Spielzeit 2014-15 - Freunde des Linzer Musiktheaters

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SPIELZEIT
2014/2015
OPER / OPERETTE
PREMIEREN
TOSCA
Oper von Giacomo Puccini
12. September 2014, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
THE TURN OF THE SCREW
DER RING DES NIBELUNGEN
VORABEND DAS RHEINGOLD
Ein Bühnenfestspiel für drei Tage
und einen Vorabend
Musik und Dichtung von Richard Wagner
13. Februar 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
DER RING DES NIBELUNGEN
ERSTER TAG DIE WALKÜRE
MUSICAL
PREMIEREN
LES MISÉRABLES
Musical von Claude-Michel Schönberg und
Alain Boublil nach dem Roman von Victor Hugo
27. September 2014, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
Ein Bühnenfestspiel für drei Tage
und einen Vorabend
Musik und Dichtung von Richard Wagner
21. Februar 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
CHKRTSCHKRZZ
Ein Bühnenfestspiel für drei Tage
und einen Vorabend
Musik und Dichtung von Richard Wagner
1. November 2014, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
DER ROSENKAVALIER
Showtime mit dem Musicalensemble
14. November 2014, BlackBox Lounge
Musiktheater Volksgarten
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
MUSIKTHEATER FÜR
JUNGES PUBLIKUM
Oper von Benjamin Britten
19. September 2014, BlackBox
Musiktheater Volksgarten
DER RING DES NIBELUNGEN
ZWEITER TAG SIEGFRIED
Operette von Emmerich Kálmán
13. Dezember 2014, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
DER RING DES NIBELUNGEN
DRITTER TAG GÖTTERDÄMMERUNG
Ein Bühnenfestspiel für drei Tage
und einen Vorabend
Musik und Dichtung von Richard Wagner
7. Februar 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
L'AMOUR DE LOIN
Oper von Kaija Saariaho
28. März 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
Komödie für Musik von Richard Strauss
1. Mai 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
PREMIEREN
TOPOLINA LERNT KLAVIER
Musikpädagogisches Zuhör- und MitmachMusiktheater für Kinder im Kindergartenalter
von Albert Landertinger
18. Oktober 2014, FoyerBühne
Musiktheater Volksgarten
TOPOLINA KAUFT EIN
Musikpädagogisches Zuhör- und MitmachMusiktheater für Kinder im Kindergartenalter
von Albert Landertinger
21. März 2015, FoyerBühne
Musiktheater Volksgarten
Als das Hollywood-Musical singen lernte
18. Oktober 2014, BlackBox Lounge
Musiktheater Volksgarten
THE WORLD GOES ’ROUND (ÖE)
COMPANY
Musical von Stephen Sondheim
und George Furth
10. Jänner 2015, Arena
Schauspielhaus Promenade
THE WHO'S TOMMY
Rockmusical von Pete Townshend
und Des McAnuff
24. April 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
LEBEN OHNE CHRIS
Musical von Peter Lund und Wolfgang Böhmer
FREISPIEL – Theater mit Jugendlichen
Für alle ab 12 Jahren
4. April 2015, Kammerspiele Promenade
SHOWSTOPPERS
WIEDER AUFNAHMEN
Wenn Klassik rockt
5. Juni 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
RAUS AUS DEM HAUS
WIEDER AUFNAHME
SHOW BOAT
WIEDER AUFNAHMEN
Kinderoper von David Wagner
5. Oktober 2014, FoyerBühne
Musiktheater Volksgarten
CARMEN
DIE ARABISCHE PRINZESSIN
Oper von Georges Bizet
5. November 2014, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
Märchenoper von Juan Crisóstomo de Arriaga
28. November 2014, BlackBox
Musiktheater Volksgarten
DIE ZAUBERFLÖTE
LYNX, DER LUCHS
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
14. November 2014, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
Oper für alle ab 5 Jahren
von Helmut Schmidinger
4. April 2015, FoyerBühne
Musiktheater Volksgarten
IL TRIONFO DEL TEMPO
E DEL DISINGANNO
Szenisches Oratorium von Georg Friedrich Händel
30. April 2015, BlackBox
Musiktheater Volksgarten
Musical Play von Jerome Kern
und Oscar Hammerstein II
19. November 2014, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
BALLETT
RONJA RÄUBERTOCHTER
PREMIEREN
DER NUSSKNACKER
Ballett von Mei Hong Lin
Musik von Peter I. Tschaikowsky
11. Oktober 2014, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
Theaterstück nach dem Kinderbuch
von Astrid Lindgren
Für alle ab 6 Jahren
16. November 2014, Kammerspiele Promenade
DER EINGEBILDETE KRANKE
VERBRENNUNGEN
Ein RitzeRatze-BilderBuch-MusikTheater-Abend
mit der HipHop-Band TEXTA
frei nach Wilhelm Busch
22. Oktober 2014, BlackBox
Musiktheater Volksgarten
Schauspiel von Wajdi Mouawad
29. November 2014, Arena
Schauspielhaus Promenade
LALA AUF DER COUCH
Tanztheater von Mei Hong Lin
Musik von Serge Weber
5. März 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
FUNKELNDE GEISTER
LES NOCES – VON DER HOHEN ZEIT
Eine Stubenoper von Georg Ringsgwandl
30. Jänner 2015, BlackBox
Musiktheater Volksgarten
Eine unwahrscheinliche Farce von Noël Coward
12. Dezember 2014, Kammerspiele Promenade
Tanztheater von Mei Hong Lin und Hae-Kyung Lee
Musik von Igor Strawinsky und Myung-Whun Choi
30. Mai 2015, Großer Saal
Musiktheater Volksgarten
WIEDER AUFNAHMEN
DER VERRECKTE HOF
WINTERREISE
Komödie von Molière
13. September 2014, Kammerspiele Promenade
MAX'N MORIZZ FEAT. TEXTA
u\hof:
THEATER FÜR
JUNGES PUBLIKUM
WIEDER AUFNAHME
Ein Stück von Elfriede Jelinek
31. Jänner 2015, Kammerspiele Promenade
BLIND DATE
HIOB
DIE PRINZESSIN UND
DER PJÄR (ÖE)
Tanzstück von Mei Hong Lin
Musik von Astor Piazzolla, James Brown,
den Rolling Stones und anderen
22. November 2014, BlackBox
Musiktheater Volksgarten
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman
von Joseph Roth
21. Februar 2015, Kammerspiele Promenade
Schauspiel von Milena Baisch
Für alle ab 8 Jahren
10. Oktober 2014, u\hof: OÖ Kulturquartier
HAMLET IST TOT.
KEINE SCHWERKRAFT
NUR EIN TAG
Schauspiel von Ewald Palmetshofer
6. März 2015, BlackBox
Musiktheater Volksgarten
SCHAUSPIEL
PEER GYNT
PREMIEREN
Dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen
27. März 2015, Arena
Schauspielhaus Promenade
DAS WINTERMÄRCHEN
Romanze von William Shakespeare
20. September 2014, Arena
Schauspielhaus Promenade
FLOH IM OHR
Komödie von Georges Feydeau
1. Mai 2015, Kammerspiele Promenade
KABALE UND LIEBE
Ein bürgerliches Trauerspiel von Friedrich Schiller
26. September 2014, Kammerspiele Promenade
UNSER MANN IN HAVANNA
CERVEZA TROPICAL (UA)
SUPERGUTE TAGE ODER
DIE SONDERBARE WELT DES
CHRISTOPHER BOONE
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman
von Graham Greene
23. Mai 2015, BlackBox
Musiktheater Volksgarten
Schauspiel von Simon Stephens
nach dem Roman von Mark Haddon
18. Oktober 2014, Kammerspiele Promenade
PLATTFORM PROMENADE
MYTHOS MEDEA
Ein Projekt des Schauspielensembles
28. Mai 2015, Arena
Schauspielhaus Promenade
Unsere Partner:
L I N I E N
PREMIEREN
Familienstück von Martin Baltscheit
Für alle ab 6 Jahren
3. Dezember 2014, u\hof: OÖ Kulturquartier
NETBOY (ÖE)
WorldWideWeb Jugenddrama
von Petra Wüllenweber
Für alle ab 12 Jahren
6. Februar 2015, u\hof: OÖ Kulturquartier
ICH BIN DOCH KEIN KIND MEHR
(ARBEITSTITEL) (UA)
Stückentwicklung von Lorenz Hippe
Für alle ab 10 Jahren
26. Juni 2015, Kammerspiele Promenade
WIEDER AUFNAHMEN
SCHNEESCHUHHASEN IM GLAS
Klassenzimmerstück
von Charlotte Luise Fechner
Für alle ab 15 Jahren
Herbst 2014, Mobile Produktion
THEATERSPORT
Impro-Show
Für alle ab 13 Jahren
8. April 2015, Kammerspiele Promenade
SPIELZEIT 2014/2015
VORWORT
1
OPER / OPERETTE
2
MUSICAL
18
BALLETT
28
SCHAUSPIEL
36
u\hof: THEATER
FÜR JUNGES PUBLIKUM
54
ENSEMBLE
64 VORWORT 1
THEATER WIRD ERST WIRKLICH,
WENN DAS PUBLIKUM
INNERLICH MITSPIELT.
HERMANN BAHR
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Theaterfreunde,
ein großartiges, Aufsehen erregendes Jahr liegt hin- des Landestheaters und das Bruckner Orchester alles
ter uns. Die Eröffnung des Musiktheaters wurde daran setzen, Ihnen fesselnde, verzaubernde, international wie international beachtet und Sie, unsere essante, eindrucksvolle Stunden zu bereiten, in
Besucherinnen und Besucher, haben mitgespielt, denen Sie immer wieder zum geistigen und emotiogeradezu mitgefiebert. Nie war unser Theater wirk- nalen Mitspielen verlockt werden!
licher, lebendiger als jetzt. Natürlich hatten wir auf Hermann Bahr, der bedeutende, in der Linzer
besondere Aufmerksamkeit gehofft. Aber Enthusi- Herrenstraße geborene Theatermann und Kritiker,
asmus ist nicht planbar. Glück kann man nicht vor- hat es vor hundert Jahren auf den Punkt gebracht:
programmieren. Gleichwohl schwärmen viele unter Es kommt auf die innere Beteiligung an. Bisweilen
Ihnen, dass sie es als Glück empfinden, in einer durchaus auch mit kontroversen Standpunkten. Bahr
Region zu leben, die solch ein Theater hat. Wer hätte war ein Verfechter des Neuen, Stillstand war ihm ein
darüber hinaus für möglich gehalten, dass auch das Gräuel. Also soll das Theater die Gemüter berühren
Schauspielhaus, die Kammerspiele an der Promenade und bewegen. Bei jeder Vorstellung stellt sich die
und der u\hof: im OÖ Kulturquartier weiterhin, zum Frage, ob das Vorgestellte den Erwartungen entTeil stärker als zuvor, in Ihrer Gunst stehen würden? spricht oder von den eigenen Vorstellungen abAber genauso ist es.
weicht. Das gilt übrigens nicht nur für das Publikum,
Das Landestheater insgesamt hat einen großen es gilt auch für die Künstlerinnen und Künstler.
Schritt nach vorn getan, nicht nur sein Platzangebot Wenn es aber gelingt, auf beiden Seiten Anteilnahverbessert und erweitert, sondern auch seine Pro- me zu stiften, ist das Spiel schon gewonnen.
grammvielfalt. Das Publikum nimmt die Verände- Der Programmplan für die kommende Saison, den
rungen mit Freude an und strömt in nie erreichter Sie auf den folgenden Seiten finden, ist getragen von
Zahl. Es ist ein Gemeinschaftsgefühl entstanden, das der Gewissheit, dass wir eine hohe Zeit des Theaters
weiter geht als das bisher gewohnte. Jetzt gilt es, die- erleben. Mögen Erwartung und Freude, innerer und
ses Miteinander zu erhalten und zu vertiefen. Dauer- äußerer Jubel auch das vor uns liegende Theaterjahr
hafter Erfolg will errungen sein. Auch künftig wird begleiten.
es um bestmögliche Qualität der Darbietungen auf
allen Bühnen gehen. Selbstverständlich werden die Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
neuen Formate ausgebaut und Serviceleistungen per- Landestheaters heißen wir Sie herzlich willkommen
fektioniert. Zuvorderst aber werden die Ensembles zur Spielzeit 2014/2015!
RAINER MENNICKEN
UWE SCHMITZ-GIELSDORF
DR. JOSEF PÜHRINGER
MMAG. KLAUS LUGER
MAG. BERNHARD BAIER
Intendant
Kaufmännischer Vorstandsdirektor
Landeshauptmann
Bürgermeister
Kulturreferent der Stadt Linz
Dido und Aeneas Oper von Henry Purcell
THEATERWELTEN
OPER / OPERETTE
4
OPER / OPERETTE
Die Zauberflöte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
OPER / OPERETTE
5
6
OPER / OPERETTE
Das Rheingold Musik und Dichtung von Richard Wagner
OPER / OPERETTE
TOSCA
GIACOMO PUCCINI
Oper in drei Akten
nach dem Schauspiel La Tosca von Victorien Sardou
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Dante Anzolini
INSZENIERUNG
Rainer Mennicken
BÜHNE
Stefan Brandtmayr
KOSTÜME
Cornelia Kraske
Nie war in der Oper das Politische Leben. Erst wird das Künstlerprivater und das Private politi- Liebespaar, Cavaradossi und
scher als in Puccinis Tosca: Der Tosca, von Scarpias Besitzwut
Kampf um die Gunst, das Herz und Zerstörungslust in einer geund den Körper der berühmten waltigen Omnipotenz-Phantasie
Sängerin Floria Tosca, den der („Te Deum“) ins Visier genommen
Maler Mario Cavaradossi und und dann durch die physische (an
der römische Polizeichef Baron Cavaradossi) wie psychische FolScarpia untereinander austragen, ter (an Tosca) auseinander diviist zugleich der historische Kampf diert. Die Kunde von Napoleons
zwischen Aufklärung und Reaktion, zwischen den von den
„Tosca, mi fai
napoleonischen Truppen über
Europa verbreiteten Idealen der
dimenticare Iddio!”
Französischen Revolution und
den „anciens régimes“ der alten
Habsburger Mächte, die die nach
„Tosca, du lässt mich
Rom geflohene Königin Maria
Gott vergessen!”
Carolina von Neapel im Kampf
gegen Bonaparte und die Trikolore unterstützen.
Sieg bei Marengo verwandelt den
fast schon körperlich vernichteIn nicht einmal 24 Stunden – die ten Cavaradossi – wie in einem
im Jahre 1800 spielende Handlung hell aufflackernden „Blitzlicht der
beginnt am Nachmittag des Geschichte“ – moralisch wie mu17. Juni und erstreckt sich nicht sikalisch noch einmal in einen
länger als bis zum frühen Morgen Triumphator („Vittoria! Vittoria!“),
des 18. – verlieren alle drei Prota- bevor Scarpias schon zerfallendes
gonisten dieses erotisch-politi- Unrechtssystem an ihm ein letzschen Kammerspiels jegliche tes Exempel statuieren will. Tosca
Sicherheit(en) und schließlich ihr wiederum wandelt sich vom
DRAMATURGIE
Wolfgang Haendeler
Opfer zur Täterin: Der Zufall in
der Gestalt eines auf Scarpias
Schreibtisch liegenden Messers
ermöglicht es ihr, das von Scarpia
erzwungene „Tauschgeschäft“ –
ihren Körper für Cavaradossis
Leben – zu unterlaufen, indem
nicht ihr, sondern sein Leib bluten
muss … Die in Aussicht gestellte
Scheinhinrichtung Cavaradossis
erweist sich aber ebenfalls als
Schein. Noch über den Tod hinaus
lebt Scarpia als Henker fort.
Puccini hat in dieses düstre Melodram – neben dem orchestral wie
vokal gigantischen „Te Deum“ –
Arien von filigraner Expressivität
eingeflochten, die trotz Toscas
finalem Sprung von der Engelsburg ein utopisches HoffnungsPotenzial aufscheinen lassen:
Mit „Vissi d’arte“ (Tosca) und
„E lucevan le stelle“ (Cavaradossi)
überdauert das Liebespaar Raum
und Zeit …
PREMIERE 12. SEP 2014 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
7
8
OPER / OPERETTE
THE TURN OF THE SCREW
DIE DREHUNG DER SCHRAUBE
BENJAMIN BRITTEN
Oper in einem Prolog und zwei Akten
Libretto von Myfanwy Piper nach der gleichnamigen Erzählung von Henry James
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Ingo Ingensand
INSZENIERUNG
Marianna Andreev
BÜHNE UND KOSTÜME
Christian Schmidleithner
DRAMATURGIE
Thomas Barthol,
Magdalena Hoisbauer
„The Turn of the Screw baut eine Weise ums Leben gekommen um die ängstlichen Phantasien
Empfindung des Bösen auf, sind. Die Gouvernante be- einer mit ihrer Situation überohne jemals eindeutig zu sagen, schließt, die Kinder zu beschüt- forderten jungen Frau?
worin dieses Böse besteht. (…) zen und gegen das Böse zu kämpWeder Britten noch ich hatten fen …
Auf geniale Weise wirft die
jemals die Absicht, das Werk zu
Handlung Fragen auf, beantworinterpretieren, sondern nur die, Was ist in Bly vorgefallen? Han- tet aber keine einzige davon.
es für ein anderes Medium neu delt es sich bei den Erscheinun- Dreh- und Angelpunkt ist dabei
zu erschaffen“, schreibt die gen der Gouvernante wirklich die Figur der Gouvernante, die
Librettistin Myfanwy Piper über um Geister? Kann es Zufall sein, durch ihre Nachforschungen
ihre und Benjamin Brittens am
eine Schraube aus Doppeldeutigkeiten, Bedrohungen und Gefah14. September 1954 während der
"The ceremony of innocence
Biennale am Teatro la Fenice von
ren in Bewegung setzt: Die GrenVenedig uraufgeführte Oper, die
zen zwischen Realität und
is drowned!"
auf Henry James’ gleichnamiger
Einbildung verschwimmen.
Schauergeschichte basiert.
„Die Zeremonie der Unschuld Diese sich immer mehr zuspitzende Situation hat Benjamin
Eine junge und unerfahrene
wird
ertränkt!”
Britten auch in seine KompoGouvernante erhält den Auftrag,
sition übernommen: Zwischenauf dem entlegenen englischen
Landsitz Bly die beiden Waisen- dass die Gouvernante Peter spiele, die das so genannte
kinder Miles und Flora zu erzie- Quint so genau beschreiben Schraubenthema des Anfangs
hen. Die Gouvernante jedoch kann, ohne ihn je gesehen zu immer weiterführen, variieren
glaubt schnell zu erkennen, dass haben? Ist es Zufall, dass Miss oder verdrehen, verbinden die
sich dort düstre Geheimnisse Jessel dort erscheint, wo sie und sechzehn Szenen der sich bis
verbergen: Ihre Schützlinge wer- Flora ihre Geheimnisse geteilt zum fatalen Ende immer weiter
den von den Geistern des ehema- haben und sie vermutlich auch verdichtenden Handlung.
ligen Kammerdieners Peter gestorben ist? Sind die GeschehQuint und des ehemaligen Kin- nisse rund um die so unschuldig
dermädchens Miss Jessel heim- wirkenden Kinder Miles und
gesucht, die beide auf rätselhafte Flora real, oder handelt es sich
PREMIERE 19. SEP 2014 BLACKBOX MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
OPER / OPERETTE
DER RING DES NIBELUNGEN
ZWEITER TAG SIEGFRIED
EIN BÜHNENFESTSPIEL FÜR DREI TAGE UND EINEN VORABEND
RICHARD WAGNER
Musik und Dichtung von Richard Wagner | In deutscher Sprache mit Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Dennis Russell Davies
INSZENIERUNG
Uwe Eric Laufenberg
BÜHNE
Gisbert Jäkel
KOSTÜME
Antje Sternberg
VIDEO
Falko Sternberg
DRAMATURGIE
Wolfgang Haendeler
Siegfried, der Drachentöter. Wenn
eine Figur aus der gesamten
Ring-Tetralogie mit einer sie
kennzeichnenden und symbolisch
überhöhenden Tathandlung verbunden werden kann, dann ist es
Siegfried, der Held, der im Zweikampf den Riesenwurm Fafner
besiegt und den Ring zumindest
vorübergehend dem Zugriff von
Riesen, Nibelungen oder Gibichungen – Wotans Rivalen im
Streit um die Weltherrschaft – zu
entziehen vermag.
Der Drache scheint aber klüger
als sein Bezwinger: „Wer bist
du, kühner Knabe, / der das Herz
mir traf? / Wer reizte des Kindes
Mut / zu der mordlichen Tat?“,
will sterbend Fafner wissen. Und
während der Held – an Torheit
Parsifal gleichsam vorwegnehmend – auf diese Frage keine rechte
Antwort weiß, hat Fafner einen
nicht unbegründeten Verdacht:
„Dein Hirn brütete nicht, / was du
vollbracht.“
Siegfried, das ist der „edle Wilde“
aus der Wälsungen-Retorte, der,
nach Siegmunds Tod in der rücktes Liebespaar abgeben darf,
Walküre, auf die nächste Gene- das wie auf einer Insel der Seligen
ration verschobene Versuch Ring, Tarnhelm und Hort nicht
Wotans, einen „Freien“ zu zeugen, beachtet und der Ordnung des
„der nicht mehr ich und aus sich Habens eine Liebe zum Sein entwirkte, was ich nur will“: einen gegensetzt, die sich im lodernd
allen Lügen der Zivilisation mit entfachten Vereinigungs-Feuer
ihrer (Un-)Rechtsprechung abhol- geradezu kosmisch entlädt.
den Naturmenschen, der Gegner
(Fafner) wie Feinde (Mime) mit der Alberichs Fluch scheint vergessen,
und noch lange wird es dauern,
bis er sich auch an Siegfried bewahrheiten
wird. Siegfried, der
„Wie Wunder tönt,
zweite Tag des Bühnenfestspiels,
was wonnig du singst;
schließt, musikalisch einmalig im
doch dunkel dünkt mich
gesamten Ring, mit einem Kanon,
der die Liebe zwischen dem
der Sinn.”
Wälsungen-Spross und Wotans
Wunschmaid in strahlendem
Kraft des Stärkeren tötet und der C-Dur verklärt. „Lachender Tod“,
vaterlos, wie er ist, sich keiner wo bist du?! – Davon erzählt die
Autorität beugt und folgerichtig Götterdämmerung …
selbst Wotans Pläne durchkreuzt
RING-ZYKLEN
– unwiderruflich, als er den Speer
des Gottvaters mit Nothung, dem
Den gesamten Ring des Nibelungen
Schwert, in Stücke schlägt.
gibt es in drei kompakten
Aufführungsserien im Frühjahr 2015.
Ein „Outcast“, der, nachdem ihn
(s)ein Weib das Fürchten gelehrt
hat, mit der von Wotan verstoßenen Brünnhilde ein utopisch ent-
Termine auf Seite 15!
PREMIERE 1. NOV 2014 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
9
10
OPER / OPERETTE
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
EMMERICH KÁLMÁN
Operette in drei Akten
Libretto von Leo Stein und Bela Jenbach
In deutscher Sprache mit Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Daniel Linton-France
INSZENIERUNG
Karoline Gruber
CHOREOGRAFIE
Stephanie Erb
BÜHNE
Roy Spahn
KOSTÜME
Katharina Weissenborn
DRAMATURGIE
Wolfgang Haendeler
„Das geht zu weit!“, überschrieb der liebestollen Filius nicht nur stan„Adelscourier“, das „Intelligenz- te pede zum Militär nach Wien
blatt für die gebildeten Stände“ am zurückbeordern ließ, sondern
19. November 1916 seine Rezen- zudem – um dessen Neigungen
sion der Csárdásfürstin, jenes „in zum „Tingel-Tangel“ ein für alle
höchster Weise lächerliche Pro- Mal zu unterbinden – Edwins
dukt“, dessen Urheber – Stein / Verlöbnis mit der standesgemäßen
Jenbach & Kálmán – sich „erfrech- Komtesse Stasi per Anzeige verten“ bzw. „nicht entblödete(n)“,
von einer ganz und gar aus der
Luft gegriffenen Liaison zu phan- „Es gibt nur eine Sylva Varescu.
tasieren: „Wie sollte es denn ge- Und warum? Weil sie anders ist.
schehen, dass ein Vertreter unseAnders muss man sein,
res Adels oder des Offizierskorps
dann hat man Erfolg im Leben
sich an eine vom Varieté oder
vom Theater verlieren könnte
und auf der Bühne.”
oder ihr womöglich von Heirat
oder dergleichen sprechen sollte?“
kündet hatte. Sylva, die Edwins
Die gespielte Empörung spricht Gefühle erwidert, muss glauben,
für sich. Vermutlich war Fürst Ed- dass der Mann ihrer Träume
win aus der Csárdásfürstin alles an- nichts anderes sei als einer der viedere als ein fiktiver Einzelfall, als len blaublütigen Heiratsschwinder Sylva Varescu, der glamourö- ler und flieht mit vorerst gebrosen Chansonetten-Königin des chenem Herzen nach Übersee …
Budapester „Orpheums“ vor allen
Gästen einen Heiratsantrag mach- Der Welterfolg der Csárdásfürstin
te. Nur hatte Edwin die Rechnung verdankte sich zum einen dem
ohne seinen Vater, Fürst Leopold einzigartigen Melodienreichtum
Maria von und zu Lippert- („Die Mädis vom Chantant“,
Weylersheim, gemacht, der den „Machen wir’s den Schwalben
nach“, „Ganz ohne Weiber geht die
Chose nicht“, „Das ist die Liebe,
die dumme Liebe“, „Tanzen möcht’
ich, jauchzen möcht’ ich“ oder
„Mädchen gibt es wunderfeine“),
mit dem Emmerich Kálmán dieses Meisterwerk der „Silbernen
Operette“ versehen hatte. Zum
anderen bot die Csárdásfürstin ein
fotografisch genaues Spiegelbild
jener Zeit vor dem Ersten Weltkrieg mit der „morschen Welt der
Nachtlokale, Lebemänner und
Chansonetten, in der man den
Geliebten und die Mätresse mit
jedem Programm wechselte“ (Otto
Schneidereit) und sich womöglich
dem letzten großen Tanz auf dem
Vulkan des kakanischen Europas
hingab – frei nach dem Motto:
„Weißt du, wie lange sich der Globus noch dreht, ob es morgen
nicht schon zu spät.“
PREMIERE 13. DEZ 2014 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
OPER / OPERETTE
DER RING DES NIBELUNGEN
DRITTER TAG GÖTTERDÄMMERUNG
EIN BÜHNENFESTSPIEL FÜR DREI TAGE UND EINEN VORABEND
RICHARD WAGNER
Musik und Dichtung von Richard Wagner | In deutscher Sprache mit Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Dennis Russell Davies
INSZENIERUNG
Uwe Eric Laufenberg
BÜHNE
Gisbert Jäkel
KOSTÜME
Antje Sternberg
VIDEO
Falko Sternberg
DRAMATURGIE
Wolfgang Haendeler
Am Anfang war das Ende, das
Ende ist ein Anfang. – Mit dieser
dialektischen Volte könnte man
zugleich die Entstehung und das
Finale der Götterdämmerung, des
letzten Teils der Ring-Tetralogie,
in einer Sentenz zusammenfassen.
Hatte doch Richard Wagner den
gewaltigen Text-Korpus vom Ring
des Nibelungen 1848 nicht mit
dem Rheingold begonnen, sondern mit dem Schlussteil, der
damals noch Siegfrieds Tod hieß.
Vollendet war die gesamte Dichtung im Dezember 1852, die vier
Teile – Das Rheingold, Die Walküre,
Siegfried und Götterdämmerung –
wurden allerdings kompositorisch in der Reihenfolge der Handlung in Angriff genommen, wobei
es im Siegfried zwischen dem
2. (1857) und dem 3. Akt (1869)
zu jener zwölf Jahre andauernden
Ring-Pause/Krise kam, in der
Tristan und Isolde und Die Meistersinger von Nürnberg entstanden.
nennen und Brünnhildes Schlussansprache – das große Vermächtnis der gesamten Tetralogie – neu
zu formulieren: eine Schlüssel-Tat
im Hinblick auf die Gesamt-Interpretation des Rings, die geradezu
für einen Paradigmen-Wechsel im
Denken Wagners stehen dürfte.
wird im ersten Aufzug – aufgrund
des ihm bei den Gibichungen
von Gutrune verabreichten Vergessens-Trunkes – in Gunthers
Gestalt (!) um Brünnhilde für
Gunther (!!) freien und im zweiten
Aufzug Gutrune (!!!) ehelichen.
Nachdem Brünnhilde durch den
verräterischen Ring an Siegfrieds
Finger den infamen GestaltTausch aufgedeckt hat, wird sie
selbst Siegfried zum Freiwild
erklären und den Mord durch
Hagen, Alberichs Sohn, legitimieren.
„Zu neuen Taten, teurer Helde,
wie liebt‘ ich dich,
ließ‘ ich dich nicht?”
Wird im Entwurf von 1851
den Göttern durch Siegfrieds
Opfertod noch „Erlösung“ in Aus- Dass das Ende trotzdem ein
sicht gestellt, verkündet nun Anfang sein könnte, stellt hingeBrünnhilde nahezu frohlockend gen das zu guter Letzt im Orches„der Götter Ende“.
ter aufleuchtende Motiv vom
„hehrsten Wunder“ aus der
Vorausgegangen ist diesem Finale Walküre in Aussicht.
ein Intrigen-Krimi, der – trotz
RING-ZYKLEN
aller orchestralen Großtaten
à la „Siegfrieds Rheinfahrt“ und
Den gesamten Ring des Nibelungen
„Siegfrieds Trauermarsch“ – im
gibt es in drei kompakten
Grunde um den intimen EntfremAufführungsserien im Frühjahr 2015.
Noch vor der Unterbrechung der dungsprozess zweier Liebender
Arbeit an Siegfried, nämlich 1857, kreist. Siegfried, der sich im VorTermine auf Seite 15!
entschloss sich Wagner, Siegfrieds spiel in unverbrüchlicher Treue
Tod in Götterdämmerung umzube- von Brünnhilde verabschiedet hat,
PREMIERE 7. FEB 2015 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
11
12
OPER / OPERETTE
L'AMOUR DE LOIN
DIE LIEBE AUS DER FERNE
KAIJA SAARIAHO
Oper in drei Akten
Libretto von Amin Maalouf
In französischer Sprache mit Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Kasper de Roo
INSZENIERUNG, CHOREOGRAFIE, AUSSTATTUNG
Daniela Kurz
DRAMATURGIE
Thomas Barthol
Überdrüssig des Lebens sucht der gründe, diese auf dem Leben des Opernhäusern und Konzertsälen
Prinz von Blaye und Troubadour Troubadours Jaufré Rudel aus dem zu hören sind, schuf für den lyriJaufré Rudel nach Inspiration 12. Jahrhundert basierende Liebes- schen Stoff ihrer ersten Oper
durch eine neue Liebe. Allein von geschichte zu einer Oper zu ma- L’amour de loin eine reiche kompoden Erzählungen eines Pilgers be- chen, wie folgt: „Sie faszinierte sitorische Mischung, für die sie
rauscht verliebt sich Jaufré in die mich sofort. Sie war das, was ich auch originale Melodien Jaufré
auf der anderen Seite des Meeres suchte, ein Märchen über Liebe Rudels adaptierte. Inspiriert von
in der Ferne lebende Clémence, und Tod, einfach und linear. Ich Messiaen und Debussy kreierte sie
Gräfin von Tripoli. Ohne sie je- suchte nichts Dramatisches, ein impressionistisch-verzaumals gesehen zu haben, besingt er
berndes Klangbild und konnte bei
ihre Schönheit und Tugend.
der Uraufführung im Jahre 2000
Durch den sich zwischen den beibei den Salzburger Festspielen ei„A présent c’est toi qui es loin, nen
den Welten bewegenden Pilger ergroßen Erfolg erringen. Seita
présent
c’est
toi
fährt auch Clémence von Jaufrés
her wurde die Oper in Paris, Bern,
Liebesliedern, und auch sie verHelsinki, London und Toronto
l’amour de loin.”
liebt sich in den ihr fremden
nachgespielt und mit internatioMann. Beide fürchten jedoch eine
nalen Kunstpreisen ausgezeichnet.
Begegnung: Ihre Wunsch- und
„Jetzt bist du es, der fern ist,
Traumbilder könnten der Realität
Die Inszenierung dieser Rarität
jetzt bist du die Liebe
vielleicht nicht Stand halten und
wird von Daniela Kurz übernomaus der Ferne.”
zerstört werden. Schließlich
men. Sie war von 1998 bis 2008 als
macht sich Jaufré gemeinsam mit
Direktorin und Chefchoreografin
dem Pilger auf den weiten Weg
des Tanztheaters Nürnberg tätig
nach Tripoli. Furcht, Hoffnung nichts mit großen Eifersuchtsaus- und hat am Landestheater Linz
und Sehnsucht lassen ihn auf See brüchen. Und schließlich fühlte bereits mit Inszenierungen der
schwer erkranken; als er schließ- ich: Ich bin der Troubadour, der Opern The Voyage und Orphée von
lich in die Arme seiner Geliebten Musiker, und ich bin die Frau, die Philip Glass sowie zuletzt mit
sinken kann, stirbt er.
in einer fremden Kultur lebt …“
Henry Purcells Oper Dido und
Aeneas für Begeisterung gesorgt.
Die finnische Komponistin Kaija Kaija Saariaho, deren KomposiSaariaho erklärte ihre Beweg- tionen weltweit in renommierten
PREMIERE 28. MÄR 2015 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
OPER / OPERETTE
IL TRIONFO DEL TEMPO
E DEL DISINGANNO
DER TRIUMPH VON ZEIT UND ENTTÄUSCHUNG
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
Szenisches Oratorium in zwei Teilen, Libretto von Benedetto Pamphilj | In italienischer Sprache mit Übertiteln
In Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuniversität
MUSIKALISCHE LEITUNG
Martin Braun
INSZENIERUNG
André Turnheim
„Es gibt kein zweites Werk von
Händel, welches uns auf eine
so anziehende Weise in seine
Persönlichkeit führt“, bemerkte
1858 Friedrich Chrysander, der
Händel-Forscher und erste Herausgeber von dessen Gesamtwerk, zu
der Jugendkomposition Il Trionfo
del Tempo e del Disinganno. Die
zum Ausdruck gebrachte Alleinstellung des Werks beeindruckt,
doch was verrät Händels erstes
Oratorium wirklich über seine
Persönlichkeit? Der im Titel enthaltene Triumph setzt jedenfalls
eine Kontroverse voraus, und diese präsentiert sich als moralischtheologisch gefärbter Vorgriff auf
Kants klassischen Konflikt zwischen Pflicht und Neigung … Vier
allegorische Figuren – Schönheit
(Bellezza), Vergnügen (Piacere),
Zeit (Tempo) und Enttäuschung
(Disinganno) – tragen einen philosophischen Konflikt aus, einen
Wettstreit um Trug und EntTäuschung, um flüchtiges Glück
und ewige Seligkeit. Zu Beginn
steht Bellezza: Sie betrachtet sich
in einem Spiegel (Arie „Fido
specchio“ / „Getreuer Spiegel“),
BÜHNE UND KOSTÜME
Florian Parbs
voller Zweifel, wie lange sie sich
ihrer Reize wohl noch erfreuen
könne. Die Einflüsterungen von
Piacere zerstreuen zunächst ihre
Sorgen; dann aber treten Tempo
und Disinganno zum Wettstreit
an (Rezitativ „Dunque si prendan
l’armi“ / „Wohlan, greift zu den
Waffen“), um Bellezza das „wahre
DRAMATURGIE
Magdalena Hoisbauer
mori“ („Gedenke deiner Sterblichkeit“), Piacere dagegen beharrt
ohne Unterlass auf ihrer hedonistischen Interpretation des antiken
Leitsatzes „Carpe diem“ („Nutze
den Tag“). Mithilfe von Gleichnissen und drastischen Bildern
nimmt das Ringen um die
Protagonistin seinen Lauf, und
Bellezza tritt mit den Allegorien
in ein jeweils individuelles Span„Lascia la spina,
nungsverhältnis.
cogli la rosa,
Händels erstes Oratorium enttu vai cercando
stand im Frühsommer des Jahres
1707,
in Rom, wo der damals zweiil tuo dolor.”
undzwanzigjährige Komponist
auf seiner Studienreise durch
Italien Station machte. Die kultur„Lass die Dornen,
politische Situation der heiligen
pflücke die Rose,
Stadt war herausfordernd, denn
du bist auf der Suche
Opern waren per Weisung des ansässigen Klerus verboten. So schuf
nach deinem Schmerz.”
Händel ein als Oratorium „masVergnügen“ der Gottesfurcht und kiertes“ Werk, das zu einer szeniinneren Einkehr vor Augen zu schen Darstellung geradezu aufführen. Die ihrer Unbedarftheit fordert, in seiner zeitlosen Theund Sicherheit entrückte Heldin matik nach wie vor berührt und
befindet sich zwischen zwei welt- uns über Händel zudem eines veranschaulichen Lagern: Tempo rät: Dass er in seiner Musik nach
und Disinganno mahnen als Ver- einer ihn überdauernden und alltreter des barocken „Memento zeit gültigen Schönheit strebte.
PREMIERE 30. APR 2015 BLACKBOX MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
13
14
SONDERPROGRAMME
GALAVORSTELLUNGEN UND SONDERPROGRAMME
GREAT ARTISTS
Freitag, 21. November 2014
Samstag, 14. Februar 2015
THOMAS HAMPSON
VESSELINA KASAROVA
LIEDERABEND
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
LIEDERABEND
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
Sonntag, 14. Juni 2015
DIANA DAMRAU
GALAKONZERT MIT DEM BRUCKNER ORCHESTER LINZ
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
GALAVORSTELLUNG
Freitag, 19. Dezember 2014
TOSCA
mit José Cura (Cavaradossi)
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
EXTRAS
Sonntag, 21. September 2014
TAG DER OFFENEN TÜR
Musiktheater Volksgarten
Samstag, 22. November 2014
PRO BRASS „ZWEREXDIWADAGGA” –
IM QUER.DURCH FORMAT
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
Mittwoch, 31. Dezember 2014
SILVESTERFEST 2014
Musiktheater Volksgarten
Samstag, 11. April 2015
ZUM KUCKUCK!
FRÜHJAHRSKONZERT DES KINDERUND JUGENDCHORES
DES LANDESTHEATERS LINZ
Foyer Musiktheater Volksgarten
Donnerstag, 18. Dezember 2014
CHRISTKINDL-GALA
DER OBERÖSTERREICHISCHEN NACHRICHTEN
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
SONDERPROGRAMME
IM MUSIKTHEATER AM VOLKSGARTEN
WOODSTOCK DER BLASMUSIK IN CONCERT
International renommierte Brass-Ensembles
Samstag, 31. Jänner 2015
Montag, 30. März 2015
GERMAN BRASS
VIENNA BRASS CONNECTION
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
Samstag, 2. Mai 2015
MNOZIL BRASS
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
RING-ZYKLEN
RING A (DER WEITE RING)
DAS RHEINGOLD
DIE WALKÜRE
SIEGFRIED
GÖTTERDÄMMERUNG
FR
SA
SA
SA
RING B (DER OSTER-RING)
13.02.2015
21.02.2015
28.02.2015
07.03.2015
DAS RHEINGOLD
DIE WALKÜRE
SIEGFRIED
GÖTTERDÄMMERUNG
DI
DO
SO
MI
31.03.2015
02.04.2015
05.04.2015
08.04.2015
RING C (DER MAI-RING)
DAS RHEINGOLD
DIE WALKÜRE
SIEGFRIED
GÖTTERDÄMMERUNG
FR
SO
DO
SO
08.05.2015
10.05.2015
14.05.2015
17.05.2015
RINGAUSSTELLUNG
Samstag, 24. Jänner 2015
RICHARD WAGNERS DER RING DES NIBELUNGEN
IN DER WELT DES PLAKATS
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Die Sammlung des Regisseurs und langjährigen Intendanten
Heinz-Lukas Kindermann umfasst mehr als 300 bis in die
1920er Jahre zurückreichende Exponate aus aller Welt und wird
kontinuierlich vervollständigt. Sie wurde bisher unter anderem an
der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und
der Deutschen Oper Berlin ausgestellt und präsentiert in umfassender visueller und assoziativer Vielfalt die Auseinandersetzung
unterschiedlicher Plakatkünstler mit Wagners Der Ring des
Nibelungen. (Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von
15.00–18.30 Uhr und während des Vorstellungsbetriebs.)
15
16
SONDERPROGRAMME
SONDERPROGRAMME
LIVING ROOM ARTISTS
„Living Room Artists“ ist das brodelnde Labor im Keller des neuen Musiktheaters, wo noch schlummerndes,
kreatives Potenzial von Künstlern des Landestheaters Linz und des Bruckner Orchesters Linz entdeckt werden kann.
Sonntag, 11. Jänner 2015
Sonntag, 12. April 2015
BlackBox Lounge Musiktheater Volksgarten
BlackBox Lounge Musiktheater Volksgarten
KONZERT NR. 2
KONZERT NR. 3
SONNTAGSFOYERS
Die Veranstaltungsreihe des Vereins Freunde des Linzer Musiktheaters in Kooperation mit dem Landestheater Linz
findet jeweils um 11.00 Uhr im Foyer Musiktheater Volksgarten statt.
21. September 2014
11. SONNTAGSFOYER
DER GROSSMEISTER DER
MENSCHLICHEN GEFÜHLE
15. Februar 2015
16. SONNTAGSFOYER
LACHE, BAJAZZO: EINE FILMRARITÄT
Leoš Janáček: Leben und Werk (anlässlich des 160. Geburtstages)
mit Rudolf Wallner und Wolfgang Haendeler
Gezeigt wird der englischsprachige Bajazzo-Film aus dem Jahr
1936 mit Richard Tauber in der Hauptrolle
Kammerspiele Promenade
19. Oktober 2014
15. März 2015
Tosca in historischen Film- und Tonaufnahmen.
Eine Dokumentation mit Rudolf Wallner
mit Rudolf Wallner und Solisten aus dem Opernensemble
12. SONNTAGSFOYER
PUCCINI FÜR OPERNNOSTALGIKER
17. SONNTAGSFOYER
DER „UNBEKANNTE VERDI“ –
DAS LIEDSCHAFFEN GIUSEPPE VERDIS
16. November 2014
19. April 2015
Benjamin Britten: Ein Komponistenporträt
mit Daniel Linton-France, Rudolf Wallner und Solisten aus dem
Opernensemble
Lauritz Melchior: Großes Film- und Tonporträt mit Rudolf Wallner
13. SONNTAGSFOYER
DAS VERKANNTE MUSIKGENIE
21. Dezember 2014
14. SONNTAGSFOYER
EIN STERN FIEL VOM HIMMEL ...
Joseph Schmidt: Film- und Tondokumentation über Leben und
Laufbahn des früh verstorbenen, unvergessenen Tenors mit
Rudolf Wallner
18. Jänner 2015
15. SONNTAGSFOYER
DIE STARS IN DER MANEGE DER OPER
Große Tenöre in der Vergangenheit: Eine nostalgische Matinee für
Stimmenliebhaber mit Eduard Barth und Rudolf Wallner
18. SONNTAGSFOYER
DER GRÖSSTE WAGNER-TENOR DER GESCHICHTE
17. Mai 2015
19. SONNTAGSFOYER
DER TITAN AUS DEM HOHEN NORDEN
Jean Sibelius: Eine Film- und Tonbiografie mit Rudolf Wallner und
Solisten aus dem Opernensemble
21. Juni 2015
20. SONNTAGSFOYER
DER LÖWE UNTER DEN TENÖREN
Mario del Monaco: Großes Film- und Tonporträt anlässlich
des 100. Geburtstages des unvergessenen Tenor-Weltstars
mit Rudolf Wallner
SONDERPROGRAMME
IM MUSIKTHEATER AM VOLKSGARTEN
AUF FLÜGELN DES GESANGES
Konzerte am Sonntag
Das Johann Strauss Ensemble initiiert in Kooperation mit dem Landestheater Linz eine neue Konzertreihe, die
ganz im Zeichen der Internationalität des Theaters und der spartenübergreifenden Zusammenarbeit steht. Die
Musikerinnen und Musiker des Johann Strauss Ensembles, die zum Großteil dem Bruckner Orchester angehören,
laden zu jedem Termin ein Mitglied des Opernensembles als speziellen Gast ein. Das jeweils individuelle Profil der
Sängerin oder des Sängers ist schließlich Programm, denn im Sinne der Gastfreundschaft ist musikalisch alles
abgestimmt auf deren oder dessen Herkunftsland. Freuen Sie sich bereits jetzt auf die eine oder andere Anekdote
und zudem auf kulinarische Köstlichkeiten!
5. Oktober 2014, 19.30 Uhr im Orchestersaal,
30. November 2014, 22. Februar und 29. März 2015, jeweils um 11.00 Uhr im Hauptfoyer
Kartenservice 0800 218 000, [email protected]
JAHRESTAGUNG DER
DRAMATURGISCHEN GESELLSCHAFT
Einmal im Jahr treffen sich Dramaturginnen und Dramaturgen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zur
Jahrestagung der Dramaturgischen Gesellschaft. Im Jänner 2015 wird diese Konferenz nach 25 Jahren wieder
in Österreich stattfinden. Das Landestheater Linz lädt ein und wird die Konferenz im besonderen Rahmen des
Musiktheaters am Volksgarten veranstalten.
29. Jänner bis 1. Februar 2015 im Musiktheater Volksgarten
JAZZLOUNGE
Konzerte am Wochenende
Das Landestheater Linz und das Upper Austrian Jazz Orchestra freuen sich, auch in der Spielzeit 2014/2015 die
Jazzreihe im Musiktheater präsentieren zu können: Die BlackBox Lounge verwandelt sich dafür an ausgewählten
Wochenenden in einen coolen Jazz- und Musikclub.
Jeweils um 20.00 Uhr in der BlackBox Lounge Musiktheater Volksgarten
Kartenservice 0800 218 000, [email protected]
OPERNBRUNCH
Live-Jazz am Sonntag
Die Gastronomie des Musiktheaters lädt zu kulinarischen und musikalischen Freuden ein. Im besonderen Ambiente
des Musiktheater-Foyers oder des Café Volksgarten lässt sich herrlich tafeln und genießen.
14. September, 12. Oktober, 9. November 2014, 11. Jänner, 8. Februar,
1. März, 12. April, 10. Mai, 7. Juni 2015, jeweils 11.00 Uhr
Kartenservice 0800 218 000, [email protected]
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The Wiz – Der Zauberer von Oz Musical von Charlie Smalls und William F. Brown
MUSICAL
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MUSICAL
Next to Normal Musical von Tom Kitt und Brian Yorkey
MUSICAL
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22
MUSICAL
Babytalk Musical von Thomas Zaufke und Peter Lund
MUSICAL
LES MISÉRABLES
CLAUDE-MICHEL SCHÖNBERG / ALAIN BOUBLIL
Musical von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg nach dem Roman von Victor Hugo
Französisches Originalbuch von Alain Boublil und Jean-Marc Natel
Gesangstexte von Herbert Kretzmer | Zusätzliches Material von James Fenton
Orchestrierung von James Cameron | Deutsch von Heinz Rudolf Kunze
In deutscher Sprache mit Bildschirmtiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Kai Tietje
INSZENIERUNG
Matthias Davids
CHOREOGRAFIE
Melissa King
BÜHNE
Mathias Fischer-Dieskau
KOSTÜME
Susanne Hubrich
DRAMATURGIE
Arne Beeker
Es ist das Musical der Superlative: schenkt ihm noch zwei Silber- retten. Er bittet Javert nach
Mit einem ununterbrochenen leuchter dazu. Valjean beschließt dem Tod Fantines, ihre Tochter
Cosette vor seiner Festnahme
Spielbetrieb von fast 30 Jahren in beschämt, sein Leben zu ändern.
von den Thénardiers holen zu
über 11.000 Vorstellungen läuft Les
Misérables in London länger als je Acht Jahre später hat es Valjean als dürfen, doch Javert traut ihm
ein Musical zuvor, die weltweite Monsieur Madeleine zum Bürger- nicht. Valjean schlägt Javert nieGesamtbesucherzahl addiert sich meister von Montreuil gebracht. In der und flieht. Noch bevor er endauf über 65 Millionen in 42 Län- seiner Fabrik arbeitet die junge gültig verschwindet, befreit er
dern und 23 gesungenen Sprachen. Fantine, die ihre uneheliche Toch- Cosette aus dem Wirtshaus der
Dabei wird zuweilen vergessen, ter Cosette bei der Wirtsfamilie geldgierigen Thénardiers.
dass Les Misérables nicht nur ein erfolgreiches und mitreißendes
Wiederum neun Jahre später,
„Das ist die Symphonie
Musikdrama, sondern auch ein
1832, begegnen wir Valjean und
Cosette im revolutionären Paris.
hervorragend recherchiertes und
von Menschen,
großartig komponiertes Werk ist,
Studenten, unter ihnen Marius und
die nicht länger Sklaven sind.” Enjolras,
dessen emotionaler Wucht sich
planen den Barrikadenkaum jemand entziehen kann.
kampf. Valjean wird in die revoluThénardier untergebracht hat. Als tionären Ereignisse verwickelt
Jean Valjean war wegen Diebstahls dies herauskommt, wirft ihr Vor- und trifft dabei erneut auf Javert.
eines Brotes 19 Jahre lang im arbeiter sie hinaus, und Fantine Beide Widersacher werden von
Straflager. Nach seiner Freilassung bleibt schließlich nichts anderes, ihrer Vergangenheit eingeholt.
durch Polizeiinspektor Javert hat als sich zu prostituieren. Als Javert
er es schwer, denn niemand will ei- sie aufgrund einer Falschanzeige Endlich am Landestheater Linz,
nen entlassenen Strafgefangenen verhaften will, greift Valjean ein in der 2014/2015 einzigen lizenanstellen oder beherbergen. Nur und nimmt die Schwerkranke auf. zierten Produktion im deutschder Bischof von Digne gewährt Javert erzählt Valjean/Madeleine, sprachigen Raum – mit dem Musiihm Obhut, wird jedoch vom ver- dass der Häftling Valjean wegen calensemble, renommierten Gastbitterten Valjean bestohlen. Als angeblicher neuer Straftaten wie- darstellern, Opernsolisten, dem
Valjean nach kurzer Zeit wieder der angeklagt sei. Valjean gibt sich Chor des Landestheaters Linz und
gefangen genommen wird, sagt der vor Gericht zu erkennen, um den dem Bruckner Orchester Linz.
Bischof zu seinen Gunsten aus und fälschlich beschuldigten Mann zu
PREMIERE 27. SEP 2014 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
23
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MUSICAL
CHKRTSCHKRZZ
ALS DAS HOLLYWOOD-MUSICAL SINGEN LERNTE
INSZENIERUNG
Anna Holzer
DRAMATURGIE
Arne Beeker
Chkrtschkrzz!!! Wohin mit dem passen müssen? Und wie lässt sich Mit bekannten und unbekannten
Mikro, das schlecht montiert trotz allem eine Geschichte erzäh- Songs, Szenen und Anekdoten
kreischt, krächzt und fiept? Was len, deren Songs zu Evergreens stellen sich ein Mann, eine Frau
passiert, wenn die Sprechstimme werden und die uns den Glauben und ein Klavier allen Widrigdes gestandenen Stummfilmstars an die Liebe erhält? Der Stumm- keiten entgegen und erzählen
nicht zu seinem Image passt? Wie film wird zum Tonfilm, das Kino neben ihrer eigenen auch eine
sagt man einem Darsteller, dass lernt sprechen, das Musical lernt Musical-Geschichte.
Worte und Gesten zusammen- singen, und alles geht schief.
PREMIERE 18. OKT 2014 BLACKBOX LOUNGE MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG
THE WORLD GOES ’ROUND
SHOWTIME MIT DEM MUSICALENSEMBLE
JOHN KANDER / FRED EBB
Musik und Gesangstexte von John Kander und Fred Ebb
Konzeption von Scott Ellis, Susan Stroman und David Thompson | Deutsch von Roman Hinze
MUSIKALISCHE LEITUNG
Kai Tietje
Mit der begeistert aufgenommenen
Showtime Seven In Heaven hat das
Musicalensemble Linz im April
2013 die BlackBox Lounge eröffnet.
Jetzt kommt dorthin mit The
World Goes ’Round ein attraktives
Nachfolgestück, in dem die reichhaltige musikalische Welt von
John Kander und Fred Ebb erforscht wird.
Das Songwriting-Team Kander &
Ebb ist bekannt für Evergreens wie
„Cabaret“, „Maybe This Time“,
„New York, New York”, „All That
INSZENIERUNG
Andy Hallwaxx
Jazz“ und schrieb Songs für Weltstars wie Liza Minelli, Barbra
Streisand und Frank Sinatra.
Gemeinsam brachten sie zwanzig
Musicals auf die Bühne, darunter
Cabaret, Zorba, Chicago und Kiss of
the Spider Woman. Das Duo schrieb
Songs für Filme wie Funny Lady,
New York, New York, Stepping Out
und Chicago, außerdem viele Filmscores.
Über die 1991 uraufgeführte preisgekrönte Revue The World Goes
’Round schrieb New York Times-
DRAMATURGIE
Arne Beeker
Kritikerlegende Frank Rich überschwänglich: „Der Abend ist ein unerwarteter Genuss: ein mitreißender,
geschmackvoller und flott choreografierter Strom von Songs und Tanznummern, der alle Tugenden des
Kander-Ebb-Katalogs vereint und die
drohenden Klischees von ‚Und dann
schrieb ich …‘-Anthologien meidet.“
Mit dem Wiener Andy Hallwaxx
kommt der Regisseur des erfolgreichen BlackBox-Musicals Babytalk zurück ans Landestheater.
PREMIERE 14. NOV 2014 BLACKBOX LOUNGE MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
MUSICAL
COMPANY
STEPHEN SONDHEIM / GEORGE FURTH
Musik und Gesangstexte von Stephen Sondheim
Buch von George Furth
Deutsch von Michael Kunze
MUSIKALISCHE LEITUNG
Kai Tietje
BÜHNE UND LICHTDESIGN
Guido Petzold
Stephen Sondheim (Sweeney Todd;
Die spinnen, die Römer) wird endlich auch im deutschsprachigen
Raum als der wahrgenommen,
als welcher er in Amerika und
Großbritannien schon seit Jahrzehnten gehandelt wird: als einer
der größten Musicalkomponisten
und -texter der Gegenwart. Mit
Company kommt einer seiner
Klassiker auf die einzigartige
Arenabühne im Schauspielhaus.
Ganz typisch für Sondheim und
seinen Librettisten Furth werden
schwierige menschliche Beziehungen seziert. Rund um den
35. Geburtstag des chronischen
Singles Robert wird das komplizierte Geflecht seiner „Company“
– fünf verheiratete Paare und drei
Freundinnen – aufgefächert.
INSZENIERUNG
Matthias Davids
KOSTÜME
Richard Stockinger
CHOREOGRAFIE
Neva Howard
DRAMATURGIE
Arne Beeker
der glücklichen Beziehungen of- befriedigend. Diese drei höchst
fenbart rasch, dass es hinter der unterschiedlichen Freundinnen
Fassade bei allen Paaren gewaltig wollen sich jedoch vom attraktibröckelt. Alkohol- und Drogen- ven „Bobby“ längst nicht mehr
missbrauch, Essstörungen, Kom- alles gefallen lassen: „Bobby ist
munikationslosigkeit, Eheproble- mein Hobby, und ich gebe es auf!“
me, Irritationen bei der sexuellen Robert muss gezwungenermaßen
Identität, Lebensüberdruss – all nachdenken, ob sein Lebensstil
nicht doch allmählich vom Aussterben bedroht ist.
„Jemand, der mich zu sehr
braucht, jemand, der mich zu
gut kennt, der mich in Eisbäder
taucht und der mich verbrennt
und mich dazu bringt, das
Leben zu spür’n ...”
Sondheim und Furth schrieben
für ihre musikalische Großstadtkomödie eine vor Witz sprühende Szenenfolge und fantastische
Songs, darunter Sondheims wohl
berühmtesten, „Being Alive“, der
von Barbra Streisand, Ute Lemper
und vielen anderen Stars eindas findet sich bei Roberts Freun- gespielt wurde. Ein intelligentes
den, während sie nach außen und spannendes Musical über
mühsam den Schein zu wahren das Erwachsenwerden von Erversuchen.
wachsenen.
Robert ist beruflich erfolgreich,
nennt eine hübsche New Yorker
Wohnung sein eigen und ist all- Die geballten Frustrationen und
seits beliebt. Allerdings ist er noch angehäuften Lebenslügen lassen
unverheiratet, und seine Freunde es Robert nicht gerade verlockend
gehen ihm damit auf die Nerven, erscheinen, etwas an seinem
dass sie ihm ständig ihr eigenes Status zu ändern. Sexuell sind seiEheglück zur Nachahmung emp- ne Beziehungen zu gleich drei junfehlen. Eine nähere Betrachtung gen Frauen ja auch ziemlich
PREMIERE 10. JÄN 2015 ARENA SCHAUSPIELHAUS PROMENADE
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MUSICAL
THE WHO'S
TOMMY
PETE TOWNSHEND / DES MCANUFF
Musik und Gesangstexte von Pete Townshend
Buch von Pete Townshend und Des McAnuff
Ergänzende Musik von John Enthwistle und Keith Moon
Deutsch von Anthony Gebler | In deutscher Sprache mit Bildschirmtiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Kai Tietje
INSZENIERUNG
Gil Mehmert
CHOREOGRAFIE
Simon Eichenberger
BÜHNE UND KOSTÜME
Beatrice von Bomhard
Im Jahr 1969 veröffentlichte die kleinen Tommy tötet Walker den
Rockband The Who unter Rock- Liebhaber seiner Frau. Mutter und
legende Pete Townshend ihr Kon- Vater bedrängen den Vierjährigen,
zeptalbum Tommy, das Kritiker das Gesehene und Gehörte zu verund Publikum begeisterte und ein gessen. Die traumatische ErfahBestseller wurde. The Who ver- rung lässt Tommy erblinden und
folgen in dem Album das ambiti- verstummen.
onierte Ziel, eine komplexe Geschichte mit den Mitteln der Als Neunjähriger wird Tommy
Rockmusik zu erzählen. In ihrer ohne Wissen der Eltern von seiersten Rockoper berichten sie von nem betrunkenen Onkel Ernie
Kindheit und Jugend des blinden,
tauben und stummen Tommy
”See me!
Walker. Ken Russell adaptierte die
Feel me!
Story 1975 für die Leinwand.
Townshend selbst schrieb, geTouch me!
meinsam mit Des McAnuff, die
Heal me!”
Musicalversion, die ab 1993 fast
tausend Mal am Broadway gespielt und mit fünf der begehrten missbraucht und von Cousin
Tony Awards ausgezeichnet wur- Kevin mit sadistischen Spielchen
de, unter anderem für die beste gequält. Als der Junge jedoch aus
Musik.
Spaß an einen Flipperautomaten
gestellt wird, ist die Überraschung
1941 erhält Mrs. Walker kurz vor perfekt: Trotz seiner Blind- und
der Geburt ihres Sohnes die Nach- Taubheit ist er offenbar ein Naturricht, ihr Mann sei im Krieg ver- talent. Davon ermutigt probieren
misst. Als er zum Kriegsende seine Eltern neue Therapieversuüberraschend doch zurückkehrt, che aus, doch weder ein Psychiafindet er sie in den Armen eines ter noch die drogensüchtige
anderen vor. Vor den Augen des Wunderheilerin Gypsy, die „Acid
DRAMATURGIE
Arne Beeker
Queen“, können helfen.
1960, mit neunzehn Jahren, steigt
Tommy als „Pinball Wizard“ zum
Idol auf, ist jedoch nach wie vor
nicht in der Lage, Kontakt zur
Außenwelt aufzubauen. Immerzu
erblickt er im Spiegel nur andere
Versionen seines Ichs. Erst als
seine Mutter in ihrer Verzweiflung den Spiegel zertrümmert,
entreißt ihn das der Isolation. Die
Heilung lässt ihn erst recht zum
Messias werden. Aber Tommy widersetzt sich dem Erwartungsdruck der Massen und der Kommerzialisierung seiner Botschaft.
Er wird von seinen enttäuschten
Anhängern fallengelassen und
droht am Ende, wieder in Isolation zu verfallen.
Erstmals in Linz inszeniert Musicalexperte Gil Mehmert, der zuletzt bei Jesus Christ Superstar in
Bonn, Les Misérables in Magdeburg
und Die Hexen von Eastwick in
Gelsenkirchen Regie führte; die
Choreografie übernimmt Simon
Eichenberger (Seven in Heaven in
Linz, Catch Me If You Can und Der
Besuch der alten Dame in Wien).
PREMIERE 24. APR 2015 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
MUSICAL
LEBEN OHNE CHRIS
Musical
FREISPIEL
PETER LUND / WOLFGANG BÖHMER
Buch und Gesangstexte von Peter Lund, Musik von Wolfgang Böhmer
FREISPIEL – Theater mit Jugendlichen | Für alle ab 12 Jahren
MUSIKALISCHE LEITUNG
David Wagner
INSZENIERUNG
Heidelinde Leutgöb
Chris ist sauer. Kurz nach seinem
achtzehnten Geburtstag knallt er
mit dem Motorroller gegen diese
blöde Kastanie. Dann steht da
plötzlich dieser merkwürdige Typ
ganz in Weiß und behauptet,
Chris wäre tot. Das ist doch wohl
ein Witz, oder? Nein, das ist kein
Witz, und auch Chris’ Freunde
sind richtig erschüttert, dass er
nicht mehr da ist. Auch wenn er
manchmal ein richtiges Ekelpaket
BÜHNE UND KOSTÜME
Renate Schuler
DRAMATURGIE
Arne Beeker
THEATERPÄDAGOGIK
Nadine Grenzendörfer
war – da sind sich alle einig. Pech Leben vor dem Tod auch anders
für Chris: Seit er tot ist, hört er al- vorgestellt hat.
les, was über ihn geredet wird.
Und von seinem himmlischen „Ein großer Wurf … Wenn man
Freund bekommt er auf einer Art junge Menschen heute für Theater
iPad alle seine alten Gemeinheiten begeistern will, dann so.“
Berliner Zeitung
vorgeführt, die er lieber vergessen
hätte – Fremdgehen und Geschwister-Mobbing inklusive. So Alle Figuren werden von Jugendhat er sich das Leben nach dem lichen aus Linz und Umgebung
Tod nicht vorgestellt. Und nach gespielt. Informationen zum Casund nach merkt er, dass er sich das ting auf Seite 63.
PREMIERE 4. APR 2015 Kammerspiele Promenade
SHOWSTOPPERS
WENN KLASSIK ROCKT!
Konzert mit Musical- und Opernsolisten, Rockband und dem Bruckner Orchester Linz
KONZEPTION
Kai Tietje und Matthias Davids
ARRANGEMENTS UND MUSIKALISCHE LEITUNG
Kai Tietje
Als einziges österreichisches The- aufeinander losgelassen. – Kai zwischen Puccini und Lloyd-Webater hat das Landestheater Linz Tietje, der in beiden Gebieten glei- ber aufgedeckt und die Band als
neben dem Opernensemble auch chermaßen versierte Musikali- „Concertino“ dem „Concerto grosein fixes Musicalensemble. Nach- sche Leiter der Musicalabteilung so“ des Orchesters einverleibt. Die
dem Opernsänger und Musical- am Landestheater, hegt einen Königin der Nacht trifft auf
darsteller bereits in einigen Musi- Traum: dass die Mauer zwischen Queen, Tommy macht Tosca den
calproduktionen gemeinsam auf den beiden Lagern falle. Bekann- Hof, und Madame Butterfly reicht
der Bühne gestanden und die Grä- te Rocksongs werden fürs Orches- Miss Saigon die zarte Hand. Wenn
ben zwischen den Sparten locker ter klassisch arrangiert, Opern- Sie sich von solch ungewohnten
übersprungen haben, wird nun in arien mit Musicalbelt geschmet- Paarungen nicht schrecken lassen,
Showstoppers – Wenn Klassik rockt! tert, unterschwellige Grooves bei dann sind Sie bei Showstoppers
das Beste aus U und E in die Are- Bach und Beethoven freigelegt, genau richtig!
na geschickt und schonungslos ungeahnte Verwandtschaften
PREMIERE 5. JUN 2015 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
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Schwanengesang Tanztheater von Mei Hong Lin
BALLETT
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BALLETT
Schwanengesang Tanztheater von Mei Hong Lin
BALLETT
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BALLETT
DER NUSSKNACKER
PETER I. TSCHAIKOWSKY
Ballett von Mei Hong Lin
Musik von Peter I. Tschaikowsky
MUSIKALISCHE LEITUNG
Dennis Russell Davies
CHOREOGRAFIE
Mei Hong Lin
BÜHNE
Dirk Hofacker
KOSTÜME
Bjanka Ursulov
Seit über 120 Jahren gehört Klara (bei Hoffmann: Marie) hilft
die Erzählung vom Nussknacker, nicht nur, den Mäusekönig in die
der mit der Hilfe eines Mädchens Flucht zu schlagen, sondern begibt
und eines Heers von Zinnsoldaten sich mit ihrer Begleitung, dem
den Mäusekönig besiegt, zu den Nussknacker, in das Reich der
beliebtesten Ballettstücken des Süßigkeiten, wo die Zuckerfee aus
klassischen Repertoires. Die Ge- Freude über den überraschenden
schichte, die aus zwei sich durchdringenden, vor allem durch
Figuren und Motive miteinander
„Ach“, rief Marie, „wem gehört
verknüpften Welten besteht, vertonte Peter I. Tschaikowsky 1892
denn der niedliche Mann?“
nach literarischen Vorlagen von
„Der wird uns die harten Nüsse
E.T.A. Hoffmann und Alexandre
knacken“, sagte der Vater.
Dumas. Von diesen Autoren angeregt macht sich Tschaikowsky mit
„Er gehört allen – aber da er
seiner Musik den Stoff und seine
dir so gut gefällt, lege ich ihn
durch Witz bestechende Erzählkraft zu eigen und lässt die Atmodir ganz besonders ans Herz.
sphäre durch den Klang der
Gib gut auf ihn Acht!“
Musik lebendig werden. Der
Konflikt zwischen der kindlichen
Fantasiewelt und der profanen
Realität der Erwachsenen durch- Besuch mit Tänzen und Unterzieht dabei musikalisch die haltung aufwartet. Der sich in
gesamte Partitur des zweiaktigen einen Prinzen verwandelnde
Balletts. Gut und Böse, Puppen Nussknacker fungiert hier gleichund Mäuse, treten gegeneinander sam als Schnittstelle zwischen
an. Die kindliche Unschuld siegt zwangloser Traumwelt und den
über den farblosen Alltag. Denn Erinnerungen an ein mit Regeln
DRAMATURGIE
Ira Goldbecher
durchsetztes Familienfest, dessen
Bewältigung in der Fantasie des
Mädchens skurrile Züge annimmt.
Acht Jahre nach der Interpretation dieses Werks durch ihren
verstorbenen Kollegen Jochen
Ulrich nimmt sich Mei Hong Lin
in der ersten Produktion der
Spielzeit 2014/2015 der Spielregeln
des Wirklichkeitsmärchens vom
Nussknacker und Mäusekönig an
und zeichnet mit ihrer Version
des Balletts Fantasieräume eines
scheinbar unwirklichen Abenteuers nach. Das Bruckner
Orchester Linz unter der Leitung
von Dennis Russell Davies verhilft der Musik von Peter I.
Tschaikowsky zu ihrem brillierenden Klang.
PREMIERE 11. OKT 2014 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
BALLETT
LALA AUF DER COUCH
Tanztheater von Mei Hong Lin
Musik von Serge Weber
CHOREOGRAFIE
Mei Hong Lin
BÜHNE
Dirk Hofacker
KOSTÜME
Bjanka Ursulov
DRAMATURGIE
Silke Meier
Lala ist Chefredakteurin eines der Miss Perfect gar nichts mehr unserer Zeit oder wie Lalas Welt
Modemagazins. Nur durch Diszi- perfekt und die Show zu Ende ist. der Hochglanzmagazine doch nur
plin und Ehrgeiz ist sie dort ange- Und so landet Lala auf der Couch. ein Trend?
kommen, wo sie schon immer Die fantastische Reise in ihr Un- Mei Hong Lin inszeniert den Stoff
sein wollte: ganz oben – die Welt bewusstes eröffnet mehr unge- trotz aller Ernsthaftigkeit als traliegt ihr zu Füßen. Perfekt! Dass ahnte Freiräume als es sich von ei- gikomisches Märchen, das sich
das perfekte Leben auch seinen nem Lifestyle mit Karriere, nicht zu düsteren Prognosen verPreis hat, bekommen vermutlich Eigenheim und Sportwagen erah- leiten lässt.
nur die Aquariumsfische in ihrer nen lässt.
Singlewohnung mit. Das AllDie Musik stammt aus der Feder
inclusive-Programm von Job, Liedes schweizerischen Komponisten
Serge Weber, der Mei Hong
besleben und sozialem Netzwerk
„Wie klug ist der Traum,
erfordert nicht nur Kraft, sondern
Lins leichte und augenzwinkernwenn er sich absurd stellt.“
führt zu Abstrichen in der
de Inszenierungsidee aufgreift. In
Lebensqualität und in den Regeder Zusammenstellung von verSigmund Freud
nerationsphasen. Wer hoch hinschiedenen Klangcollagen erleben
aus möchte, muss an der richtigen
Hektik, Stress und Chaos, aber
Stelle Zeit investieren. Wer viel Mei Hong Lin widmet sich in die- auch Traum- und ErinnerungsVerantwortung trägt, braucht ser unterhaltsamen Kreation dem sequenzen ihre musikalische
starke Nerven.
Phänomen „Burn-Out“, das längst Spiegelung. Dynamik erhält die
zu einem kontrovers diskutierten Komposition vor allem durch die
Obwohl Lalas täglicher Kampf Thema geworden ist. Denn „Burn- reiche Verwendung von synthetidurch das Chaos der Modebran- Out“ gibt sich als jene Variante der schen Klang- und Geräuschche bemerkenswert katastro- depressiven Verstimmung, die, im elementen, Rockeinlagen und
phenfrei verläuft, verbraucht sich Gegensatz zum lethargischen Ses- Zitaten klassischer Musik.
ihr Energievorrat zusehends. selhocker, das Resultat des hart
Selbstzweifel, Ängste und Panik- arbeitenden und sich verausattacken bringen die Fassade zum gabenden Workaholics ist. Was
Bröckeln. Lalas Welt gerät immer aber ist dieser geistige Erschöpmehr ins Wanken, bis im Leben fungszustand? Ein Symptom
PREMIERE 5. MÄR 2015 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
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BALLETT
LES NOCES –
VON DER HOHEN ZEIT
Tanztheater von Mei Hong Lin und Hae-Kyung Lee
Musik von Igor Strawinsky und Myung-Whun Choi
MUSIKALISCHE LEITUNG
Dennis Russell Davies
CHOREOGRAFIE
Mei Hong Lin, Hae-Kyung Lee
BÜHNE
Dirk Hofacker
KOSTÜME
Bjanka Ursulov, Chun-Hong Min
Mei Hong Lin widmet sich ge- Partnern Tanzbilder, die unter
meinsam mit der koreanischen Einbeziehung koreanischer BräuChoreografin Hae-Kyung Lee in che eine Auseinandersetzung auf
der Produktion Les Noces – Von der zeitgenössischer Ebene zeigen.
Hohen Zeit der Thematik „Hoch- Mei Hong Lin verarbeitet in
zeit“. Der Brauch, dessen Höhe- ihrem choreografischen Beitrag
punkt meist in einer umfang- das Stück Les Noces von Igor
reichen Zeremonie mündet, wird Strawinsky, der mit dem 1923
von den Teilnehmern je nach
Kulturkreis und geschichtlicher
Epoche auf unterschiedliche Art
„Es geht nicht um eine
und Weise begangen. Eines
,Dorfhochzeit‘, eine Braut, einen
scheint jedoch allen Traditionen
gemeinsam: Das einschneidende
Bräutigam, eine Mutter, sondern
Ereignis – diese hohe Zeit – marum ein Ritual, das sich einiger
kiert eine Zeitrechnung, die aus
Schlüsselfiguren bemächtigt, sie
einem Davor und einem Danach
besteht. Die international preisgeantreibt und in seiner unerbittkrönte Choreografin Hae-Kyung
lichen Bewegung zermalmt.”
Lee gibt im ersten Teil des Abends
Einblicke in eine koreanische
Hochzeitskultur, die sich aus
Traditionen und Tanzstilen fern- uraufgeführten Ballett den Hochab europäischer Vorstellungen zeitsritus Russlands zur Jahrspeist. Gemeinsam mit dem kore- hundertwende aufgreift. Die
anischen Komponisten Myung- Tanzkantate durchdringt den
Whun Choi, dessen Werke inter- Zuschauer mit mechanischen
national Beachtung finden, Klängen und bewegten Rhythentstehen in dieser Kooperations- men. Strawinsky sagte über das
arbeit zwischen dem Landesthea- Werk, dass ihm vor allem eine
ter Linz und den koreanischen unpersönliche und homogene
DRAMATURGIE
Ira Goldbecher
Charakteristik wichtig war. Das
Libretto setzte Strawinsky aus
russischen Hochzeitsliedern zusammen – es ist das einzige seiner
Werke in russischer Sprache – und
bedient sich der Betonungsstruktur der Wörter als den Rhythmus
vorgebendes Element. Riten, Symbole und Bedeutungsebenen lassen sich direkt auf ein russisches,
kulturelles Erbe zurückführen.
Dabei ahmt der Komponist jedoch
nicht lediglich Details einer
Bauern hochzeit nach, sondern
kreiert ein dramatisches Bühnenwerk, dessen Bestandteile Einsichten und Eindrücke der ländlichen
und – gegenüber Frauen – repressiven Traditionen vermitteln.
Markant und deutlich treten auch
die 17 Schlaginstrumente und vier
Klaviere hervor, die eine folkloristische Exotik der Volkslieder
aufgreifen.
Dennis Russell Davies wird die
musikalische Leitung dieses spannend instrumentierten und spartenübergreifend dargebotenen
Stücks übernehmen sowie live am
Klavier zu hören sein.
PREMIERE 30. MAI 2015 GROSSER SAAL MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
SONDERPROGRAMME BALLETT 35
TANZ EXTRA
TRANSFORMATIONEN –
EIN TANZ-(T)RAUM
Zehntausende Besucher haben bereits bei Führungen
durch das neue Musiktheater am Volksgarten einen
Blick hinter die Kulissen geworfen. Doch, was passiert,
wenn Räume mit Hilfe von Tänzerinnen und Tänzern
und Bewegungen von ihrer Funktionalität abweichen
und eine ganz andere Wahrnehmung vermitteln? Das
Tanzensemble des Landestheaters Linz leitet durch
ein Bauwerk, das neu wie ein unbeschriebenes Blatt
Papier zum Umdenken und Uminterpretieren einlädt.
Eine Abenteuerreise, die Bedeutung und Sehgewohnheiten in Frage stellt sowie Räumen und Objekten
neue Perspektiven verleiht.
Die aktuellen Termine entnehmen Sie bitte dem
Monatsspielplan, dem Theatermagazin und der website
auf www.landestheater-linz.at.
RENDEZVOUS – HIER WIRD GETANZT
CHOREOGRAFIEN VON MITGLIEDERN DES TANZENSEMBLES
DES LANDESTHEATERS LINZ
Wenn eine Tanzproduktion auf die Bühne kommt,
um den Zuschauern präsentiert zu werden, liegt der
kreative Proben- und Arbeitsprozess bereits in der
Vergangenheit. In dem Format Rendezvous – Hier wird
getanzt eröffnet sich dem Publikum jedoch ein ganz
anderer Blickwinkel. Nicht das fertige Produkt steht
hier im Vordergrund, sondern die choreografischen
Ideen der Tänzerinnen und Tänzer, die in der ungezwungenen Atmosphäre des Ballettsaals ausprobiert
werden können. Somit wird den Zuschauern nicht
nur ermöglicht, einen Eindruck vom Ort des täglichen
Trainierens und Arbeitens zu erhalten, sondern sie
erleben Tanz, wie er am stärksten ist: ursprünglich,
unmittelbar und kraftvoll.
Die aktuellen Termine entnehmen Sie bitte dem
Monatsspielplan, dem Theatermagazin und der website
auf www.landestheater-linz.at.
TANZPROJEKT FÜR DIE FAMILIE
DER NUSSKNACKER
Zu der Produktion Der Nussknacker können große
und kleine Tanzbegeisterte in einem mehrtägigen
Workshop die Arbeitsweise der Tanzkompanie des
Landestheaters Linz hautnah miterleben! Gemeinsam
mit den Mitgliedern des Tanzensembles werden Bewegungsbilder zu Themen und Motiven aus der Erzählung
vom Nussknacker und Mäusekönig nachempfunden.
Am letzten Tag des Workshops laden wir zur
Abschlusspräsentation im Musiktheater am
Volksgarten ein.
Teilnehmer von 8 bis 88 Jahren, Kinder nur in Begleitung eines ebenfalls teilnehmenden Familienmitglieds
4., 5., 6. Dezember 2014 (jeweils 2 Stunden),
7. Dezember 2014 Projektpräsentation
Den Anmeldetermin entnehmen Sie bitte dem
Theatermagazin Oktober.
Othello Tragödie von William Shakespeare
SCHAUSPIEL
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SCHAUSPIEL
Die Wiedervereinigung der beiden Koreas Ein Reigen von Joël Pommerat
SCHAUSPIEL
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SCHAUSPIEL
Ivanov Komödie von Anton Tschechow
SCHAUSPIEL
DAS WINTERMÄRCHEN
WILLIAM SHAKESPEARE
Romanze
Deutsch von Gerhard Willert
INSZENIERUNG
Gerhard Willert
BÜHNE UND KOSTÜME
Alexandra Pitz
Mit seiner ersten Premiere in der hauptet, die Tochter, die sie dort
neuen Spielzeit eröffnet das zur Welt bringt, stamme nicht
Schauspiel an der Promenade eine von ihm. Das Mädchen wird als
neue, temporäre Bühne: Die Bastard verbannt, ausgesetzt und
„Arena“ im Schauspielhaus. Für seinem Schicksal überlassen. Zordie Dauer eines Jahres wird das nig weist Leontes sogar den
Parkett auf Höhe des ersten Rangs Orakelspruch aus Delphi zurück,
von einer Spielfläche verdeckt. der ihn als eifersüchtigen TyranDiese reicht bis auf die Hinter- nen brandmarkt, der ohne Erbe
bühne, wo ein gespiegelter Rang
die ovale Fläche abschließt. Da„Ich wollte, es gäbe gar kein Alter
durch entsteht eine Bühne, die
neue Dimensionen des Spielens zwischen zehn und dreiundzwanund Staunens ermöglicht. Womit
zig, oder die jungen Leute verließe sich diese Arena besser einschliefen die ganze Zeit – denn
weihen, als mit einem Werk von
William Shakespeare.
dazwischen ist nichts, als den
Leontes, der König von Sizilien,
Dirnen Kinder schaffen, die Alten
hat Besuch von Polyxenes, dem
ärgern, stehlen und balgen.“
König von Böhmen, mit dem er
seit der Kindheit befreundet war.
Doch nun ist er derart eifersüch- bleiben werde, so lange das, was
tig auf seinen Gast, dass er ihn verloren ging, nicht wieder gefuntöten lassen will. Polyxenes wird den wird. Als auch noch ihr Sohn
gewarnt und kann fliehen, was stirbt, bricht Hermione über
Leontes in seiner grundlosen ihrem Unglück zusammen. Zu
Eifersucht noch bestärkt. Sein spät sieht Leontes sein Unrecht
Zorn richtet sich nun auf seine ein und wird von bitterer Reue gehochschwangere Gattin Hermione. plagt. Sechzehn Jahre vergehen.
Er bezichtigt sie des Ehebruchs, Bei böhmischen Schäfern aufgewirft sie ins Gefängnis und be- wachsen verliebt sich das dereinst
DRAMATURGIE
Matthias Döpke
ausgesetzte Mädchen in einen
vermeintlichen Hirten, der in
Wirklichkeit ein Prinz ist. Da
König Polyxenes gegen die Verbindung seines Sohnes mit einer
einfachen Schäferin ist, fliehen
die jungen Liebenden und gelangen ausgerechnet nach Sizilien,
wo sich alsbald die königliche
Herkunft des Hirtenmädchens herausstellt. Auch die tot geglaubte
Hermione erwacht zu neuem Leben und die Geschichte gelangt
wie im Märchen an ein gutes Ende.
In Shakespeares Wintermärchen
liegt Böhmen am Meer und
Delphi ist eine Insel. Die Figuren
glauben an das Orakel wie die
Griechen und an die Nächstenliebe
wie die Christen. Shakespeare
verbindet in diesem späten Stück
auf faszinierende Weise Komödien- und Tragödienelemente. Der
winterlichen Kälte des tragischen
Beginns stehen die unvermittelt
heitere, frühlingshafte Pastorale
des komischen Zwischenspiels
und die sommerlich-herbstliche
Altersmelancholie des Schlusses
gegenüber.
PREMIERE 20. SEP 2014 ARENA SCHAUSPIELHAUS PROMENADE
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SCHAUSPIEL
KABALE UND LIEBE
FRIEDRICH SCHILLER
Ein bürgerliches Trauerspiel
INSZENIERUNG
Bernarda Horres
BÜHNE
Anja Jungheinrich
Luise, Tochter des Musikers
Miller, liebt Ferdinand, den Sohn
des korrupten und verbrecherischen Präsidenten von Walter.
Doch diese Liebe provoziert
Ängste und Intrigen – vor allem
der Väter. Luises Vater kennt
die Welt der Mächtigen und befürchtet, dass seine Tochter zur
Maitresse Ferdinands werden
könnte. Ferdinands Vater, Präsident von Walter, hat sich durch
Machenschaften eine einflussreiche Position am Hof verschafft.
Nun gedenkt er, sich den Herzog
noch mehr zu verpflichten, indem
er eine Verbindung zwischen der
Ex-Geliebten des Herzogs, Lady
Milford, und seinem Sohn plant.
Ferdinand aber ist ein aufrichtig
Liebender, der jegliches Interesse
an der Welt seines Vaters verloren
hat. Geld und Macht spielen für
ihn keine Rolle mehr. Er lebt einzig für Luise. Er liebt sie, er spielt
nicht mit Gefühlen, er wird von
seinen Gefühlen beherrscht. Auch
Luise liebt mit Hingabe, aber realistischer. Sie befürchtet nämlich,
dass sich die Grenzen zwischen
ihnen nicht überwinden lassen.
KOSTÜME
Stephanie Geiger
DRAMATURGIE
Franz Huber
Und so träumt sie von einer wahr- der Luises Untreue gegenüber
haften Vereinigung erst im Ferdinand beweisen soll. So beJenseits. Während Luise unter ginnt für Luise ein Albtraum von
dem Druck ihres Vaters bereit ist, Macht und Ohnmacht der Liebe,
Ferdinand aufzugeben, will dieser der bis in den Tod führt.
eine Heirat mit ihr durchsetzen.
Er verweigert daher die geplante „Frei und souverän ist in diesem
Ehe mit Lady Milford, sucht sie Stück keine Figur. Die Welt von
aber auf, um sie über seine ehr- Kabale und Liebe gleicht einer
lichen Absichten aufzuklären. sozialen Maschine, wo die Leidenschaften und Gesinnungen wie
Rädchen ineinandergreifen und
„Du, Luise, und ich und die Liebe! einen gesellschaftlichen Schicksalsmechanismus in Gang setzen.“
– Liegt nicht in diesem Zirkel der (Rüdiger Safranski)
ganze Himmel? Oder brauchst du
noch etwas Viertes dazu?”
Mit Kabale und Liebe knüpft
Schiller an die aus England stammende Tradition des bürgerlichen
Empört droht Präsident von Walter, Trauerspiels an. Offensichtlich
die ganze Familie Miller unschäd- sind Parallelen zu Miss Sara
lich zu machen, besinnt sich je- Sampson und Emilia Galotti von
doch, als Ferdinand andeutet, die Lessing – die man ebenfalls als
Verbrechen seines Vaters auf dem versteckt ödipale Dramen lesen
Weg ins höchste Staatsamt offen- kann.
zulegen. Da greifen Wurm, der
zurückgewiesene Liebende, und
der Präsident zu einer Intrige: Sie
lassen Luises Eltern verhaften
und zwingen die Tochter, einen
falschen Liebesbrief zu schreiben,
PREMIERE 26. SEP 2014 KAMMERSPIELE PROMENADE
SCHAUSPIEL
SUPERGUTE TAGE
ODER DIE SONDERBARE WELT DES CHRISTOPHER BOONE
Schauspiel nach dem Roman von Mark Haddon, Bühnenfassung von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ | Für alle ab 13 Jahren
INSZENIERUNG
John F. Kutil
BÜHNE UND KOSTÜME
Jan Hax Halama
MUSIK
Franz Flieger Stoegner
DRAMATURGIE UND THEATERPÄDAGOGIK
Anke Held
Christopher, 15, findet nachts den dessen Täter zur Verantwortung wurde 2003 ein internationaler
Nachbarshund tot auf dem Rasen. gezogen werden muss – er macht Bestseller und unter anderem mit
Die gerufene Polizei erkennt sich selber auf den Weg, den dem Whitbread-Award ausgeschnell, dass der Asperger-Autist Mörder zu finden. Bei seiner zeichnet. Simon Stephens, einer
Christopher, der beispielsweise Suche offenbart sich ihm so man- der meistgespielten zeitgenössialle Länder mit ihren Haupt- ches Familiengeheimnis und am schen Autoren, hat aus diesem
städten nennen kann und alle Ende ist er nicht nur dem Täter Kultbuch eine kurzweilige und
Primzahlen bis 7507 kennt, nicht auf die Spur, sondern auch dem spannende Bühnenfassung entder Täter sein kann und legt da- Erwachsensein ein gutes Stück wickelt – eine Familiengeschichmit den Fall zu den Akten. Doch näher gekommen.
te wie auch eine Geschichte über
in Christophers Augen ist hier ein Mark Haddons Roman The Curious das Erwachsenwerden – dramaVerbrechen begangen worden, Incident of the Dog in the Night-Time tisch, emotional, berührend.
PREMIERE 18. OKT 2014 KAMMERSPIELE PROMENADE
RONJA RÄUBERTOCHTER
ASTRID LINDGREN
Theaterstück nach dem gleichnamigen Kinderbuch
In Zusammenarbeit mit dem 3. Jahrgang der Schauspielabteilung der Anton Bruckner Privatuniversität | Für alle ab 6 Jahren
INSZENIERUNG
Verena Koch
BÜHNE
Ute Lindenbeck
KOSTÜME
Dido Victoria Sargent
MUSIK
Nebojša Krulanović
DRAMATURGIE
Matthias Döpke
Als Tochter von Hauptmann Mattis der in traditioneller Feindschaft der eigensinnige Erfahrungen
wächst Ronja behütet bei dessen gegenüber. Doch nachdem sie sich sammeln müssen, um den UnterRäuberbande auf und erkundet gegenseitig aus Gefahren gerettet schied zwischen Leichtsinn und
neugierig den Mattiswald, der haben, entwickeln sie entgegen Mut kennenzulernen und um ihre
voll von Graugnomen, Wild- der Widerstände beider Räuber- eigene Meinung vertreten zu köndruden und Rumpelwichten ist. banden eine große Freundschaft nen. Mit einer Gesamtauflage von
Lange Zeit ist sie das einzige Kind und verteidigen diese ganz ent- über 145 Millionen Büchern gehört die Schwedin Lindgren
weit und breit. Doch eines Tages schieden.
tauchen die Borkaräuber auf und Astrid Lindgrens vielfach ausge- (1907–2002) zu den bekanntesten
mit ihnen Birk Borkasohn. Zu- zeichnetes Kinderbuch erzählt Autoren der Welt.
nächst stehen sich die beiden Kin- eine Geschichte darüber, dass Kin-
PREMIERE 16. NOV 2014 KAMMERSPIELE PROMENADE
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SCHAUSPIEL
VERBRENNUNGEN
WAJDI MOUAWAD
Schauspiel
Deutsch von Uli Menke
INSZENIERUNG UND RAUM
Johannes von Matuschka
Im Notariat von Hermile Lebel hat. So ist es anfangs nur Jeanne,
haben sich Jeanne und Simon ein- die ihre Aufgabe zu erfüllen vergefunden, um der Testamentsver- sucht und so hinter das Schweigen
lesung ihrer verstorbenen Mutter ihrer Mutter kommen möchte. Sie
Nawal Marwan beizuwohnen. macht sich auf in das Land ihrer
Teil des Testaments sind auch zwei Mutter. Doch auch Simon folgt
Umschläge, einer für Jeanne und später nach. Stück für Stück lereiner für Simon. Jeanne erhält den nen die Geschwister das Leben der
Auftrag, den Umschlag ihrem Vater zu überbringen und Simon soll
seinen Umschlag dem gemeinsa„Welcher Krieg? – Wer weiß ...?
men Bruder überbringen. Weder
Keiner versteht es. Brüder
wussten die Beiden, dass der Vater
lebt, geschweige denn von einem
schießen auf ihre Brüder und
weiteren Bruder. Erst wenn die
Väter auf ihre Väter. Ein Krieg.
Umschläge ihre Empfänger erreicht haben, werde ein Stein auf
Man weiß nicht mehr, wer auf
ihrem Grab aufgestellt werden
wen schießt, noch warum.
können und ihr Name in der SonDas ist der Krieg.”
ne geschrieben stehen, schreibt
Nawal in ihrem Testament. Wo
die Suche beginnen? Die letzten
fünf Jahre verbrachte die Mutter Mutter und ihre eigene Herkunft
in völligem Schweigen, auch ihren kennen. Die Suche nach den eigeKindern gegenüber. Die Über- nen Wurzeln führt sie in die kolraschung über den ungewöhn- lektive Tragödie des Krieges zulichen Willen der Mutter ruft bei rück.
Simon Zorn und Ablehnung her- Mit „eindrucksvoller Sprachvor. Zu groß ist die Wunde, die das gewalt“ (Die Welt) nimmt der 1968
plötzliche und unerklärliche Ver- im Libanon geborene frankokanastummen der Mutter hinterlassen dische Autor Wajdi Mouawad in
DRAMATURGIE
Kathrin Bieligk
Verbrennungen die Zuschauer mit
auf eine lange Reise, auf der schonungslos von den Anlässen für
Gewalt und Blutvergießen berichtet wird. Unter dem Titel „Incendies“ wurde Verbrennungen 2003 in
Montréal uraufgeführt. Die deutsche Übersetzung eroberte innerhalb kürzester Zeit in über zwanzig Inszenierungen die Bühnen.
Verfilmt wurde das Theaterstück
2010 vom kanadischen Regisseur
Denis Villeneuve unter dem Titel
Die Frau die singt – Incendies. Der
Film wurde für den Oscar in der
Rubrik Bester fremdsprachiger
Film nominiert.
Wajdi Mouawad lebt in Montreal
und Paris. Der Theatermacher
und Schauspieler musste sein Heimatland mit acht Jahren verlassen,
wuchs in Frankreich auf und
emigrierte 1983 nach Kanada, weil
ihm Frankreich das Bleiberecht
verweigerte. Er gründete verschiedene Theatergruppen, mit
denen er seine eigenen Stücke entwickelte und inszenierte. Seit 2007
ist Mouawad Künstlerischer Leiter des Französischen Theaters
Ottawa.
PREMIERE 29. NOV 2014 ARENA SCHAUSPIELHAUS PROMENADE
SCHAUSPIEL
FUNKELNDE GEISTER
NOËL COWARD
Eine unwahrscheinliche Farce
INSZENIERUNG
Gerhard Willert
BÜHNE
Florian Parbs
KOSTÜME
Dido Victoria Sargent
DRAMATURGIE
Franz Huber
Eine Ehe zu dritt – ein Mann, dete Ehepaar Bradman, sondern die diesseitige Ehe madig zu maseine Ehefrau und der Geist der auch das selbsternannte Medium chen …
verstorbenen ersten Gattin, das Madame Arcati zu einer Geister- Noël Cowards wohl bekanntestes
ist die pikante Konstellation die- beschwörung ein. Während sich Stück ist eine herrliche, im buchser Komödie. Der Schriftsteller Ruth und die Bradmans vor allem stäblichen Sinne geistreiche
Charles Candomine führt mit über den Hokuspokus der skurri- Komödie voller haarsträubender
seiner zweiten Gattin Ruth ein len Arcati lustig machen, hört Verwechslungen, unvorhersehbeschauliches Dasein auf seinem Charles während der Seance Stim- barer Wendungen und zündender
Landgut. Für seinen neuen men und sieht sich plötzlich sei- Pointen.
Roman ist er auf der Suche nach ner verstorbenen Exfrau Elvira In der Hauptrolle der skurrilen
Material aus dem spiritistischen gegenüber. Und der leibhaftige Geisterbeschwörerin Arcati wird
Milieu. Also laden er und seine Geist seiner ersten Ehefrau setzt die große Schauspielerin Christine
Frau Ruth nicht nur das befreun- nun alles daran, ihrem Ex-Mann Kaufmann in Linz gastieren.
PREMIERE 12. DEZ 2014 KAMMERSPIELE PROMENADE
DER VERRECKTE HOF
GEORG RINGSGWANDL
Eine Stubenoper
INSZENIERUNG
Ingo Putz
MUSIKALISCHE LEITUNG
Nebojša Krulanović
BÜHNE
Stefan Brandtmayr
KOSTÜME
Cornelia Kraske
Mutter Weichsenrieder wird einem Bauernhof und verhandelt
wunderlich, oder vielleicht tut sie die große Welt. Mit komischen
nur so. Aber eine Pflegerin muss Dialogen, großartigen Charakterher, denn ihre Kinder, die allzeit figuren und scharfer Zeitkritik
überforderte Halbtagshand- entwirft Ringsgwandl eine dörfarbeitslehrerin Gerlinde und der liche Szenerie, die von den AusWichtigtuer und Manager Rupert, schlägen der Globalisierung nicht
können die Alte nicht betreuen. So verschont wird.
kommt Swetlana aus Moldawien „Ein Punk-Qualtinger, ein Valenauf den Hof, der schon seit Jahren tin des Rock’n’Roll, ein bayeristetig verfällt. Georg Rings- sches Genie“, so beschrieb die
gwandls Stubenoper spielt auf Wochenzeitung DIE ZEIT den
DRAMATURGIE
Franz Huber
Musiker und Schriftsteller Georg
Ringsgwandl. Auf hinterlistige
und poetische Art und Weise entlarvt Ringsgwandl in dieser
Stubenoper die vermeintliche
Arbeitswut unserer Gesellschaft
als reinen Selbstzweck und stellt
mit der Figur der kauzigen alten
Bäuerin die brisante Gegenfrage:
Was lohnt sich denn wirklich und
vor allem für wen?
PREMIERE 30. JÄN 2015 BLACKBOX MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
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SCHAUSPIEL
WINTERREISE
ELFRIEDE JELINEK
Ein Stück
INSZENIERUNG
Christian Wittmann
BÜHNE
Sabine Mader
VIDEO
René Liebert
Fremd in der Welt und fremd dem der andauernde Schmerz der
eigenen Leben gegenüber, folgt Erinnerung, das Heimweh des
Elfriede Jelinek in der Winterreise Getriebenen überführt die Meisden Spuren des Wanderers aus terin der scharfzüngigen PolyFranz Schuberts und Wilhelm phonie dabei unmerklich in aktuMüllers gleichnamigem Lieder- elle Ereignisse wie die Entführung
zyklus. Der Weg beginnt im
Wahnsinn der unmittelbaren Ge- „Ich wandere nicht mehr gerne,
genwart (Bankenskandale, Entweil ich auch nicht mehr gern
führungsopfer, die eingekerkert
aus der Zeit fallen) und führt im- aus dem Haus gehe. Jetzt muss
mer deutlicher zu Stationen in
ich also sozusagen im Schreiben
Jelineks Biographie: die kompliwandern. Das, was gewesen ist,
zierte Beziehung zur Mutter, die
Einweisung des Vaters in die Psy- auch das, was mich seit meiner
chiatrie, bis hin zu einer ebenso
schonungslosen wie ironischen Kindheit gequält hat, kommt jetzt
Selbstabrechnung Jelineks mit ih- an. Es ist lang gewandert, und nun
rer Rolle als Autorin, die „das imist es bei mir angekommen, als
mer gleiche Lied leiert“. Einer
das Frühere, das im Ankommen
musikalischen Engführung gleich,
ruft Winterreise in beeindruckengeborgen wäre, wenn Literatur
der Klarheit und fast unheimPsychoanalyse sein könnte,
licher Dichte noch einmal all die
Themen auf, die Elfriede Jelinek
was sie aber nicht ist.“
in den letzten Jahren und Jahrzehnten beschäftigt haben. von Natascha Kampusch und den
Grundton und Grundthematiken Bankenskandal um die Hypo Alpe
von Schubert/Müller wie die Adria. Die Zuschauer/-hörer werSehnsucht nach Vergangenem, den von der Autorin auf eine Reise
das Leiden unter Vergänglichkeit, durch die Zeit, durch Vergangen-
DRAMATURGIE
Kathrin Bieligk
heit und Gegenwart geschickt:
Die eine bedingt die andere und
doch verblasst das Vergangene,
verschwindet, geht vorüber.
Entstanden ist dabei eines der persönlichsten und anrührendsten
Werke von Elfriede Jelinek überhaupt – ein Werk von so existenzieller Wucht, dass einem
schwindlig werden kann.
Elfriede Jelinek erhielt früh eine
umfassende musikalische Ausbildung. 1960 begann sie am Wiener
Konservatorium Klavier und
Komposition zu studieren, anschließend Theaterwissenschaft
und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Nach Abbruch des
Studiums 1967 begann sie zu
schreiben und zählte bald zu den
bedeutendsten deutschsprachigen
Gegenwartsautoren. 2004 erhielt
Elfriede Jelinek den Nobelpreis
für Literatur. Nach Über Tiere 2010
im Eisenhand und In den Alpen
2011 in den Kammerspielen wird
Regisseur Christian Wittmann
seine Auseinandersetzung mit
ihren Theatertexten am Landestheater Linz fortsetzen.
PREMIERE 31. JÄN 2015 KAMMERSPIELE PROMENADE
SCHAUSPIEL
HIOB
JOSEPH ROTH
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman
INSZENIERUNG
Peter Wittenberg
BÜHNE
Florian Parbs
Hiob, der „Roman eines einfachen
Mannes“ von Joseph Roth erschien 1930 in Berlin und erzählt
die Lebensgeschichte der osteuropäischen Familie Singer in Analogie zum biblischen Hiob.
Mendel Singer, „fromm, gottesfürchtig und gewöhnlich, ein
ganz alltäglicher Jude“, lebt mit
seiner Frau Deborah und den vier
Kindern in einem wolhynischen
Dorf im Südwesten Russlands,
Anfang des 20. Jahrhunderts.
Mendel arbeitet als Lehrer, bringt
den Dorfkindern die Bibel bei und
sorgt damit für den kargen Unterhalt der Familie. Nach und nach
ereilen ihn und Deborah eine Reihe von Schicksalsschlägen, Hiobsbotschaften: Ihr jüngster Sohn
Menuchim kommt behindert zur
Welt und bleibt trotz der guten
Prophezeiung des Rabbis ein Sorgenkind; den beiden Söhnen,
Schemarjah und Jonas, droht das
zaristische Militär und Tochter
Mirjam, lebenslustig und neugierig, lässt sich mit den Kosaken ein.
Deborah gelingt es mit dem ersparten Geld und der Hilfe eines
Schleppers, Schemarjah nach
KOSTÜME
Alexandra Pitz
DRAMATURGIE
Franz Huber
Amerika zu schicken. Jonas dage- samen Wendung: Der zurückgegen ist begeistert davon, Soldat zu lassene Sohn Menuchim kommt
sein und geht ins russische Heer. gesund und als begnadeter MusiUm Mirjam von den Männern ker und Dirigent nach New York
loszureißen, beschließt Mendel, und schließt seinen alten Vater in
mit Frau und Tochter nach Ame- die Arme. Und Mendel „ruhte aus
rika auszuwandern, dem Sohn von der Schwere des Glücks und
Schemarjah zu folgen. Da er den der Größe der Wunder.“ Mit dem
reiseunfähigen Menuchim bei Be- Wissen darüber, wie die Geschichkannten zurücklässt, verfolgen te des 20. Jahrhunderts weiterging,
ihn die Schuldgefühle über den ein Glück zum Verzweifeln.
großen Teich. Kaum in der neuen Hiob, 1930 erschienen, wurde
Joseph Roths berühmtester Roman.
Er beschreibt vor dem Hinter„Für Wunder muß man auch
grund der biblischen Legende den
Glück haben. Mendel Singers Untergang
einer Welt, die der
Kinder haben kein Glück!
erfolgreiche Journalist Roth aus
Sie sind eines Lehrers Kinder!“ eigener Erfahrung nur zu genau
kannte. Roth wurde 1894 im galiHeimat eingetroffen, bricht der zischen Schtetl Brody geboren.
Erste Weltkrieg aus. Schemarjah, Die Abwesenheit des Vaters, der
der sich in der neuen Welt Sam wahnsinnig wurde, der Verlust
nennt, fällt als Soldat im alten des österreichischen Vaterlandes
Europa und der Soldat Jonas gilt und die Auseinandersetzung mit
in den Kriegswirren als vermisst, seiner jüdischen Identität prägten
Mirjam wird wahnsinnig und seine literarischen Arbeiten, darDeborah stirbt vor Kummer.
unter Die Legende vom heiligen
In einem zornigen Aufbegehren Trinker und Radetzkymarsch. 1939
gegen Gott sagt sich Mendel Singer starb Joseph Roth, verarmt und
von seinem Glauben los. Doch schwer alkoholkrank, im Pariser
dann kommt es zu einer wunder- Exil.
PREMIERE 21. FEB 2015 KAMMERSPIELE PROMENADE
47
48
SCHAUSPIEL
HAMLET IST TOT.
KEINE SCHWERKRAFT
EWALD PALMETSHOFER
Schauspiel
INSZENIERUNG
Katharina Schwarz
BÜHNE
Georg Lindorfer
Die Dani und der Mani kommen
aus der Stadt noch einmal nach
Hause. Es ist der Fünfundneunzigste der Oma und außerdem ist
der Hannes gestorben, ein Freund
von früher. Also gibt es nach dem
Schweinebraten ein Begräbnis.
Auf dem Friedhof treffen Dani
und Mani die Bine und den Oli,
die sie lange nicht mehr gesehen
haben. Die vier waren einmal
sehr eng miteinander und nicht
unkompliziert über Kreuz verbandelt. Jetzt sind Bine und Oli
verheiratet. Irgendwie ist da für
Dani und Mani nichts übrig geblieben und auch sonst nirgendwo. Fast so tot wie der Hannes
sind sie, weil keiner mehr mit
ihnen rechnet. Der Vater träumt
vom totalen Anfang. Und die
Mutter möchte der Oma, die einfach nicht sterben will, am liebsten eine Schnur am Treppenabsatz spannen, damit sie sich
endlich das Genick bricht. Auf
Hilfe von oben kann man nicht
warten, weil der Himmel leider
leer ist. Und es sterben ja dauernd
Leute. Zigtausende. In Afrika
zum Beispiel.
KOSTÜME
Birgit Leitzinger
Ewald Palmetshofer, geboren 1978
in Linz, ist derzeit einer der erfolgreichsten österreichischen
Dramatiker. Er wuchs in Mönchdorf im Mühlviertel auf und studierte in Wien Theologie, Philosophie und Psychologie. 2007
wurde er Hausautor am Schauspielhaus Wien. Im Jahr darauf
wählte ihn die Kritikerumfrage
der Zeitschrift „Theater heute“
zum Nachwuchsdramatiker des
DRAMATURGIE
Matthias Döpke
hamlet ist tot. keine schwerkraft befasst sich mit dem menschlichen
Verkrampfen im Ungewollten,
mit dem Stillstand in der Perspektivlosigkeit. Erzählt wird von
einem Familien- und Freundestreffen, doch hinter dem
Vorstadtparadies lauert die Hölle.
Alle warten darauf, dass sich endlich etwas ereignet. Palmetshofers
Sprache ist eine sehr konkrete,
sehr anschauliche Sprache. Sie
gibt sich dialektal und salopp, ist
dabei jedoch ein hochartifizielles
„Die Alten leben ewig und die Konstrukt und sehr bewusst
musikalisiert. Diese Kunstsprache
Jungen gräbt man ein.“
zeugt gleichzeitig von einer großen Sprachskepsis. Die Figuren
Jahres und er erhielt den Drama- hoffen auf ein Ereignis, das Neues
tikerpreis des Kulturkreises der möglich macht, können aber nicht
Deutschen Wirtschaft sowie eine sagen, was das Neue wäre, weil
Nominierung für den Nestroy- nur eine Sprache für das Alte vorpreis in der Kategorie Bester handen ist und sie das Neue gar
Nachwuchs. hamlet ist tot. keine nicht formulieren können.
schwerkraft wurde 2008 zu den
Mülheimer Theatertagen eingeladen. Palmetshofer lebt und arbeitet in Wien, wo er 2013/2014
am Institut für Sprachkunst der
Universität für angewandte Kunst
unterrichtet.
PREMIERE 6. MÄR 2015 BLACKBOX MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
SCHAUSPIEL
PEER GYNT
HENRIK IBSEN
Dramatisches Gedicht
INSZENIERUNG
Gerhard Willert
BÜHNE UND KOSTÜME
Alexandra Pitz
Peer Gynt ist ein Träumer und Geschichtenerfinder. Er lügt, verführt die Frauen und weiß kein
Geld zu verdienen. Die Leute aus
dem Dorf halten ihn für einen
Aufschneider, der sich dem Leben
nicht stellt. So verlässt er das triste Bauernnest, in das er geboren
wurde, mit dem Ziel, Kaiser der
Welt zu werden. Und damit verlässt er auch seine Mutter Aase
und Solveig, die ihn liebt.
Auf seiner Reise durch die Welt
führt er ein Leben der Extreme:
Im Reich der Trolle zeugt er ein
Kind mit der Tochter des Trollkönigs, als Glücksritter und
Waffenhändler zieht er durch
Afrika, als Prophet und Mörder
landet er im Irrenhaus. Nur zu
sich selbst findet er dabei nie. Peer
Gynt führt ein Leben ohne Bezug
zu seinen Mitmenschen. Denn er
weiß genau, wie Erfolg und Reichtum in der modernen Welt zu erlangen sind: „Sich frei und unbeteiligt in der Schwebe zwischen
den Fallstricken des Lebens zu
halten. Zu wissen, dass dir immer
ein Hintertürchen offenbleibt.“
Nach durchwanderten Jahren,
DRAMATURGIE
Kathrin Bieligk
während derer er unzählige Iden- häufig als „nordischer Faust“ betitäten angenommen und abge- zeichnet, folgt dem naiv-impulsistreift hat, begreift er spät: Wie ven Peer auf seiner lebenslangen
eine Zwiebel besteht sein Leben Identitätssuche. Anders als in seiaus lauter Schalen ohne Kern. Als nen späteren „Gesellschaftsalter Mann macht er sich schließ- dramen“ bearbeitet Ibsen die
lich auf den Heimweg: Zu sich Lebensgeschichte seines Proselbst? Solveig, mit der er keine tagonisten hier noch nicht retroLebens-Zeit verbracht hat, tröstet spektiv-analytisch, sondern lässt
ihn am Sterbelager: „Schlaf, schlaf sie in einzelnen Stationen vor
und träume.“
dem Auge des Zuschauers abrollen.
Die Spannung zwischen halb
phantastisch-märchenhafter und
„Peer, du lügst!“
halb historisch-realistischer Welt
Der norwegische Dramatiker spiegelt sich auch in der Spannung
Henrik Ibsen stammte aus einer der Hauptfigur: Peer ist halb verwohlhabenden Kaufmannsfami- führerischer Träumer, halb komlie, doch musste er als noch nicht promissloser Egoist. Die formale
achtjähriges Kind erleben, wie die Gestaltung mit ihrer Stationenbürgerliche Existenz seines Vaters technik, ihrem epischen Stil und
durch Bankrott vernichtet wurde. der Verkörperung innerer Kräfte
Trotz der aufgezwungenen Apo- in symbolhaften Figuren hatte
thekerlehre wandte er sich früh großen Einfluss auf das moderne
dem Theater zu und wurde schon Theater und nimmt Expressionisals Dreiundzwanzigjähriger Leiter mus und Surrealismus, ja selbst
des Theaters in Bergen. Mit Peer Beckett und Freud vorweg. Die
Gynt schuf er 1867 eine fantasti- Schnitttechnik könnte man fast
sche Mischung aus Volksmärchen, filmisch nennen. Ein Stück geraAbenteuergeschichte und philoso- dezu prädestiniert für die neue
phischer Abhandlung über den Arenabühne im Schauspielhaus an
modernen Menschen. Das Stück, der Promenade.
PREMIERE 27. MÄR 2015 ARENA SCHAUSPIELHAUS PROMENADE
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50
SCHAUSPIEL
FLOH IM OHR
GEORGES FEYDEAU
Komödie
Deutsch von Elfriede Jelinek
INSZENIERUNG
Tamsin Oglesby
BÜHNE UND KOSTÜME
Alexandra Pitz
DRAMATURGIE
Kathrin Bieligk
Madame Chandebise stellt ihren letzt einen betrunkenen Haus- absurd und irrwitzig logisch, mit
Mann auf die Probe. Nachdem die- knecht, der Monsieur Chandebise einem Wort: katastrophisch.
ser seine ehelichen Aktivitäten wie aus dem Gesicht geschnitten Nachzuerzählen sind sie im Grunschlagartig eingestellt hat, hegt ist – die wahrscheinlich spektaku- de nicht, da sich die aberwitzigsie einen gewissen Verdacht. Au- lärste Parade-Doppelrolle der sten Zufälle häufen und die Lügen
ßerdem liebäugelt sie selbst schon Schauspielgeschichte.
undurchdringlich verknäulen.
Feydeau hielt der bürgerlichen
länger mit einem Seitensprung.
Zu wohlgeordnet, zu krisen- und Georges Feydeau (1862–1921), be- Gesellschaft seiner Zeit einen
sorgenfrei ist das Leben, das sie liebtester und aufgrund der zahl- Zerrspiegel vor, in dem sie sich
lachend wiedererkannte. Über
führen. Der Hausfreund wartet
nur auf ein entsprechendes Signal
den minutiösen Konstruktionen
„Sie fragen mich, wie man
von ihr. Also bedient sie sich des
seiner durchdrehenden Theatermechanismen
und der Fokussieältesten Tricks der Welt: Sie lädt
eine Farce schreibt. Nehmen Sie
ihren Gatten mit einem fingierten
auf eine schizophren anmudie tragischste Situation, die es rung
Liebesbrief zum Rendezvous in
tende Doppelmoral ist er angibt, eine Situation, die einen geblich selbst verrückt geworden.
das Hotel „Zum galanten Kätzchen“ – bekannt als diskretes BorLeichenbeschauer erschauern
dell für gelangweilte Ehepartner
Tamsin Oglesby, in Linz bisher
macht, und suchen Sie deren vor allem als Autorin ihrer erfolgbeiderlei Geschlechts. Dort soll er
enttarnt werden. So wird ein
reichen Stücke Richtig alt, so 45,
lächerlichste Seite …"
Mechanismus in Gang gesetzt, der
Ephebiphobia – Angst vor Teenagern
rasch außer Kontrolle gerät. Denn
und Der (eingebildete) Frauenfeind
alle landen inkognito im Etablisse- reich fließenden Tantiemen bekannt, in ihrer Heimatstadt
ment: Ehepartner und Haus- reichster Dramatiker der Jahr- London aber auch vielfach als
freund, frivole Haushälterin nebst hundertwende, gilt bis heute als Regisseurin beschäftigt, wird
ahnungslosem Butler, sprechbe- Meister der Tür-auf-Tür-zu-Ver- zum ersten Mal am Landestheater
hinderter Neffe, überpotenter und wechslungskomödie. Er schrieb 24 Linz inszenieren.
mordlustiger Spanier. Sie treffen abendfüllende Stücke und 21
auf einen durchgeknallten Briten Einakter. Die Handlungen seiner
namens Rugby, einen sittenstren- Stücke laufen mit der Präzision
gen Bordellbesitzer und nicht zu- eines Uhrwerks ab – rasant,
PREMIERE 1. MAI 2015 KAMMERSPIELE PROMENADE
SCHAUSPIEL
URAUFFÜHRUNG
UNSER MANN IN HAVANNA
CERVEZA TROPICAL
GRAHAM GREENE
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman
INSZENIERUNG
Steffen Höld
BÜHNE UND KOSTÜME
Johannes Weckl
Kuba, Ende der 50er Jahre – das
herrschende System befindet sich
in den letzten Atemzügen. Während an den Rändern die Armut
wächst und sich Aufstand formiert, wird im Zentrum getanzt,
getrunken und gespielt, dass es
nur so kracht. Die Casinos und
Nachtclubs sind überfüllter denn
je und der Rum scheint aus dem
Wasserhahn zu fließen. In dieser
Situation wird der britische Staubsaugervertreter Wormold als
DRAMATURGIE
Matthias Döpke
Geheimagent im Dienst Ihrer Graham Greene beschrieb in seiMajestät angeworben. Um der nem 1958 erschienenen Roman
Wirklichkeit zu entfliehen, aber ein hochaktuelles Verhältnis von
auch weil er keine Ahnung von der ökonomischer Zwangslage und
Arbeit eines Agenten hat, zeichnet eskapistischer Realitätsflucht in
Mr. Wormold Pläne ungeheuer- einer historischen Situation. Am
licher Geheimanlagen, die erst bei 1. Jänner 1959 floh der diktatogenauerer Betrachtung wie gigan- risch regierende Staatspräsident
tische Staubsauger anmuten. An- Batista ins Exil und Fidel Castros
gesichts der Kriegsangst und des Revolutionäre übernahmen die
Kontrollwahns seiner Vorgesetz- Herrschaft.
ten fällt Wormolds magischer
Realismus auf fruchtbaren Boden.
PREMIERE 23. MAI 2015 BLACKBOX MUSIKTHEATER VOLKSGARTEN
PLATTFORM PROMENADE
MYTHOS MEDEA
Ein Projekt des Schauspielensembles
KONZEPT UND INSZENIERUNG
Bastian Dulisch, Peter Pertusini
BÜHNE UND KOSTÜME
Birgit Leitzinger, Dominique Hölzl
Immer wieder beweist das Schau- Dulisch und Peter Pertusini brinspielensemble des Landestheaters gen dort auf beiden Seiten des
seine Spielfreude auch abseits der eisernen Vorhangs ihren jeweils
regulären Repertoirestücke und eigenen Zugang zu einem großen
erarbeitet gemeinschaftlich eigen- Mythos der Antike zur Auffühständige Theaterabende. In dieser rung. Medea: Kindermörderin
Spielzeit wird dafür auf der tem- und Mutter, Gastfreundin und
porären Arena im Schauspielhaus Asylantin, bedingungslos Liebeneine Plattform geboten. Bastian de und Rächende. Durch die Jahr-
DRAMATURGIE
Kathrin Bieligk, Matthias Döpke
tausende bot die Gestalt ein erstaunliches Spektrum an Assoziationen, der „Mythos Medea“ ist
noch heute eine Provokation.
PREMIERE 28. MAI 2015 ARENA SCHAUSPIELHAUS PROMENADE
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SONDERPROGRAMME SCHAUSPIEL
SCHAUSPIEL EXTRA
LESEZEICHEN
Seit Jänner 2000 findet immer am letzten Sonntag
des Monats im Foyer 1. Rang des Schauspielhauses
Promenade das Lesezeichen statt. Die Reihe wurde
von Landestheater-Schauspieler Thomas Kasten
initiiert und seitdem über 130 Mal programmiert.
Das Lesezeichen wird auch in der Spielzeit 2014/2015
fortgesetzt.
Sonntag, 30. März 2014
Sonntag, 28. Dezember 2014
Gedichte, Szenen und Notizen von Wolfgang Bauer
Geschichten und Abenteuer aus dem Leben des
unbekannten Musketiers Emil Schulz, genannt
‚Schlump’. Manuel Klein stellt den Roman von Hans
Herbert Grimm vor.
131. LESEZEICHEN
WENN DER ERSTE MÄRZWIND
Sonntag, 27. April 2014
132. LESEZEICHEN
WELTENDE
Katharina Wawrik liest expressionistische Gedichte
Sonntag, 25. Mai 2014
133. LESEZEICHEN
MEINE HEIMAT IST EIN BETT
UND EINE BÜHNE
137. LESEZEICHEN
SCHLUMP
Sonntag, 25. Jänner 2015
138. LESEZEICHEN
SCHADE, DASS MAN WEIN
NICHT STREICHELN KANN
Zum 125. Geburtstag von Kurt Tucholsky
StudentInnen des 2. Jahrgangs Schauspiel der Anton
Bruckner Privatuniversität lesen George Tabori
Sonntag, 22. Februar 2015
Sonntag, 29. Juni 2014
Sonntag, 29. März 2015
Thomas Kasten stellt die Instrumente der Schlagwerker des Bruckner Orchesters Linz vor und liest
Texte über die Trommel.
Sonntag, 26. April 2015
134. LESEZEICHEN
DAS SCHLAGWERK
139. LESEZEICHEN
140. LESEZEICHEN
141. LESEZEICHEN
Sonntag, 31. Mai 2015
Sonntag, 26. Oktober 2014
135. LESEZEICHEN
VERLIEREN UM ZU GEWINNEN
Hans Eichhorn, Dietmar Füssel, Ludwig Laher und
Till Mairhofer – vier Autoren der Grazer AutorInnenversammlung – lesen Texte zum Thema 1914/1918.
Sonntag, 30. November 2014
136. LESEZEICHEN
STURMPATRULL –
ARNOLT BRONNEN UND DER KRIEG
142. LESEZEICHEN
Gestaltet von StudentInnen des 2. Jahrgangs
Schauspiel der Anton Bruckner Privatuniversität
Sonntag, 28. Juni 2015
143. LESEZEICHEN
DEUTSCHE UNSINNSPOESIE
Aufgrund des großen Erfolges die wiederholte
Wiederholung des 1. Lesezeichens vom Jänner 2000
SONDERPROGRAMME SCHAUSPIEL 53
SCHAUSPIEL EXTRA
GASTSPIELREIHE 1914
Donnerstag, 26. Juni 2014, Kammerspiele Promenade
ERWIN STEINHAUER – DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT
von Karl Kraus
Erwin Steinhauer – Stimme; Georg Graf – Saxofon, Klarinette, Flöte; Pamelia Kurstin – Theremin; Joe Pinkl – Tuba, Posaune, Klavier;
Peter Rosmanith – Perkussion, Hang
Karl Kraus' Drama Die letzten Tage der Menschheit ist mehr als ein
Monumentalwerk über das nationale Drama der Österreicher, die
menschliche Niedertracht, Grausamkeit und Dummheit. Es ist ein
Großmachtdrama über die Hochzeit der Phrase!
Die Musik montiert collageartig Versatzstücke aus Militär- oder
Salonmusik, Operette und Heurigenlied, sowie abstrakte, filmisch
gedachte Klangflächen, die eine grausam komische, verstörende
und wienerische Weltuntergangsoperette erklingen lassen.
Samstag, 30. August 2014, Großer Saal Musiktheater Volksgarten
ROBERT WILSON’S
„1914”
Ein Gastspiel des Nationaltheaters Prag
Bühnenmagier Robert Wilson verschmilzt Jaroslav Hašeks Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk mit Karl Kraus’ Die letzten Tage
der Menschheit. Ein schlagender Gedanke, ein Gastspiel, wie es in Linz noch nicht stattgefunden hat – unter Mitwirkung der legendären
Sängerin Soňa Červená.
Sonntag, 26. Oktober 2014, Kammerspiele Promenade
KARL MARKOVICS & STREICHQUARTETT SONARE
„STAHLGEWITTER” – ERINNERUNGEN AN DAS ENDE DER ALTEN WELT
Briefe, Tagebuchnotizen und Essays zwischen 1913 und 1918
Karl Markovics – Rezitation
Streichquartett Sonare: Peter Gillmayr – 1. Violine; Kathrin Lenzenweger – 2. Violine; Christoph Lenz – Viola; Judith Bik – Violoncello
Musik für Streichquartett von Béla Bartók, Josef Suk, Frank Bridge, Paul Hindemith, Kurt Weill und Edward Elgar
Anhand biografischer Momentaufnahmen wird das Schnittbild
einer Menschheitskatastrophe gezeichnet, die als Jubelfeier
begann und mit 17 Millionen Toten endete.
Schriftsteller, Maler und Komponisten kommen ebenso zu Wort,
wie einfache Soldaten und Krankenschwestern. Zusammen bilden
sie ein Kaleidoskop von Einzelschicksalen, die durch die Zeit und
die Umstände fatal aneinandergekettet waren.
NACHTSPIEL
Einmal im Monat – jeweils am ersten Donnerstag um 22.30 Uhr – zeigt das Schauspielensemble eigene Produktionen im Grand Hotel Café
zum Rothen Krebsen in Linz.
www.nachtspiel.at | Mit Unterstützung des Landestheaters Linz
Schule mit Clowns Ein turbulentes Kinderstück von Friedrich Karl Waechter
u\hof:
THEATER FÜR
JUNGES PUBLIKUM
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u\hof: THEATER FÜR JUNGES PUBLIKUM
Schlimmes Ende Ein LIVE-Hörspielerlebnis nach dem Roman von Philip Ardagh
u\hof: THEATER FÜR JUNGES PUBLIKUM
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG
DIE PRINZESSIN UND DER PJÄR
MILENA BAISCH
Schauspiel | Für alle ab 8 Jahren
INSZENIERUNG
Dora Schneider
BÜHNE UND KOSTÜME
Dominique Hölzl
MUSIK
Thomas Richter
Freitagnachmittag in einer Schule: Toilettentüre zum Gang mittlerLisasophie sollte mit dem Bus zum weile verschlossen wurde und sie
Gesangsunterricht fahren, muss nun in der Schule festsitzen. Lisaaber vorab noch zur Toilette. Hier sophies Versuch, die Mutter mit
trifft sie auf ihren Mitschüler dem Handy zu erreichen, missPierre, der krampfhaft versucht, lingt. Auch Pierres Aktion, eine
seine misslungene Mathearbeit aus dem Fenster gehängte, mit
im Klo zu versenken. Sowohl Hilferufen beschriebene KloLisasophie als auch Pierre sind papierrolle, bleibt von der Außenpeinlich berührt. Vor lauter Ver- welt unbemerkt. Ungewollt komblüffung übersieht sie die Zeit und men die beiden ins Gespräch: Die
verpasst ihren Bus. Zu allem Un- Einserschreiberin Lisasophie entglück stellen beide fest, dass die deckt dabei, dass Pierre eine schrä-
DRAMATURGIE UND THEATERPÄDAGOGIK
Anke Held
ge Art hat, Dinge zu betrachten
und zu hinterfragen. Der Schulversager Pierre entlockt Lisasophie ein wohlgehütetes Geheimnis … Werden die neuentdeckten
Sympathien ausreichen, um gemeinsam dem „Gefängnis“ Schule
zu entfliehen?
Milena Baisch debütierte mit Die
Prinzessin und der Pjär als Kinderstückautorin und gewann damit
den Berliner Kindertheaterpreis
2013.
PREMIERE 10. OKT 2014 u\hof: OÖ KULTURQUARTIER
NUR EIN TAG
MARTIN BALTSCHEIT
Familienstück | Für alle ab 6 Jahren
INSZENIERUNG
Margit Mezgolich
BÜHNE UND KOSTÜME
Alexandra Burgstaller
Wildschwein und Fuchs sitzen an heiraten, alt werden und Sprachen
einem See. Plötzlich sehen sie, wie studieren … Wildschwein und
eine Eintagsfliege langsam aus Fuchs sind sprachlos und keiner
ihrem Kokon schlüpft. Anfangs von beiden bringt es übers Herz,
überlegen sie, lieber das Weite zu ihr die Wahrheit zu sagen. Der
suchen, denn es ist ein Mädchen Zufall hilft ihnen und macht die
und wer weiß, womöglich verliebt Fliege glauben, der Fuchs sei derman sich, und dann bleiben gera- jenige, der nur diesen einen Tag zu
de mal 24 Stunden … Aber sie blei- leben hat. Sie stürzt sich in die
ben doch, die Kleine ist einfach so Arbeit: „Welche Arbeit? – Wir
entzückend. Sie ist davon über- machen ihn glücklich!“ Und damit
zeugt, eine Maifliege zu sein und beginnt für die drei eine tempovoller Tatendrang: Beruf lernen, reiche Reise durch alle Stationen
DRAMATURGIE UND THEATERPÄDAGOGIK
Anke Held
des Lebens.
Martin Baltscheits Geschichte vom
Fuchs, der den Verstand verlor feierte im u\hof: in der Spielzeit
2012/2013 große Erfolge. Für sein
Jugendstück Die besseren Wälder
erhielt er den Deutschen Jugendtheaterpreis 2010.
Mit Nur ein Tag erzählt Martin
Baltscheit einfühlsam und wunderbar komisch über das Abenteuer Leben – ein Stück für die
ganze Familie.
PREMIERE 3. DEZ 2014 u\hof: OÖ KULTURQUARTIER
57
58
u\hof: THEATER FÜR JUNGES PUBLIKUM
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG
NETBOY
PETRA WÜLLENWEBER
WorldWideWeb Jugenddrama | Für alle ab 12 Jahren
INSZENIERUNG
Julia Ransmayr
BÜHNE UND KOSTÜME
Julia Edlmair
VIDEO
Sarah Schnauer
Marie ist Klassensprecherin, be- ten und schrägen Ideen imponieliebt und selbstbewusst. Dennoch ren ihr. Er wird ihr geheimer
sehnt sie sich nach jemandem, bei Freund, ohne dass sich die beiden
dem sie sich wirklich sicher und jemals live gesehen haben. Als
verstanden fühlt, vor allem, wenn Marie sich eines Tages furchtbar
sie wieder einmal Stress mit ihren über eine Lehrerin ärgert, schlägt
getrennt lebenden Eltern hat.
Netboy ihr einen drastischen
Der perfekte Zufluchtsort nach Racheakt vor, den sie tatsächlich
der Schule scheint ein Chatroom in die Tat umsetzt. Niemand
zu sein, in dem Marie Netboy scheint sie zu bemerken – doch nur
trifft. Er findet immer die richti- wenige Stunden später geht ein
gen Worte, beeindruckt sie mit Foto ihrer Tat im Netz um und alle
stets passenden Kafka-Zitaten, in der Schule wissen im Nu
und seine coolen lässigen Ansich- Bescheid. Marie wird zum Opfer
DRAMATURGIE UND THEATERPÄDAGOGIK
Anke Held
von Cybermobbing, das sie schließlich in äußerste Verzweiflung
treibt … Können ihr Verehrer Olaf
und ihre beste Freundin Sarah sie
aus diesem Albtraum befreien?
Und wer verbirgt sich hinter dem
Nickname Netboy wirklich?
In klarer und direkter Sprache
thematisiert Petra Wüllenweber
die immer stärkere Wechselwirkung von virtuellen und
realen Welten. Sensibel nähert sie
sich den Sehnsüchten und Ängsten drei junger Menschen.
PREMIERE 6. FEB 2015 u\hof: OÖ KULTURQUARTIER
URAUFFÜHRUNG
ICH BIN DOCH KEIN KIND MEHR
(ARBEITSTITEL)
LORENZ HIPPE
Stückentwicklung | Für alle ab 10 Jahren
Festivalproduktion SCHÄXPIR 2015 | Auftragswerk des Landestheaters Linz
INSZENIERUNG
John F. Kutil
BÜHNE
Reinhard Taurer
KOSTÜME
Natascha Wöss
MUSIK
Clemens Pichler
DRAMATURGIE UND THEATERPÄDAGOGIK
Anke Held
Fast ein Jahr lang besuchte der Hochhaus und auf dem Land. Er- und schreibt Stücke für das profesBerliner Autor Lorenz Hippe im- gebnis dieses experimentellen sionelle Jugendtheater. Für seine
mer wieder gemeinsam mit den Langzeitprojektes wird ein neues Arbeit erhielt er zahlreiche Preise
Theaterpädagoginnen Katrin Stück für das u\hof: Ensemble und Einladungen zu Festivals,
Maiwald und Anke Held Kinder sein, nah dran an der Lebenswirk- unter anderem bei WESTWIND
und Jugendliche aus Linz und lichkeit und Phantasie der 10- bis für 2050 – ein Tag im November.
Tragwein im Mühlviertel, sprach 14-Jährigen, speziell für Linz.
p[art] Kulturkontakt Austria
mit ihnen über die Kindheit und Lorenz Hippe arbeitete als Dramawas danach kommt und sammel- turg, Regisseur und Theaterpädate Geschichten über das Leben im goge an verschiedenen Theatern
PREMIERE 26. JUN 2015 KAMMERSPIELE PROMENADE
u\hof: THEATER FÜR JUNGES PUBLIKUM 59
SCHNEESCHUHHASEN IM GLAS
Klassenzimmerstück von Charlotte Luise Fechner | Für alle ab 15 Jahren
INSZENIERUNG Julia Ransmayr
BÜHNE UND KOSTÜME Birgit Beham
DRAMATURGIE UND THEATERPÄDAGOGIK Katrin Maiwald
Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man im
Reagenzglas gezeugt wurde? Wenn sich die biologischen Eltern von den Eltern, bei denen man aufwächst, unterscheiden?
Die Protagonistin des Monologs beginnt im Klassenzimmer einen spektakulären biologischen Versuch:
Sie bedient sich der Reproduktionsmedizin und
möchte damit ihre eigene Zeugung nachvollziehen:
„… geht doch nur darum, wie das so – und wo man
herkommt – wie sich das so anfühlt und das so aussieht im Glas …“
Schauspielerin Julia Wachsmann begeisterte bereits
in der vergangenen Spielzeit mit vielschichtigem
Spiel, das stets zwischen Humor und Ernst die
Spannung hält. Sie involviert ihr junges Publikum
ins Geschehen, ist unmittelbar nah an den ZuschauerInnen und verwandelt deren alltäglichen Klassenraum in ein Spiel- und Experimentierfeld. Ob
Berufschule oder Gymnasium, ob Burschen oder
Mädchen, mit Schneeschuhhasen im Glas ist eine
Klassenzimmerproduktion gelungen, die stets mitreißt, berührt, unterhält und zu spannenden bioethischen Diskussionen anregt.
WIEDERAUFNAHME HERBST 2014 IN EINER SCHULE
THEATERSPORT
Impro-Show von u\hof: und Schauspiel in den Kammerspielen
Für alle ab 13 Jahren
MODERATION UND GESAMTLEITUNG John F. Kutil
MUSIKALISCHE LEITUNG David Wagner
BÜHNE UND KOSTÜME Dido Victoria Sargent
DRAMATURGIE Anke Held, Katrin Maiwald
Theatersport ist die Kunst des Augenblicks! Zwei
Schauspiel-Mannschaften treten an und wetteifern
um die Gunst der ZuschauerInnen. Angefeuert und
inspiriert von Zurufen aus dem Publikum entstehen
auf der Bühne klassische Tragödien oder witzige
Minidramen, Musicals mit Tiefgang oder rauschende
Opern. Begleitet von einem weiteren Improvisationskünstler, dem Pianisten, erlebt das Publikum
einen bunten Abend, der immer wieder eine Uraufführung ist. Alles frei erfunden, alles im Moment
kreiert! Hier ist für jede und jeden etwas dabei!
Improvisationstheater – kurzweilig, schräg und
kreativ! 5, 4, 3, 2, 1 – los!
Impro macht Spaß – das haben die vielen TheatersportVorstellungen in den vergangenen zwei Spielzeiten
bewiesen. Aufgrund des großen Erfolges und der
stetigen Nachfrage wird Theatersport auch heuer
wiederaufgenommen. Lassen Sie es sich nicht
entgehen!
WIEDERAUFNAHME 8. APR 2015 KAMMERSPIELE PROMENADE
60
THEATER FÜR JUNGES PUBLIKUM
AUF EINEN BLICK:
MUSIK UND THEATER FÜR JUNGES PUBLIKUM
AB 3
AB 8
AB 13
TOPOLINA LERNT KLAVIER
DIE PRINZESSIN UND DER PJÄR (ÖE)
SUPERGUTE TAGE
Musikpädagogisches Zuhör- und
Mitmach-Musiktheater
Premiere 18. Oktober 2014
FoyerBühne Musiktheater Volksgarten
Schauspiel
Premiere 10. Oktober 2014
u\hof: OÖ Kulturquartier
Schauspiel
Premiere 18. Oktober 2014
Kammerspiele Promenade
TOPOLINA KAUFT EIN
DER NUSSKNACKER
THEATERSPORT
Ballett
Premiere 11. Oktober 2014
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
Impro-Show
Wiederaufnahme 8. April 2015
Kammerspiele Promenade
DIE ARABISCHE PRINZESSIN
THE WHO’S TOMMY
Märchenoper
Wiederaufnahme 28. November 2014
BlackBox Musiktheater Volksgarten
Rockmusical
Premiere 24. April 2015
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
Kinderoper
Wiederaufnahme 5. Oktober 2014
FoyerBühne Musiktheater Volksgarten
MOVE.ON SCHOOL CONCERTS*
JUGENDSINFONIEKONZERTE*
mit dem Bruckner Orchester Linz
Großer Saal Musiktheater Volksgarten
des Bruckner Orchesters Linz in Kooperation
mit dem Landesjugendreferat OÖ
AB 5
AB 10
AB 14
LYNX, DER LUCHS
ICH BIN DOCH KEIN KIND MEHR
(ARBEITSTITEL) (UA)
MAX’N MORIZZ FEAT. TEXTA
Musikpädagogisches Zuhör- und
Mitmach-Musiktheater
Premiere 21. März 2015
FoyerBühne Musiktheater Volksgarten
AB 4
RAUS AUS DEM HAUS
Kinderoper
Wiederaufnahme 4. April 2015
FoyerBühne Musiktheater Volksgarten
Stückentwicklung
Premiere 26. Juni 2015
Kammerspiele Promenade
Ein RitzeRatze-BilderBuch-MusikTheater-Abend
mit der HipHop Band TEXTA
Wiederaufnahme 22. Oktober 2014
BlackBox Musiktheater Volksgarten
AB 12
AB 15
NETBOY (ÖE)
SCHNEESCHUHHASEN
IM GLAS
AB 6
NUR EIN TAG
Schauspiel
Premiere 3. Dezember 2014
u\hof: OÖ Kulturquartier
RONJA RÄUBERTOCHTER
Theaterstück
Premiere 16. November 2014
Kammerspiele Promenade
MOVE.ON KIDS CONCERTS*
World Wide Web Jugenddrama
Premiere 6. Februar 2015
u\hof: OÖ Kulturquartier
LEBEN OHNE CHRIS Musical
Musical
Premiere 4. April 2015
Kammerspiele Promenade
Klassenzimmerstück
Wiederaufnahme Herbst 2014
Mobile Produktion
FREISPIEL
mit dem Bruckner Orchester Linz
Kammerspiele Promenade
* Titel und Termine der KIDS CONCERTS, SCHOOL CONCERTS und Jugendsinfoniekonzerte von MOVE.ON,
der Orchesterwerkstatt des Bruckner Orchesters Linz, entnehmen Sie bitte dem MOVE.ON-Jahresfolder.
THEATERPÄDAGOGIK
DAS THEATERPÄDAGOGISCHE
ANGEBOT
Theaterpädagogik bedeutet auf der einen Seite Kunstvermittlung und auf der anderen künstlerische
Praxis. Um diesem Kontext gerecht zu werden, gibt es am Landestheater Linz eine Vielzahl von kostenlosen theaterpädagogischen Angeboten, die sich insbesondere an Schulen (THEATER & SCHULE), aber
auch an einzelne theaterbegeisterte Jugendliche und Erwachsene (THEATER & FREIZEIT) richten.
Wir freuen uns über Ihr und euer Interesse und sind bereit zu gemeinsamen spannenden Projekten im
aktuellen Theatergeschehen!
Auf gute Zusammenarbeit,
Ihr/Euer Theaterpädagogik-Team
ANMELDUNG UND INFORMATIONEN
THEATERPÄDAGOGIK u\hof:
Anke Held
Telefon +43 (0)732 / 76 11-538
[email protected]
THEATERPÄDAGOGIK MUSIKTHEATER
(OPER, BALLETT, MUSICAL)
Nadine Grenzendörfer
Telefon +43 (0)732 / 76 11-555
grenzendoerfer@
landestheater-linz.at
MOVE.ON ORCHESTERWERKSTATT
Christiane Bähr
Telefon +43 (0)732 / 76 11-180
[email protected]
WEITERE INFORMATIONEN
auch in unserem im Juni 2014
erscheinenden Jahreskalender
für junges Publikum und auf
unseren Websites:
www.uhof.at
www.landestheater-linz.at
www.bruckner-orchester.at
THEATER & SCHULE
WORKSHOPS & PROJEKTE
PREMIERENKLASSENPROJEKT
Eine Klasse kann den Entstehungsprozess einer Inszenierung mitverfolgen. Das
Projekt umfasst: einen Einführungsworkshop in der Schule,
einen Arbeitsprobenbesuch,
den Premierenbesuch und eine
praktische Nachbereitung mit
Präsentation in der Schule.
EINFÜHRUNGSWORKSHOP
in der Schule oder im Theater
stattfindender Workshop (mindestens zwei Unterrichtseinheiten) zur Vorbereitung auf den
Vorstellungsbesuch
THEATERPÄDAGOGISCHE NACHBEREITUNG
Workshop, bei dem ausgehend
vom Vorstellungsbesuch Eindrücke in szenisch-spielerische
Ausdrucksformen gebracht und
Fragen zur Inszenierung diskutiert werden
DAS GROSSE THEATERPAKET
Dieses kostengünstige Angebot
für die 7. und 8. Schulstufe umfasst drei Vorstellungen (Supergute Tage, The Who’s Tommy,
Bühnenzauber) zu einem Gesamtpreis von € 15,00, Theaterpaket
Plus (inkl. Theatersport) € 20,00.
DIALOG IST ALLES!
Workshop zum Thema Sprache,
Rhetorik und Sprechtechnik mit
der Schauspielerin Eva-Maria
Aichner für Abschlussklassen
jeden Schultyps
MOVE.ON-WORKSHOPS
In der Schule, zur Vorbereitung
auf KIDS- bzw. SCHOOL-Concerts-Besuch
61
62
THEATERPÄDAGOGIK
TANZ IST SPORT
TänzerInnen beim täglichen
Trainieren beobachten und vom
Trainingsleiter erfahren, worauf
es ankommt. Der anschließende
Vorstellungsbesuch (Blind Date
oder Lala auf der Couch) endet
in einer Gesprächsrunde mit
TänzerInnen.
Für alle ab 15 Jahren
Blind Date: Jän. 2015
Lala auf der Couch: März 2015
BERUFSBILDER AM THEATER
Projekt für Schulklassen
SchülerInnen lernen ausgewählte
Berufe im Theaterarbeitsalltag
kennen und stellen diese im Rahmen einer Präsentation vor.
DAS KLANGFOYER FÜR GRUPPEN
Sehen! Hören! Ausprobieren!
Gruppen können das KlangFoyer
im Musiktheater am Volksgarten
in Workshops erleben. Multimediale Installationen laden zur
Erforschung von Musik und
Theater ein.
LEHRER/INNEN-SERVICE
LEHRER/INNENVORSTELLUNGEN:
u\hof: und Musiktheater im Gespräch
Kostenlose Informationsveranstaltungen zu ausgewählten Produktionen für LehrerInnen mit
Einführung und Nachgespräch
MUSIKTHEATERPÄDAGOGISCHE
LEHRER/INNENFORTBILDUNG
Methoden der szenischen Interpretation von Musiktheater am
Beispiel von Carmen kennenlernen
Termin: 11. Nov. 2014
KONTAKTLEHRER/INNEN
Theaterinteressierte PädagogInnen, die von uns Theaternews
erhalten und zu Treffen eingeladen werden; Anmeldung jederzeit möglich
PÄDAGOG/INN/EN-FORTBILDUNGEN
DES BRUCKNER ORCHESTERS LINZ
Weiterbildungsveranstaltungen
für PädagogInnen zu KIDS- und
SCHOOL-Concerts und für
KindergartenpädagogInnen zu
ausgewählten Themen
In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule OÖ, der
Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz und der
Direktion Bildung und Gesellschaft, Kinderbetreuung, Referat
Weiterbildung des Landes OÖ
BEGLEITMATERIAL u\hof:
Ausführliche Informationen zur
jeweiligen Produktion sowie
spiel- und theaterpädagogische
Ideen zur Vor- und Nachbereitung des u\hof: Vorstellungsbesuches
LEHRER/INNENBRIEF
Regelmäßige Informationen für
LehrerInnen
beziehbar als Printausgabe oder
Download auf www.uhof.at
THEATER & FREIZEIT
THEATERSTUDIOS
In den THEATERSTUDIOS treffen sich wöchentlich theaterbegeisterte Menschen aller Altersgruppen, um gemeinsam Theater
zu spielen und ihre individuellen
Fähigkeiten unter professioneller Anleitung zu erweitern. So
wird Theater als kreativer Ort
erfahrbar. Am Ende steht eine
Abschlusspräsentation.
Es sind keine schauspielerischen
Vorkenntnisse notwendig.
TeilnehmerInnen-Anzahl
begrenzt
THEATERSTUDIO 1
Für alle von 12 bis 15 Jahren
Zeitraum: Nov. 2014 bis Juni 2015
1 x wöchentlich, nachmittags,
3 Stunden
Anmeldeschluss: 15. Okt. 2014
THEATERSTUDIO 2
Für alle von 16 bis 25 Jahren
Zeitraum: Nov. 2014 bis Juni 2015
1 x wöchentlich, nachmittags,
3 Stunden
Anmeldeschluss: 15. Okt. 2014
THEATERSTUDIO 3
Pure Vocal Play mit dem
Vocalensemble LALÁ
Für alle von 16 bis 25 Jahren
Zeitraum: Nov. 2014 bis Juni 2015
1 x wöchentlich, nachmittags,
3 Stunden
Anmeldeschluss: 15. Okt. 2014
THEATERSTUDIO 4
Für alle von 10 bis 99 Jahren
Zeitraum: Nov. 2014 bis Juni 2015
1 x wöchentlich, nachmittags,
3 Stunden
Anmeldeschluss: 15. Okt. 2014
THEATERPÄDAGOGIK
DIE SPÄTBEWEGTEN
Tanz- und Bewegungskurs
für alle ab 50 Jahren
Zeitraum: Okt. 2014 bis Juni 2015
1 x wöchentlich, 90 bis 120 Min.
Anmeldeschluss: 30. Okt. 2014
KONTAKTSCHÜLER/INNEN &
KONTAKTSTUDENT/INN/EN
Regelmäßige Treffen für
Theaterinteressierte ab 14 Jahren
Probenbesuche, Workshops,
ExpertInnengespräche und
hautnahe Einblicke ins Theatergeschehen
Anmeldung jederzeit möglich!
1. Treffen: Ende Okt. 2014
JUNGKRITIKER/INNEN
Schreib- und theaterbegeisterte
Jugendliche ab 14 Jahren, die Rezensionen zu unseren Inszenierungen und Projekten verfassen
Anmeldeschluss: 20. Okt. 2014
SCHREIBWERKSTATT
Die SCHREIBWERKSTATT ist
für all jene ab 15 Jahren gedacht,
die gerne schreiben und Lust
darauf haben, zu einem vorgegebenen Thema Texte unterschiedlichen Formats zu kreieren. Ob
Kurzgeschichte, Ballade, Essay,
Gedicht oder Theaterstück –
jedes Genre ist erlaubt. Anleitung und Schützenhilfe dabei
gibt es von einem Profi.
Gemeinsam mit den THEATERSTUDIOS werden wir im
Rahmen eines Präsentationswochenendes im Juni 2015
sowohl die Ergebnisse der
THEATERSTUDIOS als auch
die Arbeiten aus der SCHREIBWERKSTATT präsentieren.
1. Treffen: Frühjahr 2015
TANZPROJEKT FÜR DIE GANZE FAMILIE
Gemeinsam mit den TänzerInnen des Ensembles werden neue
Bewegungsbilder zu Themen
und Motiven aus der Erzählung
Nussknacker und Mäusekönig entwickelt. Zum Abschluss werden
die Ergebnisse öffentlich präsentiert. (Kinder nur in Begleitung
eines ebenfalls teilnehmenden
Erwachsenen; weitere
Informationen auf Seite 35)
4., 5., 6. Dez. 2014
Den Anmeldetermin entnehmen
Sie bitte dem Theatermagazin
Oktober.
FREISPIEL – THEATER MIT JUGENDLICHEN
UND ERWACHSENEN
FREISPIELER/INNEN sind
musik- und theaterbegeisterte
Jugendliche und Erwachsene
aus Linz und Umgebung, die mit
Theaterprofis eine Inszenierung
erarbeiten, die dann im regulären Landestheaterspielplan läuft.
Heuer: Leben ohne Chris – Musical
unter der Regie von Heidelinde
Leutgöb
Für dieses Projekt werden
Jugendliche zwischen 15 und 21
Jahren gesucht.
Informationen zu Anmeldung
und Castings (Juni 2014) bei:
Nadine Grenzendörfer, [email protected],
+43 (0)732 / 76 11-555
(Informationen zum Stück auf
Seite 27)
Musical
THEATERCLUB
FREISPIEL
Monatliche Treffen für alle
Theaterinteressierten von
18 bis 88 Jahren
Es wird Probenbesuche, Workshops und KünstlerInnengespräche geben.
Anmeldung jederzeit möglich!
1. Treffen: Ende Okt. 2014
THEATERUNI 2015 – LEBENSWELTEN
Die THEATERUNI ist ein
kunstübergreifendes Projekt
und bedeutet 10 Tage Theater
intensiv erleben. Alle Informationen zum Programm ab
November 2014 auf der website
www.theateruni.at
Für alle von 15 bis 25 Jahren
Zeitraum: 13. bis 21. Feb. 2015
RING FREI! FÜR ERWACHSENE
Für alle, die den Ring des
Nibelungen kennenlernen
und sich mit anderen darüber
austauschen möchten
Siegfried
6./13./20./27. Okt. 2014
Jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr
Anmeldeschluss: 28. Sept. 2014
Götterdämmerung
19./26. Jän., 2./9. Feb. 2015
Jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr
Anmeldeschluss: 11. Jän. 2015
DAS KLANGFOYER EIGENSTÄNDIG
ERKUNDEN
Das KlangFoyer ist von Dienstag bis Samstag von 15.00 bis
18.30 Uhr für alle geöffnet, die
in die Welt des Musiktheaters
eintauchen möchten. Multimediale Installationen laden zur
eigenständigen Erforschung von
Musiktheater ein. Eintritt frei!
THEATERFÜHRUNGEN
an der Promenade und im
Musiktheater am Volksgarten
für SchülerInnen- und Erwachsenengruppen, Einzelpersonen
und Familien nach Vereinbarung
möglich
Informationen dazu im Abo- &
Service-Heft auf Seite 18.
63
ENSEMBLE
SPIELZEIT 2014/2015
ENSEMBLE 65
THEATERLEITUNG
Anke Held
Rainer Mennicken
Theaterpädagogin und
Dramaturgin u\hof:
Intendant
N.N.
Mag. a Sabina Reisenberger
Dramaturgie u\hof: und
Theaterpädagogik
Assistentin des Intendanten
Uwe Schmitz-Gielsdorf
Kaufmännischer Vorstandsdirektor
Brigitte Leitner
Assistentin des Kaufmännischen
Vorstandsdirektors
Helene von Orlowsky
Betriebsdirektorin
Reg.Rat Günther Rinnerthaler
Personalleiter und Stellvertreter des
Kaufmännischen Vorstandsdirektors
Ö F F E N T L I C H K E I T S A R B E I T,
MARKETING, PRESSE
Mag. a Viktoria von Aigner
Verantwortliche für Marketing
und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. a Inez Ardelt
Verantwortliche für Presseund Medienarbeit
Susanne Kuffner
Franz Huber
Sekretariat, Internetredaktion
Chefdramaturg
MUSIKTHEATER
Wolfgang Haendeler
Leitender Dramaturg Musiktheater
Thomas Barthol
Referent Musiktheater
Matthias Davids
Künstlerischer Leiter Musical
Mei Hong Lin
Ballettdirektorin
Gerhard Willert
Schauspieldirektor
John F. Kutil
Leiter u\hof: Theater für junges
Publikum
Philipp Olbeter
Technischer Leiter
Wolfgang Gumilar
Leiter Rechnungswesen/Controlling/IT
M U S I K V O R S TÄ N D E
Dennis Russell Davies
Opernchef und Chefdirigent des
Bruckner Orchesters Linz
Ingo Ingensand
Erster Kapellmeister
Georg Leopold
Chordirektor und Kapellmeister
Marc Reibel
Studienleiter und Kapellmeister
Daniel Linton-France
Kapellmeister und Korrepetitor
Takeshi Moriuchi
Kapellmeister und Korrepetitor
Kai Tietje
Karoline Gruber
Daniela Kurz
John F. Kutil
Uwe Eric Laufenberg
Rainer Mennicken
Amon Miyamoto
Anthony Pilavachi
Andrija Repec
André Turnheim
Tanja Weidner
Marianna Andreev
Andrija Repec
Regieassistenz und Abendspielleitung
BÜHNE UND KOSTÜME
Stefan Bleidorn
Stefan Brandtmayr
Laura Clausen
Tatjana Ivschina
Gisbert Jäkel
Angelika Daphne Katzinger
Cornelia Kraske
Boris Kudlička
Daniela Kurz
Silvia Merlo
Masatomo Ota
Florian Parbs
Christian Schmidleithner
Roy Spahn
Ulf Stengl
Antje Sternberg
Richard Stockinger
Katharina Weissenborn
Jacques le Roux
Matthäus Schmidlechner
Pedro Velázquez Díaz
GÄSTE OPER
Claudia Goebl
Kathryn Handsaker
Valentina Kutzarova
Fenja Lukas
Elena Nebera
Christa Ratzenböck
Ilia Vierlinger
Brigitta Waschnig
Astrid Weber
Michael Bedjai
Lars Cleveman
Igor Durlovski
Gerd Grochowski
Stefan Heidemann
William Mason
Klaus Dieter Paar
Albert Pesendorfer
Marcelo Puente
Tuomas Pursio
Joachim Rathke
Bjørn Waag
Michael Wagner
St. Florianer Sängerknaben
CHOR
Georg Leopold
Chordirektor
Martin Zeller
Musikalische Leitung Musical
und Kapellmeister
LICHTDESIGN
Assistent des Chordirektors
Marc Heinz
Evelyn Zincke
Bernhard Draxler
Adalbert Messany
Borys Sitarski
VIDEO
Assistentin des Chordirektors
DRAMATURGIE,
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, MARKETING UND
PRESSE
Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung
K ÜN S T L E R I S C HE S BE T R IE B S B ÜR O
Franz Huber
Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung
Daniel Spaw
Stefanos Vasileiadis
Korrepetitor Ballett
Ursula Wincor
Leitung Kinder- und Jugendchor in
Kooperation mit der OÖ Vokalakademie
Nebojša Krulanović
Chefdramaturg
Musiker für Schauspiel und Musical
Wolfgang Haendeler
GÄSTE
Leitender Dramaturg Musiktheater
Thomas Barthol
Dramaturg Musiktheater
Magdalena Hoisbauer
Dramaturgin Musiktheater
Arne Beeker
Dramaturg Musical
Ira Goldbecher
Dramaturgin Ballett
Nadine Grenzendörfer
Theaterpädagogin Musiktheater
Kathrin Bieligk
Dante Anzolini
Martin Braun
Kasper de Roo
David Wagner
D R A M AT U R G I E
Wolfgang Haendeler
Leitender Dramaturg Musiktheater
Thomas Barthol
Dramaturg Musiktheater
Magdalena Hoisbauer
Dramaturgin Musiktheater
Dramaturgin Schauspiel
REGIE
Matthias Döpke
Marianna Andreev
Elmar Goerden
Dramaturg Schauspiel
Falko Sternberg
Bartek Macias
CHOREOGR AFIE
Stephanie Erb
Daniela Kurz
OPERNENSEMBLE
Elisabeth Breuer
Bernadett Fodor
Sonja Gornik
Gotho Griesmeier
Katerina Hebelkova
Martha Hirschmann
Myung Joo Lee
Cheryl Lichter
Brit-Tone Müllertz
Karen Robertson
Martin Achrainer
Franz Binder
Seho Chang
Iurie Ciobanu
Nikolai Galkin
Sven Hjörleifsson
Hans-Günther Müller
Dominik Nekel
Junko Baba
Karin Behne
Jadviga Buddeus
In-Kyoung Cho
Ekaterina Karanescheva
Namsalma Khabtagaeva
Margaret Jung Kim
Yoon Mi Kim-Ernst
Sarolta Kovacs-Führlinger
Kateryna Lyashenko
Antoaneta Mineva
Naomi Miyoshi
Danuta Moskalik
Joanna Müller
Mitsuyo Okamoto
Vaida Raginskytė
Kerstin Rasche
Gabriele Salzbacher
Olga Anna Szabó
Ulrike Weixelbaumer
Isabelle Wernicke-Brîncoveanu
Jochen Bohnen
Ulf Bunde
Jang-Ik Byun
66
ENSEMBLE
Boris Daskalov
Siegfried Dietrich
Joschko Donchev
Claus Durstewitz
Eugen Fillo
Bonifacio Galván
Johann Gruber
Csaba Grünfelder
Seogmann Keum
Ville Lignell
Christian Mayer
Marius Mocan
Andrzej Petryka
Miguel Angel Santiago Sanpedro
Markus Schulz
Petar Asenov Stefanov
Andrzej Ulicz
Jonathan Whiteley
MUSICAL
Matthias Davids
Künstlerischer Leiter
Kai Tietje
Musikalische Leitung
und Kapellmeister
Arne Beeker
Dramaturg Musical
Philip Ranson
Rob Pelzer
N.N.
N.N.
N.N.
SCHAUSPIEL
GÄSTE MUSICAL
Assistenz des Schauspieldirektors
Anastasia Bain
Terja Diava
Suzana Novosel
Cindy Walther
Adi Wolf
Conchita Zandbergen
P R O D U K T I O N S B Ü R O S C H A U S P IE L
Eddie Cole
Christian Fröhlich
Peter-Andreas Landerl
Christian Alexander Müller
Philip Ranson
Stefan Schmitz
Zelotes Edmund Toliver
Craig Lemont Walters
Julius Williams
Kathrin Bieligk
BALLETT
Mei Hong Lin
Ballettdirektorin
Resident Dance Captain
Leonardo Barbu
David Wagner
Gast Musikalische Leitung
Choreografischer Assistent
und Ballettmeister
REGIE
Ira Goldbecher
Matthias Davids
Andy Hallwaxx
Anna Holzer
Heidelinde Leutgöb
Gil Mehmert
Dramaturgin Ballett
Anna Holzer
Dirk Hofacker
Chun-Hong Min
Bjanka Ursulov
Regieassistenz und Abendspielleitung
CHOREOGR AFIE
Simon Eichenberger
Neva Howard
Melissa King
BÜHNE UND KOSTÜME
Beatrice von Bomhard
Mathias Fischer-Dieskau
Susanne Hubrich
Judith Peter
Guido Petzold
Renate Schuler
Richard Stockinger
LICHTDESIGN
Michael Grundner
Guido Petzold
MUSICALENSEMBLE
Daniela Dett
Kristin Hölck
Ariana Schirasi-Fard
N.N.
CHOREOGR AFIE
Hae-Kyung Lee
Mei Hong Lin
BÜHNE UND KOSTÜME
BALLET TENSEMBLE
Rie Akiyama
Ilja van den Bosch
Nuria Gimenez Villarroya
Mireia González Fernández
Rutsuki Kanazawa Andressa Miyazato
N.N.
N.N.
Sakher Almonem
Damián Cortes Alberti
Julio Andrés Escudero
Wout Geers
Sven Gettkant
Alexander Novikov
Geoffroy Poplawski
Jonatan Salgado Romero
Gerhard Willert
Schauspieldirektor
N.N.
Wolfgang Dürnberger
Leiter
Wolfgang Berner
DR AMATURGIE
Franz Huber
Chefdramaturg
Dramaturgin Schauspiel
Matthias Döpke
Dramaturg Schauspiel
REGIE
Bastian Dulisch
Dominik Günther
Bernarda Horres
Steffen Höld
Verena Koch
John F. Kutil
Johannes von Matuschka
Tamsin Oglesby
Peter Pertusini
Ingo Putz
Katharina Schwarz
Gerhard Willert
Peter Wittenberg
Christian Wittmann
Anna de Mink
N.N.
Johanna Ullmann
Regieassistenz und Abendspielleitung
BÜHNE UND KOSTÜME
Stefan Brandtmayr
Stephanie Geiger
Jan Hax Halama
Dominique Hölzl
Anja Jungheinrich
Cornelia Kraske
Birgit Leitzinger
Ute Lindenbeck
Georg Lindorfer
Sabine Mader
Florian Parbs
Alexandra Pitz
Dido Victoria Sargent
Heike Vollmer
Johannes Weckl
SCHAUSPIELENSEMBLE
Eva-Maria Aichner
Bettina Buchholz
Anna Eger
Katharina Hofmann
Barbara Novotny
Gunda Schanderer
Katharina Vötter
Angela Waidmann
Katharina Wawrik
Jenny Weichert
Aurel von Arx
Thomas Bammer
Georg Bonn
Björn Büchner
Bastian Dulisch
Sven-Christian Habich
Sebastian Hufschmidt
Thomas Kasten
Erich Josef Langwiesner
Stefan Matousch
Christian Manuel Oliveira
Markus Pendzialek
Peter Pertusini
Vasilij Sotke
Lukas Spisser
Lutz Zeidler
GÄSTE
Christine Kaufmann
Manuela Linshalm
Nina Sarita Balthasar
Nikolaus Habjan
u\hof: THEATER FÜR
JUNGES PUBLIKUM
John F. Kutil
Leiter
Anke Held
Theaterpädagogin und
Dramaturgin u\hof:
N.N.
Dramaturgie u\hof: und
Theaterpädagogik
Ramona von Bassewitz
Öffentlichkeitsarbeit
Eva Haunschmid
Susanne Höchtel
Organisation und Verkauf
REGIE
VIDEO
John F. Kutil
Margit Mezgolich
Julia Ransmayr
Dora Schneider
René Liebert
Stefanie Altenhofer
SCHAUSPIELMUSIK
Regieassistentin
Nebojša Krulanović
Eva Reiter
Franz Flieger Stoegner
TEXTA
BÜHNE UND KOSTÜME
Birgit Beham
Alexandra Burgstaller
Julia Edlmair
ENSEMBLE 67
Dominique Hölzl
Dido Victoria Sargent
Reinhard Taurer
Natascha Wöss
TECHNIK
MUSIK
Dipl.-Ing. Johannes Böhner
Clemens Pichler
Thomas Richter
David Wagner
VIDEO
Sarah Schnauer
LEITUNG TECHNIK
Philipp Olbeter
Technischer Leiter
Leiter Bühnentechnik und Stellvertreter des Technischen Leiters
Kerstin Wieltsch
Leiterin Dekorationswerkstätten
Richard Stockinger
Leiter Kostümwesen
u\ h o f: E N S E M B L E
Mirela Muhovic
Sabrina Rupp
Katharina Stehr
Mag. Renate Schuler
Tobias Eiselt
Christopher Goetzie
GÄSTE
Julia Wachsmann
BÜHNE N - UND K O S T ÜM A S SIS T E N Z
Birgit Leitzinger
Dominique Hölzl
Elisabeth Madlmayr
Christian Schmidleithner
Anna Voglmayr
INSPIZIENTINNEN
Christian Bauer
Felix Goldbeck
Elisabeth Kasten
Gabriela Korntner
Marko Pammer
Susanne Pauzenberger
SOUFFLAGE
Ioana Calomfirescu
Isolde Hulan
Angela Smejkal
N.N.
S TAT I S T E R I E
Marianna Andreev
Wolfgang Dürnberger
Leiterin Maskenbildnerei
a
Leiterin Fundus
Brigitte Hamar, BA
Projektabwicklung /
Bühnenbildevaluierung
Eva Steininger
Assistenz Technische Leitung
Gertrude Pargfrieder
Stefan Lindberg
Leiter
N.N.
Stellvertretung des Leiters
Johann Doppler
Franz Fleischanderl
Mathias Mayrhofer
Josef Madlmeir
MALERSAAL
Mag. Wolfgang Preinfalk
Leiter
Daniela Eremia
Gerhard Kaukal
Peter Lindenberger
Dietmar Pickering
Christian Ramsebner
TISCHLEREI
BELEUCHTUNG
Alois Elmecker
Gerhard Hofer
Herbert Wachs
Leiter
Meister
Stellvertreter des Leiters
Raphael Gragger
Helmut Langeder
Christian Madlmair
Karl Madlmair
Christian Pfeiffer
Gerhard Rudlstorfer
Helmut Sachsenhofer
Clemens Staudinger
Johann ThalhammerAllerstorfer
Gottfried Aumayr
Manfred Blöchl
Martin Böck
Gerhard Engleder
Daniel Lengauer
Franz Peterseil
Manfred Stöglehner
Gernot Franz
BÜHNENTECHNIK
S C H A U S P I E L H A U S / u\ h o f:
Albert Sohm
Johann Hofbauer
Beleuchtungsinspektor
Helmut Janacs
Stellvertreter des
Beleuchtungsinspektors
Josef Ausserwöger
Ivo Iossifov
Herbert Sachsenhofer
Meister
Christian Barfuß
Markus Enrico Essl
Richard Kopatsch
Thomas Mondl
Dieter Neppig
Michael Oberhofer
Franz Pichler
Gerhard Reingruber
Patrick Rohregger
Martina Schelmbauer
Oliver Stoiber
B Ü H N E N T E C H N I K M U S I K T H E AT E R
Norbert Hussar
Obermeister
FOTOGR AFEN
WEBKONZEPTION UND
W E B K O M M U N I K AT I O N
Hermann Birngruber
Obermeister
Obermeister und Stellvertreter
des Leiters Bühnentechnik
Claudia Erblehner
SCHLOSSEREI
Karl Josef Ratzenböck
Wolfgang Rudlstorfer
GR AFIK
BÜHNENTECHNIK
K AMMERSPIELE
Jens Kniebe
Grahame Rogers
Jennifer Spohn
Sekretariat
Leitung
Christian Brachwitz
Karl Forster
Petra Moser
Patrick Pfeiffer
Sigrid Rauchdobler
Reinhard Winkler
Josef Höglinger
Andreas Kaspar
Johann Kneidinger
Franz Krennmayr
Andreas Kutsenich
Gerald Leonfellner
Herbert Mayr
Kajetan Mayrwöger
Andreas Michl
Matthias Narzt
Sebastian Parzer
Wilhelm Pihringer
Gerald Preinfalk
Jakob Pumberger
Lukas Pürstinger
Markus Schicker
Clemens Staudinger
Günter Traxler
Adrian Ulz
Thomas Pichler
Johann Sachsenhofer
Werner Seemann
Philipp Spiegl
Siegfried Wagner
Horst Winkler
Meister
Christian Bayerl
Peter Brandner
Jürgen Fattinger
Wilhelm Gattringer
Gottfried Hofbauer
Christian Pauli
Johann Birngruber
TA P E Z I E R E R E I
Leiter
Stellvertreter des Leiters
Obermeister Bühne
Walter Plank
Andreas Erlinger
E L E K T R O W E R K S TÄT T E
Meister Beleuchtung
Kevin Kögl
Franz Plöchl
REQUISITE
N.N.
Leitung
Wolfgang Penz
Stellvertreter des Leiters
Christian Haslberger
Evelyn Kuntscher
Daniel Schleimer
Linda Stadler
Stefan Steininger
Peter Weissensteiner
TONTECHNIK
Robert Doppler
Leiter
Christian Börner
Stellvertreter des Leiters
Rainer Führlinger
Peter Guttenbrunner
Christian Innendorfer
Leiter
KOSTÜMWESEN
Richard Stockinger
Leiter
DAMENSCHNEIDEREI
Christa Dollhäubl
Leiterin
Elisabeth Fürst
Stellvertreterin der Leiterin
Judith Lampl
Michaela Lampl*
Barbara Leitner
Christine Panholzer
Verena Schinnerl
Dinah Seyr**
Larysa Shcheblanova
Ingeborg Wolschlager
Gilrun Ulrike Griesmeier
Lehrling
68
ENSEMBLE
BRUCKNER ORCHESTER LINZ
CHOR DES LANDESTHEATERS LINZ
KINDER- UND JUGENDCHOR DES LANDESTHEATERS LINZ
ENSEMBLE 69
TECHNISCHES FACILIT Y
MANAGEMENT
HERRENSCHNEIDEREI
FUNDUS
Raimund Steininger
Mag. a Renate Schuler
Leiter
Leiterin
Alfred Paireder
Anton Fenzl
Rosemarie Falkner
Brigitte Puttinger
Ing. Michael Preinfalk
Stellvertreter des Leiters
Anita Fabian
Harald Königstorfer
Silvia Homolka
Freya Korthals
Hanumsha Lushi**
Berta Ottensamer
Viktoria Steininger
Sara Wagner
Lehrling
Dido Victoria Sargent
Margot Schützeneder
Modistinnen
Kornelia Morath
Färberin/Kostümmalerin
DAMENGARDEROBE
Doris Hornsey
Leiterin
Beatrix Aigner
Jaqueline Anzengruber
Eva Kappelmüller
Sanja Milanovic
Rebecca Wakolbinger
Kathrin Winter
HERRENGARDEROBE
Doris Hornsey
Leiterin
Roswitha Allerstorfer
Gerlinde Breuer
Krisztina Doktor
Katrin Herlbauer
Clemens Krößwang
Mariana Lippacher
Hanna Menzl**
MASKENBILDNEREI
Mirela Muhovic
Leiterin
Alexander Raid
Stellvertreter der Leiterin
DAMENMASKE
Gerlinde Matousch
Leiterin
Anita Bachl
Martina Bauer-Ulz
Verena Fingerlos
Karoline Hahnel
Sybille Hussar
Elisabeth Rameder
Maria Schubert
HERRENMASKE
Jessica Aistleitner
Martina Kartheuser
Andrea Pammer
Sarah Reisinger
Jasmin Wörister
Kai Wustlich
VERWALTUNG
P E R S O N A LW E S E N
Reg.Rat. Günther Rinnerthaler
Leiter
Mag. a Sarah Dullinger
Sekretariat
Christa Obermüller
Sekretariat
Veronika Retschitskaja
Archivarin
BOTE
Erich Traxler
RECHNUNGSWESEN /
CONTROLLING / IT
Wolfgang Gumilar
Leiter
Felix Austerhuber
Daniel Hois
Erich Hollinger
Ursula Lintner
Renate Meindl
Manuela Mühleder
Daniela Rammer
Matthias Siedl
Manuela Wöss
JURISTIN
Leiter
Assistenz
Mag. Siegfried Brandl
Leiter Gebäudetechnik
Walter Peherstorfer
Leiter Haustechnik
Harald Brenner
Martin Buchhas
Alois Fabian
Stefan Filipp
Felix Gal
Wolfgang Leitner
Kurt Rathmayr
Herbert Sonnleitner
William Barrett Travis
Martin Wögerer
K AUFMÄNNISCHES FACILIT Y
MANAGEMENT / EINK AUF
Johann Neumüller
Leiter
Christa Gintenstorfer
Doris Klampferer
Andreas Schwaiger
Daniel Luckeneder
Lehrling
EMPFANG / TELEFONISTIN
Michaela Peterstorfer
PORTIERE
Hildegard Duda
Gerald Kwetina
Werner Lechner
Albert Mairhofer
Mag. a Silvia Messner*
Mag. a Simone Zaunmair**
BETRIEBSFEUERWEHR
VERK AUFSMARKETING
Kommandant
Mag. Leo Lindtner
Johann Gattringer
Leiter
Gerhard Anderwald
Stellvertreter des Kommandanten
K ARTENSERVICE
Roland Ennikl
Josef Fölser
Siegfried Haiböck
Klaus Jank
Josef Oberpeilsteiner
Franz Reifauer
Herta Wöss
REINIGUNGSPERSONAL
Anton Butter
Simon Ertl, MA
Sonja Fröschl
Eva Maria Schütz
Leiterin
Margit Kofler
Eva-Maria Jungmaier
Brigitte Leimlehner
Mag. a Maria Ogawa
Sabine Ortner
Ingrid Sailler
Ulrike Valenti
Petra Wetzenstein
Anna Wimmer
FACILIT Y MANAGEMENT
Johann Neumüller
Alfred Paireder
Leiter
Ion Oaie
Leiter Gebäudereinigung
Elfriede Diendorfer
Stellvertreterin des Leiters
Fatmir Aliu
Zagorka Beronja
Bonita Dinier
Katica Dubravčić
Jadranka Dubravčić
Mimoza Fekollari
Renate Kaiser
Adelina Kopecky
Claudia Magauer
Sabiha Mehic
Monika Palatinus*
Beata Rakoczi
Rinzing Namgyal Tashitsang
Diyana Toteva
Aldona Wojtowicz
BILLETEURE/BILLETEUSEN
Ferdinand Scheuringer
Oberbilleteur Musiktheater /
Schauspielhaus
Anna Gasselseder
Oberbilleteuse Kammerspiele
Joachim Wernhart
Oberbilleteur u\hof:
Michael Ahrer
Elisabeth Sophie Asanger
Karin Brandecker
Martina Brand-Jost
Mag. Claus Brandstätter
Renate Dowertil
Thomas Egresi
Roswitha Foidl
Gudrun Gierlinger
Valentin Gradischnig
Christina Hacker
Gertraud Jacob
Vessela Kalkandjieva
Lisa Kronsteiner
Ingrid Labner
Astrid Lechner
Karl Lindner
Aurelia Mahringer
Elke Maria Neuböck
Julia Nusko
Ulrike Panholzer
Eva Peter
Silke Richter
Margarethe Schoberleitner
Mag. a Magdalena Sonnberger
Otto Voggenreiter
Bouchra Walchshofer
Christina Wallauch
GARDEROBENPERSONAL
Monika Auberger
Katarel-Nada Heneidi
Johanna Knapitsch
Monika Moder
Mag. a Maria Moser
Nina Mikhyeyeva
Michaela Pirhofer
Therese Stingl
Silvia Stoyanova
Gerlinde Waidmann
Karin Ziehengraser
B E T R I E B S R ÄT E
Susanne Pauzenberger
BRV des Künstlerischen Personals
Johann Stütz
BRV der Arbeiter und Angestellten
* Karenz
** Karenzvertretung
Stand: 20. Februar 2014
70
ENSEMBLE UND BRUCKNER ORCHESTER LINZ
BRUCKNER ORCHESTER LINZ
ORCHESTERLEITUNG
Resident Conductor
Svetlana Teplova
Sayaka Kira
Shushanik Aleksanyan
Rieko Aikawa
MMag. a Elisabeth Eibensteiner
Sandra Milla
Roman Krainz**
Radu Cristescu**
Claire Quezel**
Heinrich Schiff
VIOLA
Dennis Russell Davies
Chefdirigent
Uwe Schmitz-Gielsdorf
Kaufmännischer Vorstandsdirektor
Dr. Heribert Schröder
Künstlerischer Direktor
Ingo Ingensand
Erster Gastdirigent
ORCHESTERMITGLIEDER
KONZERTMEISTER
Heinz Haunold
Lui Chan
Dr. Tomasz Liebig
Mario Seriakov
I. VIOLINE
Piotr Gladki
Ingrun Findeis-Gröpler
Chie Akasaka-Schaupp
Iva Nikolova
Peter Beer
Yuko Buchmann
Gordana Pirstinger
Gudrun Geyer
Simone Schreiberhuber
Claudia Federspieler
Vera Kral
Mag. a Ana Pauk, MAS
Josef Herzer
Evelyn Höllwerth
Josef Fuchsluger
Judith Maria Längle
Julia Kürner
Mag. Stefan Pöchhacker
Elisabeth Nusko*
Roman Krainz**
Radu Cristescu**
Claire Quezel**
II. VIOLINE
Thomas Schaupp
Johanna Bohnen
Jochen Gröpler
Jana Kuhlmann
Răzvan Negoită
Tajana Novosel-Weitzer
Prof. Reinhold Kronawittleithner
Hartwig Munz
Wolfgang Zimmermann
Mag. Sorin Stefan
Mag. Alois Mares
Sonja Hollerweger
Walter Haas
Mag. Gunter Glössl
Laura-Maria Jungwirth
Gerhard Paal
Ulrike Landsmann
Thomas Koslowsky
Monika Hemetsberger
Gerhard Pitsch
Sabine Luger M.A. M.A.
Mag. a Gerda Fritzsche
Joachim Brandl
Clemens Rechberger
N.N.
Eva Klambauer**
VIOLONCELLO
Prof. Elisabeth Bauer
Bernhard Walchshofer
Stefan Tittgen
Maria Vorraber
Mitsuaki Vorraber
Susanne Lehner
Eva Voggenberger
Doris Leibovitz
Bernadett Valik
Mag. Bertin Christelbauer
Annekatrin Flick
Un Mi Han**
KONTR ABASS
Prof. Stanislaw Pasierski
Alvin Staple
Filip Cortés
Erich Buchmann
Herwig Krainz
José Antonio Cortez Cortés
Yamato Moritake
Josef Schachreiter
FLÖTE
Christian Landsmann
Ildiko Deak
Angela Kirchner
Gudrun Hirt-Hochreiner
Anneliese Fuchsluger
OBOE
HARFE
Franz Scherzer
Jan Andreas Mendel
Susanne Spitzer
Martin Kleinecke
N.N.
Werner Karlinger
Heidi Reicher*
KL ARINET TE
MANAGEMENT UND
ORGANISATION
Günther Gradischnig
Kathrin Moser
Josef Fahrnberger
Herbert Hackl
Gernot Fresacher
Mag. a Judith Mühlfellner
Oliver Deak
FAGOT T
Archivar
Johannes Platzer
Nadia Perathoner
Clemens Wöß
Johannes Wregg
Bernhard Krabatsch
HORN
Robert Schnepps
Christian Pöttinger
Madeleine Dahlberg
Kurt Deutsch
Johann Kreuzhuber
Walter Pauzenberger
Thomas Fischer
Bernhard Obernhuber
Marco Baumann*
TROMPETE
Mag. Gerhard Fluch
Markus Eder
Prof. Werner Steinmetz
Hannes Peer
Regina Angerer-Bründlinger
POSAUNE
James Justin Kent
Moshe Leibovitz
Anton Miesenberger
Walter Schiffler
Dr. Albert Landertinger
Gerald Pöttinger*
TUBA
Christian Penz
Jakob Wenigwieser**
PAUKE UND SCHL AGWERK
Leonhard Schmidinger
Alfred Steindl
Vladimir Petrov
Dr. Karl Hundstorfer
Christian Enzenhofer
Fabian Homar
Christoph Siezen**
Alexander Georgiev**
Generalsekretär
Reg.Rat Günther Rinnerthaler
Personalleiter
Dr. Karl Hundstorfer
Orchesterinspektor
Igor Retschitsky
Manuel Höfer
Assistenz der Orchesterleitung
Sebastian Hazod
Assistenz der Orchesterleitung,
Öffentlichkeitsarbeit
Mag. a Magdalena Hoisbauer
Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen
Dr. Albert Landertinger
Dr. Heribert Schröder
Christiane Bähr
Orchesterwerkstatt MOVE.ON
Josef Fuchsluger
Betriebsratsvorsitzender
Herbert Wiederstein
Leiter Orchesterwarte
René Höglinger
Gerhard Hartl
Orchesterwarte
*
**
Substitut
Orchesterakademie
Stand: 20. Februar 2014
ENSEMBLE 71
MARTIN ACHRAINER
FRANZ BINDER
OPER /
OPERETTE
ELISABETH BREUER
SEHO CHANG
IURIE CIOBANU
BERNADETT FODOR
NIKOLAI GALKIN
SONJA GORNIK
GOTHO GRIESMEIER
KATERINA HEBELKOVA
OPER / OPERETTE
72 ENSEMBLE
MARTHA HIRSCHMANN
SVEN HJÖRLEIFSSON
MYUNG JOO LEE
CHERYL LICHTER
HANS-GÜNTHER MÜLLER
BRIT-TONE MÜLLERTZ
DOMINIK NEKEL
KAREN ROBERTSON
JACQUES LE ROUX
MATTHÄUS SCHMIDLECHNER
PEDRO VELÁZQUEZ DÍAZ
OPER / OPERETTE
73
DANIELA DETT
MUSICAL
KRISTIN HÖLCK
ROB PELZER
ARIANA SCHIRASI-FARD
MUSICAL
74
ENSEMBLE
RIE AKIYAMA
SAKHER ALMONEM
ILJA VAN DEN BOSCH
BALLETT
DAMIÁN CORTES ALBERTI
JULIO ANDRÉS ESCUDERO
WOUT GEERS
SVEN GETTKANT
NURIA GIMENEZ VILLARROYA
MIREIA GONZÁLEZ FERNÁNDEZ
RUTSUKI KANAZAWA
BALLETT
ENSEMBLE 75
ANDRESSA MIYAZATO
ALEXANDER NOVIKOV
JONATAN SALGADO ROMERO
BALLETT
GEOFFROY POPLAWSKI
76 ENSEMBLE
EVA-MARIA AICHNER
AUREL VON ARX
THOMAS BAMMER
GEORG BONN
BETTINA BUCHHOLZ
BJÖRN BÜCHNER
BASTIAN DULISCH
ANNA EGER
SVEN-CHRISTIAN HABICH
KATHARINA HOFMANN
SEBASTIAN HUFSCHMIDT
THOMAS KASTEN
SCHAUSPIEL
ENSEMBLE 77
ERICH JOSEF LANGWIESNER
STEFAN MATOUSCH
BARBARA NOVOTNY
SCHAUSPIEL
CHRISTIAN MANUEL OLIVEIRA
MARKUS PENDZIALEK
PETER PERTUSINI
GUNDA SCHANDERER
VASILIJ SOTKE
LUKAS SPISSER
KATHARINA VÖTTER
SCHAUSPIEL
78 ENSEMBLE
ANGELA WAIDMANN
KATHARINA WAWRIK
JENNY WEICHERT
LUTZ ZEIDLER
u\hof:
TOBIAS EISELT
CHRISTOPHER GOETZIE
SABRINA RUPP
SCHAUSPIEL
u\hof:
KATHARINA STEHR
ENSEMBLE 79
KARTEN UND ABOS
DETAILLIERTE INFORMATIONEN ENTNEHMEN SIE BITTE DEM BEILIEGENDEN ABO- & SERVICEHEFT
KARTENSERVICE
KONTAKT
Kartenservice 0800 218 000 (kostenfrei aus Österreich)
Telefon International +43 (0)732 / 76 11-400
E-Mail [email protected]
Fax +43 (0)732 / 76 11-105
SCHRIFTLICHE KARTENBESTELLUNGEN AN
Landestheater Linz, Kartenservice
Promenade 39, 4020 Linz
TICKETS ONLINE
www.landestheater-linz.at
Eintrittskarten rund um die Uhr, einfach, bequem
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KARTEN- UND ABO-SERVICE
IM MUSIKTHEATER AM VOLKSGARTEN UND IM SCHAUSPIELHAUS AN DER PROMENADE
ÖFFNUNGSZEITEN KARTENSERVICE
Montag – Freitag 9.00 – 18.00 Uhr
Samstag
9.00 – 12.30 Uhr
sonn- und feiertags geschlossen*
Vorstellung auf Namen reserviert. Erfolgt kein
Kauf bis zum Ablauf dieser Frist, gilt die Reservierung als automatisch storniert und die Karten
gehen in den Verkauf.
ÖFFNUNGSZEITEN ABO-SERVICE
TELEFON VORSTELLUNGSKASSEN (KOSTENFREI)
Montag – Freitag 9.00 – 16.30 Uhr
sonn- und feiertags geschlossen*
*ebenso am Heiligen Abend und am Karfreitag
TELEFON ABO-SERVICE
0800 218 000-4
(kostenfrei aus ganz Österreich)
REISEBÜROS UND REISEVERANSTALTER
Bitte wenden Sie sich für Informationen und Kartenbestellungen an Sonja Fröschl, +43 (0)732 / 76 11-824,
[email protected]
ÖFFNUNGSZEITEN VORSTELLUNGSKASSEN
Großer Saal Musiktheater, Schauspielhaus und
Kammerspiele: 1½ Stunden vor Vorstellungsbeginn
BlackBox, BlackBox Lounge, FoyerBühne, u\hof:
1 Stunde vor Vorstellungsbeginn
NEU: VORBESTELLTE KARTEN
Eine Reservierung von Karten ist möglich.
Karten werden bis längstens eine Woche vor der
Musiktheater Volksgarten
Schauspielhaus Promenade
Kammerspiele Promenade
u\hof: im OÖ Kulturquartier
0800 218 000-1
0800 218 000-2
0800 218 000-3
0800 218 000-5
ADRESSEN SPIELSTÄTTEN
Musiktheater
Schauspielhaus
Kammerspiele
u\hof:
Am Volksgarten 1
Promenade 39
Promenade 39
OÖ Kulturquartier,
Landstraße 31, Untergeschoss
VORVERKAUFSBEGINN FÜR DIE SPIELZEIT 2014/2015:
10. März 2014
SILVESTERVORSTELLUNGEN 2014:
Musiktheater Volksgarten Die Csárdásfürstin
Kammerspiele Promenade Funkelnde Geister
BlackBox Lounge The World Goes ’Round
(doppelte Preise, keine Ermäßigungen)
KARTENBÜROS
KARTENBÜRO PIRNGRUBER
Landstraße 34, 4020 Linz
Telefon +43 (0)732 / 77 28 33
[email protected]
www.pirngruber.com
Montag – Freitag 9.00 – 18.00 Uhr
Samstag
9.00 – 13.00 Uhr
LINZER KARTENBÜRO
Herrenstraße 4, 4020 Linz
Telefon +43 (0)732 / 77 88 00
[email protected]
www.kdschroeder.at
Montag – Freitag 9.00 – 18.00 Uhr
Samstag
9.00 – 12.00 Uhr
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informieren wir Sie in beiliegendem Abo- & Serviceheft, im Abo-Service
unter 0800 218 000-4, in den Theaterpublikationen und auf:
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IMPRESSUM
MEDIENINHABER UND HERAUSGEBER
REDAKTION Thomas Barthol, Arne Beeker,
Normal, S. 22 Reinhard Winkler Babytalk,
OÖ. Theater und Orchester GmbH,
Kathrin Bieligk, Matthias Döpke,
S. 28/29 Ursula Kaufmann Schwanen-
Landestheater Linz
Ira Goldbecher, Wolfgang Haendeler,
gesang, S. 30/31 Ursula Kaufmann
Promenade 39, 4020 Linz
Magdalena Hoisbauer, Anke Held,
Schwanengesang, S. 36/37 Patrick Pfeiffer
Tel. +43 (0)732 / 76 11-0, Fax DW 539
Franz Huber, Katrin Maiwald
Othello, S. 38/39 Patrick Pfeiffer Die
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KONZEPTION
Wiedervereinigung der beiden Koreas,
Firmenbuchnummer: 265841 v,
EN GARDE Interdisciplinary GmbH
S. 40 Thomas M. Jauk Ivanov,
Firmenbuchgericht: Landesgericht Linz;
SATZ
S. 54/55 Reinhard Winkler Schule mit
weitere Angaben auf
Susanne Kuffner, Gerhard Wenzlhumer
Clowns, S. 56 Reinhard Winkler
FOTOS Titelseite Sigrid Rauchdobler
Schlimmes Ende
www.landestheater-linz.at, Impressum
Musiktheater am Volksgarten,
DRUCK Gutenberg-Werbering,
INTENDANT Rainer Mennicken
KAUFMÄNNISCHER VORSTANDSDIREKTOR
S. 2/3 Christian Brachwitz Dido und
Gesellschaft m.b.H., Linz
Aeneas, S. 4/5 Reinhard Winkler Die
Änderungen, Irrtümer, Satz- oder
Uwe Schmitz-Gielsdorf
Zauberflöte, S. 6 Karl Forster Das
Druckfehler vorbehalten
TERMINE Helene von Orlowsky
SCHLUSSREDAKTION Viktoria von Aigner
Rheingold, S. 18/19 Barbara Palffy The
Wiz, S. 20/21 Christian Brachwitz Next to
STAND 20. Februar 2014
„Wir schützen unsere Welt, damit sie
auch für Generationen nach uns
lebenswert bleibt.“
Cecilia Johnsson, Environmental Manager, Schweden
Für eine Welt, in der wir auch morgen noch gerne leben, übernehmen wir mit ganzem
Herzen die Verantwortung. Es ist diese Überzeugung, diese Freude an der Herausforderung, die uns alle ausmacht. Wir nehmen die Zukunft in die Hand.
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www.omegawatches.com
IN IHRER EIGENEN KLEINEN WELT
Die winzigen Bestandteile unserer
mechanischen Werke bewegen sich im
Rhythmus unseres Lebens – und haben
uns bei einigen der größten Abenteuer
der Menschheit begleitet.
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