CV George Coupland

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 Curriculum Vitae Prof. Dr. George Coupland Name: George Michael Coupland Geboren: 20. Dezember 1959 Forschungsschwerpunkte: Pflanzenzüchtungsforschung, Arabidopsis thaliana, Brassinosteroid, Regulatorgen PRL‐1, Einfluss der Tageslänge auf den Blühzeitpunkt George Coupland ist ein schottischer Mikrobiologe, Molekularbiologe und Pflanzenzüchtungsforscher. Sein Schwerpunkt ist die Erforschung der Regulation der pflanzlichen Entwicklung und ihrer Beeinflussung durch Signale aus der Umwelt. An der Modellpflanze Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana wies er nach, wie der Zeitpunkt der Blütenbildung durch die Tageslänge gesteuert wird. Akademischer und beruflicher Werdegang seit 2001 Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max‐Planck‐Institut für Pflanzenzüchtungsforschung, Köln 1989 ‐ 2001 Arbeitsgruppenleiter am Institut für Pflanzenzüchtung, Cambridge, UK bzw. (nach Umzug des Instituts an das Cambridge Laboratory im John Innes Centre) Norwich, UK 1985 ‐ 1988 Postdoktorales Stipendium am Institut für Genetik an der Universität Köln und am Max‐Planck‐Institut für Pflanzenzüchtungsforschung, Köln 1984 Promotion an der Universität Edinburgh, UK 1977 ‐ 1981 Studium der Mikrobiologie an der Universität Glasgow, UK Projektkoordination, Mitgliedschaft in Verbundprojekten seit 2014 DFG‐Projekt „Plastizität des Blühzeitpunkts in Arabidopsis thaliana in Abhängigkeit von Umweltfaktoren“ Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina www.leopoldina.org 1 seit 2012 Wissenschaftler im DFG‐Exzellenzcluster 1028 „Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften ‐ Von komplexen Eigenschaften zu synthetischen Modulen“ seit 2011 DFG‐Projekt „Molekulargenetische Analyse von ‚Trade‐offs‘ zwischen vegetativem Wachstum und Blühverhalten in natürlichen Populationen der ausdauernden Alpengänsekresse, Arabis alpina“ seit 2011 DFG‐Projekt „Analyse des Mechanismus des Übergang von der Jugend‐ zur Reifephase in der ausdauernden Art Arabis alpina sowie Vergleiche mit Brassica Nutzpflanzenarten“ seit 2010 DFG‐Projekt “Molecular and ecological analysis of Arabis alpina perennial life‐history traits along environmental gradients” seit 2010 DFG‐Projekt „Evolution der Transkriptionsregulation während der Divergenz einjähriger und mehrjährigen Lebenszyklen im Pflanzenreich“, Teilprojekt zu DFG‐ SFB 680 2009 ‐ 2013 DFG‐Projekt “The meristematic regulatory network controlling the floral transition (BLOOM‐NET)” seit 2008 DFG‐Projekt „Plattformen für chemische Genetik zum Studium der Pflanzenbiologie“ 2004 ‐ 2011 DFG‐Projekt „Charakterisierung der Rolle des FT Signals bei der Blühzeitpunktbestimmung im apikalen Meristem“, Teilprojekt zu DFG‐ SFB 572 seit 2003 DFG‐Projekt “Post‐translational regulation of the activity of transcription factors that control flowering time of Arabidopsis”, Teilprojekt zu DFG‐SFB 635 Auszeichnungen und verliehene Mitgliedschaften seit 2012 Mitglied der US‐National Academy of Sciences seit 2009 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina seit 2009 Mitglied der Academia Europaea, UK seit 2007 Mitglied der Royal Society seit 2006 Außerordentliches Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften von Belgien 2003 Ehrenprofessur an der Universität Köln seit 2001 Mitglied der European Molecular Biology Organization (EMBO) 1993 ‐ 2001 Ehrenlehrauftrag an der University of East Anglia, UK Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina www.leopoldina.org 2 Forschungsschwerpunkte George Couplands Schwerpunkt ist die Erforschung der Regulation der pflanzlichen Entwicklung und ihrer Beeinflussung durch Signale aus der Umwelt. An der Modellpflanze Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana wies er nach, wie der Zeitpunkt der Blütenbildung durch die Tageslänge gesteuert wird. Coupland erforscht die Regulation der pflanzlichen Entwicklung und den Einfluss von Signalen aus der Umwelt mit einem breiten Spektrum an technologischen Ansätzen, die teils selbst entwickelte molekulargenetische, biochemische und zellbiologische Methoden einschließen. Coupland wies nach, dass die Tageslänge bei der Acker‐Schmalwand den Zeitpunkt der Blütenbildung festlegt und konnte die Wege aufklären, wie die Umweltsignale in der Pflanze übertragen und verarbeitet werden. Er verglich zudem die zugrundeliegenden regulatorischen Gennetzwerke, die die ein‐ bzw. mehrjährige Lebensweise von Arabidopsis‐Pflanzen und ‐Verwandten steuern. Ihm gelang die Synthese des Pflanzenhormons Brassinosteroid und die Erforschung der Verarbeitung und Weiterleitung der Hormonsignale in der Pflanze. Coupland steuerte weiterhin wichtige Erkenntnisse bei zur Funktion des pleiotrophen Regulatorgens PRL‐1 bei hormonellen, metabolischen und Stress‐Reaktionen von Pflanzen und zur Kontrolle derjenigen Gene, die den Blühzeitpunkt in Arabidopsis regulieren. Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina www.leopoldina.org 3 
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