2003 - Astronomiefreunde Waghäusel

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Heft 10, Ausgabe 2/2003
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Der Lauf des Universums vor Ihrer Tür...
...heißt der Titel des Werbeblättchens der Fa. M. Schreiner in Sulz am Neckar. Dahinter verbirgt sich eine kleine
Firma, die sich dem Bau hochpräziser Sonnenuhren
verschrieben hat. Aufmerksam darauf geworden ist vor
wenigen Monaten unser Ehrenmitglied August Feuerstein, der sich sofort dafür interessierte und Kontakt aufnahm. Als Resultat ist unsere Vereinssternwarte um ein
weiteres, neues Schmuckstück bereichert - eine Bernhardtsche Sonnenuhr. Jeder, der unsere Vereinssternwarte schon einmal besucht hat, wird die beiden
wundervollen Sonnenuhren auf den Giebelwänden der
Hofgebäude bestaunt haben, aber da August Feuerstein
nun einmal ein Faible für Sonnenuhren hat, spendierte
er sich selbst diese neue Sonnenuhr als Weihnachtsgeschenk und stellte sie neben der Sternwarte dekorativ in
seinem Garten auf.
Nun kann man, Sonnenschein vorausgesetzt, die Zeit
auf dem Zifferblatt der Uhr mit einer Genauigkeit von
± 1 Minute ablesen.
Um diese Präzision zu erreichen, ist es dem Erfinder und Konstrukteur Martin Bernhardt gelungen, die Sonnenuhr so zu gestalten, dass ihre Form eine vollkommene Neuerung auf dem
Gebiet der Sonnenuhren darstellt. Für den Mathematiker und Naturwissenschaftler ist es die
verblüffende Tatsache, dass es gelungen ist, die ungleichförmige Bewegung der Erde in eine
starre Form zu bannen.
Während bei den meisten Sonnenuhren die Stundeneinteilungen als
Strahlen von ihrem Mittelpunkt ausgehen, wobei es gleichgültig ist, in welchem Abstand vom Mittelpunkt
abgelesen wird, soll hier bewusst auf
einem eingravierten Zahlenring abgelesen werden. Der Schattenwerfer
selbst ist kein dünner Stab mehr, sondern eine dicke Walze, die einen breiten
Schatten
mit
zwei
Schattengrenzen erzeugt.
Fortsetzung auf Seite 2 ...
Besuchen Sie uns auch im Internet unter http://www.people.freenet.de/afw2000/home.html
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Lieber Sternfreund, liebe Sternfreundin,
Ich freue mich riesig darüber, dass dieses Heftchen allmählich zu dem zu werden scheint,
als was es ursprünglich gedacht war - zu einer Vereins- und Mitgliederzeitschrift. Nach dem
ersten Beobachtungsbericht von Oswald Dörwang in der Ausgabe 1/2003, in dem er über
seine Fahrt ins Ungewisse zur Beobachtung des Leonidensturms berichtet hat, kann ich Ihnen heute 2 weitere Artikel aus den Reihen unserer Mitglieder vorstellen. Als Titelstory kann
ich über die wunderschöne Bernhardtsche Sonnenuhr unseres Ehrenmitgliedes August
Feuerstein und ab Seite 13 über die ersten Gehversuche in Sachen Astro-Fotografie unseres Mitgliedes Thomas Baumann aus Rheinhausen berichten. Wobei "Gehversuche" eigentlich der falsche Ausdruck ist, denn das was bei seinen Erstlingswerken entstand, ist
schon wirklich respektabel. Ich möchte Sie alle dazu ermuntern, mir Ihre Beobachtungsergebnisse und -bericht zukommen zu lassen. Die Erlebnisse des Einzelnen können so Motivation für andere sein.
Ihnen fehlt ein geeignetes Beobachtungsinstrument? Kein Problem, seit kurzem stehen Ihnen 2 vereinseigene Teleskope für Ihre eigenen Beobachtungen zur Verfügung. Wie Sie an
diese Instrumente kommen und welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, erfahren Sie
auf Seite 15.
So heiß wie in diesem Quartal ging es selten am Himmel zu. Im Mai bündeln sich gleich 3
hochkarätige Himmelsschauspiele. Lassen Sie sich diese nicht entgehen und hoffen Sie gemeinsam mit mir auf günstiges Wetter. Was da auf uns zukommt erfahren Sie auf Seite 8.
Viel Spaß beim Lesen.
... Fortsetzung von Seite1
Abgelesen wird am Schnittpunkt der voreilenden Schattengrenze mit dem Zahlenring. Die andere Grenze wird nicht
beachtet. Während sich die Sonne von
Sommer- bis Wintersonnenwende täglich
tiefer schraubt, tastet der Sonnenstrahl
den Schattenwerfer von oben nach unten
ab. So erzeugt jeden Tag eine andere
Höhe des Schattenwerfers den Schatten,
der den Zahlenring schneidet. Es entspricht also jede Höhe des Schattenwerfers einem bestimmten Tag. In dieser
Höhe ist nun der Schattenwerfer entsprechend der für diesen Tag gültigen Zeitgleichung stärker oder schwächer gehalten. Dadurch
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(Wolfgang Stegmüller)
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wird der Schatten am Zahlenring selbsttätig um so viele Minuten vor oder zurückverlegt, wie
die zeitgleichung vorschreibt.
Hat die Sonne zur Wintersonnenwende ihren tiefsten Stand erreicht, so wird der Schattenwerfer gegen einen zweiten ausgewechselt, der nun aufgrund eines anderen Profils die Zeitfehler bei nun wieder aufsteigender Sonne kompensiert.
Wo bei der einfachen Gestaltung einer herkömmlichen
Sonnenuhr die am Schatten abgelesene Uhrzeit um
bis zu 16 Minuten von der wahren Zeit abweichen
kann, so ist mit der Bernhardtschen Sonnenuhr eine
Ablesung mit Minutengenauigkeit möglich. Hervorgerufen wird die Ungenauigkeit einer herkömmlichen
Sonnenuhr durch 2 Effekte, die in der Umlaufbewegung unserer Erde um die Sonne ihre Ursache haben.
Erstens beschreibt die Erde bei ihrer Bahn um die Sonne keine Kreisbahn, sondern sie bewegt sich auf einer
Ellipse. Dies bewirkt, dass die Bahngeschwindigkeit in
Abhängigkeit von der momentanen Entfernung zur
Sonne schwankt und zweitens bewirkt die Schiefe der Ekliptik und damit die Neigung der
Erdachse zur Umlaufebene einen Jahreszeitlich sic h verändernden Fehler. Dieser Fehler ist
bekannt und wird durch die Zeitgleichung ausgedrückt. An einer der beiden Wandsonnenuhren an unserer Vereinssternwarte befindet sich eine sogenannte Annalema in Form einer
8, welche die täglichen Korrekturwerte anzeigt. Diese Effekte sind in die Form der beiden
Schattenwerfer der Bernhardtschen Sonnenuhr eingerechnet, wodurch die außerordentliche Genauigkeit resultiert.
Aber nicht nur die Form der Schattenwerfer zeichnen diese wundervolle Uhr aus, nein auch
die Form des Zifferblattes ist hervorragend durchdacht. Die Flügelenden des Körpers sind
so in die Äquatorebene gedreht, dass von ihnen zur Tag- und Nachtgleiche nur ein schmaler
Schatten entsteht. Schon nach wenigen Tagen scheint die Sonne morgens und abend unter
dem Flügel hindurch. So entsteht selbst zu dieser Zeit keine Behinderung bei der Ablesung.
Die Oberfläche des Zifferblattes ist in jedem Punkt so geneigt, dass die Sonne das Zifferblatt
selbst bei Sonnenaufgang von oben trifft.
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Astronomie heute
Weltuntergang - in 400 Lichtjahre Entfernung
Ein roter Riesenstern frisst seine Planetenkinder. Dass diese Vision mehr als nur Theorie
ist, zeigen neue Beobachtungen von Riesensterne. Hier lässt sich die Apokalypse beobachten, die unserer Erde in einigen Milliarden Jahren droht.
Nach einer mitunter heftigen Geburt, verbringt ein Stern die meiste Zeit seiner Existenz in
relativer Ruhe. Wie derzeit in unsere Sonne verschmelzen in seinem Inneren WasserstoffKontaktad ressen : 1. Vo rsitze nde r: R udo lf Woll , Kettele rstr. 1 9, 6 875 3 Wag häu sel, Tel.: 0 725 4/366 6
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atome zu Helium; die hohe Stabilität und Dauer dieses Prozesses stellt eine wesentliche Voraussetzung für das Leben dar.
Ist der Brennstoff im Inneren allerdings verbraucht, kommt es zu dramatischen Veränderungen: Der Stern bläht sich zu einem roten Riesenstern auf. Die Radien der roten Riesensterne liegen um das 10 bis 1000fache über dem Sonnenradius. Bedenkt man, dass die mittlere
Entfernung der Erde von der Sonne etwa 215 Sonnradien beträgt, wird klar, wie "eng" es in
einen Planetensystem während dieser Phase der Sternentwicklung werden kann.
Während im Inneren eines roten Riesensterns weiter Fusionsprozesse ablaufen, bei denen
vor allem Helium zu Kohlenstoff umgewandelt wird, sinkt die Oberflächentemperatur auf
2000K bis 4000K ab. Als Folge erscheint der Riese rötlich. Sie sind damit deutlich kühler als
unsere 5800K heiße Sonne. Dennoch sind diese Sterne heller. Sie müssen also eine große
Oberfläche haben: Es sind rote Riesensterne. Bekannte rote Riesen sind: Aldebaran, Antares, Arktur und Beteigeuze.
Solche roten Riesen untersuchte nun ein europäisch-brasilianisches Astronomenteam mit
dem 1,52m Teleskop und dem FEROS Spektrometer der ESO auf La Silla in Chile.
Hierbei versuchen die Astronomen periodische Veränderungen der Radialgeschwindigkeit
der Sterne zu messen. Die Radialgeschwindigkeit eines Sterns gibt an, wie schnell er sich
auf uns zu oder von uns weg bewegt. Sie verrät sich dadurch, dass entsprechend dieser Geschwindigkeit das Sternenlicht zu kürzeren Wellen "gestaucht" oder zu längeren Wellen "gedehnt" wird (Stichwort: Doppler-Effekt). Da sich der Stern als ganzes relativ zu uns bewegt,
ist also immer mit einer Verschiebung der Spektrallinien zu rechnen. Dieser konstanten Verschiebung ist aber eine periodische Veränderung überlagert. Hierfür sind drei Gründe denkbar:
• Die Gravitationswirkung eines oder mehrere Planeten bewirkt, dass der Stern
hin und her wackelt
• Der Stern pulsiert, d.h., seine Oberfläche kommt beim Ausdehnen auf uns zu
und entfernt sich beim zusammenziehen
• Der Stern ist "aktiv", das heißt periodische Vorgänge an seiner Oberfläche
bewirken die periodischen Verschiebungen der Wellenlängen seiner abgegebenen Strahlung.
Welche dieser denkbaren Effekte sind in welchen Ausmaß bei den gemessenen Sternen
realisiert. Das Astronomenteam hofft durch die weitere Auswertung der Daten diese Frage
beantworten zu können.
Quasi nebenbei stießen die Astronomen dabei über die Radialgeschwindigkeitsmethode
auf einen Exoplaneten (d.i. ein Planet außerhalb unseres eigenen Planetensystems) um
den Stern HD47536. Dieser Stern befindet sich in 396 Lichtjahren Entfernung im Sternbild
Kleiner Hund. Der neu entdeckte Exoplanet umkreist seinen Stern in 712 Tagen. Da die
Sternmasse nicht so genau bekannt ist, ergibt sich daraus ein Bahnradius zwischen 1,6 und
2,25 AE, also verglichen mit unserem Planetensystem etwas jenseits der Marsbahn.
Das besondere an diesem Exoplaneten ist, dass mit ihm bisher erst vier Planeten um rote
Riesensterne entdeckt wurden. Außerdem ist der Stern HD47536 noch in der ExpansionsKon ta kta dresse n: 1 . Vo rsitzend er: R udo lf Wol l, Kettele rstr. 1 9, 6 875 3 Wag häu sel, Tel.: 0 725 4/366 6
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phase: Am Himmel des Planeten erscheint der Stern immer größer, seine Strahlung wird dadurch immer intensiver, mit dramatischen Auswirkungen auf die Atmosphäre des Planeten.
Dieser Prozess wird noch einige Millionen Jahre andauern. Das hypothetische Leben auf
diesem Planeten wird aber schon lange vorher ausgelöscht sein.
Die Beobachtung steht noch in einem ganz anderen Zusammenhang: Bei der Beobachtung
von roten Riesensternen stießen Astronomen schon früher auf ungewöhnlich hohe Konzentrationen von Lithium innerhalb der Sterne (siehe z.B.: ESO PR 10-01). Lithium kann aber
in Sternen nicht lange existieren, da es in Fusionsprozessen schnell verbraucht wird. Was
liefert also den Lithiumnachschub? Eine Theorie besagt, dass dieses Element Planeten entstammt, die sich der rote Riesenstern im verlaufe seines Wachstums einverleibt hat. Mit
dem Planeten um HD47536 "sehen" Astronomen zum ersten mal einen Planeten, der sich
in akuter Gefahr befindet - ein Hinweis für die Richtigkeit dieser Theorie.
Die Auswertung der in über drei Jahren gewonnenen Daten ist noch längst nicht abgeschlossen und birgt sicherlich noch die ein oder andere Überraschung.
Außerdem wollen die Astronomen ihre Beobachtungen mit einer verbesserten Technik weiterführen: Mit dem neuen Spektrometer HARPS am 3,6m Teleskop der ESO auf La Silla.
Quelle: ESO Press Release 03/03
Auf den Spuren eines Neutronensterns
Zwei Astronomen ist es gelungen, den Pfad eines Neutronensterns durch unsere Milchstraße über einen Zeitraum von 30 Millionen Jahren zurück zu verfolgen. Den Berechnungen
von Felix Mirabel und Irapuan Rodrigues, deren Arbeit von der französischen AtomenergieKommission finanziert wird, zeigen, dass der Neutronenstern Scorpius X-1 vermutlich vor
30 Millionen Jahren mit einem anderen, normalen Stern ein Paar gebildet hat. Dann wurde
er aus einem Kugelsternhaufen fernab der galaktischen Scheibe herausgeschleudert. Seither entreißt der Neutronenstern mit seiner Schwerkraft dem normalen Stern Materie. Diese
Materie sammelt sich in einer Scheibe um den Neutronenstern und wird dabei so stark erhitzt, dass sie Röntgenstrahlung aussendet.
Scorpius X-1 wurde bereits 1962 als
einer der ersten Röntgensterne entdeckt. Er ist 9000 Lichtjahre von uns
entfernt und die hellste kontinuierlich
strahlende Röntgenquelle am Himmel. Als Grundlage für ihre Berechnungen nutzten Mirabel und
Rodrigues hochpräzise Positionsmessungen mit dem Very Large Baseline Array. Dabei handelt es sich
um eine Zusammenschaltung von
zehn großen Radioteleskope in den
USA. Zusätzlich gingen auch Daten
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von optischen Teleskopen in die Analyse der Bahn von Scorpius X-1 ein.
Die beiden Astronomen fanden heraus, dass sich der Neutronenstern nicht im Gleichschritt
mit den anderen Sternen in seiner Umgebung bewegt. Statt dessen folgt er einem ungewöhnlichen elliptischen Pfad, der ihn weit aus der Scheibenebene der Milchstraße herausführt. Zwar könnte Scorpius X-1 auch in der Scheibe der Milchstraße entstanden sein, dies
sehen Mirabel und Rodrigues aber als unwahrscheinlich an. Das wahrscheinlichste Szenario sei, dass der Neutronenstern in einem Kugelsternhaufen geboren wurde. "Vermutlich
wurde er dann durch die enge Begegnung mit einem anderen Stern aus diesem Kugelsternhaufen herausgeschleudert", so Mirabel.
Quelle: http://www.aoc.nrao.edu/epo/pr/2003/scox1/
Das Himmelsgeschehen im 2. Quartal 2003
Mondphasen
Die Mondphasen des 2. Quartals sind der Tabelle 1 zu entnehmen.
April
Mai
erstes Viertel
10.04.2003
09.05.2003
Vollmond
16.04.2003
16.05.2003
letztes Viertel
23.04.2003
23.05.2003
Juni
07.06.2003
14.06.2003
21.06.2003
Neumond
01.04.2003
01.05.2003
31.05.2003
29.06.2003
Tabelle 1: Mondphasen im 2. Quartal 2003
Merkur ist im April am Abendhimmel auffindbar. Ab dem 7. ist er bei guter Horizontsicht ca.
eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang über dem Westhorizont zu beobachten. Seine
Helligkeit beträgt -1m3 und ist somit ein recht auffälliges Objekt. Im Teleskop betrachtet,
zeigt er uns am 13. April sein Planetenscheibchen halb beleuchtet. Am 16. erreicht er mit
20° seinen größten Winkelabstand zur Sonne aber seine Helligkeit nimmt in den Folgetagen
rasch ab und so wird es ab dem 18. schwierig den flinken Planeten zu erspähen. Der letzte
überhaupt mögliche Beobachtungstag ist der 22. April. In den nächsten Tagen verringert
sich sein Winkelabstand zur Sonne immer mehr, bis am 7. Mai der seltene Fall eintritt, dass
Merkur direkt und in voller Länge für uns Europäer sichtbar vor der Sonnenscheibe vorüberzieht. Allerdings ist diese Ereignis ohne Teleskop nicht beobachtbar, da das
Merkurscheibchen verglichen mit der Sonne winzig klein erscheint. Wir werden, geeignetes
Wetter vorausgesetzt, an unserem Beobachtungsplatz auf der alten B36 an diesem Tag Beobachtungsmöglichkeiten bieten. Bereits früh morgens um ca. 7:10 Uhr (MESZ) findet der
erste Kontakt statt. Das Merkurscheibchen berührt den Sonnenrand. Die Länge des gesamten Transits dauert ca. 5 h 20 Minuten. Das Ende des Transits wird somit gegen 12:32 erreicht sein. Solche Transite sind sehr seltene Schauspiele. Ein Merkurtransit findet nur 13
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Planetensichtbarkeiten
Merkur
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bis 14 Mal in einem Jahrhundert statt. Obwohl Merkur am 3. Juni bereits seine größte westliche Elongation erreicht kommt es aufgrund der flach verlaufenden Ekliptik zu dieser Jahreszeit nicht zu einer Morgensichtbarkeit.
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Venus
Der Morgenstern strahlt zu Beginn des Quartals noch immer auffällig tief im Osten. Venus
verringert jedoch zusehends ihren Winkelabstand zur Sonne und verliert allmählich an
Glanz. Aufmerksame Beobachter können sie jedoch noch bis Ende Juni am Morgenhimmel
erspähen.
Mars
Der rote Planet bereitet allmählich seinen großen Auftritt vor. Er legt nun deutlich an Helligkeit zu und wird zum dominierenden Gestirn am Morgenhimmel. Zu Quartalsbeginn geht er
erst kurz von 4:00 Uhr (MESZ) auf. Im Juni verlegt er seinen Aufgang in die Zeit kurz nach
Mitternacht. Seine Helligkeit steigert er bis dahin auf -1m4 und ist damit strahlendes Gestirn
der zweiten Nachthälfte. Der Abstand hat sich nun auf weniger als 100 Millionen km verringert und allmählich lohnt die Beobachtung mit dem Teleskop. Bis zu seiner Opposition Ende
August wird dieser Abstand noch halbiert.
Jupiter
Der König der Planeten ist noch das ganze Quartal hindurch sichtbar, vergrößert aber seinen Abstand zur Erde immer mehr. So wundert es nicht, dass das Planetenscheibchen im
Teleskop deutlich kleiner erscheint, als zu Zeiten seiner Opposition. Seine Untergänge verfrühen sich ständig, bei gleichzeitig späterem Einbruch der Dunkelheit. So verabschiedet
sich Jupiter gegen Ende des Quartals allmählich von der Himmels bühne.
Saturn
Durch seine Stellung westlich von Jupiter gilt für ihn sinngemäß das selbe wie für Jupiter,
jedoch erfolgt sein Rückzug vom beobachtbaren Himmel bereits Mitte Mai.
Uranus
Uranus kann ab Mitte Mai kurz vor Beginn der Dämmerung tief im Süden im Sternbild Wassermann aufgefunden werden. Bis zum Ende des Quartals verlagert er seinen Aufgang in
die Zeit vor Mitternacht und bleibt vorerst ein Objekt für die zweite Nachthälfte.
Neptun
Neptun steht im Sternbild Steinbock und kann ebenfalls erst nach Mitternacht beobachtet
werden. Dazu ist jedoch mindestens ein lichtstarker Feldstecher und eine Aufsuchkarte notwendig. Wenn Sie eine solche Karte benötigen, sind wir Ihnen gerne behilflich. Die Helligkeit
dieses Planeten liegt bei 7m9 und sein Aufgang ist am Quartalsanfang um 5 Uhr und verfrüht sich gegen Ende auf 23:00 Uhr MESZ.
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Der Fixsternhimmel
An dieser Stelle war in allen bisherigen Ausgaben eine Karte des Sternhimmels mit Blickrichtung Süd abgebildet. Da sich diese Karte jedoch jährlich wiederholt, werde ich von dieser Ausgabe an darauf verzichten. Ich bitte Sie um Ihr Verständnis.
Konstellationen und Ereignisse
Datum
21.03.
16.04.
07.05.
16.05.
31.05.
Ereignis
Sonne im Frühlingspunkt, Tagundnachtgleiche (2:00 Uhr MEZ)
Merkur in größter östl. Elongation (20°)
Merkurtransit vor der Sonnenscheibe (7:13 Uhr bis 12:32 Uhr MESZ)
Totale Mondfinsternis (4:03 Uhr bis 7:17 Uhr MESZ)
Partielle Sonnenfinsternis von Sonnenaufgang (5:43 Uhr MESZ) bis 6:25 Uhr
Tabelle 2: Konstellationen und Ereignisse im 2. Quartal 2003
Die Asteroiden
Am 1. Januar 1801 beobachtete Giuseppe Piazzi mit
seinem Fernrohr den Himmel und fand einen "Stern",
der in keiner Sternkarte eingezeichnet war. Nachfolgende Beobachtungen ergaben, dass sich das neue
Objekt bewegte. Piazzi selber glaubte, den vermuteten
5.Planeten zwischen Mars und Jupiter entdeckt zu haben. Warum wurde dort ein Planet vermutet? Zu diesem Zeitpunkt waren die sieben Planeten bis Uranus
bekannt. Ein mathematisches Modell der Planetenbahnen, die Titus-Bodesche Beziehung sagte einen Planeten in 2,9 Astronomischen Einheiten (AE) Entfernung
zur Sonne voraus. Das heute (1) Ceres benannte Objekt passte mit 2,8 AE sehr gut in dieses Konzept. Bis 1807 wurden mit (2) Pallas, (3) Juno
und (4) Vesta allerdings noch drei weitere "Planeten" entdeckt. Auch wenn fast vier Jahrzehnte bis zur fünften Entdeckung vergingen (Astraea 1845), etablierte sich im Verlauf des
19. Jahrhunderts der Planetoidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Heute kennen wir insgesamt drei Planetoidengürtel und die Bahnen von über 10.000 Objekten mit Durchmessern
von 200 m bis 1.300 km (Quaoar im Kuipergürtel). Das Foto zeigt den Asteroiden (951) Gaspra.
Planetoid, Asteroid oder Kleinplanet - drei verschiedene Bezeichnungen für die gleiche Objektgruppe. Doch natürlich werden die Planetoiden auch begrifflich eingeteilt. Dabei spielt
zunächst die Bahnlage und -form eine Rolle. Alle Planetoiden, die sich nicht (immer) im klassischen Planetoidengürtel zwischen Mars und Jupiter aufhalten, werden zu folgenden GrupKon ta kta dresse n: 1 . Vo rsitzend er: R udo lf Wol l, Kettele rstr. 1 9, 6 875 3 Wag häu sel, Tel.: 0 725 4/366 6
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Das Sonnensystem, Teil 5 - Die kleinen Himmelskörper
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pen zusammengefasst:
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• Mar sb ahn- oder Erdb ahnkre uzer be fin den sich i m P erih el nä her a n der Sonn e als die
P lane ten Ma rs bzw. E rde. Erdstreifer kommen un se ren Heimatpla neten da bei beson ders Nahe.
• A te n-Pla netoid en hab en eine mittlere En tfern ung zur So nne von wenig er als 1 AE.
• Tro janer bewe gen si ch in Hö he d er Jup ite rbah n u m die Libra tio nspun kte L4 ( Griechi sche Held en) u nd L5 ( Tr ojani sche He lden ). Die G rieche n eile n Ju piter ca. 60° vorau s,
d ie Tr ojane r fol gen de m Jupi ter in ca. 60°.
Mit d ieser E inteilu ng sin d d ie P lanetoi den erfasst, di e sich in nerh alb der Jupiterb ahn
b ewege n. In den 80 er und 90 er Jahre n wu rden zwei weitere Pl anetoid engü rtel entd eckt:
• Die Ke nta uren be fin den sich zwisch en Saturn und Uran us. Der e rste Ke nta ur wu rde
a m 19 .1 0.1 977 en td eckt und (2 060) Chi ron ben ann t. Inzwischen wurd e bei Chiron
e ine K oma b eoba ch te t. Es ha nde lt sich wo hl um e inen Kometen - mit 100 bis 32 0 km
Dur ch me sse r ist die se r al lerdin gs rie si g. Die B ezeichnu ng des O bjektes wurd e n ich t
g eänd ert - de m Name n n ach ist Chiro n we ite rhin ein P lane to id.
Pluto & Co, am Rande der Nacht
Pluto, neunter Planet der Sonne und äußerster bekannter Planet des Sonnensystems. 1905 begann
der amerikanische Astronom Percival Lowell mit
der Suche nach einem weit entfernten Planeten
jenseits des Neptuns. Auslöser dafür waren leichte
Störungen, die man in den Bewegungen des Uranus beobachten konnte. Die Suche wurde von Mitarbeitern des Lowell Observatory fortgesetzt.
1930 fand der amerikanische Astronom Clyde William Tombaugh das gesuchte Objekt Pluto in der
Nähe der von Lowell vorhergesagten Position. Die
Masse des neuen Planeten erschien jedoch zu
klein, um derartige Bahnstörungen des Uranus
verursachen zu können.
Pluto umkreist die Sonne einmal alle 247,7 Jahre in einer mittleren Entfernung von 5,9 Milliarden Kilometern. Seine Umlaufbahn ist so exzentrisch, dass er manchmal näher an der
Sonne ist als Neptun. Die Möglichkeit eines Zusammenstoßes mit Neptun besteht jedoch
nicht. Die Umlaufbahn von Pluto ist um mehr als 17,2 Grad zur Ebene der Ekliptik geneigt
und kreuzt nie wirklich den Weg von Neptun. Pluto kann nur durch große Teleskope beobachtet werden und weist eine gelbliche Färbung auf. Lange Zeit war wenig über den Planeten bekannt, bis 1978 ein relativ großer Mond entdeckt wurde. Dieser umkreist Pluto in einer
Entfernung von nur etwa 19000 Kilometern und wurde Charon genannt. Die Umlaufbahnen
von Pluto und Charon lagen zwischen 1985 und 1990 so, dass Planet und Trabant voreinKontaktad ressen : 1. Vo rsitze nde r: R udo lf Woll , Kettele rstr. 1 9, 6 875 3 Wag häu sel, Tel.: 0 725 4/366 6
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ander herzogen und sich gegenseitig bedeckten. Dadurch hatten Astronomen die Möglichkeit, ihre Größen ziemlich genau zu bestimmen.
Pluto hat einen Durchmesser von 2284 Kilometern und Charon von 1192 Kilometern. Dadurch ähneln sie eher einem Doppelplanetensystem als dem System Erde und Mond. Man
fand heraus, dass Pluto eine dünne Atmosphäre besitzt, die möglicherweise aus Methan besteht. Der Druck auf der Oberfläche des Planeten ist schätzungsweise etwa 100.000 mal
schwächer als der Druck auf der Erde (auf Meereshöhe). Es sieht so aus, als würde die Atmosphäre von Pluto während seines langen Winters an den Polen kondensieren und sich
zu Polkappen ausbilden. Die Dichte des Planeten ist etwa doppelt so groß wie die Dichte
von Wasser. Das Innere Plutos besteht offensichtlich aus einem höheren Anteil an Steinund Felsmaterial als das der anderen Planeten des äußeren Sonnensystems. Dies kann
das Ergebnis der bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck stattfindenden chemischen
Vorgänge sein, die während der Bildung des Planeten abliefen.
Einige Astronomen haben die Theorie aufgestellt, dass Pluto ein ehemaliger Mond des Neptun ist, der in der Frühzeit des Sonnensystems in eine eigene Umlaufbahn geschleudert
wurde. Vom Pluto aus gesehen ist die Sonne einfach nur der hellste von unzähligen Sternen
am schwarzen Himmel. Gefrorene Gase wie Methan und Stickstoff bilden eine spröde, eisige Oberfläche.
In den letzten Jahren wurden immer größere Asteroiden im Kuiper-Gürtel außerhalb der
Neptunbahn aufgefunden. Den Startschuss gab (20000) Varuna, der im November 2000 am
Steward Observatorium auf dem Kitt Peak entdeckt wurde. Nach Untersuchungen durch
mehrere Sternwarten stand bald fest: mit 900 km Durchmesser ist Varuna etwa genauso
groß wie der bis dahin größte bekannte Asteroid (1) Ceres. Bereits im Mai 2001 wurde am
Cerro Tololo Observatorium in La Serena ein noch größeres Kuiper-Objekt mit einem
Durchmesser von ca. 1200 km entdeckt und erhielt den Namen (28978) Ixion.
Einen ebenso großen Kleinplaneten konnten die Astronomen auf dem Mt. Palomar im Januar 2002 auffinden, der bisher die vorläufige Bezeichnung 2002 AW197 trägt. Doch auch
diese beiden großen Kleinplaneten wurden jetzt durch eine weitere Entdeckung überflügelt.
Mit dem 1,2 m Oschin Teleskop auf dem Mt. Palomar konnten Chad Trujillo und Mike Brown
vom Caltech in Pasadena im Juni diesen Jahres ein weiteres Kuiper-Gürtel-Objekt ausmachen. Mit Hilfe des Hubble-Space Telescopes und des IRAM Infrarot Teleskop in Spanien
wurde der Durchmesser dieses Kleinplaneten mit der Bezeichnung 2002 LM60 sehr genau
bestimmt: 1250 km.
Somit ist dieser Asteroid etwa so groß wie der Plutomond Charon und damit das größte aufgefundene Objekt in unserem Sonnensystem seit der Entdeckung von Pluto im Jahre 1930.
Die Entdecker gaben diesem Kleinplaneten den (noch) inoffiziellen Namen ‚Quaoar‘, nach
einem indianischen Gott. Quaoar zieht in 43 Astronomischen Einheiten auf einer fast kreisförmigen Bahn um die Sonne. Für einen Umlauf benötigt er etwa 284 Jahre.
Plutos Sturz - eine Frage der Zeit? Die Spezialisten für Trans-Neptun-Objekte (TNO) sind
sich sicher: es gibt in unseren Sonnensystem noch mehr solcher großen Asteroiden. Bis
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jetzt sind erst 5% des Himmels nach diesen Objekten untersucht worden. Es können also
noch viele solcher TNOs entdeckt werden und vielleicht ist dabei sogar ein Körper, der größer als Pluto ist - was in diesem Augenblick wieder die Frage aufwerfen würde: kann man
Pluto als Planeten bezeichnen oder ist er doch nur ein sehr großer Kleinplanet?
Kometen, Vagabunden im Sonnensystem
Man geht heute davon aus, dass die Kometen aus der Entstehungszeit des Sonnensystems
stammen.
Kometen kommen aus zwei Reservoirs:
Das eine ist die sog. Oortsche Wolke, die sich weit jenseits des Planetensystems, von ca.
30.000-fachem Erdabstand von der Sonne (30.000 AE) bis in eine Entfernung von mehr als
1 Lichtjahr (ca. 66.000 AE) kugelförmig um die Sonne erstreckt. Man schätzt die Anzahl der
Kometen in dieser Zone auf mehr als 1 Trillion. Die Gesamtmasse kann dabei die Jupitermasse durchaus überschreiten. Diese Annahme ist jedoch in hohem Maße spekulativ.
Die 2. Kometen-Zone ist der sogenannte Kuiper-Gürtel, der sich scheibenförmig, jenseits
der Neptunbahn in ca. 30 AE (30-fache Erdentfernung von der Sonne) bis 100 AE erstreckt.
Er beherbergt kleine, aus Eis und Gestein bestehende Objekte mit Dimensionen von bis zu
mehreren 100 km. Diese 2. Zone ist die Heimat der so genannten kurzperiodischen Kometen. Umlaufzeiten von kleiner 200 Jahren gelten hier als kurzperiodisch, darüber als langperiodisch. Kometen können Umlaufzeiten von einigen Mio. Jahren erreichen.
Der Kuiper-Gürtel ist nicht stabil, Objekte stoßen zusammen und zerbrechen teilweise, dadurch werden sie abgelenkt, und kommen so entweder auf eine Bahn in Richtung Sonne
oder in das große Sammelbecken, der Oortschen Wolke.
Die Umlaufzeit eines Körpers in einer Sonnenentfernung von 0,8 Lichtjahren (50.000 AE)
beträgt 11,2 Mio. Jahre. Wenn ein Körper aus dieser Entfernung abgelenkt wird und in Richtung Sonne beschleunigt wird, so dauert es Millionen von Jahren bis er in der Nähe der Sonne auftaucht, und je nach Bahnverlauf sogar die Erdbahn kreuzen kann. Insgesamt sind
mehr als 100 Körper bekannt, die innerhalb der Erdbahn ihre geringste Entfernung von der
Sonne haben (Perihel), man nennt sie Erdbahnkreuzer. Damit ist die Kollosion eines Kometen mit der Erde nicht auszuschließen. In der Vergangenheit haben solche Ereignisse mehrmals stattgefunden, sogar in unserer unmittelbaren Nähe gibt es zwei bekannte Beispiele:
Das Nördlinger Ries und das Steinheimer Becken. Glücklicherweise sind die Zeitspannen
zwischen diesen katastrophalen Ereignissen sehr groß. Der jüngste Einschlag des Kometen
Shoemaker/Levi 9 auf Jupiter im Jahre 1994, den wir von der Erde aus beobachten konnten,
ist das letzte Beispiel eines solchen Ereignisses.
Kometen mit geringer Exzentrizität sind bei früheren Umläufen durch Jupiter oder andere
große Planeten abgelenkt worden. Ein Paradebeispiel hierfür ist Hale-Bopp, der 1997 am
Himmel stand und dessen Bahn sehr genau ermittelt werden konnte. Seine Umlaufzeit war
vor der Jupiterstörung 5200 Jahre und danach 2700 Jahre.
Im Gegensatz zu den anderen Kleinkörpern im Sonnensystem sind Kometen seit weit vor
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Termine und Veranstaltungen
04.04.2003 Astrotreff für das 2. Quartal 2003. Beginn ist 20:00 Uhr im Vereinsheim des
Hundesportvereins Wiesental.
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unserer Zeitrechnung bekannt. Chinesische Berichte über einen Kometen, den wir heute
Halley’scher Komet nennen, gehen zurück bis 240 v. Chr. Komet Halley rast mit 55 km/s
durch den sonnennächsten Punkt seiner Bahn, im sonnenfernsten hat er gerade noch eine
Geschwindigkeit von 1 km/s. Seine Umlaufzeit dauert 76 Jahre.
Bis 1995 wurden 878 Kometen katalogisiert und ihre Bahnen berechnet. 184 davon sind
kurzperiodische.
Kometen werden nach dem Modell von Fred Whipple auch als schmutzige Schneebälle
oder eisige Schmutzbälle bezeichnet, es sind Mixturen aus Eis (Wassereis, und gefrorene
Gase) und Staub, der nicht von den Planeten eingefangen wurde, als das Sonnensystem
entstanden ist. Wenn Kometen in die Nähe der Sonne kommen, werden sie aktiv. Das Bild,
das sie dann dem Beobachter bieten ist abwechslungsreich und kann sich innerhalb weniger Stunden komplett verändern. Wenn ein Komet in großer Entfernung zur Sonne steht, so
ist er der oben beschriebene schmutzige Schneeball, aus gefrorenem Gas und Staub, sonst
nichts. Nach heutigen Vorstellungen ein Konglomerat aus Gesteinsbrocken jeder Größe,
vermischt mit gefrorenen Gasen wie CO, O2, Ammoniak (NH4), CO2 und auch organischen
Verbindungen wie Methan (CH4) und Essigsäure (CH3COOH).
Nähert er sich nun der Sonne, wird er erhitzt und vom Sonnenwind getroffen. An seiner
Oberfläche beginnen nun die gefrorenen Gase zu verdampfen, es bildet sich die Koma aus.
Kern und Koma bilden zusammen den Kometenkopf. Vom Kopf ausgehend treibt der Sonnenwind in ausreichender Sonnennähe die Gasmoleküle und Staubteilchenvom Kometenkopf weg. Es bildet sich ein Gas- und Staubschweif der eine Länge von vielen Millionen km
erreichen kann. Der Gasschweif zeigt ein Emissionsspektrum, da die Moleküle und Ionen
durch die sehr energiereiche UV - Strahlung der Sonne zum Leuchten angeregt werden. Der
Gasschweif erscheint daher bläulich, während der Staubschweif durch das reflektierte Licht
der Sonne gelblich gefärbt ist. Beide Schweife kann man meist getrennt beobachten.
Kometen sind am hellsten und der Schweif am längsten, wenn sie den kleinsten Sonnenabstand erreicht haben, wenn sie also in der Abenddämmerung untergehen, bzw. vor der Morgendämmerung aufgehen. Die Staubpartikel, die der Komet in Sonnennähe verliert,
dispergieren im Raum, einige davon kann man zu einem späteren Zeitpunkt als Sternschnuppen beobachten, wenn die Erde auf ihrer Bahn die Zone eines Erdbahnkreuzers passiert.
Kometen, die der Erde nahekommen sind selten und die meisten kann man nicht mit dem
bloßen Auge beobachten. 1996 und 1997 mit Hyakutake und Hale-Bopp waren absolute
Ausnahmejahre. Kometen als Fernglas- oder gar Teleskopobjekt sind jährlich zu sehen. Es
werden mehrere Dutzend Kometen jährlich entdeckt, einige von Amateuren, die sich auf das
Aufspüren von Kometen, und übrigens auch von Asteroiden, spezialisiert haben.
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16.05.2003
Besuch des Max-Planck-Instituts für Astronomie auf dem Königstuhl über
Heidelberg. Nachdem unser erster Besuch dort etwas verunglückt war (man
hatte sich dort den vereinbarten Termin nicht notiert und so war man über unser Kommen überrascht worden) starten wir nun einen zweiten Anlauf. Die
Fahrt erfolgt mit eigenen PKW. Beginn der Führung ist 14:00 Uhr. Treffpunkt
für die Bildung von Fahrgemeinschaften ist um 12:45 Uhr auf dem Parkplatz
des Arbeitsamtes Wiesental.
Vereinsmitteilungen
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Astro-Fotografie - kein Hexenwerk
Am Abend des 10.12.02 verspürte ich trotz Eiseskälte und enormen Windchill-Faktors den
Drang in die Sterne zu schauen und evtl. mit meiner Canon PowerShot S30 Digicam (anm.
d. Red., handelsübliche Digitalkamera) ein paar Bilder durchs Okular zu schießen. Gesagt
getan - ich baute mein Vixen VC 200 L im Garten hinter meinem Haus in Rheinhausen auf.
Gegen 21.30 Uhr stand Saturn, "Der Herr der Ringe" hoch am Himmel. Da ich die Kamera
erst den zweiten Tag hatte, ließ ich alle Einstellungen auf "Auto" und schaltete lediglich den
Blitz ab.
Ebenso wusste ich nicht, welches Okular, die für diesen Zweck dienlichste Vergrößerung
liefert und probierte deshalb einfach meine Okus durch, bis ich mit dem LV 12 mm und dem
LV 10 mm die besten Resultate erzielen konnte. Darüber hinaus spielte ich noch mit dem
Zoom der Kamera, was auch noch einiges an Vergrößerung brachte.
Nachdem ich etwa 25 Aufnahmen geschossen hatte, fiel mir der günstig stehende Halbmond ins Auge. Auch hiervon machte ich nach gleichem Schema Aufnahmen mit der Canon, wobei hier besonders gut die Krater "Theophilus" und "Cyrillus" am Terminator zu
erkennen waren.
Nach etwa 1 Stunde waren die Bilder im Kasten und ich baute gespannt mein VC ab.
Die Aufnahmen belegen, dass auch ohne teuere CCD Spezial-Kamera ansprechende PlaKontaktad ressen : 1. Vo rsitze nde r: R udo lf Woll , Kettele rstr. 1 9, 6 875 3 Wag häu sel, Tel.: 0 725 4/366 6
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netenaufnahmen möglich sind - und es waren bestimmt nicht meine letzten!
Thomas Baumann, Rheinhausen
Anm. d. Redaktion: In der Zwischenzeit hat Thomas Baumann viele weitere Fotos von immer besserer Qualität geschossen, die ich Ihnen in den nächsten Ausgaben unseres AFWaktuell vorstellen möchte. Schon diese erste Auswahl soll Ihnen jedoch ein Gefühl dafür geben, wie einfach es sein kann, sich mit gewöhnlichen Mitteln tolle Erinnerungen an die
nächtliche Beobachtung zu konservieren.
Weitere Fotos finden Sie auf unserer Internet-Seite (siehe Titelseite ganz unten).
Die Wetterstatistik 2002
Rudolf Woll führt nun schon im 7. Jahr Statistik, um die Witterungsbedingungen unserer Region im Hinblick auf die Tauglichkeit für die Himmelsbeobachtung zu dokumentieren. Hierzu
begutachtet Rudolf zu "beobachtungsüblichen" Zeiten den Himmel. Er vergibt dann Noten
von 0 bis 3. Die Bedeutung dieser Noten ist in der folgenden Tabelle erläutert.
Note
0
1
2
3
Bedeutung
völlig bedeckter Himmel. Keine Himmelsbeobachtung möglich
stark bewölkter Himmel. Nur einzelne Sterne sichtbar. Sinnvolle Beobachtung
von Himmelsobjekten jedoch nicht möglich
Schwache Bewölkung oder Himmel überwiegend klar, jedoch etwas dunstig,
so dass Himmelsbeobachtung mit Einschränkungen möglich ist.
Völlig klarer, dunstfreier Himmel. Beobachtung uneingeschränkt möglich
Tabelle 3: Benotungsschlüssel für das Astro-Wetter
Hier nun die grafische Aufbereitung der Wetterstatistik für das Jahr 2002
35
30
Das Jahr 2002
25
66
Note 3
20
Note 2
15
Note 1
Note 0
10
187
59
5
53
Die besten Monate waren demnach der September mit 15 und der März mit 14 brauchbaren
Tagen. Im Jahr 2001 waren die besten 2 Monate Oktober und Juli und im Jahr davor Juni
und August. Überraschend ist jedoch, dass über das Jahr verteilt doch recht viele im astronomischen Sinn brauchbare Tage zu verzeichnen sind. In 2002 waren dies immerhin 125,
in 2001 139 und in 2000 116 Tage. Im Durchschnitt also immerhin jeder 3. Tag.
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2 Vereinsinstrumente warten auf Sie
Nach dem Erwerb eines zweiten Newton-Reflektors mit 114 mm Öffnung warten nun zusammen mit dem bereits vorgestellten Celestron NexStar 114 GT zwei Vereinsinstrumente
darauf von Ihnen, liebe Mitglieder, genutzt zu werden. Während die Ausrüstung des neuen
Teleskops noch ergänzt und komplettiert werden muss und Sie sich mit der Ausleihe dieses
Instruments noch eine kleine Weile gedulden müssen, steht das NexStar bereits voll zu Ihrer
Verfügung.
Mit der Verwaltungssitzung vom 09. Januar 2003 wurden die Mietbedingungen und -preise
festgelegt. So wird für die Benutzung des NexStar, aufgrund dessen Komplexität, eine Geräteeinführung vorausgesetzt. Bei Interesse an dieser Schulung melden Sie sich zwecks
Terminvereinbarung an Wolfgang Stegmüller (Tel.: 07254/60595).
Die Mietpreise wurden wie folgt festgelegt:
Grundpreis: 6 Euro, Tagesmiete:
1 Euro
Der Grundpreis ist bei jedem Mietvorgang einmal zu entrichten, unabhängig von der Mietdauer und dient dazu den Aufwand für die Geräteübergabe und den Empfang am Ende der
Mietdauer, sowie die komplette Vollständigkeits- und Funktionsüberprüfung zu decken.
Dies ist eine zeitaufwändige Angelegenheit, aber zwingend notwendig, denn was wäre
schlimmer, als dass Sie ein Teleskop entgegennähmen, welches funktionsuntüchtig ist.
Die genauen Geschäftsbedingungen für die Teleskopmiete entnehmen Sie unseren Internetseiten oder erfragen Sie beim Vorstand (Adressen und Telefonnummern in der Fußzeile
jeder Seite dieses Heftchens).
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Mitgliederversammlung
Am Freitag, den 07.02. fand im Vereinsheim des Hundesportvereins in Wiesental
unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Rudolf Woll
berichteten der 1. Vorsitzende, der
Schriftführer und der Kassier aus ihren
Resorts. Auf den Bericht des Kassenprüfers folgte die einstimmige Entlastung der
Vorstandschaft. Nun stand den Neuwahlen nichts mehr im Wege. Da sich alle
Verwaltungsmitglieder für eine zweite
Amtszeit zur Verfügung stellten konnte
dieser Tagesordnungspunkt zügig abgehandelt werden. Die gesamte Verwaltung wurde
ohne Gegenstimmen in ihrem Amt bestätigt. Die Mitglieder der Verwaltung bedanken sich
für das entgegengebrachte Vertrauen. Den Abschluss bildete der Punkt Verschiedenes.
Hier wurde das Computer gesteuerte Vereinteleskop offiziell der Nutzung durch unsere MitKontaktad ressen : 1. Vo rsitze nde r: R udo lf Woll , Kettele rstr. 1 9, 6 875 3 Wag häu sel, Tel.: 0 725 4/366 6
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glieder übergeben. Gegen 22 Uhr endete die Mitgliederversammlung. Dass die Lichter im
Vereinsheim erst gegen Mitternacht erloschen, lag indes daran, dass direkt im Anschluss
unser 1. Astro-Treff für dieses Jahr stattfand. Hauptthema dieses Abends war der Mond.
Rudolf Woll konnte mit seinem Vortrag allen Anwesenden viel interessantes nahe bringen.
Den Abschluss bildete ein Kurzfilm mit dem Titel „Ein Mondspaziergang“, welcher als Kamera-Mitschnitt eines Beobachtungsabends einen Eindruck davon vermittelte, was auf dem
Mond alles durch ein Teleskop zu erkennen ist.
Gemarkungsputze
Am Samstag, den 8. März fand die diesjährige Gemarkungsputze der Stadt Waghäusel statt. Auch wir waren, wie schon im
letzten Jahr, wieder mit von der Partie. Um
9:00 Uhr trafen wir uns auf dem "Rübenplatz" um achtlos weggeworfenen Abfällen
mit Greifern, Spießen, Handschuhen und
Müllsäcken zu Leibe zu rücken. Gegen
11:30 Uhr erstrahlte unser Areal in frischer
Sauberkeit und wir fanden uns wenig später zum Ausklang der Aktion in der Wiesentaler Wagbachhalle zum geselligen Essen und Trinken ein. Unseren 9 Teilnehmern sei
an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön gesagt.
Sternführung im 2. Quartal
Sollte, wie schon so oft, keiner der oben angegebenen Termine aus witterungsbedingten
Gründen geeignet sein, so werden wir kurzfristig weitere Termine im Mitteilungsblatt der
Stadt Waghäusel und der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen veröffentlichen.
Mitglieder aus anderen Gemeinden haben die Möglichkeit diese Termine unserer Homepage im Internet zu entnehmen (Adresse auf der Titelseite dieses Heftes unten).
Mitgliederfortschreibung
Am 19. März 2003 gehörten unserem Verein 110 Mitglieder an.
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Für unsere Sternführung im 2. Quartal 2003 sind folgende Termine festgesetzt:
Die Sternführung findet wie üblich nur
Datum
Uhrzeit
einmal statt, und zwar am ersten wetter12. und 13.04.
20:45 Uhr
mäßig geeigneten Termin. Wegen
10. und 11.05.
22:15 Uhr
andauernder Störungen unserer Stern07. und 08.06.
22:30 Uhr
führungen durch Autoscheinwerfer, findet
die Sternführung künftig auf der alten
Tabelle 4: Termine für Sternführungen
B36 gleich nach der Unterführung statt.
im 2. Quartal 2003
Bitte parken Sie an der Wallfahrtskirche.
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