Während in Deutschland die Diskussion, wie viele Patienten

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ID.Nr. Expertenmeeting , Datum erstellt: 24.7.2014, Datum geändert:
Internationaler Wissenstransfer aus der
Krankenhaushygiene in die Industrie
Während in Deutschland die Diskussion, wie viele Patienten Opfer einer nosokomialen
Infektion werden, in vollem Gange ist, richtet Meiko, Offenburger Hersteller von
Reinigungs- und Desinfektionsgeräten, den Blick auf die gesamte Welt: „Wir sehen es als
unseren Auftrag, Infektionsketten im Krankenhaus so gut als möglich zu unterbrechen“,
erklärt Markus Braun, Vertriebsleiter weltweit der Meiko Medizintechniksparte. Und
weiter: „Da menschliche Ausscheidungen wie Urin, Faeces, Sputum oder Erbrochenes zu
den Stoffen mit der höchsten Keimbelastung gehören, sollte ihnen ein besonderes
Augenmerk gelten“.
Aus diesem Grund lud Meiko nun Partner aus 32 Ländern zu einem International Sales
Meeting. Für sie, die tagtäglich direkt mit den Verantwortlichen der
Krankenhaushygiene zu tun haben, standen alle Themen rund um menschliche
Ausscheidungen und deren Management auf der Tagesordnung.
„Dass unser Team die technischen Besonderheiten unserer Produkte jederzeit abrufen
kann, setzen wir als gegeben voraus“, so Markus Braun weiter, „dass das Team jedoch
Trainings erhält, die vertraut machen mit allem, was in den Hygieneabteilungen der
Kliniken rund um den Globus an Problemen und Besonderheiten existiert – das zu
vermitteln, ist unsere Aufgabe“, ergänzt Markus Braun. Alle zwei Jahre lädt das
Unternehmen seine Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt zu dieser Veranstaltung
ein. In diesem Jahr standen außer Trainings zur Aktualisierung des technischen Knowhows außerdem Workshops zu Hygienefragen an. Um das Tagesgeschäft und die Nöte
der Schwestern und Pfleger im Krankenhaus zu verstehen, stand die holländische
Hygienefachkraft und Inhaberin des Unternehmens „KNIP Consult“, Gertie van
Knippenberg, auf der Referentenliste. Da die Anforderungen an das
Krankenhauspersonal international unterschiedlich sind, wurden auch die Situation und
die Prozesse in anderen Ländern betrachtet.
Was es bedeutet, in einem großen kanadischen Krankenhaus wie Providence Care in
Kingston als Hygienefachkraft verantwortlich zu sein für Weiterbildung, Surveillance
und Ausbruchs-Management – davon berichtete Jim Gauthier. Der Dozent und Referent
bei internationalen Hygiene-Kongressen war unter anderem einer der InfektionsKontrolleure während eines SARS-Ausbruchs in Toronto. Sein Fazit daraus: „Angst
entsteht dann, wenn man nicht vorbereitet ist, falls Unbekanntes auf einen zu kommt.
Wir, die wir in der Infektionskontrolle arbeiten, müssen Risiken bewerten, bekämpfen
und transparent machen, was geschieht!“ Insbesondere Themen wie Transparenz in den
optimalen Abläufen und das Know-how zur Verhinderung von nosokomialen
Infektionen durch Reinigungs- und Desinfektionsgeräte wurden intensiv bearbeitet.
„Zur Analyse der Anforderungen unserer Anwender ist es unabdingbar, dass wir den
kompletten Prozess verstehen. Daraus können optimale Lösungen für den Kunden auf
Station entwickeln. Die Veranstaltung war hervorragend dafür geeignet. Ich habe viel
gelernt und freue mich auf die kommenden Gespräche mit meinen Kunden,“ meint Sarah
Preston Owens aus Australien.
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