Virostatika wirken a

Werbung
Unterschiede der Wirkungsmechanismen von Hepatitis-B-Immunglobulinen (HBIgs) und
Virostatika
Virostatika (intrazellulär)
HBIgs (extrazellulär)
1. Virostatika hemmen die Virusvermehrung
in der Zelle:
1. Neutralisation von infektiösem HBV:
Neutralisierende Antikörper binden an sog.
Epitope des HBsAg und verhindern so, dass
Viren an ihren Rezeptor auf der
Zelloberfläche binden können. Somit wird
eine Infektion der Zelle vermieden.
Ref.: Glebe D. Minerva Gastroenterol Dietol.
2006, 52:3-21.
Virostatika wirken ausschließlich in der
infizierten Zelle. Sie hemmen die reverse
Transkriptase, so dass Viren nicht mehr
gebildet werden können.
Ref.: Fachinformation zu Viread (Tenofovir),
s. 5.1, Stand: Oktober 2013;
Fachinformation zu Baraclude (Entecavir), s.
5.1, Stand: Januar 2014
→ Virostatika können Viren oder virusinfizierte
Zellen nicht eliminieren. Die intrazellulär
vorhandenen Viren können sich unter
virostatischer Behandlung nicht mehr
vermehren. Sobald Virostatika abgesetzt
werden oder Resistenzen entstehen,
können Viren erneut replizieren (=Rebound
Effekt).
Ref.: Fachinformation zu Viread (Tenofovir),
s. 5.1, Stand: Oktober 2013;
Fachinformation zu Baraclude (Entecavir), s.
5.1, Stand: Januar 2014
→ Virostatika zeigen häufig ausgeprägte
Nebenwirkungen, die vor einer Behandlung
sorgfältig beachtet und abgewogen werden
müssen.
Ref.: Fachinformation zu Viread (Tenofovir),
s. 4.8, Stand: Oktober 2013;
Fachinformation zu Baraclude (Entecavir),
s. 4.8, Stand: Januar 2014
2. Immunmodulation:
Hepatect CP und Zutectra® haben
immunmodulatorische Eigenschaften, die
über die Fc-Komponente induziert
werden(z.B. IVIG). Die Suppression der
akuten Abstoßung durch Modulation über
Freisetzung von Zytokinen ist ein Beispiel.
Ref.:
Ballow, M., J Allergy Clin Immunol (2014),
127, 2, 315-323
Tha-In, T. et al., Trends in Immunology
(2008), 29.2, 608-615
3. Entzündungshemmung (=antiInflammation)
Auch die Hemmung von Entzündungsprozessen sind Merkmale von
Immunglobulinen der Klasse G und somit
auch bei Hepatect® CP und Zutectra®. Als ein
Beispiel kann die Induktion des Zelltods von
Immunzellen durch Antikörper, die an
Atoptoserezeptoren binden, dienen.
Ref.:Bayry J et al, Neurol. Sci. (2003),
24:S217-221; v. Gunten St., Simon H.U., J.
Clin. Immunol. (2010), 30: S24-S30
Herunterladen
Random flashcards
Medizin

5 Karten Sophia Gunkel

Laser

2 Karten anel1973

lernen

2 Karten oauth2_google_6c83f364-3e0e-4aa6-949b-029a07d782fb

Literaturepochen

2 Karten oauth2_google_55780ed8-d9a3-433e-81ef-5cfc413e35b4

Erstellen Lernkarten