Assises nationales de l`intégration au niveau local, 16 novembre

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Assises nationales de l’intégration au niveau local, 16 novembre 2013
Rapport de l’atelier « Spilldierfchen Inacobado - Collaboration entre institutions locales et
résidents en vue de l’installation d’un lieu de rencontre, gagnant du concours Integration Couch
Miselerland 2013»
Commune de Dalheim
Intervenants
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Jos Heisbourg, Bourgmestre de Dalheim
Nic Dicken, Président de la CCCI de Dalheim
Tessy Frantz-Hengers, institutrice école fondamentale de Dalheim
Martina Haasenritter, Fondation Kräizbierg
Présentation du projet
2012 hatte „LEADER Miselerland“ den Wettbewerb „Integrationscouch“ in Zusammenarbeit mit dem
OLAI, der ASTI und 14 Moselgemeinden, darunter auch Grevenmacher, gestartet.
Die „Couch“ sollte dabei symbolisch für Diversität und Offenheit der Bürger aus dieser Region stehen.
Die Gemeinde Dalheim beteiligte sich mit ihrem Projekt „Spilldiefchen Inacobado“ bei diesem
Wettbewerb.
Während dieses Projektes arbeiteten drei Institutionen aus Dalheim zusammen. Die Schule, die
Maison Relais und das „Foyer la Cerisaie Fondation Kraizbierg“. Alle drei Einrichtungen befinden sich
in unmittelbarer Nähe und hatten bis dahin nicht viel miteinander zu tun.
Frau Frantz-Hengers, die als Lehrerin in der Grundschule von Dalheim arbeitet, wurde auf diesen
Wetterbewerb aufmerksam und sprach die Maison Relais und das Foyer la Cerisaie an, um bei
diesem Wettbewerb mitzumachen. Ziel war es, in Dalheim einen Begegnungsort mit informellem
Charakter zu schaffen, der für alle offen ist.
Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Projektes:
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September 2012: erste Ideenfindung in der Grundschule von Dalheim
September bis Dezember 2012: Treffen zwischen der Gemeinde Dalheim, der Grundschule,
der Maison Relais und dem Foyer La Cerisaie
Januar-Juli 2013: Arbeitsphase
Das Projekt ist so konzipiert, dass es unvollendet bleibt („Inacobado“). Das heißt, dass es sich
kontinuierlich weiter entwickelt und verändert.
Das gesamte Projekt zeichnet sich durch die Vernetzung lokaler Institutionen, wie die Gemeinde,
Grundschule, Maison Relais, Jugendhaus, Foyer La Cerisaie und der Bürger von Dalheim aus.
Die Projektkoordination stützte sich auf eine Person, hier Frau Frantz, die über ein großes soziales
Netzwerk in der Gemeinde verfügt und dadurch direkten Kontakt mit den betroffenen Personen
aufnehmen konnte. Ein großer Vorteil war, dass Frau Frantz-Hengers während ihrer Arbeitszeiten an
dem Projekt arbeiten und dadurch für eine Kontinuität sorgen konnte.
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Viele Anwohner im Dorf wurden persönlich angesprochen, um mit ihren jeweiligen Ressourcen zu
dem Projekt beizutragen. Dabei wurde die Vielfältigkeit der Projektteilnehmer als Bereicherung
betrachtet.
In diesem Prozess ist der Begegnungsort „Spilldierfchen Inacobado“ geschaffen worden.
Das Spilldierfchen richtet sich an alle, die zu seiner Erschaffung beigetragen haben und an diejenigen,
die in Zukunft daran teilhaben möchten.
Darüber hinaus werden regelmäßige oder punktuelle Aktivitäten angeboten. Zum Beispiel Filzateliers
oder Aktivitäten, um an dem Begegnungsort weiter zu arbeiten.
Im Winter werden diese Angebote in die Partnerstrukturen (Gemeinde, Schule, Foyer la Cerisaie)
verlegt.
Projektpartner:
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Service technique Commune de Dalheim ;
Garde-forestier de la commune ;
Les enfants et le personnel de l’école fondamentale Dalheim;
Les enfants et le personnel de la Maison Relais Anne asbl. Elisabeth Dalheim ;
Les résidents et le personnel du Foyer La Cerisaie de la Fondation Kräizbierg ;
La Maison de Jeunes Dalheim de la Croix-Rouge ;
La commission du 3ème âge de la Commune de Dalheim;
LEADER Miselerland ;
Coordination : Tessy Frantz-Hengers
Weitere Informationen:
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http://leader.miselerland.lu/miselerland-integration-couch-video : Video und Fotogalerie
www.dalheim.lu
www.kraizbierg.lu
www.elisabeth.lu
www.croix-rouge.lu
www.integraloc.lu
Résumé des discussions qui ont suivi la présentation
Als Motivation für die Teilnahme an diesem Workshop wurde von den BesucherInnen unter anderem
genannt, dass sie durch den Projektnamen neugierig geworden sind und neue Ideen für zukünftige
Projekte bekommen wollten. Des Weiteren interessierten sie sich für die Projektmethoden und die
Projektfinanzierung.
Generell bestand ein Interesse an der Organisation des Projektes.
Das Projekt selbst fand über 6 Monate statt und es haben über 120 Personen mitgemacht. Über den
LEADER-Wettbewerb gewann das Projekt den ersten Preis und erhielt 3000 Euro. Diese sind auf dem
Gemeindekonto verwahrt.
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Frau Frantz arbeitet im Rahmen ihrer Lehrertätigkeit auch in der Maison Relais über den Cadre
périscolaire. Über die Maison Relais stand für das Projekt auch ein gewisses Budget zur Verfügung.
Eine Teilnehmerin fragte, ob es nicht sinnvoll wäre, eine asbl zu gründen. Aus Sicht von Frau FrantzHengers ist diese Situation bzw. Frage noch ungeklärt. Der Bürgermeister von Dalheim erklärte, dass
er im Moment dafür ist, dass die Gemeinde über und hinter dem Projekt steht.
Es wurde die Frage nach der Kommunikation (Werbung) des Projektes gestellt.
Die Aktivitäten hängen in der Schule an einer Litfaßsäule aus. Es wird diskutiert, dass man die
Informationen vielleicht auch über den Postweg verteilt.
Im Weiteren wurde nachgefragt, ob die Aktivitäten aufgrund vorhandener Ressourcen oder in Bezug
auf die Nachfrage in der Bevölkerung ausgearbeitet worden.
Frau Frantz-Hengers erklärte, dass sie eine Art Institution zur Integration schaffen wollte. Sie
beobachtete, dass die Rollstuhlfahrer aus dem Foyer La Cerisaie nicht im Dorf eingebunden waren.
Dies sollte durch das Projekt geändert werden.
Generell ist festzuhalten, dass das Fundament des Projektes auf einem stark ausgebauten Netzwerk
basiert. Dabei wurde geschaut, welche Akteure vorhanden sind und wie man sie miteinander
verknüpfen kann.
Als Ratschlag an die Besucher wurde gegeben, dass wenn man eine Projektidee hat, sich
professionelle Hilfe suchen soll. Dies kann durch die Kontaktaufnahme mit der lokalen Schule,
Gemeinde oder anderen Institutionen geschehen.
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