das Format der Benachrichtigung wählen, dann definieren,
welche Informationen die Benachrichtigung enthalten soll, und schließlich festlegen, wer die
Benachrichtigungen erhalten soll. Jede dieser Definitionen muss in dieser Reihenfolge erstellt
werden.
Die Wahl des Formats der Benachrichtigung wird als Aktivieren eines Benachrichtigungskanals
bezeichnet. Zu den verfügbaren Benachrichtigungskanälen zählen Befehl, E-Mail, SMS und
Instant Messaging. Auf einem Befehlskanal kann ein Skript oder eine ausführbare Datei
ausgeführt werden. Nach der Aktivierung des Benachrichtigungskanals müssen Sie mindestens
einen Benachrichtigungsabonnenten erstellen. Dann können Sie ein
Benachrichtigungsabonnement erstellen, das definiert, wann und von welchen Gerät
Benachrichtigungen gesendet werden können sowie an wen und über welche Kanäle sie
gesendet werden sollen. Sie können die Empfänger von Benachrichtigungen durch
Gruppenmitgliedschaft, Objekttypen und Warnungskriterien wie Schweregrad, Priorität,
Auflösungsstatus und sogar Warnungskategorie einschränken, und Sie können die
Warnungsalterung konfigurieren.
Benachrichtigungskanal
Für das Senden von Benachrichtigungen nutzt Essentials 2010 eine Vielzahl von Kanälen, z. B.
Befehle, E-Mails, SMS und Instant Messaging. Länge und Format der Nachricht variieren je nach
dem Medium, über das die Benachrichtigung empfangen wird.
Die von der Benachrichtigungsfunktion von Essentials 2010 unterstützten Protokollen können mit
verschiedensten E-Mail-, Instant Messaging- und SMS-Systemen zusammenarbeiten.
Essentials 2010 unterstützt den E-Mail-Versand über das SMTP-Protokoll (Simple Mail Transfer
Protocol) sowie über das SIP-Protokoll (Session Initiation Protocol) und den Short Message
Service (SMS), der die Übertragung kurzer Textnachrichten an und von Mobiltelefone(n)
unterstützt.
Darüber hinaus können eine Benachrichtigung so konfigurieren, dass anstelle des Versands
einer Benachrichtigung oder zusätzlich dazu ein Befehl ausgeführt wird. Ein Befehl kann einen
Pfad zu einer Anwendung oder einem Skript angeben, die/das die Ausführung grundlegender
Funktionen zur Behebung eines bestimmten Fehlers veranlassen kann.
Inhalt von Benachrichtigungen
Essentials 2010-Administratoren können den Inhalt und die Länge einer Benachrichtigung
konfigurieren. Essentials 2010 unterstützt zwei standardmäßige Nachrichtenformate: kurz und
ausführlich Das standardmäßige Kurzformat umfasst nur einen Betreff und ist ausgelegt für
Kanäle und Geräte mit geringer Bandbreite wie Instant Messaging und Pager. Das
standardmäßige ausführliche Format umfasst einen Betreff und einen Nachrichtentext. Dieses
Format ist ausgelegt für Benachrichtigungskanäle mit größerer Bandbreite, z. B. für E-Mails.
Essentials 2010 benutzt Variablen für die Definition des Betreffs und des Textinhalts einer
Benachrichtigung. Eine Variable ist beispielsweise $Alert Name$. Diese Variable wird durch den
Namen der Warnung ersetzt, die die Benachrichtigung ausgelöst hat. Ein Administrator kann die
33
Standardangaben für die kurze und die ausführliche Nachricht beibehalten oder den Betreff und
den Inhalt einer Benachrichtigung ändern.
Administratoren können festlegen, dass Benachrichtigungen im Rotationsverfahren an bestimmte
Abonnenten gesendet werden. Außerdem unterstützt Essentials 2010 verschiedene
Benachrichtigungskanäle und -endpunkte mit einer Vielzahl von Zustellprotokollen und -formaten.
Einige Bediener bevorzugen beispielsweise den Empfang von Benachrichtigungen auf einem
Pager, während andere Benachrichtigungen lieber per E-Mail erhalten.
Benachrichtigungsabonnent
Als Abonnent wird der Benutzer bezeichnet, der die Benachrichtigung erhält. In Essentials 2010
können Sie Abonnenten anhand einer Liste oder auf Basis der Gruppenmitgliedschaft definieren.
Die manuelle Erstellung einer Liste ist das einfachste Verfahren zu Definition von
Benachrichtigungsabonnenten. Benutzen Sie dieses Verfahren, wenn sich die Empfängerliste
nicht ändert. Ein weniger arbeitsaufwändiges Verfahren ist die Verwendung der
Gruppenmitgliedschaft. Wenn Sie Essentials 2010 in einer Active Directory-Netzwerkumgebung
einsetzen, können Sie auf Basis der Gruppenmitgliedschaft festlegen, wer Benachrichtigungen
erhält. Zudem können in Active Directory-Konten alle Kontaktdaten einschließlich E-MailAdressen, Telefonnummern und Pagerinformationen gespeichert werden. Bei der Integration von
Active Directory wird Essentials 2010 bei jeder Änderung der Kontaktdaten eines Kontos
automatisch informiert.
Siehe auch
Verwaltung in Essentials
Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials
Der Bereich "Konfiguration" in Essentials
Mit der Navigationsschaltfläche Konfiguration wird der Bereich Konfiguration geöffnet, in dem
eine Liste aller installierten und importierten Management Packs und die von ihnen für System
Center Essentials 2010 definierten Objekte angezeigt werden.
Wenn Sie auf Konfiguration klicken, werden folgende Informationen angezeigt:

Management Pack-Vorlagen

Verteilte Anwendungen

Überwachungsgruppen

Eine Liste installierter und importierter Management Packs und die von ihnen definierten
Klassen
Im Bereich Konfiguration können Sie außerdem folgende Tasks ausführen:

Hinzufügen eines Monitors zu einem Management Pack

Erstellen von Management Pack-Objekten

Verwalten von Management Pack-Objekten
34

Verwalten von verteilten Anwendungen

Verwaltung von Überwachungsgruppen
Siehe auch
Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole
Konfiguration in Essentials
Verwalten von Computern und Geräten in
Essentials
Um einen Computer mit System Center Essentials 2010 verwalten zu können, muss dieser
Computer Mitglied mindestens einer Computergruppe sein. Eine Computergruppe ist eine
Ansammlung von verwalteten Computern, die im Allgemeinen gemeinsame Eigenschaften
haben.
In Essentials 2010 werden Computergruppen für Softwarebereitstellung, Updateverwaltung,
Überwachung und Inventur verwendet.
Inhalt dieses Abschnitts
Computer, Computergruppen und Ermittlung in System Center Essentials
Beschreibt Computergruppen in Essentials 2010.
Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials
Erklärt, wie Objekte für die Verwaltung mit Essentials 2010 ermittelt und vorbereitet
werden.
Aktivieren, Deaktivieren und Planen der Computerermittlung in Essentials
Erklärt, wie Sie Computerermittlungen in Essentials 2010 aktivieren, deaktivieren und
planen.
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Erklärt, wie Sie Computergruppen in Essentials 2010 erstellen.
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer
Computergruppe in Essentials
Erklärt, wie Sie in Essentials 2010 Computer zu bzw. aus einer Computergruppe
hinzufügen und entfernen.
35
Beenden der Verwaltung eines Computers in Essentials
Erklärt, wie Sie die Verwaltung eines Computers in Essentials 2010 beenden.
Löschen einer Computergruppe in Essentials
Erklärt, wie Sie eine Computergruppe in Essentials 2010 löschen.
Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials
Erklärt, wie Sie einen Task für einen Computer in Essentials 2010 ausführen.
Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials
Erklärt, wie Sie Computergruppen und ihnen zugeordnete verwaltete Computer in
Essentials 2010 löschen.
Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials
Erklärt, wie Sie Berichte zu Computern und Computergruppen in Essentials 2010
anzeigen.
Suchen nach Objekten in System Center Essentials [sce2007].
Erklärt, wie Sie die Suchfunktionen von Essentials 2010 für schnelle Suchen
verwenden.
Verwenden der erweiterten Suche zum Auffinden von Objekten in
Essentials
Erklärt, wie Sie die Suchfunktionen von Essentials 2010 für komplexere Suchen
verwenden.
Siehe auch
Inventur in Essentials
Computer, Computergruppen und Ermittlung in
System Center Essentials
Zur Verwendung von System Center Essentials 2010-Features, wie der Softwarebereitstellung
auf einem verwalteten Computer, muss der Computer ermittelt und ein Verwaltungs-Agent auf
36
ihm installiert worden sein. Eine Computergruppe in Essentials 2010 ist eine logische
Ansammlung von verwalteten Computern, die Sie als eine Einheit verwalten möchten. Im
Allgemeinen haben Computer in einer Computergruppe gemeinsame Merkmale. Essentials 2010
beinhaltet einige vordefinierte Computergruppen, Sie können jedoch auch eigene Gruppen
erstellen.
Bevor ein Computer einer Computergruppe hinzugefügt wird, muss der Essentials 2010Verwaltungs-Agent auf diesem Computer bereitgestellt werden.
Ermittlung und Vorbereitung von Computern für die Verwaltung
Computer, die Sie mit Essentials 2010 verwalten möchten, müssen zuerst ermittelt und für die
Verwaltung vorbereitet werden, indem ein Agent auf den ermittelten Computern installiert wird.
Ermittlung ist ein Vorgang in Essentials 2010, bei dem nach Computern und Netzwerkgeräten in
Ihrer Umgebung gesucht wird, die verwaltet werden sollen. Sie können dann die Liste mit
ermittelten Objekten durchsuchen und die Objekte auswählen, die Essentials 2010 verwalten soll.
Essentials 2010 installiert Verwaltungs-Agents auf den ermittelten Computern, nicht aber auf den
Netzwerkgeräten. Die Netzwerkgeräte werden stattdessen mit dem Essentials 2010Verwaltungsserver remote verwaltet.
Ein Agent ist eine Essentials 2010-Komponente, die Sie auf einem Computer installieren, sodass
dieser mit dem Essentials 2010-Verwaltungsserver verwaltet werden kann. Der Agent
kommuniziert mit dem Verwaltungsserver, sendet Daten von den verwalteten Computern an den
Verwaltungsserver und lädt Daten vom Verwaltungsserver auf die verwalteten Computer
herunter. Der Agent führt außerdem Tasks auf den verwalteten Computern aus.
Die Ermittlung von Computern und die Installation eines Agents auf ihnen sind integrale Prozesse
und werden zentral vom Essentials-Verwaltungsserver ausgeführt, wenn Sie den Assistenten für
die Verwaltung von Computern und Geräten ausführen. Der Assistent ermittelt Computer in Ihrer
Umgebung und installiert dann den Agent auf jedem Computer, den Sie verwalten möchten.
Erste Ermittlung
Bereiten Sie die Computer unmittelbar nach der Installation von Essentials 2010 für die
Ermittlung vor. Vor der Ermittlung von Computern muss der Assistent für die Konfiguration von
System Center Essentials abgeschlossen werden, mit dem Sie die Firewallausnahmen so
konfigurieren, dass Ermittlung und Agentinstallation erfolgreich durchgeführt werden können.
Spätere Ermittlungen
Nachdem die erste Ermittlung abgeschlossen ist, werden Computer auf eine der folgenden
Weisen ermittelt:

Wenn der Ermittlungsprozess mithilfe des Assistenten für die Konfiguration von System
Center Essentials aktiviert wurde, wird er einmal am Tag ausgeführt. In der Ansicht
Einstellungen des Bereichs Verwaltung können Sie das Intervall ändern.

Manuelle Ausführung des Ermittlungs-Assistenten. Weitere Informationen finden Sie unter
Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials.
37
Standardcomputergruppen
Essentials 2010 bietet die folgenden vordefinierten Computergruppen:

Alle Windows-Clients (n) Umfasst alle verwalteten Computer, auf denen ein
Betriebssystem, das nicht serverbasiert ist, ausgeführt wird.

Alle Windows-Computer (n) Umfasst alle Computer.

Alle Windows-Server (n) Umfasst alle verwalteten Computer, auf denen ein
serverbasiertes Betriebssystem ausgeführt wird.
Diese Standardcomputergruppen sind dynamisch. Wenn Sie Computer in Ihrem Unternehmen
ermitteln und den Agent auf ihnen bereitstellen, werden die neuen Computer automatisch den
entsprechenden Computergruppen zugeordnet.
Wenn die Komponente „Virtualization Management“ installiert ist, zeigt Essentials 2010 auch eine
Gruppe Alle virtuellen Maschinen an, in der alle virtuellen Maschinen aufgeführt sind,
unabhängig davon, ob diese von Essentials 2010 verwaltet werden oder nicht. Wenn Sie die
Verfahren zum Festlegen eines Hostservers durchgeführt, eine virtuelle Maschine erstellt oder
importiert haben und anschließend auf der virtuellen Maschine ein Betriebssystem und Dienste
für Gäste installieren, kann Essentials 2010 die virtuelle Maschine wie einen physischen
Computer ermitteln.
Verwendung von Computergruppen
Alle Essentials 2010-Features erfordern die Verwendung von Computergruppen. Abhängig vom
Zweck der Computergruppe gibt es jedoch Unterschiede in der Interaktion mit Computergruppen.
Um mit Computergruppen zu interagieren, die zur Überwachung verwendet werden, klicken Sie
in der Essentials 2010-Konsole auf Konfiguration, und erweitern Sie dann den Knoten
Gruppen. Um mit Computergruppen, die für andere Zwecke verwendet werden, zu interagieren,
klicken Sie auf Computer.
Computergruppen, die zur Überwachung verwendet werden
Überwachungsgruppen sind einem Management Pack zugeordnet, das die Definition der
Computergruppe erhält. Standardmäßig werden bei der Installation von Essentials 2010
verschiedene Management Packs installiert. Diese Management Packs enthalten im Allgemeinen
relevante Computergruppen, mit denen Sie die entsprechenden Computer verwalten können.
Die Mitgliederliste von Überwachungscomputergruppen kann entweder statisch oder dynamisch
sein. Sie können eine Liste mit bestimmten Computern erstellen oder eine Formel erstellen, mit
deren Hilfe die Mitgliederliste regelmäßig überprüft und aktualisiert wird.
Wenn Sie eine Überwachungscomputergruppe für andere Zwecke verwenden möchten, müssen
Sie die Funktionalität dieser Gruppe manuell erweitern. Klicken Sie dazu auf Computer, und
erstellen Sie eine neue Computergruppe, die auf der von Ihnen benötigten Überwachungsgruppe
basiert.
38
Computergruppen, die für andere Features verwendet werden
Die Computergruppen, die für Softwarebereitstellung, Updateverwaltung und Inventur verwendet
werden, sind auch automatisch für Überwachungszwecke verwendbar. Dies schließt die
Standardcomputergruppen ebenso wie alle neuen, von Ihnen mithilfe des Dialogfelds Neue
Computergruppe – Eigenschaften erstellten Computergruppen ein. Wenn Sie z. B. nach dem
Erstellen einer neuen Computergruppe für Softwarebereitstellung, auf Konfiguration klicken und
dann den Knoten Gruppen erweitern, wird die neu erstellte Computergruppe aufgelistet.
Die Mitgliederliste dieser Computergruppen kann entweder eine Liste bestimmter Computer oder
eine Liste, die auf einer vorhandenen Überwachungscomputergruppe basiert, sein. Wenn Sie
eine Überwachungscomputergruppe angeben, ist der Name der neuen Gruppe identisch mit der
Überwachungsgruppe, und die Mitglieder der angegebenen Überwachungscomputergruppe
werden zu Mitgliedern der neuen Computergruppe. Diese ist eine dynamische Computergruppe.
Computer, die der Überwachungscomputergruppe hinzugefügt werden, sind auch automatisch
Mitglieder dieser neuen Gruppe.
Wenn Sie eine Computergruppe löschen, die auf einer Überwachungscomputergruppe basiert,
wird die ursprüngliche Überwachungsgruppe nicht gelöscht, sie ist jedoch nicht mehr für die
Verwendung mit anderen Features als der Überwachung verfügbar. Sie können z. B. nicht mehr
Software für die gelöschte Computergruppe bereitstellen.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Aktivieren, Deaktivieren und Planen der Computerermittlung in Essentials
Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die
Verwaltung in Essentials
Mit dem Assistenten für Computer- und Geräteverwaltung in System Center Essentials 2010
können Sie Computer und Netzwerkgeräte ermitteln und dann Agents auf den Computern
installieren, die Sie verwalten möchten.
Nach der Erstkonfiguration von Essentials 2010 möchten Sie möglicherweise neue Computer
verwalten, die dem Netzwerk hinzugefügt werden, oder Sie möchten u. U. Computer verwalten,
die bereits erkannt aber noch nicht für die Verwaltung ausgewählt worden sind. Sie können den
Assistenten für Computer- und Geräteverwaltung ausführen, wann immer Sie neue Computer in
Ihrem Netzwerk ermitteln möchten.
Hinweis
Das Hinzufügen der Informationen über die ermittelten Computer kann 90 Minuten oder
länger dauern.
39
So ermitteln Sie zu verwaltende Computer und installieren Agents
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Klicken Sie im Bereich Computer (Übersicht) auf Neue Computer und Geräte
hinzufügen.
3. Folgen Sie den Eingabeaufforderungen, um den Assistenten abzuschließen.
Wenn zwischen dem Essentials-Verwaltungsserver und einem Computer, den Sie verwalten
wollen, aufgrund der Einstellungen für die Hostfirewalloder wegen fehlender Administratorrechte
keine Verbindung besteht, schlägt die (als Pushinstallation bezeichnete) Bereitstellung des
Essentials-Agents möglicherweise fehl. Die Management Pack-Regeln für die Bereitstellung des
Sicherungs-Agents Ereignisbasierte Regel zur Agentbereitstellung mithilfe von Update
Services und Zeitplanbasierte Regel zur Agentbereitstellung mithilfe von Update Services
prüfen, ob bei der Installation des Essentials-Agents Fehler aufgetreten sind. Sollte bei der
Pushinstallation des Agents auf einem Computer, den Sie verwalten wollen, durch
Essentials 2010 ein Fehler aufgetreten sein, stellt der Windows Server Update Services (WSUS)Agent auf dem betreffenden Computer eine Verbindung zum Essentials-Verwaltungsserver her,
um den Essentials-Agent herunterzuladen und zu installieren. Dieser Vorgang kann zwischen
zwei und drei Stunden in Anspruch nehmen.
Während der geplanten Computerermittlung erkennt Essentials 2010 Computerobjekte in Active
Directory und stellt dann zu jedem einzelnen Objekt eine Verbindung her, um zu prüfen, ob der
Computer online und für die Agentbereitstellung verfügbar ist. Bei diesem Vorgang handelt es
sich um den Überprüfungsprozess. Auf Computern mit aktivierter Hostfirewall schlägt sowohl die
Ermittlung als auch der Überprüfungsprozess fehl. Da die Computer nicht erkannt werden,
werden für diese Computer keine Agents bereitgestellt – weder durch eine Pushinstallation noch
durch die Bereitstellung von Sicherungs-Agents.
Wenn Sie den Überprüfungsprozess umgehen wollen, damit Essentials 2010 versucht, Agents für
Computer mit aktivierter Hostfirewall bereitzustellen, müssen Sie die Überprüfung für die Regel
für die geplante Computerermittlung deaktivieren.
Hinweis
Auf der Essentials 2010-Konsole erscheinen in der Ansicht Ausstehende Aktionen
veraltete Computerobjekte als fehlgeschlagene Installationsversuche, weil der Computer
zwar erkannt wurde, die Agentinstallation jedoch fehlgeschlagen ist, da sich der
Computer nicht mehr im Netzwerk befindet (veraltetes Computerobjekt).
So deaktivieren Sie die Überprüfung während der Ermittlung von Computerobjekten
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Konfiguration.
2. Klicken Sie im Bereich Konfiguration auf Regeln.
3. Geben Sie in das Feld Suchen nach Geplante Agentermittlung und -installation ein,
und klicken Sie dann auf Jetzt finden.
4. Klicken Sie in der Ergebnisliste mit der rechten Maustaste auf die Regel Geplante
40
Agentermittlung und -installation, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
5. Klicken Sie auf die Registerkarte Außerkraftsetzungen , klicken Sie auf
Außerkraftsetzung und dann auf Für alle Objekte der Klasse:
Stammverwaltungsserver.
6. Wählen Sie Überprüfen aus, setzen Sie den Außerkraftsetzungswert auf Falsch, und
klicken Sie dann auf OK. Klicken Sie auf der Registerkarte Außerkraftsetzungen auf
Schließen, um Ihre Änderungen zu speichern.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials
Aktivieren, Deaktivieren und Planen der
Computerermittlung in Essentials
Wenn Sie nach der Installation und Bereitstellung von System Center Essentials 2010 mit der
Verwaltung von Computern oder Netzwerkgeräten beginnen, möchten Sie möglicherweise mit
der Zeit zusätzliche Computer verwalten, um Wachstum und anderen Änderungen in Ihrem
Unternehmen gerecht zu werden.
Wenn Sie dieses Feature mit dem Assistenten zum Konfigurieren von System Center Essentials
aktivieren, wird von einem der von Essentials 2010 installierten Management Packs täglich eine
Ermittlung durchgeführt. Dabei wird Ihr Netzwerk von Essentials 2010 nach Computern
durchsucht, die noch nicht ermittelt worden sind. Bei Ermittlung neuer Computer wird durch
Essentials 2010 darauf automatisch ein Agent installiert, sodass sie ebenfalls verwaltet werden
können.
So aktivieren oder deaktivieren Sie geplante Computerermittlungen
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Konfiguration.
2. Klicken Sie im Bereich Konfiguration auf Regeln.
3. Geben Sie in das Feld Suchen nach die Zeichenfolge Geplant ein, und klicken Sie auf
Suche starten.
4. Klicken Sie im Bereich Regeln auf Geplante Agentermittlung und -installation.
5. Klicken Sie im Bereich Regeldetails auf Wissensquelle anzeigen.
6. Nehmen Sie auf der Registerkarte Konfiguration Änderungen vor.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
41
Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Computergruppen können in System Center Essentials 2010 verwendet werden, um eine
Teilmenge Ihrer verwalteten Computer festzulegen, für die Sie dann Regeln und Monitore
anwenden, Software bereitstellen oder andere Essentials-Verwaltungstools verwenden können.
Wenn Sie eine neue Computergruppe erstellen, wird diese zusammen mit den
Standardcomputergruppen in den Ansichten Computer und Überwachung angezeigt. Sie ist
ebenfalls für die Genehmigung von Software und die Bereitstellung von Updates verfügbar.
Hinweis
Nach der Erstellung einer neuen Computergruppe kann es einige Minuten dauern, bis die
Gruppenmitglieder im Bereich Computer angezeigt werden. Möglicherweise müssen Sie
auch mit der rechten Maustaste auf die Computergruppe klicken und dann Aktualisieren
auswählen.
So erstellen Sie eine neue Computergruppe mit mehreren einzeln ausgewählten
Computern
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Klicken Sie im Bereich Computer auf Computergruppe erstellen.
3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Computer aus der nachstehenden Liste wählen.
4. Geben Sie im Dialogfeld Erstellen einer neuen Computergruppe einen sinnvollen
Namen für die neue Computergruppe ein. Die Namen werden an anderen Stellen in
Essentials in alphabetischer Reihenfolge angezeigt.
5. Aktivieren oder deaktivieren Sie in der Liste Mitglieder dieser Computergruppe die
Kontrollkästchen für die einzelnen Computer, die Sie der neuen Gruppe hinzufügen
möchten. Verwenden Sie die Dropdownpfeile bei den Spaltenüberschriften, um die Liste
nach Computername, Betriebssystemversion oder Computermodell zu filtern.
6. Klicken Sie auf OK.
So erstellen Sie eine Computergruppe, die auf einer verwalteten Computergruppe
basiert
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Klicken Sie im Bereich Computer auf Computergruppe erstellen.
3. Wählen Sie zunächst unter Kriterien in dem Dropdown-Listenfeld die Option Verwaltete
Computergruppe verwenden und dann unter Verwaltete Computergruppen in dem
Dropdown-Listenfeld eine verwaltete Computergruppe aus.
4. Wählen Sie im Dialogfeld Mitglieder dieser Computergruppe die Computer aus.
Hinweis
Die neue Computergruppe erhält denselben Namen wie die ausgewählte
42
verwaltete Computergruppe.
So erstellen Sie eine Computergruppe mithilfe der dynamischen Gruppenmitgliedschaft
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Klicken Sie im Bereich Computer (Übersicht) auf Computergruppe erstellen.
3. Geben Sie den Namen des Essentials-Verwaltungsservers in das Textfeld Name der
Computergruppe ein.
4. Wählen Sie unter Computer wählen in dem Dropdown-Listenfeld die Option Kriterien
angeben aus.
5. Wählen Sie in der Liste ein oder mehr Kriterien aus, um diese zu definieren und für die
Gruppe anzuwenden:

Hersteller

Modell

Betriebssystem

Service Pack

Organisationseinheit
Die Liste der Werte in den Dropdown-Listenfeldern der Kriterien (für die Operatoren „Ist
gleich“ und „Ist ungleich“) basiert auf den von bereits verwalteten Computern berichteten
Inventurinformationen. An einer bestimmten Inventur vorgenommene Änderungen
werden möglicherweise erst bis zu 24 Stunden später in den Dropdown-Listenfeldern
angezeigt. Dies hängt davon ab, wann die aktualisierten Informationen von dem
verwalteten Computer berichtet werden. Wenn Sie Musterübereinstimmungskriterien
verwenden, wird bei der Suche zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
Die in der Liste der verfügbaren Werte angezeigten Informationen zur
Organisationseinheit werden von Agents berichtet und nicht von Active Directory
bezogen. Beim Abgleichen mit einer Organisationseinheit werden untergeordnete
Organisationseinheiten nicht berücksichtigt. Jede untergeordnete Organisationseinheit,
die in der Gruppendefinition enthalten sein soll, muss explizit abgeglichen werden.
Werden mehrere Mitgliedschaftskriterien ausgewählt, müssen alle ausgewählten
Kriterien für einen Computer, der als Mitglied in die Gruppe aufgenommen werden soll,
abgeglichen werden und übereinstimmen. Wenn beispielsweise bestimmte
Betriebssysteme und Service Packs ausgewählt werden, müssen beide Kriterien erfüllt
sein, damit ein Computer der Gruppe, die Sie erstellen, angehören kann.
6. Klicken Sie nach der Definition Ihrer Suchkriterien auf Erstellen..
Nach der Erstellung einer Gruppe mit dynamischer Mitgliedschaft kann es bis zu zehn
Minuten dauern, bis die Gruppenmitglieder im Bereich Computer angezeigt werden.
Möglicherweise müssen Sie auch mit der rechten Maustaste auf die Computergruppe klicken
und dann Aktualisieren auswählen.
43
Siehe auch
Gruppen in Essentials
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials
Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials
Löschen einer Computergruppe in Essentials
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw.
aus einer Computergruppe in Essentials
Das Hinzufügen und Entfernen von Computern in System Center Essentials 2010 ist ein
einfacher Vorgang. Die Standardcomputergruppen („Alle Windows-Computer“, „Alle WindowsClients“ und „Alle Windows-Server“) können jedoch nicht geändert oder entfernt werden.
Sie können benutzerdefinierte Computergruppen ändern, indem Sie mithilfe der folgenden
Bereiche der Essentials 2010-Konsole Computer hinzufügen oder ändern oder die für eine
Computergruppe definierten Kriterien modifizieren:

Der Bereich „Computer“. Hier können Sie schnell und einfach Computer einer von Ihnen
erstellten Computergruppe hinzufügen oder aus einer solchen entfernen. Sie können jedoch
keine Computergruppen ändern, die auf einer vorhandenen Management Pack-Gruppe
basieren. Essentials 2010 fügt Computer automatisch auf Grundlage definierter Kriterien
geeigneten Gruppen hinzu.

Der Bereich „Konfiguration“. Hier können Sie viele Arten verfügbarer Objekte verschiedenen
Gruppentypen einschließlich Computergruppen hinzufügen. Nur hier können Sie auch
Mitglieder von Standardcomputergruppen („Alle Windows-Computer“, „Alle Windows-Clients“
und „Alle Windows-Server“) oder von Computergruppen, die auf einer vorhandenen
Management Pack-Gruppe basieren, ändern.
So ändern Sie die Kriterien einer Computergruppe im Bereich „Computer“
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer.
2. Erweitern Sie im Bereich Computer den Knoten Computergruppen.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine von Ihnen Gruppe, und klicken Sie dann
auf Gruppe bearbeiten.
4. Ändern Sie die Kriterien für diese Computergruppe auf Basis der Eigenschaften des
Computers oder Geräts, das Sie der Gruppe hinzufügen wollen, und klicken Sie dann auf
Erstellen.
Essentials fügt neue Computer und Geräte, die die ausgewählten Kriterien erfüllen,
automatisch hinzu.
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe im
Bereich „Konfiguration“
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Konfiguration.
2. Erweitern Sie im Bereich Konfiguration den Knoten Konfiguration, und klicken Sie auf
44
Gruppen.
3. Klicken Sie im Bereich Gruppen mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe, und klicken
Sie auf Eigenschaften.
4. Klicken Sie auf die Registerkarte Explizite Mitglieder und dann auf Objekte
hinzufügen/entfernen. Dadurch wird die Seite Objektauswahl im GruppenerstellungsAssistenten geöffnet.
5. Wählen Sie auf der Seite „Objektauswahl“ unter Suchen nach die Option Computer
aus.
6. Klicken Sie auf Suchen. Sie können unter Nach Teil des Namen filtern einen beliebigen
Teil des Computernamens eingeben. Platzhalter werden nicht unterstützt.
7. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

Wählen Sie unter Verfügbare Objekte die Computer aus, die Sie hinzufügen
möchten, und klicken Sie auf Hinzufügen.

Wählen Sie unter Ausgewählte Objekte die Computer aus, die Sie entfernen
möchten, und klicken Sie auf Entfernen.
8. Klicken Sie auf OK.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Löschen einer Computergruppe in Essentials
Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials
Beenden der Verwaltung eines Computers in Essentials
Beenden der Verwaltung eines Computers in
Essentials
Wenn Sie die maximale Anzahl von Geräten, die System Center Essentials 2010 verwalten kann,
erreicht haben oder Sie Computer und Geräte aus der Verwaltung herausnehmen wollen, um sie
neu zu erstellen, zu aktualisieren oder ihren Zweck neu zu definieren, können Sie die Verwaltung
von einem oder mehreren Computern in Essentials 2010 jederzeit beenden.
Wenn Sie Essentials 2010 zum Beenden der Verwaltung eines Computers konfigurieren, wird der
Agent von diesem Computer deinstalliert und der Computer aus allen Computergruppen, zu
denen er gehört, entfernt und nicht mehr in der Essentials-Konsole angezeigt.
Wenn Sie die Verwaltung eines Computers beenden, wird die Anzahl der von Essentials 2010
verwalteten Computer um 1 verringert.
So beenden Sie die Verwaltung eines Computers
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung und dann den Knoten
45
Geräteverwaltung.
3. Klicken Sie auf Mit Agents verwaltet.
4. Wählen Sie im Bereich Ansichten die Computer aus, für die Sie die Verwaltung beenden
möchten.
5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Computer, und klicken Sie
dann auf Deinstallieren.
6. Bestätigen Sie Ihre Aktion.
Hinweis
Verwenden Sie dieses Verfahren, um Geräte, die aus dem Netzwerk entfernt
werden, neu zu erstellen oder ihren Zweck neu zu definieren. Verwenden Sie
das folgende Verfahren, um die Verwaltung eines Computers, der im Netzwerk
bleibt, zu beenden.
So deinstallieren Sie den Agent manuell direkt von dem verwalteten Computer
1. Öffnen Sie auf dem verwalteten Computer die Systemsteuerung, und klicken Sie auf
Software.
2. Klicken Sie im Dialogfeld Software auf Microsoft Operations Manager R2 Agent.
3. Öffnen Sie die Essentials-Konsole.
4. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Verwaltung.
5. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung und dann den Knoten
Geräteverwaltung.
6. Klicken Sie auf Mit Agents verwaltet.
7. Markieren Sie im Bereich Ansichten alle Computer, von denen Sie den Agent manuell
entfernt haben.
8. Klicken Sie auf Löschen.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials
Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials
Löschen einer Computergruppe in Essentials
Sie können nicht mehr benötigte Computergruppen mit Ausnahme der
Standardcomputergruppen („Alle Windows-Computer“, „Alle Windows-Clients“ und „Alle
Windows- Server“) aus System Center Essentials 2010 leicht entfernen.
So löschen Sie eine Computergruppe
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
46
2. Erweitern Sie den Knoten Computergruppen.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Computergruppe, und klicken Sie dann
auf Löschen. Die Gruppen „Alle Windows-Computer“, „Alle Windows-Clients“ und „Alle
Windows-Server“ können nicht gelöscht werden.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials
Ausführen eines Tasks für einen Computer in
Essentials
Sie können häufig verwendete System Center Essentials 2010-Tasks oder viele häufig
verwendete Windows-Tasks für ausgewählte Computer in Computergruppen über die
Essentials 2010-Konsole ausführen. Die ausführbaren Tasks sind folgende:

Computerverwaltung

Software und Updates erkennen

Kontoeinstellungen anzeigen

Aktive Verbindungen anzeigen

Aktive Sitzungen anzeigen

Lokale Benutzer anzeigen

Netzwerkfreigaben anzeigen

Serverstatistiken anzeigen

Arbeitsstationsstatistiken anzeigen

IPConfig

Prozesse auflisten

Dienste auflisten

Remotedesktop

Route PRINT
So führen Sie einen Task auf ausgewählten Computern in einer Computergruppe durch
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Erweitern Sie den Knoten Computergruppen.
3. Wählen Sie im Bereich Ansichten einen oder mehrere Computer aus.
4. Zeigen Sie im Menü Aktionen auf Windows Computer-Tasks, und klicken Sie auf den
Task, den Sie ausführen möchten.
47
5. Geben Sie alle erforderlichen Parameter oder Anmeldeinformationen in das angezeigte
Dialogfeld zur Taskbestätigung ein, und bestätigen Sie den Task.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials
Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials
Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials
Anzeigen von Computern, Geräten und
Computergruppen in Essentials
Sie können die folgenden Verfahren verwenden, um Standard- und benutzerdefinierte
Computergruppen in System Center Essentials 2010 anzuzeigen. Die Liste von
Computergruppen wird auch beim Einrichten von Software und der Updatebereitstellung
angezeigt. Die Management Pack-Computergruppen werden getrennt von den Standard- und
benutzerdefinierten Computergruppen aufgelistet. Wenn Sie eine Management PackComputergruppe auf die gleiche Weise wie Standard- oder benutzerdefinierte Gruppen verwalten
möchten, lesen Sie unter Erstellen einer Computergruppe in Essentials nach.
So zeigen Sie die Mitglieder einer Computergruppe an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Erweitern Sie Computergruppen im Bereich Computer.
3. Wählen Sie eine der Standardcomputergruppen aus, z. B. Alle Computer, Alle Clients
oder Alle Server, oder wählen Sie eine von Ihnen erstellte Gruppe aus. Auf jeden
Gruppennamen folgt ein Indikator, der die Zahl der Gruppenmitglieder angibt.
4. Im Bereich Ansichten können Sie sich die Mitgliederliste der ausgewählten
Computergruppe anzeigen lassen.
Hinweis
Wenn der Status eines verwalteten Computers in der Liste abgeblendet
angezeigt wird, bedeutet dies, dass der Agent auf dem verwalteten Computer
keine Verbindung zu dem Verwaltungsserver herstellen kann.
So zeigen Sie Management Pack-Computergruppen an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Erweitern Sie im Navigationsbereich Überwachungskonfiguration den Knoten
Übersicht.
3. Erweitern Sie ein Management Pack, um die entsprechenden Computergruppen
anzuzeigen.
48
Filtern der Liste verwalteter Computer
1. Zeigen Sie die Liste verwalteter Computer im Ergebnisbereich an, klicken Sie auf das
Feld Suchen nach, geben Sie eine Zeichenfolge ein, und klicken Sie auf Jetzt suchen.
Die Liste enthält nun nur verwaltete Computer, deren Namen die von Ihnen eingegebene
Zeichenfolge enthalten.
2. Klicken Sie auf Löschen, um den Filter zu deaktivieren und wieder die komplette Liste
verwalteter Computer anzuzeigen.
Anzeigen verwalteter Computer
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung.
2. Erweitern Sie im Navigationsbereich Verwaltung die Knoten Verwaltung und
Geräteverwaltung.
3. Wählen Sie Netzwerkgeräte aus.
4. Alle ermittelten Netzwerkgeräte werden im Bereich Ansichten angezeigt.
Siehe auch
Computer, Computergruppen und Ermittlung in System Center Essentials
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials
Anzeigen von Berichten zu Computern und
Computergruppen in Essentials
In der Ansicht „Computer“ wird in System Center Essentials 2010 ein zusammenfassender
Bericht zu Hardware, Software und Systemintegrität auf den Computern in einer Computergruppe
generiert. Des Weiteren stehen Berichte über einzelne Computer in der Gruppe zur Verfügung.
So zeigen Sie einen Zusammenfassungsbericht zu einer Computergruppe an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Erweitern Sie Computergruppen im Bereich Computer.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste eine der Computergruppen und dann auf Bericht
zur Gruppenzusammenfassung.
So zeigen Sie Berichte zu einzelnen Mitgliedern einer Computergruppe an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Erweitern Sie Computergruppen im Bereich Computer.
49
3. Wählen Sie eine der Computergruppen aus. Klicken Sie im Bereich Ansichten auf eines
der Mitglieder der ausgewählten Computergruppe, und klicken Sie auf eine der folgenden
Optionen:

Status der Softwarebereitstellung

Status der Updatebereitstellung
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Löschen einer Computergruppe in Essentials
Suchen nach Objekten in System Center
Essentials [sce2007].
Verwenden Sie das folgende Verfahren, um in System Center Essentials 2010 nach Objekten zu
suchen. In Essentials 2010 können Sie nur nach Überwachungs- und
Konfigurationsinformationen suchen. Sie können keine globale Suche nach Updates, Software
oder Computern durchführen.
So suchen Sie nach Objekten
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Suchen.
2. Geben Sie in das Textfeld Suchen den gesamten Anzeigenamen eines Objekts oder
einen Teil davon ein, und klicken Sie anschließend auf Suchen.
3. Um Ihre Suche einzugrenzen, klicken Sie auf den Pfeil Suchen, und klicken Sie dann auf
einen der folgenden Suchtypen:

Verwaltete Objekte

Warnungen

Ereignisse

Regeln

Monitore

Tasks

Ansichten
4. Klicken Sie auf ein Objekt in der Liste der Objekte. Im Bereich Detailansicht werden
weitere Informationen zu dem ausgewählten Objekt angezeigt.
Siehe auch
Verwenden der erweiterten Suche zum Auffinden von Objekten in Essentials
50
Verwenden der erweiterten Suche zum Auffinden
von Objekten in Essentials
Verwenden Sie das folgende Verfahren, um in System Center Essentials 2010 eine erweiterte
Suche nach Objekten durchzuführen.
So verwenden Sie die erweiterte Suche, um Objekte zu ermitteln
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf den Pfeil Suchen, und klicken Sie dann auf
Erweiterte Suche.
2. Klicken Sie in der Liste Nach bestimmten Objekttypen suchen auf den Objekttyp, nach
dem Sie suchen.
3. Wählen Sie eine oder mehrere Bedingungen für das Suchobjekt aus.
4. Klicken Sie auf Parameter in "Favoriten" speichern, um die Suchkriterien zu speichern.
5. Klicken Sie unter Kriterienbeschreibung auf die unterstrichenen Begriffe, um Ihre
Suchkriterien zu definieren, und klicken Sie dann auf OK.
6. Klicken Sie auf Parameter in "Favoriten" speichern, um die Suchkriterien zu speichern.
7. Klicken Sie auf Suchen.
Siehe auch
Suchen nach Objekten in System Center Essentials [sce2007].
Inventur in Essentials
Mithilfe von System Center Essentials 2010 können Sie Hardware- und Softwareinventurdaten für
jeden verwalteten Computer anzeigen oder Inventurberichte für einen Computer oder eine
Computergruppe generieren.
Inhalt dieses Abschnitts
Inventur in System Center Essentials
Enthält eine Beschreibung über das Sammeln der Inventurdaten und die
Anzeigefeatures in Essentials 2010
Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010
Enthält Anweisungen zum Anzeigen einer Ad-hoc-Softwareinventur für einen einzelnen
verwalteten Computer.
Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010
Enthält Anweisungen zum Anzeigen einer Ad-hoc-Hardwareinventur für einen einzelnen
51
verwalteten Computer.
Anzeigen von Inventurberichten in System Center Essentials 2010
Enthält Anweisungen zur Anzeige von inventurbezogenen Berichten, einschließlich
Zusammenfassungsberichten für Computergruppen.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Inventur in System Center Essentials
Nachdem die Agents in System Center Essentials 2010 auf den verwalteten Computern
bereitgestellt wurden, wird alle 22 Stunden eine Software- und Hardwareinventur durchgeführt.
Dabei nehmen die Agents Verbindung mit dem Essentials-Verwaltungsserver auf, um Updates zu
synchronisieren und die gesammelten Inventurdaten zu senden. Benutzer können die Daten in
der Essentials-Konsole anzeigen. Zusätzlich zu den Inventurdaten können in Essentials 2010
auch andere wichtige Informationen über die verwalteten Computer angezeigt werden, z. B.
Warnungen und Status der Updatebereitstellung.
Administratoren können die Inventurdaten verwenden, um die Integrität verwalteter Computer zu
überwachen, Probleme zu diagnostizieren, die Notwendigkeit für bestimmte Updates oder
Software oder die Notwendigkeit von Hardwareupdates im Unternehmen zu beurteilen.
Gesammelte Inventurdaten
Die Inventurinformationen umfassen folgende Details zu verwalteten Computern:
Klasse
Eigenschaft
Processor
DeviceID
Architecture
MaxClockSpeed
Name
BIOS
Name
Version
Manufacturer
ReleaseDate
OperatingSystem
Name
52
Klasse
Eigenschaft
BuildNumber
OSLanguage
ProductType
SerialNumber
ServicePackMajorVersion
ServicePackMinorVersion
Version
DiskDrive
DeviceID
Name
Manufacturer
InterfaceType
Size
LogicalDisk
Name
DriveType
VolumeName
FileSystem
Size
FreeSpace
NetworkAdapterConfiguration
Index
Caption
Description
DHCPEnabled
DHCPLeaseExpires
DHCPLeaseObtained
DHCPServer
DNSDomain
DNSEnabledForWINSResolution
DNSHostName
53
Klasse
Eigenschaft
DomainDNSRegistrationEnabled
IPAddress
IPFilterSecurityEnabled
WINSEnableLMHostsLookup
WINSPrimaryServer
NetworkAdapter
Index
Name
Caption
Description
Manufacturer
MACAddress
SoundDevice
Name
Manufacturer
VideoController
Description
AdapterRAM
DriverDate
VideoModeDescription
ComputerSystem
Name
Manufacturer
Model
TotalPhysicalMemory
Printer
Name
Software
Name
Version
Publisher
Siehe auch
Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010
54
Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010
Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials
2010
Verwenden Sie das folgende Verfahren zur Anzeige der Softwareinventur für einen verwalteten
Computer in der System Center Essentials 2010-Konsole.
So zeigen Sie die Softwareinventur an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Wählen Sie im Computerbereich eine Computergruppe aus, die den verwalteten
Computer enthält, für den Sie die Softwareinventur anzeigen möchten.
3. Wählen Sie im Bereich „Ansichten“ den Computer aus, für den Sie die Softwareinventur
anzeigen möchten.
4. Klicken Sie im Detailbereich auf den Link unter Installierte Software.
Im Dialogfeld Installierte Softwareanwendungen sind Namen und Versionen der auf
dem ausgewählten Computer installierten Software aufgelistet.
Siehe auch
Inventur in System Center Essentials
Der Bereich "Computer" in Essentials
Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010
Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials
2010
Sie können die Hardwareinventur für einen bestimmten verwalteten Computer in der System
Center Essentials 2010-Konsole anzeigen.
So zeigen Sie die Hardwareinventur an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Wählen Sie im Bereich Computer eine Computergruppe aus, die den verwalteten
Computer enthält, für den Sie die Hardwareinventur anzeigen möchten.
3. Wählen Sie im Bereich Ansichten den Computer aus, für den Sie die Hardwareinventur
anzeigen möchten.
4. Im Bereich „Details“ können Sie Informationen zum Computer und ausgewählte
Hardwareinformationen anzeigen.
Tipp
Wenn die Komponente Berichte installiert ist, können Sie zusätzliche
Hardwareinventurdaten für diesen Computer anzeigen. Klicken Sie im Bereich
55
Tasks unter Eigenschaften auf Hardwareinventur.
Siehe auch
Inventur in System Center Essentials
Der Bereich "Computer" in Essentials
Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010
Anzeigen von Inventurberichten in System Center Essentials
2010
Sie können in System Center Essentials 2010 zwei verschiedene Arten von Berichten anzeigen,
die für Computer oder Computergruppen generiert wurden. Die Berichte sind der
Computerinventurbericht, der im Dialogfeld Eigenschaften für den entsprechenden Computer
angezeigt wird, und der Bericht zur Gruppenzusammenfassung.
Anzeigen eines Computerinventurberichts
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Wählen Sie im Bereich Computer eine Computergruppe aus, die den Computer enthält,
für den Sie den Bericht anzeigen möchten.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Bereich Ansichten auf den betreffenden
Computer, und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften.
Im Dialogfeld „Eigenschaften“ von <Computername> werden die Inventurdetails zu
diesem Computer angezeigt.
Anzeigen eines Berichts zur Computerzusammenfassung
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Wählen Sie im Bereich Computer eine Computergruppe aus, für die Sie den Bericht
anzeigen möchten, und klicken Sie dann auf Bericht zur Gruppenzusammenfassung.
Im Dialogfeld Bericht zur Gruppenzusammenfassung – Alle Computer wird der
Bericht angezeigt.
Siehe auch
Inventur in System Center Essentials
Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010
Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010
56
Virtualisierung der Serverumgebung in
Essentials
Virtualization Management wurde in System Center Essentials 2010 eingeführt, damit kleine und
mittlere Unternehmen das Potenzial ihrer Technologieressourcen voll ausschöpfen können. Eine
virtuelle Maschine emuliert ein vollständiges Hardwaresystem vom Prozessor bis zum
Netzwerkadapter in einer unabhängigen, isolierten Softwareumgebung und ermöglicht den
gleichzeitigen Betrieb von zwei andernfalls inkompatiblen Betriebssystemen. Die Virtualisierung
der Umgebung mit Essentials 2010 kann dazu beitragen, dass durch die Konsolidierung nicht voll
ausgelasteter physischer Server und die schnellere Bereitstellung neuer virtueller Maschinen, die
als Anwendungsserver oder für ähnliche Aufgaben eingesetzt werden können, das Potenzial
begrenzter IT-Ressourcen besser ausgeschöpft wird. Dieser Abschnitt enthält Informationen und
schrittweise Anleitungen zur Einführung von Virtualization Management in Ihre IT-Umgebung.
Inhalt dieses Abschnitts
Virtualisierungsverwaltung in Essentials
Hier werden Informationen zu Virtualization Management in Essentials 2010 und
Grundlagen für Ihre ersten Schritte bereitgestellt.
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Hier wird beschrieben, wie ein Hostserver für virtuelle Maschinen festgelegt wird.
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials
Hier wird beschrieben, wie eine neue virtuelle Maschine mithilfe einer Vorlage erstellt
wird.
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über einen Server in Essentials
Hier wird beschreiben, wie ein physischer Computer in eine virtuelle Maschine
konvertiert wird
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine virtuelle Festplatte in
Essentials
Hier wird beschrieben, wie eine neue virtuelle Maschine mithilfe eine virtuellen
Datenträgers erstellt wird.
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials
Hier wird die Installation eines Betriebssystems, von Diensten für virtuelle Gäste und
57
eines Agents auf einer virtuellen Maschine beschrieben, damit diese durch
Essentials 2010 verwaltet werden kann.
Verbinden mit einer virtuellen Maschine in Essentials
Hier wird beschrieben, wie eine Verbindung zu einer virtuellen Maschine hergestellt
wird.
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in
Essentials
Hier wird beschrieben, wie Eigenschaften virtueller Maschinen, darunter Speicherplatz,
Speicher, CD/DVD-Laufwerk und Netzwerkeigenschaften, konfiguriert werden.
Ändern des Status einer virtuellen Maschine in Essentials
Hier wird beschrieben, wie virtuelle Maschinen gestartet, beendet oder angehalten
werden.
Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials
Hier wird beschrieben, wie virtuelle Maschinen von einem Hostserver zu einem anderen
migriert werden.
Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials
Hier wird der Umgang mit Vorlagen für virtuelle Maschinen beschrieben.
Verwalten der Snapshots von virtuellen Maschine in Essentials
Hier wird der Umgang mit Snapshots virtueller Maschinen beschrieben.
Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials
Hier wird beschrieben, wie eine virtuelle Maschine gelöscht wird.
Löschen eines Hostservers in Essentials
Hier wird beschrieben, wie ein Hostserver nach der Migration aller virtuellen Maschinen
zu einem neuen Hostserver entfernt wird.
Deaktivieren bzw. Aktivieren eines Hosts für die Platzierung
Hier wird beschrieben, wie der Platzierungsstatus eines Hosts für virtuelle Maschinen
geändert wird.
58
Konfigurieren von Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung
Hier wird beschrieben, wie Tipps für die Leistungs- und Ressourcenoptimierung
(Performance and Resource Optimization, PRO) nach Schweregrad gefiltert werden,
und es werden Windows PowerShell-Skripte zum Konfigurieren einer automatischen
bzw. einer manuellen Implementierung bereitgestellt.
Virtualisierungsverwaltung in Essentials
Die Virtualisierung ist eine Rechnertechnologie, bei der ein Computer Bereiche im Speicherplatz,
die als virtuelle Maschinen bezeichnet werden, nutzen kann, um ganze Umgebungen zu hosten.
Nachdem sich Benutzer bei einer virtuellen Maschine angemeldet haben, wird eine Umgebung
angezeigt, die über dieselbe Funktionalität verfügt wie eine Umgebung, die auf dem eigentlichen
physischen Computer ausgeführt wird.
In Unternehmen wird der Host eines virtuellen Computers oft einer bestimmten Geschäftseinheit
zugewiesen. Beispielsweise können sämtliche Datenbanken auf virtuellen Computern ausgeführt
werden, die von einem einzigen Computer gehostet werden. Die Webinhalte des Unternehmens
könnten dagegen auf einem anderen Host gespeichert sein.
Nachdem Computer installiert und mit dem Netzwerk verbunden wurden, können Sie mithilfe der
System Center Essentials 2010-Ermittlung physische Computer suchen lassen, die die
Systemanforderungen für die Zuordnung als Host und für die Vorbereitung auf die Hostaufgabe
erfüllen. Unter Essentials wird nur ein Host einer virtuellen Maschine pro physischem Host
verwaltet.
Das Zuordnen und Konfigurieren von Servern als Hosts für virtuelle Maschinen in
Essentials 2010 kann über den Essentials-Verwaltungsserver oder über die Essentials-Konsole
erfolgen. Sie können die virtuellen Maschinen auch auf Hosts in vertrauenswürdigen Domänen,
Arbeitsgruppen oder Umkreisnetzwerken einrichten und verwalten.
Wichtig
Wenn Essentials 2010 mit Virtualization Management und außerdem System Center
Virtual Machine Manager (VMM) 2008 installiert ist, wird empfohlen, virtuelle Maschinen
nicht in der VMM-Administratorkonsole, sondern ausschließlich in Essentials 2010 zu
verwalten, um Konflikte zwischen den Anwendungen zu vermeiden.
Nachdem Sie einen Server als Host für virtuelle Maschinen festgelegt haben, werden in
Essentials 2010 Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung (Performance and Resource
Optimization, PRO) bereitgestellt, mit denen Sie die Leistung von Hostservern und virtuellen
Computern in Ihrer Umgebung verbessern können. Sie können Optimierungstipps manuell
implementieren, Essentials 2010 für die Implementierung von Optimierungstipps konfigurieren
59
oder Optimierungstipps deaktivieren. Neue und künftige Optimierungstipps werden in Form von
Management Packs bereitgestellt.
Auswählen von Kandidaten für virtuelle
Maschinen
Eine virtuelle Maschine emuliert ein vollständiges Hardwaresystem vom Prozessor bis zur
Netzwerkkarte in einer unabhängigen, isolierten Softwareumgebung. Sie ermöglicht den
gleichzeitigen Betrieb von zwei andernfalls inkompatiblen Betriebssystemen. Die Virtualisierung
der Umgebung mit System Center Essentials 2010 kann dazu beitragen, dass durch die
Konsolidierung nicht voll ausgelasteter physischer Server und die schnellere Bereitstellung neuer
virtueller Maschinen das Potenzial begrenzter IT-Ressourcen besser ausgeschöpft wird. Sie
können als Anwendungsserver oder für ähnliche Aufgaben eingesetzt werden. Im folgenden
Abschnitt werden die verschiedenen Verfahren zum Erstellen einer virtuellen Maschine in
Essentials 2010 beschrieben.
Erstellen virtueller Maschinen
Wichtig
Bevor Sie eine virtuelle Maschine erstellen können, müssen Sie mindestens einen Server
festlegen, der als Host für virtuelle Maschinen fungiert. Weitere Informationen zum
Festlegen von Hostservern finden Sie unter Festlegen eines Hosts für die
Virtualsierungsverwaltung in Essentials.
Mithilfe von Virtualization Management in Essentials 2010 können Sie virtuelle Maschinen aus
folgenden Elementen erstellen:
1. Physische Computer – Konvertierung physischer Computer in virtuelle Maschinen
(P2V)
Ein physischer Computer muss bereits durch Essentials 2010 verwaltet werden, um für die
Konvertierung zur virtuellen Maschine ausgewählt werden zu können. Außerdem muss auf
dem physischen Computer eines der folgenden Betriebssysteme installiert sein:

Windows 7 (x86 und x64)

Windows Web Server 2008 R2

Windows Web Server 2008

Windows Server 2008 R2 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition (x64)

Windows Server 2008 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition (x86 und x64)

Windows Vista mit Service Pack 1 (SP1) oder höher (x86 und x64)

Windows Small Business Server 2003

Windows Server 2003 Web Edition

Windows Server 2003 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition mit Service Pack 2
(SP2) und höher (x86 und x64)

Windows XP Professional mit Service Pack 3 (SP3) und höher (x86 und x64)
60
2. Virtuelle Festplatten – Konvertierung virtueller Maschinen in virtuelle Maschinen (V2V)
Sie können virtuelle Microsoft-Festplatten (VHD-Dateien) und virtuelle VMware-Festplatten
(VMX-Dateien) importieren. Dazu müssen sich diese Dateien im Essentials 2010Bibliotheksordner befinden. Wenn Sie eine virtuelle VMWare-Maschine in eine virtuelle
Hyper-V-Server- oder Virtual Server-Maschine konvertieren, deinstallieren Sie VMware Tools
auf dem Gastbetriebssystem der VMware Virtual Machine, bevor Sie die Konvertierung
starten.
3. Vorlagen für virtuelle Maschinen
Die Tabelle zeigt die im Lieferumfang von Essentials 2010 enthaltenen Standardvorlagen für
virtuelle Maschinen. Sie können die Standardvorlagen nicht löschen. Es ist jedoch möglich,
ihre Namen und Beschreibungen zu bearbeiten.
Server mit hoher
Arbeitsauslastung
Server mit mittlerer
Arbeitsauslastung
Server mit geringer
Arbeitsauslastung
Name
2 CPUs – 4 GB RAM – 1 CPU – 2 GB RAM –
virtuelle Festplatte mit virtuelle Festplatte mit
60 GB
16 GB
1 CPU – 1 GB RAM –
virtuelle Festplatte mit
16 GB
Prozessoren
2
1
1
Speicher
4 GB
2 GB
1 GB
Festplatte
60 GB
16 GB
16 GB
Netzwerk
Speicherorte anzeigen
Speicherorte anzeigen
Speicherorte anzeigen
CD/DVDLaufwerk
Keine
Keine
Keine
BIOS-BootReihenfolge
CD, IDE-Festplatte,
Netzwerkstart
CD, IDE-Festplatte,
Netzwerkstart
CD, IDE-Festplatte,
Netzwerkstart
Weitere Informationen und eine schrittweise Anleitung zur Erstellung virtueller Maschinen enthält
der Abschnitt „Virtualisieren der Serverumgebung“ im Betriebshandbuch zu System Center
Essentials 2010 in der TechNet-Bibliothek zu System Center Essentials 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=180739).
Siehe auch
Virtualisierungsverwaltung in Essentials
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials
Verwalten des Bibliotheksordners in Essentials
61
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials
Konfigurieren virtueller Netzwerke
Konfigurieren virtueller Netzwerke auf Hostcomputern
Wenn der Hostcomputer über mehrere Netzwerkschnittstellenkarten verfügt, ermöglicht
Essentials 2010 Administratoren die Steuerung der den einzelnen Netzwerkadaptern
zugeordneten Netzwerkpfade.
Wenn Sie zum Festlegen des Hosts für virtuelle Maschinen den Assistenten Host festlegen
verwenden, weist System Center Essentials 2010 jedem gefundenen Netzwerkadapter
automatisch einen Netzwerkpfad zu, so lange es sich bei der IP-Adresse des Hostcomputers um
eine dynamische IP-Adresse handelt. Wenn der Hostcomputer eine statische IP-Adresse
aufweist, ist der Netzwerkpfad der einzelnen Netzwerkadapter leer.
Zuordnen von Netzwerkadaptern zu Netzwerkpfaden
Sie können einem Netzwerkadapter mit dem Assistenten Host festlegen einen Netzwerkpfad
zuordnen, oder Sie können die Registerkarte Hostnetzwerk unter Hosteigenschaften
verwenden, wenn Sie den Host bereits erstellt haben.
So ordnen Sie einem Netzwerkadapter mit dem Assistenten „Host festlegen“ einen
Netzwerkpfad zu oder ändern ihn
1. Wählen Sie im Assistenten Host festlegen auf der Seite Netzwerkkonfiguration einen
Netzwerkadapter in der Liste aus, und geben Sie anschließend den Namen des
Netzwerkpfads im Feld Netzwerkpfade ein, oder wählen Sie einen Netzwerkpfad in der
Liste aus.
Hinweis
Wenn dieser Netzwerkadapter nicht für die Konfiguration des virtuellen
Netzwerks verwendet werden soll, klicken Sie in der Liste der Netzwerkpfade auf
Nicht verwenden.
So ordnen Sie einem Netzwerkadapter in den Hosteigenschaften einen Netzwerkpfad zu
oder ändern ihn
1. Klicken Sie im Bereich Computer auf Alle Windows-Computer oder Alle WindowsServer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Computer in der Liste, und
klicken Sie dann auf Eigenschaften.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Hostnetzwerk.
3. Wählen Sie einen Netzwerkadapter in der Liste aus, und geben Sie dann den Namen des
Netzwerkpfads ein, oder wählen Sie einen Netzwerkpfad in der Liste aus.
Hinweis
62
Wenn dieser Netzwerkadapter nicht für die Konfiguration des virtuellen
Netzwerks verwendet werden soll, klicken Sie in der Liste der Netzwerkpfade auf
Nicht verwenden.
Failovercluster und virtuelle Netzwerke
Wenn es sich bei dem Hostcomputer um einen Knoten eines Failoverclusters handelt, werden
alle Knoten des Failoverclusters von Essentials 2010 als Hosts bestimmt. Wenn Sie dem
Netzwerkadapter eines Knotens einen Netzwerkpfad hinzufügen oder seinen Netzwerkpfad
ändern, müssen Sie die anderen Knoten des Failoverclusters auf genau die gleiche Weise
konfigurieren, damit das Failover funktioniert.
Interne und private Netzwerke
Damit virtuelle Maschinen in Essentials 2010 verwendet werden können, muss das virtuelle
Netzwerk des Hosts als externes Netzwerk konfiguriert sein. Interne und private Netzwerke
werden nicht erkannt.
Siehe auch
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Festlegen eines Hosts für die
Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Hostserveranforderungen für Virtualization Management
Für die Erstellung und Verwaltung virtueller Maschinen in System Center Essentials 2010
müssen Sie einen physischen Server als Hostserver festlegen, auf dem virtuelle Maschinen
unterstützt werden können. Wählen Sie einen Server aus, der die nachfolgend aufgelisteten
Systemanforderungen erfüllt und über die notwendigen Voraussetzungen verfügt.
Unterstützte Betriebssysteme

Windows Server 2008 R2 (nur x64)

Windows Server 2008 Standard- oder Enterprise Edition (x86 und x64)

Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) oder höher (x86 und x64)
Voraussetzungen


Auf Hostservern unter Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) müssen folgende
Komponenten installiert sein:

Windows Virtual Server 2005 R2 oder höher

WS-Management (WinRM) 1.1 oder höher
Auf Hostservern unter Windows Server 2008 müssen folgende Komponenten installiert
sein:
63



Windows Virtual Server 2005 R2 oder höher (x86)

Auf 64-Bit-Betriebssystemen müssen die Hyper-V-Rolle und die
hardwareunterstützte Virtualisierung (HAV) im BIOS aktiviert sein.
Auf Hostservern unter Windows Server 2008 müssen folgende Komponenten installiert
sein:

Windows Virtual Server 2005 R2 oder höher (x86)

Auf 64-Bit-Betriebssystemen müssen die Hyper-V-Rolle und die
hardwareunterstützte Virtualisierung (HAV) im BIOS aktiviert sein.
Auf Hostservern unter Windows Virtual Server 2005 R2 müssen folgende Updates
installiert sein:


Update 948515 aus der Microsoft Knowledge Base
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160366)
Auf Hostservern unter Windows Server 2008 mit aktivierter Hyper-V-Rolle müssen
folgende Updates installiert sein:

Update 950050 aus der Microsoft Knowledge Base
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160367)

Update 956589 aus der Microsoft Knowledge Base
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160370)

Update 956774 aus der Microsoft Knowledge Base
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160372)
Hinweis
In Essentials 2010 werden nur die verfügbaren physischen Server angezeigt, die die
Anforderungen erfüllen, um als Host für virtuelle Maschinen festgelegt werden zu
können. Bei Servern, auf denen Windows Server 2008 ausgeführt wird, wird die Hyper-VRolle von Essentials 2010 automatisch während des Prozesses zur Festlegung des
Hosts aktiviert. Nach der Festlegung eines Hosts darf die Hyper-V-Rolle nicht deinstalliert
werden. Auch wenn ein Host vorhanden ist, muss dieser in Essentials 2010 als Host
festgelegt werden, um für die Virtualisierungsverwaltung verwendet werden zu können.
So legen Sie einen Hostserver fest
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf die Option Host festlegen.
3. Wählen Sie auf der Seite Als Host zu verwendenden Computer auswählen aus der
angezeigten Liste einen Computer aus, der über ausreichende Ressourcen zur
Verwendung als Hostserver für Virtualization Management verfügt, und klicken Sie dann
zum Fortfahren auf Auswählen.
Wichtig
Wenn Sie Essentials 2010 auf einer virtuellen Maschine ausführen und
versuchen, diese als Host für virtuelle Maschinen festzulegen, kann die
64
Verbindung zur Essentials-Konsole unterbrochen werden.
4. Geben Sie auf der Seite Anmeldeinformationen für Konto bereitstellen ein Konto an,
dem Administratoranmeldeinformationen auf dem ausgewählten Computer zugeordnet
sind, und klicken Sie zum Fortfahren auf OK.
5. Es wird ein Dialogfeld mit der Meldung angezeigt, dass beim Verfahren zum Festlegen
eines Hostcomputers unter Umständen ein Herunterfahren des Computers mit
anschließendem Neustart erforderlich ist. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang
fortzusetzen.
6. Während der ausgewählte Server in Essentials als Host festgelegt wird, ist eine
Statusanzeige zu sehen. Aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, wenn der
neue Host nach dem Schließen des Assistenten nicht angezeigt werden soll. Klicken Sie
auf Schließen, wenn der Assistent beendet wurde und die Festlegung des ausgewählten
Computers als Host erfolgreich verlaufen ist.
Wichtig
Wenn der ausgewählte Server in Essentials nicht als Host festlegt werden kann,
werden Sie über die Ursache und eine empfohlene Lösung informiert. Nach der
Lösung des Problems müssen Sie die Schritte für die Festlegung eines Hosts
wiederholen.
Wenn Sie zum Festlegen eines Hosts für virtuelle Maschinen den Assistenten „Host
festlegen“ verwenden, wird jedem gefundenen Netzwerkadapter von Essentials 2010
automatisch ein Netzwerkpfad zugewiesen, solange es sich bei der IP-Adresse des
Hostcomputers um eine dynamische IP-Adresse handelt. Wenn der Hostcomputer eine
statische IP-Adresse aufweist, ist der Netzwerkpfad der einzelnen Netzwerkadapter leer.
Durch das Festlegen eines Hosts wird ein virtuelles Netzwerk erstellt. Wenn Sie in den
Hostserver eine neue physische Netzwerkkarte einsetzen, folgen Sie dem beschriebenen
Verfahren für die Zuordnung zwischen Netzwerkadapter und Netzwerkpfad.
Warnung
Die Änderung der Netzwerkkonfiguration eines virtuellen Hosts könnte unter
Umständen zu einem Verbindungsverlust zwischen dem Host und den virtuellen
Maschinen führen.
So ändern Sie die Netzwerkkonfiguration des Hostservers
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer.
2. Erweitern Sie im Bereich Computer den Knoten Computergruppen, und klicken Sie
dann auf Alle Windows-Server.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Hostserver, dessen
Netzwerkkonfiguration Sie ändern möchten. Klicken Sie dann auf Eigenschaften.
4. Klicken Sie auf die Registerkarte Hostnetzwerk. Wählen Sie in der Liste der
Netzwerkadapter den neuen Adapter aus. Wählen Sie anschließend den für den
Adapter zu nutzenden Netzwerkpfad aus der Liste aus.
5. Klicken Sie auf Übernehmen und auf OK, um die Änderungen zu speichern.
65
Wenn später Netzwerkverbindungsprobleme auftreten, löschen Sie den als Host festgelegten
Server, und wiederholen Sie die Schritte für eine neue Festlegung als Host. Bis zur erneuten
Festlegung des Hostservers werden der Server und die virtuellen Maschinen wie jeder
andere von Essentials verwaltete Computer behandelt.
Tipp
Für Benutzer von Essentials 2010 empfiehlt sich die Auswahl von Hosts, bei denen
die Hyper V- over Virtual Server-Technologie genutzt wird. Zu den wichtigsten
Unterschieden in den Featuregruppen dieser Technologien gehören Unterstützung
für bis zu 64 virtuelle Gastmaschinen, SMP-Unterstützung, Unterstützung für 64-BitGast- und Hostbetriebssysteme, Hostclustering und allgemeine
Leistungsverbesserungen. Unter Hyper-V werden zudem mehrere neue Windows
Server 2008 R2-Netzwerktechnologien genutzt, um die Netzwerkleistung der
virtuellen Maschinen insgesamt zu verbessern. Der Technologietyp für Hostserver
wird in Essentials 2010 angezeigt, wenn Sie Tasks wie das Erstellen neuer virtueller
Maschinen, Konvertieren physischer Computer in virtuelle Maschinen, Importieren
virtueller Maschinen oder Migrieren virtueller Maschinen zu einem neuen Host
ausführen.
Auf einem gruppierten Hostserver oder einem Hostserver, auf dem Windows Virtual
Server 2005 R2 ausgeführt wird, müssen Sie den auf diesem Computer vorhandenen Agent als
Proxy aktivieren, damit vom Integritätsdienst Ermittlungsdaten über andere Computer gesendet
werden. Verwenden Sie folgendes Verfahren, um zu veranlassen, dass ein Agent als Proxy
fungieren kann.
So aktivieren Sie einen Agent als Proxy in einer Clusterumgebung oder auf einem Host,
auf dem Windows Virtual Server 2005 R2 ausgeführt wird
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung.
2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Mit Agents verwaltet.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Computer, den Sie als Proxy verwenden
möchten, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
4. Klicken Sie im Dialogfeld Agenteigenschaften auf die Registerkarte Sicherheit,
aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Agent als Proxy und die Ermittlung
verwalteter Objekte auf anderen Computern zu aktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
Siehe auch
Konfigurieren virtueller Netzwerke
Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials
Löschen eines Hostservers in Essentials
66
Verwalten des Bibliotheksordners in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie VHD-Dateien (virtual hard drive, virtuelles
Festplattenlaufwerk) und VMX-Dateien (VMware-Dateien) von Microsoft importieren und ISOAbbilder verwenden, um Betriebssysteme auf virtuellen Maschinen zu installieren. Dann braucht
nicht auf jedem Computer ein Betriebssystem physisch installiert zu werden, da eine Installation
von Datenträgern in Umgebungen mit Computern an mehreren Standorten möglicherweise nicht
durchführbar ist. Um diese Dateien verwenden zu können, müssen sie in den Bibliotheksordner
eingefügt werden.
Hinweis
Der standardmäßige Bibliotheksordner ist „<Laufwerkbuchstabe>:\SCE\Virtual Machine
Library“, wobei Laufwerkbuchstabe für die Festplatte steht, auf der Essentials installiert
ist. Der Laufwerkbuchstabe kann nicht geändert werden. Wenn Sie zusätzlichen
Speicherplatz auf der Festplatte zum Speichern von VHD-Dateien und ISO-Abbildern
benötigen, löschen Sie Dateien, die nicht mehr benötigt werden. Sie können dem
Computer auch eine neue Festplatte hinzufügen und diese Festplatte einem Ordner im
ursprünglichen Bibliotheksordner zuordnen, um zusätzlichen Speicherplatz freizugeben.
Anhand der folgenden Schritte wird beschrieben, wie Sie Dateien hinzufügen, wie Sie VMDateien in den Bibliotheksordner importieren und wie Sie mithilfe von ISO-Abbildern
Betriebssysteme auf virtuellen Maschinen installieren.
So fügen Sie Dateien in den Bibliotheksordner ein
1. Wechseln Sie mithilfe von Windows-Explorer zum Bibliotheksordner Hierbei handelt es
sich um den Ordner, der im Verlauf der Installation von Essentials 2010 für die
Speicherung der Virtualisierungsverwaltungsdaten erstellt wurde. Der standardmäßige
Bibliotheksordner ist <Laufwerksbuchstabe>:\SCE\Virtual Machine Library, wobei
Laufwerksbuchstabe für die Festplatte steht, auf der Essentials installiert ist.
2. Kopieren Sie die HD-, VMX- oder ISO-Abbilddateien in den Ordner.
Hinweis
Sie können Unterordner erstellen und die Dateien je nach Typ in diese
Unterordner kopieren – z. B. in den bei der Installation von Essentials erstellten
Unterordner „\VHD“, in dem die beiden standardmäßigen virtuellen
Festplattenlaufwerke gespeichert werden. Die Verwendung von Unterordnern ist
jedoch nicht erforderlich.
So importieren Sie eine VHD- oder VMX-Datei, um mithilfe einer virtuellen Festplatte
eine virtuelle Maschine zu erstellen
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle virtuellen Maschinen.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Virtuelle Festplatte importieren.
3. Wenn das Dialogfeld Zu verwendende virtuelle Festplatte auswählen angezeigt wird,
67
klicken Sie auf den Link zum Bibliotheksordner, um den Ordner zu öffnen.
4. Kopieren Sie die VHD- oder VMX-Dateien in den Bibliotheksordner.
5. Klicken Sie in dem Dialogfeld auf Liste aktualisieren, um die in den Bibliotheksordner
kopierte Datei auszuwählen.
Bevor Sie mit der Erstellung der neuen virtuellen Maschine mithilfe einer importierten
virtuellen Festplattendatei fortfahren, lesen Sie Erstellen einer neuen virtuellen Maschine
über eine virtuelle Festplatte in Essentials. Dieser Abschnitt enthält Anweisungen für die
Erstellung einer neuen virtuellen Maschine mithilfe einer virtuellen Festplatte.
So importieren Sie eine VHD-Datei, um eine Vorlage für virtuelle Maschinen zu erstellen
oder zu bearbeiten
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle virtuellen Maschinen.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Vorlagen verwalten.
3. Wenn das Dialogfeld Vorlagen für virtuelle Maschinen verwalten erscheint, klicken Sie
auf Neu, oder wählen Sie eine der vorhandenen Vorlagen aus, und klicken Sie auf
Anzeigen/Bearbeiten.
4. Wenn die Seite Vorlageneigenschaften angezeigt wird, klicken Sie auf Festplatte.
Klicken Sie auf der Seite Festplatte auf den Link zum Bibliotheksordner.
5. Kopieren Sie die VHD-Datei, die Sie verwenden möchten, in den Bibliotheksordner.
Wichtig
Nur leere virtuelle Festplatten, auf denen kein Betriebssystem installiert ist,
können verwendet werden.
6. Klicken Sie auf der Seite Festplatte auf Liste aktualisieren, um die Datei in dem
Dropdownfeld auszuwählen.
Lesen Sie Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials, bevor Sie mit der Erstellung
oder Bearbeitung von Vorlagen für virtuelle Maschinen fortfahren. Dieser Abschnitt enthält
Anweisungen zum Installieren eines Betriebssystems auf einer nicht verwalteten virtuellen
Maschine und zum Vorbereiten der virtuellen Maschine für die Verwaltung durch Essentials.
So können Sie ISO-Abbilddateien hinzufügen und zum Erstellen einer neuen virtuellen
Maschine und zum Installieren eines Betriebssystems verwenden
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle virtuellen Maschinen.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Neue virtuelle Maschine.
3. Wenn die Seite Vorlage auswählen erscheint, wählen Sie eine Vorlage in dem
Dropdownfeld aus. Klicken Sie auf Eigenschaften ändern, um die
Hardwarekonfiguration der virtuellen Maschine zu ändern, oder klicken Sie auf Weiter.
4. Wenn die Seite Betriebssystem installieren erscheint, klicken Sie auf Eines der
verfügbaren ISO-Abbilder auswählen.
5. Klicken Sie auf den Bibliotheksorder-Link, um den Bibliotheksordner zu öffnen. Kopieren
68
Sie die ISO-Abbilddatei, die Sie verwenden möchten, in den Bibliotheksordner.
6. Klicken Sie auf der Seite Betriebssystem installieren auf Liste aktualisieren, und
wählen Sie die zu verwendende ISO-Abbilddatei in dem Dropdownfeld aus.
Bevor Sie mit der Erstellung virtueller Maschinen fortfahren, lesen Sie Virtualisierung der
Serverumgebung in Essentials. Sie finden in diesem Abschnitt auch Anweisungen zum
Vorbereiten der virtuellen Maschinen für die Verwaltung durch Essentials.
Siehe auch
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über
eine Vorlage in Essentials
Nachdem ein Server in System Center Essentials 2010 als Host festgelegt worden ist, können
virtuelle Maschinen erstellt und verwaltet werden. Mit dem folgenden Verfahren können Sie eine
virtuelle Maschine mithilfe einer Vorlage erstellen. Bei der Verwendung einer Vorlage für virtuelle
Maschinen – diese besteht aus einen Hardware- und einem Betriebssystemprofil – können Sie
entweder die Standardeigenschaften akzeptieren oder sie Ihren Anforderungen entsprechend
ändern.
So erstellen Sie eine neue virtuelle Maschine mithilfe einer Vorlage
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle virtuellen Maschinen.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Neue virtuelle Maschine.
Wichtig
Sie müssen zuerst einen Hostserver für Virtualization Management festlegen, um
eine virtuelle Maschine aus einer Vorlage erstellen zu können. Führen Sie die
Schritte unter Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in
Essentials aus, sofern dies noch nicht geschehen ist.
3. Wenn die Seite Vorlage auswählen des Assistenten für neue virtuelle Maschinen
erscheint, verwenden Sie eine der angebotenen vorkonfigurierten Vorlagen für die
Erstellung der virtuellen Maschine. Wählen Sie eine Vorlage auf Basis der darin
enthaltenen Konfiguration aus. Bei den Standardvorlagen handelt es sich um: 1 CPU – 1
GB RAM – virtuelle Festplatte mit 16 GB, 1 CPU – 2 GB RAM – virtuelle Festplatte mit 16
GB und 2 CPU – 4 GB RAM – virtuelle Festplatte mit 60 GB.
Tipp
Weitere Informationen zu Standardvorlagenprofilen finden Sie unter Verwalten
69
von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials.
4. Wenn Sie die für die ausgewählte Vorlage angezeigten Eigenschaften ändern wollen,
klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften ändern. Ändern Sie die
Hardwarekonfiguration oder das Betriebssystem Ihren Anforderungen entsprechend, und
klicken Sie dann auf OK.
Eigenschaften der Hardwarekonfiguration

Prozessor – wählen Sie die Anzahl Prozessoren für diese virtuelle Maschine aus.

Speicher – wählen Sie die gesamte Speicherkapazität für diese virtuelle Maschine
aus.

Festplatten – wählen Sie die Größe der Festplatte für diese virtuelle Maschine in GB
aus.

Netzwerk – wählen Sie gegebenenfalls das Netzwerk aus, mit dem diese virtuelle
Maschine verbunden wird.
Hinweis
Sie können nur eine Netzwerkverbindung für eine virtuelle Maschine in
Essentials 2010 auswählen. Zum Konfigurieren zusätzlicher
Netzwerkverbindungen ändern Sie die Eigenschaften der virtuellen Maschine
mit Hyper-V-Manager.
Betriebssystemeigenschaften

Vom Netzwerk installieren – wählen Sie diese Option aus, wenn Sie ein
Betriebssystem vom Netzwerk installieren wollen.

Von DVD installieren – wählen Sie diese Option aus, wenn Sie ein Betriebssystem
von einer DVD installieren wollen.

Aus den verfügbaren ISO-Abbildern auswählen – wählen Sie diese Option aus,
wenn Sie ein Betriebssystem von einem ISO-Abbild installieren wollen.
Wichtig
Wenn Sie das ISO-Abbild, das Sie installieren wollen, nicht in der Liste
erscheint, verwenden Sie Windows Explorer, um die Datei nach der ISODatei zu suchen und sie in den Bibliotheksordner einzufügen. Klicken Sie
dann auf Liste aktualisieren, um die Bibliothek zu aktualisieren und die
Datei auszuwählen.
5. Klicken Sie auf Weiter, um mit der Erstellung der neuen virtuellen Maschine fortzufahren.
6. Wenn die Seite Host auswählen erscheint, wählen Sie in der Liste einen Host aus, der
über ausreichende Ressourcen für das Hosten der virtuellen Maschine, die Sie erstellen
möchten, verfügt, und klicken Sie dann auf Weiter.
7. Wenn die Seite Name der virtuellen Maschine erscheint, geben Sie einen Namen für
die virtuelle Maschine und optional eine Beschreibung ein, und akzeptieren oder ändern
Sie den Standardpfad für den Hostordner für die Dateien der virtuellen Maschine. Klicken
Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.
8. Überprüfen Sie auf der Seite Übersicht die Details für die zu erstellende virtuelle
70
Maschine. Klicken Sie auf Zurück, wenn Sie auf den vorherigen Seiten Änderungen
vornehmen möchten, oder klicken Sie auf Erstellen, um mit der Erstellung der virtuellen
Maschine fortzufahren.
Während die virtuelle Maschine von Essentials erstellt wird, sehen Sie eine Statusanzeige.
Nachdem die virtuelle Maschine erstellt wurde, wird sie automatisch von Essentials gestartet
und mit Ihrem System verbunden.
Siehe auch
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials
Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über
einen Server in Essentials
Anforderungen an auf physischen Servern erstellte virtuelle
Maschinen
In System Center Essentials 2010 können Sie virtuelle Maschinen aus vorhandenen physischen
Servern erstellen. Dieses Verfahren wird auch als P2V-Konvertierung bezeichnet. Um in
Essentials 2010 eine virtuelle Maschine aus einem physischen Server erstellen zu können, muss
auf dem physischen Server eines der folgenden Betriebssysteme installiert sein.
Unterstützte Betriebssysteme

Windows 7 (x86 und x64)

Windows Web Server 2008 R2

Windows Web Server 2008

Windows Server 2008 R2 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition (x64)

Windows Server 2008 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition (x86 und x64)

Windows Vista mit Service Pack 1 (SP1) oder höher (x86 und x64)

Windows Small Business Server 2003

Windows Server 2003 Web Edition

Windows Server 2003 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition mit Service Pack 2
(SP2) und höher (x86 und x64)

Windows XP Professional mit Service Pack 3 (SP3) und höher (x86 und x64)
So erstellen Sie eine neue virtuelle Maschine aus einem physischen Server
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
71
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf In virtuelle Maschine konvertieren.
3. Lesen Sie beim Starten des Assistenten zum Kopieren von Servern die Informationen
unter Vorbereitung, und klicken Sie dann auf Weiter, um fortzufahren.
4. Sie werden aufgefordert, einen Benutzernamen, ein Kennwort und eine Domäne für die
Verbindung zum physischen Hostserver einzugeben. Klicken Sie auf die Schaltfläche
Test, um die Anmeldeinformationen zu prüfen, und klicken Sie dann auf Weiter, um
fortzufahren.
5. Während des Abrufs der Quelldetails vom Hostserver wird eine Statusanzeige angezeigt.
Nach Abschluss dieses Vorgangs werden die Konfigurationseigenschaften für den
ausgewählten Computer angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften
ändern, um an den standardmäßigen Konfigurationseigenschaften Änderungen
vorzunehmen. Klicken Sie auf OK, wenn Sie die Eigenschaften Ihren Anforderungen
entsprechend geändert haben, um zum Assistenten zurückzukehren.
6. Klicken Sie nach dem Konfigurieren der Eigenschaften des Hostservers auf Weiter.
Daraufhin werden Computer gesucht, die über ausreichende Ressourcen für das Hosten
der virtuellen Maschine, die Sie ausführen möchten, verfügen.
7. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Computer den Computer aus, den Sie als Host
für die virtuelle Maschine verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Weiter.
8. Geben Sie auf der Seite Identität der virtuellen Maschine einen Namen für die virtuelle
Maschine und optional eine Beschreibung ein, wählen Sie den Hostspeicherort für die
Dateien der virtuellen Maschine aus (z. B. C:\Programme\System Center
Essentials\VM), und klicken Sie dann auf Weiter.
9. Überprüfen Sie auf der Seite Übersicht die Details der neuen virtuellen Maschine, und
klicken Sie dann auf Erstellen.
Warnung
Nach dem Klicken auf Erstellen wird der Quellcomputer automatisch
heruntergefahren.
10. Während die virtuelle Maschine von Essentials erstellt wird, sehen Sie eine
Statusanzeige. Nach Abschluss des Vorgangs werden Sie benachrichtigt, dass die neue
virtuelle Maschine erfolgreich erstellt wurde. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn
die neue virtuelle Maschine nach dem Schließen des Assistenten nicht gestartet werden
soll, und klicken Sie dann auf Schließen, um den Assistenten zu beenden.
Wichtig
Wenn eine virtuelle Maschine nicht von Essentials erstellt werden kann, erhalten
Sie eine Fehlermeldung mit Anweisungen zur Behebung des Problems. Klicken
Sie nach der Behebung des Problems auf Wiederholen, um den Computer
erneut zu durchsuchen.
Siehe auch
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials
72
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über
eine virtuelle Festplatte in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie mithilfe vorhandener virtueller VMware- und
Microsoft Virtual Server-Datenträger neue virtuelle Maschinen erstellen. Gehen Sie vor wie
nachfolgend beschrieben, um die virtuellen Datenträger von Ihren virtuellen VMware- und
Microsoft Virtual Server-Maschinen zu importieren, um neue virtuelle Maschinen zu erstellen.
Wichtig
Sollten Sie eine neue virtuelle Maschine aus einer virtuellen VMware-Maschine erstellen,
entfernen Sie VMware Tools von der virtuellen VMware-Maschine, bevor Sie mit der
Erstellung beginnen.
So erstellen Sie eine neue virtuelle Maschine mithilfe eines virtuellen Datenträgers
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Virtuelle Festplatte importieren.
3. Wenn die Seite Virtuelle Festplatte auswählen erscheint, werden Sie aufgefordert, eine
neue virtuelle Maschine mithilfe einer virtuellen Festplattendatei (mit der Erweiterung
.vhd) oder einer VMware-Datei (mit der Erweiterung .vmx) zu erstellen. Wählen Sie
Virtuelle Maschine aus vorhandener .vhd-Datei importieren oder Virtuelle VMwareMaschine importieren aus, klicken Sie auf Durchsuchen, um die Datei zu suchen und
die Datei selbst und die zugehörigen Supportdateien (z. B. Dateien mit Einstellungen für
VMware) dem Bibliotheksordner hinzuzufügen, und klicken Sie dann auf Liste
aktualisieren, um die Datei auszuwählen. Klicken Sie auf Weiter, wenn Sie die zu
importierende Datei ausgewählt haben.
4. Überprüfen Sie auf der Seite Konfiguration festlegen die Eigenschaften der
Hardwarekonfiguration für den virtuellen Server. Wenn Sie die für die ausgewählte
Vorlage angezeigten Eigenschaften ändern wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Eigenschaften ändern. Ändern Sie die Hardwarekonfiguration Ihren Anforderungen
entsprechend, und klicken Sie dann auf OK.
Eigenschaften der Hardwarekonfiguration

Prozessor – wählen Sie die Anzahl Prozessoren für diese virtuelle Maschine aus.

Speicher – wählen Sie die gesamte Speicherkapazität für diese virtuelle Maschine
aus.

Festplatten – wählen Sie die Größe der Festplatte für diese virtuelle Maschine in GB
aus.

Netzwerk – wählen Sie gegebenenfalls das Netzwerk aus, mit dem diese virtuelle
Maschine verbunden wird.
5. Klicken Sie auf Weiter, um mit der Erstellung der neuen virtuellen Maschine fortzufahren.
6. Wenn die Seite Host auswählen erscheint, wählen Sie in der Liste einen Host aus, der
über ausreichende Ressourcen für das Hosten der virtuellen Maschine, die Sie erstellen
möchten, verfügt, und klicken Sie dann auf Weiter.
73
7. Wenn die Seite Name der virtuellen Maschine erscheint, geben Sie einen Namen für
die virtuelle Maschine und optional eine Beschreibung ein, und akzeptieren oder ändern
Sie den Standardpfad für den Hostordner für die Dateien der virtuellen Maschine. Klicken
Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.
8. Überprüfen Sie auf der Seite Übersicht die Details für die zu erstellende virtuelle
Maschine. Klicken Sie auf Zurück, wenn Sie auf den vorherigen Seiten Änderungen
vornehmen möchten, oder klicken Sie auf Erstellen, um mit der Erstellung der virtuellen
Maschine fortzufahren.
Während die virtuelle Maschine von Essentials erstellt wird, sehen Sie eine Statusanzeige.
Nachdem die virtuelle Maschine erstellt wurde, wird sie automatisch von Essentials gestartet
und mit Ihrem System verbunden.
Siehe auch
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die
Verwaltung in Essentials
In System Center Essentials 2010 ist eine nicht verwaltete virtuelle Maschine eine virtuelle
Maschine, auf der entweder kein Betriebssystem installiert ist oder für die kein EssentialsVerwaltungs-Agents bereitgestellt wird. Um eine virtuelle Maschine verwalten zu können, müssen
Sie zunächst ein Betriebssystem installieren, Dienste für virtuelle Gäste installieren und dann den
Assistenten für Computer- und Geräteverwaltung ausführen, um den Agent zu installieren. Die
Ansicht Alle virtuellen Maschinen im Bereich Computer enthält eine Liste aller verwalteten und
nicht verwalteten virtuellen Maschinen. Gehen Sie vor wie nachfolgend beschrieben, um die
Eigenschaften virtueller Maschinen zu ändern und anzuzeigen, eine Verbindung zu virtuellen
Maschinen herzustellen, Betriebssysteme und Dienste für virtuelle Gäste auf virtuellen
Maschinen zu installieren sowie virtuelle Maschinen zu ermitteln bzw. zu löschen.
Wichtig
Wenn Essentials 2010 mit Virtualization Management und außerdem System Center
Virtual Machine Manager (VMM) installiert ist, wird empfohlen, virtuelle Maschinen nicht
in der VMM 2008-Administratorkonsole, sondern ausschließlich in Essentials 2010 zu
verwalten, um Konflikte zwischen den Anwendungen zu vermeiden.
Klicken Sie nach der Erstellung einer neuen virtuellen Maschine auf Virtuelle Maschine
konfigurieren. Dann wird eine Liste der Schritte angezeigt, die nacheinander auszuführen sind,
damit die virtuelle Maschine von Essentials 2010 verwaltet werden kann. Installieren Sie zuerst
das Betriebssystem. Der Datenträger für die Installation des Betriebssystems ist in den
Eigenschaften der virtuellen Maschine angegeben. Stellen Sie während der Installation des
Betriebssystems sicher, dass die virtuelle Maschine als Teil der entsprechenden Domäne
74
konfiguriert wird, damit sie von Essentials 2010 ermittelt werden kann. Installieren Sie nach der
Installation des Betriebssystems die Dienste für Gäste, und ermitteln Sie dann die virtuelle
Maschine, sodass der für deren Überwachung benötigte Agent installiert wird.
So installieren Sie ein Betriebssystem auf einer virtuellen Maschine
1. Bevor Sie ein Betriebssystem installieren können, müssen Sie festlegen, ob die
Installation vom Netzwerk, von einer CD oder DVD oder von einer ISO-Abbilddatei aus
erfolgen soll. Vergewissern Sie sich dann, dass die Installationsdateien vorhanden sind,
und ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS so, dass der ausgewählte Datenträger
geladen wird.
2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. Klicken Sie im Bereich Computer
auf Alle virtuellen Maschinen.
3. Klicken Sie in der Ansicht Alle virtuellen Maschinen mit der rechten Maustaste auf die
neue virtuelle Maschine in der Liste, und klicken Sie dann auf Virtuelle Maschine
konfigurieren. Dieser Befehl ist auch im Bereich Tasks enthalten.
4. Klicken Sie im Dialogfeld Virtuelle Maschine konfigurieren auf Betriebssystem
installieren.
5. Wenn das Fenster „Virtual Machine Viewer“ angezeigt wird, wird die virtuelle Maschine
gestartet, und die Installation des Betriebssystems beginnt. Befolgen Sie die
Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation des Betriebssystems
abzuschließen.
Wichtig
Wenn sich die virtuelle Maschine im Status „Beendet“ befindet, wird sie zunächst
von Essentials gestartet, bevor eine Verbindung zu ihr hergestellt wird. Neben
den neuen virtuellen Maschinen, für die diese Schritte ausgeführt werden
müssen, wird ein Ausrufezeichen angezeigt, und im Vorschaubereich unterhalb
der Liste der virtuellen Maschinen werden Sie darauf hingewiesen, dass weitere
Schritte ausgeführt werden müssen.
Damit die virtuelle Maschine nach der Installation des Betriebssystems ermittelt
und verwaltet werden kann, müssen Sie sicherstellen, dass Dienste für Gäste
installiert werden, das Benutzerkonto auf der virtuellen Maschine über
Administratorrechte verfügt und die virtuelle Maschine gegebenenfalls in die
Domäne eingefügt wurde.
So installieren Sie Dienste für virtuelle Gäste auf einer virtuellen Maschine
1. Klicken Sie im Dialogfeld Virtuelle Maschine konfigurieren auf Dienste für virtuelle
Gäste installieren.
Hinweis
Dienste für Gäste bieten Features, mit deren Hilfe eine virtuelle Maschine sicher
in einen physischen Computer integriert wird. Dienste für Gäste bieten
beispielsweise Mausfunktionalität und Zeitsynchronisierung. Dank dieser Dienste
75
kann eine virtuelle Maschine auch effektiver von einem Hostserver verwaltet
werden. Bevor Sie Dienste für Gäste installieren können, muss ein
Betriebssystem auf der virtuellen Maschine installiert werden. Nach der
Installation der Dienste für Gäste ermittelt Essentials, welche Dienste für Ihren
Hypervisor zu installieren sind. Detaillierte Informationen zu den betreffenden
Diensten enthält die Produktdokumentation zu Hyper-V bzw. Virtual Server 2005.
2. Ein Dialogfeld erscheint, in dem Sie daran erinnert werden, dass vor der Installation von
Diensten für Gäste ein Betriebssystem installiert werden muss. Wenn bereits ein
Betriebssystem installiert wurde, klicken Sie auf Ja. Klicken Sie andernfalls auf Nein, und
befolgen Sie die Anweisungen zum Herstellen einer Verbindung zu der virtuellen
Maschine und zum Installieren des Betriebssystems.
Während Dienste für Gäste auf der virtuellen Maschine installiert werden, wird die virtuelle
Maschine beendet, und in der Ansicht Alle virtuellen Maschinen wird eine Statusanzeige
angezeigt.
So ermitteln Sie eine virtuelle Maschine
1. Klicken Sie im Dialogfeld Virtuelle Maschine konfigurieren auf Neue virtuelle
Maschine der Verwaltung hinzufügen.
2. Übernehmen Sie im Assistenten für die Verwaltung von Computern und Geräten die
Einstellung Windows-Computer für den Ermittlungstyp, und klicken Sie dann auf
Weiter.
3. Übernehmen Sie auf der Seite Automatisch oder Erweitert die Standardauswahl für
Computer- und Geräteklassen, und klicken Sie dann auf Weiter.
4. Klicken Sie auf der Seite „Ermittlungsmethode“ auf Nach Computernamen suchen oder
eingeben, geben Sie den Computernamen der virtuellen Maschine ein, und klicken Sie
dann auf Weiter.
Hinweis
Der Name der virtuellen Maschine in Essentials muss derselbe sein wie der
Computername, den Sie bei der Installation des Betriebssystems auf der
virtuellen Maschine gewählt haben. Wenn die Namen nicht identisch sind,
bearbeiten Sie die Eigenschaften der virtuellen Maschine, wenn sich diese im
Status „Beendet“ befindet, sodass die Namen übereinstimmen. Um ermittelt zu
werden, muss sich die virtuelle Maschine in derselben Domäne wie der
Essentials-Server befinden.
5. Verwenden Sie auf der Seite Administratorkonto entweder die Anmeldeinformationen,
die Sie bei der Installation von Essentials benutzt haben, oder klicken Sie auf Anderes
Benutzerkonto. Geben Sie den Benutzernamen, das Kennwort und die Domäne eines
Benutzers mit Administratorrechten auf der virtuellen Maschine ein, und klicken Sie dann
auf Ermitteln. Während die virtuelle Maschine ermittelt wird, ist eine Statusanzeige zu
sehen.
6. Wählen Sie auf der Seite Zu verwaltende Objekte auswählen die virtuelle Maschine in
der Liste der Geräte aus, und klicken Sie dann auf Weiter.
76
7. Prüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung, ob die Angaben korrekt sind, und klicken
Sie dann auf Fertig stellen.
Daraufhin erscheint das Dialogfeld Status des Agentverwaltungstasks, während der Agent
in Essentials installiert wird, und die Ergebnisse werden nach Abschluss der Installation im
Fenster „Taskausgabe“ angezeigt.
Siehe auch
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials
Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials
Verbinden mit einer virtuellen Maschine in
Essentials
Verwenden Sie folgendes Verfahren für die Verbindung mit einer verwalteten virtuellen Maschine
über die System Center Essentials 2010-Konsole, damit Benutzer in Ihrem Unternehmen
beispielsweise auf Anwendungen zugreifen können, die sich auf anderen Computern befinden.
So stellen Sie eine Verbindung mit einer virtuellen Maschine her
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer, und klicken Sie dann auf Alle
virtuellen Maschinen.
2. Es stehen zwei Möglichkeiten für die Verbindung mit einer virtuellen Maschine zur
Verfügung: Wählen Sie im Bereich Tasks eine virtuelle Maschine aus der Liste, und
klicken Sie auf Verbindung mit virtueller Maschine herstellen, oder doppelklicken Sie
im Bereich Vorschau auf das Piktogramm der ausgewählten virtuellen Maschine.
Hinweis
Wenn sich die virtuelle Maschine im Status „Beendet“ befindet, wird sie von
Essentials zunächst gestartet, bevor eine Verbindung hergestellt wird.
3. Möglicherweise wird eine Meldung angezeigt, die Sie darauf hinweist, dass die
Informationen, die Sie mit dem Server austauschen werden, über eine nicht
verschlüsselte Verbindung gesendet werden. Sie werden aufgefordert, die geplante
Aktion zu bestätigen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn diese Meldung nicht
erneut angezeigt werden soll. Klicken Sie anschließend auf Ja, um den
Verbindungsversuch zu der virtuellen Maschine fortzusetzen.
Hinweis
Wenn ein andere Benutzer mit der virtuellen Maschine verbunden ist, erfolgt eine
weitere Warnmeldung mit dem Hinweis, dass die Verbindung dieses Benutzers
getrennt wird, wenn Sie fortfahren. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang
fortzusetzen.
77
Siehe auch
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer
virtuellen Maschine in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie über die Essentials-Konsole die
Hardwareeigenschaften einer virtuellen Maschine ändern – z. B. die Anzahl Prozessoren oder die
derzeit der virtuellen Maschine zugewiesene Speicherkapazität – um die Leistung der virtuellen
Maschine zu steigern. Gehen Sie vor wie nachfolgend beschrieben, um die Eigenschaften einer
virtuellen Maschine zu ändern.
So können Sie die Eigenschaften einer virtuellen Maschine anzeigen oder ändern
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann auf Alle virtuellen Maschinen.
2. Wählen Sie in der Liste eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann im Bereich
Tasks auf Eigenschaften.
3. Daraufhin erscheint das Dialogfeld Eigenschaften der virtuellen Maschine. Dort
können Sie die folgenden Eigenschaften anzeigen und ändern:

Identifikation der virtuellen Maschine – Zeigt den Namen und die Beschreibung
der virtuellen Maschine an oder ändert diese Eigenschaften und zeigt den
Hostnamen und -ordner für die Dateien der virtuellen Maschine an.
Hinweis
Wenn die virtuelle Maschine beim Öffnen des Dialogfelds Eigenschaften
der virtuellen Maschine nicht beendet wird, können Sie einige
Einstellungen ändern. Um eine nicht verfügbare Einstellung zu ändern,
müssen Sie die virtuelle Maschine herunterfahren und dann das Dialogfeld
Eigenschaften der virtuellen Maschine erneut öffnen.

Prozessor – Zeigt die Anzahl Prozessoren für diese virtuelle Maschine an oder
ändert diese.

Speicher – Zeigt die auf Basis der Anforderungen der Anwendungen und des
Betriebssystems beanspruchte Speicherkapazität an oder ändert diese.

Festplatten – Zeigt die Anzahl Festplatten, die Festplattenkapazität oder die
Datenträgernamen an oder ändert diese.
Hinweis
Wenn Sie Festplatteneigenschaften ändern wollen und es sich bei der
Festplatte um ein SCSI-Gerät handelt oder Sie einen Snapshot der virtuellen
Maschine erstellt haben, können Sie die Größe der Festplatte nicht ändern.

Netzwerk – Zeigt die für diese virtuelle Maschine verwendete Netzwerkverbindung
78
an oder ändert diese.
Tipp
Wenn Sie planen, ein Betriebssystem über das Netzwerk auf der virtuellen
Maschine zu installieren, wählen Sie in der Liste der verfügbaren
Netzwerkpfade die Netzwerkverbindung des Hostcomputers aus. Sie können
nur eine Netzwerkverbindung für eine virtuelle Maschine in Essentials 2010
auswählen. Zum Konfigurieren zusätzlicher Netzwerkverbindungen ändern
Sie die Eigenschaften der virtuellen Maschine mit Hyper-V-Manager.

BIOS-Startreihenfolge – zeigt die Reihenfolge an, in der die Startgeräte zum
Starten des Betriebssystems ausgewählt werden, bzw. dient zum Ändern dieser
Reihenfolge.

CD/DVD-Laufwerke – zeigt die CD/DVD-Informationen für diese virtuelle Maschine
bzw. dient zum Ändern dieser Informationen.
Wenn Sie Eigenschaften der virtuellen Maschine ändern, klicken Sie auf OK, wenn Sie
alle Änderungen vorgenommen haben. Daraufhin erscheint eine Meldung mit der
Aufforderung, die vorgenommenen Änderungen zu bestätigen. Klicken Sie auf Ja, um
Änderungen zu akzeptieren. Anschließend erscheint wieder die Liste der nicht
verwalteten virtuellen Maschinen.
Wichtig
Wird versucht, eine Verbindung zu einer virtuellen Maschine herzustellen, auf der
noch kein Betriebssystem installiert ist, erscheint im Fenster „Virtual Machine
Viewer“ eine Meldung, in der Sie aufgefordert werden, entweder einen Neustart
durchzuführen und dazu das entsprechende Startgerät auszuwählen oder einen
Startdatenträger in das ausgewählte Startgerät einzulegen. Möglicherweise
müssen Sie die Eigenschaften der virtuellen Maschine bearbeiten und entweder
das Host-CD/DVD-Laufwerk benutzen oder eine ISO-Abbilddatei in den
Bibliotheksordner einfügen.
Wenn das Betriebssystem von einer CD/DVD aus installiert werden soll,
bearbeiten Sie die Eigenschaften dieser virtuellen Maschine so, dass das HostCD/DVD-Laufwerk verwendet wird. Soll das Betriebssystem von einem ISOAbbild installiert werden, stellen Sie sicher, dass die ISO-Datei in den
Bibliotheksordner kopiert wird. Ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS, sodass
der entsprechende Datenträger zuerst geladen wird. Weitere Informationen zum
Hinzufügen einer Datei zum Bibliotheksordner finden Sie unter Verwalten von
Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials.
Wenn Sie die Netzwerkeigenschaften der virtuellen Maschine für die Nutzung
einer vorhandenen Netzwerkverbindung konfiguriert haben und die IT-Umgebung
die Installation von Betriebssystemen über das Netzwerk unterstützt, können Sie
die BIOS-Startreihenfolge in den Eigenschaften der virtuellen Maschine ändern
und PXE Boot an die Spitze der Liste verschieben, um eine Remoteinstallation
des Betriebssystems zu starten.
79
Siehe auch
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials
Verbinden mit einer virtuellen Maschine in Essentials
Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials
Ändern des Status einer virtuellen Maschine in
Essentials
Wenn in System Center Essentials 2010 mehrere virtuelle Maschinen auf einem festgelegten
Hostserver ausgeführt werden und Sie in der Lage sein möchten, diese virtuellen Maschinen über
die Essentials-Konsole zu starten, zu beenden, anzuhalten oder zu deaktivieren, verwenden Sie
zum Ändern des Status der virtuellen Maschinen folgendes Verfahren.
Ändern des Status einer virtuellen Maschine
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Wählen Sie eine virtuelle Maschine aus der Liste mit den Computern. Klicken Sie im
Bereich Tasks auf einen der nachfolgend beschriebenen Tasks. Die verfügbaren
Statuswerte basieren auf dem aktuellen Status der virtuellen Maschine.

Start: Starten einer beendeten oder angehaltenen virtuellen Maschine.

Beenden: Beenden der Ausführung des Betriebssystems auf der virtuellen
Maschine. Diese Aktion hat die gleiche Auswirkung auf virtuelle Maschinen wie das
ordnungsgemäße Herunterfahren auf physischen Computern.

Anhalten: Speichern des aktuellen Status der virtuellen Maschine und Beenden der
Ausführung der virtuellen Maschine ohne Verwerfen des Speichers. Wenn die
virtuelle Maschine aus dem gespeicherten Status wiederhergestellt wird, wird sie
wieder in den Status versetzt, der zum Zeitpunkt der Speicherung herrschte.

Deaktivieren: Beenden einer virtuellen Maschine ohne Speichern von
Statusinformationen. Diese Aktion hat die gleiche Auswirkung auf die virtuelle
Maschine wie das Ziehen des Netzsteckers auf einem physischen Computer.
Möglicherweise wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem Sie eine Auswahl bestätigen müssen.
Danach wird der Status geändert, und die Anzeige wechselt zurück zu der Liste Alle
Windows-Server. Der neue Status der virtuellen Maschine wird in der Spalte VM Status
angezeigt.
Siehe auch
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
80
Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen
Hostservern in Essentials
Wenn Sie eine virtuelle Maschine von einem vorhandenen Hostserver zu einem neuen Server
migrieren möchten, müssen Sie den neuen Server zunächst in System Center Essentials 2010
als Host festlegen, damit Sie beim Migrieren der virtuellen Maschine aus der Liste der
verfügbaren Hosts den neuen Host auswählen können.
So migrieren Sie eine virtuelle Maschine zu einem neuen Hostserver
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Wählen Sie in der Liste der Computer eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann
im Bereich „Tasks“ auf Zu neuem Host migrieren.
Wichtig
Bevor Sie die virtuelle Maschine zu einem neuen Hostserver migrieren, muss der
neue Server als Host festgelegt werden. Folgen Sie den unter Festlegen eines
Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials beschriebenen Schritten,
bevor Sie mit diesem Verfahren fortfahren.
3. Wenn das Fenster Virtuelle Maschine zu neuem Host migrieren angezeigt wird,
wählen Sie den neuen Hostserver für die virtuelle Maschine in der Liste der verfügbaren
Hosts aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Migrieren.
Warnung
Die virtuelle Maschine wird beendet, bevor sie zum neuen Host migriert wird.
4. Wenn das Dialogfeld Migration bestätigen angezeigt wird, klicken Sie auf Ja, um den
Vorgang fortzusetzen. Während Essentials die virtuelle Maschine zu dem neuen
Hostserver migriert, wird eine Statusanzeige angezeigt.
5. Nachdem die virtuelle Maschine erfolgreich zum neuen Hostserver migriert wurde, wird
ein weiteres Dialogfeld mit einer entsprechenden Benachrichtigung geöffnet. Klicken Sie
zum Beenden der Migration auf Schließen. Sobald in Essentials wieder die Liste Alle
Windows-Server angezeigt wird, wird der Name des neuen Hosts in der
Zusammenfassung für die ausgewählte virtuelle Maschine angezeigt.
Siehe auch
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Löschen eines Hostservers in Essentials
Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
81
Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in
Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie Vorlagen für virtuelle Maschinen erstellen, ändern
oder löschen und in einer Bibliothek mit unterschiedlichen Hardwarekonfigurationen speichern.
Durch diese benutzerdefinierten Vorlagen wird die Erstellung von virtuellen Maschinen
vereinfacht und beschleunigt. Verwenden Sie die nachstehend beschriebenen Verfahren, um die
Einstellungen der vorhandenen Vorlagen zu ändern oder neue Vorlagen zu erstellen.
Die folgende Tabelle enthält eine Auflistung der im Lieferumfang von Essentials 2010 enthaltenen
Vorlagen für virtuelle Maschinen.
1 CPU – 2GB RAM –
virtuelle Festplatte mit
16GB
1 CPU – 1GB RAM –
virtuelle Festplatte mit
16GB
2 CPU – 4GB RAM –
virtuelle Festplatte mit
60GB
Prozessoren
1
1
2
Speicher
2 GB
1 GB
4 GB
Festplatte
16 GB
16 GB
60 GB
Netzwerk
Speicherorte anzeigen
Speicherorte anzeigen
Speicherorte anzeigen
CD/DVDLaufwerk
Keine
Keine
Keine
BIOS-BootReihenfolge
CD/DVD, virtuelles
Festplattenlaufwerk,
Netzwerk
CD/DVD, virtuelles
Festplattenlaufwerk,
Netzwerk
CD/DVD, virtuelles
Festplattenlaufwerk,
Netzwerk
Hinweis
Die Namen und Beschreibungen der vorkonfigurierten Vorlagen können nicht geändert
werden. Sie können die Hardwareeigenschaften dieser Vorlagen zwar ändern, doch es
empfiehlt sich, dies nicht zu tun und bei Bedarf neue Vorlagen mit alternativen
Hardwarekonfigurationen zu erstellen.
Wichtig
Wenn Sie beim Erstellen oder Ändern einer Vorlage eine virtuelle Festplatte mit bereits
installiertem Betriebssystem verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass die VHD-Datei
nach der Ausführung des Systemvorbereitungstools (Sysprep.exe) auf dem in der VHD
installierten Betriebssystem gespeichert wird. Microsoft bietet keinen Support für
Computer, die durch Duplizierung vollständig installierter Kopien des Betriebssystems
installiert und nicht über Sysprep.exe erstellt wurden.
Anzeigen oder Bearbeiten einer vorhandenen Vorlage für virtuelle Maschinen
82
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Vorlagen verwalten.
3. Wenn das Dialogfeld Vorlagen für virtuelle Maschinen verwalten angezeigt wird,
klicken Sie auf eine der Vorlagen, und klicken Sie dann auf Anzeigen/Bearbeiten.
4. Ändern Sie auf der Seite Vorlageninformationen den Namen oder die optionale
Beschreibung für diese Vorlage für virtuelle Maschinen.
5. Ändern Sie auf der Seite Prozessor die Anzahl der Prozessoren, die Sie in dieser
Vorlage nutzen möchten.
6. Ändern Sie auf der Seite Speicher die Speichermenge, um den Anwendungs- und
Betriebssystemanforderungen in dieser Vorlage zu entsprechen.
7. Ändern Sie auf der Seite Festplatte den Namen der Festplatte und die Größe, oder
ändern Sie die in dieser Vorlage zu verwendende VHD-Datei.
Wichtig
Auf dieser Seite wird ein Link zu einem Bibliotheksordner angezeigt. Wenn die
entsprechende VHD-Datei nicht in der Liste angezeigt wird, können Sie die Datei
diesem Ordner hinzufügen. Klicken Sie anschließend auf der Seite Festplatte
auf die Option Liste aktualisieren. Die Datei wird in der Liste angezeigt und
kann ausgewählt werden.
8. Wählen Sie auf der Seite Netzwerk aus der Liste mit verfügbaren
Hostnetzwerkverbindungen einen Eintrag. Wenn Sie bei der Verwendung dieser Vorlage
für die Erstellung einer virtuellen Maschine keine Netzwerkverbindung konfigurieren
möchten, wählen Sie die Option Nicht verbunden.
9. Wählen Sie auf der Seite BIOS-Boot-Reihenfolge ein Gerät aus der Liste, klicken Sie
dann auf Nach oben oder Nach unten, um die Boot-Reihenfolge in dieser Vorlage zu
ändern.
10. Wählen Sie auf der Seite CD/DVD-Laufwerke die CD/DVD des Hostcomputers, oder
übernehmen Sie die Einstellung Keine, wenn Sie bei der Verwendung dieser Vorlage für
die Erstellung einer virtuellen Maschine keine CD/DVD-Laufwerk konfigurieren möchten.
11. Wenn Sie an den Einstellungen der Vorlage für virtuelle Maschinen Änderungen
vorgenommen haben, klicken auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
So erstellen Sie eine neue Vorlage für eine virtuelle Maschine
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Vorlagen verwalten.
3. Wenn das Dialogfeld Vorlagen für virtuelle Maschinen verwalten angezeigt wird,
klicken Sie auf Neu, um das Dialogfeld Vorlageneigenschaften anzuzeigen.
4. Geben Sie auf der Seite Vorlageninformationen in den entsprechenden Feldern einen
Namen und eine optionale Beschreibung für die neue Vorlage ein.
5. Wählen Sie auf der Seite Prozessor die Anzahl der Prozessoren aus, die Sie in dieser
83
Vorlage nutzen möchten.
6. Ändern Sie auf der Seite Speicher die Speichermenge, um den Anwendungs- und
Betriebssystemanforderungen in dieser Vorlage zu entsprechen.
7. Wählen Sie auf der Seite Festplatte aus der entsprechenden Liste eine virtuelle
Festplatte (VHD) aus.
Wichtig
Auf dieser Seite wird ein Link zu einem Bibliotheksordner angezeigt. Wenn die
gewünschte VHD-Datei nicht in der Liste angezeigt wird, können Sie die Datei
diesem Ordner hinzufügen. Klicken Sie anschließend auf der Seite Festplatte
auf die Option Liste aktualisieren. Die Datei wird in der Liste angezeigt und
kann dann ausgewählt werden.
8. Wählen Sie auf der Seite Netzwerk aus der Liste mit den verfügbaren
Hostnetzwerkverbindungen einen Eintrag. Wenn Sie bei der Verwendung dieser Vorlage
für die Erstellung einer virtuellen Maschine keine Netzwerkverbindung konfigurieren
möchten, wählen Sie die Option Nicht verbunden.
Hinweis
Wenn Sie keinen Host festgelegt haben, wird nur der Wert Not Connected im
Feld Netzwerk angeboten. Nach der Festlegung eines Hosts wird die
Netzwerkverbindung verfügbar, wenn Sie eine neue virtuelle Maschine erstellen
oder die Eigenschaften einer vorhandenen virtuellen Maschine ändern.
9. Wählen Sie auf der Seite BIOS-Boot-Reihenfolge ein Gerät aus der Liste, klicken Sie
dann auf Nach oben oder Nach unten, um die Boot-Reihenfolge in dieser Vorlage zu
ändern.
10. Wählen Sie auf der Seite CD/DVD-Laufwerke die CD/DVD des Hostcomputers, oder
übernehmen Sie die Einstellung Keine, wenn Sie bei der Verwendung dieser Vorlage für
die Erstellung einer virtuellen Maschine keine CD/DVD-Laufwerk konfigurieren möchten.
11. Wenn Sie die Konfiguration der Vorlage für virtuelle Maschinen abgeschlossen haben,
klicken auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern.
So löschen Sie eine Vorlage für virtuelle Maschinen
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer, und klicken Sie dann auf Alle
virtuellen Maschinen.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Vorlagen verwalten.
3. Wenn das Dialogfeld Vorlagen für virtuelle Maschinen verwalten angezeigt wird,
klicken Sie auf eine der Vorlagen, und klicken Sie dann auf Löschen.
Hinweis
Vorkonfigurierte Vorlagen können nicht gelöscht werden.
4. Wenn das Dialogfeld Löschen der Vorlage bestätigen angezeigt wird, klicken Sie auf
Ja, um die ausgewählte Vorlage zu löschen.
84
Siehe auch
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials
Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials
Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials
Virtualisierungsverwaltung in Essentials
Verwalten der Snapshots von virtuellen Maschine
in Essentials
Ein Snapshot sichert den Status der virtuellen Maschine durch Aufzeichnen der seit dem letzten
Snapshot vorgenommenen Änderungen. Wenn in System Center Essentials 2010 eine
Softwareinstallation oder ein Softwareupdate fehlschlägt, können Sie ein Rollback zu einem
älteren Snapshot durchführen und die einwandfreie Funktion der virtuellen Maschine
wiederherstellen.
Wenn Sie die Bereitstellung von Softwareupdates planen, können Sie einen neuen Snapshot für
den Fall erstellen, dass Sie Änderungen, die nach dem Update an virtuellen Maschinen
vorgenommen werden, rückgängig machen müssen. Außerdem können Sie ein Rollback zum
vorherigen Status durchführen, wenn das Softwareupdate fehlschlägt, und einen Snapshot
entfernen, wenn er nicht mehr benötigt wird.
So erstellen Sie einen neuen Snapshot einer virtuellen Maschine
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Wählen Sie in der Liste der Computer eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann
im Bereich Tasks auf Snapshots verwalten.
3. Wählen Sie zum Erstellen eines neuen Snapshots die virtuelle Maschine aus, und klicken
Sie dann im Fenster „Snapshots verwalten“ auf die Schaltfläche Neu.
4. Geben Sie in das dann erscheinende Dialogfeld Snapshot einen Namen und eine
Beschreibung für den Snapshot ein, und klicken Sie auf Speichern. Nachdem der
Snapshot gespeichert wurde, wird wieder das Fenster Snapshots verwalten angezeigt.
So stellen Sie einen Snapshot einer virtuellen Maschine wieder her
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Wählen Sie in der Liste der Computer eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann
im Bereich Tasks auf Snapshots verwalten.
3. Wählen Sie im Fenster Snapshots verwalten den Snapshot der virtuellen Maschine aus,
den Sie wiederherstellen wollen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche
Wiederherstellen.
4. Wenn das Dialogfeld Wiederherstellungsbestätigung angezeigt wird, klicken Sie auf
Ja, um den Vorgang fortzusetzen. Nach der Wiederherstellung des Snapshots wird
85
wieder die Liste der Snapshots angezeigt, und der wiederhergestellte Snapshot ist nicht
mehr in der Liste der verfügbaren Snapshots enthalten.
So löschen Sie einen Snapshot einer virtuellen Maschine
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Wählen Sie in der Liste der Computer eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann
im Bereich Tasks auf Snapshots verwalten.
3. Wählen Sie im Fenster Snapshots verwalten den Snapshot der virtuellen Maschine aus,
den Sie löschen wollen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Löschen.
4. Wenn das Dialogfeld Snapshot löschen angezeigt wird, klicken Sie auf Ja, um den
Vorgang fortzusetzen. Nach der Löschung des Snapshots wird wieder die Liste der
Snapshots angezeigt, und der gelöschte Snapshot ist nicht mehr in der Liste der
verfügbaren Snapshots enthalten.
Siehe auch
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials
Beim Löschen einer virtuellen Maschine in System Center Essentials 2010 werden alle
Computerdaten und Snapshots, die für die virtuelle Maschine gespeichert wurden, permanent
entfernt. Nutzen Sie das nachfolgend beschriebene Verfahren zum permanenten Löschen einer
virtuellen Maschine.
So löschen Sie eine virtuelle Maschine
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Klicken Sie in der Liste der Server mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine,
die Sie löschen möchten, und klicken Sie dann auf Virtuelle Maschine löschen.
Wichtig
Wenn die virtuelle Maschine noch ausgeführt wird, werden Sie mittels eines
Dialogfelds aufgefordert, die virtuelle Maschine zu beenden und es erneut zu
versuchen.
3. Über ein Dialogfeld werden Sie gefragt, ob Sie die ausgewählte virtuelle Maschine
permanent löschen möchten. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen.
Während des Löschvorgangs der virtuellen Maschine in Essentials, wird eine Statusanzeige
angezeigt. Nachdem die virtuelle Maschine gelöscht wurde, wird wieder die Liste der
Computer angezeigt.
86
Siehe auch
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
Löschen eines Hostservers in Essentials
Nachdem in System Center Essentials 2010 virtuelle Maschinen zu einem neuen Hostserver
migriert wurden und für dessen Nutzung bereit sind, kann der alte Hostserver gelöscht werden.
Wenn Sie in Essentials einen Host entfernen, ist die Nutzung von Virtualisierungsfunktionen auf
diesem Server nicht mehr möglich. Danach werden sowohl der Hostserver als auch die virtuellen
Maschinen wie alle anderen von Essentials 2010 verwalteten Computer behandelt.
So entfernen Sie einen Hostserver
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie
dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server.
2. Wählen Sie in der Liste der Server den Hostserver aus, den Sie löschen möchten, und
klicken Sie dann in der Liste Tasks auf Host entfernen.
Hinweis
Wenn Sie einen Hostserver entfernen, wird dieser Server aus der Liste der beim
Erstellen oder Migrieren virtueller Maschinen verfügbaren Hosts entfernt. Alle
von Ihnen erstellten virtuellen Maschinen verbleiben jedoch auf dem Host, es sei
denn, sie werden zu einem neuen Hostserver migriert.
3. Es wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem Sie bestätigen müssen, dass der Host entfernt
werden soll. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen.
Während der Host von Essentials entfernt wird, ist eine Statusanzeige zu sehen. Nachdem
der Host entfernt wurde, wird wieder die Liste der Computer angezeigt.
Siehe auch
Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials
Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials
Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials
Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials
Deaktivieren bzw. Aktivieren eines Hosts für die
Platzierung
In System Center Essentials 2010 können Sie die einen Computer als Host für die Platzierung
virtueller Maschinen mithilfe der nachfolgend aufgeführten Windows PowerShell-Skripte
aktivieren bzw. deaktivieren.
87
So deaktivieren Sie einen Computer als Host für die Platzierung virtueller Maschinen
1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem der System Center Essentials 2010Verwaltungsserver ausgeführt wird.
Hinweis
Zur Fertigstellung dieser Schritte müssen Sie den Namen des Essentials 2010Verwaltungsservers <sceServerName> und den Namen des Hostcomputers
<hostName> kennen, den Sie für die Platzierung aktivieren bzw. deaktivieren
möchten.
2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center,
klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager
2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager.
3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein.
Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHost –ComputerName <hostName>|
Set-VMHost –AvailableForPlacement $False
Das folgende Windows PowerShell-Skript ist ein Beispielskript.
Get-VmmServer sceserver1 Get-VMHost –ComputerName scehost1|
Set-VMHost –AvailableForPlacement $False
4. Der Computer wird als nicht verfügbar (deaktiviert) für die Platzierung virtueller
Maschinen in Essentials 2010 gekennzeichnet.
So aktivieren Sie einen Computer als Host für die Platzierung virtueller Maschinen
1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem der System Center Essentials 2010Verwaltungsserver ausgeführt wird.
Hinweis
Zur Fertigstellung dieser Schritte müssen Sie den Namen des Essentials 2010Verwaltungsservers <sceServerName> und den Namen des Hostcomputers
<hostName> kennen, den Sie für die Platzierung aktivieren bzw. deaktivieren
möchten.
2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center,
klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager
2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager.
3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein.
Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHost –ComputerName <hostName>|
Set-VMHost –AvailableForPlacement $True
Das folgende Windows PowerShell-Skript ist ein Beispielskript.
Get-VmmServer sceserver1 Get-VMHost –ComputerName scehost1|
Set-VMHost –AvailableForPlacement $True
4. Der Computer wird als verfügbar (aktiviert) für die Platzierung virtueller Maschinen in
88
Essentials 2010 gekennzeichnet.
Konfigurieren von Tipps zur Leistungs- und
Ressourcenoptimierung
Leistungs- und Ressourcenoptimierung (Performance and Resource Optimization, PRO) ist ein
Feature von System Center Essentials 2010 Virtual Machine Manager. Mit diesem Feature
werden Objekte überwacht, und der Administrator erhält eine Warnmeldung, wenn Situationen
auftreten, die möglicherweise behoben werden müssen. PRO wird über PRO-Tipps
implementiert. In den PRO-Tipps sind Behebungsskripte eingebunden, die je nach Konfiguration
automatisch oder manuell ausgeführt werden können. Sie können die folgenden Schwerestufen
für PRO-Tipps, die Sie überwachen und implementieren möchten, einstellen: „Warnung“ und
„Kritisch“ oder nur „Kritisch“.
Verwenden Sie die folgenden Windows PowerShell-Skripte, um PRO zu konfigurieren. Weitere
Informationen zu PRO finden Sie unter „Informationen zu PRO“ im Abschnitt Vorgänge
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=164077).
Wichtig
Zur Fertigstellung der Schritte müssen Sie den Namen des Essentials 2010Verwaltungsservers <sceServerName> kennen.
So überwachen Sie PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und implementieren diese
automatisch
1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an.
2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center,
klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager
2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager.
3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein.
Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup –
PROAutomationLevel 1 –PROMonitoringLevel 1 –
InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 1
–PROMonitoringLevel 1
4. Vom System werden nur PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ überwacht und
automatisch implementiert.
So überwachen Sie PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und implementieren diese
manuell
1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an.
2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center,
klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager
89
2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager.
3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein.
Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup –
PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 1 –
InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 0
–PROMonitoringLevel 1
4. Vom System werden PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ überwacht. Sie erhalten die
Möglichkeit, gewünschte Tipps manuell zu implementieren.
So überwachen Sie PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und „Warnung“ und
implementieren diese automatisch
1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an.
2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center,
klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager
2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager.
3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein.
Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup –
PROAutomationLevel 2 –PROMonitoringLevel 2 –
InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 2
–PROMonitoringLevel 2
4. Vom System werden nur PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und „Warnung“ überwacht
und automatisch implementiert.
So überwachen Sie PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und „Warnung“ und
implementieren diese manuell
1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an.
2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center,
klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager
2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager.
3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein.
Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup –
PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 2 –
InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 0
–PROMonitoringLevel 2
4. Vom System werden PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und „Warnung“ überwacht. Sie
erhalten die Möglichkeit, gewünschte Tipps manuell zu implementieren.
So deaktivieren Sie die Überwachung und Implementierung aller PRO-Tipps
1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an.
2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center,
90
klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager
2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager.
3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein.
Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup –
PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 0 –
InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 0
–PROMonitoringLevel 0
4. Die Überwachung und Implementierung aller PRO-Tipps wird gestoppt.
Überwachung in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie die Regeln und Monitore von Management Packs
verwenden, um die Leistung von verwalteten Computern zu verfolgen und Leistungsdaten wie
Anzahl und Art der aktiven Warnungen zu sammeln.
Themen in diesem Kapitel
Anzeigen und Schließen einer Warnung in Essentials
Schrittweise Anleitungen zum Anzeigen und Schließen von Warnungen im Bereich
Überwachung.
Erstellen einer Statusansicht in Essentials
Schrittweise Anleitungen zum Erstellen einer Statusansicht im Bereich Überwachung.
Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials
Schrittweise Anleitungen zum Erstellen einer Diagrammansicht im Bereich
Überwachung.
Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in
Essentials
Schrittweise Anleitungen zum Verwenden der Schaltflächen Bereiche, Suchen und
Finden in der Symbolleiste des Bereichs Überwachung.
Personalisieren einer Ansicht in Essentials
Schrittweise Anleitungen zum Personalisieren einer Ansicht im Bereich Überwachung.
91
Erstellen eines Ordners im Essentials-Überwachungsbereich
Schrittweise Anleitungen zum Erstellen eines Ordners im Bereich Überwachung.
Erstellen eines Ping-Monitors in Essentials
Schrittweise Anleitungen zum Erstellen eines Ping-Monitors zur Überprüfung der
Verfügbarkeit von Computern und Geräten, auf denen keine Agents installiert sind.
Arbeiten mit dem Wartungsmodus in Essentials
Schrittweise Anleitungen zum Durchführen von Aktionen im Wartungsmodus.
Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials
Schrittweise Anleitungen zum Starten und Beenden der Ausnahmenüberwachung ohne
Agent (Agentless Exception Monitoring, AEM) und zur Änderung der Einstellungen von
Gruppenrichtlinien für die Ausnahmenüberwachung ohne Agent
Siehe auch
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Verwaltung in Essentials
Anzeigen und Schließen einer Warnung in
Essentials
Mit den folgenden Verfahren können Sie in System Center Essentials 2010 generierte
Warnungen anzeigen und schließen.
So zeigen Sie eine Warnung an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Erweitern Sie im Bereich Überwachung die Option Überwachung, und klicken Sie dann
auf Aktive Warnungen.
3. Klicken Sie im Bereich Aktive Warnungen auf eine Warnung, um weitere Informationen
zu dieser Warnung anzuzeigen.
Tipp
Sie können Essentials 2010 auch so konfigurieren, dass bei kritischen Warnungen
spezifische Aktionen durchgeführt werden – dazu können Sie entweder
Befehlsbenachrichtigungen erstellen, oder Sie können veranlassen, dass eine
Benachrichtigung per E-Mail, Instant Message (IM) oder Textnachricht (SMS) an Sie
92
weitergeleitet wird. Weitere Informationen zum Einrichten von Benachrichtigungen finden
Sie unter Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials.
So schließen Sie eine Warnung

Klicken Sie im Bereich Aktive Warnungen mit der rechten Maustaste auf die Warnung,
und klicken Sie dann auf Warnung schließen.
Hinweis
Sie können mehrere Warnungen auswählen, indem Sie die Taste STRG drücken
und gedrückt halten, während Sie auf verschiedene Warnungen klicken.
Siehe auch
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials
Erstellen einer Statusansicht in Essentials
Die Statusansicht in System Center Essentials 2010 ist den meisten anderen Ansichtstypen
insofern ähnlich, als Sie mithilfe die Registerkarte Kriterien im Dialogfeld Eigenschaften der
Ansicht definieren, welche Objekte in der Ansicht angezeigt werden sollen. Mithilfe der
Registerkarte Anzeige passen Sie dann die Anzeige der Daten in Ihrer Ansicht an. Jeder
Abschnitt der Registerkarte Kriterien fügt Ihrer Ansicht einen weiteren Filter hinzu. Weitere
Informationen zu Ansichttypen finden Sie unter Ansichten in Essentials.
Standardmäßig wird die neue Ansicht der Liste mit den globalen Ansichten hinzugefügt, die sich
direkt unterhalb des Knotens Überwachung im Bereich Überwachung befindet. Wenn die
Ansicht in einem Ordner gespeichert werden soll, müssen Sie den Ordner auswählen, und
danach auf Neue Ansicht klicken.
So erstellen Sie eine Statusansicht
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Klicken Sie im Bereich Überwachung unten auf Neue Ansicht, und klicken Sie dann auf
Statusansicht. Das Dialogfeld Eigenschaften der neuen Statusansicht wird angezeigt.
3. Geben Sie einen beschreibenden Namen für die Statusansicht in das Feld Name und
anschließend eine kurze Beschreibung in das Feld Beschreibung ein.
4. Klicken Sie auf der Registerkarte Kriterien auf die Schaltfläche für die
Auslassungszeichen (…) neben dem Feld Daten anzeigen, die verknüpft sind mit:.
Das Dialogfeld Zieltyp auswählen zeigt eine Liste der Objekttypen an, die in der
Verwaltungsgruppe verfügbar sind. Klicken Sie auf den Objekttyp, der die anzuzeigenden
Objekte im Detail beschreibt, und klicken Sie dann auf OK. Der ausgewählte Objekttyp
wird im Feld Daten anzeigen, die verknüpft sind mit: aufgelistet. Wenn Sie den Fokus
der Ansicht eingrenzen möchten, klicken Sie auf die Ellipse-Schaltfläche (…) neben
Daten in bestimmter Gruppe anzeigen:. Klicken Sie auf eine Gruppe, um die Objekte
93
in der Ansicht zu filtern, und klicken Sie dann auf OK. Weitere Informationen zur
Zielgruppenadressierung finden Sie unter Zielgruppenadressierung in Essentials.
Hinweis
Wenn Sie den gewünschten Objekttyp nicht sehen, klicken Sie auf Alle Ziele
anzeigen, und geben Sie dann ein Wort oder einen Ausdruck in das Feld
Suchen nach ein, um die angezeigte Liste zu filtern.
5. Verwenden Sie die bereitgestellten Kontrollkästchen für die Auswahl einzelner Kriterien,
um zusätzliche Filter auf die Objekte anzuwenden, die in der Ansicht angezeigt werden
sollen. Sie müssen die Kriterien im Feld Kriterienbeschreibung möglicherweise noch
weiter definieren.
6. Klicken Sie auf die Registerkarte Anzeige. Standardmäßig werden die Spalten in der
Statusansicht angezeigt. Klicken Sie, um eine oder mehrere Spalten abzuwählen, die
nicht angezeigt werden sollen. Legen Sie im Feld Spalten sortieren nach fest, wie die
Objekte in Ihrer Ansicht sortiert werden sollen. Der Abschnitt Vorschau zeigt die
Statusansicht vor der Anpassung.
7. Klicken Sie auf OK, um eine neue Ansicht zu erstellen.
Siehe auch
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Globale Ansichten in Essentials
Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials
Erstellen eines Ordners im Essentials-Überwachungsbereich
Zielgruppenadressierung in Essentials
Ansichten in Essentials
Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials
In System Center Essentials 2010 wird das Datenlayout des Diagramms in Diagrammansichten
über eine Vorlage gesteuert. Sie können aus einer vorhandenen Vorlage auswählen oder eine
eigene Vorlage erstellen. Wenn Sie sich zum Erstellen einer eigenen Vorlage entschließen,
konfigurieren Sie das Layout der Ansicht bei deren Erstellung.
So erstellen Sie eine Diagrammansicht
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Überwachung.
2. Klicken Sie im Bereich Überwachung unten auf Neue Ansicht, und klicken Sie dann auf
Diagrammansicht. Das Dialogfeld Diagrammansicht erstellen wird angezeigt.
3. Geben Sie unter Name einen beschreibenden Namen für die Diagrammansicht ein, und
geben Sie dann unter Beschreibung eine kurze Beschreibung ein.
4. Klicken Sie auf Durchsuchen. Klicken Sie im Dialogfeld Objekt auswählen auf die
Gruppe, die am ehesten dem in die Diagrammansicht aufzunehmenden Objekttyp
94
entspricht, und klicken Sie danach auf OK.
5. Klicken Sie auf Erstellen Sie Ihre eigene Vorlage, um ein Layout für die
Diagrammansicht zu entwerfen.
6. Wenn Sie die Standardeinstellungen für die Diagrammansicht annehmen möchten,
klicken Sie auf Erstellen. Wenn die Standardeinstellungen geändert werden sollen,
fahren Sie fort.
7. Geben Sie auf der Registerkarte Diagrammeigenschaften eine Zahl in Anzuzeigende
Ebenen ein, um die Anzahl der verbundenen Klassen und Unterklassen einzugeben, die
in der Ansicht enthalten sein sollen. In dieser Anzahl ist die Klasse der obersten Ebene
enthalten. Klicken Sie in Layoutausrichtung auf den Dropdownpfeil, um eine Liste mit
Anzeigeoptionen für die Objekte in ihrer Ansicht anzuzeigen. Nord-Süd zeigt die Objekte
in vertikaler Ausrichtung an, Ost-West zeigt die Objekte nebeneinander an.
8. Klicken Sie auf die Registerkarte Objekteigenschaften. Klicken Sie auf Felder, wenn die
verbundenen und untergeordneten Objekttypen durch Aufnahme in ein Feld skizziert
werden sollen. Sie können auch die Einstellung Knoten pro Zeile anpassen, um
festzulegen, wie viele verbundene Objekttypen aufgeführt werden sollen, bevor eine
neue Zeile begonnen wird.
9. Wählen Sie auf der Registerkarte Linieneigenschaften mithilfe der Einstellungen
Containment-Linie das Format für die Feldlinien des Diagramms aus. Wählen Sie das
Format für Objekte, die nicht nach Feldern gruppiert sind, mithilfe der Einstellungen
Keine Containment-Linie aus. Klicken Sie auf Erstellen.
Siehe auch
Erstellen einer Statusansicht in Essentials
Zielgruppenadressierung in Essentials
Ansichten in Essentials
Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen,
Suchen und Finden in Essentials
In einer komplexen Netzwerkumgebung kann System Center Essentials 2010 mehrere Hundert
oder Tausend Objekte überwachen. Mithilfe der Schaltflächen Bereich, Finden und Suchen in
der Symbolleiste der Essentials-Konsole können Sie Ihre Ansicht der Überwachungsdaten so
filtern, dass Sie genau das benötigte Überwachungsobjekt oder die benötigte Gruppe von
Objekten finden.
Die Features „Bereich“, „Suchen“ und „Finden“ wenden einen temporären Filter an, der nicht für
eine erneute Verwendung gespeichert wird. Damit Daten zu einem bestimmten überwachten
Objekt schnell gefunden werden, können Sie bei diesen Features Ansichten verwenden. Wenn
Sie einen bestimmten Satz Überwachungsdaten häufiger einsehen müssen, können Sie eine
Ansicht so personalisieren, dass stets dieselben Filter auf die Daten angewendet werden.
Außerdem können Sie eine Suche für späteren Gebrauch speichern.
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So ändern Sie den Bereich einer Ansicht
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Klicken Sie in der Essentials-Symbolleiste auf die SchaltflächeBereich. Wenn diese
Schaltfläche nicht verfügbar ist, vergewissern Sie sich, dass Sie im Bereich
Überwachung ein Objekt ausgewählt haben, und keinen Ordner. Das Dialogfeld
Anzeigebereich ändern wird angezeigt.
3. Das Dialogfeld Anzeigebereich ändern enthält eine Liste vorhandener Gruppen und
verteilter Anwendungen. Ist diese Liste zu lang, können Sie durch Eingabe eines Wortes
oder Ausdrucks in das Feld Suchen nach eine bestimmte Gruppe oder verteilte
Anwendung ermitteln. Klicken Sie auf OK, sobald Sie Ihre Wahl getroffen haben. Nur die
Objekte, die das Kriterium „Bereich“ erfüllen, werden im Ergebnisbereich angezeigt.
So entfernen Sie einen angewendeten Bereich
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Wenn die Essentials-Konsole erstmals gestartet wird, werden standardmäßig alle
Objekttypen angezeigt, und es kommt kein Bereich zur Anwendung. Ist derzeit ein
Bereich aktiv, wird dieser oben im Ergebnisbereich angezeigt.
3. Um den derzeit aktiven Bereich zu entfernen, klicken Sie auf das X oben rechts im
Bereich für die Bereichsdefinition. Dieser befindet sich oben im Ergebnisbereich.
Finden und Suchen
Verwenden Sie die Schaltfläche Finden, wenn die Liste der Objekte im Ergebnisbereich so lang
ist, dass es nicht möglich ist, ein bestimmtes Objekt schnell zu ermitteln. Verwenden Sie die
Schaltfläche Suchen, wenn Sie alle Objekte ermitteln wollen, die ein bestimmtes Kriterium
erfüllen.
So ermitteln Sie ein Objekt in einer Liste mithilfe der Schaltfläche „Finden“
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Wählen Sie eine im Bereich Überwachung verfügbare Ansicht per Mausklick aus.
3. Prüfen Sie, ob das Feld Suchen nach oben im Ergebnisbereich angezeigt wird. Wird das
Feld Suchen nach dort nicht angezeigt, klicken Sie in der Essentials-Symbolleiste auf
die Schaltfläche Finden. Geben Sie in das Feld Suchen nach ein Wort – beispielsweise
den Namen eines Objekts – ein, nach dem Sie in der Liste suchen wollen, und klicken
Sie dann auf Finden.
4. Klicken Sie auf Löschen, um wieder die ursprüngliche Objektliste anzuzeigen.
So erstellen Sie mit dem Feature „Suchen“ eine Liste von Objekten
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Klicken Sie in der Essentials-Symbolleiste auf die SchaltflächeSuchen.
3. Geben Sie in das Suchfenster einen Begriff oder Ausdruck ein, der den Satz Objekte
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beschreibt, den Sie finden wollen. Daraufhin wird eine Liste von Objekten angezeigt, die
Ihre Kriterien erfüllen. Diese Liste ist nach dem Objekttyp sortiert.
Siehe auch
Überwachung in Essentials
Personalisieren einer Ansicht in Essentials
In System Center Essentials 2010 sind Ansichten, wie auch andere Überwachungsobjekte, in
Management Packs enthalten. Wenn eine Ansicht in einem versiegelten Management Pack
enthalten ist, können Sie die Eigenschaften der Ansicht anzeigen, aber keine Änderungen an der
Ansicht speichern. Sie können stattdessen die Anzeigeoptionen der Ansicht ändern und sie dann
als eine personalisierte Ansicht speichern.
Weitere Informationen zu Ansichten finden Sie unter Ansichten in Essentials.
So personalisieren Sie eine Statusansicht
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Klicken Sie im Bereich Überwachung mit der rechten Maustaste auf die anzupassende
Ansicht, und klicken Sie dann auf Ansicht personalisieren. Im Dialogfeld Ansicht
personalisieren werden die Standardeinstellungen der Ansicht angezeigt.
3. Wählen Sie unter Anzuzeigende Spalten die Eigenschaft aus, die Sie in Ihrer Ansicht
anzeigen möchten. Sie können auch ausgewählte Optionen der Originalansicht
deaktivieren. Klicken Sie im Feld Spalten sortieren nach auf den Pfeil nach unten, um
eine Eigenschaft zu wählen, nach der die überwachten Objekte in Ihrer Ansicht sortiert
werden sollen; klicken Sie dann auf OK.
Hinweis
In einer Statusansicht ist die Option zum Sortieren nach Gruppen nicht
verfügbar. Diese Option steht in anderen Ansichten, wie z. B. der
Warnungsansicht und der Ereignisansicht, zur Verfügung.
Siehe auch
Erstellen einer Statusansicht in Essentials
Überwachung in Essentials
Ansichten in Essentials
Erstellen eines Ordners im EssentialsÜberwachungsbereich
In System Center Essentials 2010 können Sie folgendes Verfahren nutzen, um im Bereich
Überwachung einen Ordner für die Speicherung der von Ihnen erstellten Ansichten einzurichten.
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So erstellen Sie einen Ordner im Bereich „Überwachung“
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
Hinweis
Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der nicht dem
Essentials-Verwaltungsserver entspricht, wird das Dialogfeld Verbindung mit
Server herstellen angezeigt. Geben Sie in das Feld Servername den Namen
des Essentials-Verwaltungsservers ein.
2. Klicken Sie im BereichÜberwachung mit der rechten Maustaste auf Überwachung,
zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf Ordner.
3. Geben Sie im Dialogfeld Neuen Ordner erstellen in das Feld Ordnername einen
aussagekräftigen Namen ein. Klicken Sie neben der Option Ziel-Management Pack
auswählen auf den Pfeil nach unten, um eine Liste der nicht versiegelten Management
Packs anzuzeigen. Sie können den Ordner nur in einem nicht versiegelten Management
Pack speichern. Klicken Sie auf Neu, wenn Sie ein neues Management Pack erstellen
möchten. Klicken Sie nach Auswahl eines Management Packs auf OK.
Siehe auch
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
Ansichten in Essentials
Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials
Erstellen einer Statusansicht in Essentials
Erstellen eines Ping-Monitors in Essentials
Mit dem Ping-Monitor können Sie die Verfügbarkeit eines Servers testen, Netzwerkgeräte
überwachen, die nicht über Simple Network Management Protocol (SNMP) überwacht werden
können, oder Geräte überwachen, auf denen keine Agents installiert sind. Verwenden Sie
folgendes Verfahren, um die zu testenden Geräte auszuwählen, eine Überwachungsregel zu
erstellen und in einem Management Pack zu speichern und auszuwählen, welcher Computer
oder welche Computergruppe für die Suche nach Ping-Ergebnissen verwendet wird.
Pingen von nicht überwachten Computern und Geräten
Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um einen neuen Ping-Monitor in System Center
Essentials 2010 zu erstellen.
So erstellen Sie einen Ping-Monitor
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Konfiguration.
2. Klicken Sie unten im Bereich Konfiguration auf Assistent zum Hinzufügen von
Monitoren.
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3. Wählen Sie auf der Seite Monitortyp auswählen des Assistenten die Option PingMonitor aus, und klicken Sie auf Weiter.
4. Geben Sie auf der Seite Name und Beschreibung des Ping-Monitors einen Namen für
den Monitor in das Textfeld Name ein. Dieser Name ist erforderlich und wird im Bereich
Überwachung in der Liste der Monitore angezeigt. Es wird empfohlen, die IP-Adresse in
den Monitornamen aufzunehmen (z. B. Mein Internetanbieter 192.168.1.1). Falls
gewünscht, können Sie eine Beschreibung in das Textfeld Beschreibung eingeben.
5. Wählen Sie ein Ziel-Management Pack in der Liste unter Ziel-Management Pack
auswählen: aus, oder klicken Sie auf Neu, um ein neues Management Pack zu
erstellen. Die mit dem neuen Ping-Monitor erstellten Überwachungsregeln werden in dem
Management Pack gespeichert. Klicken Sie auf Weiter.
Wichtig
Wenn Sie ein neues Management Pack erstellen, werden Sie auf der Seite
Allgemeine Eigenschaften – Management Pack dazu aufgefordert, für das
Management Pack einen Namen, eine Versionsnummer und, falls gewünscht,
eine Beschreibung einzugeben. Sie können auch Wissen zu dem neuen
Management Pack eingeben. Nachdem das neue Management Pack erstellt
wurde, wird wieder die Seite Name und Beschreibung des Ping-Monitors
angezeigt.
6. Geben Sie auf der Seite Festlegen und Testen der Servereinstellungen die IPAdresse oder den DNS-Hostnamen des überwachten Geräts ein. Klicken Sie auf Test,
um sicherzustellen, dass das Gerät für den Monitor sichtbar ist. Dieser Test ist nicht
zwingend erforderlich. Klicken Sie auf Weiter.
Hinweis
Wenn der Test nicht erfolgreich verläuft, klicken Sie auf Zurück, um zum
vorherigen Schritt zurückzukehren und es noch einmal zu versuchen. Wenn
Essentials eine Verbindung mit der IP-Adresse oder dem Gerät herstellen kann,
sollte auf dieser Seite die Meldung Anforderung wurde verarbeitet angezeigt
werden.
7. Wählen Sie auf der Seite Überwachungsknoten auswählen einen oder mehrere
Computer aus, die als Überwachung für das Ping-Signal dienen sollen. Die Ping-Signale
werden von den ausgewählten Computern gesendet. Wählen Sie auch die Anzahl und
die Zeiteinheiten für die Planung des Ping-Signals. Klicken Sie auf Weiter.
8. Auf der Seite Zusammenfassung der Ping-Monitor-Einstellungen werden die
Ergebnisse Ihrer Auswahl angezeigt. Wenn Sie diese Einstellungen ändern möchten,
klicken Sie auf Zurück, um rückwärts durch die Seiten des Assistenten zu blättern.
Klicken Sie andernfalls auf Erstellen, um den neuen Ping-Monitor zu erstellen.
Sobald der Ping-Monitor erstellt wurde, können Sie seinen Status im Ordner Ping Monitor
des Bereichs Überwachung anzeigen.
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Pingen verwalteter Computer
Sie müssen keinen Ping-Monitor für Windows-Computer erstellen, die mit Agents verwaltet
werden. Der Agent überwacht bereits die Verfügbarkeit der Computer. Sie können einen PingMonitor für Windows-Computer erstellen, es ist jedoch nicht nötig. Führen Sie die folgenden
Schritte aus, um die Ping-Überwachung auf einem verwalteten Windows-Computer zu aktivieren.
So aktivieren Sie den Ping-Status auf verwalteten Computern
1. Klicken Sie auf Monitore. Das Erweitern der Liste der Monitore kann einige Sekunden
beanspruchen.
2. Erweitern Sie in der Liste Monitore den Knoten Windows-Server.
3. Erweitern Sie den Knoten Entitätszustand.
4. Erweitern Sie den Knoten Verfügbarkeit.
5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ping-Status, klicken Sie dann auf
Außerkraftsetzungen, dann auf Monitor außer Kraft setzen und anschließend auf Für
ein bestimmtes Objekt der Klasse: Windows-Server.
6. Wählen Sie im Bereich Objekt auswählen den Server aus, der die Überwachung
ausführt. Klicken Sie auf OK.
7. Aktivieren Sie im Bereich Außerkraftsetzungseigenschaften in der Spalte
Außerkraftsetzung das Kontrollkästchen für die Parameterart Aktiviert.
8. Stellen Sie sicher, dass der Wert in der Spalte Gültiger Wert auf Wahr gesetzt ist. Wenn
er auf Falsch gesetzt ist, gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um den Wert auf
„Wahr“ zu setzen.
a. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Außerkraftsetzung aktiviert ist.
b. Stellen Sie sicher, dass in der Parameterzeile Aktiviert der
Außerkraftsetzungswert auf Wahr gesetzt ist. Klicken Sie andernfalls auf den Wert,
und wählen Sie Wahr aus.
c.
Klicken Sie auf Übernehmen, und vergewissern Sie sich, dass die Einstellung
Gültiger Wert in „Wahr“ geändert wurde.
d. Klicken Sie auf OK.
Siehe auch
Überwachung in Essentials
Verwaltung in Essentials
Konfiguration in Essentials
Arbeiten mit dem Wartungsmodus in Essentials
Mit dem Wartungsmodus, der in der Essentials 2010-Konsole im Bereich Überwachung zur
Verfügung steht, können Sie alle Warnungen oder Fehler vermeiden, die auftreten können, wenn
100
ein überwachtes Objekt wie ein Computer oder eine verteilte Anwendung zur Wartung offline
genommen wird.
Inhalt dieses Abschnitts
Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in
Essentials
Bietet eine schrittweise Anleitung zum Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für
ein überwachtes Objekt, das sich bereits im Wartungsmodus von Essentials 2010
befindet.
Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials
Bietet eine schrittweise Anleitung zum Überführen eines in Essentials 2010
überwachten Objekts in den Wartungsmodus.
Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials
Bietet eine schrittweise Anleitung zum Beenden des Wartungsmodus für ein
überwachtes Objekt in Essentials 2010.
Siehe auch
Überwachung in Essentials
Wartungsmodus in Essentials
Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in
Essentials
Mit dem folgenden Verfahren aktivieren Sie auf einem überwachten Objekt in System Center
Essentials 2010 den Wartungsmodus.
Hinweis
Da die Wartungsmoduseinstellungen nur einmal alle 5 Minuten von Essentials 2010
abgerufen werden, kann sich die geplante Deaktivierung des Wartungsmodus auf einem
Objekt verzögern.
So aktivieren Sie auf einem überwachten Objekt den Wartungsmodus
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Erweitern Sie im Bereich Überwachung den Knoten Überwachung, und klicken Sie
dann auf Computer.
3. Klicken Sie im Bereich Computer mit der rechten Maustaste auf den Computer, auf dem
Sie den Wartungsmodus aktivieren möchten, klicken Sie auf Wartungsmodus, und
101
klicken Sie dann auf Wartungsmodus starten.
4. Klicken Sie im Dialogfeld Wartungsmoduseinstellungen unter Übernehmen für auf
Nur ausgewählte Objekte, wenn der Wartungsmodus nur für den Computer aktiviert
werden soll. Klicken Sie andernfalls auf Ausgewählte Objekte und in ihnen enthaltene
Objekte.
5. Aktivieren Sie Geplant, wenn es sich um ein geplantes Ereignis handelt; ansonsten
lassen Sie das Kontrollkästchen deaktiviert.
6. Klicken Sie in der Liste Wartungskategorie auf die entsprechende Kategorie.
7. Wählen Sie unter Wartungsmodus die Anzahl von Minuten aus, bzw. geben Sie sie
ein, oder wählen Sie die Spezifische Endzeit aus, bzw. geben Sie sie ein. Klicken Sie
dann auf OK. Im Bereich Computer wird in der Spalte Wartungsmodus des
ausgewählten Computers ein Symbol für den Wartungsmodus angezeigt.
Hinweis
Der Mindestwert für Anzahl von Minuten beträgt 5. Der Höchstwert
beträgt 1.051.200 (2 Jahre).
Siehe auch
Wartungsmodus in Essentials
Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials
Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials
Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein
überwachtes Objekt in Essentials
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt zu
ändern, das sich bereits im Wartungsmodus von System Center Essentials 2010 befindet.
So bearbeiten Sie Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung.
2. Erweitern Sie im Überwachungsbereich den Knoten Überwachung, und klicken Sie dann
auf Computer.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Bereich Computer auf den Computer, dessen
Einstellungen Sie ändern möchten. Klicken Sie dann auf Wartungsmodus und
anschließend auf Einstellungen für Wartungsmodus bearbeiten.
4. Bearbeiten Sie im Dialogfeld Wartungsmodus die Einstellungen, die Sie ändern
möchten, und klicken Sie dann auf OK.
Siehe auch
Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials
Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials
102
Wartungsmodus in Essentials
Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in
Essentials
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in System
Center Essentials 2010 zu beenden.
So beenden Sie den Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Überwachung.
2. Erweitern Sie im Überwachungsbereich den Knoten Überwachung, und klicken Sie dann
auf Computer.
3. Klicken Sie im Computerbereich mit der rechten Maustaste auf den Computer, für den
Sie den Wartungsmodus beenden möchten, zeigen Sie auf Wartungsmodus, und
klicken Sie dann auf Wartungsmodus anhalten.
4. Gehen Sie im Dialogfeld Wartungsmodus wie folgt vor:

Wenn Sie die Option Ausgewählte Objekte und alle darin enthaltenen Objekte
ausgewählt haben, als Sie den Computer in den Wartungsmodus versetzt haben,
wählen Sie Enthaltene Objekte entfernen aus, und klicken Sie dann auf Ja.

Wenn Sie die Option Nur ausgewählte Objekte ausgewählt haben, heben Sie die
Auswahl Enthaltene Objekte entfernen auf, und klicken Sie dann auf Ja.
5. Im Computerbereich wird das Wartungsmodussymbol in der Spalte Wartungsmodus für
den von Ihnen ausgewählten Computer nicht mehr angezeigt.
Siehe auch
Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials
Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials
Wartungsmodus in Essentials
Ausnahmenüberwachung ohne Agents in
Essentials
Die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents ist ein Prozess, bei dem verwaltete Computer
Fehlerberichte an einen bestimmten Speicherort auf dem Essentials-Verwaltungsserver senden,
wenn ein Anwendungsfehler, z. B. ein Programmabsturz, auf einem verwalteten Computer
auftritt. Die Fehlerberichte können dabei helfen herauszufinden, welche Anwendungen in Ihrer
Umgebung Probleme haben.
Sie können die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents im Essentials 2010-KonfigurationsAssistenten aktivieren oder deaktivieren.
103
Inhalt dieses Abschnitts
Starten oder Beenden der Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in
Essentials
Enthält Anweisungen, wie Sie in Essentials 2010 das Sammeln von
Anwendungsfehlerberichten starten und beenden können.
Ändern von Gruppenrichtlinieneinstellungen für die
Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials
Enthält eine Beschreibung, der Sie entnehmen können, wie Sie die Einstellungen für
Gruppenrichtlinien und für die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents über die
Befehlszeile ändern.
Starten oder Beenden der Ausnahmefehlerüberwachung ohne
Agents in Essentials
Um die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in System Center Essentials 2010 zu
aktivieren oder zu deaktivieren, müssen Sie den Assistenten zur Produktkonfiguration
verwenden. Für die Anfangskonfiguration können Sie den Assistenten aus jedem
Übersichtsbereich ausführen. Danach können Sie den Assistenten nur von dem Bereich
Verwaltungsübersicht aus ausführen.
So aktivieren oder deaktivieren Sie die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents
1. Starten Sie den Assistenten zur Produktkonfiguration wie folgt:
a. Wenn Sie Essentials 2010 zum ersten Mal konfigurieren, öffnen Sie einen beliebigen
Übersichtsbereich, und wählen Sie die Option Produktfunktionen konfigurieren
aus der Liste unter Erforderlich: Wichtige Features konfigurieren aus.
b. Andernfalls klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung und im Bereich
Verwaltungsübersicht unter Konfiguration auf den Link neben
Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents.
2. Wählen Sie im Navigationsbereich des Assistenten zur Produktkonfiguration die Option
Fehlerüberwachung aus.
3. Aktivieren oder deaktivieren Sie die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents durch
Auswahl von Ja oder Nein. Wenn Sie dieses Feature aktivieren, müssen Sie auch einen
Ordner angeben, in dem die Fehlerberichte gespeichert werden können.
4. Schließen Sie den Assistenten ab.
Siehe auch
Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials
104
Ändern von Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Ausnahmenüberwachung ohne Agents in
Essentials
Ändern von Gruppenrichtlinieneinstellungen für die
Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials
Mit dem Dienstprogramm SCECertPolicyConfigUtil (SCECertPolicyConfigUtil.exe) können
Gruppenrichtlinieneinstellungen und Einstellungen für die Ausnahmenüberwachung ohne Agents
(AEM) über die Befehlszeile geändert werden.
So installieren Sie das Dienstprogramm SCECertPolicyConfig
1. Starten Sie auf dem Essentials 2010-Installationsmedium im Ordner „HelperObjects\i386“
das Programm SCECertPolicyConfig.msi.
2. Zur Überprüfung der Installation öffnen Sie auf dem Computer den Ordner
„%Programme%\System Center Essentials“ und vergewissern Sie sich, dass die Datei
„SCECertPolicyConfigUtil.exe“ vorhanden ist.
Example
Description
In der nachfolgenden Tabelle werden die Befehlszeilenparameter beschrieben, die Sie bei
SCECertPolicyConfigUtil.exe zum Ändern der Richtlinieneinstellungen verwenden können.
Parameter
Erforderlich
Beschreibung
/PolicyType <local/domain>
Erforderlich außer bei
Verwendung von /Uninstall
<local/domain> hiermit wird
gesteuert, ob Clientcomputer mit
Einstellungen für lokale oder
domänenweite
Gruppenrichtlinien konfiguriert
werden sollen.
/Management Group
<NETBIOS-Name des
EssentialsVerwaltungsservers>_MG
Erforderlich
Der Name der Essentials 2010Verwaltungsgruppe. Dieser
lautet stets <NETBIOS-Name
des EssentialsVerwaltungsservers>_MG.
/SCEServer <FQDN des
Erforderlich außer bei
Essentials-Verwaltungsservers> Verwendung von /Uninstall
Der FQDN des EssentialsVerwaltungsservers. Dieser wird
zum Konfigurieren der
Einstellungen von WindowsUpdate verwendet.
105
Parameter
Erforderlich
Beschreibung
/AEMFileShare
<Dateifreigabename>
Erforderlich, falls
ConfigureAEM=True
Der UNC-Pfad zur Freigabe, die
für die Fehlerberichterstattung
verwendet wird.
/AEMport <Port>
Erforderlich, falls
ConfigureAEM=True
Der Port, der für die
Fehlerberichterstattung
verwendet wird.
/ConfigureRemoteControl
<true/false>
Optional
Mit „True“ (wahr) wird die
Remoteunterstützung in der
lokalen Gruppenrichtlinie oder
der Gruppenrichtlinie auf
Domänenebene aktiviert. Wenn
dieser Parameter nicht
angegeben ist, wird der
Standardwert „False“ (falsch)
verwendet.
/ConfigureFirewallPolicy
<true/false>
Optional
„True“ (wahr) aktiviert die
Windows-Firewallausnahmen in
der lokalen Gruppenrichtlinie
oder der Gruppenrichtlinie auf
Domänenebene. Wenn dieser
Parameter nicht angegeben ist,
wird der Standardwert „False“
(falsch) verwendet.
/ConfigureAEM <true/false>
Optional
Wenn der Wert „True“ (wahr)
angegeben ist, werden die
Einstellungen für die
Fehlerberichterstattung in der
lokalen Gruppenrichtlinie oder
der Gruppenrichtlinie auf
Domänenebene konfiguriert.
Wenn dieser Parameter nicht
angegeben ist, wird der
Standardwert „False“ (falsch)
verwendet.
/Uninstall
Optional
Alle AEM-Einstellungen für den
in der lokalen Gruppenrichtlinie
oder der Gruppenrichtlinie auf
Domänenebene angegebenen
Essentials-Verwaltungsserver
106
Parameter
Erforderlich
Beschreibung
werden gelöscht.
Die Windows Firewallausnahmen für Clientcomputer werden in den Richtlinieneinstellungen des
Computers unter „Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Netzwerk >
Netzwerkverbindungen > Windows-Firewall > Domänenprofil“ konfiguriert. Bei Verwendung des
Programms SCECertPolicyConfigUtil.exe oder des Assistenten für die Konfiguration von System
Center Essentials für die Konfiguration der Richtlinien werden folgende Einstellungen aktiviert:
Name
Konfiguration
Beschreibung
Windows Firewall: Ausnahme
für Datei- und Druckerfreigabe
zulassen
Unerbetene
eingehende
Nachrichten zulassen
von:
Die UDP-Ports 137 und 138 sowie die
TCP-Ports 139 und 445 werden
geöffnet. Auf diese Weise ist eine
Clientpushinstallation über den
Essentials-Verwaltungsserver
möglich.
<IP-Adresse des
EssentialsVerwaltungsservers>
Windows Firewall:
Remoteverwaltungsausnahme
zulassen
Unerbetene
eingehende
Nachrichten zulassen
von:
Die TCP-Ports 135 und 445 werden
geöffnet. Dies ermöglicht
Remoteunterstützungsanforderungen
vom Essentials-Verwaltungsserver.
<IP-Adresse des
EssentialsVerwaltungsservers>
Code
SCECertPolicyConfigUtil.exe /PolicyType <local|domain> /ManagementGroup
<Verwaltungsgruppenname> /SCEServer <FQDN des Servers> /AEMFileShare <Dateifreigabename>
/AEMPort <Port> /ConfigureRemoteControl <true/false> /ConfigureAEM <true/false>
/ConfigureFirewallPolicy <true/false> /Uninstall
Example
Description
Mit dem nachstehend beschriebenen Befehl werden Einstellungen für lokale Gruppenrichtlinien
oder für Gruppenrichtlinien auf Domänenebene entfernt. So können Sie diesen Befehl z. B. zum
Wechseln zwischen den beiden Einstellungen verwenden. Führen Sie nach dem Ausführen des
Befehls in der Essentials-Konsole den Assistenten für die Konfiguration von System Center
Essentials erneut aus.
107
Code
SCECertPolicyConfigUtil.exe /Uninstall /ManagementGroup <NETBIOS-Name des EssentialsVerwaltungsservers>_MG
Updateverwaltung in Essentials
System Center Essentials 2010 ermöglicht Administratoren, Softwareupdates, die von
Betriebssystemen oder anderer Software auf verwalteten Computern benötigt werden,
anzuzeigen, herunterzuladen und bereitzustellen.
Inhalt dieses Abschnitts
Updateverwaltung in Essentials
Enthält eine Erläuterung der Funktionsweise der Updateverwaltung.
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Enthält eine Beschreibung der Konfiguration der Updateverwaltungseinstellungen
Verwalten von Updates in Essentials
Enthält eine Beschreibung der Verwaltung von Updates in Essentials 2010
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Updateverwaltung in Essentials
System Center Essentials 2010 bietet Funktionen für das Verwalten von Updates, so dass
Administratoren Softwareupdates für Betriebssysteme und andere Software auf verwalteten
Computern anzeigen, herunterladen und bereitstellen können.
Zum Verwalten von Updates in Essentials 2010 müssen Sie in den Bereich Updateübersicht
wechseln. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. Der Bereich Übersicht ermöglicht
Ihnen, Updates anzuzeigen, zu bestimmen, welche Updates von verwalteten Computern benötigt
werden, Updates zentral auf diesen Computern bereitzustellen und den Bereitstellungsbericht
und andere verwandte Berichte anzuzeigen.
Hinweis
Sie können Updates nur dann verwalten, wenn Sie zuvor den Assistenten für Computerund Geräteverwaltung zur Ermittlung von Computern und den Assistenten für die
108
Konfiguration der Updateverwaltung ausgeführt haben. Andernfalls wird im Bereich
Updateübersicht eine Meldung angezeigt, die Sie darauf hinweist, dass die
Konfiguration von Essentials noch nicht abgeschlossen ist. Sie können erst dann
Updates verwalten, wenn Sie alle aufgelisteten Tasks abgeschlossen haben.
Bevor Sie Updates verwalten, sollten Sie sich mit den nachstehend aufgeführten Begriffen
vertraut machen.
Update
Ein Softwarepaket, das ein Problem mit einem bestimmten Betriebssystem oder einer
Anwendung behebt.
Sicherheitsupdates
Updates, die Ihnen helfen, das Betriebssystem oder Anwendungen vor
produktspezifischen oder Verwaltungsanfälligkeiten zu schützen.
Von Essentials 2010 benötigte Updates
Updates für Essentials 2010, die von Microsoft veröffentlicht wurden.
Der Updateverwaltungsprozess auf dem Verwaltungsserver
Microsoft veröffentlicht Sicherheits- und andere Updates auf der Microsoft Update-Website.
Essentials 2010 greift auf diese Website zu, um Informationen zu verfügbaren Updates und die
für Ihr Unternehmen benötigten Updates herunterzuladen.
Die Bereitstellung von Updates auf verwalteten Computern umfasst die folgenden Schritte:
1. Synchronisieren Sie die Essentials 2010-Informationen zu verfügbaren Updates mit den
Informationen auf der Microsoft Update-Website.
2. Wenn Sie die Updateverwaltung zur lokalen Speicherung von Updates auf dem
Verwaltungsserver (standardmäßig im Ordner „%SYSTEMDRIVE%\SCE\WSUSContent“
oder in einem von Ihnen bestimmten Ordner) konfiguriert haben, werden die Updates von
Essentials 2010 heruntergeladen und lokal gespeichert.
3. Zeigen Sie verfügbare Updates an, und identifizieren Sie diejenigen, die bereitgestellt werden
müssen.
4. Identifizieren Sie die Computer, die das betreffende Update benötigen. Erstellen Sie wenn
nötig eine neue Computergruppe, die diese Computer enthält.
5. Genehmigen Sie das Update zur Bereitstellung für die angegebene Computergruppe.
6. Führen Sie Berichte aus, um den Status der Bereitstellung zu überwachen und potenzielle
Probleme zu identifizieren.
109
Verwenden von Computergruppen für die Updatebereitstellung
Um Updates auf einem verwalteten Computer bereitzustellen, muss dieser Computer Mitglied
einer Computergruppe sein. Sie können entweder eine in Essentials 2010 vordefinierte
Computergruppe verwenden oder eine neue Gruppe erstellen. Mit einer einzigen
Updatebereitstellung können Sie mehrere Updates für mehrere Computergruppen bereitstellen.
Erste Synchronisierung
Um Updates für verwaltete Computer bereitzustellen, muss Essentials 2010 eine erste
Synchronisierung mit Microsoft Update durchführen. Während der ersten Synchronisierung lädt
Essentials 2010 Informationen über Updates und entsprechend der von Ihnen angegebenen
Kriterien Updates herunter. Abhängig von Ihren Einstellungen erfordert dieser Vorgang
möglicherweise umfangreiche Ressourcen.
Folgende regelmäßige Synchronisierungen werden jedoch schneller als die erste
Synchronisierung ausgeführt, da Essentials 2010 nur solche Updates herunterlädt, die nach der
vorhergehenden Synchronisierung veröffentlicht wurden. Wenn Sie die Updateverwaltung zum
ersten Mal nach der Installation von Essentials 2010 konfigurieren, können Sie die erste
Synchronisierung durchführen.
Automatische Genehmigung
Sie können die Updateverwaltung für die automatische Genehmigung von ausgewählten Updates
und Computergruppen konfigurieren. Nach der Konfiguration von automatischen Genehmigungen
werden die ausgewählten Updates automatisch für die angegebenen Gruppen genehmigt, wenn
Essentials 2010 Updates des angegebenen Typs herunterlädt. Die Bereitstellung dieser Updates
beginnt sofort und ohne weiteren Verwaltungseingriff.
Der Updateprozess auf dem Verwaltungsserver
Der Agent auf verwalteten Computern prüft alle 22 Stunden, ob neue Updates verfügbar sind.
Nachdem der Administrator die Updates zur Bereitstellung genehmigt hat, erkennt der Agent auf
genehmigten Computern im nächsten Zyklus, dass ein neues Update verfügbar ist. Der Agent
bestimmt dann, wann das Update installiert werden soll und zeigt in der Taskleiste des
Computers ein Benachrichtigungssymbol an.
Wenn ein Update einen Neustart erfordert, folgt der Agent den Neustartrichtlinien der Domäne,
die für den Computer gelten.
Wichtig
Auf dem verwalteten Computer muss Automatische Updates aktiviert sein, um
Essentials 2010 zu ermöglichen, die Updates auf diesem verwalteten Computer
bereitzustellen. Zur Anzeige von Statusinformationen zur Einstellung Automatische
Updates öffnen Sie die Systemsteuerung und klicken auf Automatische Updates.
110
Installationszeitplan
Der Installationszeitplan für ein genehmigtes Update hängt davon ab, ob Sie einen
Installationsstichtag für das Update festgelegt haben, sowie von den Einstellungen von
Automatische Updates:

Wenn Sie einen Stichtag festlegen, wird das Update automatisch bei der nächsten
Überprüfung durch den Clientcomputer installiert.

Wenn Sie keinen Stichtag festlegen, hängt der Zeitpunkt der Installation von der
Automatische Updates-Konfiguration auf dem Computer ab:

Wenn Automatische Updates für automatisches Herunterladen und automatische
Installation zu einer bestimmten Zeit konfiguriert ist, wird das Update automatisch zu
dieser Zeit installiert, es sei denn, der Benutzer hat es bereits manuell installiert.

Wenn Automatische Updates für automatisches Herunterladen und manuelle
Installation konfiguriert ist, kann der Benutzer die Software jederzeit installieren.
Gewährleisten, dass ein Computer bei einer Trennung vom
Unternehmensnetzwerk auf dem aktuellen Stand bleibt
Durch die durch Essentials 2010 verwalteten Computer wird mithilfe eines PING-Befehls (Internet
Control Message Protocol (ICMP) überprüft, ob der Essentials-Verwaltungsserver zur Verfügung
steht. Wenn der Verwaltungsserver für die verwalteten Computer zur Verfügung steht, erhalten
diese alle für die Installation genehmigten Updates. Wenn auf dem Verwaltungsserver die PINGFunktion nicht aktiviert ist oder es sich bei dem verwalteten Computer um einen Laptop oder
einen portablen Computer handelt, der für einen Zeitraum von mehr als sechs Stunden vom
Unternehmensnetzwerk getrennt ist, wird der verwaltete Computer neu konfiguriert, um Updates
von Microsoft-Update zu erhalten. Der Computer empfängt alle wichtigen Updates - unabhängig
davon, ob die Updates genehmigt wurden. Wenn der verwaltete Computer wieder mit dem
Unternehmensnetzwerk verbunden wird, konfiguriert er sich selbst so neu, dass er durch den
Essentials-Verwaltungsserver verwaltet wird, und installiert nur die genehmigten Updates.
Zur Vermeidung dieses Verhaltens müssen Sie die PING-Funktion auf dem Verwaltungsserver
aktivieren. Konfigurieren Sie zudem im Bereich Konfiguration der Essentials-Konsole eine
Außerkraftsetzung, mit der die Regel
Microsoft.SystemCenter.Essentials.WindowsUpdateRoaming deaktiviert wird. Weitere
Informationen finden Sie unter Zielgruppenadressierung in Essentials und Außerkraftsetzungen in
Essentials.
Siehe auch
Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials
Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates
Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials
Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials
Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials
111
Updateverwaltung in Essentials
Zielgruppenadressierung in Essentials
Außerkraftsetzungen in Essentials
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie die Updateverwaltung in
System Center Essentials 2010 konfigurieren.
Inhalt dieses Abschnitts
Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in
Essentials
Enthält eine Beschreibung für die Konfiguration von Einstellungen für die
Updateverwaltung und die geplante Wartung.
Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in
Essentials
Enthält eine Beschreibung, wie die Häufigkeit der Synchronisierung zwischen
Essentials 2010 und Microsoft-Update konfiguriert wird.
Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und
Genehmigung von Updates
Enthält eine Beschreibung, wie Essentials 2010 für die automatische Auswahl neuer
Updates und für die automatische Genehmigung der Installation konfiguriert wird.
Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von
Deadlines in Essentials
Enthält Anleitungen, wie Deadlines für die Installation automatisch genehmigter
Updates konfiguriert werden.
Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in
Essentials
Enthält eine Anleitung, wie Updates manuell mit Microsoft-Update synchronisiert
werden.
Erstellen von benutzerdefinierten Updateeinstellungen für Client- und
Servercomputer in Essentials
Enthält eine Beschreibung der Erstellung von benutzerdefinierten Einstellungen für die
Updateverwaltung für Computer.
112
Konfiguration von Essentials für die Verwendung der Funktion
BranchCache im verteilten Cachemodus
Enthält Anleitungen, wie Essentials 2010 für die Verwendung der Funktion
BranchCache konfiguriert wird, um genehmigte Updates in einer Zweigstelle oder an
einem entfernten Standort zu installieren.
Siehe auch
Der Bereich "Updates" in Essentials
Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung
in Essentials
Konfigurieren der Updateverwaltung
Um mit der Bereitstellung von Updates für verwaltete Computer zu beginnen, müssen Sie den
Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung ausführen, um den Verwaltungsserver
mit der Microsoft Updates-Website zu synchronisieren. Diese Tasks sollten im Allgemeinen
umgehend nach der Installation von System Center Essentials 2010 ausgeführt werden.
Verschiedene Einstellungen können das Verhalten des Updateverwaltungsfeatures in
Essentials 2010 beeinflussen. Die meisten dieser Einstellungen beziehen sich auf die
Synchronisierung der Updates. So können Sie beispielsweise Einstellungen wie Typ und Sprache
für die Updates festlegen, die Sie in Ihrem Unternehmen bereitstellen möchten. Sie können
festlegen, ob ein Proxyserver für die Verbindung mit der Microsoft Update-Website verwendet
werden soll, und einen Synchronisierungszeitplan erstellen.
Nach der Anfangskonfiguration der Updateverwaltung können Sie alle Einstellungen der
Updateverwaltung ändern, um neue Anforderungen in Ihrem Unternehmen zu unterstützen.
So führen Sie die erste Konfiguration und Synchronisierung aus
1. Wenn Sie Essentials zum ersten Mal ausführen, wählen Sie unter EssentialsKonfiguration unvollständig die Option Einstellungen von Microsoft Update
konfigurieren aus.
2. Vervollständigen Sie die Angaben im Assistenten für die Konfiguration der
Updateverwaltung. Wählen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Option Updates
synchronisieren, wenn der Assistent beendet wird aus.
3. Beenden Sie den Assistenten.
So führen Sie spätere Konfigurationen der Updateverwaltung mithilfe des Assistenten
für die Konfiguration der Updateverwaltung aus
113
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Navigationsschaltfläche Updates.
2. Wählen Sie im Bereich Updateübersicht in der Liste Tasks die Option Einstellungen
von Microsoft Update konfigurieren aus.
3. Verwenden Sie den Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung, um
Einstellungen zu aktualisieren und vervollständigen Sie die Angaben im Assistenten.
Hinweis
Der Assistent enthält die Seite Synchronisierung, über die Synchronisierungen
durchgeführt werden. Die Synchronisierung muss abgeschlossen sein, bevor Sie
mit der Aktualisierung von Einstellungen fortfahren können.
So führen Sie spätere Konfigurationen einzelner Einstellungen für die
Updateverwaltung aus
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Wählen Sie den Knoten Einstellungen aus, indem Sie im Bereich Verwaltung den
Knoten Verwaltung erweitern.
3. Doppelklicken Sie im Bereich Einstellungen unter Typ: Updateverwaltung auf ein
Updateverwaltungselement, das Sie konfigurieren möchten.
Konfigurieren der geplanten Wartung
Updates für die Windows Server Update Services (WSUS)-Datenbank führten bei früheren
Essentials-Versionen zu einer Herabsetzung der Ausführungsgeschwindigkeit von Essentials, da
bei den WSUS-Indextabellen mit der Zeit eine zunehmende Fragmentierung auftrat. Zudem gab
es keine Möglichkeit, nicht mehr benötigte Updates und Softwarepakete zu entfernen. In dieser
Version von Essentials können Sie die geplante Wartung konfigurieren, um sicherzustellen, dass
die WSUS-Datenbank regelmäßig neu indiziert wird, um nicht mehr benötigte Updates und
Pakete zu entfernen und Updates und Softwarepakete für inaktive Abonnements zu löschen.
Durch das Konfigurieren der geplanten Wartung wird Festplattenspeicher neu zugeordnet und die
Gesamtleistung von Essentials verbessert.
So können Sie die WSUS-Datenbank neu indizieren und den Inhalt bereinigen
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung, und klicken Sie
dann auf Einstellungen.
2. Doppelklicken Sie im Bereich Einstellungen unter Typ: Updateverwaltung, und
doppelklicken Sie auf Wartung.
3. Aktivieren Sie im Dialogfeld Einstellungen für die Updateverwaltung – Wartung das
Kontrollkästchen Wartung planen. Wählen Sie in den entsprechenden DropdownListenfeldern die Häufigkeit und die Startzeit der Wartung aus.
Tipp
Sie können auch zunächst auf die Schaltfläche Updates und dann im Bereich
Updateübersicht in der Liste Tasks auf Wartung für Windows Server Update
114
Services konfigurieren klicken, um diese Einstellungen zu ändern.
4. Aktivieren Sie unter Datenbankwartung das Kontrollkästchen Updatedatenbank neu
indizieren und defragmentieren, damit die Datenbankwartung an dem geplanten
Zeitpunkt durchgeführt wird. Alternativ dazu können Sie auf die Schaltfläche Jetzt neu
indizieren klicken, um die Datenbankwartung manuell durchzuführen.
5. Aktivieren Sie unter Updatewartung das Kontrollkästchen Nicht benötigte Updates
ablehnen, um Updates, die nicht mehr benötigt werden, nicht genehmigt oder in den
letzten 30 Tagen durch andere Updates außer Kraft gesetzt wurden, zu entfernen.
Alternativ dazu können Sie auf die Schaltfläche Jetzt ablehnen klicken, um
unerwünschte Updates manuell abzulehnen.
6. Aktivieren Sie unter Updatewartung das Kontrollkästchen Abgebrochene und
verlängerte Abonnements aktualisieren, um Updates für inaktive Abonnements
abzulehnen. Alternativ dazu können Sie auf die Schaltfläche Jetzt aktualisieren klicken,
um abgebrochene und verlängerte Abonnements manuell zu aktualisieren.
Hinweis
Bei der Updatewartung werden unerwünschte oder inaktive Abonnements von
nicht von Microsoft stammenden Updates nicht aus Essentials 2010 entfernt.
7. Wenn Sie die Konfiguration dieser Wartungseinstellungen abgeschlossen haben, klicken
Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern.
Wenn von Essentials 2010 mehr Updates als benötigt heruntergeladen werden, versuchen Sie,
das Problem mit einer der folgenden Problemumgehungen zu lösen:

Konfigurieren Sie Essentials 2010 so, dass Updates automatisch heruntergeladen werden.
Nur Updates, die für Ihre Computer relevant sind, werden heruntergeladen. Weitere
Informationen zum Konfigurieren von Essentials 2010 zum automatischen Download von
Updates finden Sie unter Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und
Genehmigung von Updates.

Konfigurieren Sie Essentials 2010-Produkte und -Klassifizierungen so, dass nur kritische
Updates, Sicherheitsupdates und Service Pack-Updates heruntergeladen werden, oder
deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Treiber, wenn Sie die zu synchronisierenden
Updateklassifizierungen manuell angegeben haben. Weitere Informationen zum
Konfigurieren von Essentials 2010-Updateklassifizierungen finden Sie unter Konfigurieren
von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates.

Konfigurieren Sie Einstellungen für die Updateverwaltung von Essentials 2010, um
Wartungen zu planen, und entfernen Sie nicht mehr benötigte Dateien. Weitere
Informationen zum Konfigurieren einer geplanten Wartung finden Sie unter Configuring
Update Management.

Konfigurieren Sie Essentials 2010 so, dass Updates nicht lokal auf dem EssentialsVerwaltungsserver gespeichert, sondern von Microsoft Update heruntergeladen werden.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer geplanten Wartung finden Sie unter
Configuring Update Management.
115
Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft
Updates in Essentials
Sie können System Center Essentials 2010 für eine täglich mehrfache Synchronisierung mit
Microsoft-Update konfigurieren. So können Sie sicherstellen, dass neue Updates umgehend
heruntergeladen werden. Nutzen Sie folgendes Verfahren zum Festlegen der Häufigkeit für die
automatische Synchronisierung mit Microsoft-Update.
Aktivieren einer täglich mehrfachen Synchronisierung mit Microsoft-Update
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung, und klicken Sie
dann auf Einstellungen. Doppelklicken Sie auf die Option Synchronisierungszeitplan,
die unter Typ: Updateverwaltung in der Ansicht Einstellungen aufgeführt ist.
Tipp
Sie können auch unter der Liste Aktionen des Bereichs Updateübersicht auf
die Schaltfläche Updates und anschließend auf Einstellungen von MicrosoftUpdate konfigurieren klicken und den Assistenten zum Ändern dieser
Einstellungen verwenden.
2. Wenn das Dialogfeld Updateverwaltungseinstellungen – Synchronisierungszeitplan
angezeigt wird, wählen Sie die Option für eine tägliche Synchronisierung. Die Option für
eine manuelle Synchronisierung steht nicht zur Verfügung, wenn Sie Essentials für eine
automatische Auswahl der Updates auf der Grundlage einer Durchsuchung der
Umgebung konfiguriert haben.
Wichtig
Die Synchronisierung wird 30 Minuten nach der angegebenen Uhrzeit gestartet.
3. Bestimmen Sie durch Auswählen oder Eingeben die Tageszeit für die Synchronisierung,
wählen Sie aus der Dropdownliste die Anzahl der Synchronisierungen pro Tag, und
klicken Sie anschließend auf OK.
Hinweis
Der Standardwert ist einmal pro Tag. Essentials unterstützt bis zu 24
Synchronisierungen pro Tag.
Siehe auch
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Verwalten von Updates in Essentials
Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und
Genehmigung von Updates
In dieser Version von System Center Essentials 2010 gilt die Empfehlung, bei der
Synchronisierung mit Microsoft-Update eine automatische Auswahl der herunterzuladenden
Updates durch Essentials zuzulassen. Die Umgebung wird in regelmäßigen Abständen durch
116
Essentials gescannt, um sicherzustellen, dass nur relevante Updatepakete heruntergeladen
werden. Verwenden Sie den Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung, um
Essentials bei der Synchronisierung mit Microsoft-Update für die automatische Auswahl der
Updates zu konfigurieren. Ergebnis ist eine allgemeine Verbesserung der Leistung in Essentials:
Sie müssen weniger Pakete in Bezug auf die Bereitstellung prüfen, und es werden nur die
verfügbaren Updates angezeigt, die für Ihre Umgebung von Bedeutung sind.
Hinweis
Bei der Synchronisierung von Updates werden neue Updates, die für die automatische
Genehmigung konfiguriert sind, automatisch genehmigt und der angegebenen
Computergruppe ohne weiteren Benutzereingriff bereitgestellt. Dies gilt nicht für Updates,
bei denen ein Benutzer zunächst die Bedingungen der Microsoft-Softwarelizenz
akzeptieren muss.
So konfigurieren Sie Essentials für die automatische Auswahl von Updates:
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates, und klicken Sie dann
im Bereich Tasks auf Einstellungen von Microsoft Update konfigurieren.
2. Klicken Sie auf der Seite Einführung des Assistenten für die Konfiguration der
Updateverwaltung auf Weiter, um den Konfigurationsvorgang zu starten. Aktivieren Sie
das Kontrollkästchen Diese Seite nicht mehr anzeigen, wenn Sie die Einführung beim
nächsten Start des Assistenten überspringen möchten.
Tipp
Sie können die Einstellungen für die Updateverwaltung ändern, indem Sie in der
Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung und anschließend im
Bereich Verwaltungsübersicht unter Microsoft Updates auf Einstellungen für
die Updateverwaltung konfigurieren klicken.
3. Wenn Sie keinen Proxyserver für die Internetverbindung verwenden, übernehmen Sie auf
der Seite Proxyserver die Einstellung Nein, und klicken Sie dann auf Synchronisieren.
Wenn Sie einen Proxyserver verwenden, klicken Sie auf Ja, füllen Sie die erforderlichen
Felder wie im nächsten Abschnitt beschrieben aus, und klicken Sie dann auf
Synchronisieren.

Servername: Wählen Sie „HTTP“ oder „HTTPS“ aus, und geben Sie dann den
Domänennamen des Proxyservers in das Textfeld ein.

Portnummer: Geben Sie die für den Proxy zu verwendende Portnummer in das
Textfeld ein.
Aktivieren Sie, falls erforderlich, das Kontrollkästchen, um ein Konto anzugeben, das die
Berechtigung zum Herstellen einer Verbindung mit dem Proxyserver aufweist. Geben Sie
den Benutzernamen und das Kennwort in die Textfelder ein, wählen Sie die Domäne
aus, der dieses Konto angehört, und klicken Sie dann auf OK, um die Änderungen zu
speichern und anzuwenden.
4. Nach Abschluss der Synchronisierung wird die Produktseite angezeigt. Es wird eine
Aufforderung angezeigt, mit der Sie festlegen können, dass Updates automatisch von
117
Essentials heruntergeladen werden; oder Sie können manuell festlegen, welche Updates
heruntergeladen werden sollen. Microsoft empfiehlt dringend, die Standardeinstellung
Automatisch zu übernehmen, um zu gewährleisten, dass Computer in Bezug auf
Sicherheit auf dem neuesten Stand bleiben. Durch diese Einstellung werden die
erforderlichen Updates selbstständig von Essentials durch Scannen Ihrer Umgebung
ermittelt. Wenn Sie die Produkte für das Update manuell angeben möchten, klicken Sie
auf Manuell. Wählen Sie eine der im nächsten Abschnitt beschriebenen Optionen aus,
und klicken Sie dann auf Weiter.

Updates nur für Betriebssysteme herunterladen: Wenn Sie diese Option
auswählen, werden nur die Updates für Windows-Betriebssysteme von Essentials
heruntergeladen.

Updates nur für die ausgewählten Produkte herunterladen: Wenn Sie diese
Option auswählen, müssen Sie die Microsoft-Produkte, für die mit Essentials
Updates heruntergeladen werden sollen, manuell in der Liste auswählen.
5. Klicken Sie auf der Seite Updatesprachen auf Ja, um Updates basierend auf dem
Gebietsschema des Essentials-Servers herunterzuladen, oder klicken Sie auf Nein, um
die zu synchronisierenden Sprachen auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter.
6. Klicken Sie auf der Seite Klassifizierungen auf Ja, um ausschließlich wichtige Updates,
Sicherheitsupdates und Service Pack-Updates von Microsoft herunterzuladen, oder
klicken Sie auf Nein, um die Klassifizierungen von Updates auszuwählen, die
synchronisiert werden sollen, und klicken Sie dann auf Weiter.
7. Geben Sie zum Suchen nach neuen Updates von Microsoft-Update auf der Seite
Synchronisierung die Tageszeit an, wählen Sie die Anzahl der pro Tag gewünschten
Synchronisierungen aus, und klicken Sie dann auf Weiter.
Wichtig
Wenn Sie wie empfohlen Microsoft-Updates basierend auf Ihrer Umgebung
automatisch herunterladen, ist die Option Manuell synchronisieren nicht
verfügbar. Die Synchronisierung wird 30 Minuten nach der angegebenen Uhrzeit
gestartet.
8. Überprüfen Sie die konfigurierten Einstellungen auf der Seite Zusammenfassung.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Updates synchronisieren, wenn der Assistent
beendet wird, um die Synchronisierung nach der Ausführung des Assistenten zum
ersten Mal zu starten, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.
Hinweis
Die erste Synchronisierung kann abhängig von Ihren Konfigurationseinstellungen
sehr ressourcenintensiv sein und einige Stunden in Anspruch nehmen.
Der Windows-Update-Agent wird in Essentials 2010 mithilfe einer Gruppenrichtlinie für den
Empfang von Updates vom Essentials-Verwaltungsserver konfiguriert. Diese Einstellungen gelten
für alle von Essentials verwalteten Computer, es sei denn, Sie erstellen ein neues
Gruppenrichtlinienobjekt (GPO), um die Updateverwaltungseinstellungen anzupassen.
Anweisungen zum Erstellen und Anwenden angepasster Windows-Update-Einstellungen mithilfe
eines neuen Gruppenrichtlinienobjekts finden Sie im Abschnitt „Updateverwaltung“ des
118
Betriebshandbuchs zu Essentials 2010. Die von Essentials verwendeten Windows-UpdateStandardeinstellungen sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
Einstellung
Standardwert
Automatische Updates konfigurieren
Aktiviert
Automatische Updates konfigurieren
4 (autom. Herunterladen und laut Zeitplan
installieren)
Geplanter Installationstag
0 (täglich)
Geplante Installationszeit
03:00
Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst
angeben
Aktiviert
Interner Updatedienst
https://<SCEServer-FQDN>:8531
Intranetserver für die Statistik
https://<SCEServer-FQDN>:8531
Signierten Inhalt aus internem Speicherort für
Microsoft-Updatedienste zulassen
Aktiviert
Keinen automatischen Neustart für geplante
Installationen durchführen
Aktiviert
Siehe auch
Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in Essentials
Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials
Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials
Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials
Erstellen von benutzerdefinierten Updateeinstellungen für Client- und Servercomputer in
Essentials
Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur
Unterstützung von Deadlines in Essentials
Sie können System Center Essentials 2010 nicht nur für die automatische Genehmigung von
wichtige Updates und Sicherheitsupdates konfigurieren, sondern auch einen Stichtag angeben,
sodass den Benutzern ein bestimmter Zeitpunkt angeboten wird, an dem sie die erforderlichen
Updates selbst installieren können. Andernfalls werden die Pakete bei Erreichen des Stichtags
automatisch installiert. Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um einen Stichtag für die
Updateinstallation zu konfigurieren.
119
So konfigurieren Sie automatische Genehmigungen für die Unterstützung von
Stichtagen
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates, und klicken Sie dann
in der Liste Aktionen auf Automatische Genehmigungen konfigurieren.
2. Klicken Sie auf der Registerkarte Genehmigungen auf Ja, ich möchte synchronisierte
Updates nach den folgenden Regeln genehmigen:, sofern diese Option nicht bereits
ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
3. Daraufhin erscheint das Dialogfeld Genehmigungsregel hinzufügen. Geben Sie dort
einen Regelnamen in das Textfeld ein, und wählen Sie dann in der Liste ein oder mehr
Kriterien für die Anwendung auf die Genehmigungen aus. Klicken Sie im Feld
Kriterienbeschreibung auf den unterstrichenen Text, um die Werte zu bearbeiten.
a. An angegebene Computergruppen bereitstellen – Wählen Sie eine oder mehrere
Computergruppen aus, und klicken Sie auf OK.
b. Innerhalb der angegebenen Updateklassifizierungen – Wählen Sie in der Liste
der verfügbaren Typen eine oder mehrere Updateklassifizierungen aus, und klicken
Sie auf OK.
c.
Für angegebene Produkte – Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Produkte die
zu aktualisierende Microsoft-Software aus, und klicken Sie auf OK.
d. Bei Updateempfang durch Clientcomputer Installation starten nach einer
festgelegten Zeit – Wählen Sie entweder die sofortige Installation der Updates oder
deren Installation nach einer festgelegten Zeit aus. Wenn die Installation nach einer
bestimmten Zeit erfolgen soll, wählen Sie die Anzahl Tage aus, nach der die
automatische Installation durchgeführt werden soll, geben Sie die Uhrzeit für die
automatische Installation an, und klicken Sie dann auf OK.
Tipp
Wenn das Update bis zum angegebenen Zeitpunkt nicht auf einem
bestimmten Computer installiert, wird es nach Ablauf des festgelegten
Zeitraums automatisch installiert.
4. Klicken Sie auf OK, wenn die Konfiguration der ausgewählten Kriterien abgeschlossen
ist. Nach der Erstellung der neuen Regel kehren Sie zurück zu der Liste der Regeln für
die automatische Genehmigung. Klicken Sie auf Regel jetzt ausführen, damit die Regel
unverzüglich angewendet wird.
So konfigurieren Sie weitere Einstellungen für die automatische Genehmigung
1. Wählen Sie auf der Registerkarte Änderungen, ob die letzte Änderung an einem Update
automatisch genehmigt oder weiterhin die ältere Version benutzt werden und genehmigt
bleiben soll, und klicken Sie dann auf Übernehmen.
2. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Updates für Essentials das Kontrollkästchen für die
automatische Genehmigung der Updates für System Center Essentials, und klicken Sie
dann auf Übernehmen.
120
Siehe auch
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates
in Essentials
Um mit der Bereitstellung von Updates für verwaltete Computer zu beginnen, müssen Sie die
Anfangskonfiguration der Updateverwaltung und die erste Synchronisierung mit der MicrosoftUpdates-Website durchführen. Normalerweise sollten Sie beide Aufgaben mithilfe des
Assistenten zum Konfigurieren der Updateverwaltung unmittelbar nach der Installation von
System Center Essentials 2010 durchführen.
Microsoft veröffentlicht nach Bedarf Updates zur Behebung von verschiedenen
Produktproblemen. Daher muss Essentials 2010 nach der ersten Synchronisierung regelmäßig
mit der Microsoft-Updates-Website synchronisiert werden, um neu herausgegebene Updates
herunterzuladen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um in Essentials 2010 einen Zeitplan für die regelmäßige
Synchronisierung zu konfigurieren oder zu einem beliebigen Zeitpunkt eine manuelle
Synchronisierung durchzuführen.
So synchronisieren Sie Microsoft-Updates manuell
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
2. Klicken Sie im Bereich Updateübersicht unter Synchronisierungsstatus auf Jetzt
synchronisieren.
So synchronisieren Sie Microsoft-Updates manuell mithilfe des Assistenten zum
Konfigurieren der Updateverwaltung
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
2. Klicken Sie im Bereich Updateübersicht unter Aktionen auf Updateeinstellungen
ändern.
3. Geben Sie im Assistenten zum Konfigurieren der Updateverwaltung die benötigten
Informationen ein, und aktivieren Sie auf der Seite Zusammenfassung das
Kontrollkästchen Updates synchronisieren, wenn der Assistent beendet wird.
Hinweis
Der Assistent enthält Seiten für alle Einstellungen der Updateverwaltung. Wählen
Sie die Einstellungen aus, die Sie ändern möchten, und gehen Sie dann zur
letzten Seite des Assistenten.
Siehe auch
Updateverwaltung in Essentials
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
121
Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials
Updateverwaltung in Essentials
Erstellen von benutzerdefinierten Updateeinstellungen für
Client- und Servercomputer in Essentials
Der Windows-Update-Agent wird in System Center Essentials 2010 mithilfe einer
Gruppenrichtlinie für den Empfang von Updates vom Essentials-Verwaltungsserver konfiguriert.
Diese Einstellungen gelten für alle von Essentials verwalteten Computer, es sei denn, Sie
erstellen ein neues Gruppenrichtlinienobjekt (GPO), um die Updateeinstellungen anzupassen.
Dieser Abschnitt enthält Fallbeispiele, Informationen zu den Standardeinstellungen für WindowsUpdate-Agents sowie Anleitungen zum Erstellen eines Gruppenlinienobjekts mit
benutzerdefinierten Windows-Updateeinstellungen, das auf eine spezielle Computergruppe
angewendet werden soll.
Beispiel 1: Folgende Situation wird unterstellt: Sie möchten, dass der Download und die
Installation genehmigter Updates automatisch von Ihren verwalteten Agents ausgeführt werden
(entspricht der Essentials 2010-Standardrichtlinie). Zudem möchten Sie, dass der Download der
genehmigten Updates durch Ihre Server erfolgt und der Administrator mithilfe einer
benutzerdefinierten Richtlinie benachrichtigt wird.
Beispiel 2: Folgende Situation wird unterstellt: Sie möchten für eine Gruppe von Hyper-V-HostServern eine Tageszeit für den Empfang von Updates festlegen. Für eine Gruppe von
Domänencontrollern soll zudem eine andere Zeit für den Empfang der Updates festgelegt
werden.
Hinweis
Wenn Sie den Assistenten zur Produktkonfiguration verwenden, werden alle
benutzerdefinierten Gruppenrichtlinienobjekte ermittelt und Warnungen über Konflikte
verursachende Richtlinien angezeigt. Sie können Warnungen über Konflikte
verursachende Richtlinien gefahrlos ignorieren, da Sie die benutzerdefinierten Richtlinien
entsprechend einer korrekten Anleitung erstellt haben.
Standardeinstellungen für Windows-Update-Agents in Essentials 2010
Die von Essentials verwendeten Windows-Update-Standardeinstellungen sind in der
nachstehenden Tabelle aufgeführt.
Windows-Update-Einstellung
Standardwert
Automatische Updates konfigurieren
Aktiviert
Automatische Updates konfigurieren
4 (autom. Herunterladen und laut Zeitplan
installieren)
Geplanter Installationstag
0 (täglich)
122
Windows-Update-Einstellung
Standardwert
Geplante Installationszeit
03:00
Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst
angeben
Aktiviert
Interner Updatedienst
https://<SCEServer-FQDN>:8531
Intranetserver für die Statistik
https://<SCEServer-FQDN>:8531
Signierten Inhalt aus internem Speicherort für
Microsoft-Updatedienste zulassen
Aktiviert
Keinen automatischen Neustart für geplante
Installationen durchführen
Aktiviert
So passen Sie die Windows-Updateeinstellungen unter Verwendung eines
Gruppenrichtlinienobjekts an
1. Erstellen Sie ein Active Directory-Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) in der Domäne, in der
sich die Computer befinden, auf die Sie die benutzerdefinierten Einstellungen anwenden
möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines
Gruppenrichtlinienobjekts (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=161344).
2. Ändern Sie die Sicherheitsfilterung des GPOs von „Authentifizierte Benutzer“ auf die Mit
SCE verwaltete Computer <Verwaltungsgruppenname> Sicherheitsgruppe. Weitere
Informationen finden Sie unter Zuordnen von Sicherheitsgruppenfiltern zu einem GPO
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=161346).
3. Verbinden Sie das Gruppenrichtlinienobjekt mit der Organisationseinheit (Organisation
Unit (OU)), die die Computer enthält, auf die Sie die benutzerdefinierten Einstellungen für
Windows-Update-Agents anwenden möchten. Weitere Informationen finden Sie unter
Verbinden des GPOs mit einer Domäne (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=161347).
4. Bearbeiten Sie die Einstellungen für den Windows-Update-Agent in dem GPO.
5. Nach Ablauf des Aktualisierungsintervalls für Gruppenrichtlinienobjekte (standardmäßig
in Abständen von 90 Minuten mit einer zufälligen Verzögerung zwischen 0 und 30
Minuten) werden die Computer mit den benutzerdefinierten Einstellungen für WindowsUpdate-Agents konfiguriert.
6. Wenn Sie wieder die ursprünglich durch Essentials 2010 konfigurierten WindowsUpdateeinstellungen verwenden möchten, können Sie das in Schritt 1 erstellte
benutzerdefinierte GPO löschen.
7. Stellen Sie bei der Deinstallation von Essentials 2010 sicher, dass Sie alle
benutzerdefinierten GPOs löschen.
123
Unterstützte Einstellungsanpassungen für Windows-Update-Agents in
Essentials 2010
Die von Essentials 2010 unterstützten Windows-Updateeinstellungen sind in der nachstehenden
Tabelle aufgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von automatischen
Updates mit Gruppenrichtlinien (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=161349).
Windows-Update-Einstellung
Unterstützter anpassbarer Wert
Automatische Updates konfigurieren
Ja
Automatische Updates konfigurieren
Ja
Geplanter Installationstag
Ja
Geplante Installationszeit
Ja
Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst
angeben
Nein
Interner Updatedienst
Nein
Intranetserver für die Statistik
Nein
Signierten Inhalt aus internem Speicherort für
Microsoft-Updatedienste zulassen
Nein
Clientseitige Zieladressierung aktivieren
Nein
Von „Automatisches Update“ geplante
Installationen neu planen
Ja
Keinen automatischen Neustart für geplante
Installationen durchführen
Ja
Ermittlung der Häufigkeit durch „Automatisches
Update
Muss unter 24 Stunden liegen
Sofortige Installation durch „Automatisches
Update“ zulassen
Ja
Verzögerter Neustart für geplante Installationen
Ja
Erneut fragen für Neustart bei geplanten
Installationen
Ja
Nicht-Administratoren gestatten,
Updatebenachrichtigungen zu empfangen
Ja
Entfernen von Links und Zugriff auf WindowsUpdate
Ja
124

Siehe auch
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Verwalten von Updates in Essentials
Konfiguration von Essentials für die Verwendung der Funktion
BranchCache im verteilten Cachemodus
Das BranchCache-Feature in Windows Server 2008 R2 und Windows 7 kann dazu beitragen,
durch Laden und lokale Zwischenspeicherung von Dateien auf dem ersten BranchCache-Client
die Belastung des Netzwerks zu reduzieren. Bei Peer-Anforderungen derselben Daten werden
diese Daten über das lokale Netzwerk (Local Area Network, LAN) vom ersten BranchCacheClient empfangen, statt sie über das Fernnetz (Wide Area Network, WAN) zu laden.
Sie können System Center Essentials 2010 so konfigurieren, dass BranchCache im Modus für
verteilte Caches nutzt. Der Modus für verteilte Caches funktioniert wie folgt: Computer in einer
Zweigstelle oder Remoteclientcomputer nutzen einen lokal gewarteten Cache mit Daten, die zur
Reduzierung des Verkehrs auf dem WAN-Link über Clientcomputer verteilt werden. Mehrere
Peer-Computer können Daten gleichzeitig übertragen.
Aktivieren Sie BranchCache mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Features in Windows
Server 2008 R2 auf dem Server. Weitere Informationen zum BranchCache-Feature finden Sie
unter BranchCache Overview (BranchCache – Übersicht) auf der Microsoft TechNet-Website
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=167096).
So konfigurieren Sie Essentials für die Verwendung von BranchCache
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung.
2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Einstellungen.
3. Klicken Sie im Bereich Einstellungen unter Updateverwaltung mit der rechten
Maustaste auf Updatedateien und -sprachen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
4. Klicken Sie auf der Registerkarte Updatedateien Files auf Updatedateien lokal auf
diesem Server speichern, wählen Sie Updatedateien nur auf diesen Server
herunterladen, wenn die Update genehmigt wurden aus, und klicken Sie dann auf
OK.
So überprüfen Sie ob BranchCache verwendet wird
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf eine Gruppe von Updates.
3. Klicken Sie im Bereich Updates mit der rechten Maustaste auf ein genehmigte Update,
und klicken Sie dann auf Bereitstellungsstatus.
125
4. Wenn mehrere Computer Updates empfangen, klicken Sie auf den Computer, auf dem
Sie die Updates über BranchCache aktiviert haben.
5. Schauen Sie sich die unter Detaillierter Status angezeigten Informationen an. Wenn
Updates mithilfe von BranchCache empfangen wurden, erscheint eine Meldung wie
beispielsweise „Einige Bits kamen von einem Peer, nicht vom Server“.
Verwalten von Updates in Essentials
Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie die Bereitstellung von Updates
für verwaltete Computer und Geräte in System Center Essentials 2010 verwalten.
Inhalt dieses Abschnitts
Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in
Essentials
Beschreibt das Genehmigen oder Ablehnen von Updates für die Bereitstellung auf
ausgewählten Computern und Geräten
Deinstallieren eines Updates in Essentials
Beschreibt die Deinstallation zuvor von Essentials bereitgestellter Updates, die nicht
mehr benötigt werden.
Importieren von Inhalten aus einem Katalog in Essentials
Beschreibt das Importieren von Daten von Microsoft Update oder einem MicrosoftPartner aus einem Katalog
Erstellen von Updatepaketen in Essentials
Beschreibt die Erstellung eines Updatepakets für nicht von Microsoft kommende
Updates.
Erstellen von benutzerdefinierten Update-Ansichten in Essentials
Beschreibt, wie benutzerdefinierte Ansicht für die Anzeige von Updates erstellt wird.
Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten
Microsoft Updates in Essentials
Beschreibt, wie Statusberichte zur Bereitstellung von wichtigen Updates und
Sicherheitsupdates angezeigt werden.
126
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials
Beschreibt, wie der Status von Updates angezeigt wird, die in Ihrer Umgebung
bereitgestellt wurden.
Anzeigen der Details von Updatepaketen in Essentials
Beschreibt, wie Detailinformationen zu von Ihnen geladenen Updatepaketen angezeigt
werden.
Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials
Beschreibt, wie der Status einer Synchronisierung mit Microsoft Update angezeigt wird.
Anzeigen von abgelehnten Updates
Beschreibt, wie eine Ansicht für die Anzeige aller zuvor abgelehnten Updates erstellt
wird.
Siehe auch
Der Bereich "Updates" in Essentials
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung
in Essentials
Nachdem Sie ein Update für die Bereitstellung genehmigt haben, installiert System Center
Essentials 2010 dieses Update auf den Computern, für die es genehmigt worden ist. Sie können
den Status der Updateinstallation überwachen, indem Sie den Bericht Installationsfortschritt
bei genehmigten Updates auf der Seite Updates (Übersicht) ausführen.
Einige Updates werden möglicherweise in Ihrem Unternehmen nicht benötigt, und Sie möchten
diese aus den Standardupdateansichten der Essentials-Konsole entfernen. Dazu können Sie
folgendes Verfahren zum Ablehnen eines Updates verwenden.
Zur Anzeige von abgelehnten Updates müssen Sie eine neue Ansicht erstellen und als
Updateattribut für die Ansicht „Abgelehnt“ angeben. Sie können abgelehnten Updates in dieser
Ansicht zustimmen.
So genehmigen Sie Updates zur Bereitstellung
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
2. Wählen Sie im Bereich Updates die Kategorien aus, für die Sie Updates genehmigen
möchten.
3. Wählen Sie im Ergebnisbereich die Kategorie aus, in der Sie eine oder mehrere Updates
127
genehmigen möchten.
4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Updates, und klicken Sie auf
Genehmigen.
5. Geben Sie im Dialogfeld Gruppen für Installation genehmigen die Computergruppen
an, in denen sich Computer befinden, auf denen Sie das Update installieren möchten.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
a. Wählen Sie aus der Liste Computergruppen eine oder mehrere Gruppen aus.
b. Klicken Sie auf Neue Gruppe erstellen, um eine neue Computergruppe zu erstellen,
falls dies nötig ist.
6. Klicken Sie auf Stichtag festlegen, wenn das Update bis zu einem bestimmten Zeitpunkt
installiert sein soll.
So lehnen Sie ein Update ab
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
2. Wählen Sie im Bereich Aktualisierungen die Kategorie aus, in der Sie ein oder mehr
Updates ablehnen möchten.
3. Wählen Sie im Ergebnisbereich die Kategorie aus, in der Sie ein oder mehr Updates
ablehnen möchten.
4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Updates, und klicken Sie auf
Ablehnen.
5. Nach einer Aktualisierung der aktuellen Ansicht werden die abgelehnten Updates
möglicherweise nicht mehr angezeigt.
Siehe auch
Updateverwaltung in Essentials
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates
Updateverwaltung in Essentials
Deinstallieren eines Updates in Essentials
Verschiedene Updates, z. B. benutzerdefinierte Windows Installer-Updates, unterstützen einen
Deinstallationsvorgang. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein nicht mehr benötigtes
Update, das von System Center Essentials 2010 bereitgestellt wurde, zu deinstallieren.
Hinweis
Der Task Deinstallieren steht nicht zur Verfügung, wenn das Update als EXE-Datei oder
nicht vonEssentials 2010 installiert wurde.
So deinstallieren Sie ein Update
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
128
2. Wählen Sie im Bereich Updates die Kategorie aus, die das zu deinstallierende Update
enthält.
3. Klicken Sie im Bereich "Ergebnisse" mit der rechten Maustaste auf das Update, das Sie
deinstallieren möchten, und klicken Sie auf Deinstallieren.
4. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Deinstallation auswählen die Computergruppen
aus, auf denen Sie das Update deinstallieren möchten, und klicken Sie dann auf OK.
Siehe auch
Updateverwaltung in Essentials
Updateverwaltung in Essentials
Importieren von Inhalten aus einem Katalog in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie Kataloge von Microsoft und anderen
Softwareherstellern importieren und deren Software und Updates in Ihrer IT-Umgebung verteilen.
Zuvor überprüfte Partnerkataloge können anhand von Scans Ihrer Umgebung von
Essentials 2010 erkannt werden. Alternativ dazu können Sie einen Katalog von einer
angegebenen URL importieren. Der Inhalt der von den Hardware- und Softwareherstellern
bereitgestellten Kataloge wird in einer CAB-Datei komprimiert und in der Regel mit einem dem
betreffenden Hersteller entsprechenden Zertifikat signiert. Gehen Sie vor wie nachfolgend
beschrieben, um Inhalte aus einem Katalog zu übernehmen.
So importieren Sie Updates aus Partnerkatalogen
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates, und klicken Sie dann im Bereich
Updates (Übersicht) auf Importieren von Updates aus Partnerkatalogen.
2. Wenn der Assistent zum Importieren des Updatekatalogs angezeigt wird, klicken Sie auf
Weiter.
Wichtig
Daraufhin erscheint ein Dialogfeld mit einer Warnung, die Sie darauf hinweist,
dass aus den Internet geladene Dateien auf Ihrem Computer Schaden anrichten
können. Außerdem müssen Sie angeben, ob Sie fortfahren möchten. Klicken Sie
auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen.
3. Klicken Sie auf der Seite Produktkatalog wählen auf Ja, angegebenen Katalog
importieren, um Updates aus einem Partnerkatalog zu importieren, wählen Sie den
gewünschten Katalog in der Dropdownliste aus, und klicken Sie dann auf Weiter.
Hinweis
Wenn Sie einen Katalog von einer bestimmten URL oder einem bestimmten
Speicherort importieren möchten, klicken Sie auf Nein, Katalog importieren
von URL, geben Sie die URL in das entsprechende Textfeld ein (z. B.
www.beispiel.com/datei.cab oder C:\Verzeichnis\Datei.cab), und klicken Sie
dann auf Weiter.
129
4. Während in Essentials nach dem Katalog gesucht wird, erscheint auf der Seite Katalog
prüfen eine Statusanzeige. Daraufhin erscheint ein Dialogfeld mit Informationen zu der
Updatequelle und einer Warnung, dass Kataloginhalte auf Computern Schaden anrichten
können. Wenn Sie der Quelle vertrauen, klicken Sie auf Ja, andernfalls auf Nein.
5. Wenn der Katalog geladen wurde, können Sie die Liste aller importierbaren und nicht
importierbaren Pakete durchgehen und Informationen zu den den Inhalten der einzelnen
Pakete anzeigen. Klicken Sie nach Durchsicht der Informationen zu dem Update auf
Importieren.
Tipp
Es wird empfohlen, das Kontrollkästchen aktiviert zu lassen, damit in Essentials
eine Ansicht für diesen Katalog erstellt wird.
6. Während die Updates in Essentials installiert werden, erscheint auf der Seite Katalog
importieren eine Statusanzeige. Klicken Sie nach dem Import aller Updates auf Fertig
stellen. Dann erscheint die neue Ansicht, die Sie im Assistenten erstellt haben. Die
Ansicht, die Sie für Software und Updates aus nicht von Microsoft stammenden
Katalogen erstellen, enthält denselben Umfang an Informationen wie eine Ansicht für
Microsoft-Updates, einschließlich der Statusberichte zur Bereitstellung.
So importieren Sie Updates aus dem Microsoft Update-Katalog
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates, und klicken Sie dann im Bereich
Updateübersicht auf Aus Microsoft Update-Katalog importieren.
2. Daraufhin wird die Website des Microsoft Update-Katalogs in einem Webbrowser
angezeigt. Geben Sie in das Textfeld den Namen der Software ein, die Sie importieren
möchten, und klicken Sie dann auf Suchen.
3. Klicken Sie auf Hinzufügen, um die Datei(en) in den Auswahlkorb zu legen. Klicken Sie
auf den Link Korb anzeigen, wenn sich alle gewünschten Dateien im Warenkorb
befinden.
4. Überprüfen Sie Ihre Dateiauswahl. Wenn Sie die Datei ohne sie zu importieren direkt in
Essentials laden wollen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, und klicken Sie dann auf
Importieren.
Hinweis
Wenn Sie den Import der Datei veranlasst haben, erscheint ein neues Fenster, in
dem der Status des Importvorgangs angezeigt wird. Tritt bei dem Import ein
Fehler auf, klicken Sie auf den Link Fehler unter der Fortschrittsspalte für das
betreffende Update. Daraufhin erscheint ein neues Fenster mit einer
Fehlerbeschreibung als Hilfestellung für die Behebung des Problems.
5. Klicken Sie nach Abschluss des Importvorgangs auf Schließen.
Wichtig
Wenn Sie Management Packs aus einem Partnerkatalog oder Microsoft Update-Katalog
importieren und eine Fehlermeldung mit dem Wortlaut Das angeforderte Management
Pack ist ungültig. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung der
130
eingeschlossenen Ausnahme. Parametername: Name des Management Packs
erhalten, konnte die korrekte Reihenfolge zum Importieren der Management Packs nicht
von Essentials 2010 ermittelt werden. Sollte dies der Fall sein, importieren Sie die
Management Packs, die nicht importiert wurden.
Siehe auch
Erstellen von Updatepaketen in Essentials
Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials
Verwalten von Updates in Essentials
Erstellen von Updatepaketen in Essentials
Sie können System Center Essentials 2010 zur Erstellung von Updatepaketen für ein beliebiges
Softwareprodukt verwenden. Wenn Sie beispielsweise ein Update bereitstellen möchten, das
nicht von Microsoft Update stammt, wird dieser Vorgang von Essentials 2010 unterstützt.
So erstellen Sie ein neues Updatepaket mithilfe einer eigenständigen Einrichtungsdatei
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates. Klicken Sie im
Bereich Updates (Übersicht) auf Neues Update erstellen.
2. Wenn der Assistent für neue Updates angezeigt wird, wählen Sie Paket von einer
eigenständigen Einrichtungsdatei bereitstellen aus, klicken Sie auf Durchsuchen,
um die Einrichtungsdatei zu ermitteln und auszuwählen, und klicken Sie auf Weiter.
Tipp
Wählen Sie eine .msi- oder eine .exe-Datei.
3. Geben Sie in die entsprechenden Textfelder auf der Seite Updatedetails einen Namen
und eine Beschreibung für das Paket ein. Wenn Sie diese Informationen in einer anderen
Sprache eingeben wollen, wählen Sie Alternatives Gebietsschema aus, wählen Sie in
dem Dropdown-Listenfeld eine Sprache aus, und geben Sie dann den Namen und die
Beschreibung des Updates in der ausgewählten Sprache ein. Klicken Sie nach der
Eingabe des Namens und der Beschreibung auf Weiter.
4. Behalten Sie auf der Seite Zielsystemtypen die Standardeinstellung Nein bei, wenn das
Paket für alle verwalteten Computer anwendbar ist. Wenn Sie das Paket nur für
bestimmte Systemtypen bereitstellen wollen, klicken Sie auf Ja, und wählen Sie die
gewünschten Betriebssysteme, Architekturen und Gebietsschemata aus. Klicken Sie
nach der Auswahl auf Weiter.
5. Geben Sie auf der Seite Rückgabecode einen Rückgabecode an, wenn Sie die
Bereitstellung des Updatepakets verfolgen wollen. Dazu werden die Rückgabecodes des
Pakets von Essentials auswertbaren Werten zugeordnet. Der Rückgabecode 0 bedeutet
beispielsweise, dass die Software erfolgreich installiert wurde. Geben Sie eine Zahl in
das Textfeld Code ein, wählen Sie in dem Dropdown-Listenfeld einen Wert für den Code
aus, und klicken Sie auf Hinzufügen. Klicken Sie abschließend auf Weiter.
131
Hinweis
Detaillierte Informationen zu den Rückgabecode finden Sie gegebenenfalls in der
vom Softwarehersteller zur Verfügung gestellten Dokumentation.
6. Spezifizieren Sie auf der Seite Installations-/Deinstallationsparameter
Befehlszeilenparameter, die für die Installation der Software erforderlich sind, z. B. um
eine automatische oder unbeaufsichtigte Installation zu veranlassen. Behalten Sie die
Standardeinstellung Nein bei, wenn keine zusätzlichen Parameter erforderlich sind.
Klicken Sie andernfalls auf Ja, und geben Sie die Installationsparameter in die
entsprechenden Textfelder ein. Klicken Sie abschließend auf Weiter.
7. Überprüfen Sie auf der Seite Übersicht die Informationen zu dem Updatepaket, das für
die Bereitstellung vorbereitet wird. Klicken Sie auf Zurück, wenn Sie auf den vorherigen
Seiten Einstellungen ändern möchten. Klicken Sie andernfalls auf Fertig stellen.
8. Während das Updatepaket in Essentials erstellt wird, ist eine Statusanzeige zu sehen.
Lassen Sie das Kontrollkästchen aktiviert, damit Bereitstellungsoptionen angezeigt
werden, wenn der Assistent geschlossen wird, und klicken Sie auf Fertig stellen.
Updatepakete werden erst dann bereitgestellt, wenn Sie ein oder mehr Computergruppen
auswählen, die für die Installation genehmigt werden sollen. Wenn Sie die Anzeige von
Bereitstellungsoptionen nach dem Schließen des Assistenten veranlasst haben, erscheint
das Dialogfeld Gruppen für Bereitstellung genehmigen mit der Aufforderung, die
Computergruppen auszuwählen, für die die Software bereitgestellt werden soll. Wählen Sie
die entsprechenden Gruppen aus, und legen Sie optional einen Stichtag für eine
ausgewählte Gruppe fest, oder erstellen Sie eine neue Gruppe. Aktivieren Sie das
Kontrollkästchen, wenn das im Fenster Software für die ausgewählten Computergruppen
sichtbar sein soll.
So stellen Sie ein neues Updatepaket von einer Einrichtungsdatei bereit, für die
zusätzliche Ordner erforderlich sind
1. Wenn der Assistent für neue Updates angezeigt wird, wählen Sie Paket von einer
Einrichtungsdatei bereitstellen, für die zusätzliche Ordner erforderlich sind aus,
klicken Sie auf Durchsuchen, um den Stamminstallationsordner für die Software zu
ermitteln und auszuwählen, und klicken Sie auf Weiter.
Wichtig
Die Einrichtungsdatei des Pakets kann erst nach der Auswahl des
Installationsordners angegeben werden.
2. Klicken Sie auf Durchsuchen, um die Einrichtungsdatei des Pakets in dem Ordner oder
Unterordner auszuwählen, in dem sie sich befindet.
3. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 8 des zuvor beschriebenen Verfahrens, um die
Vorbereitung dieses Updates für die Bereitstellung abzuschließen.
So stellen Sie ein vorhandenes Softwarepaket bereit
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates. Erweitern Sie im
Bereich Updates den Knoten Updates, und klicken Sie dann auf den Knoten Nicht
132
genehmigte Updates.
2. Wählen Sie in der Liste den Namen eines Updatepakets aus, und klicken Sie dann im
Bereich Tasks auf Genehmigungen hinzufügen und entfernen.
3. Wählen Sie im Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen die
entsprechenden Gruppen aus, und legen Sie optional einen Stichtag für eine
ausgewählte Gruppe fest, oder erstellen Sie eine neue Gruppe. Aktivieren Sie das
Kontrollkästchen, wenn das im Fenster Software für die ausgewählten Computergruppen
sichtbar sein soll.
4. Klicken Sie auf OK, um die Genehmigungseinstellungen zu aktivieren. Während die
Einstellungen aktiviert werden, wird eine Statusanzeige angezeigt. Klicken Sie auf
Schließen, nachdem die neuen Einstellungen aktiviert worden sind.
Hinweis
Nachdem das Updatepaket für die Bereitstellung genehmigt wurde, wird es von
Nicht genehmigte Updates nach Alle Updates verschoben.
Siehe auch
Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials
Erstellen von benutzerdefinierten Update-Ansichten in Essentials
Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in
Essentials
Erstellen von benutzerdefinierten Update-Ansichten in
Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie die Anzeige der verfügbaren Updates individuell
anpassen. Neue Updates können danach gefiltert werden, ob sie genehmigt oder abgelehnt
worden sind, ob sie verbindlich sind oder nicht, nach Produkt und Produktfamilie, nach
Klassifizierung (wichtige Updates, Sicherheitsupdates und sonstige Updates) oder nach dem
Veröffentlichungsdatum. Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um benutzerdefinierte
Ansichten der Updates zu erstellen.
So erstellen Sie eine benutzerdefinierte Updateansicht
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates, und klicken Sie dann
auf Alle Updates.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Neue Ansicht.
3. Daraufhin erscheint das Dialogfeld Ansicht für neue Updates erstellen. Geben Sie dort
in den entsprechenden Textfeldern einen Name für die neue Ansicht und eine optionale
Beschreibung ein, und wählen Sie dann in der Liste ein oder mehr Kriterien für die
Anwendung auf die Ansicht aus. Klicken Sie im Feld Kriterienbeschreibung auf den
unterstrichenen Text, um die Werte zu bearbeiten.
133
a. Mit einem festgelegen Attribut „Genehmigung“ – Zeigen Sie Updates mit dem
Genehmigungsstatus „Alle“, „Genehmigt“, „Abgelehnt“ oder „Nicht genehmigt“ an.
b. Mit einem festgelegen Attribut „Verbindlich“ – Zeigen Sie durch Auswahl von
„Wahr“ oder „Falsch“ verbindliche bzw. nicht verbindliche Updates an.
c.
Mit einem festgelegen Attribut „Erforderlich“ – Zeigen Sie durch Auswahl von
„Wahr“ oder „Falsch“ erforderliche bzw. nicht erforderliche Updates an.
d. Verfügbar mit bestimmten Produkten – Wählen Sie die Produkte oder
Produktfamilie aus, die in der benutzerdefinierten Ansicht angezeigt werden soll(en).
e. Verfügbar mit bestimmten Updateklassifizierungen – Wählen Sie die
Updatetypen aus, die in der benutzerdefinierten Ansicht angezeigt werden sollen.
f.
Veröffentlicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums – Geben Sie an, ob die
jederzeit oder die innerhalb der letzten 30 oder 60 Tage veröffentlichten Updates
angezeigt werden sollen.
g. An bestimmte Computergruppen bereitstellen – Wählen Sie die
Computergruppe(n) aus, die in der benutzerdefinierten Ansicht angezeigt werden
soll(en).
Hinweis
Wenn Sie eine Computergruppe für die benutzerdefinierte Ansicht
auswählen, können nur genehmigte Updates angezeigt werden. Dieses
Attribut sollte nicht zur Anpassung einer Ansicht benutzt werden, die Updates
mit dem Genehmigungsstatus „Nicht Genehmigt“, „Abgelehnt“ oder „Alle“
enthält.
4. Klicken Sie auf OK, wenn die Konfiguration der ausgewählten Kriterien abgeschlossen
ist. Nach der Erstellung der neuen Ansicht übernimmt Essentials die Einstellungen und
zeigt die neue Ansicht an. Die benutzerdefinierte Ansicht kann über die Liste der
verfügbaren Ansichten im Navigationsbereich aufgerufen werden.
Siehe auch
Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in
Essentials
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials
Anzeigen der Details von Updatepaketen in Essentials
Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und
sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials
In System Center Essentials 2010 wurde die Präsentation von Berichten für kritische und
sicherheitsrelevante Microft-Updates neu strukturiert. Die Updates werden gruppiert nach
Knowledge Base-Nummer oder Microsoft Security Response Bulletin-Nummer angezeigt. Nutzen
Sie folgendes Verfahren für die Anzeige des Berichts, in dem der Updatestatus aller Computer
unabhängig vom Genehmigungsstatus zusammengefasst ist. Die Sortierung erfolgt nach Status:
134
nicht erforderlich, installiert, erforderlich, Fehler und unbekannt. Nur genehmigte Updates werden
in der Spalte Erforderlich des Berichts aufgeführt.
So zeigen Sie den Statusbericht zu kritischen und sicherheitsrelevanten MicrosoftUpdates an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates. Klicken Sie im
Bereich Updateübersicht unter Berichte auf Status der wichtigen und
Sicherheitsupdates von Microsoft.
2. Wenn der Bericht angezeigt wird, erweitern Sie einen der KB-Artikel (KB = Knowledge
Base) zum Anzeigen aller entsprechenden Updates und ihres Status nach
Computeranzahl. Klicken Sie zur Anzeige auf die zugehörige KB-Artikelüberschrift in dem
Bericht.
3. Klicken Sie in einer beliebigen Statusspalte auf den numerischen Link, um den
Bereitstellungsstatusbericht anzuzeigen, der zusätzliche Details zur Updatebereitstellung
der entsprechenden Computer enthält.
Siehe auch
Updateverwaltung in Essentials
Verwalten von Updates in Essentials
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in
Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie nach der Bereitstellung eines Updatepakets
dessen Status überprüfen. In dieser Statusanzeige können Sie nach Informationen suchen, z. B.
zum Vollendungsgrad einer noch nicht abgeschlossenen Installation, oder dazu, ob das Paket
erfolgreich installiert oder ob eine Verbindung mit dem Computer hergestellt wurde.
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
2. Wählen Sie im Navigationsbereich Updates die Kategorie aus, für die Sie den
Bereitstellungsstatus anzeigen möchten. Wählen Sie anschließend ein Update aus der
Liste.
3. Klicken Sie im Bereich Tasks auf die Option Bereitstellungsstatus.
4. Im Dialogfeld Einhaltungsaspekte Aktualisierung wird der Bereitstellungsstatus des
ausgewählten Updates auf verwalteten Computern angezeigt. In der nachstehenden
Liste werden die einzelnen Statusmeldungen beschrieben.

Fehler: die Anzahl der Computer, auf denen das Update genehmigt, jedoch
fehlerhaft installiert wurde.

Erfolgreich: die Anzahl der Computer, auf denen das Update genehmigt und
135
erfolgreich installiert wurde.

Ausstehend: die Anzahl der Computer, auf denen das Update genehmigt, aber die
Installation noch nicht gestartet wurde; die Anzahl der Computer, auf denen das
Update heruntergeladen, aber noch nicht installiert wurde; oder die Anzahl der
Computer, auf denen das Update installiert wurde und der Neustart aussteht.

Nicht verfügbar: die Anzahl der Computer, für die dieses Update nicht relevant ist.

Unbekannt: die Anzahl der Computer, für die über Essentials 2010 die
Notwendigkeit dieses Updates noch nicht ermittelt wurde.
Siehe auch
Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in
Essentials
Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials
Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates
Updateverwaltung in Essentials
Anzeigen der Details von Updatepaketen in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Detailinformationen zu geladener Software und
geladenen Updatepaketen angezeigt werden – z. B. Veröffentlichungsdaten, zugehörige
Knowledge Base (KB)-Artikel, Klassifizierungen (wichtige, Sicherheits- und sonstige Updates),
unterstützte Sprachen, Abhängigkeiten etc. Außerdem werden in Essentials 2010
Detailinformationen zum Inhalt gebündelter Pakete, zu Updates, die durch neue Updates außer
Kraft wurden, und zu Updates, die ein ausgewähltes Update ersetzen, angegeben. Gehen Sie
vor wie nachfolgend beschrieben, um die Detailinformationen zu geladenen Paketen anzuzeigen,
um entscheiden zu können, welche Pakete genehmigt werden.
So zeigen Sie die Detailinformationen zu einem Update an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. Erweitern Sie im Bereich Updates
den Knoten Updates, und klicken Sie dann auf Alle Updates.
2. Um die Detailinformationen zu einem Update anzuzeigen, wählen Sie ein Paket in der
Liste aus. Unter der Liste der Updatepakete wird der Bereich Details geöffnet, wobei
zuerst die Zusammenfassung angezeigt wird. Die in der Übersicht enthaltenen
Detailinformationen werden im Folgenden aufgeführt.
Tipp
Wenn Sie allgemeine Updatedetails und Versionsinformationen zu einem
Updatepaket anzeigen wollen, klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste
auf ein Paket in der Liste, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Wenn das
Dialogfeld Eigenschaften für das ausgewählte Update erscheint, können Sie
allgemeine Informationen zu dem Updatepaket, den Bereitstellungsstatus für das
Update und die Änderungen anzeigen, die während der Lebensdauer des
136
Updates an dem Update vorgenommen wurden. Klicken Sie auf die
Registerkarte Versionen, um die Änderungen anzuzeigen, die an dem Paket
während seiner Lebensdauer vorgenommen wurden.

Veröffentlichungsdatum – Das Datum, an dem das Paket durch Microsoft
veröffentlicht wurde.

KB-Artikel – Die zugehörige KB-Artikelnummer mit einem Hyperlink zu dem
betreffenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base.

Klassifizierung – Der Typ des Updates: wichtiges, Sicherheits-, Service Pack- oder
sonstige Updates.

Bereitstellungsstatus – Die Anzahl Computer, auf denen das Update evaluiert
wurde, der Installationsstatus und ein Link zu einem detaillierten Statusbericht zur
Bereitstellung. Weitere Informationen zu Bereitstellungsstatusberichten finden Sie
unter Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials und Anzeigen
von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in
Essentials.
Wichtig
Wenn Sie ein Update deinstallieren, wird der Bereitstellungsstatus für das
Update im Bereich Details angezeigt. Wenn Sie jedoch ein Update
deinstallieren und dann mit der rechten Maustaste auf das Update klicken,
um den Bereitstellungsstatus auszuwählen und anzuzeigen, wird der Status
Für Deinstallation genehmigt nicht angezeigt.

Beschreibung – Eine Kurzbeschreibung des Updatepakets. Diese Beschreibung
könnte einen Hinweis auf verwandte Updates enthalten, die durch Anklicken der
Registerkarte Verwandte Updates angezeigt werden können.

Gruppen für die Installation genehmigt – Die Computergruppen, die eine
Genehmigung zur Installation des Updates erhalten haben, z. B. die Gruppe Alle
Windows-Clients.

Gruppen für die Deinstallation genehmigt – Die Computergruppen, die eine
Genehmigung zur Installation des Updates erhalten haben.
Wichtig
Sie können erst dann Detailinformationen zu Updatepaketen anzeigen, wenn
zuvor mindestens eine Synchronisierung mit Microsoft Update stattgefunden hat
und einige Updates erstellt oder geladen worden sind.
3. Klicken Sie auf die Registerkarte Updatedetails, um weitere Details zu dem Updatepaket
anzuzeigen. Die in dieser Ansicht enthalten Detailinformationen werden im Folgenden
aufgeführt.
Allgemeine Details:

Klassifizierung – Der Typ des Updates: wichtiges, Sicherheits-, Service Pack- oder
sonstige Updates.

Veröffentlichungsdatum – Das Datum, an dem dieses Updatepaket durch Microsoft
veröffentlicht wurde.
137

MRSC-Nummer – Die Microsoft Security Response Center-Nummer, sofern
vorhanden, mit einem Hyperlink zu dem entsprechenden Security Bulletin von
Microsoft.

MSRC-Bewertung – Die Bewertung des Microsoft Security Response Center, sofern
vorhanden.

Update-ID – Die Identifizierungsnummer des Updates.
Produkte: Das Microsoft-Produkt, für das dieses Update gilt.
Installationsinformationen:

Entfernen möglich – Ob das Update deinstalliert werden kann.

Benutzereingabe möglicherweise erforderlich – Ob während der Updateinstallation
Benutzereingaben erforderlich sind.

Neustartverhalten – Ob für das Update ein Neustart des Computers erforderlich ist.

Updatestatus – Ob das Update für die Installation genehmigt, nicht genehmigt oder
abgelehnt wurde.
Sprachen: Die für dieses Update verfügbaren Sprachen.
4. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwandte Updates, um die nachfolgend
beschriebenen Informationen zu gebündelten Updates, Abhängigkeiten, außer Kraft
gesetzten Updates und Updates, die das ausgewählte Update ersetzen, anzuzeigen.

Dieses Update wird ersetzt durch – Hier werden neuere Updates angezeigt, die
dieses Update außer Kraft setzen.

Dieses Update ersetzt – Hier werden Updates angezeigt, die dieses Update außer
Kraft setzt.

Dieses Update ist abhängig von – Hier werden Updates angezeigt, die erforderlich
sind, bevor dieses Update installiert werden kann.

Dieses Update umfasst – Hier werden mehrere in einem Update enthaltene Updates
in der Reihenfolge ihrer Installation angezeigt.
Siehe auch
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials
Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in
Essentials
Verwalten von Updates in Essentials
Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials
Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials
Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials
Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials
Sie können den Synchronisierungsstatus für Updates in System Center
Essentials 2010 anzeigen.
138
So zeigen Sie den Synchronisierungsstatus an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
2. Erweitern Sie im Bereich Updateübersicht im Abschnitt Zusammenfassung zum
Updatestatus eine Kategorie, um den Status der Updates in dieser Kategorie
anzuzeigen.
3. Im Bereich Updateübersicht wird im Abschnitt Synchronisierungsstatus der Status für
Letzte Synchronisierung und Nächste Synchronisierung angezeigt.
Siehe auch
Updateverwaltung in Essentials
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials
Anzeigen von abgelehnten Updates
Unter Umständen ist es ratsam, zuvor abgelehnte Updates noch einmal zu überprüfen,
beispielsweise, wenn Sie gerade Software installiert haben und prüfen möchten, ob abgelehnte,
nun anwendbare Updates vorhanden sind, die genehmigt werden sollten.
So erstellen Sie eine Ansicht für abgelehnte Updates
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates.
2. Klicken Sie im Bereich Tasks unter Updates auf die Option Neue Ansicht.
3. Geben Sie im Dialogfeld Ansicht für neue Updates erstellen einen Namen, z. B.
Abgelehnte Updates, und eine Beschreibung für die Ansicht ein.
4. Wählen Sie unter Kriterien die Option mit dem angegebenen Attribut Genehmigung
aus.
5. Klicken Sie im Feld Kriterienbeschreibung auf Alle und dann auf Abgelehnt.
Klicken Sie zur Ansicht der abgelehnten Updates im Navigationsbereich auf den Namen der
Ansicht für abgelehnte Updates, die Sie zuvor erstellt haben.
Softwarebereitstellung in Essentials
Die Softwarebereitstellung in System Center Essentials 2010 ermöglicht Ihnen, Software für Ihre
verwalteten Computern zentral bereitzustellen. Wenn Sie Essentials 2010 verwenden, können
Sie bestimmte Kriterien festlegen, um die Computer, die Software benötigen, zu gruppieren, die
Software für diese Computer bereitzustellen und dann den Bereitstellungsstatus zu prüfen.
Um Ihnen bei der Softwarebereitstellung zu helfen, bietet Essentials 2010 Ihnen ein
Übersichtsfenster, von dem aus Sie auf alle Funktionen der Softwarebereitstellung zugreifen
139
können. Die in diesem Übersichtsfenster angezeigten Statuszusammenfassungen, Tasks,
Berichte, Hilfe und anderen Informationen erleichtern Ihnen die Bereitstellung von Software auf
verwalteten Computern.
Inhalt dieses Abschnitts
Softwarebereitstellung in Essentials
Beschreibt das Feature Softwarebereitstellung.
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials
Enthält Anweisungen für die Erstellung neuer Softwarepakete und gibt an, wie und auf
welchen Computern sie bereitgestellt werden.
Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei in Essentials
Enthält Anweisungen für die Erstellung eines neuen Softwarepakets für eine
unbeaufsichtigte Installation.
Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials
Enthält Anweisungen zum Genehmigen von Software für die Bereitstellung. Für die
Bereitstellung ist eine Genehmigung erforderlich.
Ändern eines Softwarepakets in Essentials
Enthält Anweisungen zur Änderung eines Softwarepakets, z. B. zur Änderung der
Installationsparameter.
Löschen eines Softwarepakets in Essentials
Enthält Anweisungen zur Löschung eines Softwarepakets aus Essentials 2010. Durch
Ausführen diese Anweisungen wird die Software deinstalliert.
Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials
Enthält Anweisungen für die Deinstallation von Software, die auf verwalteten
Computern bereits installiert ist.
Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials
Enthält Anweisungen zum Anzeigen und Überprüfen der Eigenschaften von
Softwarepaketen.
140
Bereitstellen von Microsoft Office 2010 mithilfe von System Center
Essentials 2010
Beschreibt, wie Sie ein Softwarepaket für die Bereitstellung von Microsoft Office 2010
erstellen können.
Siehe auch
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Softwarebereitstellung in Essentials
Mit System Center Essentials 2010 sind Sie in der Lage, auf Ihren verwalteten Computern
Software zentral bereitzustellen. Mithilfe von Essentials 2010 erstellen Sie Pakete mit der
bereitzustellenden Software, verwenden Computergruppen, um anzugeben, auf welchen
Computern Sie die Software installieren möchten, und führen Berichte zur Überwachung des
Bereitstellungsstatus aus.
Um zu verstehen, wie in Essentials 2010 Software bereitgestellt wird, sollten Sie sich mit den
folgenden Begriffen vertraut machen:
Softwarepaket
Eine Kombination aus Dateien, Einstellungen und verwandten allgemeinen
Informationen, die für die Installation von Software auf verwalteten Computern benötigt
werden.
Die allgemeinen Informationen schließen Elemente ein wie die Befehlszeile, die auf
Computern zur Installation der Software benötigt wird, Hardwareanforderungen, die
erfüllt sein müssen, bevor die Software installiert werden kann, und ein Zeitplan für die
Installation.
Computergruppe
Eine Ansammlung verwalteter Computer, die bestimmte Kriterien erfüllen. Eine
Computergruppe muss für die Softwarebereitstellung konfiguriert sein, bevor Sie
Software für ihre Mitglieder bereitstellen können.
Genehmigung
Die Genehmigung eines Softwarepakets zur Bereitstellung für Computergruppen. Nach
der Genehmigung eines Pakets, wird die Software von Essentials 2010 auf den
angegebenen Computern bereitgestellt.
141
Installationsdateien für die Softwarebereitstellung
Im Laufe der Softwarebereitstellung müssen Sie möglicherweise mit folgenden Typen von
Installationsdateien arbeiten:

EXE-Anwendungen

Windows Installer-Anwendungen

In EXE-Dateien eingebundene Windows Installer-Anwendungen
EXE-Anwendungen
EXE-Anwendungen sind gekennzeichnet durch eine EXE-Installationsdatei und eventuell weitere
Dateien, die sich alle in demselben Ordner befinden.
Zur Bereitstellung von EXE-Anwendungen können Sie Folgendes angeben:

Installationsparameter

Ob Sie die Software zu Software in der Systemsteuerung hinzufügen möchten
Hinweis
Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der
lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden.
Windows Installer-Anwendungen
Windows Installer-Anwendungen sind gekennzeichnet durch eine Windows InstallerInstallationsdatei und eventuell weitere Dateien, die sich alle in demselben Ordner befinden.
Wenn Sie eine Windows Installer-Datei angeben, werden in Essentials 2010 Informationen (z. B.
Paketname) direkt aus der Datei abgerufen.
Zur Bereitstellung von Windows Installer-Anwendungen können Sie Folgendes angeben:

Parameter zur Installation und Entfernung

Eine Installationskonfigurationsdatei

Ob Sie die Software zu Software in der Systemsteuerung hinzufügen möchten
Hinweis
Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der
lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden.
In EXE-Dateien eingebundene Windows Installer-Anwendungen
In EXE-Dateien eingebundene Windows Installer-Anwendungen sind gekennzeichnet durch die
Dateierweitung EXE und Windows Installer-Dateien sowie eventuell weitere Dateien, die sich alle
in demselben Ordner befinden.
Wenn Sie in EXE-Dateien eingebundene Windows Installer-Dateien bereitstellen, werden die
Windows Installer-Dateien von Essentials 2010 verwendet, um den Installationsstatus der
Anwendung zu überwachen.
142
Zur Bereitstellung von in EXE-Dateien eingebundenen Windows Installer-Anwendungen können
Sie Folgendes angeben:

Installationsparameter

Die Windows Installer-Dateien, die für die Ermittlung des Bereitstellungsstatus verwendet
werden sollen

Eine Installationskonfigurationsdatei

Ob Sie die Software zu Software in der Systemsteuerung hinzufügen möchten
Hinweis
Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der
lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden.
Der Softwarebereitstellungsprozess auf dem Verwaltungsserver
Die Bereitstellung von Software auf verwalteten Computern umfasst die folgenden Schritte:
1. Erstellen Sie ein neues Softwarepaket. Sie müssen die Softwarequelldateien, die für die
Bereitstellung nötig sind, die Befehlszeile, mit der die Software installiert wird, und andere für
die Softwarebereitstellung benötigte Informationen angeben.
Standardmäßig werden die Quelldateien und andere paketbezogene Dateien in
Essentials 2010während der Installation im Ordner
„%SYSTEMDRIVE%\SCE\UpdateServicesPackages\<Paket>“ bzw. im Ordner
„%PROGRAMFILES%\Update Services\UpdateServicesPackages\“ gespeichert, wenn
Updates nicht lokal gespeichert werden sollen.
2. Wählen Sie eine Computergruppe aus, oder erstellen Sie eine neue Gruppe, die diejenigen
Computer enthält, denen Sie die Software bereitstellen möchten.
3. Genehmigen Sie die Bereitstellung für die entsprechende Computergruppe.
4. Zeigen Sie Berichte und Warnungen für die Überwachung des Bereitstellungsstatus und zur
Identifizierung von Fehlern an, die bei der Installation auf bestimmten Computern aufgetreten
sind.
Verwenden von Computergruppen für die Softwarebereitstellung
Um Software auf einem verwalteten Computer bereitzustellen, muss dieser Computer Mitglied
einer Computergruppe sein. Sie können entweder eine vorhandene Computergruppe verwenden
oder eine neue Gruppe erstellen. Sie können mit einer einzigen Bereitstellung Software mehreren
Computergruppen bereitstellen.
Der Softwarebereitstellungsprozess auf verwalteten Computern
Der Agent auf genehmigten verwalteten Computern prüft alle 22 Stunden, ob neue
Softwarebereitstellungen verfügbar sind. Nachdem der Administrator neue Software zur
Bereitstellung genehmigt hat, wird diese im nächsten Zyklus vom Agent erkannt. Der Agent
bestimmt dann, wann die Software installiert werden soll und zeigt in der Taskleiste des
143
Computers ein Benachrichtigungssymbol an. Der Agent fügt die Software zu Software in der
Systemsteuerung hinzu, wenn sie als optional konfiguriert ist.
Benutzer werden über neue Software und neue Update auf dieselbe Art informiert. So wird
beispielsweise dasselbe Symbol angezeigt, wenn Software oder Aktualisierungen zur Verfügung
stehen.
Neustartverhalten
Wenn die Installation einer Software einen Neustart des Computers erfordert, hält sich der Agent
an die Domänenrichtlinien für den Neustart, die auf dem Computer gelten.
Wichtig
Auf dem verwalteten Computer muss die Option „Automatische Updates“ aktiviert sein,
um in Essentials 2010 die Bereitstellung von Software auf diesem verwalteten Computer
zu ermöglichen. Um den Status von Automatische Updates anzuzeigen, klicken Sie in
der Systemsteuerung auf Automatische Updates.
Installationszeitplan
Der Installationszeitplan für die Software hängt davon ab, wie Sie das Softwarepaket konfiguriert
haben, sowie von den Einstellungen in „Automatische Updates“:

Wenn Sie einen Stichtag festlegen, wird die Software automatisch an diesem Stichtag
installiert.

Wenn Sie das Paket als optional konfiguriert haben, wird die Software zu Software in der
Systemsteuerung hinzugefügt, und der Benutzer kann sie jederzeit installieren.
Hinweis
Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der
lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden.

Wenn Sie keinen Stichtag angeben und die Installation verbindlich ist (d. h. nicht von Ihnen
als optional konfiguriert ist), hängt die Installationszeit davon ab, wie die Option
Automatische Updates auf dem Computer konfiguriert ist:

Wenn Automatische Updates für automatisches Herunterladen und Installation zu einer
bestimmten Zeit konfiguriert ist, wird die Software automatisch zu dieser Zeit installiert,
es sei denn der Benutzer hat sie bereits manuell installiert.

Wenn Automatische Updates für automatisches Herunterladen und manuelle
Installation konfiguriert ist, kann der Benutzer die Software jederzeit installieren.

Wenn Automatische Updates so konfiguriert sind, dass der Benutzer über Updates
benachrichtigt wird, dann wird die Software sofort nach der Genehmigung der
Benachrichtigungsmeldung durch den Benutzer installiert.
Siehe auch
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials
Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials
144
Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials
Der Bereich "Software" in Essentials
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen
in Essentials
Erstellen und Bereitstellen eines Softwarepakets
Um Software auf verwalteten Computern bereitstellen zu können, müssen Sie zuerst ein
Softwarepaket erstellen, und dieses dann für die Bereitstellung in Computergruppen genehmigen.
Der Assistent für neue Softwarepakete erleichtert die Softwarebereitstellung. Wenn Sie nach dem
Abschluss des Paketassistenten die Bereitstellung genehmigen, startet diese umgehend. Wenn
Sie den Assistenten abschließen, ohne die Bereitstellung zu genehmigen, wird zwar das
Softwarepaket erstellt, aber die Bereitstellung auf den verwalteten Computern erfolgt erst, wenn
Sie sie genehmigen.
Wenn Sie eine Windows Installer-Anwendung bereitstellen, und der Agent auf dem verwalteten
Computer erkennt, dass die bereitgestellte Anwendung bereits installiert ist, wird diese
Anwendung nicht erneut installiert.
Wichtig
Wenn Sie eine Version von Microsoft Office auf einem Anwendungsinstallationspunkt
(AIP) bereitstellen und eine Version von Office bereitstellen, die nicht einer Hauptversion
wie RTM, SP1, SP2 entspricht (insbesondere, wenn Sie eine Hauptversion installieren,
auf die Updates angewendet worden sind), können Office-Updates für den AIP später
nicht ordnungsmäßig erkannt oder heruntergeladen werden.
So erstellen Sie ein Softwarepaket und genehmigen die Bereitstellung
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.
2. Klicken Sie im Bereich Softwareübersicht in der Liste Tasks auf Neues Paket
erstellen, um den Assistenten für neue Softwarepakete zu starten.
3. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten für neue Softwarepakete.
Hinweis
Wenn Sie den Pfad und Namen der Einrichtungsdatei angeben, muss der
Dateiname, einschließlich Dateipfad, weniger als 260 Zeichen und der
Ordnername weniger als 248 Zeichen umfassen. Sie können die Struktur der
Ordner ändern, sodass sie nicht so tief geschachtelt sind, oder Sie können die
Ordnernamen so weit kürzen, dass alle Dateipfade maximal 248 Zeichen
umfassen.
Bei Verwendung von ausführbaren Dateien (.exe) müssen Sie auf der Seite
Zielsystemtypen des Assistenten angeben, ob die Software auf allen
145
verwalteten Computern oder auf bestimmten Systemen installiert werden soll.
Für die Installation auf bestimmten Systemen können Sie Betriebssystem,
Architektur und Gebietsschema auswählen. Bei Verwendung von Windows
Installer-Dateien (.msi) können Sie Installations- und
Deinstallationseigenschaften angeben, nicht jedoch den Betriebssystemtyp. Die
Windows Installer-Datei enthält Informationen zum unterstützten Betriebssystem.
4. Aktivieren Sie während der Erstellung des Softwarepakets auf der letzten Seite des
Assistenten das Kontrollkästchen Bereitstellungsoptionen anzeigen, wenn dieser
Assistent geschlossen wird, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.
5. Wählen Sie im Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen die
Computergruppen aus, für die Sie die Software bereitstellen möchten, oder klicken Sie
auf Neue Gruppe erstellen, um eine neue Computergruppe zu erstellen.
6. Wählen Sie Updates unter „Software“ veröffentlichen aus, wenn das Programm auf
Zielcomputern in der Liste der installierten Programme aufgeführt werden soll.
7. Wählen Sie Stichtag für diese Gruppe festlegen aus, um die Bereitstellung für einen
bestimmten Zeitpunkt zu planen, und klicken Sie dann auf OK.
So genehmigen Sie ein bereits erstelltes Softwarepaket für die Bereitstellung
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.
2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann
auf Alle Softwarepakete.
3. Wählen Sie im Bereich Alle Softwarepakete das Paket aus, das Sie zur Bereitstellung
genehmigen möchten.
4. Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Genehmigungen hinzufügen und entfernen.
5. Wählen Sie im Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen die
Computergruppen aus, für die Sie die Software bereitstellen möchten, oder klicken Sie
auf Neue Gruppe erstellen, um eine neue Computergruppe zu erstellen.
6. Wählen Sie Updates unter „Software“ veröffentlichen aus, wenn das Programm auf
Zielcomputern in der Liste der installierten Programme aufgeführt werden soll.
7. Wählen Sie Stichtag für diese Gruppe festlegen aus, um die Bereitstellung für einen
bestimmten Zeitpunkt zu planen, und klicken Sie dann auf OK.
Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei
Viele Softwareinstallationsprogramme benötigen Eingaben von Benutzern in Form von Antworten
auf Meldungen. Eine automatische Installation fordert den Benutzer nicht zu Eingaben auf. Die
automatische Installation erhält die Eingaben während der Laufzeit aus einer Antwortdatei. Eine
Antwortdatei ist eine Textdatei, die Konfigurations- und Installationsparameter für die zu
installierenden Produkte und Komponenten enthält. Das Format der Antwortdatei ähnelt dem
einer INI-Datei, die Dateierweiterung lautet jedoch ISS.
146
So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn die ausführbare Einrichtungsdatei relative
Pfade unterstützt
1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm.
2. Kopieren Sie die Antwortdatei in denselben Ordner wie die Einrichtungsdateien.
3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei
an. Im folgenden Beispiel wird ein Paket aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“
und dem Setupprogramm „TEST.exe“ zusammengestellt. Das folgende Codebeispiel
zeigt, wie die Dateinamen in den Befehlszeilenparametern zu spezifizieren sind.
c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"TEST-Install.iss"
/f2"setup.log"
So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn die ausführbare Einrichtungsdatei absolute
Pfade unterstützt
1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm.
2. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei in einen lokalen Netzwerkordner. Die Computer, auf
denen Sie Software installieren möchten, sollten über ein Laufwerk verfügen, das mit
diesem Ordner verbunden ist.
3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei
an. Wenn Sie z. B. aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“ und dem
Setupprogramm „TEST.exe“ ein Paket zusammenstellen, können Sie die Dateinamen bei
den Befehlszeilenparametern wie folgt angeben, wobei angenommen wird, dass das
zugeordnete Laufwerk Z: ist:
c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"Z:\test_temp\response\TESTInstall.iss" /f2"Z:\test_temp\setup.log"
Siehe auch
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Ändern eines Softwarepakets in Essentials
Löschen eines Softwarepakets in Essentials
Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials
Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials
Erstellen eines Softwarepakets mit einer
Antwortdatei in Essentials
Viele Softwareinstallationsprogramme benötigen Eingaben von Benutzern in Form von Eingaben
in Dialogfelder. Eine automatische Installation fordert den Benutzer nicht zu Eingaben auf. Die
automatische Installation erhält die Eingaben während der Laufzeit aus einer Antwortdatei. Eine
Antwortdatei ist eine Textdatei, die Konfigurations- und Installationsparameter für die zu
147
installierenden Produkte und Komponenten enthält. Das Format der Antwortdatei ähnelt dem
einer INI-Datei, die Dateierweiterung lautet jedoch ISS.
So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn Ihre ausführbare Setupdatei relative Pfade
unterstützt
1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm.
2. Kopieren Sie die Antwortdatei in denselben Ordner wie die Setupdateien.
3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei
an. Im folgenden Beispiel wird ein Paket aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“
und dem Setupprogramm „TEST.exe“ zusammengestellt. Geben Sie die Dateinamen bei
den Befehlszeilenoptionen wie folgt an:
c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"TEST-Install.iss"
/f2"setup.log"
So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn Ihre ausführbare Setupdatei absolute Pfade
unterstützt
1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm.
2. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei in einen lokalen Netzwerkordner. Die Computer, auf
denen Sie Software installieren möchten, sollten über ein Laufwerk verfügen, das mit
diesem Ordner verbunden ist.
3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei
an. Wenn Sie z. B. aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“ und dem
Setupprogramm „TEST.exe“ ein Paket zusammenstellen, können Sie die Dateinamen bei
den Befehlszeilenoptionen wie folgt angeben (es wird angenommen, dass das
zugeordnete Laufwerk Z: ist:
c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"Z:\test_temp\response\TESTInstall.iss" /f2"Z:\test_temp\setup.log"
Siehe auch
Softwarebereitstellung in Essentials
Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials
Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials
Genehmigen von Software für die Bereitstellung
in Essentials
Nach der Erstellung eines Softwarepakets in System Center Essentials 2010 müssen Sie das
Paket zur Bereitstellung für die Computer genehmigen, die diese Software benötigen. Führen Sie
148
die folgenden Schritte aus, um die Bereitstellung sofort nach der Erstellung des Pakets oder zu
einem späteren Zeitpunkt zu genehmigen.
So genehmigen Sie ein Paket während seiner Erstellung zur Bereitstellung
1. Führen Sie den Assistenten für neue Softwarepakete aus, und erstellen Sie auf der Seite
Paket wird für die Bereitstellung vorbereitet ein neues Paket.
2. Wählen Sie nach der Erstellung des Pakets die Option Bereitstellungsoptionen
anzeigen, wenn dieser Assistent geschlossen wird aus, und klicken Sie dann auf
Fertigstellen.
3. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Bereitstellung genehmigen die
Computergruppen aus, auf denen Sie die Software installieren möchten, und klicken Sie
dann auf OK.
So genehmigen Sie ein vorhandenes Paket für die Bereitstellung
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Software.
2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann
auf Alle Softwarepakete.
3. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf das Softwarepaket,
dessen Bereitstellung Sie genehmigen möchten, und klicken Sie dann auf Bereitstellung
genehmigen.
4. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Bereitstellung genehmigen die
Computergruppen aus, auf denen Sie die Software installieren möchten, und klicken Sie
dann auf OK.
Siehe auch
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials
Löschen eines Softwarepakets in Essentials
Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials
Ändern eines Softwarepakets in Essentials
Sie können in System Center Essentials 2010 die Eigenschaften eines Pakets, wie z. B. die
Installations- und Deinstallationsparameter, den Namen und die Beschreibung, ändern.
So ändern Sie ein Paket
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.
2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann
auf Alle Softwarepakete.
3. Klicken Sie im Bereich Alle Softwarepakete mit der rechten Maustaste auf das
Softwarepaket, das Sie ändern möchten, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
149
4. Nehmen Sie im Dialogfeld Eigenschaften von <Paket> auf den Registerkarten
Allgemein und Installation die notwendigen Änderungen vor, und klicken Sie dann auf
OK.
Siehe auch
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials
Löschen eines Softwarepakets in Essentials
Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials
Löschen eines Softwarepakets in Essentials
Sie können System Center Essentials 2010 verwenden, um veraltete oder nicht mehr benötigte
Software in Ihrem Unternehmen zu entfernen. Wenn Sie ein Paket löschen, können Sie die
Software nicht mehr bereitstellen. Die Software verbleibt jedoch auf allen Computern, auf denen
sie bereits installiert ist. Wenn Sie die Software von verwalteten Computern deinstallieren
möchten, müssen Sie sie für die Deinstallation genehmigen, bevor Sie das Paket löschen.
Hinweis
Wenn ein Windows Installer-Paket gelöscht wird, wird dieses aus den Ansichten von
Essentials 2010 gelöscht, die Dateien sind jedoch nach wie vor auf dem EssentialsVerwaltungsserver vorhanden. So können Sie bei Bedarf die Windows-Reparaturfunktion
für Computer, auf denen die Software installiert ist, in Anspruch nehmen. Um die
Paketdateien zu entfernen, verwenden Sie das Programm „wsusdebugtool.exe“, wie in
WSUS-Tools und -Dienstprogramme beschrieben.
So löschen Sie ein Paket
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.
2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann
auf Alle Softwarepakete.
3. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf das zu löschende
Softwarepaket, und klicken Sie dann auf Löschen.
Siehe auch
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials
Löschen eines Softwarepakets in Essentials
Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials
150
Deinstallieren bereitgestellter Software in
Essentials
Mit System Center Essentials 2010 können Sie bereits bereitgestellte Software von verwalteten
Computern deinstallieren. Die Genehmigung von Software zur Deinstallation hat keinen Einfluss
auf das entsprechende Paket. Sie können das Paket für eine spätere Neuinstallation der
Software verwenden.
Wenn Sie mithilfe von Essentials 2010 Software von verwalteten Computern deinstallieren,
werden die Deinstallationsparameter verwendet, die im Essentials 2010-Softwarepaket
angegeben sind. Wenn die Software in der Systemsteuerung unter Software aufgelistet ist, wird
sie bei der Deinstallation aus dieser Liste entfernt.
Hinweis
Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der
lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden.
Weitere Informationen über Softwarebereitstellungstypen finden Sie unter Softwarebereitstellung
in Essentials.
So deinstallieren Sie eine EXE-Anwendung
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.
2. Klicken Sie im Bereich Softwareübersicht auf Erstellen und Bereitstellen eines neuen
Softwarepakets.
3. Verwenden Sie den Assistenten für neue Softwarepakete, um ein Deinstallationspaket für
die Software zu erstellen, die Sie deinstallieren möchten.
4. Klicken Sie auf der Seite Installationsparameter angeben auf Ja, und geben Sie dann
die Parameter ein, die mit der Einrichtungsdatei verwendet werden sollen, um die
Software zu deinstallieren. Viele Anwendungen haben einen Deinstallationsparameter,
der zur Deinstallation der Anwendung verwendet wird.
5. Aktivieren Sie auf der letzten Seite des Assistenten die Optionen
Bereitstellungsoptionen anzeigen, wenn dieser Assistent geschlossen wird, und
klicken Sie dann auf Fertig stellen.
6. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Bereitstellung genehmigen die
Computergruppen aus, von denen Sie die Software deinstallieren möchten.
7. Klicken Sie auf OK.
So deinstallieren Sie eine Windows Installer-Anwendung
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.
2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete (Übersicht), und
wählen Sie dann Alle Softwarepakete aus.
3. Klicken Sie im Bereich Alle Softwarepakete mit der rechten Maustaste auf das
Softwarepaket, das Sie deinstallieren möchten, und wählen Sie dann Deinstallation
genehmigen aus.
151
4. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Deinstallation genehmigen die
Computergruppen aus, von denen Sie die Software deinstallieren möchten, und klicken
Sie dann auf OK.
Siehe auch
Softwarebereitstellung in Essentials
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials
Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials
Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials
Mithilfe der System Center Essentials 2010-Konsole können Sie ein Softwarepaket anzeigen und
ändern.
In Essentials 2010 ist das vordefinierte Softwarepaket namens Microsoft Center EssentialsÜberwachungsagent enthalten. In Essentials 2010 wird dieses Softwarepaket zur Installation von
Agents auf Computern während der Bereitstellung verwendet. Sie sollten dieses Paket weder
löschen noch ändern.
Wichtig
Wenn Sie das Softwarepaket Microsoft System Center Essentials-Überwachungsagent
löschen oder ändern, kann die Bereitstellung nicht ausgeführt werden, und Sie können
die Computer in Ihrem Unternehmen nicht verwalten.
So zeigen Sie eine Liste der Softwarepakete an
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software.
2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann
auf Alle Softwarepakete.
3. Im Bereich Alle Softwarepakete wird die Liste der Softwarepakete angezeigt.
So zeigen Sie Eigenschaften eines Softwarepakets an
1. Klicken Sie in der Liste der Softwarepakete mit der rechten Maustaste auf ein Paket, und
klicken Sie dann auf Eigenschaften.
2. Im Dialogfeld Eigenschaften von <Paketname> werden die Paketeigenschaften
angezeigt.
Siehe auch
Der Bereich "Software" in Essentials
Softwarebereitstellung in Essentials
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials
Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials
152
Bereitstellen von Microsoft Office 2010 mithilfe
von System Center Essentials 2010
Verwenden Sie die folgenden Informationen zur Bereitstellung von Office Professional 2010 in
Ihrer Umgebung. Mit diesem Verfahren wird von Essentials 2010 eine automatische Installation
von Office 2010 durchgeführt, bei der die Benutzer nicht in den Installationsvorgang eingreifen.
Im ersten Schritt erstellen Sie eine Anpassungsdatei für die automatische Installation von
Office 2010.
Erstellen einer Setupanpassungsdatei für Office 2010
Die Programmdatei zum Erstellen einer Setupanpassungsdatei für Office 2010 wird im
Quellverzeichnis ausgeführt. Dieses Verzeichnis enthält Kopien aller Dateien auf der Office-CD.
In diesem Beispiel wurden die Quelldateien nach „\SCE\Office2010\Professional“ kopiert.
In Office 2010 wird die gesamte Installation von Setup durchgeführt. Dazu gehören auch
Prozesse, die in Office-Versionen vor Office 2007 von Windows Installer ausgeführt wurden.
Durch Anpassen des Setupstandardverhaltens können Sie den Prozess steuern. In diesem
Beispiel passen Sie die Installation für eine automatische Installation von Office 2010 an.
Mit dem Office-Anpassungstool (Office Customization Tool, OCT) wird eine
Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) erstellt. Diese Datei wird bei der Installation von Office auf
den Computern angewendet.
Hinweis
Sie können auch die Datei „Config.xml“ zur Konfiguration einer automatischen Installation
von Office 2010 verwenden. Weitere Informationen zur Verwendung von „Config.xml“
finden Sie unter Konfigurieren einer automatischen Installation von Office 2010 mithilfe
von „Config.xml“ in der TechNet-Bibliothek zu Office 2010
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=198428).
So passen Sie die Installation an
1. Zum Anpassen des Office-Setups führen Sie den Befehl setup.exe /admin aus, um das
Office-Anpassungstool zu starten. Führen Sie für dieses Beispiel (Verwendung von
Essentials 2010 zur Bereitstellung von Office 2010) an einer Eingabeaufforderung den
Befehl setup.exe /admin im Paketquellverzeichnis \SCE\Office2010\Professional aus.
2. Indem Sie die Einstellungen wie folgt konfigurieren, stellen Sie sicher, dass Office 2010
automatisch installiert wird:
a. Setzen Sie im Dialogfeld Lizenzierung und Benutzeroberfläche die Option
Anzeigeebene auf Keine. Hierdurch wird das Kontrollkästchen Modalen Dialog
unterdrücken verfügbar.
b. Stellen Sie sicher, dass die Optionen Abschlusshinweis und Kein Abbrechen nicht
aktiviert sind.
c.
Wählen Sie die Option Anderen Product Key eingeben unter Lizenzierung und
Benutzeroberfläche aus, und geben Sie anschließend einen gültigen Multiple
153
Activation Key (MAK) ein.
d. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Ich stimme den Bedingungen des
Lizenzvertrags zu.
3. Speichern und benennen Sie die neu erstellte MSP-Datei, und legen Sie die Datei im
Ordner \Updates für Office 2010 auf dem Computer ab, auf dem die Quelldateien
enthalten sind, zum Beispiel
\SCE\Office2010\Professional\Updates\CustomFileOffice2010SilentInstall.MSP.
Vorsicht
Wenn es während der ersten Installation von Office 2010 mehrere MSP-Dateien im
Ordner „Updates“ gibt (die MSP-Datei ist die mit OCT erstellte
Setupanpassungsdatei), müssen Sie sicherstellen, dass es sich bei der
Setupanpassungsdatei um das zu Beginn der Installation angewendete Update
handelt. Stellen Sie hierfür sicher, dass die gewünschte MSP-Datei in einer
alphabetischen Sortierung der Liste als erste aufgeführt wird. Wenn es mehr als eine
MSP-Datei gibt, benennen Sie z. B. die Datei CustomFileOffice2010SilentInstall.MSP
in 1_CustomFileOffice2010SilentInstall.MSP um.
Weitere Informationen zum Anpassen einer Office 2010-Installation finden Sie unter Anpassen
des Setups vor dem Installieren von Office 2010.
Als Nächstes muss mit Essentials 2010 eine Computergruppe erstellt werden, die die Computer
enthält, auf denen Office 2010 installiert wird.
So erstellen Sie eine neue Computergruppe mit einzeln ausgewählten Computern
1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf Computer.
2. Klicken Sie im Bereich Computergruppen auf Computergruppe erstellen.
3. Wählen Sie im Dropdownfeld Kriterien die Option Aus einer Liste auswählen aus, und
wählen sie anschließend die Computer aus, auf denen Office 2010 installiert werden soll.
4. Geben Sie im Dialogfeld Name der Computergruppe einen Namen für die neue
Computergruppe ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. In diesem Beispiel ist
der Name Office 2010.
Weitere Informationen zum Erstellen von Computergruppen finden Sie unter Verwalten von
Computern und Geräten in Essentials.
Im nächsten Schritt muss ein neues Softwarepaket von Office 2010 erstellt und anschließend die
zuvor erstellte Gruppe Office 2010 für die Compuer ausgewählt werden, auf denen Office 2010
installiert werden soll.
So erstellen Sie ein Softwarepaket und stellen dieses bereit
1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf Software. Klicken Sie im Bereich
Softwarepakete im Bereich Tasks auf Neues Paket erstellen, um den Assistenten für
neue Softwarepakete zu starten.
2. Wählen Sie auf der Seite Einrichtungsdatei die Option Paket von einer
154
Einrichtungsdatei bereitstellen, für die zusätzliche Ordner erforderlich sind aus.
Klicken Sie im Dialogfeld Ordnerpfad auf Durchsuchen, und wählen Sie dann das
Verzeichnis aus, das die Office 2010-Quelldateien enthält. Beispiel:
C:\Office2010\Professional.
3. Klicken Sie im Dialogfeld Einrichtungsdatei Paket auf Durchsuchen, und wählen Sie
dann die Datei setup.exe für Office 2010 aus, die sich in diesem Beispiel im Ordner
C:\Office2010\Professional befindet. Klicken Sie auf Weiter.
4. Geben Sie im Dialogfeld Paketname im Bereich Paketdetails einen Namen für das
Paket ein (in diesem Beispiel Office2010Pro). Geben Sie dann im Dialogfeld
Paketbeschreibung eine Beschreibung des Softwarepakets ein, z. B. Office-2010Professional-SCE-Paket. Klicken Sie auf Weiter.
5. Überprüfen Sie anschließend, ob auf der Seite Zielsystemtypen die Standardoption
Nein, dieses Paket ist für alle verwalteten Computer geeignet aktiviert ist, und klicken
Sie dann auf Weiter.
6. Akzeptieren Sie auf der Seite Rückgabecodes den Standardrückgabecode „0“ (Null)
(gleichbedeutend mit „Erfolg“), und klicken Sie dann auf Weiter.
7. Wählen Sie auf der Seite Installations-/Deinstallationsparameter die Option Nein aus,
und klicken Sie dann auf Weiter.
8. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Einstellungen, und klicken Sie
anschließend auf Fertig stellen.
Die Statusanzeige für die Softwarepaketerstellung wird jetzt angezeigt.
9. Nachdem das Paket erfolgreich erstellt wurde, klicken Sie auf Fertig stellen. Nun wird
das Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen mit einer Liste der
verfügbaren Computergruppen angezeigt. Klicken Sie auf die Computergruppe der
Computer, auf denen Office 2010 installiert werden soll. In diesem Beispiel ist dies die
Gruppe Office 2010. Klicken Sie auf OK.
10. Im jetzt geöffneten Dialogfeld Zustimmungsfortschritt wird die Meldung Genehmigungen
wurden angewendet. angezeigt. Klicken Sie auf Schließen.
Weitere Informationen zum Erstellen und Bereitstellen eines Softwarepakets finden Sie unter
Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials und Erstellen eines Softwarepakets
mit einer Antwortdatei in Essentials.
Das genehmigte Paket wird auf den Computern in der ausgewählten Computergruppe basierend
auf den für das Paket konfigurierten Einstellungen und der Konfiguration des Features
Automatische Updates bereitgestellt. Wenn kein bestimmter Stichtag für die Bereitstellung des
Pakets eingestellt ist, wird das Paket nicht als optional konfiguriert. Wenn Automatische
Updates auf den verwalteten Computern aktiviert ist, beginnt die Installation des Softwarepakets
für Office 2010 zu der Zeit, die unter Automatische Updates eingestellt ist (standardmäßig
täglich um 03:00 Uhr). Weitere Informationen zum Einstellen von Stichtagen finden Sie unter
Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials.
Wählen Sie im Bereich Softwarepakete das Softwarepaket aus (in diesem Beispiel ist dies
Office2010Pro), um den Status zu überwachen. Nach Abschluss der Installation von Office 2010
wird der Status als Erfolgreich angezeigt.
155
Weitere Informationen zum Überprüfen des Status der Softwarebereitstellung finden Sie unter
Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials.
Siehe auch
Softwarebereitstellung in Essentials
Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials
Verwalten von Computern und Geräten in Essentials
Konfigurieren einer automatischen Installation von Office 2010 mithilfe von „Config.xml“
Bereitstellungshandbuch zu System Center Essentials 2010
Berichterstattung in Essentials
In System Center Essentials 2010 sind vordefinierte Berichte enthalten, die Ihnen Zugriff auf eine
breite Palette von Status- und Zusammenfassungsinformationen geben. Sie können diese
Berichte ausführen, um den Status Ihrer Computer und Netzwerkgeräte zu evaluieren und über
die notwendigen Aktionen zu entscheiden.
Inhalt dieses Abschnitts
Berichterstattung in Essentials
Enthält einer Beschreibung der Berichterstattung in Essentials 2010.
Ausführen eines Berichts in Essentials
Hier wird erklärt, wie Sie die Essentials 2010-Berichte finden und ausführen.
Drucken eines Berichts in Essentials
Hier wird erklärt, wie Sie einen Bericht drucken, nachdem er gerendert wurde.
Exportieren eines Berichts in Essentials
Hier wird erklärt, wie Sie einen Essentials 2010-Bericht in Formate wie Excel oder Word
exportieren.
156
Berichterstattung in Essentials
Die Komponente System Center Essentials 2010-Berichte muss installiert sein, damit die
Berichterstattungsfunktion in der Essentials-Konsole zur Verfügung steht. Die System Center
Essentials 2010-Berichterstattung bietet vordefinierte Berichte. Um diese anzuzeigen und
auszuführen, müssen Sie den Bereich Übersicht über die Berichterstattung öffnen. Klicken Sie
in der Essentials-Konsole auf Berichterstattung. Auf diesem Bildschirm werden allgemeine
Berichte aufgelistet, die Ihnen bei Ihrer täglichen Arbeit helfen können.
Weitere vordefinierte Berichte können von anderen Übersichtsfenstern aus erreicht werden.
Wenn Sie z. B. in der Essentials-Konsole Updates auswählen, finden Sie im Bereich
Updateübersicht Links zu allen Berichten für die Updateverwaltung.
Hinweis
Wenn Sie den Ermittlungs-Assistenten noch nicht ausgeführt haben, um Computer zu
ermitteln oder den Assistenten zum Konfigurieren der Updateverwaltung noch nicht
ausgeführt haben, um die Updateverwaltung zu konfigurieren, können Sie keine Berichte
ausführen. In diesem Fall wird im Bereich Übersicht über die Berichterstattung eine
Nachricht angezeigt, die Sie darauf hinweist, dass die notwendige Konfiguration noch
nicht abgeschlossen ist. Sie können erst dann Berichte ausführen, wenn Sie alle
aufgelisteten Tasks abgeschlossen haben.
Essentials 2010 behält Berichtsdaten 37 Tage bei.
Der tägliche Integritätsbericht
Der tägliche Integritätsbericht ist ein zusammenfassender Integritätsbericht, der von System
Center Essentials automatisch jeden Tag erstellt und per E-Mail an den Essentials 2010Administrator gesendet wird. Der Essentials 2010-Administrator kann die Informationen dann
bequem als E-Mail lesen.
Der tägliche Integritätsbericht enthält Zusammenfassungen über Inventur, Software, Updates,
Überwachungsdaten und wichtige Aktionen, die von Ihnen ausgeführt werden müssen.
Management Pack-Berichte
Wenn Sie ein Management Pack importieren, das Berichte enthält, werden diese Berichte
zusammen mit den vordefinierten Berichten von Essentials 2010 aufgelistet. Sie können diese
Berichte dann nach Bedarf ausführen.
Siehe auch
Drucken eines Berichts in Essentials
Ausführen eines Berichts in Essentials
157
Ausführen eines Berichts in Essentials
Nachdem Sie System Center Essentials 2010 installiert und konfiguriert haben, können Sie
Berichte ausführen. Alle Management Pack-Berichte werden automatisch mit dem Management
Pack importiert.
So führen Sie einen Bericht aus
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Berichterstattung.
2. Wählen Sie im Bereich Berichterstattung eine Berichtskategorie aus.
3. Wählen Sie im Bereich <Kategoriename> Berichte einen Bericht aus.
4. Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Öffnen.
5. Legen Sie im Berichtsfenster die Berichtsparameter fest.
6. Klicken Sie im Berichtsfenster auf die Schaltfläche Ausführen.
Siehe auch
Berichterstattung in Essentials
Drucken eines Berichts in Essentials
Drucken eines Berichts in Essentials
Sie können in System Center Essentials 2010 einen Bericht drucken, wenn Sie ihn in Papierform
benötigen, um ihn zu versenden oder mitzunehmen.
So drucken Sie einen Bericht
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Berichterstattung.
2. Wählen Sie im Bereich Berichterstattung eine Berichtskategorie aus.
3. Wählen Sie im Bereich <Kategoriename> Berichte einen Bericht aus.
4. Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Öffnen.
5. Legen Sie im Berichtsfenster die Berichtsparameter fest.
6. Klicken Sie im Berichtsfenster auf die Schaltfläche Ausführen.
7. Wenn der Bericht angezeigt wird, klicken Sie im Menü Datei auf Drucken.
Siehe auch
Berichterstattung in Essentials
Ausführen eines Berichts in Essentials
158
Exportieren eines Berichts in Essentials
Wenn ein Management Pack importiert wird, importiert System Center Essentials 2010
automatisch die Berichte dieses Management Packs. Sie selbst müssen in Essentials 2010 nichts
unternehmen, um diese Berichte hinzuzufügen.
Wenn ein Bericht erstellt wurde, können Sie ihn in eines von mehreren Formaten exportieren.
So exportieren Sie einen Bericht
1. Zeigen Sie nach der Erstellung eines Berichts im Menü Datei auf Exportieren, und
klicken Sie dann auf das Format, in das Sie die Datei exportieren möchten.
2. Wählen Sie im Dialogfeld Speichern unter den Ordner aus, in dem Sie den Bericht
speichern möchten, und klicken Sie dann auf Speichern.
Siehe auch
Berichterstattung in Essentials
Drucken eines Berichts in Essentials
Ausführen eines Berichts in Essentials
Verwaltung in Essentials
Mit der Navigationsschaltfläche Verwaltung wir der Bereich Verwaltung (Übersicht) angezeigt,
der allgemeine Informationen und Einstellungen zur System Center Essentials-Verwaltung
enthält.
Wenn Sie auf Verwaltung klicken, werden folgende Informationen angezeigt:

Eine Liste von Agents, die auf verwalteten Computern installiert sind.

Eine Liste von Geräten und anderen Computern, die ermittelt worden sind, sowie Details zu
ausgewählten Geräten.

Allgemeine Verwaltungseinstellungen.

Sicherheitsbezogene Informationen.

Eine Liste installierter Management Packs.
Im Bereich Verwaltung (Übersicht) können Sie außerdem folgende Aktionen ausführen:

Ausführen des Ermittlungs-Assistenten, um zu verwaltende Computer zu ermitteln.

Installieren von Agents.

Importieren von Management Packs.

Exportieren von Management Packs.

Konfigurieren von Produkteinstellungen.

Konfigurieren von Sicherheitseinstellungen.

Konfigurieren von Benachrichtigungen.
159
Mit dem Arbeitsbereich „Verwaltung“ in der System Center Essentials 2010-Konsole können Sie
verwaltete Objekte und Einstellungen für Essentials 2010 konfigurieren.
Inhalt dieses Abschnitts
Der Bereich "Verwaltung" in Essentials
Enthält Informationen über die Verwendung des Bereichs „Verwaltung“ in
Essentials 2010.
Verwenden des Knotens „Geräteverwaltung“ in Essentials
Enthält Informationen zum Ausführen der Nachinstallationskonfiguration auf mit Agents
verwalteten Computern und Netzwerkgeräten.
Arbeiten mit Management Packs in Essentials
Enthält Informationen zu Management Pack-Konzepten und -Tasks in Essentials 2010.
Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials
Erläutert das Verfahren zum Konfigurieren von Benachrichtigungen.
Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials
Hier wird das Verfahren beschrieben, um ein Windows-Konto einem ausführenden
Konto in Essentials 2010 hinzuzufügen.
Erstellen eines ausführenden Profils in Essentials
Hier wird das Verfahren beschrieben, um ein Windows-Konto einem ausführenden
Profil in Essentials 2010 hinzuzufügen.
Siehe auch
Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole
Verwenden von Zertifikaten in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie als Alternative zum Kerberos-Protokoll Zertifikate
für die gegenseitige Authentifizierung und Verschlüsselung zwischen einem Agent und dem
Essentials-Verwaltungsserver verwenden.
160
Essentials 2010 umfasst das MOMCertImport-Tool, das Essentials für die Verwendung eines
Zertifikats konfiguriert. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Zertifikaten in System
Center Essentials 2010.
Beachten Sie die folgenden Punkte, wenn Sie Zertifikate abrufen und zur Verwendung mit
Essentials 2010 installieren:

Zertifikate für verschiedene Komponenten in Essentials 2010 – z. B. Agent, Remotekonsole
oder Essentials-Verwaltungsserver – müssen von der gleichen Zertifizierungsstelle
ausgestellt sein.

Jeder Computer benötigt ein eigenes eindeutiges Zertifikat.

Im Speicher für die vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen jedes Computers muss
sich außerdem das Zertifikat der Stammzertifizierungsstelle befinden. Im Speicher für
Zwischenzertifizierungsstellen müssen sich alle Zwischenzertifizierungsstellen befinden.

Das Feld Antragstellername des Zertifikats muss den vollqualifizierten DNSDomänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Hostcomputers enthalten.

Die Zertifikate müssen die beiden Felder zur erweiterten Schlüsselverwendung,
Serverauthentifizierung und Clientauthentifizierung, unterstützen. Diese werden von den
beiden Objektkennungen (OIDs) 1.3.6.1.5.5.7.3.1 und 1.3.6.1.5.5.7.3.2 dargestellt.
Hinweis
OIDs werden durch Komma getrennt eingegeben. Beispiel: Geben Sie
1.3.6.1.5.5.7.3.1,1.3.6.1.5.5.7.3.2 genau wie hier gezeigt ein.
Die grundlegende Reihenfolge der Vorgänge für die Installation eines Zertifikats ist wie folgt:
1. Fordern Sie ein Zertifikat für jede Essentials 2010-Komponente an.
2. Verwenden Sie das Tool „MOMCertImport“, um das Zertifikat im Zertifikatspeicher
auszuwählen.
Siehe auch
Erstellen von Zertifikaten in System Center Essentials 2010
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010
Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats
Erstellen von Zertifikaten in System Center Essentials 2010
Das folgende Verfahren umfasst die Schritte zum Anfordern eines Zertifikats von einer
eigenständigen Zertifizierungsstelle mithilfe der Zertifikatdienste, einer Komponente von
Windows Server 2003 und Windows Server 2008. Die Schritte müssen in der folgenden
Reihenfolge ausgeführt werden:
1. Fordern Sie ein Zertifikat von der eigenständigen Zertifizierungsstelle an.
2. Genehmigen Sie die ausstehende Zertifikatsanforderung. Wenn Ihre Zertifikatdienste so
konfiguriert sind, dass Zertifikate automatisch genehmigt werden, fahren Sie mit dem Abrufen
des Zertifikats fort. Andernfalls muss der Zertifizierungsstellenadministrator das Zertifikat
161
ausstellen. Wenn Sie selbst der Zertifizierungsstellenadministrator sind, stellen Sie das
Zertifikat gemäß dem in diesem Abschnitt beschriebenen Vorgang aus.
3. Rufen Sie das Zertifikat ab.
4. Importieren Sie das Zertifikat in Essentials 2010. Weitere Informationen finden Sie unter
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010.
5. Importieren Sie das Zertifizierungsstellenzertifikat. Weitere Informationen finden Sie unter
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010.
So fordern Sie ein Zertifikat von einer eigenständigen Zertifizierungsstelle an
1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie ein Zertifikat installieren möchten
(z. B. beim Gatewayserver oder beim Verwaltungsserver).
2. Öffnen Sie Internet Explorer, und stellen Sie eine Verbindung mit dem Computer her, der
die Zertifikatdienste hostet – z. B. http://<Servername>/certsrv.
3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen der Microsoft Zertifikatdienste auf Zertifikat
anfordern.
4. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat anfordern auf Erweiterte Zertifikatanforderung.
5. Klicken Sie auf der Seite Erweiterte Zertifikatanforderung auf Eine Anforderung an
diese Zertifizierungsstelle erstellen und einreichen.
6. Führen Sie auf der Seite Erweiterte Zertifikatanforderung folgende Aktionen aus:
a. Geben Sie unter Identifikationsinformationen im Feld Name einen eindeutigen
Namen ein, z. B. den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain
Name, FQDN) des Computers, für den Sie das Zertifikat anfordern. Geben Sie in den
restlichen Feldern die entsprechenden Informationen ein.
Hinweis
Wenn der in das Feld Name eingegebene FQDN nicht mit dem
Computernamen übereinstimmt, wird ein Eingabefehler mit der EreignisID 20052 angezeigt.
b. Wählen Sie in der Dropdownliste Typ des erforderlichen Zertifikats die Option
Andere aus. Geben Sie in das Feld OID Folgendes ein:
1.3.6.1.5.5.7.3.1,1.3.6.1.5.5.7.3.2.
c.
Klicken Sie unter Schlüsseloptionen auf Neuen Schlüsselsatz erstellen. Wählen
Sie im Feld Kryptografiedienstanbieter die Option Microsoft Enhanced
Cryptographic Provider v1.0 aus. Wählen Sie unter Schlüsselverwendung die
Option Beide aus. Wählen Sie unter Schlüsselgröße den Wert 1024 aus. Wählen
Sie Automatischer Schlüsselcontainername aus. Wählen Sie Schlüssel als
„Exportierbar“ markieren aus. Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen Schlüssel in
Datei exportieren und Verstärkte Sicherheit für den privaten Schlüssel
aktivieren. Klicken Sie dann auf Zertifikat im lokalen Zertifikatspeicher
aufbewahren.
d. Wählen Sie unter Weitere Optionen unter Anforderungsformat die Option CMC
aus. Wählen Sie in der Liste Hashalgorithmus die Option SHA-1 aus, und
162
deaktivieren Sie die Option Anforderung in Datei speichern. Geben Sie dann im
Feld Anzeigename den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain
Name, FQDN) des Computers an, für den Sie das Zertifikat anfordern.
e. Klicken Sie auf Absenden.
f.
Wenn ein Dialogfeld zu einer möglichen Sicherheitsverletzung erscheint, klicken Sie
auf Ja.
g. Wenn die Seite Zertifikat steht noch aus erscheint, können Sie den Browser
schließen.
So genehmigen Sie die ausstehende Zertifikatanforderung
1. Melden Sie sich bei dem Computer mit den Zertifikatdiensten als
Zertifizierungsstellenadministrator an.
2. Klicken Sie auf der Taskleiste auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf
Verwaltung, und klicken Sie dann auf Zertifizierungsstelle.
3. Erweitern Sie in Zertifizierungsstelle den Knoten für den Namen Ihrer
Zertifizierungsstelle, und klicken Sie dann auf Ausstehende Anforderungen.
4. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf die ausstehende
Anforderung des vorherigen Schritts, zeigen Sie auf Alle Tasks, und klicken Sie dann auf
Ausstellen.
5. Klicken Sie auf Ausgestellte Zertifikate, und stellen Sie sicher, dass das gerade
ausgestellte Zertifikat aufgeführt wird.
6. Schließen Sie Zertifizierungsstelle.
So rufen Sie das Zertifikat ab
1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie ein Zertifikat installieren möchten,
z. B. beim Essentials-Verwaltungsserver oder bei einem Computer der Arbeitsgruppe.
2. Öffnen Sie Internet Explorer, und stellen Sie dann eine Verbindung mit dem Computer
her, der die Zertifikatdienste hostet – z. B. http://<Servername>/certsrv.
3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen der Microsoft Zertifikatdienste auf Status
ausstehender Zertifikatanforderungen anzeigen.
4. Klicken Sie auf der Seite Status ausstehender Zertifikatanforderungen anzeigen auf
das angeforderte Zertifikat.
5. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat wurde ausgestellt auf Dieses Zertifikat
installieren.
6. Klicken Sie im Dialogfeld Mögliche Skriptingverletzung auf Ja.
7. Wenn auf der Seite Zertifikat wurde installiert die Meldung Das neue Zertifikat wurde
installiert angezeigt wird, können Sie den Browser schließen.
163
Erstellen eines Zertifikats in einer Unternehmenszertifizierungsstelle für
Essentials 2010
Die folgenden Verfahren enthalten die Schritte zum Anfordern eines Zertifikats von einer
Unternehmenszertifizierungsstelle mithilfe der Zertifikatdienste, einer Komponente von
Windows Server 2003 und Windows Server 2008. Die Schritte müssen in der folgenden
Reihenfolge ausgeführt werden:
1. Erstellen Sie eine Zertifikatvorlage.
2. Fordern Sie ein Zertifikat von der Unternehmenszertifizierungsstelle an.
3. Importieren Sie das Zertifikat in Essentials 2010. Weitere Informationen finden Sie unter
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010.
4. Importieren Sie das Zertifizierungsstellenzertifikat. Weitere Informationen finden Sie unter
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010.
So erstellen Sie eine Zertifikatvorlage
1. Klicken Sie auf dem Computer mit der Unternehmenszertifizierungsstelle auf der
Taskleiste auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Verwaltung, und klicken
Sie dann auf Zertifizierungsstelle.
2. Erweitern Sie im Navigationsbereich den Namen der Zertifizierungsstelle, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf Zertifikatvorlagen, und klicken Sie dann auf Verwalten.
3. Klicken Sie in der Konsole Zertifikatvorlagen im Ergebnisbereich mit der rechten
Maustaste auf IPSec (Offlineanforderung), und klicken Sie dann auf Doppelte Vorlage.
4. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein im Dialogfeld Eigenschaften der neuen
Vorlage in das Textfeld Vorlagenanzeigename einen neuen Namen für diese Vorlage
ein, z. B. EssentialsCert.
5. Wählen Sie auf der Registerkarte Anforderungsverarbeitung die Option Exportieren
von privatem Schlüssel zulassen, und klicken Sie dann auf
Kryptografiedienstanbieter.
6. Wählen Sie im Dialogfeld Kryptografiedienstanbieter auswählen den Anbieter aus, der
Ihre Geschäftsanforderungen am besten erfüllt, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis
Windows 2000 Server unterstützt Microsoft Enhanced Cryptographic
Provider 1.0. Windows Server 2008, Windows Server 2003 und Windows XP
unterstützen Microsoft RSA SChannel Cryptographic Provider.
7. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweiterungen. Klicken Sie dann unter Erweiterungen
in dieser Vorlage auf Anwendungsrichtlinien, und klicken Sie dann auf Entfernen.
8. Klicken Sie im Dialogfeld Anwendungsrichtlinienerweiterung bearbeiten auf IPSicherheits-IKE, dazwischenliegend, und klicken Sie dann auf Entfernen.
9. Klicken Sie auf Hinzufügen, und halten Sie in der Liste Anwendungsrichtlinien die
STRG-Taste gedrückt, um mehrere Elemente auszuwählen. Klicken Sie auf
Clientauthentifizierung und auf Serverauthentifizierung, und klicken Sie dann auf OK.
164
10. Klicken Sie im Dialogfeld Anwendungsrichtlinienerweiterung bearbeiten auf OK.
11. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, stellen Sie sicher, dass die Gruppe des
Benutzers über die Berechtigungen Lesen und Registrieren verfügt, und klicken Sie
dann auf OK.
So fordern Sie ein Zertifikat von einer Unternehmenszertifizierungsstelle an
1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie ein Zertifikat installieren möchten,
z. B. beim Essentials-Verwaltungsserver oder bei einem Computer der Arbeitsgruppe.
2. Öffnen Sie Internet Explorer, und stellen Sie eine Verbindung mit dem Computer her, der
die Zertifikatdienste hostet – z. B. http://<Servername>/certsrv.
3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen der Microsoft Zertifikatdienste auf Zertifikat
anfordern.
4. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat anfordern auf Erweiterte Zertifikatanforderung.
5. Klicken Sie auf der Seite Erweiterte Zertifikatanforderung auf Eine Anforderung an
diese Zertifizierungsstelle erstellen und einreichen.
6. Führen Sie auf der Seite Erweiterte Zertifikatanforderung folgende Aktionen aus:
a. Wählen Sie unter Zertifikatvorlage den Namen der von Ihnen erstellten Vorlage aus,
z. B. EssentialsCert.
b. Geben Sie unter Identifikationsinformationen für Offlinevorlage im Feld Name
einen eindeutigen Namen ein, z. B. den vollqualifizierten Domänennamen (Fully
Qualified Domain Name, FQDN) des Computers, für den Sie das Zertifikat anfordern.
Geben Sie in den restlichen Feldern die entsprechenden Informationen ein.
Hinweis
Wenn der in das Feld Name eingegebene FQDN nicht mit dem
Computernamen übereinstimmt, wird ein Eingabefehler mit der EreignisID 20052 angezeigt.
c.
Klicken Sie unter Schlüsseloptionen auf Neuen Schlüsselsatz erstellen, und
wählen Sie im Feld Kryptografiedienstanbieter den Anbieter aus, der Ihre
Geschäftsanforderungen am besten erfüllt. Wählen Sie unter Schlüsselanwendung
die Option Beide aus und unter Schlüsselgröße die Größe, die am besten Ihre
Geschäftsanforderungen erfüllt. Wählen Sie Automatischer
Schlüsselcontainername aus. Stellen Sie sicher, dass die Option Schlüssel als
„Exportierbar“ markieren ausgewählt ist, und deaktivieren Sie Schlüssel in Datei
exportieren und Verstärkte Sicherheit für den privaten Schlüssel aktivieren.
Klicken Sie dann auf Zertifikat im lokalen Zertifikatspeicher aufbewahren.
Hinweis
Windows 2000 Server unterstützt Microsoft Enhanced Cryptographic
Provider 1.0. Windows Server 2008, Windows Server 2003 und Windows
XP unterstützen Microsoft RSA SChannel Cryptographic Provider.
165
d. Wählen Sie unter Weitere Optionen unter Anforderungsformat die Option CMC
aus. Wählen Sie in der Liste Hashalgorithmus die Option SHA-1 aus, und
deaktivieren Sie Anforderung in Datei speichern. Geben Sie dann im Feld
Anzeigename den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name,
FQDN) des Computers an, für den Sie das Zertifikat anfordern.
e. Klicken Sie auf Absenden.
f.
Wenn ein Dialogfeld zu einer möglichen Skriptingverletzung erscheint, klicken Sie auf
Ja.
g. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat wurde ausgestellt auf Dieses Zertifikat
installieren.
h. Wenn ein Dialogfeld zu einer möglichen Skriptingverletzung erscheint, klicken Sie auf
Ja.
i.
Wenn auf der Seite Zertifikat wurde installiert die Meldung Das neue Zertifikat
wurde installiert angezeigt wird, können Sie den Browser schließen.
Siehe auch
Verwenden von Zertifikaten in Essentials
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010
Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010
In System Center Essentials 2010 können Sie bei Verwaltung von Computern, die einer
Arbeitsgruppe angehören, anstelle des Kerberos-Protokolls Zertifikate für die gegenseitige
Authentifizierung verwenden. Zertifikate ermöglichen eine Verschlüsselung der Verbindung
zwischen einem Essentials-Agent und dem Essentials-Verwaltungsserver.
Verwenden Sie gegebenenfalls das Tool „MOMCertImport“, um Zertifikate für den EssentialsVerwaltungsserver, den Agent auf einem verwalteten Computer oder für eine EssentialsInstallation, bei der nur die Konsole installiert wurde, zu importieren und zu konfigurieren.
Wichtig
Ein Zertifikat kann nicht importiert werden, wenn Sie folgende Zeichen im Kennwort
verwenden: ~`!@#$%^&*()_+-={}|[]\:";'<>?,./
Ein Zertifikat kann nicht importiert werden, der Zertifikatsname ein Leerzeichen enthält.
So importieren Sie Zertifikate
1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das ein Mitglied der
Verwaltungsgruppe ist.
2. Klicken Sie auf der Taskleiste auf Start und anschließend auf Ausführen.
3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK.
4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung <Laufwerksbuchstabe>: ein (wobei
<Laufwerksbuchstabe> für das Laufwerk steht, auf dem sich die Installationsmedien für
166
Essentials 2010 2007 befinden), und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
5. Geben Sie cd\SupportTools\i386 ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
Hinweis
Geben Sie auf 64-Bit-Computern cd\SupportTools\amd64 ein.
6. Geben Sie MOMCertImport ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
7. Klicken Sie im Dialogfeld Zertifikat auswählen auf das Zertifikat, das Sie importieren
möchten, und klicken Sie dann auf OK.
Die folgenden Anweisungen umfassen die Schritte zum Importieren eines
Zertifizierungsstellenzertifikats in System Center Essentials 2010.
So importieren Sie das Zertifizierungsstellenzertifikat
1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie ein Zertifikat installiert haben.
2. Öffnen Sie Internet Explorer, und stellen Sie eine Verbindung mit dem Computer her, der
die Zertifikatdienste hostet, z. B. http://<Servername>/certsrv.
3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Download eines
Zertifizierungsstellenzertifikats, einer Zertifikatkette oder einer Sperrliste.
4. Klicken Sie auf der Seite Download eines Zertifizierungsstellenzertifikats, einer
Zertifikatkette oder einer Sperrliste auf Diese Zertifizierungsstellen-Zertifikatkette
installieren.
5. Klicken Sie im Dialogfeld Mögliche Skriptingverletzung auf Ja.
6. Schließen Sie Internet Explorer, wenn die Seite Installation eines
Zertifizierungsstellenzertifikats angezeigt wird.
So kopieren Sie das Zertifizierungsstellenzertifikat vom aktuellen Benutzer auf den
lokalen Computer
1. Klicken Sie auf der Taskleiste auf Start und anschließend auf Ausführen.
2. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen den Befehl mmc ein, und klicken Sie dann auf OK.
3. Klicken Sie im Fenster Konsole1 auf Datei, und klicken Sie dann auf Snap-In
hinzufügen/entfernen.
4. Klicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen auf Hinzufügen.
5. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen auf Zertifikate, und
klicken Sie dann auf Hinzufügen.
6. Stellen Sie sicher, dass im Dialogfeld Zertifikats-Snap-In die Option Mein
Benutzerkonto aktiviert ist, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.
7. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen auf Hinzufügen.
8. Wählen Sie im Dialogfeld Zertifikat-Snap-In die Option Computerkonto aus, und
klicken Sie dann auf Weiter.
9. Stellen Sie sicher, dass im Dialogfeld Computer auswählen, die Option Lokaler
Computer: (der Computer, auf dem diese Konsole ausgeführt wird) ausgewählt wird,
und klicken Sie dann auf Fertig stellen.
167
10. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen auf Schließen.
11. Klicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen auf OK.
12. Erweitern Sie im Fenster Konsole1 Zertifikate - Aktueller Benutzer, erweitern Sie dann
Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen, und klicken Sie auf Zertifikate.
13. Klicken Sie im rechten Bereich mit der rechten Maustaste auf das
Zertifizierungsstellenzertifikat, das Sie importiert haben, und klicken Sie dann auf
Kopieren.
14. Erweitern Sie Zertifikate (Lokaler Computer), erweitern Sie Vertrauenswürdige
Stammzertifizierungsstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Zertifikate, und
klicken Sie dann auf Einfügen.
Siehe auch
Verwenden von Zertifikaten in Essentials
Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats
Character Validation
Aktualisieren eines Zertifikats für lokal veröffentlichten Inhalt
System Center Essentials 2010 wurde für die Verwendung eines aktualisierten Zertifikattyps für
die Erstellung von Softwarepaketen in Essentials entwickelt.
Wenn Sie ein Upgrade auf Essentials 2010 von Essentials 2007 SP1 oder Essentials 2010 RC
ausgeführt haben oder wenn Sie Essentials 2010 auf einem Computer installieren, auf dem zuvor
eine Essentials-Version installiert war, und Sie kein Zertifikat namens Essentials Publishers
Self-signed im Zertifikatspeicher des lokalen Computers des vertrauenswürdigen Herausgebers
auf dem Essentials-Verwaltungsserver haben, oder wenn Sie ein vorhandenes Zertifikat von
Softwareherausgebern vor dem Ablauf aktualisieren müssen, müssen Sie ggf. das EssentialsZertifikat aktualisieren, das für lokal veröffentlichten Inhalt verwendet wird. Ersetzen Sie mit dem
Updatetool für Zertifikate für veröffentlichte Software (UpdatePublisherscert.exe) das zum
Signieren von mit Essentials 2010 bereitgestellten Softwarepaketen verwendete Zertifikat.
Von diesem Tool werden die folgenden Aktionen ausgeführt:
1. Das vorhandene von Essentials 2010 verwendete Zertifikat wird ersetzt.
2. Vorhandene Softwarepakete werden mit dem neuen Zertifikat signiert.
3. Das neue Zertifikat wird auf allen verwalteten Computern mit Ausnahme von Computern, die
einer Arbeitsgruppe angehören, bereitgestellt.
Hinweis
Sie müssen das Essentials-Softwareherausgeberzertifikat auf Computern, die einer
Arbeitsgruppe angehören, manuell aktualisieren. Weitere Informationen zum manuellen
Aktualisieren von Zertifikaten auf Computern, die einer Arbeitsgruppe angehören, finden
Sie unter How to Install Agents on Workgroup-joined Computers in Essentials.
Vorsicht
168
Führen Sie dieses Tool nur aus, wenn Sie feststellen, dass auf einem Essentials 2007bzw. Essentials 2010-Server kein Zertifikat mit dem Namen Essentials Publishers Selfsigned im Zertifikatspeicher des lokalen Computers des vertrauenswürdigen
Herausgebers vorhanden ist, oder wenn auf dem Server ein Zertifikat mit dem Namen
Essentials Publishers Self-signed vorhanden ist, das in den nächsten 30 Tagen
abläuft.
So aktualisieren Sie ein Zertifikat mit dem Tool „UpdatePublisherscert.exe“
1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator.
2. Führen Sie UpdatePublisherscert.exe aus.
Überprüfen der Installation des neuen Zertifikats auf einem verwalteten
Computer
Zum Überprüfen des Zertifikatspeichers des lokalen Computers müssen Sie das Zertifikat-SnapIn von Microsoft Management Console (MMC) öffnen. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie
das Zertifikat-Snap-In öffnen.
So öffnen Sie das MMC-Zertifikat-Snap-In
1. Öffnen Sie die Snap-In-Konsole von Microsoft Management Console (MMC) als
Administrator.
2. Klicken Sie im Menü Datei auf Snap-In hinzufügen/entfernen.
3. Klicken Sie auf Computern mit Windows Server 2003 bzw. Windows XP auf Hinzufügen,
wählen Sie Zertifikate aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
4. Wählen Sie auf Computern mit Windows Server 2008, Windows Vista oder Windows 7
Zertifikate aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
5. Aktivieren Sie das Optionsfeld Computerkonto, und klicken Sie anschließend auf
Weiter.
6. Wählen Sie Lokaler Computer aus, und klicken Sie anschließend auf Fertig stellen.
7. Schließen Sie auf Computern mit Windows Server 2003 bzw. Windows XP das
Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen.
8. Klicken Sie im Fenster Snap-In hinzufügen/entfernen auf OK.
Sie müssen nun im geöffneten Zertifikat-Snap-In überprüfen, ob sich das neue Zertifikat an den
folgenden Speicherorten befindet:

Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen (auf dem Essentials-Verwaltungsserver
und auf allen verwalteten Computern)

Vertrauenswürdige Herausgeber (auf dem Essentials-Verwaltungsserver und auf allen
verwalteten Computern)
So überprüfen Sie Zertifikate
1. Wählen Sie in MMC den Knoten Zertifikate (Lokaler Computer) aus.
169
2. Erweitern Sie den Ordner Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen.
3. Stellen Sie sicher, dass ein Zertifikat mit dem Namen Essentials Publishers Selfsigned vorhanden ist. Wenn es nicht vorhanden ist, führen Sie
UpdatePublisherscert.exe aus.
4. Erweitern Sie den Knoten Vertrauenswürdige Herausgeber, und wählen Sie den
Ordner Zertifikate aus.
5. Stellen Sie sicher, dass ein Zertifikat mit dem Namen Essentials Publishers Selfsigned vorhanden ist. Wenn es nicht vorhanden ist, führen Sie
UpdatePublisherscert.exe aus.
Hinweis
Wenn Sie dieses Tool zum Verlängern der Gültigkeit von Zertifikaten ausführen,
stellen Sie sicher, dass das Ablaufdatum des Zertifikats 5 Jahre nach dem Tag
der Ausführung von UpdatePublishercert.exe liegt.
Siehe auch
Verwenden von Zertifikaten in Essentials
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010
Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten
Zertifikats
Verwenden Sie das Tool „MOMCertImport“ zum Bearbeiten der Registrierung und zum Entfernen
von in System Center Essentials 2010 importierten Zertifikaten.
Vorsicht
Durch eine fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung können ernsthafte Systemschäden
verursacht werden. Erstellen Sie daher eine Sicherungskopie aller wichtigen Daten,
bevor Sie Änderungen an der Registrierung vornehmen.
So entfernen Sie ein mit dem Tool „MOMCertImport“ importiertes Zertifikat
1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das ein Mitglied der
Verwaltungsgruppe ist.
2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und danach auf Ausführen, geben Sie
regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
3. Erweitern Sie auf der Seite Registrierungs-Editor die Option
HKEY_LOCAL_MACHINE, erweitern Sie SOFTWARE, erweitern Sie Microsoft,
erweitern Sie Microsoft Operations Manager, erweitern Sie dann 3.0, und klicken Sie
auf Computereinstellungen.
4. Klicken Sie im Ergebnisfenster mit der rechten Maustaste auf
ChannelCertificateSerialNumber, und klicken Sie dann auf Ändern.
5. Wählen Sie im Dialogfeld Binärwert bearbeiten die Binärdaten aus, und drücken Sie
170
dann auf Taste Entf..
Siehe auch
Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010
Verwenden des Knotens „Geräteverwaltung“ in
Essentials
Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie nach der Installation die
Konfiguration eines speziellen System Center Essentials 2010-Verwaltungsservers, eines mit
Agents verwalteten Computers, eines ohne Agents verwalteten Computers oder eines
Netzwerkgeräts durchführen.
Hinweis
Weitere Informationen zu den Konfigurationseinstellungen für Essentials 2010, die auch
als „Konfiguration globaler Einstellungen“ bezeichnet werden, finden Sie unter Der
Knoten "Einstellungen" in Essentials.
Inhalt dieses Abschnitts
Verwalten des Verwaltungsservers in Essentials
Bietet Verfahren für die Konfiguration eines Verwaltungsservers in Essentials 2010.
Verwalten von mit Agents verwalteten Computern in Essentials
Bietet Verfahren für die Konfiguration eines mit Agents verwalteten Computers in
Essentials 2010.
Konfiguration eines Netzwerkgeräts zur Verwendung eines anderen
Essentials-Proxyagents
Ein Verfahren für die Konfiguration eines Netzwerkgeräts oder Computers, auf dem
kein Windows-Betriebssystem ausgeführt wird, für die Nutzung eines anderen
Essentials 2010-Proxyagents.
Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt
Enthält eines Beschreibung des Verfahrens zum Öffnen einer Ansicht für einen/ein
durch einen Essentials 2010-Agent verwalteten/verwaltetes Computer/Netzwerkgerät.
Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe
Enthält eine Beschreibung des Verfahrens zum Löschen eines durch einen Agent
171
verwalteten Computers oder Netzwerkgeräts aus Essentials 2010.
Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center
Essentials 2010
Enthält eine Beschreibung des Verfahrens zum Anzeigen der Eigenschaften eines
durch einen Essentials 2010-Agent verwalteten Computers oder Netzwerkgeräts.
Verwalten des Verwaltungsservers in Essentials
Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie die
Nachinstallationskonfiguration für einen mit Agents verwalteten Essentials 2010Verwaltungsserver durchführen.
Inhalt dieses Abschnitts
Außerkraftsetzen der Taktausfalleinstellung für den EssentialsVerwaltungsserver
Bietet ein Verfahren zur Außerkraftsetzung der Taktausfalleinstellung des
Essentials 2010-Verwaltungsservers, um die Anzahl der fehlenden Takte zu
konfigurieren, die vom Verwaltungsserver für einen mit Agents verwalteten Computer
akzeptiert werden, bevor der Status des Computers in „kritisch“ geändert wird.
Konfigurieren der Internetproxyeinstellungen für einen EssentialsVerwaltungsserver
Enthält eine Beschreibung eines Verfahrens zur Konfiguration der
Internetproxyeinstellungen für den Verwaltungsserver.
Siehe auch
Verwaltung in Essentials
Außerkraftsetzen der Taktausfalleinstellung für den EssentialsVerwaltungsserver
Nutzen Sie folgendes Verfahren zur Außerkraftsetzung der Taktausfalleinstellung, um die Anzahl
der fehlenden Takte zu konfigurieren, die vom Essentials 2010-Verwaltungsserver für einen mit
Agents verwalteten Computer akzeptiert werden, bevor der Status des Computers in „kritisch“
geändert wird. Weitere Informationen finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in
Essentials.
172
So setzen Sie die Taktausfalleinstellung für einen Verwaltungsserver außer Kraft
1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Einstellungen.
3. Erweitern Sie im Bereich Einstellungen den Knoten Typ: Server, und klicken Sie auf die
Option Takt.
4. Gehen Sie im Dialogfeld Servereinstellungen - Takt wie folgt vor:
a. Wählen Sie die Option Globale Servereinstellungen außer Kraft setzen.
b. Ändern Sie die Option Anzahl fehlender Takte auf den gewünschten Wert.
5. Klicken Sie auf OK.
Siehe auch
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials
Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010
Konfigurieren der Internetproxyeinstellungen für einen EssentialsVerwaltungsserver
Nutzen Sie folgendes Verfahren zur Konfiguration der Internetproxyeinstellungen für den
Essentials 2010-Verwaltungsserver. Sie müssen diese Einstellungen konfigurieren, wenn
Essentials 2010-Funktionen aktiviert sind, die eine Kommunikation des EssentialsVerwaltungsservers über das Internet erfordern.
Konfiguration der Internetproxyeinstellungen für einen Essentials-Verwaltungsserver
1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Einstellungen.
3. Erweitern Sie im Bereich Einstellungen den Knoten Updateverwaltung, und
doppelklicken Sie auf Proxyserver.
4. Wählen Sie im Dialogfeld Updateverwaltungseinstellungen - Proxyserver die Option
Ja, und gehen Sie wie folgt vor:

Wählen Sie aus der Dropdownliste http:// oder https:// aus, und geben Sie in das
Textfeld Adresse den Namen des Internetproxyservers ein.

Geben Sie in das Feld Port die Portnummer ein, und klicken Sie dann auf OK.
Siehe auch
Verwaltung in Essentials
Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010
173
Verwalten von mit Agents verwalteten Computern in Essentials
Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie die
Nachinstallationskonfiguration für einen mit Agents verwalteten Essentials 2010-Computer
durchführen.
Inhalt dieses Abschnitts
Reparieren eines Agents in Essentials
Stellt das Verfahren bereit, mit dem die Installation eines Agents auf mit Agent
verwalteten Computern repariert wird.
Deinstallieren eines Essentials-Agents
Stellt die Verfahren bereit, mit dem ein Agent auf einem mit Agents verwalteten
Computer deinstalliert wird.
Außerkraftsetzen der Takteinstellungen für einen Essentials-Agent
In diesem Abschnitt wird das Verfahren beschrieben, mit dem Sie die
Agenttakteinstellungen auf einem bestimmten Agent außer Kraft setzen. Der Takt ist ein
regelmäßiger Puls vom Agent an den Essentials-Verwaltungsserver.
Siehe auch
Verwaltung in Essentials
Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe
Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt
Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010
Reparieren eines Agents in Essentials
Wenden Sie eines der folgenden Verfahren an, um die Installation des Agents auf mit Agents
verwalteten Computern zu reparieren.
So reparieren Sie die Installation des Agents mithilfe der Essentials 2010-Konsole
1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie
Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet.
3. Wählen Sie im Bereich Mit Agents verwaltet die Computer, für die Sie den Agent
reparieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese, und wählen Sie
Reparieren.
4. Behalten Sie im Dialogfeld Agents reparieren entweder die Aktivierung der Option
174
Ausgewähltes Aktionskonto des Verwaltungsservers verwenden bei, oder gehen
Sie wie folgt vor:
a. Wählen Sie die Option Anderes Benutzerkonto.
b. Geben Sie Benutzername und Kennwort ein, und geben Sie die Domäne ein, oder
wählen Sie sie aus der Liste aus. Wählen Sie Dies ist ein lokales Computerkonto
und kein Domänenkonto, wenn es sich bei dem Konto um ein lokales
Benutzerkonto handelt.
Wichtig
Dieses Konto muss über Administratorrechte auf dem Computer verfügen,
da die Reparatur sonst fehlschlägt.
c.
Klicken Sie auf Reparieren.
5. Beachten Sie, dass sich im Dialogfeld Status des Agentverwaltungstasks der Status
für jeden ausgewählten Computer von In Warteschlange in Erfolgreich ändert. Wenn
der Task für einen Computer fehlschlägt, klicken Sie auf den Computer. Der Grund für
den Fehler wird im Textfeld Taskausgabe angezeigt.
6. Klicken Sie auf Schließen.
So reparieren Sie den Agent mit dem MOMAgent.msi-Setup-Assistenten
1. Melden Sie sich mit einem Konto bei dem Computer an, das Mitglied der
Sicherheitsgruppe „Administratoren“ für den Computer ist.
2. Klicken Sie in Software unter System Center Operations Manager 2007 R2-Agent auf
Ändern.
3. Klicken Sie im Setup-Assistenten für den Agent auf Weiter.
4. Wählen Sie auf der Seite Programmwartung die Option Reparieren aus, und klicken
Sie dann auf Weiter.
5. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Reparieren des Programms auf Installieren.
6. Klicken Sie auf der Seite Der Setup-Assistent für den System Center Operations
Manager-Agent wird beendet auf Fertig stellen.
So reparieren Sie den Agent mit MOMAgent.msi mit der Befehlszeile
1. Melden Sie sich mit einem Konto bei dem verwalteten Computer an, das Mitglied der
Sicherheitsgruppe „Administratoren“ für den Computer ist.
2. Öffnen Sie das Fenster mit der Eingabeaufforderung.
3. Geben Sie z. B. Folgendes an der Eingabeaufforderung ein:
%WinDir%\System32\msiexec.exe /fomus <Pfad>\MOMAgent.msi./qb
Hinweis
Weitere Informationen zu dem Befehlzeilenoptionen in der Windows InstallerAnwendung finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=70004.
175
Siehe auch
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials
Deinstallieren eines Essentials-Agents
Verwenden Sie eines der folgenden Verfahren, um einen Essentials 2010-Agent von einem mit
Agents verwalteten Computer zu deinstallieren. Weitere Informationen zum Knoten
„Geräteverwaltung“ der Essentials-Konsole finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in
Essentials.
So deinstallieren Sie den Agent mithilfe der Essentials-Konsole
1. Melden Sie sich am Computer mit einem Konto an, das der Rolle „Administratoren“ für
Essentials 2010 angehört.
2. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
Hinweis
Bei Ausführung der Essentials 2010-Konsole auf einem Computer, der kein
Essentials-Verwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Verbindung mit dem
Server herstellen angezeigt. Geben Sie den Namen des EssentialsVerwaltungsservers in das Textfeld Servername ein.
3. Erweitern Sie im Bereich „Verwaltung“ den Knoten Verwaltung, erweitern Sie
Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet.
4. Wählen Sie im Bereich Mit Agents verwaltet die Computer aus, für die Sie den Agent
deinstallieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese, und wählen Sie
Deinstallieren.
5. Behalten Sie im Dialogfeld Agents deinstallieren entweder die Aktivierung der Option
Ausgewähltes Aktionskonto des Verwaltungsservers verwenden bei, oder gehen
Sie wie folgt vor:
a. Wählen Sie die Option Anderes Benutzerkonto.
b. Geben Sie Benutzername und Kennwort ein, und geben Sie die Domäne ein, oder
wählen Sie sie aus der Liste aus. Wählen Sie Dies ist ein lokales Computerkonto
und kein Domänenkonto, wenn es sich bei dem Konto um ein lokales
Benutzerkonto handelt.
Wichtig
Dieses Konto erfordert Administratorrechte auf dem Computer, da die
Deinstallation sonst fehlschlägt.
c.
Klicken Sie auf Deinstallieren.
6. Im Dialogfeld Status des Agentverwaltungstasks geht der Status für jeden
ausgewählten Computer von In Warteschlange in Erfolgreich über.
Hinweis
Wenn der Task für einen Computer fehlschlägt, klicken Sie auf den Computer.
Sie können dann die Fehlerursache im Textfeld Taskausgabe nachlesen.
176
7. Klicken Sie auf Schließen.
So deinstallieren Sie den Agent mit dem Setup-Assistenten für den MOMAgent.msiAgent
1. Melden Sie sich mit einem Konto bei dem Computer an, das Mitglied der
Sicherheitsgruppe der Administratoren für den Computer ist.
2. Klicken Sie unter Software auf Entfernen für System Center Operations
Manager 2007 R2-Agent, und klicken Sie dann auf Ja.
Hinweis
Der Setup-Assistent für den Agent kann auch ausgeführt werden, indem Sie
doppelt auf MOMAgent.msi klicken. Diese Datei ist auf dem Essentials 2010Installationsmedium verfügbar.
So deinstallieren Sie den Agent mit MOMAgent.msi über die Befehlszeile
1. Melden Sie sich mit einem Konto bei dem verwalteten Computer an, das Mitglied der
Sicherheitsgruppe „Administratoren“ für den Computer ist.
2. Öffnen Sie das Fenster mit der Eingabeaufforderung.
3. Geben Sie z. B. Folgendes an der Eingabeaufforderung ein:
%WinDir%\System32\msiexec.exe /x <Pfad>\MOMAgent.msi./qb
Hinweis
Weitere Informationen zu dem Befehlzeilenoptionen in der Windows InstallerAnwendung finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=70004.
Siehe auch
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials
Außerkraftsetzen der Takteinstellungen für einen Essentials-Agent
Mit dem folgenden Verfahren setzen Sie in System Center Essentials 2010 die
Agenttakteinstellungen für einen bestimmten Agent außer Kraft. Bei einem Takt handelt es sich
um einen periodischen Impuls, der von einem Agent an den Essentials-Verwaltungsserver
gesendet wird und Informationen hinsichtlich der Integrität des Agents enthält. Weitere
Informationen finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials.
So setzen Sie die Agenttakteinstellung für einen bestimmten Agent außer Kraft
1. Klicken Sie im Dialogfeld Agenteigenschaften auf Globale Servereinstellungen außer
Kraft setzen.
Hinweis
Weitere Informationen zum Aufrufen des Dialogfelds Agenteigenschaften
finden Sie unter Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in
177
System Center Essentials 2010.
2. Ändern Sie den Wert für das Taktintervall. Der maximal zulässige Wert für das
Taktintervall ist 86.400 Sekunden (1 Tag). Der minimal zulässige Wert ist 5 Sekunden.
3. Klicken Sie auf OK.
Siehe auch
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials
Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010
Konfiguration eines Netzwerkgeräts zur Verwendung eines
anderen Essentials-Proxyagents
Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um die Proxyagents für Netzwerkgeräte in System
Center Essentials 2010 zu ändern. Bei dem Proxyagent kann es sich um einen beliebigen, durch
Agents verwalteten Computer in der Verwaltungsgruppe handeln. Auf diesem Computer muss die
optionale Windows-Komponente SNMP installiert sein, sodass eine Verbindung mit den Geräten
mittels SNMP möglich ist.
Ändern des Proxyagents für Netzwerkgeräte
1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe
„Administratoren“ für Essentials 2010 ist.
2. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
Hinweis
Bei Ausführung der Essentials 2010-Konsole auf einem Computer, der nicht dem
Essentials-Verwaltungsserver entspricht, wird das Dialogfeld Verbindung mit
Server herstellen angezeigt. Geben Sie in das Textfeld Servername den
Namen des Essentials-Verwaltungsservers ein.
3. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie
Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Netzwerkgeräte.
4. Wählen Sie im Bereich Netzwerkgeräte die Netzwerkgeräte aus, für die Sie den
Proxyagent ändern möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese, und
wählen Sie Proxyagent ändern.
5. Wählen Sie im Dialogfeld Proxagent ändern den Computer, den Sie als neuen
Proxyagent einsetzen möchten, und klicken Sie dann auf OK.
Siehe auch
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials
178
Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt
Verwenden Sie folgendes Verfahren zum Öffnen einer Ansicht für einen durch einen Agent
verwalteten Computer, einen ohne Agent verwalteten Computer oder ein NetzwerkgerätSystem
Center Essentials 2010.
Öffnen einer Ansicht für ein verwaltetes Objekt
1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe
„Administratoren“ für Essentials 2010 ist.
2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung.
Hinweis
Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der kein EssentialsVerwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Verbindung mit dem Server
herstellen angezeigt. Geben Sie den Namen des Essentials-Verwaltungsservers
in das Feld Servername ein.
3. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie
Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet oder Netzwerkgerät.
4. Klicken Sie im Bereich Ergebnisse mit der rechten Maustaste auf das Objekt, für das Sie
eine Ansicht öffnen möchten. Klicken Sie auf Öffnen, und wählen Sie dann per Mausklick
die gewünschte Ansicht (z. B. Ereignisansicht) aus.
Siehe auch
Ansichten in Essentials
Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer
Gruppe
Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein verwaltetes Objekt aus einer Verwaltungsgruppe in
System Center Essentials 2010 zu löschen. Weitere Informationen zum Knoten
"Geräteverwaltung" der Essentials-Konsole finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in
Essentials.
So löschen Sie ein verwaltetes Objekt aus einer Verwaltungsgruppe
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie
Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet, Ohne Agents
verwaltet oder auf Netzwerkgerät.
3. Wählen Sie im Ergebnisbereich die aus der Gruppe zu löschenden Objekte aus, klicken
Sie mit der rechten Maustaste darauf, und klicken Sie dann auf Löschen.
4. Klicken Sie im Dialogfeld Bestätigen auf Ja.
179
Siehe auch
Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials
Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in
System Center Essentials 2010
Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um die Eigenschaften eines verwalteten Objekts in
System Center Essentials 2010 anzuzeigen.
So zeigen Sie die Eigenschaften eines verwalteten Objekts an
1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe
„Administratoren“ für Essentials 2010 ist.
2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
Hinweis
Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der nicht dem
Essentials-Verwaltungsserver entspricht, wird das Dialogfeld Verbindung mit
Server herstellen angezeigt. Geben Sie in das Textfeld Servername den
Namen des Essentials-Verwaltungsservers ein.
3. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie
Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Verwaltungsserver, Mit Agents
verwaltet, Ohne Agents verwaltet oder auf Netzwerkgeräte.
4. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf das Objekt, dessen
Eigenschaften Sie anzeigen möchten, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Siehe auch
Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe
Arbeiten mit Management Packs in Essentials
Mithilfe von Management Packs wird System Center Essentials 2010 für die Überwachung
bestimmter Anwendungen, Dienste und Geräte konfiguriert. In den Themen dieses Abschnitts
werden grundlegende Management Pack-Konzepte und -Tasks in Essentials 2010 behandelt.
Inhalt dieses Abschnitts
Importieren eines Management Packs in Essentials
Schrittweise Anleitung zum Importieren eines Management Packs in Essentials 2010
Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials
Schrittweise Anleitung zum Exportieren eines Management Packs in Essentials 2010
180
Löschen eines Management Packs in Essentials
Schrittweise Anleitung zum Deinstallieren eines Management Packs in Essentials 2010
Siehe auch
Der Knoten "Management Pack" in Essentials
Importieren eines Management Packs in Essentials
Mit einem Management Pack wird System Center Essentials 2010 für die Überwachung
bestimmter Anwendungen, Dienste oder Geräte konfiguriert. Sobald Sie ein Management Pack in
Essentials 2010 importieren, werden die Überwachungsvorgänge für die entsprechenden
Anwendungen, Dienste oder Geräte gestartet. Eine zusätzliche Konfiguration ist nicht
erforderlich.
So importieren Sie Management Packs von einem Datenträger
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Management Packs und dann auf
Management Packs importieren.
3. Wenn das Dialogfeld Management Packs importieren erscheint, klicken Sie auf
Hinzufügen, und klicken Sie dann auf Von Datenträger hinzufügen. Wenn Sie
aufgefordert werden, den Onlinekatalog auf Abhängigkeiten zu durchsuchen, die lokal
nicht ermittelt werden können, klicken Sie auf Ja. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in
dem sich Ihre Management Pack-Datei befindet. Wählen Sie die aus diesem Verzeichnis
zu importierenden Management Packs aus, und klicken Sie dann auf Öffnen.
Hinweis
Essentials 2010 kann nicht auf den Microsoft Management PackKatalogwebdienst zugreifen, wenn die Verbindungseinstellungen von Internet
Explorer noch nicht für den Zugriff auf das Internet konfiguriert wurden. Sie
können in den Einstellungen der Verbindungen von Internet Explorer
ausdrücklich einen Proxyserver konfigurieren.
4. Im Dialogfeld Management Packs importieren werden die von Ihnen ausgewählten
Management Packs angezeigt. Klicken Sie auf Hinzufügen oder Entfernen, um die Liste
der zu importierenden Management Packs zu bearbeiten, und klicken Sie auf
Eigenschaften, um die Details eines ausgewählten Management Packs anzuzeigen.
Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Management Packs auf Installieren.
Hinweis
Wenn Sie versuchen, ein Management Pack hinzuzufügen, das bereits importiert
wurde, erscheint im Fenster Statusdetails ein entsprechender Hinweis.
181
5. Klicken Sie auf Schließen, sobald der Importvorgang abgeschlossen ist und im
Dialogfeld neben jedem Management Pack ein Symbol angezeigt wird, das einen
erfolgreichen oder fehlerhaften Importvorgang signalisiert.
Im Bereich Management Packs der Essentials-Konsole werden alle importierten
Management Packs aufgelistet.
So importieren Sie ein Management Pack aus dem Microsoft Management PackKatalogwebdienst
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Management Packs und dann auf
Management Packs importieren.
3. Wenn das Dialogfeld Management Packs importieren erscheint, klicken Sie auf
Hinzufügen und dann auf Importieren aus dem Microsoft Update-Katalog.
Hinweis
Essentials 2010 kann nicht auf den Microsoft Management PackKatalogwebdienst zugreifen, wenn die Einstellungen der Verbindungen von
Internet Explorer noch nicht für den Zugriff auf das Internet konfiguriert wurden.
Sie können in den Verbindungseinstellungen von Internet Explorer ausdrücklich
einen Proxyserver konfigurieren.
4. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Management Packs die Management Packs
aus, die Sie importieren möchten.
5. Im Dialogfeld Management Packs importieren werden die von Ihnen ausgewählten
Management Packs angezeigt. Klicken Sie auf Hinzufügen oder Entfernen, um die Liste
der zu importierenden Management Packs zu bearbeiten, und klicken Sie auf
Eigenschaften, um die Details eines ausgewählten Management Packs anzuzeigen.
Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Management Packs auf Installieren.
Hinweis
Wenn Sie versuchen, ein Management Pack hinzuzufügen, das bereits importiert
wurde, erscheint im Fenster Statusdetails ein entsprechender Hinweis.
6. Klicken Sie auf Schließen, sobald der Importvorgang abgeschlossen ist und im
Dialogfeld neben jedem Management Pack ein Symbol angezeigt wird, das einen
erfolgreichen oder fehlerhaften Importvorgang signalisiert.
Im Bereich Management Packs der Essentials-Konsole werden alle importierten
Management Packs aufgelistet.
Siehe auch
Der Knoten "Management Pack" in Essentials
Arbeiten mit Management Packs in Essentials
182
Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in
Essentials
Beim Exportieren eines Management Packs in System Center Essentials 2010 können Sie die an
einem versiegelten Management Pack vorgenommenen Anpassungen in einer Datei speichern.
Da versiegelte Management Packs nicht geändert werden können, werden die an einem
Management Pack vorgenommenen Änderungen in einer separaten Management Pack-Datei
gespeichert, standardmäßig im Standard-Management Pack. Diese Datei können Sie dann in
eine andere Verwaltungsgruppe importieren. Dieses Management Pack hängt jedoch vom
ursprünglichen versiegelten Management Pack ab und kann nur in Verwaltungsgruppen
importiert werden, die über das ursprüngliche versiegelte Management Pack verfügen.
Sie können nur nicht versiegelte Management Packs exportieren.
So exportieren Sie Anpassungen eines Management Packs
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Management Packs, um die Liste der
importierten Management Packs anzuzeigen.
3. Klicken Sie im Bereich Management Packs mit der rechten Maustaste auf das
Management Pack, das Sie exportieren möchten, und klicken Sie dann auf Management
Pack exportieren.
4. Erweitern Sie im Dialogfeld Ordner suchen den Pfad zum Speicherort für die Datei, und
klicken Sie auf OK.
Das Management Pack wird als Essentials 2010 XML-Management Pack-Datei
gespeichert und kann nun in eine andere Verwaltungsgruppe importiert werden.
Siehe auch
Der Knoten "Management Pack" in Essentials
Arbeiten mit Management Packs in Essentials
Löschen eines Management Packs in Essentials
Wenn Sie ein Management Pack in System Center Essentials 2010 nicht mehr benötigen,
können Sie es löschen. Wenn Sie ein Management Pack löschen, werden sämtliche zugehörigen
Einstellungen und Schwellenwerte aus Essentials 2010 entfernt. Auch die MP- bzw. XML-Dateien
des betreffenden Management Packs werden von der Festplatte des EssentialsVerwaltungsservers gelöscht. Sie können ein Management Pack erst löschen, wenn Sie alle
abhängigen Management Packs gelöscht haben.
So löschen Sie ein Management Pack
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Management Packs.
183
3. Klicken Sie im Bereich Management Packs mit der rechten Maustaste auf das
Management Pack, das Sie entfernen möchten, und klicken Sie dann auf Löschen.
4. Wenn eine Warnung erscheint, in der angegeben wird, dass das Löschen des
Management Packs Auswirkungen auf die Bereichsdefinition einiger Benutzerrollen
haben kann, klicken Sie auf Ja.
Hinweis
Sind andere importierte Management Packs von dem zu löschenden
Management Pack abhängig, wird die Fehlermeldung Abhängige Management
Packs angezeigt. Sie müssen die abhängigen Management Packs löschen,
bevor Sie fortfahren können.
Das ausgewählte Management Pack wird dann von Essentials 2010 entfernt.
Siehe auch
Der Knoten "Management Pack" in Essentials
Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials
Importieren eines Management Packs in Essentials
Konfigurieren von Benachrichtigungen in
Essentials
In System Center Essentials 2010 kann beim Auftreten einer Warnung sofort eine
Benachrichtigung an Operatoren gesendet werden. Für die Konfiguration einer Benachrichtigung
in einer Netzwerkumgebung müssen Administratoren die folgenden Aktionen ausführen:
1. Aktivieren eines Benachrichtigungskanals
2. Erstellen eines Benachrichtigungsempfänger
Inhalt dieses Abschnitts
Erstellen eines E-Mail-Benachrichtigungskanals in Essentials
Schrittweise Anleitung für die Aktivierung eines E-Mail-Benachrichtigungskanals.
Hinzufügen eines Benachrichtigungsabonnenten in Essentials
Schrittweise Anleitung zum Erstellen eines Benachrichtigungsabonnenten.
Siehe auch
Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials
184
Erstellen eines E-Mail-Benachrichtigungskanals in Essentials
Die Einrichtung eines Benachrichtigungskanals in System Center Essentials 2010 ist der erste
Schritt in der Konfiguration von Benachrichtigungen in System Center Essentials 2010. In den
folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie einen E-Mail-Benachrichtigungskanal
konfigurieren, einschließlich der Schritte für die Bearbeitung des Nachrichtenformats. Zudem wird
die Erstellung und Konfiguration des Benachrichtigungsaktionskonto erläutert, das in
Essentials 2010 für das Versenden von Benachrichtigungen verwendet wird.
So aktivieren Sie einen E-Mail-Benachrichtigungskanal
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Benachrichtigungen, und klicken Sie dann auf
Kanäle. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Neu, und klicken Sie dann auf E-Mail
(SMTP)….
Hinweis
Wahlweise können Sie durch Auswahl der betreffenden Option bei Anklicken von
Neu auch andere Arten von Benachrichtigungskanälen aktivieren, z. B. Instant
Messaging, Textnachrichten oder Befehle.
3. Wenn der Assistent für den E-Mail-Benachrichtigungskanal geöffnet wird, geben Sie
einen Namen und eine Beschreibung für den betreffenden Kanal an, oder akzeptieren
Sie die Standardeinstellungen, und klicken Sie dann auf Weiter.
4. Klicken Sie im Bereich „SMTP-Server“ auf Hinzufügen, um das Dialogfeld SMTP-Server
hinzufügen anzuzeigen.
5. Geben Sie den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) eines SMTP-Servers (Simple
Mail Transfer Protocol) ein, geben Sie die Portnummer ein, wählen Sie die
Authentifizierungsmethode aus, und klicken Sie dann auf OK.
6. Geben Sie die Absenderadresse ein, die in E-Mail-Benachrichtigungen angegeben
werden soll, wählen Sie anschließend in der Liste Wiederholungsintervall aus, wie viele
Minuten gewartet werden soll, bevor erneut versucht wird, eine Benachrichtigung an den
primären SMTP-Server zu senden.
7. Geben Sie im Bereich Standard-E-Mail-Benachrichtigungsformat den Betreff und den
Text der E-Mail in Form von Platzhalterparametern ein, z. B. $Warnungsquelle$ und
$Warnungsbeschreibung$. Wählen Sie anschließend den Verschlüsselungstyp aus.
Wenn Sie auf Platzhalter klicken, wird eine vollständige Liste verfügbarer Variablen
angezeigt.
8. Klicken Sie auf OK, um zur Essentials-Konsole zurückzukehren.
So erstellen und konfigurieren Sie das Essentials-Aktionskonto
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung.
2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung mit der rechten Maustaste auf den Knoten
Sicherheit, und klicken Sie dann auf Ausführende Konten. Mit dem Assistenten zum
Erstellen von ausführenden Konten erstellen Sie ein Konto, das als Essentials185
Aktionskonto verwendet wird und mit dem Benachrichtigungen gesendet werden.
3. Wenn der Assistent zum Erstellen von ausführenden Konten angezeigt wird, klicken Sie
auf Weiter
4. Wählen Sie auf der Seite Allgemeine Eigenschaften in der Liste Typ des
ausführenden Kontos die Option Windows aus, und geben Sie unter
AnzeigenameBenachrichtigungsaktionskonto ein. Klicken Sie auf Weiter.
5. Geben Sie auf der Seite Anmeldeinformationen den Benutzernamen, das Kennwort
und die Domäne für das zu erstellende Benutzerkonto ein. Klicken Sie auf Weiter.
6. Wählen Sie die Option für die Verteilungssicherheit aus. Sie haben zwei
Auswahlmöglichkeiten: Normale Sicherheit oder Erhöhte Sicherheit.
7. Klicken Sie auf Erstellen und nach der Erstellung des Kontos auf Schließen.
8. Klicken Sie im Bereich Verwaltung unter Sicherheit auf Ausführende Konten.
9. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste unter Typ auf EssentialsAktionskonto, und klicken Sie dann auf Eigenschaften..
10. Klicken Sie auf der Registerkarte Verteilung auf Hinzufügen, um den EssentialsVerwaltungsserver hinzuzufügen.
11. Klicken Sie im Fenster Computersuche auf Suchen, um die Namen von verfügbaren
Computern anzuzeigen.
12. Wählen Sie den Server aus, klicken Sie auf Hinzufügen, und klicken Sie dann auf OK,
um das Suchfenster zu schließen.
13. Klicken Sie auf OK, um das Eigenschaftenfenster zu schließen.
14. Klicken Sie im Bereich Verwaltung unter Sicherheit auf Ausführende Profile.
15. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Benachrichtigungskonto, und klicken Sie
dann auf Eigenschaften.
16. Wenn der Assistent für ausführende Profile angezeigt wird, klicken Sie auf Weiter Der
Name und die Beschreibung des ausführenden Profils werden automatisch eingetragen.
Klicken Sie erneut auf Weiter.
17. Klicken Sie auf der Seite Ausführende Konten auf Hinzufügen, und wählen Sie dann
das von Ihnen erstellte Essentials-Aktionskonto im Listenfeld Ausführendes Konto aus.
Wählen Sie aus, welche Objekte von diesem ausführenden Konto verwaltet werden
sollen, und klicken Sie dann auf OK.
18. Klicken Sie auf Speichern und nach der Erstellung des Profils auf Schließen.
19. Doppelklicken Sie in der Ergebnisliste auf WarnungsbenachrichtigungsabonnementServer, und klicken Sie auf OK.
Siehe auch
Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials
Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials
186
Hinzufügen eines Benachrichtigungsabonnenten in Essentials
In System Center Essentials 2010 wird durch das Erstellen eines Benachrichtigungsabonnenten
festgelegt, wann und von welchen Geräten Benachrichtigungen gesendet werden können. In dem
folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie Abonnenten für Benachrichtigungen konfigurieren
können. Dazu müssen Sie zunächst einen Benachrichtigungskanal aktivieren. Nach Abschluss
dieses Verfahrens müssen Sie ein Benachrichtigungsabonnement erstellen, in dem das Format
der Benachrichtigung und Filter für Faktoren wie Alter oder Schweregrad der Warnung festgelegt
werden.
So erstellen Sie einen Benachrichtigungsabonnenten
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung die Option Benachrichtigungen, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf Abonnenten, und klicken Sie dann auf Neuer Abonnent, um
den Assistenten für Benachrichtigungsabonnenten zu starten.
3. Geben Sie auf der Seite Beschreibung einen Anzeigenamen für diesen Empfänger in
das Textfeld Abonnentenname ein, und klicken Sie dann auf Weiter.
4. Wählen Sie auf der Seite Zeitplan die Option Benachrichtigungen immer senden aus,
oder – wenn Sie einen Zeitplan dafür erstellen wollen, wann Benachrichtigungen an die
Abonnenten gesendet werden sollen – klicken Sie auf Nur während der angegebenen
Zeiten benachrichtigen, und erstellen Sie einen Datumsbereich. Klicken Sie auf Weiter.
5. Klicken Sie auf der Seite Adressen auf Hinzufügen. Geben Sie im Dialogfeld
Abonnentenadresse einen aussagekräftigen Namen für die Adresse des Abonnenten in
das Textfeld ein, und klicken Sie dann auf Weiter.
6. Wählen Sie auf der Seite Kanal des Dialogfelds Abonnentenadresse den Kanaltyp aus,
geben Sie eine für den ausgewählten Kanal eine E-Mail-Adresse an, an die die
Benachrichtigungen gesendet werden sollen, und klicken Sie dann auf Weiter.
7. Geben Sie auf der Seite Zeitplan des Dialogfelds Abonnentenadresse an, dass
Benachrichtigungen immer gesendet werden sollen, oder legen Sie die Zeiten fest, zu
denen Benachrichtigungen an die Abonnenten gesendet werden sollen.
8. Klicken Sie auf Fertig stellen, um den Benachrichtigungsabonnenten zu erstellen, und
klicken Sie dann auf Schließen, um den Assistenten zu schließen.
9. Wiederholen Sie diese Schritte, um weitere Benachrichtigungsabonnenten zu erstellen.
Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Benachrichtigungen, und klicken Sie
dann auf Abonnenten, um neue Abonnenten anzuzeigen.
Siehe auch
Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials
Erstellen eines E-Mail-Benachrichtigungskanals in Essentials
187
Erstellen eines ausführenden Kontos in
Essentials
Verwenden Sie folgendes Verfahren, um ein Windows-Konto einem ausführenden Konto in
System Center Essentials 2010 hinzuzufügen. Mit ähnlichen Verfahren können Sie weitere
Kontentypen hinzufügen. Weitere Informationen zu diesen Kontentypen finden Sie unter Typen
von Anmeldeinformationen in Essentials.
So erstellen Sie ein ausführendes Konto
1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe
„Administratoren“ auf dem Essentials-Verwaltungsserver ist.
2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
Hinweis
Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der kein EssentialsVerwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Verbindung mit dem Server
herstellen angezeigt. Geben Sie in das Textfeld Servername den Namen des
Essentials-Verwaltungsservers ein.
3. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung die Option Verwaltung und dann Sicherheit,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ausführende Konten, und klicken Sie dann
auf Ausführendes Konto erstellen.
4. Klicken Sie auf der Seite Einführung des Assistenten zum Erstellen von
ausführenden Konten auf Weiter.
5. Gehen Sie auf der Seite Allgemein folgendermaßen vor:
a. Wählen Sie in der Liste Typ des ausführenden Kontos den Typ Windows aus.
b. Geben Sie im Feld Anzeigename einen Anzeigenamen ein.
c.
Falls gewünscht, können Sie eine Beschreibung in das Textfeld Beschreibung
eingeben.
d. Klicken Sie auf Weiter.
6. Geben Sie auf der Seite Konto einen Benutzernamen und ein Kennwort ein, und wählen
Sie dann die Domäne für das Konto aus, das Sie zu einem Mitglied dieses ausführenden
Kontos machen möchten.
7. Klicken Sie auf Erstellen.
Siehe auch
Erstellen eines ausführenden Profils in Essentials
Ausführende Konten und Profile in Essentials.
188
Erstellen eines ausführenden Profils in Essentials
Ausführende Profile sind mit Regeln, Tasks oder Monitoren in System Center Essentials 2010
verknüpft. Administratoren fügen ausführende Konten ausführenden Profilen hinzu. Vergewissern
Sie sich vor dem Erstellen eines ausführenden Profils, dass Sie die erforderlichen ausführenden
Konten erstellt haben, die Sie verwenden möchten.
So erstellen Sie ein ausführendes Profil
1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe
„Administratoren“ auf dem Essentials-Verwaltungsserver ist.
2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
Hinweis
Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der kein EssentialsVerwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Verbindung mit dem Server
herstellen angezeigt. Geben Sie in das Textfeld Servername den Namen des
Essentials-Verwaltungsservers ein.
3. Erweitern Sie im Verwaltungsbereich die Option Verwaltung und dann Sicherheit,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ausführende Profile, und klicken Sie dann auf
Ausführendes Profil erstellen.
4. Klicken Sie auf der Seite Einführung des Assistenten Ausführendes Profil erstellen
auf Weiter.
5. Geben Sie auf der Seite Allgemein in das Textfeld Anzeigename optional eine
Beschreibung in das Textfeld Beschreibung ein, und klicken Sie dann auf Weiter.
6. Klicken Sie auf der Seite Ausführende Konten auf Neu.
7. Wählen Sie auf der Seite Alternatives ausführendes Konto hinzufügen in der Liste
Ausführendes Konto ein ausführendes Konto für dieses ausführende Profil aus, und
klicken Sie dann auf OK.
8. Klicken Sie auf der Seite Ausführende Konten auf Erstellen.
Siehe auch
Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials
Ausführende Konten und Profile in Essentials.
Ändern der Anmeldeinformationen für das
Administratorkonto in Essentials
Der Benutzername und das Kennwort, der/das beim System Center Essentials 2010-Setup für
das Administratorkonto angegeben wurde, sind die als standardmäßiges Aktionskonto
verwendeten Anmeldeinformationen. Das Administratorkonto in Essentials wird auch für das Data
Warehouse-Aktionskonto und das Ausführungskonto für SRS-Berichte verwendet.
189
Wenn Sie die Anmeldeinformationen für das Administratorkonto in Essentials 2010 ändern
möchten, müssen Sie diesem Benutzerkonto Rechte für den Zugriff auf die SQL-Datenbanken
von Essentials gewähren. Sie müssen diesem Konto die erforderlichen Rechte zuweisen, bevor
Sie die Anmeldeinformationen für das Administratorkonto in Essentials 2010 ändern.
Mit den folgenden Verfahren können Sie dem Konto Rechte für den Zugriff auf die
Essentials 2010-Datenbanken gewähren und die Anmeldeinformationen für das
Administratorkonto ändern.
So gewähren Sie dem Essentials-Administratorkonto Zugriffsrechte für die
Datenbanken
1. Öffnen Sie auf dem Server, auf dem die System Center Essentials 2010-Datenbanken
gehostet sind, SQL Server Management Studio, erweitern Sie im Bereich „ObjektExplorer“ den Knoten Sicherheit, und erweitern Sie dann Anmeldungen.
2. Ist das Aktionskonto, dass Sie als Essentials 2010-Administratorkonto benutzen wollen,
nicht angegeben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Anmeldungen, klicken Sie
auf Neue Anmeldung, und geben Sie die Anmeldeinformationen für das Konto ein. Ist
Konto bereits angegeben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Namen des Kontos,
und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
3. Klicken Sie im Dialogfeld Anmeldungseigenschaften auf der Seite Seite auswählen
auf Benutzerzuordnung.
4. Aktivieren Sie in der Liste Benutzer, die dieser Anmeldung zugeordnet sind in der
Spalte „Zuordnen“ das Kontrollkästchen für SystemCenterEssentials.
5. Stellen Sie sicher, dass in der Liste Mitgliedschaft in Datenbankrolle für:
SystemCenterEssentials die folgenden Elemente ausgewählt sind: db_datareader,
db_datawriter, db_ddladmin, dwsynch_users und dbmodule_users.
6. Aktivieren Sie in der Liste „Benutzer, die dieser Anmeldung zugeordnet sind“ in der
Spalte „Zuordnen“ das Kontrollkästchen für OperationsManagerDW.
7. Wählen Sie in der Liste Mitgliedschaft in Datenbankrolle für: OperationsManagerDW
die Einträge OpsMgrReader, db_datareader, OpsMgrWriter und db_owner aus.
8. Klicken Sie auf OK, um die vorgenommenen Änderungen zu speichern, und schließen
Sie das Dialogfeld Anmeldungseigenschaften.
So ändern Sie die Anmeldeinformationen für das Essentials-Administratorkonto
1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, klicken Sie auf
Einstellungen, und doppelklicken Sie dann auf Administratorkonto unter Typ: Server.
3. Geben Sie im Dialogfeld Servereinstellungen - Administratorkonto die
Benutzeranmeldeinformationen für das neue Administratorkonto ein, und klicken Sie
dann auf OK.
190
Siehe auch
Verwaltung in Essentials
Ausführende Konten und Profile in Essentials.
Konfiguration in Essentials
Mit der Navigationsschaltfläche Konfiguration wird der Bereich Konfiguration (Übersicht)
geöffnet, in dem eine Liste installierter und importierter Management Packs und die von ihnen für
System Center Essentials 2010 definierten Objekte angezeigt werden.
Wenn Sie auf Konfiguration klicken, werden folgende Informationen angezeigt:

Management Pack-Vorlagen.

Verteilte Anwendungen.

Überwachungsgruppen.

Eine Liste installierter und importierter Management Packs und die von ihnen definierten
Klassen.
Im Bereich Konfiguration (Übersicht) können Sie außerdem folgende Tasks ausführen:

Hinzufügen und Überwachen eines Management Packs.

Erstellen von Management Pack-Objekten.

Verwalten von Management Pack-Objekten.

Verwaltung von verteilten Anwendungen.

Verwaltung von Überwachungsgruppen.
Im Bereich „Konfiguration“ in System Center Essentials 2010 können Sie Management PackObjekte, verteilte Anwendungen und Gruppen konfigurieren.
Inhalt dieses Abschnitts
Management Pack-Vorlagen und der Assistent zum Hinzufügen von
Monitoren in Essentials
Enthält Informationen zum Erstellen benutzerdefinierter Essentials 2010-Objekttypen
und zum Konfigurieren dieser Objekttypen als Ziel mithilfe von Vorlagen und des
Assistenten zum Hinzufügen von Überwachungen.
Der Knoten "Verteilte Anwendungen" in Essentials
Enthält Informationen zum Designer für verteilte Anwendungen in Essentials 2010.
Gruppen in Essentials
Enthält Informationen zu logischen Sammlungen von Objekten oder Gruppen in
Essentials 2010.
191
Management Pack-Objekte in Essentials
Enthält Informationen zu Management Pack-Objekten (Attributen, Monitoren,
Objektermittlungen, Regeln, Tasks und Ansichten) in Essentials 2010.
Zielgruppenadressierung in Essentials
Stellt wichtige Informationen zur korrekten Zielgruppenadressierung Ihrer
Überwachungen, Regeln und Ansichten bereit.
Außerkraftsetzungen in Essentials
Enthält allgemeine Informationen zur Änderung von Einstellungen für Monitoren,
Regeln etc. mithilfe von Außerkraftsetzungen.
Webanwendungs-Editor in Essentials
Enthält Informationen dazu, wie die Leistung der Website mithilfe synthetischer
Transaktionen überprüft werden kann.
Siehe auch
Der Bereich "Konfiguration" in Essentials
Management Pack-Vorlagen und der Assistent
zum Hinzufügen von Monitoren in Essentials
Mit den Management Pack-Vorlagen und dem Assistenten zum Hinzufügen von Monitoren
werden in System Center Essentials 2010 benutzerdefinierte Objekttypen erstellt und adressiert.
Dadurch können Sie die Verwaltungsfunktionen von Essentials 2010 erweitern.
Wenn Sie mit dem Assistenten zum Hinzufügen von Monitoren einen benutzerdefinierten
Objekttyp erstellen, werden die Attribute, Monitore, Objektermittlungen, Regeln, Tasks und
Ansichten, die für den Monitor der entsprechenden Objekte erforderlich sind, automatisch erstellt
und mit dem Objekttyp dem angegebenen Management Pack hinzugefügt. Diese werden in der
Essentials-Konsole angezeigt und verwaltet, als wären sie ursprünglich mit dem Management
Pack bereitgestellt worden.
Essentials 2010 enthält Vorlagen für ähnliche Objekttypen, um das Erstellen von
benutzerdefinierten Objekten mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Monitoren zu
vereinfachen. Dies ist mit den Microsoft Word-Vorlagen vergleichbar, die das Erstellen ähnlicher
Dokumenttypen in Word erleichtern. Essentials 2010 bietet folgende Vorlagen:
192

OLE DB-Datenquelle Mit dieser Vorlage werden synthetische Transaktionen zum
Überwachen der Verfügbarkeit von Datenbanken generiert. Die Standardansicht für diese
Vorlage befindet sich im Ordner Synthetische Transaktion des Bereichs „Überwachung“
der Essentials-Konsole.

TCP-Port Mit dieser Vorlage werden synthetische Transaktionen zum Überwachen der
Verfügbarkeit von Diensten generiert. Die Standardansicht für diese Vorlage befindet sich im
Ordner Synthetische Transaktion des Überwachungsbereichs der Essentials-Konsole.

Webanwendung Mit dieser Vorlage werden Überwachungen generiert, die die
Verfügbarkeit webbasierter Anwendungen überprüfen. Die Standardansicht für diese Vorlage
befindet sich im Ordner Webanwendung des Bereichs „Überwachung“ der EssentialsKonsole.

Windows-Dienst Mit dieser Vorlage werden Monitore und Regeln generiert, mit denen die
Verfügbarkeit eines Windows-Dienstes überprüft wird. Die Ergebnisse dieser Monitore und
Regeln werden in der Warnungsansicht und der Statusansicht des Bereichs „Überwachung“
in der Essentials-Konsole angezeigt.
Der Verwaltungsgruppe können neue Vorlagen hinzugefügt werden. Mit dem ASP.NETManagement Pack werden beispielsweise die Vorlagen für die ASP.NET-Anwendung und den
ASP.NET-Webdienst hinzugefügt.
Siehe auch
Der Bereich "Konfiguration" in Essentials
Management Pack-Objekte in Essentials
Arbeiten mit Management Packs in Essentials
Überwachung in Essentials
Der Knoten "Verteilte Anwendungen" in
Essentials
Mit dem verteilten Anwendungsdesigner in System Center Essentials 2010 können Sie die
Komponenten definieren, aus denen sich die verteilte Anwendung zusammensetzt, damit die zum
Überwachen der Anwendung erforderlichen Monitore, Regeln, Ansichten und Berichte erstellt
werden können.
Zum Erstellen und anschließenden Konfigurieren eines Diensts für verteilte Anwendungen
müssen Sie folgende Schritte ausführen:
1. Definieren Sie im Dialogfeld Neue verteilte Anwendung erstellen die grundlegenden
Einstellungen der verteilten Anwendung, wie Name, Beschreibung, Vorlage und das
Management Pack, in dem die Überwachungsobjekte für die verteilte Anwendung
gespeichert werden.
2. Im verteilten Anwendungsdesigner, der nach Ausführung des vorhergehenden Schritts zur
Verfügung gestellt wird, können Sie die in Ihrer verteilten Anwendung enthaltenen
Komponenten identifizieren und gruppieren.
193
Verfügbare Vorlagen
Vorlagen für verteilte Anwendungen werden in den Management Packs bereitgestellt. Bei der
ersten Installation von Essentials 2010 werden folgende Vorlagen als Teil der Management
Packs bereitgestellt und automatisch installiert:

Die Vorlage „Spartenspezifische Webanwendung“

Die Vorlage „Nachrichten“

Leere Vorlage
Der Zweck einer Vorlage besteht darin, die Objekttypen auszuwählen, die in Ihrem Dienst für
verteilte Anwendungen enthalten sind. Beispielsweise enthält die Vorlage „Nachrichten“
automatisch Objekttypen für eine E-Mail-Ablage, DNS-Komponenten und
Verzeichnisdienstkomponenten. Stellen Sie vor dem Auswählen einer Vorlage sicher, dass die
Vorlage alle Objekttypen enthält, die sich in Ihrer verteilten Anwendung befinden. Die Vorlage
„Spartenspezifische Webanwendung“ enthält beispielsweise nicht den Objekttyp
„Betriebssystem“. Wenn Sie als Teil Ihrer verteilten Anwendung ein Betriebssystem überwachen
möchten, sollten Sie nicht die Vorlage „Spartenspezifische Webanwendung“ auswählen, da im
verteilten Anwendungsdesigner keine Betriebssystemobjekte angezeigt werden. Wenn Ihre
verteilte Anwendung Objekttypen enthält, die in keiner der zur Verfügung gestellten Vorlagen
enthalten sind, verwenden Sie die Vorlage „Leer“.
Die Symbolleiste des verteilten Anwendungsdesigners
Die Symbolleiste wird automatisch im verteilten Anwendungsdesigner angezeigt. Die folgende
Tabelle beschreibt jede Schaltfläche auf der Symbolleiste und ihren Zweck.
Schaltfläche
Beschreibung
Speichern
Speichert Änderungen am
Überwachungsobjekt der verteilten
Anwendung.
Objekte
Schaltet die Anzeige des Bereichs Objekte ein
und aus.
Details
Schaltet die Anzeige des Bereichs „Details“ ein
und aus.
Komponente hinzufügen
Öffnet das Dialogfeld Neue
Komponentengruppe erstellen.
Beziehung erstellen
Schaltet zwischen „Ein“ und „Aus“ um.
Zeichnen Sie im Ergebnisbereich mit dem
Cursor eine Beziehung zwischen den
Komponenten Ihrer verteilten Anwendung,
wenn die Anzeige eingeschaltet ist.
194
Schaltfläche
Beschreibung
Entfernen
Entfernt das ausgewählte Objekt aus dem
Überwachungsobjekt der verteilten
Anwendung.
Zurücksetzen
Verwirft alle Änderungen, die nach dem letzten
Speichern der verteilten Anwendung
vorgenommen wurden.
Eigenschaften
Öffnet das Dialogfeld Eigenschaften der
Komponentengruppe für das ausgewählte
Objekt. Sie können Komponenten hinzufügen
oder entfernen
Organigramm (Typ)
Anzeige einer Dropdownliste, die es Ihnen
ermöglicht, das Layout der Objekte im Bereich
„Ergebnisse“ zu ändern.
Neues Layout
Mit dieser Option können Sie festlegen, dass
das Layout für die Komponenten der verteilten
Anwendung über den verteilten
Anwendungsdesigner festgelegt wird.
Verwenden Sie diese Schaltfläche, nachdem
Sie mehrere Komponenten hinzugefügt und die
Beziehungen zwischen ihnen definiert haben.
Der verteilte Anwendungsdesigner versucht
dann, ein geeignetes Layout für die
Komponenten zu finden.
Vergrößern/Verkleinern
Erhöht/reduziert die Anzeigegröße der Objekte
im Ergebnisbereich.
Komponentengruppen
Eine Komponentengruppe besteht aus Objekten, die nur einem Zweck in Ihrer verteilten
Anwendung dienen. Einige Komponentengruppen werden mit der Vorlage erstellt, die Sie bei der
erstmaligen Erstellung des Überwachungsobjekts für Ihre verteilte Anwendung ausgewählt
haben. Sie können Objekttypen vorhandenen Komponentengruppen in den zugehörigen
Eigenschaften hinzufügen bzw. sie daraus entfernen, oder Sie können eine neue
Komponentengruppe mit der Symbolleistenschaltfläche Komponente hinzufügen erstellen.
Bereich „Diagramm“
Im Bereich Diagramm werden die Komponentengruppen Ihrer verteilten Anwendung angezeigt.
195
Bereich „Objekte“
Im Bereich Objekte können Sie die Objekte in Ihrem Netzwerk definieren, die Komponenten in
Ihrer verteilten Anwendung entsprechen. Jeder Objekttyp, der in der Vorlage definiert wird, die
Sie auf der Seite Neue verteilte Anwendung erstellen auswählen, weist im unteren Teil des
Bereichs Objekte eine Schaltfläche auf. Mit Objekttypen organisieren können Sie diese
Objekttypen beliebig entfernen.
Standardmäßig werden nur die Objekttypen in einer Vorlage definiert, die Komponenten Ihrer
verteilten Anwendung entsprechen. Nach dem Start des verteilten Anwendungsdesigners
müssen Sie auf jede Objekttypschaltfläche klicken, nach den Objekten suchen, die Komponenten
Ihrer verteilten Anwendung sind, und anschließend jedes Objekt der entsprechenden
Komponentengruppe hinzufügen.
Der Bereich „Details“
Der Bereich „Details“ enthält Informationen zur Komponentengruppe, die im Bereich Diagramm
ausgewählt wurde. Im Bereich „Details“ können Sie auf Links klicken, mit denen die Ansichten
geöffnet werden, die als Teil Ihres Überwachungsobjekts der verteilten Anwendung definiert
wurden.
Gruppen in Essentials
Gruppen sind in System Center Essentials 2010 logische Sammlungen von Objekten und
Geräten, wie z. B. Windows-basierte Computer, Festplatten oder Instanzen von Microsoft
SQL Server. Gruppen werden mithilfe des Gruppenerstellungs-Assistenten erstellt. Verwenden
Sie mindestens eines der folgenden Kriterien, um eine Mitgliedschaft für die Gruppe einzurichten:

Eine Liste mit Objektnamen

Eine Formel, mit der die Mitgliedschaft einer Gruppe dynamisch aufgefüllt wird, z. B. eine
Formel, die der Gruppe Domänencontrollerobjekte hinzufügt

Andere Gruppen

Eine Liste der Namen der Objekte, die aus der Gruppe ausgeschlossen werden sollen
In Essentials 2010 verwenden Sie Gruppen für die folgenden Zwecke:

Erstellen von Ansichten für spezifische Objektgruppen und Genehmigen der Anzeige der
Ansichten für Mitglieder einer Essentials 2010-Benutzerrolle. Sie können beispielsweise eine
Statusansicht für die Messaginggruppe erstellen und Mitglieder der Benutzerrolle
„Messagingoperatoren“ für eine Anzeige der Messagingansicht genehmigen. Weitere
Informationen finden Sie unter Ansichten in Essentials.

Verwenden von Außerkraftsetzungen, um die Konfiguration eines Monitors zu deaktivieren
oder anzupassen, die auf eine Gruppe von oder auf einzelne verwaltete Objekte angewendet
wird.
Siehe auch
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
196
Ansichten in Essentials
Management Pack-Objekte in Essentials
Erstellen Sie mithilfe des Knotens Management Packs-Objekte im Bereich Konfiguration der
Essentials 2010-Konsole Objekte, die Sie bei der Definition Ihrer Überwachungsobjekte in
Essentials 2010 unterstützen. Dieser Knoten zeigt auch die Überwachungseinstellungen
importierter Management Packs an. Sie können vorhandene Attribute, Überwachungen,
Objektermittlungen, Regeln, Tasks und Ansichten anzeigen, indem Sie unterhalb des Knotens
Management Pack-Objekte auf das entsprechende Endknotenobjekt klicken. In jedem
zugehörigen Endknotenobjekt können Sie außerdem neue Attribute, Überwachungen, Regeln
und Tasks erstellen.
Hinweis
Im Bereich Dokumenterstellung können Sie keine neuen Objektermittlungen oder
Ansichten erstellen. Objektermittlungen werden mit dem Ermittlungs-Assistenten im
Bereich Verwaltung und Ansichten im Bereich Überwachung erstellt.
In der folgenden Tabelle sind die in den Endknoten des Knotens Management Pack-Objekte
aufgeführten Objekte beschrieben.
Überwachungsobjekt
Beschreibung
Attribut
Zeigt eine Liste mit Attributen des jeweils
angezeigten Objekttyps an. Attribute enthalten
Informationen, mit denen ein Objekt in
Essentials 2010 enger definiert wird.
Monitor
Zeigt eine Liste von Überwachungen an, nach
Objekttyp geordnet. Mit Überwachungen wird
der Zustand angegebener Objekte ständig
überprüft. Als Ergebnis einer solchen
Überprüfung kann ein Monitor auch Warnungen
generieren und den Zustand dieses Objekts
ändern.
Objektermittlungen
Zeigt eine Liste mit Ermittlungsobjekten an, die
derzeit in Gebrauch sind. Mit einer Erkennung
wird dynamisch nach Objekten in Ihrem
Netzwerk gesucht, die Sie überwachen
möchten.
Regel
Zeigt eine Liste von Regeln an, nach Objekttyp
geordnet. Mit Regeln werden Daten wie
Ereignisinformationen gesammelt, die von
verwalteten Objekten erzeugt werden.
197
Überwachungsobjekt
Beschreibung
Task
Listet die in Ihrer Verwaltungsgruppe
verfügbaren Tasks nach Objekttyp sortiert auf.
Tasks sind Aktionen, die für ein überwachtes
Objekt ausgeführt werden.
Kommentar zum Anhalten anzeigen
Zeigt eine Liste verfügbarer Ansichten an. In
Ansichten wird ein bestimmter Aspekt der
Überwachungseinstellungen angezeigt.
Siehe auch
Monitore in Essentials
Konfiguration in Essentials
Attribute in Essentials
Objektermittlungen in Essentials
Regeln in Essentials
Tasks in Essentials
Ansichten in Essentials
Attribute in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie Attribute erstellen, um eine Gemeinsamkeit in
einer Gruppe von Objekten zu definieren, die überwacht werden soll. Nach der Erstellung eines
Attributs können Sie eine Gruppe erstellen, deren Mitglieder ausschließlich solche Objekte sind,
die die in Ihrem Attribut beschriebene Gemeinsamkeit aufweisen.
Um beispielsweise mehrere Server zu überwachen, die alle einen gemeinsamen
Registrierungswert aufweisen, erstellen Sie ein Attribut, das auf diesem Registrierungswert
basiert. Um die Server mit diesem Registrierungswert zu finden, erstellen Sie eine Gruppe mit
einer dynamischen Einschlussregel für nur solche Server, die das neu erstellte Attribut
aufweisen, und adressieren die Gruppe nur im Hinblick auf den Serverobjekttyp als Zielgruppe. In
Essentials 2010 wird dann die Registrierung jedes Servers auf diesen Registrierungswert geprüft.
Ist der Registrierungswert vorhanden, wird der Server der Gruppe als Mitglied hinzugefügt.
Um ein Attribut zu erstellen, müssen Sie einen Objekttyp als Ziel für das Attribut auswählen. Das
neue Attribut wird von Essentials 2010 der bestehenden Liste der Attribute für diesen Objekttyp
hinzugefügt. Wenn das von Ihnen ausgewählte Ziel einem versiegelten Management Pack
entstammt, ist der Objekttyp ebenfalls versiegelt, und das neue Attribut kann nicht hinzugefügt
werden. Stattdessen wird in Essentials 2010 ein neuer Objekttyp erstellt, dem das neue Attribut
hinzugefügt wird. Standardmäßig wird dieser neue Objekttyp nach dem ursprünglichen Objekttyp
mit dem Zusatz _Extended benannt. Dieser neue Objekttyp enthält alle Attribute des
ursprünglichen Objekttyps zusätzlich zu dem Attribut, das Sie erstellen.
198
Sie können vorhandene Attribute im Bereich „Überwachung“ der Essentials-Konsole anzeigen.
Sind die Attribute in einem versiegelten Management Pack definiert, können Sie deren
Eigenschaften anzeigen, jedoch nicht ändern. Zu den Eigenschaften eines Attributs gehören
Informationen darüber, wo die Attributinformationen gespeichert werden, wie z. B. in der
Registrierung oder über WMI.
Sie können für jedes überwachte Objekt ein neues Attribut erstellen und die meisten
Eigenschaften der von Ihnen erstellten Attribute ändern. Die Eigenschaft Attributtyp, die die
Quelle der Attributinformationen angibt, wie z. B. die Registrierung, kann jedoch nicht mehr
geändert werden, wenn das Attribut erstellt wurde.
Siehe auch
Der Knoten "Management Pack" in Essentials
Arbeiten mit Management Packs in Essentials
Management Pack-Objekte in Essentials
Zielgruppenadressierung in Essentials
Monitore in Essentials
In System Center Essentials 2010 können mithilfe von Monitoren verschiedene Bedingungen
überprüft werden, die in überwachten Objekten auftreten können. Mit einem Monitor können
beispielsweise die Werte eines Leistungsindikators bewertet werden, das Vorhandensein eines
Ereignisses, das Auftreten von Daten in einer Protokolldatei, der Status eines Windows-Diensts
oder das Auftreten einer SNMP-Trap (Simple Network Management Protocol). Das Ergebnis
dieser Überprüfung bestimmt den Integritätsstatus eines Ziels sowie die Warnungen, die
generiert werden. Sie können drei verschiedene Monitortypen für diese Überprüfungen
verwenden: Einheitenmonitore, zusammengefasste Rollupmonitore oder
Abhängigkeitsrollupmonitore.
Einheitenmonitor
Mit Einheitenmonitoren, den grundlegenden Überwachungskomponenten, werden bestimmte
Indikatoren, Ereignisse, Skripts und Dienste überwacht. Einheitenmonitore können mithilfe eines
Rollups zu Abhängigkeits- oder zusammengefassten Rollupmonitoren gemacht werden. Sie
können den Monitor so einstellen, dass eine Warnung generiert wird.
Zusammengefasster Rollupmonitor
Ein zusammengefasster Rollupmonitor spiegelt den Status von Einheitenmonitoren,
Abhängigkeitsrollupmonitoren oder anderen zusammengefassten Rollupmonitoren wider, die auf
ein Objekt gerichtet sind. In der Regel werden in einem zusammengefassten Rollupmonitor
mehrere Monitore zu einem zusammengefasst, und mit diesem Monitor wird dann der
Integritätsstatus festgelegt sowie eine Warnung generiert.
199
Jedes Ziel in Essentials 2010 enthält die folgenden zusammengefassten Rollupmonitore der
höchsten Ebene, mit denen Sie Monitore ähnlichen Typs für die Berichterstattung gruppieren
können:

Verfügbarkeit

Konfiguration

Leistung

Sicherheit
Abhängigkeitsrollupmonitor
Bei einem Abhängigkeitsrollupmonitor wird ein Rollup des Integritätsstatus von Zielen
durchgeführt, die entweder über eine Host- oder eine Mitgliedschaftsbeziehung verknüpft sind. In
den meisten Management Packs sind Hosting- und Mitgliedschaftsbeziehungen für gegebene
Ziele definiert. Ein Abhängigkeitsrollupmonitor kann wie ein zusammengefasster Rollupmonitor
zum Gruppieren anderer Monitore verwendet werden, um den Integritätsstatus festzulegen und
Warnungen zu generieren.
Betrachten Sie beispielsweise eine Microsoft SQL Server-Installation, die aus mehreren
Datenbanken besteht. Eine Hierarchie von Zielen beginnt mit „Windows-Computer“. Das Objekt
„Windows-Computer“ hostet das Objekt „SQL Server“. Das Objekt „SQL Server“ hostet mehrere
Datenbanken. Der Integritätsstatus einzelner Ziele (z. B. des Ziels „SQL Server“) wird mit einer
Kombination aus zusammengefassten Rollup- und Einheitenmonitoren überwacht. Ohne
Abhängigkeitsrollupmonitor wären Sie nicht in der Lage, ein Rollup des Status des Ziels
„SQL Server“ zum Ziel „Windows-Computer“ durchzuführen.
Siehe auch
Selbstoptimierende Schwellenwertmonitore in Essentials
Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials
Selbstoptimierende Schwellenwertmonitore in Essentials
Bei einem sich selbst optimierenden Schwellenwertmonitor in System Center Essentials 2010
werden die Normalwerte für ein spezifisches Leistungsindikatorobjekt anhand eines
Lernprozesses bestimmt und die Schwellenwerte auf Grundlage dieser Erfahrungswerte
festgelegt. Sie können mithilfe des Assistenten zum Erstellen eines Einheitenmonitors einen sich
selbst optimierenden Schwellenwertmonitor erstellen. Dazu klicken Sie im Bereich Aktionen
unter Konfiguration auf Monitor erstellen und wählen dann unter Zu erstellenden Monitortyp
auswählen die Option Windows-Leistungsindikator.
Hinweis
Sich selbst optimierende Monitore können nicht mit Leistungsindikatoren für mehrere
Instanzen verwendet werden. Essentials 2010 kann Leistungsindikatoren, die mit
aktivierter Option Alle Instanzen konfiguriert werden, nicht als Erfahrungswert
aufnehmen.
200
Für sich selbst optimierende Monitore ist ein Lernzeitraum erforderlich, in dem von
Essentials 2010 automatisch eine Leistungsbasislinie erstellt wird, durch die die regelmäßige und
zu erwartende Aktivität eines Computers dargestellt wird. Die erstellte Leistungsbasislinie gibt
den Einsatz der IT-Infrastruktur in Ihrem Unternehmen präzise wieder, indem Einsatzmuster und abweichungen berücksichtigt werden, etwa erhöhte Prozessorverwendung am Montagmorgen
um 9.00 Uhr.
Nach einem anfänglichen Lernzeitraum werden von Essentials 2010 kontinuierlich Aktivitäten des
Computers protokolliert und mit der Leistungsbasislinie verglichen. Der Status des Monitors
ändert sich nur dann, wenn der Leistungsindikator die Leistungsbasislinie überschreitet. Mithilfe
eines Leistungsbasislinienmonitors kann eine präzisere Berichterstattung von
Leistungsindikatoren erzielt werden, die innerhalb des Geschäftszyklus variieren.
Sich selbst optimierende Monitore sind in die folgenden Kategorien unterteilt:

Monitor mit zwei Status Unter Berücksichtigung der jeweiligen Basislinie gibt es einen
Bereich oberhalb dieser Basislinie (A), einen Bereich unterhalb der Basislinie (B) sowie einen
Bereich innerhalb der Basislinie (W). Ein Monitor mit zwei Status kann zum Definieren von
Warnungen verwendet werden, die zwischen zwei von drei Bereichen liegen, A-W, W-B oder
A-B.

Monitor mit drei Status Unter Berücksichtigung der Basislinie gibt es einen Bereich
oberhalb dieser Leistungsbasislinie (A), einen Bereich unterhalb der Basislinie (B) sowie
einen Bereich innerhalb der Basislinie (W). Ein fehlerfreier Status befindet sich immer
innerhalb der Basislinie. Ein Fehlerstatus kann für den Bereich oberhalb (A) oder unterhalb
(B) der Basislinie festgelegt werden. Ein Warnstatus wird für den übrigen Bereich festgelegt,
der nicht als Fehler gilt.
Siehe auch
Konfiguration in Essentials
Management Pack-Objekte in Essentials
Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials
Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials
In System Center Essentials 2010 messen Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte ein
Leistungsdatenobjekt relativ zu einem benutzerdefinierten statischen Wert in angegebenen
Intervallen. Wenn der Wert des gemessenen Leistungsobjekts den definierten Schwellenwert
überschreitet, ändert sich der Status des Monitors.
Mit dem Assistenten zum Erstellen eines Einheitenmonitors können Sie einen Einheitenmonitor
für einen statischen Schwellenwert erstellen. Öffnen Sie den Assistenten, indem Sie im
Dokumenterstellungsbereich im Bereich Aktionen auf Monitor erstellen klicken und dann unter
Zu erstellenden Monitortyp auswählen auf Windows-Leistungsindikator klicken.
In Essentials 2010 sind zwei Typen von statischen Schwellenwerten verfügbar:

Einfacher Schwellenwert

Doppelter Schwellenwert
201
Einfacher Schwellenwertmonitor
Bei einem einfachen Schwellenwertmonitor ist ein Grenzwert vorhanden. Wenn der
Leistungsindikator diesen Grenzwert über- bzw. unterschreitet, ändert sich der Status des
Monitors. Die Statusänderung kann als Erfolg, Warnung oder Fehler konfiguriert werden.
Ein Beispiel für einen einzelnen Schwellenwertmonitor ist ein Monitor, der den verfügbaren
Speicherplatz überwacht. Angenommen, Sie möchten den verfügbaren Speicherplatz
überwachen. Wenn Sie einen einfachen Schwellenwertmonitor verwenden, können Sie einen
Schwellenwert von 1 GB festlegen. Wenn der verfügbare Speicherplatz dann unter 1 GB fällt,
ergibt sich ein Warnungs- oder Fehlerzustand.
In Essentials 2010 werden folgende Einheitenmonitore für Schwellenwerte unterstützt:

Einfacher Schwellenwert Bei einem einfachen Schwellenwertmonitor wird der Wert eines
Leistungsobjekts mit einem festen Grenzwert verglichen. Wenn der Wert des
Leistungsobjekts den festgelegten Grenzwert über- bzw. unterschreitet, ändert sich der
Status des Monitors. Auf der einen Seite des Schwellenwerts ist der Status des Monitors
„Erfolg“, auf der anderen Seite entweder „Warnung“ oder „Fehler“.

Durchschnittlicher Schwellenwert Bei einem durchschnittlichen Schwellenwertmonitor
wird der Wert eines Leistungsobjekts mit einem festen Grenzwert verglichen. Zusätzlich
untersucht ein durchschnittlicher Schwellenwertmonitor n Abtastungen und ermittelt anhand
des Durchschnittswerts dieser Beispiele, ob der Schwellenwert überschritten wurde. Mit
dieser Art von Schwellenwertmonitor werden immer die n neuesten Abtastungen untersucht.

Aufeinander folgende Abtastungen über Schwellenwert Der Monitor mit einer
festgelegten Anzahl von Proben über den Schwellenwert ist nützlich, wenn plötzliche
Zunahmen eines Leistungsindikators falsche Warnungen auslösen. Bei einem Monitor mit
einer festgelegten Anzahl von Proben über den Schwellenwert wird der Status des Monitors
nur geändert, wenn der Leistungsindikator einen Schwellenwert für n aufeinander folgende
Abtastungen überschreitet. Bei dieser Art von Monitor können Sie den Schwellenwert so
konfigurieren, dass er größer als, größer oder gleich, kleiner als oder kleiner oder gleich
einem angegebenen Wert ist.

Delta-Schwellenwert Ein Deltaschwellenwertmonitor misst die Änderungsrate in n
Abtastungen. Die Änderungsrate kann als absoluter Wert ausgedrückt werden
(beispielsweise eine Änderung von 10 GB über die letzten fünf Abtastungen) oder als
Prozentsatz (beispielsweise eine Änderung von 5 Prozent über die letzten fünf Abtastungen).
Doppelter Schwellenwertmonitor
Bei einem doppelten Schwellenwertmonitor werden zwei Grenzwerte untersucht: Wenn ein
Leistungsindikatorwert den ersten Grenzwert über- bzw. unterschreitet, ändert sich der Status
des Monitors. Wenn der Wert weiter ansteigt bzw. fällt und dadurch den zweiten Grenzwert überbzw. unterschreitet, ändert sich der Status ein zweites Mal.
Angenommen, der erste Schwellenwert ist für 1,5 GB festgelegt und der zweite für 1 GB. Wenn
der verfügbare Speicherplatz mehr als 1,5 GB beträgt, ist der Status des Monitors „Erfolg“ (grün).
Wenn der verfügbare Speicherplatz unter 1,5 GB sinkt, ändert sich der Status des Monitors in
„Warnung“ (gelb); sinkt der verfügbare Speicherplatz dann unter 1 GB, ändert sich der Status der
Überwachung in „Fehler“ (rot).
202
Siehe auch
Konfiguration in Essentials
Management Pack-Objekte in Essentials
Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials
Objektermittlungen in Essentials
Über den Knoten Objektermittlungen, der unter dem Knoten Management Pack-Objekte im
Bereich Konfiguration aufgelistet ist, wird eine Liste aller Objektermittlungen in System Center
Essentials 2010 angezeigt. Sie können mit der rechten Maustaste im Ergebnisbereich auf
aufgelistete Objektermittlungen klicken, um deren Eigenschaften anzuzeigen oder diese außer
Kraft zu setzen.
In Essentials 2010 werden Objektermittlungen verwendet, um die spezifischen Objekte in einem
Netzwerk zu finden, die überwacht werden müssen. Da Entwickler von Management Packs nicht
wissen, welche spezifischen Objekte sich in Ihrer Netzwerkumgebung befinden, definieren sie nur
die Typen von Objekten, die ihr Management Pack überwacht. Allerdings schließen Entwickler
auch Ermittlungsobjekte ein, damit die Objektermittlungen nach dem Import des Management
Packs die spezifischen Objekte in Ihrem Netzwerk finden können, die die vom Management Pack
überwachten Typen aufweisen.
Die Objektermittlungen können die Registrierung, WMI, Skripts, OLE DB, LDAP oder sogar
benutzerdefinierten verwalteten Code verwenden, um Objekte in einem Netzwerk zu finden.
Wenn eine Objektermittlung Objekte in Ihrem Netzwerk findet, die Sie nicht überwachen
möchten, können Sie den Umfang der Objektermittlungen durch Außerkraftsetzungen begrenzen.
Siehe auch
Konfiguration in Essentials
Management Pack-Objekte in Essentials
Außerkraftsetzungen in Essentials
Regeln in Essentials
Mit Regeln können Sie in System Center Essentials 2010 Daten wie Ereignisse sammeln, die von
verwalteten Objekten generiert werden. Regeln können anstelle von Monitoren verwendet
werden, um Warnungen zu generieren, wenn die von verwalteten Objekten gesammelten Daten
nichts über den Integritätsstatus der verwalteten Objekte aussagen.
Ein Beispiel für die Funktionalität einer Regel ist die Sammlung eines bestimmten Ereignisses
aus dem Anwendungsprotokoll Windows-basierter Computer. Das gesammelte Ereignis wird in
der Essentials 2010-Datenbank gespeichert und kann dort in Ansichten und Berichten analysiert
werden.
Regeln können auch außer Kraft gesetzt werden. Weitere Information zum Außerkraftsetzen
einer Regel finden Sie unter Außerkraftsetzungen in Essentials.
203
Regeltypen in Essentials 2010
Bei den Regeln und Datenquellen in Essentials 2010 wird zwischen folgenden Typen
unterschieden:





Warnungsgenerierende Regeln, die eine der folgenden ereignisbasierten Datenquellen
verwenden:

Generisches CSV-Textprotokoll (durch Kommas getrennte Werte)

Generisches Textprotokoll

NT-Ereignisprotokoll

SNMP-Trap

Syslog

WMI-Ereignis
Sammlungsregeln, die eine der folgenden ereignisbasierten Datenquellen verwenden:

Generisches CSV-Textprotokoll (durch Kommas getrennte Werte)

Generisches Textprotokoll

NT-Ereignisprotokolle

SNMP-Ereignis

SNMP-Trap

Syslog

WMI-Ereignis
Sammlungsregeln, die eine der folgenden leistungsbasierten Datenquellen verwenden:

SNMP-Leistung

WMI-Leistung

Windows-Leistung
Sammlungsregeln, die eine der folgenden testbasierten Datenquellen verwenden:

Skriptereignis

Skriptleistung
Geplante Tasks, die eine der folgenden Quellen verwenden

Einen Befehl ausführen

Ein Skript ausführen

Die Art der Regel, die für verwaltete Objekte verwendet wird, hängt von der gewünschten
Aktion, Datenquelle und den entsprechenden Objekten der Regel ab. Beispiel:

Sammlungsregeln sammeln Daten.

Leistungsregeln verwenden numerische Daten.

SNMP-Regeln zielen in der Regel auf SNMP-Netzwerkgeräte.
Beschaffen und Erstellen von Regeln in Essentials 2010
Regeln werden aus Management Packs importiert oder können mit dem RegelerstellungsAssistenten erstellt werden, um Essentials 2010 an Unternehmensanforderungen anzupassen.
204
Der Assistent hilft beim Vereinfachen der Erstellung von Regeln und Ihrer Ausrichtung auf ein
bestimmtes Ziel.
Siehe auch
Konfiguration in Essentials
Arbeiten mit Management Packs in Essentials
Außerkraftsetzungen in Essentials
Tasks in Essentials
In System Center Essentials 2010 können Sie vordefinierte Tasks ausführen, die in Ihren
importierten Management Packs enthalten sind, oder aber eigene Tasks erstellen. Unter dem
Knoten Management Pack-Objekte im Bereich „Konfiguration“ der Essentials 2010-Konsole
können Sie auf Tasks zugreifen. Beim Erstellen eines Tasks können Sie wahlweise einen
Agenttask oder einen Konsolentask erstellen. Eine Remoteausführung von Agenttasks ist auf
einem Agent oder einem Essentials-Verwaltungsserver möglich, während Konsolentasks nur auf
dem lokalen Computer ausgeführt werden können. In Essentials 2010 können Sie eine
Batchdatei oder ein Skript als einen Task auf einem Remotecomputer oder lokal ausführen. Wird
der Task jedoch von einer Warnung oder einem Ereignis generiert, kann er nur lokal ausgeführt
werden.
Es folgt eine Liste der Tasktypen, die Sie erstellen können.
Befehlszeile
Führt eine Batchdatei aus oder startet eine Anwendung auf einem Agent oder einem
Essentials-Verwaltungsserver. Dieser Task kann remote oder lokal ausgeführt werden.
Ein Skript ausführen
Führt ein Skript auf einem Agent oder einem Essentials-Verwaltungsserver aus.
Warnungsbefehlszeile
Führt einen Task automatisch aus, wenn eine angegebene Warnung oder Warnungen
generiert werden. Geben Sie die Warnung mithilfe der Dropdownliste Parameter auf
der Seite Befehlszeile im Taskerstellungs-Assistenten an. Dieser Task kann nur
lokal ausgeführt werden.
Ereignisbefehlszeile
Führt einen Task automatisch aus, wenn ein angegebenes Ereignis oder Ereignisse
generiert werden. Geben Sie das Ereignis mithilfe der Dropdownliste Parameter auf der
Seite Befehlszeile im Taskerstellungs-Assistenten an. Dieser Task kann nur lokal
ausgeführt werden.
205
Siehe auch
Konfiguration in Essentials
Management Pack-Objekte in Essentials
Ansichten in Essentials
In System Center Essentials 2010 befindet sich der Knoten Ansichten unter dem Knoten
Management Pack-Objekte des Bereichs Konfiguration. Ansichten sind Gruppen verwalteter
Objekte, die eine Gemeinsamkeit aufweisen, die in den Ansichtseigenschaften definiert ist. Wenn
Sie eine Ansicht auswählen, wird eine Abfrage an die Essentials 2010-Datenbank gesendet, und
die Ergebnisse der Abfrage werden im Ergebnisbereich angezeigt.
Standardansichten
Standardmäßig werden bei der Installation von Essentials 2010 mehrere Ansichten erstellt.
Weitere Informationen zu diesen Ansichten finden Sie unter Globale Ansichten in Essentials.
Management Packs enthalten ebenfalls Ansichten. Wenn ein Management Pack importiert wird,
wird im Bereich Überwachung ein Ordner erstellt. Dieser Ordner enthält die im Management
Pack definierten Ansichten. Sie können diese Ansichten nicht ändern und dem Management
Pack-Ordner keine neuen Ansichten hinzufügen. Sie können allerdings einen Ordner im Bereich
Überwachung sowie Ansichten erstellen, die in Ihrem Ordner angezeigt werden.
Anpassen von Ansichten
Obwohl Ansichten sowohl im Bereich Überwachung als auch im Bereich Konfiguration der
Essentials 2010-Konsole angezeigt werden, werden Sie nur im Bereich Überwachung erstellt.
Im Bereich Dokumenterstellung wird eine Liste der Ansichten unter dem Knoten Management
Pack-Objekte angezeigt. Sie können diese Liste auf der Grundlage der Eigenschaften der
Ansichten sortieren. Obwohl Sie die Eigenschaften einer Ansicht, die in einem versiegelten
Management Pack gespeichert ist, nicht ändern können, können Sie die Anzeigeoptionen einer
Ansicht mithilfe der Option Ansicht personalisieren ändern, die angezeigt wird, wenn Sie mit
der rechten Maustaste auf eine Ansicht im Bereich Überwachung klicken. Wenn Sie eine Ansicht
personalisiert haben, werden die Änderungen jedes folgende Mal angezeigt, wenn Sie die
Ansicht im Bereich Überwachung öffnen.
Ansichtstypen
Es gibt mehrere Ansichtstypen, die jeweils einen anderen Aspekt der Überwachungsdaten
anzeigen. Jeder Ansichtstyp weist ein anderes Symbol auf. Wenn Sie im Bereich Überwachung
auf Neue Ansicht klicken, werden die folgenden Ansichtstypen mit dem zugehörigen Symbol
aufgelistet:
206
Warnungsansicht
Zeigt Warnungen an, die Ihren spezifischen Kriterien entsprechen, wie
Warnungsschweregrad, Auflösungsstatus oder Warnungen, die Ihnen zugewiesen sind.
Ereignisansicht
Sendet Abfragen an die Ereignisprotokolle und zeigt Ereignisse an, die auf den Kriterien
der Ereignisansichtseigenschaften basieren.
Statusansicht
Zeigt die Beziehungen zwischen Komponenten, Computern und Computergruppen an.
Leistungsansicht
Hier können Sie festlegen, wie die von Leistungsobjekten und -indikatoren
gesammelten Leitungsdaten angezeigt werden sollen. Dazu gehört auch die
Möglichkeit, historische und aktuelle Betriebsdaten zusammen anzuzeigen.
Diagrammansicht
Zeigt eine grafische Darstellung eines Satzes verwalteter Objekte und die Beziehungen
zwischen diesen an.
Taskstatusansicht
Zeigt Tasks an, die in den Eigenschaften angegebene Kriterien erfüllen, z. B. nur solche
Tasks, die auf bestimmte Objekttypen angewendet werden.
Webseitenansicht
Zeigt in einem separaten Fenster der Essentials 2010-Konsole eine Webseite an.
Dashboardansicht
Hier können Sie Daten anordnen und anzeigen, die von Essentials 2010 gesammelt
werden. So können Sie z. B. eine Ansicht entwerfen, die zwei unterschiedliche
Ansichtstypen nebeneinander in einem Fenster anzeigt.
Siehe auch
Konfiguration in Essentials
Der Bereich „Überwachung“ in Essentials
207
Globale Ansichten in Essentials
Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials
Erstellen einer Statusansicht in Essentials
Zielgruppenadressierung in Essentials
Der Schlüssel zur Steuerung, wie viele Daten von System Center Essentials 2010 gesammelt
werden, liegt darin, die Monitore und Regeln mithilfe von Klassen richtig auf ein Ziel auszurichten
und dann den Fokus des Monitors, der Regel oder der Ansicht mithilfe von Gruppen und
Außerkraftsetzungen einzugrenzen.
Ausrichten von Überwachungen, Regeln und Ansichten auf ein
Ziel
Wenn Sie eine Regel, einen Monitor oder eine Ansicht erstellen, müssen Sie ein Ziel dafür
definieren. In Essentials 2010 werden Objekttypen als Ziele verwendet. Sie sollten einen Monitor
oder eine Regel immer auf das Objekt ausrichten, das die Objekte, die Sie überwachen möchten,
am genauesten beschreibt. Anders ausgedrückt richten Sie Ihre Überwachung, Regel oder
Ansicht auf die unterstmögliche Ebene aus.
Gruppen und Außerkraftsetzungen
Nachdem Sie Ihre Überwachung, Regel oder Ansicht auf einen Objekttyp ausgerichtet haben,
können Sie den Umfang der Überwachungsdaten, die gesammelt werden, durch Gruppen und
Außerkraftsetzungen eingrenzen. Idealerweise erstellen Sie eine Gruppe, die nur die Objekte
enthält, die von der Überwachung oder Regel überwacht werden sollen.
Wenn die Gruppe der Objekte, die überwacht werden sollen, nicht festgelegt ist, können Sie eine
dynamische Einschlussregel erstellen, die Gruppenmitglieder im Gruppenerstellungs-Assistent
identifiziert. Wenn Sie eine Gruppe erstellen möchten, die eine dynamische Einschlussregel
verwendet, sollten Sie ein gemeinsames Attribut für die Objekte festlegen, die Sie überwachen
möchten. Dann können Sie (auf der Basis eines beliebigen Attributs eines Objekttyps) eine
Formel erstellen, die dieses Attribut im Gruppenerstellungs-Assistent identifiziert. Falls kein
Attribut verfügbar ist, können Sie mit dem Attributerstellungs-Assistenten ein zusätzliches
Attribut erstellen, bevor Sie die Gruppe erstellen.
Angenommen, Sie haben 10 Webserver, und auf fünf davon wird eine firmeneigene Anwendung
ausgeführt, die Sie überwachen möchten. Da die Anwendung auf den Webservern firmeneigen
ist, gibt es kein Attribut, das diese Anwendung identifiziert. Dieses Problem können Sie anhand
der folgenden Schritte lösen:
1. Erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Attribut, das auf dem Eintrag in der Registrierung
basiert, der angibt, dass diese Anwendung auf einem Webserver installiert ist.
2. Erstellen Sie eine Gruppe, deren Mitgliedschaft durch das neue Attribut bestimmt wird.
3. Erstellen Sie die gewünschte Überwachung oder Regel, und richten Sie diese auf die Klasse
„Webserver“ aus.
208
4. Deaktivieren Sie die Überwachung bzw. Regel.
5. Mit Außerkraftsetzungen aktivieren Sie die Überwachung bzw. Regel ausschließlich für die
erstellte Gruppe.
Siehe auch
Monitore in Essentials
Gruppen in Essentials
Erstellen einer Computergruppe in Essentials
Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials
Außerkraftsetzungen in Essentials
Regeln in Essentials
Außerkraftsetzungen in Essentials
Die Überwachung durch ein Management Pack beginnt in System Center Essentials 2010,
sobald das Management Pack in eine verwaltete Netzwerkumgebung importiert wird. Zu diesem
Zweck enthält ein Management Pack Standardeinstellungen und Schwellenwerte, die vom
Hersteller des Management Packs festgelegt werden. Diese Einstellungen repräsentieren die
Herstellerdefinition eines fehlerfreien Integritätsstatus seiner Produkte. Mit Außerkraftsetzungen
können Sie diese Standardeinstellungen für Ihr Netzwerk anpassen.
Importierte Management Packs weisen Monitore, Attribute, Objektermittlungen und Regeln auf,
die auf Objekttypen – auch „Klassen“ genannt – in Ihrem Netzwerk ausgerichtet sind. Oft haben
diese Objekttypen einen weiten Gültigkeitsbereich. Da Außerkraftsetzungen auf eine Gruppe
verwalteter Objekte angewendet werden können, können Sie Außerkraftsetzungen und Gruppen
zur Verfeinerung der Datensammlung dieser Monitore, Attribute, Objektermittlungen und Regeln
verwenden, damit diese nur die Informationen sammeln, die Sie benötigen. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter Zielgruppenadressierung in Essentials.
Sie können anzeigen, welche Außerkraftsetzungen sich auf ein verwaltetes Objekt auswirken,
indem Sie die Außerkraftsetzungsübersicht des Objekts anzeigen. Zum Erstellen und Bearbeiten
von Außerkraftsetzungen benötigen Sie zumindest die Benutzerrechte eines erweiterten
Operators.
Siehe auch
Überwachung in Essentials
Zielgruppenadressierung in Essentials
Webanwendungs-Editor in Essentials
Mit dem Webanwendungseditor in System Center Essentials 2010 können Sie die Navigation
durch eine oder mehrere Websites erfassen. Im Webanwendungseditor können Sie eine
209
Sequenz von Aktionen auf einer Website interaktiv aufzeichnen oder einen Satz von
Anforderungen manuell erstellen, mit denen die Website überwacht wird. Mit dieser Sequenz von
Anforderungen wird eine synthetische Transaktion erstellt (auch robotische Transaktion oder
Roboter genannt), die in regelmäßigen Abständen abgespielt werden kann, um Informationen
über die Leistung Ihrer Website anzuzeigen. Beachten Sie, dass es sich bei diesen
Transaktionen um tatsächliche Transaktionen handelt. Wenn mit einer Ihrer Transaktionen z. B.
Geld von einem Bankkonto auf ein anderes überweisen wird, ist es eventuell sinnvoll, eine zweite
Transaktion zu erstellen, mit der das Geld wieder an das ursprüngliche Konto zurücküberwiesen
wird.
Das Feature zum Erfassen der Websitenavigation fängt den Verkehr zwischen Internet Explorer
und der Website ab und zeichnet alle HTTP-Anforderungsdaten wie Header und Nachrichtentext
auf. Dieses Feature legt auch Standardeinstellungen für die Überwachungskriterien zum Abgleich
mit den aufgezeichneten Daten fest. Wenn beispielsweise ein Webserver während der Aufnahme
den Statuscode 404 für eine Anforderung meldet, erwartet der MP-Konfigurations-Assistent
standardmäßig einen Statuscode 404 für diese Anforderung. Diese Standardeinstellungen
können durch eine Bearbeitung des Objekts geändert werden.
Im Allgemeinen ist es einfach, Anforderungen durch Erfassen mit dem Aufzeichnungsfeature zu
erstellen. In einigen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, Anforderungen mit zusätzlichen
Kennzeichen oder Eigenschaften anzupassen oder zusätzliche Anforderungen hinzuzufügen, die
Sie manuell erstellen. So können Sie z. B. Kennzeichen manuell hinzufügen, um die Transaktion
als eine Essentials 2010-Transaktion anstelle einer Benutzertransaktion zu kennzeichnen.
Sichern und Wiederherstellen von System
Center Essentials
Hardware- oder Softwareprobleme können die Funktionalität von System Center Essentials 2010
beeinträchtigen, sodass Sie einige Essentials 2010-Funktionen nicht nutzen können.
Wenn ein Fehler auftritt, kann die Unterbrechungsdauer mithilfe einer aktuellen Datensicherung
reduziert werden. Aus diesem Grund sollten in den allgemeinen Wartungsplan für
Essentials 2010 regelmäßige Sicherungen eingeschlossen werden.
In diesem Abschnitt wird beschrieben, welche Bereiche gesichert werden müssen und wie Sie
diese Sicherungen planen und durchführen.
Inhalt dieses Abschnitts
Sicherungsstrategien
Informationen zur Sicherung in System Center Essentials
Wiederherstellungsszenarien
210
Sicherungsstrategien
In diesem Thema werden Strategien beschrieben, die zur Erstellung geeigneter
Sicherungsrichtlinien angewendet werden können. Bei diesen Strategien handelt es sich im
Einzelnen um:

Vollständige Datenbanksicherungen

Inkrementelle Datenbanksicherungen

Sicherungen des Transaktionsprotokolls

Empfohlener Sicherungszeitplan
Vollständige und inkrementelle Datenbanksicherungen
Sie müssen sicherstellen, dass Datenbanksicherungen möglichst aktuell und vollständig sind.
Dieser Abschnitt enthält Informationen, mit denen Sie einfacher entscheiden können, wie sich
sowohl vollständige als auch inkrementelle Datenbanksicherungen in den Gesamtplan für die
Datenbanksicherung integrieren lassen.
Vollständige Datenbanksicherungen
Bei einer vollständigen Datenbanksicherung wird die gesamte Datenbank einschließlich aller
Einträge im Transaktionsprotokoll, jedoch ohne nicht zugewiesene Bereiche in den Dateien
erfasst. Die Seiten werden direkt von Datenträger gelesen, um die Verarbeitungsgeschwindigkeit
zu erhöhen.
Während einer Wiederherstellung können Sie eine Datenbank aus der Sicherung neu erstellen,
indem Sie die Sicherung der betreffenden Datenbank wiederherstellen. Beim
Wiederherstellungsvorgang wird vorhandene Datenbank überschrieben oder die Datenbank
erstellt, sofern sie nicht vorhanden ist. Der Zustand der wiederhergestellten Datenbank entspricht
dem Zustand der Datenbank zu dem Zeitpunkt, als die Sicherung abgeschlossen wurde,
abzüglich eventueller nicht übergebener Transaktionen. Nicht übergebene Transaktionen werden
bei der Wiederherstellung der Datenbank zurückgesetzt.
Eine vollständige Datenbanksicherung beansprucht mehr Speicherplatz pro Sicherung als
Sicherungen des Transaktionsprotokolls und inkrementelle Datenbanksicherungen. Folglich
nehmen vollständige Datenbanksicherungen mehr Zeit in Anspruch und werden
dementsprechend in der Regel seltener erstellt als inkrementelle Datenbanksicherungen oder
Sicherungen des Transaktionsprotokolls.
Inkrementelle Datenbanksicherungen
Bei einer inkrementellen (differenziellen) Datenbanksicherung werden nur die Daten
aufgezeichnet, die sich seit der letzten inkrementellen Datenbanksicherung geändert haben. Sie
können häufige inkrementelle Sicherungen einer Datenbank erstellen, da inkrementelle
Datenbanksicherungen kleiner und weniger zeitaufwendig sind als vollständige
Datenbanksicherungen. Durch die häufige Erstellung inkrementeller Datenbanksicherungen wird
das Risiko von Datenverlusten reduziert.
211
Bei einer Wiederherstellung können Sie mithilfe von inkrementellen Datenbanksicherungen den
Zustand der Datenbank zum Zeitpunkt der Erstellung der inkrementellen Datenbanksicherung
wiederherstellen.
Sicherungen des Transaktionsprotokolls
Das Transaktionsprotokoll ist eine fortlaufende Aufzeichnung aller Transaktionen, die seit der
letzten Sicherung des Transaktionsprotokolls gegen die Datenbank durchgeführt wurden.
Bei einer Wiederherstellung können Sie mithilfe der Sicherungen des Transaktionsprotokolls den
Zustand der Datenbank zu einem bestimmten Zeitpunkt (z. B. vor der Eingabe unerwünschter
Daten) oder zum Fehlerzeitpunkt wiederherstellen. Wenn eine Sicherung des
Transaktionsprotokolls wiederhergestellt wird, führt Microsoft SQL Server ein Rollforward aller im
Transaktionsprotokoll aufgezeichneten Änderungen durch. Wenn SQL Server das Ende des
Transaktionsprotokolls erreicht, befindet sich die Datenbank in genau demselben Zustand wie zu
dem Zeitpunkt, als der Sicherungsvorgang gestartet wurde. Wird die Datenbank
wiederhergestellt, führt SQL Server ein Rollback aller Transaktionen durch, die unvollständig
waren, als der Sicherungsvorgang gestartet wurde.
Hinweis
Die OperationsManagerDW-Datenbank arbeitet mit einem einfachen
Wiederherstellungsmodell, das alle Transaktionen nach ihrem Abschluss abschneidet.
Das bedeutet, dass das Sichern der Protokolldatei nicht ausreicht und Sie eine
vollständige Datenbanksicherung durchführen müssen.
Empfohlener Sicherungszeitplan
Sie können selbst festlegen, wie oft und wann Sie Sicherungen erstellen. Im Regelfall sollten Sie
Datenbanksicherungen jedoch dem Datensicherungskonzept Ihres Unternehmens entsprechend
durchführen. Die nachstehende Tabelle enthält einen empfohlenen Zeitplan für die regelmäßige
Sicherung Ihrer Essentials 2010-Komponenten und der zugehörigen Elemente. Diese
empfohlene Zeitplan gilt speziell für Ihre Essentials 2010-Umgebung und soll andere regelmäßig
geplante Sicherungen in Ihrer Umgebung ergänzen.
Sie sollten Sicherungsvorgänge so terminieren, dass sie nicht dem Zeitplan für die Durchführung
der Tasks zur Optimierung von Essentials 2010 kollidieren. Bei Ausführung der Essentials 2010Optimierungsaufträge werden sowohl Lese- als auch Schreibzugriffe auf die Datenbank
vorgenommen. Wird die Datenbank gleichzeitig gesichert, können bei der Sicherung und/oder der
Optimierung Fehler auftreten.
Erstellen Sie mindestens einmal täglich eine inkrementelle Sicherung der
SystemCenterEssentials-Datenbank und mindestens einmal wöchentlich eine vollständige
Sicherung der OperationsManagerDW-Datenbank. Die Master- und MSDB-Datenbanken sollten
immer dann gesichert werden, wenn eine Änderung eintritt, die eine der beiden Datenbanken
betrifft. Diese Datenbanken sollten jedoch mindestens einmal monatlich gesichert werden.
212
Zu sichernde
Vollständige Sicherung
Inkrementelle Sicherung
SystemCenterEss
entials
Täglich
Nicht anwendbar
OperationsManag
erDW
Monatlich
Wöchentlich
ReportServer
Regelmäßig, wobei die Häufigkeit
davon abhängt, wie oft Berichte in
Ihrem Unternehmen geändert
werden, und nach jeder wichtigen
Änderung von Berichtsdefinitionen
(Ergänzungen, Änderungen und
Löschungen).
Wie vollständige Sicherung
SUSDB
Gemäß WSUS-Empfehlungen.
Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter Backing Up Windows
Server Update Services 3.0 SP2
(Sichern von Windows Server
Update Services 3.0 SP2)
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkI
d=188719).
Gemäß WSUS-Empfehlungen.
Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter Backing Up Windows
Server Update Services 3.0 SP2
(Sichern von Windows Server
Update Services 3.0 SP2)
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkI
d=188719).
VirtualManagerDB
Täglich
Nicht anwendbar
Master-Datenbank
(Master)
Nach jeder Installation und
Konfiguration der
Datenbankkomponenten und nach
wichtigen Änderungen an
Anmeldungen und sonstigen
sicherheitsrelevanten Änderungen
Gemäß IT-Richtlinien
Msdb-Datenbank
(Msdbdata)
Nach der erstmaligen Installation und Nach Änderung der von
Konfiguration der Komponenten der
Essentials 2010 verwendeten SQL
Essentials-Datenbank.
Server-Agent-Aufträgen.
Benutzerdefinierte
Management
Packs (.xmlDateien)
Monatlich oder nachdem wichtige
Änderungen an den Management
Packs vorgenommen wurden.
Komponente
Nicht anwendbar
213
Informationen zur Sicherung in System Center
Essentials
Um für eine eventuelle Wiederherstellung vobereitet zu sein, müssen Sie die Daten von
Essentials 2010, Operations Manager, Microsoft SQL Server und Windows Server Update
Services (WSUS) wie in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben ordnungsgemäß gesichert
werden.
Sichern der Essentials 2010-Daten
Sichern Sie die folgenden Essentials 2010-Daten:

Den Verschlüsselungsschlüssel des Verwaltungsservers

Zertifikate


Das selbstsignierte WSUS Publishers-Zertifikat (dieses wird als WSUSCodesignaturzertifikat bezeichnet) im PFX-Format aus dem Speicher „Zertifizierung
lokaler Computer/WSUS“.

Zwei Essentials 2010-Zertifikatdateien aus dem Ordner „InstallDir/Certificates“.

Gegebenenfalls das für den Dienstanbieter oder die Verwaltung von Agents, die einer
Arbeitsgruppe angehören, verwendete Zertifikat im PFX-Format.
Registrierungsschlüssel unter HKLM\Software\Microsoft\SystemCenterEssentials
Zu sichernde System Center Essentials-Daten
Sichern Sie die folgenden System Center Essentials-Daten:

Die System Center Essentials-Datenbank

Das System Center Essentials-Data Warehouse (OperationsManagerDW)
Zu sichernde SQL Server-Daten
Sichern Sie die folgenden SQL Server-Daten:

SQL Server Reporting Services-Datenbanken (ReportServer$ESSENTIALS und
ReportServer$ESSENTIALSTempDB)

SQL Server-Master- und MSDB-Systemdatenbanken
Informationen zur Sicherung von SQL Server-Daten finden Sie in der SQL Server 2008Dokumentation.
Zu sichernde WSUS-Daten
Sichern Sie die folgenden WSUS-Daten:

Die WSUS-Datenbank mit dem Namen SUSDB.

Den Ordner der die Updatedateien enthält. Wenn Essentials 2010 so konfiguriert ist, dass die
Updatedateien lokal gespeichert werden, finden Sie den Speicherort des lokalen Ordners
anhand des folgenden Registrierungsschlüssels:
214
HKLM\Software\Microsoft\Update Services\Server\Setup\ContentDir
Weitere Informationen zur Sicherung von WSUS-Daten finden Sie unter Backing Up Windows
Server Update Services (Sichern von Windows Server Update Services) auf der Microsoft
TechNet-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=128971).
Zu sichernde Virtual Machine Manager (VMM)-Daten
Sichern Sie die folgenden VMM-Daten:

Die VMM-Datenbank mit dem Namen VirtualManagerDB.

Die VMM-Bibliotheksfreigabe. Wenn Essentials 2010 so konfiguriert ist, dass die
Bibliotheksfreigabe lokal gespeichert wird, finden Sie den Speicherort der lokalen
Bibliotheksfreigabe anhand des folgenden Registrierungsschlüssels:
HKLM\Software\Microsoft\Microsoft System Center Virtual Machine
Manager-Server\Settings\Library\LibrarySharePath
Weitere Informationen zur Sicherung von VMM-Daten finden Sie unter Sichern und
Wiederherstellen der VMM-Datenbank auf der Microsoft TechNet-Website
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=162661).
Zu sichernde Active Directory-Daten
Sichern Sie die folgenden Active Directory-Daten:

Gruppenrichtlinieobjekte

Kontendaten
Weitere Informationen zum Sichern von Daten aus Active Directory enthält die Hilfe zu Active
Directory.
Sichern der Datenbanken
Die System Center Essentials 2010-Datenbanken enthalten kritische Daten, die für den täglichen
Betrieb erforderlich sind. Die Sicherung dieser Datenbanken, einschließlich der entsprechenden
Protokolldateien, ist sehr wichtig. Wenn es zu einem Fehler kommt, muss eine aktuelle Sicherung
zur Verfügung stehen.
Planen Sie eine Sicherung der folgenden Datenbanken:

System Center Essentials-Datenbanken: SystemCenterEssentials und
OperationsManagerDW

Microsoft SQL Server Reporting Services-Datenbanken: ReportServer und
ReportServerTempDB

SQL Server-Systemdatenbanken: Master und MSDB

WSUS-Datenbank: SUSDB

Virtual Machine Manager-Datenbank: VirtualManagerDB
215
Weitere Informationen zur Sicherung der WSUS-Datenbank und anderer WSUS-Daten finden Sie
unter Sichern der Windows-Server-Updatedienste auf der Microsoft Technet Website unter
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=128971).
Weitere Informationen zur Sicherung der VMM-Datenbank finden Sie unter Sichern und
Wiederherstellen der VMM-Datenbank auf der Microsoft Technet Website unter
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=162661).
Lokalisieren Sie die Daten, die gesichert werden müssen
Verwenden Sie zum Lokalisieren der Daten, die gesichert werden müssen, die nachfolgend
beschriebenen Verfahren.
So finden Sie die Datenbankinstanzen, die Essentials 2010-Daten enthalten
1. Die SQL Server 2008-Instanz, die die Essentials 2010-Betriebsdatenbanken hostet,
befindet sich am folgenden Registrierungsspeicherort auf dem Essentials 2010Verwaltungsserver:
HKLM\Software\Microsoft\Microsoft Operations
Manager\3.0\Setup\DatabaseServerName
2. Die SQL Server 2008-Instanz, die die WSUS-Betriebsdatenbanken enthält, befindet sich
an folgendem Registrierungsspeicherort auf dem Essentials 2010-Verwaltungsserver:
HKLM\Software\Microsoft\Update
Services\Server\Setup\SqlServerName
So finden Sie die Daten- und Protokolldateien einer Datenbank
1. Öffnen sie SQL Server 2008 Management Studio, und stellen Sie eine Verbindung mit
der Instanz her, welche die gewünschte Datenbank hostet.
2. Klicken Sie auf den Knoten Datenbanken, und wählen Sie die Datenbank aus, die
gesichert werden soll.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenbanknamen, und klicken Sie dann
auf Eigenschaften.
4. Klicken Sie im Dialogfeld Datenbankeigenschaften im Navigationsbereich auf der linken
Seite auf Dateien.
5. Die Speicherorte der Daten- und Protokolldateien finden Sie in der Spalte Pfad der
Dateieigenschaften.
Planen einer Datenbanksicherung
Verwenden Sie das nachstehend beschriebene Verfahren zur Planung von
Datenbanksicherungen mit SQL Server Management Studio für die SystemCenterEssentials- und
OperationsManagerDW-Datenbanken.
So planen Sie eine Datenbanksicherung in eine Datei
216
1. Starten Sie SQL Server Management Studio.
2. Wählen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden in der Dropdownliste Servertyp, im Feld
Servername und im Feld Authentifizierung die entsprechenden Werte aus.
3. Klicken Sie auf Verbinden.
4. Erweitern Sie im Objekt-Explorer den Knoten Datenbanken.
5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu sichernde Datenbank. Klicken Sie auf
Tasks und anschließend auf Sichern.
6. Geben Sie im Dialogfeld Datenbank sichern in das Feld Name den Namen der
Sicherung ein, und klicken Sie unter Ziel auf Hinzufügen.
7. Geben Sie im Dialogfeld Sicherungsziel auswählen in das Feld Ziel auf dem
Datenträger einen Pfad und einen Dateinamen ein, und klicken Sie auf OK.
Wichtig
Im angegeben Zielpfad muss ausreichend freier Speicherplatz für die
Speicherung der Sicherungsdateien zur Verfügung stehen. Dabei muss die
Häufigkeit der geplanten Sicherung berücksichtigt werden.
8. Klicken Sie in der Liste Skript auf Skriptaktion zum Auftrag.
9. Wenn Sie die Auftragsparameter ändern möchten, klicken Sie im Dialogfeld Neuer
Auftrag unter Seite auswählen auf Schritte und anschließend auf Bearbeiten.
10. Klicken Sie unter Seite auswählen auf Pläne, und klicken Sie dann auf Neu.
11. Geben Sie im Dialogfeld Neue Auftragsplanung in das Feld Name einen
Auftragsnamen ein, legen Sie den Auftragsplan fest, und klicken Sie auf OK.
Hinweis
Wenn Sie Warnungen oder Benachrichtigungen konfigurieren möchten, können
Sie unter Seite auswählen auf Warnungen oder Benachrichtigungen klicken.
12. Klicken Sie zweimal auf OK.
Sichern des Verschlüsselungsschlüssels
In System Center Essentials 2010 können Sie über den Essentials-Verwaltungsserver auf alle
Funktionen für das Konfigurationsmanagement und die Überwachung der Integrität der gesamten
verwalteten Umgebung zugreifen. Der Verschlüsselungsschlüssel des EssentialsVerwaltungsserver enthält alle in der Verwaltungsgruppe definierten Informationen zum
ausführenden Konto. Um einen ausgefallenen Essentials-Verwaltungsserver erfolgreich
wiederherzustellen, müssen Sie mithilfe dieses Schlüssels die Datenbanken wieder anfügen und
auf die mit diesem Schlüssel verschlüsselten ausführenden Konten zugreifen. Wenn Sie denn
Essentials-Verwaltungsserver ohne diese Sicherung wiederherstellen müssen, müssen Sie Ihre
gesamten ausführenden Konten erneut eingeben.
Für die Sicherung oder Wiederherstellung des Verschlüsselungsschlüssels müssen Sie das Tool
„SecureStorageBackup“ benutzen. Sie können das Tool vom Desktop oder aus dem
217
Essentials 2010-Installationsordner starten. Je nachdem, wie Sie das Tool aufgerufen haben,
startet es den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels,
oder es wird im Befehlszeilenmodus ausgeführt. Standardmäßig wird der Assistent zum Sichern
bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels in der letzten Phase des
Installationsvorgangs ausgeführt, damit Sie den Schlüssel während der Bereitstellung sichern
können.
Stellen Sie beim Sichern des Verschlüsselungsschlüssels stets sicher, dass für die Sicherung ein
leicht zugänglicher Speicherort bereitgestellt wird, damit der Schlüssel später gegebenenfalls
problemlos wiederhergestellt werden kann.
Verwenden des Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels
Wenn Sie die Datei „SecureStorageBackup.exe“ ohne Parameter aus dem Essentials 2010Installationsordner ausführen, startet das Tool den Assistenten zum Sichern bzw.
Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels.
So verwenden Sie den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels, um den Verschlüsselungsschlüssel sichern
1. Melden Sie sich beim Computer, der als Host für den Essentials-Verwaltungsserver
verwendet wird, mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ ist.
2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und anschließend auf Ausführen.
3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK.
4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
cd <Installation Folder>
SecureStorageBackup
5. Wählen Sie im Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels auf der Seite Sichern oder wiederherstellen? die Option
Verschlüsselungsschlüssel sichern aus.
6. Schließen Sie den Assistenten ab.
Verwenden des Tools „SecureStorageBackup“ im Befehlszeilenmodus
Wenn Sie Datei „SecureStorageBackup.exe“ mit gültigen Parametern aus dem Essentials 2010Installationsordner ausführen, wird das Tool im Befehlszeilenmodus ausgeführt. Sie können die
Datei „SecureStorageBackup.exe“ mit dem Parameter „/?“ ausführen, um Hilfeinformationen zu
dem Tool aufzurufen.
So starten Sie das Tool „SecureStorageBackup“ im Befehlszeilenmodus, um den
Verschlüsselungsschlüssel des Essentials-Verwaltungsservers zu sichern
1. Melden Sie sich beim Computer, der als Host für den Essentials-Verwaltungsserver
verwendet wird, mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ ist.
218
2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und anschließend auf Ausführen.
3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK.
4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
cd <Installation Folder>
SecureStorageBackup Backup <Backup File>
5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Geben Sie das Kennwort für das
Speichern/Abrufen ein ein mindestens acht Zeichen langes Kennwort ein, und drücken
Sie dann die EINGABETASTE.
6. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Geben Sie das Kennwort erneut ein dasselbe
Kennwort ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
Siehe auch
Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials
Sichern von Zertifikaten
System Center Essentials 2010 verwendet mehrere Zertifikate, die für den Fall gesichert werden
müssen, dass ein Fehler auftritt und die Funktionalität wiederhergestellt werden muss. Sichern
Sie die folgenden Zertifikate:

WSUS Publishers Self-signed (selbstsigniert).

Zwei Essentials-Zertifikatdateien (WSUSCodeSigningCert.cer und WSUSSSLCert.cer) aus
dem Ordner „InstallDir/Certificates“. Kopieren Sie die Dateien an einen sicheren und
erreichbaren Ort.

Gegebenenfalls das für den Dienstanbieter oder die Verwaltung von Agents, die einer
Arbeitsgruppe angehören, verwendete Zertifikat. Sichern Sie die PFX-Datei an einen
sicheren und erreichbaren Ort.
Verwenden Sie das folgende Verfahren, um den Verschlüsselungsschlüssel zu sichern.
So sichern Sie das selbstsignierte WSUS Publishers-Zertifikat
1. Starten Sie eine Microsoft Management Console (MMC)-Sitzung, indem Sie zunächst auf
Start und Ausführen klicken, mmc eingeben und dann auf OK klicken.
2. Fügen Sie das Zertifikate-Snap-In wie nachfolgend beschrieben der MMC-Konsole hinzu:
a. Klicken Sie auf Datei, und klicken Sie dann auf Snap-In hinzufügen/entfernen.
b. Klicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen auf Hinzufügen.
c.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen in der Liste Snap-In
auf Zertifikate.
d. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat-Snap-In auf Computerkonto, und klicken Sie
dann auf Weiter.
e. Wählen Sie auf der Seite Computer auswählen die Option Lokaler Computer aus,
und klicken Sie dann auf Fertig stellen.
f.
Schließen Sie das Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen, und schließen
219
Sie dann das Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen.
3. Erweitern Sie im Fenster „Konsolenstamm“ Zertifikate (Lokaler Computer).
4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Zertifikat WSUS Publishers Self-signed,
wählen Sie Alle Tasks aus, und klicken Sie dann auf Exportieren.
5. Führen Sie den Zertifikatsexport-Assistenten aus um das selbstsignierte WSUS
Publishers-Zertifikat zu exportieren.
a. Wählen Sie auf der Seite Privaten Schlüssel exportieren die Option Ja, den
privaten Schlüssel exportieren aus.
b. Wählen Sie auf der Seite Exportdateiformat das Dateiformat „Personal Information
Exchange (.PFX)“ aus.
c.
Schließen Sie den Assistenten ab.
Siehe auch
Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials
Wiederherstellungsszenarien
Für die Wiederherstellung der System Center Essentials 2010-Daten und -Funktionalität
verwenden Sie eines der folgenden Wiederherstellungsverfahren, das für den Typ der
Essentials 2010-Bereitstellung geeignet ist.
Inhalt dieses Abschnitts
Wiederherstellung in einer Einzelserver-Bereitstellung
Wiederherstellung in einer Remotedatenbank-Bereitstellung
Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels
Wiederherstellung in einer Einzelserver-Bereitstellung
Verwenden Sie für die Wiederherstellung von System Center Essentials 2010 in einer
Bereitstellung mit einem einzelnen Verwaltungsserver das nachstehend beschriebene Verfahren.
So stellen Sie Essentials 2010-Daten wieder her
1. Reparieren Sie den ausgefallenen Essentials-Verwaltungsserver, oder bestimmen Sie
einen neuen Server für diese Rolle. Folgen Sie in beiden Fällen diesen Richtlinien:

Der neue Essentials-Verwaltungsserver muss mit dem Namen des ursprünglichen
Essentials-Servers konfiguriert werden.

Der neue Essentials-Verwaltungsserver muss sich in der gleichen ursprünglichen
Domäne befinden. Wenn Sie Essentials 2010 nach dem Fehler nicht korrekt
deinstallieren konnten, müssen Sie den Computercontainer des EssentialsVerwaltungsservers löschen, bevor Sie den Server wieder der Domäne anschließen.

Wenn auch Active Directory ausgefallen ist, muss auch hier eine Wiederherstellung
220
erfolgen. Stellen Sie sicher, dass die System Center Essentials-Richtlinien für alle
Computer und für verwaltete Computer ([SCESERVER]_MG) vorhanden sind.
2. Wenn Sie über eine Sicherung des Ordners mit den Updatedateien verfügen, kopieren
Sie diese Dateien an einen Speicherort, auf den der Essentials-Verwaltungsserver
zugreifen kann.
3. Installieren Sie Essentials 2010 auf dem neuen Essentials-Verwaltungsserver:
a. Wählen Sie eine Datenbankinstanz mit dem Namen, mit dem auch die vorherige
Essentials 2010-Datenbankinstanz bezeichnet wurde.
b. Geben Sie das Aktionskonto an, das ursprünglich verwendet wurde.
c.
Geben Sie den Speicherort des vorhandenen Ordners mit den Updatedateien
während der Essentials 2010-Installation an.
Hinweis
Wenn die Updatedateien beispielsweise im Ordner
%SYSTEMDRIVE%\SYSTEM CENTER ESSENTIALS\WsusContent
abgelegt sind, geben Sie als Speicherort %SYSTEMDRIVE%\SYSTEM
CENTER ESSENTIALS während der Essentials 2010-Installation ein.
d. Schließen Sie die Essentials 2010-Installation ab.
4. Beenden Sie die folgenden Dienste auf dem Essentials-Verwaltungsserver:

System Center-Verwaltung

System Center-Verwaltungskonfiguration

System Center-Datenzugriff

Updatedienste

Virtual Machine Manager (falls anwendbar)
5. Trennen Sie die neu erstellten Datenbanken wie folgt von der ausgewählten
SQL Server 2008-Datenbankinstanz:
a. Starten Sie SQL Server Management Studio.
b. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Essentials 2010-Datenbanknamen,
und wählen Sie Tasks > Trennen aus, um die Essentials 2010-Datenbank (System
Center Essentials) zu trennen.
c.
Wiederholen Sie Schritt b für WSUS- (SUSDB) und Essentials 2010 Data
Warehouse-Datenbanken (OperationsManagerDW, VirtualManagerDB).
d. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Datenbanken, und klicken Sie
dann auf Anfügen.
e. Klicken Sie auf Hinzufügen, und wählen Sie dann die MDF- und IDF-Dateien der
vorherigen Essentials-Datenbank aus Ihrer Sicherung aus.
f.
Wiederholen Sie die Schritte d und e für WSUS- (SUSDB) und Essentials 2010 Data
Warehouse-Datenbanken (OperationsManagerDW, VirtualManagerDB).
6. Richten Sie bei Bedarf die Option ENABLE_BROKER für die SystemCenterEssentialsDatenbank ein. Weitere Informationen zu den Fragen, ob dieser Schritt erforderlich ist
und wie die Ausführung im Bedarfsfall zu erfolgen hat, finden Sie im Abschnitt „Einrichten
der Option ENABLE_BROKER“.
221
7. Führen Sie das Tool SecureStorageBackup aus dem Essentials 2010-Installationsordner
aus, und verwenden Sie den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels zur Wiederherstellung des VerwaltungsserverVerschlüsselungsschlüssels. Informationen zum Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels finden Sie unter Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels.
8. Starten Sie die folgenden Dienste neu:

System Center-Verwaltung

System Center-Verwaltungskonfiguration

System Center-Datenzugriff

Updatedienste

Virtual Machine Manager (falls anwendbar)
9. Stellen Sie das WSUS-Codesignaturzertifikat wie folgt wieder her:
a. Klicken Sie zum Starten einer MCC-Sitzung (MCC = Microsoft Management
Console) auf Start und anschließend auf Ausführen, geben Sie mmc ein, und
klicken Sie auf OK.
b. Fügen Sie das Zertifikats-Snap-In wie folgt der MMC-Konsole hinzu:
i.
Klicken Sie auf Datei und dann auf Snap-In hinzufügen/entfernen.
ii.
Klicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen auf Hinzufügen.
iii. Doppelklicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen - Eigenständig in der Liste
Snap-Ins auf Zertifikate.
iv. Wählen Sie auf der Seite Zertifikats-Snap-In die Option Computerkonto aus,
und klicken Sie dann auf Weiter.
v.
Wählen Sie auf der Seite Computer auswählen die Option Lokalen Computer,
und klicken Sie anschließend auf Fertig stellen.
vi. Schließen Sie das Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen - Eigenständig.
Klicken Sie dann auf OK, um das Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen zu
schließen.
c.
Erweitern Sie im Fenster "Konsolenstamm" den Knoten Zertifikate (Lokaler
Computer).
d. Führen Sie den Assistenten zum Importieren von Zertifikaten aus, um die Datei
<Essentials InstallDir>/Certificates/WSUSCodeSigningCert.cer (WSUSCodesignaturzertifikat) in die Liste Vertraute Herausgeber des lokalen Computers
sowie in die Listen Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen und
Drittanbieter-Stamnmzertifierungsstellen zu importieren.
e. Verwenden Sie das Tool WSUSCertificateRestore.exe zur Wiederherstellung der
PFX-Datei des WSUS-Codesignaturzertifikats für den Essentials-Verwaltungsserver.
Wechseln Sie in einem Befehlszeilenfenster in den Ordner <EssentialsInstallation>\Tools, und geben Sie Folgendes ein:
WSUSCertificateRestore [PFXCertificateFile] [PFXPassword]
f.
Stellen Sie sicher, dass sich die Zertifikatsdatei WSUSCodeSigningCert.cer im
Ordner <Essentials-Installation>/Certificates befindet.
222
10. Wenn die domänenbasierten Richtlinien, System Center Essentials-Richtlinie für alle
Computer und die Richtlinie für mit Essentials 2010 verwaltete Computer
([SCESERVER]_MG), zuvor genutzt wurden und nun nicht mehr in Active Directory zur
Verfügung stehen, starten Sie die Essentials-Konsole und führen Sie den Assistenten für
die Konfiguration von System Center Essentials, um diese neu zu erstellen.
11. Führen Sie den Assistenten zum Importieren von Zertifikaten aus, um die Datei
<Essentials InstallDir>/Certificates/WSUSCodeSigningCert.cer (WSUSCodesignaturzertifikat) in die Liste Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen
des lokalen Computers zu importieren.
12. Wenn die Nutzung der lokalen Richtlinie möglich oder die domänenbasierte Richtlinie
noch verfügbar ist, fügen Sie die Datei WSUSSSLCERT.cert in IIS der Website „WSUS
Administration" an. Stellen Sie sicher, dass sich die Zertifikatsdatei WSUSSSCert.cer im
Ordner <Essentials-Installation>/Certificates befindet.
Weitere Informationen finden Sie im TechNet unter dem IIS-Hilfethema Installing Server
Certificates (Installation von Serverzertifikaten) (IIS 6.0)
13. Dieser Schritt ist nur notwendig, wenn Sie die Option Lokale Richtlinie für die
Konfiguration der Essentials-Verwaltungsserver und der verwalteten Computer im
Assistenten für die Konfiguration von System Center Essentials ausgewählt haben.
Wählen Sie wie folgt die Option Reparieren für alle verwalteten Computer aus:
a. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung.
b. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Geräteverwaltung, und klicken
Sie dann auf Mit Agents verwaltet.
c.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf alle verwalteten Computer, und klicken Sie
dann auf Reparieren.
14. Wenn nach dem Datum des Datenbank-Snapshots Computer hinzugefügt wurden,
können Sie diese wie folgt wiederherstellen:
a. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung.
b. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Einstellungen.
c.
Erweitern Sie im Bereich Einstellungen den Knoten Servergruppe, und
doppelklicken Sie auf Sicherheit.
d. Wählen Sie im Dialogfeld Servereinstellungen – Sicherheit die Option Neue
manuelle Agentinstallationen in der Ansicht für ausstehende Verwaltung
überprüfen, und klicken Sie auf OK.
e. Sie können diese Agents im Bereich Verwaltung anzeigen und neu genehmigen,
wenn Sie die Knoten Geräteverwaltung und Ausstehende Verwaltung erweitern.
Einrichten der Option ENABLE_BROKER
Bevor Sie Tasks ausführen und den Ermittlungs-Assistenten zum Installieren von Agents
verwenden können, müssen Sie den Wert ENABLE_BROKER einrichten.
Nach dem Verschieben der SystemCenterEssentials-Datenbank wurde der Status des SQL
Broker-Verfügbarkeitsmonitors möglicherweise auf „Kritisch“ oder auf „SQL Broker deaktiviert“
223
gesetzt. Sie können den Status des SQL Broker-Verfügbarkeitsmonitors prüfen, indem Sie
folgende SQL-Server-Abfrage ausführen:
SELECT is_broker_enabled FROM sys.databases WHERE name='SystemCenterEssentials'
„SystemCenterEssentials“ ist der Platzhalter für den Standarddatenbanknamen, der
entsprechend ausgetauscht werden muss.
Wenn das Ergebnis der Abfrage „0“ ist, bedeutet dies, das SQL Broker deaktiviert ist und Sie die
Option mit folgendem Verfahren reaktivieren müssen.
So richten Sie ENABLE_BROKER ein
1. Starten Sie SQL Server Management Studio.
2. Wählen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden in den Listen Servertyp, Servername
und Authentifizierung die entsprechenden Werte aus, und klicken Sie auf Verbinden.
3. Klicken Sie auf Neue Abfrage.
4. Geben Sie im Abfragefenster folgende Abfrage ein:
ALTER DATABASE SystemCenterEssentials SET SINGLE_USER WITH ROLLBACK
IMMEDIATE
5. Klicken Sie auf Ausführen.
6. Geben Sie folgende Abfrage ein:
ALTER DATABASE SystemCenterEssentials SET ENABLE_BROKER
7. Klicken Sie auf Ausführen.
8. Schließen Sie SQL Server Management Studio.
Hinweis
Mit dem Schließen von SQL Server Management Studio wird die Verbindung zur
Datenbank im Einzelbenutzermodus beendet. Je nach Ihrer Konfiguration
müssen Sie unter Umständen eventuell noch mit der Datenbank verbundene
Prozesse manuell beenden, bevor Sie die nachfolgend beschriebene Abfrage
ALTER ausführen können.
9. Starten Sie SQL Server Management Studio.
10. Wählen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden in den Listen Servertyp, Servername
und Authentifizierung die entsprechenden Werte aus, und klicken Sie auf Verbinden.
11. Klicken Sie auf Neue Abfrage.
12. Geben Sie im Abfragefenster folgende Abfrage ein:
ALTER DATABASE SystemCenterEssentials SET MULTI_USER
13. Klicken Sie auf Ausführen.
Mit folgender SQL-Server-Abfrage können Sie überprüfen, ob die Einstellung für
ENABLE_BROKER auf den Wert 1 gesetzt ist: SELECT is_broker_enabled FROM
sys.databases WHERE name='SystemCenterEssentials'.
Hinweis
224
Bevor Sie die Ermittlung ausführen können, müssen Sie folgende Dienste neu starten:
System Center-Datenzugriff, System Center-Verwaltungskonfiguration und System
Center-Verwaltung. Möglicherweise müssen Sie auch folgende Dienste neu starten: SQL
Server und SQL Server Agent.
Wiederherstellung in einer Remotedatenbank-Bereitstellung
Bei der Bereitstellung auf einem Remotedatenbankserver sind mehrere Fehlerszenarien möglich.
Es kann zu Ausfällen des Remotedatenbankservers, des Verwaltungsservers oder beider Server
kommen. Verwenden Sie das dem bei Ihnen aufgetretenen Fehlerszenario entsprechende der
nachstehenden Lösungsszenarien und das zugehörige Verfahren, um Daten und Funktionalität
wiederherzustellen.
Wenn Active Directory ausgefallen ist, muss dieses zuerst wiederhergestellt werden. Prüfen Sie,
ob sowohl die „Richtlinie für alle Computer in System Center Essentials“ als auch die
Sicherheitsgruppe „Mit System Center Essentials verwaltete Computer“ (SCESERVER_MG)
vorhanden ist.
Ausfall des Remotedatenbankservers
In einer Remotedatenbank-Bereitstellung fällt der Remotedatenbankserver aus, während der
Essentials-Verwaltungsserver weiterhin ordnungsgemäß funktioniert.
So stellen Sie den Remotedatenbankserver in einer Remotedatenbank-Bereitstellung
wieder her
1. Erstellen Sie den Remotedatenbankserver neu.
2. Installieren Sie SQL Server auf dem Datenbankserver neu.
3. Beenden Sie die folgenden Dienste auf dem Essentials-Verwaltungsserver:
a. System Center-Verwaltung
b. System Center-Verwaltungskonfiguration
c.
System Center-Datenzugriff
d. Updatedienste
e. Virtual Machine Manager (sofern vorhanden)
4. Stellen Sie die Sicherungen der Datenbanken „OperationsManager“,
„OperationsManagerDW“ und „SUSDB“ auf dem Remotedatenbankserver wieder her.
Weitere Informationen zur Wiederherstellung der Datenbank „SUSDB“ finden Sie unter
Backing Up Windows Server Update Services (Sichern von Windows Server Update
Services) auf der Microsoft TechNet-Website
(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=128971).
5. Starten Sie die Dienste auf dem Essentials-Verwaltungsserver neu.
225
Ausfall des Essentials-Verwaltungsservers
In einer Remotedatenbank-Bereitstellung fällt der Essentials-Verwaltungsserver aus, während der
Remotedatenbankserver weiterhin einwandfrei funktioniert. Bei diesem Fehlerszenario können
Sie die Datenbanken sichern, bevor Sie mit der Wiederherstellung des ausgefallenen EssentialsVerwaltungsservers beginnen. So werden durch den Ausfall möglicherweise verursachte
Datenverluste reduziert.
So stellen Sie den Essentials-Verwaltungsserver in einer RemotedatenbankBereitstellung wieder her
1. Sichern Sie auf dem Remotedatenbankserver die Datenbanken
„SystemCenterEssentials“, „OperationsManagerDW“, „VirtualManagerDB“ (sofern
vorhanden) und „SUSDB“.
Weitere Informationen zur Sicherung der Datenbank „SUSDB“ finden Sie unter Backing
Up Windows Server Update Services (Sichern von Windows Server Update Services) auf
der Microsoft TechNet-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=128971).
2. Löschen Sie die Datenbanken „SystemCenterEssentials“, „OperationsManagerDW“ und
„SUSDB“.
3. Befolgen Sie die Anweisungen zur Wiederherstellung des Essentials-Verwaltungsservers
in einer Einzelserver-Bereitstellung
Ausfall des Essentials-Verwaltungsservers und des
Remotedatenbankservers
Bei einer Remotedatenbankbereitstellung fällt sowohl der Essentials-Verwaltungsserver als auch
der Remotedatenbankserver aus.
So stellen Sie beide Server in einer Remotedatenbankbereitstellung wieder her
1. Erstellen Sie den Remotedatenbankserver neu.
2. Installieren Sie SQL Server auf dem Datenbankserver neu.
3. Befolgen Sie die Anweisungen unter Wiederherstellung in einer EinzelserverBereitstellung.
Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels
In System Center Essentials 2010 enthält der Verschlüsselungsschlüssel des EssentialsVerwaltungsservers alle in der Verwaltungsgruppe definierten Informationen zum ausführenden
Konto. Um einen ausgefallenen Essentials-Verwaltungsserver erfolgreich wiederherzustellen,
müssen Sie mithilfe dieses Schlüssels die Datenbanken wieder anfügen und auf die mit diesem
Schlüssel verschlüsselten ausführenden Konten zugreifen. Wenn Sie den EssentialsVerwaltungsserver ohne diese Sicherung wiederherstellen müssen, müssen Sie Ihre gesamten
ausführenden Konten erneut eingeben.
226
Für die Sicherung oder Wiederherstellung des Verschlüsselungsschlüssels müssen Sie das Tool
„SecureStorageBackup“ benutzen. Sie können das Tool vom Desktop oder aus dem
Essentials 2010-Installationsordner aufrufen. Je nachdem, wie Sie das Tool aufgerufen haben,
startet es den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels,
oder es wird im Befehlszeilenmodus ausgeführt.
Verwenden des Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels
Wenn Sie die Datei „SecureStorageBackup.exe“ ohne Parameter aus dem Essentials 2010Installationsordner ausführen, startet das Tool den Assistenten zum Sichern bzw.
Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels.
So verwenden Sie den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels, um den Verschlüsselungsschlüssel wiederherzustellen
1. Melden Sie sich beim Computer, der als Host für den Essentials-Verwaltungsserver
verwendet wird, mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ ist.
2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und anschließend auf Ausführen.
3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK.
4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
cd <Installation Folder>
SecureStorageBackup
5. Wählen Sie im Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des
Verschlüsselungsschlüssels auf der Seite Sichern oder wiederherstellen? die Option
Verschlüsselungsschlüssel wiederherstellen aus.
6. Schließen Sie den Assistenten ab.
Verwenden des Tools „SecureStorageBackup“ im Befehlszeilenmodus
Wenn Sie Datei „SecureStorageBackup.exe“ mit gültigen Parametern aus dem Essentials 2010Installationsordner ausführen, wird das Tool im Befehlszeilenmodus ausgeführt. Sie können die
Datei „SecureStorageBackup.exe“ mit dem Parameter „/?“ ausführen, um Hilfeinformationen zu
dem Tool aufzurufen.
So starten Sie das Tool „SecureStorageBackup“ im Befehlszeilenmodus, um den
Verschlüsselungsschlüssel des Essentials-Verwaltungsservers wiederherzustellen
1. Melden Sie sich beim Computer, der als Host für den Verwaltungsserver verwendet wird,
mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ ist.
2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und anschließend auf Ausführen.
3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK.
4. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein:
cd <Installationsordner>
227
SecureStorageBackup Restore <Sicherungsdatei>
5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Geben Sie das Kennwort für das
Speichern/Abrufen ein ein mindestens acht Zeichen langes Kennwort ein, und drücken
Sie dann die EINGABETASTE.
6. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Geben Sie das Kennwort erneut ein dasselbe
Kennwort ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
Siehe auch
Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials
Windows Server 2008 R2 Logozertifizierungssapekte
System Center Essentials 2010 bietet Informationen zu Problemen im Zusammenhang mit der
Windows Server 2008 R2 - Logozertifizierung und benutzerdefinierten Aktionen.
Inhalt dieses Abschnitts
Windows Server 2008 R2 - Logozertifizierungssapekte für System Center
Essentials 2010
Enthält eine Beschreibung der Probleme, die während des
Logozertifizierungsprozesses identifiziert wurden.
System Center Essentials 2010 - Benutzerdefinierte Aktionen
Enthält Informationen zu einer Reihe benutzerdefinierter Aktionen in Essentials 2010.
Windows Server 2008 R2 Logozertifizierungssapekte für System Center
Essentials 2010
System Center Essentials 2010 ist zertifiziert für Windows Server 2008 R2. Folgende Probleme
zeigten sich im Verlauf der Logozertifizierung. Keiner dieser Punkte verursachte operationale
Probleme oder Ausfälle in Essentials 2010.
228
Internal Consistency Evaluators (Interne Konsistenzbewertung
(ICE))
Instanzen von ICE 03, 33, 61 und 63 wurden als Warnungen erkannt.
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R_SceCertPolicyConfig13.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD
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229
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CreateFolder, Column: Component_, Key(s):
Certificates.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD.C_Microsoft.SystemCenter.Esse
ntials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD
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ModuleComponents, Column: Component, Key(s):
C_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F
FD.SCEServer.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD.0
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Column: Component, Key(s):
C_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F
FD
ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Component,
Column: KeyPath, Key(s):
C_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F
FD
ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: File,
Column: File, Key(s):
F_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F
FD
ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: File,
Column: Component_, Key(s):
F_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F
FD
ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table:
230
LaunchCondition, Column: Description, Key(s): REMOVE="ALL" oder MOM_INSTALL_DIR
ICE33 WARNING Reg key
R_SceCertPolicyConfig1.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD is used in an
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overwrite a value created through that table.
ICE33 WARNING Reg key
R_SceCertPolicyConfig2.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD is used in an
unsupported way. ProgId - CLSID associations should be registered through the ProgId and
Class tables. This entry might overwrite a value created through those tables.
ICE33 WARNING Reg key
R_SceCertPolicyConfig3.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD is used in an
unsupported way. CLSIDs should be registered through the Class table. This entry might
overwrite a value created through that table.
ICE33 WARNING Reg key
R_SceCertPolicyConfig10.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD is used in an
unsupported way. CLSID contexts should be registered through the Class table. This entry
might overwrite a value created through that table.
ICE61 WARNING This product should remove only older versions of itself. No Maximum
version was detected for the current product. (OLD_VERSION_FOUND)
ICE63 WARNING Some action falls between InstallInitialize and RemoveExistingProducts.
Instanzen von ICE 18 wurden als Fehler erkannt.
ICE18 ERROR KeyPath for Component:
'C_MOMDBData' is Directory:
'SQLROOTDATADIR'. The
Directory/Component pair must be listed in the
CreateFolders table.
ICE18 ERROR KeyPath for Component:
'C_MOMDBLog' is Directory:
'SQLROOTDATADIR'. The
Directory/Component pair must be listed in the
CreateFolders table.
231
Anmeldeinformationen zum Installieren und Ausführen von System Center
Essentials 2010
Sie benötigen Administratoranmeldeinformationen zum Ausführen der folgenden EXE-Dateien:

%Programme%\System Center Essentials\AgentManagement\SetupSce.exe

%Programme%\System Center Essentials\Setup\Setup.exe

%Programme%\System Center Essentials\Setup\SetupSce.exe
Sie benötigen keine Administratoranmeldeinformationen zum Ausführen der folgenden EXEDateien:

%Programme%\System Center
Essentials\Microsoft.SystemCenter.Essentials.SetupProcessor.exe

%Programme%\System Center
Essentials\Microsoft.SystemCenter.Essentials.UI.Console.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCECertPolicyConfigUtil.exe
Fehlende Produktinformationen
Bei folgenden Essentials 2010-Dateien fehlen die vollständigen Produktinformationen. Bei den
aufgelisteten Dateien fehlt mindestens eine dieser Eigenschaften: Unternehmen, Produktname,
Produktversion.
VMRCClientControlLib.dll
WSManAutomation.dll
Abgelegt im Ordner „Bin“
WSManAutomation.dll
Abgelegt im Ordner „Setup“
AxVMRCActiveXClient.dll
TraceConfig.exe
TraceConfig.Resources.dll
Microsoft.Collaboration.Internal.dll
App_global.asax.iqtilrz4.dll
Microsoft.shdocvw.dll
AxVMRCActiveXClient.ni.dll
Microsoft.mshtml.ni.dll
Microsoft.ShDocVw.ni.dll
VMRCClientControlLib.ni.dll
232
Keine Unterstützung für den abgesicherten Modus
Wenn Sie Essentials 2010 im abgesicherten Modus verwenden und eine Fehlermeldung auftritt,
gehen Sie wie folgt vor:
1. Klicken Sie in der Fehlermeldung auf Schließen.
2. Klicken Sie auf das X am oberen Fensterrand, um das Fenster Mit Server verbinden zu
schließen.
3. Starten Sie den Server erneut im normalen Modus.
Bei der Deinstallation nicht entfernte Dateien
Wenn Sie Essentials 2010 deinstallieren, werden die nachfolgend aufgeführten Hilfedateien nicht
vom Verwaltungsserver gelöscht. Sie können diese Dateien behalten oder manuell löschen.

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Setup\Help

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Setup\Help\SetupHelp.chm
Dienstverbindungspunkte
In Essentials 2010 werden Dienstverbindungspunkte (Service Connection Points, SCP) für die
Registrierung spezifischer Informationen in Active Directory-Domänendienste (Active Directory
Domain Services, AD DS) verwendet, die vom Essentials 2010-Setupprogramm für EssentialsBerichte verwendet werden, wenn Essentials-Berichte auf einem Remoteserver installiert wird.
Außerhalb des Setupprogramms werden keine SCP-Daten verwendet.
In Essentials 2010 werden folgende SCP-Informationen für den Verwaltungsserver registriert:

Computername

Produkt-SKU

Produkt-Buildnummer
Service-Principle-Name
In Essentials 2010 werden eine Reihe von Service-Principle-Namen (SPN) für den System
Center-Verwaltungsdienst und den System Center-Datenzugriffsdienst registriert. Diese Dienste
werden von dem Produkt zum Lokalisieren und Einrichten gültiger Verbindungen für RemoteBenutzerschnittstellen (User Interfaces (UI)) verwendet.
In Essentials 2010 werden folgende SPNs registriert:
SPN
Essentials-Dienst
MSOMHSvc/[SCESERVERNAME]
System Center-Verwaltung
MSOMHSvc/[SCESERVERNAME].[FQDN]
System Center-Verwaltung
MSOMSdkSvc/[SCESERVERNAME]
System Center-Datenzugriff
233
SPN
Essentials-Dienst
MSOMSdkSvc/[SCESERVERNAME].[FQDN]
System Center-Datenzugriff
Änderungen von Gruppenrichtlinien
In Essentials 2010 werden ausgewählte Gruppenrichtlinienobjekte geändert, um Informationen
über den WSUS-Server (Windows Server Update Services, WSUS) und die Firewallports, für die
Remoteunterstützung notwendige Informationen sowie für die
Anwendungsfehlerberichterstattung erforderliche Informationen zu speichern und abzurufen.
Folgende Richtlinien werden geändert:

Gruppenrichtlinie für mit SCE verwaltete Computer

Richtlinie für alle Computer in System Center Essentials
Nicht signierte Dateien
Die nachfolgend aufgeführten Dateien sind nicht signiert.
Dateien, die von Microsoft SQL Server bereitgestellt werden:

MicrosoftRSChart.dll

MicrosoftRSChartDesigner.dll
Dateien, die von System Center Operations Manager bereitgestellt werden:

Microsoft.Collaboration.Internal.dll

Microsoft.Mom.RecorderBarBHO.dll

DundasWinChart.dll

DundasWinGauge.dll
Dateien ohne eingebettete Manifeste auf Ausführungsebene
In den nachfolgend aufgeführten Dateien gibt es keine eingebetteten Manifeste, in denen die
erforderliche Ausführungsebene für die Ausführung definiert ist.
System Center Virtual Machine Manager-Dateien:

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Agents\Amd64\Vcredist_x64.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Agents\i386\Vcredist_x86.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Bin\Bootsect.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Bin\Vmrc.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Setup\Sysprepcab.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.0\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.0\Sysprep.exe
234

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.1\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.1\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.2\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.2\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.0\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.0\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.1\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.1\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.2\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.2\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.0\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.0\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.1\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.1\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.2\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.2\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.3\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.3\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.4\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.0.2195.4\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.1.2600.0\Setupcl.exe
235

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.1.2600.0\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.1.2600.1\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.1.2600.1\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.1.2600.2\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.1.2600.2\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.1.2600.3\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.1.2600.3\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.2.3790.0\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.2.3790.0\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.2.3790.1\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.2.3790.1\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.2.3790.2\Setupcl.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM
2008\Sysprep\i386\5.2.3790.2\Sysprep.exe

%Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\VMMData\Boot.exe
System Center Operations Manager-Dateien:

%Programme%\System Center Essentials\Tools\Amd64\MOMCertImport.exe

%Programme%\System Center Essentials\Tools\x86\MOMCertImport.exe

%Programme%\System Center
Essentials\AgentManagement\AMD64\MOMAgentInstaller.exe

%Programme%\System Center Essentials\AgentManagement\ia64\MOMAgentInstaller.exe

%Programme%\System Center Essentials\AgentManagement\x86\MOMAgentInstaller.exe

%Programme%\System Center Essentials\Reporting\OperationalDataReporting.exe

%Programme%\System Center Essentials\HealthService.exe

%Programme%\System Center Essentials\HSLockdown.exe

%Programme%\System Center Essentials\Microsoft.Mom.ConfigServiceHost.exe

%Programme%\System Center Essentials\Microsoft.Mom.Sdk.ServiceHost.exe

%Programme%\System Center Essentials\MonitoringHost.exe

%Programme%\System Center Essentials\MoMADAdmin.exe
236

%Programme%\System Center Essentials\MOMPerfSnapshotHelper.exe

%Programme%\System Center Essentials\Setup\MPExport.exe

%Programme%\System Center Essentials\Setup\MPImport.exe

%Programme%\System Center Essentials\MPConvert.exe

%Programme%\System Center Essentials\MPExport.exe

%Programme%\System Center Essentials\MPImport.exe

%Programme%\System Center Essentials\MPVerify.exe

%Programme%\System Center Essentials\OpsMgrVssWriterService.exe

%Programme%\System Center Essentials\SecureStorageBackup.exe

%Programme%\System Center Essentials\HelperObjects\WSSDiscovery.exe

%Programme%\System Center Essentials\Tools\TraceFmtSM.exe

%Programme%\System Center Essentials\Tools\TraceLogSM.exe
Microsoft Partner: Internal Consistency Evaluators (Interne
Konsistenzbewertung (ICE))
Die folgenden Instanzen der ICE-Fehler 18 und 68 wurden im Verlauf der Logozertifizierung bei
Microsoft-Partnerdateien erkannt. Keiner dieser Fehler verursachte operationale Probleme oder
Ausfälle in Essentials 2010.
ICE18 ERROR KeyPath for Component: 'C_MOMDBData' is Directory: 'SQLROOTDATADIR'.
The Directory/Component pair must be listed in the CreateFolders table.
ICE18 ERROR KeyPath for Component: 'C_MOMDBLog' is Directory: 'SQLROOTDATADIR'.
The Directory/Component pair must be listed in the CreateFolders table.
ICE18 ERROR KeyPath for Component:
'C_build_mom_db_upgrade.sql.8B971A95_4A1B_4552_AF45_A14DE010402F' is Directory:
'DATABASE_DIR.8B971A95_4A1B_4552_AF45_A14DE010402F'. The Directory/Component
pair must be listed in the CreateFolders table.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_Rollback_AddMOMServerWindowsFirewallPortException.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822
C09EA2650'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_RemoveMOMServerWindowsFirewallPortException.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09
EA2650'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_AddMOMServerWindowsFirewallPortException.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26
50'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_CreateMOMRegKey_NewKey.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA2650'. Flag is only
237
available for deferred, impersonated custom actions.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_CreateMOMRegKey.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA2650'. Flag is only available
for deferred, impersonated custom actions.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_NGenProcessorDeferred'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_Rollback_AddWindowsFirewallPortException.C6F00077_9737_419B_A8B6_B309BA6F8FC8'
. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_RemoveWindowsFirewallPortException.C6F00077_9737_419B_A8B6_B309BA6F8FC8'.
Flag is only available for deferred, impersonated custom actions.
ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction
'_AddWindowsFirewallPortException.C6F00077_9737_419B_A8B6_B309BA6F8FC8'. Flag is
only available for deferred, impersonated custom actions.
System Center Essentials 2010 Benutzerdefinierte Aktionen
In System Center Essentials 2010 sind die im Folgenden aufgeführten benutzerdefinierten
Aktionen enthalten:
Name der Aktion
Beschreibung
_RegisterSCEServerSingletonInstance.A7C4D4AA_A545_4D7
8_AB2C_0726D8451787
Definition der GUID aus der
Tabelle „ManagedType“ für
den Eintrag
„System.SCE.Server“ im
Microsoft.SystemCenter.Essen
tials.Internal MP
_AssociateSecureRefsSCEModules.A7C4D4AA_A545_4D78_A Die Funktionalität für die
B2C_0726D8451787
Zuordnung sicherer
Essentials 2010Referenzmodule.
_RegisterSceSCP.A7C4D4AA_A545_4D78_AB2C_0726D8451
787
Registrierung des
Essentials 2010Dienstverbindungspunkts.
_UnregisterSceSCP.A7C4D4AA_A545_4D78_AB2C_0726D84
Aufheben der Registrierung
238
Name der Aktion
Beschreibung
51787
des Essentials 2010Dienstverbindungspunkts.
_RollbackRegisterSceSCP.A7C4D4AA_A545_4D78_AB2C_07
26D8451787
Aufheben der Registrierung
des Essentials 2010Dienstverbindungspunkts.
_CleanupCertificatesAndPolicy
Löschen von Zertifikaten und
Richtlinien.
_SetServiceHostFilesToUseWorkStationGC
Die Funktionalität für die
Einrichtung der Diensthostdatei
für die Nutzung von
Workstation GC (Garbage
Collector).
In der folgenden Tabelle werden benutzerdefinierte Aktionen aufgeführt, die sich auf microsoftfremde, durch System Center Essentials installierte Anwendungen beziehen.
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
_ValidateDatabaseServer
1
CAServer.dll
ValidateDatabaseServer
_ConfigureDatabase
1
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
ConfigureDatabase
_MPProcessor
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
MPProcessor
_OEMMPProcessor
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
OEMMPProcessor
_VerifyPreRequisites
1
PreReq.dll
VerifyPreRequisites
_SetRootHealthService_Wizard
1
CAManagedPac.dll
SetRootHealthService
_SetRootHealthService
1
CAManagedPac.dll
SetRootHealthService
1
CAServer.dll
StartSDKConfigServiceForUpg
rade
_StartSDKConfigServiceForUpgrad
239
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
e
_VerifySDKAccount
1
CAAccounts.dll
VerifySDKAccount
_SetSDKAccountInformationForDB
1
CAAccounts.dll
SetSDKAccountInformationFor
DB
1
CAAccounts.dll
SetConfigServiceAccountInfor
mationForDB
1
CAAccounts.dll
SetActionsAccountInformation
ForDB
1
CADatabase1.dll
ParseMOMDBInformation
1
CACore.dll
SetServerManagementGroupP
roperty
_CheckSCECompatibilityWithAgent 1
CACore.dll
CheckSCECompatibilityWithA
gent
_CheckMOMv3AgentInstalled
1
CACore.dll
CheckMOMv3AgentInstalled
NetFxScheduleNativeImage
1
NetFxCA.43D49B56_
8A0B_4696_AD6A_3
203A3B0C5A3
SchedNetFx
SxsInstallCA
1
SxsUninstallCA
CustomAction_SxsMsmInstall
SxsUninstallCA
1
SxsUninstallCA
CustomAction_SxsMsmCleanu
p
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
GetLocalizedAdminGroupNam
e
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
GetManagementGroupInfoFro
mDB
1
ScaSchedule.540EA3 UninstallSqlData
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
_SetConfigServiceAccountInformati
onForDB
_SetActionsAccountInformationFor
DB
_ParseMOMDBInformation
_SetManagementGroupForUpgrade
_GetLocalizedAdminGroupName.54
0EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C0
9EA2650
_GetManagementGroupInfoFromD
B
UninstallSqlData
240
Aktion
T
Quelle
Ziel
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
DetectXPlatMPs
InstallSqlData
1
ScaSchedule.540EA3 InstallSqlData
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
_ConfigureDatabase_ForUpgrade
1
CADatabase.dll.540E ConfigureDatabase
A3C0_A5E9_41EA_A
585_822C09EA2650
_PostInstallMPProcessor
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
1
CADatabase.dll.540E RunPostMPImportSQLScripts
A3C0_A5E9_41EA_A
585_822C09EA2650
1
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
StartSDKService
1
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
SetHealthServiceConfig
1
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
SetDNSComputerName
1
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
SetADComputerName
1
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
SetNetbiosDomainName
y
p
_CheckXplatBetaMPPresent.540EA
3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA
2650
_RunPostMPImportSQLScripts.540
EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09
EA2650
_StartSDKServiceForSysPrep
_SetHealthServiceConfig.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737D
CC9
_SetDNSComputerName.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737D
CC9
_SetADComputerNameForInstall.80
B659D9_F758_4E7D_B4FA_E53F
C737DCC9
_SetNetbiosDomainName.80B659D
PostInstallMPProcessor
241
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737D
CC9
_E53FC737DCC9
1
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
SetErrorReportingAndADIntegr
ationSettings
1
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
CanRegisterMU
1
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
SetSqlProperties
1
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
ValidateDBOptions
1
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
ValidateConfigGroup
1
CAManagedPac.dll.8
B971A95_4A1B_455
2_AF45_A14DE0104
02F
SetLanguageID
1
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
CleanupDatabase
1
CAManagedPac.dll.8
B971A95_4A1B_455
2_AF45_A14DE0104
02F
SetManagementGroupID
1
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
EnumerateSqlInstances
6
5
PreReq.dll
VerifyPreRequisites
_SetErrorReportingAndADIntegratio
nSettings.80B659D9_F758_4E7D_
B4FA_E53FC737DCC9
_CanRegisterMU.80B659D9_F758_
4E7D_B4FA_E53FC737DCC9
_SetSqlProperties.8B971A95_4A1B
_4552_AF45_A14DE010402F
_ValidateDBOptions.8B971A95_4A
1B_4552_AF45_A14DE010402F
_ValidateConfigGroup.8B971A95_4
A1B_4552_AF45_A14DE010402F
_SetLanguageID.8B971A95_4A1B_
4552_AF45_A14DE010402F
_CleanupDatabase
_SetManagementGroupID.8B971A9
5_4A1B_4552_AF45_A14DE01040
2F
_EnumerateSqlInstances.8B971A95
_4A1B_4552_AF45_A14DE010402
F
_VerifyPreRequisites_Wizard
242
Aktion
T
Quelle
Ziel
6
5
RepCAManaged.dll
CreateMOMSingletonConnect
orForUpgrade
6
5
CAAccounts.dll
VerifyActionsAccount
6
5
CADatabase1.dll
InvokeObjectPickerForADGrou
ps
_PopulateServerDomainComboList
6
5
CAAccounts.dll
PopulateServerDomainCombo
List
_VerifySDKAccount_Wizard
6
5
CAAccounts.dll
VerifySDKAccount
_ValidateDatabaseServer_Wizard
6
5
CAServer.dll
ValidateDatabaseServer
_GetSQLServiceAccount_Wizard
6
5
CAServer.dll
GetSQLServiceAccount
_EnumerateMOMDBInstances
6
5
CADatabase1.dll
EnumerateMOMDBInstances
_VerifyRMS
6
5
CAManagedPac.dll
VerifyMOMAdminAndGetMG
_VerifySecondaryMS
6
5
RepCAManaged.dll
VerifySecondaryMS
_CanRegisterMU_Wizard
6
5
CACore.dll
CanRegisterMU
6
5
CACore.dll
CheckSCECompatibilityWithA
gent
6
5
CACore.dll
CheckMOMv3AgentInstalled
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
SetADComputerName
y
p
_CreateMOMSingletonConnector_F
orUpgrade
_VerifyActionsAccount_Wizard
_InvokeObjectPickerForADGroups_
Wizard
_CheckSCECompatibilityWithAgent
_Wizard
_CheckMOMv3AgentInstalled_Wiza
rd
6
_SetADComputerNameForUninstall. 5
80B659D9_F758_4E7D_B4FA_E53
243
Aktion
T
Quelle
Ziel
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
SetErrorReportingAndADIntegr
ationSettings
y
p
FC737DCC9
_SetErrorReportingAndADIntegratio
nSettings_Wizard
6
5
6
CADwSensSchedule.F0DF3458_A8 5
45_11D3_8D0A_0050046416B9
dwsens.dll.F0DF3458 DWSensSchedule
_A845_11D3_8D0A_
0050046416B9
6
_ValidateConfigGroup_Wizard.8B97 5
1A95_4A1B_4552_AF45_A14DE01
0402F
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
ValidateConfigGroup
_ShowPreReqLog
PrereqViewer
[TempFolder]
[PrereqReportName] false
1
_RegisterMU.80B659D9_F758_4E7 0
D_B4FA_E53FC737DCC9
2
5
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
RegisterMU
1
_LaunchWMIAdap.80B659D9_F758 1
_4E7D_B4FA_E53FC737DCC9
2
2
CORE_DIR.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
[WindowsFolder.80B659D9_F
758_4E7D_B4FA_E53FC737
DCC9]system32\wbem\WMIAd
ap.exe /F
_RollBack_CreateDatabase
1
2
8
1
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
DropDatabase
_RollBack_ExecuteSqlScripts
1
2
8
1
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
ExecuteSqlScripts
1
_AssociateSecureRefsForADWriter 5
AndAlertSubscriptionModules.540E 3
A3C0_A5E9_41EA_A585_822C09E 7
A2650
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
AssociateSecureRefsForADWr
iterAndAlertSubscriptionModul
es
2
4
2
244
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
_StopSDKConfigSvcForUpgrade
2
1
1
3
CAServer.dll
StopSDKConfigSvcForUpgrad
e
_NGenProcessor
2
1
1
3
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
NGenProcessor
2
_StopAndDisableHealthServiceForS 1
ysPrep
1
3
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
StopAndDisableHS
2
_StopAndDisableConfigSvcForSysP 1
rep
1
3
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
StopAndDisableConfigService
3
0
7
3
CACore.dll.68918168
_3885_4F75_BBF8_
0CC84213F8D1
InstallMOF
3
_SetSecurity.68918168_3885_4F75 0
_BBF8_0CC84213F8D1
7
3
CACore.dll.68918168
_3885_4F75_BBF8_
0CC84213F8D1
SetSecurity
3
_InstallHealthServicePerfCounters.8 0
0B659D9_F758_4E7D_B4FA_E53F 7
C737DCC9
3
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
InstallPerfCounters
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
SetACLForAgentLogDir
_SetACLForAgentLogDir.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26
50
3
0
7
3
_SetACLForConfigServiceStateDir.
540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822
3
0
7
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
SetACLForConfigServiceState
Dir
_InstallBIDMOF.68918168_3885_4
F75_BBF8_0CC84213F8D1
245
Aktion
T
Quelle
Ziel
3
_SetACLForSDKComponents.540E 0
A3C0_A5E9_41EA_A585_822C09E 7
A2650
3
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
SetACLForSDKComponents
3
_InstallServerPerfCounters.540EA3 0
C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA2 7
650
3
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
InstallServerPerfCounters
3
_ChangeMOMSDKServiceRecovery 0
Settings.540EA3C0_A5E9_41EA_A 7
585_822C09EA2650
3
CACore.dll.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585
_822C09EA2650
ChangeMOMSDKServiceReco
verySettings
_ChangeMOMCFGServiceRecover
ySettings.540EA3C0_A5E9_41EA_
A585_822C09EA2650
3
0
7
3
CACore.dll.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585
_822C09EA2650
ChangeMOMCFGServiceReco
verySettings
3
0
7
3
CAServer.dll.C6F000
77_9737_419B_A8B
6_B309BA6F8FC8
ReserveMOMTCPIPPorts
_ReserveMOMTCPIPPorts.C6F000
77_9737_419B_A8B6_B309BA6F8
FC8
3
_AddCodeGroup.1349CC4A_5003_ 0
4833_A142_36725FE46FEA
7
3
CAManPac_x86.dll.1
349CC4A_5003_483
3_A142_36725FE46
FEA
AddFullTrustForAssembly
3
_AddCodeGroup.54F4885E_D3AA_ 0
4E5E_93F6_6EA3D2AE16DD
7
3
CAManPac_x86.dll.5 AddFullTrustForAssembly
4F4885E_D3AA_4E5
E_93F6_6EA3D2AE1
6DD
3
_SetHealthServiceStateFolderSecur 0
ity.80B659D9_F758_4E7D_B4FA_
7
E53FC737DCC9
3
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
SetHealthServiceStateFolderS
ecurity
3
0
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
InstallHSPerfCounters
y
p
C09EA2650
_InstallHealthServicePerfCountersF
3
246
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
orSP1Upgrade.80B659D9_F758_4
E7D_B4FA_E53FC737DCC9
7
3
_E53FC737DCC9
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
SetHealthServiceACL
_SetHealthServiceACL.80B659D9_
F758_4E7D_B4FA_E53FC737DCC
9
3
0
7
3
3
_ChangeMOMHealthServiceRecove 0
rySettings.80B659D9_F758_4E7D_ 7
B4FA_E53FC737DCC9
3
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
ChangeMOMHealthServiceRe
coverySettings
3
0
7
3
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
AddWMIServiceDependencyT
oHealthService
3
1
3
7
CACore.dll.68918168
_3885_4F75_BBF8_
0CC84213F8D1
UninstallMOF
3
1
3
7
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
UninstallPerfCounters
3
NetFxExecuteNativeImageUninstall. 1
43D49B56_8A0B_4696_AD6A_320 3
3A3B0C5A3
7
NetFxCA.43D49B56_
8A0B_4696_AD6A_3
203A3B0C5A3
ExecNetFx
3
NetFxExecuteNativeImageInstall.43 1
D49B56_8A0B_4696_AD6A_3203A 3
3B0C5A3
7
NetFxCA.43D49B56_
8A0B_4696_AD6A_3
203A3B0C5A3
ExecNetFx
3
NetFxExecuteNativeImageUninstall. 1
A7C4D4AA_A545_4D78_AB2C_07 3
26D8451787
7
NetFxCA.A7C4D4AA
_A545_4D78_AB2C_
0726D8451787
ExecNetFx
3
NetFxCA.A7C4D4AA
ExecNetFx
_AddWMIServiceDependencyToHe
althService.80B659D9_F758_4E7D
_B4FA_E53FC737DCC9
_UninstallBIDMOF.68918168_3885
_4F75_BBF8_0CC84213F8D1
_UninstallHealthServicePerfCounter
s.80B659D9_F758_4E7D_B4FA_E
53FC737DCC9
247
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
NetFxExecuteNativeImageInstall.A7 1
C4D4AA_A545_4D78_AB2C_0726 3
D8451787
7
_A545_4D78_AB2C_
0726D8451787
3
NetFxExecuteNativeImageUninstall. 1
D5AA741D_BE4D_4378_B5AC_05 3
A9B14470BC
7
NetFxCA.D5AA741D ExecNetFx
_BE4D_4378_B5AC_
05A9B14470BC
3
NetFxExecuteNativeImageInstall.D5 1
AA741D_BE4D_4378_B5AC_05A9 3
B14470BC
7
NetFxCA.D5AA741D ExecNetFx
_BE4D_4378_B5AC_
05A9B14470BC
NetFxExecuteNativeImage
3
1
3
7
NetFxCA.A2DCDA73
_BB9D_4882_8877_
EA9C6B49C81E
ExecNetFx
NetFxExecuteNativeImageUninstall 3
1
3
7
NetFxCA.41712086_
AFA9_408D_84D8_5
884F692B6CD
ExecNetFx
NetFxExecuteNativeImageInstall
3
1
3
7
NetFxCA.41712086_
AFA9_408D_84D8_5
884F692B6CD
ExecNetFx
3
1
3
7
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
UnregisterSdkSCP
3
_UninstallServerPerfCounters.540E 1
A3C0_A5E9_41EA_A585_822C09E 3
A2650
7
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
UninstallServerPerfCounters
3
_CleanUpServerServiceState.540E 1
A3C0_A5E9_41EA_A585_822C09E 3
A2650
7
CACore.dll.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585
_822C09EA2650
CleanUpServiceState
_UnregisterSdkSCP.540EA3C0_A5
E9_41EA_A585_822C09EA2650
248
Aktion
T
Quelle
Ziel
3
_InstallServerPerfCountersOnLH.54 1
0EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C0 3
9EA2650
7
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
InstallServerPerfCounters
3
1
3
7
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
RegisterSdkSCP
3
1
3
7
CACore.dll.C6F0007
7_9737_419B_A8B6
_B309BA6F8FC8
CleanUpServiceState
_RemoveCodeGroup.1349CC4A_5
003_4833_A142_36725FE46FEA
3
1
3
7
CAManPac_x86.dll.1
349CC4A_5003_483
3_A142_36725FE46
FEA
RemoveFullTrustForCodeGrou
p
_RemoveCodeGroup.54F4885E_D
3AA_4E5E_93F6_6EA3D2AE16DD
3
1
3
7
CAManPac_x86.dll.5 RemoveFullTrustForCodeGrou
4F4885E_D3AA_4E5 p
E_93F6_6EA3D2AE1
6DD
3
1
3
7
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
KillMOMProcesses
_KillMOMProcesses.80B659D9_F7
58_4E7D_B4FA_E53FC737DCC9
3
_UninstallHealthServicePerfCounter 1
sForSP1Upgrade.80B659D9_F758_ 3
4E7D_B4FA_E53FC737DCC9
7
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
UninstallHSPerfCounters
3
1
3
7
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
CleanUpServiceState
3
_CleanUpAgentServiceState.80B65 1
9D9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737 3
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
CleanUpServiceState
y
p
_RegisterSdkSCP.540EA3C0_A5E
9_41EA_A585_822C09EA2650
_CleanUpAgentManagementDirs.C
6F00077_9737_419B_A8B6_B309
BA6F8FC8
_CleanUpHelperObjects.80B659D9
_F758_4E7D_B4FA_E53FC737DC
C9
249
Aktion
T
Quelle
Ziel
CleanUpServiceState
y
p
DCC9
7
_CleanUpCertificates.80B659D9_F
758_4E7D_B4FA_E53FC737DCC9
3
1
3
7
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
CADwSens.F0DF3458_A845_11D3
_8D0A_0050046416B9
3
1
3
7
dwsens.dll.F0DF3458 SetupDWSensMain
_A845_11D3_8D0A_
0050046416B9
CACore.dll.68918168
_3885_4F75_BBF8_
0CC84213F8D1
UninstallMOF
_Rollback_UninstallBIDMOF.68918
168_3885_4F75_BBF8_0CC84213
F8D1
3
3
9
3
_Rollback_RemoveCodeGroup.134
9CC4A_5003_4833_A142_36725F
E46FEA
3
3
9
3
CAManPac_x86.dll.1
349CC4A_5003_483
3_A142_36725FE46
FEA
RemoveFullTrustForCodeGrou
p
_Rollback_RemoveCodeGroup.54F
4885E_D3AA_4E5E_93F6_6EA3D
2AE16DD
3
3
9
3
CAManPac_x86.dll.5 RemoveFullTrustForCodeGrou
4F4885E_D3AA_4E5 p
E_93F6_6EA3D2AE1
6DD
3
_RollBack_UninstallHealthServiceP 3
erfCountersForSP1Upgrade.80B65 9
9D9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737 3
DCC9
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
InstallHSPerfCounters
3
5
8
5
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
ConfigureSDKConfigService
3
5
8
5
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
ConfigureSDKConfigService
3
CAManagedPac.dll.5
WaitForSDKServiceStart
_ConfigureConfigService.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26
50
_ConfigureSDKService.540EA3C0_
A5E9_41EA_A585_822C09EA2650
250
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
_WaitForSDKServiceStart.540EA3C 5
0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26 8
50
5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
3
6
4
9
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
StartNamedServices
3
NetFxExecuteNativeImageCommitU 6
ninstall.43D49B56_8A0B_4696_AD 4
6A_3203A3B0C5A3
9
NetFxCA.43D49B56_
8A0B_4696_AD6A_3
203A3B0C5A3
ExecNetFx
3
6
4
9
NetFxCA.43D49B56_
8A0B_4696_AD6A_3
203A3B0C5A3
ExecNetFx
3
NetFxExecuteNativeImageCommitU 6
ninstall.A7C4D4AA_A545_4D78_A 4
B2C_0726D8451787
9
NetFxCA.A7C4D4AA
_A545_4D78_AB2C_
0726D8451787
ExecNetFx
3
NetFxExecuteNativeImageCommitI 6
nstall.A7C4D4AA_A545_4D78_AB2 4
C_0726D8451787
9
NetFxCA.A7C4D4AA
_A545_4D78_AB2C_
0726D8451787
ExecNetFx
3
NetFxExecuteNativeImageCommitU 6
ninstall.D5AA741D_BE4D_4378_B5 4
AC_05A9B14470BC
9
NetFxCA.D5AA741D ExecNetFx
_BE4D_4378_B5AC_
05A9B14470BC
3
NetFxExecuteNativeImageCommitI 6
nstall.D5AA741D_BE4D_4378_B5A 4
C_05A9B14470BC
9
NetFxCA.D5AA741D ExecNetFx
_BE4D_4378_B5AC_
05A9B14470BC
NetFxExecuteNativeImageCommit
NetFxCA.A2DCDA73
_BB9D_4882_8877_
EA9C6B49C81E
_StartNamedServices_HealthServic
e.80B659D9_F758_4E7D_B4FA_E
53FC737DCC9
NetFxExecuteNativeImageCommitI
nstall.43D49B56_8A0B_4696_AD6
A_3203A3B0C5A3
3
6
4
9
ExecNetFx
251
Aktion
T
Quelle
Ziel
3
NetFxExecuteNativeImageCommitU 6
ninstall
4
9
NetFxCA.41712086_
AFA9_408D_84D8_5
884F692B6CD
ExecNetFx
3
6
4
9
NetFxCA.41712086_
AFA9_408D_84D8_5
884F692B6CD
ExecNetFx
3
_StopNamedServices_SDKConfigS 6
vc.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_8 4
22C09EA2650
9
CACore.dll.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585
_822C09EA2650
StopNamedServices
3
6
4
9
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
StopNamedServices
1
1
2
6
5
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
StoreActionsAccount
CACore.dll.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585
_822C09EA2650
SetServiceAccount
_SetSDKServiceAccount.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26
50
1
1
2
6
5
_AddPrivilegesToSDKLogonAccoun
t.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_82
2C09EA2650
1
1
2
6
5
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
AddPrivilegesToSDKLogonAcc
ount
1
_SetOmVSSServiceAccount.540EA 1
3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA 2
2650
6
5
CACore.dll.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585
_822C09EA2650
SetServiceAccount
y
p
NetFxExecuteNativeImageCommitI
nstall
_StopNamedServices_HealthServic
e.80B659D9_F758_4E7D_B4FA_E
53FC737DCC9
_StoreActionsAccount.80B659D9_F
758_4E7D_B4FA_E53FC737DCC9
252
Aktion
T
Quelle
Ziel
1
_SetConfigServiceAccount.540EA3 1
C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA2 2
650
6
5
CACore.dll.540EA3C
0_A5E9_41EA_A585
_822C09EA2650
SetServiceAccount
1
_AddPrivilegesToActionsAccount.80 1
B659D9_F758_4E7D_B4FA_E53F
2
C737DCC9
6
5
CACore.dll.80B659D
9_F758_4E7D_B4FA
_E53FC737DCC9
AddPrivilegesToActionsAccou
nt
_CreateDatabase
1
7
4
0
9
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
CreateDatabase
_DropDatabase
1
7
4
0
9
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
DropDatabase
_ExecuteSqlScripts
1
7
4
0
9
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
ExecuteSqlScripts
_MPProcessorDeferred
1
7
4
0
9
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
MPProcessor
_OEMMPProcessorDeferred
1
7
4
0
9
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
OEMMPProcessor
1
CAManagedPac.dll.5
RegisterMOMManagementSer
y
p
253
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
_RegisterMOMManagementServer.
540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822
C09EA2650
7
4
0
9
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
ver
_AddUserAccountToLocalGroup
1
7
4
0
9
CAAccounts.dll
AddUserAccountToLocalGrou
p
1
_RegisterLicensesForEvalOrAEMU 7
pgrade.540EA3C0_A5E9_41EA_A5 4
85_822C09EA2650
0
9
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
RegisterLicenses
1
_ImportDataItemTransforms.540EA 7
3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA 4
2650
0
9
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
ImportDataItemTransforms
1
_RegisterLicenses_NewKey.540EA 7
3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA 4
2650
0
9
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
RegisterLicenses
1
7
4
0
9
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
RegisterLicenses
_PostInstallMPProcessorDeferred
1
7
4
0
9
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
PostInstallMPProcessor
_UninstallExecuteSqlScripts
1
7
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
ExecuteSqlScripts
_RegisterLicenses.540EA3C0_A5E
9_41EA_A585_822C09EA2650
254
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
4
7
3
F45_A14DE010402F
1
7
4
7
3
SceCert.dll
CleanupCertificatesAndPolicy
CA
_DeleteEmptyRunAsAcctForSQLAu
th.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_8
22C09EA2650
1
7
4
7
3
RepCAManaged.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
DeleteEmptyRunAsAcctForSQ
LAuth
_DeleteRunAsAccounts.540EA3C0
_A5E9_41EA_A585_822C09EA265
0
1
7
4
7
3
RepCAManaged.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
DeleteAcctsAndRemoveRunA
sProfiles
1
7
4
7
3
CADatabase.dll.8B97
1A95_4A1B_4552_A
F45_A14DE010402F
DropDatabase
1
7
9
2
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
AddRunAsProfiles
1
_CreateEmptyRunAsAcctForSQLAu 7
th.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_8 9
22C09EA2650
2
1
RepCAManaged.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
CreateEmptyRunAsAcctForSQ
LAuth
1
_SetErrorReportingGlobalSettings.5 7
40EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C 9
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
SetErrorReportingGlobalSettin
gs
_CleanupCertificatesAndPolicy
_DropMomDatabase.8B971A95_4A
1B_4552_AF45_A14DE010402F
_AddRunAsProfiles.540EA3C0_A5
E9_41EA_A585_822C09EA2650
255
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
09EA2650
2
1
650
1
_CreateMOMSingletonConnector.5 7
40EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C 9
09EA2650
2
1
RepCAManaged.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
CreateMOMSingletonConnect
or
1
_AddGroupToAdministratorRole.54 7
0EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C0 9
9EA2650
2
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
AddGroupToAdministratorRole
1
_InsertAgentPendingUpdateActions. 7
540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822 9
C09EA2650
8
5
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
InsertAgentPendingUpdateActi
ons
1
_AddMOMServerWindowsFirewallP 9
ortException.540EA3C0_A5E9_41E 4
A_A585_822C09EA2650
5
7
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
ConfigurePortsInWindowsFire
wall
1
_CreateMOMRegKey_NewKey.540 9
EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09 4
EA2650
5
7
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
CreateMOMRegKey
1
9
4
5
7
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
CreateMOMRegKey
1
_AddWindowsFirewallPortException 9
.C6F00077_9737_419B_A8B6_B30 4
9BA6F8FC8
5
CAServer.dll.C6F000
77_9737_419B_A8B
6_B309BA6F8FC8
ConfigurePortsInWindowsFire
wall
_CreateMOMRegKey.540EA3C0_A
5E9_41EA_A585_822C09EA2650
256
Aktion
T
Quelle
Ziel
1
_RemoveMOMServerWindowsFire
9
wallPortException.540EA3C0_A5E9 5
_41EA_A585_822C09EA2650
2
1
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
ConfigurePortsInWindowsFire
wall
_NGenProcessorDeferred
1
9
5
2
1
CAManagedPac.dll.5
40EA3C0_A5E9_41E
A_A585_822C09EA2
650
NGenProcessor
_RemoveWindowsFirewallPortExce
ption.C6F00077_9737_419B_A8B6
_B309BA6F8FC8
1
9
5
2
1
CAServer.dll.C6F000
77_9737_419B_A8B
6_B309BA6F8FC8
ConfigurePortsInWindowsFire
wall
_Rollback_AddMOMServerWindow
sFirewallPortException.540EA3C0_
A5E9_41EA_A585_822C09EA2650
1
9
7
7
7
CAServer.dll.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
ConfigurePortsInWindowsFire
wall
1
_Rollback_AddWindowsFirewallPort 9
Exception.C6F00077_9737_419B_ 7
A8B6_B309BA6F8FC8
7
7
CAServer.dll.C6F000
77_9737_419B_A8B
6_B309BA6F8FC8
ConfigurePortsInWindowsFire
wall
CreateDatabase
2
5
6
0
1
ScaExecute.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
CreateDatabase
DropDatabase
2
5
6
0
1
ScaExecute.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
DropDatabase
y
p
7
257
Aktion
T
Quelle
Ziel
y
p
ExecuteSqlStrings
2
5
6
0
1
ScaExecute.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
ExecuteSqlStrings
RollbackExecuteSqlStrings
2
5
8
5
7
ScaExecute.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
ExecuteSqlStrings
RollbackCreateDatabase
2
5
8
5
7
ScaExecute.540EA3
C0_A5E9_41EA_A58
5_822C09EA2650
DropDatabase
258
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