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Presseinformation
Küche, Köche und Kulinarik in Südafrika
Um ein Land richtig kennen zu lernen, muss man die Küche des Landes genießen. Eine
Reise nach Südafrika verspricht große Gaumenfreuden. Südafrika hat das Beste aus den
kulinarischen Einflüssen seiner unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen herausgefiltert
und daraus eine einzigartige Mischung geschaffen. Der Osten trifft auf den Westen und
den Süden mit einem Rundflug über den Norden - das ist wohl die beste Art, die
südafrikanische Küche zu beschreiben. Im Laufe der Geschichte des Landes haben sich
die Kochkünste aus Europa, Asien und Afrika zu einem unvergleichlichen Mahl vermischt.
Die ersten Bewohner Südafrikas, die Khoisan, lebten als Jäger und Sammler, für die
Essen hauptsächlich eine Frage des Überlebens darstellte. Die Ankunft der Bantu-Völker
aus dem Norden brachte die Landwirtschaft mit sich und den Anbau von modernen
Lebensmitteln wie Mais, Süßkartoffeln, Kürbis und verschiedenen Früchten. Die
europäischen Einflüsse, zunächst von Holländern und Engländern, später gefolgt von
Franzosen, Deutschen und anderen, brachten klassisch westliche Kochrezepte sowie
eine breite Auswahl an Früchten, Gemüsearten und sogar Vieh mit in die neue Heimat.
Ohne die Einflüsse der Malaien und Inder gäbe es so beliebte Köstlichkeiten wie Bobotie
und Denningvleis heute in Südafrika nicht.
Das Großartige an der südafrikanischen Küche ist die Tatsache, dass hier jedermann auf
seinen Geschmack kommt. Es gibt Würze und Schärfe, subtile Geschmacksnoten,
Eleganz, Einfachheit und Komplexität. Hier findet jeder Reisende etwas Passendes für
seinen Gaumen, von klassischer französischer Küche bis zu innovativer Fusion-Küche.
Und an frischen Zutaten mangelt es im Land am Kap mit seinem begünstigten Klima
sicher nicht.
Der Braai –die südafrikanische Variante des Grillens– ist vielleicht die beliebteste
Freizeitbeschäftigung der Südafrikaner. Das ist nicht verwunderlich, wenn man sich den
einladenden Sonnenhimmel anschaut. Auf dem Grill liegt fast immer eine würzige
Wurst, die Boerewors, ein Relikt der ehemaligen deutschen Einwanderer. Außerdem
brutzelt hier Fleisch in allen Variationen, meistens in Form von geräucherten oder
gesalzenen Rippchen (ein weiterer deutscher Einfluss), riesigen Steaks und Sosaties
(würziges Kebab-Fleisch).
Ebenfalls beliebt, vor allem im Winter, sind Bredies (Eintöpfe), die von einfachen Old
Irish Stews bis zu würzigen und duftigen Curries reichen. Ureigen südafrikanisch ist der
Waterblommetjie Bredie, bei dem Hammel- oder Lammfleisch langsam mit den
blühenden Knospen des Cape Pondweed, welches nur in den Dämmen des Western Cape
wächst, geschmort werden.
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Bredies, die unter freiem Himmel, neben einem Braai oder auf einer improvisierten
Feuerstelle, vornehmlich in einem gusseisernen Topf auf drei Beinen zubereitet werden,
nennt man Potjiekos (Pott-Essen). Weil sie einige Zubereitungszeit in Anspruch nimmt,
bietet Potjiekos die wunderbare Gelegenheit zum Beisammensein in geselliger Runde,
um ein Feuer herum, mit Drinks in der Hand, bis der Eintopf richtig schön sämig wird.
Südafrika ist wahrlich ein Land für Fleischliebhaber – jedes Dorf, Städtchen und jede
Stadt besitzt mindestens ein Steakhouse und ausschließlich vegetarische Restaurants
sind außerhalb der großen Zentren rar gesät. Südafrikaner jeder Couleur und auch
Besucher - manche erst nach anfänglicher Skepsis - spüren ein besonderes Verlangen
insbesondere nach einer Delikatesse, die sich Biltong nennt – getrocknetes Fleisch in
verschiedensten Variationen und Geschmacksrichtungen. Biltong gibt es in Südafrika
bereits seit Jahrhunderten. Für die Voortrekker Pioniere – holländische Kolonialisten,
die nordwärts zogen, um der britischen Kolonialregierung am Kap zu entfliehen – war
Biltong neben Zwieback und Kaffee ein Grundnahrungsmittel. Die unterschiedlichen
afrikanischen Völker stellten bereits viel früher Biltong her: in Form von Streifen, die sie
über eine Leine zum Trocknen hängten. Damals wie heute ist Biltong ein perfekter
Snack für unterwegs. Zu den Zutaten, die das Biltong so unvergleichlich machen, zählen
unter anderem Koriander, Natursalz, gutes Fleisch sowie eine lange Trockenphase an
der Luft. Über die genaue Rezeptur der Delikatesse herrscht unter ihren passionierten
Herstellern solidarisches Schweigen.
Biltong ist so beliebt, dass ein Ort im Eastern Cape alljährlich ein Festival zu Ehren
dieser Knabberei organisiert. Das Somerset East Biltong Festival ist traditionellerweise
eine Zusammenkunft der feinsten Biltong-Produzenten des Landes.
Wildtiere, die es in Südafrika zuhauf gibt, sind ein fester Bestandteil der Speisekarte in
den meisten südafrikanischen Restaurants. Besonders hervorzuheben ist das Carnivore
nahe Johannesburg, mit seinen delikaten Gerichten aus 15 verschiedenen Sorten Wild,
z.B. Eland, Gemsbock, Springbock und Kudu.
Mit der südafrikanischen Küstenlinie, die von zwei verschiedenen Ozeanen umspült wird,
ist die Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten riesig, darunter einige Fischsorten und
Krebse, die es nur hier gibt. Hummer, Galjoen (der Nationalfisch), Kabeljau, Kap-Lachs
und Perlemoen (Seeohr) sind nur einige der Delikatessen, die frisch aus dem Meer
zubereitet werden. Der südafrikanischste aller Fische ist jedoch der Snoek, der in vielen
unterschiedlichen Formen serviert wird: von eingelegt, geräuchert oder getrocknet bis
zu frisch gegrillt beim Braai.
Gemüse und Früchte wachsen in Südafrika in rauen Mengen. Dank des milden Klimas
haben sich hier zahlreiche Gemüse- und Fruchtsorten etabliert, die importiert wurden
und die heimischen Sorten wie Naartjies, Madumbes und Morogo sind ebenfalls beliebt.
Mais ist das Grundnahrungsmittel auf dem Land. Frische Maiskolben, auch als Mealies
bekannt, werden gekocht oder über Kohlen gegart; Maismehl wird dazu verwendet,
einen sättigenden Brei zuzubereiten, der als Pap oder Phutu bekannt ist. Hierzu wird
meistens Sauce oder eine Fleischbeilage serviert. Die Leibspeise des ehemaligen
Präsidenten Nelson Mandela ist Umngqusho, eine Mischung aus Samp (gebrochene,
getrocknete Maiskolben), Bohnen, Butter, Zwiebeln, Kartoffeln, Chillies und Zitrone.
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Einige südafrikanische Spezialitäten im Überblick:
Achaar: Ein stark gewürzter Salat aus eingelegtem Gemüse, indischen Ursprungs.
Biltong: Gesalzenes und getrocknetes Fleisch, meistens Rindfleisch, aber auch aus
Wildtierfleisch zubereitet. Ähnlich dem amerikanischen Beef Jerky, nur besser.
Bobotie: Wie ein Shepherd’s Pie. Gewürztes Hackfleisch mit einer Eiercreme
überbacken. Eine Spezialität der Kap-Malaien.
Boerewors: Würzige Wurst, meistens aus Schwein, aber auch aus Lamm, Rind oder Wild.
Ein Muss bei jedem Braai.
Chakalaka: Ein Gemüsesalat mit Chillies malaiischen Ursprungs, serviert als Beilage zu
Pap und Fleisch.
Dennigvleis: Ein Fleischeintopf mit Tamarindengeschmack malaiischen Ursprungs.
Mala: Eingeweide, die erst gekocht und dann gefroren werden. Eine klassische
afrikanische Spezialität.
Madumbe: Eine Auswahl an heimischen Süßkartoffeln.
Maroela: Die Frucht des Marula-Baums, die dem Amarula Likör seinen unnachahmlichen
Geschmack verleiht. Elefanten sind der Frucht genauso verfallen.
Mashonzha: Für den wirklich abenteuerlustigen Reisenden: Dies ist eine Spezialität, die
aus dem Mopani Wurm (ähnlich dem Tausendfüßler) zubereitet wird. Probieren kann
man die Delikatesse im Iyavaya Restaurant in Johannesburg oder ganz traditionell und
einfach in Wandie’s Place in Soweto.
Mogudu: Würziger Eintopf aus Kutteln.
Morogo: Wilder Spinat.
Naartjie: Eine Variation aus heimischen Tangerinen (Mandarinen). Wird einfach so
gegessen oder auch als Geschmacksstoff für den Van Der Hum Likör verwendet.
(Milie) Pap: Vor allem auf dem Land und im Township sehr beliebter Maisbrei, oft als
Beilage zu Boerewors oder Eintopf
Pens ‘n Pootjies: Wörtlich übersetzt: "Bauch und Füße". Dies ist ein Afrikaaner-Eintopf
aus Kutteln und Schweinefüßen.
Serobe: Eine Spezialität der Tswana. Würzige Mischung aus Kutteln, Lungen und
Innereien.
Snoek: Ein beliebter heimischer Fisch, auf viele unterschiedliche Arten zubereitet, oft
geräuchert, getrocknet oder frisch gegrillt.
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Eine ganz eigene Geschmacksvielfalt hat die kapmalaiische Küche entwickelt.
Kardamom, Nelken, Zimt, Kurkuma und Anis verleihen gewöhnlichen Gerichten einen
Hauch von Meeresbrise, die über einen palmengesäumten Strand zieht und nach
Gewürzen duftet. Diese Art von Küche gibt es nur in Südafrika. Sie geht zurück auf die
Ankunft der ersten europäischen Siedler am Kap der Guten Hoffnung. Die holländischen
Siedler, die die Kapkolonie im 18. Jahrhundert gründeten, brachten ihre muslimischen
Hausangestellten und Köche aus den ehemaligen niederländischen Kolonien in
Indonesien mit ans Kap. Die Nachfahren dieser Javanesen sind heute als Kapmalaiien
bekannt. Sie haben sich an den Hängen des Signal Hill in Kapstadt angesiedelt, in einer
Gegend die sich “Bo-Kaap“ (Oberes Kap) nennt. Ausgezeichnete Kap-Küche erhält man
unter anderem in den Restaurants Biesmiellah (Kapstadt) oder District Six Eatery
(Johannesburg).
Zu den typischen kapmalaiischen Gaumenfreuden zählen:
Old Cape Denningvleis - dies ist ein herzhafter Fleischeintopf, der mit Lorbeerblättern,
Tamarinde und Zitronensaft gewürzt wird. Der Ausdruck ‘denning’ stammt von dem
javanesischen Wort „dendeng“ – welches das Fleisch des Wasserbüffels bezeichnet.
Heutzutage wird jedoch Hammelfleisch verwendet.
Yellow Rice - duftet stark nach Zimtstangen, Kurkuma und zerkleinerten KardamomSchoten. Als Beilage zu den reichhaltigen Curries wird der gelbe Reis zudem mit Rosinen
und gerösteten Mandelstücken verfeinert.
Waterblommetjie (Wasserblume) Bredie - dieser Eintopf ist ein saisonales Gericht, das
zubereitet wird, wenn die Waterblommetjies-Pflanze in den Wasserspeichern der
Gegend blüht. Zusammen mit dem säuerlichen Ampfer und dem pikanten Hammelfleisch
ergibt sich eine perfekte Kombination aus salzigen, pikanten und leicht säuerlichen
Geschmacksnoten.
Dried Fruit und Venison Stews - am Kap kombiniert man gerne Trockenfrüchte mit
Fleisch – vor allem Wild wie Springbok oder Strauß. Leicht süßlich, würzig und säuerlich,
ergänzt und verfeinert die Frucht den Geschmack des Wildfleisches.
Cape Malay Curries - sind voller Geschmack, jedoch milder und süßer als die indische
Variante. Hier kommen lokal angebaute Produkte zur vollen Geltung – wie Langusten,
der beliebte Snoek-Fisch und Abalone.
Frikkadels - Frikadellen aus Hackfleisch, gut gewürzt mit Muskatnuss, Masala,
Pfefferminze und Petersilie. Werden im Ofen gebacken, bis sie knusprig braun und saftig
sind.
Fish Bobotie - Fisch wird zerkleinert und zu einer Art Fisch-Auflauf bereitet. Verfeinert
wird mit Muskatnuss, Kurkuma und Lorbeerblättern. Der Kuchen wird mit einer Eikruste
und einem traditionellen Chutney (Früchte eingekocht in Essig und braunem Zucker, bis
eine Marmeladen-Konsistenz erreicht wird) serviert.
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Pumpkin Fritters - pürierter Kürbis wird mit Ei und ein wenig Mehl gebräunt und
schließlich mit etwas Zimtzucker und Muskatnuss verfeinert.
Masala Chips - diese werden vor dem Frittieren mit Kurkuma und einer MasalaGewürzmischung verfeinert und zu allen möglichen Arten von Fisch gereicht.
Honey and Cinnamon Pumpkin - halbmondförmige Kürbisstücke – samt Schale – werden
mit Honig, Butter und braunem Zucker beträufelt, dann im Ofen gebacken, bis die
Zutaten karamellisieren. Unglaublich lecker!
Mosbolletjies - ein Ring aus kleinen Brötchen, gebacken aus süßlichem Brotteig. Mit
Orangen- und Zitronenschalen verfeinert als Gebäck zum Nachmittagstee, zusammen
mit Käse und Kaffee.
Mosbrood oder Traubenbrot - ist eine Sommer-Leckerei aus reifen Trauben. Das
Fruchtfleisch der Trauben gärt über Nacht und wird schließlich mit traditionellen
Brotzutaten sowie ein wenig Anis gemischt. Das süßliche Gebäck wird mit
selbstgemachter Marmelade bestrichen und zu einem starken Kaffee serviert.
Malay Koeksisters - unterscheiden sich von den Koeksisters der burischen Afrikaner,
tragen nur denselben Namen. Mit Ingwer, Zimt und Kardamom gewürzt, sind dies
längliche Hefebällchen, die in einem Zitrus-Sirup frittiert und anschließend mit
Kokosraspeln bestäubt werden.
Südafrika „zum Anstoßen“
Zu jeder schönen Mahlzeit gehört natürlich das passende Getränk und auch da hat
Südafrika einiges zu bieten. Südafrikanischer Wein ist auf der ganzen Welt ein QualitätsBegriff geworden und hat sich zu einem echten Exportschlager entwickelt. Ähnlich
erfolgreich ist Amarula – ein cremiger Likör, der aus der Frucht des Marula-Baumes
gewonnen wird und pur, im Kaffee oder auch zu Süßspeisen schmeckt. Wer es spritziger
mag, der sollte unbedingt zum Sundowner eine Flasche eisgekühltes Savanna – eine
südafrikanische Cidre-Spezialität – probieren!
Typisch südafrikanisch ist auch der „Mampoer“, ein Pfirsich-Branntwein, hergestellt in
dem kleinen Ort Groot Marico in Südafrikas trockener North West Province. Mampoer
kann aus fast jeder Frucht hergestellt werden, nicht nur aus Pfirsichen. Oder wie ein
Mampoer-Meister es erklären würde: Er verwertet alles, was irgendwann verdirbt. Die
Früchte, die am häufigsten verarbeitet werden, sind Zitronen, Aprikosen, Birnen,
Pflaumen und Feigen. Manchmal werden auch heimische Wildfrüchte wie Marulas, MilchPflaumen, Karee-Beeren oder Kei-Äpfel verwendet. Mampoer ist nach Mampuru
benannt, einem unglücklichen Bapedi Häuptling, der 1883 gehängt wurde. Den weißen
Siedlern, die gegen die lokalen Stämme Krieg führten, wurden Teile des Landes
zugewiesen. Diese waren jedoch zu klein, um dort Landbau zu betreiben – abgesehen
von der Tatsache, dass nur wenige der Siedler landwirtschaftliche Erfahrung aufweisen
konnten. Einer der bekanntesten Branntweinhersteller in Groot Marico ist ein Mann mit
dem simplen Namen Piet Mampoer. Er hat seine Palette erweitert und den Mampoer mit
verschiedenen Geschmacksrichtungen versetzt: darunter Toffee, Banane, Choc-Mint,
Honig, Kirsch sowie einige andere tödliche Mixturen. Wer jedoch den totalen Mampoer5 von 8
Effekt erleben will, der probiert den Spook Piepie (Geist-Pipi) – am besten im Sitzen.
Touren zu den Mampoer-Farmen bietet das Groot Marico Information Centre an.
Natürlich gibt es auch viele „flüssige Spezialitäten ohne Promille“. Dank des sonnigen
Klimas gedeihen so gut wie alle Obstsorten in Südafrika und werden zu leckeren Säften
verarbeitet, ob Mango, Guave oder ganz traditionell Äpfel! Einen weltweiten Siegeszug
hat auch Rooibos-Tee angetreten. Rooibos-Tee enthält im Gegensatz zu anderen
Teesorten kein Koffein und wenig Gerbstoffe, wodurch eventuelle negative Folgen wie
bitterer Geschmack, Dehydration oder Schlaflosigkeit nicht auftreten. Es gibt ihn pur
oder in verschiedenen Geschmacksrichtungen und in allen Preiskategorien. Interessant
ist auch der Besuch auf einer Rooibos-Farm, hier bekommen Besucher interessante
Hintergrundinformationen über den Anbau und die Herstellung des Tees erklärt und
können an einer Teeprobe teilnehmen.
Sie lieben das Besondere: Gourmet-Köche in Südafrika
In Südafrika gibt es viele innovative Köche, die lokale Produkte verwenden und, indem
sie ihren persönlichen Stil einfließen lassen, kulinarische Meisterwerke kreieren.
Besucher können sich mit diesen Köchen auf eine Reise in das Reich des Geschmacks
voller köstlicher Gerichte aufmachen, beeinflusst von der malaiischen, französischen,
holländischen, indischen oder auch traditionell afrikanischen Küche.
Geoffrey Murray – Zachary’s, Knysna
Der international anerkannte Koch Goeffrey Murray hat schon in der ganzen Welt
fantastische Restaurants eröffnet – unter anderem in New York und Madrid, in Miami und
Mexiko City. Als er 1998 zum ersten Mal nach Südafrika kam, um im Makalali Private
Game Reserve zu kochen, war er sofort begeistert und wollte nicht mehr fort. Das
Zachary’s im Conrad Pezula Resort und Spa in Knysna ist die vorerst letzte Station seiner
beeindruckenden Karriere.
Geoffreys Philosophie ist einfach: „Unser Ziel ist es, sich der Dinge bewusst zu sein, die
wir tun.“ Dieses Bewusstsein führt ihn direkt zu seiner Haltung gegenüber seiner Küche:
„Ich glaube daran, die Integrität der Zutaten zu wahren“, erklärt er, „ich verändere sie
nur wenig, um sie zu bereichern, aber nie grundlegend. Dabei ist Frische der Schlüssel
zum Erfolg.“ Dazu kommt, dass Geoffrey sich auf lokale Produkte konzentriert. Sobald
er irgendwo ankommt, verschafft er sich sofort einen Überblick über regionale
Gebräuche und Zutaten, um diese dann originell zuzubereiten. So sind die Gerichte im
Zachary’s ein Geschmackserlebnis aus frischen, lokalen Produkten mit einem Touch von
Geoffrey’s Genialität. Unbedingt probieren muss man seine Foie Gras Terrine mit
pochierter Quitte und Walnuss-Ingwer-Brot, oder die Champagner-Austern aus Knysna
mit Lauchconfit, Kartoffelcreme und Kaviar. Das Zachary’s hat mittwochs bis samstags
abends geöffnet.
Dell und Sanchia Hadlow – Firefly Eating House, Knysna
Die Geschichte des Restaurants Firefly ist die eines Mutter-Tochter-Teams, nämlich Dell
und Sanchia Hadlow, die ihre Vorliebe fürs Kochen in die Praxis umgesetzt haben. Sie
haben sich auf Curries spezialisiert, die je nach Geschmack mit Rindfleisch, Huhn oder
Fisch zubereitet werden und von der thailändischen, indischen und afrikanischen Küche
beeinflusst sind. Frische lokale Produkte sorgen für lebendige Gerichte, die freundlich
und fröhlich serviert werden.
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Inspirieren lassen haben sich Mutter und Tochter vom innovativen Küchenchef des Fat
Duck in London, Heston Blumenthal, und von der Südafrikanerin Andrea Burgener aus
dem Restaurant Deluxe. Das Menü wechselt täglich, wobei einige Gerichte immer
angeboten werden. Kap-Malaiische Bobotie-Frühlingsrollen mit Mint-Chutney und
Lakritz-Eiscreme gehören zu den Lieblings-Nachspeisen, genossen in einem in rot
getauchten Ambiente, das ein wenig an Bilder von Frida Kahlo erinnert. Das Firefly hat
nur am Abend geöffnet.
Margot Janse – The Tasting Room & The Garden Room im Hotel Le Quartier Français,
Franschhoek
Die Holländerin Margot Janse hat mit ihrer frischen, puristischen Küche weltweit so
manchen Gaumen verführt. Seit langem ist sie Küchenchef im Le Quartier Français in
Franschhoek und hat in dieser Zeit zahlreiche Preise gewonnen. Für sie kommt es nicht
auf exotische Zutaten an, es gelingt ihr, mit einfachen Produkten, wie einer Tomate
oder einem Bio-Hühnchen, klassischen Gerichten einen eigenen Zauber zu verleihen. Die
Liebe zum Essen ist ihr angeboren – davon ist Margot Janse überzeugt. Schon als Kind
hat sie Schnecken und Froschschenkel probiert, allerdings hat sie nie damit gerechnet,
wirklich einmal als Köchin zu arbeiten.
„Hier in Südafrika scheint immer die Sonne, deswegen schmecken die Zutaten so gut,
das erleichtert das kochen“, sagt sie. Das Land inspiriert sie bei ihrer Küche, die kreativ
und modern ist, wobei sie nicht für ein bestimmtes Gericht berühmt sein möchte: „Ich
finde es toll, viele verschiedene Kleinigkeiten zu essen, ein großer voller Teller lässt
mich kalt“. The Tasting Room ist dienstags bis samstags abends geöffnet, hier können
die Gäste ein 4-, 6- oder 8-Gänge Menü genießen. Etwas lockerer ist The Garden Room,
in dem delikate Kleinigkeiten, von Muscheln aus der Saldanha Bay bis zu PassionsfruchtPudding mit weißer Schokoladensauce, serviert werden. Die Tapas-style Leckereien
werden geteilt und so kommen Freunde in ungezwungener Atmosphäre zusammen, um
mit zahlreichen kleinen Tellern auf dem Tisch eine entspannte Zeit zu verbringen und
mal hier, mal da zu probieren.
Ciro Molinaro - La Cucina di Ciro, Johannesburg
Die Fangemeinde des ungewöhnlichen Kochs Ciro Molinaro, auch liebevoll der
“Chiropraktiker” genannt, füllt regelmäßig sein Restaurant Cucina di Ciro in Parktown
North, Johannesburg. Das Menü ändert sich jeden zweiten Tag, so dass auf die Gäste
immer neue Geschmackerlebnisse warten. Was sich nie ändert sind Qualität, Frische und
Innovation der Gerichte.
Ciro ist bekannt für seine kreativen, spannenden Gerichte – legendär sind seine Ente und
seine Crème Brulée. Es ist ihm wichtig, flexibel und spontan auf den Geschmack seiner
Kunden einzugehen, so dass auch ungewöhnliche Anfragen kein Problem darstellen:
„Wenn ich die Zutaten da habe, mache ich alles möglich“, erläutert er. Seine Gerichte
mit dem frischen Fisch des Tages sind hervorragend, ebenso Strauß oder Kudu, wobei
letztlich einfach jedes Gericht einzigartig ist. Der doppelte Schokoladen-Mousse-Kuchen
oder auch sein gebackener Käsekuchen mit gekühlten Feigen sind köstliche Desserts. La
Cucina di Ciro ist dienstags bis sonntags mittags sowie dienstags bis samstags zum
Abendessen geöffnet.
Chris Black – Bellevue Café, Durban
Chris Black, innovativer Koch und gleichzeitig Besitzer des Bellevue Café in Durban, ist
ständig auf der Suche nach neuen und ungewöhnlichen Kombinationen für seine
Gerichte. Zum Mittagessen sollte man seine scharf-sauren Kalamari probieren, aber
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auch die Salatauswahl ist beachtlich und innovativ. Zum Abendessen werden
schmackhafte Klassiker und köstliche Fusion-Gerichte serviert. Wer den Tag genussreich
starten möchte, kann hier auch frühstücken. Das stylische Ambiente, mit echten
Bäumen, die kurioserweise aus dem Restaurantbereich herauswachsen, sorgt für
ganzheitlichen Genuss.
“Die ganze Welt des Geschmacks in einem Land” ist eine geeignete Beschreibung der
südafrikanischen Küche, die das Beste aus alten und neuen Ideen, aus Tradition und
Innovation zusammenführt, um die feinsten Gaumenfreuden zu servieren. Hier findet
garantiert jeder sein Lieblingsgericht. Von einfach bis raffiniert, einmalig bis typisch
und würzig bis mild – Südafrika’s Küche und Köche bieten für jeden Gaumen die
passende Köstlichkeit. Guten Appetit!
Hier einige südafrikanische Rezepte zum Probieren: www.dein-suedafrika.de
Informationsstand: November 2016
Ende
Erstellt von KPRN network GmbH im Auftrag von South African Tourism Deutschland
Kontakte zur Veröffentlichung:
Weitere deutschsprachige Informationen zu Südafrika sind erhältlich unter:
www.dein-suedafrika.de sowie der kostenfreien Service-Nummer 0800 118 9 118.
Aktuelle Reiseangebote deutscher Veranstalter unter www.dein-suedafrika.de/planung-angebote
Hintergrundinformation:
SOUTH AFRICAN TOURISM ist als Organisation verantwortlich für die internationale Vermarktung
Südafrikas als präferierte Urlaubsdestination. Geleitet wird South African Tourism von Chief
Executive Officer Herrn Sisa Ntshona.
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