pressemitteilung - Theater Lüneburg

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PRESSEMITTEILUNG
Thomas Ladwig inszeniert Ariel Dorfmans DER TOD UND DAS
MÄDCHEN / Schauspiel-Premiere am 14.12. im T.NT
Lüneburg, 05.12.2013 Am 14. Dezember feiert Ariel Dorfmans Der Tod und das Mädchen
Premiere im T.NT Studio. In dem Schauspiel setzt sich der chilenische Autor mit den Themen
politische Tyrannei, Folter, Diktatur und Rache auseinander. Es zählt zu seinen bekanntesten
Werken und wurde 1994 von Roman Polanski mit Sigourney Weaver und Ben Kingsley
verfilmt. Thomas Ladwig, erstmals in Lüneburg engagiert, inszeniert die Geschichte der
Paulina Salas, die seit der Diktatur traumatisiert ist und von den „Geistern“ der
Vergangenheit verfolgt wird. Bis zum 4. April stehen insgesamt neun Vorstellungen auf dem
Spielplan.
Paulina wurde unter einem tyrannischen Regime verschleppt und gefoltert. Ihren Peiniger hat
sie niemals zu Gesicht bekommen, aber seine Stimme und seinen Geruch wird sie nie
vergessen können. Auch nach dem Ende der Gewaltherrschaft bestimmen die Qualen,
Demütigungen und Schmerzen ihr Leben. Und trotzdem versucht sie, mit ihrem Mann
Gerardo eine Art „glückliche Ehe“ zu führen. Sie lieben einander und doch steht ständig
etwas zwischen ihnen: Denn immer wieder wird Paulina von ihren Gedanken und Ängsten
eingeholt und gequält. Als Gerardo – dazu bestimmt, in naher Zukunft in einer Kommission
die Gräueltaten dieser Diktatur zu untersuchen – den Arzt Roberto Miranda, der ihm bei
einer nächtlichen Autopanne geholfen hat, in ihr Strandhaus als Gast mitbringt, glaubt sich
Paulina ihrem einstiegen Peiniger gegenüber ...
Ariel Dorfman leiht sich für sein Schauspiel bewusst den Titel von Schuberts Kunstlied und
beschreibt damit provokant die Situation der Protagonistin. Sie bringt scheinbar den Tod
und sie spielt mit dem Tod, der zuvor mit ihr spielte. In der Regie von Thomas Ladwig ist
Ulrike Gronow als Paulina Salas zu erleben. An ihrer Seite spielen Thorsten Dara (Gerardo
Escobar) und Matthias Herrmann (Roberto Miranda). Barbara Bloch zeichnet für das
Bühnenbild und die Kostüme verantwortlich.
Bitte beachten Sie auch die biografischen Informationen unten.
Der Tod und das Mädchen
Schauspiel von Ariel Dorfman
Inszenierung Thomas Ladwig
Bühnenbild und Kostüme Barbara Bloch
Premiere 14.12. 20 Uhr
Mit Ulrike Gronow; Thorsten Dara, Matthias Herrmann
Vorstellungen 21.12. 20 Uhr / 05.01. 19 Uhr / 07.01. 20 Uhr / 23.01. 20 Uhr / 07.03. 20
Uhr / 18.03. 20 Uhr / 23.03. 19 Uhr / 04.04. 20 Uhr
T.NT Studio
Kartenvorverkauf:
Telefonisch unter 0 41 31 / 42 10 0 oder unter www.theater-lueneburg.de
sowie direkt an der Kartenkasse des Theaters
Öffnungszeiten: Mo 10-13 Uhr, Di bis Sa 10-13 Uhr & 17-19 Uhr
Weitere Informationen und Kontakt:
Dr. Andrea C. Röber Telefon 0 41 31 / 752 250 Email [email protected]@theater-lueneburg.de
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Thomas Ladwig (Inszenierung),
(Inszenierung) geboren 1981 in Essen, studierte Theaterwissenschaft und
Germanistik an der Universität Leipzig. Während des Studiums inszenierte er unter anderem
Frühlings Erwachen und Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot nach dem
Roman von Sibylle Berg. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er als Regieassistent am
Schauspiel Leipzig mit Regisseuren wie Christian Schlüter, Wulf Twiehaus, Robert Schuster
und Wolfgang Engel. 2008 wechselte Ladwig ans Schauspiel Essen und assistierte unter
anderem Cilli Drexel, Anselm Weber, Roger Vontobel und Sebastian Nübling. In dieser Zeit
entstanden seine Inszenierungen zu Ein Volksfeind und die Uraufführung Der Kaiser von
China sowie diverse Arbeiten für die Heldenbar.
Seit Oktober 2010 arbeitet Ladwig als freier Regisseur. Mit dem Doppelabend Solo, den
szenischen Lesungen Lafcadio. Ein Löwe schießt zurück und Sie sind ein schlechter Mensch,
Mr. Gum sowie den Inszenierungen von Ingrid Lausunds Komödie Benefiz – Jeder rettet
einen Afrikaner, Kaspar Häuser Meer und Die Wanze waren seitdem mehrere Arbeiten von
ihm am Schauspiel Essen zu sehen. In der Spielzeit 2013/2014 zeichnet er in der Essener
Spielstätte Casa zudem als Regisseur von Die Opferung von Gorge Mastromas
verantwortlich. In der Spielzeit 2013/2014 ist Thomas Ladwig erstmals am Theater
Lüneburg engagiert und inszeniert Der Tod und das Mädchen.
Barbara Bloch (Bühnenbild und Kostüme) stammt aus München und studierte Bühnen- und
Kostümbild am Salzburger Mozarteum, an der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst, bei den Professoren H. B. Gallee und H. Kapplmüller. Während ihres Studiums
sammelte sie erste Erfahrungen im Bereich Bühnen- und Kostümbild an den Münchner
Kammerspielen und bei den Salzburger Festspielen und realisierte erste eigene Entwürfe für
ein Projekt mit George Tabori in Zusammenarbeit mit der Oper Leipzig. Es folgten Arbeiten
für die Kreuzgangspiele Feuchtwangen unter Imo Moszkowicz.
Seit 1995 ist Barbara Bloch für das Theater Lüneburg in den Sparten Schauspiel, Ballett
und Musiktheater als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und leitet die künstlerischen
Werkstätten. Darüber hinaus führten sie seit 2000 Arbeiten zu den Burgfestspielen
Jagsthausen, ans Theater Lübeck, Theater Regensburg, Stadttheater Bremerhaven sowie
ans Theater Chemnitz. 2014 arbeitet sie für das Staatstheater Braunschweig in der Sparte
Musical.
Ulrike Gronow (Paulina Salas) absolvierte ihre Schauspielausbildung bei Ali Wunsch-König
an der Neuen Münchener Schauspielschule. Nach ersten Engagements bei der Münchener
Biennale und am «theater... und so fort» trat sie dem Ensemble «Die Stelzer» bei und tourte
mit einer Bearbeitung von Richard Wagners Das Rheingold erfolgreich durch Bayern. Zuletzt
war sie am Landestheater Dinkelsbühl und bei den Schlossfestspielen in Ettlingen zu sehen.
Seit der Spielzeit 2010/2011 ist Ulrike Gronow am Theater Lüneburg engagiert. In ihren
ersten beiden Spielzeiten spielte sie unter anderem in Genannt Gospodin, Hase Hase,
Candide, Nach dem Regen, Ladies Night, Tod im Turm und Türkisch Gold. In der Saison
2012/2013 war sie unter anderem in Was ihr wollt, Klaras Verhältnisse (Titelrolle) Die
Physiker und Der Schimmelreiter zu erleben.
Thorsten Dara (Gerardo
(Gerardo Escobar)
Escobar), geboren in Hannover und aufgewachsen in Peine,
besuchte die Schauspielschule Charlottenburg in Berlin. Er war unter anderem am
Schlosstheater Celle engagiert sowie am Schlossparktheater in Berlin, an der Landesbühne
Hannover, am Staatstheater Braunschweig und am Schauspiel Leipzig.
Seit der Spielzeit 2010/2011 ist er am Theater Lüneburg engagiert und war unter anderem
zu sehen in Candide, Woyzeck und Nach dem Regen. In den folgenden Spielzeiten spielte
er unter anderem in Buddenbrooks, Kabale und Liebe, Die Grönholm-Methode, Tod im
Turm, Krieg, Die 39 Stufen, Was ihr wollt und Die Physiker.
Nach seiner Schauspielausbildung an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst
Busch führte der Weg von Matthias Herrmann (Roberto
(Roberto Miranda)
Miranda) als Schauspieler an
verschiedenste Bühnen Deutschlands: unter anderem an das Theater an der Parkaue und an
das Kammertheater Karlsruhe, zu den Schlossfestspielen Ettlingen, zum Berliner Ensemble,
Kunstfest Weimar und zu den Festspielen Bad Hersfeld sowie an die Württembergische
Landesbühne Esslingen (WLB).
Neben seiner Tätigkeit als freischaffender Theaterschauspieler arbeitete Matthias Herrmann
auch für Film und Fernsehen (unter anderem Liebling Kreuzberg, Ritas Welt und Unser
Lehrer Doktor Specht) sowie als Synchronsprecher. Nach einer vierjährigen künstlerischwissenschaftlichen Mitarbeit in der Abteilung Regie an der Berliner Hochschule für
Schauspielkunst Ernst Busch folgten erste Regiearbeiten: Fräulein Julie, Penis-Monologe
(UA) und Ich hab' noch einen Kocher in Berlin (UA).
Seit der Spielzeit 2010/2011 gehört Matthias Herrmann zum Ensemble des Theaters
Lüneburg und übernahm unter anderem Rollen in Candide, Michael Kohlhaas, Ladies
Night, Buddenbrooks, Hase Hase, Was ihr wollt, Der Schimmelreiter, Klaras Verhältnisse
und Kabale und Liebe. Darüber hinaus ist er auch als Regisseur tätig.
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