JaNuar 2017 - Theater Hagen

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theater zeitung
Musiktheater
BALLETT
SCHAUSPIEL
KABARETT
PHILHARMONISCHES ORCHESTER
LUTZ
JANUAr 2017
Wir machen
Theater
THEATERSTADT
gestern, heute ...
Januar 2017
theaterzeitung
1
Dufte! Das Schnupperabo
Mit dem Schnupperabo Z mit fünf Vorstellungen im Großen Haus des theaterhagen genießen
Sie die ganze Vielfalt des Repertoires! Das Schnupperabo erhalten Sie mit Stammplatz-Garantie und
in allen Preisgruppen. Sie sparen gegenüber den Einzelkarten ca. 30%! Ob Oper, Musical, Ballett,
Revue oder Schauspiel – gönnen Sie sich oder anderen fünf berührende Abende im theaterhagen.
SchnupperAbo Z
Von Babelsberg nach Hollywood
TanzQuartett
Die Blues Brothers
Eine Filmmusik-Schlager-Revue
Freitag, 6. Januar 2017 · 19.30 Uhr
Choreographien von Marco Goecke, Raimondo
Rebeck, Cayetano Soto und Ricardo Fernando
Freitag, 17. März 2017 · 19.30 Uhr
Rhythm & Blues Show
Samstag, 10. Juni 2017 · 19.30 Uhr
Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Samstag, 18. Februar 2017 · 19.30 Uhr
2
theaterzeitung
Tschick
Oper von Ludger Vollmer
nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Sonntag, 28. Mai 2016 · 18 Uhr
Abopreise von 49 € bis 120 €
(Jugendliche 50% Ermäßigung)
Januar 2017
Serie
FRAGEN WIR doch Frau Günther-Vieweg!
»Sagen Sie jetzt nichts« heißt eine Kolumne des Magazins der Süddeutschen Zeitung, in der Prominente befragt werden, aber nur mit Händen und Füßen antworten dürfen.
Diese Interviewform hat das Redaktionsteam der theaterzeitung übernommen und für diese Ausgabe Kristina Günther-Vieweg befragt. Die Schauspielerin und Dramaturgin ist in dieser
Spielzeit auf der Großen Bühne sowie im lutz als Zauberer Kaschnur im Märchen zur Weihnachtszeit Kalif Storch, als Frerk in dem Kinderstück Frerk, du Zwerg! sowie in mehreren
Rollen in Piaf zu erleben.
Was bedeutet für dich Heimat?
Welche Theatergeste
gehört ein für allemal
verboten?
Was machst du als Erstes,
wenn du nach einer Vorstellung
von der Bühne kommst?
Wie intelligent muss
man als Künstler sein?
Was ist an dir typisch
sächsisch?
Januar 2017
theaterzeitung
3
Premiere
Premiere: 21. Januar 2017 · 19.30 Uhr · GroSSes Haus
Besetzung
OPER IN DREI AKTEN VON GAETANO DONIZETTI
LIBRETTO VON SALVATORE CAMMARANO
NACH DEM ROMAN THE BRIDE OF LAMMERMOOR
VON SIR WALTER SCOTT
IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN
Musikalische Leitung
Bühne CHOR
Mihhail Gerts
Jan Bammes
Wolfgang Müller-Salow
Inszenierung
Kostüme
Dramaturgie
Thomas Weber-Schallauer
Christiane Luz
Corinna Jarosch
ENRICO ASHTON
RAIMONDO BIDEBENT, Erzieher Lucias
Andrew Finden / Kenneth Mattice
Rainer Zaun
LUCIA, seine Schwester
ALISA, Lucias Vertraute
Cristina Piccardi
Kristine Larissa Funkhauser
EDGARDO DI RAVENSWOOD
NORMANNO, Hauptmann der Truppen
Kejia Xiong
Matthew Overmeyer
ARTURO BUCKLAW
Peter Aisher
philharmonisches orchesterhagen
Chor und Extrachor des theaterhagen
Statisterie des theaterhagen
WAHNSINN IN HÖCHSTEN TÖNEN
Lucia di Lammermoor zählt zu den bekanntesten Frauengestalten der Opernliteratur. Ihr tragisches Schicksal bewegt seit der Uraufführung von Donizettis
Meisterwerk 1835 das Publikum weltweit. Sie wird nicht nur zum Inbegriff der
romantischen Heldin schlechthin, sondern auch zum Erfolgs-Katapult für so
manche Sängerin. Kaum eine andere Oper verlangt ihrer Protagonistin mehr ab:
sängerische Höchstleistungen sowie die psychologische Ausgestaltung einer
sensiblen Frau auf dem Weg in den Wahnsinn.
VOM ROMAN ZUR OPER
Der Inhalt der Oper ist eine Adaption von Sir Walter Scotts Roman Die Braut von
Lammermoor. Scotts Literatur erfreute sich im 19. Jahrhundert nicht nur großer
Beliebtheit bei den Lesern, sondern diente auch als Fundgrube
für zahlreiche Opern- und Dramen-Sujets. Donizettis Librettist
Salvatore Cammarano rückt die
Handlung aus Scotts Vorlage von
einem Familienroman ab und
verleiht ihr durch die rein männlich dominierte Gesellschaft
und die Aufwertung der großen
Chor-Szenen einen politischeren
Zug. Die Überlebensstrategie
des Familienclans ist eindeutiger
ein Kampf um den Machterhalt.
Lucia, die sich in den Erzfeind
der Familie, Edgardo, verliebt, ist
in dem brutal-patriarchalischen
Gefüge noch isolierter und auf
ihre eigene Stärke angewiesen.
Vor dem düsteren Hintergrund
von Krieg und Hass wird sie zum
Spielball der Mächtigen. Der
eigene Bruder drängt Lucia in eine Vernunftehe.
Getäuscht, manipuliert und bedroht bricht sie
unter der psychischen Gewalt zusammen und
willigt in die Ehe ein. Während noch die Gesellschaft die Hochzeit feiert, ermordet Lucia
den Bräutigam im Schlafgemach. In einer
Wahnsinnsszene, die ihren Namen in mehrerlei Hinsicht verdient, erteilt Lucia der Realität
endgültig eine Absage und steigert sich in eine
Euphorie, in der sie die Verbindung mit ihrem
Geliebten Edgardo halluziniert. Die Musik wird
zur Fieberkurve, die in Extreme schießt und
keinen Zuhörer kalt lässt. Lucia findet nicht
mehr in die Realität zurück und stirbt. Als
Edgardo davon erfährt, hält auch ihn nichts
mehr in dieser Welt zurück.
EDGARDO
GLASKLÄNGE:
»SPHÄRENMUSIK« UND »GRÄBERTON«
Lucia wird in der Rezeption schnell zur Identifikationsfigur einer ganzen Epoche. Die Romantik
fängt an, die Gefühlswelten zu erforschen und sich für psychische Vorgänge und Dispositionen zu interessieren. Welchen Eindruck hätte es auf die zartfühlenden Damen und Herren
erst gemacht, hätten sie die Oper in ihrer Originalfassung hören können! Donizetti bedient
sich nämlich nicht nur der zeittypischen Ausgestaltung des Gesangsparts mit Verzierungen,
um seine enorme emotionale Dichte zu erzeugen. Er komponiert den Auftritt Lucias in der
»Wahnsinnsszene« für ein ganz eigenes Instrument, dessen Klangfarbe ein Zeitgenosse als
»klagenden Gräberton« beschreibt: die Glasharmonika. Da ein solches Instrument selten zur
Verfügung steht und stand, wurde aus rein pragmatischen Gründen bereits in der Uraufführung der Part von einer Flöte übernommen. Erst die Herausgabe der Original-Partitur 1979 erlaubte es, jene Atmosphäre hörbar zu machen, die Donizetti vorschwebte: Ein Klang, der sich
nahezu gespenstisch im Raum ausbreitet und dabei immer das zerbrechliche Material seiner
Erzeugung spürbar erhält. Mit leicht angefeuchteten Fingerspitzen gleitet der Spieler über
die Ränder eines Glases, das so in Schwingung versetzt, zu klingen beginnt. Als richtiges
LUCIA
4
theaterzeitung
Januar 2017
Lucia di Lammermoor
Musikinstrument ist die Glasharmonika eine Erfindung der zweiten Hälfte des
18. Jahrhunderts. Berühmt wurde es durch die Virtuosin Marianne Kirchgessner.
Sie inspirierte Zeitgenossen wie Mozart oder Beethoven zu Kompositionen für das
Instrument, und Goethe hörte in ihrem Spiel »das Herzblut der Welt klingen«.
Die Glasklänge wurden mit ihren schwebenden Tönen nicht nur zum Sinnbild von
»Sphärenmusik«, sondern auch zum Klangsymbol für Wahnsinn und Tod. Ganz
in diesem Sinn erlebt der Hörer Lucias Auftritt in der »Wahnsinnsszene«. Librettist Cammarano, der gleichzeitig der Regisseur der Uraufführung war, beschreibt
ihr Erscheinen so: »Lucia ist in ein hochgeschürztes weißes Gewand gekleidet,
ihre Haare hängen wirr herab, ihr leichenblasses Gesicht macht sie einem Geist
ähnlicher als einem lebenden Wesen. Ihr versteinerter Blick, die krampfhaften
Bewegungen und schließlich ein unheilvolles Lachen enthüllen nicht allein einen
schreckenerregenden Wahnsinn, sondern auch die Zeichen eines Lebens, das sich
bereits dem Ende zuneigt.«
AnTWORT AUF ETWAS, WAS EINEN MENSCHEN ÜBERFORDERT
Aufgrund der Hinweise in der Oper klassifiziert der Psychiater Gernot Langs in
einem Beitrag der Zeitschrift psychiatrie und psychotherapie (3/2010) den Wahnsinn Lucias als »kurze reaktive Psychose«. Die Innensicht einer solchen Erkrankung bietet eine betroffene Patientin: »Ich finde Psychose ist keine Krankheit […].
Psychose macht Sinn und hat ihre Gründe in der Geschichte eines Menschen.
Meiner Meinung nach ist sie ein Übersetzungsversuch aus dem Inneren, Reaktion, Antwort auf etwas, was einen Menschen
überfordert, was sich erst einmal nicht einordnen lässt. Psychose entsteht auch nicht über
Nacht, sondern ist Ergebnis einer mehr oder
weniger gescheiterten Anstrengung, Erfahrungen, Erlebnisse zu sich zu nehmen oder
sich gegen sie abzugrenzen. Sie beginnt
nicht da, wo ein Mensch Wahnvorstellungen hat, Stimmen hört oder sich überbordend benimmt. Das ist spätestens der
Zeitpunkt, wo auch die Außenwelt merkt,
dass etwas nicht (überein) stimmt. […]
Ich denke, dass alle Menschen eine
tiefe Sehnsucht danach haben, auf die
ihnen eigene Weise irgendwohin zu
gehören. In der Psychose fehlt eine
tragende Antwort auf das eigene
Sein, Resonanz im Diesseits.«
Figurinen von
Christiane Luz
ENRICO
Die Ausweglosigkeit und die Rettung in eine
Vision einer heilen Welt erzählt auch die Oper.
Lucia halluziniert ihre Verbindung mit ihrem
Geliebten, bevor sie zusammenbricht. Sterben
wird sie aber nicht an der Psychose, so der
Mediziner Gernot Langs weiter in seiner Diagnose, sondern an gebrochenem Herzen
(Takatsubo Kardiomyopathie), einer Todesursache, die seit den 1990er Jahren nun
auch als medizinisches Phänomen anerkannt
ist. Dichter allerdings wussten darum schon
seit jeher und Donizetti setzte es in Lucia di
Lammermoor kongenial in Musik.
Gäste
Der britische Tenor Peter Aisher ist als
Arturo in Lucia di Lammermoor erstmals in
Hagen zu Gast. Seit der Spielzeit 2016/17
ist der junge Sänger Mitglied des OpernARTURO
studios der Deutschen Oper am Rhein und dort
u.a. als Offizier (Ariadne auf Naxos), Tamino
(nach Mozart Die Zauberflöte für Kinder), Prinz von Persien (Turandot) und in Wo die
wilden Kerle wohnen von Oliver Knussen zu erleben. Der mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Opern- und Liedsänger studierte zunächst Astrophysik in Cambridge, bevor er
am Royal College of Music ein Gesangsstudium aufnahm, das er 2016 mit Auszeichnung
abschloss.
Dem Glasmusiker-Ensemble sinfonia di vetro ist es zu verdanken, dass die Glasharmonika seit den 90er Jahren eine Renaissance erlebt und nun auch Werke wie Donizettis
Lucia di Lammermoor in ihrer originären Instrumentation erklingen können. Die Musiker von sinfonia di vetro gastieren als Solisten an allen führenden Opern- und Konzerthäusern (u.a. Teatro alla Scala, Berliner Philharmonie, Royal Opera House Covent Garden,
Wiener Staatsoper, Bayerische Staatsoper, Mariinsky Theater St. Petersburg, San Francisco
Opera, Oper Tokyo). Neben
Gesamteinspielungen
von
Opern, Orchester- und Kammermusik liegen Rezitals
mit Sängerinnen wie Anna
Netrebko, Natalie Dessay
oder Diana Damrau vor.
Sascha Reckert, als Musiker und Instrumentenbauer
der Gründer des Ensembles,
und Philipp Marguerre werden in Hagen alternierend zu
hören sein.
Weitere Termine:
27.1.; 1.2., 5.2. (15 Uhr), 10.2., 16.2.; 1.3.; 1.4.,
23.4. (15 Uhr); 14.5. (18 Uhr) 2017
– jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben
Theater Hautnah
Lehrertisch
Werkstattgespräch und offene Probe
14. Januar 2017 · 10.45 Uhr · Theatercafé · Eintritt frei
19. Januar 2017 · 18.15 Uhr · Theatercafé
Anmeldung: www.theaterhagen.de/theaterpaedagogik
Januar 2017
theaterzeitung
5
Spielplan
Januar 2017
So 01 NEUJAHRSKONZERT
STERNENGLANZ
J. Strauß · Offenbach · Lehár
Holst u.a. · Leitung: Florian Ludwig
18.00 Uhr · Stadthalle Hagen
Freiverkauf 18,20-35 €
Mi 04THEATER UNTERWEGS
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr
Konzert Theater Coesfeld
Do 05KAFFEE LATTE MIT SCHUSS
Komödie von Ulla Gericke
19.30-22.10 Uhr · lutz
Freiverkauf 12 / 6 €
Fr 06
Zum letzten Mal
Sa 14THEATER HAUTNAH
Werkstattgespräch und offene Probe
zu Lucia di Lammermoor
10.45 Uhr · Theatercafé
Eintritt frei
FRERK, DU ZWERG!
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
So 15
Zweites Familienkonzert
VON BABELSBERG
NACH HOLLYWOOD
Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
16.00-17.20 Uhr · lutz
Freiverkauf 12 / 6 €
Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr · Großes Haus
Abo MT und Freiverkauf 19-46 €
HÄNSEL UND GRETEL
Moderation: Lutz Lansemann
Leitung: Florian Ludwig
11.00 Uhr · Großes Haus
Freiverkauf 10 / 6 €;
Familienkarte 25 €
Sa 07KURZ UND GUT
Mi 18 FRERK, DU ZWERG!
AVENUE Q
Do 19 FRERK, DU ZWERG!
Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
10.00-11.20 Uhr · lutz
Schulvorstellung
Werkeinführung: Avenue Q
19.00 Uhr · Theatercafé
Eintritt frei
Musical von Robert Lopez/Jeff Marx,
Buch von Jeff Whitty
19.30-22.00 Uhr · Großes Haus
Freiverkauf 19-46 €
ORCHESTER UNTERWEGS
NEUJAHRSKONZERT
J. Strauß · Offenbach · Lehár
Holst u.a. · Leitung: Florian Ludwig
19.00 Uhr · Stadthalle Schmallenberg
Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
10.00-11.20 Uhr · lutz
Schulvorstellung
Fr 20KURZ UND GUT
Werkeinführung: Die vier Jahreszeiten
19.00 Uhr · Theatercafé
Eintritt frei
DIE VIER JAHRESZEITEN
Sa 21
Premiere
So 08 DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit deutschen
Übertiteln)
15.00-18.15 Uhr · Großes Haus
Abo N und Freiverkauf 16-38,50 €
Mo 09
SUPERZAHNI UND
DIE KARIESHEXE
Mi 11SUPERZAHNI UND
DIE KARIESHEXE
Kinderstück von Werner Hahn
nach einer Idee von Markus Hardenbicker
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr · lutz
Schulvorstellungen
Gespräch zum fünften Sinfoniekonzert
mit Konzertdramaturg Frederik Wittenberg
und Hans-Werner Engel, Vorsitzender
des Freundeskreises Hagen-Smolensk
11.30 Uhr · Theater an der Volme
Eintritt frei
Di 24 FRERK, DU ZWERG!
Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
10.00-11.20 Uhr · lutz
Schulvorstellung
PHILHARMONIKUS
Konzerteinführung für Kinder (7-13 Jahre)
und deren Begleiter
Alexander Borodin:
Eine Steppenskizze aus Mittelasien
18.45 Uhr · Stadthalle · Sinfonium
Freiverkauf 10 / 6 €; Familienkarte 25 €
Do 12IT‘S TEA TIME
Fünf-Uhr-Tee mit Edeltraud Kwiatkowski und
Jürgen Pottebaum
Gäste: Andrey Doynikov und Andreas Vogelsberger, Solorepetitoren am theaterhagen
17.00 Uhr · Theatercafé
Eintritt 5 € inkl. eines Getränkes
theaterzeitung
LUCIA DI LAMMERMOOR
So 22KLANGREDE
Di 10SUPERZAHNI UND
DIE KARIESHEXE
Kinderstück von Werner Hahn
nach einer Idee von Markus Hardenbicker
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr · lutz
Schulvorstellungen
Ballett von Regina van Berkel,
Young Soon Hue und Ricardo Fernando
19.30-20.50 Uhr · Großes Haus
Abo C und Freiverkauf 19-46 €
Oper von Gaetano Donizetti
(in italienischer Sprache mit
deutschen Übertiteln)
19.30 Uhr · Großes Haus
Abo P und Freiverkauf 19-46 €
Wiederaufnahme
Kinderstück von Werner Hahn
nach einer Idee von Markus Hardenbicker
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr · lutz
Schulvorstellungen
6
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit
deutschen Übertiteln)
19.30-22.45 Uhr · Großes Haus
Abo D und Freiverkauf 14,50-34,70 €
Schauspiel mit Musik von Pam Gems
19.30-22.30 Uhr · Großes Haus
Freiverkauf 16-38,50 €
Eine Filmmusik-Schlager-Revue
19.30-22.00 Uhr · Großes Haus
Abo Z und Freiverkauf 19-46 €
6
DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Fr 13 PIAF
KAFFEE LATTE MIT SCHUSS
Komödie von Ulla Gericke
19.30-22.10 Uhr · lutz
Freiverkauf 12 / 6 €
Fünftes Sinfoniekonzert
GEN OSTEN
Borodin · Dvo ák · Mussorgski
Solist: Daniel Müller-Schott, Violoncello ·
Leitung: Andreas Hotz
20.00 Uhr · Stadthalle
19.15 Uhr Einführung
Konzertabo und Freiverkauf 15-30 €
Januar 2017
Januar 2017
Mi 25 DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit deutschen
Übertiteln)
19.30-22.45 Uhr · Großes Haus
Abo B und Freiverkauf 14,50-34,70 €
Fr 27 FRERK, DU ZWERG!
Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
10.00-11.20 Uhr · lutz
Schulvorstellung
LUCIA DI LAMMERMOOR
Oper von Gaetano Donizetti
(in italienischer Sprache mit
deutschen Übertiteln)
19.30 Uhr · Großes Haus
Abo F und Freiverkauf 16-38,50 €
INFOS DER
THEATERPÄDAGOGIK
· Lehrertisch zur Oper
Lucia di Lammermoor: 19.1.2017,
18.15 Uhr, Theatercafé
(Anmeldeformular s. Homepage/
Theaterpädagogik)
· Materialmappe zu
Lucia di Lammermoor
(Bestellformular s. Homepage/
Theaterpädagogik)
TREFFEN DES
THEATERFÖRDERVEREINS
· Anmeldeschluss zur Teilnahme an
den 28. Schul- und Jugendtheatertagen: 15.1.2017 (unter
miriam.walter@stadt-hagen.de)
NACHTCAFÉ
· Philharmonikus zum fünften
Sinfoniekonzert – Spielerische
Konzerteinführung zu Alexander
Borodins Eine Steppenskizze aus
Mittelasien für Kinder (7-13 Jahre)
und deren Begleiter: 24.1.2017,
18.45 Uhr (Stadthalle, Sinfonium) –
Freiverkauf: 10 / 6 Euro;
Familienkarte: 25 Euro
Gast: Judith Guntermann, Schauspielerin
19.30 Uhr · Kolpinghaus
Eintritt frei
Der alte König in seinem Exil
Lesung aus Arno Geigers Erfolgsroman
mit Musik von Richard Strauss
(Vier letzte Lieder) u.a.
22.30 Uhr · Theatercafé
Eintritt frei
Sa 28 FRERK, DU ZWERG!
Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
16.00-17.20 Uhr · lutz
Freiverkauf 12 / 6 €
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr · Großes Haus
Abo G und Freiverkauf 19-46 €
So 29
Zum letzten Mal
PIAF
Schauspiel mit Musik von Pam Gems
15.00-18.00 Uhr · Großes Haus
Abo H und Freiverkauf 16-38,50 €
Wir wünschen unserem Publikum ein frohes Weihnachtsfest und ein
gesundes, schönes und erfolgreiches Neues Jahr mit vielen anund aufregenden Theater- und Konzerterlebnissen.
Öffnungszeiten der Theaterkasse
Di bis Fr: 10.00-19.00 Uhr Sa: 10.00-15.00 Uhr So / Mo / Feiertage geschlossen
Abendkasse: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Am 24.12. und 31.12.2016
ist die Theaterkasse vormittags von 10-13 Uhr geöffnet.
Elberfelder Straße 65 · 58095 Hagen
Tel. 02331 207 3218 · Fax 02331 207 2446
theaterkasse@stadt-hagen.de · www.theaterhagen.de
Weitere Vorverkaufsstellen
Bürgerämter der Stadt Hagen
Zentrales Bürgeramt Rathausstr. 11 Tel.: 0 23 31 / 207 – 57 77
Bürgeramt Boele
Schwerter Str. 168
Tel.: 0 23 31 / 207 – 44 00
Bürgeramt Hohenlimburg Freiheitstr. 3 Tel.: 0 23 31 / 207 – 44 02
Bürgeramt Haspe
Kölnerstr. 1
Tel.: 0 23 31 / 207 – 44 01
EVENTIM Vorverkaufsstellen
Tickets und EVENTIM – Vorverkaufsstellen auf www.eventim.de
ADAC-Geschäftsstelle
Körnerstr. 62
HagenInfo/KundenCenter
Körnerstraße 25
Wochenkurier Verlags GmbH
Körnerstraße 45
KundenCenter
Graf-von-Galen-Ring 25
Stadthallenbetriebs GmbH
Wasserloses Tal 2
WP / WR Hagen
Schürmannstr. 4
Beim Kartenkauf fallen zusätzliche System- und Vorverkaufsgebühren an.
Januar 2017
7
7
Tr ailer un ter
ww w.theaterh agen.de
Kritiken · Im Spielplan
KALIF STORCH
Märchen zur Weihnachtszeit nach Wilhelm Hauff
von Werner Hahn mit Musik von Andres Reukauf
»Kalif Storch begeistert im Theater Hagen die Kinder […]
Lachen ist die beste Medizin, sogar, wenn man unfreiwillig zum
Vogel wird. Das Theater zeigt Kalif Storch als fröhliches Weihnachtsmärchen. […] Andres Reukauf hat eine tolle Partitur zu
Kalif Storch geschrieben, die mit pikanten Orientalismen gewürzt und derart mitreißend und temporeich ist, dass sie sofort
in die Beine und Herzen geht. Werner Hahn macht als Autor
aus der traditionellen Erzählung von Wilhelm Hauff ein Stück
über den Mut, mal quer zu denken, und über Selbsterkenntnis. Die Regie ist wie in Hagen üblich Chefsache. Intendant
Norbert Hilchenbach siedelt die Bedeutung dieser Produktion im
Theaterkalender ganz oben an. Denn das Weihnachtsmärchen ist
eine Gelegenheit, den digitalen Bildern, die unseren Alltag überfluten, eine Geschichte gegenüber zu stellen, die mit den Mitteln des Theaters funktioniert. Es ist faszinierend zu beobachten,
wie die Jungen und Mädchen mitgehen, sobald sie begreifen,
dass echte Menschen da vorne spielen. […] Der Ausstatter Jan
Bammes hat aufsehenerregende Kostüme und prächtige Räume
in märchenhaften Farben entworfen. […] Das Publikum hat viel
zu Lachen und zu Staunen.«
(Westfalenpost/Westfälische Rundschau)
»Chapeau! Kalif Storch hat das Zeug zum Publikumsmagnet. […] Ein Ensemble, das auf
dem Punkt ist und das in jeder Minute dem Publikum das rüber bringt, um das es in dem
Märchen geht: das Lachen. Zusammen mit den Rhythmen der ‚Reukaufschen Kalif-StorchMusik‘ schaffen es die Akteure auf der Bühne bereits in den ersten Minuten, das Publikum
zum jubelnden Applaus zu bringen.« (tv58)
»Andres Reukauf sind wieder schöne Ohrwürmer gelungen. […] Amüsant für Groß und
Klein.« (Ruhr Nachrichten)
»Jan Bammes hat prunkvolle Kulissen und lustige Storchenkostüme geschaffen, die
Choreografien von Ricardo Viviani setzen den Humor punktgenau in Bewegung um, die
bewährte Solistenriege bringt nicht nur Kinder zum Lachen.« (Westfälischer Anzeiger)
»Die Hagener Umsetzung dieses Märchens soll Groß und Klein
gleichermaßen begeistern. Das ist den Verantwortlichen gelungen.«
(Radio Hagen)
Termine: 14.12. (9 und 11.30 Uhr), 17. 12. (11 Uhr), 18.12. (11 Uhr),
19.12. (9 und 11.30 Uhr), 20.12. (9* und 11.30 Uhr), 21.12. (10 Uhr)*,
22.12. (10 Uhr), 25.12. (16 Uhr) 2016. *Geschlossene Vorstellung
Die CD mit den Songs zu Kalif Storch
ist zum Preis von 8 Euro an der
Theaterkasse erhältlich.
Die Aufführung dauert 90 Minuten
inklusive einer Pause.
Die Songs
TexT: Werner
HaHn · Musik:
andres reukau
f
Kalif Storch
1
SIEGER DES MALWETTBEWERBS DURFTEN
ZU KALIF STORCH AUF DIE BÜHNE
Nach der Premiere von Kalif Storch durften
die Gewinner des diesjährigen Malwettbewerbs auf die Bühne des Hagener Theaters
und wurden zusammen mit DarstellerInnen
dieses Märchens fotografiert. Den 1. Preis
gewann Jannis Karl, den 2. Preis Inga Twork,
und für den 3. Preis wurden die Bilder von
Stella Schatton und Rhovic Cesar ausgewählt. Die rund 400 eingesandten, gemalten
Werke kann man noch bis Ende Dezember
2016 im theaterhagen und in Filialen der
Märkischen Bank betrachten.
8
theaterzeitung
PIAF
NOCH ZWEI Vorstellungen:
13.1. (19.30 Uhr)
und 29.1. (15 Uhr) 2017
Schauspiel mit Musik von Pam Gems
»[…] Wenn Judith Guntermann als Edith Piaf ihre Stimme einsetzt, wenn sie Non, je ne regrette rien als Lebensmanifest in die Welt schleudert, dann entsteht echte Magie.
[…] Dieser Zauber wird beflügelt von Andres Reukauf am
Klavier und seiner wunderbaren Band, die mit Akkordeon,
Schlagzeug und Bass punktgenau das wehmütige und sehnsüchtige Chanson-Lebensgefühl erzeugen.«
(Westfalenpost/Westfälische Rundschau)
Januar 2017
Lutz · kritiken · im Spielplan
KAFFEE LATTE MIT SCHUSS
FRERK, DU ZWERG!
Komödie von Ulla Gericke
Was ist »typisch deutsch« und was sind sie die »deutschen Werte«? Darüber wird im neuen
Stück des Seniorenclubs heftigst debattiert.
»Der Seniorenclub trifft mit Kaffee Latte mit Schuss ins Schwarze. […] Die Autorin Ulla
Gericke präsentiert eine lebhafte Komödie, geprägt von unterhaltsamen Charakteren. Dazu gehören neben dem preußisch-korrekten Herrn Siebenhaar, gespielt von Siegfried Gras, ebenso
Dieter Günther als virtuoser Dichter Karl Ferdinand von Lüllwitz oder Klaus Klinkmann, der den
schrulligen Insekten-Forscher Dr. Heribert Prillwurm mimte. Aber auch der Rest des Ensembles
sorgte für Begeisterung. So legten die Seniorinnen und Senioren einen Sprechgesang samt
Choreographie aufs Parkett – begleitet von viel Zwischenapplaus aus der Zuschauerloge.«
(Westfälischer Anzeiger)
Termine: 15.12., 16.12., 20.12.2016; 5.1., 6.1. 2017 - jeweils 19.30 Uhr
Hallo Nazi
Vorschau
Jugendstück von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
ab 14 Jahren
Premiere: 18. Februar 2017 · 19.30 Uhr · Lutz
Seit der Eröffnung im März 2001 gehören Stücke des Autorenteams Lutz Hübner/Sarah
Nemitz zum festen Bestandteil des lutz-Spielplans. Hallo Nazi ist die 13. Produktion, in
der sich das lutz mit der Arbeit seiner beiden Ehrenmitglieder auseinandersetzen darf.
Drei Fragen an die Autoren:
Kinderstück
von Finn-Ole Heinrich
ab 8 Jahren
»Frerk, du Zwerg! ist ein Märchen über die Macht des Wünschens und die
Kraft der Veränderung. […] Das ist so herrlich schräg und aufmüpfig gespielt, dass es schade wäre, wenn nur Kinder die Vorstellungen sehen.«
(Westfalenpost/Westfälische Rundschau)
Termine: 14.1. (16 Uhr), 18.1., 19.1., 24.1., 27.1., 28.1. (16 Uhr)
2017 – jeweils 10 Uhr, soweit nicht anders angegeben
Superzahni und die Karieshexe
Kinderstück von Werner Hahn nach einer Idee von
Markus Hardenbicker – ab 4 Jahren
Wiederaufnahme: 9. Januar 2017 · 9.00 Uhr · Lutz
Superzahni und die Karieshexe ist ein witziges Theaterstück mit eingängigen
Songs über richtiges Zähneputzen und gute Ernährung.
Weitere Termine: 9.1., 10.1., 11.1.2017 – jeweils 9.00 und
10.30 Uhr (geschlossene Vorstellungen)
Hallo Nazi entstand 2001 für das Theater Junge Generation in Dresden
und das GRIPS-Theater. Welche gesellschaftspolitische Situation hat Euch
damals veranlasst, das Jugendtheaterstück zu schreiben?
Strukturen natürlich genutzt – oder von Parteien, die sich als Retter der deutschen
Volksseele aufspielen. Darüber hinaus war es wichtig, die für Ostdeutschland
geschriebene Fassung auf westdeutsche Verhältnisse zu übertragen.
Das Konzept war, zwei mobile Produktionen zu haben, die durch Brandenburg und
Sachsen fahren. Wir wollten direkt in die Orte, in denen sich damals eine rechtsradikale
Jugendkultur entwickelte, Kameradschaften »national befreite Zonen« durchsetzten
und damit defacto oftmals den öffentlichen Raum kontrollierten, während sich die
NPD als Partei der ‚kleinen Leute‘ gerierte. Politisch wurde das Problem von den
Landesregierungen geleugnet oder kleingeredet. Deshalb fanden wir es besonders
wichtig, von Theaterseite darauf zu reagieren. Es gab nach jeder Vorstellung Gespräche
mit Experten (z.B einem Richter, der auf die Verfolgung von rechtsradikalen Straftaten
spezialisiert war) und Diskussionen mit dem Publikum. Das war für die demokratischen
Kräfte vor Ort wichtig und wurde von den Neonazis durchaus als Bedrohung verstanden.
Es gab Angriffe auf Spielorte, protestierende Neonazis vor dem Theater, aber eben
auch Gespräche mit Jugendlichen, die rechten Gesinnungen zuneigten und hier eine
Möglichkeit hatten, darüber zu reden, ihre Meinungen zu reflektieren und eventuell
auch zu revidieren. Die waren unsere Zielgruppe: die zweifelnden Jugendlichen auf der
Kippe. Die überzeugten Nazis erreicht man mit Theater nicht.
Ist das Jugendtheater der richtige Ort für politische Auseinandersetzung?
Unbedingt. Wobei es wichtig ist, den Jugendlichen keine vorgestanzten Thesen
vorzulegen, sondern Denkanstöße zu vermitteln. Das Theater bietet einen Raum,
in dem Jugendliche zusammenkommen, ein gemeinsames Erlebnis haben und
danach die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen. Dazu an einem Ort, der nicht
Schule ist, sondern exterritorial, wo sie also selbst entscheiden können, ob sie das
Angebot annehmen oder nicht. Im Dunkeln gemeinsam mit anderen eine Geschichte
zu erleben, die ein Thema behandelt, das mit den eigenen Lebensverhältnissen zu
tun hat – das ist in Zeiten digitaler Echoräume, die oft nur eine vorgefasste Meinung
bestätigen, eine Chance für Kommunikation und damit Demokratietraining.
Weitere Termine: 22.2., 23.2., 3.3., 6.3. (19.00 Uhr, geschlossene Vorstellung),
7.3., 8.3., 9.3., 10.3. (19.30 Uhr), 4.4., 5.4., 6.4. (12 und 19.30 Uhr), 9.5.2017 –
jeweils 12 Uhr, soweit nicht anders angegeben
Auf der gleichen Dramaturgie aufbauend habt Ihr – gerade mal 15 Jahre
danach – für das lutz eine neue Fassung erstellt. Geschah dies aus
kosmetischen Gründen oder aus aktueller Notwendigkeit?
Januar 2017
© Theater der Zeit
Das Problem rechtsradikalen Gedankenguts hat sich leider nicht erledigt – im
Gegenteil. Nur hat sich die Erscheinungsform verändert. Rechtes Gedankengut hat
Metastasen bis hinein in die bürgerliche Gesellschaft gebildet, es geht nicht mehr
vorrangig um geschlossene rechtsradikale Visionen eines ‚völkischen‘ Deutschlands,
sondern um das Bedrohungsszenario der ‚Überfremdung‘ und Islamisierung. Es braucht
kein geschlossenes rechtes Weltbild mehr, sondern manchmal nur die Idee, ‚etwas
gegen die tun zu müssen‘, eine zunächst vielleicht vage Unzufriedenheit, das Gefühl,
übervorteilt zu werden. Das wird von den immer noch bestehenden rechtsradikalen
theaterzeitung
9
Orchester
PHILHARMONISCHES IM JANUAR
Mit galaktischem Schwung geht’s ins neue Jahr! »Sternenglanz« heißt das Programm
des Neujahrskonzerts unter der Leitung von GMD Florian Ludwig, das in ferne Welten
vordringt. Natürlich spielt die Filmmusik von Star Wars dabei eine große Rolle, aber
auch Stücke aus dem Konzertrepertoire und der Operette stehen auf dem Programm
wie z.B. Carl Michael Ziehrers funkelnde Sternschnuppen-Polka, die Ouvertüre zu
Paul Linckes Frau Luna oder auch Gustav Holsts majestätischer Satz Jupiter aus der
Planeten-Suite. Mit diesen und weiteren Werken ist das Orchester auch unterwegs
(7. Januar, Stadthalle Schmallenberg).
FOTO Müller-Schott
(aus Postkarten poh)
Die stimmungsvolle Musik aus Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel wird
im zweiten Familienkonzert unter der Leitung von GMD Florian Ludwig zu hören
sein. Das Märchen der Geschwister bei der Hexe im Pfefferkuchenhaus wird von
Moderator Lutz Lansemann auf ganz neue Weise erzählt, der zudem auch alle Rollen
selbst spricht. Mal sehen, ob und wie Hänsel und Gretel hier der Hexe entkommen…
Vorschau
Am 3. Februar steht ein prächtiges Sonderkonzert im Zeichen des Union Jack auf
dem Programm. Großbritannien hat eine lange und beeindruckende Tradition großer
Chormusik mit Orchester, die hier mit der bezaubernden Mass of the children von
John Rutter und weiteren Werken von Benjamin Britten und Ralph Vaughan Williams
in der Johanniskirche zu erleben ist. Unter der Leitung von GMD Florian Ludwig
singt der philharmonische chorhagen gemeinsam mit Solisten des Kinder- und
Jugendchores des theaterhagen. Die weiteren Solisten sind Cristina Piccardi
(Sopran), Kejia Xiong (Tenor) und Kenneth Mattice (Bariton).
Neujahrskonzert
STERNENGLANZ
Werke von J. Strauß, Offenbach, Lehár, Holst u.a. · Leitung: Florian Ludwig
1. Januar 2017 · 18.00 Uhr · Stadthalle Hagen
Orchester unterwegs · Neujahrskonzert
STERNENGLANZ
Leitung: Florian Ludwig
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Die kulinarische Konzertsaison
Die Gastronomie in der Stadthalle Hagen empfiehlt
zum fünften Sinfoniekonzert
CREMESÜPPCHEN VOM GRÜNKOHL
SHRIMPS I LAUGENCROUTONS
Zweites Familienkonzert
HÄNSEL UND GRETEL
Musik aus der gleichnamigen Oper von Engelbert Humperdinck
Moderation: Lutz Lansemann · Leitung: Florian Ludwig
15. Januar 2017 · 11.00 Uhr · Großes Haus
Fünftes Sinfoniekonzert
GEN OSTEN
Werke von Borodin, Dvorák, Mussorgski
Violoncello: Daniel Müller-Schott · Leitung: Andreas Hotz
24. Januar 2017 · 20.00 Uhr · Stadthalle Hagen
Philharmonikus zum fünften Sinfoniekonzert
Spielerische Konzerteinführung für Kinder (7-13 Jahre)
und deren Begleiter
Alexander Borodin: Eine Steppenskizze aus Mittelasien
24. Januar 2017 · 18.45 Uhr ·
Stadthalle Hagen (Sinfonium Foyer)
Klangrede zum fünften Sinfoniekonzert
Mit Konzertdramaturg Frederik Wittenberg und Hans-Werner Engel,
Vorsitzender des Freundeskreises Hagen-Smolensk
22. Januar 2017 - 11.30 Uhr – Theater an der Volme
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Vorschau
APFEL- ZIMTROTKOHL I KARTOFFELKLÖSSE I LEBKUCHEN- HONIGSAUCE
Sonderkonzert
GÄNSEBRUST
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ORANGENSORBET
HAUSGEMACHT I STERNANIS
Reservierungen unter Tel. 02331-3450 oder 345108
sowie an der Theaterkasse, Tel. 02331-2073218
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7. Januar 2017 · 19.00 Uhr · Stadthalle Schmallenberg
theaterzeitung
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Im fünften Sinfoniekonzert steht der besondere Klangzauber des Ostens im
Mittelpunkt. Dazu kommt einer der weltbesten Cellisten unserer Zeit in die Hagener
Stadthalle: Daniel Müller-Schott. Der international mit den besten Orchestern der Welt
auftretende Ausnahmekünstler wird mit dem op. 104 von Antonin Dvorák für viele das
schönste Cellokonzert überhaupt spielen. Dvorák komponierte es in den USA voller
Sehnsucht nach seiner böhmischen Heimat, die hier mit Anklängen an traditionelle Tänze
und herzerwärmende Melodien lebendig wird. Mit der Waldesruhe ertönt eine weitere
innige Liebeserklärung des tschechischen Komponisten an die Natur seiner Heimat. In
die Weiten der östlichen Steppe Russlands entführt Alexander Borodin den Hörer mit
der Steppenskizze aus Mittelasien. Orientalische und russische Weisen erklingen beim
Zug einer Karawane durch die endlose Landschaft. Modest Mussorgskis Eine Nacht
auf dem kahlen Berge beschreibt in feurigen Orchesterfarben die wilde Versammlung
von Hexen auf einem Berggipfel. Die Leitung des Konzerts übernimmt der Osnabrücker
Generalmusikdirektor Andreas Hotz.
GREAT BRITAIN
Werke von Rutter, Britten, Vaughan Williams
Sopran: Cristina Piccardi - Tenor: Kejia Xiong - Bariton: Kenneth Mattice
Solisten des Kinder- und Jugendchores des theaterhagen
philharmonischer chorhagen · Leitung: Florian Ludwig
3. Februar 2017 · 19.00 Uhr · Johanniskirche Hagen
Januar 2017
Extras
On Tour
It‘s Tea Time
Fünf-Uhr-Tee · 12. Januar 2017 · 17 Uhr · Theatercafé
Wer studiert mit den SängerInnen eigentlich die Partien ein und begleitet die szenischen Proben am Klavier?
Das machen vor allem die Solorepetitoren, und als solche sind Andrey Doynikov und Andreas Vogelsberger
am Hagener Theater tätig. Mit diesen beiden vielseitigen Musikerpersönlichkeiten unterhalten sich Edeltraud
Kwiatkowski und Jürgen Pottebaum. Was machen die beiden Herren sonst noch so? Das und vieles mehr kann
man beim Besuch dieser Tee-Veranstaltung erfahren.
Der Eintritt beträgt 5 Euro inklusive eines Getränkes.
NACHTCAFé
Das balletthagen war im November 2016 zur INTERNATIONALEN
TANZGALA am Salzburger Landestheater eingeladen. Ricardo
Fernando präsentierte bei diesem »Tanzspektakel der Extraklasse«
zu Ehren des Salzburger Ballettchefs Peter Breuer seine
Choreographie Crying Breath mit Jiwon Kim Doede und Nikolaos
Doede.
Am 3. und 4. Dezember 2016 war die Hagener Compagnie zu
Gast bei einer Tanzgala zugunsten der Alzheimer Forschung im
Theaterhaus Stuttgart. Bei GAUTHIER DANCE & FRIENDS zeigte
sie Ausschnitte aus Fernandos Choreographie Tangata.
Ballettchef Ricardo Fernando unterrichtet(e) Ende Dezember 2016
in Tokio eine MasterClass Ballett.
ARNO GEIGER
DER ALTE KÖNIG IN SEINEM EXIL
Lesung mit Musik
27. Januar 2017 · 22.30 Uhr · Theatercafé
Vater und Sohn. Einander fremd, entfremdet durch das
Leben, entfremdet durch eine Krankheit, die den Vater
immer weiter aus der Welt hinausführt.
Arno Geigers Text über seinen an Alzheimer erkrankten Vater erzählt, wie dennoch beglückende Momente
des Verstehens und der Nähe aufbrechen können. Zutiefst menschlich und damit immer am Rand der Komik
angesiedelt, zeichnet der Sohn das Bild seines Vaters. Anfällig. Zerbrechlich. Vergänglich. Getrieben von der
Sehnsucht nach Geborgenheit, nach einer Heimat. Wie zum Abschied blicken Vier letzte Lieder von Richard
Strauss auf das Dasein zurück, und die Musik wird zu einem neuen »Zuhause außerhalb der greifbaren Welt«.
In dieser Nachtcafé-Veranstaltung liest der Schauspieler und Regisseur Thomas Weber-Schallauer aus Arno
Geigers Erfolgsroman. Die Dramaturgin Corinna Jarosch hat dem Protagonisten ein musikalisches Spiegelbild an die Seite gestellt. In Liedern von Richard Strauss und Alban Berg lässt die Sopranistin Mine Yücel,
musikalisch am Klavier begleitet von Ana-Maria Dafova, tiefer in die menschliche Seele blicken.
Impressum theaterzeitung Januar 2017:
Herausgeber: theaterhagen
Elberfelder Straße 65 · 58095 Hagen · Tel. 02331 207 3210
Intendant: Norbert Hilchenbach · Redaktion: Ina Wragge
Gestaltung: IDEENpool GmbH, Norma Nierstenhöfer & Thomas Gebehenne
Texte: Kristina Günther-Vieweg, Werner Hahn, Dr. Maria Hilchenbach,
Corinna Jarosch, Jürgen Pottebaum, Frederik Wittenberg, Ina Wragge
Fotos: Klaus Lefebvre und andere
Verlag und Druck: WAZ- Druckzentrum Bathey; Auflage: 96.000
Spielplan unter www.theaterhagen.de
Der Eintritt ist frei.
Förderliches am Rande
Ein Theaterbesuch im Winter
Kennen Sie das? Sie freuen sich auf einen schönen Opernabend im Hagener Theater. Sie nehmen Platz auf Ihrem
schönen Theaterplatz. Es wird dunkel. Das Orchester beginnt mit der Ouvertüre. Sie sind ganz verzaubert von der
wunderbaren Musik. Plötzlich quält Sie ein Hustenreiz. Der
Zauber ist verschwunden. Sie warten nur noch auf die nächste
Hustenattacke. Sie kämpfen dagegen an, horchen in sich
hinein und atmen flacher. Vergebens. Jetzt müsste ein Bonbon her, denken Sie... Und damit sind Sie nicht allein. Wir
vom TFV kennen diese Situation auch und möchten Ihnen mit
unseren TFV-Hustelinchen helfen, einen entspannten
Theaterabend zu erleben. Diese Bonbons können Sie sich
vor der Vorstellung in die Tasche stecken, und wir wünschen
Ihnen einen hustenfreien Theatergenuss mit unseren TFVHustelinchen.
Bei unserem Theatertreff am 27. Januar 2017 ist Judith
Guntermann zu Gast, die Hauptdarstellerin in dem Schauspiel
mit Musik Piaf. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Liebe Theaterfreunde, starten Sie gesund und munter ins neue
Jahr 2017, und bleiben Sie gelassen trotz der verwirrenden
Nachrichten über unser Theater. Alles wird gut. Dafür setzt
sich auch Ihr TFV engagiert ein.
Ihre Anette König
Januar 2017
Kulturgemeinde Volksbühne
Hagen und Umgebung e. V.
Wasserloses Tal 27 · 58093 Hagen
Auf ein Neues
Das neue Jahr hat begonnen und auch in der Volksbühne beschäftigt man sich intensiv mit der Zukunft.
Einfach ist das nicht. Die Kulturlandschaft unterliegt
einem stetigen Wandel, und die Zeiten einer gesicherten Programmgestaltung im Theater scheinen gezählt.
Solidarität mit der Theater-Crew ist geboten. Auch im
Volksbühnenvorstand denkt man intensiv über Ziele und
Leistungsfähigkeit des Vereins nach. Darüber hinaus wird
man in diesem Jahr weitere Ehrenamtler finden müssen,
die in 2018 das Vorstandsteam verstärken und sich für
Geschicke der Volksbühne mit neuem Elan einsetzen.
Zunächst jedoch sei an dieser Stelle erst einmal recht
herzlich zum Neujahrsempfang und zur Mitgliederversammlung 2017 eingeladen. Am 19. Februar 2017
findet beides um 11 Uhr im Theatercafé des Hagener
Theaters statt. Bitte fühlen Sie sich angesprochen, aktiv
zu werden. Der Vorstand freut sich auf Sie.
Bis bald
Volker Schwiddessen
Ballettfreunde Hagen
Liebe Ballettfreunde,
mit gemischten Gefühlen begrüßen wir das neue Jahr. Die Ära Fernando,
die dem Tanz in Hagen zu internationalem Rang verholfen hat, neigt sich
dem Ende zu, und die Zukunft unseres Theaters ist weiterhin ungewiss.
Auch ohne Wertung der »Hagener Zustände« wird die Dringlichkeit, mit
externer, theaterfachkundiger Hilfe die Intendantensuche zu forcieren,
mehr als offenkundig. Die Ballettfreunde appellieren an alle Verantwortlichen, in diesem Sinne für die Zukunft des Hauses und der Stadt konstruktiv tätig zu werden!
Personelle Veränderungen betreffen auch den Vorstand der Ballettfreunde.
Durch den Tod von Thomas Mehl, den Wegzug von Jutta und Jens
Haasen sowie das Ausscheiden des Beiratsmitgliedes Jutta Pederzani
sind Vakanzen im Vorstand entstanden, die durch neue engagierte Vorstandsmitglieder gefüllt werden konnten. Frau Dr. Heike Hasbach und der
Hagener Steuerberater Frank Moll werden ihre Kompetenzen für den Erhalt
der Hagener Kultur einbringen. Jutta und Jens Haasen trieben 10 Jahre
lang unermüdlich die Arbeit der Ballettfreunde voran: als Initiatoren,
Ideengeber, Kommunikatoren und aktive Mitgestalter. Ebenso Jutta
Pederzani, die viele Jahre im Bereich des Sponsorings und der Begleitung
der TänzerInnen tätig war. Ihnen danken wir sehr herzlich für ihren ausdauernden, ehrenamtlichen Einsatz für die gefährdete Hagener Kultur! Wir
hoffen, dass Jutta und Jens Haasen gelegentlich den Weg von Berlin
zurück in die Hagener Provinz finden, um mit uns weiterhin Ballettaufführungen in unserem theaterhagen zu genießen!
Ihre Ballettfreunde Hagen
theaterzeitung
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... und morgen auch.
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theaterzeitung
Januar 2017
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