Motivationsstrategien - Schule für Naturheilpraxis

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Motivationsstrategien ACHTUNG TEXT NICHT VOLLSTÄNDIG!
Zwei Wege Methode
Hin-zu Motivationen geben Richtung und sind positiv und oft eher schwach - man weiß, was man
möchte, aber es steckt nicht viel Power drin... Weg-von Motivationen geben keine Richtung ("Nur weg
von hier!") und sind negativ, sie sind oft stark - man weiß, was man nicht mehr möchte, es ist Power
drin, aber wo ist das Ziel...
Daher ist oft eine Kombination von Hin-zu und Weg-von optimal! Mache dir klar, wie dein Leben
verläuft, wenn es so noch 10 Jahre so weitergeht (weg-von) und nun sieh vor dir, wie es sein wird,
wenn du dein Ziel erreicht haben wirst...
Diese hier verwendete Hin-zu Motivation ist eine Form des Future Pace. Dieser wird oft am Ende eine
NLP-Intervention eingesetzt und besitzt noch weitere Bedeutungen, siehe Future Pace. Verstärkt wird
die Motivation noch, folgt der Vorstellung des Ziels ein erster geplanter und terminierter Schritt zur
Zielerreichung - es geht endlich los.
Vorgehensweise:
Zieleigenschaften
Ein positives Hin-zu Ziel ist umso motivierender, je mehr folgende Kriterien erfüllt sind:
Je größer ein Ziel ist, desto verlockender wirkt es. Damit es nicht zu weit weg oder unerreichbar
scheint, und damit der Motivation abträglich wird, ist es hilfreich, die Motivation durch Zwischenziele
aufrecht zu erhalten. Freue dich über das Erreichen eines Zwischenziels und genieße diesen Erfolg
eine Zeit lang. Das motiviert dich für das nächste Zwischenziel auf dem Weg zum langfristigen
Gesamtziel.
Ungeliebte Tätigkeiten
1
Auch für ungeliebte Tätigkeiten, wie z.B. die Steuererklärung, gibt es eine Motivationsstrategie. Stell
dir vor wie du dich fühlst wenn es erledigt ist: Alles ist fertig! Dieses Gefühl ist ein lohnenswertes Ziel.
Setzte dir auch hier Zwischenziele, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Vergiss keinesfalls die
Freude über das Erreichen eines Zwischenziels.
Submodalitäten
Kombinationen
Diese Strategien sind kombinierbar. Nachfolgend ein Beispiel für eine Kombination von
Motivationsstrategien:



Positives Ziel formulieren
Weg-von und Hin-zu
Den ersten Schritte festlegen und terminieren
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -----Future Pace ist der "Schritt in die Zukunft".
Future Pace ist das mentale Erleben zukünftiger Situationen mit den gewünschten Ressourcen. Ziel
des Future Pacing ist es, sicherzustellen, dass die angestrebten Verhaltensweisen und Reaktionen in
den entsprechenden Umgebungen ganz natürlich und automatisch eintreten werden.
Ein Future Pace hat 4 Aspekte:
1.
2.
3.
4.
5.
Ressourcenaufbau:
Anker setzen:
Training:
Test:
Future Pace ist ein NLP-Basic und steht in den meisten NLP-Formaten am Ende.
Beachte: Nach dem Future Pace muss der Coache in der Gegenwart sein!
Ohne Future Pacing läuft man Gefahr, die in der Sitzung erarbeiteten Verhaltensweisen wieder zu
verlieren. Future Pacing ankert und festigt sie, sodass das neue Verhalten natürlich und automatisch
eintreten kann.
Ein weiterer Aspekt des Future Pacing sind konkrete Verabredungen bestimmter Schritte, die für das
Erreichen des Ziels notwendig sind. Dies könnte z.B. der nächste Coachingtermin oder das Üben des
Verhaltens in einer bestimmten Situation sein.
Anwendung, Einsatz
Am Ende einer Verhandlung, eines Verkaufsgesprächs oder im Coaching zur Überprüfung der
Motivation und zur Festigung der Entscheidung durch Verstärkung von Ressourcen.
Dauer: 1-5 min.
Ablauf
"Wie wird es sein, wenn...?" Hierbei wird das neue Verhalten (möglichst assoziiert und mit
ressourcereichen Submodalitäten) mit in der Zukunft stattfindenden Ereignissen verbunden. Da diese
Ereignisse den Future Pace Anker auslösen sollen, ist es wichtig, sich die spezifischen Elemente
dieser Ereignisse (wer wird anwesend sein, wie klingt die Stimme der Person, ist es ein bestimmter
Raum / Umgebung, ...) genau vorzustellen - es sind die späteren Erinnerungssignale für das neue
Verhalten. Es ist hilfreich, mehrere Sinneskanäle (VAKOG mit Submodalitäten) mit einzubeziehen und
möglichst viele logischer Ebenen zu der Veränderung hinzuzunehmen (also nicht nur Verhalten und
Kontext sondern vielleicht auch einen Glaubenssatz o.ä.).
2
Der Future Pace kann: ausschließlich innerlich vorgestellt oder laut ausgesprochen und / oder
aufgeschrieben werden.
Formate, in denen diese Technik angewendet wird
Der Future Pace kann am Ende jeder Intervention stehen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ----------Submodalität
Im NLP sprechen wir von Modalitäten oder Repräsentationssystemen, wenn wir unsere fünf Sinne
meinen.. Submodalitäten (dt.: Untereigenschaften) sind nun die Eigenschaften der jeweiligen
Repräsentationssysteme. Sie sind Untereinheiten unserer fünf Sinne und kodieren unsere Erfahrung
der Wirklichkeit.
Treibersubmodalitäten - kritische Submodalitäten ("Kicks")
Treibersubmodalitäten verändern die Intensität innerhalb einer Gefühlsklasse: Stärker oder weniger
stark traurig oder gelangweilt.
Treibersubmodalitäten sind wesentliche
Die Sinnessubmodalitäten
Visuell
Analog:
digital:
Auditiv
analog:
digital:


extern/intern
stereo/mono
Kinästhetisch
analog:
digital: Olfaktisch
analog:
digital:
3
Gustatorisch
analog:



Intensität (stark/schwach)
angenehm-unangenehm
Grundqualitäten (süß, sauer, salzig, scharf, bitter)
digital: -
Anmerkungen
Geruch und Geschmack ordnen sich ihrem Repräsentationssystem nur diffus zu. Was als Geschmack
erscheint, ist meist auch Geruch, der mit dem Geschmackssinn gekoppelt wird. Die Einteilung des
Geruchs erfolgt in sieben Primärgerüchen und des Geschmacks in vier (+scharf) Grundqualitäten. Oft
erfolgt eine Beschreibung des Geschmacks und Geruchs mit Hilfe von Metaphern. "Hier riecht es
wie..."
Submodalitäten werden in sehr vielen NLP Formaten verwendet, sobald man ein inneres Bild
schöner macht oder ein Gefühl stärker verändert man Submodalitäten.
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Übung mit Neurologischen Ebenen ( Futur pacing)
Coaching Prozess – Ziel: Motivation erhöhen ( Thema: Zeit und Ruhe für sich selbst)
A – klient B Coach
1) B an A: stell dir vor, du hast dein Ziel… bereits erreicht, fühle dich hinein, in
welcher Umgebeung, wo, wann oder mit wem erlebst du das?
2) B an A: Erlaube der Antwort, Sie auch in deiner bewegung auszudrücken
3) BanA : geh nun einen Schritt (Ebene) tiefer und beaobachte- du hast dein Ziel
erreicht- welches verhalten hast du dann?
4) B an A: lass die Bewegung fliessen !
5) B an A: geh einen Schritt tiefer und beobachte,und fühle, welche (neuen)
Fähigkeiten hast du dann?
6) B an A: drücke dies in einer Bewegung aus!
7) B an A: geh jetzt einen Schritt tiefer, was glaubst du jetzt über dich? Was ist dir
dadurch WICHTIG geworden?
8) B an A: drücke auch dies in einer Bewegung aus
9) B an A: Mach nun den nächsten wichtigen Schritt WER bist du nun?
10) B an A: drüch auch dies in einer Bewegung aus
11) B an A: hier nun der letzte Schritt und die Frage: Hier wo du nun alles erreicht
hast, bist du gleich wie wer?
12) Welchen Sinn kann es für dich haben?
13) -------------------14) Öko Check- Fragen
15) Was passiert wenn sich etwas verändert
16) Was passiert, wenn sich nichts verändert?
17) Was passiert nicht, wenn sich etwas verändert
18) Was passiert nicht, wenn sich nichts verändert?
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