Die Rückeroberung des Westens, Geschichte

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Geschichte
Stefan Lorenz
Die Rückeroberung des Westens
Studienarbeit
Hausarbeit
zum Thema:
Die Rückeroberung des Westens
- Die Feldzüge in Afrika und Spanien 46/45 vor Chr.-
Vorgelegt von: Lt. Stefan Lorenz SFB 4/B
Seminar Caesar
Helmut Schmidt Universität Hamburg, Universität der Bundeswehr
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Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung..................................................................................................................................3
2.Der Feldzug in Afrika................................................................................................................4
1.Die Ausgangssituation und die Ankunft in Afrika................................................4
2.Das Treffen von Ruspina und die Schlacht bei Thapsus.......................................6
3. Rückkehr nach Rom.............................................................................................9
3.Der Feldzug in Spanien...........................................................................................................10
1.Ausgangssituation und Verlegung......................................................................10
2.Die Ereignisse bis zur Schlacht von Munda.......................................................11
3.Die Schlacht bei Munda .....................................................................................12
4.Schlussbetrachtung..................................................................................................................13
5. Literaturverzeichnis................................................................................................................15
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1. Einleitung
„Der Verzicht auf diesen Übergang wird mir Unglück bringen, der Übergang aber allen
Menschen.“1
Caesar, 49 v. Chr.
Dieses Zitat wurde von einem Begleiter Caesars kurz vor der Überschreitung des Rubicon im
Jahre 49 v. Chr. überliefert; der zeitliche Abstand zum hier behandelten Thema lässt dieses Zitat
vielleicht ungeeignet erscheinen. Es ist jedoch nicht möglich, die Feldzüge in Afrika und
Spanien isoliert zu betrachten, da sie im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Beginn des
Bürgerkrieges im Jahre 49 v. Chr. stehen. Dieser Bürgerkrieg markiert das Ende der römischen
Republik auf eindeutige Weise. Die alte Ordnung wird hinfällig und durch eine neue ersetzt. Die
Auseinandersetzungen im Zuge dieser Umwälzung werden als „bellum civile“ bezeichnet. Nach
den erfolgreichen Feldzügen in Italien und Kleinasien weichen die Gegner Caesars in den
Westen des römischen Reiches aus und etablieren dort eine neue Machtbasis, um den Kampf
gegen ihn fortführen zu können. Innerhalb dieser Arbeit wird nicht versucht neue Erkenntnisse
über diese Vorgänge vorzustellen, es wird vielmehr versucht durch eine breite Darstellung der
Ereignisse eine Grundlage für die weitere Forschung zu liefern.
Der Forschungsstand ist sehr differenziert zu betrachten, da die Meinungen über die Person
Caesars und seine Absichten in Bezug auf das Ende der römischen Republik sehr stark
divergieren. Die Quellenlage ist für die Antike hervorragend, der Quellenwert jedoch
eingeschränkt. Weiterhin wird das Bild Caesars und die Interpretation der Quellen sehr stark
durch die persönliche Meinung des Forschers über die Person Caesars und die Vorgänge in der
römischen Republik bestimmt. Die wenigen vorhandenen Quellen lassen viel Raum zur
Interpretation, es handelt sich dabei in den meisten Fällen um Selbstzeugnisse der beteiligten
Personen. Hier sind Cicero, Cato und Caesar selbst zu nennen, dazu kommen noch Historiker
wie Asinius Pollo und Cassius Dio. Deren Sichtweise ist jedoch mehr als kritisch zu betrachten,
diese Zeugnisse enthalten keine objektive Schilderung der Ereignisse sondern haben auch die
Funktion
einer
politischen
Rechtfertigung
für
den
jeweiligen
Akteur.
Wenn
also
Sekundärliteratur benutzt wird, muss dies immer unter der Prämisse stehen, die Haltung des
Autors zur Person Caesars und seiner Absichten zu kennen. Diese Haltung lässt sich in zwei
Lager einteilen, auf der einen Seite stehen diejenigen, welche voraussetzen, dass Caesar die
Alleinherrschaft von Anfang an wollte2, über diese Ausgestaltung der Herrschaft herrscht
1 Meier, Christian: Einleitung zu Caesar, Gaius Julius: Der Bürgerkrieg mit den Berichten über den Alexandrinischen,
Afrikanischen, Spanischen Krieg, Bremen 1964, S. 1.
2 Bengtson, Hermann: Grundriß der römischen Geschichte mit Quellenkunde; Republik und Kaiserzeit bis 284 n.
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