Standardisierte Pressemitteilung 2012

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Pressekommunikaiton – Standartmitteilung
Weltweite Glaukomwoche und nationale Präventionskampagne
Das Glaukom ist eine Augenerkrankung, welche
unerkannt zu einer
Erblindung führen kann. Sie ist meist stumm, das heisst, sie verursacht keine
für den Patienten bemerkbaren Symptome. Dr. X.Xxx erläutert:
Was ist weltweit die zweithäufigste Ursache einer Erblindung? An welcher
Augenerkrankung leiden aktuell 65 Millionen Menschen und 2% der über 40 jährigen
Schweizer/innen? Bei welcher Augenerkrankung sind augenärztliche Kontrollen alle
3 Jahre ab dem 40. Lebensjahr empfohlen?
Die Antwort auf all diese Fragen lautet: Das Glaukom - der grüne Star.
„Eine ophthalmologische Konsultation zur Früherkennung eines Glaukoms benötigt
eine Risikoevaluation, eine Patientenanamnese und ein schmerzlose
Standartuntersuchung des Auges durch einen Spezialisten” bestätigt Dr. X.XXX,
Facharzt der Ophthalmologie am XXX Zentrum in XXX (Stadt). Das Glaukom
umfasst eine Gruppe von Augenerkrankungen, welchen den Sehnerven definitiv
schädigen kann und dadurch wird die Transmission der visuellen Informationen zum
Gehirn einschränkt – ein Gesichtsfeldverlust entsteht. “Da das Glaukom sich oft
stumm verhält, und anfangs weder Schmerzen noch sonstige Beschwerden
verursacht, bleibt sie lange vom Patienten unbemerkt. Erst wenn die Erkrankung sich
im fortgeschrittenen Stadium befindet und die Sehschärfe beeinträchtigt wird, sucht
der Patient, leider oft zu spät, den Augenarzt auf. Daher wird diese Augenerkrankung
auch “Dieb des Sehvermögens” genannt”, so gemäss Dr. XXX.
Es existieren verschiedene Arten von Glaukom: Die wohl häufigste ist das
Offenwinkelglaukom. Dabei wird der Kreislauf des Kammerwassers durch
Verstopfung oder Funktionsstörung des Abflusssystems beeinträchtigt. Der Rückstau
dieses Kammerwassers (eine Augenflüssigkeit, welche hauptsächlich für die
Ernährung des Augengewebes verantwortlich ist) führt zu einer chronischen
Augeninnendruckerhöhung, welche den Sehnerven irreversible schädigen kann.
Andere seltenere Glaukomformen sind das Normaldruckglaukom, das
Engwinkelglaukom oder das akute Glaukom.
Das „klassische“ Glaukom betrifft meistens Patienten, welche bestimmte
Risikofaktoren vorweisen: älter als 40, gehäuftes Auftreten von Glaukom in der
Familie, starke Kurzsichtigkeit, frühere schwere Augenverletzungen, langzeitige
Kortisonbehandlung,
Migräne
oder
Blutzirkulationsstörungen.
„Eine
Glaukomerkrankung kann jedoch auch auftreten, wenn solche Risikofaktoren fehlen“,
erläuterte der Spezialist. „ Daher empfehlen wir allen über 40–jährigen ein
regelmässige (alle drei Jahre) augenärztliche Untersuchung.“
Behandlungen für das Glaukom existieren, müssen aber, da die Erkrankung
nicht geheilt werden kann, lebenslänglich eingenommen werden. Daher gilt:
die beste Behandlung ist und bleibt die Prävention!
„Wie bei allen chronischen Erkrankungen ist die Prävention die wirksamste Therapie.
Dennoch existieren effiziente Therapien, wie drucksenkende Augentropfen, welche
eine irreversible Sehnervenschädigung verhindern können. Andere Möglichkeiten
sind eine mikrochirurgische Behandlung oder Lasertherapie. Diese erschaffen einen
neuen, künstlichen Abfluss und stellen somit den normalen Kreislauf des
Kammerwassers wieder her. Trotz der aktuellen Forschung besteht zur Zeit keine
Möglichkeit das Glaukom zu „heilen“, und die Behandlungen wie auch die
Verlaufskontrollen müssen lebenslänglich durchgeführt werden.“ Informiert uns Dr.
xxx.
Die weltweite Glaukomwoche findet vom 11. bis 17. März statt.
Informationsabende, Vorträge und weitere Sensibilisierungs-veranstaltungen
finden das ganz Jahr 2011 hindurch statt.
Um die Bevölkerung auf diese schleichende Krankheit aufmerksam zu machen und
die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, haben sich die Fachärzte vereint und
eine weltweite Glaukomwoche (11. – 17. März 2012) organisiert. Überall in der
Schweiz werden von den Augenärzten Informationsabende und –veranstaltungen
zur Aufklärungskampagnen organisiert. Gemäss Dr. XXX “organisieren einige
Kollegen kostenfreie Voruntersuchung in ihren Praxen, andere halten Vorträge oder
publizieren
Artikel
in
Zeitungen,
weitere
geben
Interviews.
Eine
Informationsbroschüre wurde von der schweizerischen Glaukomgruppe der SOG
(schweizerische Gesellschaft für Ophthalmologie) zusammengestellt. Sie liegt auf
deutsch, französisch und italienisch vor und wird von den Fachärzten an die
Patienten verteilt. Diese Broschüre wurde dank der grosszügigen Unterstützung von
Pharmafirmen und Firmen im Bereich der medizinischen Ausstattung realisiert.
Zusätzlich hat die Glaukomgruppe der SOG eine neue Webseite kreiert, welche
laufend aktualisiert wird. Sie enthält Informationen zur Kampagne wie auch zur
Erkrankung „Glaukom“ selbst und existiert in 3 Sprachen www.swissglaukom.ch,
www.swissglaucome.ch und www.swissglaucoma.ch.“
Alle möglichen Mittel stehen bereit, um aus der weltweiten Glaukomwoche eine
erfolgreiche Kampagne zu starten, und somit im Kampf gegen das Glaukom „Dieb
des Sehvermögens“ einen Schritt weiter zu kommen. Das Hauptziel: die Aufklärung
der Allgemeinbevölkerung gegenüber dem Glaukom.
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Weltweite Glaukomwoche vom 11. – 17. März 2012
Liste der Augenärzte, welche an der Präventionskampagne teilnehmen und
kostenlose
Vorsorgeuntersuchungen
durchführen :
einsehbar
auf
www.swissglaukom.ch (deutsch), www.swissglaucome.ch (französisch), und
www.swissglaucoma.ch (italienisch). Detaillierte Informationen bezüglich Glaukom
sind ebenfalls auf diesen Seiten erhältlich.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Augenarzt.
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