Uromitexan 400 mg

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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER
UROMITEXAN 400 mg - Filmtabletten
Wirkstoff: Mesna
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme
dieses Arzneimittels beginnen.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte
weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden
haben wie Sie.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie
Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,
informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1.
Was sind Uromitexan 400 mg - Filmtabletten und wofür werden sie angewendet?
2.
Was müssen Sie vor der Anwendung von Uromitexan 400 mg - Filmtabletten beachten?
3.
Wie sind Uromitexan 400 mg - Filmtabletten anzuwenden?
4.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.
Wie sind Uromitexan 400 mg - Filmtabletten aufzubewahren?
6.
Weitere Informationen
1.
WAS SIND Uromitexan 400 mg - Filmtabletten UND WOFÜR WERDEN SIE
ANGEWENDET?
Was sind Uromitexan 400 mg - Filmtabletten?
Der Wirkstoff von Uromitexan, Mesna (2-Mercaptoethansulfonat-Natrium), ist ein sogenannter
Uroprotektor, das heißt er schützt die harnableitenden Wege während einer Chemotherapie mit
bestimmten Medikamenten (Zytostatika).
Nebenwirkungen wie Blasenentzündung oder Blutungen im Bereich der Harnwege werden
durch die Bildung unschädlicher Verbindungen aus aggressiven Abbauprodukten der
Zytostatika (Ifosfamid, Trofosfamid und Cyclophosphamid) im Harn vermindert.
Die Gesamtwirkung der Zytostatika bleibt aber unbeeinflusst.
Wofür werden sie angewendet?
Zur Verhütung einer hämorrhagischen Zystitis (Blasenentzündung mit sichtbarem Blut im
Harn) bei Patienten, die mit Ifosfamid, Trofosfamid oder Cyclophosphamid behandelt werden.
In Kombination mit Ifosfamid sollte Uromitexan immer angewendet werden.
In Kombination mit Cyclophosphamid oder Trofosfamid sollte Uromitexan immer dann
angewendet werden, wenn eine bestimmte Dosierung (10 mg/kg Körpergewicht) an
Cyclophosphamid überschritten wird
und
1 von 7

oder

oder

2.
wenn schon einmal eine Strahlenbehandlung im Bereich des kleinen Beckens
durchgeführt wurde
wenn nach einer früheren Therapie mit Ifosfamid, Trofosfamid oder Cyclophosphamid
eine Harnblasenentzündung aufgetreten ist
wenn Sie früher schon an Harnwegserkrankungen gelitten haben.
WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON Uromitexan 400 mg Filmtabletten BEACHTEN?
Uromitexan 400 mg - Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Mesna oder einen der
sonstigen Bestandteile von Uromitexan 400 mg - Filmtabletten sind, oder wenn Sie
überempfindlich (allergisch) gegen andere Medikamente sind, die chemisch ähnlich wie
Mesna aufgebaut sind (sogenannte Thiole).
Da Uromitexan nur im Zusammenhang mit Zytostatika verschrieben wird, sind auch die
jeweiligen Gegenanzeigen von Cyclophosphamid, Ifosfamid und Trofosfamid zu beachten.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Uromitexan 400 mg-Filmtabletten ist
erforderlich,
wenn Sie an einer Autoimmunerkrankung (überschießende Reaktion des Immunsystems gegen
körpereigenes Gewebe) leiden. In diesem Fall ist unter der Therapie (Zytostatikum mit
Uromitexan) das Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen erhöht.
Deshalb sollte ein Schutz der Harnwege mit Uromitexan 400 mg - Filmtabletten dann nur nach
einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung unter ärztlicher Beobachtung, gegebenenfalls
unter Bereitstellung geeigneter Notfallmedikation, erfolgen.
Die schützende Wirkung von Uromitexan 400 mg - Filmtabletten bezieht sich nur auf die
Harnwege. Es verhindert keine der anderen, unter einer Therapie mit Zytostatika auftretenden,
Nebenwirkungen.
Uromitexan 400 mg - Filmtabletten schützen nicht alle Patienten vor hämorrhagischer Zystitis
(Blasenentzündung mit sichtbarem Blut im Harn). Deshalb sollte der Morgenharn am Tag vor
Behandlungsbeginn mit Cyclophosphamid, Trofosfamid oder Ifosfamid im Mikroskop auf
Spuren von Blut untersucht werden. Auch während und am Tag nach der Behandlung sollten
Harnuntersuchungen auf Blut und Eiweiß durchgeführt werden.
Wenn trotz Einhaltung des empfohlenen Dosierungsschemas eine Hämaturie (Blut im Harn)
auftritt, sollte die Dosis des Zytostatikums (Cyclophosphamid, Trofosfamid oder Ifosfamid)
reduziert bzw. die Therapie gänzlich unterbrochen werden.
Eine Harnausscheidung von mindestens 100 ml/Stunde sollte angestrebt werden.
In folgenden Fällen kann es notwendig sein, dass Ihr Arzt die orale Einnahme von Uromitexan
durch eine intravenöse Verabreichung ersetzt:
 bei Erbrechen
 nach Operationen im Magen-Darm-Trakt
 bei Patienten mit Ganzkörperbestrahlung und kombinierter hochdosierter
Cyclophosphamid-Therapie.
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Hinweis für die Labordiagnostik:
Unter der Behandlung mit Uromitexan 400 mg - Filmtabletten kann es zu Verfälschungen von
Harntests kommen:
- Ketonkörper-Nachweis im Harn falsch positiv (allerdings ist die Farbreaktion eher rotviolett
als violett, die Färbung ist weniger stabil und es kommt durch Zugabe von Eisessig zu einer
sofortigen Entfärbung.)
- Nachweis von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Harn falsch positiv oder falsch
negativ.
Für den exakten Nachweis von roten Blutkörperchen wird eine mikroskopische Untersuchung
des Harns empfohlen.
Kinder und Jugendliche:
Wegen mangelnder Erfahrung wird die Anwendung von Uromitexan bei Kindern und
Jugendlichen nicht empfohlen.
Bei Einnahme von Uromitexan 400 mg - Filmtabletten mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen /
anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Labortests:
Der Nachweis von Ketonkörpern und roten Blutkörperchen im Harn kann durch Uromitexan
verfälscht werden (siehe auch: „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Uromitexan
400 mg - Filmtabletten ist erforderlich“, Hinweis für die Labordiagnostik)
Bei Einnahme von Uromitexan 400 mg - Filmtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln
und Getränken
Uromitexan 400 mg - Filmtabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen
werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Melden Sie eine Schwangerschaft unbedingt Ihrem behandelnden Arzt.
Da Uromitexan 400 mg - Filmtabletten nur als Harnwegsschutz im Rahmen einer
zytostatischen Therapie angewendet werden, gelten für den Einsatz in Schwangerschaft und
Stillzeit die Kriterien dieser zytostatischen Therapien.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Uromitexan hat geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum
Bedienen von Maschinen. Bekannte Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder
Kreislaufreaktionen können auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das
Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am
Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.
Da Uromitexan immer in Kombination mit Cyclophosphamid, Trofosfamid oder Ifosfamid
verabreicht wird, müssen zusätzlich deren Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die
Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beachtet werden.
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Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Uromitexan 400 mg–
Filmtabletten
Bitte nehmen Sie Uromitexan 400 mg - Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt
ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
3.
WIE SIND Uromitexan 400 mg - Filmtabletten EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Uromitexan 400 mg - Filmtabletten immer genau nach Anweisung des Arztes
ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher
sind.
Die folgenden detailierten Dosierungsangaben sind als Information für Ärzte und
medizinisches Fachpersonal gedacht:
Dosierung
Bei der Berechnung der Uromitexan-Dosis sollten die Mengen auf die nächste ganze oder halbe
Tablette abgerundet werden.
Bei intermittierender Oxazaphosphorin-Therapie (als Bolusinjektion oder Kurzinfusion):
Meist erfolgt eine Kombination von intravenöser und oraler Uromitexan-Verabreichung:
Zum Zeitpunkt Null (Oxazaphosphorin-Gabe) werden gleichzeitig
20% der Oxazaphosphorin-Dosis (auf Gewichtsbasis in Milligramm berechnet) als Uromitexan
i.v. injiziert. (Dafür verwenden Sie bitte Uromitexan 400 mg-Ampullen.)
2 und 6 Stunden nach Verabreichung des Zytostatikums werden jeweils
40% der Oxazaphosphorin-Dosis als Uromitexan-Filmtabletten eingenommen.
Beispiel für Uromitexan-Gabe i.v. - oral - oral
Stunden
Oxazaphosphorin-Dosis
Uromitexan-Dosis i.v.
Uromitexan-Dosis per os
0
2
2400 mg/m KOF*
2
480 mg/m KOF
-
2
6
-
-
-
-
960 mg/m2 KOF
960 mg/m2 KOF
* KOF = Körperoberfläche
(Alternativ kann auch eine rein orale Verabreichung erfolgen:
2 Stunden vor sowie 2 und 6 Stunden nach der Verabreichung des OxazaphosphorinZytostatikums sollten jeweils 40 % der Oxazaphosphorin-Dosis als Uromitexan-Filmtabletten
eingenommen werden.)
Bei 24-Stunden Infusion von Ifosfamid:
Nach einer Uromitexan-Bolusinjektion von 20 % der Oxazaphosphorin-Dosis zum
Zeitpunkt Null gefolgt von einer kombinierten Dauerinfusion aus Uromitexan (bis zu
100 % der Zytostatika-Dosis) und dem Oxazaphosphorin, sollten UromitexanFilmtabletten das erste Mal direkt nach Beendigung sowie 2 und 6 Stunden nach dem
Ende der kombinierten Ifosfamid/Uromitexan-Infusion eingenommen werden, um den
uroprotektiven Schutz nach Beendigung der Infusion aufrechtzuerhalten.
Jede orale Einzeldosis beträgt 40 % (Gewicht) der Ifosfamid-Tagesdosis (abgerundet).
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(Insgesamt werden bei dieser Therapieform 240% (120% i.v. + 120% oral) der
verabreichten Ifosfamid-Dosis (Gesamtdosis in Milligramm) als Uromitexan
(Gesamtdosis in Milligramm) verabreicht.)
Besondere Patientengruppen:
Kinder und Jugendliche:
Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Uromitexan bei Kindern und Jugendlichen ist bisher
noch nicht nachgewiesen. Es liegen keine Studien vor.
Ältere Patienten (älter als 65 Jahre):
Es wurden nicht ausreichend viele Patienten über 65 Jahre in die klinischen Studien
eingeschlossen, um zu bestimmen, ob Patienten dieser Altersgruppe anders als junge Patienten
auf Uromitexan ansprechen. Im Allgemeinen sollte die Oxazaphosphorin-Dosis bei älteren
Patienten im Hinblick auf das häufigere Auftreten von eingeschränkter Leber-, Nieren- und
Herzfunktion sowie von Begleiterkrankungen oder Begleitmedikationen mit Vorsicht gewählt
werden. Dennoch sollte das Verhältnis der Uromitexan-Dosis zur Oxazaphosphorin-Dosis
unverändert bleiben.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Uromitexan 400 mg - Filmtabletten sollen mit ausreichend Flüssigkeit unzerkaut geschluckt
werden. Sie können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Die Filmtabletten sind mit einer Bruchrille versehen und sind teilbar, sodass eine gute
Dosisanpassung möglich ist.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Uromitexan-Einnahme sollte etwas länger sein als die Zytostatika-Behandlung, da
es nach Ende der Behandlung noch ca. 8-12 Stunden dauert, bis deren Abbauprodukte nicht
mehr schädlich auf die Harnwege wirken.
Wenn Sie eine größere Menge Uromitexan 400 mg - Filmtabletten eingenommen haben,
als Sie sollten:
Überdosierung kann zu folgenden Reaktionen führen:
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Koliken, Kopfschmerzen, Glieder- und Gelenkschmerzen,
Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Depression, Reizbarkeit, Hautreaktionen, Blutdruckabfall
und Anstieg der Herzfrequenz.
Beim Auftreten von allergischen Reaktionen informieren Sie sofort einen Arzt oder
gegebenenfalls den Notarzt.
Bei sonstigen Nebenwirkungen (siehe unter Abschnitt 4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN
SIND MÖGLICH?) informieren Sie ebenfalls einen Arzt, damit er eine entsprechende
Behandlung einleiten kann.
Ein bestimmtes Gegenmittel (Antidot) gegen Uromitexan 400 mg – Filmtabletten ist nicht
bekannt.
Wenn Sie die Einnahme von Uromitexan 400 mg – Filmtabletten vergessen haben,
informieren Sie unverzüglich Ihren behandelnden Arzt.
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Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder
Apotheker.
4.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel können Uromitexan 400 mg - Filmtabletten Nebenwirkungen haben, die
aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben
zu Grunde gelegt:
Sehr häufig:
Häufig:
Gelegentlich:
Selten:
Sehr selten:
Nicht bekannt:
betrifft mehr als 1 Behandelten von 10
betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100
betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000
betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000
betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000
Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Sehr häufig:
Verfälschung von bestimmten Werten bei der Harnuntersuchung (Ketonkörper und rote
Blutkörperchen (Erythrozyten)).
Häufig:
Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Koliken, Bauchschmerzen,
Appetitlosigkeit, grippeähnliche Symptome, Fieber, Schüttelfrost, Gesichtsrötung, Husten,
Rachenentzündung, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen,
Gelenksschmerzen.
Sehr selten:
Kreislaufreaktionen mit niedrigem Blutdruck, beschleunigte Herzfrequenz mit einer Pulsrate
über 100/min (Tachykardie), Blutdruckerhöhung (Hypertonie), EKG-Veränderungen (STSegment-Hebung), Muskelschmerzen (Myalgie), Gliederschmerzen, Kraftlosigkeit,
Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Depression, Reizbarkeit und auch ein vorübergehender
Anstieg bestimmter Leberfunktionswerte (wie z.B. Transaminasen) im Blut.
Überempfindlichkeitsreaktionen / allergische Reaktionen wie:
Abnahme der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie),
Haut- und Schleimhautreaktionen unterschiedlicher Schweregrade und Ausdehnung
(Rötung, Juckreiz, Ausschlag, Bläschenbildung, Lyell-Syndrom, Stevens-Johnson-Syndrom),
lokale Gewebsschwellungen (urtikarielle Ödeme), Bindehautentzündung (Konjunktivitis),
gesteigerte Atemfrequenz (Tachypnoe).
Nebenwirkungen wie Blutbildveränderungen (Leukopenie, Granulozytopenie, Anämie),
Haarausfall und Lungenentzündung traten zwar nach Verabreichung von Uromitexan auf, sind
jedoch eher auf die gleichzeitig verabreichten Zytostatika zurückzuführen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten
Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht
in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
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5.
WIE SIND Uromitexan 400 mg-Filmtabletten AUFZUBEWAHREN?
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. Blisterstreifen nach
„Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das
Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
6.
-
-
WEITERE INFORMATIONEN
Was Uromitexan 400 mg–Filmtabletten enthalten:
Der Wirkstoff ist: Mesna.
1 Filmtablette enthält 400 mg Mesna.
-
Die sonstigen Bestandteile sind:
Kern:
Lactosemonohydrat,
Zellulose,
Calciumhydrogenphosphat,- Dihydrat,
Maisstärke,
Povidon (K25),
Magnesiumstearat,
-
Überzug:
Hypromellose,
Macrogol (6000),
Titandioxid (E-171),
Simeticon.
Wie Uromitexan 400 mg – Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung
Uromitexan 400 mg – Filmtabletten sind weiße, ovale, beidseitig gewölbte Filmtabletten mit
Bruchrille auf einer Seite und dem Aufdruck „M4“ auf der anderen, die in Blisterstreifen zu
10 Filmtabletten in Faltschachteln erhältlich sind.
Packungsgrößen: 10 bzw. 20 Filmtabletten.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Zulassungsinhaber:
Baxter Healthcare GmbH, 1020 Wien
Hersteller:
TEMMLER Pharma GmbH & Co. KG, D-35039 Marburg
Z.Nr. 1-23108
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im März 2011
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