Wespenalarm im August, 5 Tipps - Initiative Insektengiftallergie

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Wespenalarm im August: Fünf Tipps gegen Wespenstiche
14. August 2015 – Zurzeit sind wieder besonders viele Wespen unterwegs. Ob Kuchen oder Kotelett –
wir können fast nichts draußen essen, ohne die Tiere anzulocken. Kein Wunder, denn die
Wespenpopulation erreicht im August den Höhepunkt und benötigt viel Nahrung – vor allem Proteine
und Kohlenhydrate. Fühlen sich die Wespen bedroht, stechen sie zu. Das ist für die meisten
Menschen sehr schmerzhaft, aber eher ungefährlich. Für etwa 300.000 Österreicher kann das aber
einen lebensbedrohlichen allergischen Schock zur Folge haben, der bis zum Herz-Kreislauf-Versagen
führen kann. Jeder, der schon einmal gestochen wurde, kann eine Allergie entwickeln. Ein Grund
mehr, vor allem Wespenstiche möglichst zu vermeiden, denn knapp 70 Prozent der InsektengiftAllergien werden durch diese Insekten ausgelöst:
1. Ruhig verhalten
Nähert sich eine Wespe, nicht wedeln oder hektisch reagieren, sondern sanft wegschieben. Auch
wegblasen ist keine gute Idee, denn der Kohlendioxidgehalt in unserem Atem versetzt die Tiere in
Panik.
2. Speisen und Getränke abdecken
Unser Essen ist für Wespen die einfachste Beute. Darum vor allem Süßes aber auch Fleisch im
Freien abdecken. Beim Picknick nur mit einem Strohhalm aus Flaschen oder Dosen trinken.
Außerdem nach dem Essen Mund und Hände abwischen – besonders bei Kindern.
3. Auf Kleidung und Düfte achten
Duftstoffe wie Haarspray und Parfüm in der Nähe von Nestern vermeiden. Bunte Kleidung in den
Farben gelb und blau mögen die Tiere gerne, helle Kleidung zieht Wespen weniger an.
4. Keine Ablenkungsmanöver starten
Wespen merken sich Futterquellen. Sie lassen sich auch nicht mit Ablenkungsmanövern täuschen.
Wenn man in einiger Entfernung zum Esstisch Nahrung zur Ablenkung platziert, erhöht man vielmehr
die Wespen-Dichte im eigenen Garten, da nun eine weitere Futterquelle zur Verfügung steht. Am
sichersten ist es, in der Wespenzeit tagsüber nicht draußen zu essen, so schade das auch ist.
5. Hausmittel ausprobieren
Einige Hausmittel sollen angeblich Wespen abschrecken. Auch wenn die Beweise dafür fehlen,
ausprobieren kann bei einer Wespen-Invasion nicht schaden: Zitronenscheiben mit Nelken auf den
Tisch legen oder eine Schale mit Kaffeebohnen anzünden.
Falls Wespen doch gestochen haben: Schnell handeln!
Nach einem Stich hilft Kühlen gegen den Juckreiz. Auch Zitronensaft oder eine aufgeschnittene
Zwiebel verschaffen Linderung. Einfach die Stelle damit einreiben. Das Aussaugen des Stichs hat
dagegen keine Wirkung.
Ein Insektenstich kann bei Allergikern zu einem lebensbedrohlichen allergischen Schock führen.
Heuer sind bereits zwei Österreicher nach einem Wespenstich gestorben, hunderte Allergiker müssen
vom Notarzt versorgt werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Allergikern, sich
durch eine sogenannte Hyposensibilisierung – eine Insektengiftallergie-Impfung – vor den Gefahren
durch einen Stich zu schützen. Da ein Stich nicht hundertprozentig zu vermeiden ist, begeben sie sich
andernfalls im Sommer unnötig in Lebensgefahr. Konkrete Beschreibungen der Anzeichen eines
allergischen Schocks sowie der Behandlungsmöglichkeiten für Allergiker unter www.initiativeinsektengift.at.
Kontakt für Journalisten-Rückfragen
Elisabeth Leeb
[ PR-Beratung › Medienarbeit › Text ]
T: 0699/1 424 77 79
E: [email protected]
Mehr Presseinfos und Bildmaterial in Printqualität gibt’s auch unter www.initiative-insektengift.at
Copyright Foto:
Wespen im Marmeladeglas: © Corbis, Abdruck honorarfrei
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