S - RWTH Aachen University

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Computergestützte Studie
von Molekülstrukturen
Vergleich von gemessenen
und berechneten Spektren
Richard Moha
Institut für organische Chemie RWTH Aachen
Gliederung
• Allgemeines Prinzip der Spektroskopie
• ECD-Spektroskopie & Enantiomere
• Motivation
• Spektren
• berechnete Spektren
• gemessene Spektren
• Vergleich beider Spektrenarten
Spektroskopie
allgemeines Prinzip der optischen Spektroskopie
Strahlungsquelle
Probe
Detektor
ECD-Spektroskopie
Änderung der Wellenlänge des Lichtes
→ unterschiedlich starke Drehung der
Ebene des zirkular polarisierten Lichtes
Voraussetzung an die Probe:
• optisch aktive Moleküle
• enantiomerenrein
Enantiomere
Bild und Spiegelbild des gleichen Moleküls
(S)-Milchsäure
(R)-Milchsäure
Enantiomere
Egal wie das Molekül gedreht wird,
das Spiegelbild kann nicht darstellt werden.
enantiomerenrein:
→ Es darf nur eine der Strukturen
in der Probe enthalten sein.
Motivation
Probe
Computer-Model
gemessenes Spektrum
berechnetes Spektrum
Motivation
Sind gemessenes und berechnetes Spektrum gleich?
ja
Molekülstruktur der Probe
entspricht Struktur des
Computermodels
Probleme:
• unterschiedliche Darstellungsmodelle
• mögl. Verschiebung entlang der Achse der Wellenlänge
• mögl. skalare Verzerrung entlang der Achse des Δε
Berechnete Spektren
Rotationsstärken des gerechneten
Spektrums des Ga(III)-La(III)-Komplexes
Berechnete Spektren
Berechnung:
• jeder Rotationsstärke ist eine Bande zuzuordnen
• jede Bande hat die Form einer Gaußkurve
• Linearkombination aller Banden ergibt das Spektrum
Maximum ist durch Rotationsstärken definiert
Halbwertsbreite steht in
Abhängigkeit zur Wellenlänge
Berechnete Spektren
Linearkombination aller Banden ergibt
Spektrum des Ga(III)-La(III)-Komplexes
Gemessene Spektren
Rohdaten des gemessenen Spektrums
des Ga(III)-La(III)-Komplexes
Gemessene Spektren
Glättung des Spektrums
Einfache Möglichkeit der Glättung
über arithmetisches Mittel
→Reduktion des Rauschens
Interpolation des Spektrums
gerechnetes Spektrum besteht aus
Linearkombination von Gaußkurven
Interpolation des gemessenen Spektrums durch
Linearkombination von Gaußkurven
Gemessene Spektren
Algorithmus zur Interpolation des gemessenen Spektrums
Gemessene Spektren
interpoliertes Spektrum über
gemessenem Spektrum
Vergleich der Spektren
berechnetes Spektrum
3 lokale Extrema
gemessenes Spektrum
4 lokale Extrema
12 mögliche Fits
bei jedem Spektrum alle lokalen Extrema suchen
Vergleich der Spektren
gemessenes Spektrum: 1.
2. lokales Extremum
berechnetes Spektrum: 2.
3. lokales Extremum
4.
1.
Fazit und Ausblick
• Glättung und Interpolation gemessener
Spektren.
• Umwandlung berechneter Spektren.
• Entwicklung eines Algorithmus um Spektren
„automatisch“ vergleichen zu können.
• In Zukunft:
– Einsatz in Laboren für Vergleichsmessungen
– Parallele Analyse von Komplexen mit
unterschiedlich langen Spacern
Vielen Dank
für Ihre
Aufmerksamkeit
Literatur
• J. Grunenberg Computational Spectroscopy: Methods,
Experiments and Applications 1st edn., Wiley-VCH, 2010.
• N. Berova, K. Nakanishi, R. W. Woody Circular Dichroism,
Principles and Applications Wiley-VCH, Weinheim, 2000.
• A. Rodger, B. Norden Circular Dichroism and Linear
Dichroism, Oxford University Press, 1997.
• P. Atkins, J. de Paula Elements of Physical Chemistry 4th
edn., Oxford University Press, Oxford, 2005.
• M. Albrecht, E. Isaak, M. Baumert, V. Gossen, G. Raabe, R.
Fröhlich, Angew. Chem. Int. Ed., 2011, 50, 2850.
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