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Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Kunst und Kultur
Kultur umfaßt alle schöpferischen
Leistungen, die darauf gerichtet
sind, die Welt in der wir leben zu
gestalten, zu vermenschlichen und
auf eine lebenswerte Zukunft hin
weiterzuentwickeln.
Kultur bietet Reflexion der Alltagswirklichkeit und ihrer
Voraussetzungen, als Mittel zur Orientierung und Gestaltung.
Da Kultur nur im gesellschaftlichen Zusammenhang zu
schaffen ist, kann Kultur nicht als bloß individuelle
Leistung und auch nicht als in der Zeit absolut begriffen
werden, sondern (laut Herder) als “Lebensgestalt von
Nationen, Völkern und Gemeinschaften”.
Kulturschaffende versuchen, durch Kunst als
Produktiv- und Emanzipationskraft dem Fortschritt
humane Dimensionen zurückzugeben.
Kunst und Kultur sind kein Nebenprodukt
der Gesellschaft, sondern ein unabdingbarer
Bestandteil, ein konstituierendes Merkmal
unserer Ganzheit, eine Lebensform und
somit Ausdruck des inneren Erlebens, der
Denk- und Gefühlsinhalte.
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
KulturveranstalterInnen
Die Veranstalterin/ der Veranstalter ist VermittlerIn
von „kulturellem Geschehen“. Sie/er sorgt dafür,
daß Kunst vors Volk und Publikum zur/m
KünstlerIn kommt. Sie/er ist VermittlerIn von sich
darstellender Kunst und veranlaßt gemeinsames
Erleben und Begegnung.
Traditionelle Institutionen als Veranstalter
(hochkulturelle Einrichtungen)
Diese sind meist stark mit der öffentlichen
Hand verbunden (auch budgetär) und sind
meist träge im Umgang mit neuen Kultur- und
Kunstformen. Ebenso können Prestige- oder
politische Interessen die Programme der
etablierten Kulturstätten beeinflussen
Kommerzielle VeranstalterInnen
(Agenturen)
Im Gegensatz zum/r institutionalisierten will
und muß der/die kommerzielle VeranstalterIn
- ohne Förderungen - mit seinen/ihren
Veranstaltungen Geld verdienen, um von
seiner/ihrer Arbeit leben zu können. Fragen
der Wirtschaftlichkeit (Angebot/ Nachfrage,
Kosten/ Nutzen Analysen) müssen hier
dominieren.
Freie Kulturinitiativen
Nichtkommerzielle, autonome, nicht auf Gewinn ausgerichtete
KulturvermittlerInnen, mit dem Anspruch der Dezentralisierung
des kulturellen Angebotes, der Belebung der ortseigenen
Kulturszene und Angebot an kulturellen Ereignissen, die von den
anderen KulturvermittlerInnen vernachlässigt werden. (sog.
„Randgruppen“, avantgardistische Kunst etc.) Schwerpunkt auf
Vermittlung zeitgenössischer Kunst und Kultur.
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Kulturinitiativen
In den 70er Jahren entstand ein sich dynamisch
entwickelndes
Spektrum
an
autonomen,
kulturellen Initiativen, neuen kulturellen Orten
und Kommunikationsformen, in dessen Rahmen
spezifische Innovationen im Bereich Musik,
Theater, Tanz, Kabarett etc. erfolgten. Basis für
diese Kulturentwicklung (Basiskultur) bildet das
Recht auf Teilnahme jedes Menschen am
kulturellen Leben der Gemeinschaft und der
Abbau des regionalen und sozialen Gefälles im
Sinne der Demokratisierung von Kultur und
deren Rezeption.
Dieser Bereich wurde in des 80er Jahren
quantitativ und qualitativ weiterentwickelt.
Neben seiner ansatzweise in Gang
gekommenen Institutionalisierung und
Organisierung,
der
zunehmenden
Professionalisierung und Spezialisierung
ist die freie Kulturarbeit vor allem durch
seine dezentrale Struktur und des immer
größer werdenden Publikumszustroms
gekennzeichnet.
Neue
Publikumsschichten, die von dem traditionellen
Kulturbetrieb nicht erfaßt wurden, konnten
gewonnen werden.
Die Förderung der Kulturentwicklung und Kulturinitiativen schließt an kulturelle Demokratisierungs- und
Dezentralisierungskonzepte an. Im Sinne einer grenzüberschreitenden Kulturdefinition sind Begriffe wie Hochkultur
und Subkultur dann irreführend, wenn sie Über- und Unterordnung einzelner Kulturformen suggerieren.
Bedeutsamkeit erlangt kulturelle Aktivität erst, indem sie ihre Aufgabe im kulturellen Ganzen bestmöglich erfüllt.
Gerade in den verschiedenen Ausprägungen und Aufgaben ist Kultur unteilbar. Dies macht eine auf Vielfalt
ausgerichtete Förderung der Kulturentwicklung durch die öffentliche Hand nötig.
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Kulturinitiativen in Kärnten
Etwa 45 Kulturinitiativen
Charakteristika / Schwerpunkte
produzierende und / oder
veranstaltende Gruppen
• kontinuierliche Arbeit
• starke regionale Verankerung
• kulturpolitische Modellhaftigkeit der Arbeit
• selbstbestimmte, autonome Programmgestaltung
• Einbeziehung übergreifender Veranstaltungsformen und
kultureller Inhalte
• Suchen und Einbringen neuer Ideen auf den Gebieten der Kultur
und Kulturvermittlung
• Bemühung um Publikumsschichten, die von bestehenden
Kultureinrichtungen nicht erreicht werden oder Alternativen suchen
• Schwerpunkt des Zeitgenössischen in Kunst und Kultur
• Wahrnehmung von Projekten zur Überbrückung der Kluft zwischen
Kulturschaffenden und Publikum
• Aufgreifen von sozio-kulturellen und animatorischen
Aufgabenstellungen
• Förderung der Zusammenarbeit mit Kulturinitiativen im Alpen Adria
Raum sowie der kulturellen Aktivitäten der slowenischen
Volksgruppe in Kärnten
davon:
19 in Klagenfurt
6 in Villach
je 1-2 in den Bezirken
2 kooperierende Verbände
6 zweisprachige Initiativen
Sparten
Sprech- und Tanztheater, Kabarett, Musik,
Literatur, Film, Performance, Bildende Kunst,
Diskussionen, Seminare, Workshops, Feste
viele Kulturinitiativen arbeiten spartenübergreifend
aus den Kriterien der Mitgliedschaft der IG KIKK
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Kulturinitiativen in Kärnten
K&K
KUMST
Kulturfenster
Greifenburg
Filmstudio Villach
Gruppe 508
NANU
KULand
Jazzclub
Unterkärnten
Kulturforum Villach
SPD rož
KAT
Studiobühne Villach
ATIK
Artemis
Radio Agora
Belladonna
Für Maria Saal
KV Bierjokl/Pri Joklnu
IG AutorInnen Ktn
KI Bleiburg
Klagenfurter Ensemble
Queer
Sisyphus
Open the Box
Unikum
Kontaktna leča
Ballhaus
Kamot
Volkskino
FAF
KI Feldkirchen
Slovenska prosvetna zveza
Theater Waltzwerk
Aktion
Mutante
Cine Club Nötsch
Club Musik a.d. Gail
Musikforum Viktring
Verein Innenhofkultur
Sirene
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Kulturinitiativen in Kärnten
Daten von 1995 von 24 Kulturinitiativen
2.000 Tage Veranstaltungsprogramm
rund 83.000 BesucherInnen
70 Beschäftigte
22 Mio Gesamtumsatz
19.500 unbezahlte Arbeitsstunden
50% Eigenleistung, 50% öffentliche Förderungen
Kulturbudget des Landes rund 98 Mio
Anteil der Kulturinitiativen rund 2,3 Mio
Daten von 1995
von 24 Kulturinitiativen
Quelle: Basisdatenerhebung der IG KIKK
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Probleme der Kulturinitiativen
Keine ausreichende Strukturförderung
Unsichere Finanzierungsplanung
Kaum Möglichkeiten zu mittel- bis langfristiger Planung
Diskrepanz zwischen rechtzeitigen Förderzusagen und dem erforderlichen längerfristigen Planungshorizont
Instabile personelle Situation
Privatverschuldung
Keine soziale Absicherung der KulturarbeiterInnen (privates Risiko)
Zu wenig Kulturstätten
Kaum bespielbare öffentliche Räume
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Vernetzung
IG Kultur Österreich
Bundesdachverband
KUPF
Kulturplattform Oberösterreich
IG Kultur Wien
IG Kultur Vorarlberg
IG Kultur Burgenland
Tiroler Kulturinitiative
Kulturvernetzung Weinviertel
Niederösterreich
Dachverband Salzburger Kulturstätten
IG Kultur Steiermark
IG KIKK Kärnten
IG Autorinnen/Autoren
IG Freie Theaterarbeit
Arge Region Kultur
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Büroorganisation
Rechtl.
Vorausetzungen
Service, Beratung, Buchhaltung,
Adressenverwaltung, laufender
Betrieb
Vereinsstatuten,
Steuerrecht, Anmeldungen,
Abgaben
Planung
Finanzplan,
Förderungen,
Programm, Projekte
Kulturinitiative
Marketing
Sponsoring
Organisation
Werbung, Inserate,
Sponsoren
Veranstaltungen
Projekte
Planung,
Finanzierung
Zeitplan etc.
Planung, Organisation,
Finanzierung, Verträge,
Zeitplan, Durchführung,
Abgaben, Öffentlichkeitsarbeit
Abrechnung
Öffentlichkeitsarbeit
Programmhefte, Plakate,
Folder, Presseausendung,
Pressekonferenz,
Mitgliederinfo, Zeitung
Dokumentation
Abschlußbericht, Fotos
Unterlagen, Pressespiegel
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Struktur Verein
Generalversammlung
Generalversammlung = Summe der
Mitglieder, wählt Vereinsvorstand
Fördergeber
Sponsoren
Verträge
Verhandlungen
Vorstand
Austausch
Vorstandssitzungen
Planung, Programm, Finanzen
(Künstlerischer) Beirat
Programmgestaltung, Ideenpool,
kulturpolit. Diskussion,
Aufträge
MitarbeiterInnen
Durchführung, Administration,
Veranstaltungsorganisation,
Infozentrale, PR Arbeit
Koordination
KünstlerInnen
Einzelakteure, Ensembles etc.
Durchführung
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Tätigkeitsbereiche Arbeitsfelder
Büro
Geschäftsführung
SekretärIn
PR Fachfrau/mann
Veranstaltungen
Organisation
LichttechnikerInnen,
TontechnikerInnen,
BühnenbauerInnen,
Transport, Hilfskräfte,
Kassa, Catering,
PhotographInnen,
Reinigung
Künstlerischer
Bereich
Künstlerische Leitung,
RegisseurInnen,
ChoreographInnen,
KünstlerInnen,
KünstlerInnenbetreuung,
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Veranstaltungsorganisation
Planung
Finanzplan,
Förderungen,
Programm, Projekte
Vorbereitung
Organisation,
Finanzierung,
Verträge, Zeitplan,
Abgaben,
Raumanmietung,
Öffentlichkeitsarbeit
Durchführung
Arbeitsaufträge, Ton,
Licht, Raum,
Künstlerkontakt
Abschluß
Abrechnung, Dokumentation,
Reinigung, Abschlußbericht,
Pressespiegel,
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Veranstaltungsplanung
Festlegen der Art der Veranstaltung und der Programmpunkte, Wahl des
Veranstaltungsortes, KooperationspartnerInnen, KünstlerInnen kontaktieren, Termin
festsetzen, prüfen auf eventuelle Terminkollisionen, Erstellen eines Finanz- und
Werbekonzepts
Vorbereitung der Veranstaltung (etwa 5 Wochen vorher)
etwa 5 Wochen vorher
ALLGEMEIN
Schriftl. Saalbestellung,
eventuell Übernachtungsreservierung etc.
je nach Veranstaltung: Filme
bestellen, Ausstellungsobjekte
besorgen...
Kontakt mit anderen Vereinen,
Fachleuten,Kartenvorverkaufsstellen usw. aufnehmen
FINANZEN
Suche nach
Subventionsgebern,
Suche nach
Interessenten für
Werbung auf Plakaten,
Programmen etc.
Ansuchen um
Subventionen, Kontakt
mit Banken
WERBUNG
Unterlagen
beschaffen (Fotos,
Kritiken etc.)
Kontakt mit Grafiker,
Kostenvoranschläge
von Druckereien
BEHÖRDEN
Anmeldung der
Veranstaltung
bei Behörde
3 bis 4 Wochen vorher
WERBUNG
Anforderung
Bürstenabzüge
von Druckerei
ALLGEMEIN
Inspektion der
Veranstaltungsräume,
Absprache von Aufbauten
etc., technische
Vorbereitungen, event.
Buffetbestellung, Abschluß
von Versicherungen
etwa 2 Wochen vorher
BEHÖRDEN
Anmeldung der
Veranstaltung
bei AKM
FINANZEN
Rückfragen
wegen
Subventionen
WERBUNG
Abholen von Plakaten,
Programmen, Flyer
Plakatieren,
Versenden von
Einladungen,
Stempeln der
Eintrittskarten,
Abliefern der
Eintrittskarten bei
Vorverkaufsstellen
ALLGEMEIN
Kontaktaufnahme
mit den
Hilfsdiensten
(Kartenabreißer,
Bühnenarbeiter,
Buffetkräfte etc.),
Einteilung der
Hilfsdienste,
Organisation von
Transporten
etwa 1 Woche vorher
BEHÖRDEN
Kontrolle des
Bewilligungsbescheides, falls
nötig: Saalschutz,
Rettung anfordern
WERBUNG
Versand von
Pressekarten,
Presseaussendung
Flyer verteilen
ALLGEMEIN
Probe- bzw.
Besprechungstermine
vereinbaren
2 - 3 Tage vorher
BEHÖRDEN
Veranstaltungsbescheid
überprüfen
FINANZEN
Finanzkonzept
überprüfen
WERBUNG
Kartenvorverkauf
Ankündigungen
in Medien
ALLGEMEIN
Saal vorbereiten
Buffet
organisieren,
Proben, Transporte
etc.
Der Veranstaltungstag
etwa 30 Minuten vorher
ALLGEMEIN
Einlass der
BesucherInnen
während der Veranstaltung
FINANZEN
Karten
abrechnen,
Hilfsdienste
bezahlen
ALLGEMEIN
Getränke etc. für
ReferentInnen/
KünstlerInnen,
Pausenerfrischungen
usw. für
BesucherInnen
sofort nach Veranstaltung
WERBUNG
Kontakt zwischen
ReferentInnen/
KünstlerInnen und
Journalisten
herstellen
ALLGEMEIN
Detailprogramm für
AKM besorgen,
event. Transporte
organisieren,
überwachen des
Abbaus der Bühne,
Technik etc.
FINANZEN
Honorare
bezahlen
Abrechnung der Veranstaltung
binnen einer Woche
BEHÖRDEN
Detailprogramm
an AKM senden,
Abrechnung
Steuern etc.
WERBUNG
Pressekritiken etc.
sammeln, Plakate
und Programme
archivieren
bis 8 Wochen nachher
FINANZEN
Gesamtabrechnung
fertigstellen,
Subventionen
abrechnen und
belegen
ALLGEMEIN
Abreise aller
Beteiligten
organisieren
Kultur verleiht Flügel - S kultura na krilih
Veranstaltungsplanung
PLANUNG
Festlegen der Art der Veranstaltung - Programmpunkte, Wahl des Veranstaltungsortes,
KooperationspartnerInnen, KünstlerInnen kontaktieren, Termin festsetzen, prüfen event.
Terminkollisionen, Erstellen eines Finanz- und Werbekonzepts
Vorbereitung der Veranstaltung (etwa 5 Wochen vorher)
BEHÖRDEN
WERBUNG
FINANZEN
Anmeldung der
Veranstaltung
bei Behörde
Unterlagen beschaffen
(Fotos, Kritiken etc.)
Kontakt mit Grafiker,
Kostenvoranschläge
von Druckereien
Suche nach
Subventionsgebern,
Suche nach
Interessenten für
Werbung auf Plakaten,
Programmen etc.
Ansuchen um
Subventionen, Kontakt
mit Banken
ALLGEMEIN
Schriftl. Saalbestellung,
eventuell Übernachtungsreservierung etc.
je nach Veranstaltung: Filme
bestellen, Ausstellungsobjekte
besorgen...
Kontakt mit anderen Vereinen,
Fachleuten,Kartenvorverkaufsstellen usw. aufnehmen
Kultur verleiht Flügel - S kultura na krilih
Veranstaltungsplanung
3 bis 4 Wochen vorher
WERBUNG
Anforderung Bürstenabzüge
von Druckerei
ALLGEMEIN
Inspektion der Veranstaltungsräume, Absprache von
Aufbauten etc., technische Vorbereitungen, event.
Buffetbestellung, Abschluß von Versicherungen
etwa 2 Wochen vorher
BEHÖRDEN
Anmeldung der
Veranstaltung bei AKM
FINANZEN
Rückfragen
wegen
Subventionen
WERBUNG
Abholen von Plakaten, Programmen,
Flyer
Plakatieren, Versenden von
Einladungen, Stempeln der
Eintrittskarten, Abliefern der
Eintrittskarten bei Vorverkaufsstellen
ALLGEMEIN
Kontaktaufnahme mit den
Hilfsdiensten (Kartenabreißer,
Bühnenarbeiter, Buffetkräfte
etc.), Einteilung der
Hilfsdienste, Organisation
von Transporten
Kultur verleiht Flügel - S kultura na krilih
Veranstaltungsplanung
etwa 1 Woche vorher
BEHÖRDEN
Kontrolle des
Bewilligungsbescheide
s, falls nötig:
Saalschutz, Rettung
anfordern
WERBUNG
Versand von
Pressekarten,
Presseaussendung,
Flyer verteilen
ALLGEMEIN
Probe- bzw. Besprechungstermine
vereinbaren
2 - 3 Tage vorher
BEHÖRDEN
Veranstaltungsbescheid
überprüfen
FINANZEN
Finanzkonzept
überprüfen
WERBUNG
Kartenvorverkauf,
Ankündigungen in Medien
ALLGEMEIN
Saal vorbereiten, Buffet
organisieren, Proben,
Transporte etc.
Kultur verleiht Flügel - S kultura na krilih
Veranstaltungsplanung
Der Veranstaltungstag
Im Laufe des Tages
BEHÖRDEN
Bescheid zur
Veranstaltung
mitnehmen
FINANZEN
Abrechnung mit
Kartenvorverkaufsstellen,
Wechselgeld für
Abendkassa besorgen,
Honorar für Hilfsdienste
und ReferentInnen/
KünstlerInnen besorgen,
Empfangsbestätigungen
vorbereiten
WERBUNG
Restkarten, reservierte
Karten, Programme
und Flyer mitnehmen,
KünstlerInnen- und
Pressekarten
vorbereiten
ALLGEMEIN
Vorbesprechung mit
ReferentInnen/ KünstlerInnen,
Generalprobe, Kontrolle des
Veranstaltungsortes,
Platzreservierungen, Überprüfen
der Technik, Betreuung von
ReferentInnen/ KünstlerInnen
Etwa 60 Minuten vorher
BEHÖRDEN
event. Zuweisung eines
Raumes für Rettung,
Polizei etc.
FINANZEN
Beginn des Karten- und
Programmverkaufes
ALLGEMEIN
Einteilen der Hilfsdienste
Kultur verleiht Flügel - S kultura na krilih
Veranstaltungsplanung
Der Veranstaltungstag
etwa 30 Minuten vorher
ALLGEMEIN
Einlass der BesucherInnen
während der Veranstaltung
FINANZEN
Karten abrechnen,
Hilfsdienste bezahlen
ALLGEMEIN
Getränke etc. für ReferentInnen/ KünstlerInnen,
Pausenerfrischungen usw. für BesucherInnen
sofort nach Veranstaltung
FINANZEN
Honorare bezahlen
WERBUNG
Kontakt zwischen
ReferentInnen/ KünstlerInnen
und Journalisten herstellen
ALLGEMEIN
Detailprogramm für AKM besorgen,
event. Transporte organisieren,
überwachen des Abbaus der Bühne,
Technik etc.
Kultur verleiht Flügel - S kultura na krilih
Veranstaltungsplanung
Abrechnung der Veranstaltung
binnen einer Woche
BEHÖRDEN
Detailprogramm an
AKM senden,
Abrechnung Steuern
etc.
WERBUNG
Pressekritiken etc.
sammeln, Plakate und
Programme archivieren
ALLGEMEIN
Abreise aller Beteiligten organisieren
bis 8 Wochen nachher
FINANZEN
Gesamtabrechnung fertigstellen,
Subventionen abrechnen und belegen
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Sendungsgestaltung / Journalismus
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
TITEL
Der Sendungstitel ist ein wichtiger Aufhänger für die darauf folgenden
Themen. Mit dem Titel kreieren wir sozusagen ein Bild, das dem Hörer
beim Einstieg in das Betrachten/ dem Zuhören der Story hilft.
Er sollte sozusagen hängenbleiben, und gleichzeitig eine Brücke zu den
darauf folgenden Geschichten bilden.
( z.b. “Ohne Maulkorb” für ein kritisches Jugendmagazin ).
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THEMA
Es gibt kein uninteressantes Thema !! nur schlechte Geschichten !!
Die Kunst des Radiojournalismus besteht darin, daß scheinbar
Unspektakuläre, durch Qualität, Information und Kreativität
fesselnd zu erzählen. Die Story sollte persönlich und emotional sein.
( z.b. das Leben einer Stubenfliege am Tag der Arbeit ).
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INTERVIEW
Für Interviews sollte ein ruhiger neutraler Ort ausgesucht werden (z.b. den
Schauspieler nicht auf der Bühne interviewen - Geräuschkulisse). Rohtöne zum
Festhalten der am Ort vorherrschenden Atmosphäre sollten wenn möglich getrennt
aufgenommen werden.
Fragen – emotional und in Bildern verfassen - Erzählen lassen !! - mit kleinen
Zwischenfragen das Gespräch weiterführen - nonverbale Kommunikation (Kopfnicken
- Gestikulieren).
Das Mikrophon und der Kopfhörer sind die Werkzeuge des Journalisten.
Sie sind die Symbole dieser Berufsgruppe – der Journalist wird dadurch
erkannt und mit Mikro und Kopfhörer darf man alles !
Wir befinden uns auf der Jagd und unsere Beute ist das Interview!!
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GESTALTUNG
• Auf die Sendungsdauer sollte hingewiesen werden.
• Vor dem Mikrophon ist / sind / begrüßen sie heute.....
• Die Hörer können / sollen miteinbezogen werden
( z.b. Die nächste Frage wird besonders unsere weiblichen /
männlichen / jüngeren etc. Hörer interessieren )
• Orientierung - Wiederholung – Zusammenfassung
( z.b. Wir befinden uns da und dort – Sie hören gerade...)
• Kurze Inhaltsangabe des bereits Gehörten...
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Sendungsgestaltung
Vorbereitung
Idee und Themafindung
Recherche
Sammeln von Infos und Materialien
Bearbeitung
Terminvereinbarung
Fragenkatalog zusammenstellen
Aufnahmegerät vorbereiten
Durchführung von
Interviews
Importieren des Tonmaterials in den
Computer
Sichtung und Bearbeiten des
Tonmaterials (anhören, reinigen,
reihen)
Ergänzende Texte formulieren und
aufnehmen
Musikauswahl
Endfertigung
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Die Radiodiskussion
Studiodiskussion
• mit begrenzter Dauer oder open - end
• mit Beteiligung der HörerInnen durch Telefonanrufe
meet the press
mehrere JournalistInnen befragen
1 GesprächspartnerIn (ähnl. Pressekonferenz)
Öffentliche Diskussion mit
Publikum
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Thema
Das Diskussionsthema muß kontrovers sein.
Nur wenn unterschiedliche Meinungen zu einem
Thema ausgebreitet werden können, ist eine
Diskussion möglich.
Gesprächspartner
suchen, die unterschiedliche
Auffassungen vertreten können
Das Vorgespräch
GesprächsleiterIn führt ein Vorgespräch, in
dem das Kernthema besprochen und eingegrenzt wird (Gliederung), um Abschweifungen zu vermeiden.
Nicht Vorwegnehmen der Diskussion !!
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Diskussionsleitung
steuert und lenkt das Gespräch
achtet darauf, dass TeilnehmerInnen am Thema bleiben,
dass alle wichtigen Aspekte angesprochen werden,
hakt nach, wenn Fragen nicht beantwortet werden,
fasst kurz Ergebnisse zusammen und
achtet, dass alle TeilnehmerInnen im selben Masse zu Wort kommen.
behält den zeitlichen Ablauf im Auge
stellt die TeilnehmerInnen vor
erteilt das Wort und
spricht TeilnehmerInnen öfter mit Namen an, damit die HörerInnen Namen
und Stimme verbinden können.
Die Diskussionsleitung diskutiert nicht mit !
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Der runde Tisch (Diskussionsforum)
F - FragenstellerInnen
F
F
F
T
DL - DiskussionsleiterIn
D
DL
T
D
D
D
D - DiskutantInnen
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Jugendkultur in Kärnten
Vorschläge / Anregungen zum Thema
Strassenbefragung
• Angebot und Nachfrage. Gibt es genug / zu wenig kulturelles Angebot
für Jugendliche?
• Wo liegen die Schwierigkeiten?
• Welche Rolle spielen die Jugendzentren?
• Welchen Stellenwert hat Jugendkultur für die Stadt?
• Wie unterstützen die Stadtpolitiker Jugendkultur?
»Wie bist du mit dem kulturellen Angebot für
Jugendliche in Klagenfurt/ Kärnten zufrieden?«
Interviews, Telefoninterviews
Runder Tisch
Gäste: VeranstalterIn, KünstlerIn, JugendzentrumsleiterIn, PolitikerIn, Publikum
Angefragt: Dr. Kanovsky-Wintermann (Jugend, Stadt Klgft.), Karin Rauter (Ballhaus, Vitrino),
Oliver Welter (Naked Lunch), Rainer Christian (Jugendzentrum Wolfsberg)
Vorbereitung
• Wer übernimmt die Organisation und Koordination (Aufteilung der Funktionen und Kontrolle der Durchführung)
• Fragen zum Thema für unterschiedliche Interviews und runden Tisch
• Wer führt die Strassenbefragung durch?
• Wer wird noch befragt? Wer spricht diese Personen an und führt die Interviews?
• Wer wird zum runden Tisch eingeladen? Wer spricht diese Personen an?
• Lisa hat bereits konkrete Vorschläge und wird auch ihre Erfahrungen im Jugendbeirat (Gemeindrat) einbringen.
• Wer übernimmt die Diskussionsleitung für den runden Tisch? Wer stellt Fragen, wer diskutiert, wer macht die Technik?
• Wer bearbeitet die Interviews (Einspielen in Computer, schneiden)
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Radio- und tontechnische Grundlagen
Physikalisch - technische Grundlagen
akustische Signale
Tonquellen
Frequenzen
Geschichte der Tonaufzeichnungen
analoge und digitale Aufnahme
computergesteuerte Klangbearbeitungsmöglichkeiten
Kultur verleiht Flügel - S kulturo na krilih
Geschichte des Internet
Grundsätzliche technische Konzepte
DARPAnet
ARPAnet
TCP/IP Protokoll
FTP, HTTP
e-mail, chat
Geschichte des HTML
Grundlagen der HTML Programmierung
<head> <title> </title> <body>
praktische Übungen
Überblick über Suchmaschinen
Anwenderanleitungen
Neue Programmierungsmethoden
basierend auf html
XML, dynamic HTML, PHP
Internettechnologien und Audioformate
zur Sendungsübertragung
‚codec‘, compression algorithmus
mpg1, mp3, streaming
real audio, shout cast, WinAmp Software
Theorie und Übung
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