Betriebshandbuch zu System Center Essentials 2010 Microsoft Corporation Veröffentlicht: April 2010 Feedback Senden Sie Vorschläge und Kommentare zu diesem Dokument an [email protected]. Bitte geben Sie bei Ihrem Feedback den Titel des Handbuchs und das Datum der Veröffentlichung an. Dieses Dokument wird wie besehen zur Verfügung gestellt. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen und Stellungnahmen, einschließlich URL- und andere Internet-Websitebezüge, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Das Risiko der Nutzung liegt allein bei Ihnen. Die im Dokument verwendeten Beispiele dienen lediglich der Veranschaulichung und sind frei erfunden. Tatsächliche Bezugnahmen oder Verbindungen sind weder beabsichtigt noch ableitbar. Dieses Dokument räumt Ihnen keine Rechte am geistigen Eigentum von Microsoft-Produkten ein. Sie dürfen dieses Dokument für interne Referenzzwecke vervielfältigen. Sie dürfen für interne Referenzzwecke Änderungen an diesem Dokument vornehmen. © 2010 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Microsoft, Active Directory, Excel, Hyper-V, SQL Server, Windows, Windows PowerShell, Windows Server und Windows Vista sind Marken der Microsoft-Gruppe. Alle anderen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Revisionsverlauf Veröffentlichungsdatum Änderungen Juni 2007 Ursprüngliche Veröffentlichung dieses Handbuchs. Oktober 2008 Neue Themen in dieser Veröffentlichung: alle Themen unter Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials September 2009 Aktualisiert für System Center Essentials 2010Beta mit Verfahren zur Verwendung neuer Features. Januar 2010 Aktualisiert für System Center Essentials 2010 Release Candidate: ergänzt um Informationen zu Sicherung, Virtualisierung, Optimierungstipps sowie Namen und Speicherorten von Protokolldateien. April 2010 Aktualisiert für System Center Essentials 2010 mit dem Ziel, neue Informationen zur Verwendung der Funktion BranchCache und zur Anzeige abgelehnter Updates hinzuzufügen. Inhalt Erste Schritte mit System Center Essentials 2010 .......................................................................... 8 Info zu System Center Essentials 2010 ....................................................................................... 9 Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole ............................................................................... 10 Überblick über die Essentials-Konsole....................................................................................... 11 Tastenkombinationen in Essentials............................................................................................ 12 Der Bereich "Computer" in Essentials ........................................................................................ 14 Der Bereich „Überwachung“ in Essentials ................................................................................. 15 Globale Ansichten in Essentials ............................................................................................. 16 Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials ..................................................... 18 Info zum Integritäts-Explorer ................................................................................................... 19 Wartungsmodus in Essentials ................................................................................................ 19 Der Bereich "Updates" in Essentials .......................................................................................... 20 Der Bereich "Software" in Essentials ......................................................................................... 21 Der Bereich „Berichte“ in Essentials .......................................................................................... 21 Der Bereich "Verwaltung" in Essentials ..................................................................................... 23 Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials ........................................................................ 23 Der Knoten "Einstellungen" in Essentials ............................................................................... 25 Der Knoten "Sicherheit" in Essentials ..................................................................................... 28 Ausführende Konten und Profile in Essentials. ................................................................... 29 Typen von Anmeldeinformationen in Essentials ................................................................. 30 Ausführen eines Tasks, einer Regel oder eines Monitors mit einem ausführenden Konto in Essentials ......................................................................................................................... 31 Der Knoten "Management Pack" in Essentials ....................................................................... 32 Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials ..................................................................... 32 Der Bereich "Konfiguration" in Essentials .................................................................................. 34 Verwalten von Computern und Geräten in Essentials................................................................... 35 Computer, Computergruppen und Ermittlung in System Center Essentials .............................. 36 Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials............................. 39 Aktivieren, Deaktivieren und Planen der Computerermittlung in Essentials .............................. 41 Erstellen einer Computergruppe in Essentials ........................................................................... 42 Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials . 44 Beenden der Verwaltung eines Computers in Essentials .......................................................... 45 Löschen einer Computergruppe in Essentials ........................................................................... 46 Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials ......................................................... 47 Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials ................................. 48 Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials ........................... 49 Suchen nach Objekten in System Center Essentials [sce2007]. ............................................... 50 Verwenden der erweiterten Suche zum Auffinden von Objekten in Essentials ......................... 51 Inventur in Essentials ................................................................................................................. 51 Inventur in System Center Essentials ..................................................................................... 52 Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010 ....................................... 55 Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010 ...................................... 55 Anzeigen von Inventurberichten in System Center Essentials 2010 ...................................... 56 Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials........................................................................ 57 Virtualisierungsverwaltung in Essentials .................................................................................... 59 Auswählen von Kandidaten für virtuelle Maschinen .................................................................. 60 Konfigurieren virtueller Netzwerke ............................................................................................. 62 Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials ..................................... 63 Verwalten des Bibliotheksordners in Essentials ........................................................................ 67 Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials .............................. 69 Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über einen Server in Essentials .............................. 71 Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine virtuelle Festplatte in Essentials ............. 73 Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials.................................. 74 Verbinden mit einer virtuellen Maschine in Essentials ............................................................... 77 Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials .................. 78 Ändern des Status einer virtuellen Maschine in Essentials ....................................................... 80 Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials .................................. 81 Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials .................................................. 82 Verwalten der Snapshots von virtuellen Maschine in Essentials ............................................... 85 Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials ....................................................................... 86 Löschen eines Hostservers in Essentials .................................................................................. 87 Deaktivieren bzw. Aktivieren eines Hosts für die Platzierung .................................................... 87 Konfigurieren von Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung ....................................... 89 Überwachung in Essentials ........................................................................................................... 91 Anzeigen und Schließen einer Warnung in Essentials .............................................................. 92 Erstellen einer Statusansicht in Essentials ................................................................................ 93 Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials .......................................................................... 94 Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials ............... 95 Personalisieren einer Ansicht in Essentials ............................................................................... 97 Erstellen eines Ordners im Essentials-Überwachungsbereich .................................................. 97 Erstellen eines Ping-Monitors in Essentials ............................................................................... 98 Arbeiten mit dem Wartungsmodus in Essentials ..................................................................... 100 Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials ..................... 101 Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials .... 102 Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials ............................ 103 Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials .............................................................. 103 Starten oder Beenden der Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials ......... 104 Ändern von Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials .......................................................................................................................... 105 Updateverwaltung in Essentials .................................................................................................. 108 Updateverwaltung in Essentials ............................................................................................... 108 Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials .................................................................. 112 Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in Essentials .................. 113 Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials ........... 116 Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates ........................................................................................................................................... 116 Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials .......................................................................................................................... 119 Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials.................... 121 Erstellen von benutzerdefinierten Updateeinstellungen für Client- und Servercomputer in Essentials .......................................................................................................................... 122 Konfiguration von Essentials für die Verwendung der Funktion BranchCache im verteilten Cachemodus ..................................................................................................................... 125 Verwalten von Updates in Essentials ....................................................................................... 126 Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials ................. 127 Deinstallieren eines Updates in Essentials ........................................................................... 128 Importieren von Inhalten aus einem Katalog in Essentials ................................................... 129 Erstellen von Updatepaketen in Essentials .......................................................................... 131 Erstellen von benutzerdefinierten Update-Ansichten in Essentials ...................................... 133 Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials .......................................................................................................................... 134 Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials ...................................... 135 Anzeigen der Details von Updatepaketen in Essentials ....................................................... 136 Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials .......................................................... 138 Anzeigen von abgelehnten Updates ..................................................................................... 139 Softwarebereitstellung in Essentials ............................................................................................ 139 Softwarebereitstellung in Essentials ........................................................................................ 141 Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials ............................................... 145 Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei in Essentials ...................................... 147 Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials ............................................... 148 Ändern eines Softwarepakets in Essentials ............................................................................. 149 Löschen eines Softwarepakets in Essentials ........................................................................... 150 Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials .............................................................. 151 Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials .......................................................................... 152 Bereitstellen von Microsoft Office 2010 mithilfe von System Center Essentials 2010 ............. 153 Berichterstattung in Essentials .................................................................................................... 156 Berichterstattung in Essentials ................................................................................................. 157 Ausführen eines Berichts in Essentials .................................................................................... 158 Drucken eines Berichts in Essentials ....................................................................................... 158 Exportieren eines Berichts in Essentials .................................................................................. 159 Verwaltung in Essentials ............................................................................................................. 159 Verwenden von Zertifikaten in Essentials ................................................................................ 160 Erstellen von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 ............................................... 161 Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 ........................................... 166 Aktualisieren eines Zertifikats für lokal veröffentlichten Inhalt .............................................. 168 Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats ............................. 170 Verwenden des Knotens „Geräteverwaltung“ in Essentials ..................................................... 171 Verwalten des Verwaltungsservers in Essentials ................................................................. 172 Außerkraftsetzen der Taktausfalleinstellung für den Essentials-Verwaltungsserver ........ 172 Konfigurieren der Internetproxyeinstellungen für einen Essentials-Verwaltungsserver .... 173 Verwalten von mit Agents verwalteten Computern in Essentials ......................................... 174 Reparieren eines Agents in Essentials.............................................................................. 174 Deinstallieren eines Essentials-Agents ............................................................................. 176 Außerkraftsetzen der Takteinstellungen für einen Essentials-Agent ................................ 177 Konfiguration eines Netzwerkgeräts zur Verwendung eines anderen Essentials-Proxyagents ........................................................................................................................................... 178 Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt ........................................ 179 Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe ............................. 179 Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 180 Arbeiten mit Management Packs in Essentials ........................................................................ 180 Importieren eines Management Packs in Essentials ............................................................ 181 Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials .............................. 183 Löschen eines Management Packs in Essentials ................................................................ 183 Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials ............................................................... 184 Erstellen eines E-Mail-Benachrichtigungskanals in Essentials ............................................ 185 Hinzufügen eines Benachrichtigungsabonnenten in Essentials ........................................... 187 Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials ................................................................. 188 Erstellen eines ausführenden Profils in Essentials .................................................................. 189 Ändern der Anmeldeinformationen für das Administratorkonto in Essentials .......................... 189 Konfiguration in Essentials .......................................................................................................... 191 Management Pack-Vorlagen und der Assistent zum Hinzufügen von Monitoren in Essentials .............................................................................................................................................. 192 Der Knoten "Verteilte Anwendungen" in Essentials ................................................................. 193 Gruppen in Essentials .............................................................................................................. 196 Management Pack-Objekte in Essentials ................................................................................ 197 Attribute in Essentials ........................................................................................................... 198 Monitore in Essentials ........................................................................................................... 199 Selbstoptimierende Schwellenwertmonitore in Essentials ................................................ 200 Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials ......................................... 201 Objektermittlungen in Essentials .......................................................................................... 203 Regeln in Essentials ............................................................................................................. 203 Tasks in Essentials ............................................................................................................... 205 Ansichten in Essentials ......................................................................................................... 206 Zielgruppenadressierung in Essentials .................................................................................... 208 Außerkraftsetzungen in Essentials........................................................................................... 209 Webanwendungs-Editor in Essentials ..................................................................................... 209 Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials .................................................... 210 Sicherungsstrategien ............................................................................................................... 211 Informationen zur Sicherung in System Center Essentials ...................................................... 214 Sichern der Datenbanken ..................................................................................................... 215 Sichern des Verschlüsselungsschlüssels ............................................................................. 217 Sichern von Zertifikaten ........................................................................................................ 219 Wiederherstellungsszenarien ................................................................................................... 220 Wiederherstellung in einer Einzelserver-Bereitstellung ........................................................ 220 Wiederherstellung in einer Remotedatenbank-Bereitstellung .............................................. 225 Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels .............................................................. 226 Windows Server 2008 R2 - Logozertifizierungssapekte.............................................................. 228 Windows Server 2008 R2 - Logozertifizierungssapekte für System Center Essentials 2010 . 228 System Center Essentials 2010 - Benutzerdefinierte Aktionen ............................................... 238 Erste Schritte mit System Center Essentials 2010 Das Microsoft System Center Essentials 2010-Betriebshandbuch bietet Informationen zum Einsatz von Essentials zur Verwaltung Ihrer IT-Umgebung. In diesem Handbuch sind detaillierte Verfahren für folgende Aufgaben beschrieben: Inhalt dieses Abschnitts Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole Bietet einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche der Essentials 2010Konsole. Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Enthält eine Beschreibung von Computergruppen in Essentials und Angaben zu deren Nutzung für Softwarebereitstellung, Updateverwaltung, Überwachung und Inventur. Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Enthält eine Beschreibung, wie mithilfe virtueller Maschinen geschäftliche Technologieressourcen maximal genutzt werden können. Überwachung in Essentials Enthält eine Beschreibung, wie die Regeln und Monitore in Management Packs zur Leistungsverfolgung von verwalteten Computern und zur Zusammenfassung von Leistungsdaten verwendet werden. Updateverwaltung in Essentials Informationen für Administratoren zum Anzeigen, Herunterladen und Bereitstellen von Softwareupdates. Softwarebereitstellung in Essentials Enthält eine Übersicht, die als zentraler Zugangspunkt für alle Funktionen im Zusammenhang mit der Softwarebereitstellung dient. Enthält eine Beschreibung, wie Statuszusammenfassungen, Tasks, Berichte, Hilfe- und andere Informationen in diesem Übersichtsfenster genutzt werden können. 8 Berichterstattung in Essentials Beschreibung der Berichterstattung in Essentials 2010 und Informationen zum Suchen, Ausführen, Drucken und Exportieren von Berichten. Siehe auch System Center Essentials 2010 - Anmerkungen zu dieser Version Bereitstellungshandbuch zu System Center Essentials 2010 Info zu System Center Essentials 2010 System Center Essentials 2010 ist eine Verwaltungslösung für IT-Administratoren in mittelgroßen Unternehmen (bis zu 50 Server und 500 Clients). Mithilfe der Essentials 2010-Einzelkonsole können IT-Administratoren ihre IT-Umgebung problemlos sichern, aktualisieren, überwachen und verfolgen. Außerdem enthält Essentials 2010 viele vordefinierte Berichte, die verschiedene Informationen enthalten, und Management Packs, die bei der Überwachung allgemeiner Betriebssystemkomponenten, Dienste und Anwendungen helfen. Essentials 2010 ermöglicht Ihnen, Windows-basierte Server und andere Computer und Netzwerkgeräte in Ihrem Unternehmen zentral zu verwalten. Im Folgenden finden Sie Beispiele für die Tasks, die Sie ausführen können: Verwalten physischer Computer, virtueller Maschinen und von Geräten in Ihrer Umgebung und Überprüfen der Computerhard- und -softwareinventur. Weitere Informationen zur Verwaltung von Computern finden Sie unter Verwalten von Computern und Geräten in Essentials. Überwachung der Integrität von Computern und Netzwerkgeräten. Weitere Informationen zur Überwachung finden Sie unter Überwachung in Essentials. Zentrale Verwaltung von Updates, Verfolgen des Installationsstatus und Problembehandlung mithilfe des Updateverwaltungsfeatures. Weitere Informationen zur Updateverwaltung finden Sie unter Updateverwaltung in Essentials. Zentrale Bereitstellung von Software, Verfolgen des Status und Problembehandlung mithilfe des Softwarebereitstellungsfeatures. Weitere Informationen zu Softwarebereitstellung finden Sie unter Softwarebereitstellung in Essentials. Siehe auch Erste Schritte mit System Center Essentials 2010 9 Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole Mit System Center Essentials 2010 wird eine einheitliche Verwaltungskonsole für die Verwaltung Ihrer IT-Umgebung eingeführt. Die Konsole wird auf dem Essentials-Verwaltungsserver ausgeführt und bietet Zugriff auf alle Features und Daten von Essentials 2010. Sie können Essentials 2010 auch verwalten, indem Sie eine weitere Essentials 2010-Konsole auf einem anderen Computer als dem Essentials-Verwaltungsserver installieren. Inhalt dieses Abschnitts Überblick über die Essentials-Konsole Beschreibt die verschiedenen Bereiche der Essentials 2010-Konsole. Der Bereich "Computer" in Essentials Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Computer in Essentials 2010. Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Überwachung in Essentials 2010. Der Bereich "Updates" in Essentials Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Updates in Essentials 2010. Der Bereich "Software" in Essentials Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Software in Essentials 2010. Der Bereich „Berichte“ in Essentials Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Berichte in Essentials 2010. Verwaltung in Essentials Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Verwaltung in Essentials 2010. Konfiguration in Essentials Enthält weitere Details über Elemente des Bereichs Konfiguration in Essentials 2010. 10 Siehe auch Erste Schritte mit System Center Essentials 2010 Überblick über die Essentials-Konsole Mit System Center Essentials 2010 wird eine einheitliche Verwaltungskonsole für die Verwaltung Ihrer IT-Umgebung eingeführt. Die Konsole kann entweder auf dem EssentialsVerwaltungsserver oder auf einem Remotecomputer ausgeführt und bietet Zugriff auf alle Features und Daten von Essentials 2010. Zur Vereinfachung Ihrer Verwaltungsaufgaben bietet die Essentials 2010-Konsole die folgenden Bereiche: Navigationsbereich Bereich „Ansichten“ Bereich „Details“ Bereich „Tasks“ Navigationsbereich Dieser Bereich befindet sich links unten in der Konsole und ist im Allgemeinen der erste Bereich, den Sie zum Navigieren innerhalb der Konsole verwenden. Er bietet den Einstiegspunkt zu allen Features von Essentials 2010. Der Navigationsbereich enthält die folgenden Schaltflächen: Computer: Bietet Zugriff auf den Bereich Computer (Übersicht) für die Verwaltung von Computern und Computergruppen, Inventur, Updateverwaltung und Softwarebereitstellung. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Computer" in Essentials. Überwachung: Bietet Zugriff auf den Bereich Überwachung (Übersicht), der zur Überwachung von Objekten verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich „Überwachung“ in Essentials. Updates: Bietet Zugriff auf den Bereich Updates (Übersicht), der zur Überwachung von Objekten verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Updates" in Essentials. Software: Bietet Zugriff auf den Bereich Software (Übersicht), der zur Bereitstellung von Software verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Software" in Essentials. Berichte: Bietet Zugriff auf den Bereich Berichte (Übersicht), der die Essentials 2010Berichte auflistet, die Sie ausführen können, um verschiedene Informationen anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich „Berichte“ in Essentials. Konfiguration: Bietet Zugriff auf den Bereich Konfiguration (Übersicht), der zur Anpassung und Konfiguration von Essentials 2010-Überwachungseinstellungen verwendet wird. Sie können z. B. Einstellungen für Management Pack-Gruppen, Management Packs, Modellierung verteilter Anwendungen und andere Überwachungskonfigurationen anpassen. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Konfiguration" in Essentials. 11 Verwaltung: Bietet Zugriff auf den Bereich Verwaltung (Übersicht), der für Verwaltungsaufgaben wie Geräteverwaltung verwendet wird, sowie auf Essentials 2010Einstellungen für Features, die bei der Anfangskonfiguration eingerichtet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Der Bereich "Verwaltung" in Essentials. Bereich „Ansichten“ Dieser Bereich befindet sich oben in der Mitte der Essentials 2010-Konsole. Hier werden je nach Auswahl im Navigationsbereich Übersichtsbereiche, Berichte und Listen von Objekten angezeigt. Sie können den Bereich Ansichten verwenden, um benutzerdefinierte Ansichten zu erstellen. In einigen Ansichten können Sie Objektlisten nach von Ihnen definierten Kriterien filtern. Tipp Sie können außerdem ausgewählte Zeilen aus diesem Bereich kopieren und in andere Anwendungen wie Microsoft Excel einfügen, ohne dabei die von Ihnen erstellte Ansicht zu verlieren. Bereich „Details“ Dieser Bereich befindet sich unten in der Mitte der Essentials 2010-Konsole. In diesem Bereich werden bestimmte Details von Objekten, die im Bereich Ansichten ausgewählt wurden, angezeigt, z. B. Details zu Warnungen oder zur Computerinventur. Bereich „Tasks“ Dieser Bereich befindet sich rechts in der Essentials 2010-Konsole. Hier werden Tasks und Aktionen entsprechend der von Ihnen in anderen Bereichen ausgewählten Elemente angezeigt. Siehe auch Der Bereich "Computer" in Essentials Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Der Bereich "Updates" in Essentials Der Bereich "Software" in Essentials Der Bereich „Berichte“ in Essentials Verwaltung in Essentials Konfiguration in Essentials Tastenkombinationen in Essentials In den folgenden Abschnitten werden die Tastenkombinationen für System Center Essentials 2010 beschrieben. 12 Essentials 2010-Tastenkombination Aktion Ergebnis STRG+1 Wechselt zum Bereich Computerübersicht. STRG+2 Wechselt zum Bereich Überwachung. STRG+3 Wechselt zum Bereich Updateübersicht. STRG+4 Wechselt zum Bereich Softwareübersicht. STRG+5 Wechselt zum Bereich Berichte. STRG+6 Wechselt zum Bereich Verwaltungsübersicht. STRG+7 Wechselt zum Bereich Konfiguration. STRG+POS1 Ändert den Fokus auf den Listenbeginn. STRG+ENDE Ändert den Fokus auf das Listenende. STRG+D Blendet den Bereich Details ein oder aus. STRG+N Öffnet ein neues Konsolenfenster. STRG+T oder ALT+F2 Blendet den Bereich Tasks ein oder aus. ALT+NACH-RECHTS-TASTE Vorwärts bewegen. ALT+NACH-LINKS-TASTE Rückwärts bewegen. ALT+POS1 Vorwärts zum obersten Knoten und diesen auswählen. ALT+D Verschiebt den Tastaturfokus auf die Breadcrumb-Leiste. ALT+F1 Durchläuft den Navigationsbereich. ALT+F4 Schließt das Fenster. POS1 Verschiebt den Fokus auf den Listenbeginn und wählt diesen aus. ENDE Verschiebt den Fokus auf das Listenende und wählt dieses aus. BILD-AUF Verschiebt den Fokus eine Seite nach oben und wählt diese aus. BILD-AB Verschiebt den Fokus eine Seite nach unten und wählt diese aus. NACH-OBEN-TASTE Verschiebt den Fokus um einen Knoten nach 13 Aktion Ergebnis oben. NACH-UNTEN-TASTE Verschiebt den Fokus um einen Knoten nach unten. NACH-LINKS-TASTE und – (MINUS) Reduziert eine Gruppe oder einen Knoten. NACH-RECHTS-TASTE und + (PLUS) Erweitert eine Gruppe oder einen Knoten. STRG+C Kopieren STRG+X Ausschneiden STRG+V Einfügen ENTF Löschen STRG+S Speichern STRG+O Öffnen STRG+P Drucken STRG+F Suchen UMSCHALT+POS1 Wählt das aktuelle Objekt als Startpunkt aus. UMSCHALT+ENDE Wählt das aktuelle Objekt als Endpunkt aus. UMSCHALT+F10 Zeigt das Kontextmenü an. F1 Öffnet die Hilfe. F5 Aktualisiert die Ansicht. Der Bereich "Computer" in Essentials Über die Navigationsschaltfläche Computer wird der Bereich Computerübersicht angezeigt, der Informationen zu Computern enthält, die von System Center Essentials 2010 verwaltet werden, und den Zugriff auf entsprechende Tasks ermöglicht. Wenn Sie nach der Installation von Essentials 2010 die ursprünglichen Tasks zur Ermittlung von zu verwaltenden Objekten und zur Konfiguration der Updateverwaltung noch nicht ausgeführt haben, wird im Bereich Computerübersicht eine Nachricht angezeigt, die Sie dazu auffordert, diese Tasks vor der Verwendung von Essentials 2010 abzuschließen. Durch Klicken auf Computer zeigen Sie die folgenden Informationen an: Eine Liste von Standard- und benutzerdefinierten Computergruppen, die für Softwarebereitstellung und Updateverwaltung verwendet werden kann. Eine Mitgliederliste zu jeder Computergruppe 14 Eine Liste der virtuellen Maschinen Eine Liste mit Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung (Performance and Resource Optimization, PRO), die Sie für virtuelle Maschinen implementieren können Eine Liste mit Virtualisierungsaufträgen, die für die Ausführung auf virtuellen Maschinen geplant sind oder ausgeführt wurden Installierte Software für einen ausgewählten Computer Status der Updatebereitstellung für einen ausgewählten Computer Speicherplatznutzung und andere Hardwareinventurinformationen für einen ausgewählten Computer Informationen zur Leistungsüberwachung für einen ausgewählten Computer Warnungen für einen ausgewählten Computer Tasks, die Sie auf einem ausgewählten Computer oder auf ausgewählten Computergruppen ausführen können. Berichte Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Inventur in Essentials Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Mit der Navigationsschaltfläche Überwachung wird der Bereich Überwachung (Übersicht) angezeigt, der Informationen zu Integrität und anderen Überwachungszuständen für alle von System Center Essentials 2010 überwachten Objekte enthält und Zugriff auf entsprechende Tasks ermöglicht. Wenn Sie auf Überwachung klicken, werden folgende Informationen angezeigt: Eine Zusammenfassung von Warnungen der letzten 24 Stunden und für die letzten 4 Tage für Computer und für verteilte Anwendungen. Die Ansichten „Warnung“, „Ereignis“, „Leistung“, „Diagramm“ und „Status“ für verwaltete Objekte. Dies schließt die zugehörigen Wissensquellen zu jeder Warnung und Inventurinformation ein. Eine Statuszusammenfassung aller Tasks, die für ein ausgewähltes verwaltetes Objekt eingeleitet wurden, und ein Taskcode. Im Bereich Überwachung (Übersicht) können Sie außerdem folgende Aktionen ausführen: Ändern von Einstellungen für Management Packs und Benachrichtigungen Anzeigen der Hilfe und Anleitungsvideos zu Überwachung Verwalten des Wartungsmodus Mithilfe des Bereichs Überwachung in der Essentials 2010-Konsole können Benutzer, die für die Verfolgung und Lösung von Problemen zuständig sind, schnell die Überwachungsdaten finden, 15 die sie für ihre Arbeit benötigen. Im Überwachungsbereich werden verschiedene Aspekte der von Essentials 2010 gesammelten Überwachungsdaten angezeigt. Jedes Element im Bereich Überwachung ist entweder ein Ansichtstyp oder ein Ordner, der Ansichten enthält. Die Schaltflächen Finden, Suchen und Bereich können dem Benutzer die Datenverwaltung erleichtern. Hinweis Weitere Informationen zu den verschiedenen Ansichttypen finden Sie unter Ansichten in Essentials. Die unmittelbar unter dem Knoten Überwachung angezeigten Ansichten sind globale Ansichten, die Aspekte der gesamten Netzwerkumgebung, wie aktuelle Warnungen, anzeigen. Die im Navigationsbereich angezeigten Ordner enthalten in Management Packs definierte Ansichten. Die Featureordner werden bei der Installation von Essentials 2010 erstellt. Die Ordner mit Ansichten aus Management Packs werden beim Importieren des Management Packs erstellt und nach den Management Packs benannt. Die Ordner und Ansichten, die bei der Installation von Essentials 2010 oder beim Importieren der Management Packs erstellt werden, können nicht gelöscht werden. Sie können jedoch deren Anzeige über das Feature Ansicht personalisieren im Bereich Aktionen anpassen. Des Weiteren können Sie bestimmte Ordner ausblenden, indem Sie auf die Schaltfläche Ansichten ein-/ausblenden gleich oberhalb der Navigationsschaltflächen klicken und durch Deaktivieren der entsprechenden Kontrollkästchen im gleichnamigen Fenster eine Auswahl treffen. In den nachfolgenden Einträgen in diesem Abschnitt finden Sie weitere Informationen zu den Möglichkeiten des Überwachungsbereichs: Globale Ansichten in Essentials Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials Info zum Integritäts-Explorer Wartungsmodus in Essentials Siehe auch Gruppen in Essentials Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials Erstellen einer Statusansicht in Essentials Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials Personalisieren einer Ansicht in Essentials Außerkraftsetzungen in Essentials Ansichten in Essentials Globale Ansichten in Essentials Globale Ansichten sind Ansichten, die im Bereich Überwachung direkt unter dem Konten Überwachung der Essentials 2010-Konsole aufgeführt werden und Informationen über alle 16 Objekttypen in Ihrer Essentials 2010-Bereitstellung enthalten. Sie bieten einen allgemeinen Überblick über die aktuellen Probleme und Aktionen, die in Ihrer Verwaltungsgruppe aufgetreten bzw. erfolgt sind. Da Elemente in diesen Ansichten alle verwalteten Objekte enthalten, kann jede Ansicht eine lange Liste von Objekten enthalten. Sie können die Schaltflächen Bereich, Suchen und Finden auf der Essentials 2010-Symbolleiste verwenden, um in diesen Listen nach einem bestimmten Objekt bzw. einer Gruppe von Objekten zu suchen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials. Standardmäßige globale Ansichten Die folgenden globalen Ansichten werden standardmäßig erstellt, wenn Essentials 2010 installiert wird. Sie werden direkt unter dem Knoten Überwachung aufgeführt. Aktive Warnungen Eine Warnungsansicht, in der alle Warnungen angezeigt werden, die nicht geschlossen sind. Ermitteltes Inventar Eine Statusansicht, in der alle Objekte angezeigt werden, die durch Ermittlung gefunden wurden. Verteilte Anwendungen Eine Statusansicht, in der alle Überwachungsobjekte angezeigt werden, die vom verteilten Anwendungsdesigner erstellt wurden. Taskstatus Eine Taskstatusansicht, in der alle verfügbaren Tasks aufgeführt sind. Windows-Computer Eine Statusansicht, in der alle ermittelten Computer angezeigt werden. Siehe auch Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials 17 Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials Agentless Exception Monitoring (AEM) ist eine Komponente des Überwachungsfeatures in System Center Essentials 2010. Mit AEM können Sie in Ihrem Unternehmen Betriebssysteme auf Abstürze und Anwendungen auf Fehler überwachen. Wenn in einer Microsoft-Anwendung ein schwerer Fehler auftritt, wird standardmäßig ein Bericht erstellt. Dieser kann an Microsoft gesendet werden, um Daten zu konsolidieren, die zu einer Verringerung von Fehlern führen können. Mithilfe von AEM können Sie diese Berichte an einen Essentials 2010Verwaltungsserver senden. Über Essentials 2010 können dann detaillierte Ansichten und Berichte zu diesen konsolidierten Fehlerdaten bereitgestellt werden. Anhand dieser Daten können Sie bestimmen, wie oft ein Fehler in einem Betriebssystem oder einer Anwendung auftritt und wie viele Computer und Benutzer davon betroffen sind. AEM-Ansichten Standardmäßig werden in der Essentials 2010-Konsole im Bereich „Überwachung“ in folgenden Ansichten AEM-Daten angezeigt: Anwendungsfehlerereignisse Eine Ereignisansicht, in der die Berichte über Anwendungsfehler angezeigt werden, die von schweren Fehlern in der Anwendung bzw. im Betriebssystem generiert wurden. Anwendungsansicht Eine Statusansicht, in der Anwendungen aufgelistet werden, in denen Fehler auftreten. Absturzlisteneransicht Eine Statusansicht, in der Computer aufgelistet sind, die Fehler empfangen, die auf anderen Computern bzw. in anderen Anwendungen auftreten. Fehlergruppenansicht Eine Statusansicht, in der Anwendungsfehler nach Fehlergruppen geordnet aufgeführt sind. Systemabsturzansicht Eine Statusansicht, in der die Computer aufgeführt sind, deren Betriebssystem ausgefallen ist. Siehe auch Der Bereich „Überwachung“ in Essentials 18 Info zum Integritäts-Explorer In System Center Essentials 2010 können Sie mit dem Integritäts-Explorer Änderungen an verwalteten Objekten ermitteln. Der Integritäts-Explorer ermöglicht Ihnen das Anzeigen und Reagieren auf Warnungen, Statusänderungen und andere wichtige Probleme, die von den Überwachungsobjekten in Ihrem Netzwerk generiert werden. Sie starten den Integritäts-Explorer über den Bereich Aktionen, nachdem Sie im Ergebnisbereich ein Objekt, eine Warnung oder ein Ereignis ausgewählt haben. Integritätsinformationen werden vom Integritäts-Explorer in folgende Kategorien eingeteilt: Leistung Sicherheit Verfügbarkeit Konfiguration Alle Monitore und Regeln, die für ein ausgewähltes Objekt definiert wurden, werden in der jeweiligen Kategorie angezeigt. Standardmäßig werden beim ersten Öffnen des Integritäts-Explorers alle Monitore mit dem Status "fehlerhaft" (rot) erweitert. Ist ein Monitor anderen Monitoren übergeordnet, wie bei einem Rollupmonitor, werden alle Überwachungen in hierarchischer Anordnung dargestellt, sodass Überwachungsdaten für alle abhängigen Dienste und Anwendungen angezeigt werden. Möchten Sie Detaildaten zu einem der untergeordneten Monitore anzeigen, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Monitoreigenschaften, um ein weiteres Integritäts-ExplorerFenster zu öffnen. Im Integritäts-Explorer-Fenster können Sie bisherige Diagnosetests, die automatisch ausgeführt wurden, und deren Ergebnisse anzeigen. Sie können auch zusätzliche Diagnosetasks ausführen. Tasks, die als Hyperlink formatiert sind, können Sie direkt über die Registerkarte Wissensdatenbankeinträge ausführen. Das Integritäts-Explorer-Fenster wird automatisch alle 30 Sekunden aktualisiert. Mit der Taste F5 können Sie bei Bedarf sofort eine Aktualisierung durchführen. Siehe auch Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Wartungsmodus in Essentials Wenn ein überwachtes Objekt, etwa ein Computer oder eine verteilte Anwendung, aus Wartungsgründen offline geschaltet wird, wird von Essentials 2010 kein Agenttakt mehr empfangen, was zur Generierung zahlreicher Warnungen und Benachrichtigungen führen kann. Versetzen Sie das überwachte Objekt in den Wartungsmodus, um Warnungen und Benachrichtigungen zu verhindern. Im Wartungsmodus werden Warnungen, Benachrichtigungen, Regeln, Monitore, automatische Antworten, Statusänderungen und neue Warnungen am Agent unterdrückt. 19 Wichtig Es wird empfohlen, den Essentials-Verwaltungsserver (oder einen Server, auf dem eine Essentials 2010-Remotedatenbank ausgeführt wird) nicht in den Wartungsmodus zu versetzen, weil dadurch die Konfigurationsverteilung, das Taktfeature und andere Systemfeatures möglicherweise unzuverlässig ausgeführt werden. Zum Initiieren des Wartungsmodus klicken Sie auf die Option Wartungsmodus starten, die Sieunter Aktionen im Bereich „Überwachung“ der Essentials 2010-Konsole finden. Der Wartungsmodus kann für ein überwachtes Objekt und die Entitäten, die auf diesem gehostet werden, festgelegt werden. Während sich das überwachte Objekt im Wartungsmodus befindet, können die Wartungsmoduseinstellungen bearbeitet werden. Sie können zudem eine Zeitdauer angeben, in der das Objekt im Wartungsmodus bleiben soll, oder einen Zeitpunkt planen, zu dem das verwaltete Objekt aus dem Wartungsmodus entfernt werden soll. Siehe auch Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials Der Bereich "Updates" in Essentials Mit der Navigationsschaltfläche Updates können Sie den Bereich Updateübersicht anzeigen, der Informationen zur Updateverwaltung enthält und den Zugriff auf entsprechende Tasks in System Center Essentials 2010 ermöglicht. Wenn Sie auf Updates klicken, werden die folgenden Informationen angezeigt: Zusammenfassungen zum Bereitstellungsstatus von Updates Liste von verfügbaren Updates nach Kategorien Eigenschaften eines ausgewählten Updates Status der Updatesynchronisierung Berichte zur Updateverwaltung Hilfe zur Updateverwaltung Hinweis Die Zusammenfassungen zum Bereitstellungsstatus von Updates im Bereich Updateübersicht bieten statistische Daten zu tatsächlich auf dem Computer bereitgestellten Updates. Diese statistischen Daten unterscheiden sich möglicherweise von den Bereitstellungsstatusstatistiken, die in den Essentials 2010-Berichten angezeigt werden. Diese unterschiedliche Angabe kann auftreten, wenn Updates direkt über Microsoft-Update bereitgestellt werden, ohne dass Genehmigung und Installation über Essentials 2010 erfolgt sind. Im Bereich Updateübersicht können Sie außerdem folgende Tasks ausführen: Anzeigen nicht genehmigter Updates 20 Erstellen neuer Updates Konfigurieren von Einstellungen für die Updateverwaltung Starten einer manuellen Synchronisierung Importieren von Updates aus Katalogen Siehe auch Updateverwaltung in Essentials Verwaltung in Essentials Der Bereich "Software" in Essentials Mit der Navigationsschaltfläche Software können Sie den Bereich Softwareübersicht anzeigen, der Informationen zur Bereitstellung von Software enthält und den Zugriff auf entsprechende Tasks in System Center Essentials 2010 ermöglicht. Wenn Sie auf Software klicken, werden folgende Informationen angezeigt: Liste der Softwarepakete. Zusammenfassungen zum Status der Softwarebereitstellung. Eigenschaften eines ausgewählten Softwarepakets. Berichte zur Softwarebereitstellung. Hilfe zur Softwarebereitstellung. Im Bereich Softwarepakete (Übersicht) können Sie außerdem folgende Tasks ausführen: Erstellen von Softwarepaketen. Bereitstellen von Softwarepaketen. Über den Bereich "Software" der Essentials 2010-Konsole können Benutzer, die in ihrer ITUmgebung Software bereitstellen, Software schnell paketieren und auf verwalteten Computern installieren. Siehe auch Softwarebereitstellung in Essentials Der Bereich „Berichte“ in Essentials Mit der Navigationsschaltfläche Berichterstattung wird der Bereich Berichte (Übersicht) angezeigt, von dem aus Sie die System Center Essentials-Berichte ausführen können. Dieser Bereich bietet auch Zugriff auf entsprechende Tasks. Wenn Sie nach der Installation von System Center Essentials 2010 die ursprünglichen Tasks zur Ermittlung von zu verwaltenden Objekten und zur Konfiguration der Updateverwaltung noch nicht ausgeführt haben, zeigt der Bereich Bereichte (Übersicht) eine Nachricht an, die Sie dazu auffordert, diese Tasks vor der Verwendung von Essentials 2010 abzuschließen. 21 Wenn Sie auf Berichterstattung klicken, werden folgende Informationen angezeigt: Essentials 2010-Berichte einschließlich Inventurberichte, Überwachungsberichte und Bereitstellungsberichte. Im Bereich Berichte (Übersicht) können Sie Berichte ausführen. System Center Essentials 2010 integriert Berichtfunktionen in die Essentials-Konsole durch Hinzufügen des Bereichs Berichte, auf den Sie über den Navigationsbereich der Konsole zugreifen können. Die Sicherheit für die Berichtfunktion ist in die Essentials 2010-Sicherheit integriert. Berichte Bei den Berichten in Essentials 2010 handelt es sich entweder um Zielberichte oder um generische Berichte. Alle Berichte werden in Management Packs ausgeliefert. Wenn das Objekt von einem bestimmten Management Pack überwacht wird, das zusätzliche Berichte bereitstellt, werden ausgewählte Berichte im Bereich Aktionen angezeigt. Zielberichte Zielberichte werden ausgeführt mit Parametern, die auf dem Konsolenkontext zum Zeitpunkt der Ausführung des Berichts basieren. Daher brauchen Sie die von dem betreffenden Bericht verwendeten Standardparameter nicht zu suchen oder einzugeben. Zielberichte sind verfügbar in dem Bereich Aktionen, der den Ansichten innerhalb des Überwachungsabschnitts zugeordnet ist, z. B. Warnungsansicht und Statusansicht. Generische Berichte Generische Berichte werden ohne Kontext von der Konsole aus dem Bereich Berichte (Übersicht) ausgeführt. Ein Verfügbarkeitsbericht, bei dem der Benutzer ein überwachtes Objekt eingeben muss, für das der Bericht ausgeführt werden soll, ist beispielsweise ein generischer Bericht. Für die Ausführung dieser Berichte müssen Sie die Parameter manuell auswählen. Der Bereich „Berichte (Übersicht)“ Im Bereich „Berichte (Übersicht)“ sind Berichte jederzeit verfügbar. Diese Bereich wird über die Schaltfläche Berichte im Navigationsbereich aufgerufen. Diese Berichte umfassen eine Berichtsbibliothek und erstellte Berichte. Die Berichtsbibliothek enthält generische Berichte, die keinen vorgegebenen Kontext haben. Der Kontext für diesen Bericht wird im intelligenten Parameter-Header spezifiziert. Dieser befindet sich oben im Berichtsfenster. Siehe auch Exportieren eines Berichts in Essentials Drucken eines Berichts in Essentials 22 Ausführen eines Berichts in Essentials Der Bereich "Verwaltung" in Essentials Im Bereich Verwaltung der Essentials 2010-Konsole können Sie Gruppen und verwaltete Objekte konfigurieren. Inhalt dieses Abschnitts Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials Bietet Informationen zum Verwalten spezifischer, mit Agents verwalteter Computer und Netzwerkgeräte in Essentials 2010. Der Knoten "Einstellungen" in Essentials Enthält Informationen zur Konfiguration globaler Einstellungen in Essentials 2010. Der Knoten "Sicherheit" in Essentials Enthält Informationen zum Konfigurieren der Sicherheit in Essentials 2010 durch Funktionen wie „Ausführendes Konto„ und „Ausführendes Profil„. Der Knoten "Management Pack" in Essentials Bietet Informationen zum Importieren, Exportieren und Anzeigen der Eigenschaften von Management Packs in Essentials 2010. Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials Stellt Informationen zur Aktivierung und Konfiguration von Benachrichtigungen in Essentials 2010 bereit. Siehe auch Verwaltung in Essentials Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials Führen Sie mithilfe des Knotens Geräteverwaltung im Bereich Verwaltung der Essentials 2010Konsole die Nachinstallationskonfiguration von mit Agents verwalteten Computern und Netzwerkgeräten durch. Weitere Informationen zu diesen verwalteten Objekten finden Sie unter Verwalten von Computern und Geräten in Essentials. Hinweis 23 Weitere Informationen zu den Konfigurationseinstellungen für eine Verwaltungsgruppe, die auch als Konfiguration globaler Einstellungen bezeichnet wird, finden Sie unter Der Knoten "Einstellungen" in Essentials. Mit Agents verwaltete Computer Führen Sie mithilfe des Knotens Mit Agents verwaltet im Bereich Verwaltung der Essentials 2010-Konsole die folgenden Tasks auf dem ausgewählten mit Agents verwalteten Computer aus: Reparieren der Installation des Agents auf dem ausgewählten mit Agents verwalteten Computer. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Reparieren eines Agents in Essentials. Deinstallieren des Agents von den ausgewählten mit Agents verwalteten Computern. Bei der Deinstallation des Agents wird der betreffende Computer auch aus jeder Gruppe gelöscht, der er angehört. Der Computer wird jedoch nicht aus der Berichtsdatenbank gelöscht. Löschen eines Computer aus seiner Computergruppe mithilfe der Essentials 2010-Konsole. Weitere Informationen zur Löschung eines mit Agents verwalteten Computers finden Sie unter Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe. Weitere Informationen zur Deinstallation des Agents finden Sie unter Deinstallieren eines EssentialsAgents. Öffnen von Ansichten wie der Warnungsansicht für den ausgewählten mit Agents verwalteten Computer. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt. Weitere Informationen zu Ansichten finden Sie unter Ansichten in Essentials. Anzeigen der Eigenschaften eines mit Agents verwalteten Computers. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 Außerkraftsetzen der Agenttakteinstellungen der Gruppe und Konfigurieren, wie oft der mit Agents verwaltete Computer einen Takt an seinen Verwaltungsserver sendet. Bei einem Takt handelt es sich um einen periodischen Impuls, der von einem Agent an den Verwaltungsserver gesendet wird und Informationen hinsichtlich der Integrität des Agents enthält. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Außerkraftsetzen der Takteinstellungen für einen Essentials-Agent. Netzwerkgeräte Führen Sie mithilfe des Knotens Netzwerkgeräte im Bereich Verwaltung der Essentials 2010Konsole die folgenden Tasks auf den ausgewählten Netzwerkgeräten und Computern aus, auf denen kein Windows-Betriebssystem, sondern andere Betriebssysteme ausgeführt werden. Konfigurieren eines verwalteten Netzwerkgeräts oder Computers, auf dem ein anderes Betriebssystem als Windows ausgeführt wird, für die Verwendung eines anderen Essentials 2010-Proxyagents. Diesen Schritt würden Sie beispielsweise ausführen, wenn Sie einen Lastenausgleich zwischen den von einem Proxyagent verwalteten Geräten erreichen müssen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Konfiguration eines Netzwerkgeräts zur Verwendung eines anderen Essentials-Proxyagents. 24 Öffnen von Ansichten wie der Warnungsansicht für das ausgewählte Netzwerkgerät bzw. den ausgewählten Computer, auf dem ein anderes Betriebssystem als Windows ausgeführt wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt. Informationen zu Ansichten finden Sie unter Ansichten in Essentials. Löschen eines Netzwerkgeräts aus Essentials 2010. Durch die Löschung eines verwalteten Objekts wird das Objekt aus der Essentials 2010-Datenbank entfernt. Das Objekt wird jedoch nicht aus der Berichtsdatenbank gelöscht. Die Löschung eines verwalteten Objekts ist das einzige Verfahren zum Entfernen von Netzwerkgeräten und Computern. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe. Anzeigen der Eigenschaften eines Netzwerkgeräts. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 Ausstehende Verwaltung Ein mit MOMagent.msi installierter Agent benötigt eine Genehmigung für die Verwaltungsgruppe, wenn bei der Konfiguration der Verwaltungsgruppe oder des primären Verwaltungsservers für den Agent die Option Neue manuelle Agentinstallationen in der Ansicht für ausstehende Verwaltung überprüfen, nicht jedoch Neue manuell installierte Agents automatisch genehmigen aktiviert wurde. Siehe auch Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt Ansichten in Essentials Der Knoten "Einstellungen" in Essentials Erweitern Sie den Knoten Einstellungen in der Essentials 2010-Konsole (Bereich Verwaltung), um die Nachinstallationskonfiguration des Essentials-Verwaltungsservers und der mit Agents verwalteten Computer durchzuführen. Diese produktweiten Einstellungen werden auch als globale Verwaltungseinstellungen bezeichnet. Hinweis Informationen zum Außerkraftsetzen der Einstellungen für den EssentialsVerwaltungsserver und für die mit Agents verwalteten Computer finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials. Takt Mit der Einstellung Takt konfigurieren Sie, wie oft mit Agents verwaltete Computer einen Takt an den jeweiligen Verwaltungsserver senden. Bei einem Takt handelt es sich um einen periodischen Impuls, der von einem Agent an den Essentials-Verwaltungsserver gesendet wird und Informationen hinsichtlich der Integrität des Agents enthält. 25 Verwaltungskonto Verwenden Sie die Einstellung Verwaltungskonto, um das Essentials 2010-Verwaltungskonto zu ändern. Warnmeldungen Verwenden Sie die Option Warnungen, um Warnungen zu erstellen und zu bearbeiten, um Essentials 2010-Warnungen in verschiedene Stati zu klassifizieren und um das Verhalten in Zusammenhang mit den einzelnen Stati zu definieren. Datenbankoptimierung Der Zweck der Optimierung besteht darin, die Größe der Essentials 2010-Datenbank durch Löschen unnötiger Datensätze zu verwalten und so die Leistung der Datenbank aufrecht zu erhalten. Mit der Verwaltungsgruppeneinstellung Allgemein – Datenbankoptimierung geben Sie an, wann Datensatztypen, wie z. B. aufgelöste Warnungen, aus der Essentials 2010Datenbank gelöscht werden. Die standardmäßige Optimierungseinstellung für alle Datensatztypen gilt für Daten, die älter als sieben Tage sind. Datenschutz Verwenden Sie die Einstellungen unter Datenschutz, um folgende Aktionen auszuführen: Aktivieren oder Deaktivieren des Programms zur Verbesserung der Bedienfreundlichkeit (CEIP). Aktivieren oder Deaktivieren des Versendens von operativen Datenberichten an Microsoft. Konfigurieren des Sendens von Fehlerberichten für Essentials 2010-Komponenten an Microsoft. Konfigurieren, welche Informationen in den an Microsoft gesendeten Fehlerberichten enthalten sind. Berichterstattung Wenn die Komponente Essentials 2010-Berichte installiert ist, können Sie die Einstellung Berichterstattung verwenden, um den Pfad zum Berichtsserver zu ändern. Benutzer Verwenden Sie die Einstellung Benutzer für das Hinzufügen oder Löschen von Benutzerkonten oder Gruppen, die Benutzerkonten mit Essentials 2010-Adminstratorrechten kontrollieren. Hinweis Das Benutzerkonto für einen Essentials-Administrator muss Mitglied einer Active Directory-Domänendienstgruppe in der Liste sein. 26 Empfohlene Management Packs Verwenden Sie die Einstellung Empfohlene Management Packs, um Essentials 2010 für die Ermittlung von Updates für Management Packs, die ausgewählte Anwendungen in Ihrer Umgebung kontrollieren, und zum Senden einer entsprechenden Benachrichtigung zu konfigurieren. Servertakt Mit der Einstellung Servertakt konfigurieren Sie die Anzahl der fehlenden Takte, die vom Essentials-Verwaltungsserver für einen mit Agents verwalteten Computer akzeptiert werden, bevor der Status des Computers in „kritisch“ geändert wird. Serversicherheit Mit der Einstellung Serversicherheit legen Sie fest, ob mit MOMAgent.msi installierte Agents abgelehnt, im Bereich „Ausstehende Verwaltung“ zur Überprüfung angezeigt oder automatisch genehmigt werden. Servercomputerermittlung Mit der Einstellung Servercomputerermittlung legen Sie fest, ob und wann vom EssentialsVerwaltungsserver automatisch nach neuen Computern in der Domäne gesucht werden soll (mithilfe der Active Directory-Domänendienste). Täglicher Integritätsbericht Mit der Einstellung Täglicher Integritätsbericht legen Sie fest, ob und wann E-Mails mit dem täglichen Integritätsbericht gesendet werden sollen. Wenn Sie den Bericht an mehrere Empfänger senden möchten, erstellen Sie eine E-Mail-Verteilerliste mit den gewünschten Empfängern, und verwenden Sie diese Liste als Empfänger. Updateverwaltung: Proxyserver Mit der Einstellung Proxyserver legen Sie fest, ob die Internetverbindung in der Essentials 2010Updateverwaltung über einen Proxyserver hergestellt werden soll und welche Einstellungen für den Proxyserver gewählt werden sollen. Updateverwaltung: Produkte und Klassifizierungen Mit der Einstellung Produkte und Klassifizierungen geben Sie die Microsoft-Produkte an, für die mit der Essentials 2010-Updateverwaltung Updates heruntergeladen werden sollen. Zusätzlich können Sie mit dieser Einstellung festlegen, welche Updatetypen heruntergeladen werden sollen. 27 Updateverwaltung: Updatedateien und -sprachen Mit der Einstellung Dateien und Sprachen geben Sie die Sprachen an, für die Sie Updates herunterladen möchten, und legen Sie fest, ob die Updatedateien lokal oder auf Microsoft Update gespeichert werden sollen. Updateverwaltung: Synchronisierungszeitplan Mit der Einstellung Synchronisierungszeitplan legen Sie fest, wie und wann die Essentials 2010-Updateverwaltung mit Microsoft Update synchronisiert werden soll, um die Liste der verfügbaren Updates auf dem neuesten Stand zu halten. Updateverwaltung: automatische Genehmigungen Mit der Einstellung Automatische Genehmigungen legen Sie fest, wie und wann Updates zu genehmigen sind, wie Revisionen zu freigegebenen Updates zu genehmigen sind und wie Updates automatisch für Essentials 2010 genehmigt werden. Wartung der Updateverwaltung Verwenden Sie die Einstellung Wartung, um die geplante Wartung für die Updatedatenbank und die Updatepakete zu planen, die Updatedatenbank zu indizieren oder neu zu indizieren und Dateien zu löschen, die in Essentials 2010 nicht mehr genutzt werden. Siehe auch Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in Essentials Der Knoten "Einstellungen" in Essentials Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Verwaltung in Essentials Der Knoten "Sicherheit" in Essentials Im Bereich Sicherheit der Essentials 2010-Konsole können Sie den EssentialsVerwaltungsserver und seine verwalteten Objekte konfigurieren. Inhalt dieses Abschnitts Ausführende Konten und Profile in Essentials. Enthält Informationen zu ausführenden Konten und ausführenden Profilen in Essentials 2010. 28 Typen von Anmeldeinformationen in Essentials Stellt Informationen zu Typen von Anmeldeinformationen in Essentials 2010. Ausführen eines Tasks, einer Regel oder eines Monitors mit einem ausführenden Konto in Essentials Enthält Informationen zum Ausführen von Tasks, Regeln oder Monitoren mit einem ausführenden ProfilEssentials 2010. Siehe auch Verwaltung in Essentials Ausführende Konten und Profile in Essentials. Ausführende Profile und ausführende Konten werden in Essentials 2010 zur Auswahl von Benutzern mit den für die Ausführung von Tasks, Regeln und Monitoren erforderlichen Anmeldeinformationen genutzt. Management Pack-Autoren erstellen Regeln, Tasks oder Monitore und verbinden diese mit einem ausführenden Profil. Das benannte ausführende Profil wird zusammen mit dem Management Pack in Essentials 2010 importiert. Hinweis Tasks, Regeln und Monitore bestehen aus Modulen, die Anmeldeinformationen oder gesicherte Daten empfangen, z. B. Benutzernamen und Kennworte. Ein Administrator muss die Funktionalität der Module kennen und für das Senden solcher Daten an diese Module geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen. Der Essentials 2010-Administrator erstellt ein ausführendes Konto und bestimmt Benutzer und Gruppen. Der Administrator fügt das ausführende Konto dem ausführenden Profil hinzu und legt die Zielcomputer fest, auf denen das Konto ausgeführt werden soll. Hinweis Mit dem für das ausführende Konto ausgewählten Konto muss eine Anmeldung bei dem lokalen Computer möglich sein. Andernfalls schlägt das Modul fehl. Ein Administrator kann einem ausführenden Profil mehrere ausführende Konten zuweisen. Diese Funktionalität ist in solchen Fällen nützlich, wo das ausführende Profil auf verschiedenen Computern genutzt wird und jeder Computer unterschiedliche Anmeldeinformationen erfordert. Ein Beispiel: Sie besitzen Benutzerrechte für die Ausführung des Tasks auf dem ersten Computer, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Ein anderer Benutzer besitzt Benutzerrechte für die Ausführung des Tasks auf dem zweiten Computer, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Für Sie und den anderen Benutzer werden separate ausführende Konten eingerichtet, und beide 29 werden mit dem einzelnen ausführenden Profil verbunden. Der Task und die entsprechenden Anmeldeinformationen werden auf den Zielcomputer übertragen, sodass der Task entweder mit Ihren Anmeldeinformationen oder mit jenen des anderen Benutzers ausgeführt werden kann. Die zwischen dem Essentials-Verwaltungsserver und dem Zielcomputer gesendeten Kontodaten werden verschlüsselt. Zur Angabe eines geeigneten Kontos (beispielsweise ein Konto mit weniger Benutzerrechten) können Sie die Regeln in einem unversiegelten Management Pack mit einem ausführenden Profil verbinden, indem Sie die Eigenschaften der Regel bearbeiten. Siehe auch Der Knoten "Sicherheit" in Essentials Typen von Anmeldeinformationen in Essentials Sie nutzen in System Center Essentials 2010 Anmeldedinformationen mit mit ausführenden Konten. Essentials 2010 unterstützt für ausführende Konten folgende Typen von Anmeldeinformationen: Windows-Authentifizierung Bei der Authentifizierung werden Windows-Domänen- oder lokale Konten verwendet. Dies ist der einzige Kontotyp, den Sie für die Ausführung eines Moduls angeben können. Community String wird für die Interaktion mit SNMP-Geräten (SNMP = Simple Network Management Protocol) verwendet. Essentials 2010 nutzt SNMP 2.0. Der Community String wird im Klartextformat gesendet, sodass diese Anmeldeinformationen nur bis zur Agentebene gesichert sind. Bei allen Tasks, Regeln oder Monitoren wird der Community String im Netzwerk im Klartext angegeben. Standard ein Benutzername und ein Kennwort für die Verwendung bei der HTTPStandardauthentifizierung. Einfach alle Anmeldeinformationen, die aus einem Benutzernamen und einem Kennwort zusammengesetzt sind. Digest ein Benutzername und ein Kennwort für die Verwendung bei der HTTP-DigestAuthentifizierung. Binär wird mit Management Packs zum Speichern und Abrufen von Sicherheitsdaten zu Überwachungszwecken, zum Beispiel bei synthetischen Transaktionen, genutzt. Aktionskonto Anmeldeinformationen für die Verwendung mit Agentaktionskonten in Essentials 2010. Siehe auch Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials Ausführende Konten und Profile in Essentials. Der Knoten "Sicherheit" in Essentials 30 Ausführen eines Tasks, einer Regel oder eines Monitors mit einem ausführenden Konto in Essentials Ausführende Profile und ausführende Konten bieten zusammen eine geeignete Identität für die Ausführung von Tasks, Regeln und Monitoren in Essentials 2010. Mit einem ausführenden Profil kann ein Management Pack-Autor einem Modul eine andere Identität als das Standardaktionskonto zuweisen, damit es mit dieser Identität ausgeführt werden kann. Eine ausführendes Konto steht für eine Identität, die einem ausführenden Profil zugeordnet werden kann. Management Pack-Autoren mit den entsprechenden Benutzerberechtigungen können Tasks, Regeln oder Monitore erstellen, um verschiedene Funktionen auszuführen. Ausführende Konten und ausführende Profile ermöglichen, dass Tasks, Regeln oder Überwachungen mit dem Konto ausgeführt werden können, das über die erforderlichen Benutzerberechtigungen verfügt. Hinweis Als Essentials 2010-Administrator müssen Sie wissen, welche Aktionen beim Import von Management Packs ausgeführt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Management Packs importiert werden, die einen Task, eine Regel oder einen Monitor enthalten, der bzw. ein ausführendes Profil verwendet. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Funktion aller Module bekannt ist, für die Sie ein mit einem ausführenden Profil verknüpftes ausführendes Konto angeben. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Beziehung zwischen ausführenden Profilen und ausführenden Konten. Sie arbeiten an einem Management Pack für die Line-of-Business-Anwendung (LOB) Ihrer Firma und erstellen einen Task zum Abrufen von Daten. Sie wissen, dass die Berechtigungen des von Ihnen verwendeten Aktionskontos möglicherweise nicht ausreichen, um diesen Task auszuführen. Ihr LOB-Administrator besitzt jedoch ausreichende Benutzerberechtigungen. Sie können den Task für die Ausführung mit den administrativen Rechten des LOB-Administrators konfigurieren. Erstellen Sie beim Konfigurieren des Management Packs ein ausführendes Profil mit dem Namen "Datenoperatoren" und ordnen Sie es dem Taskmodul zu. Wenn das LOB-Management Pack, das den Task zum Abrufen von Daten enthält, in Essentials 2010 importiert wird, wird das dem Task zugeordnete ausführende Profil in den Import eingeschlossen, und das Profil „Datenoperatoren“ wird in der Liste der verfügbaren ausführenden Profile angezeigt. Der Essentials 2010-Administrator erstellt ein ausführendes Konto, das mit den Anmeldeinformationen des LOB-Administrators konfiguriert ist. Die ausführende Konto wird dann dem ausführenden Profil hinzugefügt, das von dem Task verwendet wird. Der Zielcomputer, auf dem das ausführende Konto verwendet wird, muss ebenfalls explizit in dem ausführenden Profil angegeben werden. Hinweis Das Standardkonto für das ausführende Profil ist das Aktionskonto. Standardmäßig werden alle Regeln, Überwachungen und Tasks auf einem Agent als das Standardkonto für diesen Agent ausgeführt. Erwägen Sie, was das Aktionskonto sein sollte, und wählen 31 Sie ein Konto mit ausreichenden Berechtigungen. Aufgrund der großen Bandbreite von Berechtigungen eines Domänenadministratorkontos und unter Berücksichtigung des Konzepts der "Nutzung eines Kontos mit den geringsten Rechten" ist das Domänenadministratorkonto keine gute Wahl. Die einem bestimmten ausführenden Konto zugeordneten Anmeldeinformationen sollten nur die unbedingt erforderlichen Benutzerberechtigungen aufweisen. Es wird empfohlen, eine Zuordnung zu Konten mit umfassenden Benutzerberechtigungen nur dann vorzunehmen, wenn dies absolut unvermeidlich ist. Ausführende Profile werden beim Erstellen standardmäßig dem Aktionskonto zugeordnet, können aber zu einem späteren Zeitpunkt computerbezogen überschrieben werden. Da jeder Computer andere administrative Anmeldeinformationen erfordert, können Essentials 2010Administratoren jedem ausführenden Profil mehrere ausführende Konten zuordnen. Dies empfiehlt sich, wenn das ausführende Profil auf verschiedenen Computern verwendet wird. Siehe auch Verwaltung in Essentials Der Knoten "Sicherheit" in Essentials Konfiguration in Essentials Der Knoten "Management Pack" in Essentials Wenn Sie in Essentials 2010 den Knoten Management Packs im Bereich Verwaltung auswählen, wird eine Liste aller in Ihre Verwaltungsgruppe importierter Management Packs angezeigt. Im Bereich Verwaltung können Sie zudem ein neues Management Pack erstellen und importieren. Wenn Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf ein individuelles Management-Pack klicken, können Sie dessen Eigenschaften anzeigen, es löschen oder beliebige Anpassungen in eine andere Verwaltungsgruppe exportieren. Hinweis Sie können nur nicht versiegelte Management Packs exportieren. Siehe auch Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials Importieren eines Management Packs in Essentials Löschen eines Management Packs in Essentials Außerkraftsetzungen in Essentials Management Pack-Vorlagen und der Assistent zum Hinzufügen von Monitoren in Essentials Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials Benachrichtigungen sind Nachrichten, die bei Auftreten einer Warnung in einem überwachten System automatisch gesendet werden. Um eine Benachrichtigung in Essentials 2010 zu 32 konfigurieren, müssen Sie zunächst das Format der Benachrichtigung wählen, dann definieren, welche Informationen die Benachrichtigung enthalten soll, und schließlich festlegen, wer die Benachrichtigungen erhalten soll. Jede dieser Definitionen muss in dieser Reihenfolge erstellt werden. Die Wahl des Formats der Benachrichtigung wird als Aktivieren eines Benachrichtigungskanals bezeichnet. Zu den verfügbaren Benachrichtigungskanälen zählen Befehl, E-Mail, SMS und Instant Messaging. Auf einem Befehlskanal kann ein Skript oder eine ausführbare Datei ausgeführt werden. Nach der Aktivierung des Benachrichtigungskanals müssen Sie mindestens einen Benachrichtigungsabonnenten erstellen. Dann können Sie ein Benachrichtigungsabonnement erstellen, das definiert, wann und von welchen Gerät Benachrichtigungen gesendet werden können sowie an wen und über welche Kanäle sie gesendet werden sollen. Sie können die Empfänger von Benachrichtigungen durch Gruppenmitgliedschaft, Objekttypen und Warnungskriterien wie Schweregrad, Priorität, Auflösungsstatus und sogar Warnungskategorie einschränken, und Sie können die Warnungsalterung konfigurieren. Benachrichtigungskanal Für das Senden von Benachrichtigungen nutzt Essentials 2010 eine Vielzahl von Kanälen, z. B. Befehle, E-Mails, SMS und Instant Messaging. Länge und Format der Nachricht variieren je nach dem Medium, über das die Benachrichtigung empfangen wird. Die von der Benachrichtigungsfunktion von Essentials 2010 unterstützten Protokollen können mit verschiedensten E-Mail-, Instant Messaging- und SMS-Systemen zusammenarbeiten. Essentials 2010 unterstützt den E-Mail-Versand über das SMTP-Protokoll (Simple Mail Transfer Protocol) sowie über das SIP-Protokoll (Session Initiation Protocol) und den Short Message Service (SMS), der die Übertragung kurzer Textnachrichten an und von Mobiltelefone(n) unterstützt. Darüber hinaus können eine Benachrichtigung so konfigurieren, dass anstelle des Versands einer Benachrichtigung oder zusätzlich dazu ein Befehl ausgeführt wird. Ein Befehl kann einen Pfad zu einer Anwendung oder einem Skript angeben, die/das die Ausführung grundlegender Funktionen zur Behebung eines bestimmten Fehlers veranlassen kann. Inhalt von Benachrichtigungen Essentials 2010-Administratoren können den Inhalt und die Länge einer Benachrichtigung konfigurieren. Essentials 2010 unterstützt zwei standardmäßige Nachrichtenformate: kurz und ausführlich Das standardmäßige Kurzformat umfasst nur einen Betreff und ist ausgelegt für Kanäle und Geräte mit geringer Bandbreite wie Instant Messaging und Pager. Das standardmäßige ausführliche Format umfasst einen Betreff und einen Nachrichtentext. Dieses Format ist ausgelegt für Benachrichtigungskanäle mit größerer Bandbreite, z. B. für E-Mails. Essentials 2010 benutzt Variablen für die Definition des Betreffs und des Textinhalts einer Benachrichtigung. Eine Variable ist beispielsweise $Alert Name$. Diese Variable wird durch den Namen der Warnung ersetzt, die die Benachrichtigung ausgelöst hat. Ein Administrator kann die 33 Standardangaben für die kurze und die ausführliche Nachricht beibehalten oder den Betreff und den Inhalt einer Benachrichtigung ändern. Administratoren können festlegen, dass Benachrichtigungen im Rotationsverfahren an bestimmte Abonnenten gesendet werden. Außerdem unterstützt Essentials 2010 verschiedene Benachrichtigungskanäle und -endpunkte mit einer Vielzahl von Zustellprotokollen und -formaten. Einige Bediener bevorzugen beispielsweise den Empfang von Benachrichtigungen auf einem Pager, während andere Benachrichtigungen lieber per E-Mail erhalten. Benachrichtigungsabonnent Als Abonnent wird der Benutzer bezeichnet, der die Benachrichtigung erhält. In Essentials 2010 können Sie Abonnenten anhand einer Liste oder auf Basis der Gruppenmitgliedschaft definieren. Die manuelle Erstellung einer Liste ist das einfachste Verfahren zu Definition von Benachrichtigungsabonnenten. Benutzen Sie dieses Verfahren, wenn sich die Empfängerliste nicht ändert. Ein weniger arbeitsaufwändiges Verfahren ist die Verwendung der Gruppenmitgliedschaft. Wenn Sie Essentials 2010 in einer Active Directory-Netzwerkumgebung einsetzen, können Sie auf Basis der Gruppenmitgliedschaft festlegen, wer Benachrichtigungen erhält. Zudem können in Active Directory-Konten alle Kontaktdaten einschließlich E-MailAdressen, Telefonnummern und Pagerinformationen gespeichert werden. Bei der Integration von Active Directory wird Essentials 2010 bei jeder Änderung der Kontaktdaten eines Kontos automatisch informiert. Siehe auch Verwaltung in Essentials Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials Der Bereich "Konfiguration" in Essentials Mit der Navigationsschaltfläche Konfiguration wird der Bereich Konfiguration geöffnet, in dem eine Liste aller installierten und importierten Management Packs und die von ihnen für System Center Essentials 2010 definierten Objekte angezeigt werden. Wenn Sie auf Konfiguration klicken, werden folgende Informationen angezeigt: Management Pack-Vorlagen Verteilte Anwendungen Überwachungsgruppen Eine Liste installierter und importierter Management Packs und die von ihnen definierten Klassen Im Bereich Konfiguration können Sie außerdem folgende Tasks ausführen: Hinzufügen eines Monitors zu einem Management Pack Erstellen von Management Pack-Objekten Verwalten von Management Pack-Objekten 34 Verwalten von verteilten Anwendungen Verwaltung von Überwachungsgruppen Siehe auch Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole Konfiguration in Essentials Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Um einen Computer mit System Center Essentials 2010 verwalten zu können, muss dieser Computer Mitglied mindestens einer Computergruppe sein. Eine Computergruppe ist eine Ansammlung von verwalteten Computern, die im Allgemeinen gemeinsame Eigenschaften haben. In Essentials 2010 werden Computergruppen für Softwarebereitstellung, Updateverwaltung, Überwachung und Inventur verwendet. Inhalt dieses Abschnitts Computer, Computergruppen und Ermittlung in System Center Essentials Beschreibt Computergruppen in Essentials 2010. Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials Erklärt, wie Objekte für die Verwaltung mit Essentials 2010 ermittelt und vorbereitet werden. Aktivieren, Deaktivieren und Planen der Computerermittlung in Essentials Erklärt, wie Sie Computerermittlungen in Essentials 2010 aktivieren, deaktivieren und planen. Erstellen einer Computergruppe in Essentials Erklärt, wie Sie Computergruppen in Essentials 2010 erstellen. Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials Erklärt, wie Sie in Essentials 2010 Computer zu bzw. aus einer Computergruppe hinzufügen und entfernen. 35 Beenden der Verwaltung eines Computers in Essentials Erklärt, wie Sie die Verwaltung eines Computers in Essentials 2010 beenden. Löschen einer Computergruppe in Essentials Erklärt, wie Sie eine Computergruppe in Essentials 2010 löschen. Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials Erklärt, wie Sie einen Task für einen Computer in Essentials 2010 ausführen. Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials Erklärt, wie Sie Computergruppen und ihnen zugeordnete verwaltete Computer in Essentials 2010 löschen. Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials Erklärt, wie Sie Berichte zu Computern und Computergruppen in Essentials 2010 anzeigen. Suchen nach Objekten in System Center Essentials [sce2007]. Erklärt, wie Sie die Suchfunktionen von Essentials 2010 für schnelle Suchen verwenden. Verwenden der erweiterten Suche zum Auffinden von Objekten in Essentials Erklärt, wie Sie die Suchfunktionen von Essentials 2010 für komplexere Suchen verwenden. Siehe auch Inventur in Essentials Computer, Computergruppen und Ermittlung in System Center Essentials Zur Verwendung von System Center Essentials 2010-Features, wie der Softwarebereitstellung auf einem verwalteten Computer, muss der Computer ermittelt und ein Verwaltungs-Agent auf 36 ihm installiert worden sein. Eine Computergruppe in Essentials 2010 ist eine logische Ansammlung von verwalteten Computern, die Sie als eine Einheit verwalten möchten. Im Allgemeinen haben Computer in einer Computergruppe gemeinsame Merkmale. Essentials 2010 beinhaltet einige vordefinierte Computergruppen, Sie können jedoch auch eigene Gruppen erstellen. Bevor ein Computer einer Computergruppe hinzugefügt wird, muss der Essentials 2010Verwaltungs-Agent auf diesem Computer bereitgestellt werden. Ermittlung und Vorbereitung von Computern für die Verwaltung Computer, die Sie mit Essentials 2010 verwalten möchten, müssen zuerst ermittelt und für die Verwaltung vorbereitet werden, indem ein Agent auf den ermittelten Computern installiert wird. Ermittlung ist ein Vorgang in Essentials 2010, bei dem nach Computern und Netzwerkgeräten in Ihrer Umgebung gesucht wird, die verwaltet werden sollen. Sie können dann die Liste mit ermittelten Objekten durchsuchen und die Objekte auswählen, die Essentials 2010 verwalten soll. Essentials 2010 installiert Verwaltungs-Agents auf den ermittelten Computern, nicht aber auf den Netzwerkgeräten. Die Netzwerkgeräte werden stattdessen mit dem Essentials 2010Verwaltungsserver remote verwaltet. Ein Agent ist eine Essentials 2010-Komponente, die Sie auf einem Computer installieren, sodass dieser mit dem Essentials 2010-Verwaltungsserver verwaltet werden kann. Der Agent kommuniziert mit dem Verwaltungsserver, sendet Daten von den verwalteten Computern an den Verwaltungsserver und lädt Daten vom Verwaltungsserver auf die verwalteten Computer herunter. Der Agent führt außerdem Tasks auf den verwalteten Computern aus. Die Ermittlung von Computern und die Installation eines Agents auf ihnen sind integrale Prozesse und werden zentral vom Essentials-Verwaltungsserver ausgeführt, wenn Sie den Assistenten für die Verwaltung von Computern und Geräten ausführen. Der Assistent ermittelt Computer in Ihrer Umgebung und installiert dann den Agent auf jedem Computer, den Sie verwalten möchten. Erste Ermittlung Bereiten Sie die Computer unmittelbar nach der Installation von Essentials 2010 für die Ermittlung vor. Vor der Ermittlung von Computern muss der Assistent für die Konfiguration von System Center Essentials abgeschlossen werden, mit dem Sie die Firewallausnahmen so konfigurieren, dass Ermittlung und Agentinstallation erfolgreich durchgeführt werden können. Spätere Ermittlungen Nachdem die erste Ermittlung abgeschlossen ist, werden Computer auf eine der folgenden Weisen ermittelt: Wenn der Ermittlungsprozess mithilfe des Assistenten für die Konfiguration von System Center Essentials aktiviert wurde, wird er einmal am Tag ausgeführt. In der Ansicht Einstellungen des Bereichs Verwaltung können Sie das Intervall ändern. Manuelle Ausführung des Ermittlungs-Assistenten. Weitere Informationen finden Sie unter Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials. 37 Standardcomputergruppen Essentials 2010 bietet die folgenden vordefinierten Computergruppen: Alle Windows-Clients (n) Umfasst alle verwalteten Computer, auf denen ein Betriebssystem, das nicht serverbasiert ist, ausgeführt wird. Alle Windows-Computer (n) Umfasst alle Computer. Alle Windows-Server (n) Umfasst alle verwalteten Computer, auf denen ein serverbasiertes Betriebssystem ausgeführt wird. Diese Standardcomputergruppen sind dynamisch. Wenn Sie Computer in Ihrem Unternehmen ermitteln und den Agent auf ihnen bereitstellen, werden die neuen Computer automatisch den entsprechenden Computergruppen zugeordnet. Wenn die Komponente „Virtualization Management“ installiert ist, zeigt Essentials 2010 auch eine Gruppe Alle virtuellen Maschinen an, in der alle virtuellen Maschinen aufgeführt sind, unabhängig davon, ob diese von Essentials 2010 verwaltet werden oder nicht. Wenn Sie die Verfahren zum Festlegen eines Hostservers durchgeführt, eine virtuelle Maschine erstellt oder importiert haben und anschließend auf der virtuellen Maschine ein Betriebssystem und Dienste für Gäste installieren, kann Essentials 2010 die virtuelle Maschine wie einen physischen Computer ermitteln. Verwendung von Computergruppen Alle Essentials 2010-Features erfordern die Verwendung von Computergruppen. Abhängig vom Zweck der Computergruppe gibt es jedoch Unterschiede in der Interaktion mit Computergruppen. Um mit Computergruppen zu interagieren, die zur Überwachung verwendet werden, klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf Konfiguration, und erweitern Sie dann den Knoten Gruppen. Um mit Computergruppen, die für andere Zwecke verwendet werden, zu interagieren, klicken Sie auf Computer. Computergruppen, die zur Überwachung verwendet werden Überwachungsgruppen sind einem Management Pack zugeordnet, das die Definition der Computergruppe erhält. Standardmäßig werden bei der Installation von Essentials 2010 verschiedene Management Packs installiert. Diese Management Packs enthalten im Allgemeinen relevante Computergruppen, mit denen Sie die entsprechenden Computer verwalten können. Die Mitgliederliste von Überwachungscomputergruppen kann entweder statisch oder dynamisch sein. Sie können eine Liste mit bestimmten Computern erstellen oder eine Formel erstellen, mit deren Hilfe die Mitgliederliste regelmäßig überprüft und aktualisiert wird. Wenn Sie eine Überwachungscomputergruppe für andere Zwecke verwenden möchten, müssen Sie die Funktionalität dieser Gruppe manuell erweitern. Klicken Sie dazu auf Computer, und erstellen Sie eine neue Computergruppe, die auf der von Ihnen benötigten Überwachungsgruppe basiert. 38 Computergruppen, die für andere Features verwendet werden Die Computergruppen, die für Softwarebereitstellung, Updateverwaltung und Inventur verwendet werden, sind auch automatisch für Überwachungszwecke verwendbar. Dies schließt die Standardcomputergruppen ebenso wie alle neuen, von Ihnen mithilfe des Dialogfelds Neue Computergruppe – Eigenschaften erstellten Computergruppen ein. Wenn Sie z. B. nach dem Erstellen einer neuen Computergruppe für Softwarebereitstellung, auf Konfiguration klicken und dann den Knoten Gruppen erweitern, wird die neu erstellte Computergruppe aufgelistet. Die Mitgliederliste dieser Computergruppen kann entweder eine Liste bestimmter Computer oder eine Liste, die auf einer vorhandenen Überwachungscomputergruppe basiert, sein. Wenn Sie eine Überwachungscomputergruppe angeben, ist der Name der neuen Gruppe identisch mit der Überwachungsgruppe, und die Mitglieder der angegebenen Überwachungscomputergruppe werden zu Mitgliedern der neuen Computergruppe. Diese ist eine dynamische Computergruppe. Computer, die der Überwachungscomputergruppe hinzugefügt werden, sind auch automatisch Mitglieder dieser neuen Gruppe. Wenn Sie eine Computergruppe löschen, die auf einer Überwachungscomputergruppe basiert, wird die ursprüngliche Überwachungsgruppe nicht gelöscht, sie ist jedoch nicht mehr für die Verwendung mit anderen Features als der Überwachung verfügbar. Sie können z. B. nicht mehr Software für die gelöschte Computergruppe bereitstellen. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Erstellen einer Computergruppe in Essentials Aktivieren, Deaktivieren und Planen der Computerermittlung in Essentials Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials Mit dem Assistenten für Computer- und Geräteverwaltung in System Center Essentials 2010 können Sie Computer und Netzwerkgeräte ermitteln und dann Agents auf den Computern installieren, die Sie verwalten möchten. Nach der Erstkonfiguration von Essentials 2010 möchten Sie möglicherweise neue Computer verwalten, die dem Netzwerk hinzugefügt werden, oder Sie möchten u. U. Computer verwalten, die bereits erkannt aber noch nicht für die Verwaltung ausgewählt worden sind. Sie können den Assistenten für Computer- und Geräteverwaltung ausführen, wann immer Sie neue Computer in Ihrem Netzwerk ermitteln möchten. Hinweis Das Hinzufügen der Informationen über die ermittelten Computer kann 90 Minuten oder länger dauern. 39 So ermitteln Sie zu verwaltende Computer und installieren Agents 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Klicken Sie im Bereich Computer (Übersicht) auf Neue Computer und Geräte hinzufügen. 3. Folgen Sie den Eingabeaufforderungen, um den Assistenten abzuschließen. Wenn zwischen dem Essentials-Verwaltungsserver und einem Computer, den Sie verwalten wollen, aufgrund der Einstellungen für die Hostfirewalloder wegen fehlender Administratorrechte keine Verbindung besteht, schlägt die (als Pushinstallation bezeichnete) Bereitstellung des Essentials-Agents möglicherweise fehl. Die Management Pack-Regeln für die Bereitstellung des Sicherungs-Agents Ereignisbasierte Regel zur Agentbereitstellung mithilfe von Update Services und Zeitplanbasierte Regel zur Agentbereitstellung mithilfe von Update Services prüfen, ob bei der Installation des Essentials-Agents Fehler aufgetreten sind. Sollte bei der Pushinstallation des Agents auf einem Computer, den Sie verwalten wollen, durch Essentials 2010 ein Fehler aufgetreten sein, stellt der Windows Server Update Services (WSUS)Agent auf dem betreffenden Computer eine Verbindung zum Essentials-Verwaltungsserver her, um den Essentials-Agent herunterzuladen und zu installieren. Dieser Vorgang kann zwischen zwei und drei Stunden in Anspruch nehmen. Während der geplanten Computerermittlung erkennt Essentials 2010 Computerobjekte in Active Directory und stellt dann zu jedem einzelnen Objekt eine Verbindung her, um zu prüfen, ob der Computer online und für die Agentbereitstellung verfügbar ist. Bei diesem Vorgang handelt es sich um den Überprüfungsprozess. Auf Computern mit aktivierter Hostfirewall schlägt sowohl die Ermittlung als auch der Überprüfungsprozess fehl. Da die Computer nicht erkannt werden, werden für diese Computer keine Agents bereitgestellt – weder durch eine Pushinstallation noch durch die Bereitstellung von Sicherungs-Agents. Wenn Sie den Überprüfungsprozess umgehen wollen, damit Essentials 2010 versucht, Agents für Computer mit aktivierter Hostfirewall bereitzustellen, müssen Sie die Überprüfung für die Regel für die geplante Computerermittlung deaktivieren. Hinweis Auf der Essentials 2010-Konsole erscheinen in der Ansicht Ausstehende Aktionen veraltete Computerobjekte als fehlgeschlagene Installationsversuche, weil der Computer zwar erkannt wurde, die Agentinstallation jedoch fehlgeschlagen ist, da sich der Computer nicht mehr im Netzwerk befindet (veraltetes Computerobjekt). So deaktivieren Sie die Überprüfung während der Ermittlung von Computerobjekten 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Konfiguration. 2. Klicken Sie im Bereich Konfiguration auf Regeln. 3. Geben Sie in das Feld Suchen nach Geplante Agentermittlung und -installation ein, und klicken Sie dann auf Jetzt finden. 4. Klicken Sie in der Ergebnisliste mit der rechten Maustaste auf die Regel Geplante 40 Agentermittlung und -installation, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 5. Klicken Sie auf die Registerkarte Außerkraftsetzungen , klicken Sie auf Außerkraftsetzung und dann auf Für alle Objekte der Klasse: Stammverwaltungsserver. 6. Wählen Sie Überprüfen aus, setzen Sie den Außerkraftsetzungswert auf Falsch, und klicken Sie dann auf OK. Klicken Sie auf der Registerkarte Außerkraftsetzungen auf Schließen, um Ihre Änderungen zu speichern. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials Aktivieren, Deaktivieren und Planen der Computerermittlung in Essentials Wenn Sie nach der Installation und Bereitstellung von System Center Essentials 2010 mit der Verwaltung von Computern oder Netzwerkgeräten beginnen, möchten Sie möglicherweise mit der Zeit zusätzliche Computer verwalten, um Wachstum und anderen Änderungen in Ihrem Unternehmen gerecht zu werden. Wenn Sie dieses Feature mit dem Assistenten zum Konfigurieren von System Center Essentials aktivieren, wird von einem der von Essentials 2010 installierten Management Packs täglich eine Ermittlung durchgeführt. Dabei wird Ihr Netzwerk von Essentials 2010 nach Computern durchsucht, die noch nicht ermittelt worden sind. Bei Ermittlung neuer Computer wird durch Essentials 2010 darauf automatisch ein Agent installiert, sodass sie ebenfalls verwaltet werden können. So aktivieren oder deaktivieren Sie geplante Computerermittlungen 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Konfiguration. 2. Klicken Sie im Bereich Konfiguration auf Regeln. 3. Geben Sie in das Feld Suchen nach die Zeichenfolge Geplant ein, und klicken Sie auf Suche starten. 4. Klicken Sie im Bereich Regeln auf Geplante Agentermittlung und -installation. 5. Klicken Sie im Bereich Regeldetails auf Wissensquelle anzeigen. 6. Nehmen Sie auf der Registerkarte Konfiguration Änderungen vor. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials Erstellen einer Computergruppe in Essentials 41 Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials Erstellen einer Computergruppe in Essentials Computergruppen können in System Center Essentials 2010 verwendet werden, um eine Teilmenge Ihrer verwalteten Computer festzulegen, für die Sie dann Regeln und Monitore anwenden, Software bereitstellen oder andere Essentials-Verwaltungstools verwenden können. Wenn Sie eine neue Computergruppe erstellen, wird diese zusammen mit den Standardcomputergruppen in den Ansichten Computer und Überwachung angezeigt. Sie ist ebenfalls für die Genehmigung von Software und die Bereitstellung von Updates verfügbar. Hinweis Nach der Erstellung einer neuen Computergruppe kann es einige Minuten dauern, bis die Gruppenmitglieder im Bereich Computer angezeigt werden. Möglicherweise müssen Sie auch mit der rechten Maustaste auf die Computergruppe klicken und dann Aktualisieren auswählen. So erstellen Sie eine neue Computergruppe mit mehreren einzeln ausgewählten Computern 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Klicken Sie im Bereich Computer auf Computergruppe erstellen. 3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Computer aus der nachstehenden Liste wählen. 4. Geben Sie im Dialogfeld Erstellen einer neuen Computergruppe einen sinnvollen Namen für die neue Computergruppe ein. Die Namen werden an anderen Stellen in Essentials in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. 5. Aktivieren oder deaktivieren Sie in der Liste Mitglieder dieser Computergruppe die Kontrollkästchen für die einzelnen Computer, die Sie der neuen Gruppe hinzufügen möchten. Verwenden Sie die Dropdownpfeile bei den Spaltenüberschriften, um die Liste nach Computername, Betriebssystemversion oder Computermodell zu filtern. 6. Klicken Sie auf OK. So erstellen Sie eine Computergruppe, die auf einer verwalteten Computergruppe basiert 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Klicken Sie im Bereich Computer auf Computergruppe erstellen. 3. Wählen Sie zunächst unter Kriterien in dem Dropdown-Listenfeld die Option Verwaltete Computergruppe verwenden und dann unter Verwaltete Computergruppen in dem Dropdown-Listenfeld eine verwaltete Computergruppe aus. 4. Wählen Sie im Dialogfeld Mitglieder dieser Computergruppe die Computer aus. Hinweis Die neue Computergruppe erhält denselben Namen wie die ausgewählte 42 verwaltete Computergruppe. So erstellen Sie eine Computergruppe mithilfe der dynamischen Gruppenmitgliedschaft 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Klicken Sie im Bereich Computer (Übersicht) auf Computergruppe erstellen. 3. Geben Sie den Namen des Essentials-Verwaltungsservers in das Textfeld Name der Computergruppe ein. 4. Wählen Sie unter Computer wählen in dem Dropdown-Listenfeld die Option Kriterien angeben aus. 5. Wählen Sie in der Liste ein oder mehr Kriterien aus, um diese zu definieren und für die Gruppe anzuwenden: Hersteller Modell Betriebssystem Service Pack Organisationseinheit Die Liste der Werte in den Dropdown-Listenfeldern der Kriterien (für die Operatoren „Ist gleich“ und „Ist ungleich“) basiert auf den von bereits verwalteten Computern berichteten Inventurinformationen. An einer bestimmten Inventur vorgenommene Änderungen werden möglicherweise erst bis zu 24 Stunden später in den Dropdown-Listenfeldern angezeigt. Dies hängt davon ab, wann die aktualisierten Informationen von dem verwalteten Computer berichtet werden. Wenn Sie Musterübereinstimmungskriterien verwenden, wird bei der Suche zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Die in der Liste der verfügbaren Werte angezeigten Informationen zur Organisationseinheit werden von Agents berichtet und nicht von Active Directory bezogen. Beim Abgleichen mit einer Organisationseinheit werden untergeordnete Organisationseinheiten nicht berücksichtigt. Jede untergeordnete Organisationseinheit, die in der Gruppendefinition enthalten sein soll, muss explizit abgeglichen werden. Werden mehrere Mitgliedschaftskriterien ausgewählt, müssen alle ausgewählten Kriterien für einen Computer, der als Mitglied in die Gruppe aufgenommen werden soll, abgeglichen werden und übereinstimmen. Wenn beispielsweise bestimmte Betriebssysteme und Service Packs ausgewählt werden, müssen beide Kriterien erfüllt sein, damit ein Computer der Gruppe, die Sie erstellen, angehören kann. 6. Klicken Sie nach der Definition Ihrer Suchkriterien auf Erstellen.. Nach der Erstellung einer Gruppe mit dynamischer Mitgliedschaft kann es bis zu zehn Minuten dauern, bis die Gruppenmitglieder im Bereich Computer angezeigt werden. Möglicherweise müssen Sie auch mit der rechten Maustaste auf die Computergruppe klicken und dann Aktualisieren auswählen. 43 Siehe auch Gruppen in Essentials Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials Löschen einer Computergruppe in Essentials Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials Das Hinzufügen und Entfernen von Computern in System Center Essentials 2010 ist ein einfacher Vorgang. Die Standardcomputergruppen („Alle Windows-Computer“, „Alle WindowsClients“ und „Alle Windows-Server“) können jedoch nicht geändert oder entfernt werden. Sie können benutzerdefinierte Computergruppen ändern, indem Sie mithilfe der folgenden Bereiche der Essentials 2010-Konsole Computer hinzufügen oder ändern oder die für eine Computergruppe definierten Kriterien modifizieren: Der Bereich „Computer“. Hier können Sie schnell und einfach Computer einer von Ihnen erstellten Computergruppe hinzufügen oder aus einer solchen entfernen. Sie können jedoch keine Computergruppen ändern, die auf einer vorhandenen Management Pack-Gruppe basieren. Essentials 2010 fügt Computer automatisch auf Grundlage definierter Kriterien geeigneten Gruppen hinzu. Der Bereich „Konfiguration“. Hier können Sie viele Arten verfügbarer Objekte verschiedenen Gruppentypen einschließlich Computergruppen hinzufügen. Nur hier können Sie auch Mitglieder von Standardcomputergruppen („Alle Windows-Computer“, „Alle Windows-Clients“ und „Alle Windows-Server“) oder von Computergruppen, die auf einer vorhandenen Management Pack-Gruppe basieren, ändern. So ändern Sie die Kriterien einer Computergruppe im Bereich „Computer“ 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer. 2. Erweitern Sie im Bereich Computer den Knoten Computergruppen. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine von Ihnen Gruppe, und klicken Sie dann auf Gruppe bearbeiten. 4. Ändern Sie die Kriterien für diese Computergruppe auf Basis der Eigenschaften des Computers oder Geräts, das Sie der Gruppe hinzufügen wollen, und klicken Sie dann auf Erstellen. Essentials fügt neue Computer und Geräte, die die ausgewählten Kriterien erfüllen, automatisch hinzu. Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe im Bereich „Konfiguration“ 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Konfiguration. 2. Erweitern Sie im Bereich Konfiguration den Knoten Konfiguration, und klicken Sie auf 44 Gruppen. 3. Klicken Sie im Bereich Gruppen mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe, und klicken Sie auf Eigenschaften. 4. Klicken Sie auf die Registerkarte Explizite Mitglieder und dann auf Objekte hinzufügen/entfernen. Dadurch wird die Seite Objektauswahl im GruppenerstellungsAssistenten geöffnet. 5. Wählen Sie auf der Seite „Objektauswahl“ unter Suchen nach die Option Computer aus. 6. Klicken Sie auf Suchen. Sie können unter Nach Teil des Namen filtern einen beliebigen Teil des Computernamens eingeben. Platzhalter werden nicht unterstützt. 7. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: Wählen Sie unter Verfügbare Objekte die Computer aus, die Sie hinzufügen möchten, und klicken Sie auf Hinzufügen. Wählen Sie unter Ausgewählte Objekte die Computer aus, die Sie entfernen möchten, und klicken Sie auf Entfernen. 8. Klicken Sie auf OK. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Erstellen einer Computergruppe in Essentials Löschen einer Computergruppe in Essentials Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials Beenden der Verwaltung eines Computers in Essentials Beenden der Verwaltung eines Computers in Essentials Wenn Sie die maximale Anzahl von Geräten, die System Center Essentials 2010 verwalten kann, erreicht haben oder Sie Computer und Geräte aus der Verwaltung herausnehmen wollen, um sie neu zu erstellen, zu aktualisieren oder ihren Zweck neu zu definieren, können Sie die Verwaltung von einem oder mehreren Computern in Essentials 2010 jederzeit beenden. Wenn Sie Essentials 2010 zum Beenden der Verwaltung eines Computers konfigurieren, wird der Agent von diesem Computer deinstalliert und der Computer aus allen Computergruppen, zu denen er gehört, entfernt und nicht mehr in der Essentials-Konsole angezeigt. Wenn Sie die Verwaltung eines Computers beenden, wird die Anzahl der von Essentials 2010 verwalteten Computer um 1 verringert. So beenden Sie die Verwaltung eines Computers 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung und dann den Knoten 45 Geräteverwaltung. 3. Klicken Sie auf Mit Agents verwaltet. 4. Wählen Sie im Bereich Ansichten die Computer aus, für die Sie die Verwaltung beenden möchten. 5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Computer, und klicken Sie dann auf Deinstallieren. 6. Bestätigen Sie Ihre Aktion. Hinweis Verwenden Sie dieses Verfahren, um Geräte, die aus dem Netzwerk entfernt werden, neu zu erstellen oder ihren Zweck neu zu definieren. Verwenden Sie das folgende Verfahren, um die Verwaltung eines Computers, der im Netzwerk bleibt, zu beenden. So deinstallieren Sie den Agent manuell direkt von dem verwalteten Computer 1. Öffnen Sie auf dem verwalteten Computer die Systemsteuerung, und klicken Sie auf Software. 2. Klicken Sie im Dialogfeld Software auf Microsoft Operations Manager R2 Agent. 3. Öffnen Sie die Essentials-Konsole. 4. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Verwaltung. 5. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung und dann den Knoten Geräteverwaltung. 6. Klicken Sie auf Mit Agents verwaltet. 7. Markieren Sie im Bereich Ansichten alle Computer, von denen Sie den Agent manuell entfernt haben. 8. Klicken Sie auf Löschen. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Ermittlung und Vorbereitung von Objekten für die Verwaltung in Essentials Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials Löschen einer Computergruppe in Essentials Sie können nicht mehr benötigte Computergruppen mit Ausnahme der Standardcomputergruppen („Alle Windows-Computer“, „Alle Windows-Clients“ und „Alle Windows- Server“) aus System Center Essentials 2010 leicht entfernen. So löschen Sie eine Computergruppe 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 46 2. Erweitern Sie den Knoten Computergruppen. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Computergruppe, und klicken Sie dann auf Löschen. Die Gruppen „Alle Windows-Computer“, „Alle Windows-Clients“ und „Alle Windows-Server“ können nicht gelöscht werden. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials Erstellen einer Computergruppe in Essentials Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials Ausführen eines Tasks für einen Computer in Essentials Sie können häufig verwendete System Center Essentials 2010-Tasks oder viele häufig verwendete Windows-Tasks für ausgewählte Computer in Computergruppen über die Essentials 2010-Konsole ausführen. Die ausführbaren Tasks sind folgende: Computerverwaltung Software und Updates erkennen Kontoeinstellungen anzeigen Aktive Verbindungen anzeigen Aktive Sitzungen anzeigen Lokale Benutzer anzeigen Netzwerkfreigaben anzeigen Serverstatistiken anzeigen Arbeitsstationsstatistiken anzeigen IPConfig Prozesse auflisten Dienste auflisten Remotedesktop Route PRINT So führen Sie einen Task auf ausgewählten Computern in einer Computergruppe durch 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Erweitern Sie den Knoten Computergruppen. 3. Wählen Sie im Bereich Ansichten einen oder mehrere Computer aus. 4. Zeigen Sie im Menü Aktionen auf Windows Computer-Tasks, und klicken Sie auf den Task, den Sie ausführen möchten. 47 5. Geben Sie alle erforderlichen Parameter oder Anmeldeinformationen in das angezeigte Dialogfeld zur Taskbestätigung ein, und bestätigen Sie den Task. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials Anzeigen von Computern, Geräten und Computergruppen in Essentials Sie können die folgenden Verfahren verwenden, um Standard- und benutzerdefinierte Computergruppen in System Center Essentials 2010 anzuzeigen. Die Liste von Computergruppen wird auch beim Einrichten von Software und der Updatebereitstellung angezeigt. Die Management Pack-Computergruppen werden getrennt von den Standard- und benutzerdefinierten Computergruppen aufgelistet. Wenn Sie eine Management PackComputergruppe auf die gleiche Weise wie Standard- oder benutzerdefinierte Gruppen verwalten möchten, lesen Sie unter Erstellen einer Computergruppe in Essentials nach. So zeigen Sie die Mitglieder einer Computergruppe an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Erweitern Sie Computergruppen im Bereich Computer. 3. Wählen Sie eine der Standardcomputergruppen aus, z. B. Alle Computer, Alle Clients oder Alle Server, oder wählen Sie eine von Ihnen erstellte Gruppe aus. Auf jeden Gruppennamen folgt ein Indikator, der die Zahl der Gruppenmitglieder angibt. 4. Im Bereich Ansichten können Sie sich die Mitgliederliste der ausgewählten Computergruppe anzeigen lassen. Hinweis Wenn der Status eines verwalteten Computers in der Liste abgeblendet angezeigt wird, bedeutet dies, dass der Agent auf dem verwalteten Computer keine Verbindung zu dem Verwaltungsserver herstellen kann. So zeigen Sie Management Pack-Computergruppen an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Erweitern Sie im Navigationsbereich Überwachungskonfiguration den Knoten Übersicht. 3. Erweitern Sie ein Management Pack, um die entsprechenden Computergruppen anzuzeigen. 48 Filtern der Liste verwalteter Computer 1. Zeigen Sie die Liste verwalteter Computer im Ergebnisbereich an, klicken Sie auf das Feld Suchen nach, geben Sie eine Zeichenfolge ein, und klicken Sie auf Jetzt suchen. Die Liste enthält nun nur verwaltete Computer, deren Namen die von Ihnen eingegebene Zeichenfolge enthalten. 2. Klicken Sie auf Löschen, um den Filter zu deaktivieren und wieder die komplette Liste verwalteter Computer anzuzeigen. Anzeigen verwalteter Computer 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung. 2. Erweitern Sie im Navigationsbereich Verwaltung die Knoten Verwaltung und Geräteverwaltung. 3. Wählen Sie Netzwerkgeräte aus. 4. Alle ermittelten Netzwerkgeräte werden im Bereich Ansichten angezeigt. Siehe auch Computer, Computergruppen und Ermittlung in System Center Essentials Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials Erstellen einer Computergruppe in Essentials Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials Anzeigen von Berichten zu Computern und Computergruppen in Essentials In der Ansicht „Computer“ wird in System Center Essentials 2010 ein zusammenfassender Bericht zu Hardware, Software und Systemintegrität auf den Computern in einer Computergruppe generiert. Des Weiteren stehen Berichte über einzelne Computer in der Gruppe zur Verfügung. So zeigen Sie einen Zusammenfassungsbericht zu einer Computergruppe an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Erweitern Sie Computergruppen im Bereich Computer. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste eine der Computergruppen und dann auf Bericht zur Gruppenzusammenfassung. So zeigen Sie Berichte zu einzelnen Mitgliedern einer Computergruppe an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Erweitern Sie Computergruppen im Bereich Computer. 49 3. Wählen Sie eine der Computergruppen aus. Klicken Sie im Bereich Ansichten auf eines der Mitglieder der ausgewählten Computergruppe, und klicken Sie auf eine der folgenden Optionen: Status der Softwarebereitstellung Status der Updatebereitstellung Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Hinzufügen und Entfernen von Computern zu bzw. aus einer Computergruppe in Essentials Erstellen einer Computergruppe in Essentials Löschen einer Computergruppe in Essentials Suchen nach Objekten in System Center Essentials [sce2007]. Verwenden Sie das folgende Verfahren, um in System Center Essentials 2010 nach Objekten zu suchen. In Essentials 2010 können Sie nur nach Überwachungs- und Konfigurationsinformationen suchen. Sie können keine globale Suche nach Updates, Software oder Computern durchführen. So suchen Sie nach Objekten 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Suchen. 2. Geben Sie in das Textfeld Suchen den gesamten Anzeigenamen eines Objekts oder einen Teil davon ein, und klicken Sie anschließend auf Suchen. 3. Um Ihre Suche einzugrenzen, klicken Sie auf den Pfeil Suchen, und klicken Sie dann auf einen der folgenden Suchtypen: Verwaltete Objekte Warnungen Ereignisse Regeln Monitore Tasks Ansichten 4. Klicken Sie auf ein Objekt in der Liste der Objekte. Im Bereich Detailansicht werden weitere Informationen zu dem ausgewählten Objekt angezeigt. Siehe auch Verwenden der erweiterten Suche zum Auffinden von Objekten in Essentials 50 Verwenden der erweiterten Suche zum Auffinden von Objekten in Essentials Verwenden Sie das folgende Verfahren, um in System Center Essentials 2010 eine erweiterte Suche nach Objekten durchzuführen. So verwenden Sie die erweiterte Suche, um Objekte zu ermitteln 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf den Pfeil Suchen, und klicken Sie dann auf Erweiterte Suche. 2. Klicken Sie in der Liste Nach bestimmten Objekttypen suchen auf den Objekttyp, nach dem Sie suchen. 3. Wählen Sie eine oder mehrere Bedingungen für das Suchobjekt aus. 4. Klicken Sie auf Parameter in "Favoriten" speichern, um die Suchkriterien zu speichern. 5. Klicken Sie unter Kriterienbeschreibung auf die unterstrichenen Begriffe, um Ihre Suchkriterien zu definieren, und klicken Sie dann auf OK. 6. Klicken Sie auf Parameter in "Favoriten" speichern, um die Suchkriterien zu speichern. 7. Klicken Sie auf Suchen. Siehe auch Suchen nach Objekten in System Center Essentials [sce2007]. Inventur in Essentials Mithilfe von System Center Essentials 2010 können Sie Hardware- und Softwareinventurdaten für jeden verwalteten Computer anzeigen oder Inventurberichte für einen Computer oder eine Computergruppe generieren. Inhalt dieses Abschnitts Inventur in System Center Essentials Enthält eine Beschreibung über das Sammeln der Inventurdaten und die Anzeigefeatures in Essentials 2010 Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010 Enthält Anweisungen zum Anzeigen einer Ad-hoc-Softwareinventur für einen einzelnen verwalteten Computer. Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010 Enthält Anweisungen zum Anzeigen einer Ad-hoc-Hardwareinventur für einen einzelnen 51 verwalteten Computer. Anzeigen von Inventurberichten in System Center Essentials 2010 Enthält Anweisungen zur Anzeige von inventurbezogenen Berichten, einschließlich Zusammenfassungsberichten für Computergruppen. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Inventur in System Center Essentials Nachdem die Agents in System Center Essentials 2010 auf den verwalteten Computern bereitgestellt wurden, wird alle 22 Stunden eine Software- und Hardwareinventur durchgeführt. Dabei nehmen die Agents Verbindung mit dem Essentials-Verwaltungsserver auf, um Updates zu synchronisieren und die gesammelten Inventurdaten zu senden. Benutzer können die Daten in der Essentials-Konsole anzeigen. Zusätzlich zu den Inventurdaten können in Essentials 2010 auch andere wichtige Informationen über die verwalteten Computer angezeigt werden, z. B. Warnungen und Status der Updatebereitstellung. Administratoren können die Inventurdaten verwenden, um die Integrität verwalteter Computer zu überwachen, Probleme zu diagnostizieren, die Notwendigkeit für bestimmte Updates oder Software oder die Notwendigkeit von Hardwareupdates im Unternehmen zu beurteilen. Gesammelte Inventurdaten Die Inventurinformationen umfassen folgende Details zu verwalteten Computern: Klasse Eigenschaft Processor DeviceID Architecture MaxClockSpeed Name BIOS Name Version Manufacturer ReleaseDate OperatingSystem Name 52 Klasse Eigenschaft BuildNumber OSLanguage ProductType SerialNumber ServicePackMajorVersion ServicePackMinorVersion Version DiskDrive DeviceID Name Manufacturer InterfaceType Size LogicalDisk Name DriveType VolumeName FileSystem Size FreeSpace NetworkAdapterConfiguration Index Caption Description DHCPEnabled DHCPLeaseExpires DHCPLeaseObtained DHCPServer DNSDomain DNSEnabledForWINSResolution DNSHostName 53 Klasse Eigenschaft DomainDNSRegistrationEnabled IPAddress IPFilterSecurityEnabled WINSEnableLMHostsLookup WINSPrimaryServer NetworkAdapter Index Name Caption Description Manufacturer MACAddress SoundDevice Name Manufacturer VideoController Description AdapterRAM DriverDate VideoModeDescription ComputerSystem Name Manufacturer Model TotalPhysicalMemory Printer Name Software Name Version Publisher Siehe auch Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010 54 Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010 Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010 Verwenden Sie das folgende Verfahren zur Anzeige der Softwareinventur für einen verwalteten Computer in der System Center Essentials 2010-Konsole. So zeigen Sie die Softwareinventur an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Wählen Sie im Computerbereich eine Computergruppe aus, die den verwalteten Computer enthält, für den Sie die Softwareinventur anzeigen möchten. 3. Wählen Sie im Bereich „Ansichten“ den Computer aus, für den Sie die Softwareinventur anzeigen möchten. 4. Klicken Sie im Detailbereich auf den Link unter Installierte Software. Im Dialogfeld Installierte Softwareanwendungen sind Namen und Versionen der auf dem ausgewählten Computer installierten Software aufgelistet. Siehe auch Inventur in System Center Essentials Der Bereich "Computer" in Essentials Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010 Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010 Sie können die Hardwareinventur für einen bestimmten verwalteten Computer in der System Center Essentials 2010-Konsole anzeigen. So zeigen Sie die Hardwareinventur an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Wählen Sie im Bereich Computer eine Computergruppe aus, die den verwalteten Computer enthält, für den Sie die Hardwareinventur anzeigen möchten. 3. Wählen Sie im Bereich Ansichten den Computer aus, für den Sie die Hardwareinventur anzeigen möchten. 4. Im Bereich „Details“ können Sie Informationen zum Computer und ausgewählte Hardwareinformationen anzeigen. Tipp Wenn die Komponente Berichte installiert ist, können Sie zusätzliche Hardwareinventurdaten für diesen Computer anzeigen. Klicken Sie im Bereich 55 Tasks unter Eigenschaften auf Hardwareinventur. Siehe auch Inventur in System Center Essentials Der Bereich "Computer" in Essentials Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010 Anzeigen von Inventurberichten in System Center Essentials 2010 Sie können in System Center Essentials 2010 zwei verschiedene Arten von Berichten anzeigen, die für Computer oder Computergruppen generiert wurden. Die Berichte sind der Computerinventurbericht, der im Dialogfeld Eigenschaften für den entsprechenden Computer angezeigt wird, und der Bericht zur Gruppenzusammenfassung. Anzeigen eines Computerinventurberichts 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Wählen Sie im Bereich Computer eine Computergruppe aus, die den Computer enthält, für den Sie den Bericht anzeigen möchten. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Bereich Ansichten auf den betreffenden Computer, und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften. Im Dialogfeld „Eigenschaften“ von <Computername> werden die Inventurdetails zu diesem Computer angezeigt. Anzeigen eines Berichts zur Computerzusammenfassung 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Wählen Sie im Bereich Computer eine Computergruppe aus, für die Sie den Bericht anzeigen möchten, und klicken Sie dann auf Bericht zur Gruppenzusammenfassung. Im Dialogfeld Bericht zur Gruppenzusammenfassung – Alle Computer wird der Bericht angezeigt. Siehe auch Inventur in System Center Essentials Anzeigen der Hardwareinventur in System Center Essentials 2010 Anzeigen der Softwareinventur in System Center Essentials 2010 56 Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Virtualization Management wurde in System Center Essentials 2010 eingeführt, damit kleine und mittlere Unternehmen das Potenzial ihrer Technologieressourcen voll ausschöpfen können. Eine virtuelle Maschine emuliert ein vollständiges Hardwaresystem vom Prozessor bis zum Netzwerkadapter in einer unabhängigen, isolierten Softwareumgebung und ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von zwei andernfalls inkompatiblen Betriebssystemen. Die Virtualisierung der Umgebung mit Essentials 2010 kann dazu beitragen, dass durch die Konsolidierung nicht voll ausgelasteter physischer Server und die schnellere Bereitstellung neuer virtueller Maschinen, die als Anwendungsserver oder für ähnliche Aufgaben eingesetzt werden können, das Potenzial begrenzter IT-Ressourcen besser ausgeschöpft wird. Dieser Abschnitt enthält Informationen und schrittweise Anleitungen zur Einführung von Virtualization Management in Ihre IT-Umgebung. Inhalt dieses Abschnitts Virtualisierungsverwaltung in Essentials Hier werden Informationen zu Virtualization Management in Essentials 2010 und Grundlagen für Ihre ersten Schritte bereitgestellt. Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Hier wird beschrieben, wie ein Hostserver für virtuelle Maschinen festgelegt wird. Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials Hier wird beschrieben, wie eine neue virtuelle Maschine mithilfe einer Vorlage erstellt wird. Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über einen Server in Essentials Hier wird beschreiben, wie ein physischer Computer in eine virtuelle Maschine konvertiert wird Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine virtuelle Festplatte in Essentials Hier wird beschrieben, wie eine neue virtuelle Maschine mithilfe eine virtuellen Datenträgers erstellt wird. Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials Hier wird die Installation eines Betriebssystems, von Diensten für virtuelle Gäste und 57 eines Agents auf einer virtuellen Maschine beschrieben, damit diese durch Essentials 2010 verwaltet werden kann. Verbinden mit einer virtuellen Maschine in Essentials Hier wird beschrieben, wie eine Verbindung zu einer virtuellen Maschine hergestellt wird. Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials Hier wird beschrieben, wie Eigenschaften virtueller Maschinen, darunter Speicherplatz, Speicher, CD/DVD-Laufwerk und Netzwerkeigenschaften, konfiguriert werden. Ändern des Status einer virtuellen Maschine in Essentials Hier wird beschrieben, wie virtuelle Maschinen gestartet, beendet oder angehalten werden. Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials Hier wird beschrieben, wie virtuelle Maschinen von einem Hostserver zu einem anderen migriert werden. Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials Hier wird der Umgang mit Vorlagen für virtuelle Maschinen beschrieben. Verwalten der Snapshots von virtuellen Maschine in Essentials Hier wird der Umgang mit Snapshots virtueller Maschinen beschrieben. Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials Hier wird beschrieben, wie eine virtuelle Maschine gelöscht wird. Löschen eines Hostservers in Essentials Hier wird beschrieben, wie ein Hostserver nach der Migration aller virtuellen Maschinen zu einem neuen Hostserver entfernt wird. Deaktivieren bzw. Aktivieren eines Hosts für die Platzierung Hier wird beschrieben, wie der Platzierungsstatus eines Hosts für virtuelle Maschinen geändert wird. 58 Konfigurieren von Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung Hier wird beschrieben, wie Tipps für die Leistungs- und Ressourcenoptimierung (Performance and Resource Optimization, PRO) nach Schweregrad gefiltert werden, und es werden Windows PowerShell-Skripte zum Konfigurieren einer automatischen bzw. einer manuellen Implementierung bereitgestellt. Virtualisierungsverwaltung in Essentials Die Virtualisierung ist eine Rechnertechnologie, bei der ein Computer Bereiche im Speicherplatz, die als virtuelle Maschinen bezeichnet werden, nutzen kann, um ganze Umgebungen zu hosten. Nachdem sich Benutzer bei einer virtuellen Maschine angemeldet haben, wird eine Umgebung angezeigt, die über dieselbe Funktionalität verfügt wie eine Umgebung, die auf dem eigentlichen physischen Computer ausgeführt wird. In Unternehmen wird der Host eines virtuellen Computers oft einer bestimmten Geschäftseinheit zugewiesen. Beispielsweise können sämtliche Datenbanken auf virtuellen Computern ausgeführt werden, die von einem einzigen Computer gehostet werden. Die Webinhalte des Unternehmens könnten dagegen auf einem anderen Host gespeichert sein. Nachdem Computer installiert und mit dem Netzwerk verbunden wurden, können Sie mithilfe der System Center Essentials 2010-Ermittlung physische Computer suchen lassen, die die Systemanforderungen für die Zuordnung als Host und für die Vorbereitung auf die Hostaufgabe erfüllen. Unter Essentials wird nur ein Host einer virtuellen Maschine pro physischem Host verwaltet. Das Zuordnen und Konfigurieren von Servern als Hosts für virtuelle Maschinen in Essentials 2010 kann über den Essentials-Verwaltungsserver oder über die Essentials-Konsole erfolgen. Sie können die virtuellen Maschinen auch auf Hosts in vertrauenswürdigen Domänen, Arbeitsgruppen oder Umkreisnetzwerken einrichten und verwalten. Wichtig Wenn Essentials 2010 mit Virtualization Management und außerdem System Center Virtual Machine Manager (VMM) 2008 installiert ist, wird empfohlen, virtuelle Maschinen nicht in der VMM-Administratorkonsole, sondern ausschließlich in Essentials 2010 zu verwalten, um Konflikte zwischen den Anwendungen zu vermeiden. Nachdem Sie einen Server als Host für virtuelle Maschinen festgelegt haben, werden in Essentials 2010 Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung (Performance and Resource Optimization, PRO) bereitgestellt, mit denen Sie die Leistung von Hostservern und virtuellen Computern in Ihrer Umgebung verbessern können. Sie können Optimierungstipps manuell implementieren, Essentials 2010 für die Implementierung von Optimierungstipps konfigurieren 59 oder Optimierungstipps deaktivieren. Neue und künftige Optimierungstipps werden in Form von Management Packs bereitgestellt. Auswählen von Kandidaten für virtuelle Maschinen Eine virtuelle Maschine emuliert ein vollständiges Hardwaresystem vom Prozessor bis zur Netzwerkkarte in einer unabhängigen, isolierten Softwareumgebung. Sie ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von zwei andernfalls inkompatiblen Betriebssystemen. Die Virtualisierung der Umgebung mit System Center Essentials 2010 kann dazu beitragen, dass durch die Konsolidierung nicht voll ausgelasteter physischer Server und die schnellere Bereitstellung neuer virtueller Maschinen das Potenzial begrenzter IT-Ressourcen besser ausgeschöpft wird. Sie können als Anwendungsserver oder für ähnliche Aufgaben eingesetzt werden. Im folgenden Abschnitt werden die verschiedenen Verfahren zum Erstellen einer virtuellen Maschine in Essentials 2010 beschrieben. Erstellen virtueller Maschinen Wichtig Bevor Sie eine virtuelle Maschine erstellen können, müssen Sie mindestens einen Server festlegen, der als Host für virtuelle Maschinen fungiert. Weitere Informationen zum Festlegen von Hostservern finden Sie unter Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials. Mithilfe von Virtualization Management in Essentials 2010 können Sie virtuelle Maschinen aus folgenden Elementen erstellen: 1. Physische Computer – Konvertierung physischer Computer in virtuelle Maschinen (P2V) Ein physischer Computer muss bereits durch Essentials 2010 verwaltet werden, um für die Konvertierung zur virtuellen Maschine ausgewählt werden zu können. Außerdem muss auf dem physischen Computer eines der folgenden Betriebssysteme installiert sein: Windows 7 (x86 und x64) Windows Web Server 2008 R2 Windows Web Server 2008 Windows Server 2008 R2 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition (x64) Windows Server 2008 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition (x86 und x64) Windows Vista mit Service Pack 1 (SP1) oder höher (x86 und x64) Windows Small Business Server 2003 Windows Server 2003 Web Edition Windows Server 2003 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition mit Service Pack 2 (SP2) und höher (x86 und x64) Windows XP Professional mit Service Pack 3 (SP3) und höher (x86 und x64) 60 2. Virtuelle Festplatten – Konvertierung virtueller Maschinen in virtuelle Maschinen (V2V) Sie können virtuelle Microsoft-Festplatten (VHD-Dateien) und virtuelle VMware-Festplatten (VMX-Dateien) importieren. Dazu müssen sich diese Dateien im Essentials 2010Bibliotheksordner befinden. Wenn Sie eine virtuelle VMWare-Maschine in eine virtuelle Hyper-V-Server- oder Virtual Server-Maschine konvertieren, deinstallieren Sie VMware Tools auf dem Gastbetriebssystem der VMware Virtual Machine, bevor Sie die Konvertierung starten. 3. Vorlagen für virtuelle Maschinen Die Tabelle zeigt die im Lieferumfang von Essentials 2010 enthaltenen Standardvorlagen für virtuelle Maschinen. Sie können die Standardvorlagen nicht löschen. Es ist jedoch möglich, ihre Namen und Beschreibungen zu bearbeiten. Server mit hoher Arbeitsauslastung Server mit mittlerer Arbeitsauslastung Server mit geringer Arbeitsauslastung Name 2 CPUs – 4 GB RAM – 1 CPU – 2 GB RAM – virtuelle Festplatte mit virtuelle Festplatte mit 60 GB 16 GB 1 CPU – 1 GB RAM – virtuelle Festplatte mit 16 GB Prozessoren 2 1 1 Speicher 4 GB 2 GB 1 GB Festplatte 60 GB 16 GB 16 GB Netzwerk Speicherorte anzeigen Speicherorte anzeigen Speicherorte anzeigen CD/DVDLaufwerk Keine Keine Keine BIOS-BootReihenfolge CD, IDE-Festplatte, Netzwerkstart CD, IDE-Festplatte, Netzwerkstart CD, IDE-Festplatte, Netzwerkstart Weitere Informationen und eine schrittweise Anleitung zur Erstellung virtueller Maschinen enthält der Abschnitt „Virtualisieren der Serverumgebung“ im Betriebshandbuch zu System Center Essentials 2010 in der TechNet-Bibliothek zu System Center Essentials 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=180739). Siehe auch Virtualisierungsverwaltung in Essentials Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials Verwalten des Bibliotheksordners in Essentials 61 Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials Konfigurieren virtueller Netzwerke Konfigurieren virtueller Netzwerke auf Hostcomputern Wenn der Hostcomputer über mehrere Netzwerkschnittstellenkarten verfügt, ermöglicht Essentials 2010 Administratoren die Steuerung der den einzelnen Netzwerkadaptern zugeordneten Netzwerkpfade. Wenn Sie zum Festlegen des Hosts für virtuelle Maschinen den Assistenten Host festlegen verwenden, weist System Center Essentials 2010 jedem gefundenen Netzwerkadapter automatisch einen Netzwerkpfad zu, so lange es sich bei der IP-Adresse des Hostcomputers um eine dynamische IP-Adresse handelt. Wenn der Hostcomputer eine statische IP-Adresse aufweist, ist der Netzwerkpfad der einzelnen Netzwerkadapter leer. Zuordnen von Netzwerkadaptern zu Netzwerkpfaden Sie können einem Netzwerkadapter mit dem Assistenten Host festlegen einen Netzwerkpfad zuordnen, oder Sie können die Registerkarte Hostnetzwerk unter Hosteigenschaften verwenden, wenn Sie den Host bereits erstellt haben. So ordnen Sie einem Netzwerkadapter mit dem Assistenten „Host festlegen“ einen Netzwerkpfad zu oder ändern ihn 1. Wählen Sie im Assistenten Host festlegen auf der Seite Netzwerkkonfiguration einen Netzwerkadapter in der Liste aus, und geben Sie anschließend den Namen des Netzwerkpfads im Feld Netzwerkpfade ein, oder wählen Sie einen Netzwerkpfad in der Liste aus. Hinweis Wenn dieser Netzwerkadapter nicht für die Konfiguration des virtuellen Netzwerks verwendet werden soll, klicken Sie in der Liste der Netzwerkpfade auf Nicht verwenden. So ordnen Sie einem Netzwerkadapter in den Hosteigenschaften einen Netzwerkpfad zu oder ändern ihn 1. Klicken Sie im Bereich Computer auf Alle Windows-Computer oder Alle WindowsServer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Computer in der Liste, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Hostnetzwerk. 3. Wählen Sie einen Netzwerkadapter in der Liste aus, und geben Sie dann den Namen des Netzwerkpfads ein, oder wählen Sie einen Netzwerkpfad in der Liste aus. Hinweis 62 Wenn dieser Netzwerkadapter nicht für die Konfiguration des virtuellen Netzwerks verwendet werden soll, klicken Sie in der Liste der Netzwerkpfade auf Nicht verwenden. Failovercluster und virtuelle Netzwerke Wenn es sich bei dem Hostcomputer um einen Knoten eines Failoverclusters handelt, werden alle Knoten des Failoverclusters von Essentials 2010 als Hosts bestimmt. Wenn Sie dem Netzwerkadapter eines Knotens einen Netzwerkpfad hinzufügen oder seinen Netzwerkpfad ändern, müssen Sie die anderen Knoten des Failoverclusters auf genau die gleiche Weise konfigurieren, damit das Failover funktioniert. Interne und private Netzwerke Damit virtuelle Maschinen in Essentials 2010 verwendet werden können, muss das virtuelle Netzwerk des Hosts als externes Netzwerk konfiguriert sein. Interne und private Netzwerke werden nicht erkannt. Siehe auch Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Hostserveranforderungen für Virtualization Management Für die Erstellung und Verwaltung virtueller Maschinen in System Center Essentials 2010 müssen Sie einen physischen Server als Hostserver festlegen, auf dem virtuelle Maschinen unterstützt werden können. Wählen Sie einen Server aus, der die nachfolgend aufgelisteten Systemanforderungen erfüllt und über die notwendigen Voraussetzungen verfügt. Unterstützte Betriebssysteme Windows Server 2008 R2 (nur x64) Windows Server 2008 Standard- oder Enterprise Edition (x86 und x64) Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) oder höher (x86 und x64) Voraussetzungen Auf Hostservern unter Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) müssen folgende Komponenten installiert sein: Windows Virtual Server 2005 R2 oder höher WS-Management (WinRM) 1.1 oder höher Auf Hostservern unter Windows Server 2008 müssen folgende Komponenten installiert sein: 63 Windows Virtual Server 2005 R2 oder höher (x86) Auf 64-Bit-Betriebssystemen müssen die Hyper-V-Rolle und die hardwareunterstützte Virtualisierung (HAV) im BIOS aktiviert sein. Auf Hostservern unter Windows Server 2008 müssen folgende Komponenten installiert sein: Windows Virtual Server 2005 R2 oder höher (x86) Auf 64-Bit-Betriebssystemen müssen die Hyper-V-Rolle und die hardwareunterstützte Virtualisierung (HAV) im BIOS aktiviert sein. Auf Hostservern unter Windows Virtual Server 2005 R2 müssen folgende Updates installiert sein: Update 948515 aus der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160366) Auf Hostservern unter Windows Server 2008 mit aktivierter Hyper-V-Rolle müssen folgende Updates installiert sein: Update 950050 aus der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160367) Update 956589 aus der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160370) Update 956774 aus der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=160372) Hinweis In Essentials 2010 werden nur die verfügbaren physischen Server angezeigt, die die Anforderungen erfüllen, um als Host für virtuelle Maschinen festgelegt werden zu können. Bei Servern, auf denen Windows Server 2008 ausgeführt wird, wird die Hyper-VRolle von Essentials 2010 automatisch während des Prozesses zur Festlegung des Hosts aktiviert. Nach der Festlegung eines Hosts darf die Hyper-V-Rolle nicht deinstalliert werden. Auch wenn ein Host vorhanden ist, muss dieser in Essentials 2010 als Host festgelegt werden, um für die Virtualisierungsverwaltung verwendet werden zu können. So legen Sie einen Hostserver fest 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf die Option Host festlegen. 3. Wählen Sie auf der Seite Als Host zu verwendenden Computer auswählen aus der angezeigten Liste einen Computer aus, der über ausreichende Ressourcen zur Verwendung als Hostserver für Virtualization Management verfügt, und klicken Sie dann zum Fortfahren auf Auswählen. Wichtig Wenn Sie Essentials 2010 auf einer virtuellen Maschine ausführen und versuchen, diese als Host für virtuelle Maschinen festzulegen, kann die 64 Verbindung zur Essentials-Konsole unterbrochen werden. 4. Geben Sie auf der Seite Anmeldeinformationen für Konto bereitstellen ein Konto an, dem Administratoranmeldeinformationen auf dem ausgewählten Computer zugeordnet sind, und klicken Sie zum Fortfahren auf OK. 5. Es wird ein Dialogfeld mit der Meldung angezeigt, dass beim Verfahren zum Festlegen eines Hostcomputers unter Umständen ein Herunterfahren des Computers mit anschließendem Neustart erforderlich ist. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen. 6. Während der ausgewählte Server in Essentials als Host festgelegt wird, ist eine Statusanzeige zu sehen. Aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, wenn der neue Host nach dem Schließen des Assistenten nicht angezeigt werden soll. Klicken Sie auf Schließen, wenn der Assistent beendet wurde und die Festlegung des ausgewählten Computers als Host erfolgreich verlaufen ist. Wichtig Wenn der ausgewählte Server in Essentials nicht als Host festlegt werden kann, werden Sie über die Ursache und eine empfohlene Lösung informiert. Nach der Lösung des Problems müssen Sie die Schritte für die Festlegung eines Hosts wiederholen. Wenn Sie zum Festlegen eines Hosts für virtuelle Maschinen den Assistenten „Host festlegen“ verwenden, wird jedem gefundenen Netzwerkadapter von Essentials 2010 automatisch ein Netzwerkpfad zugewiesen, solange es sich bei der IP-Adresse des Hostcomputers um eine dynamische IP-Adresse handelt. Wenn der Hostcomputer eine statische IP-Adresse aufweist, ist der Netzwerkpfad der einzelnen Netzwerkadapter leer. Durch das Festlegen eines Hosts wird ein virtuelles Netzwerk erstellt. Wenn Sie in den Hostserver eine neue physische Netzwerkkarte einsetzen, folgen Sie dem beschriebenen Verfahren für die Zuordnung zwischen Netzwerkadapter und Netzwerkpfad. Warnung Die Änderung der Netzwerkkonfiguration eines virtuellen Hosts könnte unter Umständen zu einem Verbindungsverlust zwischen dem Host und den virtuellen Maschinen führen. So ändern Sie die Netzwerkkonfiguration des Hostservers 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. 2. Erweitern Sie im Bereich Computer den Knoten Computergruppen, und klicken Sie dann auf Alle Windows-Server. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Hostserver, dessen Netzwerkkonfiguration Sie ändern möchten. Klicken Sie dann auf Eigenschaften. 4. Klicken Sie auf die Registerkarte Hostnetzwerk. Wählen Sie in der Liste der Netzwerkadapter den neuen Adapter aus. Wählen Sie anschließend den für den Adapter zu nutzenden Netzwerkpfad aus der Liste aus. 5. Klicken Sie auf Übernehmen und auf OK, um die Änderungen zu speichern. 65 Wenn später Netzwerkverbindungsprobleme auftreten, löschen Sie den als Host festgelegten Server, und wiederholen Sie die Schritte für eine neue Festlegung als Host. Bis zur erneuten Festlegung des Hostservers werden der Server und die virtuellen Maschinen wie jeder andere von Essentials verwaltete Computer behandelt. Tipp Für Benutzer von Essentials 2010 empfiehlt sich die Auswahl von Hosts, bei denen die Hyper V- over Virtual Server-Technologie genutzt wird. Zu den wichtigsten Unterschieden in den Featuregruppen dieser Technologien gehören Unterstützung für bis zu 64 virtuelle Gastmaschinen, SMP-Unterstützung, Unterstützung für 64-BitGast- und Hostbetriebssysteme, Hostclustering und allgemeine Leistungsverbesserungen. Unter Hyper-V werden zudem mehrere neue Windows Server 2008 R2-Netzwerktechnologien genutzt, um die Netzwerkleistung der virtuellen Maschinen insgesamt zu verbessern. Der Technologietyp für Hostserver wird in Essentials 2010 angezeigt, wenn Sie Tasks wie das Erstellen neuer virtueller Maschinen, Konvertieren physischer Computer in virtuelle Maschinen, Importieren virtueller Maschinen oder Migrieren virtueller Maschinen zu einem neuen Host ausführen. Auf einem gruppierten Hostserver oder einem Hostserver, auf dem Windows Virtual Server 2005 R2 ausgeführt wird, müssen Sie den auf diesem Computer vorhandenen Agent als Proxy aktivieren, damit vom Integritätsdienst Ermittlungsdaten über andere Computer gesendet werden. Verwenden Sie folgendes Verfahren, um zu veranlassen, dass ein Agent als Proxy fungieren kann. So aktivieren Sie einen Agent als Proxy in einer Clusterumgebung oder auf einem Host, auf dem Windows Virtual Server 2005 R2 ausgeführt wird 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung. 2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Mit Agents verwaltet. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Computer, den Sie als Proxy verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 4. Klicken Sie im Dialogfeld Agenteigenschaften auf die Registerkarte Sicherheit, aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Agent als Proxy und die Ermittlung verwalteter Objekte auf anderen Computern zu aktivieren, und klicken Sie dann auf OK. Siehe auch Konfigurieren virtueller Netzwerke Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials Löschen eines Hostservers in Essentials 66 Verwalten des Bibliotheksordners in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie VHD-Dateien (virtual hard drive, virtuelles Festplattenlaufwerk) und VMX-Dateien (VMware-Dateien) von Microsoft importieren und ISOAbbilder verwenden, um Betriebssysteme auf virtuellen Maschinen zu installieren. Dann braucht nicht auf jedem Computer ein Betriebssystem physisch installiert zu werden, da eine Installation von Datenträgern in Umgebungen mit Computern an mehreren Standorten möglicherweise nicht durchführbar ist. Um diese Dateien verwenden zu können, müssen sie in den Bibliotheksordner eingefügt werden. Hinweis Der standardmäßige Bibliotheksordner ist „<Laufwerkbuchstabe>:\SCE\Virtual Machine Library“, wobei Laufwerkbuchstabe für die Festplatte steht, auf der Essentials installiert ist. Der Laufwerkbuchstabe kann nicht geändert werden. Wenn Sie zusätzlichen Speicherplatz auf der Festplatte zum Speichern von VHD-Dateien und ISO-Abbildern benötigen, löschen Sie Dateien, die nicht mehr benötigt werden. Sie können dem Computer auch eine neue Festplatte hinzufügen und diese Festplatte einem Ordner im ursprünglichen Bibliotheksordner zuordnen, um zusätzlichen Speicherplatz freizugeben. Anhand der folgenden Schritte wird beschrieben, wie Sie Dateien hinzufügen, wie Sie VMDateien in den Bibliotheksordner importieren und wie Sie mithilfe von ISO-Abbildern Betriebssysteme auf virtuellen Maschinen installieren. So fügen Sie Dateien in den Bibliotheksordner ein 1. Wechseln Sie mithilfe von Windows-Explorer zum Bibliotheksordner Hierbei handelt es sich um den Ordner, der im Verlauf der Installation von Essentials 2010 für die Speicherung der Virtualisierungsverwaltungsdaten erstellt wurde. Der standardmäßige Bibliotheksordner ist <Laufwerksbuchstabe>:\SCE\Virtual Machine Library, wobei Laufwerksbuchstabe für die Festplatte steht, auf der Essentials installiert ist. 2. Kopieren Sie die HD-, VMX- oder ISO-Abbilddateien in den Ordner. Hinweis Sie können Unterordner erstellen und die Dateien je nach Typ in diese Unterordner kopieren – z. B. in den bei der Installation von Essentials erstellten Unterordner „\VHD“, in dem die beiden standardmäßigen virtuellen Festplattenlaufwerke gespeichert werden. Die Verwendung von Unterordnern ist jedoch nicht erforderlich. So importieren Sie eine VHD- oder VMX-Datei, um mithilfe einer virtuellen Festplatte eine virtuelle Maschine zu erstellen 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle virtuellen Maschinen. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Virtuelle Festplatte importieren. 3. Wenn das Dialogfeld Zu verwendende virtuelle Festplatte auswählen angezeigt wird, 67 klicken Sie auf den Link zum Bibliotheksordner, um den Ordner zu öffnen. 4. Kopieren Sie die VHD- oder VMX-Dateien in den Bibliotheksordner. 5. Klicken Sie in dem Dialogfeld auf Liste aktualisieren, um die in den Bibliotheksordner kopierte Datei auszuwählen. Bevor Sie mit der Erstellung der neuen virtuellen Maschine mithilfe einer importierten virtuellen Festplattendatei fortfahren, lesen Sie Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine virtuelle Festplatte in Essentials. Dieser Abschnitt enthält Anweisungen für die Erstellung einer neuen virtuellen Maschine mithilfe einer virtuellen Festplatte. So importieren Sie eine VHD-Datei, um eine Vorlage für virtuelle Maschinen zu erstellen oder zu bearbeiten 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle virtuellen Maschinen. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Vorlagen verwalten. 3. Wenn das Dialogfeld Vorlagen für virtuelle Maschinen verwalten erscheint, klicken Sie auf Neu, oder wählen Sie eine der vorhandenen Vorlagen aus, und klicken Sie auf Anzeigen/Bearbeiten. 4. Wenn die Seite Vorlageneigenschaften angezeigt wird, klicken Sie auf Festplatte. Klicken Sie auf der Seite Festplatte auf den Link zum Bibliotheksordner. 5. Kopieren Sie die VHD-Datei, die Sie verwenden möchten, in den Bibliotheksordner. Wichtig Nur leere virtuelle Festplatten, auf denen kein Betriebssystem installiert ist, können verwendet werden. 6. Klicken Sie auf der Seite Festplatte auf Liste aktualisieren, um die Datei in dem Dropdownfeld auszuwählen. Lesen Sie Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials, bevor Sie mit der Erstellung oder Bearbeitung von Vorlagen für virtuelle Maschinen fortfahren. Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren eines Betriebssystems auf einer nicht verwalteten virtuellen Maschine und zum Vorbereiten der virtuellen Maschine für die Verwaltung durch Essentials. So können Sie ISO-Abbilddateien hinzufügen und zum Erstellen einer neuen virtuellen Maschine und zum Installieren eines Betriebssystems verwenden 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle virtuellen Maschinen. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Neue virtuelle Maschine. 3. Wenn die Seite Vorlage auswählen erscheint, wählen Sie eine Vorlage in dem Dropdownfeld aus. Klicken Sie auf Eigenschaften ändern, um die Hardwarekonfiguration der virtuellen Maschine zu ändern, oder klicken Sie auf Weiter. 4. Wenn die Seite Betriebssystem installieren erscheint, klicken Sie auf Eines der verfügbaren ISO-Abbilder auswählen. 5. Klicken Sie auf den Bibliotheksorder-Link, um den Bibliotheksordner zu öffnen. Kopieren 68 Sie die ISO-Abbilddatei, die Sie verwenden möchten, in den Bibliotheksordner. 6. Klicken Sie auf der Seite Betriebssystem installieren auf Liste aktualisieren, und wählen Sie die zu verwendende ISO-Abbilddatei in dem Dropdownfeld aus. Bevor Sie mit der Erstellung virtueller Maschinen fortfahren, lesen Sie Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials. Sie finden in diesem Abschnitt auch Anweisungen zum Vorbereiten der virtuellen Maschinen für die Verwaltung durch Essentials. Siehe auch Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials Nachdem ein Server in System Center Essentials 2010 als Host festgelegt worden ist, können virtuelle Maschinen erstellt und verwaltet werden. Mit dem folgenden Verfahren können Sie eine virtuelle Maschine mithilfe einer Vorlage erstellen. Bei der Verwendung einer Vorlage für virtuelle Maschinen – diese besteht aus einen Hardware- und einem Betriebssystemprofil – können Sie entweder die Standardeigenschaften akzeptieren oder sie Ihren Anforderungen entsprechend ändern. So erstellen Sie eine neue virtuelle Maschine mithilfe einer Vorlage 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle virtuellen Maschinen. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Neue virtuelle Maschine. Wichtig Sie müssen zuerst einen Hostserver für Virtualization Management festlegen, um eine virtuelle Maschine aus einer Vorlage erstellen zu können. Führen Sie die Schritte unter Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials aus, sofern dies noch nicht geschehen ist. 3. Wenn die Seite Vorlage auswählen des Assistenten für neue virtuelle Maschinen erscheint, verwenden Sie eine der angebotenen vorkonfigurierten Vorlagen für die Erstellung der virtuellen Maschine. Wählen Sie eine Vorlage auf Basis der darin enthaltenen Konfiguration aus. Bei den Standardvorlagen handelt es sich um: 1 CPU – 1 GB RAM – virtuelle Festplatte mit 16 GB, 1 CPU – 2 GB RAM – virtuelle Festplatte mit 16 GB und 2 CPU – 4 GB RAM – virtuelle Festplatte mit 60 GB. Tipp Weitere Informationen zu Standardvorlagenprofilen finden Sie unter Verwalten 69 von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials. 4. Wenn Sie die für die ausgewählte Vorlage angezeigten Eigenschaften ändern wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften ändern. Ändern Sie die Hardwarekonfiguration oder das Betriebssystem Ihren Anforderungen entsprechend, und klicken Sie dann auf OK. Eigenschaften der Hardwarekonfiguration Prozessor – wählen Sie die Anzahl Prozessoren für diese virtuelle Maschine aus. Speicher – wählen Sie die gesamte Speicherkapazität für diese virtuelle Maschine aus. Festplatten – wählen Sie die Größe der Festplatte für diese virtuelle Maschine in GB aus. Netzwerk – wählen Sie gegebenenfalls das Netzwerk aus, mit dem diese virtuelle Maschine verbunden wird. Hinweis Sie können nur eine Netzwerkverbindung für eine virtuelle Maschine in Essentials 2010 auswählen. Zum Konfigurieren zusätzlicher Netzwerkverbindungen ändern Sie die Eigenschaften der virtuellen Maschine mit Hyper-V-Manager. Betriebssystemeigenschaften Vom Netzwerk installieren – wählen Sie diese Option aus, wenn Sie ein Betriebssystem vom Netzwerk installieren wollen. Von DVD installieren – wählen Sie diese Option aus, wenn Sie ein Betriebssystem von einer DVD installieren wollen. Aus den verfügbaren ISO-Abbildern auswählen – wählen Sie diese Option aus, wenn Sie ein Betriebssystem von einem ISO-Abbild installieren wollen. Wichtig Wenn Sie das ISO-Abbild, das Sie installieren wollen, nicht in der Liste erscheint, verwenden Sie Windows Explorer, um die Datei nach der ISODatei zu suchen und sie in den Bibliotheksordner einzufügen. Klicken Sie dann auf Liste aktualisieren, um die Bibliothek zu aktualisieren und die Datei auszuwählen. 5. Klicken Sie auf Weiter, um mit der Erstellung der neuen virtuellen Maschine fortzufahren. 6. Wenn die Seite Host auswählen erscheint, wählen Sie in der Liste einen Host aus, der über ausreichende Ressourcen für das Hosten der virtuellen Maschine, die Sie erstellen möchten, verfügt, und klicken Sie dann auf Weiter. 7. Wenn die Seite Name der virtuellen Maschine erscheint, geben Sie einen Namen für die virtuelle Maschine und optional eine Beschreibung ein, und akzeptieren oder ändern Sie den Standardpfad für den Hostordner für die Dateien der virtuellen Maschine. Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen. 8. Überprüfen Sie auf der Seite Übersicht die Details für die zu erstellende virtuelle 70 Maschine. Klicken Sie auf Zurück, wenn Sie auf den vorherigen Seiten Änderungen vornehmen möchten, oder klicken Sie auf Erstellen, um mit der Erstellung der virtuellen Maschine fortzufahren. Während die virtuelle Maschine von Essentials erstellt wird, sehen Sie eine Statusanzeige. Nachdem die virtuelle Maschine erstellt wurde, wird sie automatisch von Essentials gestartet und mit Ihrem System verbunden. Siehe auch Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über einen Server in Essentials Anforderungen an auf physischen Servern erstellte virtuelle Maschinen In System Center Essentials 2010 können Sie virtuelle Maschinen aus vorhandenen physischen Servern erstellen. Dieses Verfahren wird auch als P2V-Konvertierung bezeichnet. Um in Essentials 2010 eine virtuelle Maschine aus einem physischen Server erstellen zu können, muss auf dem physischen Server eines der folgenden Betriebssysteme installiert sein. Unterstützte Betriebssysteme Windows 7 (x86 und x64) Windows Web Server 2008 R2 Windows Web Server 2008 Windows Server 2008 R2 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition (x64) Windows Server 2008 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition (x86 und x64) Windows Vista mit Service Pack 1 (SP1) oder höher (x86 und x64) Windows Small Business Server 2003 Windows Server 2003 Web Edition Windows Server 2003 Standard, Enterprise oder Datacenter Edition mit Service Pack 2 (SP2) und höher (x86 und x64) Windows XP Professional mit Service Pack 3 (SP3) und höher (x86 und x64) So erstellen Sie eine neue virtuelle Maschine aus einem physischen Server 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 71 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf In virtuelle Maschine konvertieren. 3. Lesen Sie beim Starten des Assistenten zum Kopieren von Servern die Informationen unter Vorbereitung, und klicken Sie dann auf Weiter, um fortzufahren. 4. Sie werden aufgefordert, einen Benutzernamen, ein Kennwort und eine Domäne für die Verbindung zum physischen Hostserver einzugeben. Klicken Sie auf die Schaltfläche Test, um die Anmeldeinformationen zu prüfen, und klicken Sie dann auf Weiter, um fortzufahren. 5. Während des Abrufs der Quelldetails vom Hostserver wird eine Statusanzeige angezeigt. Nach Abschluss dieses Vorgangs werden die Konfigurationseigenschaften für den ausgewählten Computer angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften ändern, um an den standardmäßigen Konfigurationseigenschaften Änderungen vorzunehmen. Klicken Sie auf OK, wenn Sie die Eigenschaften Ihren Anforderungen entsprechend geändert haben, um zum Assistenten zurückzukehren. 6. Klicken Sie nach dem Konfigurieren der Eigenschaften des Hostservers auf Weiter. Daraufhin werden Computer gesucht, die über ausreichende Ressourcen für das Hosten der virtuellen Maschine, die Sie ausführen möchten, verfügen. 7. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Computer den Computer aus, den Sie als Host für die virtuelle Maschine verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Geben Sie auf der Seite Identität der virtuellen Maschine einen Namen für die virtuelle Maschine und optional eine Beschreibung ein, wählen Sie den Hostspeicherort für die Dateien der virtuellen Maschine aus (z. B. C:\Programme\System Center Essentials\VM), und klicken Sie dann auf Weiter. 9. Überprüfen Sie auf der Seite Übersicht die Details der neuen virtuellen Maschine, und klicken Sie dann auf Erstellen. Warnung Nach dem Klicken auf Erstellen wird der Quellcomputer automatisch heruntergefahren. 10. Während die virtuelle Maschine von Essentials erstellt wird, sehen Sie eine Statusanzeige. Nach Abschluss des Vorgangs werden Sie benachrichtigt, dass die neue virtuelle Maschine erfolgreich erstellt wurde. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn die neue virtuelle Maschine nach dem Schließen des Assistenten nicht gestartet werden soll, und klicken Sie dann auf Schließen, um den Assistenten zu beenden. Wichtig Wenn eine virtuelle Maschine nicht von Essentials erstellt werden kann, erhalten Sie eine Fehlermeldung mit Anweisungen zur Behebung des Problems. Klicken Sie nach der Behebung des Problems auf Wiederholen, um den Computer erneut zu durchsuchen. Siehe auch Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials 72 Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine virtuelle Festplatte in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie mithilfe vorhandener virtueller VMware- und Microsoft Virtual Server-Datenträger neue virtuelle Maschinen erstellen. Gehen Sie vor wie nachfolgend beschrieben, um die virtuellen Datenträger von Ihren virtuellen VMware- und Microsoft Virtual Server-Maschinen zu importieren, um neue virtuelle Maschinen zu erstellen. Wichtig Sollten Sie eine neue virtuelle Maschine aus einer virtuellen VMware-Maschine erstellen, entfernen Sie VMware Tools von der virtuellen VMware-Maschine, bevor Sie mit der Erstellung beginnen. So erstellen Sie eine neue virtuelle Maschine mithilfe eines virtuellen Datenträgers 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Virtuelle Festplatte importieren. 3. Wenn die Seite Virtuelle Festplatte auswählen erscheint, werden Sie aufgefordert, eine neue virtuelle Maschine mithilfe einer virtuellen Festplattendatei (mit der Erweiterung .vhd) oder einer VMware-Datei (mit der Erweiterung .vmx) zu erstellen. Wählen Sie Virtuelle Maschine aus vorhandener .vhd-Datei importieren oder Virtuelle VMwareMaschine importieren aus, klicken Sie auf Durchsuchen, um die Datei zu suchen und die Datei selbst und die zugehörigen Supportdateien (z. B. Dateien mit Einstellungen für VMware) dem Bibliotheksordner hinzuzufügen, und klicken Sie dann auf Liste aktualisieren, um die Datei auszuwählen. Klicken Sie auf Weiter, wenn Sie die zu importierende Datei ausgewählt haben. 4. Überprüfen Sie auf der Seite Konfiguration festlegen die Eigenschaften der Hardwarekonfiguration für den virtuellen Server. Wenn Sie die für die ausgewählte Vorlage angezeigten Eigenschaften ändern wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche Eigenschaften ändern. Ändern Sie die Hardwarekonfiguration Ihren Anforderungen entsprechend, und klicken Sie dann auf OK. Eigenschaften der Hardwarekonfiguration Prozessor – wählen Sie die Anzahl Prozessoren für diese virtuelle Maschine aus. Speicher – wählen Sie die gesamte Speicherkapazität für diese virtuelle Maschine aus. Festplatten – wählen Sie die Größe der Festplatte für diese virtuelle Maschine in GB aus. Netzwerk – wählen Sie gegebenenfalls das Netzwerk aus, mit dem diese virtuelle Maschine verbunden wird. 5. Klicken Sie auf Weiter, um mit der Erstellung der neuen virtuellen Maschine fortzufahren. 6. Wenn die Seite Host auswählen erscheint, wählen Sie in der Liste einen Host aus, der über ausreichende Ressourcen für das Hosten der virtuellen Maschine, die Sie erstellen möchten, verfügt, und klicken Sie dann auf Weiter. 73 7. Wenn die Seite Name der virtuellen Maschine erscheint, geben Sie einen Namen für die virtuelle Maschine und optional eine Beschreibung ein, und akzeptieren oder ändern Sie den Standardpfad für den Hostordner für die Dateien der virtuellen Maschine. Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen. 8. Überprüfen Sie auf der Seite Übersicht die Details für die zu erstellende virtuelle Maschine. Klicken Sie auf Zurück, wenn Sie auf den vorherigen Seiten Änderungen vornehmen möchten, oder klicken Sie auf Erstellen, um mit der Erstellung der virtuellen Maschine fortzufahren. Während die virtuelle Maschine von Essentials erstellt wird, sehen Sie eine Statusanzeige. Nachdem die virtuelle Maschine erstellt wurde, wird sie automatisch von Essentials gestartet und mit Ihrem System verbunden. Siehe auch Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials In System Center Essentials 2010 ist eine nicht verwaltete virtuelle Maschine eine virtuelle Maschine, auf der entweder kein Betriebssystem installiert ist oder für die kein EssentialsVerwaltungs-Agents bereitgestellt wird. Um eine virtuelle Maschine verwalten zu können, müssen Sie zunächst ein Betriebssystem installieren, Dienste für virtuelle Gäste installieren und dann den Assistenten für Computer- und Geräteverwaltung ausführen, um den Agent zu installieren. Die Ansicht Alle virtuellen Maschinen im Bereich Computer enthält eine Liste aller verwalteten und nicht verwalteten virtuellen Maschinen. Gehen Sie vor wie nachfolgend beschrieben, um die Eigenschaften virtueller Maschinen zu ändern und anzuzeigen, eine Verbindung zu virtuellen Maschinen herzustellen, Betriebssysteme und Dienste für virtuelle Gäste auf virtuellen Maschinen zu installieren sowie virtuelle Maschinen zu ermitteln bzw. zu löschen. Wichtig Wenn Essentials 2010 mit Virtualization Management und außerdem System Center Virtual Machine Manager (VMM) installiert ist, wird empfohlen, virtuelle Maschinen nicht in der VMM 2008-Administratorkonsole, sondern ausschließlich in Essentials 2010 zu verwalten, um Konflikte zwischen den Anwendungen zu vermeiden. Klicken Sie nach der Erstellung einer neuen virtuellen Maschine auf Virtuelle Maschine konfigurieren. Dann wird eine Liste der Schritte angezeigt, die nacheinander auszuführen sind, damit die virtuelle Maschine von Essentials 2010 verwaltet werden kann. Installieren Sie zuerst das Betriebssystem. Der Datenträger für die Installation des Betriebssystems ist in den Eigenschaften der virtuellen Maschine angegeben. Stellen Sie während der Installation des Betriebssystems sicher, dass die virtuelle Maschine als Teil der entsprechenden Domäne 74 konfiguriert wird, damit sie von Essentials 2010 ermittelt werden kann. Installieren Sie nach der Installation des Betriebssystems die Dienste für Gäste, und ermitteln Sie dann die virtuelle Maschine, sodass der für deren Überwachung benötigte Agent installiert wird. So installieren Sie ein Betriebssystem auf einer virtuellen Maschine 1. Bevor Sie ein Betriebssystem installieren können, müssen Sie festlegen, ob die Installation vom Netzwerk, von einer CD oder DVD oder von einer ISO-Abbilddatei aus erfolgen soll. Vergewissern Sie sich dann, dass die Installationsdateien vorhanden sind, und ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS so, dass der ausgewählte Datenträger geladen wird. 2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer. Klicken Sie im Bereich Computer auf Alle virtuellen Maschinen. 3. Klicken Sie in der Ansicht Alle virtuellen Maschinen mit der rechten Maustaste auf die neue virtuelle Maschine in der Liste, und klicken Sie dann auf Virtuelle Maschine konfigurieren. Dieser Befehl ist auch im Bereich Tasks enthalten. 4. Klicken Sie im Dialogfeld Virtuelle Maschine konfigurieren auf Betriebssystem installieren. 5. Wenn das Fenster „Virtual Machine Viewer“ angezeigt wird, wird die virtuelle Maschine gestartet, und die Installation des Betriebssystems beginnt. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation des Betriebssystems abzuschließen. Wichtig Wenn sich die virtuelle Maschine im Status „Beendet“ befindet, wird sie zunächst von Essentials gestartet, bevor eine Verbindung zu ihr hergestellt wird. Neben den neuen virtuellen Maschinen, für die diese Schritte ausgeführt werden müssen, wird ein Ausrufezeichen angezeigt, und im Vorschaubereich unterhalb der Liste der virtuellen Maschinen werden Sie darauf hingewiesen, dass weitere Schritte ausgeführt werden müssen. Damit die virtuelle Maschine nach der Installation des Betriebssystems ermittelt und verwaltet werden kann, müssen Sie sicherstellen, dass Dienste für Gäste installiert werden, das Benutzerkonto auf der virtuellen Maschine über Administratorrechte verfügt und die virtuelle Maschine gegebenenfalls in die Domäne eingefügt wurde. So installieren Sie Dienste für virtuelle Gäste auf einer virtuellen Maschine 1. Klicken Sie im Dialogfeld Virtuelle Maschine konfigurieren auf Dienste für virtuelle Gäste installieren. Hinweis Dienste für Gäste bieten Features, mit deren Hilfe eine virtuelle Maschine sicher in einen physischen Computer integriert wird. Dienste für Gäste bieten beispielsweise Mausfunktionalität und Zeitsynchronisierung. Dank dieser Dienste 75 kann eine virtuelle Maschine auch effektiver von einem Hostserver verwaltet werden. Bevor Sie Dienste für Gäste installieren können, muss ein Betriebssystem auf der virtuellen Maschine installiert werden. Nach der Installation der Dienste für Gäste ermittelt Essentials, welche Dienste für Ihren Hypervisor zu installieren sind. Detaillierte Informationen zu den betreffenden Diensten enthält die Produktdokumentation zu Hyper-V bzw. Virtual Server 2005. 2. Ein Dialogfeld erscheint, in dem Sie daran erinnert werden, dass vor der Installation von Diensten für Gäste ein Betriebssystem installiert werden muss. Wenn bereits ein Betriebssystem installiert wurde, klicken Sie auf Ja. Klicken Sie andernfalls auf Nein, und befolgen Sie die Anweisungen zum Herstellen einer Verbindung zu der virtuellen Maschine und zum Installieren des Betriebssystems. Während Dienste für Gäste auf der virtuellen Maschine installiert werden, wird die virtuelle Maschine beendet, und in der Ansicht Alle virtuellen Maschinen wird eine Statusanzeige angezeigt. So ermitteln Sie eine virtuelle Maschine 1. Klicken Sie im Dialogfeld Virtuelle Maschine konfigurieren auf Neue virtuelle Maschine der Verwaltung hinzufügen. 2. Übernehmen Sie im Assistenten für die Verwaltung von Computern und Geräten die Einstellung Windows-Computer für den Ermittlungstyp, und klicken Sie dann auf Weiter. 3. Übernehmen Sie auf der Seite Automatisch oder Erweitert die Standardauswahl für Computer- und Geräteklassen, und klicken Sie dann auf Weiter. 4. Klicken Sie auf der Seite „Ermittlungsmethode“ auf Nach Computernamen suchen oder eingeben, geben Sie den Computernamen der virtuellen Maschine ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Der Name der virtuellen Maschine in Essentials muss derselbe sein wie der Computername, den Sie bei der Installation des Betriebssystems auf der virtuellen Maschine gewählt haben. Wenn die Namen nicht identisch sind, bearbeiten Sie die Eigenschaften der virtuellen Maschine, wenn sich diese im Status „Beendet“ befindet, sodass die Namen übereinstimmen. Um ermittelt zu werden, muss sich die virtuelle Maschine in derselben Domäne wie der Essentials-Server befinden. 5. Verwenden Sie auf der Seite Administratorkonto entweder die Anmeldeinformationen, die Sie bei der Installation von Essentials benutzt haben, oder klicken Sie auf Anderes Benutzerkonto. Geben Sie den Benutzernamen, das Kennwort und die Domäne eines Benutzers mit Administratorrechten auf der virtuellen Maschine ein, und klicken Sie dann auf Ermitteln. Während die virtuelle Maschine ermittelt wird, ist eine Statusanzeige zu sehen. 6. Wählen Sie auf der Seite Zu verwaltende Objekte auswählen die virtuelle Maschine in der Liste der Geräte aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 76 7. Prüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung, ob die Angaben korrekt sind, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. Daraufhin erscheint das Dialogfeld Status des Agentverwaltungstasks, während der Agent in Essentials installiert wird, und die Ergebnisse werden nach Abschluss der Installation im Fenster „Taskausgabe“ angezeigt. Siehe auch Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials Verbinden mit einer virtuellen Maschine in Essentials Verwenden Sie folgendes Verfahren für die Verbindung mit einer verwalteten virtuellen Maschine über die System Center Essentials 2010-Konsole, damit Benutzer in Ihrem Unternehmen beispielsweise auf Anwendungen zugreifen können, die sich auf anderen Computern befinden. So stellen Sie eine Verbindung mit einer virtuellen Maschine her 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer, und klicken Sie dann auf Alle virtuellen Maschinen. 2. Es stehen zwei Möglichkeiten für die Verbindung mit einer virtuellen Maschine zur Verfügung: Wählen Sie im Bereich Tasks eine virtuelle Maschine aus der Liste, und klicken Sie auf Verbindung mit virtueller Maschine herstellen, oder doppelklicken Sie im Bereich Vorschau auf das Piktogramm der ausgewählten virtuellen Maschine. Hinweis Wenn sich die virtuelle Maschine im Status „Beendet“ befindet, wird sie von Essentials zunächst gestartet, bevor eine Verbindung hergestellt wird. 3. Möglicherweise wird eine Meldung angezeigt, die Sie darauf hinweist, dass die Informationen, die Sie mit dem Server austauschen werden, über eine nicht verschlüsselte Verbindung gesendet werden. Sie werden aufgefordert, die geplante Aktion zu bestätigen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn diese Meldung nicht erneut angezeigt werden soll. Klicken Sie anschließend auf Ja, um den Verbindungsversuch zu der virtuellen Maschine fortzusetzen. Hinweis Wenn ein andere Benutzer mit der virtuellen Maschine verbunden ist, erfolgt eine weitere Warnmeldung mit dem Hinweis, dass die Verbindung dieses Benutzers getrennt wird, wenn Sie fortfahren. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen. 77 Siehe auch Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie über die Essentials-Konsole die Hardwareeigenschaften einer virtuellen Maschine ändern – z. B. die Anzahl Prozessoren oder die derzeit der virtuellen Maschine zugewiesene Speicherkapazität – um die Leistung der virtuellen Maschine zu steigern. Gehen Sie vor wie nachfolgend beschrieben, um die Eigenschaften einer virtuellen Maschine zu ändern. So können Sie die Eigenschaften einer virtuellen Maschine anzeigen oder ändern 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann auf Alle virtuellen Maschinen. 2. Wählen Sie in der Liste eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann im Bereich Tasks auf Eigenschaften. 3. Daraufhin erscheint das Dialogfeld Eigenschaften der virtuellen Maschine. Dort können Sie die folgenden Eigenschaften anzeigen und ändern: Identifikation der virtuellen Maschine – Zeigt den Namen und die Beschreibung der virtuellen Maschine an oder ändert diese Eigenschaften und zeigt den Hostnamen und -ordner für die Dateien der virtuellen Maschine an. Hinweis Wenn die virtuelle Maschine beim Öffnen des Dialogfelds Eigenschaften der virtuellen Maschine nicht beendet wird, können Sie einige Einstellungen ändern. Um eine nicht verfügbare Einstellung zu ändern, müssen Sie die virtuelle Maschine herunterfahren und dann das Dialogfeld Eigenschaften der virtuellen Maschine erneut öffnen. Prozessor – Zeigt die Anzahl Prozessoren für diese virtuelle Maschine an oder ändert diese. Speicher – Zeigt die auf Basis der Anforderungen der Anwendungen und des Betriebssystems beanspruchte Speicherkapazität an oder ändert diese. Festplatten – Zeigt die Anzahl Festplatten, die Festplattenkapazität oder die Datenträgernamen an oder ändert diese. Hinweis Wenn Sie Festplatteneigenschaften ändern wollen und es sich bei der Festplatte um ein SCSI-Gerät handelt oder Sie einen Snapshot der virtuellen Maschine erstellt haben, können Sie die Größe der Festplatte nicht ändern. Netzwerk – Zeigt die für diese virtuelle Maschine verwendete Netzwerkverbindung 78 an oder ändert diese. Tipp Wenn Sie planen, ein Betriebssystem über das Netzwerk auf der virtuellen Maschine zu installieren, wählen Sie in der Liste der verfügbaren Netzwerkpfade die Netzwerkverbindung des Hostcomputers aus. Sie können nur eine Netzwerkverbindung für eine virtuelle Maschine in Essentials 2010 auswählen. Zum Konfigurieren zusätzlicher Netzwerkverbindungen ändern Sie die Eigenschaften der virtuellen Maschine mit Hyper-V-Manager. BIOS-Startreihenfolge – zeigt die Reihenfolge an, in der die Startgeräte zum Starten des Betriebssystems ausgewählt werden, bzw. dient zum Ändern dieser Reihenfolge. CD/DVD-Laufwerke – zeigt die CD/DVD-Informationen für diese virtuelle Maschine bzw. dient zum Ändern dieser Informationen. Wenn Sie Eigenschaften der virtuellen Maschine ändern, klicken Sie auf OK, wenn Sie alle Änderungen vorgenommen haben. Daraufhin erscheint eine Meldung mit der Aufforderung, die vorgenommenen Änderungen zu bestätigen. Klicken Sie auf Ja, um Änderungen zu akzeptieren. Anschließend erscheint wieder die Liste der nicht verwalteten virtuellen Maschinen. Wichtig Wird versucht, eine Verbindung zu einer virtuellen Maschine herzustellen, auf der noch kein Betriebssystem installiert ist, erscheint im Fenster „Virtual Machine Viewer“ eine Meldung, in der Sie aufgefordert werden, entweder einen Neustart durchzuführen und dazu das entsprechende Startgerät auszuwählen oder einen Startdatenträger in das ausgewählte Startgerät einzulegen. Möglicherweise müssen Sie die Eigenschaften der virtuellen Maschine bearbeiten und entweder das Host-CD/DVD-Laufwerk benutzen oder eine ISO-Abbilddatei in den Bibliotheksordner einfügen. Wenn das Betriebssystem von einer CD/DVD aus installiert werden soll, bearbeiten Sie die Eigenschaften dieser virtuellen Maschine so, dass das HostCD/DVD-Laufwerk verwendet wird. Soll das Betriebssystem von einem ISOAbbild installiert werden, stellen Sie sicher, dass die ISO-Datei in den Bibliotheksordner kopiert wird. Ändern Sie die Startreihenfolge im BIOS, sodass der entsprechende Datenträger zuerst geladen wird. Weitere Informationen zum Hinzufügen einer Datei zum Bibliotheksordner finden Sie unter Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials. Wenn Sie die Netzwerkeigenschaften der virtuellen Maschine für die Nutzung einer vorhandenen Netzwerkverbindung konfiguriert haben und die IT-Umgebung die Installation von Betriebssystemen über das Netzwerk unterstützt, können Sie die BIOS-Startreihenfolge in den Eigenschaften der virtuellen Maschine ändern und PXE Boot an die Spitze der Liste verschieben, um eine Remoteinstallation des Betriebssystems zu starten. 79 Siehe auch Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials Verbinden mit einer virtuellen Maschine in Essentials Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials Ändern des Status einer virtuellen Maschine in Essentials Wenn in System Center Essentials 2010 mehrere virtuelle Maschinen auf einem festgelegten Hostserver ausgeführt werden und Sie in der Lage sein möchten, diese virtuellen Maschinen über die Essentials-Konsole zu starten, zu beenden, anzuhalten oder zu deaktivieren, verwenden Sie zum Ändern des Status der virtuellen Maschinen folgendes Verfahren. Ändern des Status einer virtuellen Maschine 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Wählen Sie eine virtuelle Maschine aus der Liste mit den Computern. Klicken Sie im Bereich Tasks auf einen der nachfolgend beschriebenen Tasks. Die verfügbaren Statuswerte basieren auf dem aktuellen Status der virtuellen Maschine. Start: Starten einer beendeten oder angehaltenen virtuellen Maschine. Beenden: Beenden der Ausführung des Betriebssystems auf der virtuellen Maschine. Diese Aktion hat die gleiche Auswirkung auf virtuelle Maschinen wie das ordnungsgemäße Herunterfahren auf physischen Computern. Anhalten: Speichern des aktuellen Status der virtuellen Maschine und Beenden der Ausführung der virtuellen Maschine ohne Verwerfen des Speichers. Wenn die virtuelle Maschine aus dem gespeicherten Status wiederhergestellt wird, wird sie wieder in den Status versetzt, der zum Zeitpunkt der Speicherung herrschte. Deaktivieren: Beenden einer virtuellen Maschine ohne Speichern von Statusinformationen. Diese Aktion hat die gleiche Auswirkung auf die virtuelle Maschine wie das Ziehen des Netzsteckers auf einem physischen Computer. Möglicherweise wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem Sie eine Auswahl bestätigen müssen. Danach wird der Status geändert, und die Anzeige wechselt zurück zu der Liste Alle Windows-Server. Der neue Status der virtuellen Maschine wird in der Spalte VM Status angezeigt. Siehe auch Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials 80 Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials Wenn Sie eine virtuelle Maschine von einem vorhandenen Hostserver zu einem neuen Server migrieren möchten, müssen Sie den neuen Server zunächst in System Center Essentials 2010 als Host festlegen, damit Sie beim Migrieren der virtuellen Maschine aus der Liste der verfügbaren Hosts den neuen Host auswählen können. So migrieren Sie eine virtuelle Maschine zu einem neuen Hostserver 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Wählen Sie in der Liste der Computer eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann im Bereich „Tasks“ auf Zu neuem Host migrieren. Wichtig Bevor Sie die virtuelle Maschine zu einem neuen Hostserver migrieren, muss der neue Server als Host festgelegt werden. Folgen Sie den unter Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials beschriebenen Schritten, bevor Sie mit diesem Verfahren fortfahren. 3. Wenn das Fenster Virtuelle Maschine zu neuem Host migrieren angezeigt wird, wählen Sie den neuen Hostserver für die virtuelle Maschine in der Liste der verfügbaren Hosts aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Migrieren. Warnung Die virtuelle Maschine wird beendet, bevor sie zum neuen Host migriert wird. 4. Wenn das Dialogfeld Migration bestätigen angezeigt wird, klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen. Während Essentials die virtuelle Maschine zu dem neuen Hostserver migriert, wird eine Statusanzeige angezeigt. 5. Nachdem die virtuelle Maschine erfolgreich zum neuen Hostserver migriert wurde, wird ein weiteres Dialogfeld mit einer entsprechenden Benachrichtigung geöffnet. Klicken Sie zum Beenden der Migration auf Schließen. Sobald in Essentials wieder die Liste Alle Windows-Server angezeigt wird, wird der Name des neuen Hosts in der Zusammenfassung für die ausgewählte virtuelle Maschine angezeigt. Siehe auch Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Löschen eines Hostservers in Essentials Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials 81 Verwalten von Vorlagen für virtuelle Maschinen in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie Vorlagen für virtuelle Maschinen erstellen, ändern oder löschen und in einer Bibliothek mit unterschiedlichen Hardwarekonfigurationen speichern. Durch diese benutzerdefinierten Vorlagen wird die Erstellung von virtuellen Maschinen vereinfacht und beschleunigt. Verwenden Sie die nachstehend beschriebenen Verfahren, um die Einstellungen der vorhandenen Vorlagen zu ändern oder neue Vorlagen zu erstellen. Die folgende Tabelle enthält eine Auflistung der im Lieferumfang von Essentials 2010 enthaltenen Vorlagen für virtuelle Maschinen. 1 CPU – 2GB RAM – virtuelle Festplatte mit 16GB 1 CPU – 1GB RAM – virtuelle Festplatte mit 16GB 2 CPU – 4GB RAM – virtuelle Festplatte mit 60GB Prozessoren 1 1 2 Speicher 2 GB 1 GB 4 GB Festplatte 16 GB 16 GB 60 GB Netzwerk Speicherorte anzeigen Speicherorte anzeigen Speicherorte anzeigen CD/DVDLaufwerk Keine Keine Keine BIOS-BootReihenfolge CD/DVD, virtuelles Festplattenlaufwerk, Netzwerk CD/DVD, virtuelles Festplattenlaufwerk, Netzwerk CD/DVD, virtuelles Festplattenlaufwerk, Netzwerk Hinweis Die Namen und Beschreibungen der vorkonfigurierten Vorlagen können nicht geändert werden. Sie können die Hardwareeigenschaften dieser Vorlagen zwar ändern, doch es empfiehlt sich, dies nicht zu tun und bei Bedarf neue Vorlagen mit alternativen Hardwarekonfigurationen zu erstellen. Wichtig Wenn Sie beim Erstellen oder Ändern einer Vorlage eine virtuelle Festplatte mit bereits installiertem Betriebssystem verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass die VHD-Datei nach der Ausführung des Systemvorbereitungstools (Sysprep.exe) auf dem in der VHD installierten Betriebssystem gespeichert wird. Microsoft bietet keinen Support für Computer, die durch Duplizierung vollständig installierter Kopien des Betriebssystems installiert und nicht über Sysprep.exe erstellt wurden. Anzeigen oder Bearbeiten einer vorhandenen Vorlage für virtuelle Maschinen 82 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Vorlagen verwalten. 3. Wenn das Dialogfeld Vorlagen für virtuelle Maschinen verwalten angezeigt wird, klicken Sie auf eine der Vorlagen, und klicken Sie dann auf Anzeigen/Bearbeiten. 4. Ändern Sie auf der Seite Vorlageninformationen den Namen oder die optionale Beschreibung für diese Vorlage für virtuelle Maschinen. 5. Ändern Sie auf der Seite Prozessor die Anzahl der Prozessoren, die Sie in dieser Vorlage nutzen möchten. 6. Ändern Sie auf der Seite Speicher die Speichermenge, um den Anwendungs- und Betriebssystemanforderungen in dieser Vorlage zu entsprechen. 7. Ändern Sie auf der Seite Festplatte den Namen der Festplatte und die Größe, oder ändern Sie die in dieser Vorlage zu verwendende VHD-Datei. Wichtig Auf dieser Seite wird ein Link zu einem Bibliotheksordner angezeigt. Wenn die entsprechende VHD-Datei nicht in der Liste angezeigt wird, können Sie die Datei diesem Ordner hinzufügen. Klicken Sie anschließend auf der Seite Festplatte auf die Option Liste aktualisieren. Die Datei wird in der Liste angezeigt und kann ausgewählt werden. 8. Wählen Sie auf der Seite Netzwerk aus der Liste mit verfügbaren Hostnetzwerkverbindungen einen Eintrag. Wenn Sie bei der Verwendung dieser Vorlage für die Erstellung einer virtuellen Maschine keine Netzwerkverbindung konfigurieren möchten, wählen Sie die Option Nicht verbunden. 9. Wählen Sie auf der Seite BIOS-Boot-Reihenfolge ein Gerät aus der Liste, klicken Sie dann auf Nach oben oder Nach unten, um die Boot-Reihenfolge in dieser Vorlage zu ändern. 10. Wählen Sie auf der Seite CD/DVD-Laufwerke die CD/DVD des Hostcomputers, oder übernehmen Sie die Einstellung Keine, wenn Sie bei der Verwendung dieser Vorlage für die Erstellung einer virtuellen Maschine keine CD/DVD-Laufwerk konfigurieren möchten. 11. Wenn Sie an den Einstellungen der Vorlage für virtuelle Maschinen Änderungen vorgenommen haben, klicken auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern. So erstellen Sie eine neue Vorlage für eine virtuelle Maschine 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Vorlagen verwalten. 3. Wenn das Dialogfeld Vorlagen für virtuelle Maschinen verwalten angezeigt wird, klicken Sie auf Neu, um das Dialogfeld Vorlageneigenschaften anzuzeigen. 4. Geben Sie auf der Seite Vorlageninformationen in den entsprechenden Feldern einen Namen und eine optionale Beschreibung für die neue Vorlage ein. 5. Wählen Sie auf der Seite Prozessor die Anzahl der Prozessoren aus, die Sie in dieser 83 Vorlage nutzen möchten. 6. Ändern Sie auf der Seite Speicher die Speichermenge, um den Anwendungs- und Betriebssystemanforderungen in dieser Vorlage zu entsprechen. 7. Wählen Sie auf der Seite Festplatte aus der entsprechenden Liste eine virtuelle Festplatte (VHD) aus. Wichtig Auf dieser Seite wird ein Link zu einem Bibliotheksordner angezeigt. Wenn die gewünschte VHD-Datei nicht in der Liste angezeigt wird, können Sie die Datei diesem Ordner hinzufügen. Klicken Sie anschließend auf der Seite Festplatte auf die Option Liste aktualisieren. Die Datei wird in der Liste angezeigt und kann dann ausgewählt werden. 8. Wählen Sie auf der Seite Netzwerk aus der Liste mit den verfügbaren Hostnetzwerkverbindungen einen Eintrag. Wenn Sie bei der Verwendung dieser Vorlage für die Erstellung einer virtuellen Maschine keine Netzwerkverbindung konfigurieren möchten, wählen Sie die Option Nicht verbunden. Hinweis Wenn Sie keinen Host festgelegt haben, wird nur der Wert Not Connected im Feld Netzwerk angeboten. Nach der Festlegung eines Hosts wird die Netzwerkverbindung verfügbar, wenn Sie eine neue virtuelle Maschine erstellen oder die Eigenschaften einer vorhandenen virtuellen Maschine ändern. 9. Wählen Sie auf der Seite BIOS-Boot-Reihenfolge ein Gerät aus der Liste, klicken Sie dann auf Nach oben oder Nach unten, um die Boot-Reihenfolge in dieser Vorlage zu ändern. 10. Wählen Sie auf der Seite CD/DVD-Laufwerke die CD/DVD des Hostcomputers, oder übernehmen Sie die Einstellung Keine, wenn Sie bei der Verwendung dieser Vorlage für die Erstellung einer virtuellen Maschine keine CD/DVD-Laufwerk konfigurieren möchten. 11. Wenn Sie die Konfiguration der Vorlage für virtuelle Maschinen abgeschlossen haben, klicken auf Speichern, um die Einstellungen zu speichern. So löschen Sie eine Vorlage für virtuelle Maschinen 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Computer, und klicken Sie dann auf Alle virtuellen Maschinen. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Vorlagen verwalten. 3. Wenn das Dialogfeld Vorlagen für virtuelle Maschinen verwalten angezeigt wird, klicken Sie auf eine der Vorlagen, und klicken Sie dann auf Löschen. Hinweis Vorkonfigurierte Vorlagen können nicht gelöscht werden. 4. Wenn das Dialogfeld Löschen der Vorlage bestätigen angezeigt wird, klicken Sie auf Ja, um die ausgewählte Vorlage zu löschen. 84 Siehe auch Erstellen einer neuen virtuellen Maschine über eine Vorlage in Essentials Anzeigen oder Ändern von Eigenschaften einer virtuellen Maschine in Essentials Konfiguration einer virtuellen Maschine für die Verwaltung in Essentials Virtualisierungsverwaltung in Essentials Verwalten der Snapshots von virtuellen Maschine in Essentials Ein Snapshot sichert den Status der virtuellen Maschine durch Aufzeichnen der seit dem letzten Snapshot vorgenommenen Änderungen. Wenn in System Center Essentials 2010 eine Softwareinstallation oder ein Softwareupdate fehlschlägt, können Sie ein Rollback zu einem älteren Snapshot durchführen und die einwandfreie Funktion der virtuellen Maschine wiederherstellen. Wenn Sie die Bereitstellung von Softwareupdates planen, können Sie einen neuen Snapshot für den Fall erstellen, dass Sie Änderungen, die nach dem Update an virtuellen Maschinen vorgenommen werden, rückgängig machen müssen. Außerdem können Sie ein Rollback zum vorherigen Status durchführen, wenn das Softwareupdate fehlschlägt, und einen Snapshot entfernen, wenn er nicht mehr benötigt wird. So erstellen Sie einen neuen Snapshot einer virtuellen Maschine 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Wählen Sie in der Liste der Computer eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann im Bereich Tasks auf Snapshots verwalten. 3. Wählen Sie zum Erstellen eines neuen Snapshots die virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann im Fenster „Snapshots verwalten“ auf die Schaltfläche Neu. 4. Geben Sie in das dann erscheinende Dialogfeld Snapshot einen Namen und eine Beschreibung für den Snapshot ein, und klicken Sie auf Speichern. Nachdem der Snapshot gespeichert wurde, wird wieder das Fenster Snapshots verwalten angezeigt. So stellen Sie einen Snapshot einer virtuellen Maschine wieder her 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Wählen Sie in der Liste der Computer eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann im Bereich Tasks auf Snapshots verwalten. 3. Wählen Sie im Fenster Snapshots verwalten den Snapshot der virtuellen Maschine aus, den Sie wiederherstellen wollen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Wiederherstellen. 4. Wenn das Dialogfeld Wiederherstellungsbestätigung angezeigt wird, klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen. Nach der Wiederherstellung des Snapshots wird 85 wieder die Liste der Snapshots angezeigt, und der wiederhergestellte Snapshot ist nicht mehr in der Liste der verfügbaren Snapshots enthalten. So löschen Sie einen Snapshot einer virtuellen Maschine 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Wählen Sie in der Liste der Computer eine virtuelle Maschine aus, und klicken Sie dann im Bereich Tasks auf Snapshots verwalten. 3. Wählen Sie im Fenster Snapshots verwalten den Snapshot der virtuellen Maschine aus, den Sie löschen wollen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Löschen. 4. Wenn das Dialogfeld Snapshot löschen angezeigt wird, klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen. Nach der Löschung des Snapshots wird wieder die Liste der Snapshots angezeigt, und der gelöschte Snapshot ist nicht mehr in der Liste der verfügbaren Snapshots enthalten. Siehe auch Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials Beim Löschen einer virtuellen Maschine in System Center Essentials 2010 werden alle Computerdaten und Snapshots, die für die virtuelle Maschine gespeichert wurden, permanent entfernt. Nutzen Sie das nachfolgend beschriebene Verfahren zum permanenten Löschen einer virtuellen Maschine. So löschen Sie eine virtuelle Maschine 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Klicken Sie in der Liste der Server mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine, die Sie löschen möchten, und klicken Sie dann auf Virtuelle Maschine löschen. Wichtig Wenn die virtuelle Maschine noch ausgeführt wird, werden Sie mittels eines Dialogfelds aufgefordert, die virtuelle Maschine zu beenden und es erneut zu versuchen. 3. Über ein Dialogfeld werden Sie gefragt, ob Sie die ausgewählte virtuelle Maschine permanent löschen möchten. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen. Während des Löschvorgangs der virtuellen Maschine in Essentials, wird eine Statusanzeige angezeigt. Nachdem die virtuelle Maschine gelöscht wurde, wird wieder die Liste der Computer angezeigt. 86 Siehe auch Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Löschen eines Hostservers in Essentials Nachdem in System Center Essentials 2010 virtuelle Maschinen zu einem neuen Hostserver migriert wurden und für dessen Nutzung bereit sind, kann der alte Hostserver gelöscht werden. Wenn Sie in Essentials einen Host entfernen, ist die Nutzung von Virtualisierungsfunktionen auf diesem Server nicht mehr möglich. Danach werden sowohl der Hostserver als auch die virtuellen Maschinen wie alle anderen von Essentials 2010 verwalteten Computer behandelt. So entfernen Sie einen Hostserver 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Computer, und klicken Sie dann nacheinander auf Computergruppen und Alle Windows-Server. 2. Wählen Sie in der Liste der Server den Hostserver aus, den Sie löschen möchten, und klicken Sie dann in der Liste Tasks auf Host entfernen. Hinweis Wenn Sie einen Hostserver entfernen, wird dieser Server aus der Liste der beim Erstellen oder Migrieren virtueller Maschinen verfügbaren Hosts entfernt. Alle von Ihnen erstellten virtuellen Maschinen verbleiben jedoch auf dem Host, es sei denn, sie werden zu einem neuen Hostserver migriert. 3. Es wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem Sie bestätigen müssen, dass der Host entfernt werden soll. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen. Während der Host von Essentials entfernt wird, ist eine Statusanzeige zu sehen. Nachdem der Host entfernt wurde, wird wieder die Liste der Computer angezeigt. Siehe auch Migrieren von virtuellen Maschinen zu neuen Hostservern in Essentials Festlegen eines Hosts für die Virtualsierungsverwaltung in Essentials Löschen einer virtuellen Maschine in Essentials Virtualisierung der Serverumgebung in Essentials Deaktivieren bzw. Aktivieren eines Hosts für die Platzierung In System Center Essentials 2010 können Sie die einen Computer als Host für die Platzierung virtueller Maschinen mithilfe der nachfolgend aufgeführten Windows PowerShell-Skripte aktivieren bzw. deaktivieren. 87 So deaktivieren Sie einen Computer als Host für die Platzierung virtueller Maschinen 1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem der System Center Essentials 2010Verwaltungsserver ausgeführt wird. Hinweis Zur Fertigstellung dieser Schritte müssen Sie den Namen des Essentials 2010Verwaltungsservers <sceServerName> und den Namen des Hostcomputers <hostName> kennen, den Sie für die Platzierung aktivieren bzw. deaktivieren möchten. 2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center, klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager 2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager. 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein. Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHost –ComputerName <hostName>| Set-VMHost –AvailableForPlacement $False Das folgende Windows PowerShell-Skript ist ein Beispielskript. Get-VmmServer sceserver1 Get-VMHost –ComputerName scehost1| Set-VMHost –AvailableForPlacement $False 4. Der Computer wird als nicht verfügbar (deaktiviert) für die Platzierung virtueller Maschinen in Essentials 2010 gekennzeichnet. So aktivieren Sie einen Computer als Host für die Platzierung virtueller Maschinen 1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem der System Center Essentials 2010Verwaltungsserver ausgeführt wird. Hinweis Zur Fertigstellung dieser Schritte müssen Sie den Namen des Essentials 2010Verwaltungsservers <sceServerName> und den Namen des Hostcomputers <hostName> kennen, den Sie für die Platzierung aktivieren bzw. deaktivieren möchten. 2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center, klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager 2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager. 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein. Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHost –ComputerName <hostName>| Set-VMHost –AvailableForPlacement $True Das folgende Windows PowerShell-Skript ist ein Beispielskript. Get-VmmServer sceserver1 Get-VMHost –ComputerName scehost1| Set-VMHost –AvailableForPlacement $True 4. Der Computer wird als verfügbar (aktiviert) für die Platzierung virtueller Maschinen in 88 Essentials 2010 gekennzeichnet. Konfigurieren von Tipps zur Leistungs- und Ressourcenoptimierung Leistungs- und Ressourcenoptimierung (Performance and Resource Optimization, PRO) ist ein Feature von System Center Essentials 2010 Virtual Machine Manager. Mit diesem Feature werden Objekte überwacht, und der Administrator erhält eine Warnmeldung, wenn Situationen auftreten, die möglicherweise behoben werden müssen. PRO wird über PRO-Tipps implementiert. In den PRO-Tipps sind Behebungsskripte eingebunden, die je nach Konfiguration automatisch oder manuell ausgeführt werden können. Sie können die folgenden Schwerestufen für PRO-Tipps, die Sie überwachen und implementieren möchten, einstellen: „Warnung“ und „Kritisch“ oder nur „Kritisch“. Verwenden Sie die folgenden Windows PowerShell-Skripte, um PRO zu konfigurieren. Weitere Informationen zu PRO finden Sie unter „Informationen zu PRO“ im Abschnitt Vorgänge (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=164077). Wichtig Zur Fertigstellung der Schritte müssen Sie den Namen des Essentials 2010Verwaltungsservers <sceServerName> kennen. So überwachen Sie PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und implementieren diese automatisch 1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an. 2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center, klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager 2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager. 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein. Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup – PROAutomationLevel 1 –PROMonitoringLevel 1 – InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 1 –PROMonitoringLevel 1 4. Vom System werden nur PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ überwacht und automatisch implementiert. So überwachen Sie PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und implementieren diese manuell 1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an. 2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center, klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager 89 2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager. 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein. Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup – PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 1 – InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 1 4. Vom System werden PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ überwacht. Sie erhalten die Möglichkeit, gewünschte Tipps manuell zu implementieren. So überwachen Sie PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und „Warnung“ und implementieren diese automatisch 1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an. 2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center, klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager 2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager. 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein. Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup – PROAutomationLevel 2 –PROMonitoringLevel 2 – InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 2 –PROMonitoringLevel 2 4. Vom System werden nur PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und „Warnung“ überwacht und automatisch implementiert. So überwachen Sie PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und „Warnung“ und implementieren diese manuell 1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an. 2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center, klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager 2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager. 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein. Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup – PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 2 – InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 2 4. Vom System werden PRO-Tipps mit dem Status „Kritisch“ und „Warnung“ überwacht. Sie erhalten die Möglichkeit, gewünschte Tipps manuell zu implementieren. So deaktivieren Sie die Überwachung und Implementierung aller PRO-Tipps 1. Melden Sie sich bei dem Essentials 2010-Verwaltungsserver an. 2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Programme, klicken Sie auf System Center, 90 klicken Sie auf Microsoft System Center, klicken Sie auf Virtual Machine Manager 2008 R2, und klicken Sie dann auf Windows PowerShell – Virtual Machine Manager. 3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung das folgende Windows PowerShell-Skript ein. Get-VmmServer <sceServerName> Get-VMHostGroup| Set-VMHostGroup – PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 0 – InheritPROSettings $False Set-VmmServer –PROAutomationLevel 0 –PROMonitoringLevel 0 4. Die Überwachung und Implementierung aller PRO-Tipps wird gestoppt. Überwachung in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie die Regeln und Monitore von Management Packs verwenden, um die Leistung von verwalteten Computern zu verfolgen und Leistungsdaten wie Anzahl und Art der aktiven Warnungen zu sammeln. Themen in diesem Kapitel Anzeigen und Schließen einer Warnung in Essentials Schrittweise Anleitungen zum Anzeigen und Schließen von Warnungen im Bereich Überwachung. Erstellen einer Statusansicht in Essentials Schrittweise Anleitungen zum Erstellen einer Statusansicht im Bereich Überwachung. Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials Schrittweise Anleitungen zum Erstellen einer Diagrammansicht im Bereich Überwachung. Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials Schrittweise Anleitungen zum Verwenden der Schaltflächen Bereiche, Suchen und Finden in der Symbolleiste des Bereichs Überwachung. Personalisieren einer Ansicht in Essentials Schrittweise Anleitungen zum Personalisieren einer Ansicht im Bereich Überwachung. 91 Erstellen eines Ordners im Essentials-Überwachungsbereich Schrittweise Anleitungen zum Erstellen eines Ordners im Bereich Überwachung. Erstellen eines Ping-Monitors in Essentials Schrittweise Anleitungen zum Erstellen eines Ping-Monitors zur Überprüfung der Verfügbarkeit von Computern und Geräten, auf denen keine Agents installiert sind. Arbeiten mit dem Wartungsmodus in Essentials Schrittweise Anleitungen zum Durchführen von Aktionen im Wartungsmodus. Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials Schrittweise Anleitungen zum Starten und Beenden der Ausnahmenüberwachung ohne Agent (Agentless Exception Monitoring, AEM) und zur Änderung der Einstellungen von Gruppenrichtlinien für die Ausnahmenüberwachung ohne Agent Siehe auch Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Verwaltung in Essentials Anzeigen und Schließen einer Warnung in Essentials Mit den folgenden Verfahren können Sie in System Center Essentials 2010 generierte Warnungen anzeigen und schließen. So zeigen Sie eine Warnung an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Erweitern Sie im Bereich Überwachung die Option Überwachung, und klicken Sie dann auf Aktive Warnungen. 3. Klicken Sie im Bereich Aktive Warnungen auf eine Warnung, um weitere Informationen zu dieser Warnung anzuzeigen. Tipp Sie können Essentials 2010 auch so konfigurieren, dass bei kritischen Warnungen spezifische Aktionen durchgeführt werden – dazu können Sie entweder Befehlsbenachrichtigungen erstellen, oder Sie können veranlassen, dass eine Benachrichtigung per E-Mail, Instant Message (IM) oder Textnachricht (SMS) an Sie 92 weitergeleitet wird. Weitere Informationen zum Einrichten von Benachrichtigungen finden Sie unter Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials. So schließen Sie eine Warnung Klicken Sie im Bereich Aktive Warnungen mit der rechten Maustaste auf die Warnung, und klicken Sie dann auf Warnung schließen. Hinweis Sie können mehrere Warnungen auswählen, indem Sie die Taste STRG drücken und gedrückt halten, während Sie auf verschiedene Warnungen klicken. Siehe auch Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials Erstellen einer Statusansicht in Essentials Die Statusansicht in System Center Essentials 2010 ist den meisten anderen Ansichtstypen insofern ähnlich, als Sie mithilfe die Registerkarte Kriterien im Dialogfeld Eigenschaften der Ansicht definieren, welche Objekte in der Ansicht angezeigt werden sollen. Mithilfe der Registerkarte Anzeige passen Sie dann die Anzeige der Daten in Ihrer Ansicht an. Jeder Abschnitt der Registerkarte Kriterien fügt Ihrer Ansicht einen weiteren Filter hinzu. Weitere Informationen zu Ansichttypen finden Sie unter Ansichten in Essentials. Standardmäßig wird die neue Ansicht der Liste mit den globalen Ansichten hinzugefügt, die sich direkt unterhalb des Knotens Überwachung im Bereich Überwachung befindet. Wenn die Ansicht in einem Ordner gespeichert werden soll, müssen Sie den Ordner auswählen, und danach auf Neue Ansicht klicken. So erstellen Sie eine Statusansicht 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Klicken Sie im Bereich Überwachung unten auf Neue Ansicht, und klicken Sie dann auf Statusansicht. Das Dialogfeld Eigenschaften der neuen Statusansicht wird angezeigt. 3. Geben Sie einen beschreibenden Namen für die Statusansicht in das Feld Name und anschließend eine kurze Beschreibung in das Feld Beschreibung ein. 4. Klicken Sie auf der Registerkarte Kriterien auf die Schaltfläche für die Auslassungszeichen (…) neben dem Feld Daten anzeigen, die verknüpft sind mit:. Das Dialogfeld Zieltyp auswählen zeigt eine Liste der Objekttypen an, die in der Verwaltungsgruppe verfügbar sind. Klicken Sie auf den Objekttyp, der die anzuzeigenden Objekte im Detail beschreibt, und klicken Sie dann auf OK. Der ausgewählte Objekttyp wird im Feld Daten anzeigen, die verknüpft sind mit: aufgelistet. Wenn Sie den Fokus der Ansicht eingrenzen möchten, klicken Sie auf die Ellipse-Schaltfläche (…) neben Daten in bestimmter Gruppe anzeigen:. Klicken Sie auf eine Gruppe, um die Objekte 93 in der Ansicht zu filtern, und klicken Sie dann auf OK. Weitere Informationen zur Zielgruppenadressierung finden Sie unter Zielgruppenadressierung in Essentials. Hinweis Wenn Sie den gewünschten Objekttyp nicht sehen, klicken Sie auf Alle Ziele anzeigen, und geben Sie dann ein Wort oder einen Ausdruck in das Feld Suchen nach ein, um die angezeigte Liste zu filtern. 5. Verwenden Sie die bereitgestellten Kontrollkästchen für die Auswahl einzelner Kriterien, um zusätzliche Filter auf die Objekte anzuwenden, die in der Ansicht angezeigt werden sollen. Sie müssen die Kriterien im Feld Kriterienbeschreibung möglicherweise noch weiter definieren. 6. Klicken Sie auf die Registerkarte Anzeige. Standardmäßig werden die Spalten in der Statusansicht angezeigt. Klicken Sie, um eine oder mehrere Spalten abzuwählen, die nicht angezeigt werden sollen. Legen Sie im Feld Spalten sortieren nach fest, wie die Objekte in Ihrer Ansicht sortiert werden sollen. Der Abschnitt Vorschau zeigt die Statusansicht vor der Anpassung. 7. Klicken Sie auf OK, um eine neue Ansicht zu erstellen. Siehe auch Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Globale Ansichten in Essentials Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials Erstellen eines Ordners im Essentials-Überwachungsbereich Zielgruppenadressierung in Essentials Ansichten in Essentials Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials In System Center Essentials 2010 wird das Datenlayout des Diagramms in Diagrammansichten über eine Vorlage gesteuert. Sie können aus einer vorhandenen Vorlage auswählen oder eine eigene Vorlage erstellen. Wenn Sie sich zum Erstellen einer eigenen Vorlage entschließen, konfigurieren Sie das Layout der Ansicht bei deren Erstellung. So erstellen Sie eine Diagrammansicht 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Überwachung. 2. Klicken Sie im Bereich Überwachung unten auf Neue Ansicht, und klicken Sie dann auf Diagrammansicht. Das Dialogfeld Diagrammansicht erstellen wird angezeigt. 3. Geben Sie unter Name einen beschreibenden Namen für die Diagrammansicht ein, und geben Sie dann unter Beschreibung eine kurze Beschreibung ein. 4. Klicken Sie auf Durchsuchen. Klicken Sie im Dialogfeld Objekt auswählen auf die Gruppe, die am ehesten dem in die Diagrammansicht aufzunehmenden Objekttyp 94 entspricht, und klicken Sie danach auf OK. 5. Klicken Sie auf Erstellen Sie Ihre eigene Vorlage, um ein Layout für die Diagrammansicht zu entwerfen. 6. Wenn Sie die Standardeinstellungen für die Diagrammansicht annehmen möchten, klicken Sie auf Erstellen. Wenn die Standardeinstellungen geändert werden sollen, fahren Sie fort. 7. Geben Sie auf der Registerkarte Diagrammeigenschaften eine Zahl in Anzuzeigende Ebenen ein, um die Anzahl der verbundenen Klassen und Unterklassen einzugeben, die in der Ansicht enthalten sein sollen. In dieser Anzahl ist die Klasse der obersten Ebene enthalten. Klicken Sie in Layoutausrichtung auf den Dropdownpfeil, um eine Liste mit Anzeigeoptionen für die Objekte in ihrer Ansicht anzuzeigen. Nord-Süd zeigt die Objekte in vertikaler Ausrichtung an, Ost-West zeigt die Objekte nebeneinander an. 8. Klicken Sie auf die Registerkarte Objekteigenschaften. Klicken Sie auf Felder, wenn die verbundenen und untergeordneten Objekttypen durch Aufnahme in ein Feld skizziert werden sollen. Sie können auch die Einstellung Knoten pro Zeile anpassen, um festzulegen, wie viele verbundene Objekttypen aufgeführt werden sollen, bevor eine neue Zeile begonnen wird. 9. Wählen Sie auf der Registerkarte Linieneigenschaften mithilfe der Einstellungen Containment-Linie das Format für die Feldlinien des Diagramms aus. Wählen Sie das Format für Objekte, die nicht nach Feldern gruppiert sind, mithilfe der Einstellungen Keine Containment-Linie aus. Klicken Sie auf Erstellen. Siehe auch Erstellen einer Statusansicht in Essentials Zielgruppenadressierung in Essentials Ansichten in Essentials Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials In einer komplexen Netzwerkumgebung kann System Center Essentials 2010 mehrere Hundert oder Tausend Objekte überwachen. Mithilfe der Schaltflächen Bereich, Finden und Suchen in der Symbolleiste der Essentials-Konsole können Sie Ihre Ansicht der Überwachungsdaten so filtern, dass Sie genau das benötigte Überwachungsobjekt oder die benötigte Gruppe von Objekten finden. Die Features „Bereich“, „Suchen“ und „Finden“ wenden einen temporären Filter an, der nicht für eine erneute Verwendung gespeichert wird. Damit Daten zu einem bestimmten überwachten Objekt schnell gefunden werden, können Sie bei diesen Features Ansichten verwenden. Wenn Sie einen bestimmten Satz Überwachungsdaten häufiger einsehen müssen, können Sie eine Ansicht so personalisieren, dass stets dieselben Filter auf die Daten angewendet werden. Außerdem können Sie eine Suche für späteren Gebrauch speichern. 95 So ändern Sie den Bereich einer Ansicht 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Klicken Sie in der Essentials-Symbolleiste auf die SchaltflächeBereich. Wenn diese Schaltfläche nicht verfügbar ist, vergewissern Sie sich, dass Sie im Bereich Überwachung ein Objekt ausgewählt haben, und keinen Ordner. Das Dialogfeld Anzeigebereich ändern wird angezeigt. 3. Das Dialogfeld Anzeigebereich ändern enthält eine Liste vorhandener Gruppen und verteilter Anwendungen. Ist diese Liste zu lang, können Sie durch Eingabe eines Wortes oder Ausdrucks in das Feld Suchen nach eine bestimmte Gruppe oder verteilte Anwendung ermitteln. Klicken Sie auf OK, sobald Sie Ihre Wahl getroffen haben. Nur die Objekte, die das Kriterium „Bereich“ erfüllen, werden im Ergebnisbereich angezeigt. So entfernen Sie einen angewendeten Bereich 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Wenn die Essentials-Konsole erstmals gestartet wird, werden standardmäßig alle Objekttypen angezeigt, und es kommt kein Bereich zur Anwendung. Ist derzeit ein Bereich aktiv, wird dieser oben im Ergebnisbereich angezeigt. 3. Um den derzeit aktiven Bereich zu entfernen, klicken Sie auf das X oben rechts im Bereich für die Bereichsdefinition. Dieser befindet sich oben im Ergebnisbereich. Finden und Suchen Verwenden Sie die Schaltfläche Finden, wenn die Liste der Objekte im Ergebnisbereich so lang ist, dass es nicht möglich ist, ein bestimmtes Objekt schnell zu ermitteln. Verwenden Sie die Schaltfläche Suchen, wenn Sie alle Objekte ermitteln wollen, die ein bestimmtes Kriterium erfüllen. So ermitteln Sie ein Objekt in einer Liste mithilfe der Schaltfläche „Finden“ 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Wählen Sie eine im Bereich Überwachung verfügbare Ansicht per Mausklick aus. 3. Prüfen Sie, ob das Feld Suchen nach oben im Ergebnisbereich angezeigt wird. Wird das Feld Suchen nach dort nicht angezeigt, klicken Sie in der Essentials-Symbolleiste auf die Schaltfläche Finden. Geben Sie in das Feld Suchen nach ein Wort – beispielsweise den Namen eines Objekts – ein, nach dem Sie in der Liste suchen wollen, und klicken Sie dann auf Finden. 4. Klicken Sie auf Löschen, um wieder die ursprüngliche Objektliste anzuzeigen. So erstellen Sie mit dem Feature „Suchen“ eine Liste von Objekten 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Klicken Sie in der Essentials-Symbolleiste auf die SchaltflächeSuchen. 3. Geben Sie in das Suchfenster einen Begriff oder Ausdruck ein, der den Satz Objekte 96 beschreibt, den Sie finden wollen. Daraufhin wird eine Liste von Objekten angezeigt, die Ihre Kriterien erfüllen. Diese Liste ist nach dem Objekttyp sortiert. Siehe auch Überwachung in Essentials Personalisieren einer Ansicht in Essentials In System Center Essentials 2010 sind Ansichten, wie auch andere Überwachungsobjekte, in Management Packs enthalten. Wenn eine Ansicht in einem versiegelten Management Pack enthalten ist, können Sie die Eigenschaften der Ansicht anzeigen, aber keine Änderungen an der Ansicht speichern. Sie können stattdessen die Anzeigeoptionen der Ansicht ändern und sie dann als eine personalisierte Ansicht speichern. Weitere Informationen zu Ansichten finden Sie unter Ansichten in Essentials. So personalisieren Sie eine Statusansicht 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Klicken Sie im Bereich Überwachung mit der rechten Maustaste auf die anzupassende Ansicht, und klicken Sie dann auf Ansicht personalisieren. Im Dialogfeld Ansicht personalisieren werden die Standardeinstellungen der Ansicht angezeigt. 3. Wählen Sie unter Anzuzeigende Spalten die Eigenschaft aus, die Sie in Ihrer Ansicht anzeigen möchten. Sie können auch ausgewählte Optionen der Originalansicht deaktivieren. Klicken Sie im Feld Spalten sortieren nach auf den Pfeil nach unten, um eine Eigenschaft zu wählen, nach der die überwachten Objekte in Ihrer Ansicht sortiert werden sollen; klicken Sie dann auf OK. Hinweis In einer Statusansicht ist die Option zum Sortieren nach Gruppen nicht verfügbar. Diese Option steht in anderen Ansichten, wie z. B. der Warnungsansicht und der Ereignisansicht, zur Verfügung. Siehe auch Erstellen einer Statusansicht in Essentials Überwachung in Essentials Ansichten in Essentials Erstellen eines Ordners im EssentialsÜberwachungsbereich In System Center Essentials 2010 können Sie folgendes Verfahren nutzen, um im Bereich Überwachung einen Ordner für die Speicherung der von Ihnen erstellten Ansichten einzurichten. 97 So erstellen Sie einen Ordner im Bereich „Überwachung“ 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. Hinweis Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der nicht dem Essentials-Verwaltungsserver entspricht, wird das Dialogfeld Verbindung mit Server herstellen angezeigt. Geben Sie in das Feld Servername den Namen des Essentials-Verwaltungsservers ein. 2. Klicken Sie im BereichÜberwachung mit der rechten Maustaste auf Überwachung, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf Ordner. 3. Geben Sie im Dialogfeld Neuen Ordner erstellen in das Feld Ordnername einen aussagekräftigen Namen ein. Klicken Sie neben der Option Ziel-Management Pack auswählen auf den Pfeil nach unten, um eine Liste der nicht versiegelten Management Packs anzuzeigen. Sie können den Ordner nur in einem nicht versiegelten Management Pack speichern. Klicken Sie auf Neu, wenn Sie ein neues Management Pack erstellen möchten. Klicken Sie nach Auswahl eines Management Packs auf OK. Siehe auch Der Bereich „Überwachung“ in Essentials Ansichten in Essentials Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials Erstellen einer Statusansicht in Essentials Erstellen eines Ping-Monitors in Essentials Mit dem Ping-Monitor können Sie die Verfügbarkeit eines Servers testen, Netzwerkgeräte überwachen, die nicht über Simple Network Management Protocol (SNMP) überwacht werden können, oder Geräte überwachen, auf denen keine Agents installiert sind. Verwenden Sie folgendes Verfahren, um die zu testenden Geräte auszuwählen, eine Überwachungsregel zu erstellen und in einem Management Pack zu speichern und auszuwählen, welcher Computer oder welche Computergruppe für die Suche nach Ping-Ergebnissen verwendet wird. Pingen von nicht überwachten Computern und Geräten Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um einen neuen Ping-Monitor in System Center Essentials 2010 zu erstellen. So erstellen Sie einen Ping-Monitor 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Konfiguration. 2. Klicken Sie unten im Bereich Konfiguration auf Assistent zum Hinzufügen von Monitoren. 98 3. Wählen Sie auf der Seite Monitortyp auswählen des Assistenten die Option PingMonitor aus, und klicken Sie auf Weiter. 4. Geben Sie auf der Seite Name und Beschreibung des Ping-Monitors einen Namen für den Monitor in das Textfeld Name ein. Dieser Name ist erforderlich und wird im Bereich Überwachung in der Liste der Monitore angezeigt. Es wird empfohlen, die IP-Adresse in den Monitornamen aufzunehmen (z. B. Mein Internetanbieter 192.168.1.1). Falls gewünscht, können Sie eine Beschreibung in das Textfeld Beschreibung eingeben. 5. Wählen Sie ein Ziel-Management Pack in der Liste unter Ziel-Management Pack auswählen: aus, oder klicken Sie auf Neu, um ein neues Management Pack zu erstellen. Die mit dem neuen Ping-Monitor erstellten Überwachungsregeln werden in dem Management Pack gespeichert. Klicken Sie auf Weiter. Wichtig Wenn Sie ein neues Management Pack erstellen, werden Sie auf der Seite Allgemeine Eigenschaften – Management Pack dazu aufgefordert, für das Management Pack einen Namen, eine Versionsnummer und, falls gewünscht, eine Beschreibung einzugeben. Sie können auch Wissen zu dem neuen Management Pack eingeben. Nachdem das neue Management Pack erstellt wurde, wird wieder die Seite Name und Beschreibung des Ping-Monitors angezeigt. 6. Geben Sie auf der Seite Festlegen und Testen der Servereinstellungen die IPAdresse oder den DNS-Hostnamen des überwachten Geräts ein. Klicken Sie auf Test, um sicherzustellen, dass das Gerät für den Monitor sichtbar ist. Dieser Test ist nicht zwingend erforderlich. Klicken Sie auf Weiter. Hinweis Wenn der Test nicht erfolgreich verläuft, klicken Sie auf Zurück, um zum vorherigen Schritt zurückzukehren und es noch einmal zu versuchen. Wenn Essentials eine Verbindung mit der IP-Adresse oder dem Gerät herstellen kann, sollte auf dieser Seite die Meldung Anforderung wurde verarbeitet angezeigt werden. 7. Wählen Sie auf der Seite Überwachungsknoten auswählen einen oder mehrere Computer aus, die als Überwachung für das Ping-Signal dienen sollen. Die Ping-Signale werden von den ausgewählten Computern gesendet. Wählen Sie auch die Anzahl und die Zeiteinheiten für die Planung des Ping-Signals. Klicken Sie auf Weiter. 8. Auf der Seite Zusammenfassung der Ping-Monitor-Einstellungen werden die Ergebnisse Ihrer Auswahl angezeigt. Wenn Sie diese Einstellungen ändern möchten, klicken Sie auf Zurück, um rückwärts durch die Seiten des Assistenten zu blättern. Klicken Sie andernfalls auf Erstellen, um den neuen Ping-Monitor zu erstellen. Sobald der Ping-Monitor erstellt wurde, können Sie seinen Status im Ordner Ping Monitor des Bereichs Überwachung anzeigen. 99 Pingen verwalteter Computer Sie müssen keinen Ping-Monitor für Windows-Computer erstellen, die mit Agents verwaltet werden. Der Agent überwacht bereits die Verfügbarkeit der Computer. Sie können einen PingMonitor für Windows-Computer erstellen, es ist jedoch nicht nötig. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Ping-Überwachung auf einem verwalteten Windows-Computer zu aktivieren. So aktivieren Sie den Ping-Status auf verwalteten Computern 1. Klicken Sie auf Monitore. Das Erweitern der Liste der Monitore kann einige Sekunden beanspruchen. 2. Erweitern Sie in der Liste Monitore den Knoten Windows-Server. 3. Erweitern Sie den Knoten Entitätszustand. 4. Erweitern Sie den Knoten Verfügbarkeit. 5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ping-Status, klicken Sie dann auf Außerkraftsetzungen, dann auf Monitor außer Kraft setzen und anschließend auf Für ein bestimmtes Objekt der Klasse: Windows-Server. 6. Wählen Sie im Bereich Objekt auswählen den Server aus, der die Überwachung ausführt. Klicken Sie auf OK. 7. Aktivieren Sie im Bereich Außerkraftsetzungseigenschaften in der Spalte Außerkraftsetzung das Kontrollkästchen für die Parameterart Aktiviert. 8. Stellen Sie sicher, dass der Wert in der Spalte Gültiger Wert auf Wahr gesetzt ist. Wenn er auf Falsch gesetzt ist, gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um den Wert auf „Wahr“ zu setzen. a. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Außerkraftsetzung aktiviert ist. b. Stellen Sie sicher, dass in der Parameterzeile Aktiviert der Außerkraftsetzungswert auf Wahr gesetzt ist. Klicken Sie andernfalls auf den Wert, und wählen Sie Wahr aus. c. Klicken Sie auf Übernehmen, und vergewissern Sie sich, dass die Einstellung Gültiger Wert in „Wahr“ geändert wurde. d. Klicken Sie auf OK. Siehe auch Überwachung in Essentials Verwaltung in Essentials Konfiguration in Essentials Arbeiten mit dem Wartungsmodus in Essentials Mit dem Wartungsmodus, der in der Essentials 2010-Konsole im Bereich Überwachung zur Verfügung steht, können Sie alle Warnungen oder Fehler vermeiden, die auftreten können, wenn 100 ein überwachtes Objekt wie ein Computer oder eine verteilte Anwendung zur Wartung offline genommen wird. Inhalt dieses Abschnitts Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials Bietet eine schrittweise Anleitung zum Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt, das sich bereits im Wartungsmodus von Essentials 2010 befindet. Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials Bietet eine schrittweise Anleitung zum Überführen eines in Essentials 2010 überwachten Objekts in den Wartungsmodus. Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials Bietet eine schrittweise Anleitung zum Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials 2010. Siehe auch Überwachung in Essentials Wartungsmodus in Essentials Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials Mit dem folgenden Verfahren aktivieren Sie auf einem überwachten Objekt in System Center Essentials 2010 den Wartungsmodus. Hinweis Da die Wartungsmoduseinstellungen nur einmal alle 5 Minuten von Essentials 2010 abgerufen werden, kann sich die geplante Deaktivierung des Wartungsmodus auf einem Objekt verzögern. So aktivieren Sie auf einem überwachten Objekt den Wartungsmodus 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Erweitern Sie im Bereich Überwachung den Knoten Überwachung, und klicken Sie dann auf Computer. 3. Klicken Sie im Bereich Computer mit der rechten Maustaste auf den Computer, auf dem Sie den Wartungsmodus aktivieren möchten, klicken Sie auf Wartungsmodus, und 101 klicken Sie dann auf Wartungsmodus starten. 4. Klicken Sie im Dialogfeld Wartungsmoduseinstellungen unter Übernehmen für auf Nur ausgewählte Objekte, wenn der Wartungsmodus nur für den Computer aktiviert werden soll. Klicken Sie andernfalls auf Ausgewählte Objekte und in ihnen enthaltene Objekte. 5. Aktivieren Sie Geplant, wenn es sich um ein geplantes Ereignis handelt; ansonsten lassen Sie das Kontrollkästchen deaktiviert. 6. Klicken Sie in der Liste Wartungskategorie auf die entsprechende Kategorie. 7. Wählen Sie unter Wartungsmodus die Anzahl von Minuten aus, bzw. geben Sie sie ein, oder wählen Sie die Spezifische Endzeit aus, bzw. geben Sie sie ein. Klicken Sie dann auf OK. Im Bereich Computer wird in der Spalte Wartungsmodus des ausgewählten Computers ein Symbol für den Wartungsmodus angezeigt. Hinweis Der Mindestwert für Anzahl von Minuten beträgt 5. Der Höchstwert beträgt 1.051.200 (2 Jahre). Siehe auch Wartungsmodus in Essentials Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials Gehen Sie folgendermaßen vor, um Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt zu ändern, das sich bereits im Wartungsmodus von System Center Essentials 2010 befindet. So bearbeiten Sie Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Überwachung. 2. Erweitern Sie im Überwachungsbereich den Knoten Überwachung, und klicken Sie dann auf Computer. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Bereich Computer auf den Computer, dessen Einstellungen Sie ändern möchten. Klicken Sie dann auf Wartungsmodus und anschließend auf Einstellungen für Wartungsmodus bearbeiten. 4. Bearbeiten Sie im Dialogfeld Wartungsmodus die Einstellungen, die Sie ändern möchten, und klicken Sie dann auf OK. Siehe auch Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials 102 Wartungsmodus in Essentials Beenden des Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in Essentials Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt in System Center Essentials 2010 zu beenden. So beenden Sie den Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Überwachung. 2. Erweitern Sie im Überwachungsbereich den Knoten Überwachung, und klicken Sie dann auf Computer. 3. Klicken Sie im Computerbereich mit der rechten Maustaste auf den Computer, für den Sie den Wartungsmodus beenden möchten, zeigen Sie auf Wartungsmodus, und klicken Sie dann auf Wartungsmodus anhalten. 4. Gehen Sie im Dialogfeld Wartungsmodus wie folgt vor: Wenn Sie die Option Ausgewählte Objekte und alle darin enthaltenen Objekte ausgewählt haben, als Sie den Computer in den Wartungsmodus versetzt haben, wählen Sie Enthaltene Objekte entfernen aus, und klicken Sie dann auf Ja. Wenn Sie die Option Nur ausgewählte Objekte ausgewählt haben, heben Sie die Auswahl Enthaltene Objekte entfernen auf, und klicken Sie dann auf Ja. 5. Im Computerbereich wird das Wartungsmodussymbol in der Spalte Wartungsmodus für den von Ihnen ausgewählten Computer nicht mehr angezeigt. Siehe auch Bearbeiten der Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt in Essentials Versetzen eines überwachten Objekts in den Wartungsmodus in Essentials Wartungsmodus in Essentials Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials Die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents ist ein Prozess, bei dem verwaltete Computer Fehlerberichte an einen bestimmten Speicherort auf dem Essentials-Verwaltungsserver senden, wenn ein Anwendungsfehler, z. B. ein Programmabsturz, auf einem verwalteten Computer auftritt. Die Fehlerberichte können dabei helfen herauszufinden, welche Anwendungen in Ihrer Umgebung Probleme haben. Sie können die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents im Essentials 2010-KonfigurationsAssistenten aktivieren oder deaktivieren. 103 Inhalt dieses Abschnitts Starten oder Beenden der Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials Enthält Anweisungen, wie Sie in Essentials 2010 das Sammeln von Anwendungsfehlerberichten starten und beenden können. Ändern von Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials Enthält eine Beschreibung, der Sie entnehmen können, wie Sie die Einstellungen für Gruppenrichtlinien und für die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents über die Befehlszeile ändern. Starten oder Beenden der Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in Essentials Um die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents in System Center Essentials 2010 zu aktivieren oder zu deaktivieren, müssen Sie den Assistenten zur Produktkonfiguration verwenden. Für die Anfangskonfiguration können Sie den Assistenten aus jedem Übersichtsbereich ausführen. Danach können Sie den Assistenten nur von dem Bereich Verwaltungsübersicht aus ausführen. So aktivieren oder deaktivieren Sie die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents 1. Starten Sie den Assistenten zur Produktkonfiguration wie folgt: a. Wenn Sie Essentials 2010 zum ersten Mal konfigurieren, öffnen Sie einen beliebigen Übersichtsbereich, und wählen Sie die Option Produktfunktionen konfigurieren aus der Liste unter Erforderlich: Wichtige Features konfigurieren aus. b. Andernfalls klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung und im Bereich Verwaltungsübersicht unter Konfiguration auf den Link neben Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents. 2. Wählen Sie im Navigationsbereich des Assistenten zur Produktkonfiguration die Option Fehlerüberwachung aus. 3. Aktivieren oder deaktivieren Sie die Ausnahmefehlerüberwachung ohne Agents durch Auswahl von Ja oder Nein. Wenn Sie dieses Feature aktivieren, müssen Sie auch einen Ordner angeben, in dem die Fehlerberichte gespeichert werden können. 4. Schließen Sie den Assistenten ab. Siehe auch Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials 104 Ändern von Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials Ändern von Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Ausnahmenüberwachung ohne Agents in Essentials Mit dem Dienstprogramm SCECertPolicyConfigUtil (SCECertPolicyConfigUtil.exe) können Gruppenrichtlinieneinstellungen und Einstellungen für die Ausnahmenüberwachung ohne Agents (AEM) über die Befehlszeile geändert werden. So installieren Sie das Dienstprogramm SCECertPolicyConfig 1. Starten Sie auf dem Essentials 2010-Installationsmedium im Ordner „HelperObjects\i386“ das Programm SCECertPolicyConfig.msi. 2. Zur Überprüfung der Installation öffnen Sie auf dem Computer den Ordner „%Programme%\System Center Essentials“ und vergewissern Sie sich, dass die Datei „SCECertPolicyConfigUtil.exe“ vorhanden ist. Example Description In der nachfolgenden Tabelle werden die Befehlszeilenparameter beschrieben, die Sie bei SCECertPolicyConfigUtil.exe zum Ändern der Richtlinieneinstellungen verwenden können. Parameter Erforderlich Beschreibung /PolicyType <local/domain> Erforderlich außer bei Verwendung von /Uninstall <local/domain> hiermit wird gesteuert, ob Clientcomputer mit Einstellungen für lokale oder domänenweite Gruppenrichtlinien konfiguriert werden sollen. /Management Group <NETBIOS-Name des EssentialsVerwaltungsservers>_MG Erforderlich Der Name der Essentials 2010Verwaltungsgruppe. Dieser lautet stets <NETBIOS-Name des EssentialsVerwaltungsservers>_MG. /SCEServer <FQDN des Erforderlich außer bei Essentials-Verwaltungsservers> Verwendung von /Uninstall Der FQDN des EssentialsVerwaltungsservers. Dieser wird zum Konfigurieren der Einstellungen von WindowsUpdate verwendet. 105 Parameter Erforderlich Beschreibung /AEMFileShare <Dateifreigabename> Erforderlich, falls ConfigureAEM=True Der UNC-Pfad zur Freigabe, die für die Fehlerberichterstattung verwendet wird. /AEMport <Port> Erforderlich, falls ConfigureAEM=True Der Port, der für die Fehlerberichterstattung verwendet wird. /ConfigureRemoteControl <true/false> Optional Mit „True“ (wahr) wird die Remoteunterstützung in der lokalen Gruppenrichtlinie oder der Gruppenrichtlinie auf Domänenebene aktiviert. Wenn dieser Parameter nicht angegeben ist, wird der Standardwert „False“ (falsch) verwendet. /ConfigureFirewallPolicy <true/false> Optional „True“ (wahr) aktiviert die Windows-Firewallausnahmen in der lokalen Gruppenrichtlinie oder der Gruppenrichtlinie auf Domänenebene. Wenn dieser Parameter nicht angegeben ist, wird der Standardwert „False“ (falsch) verwendet. /ConfigureAEM <true/false> Optional Wenn der Wert „True“ (wahr) angegeben ist, werden die Einstellungen für die Fehlerberichterstattung in der lokalen Gruppenrichtlinie oder der Gruppenrichtlinie auf Domänenebene konfiguriert. Wenn dieser Parameter nicht angegeben ist, wird der Standardwert „False“ (falsch) verwendet. /Uninstall Optional Alle AEM-Einstellungen für den in der lokalen Gruppenrichtlinie oder der Gruppenrichtlinie auf Domänenebene angegebenen Essentials-Verwaltungsserver 106 Parameter Erforderlich Beschreibung werden gelöscht. Die Windows Firewallausnahmen für Clientcomputer werden in den Richtlinieneinstellungen des Computers unter „Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Netzwerk > Netzwerkverbindungen > Windows-Firewall > Domänenprofil“ konfiguriert. Bei Verwendung des Programms SCECertPolicyConfigUtil.exe oder des Assistenten für die Konfiguration von System Center Essentials für die Konfiguration der Richtlinien werden folgende Einstellungen aktiviert: Name Konfiguration Beschreibung Windows Firewall: Ausnahme für Datei- und Druckerfreigabe zulassen Unerbetene eingehende Nachrichten zulassen von: Die UDP-Ports 137 und 138 sowie die TCP-Ports 139 und 445 werden geöffnet. Auf diese Weise ist eine Clientpushinstallation über den Essentials-Verwaltungsserver möglich. <IP-Adresse des EssentialsVerwaltungsservers> Windows Firewall: Remoteverwaltungsausnahme zulassen Unerbetene eingehende Nachrichten zulassen von: Die TCP-Ports 135 und 445 werden geöffnet. Dies ermöglicht Remoteunterstützungsanforderungen vom Essentials-Verwaltungsserver. <IP-Adresse des EssentialsVerwaltungsservers> Code SCECertPolicyConfigUtil.exe /PolicyType <local|domain> /ManagementGroup <Verwaltungsgruppenname> /SCEServer <FQDN des Servers> /AEMFileShare <Dateifreigabename> /AEMPort <Port> /ConfigureRemoteControl <true/false> /ConfigureAEM <true/false> /ConfigureFirewallPolicy <true/false> /Uninstall Example Description Mit dem nachstehend beschriebenen Befehl werden Einstellungen für lokale Gruppenrichtlinien oder für Gruppenrichtlinien auf Domänenebene entfernt. So können Sie diesen Befehl z. B. zum Wechseln zwischen den beiden Einstellungen verwenden. Führen Sie nach dem Ausführen des Befehls in der Essentials-Konsole den Assistenten für die Konfiguration von System Center Essentials erneut aus. 107 Code SCECertPolicyConfigUtil.exe /Uninstall /ManagementGroup <NETBIOS-Name des EssentialsVerwaltungsservers>_MG Updateverwaltung in Essentials System Center Essentials 2010 ermöglicht Administratoren, Softwareupdates, die von Betriebssystemen oder anderer Software auf verwalteten Computern benötigt werden, anzuzeigen, herunterzuladen und bereitzustellen. Inhalt dieses Abschnitts Updateverwaltung in Essentials Enthält eine Erläuterung der Funktionsweise der Updateverwaltung. Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Enthält eine Beschreibung der Konfiguration der Updateverwaltungseinstellungen Verwalten von Updates in Essentials Enthält eine Beschreibung der Verwaltung von Updates in Essentials 2010 Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Updateverwaltung in Essentials System Center Essentials 2010 bietet Funktionen für das Verwalten von Updates, so dass Administratoren Softwareupdates für Betriebssysteme und andere Software auf verwalteten Computern anzeigen, herunterladen und bereitstellen können. Zum Verwalten von Updates in Essentials 2010 müssen Sie in den Bereich Updateübersicht wechseln. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. Der Bereich Übersicht ermöglicht Ihnen, Updates anzuzeigen, zu bestimmen, welche Updates von verwalteten Computern benötigt werden, Updates zentral auf diesen Computern bereitzustellen und den Bereitstellungsbericht und andere verwandte Berichte anzuzeigen. Hinweis Sie können Updates nur dann verwalten, wenn Sie zuvor den Assistenten für Computerund Geräteverwaltung zur Ermittlung von Computern und den Assistenten für die 108 Konfiguration der Updateverwaltung ausgeführt haben. Andernfalls wird im Bereich Updateübersicht eine Meldung angezeigt, die Sie darauf hinweist, dass die Konfiguration von Essentials noch nicht abgeschlossen ist. Sie können erst dann Updates verwalten, wenn Sie alle aufgelisteten Tasks abgeschlossen haben. Bevor Sie Updates verwalten, sollten Sie sich mit den nachstehend aufgeführten Begriffen vertraut machen. Update Ein Softwarepaket, das ein Problem mit einem bestimmten Betriebssystem oder einer Anwendung behebt. Sicherheitsupdates Updates, die Ihnen helfen, das Betriebssystem oder Anwendungen vor produktspezifischen oder Verwaltungsanfälligkeiten zu schützen. Von Essentials 2010 benötigte Updates Updates für Essentials 2010, die von Microsoft veröffentlicht wurden. Der Updateverwaltungsprozess auf dem Verwaltungsserver Microsoft veröffentlicht Sicherheits- und andere Updates auf der Microsoft Update-Website. Essentials 2010 greift auf diese Website zu, um Informationen zu verfügbaren Updates und die für Ihr Unternehmen benötigten Updates herunterzuladen. Die Bereitstellung von Updates auf verwalteten Computern umfasst die folgenden Schritte: 1. Synchronisieren Sie die Essentials 2010-Informationen zu verfügbaren Updates mit den Informationen auf der Microsoft Update-Website. 2. Wenn Sie die Updateverwaltung zur lokalen Speicherung von Updates auf dem Verwaltungsserver (standardmäßig im Ordner „%SYSTEMDRIVE%\SCE\WSUSContent“ oder in einem von Ihnen bestimmten Ordner) konfiguriert haben, werden die Updates von Essentials 2010 heruntergeladen und lokal gespeichert. 3. Zeigen Sie verfügbare Updates an, und identifizieren Sie diejenigen, die bereitgestellt werden müssen. 4. Identifizieren Sie die Computer, die das betreffende Update benötigen. Erstellen Sie wenn nötig eine neue Computergruppe, die diese Computer enthält. 5. Genehmigen Sie das Update zur Bereitstellung für die angegebene Computergruppe. 6. Führen Sie Berichte aus, um den Status der Bereitstellung zu überwachen und potenzielle Probleme zu identifizieren. 109 Verwenden von Computergruppen für die Updatebereitstellung Um Updates auf einem verwalteten Computer bereitzustellen, muss dieser Computer Mitglied einer Computergruppe sein. Sie können entweder eine in Essentials 2010 vordefinierte Computergruppe verwenden oder eine neue Gruppe erstellen. Mit einer einzigen Updatebereitstellung können Sie mehrere Updates für mehrere Computergruppen bereitstellen. Erste Synchronisierung Um Updates für verwaltete Computer bereitzustellen, muss Essentials 2010 eine erste Synchronisierung mit Microsoft Update durchführen. Während der ersten Synchronisierung lädt Essentials 2010 Informationen über Updates und entsprechend der von Ihnen angegebenen Kriterien Updates herunter. Abhängig von Ihren Einstellungen erfordert dieser Vorgang möglicherweise umfangreiche Ressourcen. Folgende regelmäßige Synchronisierungen werden jedoch schneller als die erste Synchronisierung ausgeführt, da Essentials 2010 nur solche Updates herunterlädt, die nach der vorhergehenden Synchronisierung veröffentlicht wurden. Wenn Sie die Updateverwaltung zum ersten Mal nach der Installation von Essentials 2010 konfigurieren, können Sie die erste Synchronisierung durchführen. Automatische Genehmigung Sie können die Updateverwaltung für die automatische Genehmigung von ausgewählten Updates und Computergruppen konfigurieren. Nach der Konfiguration von automatischen Genehmigungen werden die ausgewählten Updates automatisch für die angegebenen Gruppen genehmigt, wenn Essentials 2010 Updates des angegebenen Typs herunterlädt. Die Bereitstellung dieser Updates beginnt sofort und ohne weiteren Verwaltungseingriff. Der Updateprozess auf dem Verwaltungsserver Der Agent auf verwalteten Computern prüft alle 22 Stunden, ob neue Updates verfügbar sind. Nachdem der Administrator die Updates zur Bereitstellung genehmigt hat, erkennt der Agent auf genehmigten Computern im nächsten Zyklus, dass ein neues Update verfügbar ist. Der Agent bestimmt dann, wann das Update installiert werden soll und zeigt in der Taskleiste des Computers ein Benachrichtigungssymbol an. Wenn ein Update einen Neustart erfordert, folgt der Agent den Neustartrichtlinien der Domäne, die für den Computer gelten. Wichtig Auf dem verwalteten Computer muss Automatische Updates aktiviert sein, um Essentials 2010 zu ermöglichen, die Updates auf diesem verwalteten Computer bereitzustellen. Zur Anzeige von Statusinformationen zur Einstellung Automatische Updates öffnen Sie die Systemsteuerung und klicken auf Automatische Updates. 110 Installationszeitplan Der Installationszeitplan für ein genehmigtes Update hängt davon ab, ob Sie einen Installationsstichtag für das Update festgelegt haben, sowie von den Einstellungen von Automatische Updates: Wenn Sie einen Stichtag festlegen, wird das Update automatisch bei der nächsten Überprüfung durch den Clientcomputer installiert. Wenn Sie keinen Stichtag festlegen, hängt der Zeitpunkt der Installation von der Automatische Updates-Konfiguration auf dem Computer ab: Wenn Automatische Updates für automatisches Herunterladen und automatische Installation zu einer bestimmten Zeit konfiguriert ist, wird das Update automatisch zu dieser Zeit installiert, es sei denn, der Benutzer hat es bereits manuell installiert. Wenn Automatische Updates für automatisches Herunterladen und manuelle Installation konfiguriert ist, kann der Benutzer die Software jederzeit installieren. Gewährleisten, dass ein Computer bei einer Trennung vom Unternehmensnetzwerk auf dem aktuellen Stand bleibt Durch die durch Essentials 2010 verwalteten Computer wird mithilfe eines PING-Befehls (Internet Control Message Protocol (ICMP) überprüft, ob der Essentials-Verwaltungsserver zur Verfügung steht. Wenn der Verwaltungsserver für die verwalteten Computer zur Verfügung steht, erhalten diese alle für die Installation genehmigten Updates. Wenn auf dem Verwaltungsserver die PINGFunktion nicht aktiviert ist oder es sich bei dem verwalteten Computer um einen Laptop oder einen portablen Computer handelt, der für einen Zeitraum von mehr als sechs Stunden vom Unternehmensnetzwerk getrennt ist, wird der verwaltete Computer neu konfiguriert, um Updates von Microsoft-Update zu erhalten. Der Computer empfängt alle wichtigen Updates - unabhängig davon, ob die Updates genehmigt wurden. Wenn der verwaltete Computer wieder mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden wird, konfiguriert er sich selbst so neu, dass er durch den Essentials-Verwaltungsserver verwaltet wird, und installiert nur die genehmigten Updates. Zur Vermeidung dieses Verhaltens müssen Sie die PING-Funktion auf dem Verwaltungsserver aktivieren. Konfigurieren Sie zudem im Bereich Konfiguration der Essentials-Konsole eine Außerkraftsetzung, mit der die Regel Microsoft.SystemCenter.Essentials.WindowsUpdateRoaming deaktiviert wird. Weitere Informationen finden Sie unter Zielgruppenadressierung in Essentials und Außerkraftsetzungen in Essentials. Siehe auch Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials 111 Updateverwaltung in Essentials Zielgruppenadressierung in Essentials Außerkraftsetzungen in Essentials Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie die Updateverwaltung in System Center Essentials 2010 konfigurieren. Inhalt dieses Abschnitts Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in Essentials Enthält eine Beschreibung für die Konfiguration von Einstellungen für die Updateverwaltung und die geplante Wartung. Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials Enthält eine Beschreibung, wie die Häufigkeit der Synchronisierung zwischen Essentials 2010 und Microsoft-Update konfiguriert wird. Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates Enthält eine Beschreibung, wie Essentials 2010 für die automatische Auswahl neuer Updates und für die automatische Genehmigung der Installation konfiguriert wird. Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials Enthält Anleitungen, wie Deadlines für die Installation automatisch genehmigter Updates konfiguriert werden. Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials Enthält eine Anleitung, wie Updates manuell mit Microsoft-Update synchronisiert werden. Erstellen von benutzerdefinierten Updateeinstellungen für Client- und Servercomputer in Essentials Enthält eine Beschreibung der Erstellung von benutzerdefinierten Einstellungen für die Updateverwaltung für Computer. 112 Konfiguration von Essentials für die Verwendung der Funktion BranchCache im verteilten Cachemodus Enthält Anleitungen, wie Essentials 2010 für die Verwendung der Funktion BranchCache konfiguriert wird, um genehmigte Updates in einer Zweigstelle oder an einem entfernten Standort zu installieren. Siehe auch Der Bereich "Updates" in Essentials Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in Essentials Konfigurieren der Updateverwaltung Um mit der Bereitstellung von Updates für verwaltete Computer zu beginnen, müssen Sie den Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung ausführen, um den Verwaltungsserver mit der Microsoft Updates-Website zu synchronisieren. Diese Tasks sollten im Allgemeinen umgehend nach der Installation von System Center Essentials 2010 ausgeführt werden. Verschiedene Einstellungen können das Verhalten des Updateverwaltungsfeatures in Essentials 2010 beeinflussen. Die meisten dieser Einstellungen beziehen sich auf die Synchronisierung der Updates. So können Sie beispielsweise Einstellungen wie Typ und Sprache für die Updates festlegen, die Sie in Ihrem Unternehmen bereitstellen möchten. Sie können festlegen, ob ein Proxyserver für die Verbindung mit der Microsoft Update-Website verwendet werden soll, und einen Synchronisierungszeitplan erstellen. Nach der Anfangskonfiguration der Updateverwaltung können Sie alle Einstellungen der Updateverwaltung ändern, um neue Anforderungen in Ihrem Unternehmen zu unterstützen. So führen Sie die erste Konfiguration und Synchronisierung aus 1. Wenn Sie Essentials zum ersten Mal ausführen, wählen Sie unter EssentialsKonfiguration unvollständig die Option Einstellungen von Microsoft Update konfigurieren aus. 2. Vervollständigen Sie die Angaben im Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung. Wählen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Option Updates synchronisieren, wenn der Assistent beendet wird aus. 3. Beenden Sie den Assistenten. So führen Sie spätere Konfigurationen der Updateverwaltung mithilfe des Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung aus 113 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Navigationsschaltfläche Updates. 2. Wählen Sie im Bereich Updateübersicht in der Liste Tasks die Option Einstellungen von Microsoft Update konfigurieren aus. 3. Verwenden Sie den Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung, um Einstellungen zu aktualisieren und vervollständigen Sie die Angaben im Assistenten. Hinweis Der Assistent enthält die Seite Synchronisierung, über die Synchronisierungen durchgeführt werden. Die Synchronisierung muss abgeschlossen sein, bevor Sie mit der Aktualisierung von Einstellungen fortfahren können. So führen Sie spätere Konfigurationen einzelner Einstellungen für die Updateverwaltung aus 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Wählen Sie den Knoten Einstellungen aus, indem Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung erweitern. 3. Doppelklicken Sie im Bereich Einstellungen unter Typ: Updateverwaltung auf ein Updateverwaltungselement, das Sie konfigurieren möchten. Konfigurieren der geplanten Wartung Updates für die Windows Server Update Services (WSUS)-Datenbank führten bei früheren Essentials-Versionen zu einer Herabsetzung der Ausführungsgeschwindigkeit von Essentials, da bei den WSUS-Indextabellen mit der Zeit eine zunehmende Fragmentierung auftrat. Zudem gab es keine Möglichkeit, nicht mehr benötigte Updates und Softwarepakete zu entfernen. In dieser Version von Essentials können Sie die geplante Wartung konfigurieren, um sicherzustellen, dass die WSUS-Datenbank regelmäßig neu indiziert wird, um nicht mehr benötigte Updates und Pakete zu entfernen und Updates und Softwarepakete für inaktive Abonnements zu löschen. Durch das Konfigurieren der geplanten Wartung wird Festplattenspeicher neu zugeordnet und die Gesamtleistung von Essentials verbessert. So können Sie die WSUS-Datenbank neu indizieren und den Inhalt bereinigen 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung, und klicken Sie dann auf Einstellungen. 2. Doppelklicken Sie im Bereich Einstellungen unter Typ: Updateverwaltung, und doppelklicken Sie auf Wartung. 3. Aktivieren Sie im Dialogfeld Einstellungen für die Updateverwaltung – Wartung das Kontrollkästchen Wartung planen. Wählen Sie in den entsprechenden DropdownListenfeldern die Häufigkeit und die Startzeit der Wartung aus. Tipp Sie können auch zunächst auf die Schaltfläche Updates und dann im Bereich Updateübersicht in der Liste Tasks auf Wartung für Windows Server Update 114 Services konfigurieren klicken, um diese Einstellungen zu ändern. 4. Aktivieren Sie unter Datenbankwartung das Kontrollkästchen Updatedatenbank neu indizieren und defragmentieren, damit die Datenbankwartung an dem geplanten Zeitpunkt durchgeführt wird. Alternativ dazu können Sie auf die Schaltfläche Jetzt neu indizieren klicken, um die Datenbankwartung manuell durchzuführen. 5. Aktivieren Sie unter Updatewartung das Kontrollkästchen Nicht benötigte Updates ablehnen, um Updates, die nicht mehr benötigt werden, nicht genehmigt oder in den letzten 30 Tagen durch andere Updates außer Kraft gesetzt wurden, zu entfernen. Alternativ dazu können Sie auf die Schaltfläche Jetzt ablehnen klicken, um unerwünschte Updates manuell abzulehnen. 6. Aktivieren Sie unter Updatewartung das Kontrollkästchen Abgebrochene und verlängerte Abonnements aktualisieren, um Updates für inaktive Abonnements abzulehnen. Alternativ dazu können Sie auf die Schaltfläche Jetzt aktualisieren klicken, um abgebrochene und verlängerte Abonnements manuell zu aktualisieren. Hinweis Bei der Updatewartung werden unerwünschte oder inaktive Abonnements von nicht von Microsoft stammenden Updates nicht aus Essentials 2010 entfernt. 7. Wenn Sie die Konfiguration dieser Wartungseinstellungen abgeschlossen haben, klicken Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern. Wenn von Essentials 2010 mehr Updates als benötigt heruntergeladen werden, versuchen Sie, das Problem mit einer der folgenden Problemumgehungen zu lösen: Konfigurieren Sie Essentials 2010 so, dass Updates automatisch heruntergeladen werden. Nur Updates, die für Ihre Computer relevant sind, werden heruntergeladen. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Essentials 2010 zum automatischen Download von Updates finden Sie unter Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates. Konfigurieren Sie Essentials 2010-Produkte und -Klassifizierungen so, dass nur kritische Updates, Sicherheitsupdates und Service Pack-Updates heruntergeladen werden, oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Treiber, wenn Sie die zu synchronisierenden Updateklassifizierungen manuell angegeben haben. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Essentials 2010-Updateklassifizierungen finden Sie unter Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates. Konfigurieren Sie Einstellungen für die Updateverwaltung von Essentials 2010, um Wartungen zu planen, und entfernen Sie nicht mehr benötigte Dateien. Weitere Informationen zum Konfigurieren einer geplanten Wartung finden Sie unter Configuring Update Management. Konfigurieren Sie Essentials 2010 so, dass Updates nicht lokal auf dem EssentialsVerwaltungsserver gespeichert, sondern von Microsoft Update heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Konfigurieren einer geplanten Wartung finden Sie unter Configuring Update Management. 115 Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials Sie können System Center Essentials 2010 für eine täglich mehrfache Synchronisierung mit Microsoft-Update konfigurieren. So können Sie sicherstellen, dass neue Updates umgehend heruntergeladen werden. Nutzen Sie folgendes Verfahren zum Festlegen der Häufigkeit für die automatische Synchronisierung mit Microsoft-Update. Aktivieren einer täglich mehrfachen Synchronisierung mit Microsoft-Update 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung, und klicken Sie dann auf Einstellungen. Doppelklicken Sie auf die Option Synchronisierungszeitplan, die unter Typ: Updateverwaltung in der Ansicht Einstellungen aufgeführt ist. Tipp Sie können auch unter der Liste Aktionen des Bereichs Updateübersicht auf die Schaltfläche Updates und anschließend auf Einstellungen von MicrosoftUpdate konfigurieren klicken und den Assistenten zum Ändern dieser Einstellungen verwenden. 2. Wenn das Dialogfeld Updateverwaltungseinstellungen – Synchronisierungszeitplan angezeigt wird, wählen Sie die Option für eine tägliche Synchronisierung. Die Option für eine manuelle Synchronisierung steht nicht zur Verfügung, wenn Sie Essentials für eine automatische Auswahl der Updates auf der Grundlage einer Durchsuchung der Umgebung konfiguriert haben. Wichtig Die Synchronisierung wird 30 Minuten nach der angegebenen Uhrzeit gestartet. 3. Bestimmen Sie durch Auswählen oder Eingeben die Tageszeit für die Synchronisierung, wählen Sie aus der Dropdownliste die Anzahl der Synchronisierungen pro Tag, und klicken Sie anschließend auf OK. Hinweis Der Standardwert ist einmal pro Tag. Essentials unterstützt bis zu 24 Synchronisierungen pro Tag. Siehe auch Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Verwalten von Updates in Essentials Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates In dieser Version von System Center Essentials 2010 gilt die Empfehlung, bei der Synchronisierung mit Microsoft-Update eine automatische Auswahl der herunterzuladenden Updates durch Essentials zuzulassen. Die Umgebung wird in regelmäßigen Abständen durch 116 Essentials gescannt, um sicherzustellen, dass nur relevante Updatepakete heruntergeladen werden. Verwenden Sie den Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung, um Essentials bei der Synchronisierung mit Microsoft-Update für die automatische Auswahl der Updates zu konfigurieren. Ergebnis ist eine allgemeine Verbesserung der Leistung in Essentials: Sie müssen weniger Pakete in Bezug auf die Bereitstellung prüfen, und es werden nur die verfügbaren Updates angezeigt, die für Ihre Umgebung von Bedeutung sind. Hinweis Bei der Synchronisierung von Updates werden neue Updates, die für die automatische Genehmigung konfiguriert sind, automatisch genehmigt und der angegebenen Computergruppe ohne weiteren Benutzereingriff bereitgestellt. Dies gilt nicht für Updates, bei denen ein Benutzer zunächst die Bedingungen der Microsoft-Softwarelizenz akzeptieren muss. So konfigurieren Sie Essentials für die automatische Auswahl von Updates: 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates, und klicken Sie dann im Bereich Tasks auf Einstellungen von Microsoft Update konfigurieren. 2. Klicken Sie auf der Seite Einführung des Assistenten für die Konfiguration der Updateverwaltung auf Weiter, um den Konfigurationsvorgang zu starten. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Diese Seite nicht mehr anzeigen, wenn Sie die Einführung beim nächsten Start des Assistenten überspringen möchten. Tipp Sie können die Einstellungen für die Updateverwaltung ändern, indem Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung und anschließend im Bereich Verwaltungsübersicht unter Microsoft Updates auf Einstellungen für die Updateverwaltung konfigurieren klicken. 3. Wenn Sie keinen Proxyserver für die Internetverbindung verwenden, übernehmen Sie auf der Seite Proxyserver die Einstellung Nein, und klicken Sie dann auf Synchronisieren. Wenn Sie einen Proxyserver verwenden, klicken Sie auf Ja, füllen Sie die erforderlichen Felder wie im nächsten Abschnitt beschrieben aus, und klicken Sie dann auf Synchronisieren. Servername: Wählen Sie „HTTP“ oder „HTTPS“ aus, und geben Sie dann den Domänennamen des Proxyservers in das Textfeld ein. Portnummer: Geben Sie die für den Proxy zu verwendende Portnummer in das Textfeld ein. Aktivieren Sie, falls erforderlich, das Kontrollkästchen, um ein Konto anzugeben, das die Berechtigung zum Herstellen einer Verbindung mit dem Proxyserver aufweist. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort in die Textfelder ein, wählen Sie die Domäne aus, der dieses Konto angehört, und klicken Sie dann auf OK, um die Änderungen zu speichern und anzuwenden. 4. Nach Abschluss der Synchronisierung wird die Produktseite angezeigt. Es wird eine Aufforderung angezeigt, mit der Sie festlegen können, dass Updates automatisch von 117 Essentials heruntergeladen werden; oder Sie können manuell festlegen, welche Updates heruntergeladen werden sollen. Microsoft empfiehlt dringend, die Standardeinstellung Automatisch zu übernehmen, um zu gewährleisten, dass Computer in Bezug auf Sicherheit auf dem neuesten Stand bleiben. Durch diese Einstellung werden die erforderlichen Updates selbstständig von Essentials durch Scannen Ihrer Umgebung ermittelt. Wenn Sie die Produkte für das Update manuell angeben möchten, klicken Sie auf Manuell. Wählen Sie eine der im nächsten Abschnitt beschriebenen Optionen aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Updates nur für Betriebssysteme herunterladen: Wenn Sie diese Option auswählen, werden nur die Updates für Windows-Betriebssysteme von Essentials heruntergeladen. Updates nur für die ausgewählten Produkte herunterladen: Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie die Microsoft-Produkte, für die mit Essentials Updates heruntergeladen werden sollen, manuell in der Liste auswählen. 5. Klicken Sie auf der Seite Updatesprachen auf Ja, um Updates basierend auf dem Gebietsschema des Essentials-Servers herunterzuladen, oder klicken Sie auf Nein, um die zu synchronisierenden Sprachen auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Klicken Sie auf der Seite Klassifizierungen auf Ja, um ausschließlich wichtige Updates, Sicherheitsupdates und Service Pack-Updates von Microsoft herunterzuladen, oder klicken Sie auf Nein, um die Klassifizierungen von Updates auszuwählen, die synchronisiert werden sollen, und klicken Sie dann auf Weiter. 7. Geben Sie zum Suchen nach neuen Updates von Microsoft-Update auf der Seite Synchronisierung die Tageszeit an, wählen Sie die Anzahl der pro Tag gewünschten Synchronisierungen aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Wichtig Wenn Sie wie empfohlen Microsoft-Updates basierend auf Ihrer Umgebung automatisch herunterladen, ist die Option Manuell synchronisieren nicht verfügbar. Die Synchronisierung wird 30 Minuten nach der angegebenen Uhrzeit gestartet. 8. Überprüfen Sie die konfigurierten Einstellungen auf der Seite Zusammenfassung. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Updates synchronisieren, wenn der Assistent beendet wird, um die Synchronisierung nach der Ausführung des Assistenten zum ersten Mal zu starten, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. Hinweis Die erste Synchronisierung kann abhängig von Ihren Konfigurationseinstellungen sehr ressourcenintensiv sein und einige Stunden in Anspruch nehmen. Der Windows-Update-Agent wird in Essentials 2010 mithilfe einer Gruppenrichtlinie für den Empfang von Updates vom Essentials-Verwaltungsserver konfiguriert. Diese Einstellungen gelten für alle von Essentials verwalteten Computer, es sei denn, Sie erstellen ein neues Gruppenrichtlinienobjekt (GPO), um die Updateverwaltungseinstellungen anzupassen. Anweisungen zum Erstellen und Anwenden angepasster Windows-Update-Einstellungen mithilfe eines neuen Gruppenrichtlinienobjekts finden Sie im Abschnitt „Updateverwaltung“ des 118 Betriebshandbuchs zu Essentials 2010. Die von Essentials verwendeten Windows-UpdateStandardeinstellungen sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt. Einstellung Standardwert Automatische Updates konfigurieren Aktiviert Automatische Updates konfigurieren 4 (autom. Herunterladen und laut Zeitplan installieren) Geplanter Installationstag 0 (täglich) Geplante Installationszeit 03:00 Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben Aktiviert Interner Updatedienst https://<SCEServer-FQDN>:8531 Intranetserver für die Statistik https://<SCEServer-FQDN>:8531 Signierten Inhalt aus internem Speicherort für Microsoft-Updatedienste zulassen Aktiviert Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen durchführen Aktiviert Siehe auch Konfiguration der Updateverwaltung und der geplanten Wartung in Essentials Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials Erstellen von benutzerdefinierten Updateeinstellungen für Client- und Servercomputer in Essentials Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials Sie können System Center Essentials 2010 nicht nur für die automatische Genehmigung von wichtige Updates und Sicherheitsupdates konfigurieren, sondern auch einen Stichtag angeben, sodass den Benutzern ein bestimmter Zeitpunkt angeboten wird, an dem sie die erforderlichen Updates selbst installieren können. Andernfalls werden die Pakete bei Erreichen des Stichtags automatisch installiert. Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um einen Stichtag für die Updateinstallation zu konfigurieren. 119 So konfigurieren Sie automatische Genehmigungen für die Unterstützung von Stichtagen 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates, und klicken Sie dann in der Liste Aktionen auf Automatische Genehmigungen konfigurieren. 2. Klicken Sie auf der Registerkarte Genehmigungen auf Ja, ich möchte synchronisierte Updates nach den folgenden Regeln genehmigen:, sofern diese Option nicht bereits ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. 3. Daraufhin erscheint das Dialogfeld Genehmigungsregel hinzufügen. Geben Sie dort einen Regelnamen in das Textfeld ein, und wählen Sie dann in der Liste ein oder mehr Kriterien für die Anwendung auf die Genehmigungen aus. Klicken Sie im Feld Kriterienbeschreibung auf den unterstrichenen Text, um die Werte zu bearbeiten. a. An angegebene Computergruppen bereitstellen – Wählen Sie eine oder mehrere Computergruppen aus, und klicken Sie auf OK. b. Innerhalb der angegebenen Updateklassifizierungen – Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Typen eine oder mehrere Updateklassifizierungen aus, und klicken Sie auf OK. c. Für angegebene Produkte – Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Produkte die zu aktualisierende Microsoft-Software aus, und klicken Sie auf OK. d. Bei Updateempfang durch Clientcomputer Installation starten nach einer festgelegten Zeit – Wählen Sie entweder die sofortige Installation der Updates oder deren Installation nach einer festgelegten Zeit aus. Wenn die Installation nach einer bestimmten Zeit erfolgen soll, wählen Sie die Anzahl Tage aus, nach der die automatische Installation durchgeführt werden soll, geben Sie die Uhrzeit für die automatische Installation an, und klicken Sie dann auf OK. Tipp Wenn das Update bis zum angegebenen Zeitpunkt nicht auf einem bestimmten Computer installiert, wird es nach Ablauf des festgelegten Zeitraums automatisch installiert. 4. Klicken Sie auf OK, wenn die Konfiguration der ausgewählten Kriterien abgeschlossen ist. Nach der Erstellung der neuen Regel kehren Sie zurück zu der Liste der Regeln für die automatische Genehmigung. Klicken Sie auf Regel jetzt ausführen, damit die Regel unverzüglich angewendet wird. So konfigurieren Sie weitere Einstellungen für die automatische Genehmigung 1. Wählen Sie auf der Registerkarte Änderungen, ob die letzte Änderung an einem Update automatisch genehmigt oder weiterhin die ältere Version benutzt werden und genehmigt bleiben soll, und klicken Sie dann auf Übernehmen. 2. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Updates für Essentials das Kontrollkästchen für die automatische Genehmigung der Updates für System Center Essentials, und klicken Sie dann auf Übernehmen. 120 Siehe auch Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials Um mit der Bereitstellung von Updates für verwaltete Computer zu beginnen, müssen Sie die Anfangskonfiguration der Updateverwaltung und die erste Synchronisierung mit der MicrosoftUpdates-Website durchführen. Normalerweise sollten Sie beide Aufgaben mithilfe des Assistenten zum Konfigurieren der Updateverwaltung unmittelbar nach der Installation von System Center Essentials 2010 durchführen. Microsoft veröffentlicht nach Bedarf Updates zur Behebung von verschiedenen Produktproblemen. Daher muss Essentials 2010 nach der ersten Synchronisierung regelmäßig mit der Microsoft-Updates-Website synchronisiert werden, um neu herausgegebene Updates herunterzuladen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um in Essentials 2010 einen Zeitplan für die regelmäßige Synchronisierung zu konfigurieren oder zu einem beliebigen Zeitpunkt eine manuelle Synchronisierung durchzuführen. So synchronisieren Sie Microsoft-Updates manuell 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 2. Klicken Sie im Bereich Updateübersicht unter Synchronisierungsstatus auf Jetzt synchronisieren. So synchronisieren Sie Microsoft-Updates manuell mithilfe des Assistenten zum Konfigurieren der Updateverwaltung 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 2. Klicken Sie im Bereich Updateübersicht unter Aktionen auf Updateeinstellungen ändern. 3. Geben Sie im Assistenten zum Konfigurieren der Updateverwaltung die benötigten Informationen ein, und aktivieren Sie auf der Seite Zusammenfassung das Kontrollkästchen Updates synchronisieren, wenn der Assistent beendet wird. Hinweis Der Assistent enthält Seiten für alle Einstellungen der Updateverwaltung. Wählen Sie die Einstellungen aus, die Sie ändern möchten, und gehen Sie dann zur letzten Seite des Assistenten. Siehe auch Updateverwaltung in Essentials Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials 121 Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials Updateverwaltung in Essentials Erstellen von benutzerdefinierten Updateeinstellungen für Client- und Servercomputer in Essentials Der Windows-Update-Agent wird in System Center Essentials 2010 mithilfe einer Gruppenrichtlinie für den Empfang von Updates vom Essentials-Verwaltungsserver konfiguriert. Diese Einstellungen gelten für alle von Essentials verwalteten Computer, es sei denn, Sie erstellen ein neues Gruppenrichtlinienobjekt (GPO), um die Updateeinstellungen anzupassen. Dieser Abschnitt enthält Fallbeispiele, Informationen zu den Standardeinstellungen für WindowsUpdate-Agents sowie Anleitungen zum Erstellen eines Gruppenlinienobjekts mit benutzerdefinierten Windows-Updateeinstellungen, das auf eine spezielle Computergruppe angewendet werden soll. Beispiel 1: Folgende Situation wird unterstellt: Sie möchten, dass der Download und die Installation genehmigter Updates automatisch von Ihren verwalteten Agents ausgeführt werden (entspricht der Essentials 2010-Standardrichtlinie). Zudem möchten Sie, dass der Download der genehmigten Updates durch Ihre Server erfolgt und der Administrator mithilfe einer benutzerdefinierten Richtlinie benachrichtigt wird. Beispiel 2: Folgende Situation wird unterstellt: Sie möchten für eine Gruppe von Hyper-V-HostServern eine Tageszeit für den Empfang von Updates festlegen. Für eine Gruppe von Domänencontrollern soll zudem eine andere Zeit für den Empfang der Updates festgelegt werden. Hinweis Wenn Sie den Assistenten zur Produktkonfiguration verwenden, werden alle benutzerdefinierten Gruppenrichtlinienobjekte ermittelt und Warnungen über Konflikte verursachende Richtlinien angezeigt. Sie können Warnungen über Konflikte verursachende Richtlinien gefahrlos ignorieren, da Sie die benutzerdefinierten Richtlinien entsprechend einer korrekten Anleitung erstellt haben. Standardeinstellungen für Windows-Update-Agents in Essentials 2010 Die von Essentials verwendeten Windows-Update-Standardeinstellungen sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt. Windows-Update-Einstellung Standardwert Automatische Updates konfigurieren Aktiviert Automatische Updates konfigurieren 4 (autom. Herunterladen und laut Zeitplan installieren) Geplanter Installationstag 0 (täglich) 122 Windows-Update-Einstellung Standardwert Geplante Installationszeit 03:00 Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben Aktiviert Interner Updatedienst https://<SCEServer-FQDN>:8531 Intranetserver für die Statistik https://<SCEServer-FQDN>:8531 Signierten Inhalt aus internem Speicherort für Microsoft-Updatedienste zulassen Aktiviert Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen durchführen Aktiviert So passen Sie die Windows-Updateeinstellungen unter Verwendung eines Gruppenrichtlinienobjekts an 1. Erstellen Sie ein Active Directory-Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) in der Domäne, in der sich die Computer befinden, auf die Sie die benutzerdefinierten Einstellungen anwenden möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Gruppenrichtlinienobjekts (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=161344). 2. Ändern Sie die Sicherheitsfilterung des GPOs von „Authentifizierte Benutzer“ auf die Mit SCE verwaltete Computer <Verwaltungsgruppenname> Sicherheitsgruppe. Weitere Informationen finden Sie unter Zuordnen von Sicherheitsgruppenfiltern zu einem GPO (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=161346). 3. Verbinden Sie das Gruppenrichtlinienobjekt mit der Organisationseinheit (Organisation Unit (OU)), die die Computer enthält, auf die Sie die benutzerdefinierten Einstellungen für Windows-Update-Agents anwenden möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Verbinden des GPOs mit einer Domäne (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=161347). 4. Bearbeiten Sie die Einstellungen für den Windows-Update-Agent in dem GPO. 5. Nach Ablauf des Aktualisierungsintervalls für Gruppenrichtlinienobjekte (standardmäßig in Abständen von 90 Minuten mit einer zufälligen Verzögerung zwischen 0 und 30 Minuten) werden die Computer mit den benutzerdefinierten Einstellungen für WindowsUpdate-Agents konfiguriert. 6. Wenn Sie wieder die ursprünglich durch Essentials 2010 konfigurierten WindowsUpdateeinstellungen verwenden möchten, können Sie das in Schritt 1 erstellte benutzerdefinierte GPO löschen. 7. Stellen Sie bei der Deinstallation von Essentials 2010 sicher, dass Sie alle benutzerdefinierten GPOs löschen. 123 Unterstützte Einstellungsanpassungen für Windows-Update-Agents in Essentials 2010 Die von Essentials 2010 unterstützten Windows-Updateeinstellungen sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von automatischen Updates mit Gruppenrichtlinien (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=161349). Windows-Update-Einstellung Unterstützter anpassbarer Wert Automatische Updates konfigurieren Ja Automatische Updates konfigurieren Ja Geplanter Installationstag Ja Geplante Installationszeit Ja Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben Nein Interner Updatedienst Nein Intranetserver für die Statistik Nein Signierten Inhalt aus internem Speicherort für Microsoft-Updatedienste zulassen Nein Clientseitige Zieladressierung aktivieren Nein Von „Automatisches Update“ geplante Installationen neu planen Ja Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen durchführen Ja Ermittlung der Häufigkeit durch „Automatisches Update Muss unter 24 Stunden liegen Sofortige Installation durch „Automatisches Update“ zulassen Ja Verzögerter Neustart für geplante Installationen Ja Erneut fragen für Neustart bei geplanten Installationen Ja Nicht-Administratoren gestatten, Updatebenachrichtigungen zu empfangen Ja Entfernen von Links und Zugriff auf WindowsUpdate Ja 124 Siehe auch Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Verwalten von Updates in Essentials Konfiguration von Essentials für die Verwendung der Funktion BranchCache im verteilten Cachemodus Das BranchCache-Feature in Windows Server 2008 R2 und Windows 7 kann dazu beitragen, durch Laden und lokale Zwischenspeicherung von Dateien auf dem ersten BranchCache-Client die Belastung des Netzwerks zu reduzieren. Bei Peer-Anforderungen derselben Daten werden diese Daten über das lokale Netzwerk (Local Area Network, LAN) vom ersten BranchCacheClient empfangen, statt sie über das Fernnetz (Wide Area Network, WAN) zu laden. Sie können System Center Essentials 2010 so konfigurieren, dass BranchCache im Modus für verteilte Caches nutzt. Der Modus für verteilte Caches funktioniert wie folgt: Computer in einer Zweigstelle oder Remoteclientcomputer nutzen einen lokal gewarteten Cache mit Daten, die zur Reduzierung des Verkehrs auf dem WAN-Link über Clientcomputer verteilt werden. Mehrere Peer-Computer können Daten gleichzeitig übertragen. Aktivieren Sie BranchCache mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Features in Windows Server 2008 R2 auf dem Server. Weitere Informationen zum BranchCache-Feature finden Sie unter BranchCache Overview (BranchCache – Übersicht) auf der Microsoft TechNet-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=167096). So konfigurieren Sie Essentials für die Verwendung von BranchCache 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung. 2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Einstellungen. 3. Klicken Sie im Bereich Einstellungen unter Updateverwaltung mit der rechten Maustaste auf Updatedateien und -sprachen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 4. Klicken Sie auf der Registerkarte Updatedateien Files auf Updatedateien lokal auf diesem Server speichern, wählen Sie Updatedateien nur auf diesen Server herunterladen, wenn die Update genehmigt wurden aus, und klicken Sie dann auf OK. So überprüfen Sie ob BranchCache verwendet wird 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf eine Gruppe von Updates. 3. Klicken Sie im Bereich Updates mit der rechten Maustaste auf ein genehmigte Update, und klicken Sie dann auf Bereitstellungsstatus. 125 4. Wenn mehrere Computer Updates empfangen, klicken Sie auf den Computer, auf dem Sie die Updates über BranchCache aktiviert haben. 5. Schauen Sie sich die unter Detaillierter Status angezeigten Informationen an. Wenn Updates mithilfe von BranchCache empfangen wurden, erscheint eine Meldung wie beispielsweise „Einige Bits kamen von einem Peer, nicht vom Server“. Verwalten von Updates in Essentials Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie die Bereitstellung von Updates für verwaltete Computer und Geräte in System Center Essentials 2010 verwalten. Inhalt dieses Abschnitts Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials Beschreibt das Genehmigen oder Ablehnen von Updates für die Bereitstellung auf ausgewählten Computern und Geräten Deinstallieren eines Updates in Essentials Beschreibt die Deinstallation zuvor von Essentials bereitgestellter Updates, die nicht mehr benötigt werden. Importieren von Inhalten aus einem Katalog in Essentials Beschreibt das Importieren von Daten von Microsoft Update oder einem MicrosoftPartner aus einem Katalog Erstellen von Updatepaketen in Essentials Beschreibt die Erstellung eines Updatepakets für nicht von Microsoft kommende Updates. Erstellen von benutzerdefinierten Update-Ansichten in Essentials Beschreibt, wie benutzerdefinierte Ansicht für die Anzeige von Updates erstellt wird. Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials Beschreibt, wie Statusberichte zur Bereitstellung von wichtigen Updates und Sicherheitsupdates angezeigt werden. 126 Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials Beschreibt, wie der Status von Updates angezeigt wird, die in Ihrer Umgebung bereitgestellt wurden. Anzeigen der Details von Updatepaketen in Essentials Beschreibt, wie Detailinformationen zu von Ihnen geladenen Updatepaketen angezeigt werden. Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials Beschreibt, wie der Status einer Synchronisierung mit Microsoft Update angezeigt wird. Anzeigen von abgelehnten Updates Beschreibt, wie eine Ansicht für die Anzeige aller zuvor abgelehnten Updates erstellt wird. Siehe auch Der Bereich "Updates" in Essentials Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials Nachdem Sie ein Update für die Bereitstellung genehmigt haben, installiert System Center Essentials 2010 dieses Update auf den Computern, für die es genehmigt worden ist. Sie können den Status der Updateinstallation überwachen, indem Sie den Bericht Installationsfortschritt bei genehmigten Updates auf der Seite Updates (Übersicht) ausführen. Einige Updates werden möglicherweise in Ihrem Unternehmen nicht benötigt, und Sie möchten diese aus den Standardupdateansichten der Essentials-Konsole entfernen. Dazu können Sie folgendes Verfahren zum Ablehnen eines Updates verwenden. Zur Anzeige von abgelehnten Updates müssen Sie eine neue Ansicht erstellen und als Updateattribut für die Ansicht „Abgelehnt“ angeben. Sie können abgelehnten Updates in dieser Ansicht zustimmen. So genehmigen Sie Updates zur Bereitstellung 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 2. Wählen Sie im Bereich Updates die Kategorien aus, für die Sie Updates genehmigen möchten. 3. Wählen Sie im Ergebnisbereich die Kategorie aus, in der Sie eine oder mehrere Updates 127 genehmigen möchten. 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Updates, und klicken Sie auf Genehmigen. 5. Geben Sie im Dialogfeld Gruppen für Installation genehmigen die Computergruppen an, in denen sich Computer befinden, auf denen Sie das Update installieren möchten. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: a. Wählen Sie aus der Liste Computergruppen eine oder mehrere Gruppen aus. b. Klicken Sie auf Neue Gruppe erstellen, um eine neue Computergruppe zu erstellen, falls dies nötig ist. 6. Klicken Sie auf Stichtag festlegen, wenn das Update bis zu einem bestimmten Zeitpunkt installiert sein soll. So lehnen Sie ein Update ab 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 2. Wählen Sie im Bereich Aktualisierungen die Kategorie aus, in der Sie ein oder mehr Updates ablehnen möchten. 3. Wählen Sie im Ergebnisbereich die Kategorie aus, in der Sie ein oder mehr Updates ablehnen möchten. 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Updates, und klicken Sie auf Ablehnen. 5. Nach einer Aktualisierung der aktuellen Ansicht werden die abgelehnten Updates möglicherweise nicht mehr angezeigt. Siehe auch Updateverwaltung in Essentials Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates Updateverwaltung in Essentials Deinstallieren eines Updates in Essentials Verschiedene Updates, z. B. benutzerdefinierte Windows Installer-Updates, unterstützen einen Deinstallationsvorgang. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein nicht mehr benötigtes Update, das von System Center Essentials 2010 bereitgestellt wurde, zu deinstallieren. Hinweis Der Task Deinstallieren steht nicht zur Verfügung, wenn das Update als EXE-Datei oder nicht vonEssentials 2010 installiert wurde. So deinstallieren Sie ein Update 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 128 2. Wählen Sie im Bereich Updates die Kategorie aus, die das zu deinstallierende Update enthält. 3. Klicken Sie im Bereich "Ergebnisse" mit der rechten Maustaste auf das Update, das Sie deinstallieren möchten, und klicken Sie auf Deinstallieren. 4. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Deinstallation auswählen die Computergruppen aus, auf denen Sie das Update deinstallieren möchten, und klicken Sie dann auf OK. Siehe auch Updateverwaltung in Essentials Updateverwaltung in Essentials Importieren von Inhalten aus einem Katalog in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie Kataloge von Microsoft und anderen Softwareherstellern importieren und deren Software und Updates in Ihrer IT-Umgebung verteilen. Zuvor überprüfte Partnerkataloge können anhand von Scans Ihrer Umgebung von Essentials 2010 erkannt werden. Alternativ dazu können Sie einen Katalog von einer angegebenen URL importieren. Der Inhalt der von den Hardware- und Softwareherstellern bereitgestellten Kataloge wird in einer CAB-Datei komprimiert und in der Regel mit einem dem betreffenden Hersteller entsprechenden Zertifikat signiert. Gehen Sie vor wie nachfolgend beschrieben, um Inhalte aus einem Katalog zu übernehmen. So importieren Sie Updates aus Partnerkatalogen 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates, und klicken Sie dann im Bereich Updates (Übersicht) auf Importieren von Updates aus Partnerkatalogen. 2. Wenn der Assistent zum Importieren des Updatekatalogs angezeigt wird, klicken Sie auf Weiter. Wichtig Daraufhin erscheint ein Dialogfeld mit einer Warnung, die Sie darauf hinweist, dass aus den Internet geladene Dateien auf Ihrem Computer Schaden anrichten können. Außerdem müssen Sie angeben, ob Sie fortfahren möchten. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang fortzusetzen. 3. Klicken Sie auf der Seite Produktkatalog wählen auf Ja, angegebenen Katalog importieren, um Updates aus einem Partnerkatalog zu importieren, wählen Sie den gewünschten Katalog in der Dropdownliste aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Wenn Sie einen Katalog von einer bestimmten URL oder einem bestimmten Speicherort importieren möchten, klicken Sie auf Nein, Katalog importieren von URL, geben Sie die URL in das entsprechende Textfeld ein (z. B. www.beispiel.com/datei.cab oder C:\Verzeichnis\Datei.cab), und klicken Sie dann auf Weiter. 129 4. Während in Essentials nach dem Katalog gesucht wird, erscheint auf der Seite Katalog prüfen eine Statusanzeige. Daraufhin erscheint ein Dialogfeld mit Informationen zu der Updatequelle und einer Warnung, dass Kataloginhalte auf Computern Schaden anrichten können. Wenn Sie der Quelle vertrauen, klicken Sie auf Ja, andernfalls auf Nein. 5. Wenn der Katalog geladen wurde, können Sie die Liste aller importierbaren und nicht importierbaren Pakete durchgehen und Informationen zu den den Inhalten der einzelnen Pakete anzeigen. Klicken Sie nach Durchsicht der Informationen zu dem Update auf Importieren. Tipp Es wird empfohlen, das Kontrollkästchen aktiviert zu lassen, damit in Essentials eine Ansicht für diesen Katalog erstellt wird. 6. Während die Updates in Essentials installiert werden, erscheint auf der Seite Katalog importieren eine Statusanzeige. Klicken Sie nach dem Import aller Updates auf Fertig stellen. Dann erscheint die neue Ansicht, die Sie im Assistenten erstellt haben. Die Ansicht, die Sie für Software und Updates aus nicht von Microsoft stammenden Katalogen erstellen, enthält denselben Umfang an Informationen wie eine Ansicht für Microsoft-Updates, einschließlich der Statusberichte zur Bereitstellung. So importieren Sie Updates aus dem Microsoft Update-Katalog 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates, und klicken Sie dann im Bereich Updateübersicht auf Aus Microsoft Update-Katalog importieren. 2. Daraufhin wird die Website des Microsoft Update-Katalogs in einem Webbrowser angezeigt. Geben Sie in das Textfeld den Namen der Software ein, die Sie importieren möchten, und klicken Sie dann auf Suchen. 3. Klicken Sie auf Hinzufügen, um die Datei(en) in den Auswahlkorb zu legen. Klicken Sie auf den Link Korb anzeigen, wenn sich alle gewünschten Dateien im Warenkorb befinden. 4. Überprüfen Sie Ihre Dateiauswahl. Wenn Sie die Datei ohne sie zu importieren direkt in Essentials laden wollen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, und klicken Sie dann auf Importieren. Hinweis Wenn Sie den Import der Datei veranlasst haben, erscheint ein neues Fenster, in dem der Status des Importvorgangs angezeigt wird. Tritt bei dem Import ein Fehler auf, klicken Sie auf den Link Fehler unter der Fortschrittsspalte für das betreffende Update. Daraufhin erscheint ein neues Fenster mit einer Fehlerbeschreibung als Hilfestellung für die Behebung des Problems. 5. Klicken Sie nach Abschluss des Importvorgangs auf Schließen. Wichtig Wenn Sie Management Packs aus einem Partnerkatalog oder Microsoft Update-Katalog importieren und eine Fehlermeldung mit dem Wortlaut Das angeforderte Management Pack ist ungültig. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung der 130 eingeschlossenen Ausnahme. Parametername: Name des Management Packs erhalten, konnte die korrekte Reihenfolge zum Importieren der Management Packs nicht von Essentials 2010 ermittelt werden. Sollte dies der Fall sein, importieren Sie die Management Packs, die nicht importiert wurden. Siehe auch Erstellen von Updatepaketen in Essentials Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials Verwalten von Updates in Essentials Erstellen von Updatepaketen in Essentials Sie können System Center Essentials 2010 zur Erstellung von Updatepaketen für ein beliebiges Softwareprodukt verwenden. Wenn Sie beispielsweise ein Update bereitstellen möchten, das nicht von Microsoft Update stammt, wird dieser Vorgang von Essentials 2010 unterstützt. So erstellen Sie ein neues Updatepaket mithilfe einer eigenständigen Einrichtungsdatei 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates. Klicken Sie im Bereich Updates (Übersicht) auf Neues Update erstellen. 2. Wenn der Assistent für neue Updates angezeigt wird, wählen Sie Paket von einer eigenständigen Einrichtungsdatei bereitstellen aus, klicken Sie auf Durchsuchen, um die Einrichtungsdatei zu ermitteln und auszuwählen, und klicken Sie auf Weiter. Tipp Wählen Sie eine .msi- oder eine .exe-Datei. 3. Geben Sie in die entsprechenden Textfelder auf der Seite Updatedetails einen Namen und eine Beschreibung für das Paket ein. Wenn Sie diese Informationen in einer anderen Sprache eingeben wollen, wählen Sie Alternatives Gebietsschema aus, wählen Sie in dem Dropdown-Listenfeld eine Sprache aus, und geben Sie dann den Namen und die Beschreibung des Updates in der ausgewählten Sprache ein. Klicken Sie nach der Eingabe des Namens und der Beschreibung auf Weiter. 4. Behalten Sie auf der Seite Zielsystemtypen die Standardeinstellung Nein bei, wenn das Paket für alle verwalteten Computer anwendbar ist. Wenn Sie das Paket nur für bestimmte Systemtypen bereitstellen wollen, klicken Sie auf Ja, und wählen Sie die gewünschten Betriebssysteme, Architekturen und Gebietsschemata aus. Klicken Sie nach der Auswahl auf Weiter. 5. Geben Sie auf der Seite Rückgabecode einen Rückgabecode an, wenn Sie die Bereitstellung des Updatepakets verfolgen wollen. Dazu werden die Rückgabecodes des Pakets von Essentials auswertbaren Werten zugeordnet. Der Rückgabecode 0 bedeutet beispielsweise, dass die Software erfolgreich installiert wurde. Geben Sie eine Zahl in das Textfeld Code ein, wählen Sie in dem Dropdown-Listenfeld einen Wert für den Code aus, und klicken Sie auf Hinzufügen. Klicken Sie abschließend auf Weiter. 131 Hinweis Detaillierte Informationen zu den Rückgabecode finden Sie gegebenenfalls in der vom Softwarehersteller zur Verfügung gestellten Dokumentation. 6. Spezifizieren Sie auf der Seite Installations-/Deinstallationsparameter Befehlszeilenparameter, die für die Installation der Software erforderlich sind, z. B. um eine automatische oder unbeaufsichtigte Installation zu veranlassen. Behalten Sie die Standardeinstellung Nein bei, wenn keine zusätzlichen Parameter erforderlich sind. Klicken Sie andernfalls auf Ja, und geben Sie die Installationsparameter in die entsprechenden Textfelder ein. Klicken Sie abschließend auf Weiter. 7. Überprüfen Sie auf der Seite Übersicht die Informationen zu dem Updatepaket, das für die Bereitstellung vorbereitet wird. Klicken Sie auf Zurück, wenn Sie auf den vorherigen Seiten Einstellungen ändern möchten. Klicken Sie andernfalls auf Fertig stellen. 8. Während das Updatepaket in Essentials erstellt wird, ist eine Statusanzeige zu sehen. Lassen Sie das Kontrollkästchen aktiviert, damit Bereitstellungsoptionen angezeigt werden, wenn der Assistent geschlossen wird, und klicken Sie auf Fertig stellen. Updatepakete werden erst dann bereitgestellt, wenn Sie ein oder mehr Computergruppen auswählen, die für die Installation genehmigt werden sollen. Wenn Sie die Anzeige von Bereitstellungsoptionen nach dem Schließen des Assistenten veranlasst haben, erscheint das Dialogfeld Gruppen für Bereitstellung genehmigen mit der Aufforderung, die Computergruppen auszuwählen, für die die Software bereitgestellt werden soll. Wählen Sie die entsprechenden Gruppen aus, und legen Sie optional einen Stichtag für eine ausgewählte Gruppe fest, oder erstellen Sie eine neue Gruppe. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn das im Fenster Software für die ausgewählten Computergruppen sichtbar sein soll. So stellen Sie ein neues Updatepaket von einer Einrichtungsdatei bereit, für die zusätzliche Ordner erforderlich sind 1. Wenn der Assistent für neue Updates angezeigt wird, wählen Sie Paket von einer Einrichtungsdatei bereitstellen, für die zusätzliche Ordner erforderlich sind aus, klicken Sie auf Durchsuchen, um den Stamminstallationsordner für die Software zu ermitteln und auszuwählen, und klicken Sie auf Weiter. Wichtig Die Einrichtungsdatei des Pakets kann erst nach der Auswahl des Installationsordners angegeben werden. 2. Klicken Sie auf Durchsuchen, um die Einrichtungsdatei des Pakets in dem Ordner oder Unterordner auszuwählen, in dem sie sich befindet. 3. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 8 des zuvor beschriebenen Verfahrens, um die Vorbereitung dieses Updates für die Bereitstellung abzuschließen. So stellen Sie ein vorhandenes Softwarepaket bereit 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates. Erweitern Sie im Bereich Updates den Knoten Updates, und klicken Sie dann auf den Knoten Nicht 132 genehmigte Updates. 2. Wählen Sie in der Liste den Namen eines Updatepakets aus, und klicken Sie dann im Bereich Tasks auf Genehmigungen hinzufügen und entfernen. 3. Wählen Sie im Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen die entsprechenden Gruppen aus, und legen Sie optional einen Stichtag für eine ausgewählte Gruppe fest, oder erstellen Sie eine neue Gruppe. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn das im Fenster Software für die ausgewählten Computergruppen sichtbar sein soll. 4. Klicken Sie auf OK, um die Genehmigungseinstellungen zu aktivieren. Während die Einstellungen aktiviert werden, wird eine Statusanzeige angezeigt. Klicken Sie auf Schließen, nachdem die neuen Einstellungen aktiviert worden sind. Hinweis Nachdem das Updatepaket für die Bereitstellung genehmigt wurde, wird es von Nicht genehmigte Updates nach Alle Updates verschoben. Siehe auch Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials Erstellen von benutzerdefinierten Update-Ansichten in Essentials Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials Erstellen von benutzerdefinierten Update-Ansichten in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie die Anzeige der verfügbaren Updates individuell anpassen. Neue Updates können danach gefiltert werden, ob sie genehmigt oder abgelehnt worden sind, ob sie verbindlich sind oder nicht, nach Produkt und Produktfamilie, nach Klassifizierung (wichtige Updates, Sicherheitsupdates und sonstige Updates) oder nach dem Veröffentlichungsdatum. Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um benutzerdefinierte Ansichten der Updates zu erstellen. So erstellen Sie eine benutzerdefinierte Updateansicht 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates, und klicken Sie dann auf Alle Updates. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Neue Ansicht. 3. Daraufhin erscheint das Dialogfeld Ansicht für neue Updates erstellen. Geben Sie dort in den entsprechenden Textfeldern einen Name für die neue Ansicht und eine optionale Beschreibung ein, und wählen Sie dann in der Liste ein oder mehr Kriterien für die Anwendung auf die Ansicht aus. Klicken Sie im Feld Kriterienbeschreibung auf den unterstrichenen Text, um die Werte zu bearbeiten. 133 a. Mit einem festgelegen Attribut „Genehmigung“ – Zeigen Sie Updates mit dem Genehmigungsstatus „Alle“, „Genehmigt“, „Abgelehnt“ oder „Nicht genehmigt“ an. b. Mit einem festgelegen Attribut „Verbindlich“ – Zeigen Sie durch Auswahl von „Wahr“ oder „Falsch“ verbindliche bzw. nicht verbindliche Updates an. c. Mit einem festgelegen Attribut „Erforderlich“ – Zeigen Sie durch Auswahl von „Wahr“ oder „Falsch“ erforderliche bzw. nicht erforderliche Updates an. d. Verfügbar mit bestimmten Produkten – Wählen Sie die Produkte oder Produktfamilie aus, die in der benutzerdefinierten Ansicht angezeigt werden soll(en). e. Verfügbar mit bestimmten Updateklassifizierungen – Wählen Sie die Updatetypen aus, die in der benutzerdefinierten Ansicht angezeigt werden sollen. f. Veröffentlicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums – Geben Sie an, ob die jederzeit oder die innerhalb der letzten 30 oder 60 Tage veröffentlichten Updates angezeigt werden sollen. g. An bestimmte Computergruppen bereitstellen – Wählen Sie die Computergruppe(n) aus, die in der benutzerdefinierten Ansicht angezeigt werden soll(en). Hinweis Wenn Sie eine Computergruppe für die benutzerdefinierte Ansicht auswählen, können nur genehmigte Updates angezeigt werden. Dieses Attribut sollte nicht zur Anpassung einer Ansicht benutzt werden, die Updates mit dem Genehmigungsstatus „Nicht Genehmigt“, „Abgelehnt“ oder „Alle“ enthält. 4. Klicken Sie auf OK, wenn die Konfiguration der ausgewählten Kriterien abgeschlossen ist. Nach der Erstellung der neuen Ansicht übernimmt Essentials die Einstellungen und zeigt die neue Ansicht an. Die benutzerdefinierte Ansicht kann über die Liste der verfügbaren Ansichten im Navigationsbereich aufgerufen werden. Siehe auch Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials Anzeigen der Details von Updatepaketen in Essentials Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials In System Center Essentials 2010 wurde die Präsentation von Berichten für kritische und sicherheitsrelevante Microft-Updates neu strukturiert. Die Updates werden gruppiert nach Knowledge Base-Nummer oder Microsoft Security Response Bulletin-Nummer angezeigt. Nutzen Sie folgendes Verfahren für die Anzeige des Berichts, in dem der Updatestatus aller Computer unabhängig vom Genehmigungsstatus zusammengefasst ist. Die Sortierung erfolgt nach Status: 134 nicht erforderlich, installiert, erforderlich, Fehler und unbekannt. Nur genehmigte Updates werden in der Spalte Erforderlich des Berichts aufgeführt. So zeigen Sie den Statusbericht zu kritischen und sicherheitsrelevanten MicrosoftUpdates an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Updates. Klicken Sie im Bereich Updateübersicht unter Berichte auf Status der wichtigen und Sicherheitsupdates von Microsoft. 2. Wenn der Bericht angezeigt wird, erweitern Sie einen der KB-Artikel (KB = Knowledge Base) zum Anzeigen aller entsprechenden Updates und ihres Status nach Computeranzahl. Klicken Sie zur Anzeige auf die zugehörige KB-Artikelüberschrift in dem Bericht. 3. Klicken Sie in einer beliebigen Statusspalte auf den numerischen Link, um den Bereitstellungsstatusbericht anzuzeigen, der zusätzliche Details zur Updatebereitstellung der entsprechenden Computer enthält. Siehe auch Updateverwaltung in Essentials Verwalten von Updates in Essentials Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie nach der Bereitstellung eines Updatepakets dessen Status überprüfen. In dieser Statusanzeige können Sie nach Informationen suchen, z. B. zum Vollendungsgrad einer noch nicht abgeschlossenen Installation, oder dazu, ob das Paket erfolgreich installiert oder ob eine Verbindung mit dem Computer hergestellt wurde. Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 2. Wählen Sie im Navigationsbereich Updates die Kategorie aus, für die Sie den Bereitstellungsstatus anzeigen möchten. Wählen Sie anschließend ein Update aus der Liste. 3. Klicken Sie im Bereich Tasks auf die Option Bereitstellungsstatus. 4. Im Dialogfeld Einhaltungsaspekte Aktualisierung wird der Bereitstellungsstatus des ausgewählten Updates auf verwalteten Computern angezeigt. In der nachstehenden Liste werden die einzelnen Statusmeldungen beschrieben. Fehler: die Anzahl der Computer, auf denen das Update genehmigt, jedoch fehlerhaft installiert wurde. Erfolgreich: die Anzahl der Computer, auf denen das Update genehmigt und 135 erfolgreich installiert wurde. Ausstehend: die Anzahl der Computer, auf denen das Update genehmigt, aber die Installation noch nicht gestartet wurde; die Anzahl der Computer, auf denen das Update heruntergeladen, aber noch nicht installiert wurde; oder die Anzahl der Computer, auf denen das Update installiert wurde und der Neustart aussteht. Nicht verfügbar: die Anzahl der Computer, für die dieses Update nicht relevant ist. Unbekannt: die Anzahl der Computer, für die über Essentials 2010 die Notwendigkeit dieses Updates noch nicht ermittelt wurde. Siehe auch Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials Genehmigen oder Ablehnen eines Updates für die Bereitstellung in Essentials Konfigurieren von Essentials für die automatische Auswahl und Genehmigung von Updates Updateverwaltung in Essentials Anzeigen der Details von Updatepaketen in Essentials In System Center Essentials 2010 können Detailinformationen zu geladener Software und geladenen Updatepaketen angezeigt werden – z. B. Veröffentlichungsdaten, zugehörige Knowledge Base (KB)-Artikel, Klassifizierungen (wichtige, Sicherheits- und sonstige Updates), unterstützte Sprachen, Abhängigkeiten etc. Außerdem werden in Essentials 2010 Detailinformationen zum Inhalt gebündelter Pakete, zu Updates, die durch neue Updates außer Kraft wurden, und zu Updates, die ein ausgewähltes Update ersetzen, angegeben. Gehen Sie vor wie nachfolgend beschrieben, um die Detailinformationen zu geladenen Paketen anzuzeigen, um entscheiden zu können, welche Pakete genehmigt werden. So zeigen Sie die Detailinformationen zu einem Update an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. Erweitern Sie im Bereich Updates den Knoten Updates, und klicken Sie dann auf Alle Updates. 2. Um die Detailinformationen zu einem Update anzuzeigen, wählen Sie ein Paket in der Liste aus. Unter der Liste der Updatepakete wird der Bereich Details geöffnet, wobei zuerst die Zusammenfassung angezeigt wird. Die in der Übersicht enthaltenen Detailinformationen werden im Folgenden aufgeführt. Tipp Wenn Sie allgemeine Updatedetails und Versionsinformationen zu einem Updatepaket anzeigen wollen, klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste auf ein Paket in der Liste, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Wenn das Dialogfeld Eigenschaften für das ausgewählte Update erscheint, können Sie allgemeine Informationen zu dem Updatepaket, den Bereitstellungsstatus für das Update und die Änderungen anzeigen, die während der Lebensdauer des 136 Updates an dem Update vorgenommen wurden. Klicken Sie auf die Registerkarte Versionen, um die Änderungen anzuzeigen, die an dem Paket während seiner Lebensdauer vorgenommen wurden. Veröffentlichungsdatum – Das Datum, an dem das Paket durch Microsoft veröffentlicht wurde. KB-Artikel – Die zugehörige KB-Artikelnummer mit einem Hyperlink zu dem betreffenden Artikel in der Microsoft Knowledge Base. Klassifizierung – Der Typ des Updates: wichtiges, Sicherheits-, Service Pack- oder sonstige Updates. Bereitstellungsstatus – Die Anzahl Computer, auf denen das Update evaluiert wurde, der Installationsstatus und ein Link zu einem detaillierten Statusbericht zur Bereitstellung. Weitere Informationen zu Bereitstellungsstatusberichten finden Sie unter Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials und Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials. Wichtig Wenn Sie ein Update deinstallieren, wird der Bereitstellungsstatus für das Update im Bereich Details angezeigt. Wenn Sie jedoch ein Update deinstallieren und dann mit der rechten Maustaste auf das Update klicken, um den Bereitstellungsstatus auszuwählen und anzuzeigen, wird der Status Für Deinstallation genehmigt nicht angezeigt. Beschreibung – Eine Kurzbeschreibung des Updatepakets. Diese Beschreibung könnte einen Hinweis auf verwandte Updates enthalten, die durch Anklicken der Registerkarte Verwandte Updates angezeigt werden können. Gruppen für die Installation genehmigt – Die Computergruppen, die eine Genehmigung zur Installation des Updates erhalten haben, z. B. die Gruppe Alle Windows-Clients. Gruppen für die Deinstallation genehmigt – Die Computergruppen, die eine Genehmigung zur Installation des Updates erhalten haben. Wichtig Sie können erst dann Detailinformationen zu Updatepaketen anzeigen, wenn zuvor mindestens eine Synchronisierung mit Microsoft Update stattgefunden hat und einige Updates erstellt oder geladen worden sind. 3. Klicken Sie auf die Registerkarte Updatedetails, um weitere Details zu dem Updatepaket anzuzeigen. Die in dieser Ansicht enthalten Detailinformationen werden im Folgenden aufgeführt. Allgemeine Details: Klassifizierung – Der Typ des Updates: wichtiges, Sicherheits-, Service Pack- oder sonstige Updates. Veröffentlichungsdatum – Das Datum, an dem dieses Updatepaket durch Microsoft veröffentlicht wurde. 137 MRSC-Nummer – Die Microsoft Security Response Center-Nummer, sofern vorhanden, mit einem Hyperlink zu dem entsprechenden Security Bulletin von Microsoft. MSRC-Bewertung – Die Bewertung des Microsoft Security Response Center, sofern vorhanden. Update-ID – Die Identifizierungsnummer des Updates. Produkte: Das Microsoft-Produkt, für das dieses Update gilt. Installationsinformationen: Entfernen möglich – Ob das Update deinstalliert werden kann. Benutzereingabe möglicherweise erforderlich – Ob während der Updateinstallation Benutzereingaben erforderlich sind. Neustartverhalten – Ob für das Update ein Neustart des Computers erforderlich ist. Updatestatus – Ob das Update für die Installation genehmigt, nicht genehmigt oder abgelehnt wurde. Sprachen: Die für dieses Update verfügbaren Sprachen. 4. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwandte Updates, um die nachfolgend beschriebenen Informationen zu gebündelten Updates, Abhängigkeiten, außer Kraft gesetzten Updates und Updates, die das ausgewählte Update ersetzen, anzuzeigen. Dieses Update wird ersetzt durch – Hier werden neuere Updates angezeigt, die dieses Update außer Kraft setzen. Dieses Update ersetzt – Hier werden Updates angezeigt, die dieses Update außer Kraft setzt. Dieses Update ist abhängig von – Hier werden Updates angezeigt, die erforderlich sind, bevor dieses Update installiert werden kann. Dieses Update umfasst – Hier werden mehrere in einem Update enthaltene Updates in der Reihenfolge ihrer Installation angezeigt. Siehe auch Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials Anzeigen von Statusberichten zu kritischen und sicherheitsrelevanten Microsoft Updates in Essentials Verwalten von Updates in Essentials Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials Konfiguration der Synchronisierungshäufigkeit mit Microsoft Updates in Essentials Anzeigen des Synchronisierungsstatus in Essentials Sie können den Synchronisierungsstatus für Updates in System Center Essentials 2010 anzeigen. 138 So zeigen Sie den Synchronisierungsstatus an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 2. Erweitern Sie im Bereich Updateübersicht im Abschnitt Zusammenfassung zum Updatestatus eine Kategorie, um den Status der Updates in dieser Kategorie anzuzeigen. 3. Im Bereich Updateübersicht wird im Abschnitt Synchronisierungsstatus der Status für Letzte Synchronisierung und Nächste Synchronisierung angezeigt. Siehe auch Updateverwaltung in Essentials Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Manuelle Synchronisierung von Updates mit Microsoft-Updates in Essentials Anzeigen von abgelehnten Updates Unter Umständen ist es ratsam, zuvor abgelehnte Updates noch einmal zu überprüfen, beispielsweise, wenn Sie gerade Software installiert haben und prüfen möchten, ob abgelehnte, nun anwendbare Updates vorhanden sind, die genehmigt werden sollten. So erstellen Sie eine Ansicht für abgelehnte Updates 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Updates. 2. Klicken Sie im Bereich Tasks unter Updates auf die Option Neue Ansicht. 3. Geben Sie im Dialogfeld Ansicht für neue Updates erstellen einen Namen, z. B. Abgelehnte Updates, und eine Beschreibung für die Ansicht ein. 4. Wählen Sie unter Kriterien die Option mit dem angegebenen Attribut Genehmigung aus. 5. Klicken Sie im Feld Kriterienbeschreibung auf Alle und dann auf Abgelehnt. Klicken Sie zur Ansicht der abgelehnten Updates im Navigationsbereich auf den Namen der Ansicht für abgelehnte Updates, die Sie zuvor erstellt haben. Softwarebereitstellung in Essentials Die Softwarebereitstellung in System Center Essentials 2010 ermöglicht Ihnen, Software für Ihre verwalteten Computern zentral bereitzustellen. Wenn Sie Essentials 2010 verwenden, können Sie bestimmte Kriterien festlegen, um die Computer, die Software benötigen, zu gruppieren, die Software für diese Computer bereitzustellen und dann den Bereitstellungsstatus zu prüfen. Um Ihnen bei der Softwarebereitstellung zu helfen, bietet Essentials 2010 Ihnen ein Übersichtsfenster, von dem aus Sie auf alle Funktionen der Softwarebereitstellung zugreifen 139 können. Die in diesem Übersichtsfenster angezeigten Statuszusammenfassungen, Tasks, Berichte, Hilfe und anderen Informationen erleichtern Ihnen die Bereitstellung von Software auf verwalteten Computern. Inhalt dieses Abschnitts Softwarebereitstellung in Essentials Beschreibt das Feature Softwarebereitstellung. Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Enthält Anweisungen für die Erstellung neuer Softwarepakete und gibt an, wie und auf welchen Computern sie bereitgestellt werden. Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei in Essentials Enthält Anweisungen für die Erstellung eines neuen Softwarepakets für eine unbeaufsichtigte Installation. Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials Enthält Anweisungen zum Genehmigen von Software für die Bereitstellung. Für die Bereitstellung ist eine Genehmigung erforderlich. Ändern eines Softwarepakets in Essentials Enthält Anweisungen zur Änderung eines Softwarepakets, z. B. zur Änderung der Installationsparameter. Löschen eines Softwarepakets in Essentials Enthält Anweisungen zur Löschung eines Softwarepakets aus Essentials 2010. Durch Ausführen diese Anweisungen wird die Software deinstalliert. Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials Enthält Anweisungen für die Deinstallation von Software, die auf verwalteten Computern bereits installiert ist. Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials Enthält Anweisungen zum Anzeigen und Überprüfen der Eigenschaften von Softwarepaketen. 140 Bereitstellen von Microsoft Office 2010 mithilfe von System Center Essentials 2010 Beschreibt, wie Sie ein Softwarepaket für die Bereitstellung von Microsoft Office 2010 erstellen können. Siehe auch Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Softwarebereitstellung in Essentials Mit System Center Essentials 2010 sind Sie in der Lage, auf Ihren verwalteten Computern Software zentral bereitzustellen. Mithilfe von Essentials 2010 erstellen Sie Pakete mit der bereitzustellenden Software, verwenden Computergruppen, um anzugeben, auf welchen Computern Sie die Software installieren möchten, und führen Berichte zur Überwachung des Bereitstellungsstatus aus. Um zu verstehen, wie in Essentials 2010 Software bereitgestellt wird, sollten Sie sich mit den folgenden Begriffen vertraut machen: Softwarepaket Eine Kombination aus Dateien, Einstellungen und verwandten allgemeinen Informationen, die für die Installation von Software auf verwalteten Computern benötigt werden. Die allgemeinen Informationen schließen Elemente ein wie die Befehlszeile, die auf Computern zur Installation der Software benötigt wird, Hardwareanforderungen, die erfüllt sein müssen, bevor die Software installiert werden kann, und ein Zeitplan für die Installation. Computergruppe Eine Ansammlung verwalteter Computer, die bestimmte Kriterien erfüllen. Eine Computergruppe muss für die Softwarebereitstellung konfiguriert sein, bevor Sie Software für ihre Mitglieder bereitstellen können. Genehmigung Die Genehmigung eines Softwarepakets zur Bereitstellung für Computergruppen. Nach der Genehmigung eines Pakets, wird die Software von Essentials 2010 auf den angegebenen Computern bereitgestellt. 141 Installationsdateien für die Softwarebereitstellung Im Laufe der Softwarebereitstellung müssen Sie möglicherweise mit folgenden Typen von Installationsdateien arbeiten: EXE-Anwendungen Windows Installer-Anwendungen In EXE-Dateien eingebundene Windows Installer-Anwendungen EXE-Anwendungen EXE-Anwendungen sind gekennzeichnet durch eine EXE-Installationsdatei und eventuell weitere Dateien, die sich alle in demselben Ordner befinden. Zur Bereitstellung von EXE-Anwendungen können Sie Folgendes angeben: Installationsparameter Ob Sie die Software zu Software in der Systemsteuerung hinzufügen möchten Hinweis Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden. Windows Installer-Anwendungen Windows Installer-Anwendungen sind gekennzeichnet durch eine Windows InstallerInstallationsdatei und eventuell weitere Dateien, die sich alle in demselben Ordner befinden. Wenn Sie eine Windows Installer-Datei angeben, werden in Essentials 2010 Informationen (z. B. Paketname) direkt aus der Datei abgerufen. Zur Bereitstellung von Windows Installer-Anwendungen können Sie Folgendes angeben: Parameter zur Installation und Entfernung Eine Installationskonfigurationsdatei Ob Sie die Software zu Software in der Systemsteuerung hinzufügen möchten Hinweis Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden. In EXE-Dateien eingebundene Windows Installer-Anwendungen In EXE-Dateien eingebundene Windows Installer-Anwendungen sind gekennzeichnet durch die Dateierweitung EXE und Windows Installer-Dateien sowie eventuell weitere Dateien, die sich alle in demselben Ordner befinden. Wenn Sie in EXE-Dateien eingebundene Windows Installer-Dateien bereitstellen, werden die Windows Installer-Dateien von Essentials 2010 verwendet, um den Installationsstatus der Anwendung zu überwachen. 142 Zur Bereitstellung von in EXE-Dateien eingebundenen Windows Installer-Anwendungen können Sie Folgendes angeben: Installationsparameter Die Windows Installer-Dateien, die für die Ermittlung des Bereitstellungsstatus verwendet werden sollen Eine Installationskonfigurationsdatei Ob Sie die Software zu Software in der Systemsteuerung hinzufügen möchten Hinweis Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden. Der Softwarebereitstellungsprozess auf dem Verwaltungsserver Die Bereitstellung von Software auf verwalteten Computern umfasst die folgenden Schritte: 1. Erstellen Sie ein neues Softwarepaket. Sie müssen die Softwarequelldateien, die für die Bereitstellung nötig sind, die Befehlszeile, mit der die Software installiert wird, und andere für die Softwarebereitstellung benötigte Informationen angeben. Standardmäßig werden die Quelldateien und andere paketbezogene Dateien in Essentials 2010während der Installation im Ordner „%SYSTEMDRIVE%\SCE\UpdateServicesPackages\<Paket>“ bzw. im Ordner „%PROGRAMFILES%\Update Services\UpdateServicesPackages\“ gespeichert, wenn Updates nicht lokal gespeichert werden sollen. 2. Wählen Sie eine Computergruppe aus, oder erstellen Sie eine neue Gruppe, die diejenigen Computer enthält, denen Sie die Software bereitstellen möchten. 3. Genehmigen Sie die Bereitstellung für die entsprechende Computergruppe. 4. Zeigen Sie Berichte und Warnungen für die Überwachung des Bereitstellungsstatus und zur Identifizierung von Fehlern an, die bei der Installation auf bestimmten Computern aufgetreten sind. Verwenden von Computergruppen für die Softwarebereitstellung Um Software auf einem verwalteten Computer bereitzustellen, muss dieser Computer Mitglied einer Computergruppe sein. Sie können entweder eine vorhandene Computergruppe verwenden oder eine neue Gruppe erstellen. Sie können mit einer einzigen Bereitstellung Software mehreren Computergruppen bereitstellen. Der Softwarebereitstellungsprozess auf verwalteten Computern Der Agent auf genehmigten verwalteten Computern prüft alle 22 Stunden, ob neue Softwarebereitstellungen verfügbar sind. Nachdem der Administrator neue Software zur Bereitstellung genehmigt hat, wird diese im nächsten Zyklus vom Agent erkannt. Der Agent bestimmt dann, wann die Software installiert werden soll und zeigt in der Taskleiste des 143 Computers ein Benachrichtigungssymbol an. Der Agent fügt die Software zu Software in der Systemsteuerung hinzu, wenn sie als optional konfiguriert ist. Benutzer werden über neue Software und neue Update auf dieselbe Art informiert. So wird beispielsweise dasselbe Symbol angezeigt, wenn Software oder Aktualisierungen zur Verfügung stehen. Neustartverhalten Wenn die Installation einer Software einen Neustart des Computers erfordert, hält sich der Agent an die Domänenrichtlinien für den Neustart, die auf dem Computer gelten. Wichtig Auf dem verwalteten Computer muss die Option „Automatische Updates“ aktiviert sein, um in Essentials 2010 die Bereitstellung von Software auf diesem verwalteten Computer zu ermöglichen. Um den Status von Automatische Updates anzuzeigen, klicken Sie in der Systemsteuerung auf Automatische Updates. Installationszeitplan Der Installationszeitplan für die Software hängt davon ab, wie Sie das Softwarepaket konfiguriert haben, sowie von den Einstellungen in „Automatische Updates“: Wenn Sie einen Stichtag festlegen, wird die Software automatisch an diesem Stichtag installiert. Wenn Sie das Paket als optional konfiguriert haben, wird die Software zu Software in der Systemsteuerung hinzugefügt, und der Benutzer kann sie jederzeit installieren. Hinweis Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden. Wenn Sie keinen Stichtag angeben und die Installation verbindlich ist (d. h. nicht von Ihnen als optional konfiguriert ist), hängt die Installationszeit davon ab, wie die Option Automatische Updates auf dem Computer konfiguriert ist: Wenn Automatische Updates für automatisches Herunterladen und Installation zu einer bestimmten Zeit konfiguriert ist, wird die Software automatisch zu dieser Zeit installiert, es sei denn der Benutzer hat sie bereits manuell installiert. Wenn Automatische Updates für automatisches Herunterladen und manuelle Installation konfiguriert ist, kann der Benutzer die Software jederzeit installieren. Wenn Automatische Updates so konfiguriert sind, dass der Benutzer über Updates benachrichtigt wird, dann wird die Software sofort nach der Genehmigung der Benachrichtigungsmeldung durch den Benutzer installiert. Siehe auch Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials 144 Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials Der Bereich "Software" in Essentials Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Erstellen und Bereitstellen eines Softwarepakets Um Software auf verwalteten Computern bereitstellen zu können, müssen Sie zuerst ein Softwarepaket erstellen, und dieses dann für die Bereitstellung in Computergruppen genehmigen. Der Assistent für neue Softwarepakete erleichtert die Softwarebereitstellung. Wenn Sie nach dem Abschluss des Paketassistenten die Bereitstellung genehmigen, startet diese umgehend. Wenn Sie den Assistenten abschließen, ohne die Bereitstellung zu genehmigen, wird zwar das Softwarepaket erstellt, aber die Bereitstellung auf den verwalteten Computern erfolgt erst, wenn Sie sie genehmigen. Wenn Sie eine Windows Installer-Anwendung bereitstellen, und der Agent auf dem verwalteten Computer erkennt, dass die bereitgestellte Anwendung bereits installiert ist, wird diese Anwendung nicht erneut installiert. Wichtig Wenn Sie eine Version von Microsoft Office auf einem Anwendungsinstallationspunkt (AIP) bereitstellen und eine Version von Office bereitstellen, die nicht einer Hauptversion wie RTM, SP1, SP2 entspricht (insbesondere, wenn Sie eine Hauptversion installieren, auf die Updates angewendet worden sind), können Office-Updates für den AIP später nicht ordnungsmäßig erkannt oder heruntergeladen werden. So erstellen Sie ein Softwarepaket und genehmigen die Bereitstellung 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software. 2. Klicken Sie im Bereich Softwareübersicht in der Liste Tasks auf Neues Paket erstellen, um den Assistenten für neue Softwarepakete zu starten. 3. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten für neue Softwarepakete. Hinweis Wenn Sie den Pfad und Namen der Einrichtungsdatei angeben, muss der Dateiname, einschließlich Dateipfad, weniger als 260 Zeichen und der Ordnername weniger als 248 Zeichen umfassen. Sie können die Struktur der Ordner ändern, sodass sie nicht so tief geschachtelt sind, oder Sie können die Ordnernamen so weit kürzen, dass alle Dateipfade maximal 248 Zeichen umfassen. Bei Verwendung von ausführbaren Dateien (.exe) müssen Sie auf der Seite Zielsystemtypen des Assistenten angeben, ob die Software auf allen 145 verwalteten Computern oder auf bestimmten Systemen installiert werden soll. Für die Installation auf bestimmten Systemen können Sie Betriebssystem, Architektur und Gebietsschema auswählen. Bei Verwendung von Windows Installer-Dateien (.msi) können Sie Installations- und Deinstallationseigenschaften angeben, nicht jedoch den Betriebssystemtyp. Die Windows Installer-Datei enthält Informationen zum unterstützten Betriebssystem. 4. Aktivieren Sie während der Erstellung des Softwarepakets auf der letzten Seite des Assistenten das Kontrollkästchen Bereitstellungsoptionen anzeigen, wenn dieser Assistent geschlossen wird, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. 5. Wählen Sie im Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen die Computergruppen aus, für die Sie die Software bereitstellen möchten, oder klicken Sie auf Neue Gruppe erstellen, um eine neue Computergruppe zu erstellen. 6. Wählen Sie Updates unter „Software“ veröffentlichen aus, wenn das Programm auf Zielcomputern in der Liste der installierten Programme aufgeführt werden soll. 7. Wählen Sie Stichtag für diese Gruppe festlegen aus, um die Bereitstellung für einen bestimmten Zeitpunkt zu planen, und klicken Sie dann auf OK. So genehmigen Sie ein bereits erstelltes Softwarepaket für die Bereitstellung 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software. 2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann auf Alle Softwarepakete. 3. Wählen Sie im Bereich Alle Softwarepakete das Paket aus, das Sie zur Bereitstellung genehmigen möchten. 4. Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Genehmigungen hinzufügen und entfernen. 5. Wählen Sie im Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen die Computergruppen aus, für die Sie die Software bereitstellen möchten, oder klicken Sie auf Neue Gruppe erstellen, um eine neue Computergruppe zu erstellen. 6. Wählen Sie Updates unter „Software“ veröffentlichen aus, wenn das Programm auf Zielcomputern in der Liste der installierten Programme aufgeführt werden soll. 7. Wählen Sie Stichtag für diese Gruppe festlegen aus, um die Bereitstellung für einen bestimmten Zeitpunkt zu planen, und klicken Sie dann auf OK. Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei Viele Softwareinstallationsprogramme benötigen Eingaben von Benutzern in Form von Antworten auf Meldungen. Eine automatische Installation fordert den Benutzer nicht zu Eingaben auf. Die automatische Installation erhält die Eingaben während der Laufzeit aus einer Antwortdatei. Eine Antwortdatei ist eine Textdatei, die Konfigurations- und Installationsparameter für die zu installierenden Produkte und Komponenten enthält. Das Format der Antwortdatei ähnelt dem einer INI-Datei, die Dateierweiterung lautet jedoch ISS. 146 So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn die ausführbare Einrichtungsdatei relative Pfade unterstützt 1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm. 2. Kopieren Sie die Antwortdatei in denselben Ordner wie die Einrichtungsdateien. 3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei an. Im folgenden Beispiel wird ein Paket aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“ und dem Setupprogramm „TEST.exe“ zusammengestellt. Das folgende Codebeispiel zeigt, wie die Dateinamen in den Befehlszeilenparametern zu spezifizieren sind. c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"TEST-Install.iss" /f2"setup.log" So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn die ausführbare Einrichtungsdatei absolute Pfade unterstützt 1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm. 2. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei in einen lokalen Netzwerkordner. Die Computer, auf denen Sie Software installieren möchten, sollten über ein Laufwerk verfügen, das mit diesem Ordner verbunden ist. 3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei an. Wenn Sie z. B. aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“ und dem Setupprogramm „TEST.exe“ ein Paket zusammenstellen, können Sie die Dateinamen bei den Befehlszeilenparametern wie folgt angeben, wobei angenommen wird, dass das zugeordnete Laufwerk Z: ist: c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"Z:\test_temp\response\TESTInstall.iss" /f2"Z:\test_temp\setup.log" Siehe auch Erstellen einer Computergruppe in Essentials Ändern eines Softwarepakets in Essentials Löschen eines Softwarepakets in Essentials Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei in Essentials Viele Softwareinstallationsprogramme benötigen Eingaben von Benutzern in Form von Eingaben in Dialogfelder. Eine automatische Installation fordert den Benutzer nicht zu Eingaben auf. Die automatische Installation erhält die Eingaben während der Laufzeit aus einer Antwortdatei. Eine Antwortdatei ist eine Textdatei, die Konfigurations- und Installationsparameter für die zu 147 installierenden Produkte und Komponenten enthält. Das Format der Antwortdatei ähnelt dem einer INI-Datei, die Dateierweiterung lautet jedoch ISS. So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn Ihre ausführbare Setupdatei relative Pfade unterstützt 1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm. 2. Kopieren Sie die Antwortdatei in denselben Ordner wie die Setupdateien. 3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei an. Im folgenden Beispiel wird ein Paket aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“ und dem Setupprogramm „TEST.exe“ zusammengestellt. Geben Sie die Dateinamen bei den Befehlszeilenoptionen wie folgt an: c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"TEST-Install.iss" /f2"setup.log" So erstellen Sie eine Antwortdatei, wenn Ihre ausführbare Setupdatei absolute Pfade unterstützt 1. Erstellen Sie die Antwortdatei für das Setupprogramm. 2. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei in einen lokalen Netzwerkordner. Die Computer, auf denen Sie Software installieren möchten, sollten über ein Laufwerk verfügen, das mit diesem Ordner verbunden ist. 3. Geben Sie bei den Befehlszeilenparametern für das Paket den Namen der Antwortdatei an. Wenn Sie z. B. aus den Dateien „TEST-Install.iss“, „setup.log“ und dem Setupprogramm „TEST.exe“ ein Paket zusammenstellen, können Sie die Dateinamen bei den Befehlszeilenoptionen wie folgt angeben (es wird angenommen, dass das zugeordnete Laufwerk Z: ist: c:\test_temp> TEST.exe /s /f1"Z:\test_temp\response\TESTInstall.iss" /f2"Z:\test_temp\setup.log" Siehe auch Softwarebereitstellung in Essentials Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials Nach der Erstellung eines Softwarepakets in System Center Essentials 2010 müssen Sie das Paket zur Bereitstellung für die Computer genehmigen, die diese Software benötigen. Führen Sie 148 die folgenden Schritte aus, um die Bereitstellung sofort nach der Erstellung des Pakets oder zu einem späteren Zeitpunkt zu genehmigen. So genehmigen Sie ein Paket während seiner Erstellung zur Bereitstellung 1. Führen Sie den Assistenten für neue Softwarepakete aus, und erstellen Sie auf der Seite Paket wird für die Bereitstellung vorbereitet ein neues Paket. 2. Wählen Sie nach der Erstellung des Pakets die Option Bereitstellungsoptionen anzeigen, wenn dieser Assistent geschlossen wird aus, und klicken Sie dann auf Fertigstellen. 3. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Bereitstellung genehmigen die Computergruppen aus, auf denen Sie die Software installieren möchten, und klicken Sie dann auf OK. So genehmigen Sie ein vorhandenes Paket für die Bereitstellung 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Software. 2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann auf Alle Softwarepakete. 3. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf das Softwarepaket, dessen Bereitstellung Sie genehmigen möchten, und klicken Sie dann auf Bereitstellung genehmigen. 4. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Bereitstellung genehmigen die Computergruppen aus, auf denen Sie die Software installieren möchten, und klicken Sie dann auf OK. Siehe auch Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Löschen eines Softwarepakets in Essentials Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials Ändern eines Softwarepakets in Essentials Sie können in System Center Essentials 2010 die Eigenschaften eines Pakets, wie z. B. die Installations- und Deinstallationsparameter, den Namen und die Beschreibung, ändern. So ändern Sie ein Paket 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software. 2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann auf Alle Softwarepakete. 3. Klicken Sie im Bereich Alle Softwarepakete mit der rechten Maustaste auf das Softwarepaket, das Sie ändern möchten, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 149 4. Nehmen Sie im Dialogfeld Eigenschaften von <Paket> auf den Registerkarten Allgemein und Installation die notwendigen Änderungen vor, und klicken Sie dann auf OK. Siehe auch Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Löschen eines Softwarepakets in Essentials Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials Löschen eines Softwarepakets in Essentials Sie können System Center Essentials 2010 verwenden, um veraltete oder nicht mehr benötigte Software in Ihrem Unternehmen zu entfernen. Wenn Sie ein Paket löschen, können Sie die Software nicht mehr bereitstellen. Die Software verbleibt jedoch auf allen Computern, auf denen sie bereits installiert ist. Wenn Sie die Software von verwalteten Computern deinstallieren möchten, müssen Sie sie für die Deinstallation genehmigen, bevor Sie das Paket löschen. Hinweis Wenn ein Windows Installer-Paket gelöscht wird, wird dieses aus den Ansichten von Essentials 2010 gelöscht, die Dateien sind jedoch nach wie vor auf dem EssentialsVerwaltungsserver vorhanden. So können Sie bei Bedarf die Windows-Reparaturfunktion für Computer, auf denen die Software installiert ist, in Anspruch nehmen. Um die Paketdateien zu entfernen, verwenden Sie das Programm „wsusdebugtool.exe“, wie in WSUS-Tools und -Dienstprogramme beschrieben. So löschen Sie ein Paket 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software. 2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann auf Alle Softwarepakete. 3. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf das zu löschende Softwarepaket, und klicken Sie dann auf Löschen. Siehe auch Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Löschen eines Softwarepakets in Essentials Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials 150 Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials Mit System Center Essentials 2010 können Sie bereits bereitgestellte Software von verwalteten Computern deinstallieren. Die Genehmigung von Software zur Deinstallation hat keinen Einfluss auf das entsprechende Paket. Sie können das Paket für eine spätere Neuinstallation der Software verwenden. Wenn Sie mithilfe von Essentials 2010 Software von verwalteten Computern deinstallieren, werden die Deinstallationsparameter verwendet, die im Essentials 2010-Softwarepaket angegeben sind. Wenn die Software in der Systemsteuerung unter Software aufgelistet ist, wird sie bei der Deinstallation aus dieser Liste entfernt. Hinweis Programme, die unter Software eingetragen werden, können nur von Mitgliedern der lokalen Gruppe „Administratoren“ angezeigt werden. Weitere Informationen über Softwarebereitstellungstypen finden Sie unter Softwarebereitstellung in Essentials. So deinstallieren Sie eine EXE-Anwendung 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software. 2. Klicken Sie im Bereich Softwareübersicht auf Erstellen und Bereitstellen eines neuen Softwarepakets. 3. Verwenden Sie den Assistenten für neue Softwarepakete, um ein Deinstallationspaket für die Software zu erstellen, die Sie deinstallieren möchten. 4. Klicken Sie auf der Seite Installationsparameter angeben auf Ja, und geben Sie dann die Parameter ein, die mit der Einrichtungsdatei verwendet werden sollen, um die Software zu deinstallieren. Viele Anwendungen haben einen Deinstallationsparameter, der zur Deinstallation der Anwendung verwendet wird. 5. Aktivieren Sie auf der letzten Seite des Assistenten die Optionen Bereitstellungsoptionen anzeigen, wenn dieser Assistent geschlossen wird, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. 6. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Bereitstellung genehmigen die Computergruppen aus, von denen Sie die Software deinstallieren möchten. 7. Klicken Sie auf OK. So deinstallieren Sie eine Windows Installer-Anwendung 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software. 2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete (Übersicht), und wählen Sie dann Alle Softwarepakete aus. 3. Klicken Sie im Bereich Alle Softwarepakete mit der rechten Maustaste auf das Softwarepaket, das Sie deinstallieren möchten, und wählen Sie dann Deinstallation genehmigen aus. 151 4. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppen für Deinstallation genehmigen die Computergruppen aus, von denen Sie die Software deinstallieren möchten, und klicken Sie dann auf OK. Siehe auch Softwarebereitstellung in Essentials Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Genehmigen von Software für die Bereitstellung in Essentials Anzeigen von Softwarepaketen in Essentials Mithilfe der System Center Essentials 2010-Konsole können Sie ein Softwarepaket anzeigen und ändern. In Essentials 2010 ist das vordefinierte Softwarepaket namens Microsoft Center EssentialsÜberwachungsagent enthalten. In Essentials 2010 wird dieses Softwarepaket zur Installation von Agents auf Computern während der Bereitstellung verwendet. Sie sollten dieses Paket weder löschen noch ändern. Wichtig Wenn Sie das Softwarepaket Microsoft System Center Essentials-Überwachungsagent löschen oder ändern, kann die Bereitstellung nicht ausgeführt werden, und Sie können die Computer in Ihrem Unternehmen nicht verwalten. So zeigen Sie eine Liste der Softwarepakete an 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Software. 2. Erweitern Sie im Bereich Software den Knoten Softwarepakete, und klicken Sie dann auf Alle Softwarepakete. 3. Im Bereich Alle Softwarepakete wird die Liste der Softwarepakete angezeigt. So zeigen Sie Eigenschaften eines Softwarepakets an 1. Klicken Sie in der Liste der Softwarepakete mit der rechten Maustaste auf ein Paket, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 2. Im Dialogfeld Eigenschaften von <Paketname> werden die Paketeigenschaften angezeigt. Siehe auch Der Bereich "Software" in Essentials Softwarebereitstellung in Essentials Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials Deinstallieren bereitgestellter Software in Essentials 152 Bereitstellen von Microsoft Office 2010 mithilfe von System Center Essentials 2010 Verwenden Sie die folgenden Informationen zur Bereitstellung von Office Professional 2010 in Ihrer Umgebung. Mit diesem Verfahren wird von Essentials 2010 eine automatische Installation von Office 2010 durchgeführt, bei der die Benutzer nicht in den Installationsvorgang eingreifen. Im ersten Schritt erstellen Sie eine Anpassungsdatei für die automatische Installation von Office 2010. Erstellen einer Setupanpassungsdatei für Office 2010 Die Programmdatei zum Erstellen einer Setupanpassungsdatei für Office 2010 wird im Quellverzeichnis ausgeführt. Dieses Verzeichnis enthält Kopien aller Dateien auf der Office-CD. In diesem Beispiel wurden die Quelldateien nach „\SCE\Office2010\Professional“ kopiert. In Office 2010 wird die gesamte Installation von Setup durchgeführt. Dazu gehören auch Prozesse, die in Office-Versionen vor Office 2007 von Windows Installer ausgeführt wurden. Durch Anpassen des Setupstandardverhaltens können Sie den Prozess steuern. In diesem Beispiel passen Sie die Installation für eine automatische Installation von Office 2010 an. Mit dem Office-Anpassungstool (Office Customization Tool, OCT) wird eine Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) erstellt. Diese Datei wird bei der Installation von Office auf den Computern angewendet. Hinweis Sie können auch die Datei „Config.xml“ zur Konfiguration einer automatischen Installation von Office 2010 verwenden. Weitere Informationen zur Verwendung von „Config.xml“ finden Sie unter Konfigurieren einer automatischen Installation von Office 2010 mithilfe von „Config.xml“ in der TechNet-Bibliothek zu Office 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=198428). So passen Sie die Installation an 1. Zum Anpassen des Office-Setups führen Sie den Befehl setup.exe /admin aus, um das Office-Anpassungstool zu starten. Führen Sie für dieses Beispiel (Verwendung von Essentials 2010 zur Bereitstellung von Office 2010) an einer Eingabeaufforderung den Befehl setup.exe /admin im Paketquellverzeichnis \SCE\Office2010\Professional aus. 2. Indem Sie die Einstellungen wie folgt konfigurieren, stellen Sie sicher, dass Office 2010 automatisch installiert wird: a. Setzen Sie im Dialogfeld Lizenzierung und Benutzeroberfläche die Option Anzeigeebene auf Keine. Hierdurch wird das Kontrollkästchen Modalen Dialog unterdrücken verfügbar. b. Stellen Sie sicher, dass die Optionen Abschlusshinweis und Kein Abbrechen nicht aktiviert sind. c. Wählen Sie die Option Anderen Product Key eingeben unter Lizenzierung und Benutzeroberfläche aus, und geben Sie anschließend einen gültigen Multiple 153 Activation Key (MAK) ein. d. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu. 3. Speichern und benennen Sie die neu erstellte MSP-Datei, und legen Sie die Datei im Ordner \Updates für Office 2010 auf dem Computer ab, auf dem die Quelldateien enthalten sind, zum Beispiel \SCE\Office2010\Professional\Updates\CustomFileOffice2010SilentInstall.MSP. Vorsicht Wenn es während der ersten Installation von Office 2010 mehrere MSP-Dateien im Ordner „Updates“ gibt (die MSP-Datei ist die mit OCT erstellte Setupanpassungsdatei), müssen Sie sicherstellen, dass es sich bei der Setupanpassungsdatei um das zu Beginn der Installation angewendete Update handelt. Stellen Sie hierfür sicher, dass die gewünschte MSP-Datei in einer alphabetischen Sortierung der Liste als erste aufgeführt wird. Wenn es mehr als eine MSP-Datei gibt, benennen Sie z. B. die Datei CustomFileOffice2010SilentInstall.MSP in 1_CustomFileOffice2010SilentInstall.MSP um. Weitere Informationen zum Anpassen einer Office 2010-Installation finden Sie unter Anpassen des Setups vor dem Installieren von Office 2010. Als Nächstes muss mit Essentials 2010 eine Computergruppe erstellt werden, die die Computer enthält, auf denen Office 2010 installiert wird. So erstellen Sie eine neue Computergruppe mit einzeln ausgewählten Computern 1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf Computer. 2. Klicken Sie im Bereich Computergruppen auf Computergruppe erstellen. 3. Wählen Sie im Dropdownfeld Kriterien die Option Aus einer Liste auswählen aus, und wählen sie anschließend die Computer aus, auf denen Office 2010 installiert werden soll. 4. Geben Sie im Dialogfeld Name der Computergruppe einen Namen für die neue Computergruppe ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. In diesem Beispiel ist der Name Office 2010. Weitere Informationen zum Erstellen von Computergruppen finden Sie unter Verwalten von Computern und Geräten in Essentials. Im nächsten Schritt muss ein neues Softwarepaket von Office 2010 erstellt und anschließend die zuvor erstellte Gruppe Office 2010 für die Compuer ausgewählt werden, auf denen Office 2010 installiert werden soll. So erstellen Sie ein Softwarepaket und stellen dieses bereit 1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf Software. Klicken Sie im Bereich Softwarepakete im Bereich Tasks auf Neues Paket erstellen, um den Assistenten für neue Softwarepakete zu starten. 2. Wählen Sie auf der Seite Einrichtungsdatei die Option Paket von einer 154 Einrichtungsdatei bereitstellen, für die zusätzliche Ordner erforderlich sind aus. Klicken Sie im Dialogfeld Ordnerpfad auf Durchsuchen, und wählen Sie dann das Verzeichnis aus, das die Office 2010-Quelldateien enthält. Beispiel: C:\Office2010\Professional. 3. Klicken Sie im Dialogfeld Einrichtungsdatei Paket auf Durchsuchen, und wählen Sie dann die Datei setup.exe für Office 2010 aus, die sich in diesem Beispiel im Ordner C:\Office2010\Professional befindet. Klicken Sie auf Weiter. 4. Geben Sie im Dialogfeld Paketname im Bereich Paketdetails einen Namen für das Paket ein (in diesem Beispiel Office2010Pro). Geben Sie dann im Dialogfeld Paketbeschreibung eine Beschreibung des Softwarepakets ein, z. B. Office-2010Professional-SCE-Paket. Klicken Sie auf Weiter. 5. Überprüfen Sie anschließend, ob auf der Seite Zielsystemtypen die Standardoption Nein, dieses Paket ist für alle verwalteten Computer geeignet aktiviert ist, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Akzeptieren Sie auf der Seite Rückgabecodes den Standardrückgabecode „0“ (Null) (gleichbedeutend mit „Erfolg“), und klicken Sie dann auf Weiter. 7. Wählen Sie auf der Seite Installations-/Deinstallationsparameter die Option Nein aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Einstellungen, und klicken Sie anschließend auf Fertig stellen. Die Statusanzeige für die Softwarepaketerstellung wird jetzt angezeigt. 9. Nachdem das Paket erfolgreich erstellt wurde, klicken Sie auf Fertig stellen. Nun wird das Dialogfeld Genehmigungen hinzufügen und entfernen mit einer Liste der verfügbaren Computergruppen angezeigt. Klicken Sie auf die Computergruppe der Computer, auf denen Office 2010 installiert werden soll. In diesem Beispiel ist dies die Gruppe Office 2010. Klicken Sie auf OK. 10. Im jetzt geöffneten Dialogfeld Zustimmungsfortschritt wird die Meldung Genehmigungen wurden angewendet. angezeigt. Klicken Sie auf Schließen. Weitere Informationen zum Erstellen und Bereitstellen eines Softwarepakets finden Sie unter Erstellen und Bereitstellen von Softwarepaketen in Essentials und Erstellen eines Softwarepakets mit einer Antwortdatei in Essentials. Das genehmigte Paket wird auf den Computern in der ausgewählten Computergruppe basierend auf den für das Paket konfigurierten Einstellungen und der Konfiguration des Features Automatische Updates bereitgestellt. Wenn kein bestimmter Stichtag für die Bereitstellung des Pakets eingestellt ist, wird das Paket nicht als optional konfiguriert. Wenn Automatische Updates auf den verwalteten Computern aktiviert ist, beginnt die Installation des Softwarepakets für Office 2010 zu der Zeit, die unter Automatische Updates eingestellt ist (standardmäßig täglich um 03:00 Uhr). Weitere Informationen zum Einstellen von Stichtagen finden Sie unter Konfiguration von automatischen Genehmigungen zur Unterstützung von Deadlines in Essentials. Wählen Sie im Bereich Softwarepakete das Softwarepaket aus (in diesem Beispiel ist dies Office2010Pro), um den Status zu überwachen. Nach Abschluss der Installation von Office 2010 wird der Status als Erfolgreich angezeigt. 155 Weitere Informationen zum Überprüfen des Status der Softwarebereitstellung finden Sie unter Anzeigen des Status eines bereitgestellten Updates in Essentials. Siehe auch Softwarebereitstellung in Essentials Konfiguration der Updateverwaltung in Essentials Verwalten von Computern und Geräten in Essentials Konfigurieren einer automatischen Installation von Office 2010 mithilfe von „Config.xml“ Bereitstellungshandbuch zu System Center Essentials 2010 Berichterstattung in Essentials In System Center Essentials 2010 sind vordefinierte Berichte enthalten, die Ihnen Zugriff auf eine breite Palette von Status- und Zusammenfassungsinformationen geben. Sie können diese Berichte ausführen, um den Status Ihrer Computer und Netzwerkgeräte zu evaluieren und über die notwendigen Aktionen zu entscheiden. Inhalt dieses Abschnitts Berichterstattung in Essentials Enthält einer Beschreibung der Berichterstattung in Essentials 2010. Ausführen eines Berichts in Essentials Hier wird erklärt, wie Sie die Essentials 2010-Berichte finden und ausführen. Drucken eines Berichts in Essentials Hier wird erklärt, wie Sie einen Bericht drucken, nachdem er gerendert wurde. Exportieren eines Berichts in Essentials Hier wird erklärt, wie Sie einen Essentials 2010-Bericht in Formate wie Excel oder Word exportieren. 156 Berichterstattung in Essentials Die Komponente System Center Essentials 2010-Berichte muss installiert sein, damit die Berichterstattungsfunktion in der Essentials-Konsole zur Verfügung steht. Die System Center Essentials 2010-Berichterstattung bietet vordefinierte Berichte. Um diese anzuzeigen und auszuführen, müssen Sie den Bereich Übersicht über die Berichterstattung öffnen. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Berichterstattung. Auf diesem Bildschirm werden allgemeine Berichte aufgelistet, die Ihnen bei Ihrer täglichen Arbeit helfen können. Weitere vordefinierte Berichte können von anderen Übersichtsfenstern aus erreicht werden. Wenn Sie z. B. in der Essentials-Konsole Updates auswählen, finden Sie im Bereich Updateübersicht Links zu allen Berichten für die Updateverwaltung. Hinweis Wenn Sie den Ermittlungs-Assistenten noch nicht ausgeführt haben, um Computer zu ermitteln oder den Assistenten zum Konfigurieren der Updateverwaltung noch nicht ausgeführt haben, um die Updateverwaltung zu konfigurieren, können Sie keine Berichte ausführen. In diesem Fall wird im Bereich Übersicht über die Berichterstattung eine Nachricht angezeigt, die Sie darauf hinweist, dass die notwendige Konfiguration noch nicht abgeschlossen ist. Sie können erst dann Berichte ausführen, wenn Sie alle aufgelisteten Tasks abgeschlossen haben. Essentials 2010 behält Berichtsdaten 37 Tage bei. Der tägliche Integritätsbericht Der tägliche Integritätsbericht ist ein zusammenfassender Integritätsbericht, der von System Center Essentials automatisch jeden Tag erstellt und per E-Mail an den Essentials 2010Administrator gesendet wird. Der Essentials 2010-Administrator kann die Informationen dann bequem als E-Mail lesen. Der tägliche Integritätsbericht enthält Zusammenfassungen über Inventur, Software, Updates, Überwachungsdaten und wichtige Aktionen, die von Ihnen ausgeführt werden müssen. Management Pack-Berichte Wenn Sie ein Management Pack importieren, das Berichte enthält, werden diese Berichte zusammen mit den vordefinierten Berichten von Essentials 2010 aufgelistet. Sie können diese Berichte dann nach Bedarf ausführen. Siehe auch Drucken eines Berichts in Essentials Ausführen eines Berichts in Essentials 157 Ausführen eines Berichts in Essentials Nachdem Sie System Center Essentials 2010 installiert und konfiguriert haben, können Sie Berichte ausführen. Alle Management Pack-Berichte werden automatisch mit dem Management Pack importiert. So führen Sie einen Bericht aus 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Berichterstattung. 2. Wählen Sie im Bereich Berichterstattung eine Berichtskategorie aus. 3. Wählen Sie im Bereich <Kategoriename> Berichte einen Bericht aus. 4. Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Öffnen. 5. Legen Sie im Berichtsfenster die Berichtsparameter fest. 6. Klicken Sie im Berichtsfenster auf die Schaltfläche Ausführen. Siehe auch Berichterstattung in Essentials Drucken eines Berichts in Essentials Drucken eines Berichts in Essentials Sie können in System Center Essentials 2010 einen Bericht drucken, wenn Sie ihn in Papierform benötigen, um ihn zu versenden oder mitzunehmen. So drucken Sie einen Bericht 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Berichterstattung. 2. Wählen Sie im Bereich Berichterstattung eine Berichtskategorie aus. 3. Wählen Sie im Bereich <Kategoriename> Berichte einen Bericht aus. 4. Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Öffnen. 5. Legen Sie im Berichtsfenster die Berichtsparameter fest. 6. Klicken Sie im Berichtsfenster auf die Schaltfläche Ausführen. 7. Wenn der Bericht angezeigt wird, klicken Sie im Menü Datei auf Drucken. Siehe auch Berichterstattung in Essentials Ausführen eines Berichts in Essentials 158 Exportieren eines Berichts in Essentials Wenn ein Management Pack importiert wird, importiert System Center Essentials 2010 automatisch die Berichte dieses Management Packs. Sie selbst müssen in Essentials 2010 nichts unternehmen, um diese Berichte hinzuzufügen. Wenn ein Bericht erstellt wurde, können Sie ihn in eines von mehreren Formaten exportieren. So exportieren Sie einen Bericht 1. Zeigen Sie nach der Erstellung eines Berichts im Menü Datei auf Exportieren, und klicken Sie dann auf das Format, in das Sie die Datei exportieren möchten. 2. Wählen Sie im Dialogfeld Speichern unter den Ordner aus, in dem Sie den Bericht speichern möchten, und klicken Sie dann auf Speichern. Siehe auch Berichterstattung in Essentials Drucken eines Berichts in Essentials Ausführen eines Berichts in Essentials Verwaltung in Essentials Mit der Navigationsschaltfläche Verwaltung wir der Bereich Verwaltung (Übersicht) angezeigt, der allgemeine Informationen und Einstellungen zur System Center Essentials-Verwaltung enthält. Wenn Sie auf Verwaltung klicken, werden folgende Informationen angezeigt: Eine Liste von Agents, die auf verwalteten Computern installiert sind. Eine Liste von Geräten und anderen Computern, die ermittelt worden sind, sowie Details zu ausgewählten Geräten. Allgemeine Verwaltungseinstellungen. Sicherheitsbezogene Informationen. Eine Liste installierter Management Packs. Im Bereich Verwaltung (Übersicht) können Sie außerdem folgende Aktionen ausführen: Ausführen des Ermittlungs-Assistenten, um zu verwaltende Computer zu ermitteln. Installieren von Agents. Importieren von Management Packs. Exportieren von Management Packs. Konfigurieren von Produkteinstellungen. Konfigurieren von Sicherheitseinstellungen. Konfigurieren von Benachrichtigungen. 159 Mit dem Arbeitsbereich „Verwaltung“ in der System Center Essentials 2010-Konsole können Sie verwaltete Objekte und Einstellungen für Essentials 2010 konfigurieren. Inhalt dieses Abschnitts Der Bereich "Verwaltung" in Essentials Enthält Informationen über die Verwendung des Bereichs „Verwaltung“ in Essentials 2010. Verwenden des Knotens „Geräteverwaltung“ in Essentials Enthält Informationen zum Ausführen der Nachinstallationskonfiguration auf mit Agents verwalteten Computern und Netzwerkgeräten. Arbeiten mit Management Packs in Essentials Enthält Informationen zu Management Pack-Konzepten und -Tasks in Essentials 2010. Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials Erläutert das Verfahren zum Konfigurieren von Benachrichtigungen. Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials Hier wird das Verfahren beschrieben, um ein Windows-Konto einem ausführenden Konto in Essentials 2010 hinzuzufügen. Erstellen eines ausführenden Profils in Essentials Hier wird das Verfahren beschrieben, um ein Windows-Konto einem ausführenden Profil in Essentials 2010 hinzuzufügen. Siehe auch Grundlegendes zur Essentials 2010-Konsole Verwenden von Zertifikaten in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie als Alternative zum Kerberos-Protokoll Zertifikate für die gegenseitige Authentifizierung und Verschlüsselung zwischen einem Agent und dem Essentials-Verwaltungsserver verwenden. 160 Essentials 2010 umfasst das MOMCertImport-Tool, das Essentials für die Verwendung eines Zertifikats konfiguriert. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Zertifikaten in System Center Essentials 2010. Beachten Sie die folgenden Punkte, wenn Sie Zertifikate abrufen und zur Verwendung mit Essentials 2010 installieren: Zertifikate für verschiedene Komponenten in Essentials 2010 – z. B. Agent, Remotekonsole oder Essentials-Verwaltungsserver – müssen von der gleichen Zertifizierungsstelle ausgestellt sein. Jeder Computer benötigt ein eigenes eindeutiges Zertifikat. Im Speicher für die vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen jedes Computers muss sich außerdem das Zertifikat der Stammzertifizierungsstelle befinden. Im Speicher für Zwischenzertifizierungsstellen müssen sich alle Zwischenzertifizierungsstellen befinden. Das Feld Antragstellername des Zertifikats muss den vollqualifizierten DNSDomänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Hostcomputers enthalten. Die Zertifikate müssen die beiden Felder zur erweiterten Schlüsselverwendung, Serverauthentifizierung und Clientauthentifizierung, unterstützen. Diese werden von den beiden Objektkennungen (OIDs) 1.3.6.1.5.5.7.3.1 und 1.3.6.1.5.5.7.3.2 dargestellt. Hinweis OIDs werden durch Komma getrennt eingegeben. Beispiel: Geben Sie 1.3.6.1.5.5.7.3.1,1.3.6.1.5.5.7.3.2 genau wie hier gezeigt ein. Die grundlegende Reihenfolge der Vorgänge für die Installation eines Zertifikats ist wie folgt: 1. Fordern Sie ein Zertifikat für jede Essentials 2010-Komponente an. 2. Verwenden Sie das Tool „MOMCertImport“, um das Zertifikat im Zertifikatspeicher auszuwählen. Siehe auch Erstellen von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats Erstellen von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 Das folgende Verfahren umfasst die Schritte zum Anfordern eines Zertifikats von einer eigenständigen Zertifizierungsstelle mithilfe der Zertifikatdienste, einer Komponente von Windows Server 2003 und Windows Server 2008. Die Schritte müssen in der folgenden Reihenfolge ausgeführt werden: 1. Fordern Sie ein Zertifikat von der eigenständigen Zertifizierungsstelle an. 2. Genehmigen Sie die ausstehende Zertifikatsanforderung. Wenn Ihre Zertifikatdienste so konfiguriert sind, dass Zertifikate automatisch genehmigt werden, fahren Sie mit dem Abrufen des Zertifikats fort. Andernfalls muss der Zertifizierungsstellenadministrator das Zertifikat 161 ausstellen. Wenn Sie selbst der Zertifizierungsstellenadministrator sind, stellen Sie das Zertifikat gemäß dem in diesem Abschnitt beschriebenen Vorgang aus. 3. Rufen Sie das Zertifikat ab. 4. Importieren Sie das Zertifikat in Essentials 2010. Weitere Informationen finden Sie unter Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010. 5. Importieren Sie das Zertifizierungsstellenzertifikat. Weitere Informationen finden Sie unter Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010. So fordern Sie ein Zertifikat von einer eigenständigen Zertifizierungsstelle an 1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie ein Zertifikat installieren möchten (z. B. beim Gatewayserver oder beim Verwaltungsserver). 2. Öffnen Sie Internet Explorer, und stellen Sie eine Verbindung mit dem Computer her, der die Zertifikatdienste hostet – z. B. http://<Servername>/certsrv. 3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen der Microsoft Zertifikatdienste auf Zertifikat anfordern. 4. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat anfordern auf Erweiterte Zertifikatanforderung. 5. Klicken Sie auf der Seite Erweiterte Zertifikatanforderung auf Eine Anforderung an diese Zertifizierungsstelle erstellen und einreichen. 6. Führen Sie auf der Seite Erweiterte Zertifikatanforderung folgende Aktionen aus: a. Geben Sie unter Identifikationsinformationen im Feld Name einen eindeutigen Namen ein, z. B. den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Computers, für den Sie das Zertifikat anfordern. Geben Sie in den restlichen Feldern die entsprechenden Informationen ein. Hinweis Wenn der in das Feld Name eingegebene FQDN nicht mit dem Computernamen übereinstimmt, wird ein Eingabefehler mit der EreignisID 20052 angezeigt. b. Wählen Sie in der Dropdownliste Typ des erforderlichen Zertifikats die Option Andere aus. Geben Sie in das Feld OID Folgendes ein: 1.3.6.1.5.5.7.3.1,1.3.6.1.5.5.7.3.2. c. Klicken Sie unter Schlüsseloptionen auf Neuen Schlüsselsatz erstellen. Wählen Sie im Feld Kryptografiedienstanbieter die Option Microsoft Enhanced Cryptographic Provider v1.0 aus. Wählen Sie unter Schlüsselverwendung die Option Beide aus. Wählen Sie unter Schlüsselgröße den Wert 1024 aus. Wählen Sie Automatischer Schlüsselcontainername aus. Wählen Sie Schlüssel als „Exportierbar“ markieren aus. Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen Schlüssel in Datei exportieren und Verstärkte Sicherheit für den privaten Schlüssel aktivieren. Klicken Sie dann auf Zertifikat im lokalen Zertifikatspeicher aufbewahren. d. Wählen Sie unter Weitere Optionen unter Anforderungsformat die Option CMC aus. Wählen Sie in der Liste Hashalgorithmus die Option SHA-1 aus, und 162 deaktivieren Sie die Option Anforderung in Datei speichern. Geben Sie dann im Feld Anzeigename den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Computers an, für den Sie das Zertifikat anfordern. e. Klicken Sie auf Absenden. f. Wenn ein Dialogfeld zu einer möglichen Sicherheitsverletzung erscheint, klicken Sie auf Ja. g. Wenn die Seite Zertifikat steht noch aus erscheint, können Sie den Browser schließen. So genehmigen Sie die ausstehende Zertifikatanforderung 1. Melden Sie sich bei dem Computer mit den Zertifikatdiensten als Zertifizierungsstellenadministrator an. 2. Klicken Sie auf der Taskleiste auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf Zertifizierungsstelle. 3. Erweitern Sie in Zertifizierungsstelle den Knoten für den Namen Ihrer Zertifizierungsstelle, und klicken Sie dann auf Ausstehende Anforderungen. 4. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf die ausstehende Anforderung des vorherigen Schritts, zeigen Sie auf Alle Tasks, und klicken Sie dann auf Ausstellen. 5. Klicken Sie auf Ausgestellte Zertifikate, und stellen Sie sicher, dass das gerade ausgestellte Zertifikat aufgeführt wird. 6. Schließen Sie Zertifizierungsstelle. So rufen Sie das Zertifikat ab 1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie ein Zertifikat installieren möchten, z. B. beim Essentials-Verwaltungsserver oder bei einem Computer der Arbeitsgruppe. 2. Öffnen Sie Internet Explorer, und stellen Sie dann eine Verbindung mit dem Computer her, der die Zertifikatdienste hostet – z. B. http://<Servername>/certsrv. 3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen der Microsoft Zertifikatdienste auf Status ausstehender Zertifikatanforderungen anzeigen. 4. Klicken Sie auf der Seite Status ausstehender Zertifikatanforderungen anzeigen auf das angeforderte Zertifikat. 5. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat wurde ausgestellt auf Dieses Zertifikat installieren. 6. Klicken Sie im Dialogfeld Mögliche Skriptingverletzung auf Ja. 7. Wenn auf der Seite Zertifikat wurde installiert die Meldung Das neue Zertifikat wurde installiert angezeigt wird, können Sie den Browser schließen. 163 Erstellen eines Zertifikats in einer Unternehmenszertifizierungsstelle für Essentials 2010 Die folgenden Verfahren enthalten die Schritte zum Anfordern eines Zertifikats von einer Unternehmenszertifizierungsstelle mithilfe der Zertifikatdienste, einer Komponente von Windows Server 2003 und Windows Server 2008. Die Schritte müssen in der folgenden Reihenfolge ausgeführt werden: 1. Erstellen Sie eine Zertifikatvorlage. 2. Fordern Sie ein Zertifikat von der Unternehmenszertifizierungsstelle an. 3. Importieren Sie das Zertifikat in Essentials 2010. Weitere Informationen finden Sie unter Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010. 4. Importieren Sie das Zertifizierungsstellenzertifikat. Weitere Informationen finden Sie unter Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010. So erstellen Sie eine Zertifikatvorlage 1. Klicken Sie auf dem Computer mit der Unternehmenszertifizierungsstelle auf der Taskleiste auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Verwaltung, und klicken Sie dann auf Zertifizierungsstelle. 2. Erweitern Sie im Navigationsbereich den Namen der Zertifizierungsstelle, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Zertifikatvorlagen, und klicken Sie dann auf Verwalten. 3. Klicken Sie in der Konsole Zertifikatvorlagen im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf IPSec (Offlineanforderung), und klicken Sie dann auf Doppelte Vorlage. 4. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein im Dialogfeld Eigenschaften der neuen Vorlage in das Textfeld Vorlagenanzeigename einen neuen Namen für diese Vorlage ein, z. B. EssentialsCert. 5. Wählen Sie auf der Registerkarte Anforderungsverarbeitung die Option Exportieren von privatem Schlüssel zulassen, und klicken Sie dann auf Kryptografiedienstanbieter. 6. Wählen Sie im Dialogfeld Kryptografiedienstanbieter auswählen den Anbieter aus, der Ihre Geschäftsanforderungen am besten erfüllt, und klicken Sie dann auf OK. Hinweis Windows 2000 Server unterstützt Microsoft Enhanced Cryptographic Provider 1.0. Windows Server 2008, Windows Server 2003 und Windows XP unterstützen Microsoft RSA SChannel Cryptographic Provider. 7. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweiterungen. Klicken Sie dann unter Erweiterungen in dieser Vorlage auf Anwendungsrichtlinien, und klicken Sie dann auf Entfernen. 8. Klicken Sie im Dialogfeld Anwendungsrichtlinienerweiterung bearbeiten auf IPSicherheits-IKE, dazwischenliegend, und klicken Sie dann auf Entfernen. 9. Klicken Sie auf Hinzufügen, und halten Sie in der Liste Anwendungsrichtlinien die STRG-Taste gedrückt, um mehrere Elemente auszuwählen. Klicken Sie auf Clientauthentifizierung und auf Serverauthentifizierung, und klicken Sie dann auf OK. 164 10. Klicken Sie im Dialogfeld Anwendungsrichtlinienerweiterung bearbeiten auf OK. 11. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, stellen Sie sicher, dass die Gruppe des Benutzers über die Berechtigungen Lesen und Registrieren verfügt, und klicken Sie dann auf OK. So fordern Sie ein Zertifikat von einer Unternehmenszertifizierungsstelle an 1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie ein Zertifikat installieren möchten, z. B. beim Essentials-Verwaltungsserver oder bei einem Computer der Arbeitsgruppe. 2. Öffnen Sie Internet Explorer, und stellen Sie eine Verbindung mit dem Computer her, der die Zertifikatdienste hostet – z. B. http://<Servername>/certsrv. 3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen der Microsoft Zertifikatdienste auf Zertifikat anfordern. 4. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat anfordern auf Erweiterte Zertifikatanforderung. 5. Klicken Sie auf der Seite Erweiterte Zertifikatanforderung auf Eine Anforderung an diese Zertifizierungsstelle erstellen und einreichen. 6. Führen Sie auf der Seite Erweiterte Zertifikatanforderung folgende Aktionen aus: a. Wählen Sie unter Zertifikatvorlage den Namen der von Ihnen erstellten Vorlage aus, z. B. EssentialsCert. b. Geben Sie unter Identifikationsinformationen für Offlinevorlage im Feld Name einen eindeutigen Namen ein, z. B. den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Computers, für den Sie das Zertifikat anfordern. Geben Sie in den restlichen Feldern die entsprechenden Informationen ein. Hinweis Wenn der in das Feld Name eingegebene FQDN nicht mit dem Computernamen übereinstimmt, wird ein Eingabefehler mit der EreignisID 20052 angezeigt. c. Klicken Sie unter Schlüsseloptionen auf Neuen Schlüsselsatz erstellen, und wählen Sie im Feld Kryptografiedienstanbieter den Anbieter aus, der Ihre Geschäftsanforderungen am besten erfüllt. Wählen Sie unter Schlüsselanwendung die Option Beide aus und unter Schlüsselgröße die Größe, die am besten Ihre Geschäftsanforderungen erfüllt. Wählen Sie Automatischer Schlüsselcontainername aus. Stellen Sie sicher, dass die Option Schlüssel als „Exportierbar“ markieren ausgewählt ist, und deaktivieren Sie Schlüssel in Datei exportieren und Verstärkte Sicherheit für den privaten Schlüssel aktivieren. Klicken Sie dann auf Zertifikat im lokalen Zertifikatspeicher aufbewahren. Hinweis Windows 2000 Server unterstützt Microsoft Enhanced Cryptographic Provider 1.0. Windows Server 2008, Windows Server 2003 und Windows XP unterstützen Microsoft RSA SChannel Cryptographic Provider. 165 d. Wählen Sie unter Weitere Optionen unter Anforderungsformat die Option CMC aus. Wählen Sie in der Liste Hashalgorithmus die Option SHA-1 aus, und deaktivieren Sie Anforderung in Datei speichern. Geben Sie dann im Feld Anzeigename den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Computers an, für den Sie das Zertifikat anfordern. e. Klicken Sie auf Absenden. f. Wenn ein Dialogfeld zu einer möglichen Skriptingverletzung erscheint, klicken Sie auf Ja. g. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat wurde ausgestellt auf Dieses Zertifikat installieren. h. Wenn ein Dialogfeld zu einer möglichen Skriptingverletzung erscheint, klicken Sie auf Ja. i. Wenn auf der Seite Zertifikat wurde installiert die Meldung Das neue Zertifikat wurde installiert angezeigt wird, können Sie den Browser schließen. Siehe auch Verwenden von Zertifikaten in Essentials Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 In System Center Essentials 2010 können Sie bei Verwaltung von Computern, die einer Arbeitsgruppe angehören, anstelle des Kerberos-Protokolls Zertifikate für die gegenseitige Authentifizierung verwenden. Zertifikate ermöglichen eine Verschlüsselung der Verbindung zwischen einem Essentials-Agent und dem Essentials-Verwaltungsserver. Verwenden Sie gegebenenfalls das Tool „MOMCertImport“, um Zertifikate für den EssentialsVerwaltungsserver, den Agent auf einem verwalteten Computer oder für eine EssentialsInstallation, bei der nur die Konsole installiert wurde, zu importieren und zu konfigurieren. Wichtig Ein Zertifikat kann nicht importiert werden, wenn Sie folgende Zeichen im Kennwort verwenden: ~`!@#$%^&*()_+-={}|[]\:";'<>?,./ Ein Zertifikat kann nicht importiert werden, der Zertifikatsname ein Leerzeichen enthält. So importieren Sie Zertifikate 1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das ein Mitglied der Verwaltungsgruppe ist. 2. Klicken Sie auf der Taskleiste auf Start und anschließend auf Ausführen. 3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK. 4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung <Laufwerksbuchstabe>: ein (wobei <Laufwerksbuchstabe> für das Laufwerk steht, auf dem sich die Installationsmedien für 166 Essentials 2010 2007 befinden), und drücken Sie dann die EINGABETASTE. 5. Geben Sie cd\SupportTools\i386 ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. Hinweis Geben Sie auf 64-Bit-Computern cd\SupportTools\amd64 ein. 6. Geben Sie MOMCertImport ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. 7. Klicken Sie im Dialogfeld Zertifikat auswählen auf das Zertifikat, das Sie importieren möchten, und klicken Sie dann auf OK. Die folgenden Anweisungen umfassen die Schritte zum Importieren eines Zertifizierungsstellenzertifikats in System Center Essentials 2010. So importieren Sie das Zertifizierungsstellenzertifikat 1. Melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Sie ein Zertifikat installiert haben. 2. Öffnen Sie Internet Explorer, und stellen Sie eine Verbindung mit dem Computer her, der die Zertifikatdienste hostet, z. B. http://<Servername>/certsrv. 3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Download eines Zertifizierungsstellenzertifikats, einer Zertifikatkette oder einer Sperrliste. 4. Klicken Sie auf der Seite Download eines Zertifizierungsstellenzertifikats, einer Zertifikatkette oder einer Sperrliste auf Diese Zertifizierungsstellen-Zertifikatkette installieren. 5. Klicken Sie im Dialogfeld Mögliche Skriptingverletzung auf Ja. 6. Schließen Sie Internet Explorer, wenn die Seite Installation eines Zertifizierungsstellenzertifikats angezeigt wird. So kopieren Sie das Zertifizierungsstellenzertifikat vom aktuellen Benutzer auf den lokalen Computer 1. Klicken Sie auf der Taskleiste auf Start und anschließend auf Ausführen. 2. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen den Befehl mmc ein, und klicken Sie dann auf OK. 3. Klicken Sie im Fenster Konsole1 auf Datei, und klicken Sie dann auf Snap-In hinzufügen/entfernen. 4. Klicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen auf Hinzufügen. 5. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen auf Zertifikate, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. 6. Stellen Sie sicher, dass im Dialogfeld Zertifikats-Snap-In die Option Mein Benutzerkonto aktiviert ist, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. 7. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen auf Hinzufügen. 8. Wählen Sie im Dialogfeld Zertifikat-Snap-In die Option Computerkonto aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 9. Stellen Sie sicher, dass im Dialogfeld Computer auswählen, die Option Lokaler Computer: (der Computer, auf dem diese Konsole ausgeführt wird) ausgewählt wird, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. 167 10. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen auf Schließen. 11. Klicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen auf OK. 12. Erweitern Sie im Fenster Konsole1 Zertifikate - Aktueller Benutzer, erweitern Sie dann Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen, und klicken Sie auf Zertifikate. 13. Klicken Sie im rechten Bereich mit der rechten Maustaste auf das Zertifizierungsstellenzertifikat, das Sie importiert haben, und klicken Sie dann auf Kopieren. 14. Erweitern Sie Zertifikate (Lokaler Computer), erweitern Sie Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Zertifikate, und klicken Sie dann auf Einfügen. Siehe auch Verwenden von Zertifikaten in Essentials Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats Character Validation Aktualisieren eines Zertifikats für lokal veröffentlichten Inhalt System Center Essentials 2010 wurde für die Verwendung eines aktualisierten Zertifikattyps für die Erstellung von Softwarepaketen in Essentials entwickelt. Wenn Sie ein Upgrade auf Essentials 2010 von Essentials 2007 SP1 oder Essentials 2010 RC ausgeführt haben oder wenn Sie Essentials 2010 auf einem Computer installieren, auf dem zuvor eine Essentials-Version installiert war, und Sie kein Zertifikat namens Essentials Publishers Self-signed im Zertifikatspeicher des lokalen Computers des vertrauenswürdigen Herausgebers auf dem Essentials-Verwaltungsserver haben, oder wenn Sie ein vorhandenes Zertifikat von Softwareherausgebern vor dem Ablauf aktualisieren müssen, müssen Sie ggf. das EssentialsZertifikat aktualisieren, das für lokal veröffentlichten Inhalt verwendet wird. Ersetzen Sie mit dem Updatetool für Zertifikate für veröffentlichte Software (UpdatePublisherscert.exe) das zum Signieren von mit Essentials 2010 bereitgestellten Softwarepaketen verwendete Zertifikat. Von diesem Tool werden die folgenden Aktionen ausgeführt: 1. Das vorhandene von Essentials 2010 verwendete Zertifikat wird ersetzt. 2. Vorhandene Softwarepakete werden mit dem neuen Zertifikat signiert. 3. Das neue Zertifikat wird auf allen verwalteten Computern mit Ausnahme von Computern, die einer Arbeitsgruppe angehören, bereitgestellt. Hinweis Sie müssen das Essentials-Softwareherausgeberzertifikat auf Computern, die einer Arbeitsgruppe angehören, manuell aktualisieren. Weitere Informationen zum manuellen Aktualisieren von Zertifikaten auf Computern, die einer Arbeitsgruppe angehören, finden Sie unter How to Install Agents on Workgroup-joined Computers in Essentials. Vorsicht 168 Führen Sie dieses Tool nur aus, wenn Sie feststellen, dass auf einem Essentials 2007bzw. Essentials 2010-Server kein Zertifikat mit dem Namen Essentials Publishers Selfsigned im Zertifikatspeicher des lokalen Computers des vertrauenswürdigen Herausgebers vorhanden ist, oder wenn auf dem Server ein Zertifikat mit dem Namen Essentials Publishers Self-signed vorhanden ist, das in den nächsten 30 Tagen abläuft. So aktualisieren Sie ein Zertifikat mit dem Tool „UpdatePublisherscert.exe“ 1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator. 2. Führen Sie UpdatePublisherscert.exe aus. Überprüfen der Installation des neuen Zertifikats auf einem verwalteten Computer Zum Überprüfen des Zertifikatspeichers des lokalen Computers müssen Sie das Zertifikat-SnapIn von Microsoft Management Console (MMC) öffnen. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie das Zertifikat-Snap-In öffnen. So öffnen Sie das MMC-Zertifikat-Snap-In 1. Öffnen Sie die Snap-In-Konsole von Microsoft Management Console (MMC) als Administrator. 2. Klicken Sie im Menü Datei auf Snap-In hinzufügen/entfernen. 3. Klicken Sie auf Computern mit Windows Server 2003 bzw. Windows XP auf Hinzufügen, wählen Sie Zertifikate aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. 4. Wählen Sie auf Computern mit Windows Server 2008, Windows Vista oder Windows 7 Zertifikate aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. 5. Aktivieren Sie das Optionsfeld Computerkonto, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 6. Wählen Sie Lokaler Computer aus, und klicken Sie anschließend auf Fertig stellen. 7. Schließen Sie auf Computern mit Windows Server 2003 bzw. Windows XP das Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen. 8. Klicken Sie im Fenster Snap-In hinzufügen/entfernen auf OK. Sie müssen nun im geöffneten Zertifikat-Snap-In überprüfen, ob sich das neue Zertifikat an den folgenden Speicherorten befindet: Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen (auf dem Essentials-Verwaltungsserver und auf allen verwalteten Computern) Vertrauenswürdige Herausgeber (auf dem Essentials-Verwaltungsserver und auf allen verwalteten Computern) So überprüfen Sie Zertifikate 1. Wählen Sie in MMC den Knoten Zertifikate (Lokaler Computer) aus. 169 2. Erweitern Sie den Ordner Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen. 3. Stellen Sie sicher, dass ein Zertifikat mit dem Namen Essentials Publishers Selfsigned vorhanden ist. Wenn es nicht vorhanden ist, führen Sie UpdatePublisherscert.exe aus. 4. Erweitern Sie den Knoten Vertrauenswürdige Herausgeber, und wählen Sie den Ordner Zertifikate aus. 5. Stellen Sie sicher, dass ein Zertifikat mit dem Namen Essentials Publishers Selfsigned vorhanden ist. Wenn es nicht vorhanden ist, führen Sie UpdatePublisherscert.exe aus. Hinweis Wenn Sie dieses Tool zum Verlängern der Gültigkeit von Zertifikaten ausführen, stellen Sie sicher, dass das Ablaufdatum des Zertifikats 5 Jahre nach dem Tag der Ausführung von UpdatePublishercert.exe liegt. Siehe auch Verwenden von Zertifikaten in Essentials Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 Entfernen eines mit dem Tool „MOMCertImport“ importierten Zertifikats Verwenden Sie das Tool „MOMCertImport“ zum Bearbeiten der Registrierung und zum Entfernen von in System Center Essentials 2010 importierten Zertifikaten. Vorsicht Durch eine fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung können ernsthafte Systemschäden verursacht werden. Erstellen Sie daher eine Sicherungskopie aller wichtigen Daten, bevor Sie Änderungen an der Registrierung vornehmen. So entfernen Sie ein mit dem Tool „MOMCertImport“ importiertes Zertifikat 1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das ein Mitglied der Verwaltungsgruppe ist. 2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und danach auf Ausführen, geben Sie regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK. 3. Erweitern Sie auf der Seite Registrierungs-Editor die Option HKEY_LOCAL_MACHINE, erweitern Sie SOFTWARE, erweitern Sie Microsoft, erweitern Sie Microsoft Operations Manager, erweitern Sie dann 3.0, und klicken Sie auf Computereinstellungen. 4. Klicken Sie im Ergebnisfenster mit der rechten Maustaste auf ChannelCertificateSerialNumber, und klicken Sie dann auf Ändern. 5. Wählen Sie im Dialogfeld Binärwert bearbeiten die Binärdaten aus, und drücken Sie 170 dann auf Taste Entf.. Siehe auch Importieren von Zertifikaten in System Center Essentials 2010 Verwenden des Knotens „Geräteverwaltung“ in Essentials Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie nach der Installation die Konfiguration eines speziellen System Center Essentials 2010-Verwaltungsservers, eines mit Agents verwalteten Computers, eines ohne Agents verwalteten Computers oder eines Netzwerkgeräts durchführen. Hinweis Weitere Informationen zu den Konfigurationseinstellungen für Essentials 2010, die auch als „Konfiguration globaler Einstellungen“ bezeichnet werden, finden Sie unter Der Knoten "Einstellungen" in Essentials. Inhalt dieses Abschnitts Verwalten des Verwaltungsservers in Essentials Bietet Verfahren für die Konfiguration eines Verwaltungsservers in Essentials 2010. Verwalten von mit Agents verwalteten Computern in Essentials Bietet Verfahren für die Konfiguration eines mit Agents verwalteten Computers in Essentials 2010. Konfiguration eines Netzwerkgeräts zur Verwendung eines anderen Essentials-Proxyagents Ein Verfahren für die Konfiguration eines Netzwerkgeräts oder Computers, auf dem kein Windows-Betriebssystem ausgeführt wird, für die Nutzung eines anderen Essentials 2010-Proxyagents. Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt Enthält eines Beschreibung des Verfahrens zum Öffnen einer Ansicht für einen/ein durch einen Essentials 2010-Agent verwalteten/verwaltetes Computer/Netzwerkgerät. Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe Enthält eine Beschreibung des Verfahrens zum Löschen eines durch einen Agent 171 verwalteten Computers oder Netzwerkgeräts aus Essentials 2010. Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 Enthält eine Beschreibung des Verfahrens zum Anzeigen der Eigenschaften eines durch einen Essentials 2010-Agent verwalteten Computers oder Netzwerkgeräts. Verwalten des Verwaltungsservers in Essentials Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie die Nachinstallationskonfiguration für einen mit Agents verwalteten Essentials 2010Verwaltungsserver durchführen. Inhalt dieses Abschnitts Außerkraftsetzen der Taktausfalleinstellung für den EssentialsVerwaltungsserver Bietet ein Verfahren zur Außerkraftsetzung der Taktausfalleinstellung des Essentials 2010-Verwaltungsservers, um die Anzahl der fehlenden Takte zu konfigurieren, die vom Verwaltungsserver für einen mit Agents verwalteten Computer akzeptiert werden, bevor der Status des Computers in „kritisch“ geändert wird. Konfigurieren der Internetproxyeinstellungen für einen EssentialsVerwaltungsserver Enthält eine Beschreibung eines Verfahrens zur Konfiguration der Internetproxyeinstellungen für den Verwaltungsserver. Siehe auch Verwaltung in Essentials Außerkraftsetzen der Taktausfalleinstellung für den EssentialsVerwaltungsserver Nutzen Sie folgendes Verfahren zur Außerkraftsetzung der Taktausfalleinstellung, um die Anzahl der fehlenden Takte zu konfigurieren, die vom Essentials 2010-Verwaltungsserver für einen mit Agents verwalteten Computer akzeptiert werden, bevor der Status des Computers in „kritisch“ geändert wird. Weitere Informationen finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials. 172 So setzen Sie die Taktausfalleinstellung für einen Verwaltungsserver außer Kraft 1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Einstellungen. 3. Erweitern Sie im Bereich Einstellungen den Knoten Typ: Server, und klicken Sie auf die Option Takt. 4. Gehen Sie im Dialogfeld Servereinstellungen - Takt wie folgt vor: a. Wählen Sie die Option Globale Servereinstellungen außer Kraft setzen. b. Ändern Sie die Option Anzahl fehlender Takte auf den gewünschten Wert. 5. Klicken Sie auf OK. Siehe auch Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 Konfigurieren der Internetproxyeinstellungen für einen EssentialsVerwaltungsserver Nutzen Sie folgendes Verfahren zur Konfiguration der Internetproxyeinstellungen für den Essentials 2010-Verwaltungsserver. Sie müssen diese Einstellungen konfigurieren, wenn Essentials 2010-Funktionen aktiviert sind, die eine Kommunikation des EssentialsVerwaltungsservers über das Internet erfordern. Konfiguration der Internetproxyeinstellungen für einen Essentials-Verwaltungsserver 1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Einstellungen. 3. Erweitern Sie im Bereich Einstellungen den Knoten Updateverwaltung, und doppelklicken Sie auf Proxyserver. 4. Wählen Sie im Dialogfeld Updateverwaltungseinstellungen - Proxyserver die Option Ja, und gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie aus der Dropdownliste http:// oder https:// aus, und geben Sie in das Textfeld Adresse den Namen des Internetproxyservers ein. Geben Sie in das Feld Port die Portnummer ein, und klicken Sie dann auf OK. Siehe auch Verwaltung in Essentials Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 173 Verwalten von mit Agents verwalteten Computern in Essentials Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren können Sie die Nachinstallationskonfiguration für einen mit Agents verwalteten Essentials 2010-Computer durchführen. Inhalt dieses Abschnitts Reparieren eines Agents in Essentials Stellt das Verfahren bereit, mit dem die Installation eines Agents auf mit Agent verwalteten Computern repariert wird. Deinstallieren eines Essentials-Agents Stellt die Verfahren bereit, mit dem ein Agent auf einem mit Agents verwalteten Computer deinstalliert wird. Außerkraftsetzen der Takteinstellungen für einen Essentials-Agent In diesem Abschnitt wird das Verfahren beschrieben, mit dem Sie die Agenttakteinstellungen auf einem bestimmten Agent außer Kraft setzen. Der Takt ist ein regelmäßiger Puls vom Agent an den Essentials-Verwaltungsserver. Siehe auch Verwaltung in Essentials Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 Reparieren eines Agents in Essentials Wenden Sie eines der folgenden Verfahren an, um die Installation des Agents auf mit Agents verwalteten Computern zu reparieren. So reparieren Sie die Installation des Agents mithilfe der Essentials 2010-Konsole 1. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet. 3. Wählen Sie im Bereich Mit Agents verwaltet die Computer, für die Sie den Agent reparieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese, und wählen Sie Reparieren. 4. Behalten Sie im Dialogfeld Agents reparieren entweder die Aktivierung der Option 174 Ausgewähltes Aktionskonto des Verwaltungsservers verwenden bei, oder gehen Sie wie folgt vor: a. Wählen Sie die Option Anderes Benutzerkonto. b. Geben Sie Benutzername und Kennwort ein, und geben Sie die Domäne ein, oder wählen Sie sie aus der Liste aus. Wählen Sie Dies ist ein lokales Computerkonto und kein Domänenkonto, wenn es sich bei dem Konto um ein lokales Benutzerkonto handelt. Wichtig Dieses Konto muss über Administratorrechte auf dem Computer verfügen, da die Reparatur sonst fehlschlägt. c. Klicken Sie auf Reparieren. 5. Beachten Sie, dass sich im Dialogfeld Status des Agentverwaltungstasks der Status für jeden ausgewählten Computer von In Warteschlange in Erfolgreich ändert. Wenn der Task für einen Computer fehlschlägt, klicken Sie auf den Computer. Der Grund für den Fehler wird im Textfeld Taskausgabe angezeigt. 6. Klicken Sie auf Schließen. So reparieren Sie den Agent mit dem MOMAgent.msi-Setup-Assistenten 1. Melden Sie sich mit einem Konto bei dem Computer an, das Mitglied der Sicherheitsgruppe „Administratoren“ für den Computer ist. 2. Klicken Sie in Software unter System Center Operations Manager 2007 R2-Agent auf Ändern. 3. Klicken Sie im Setup-Assistenten für den Agent auf Weiter. 4. Wählen Sie auf der Seite Programmwartung die Option Reparieren aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 5. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Reparieren des Programms auf Installieren. 6. Klicken Sie auf der Seite Der Setup-Assistent für den System Center Operations Manager-Agent wird beendet auf Fertig stellen. So reparieren Sie den Agent mit MOMAgent.msi mit der Befehlszeile 1. Melden Sie sich mit einem Konto bei dem verwalteten Computer an, das Mitglied der Sicherheitsgruppe „Administratoren“ für den Computer ist. 2. Öffnen Sie das Fenster mit der Eingabeaufforderung. 3. Geben Sie z. B. Folgendes an der Eingabeaufforderung ein: %WinDir%\System32\msiexec.exe /fomus <Pfad>\MOMAgent.msi./qb Hinweis Weitere Informationen zu dem Befehlzeilenoptionen in der Windows InstallerAnwendung finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=70004. 175 Siehe auch Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials Deinstallieren eines Essentials-Agents Verwenden Sie eines der folgenden Verfahren, um einen Essentials 2010-Agent von einem mit Agents verwalteten Computer zu deinstallieren. Weitere Informationen zum Knoten „Geräteverwaltung“ der Essentials-Konsole finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials. So deinstallieren Sie den Agent mithilfe der Essentials-Konsole 1. Melden Sie sich am Computer mit einem Konto an, das der Rolle „Administratoren“ für Essentials 2010 angehört. 2. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. Hinweis Bei Ausführung der Essentials 2010-Konsole auf einem Computer, der kein Essentials-Verwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Verbindung mit dem Server herstellen angezeigt. Geben Sie den Namen des EssentialsVerwaltungsservers in das Textfeld Servername ein. 3. Erweitern Sie im Bereich „Verwaltung“ den Knoten Verwaltung, erweitern Sie Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet. 4. Wählen Sie im Bereich Mit Agents verwaltet die Computer aus, für die Sie den Agent deinstallieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese, und wählen Sie Deinstallieren. 5. Behalten Sie im Dialogfeld Agents deinstallieren entweder die Aktivierung der Option Ausgewähltes Aktionskonto des Verwaltungsservers verwenden bei, oder gehen Sie wie folgt vor: a. Wählen Sie die Option Anderes Benutzerkonto. b. Geben Sie Benutzername und Kennwort ein, und geben Sie die Domäne ein, oder wählen Sie sie aus der Liste aus. Wählen Sie Dies ist ein lokales Computerkonto und kein Domänenkonto, wenn es sich bei dem Konto um ein lokales Benutzerkonto handelt. Wichtig Dieses Konto erfordert Administratorrechte auf dem Computer, da die Deinstallation sonst fehlschlägt. c. Klicken Sie auf Deinstallieren. 6. Im Dialogfeld Status des Agentverwaltungstasks geht der Status für jeden ausgewählten Computer von In Warteschlange in Erfolgreich über. Hinweis Wenn der Task für einen Computer fehlschlägt, klicken Sie auf den Computer. Sie können dann die Fehlerursache im Textfeld Taskausgabe nachlesen. 176 7. Klicken Sie auf Schließen. So deinstallieren Sie den Agent mit dem Setup-Assistenten für den MOMAgent.msiAgent 1. Melden Sie sich mit einem Konto bei dem Computer an, das Mitglied der Sicherheitsgruppe der Administratoren für den Computer ist. 2. Klicken Sie unter Software auf Entfernen für System Center Operations Manager 2007 R2-Agent, und klicken Sie dann auf Ja. Hinweis Der Setup-Assistent für den Agent kann auch ausgeführt werden, indem Sie doppelt auf MOMAgent.msi klicken. Diese Datei ist auf dem Essentials 2010Installationsmedium verfügbar. So deinstallieren Sie den Agent mit MOMAgent.msi über die Befehlszeile 1. Melden Sie sich mit einem Konto bei dem verwalteten Computer an, das Mitglied der Sicherheitsgruppe „Administratoren“ für den Computer ist. 2. Öffnen Sie das Fenster mit der Eingabeaufforderung. 3. Geben Sie z. B. Folgendes an der Eingabeaufforderung ein: %WinDir%\System32\msiexec.exe /x <Pfad>\MOMAgent.msi./qb Hinweis Weitere Informationen zu dem Befehlzeilenoptionen in der Windows InstallerAnwendung finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=70004. Siehe auch Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials Außerkraftsetzen der Takteinstellungen für einen Essentials-Agent Mit dem folgenden Verfahren setzen Sie in System Center Essentials 2010 die Agenttakteinstellungen für einen bestimmten Agent außer Kraft. Bei einem Takt handelt es sich um einen periodischen Impuls, der von einem Agent an den Essentials-Verwaltungsserver gesendet wird und Informationen hinsichtlich der Integrität des Agents enthält. Weitere Informationen finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials. So setzen Sie die Agenttakteinstellung für einen bestimmten Agent außer Kraft 1. Klicken Sie im Dialogfeld Agenteigenschaften auf Globale Servereinstellungen außer Kraft setzen. Hinweis Weitere Informationen zum Aufrufen des Dialogfelds Agenteigenschaften finden Sie unter Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in 177 System Center Essentials 2010. 2. Ändern Sie den Wert für das Taktintervall. Der maximal zulässige Wert für das Taktintervall ist 86.400 Sekunden (1 Tag). Der minimal zulässige Wert ist 5 Sekunden. 3. Klicken Sie auf OK. Siehe auch Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 Konfiguration eines Netzwerkgeräts zur Verwendung eines anderen Essentials-Proxyagents Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um die Proxyagents für Netzwerkgeräte in System Center Essentials 2010 zu ändern. Bei dem Proxyagent kann es sich um einen beliebigen, durch Agents verwalteten Computer in der Verwaltungsgruppe handeln. Auf diesem Computer muss die optionale Windows-Komponente SNMP installiert sein, sodass eine Verbindung mit den Geräten mittels SNMP möglich ist. Ändern des Proxyagents für Netzwerkgeräte 1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ für Essentials 2010 ist. 2. Klicken Sie in der Essentials 2010-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. Hinweis Bei Ausführung der Essentials 2010-Konsole auf einem Computer, der nicht dem Essentials-Verwaltungsserver entspricht, wird das Dialogfeld Verbindung mit Server herstellen angezeigt. Geben Sie in das Textfeld Servername den Namen des Essentials-Verwaltungsservers ein. 3. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Netzwerkgeräte. 4. Wählen Sie im Bereich Netzwerkgeräte die Netzwerkgeräte aus, für die Sie den Proxyagent ändern möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese, und wählen Sie Proxyagent ändern. 5. Wählen Sie im Dialogfeld Proxagent ändern den Computer, den Sie als neuen Proxyagent einsetzen möchten, und klicken Sie dann auf OK. Siehe auch Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials 178 Öffnen einer Ansicht für ein durch Essentials verwaltetes Objekt Verwenden Sie folgendes Verfahren zum Öffnen einer Ansicht für einen durch einen Agent verwalteten Computer, einen ohne Agent verwalteten Computer oder ein NetzwerkgerätSystem Center Essentials 2010. Öffnen einer Ansicht für ein verwaltetes Objekt 1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ für Essentials 2010 ist. 2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung. Hinweis Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der kein EssentialsVerwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Verbindung mit dem Server herstellen angezeigt. Geben Sie den Namen des Essentials-Verwaltungsservers in das Feld Servername ein. 3. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet oder Netzwerkgerät. 4. Klicken Sie im Bereich Ergebnisse mit der rechten Maustaste auf das Objekt, für das Sie eine Ansicht öffnen möchten. Klicken Sie auf Öffnen, und wählen Sie dann per Mausklick die gewünschte Ansicht (z. B. Ereignisansicht) aus. Siehe auch Ansichten in Essentials Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe Gehen Sie folgendermaßen vor, um ein verwaltetes Objekt aus einer Verwaltungsgruppe in System Center Essentials 2010 zu löschen. Weitere Informationen zum Knoten "Geräteverwaltung" der Essentials-Konsole finden Sie unter Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials. So löschen Sie ein verwaltetes Objekt aus einer Verwaltungsgruppe 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet, Ohne Agents verwaltet oder auf Netzwerkgerät. 3. Wählen Sie im Ergebnisbereich die aus der Gruppe zu löschenden Objekte aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und klicken Sie dann auf Löschen. 4. Klicken Sie im Dialogfeld Bestätigen auf Ja. 179 Siehe auch Der Knoten "Geräteverwaltung" in Essentials Anzeigen der Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor, um die Eigenschaften eines verwalteten Objekts in System Center Essentials 2010 anzuzeigen. So zeigen Sie die Eigenschaften eines verwalteten Objekts an 1. Melden Sie sich bei dem Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ für Essentials 2010 ist. 2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. Hinweis Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der nicht dem Essentials-Verwaltungsserver entspricht, wird das Dialogfeld Verbindung mit Server herstellen angezeigt. Geben Sie in das Textfeld Servername den Namen des Essentials-Verwaltungsservers ein. 3. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, erweitern Sie Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Verwaltungsserver, Mit Agents verwaltet, Ohne Agents verwaltet oder auf Netzwerkgeräte. 4. Klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf das Objekt, dessen Eigenschaften Sie anzeigen möchten, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Siehe auch Löschen eines durch Essentials verwalteten Objekts aus einer Gruppe Arbeiten mit Management Packs in Essentials Mithilfe von Management Packs wird System Center Essentials 2010 für die Überwachung bestimmter Anwendungen, Dienste und Geräte konfiguriert. In den Themen dieses Abschnitts werden grundlegende Management Pack-Konzepte und -Tasks in Essentials 2010 behandelt. Inhalt dieses Abschnitts Importieren eines Management Packs in Essentials Schrittweise Anleitung zum Importieren eines Management Packs in Essentials 2010 Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials Schrittweise Anleitung zum Exportieren eines Management Packs in Essentials 2010 180 Löschen eines Management Packs in Essentials Schrittweise Anleitung zum Deinstallieren eines Management Packs in Essentials 2010 Siehe auch Der Knoten "Management Pack" in Essentials Importieren eines Management Packs in Essentials Mit einem Management Pack wird System Center Essentials 2010 für die Überwachung bestimmter Anwendungen, Dienste oder Geräte konfiguriert. Sobald Sie ein Management Pack in Essentials 2010 importieren, werden die Überwachungsvorgänge für die entsprechenden Anwendungen, Dienste oder Geräte gestartet. Eine zusätzliche Konfiguration ist nicht erforderlich. So importieren Sie Management Packs von einem Datenträger 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Management Packs und dann auf Management Packs importieren. 3. Wenn das Dialogfeld Management Packs importieren erscheint, klicken Sie auf Hinzufügen, und klicken Sie dann auf Von Datenträger hinzufügen. Wenn Sie aufgefordert werden, den Onlinekatalog auf Abhängigkeiten zu durchsuchen, die lokal nicht ermittelt werden können, klicken Sie auf Ja. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem sich Ihre Management Pack-Datei befindet. Wählen Sie die aus diesem Verzeichnis zu importierenden Management Packs aus, und klicken Sie dann auf Öffnen. Hinweis Essentials 2010 kann nicht auf den Microsoft Management PackKatalogwebdienst zugreifen, wenn die Verbindungseinstellungen von Internet Explorer noch nicht für den Zugriff auf das Internet konfiguriert wurden. Sie können in den Einstellungen der Verbindungen von Internet Explorer ausdrücklich einen Proxyserver konfigurieren. 4. Im Dialogfeld Management Packs importieren werden die von Ihnen ausgewählten Management Packs angezeigt. Klicken Sie auf Hinzufügen oder Entfernen, um die Liste der zu importierenden Management Packs zu bearbeiten, und klicken Sie auf Eigenschaften, um die Details eines ausgewählten Management Packs anzuzeigen. Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Management Packs auf Installieren. Hinweis Wenn Sie versuchen, ein Management Pack hinzuzufügen, das bereits importiert wurde, erscheint im Fenster Statusdetails ein entsprechender Hinweis. 181 5. Klicken Sie auf Schließen, sobald der Importvorgang abgeschlossen ist und im Dialogfeld neben jedem Management Pack ein Symbol angezeigt wird, das einen erfolgreichen oder fehlerhaften Importvorgang signalisiert. Im Bereich Management Packs der Essentials-Konsole werden alle importierten Management Packs aufgelistet. So importieren Sie ein Management Pack aus dem Microsoft Management PackKatalogwebdienst 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Management Packs und dann auf Management Packs importieren. 3. Wenn das Dialogfeld Management Packs importieren erscheint, klicken Sie auf Hinzufügen und dann auf Importieren aus dem Microsoft Update-Katalog. Hinweis Essentials 2010 kann nicht auf den Microsoft Management PackKatalogwebdienst zugreifen, wenn die Einstellungen der Verbindungen von Internet Explorer noch nicht für den Zugriff auf das Internet konfiguriert wurden. Sie können in den Verbindungseinstellungen von Internet Explorer ausdrücklich einen Proxyserver konfigurieren. 4. Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Management Packs die Management Packs aus, die Sie importieren möchten. 5. Im Dialogfeld Management Packs importieren werden die von Ihnen ausgewählten Management Packs angezeigt. Klicken Sie auf Hinzufügen oder Entfernen, um die Liste der zu importierenden Management Packs zu bearbeiten, und klicken Sie auf Eigenschaften, um die Details eines ausgewählten Management Packs anzuzeigen. Klicken Sie nach Auswahl der gewünschten Management Packs auf Installieren. Hinweis Wenn Sie versuchen, ein Management Pack hinzuzufügen, das bereits importiert wurde, erscheint im Fenster Statusdetails ein entsprechender Hinweis. 6. Klicken Sie auf Schließen, sobald der Importvorgang abgeschlossen ist und im Dialogfeld neben jedem Management Pack ein Symbol angezeigt wird, das einen erfolgreichen oder fehlerhaften Importvorgang signalisiert. Im Bereich Management Packs der Essentials-Konsole werden alle importierten Management Packs aufgelistet. Siehe auch Der Knoten "Management Pack" in Essentials Arbeiten mit Management Packs in Essentials 182 Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials Beim Exportieren eines Management Packs in System Center Essentials 2010 können Sie die an einem versiegelten Management Pack vorgenommenen Anpassungen in einer Datei speichern. Da versiegelte Management Packs nicht geändert werden können, werden die an einem Management Pack vorgenommenen Änderungen in einer separaten Management Pack-Datei gespeichert, standardmäßig im Standard-Management Pack. Diese Datei können Sie dann in eine andere Verwaltungsgruppe importieren. Dieses Management Pack hängt jedoch vom ursprünglichen versiegelten Management Pack ab und kann nur in Verwaltungsgruppen importiert werden, die über das ursprüngliche versiegelte Management Pack verfügen. Sie können nur nicht versiegelte Management Packs exportieren. So exportieren Sie Anpassungen eines Management Packs 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Management Packs, um die Liste der importierten Management Packs anzuzeigen. 3. Klicken Sie im Bereich Management Packs mit der rechten Maustaste auf das Management Pack, das Sie exportieren möchten, und klicken Sie dann auf Management Pack exportieren. 4. Erweitern Sie im Dialogfeld Ordner suchen den Pfad zum Speicherort für die Datei, und klicken Sie auf OK. Das Management Pack wird als Essentials 2010 XML-Management Pack-Datei gespeichert und kann nun in eine andere Verwaltungsgruppe importiert werden. Siehe auch Der Knoten "Management Pack" in Essentials Arbeiten mit Management Packs in Essentials Löschen eines Management Packs in Essentials Wenn Sie ein Management Pack in System Center Essentials 2010 nicht mehr benötigen, können Sie es löschen. Wenn Sie ein Management Pack löschen, werden sämtliche zugehörigen Einstellungen und Schwellenwerte aus Essentials 2010 entfernt. Auch die MP- bzw. XML-Dateien des betreffenden Management Packs werden von der Festplatte des EssentialsVerwaltungsservers gelöscht. Sie können ein Management Pack erst löschen, wenn Sie alle abhängigen Management Packs gelöscht haben. So löschen Sie ein Management Pack 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Management Packs. 183 3. Klicken Sie im Bereich Management Packs mit der rechten Maustaste auf das Management Pack, das Sie entfernen möchten, und klicken Sie dann auf Löschen. 4. Wenn eine Warnung erscheint, in der angegeben wird, dass das Löschen des Management Packs Auswirkungen auf die Bereichsdefinition einiger Benutzerrollen haben kann, klicken Sie auf Ja. Hinweis Sind andere importierte Management Packs von dem zu löschenden Management Pack abhängig, wird die Fehlermeldung Abhängige Management Packs angezeigt. Sie müssen die abhängigen Management Packs löschen, bevor Sie fortfahren können. Das ausgewählte Management Pack wird dann von Essentials 2010 entfernt. Siehe auch Der Knoten "Management Pack" in Essentials Exportieren der Anpassungen eines Management Packs in Essentials Importieren eines Management Packs in Essentials Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials In System Center Essentials 2010 kann beim Auftreten einer Warnung sofort eine Benachrichtigung an Operatoren gesendet werden. Für die Konfiguration einer Benachrichtigung in einer Netzwerkumgebung müssen Administratoren die folgenden Aktionen ausführen: 1. Aktivieren eines Benachrichtigungskanals 2. Erstellen eines Benachrichtigungsempfänger Inhalt dieses Abschnitts Erstellen eines E-Mail-Benachrichtigungskanals in Essentials Schrittweise Anleitung für die Aktivierung eines E-Mail-Benachrichtigungskanals. Hinzufügen eines Benachrichtigungsabonnenten in Essentials Schrittweise Anleitung zum Erstellen eines Benachrichtigungsabonnenten. Siehe auch Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials 184 Erstellen eines E-Mail-Benachrichtigungskanals in Essentials Die Einrichtung eines Benachrichtigungskanals in System Center Essentials 2010 ist der erste Schritt in der Konfiguration von Benachrichtigungen in System Center Essentials 2010. In den folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie einen E-Mail-Benachrichtigungskanal konfigurieren, einschließlich der Schritte für die Bearbeitung des Nachrichtenformats. Zudem wird die Erstellung und Konfiguration des Benachrichtigungsaktionskonto erläutert, das in Essentials 2010 für das Versenden von Benachrichtigungen verwendet wird. So aktivieren Sie einen E-Mail-Benachrichtigungskanal 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Benachrichtigungen, und klicken Sie dann auf Kanäle. Klicken Sie im Bereich Tasks auf Neu, und klicken Sie dann auf E-Mail (SMTP)…. Hinweis Wahlweise können Sie durch Auswahl der betreffenden Option bei Anklicken von Neu auch andere Arten von Benachrichtigungskanälen aktivieren, z. B. Instant Messaging, Textnachrichten oder Befehle. 3. Wenn der Assistent für den E-Mail-Benachrichtigungskanal geöffnet wird, geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den betreffenden Kanal an, oder akzeptieren Sie die Standardeinstellungen, und klicken Sie dann auf Weiter. 4. Klicken Sie im Bereich „SMTP-Server“ auf Hinzufügen, um das Dialogfeld SMTP-Server hinzufügen anzuzeigen. 5. Geben Sie den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) eines SMTP-Servers (Simple Mail Transfer Protocol) ein, geben Sie die Portnummer ein, wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus, und klicken Sie dann auf OK. 6. Geben Sie die Absenderadresse ein, die in E-Mail-Benachrichtigungen angegeben werden soll, wählen Sie anschließend in der Liste Wiederholungsintervall aus, wie viele Minuten gewartet werden soll, bevor erneut versucht wird, eine Benachrichtigung an den primären SMTP-Server zu senden. 7. Geben Sie im Bereich Standard-E-Mail-Benachrichtigungsformat den Betreff und den Text der E-Mail in Form von Platzhalterparametern ein, z. B. $Warnungsquelle$ und $Warnungsbeschreibung$. Wählen Sie anschließend den Verschlüsselungstyp aus. Wenn Sie auf Platzhalter klicken, wird eine vollständige Liste verfügbarer Variablen angezeigt. 8. Klicken Sie auf OK, um zur Essentials-Konsole zurückzukehren. So erstellen und konfigurieren Sie das Essentials-Aktionskonto 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung. 2. Klicken Sie im Bereich Verwaltung mit der rechten Maustaste auf den Knoten Sicherheit, und klicken Sie dann auf Ausführende Konten. Mit dem Assistenten zum Erstellen von ausführenden Konten erstellen Sie ein Konto, das als Essentials185 Aktionskonto verwendet wird und mit dem Benachrichtigungen gesendet werden. 3. Wenn der Assistent zum Erstellen von ausführenden Konten angezeigt wird, klicken Sie auf Weiter 4. Wählen Sie auf der Seite Allgemeine Eigenschaften in der Liste Typ des ausführenden Kontos die Option Windows aus, und geben Sie unter AnzeigenameBenachrichtigungsaktionskonto ein. Klicken Sie auf Weiter. 5. Geben Sie auf der Seite Anmeldeinformationen den Benutzernamen, das Kennwort und die Domäne für das zu erstellende Benutzerkonto ein. Klicken Sie auf Weiter. 6. Wählen Sie die Option für die Verteilungssicherheit aus. Sie haben zwei Auswahlmöglichkeiten: Normale Sicherheit oder Erhöhte Sicherheit. 7. Klicken Sie auf Erstellen und nach der Erstellung des Kontos auf Schließen. 8. Klicken Sie im Bereich Verwaltung unter Sicherheit auf Ausführende Konten. 9. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste unter Typ auf EssentialsAktionskonto, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.. 10. Klicken Sie auf der Registerkarte Verteilung auf Hinzufügen, um den EssentialsVerwaltungsserver hinzuzufügen. 11. Klicken Sie im Fenster Computersuche auf Suchen, um die Namen von verfügbaren Computern anzuzeigen. 12. Wählen Sie den Server aus, klicken Sie auf Hinzufügen, und klicken Sie dann auf OK, um das Suchfenster zu schließen. 13. Klicken Sie auf OK, um das Eigenschaftenfenster zu schließen. 14. Klicken Sie im Bereich Verwaltung unter Sicherheit auf Ausführende Profile. 15. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Benachrichtigungskonto, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 16. Wenn der Assistent für ausführende Profile angezeigt wird, klicken Sie auf Weiter Der Name und die Beschreibung des ausführenden Profils werden automatisch eingetragen. Klicken Sie erneut auf Weiter. 17. Klicken Sie auf der Seite Ausführende Konten auf Hinzufügen, und wählen Sie dann das von Ihnen erstellte Essentials-Aktionskonto im Listenfeld Ausführendes Konto aus. Wählen Sie aus, welche Objekte von diesem ausführenden Konto verwaltet werden sollen, und klicken Sie dann auf OK. 18. Klicken Sie auf Speichern und nach der Erstellung des Profils auf Schließen. 19. Doppelklicken Sie in der Ergebnisliste auf WarnungsbenachrichtigungsabonnementServer, und klicken Sie auf OK. Siehe auch Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials Konfigurieren von Benachrichtigungen in Essentials 186 Hinzufügen eines Benachrichtigungsabonnenten in Essentials In System Center Essentials 2010 wird durch das Erstellen eines Benachrichtigungsabonnenten festgelegt, wann und von welchen Geräten Benachrichtigungen gesendet werden können. In dem folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie Abonnenten für Benachrichtigungen konfigurieren können. Dazu müssen Sie zunächst einen Benachrichtigungskanal aktivieren. Nach Abschluss dieses Verfahrens müssen Sie ein Benachrichtigungsabonnement erstellen, in dem das Format der Benachrichtigung und Filter für Faktoren wie Alter oder Schweregrad der Warnung festgelegt werden. So erstellen Sie einen Benachrichtigungsabonnenten 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung die Option Benachrichtigungen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Abonnenten, und klicken Sie dann auf Neuer Abonnent, um den Assistenten für Benachrichtigungsabonnenten zu starten. 3. Geben Sie auf der Seite Beschreibung einen Anzeigenamen für diesen Empfänger in das Textfeld Abonnentenname ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 4. Wählen Sie auf der Seite Zeitplan die Option Benachrichtigungen immer senden aus, oder – wenn Sie einen Zeitplan dafür erstellen wollen, wann Benachrichtigungen an die Abonnenten gesendet werden sollen – klicken Sie auf Nur während der angegebenen Zeiten benachrichtigen, und erstellen Sie einen Datumsbereich. Klicken Sie auf Weiter. 5. Klicken Sie auf der Seite Adressen auf Hinzufügen. Geben Sie im Dialogfeld Abonnentenadresse einen aussagekräftigen Namen für die Adresse des Abonnenten in das Textfeld ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Wählen Sie auf der Seite Kanal des Dialogfelds Abonnentenadresse den Kanaltyp aus, geben Sie eine für den ausgewählten Kanal eine E-Mail-Adresse an, an die die Benachrichtigungen gesendet werden sollen, und klicken Sie dann auf Weiter. 7. Geben Sie auf der Seite Zeitplan des Dialogfelds Abonnentenadresse an, dass Benachrichtigungen immer gesendet werden sollen, oder legen Sie die Zeiten fest, zu denen Benachrichtigungen an die Abonnenten gesendet werden sollen. 8. Klicken Sie auf Fertig stellen, um den Benachrichtigungsabonnenten zu erstellen, und klicken Sie dann auf Schließen, um den Assistenten zu schließen. 9. Wiederholen Sie diese Schritte, um weitere Benachrichtigungsabonnenten zu erstellen. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Benachrichtigungen, und klicken Sie dann auf Abonnenten, um neue Abonnenten anzuzeigen. Siehe auch Der Knoten "Benachrichtigungen" in Essentials Erstellen eines E-Mail-Benachrichtigungskanals in Essentials 187 Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials Verwenden Sie folgendes Verfahren, um ein Windows-Konto einem ausführenden Konto in System Center Essentials 2010 hinzuzufügen. Mit ähnlichen Verfahren können Sie weitere Kontentypen hinzufügen. Weitere Informationen zu diesen Kontentypen finden Sie unter Typen von Anmeldeinformationen in Essentials. So erstellen Sie ein ausführendes Konto 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ auf dem Essentials-Verwaltungsserver ist. 2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. Hinweis Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der kein EssentialsVerwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Verbindung mit dem Server herstellen angezeigt. Geben Sie in das Textfeld Servername den Namen des Essentials-Verwaltungsservers ein. 3. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung die Option Verwaltung und dann Sicherheit, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ausführende Konten, und klicken Sie dann auf Ausführendes Konto erstellen. 4. Klicken Sie auf der Seite Einführung des Assistenten zum Erstellen von ausführenden Konten auf Weiter. 5. Gehen Sie auf der Seite Allgemein folgendermaßen vor: a. Wählen Sie in der Liste Typ des ausführenden Kontos den Typ Windows aus. b. Geben Sie im Feld Anzeigename einen Anzeigenamen ein. c. Falls gewünscht, können Sie eine Beschreibung in das Textfeld Beschreibung eingeben. d. Klicken Sie auf Weiter. 6. Geben Sie auf der Seite Konto einen Benutzernamen und ein Kennwort ein, und wählen Sie dann die Domäne für das Konto aus, das Sie zu einem Mitglied dieses ausführenden Kontos machen möchten. 7. Klicken Sie auf Erstellen. Siehe auch Erstellen eines ausführenden Profils in Essentials Ausführende Konten und Profile in Essentials. 188 Erstellen eines ausführenden Profils in Essentials Ausführende Profile sind mit Regeln, Tasks oder Monitoren in System Center Essentials 2010 verknüpft. Administratoren fügen ausführende Konten ausführenden Profilen hinzu. Vergewissern Sie sich vor dem Erstellen eines ausführenden Profils, dass Sie die erforderlichen ausführenden Konten erstellt haben, die Sie verwenden möchten. So erstellen Sie ein ausführendes Profil 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ auf dem Essentials-Verwaltungsserver ist. 2. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. Hinweis Bei Ausführung der Essentials-Konsole auf einem Computer, der kein EssentialsVerwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Verbindung mit dem Server herstellen angezeigt. Geben Sie in das Textfeld Servername den Namen des Essentials-Verwaltungsservers ein. 3. Erweitern Sie im Verwaltungsbereich die Option Verwaltung und dann Sicherheit, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ausführende Profile, und klicken Sie dann auf Ausführendes Profil erstellen. 4. Klicken Sie auf der Seite Einführung des Assistenten Ausführendes Profil erstellen auf Weiter. 5. Geben Sie auf der Seite Allgemein in das Textfeld Anzeigename optional eine Beschreibung in das Textfeld Beschreibung ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Klicken Sie auf der Seite Ausführende Konten auf Neu. 7. Wählen Sie auf der Seite Alternatives ausführendes Konto hinzufügen in der Liste Ausführendes Konto ein ausführendes Konto für dieses ausführende Profil aus, und klicken Sie dann auf OK. 8. Klicken Sie auf der Seite Ausführende Konten auf Erstellen. Siehe auch Erstellen eines ausführenden Kontos in Essentials Ausführende Konten und Profile in Essentials. Ändern der Anmeldeinformationen für das Administratorkonto in Essentials Der Benutzername und das Kennwort, der/das beim System Center Essentials 2010-Setup für das Administratorkonto angegeben wurde, sind die als standardmäßiges Aktionskonto verwendeten Anmeldeinformationen. Das Administratorkonto in Essentials wird auch für das Data Warehouse-Aktionskonto und das Ausführungskonto für SRS-Berichte verwendet. 189 Wenn Sie die Anmeldeinformationen für das Administratorkonto in Essentials 2010 ändern möchten, müssen Sie diesem Benutzerkonto Rechte für den Zugriff auf die SQL-Datenbanken von Essentials gewähren. Sie müssen diesem Konto die erforderlichen Rechte zuweisen, bevor Sie die Anmeldeinformationen für das Administratorkonto in Essentials 2010 ändern. Mit den folgenden Verfahren können Sie dem Konto Rechte für den Zugriff auf die Essentials 2010-Datenbanken gewähren und die Anmeldeinformationen für das Administratorkonto ändern. So gewähren Sie dem Essentials-Administratorkonto Zugriffsrechte für die Datenbanken 1. Öffnen Sie auf dem Server, auf dem die System Center Essentials 2010-Datenbanken gehostet sind, SQL Server Management Studio, erweitern Sie im Bereich „ObjektExplorer“ den Knoten Sicherheit, und erweitern Sie dann Anmeldungen. 2. Ist das Aktionskonto, dass Sie als Essentials 2010-Administratorkonto benutzen wollen, nicht angegeben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Anmeldungen, klicken Sie auf Neue Anmeldung, und geben Sie die Anmeldeinformationen für das Konto ein. Ist Konto bereits angegeben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Namen des Kontos, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 3. Klicken Sie im Dialogfeld Anmeldungseigenschaften auf der Seite Seite auswählen auf Benutzerzuordnung. 4. Aktivieren Sie in der Liste Benutzer, die dieser Anmeldung zugeordnet sind in der Spalte „Zuordnen“ das Kontrollkästchen für SystemCenterEssentials. 5. Stellen Sie sicher, dass in der Liste Mitgliedschaft in Datenbankrolle für: SystemCenterEssentials die folgenden Elemente ausgewählt sind: db_datareader, db_datawriter, db_ddladmin, dwsynch_users und dbmodule_users. 6. Aktivieren Sie in der Liste „Benutzer, die dieser Anmeldung zugeordnet sind“ in der Spalte „Zuordnen“ das Kontrollkästchen für OperationsManagerDW. 7. Wählen Sie in der Liste Mitgliedschaft in Datenbankrolle für: OperationsManagerDW die Einträge OpsMgrReader, db_datareader, OpsMgrWriter und db_owner aus. 8. Klicken Sie auf OK, um die vorgenommenen Änderungen zu speichern, und schließen Sie das Dialogfeld Anmeldungseigenschaften. So ändern Sie die Anmeldeinformationen für das Essentials-Administratorkonto 1. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Verwaltung, klicken Sie auf Einstellungen, und doppelklicken Sie dann auf Administratorkonto unter Typ: Server. 3. Geben Sie im Dialogfeld Servereinstellungen - Administratorkonto die Benutzeranmeldeinformationen für das neue Administratorkonto ein, und klicken Sie dann auf OK. 190 Siehe auch Verwaltung in Essentials Ausführende Konten und Profile in Essentials. Konfiguration in Essentials Mit der Navigationsschaltfläche Konfiguration wird der Bereich Konfiguration (Übersicht) geöffnet, in dem eine Liste installierter und importierter Management Packs und die von ihnen für System Center Essentials 2010 definierten Objekte angezeigt werden. Wenn Sie auf Konfiguration klicken, werden folgende Informationen angezeigt: Management Pack-Vorlagen. Verteilte Anwendungen. Überwachungsgruppen. Eine Liste installierter und importierter Management Packs und die von ihnen definierten Klassen. Im Bereich Konfiguration (Übersicht) können Sie außerdem folgende Tasks ausführen: Hinzufügen und Überwachen eines Management Packs. Erstellen von Management Pack-Objekten. Verwalten von Management Pack-Objekten. Verwaltung von verteilten Anwendungen. Verwaltung von Überwachungsgruppen. Im Bereich „Konfiguration“ in System Center Essentials 2010 können Sie Management PackObjekte, verteilte Anwendungen und Gruppen konfigurieren. Inhalt dieses Abschnitts Management Pack-Vorlagen und der Assistent zum Hinzufügen von Monitoren in Essentials Enthält Informationen zum Erstellen benutzerdefinierter Essentials 2010-Objekttypen und zum Konfigurieren dieser Objekttypen als Ziel mithilfe von Vorlagen und des Assistenten zum Hinzufügen von Überwachungen. Der Knoten "Verteilte Anwendungen" in Essentials Enthält Informationen zum Designer für verteilte Anwendungen in Essentials 2010. Gruppen in Essentials Enthält Informationen zu logischen Sammlungen von Objekten oder Gruppen in Essentials 2010. 191 Management Pack-Objekte in Essentials Enthält Informationen zu Management Pack-Objekten (Attributen, Monitoren, Objektermittlungen, Regeln, Tasks und Ansichten) in Essentials 2010. Zielgruppenadressierung in Essentials Stellt wichtige Informationen zur korrekten Zielgruppenadressierung Ihrer Überwachungen, Regeln und Ansichten bereit. Außerkraftsetzungen in Essentials Enthält allgemeine Informationen zur Änderung von Einstellungen für Monitoren, Regeln etc. mithilfe von Außerkraftsetzungen. Webanwendungs-Editor in Essentials Enthält Informationen dazu, wie die Leistung der Website mithilfe synthetischer Transaktionen überprüft werden kann. Siehe auch Der Bereich "Konfiguration" in Essentials Management Pack-Vorlagen und der Assistent zum Hinzufügen von Monitoren in Essentials Mit den Management Pack-Vorlagen und dem Assistenten zum Hinzufügen von Monitoren werden in System Center Essentials 2010 benutzerdefinierte Objekttypen erstellt und adressiert. Dadurch können Sie die Verwaltungsfunktionen von Essentials 2010 erweitern. Wenn Sie mit dem Assistenten zum Hinzufügen von Monitoren einen benutzerdefinierten Objekttyp erstellen, werden die Attribute, Monitore, Objektermittlungen, Regeln, Tasks und Ansichten, die für den Monitor der entsprechenden Objekte erforderlich sind, automatisch erstellt und mit dem Objekttyp dem angegebenen Management Pack hinzugefügt. Diese werden in der Essentials-Konsole angezeigt und verwaltet, als wären sie ursprünglich mit dem Management Pack bereitgestellt worden. Essentials 2010 enthält Vorlagen für ähnliche Objekttypen, um das Erstellen von benutzerdefinierten Objekten mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Monitoren zu vereinfachen. Dies ist mit den Microsoft Word-Vorlagen vergleichbar, die das Erstellen ähnlicher Dokumenttypen in Word erleichtern. Essentials 2010 bietet folgende Vorlagen: 192 OLE DB-Datenquelle Mit dieser Vorlage werden synthetische Transaktionen zum Überwachen der Verfügbarkeit von Datenbanken generiert. Die Standardansicht für diese Vorlage befindet sich im Ordner Synthetische Transaktion des Bereichs „Überwachung“ der Essentials-Konsole. TCP-Port Mit dieser Vorlage werden synthetische Transaktionen zum Überwachen der Verfügbarkeit von Diensten generiert. Die Standardansicht für diese Vorlage befindet sich im Ordner Synthetische Transaktion des Überwachungsbereichs der Essentials-Konsole. Webanwendung Mit dieser Vorlage werden Überwachungen generiert, die die Verfügbarkeit webbasierter Anwendungen überprüfen. Die Standardansicht für diese Vorlage befindet sich im Ordner Webanwendung des Bereichs „Überwachung“ der EssentialsKonsole. Windows-Dienst Mit dieser Vorlage werden Monitore und Regeln generiert, mit denen die Verfügbarkeit eines Windows-Dienstes überprüft wird. Die Ergebnisse dieser Monitore und Regeln werden in der Warnungsansicht und der Statusansicht des Bereichs „Überwachung“ in der Essentials-Konsole angezeigt. Der Verwaltungsgruppe können neue Vorlagen hinzugefügt werden. Mit dem ASP.NETManagement Pack werden beispielsweise die Vorlagen für die ASP.NET-Anwendung und den ASP.NET-Webdienst hinzugefügt. Siehe auch Der Bereich "Konfiguration" in Essentials Management Pack-Objekte in Essentials Arbeiten mit Management Packs in Essentials Überwachung in Essentials Der Knoten "Verteilte Anwendungen" in Essentials Mit dem verteilten Anwendungsdesigner in System Center Essentials 2010 können Sie die Komponenten definieren, aus denen sich die verteilte Anwendung zusammensetzt, damit die zum Überwachen der Anwendung erforderlichen Monitore, Regeln, Ansichten und Berichte erstellt werden können. Zum Erstellen und anschließenden Konfigurieren eines Diensts für verteilte Anwendungen müssen Sie folgende Schritte ausführen: 1. Definieren Sie im Dialogfeld Neue verteilte Anwendung erstellen die grundlegenden Einstellungen der verteilten Anwendung, wie Name, Beschreibung, Vorlage und das Management Pack, in dem die Überwachungsobjekte für die verteilte Anwendung gespeichert werden. 2. Im verteilten Anwendungsdesigner, der nach Ausführung des vorhergehenden Schritts zur Verfügung gestellt wird, können Sie die in Ihrer verteilten Anwendung enthaltenen Komponenten identifizieren und gruppieren. 193 Verfügbare Vorlagen Vorlagen für verteilte Anwendungen werden in den Management Packs bereitgestellt. Bei der ersten Installation von Essentials 2010 werden folgende Vorlagen als Teil der Management Packs bereitgestellt und automatisch installiert: Die Vorlage „Spartenspezifische Webanwendung“ Die Vorlage „Nachrichten“ Leere Vorlage Der Zweck einer Vorlage besteht darin, die Objekttypen auszuwählen, die in Ihrem Dienst für verteilte Anwendungen enthalten sind. Beispielsweise enthält die Vorlage „Nachrichten“ automatisch Objekttypen für eine E-Mail-Ablage, DNS-Komponenten und Verzeichnisdienstkomponenten. Stellen Sie vor dem Auswählen einer Vorlage sicher, dass die Vorlage alle Objekttypen enthält, die sich in Ihrer verteilten Anwendung befinden. Die Vorlage „Spartenspezifische Webanwendung“ enthält beispielsweise nicht den Objekttyp „Betriebssystem“. Wenn Sie als Teil Ihrer verteilten Anwendung ein Betriebssystem überwachen möchten, sollten Sie nicht die Vorlage „Spartenspezifische Webanwendung“ auswählen, da im verteilten Anwendungsdesigner keine Betriebssystemobjekte angezeigt werden. Wenn Ihre verteilte Anwendung Objekttypen enthält, die in keiner der zur Verfügung gestellten Vorlagen enthalten sind, verwenden Sie die Vorlage „Leer“. Die Symbolleiste des verteilten Anwendungsdesigners Die Symbolleiste wird automatisch im verteilten Anwendungsdesigner angezeigt. Die folgende Tabelle beschreibt jede Schaltfläche auf der Symbolleiste und ihren Zweck. Schaltfläche Beschreibung Speichern Speichert Änderungen am Überwachungsobjekt der verteilten Anwendung. Objekte Schaltet die Anzeige des Bereichs Objekte ein und aus. Details Schaltet die Anzeige des Bereichs „Details“ ein und aus. Komponente hinzufügen Öffnet das Dialogfeld Neue Komponentengruppe erstellen. Beziehung erstellen Schaltet zwischen „Ein“ und „Aus“ um. Zeichnen Sie im Ergebnisbereich mit dem Cursor eine Beziehung zwischen den Komponenten Ihrer verteilten Anwendung, wenn die Anzeige eingeschaltet ist. 194 Schaltfläche Beschreibung Entfernen Entfernt das ausgewählte Objekt aus dem Überwachungsobjekt der verteilten Anwendung. Zurücksetzen Verwirft alle Änderungen, die nach dem letzten Speichern der verteilten Anwendung vorgenommen wurden. Eigenschaften Öffnet das Dialogfeld Eigenschaften der Komponentengruppe für das ausgewählte Objekt. Sie können Komponenten hinzufügen oder entfernen Organigramm (Typ) Anzeige einer Dropdownliste, die es Ihnen ermöglicht, das Layout der Objekte im Bereich „Ergebnisse“ zu ändern. Neues Layout Mit dieser Option können Sie festlegen, dass das Layout für die Komponenten der verteilten Anwendung über den verteilten Anwendungsdesigner festgelegt wird. Verwenden Sie diese Schaltfläche, nachdem Sie mehrere Komponenten hinzugefügt und die Beziehungen zwischen ihnen definiert haben. Der verteilte Anwendungsdesigner versucht dann, ein geeignetes Layout für die Komponenten zu finden. Vergrößern/Verkleinern Erhöht/reduziert die Anzeigegröße der Objekte im Ergebnisbereich. Komponentengruppen Eine Komponentengruppe besteht aus Objekten, die nur einem Zweck in Ihrer verteilten Anwendung dienen. Einige Komponentengruppen werden mit der Vorlage erstellt, die Sie bei der erstmaligen Erstellung des Überwachungsobjekts für Ihre verteilte Anwendung ausgewählt haben. Sie können Objekttypen vorhandenen Komponentengruppen in den zugehörigen Eigenschaften hinzufügen bzw. sie daraus entfernen, oder Sie können eine neue Komponentengruppe mit der Symbolleistenschaltfläche Komponente hinzufügen erstellen. Bereich „Diagramm“ Im Bereich Diagramm werden die Komponentengruppen Ihrer verteilten Anwendung angezeigt. 195 Bereich „Objekte“ Im Bereich Objekte können Sie die Objekte in Ihrem Netzwerk definieren, die Komponenten in Ihrer verteilten Anwendung entsprechen. Jeder Objekttyp, der in der Vorlage definiert wird, die Sie auf der Seite Neue verteilte Anwendung erstellen auswählen, weist im unteren Teil des Bereichs Objekte eine Schaltfläche auf. Mit Objekttypen organisieren können Sie diese Objekttypen beliebig entfernen. Standardmäßig werden nur die Objekttypen in einer Vorlage definiert, die Komponenten Ihrer verteilten Anwendung entsprechen. Nach dem Start des verteilten Anwendungsdesigners müssen Sie auf jede Objekttypschaltfläche klicken, nach den Objekten suchen, die Komponenten Ihrer verteilten Anwendung sind, und anschließend jedes Objekt der entsprechenden Komponentengruppe hinzufügen. Der Bereich „Details“ Der Bereich „Details“ enthält Informationen zur Komponentengruppe, die im Bereich Diagramm ausgewählt wurde. Im Bereich „Details“ können Sie auf Links klicken, mit denen die Ansichten geöffnet werden, die als Teil Ihres Überwachungsobjekts der verteilten Anwendung definiert wurden. Gruppen in Essentials Gruppen sind in System Center Essentials 2010 logische Sammlungen von Objekten und Geräten, wie z. B. Windows-basierte Computer, Festplatten oder Instanzen von Microsoft SQL Server. Gruppen werden mithilfe des Gruppenerstellungs-Assistenten erstellt. Verwenden Sie mindestens eines der folgenden Kriterien, um eine Mitgliedschaft für die Gruppe einzurichten: Eine Liste mit Objektnamen Eine Formel, mit der die Mitgliedschaft einer Gruppe dynamisch aufgefüllt wird, z. B. eine Formel, die der Gruppe Domänencontrollerobjekte hinzufügt Andere Gruppen Eine Liste der Namen der Objekte, die aus der Gruppe ausgeschlossen werden sollen In Essentials 2010 verwenden Sie Gruppen für die folgenden Zwecke: Erstellen von Ansichten für spezifische Objektgruppen und Genehmigen der Anzeige der Ansichten für Mitglieder einer Essentials 2010-Benutzerrolle. Sie können beispielsweise eine Statusansicht für die Messaginggruppe erstellen und Mitglieder der Benutzerrolle „Messagingoperatoren“ für eine Anzeige der Messagingansicht genehmigen. Weitere Informationen finden Sie unter Ansichten in Essentials. Verwenden von Außerkraftsetzungen, um die Konfiguration eines Monitors zu deaktivieren oder anzupassen, die auf eine Gruppe von oder auf einzelne verwaltete Objekte angewendet wird. Siehe auch Erstellen einer Computergruppe in Essentials 196 Ansichten in Essentials Management Pack-Objekte in Essentials Erstellen Sie mithilfe des Knotens Management Packs-Objekte im Bereich Konfiguration der Essentials 2010-Konsole Objekte, die Sie bei der Definition Ihrer Überwachungsobjekte in Essentials 2010 unterstützen. Dieser Knoten zeigt auch die Überwachungseinstellungen importierter Management Packs an. Sie können vorhandene Attribute, Überwachungen, Objektermittlungen, Regeln, Tasks und Ansichten anzeigen, indem Sie unterhalb des Knotens Management Pack-Objekte auf das entsprechende Endknotenobjekt klicken. In jedem zugehörigen Endknotenobjekt können Sie außerdem neue Attribute, Überwachungen, Regeln und Tasks erstellen. Hinweis Im Bereich Dokumenterstellung können Sie keine neuen Objektermittlungen oder Ansichten erstellen. Objektermittlungen werden mit dem Ermittlungs-Assistenten im Bereich Verwaltung und Ansichten im Bereich Überwachung erstellt. In der folgenden Tabelle sind die in den Endknoten des Knotens Management Pack-Objekte aufgeführten Objekte beschrieben. Überwachungsobjekt Beschreibung Attribut Zeigt eine Liste mit Attributen des jeweils angezeigten Objekttyps an. Attribute enthalten Informationen, mit denen ein Objekt in Essentials 2010 enger definiert wird. Monitor Zeigt eine Liste von Überwachungen an, nach Objekttyp geordnet. Mit Überwachungen wird der Zustand angegebener Objekte ständig überprüft. Als Ergebnis einer solchen Überprüfung kann ein Monitor auch Warnungen generieren und den Zustand dieses Objekts ändern. Objektermittlungen Zeigt eine Liste mit Ermittlungsobjekten an, die derzeit in Gebrauch sind. Mit einer Erkennung wird dynamisch nach Objekten in Ihrem Netzwerk gesucht, die Sie überwachen möchten. Regel Zeigt eine Liste von Regeln an, nach Objekttyp geordnet. Mit Regeln werden Daten wie Ereignisinformationen gesammelt, die von verwalteten Objekten erzeugt werden. 197 Überwachungsobjekt Beschreibung Task Listet die in Ihrer Verwaltungsgruppe verfügbaren Tasks nach Objekttyp sortiert auf. Tasks sind Aktionen, die für ein überwachtes Objekt ausgeführt werden. Kommentar zum Anhalten anzeigen Zeigt eine Liste verfügbarer Ansichten an. In Ansichten wird ein bestimmter Aspekt der Überwachungseinstellungen angezeigt. Siehe auch Monitore in Essentials Konfiguration in Essentials Attribute in Essentials Objektermittlungen in Essentials Regeln in Essentials Tasks in Essentials Ansichten in Essentials Attribute in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie Attribute erstellen, um eine Gemeinsamkeit in einer Gruppe von Objekten zu definieren, die überwacht werden soll. Nach der Erstellung eines Attributs können Sie eine Gruppe erstellen, deren Mitglieder ausschließlich solche Objekte sind, die die in Ihrem Attribut beschriebene Gemeinsamkeit aufweisen. Um beispielsweise mehrere Server zu überwachen, die alle einen gemeinsamen Registrierungswert aufweisen, erstellen Sie ein Attribut, das auf diesem Registrierungswert basiert. Um die Server mit diesem Registrierungswert zu finden, erstellen Sie eine Gruppe mit einer dynamischen Einschlussregel für nur solche Server, die das neu erstellte Attribut aufweisen, und adressieren die Gruppe nur im Hinblick auf den Serverobjekttyp als Zielgruppe. In Essentials 2010 wird dann die Registrierung jedes Servers auf diesen Registrierungswert geprüft. Ist der Registrierungswert vorhanden, wird der Server der Gruppe als Mitglied hinzugefügt. Um ein Attribut zu erstellen, müssen Sie einen Objekttyp als Ziel für das Attribut auswählen. Das neue Attribut wird von Essentials 2010 der bestehenden Liste der Attribute für diesen Objekttyp hinzugefügt. Wenn das von Ihnen ausgewählte Ziel einem versiegelten Management Pack entstammt, ist der Objekttyp ebenfalls versiegelt, und das neue Attribut kann nicht hinzugefügt werden. Stattdessen wird in Essentials 2010 ein neuer Objekttyp erstellt, dem das neue Attribut hinzugefügt wird. Standardmäßig wird dieser neue Objekttyp nach dem ursprünglichen Objekttyp mit dem Zusatz _Extended benannt. Dieser neue Objekttyp enthält alle Attribute des ursprünglichen Objekttyps zusätzlich zu dem Attribut, das Sie erstellen. 198 Sie können vorhandene Attribute im Bereich „Überwachung“ der Essentials-Konsole anzeigen. Sind die Attribute in einem versiegelten Management Pack definiert, können Sie deren Eigenschaften anzeigen, jedoch nicht ändern. Zu den Eigenschaften eines Attributs gehören Informationen darüber, wo die Attributinformationen gespeichert werden, wie z. B. in der Registrierung oder über WMI. Sie können für jedes überwachte Objekt ein neues Attribut erstellen und die meisten Eigenschaften der von Ihnen erstellten Attribute ändern. Die Eigenschaft Attributtyp, die die Quelle der Attributinformationen angibt, wie z. B. die Registrierung, kann jedoch nicht mehr geändert werden, wenn das Attribut erstellt wurde. Siehe auch Der Knoten "Management Pack" in Essentials Arbeiten mit Management Packs in Essentials Management Pack-Objekte in Essentials Zielgruppenadressierung in Essentials Monitore in Essentials In System Center Essentials 2010 können mithilfe von Monitoren verschiedene Bedingungen überprüft werden, die in überwachten Objekten auftreten können. Mit einem Monitor können beispielsweise die Werte eines Leistungsindikators bewertet werden, das Vorhandensein eines Ereignisses, das Auftreten von Daten in einer Protokolldatei, der Status eines Windows-Diensts oder das Auftreten einer SNMP-Trap (Simple Network Management Protocol). Das Ergebnis dieser Überprüfung bestimmt den Integritätsstatus eines Ziels sowie die Warnungen, die generiert werden. Sie können drei verschiedene Monitortypen für diese Überprüfungen verwenden: Einheitenmonitore, zusammengefasste Rollupmonitore oder Abhängigkeitsrollupmonitore. Einheitenmonitor Mit Einheitenmonitoren, den grundlegenden Überwachungskomponenten, werden bestimmte Indikatoren, Ereignisse, Skripts und Dienste überwacht. Einheitenmonitore können mithilfe eines Rollups zu Abhängigkeits- oder zusammengefassten Rollupmonitoren gemacht werden. Sie können den Monitor so einstellen, dass eine Warnung generiert wird. Zusammengefasster Rollupmonitor Ein zusammengefasster Rollupmonitor spiegelt den Status von Einheitenmonitoren, Abhängigkeitsrollupmonitoren oder anderen zusammengefassten Rollupmonitoren wider, die auf ein Objekt gerichtet sind. In der Regel werden in einem zusammengefassten Rollupmonitor mehrere Monitore zu einem zusammengefasst, und mit diesem Monitor wird dann der Integritätsstatus festgelegt sowie eine Warnung generiert. 199 Jedes Ziel in Essentials 2010 enthält die folgenden zusammengefassten Rollupmonitore der höchsten Ebene, mit denen Sie Monitore ähnlichen Typs für die Berichterstattung gruppieren können: Verfügbarkeit Konfiguration Leistung Sicherheit Abhängigkeitsrollupmonitor Bei einem Abhängigkeitsrollupmonitor wird ein Rollup des Integritätsstatus von Zielen durchgeführt, die entweder über eine Host- oder eine Mitgliedschaftsbeziehung verknüpft sind. In den meisten Management Packs sind Hosting- und Mitgliedschaftsbeziehungen für gegebene Ziele definiert. Ein Abhängigkeitsrollupmonitor kann wie ein zusammengefasster Rollupmonitor zum Gruppieren anderer Monitore verwendet werden, um den Integritätsstatus festzulegen und Warnungen zu generieren. Betrachten Sie beispielsweise eine Microsoft SQL Server-Installation, die aus mehreren Datenbanken besteht. Eine Hierarchie von Zielen beginnt mit „Windows-Computer“. Das Objekt „Windows-Computer“ hostet das Objekt „SQL Server“. Das Objekt „SQL Server“ hostet mehrere Datenbanken. Der Integritätsstatus einzelner Ziele (z. B. des Ziels „SQL Server“) wird mit einer Kombination aus zusammengefassten Rollup- und Einheitenmonitoren überwacht. Ohne Abhängigkeitsrollupmonitor wären Sie nicht in der Lage, ein Rollup des Status des Ziels „SQL Server“ zum Ziel „Windows-Computer“ durchzuführen. Siehe auch Selbstoptimierende Schwellenwertmonitore in Essentials Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials Selbstoptimierende Schwellenwertmonitore in Essentials Bei einem sich selbst optimierenden Schwellenwertmonitor in System Center Essentials 2010 werden die Normalwerte für ein spezifisches Leistungsindikatorobjekt anhand eines Lernprozesses bestimmt und die Schwellenwerte auf Grundlage dieser Erfahrungswerte festgelegt. Sie können mithilfe des Assistenten zum Erstellen eines Einheitenmonitors einen sich selbst optimierenden Schwellenwertmonitor erstellen. Dazu klicken Sie im Bereich Aktionen unter Konfiguration auf Monitor erstellen und wählen dann unter Zu erstellenden Monitortyp auswählen die Option Windows-Leistungsindikator. Hinweis Sich selbst optimierende Monitore können nicht mit Leistungsindikatoren für mehrere Instanzen verwendet werden. Essentials 2010 kann Leistungsindikatoren, die mit aktivierter Option Alle Instanzen konfiguriert werden, nicht als Erfahrungswert aufnehmen. 200 Für sich selbst optimierende Monitore ist ein Lernzeitraum erforderlich, in dem von Essentials 2010 automatisch eine Leistungsbasislinie erstellt wird, durch die die regelmäßige und zu erwartende Aktivität eines Computers dargestellt wird. Die erstellte Leistungsbasislinie gibt den Einsatz der IT-Infrastruktur in Ihrem Unternehmen präzise wieder, indem Einsatzmuster und abweichungen berücksichtigt werden, etwa erhöhte Prozessorverwendung am Montagmorgen um 9.00 Uhr. Nach einem anfänglichen Lernzeitraum werden von Essentials 2010 kontinuierlich Aktivitäten des Computers protokolliert und mit der Leistungsbasislinie verglichen. Der Status des Monitors ändert sich nur dann, wenn der Leistungsindikator die Leistungsbasislinie überschreitet. Mithilfe eines Leistungsbasislinienmonitors kann eine präzisere Berichterstattung von Leistungsindikatoren erzielt werden, die innerhalb des Geschäftszyklus variieren. Sich selbst optimierende Monitore sind in die folgenden Kategorien unterteilt: Monitor mit zwei Status Unter Berücksichtigung der jeweiligen Basislinie gibt es einen Bereich oberhalb dieser Basislinie (A), einen Bereich unterhalb der Basislinie (B) sowie einen Bereich innerhalb der Basislinie (W). Ein Monitor mit zwei Status kann zum Definieren von Warnungen verwendet werden, die zwischen zwei von drei Bereichen liegen, A-W, W-B oder A-B. Monitor mit drei Status Unter Berücksichtigung der Basislinie gibt es einen Bereich oberhalb dieser Leistungsbasislinie (A), einen Bereich unterhalb der Basislinie (B) sowie einen Bereich innerhalb der Basislinie (W). Ein fehlerfreier Status befindet sich immer innerhalb der Basislinie. Ein Fehlerstatus kann für den Bereich oberhalb (A) oder unterhalb (B) der Basislinie festgelegt werden. Ein Warnstatus wird für den übrigen Bereich festgelegt, der nicht als Fehler gilt. Siehe auch Konfiguration in Essentials Management Pack-Objekte in Essentials Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials In System Center Essentials 2010 messen Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte ein Leistungsdatenobjekt relativ zu einem benutzerdefinierten statischen Wert in angegebenen Intervallen. Wenn der Wert des gemessenen Leistungsobjekts den definierten Schwellenwert überschreitet, ändert sich der Status des Monitors. Mit dem Assistenten zum Erstellen eines Einheitenmonitors können Sie einen Einheitenmonitor für einen statischen Schwellenwert erstellen. Öffnen Sie den Assistenten, indem Sie im Dokumenterstellungsbereich im Bereich Aktionen auf Monitor erstellen klicken und dann unter Zu erstellenden Monitortyp auswählen auf Windows-Leistungsindikator klicken. In Essentials 2010 sind zwei Typen von statischen Schwellenwerten verfügbar: Einfacher Schwellenwert Doppelter Schwellenwert 201 Einfacher Schwellenwertmonitor Bei einem einfachen Schwellenwertmonitor ist ein Grenzwert vorhanden. Wenn der Leistungsindikator diesen Grenzwert über- bzw. unterschreitet, ändert sich der Status des Monitors. Die Statusänderung kann als Erfolg, Warnung oder Fehler konfiguriert werden. Ein Beispiel für einen einzelnen Schwellenwertmonitor ist ein Monitor, der den verfügbaren Speicherplatz überwacht. Angenommen, Sie möchten den verfügbaren Speicherplatz überwachen. Wenn Sie einen einfachen Schwellenwertmonitor verwenden, können Sie einen Schwellenwert von 1 GB festlegen. Wenn der verfügbare Speicherplatz dann unter 1 GB fällt, ergibt sich ein Warnungs- oder Fehlerzustand. In Essentials 2010 werden folgende Einheitenmonitore für Schwellenwerte unterstützt: Einfacher Schwellenwert Bei einem einfachen Schwellenwertmonitor wird der Wert eines Leistungsobjekts mit einem festen Grenzwert verglichen. Wenn der Wert des Leistungsobjekts den festgelegten Grenzwert über- bzw. unterschreitet, ändert sich der Status des Monitors. Auf der einen Seite des Schwellenwerts ist der Status des Monitors „Erfolg“, auf der anderen Seite entweder „Warnung“ oder „Fehler“. Durchschnittlicher Schwellenwert Bei einem durchschnittlichen Schwellenwertmonitor wird der Wert eines Leistungsobjekts mit einem festen Grenzwert verglichen. Zusätzlich untersucht ein durchschnittlicher Schwellenwertmonitor n Abtastungen und ermittelt anhand des Durchschnittswerts dieser Beispiele, ob der Schwellenwert überschritten wurde. Mit dieser Art von Schwellenwertmonitor werden immer die n neuesten Abtastungen untersucht. Aufeinander folgende Abtastungen über Schwellenwert Der Monitor mit einer festgelegten Anzahl von Proben über den Schwellenwert ist nützlich, wenn plötzliche Zunahmen eines Leistungsindikators falsche Warnungen auslösen. Bei einem Monitor mit einer festgelegten Anzahl von Proben über den Schwellenwert wird der Status des Monitors nur geändert, wenn der Leistungsindikator einen Schwellenwert für n aufeinander folgende Abtastungen überschreitet. Bei dieser Art von Monitor können Sie den Schwellenwert so konfigurieren, dass er größer als, größer oder gleich, kleiner als oder kleiner oder gleich einem angegebenen Wert ist. Delta-Schwellenwert Ein Deltaschwellenwertmonitor misst die Änderungsrate in n Abtastungen. Die Änderungsrate kann als absoluter Wert ausgedrückt werden (beispielsweise eine Änderung von 10 GB über die letzten fünf Abtastungen) oder als Prozentsatz (beispielsweise eine Änderung von 5 Prozent über die letzten fünf Abtastungen). Doppelter Schwellenwertmonitor Bei einem doppelten Schwellenwertmonitor werden zwei Grenzwerte untersucht: Wenn ein Leistungsindikatorwert den ersten Grenzwert über- bzw. unterschreitet, ändert sich der Status des Monitors. Wenn der Wert weiter ansteigt bzw. fällt und dadurch den zweiten Grenzwert überbzw. unterschreitet, ändert sich der Status ein zweites Mal. Angenommen, der erste Schwellenwert ist für 1,5 GB festgelegt und der zweite für 1 GB. Wenn der verfügbare Speicherplatz mehr als 1,5 GB beträgt, ist der Status des Monitors „Erfolg“ (grün). Wenn der verfügbare Speicherplatz unter 1,5 GB sinkt, ändert sich der Status des Monitors in „Warnung“ (gelb); sinkt der verfügbare Speicherplatz dann unter 1 GB, ändert sich der Status der Überwachung in „Fehler“ (rot). 202 Siehe auch Konfiguration in Essentials Management Pack-Objekte in Essentials Einheitenmonitore für statische Schwellenwerte in Essentials Objektermittlungen in Essentials Über den Knoten Objektermittlungen, der unter dem Knoten Management Pack-Objekte im Bereich Konfiguration aufgelistet ist, wird eine Liste aller Objektermittlungen in System Center Essentials 2010 angezeigt. Sie können mit der rechten Maustaste im Ergebnisbereich auf aufgelistete Objektermittlungen klicken, um deren Eigenschaften anzuzeigen oder diese außer Kraft zu setzen. In Essentials 2010 werden Objektermittlungen verwendet, um die spezifischen Objekte in einem Netzwerk zu finden, die überwacht werden müssen. Da Entwickler von Management Packs nicht wissen, welche spezifischen Objekte sich in Ihrer Netzwerkumgebung befinden, definieren sie nur die Typen von Objekten, die ihr Management Pack überwacht. Allerdings schließen Entwickler auch Ermittlungsobjekte ein, damit die Objektermittlungen nach dem Import des Management Packs die spezifischen Objekte in Ihrem Netzwerk finden können, die die vom Management Pack überwachten Typen aufweisen. Die Objektermittlungen können die Registrierung, WMI, Skripts, OLE DB, LDAP oder sogar benutzerdefinierten verwalteten Code verwenden, um Objekte in einem Netzwerk zu finden. Wenn eine Objektermittlung Objekte in Ihrem Netzwerk findet, die Sie nicht überwachen möchten, können Sie den Umfang der Objektermittlungen durch Außerkraftsetzungen begrenzen. Siehe auch Konfiguration in Essentials Management Pack-Objekte in Essentials Außerkraftsetzungen in Essentials Regeln in Essentials Mit Regeln können Sie in System Center Essentials 2010 Daten wie Ereignisse sammeln, die von verwalteten Objekten generiert werden. Regeln können anstelle von Monitoren verwendet werden, um Warnungen zu generieren, wenn die von verwalteten Objekten gesammelten Daten nichts über den Integritätsstatus der verwalteten Objekte aussagen. Ein Beispiel für die Funktionalität einer Regel ist die Sammlung eines bestimmten Ereignisses aus dem Anwendungsprotokoll Windows-basierter Computer. Das gesammelte Ereignis wird in der Essentials 2010-Datenbank gespeichert und kann dort in Ansichten und Berichten analysiert werden. Regeln können auch außer Kraft gesetzt werden. Weitere Information zum Außerkraftsetzen einer Regel finden Sie unter Außerkraftsetzungen in Essentials. 203 Regeltypen in Essentials 2010 Bei den Regeln und Datenquellen in Essentials 2010 wird zwischen folgenden Typen unterschieden: Warnungsgenerierende Regeln, die eine der folgenden ereignisbasierten Datenquellen verwenden: Generisches CSV-Textprotokoll (durch Kommas getrennte Werte) Generisches Textprotokoll NT-Ereignisprotokoll SNMP-Trap Syslog WMI-Ereignis Sammlungsregeln, die eine der folgenden ereignisbasierten Datenquellen verwenden: Generisches CSV-Textprotokoll (durch Kommas getrennte Werte) Generisches Textprotokoll NT-Ereignisprotokolle SNMP-Ereignis SNMP-Trap Syslog WMI-Ereignis Sammlungsregeln, die eine der folgenden leistungsbasierten Datenquellen verwenden: SNMP-Leistung WMI-Leistung Windows-Leistung Sammlungsregeln, die eine der folgenden testbasierten Datenquellen verwenden: Skriptereignis Skriptleistung Geplante Tasks, die eine der folgenden Quellen verwenden Einen Befehl ausführen Ein Skript ausführen Die Art der Regel, die für verwaltete Objekte verwendet wird, hängt von der gewünschten Aktion, Datenquelle und den entsprechenden Objekten der Regel ab. Beispiel: Sammlungsregeln sammeln Daten. Leistungsregeln verwenden numerische Daten. SNMP-Regeln zielen in der Regel auf SNMP-Netzwerkgeräte. Beschaffen und Erstellen von Regeln in Essentials 2010 Regeln werden aus Management Packs importiert oder können mit dem RegelerstellungsAssistenten erstellt werden, um Essentials 2010 an Unternehmensanforderungen anzupassen. 204 Der Assistent hilft beim Vereinfachen der Erstellung von Regeln und Ihrer Ausrichtung auf ein bestimmtes Ziel. Siehe auch Konfiguration in Essentials Arbeiten mit Management Packs in Essentials Außerkraftsetzungen in Essentials Tasks in Essentials In System Center Essentials 2010 können Sie vordefinierte Tasks ausführen, die in Ihren importierten Management Packs enthalten sind, oder aber eigene Tasks erstellen. Unter dem Knoten Management Pack-Objekte im Bereich „Konfiguration“ der Essentials 2010-Konsole können Sie auf Tasks zugreifen. Beim Erstellen eines Tasks können Sie wahlweise einen Agenttask oder einen Konsolentask erstellen. Eine Remoteausführung von Agenttasks ist auf einem Agent oder einem Essentials-Verwaltungsserver möglich, während Konsolentasks nur auf dem lokalen Computer ausgeführt werden können. In Essentials 2010 können Sie eine Batchdatei oder ein Skript als einen Task auf einem Remotecomputer oder lokal ausführen. Wird der Task jedoch von einer Warnung oder einem Ereignis generiert, kann er nur lokal ausgeführt werden. Es folgt eine Liste der Tasktypen, die Sie erstellen können. Befehlszeile Führt eine Batchdatei aus oder startet eine Anwendung auf einem Agent oder einem Essentials-Verwaltungsserver. Dieser Task kann remote oder lokal ausgeführt werden. Ein Skript ausführen Führt ein Skript auf einem Agent oder einem Essentials-Verwaltungsserver aus. Warnungsbefehlszeile Führt einen Task automatisch aus, wenn eine angegebene Warnung oder Warnungen generiert werden. Geben Sie die Warnung mithilfe der Dropdownliste Parameter auf der Seite Befehlszeile im Taskerstellungs-Assistenten an. Dieser Task kann nur lokal ausgeführt werden. Ereignisbefehlszeile Führt einen Task automatisch aus, wenn ein angegebenes Ereignis oder Ereignisse generiert werden. Geben Sie das Ereignis mithilfe der Dropdownliste Parameter auf der Seite Befehlszeile im Taskerstellungs-Assistenten an. Dieser Task kann nur lokal ausgeführt werden. 205 Siehe auch Konfiguration in Essentials Management Pack-Objekte in Essentials Ansichten in Essentials In System Center Essentials 2010 befindet sich der Knoten Ansichten unter dem Knoten Management Pack-Objekte des Bereichs Konfiguration. Ansichten sind Gruppen verwalteter Objekte, die eine Gemeinsamkeit aufweisen, die in den Ansichtseigenschaften definiert ist. Wenn Sie eine Ansicht auswählen, wird eine Abfrage an die Essentials 2010-Datenbank gesendet, und die Ergebnisse der Abfrage werden im Ergebnisbereich angezeigt. Standardansichten Standardmäßig werden bei der Installation von Essentials 2010 mehrere Ansichten erstellt. Weitere Informationen zu diesen Ansichten finden Sie unter Globale Ansichten in Essentials. Management Packs enthalten ebenfalls Ansichten. Wenn ein Management Pack importiert wird, wird im Bereich Überwachung ein Ordner erstellt. Dieser Ordner enthält die im Management Pack definierten Ansichten. Sie können diese Ansichten nicht ändern und dem Management Pack-Ordner keine neuen Ansichten hinzufügen. Sie können allerdings einen Ordner im Bereich Überwachung sowie Ansichten erstellen, die in Ihrem Ordner angezeigt werden. Anpassen von Ansichten Obwohl Ansichten sowohl im Bereich Überwachung als auch im Bereich Konfiguration der Essentials 2010-Konsole angezeigt werden, werden Sie nur im Bereich Überwachung erstellt. Im Bereich Dokumenterstellung wird eine Liste der Ansichten unter dem Knoten Management Pack-Objekte angezeigt. Sie können diese Liste auf der Grundlage der Eigenschaften der Ansichten sortieren. Obwohl Sie die Eigenschaften einer Ansicht, die in einem versiegelten Management Pack gespeichert ist, nicht ändern können, können Sie die Anzeigeoptionen einer Ansicht mithilfe der Option Ansicht personalisieren ändern, die angezeigt wird, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Ansicht im Bereich Überwachung klicken. Wenn Sie eine Ansicht personalisiert haben, werden die Änderungen jedes folgende Mal angezeigt, wenn Sie die Ansicht im Bereich Überwachung öffnen. Ansichtstypen Es gibt mehrere Ansichtstypen, die jeweils einen anderen Aspekt der Überwachungsdaten anzeigen. Jeder Ansichtstyp weist ein anderes Symbol auf. Wenn Sie im Bereich Überwachung auf Neue Ansicht klicken, werden die folgenden Ansichtstypen mit dem zugehörigen Symbol aufgelistet: 206 Warnungsansicht Zeigt Warnungen an, die Ihren spezifischen Kriterien entsprechen, wie Warnungsschweregrad, Auflösungsstatus oder Warnungen, die Ihnen zugewiesen sind. Ereignisansicht Sendet Abfragen an die Ereignisprotokolle und zeigt Ereignisse an, die auf den Kriterien der Ereignisansichtseigenschaften basieren. Statusansicht Zeigt die Beziehungen zwischen Komponenten, Computern und Computergruppen an. Leistungsansicht Hier können Sie festlegen, wie die von Leistungsobjekten und -indikatoren gesammelten Leitungsdaten angezeigt werden sollen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, historische und aktuelle Betriebsdaten zusammen anzuzeigen. Diagrammansicht Zeigt eine grafische Darstellung eines Satzes verwalteter Objekte und die Beziehungen zwischen diesen an. Taskstatusansicht Zeigt Tasks an, die in den Eigenschaften angegebene Kriterien erfüllen, z. B. nur solche Tasks, die auf bestimmte Objekttypen angewendet werden. Webseitenansicht Zeigt in einem separaten Fenster der Essentials 2010-Konsole eine Webseite an. Dashboardansicht Hier können Sie Daten anordnen und anzeigen, die von Essentials 2010 gesammelt werden. So können Sie z. B. eine Ansicht entwerfen, die zwei unterschiedliche Ansichtstypen nebeneinander in einem Fenster anzeigt. Siehe auch Konfiguration in Essentials Der Bereich „Überwachung“ in Essentials 207 Globale Ansichten in Essentials Erstellen einer Diagrammansicht in Essentials Erstellen einer Statusansicht in Essentials Zielgruppenadressierung in Essentials Der Schlüssel zur Steuerung, wie viele Daten von System Center Essentials 2010 gesammelt werden, liegt darin, die Monitore und Regeln mithilfe von Klassen richtig auf ein Ziel auszurichten und dann den Fokus des Monitors, der Regel oder der Ansicht mithilfe von Gruppen und Außerkraftsetzungen einzugrenzen. Ausrichten von Überwachungen, Regeln und Ansichten auf ein Ziel Wenn Sie eine Regel, einen Monitor oder eine Ansicht erstellen, müssen Sie ein Ziel dafür definieren. In Essentials 2010 werden Objekttypen als Ziele verwendet. Sie sollten einen Monitor oder eine Regel immer auf das Objekt ausrichten, das die Objekte, die Sie überwachen möchten, am genauesten beschreibt. Anders ausgedrückt richten Sie Ihre Überwachung, Regel oder Ansicht auf die unterstmögliche Ebene aus. Gruppen und Außerkraftsetzungen Nachdem Sie Ihre Überwachung, Regel oder Ansicht auf einen Objekttyp ausgerichtet haben, können Sie den Umfang der Überwachungsdaten, die gesammelt werden, durch Gruppen und Außerkraftsetzungen eingrenzen. Idealerweise erstellen Sie eine Gruppe, die nur die Objekte enthält, die von der Überwachung oder Regel überwacht werden sollen. Wenn die Gruppe der Objekte, die überwacht werden sollen, nicht festgelegt ist, können Sie eine dynamische Einschlussregel erstellen, die Gruppenmitglieder im Gruppenerstellungs-Assistent identifiziert. Wenn Sie eine Gruppe erstellen möchten, die eine dynamische Einschlussregel verwendet, sollten Sie ein gemeinsames Attribut für die Objekte festlegen, die Sie überwachen möchten. Dann können Sie (auf der Basis eines beliebigen Attributs eines Objekttyps) eine Formel erstellen, die dieses Attribut im Gruppenerstellungs-Assistent identifiziert. Falls kein Attribut verfügbar ist, können Sie mit dem Attributerstellungs-Assistenten ein zusätzliches Attribut erstellen, bevor Sie die Gruppe erstellen. Angenommen, Sie haben 10 Webserver, und auf fünf davon wird eine firmeneigene Anwendung ausgeführt, die Sie überwachen möchten. Da die Anwendung auf den Webservern firmeneigen ist, gibt es kein Attribut, das diese Anwendung identifiziert. Dieses Problem können Sie anhand der folgenden Schritte lösen: 1. Erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Attribut, das auf dem Eintrag in der Registrierung basiert, der angibt, dass diese Anwendung auf einem Webserver installiert ist. 2. Erstellen Sie eine Gruppe, deren Mitgliedschaft durch das neue Attribut bestimmt wird. 3. Erstellen Sie die gewünschte Überwachung oder Regel, und richten Sie diese auf die Klasse „Webserver“ aus. 208 4. Deaktivieren Sie die Überwachung bzw. Regel. 5. Mit Außerkraftsetzungen aktivieren Sie die Überwachung bzw. Regel ausschließlich für die erstellte Gruppe. Siehe auch Monitore in Essentials Gruppen in Essentials Erstellen einer Computergruppe in Essentials Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden in Essentials Außerkraftsetzungen in Essentials Regeln in Essentials Außerkraftsetzungen in Essentials Die Überwachung durch ein Management Pack beginnt in System Center Essentials 2010, sobald das Management Pack in eine verwaltete Netzwerkumgebung importiert wird. Zu diesem Zweck enthält ein Management Pack Standardeinstellungen und Schwellenwerte, die vom Hersteller des Management Packs festgelegt werden. Diese Einstellungen repräsentieren die Herstellerdefinition eines fehlerfreien Integritätsstatus seiner Produkte. Mit Außerkraftsetzungen können Sie diese Standardeinstellungen für Ihr Netzwerk anpassen. Importierte Management Packs weisen Monitore, Attribute, Objektermittlungen und Regeln auf, die auf Objekttypen – auch „Klassen“ genannt – in Ihrem Netzwerk ausgerichtet sind. Oft haben diese Objekttypen einen weiten Gültigkeitsbereich. Da Außerkraftsetzungen auf eine Gruppe verwalteter Objekte angewendet werden können, können Sie Außerkraftsetzungen und Gruppen zur Verfeinerung der Datensammlung dieser Monitore, Attribute, Objektermittlungen und Regeln verwenden, damit diese nur die Informationen sammeln, die Sie benötigen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Zielgruppenadressierung in Essentials. Sie können anzeigen, welche Außerkraftsetzungen sich auf ein verwaltetes Objekt auswirken, indem Sie die Außerkraftsetzungsübersicht des Objekts anzeigen. Zum Erstellen und Bearbeiten von Außerkraftsetzungen benötigen Sie zumindest die Benutzerrechte eines erweiterten Operators. Siehe auch Überwachung in Essentials Zielgruppenadressierung in Essentials Webanwendungs-Editor in Essentials Mit dem Webanwendungseditor in System Center Essentials 2010 können Sie die Navigation durch eine oder mehrere Websites erfassen. Im Webanwendungseditor können Sie eine 209 Sequenz von Aktionen auf einer Website interaktiv aufzeichnen oder einen Satz von Anforderungen manuell erstellen, mit denen die Website überwacht wird. Mit dieser Sequenz von Anforderungen wird eine synthetische Transaktion erstellt (auch robotische Transaktion oder Roboter genannt), die in regelmäßigen Abständen abgespielt werden kann, um Informationen über die Leistung Ihrer Website anzuzeigen. Beachten Sie, dass es sich bei diesen Transaktionen um tatsächliche Transaktionen handelt. Wenn mit einer Ihrer Transaktionen z. B. Geld von einem Bankkonto auf ein anderes überweisen wird, ist es eventuell sinnvoll, eine zweite Transaktion zu erstellen, mit der das Geld wieder an das ursprüngliche Konto zurücküberwiesen wird. Das Feature zum Erfassen der Websitenavigation fängt den Verkehr zwischen Internet Explorer und der Website ab und zeichnet alle HTTP-Anforderungsdaten wie Header und Nachrichtentext auf. Dieses Feature legt auch Standardeinstellungen für die Überwachungskriterien zum Abgleich mit den aufgezeichneten Daten fest. Wenn beispielsweise ein Webserver während der Aufnahme den Statuscode 404 für eine Anforderung meldet, erwartet der MP-Konfigurations-Assistent standardmäßig einen Statuscode 404 für diese Anforderung. Diese Standardeinstellungen können durch eine Bearbeitung des Objekts geändert werden. Im Allgemeinen ist es einfach, Anforderungen durch Erfassen mit dem Aufzeichnungsfeature zu erstellen. In einigen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, Anforderungen mit zusätzlichen Kennzeichen oder Eigenschaften anzupassen oder zusätzliche Anforderungen hinzuzufügen, die Sie manuell erstellen. So können Sie z. B. Kennzeichen manuell hinzufügen, um die Transaktion als eine Essentials 2010-Transaktion anstelle einer Benutzertransaktion zu kennzeichnen. Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials Hardware- oder Softwareprobleme können die Funktionalität von System Center Essentials 2010 beeinträchtigen, sodass Sie einige Essentials 2010-Funktionen nicht nutzen können. Wenn ein Fehler auftritt, kann die Unterbrechungsdauer mithilfe einer aktuellen Datensicherung reduziert werden. Aus diesem Grund sollten in den allgemeinen Wartungsplan für Essentials 2010 regelmäßige Sicherungen eingeschlossen werden. In diesem Abschnitt wird beschrieben, welche Bereiche gesichert werden müssen und wie Sie diese Sicherungen planen und durchführen. Inhalt dieses Abschnitts Sicherungsstrategien Informationen zur Sicherung in System Center Essentials Wiederherstellungsszenarien 210 Sicherungsstrategien In diesem Thema werden Strategien beschrieben, die zur Erstellung geeigneter Sicherungsrichtlinien angewendet werden können. Bei diesen Strategien handelt es sich im Einzelnen um: Vollständige Datenbanksicherungen Inkrementelle Datenbanksicherungen Sicherungen des Transaktionsprotokolls Empfohlener Sicherungszeitplan Vollständige und inkrementelle Datenbanksicherungen Sie müssen sicherstellen, dass Datenbanksicherungen möglichst aktuell und vollständig sind. Dieser Abschnitt enthält Informationen, mit denen Sie einfacher entscheiden können, wie sich sowohl vollständige als auch inkrementelle Datenbanksicherungen in den Gesamtplan für die Datenbanksicherung integrieren lassen. Vollständige Datenbanksicherungen Bei einer vollständigen Datenbanksicherung wird die gesamte Datenbank einschließlich aller Einträge im Transaktionsprotokoll, jedoch ohne nicht zugewiesene Bereiche in den Dateien erfasst. Die Seiten werden direkt von Datenträger gelesen, um die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Während einer Wiederherstellung können Sie eine Datenbank aus der Sicherung neu erstellen, indem Sie die Sicherung der betreffenden Datenbank wiederherstellen. Beim Wiederherstellungsvorgang wird vorhandene Datenbank überschrieben oder die Datenbank erstellt, sofern sie nicht vorhanden ist. Der Zustand der wiederhergestellten Datenbank entspricht dem Zustand der Datenbank zu dem Zeitpunkt, als die Sicherung abgeschlossen wurde, abzüglich eventueller nicht übergebener Transaktionen. Nicht übergebene Transaktionen werden bei der Wiederherstellung der Datenbank zurückgesetzt. Eine vollständige Datenbanksicherung beansprucht mehr Speicherplatz pro Sicherung als Sicherungen des Transaktionsprotokolls und inkrementelle Datenbanksicherungen. Folglich nehmen vollständige Datenbanksicherungen mehr Zeit in Anspruch und werden dementsprechend in der Regel seltener erstellt als inkrementelle Datenbanksicherungen oder Sicherungen des Transaktionsprotokolls. Inkrementelle Datenbanksicherungen Bei einer inkrementellen (differenziellen) Datenbanksicherung werden nur die Daten aufgezeichnet, die sich seit der letzten inkrementellen Datenbanksicherung geändert haben. Sie können häufige inkrementelle Sicherungen einer Datenbank erstellen, da inkrementelle Datenbanksicherungen kleiner und weniger zeitaufwendig sind als vollständige Datenbanksicherungen. Durch die häufige Erstellung inkrementeller Datenbanksicherungen wird das Risiko von Datenverlusten reduziert. 211 Bei einer Wiederherstellung können Sie mithilfe von inkrementellen Datenbanksicherungen den Zustand der Datenbank zum Zeitpunkt der Erstellung der inkrementellen Datenbanksicherung wiederherstellen. Sicherungen des Transaktionsprotokolls Das Transaktionsprotokoll ist eine fortlaufende Aufzeichnung aller Transaktionen, die seit der letzten Sicherung des Transaktionsprotokolls gegen die Datenbank durchgeführt wurden. Bei einer Wiederherstellung können Sie mithilfe der Sicherungen des Transaktionsprotokolls den Zustand der Datenbank zu einem bestimmten Zeitpunkt (z. B. vor der Eingabe unerwünschter Daten) oder zum Fehlerzeitpunkt wiederherstellen. Wenn eine Sicherung des Transaktionsprotokolls wiederhergestellt wird, führt Microsoft SQL Server ein Rollforward aller im Transaktionsprotokoll aufgezeichneten Änderungen durch. Wenn SQL Server das Ende des Transaktionsprotokolls erreicht, befindet sich die Datenbank in genau demselben Zustand wie zu dem Zeitpunkt, als der Sicherungsvorgang gestartet wurde. Wird die Datenbank wiederhergestellt, führt SQL Server ein Rollback aller Transaktionen durch, die unvollständig waren, als der Sicherungsvorgang gestartet wurde. Hinweis Die OperationsManagerDW-Datenbank arbeitet mit einem einfachen Wiederherstellungsmodell, das alle Transaktionen nach ihrem Abschluss abschneidet. Das bedeutet, dass das Sichern der Protokolldatei nicht ausreicht und Sie eine vollständige Datenbanksicherung durchführen müssen. Empfohlener Sicherungszeitplan Sie können selbst festlegen, wie oft und wann Sie Sicherungen erstellen. Im Regelfall sollten Sie Datenbanksicherungen jedoch dem Datensicherungskonzept Ihres Unternehmens entsprechend durchführen. Die nachstehende Tabelle enthält einen empfohlenen Zeitplan für die regelmäßige Sicherung Ihrer Essentials 2010-Komponenten und der zugehörigen Elemente. Diese empfohlene Zeitplan gilt speziell für Ihre Essentials 2010-Umgebung und soll andere regelmäßig geplante Sicherungen in Ihrer Umgebung ergänzen. Sie sollten Sicherungsvorgänge so terminieren, dass sie nicht dem Zeitplan für die Durchführung der Tasks zur Optimierung von Essentials 2010 kollidieren. Bei Ausführung der Essentials 2010Optimierungsaufträge werden sowohl Lese- als auch Schreibzugriffe auf die Datenbank vorgenommen. Wird die Datenbank gleichzeitig gesichert, können bei der Sicherung und/oder der Optimierung Fehler auftreten. Erstellen Sie mindestens einmal täglich eine inkrementelle Sicherung der SystemCenterEssentials-Datenbank und mindestens einmal wöchentlich eine vollständige Sicherung der OperationsManagerDW-Datenbank. Die Master- und MSDB-Datenbanken sollten immer dann gesichert werden, wenn eine Änderung eintritt, die eine der beiden Datenbanken betrifft. Diese Datenbanken sollten jedoch mindestens einmal monatlich gesichert werden. 212 Zu sichernde Vollständige Sicherung Inkrementelle Sicherung SystemCenterEss entials Täglich Nicht anwendbar OperationsManag erDW Monatlich Wöchentlich ReportServer Regelmäßig, wobei die Häufigkeit davon abhängt, wie oft Berichte in Ihrem Unternehmen geändert werden, und nach jeder wichtigen Änderung von Berichtsdefinitionen (Ergänzungen, Änderungen und Löschungen). Wie vollständige Sicherung SUSDB Gemäß WSUS-Empfehlungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Backing Up Windows Server Update Services 3.0 SP2 (Sichern von Windows Server Update Services 3.0 SP2) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkI d=188719). Gemäß WSUS-Empfehlungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Backing Up Windows Server Update Services 3.0 SP2 (Sichern von Windows Server Update Services 3.0 SP2) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkI d=188719). VirtualManagerDB Täglich Nicht anwendbar Master-Datenbank (Master) Nach jeder Installation und Konfiguration der Datenbankkomponenten und nach wichtigen Änderungen an Anmeldungen und sonstigen sicherheitsrelevanten Änderungen Gemäß IT-Richtlinien Msdb-Datenbank (Msdbdata) Nach der erstmaligen Installation und Nach Änderung der von Konfiguration der Komponenten der Essentials 2010 verwendeten SQL Essentials-Datenbank. Server-Agent-Aufträgen. Benutzerdefinierte Management Packs (.xmlDateien) Monatlich oder nachdem wichtige Änderungen an den Management Packs vorgenommen wurden. Komponente Nicht anwendbar 213 Informationen zur Sicherung in System Center Essentials Um für eine eventuelle Wiederherstellung vobereitet zu sein, müssen Sie die Daten von Essentials 2010, Operations Manager, Microsoft SQL Server und Windows Server Update Services (WSUS) wie in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben ordnungsgemäß gesichert werden. Sichern der Essentials 2010-Daten Sichern Sie die folgenden Essentials 2010-Daten: Den Verschlüsselungsschlüssel des Verwaltungsservers Zertifikate Das selbstsignierte WSUS Publishers-Zertifikat (dieses wird als WSUSCodesignaturzertifikat bezeichnet) im PFX-Format aus dem Speicher „Zertifizierung lokaler Computer/WSUS“. Zwei Essentials 2010-Zertifikatdateien aus dem Ordner „InstallDir/Certificates“. Gegebenenfalls das für den Dienstanbieter oder die Verwaltung von Agents, die einer Arbeitsgruppe angehören, verwendete Zertifikat im PFX-Format. Registrierungsschlüssel unter HKLM\Software\Microsoft\SystemCenterEssentials Zu sichernde System Center Essentials-Daten Sichern Sie die folgenden System Center Essentials-Daten: Die System Center Essentials-Datenbank Das System Center Essentials-Data Warehouse (OperationsManagerDW) Zu sichernde SQL Server-Daten Sichern Sie die folgenden SQL Server-Daten: SQL Server Reporting Services-Datenbanken (ReportServer$ESSENTIALS und ReportServer$ESSENTIALSTempDB) SQL Server-Master- und MSDB-Systemdatenbanken Informationen zur Sicherung von SQL Server-Daten finden Sie in der SQL Server 2008Dokumentation. Zu sichernde WSUS-Daten Sichern Sie die folgenden WSUS-Daten: Die WSUS-Datenbank mit dem Namen SUSDB. Den Ordner der die Updatedateien enthält. Wenn Essentials 2010 so konfiguriert ist, dass die Updatedateien lokal gespeichert werden, finden Sie den Speicherort des lokalen Ordners anhand des folgenden Registrierungsschlüssels: 214 HKLM\Software\Microsoft\Update Services\Server\Setup\ContentDir Weitere Informationen zur Sicherung von WSUS-Daten finden Sie unter Backing Up Windows Server Update Services (Sichern von Windows Server Update Services) auf der Microsoft TechNet-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=128971). Zu sichernde Virtual Machine Manager (VMM)-Daten Sichern Sie die folgenden VMM-Daten: Die VMM-Datenbank mit dem Namen VirtualManagerDB. Die VMM-Bibliotheksfreigabe. Wenn Essentials 2010 so konfiguriert ist, dass die Bibliotheksfreigabe lokal gespeichert wird, finden Sie den Speicherort der lokalen Bibliotheksfreigabe anhand des folgenden Registrierungsschlüssels: HKLM\Software\Microsoft\Microsoft System Center Virtual Machine Manager-Server\Settings\Library\LibrarySharePath Weitere Informationen zur Sicherung von VMM-Daten finden Sie unter Sichern und Wiederherstellen der VMM-Datenbank auf der Microsoft TechNet-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=162661). Zu sichernde Active Directory-Daten Sichern Sie die folgenden Active Directory-Daten: Gruppenrichtlinieobjekte Kontendaten Weitere Informationen zum Sichern von Daten aus Active Directory enthält die Hilfe zu Active Directory. Sichern der Datenbanken Die System Center Essentials 2010-Datenbanken enthalten kritische Daten, die für den täglichen Betrieb erforderlich sind. Die Sicherung dieser Datenbanken, einschließlich der entsprechenden Protokolldateien, ist sehr wichtig. Wenn es zu einem Fehler kommt, muss eine aktuelle Sicherung zur Verfügung stehen. Planen Sie eine Sicherung der folgenden Datenbanken: System Center Essentials-Datenbanken: SystemCenterEssentials und OperationsManagerDW Microsoft SQL Server Reporting Services-Datenbanken: ReportServer und ReportServerTempDB SQL Server-Systemdatenbanken: Master und MSDB WSUS-Datenbank: SUSDB Virtual Machine Manager-Datenbank: VirtualManagerDB 215 Weitere Informationen zur Sicherung der WSUS-Datenbank und anderer WSUS-Daten finden Sie unter Sichern der Windows-Server-Updatedienste auf der Microsoft Technet Website unter (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=128971). Weitere Informationen zur Sicherung der VMM-Datenbank finden Sie unter Sichern und Wiederherstellen der VMM-Datenbank auf der Microsoft Technet Website unter (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=162661). Lokalisieren Sie die Daten, die gesichert werden müssen Verwenden Sie zum Lokalisieren der Daten, die gesichert werden müssen, die nachfolgend beschriebenen Verfahren. So finden Sie die Datenbankinstanzen, die Essentials 2010-Daten enthalten 1. Die SQL Server 2008-Instanz, die die Essentials 2010-Betriebsdatenbanken hostet, befindet sich am folgenden Registrierungsspeicherort auf dem Essentials 2010Verwaltungsserver: HKLM\Software\Microsoft\Microsoft Operations Manager\3.0\Setup\DatabaseServerName 2. Die SQL Server 2008-Instanz, die die WSUS-Betriebsdatenbanken enthält, befindet sich an folgendem Registrierungsspeicherort auf dem Essentials 2010-Verwaltungsserver: HKLM\Software\Microsoft\Update Services\Server\Setup\SqlServerName So finden Sie die Daten- und Protokolldateien einer Datenbank 1. Öffnen sie SQL Server 2008 Management Studio, und stellen Sie eine Verbindung mit der Instanz her, welche die gewünschte Datenbank hostet. 2. Klicken Sie auf den Knoten Datenbanken, und wählen Sie die Datenbank aus, die gesichert werden soll. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenbanknamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 4. Klicken Sie im Dialogfeld Datenbankeigenschaften im Navigationsbereich auf der linken Seite auf Dateien. 5. Die Speicherorte der Daten- und Protokolldateien finden Sie in der Spalte Pfad der Dateieigenschaften. Planen einer Datenbanksicherung Verwenden Sie das nachstehend beschriebene Verfahren zur Planung von Datenbanksicherungen mit SQL Server Management Studio für die SystemCenterEssentials- und OperationsManagerDW-Datenbanken. So planen Sie eine Datenbanksicherung in eine Datei 216 1. Starten Sie SQL Server Management Studio. 2. Wählen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden in der Dropdownliste Servertyp, im Feld Servername und im Feld Authentifizierung die entsprechenden Werte aus. 3. Klicken Sie auf Verbinden. 4. Erweitern Sie im Objekt-Explorer den Knoten Datenbanken. 5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu sichernde Datenbank. Klicken Sie auf Tasks und anschließend auf Sichern. 6. Geben Sie im Dialogfeld Datenbank sichern in das Feld Name den Namen der Sicherung ein, und klicken Sie unter Ziel auf Hinzufügen. 7. Geben Sie im Dialogfeld Sicherungsziel auswählen in das Feld Ziel auf dem Datenträger einen Pfad und einen Dateinamen ein, und klicken Sie auf OK. Wichtig Im angegeben Zielpfad muss ausreichend freier Speicherplatz für die Speicherung der Sicherungsdateien zur Verfügung stehen. Dabei muss die Häufigkeit der geplanten Sicherung berücksichtigt werden. 8. Klicken Sie in der Liste Skript auf Skriptaktion zum Auftrag. 9. Wenn Sie die Auftragsparameter ändern möchten, klicken Sie im Dialogfeld Neuer Auftrag unter Seite auswählen auf Schritte und anschließend auf Bearbeiten. 10. Klicken Sie unter Seite auswählen auf Pläne, und klicken Sie dann auf Neu. 11. Geben Sie im Dialogfeld Neue Auftragsplanung in das Feld Name einen Auftragsnamen ein, legen Sie den Auftragsplan fest, und klicken Sie auf OK. Hinweis Wenn Sie Warnungen oder Benachrichtigungen konfigurieren möchten, können Sie unter Seite auswählen auf Warnungen oder Benachrichtigungen klicken. 12. Klicken Sie zweimal auf OK. Sichern des Verschlüsselungsschlüssels In System Center Essentials 2010 können Sie über den Essentials-Verwaltungsserver auf alle Funktionen für das Konfigurationsmanagement und die Überwachung der Integrität der gesamten verwalteten Umgebung zugreifen. Der Verschlüsselungsschlüssel des EssentialsVerwaltungsserver enthält alle in der Verwaltungsgruppe definierten Informationen zum ausführenden Konto. Um einen ausgefallenen Essentials-Verwaltungsserver erfolgreich wiederherzustellen, müssen Sie mithilfe dieses Schlüssels die Datenbanken wieder anfügen und auf die mit diesem Schlüssel verschlüsselten ausführenden Konten zugreifen. Wenn Sie denn Essentials-Verwaltungsserver ohne diese Sicherung wiederherstellen müssen, müssen Sie Ihre gesamten ausführenden Konten erneut eingeben. Für die Sicherung oder Wiederherstellung des Verschlüsselungsschlüssels müssen Sie das Tool „SecureStorageBackup“ benutzen. Sie können das Tool vom Desktop oder aus dem 217 Essentials 2010-Installationsordner starten. Je nachdem, wie Sie das Tool aufgerufen haben, startet es den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels, oder es wird im Befehlszeilenmodus ausgeführt. Standardmäßig wird der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels in der letzten Phase des Installationsvorgangs ausgeführt, damit Sie den Schlüssel während der Bereitstellung sichern können. Stellen Sie beim Sichern des Verschlüsselungsschlüssels stets sicher, dass für die Sicherung ein leicht zugänglicher Speicherort bereitgestellt wird, damit der Schlüssel später gegebenenfalls problemlos wiederhergestellt werden kann. Verwenden des Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels Wenn Sie die Datei „SecureStorageBackup.exe“ ohne Parameter aus dem Essentials 2010Installationsordner ausführen, startet das Tool den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels. So verwenden Sie den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels, um den Verschlüsselungsschlüssel sichern 1. Melden Sie sich beim Computer, der als Host für den Essentials-Verwaltungsserver verwendet wird, mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ ist. 2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und anschließend auf Ausführen. 3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK. 4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein: cd <Installation Folder> SecureStorageBackup 5. Wählen Sie im Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels auf der Seite Sichern oder wiederherstellen? die Option Verschlüsselungsschlüssel sichern aus. 6. Schließen Sie den Assistenten ab. Verwenden des Tools „SecureStorageBackup“ im Befehlszeilenmodus Wenn Sie Datei „SecureStorageBackup.exe“ mit gültigen Parametern aus dem Essentials 2010Installationsordner ausführen, wird das Tool im Befehlszeilenmodus ausgeführt. Sie können die Datei „SecureStorageBackup.exe“ mit dem Parameter „/?“ ausführen, um Hilfeinformationen zu dem Tool aufzurufen. So starten Sie das Tool „SecureStorageBackup“ im Befehlszeilenmodus, um den Verschlüsselungsschlüssel des Essentials-Verwaltungsservers zu sichern 1. Melden Sie sich beim Computer, der als Host für den Essentials-Verwaltungsserver verwendet wird, mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ ist. 218 2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und anschließend auf Ausführen. 3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK. 4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein: cd <Installation Folder> SecureStorageBackup Backup <Backup File> 5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Geben Sie das Kennwort für das Speichern/Abrufen ein ein mindestens acht Zeichen langes Kennwort ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. 6. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Geben Sie das Kennwort erneut ein dasselbe Kennwort ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. Siehe auch Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials Sichern von Zertifikaten System Center Essentials 2010 verwendet mehrere Zertifikate, die für den Fall gesichert werden müssen, dass ein Fehler auftritt und die Funktionalität wiederhergestellt werden muss. Sichern Sie die folgenden Zertifikate: WSUS Publishers Self-signed (selbstsigniert). Zwei Essentials-Zertifikatdateien (WSUSCodeSigningCert.cer und WSUSSSLCert.cer) aus dem Ordner „InstallDir/Certificates“. Kopieren Sie die Dateien an einen sicheren und erreichbaren Ort. Gegebenenfalls das für den Dienstanbieter oder die Verwaltung von Agents, die einer Arbeitsgruppe angehören, verwendete Zertifikat. Sichern Sie die PFX-Datei an einen sicheren und erreichbaren Ort. Verwenden Sie das folgende Verfahren, um den Verschlüsselungsschlüssel zu sichern. So sichern Sie das selbstsignierte WSUS Publishers-Zertifikat 1. Starten Sie eine Microsoft Management Console (MMC)-Sitzung, indem Sie zunächst auf Start und Ausführen klicken, mmc eingeben und dann auf OK klicken. 2. Fügen Sie das Zertifikate-Snap-In wie nachfolgend beschrieben der MMC-Konsole hinzu: a. Klicken Sie auf Datei, und klicken Sie dann auf Snap-In hinzufügen/entfernen. b. Klicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen auf Hinzufügen. c. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen in der Liste Snap-In auf Zertifikate. d. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat-Snap-In auf Computerkonto, und klicken Sie dann auf Weiter. e. Wählen Sie auf der Seite Computer auswählen die Option Lokaler Computer aus, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. f. Schließen Sie das Dialogfeld Eigenständiges Snap-In hinzufügen, und schließen 219 Sie dann das Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen. 3. Erweitern Sie im Fenster „Konsolenstamm“ Zertifikate (Lokaler Computer). 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Zertifikat WSUS Publishers Self-signed, wählen Sie Alle Tasks aus, und klicken Sie dann auf Exportieren. 5. Führen Sie den Zertifikatsexport-Assistenten aus um das selbstsignierte WSUS Publishers-Zertifikat zu exportieren. a. Wählen Sie auf der Seite Privaten Schlüssel exportieren die Option Ja, den privaten Schlüssel exportieren aus. b. Wählen Sie auf der Seite Exportdateiformat das Dateiformat „Personal Information Exchange (.PFX)“ aus. c. Schließen Sie den Assistenten ab. Siehe auch Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials Wiederherstellungsszenarien Für die Wiederherstellung der System Center Essentials 2010-Daten und -Funktionalität verwenden Sie eines der folgenden Wiederherstellungsverfahren, das für den Typ der Essentials 2010-Bereitstellung geeignet ist. Inhalt dieses Abschnitts Wiederherstellung in einer Einzelserver-Bereitstellung Wiederherstellung in einer Remotedatenbank-Bereitstellung Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels Wiederherstellung in einer Einzelserver-Bereitstellung Verwenden Sie für die Wiederherstellung von System Center Essentials 2010 in einer Bereitstellung mit einem einzelnen Verwaltungsserver das nachstehend beschriebene Verfahren. So stellen Sie Essentials 2010-Daten wieder her 1. Reparieren Sie den ausgefallenen Essentials-Verwaltungsserver, oder bestimmen Sie einen neuen Server für diese Rolle. Folgen Sie in beiden Fällen diesen Richtlinien: Der neue Essentials-Verwaltungsserver muss mit dem Namen des ursprünglichen Essentials-Servers konfiguriert werden. Der neue Essentials-Verwaltungsserver muss sich in der gleichen ursprünglichen Domäne befinden. Wenn Sie Essentials 2010 nach dem Fehler nicht korrekt deinstallieren konnten, müssen Sie den Computercontainer des EssentialsVerwaltungsservers löschen, bevor Sie den Server wieder der Domäne anschließen. Wenn auch Active Directory ausgefallen ist, muss auch hier eine Wiederherstellung 220 erfolgen. Stellen Sie sicher, dass die System Center Essentials-Richtlinien für alle Computer und für verwaltete Computer ([SCESERVER]_MG) vorhanden sind. 2. Wenn Sie über eine Sicherung des Ordners mit den Updatedateien verfügen, kopieren Sie diese Dateien an einen Speicherort, auf den der Essentials-Verwaltungsserver zugreifen kann. 3. Installieren Sie Essentials 2010 auf dem neuen Essentials-Verwaltungsserver: a. Wählen Sie eine Datenbankinstanz mit dem Namen, mit dem auch die vorherige Essentials 2010-Datenbankinstanz bezeichnet wurde. b. Geben Sie das Aktionskonto an, das ursprünglich verwendet wurde. c. Geben Sie den Speicherort des vorhandenen Ordners mit den Updatedateien während der Essentials 2010-Installation an. Hinweis Wenn die Updatedateien beispielsweise im Ordner %SYSTEMDRIVE%\SYSTEM CENTER ESSENTIALS\WsusContent abgelegt sind, geben Sie als Speicherort %SYSTEMDRIVE%\SYSTEM CENTER ESSENTIALS während der Essentials 2010-Installation ein. d. Schließen Sie die Essentials 2010-Installation ab. 4. Beenden Sie die folgenden Dienste auf dem Essentials-Verwaltungsserver: System Center-Verwaltung System Center-Verwaltungskonfiguration System Center-Datenzugriff Updatedienste Virtual Machine Manager (falls anwendbar) 5. Trennen Sie die neu erstellten Datenbanken wie folgt von der ausgewählten SQL Server 2008-Datenbankinstanz: a. Starten Sie SQL Server Management Studio. b. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Essentials 2010-Datenbanknamen, und wählen Sie Tasks > Trennen aus, um die Essentials 2010-Datenbank (System Center Essentials) zu trennen. c. Wiederholen Sie Schritt b für WSUS- (SUSDB) und Essentials 2010 Data Warehouse-Datenbanken (OperationsManagerDW, VirtualManagerDB). d. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Datenbanken, und klicken Sie dann auf Anfügen. e. Klicken Sie auf Hinzufügen, und wählen Sie dann die MDF- und IDF-Dateien der vorherigen Essentials-Datenbank aus Ihrer Sicherung aus. f. Wiederholen Sie die Schritte d und e für WSUS- (SUSDB) und Essentials 2010 Data Warehouse-Datenbanken (OperationsManagerDW, VirtualManagerDB). 6. Richten Sie bei Bedarf die Option ENABLE_BROKER für die SystemCenterEssentialsDatenbank ein. Weitere Informationen zu den Fragen, ob dieser Schritt erforderlich ist und wie die Ausführung im Bedarfsfall zu erfolgen hat, finden Sie im Abschnitt „Einrichten der Option ENABLE_BROKER“. 221 7. Führen Sie das Tool SecureStorageBackup aus dem Essentials 2010-Installationsordner aus, und verwenden Sie den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels zur Wiederherstellung des VerwaltungsserverVerschlüsselungsschlüssels. Informationen zum Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels finden Sie unter Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels. 8. Starten Sie die folgenden Dienste neu: System Center-Verwaltung System Center-Verwaltungskonfiguration System Center-Datenzugriff Updatedienste Virtual Machine Manager (falls anwendbar) 9. Stellen Sie das WSUS-Codesignaturzertifikat wie folgt wieder her: a. Klicken Sie zum Starten einer MCC-Sitzung (MCC = Microsoft Management Console) auf Start und anschließend auf Ausführen, geben Sie mmc ein, und klicken Sie auf OK. b. Fügen Sie das Zertifikats-Snap-In wie folgt der MMC-Konsole hinzu: i. Klicken Sie auf Datei und dann auf Snap-In hinzufügen/entfernen. ii. Klicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen auf Hinzufügen. iii. Doppelklicken Sie im Dialogfeld Snap-In hinzufügen - Eigenständig in der Liste Snap-Ins auf Zertifikate. iv. Wählen Sie auf der Seite Zertifikats-Snap-In die Option Computerkonto aus, und klicken Sie dann auf Weiter. v. Wählen Sie auf der Seite Computer auswählen die Option Lokalen Computer, und klicken Sie anschließend auf Fertig stellen. vi. Schließen Sie das Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen - Eigenständig. Klicken Sie dann auf OK, um das Dialogfeld Snap-In hinzufügen/entfernen zu schließen. c. Erweitern Sie im Fenster "Konsolenstamm" den Knoten Zertifikate (Lokaler Computer). d. Führen Sie den Assistenten zum Importieren von Zertifikaten aus, um die Datei <Essentials InstallDir>/Certificates/WSUSCodeSigningCert.cer (WSUSCodesignaturzertifikat) in die Liste Vertraute Herausgeber des lokalen Computers sowie in die Listen Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen und Drittanbieter-Stamnmzertifierungsstellen zu importieren. e. Verwenden Sie das Tool WSUSCertificateRestore.exe zur Wiederherstellung der PFX-Datei des WSUS-Codesignaturzertifikats für den Essentials-Verwaltungsserver. Wechseln Sie in einem Befehlszeilenfenster in den Ordner <EssentialsInstallation>\Tools, und geben Sie Folgendes ein: WSUSCertificateRestore [PFXCertificateFile] [PFXPassword] f. Stellen Sie sicher, dass sich die Zertifikatsdatei WSUSCodeSigningCert.cer im Ordner <Essentials-Installation>/Certificates befindet. 222 10. Wenn die domänenbasierten Richtlinien, System Center Essentials-Richtlinie für alle Computer und die Richtlinie für mit Essentials 2010 verwaltete Computer ([SCESERVER]_MG), zuvor genutzt wurden und nun nicht mehr in Active Directory zur Verfügung stehen, starten Sie die Essentials-Konsole und führen Sie den Assistenten für die Konfiguration von System Center Essentials, um diese neu zu erstellen. 11. Führen Sie den Assistenten zum Importieren von Zertifikaten aus, um die Datei <Essentials InstallDir>/Certificates/WSUSCodeSigningCert.cer (WSUSCodesignaturzertifikat) in die Liste Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen des lokalen Computers zu importieren. 12. Wenn die Nutzung der lokalen Richtlinie möglich oder die domänenbasierte Richtlinie noch verfügbar ist, fügen Sie die Datei WSUSSSLCERT.cert in IIS der Website „WSUS Administration" an. Stellen Sie sicher, dass sich die Zertifikatsdatei WSUSSSCert.cer im Ordner <Essentials-Installation>/Certificates befindet. Weitere Informationen finden Sie im TechNet unter dem IIS-Hilfethema Installing Server Certificates (Installation von Serverzertifikaten) (IIS 6.0) 13. Dieser Schritt ist nur notwendig, wenn Sie die Option Lokale Richtlinie für die Konfiguration der Essentials-Verwaltungsserver und der verwalteten Computer im Assistenten für die Konfiguration von System Center Essentials ausgewählt haben. Wählen Sie wie folgt die Option Reparieren für alle verwalteten Computer aus: a. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf die Schaltfläche Verwaltung. b. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung den Knoten Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Mit Agents verwaltet. c. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf alle verwalteten Computer, und klicken Sie dann auf Reparieren. 14. Wenn nach dem Datum des Datenbank-Snapshots Computer hinzugefügt wurden, können Sie diese wie folgt wiederherstellen: a. Klicken Sie in der Essentials-Konsole auf Verwaltung. b. Klicken Sie im Bereich Verwaltung auf Einstellungen. c. Erweitern Sie im Bereich Einstellungen den Knoten Servergruppe, und doppelklicken Sie auf Sicherheit. d. Wählen Sie im Dialogfeld Servereinstellungen – Sicherheit die Option Neue manuelle Agentinstallationen in der Ansicht für ausstehende Verwaltung überprüfen, und klicken Sie auf OK. e. Sie können diese Agents im Bereich Verwaltung anzeigen und neu genehmigen, wenn Sie die Knoten Geräteverwaltung und Ausstehende Verwaltung erweitern. Einrichten der Option ENABLE_BROKER Bevor Sie Tasks ausführen und den Ermittlungs-Assistenten zum Installieren von Agents verwenden können, müssen Sie den Wert ENABLE_BROKER einrichten. Nach dem Verschieben der SystemCenterEssentials-Datenbank wurde der Status des SQL Broker-Verfügbarkeitsmonitors möglicherweise auf „Kritisch“ oder auf „SQL Broker deaktiviert“ 223 gesetzt. Sie können den Status des SQL Broker-Verfügbarkeitsmonitors prüfen, indem Sie folgende SQL-Server-Abfrage ausführen: SELECT is_broker_enabled FROM sys.databases WHERE name='SystemCenterEssentials' „SystemCenterEssentials“ ist der Platzhalter für den Standarddatenbanknamen, der entsprechend ausgetauscht werden muss. Wenn das Ergebnis der Abfrage „0“ ist, bedeutet dies, das SQL Broker deaktiviert ist und Sie die Option mit folgendem Verfahren reaktivieren müssen. So richten Sie ENABLE_BROKER ein 1. Starten Sie SQL Server Management Studio. 2. Wählen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden in den Listen Servertyp, Servername und Authentifizierung die entsprechenden Werte aus, und klicken Sie auf Verbinden. 3. Klicken Sie auf Neue Abfrage. 4. Geben Sie im Abfragefenster folgende Abfrage ein: ALTER DATABASE SystemCenterEssentials SET SINGLE_USER WITH ROLLBACK IMMEDIATE 5. Klicken Sie auf Ausführen. 6. Geben Sie folgende Abfrage ein: ALTER DATABASE SystemCenterEssentials SET ENABLE_BROKER 7. Klicken Sie auf Ausführen. 8. Schließen Sie SQL Server Management Studio. Hinweis Mit dem Schließen von SQL Server Management Studio wird die Verbindung zur Datenbank im Einzelbenutzermodus beendet. Je nach Ihrer Konfiguration müssen Sie unter Umständen eventuell noch mit der Datenbank verbundene Prozesse manuell beenden, bevor Sie die nachfolgend beschriebene Abfrage ALTER ausführen können. 9. Starten Sie SQL Server Management Studio. 10. Wählen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden in den Listen Servertyp, Servername und Authentifizierung die entsprechenden Werte aus, und klicken Sie auf Verbinden. 11. Klicken Sie auf Neue Abfrage. 12. Geben Sie im Abfragefenster folgende Abfrage ein: ALTER DATABASE SystemCenterEssentials SET MULTI_USER 13. Klicken Sie auf Ausführen. Mit folgender SQL-Server-Abfrage können Sie überprüfen, ob die Einstellung für ENABLE_BROKER auf den Wert 1 gesetzt ist: SELECT is_broker_enabled FROM sys.databases WHERE name='SystemCenterEssentials'. Hinweis 224 Bevor Sie die Ermittlung ausführen können, müssen Sie folgende Dienste neu starten: System Center-Datenzugriff, System Center-Verwaltungskonfiguration und System Center-Verwaltung. Möglicherweise müssen Sie auch folgende Dienste neu starten: SQL Server und SQL Server Agent. Wiederherstellung in einer Remotedatenbank-Bereitstellung Bei der Bereitstellung auf einem Remotedatenbankserver sind mehrere Fehlerszenarien möglich. Es kann zu Ausfällen des Remotedatenbankservers, des Verwaltungsservers oder beider Server kommen. Verwenden Sie das dem bei Ihnen aufgetretenen Fehlerszenario entsprechende der nachstehenden Lösungsszenarien und das zugehörige Verfahren, um Daten und Funktionalität wiederherzustellen. Wenn Active Directory ausgefallen ist, muss dieses zuerst wiederhergestellt werden. Prüfen Sie, ob sowohl die „Richtlinie für alle Computer in System Center Essentials“ als auch die Sicherheitsgruppe „Mit System Center Essentials verwaltete Computer“ (SCESERVER_MG) vorhanden ist. Ausfall des Remotedatenbankservers In einer Remotedatenbank-Bereitstellung fällt der Remotedatenbankserver aus, während der Essentials-Verwaltungsserver weiterhin ordnungsgemäß funktioniert. So stellen Sie den Remotedatenbankserver in einer Remotedatenbank-Bereitstellung wieder her 1. Erstellen Sie den Remotedatenbankserver neu. 2. Installieren Sie SQL Server auf dem Datenbankserver neu. 3. Beenden Sie die folgenden Dienste auf dem Essentials-Verwaltungsserver: a. System Center-Verwaltung b. System Center-Verwaltungskonfiguration c. System Center-Datenzugriff d. Updatedienste e. Virtual Machine Manager (sofern vorhanden) 4. Stellen Sie die Sicherungen der Datenbanken „OperationsManager“, „OperationsManagerDW“ und „SUSDB“ auf dem Remotedatenbankserver wieder her. Weitere Informationen zur Wiederherstellung der Datenbank „SUSDB“ finden Sie unter Backing Up Windows Server Update Services (Sichern von Windows Server Update Services) auf der Microsoft TechNet-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=128971). 5. Starten Sie die Dienste auf dem Essentials-Verwaltungsserver neu. 225 Ausfall des Essentials-Verwaltungsservers In einer Remotedatenbank-Bereitstellung fällt der Essentials-Verwaltungsserver aus, während der Remotedatenbankserver weiterhin einwandfrei funktioniert. Bei diesem Fehlerszenario können Sie die Datenbanken sichern, bevor Sie mit der Wiederherstellung des ausgefallenen EssentialsVerwaltungsservers beginnen. So werden durch den Ausfall möglicherweise verursachte Datenverluste reduziert. So stellen Sie den Essentials-Verwaltungsserver in einer RemotedatenbankBereitstellung wieder her 1. Sichern Sie auf dem Remotedatenbankserver die Datenbanken „SystemCenterEssentials“, „OperationsManagerDW“, „VirtualManagerDB“ (sofern vorhanden) und „SUSDB“. Weitere Informationen zur Sicherung der Datenbank „SUSDB“ finden Sie unter Backing Up Windows Server Update Services (Sichern von Windows Server Update Services) auf der Microsoft TechNet-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=128971). 2. Löschen Sie die Datenbanken „SystemCenterEssentials“, „OperationsManagerDW“ und „SUSDB“. 3. Befolgen Sie die Anweisungen zur Wiederherstellung des Essentials-Verwaltungsservers in einer Einzelserver-Bereitstellung Ausfall des Essentials-Verwaltungsservers und des Remotedatenbankservers Bei einer Remotedatenbankbereitstellung fällt sowohl der Essentials-Verwaltungsserver als auch der Remotedatenbankserver aus. So stellen Sie beide Server in einer Remotedatenbankbereitstellung wieder her 1. Erstellen Sie den Remotedatenbankserver neu. 2. Installieren Sie SQL Server auf dem Datenbankserver neu. 3. Befolgen Sie die Anweisungen unter Wiederherstellung in einer EinzelserverBereitstellung. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels In System Center Essentials 2010 enthält der Verschlüsselungsschlüssel des EssentialsVerwaltungsservers alle in der Verwaltungsgruppe definierten Informationen zum ausführenden Konto. Um einen ausgefallenen Essentials-Verwaltungsserver erfolgreich wiederherzustellen, müssen Sie mithilfe dieses Schlüssels die Datenbanken wieder anfügen und auf die mit diesem Schlüssel verschlüsselten ausführenden Konten zugreifen. Wenn Sie den EssentialsVerwaltungsserver ohne diese Sicherung wiederherstellen müssen, müssen Sie Ihre gesamten ausführenden Konten erneut eingeben. 226 Für die Sicherung oder Wiederherstellung des Verschlüsselungsschlüssels müssen Sie das Tool „SecureStorageBackup“ benutzen. Sie können das Tool vom Desktop oder aus dem Essentials 2010-Installationsordner aufrufen. Je nachdem, wie Sie das Tool aufgerufen haben, startet es den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels, oder es wird im Befehlszeilenmodus ausgeführt. Verwenden des Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels Wenn Sie die Datei „SecureStorageBackup.exe“ ohne Parameter aus dem Essentials 2010Installationsordner ausführen, startet das Tool den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels. So verwenden Sie den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels, um den Verschlüsselungsschlüssel wiederherzustellen 1. Melden Sie sich beim Computer, der als Host für den Essentials-Verwaltungsserver verwendet wird, mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ ist. 2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und anschließend auf Ausführen. 3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK. 4. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein: cd <Installation Folder> SecureStorageBackup 5. Wählen Sie im Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels auf der Seite Sichern oder wiederherstellen? die Option Verschlüsselungsschlüssel wiederherstellen aus. 6. Schließen Sie den Assistenten ab. Verwenden des Tools „SecureStorageBackup“ im Befehlszeilenmodus Wenn Sie Datei „SecureStorageBackup.exe“ mit gültigen Parametern aus dem Essentials 2010Installationsordner ausführen, wird das Tool im Befehlszeilenmodus ausgeführt. Sie können die Datei „SecureStorageBackup.exe“ mit dem Parameter „/?“ ausführen, um Hilfeinformationen zu dem Tool aufzurufen. So starten Sie das Tool „SecureStorageBackup“ im Befehlszeilenmodus, um den Verschlüsselungsschlüssel des Essentials-Verwaltungsservers wiederherzustellen 1. Melden Sie sich beim Computer, der als Host für den Verwaltungsserver verwendet wird, mit einem Konto an, das Mitglied der Gruppe „Administratoren“ ist. 2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start und anschließend auf Ausführen. 3. Geben Sie im Dialogfeld Ausführen cmd ein, und klicken Sie dann auf OK. 4. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung Folgendes ein: cd <Installationsordner> 227 SecureStorageBackup Restore <Sicherungsdatei> 5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Geben Sie das Kennwort für das Speichern/Abrufen ein ein mindestens acht Zeichen langes Kennwort ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. 6. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Geben Sie das Kennwort erneut ein dasselbe Kennwort ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. Siehe auch Sichern und Wiederherstellen von System Center Essentials Windows Server 2008 R2 Logozertifizierungssapekte System Center Essentials 2010 bietet Informationen zu Problemen im Zusammenhang mit der Windows Server 2008 R2 - Logozertifizierung und benutzerdefinierten Aktionen. Inhalt dieses Abschnitts Windows Server 2008 R2 - Logozertifizierungssapekte für System Center Essentials 2010 Enthält eine Beschreibung der Probleme, die während des Logozertifizierungsprozesses identifiziert wurden. System Center Essentials 2010 - Benutzerdefinierte Aktionen Enthält Informationen zu einer Reihe benutzerdefinierter Aktionen in Essentials 2010. Windows Server 2008 R2 Logozertifizierungssapekte für System Center Essentials 2010 System Center Essentials 2010 ist zertifiziert für Windows Server 2008 R2. Folgende Probleme zeigten sich im Verlauf der Logozertifizierung. Keiner dieser Punkte verursachte operationale Probleme oder Ausfälle in Essentials 2010. 228 Internal Consistency Evaluators (Interne Konsistenzbewertung (ICE)) Instanzen von ICE 03, 33, 61 und 63 wurden als Warnungen erkannt. ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig30.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig25.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig23.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig22.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig21.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig20.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig14.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig13.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig12.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig11.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig10.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD 229 ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig3.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig2.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Registry, Column: Component_, Key(s): R_SceCertPolicyConfig1.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: FeatureComponents, Column: Component_, Key(s): SCECertPolicy.C_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B _6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: CreateFolder, Column: Component_, Key(s): Certificates.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD.C_Microsoft.SystemCenter.Esse ntials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: ModuleComponents, Column: Component, Key(s): C_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F FD.SCEServer.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD.0 ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Component, Column: Component, Key(s): C_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F FD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: Component, Column: KeyPath, Key(s): C_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F FD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: File, Column: File, Key(s): F_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F FD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: File, Column: Component_, Key(s): F_Microsoft.SystemCenter.Essentials.Policy.dll.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9F FD ICE03 WARNING String overflow (greater than length permitted in column); Table: 230 LaunchCondition, Column: Description, Key(s): REMOVE="ALL" oder MOM_INSTALL_DIR ICE33 WARNING Reg key R_SceCertPolicyConfig1.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD is used in an unsupported way. ProgId should be registered through the ProgId table. This entry might overwrite a value created through that table. ICE33 WARNING Reg key R_SceCertPolicyConfig2.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD is used in an unsupported way. ProgId - CLSID associations should be registered through the ProgId and Class tables. This entry might overwrite a value created through those tables. ICE33 WARNING Reg key R_SceCertPolicyConfig3.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD is used in an unsupported way. CLSIDs should be registered through the Class table. This entry might overwrite a value created through that table. ICE33 WARNING Reg key R_SceCertPolicyConfig10.FBA4BECE_BE5C_434F_977B_6AE5710B9FFD is used in an unsupported way. CLSID contexts should be registered through the Class table. This entry might overwrite a value created through that table. ICE61 WARNING This product should remove only older versions of itself. No Maximum version was detected for the current product. (OLD_VERSION_FOUND) ICE63 WARNING Some action falls between InstallInitialize and RemoveExistingProducts. Instanzen von ICE 18 wurden als Fehler erkannt. ICE18 ERROR KeyPath for Component: 'C_MOMDBData' is Directory: 'SQLROOTDATADIR'. The Directory/Component pair must be listed in the CreateFolders table. ICE18 ERROR KeyPath for Component: 'C_MOMDBLog' is Directory: 'SQLROOTDATADIR'. The Directory/Component pair must be listed in the CreateFolders table. 231 Anmeldeinformationen zum Installieren und Ausführen von System Center Essentials 2010 Sie benötigen Administratoranmeldeinformationen zum Ausführen der folgenden EXE-Dateien: %Programme%\System Center Essentials\AgentManagement\SetupSce.exe %Programme%\System Center Essentials\Setup\Setup.exe %Programme%\System Center Essentials\Setup\SetupSce.exe Sie benötigen keine Administratoranmeldeinformationen zum Ausführen der folgenden EXEDateien: %Programme%\System Center Essentials\Microsoft.SystemCenter.Essentials.SetupProcessor.exe %Programme%\System Center Essentials\Microsoft.SystemCenter.Essentials.UI.Console.exe %Programme%\System Center Essentials\SCECertPolicyConfigUtil.exe Fehlende Produktinformationen Bei folgenden Essentials 2010-Dateien fehlen die vollständigen Produktinformationen. Bei den aufgelisteten Dateien fehlt mindestens eine dieser Eigenschaften: Unternehmen, Produktname, Produktversion. VMRCClientControlLib.dll WSManAutomation.dll Abgelegt im Ordner „Bin“ WSManAutomation.dll Abgelegt im Ordner „Setup“ AxVMRCActiveXClient.dll TraceConfig.exe TraceConfig.Resources.dll Microsoft.Collaboration.Internal.dll App_global.asax.iqtilrz4.dll Microsoft.shdocvw.dll AxVMRCActiveXClient.ni.dll Microsoft.mshtml.ni.dll Microsoft.ShDocVw.ni.dll VMRCClientControlLib.ni.dll 232 Keine Unterstützung für den abgesicherten Modus Wenn Sie Essentials 2010 im abgesicherten Modus verwenden und eine Fehlermeldung auftritt, gehen Sie wie folgt vor: 1. Klicken Sie in der Fehlermeldung auf Schließen. 2. Klicken Sie auf das X am oberen Fensterrand, um das Fenster Mit Server verbinden zu schließen. 3. Starten Sie den Server erneut im normalen Modus. Bei der Deinstallation nicht entfernte Dateien Wenn Sie Essentials 2010 deinstallieren, werden die nachfolgend aufgeführten Hilfedateien nicht vom Verwaltungsserver gelöscht. Sie können diese Dateien behalten oder manuell löschen. %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Setup\Help %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Setup\Help\SetupHelp.chm Dienstverbindungspunkte In Essentials 2010 werden Dienstverbindungspunkte (Service Connection Points, SCP) für die Registrierung spezifischer Informationen in Active Directory-Domänendienste (Active Directory Domain Services, AD DS) verwendet, die vom Essentials 2010-Setupprogramm für EssentialsBerichte verwendet werden, wenn Essentials-Berichte auf einem Remoteserver installiert wird. Außerhalb des Setupprogramms werden keine SCP-Daten verwendet. In Essentials 2010 werden folgende SCP-Informationen für den Verwaltungsserver registriert: Computername Produkt-SKU Produkt-Buildnummer Service-Principle-Name In Essentials 2010 werden eine Reihe von Service-Principle-Namen (SPN) für den System Center-Verwaltungsdienst und den System Center-Datenzugriffsdienst registriert. Diese Dienste werden von dem Produkt zum Lokalisieren und Einrichten gültiger Verbindungen für RemoteBenutzerschnittstellen (User Interfaces (UI)) verwendet. In Essentials 2010 werden folgende SPNs registriert: SPN Essentials-Dienst MSOMHSvc/[SCESERVERNAME] System Center-Verwaltung MSOMHSvc/[SCESERVERNAME].[FQDN] System Center-Verwaltung MSOMSdkSvc/[SCESERVERNAME] System Center-Datenzugriff 233 SPN Essentials-Dienst MSOMSdkSvc/[SCESERVERNAME].[FQDN] System Center-Datenzugriff Änderungen von Gruppenrichtlinien In Essentials 2010 werden ausgewählte Gruppenrichtlinienobjekte geändert, um Informationen über den WSUS-Server (Windows Server Update Services, WSUS) und die Firewallports, für die Remoteunterstützung notwendige Informationen sowie für die Anwendungsfehlerberichterstattung erforderliche Informationen zu speichern und abzurufen. Folgende Richtlinien werden geändert: Gruppenrichtlinie für mit SCE verwaltete Computer Richtlinie für alle Computer in System Center Essentials Nicht signierte Dateien Die nachfolgend aufgeführten Dateien sind nicht signiert. Dateien, die von Microsoft SQL Server bereitgestellt werden: MicrosoftRSChart.dll MicrosoftRSChartDesigner.dll Dateien, die von System Center Operations Manager bereitgestellt werden: Microsoft.Collaboration.Internal.dll Microsoft.Mom.RecorderBarBHO.dll DundasWinChart.dll DundasWinGauge.dll Dateien ohne eingebettete Manifeste auf Ausführungsebene In den nachfolgend aufgeführten Dateien gibt es keine eingebetteten Manifeste, in denen die erforderliche Ausführungsebene für die Ausführung definiert ist. System Center Virtual Machine Manager-Dateien: %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Agents\Amd64\Vcredist_x64.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Agents\i386\Vcredist_x86.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Bin\Bootsect.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Bin\Vmrc.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Setup\Sysprepcab.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.0\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.0\Sysprep.exe 234 %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.1\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.1\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.2\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.1.2600.2\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.0\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.0\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.1\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.1\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.2\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\Amd64\5.2.3790.2\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.0\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.0\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.1\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.1\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.2\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.2\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.3\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.3\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.4\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.0.2195.4\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.1.2600.0\Setupcl.exe 235 %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.1.2600.0\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.1.2600.1\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.1.2600.1\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.1.2600.2\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.1.2600.2\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.1.2600.3\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.1.2600.3\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.2.3790.0\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.2.3790.0\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.2.3790.1\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.2.3790.1\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.2.3790.2\Setupcl.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\Sysprep\i386\5.2.3790.2\Sysprep.exe %Programme%\System Center Essentials\SCVMM 2008\VMMData\Boot.exe System Center Operations Manager-Dateien: %Programme%\System Center Essentials\Tools\Amd64\MOMCertImport.exe %Programme%\System Center Essentials\Tools\x86\MOMCertImport.exe %Programme%\System Center Essentials\AgentManagement\AMD64\MOMAgentInstaller.exe %Programme%\System Center Essentials\AgentManagement\ia64\MOMAgentInstaller.exe %Programme%\System Center Essentials\AgentManagement\x86\MOMAgentInstaller.exe %Programme%\System Center Essentials\Reporting\OperationalDataReporting.exe %Programme%\System Center Essentials\HealthService.exe %Programme%\System Center Essentials\HSLockdown.exe %Programme%\System Center Essentials\Microsoft.Mom.ConfigServiceHost.exe %Programme%\System Center Essentials\Microsoft.Mom.Sdk.ServiceHost.exe %Programme%\System Center Essentials\MonitoringHost.exe %Programme%\System Center Essentials\MoMADAdmin.exe 236 %Programme%\System Center Essentials\MOMPerfSnapshotHelper.exe %Programme%\System Center Essentials\Setup\MPExport.exe %Programme%\System Center Essentials\Setup\MPImport.exe %Programme%\System Center Essentials\MPConvert.exe %Programme%\System Center Essentials\MPExport.exe %Programme%\System Center Essentials\MPImport.exe %Programme%\System Center Essentials\MPVerify.exe %Programme%\System Center Essentials\OpsMgrVssWriterService.exe %Programme%\System Center Essentials\SecureStorageBackup.exe %Programme%\System Center Essentials\HelperObjects\WSSDiscovery.exe %Programme%\System Center Essentials\Tools\TraceFmtSM.exe %Programme%\System Center Essentials\Tools\TraceLogSM.exe Microsoft Partner: Internal Consistency Evaluators (Interne Konsistenzbewertung (ICE)) Die folgenden Instanzen der ICE-Fehler 18 und 68 wurden im Verlauf der Logozertifizierung bei Microsoft-Partnerdateien erkannt. Keiner dieser Fehler verursachte operationale Probleme oder Ausfälle in Essentials 2010. ICE18 ERROR KeyPath for Component: 'C_MOMDBData' is Directory: 'SQLROOTDATADIR'. The Directory/Component pair must be listed in the CreateFolders table. ICE18 ERROR KeyPath for Component: 'C_MOMDBLog' is Directory: 'SQLROOTDATADIR'. The Directory/Component pair must be listed in the CreateFolders table. ICE18 ERROR KeyPath for Component: 'C_build_mom_db_upgrade.sql.8B971A95_4A1B_4552_AF45_A14DE010402F' is Directory: 'DATABASE_DIR.8B971A95_4A1B_4552_AF45_A14DE010402F'. The Directory/Component pair must be listed in the CreateFolders table. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_Rollback_AddMOMServerWindowsFirewallPortException.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822 C09EA2650'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_RemoveMOMServerWindowsFirewallPortException.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09 EA2650'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_AddMOMServerWindowsFirewallPortException.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26 50'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_CreateMOMRegKey_NewKey.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA2650'. Flag is only 237 available for deferred, impersonated custom actions. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_CreateMOMRegKey.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA2650'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_NGenProcessorDeferred'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_Rollback_AddWindowsFirewallPortException.C6F00077_9737_419B_A8B6_B309BA6F8FC8' . Flag is only available for deferred, impersonated custom actions. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_RemoveWindowsFirewallPortException.C6F00077_9737_419B_A8B6_B309BA6F8FC8'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions. ICE68 ERROR TSAware flag (msidbCustomActionTypeTSAware) set for CustomAction '_AddWindowsFirewallPortException.C6F00077_9737_419B_A8B6_B309BA6F8FC8'. Flag is only available for deferred, impersonated custom actions. System Center Essentials 2010 Benutzerdefinierte Aktionen In System Center Essentials 2010 sind die im Folgenden aufgeführten benutzerdefinierten Aktionen enthalten: Name der Aktion Beschreibung _RegisterSCEServerSingletonInstance.A7C4D4AA_A545_4D7 8_AB2C_0726D8451787 Definition der GUID aus der Tabelle „ManagedType“ für den Eintrag „System.SCE.Server“ im Microsoft.SystemCenter.Essen tials.Internal MP _AssociateSecureRefsSCEModules.A7C4D4AA_A545_4D78_A Die Funktionalität für die B2C_0726D8451787 Zuordnung sicherer Essentials 2010Referenzmodule. _RegisterSceSCP.A7C4D4AA_A545_4D78_AB2C_0726D8451 787 Registrierung des Essentials 2010Dienstverbindungspunkts. _UnregisterSceSCP.A7C4D4AA_A545_4D78_AB2C_0726D84 Aufheben der Registrierung 238 Name der Aktion Beschreibung 51787 des Essentials 2010Dienstverbindungspunkts. _RollbackRegisterSceSCP.A7C4D4AA_A545_4D78_AB2C_07 26D8451787 Aufheben der Registrierung des Essentials 2010Dienstverbindungspunkts. _CleanupCertificatesAndPolicy Löschen von Zertifikaten und Richtlinien. _SetServiceHostFilesToUseWorkStationGC Die Funktionalität für die Einrichtung der Diensthostdatei für die Nutzung von Workstation GC (Garbage Collector). In der folgenden Tabelle werden benutzerdefinierte Aktionen aufgeführt, die sich auf microsoftfremde, durch System Center Essentials installierte Anwendungen beziehen. Aktion T Quelle Ziel y p _ValidateDatabaseServer 1 CAServer.dll ValidateDatabaseServer _ConfigureDatabase 1 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F ConfigureDatabase _MPProcessor 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 MPProcessor _OEMMPProcessor 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 OEMMPProcessor _VerifyPreRequisites 1 PreReq.dll VerifyPreRequisites _SetRootHealthService_Wizard 1 CAManagedPac.dll SetRootHealthService _SetRootHealthService 1 CAManagedPac.dll SetRootHealthService 1 CAServer.dll StartSDKConfigServiceForUpg rade _StartSDKConfigServiceForUpgrad 239 Aktion T Quelle Ziel y p e _VerifySDKAccount 1 CAAccounts.dll VerifySDKAccount _SetSDKAccountInformationForDB 1 CAAccounts.dll SetSDKAccountInformationFor DB 1 CAAccounts.dll SetConfigServiceAccountInfor mationForDB 1 CAAccounts.dll SetActionsAccountInformation ForDB 1 CADatabase1.dll ParseMOMDBInformation 1 CACore.dll SetServerManagementGroupP roperty _CheckSCECompatibilityWithAgent 1 CACore.dll CheckSCECompatibilityWithA gent _CheckMOMv3AgentInstalled 1 CACore.dll CheckMOMv3AgentInstalled NetFxScheduleNativeImage 1 NetFxCA.43D49B56_ 8A0B_4696_AD6A_3 203A3B0C5A3 SchedNetFx SxsInstallCA 1 SxsUninstallCA CustomAction_SxsMsmInstall SxsUninstallCA 1 SxsUninstallCA CustomAction_SxsMsmCleanu p 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 GetLocalizedAdminGroupNam e 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 GetManagementGroupInfoFro mDB 1 ScaSchedule.540EA3 UninstallSqlData C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 _SetConfigServiceAccountInformati onForDB _SetActionsAccountInformationFor DB _ParseMOMDBInformation _SetManagementGroupForUpgrade _GetLocalizedAdminGroupName.54 0EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C0 9EA2650 _GetManagementGroupInfoFromD B UninstallSqlData 240 Aktion T Quelle Ziel 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 DetectXPlatMPs InstallSqlData 1 ScaSchedule.540EA3 InstallSqlData C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 _ConfigureDatabase_ForUpgrade 1 CADatabase.dll.540E ConfigureDatabase A3C0_A5E9_41EA_A 585_822C09EA2650 _PostInstallMPProcessor 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 1 CADatabase.dll.540E RunPostMPImportSQLScripts A3C0_A5E9_41EA_A 585_822C09EA2650 1 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 StartSDKService 1 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 SetHealthServiceConfig 1 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 SetDNSComputerName 1 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 SetADComputerName 1 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA SetNetbiosDomainName y p _CheckXplatBetaMPPresent.540EA 3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA 2650 _RunPostMPImportSQLScripts.540 EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09 EA2650 _StartSDKServiceForSysPrep _SetHealthServiceConfig.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737D CC9 _SetDNSComputerName.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737D CC9 _SetADComputerNameForInstall.80 B659D9_F758_4E7D_B4FA_E53F C737DCC9 _SetNetbiosDomainName.80B659D PostInstallMPProcessor 241 Aktion T Quelle Ziel y p 9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737D CC9 _E53FC737DCC9 1 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 SetErrorReportingAndADIntegr ationSettings 1 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 CanRegisterMU 1 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F SetSqlProperties 1 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F ValidateDBOptions 1 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F ValidateConfigGroup 1 CAManagedPac.dll.8 B971A95_4A1B_455 2_AF45_A14DE0104 02F SetLanguageID 1 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F CleanupDatabase 1 CAManagedPac.dll.8 B971A95_4A1B_455 2_AF45_A14DE0104 02F SetManagementGroupID 1 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F EnumerateSqlInstances 6 5 PreReq.dll VerifyPreRequisites _SetErrorReportingAndADIntegratio nSettings.80B659D9_F758_4E7D_ B4FA_E53FC737DCC9 _CanRegisterMU.80B659D9_F758_ 4E7D_B4FA_E53FC737DCC9 _SetSqlProperties.8B971A95_4A1B _4552_AF45_A14DE010402F _ValidateDBOptions.8B971A95_4A 1B_4552_AF45_A14DE010402F _ValidateConfigGroup.8B971A95_4 A1B_4552_AF45_A14DE010402F _SetLanguageID.8B971A95_4A1B_ 4552_AF45_A14DE010402F _CleanupDatabase _SetManagementGroupID.8B971A9 5_4A1B_4552_AF45_A14DE01040 2F _EnumerateSqlInstances.8B971A95 _4A1B_4552_AF45_A14DE010402 F _VerifyPreRequisites_Wizard 242 Aktion T Quelle Ziel 6 5 RepCAManaged.dll CreateMOMSingletonConnect orForUpgrade 6 5 CAAccounts.dll VerifyActionsAccount 6 5 CADatabase1.dll InvokeObjectPickerForADGrou ps _PopulateServerDomainComboList 6 5 CAAccounts.dll PopulateServerDomainCombo List _VerifySDKAccount_Wizard 6 5 CAAccounts.dll VerifySDKAccount _ValidateDatabaseServer_Wizard 6 5 CAServer.dll ValidateDatabaseServer _GetSQLServiceAccount_Wizard 6 5 CAServer.dll GetSQLServiceAccount _EnumerateMOMDBInstances 6 5 CADatabase1.dll EnumerateMOMDBInstances _VerifyRMS 6 5 CAManagedPac.dll VerifyMOMAdminAndGetMG _VerifySecondaryMS 6 5 RepCAManaged.dll VerifySecondaryMS _CanRegisterMU_Wizard 6 5 CACore.dll CanRegisterMU 6 5 CACore.dll CheckSCECompatibilityWithA gent 6 5 CACore.dll CheckMOMv3AgentInstalled CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 SetADComputerName y p _CreateMOMSingletonConnector_F orUpgrade _VerifyActionsAccount_Wizard _InvokeObjectPickerForADGroups_ Wizard _CheckSCECompatibilityWithAgent _Wizard _CheckMOMv3AgentInstalled_Wiza rd 6 _SetADComputerNameForUninstall. 5 80B659D9_F758_4E7D_B4FA_E53 243 Aktion T Quelle Ziel CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 SetErrorReportingAndADIntegr ationSettings y p FC737DCC9 _SetErrorReportingAndADIntegratio nSettings_Wizard 6 5 6 CADwSensSchedule.F0DF3458_A8 5 45_11D3_8D0A_0050046416B9 dwsens.dll.F0DF3458 DWSensSchedule _A845_11D3_8D0A_ 0050046416B9 6 _ValidateConfigGroup_Wizard.8B97 5 1A95_4A1B_4552_AF45_A14DE01 0402F CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F ValidateConfigGroup _ShowPreReqLog PrereqViewer [TempFolder] [PrereqReportName] false 1 _RegisterMU.80B659D9_F758_4E7 0 D_B4FA_E53FC737DCC9 2 5 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 RegisterMU 1 _LaunchWMIAdap.80B659D9_F758 1 _4E7D_B4FA_E53FC737DCC9 2 2 CORE_DIR.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 [WindowsFolder.80B659D9_F 758_4E7D_B4FA_E53FC737 DCC9]system32\wbem\WMIAd ap.exe /F _RollBack_CreateDatabase 1 2 8 1 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F DropDatabase _RollBack_ExecuteSqlScripts 1 2 8 1 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F ExecuteSqlScripts 1 _AssociateSecureRefsForADWriter 5 AndAlertSubscriptionModules.540E 3 A3C0_A5E9_41EA_A585_822C09E 7 A2650 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 AssociateSecureRefsForADWr iterAndAlertSubscriptionModul es 2 4 2 244 Aktion T Quelle Ziel y p _StopSDKConfigSvcForUpgrade 2 1 1 3 CAServer.dll StopSDKConfigSvcForUpgrad e _NGenProcessor 2 1 1 3 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 NGenProcessor 2 _StopAndDisableHealthServiceForS 1 ysPrep 1 3 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 StopAndDisableHS 2 _StopAndDisableConfigSvcForSysP 1 rep 1 3 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 StopAndDisableConfigService 3 0 7 3 CACore.dll.68918168 _3885_4F75_BBF8_ 0CC84213F8D1 InstallMOF 3 _SetSecurity.68918168_3885_4F75 0 _BBF8_0CC84213F8D1 7 3 CACore.dll.68918168 _3885_4F75_BBF8_ 0CC84213F8D1 SetSecurity 3 _InstallHealthServicePerfCounters.8 0 0B659D9_F758_4E7D_B4FA_E53F 7 C737DCC9 3 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 InstallPerfCounters CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 SetACLForAgentLogDir _SetACLForAgentLogDir.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26 50 3 0 7 3 _SetACLForConfigServiceStateDir. 540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822 3 0 7 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 SetACLForConfigServiceState Dir _InstallBIDMOF.68918168_3885_4 F75_BBF8_0CC84213F8D1 245 Aktion T Quelle Ziel 3 _SetACLForSDKComponents.540E 0 A3C0_A5E9_41EA_A585_822C09E 7 A2650 3 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 SetACLForSDKComponents 3 _InstallServerPerfCounters.540EA3 0 C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA2 7 650 3 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 InstallServerPerfCounters 3 _ChangeMOMSDKServiceRecovery 0 Settings.540EA3C0_A5E9_41EA_A 7 585_822C09EA2650 3 CACore.dll.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585 _822C09EA2650 ChangeMOMSDKServiceReco verySettings _ChangeMOMCFGServiceRecover ySettings.540EA3C0_A5E9_41EA_ A585_822C09EA2650 3 0 7 3 CACore.dll.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585 _822C09EA2650 ChangeMOMCFGServiceReco verySettings 3 0 7 3 CAServer.dll.C6F000 77_9737_419B_A8B 6_B309BA6F8FC8 ReserveMOMTCPIPPorts _ReserveMOMTCPIPPorts.C6F000 77_9737_419B_A8B6_B309BA6F8 FC8 3 _AddCodeGroup.1349CC4A_5003_ 0 4833_A142_36725FE46FEA 7 3 CAManPac_x86.dll.1 349CC4A_5003_483 3_A142_36725FE46 FEA AddFullTrustForAssembly 3 _AddCodeGroup.54F4885E_D3AA_ 0 4E5E_93F6_6EA3D2AE16DD 7 3 CAManPac_x86.dll.5 AddFullTrustForAssembly 4F4885E_D3AA_4E5 E_93F6_6EA3D2AE1 6DD 3 _SetHealthServiceStateFolderSecur 0 ity.80B659D9_F758_4E7D_B4FA_ 7 E53FC737DCC9 3 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 SetHealthServiceStateFolderS ecurity 3 0 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA InstallHSPerfCounters y p C09EA2650 _InstallHealthServicePerfCountersF 3 246 Aktion T Quelle Ziel y p orSP1Upgrade.80B659D9_F758_4 E7D_B4FA_E53FC737DCC9 7 3 _E53FC737DCC9 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 SetHealthServiceACL _SetHealthServiceACL.80B659D9_ F758_4E7D_B4FA_E53FC737DCC 9 3 0 7 3 3 _ChangeMOMHealthServiceRecove 0 rySettings.80B659D9_F758_4E7D_ 7 B4FA_E53FC737DCC9 3 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 ChangeMOMHealthServiceRe coverySettings 3 0 7 3 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 AddWMIServiceDependencyT oHealthService 3 1 3 7 CACore.dll.68918168 _3885_4F75_BBF8_ 0CC84213F8D1 UninstallMOF 3 1 3 7 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 UninstallPerfCounters 3 NetFxExecuteNativeImageUninstall. 1 43D49B56_8A0B_4696_AD6A_320 3 3A3B0C5A3 7 NetFxCA.43D49B56_ 8A0B_4696_AD6A_3 203A3B0C5A3 ExecNetFx 3 NetFxExecuteNativeImageInstall.43 1 D49B56_8A0B_4696_AD6A_3203A 3 3B0C5A3 7 NetFxCA.43D49B56_ 8A0B_4696_AD6A_3 203A3B0C5A3 ExecNetFx 3 NetFxExecuteNativeImageUninstall. 1 A7C4D4AA_A545_4D78_AB2C_07 3 26D8451787 7 NetFxCA.A7C4D4AA _A545_4D78_AB2C_ 0726D8451787 ExecNetFx 3 NetFxCA.A7C4D4AA ExecNetFx _AddWMIServiceDependencyToHe althService.80B659D9_F758_4E7D _B4FA_E53FC737DCC9 _UninstallBIDMOF.68918168_3885 _4F75_BBF8_0CC84213F8D1 _UninstallHealthServicePerfCounter s.80B659D9_F758_4E7D_B4FA_E 53FC737DCC9 247 Aktion T Quelle Ziel y p NetFxExecuteNativeImageInstall.A7 1 C4D4AA_A545_4D78_AB2C_0726 3 D8451787 7 _A545_4D78_AB2C_ 0726D8451787 3 NetFxExecuteNativeImageUninstall. 1 D5AA741D_BE4D_4378_B5AC_05 3 A9B14470BC 7 NetFxCA.D5AA741D ExecNetFx _BE4D_4378_B5AC_ 05A9B14470BC 3 NetFxExecuteNativeImageInstall.D5 1 AA741D_BE4D_4378_B5AC_05A9 3 B14470BC 7 NetFxCA.D5AA741D ExecNetFx _BE4D_4378_B5AC_ 05A9B14470BC NetFxExecuteNativeImage 3 1 3 7 NetFxCA.A2DCDA73 _BB9D_4882_8877_ EA9C6B49C81E ExecNetFx NetFxExecuteNativeImageUninstall 3 1 3 7 NetFxCA.41712086_ AFA9_408D_84D8_5 884F692B6CD ExecNetFx NetFxExecuteNativeImageInstall 3 1 3 7 NetFxCA.41712086_ AFA9_408D_84D8_5 884F692B6CD ExecNetFx 3 1 3 7 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 UnregisterSdkSCP 3 _UninstallServerPerfCounters.540E 1 A3C0_A5E9_41EA_A585_822C09E 3 A2650 7 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 UninstallServerPerfCounters 3 _CleanUpServerServiceState.540E 1 A3C0_A5E9_41EA_A585_822C09E 3 A2650 7 CACore.dll.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585 _822C09EA2650 CleanUpServiceState _UnregisterSdkSCP.540EA3C0_A5 E9_41EA_A585_822C09EA2650 248 Aktion T Quelle Ziel 3 _InstallServerPerfCountersOnLH.54 1 0EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C0 3 9EA2650 7 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 InstallServerPerfCounters 3 1 3 7 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 RegisterSdkSCP 3 1 3 7 CACore.dll.C6F0007 7_9737_419B_A8B6 _B309BA6F8FC8 CleanUpServiceState _RemoveCodeGroup.1349CC4A_5 003_4833_A142_36725FE46FEA 3 1 3 7 CAManPac_x86.dll.1 349CC4A_5003_483 3_A142_36725FE46 FEA RemoveFullTrustForCodeGrou p _RemoveCodeGroup.54F4885E_D 3AA_4E5E_93F6_6EA3D2AE16DD 3 1 3 7 CAManPac_x86.dll.5 RemoveFullTrustForCodeGrou 4F4885E_D3AA_4E5 p E_93F6_6EA3D2AE1 6DD 3 1 3 7 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 KillMOMProcesses _KillMOMProcesses.80B659D9_F7 58_4E7D_B4FA_E53FC737DCC9 3 _UninstallHealthServicePerfCounter 1 sForSP1Upgrade.80B659D9_F758_ 3 4E7D_B4FA_E53FC737DCC9 7 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 UninstallHSPerfCounters 3 1 3 7 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 CleanUpServiceState 3 _CleanUpAgentServiceState.80B65 1 9D9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737 3 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 CleanUpServiceState y p _RegisterSdkSCP.540EA3C0_A5E 9_41EA_A585_822C09EA2650 _CleanUpAgentManagementDirs.C 6F00077_9737_419B_A8B6_B309 BA6F8FC8 _CleanUpHelperObjects.80B659D9 _F758_4E7D_B4FA_E53FC737DC C9 249 Aktion T Quelle Ziel CleanUpServiceState y p DCC9 7 _CleanUpCertificates.80B659D9_F 758_4E7D_B4FA_E53FC737DCC9 3 1 3 7 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 CADwSens.F0DF3458_A845_11D3 _8D0A_0050046416B9 3 1 3 7 dwsens.dll.F0DF3458 SetupDWSensMain _A845_11D3_8D0A_ 0050046416B9 CACore.dll.68918168 _3885_4F75_BBF8_ 0CC84213F8D1 UninstallMOF _Rollback_UninstallBIDMOF.68918 168_3885_4F75_BBF8_0CC84213 F8D1 3 3 9 3 _Rollback_RemoveCodeGroup.134 9CC4A_5003_4833_A142_36725F E46FEA 3 3 9 3 CAManPac_x86.dll.1 349CC4A_5003_483 3_A142_36725FE46 FEA RemoveFullTrustForCodeGrou p _Rollback_RemoveCodeGroup.54F 4885E_D3AA_4E5E_93F6_6EA3D 2AE16DD 3 3 9 3 CAManPac_x86.dll.5 RemoveFullTrustForCodeGrou 4F4885E_D3AA_4E5 p E_93F6_6EA3D2AE1 6DD 3 _RollBack_UninstallHealthServiceP 3 erfCountersForSP1Upgrade.80B65 9 9D9_F758_4E7D_B4FA_E53FC737 3 DCC9 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 InstallHSPerfCounters 3 5 8 5 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 ConfigureSDKConfigService 3 5 8 5 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 ConfigureSDKConfigService 3 CAManagedPac.dll.5 WaitForSDKServiceStart _ConfigureConfigService.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26 50 _ConfigureSDKService.540EA3C0_ A5E9_41EA_A585_822C09EA2650 250 Aktion T Quelle Ziel y p _WaitForSDKServiceStart.540EA3C 5 0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26 8 50 5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 3 6 4 9 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 StartNamedServices 3 NetFxExecuteNativeImageCommitU 6 ninstall.43D49B56_8A0B_4696_AD 4 6A_3203A3B0C5A3 9 NetFxCA.43D49B56_ 8A0B_4696_AD6A_3 203A3B0C5A3 ExecNetFx 3 6 4 9 NetFxCA.43D49B56_ 8A0B_4696_AD6A_3 203A3B0C5A3 ExecNetFx 3 NetFxExecuteNativeImageCommitU 6 ninstall.A7C4D4AA_A545_4D78_A 4 B2C_0726D8451787 9 NetFxCA.A7C4D4AA _A545_4D78_AB2C_ 0726D8451787 ExecNetFx 3 NetFxExecuteNativeImageCommitI 6 nstall.A7C4D4AA_A545_4D78_AB2 4 C_0726D8451787 9 NetFxCA.A7C4D4AA _A545_4D78_AB2C_ 0726D8451787 ExecNetFx 3 NetFxExecuteNativeImageCommitU 6 ninstall.D5AA741D_BE4D_4378_B5 4 AC_05A9B14470BC 9 NetFxCA.D5AA741D ExecNetFx _BE4D_4378_B5AC_ 05A9B14470BC 3 NetFxExecuteNativeImageCommitI 6 nstall.D5AA741D_BE4D_4378_B5A 4 C_05A9B14470BC 9 NetFxCA.D5AA741D ExecNetFx _BE4D_4378_B5AC_ 05A9B14470BC NetFxExecuteNativeImageCommit NetFxCA.A2DCDA73 _BB9D_4882_8877_ EA9C6B49C81E _StartNamedServices_HealthServic e.80B659D9_F758_4E7D_B4FA_E 53FC737DCC9 NetFxExecuteNativeImageCommitI nstall.43D49B56_8A0B_4696_AD6 A_3203A3B0C5A3 3 6 4 9 ExecNetFx 251 Aktion T Quelle Ziel 3 NetFxExecuteNativeImageCommitU 6 ninstall 4 9 NetFxCA.41712086_ AFA9_408D_84D8_5 884F692B6CD ExecNetFx 3 6 4 9 NetFxCA.41712086_ AFA9_408D_84D8_5 884F692B6CD ExecNetFx 3 _StopNamedServices_SDKConfigS 6 vc.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_8 4 22C09EA2650 9 CACore.dll.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585 _822C09EA2650 StopNamedServices 3 6 4 9 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 StopNamedServices 1 1 2 6 5 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 StoreActionsAccount CACore.dll.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585 _822C09EA2650 SetServiceAccount _SetSDKServiceAccount.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585_822C09EA26 50 1 1 2 6 5 _AddPrivilegesToSDKLogonAccoun t.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_82 2C09EA2650 1 1 2 6 5 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 AddPrivilegesToSDKLogonAcc ount 1 _SetOmVSSServiceAccount.540EA 1 3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA 2 2650 6 5 CACore.dll.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585 _822C09EA2650 SetServiceAccount y p NetFxExecuteNativeImageCommitI nstall _StopNamedServices_HealthServic e.80B659D9_F758_4E7D_B4FA_E 53FC737DCC9 _StoreActionsAccount.80B659D9_F 758_4E7D_B4FA_E53FC737DCC9 252 Aktion T Quelle Ziel 1 _SetConfigServiceAccount.540EA3 1 C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA2 2 650 6 5 CACore.dll.540EA3C 0_A5E9_41EA_A585 _822C09EA2650 SetServiceAccount 1 _AddPrivilegesToActionsAccount.80 1 B659D9_F758_4E7D_B4FA_E53F 2 C737DCC9 6 5 CACore.dll.80B659D 9_F758_4E7D_B4FA _E53FC737DCC9 AddPrivilegesToActionsAccou nt _CreateDatabase 1 7 4 0 9 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F CreateDatabase _DropDatabase 1 7 4 0 9 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F DropDatabase _ExecuteSqlScripts 1 7 4 0 9 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F ExecuteSqlScripts _MPProcessorDeferred 1 7 4 0 9 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 MPProcessor _OEMMPProcessorDeferred 1 7 4 0 9 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 OEMMPProcessor 1 CAManagedPac.dll.5 RegisterMOMManagementSer y p 253 Aktion T Quelle Ziel y p _RegisterMOMManagementServer. 540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822 C09EA2650 7 4 0 9 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 ver _AddUserAccountToLocalGroup 1 7 4 0 9 CAAccounts.dll AddUserAccountToLocalGrou p 1 _RegisterLicensesForEvalOrAEMU 7 pgrade.540EA3C0_A5E9_41EA_A5 4 85_822C09EA2650 0 9 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 RegisterLicenses 1 _ImportDataItemTransforms.540EA 7 3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA 4 2650 0 9 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 ImportDataItemTransforms 1 _RegisterLicenses_NewKey.540EA 7 3C0_A5E9_41EA_A585_822C09EA 4 2650 0 9 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 RegisterLicenses 1 7 4 0 9 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 RegisterLicenses _PostInstallMPProcessorDeferred 1 7 4 0 9 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 PostInstallMPProcessor _UninstallExecuteSqlScripts 1 7 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A ExecuteSqlScripts _RegisterLicenses.540EA3C0_A5E 9_41EA_A585_822C09EA2650 254 Aktion T Quelle Ziel y p 4 7 3 F45_A14DE010402F 1 7 4 7 3 SceCert.dll CleanupCertificatesAndPolicy CA _DeleteEmptyRunAsAcctForSQLAu th.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_8 22C09EA2650 1 7 4 7 3 RepCAManaged.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 DeleteEmptyRunAsAcctForSQ LAuth _DeleteRunAsAccounts.540EA3C0 _A5E9_41EA_A585_822C09EA265 0 1 7 4 7 3 RepCAManaged.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 DeleteAcctsAndRemoveRunA sProfiles 1 7 4 7 3 CADatabase.dll.8B97 1A95_4A1B_4552_A F45_A14DE010402F DropDatabase 1 7 9 2 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 AddRunAsProfiles 1 _CreateEmptyRunAsAcctForSQLAu 7 th.540EA3C0_A5E9_41EA_A585_8 9 22C09EA2650 2 1 RepCAManaged.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 CreateEmptyRunAsAcctForSQ LAuth 1 _SetErrorReportingGlobalSettings.5 7 40EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C 9 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 SetErrorReportingGlobalSettin gs _CleanupCertificatesAndPolicy _DropMomDatabase.8B971A95_4A 1B_4552_AF45_A14DE010402F _AddRunAsProfiles.540EA3C0_A5 E9_41EA_A585_822C09EA2650 255 Aktion T Quelle Ziel y p 09EA2650 2 1 650 1 _CreateMOMSingletonConnector.5 7 40EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C 9 09EA2650 2 1 RepCAManaged.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 CreateMOMSingletonConnect or 1 _AddGroupToAdministratorRole.54 7 0EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C0 9 9EA2650 2 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 AddGroupToAdministratorRole 1 _InsertAgentPendingUpdateActions. 7 540EA3C0_A5E9_41EA_A585_822 9 C09EA2650 8 5 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 InsertAgentPendingUpdateActi ons 1 _AddMOMServerWindowsFirewallP 9 ortException.540EA3C0_A5E9_41E 4 A_A585_822C09EA2650 5 7 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 ConfigurePortsInWindowsFire wall 1 _CreateMOMRegKey_NewKey.540 9 EA3C0_A5E9_41EA_A585_822C09 4 EA2650 5 7 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 CreateMOMRegKey 1 9 4 5 7 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 CreateMOMRegKey 1 _AddWindowsFirewallPortException 9 .C6F00077_9737_419B_A8B6_B30 4 9BA6F8FC8 5 CAServer.dll.C6F000 77_9737_419B_A8B 6_B309BA6F8FC8 ConfigurePortsInWindowsFire wall _CreateMOMRegKey.540EA3C0_A 5E9_41EA_A585_822C09EA2650 256 Aktion T Quelle Ziel 1 _RemoveMOMServerWindowsFire 9 wallPortException.540EA3C0_A5E9 5 _41EA_A585_822C09EA2650 2 1 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 ConfigurePortsInWindowsFire wall _NGenProcessorDeferred 1 9 5 2 1 CAManagedPac.dll.5 40EA3C0_A5E9_41E A_A585_822C09EA2 650 NGenProcessor _RemoveWindowsFirewallPortExce ption.C6F00077_9737_419B_A8B6 _B309BA6F8FC8 1 9 5 2 1 CAServer.dll.C6F000 77_9737_419B_A8B 6_B309BA6F8FC8 ConfigurePortsInWindowsFire wall _Rollback_AddMOMServerWindow sFirewallPortException.540EA3C0_ A5E9_41EA_A585_822C09EA2650 1 9 7 7 7 CAServer.dll.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 ConfigurePortsInWindowsFire wall 1 _Rollback_AddWindowsFirewallPort 9 Exception.C6F00077_9737_419B_ 7 A8B6_B309BA6F8FC8 7 7 CAServer.dll.C6F000 77_9737_419B_A8B 6_B309BA6F8FC8 ConfigurePortsInWindowsFire wall CreateDatabase 2 5 6 0 1 ScaExecute.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 CreateDatabase DropDatabase 2 5 6 0 1 ScaExecute.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 DropDatabase y p 7 257 Aktion T Quelle Ziel y p ExecuteSqlStrings 2 5 6 0 1 ScaExecute.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 ExecuteSqlStrings RollbackExecuteSqlStrings 2 5 8 5 7 ScaExecute.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 ExecuteSqlStrings RollbackCreateDatabase 2 5 8 5 7 ScaExecute.540EA3 C0_A5E9_41EA_A58 5_822C09EA2650 DropDatabase 258