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Incentives
White Paper
Ausgabe IV
Mai 2014
Materielle und immaterielle Anreizsysteme
für Mitarbeiter und Vertriebspartner
© 2014
AVANCE Gesellschaft für Marketing und Vertrieb mbH
Warum Vertriebswettbewerbe so effektiv sind
Bestleistungen werden fast immer dann erbracht,
wenn Menschen sich mit anderen Menschen
messen. Dieses Phänomen ist beim Sport und ­in
Prüfungen besonders gut zu beobachten. Nicht
von ungefähr. Denn Situationen, in denen uns
von unserer Umwelt mehr abverlangt wird als sonst,
erzeugen Stress. Und in einem gesunden Maß
ist dieser Stress leistungsfördernd. ­Psychologen
unterscheiden deshalb zwischen Eustress („eu“ =
griech.: gut) und Disstress („dis“ = griech.: schlecht).
Abhängig vom Ausmaß und der Dauer des Aus­­nahmezustandes kann uns Stress also e­ nt­weder
beflügeln oder aber lähmen. Vertriebs­wettbe­werbe
nutzen diesen Umstand gezielt aus. Wichtig bei
jeder Form der Incentivierung ist allerdings,
dass der Wettbewerb keinen über­mäßigen Druck
erzeugt (Stichwort: Disstress) und dass jeder,
der teilnimmt, eine reelle Chance hat, zu gewinnen
(Stichwort: realistischer Wettbewerb).
Wer belohnt wird, strengt sich mehr an
Leistungsbereitschaft
Entspanntheit
Positiver Stress
(Eustress)
Negativer Stress
(Disstress)
Stresslevel
Quelle: The American Institute of Stress
Am Ende eines sportlichen Wettbewerbs steht
fast immer eine physische Belohnung. Wie wirksam diese Belohnung sein kann, weiß jeder aus
eigener Erfahrung. Denken Sie an das Fußballspiel
von Kindern. Am Angang geht es um nichts – die
Kinder spielen nur um des Spielens willen.
Dann bilden sie zwei Mannschaften – und jeder
möchte gewinnen. Am Ende nehmen beide Teams
an einem Turnier teil. Den Sieger erwartet ein
Pokal und ein Gutschein für Sportbekleidung.
Bei welcher Gelegenheit strengen sich die Kinder
wohl am meisten an?
Belohnungssystem – Freude und positive Verstärkung
Frontaler Cortex
Striatium
Substantia
nigra
Nucleus
accumbens
Ventrales
Tegmentum
Hippocampus
Dass wir bei der Aussicht auf Belohnung motivierter
und leistungsbereiter sind, liegt an den neuronalen
Vorgängen im unserem Gehirn. Im Mittelhirn liegt
das sogenannte mesolimbische Belohnungssystem.
Es reagiert auf positive Reize – zum Beispiel auf
Lob und Belohnung – mit der Ausschüttung von
Dopamin, dem „Glücksbotenstoff“, der wiederum
großen Einfluss auf unser Verhalten, unsere Mo­­
tivation und unsere Lernfähigkeit hat. So sorgt eine
Aktivierung des mesolimbischen Systems unter
anderem für eine raschere Denkleistung, erhöhte
Konzentrationsfähigkeit und gesteigerte Motivation.
Ein anderer Teil des Gehirns, die ­Amyg­dala, bewertet
die auslösende Situation und speichert sie ab.
Die bloße Ankündigung einer Belohnung reicht
deshalb irgendwann aus, dass wir motivierter und
leistungsbereiter an eine ­Sache herangehen.
Der Nucleus accumbens ist der Sitz des menschlichen Belohnungssystems.
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Geld allein ist kein ausreichender Motivator
Nein, ich tue ohnehin
schon, was ich kann.
Viele Studien haben sich in den letzten Jahren
damit beschäftigt, wie man Mitarbeiter belohnen
und dadurch ihre Leistungsbereitschaft erhöhen
kann. Fast alle kommen zu einem ähnlichen
­Ergebnis: Geld spielt bei der Motivation nur eine
nebengeordnete Rolle. Sicher erwarten Angestellte
heute von ihrem Arbeitgeber ein ange­mes­senes
Gehalt, aber Geld an sich ist noch kein Motivator.
47 Prozent der Befragten gaben in einer Studie
der Hay Group an, dass eine Gehalts­erhöhung sie
grundsätzlich nicht motivieren kann. Nur ganz
bestimmte Formen der variablen Vergütung, so
die Studie, haben tatsächlich einen motivierenden
Effekt: So können Boni zum Beispiel ein Anreiz
sein, mehr zu leisten. Prinzipiell messen Mitarbeiter
aber den sogenannten weichen Faktoren größere
Bedeutung bei. Anerkennung, Wertschätzung und
Zufriedenheit spielen dabei eine große Rolle.1
Lassen sich Mitarbeiter durch eine
­Gehaltserhöhung zusätzlich anspornen?
Incentives drücken Wertschätzung aus
und fördern die Motivation
35 %
23 %
12 %
30 %
Nein, durch Grund­
gehaltserhöhungen
kann man mich nicht
zusätzlich motivieren.
Ja, auf jeden Fall.
Ja, hängt aber von
der Höhe ab.
Quelle: Hay Group, Studie zur Arbeitsmotivation „Mitarbeiter sind käuflich, ihre Motivation nicht“
Incentives erfüllen diese anerkennende Funktion
besonders gut. Denn sie drücken die Wertschätzung für einen Mitarbeiter nicht nur in Worten,
sondern in Handlungen aus. Und Angestellte, die
sich wertgeschätzt fühlen, sind nachweislich
motivierter, loyaler und produktiver.2 Damit entsteht eine klassische Win-Win-Situation. Die
­Mitarbeiter sind zufriedener und bereit, mehr zu
leisten und das Unternehmen profitiert von mehr
Umsatz und neuen Kunden. Dass das eine eng
mit dem anderen zusammenhängt, zeigt eine
Befragung unter Firmen, die Incentives gezielt zur
Motivation und Umsatzsteigerung einsetzen.
Die wichtigsten Gründe für Unternehmen, Incentive-Programme anzubieten
Motivation
92 %
Umsatzsteigerung
87 %
Bindung von Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern
83 %
Identifikation mit dem Unternehmen
72 %
Neukundengewinnung
65 %
Quelle: forsa-Umfrage im Auftrag von Edenred Incentives „Incentive- und Prämienprogramme in deutschen Unternehmen“
1
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Gallup-Engagement-Studie 2013
DDI: Lessons for Leaders from the People who Matter
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Wettbewerbe, Prämien, Boni:
Wie motiviert man richtig?
Diese Erkenntnisse lassen sich nicht nur auf die
eigenen Mitarbeiter anwenden, sondern auch
auf Vertriebspartner und Fachhändler. Gerade
beim Vertrieb über Reseller spielen Anreizsysteme
eine große Rolle. Denn die Zugehörigkeit zum
Unternehmen und die damit verbundene Identi­
Arten von Incentives
Vertriebswettbewerbe
fikation sind für den Vertriebspartner kein Argument, sich mehr anzustrengen. Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, die über Incentives
ihre Vertriebsleistung steigern wollen, konkret?
Die folgende Übersicht erläutert die wichtigsten
Arten von Incentives.
Beschreibung
In Vertriebswettbewerben treten einzelne Mitarbeiter oder ganze Teams gegeneinander an und
­kämpfen um die Erreichung eines vorab definierten Ziels – häufig eine bestimmte Umsatzvorgabe.
Neben quantitativen Zielen können auch qualitative Aspekte, zum Beispiel eine höhere Kunden­
orientierung, im Mittelpunkt eines Vertriebwettbewerbs stehen. Anders als bei Prämienprogrammen
erhalten am Ende nur die besten Teilnehmer eine Auszeichnung.
Verkaufswettbewerbe sind eine Ergänzung zu den normalen Vertriebszielen und eigen sich besonders
gut, um in wichtigen Phasen – zum Beispiel im Jahresendgeschäft oder bei Produktneueinführungen –
für zusätzlichen Schub zu sorgen.
Prämienprogramme
Prämienprogramme verfolgen das Ziel, Vertriebspartner oder Händler an ein Unternehmen zu binden.
Zugleich sollen sie den Absatz bestimmter Produkte forcieren. Für jeden Kauf oder jeden getätigten
Abschluss erhält der Teilnehmer eine Gutschrift in Form von Punkten, die in Relation zum Einkaufswert oder Wert des Abschlusses steht. Bei Erreichen eines bestimmten Wertes kann er die Bonuspunkte in Sachprämien, Geldprämien, Gutscheine oder Trainings eintauschen.
Analog dazu können Prämienprogramme auch für Mitarbeiter ausgelobt werden. Punkte werden dann
in der Regel bei Erreichen bestimmter Umsatzziele gutgeschrieben. Aber auch positives Verhalten
(nachgewiesene Schulungen, Stammdatenpflege, Gewinnen von Referenzen) kann im Rahmen von
Prämienprogrammen honoriert werden. Immer mehr Unternehmen setzen zudem gezielt auf Incentives,
um in Zeiten allgemeiner Informationsüberflutung die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen und
Inhalten zu fördern.
Bonuszahlungen
Von Bonussystemen spricht man, wenn Vertriebsmitarbeiter oder -partner direkt am Umsatz oder
Gewinn eines Unternehmens beteiligt werden. Der Bonus entspricht dann einer erfolgsabhängigen
Vergütung. Grundlage für eine Bonuszahlung ist eine konkrete Zielvereinbarung, in der Regel die
­Erreichung bestimmter Umsatzvorgaben.
Bei den klassischen Incentives stehen materielle Anreize im Vordergrund. Neben Prämien
(Sachprämien, Geldprämien, Gutscheinen) sind vor allem exklusive Veranstaltungen
­(Incentive-Reisen und -Events) beliebte Incentivierungs-Arten.
Quelle: Edenred Incentives „Incentive- und Prämienprogramme in deutschen Unternehmen“
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Materielle und immaterielle Incentives
gezielt kombinieren
Bonuszahlungen und Prämien sind wirkungsvolle
Instrumente, um Mitarbeiter und Vertriebspartner
zu mehr Leistung zu motivieren. Aber Wert­
schätzung lässt sich auch auf andere Weise ausdrücken. Immaterielle Anreize sollten deshalb
Organisationsinterne Anreize
• Auszeichnungen (Urkunden etc.)
•Belobigungsschreiben
•Rennlisten
•Rankings
•Bericht in der Mitarbeiterzeitung
• Essen mit der Geschäftsleitung
•Clubmitgliedschaften
bei der Konzeption eines Incentive-Programms
nicht fehlen. Bei den immateriellen Anreizen
­unter­scheidet man zwischen individuell erfahr­
baren und solchen, die nach außen hin sichtbar
­werden.
Individuell erfahrbare Anreize
• Strukturierte Mitarbeitergespräche
• Exklusive Weiterbildungsmöglichkeiten
• Beurteilungssysteme
• Vollmachten
• Übernahme wichtiger Aufgaben/
hoher Eigenverantwortung
• Mehr Handlungsspielraum
Individuelle Anreizsysteme sind wichtig
Bei der Auswahl und Umsetzung der richtigen
Incentives gilt: Je persönlicher und individueller
die Anreize gestaltet sind, desto mehr Wirkung
entfalten sie. Intrinsisch motivierte Mitarbeiter
lassen sich zum Beispiel vor allem durch Maßnahmen motivieren, bei denen die explizite Wertschätzung und die soziale Anerkennung im Vorder­
grund stehen. Extrinsisch motivierte Mitarbeiter
Extrinsische Motivatoren
sind eher für klassische Belohnungen und nach
außen hin sichtbare Auszeichnungen (Stichwort:
Status, Prestige) zu begeistern. Individuelle Anreize sind also wichtig, um für jeden Mitarbeiter
den richtigen Köder auszuwerfen.
Intrinsische Motivatoren
Wie effektiv ein Incentive­
ist, hängt auch von der
Work-Life-Balance
Mission
ursprüng­lichen Motivation
Umgebung
der Mitarbeiter ab.
Zielerreichung
Macht
Lernen
Status
Harmonie
Herausforderung
Wahrnehmung
Selbstbestimmung
Materielle Ansprüche
Freude
Sicherheit
Quelle: Schmezer Consulting
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Für ungetrübte Freude: Rechtliche und
steuerliche Besonderheiten berücksichtigen
Wer sich dafür entscheidet, seine Mitarbeiter
oder Vertriebspartner mit Gutscheinen, Prämien
oder exklusiven Events zu belohnen, sollte sich
vorab eingehend informieren. Denn materielle
Incentives sind zusätzliche Vergütungsbestandteile und unterliegen rechtlichen und steuer­
lichen Regeln.
Rechtliche Aspekte (Auszug)
§
Erfüllungspflicht:
Der Arbeitgeber ist an einmal
­ausgelobte Vertriebswettbewerbe oder Prämienprogramme gebunden, wenn ein Arbeitnehmer die Leistungs­voraus­setzungen erfüllt. Deshalb
­sollten die Ziele für einen Wettbewerb oder eine Ausschreibung
vorab ­detailliert festgeschrieben werden.
§
Gleichbehandlung:
Einzelne Mitarbeiter können
prinzipiell nicht ohne sach­
lichen Grund von einer Aus­
lobung ausgenommen werden.
Bei wiederholter Durchführung
ohne Vorbehalte kann eine
betriebliche Übung entstehen.
Unternehmen sollten deshalb
die Ankündigung eines Wett­
bewerbs vorsorglich mit einem
Freiwilligkeitsvorbehalt versehen.
§
Einbindung des Betriebsrates:
Als Bestandteil der betrieb­
lichen Lohngestaltung unter­
liegen Incentives, auch IncentiveReisen, der Mitbestimmung des
Betriebsrates. Zwar entscheidet
der Arbeitgeber darüber, ob er
einen Leistungsanreiz gewähren
will und welche Ziele er damit
verfolgt. Die Ausgestaltung im
Einzelnen muss er dann allerdings mit dem Betriebsrat verhandeln.
Quelle: Aulinger Rechtsanwälte
Steuerliche Aspekte
Materielle Anreize und Vergünstigungen unter­
liegen einer Reihe von steuerrechtlichen Bestimmungen. Sie gelten sowohl für den Leistenden
als auch für den Empfänger. Ein Unternehmen
kann allerdings im Rahmen einer Pauschalversteuerung die Steuern für den Empfänger mit
übernehmen. Trotzdem muss ein Arbeitnehmer
für geldwerte Leistungen Beiträge zur Sozialver­
sicherung entrichten.
fallen unter abzugsfähige Betriebsausgaben.
Klassische Incentives wie Geld- und Sachprämien,
Gutscheine, Reisen, Events usw. gelten jedoch
als geldwerter Vorteil und unterliegen der Steuerpflicht. Welche Steuersätze im Einzelnen gelten
und wie hoch eventuelle Freibeträge sind, sollte
jedes Unternehmen vorab mit seinem Steuer­
berater klären.
Incentives für Händler und Vertriebspartner
­werden steuerrechtlich anders behandelt als
Anreize für Mitarbeiter. Generell gilt: Kosten für
Betriebsausflüge und kleinere Sachzuwendungen
Incentives sind in steuerlicher Hinsicht ein komplexes Thema: Für den Zuwendenden stellt
sich die Frage, ob und in welcher Höhe er die entstandenen Kosten als Betriebsausgaben
absetzen kann. Der Empfänger muss wiederum prüfen, ob er die Zuwendungen als Einnahmen
oder geldwerten Vorteil versteuern muss.
Quelle: IHK Stuttgart, Die steuerliche Behandlung von Geschenken und Incentives
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Sachprämien wirken stärker
und nachhaltiger als Geldprämien
Wir haben gezeigt, dass Incentives unter a­ nderem
deshalb so wirkungsvoll sind, weil sie Mitarbeitern
und Vertriebspartnern Wertschätzung und Inte­
resse signalisieren. Im Umkehrschluss heißt das,
dass ein Incentive nur dann funktioniert, wenn
es dem Einzelnen etwas wert ist. Deshalb lohnt
es sich, vorab zu fragen, welche Anreize für welchen
Zweck geeignet sind und im Idealfall Mitarbeiter
oder Vertriebspartner in die Konzeption von
­Incentives und die Auswahl von Prämien einzu­
beziehen.
Mit Blick auf verschiedene Studien zum Thema
lässt sich verallgemeinernd sagen, dass der motivierende Effekt von Sachprämien deutlich höher
ist als der von Geldprämien. Warum das so ist?
Geld verbinden wir – da wir es auch für unsere
tägliche Arbeit erhalten – eher mit Entschädigung
als mit Belohnung. Geldprämien werden deshalb
häufig nicht als zusätzliche Anerkennung betrachtet, sondern als „zweites Gehalt“. Und
­genau wie das Gehalt werden sie in aller Regel
auch zur Deckung von Grundbedürfnissen verwendet. Geld, mit dem wir uns Dinge anschaffen,
die wir uns ohnehin gekauft hätten, verliert aber
jegliche positive Emotion.1
Anders verhält es sich mit Sachprämien. Sie lösen
das Gefühl aus, sich etwas verdient zu haben,
weil sie – anders als Geld – einmalig in ihrer Zuwendung und vom regulären Entlohnungssystem
entkoppelt sind. Die positive Emotion verstärkt
sich, je luxuriöser die Anmutung der Prämie ist.
Zudem ist der Effekt von hochwertigen Prämien
nachhaltiger. Eine Sachprämie wird auch dann
noch mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht, wenn eine Geldprämie schon lange ausgegeben ist.2
Effektivität Leistungssteigerung: Geld- vs. Sachprämie
Index
+38,6%
138,6
+14,6%
114,6
100
Quelle: Scott Jeffrey,
Right Answer, Wrong Question
Kontrollgruppe
Geldprämie
In einer Studie der University of Chicago wurde
der Effekt von Geldprämien versus Sachprämien
quantifiziert. Dazu wurden drei Versuchsgruppen
gebildet – die eine erhielt eine Geldprämie, die
zweite eine Sachprämie und die Kontrollgruppe
ein verbales Dankeschön.
Sachprämie
Die Gruppe mit der Geldprämie schnitt dabei
um 14,6 Prozent besser ab als die Danke-Gruppe.
Noch signifikanter fiel die Steigerung für die
Gruppe mit der Sachprämie aus. Sie erzielte eine
um 38,6 Prozent bessere Leistung als die Kontroll­
gruppe.
Der Großteil der Mitarbeiter fühlt sich durch eine Prämie mehr wertgeschätzt als durch reine
Geldgeschenke. Denn: Mit Sachprämien verknüpfen Menschen stärkere positive Emotionen
als mit Geld. Und: Der Belohnungseffekt von Sachprämien ist umso größer, je luxuriöser die
Anmutung der Prämie ist.
Quelle: The Cicero Group, Optimizing Employee Recognition Programs & Ran Kivetz, The Role of Effort-Reward Congruity
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Ran Kivetz: The Role of Effort-Reward Congruity;
Scott Jeffrey: The Benefits of Tangible Non-Monetary Incentives
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The Cicero Group: Optimizing Employee Recognition Programs
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