LebendigeOrte

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Was Sie erwartet
• Strukturwandel in Südtirol
• Ausgangssituation
• Allgemeine Informationen
• Teilnehmende Gemeinden
• Methodik
• Erkenntnisse & Schlussfolgerungen
• Weitere Informationen zum Projekt
Strukturwandel in Südtirol
Die Orts- und Stadtkerne haben in den letzten 10 Jahren im gesamten
europäischen Raum einen deutlichen Strukturwandel erlebt.
Zurückzuführen ist dies auf eine Vielzahl unterschiedlicher
Rahmenfaktoren und deren Begleiterscheinungen:
•Soziodemographische und gesellschaftspolitische Entwicklungen
•Verändertes Konsum- und Verbraucherverhalten
•Verstärkte Mobilität der Bevölkerung
•Starke Zunahme von nicht Ortszentren-kompatibler
Handelsgroßbetriebsformen
•Kaufkraft-Abflüsse (in Südtirol über die Grenze nach Österreich)
•Liberalisierung und neue Handelsordnung
Ausgangssituation
Der Erfolg = Zusammenspiel intelligent verknüpfter Aktionen
•Kurz- mittel- und langfristiger Entwicklungsplan
•Immobilienstruktureller, wirtschaftlicher, städtebaulicher und
verkehrstechnischer Maßnahmen
•Klares und unverwechselbares „Urban Branding“ im
regionalen/überregionalen Einzugsbereich
•Mut zu innovativen Projekten
•Motivation und deutliches Engagement der Bürger
•Professionelles langfristig ausgerichtetes Ortsmarketing
Allgemeine Informationen
Die Ortmarketingkampagne „Lebendige Orte – Historische Zentren“ ist
eine Kooperation zwischen
• Wirtschaftsassessorat der Autonomen Provinz Bozen
• Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds)
• Teilnehmende Südtiroler Gemeinden
• Grundlage ist die Richtlinie der Landesregierung zur Aufwertung der
historischen Zentren in der Provinz Bozen (22 Juni 2009 Nr. 1703)
• Ziel der Initiative ist die Revitalisierung ausgewählter Ortskerne und
eine damit einhergehende Stärkung des lokalen Handels und aller damit
verbundenen Bereiche
• Die Finanzierung und Koordinierung erfolgt über die oben genannten
Institutionen
Teilnehmende Gemeinden
Sterzing
WelsbergTaisten
St. Leonhard i.P.
Meran
Region Bruneck
Glurns
I
I
Martell
Laas
•
•
•
Bozen
Stadtviertel Europa-Neustift •
•
St. Christina
Marling
Leifers
Neumarkt
Rasen Antholz
St. Lorenzen
Pfalzen
Percha
Olang
Methodik
Zur effizienten Planung und Abwicklung wurde vor dem Projektstart
eine projektbegleitende Steuergruppe eingerichtet.
Gemeinde
Wirtschaft
Kultur/Vereine
Tourismus
Gemeinsames „an einem Strang ziehen“
Bündelung der Kräfte / Vernetzung der Aktivitäten
Aktives Einbeziehen der Bevölkerung
Zum Erreichen Folgender Ziele:
•Sicherung und Stärkung des Wirtschaftsstandortes
•Schaffung von Wettbewerbsvorteilen gegenüber anderen Gemeinden
•Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität
Methodik
Phase I.: Ortsstrukturanalyse
1. Sekundärstatistische Analyse
• Analyse von relevanten örtlichen Konzepten und Studien (z.B.
Ortsentwicklungskonzept, Bauleitplanung, Verkehrskonzept)
• Auswertung der landesweiten Kaufkraftstromanalyse
• Analyse relevanter Landesdaten (ASTAT, WIFO)
Methodik
Phase I.: Ortsstrukturanalyse
2. Sensibilisierung und Fachgespräche
Durchführung der Sensibilisierungs- und Fachgespräche mit
Entscheidungsträger aus den Bereichen:
•Politik /Verwaltung
•Wirtschaft
•Kultur /Veranstaltungen
•Medien
> Alternativ: Erhebung der Daten anhand detaillierter Fragebögen <
Methodik
Phase I.: Ortsstrukturanalyse
3. Primärerhebungen (Vor Ort Untersuchungen)
Durchführung des „Ortszentrum- Check“
4. Stärken Schwächen Profil (SWAT- Analyse)
Ausarbeitung eines gezielten Stärken- Schwächen Profils als Grundlage
für die folgende Bürgerbeteiligung
Methodik
Phase II.: Bürgerbeteiligung
A.Workshops
Einbindung der Bevölkerung und Formung von Arbeitskreisen (z.B.):
•
AK 1: Tourismus, Handel, Landwirtschaft, Events
•
AK 2: Ortsbild, Verkehr, Raumordnung, Gewerbeentwicklung
•
AK 3: Sport, Vereine, Freizeit, Kultur
•
AK 4: Lebensraum, Wohnen, Soziales, Natur/Umwelt
B. Ausarbeitung Leitbild und Maßnahmenkatalog
•
1. Fassung > Einholung Feedback > Adaptierung und 2. Fassung
•
Adaptierung und Beschlussfassung > Öffentliche Präsentation
Leitbild und Maßnahmenkatalog
1 "Ideenfindung für das Militärareal"
2 "Dorfmarketing"
3 "Dorfzentrum Taisten"
4 "Dorfplatzgestaltung Welsberg"
5 "Infopoint für Vereine/Verbände"
6 "Verkehrskonzept Welsberg"
7 "Neubelebung Urlaub am Bauernhof"
8 "Einstufung als touristisch unterentwickeltes Gebiet"
9 "Touristische Destination Gsieser Tal-Welsberg-Taisten"
10 "Belebung der Märkte"
11 "Zusammenarbeit Landwirtschaft, Tourismus, Handel"
12 "Gestaltung der Parks"
13 "Naherholungsgebiet/Brücke Stausee"
14 "Förderung Breitensport"
15 "Skilift Taisten"
16 "Internet-Bürgernetz"
17 "Kooperation der Vereine - Vereinsstammtisch"
18 "Vereinsinformationsblatt"
19 "Kulturwanderweg"
Gemeinde Entwicklungskonzept
Welsberg- Taisten 2020
Erkenntnisse & Schlussfolgerungen
•Bürgerbeteiligung in allen Gemeinden sehr hoch was beweist, dass die
Bürger aktiv mitgestalten wollen bzw. durch Ihr aktives Engagement in
den diversen Arbeitsgruppen zur Erhaltung/ Stärkung der
Nahversorgung beitragen möchten
•Ein erfolgreiches Ortsmarketingkonzept kann nur durch die Einbindung
der „Basis“ funktioniert
•Es gibt keine allgemeingültigen Standardlösungen
•Das Interesse neuer Gemeinden an dem Projekt ist groß, was impliziert,
dass der Zugang der Richtige und die Notwendigkeit vorhanden ist
Weitere Informationen zum Projekt
www.hds-bz.it
www.provinz.bz.it/wirtschaft
Danke. Grazie.
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