Zoro Babel - saitenprofil

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Zoro Babel
1967
1975-83
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am 15. September in Peterskirchen, Oberbayern geboren.
Auftritte mit der Gruppe „Anima Musica“.
Besuch der Summer Sessions des Creative Music Studio in Woodstock, NY.
Konzerttourneen mit Markus und Simon Stockhausen  Mitarbeit bei „Bruchstücke für
Ilona“ von Achim Freyer bei den „Grenzüberschreitungen“ Wuppertal.
„Ein integrales Spiel“ mit Markus Stockhausen u.a.
Engagement am Wiener Burgtheater als Darsteller und Musiker für „Metamorphosen des
Ovid“ von Achim Freyer, Urs Troller und Dieter Schnebel.
Gründung der Gruppe „Kairos“ mit Markus und Simon Stockhausen u.a.  erste
Zusammenarbeit mit der österreichischen Filmemacherin Lisi Frischengruber für den
Kurzfilm „Sterben“ (A, 1988)
Musik für „Trümmer des Gewissens“ von Hans Henny Jahnn am Landestheater Tübingen.
Musik für „Siegfried Frauenprotokolle deutscher Furor“ von Volker Braun und „Don Juan“
von Nikolaus Lenau am Landestheater Tübingen  Mitbegründung der Band „Focus
Pocus“ mit Werner Puntigam, Gabriele Mirabassi und Gero Kempf.
Zusammenarbeit mit Alexeij Sagerer am proT/München für „Am blauen Pool“,
Weihnachtskonzert ‘91“  Mitwirkung an den Filmen „Metamorphosen“ und „Fahrt ins
Blaue“ von Achim Freyer  Konzerte von „Focus Pocus“ am Jazz Festival Moers und bei
„Music Unlimited“ in Wels  musikalische und technische Assistenz bei Josef Anton Riedl
bei Gastspielen der MUSIK/FILM/DIA/LICHT-Galerie auf internationalen Festivals in
Europa und Mitbetreuung der Veranstaltungen „Klang-Aktionen“, „Orff-Tage“ in München.
Zusammenarbeit mit Alexeij Sagerer für die Projekte „Der Nibelung am Viervideoturm“ und
„Trommeln in Strömen“  Musik für den Kurzfilm „Der Lauf der Dinge“ (A, 1992) von Lisi
Frischengruber.
Zusammenarbeit mit Alexeij Sagerer für „Mein Trost ist fürchterlich“  Musik für „Kids“ von
Achim Freyer an der Volksbühne Berlin  Engagement bei Brith Gof in Cardiff/Wales für
„Camlann“  Teilnahme am Festival „Klang-Aktionen“ in München mit der
Eigenkomposition „Rollen und Schläge“ (Uraufführung).
Zusammenarbeit mit Alexeij Sagerer für „Recken bis zum Verrecken“  Herstellung der
Klangskulptur „Musikmaschine“  Musik für den Kurzfilm „Empfindungen“ (A, 1994) von
Lisi Frischengruber  Teilnahme am Festival Klang-Aktionen in München mit der
Eigenkomposition „Fünf Inseln“ (Uraufführung).
„Seemannloses Puff“, erste Inszenierung mit Niki Bell am Neuen Theater München mit
Hans Clemen und Rupert Volz  mit „Focus Pocus“ Live-Vertonung von Stummfilmen bei
verschiedenen Festivals in Deutschland, Österreich und Italien und Konzerte u.a. in der
Knitting Factory, New York.
Teilnahme am Festival musica viva in München mit der Eigenkomposition „Senso unico“
(Uraufführung)  Zusammenarbeit mit Alexeji Sagerer für „Krimhild und Hagen“ im
Rahmen des Projekts „Gras drüber“  diverse Auftritte mit Paul Fuchs, u. a. im
„Sonambiente“-Festival der Akademie der Künste, Berlin  Musik für die Filme „Access“
und „Anna im Glück“ (beide A, 1996) von Lisi Frischengruber  Herstellung der ersten
beiden zu Musikinstrumenten umfunktionerten Metallspinde  Uraufführung der
Eigenkompositionen „Einläutung“ und „375/376 - 403/404“ in Salzburg.
Zusammenarbeit mit Berkan Karpat und Bülent Kullukcu für „Papa O.“ am Neuen Theater
München  mit „375/376 - 403/404“ und „Einläutung“ Teilnahme bei den Klang-Aktionen
’97 München  gemeinsam mit N. Bell Konzept und Entwurf für den Bau weiterer sechs
Musikspinde  dafür Musikstipendium der Stadt München  und anschließende
gemeinsame Erarbeitung einer audiovisuellen Partitur für acht Spinde und vier Musiker
1998
1999
2000
2001
2002
2003
und damit Teilnahme am SpielArt Festival München bei „Fanfaren des Leichtsinns“  mit
„Focus Pocus“ Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik für im Mai erschienene
CD „duty free“  Uraufführung von „Im Gegenteil“ bei den Klang-Aktionen ’97 München.
Konzerte mit Christoph Reiserer (sax) und Elmar H. Guantes (b), unter anderem zur
Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Made in Munich“ in der Black Box im Gasteig 
Konzert mit Sebi Tramontana im Rahmen des Klaviersommers in München  mit N. Bell
Bau zweier Musikinstrumente für Prof. Edgar Guggeis, „Musikspind“ und „Kippjapaner“.
Uraufführung der gemeinsamen Komposition „Scrap Iron“.  Gemeinsame Kompositionen
aus Musik und Sprechstücken von und mit Michael Lentz unter anderem im Rahmen des
Siemens Kultur Programm in Leipzig. Uraufführung der Komposition/Installation „Abgehört“
mit Texten von Michael Lentz  Gemeinsam mit Niki Bell Bearbeitung von „im Gegenteil“,
ein Inszeniertes Konzert mit Arbeiterchor und Spinden im Museum Industrielle Arbeitswelt
in Steyr (A)  Uraufführung „Der andere Spind“ beim Sommerfest der B.O.A.
videofilmkunst  Zusammenarbeit mit Alexeij Sagerer für „Das Ende vom Lied geht die
Wende hoch“ dem letzten Teil des „Nibelungen und Deutschlandprojektes
Kompositionsauftrag des SWR für die Donaueschinger Musiktage ’99, Uraufführung des
Stückes, „töne aus sichten“ am 16.10.99 ebenda (Musik, Video, Regie: Babel & Bell,
Musiker: Werner Puntigam, Bülent Kullukcu, Werner Hofmeister, Francoise Rivalland,
Stephan Froleyks, Cjhico Mello, Z. Babel)  mit N. Bell Aufnahme der Konzeption und
Programmgestaltung die Konzertreihe „...heute keine Unterhaltung“ im Club 2 in München.
 Gastspiel mit „Das Ende vom Lied geht die Wende hoch“ im Rahmen der
Autorentheatertage in Hannover  mit vielen der entstandenen Musikinstrumente und
Klangskulpturen Teilnahme bei der Ausstellung „kunst + industrie“ in Immenstadt i. Allgäu
und anläßlich ihrer Eröffnung gemeinsames Konzert mit Prof. Edgar Guggeis 
Uraufführung von „Kanon“ beim Musikfest der MGNM München.
Kompositionsauftrag für die Reihe „Visible Music“ im Stadttheater Bielefeld  Klangregie
für die „Kurzwellen“ von Stockhausen in der Reihe „Radiophonien“ im WDR 3  Klangregie
für die Projekte „Orff 2001“ und „Heimat“ im Rahmen der Bayernwoche im Deutschen
Pavillon der EXPO 2000.
Teilnahme am Ultraschall-Festival in den Sophiensälen Berlin mit Edgar Guggeis,
Uraufführung der gemeinsamen Komposition „entfernen“  UA des mit N. Bell
komponierten „Räderwerk“, Kompositionsauftrag für die Abendveranstaltung der
Schwitters-Ausstellung „ALLER ANFANG IST MERZ“ im Haus der Kunst, München  UA
„arance dal marrocco“, Kompositionsauftrag der musica viva (Text: Michael Lentz)
mit Edgar Guggeis und Niki Bell Kompositionsauftrag des Fraunhofer Instituts für
Musikspinde und Roboter. Außerdem Klangregie sowie audiovisuelle Konzeption für
zahlreiche Veranstaltungen im Bereich der Neuen Musik.
Zusammenarbeit mit Andreaa Lesjak und Karen Effenberger für „0:0, ein Fußballstück“ am
Neuen Theater München
Zoro Babel wurde 1967 im oberbayerischen Peterskirchen geboren. In den achtziger Jahren nahm er
an den Summer Sessions des Creative Music Studio in Woodstock teil und arbeitete mit Musikern wie
Markus und Simon Stockhausen sowie Achim Freyer und Dieter Schnebel zusammen. Seit 1991
langjährige Zusammenarbeit mit dem Komponisten Josef Anton Riedl. Seit 1994 kontinuierlich
gemeinsame Kompositionen und Projekte mit Niki Bell, so z.B. 1999 für die Donaueschinger Musiktage
die Komposition „töne aus sichten“ für sieben Musiker an acht mit N. Bell entwickelten Musikspinden
und Video. 1995 erstmals Teilnahme am Festival „musica viva“ in München mit der Eigenkomposition
„Senso Unico“. Zahlreiche Kompositionen für Theater, Hörfunk, Ausstellungen, Performances und
Festivals und 2001 gemeinsam mit Michael Lentz „arance dal marocco“ für „musica viva“. 1997
Musikstipendium und 2001 Musikförderpreis der Stadt München. 2001 Teilnahme bei den
Donaueschinger Musiktagen für Dieter Schnebel sowie Peider Defilla. 2002 mit Edgar Guggeis und Niki
Bell Kompositionsauftrag des Fraunhofer Instituts für Musikspinde und Roboter. Außerdem Klangregie
sowie audiovisuelle Konzeption für zahlreiche Veranstaltungen im Bereich der Neuen Musik.
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