Administrations-Handbuch Providerwork 1.8

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Installation
Administrations-Handbuch
Providerwork 1.8
18. Februar 2014
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Inhalt
Installation ............................................................................................................................................... 5
Datenbank ........................................................................................................................................... 5
Einrichtung .............................................................................................................................................. 8
Einstellungen ....................................................................................................................................... 8
Mitarbeiter und Rechte ..................................................................................................................... 16
Reports .............................................................................................................................................. 17
Preislisten .......................................................................................................................................... 17
Programm ScriptGen ............................................................................................................................. 18
Skripte................................................................................................................................................ 18
Parameter .......................................................................................................................................... 20
Export ................................................................................................................................................ 21
Import ................................................................................................................................................ 22
Spezial................................................................................................................................................ 22
Upgrades ........................................................................................................................................... 23
Abfrage .............................................................................................................................................. 24
Reports .................................................................................................................................................. 25
Grundsätzlich ..................................................................................................................................... 25
Struktur.............................................................................................................................................. 25
Standardreport .................................................................................................................................. 27
Kopieren ............................................................................................................................................ 28
Exportieren / Importieren ................................................................................................................. 28
Details bzw. Reportzeilen .................................................................................................................. 28
Elemente ........................................................................................................................................... 30
Textausdrücke ................................................................................................................................... 35
Bedienung.......................................................................................................................................... 39
Import VOIP ........................................................................................................................................... 49
Kurzbeschreibung .............................................................................................................................. 49
Aufruf................................................................................................................................................. 49
User-Interface.................................................................................................................................... 49
Warnungen ........................................................................................................................................ 52
Einstellungen ..................................................................................................................................... 53
Import Cisco .......................................................................................................................................... 57
Allgemein ........................................................................................................................................... 57
Bedienung.......................................................................................................................................... 57
Einstellungen ..................................................................................................................................... 57
Import Ftp.............................................................................................................................................. 59
Allgemein ........................................................................................................................................... 59
Bedienung.......................................................................................................................................... 59
Einstellungen ..................................................................................................................................... 59
Import Webalizer................................................................................................................................... 61
Allgemein ........................................................................................................................................... 61
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Installation
Fehlersuche ....................................................................................................................................... 61
Automatische Abarbeitung ............................................................................................................... 61
Einstellungen ..................................................................................................................................... 61
Server ................................................................................................................................................ 62
Import Email .......................................................................................................................................... 63
Allgemein ........................................................................................................................................... 63
Bedienung.......................................................................................................................................... 63
Zuordnung ......................................................................................................................................... 63
Daten eintragen................................................................................................................................. 63
Einstellungen ..................................................................................................................................... 63
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
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Installation
Installation
Datenbank
Providerwork speichert die Daten in SQL-Datenbanken der Hersteller Microsoft, Oracle, Embarcadero
sowie der freien Datenbank Firebird. Hier wird die Installation der Datenbank beschrieben.
Grundinstallation
Je nach verwendeter Datenbank müssen Sie diese zunächst installieren. Hierbei hilft Ihnen die
Installationsanweisung der Datenbank bzw. Ihr Administrator.
Anschließend sollten die Benutzer für den Zugriff auf die Datenbank eingerichtet werden. Sie
benötigen für jeden Mitarbeiter einen Benutzer. Die Lizenzierung innerhalb von Providerwork erfolgt
nach gleichzeitig aktiven Benutzern – somit spricht nichts dagegen alle Mitarbeiter zunächst als
Benutzer der Datenbank zu erfassen.
Benutzer
Sie benötigen einen Benutzer für die Administration sowie für das Web-Interface und sofern
gewünscht für die separaten Import-Programme.
Beispiel:
Name
Jo Schmitt
Kerstin Müller
Jochen Krug
Udo Maier
Benutzername Datenbank
Jo
Kerstin
Jochen
Udo
Funktion
Chef
Sekretärin
Vertrieb
Techniker
Sysdba
Administration
WEB
Web-Interface
Mail
Email – Abrechnung
Webalizer
Webalizer-Abrechnung
Die Benutzernamen werden in den einzelnen Tabellen bei jeder Neuerfassung sowie Änderung
protokolliert und können in den modalen Dialogen über den „Info“-Schalter angezeigt werden.
Testen Sie bitte die Verbindung zur Datenbank mit jedem einzelnen Benutzer.
Meist wird die Datenbank im Kontext des Administrators erstellt. Bei den größeren Datenbanken
kann alternativ ein „Super“- Benutzer verwendet werden. Dieser Benutzer muss über die Rechte zum
Erstellen der Tabellen und der Vergabe der Benutzerrechte verfügen.
Erste Anmeldung
Starten Sie das Programm ScriptGen. Beim ersten Anmelden müssen Sie die Daten für die Anmeldung
erfassen. Geben Sie den Benutzernamen des Administrators und das Passwort ein. Je nach
Datenbank müssen Sie noch die Verbindungsdaten zum Server erfassen:
Interbase
Pfad inklusive des Maschinennamens zur
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Datenbank.
Z.B. myserver:C:\Providerwork.gdb
Oracle
TNS-Name
MS-SQL Server
Datenbank,Owner
Providerwork hinterlegt die Anmeldedaten verschlüsselt in der Registry des lokalen PCs.
Wenn Sie den „Save“-Schaltern aktivieren und dann auf den Schalter „Login“ drücken, werden die
Daten in der Registry abgelegt.
Falls Sie das Programm mit einem „Klick“ starten wollen, so können Sie die Anmeldedaten als
Parameter übergeben:
z.B. C:\ProgM\Source\ProviderWork_1_6\DB\Test.fdb sysdba masterkey
Hier wirde die Datenbank „z.B. C:\ProgM\Source\ProviderWork_1_4\DB\Test.fdb“ mit dem Benutzer
„sysdba“ und dem Passwort „masterkey“ gestartet.
Datenbank mit ScriptGen anlegen
Das Programm ScriptGen ermöglicht Ihnen das Ausführen der notwendigen Datenbank-Skripte.
Gehen Sie bitte mit größter Sorgfalt bei der Ausführung der Skripte vor. Sie können hiermit alle Daten
vernichten. Fertigen Sie deshalb immer eine Datensicherung vor der Benutzung des Programms an.
(Da wir gerade das erste Mal Installieren gilt dieser Hinweis für die Zukunft).
Bei den Datenbanken von Microsoft und Oracle müssen Sie zunächst die Felder im Reiter Parameter
ausfüllen. Betätigen Sie hierzu F1 für die Erklärung der Felder. Diese werden bei der Generierung der
Skripte benötigt.
Öffnen Sie im Reiter Skripte den Eintrag „all“ (=alle Tabellen) und führen Sie folgende Skripte aus:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Init
Create Table
Sequence
DefaultStmts
UpdateSequence
Indexes
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Installation
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8.
9.
10.
11.
12.
RefIndexes
Views
Insert Trigger
UpdateTrigger
DeleteTrigger
Grant All für jeden einzelnen Datenbankbenutzer. Diese werden im Reiter „Parameter“
bei Reader sowie Writer angegeben.
Nach erfolgreichem Ausführen können Sie das Programm beenden. Bei Fehlermeldungen beachten
Sie bitte die Dokumentation des Datenbankherstellers und vergewissern Sie sich, dass der Benutzer
über die entsprechenden Berechtigungen verfügt.
Erste Anmeldung II
Starten Sie das Programm Providerwork.exe.
Sie werden nun aufgefordert den Lizenzcode einzugeben. Dieser Code regelt Ihre
Lizenzberechtigungen und wird bei der Auslieferung der Software angegeben.
Da wir nun die Einstellungen vornehmen wollen, müssen Sie sich als Administrator anmelden.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Einrichtung
Hier werden die Einstellungen nach der Datenbankinstallation vorgenommen. Melden Sie sich bei
der Datenbank bzw. Providerwork als Administrator (sysdba,sa,etc.) an damit Sie über alle
Berechtigungen verfügen.
Einstellungen
Rufen Sie den Menüpunkt Allgemein/Einstellungen auf. Hier werden programmweite Einstellungen
vorgenommen. Über das Programm ScriptGen wurden bereits Vorgabewerte erstellt. Diese sollten
jedoch überprüft und angepasst werden. Es werden nun die Einstellungen der einzelnen Reiter
beschrieben.
Allgemein
Im Reiter Allgemein finden Sie die Einstellung der telefonischen Vorwahl. Wenn Sie z.B. 4711
eingeben, so wird im oberen Beispiel die Nummer +49 (71 21) 47 11 erzeugt. Hierzu werden die
Angaben der Ländervorwahl sowie die Vorwahl benötigt. Sie können über den Schalter „Alle
Nummern Validieren“ die bisher eingegebenen Telefonnummern überprüfen. Fertigen Sie bitte
vorher eine Datensicherung an und überprüfen Sie das Ergebnis.
In manchen Dialogen können Sie die Adresse über die Zwischenablage in andere Programme
einfügen. Hierzu kann eine getrennte Zeile mit der Anrede erzeugt werden und die Anrede kann
optional mit dem Vornamen versehen werden. Dies wird hier eingestellt.
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Einrichtung
Bei den Pfadvorgaben setzen Sie den Grundpfad für die Dokumente. In der Personenverwaltung
wird, ausgehend von den angegebenen Pfaden, der Verweis zu den Dokumenten hinterlegt. Hierüber
kann mit einem Mausklick der Ordner zur Person geöffnet werden.
Hier wurde die Verzeichnis-Endung „Kemm-IT“ bei der Person Kemm hinterlegt. In den Einstellungen
ist „C:\ProgM\Schrift\Personen\“ als Grundpfad hinterlegt.
Nach dem Drücken von
Dokumenten geöffnet.
in der Personenverwaltung wird das Verzeichnis mit den
Durch die Trennung eines Basispfades sowie eines relativen Pfades bei den Personen können Sie die
Dokumente später verschieben sowie Replikationen anlegen.
Die PDF-Dateien werden beim PDF-Export z.B. in der Rechnungsverwaltung benötigt. Hier geben Sie
den Speicherort an. Sollen die Dateien nach dem Email-versandt gelöscht werden so ist der Schalter
„PDF-Dateien löschen“ anzuwählen.
Die Ränder für den RTF-Druck bestimmen den Seitenrand für den Ausdruck der Akten bei der Person.
Mandant setzen
Damit das Programm die Anschrift, Kontodaten, etc. Ihrer Firma kennt müssen Sie eine Person mit
den Daten Ihrer Firma anlegen. Erfassen Sie hier auch die Anschrift, Kommunikationsdaten sowie die
Bankverbindung.
Anschließend können Sie über Allgemein/Einstellungen und hier im Reiter Allgemein über den
Schalter „Mandant setzen“ die Zuordnung herstellen.
Erfassen Sie nun der Reihe nach alle Mitarbeiter. Vergessen Sie nicht den Schalter Mitarbeiter zu
betätigen und den Login-Namen auszufüllen. Hierüber wird der Mitarbeiter vom System gefunden
und es werden Ihm die Berechtigungen zugeordnet.
In der Personenverwaltung legen Sie über den Reiter Gruppenzuordnung die Rechte der einzelnen
Mitarbeiter fest.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Lizenzen
Hier werden die Lizenz-Informationen verwaltet.
Wenn Sie einen neuen Lizenz-Schlüssel erhalten, so können Sie diesen hier erfassen. Ist der alte
Lizenzschlüssel abgelaufen, so erscheint ein Dialog mit der Eingabe des Lizenzschlüssels.
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Einrichtung
Auswahlfelder
Über die Auswahlfelder können die benutzerdefinierten Felder festgelegt werden. Diese gibt es für
die Bereiche Anfrage, Angebot, Artikel, Bestellung, Mahnung, Rechnung sowie Person.





Es werden die Auswahl-Felder, wie z.B. Anrede, Aktentypen eingestellt.
Es werden die verschiedenen Formulare für den Ausdruck festgelegt.
Es wird die Auswahl des MwSt-Satzes eingestellt. Diese wird bei den Rechnungspositionen
als numerischer Wert abgelegt. Die Vorgabe für diese Werte findet hier statt.
Gliederungen wie z.B. Vertragsarten, Verteilerkategorien, Tarife, Artikelgruppen sowie
Aktentypen werden hier festgelegt.
Bei der Einstellung Beziehungen wird die Auswahl der Beziehungsverwaltung hinterlegt.
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Rechnungserstellung
Hier finden die Vorgaben für die Rechnungserstellung statt.
Eine Rechnung besteht aus vielen Rechnungspositionen, welche hierarchisch gegliedert sein können.
Die Vergabe der Positionsnummern wird hier eingestellt.
Durchlaufend
1. Hauptartikel eins
2. erste Ebene A
3. zweite Ebene
4. erste Ebene B
5. Hauptartikel zwei
6. erste Ebene A
Hierarchisch
1. Hauptartikel eins
1.1. erste Ebene A
1.1.2. zweite Ebene
1.2. erste Ebene B
2. Hauptartikel zwei
2.1 erste Ebene A
Ebene 0
1. Hauptartikel eins
erste Ebene A
zweite Ebene
erste Ebene B
2. Hauptartikel zwei
erste Ebene A
PDF / Reports
Hier werden die Einstellungen für den PDF-Export sowie für die Darstellung des Reports
vorgenommen. Bei „Canvas“ wird die WIN32-GDI-Ausgabe verwendet. Hierbei fehlen die Verläufe.
Mit der Einstellung von Gdi Plus wird das neuere objektorientierte GDI-Plus-Interface von Microsoft
verwendet. Durch die Verläufe, die Durchsichtigkeit, bessere Schriften und Grafiken erfolgt eine
bessere Darstellung des Vorschaus sowie der Ausdrucke.
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Einrichtung
Bei den eingebunden Grafiken im JPEG Format wird die Farbei weiß zum Teil als Näherungswert
abgelegt. Dies führt dann dazu, dass der transparente Hintergrund der Grafik nicht transparent
dargestellt wird. Daher kann hier festgelegt werden, ab welchen prozentualen Wert der
Transparente „Farbcode“ weiß erkannt wird. Erhöhen Sie diesen Wert ggf.
Sie können hier festlegen, ob die im PDF-Dokument verwendeten Schriftarten eingebettet werden
sollen. Die Schriftzeichen werden dann als geometrische Pfade abgelegt. Dies führt zu einer sehr
großen Datei und sollte eher vermieden werden.
Über die Einstellung der Kennwörter können Sie die Verschlüsselung der PDF-Dokumente festlegen.
Nutzer
keines
Besitzer
keines
keines.
z.B. „geheim“
z.B.
z.B. „geheim“
„Nutzer“
Resultat
Die PDF-Dokumente werden nicht verschlüsselt und können von jedem
geöffnet werden.
Die PDF-Dokumente können nur über das Passwort „geheim“ verändert
werden. Das Passwort zum Öffnen der Datei wird in der
Personenverwaltung über das Feld „Login-Name“ festgelegt.
Die PDF-Dokumente können nur über das Passwort „geheim“ verändert
werden. Zum Öffnen der Datei wird das Kennwort „Nutzer“ für alle
Kunden festgelegt.
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Nummerierung
Hier wird die Art und Wiese der Nummernvergabe eingestellt. Es werden automatische Nummern für
Rechnungen, Angebote, Mahnungen sowie Anfragen und Bestellungen bei der Neuanlage erstellt.
Zunächst können Sie ein alphanumerisches Präfix festlegen. So kann z.B. für die Rechnungsnummer
der Buchstabe „R“ vorangestellt werden. Da die Rechnungsnummer als Dateiname der PDF-Ausgabe
verwendet wird sind folgende Sonderzeichen nicht erlaubt: \/:*?"<>|.
Über den Schalter „Kürzel anhängen“ kann das erste Wort des Feldes Code der zugehörigen Person
angefügt werden. Hierüber kann evtl. aus der Nummer auch gleich die Person identifiziert werden.
Allerdings werden die Nummern entsprechen länger.
Zur Ermittlung der Zahl wird das Jahr, gefolgt vom Monat und einer laufenden Nummerierung
verwendet. Sie können hier einstellen, ob das Jahr vorkommt, zweistellig ist und ob der Monat
vorkommen soll. Der Startwert legt die erste Nummer im Monat fest. Über Delta können Sie die
Nummerierung z.B. in 10er Schritten vornehmen. Die Anzahl der Zeichen bestimmt die Anzahl der
führenden Nullen.
Texte
Hier legen Sie die Vorgabetexte für die einzelnen Bereiche des Programmes fest.
Die Texte für die Emails werden beim „Subject“ der Email verwendet. Die Texte selbst werden auf
den Dokumenten aufgedruckt (Sofern im Report eingestellt).
Es können mehrere Texte in unterschiedlichen Sprachen hinterlegt werden. Die Auswahl des Textes
erfolgt über die Sprache. Wenn für eine Sprache mehrere Texte hinterlegt sind, so können diese in
der Verwaltung ausgewählt werden.
Felder
Es können innerhalb der Texte die Felder der Person sowie der Rechnung, des Angebots, der Anfrage,
der Bestellung oder der Mahnung verwendet werden. Beim Email-Text werden diese sofort
aufgelöst. Beim Brieftext erfolgt die Auflösung der Felder zum Zeitpunkt des Ausdrucks. Die Auswahl
der Felder erhalten Sie in der Reportverwaltung. So können Sie z.B. die Felder für die Rechnung über
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Einrichtung
den Report „Rechnung“ und dort bei den Text-Elementen des Reportkopfs aufrufen.
Mahnungserstellung
Hier werden die Einstellungen für die Erstellung der Mahnungen vorgenommen. Es können
zeitabhängige Zinssätze hinterlegt werden. Daneben kann die Mahngebühr auf der Ebene der
Mahnung oder je Rechnung festgelegt werden. Im Reiter Beschreibung werden die Texte für die
Erstellung der Rechnung festgelegt.
Mail
Hier legen Sie die Einstellungen für den automatischen Email-versandt fest.
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Einlesen der Kontoauszüge
Hier nehmen Sie die Einstellungen für das Dateiformat vor. Die Feldreihenfolge bestimmt die
Reihenfolge der Felder in der Datei. Sie können das Datumsformat festlegen, so wie zwischen „CSV“
sowie „Tab-Stop“ getrennten Daten auswählen.
Die „Blackliste“ verwaltet die Zeichenketten, die zu einem Ausschluss der Überweisungssätze führen.
Im oberen Beispiel sollen Rückbuchungen sowie Einzugsermächtigungen ignoriert werden.
Mitarbeiter und Rechte
Sie legen zu jedem Mitarbeiter fest, welche Berechtigungen dieser erhalten soll. Wenn Sie als
Administrator im System angemeldet sind, können sie bei Personen welche als Mitarbeiter
gekennzeichnet sind, über die Gruppenzuordnung die Berechtigungen setzen.
Die Person muss als „Mitarbeiter“ klassifiziert sein. Über den Login-Name wird nach dem Anmelden
der Personen-Datensatz für den Mitarbeiter gefunden.
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Einrichtung
Im Reiter „Gruppenzuordnung“ werden die Berechtigungen für diesen Mitarbeiter festgelegt.
Die Rechte innerhalb des Programms sind relativ grob angelegt, erlauben jedoch die einfache
Konfiguration des Systems. Dies kann durch die Rechtevergabe der jeweiligen Datenbank ergänzt
werden. Im Kapitel „ScriptGen“ wird beschrieben, wie Sie Datenbank-Skripte für die Berechtigung
der Benutzer erstellen können.
Reports
Über das Programm ScriptGen wurden bereits Reports angelegt. Diese enthalten jedoch noch keine
Definitionen sondern lediglich den Kopf. Gehen Sie deshalb über den Menüpunkt „Allgemein/Report“
in die Reportverwaltung. Selektieren Sie nun alle Reports (F3) und betätigen Sie für jeden Report den
Schalter „Standard-Report erstellen“.
Preislisten
Die Preislisten definieren u.a. die Zahlungskonditionen. Sie sollten deshalb die Zahlungskonditionen
sowie die Mahnungsdaten bei der Standard-Preisliste einstellen. Gehen Sie über den Menüpunkt
Produkte/Preislisten zur Verwaltung der Preislisten.
Bearbeiten Sie die Standardpreisliste (F3 Suchen, Strg+Return Bearbeiten).
Erfassen Sie die Daten für die Zahlungskonditionen und die Mahnung.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Programm ScriptGen
Dieses Programm dient der Einrichtung der Datenbank, dem Import sowie Export der Daten und der
Festlegung der Benutzerrechte.
Skripte
Hier können Sie sich die verschiedenen SQL-Skripte für das Programm erstellen lassen.
Achtung! Sie können hiermit die komplette Datenbank unbrauchbar machen. Erstellen Sie immer
eine Datensicherung bevor sie irgendwelche Skripte ausführen.
Über „all“ (1) erfolgt die Skripterstellung für alle Tabellen. Wenn Sie hier „Create Table“ anwählen, so
wird für alle Tabellen des Programms ein Skript erstellt. Darunter (2) sind die einzelnen Tabellen
aufgeführt. Wenn Sie „Create Table“ anwählen, so wird auch nur die jeweilige Tabelle berücksichtig.
Im rechten oberen Bereich (3) wird das Skript vor der Ausführung angezeigt. Darunter (4) ist der
Bereich für die Meldungen. Über den Schalter „run“ kann das aktuelle Skript ausgeführt werden.
Die folgenden Arten von Skripten können erzeugt werden:
Art
Init
Create Table
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Beschreibung
Hier werden Exceptions etc. definiert
Hierüber werden die Tabellen erzeugt.
Programm ScriptGen
DefaultStmts
Sequence
Update Sequence
Indexes
Ref Indexes
Views
Insert Trigger
Update Trigger
Delete Trigger
Clear Table
Drop Table
Drop Sequence
Drop Index
Drop Ref Indexes
Drop All Trigger
Drop Views
Spezial
Grant read
Grant all
Grant Views
Hierüber werden die Standardeinstellungen vorgenommen.
Es sollten noch keine Trigger in der Datenbank existieren, da hierdurch die
IDs automatisch gesetzt werden und dies die korrekte Ausführung der Inserts
verhindert. Sie sollten dieses Skript auch nicht mehrmals ausführen, da
hierdurch inkorrekte Werte erzeugt werden.
Hier werden die Vorkehrungen für die eindeutige Nummerierung getroffen.
Bei Oracle werden Sequences angelegt.
Bei MS-SQLServer wird der Datentyp Increment bei Create Table verwendet.
Bei Interbase / Firebird werden Generatoren angelegt.
Nach dem Import müssen die Sequences aktualisiert werden. Dies ist nach
einem Import notwendig.
Es werden die Anweisungen für die Indizierung erzeugt.
Es werden die „foreign Keys“ angelegt. Diese dienen der referentiellen
Integrität
Es werden die Views erstellt.
Hier werden die Trigger für die Inserts erstellt.
Hierbei werden der Benutzername sowie das Datum der Erstellung sowie
Änderung in die Tabelle eingetragen.
Es werden die Trigger für die Updates erstellt.
Hierbei werden der Benutzername sowie das Datum der Bearbeitung in die
Tabelle eingetragen.
Hier werden die Trigger für die Deletes erstellt.
Zum Teil werden Beziehungen auf das neutrale 0-Element der Mastertabelle
gesetzt.
Hiermit werden alle Datensätze aus den Tabellen entfernt.
Achtung Ihre Daten gehen hierbei verloren.
Hiermit werden die Tabellen entfernt.
Achtung Ihre Daten gehen hierbei verloren.
Hier werden die Sequences entfernt
Die Indexe werden entfernt
Die referentiellen Indexe werden entfernt.
Alle Datenbanktrigger werden entfernt.
Die Views werden entfernt.
Derzeit nicht verwendet. Ist nur als programmiertechnisches Hilfsmittel
gedacht.
Vergibt den unter dem Reiter Parameter eingetragenen „Reader“n das Recht
lesend auf die Tabellen zuzugreifen. Es müssen zunächst die „Reader“
eingetragen werden, danach kann das Skript erstellt werden.
Vergibt den unter dem Reiter Parameter eingetragenen „Writer“n alle
Rechte für den Zugriff auf die Tabellen. Es müssen zunächst die „Writer“
eingetragen werden, danach kann das Skript erstellt werden.
Erstellt die Berechtigungen für die Views
Bei einer neuen Datenbank müssen folgende Skripte ausgeführt werden:
Init, Create Table, Sequence, DefaultStmts, UpdateSequence, Indexes, RefIndexes, Views, Insert
Trigger, Update Trigger, Delete Trigger, Grant read, Grant all, Grant Views
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Um eine Datenbank zu importieren müssen folgende Skripte ausgeführt werden.
Init, Create Table, Sequence
Nun warden die Daten über den Reiter “Import” eingelesen. Dann geht es weiter mit den Skripten:
UpdateSequence, Indexes, RefIndexes, Views, Insert Trigger, Update Trigger, Delete Trigger, Grant
read, Grant all, Grant Views
Parameter
Hier legen Sie die Parameter für die Skripterstellung fest.
Der Application User wird bei Oracle als Schema-Name verwendet.
Die Reader sind die Benutzernamen, welche lesende Rechte auf die Tabellen benötigen. Über den
Schalter „from DB“ werden die Login-Namen aller Mitarbeiter als Reader eingetragen.
Die Write erhalten alle Rechte.
Ebenfalls für Oralce ober auch für den MS SQL-Server dienen die Einstellungen für die Tablespaces.
Es können die Bereiche für die Tabellen, die Indizes sowie die Zwischendaten festgelegt werden.
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Programm ScriptGen
Export
Hierüber können Sie die Daten von Providerwork exportieren. Diese werden in ein
Datenbankneutrales Format exportiert. Mit Hilfe des Reiters Import können Sie die Daten wieder
importieren. Hierdurch kann sehr einfach ein Umstieg auf eine andere Datenbank vorgenommen
werden.
Über den Schalter „Database“ wird die komplette Datenbank exportiert. Falls Sie nur spezielle
Tabellen exportieren wollen, so können Sie den Schalter „checked“ anwählen. Dadurch werden beim
Export nur die ausgewählten Tabellen exportiert. In der oberen Abbildung wären dies die Tabellen
FakturaExport, Gruppenzuordnung sowie Person.
Der Schalter „Table“ erlaubt den Export der gerade selektieren Tabelle. In der oberen Abbildung
wäre dies die Tabelle Person.
Das nächste Feld legt den Dateinamen fest. Dieser kann über den Schalter „…“ ausgewählt werden.
Über den Schalter „show Table“ können Sie sich die selektierte Tabelle im rechten Bereich anzeigen
lassen. In der oberen Abbildung wird die Tabelle Person angezeigt.
Die Statusleiste zeigt die Anzahl der exportieren Zeilen, die hierzu benötigte Zeit und den
Durchschnitt an.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Import
Hier können die zuvor exportieren Daten wieder eingelesen werden.
Über den Schalter „info“ werden die Tabellennamen eingelesen.
Mit Hilfe des Schalters „c“ werden die Anzahl der Datensätze ermittelt. Sie erhalten hiermit die
Differenzmenge der Importdatei zur aktuellen Datenbank. Das Ergebnis wird in die Zwischenablage
geschrieben und kann von hier z.B. mit Excel weiterverarbeitet werden.
Der Schalter „Show“ zeigt den Inhalt der selektierten Tabelle an.
Das letzte Feld bestimmt den Dateinamen, welcher über das rechts danebenliegende Feld
ausgewählt werden kann.
Die Einstellung „1:1“ oder „Name“ legt die Zuordnung der Feldnamen des Importfile zur Datenbank
fest. Normalerweise wird 1:1 verwendet. Bei unterschiedlichen Datenbankversionen des
Programmes kann es jedoch vorkommen, dass die Position der Felder geändert wurde. Die
Einstellung nach Feldnamen erlaubt hier einen toleranteren Import, ist jedoch nur für spezielle
Datenbanken relevant.
Der Schalter „Table“ erlaubt den Import von nur einer Tabelle.
Der Schalter „Database“ importiert die komplette Datenbank.
Spezial
Hierüber werden die privaten Gruppen der Mitarbeiter erstellt.
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Programm ScriptGen
Upgrades
Mit jeder Version von Providerwork wird ein neues ScriptGen ausgeliefert. Wenn Sie nun z.B. von
Providerwork 1.2 auf 1.3 umsteigen, so wird Ihnen ein Datenbank-Skript erstellt, welches die Daten
auf die neue Version vorbereitet. Zum Teil finden Sie im unteren Bereich Hinweise welches StandardSkripte zusätzlich auszuführen Sind.
Nach dem Drücken des jeweiligen Schalters befinden Sie sich im ersten Reiter.
Hier wird rechts oben das Skript angezeigt und kann über den „run“-Schalter ausgeführt werden.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Abfrage
Hier können beliebige Abfragen an die Datenbank gestellt werden.
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Reports
Reports
Grundsätzlich
Über die Reporting-Engine wird die Druck- bzw. PDF-Ausgabe gesteuert. Berücksichtigt werden
hierbei unterschiedliche Sprachen, Formulare, Gültigkeitsbereiche sowie Formate für die
Rahmenverträge. Daneben kann die Ausgabe sowohl mit, als auch ohne Integration des Briefkopfes
erfolgen.
Struktur
Ein Report-Datensatz kann entweder für einen Rahmenvertrag, einen Hintergrund oder ein
Hauptreport für Rechnungen, Mahnungen, Anfragen, Bestellungen oder Angebote erstellt werden.
Die Hauptreports, z.B. Rechnung, verweisen auf einen Report für den Hintergrund. Hier hinterlegen
Sie die Elemente des Briefkopfes. Dieser wird bei den elektronischen Ausgaben (Email, PDF) mit
ausgegeben und kann beim Ausdruck unterdrückt werden. Dadurch können Sie Ihre hochwertigen
Briefbögen weiterhin verwenden, müssen andererseits nicht auf den elektronischen Versand per
Email oder PDF verzichten.
Die Reporte der Rahmenverträge sind für den Rechnungsdruck bestimmt um die Einzelverbindungsnachweise auszugeben. Jeder Rahmenvertrag kann hierbei sein eigenes Layout verwenden. Ihre
Kunden können über die Verträge bestimmen, ob der Einzelverbindungsnachweis ausgegeben
werden soll oder nicht. Falls viele unterschiedliche Rahmenverträge mit gleichem Layout vorliegen,
so können Sie das Layout eines Rahmenvertrags kopieren. Hierdurch sparen Sie sich den
Pflegeaufwand.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Alle Reporte werden vor der Ausgabe in den Speicher geladen. Die finale Ausgabe setzt sich aus
mehreren Reporten zusammen. So wird bei einer Rechnung der Report für die Rechnung, den
Hintergrund und die bei der Rechnung verwendeten Rahmenverträge zusammengesetzt.
Hierdurch wird die Pflege stark vereinfacht. Wenn wir annehmen, dass es 8 unterschiedliche
Rahmenverträge in 3 unterschiedlichen Sprachen und 4 unterschiedlichen Formularen geben würde,
so müssten 3x4x8! = 483.840 unterschiedliche Reporte erfasst werden. Durch die Aufteilung in
einzelne Reporte sind nur 3+4+8= 15 unterschiedliche Reporte zu pflegen.
Hier sehen wir einen Ausdruck einer einfachen Rechnung. Die Ausgabe setzt sich nur aus dem
Hintergrund sowie dem Hauptreport für die Rechnung zusammen.
Hier sehen wir den Ausdruck einer umfangreichen Rechnung. Es werden zusätzlich die beiden
Reports für die Rahmenverträge aufgenommen.
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Reports
Standardreport
Der Anfang ist immer der schwerste Teil eines Reports. Daher wurde die Möglichkeit geschaffen
einen Standard-Report zu erstellen. Dieser wird über den Schalter „Standard“ aufgerufen und ersetzt
den aktuellen Report. Falls bereits Details erfasst wurden, so wird Ihnen ein Warnhinweis angezeigt.
Hier können sehr schnell funktionierende Reports angelegt werden. Diese ersetzen aber nicht die
detaillierte Anpassung.
Parameter der Hauptreports
Sie können beim Aufruf des Standard-Reports für einen Hauptreport einer Rechnung, eines
Angebots, einer Anfrage oder Bestellung die folgenden Einstellungen vornehmen.
Zunächst wird die Größe des Papiers sowie der Rand (links, rechts, oben und unten) eingestellt.
Danach stellen Sie die Einrückung je Ebene ein. Mit x wird die Einrückung der Beschreibung und mit
xx die Einrückung nach links der Summenfelder eingestellt.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Dann wird die Standardfarbe, die Farbe bei Einrückung und für Angebote die Farbe der Alternativen
sowie der Vorgabe eingestellt. Danach können Sie die Schriftarten festlegen.
Parameter Hintergrund
Beim Hintergrund wird Ihnen ein Text für die Position des Firmenlogos erstellt. Sie müssen
Anschließend den Hauptreports den entsprechenden Hintergrundreport zuordnen.
Parameter Rahmenvertrag
Hier stellen Sie die Position der Felder für den Ausdruck der Verbindungsnachweise ein.
Kopieren
Beim Kopieren werden die Details eines existierenden Reports auf den aktuellen kopiert. Hiermit
können Sie z.B. die Ausgabe eines Rahmenvertrags gestalten und diesen anschließend auf die
weiteren Rahmenverträge kopieren. Nach dem Drücken des „kopieren“ -Schalters wählen Sie den
Quell-Report aus. Anschließend werden die Detail-Datensätze kopiert.
Exportieren / Importieren
Falls Sie mehre Datenbanken oder Instanzen von Providerwork einsetzen, so können Sie einen Report
in eine Datei Exportieren und anschließend in das Zielsystem importieren. Das Format der Ausgabe
entspricht dem „ScriptGen“ –Format. Hier können Sie die Datei importieren oder betrachten.
Details bzw. Reportzeilen
Ein Reports besteht aus vielen Reportzeilen. Diese sind hierarchisch in unterschiedliche Bereiche
gegliedert und bilden so die Bestandteile des Reports.
Ein Report kann aus folgenden Bereichen zusammengesetzt sein.
Detail
Hintergrund
<background>
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enthält
Den Briefkopf
Bereiche
Reports
Hauptreport
<main>
Die eigentliche Rechnung.
Da die Positionen hierarchisch gegliedert sein
können, gibt es für jede Gliederungsstufe einen
eigenen Abschnitt.
Bei den Angeboten werden zusätzlich Abschnitte für
die Alternativen sowie Vorgaben angezeigt:
Rahmenvertrag
Einzelverbindungsnachweis
Hintergrund-Report
Hier gibt es einen Bereich für die erste Seite und einen für die Folgeseiten sowie für gerade und
ungerade Seiten.
Sie sollten hier die Ausgabe Ihres Briefkopfes nachbilden. Beim Ausdruck auf Papier können Sie den
Hintergrund deaktivieren, bei Emails oder PDF wird er verwendet. Somit können Sie Ihr Briefpapier
für hochwertige Ausdrucke verwenden und zusätzlich PDF-Ausgaben für Emails benutzen.
Die Bereiche sollten zunächst ein Element für die Beschreibung der Seite, des Randes und
anschließend die Grafikelemente enthalten.
Über den Schalter „Standard-Report erstellen“ können Sie eine funktionierende Vorgabe erzeugen.
Hauptreport
Dies ist der umfangreichste Report mit den meisten Bereichen. Für jede Seite wird zunächst der
Bereich Seitenkopf sowie Seitenfuß angedruckt.
Die Ausgabe startet mit dem Reportkopf, geht danach für jede Position den Bereich „Positionen“
durch. Hierbei findet über die Gliederungsebene der Position eine Auswahl der Bereiche
„Positionen2“ bis „Positionen5“ statt. In der Angebotsverwaltung können Alternativen sowie
Vorgaben zu Alternativen vorkommen. Hierdurch ergeben sich die Bereiche „Alternative2“ bis
„Alternative5“ sowie „Vorgabe2“ bis „Vorgabe5“.
Wird das Seitenende erreicht, so erfolgt die Ausgabe des Bereichs Umbruchfuß und geht auf der
Folgeseite mit Umbruchkopf weiter. Anschließend werden die restlichen Positionen ausgegeben.
Wenn alle Positionen verarbeitet sind, so wird der Reportfuß ausgegeben.
Auch hier sollten Sie mit dem Standardreports beginnen und danach Ihre Änderungen vornehmen.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Rahmenvertrag
Beim Rahmenvertag werden die Verbrauchsdatensätze ausgegeben. Dies fängt mit dem Reportkopf
an, geht über die Positionen, welche beim Seiten oder Spaltenumbruch die Bereiche Umbruchfuß
sowie Umbruchkopf verwenden, und endet schließlich im Reportfuß.
Elemente
Jeder Bereich besteht aus beliebig vielen grafischen Elementen. Diese legen die Ausmaße der Seiten
und Ränder fest oder geben graphische Primitive wie Linien, Rechtecke oder Text aus. Die Daten
selbst werden über Textausdrücke in den Text-Elementen angegeben.
Seite
Über das Element Seite geben sie die Höhe sowie Breite sowie die Ränder der Seite an.
Abschnitt
Sie können in einem Report unterschiedliche Abschnitte definieren. So kann z.B. der
Rechnungsreport zunähst einspaltig ausgeführt sein. Zum Beginn der Einzelverbindungsnachweise
wird dann auf eine zweispaltige Anzeige umgeschaltet. Der Schalter „Neue Seite“ wird diesen
entweder fließend oder auf einer neuen Seite beginnen lassen.
Bei den Rechnungspositionen soll verhindert werden, dass ein Seitenumbruch stattfindet wenn keine
Positionen mehr erfolgen. Es würde sonst auf der Folgeseite nur der Reportfuß angezeigt werden.
Hierzu stellen Sie ein, wie viel Platz für Positionen mindestens vorhanden sein muss bevor der
Reportfuß anfangen kann. Die Problematik wird in der Textverarbeitung als „Hurenkinder und
Schusterjungen“ bezeichnet.
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Reports
Die obere Abbildung hat direkt am Ende der Positionen umgebrochen, so dass auf der nächsten Seite
mit dem Reportfuss begonnen wird.
Hier wird der Mindestbereich von 4 mm mit Positionen eingehalten, bevor der Reportfuss beginnt.
Dieselbe Problematik besteht auch mit einem Reportkopf, der keinen Platz für Positionen findet und
daher sofort umbricht.
In der oberen Abbildung ist der Mindestbereich für Positionen nach dem Kopf auf 0 gesetzt. Wird
dieser auf 8mm eingestellt, so erfolgt vor dem Reportkopf ein Umbruch.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Rand
Die einzelnen Bereiche können und sollten über ein Rand-Element positioniert werden. Die
Positionsangaben der grafischen Primitive (Text, Linie, etc.) beziehen sich dann relativ zum Rand
Element. Dieses kann automatisch nach oben oder unten ausgerichtet werden. Die Höhe des Randes
kann über die Option „Fließtext bestimmt die Höhe“ automatisch durch den Inhalt der Textfelder
bestimmt werden. Hierdurch können Sie z.B. den Reportkopf in der Höhe den Text beim Anschreiben
anpassen.
Text
Dies ist das umfangreichste Element. Es kann hier ein ganz normaler Text ausgedruckt werden.
Hauptsächlich wird dieses Element jedoch für die Ausgabe der Daten verwendet. Hierzu werden
Textausdrücke definiert welche vor der Ausgabe durch die Daten ersetzt werden.
Die Definition der Textausdrücke finden Sie in einem eigenen Kapitel. Zur einfachen Auswahl der
Felder werden diese rechts unten angezeigt.
Zunächst legen Sie die Position des Textes fest. Die Position bezieht sich auf die obere linke Ecke
des Textes. Die Angabe der Koordinaten wird als Standard zum umgebenden Rand
festgelegt. Sie können aber auch die Seite, den Seitenrand oder den umgebenden Rand ohne dessen
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Reports
Ränder als Referenz festlegen. Bei Hintergrund-Elementen werden Sie meist die Positionierung über
den Seitenrand wählen. Die Koordinate kann horizontal von rechts oder links sowie vertikal von oben
oder unten gesetzt werden. Hierüber können Sie z.B. Linien von links nach rechts, unabhängig von
der Seitenbreite definieren.
Die Reihenfolge der Elemente kann über das Feld „Pos“ bestimmt werden.
Der Text wird in der angegebenen Farbe ausgegeben. Sie können bestimmen, ob der Text
linksbündig, rechtsbündig oder mittig ausgegeben werden soll.
Über den Schalter „Fließtext“ wird festgelegt, ob bei Zeilenumbrüchen ein Vorschub erfolgt. Über
den Schalter „Leerzeilen erlaubt“ kann die Unterdrückung von Leerzeilen erfolgen. Der Schalter
„Seitenumbruch erlaubt“ steuert den Seitenumbruch innerhalb einer Textausgabe.
Daneben wird die Texthöhe für den Zeilenvorschub, sowie der Winkel zur Textausgabe angegeben.
Über den Schalter
können sie die Schriftart festlegen. Hier wird der Standard-Dialog von
Windows verwendet. Die Schriftfarbe wird jedoch separat wie oben beschrieben verwendet.
Linie und Rechteck
Neben der Position sowie Farbe werden die Linienstärke, ein Verlauf sowie die Durchsichtigkeit
festgelegt.
Es kann entweder der Umriss oder die Füllung des Rechtecks ausgegeben werden.
Grafik
Über dieses Element können Sie Bitmap-Grafiken in den Formaten BMP,JPEG sowie GIF im Report
anzeigen.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Neben der Position geben Sie einen Farbcode für die Transparenz an. Dieser wird zum Teil für die
Aufbereitung der JPEG-Bilder zur Ermittlung der transparenten Farbe verwendet. Beachten Sie hierzu
auch die Angaben bei der Einstellung PDF für die transparente Grafik.
Die Grafik selbst sollte in einem größeren Format angegeben werden, da Drucker eine wesentlich
höhere Auflösung haben.
Kreis
Über dieses Element können Sie Kreise bzw. Kreissegmente ausgeben.
Es wird die Position, die Farbe, die Attribute sowie ein Verlauf angegeben.
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Reports
Textausdrücke
Definition
Für die Reports wurden Textausdrücke geschaffen welche es ermöglichen beliebigen Text mit Feldern
und deren Darstellungsoptionen sowie einfachen Funktionen zu beschreiben.
Hier die Definition in EBNF :
S
Ausdruck
Feld
Funktion
Option
Wert
Zahl
CR
Literal
Escape
=
=
=
=
=
=
=
=
=
=
{ Ausdruck }
Feld | Funktion | Wert
[ Literal {Option} ]
{ Literal {Option} }
; {Ausdruck}
Literal | Zahl | CR
0..9,- {0..9,.}
#13
not [,{,@,;,0..9,#13 | Escape {not{,},[,],@,;,#13 | Escape}
\
Beim Literal kann über das „Escape“-Zeichen die Interpretation der Sonderzeichen verhindert
werden.
Feldformatierung
Je nach Datenformat können die Felder unterschiedlich formatiert werden.
Textfeld
Bei einem Textfeld kann über die Option(en) der Text verändert werden.
Ausdruck
Resultat
07121/798251
[p.Name1;6]
798251
[p.Name1;-3]
07121/798
[p.Name1;5;*]
*****/798251
[p.Name1;-3;+]
07121/798+++
[p.Name1;UP]
ABC
[p.Name1;LO]
abc
[p.Name1;CUT;4] Mike Mattburger
[p.Name1]
Erklärung
Ohne Optionen wird der Text zurückgegeben.
Die ersten sechs Zeichen werden abgeschnitten.
Die letzten drei Zeichen werden abgeschnitten.
Die ersten fünf Zeichen werden durch * ersetzt.
Die letzten drei Zeichen werden durch + ersetzt.
Der Text wird in Großbuchstaben umgewandelt.
Der Text wird in Kleinbuchstaben umgewandelt.
Der Text wird nach den ersten 4 Zeichen abgeschnitten.
Datumsfeld
Bei den Datumsfeldern wird das Datum im Standardformat (dd.mm.yyyy hh:nn:ss) zurückgegeben.
Ausdruck
Resultat
18.06.2010 12:19:59
[r.Datum;dd.mm.yy] 18.06.20
[r.Datum;hh:nn:ss] 12:19:59
[r.Datum;KW]
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[r.Datum]
Erklärung
Standardformat Datum
Kurze Schreibweise nur Datum
Kurze Schreibweise nur Uhrzeit
Gibt die Kalenderwoche zurück
Allgemein kann das Datum über folgende Formatbezeichner angegeben werden:
Bezeichner Anzeige
d
Zeigt den Tag als Zahl ohne führende Null an (1-31).
dd
Zeigt den Tag als Zahl mit führender Null an (01-31).
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
ddd
dddd
ddddd
dddddd
m
mm
mmm
mmmm
yy
yyyy
h
hh
n
nn
s
ss
z
zzz
Zeigt den Wochentag als Abkürzung (Son-Sam) in den in der globalen Variablen
ShortDayNames festgelegten Strings an.
Zeigt den ausgeschriebenen Wochentag (Sonntag-Samstag) in den in der globalen
Variablen LongDayNames festgelegten Strings an.
Zeigt das Datum in dem in der globalen Variablen ShortDateFormat angegebenen
Format an.
Zeigt das Datum in dem in der globalen Variablen LongDateFormat angegebenen
Format an.
Zeigt den Monat als Zahl ohne führende Null an (1-12). Wenn auf den Bezeichner m
unmittelbar der Bezeichner h oder hh folgt, werden an Stelle des Monats die Minuten
angezeigt.
Zeigt den Monat als Zahl mit führender Null an (01-12). Wenn auf den Bezeichner mm
unmittelbar der Bezeichner h oder hh folgt, werden an Stelle des Monats die Minuten
angezeigt.
Zeigt den Monatsnamen als Abkürzung (Jan-Dez) in den in der globalen Variablen
ShortMonthNames festgelegten Strings an.
Zeigt den ausgeschriebenen Monatsnamen (Januar-Dezember) in den in der globalen
Variablen LongMonthNames festgelegten Strings an.
Zeigt das Jahr als zweistellige Zahl an (00-99).
Zeigt das Jahr als vierstellige Zahl an (0000-9999).
Zeigt die Stunde ohne führende Null an (0-23).
Zeigt die Stunde mit führender Null an (00-23).
Zeigt die Minute ohne führende Null an (0-59).
Zeigt die Minute mit führender Null an (00-59).
Zeigt die Sekunde ohne führende Null an (0-59).
Zeigt die Sekunde mit führender Null an (00-59).
Zeigt die Millisekunde ohne führende Null an (0-999).
Zeigt die Millisekunde mit führender Null an (000-999).
Numerisches Feld
Die numerischen Felder erlauben die Angabe der Tausendertrennung sowie der Nachkommastellen.
Ausdruck
[r.Brutto]
[r.Brutto;1]
[r.Brutto;2]
[r.Brutto;3]
[r.Brutto;1;n]
[r.Brutto;2;n]
[r.Brutto;2;n]
[v.Verbrauch;
s;hh:nn:ss]
Resultat
1234560.7890123
1.234.560,79
1.234.560,8
1.234.560,79
1.234.560,789
1234560,8
1234560,8
1234560,8
4.
00:00:04
[v.Verbrauch;
m;hh:nn:ss]
00:04:00
[v.Verbrauch;
h;hh:nn:ss]
04:00:00
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Erklärung
Wert
Zwei Nachkommastellen, Tausendertrennung.
Es wird auf eine Nachkommastelle abgeschnitten
Es wird auf zwei Nachkommastellen abgeschnitten
Es wird auf drei Nachkommastellen abgeschnitten
Eine Nachkommastelle, keine Tausendertrennung
Eine Nachkommastelle, keine Tausendertrennung
Eine Nachkommastelle, keine Tausendertrennung
Wert
Der Wert wird als Sekunde interpretiert. Der zweite
Parameter gibt das Datumsformat an.
Der Wert wird als Minute interpretiert. Der zweite Parameter
gibt das Datumsformat an.
Der Wert wird als Stunde interpretiert. Der zweite Parameter
gibt das Datumsformat an.
Reports
Rekursive Verwendung
Ein Report wird in unterschiedliche Bereiche eingeteilt, wobei jedem Bereich unterschiedliche Felder
zur Verfügung stellen. Im Reportkopf bei einer Rechnung stehen die Felder der Rechnung sowie der
Person zur Verfügung. Bei einem Report zu einem Rahmenvertrag stehen die Felder des Vertrages
zur Verfügung. Bei der Bearbeitung der Reportzeile werden die Feldnamen rechts unten angezeigt.
Wenn nun der Inhalt der Felder wiederum ein Feld enthält, so startet Providerwork die rekursive
Auflösung. Somit können Sie z.B. innerhalb der Artikelverwaltung im Beschreibungstext den Preis mit
angeben, sofern der Beschreibungstext im Bereich Positionen eines Reports für Rechnungen
aufgeführt ist.
Nehmen wir an, Sie wollen im Anschreiben der Rechnung das Rechnungsdatum verwenden. Zunächst
können Sie sich die Felder über die Bearbeitung des Reports anzeigen lassen:
Bearbeiten Sie nun die Zeile. Rechts unten wird die Felder zur Auswahl angezeigt:
Wir wissen nun das wir das Rechnungsdatum über [DATUM] ansprechen können.
Beim der Bearbeitung der Rechnung können Sie nun im Brieftext dieses Feld verwenden.
Auf der Rechnung erscheint das korrekte Rechnungsdatum:
Der Brieftext wird bei der Neuanlage einer Rechnung aus den Einstellungen kopiert. Durch die
Verwendung der Felder erhalten Sie eine weitgehende Flexibilität für die Gestaltung der Texte.
Falls Sie nun versuchen das Feld [Brieftext] mit dem Inhalt [Brieftext] zu versehen, so wird das
Programm theoretisch unendlich versuchen den Text aufzulösen. Dies wird verhindert indem das
Programm nach dem 99ten Versuch abbricht
Escape-Zeichen
Ein Problem könnte entstehen wenn der Feldinhalt so aussieht, als ob ein Feld verwendet werden
solle. Ein Beispiel wäre die Artikelbeschreibung „Schrankordner [eine OH]“. Hier würde das
Programm versuchen das Feld OH aufzulösen, es jedoch nicht finden und eine Fehlermeldung
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
ausgeben. Wenn Sie den Originaltext „[eine OH]“ ausgeben wollen, so müssen Sie das „Escape“
Zeichen verwenden. Im Beispiel müssten Sie „\[eine OH\]“ schreiben.
Im Dialog für die Rechnungspositionen werden die Sonderzeichen automatisch „Escaped“.
Funktion IF
{IF;A;B;True;False}
Nach dem Funktionsnamen „IF“ werden die zwei Optionen A und B verglichen und bei Gleichheit
wird True ausgegeben, sonst False.
Beispiele:
{IF;[LAND];D;[PLZ] [ORT];[LAND] [PLZ] [ORT]}
Die obere Funktion setzt das Länderzeichen vor die PLZ, sofern das Land außerhalb „D“ liegt.
{IF;[EINZUG];1;Der Betrag wird von Ihrem Konto eingezogen.;Begleichen Sie bitte umgehend diesen
Betrag durch Zahlung auf unser Konto.}
Die obere Funktion setzt den Zahlungshinweis abhängig von der Berechtigung des Bankeinzugs.
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Reports
Bedienung
Die Pflege des Reports ist zum Teil mit hohem Aufwand verbunden. Die folgenden Abschnitte sollen
ein paar Tricks und Hinweise zum leichteren Bearbeiten geben.
Mehrere Zeilen bearbeiten
Die Erfassung der Elemente erfolgt wie bei allen Detaildialogen. Es gibt jedoch einige Funktionen um
mehrere Datensätze auf einmal zu bearbeiten.
Wenn Sie mehrere Einträge markieren, indem Sie die Shift-Taste drücken oder die Maus bei
gedrückter ersten Maustaste nach unten über mehrere Einträge schieben, so können Sie die
gewählten Einträge auf einmal manipulieren.
Es kann die Position nach rechts, links, unten oder oben verschoben werden. Daneben kann die
Schriftart für alle Elemente geändert werden.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Exemplarische Einrichtung
Zunächst erstellen Sie den Hintergrund-Report und lassen sich bei den Reportzeilen den Standard
erstellen. Anschließend erstellen Sie den Rechnungs-Report und verweisen bei Hintergrund auf den
zuvor erstellten Hintergrund-Report. Auch hier sollten Sie die Report-Zeilen über den „Standard“
Schalter erstellen lassen.
Sie brauchen nun eine Rechnung, damit ein Report angezeigt werden kann. Falls noch keine
Rechnungen im System vorhanden sind, müssen Sie eine neue Rechnung erstellen. Sie müssen auch
sicherstellen, dass der Mandant in den Einstellungen korrekt gesetzt ist. Hierüber wird die Anschrift
sowie die Bankverbindung für den Report ermittelt.
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Reports
Anschließend können Sie die erste Anzeige des Reports über den Reiter „Preview“ aufrufen.
Auf der linken Seite wird Ihnen die Struktur des Reports angezeigt und rechts sehen Sie die Ausgabe.
Im Reiter Basis werden alle verfügbaren Reporte angezeigt. Hieraus wird der aktuelle Report
generiert, welche im Reiter „Aktuell“ angezeigt wird.
Im oberen Beispiel wurde der Hintergrund-Report in den Rechnungsreport eingebunden.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Beim Reiter Positionen werden die aus den Report-Daten generierten Positionen angezeigt.
So gibt es z.B. einen Report-Kopf. Dieser wird nur einmal verwendet. Bei den Positionen wird für
jeden Datensatz der Rechnung ein Positionseintrag vorgenommen. Erfolgt ein Seitenumbruch
während der Ausgabe der Positionen so werden weitere Positionen für den Umbruch eingefügt.
Darunter werden die Grafikelemente angezeigt.
Diese können über einen Doppelklick bearbeitet werden.
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Reports
Im aufgeführten Beispiel wollen wir zunächst den Logo-Text abändern. Hierfür wählen wir die
2.Position (Hintergrund…) und klicken auf das unten aufgeführte Textelement.
Nach dem Bearbeiten wird der Report entsprechend aktualisiert.
Hierüber können die bestehenden Elemente sehr schnell angepasst werden. Sie müssen jedoch die
Zusammenhänge beachten. Wenn Sie wie eben ein Grafikelement des Hintergrunds verändern, so
wird diese bei allen Reports die diesen Hintergrund verwenden aktualisiert. Also auch bei den
Angeboten, Anfragen, Bestellungen, Mahnungen etc. Im Normalfall ist dies jedoch gewollt.
Wenn Sie nun im Hintergrund am linken Rand einen Text einfügen wollen, so müssen Sie zunächst
den Hintergrund-Report aufrufen und das neue Element im Reiter „Details“ unter dem
entsprechenden Bereich („ErsteSeite“, „AlleSeiten“,etc.) erfassen. Im Beispiel möchte ich einen Text
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
auf der ersten Seite linksbündig am Seitenrand mit der Anschrift der Firma hinterlegen:
Im Preview kann dieser Text dann betrachtet und ggf. geändert werden.
Über den Schalter „Textbox“ können Sie bei der Voranzeige die Rahmen der Textumrisse anzeigen.
Hierüber können Sie evtl. abgeschnittene Texte erkennen.
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Reports
Falls Sie die Positionierung nachvollziehen wollen, so können Sie dies über den Schalter „Positionen“
vornehmen. Hierbei werden die Begrenzungen in blauer Farbe angezeigt. Die Aktuelle Begrenzung
wird rot dargestellt. Wenn nun eine Position nach der anderen angeklickt wird, so kann der Ablauf
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
der Positionierung nachvollzogen werden.
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Reports
Einrichtung mit Einzelverbindungsnachweis
Erfolgt nach der Rechnung der Einzelverbindungsnachweis, so kann dieser sehr umfangreich
ausfallen.
Alternativ können Sie als letzten Eintrag im Reportfuss der Rechnung einen Abschnitts-Eintrag
vornehmen und die Spaltenzahl auf 2 erhöhen. Die Verbindungsnachweise werden dann zweispaltig
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
ausgegeben. Dies spart nicht nur Papier und Geld, sondern sieht meist auch ansprechender aus.
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Import VOIP
Import VOIP
Kurzbeschreibung
Die Software lädt die CDR-Dateien von diversen Servern und gleicht Sie mit den Vertragsdaten von
Providerwork ab. Hierbei werden die Verbrauchsdaten importiert und die aktive Rechnung erzeugt.
Aufruf
Das Programm kann beim Aufruf mit den folgenden Parametern versehen werden.
Parameter
1
2
3
4
Bedeutung
Servername
Benutzername
Passwort
Automatischer Lauf
Beispiel
C::\Providerwork.gdb
Sysdba
Masterkey
auto
Die ersten drei Parameter entsprechen dem Login-Bildschirm:
Wird der vierte Parameter „auto“ gesetzt, so läuft das Programm automatisch nach dem Start los
und holt die Verbrauchsdaten um sich anschließend zu beenden. Richten Sie einen „geplanten Task“
im Betriebssystem ein, so kann das Abholen der Daten automatisiert werden.
User-Interface
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Nach dem Start des Programmes wird der Hauptschirm angezeigt. Hier befinden sich die
Bedienelemente im oberen Bereich, darunter werden die einzelnen Reiter mit den Details angezeigt.
Die Reiter Status sowie Fehler zeigen die Status und Fehlermeldungen zum entsprechenden Lauf an.
Bei den Einstellungen legen Sie fest, welcher Rahmenvertrag für die Pflege der Telefonnummern
verwendet wird. Im Reiter „Verträge Telefonnummer“ werden die einzelnen Verträge dieses
Rahmenvertrags angezeigt.
Neben der Telefonnummer wird über das Netz sowie die Verbrauchszuordnung der Rahmenvertrag
für die einzelnen Gesprächsarten (Festnetz, Handy, Ausland, etc.) ermittelt. Im Reiter „Verträge
Gespräche“ werden die Verträge für die Gespräche angezeigt. Die Verbräuche werden diesen
Verträgen zugeordnet.
Nach dem Laden der CDR-Dateien werden weitere Reiter angezeigt:
Der Reiter „eingelesene Daten“ stellt in einer Tabelle die importierten Datensätze dar. Wird eine
Rufnummer nicht gefunden, so wird der Datensatz mit roter Farbe hinterlegt. Hier müssen Sie die
Verträge noch erfassen.
Über die A-Nummer werden die Verträge mit den Rufnummern durchsucht. Wird dieser gefunden,
so ist die Person ermittelt. Über das Zielnetz der B-Nummer findet die Zuordnung zum
Rahmenvertrag der Gespräche statt. Hier wird ggf. ein Vertrag für die Person angelegt.
Verträge Gespräche
Über den Reiter „Verträge Gespräche“ können Sie sich die einzelnen Verträge zu den Gesprächsarten
anzeigen lassen. Sie sehen hierzu im unteren Rand die Verbrauchsdaten welche dem Vertrag
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Import VOIP
zugeordnet wurden.
Wird eine „Rundung auf Satzebene“ beim Rahmenvertrag eingestellt, so können Sie hier die
Berechnung der Einzelsätze nachvollziehen.
In der oberen Abbildung wurden die Gespräche jeweils auf die Minute aufgerundet und die Kosten
entsprechend hochgerechnet. Im Feld „TransferOut“ steht die tatsächliche Gesprächszeit von 34 sec
Sie können die Felder der einzelnen Verträge bearbeiten.
Zum Erfassen der Verträge müssen Sie jedoch Providerwork verwenden. Über den „Aktualisieren“ –
Knopf werden die Vertragsdaten erneut von der Datenbank geholt.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Die Verbrauchsdaten der einzelnen Verträge können im unteren Teil der Ansicht Verwaltet werden.
Sie können auch die Verbräuche erfassen, bearbeiten und/oder löschen. Hierdurch können Sie bei
Systemfehlern Verbräuche Nacherfassen oder Korrigieren. Die manuelle Erfassung der Verbräuche
kann auch zu Simulationszwecken eingesetzt werden.
Warnungen
In „voip-Abrechnung“ erscheint nach „Verbrauch holen“ folgende Liste:
VoIP: 3.028 von 20.585 Verbrauchssätzen wurden nicht gefunden!
70 fehlende Nummern.
VoIP Liste nach Anzahl:
1 mal "04205496668"
1 mal "04205494918"
1 mal "04205494925"
2 mal "042056759698"
…
167 mal "04204396669"
177 mal "042847849900"
209 mal "042056359730"
VoIP Liste nach Nummern:
===========================================
"042042061" mal 52
"0420425501" mal 39
…
"042882849900" mal 177
"042882849904" mal 83
"042882279856" mal 5
"042931679922" mal 90
Frage: Was sagt Liste 1 (70 fehlende Nummern)? Was bedeutet Liste 2 (VoIP Liste nach Nummern)
genau?
Antwort:
Es gibt 20.585 Verbrauchssätze. Von den eindeutigen Nummern wurden 70 nicht gefunden.
Die beiden Listen sind identisch, aber unterschiedlich sortiert.
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Import VOIP
Um schnell vorzugehen werden Sie wahrscheinlich die erste Liste verwenden und die Nummern, die
am meisten verwendet wurden zuerst bearbeiten.
Hiermit lässt sich die Zahl der gefundenen Verbrauchssätze schnell reduzieren.
Um logisch/strategisch vorzugehen ist die zweite Liste besser geeigne. Hier lassen sich
Nummernblöcke schneller erkennen.
Einstellungen
Über den Schalter „Einstellungen“ gelangen Sie in die Konfiguration der VOIP-Abrechnung.
Der erste Reiter bestimmt das Arbeitsverzeichnis. Hier werden die FTP-Dateien heruntergeladen.
Wenn Sie lokale Dateien verwenden, so werden diese vom Quellpfad ins Arbeitsverzeichnis kopiert.
Die Gruppe Email erlaubt die Konfiguration für den automatischen Email-Versand.
In der Liste der Server sind die Ftp-Server mit den Verbrauchsdaten eingetragen. Hier kann auch ein
lokales Verzeichnis angegeben werden.
Option Archivieren
Über die Option Archivieren werden die Daten nach der Verarbeitung in das Unterverzeichnis Archiv
abgelegt. Für jeden Monat des Jahres wird ein eigenes Verzeichnis abgelegt, so dass auch
umfangreicher Datenbestände beherrschbar bleiben.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Zunächst befinden sich die Dateien auf dem ftp-Server bzw. in einem lokalen Verzeichnis:
Über den Schalter „Verbrauch holen“ werden die Dateien via ftp ins Arbeitsverzeichnis
heruntergeladen. Bei lokalen Verzeichnissen werden die Dateien direkt ins Arbeitsverzeichnis
kopiert.
18. Februar 2014
Import VOIP
Nach der Verarbeitung landen die Dateien in den einzelnen Unterverzeichnissen des Archivs:
Option Ident
Theoretisch kann die gleiche Ident (cdrid) durch das Einlesen verschiedener Netze vorkommen.
Daher ist nicht die Ident sondern Ident+Vertrag.ID das eindeutige Kriterium.
Wird nun ein Verbrauchssatz mehrmals eingelesen und unterschiedlichen Verträgen zugeordnet, da
zu jedem Zeitpunkt unterschiedliche Einstellungen vorliegen, so gibt es den Verbrauchssatz
mehrmals. Auch wenn der Verbrauchssatz, zu jedem Zeitpunkt, korrekt zugeordnet wird, existiert er
mehrmals.
Es gibt nun die Option „Ident ohne Vertrag“ bei den Einstellungen. Um die bestehenden Verbräuche
mit falscher Vertragszuordnung zu entfernen, sollten Sie diese Option aktivieren.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Reiter Rahmenverträge
Der Reiter Rahmenverträge bestimmt die Rahmenverträge der „Nummern“-Rahmenverträge. Siehe
Hierzu auch das Kapitel über die Tarifeinstellungen.
Reiter Spezial Doku
Der Reiter „Spezial/Doku“ enthält die Kurzbeschreibung für die Definition der Server. Hier können
auch die „neuen“ Verbrauchsdaten gelöscht werden. Dies sind die Verbräuche, welche noch keiner
Rechnungsposition zugeordnet wurden, also noch nicht berechnet wurden.
18. Februar 2014
Import Cisco
Import Cisco
Allgemein
Die Router von CISCO ermöglichen die Abrechnung des Traffics aufgrund der IP-Pakete.
Hierzu dienen die Standardbenutzer shac und clac, welche auf den Routern automatische Prozesse
zum abholen und zurücksetzen der Verbrauchsdaten starten.
Das hier vorliegende Programm kann die Verbrauchsdaten über TELNET abholen, den Verbrauch in
die Datenbank eintragen und anschließend zurücksetzen.
Bedienung
Über den Schalter „Daten holen“ wird eine Telnet-Verbindung zum Router aufgebaut und die
Verbrauchsdaten werden abgeholt.
Der Schalter „Tabelle“ zeigt die aufbereiteten Daten in einer Tabelle nach IP-sortiert an.
Wenn die IP in den Vertragsdaten gefunden werden kann, so wird die Zeile fett dargestellt.
Hierüber können Sie fehlende Verträge erkennen.
In der Vertragsansicht können Sie die Vertragsdaten korrigieren.
Über den „aktualisieren“ Schalter werden die Vertragsdaten aktualisiert.
Der Schalter „eintragen“ überträgt die Daten zur Datenbank.
Einstellungen
Über den Schalter „Einstellungen“ gelangen Sie zu den Grundeinstellungen des Programms.
Folgende Felder werden hierbei konfiguriert:
Feld
IP-Feld
Server
Port
Account Usr
Account PW
Clear Usr
Clear PW
Update
Intervall
Beschreibung
Die Verträge müssen die IP-Adresse für die Zuordnung enthalten. Hier
geben Sie an, um welches Feld des Vertrages es sich handelt.
Die IP-Adresse des CISCO-Routers
Der Telnet-Port. Standard = 23
Über diesen User wird der Verbrauch abgeholt.
Das Passwort
Über diesen User wird der Verbrauch zurückgesetzt..
Das Passwort
Hier wird definiert, in welchen Zeitabständen die Daten vom CISCORouter geholt werden sollen.
Dies ist der Zeitrum mit welchem die Daten in der Datenbank
abgelegt werden.
Sie können z.B. alle 5 Minuten ein Update vom CISCO-Router holen,
die Daten aber nur pro Stunde in der Datenbank ablegen.
Hierbei werden die Daten alle 5 Minuten aktualisiert, es wird jedoch
pro Stunde nur ein Datensatz angelegt.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Rahmenverträge
Sie können mehrere Rahmenverträge haben welche über die Verbrauchsabrechnung via CISCO
verfügen. In der Auswahlbox selektieren Sie die entsprechenden Rahmenverträge.
Wenn Sie von den Einstellungen zurückkehren werden die Verträge angezeigt.
18. Februar 2014
Import Ftp
Import Ftp
Allgemein
Der ftp-Server protokolliert die Up- und Download in einem Logfile. Über die Verträge kann mit Hilfe
des Usernamens der Verbrauch ermittelt werden. In einem Logfile steht hierbei der Verbrauch des
kompletten FTP-Servers.
Bedienung
Das Eingabefeld gibt den Dateinamen an. Diese kann über den „...“- Schalter ausgewählt werden.
Der „laden“-Schalter liest die Logdatei ein. Diese werde im Reiter „Tabelle“ angezeigt. Die
Verbrauchsdaten welche einem Vertrag zugeordnet werden können werden hierbei fett dargestellt.
Über den Schalter „eintragen“ werden die Verbrauchsdaten an die Datenbank übertragen.
Hierbei werden auch die alten Verbrauchsdaten entfernt. Die Dauer hierzu stellen Sie bei den
Rahmenverträgen (Reiter Verbrauch/Archivtage) ein.
Jeder Verbrauchsdatensatz wird hierbei über eine eindeutige Kennung abgesichert. Hierdurch
können Sie die Verbrauchsdaten mehrmals einlesen ohne doppelte Verbräuche zu erzeugen. Die
Daten werden ggf. aktualisiert. Dies gilt natürlich nur sofern Sie keine Vertragsdaten ändern.
In der Vertragsansicht können Sie die Vertragsdaten korrigieren.
Der Reiter „Zuordnung“ zeigt Ihnen die gefunden sowie die noch nicht gefunden User an. Bei den
nicht gefundenen User handelt es sich meist um noch nicht erfasste Verträge.
Der Reiter „Doppelte User“ zeigt Ihnen User an, welche in mehreren Verträgen vorkommen. Hier
wurden die Verträge meist doppelt erfasst.
Über den „aktualisieren“ Schalter werden die Vertragsdaten aktualisiert.
Einstellungen
Über den Schalter „Einstellungen“ gelangen Sie zu den Grundeinstellungen des Programms.
Das User-Feld legt den Username für den ftp-Zugriff fest. Hierüber findet die Zuordnung des
Verbrauchs zum Vertrag statt.
Rahmenverträge
Sie können mehrere Rahmenverträge haben welche über die Verbrauchsabrechnung via ftp
verfügen. In der Auswahlbox selektieren Sie die entsprechenden Rahmenverträge.
Wenn Sie von den Einstellungen zurückkehren werden die Verträge angezeigt.
Spezial
Insbesondere bei der Einrichtung der Daten kann es vorkommen, das Verbrauchsdaten falschen
Verträgen zugeordnet wurden. Über den Schalter „Verbrauch löschen“ können Sie die noch nicht
abgerechneten Verbräuche aus der Datenbank entfernen.
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Bei einem eingerichteten System sollte dies Aktion nicht vorgenommen werden. Bei Unsicherheiten
erstellen Sie unbedingt eine Datensicherung bevor Sie diese Aktion durchführen.
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Import Webalizer
Import Webalizer
Der Verbrauch kann über die Summen-Dateien des Programmes „webalizer“ ermittelt werden.
Allgemein
Es besteht zwar die Möglichkeit den HTML-Verbrauch direkt mit Hilfe der Log-Dateien des HTMLServers abzurechnen, dies verursacht jedoch ein enormes Traffic sowie Datenaufkommen.
Eine Alternative stellt hier die Auswertung über Hilfsprogramme dar, welche die log-Dateien auf dem
Server zusammenfassen. Hier empfiehlt sich das Programm „webalizer“.
Das hier vorliegende Programm kann die Monatssummen einlesen und dadurch den Verbrauch
berechnen.
Bedienung
Über den Schalter „Verbrauch holen“ wird der komplette Datentransfer gestartet. Im Reiter Status
wird links der Fortschritt angezeigt und auf der rechten Seite werden evtl. Fehler gesammelt. Die
Fehler deuten meist auf noch nicht erfasste Vertragsdaten hin.
Über den „aktualisieren“ Schalter werden die Vertragsdaten aktualisiert.
Die Verbrauchsdaten werden über eindeutige Schlüssel abgesichert. Sie können den Transfer daher
mehrmals starten ohne das der Verbrauch doppelt erfasst würde. Wenn neuere Daten z.B. für die
Monatssumme vorliegen, so werden diese aktualisiert.
Nach der Abarbeitung aller Verträge werden die alten Verbrauchsdaten entfernt. Die Dauer legen Sie
bei den Rahmenverträgen im Reiter Verbrauch Feld Archivtage fest.
Fehlersuche
Die erste Verbrauchsabrechnung ist die schwierigste, da sie zunächst alle Daten einrichten müssen.
Sie können über den Schalter „Erweitert“ eine schrittweise Abarbeitung vornehmen. Nach betätigen
des Schalter werden 3 weitere Schalter angezeigt.
Über den Schalter „ftp-download, einlesen“ werden die Summen-Dateien via ftp vom Server
eingelesen und im lokalen Verzeichnis abgelegt.
Der Schalter „file, einlesen“ verarbeitet die Files uns stellt diese im Reiter Tabelle dar.
Über den Schalter „eintragen“ werden die Daten schließlich zur Datenbank übertragen.
Automatische Abarbeitung
Wenn Sie das Programm mit dem Parameter -auto starten, werden alle Verträge verarbeitet und das
Programm beendet sich anschließend selbst. Hierüber kann die Abholung der Daten automatisiert
werden.
Einstellungen
Über den Schalter „Einstellungen“ gelangen Sie zu den Grundeinstellungen des Programms.
Folgende Felder werden hierbei konfiguriert:
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Administrations-Handbuch Providerwork 1.8
Der Lokal-path legt den Pfad für die Übertragenen Dateien fest. Diese gelangen via UNC oder ftp auf
die lokale Festplatte und werden von dort eingelesen und verarbeitet.
Server
Zum Teil liegen die Verbrauchsdaten auf unterschiedlichen Servern. Hierzu wurde die Tabelle Servers
geschaffen. Sie geben hierbei den „Alias“-namen des Servers an. Dieser muss mit dem Inhalt eines
Feldes Ihrer Verträge übereinstimmen. Diese Einstellungen wird im Reiter „Rahmenverträge“
vorgenommen.
Nach dem Alias-Namen geben Sie entweder einen UNC-Pfad oder die Ftp-Einstellungen an.
UNC
Bei UNC folge die Einstellung des PrePath sowie PostPath. Im Reiter „Rahmenverträge“ legen Sie den
eigentlichen Pfad für den Vertrag fest. Diese wird um den PostPath erweitert und der PrePath wird
davor gehängt. Hierdurch können die Pfade der Web-Seiten verschoben werden.
ftp
Hier wird der Host, der User sowie das password eingestellt. Anschließend erfolgt wie bei UNC die
Einstellung des Pre- und PostPath.
Felder
Bei den Rahmenverträgen werden die Feldnamen für die Verträge und Verbräuche festgelegt. Da die
Feldnamen frei konfigurierbar sind, muss dem Programm mitgeteilt werden, wo die Felder der
Logfiles in den Verbrauchsdaten einzutragen sind.
Feld
Anfragen
Dateien
Rechner
Seiten
Besuche
Beschreibung
Anzahl der Anfragen. = Requests
Anzahl der Dateien.
Cllient- Hostname
Anzahl der Seiten. = PageViews
Wie viele Besuche fanden statt.
Rahmenverträge
Feld
Path
Beschreibung
Pfad-Angabe des Vertrags. Diese wird um Preund Post-Path des Servers ergänzt.
Server
Auf welchem Server-Alias liegt der Vertrag
Sie können mehrere Rahmenverträge haben welche über die Verbrauchsabrechnung via Webalizer
verfügen. In der Auswahlbox selektieren Sie die entsprechenden Rahmenverträge.
Wenn Sie von den Einstellungen zurückkehren werden die Verträge angezeigt.
Spezial
Insbesondere bei der Einrichtung der Daten kann es vorkommen, das Verbrauchsdaten falschen
Verträgen zugeordnet wurden. Über den Schalter „Verbrauch löschen“ können Sie die noch nicht
abgerechneten Verbräuche aus der Datenbank entfernen.
Bei einem eingerichteten System sollte dies Aktion nicht vorgenommen werden. Bei Unsicherheiten
erstellen Sie unbedingt eine Datensicherung bevor Sie diese Aktion durchführen.
18. Februar 2014
Import Email
Import Email
Allgemein
Über die Logdateien der Emailserver sendmail sowie postfix kann der Verbrauch für die einzelnen
Email-Postfächer ermittelt werden. Hierbei können auch Weiterleitungen berücksichtigt werden. Die
Weiterleitungen werden dem Basis-Postfach zugeordnet.
Bedienung
Im Feld oben links wird der Dateinamen eingegeben. Alternativ können Sie diesen über den „...“Schalter auswählen.
Der „laden“ Schalter liest das Logfile ein und versucht die Verträge zu ermitteln. Im Reiter „Tabelle“
werden die Verbrauchsdaten angezeigt. Nicht zugeordnete Verbräuche werden hierbei rot
dargestellt.
In der Vertragsansicht können Sie die Vertragsdaten korrigieren und anzeigen. Über den Schalter
Weiterleitungen können Sie die Verträge für die Weiterleitungen einblenden.
Der Reiter „unknown Domain“ zeigt Ihnen die nicht gefunden Domains und Accounts an. Hierbei
handelt es sich meist um noch nicht erfasste Verträge.
Der Reiter „doppelte Vertragsdaten“ zeigt Ihnen Domains und Accounts an, welche in mehreren
Verträgen vorkommen. Hier wurden die Verträge meist doppelt erfasst.
Zuordnung
Die Zuordnung der Email-Adresse zum Vertrag erfolgt zunächst aufgrund der kompletten EmailAdresse – also „[email protected]“. Konnte diese nicht gefunden werden, so wird versucht einen Vertrag
mit der Domain zu finden – also „domain“. Konnte dieser Vertrag ebenfalls nicht gefunden werden,
so wird der Verbrauch der ersten Email-adresse der Domain zuzuordnen also „[email protected]“.
Über den „aktualisieren“ Schalter werden die Vertragsdaten aktualisiert.
Daten eintragen
Nach dem einlesen und evtl. korrigieren der Daten können Sie über den Schalter „eintragen“ die
neuen Daten an die Datenbank übertragen. Hierbei wird aufgrund des Accounts und des Datums ein
eindeutiger Schlüssel erzeugt. Ist noch kein Datensatz mit diesem Schlüssel vorhanden, wird er
hinzugefügt, ansonsten aktualisiert.
Vor dem Übertragen werden die alten Verbrauchsdaten aus der Datenbank entfernt. Den Zeitraum
hierzu legen Sie bei den Rahmenverträgen fest (Archivtage im Reiter Verbrauch).
Einstellungen
Über den Schalter „Einstellungen“ gelangen Sie zu den Grundeinstellungen des Programms.
Abrechnungsmodi
Der Schalter „Email IN“ legt fest, ob der eingehender Email-Traffic berechnet werden soll.
Der Schalter „Email OUT“ legt fest, ob der ausgehender Email-Traffic berechnet werden soll.
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Der Schalter „interne Email“ legt fest, ob der Email-Traffic welcher innerhalb der Verträge stattfindet
berechnet werden soll.
Der Schalter „gleiche Domain“ legt fest, ob der Email-Traffic innerhalb der gleichen Domain
berechnet werden soll.
Felder
Hier legen sie fest wo sich das Feld Domain sowie Account bei den Verträgen befindet.
Beim Reiter „Weiterleitungen“ legen Sie das Feld für die Weitergeleitete Domain fest. Das Mapping
zur Zieldomain findet über einen Vertragslink statt.
Rahmenverträge
Sie können mehrere Rahmenverträge haben welche über die Verbrauchsabrechnung via Email
verfügen. In der Auswahlbox selektieren Sie die entsprechenden Rahmenverträge.
Wenn Sie von den Einstellungen zurückkehren werden die Verträge angezeigt.
Es werden hier die Einstellungen für die Email-Accounts als auch für die Weiterleitungen hinterlegt.
Erweitert
Insbesondere bei der Einrichtung der Daten kann es vorkommen, das Verbrauchsdaten falschen
Verträgen zugeordnet wurden. Über den Schalter „Verbrauch löschen“ können Sie die noch nicht
abgerechneten Verbräuche aus der Datenbank entfernen.
Bei einem eingerichteten System sollte dies Aktion nicht vorgenommen werden. Bei Unsicherheiten
erstellen Sie unbedingt eine Datensicherung bevor Sie diese Aktion durchführen.
18. Februar 2014
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