Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« Bachelor of Arts

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Fakultät
Soziales und Gesundheit
Modulhandbuch
»Sozialwirtschaft«
Bachelor of Arts
[Stand: 30.11.2016]
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Inhaltsübersicht
Vorwort .................................................................................................................................................... 4
Wichtige Hinweise ..................................................................................................................................... 6
Abkürzungsverzeichnis .............................................................................................................................. 6
Basisstudium ............................................................................................................................................ 8
Modulbereich 1: Betriebswirtschaftslehre ................................................................................................ 9
Modul 1.1 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre ......................................................................... 10
Modul 1.2 Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) .............................................................................. 13
Modul 1.3: Marketing ...................................................................................................................... 15
Modul 1.4: Managementprozesse in der Sozialwirtschaft.................................................................... 17
Modul 1.5: Jahresabschluss, Controlling, Steuern und Gemeinnützigkeit ............................................. 19
Modulbereich 2: Recht......................................................................................................................... 21
Modul 2.1: Recht I .......................................................................................................................... 22
Modul 2.2 Recht II: ......................................................................................................................... 24
Modul 2.3: Recht III: ...................................................................................................................... 25
Modulbereich 3: Soziale Arbeit ............................................................................................................. 27
Modul 3.1: Grundlagen der Sozialen Arbeit: ...................................................................................... 28
Modul 3.2: Theorien, Werte und Normen der Sozialen Arbeit ............................................................. 31
Modul 3.3: Handlungslehre der Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten ........................................... 33
Modul 3.4: Organisation der Sozialwirtschaft..................................................................................... 35
Modulbereich 4: Mensch und Wissenschaft ........................................................................................... 37
Modul 4.1: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ................................................................... 38
Modul 4.2: AW-Fach ........................................................................................................................ 40
Modul 4.3: Individuum in der Gesellschaft ........................................................................................ 41
Modul 4.4: Mensch und Gesellschaft................................................................................................. 43
Modul 4.5: Sozialwissenschaftliche Arbeitsweisen .............................................................................. 46
Modulbereich 5: Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI ..................................................................... 49
Modul 5.1: Kommunikation .............................................................................................................. 50
Modul 5.2: Personalwirtschaft und Führung ...................................................................................... 51
Modul 5.3: Finanzierung .................................................................................................................. 53
Modul 5.4: Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung ............................................ 55
Modul 5.5: Angewandte Sozialforschung und Evaluation .................................................................... 57
Modul 5.6: Coaching ....................................................................................................................... 58
Modulbereich 6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul) ..................................................... 60
Modul 6.1: Business Planung ........................................................................................................... 61
Modul 6.2: EDV in der Sozialwirtschaft ............................................................................................. 63
Modul 6.3: Erlebnispädagogik .......................................................................................................... 64
Modul 6.4: Fachenglisch Soziales ..................................................................................................... 65
Modul 6.5: Interkulturelle Kompetenz ............................................................................................... 66
Modul 6.6: Internationale Sozialwirtschaft ........................................................................................ 68
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Modul 6.7: Social Media................................................................................................................... 69
Modul 6.8: Strafe und Haftung ......................................................................................................... 71
Modul 6.9: Teambuilding ................................................................................................................. 72
Modulbereich 7: Praxissemester ........................................................................................................... 73
Modul 7.1: Praktikum ...................................................................................................................... 74
Modul 7.2: Praxissemester ............................................................................................................... 75
Modulbereich 8: Projektmanagement ................................................................................................... 76
Modul 8: Angewandtes Projektmanagement ..................................................................................... 77
Modulbereich 9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul) ............................................................................... 79
Modul 9.1: Personal und Arbeit ........................................................................................................ 80
Modul 9.2: Teilhabe und Inklusion ................................................................................................... 85
Modul 9.3: Lebenslauf und Jugend ................................................................................................... 90
Modul 9.4: Soziale Disparitäten ........................................................................................................ 95
Modulbereich 10: Bachelorarbeit ........................................................................................................ 100
Modul 10.1: Bachelorarbeit ............................................................................................................ 101
Modul 10.2: Wissenschaftliche Unterstützung der Bachelorarbeit ..................................................... 101
Modul 10.3: Berufseinstiegsseminar ............................................................................................... 103
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Vorwort
Das Modulhandbuch beschreibt den im Herbst 2006 eingeführten Bachelor-Studiengang Sozialwirtschaft an der Hochschule Kempten. Der vorhergehende Studiengang Sozialwirtschaft mit
dem Abschluss Diplom wurde bereits zum Wintersemester 2003/2004 eingerichtet. Der inzwischen etablierte Studiengang Sozialwirtschaft zeichnet sich in besonderer Weise durch Praxisnähe, Methodenvielfalt und Arbeitsfeldbezogenheit aus.
Das Studienkonzept orientiert sich an den Prinzipien des Bologna-Prozesses. Hierbei wird Wert
gelegt auf eine übersichtliche Struktur, eine klare Modularisierung sowie eine angemessene Aufteilung der zu erbringenden Leistungen, bei fairer Zuteilung der Ressourcen und bei transparenter Klärung der Erwartungshaltung an Inhalte, Lernziele und Leistungsüberprüfungen. Mit der
vorliegenden Version des Modulhandbuchs wurde eine Orientierung am Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) vorgenommen. Damit werden die mit den Qualifikationen verbundenen
Lernergebnisse verdeutlicht, die mit einem Modul verbunden sind.
Der Studiengang ist in die Studienabschnitte des Basisstudiums und die des Vertiefungsstudiums aufgeteilt. Im Basisstudium erfolgt der Aufbau entlang der vier Referenzdisziplinen, die
durch den gemeinsamen Bezug zur Sozialwirtschaft verbunden sind. So ergeben sich die vier
Modulbereiche
•
Betriebswirtschaftslehre
•
Recht
•
Soziale Arbeit
•
Mensch und Wissenschaft
Das Basisstudium ist so angelegt, dass eine erste Auseinandersetzung mit den Grundlagen verschiedener Referenzdisziplinen erfolgen kann, erste allgemeine Handlungsaspekte in der Sozialwirtschaft vorgestellt sowie Struktur und Organisation des Arbeitsfeldes und seiner Akteurinnen
und Akteure erläutert werden. Im ersten Semester geht es in allen Modulbereichen um die
Grundlegung des Fachverständnisses Sozialwirtschaft. Es ist das Anliegen, den Studierenden
nicht nur die Logik der jeweiligen Disziplin mit Blickrichtung auf die Sozialwirtschaft näher zu
bringen, sondern immer wieder auch die gemeinsamen Bezüge und die Relevanz für die Sozialwirtschaft zu verdeutlichen.
Betriebswirtschaft, Recht und Soziale Arbeit sind gleichwertig vertreten. Dadurch wird eine Basis grundgelegt, auf die im Vertiefungsstudium aufgebaut werden kann. Daneben werden von
Beginn an wissenschaftliche Arbeitsweisen und Methoden vermittelt.
Im Mittelpunkt des Vertiefungsstudiums stehen dann zunächst ausgewählte sozialwirtschaftliche
Themenstellungen. Spezifische Fachthemen, die angeboten werden, werden durch wählbare
Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodule) ergänzt. Somit findet im vierten Semester eine erste
Vertiefung statt. Im fünften Semester (Praxissemester) kann durch die Wahl des jeweiligen Arbeitsfeldes am Lernort Praxis ebenfalls eine Vertiefung erreicht werden. Ziel ist die Aneignung
von professioneller Handlungskompetenz in der Sozialwirtschaft.
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Die Vertiefungsschwerpunkte im sechsten und siebten Semester werden durch die Module Angewandte Sozialforschung und Evaluation, Projektmanagement und Coaching fachtheoretisch
und praktisch orientiert und unterstützt. In den beiden letzten Semestern kann durch die Wahl
von zwei anwendungsbezogenen Schwerpunkten erworbenes Wissen mit Projekt- und Praxiserfahrung zum Aufbau reflexiver Feldkompetenzen verbunden werden. Die Schwerpunkte Teilhabe
und Inklusion sowie Lebenslauf und Jugend sind auf zentrale Handlungsfelder der Sozialwirtschaft bezogen, die beiden stärker querschnittsbezogenen Schwerpunkte Personal und Arbeit
sowie Soziale Disparitäten ermöglichen einen übergreifenden Kompetenzerwerb zur Beschäftigung in sozialwirtschaftlichen Einrichtungen. Das Vertiefungsstudium ermöglicht somit eine Aneignung interdisziplinärer Wissenszusammenhänge sowie den Erwerb weiterer berufsrelevanter
Kenntnisse und Fähigkeiten. Am Ende des Studiums erstellen die Studierenden eine Bachelorarbeit, in der sie nach den Standards des wissenschaftlichen Arbeitens eine selbst gewählte Forschungsfrage systematisch bearbeiten. Ein Berufseinstiegsseminar erleichtert den Übergang in
das Arbeitsleben.
Verbindliche Festlegungen für den Studiengang Sozialwirtschaft trifft die Studien- und Prüfungsordnung (SPO BA SW) in der jeweils gültigen Fassung (siehe www.hochschule-kempten.de
> Studien- und Prüfungsordnungen). Grundlage für dieses Modulhandbuch ist die SPO BA SW
vom 5.12.2013 in der Fassung der Änderungssatzung vom 3.8.2016.
Oktober 2016
Prof. Dr. Patricia Pfeil
Studiengangskoordinatorin
Bachelor-Studiengang Sozialwirtschaft
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Wichtige Hinweise
(1)
Verbindliche Festlegungen für den Studiengang Sozialwirtschaft trifft die Studien- und Prüfungsordnung (SPO BA SW) in der jeweils gültigen Fassung; sie findet sich z.B. auf der Website der
Hochschule Kempten (http://www.hochschule-kempten.de) unter Hochschule > Studien- und Prüfungsordnungen.
(2)
Dieses Modulhandbuch wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und wird regelmäßig überprüft
und aktualisiert. Dennoch sind Unklarheiten und Fehler nicht auszuschließen. Sie können uns helfen, besser zu werden, indem Sie uns auf solche Ungereimtheiten hinweisen, z.B. per E-Mail an
[email protected].
(3)
Der in den Modulblättern angegebene Arbeitsaufwand dient den Studierenden zur Orientierung,
mit wieviel Präsenzlehre und wieviel Eigenleistung im Selbststudium (Vor- und Nachbereitung der
Lehrveranstaltung, Prüfungsvorbereitung, Erstellung von Studienarbeiten, Felderkundungen, Projektarbeit o.ä.) im jeweiligen Modul zu rechnen ist. Der Wert für das Selbststudium stellt dabei keine Vorgabe dar; der tatsächliche Zeitaufwand für die Eigenleistung kann von Person zu Person
vom genannten Wert abweichen. Auch der Wert für die Präsenzlehre stellt nur einen gemittelten
Näherungswert dar. Bei der Berechnung des Arbeitsaufwandes wird davon ausgegangen, dass ein
Creditpoint 25 Stunden entspricht, eine Semesterwochenstunde (SWS) 45 Minuten und eine Lehrveranstaltung durchschnittlich 13 mal pro Semester angeboten wird.
Abkürzungsverzeichnis
AW-Fach
BA
CP
ECTS
h
Hg.
k.A.
LN
mP
Nr.
Portf
Präs.
Sem.
sP
SPO
STA
STAP
SU
SWS
Ü
VL
Allgemeinwissenschaftliches Fach
Bachelorarbeit
Credit Points
European Credit Transfer System
Stunde/n
Herausgeber/in/nen
Keine Angaben
Leistungsnachweis
mündliche Prüfung
Nummer
Portfolio
Präsentation
Semester
schriftliche Prüfung
Studien- und Prüfungsordnung
Studienarbeit
Studienarbeit mit mündlicher oder praktischer Präsentation
seminaristischer Unterricht
Semesterwochenstunde/n
Übung
Vorlesung
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Aufbau des Studiengangs
Modulbereiche
1. Semester
2. Semester
1. Betriebswirtschaftslehre
Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre:
•
Grundlagen der
Betriebswirtschaftslehre
•
Rechnungswesen
•
Mathematische
Modelle
Kosten- und Leistungsrechnung,
Marketing,
Managementprozesse
in der Sozialwirtschaft
3. Semester
Jahresabschluss,
Controlling, Steuern
und Gemeinnützigkeit
Basisstudium
2. Recht
3. Soziale Arbeit
Recht I:
•
Einführung, Bürgerliches Recht
•
Wirtschaftsprivatrecht
•
Öffentliches
Recht
Grundlagen der Sozialen Arbeit:
•
Geschichte der
Sozialen Arbeit
•
Methoden der
Sozialen Arbeit
•
Grundlagen der
Sozialwirtschaft
Recht II:
•
Grundlagen des
Sozialrechts
•
Recht der Sozialen Fürsorge
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien I: Theorieansätze
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft I:
Trägerstrukturen
Recht III:
•
Sozialversicherungsrecht
•
Arbeitsrecht
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche
Bezüge
4. Mensch und Wissenschaft
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
AW-Fach
Individuum in der Gesellschaft:
•
Pädagogik
•
Psychologische
Grundbegriffe und
Lehren
Mensch und Gesellschaft:
•
Philosophische
Grundlagen und
Ethikdiskussion
•
Sozialpolitik
•
Soziologie
Sozialwissenschaftliche
Arbeitsweisen:
•
Grundlagen der
Statistik
•
Grundlagen der
empirischen Sozialforschung
Handlungslehre der
Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft II:
Fachpolitische Fragestellungen
Modulbereiche
4.Semester
Vertiefungsstudium
5. Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
•
•
•
•
Kommunikation
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
6. Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
•
Businessplanung
•
EDV in der Sozialwirtschaft
•
Erlebnispädagogik
•
Fachenglisch Soziales
•
Interkulturelle Kompetenz
•
Internationale Sozialwirtschaft
•
Social Media
•
Strafe und Haftung
•
Teambuilding
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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7. Praxissemester: Praktikum und praxisbegleitende Lehrveranstaltung
5. Semester
6. Semester
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Teilhabe und Inklusion:
•
Heilpädagogik
•
Aktuelle Fragen der Teilhabe
•
Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen
und Diensten
5. Sozialwirtschaftliche
Fachthemen
• Angewandte
Sozialforschung
und Evaluation
• Coaching
8. Angewandtes
Projektmanagement
Lebenslauf und Jugend:
•
Lebensphase Jugend
•
Jugendarbeit
•
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
7. Semester
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
10. Bachelorarbeit und Berufseinstieg
Personal und Arbeit:
•
Personalentwicklung
•
Betriebliches Sozialwesen
•
Arbeit und Arbeitsmarkt
Soziale
•
•
•
•
•
Disparitäten:
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit
Gender
•
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung
der Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
Basisstudium
Modulbereiche
1. Semester
2. Semester
1. Betriebswirtschaftslehre
Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre:
•
Grundlagen der
Betriebswirtschaftslehre
•
Rechnungswesen
•
Mathematische
Modelle
Kosten- und Leistungsrechnung,
Marketing,
Managementprozesse
in der Sozialwirtschaft
Basisstudium
2. Recht
3. Soziale Arbeit
Recht I:
•
Einführung, Bürgerliches Recht
•
Wirtschaftsprivatrecht
•
Öffentliches
Recht
Grundlagen der Sozialen Arbeit:
•
Geschichte der
Sozialen Arbeit
•
Methoden der
Sozialen Arbeit
•
Grundlagen der
Sozialwirtschaft
Recht II:
•
Grundlagen des
Sozialrechts
•
Recht der Sozialen Fürsorge
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien I: Theorieansätze
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft I:
Trägerstrukturen
4. Mensch und Wissenschaft
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
AW-Fach
Individuum in der Gesellschaft:
•
Pädagogik
•
Psychologische
Grundbegriffe und
Lehren
Mensch und Gesellschaft:
•
Philosophische
Grundlagen und
Ethikdiskussion
•
Sozialpolitik
•
Soziologie
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3. Semester
Jahresabschluss,
Controlling, Steuern
und Gemeinnützigkeit
Recht III:
•
Sozialversicherungsrecht
•
Arbeitsrecht
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche
Bezüge
Sozialwissenschaftliche
Arbeitsweisen:
•
Grundlagen der
Statistik
•
Grundlagen der
empirischen Sozialforschung
Handlungslehre der
Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft II:
Fachpolitische Fragestellungen
Modulbereich 1: Betriebswirtschaftslehre
Modulbereiche
1. Semester
2. Semester
1. Betriebswirtschaftslehre
Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre:
•
Grundlagen der
Betriebswirtschaftslehre
•
Rechnungswesen
•
Mathematische
Modelle
Kosten- und Leistungsrechnung,
Marketing,
Managementprozesse
in der Sozialwirtschaft
3. Semester
Jahresabschluss,
Controlling, Steuern
und Gemeinnützigkeit
Basisstudium
2. Recht
3. Soziale Arbeit
Recht I:
•
Einführung, Bürgerliches Recht
•
Wirtschaftsprivatrecht
•
Öffentliches
Recht
Grundlagen der Sozialen Arbeit:
•
Geschichte der
Sozialen Arbeit
•
Methoden der
Sozialen Arbeit
•
Grundlagen der
Sozialwirtschaft
Recht II:
•
Grundlagen des
Sozialrechts
•
Recht der Sozialen Fürsorge
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien I: Theorieansätze
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft I:
Trägerstrukturen
Recht III:
•
Sozialversicherungsrecht
•
Arbeitsrecht
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche
Bezüge
4. Mensch und Wissenschaft
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
AW-Fach
Individuum in der Gesellschaft:
•
Pädagogik
•
Psychologische
Grundbegriffe und
Lehren
Mensch und Gesellschaft:
•
Philosophische
Grundlagen und
Ethikdiskussion
•
Sozialpolitik
•
Soziologie
Sozialwissenschaftliche
Arbeitsweisen:
•
Grundlagen der
Statistik
•
Grundlagen der
empirischen Sozialforschung
Handlungslehre der
Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft II:
Fachpolitische Fragestellungen
Sem.
1
Modul-Nr.
1.1
1.1.1
2
2
2
1.1.2
1.1.3
1.2
1.3
1.4
3
1.5
1.5.1
1.5.2
1.5.3
Modultitel
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
Rechnungswesen
Mathematische Modelle
Kosten- und Leistungsrechnung
Marketing
Managementprozesse in der Sozialwirtschaft
Jahresabschluss, Controlling, Steuern und Gemeinnützigkeit:
Jahresabschluss
Controlling
Steuern und Gemeinnützigkeit
Art der LV
SU
SU
SU
SU/Ü
SU
Prüfung
sP90d
sP60
sP60
Präs+
sP60
sP120
SWS
CP
(2)
(2)
(2)
(2)
(3)
(3)
6
9
(2)
(2)
(2)
(3)
(3)
(3)
6
8
Modul 1.1 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
Allgemeine Angaben
Modultitel
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
- Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
- Rechnungswesen
- Mathematische Modelle
Modulnummer
1.1
Modulbereich
1: Betriebswirtschaftslehre
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Kah
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium, 1. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
6 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Einführung in grundlegende Modelle und Techniken der Betriebswirtschaftslehre vor dem Hintergrund der speziellen An-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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forderungen des sozialen Bereichs. Auf das hier erworbene
Grundwissen wird in den Modulen Managementprozesse in der
Sozialwirtschaft, Marketing, Kosten- und Leistungsrechnung,
Jahresabschluss, Controlling Steuern und Gemeinnützigkeit,
Finanzierung, Personalwirtschaft und Führung, Organisation,
Projektmanagement und Qualitätsentwicklung sowie angewandtes Projektmanagement aufgebaut.
Qualifizierungsziele
In diesem Modul lernen die Studierenden die Grundlagen für
alle betriebswirtschaftlichen Fragestellungen kennen. Sie sind
in der Lage, überschaubare Aufgaben aus diesem Bereich einzuordnen, zu analysieren und zu bewerten.
Zudem lernen die Studierenden, interdisziplinär zu denken. Es
wird auf die Verschränkung sozialer und betriebswirtschaftlicher Fragestellungen hingeführt, da alle Betriebe (profit und
nonprofit) als soziale Systeme verstanden werden, in denen
Menschen zielgerichtet zusammenwirken. Sie sind in der Lage
soziale Fragestellungen zusammen mit betriebswirtschaftlichen
Fragestellungen zu analysieren und zu durchdenken.
Die Studierenden verstehen den Nutzen mathematischer Modellierung. Sie sind in der Lage, mit grundlegenden Produktionsfunktionen und Kostenfunktionen zu arbeiten und daraus
theoretisch fundierte Lösungen für Fragestellungen der Sozialwirtschaft zu generieren.
Die Studierenden verfügen über integriertes Fachwissen im
Thema Rechnungswesen. Sie sind in der Lage, Teilbereiche des
Rechnungswesens und zugehörige Instrumente zu unterscheiden. Sie verstehen das Instrument der Buchhaltung in
seiner Bedeutung und seiner grundlegenden Technik. Die Studierenden können gängige Buchungssätze bilden und einfache
Abschlussarbeiten vornehmen. Sie können lineare Abschreibungen berechnen, Rechnungsabgrenzungen bilden und die
Umsatzsteuer verbuchen.
In Gruppenarbeiten und Übungsaufgaben wenden die Studierenden erworbene Fachkenntnisse auf praktische Fragestellungen der Sozialwirtschaft an. Sie werden befähigt, die Theorie in
geeigneter Weise auf Praxisfragestellungen anzuwenden.
Zudem sind die Studierenden im Team gefordert. Sie sind in
der Lage, im Team zusammenzuarbeiten, Arbeitsprozesse kooperativ auch in heterogenen Gruppen zu planen und zu gestalten, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und diese in großer Runde zu präsentieren und zu vertreten.
Lehrinhalte
Das Modul ist geprägt vom Grundverständnis der Betriebswirtschaftslehre als einer Wissenschaft, die das Wirtschaften der
Menschen als bedürfnisdeckendes, ressourcenoptimierendes
Handeln von Menschen in Systemen begreift.
Es werden drei Themenkomplexe bearbeitet:
a) Modelle zur Zielfindung, zu Organisationen, zu Planungs- und Entscheidungsprozessen bilden einen allgemeinen Teil. In diesem Teilbereich werden die Mo-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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delle präsentiert, eingeübt und müssen als Grundlage
für das folgende Studium auch tatsächlich auswendig
wiedergegeben und auf neue Sachverhalte angewendet werden können.
b) Modelle zur Produktions- und zur Kostentheorie bilden
den Teil, der als mathematische Modelle bezeichnet
wird. In diesem Teil wird vermittelt, wie auch für den
Prozess der Erstellung von sozialen Dienstleistungen
Produktionsfunktionen und Kostenfunktionen entwickelt und eingesetzt werden können, um solide argumentieren zu können. Insbesondere wird ein differenziertes Problemlösen nach den unterschiedlichen Auswirkungen auf Gesamtgröße, marginale Größe und
Durchschnittsgröße eingeübt. Die Zusammenhänge
werden auch graphisch verdeutlicht.
c) Der dritte Themenkomplex ist das Rechnungswesen.
Es werden Teilbereiche und zentrale Begriffe des Rechnungswesens erlernt. Zudem wird die Buchhaltung
vermittelt. Ausgehend von der Bilanz wird die Logik der
doppelten Buchführung entwickelt und die Buchungstechnik dargestellt. Die Buchungstechnik wird anhand
eines sozialwirtschaftlichen Kontenrahmens (Pflegebuchführungsverordnung) gelehrt und geübt. Es werden gängige und einschlägige Anwendungen behandelt
bis hin zu einfachen Abschlussarbeiten.
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Fallbeispiele, Übungsaufgaben, Gruppenarbeiten, Arbeitsaufträge
Literaturempfehlungen
Arnold, U./ Grundwald, K./ Maelicke, B. (Hrsg.): Lehrbuch der
Sozialwirtschaft, Baden Baden, in der aktuellen Ausgabe
Balderjahn, I./ Specht G.: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Stuttgart, in der aktuellen Ausgabe
Coenenberg, A. G./ Haller, A./Mattner, G./ Schultze, W.: Einführung in das Rechnungswesen. Grundlagen der Buchführung und Bilanzierung, Stuttgart, in der aktuellen Ausgabe
Eisele, W./Knobloch, A.: Technik des betrieblichen Rechnungswesens, München, in der aktuellen Ausgabe
Pracht, A.: Betriebswirtschaftslehre für das Sozialwesen. Eine
Einführung in betriebswirtschaftliches Denken im Sozial- und
Gesundheitsbereich, Weinheim/Basel, in der aktuellen Ausgabe
Schellberg, K.: Betriebswirtschaftslehre für Sozialunternehmen,
Augsburg, in der aktuellen Ausgabe
Schreyögg, G.: Organisation, Wiesbaden, in der aktuellen Ausgabe
Weber, J./ Weisenberger, B. E.: Einführung in das Rechnungswesen. Bilanzierung und Kostenrechnung, Stuttgart, in der
aktuellen Ausgabe
Wöhe G./Döring, U.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, München, in der aktuellen Ausgabe
Wöhe, G./ Kußmaul, H.: Grundzüge der Buchführung und Bilanztechnik, München, in der aktuellen Ausgabe
Zacher, J./ Ochs, A./ Breit, J.: Sozial-Betriebswirtschaftslehre.
Mathematische Modelle, Norderstedt, in der aktuellen Ausgabe
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Zacher, J./ Ochs, A.: Sozial-Betriebswirtschaftslehre. Einführung und allgemeiner Teil, Norderstedt, in der aktuellen
Ausgabe
Zschenderlein, O., Buchführung 1 und 2, Herne, in der aktuellen Ausgabe
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90 – Prüfung nur in zwei der drei Teilmodule
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
200h (58,5h Lehrveranstaltung, 141,5h Eigenleistung)
ECTS
8
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 1.2 Kosten- und Leistungsrechnung (KLR)
Allgemeine Angaben
Modultitel
Kosten- und Leistungsrechnung (KLR)
Modulnummer
1.2
Modulbereich
1: Betriebswirtschaftslehre
Art der Lehrveranstaltungen
SU; Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Kah
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium, 2. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Modul 1.1 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre oder vergleichbare Kenntnisse
Verwendbarkeit des Moduls
Es wird die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) als ein wichtiges Instrument zur internen Unternehmenssteuerung vermittelt. In den Modulen Managementprozesse in der Sozialwirtschaft, Jahresabschluss, Controlling, Steuern und Gemeinnützigkeit, Finanzierung und angewandtes Projektmanagement
wird auf das hier erworbene Grundwissen aufgebaut.
Qualifizierungsziele
Die Studierenden sind in der Lage, die KLR als Instrument des
internen Rechnungswesens einzuordnen, zu verstehen und von
den Instrumenten des externen Rechnungswesens abzugrenzen.
Die Studierenden verfügen über integriertes Fachwissen und
sind in der Lage, eine KLR aus der externen Rechnungslegung,
insbesondere der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), herzuleiten, indem sie notwendige Abgrenzungen und Umbewertungen vornehmen.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Die Studierenden kennen die Methoden und Instrumente der
Voll- und Teilkostenrechnung und können bewerten, für welche
Fragestellungen der Sozialwirtschaft sich diese Methoden und
Instrumente eignen.
In Form von Übungsaufgaben und Gruppenarbeiten beherrschen die Studierenden die Anwendung der vermittelten Methoden und Instrumente. Sie sind in der Lage, unter betriebswirtschaftlichen Aspekten vorteilhafte Entscheidungen hinsichtlich Kostenstrukturen, Produktions-/ Dienstleistungsprogramm,
Eigen- oder Fremdbezug sowie der Annahme oder Ablehnung
von Zusatzaufträgen zu treffen.
Bei den Gruppenarbeiten wirken die Studierenden im Team
zusammen. Sie sind in der Lage, Arbeitsprozesse kooperativ
auch in heterogenen Gruppen zu planen und zu gestalten, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und diese vor einem großen
Personenkreis zu vertreten.
Lehrinhalte
Die KLR wird als Instrument des internen Rechnungswesens
eingeordnet. Zentrale Zielsetzungen und Rechnungszwecke der
KLR werden verdeutlicht.
Als Ausprägungen der KLR werden die Vollkosten- und Teilkostenrechnung detailliert behandelt.
In der Vollkostenrechnung werden Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung behandelt und
relevante Verfahren und Instrumente dieser Teilsysteme vermittelt. Es wird deutlich, welche Kosten für sozialwirtschaftliche
Dienstleistungen angefallen sind und im Minimum durch Entgelte oder Preise gedeckt werden müssen, um mit ausgeglichenem Budget zu arbeiten. Die Vollkostenrechnung schließt
ab mit dem Thema der langfristigen Preiskalkulation für die
angebotenen Produkte / Dienstleistungen.
Im Rahmen der Teilkostenrechnung wird die Bedeutung einer
Trennung von variablen und fixen Kosten verdeutlich. Zudem
wird der Deckungsbeitrag als zentrale Steuerungsgröße vermittelt. Die Studierenden erlernen, wie sie die Teilkostenrechnung
für die Fundierung von kurzfristigen Entscheidungen einsetzen
können. Im Einzelnen werden folgende Entscheidungsprobleme
behandelt:
-
Gewinnschwellenanalysen
Programmplanungen
Make or Buy-Entscheidungen
kurzfristige Preisuntergrenzen
Annahme oder Ablehnung von Zusatzaufträgen
Inhaltlich schließt das Modul mit der Ermittlung des Periodenerfolgs nach dem Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren ab.
Beide Verfahren werden als Vollkosten- und Teilkostenrechnung behandelt.
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Übungsaufgaben, Fallbeispiele, Gruppenarbeiten, Arbeitsaufträge
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Literaturempfehlungen
Coenenberg, A. G./ Fischer, T. M./ Günther, T.: Kostenrechnung und Kostenanalyse, Stuttgart, in der aktuellen Ausgabe
Eisele, W./Knobloch, A.: Technik des betrieblichen Rechnungswesens, München, in der aktuellen Ausgabe
Friedl, G./Hofmann, C./ Pedell, B.: Kostenrechnung. Eine entscheidungsorientierte Einführung, München, in der aktuellen
Ausgabe
Jórasz, W. (2009): Kosten- und Leistungsrechnung, Stuttgart,
in der aktuellen Ausgabe
Schweitzer, M./ Küpper, H.-U.: Systeme der Kosten- und Erlösrechnung, München, in der aktuellen Ausgabe
Weber, J./ Weisenberger, B. E.: Einführung in das Rechnungswesen. Bilanzierung und Kostenrechnung, Stuttgart, in der
aktuellen Ausgabe
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP60
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
75h (19,5h Lehrveranstaltung, 55,5h Eigenleistung)
ECTS
3
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 1.3: Marketing
Allgemeine Angaben
Modultitel
Marketing
Modulnummer
1.3
Modulbereich
1: Betriebswirtschaftslehre
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Haag
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 2. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Verständnis des modelltheoretischen Zugangs aus Modul 1.1
Verständnis für die sozialwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
und insbesondere die Unterschiede zwischen Markt- und
Staatswirtschaft aus Modul 4.1 sowie die Besonderheiten des
Dritten Sektors.
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul Marketing liegt bewusst parallel zum Modul Management, um das Verständnis von Unterschieden und Ge-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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meinsamkeiten, von Interdependenzen und Perspektivität in
der betriebswirtschaftlichen Theoriebildung zu erleichtern.
Dementsprechend werden im Rahmen eines (Teil-) Leistungsnachweises Fälle aus einer unternehmungsstrategischen und
Marketingperspektive bearbeitet.
Die Inhalte des Moduls Marketing werden insbesondere in allen
anwendungsbezogenen Modulen wieder aufgegriffen. Diese
Funktion der Grundlegung kann das Modul auch deshalb leisten, weil es nicht auf einen werbetechnischen Blickwinkel eingeschränkt ist, sondern eine breite theoretische Grundlage
liefert.
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Die Studierenden kennen die Grundlagen der Marketingtheorie
im Überblick. Sie sind in der Lage, im Kontext Marketing ein
breites Spektrum interner und externer, strategischer und operativer Überlegungen und Maßnahmen zu präsentieren und auf
einfache Fälle anzuwenden.
Methodisch:
Die Studierenden lernen Marketing-Konzepte für unterschiedliche Organisationen zu erstellen.
Fachübergreifend:
Die Studierenden können aufzeigen, wo die besonderen Anforderungen an ein Dienstleistungs- und Sozialwirtschaftsmarketing liegen. Sie benennen die Überschneidungsbereiche und
erfassen die Unterschiede.
Lehrinhalte
Das Modul zeigt die Möglichkeit und das Erfordernis auf, viele
Unternehmensentscheidungen auf die Grundaufgabe des Betriebes, die Bedürfnisbefriedigung der Abnehmer/Dienstleistungsempfänger auszurichten. Ausgehend von
den strategischen Zielen einer Unternehmung/Einrichtung werden Marketingstrategien als Bindeglied zur operativen Maßnahmenplanung diskutiert.
Es werden die Bereiche der Produktplanung, der Preispolitik/Entgeltfindung, der Absatzwege und der
(Werbe-)Kommunikation behandelt.
Darüber hinaus werden im Rahmen der speziellen Felder des
Marketings in der Sozialwirtschaft das Personalmarketing und
das Fundraising vorgestellt.
Lern-/Lehrformen
Vorlesung, Übung
Literaturempfehlungen
(jeweils in Auszügen):
Bruhn, Manfred (2012): Marketing. Grundlagen für Studium
und Praxis, 11. überarbeitete Auflage. Wiesbaden: Springer
Gabler.
Christa, Harald (2010): Grundwissen Sozio-Marketing. Konzeptionelle und strategische Grundlagen für Soziale Organisationen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Homburg, Christian (2015): Marketingmanagement. StrategieInstrumente-Umsetzung-Unternehmensführung, 5. Auflage.
Wiesbaden: Springer Gabler.
Meffert, Heribert / Burmann, Christoph / Kirchgeorg, Manfred
(2012): Marketing. Grundlagen marktorientierter Unterneh-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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mensführung. Konzepte – Instrumente – Praxisbeispiele,
11., überarbeitete und erweiterte Auflage. Wiesbaden:
Springer Gabler.
Meffert, Heribert / Bruhn, Manfred (2012): Dienstleistungsmarketing. Grundlagen-Konzepte-Methoden. Wiesbaden: Springer Gabler.
Voeth, Marcus / Herbst, Uta (2013): Marketing Management,
Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP60
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
75h (19,5h Lehrveranstaltung, 55,5h Eigenleistung)
ECTS
3
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 1.4: Managementprozesse in der Sozialwirtschaft
Allgemeine Angaben
Modultitel
Managementprozesse in der Sozialwirtschaft
Modulnummer
1.4
Modulbereich
1: Betriebswirtschaftslehre
Art der Lehrveranstaltungen
SU/Ü, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Kah
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 2. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Modellkenntnis aus Modul 1.1 und Modul 4.1; Orientierungsfähigkeit im rechtlichen Handlungsrahmen aus Modul 2.1, Grundprinzipien der sozialen Arbeit aus Modul 3.1
Verwendbarkeit des Moduls
Die betriebswirtschaftliche Handlungslehre in diesem Modul
führt hin zu dem verfeinerten Instrumentenbedarf in Modul
1.5. Sie wird außerdem wieder aufgegriffen in Projektlernformen und den Modulen der Vertiefungsphase.
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Die Studierenden verstehen die Historie und Herkunft des Managementbegriffs sowie die Entwicklung und Ausprägung verschiedener Managementtheorien und -schulen.
Nach Absolvieren des Moduls sind die Studierenden in der La-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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ge, sozialwirtschaftliches Handeln als Prozess zu verstehen, der
von normativen und strategischen Überlegungen ausgeht, und
im operativen Handeln konkretisiert wird. Sie sind in der Lage,
für eine überschaubare Aufgabenstellung einen solchen Prozess
durchzuführen und entsprechende Vorschläge bzw. Optionen
abzuleiten. Vor dem Hintergrund von Zielkonflikten können sie
eine Entscheidung generieren und in Orientierung am klassischen Managementprozess umsetzen bzw. Umsetzungsvorschläge ausarbeiten.
Methodisch:
Die Studierenden sind in der Lage, nützliche Unterstützung aus
der Literatur zu finden und einzubinden. Sie wenden relevante
Managementinstrumente praxisnah an. Die Anwendung der
Instrumente erfolgt im Rahmen eines sozialwirtschaftlichen
Unternehmensplanspiels und in Form von Fallbeispielen.
Fachübergreifend:
Sie lernen zudem aktuelle Trends und Veränderungen in der
sozialwirtschaftlichen Branche einzuschätzen und im strategischen sowie operativen Management darauf zu reagieren.
Lehrinhalte
Das Modul Management dient der Heranführung an wirtschaftliche Handlungsweisen im Kontext sozialwirtschaftlicher Fragestellungen. Dazu werden Modelle und Auszüge aus Theorien
der Managementlehre, der Strategiegewinnung, der Organisationsgestaltung, der Absatz-, Qualitäts-, Auslastungs- und Kostenplanung behandelt.
Lern-/Lehrformen
Übung, Fallbeispiele, Literaturinput, Arbeitsaufträge
Literaturempfehlungen
(jeweils in Auszügen):
Kirsch, W./ Seidl, D./ van Aaken, D.(2009): Unternehmensführung. Eine evolutionäre Perspektive, Stuttgart 2009
Luhmann, N. (1987): Soziale Systeme, Grundriss einer allgemeinen Theorie, Frankfurt 1987
Niermann, P. / Schmutte A. (Hrsg.) (2014): Exzellente Managemententscheidungen, Springer Gabler, Wiesbaden 2014
Porter, M.E. (2008): Wettbewerbsstrategie, Methoden zur Analyse von Branchen und Konkurrenten, Frankfurt 2008
Porter, M.E. (2010): Wettbewerbsvorteile, Spitzenleistungen
erreichen und behaupten, Frankfurt 2010
Pümpin, C./ Prange, J. (1991): Management der Unternehmensentwicklung, Frankfurt 1991
Schreyögg, G. / Koch, J. (2015): Grundlagen des Managements, 3. Aufl., Springer Gabler, Wiesbaden 2015
Staehle, W. (1999): Management. 8. Aufl.. München.
Steinmann, H./ Schreyögg, G. / Koch, J. (2013): Management,
7. Aufl., Springer Gabler, Wiesbaden 2013
Art der Prüfung
Präs+sP60
Zeit
während der Vorlesungszeit, während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Prüfungsmodalitäten
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 1.5: Jahresabschluss, Controlling, Steuern und Gemeinnützigkeit
Allgemeine Angaben
Modultitel
Jahresabschluss, Controlling, Steuern und Gemeinnützigkeit
- Jahresabschluss
- Controlling
- Steuern und Gemeinnützigkeit
Modulnummer
1.5
Modulbereich
1: Betriebswirtschaftslehre
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Kah
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 3. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
6 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Module 1.1, 1.2, 1.4 oder vergleichbare Kenntnisse
Verwendbarkeit des Moduls
Das Verständnis für Jahresabschlüsse, Instrumente der Unternehmenssteuerung und die steuerlichen Auswirkungen der
Rechtsformwahl wird ausgebaut. In den Modulen Finanzierung
sowie Organisation und Qualitätsentwicklung wird auf das hier
erworbene Grundwissen aufgebaut.
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Am Ende des Moduls können die Absolventen/innen einen Jahresabschluss aus dem sozialwirtschaftlichen Feld lesen und
interpretieren. Sie sind in der Lage, kritische Punkte zu erkennen und entsprechend zu hinterfragen. Die Studierenden kennen die Unterschiede gemeinnütziger und nicht gemeinnütziger
Unternehmensformen sowie mögliche Mischformen. Sie können
Vor- und Nachteile in allgemeiner Art beschreiben und im einfachen angewandten Fall abschätzen. Konkret kennen sie die
wichtigsten relevanten Steuerarten, die die betrieblichen Entscheidungen beeinflussen. Sie können den Einfluss der Gemeinnützigkeitsregelungen auf diese Steuerarten umschreiben
und wissen, wo sie genauere Informationen (im Gesetz) finden.
Sie wissen, wann auf diese Besonderheiten zu achten ist und
können in häufigen Fällen Grundzüge beurteilen. Sie können
dabei die Auswirkungen auf die unterschiedlichen, relevanten
Steuerarten unterscheiden und für eingeübte Fälle berechnen.
Die Studierenden kennen wichtige Instrumente des Controllings. Sie sind in der Lage, die Instrumente speziell unter sozialwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auszuwählen.
Methodisch:
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Die Studierenden vertiefen betriebswirtschaftliche Handlungsweisen.
Fächerübergreifend:
Die Studierenden erhöhen ihre Fähigkeit, rechtliche und andere
Rahmenbedingungen in konkrete betriebswirtschaftliche Entscheidungen unter Berücksichtigung sozialer Fragestellungen
zu überführen.
Lehrinhalte
a) Um Jahresabschlüsse von sozialwirtschaftlichen Einrichtungen nachvollziehen zu können, werden die Begrifflichkeiten,
wichtige gesetzliche Grundlagen und zentrale betriebswirtschaftliche Gestaltungstechniken erlernt. Beispiele aus diversen
Einrichtungen dienen zur Einübung.
b) Instrumente des normativen, strategischen und operativen
Controllings sind eingebettet in grundsätzliche Erwägungen zu
Sinn, Zweck, Rolle und organisatorischer Einbindung des Controllings. Im Kern steht ein steuerungs- und kreislauforientierter Controllingbegriff.
c) Vermittlung der Abhängigkeit der steuerlichen Auswirkungen
von den rechtlichen Unternehmensformen einerseits und von
Tatbeständen des Gemeinnützigkeitsrechts andererseits. Dazu
werden wichtige, in der Sozialwirtschaft vorkommende, Unternehmenstypen behandelt und die Voraussetzungen für Gemeinnützigkeit erlernt.
Von der Steuerseite werden die Blöcke Ertragssteuern, Umsatzsteuer und Gewerbesteuer grundlegend behandelt und ihre
Ausgestaltung mit und ohne Gemeinnützigkeit des Steuersubjekts einander gegenübergestellt. Weitere Steuerarten werden
nur kurz behandelt und auf Risiken und Fundstellen wird aufmerksam gemacht.
Anhand praktischer Fälle sozialwirtschaftlicher Geschäftstätigkeit wird geübt, diese auf gemeinnützigkeitsrelevante Tatbestände zu prüfen und die steuerlichen Auswirkungen richtig
einzuschätzen und zu berechnen.
Lern-/Lehrformen
SU, Übungen
Literaturempfehlungen
Beck-Text: Aktuelle Steuertexte (jeweils die neueste Auflage)
Buchna, J. (2010): Gemeinnützigkeit im Steuerrecht. Achim.
Coenenberg, A. G./ Haller, A. /Schultze, W. (2012), Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, 22. Aufl.. Stuttgart
2012 (in Auszügen)
Eisele, W./Knobloch, A. (2011): Technik des betrieblichen
Rechnungswesens. 8. Aufl.. München. (in Auszügen)
Eschenbach, R./Siller, H. (2011): Controlling professionell. 2.
Aufl.. Stuttgart (in Auszügen)
Koch, J. (2007): Buchhaltung und Finanzierung in Krankenhaus
und Pflege. Berlin.
Küpper, H.-U/ Friedl, G./ Hofmann, Ch./ Hofmann, Y./ Pedell,
B. (2013) Controlling: Konzeption, Aufgaben, Instrumente,
6. Aufl.. Stuttgart (in Auszügen)
Schick, S. (2001): Gemeinnützigkeitsrecht für soziale Einrichtungen. Wiesbaden.
Steuertipps für Vereine. Herausgegeben vom Bayrischen
Staatsministerium für Finanzen. München.
Weber, J./ Schäffer, U. (2011): Einführung in das Controlling,
13. Aufl.. Stuttgart (in Auszügen)
Prüfungsmodalitäten
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Art der Prüfung
sP120
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
225h (58,5h Lehrveranstaltung, 166,5h Eigenleistung)
ECTS
9
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulbereich 2: Recht
Modulbereiche
1. Semester
2. Semester
1. Betriebswirtschaftslehre
Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre:
•
Grundlagen der
Betriebswirtschaftslehre
•
Rechnungswesen
•
Mathematische
Modelle
Kosten- und Leistungsrechnung,
Marketing,
Managementprozesse
in der Sozialwirtschaft
3. Semester
Jahresabschluss,
Controlling, Steuern
und Gemeinnützigkeit
Basisstudium
2. Recht
3. Soziale Arbeit
Recht I:
•
Einführung, Bürgerliches Recht
•
Wirtschaftsprivatrecht
•
Öffentliches
Recht
Grundlagen der Sozialen Arbeit:
•
Geschichte der
Sozialen Arbeit
•
Methoden der
Sozialen Arbeit
•
Grundlagen der
Sozialwirtschaft
Recht II:
•
Grundlagen des
Sozialrechts
•
Recht der Sozialen Fürsorge
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien I: Theorieansätze
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft I:
Trägerstrukturen
Recht III:
•
Sozialversicherungsrecht
•
Arbeitsrecht
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche
Bezüge
4. Mensch und Wissenschaft
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
AW-Fach
Individuum in der Gesellschaft:
•
Pädagogik
•
Psychologische
Grundbegriffe und
Lehren
Mensch und Gesellschaft:
•
Philosophische
Grundlagen und
Ethikdiskussion
•
Sozialpolitik
•
Soziologie
Sozialwissenschaftliche
Arbeitsweisen:
•
Grundlagen der
Statistik
•
Grundlagen der
empirischen Sozialforschung
Handlungslehre der
Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft II:
Fachpolitische Fragestellungen
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Sem.
1
2
3
Modul-Nr.
2.1
2.1.1
2.1.2
2.1.3
2.2
2.2.1
2.2.2
2.3
2.3.1
2.3.2
Modultitel
Recht I:
Einführung, Bürgerliches Recht
Wirtschaftsprivatrecht
Öffentliches Recht
Recht II:
Grundlagen des Sozialrechts
Recht der Sozialen Fürsorge
Recht III:
Arbeitsrecht
Sozialversicherungsrecht
Art der LV
V/SU
Prüfung
sP90
V/SU
sP90
SU
sP120
SWS
8
(4)
(2)
(2)
7
(3)
(4)
6
(3)
(3)
CP
8
(4)
(2)
(2)
7
(3)
(4)
9
(4)
(5)
Modul 2.1: Recht I
Allgemeine Angaben
Modultitel
Recht I
 Einführung, Bürgerliches Recht
 Wirtschaftsprivatrecht
 Öffentliches Recht
Modulnummer
2.1
Modulbereich
2: Recht
Art der Lehrveranstaltungen
V/SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Loos
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium, 1. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
8 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Verständnisvoraussetzung für die Module 2.2 Recht II und 2.3
Recht III sowie für 6.7 Internationale Sozialwirtschaft und 6.9
Strafe und Haftung.
Qualifizierungsziele
Die Studierenden können die Notwendigkeit des Rechts einschätzen und seine für die sozialwirtschaftliche Praxis relevanten Teile überblicken. Sie eignen sich ein juristisches Problemverständnis an und entwickeln ein Gespür für die Denk- und
Herangehensweise von Juristen. Sie sind in der Lage, Rechtsfragen aus dem Bürgerlichen Recht, dem Wirtschaftsprivatrecht
und dem Öffentlichen Recht zu erkennen und zu strukturieren
sowie – v.a. bei einfacheren Aufgabenstellungen im berufspraktischen Kontext – selbständig zu lösen.
Lehrinhalte
Einführung:
Funktionen des Rechts; Juristische Arbeitsweise (Subsumtionstechnik).
Bürgerliches Recht:
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Entstehung und Entwicklung des Bürgerlichen Rechts.
Bürgerliches Gesetzbuch in Grundzügen: Natürliche und juristische Personen, Rechtsgeschäfte, allgemeine Regeln des
Schuldrechts, vertragliche und gesetzliche Schuldverhältnisse,
Sachenrecht, Verwandtschaft und Unterhalt, Vormundschaft,
Betreuung und Pflegschaft, Erbrecht.
Wirtschaftsprivatrecht:
Zentrale Begriffe des Handelsrechts: Kaufmann, Handelsregister, Firma, Handlungsvollmacht, Prokura, Rechtsgeschäfte der
Kaufleute. Grundzüge des für die Sozialwirtschaft relevanten
Gesellschaftsrechts.
Privat- und öffentlich-rechtliche Organisationsformen in der
Sozialwirtschaft.
Öffentliches Recht:
Staatsprinzipien und Staatsorganisation; Grundrechte; Grundlagen des Verwaltungshandelns, u.a. Verwaltungsakt, Ermessen, Zustellung, Vollstreckung; Rechtsbehelfe und Gerichtsverfassung.
Lern-/Lehrformen
Vorlesung und Seminaristischer Unterricht;
Lehrveranstaltungsbegleitendes Skript; Anwendungs- und
Übungsbeispiele; Gastvorträge aus der Rechtspraxis; Teilnahme an öffentlichen Gerichtsverhandlungen; Urteilsbesprechungen
Literaturempfehlungen
Notwendig:
Gesetzestexte von GG, BGB, HGB, GmbHG, BVerfGG, VwGO,
VwVG, VwZG, BayVwVfG, BAyGO, EU-Verträge.
Empfohlen:
Einführung: Hilgendorf, dtv-Atlas Recht, Band 1, 3. Aufl.
2012, Band 2, 1. Aufl. 2008; Loos, Recht: verstanden!, 2.
Aufl. 2015;
Bürgerliches Recht: Musielak, Grundkurs BGB, 14. Aufl.
2015;
Wirtschaftsprivatrecht: Führich, Wirtschaftsprivatrecht, 12.
Aufl. 2014;
Öffentliches Recht: Kingreen/Poscher, Grundrechte, 32. Aufl.
2016; Degenhart, Staatsrecht I, 32. Aufl. 2016; Detterbeck,
Allgemeines Verwaltungsrecht, 14. Aufl. 2016; Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 18. Aufl. 2011. Hufen, Verwaltungsprozessrecht, 10. Aufl. 2016
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90 – Prüfung nur in zwei der drei Teilmodule
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
200h (78h Lehrveranstaltung, 122h Eigenleistung)
ECTS
8
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 2.2 Recht II:
Allgemeine Angaben
Modultitel
Recht II
 Grundlagen des Sozialrechts
 Recht der Sozialen Fürsorge
Modulnummer
2.2
Modulbereich
2: Recht
Art der Lehrveranstaltungen
V/SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Loos
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium, 2. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
7 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Inhaltliches Verständnis des Moduls 2.1 (Recht I)
Verwendbarkeit des Moduls
Verständnisvoraussetzung für das Modul 2.3 (Recht III)
Qualifizierungsziele
Die Studierenden können das Sozialrecht im Normgefüge verorten. Sie wissen, welche Sozialleistungen aus Sozialversicherungsbeiträgen und welche aus Steuermitteln finanziert werden.
Sie kennen die rechtlichen Grundlagen der wichtigsten sozialen
Fürsorgesysteme.
Sie erkennen juristische Probleme aus dem übergreifenden
Sozialrecht und dem Recht der Sozialen Fürsorge und sind in
der Lage, einfachere Aufgabenstellungen in der beruflichen
Praxis selbstständig zu lösen. Im Zusammenwirken mit den
parallel stattfindenden Modulen der Bereiche Betriebswirtschaft
und Soziale Arbeit vermögen die Studierenden das Verhältnis
zwischen dem sozialarbeiterisch Sinnvollen, dem wirtschaftlich
Leistbaren und dem rechtlich Möglichen auszuloten.
Lehrinhalte
Grundlagen des Sozialrechts:
Sozialstaatsprinzip und soziale Grundrechte; Bedeutung des
Sozialrechts für die Sozialwirtschaft; Gemeinsamkeiten des
Sozialrechts im Allgemeinen Teil (SGB I), im Verwaltungsverfahren (SGB X) und im Rechtsschutz (SGG); Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung (SGB IV); Europäische Bezüge des Sozialrechts.
Recht der Sozialen Fürsorge:
Rechtliche Grundzüge (u.a. Leistungen, zuständige Behörden,
Rechtsschutz) der wichtigsten sozialen Fürsorgesysteme: Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitsuchende, Kinder- und Jugendhilfe, Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen.
Lern-/Lehrformen
Vorlesung und Seminaristischer Unterricht;
Lehrveranstaltungsbegleitendes Skript; Anwendungs- und
Übungsbeispiele; Teilnahme an öffentlichen Gerichtsverhandlungen; Gastvorträge von Führungskräften der Leistungsträger
und -erbringer.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Literaturempfehlungen
Notwendig:
Gesetzestexte des SGG und der Sozialgesetzbücher.
Empfohlen:
Stolleis, Geschichte des Sozialrechts in Deutschland, 2003;
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Hrsg.), Übersicht
über das Sozialrecht, Ausgabe 2016/2017; Kokemoor, Sozialrecht, 7. Aufl. 2016; Kunkel, Jugendhilferecht, 8. Aufl.
2015; Münder/ Wiesner/ Meysen, Kinder- und Jugendhilferecht, 2. Aufl. 2011; Castendieck/ Hoffmann, Das Recht der
behinderten Menschen, 4. Aufl. 2014. Waltermann, Sozialrecht, 12. Aufl., 2016; Klinger/ Kunkel/ Pattar, Existenzsicherungsrecht, 4. Aufl. 2016
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
175h (68,25h Lehrveranstaltung, 106,75h Eigenleistung)
ECTS
7
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 2.3: Recht III:
Allgemeine Angaben
Modultitel
Recht III
 Arbeitsrecht
 Sozialversicherungsrecht
Modulnummer
2.3
Modulbereich
2: Recht
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Loos
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 3. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
6 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Inhaltliches Verständnis der Module 2.1 (Recht I) und 2.2
(Recht II)
Verwendbarkeit des Moduls
Rechtliche Grundlagen für das Modul 5.2 (Personalwirtschaft
und Führung) und den Schwerpunkt 9.1 (Personal und Arbeit)
Qualifizierungsziele
Die Studierenden gewinnen einen Überblick über das Arbeitsrecht. Sie beschreiben und unterscheiden die verschiedenen
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Zweige der Sozialversicherung und benennen deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Sie erkennen juristische Probleme aus dem Arbeits- und Sozialversicherungsrecht, können deren rechtlichen Kern herausschälen und sind in der Lage, einfachere Aufgabenstellungen und
Rechtsfälle in der beruflichen Praxis selbstständig zu lösen.
Lehrinhalte
Grundkenntnisse des Arbeitsrechts: u.a. Rechtsquellen, Anbahnung, Begründung, Ausgestaltung, Inhalt und Abwicklung eines
Arbeitsverhältnisses, Arbeitsschutz, Koalitions- und Tarifrecht,
Betriebsverfassungsrecht, arbeitsgerichtliches Verfahren.
Grundkenntnisse im Sozialversicherungsrecht: Allgemeine Vorschriften des SGB IV, Grundlagen der Arbeitslosen- und Rentenversicherung, Überblick über Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung.
Geflecht zwischen Leistungsträgern, Leistungserbringern und
Leistungsberechtigten.
Lern-/Lehrformen
SU: Kennenlernen des Gesetzestextes, Arbeiten mit dem Gesetzestext, Lösen von Fällen, Besprechung von Urteilen, Diskussion grundsätzlicher rechtlicher Fragen des Arbeits- und
Sozialversicherungsrechts, Erleben praktischer Anwendungsbeispiele für das spätere Berufsleben
Literaturempfehlungen
Notwendig: Gesetzestexte der Arbeitsgesetze und der Sozialgesetzbücher.
Empfohlen: Brox/Rüthers/Henssler, Arbeitsrecht, 19. Auflage,
2016; Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Überblick
über das Sozialrecht 2016/2017; Dütz/Thüsing, Arbeitsrecht,
21. Auflage, 2016; Hirdina, Grundzüge des Arbeitsrechts, 4.
Aufl. 2014; Hauptmann, Arbeitsrecht leicht gemacht, 7. Auflage, 2012; Schaub, Arbeitsrechts-Handbuch, 16. Aufl. 2015;
Junker, Grundkurs Arbeitsrecht, 15. Auflage, 2016; Kokemoor,
Sozialrecht, 7. Aufl. 2016; Waltermann, Sozialrecht, 12. Aufl.,
2016.
Weitere Literaturhinweise werden in der Lehrveranstaltung
gegeben.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP120
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
225h (58,5h Lehrveranstaltung, 166,5h Eigenleistung)
ECTS
9
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modulbereich 3: Soziale Arbeit
Modulbereiche
1. Semester
2. Semester
1. Betriebswirtschaftslehre
Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre:
•
Grundlagen der
Betriebswirtschaftslehre
•
Rechnungswesen
•
Mathematische
Modelle
Kosten- und Leistungsrechnung,
Marketing,
Managementprozesse
in der Sozialwirtschaft
3. Semester
Jahresabschluss,
Controlling, Steuern
und Gemeinnützigkeit
Basisstudium
2. Recht
3. Soziale Arbeit
Recht I:
•
Einführung, Bürgerliches Recht
•
Wirtschaftsprivatrecht
•
Öffentliches
Recht
Grundlagen der Sozialen Arbeit:
•
Geschichte der
Sozialen Arbeit
•
Methoden der
Sozialen Arbeit
•
Grundlagen der
Sozialwirtschaft
Recht II:
•
Grundlagen des
Sozialrechts
•
Recht der Sozialen Fürsorge
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien I: Theorieansätze
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft I:
Trägerstrukturen
Recht III:
•
Sozialversicherungsrecht
•
Arbeitsrecht
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche
Bezüge
4. Mensch und Wissenschaft
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
AW-Fach
Individuum in der Gesellschaft:
•
Pädagogik
•
Psychologische
Grundbegriffe und
Lehren
Mensch und Gesellschaft:
•
Philosophische
Grundlagen und
Ethikdiskussion
•
Sozialpolitik
•
Soziologie
Sozialwissenschaftliche
Arbeitsweisen:
•
Grundlagen der
Statistik
•
Grundlagen der
empirischen Sozialforschung
Handlungslehre der
Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft II:
Fachpolitische Fragestellungen
Sem.
1
Modul-Nr.
3.1
3.1.1
3.1.2
3.1.3
3.2
2
3
3.2.1
3.2.2
3
3.3
Modultitel
Grundlagen der Sozialen Arbeit
Geschichte der Sozialen Arbeit
Methoden in der Sozialen Arbeit
Grundlagen der Sozialwirtschaft
Theorien, Werte und Normen der
Sozialen Arbeit
Theorien I: Theorieansätze
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche Bezüge
Handlungslehre der Sozialen Arbeit:
Art der LV
SU
SU
SU/Ü
Prüfung
Portf
STAe
Präs
SWS
6
CP
(2)
(2)
(2)
4
6
(2)
(2)
(2)
5
(2)
(2)
(3)
(2)
4
4
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 27/104
2
3.4
3.4.1
3
3.4.2
Konzeptionelles Handeln
Organisation der Sozialwirtschaft
Organisation der Sozialwirtschaft I:
Trägerstrukturen
Organisation der Sozialwirtschaft II:
Fachpolitische Fragestellungen
SU
sP90e
4
(2)
5
(3)
(2)
(2)
Modul 3.1: Grundlagen der Sozialen Arbeit:
Allgemeine Angaben
Modultitel
Grundlagen der Sozialen Arbeit
- Geschichte der Sozialen Arbeit
- Methoden in der Sozialen Arbeit
- Grundlagen der Sozialwirtschaft
Modulnummer
3.1
Modulbereich
3: Soziale Arbeit
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil, Prof. Dr. Müller, Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 1. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
6 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Beziehung zu allen Folgemodulen im Modulbereich Soziale Arbeit sowie zu allen Modulen des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
Die Studierenden verfügen über ein erweitertes Wissen über
die grundlegenden Zusammenhänge der Sozialen Arbeit. Sie
können Aufgaben, Funktion und zentrale Diskurse der Sozialen
Arbeit von anderen Disziplinen unterscheiden.
Das Modul teilt sich in drei Teilmodule mit folgenden Inhalten:
- Geschichte der Sozialen Arbeit
- Methoden in der Sozialen Arbeit
- Grundlagen der Sozialwirtschaft
Geschichte der Sozialen Arbeit: Die Studierenden kennen
(fachbezogen) die historische Entwicklung des Sozialen Arbeit,
deren Intentionen und Ziele (Normen und Werte) im historischen Kontext mit den daraus erwachsenen Konzepten und
Methoden und können sie in aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen einordnen; sie können (fächerübergreifend) die
historischen ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen
Einflussfaktoren für die jeweiligen Hilfekonzepte identifizieren
und benennen.
Die Methoden in der Sozialen Arbeit werden von den Studierenden als systematische Gestaltung von Hilfe- und Erzie-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 28/104
hungsprozessen verstanden. Ausgehend von einer klassischen
Einteilung in Einzel(fall)hilfe, soziale Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit gewinnen die Studierenden ein umfassendes,
detailliertes Wissen, die Wechselwirkung von Person und Struktur bezogen auf jeweilige Arbeitsfelder zu erkennen. Sie sind in
der Lage, Handlungssituationen zu analysieren und professionelles Vorgehen zu erklären.
Bei den Grundlagen der Sozialwirtschaft erwerben sie sich das
analytische Vermögen, die Sozialwirtschaft als eigene Disziplin
zu erkennen, welche sich aus Wissensbeständen der Sozialen
Arbeit, der Ökonomie, der Rechts- und Verwaltungswissenschaften sowie der Sozialpolitik und im Kern Soziale Arbeit
gestaltet. Die Studierenden können Angebote der Sozialwirtschaft im Spannungsfeld von Kostenträgern, Leistungserbringern und Leistungsempfängern einordnen.
In der Zusammenschau kennen die Studierenden ein Spektrum
von Wissensbeständen aus historischen Bezügen der Sozialen
Arbeit, den Funktionsweisen und den grundlegenden methodischen Handlungsweisen Sozialer Arbeit und den Handlungsfeldern und Organisationen, in denen Soziale Arbeit stattfindet.
Sie verfügen über die Kompetenz, Grundlagenwissen und erste
Anwendungsbezüge miteinander zu verbinden und bearbeiten
fachliche Aufgaben aus diesen Themenfeldern systematisch.
Sie haben die didaktische Grundfähigkeit, Verschränkungen
zwischen Wissen, Können und Performanzen zu erkennen. Die
Studierenden können gegebene Fragestellungen der Grundlagenfächer eigenständig bearbeiten und ihre Ergebnisse darstellen.
Lehrinhalte
Lehrinhalte des Teilmoduls Geschichte der Sozialen Arbeit sind
die differenzierte Beschäftigung mit den Gemeinsamkeiten und
auch der systematischen Differenzen der Theorietradition der
Sozialarbeit auf der einen Seite und der Sozialpädagogik der
Sozialarbeit Theorietraditionen der Sozialpädagogik auf der
anderen Seite im Kontext des Konvergenzansatzes (Hans Pfaffenberger). Bearbeitet werden insbesondere die geschichtliche
Entwicklung von der Armenpflege bis zur Konstituierung des
Wohlfahrtsstaates in der Weimarer Republik, die Soziale Arbeit
im nationalsozialistischen Gesellschaftssystem, die Entwicklung
der Sozialen Arbeit in der Nachkriegsgeschichte sowie die Ideengeschichte der Sozialen Arbeit (u. a. Jane Addams, Mary
Richmond, Alice Salomon) und die Geschichte ihrer Professionsentwicklung.
Das Teilmodul Methoden in der Sozialen Arbeit ist geprägt von
den Prinzipien Sozialer Arbeit und den damit einhergehenden
Blickwinkeln auf Handlungssituationen, deren Einflussfaktoren
analysiert werden. Individuelle Probleme von Personen und
deren strukturelle Lebensbedingungen werden zueinander in
Beziehung gesetzt. In anwendungsorientierten Aufgaben werden wesentliche Bestandteile professionellen Handelns erarbeitet.
Im Teilmodul Grundlagen der Sozialwirtschaft werden anhand
diverser Arbeitsfelderkundungen Tätigkeiten von Sozialwirtinnen und Sozialwirten erläutert, als auch Struktur und Organisa-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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tion der Sozialwirtschaft aufgezeigt. Grundlegende Begriffe und
Arbeitsprinzipien werden vermittelt wie zum Beispiel Subsidiarität, Koproduktion personenbezogener Dienstleistung, Leistungsdreieck etc. Ausgehend von Bedarfen bestimmter Personengruppen in der Gesellschaft als auch von sozialen Dienstleistungen als Kollektivgütern wird die strategische Bedeutung
der Sozialwirtschaft entfaltet. Die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel ermöglicht, Sozialwirtschaft als ein Handlungsfeld mit
multiplen Ansprüchen zu charakterisieren.
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Gruppenarbeit, Übungen, Präsentationen, Arbeitsaufträge, Lektüre von Fachliteratur, Literaturrecherche
Literaturempfehlungen
Arnold, Ulli (Hrsg.) (2014): Lehrbuch der Sozialwirtschaft. 4.,
erw. Aufl. Baden-Baden: Nomos
Bödege-Wolf, Johanna / Schellberg, Klaus (2010): Organisationen der Sozialwirtschaft, Baden-Baden: Nomos
Finis Siegler, Beate (2009): Ökonomik Sozialer Arbeit, Freiburg:
Lambertus
Galuske, Michael (2013): Methoden der Sozialen Arbeit – eine
Einführung, Weinheim: Beltz Juventa
Hering, Sabine / Richard Münchmeier: Geschichte der Sozialen
Arbeit. Eine Einführung. Weinheim / München, 5. überarb.
Auflage: Beltz / Juventa 2014
Müller, C. Wolfgang: Wie Helfen zum Beruf wurde. Eine Methodengeschichte der Sozialen Arbeit. Weinheim / München: 6.
Aufl. Beltz 2013
Sachße, Christoph / Florian Tennstedt: Geschichte der Armenfürsorge in Deutschland, Band 1/2: Stuttgart, 2. Auflage
Kohlhammer 1998
Wendt, Peter-Ulrich (2015): Lehrbuch Methoden der Sozialen
Arbeit, Weinheim: Beltz Juventa
Wendt, Wolf Rainer: Geschichte der Sozialen Arbeit, 2 Bde.
Stuttgart: Lucius & Lucius 2008 (UTB)
Wendt, Wolf Rainer (2016): Sozialwirtschaft kompakt, Grundzüge der Sozialwirtschaftslehre, Wiesbaden: Springer
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
Portf
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (58,5h Lehrveranstaltung; 91,5h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 30/104
Modul 3.2: Theorien, Werte und Normen der Sozialen Arbeit
Allgemeine Angaben
Modultitel
Theorien, Werte und Normen der Sozialen Arbeit
- Theorien I: Theorieansätze
- Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche Bezüge
Modulnummer
3.2
Modulbereich
3: Soziale Arbeit
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 2. und 3. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
2 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
keine
Verwendbarkeit des Moduls
Beziehung zu allen Folgemodulen im Modulbereich Soziale Arbeit sowie zu allen Modulen des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
Fächerübergreifend:
Die Studierenden werden mit diesem Modul in die Lage versetzt zentrale Theorieansätze und Theorien der Sozialen Arbeit
im Selbstverständnis der Profession Soziale und deren disziplinäre Einordnung zu verstehen. Sie können Aufgaben, Funktion
und zentrale Diskurse der Sozialen Arbeit von anderen (humanwie sozialwissenschaftlichen) Disziplinen unterscheiden. Dazu
gliedert sich das Modul in zwei Teilmodule:
Theorien I: Theorieansätze
Die Studierenden können (fachbezogen) im Anschluss an das
Modul die Bedeutung der Theorien Sozialer Arbeit darstellen
und ihre interdisziplinären Bezüge erläutern, sie kennen aktuelle Theorieansätze der Sozialen Arbeit und können sie vergleichend analysieren, sie können (fächerübergreifend) verschiedene Theorie- und Erklärungsansätze für das Verhältnis von
Gesellschaft und Sozialer Arbeit für die Praxis analytisch nutzen
und sie können (fachbezogen) Theorien der Sozialen Arbeit für
die Anwendung von Methoden sowie Konzepten der Sozialen
Arbeit nutzen.
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche Bezüge
Die Studierenden kennen aktuelle Diskurse zu den relevanten
Theorien und Theorieansätzen der Sozialen Arbeit und können
sie (fachübergreifen) einordnen und in Bezug setzen zu sozialwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Theorien. Sie
können (fachbezogen) die Funktion der Sozialen Arbeit in der
Gesellschaft und ihre gesellschaftliche Relevanz verstehen und
in Bezug auf ihre verschiedenen Arbeitsfelder analysieren.
Lehrinhalte
Das Modul teilt sich in zwei Teilmodule mit folgenden Inhalten:
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Theorien I: Theorieansätze
Theorien und Theorieansätze der Sozialen Arbeit, theoretische
Konzeptionen zum Gegenstand und Funktion Sozialer Arbeit,
arbeitsfeldbezogene Theoriebildung Sozialer Arbeit, normative
Aspekte und Grundlagen der Sozialen Arbeit.
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche Bezüge
Diskurse zu Theorien und Theorieansätzen der Sozialen Arbeit,
zentrale sozialwissenschaftliche Theorien und Gesellschaftstheorien (Systemtheorie nach Niklas Luhmann, Theorie des kommunikativen Handelns von Jürgen Habermas) sowie die Anschlussfähigkeit zu ihnen, Soziale Arbeit als Dienstleistung,
Nutzer/innen-Perspektive der Sozialen Arbeit,
Capability Approach (Amartya Sen und Martha Nussbaum) in
der Sozialen Arbeit
Lern-/Lehrformen
SU
Literaturempfehlungen
Amthor, Ralf Christian: Die Geschichte der Berufsausbildung in
der Sozialen Arbeit. Weinheim / München: Beltz / Juventa
2003.
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.
(Hrsg.): Fachlexikon der Sozialen Arbeit. Baden-Baden: 8. Auf.,
Nomos 2016.
Füssenhäuser, Cornelia: Theoriekonstruktion und Positionen
der Sozialen Arbeit. In: Hans-Uwe Otto / Hans Thiersch
(Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit. München / Basel: Reinhardt,
4. Aufl. 2011, S. 1646 - 1660.
Füssenhäuser, Cornelia / Hans Thiersch: Theorie und Theoriegeschichte Sozialer Arbeit. In: Hans-Uwe Otto / Hans Thiersch
(Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit. München / Basel: Reinhardt,
4. Aufl. 2011, S. 1632 - 1645.
Kreft, Dieter / Ingrid Mielenz (Hrsg.): Wörterbuch Soziale Arbeit. Aufgaben, Praxisfelder, Begriffe und Methoden der Sozialarbeit und Sozialpädagogik. München / Weinheim: 7. Auflage,
Beltz / Juventa 2013.
May, Michael: Aktuelle Theoriediskurse Sozialer Arbeit. Eine
Einführung. Wiesbaden, 3. Auflage: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2010.
Otto, Hans-Uwe / Hans Thiersch (Hrsg.): Handbuch Soziale
Arbeit. Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik. München: 5. erw. Auflage, Reinhardt 2014.
Schilling, Johannes / Susanne Zeller: Soziale Arbeit. Geschichte, Theorie, Profession. München: 6. überarb. Aufl. Reinhardt
2015 (UTB)
Thole, Werner (Hrsg.): Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. Opladen: Wiesbaden: 4. Aufl.: VS Verlag für
Sozialwissenschaften 2012
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STA – Modulprüfung im letzten Semester des Moduls
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
125h (39h Lehrveranstaltung; 86h Eigenleistung)
ECTS
5
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 3.3: Handlungslehre der Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten
Allgemeine Angaben
Modultitel
Handlungslehre der Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten
Modulnummer
3.3
Modulbereich
3: Soziale Arbeit
Art der Lehrveranstaltungen
SU/Ü, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 3. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Grundkenntnisse zu Theorien, Methoden und Organisationen
der Sozialen Arbeit
Verwendbarkeit des Moduls
Verwendbar für alle Folgemodule
Qualifizierungsziele
Die Studierenden verstehen Konzeptionen als handlungsorientierte Vereinbarungen in Organisationen, die Zielvereinbarungen als auch Mittel und Wege deren Realisierung beschreiben.
Sie sind in der Lage, Ziele zu definieren, Rahmenbedingungen
methodischen Handelns zu analysieren und relevante Handlungskonzepte auszuwählen. Sie erarbeiten sich die theoretischen Hintergründe, um Arbeitsweisen begründet und nachvollziehbar einzusetzen. Sie verfügen über ein breites Spektrum
an Methoden zur Bearbeitung komplexer Probleme. Sie erarbeiten neue konzeptionelle Lösungen und beurteilen diese unter
Berücksichtigung interdisziplinärer Maßstäbe. Sie reflektieren
ihr methodisches Handeln kritisch.
Lehrinhalte
Konzeptionelles Arbeiten integriert Methoden, Theorien und
Organisationsformen Sozialer Arbeit. Im reflektierten Handeln
wird das professionelle Selbstverständnis Sozialer Arbeit entwickelt. In diesem Modul werden ausgewählte Handlungskonzepte vor dem Hintergrund eines Arbeitsfeldes für bestimmte Zielgruppen konzeptionell entworfen. Das Spektrum der Hand-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 33/104
lungslehre reicht dabei von einzelfall- und primärgruppenbezogenen Methoden über gruppen- und sozialraumbezogene Methoden bis hin zu indirekt interventionsbezogenen und strukturund organisationsbezogenen Methoden. In PraxisfeldWorkshops wird das eigenständige und nachhaltige Gestalten
von Arbeitsprozessen reflektiert und bewertet.
Lern-/Lehrformen
SU, Vortrag, Übungen, Gruppenarbeit, Präsentationen
Literaturempfehlungen
Chassé, Karl /von Wensierski, Hans (Hrsg.) (2008): Praxisfelder
der Sozialen Arbeit – eine Einführung, 4. aktual. Aufl.,
Weinheim, Juventa
Erath, Peter (2006): Sozialarbeitswissenschaft, Stuttgart, Kohlhammer
Galuske, Michael (2013): Methoden der Sozialen Arbeit. Eine
Einführung, Weinheim und München, Juventa
Galuske, Michael/Thole, Werner, (Hrsg.) (2006): Vom Fall zum
Management. Neue Methoden der Sozialen Arbeit, Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften
Heiner, Maja (2010): Kompetent handeln in der Sozialen Arbeit,
München, Reinhardt
Michel-Schwartze, Brigitta (Hrsg.) (2009): Methodenbuch Soziale Arbeit – Basiswissen für die Praxis, 2., überarb. und erw.
Aufl., Wiesbaden, VS-Verlag
Kessl, Fabian / Kruse, Elke / Stövesand Sabine / Thole, Werner
(Hrsg.) (2015): Soziale Arbeit – Kernthemen und Problemfelder, Leverkusen, UTB
Kreft, Dieter / Müller, Wolfgang (Hrsg.) (2010): Methodenlehre
in der Sozialen Arbeit, München, Reinhardt
von Spiegel, Hiltrud (2013): Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit, 5. Aufl., München, Reinhardt
Thole Werner (Hrsg.) (2012): Grundriss Soziale Arbeit. Ein
einführendes Handbuch. 4. Aufl., Wiesbaden, Opladen
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
Präs
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
100h (39h Lehrveranstaltung, 61h Eigenleistung)
ECTS
4
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 3.4: Organisation der Sozialwirtschaft
Allgemeine Angaben
Modultitel
Organisation der Sozialwirtschaft
- Organisation der Sozialwirtschaft I: Trägerstrukturen
- Organisation der Sozialwirtschaft II: Fachpolitische
Fragestellungen
Modulnummer
3.4
Modulbereich
3: Soziale Arbeit
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 2. und 3. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
2 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Das Modul bietet Grundlagenwissen für viele Bereiche der Sozialwirtschaft. Sozialwirtschaftliche Organisationen werden in
ihrer Systematik erfasst und in Bezug zu den Rahmenbedingungen ihres Wirkens gesetzt. Damit wird auf die Verschränkung sozialer, organisatorischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Ansätze hingeführt. Auf diese Kenntnisse wird in den verschiedenen sozialwissenschaftlichen wie wirtschaftlichen Modulen Bezug genommen.
Qualifizierungsziele
Das Modul gliedert sich in zwei Teilmodule, in denen die Studierenden die Fähigkeit erlernen, das deutsche Wohlfahrtssystem in seinen Grundzügen verstehen und analysieren zu können. Sie können erste strategische Gedanken zur Gestaltung
sozialwirtschaftlicher Einrichtungen entwickeln, nachdem sie
sich sowohl mit den Strukturen als auch den Besonderheiten
der Sozialwirtschaft vertraut sind und damit über ein vertieftes
fachtheoretisches Wissen verfügen.
Sie können Transferleistungen in andere als die erarbeiten
Themenfelder erbringen und die Interessen und Bedarfe von
Adressatinnen und Adressaten der Sozialwirtschaft berücksichtigen. Die Studierenden erwerben sich die Kompetenz, aus
diesen Rahmenreferenzen selbststeuernd transdisziplinare Wissensbestände zu generieren.
Sie können die komplexen Sachverhalte der sozialwirtschaftlichen Gestaltung verstehen, strukturiert und zielgerichtet darzustellen und vertreten
Lehrinhalte
Das deutsche Wohlfahrtssystem ist im intermediären Sektor
verortet, zwischen politischer und marktlicher Steuerung. Das
Modul vermittelt entsprechend der Typologien sozialwirtschaftlicher Organisationen und ihrer Besonderheiten der Dienstleistungsproduktion folgende fachliche Inhalte bezogen auf öffent-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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liche, freie und privatwirtschaftliche Träger:
- Struktur und Aufbau der Sozialwirtschaft
- sozialstaatliche Rahmenbedingungen
- extern und selbst definierte/r Handlungsauftrag/Handlungsfelder
- Aufgaben, Zielsetzung, Selbstverständnis,
- Externe und interne Einfluss- und Partizipationsmöglichkeiten
- Rechtsformen und Organisationsstrukturen der Leistungsträger Finanzierung der Leistungserbringung
Darüber werden aktuelle Fragestellungen exemplarisch bearbeitet, die die o.g. Wissensbestände integriert. Die Studierenden erlernen verschiedene Konzepte der Gestaltung der Sozialwirtschaft.
Fächerübergreifend werden sie mit sozialpolitischen, volkswirtschaftlichen sowie organisationstheoretischen Wissensbeständen konfrontiert.
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Textarbeit, Übung, Diskussion, Praxisbeispiele
Literaturempfehlungen
Bödege-Wolf, Johanna/ Schellberg, Klaus (2010): Organisationen der Sozialwirtschaft, 2., aktualisierte Auflage, BadenBaden: Nomos.
Boeßenecker, Karl-Heinz/ Vilain, Michael (2013): Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Eine Einführung in Organisationsstrukturen und Handlungsfelder der Deutschen
Wohlfahrtsverbände, 2., überarbeitete Auflage, Weinheim
und München: Juventa.
Evers, Adalbert/ Heinze, Rolf, G./ Olk, Thomas (Hrsg.) (2011):
Handbuch Soziale Dienste, Wiesbaden: Springer VS.
Maelicke, B./Arnold, U. (2009): Lehrbuch der Sozialwirtschaft.
3. Aufl.. Baden-Baden: Nomos.
Merchel, Joachim (2008): Trägerstrukturen in der Sozialen
Arbeit, 2. Überarbeitete Auflage, Weinheim und München:
Juventa.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
125h (39h Lehrveranstaltung, 86h Eigenleistung)
ECTS
5
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modulbereich 4: Mensch und Wissenschaft
Modulbereiche
1. Semester
2. Semester
1. Betriebswirtschaftslehre
Einführung in die
Betriebswirtschaftslehre:
•
Grundlagen der
Betriebswirtschaftslehre
•
Rechnungswesen
•
Mathematische
Modelle
Kosten- und Leistungsrechnung,
Marketing,
Managementprozesse
in der Sozialwirtschaft
3. Semester
Jahresabschluss,
Controlling, Steuern
und Gemeinnützigkeit
Basisstudium
2. Recht
3. Soziale Arbeit
Recht I:
•
Einführung, Bürgerliches Recht
•
Wirtschaftsprivatrecht
•
Öffentliches
Recht
Grundlagen der Sozialen Arbeit:
•
Geschichte der
Sozialen Arbeit
•
Methoden der
Sozialen Arbeit
•
Grundlagen der
Sozialwirtschaft
Recht II:
•
Grundlagen des
Sozialrechts
•
Recht der Sozialen Fürsorge
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien I: Theorieansätze
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft I:
Trägerstrukturen
Recht III:
•
Sozialversicherungsrecht
•
Arbeitsrecht
Theorien, Werte und
Normen der Sozialen
Arbeit:
•
Theorien II: Diskurse und sozialwissenschaftliche
Bezüge
4. Mensch und Wissenschaft
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
AW-Fach
Individuum in der Gesellschaft:
•
Pädagogik
•
Psychologische
Grundbegriffe und
Lehren
Mensch und Gesellschaft:
•
Philosophische
Grundlagen und
Ethikdiskussion
•
Sozialpolitik
•
Soziologie
Sozialwissenschaftliche
Arbeitsweisen:
•
Grundlagen der
Statistik
•
Grundlagen der
empirischen Sozialforschung
Handlungslehre der
Sozialen Arbeit: Konzeptionelles Arbeiten
Organisation der Sozialwirtschaft:
•
Organisationen der
Sozialwirtschaft II:
Fachpolitische Fragestellungen
Sem.
Modul-Nr.
Modultitel
Art der LV
Prüfung
SWS
CP
1
4.1
Einführung in das wissenschaftliche
Arbeiten
SU
STA
2
2
1
4.2
AW-Fach
1
4.3
4.3.1
4.3.2
Individuum in der Gesellschaft
Pädagogik
Psychologische Grundbegriffe und
Lehren
SU
sP90
hochschulweit
ausgeschrieben
4
(2)
(2)
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 37/104
4
(2)
(2)
2
3
4.4
Mensch und Gesellschaft
SU
4.4.1
Philosophische Grundlagen und
Ethikdiskussion in der Sozialwirtschaft
Sozialpolitik
Soziologie
Sozialwissenschaftliche Arbeitsweisen
Grundlagen der Statistik
Grundlagen der empirischen Sozialforschung
SU
4.4.2
4.4.3
4.5
4.5.1
4.5.2
SU
SU
SU/Ü
STAP+
sP90
sP90
6
6
(2)
(2)
(2)
(2)
4
(2)
(2)
4
(2)
(2)
(2)
(2)
Modul 4.1: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
Allgemeine Angaben
Modultitel
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
Modulnummer
4.1
Modulbereich
4: Mensch und Wissenschaft
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium, 1. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
keine
Verwendbarkeit des Moduls
Zu allen Folgemodulen im Modulbereich Soziale Arbeit sowie
allen Modulen des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
fachbezogen, methodisch und fächerübergreifend:
Lehrinhalte
fachlich, methodisch, fachpraktisch und fächerübergreifend:
Die Studierenden werden in die Lage versetzt, eigenständig
wissenschaftliche Arbeiten nach den allgemeinen Standards
und den üblichen Konvention anzufertigen.
Lehrinhalte des Moduls sind das Kennenlernen der Grundprinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens. Eingeübt werden die
Entwicklung einer wissenschaftlichen Fragestellung zu einem
eigenständig gewählten Thema, die Überprüfung einer Hypothese, die Klärung des eigenen Erkenntnisinteresses sowie die
systematische Entwicklung einer Gliederungsstruktur. Die Studierenden lernen die Unterscheidung zwischen verschiedenen
Wissensformen wie Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen sowie mögliche Zugänge zu relevanten Fachdiskursen.
Erläutert werden grundlegende Techniken der Datengewinnung
und Möglichkeiten ihrer Interpretation.
Eingeübt wird das Schreiben von wissenschaftlichen Texten.
Kennen gelernt werden unterschiedliche Textformen sowie
deren Qualitätsmerkmale. Vorgestellt werden mögliche Strate-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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gien bei der Erarbeitung eigener Texte. Weiterhin werden der
Zugang zu Text- und Datenquellen sowie die Recherchemöglichkeiten über Bibliothek und Internet vermittelt. Verdeutlicht
werden ebenso ethische Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens.
Lern-/Lehrformen
Arbeitsaufträge, Erarbeitung von Thesen, Referate, Präsentationen, Gruppenarbeit, Lektüre von Fachliteratur, Diskussion
thematischer Schwerpunkte, Entwicklung einer Fragestellung
und einer Gliederungsstruktur zu einem ausgewähltem Themenbereich
Literaturempfehlungen
Eco, Umberto (2010): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in
den Geistes- und Sozialwissenschaften. Heidelberg: Müller; 13.
Auflage (ital. Erstveröffentlichung 1977)
Esselborn-Krumbiegel, Helga (2014): Von der Idee zum Text.
Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. Paderborn:
4. aktual. Aufl., Schöningh (UTB).
Grunwald, Klaus (2010): Wissenschaftliches Arbeiten. Grundlagen zu Herangehensweisen, Darstellungsformen und formalen
Regeln. Magdeburg: 8., überarb. u. erw. Neuaufl.: Klotz
Kruse, Otto (2007): Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne
Schreibblockaden durchs Studium. Frankfurt am Main/New
York: Campus, 12. Auflage.
Niederhauser, Jörg (2015): Die schriftliche Arbeit – kompakt.
Von der Ideenfindung bis zur fertigen Arbeit. Berlin: 2. Aktual.
und erw. Aufl., Bibliographisches Institut.
Pyerin, Brigitte (2014): Kreatives wissenschaftliches Schreiben.
Tipps und Tricks gegen Schreibblockaden. Weinheim / München: 4. Auflage, Beltz / Juventa.
Sesink, Werner (2012): Einführung in das wissenschaftliche
Arbeiten - inklusive E-Learning, Web-Recherche, digitale Präsentation. München/Wien, 9. Auflage: Oldenbourg.
Theisen, Manuel René (2013): Wissenschaftliches Arbeiten.
Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit. München, 16. vollständ. überarb. Auflage: Vahlen.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STA
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50 h (19,5h Lehrveranstaltung; 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2 CP
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 4.2: AW-Fach
Allgemeine Angaben
Modultitel
AW-Fach
Modulnummer
4.2
Modulbereich
4: Mensch und Wissenschaft
Art der Lehrveranstaltungen
Nach Maßgabe des AW-Faches, Pflicht
Modulverantwortlich
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 1. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
2 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Nach Maßgabe des AW-Faches
Verwendbarkeit des Moduls
Vermittlung von studiengangübergreifenden allgemeinwissenschaftlichen Zusammenhängen
Qualifizierungsziele
Fächerübergreifend:
Lehrinhalte
Die Beschreibungen der Allgemeinwissenschaftlichen Fächer
können dem Modulhandbuch Allgemeinwissenschaftliche Module entnommen werden (siehe Homepage der Hochschule/AWFächer: http://www.hochschule-kempten.de/studium/awfaecher.html).
Lern-/Lehrformen
Nach Maßgabe des AW-Faches
In diesem Modul besteht eine Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Fächern. Die Allgemeinwissenschaftlichen Fächer
werden fakultätsübergreifend angeboten und sollen die Beschäftigung mit studiengangübergreifenden Zusammenhängen
ermöglichen.
Literaturempfehlungen
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
Nach Maßgabe des AW-Faches
Zeit
Nach Maßgabe des AW-Faches
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Nach Maßgabe des AW-Faches
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
siehe Angaben im Modulhandbuch Allgemeinwissenschaftliche
Module
ECTS
2 CP
Notengewichtung
siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 4.3: Individuum in der Gesellschaft
Allgemeine Angaben
Modultitel
Individuum in der Gesellschaft
- Pädagogik
- Psychologische Grundbegriffe und Lehren
Modulnummer
4.3
Modulbereich
4: Mensch und Wissenschaft
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 1. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Inhaltlich keine
Verwendbarkeit des Moduls
Rückkopplung an Modulbereich 3; Verwendbar in folgenden
Modulen: 4.8; 6.1; 7.1 und insbes. im Modulbereich 9.2
Qualifizierungsziele
Teilmodul Pädagogik
Die Studierenden erwerben pädagogisches Grundwissen zur
Sozialisation, Erziehung und Bildung; sie können die soziale
und gesellschaftliche Bedingtheit von Bildungs- und Sozialisationsprozessen und deren Folgen im Lebenslauf analysieren und
sie können pädagogische Handlungsmodelle in unterschiedlichen Beziehungsformen und institutionellen Kontexten der
Sozialisation entwickeln und gestalten.
Teilmodul Psychologische Grundbegriffe und Lehren
Fachbezogen: Die Studierenden werden durch das Teilmodul in
die Lage versetzt die Grundlagen der Disziplin Psychologie zu
verstehen und die Arbeitsweisen der Profession Psychologie zu
erkennen. Hierzu erwerben sie Wissen in den Bereichen der
Psychologie der Wahrnehmung, Kognition, des Verhaltens sowie der Emotion. Sie sind in der Lage Grundaussagen der Psychologie zu verstehen, können deren Erklärungsmuster deuten
und den Prozess einer therapeutischen Behandlung in seiner
Struktur nachvollziehen.
Fächerübergreifend: Die Studierenden erwerben sich ebenso
Wissen aus der Krankheitslehre der Psychiatrie und kennen die
grundlegenden Muster der Versorgungsstruktur im Bereich
psychiatrischer Hilfen.
Lehrinhalte
Teilmodul Pädagogik
Die Studierenden kennen die Einflüsse auf die kindliche Entwicklung und auf die Entwicklung von Jugendlichen sowie ausgewählte Sozialisationstheorien und
erwerben dabei insbesondere Kenntnisse über Bindungstheorien, Erziehungsstile, Formen von Vernachlässigung (Ursachen
und Hintergründe), abweichendes Verhalten (Erklärungsmodelle), sie kennen konzeptionelles pädagogisches Vorgehen in der
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Sozialen Arbeit zur Erziehung und Bildung von Kindern und
Jugendlichen und zur Unterstützung deren Eltern
Teilmodul Psychologische Grundbegriffe und Lehren
Die Lerninhalte beziehen sich (fachlich) auf folgende Themenschwerpunkte: Grundlagen der Disziplin Psychologie, Arbeitsfelder und Handlungsweisen der Psychologie, psychologische
Grundkenntnisse (in den Bereichen Wahrnehmung, Kognition,
Emotion, Verhalten), Psychiatrie (Krankheitsbilder), Psychiatrische Versorgung
Lern-/Lehrformen
Referate, Präsentationen, Gruppenarbeit, Lektüre von Fachliteratur, Literaturrecherche, Arbeitsaufgaben, Erarbeitung von
Thesen
Literaturempfehlungen
Teilmodul Pädagogik
Böhnisch, Lothar (2009): Abweichendes Verhalten. Eine pädagogisch-soziologische Einführung. Weinheim / München: 4.
überarb. u. erw. Aufl., Beltz / Juventa
Ders. (2012): Sozialpädagogik der Lebensalter. Eine Einführung. Weinheim / München: 6. überarb. u. erw. Aufl. Beltz /
Juventa
Dollinger, Bernd (Hrsg.) (2012): Klassiker der Pädagogik. Die
Bildung der modernen Gesellschaft. Wiesbaden: VS Verlag für
Sozialwissenschaften, 3. durchges. Aufl.
Flitner, Andreas (2009): Konrad, sprach die Frau Mama… .
Über Erziehung und Nicht-Erziehung. Weinheim / Basel: 2.
Aufl., Beltz
Fried, Lilian u. a. (2003): Einführung in die Pädagogik der frühen Kindheit. Weinheim / München: Beltz
Hamburger, Franz (2012): Einführung in die Sozialpädagogik.
Stuttgart: 3. aktual. Aufl. Kohlhammer.
Otto, Hans-Uwe / Heinz Sünker (2009): Demokratische Bildung
oder Erziehung zur Unmündigkeit. Pädagogisch-politische Alternativen heute. Lahnstein: Verlag neue praxis.
Raithel, Jürgen / Bernd Dollinger / Georg Hörmann (2009):
Einführung Pädagogik: Begriffe – Strömungen –
Fachrichtungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 3. Aufl.
Teilmodul Psychologische Grundbegriffe und Lehren
Keupp, Heiner / Klaus Weber (Hrsg.) (2001): Psychologie. Ein
Grundkurs. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt
Langfeldt, Hans-Peter / Werner Nothdurft (2015): Psychologie.
Grundlagen und Perspektiven für die Soziale Arbeit. München /
Basel: Reinhardt, 5. aktual. Auflage (UTB).
Schermer, Franz J. (2011): Grundlagen der Psychologie. Psychologie in der Sozialen Arbeit. Stuttgart: 3. überarb. u. erw.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 42/104
Aufl., Kohlhammer.
Steden, Hans-Peter (2008): Psychologie. Eine Einführung für
soziale Berufe. Freiburg im Breisgau: 3. überarb. Aufl., Lambertus.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
100h (39h Lehrveranstaltung, 61h Eigenleistung)
ECTS
4
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 4.4: Mensch und Gesellschaft
Allgemeine Angaben
Modultitel
Mensch und Gesellschaft
- Philosophische Grundlagen und Ethikdiskussion in der
Sozialwirtschaft
- Sozialpolitik
- Soziologie
Modulnummer
4.4
Modulbereich
4: Mensch und Wissenschaft
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil, Prof. Dr. Nick, Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 2. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
6 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Keine
Verwendbarkeit des Moduls
Zu allen Modulen des Modulbereiches Mensch und Wissenschaft (Modulbereich 4), Modulbereich 3 und Vertiefungsstudium
Qualifizierungsziele
Die Studierenden können relevante Wissensbestände aus den
Disziplinen Philosophie, Sozialpolitik und Soziologie nutzen, um
Arbeitsfelder und den Arbeitsauftrag der Sozialwirtschaft reflexiv zu erklären und beleuchten. Sie können damit den Bedarf
und die Interessen ihrer künftigen Adressaten vorausschauend
berücksichtigen und leisten damit grundlegende Transferleistungen.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Philosophische Grundlagen und Ethikdiskussion in der Sozialwirtschaft
Die Studierenden verfügen über Grundkenntnisse über die
Disziplin Philosophie. Sie können in einem kritischen Diskurs
Handlungsziele und Methodensettings der Sozialen Arbeit beurteilen. Die Studierenden sind in der Lage aus ethischer Sicht
eine professionelle Grundhaltung in ihrem Arbeitsfeld zu entwickeln und die besondere Verantwortung gegenüber Nutzerinnen und Nutzern sowie der Gesellschaft insgesamt zu erkennen.
Sozialpolitik
Die Studierenden können aktuelle Themenfelder der Sozialpolitik benennen und kennen theoretische Begründungen für
staatliches Handeln. Ziele europäischer Sozialpolitik und ihre
Interaktion mit nationalstaatlichen Zielen sind ihnen bekannt.
Sie können (sozial)politische Thesen kritisch würdigen und auf
der Basis des bereits erworbenen Fachwissens fundierte Argumente austauschen. Die Studierenden können sozialwirtschaftliches Handeln und politische Einflussmöglichkeiten verschiedenster Akteure vergleichen und bewerten. Die Möglichkeiten
der Partizipation der Bürgerinnen und Bürger im politischen
System Deutschlands sind ihnen bekannt.
Soziologie
Die Studierenden kennen die Hauptbegriffe der Soziologie und
kennen die wesentlichen soziologischen Ansätze zur Erklärung
der Gesellschaft und sozialer Ungleichheiten. Auf Grundlage
dieser Kenntnisse sind sie in der Lage, gesellschaftliche Vorgänge zu erklären und diese Kenntnisse in anderen Wissenschaftsbereichen zu nutzen, um Erkenntnisse über Handlungsweisen in der Sozialwirtschaft zu gewinnen und entsprechend
anzuwenden.
Lehrinhalte
Vertieftes methodisches und fachspezifisches Wissen aus den
Disziplinen Philosophie, Sozialpolitik und Soziologie
Philosophische Grundlagen und Ethikdiskussion in der Sozialwirtschaft
• Kenntnis der Ursprünge, Geschichte und Entwicklung der
Philosophie und Ethik
• Einführung in die klassische Philosophie und philosophischen Grunddisziplinen
• Überblick über die Entwicklung der Anthropologie, der Erkenntnistheorie, der praktischen Philosophie und die Entwicklung der verschiedenen philosophischen Schulen.
• Philosophische und ethische Grunddiskurse in der Sozialen
Arbeit
• Ethischer Rahmen professionellen Handelns.
Sozialpolitik
• Sozialpolitische Themenfelder in Deutschland: Asylpolitik,
Alterssozialpolitik, Familiensozialpolitik
• Theorien sozialpolitischen Handelns
• Das politische System der Bundesrepublik Deutschland
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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•
•
•
Einflussmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern auf
das politische Handeln
Verbände und deren Bedeutung in politischen Entscheidungsprozessen
Der Wohlfahrtsstaat im internationalen Kontext
Soziologie
• Hauptbegriffe und Konzepte der Soziologie wie Sozialisation, soziales Handeln, Institution, Organisation etc.
• grundlegende soziologische Konzepte, Ursachen, Ausprägung und Folgen sozialer Ungleichheiten und sozialer Exklusion, Ursachen und Folgen von Armut z.B. in Bezug auf
Kinder, Familien, Bildung und Gesundheit.
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Gruppenarbeit, Referate, Literaturrecherche, Lektüre
von Fachliteratur, Erarbeitung von Thesen, Diskussionen thematischer Schwerpunkte
Literaturempfehlungen
Anzenbacher, Arno (2010): Einführung in die Philosophie. Freiburg im Breisgau: 7. Auflage, Herder.
Boeckh, Jürgen/Huster, Ernst-Ulrich/Benz, Benjamin (2011):
Sozialpolitik in Deutschland. Eine systematische Einführung, 3. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Burzan, Nicole (2011): Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in
die zentralen Theorien, 4. Auflage, Wiesbaden: Verlag
für Sozialwissenschaften.
Geißler, Rainer (2014): Die Sozialstruktur Deutschlands, 7.,
grundlegend überarb. Aufl., Wiesbaden: Springer: VS.
Gruber, Hans-Günter (2009): Ethisch denken und handeln.
Grundzüge einer Ethik der Sozialen Arbeit. Stuttgart: 2.
aktual. u. verb. Aufl., Lucius & Lucius.
Grundinformation Politik (2011): Die politische Ordnung in
Deutschland, 13. Auflage. München: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Höffe, Otfried (2008): Kleine Geschichte der Philosophie. München: 2. Auflage, Beck.
Korte, Hermann/Schäfers, Bernhard (Hrsg.) (2016): Einführung
in die Hauptbegriffe der Soziologie, 9. Auflage, Wiesbaden: Springer VS.
Lob-Hüdepohl, Andreas / Walter Lesch (2007): Ethik Sozialer
Arbeit. Ein Handbuch. Paderborn: Schöningh (UTB)
Schmidt, Manfred G. (2005): Sozialpolitik in Deutschland. Historische Entwicklung und internationaler Vergleich, 3.
Auflage. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften
Schulz-Nieswandt, Frank (2006): Sozialpolitik und Alter, 1.
Auflage. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer
Schwietring, Thomas (2011): Was ist Gesellschaft? Einführung
in soziologische Grundbegriffe. Konstanz: UVK.
Aktuelle Beiträge aus Fachzeitschriften und der Bundeszentrale
für politische Bildung
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STAP + sP90
Zeit
Während der Vorlesungszeit und während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (58,5h Lehrveranstaltung, 91,5h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 4.5: Sozialwissenschaftliche Arbeitsweisen
Allgemeine Angaben
Modultitel
Sozialwissenschaftliche Arbeitsweisen
- Grundlagen der Statistik
- Grundlagen der empirischen Sozialforschung
Modulnummer
4.5
Modulbereich
4: Mensch und Wissenschaft
Art der Lehrveranstaltungen
SU/Ü
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Basisstudium 3. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Keine Voraussetzungen
Verwendbarkeit des Moduls
Zu allen Modulen des Vertiefungsstudiums insbesondere Modul
5.5 „Angewandte Sozialforschung und Evaluation“
Qualifizierungsziele
In diesem Modul erwerben die Studierenden grundlegende
Kenntnisse der qualitativen und quantitativen Sozialforschung.
Die Studierenden kennen wesentliche Methoden der empirischen Sozialforschung und beherrschen die Grundsätze von
qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden. Sie kennen die Prinzipien qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden, beherrschen die Erstellung von Forschungsinstrumenten wie der Erstellung eines Leitfadens.
Sie wissen, welche Bereiche ihrer zukünftigen Arbeitsfelder mit
Datenerhebungen und -auswertungen verknüpft sind. Sie können Daten interpretieren und bewerten und einfache Analysen
im Bereich der deskriptiven Statistik durchführen.
Das Teilmodul verbindet den Erwerb grundlegender fachlicher
und methodischer Kompetenz im Bereich der Datenerhebung
und -interpretation.
Die Studierenden verfügen über ein breites Spektrum von theoretischen und praktischen Fertigkeiten, um Fragestellungen
unter der Einbeziehung von Handlungsalternativen selbstständig bearbeiten zu können.
Lehrinhalte
Im Teilmodul Statistik lernen die Studierenden verschiedene
Arten von Daten zu unterscheiden, zu klassifizieren und mit
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Gütekriterien zu belegen. Sie erlernen die Grundbegriffe der
Wahrscheinlichkeitsrechnung, führen einfache Schätzverfahren
und Signifikanztests durch.
Im Teilmodul „Grundlagen der Empirischen Sozialforschung“
erlernen die Studierenden wissenschaftstheoretische Grundprinzipien der qualitativen und quantitativen Sozialforschung,
die verschiedenen Schritte im Forschungsprozess, ausgewählte
Methoden der empirischen Sozialforschung und Anwendungsbezüge. Sie erlernen die Hypothesenerstellung und Operationalisierung von Fragestellung in Fragebögen und Leitfäden. Sie
erlernen
die Grundbegriffe der Datenerhebung und Auswertung.
Die Studierenden lernen, sich eigen und selbstgesetzte Lernund Arbeitsziele zu realisieren, sie begründen Abläufe und Ergebnisse ihrer Arbeit und können ihr Wissen gezielt und reflektiert auch für andere Fragestellungen einsetzen.
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Übungen
Literaturempfehlungen
Flick, Uwe (2014): Sozialforschung. Methoden und Anwendungen. Ein Überblick für die BA-Studiengänge. 2. Auflage, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.
Fahrmeir, Ludwig/Künstler, Rita/Pigeot, Iris/Tutz, Gerhard
(2011): Statistik. Der Weg zur Datenanalyse, 7., neu
bearb. Auflage. Berlin u. a.: Springer
Häder, Michael (2015): Empirische Sozialforschung. Eine Einführung, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS.
Helfferich, Cornelia (2011): Die Qualität qualitativer Daten:
Manual für die Durchführung qualitativer Interviews,
4. Auflage, Wiesbaden: Springer VS.
Jeske, Roland (2014): Kochbuch Statistik. Kempten. Lulu.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
100h (39h Lehrveranstaltung, 61h Eigenleistung)
ECTS
4
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Vertiefungsstudium
Modulbereiche
4.Semester
Vertiefungsstudium
5. Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
•
•
•
•
Kommunikation
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
7. Praxissemester: Praktikum und praxisbegleitende Lehrveranstaltung
5. Semester
6. Semester
6. Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
•
Businessplanung
•
EDV in der Sozialwirtschaft
•
Erlebnispädagogik
•
Fachenglisch Soziales
•
Interkulturelle Kompetenz
•
Internationale Sozialwirtschaft
•
Social Media
•
Strafe und Haftung
•
Teambuilding
11. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Teilhabe und Inklusion:
•
Heilpädagogik
•
Aktuelle Fragen der Teilhabe
•
Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen
und Diensten
Lebenslauf und Jugend:
•
Lebensphase Jugend
•
Jugendarbeit
•
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
7. Semester
11. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Personal und Arbeit:
•
Personalentwicklung
•
Betriebliches Sozialwesen
•
Arbeit und Arbeitsmarkt
Soziale
•
•
•
Disparitäten:
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit
Gender
5. Sozialwirtschaftliche
Fachthemen
•
Angewandte
Sozialforschung und
Evaluation
•
Coaching
8. Angewandtes
Projektmanagement
10. Bachelorarbeit und Berufseinstieg
•
•
•
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung
der Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modulbereich 5: Sozialwirtschaftliche Fachthemen I
bis VI
Modulbereiche
4.Semester
Vertiefungsstudium
5. Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
•
•
•
•
Kommunikation
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
6. Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
•
Businessplanung
•
EDV in der Sozialwirtschaft
•
Erlebnispädagogik
•
Fachenglisch Soziales
•
Interkulturelle Kompetenz
•
Internationale Sozialwirtschaft
•
Social Media
•
Strafe und Haftung
•
Teambuilding
7. Praxissemester: Praktikum und praxisbegleitende Lehrveranstaltung
5. Semester
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
6. Semester
Teilhabe und Inklusion:
•
Heilpädagogik
•
Aktuelle Fragen der Teilhabe
•
Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen
und Diensten
Lebenslauf und Jugend:
•
Lebensphase Jugend
•
Jugendarbeit
•
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
7. Semester
8. Angewandtes
Projektmanagement
10. Bachelorarbeit und Berufseinstieg
Personal und Arbeit:
•
Personalentwicklung
•
Betriebliches Sozialwesen
•
Arbeit und Arbeitsmarkt
Soziale
•
•
•
5. Sozialwirtschaftliche
Fachthemen
•
Angewandte
Sozialforschung und
Evaluation
•
Coaching
•
•
Disparitäten:
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit
Gender
•
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung
der Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
Sem.
Modul-Nr.
Modultitel
Art der LV
Prüfung
SWS
CP
4
5.1
Kommunikation
SU/Ü
STAP o.
mP
4
6
4
4
4
5.2
5.3
5.4
SU
SU/Ü
SU
sP90
sP90
sP90
4
4
4
6
6
6
6
5.5
Ü
STA
4
6
6
5.6
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement
und Qualitätsentwicklung
Angewandte Sozialforschung und
Evaluation
Coaching
Ü
STAP
2
2
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 5.1: Kommunikation
Allgemeine Angaben
Modultitel
Kommunikation
Modulnummer
5.1
Modulbereich
5: Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
Art der Lehrveranstaltungen
SU/Ü, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Zu allen Modulen des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
Fachbezogen und methodisch:
Lehrinhalte
Fachlich und fächerübergreifend
Die Studierenden erwerben in dem Modul die Fähigkeit reflexiv
zu kommunizieren, das heißt sie sind in der Lage Kommunikation über Kommunikation auszuüben und kommunikative Prozesse analytisch zu gestalten und zu betrachten.
In der Sozialwirtschaft stellt die Kommunikation eine besondere
Anforderung dar, zum einen durch die besondere Struktur der
Arbeitsaufgabe (multiprofessionelle Teams), Gruppenarbeit und
die oftmals gegebene Notwendigkeit, Beratung und Lernprozesse miteinander zu verbinden.
Einführung in Kommunikationstheorien, unter anderem:
• Transaktionsanalyse,
• Themenzentrierte Interaktion,
• Ansatz von Paul Watzlawick,
• Modell von Schulz von Thun,
• Johari-Fenster.
Methodisch:
Die Kommunikationsmodelle werden unter anderem in praktischen Übungen auf die sozialwirtschaftliche Aufgabenstellung
bezogen, um die kommunikativen Kompetenzen der Studierenden (weiter) zu entwickeln.
Lern-/Lehrformen
Arbeitsaufträge, Referate, Präsentationen, Erarbeitung von
Thesen, Gruppenarbeit, Lektüre von Fachliteratur, Literaturrecherche, Diskussion von Kommunikationskonzeptionen und
Theorieansätzen
Literaturempfehlungen
Baecker, Dirk (2007): Form und Formen der Kommunikation.
Frankfurt am Main: 3. Aufl., Suhrkamp.
Cohn, C. Ruth (2013): Von der Psychoanalyse zur Themen-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 50/104
zentrierten Interaktion. Von der Behandlung einzelner zu einer
Pädagogik für alle. Stuttgart: Klett-Cotta, 17. Aufl. (Erstausgabe 1975).
Harris, Thomas A. (2015): Ich bin o.k. Du bist o.k. Wie wir uns
selbst besser verstehen und unsere Einstellung zu anderen
verändern können - Eine Einführung in die Transaktionsanalyse. Reinbek bei Hamburg: 50. Aufl., Rowohlt.
Luhmann, Niklas (2004): Kommunikation als selbstbeobachtende Operation. In: Ders.: Einführung in die Systemtheorie, hrsg.
von Dirk Baecker. Heidelberg: 2. Aufl. Carl-Auer-Systeme, S.
288 - 314.
Schulz von Thun, Friedemann (2008): Miteinander reden. Bd.
1: Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der
Kommunikation. Bd. 2: Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung. Differentielle Psychologie der Kommunikation. Bd. 3: Das
„Innere Team“ und situationsgerechte Kommunikation. Kommunikation – Person – Situation. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2008.
Stewart, Ian / Vann Joines (2014): Die Transaktionsanalyse.
Eine Einführung. Freiburg i. Br., 12. Aufl.: Herder.
Watzlawick, Paul / Janet H. Beavin / Don D. Jackson (2011):
Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien.
Huber, 12. Unveränd. Aufl.: Bern (Erstausgabe 1969).
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STAP o. mP
Zeit
während der Vorlesungszeit oder während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 5.2: Personalwirtschaft und Führung
Allgemeine Angaben
Modultitel
Personalwirtschaft und Führung
Modulnummer
5.2
Modulbereich
5: Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Haag
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 51/104
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Grundlage für den Schwerpunkt Personal und Arbeit im 7. Semester
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse organisationstheoretischer und personalwirtschaftlicher Theorienansätze
und sind in der Lage diese auf personalwirtschaftliche Fragestellungen anzuwenden.
Sie werden in die Grundzüge der Arbeitsbeziehungen eingeführt und lernen für die Ausgestaltung der Personalwirtschaft
relevante Implikationen kennen.
Die Studierenden erlangen Kenntnisse der verschiedenen Felder der Personalwirtschaft.
Methodisch:
Sie üben das Beschaffen von Informationen zu ausgewählten
Themen und verstärken auf diese Art und Weise Ihre Fähigkeit,
eigenständig Wissen zu erwerben.
Fachübergreifend:
Die Studierenden lernen zielgruppenbezogene Konzepte zu
entwickeln.
Lehrinhalte
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Theoretische Grundlagen der Personalwirtschaft
Arbeitsbeziehungen in und jenseits der Sozialwirtschaft
Personalplanung
Personalbeschaffung und -auswahl
Personaleinsatz und Arbeitszeitgestaltung
Entgeltgestaltung
Motivation und Führung von Mitarbeitern und Teams
Personalfreisetzung
Personalcontrolling
Anhand von Fällen oder praktischen Übungen werden die Studierenden in die jeweiligen Handlungsfelder der Personalwirtschaft eingeführt. Sie lernen, die jeweilige Funktion unter
Rückgriff auf einschlägige Theorien auszuüben und entsprechende praxisrelevante Vorschläge auszuarbeiten.
Lern-/Lehrformen
SU, Übungen, Fallstudien, Gruppenarbeit, Vorträge von Praktikern und Praktikerinnen
Literaturempfehlungen
Jeweils in Auszügen:
Helmig, Bernd / Boenigk, Silke (2012): Nonprofit Management.
München: Franz Vahlen.
Holtbrügge, Dirk (2015): Personalmanagement, 6. Auflage,
Heidelberg: Springer Gabler.
Oechsler, Walter A. (2011): Personal und Arbeit. Grundlagen
des Human Resource Management und der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen, 9. Auflage. München:
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 52/104
Oldenburg.
Oechsler, Walter A. / Paul, Christoph (2015): Personal und
Arbeit. Einführung in das Personalmanagement, 10.,
grundlegend überarbeitete Auflage, München: Oldenburg.
Stock-Homburg, Ruth (2013): Personalmanagement. Theorien
– Konzepte – Instrumente., 3. Auflage. Wiesbaden:
Springer Gabler.
Ergänzende Literaturempfehlungen werden im Rahmen der
Veranstaltung gegeben.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 5.3: Finanzierung
Allgemeine Angaben
Modultitel
Finanzierung
Modulnummer
5.3
Modulbereich
5: Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
Art der Lehrveranstaltungen
SU/Ü
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Kah
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium; Modul 1.1 Einführung
in die Betriebswirtschaftslehre, Modul 1.2 Kosten- und Leistungsrechnung
Verwendbarkeit des Moduls
Es werden grundlegende Instrumente der Investitions- und
Finanzierungsrechnung vermittelt. Die Inhalte sind Grundlage
für spezielle Finanzierungsfragen in den Schwerpunkten.
Qualifizierungsziele
Die Studierenden erwerben vertiefte Erkenntnisse in der Beschaffung und Verwaltung sowie Investition von Finanzmitteln.
Sie kennen verschiedene Finanzierungswege und Methoden der
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 53/104
Investitionsrechnung und können diese vor dem Hintergrund
der jeweiligen Anwendungsprämissen kritisch reflektieren.
Die Studierenden wenden in Form von Übungsaufgaben und
Gruppenarbeiten die erlernten Methoden an. Sie können einfachere und komplexere Kalkulationen und Finanzpläne für sozialwirtschaftliche Fragestellungen im Bereich Investition und
Finanzierung erstellen und sind in der Lage, die Vorteilhaftigkeit von Investitionsmöglichkeiten und alternativen Finanzierungswegen zu beurteilen.
Die Studierenden lernen die Funktionsweise von Kapitalmärkten verstehen, sie verstehen die Motive von Anlegern und
Kapitalgebern, deren Risikopräferenzen und können die Kosten
des Eigenkapitals von den Kosten des Fremdkapitals unterscheiden. Sie sind in der Lage, Auswirkungen der Kapitalmärkte
kritisch zu reflektieren.
Lehrinhalte
Den Studierenden wird die enge Verknüpfung von Investition
und Finanzierung verdeutlicht. Sie lernen die Bedeutung des
finanzwirtschaftlichen Gleichgewichts und zentrale Zielsetzungen der Investitions- und Finanzierungsrechnung kennen. In Form des Finanzplans wird aufgezeigt, wie operatives
Geschäft und Investitionsprojekte Kapitalbedarf auslösen können, den es durch Finanzierungsmaßnahmen zu decken gilt.
Auf Basis dieses Grundverständnisses werden zentrale Instrumente des Investitions- und Finanzierungsrechnung vermittelt.
Die Instrumente werden intensiv geübt und in einer Vielzahl
von Übungsaufgaben und Fallbeispielen angewendet. Folgende
Instrumente der Investitions- und Finanzierungsrechnung werden behandelt:
•
•
•
•
•
•
•
•
Verfahren der statischen Investitionsrechnung
Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung
Verfahren zur Berücksichtigung der Unsicherheit von
Investitionsentscheidungen
Nutzwertverfahren zur Beurteilung von Investitionsobjekten
Finanzierungsinstrumente der Innen- und Außenfinanzierung
Finanzierungsinstrumente der Eigen- und Fremdfinanzierung
Öffentliche Finanzierung: Zuwendungen, Förderungen,
Leistungsentgelte
Fundraising und Spendengewinnung
Die Prämissen ihrer Anwendung, wie z.B. vollkommene und
unvollkommene Kapitalmärkte oder das sozialwirtschaftliche
Dreieck, werden verdeutlicht.
Zudem werden die Funktionsweise von Kapitalmärkten und die
Verhaltensweisen von Kapitalgebern transparent. Kosten und
Risiken von Kapitalstrukturen werden verdeutlicht.
Lern-/Lehrformen
SU, Übungen
Literaturempfehlungen
Bachert, R./Schmidt, A.: Finanzierung von Sozialunternehmen.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 54/104
Theorie, Praxis, Anwendung, Freiburg, in der aktuellen Ausgabe
Becker, H. P.: Investition und Finanzierung, Wiesbaden, in der
aktuellen Ausgabe
Brinkmann, V. (2010): Sozialwirtschaft. Grundlagen – Modelle –
Finanzierung, Wiesbaden
Nicolini, H.J.: Finanzierung für Sozialberufe: Grundlagen – Beispiele – Übungen, Wiesbaden, in der aktuellen Ausgabe
Olfert, K.: Investition, Ludwigshafen, in der aktuellen Ausgabe
Perridon, L./ Steiner, M./ Rathgeber, A.: Finanzwirtschaft der
Unternehmung, München, in der aktuellen Ausgabe
Schmidt, R./ Terberger, E.: Grundzüge der Investitions- und
Finanzierungstheorie, Wiesbaden, in der aktuellen Ausgabe
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 5.4: Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
Allgemeine Angaben
Modultitel
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
Modulnummer
5.4
Modulbereich
5: Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Haag
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Ausprägung relevanter Kompetenzen in den Bereichen Organisationstheorie und Qualitätsmanagement für Anwendungsbereiche des sozialen Sektors.
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Die Studierenden erwerben Kompetenzen im Bereich der angewandten Organisationslehre sowie der Qualitätsentwicklung
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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mit besonderem Fokus auf den in der Sozialwirtschaft anzutreffenden Verfahren der Qualitätsentwicklung. Sie werden in die
Lage versetzt, Veränderungsprozesse in Organisationen zu
verstehen. Hierzu machen Sie sich mit den gängigen Theorien
und Modellen vertraut und können diese für Organisationsentwicklungsprozesse in sozialwirtschaftlichen Einrichtungen und
Verbänden anwenden. Die Studierenden werden durch dieses
Modul weiterhin in die Lage versetzt, ein differenziertes Verständnis von Qualitätsmanagement zu gewinnen. Sie kennen
die rechtlichen Grundlagen für Qualitätsmanagement in der
Sozialwirtschaft. Weiterhin erwerben sie die Fähigkeit, Qualitätsmanagement geplant und zielgerichtet einzusetzen. Die
Studierenden sind dann in der Lage unterschiedliche QMKonzepte zu verstehen und der Bedeutung für sozialwirtschaftliche Einrichtungen zu erkennen.
Methodisch:
Die Studierenden lernen theoriegeleitetes Vorgehen.
Fachübergreifend:
Die Studierenden vertiefen die Fähigkeit, Informationen für die
Lösung konkreter organisatorischer Probleme zu beschaffen.
Lehrinhalte
Die Lehrinhalte des Moduls beziehen sich auf allgemeine Themen der Organisationslehre sowie vertiefende Aspekte des
Qualitätsmanagement, so z.B.:
• Theorien der Organisation
• Modelle der
o Personalentwicklung
o Teamentwicklung
o Organisationsentwicklung
• Besonderheiten von Veränderungsprozessen in der Sozialwirtschaft
• Dynamiken von Veränderungsprozessen in ihrer Umweltwirkung
Hierzu werden exemplarisch Beispiele aus der sozialwirtschaftlichen Praxis herangezogen, um die entsprechenden Projekte
und Prozesse in ihrer Tiefenwirksamkeit zu analysieren.
Die Studierenden gewinnen weiterhin einen vertieften Einblick
in die Problematik verschiedener Qualitätsbegriffe und Definitionen. Sie erhalten einen Überblick über die Entwicklung verschiedener QM-Konzepte.
Weiterhin erhalten die Studierenden einen Einblick in die rechtliche Einordnung von Qualitätsanforderungen und Zertifizierungsmöglichkeiten anhand unterschiedlicher Gesetze, welche
Qualitätssicherungsmaßnahmen erfassen. Ein wesentlicher
Aspekt liegt hier in den Konzepten der in der Sozialwirtschaft
angewandten Qualitätsmanagementverfahren.
Lern-/Lehrformen
SU
Literaturempfehlungen
Jeweils in Auszügen
Maelicke, B./Arnold, U. (2009): Lehrbuch der Sozialwirtschaft.
3. Aufl.. Baden-Baden.
Bruhn, M. (2013): Qualitätsmanagement für Dienstleistungen.
Grundlagen, Konzepte, Methoden. 9. Aufl.. Berlin etc..
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Doppler, K./Lauterburg, C. (2008): Change Management. Den
Unternehmenswandel gestalten. 12. Aufl.. Frankfurt am
Main/New York.
Schreyögg, G. (2010): Organisation. Grundlagen moderner
Organisationsgestaltung.4. Aufl.. Wiesbaden.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 5.5: Angewandte Sozialforschung und Evaluation
Allgemeine Angaben
Modultitel
Angewandte Sozialforschung und Evaluation
Modulnummer
5.5
Modulbereich
5: Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
Art der Lehrveranstaltungen
Ü
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium und die bestandene
Prüfungsleistung aus Modul 4.5
Verwendbarkeit des Moduls
Zu den Modulen 8 und 10.1
Qualifizierungsziele
Die Studierenden können einen Forschungsplan erstellen und
eine Forschungsarbeit in allen Schritten durchführen. Sie beherrschen die gewählte Forschungsmethode und können diese
gegenstandsangemessen anwenden. Sie kennen die Grundlagen und zentralen Schritte der Evaluation, ihre Bedeutung im
Kontext von Praxisforschung zur Weiterentwicklung von Praxis
und beherrschen die Evaluationsstandards.
Lehrinhalte
Die Studierenden lernen die Anwendung und Umsetzung einer
Forschungsmethode in allen Schritten des Forschungsprozesses. Sie planen und führen eine eigene Untersuchung durch:
Feldzugang, Instrumentenentwicklung, Datenerhebung, Datenauswertung, Datenrückmeldung.
Sie erlernen den Unterschied zwischen Sozialforschung und
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Evaluation, kennen den Ablauf einer Evaluation und wissen um
die Evaluation als einer systematischen, datenbasierten und
kriterienbezogenen Bewertung von Programmen, Projekten und
Maßnahmen.
Die Studierenden erarbeiten sich Fragestellungen und Lösungen im Team. Sie intensivieren ihre Fähigkeit, im Team zusammen zu arbeiten. Als Team sind die Studierenden in der
Lage, Arbeitsprozesse kooperativ und selbstständig auch in
heterogenen Gruppen zu planen und zu gestalten, die erarbeiteten Lösungen hinsichtlich des erzielten Erfolgs zu bewerten
und zu präsentieren.
Lern-/Lehrformen
Lehrforschung, Beispiele, Vortrag
Literaturempfehlungen
Döring, Nicola / Bortz, Jürgen, (2016): Forschungsmethoden
und Evaluation Forschungsmethoden und Evaluation in den
Sozial- und Humanwissenschaften, 5. Auflage, Wiesbaden:
Springer VS.
Flick, Uwe (2007): Qualitative Sozialforschung. Konzepte, Methoden, Umsetzungen. Reinbek: Rowohlt.
Häder, Michael (2015): Empirische Sozialforschung. Eine Einführung, 3. Auflage, Wiesbaden: Springer VS.
Helfferich, Cornelia (2011): Die Qualität qualitativer Daten:
Manual für die Durchführung qualitativer Interviews, 4. Auflage, Wiesbaden: Springer VS.
Merchel, Joachim (2010): Evaluation in der Sozialen Arbeit.
München: Reinhardt (UTB).
Stockmann, Reinhard / Meyer, Wolfgang (2010). Evaluation.
Eine Einführung. Opladen: Budrich.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STA
Zeit
Während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 5.6: Coaching
Allgemeine Angaben
Modultitel
Coaching
Modulnummer
5.6
Modulbereich
5: Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
Art der Lehrveranstaltungen
Ü, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Grundlagen zu Methoden der Sozialen Arbeit und Kommunikation, Praxisphase
Verwendbarkeit des Moduls
Verwendbar für die Modulbereiche 8 und 9
Qualifizierungsziele
Die Studierenden identifizieren Coaching- und Beratungsbedarfe und ihre Ursachen. Sie gestalten Beratungssettings subjekt-,
alltags- und ressourcenorientiert. Sie kennen den Unterschied
zwischen Prozess- und Expertenberatung und verfügen über
umfassende Fragetechniken. Die Studierenden wissen um ausgewählte Beratungskonzepte und –modelle und üben diese
exemplarisch. Sie sind in der Lage, Beratungshandeln zu analysieren und im Hinblick auf seine Bedingungen und Folgen zu
hinterfragen. Sie erwerben sich Beratungskompetenzen und
können eigene Beratungserfahrungen kritisch reflektieren.
Lehrinhalte
Ausgehend von den Grundlagen des Coachings werden systemische Beratungsgespräche praxisnah vermittelt. In Trainingseinheiten wird die Bedeutung des Fragenstellens erlebt. Durch
das gezielte Üben von Fragetechniken wird in der Folge eine
Beratung auf Augenhöhe ermöglicht. Dabei werden unterschiedliche Beratungshaltungen thematisiert, Rahmenbedingungen des Coachings erörtert und Gesprächsabläufe verinnerlicht. Den Schwerpunkt der Übung bilden systemische Fragemethoden. Ergänzend werden spezielle Beratungsansätze der
Sozialen Arbeit aufgegriffen.
Lern-/Lehrformen
Übung, Einzel- und Gruppenarbeit, Präsentation
Literaturempfehlungen
Bamberger, Günter (2015): Lösungsorientierte Beratung, 5.
überarb. Aufl., Weinheim, Beltz
Barthelmeß, Manuel (2014): Systemische Beratung. Eine Einführung für psychosoziale Berufe, 4. Aufl., Weinheim, Beltz
Juventa
Engel, Frank / Nestmann, Frank / Sickendiek, Ursel (2013): Das
Handbuch der Beratung: Neue Beratungswelten: Fortschritte und Kontroversen. Band 3, Dgvt-Verlag
Falk, Juliane (2016): Die Vermittlung und Aneignung von Beratungskompetenz – Beratung in den gesundheits- und sozialpflegerischen Berufen lehren und lernen – ein didaktisches
Konzept, Weinheim und Juventa, Beltz
Hoff, Tanja / Zwicker-Pelzer, Renate (Hrsg.) (2015): Beratung
und Beratungswissenschaft, Baden-Baden, Nomos
Nußbeck, Susanne (2014): Einführung in die Beratungspsychologie, 3. Auflage, München, Ernst Reinhardt
Radatz, Sonja (2013): Beratung ohne Ratschlag – Systemisches
Coaching für Führungskräfte und BeraterInnen, 8. unveränd.
Aufl., Wien, Literatur-VSM
Ryba, Alica / Ginati, David / Pauw, Daniel / Rietmann, Stephan
(Hrsg.) (2014): Professionell coachen – konkret. Das Fallund Reflexionsbuch: Vom Erfahrungswissen zur Handlungskompetenz, Weinheim und Basel, Beltz
Art der Prüfung
STAP
Prüfungsmodalitäten
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulbereich 6: Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
Modulbereiche
4.Semester
Vertiefungsstudium
5. Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
•
•
•
•
Kommunikation
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
7. Praxissemester: Praktikum und praxisbegleitende Lehrveranstaltung
5. Semester
6. Semester
6. Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
•
Businessplanung
•
EDV in der Sozialwirtschaft
•
Erlebnispädagogik
•
Fachenglisch Soziales
•
Interkulturelle Kompetenz
•
Internationale Sozialwirtschaft
•
Social Media
•
Strafe und Haftung
•
Teambuilding
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Teilhabe und Inklusion:
•
Heilpädagogik
•
Aktuelle Fragen der Teilhabe
•
Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen
und Diensten
Lebenslauf und Jugend:
•
Lebensphase Jugend
•
Jugendarbeit
•
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
7. Semester
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Personal und Arbeit:
•
Personalentwicklung
•
Betriebliches Sozialwesen
•
Arbeit und Arbeitsmarkt
Soziale
•
•
•
Disparitäten:
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit
Gender
5. Sozialwirtschaftliche
Fachthemen
•
Angewandte
Sozialforschung und
Evaluation
•
Coaching
8. Angewandtes
Projektmanagement
10. Bachelorarbeit und Berufseinstieg
•
•
•
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung
der Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Sem.
Modul-Nr.
Modultitel
Art der LV
Prüfung
SWS
CP
4
4
4
4
4
4
4
4
4
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
Business Planung
EDV in der Sozialwirtschaft
Erlebnispädagogik
Fachenglisch Soziales
Interkulturelle Kompetenz
Internationale Sozialwirtschaft
Social Media
Strafe und Haftung
Team Building
SU
SU
SU
SU
SU
SU
SU
SU
SU
STA
LN
LN
LN
LN
sP60
LN
LN
LN
2
2
2
2
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
3
3
3
3
6
Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul) (zwei sind zu
belegen)
Modul 6.1: Business Planung
Allgemeine Angaben
Modultitel
Business Planung
Modulnummer
6.1
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Kah
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium; Modul 1.2 Kostenund Leistungsrechnung, Modul 1.3 Marketing, Modul 1.5 Jahresabschluss, Controlling, Steuern und Gemeinnützigkeit
Verwendbarkeit des Moduls
Es werden das Vorgehen der Business Planung und der Geschäftsplan als zentrales Instrument der Business Planung
vermittelt. Die Inhalte können Verwendung finden in betriebswirtschaftlichen Planungsfragen der Schwerpunkte oder je nach
Fragestellung auch im Praxissemester und im Modul angewandtes Projektmanagement
Qualifizierungsziele
Die Studierenden verstehen die interne und externe Bedeutung
der Business Planung. Sie sind in der Lage, einen Geschäftsplan für eine ausgewählte Praxisfragestellung zu gestalten. Sie
üben auch die kritische Reflexion von Geschäftsplänen und
können Geschäftspläne beurteilen und bewerten.
Zudem sind die Studierenden bei der gemeinsamen Erarbeitung eines Geschäftsplans im Team gefordert. Sie sind in der
Lage, im Team zusammenzuarbeiten, Arbeitsprozesse kooperativ auch in heterogenen Gruppen zu planen und zu gestalten,
gemeinsam Lösungen zu entwickeln und diese in großer Runde
zu präsentieren und zu vertreten.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Lehrinhalte
Zentrales Instrument der Business Planung sind Geschäftspläne. Diese werden für unternehmensinterne oder unternehmensexterne Zwecke erstellt. Im Unternehmen dienen sie als
Planungsinstrument und Diskussionsgrundlage. Außerhalb des
Unternehmens werden sie mit dem Ziel geschrieben, einen
Kapitalgeber zu finden.
Im Vorlesungsverlauf werden folgende Inhalte behandelt:
•
•
•
•
•
Zweck der Business Planung
Bedeutung von Geschäftsplänen
Beurteilung von Geschäftsplänen durch die
Anspruchsgruppen
Gliederung von Geschäftsplänen
− Beschreibung Geschäftsfeld
− Schlüsselpersonen und Organisation
− Produkte und Dienstleistungen
− Marktanalyse
− Absatz
− Produktion
− Finanzplanung
− Kapitalbedarf und Kapitalverwendung
Umgang mit den Anspruchsgruppen
Zur Einübung dieser Inhalte erstellen die Studierenden einen
Geschäftsplan für eine selbst definierte oder vorgeschriebene
Fragestellung aus der Praxis.
Lern-/Lehrformen
SU/ Ü
Literaturempfehlungen
Nagl, A.: Der Businessplan: Geschäftspläne professionell erstellen. Mit Checklisten und Fallbeispielen, Wiesbaden, in der
aktuellen Ausgabe
PwC Deutsche Revision AG: Der Geschäftsplan - Business Plan
und Business Case für mittelständische Unternehmen, in der
aktuellen Ausgabe
Schwetje, G./ Vaseghi, S: Der Businessplan: Wie Sie Kapitalgeber überzeugen, Wiesbaden, in der aktuellen Ausgabe
Struck, U.: Geschäftspläne, Stuttgart, in der aktuellen Ausgabe
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STA
Zeit
Während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h ( 19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 6.2: EDV in der Sozialwirtschaft
Allgemeine Angaben
Modultitel
EDV in der Sozialwirtschaft
Modulnummer
6.2
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Haag
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Keine direkte Beziehung zu Folgemodulen.
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Die Studierenden lernen eine Standardsoftware, die in der Sozialwirtschaft genutzt wird, kennen. Sie können sie anwenden
und damit die Administration in sozialwirtschaftlichen Einrichtungen unterstützen.
Methodisch:
Die Studierenden lernen sozialwirtschaftliche Aufgaben und
Prozesse in Excel abzubilden und damit einer Analyse und Verbesserung zugänglich zu machen.
Fachübergreifend:
Die Studierenden erlernen EDV-gestützte Grundlagen für die
Administration in Organisationen in der Sozialwirtschaft
Lehrinhalte
Möglichkeiten und Grenzen von Standardsoftware
Nutzung von Standardsoftware
Übungen
Lern-/Lehrformen
SU, Übung
Literaturempfehlungen
Werden im Seminar bekannt gegeben
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
LN
Zeit
während der Vorlesungszeit oder während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 6.3: Erlebnispädagogik
Allgemeine Angaben
Modultitel
Erlebnispädagogik
Modulnummer
6.3
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Grundkenntnisse in Methoden und Theorien Sozialer Arbeit
Verwendbarkeit des Moduls
Verwendbar in allen Modulen des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
Die Studierenden kennen die Erlebnispädagogik als Handlungsfeld in diversen sozialwirtschaftlichen Arbeitsfeldern. Sie erproben sich in verschiedenen Gruppensettings und sind in der
Lage, erlebnispädagogische Angebote und Konzepte zu bewerten. Anhand angewandter Lernmodelle und praktischer Konzepte gewinnen sie einen umfassenden Einblick in Theorie und
Praxis der Erlebnispädagogik. Sie erarbeiten sich wesentliche
Aspekte der Durchführung eines erlebnispädagogischen Angebots.
Lehrinhalte
Ausgehend von den Grundlagen der Erlebnispädagogik steht in
den Lehrveranstaltungen das handlungs- und erfahrungsorientierte Lernen im Vordergrund. Bei angeleiteten Selbsterfahrungen und Reflexionen im Niedrigseilparcours, im Hochseilgarten
und im Seminarraum geht es vor allem um
- Grundlagen der erlebnispädagogischen Arbeitsweise,
- Planung, Struktur und Ablauf einer Programmeinheit,
- Erarbeitung pädagogischer Arbeitsweisen,
- Trainerverhalten, Anmoderation, Interventionen,
- Tipps zum Verhalten in schwierigen Situationen,
- Qualitätskriterien erlebnispädagogischer Anbieter und
- relevante Sicherheitsaspekte.
Lern-/Lehrformen
SU, Übung, Einzel- und Gruppenarbeit
Literaturempfehlungen
Heckmair, Bernd/Michl Werner (2012): Erleben und Lernen:
Einstieg in die Erlebnispädagogik, Ernst Reinhardt, GmbH &
Co KG, Verlag, München, 7. Auflage
Heckmair, Bernd: Konstruktiv lernen (2005): Projekte und Szenarien für erlebnisintensive Seminare und Workshops, Beltz
Weiterbildung, Weinheim u. Basel, 2. Auflage
König, Stefan / König, Andrea (2005): Outdoor-Teamtrainings:
Von der Gruppe zum Hochleistungsteam, Ziel Verlag, Augsburg, 2. Auflage
Metzinger, Adalbert (2010): Arbeit mit Gruppen, Lambertus
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 64/104
Verlag, Freiburg im Breisgau, 2. Auflage
Reiners, Annette (2013): Praktische Erlebnispädagogik 1: bewährte Sammlung motivierender Interaktionsspiele, Ziel
Verlag, Augsburg, 9. Auflage
Weitere Literaturhinweise enthält das Skript der Lehrveranstaltung
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
LN
Zeit
während der Vorlesungszeit oder während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 6.4: Fachenglisch Soziales
Allgemeine Angaben
Modultitel
Fachenglisch Soziales
Modulnummer
6.4
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Loos
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Keine direkte Beziehung zu Folgemodulen
Qualifizierungsziele
Die Studierenden können sich im sozialen Sektor in englischer
Sprache in Wort und Schrift ausdrücken. Sie verfügen zudem
über Grundlagenkenntnisse in Business English.
Lehrinhalte
Leseverständnis, Vokabular, Grammatik, mündliche Diskussion
und schriftliche Argumentation u.a. auf folgenden Feldern:
Children & young adults
Child abuse
Addiction: alcohol, smoking and drugs
People with disabilities
Disabilities; accessibility; employment situation
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 65/104
Inclusion; inclusive education system
Family structures
Divorce; single parent families; blended families; gay families
Business English
Business communication: letters, emails, telephoning, CV
Human resources
Project management
Marketing
Lern-/Lehrformen
Seminaristischer Unterricht:
Sprachliche Analyse von Texten; Revision grammatikalischer
Grundlagen; Erweiterung des Fachvokabulars; Untersuchung
von Übersetzungsproblemen; Verständnisübungen anhand von
multimedialem Material; Verfassen von Texten in der Zielsprache; Rollenspiele; Diskussionen.
Literaturempfehlungen
Murphy, Raymond. English Grammar in Use. Intermediate
(2012). Cambridge University Press
Frampton, Magnus. Fachenglisch für die Soziale Arbeit (2013).
Beltz Juventa
Payne, J. u.a. Care, Health and Social Issues. Englisch für das
Berufsfeld Gesundheit und Soziales (2011). Verlag Europa
Lehrmittel.
Kählau, M. u.a. Work with me. English for Early-Childhood
Teachers and Youth Workers (2010). Verlag Handwerk und
Technik.
Federal Ministry of Labour and Social Affairs. Social Security at
a glance (2016).
Weitere Literaturhinweise, insbesondere bezüglich englischer
Fachzeitschriften und relevanter Internetseiten, werden in
der Lehrveranstaltung gegeben.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
LN
Zeit
während der Vorlesungszeit oder während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 6.5: Interkulturelle Kompetenz
Allgemeine Angaben
Modultitel
Interkulturelle Kompetenz
Modulnummer
6.5
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Zu allen Modulen des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
Fachbezogen und fächerübergreifend:
Lehrinhalte
Fachlich und fächerübergreifend:
Lern-/Lehrformen
Präsentationen, Referate, Arbeitsaufträge, Gruppenarbeit, Erarbeitung von Thesen, Literaturrecherche, Lektüre von Fachliteratur, Diskussion thematischer Schwerpunkte
Literaturempfehlungen
Diehm, Isabell / Frank-Olaf Radtke (1999): Erziehung und Migration. Eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer 1999.
Hamburger, Franz (2011): Migration. In: Hans Uwe-Otto/Hans
Thiersch (Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit. München: Reinhardt, S. 946 - 958.
Ders. (2012): Abschied von der Interkulturellen Pädagogik.
Plädoyer für einen Wandel sozialpädagogischer Konzepte.
Weinheim / München, 2. Aufl.: Beltz / Juventa.
Mecheril, Paul: Einführung in die Migrationspädagogik. Weinheim / Basel 2004.
Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft (2006). Themenheft der „neuen praxis“. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik. Sonderheft 8, hrsg. von Hans-Uwe
Otto / Mark Schrödter. Lahnstein: Verlag neue praxis.
Thimmel, Andreas / Yasmine Chehata (Hrsg.): Jugendarbeit in
der Migrationsgesellschaft. Praxisforschung zur Interkulturellen Öffnung in kritisch-reflexiver Perspektive. Schwalbach /
Ts.: Wochenschau.
Die Studierenden kennen die sozialen Ursachen und Rahmenbedingungen von Migration in Deutschland, wissen um die
Ethnisierung und Kulturalisierung sozialer Probleme, kennen
exemplarisch Konzepte interkultureller Arbeit und entwickeln
„Differenz-Fertigkeiten“.
Interkulturelle Verständigung und Handeln in sozialen Institutionen, interkulturelle Kompetenz als soziale Schlüsselkompetenz, kulturelle Identität und Globalisierung, reflexive Interkulturalität, Ansätze interkultureller Sensibilisierung und Konzepte
interkultureller Öffnung.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
LN
Zeit
während der Vorlesungszeit oder während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50 h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 6.6: Internationale Sozialwirtschaft
Allgemeine Angaben
Modultitel
Internationale Sozialwirtschaft
Modulnummer
6.6
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Knecht
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
ein Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Der Einfluss vergleichender und grenzüberschreitender Fragestellungen spielt in der Lern- und Berufswelt der Sozialwirtschaft eine immer bedeutendere Rolle. Das erworbene Systemverständnis ist für viele Einsatzbereiche und Module des Studiengangs Sozialwirtschaft und vergleichbarer Studiengänge
verwendbar. Vernetzung ist inzwischen weit über den regionalen und nationalen Kontext hinaus von Bedeutung. Rechtliche,
gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragestellungen im interund supranationalen Kontext sind insbesondere in den Schwerpunkten des Studiengangs des sechsten und siebten Semesters
von zentraler Bedeutung und können schließlich auch Ausgangspunkt einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit sein.
Qualifizierungsziele
Die Studierenden erwerben integriertes und vernetztes Fachwissen über wirtschaftliche, rechtliche und politische Grundlagen der grenzüberschreitenden unternehmerischen Tätigkeit in
der Sozialwirtschaft. Die Studierenden können internationale
und supranationale Organisationen und deren Abkommen im
europäischen wie außereuropäischen Rahmen einschätzen und
sie im Kontext der grenzüberschreitenden Sozialwirtschaft anwenden. Schließlich sind sie in der Lage, die Bedeutung der
Europäischen Union für die nationale Sozialwirtschaft zu erkennen und auch komplexere Rechts- und Praxisfälle auf europäischer Ebene zu strukturieren und zu lösen. Zudem verfügen die
Studierenden über vertieftes Wissen zur Fördermittelpolitik der
EU und können die Fördergrundsätze der EU auf eigene Projektideen einfacher und mittlerer Schwierigkeit anwenden.
Lehrinhalte
-
Sozialstaatsmodelle im internationalen Vergleich
Grenzüberschreitende Sozialwirtschaft
Aufgaben und Programme internationaler staatlicher
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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-
Organisationen
Tätigkeit international tätiger nicht-staatlicher Organisationen
Die Europäische Union als supranationale Organisation
Sozialpolitik der Europäischen Union und Einfluss auf
die nationale Sozialwirtschaft
Grenzüberschreitende Vernetzung in der Sozialwirtschaft
Europaweite Fördermittelakquise, Grundsätze der Antragstellung und des Managements von Förderprojekten
Lern-/Lehrformen
SU: Kennenlernen und Erarbeiten von Gesetzestexten der relevanten internationalen und europäischen Abkommen, Verträge
und Konventionen, Erarbeitung des interdisziplinären Kontexts,
vor allem im Hinblick auf ökonomisches und soziales Umfeld,
Lösen von Fällen, Besprechung von Urteilen internationaler und
europäischer Gerichte, Diskussion von grundsätzlichen Fragen,
Entwicklung und Besprechung von Anwendungsbeispielen in
der späteren beruflichen Praxis
Literaturempfehlungen
Eichenhofer, Eberhard, Sozialrecht in Europa, 6. Auflage, 2016;
Herdegen, Matthias, Europarecht, 17. Auflage, 2015;
Herdegen, Matthias, Völkerrecht, 14. Auflage, 2015;
Hermann, Peter, Sozialmanagement in Europa, 1. Auflage,
2005
Schmidt, Josef, Wohlfahrtsstaaten im Vergleich, 2. Auflage,
2011
Schulte, Bernd u.a., Die Zukunft der sozialen Dienste vor der
Europäischen Herausforderung, 1. Auflage, 2005
Weitere Literaturempfehlungen werden in der Lehrveranstaltung ausgegeben.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP60
Zeit
Während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 6.7: Social Media
Modultitel
Allgemeine Angaben
Social Media
Modulnummer
6.7
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Haag
Angaben zur Lokalisierung
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Keine direkte Beziehung zu Folgemodulen
Qualifizierungsziele
Folgende Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen werden im
Modul erworben:
Fachbezogen:
Die Studierenden lernen die Möglichkeiten des Einsatzes von
ausgewählten sozialen Medien in der Sozialwirtschaft kennen.
Methodisch:
Die Studierenden sind in der Lage, Konzepte für ausgewählte
soziale Medien unter Beachtung der gewählten Zielrichtungen
(z.B. Imagepflege, Unternehmenskommunikation, Kundenbindung, Informationsaustausch etc.) zu entwickeln.
Fachübergreifend:
Die Studierenden werden in die Lage versetzt, die Möglichkeiten und Herausforderungen sozialer Medien in der Kommunikation in der Sozialwirtschaft einzuschätzen.
Lehrinhalte
Es wird zu Semesterbeginn ein inhaltlicher Schwerpunkt aus
folgenden Themenbereichen festgelegt:
• Social Media Plattformen
• Verbreitung und Grundlagen sozialer Medien
• Soziale Medien als Mittel der internen und externen (interaktiven) Unternehmenskommunikation
Lern-/Lehrformen
SU, Übung
Literaturempfehlungen
Werden im Rahmen der Veranstaltung bekanntgegeben
Art der Prüfung
LN
Zeit
während der Vorlesungszeit oder während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Prüfungsmodalitäten
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 6.8: Strafe und Haftung
Allgemeine Angaben
Modultitel
Strafe und Haftung
Modulnummer
6.8
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Loos
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Formal: Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Inhaltlich: Einordnung des Strafrechts in die gesamte Rechtsordnung; Grundkenntnisse im Recht der unerlaubten Handlungen gem. §§ 823 ff. BGB (aus Modul 2.1 Recht I)
Verwendbarkeit des Moduls
Keine direkte Beziehung zu Folgemodulen
Qualifizierungsziele
Die Studierenden sind sich des Haftungsrisikos im späteren
Beruf bewusst. Sie verstehen, dass es Haftung im strafrechtlichen und auch im zivilrechtlichen Sinne gibt. Sie können Haftungstatbestände überprüfen und Strategien zur Minimierung
des eigenen Haftungsrisikos entwickeln.
Lehrinhalte
Strafrecht: Funktionen und Grundsätze des Strafrechts; Prüfungsaufbau: Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit, Schuld;
Fahrlässigkeit und Unterlassungsdelikte; Rechtsfolgen einer
Straftat; Verlauf eines Strafverfahrens.
Zivilrecht: Grundsatz der Verschuldenshaftung im Zivilrecht;
Haftung für unerlaubte Handlungen gem. § 823 BGB; Haftung
für das Verhalten anderer; Art und Umfang des Schadensersatzes.
Lern-/Lehrformen
Seminaristischer Unterricht;
Lehrveranstaltungsbegleitendes Skript; Übungs- und Anwendungsbeispiele; Gastvorträge aus der haftungsrechtlichen Praxis; Teilnahme an öffentlichen Gerichtsverhandlungen; Besuch
einer Justizvollzugsanstalt
Literaturempfehlungen
Notwendig:
Gesetzestexte von StGB, StPO, BGB.
Empfohlen:
Roxin/Arzt/Tiedemann, Einführung in das Strafrecht und
Strafprozessrecht, 6. Aufl. 2014; Kötz/Wagner, Deliktsrecht,
13. Aufl. 2016.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
LN
Zeit
während der Vorlesungszeit oder während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Bestehen der Prüfung
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Leistungspunkten
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 6.9: Teambuilding
Allgemeine Angaben
Modultitel
Teambuilding
Modulnummer
6.9
Modulbereich
6: Vertiefende Kompetenzbereiche (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 4. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 75 CP aus dem Basisstudium
Verwendbarkeit des Moduls
Zu allen Modulen des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
fachbezogen, methodisch und fächerübergreifend:
Lehrinhalte
fachlich, methodisch, fachpraktisch, fächerübergreifend:
Die Studierenden lernen die Bedingungen kennen, die Teambuilding-Prozesse und die Dynamik in Gruppen beeinflussen,
entwickeln die eigenen Kompetenzen in der Arbeit mit Gruppen
und können sie in Bezug setzen zu den eigenen Erfahrungen in
Gruppen und Teams.
•
•
•
•
•
•
Theorien und Methoden von sozialer Gruppenarbeit, Gruppenpädagogik und Gruppendynamik
Rollen, Prozesse und Konflikte in Gruppen
Phasenmodelle in der Arbeit mit Gruppen
Leitung und Führung in Gruppen
Moderationsmethoden und Einsatz von Moderationsmedien
Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Metakommunikation
Lern-/Lehrformen
Präsentationen, praktische Übungen, Literaturrecherche, Lektüre von Fachliteratur, Erarbeitung von Thesen, Selbstreflexionsanteile, soweit wie möglich Blockveranstaltung mit gruppendynamischen Anteilen
Literaturempfehlungen
Gilsdorf, Rüdiger / Günter Kistner: Kooperative Abenteuerspiele, Bd. 1 und Bd. 2. Eine Praxishilfe für Schule, Jugendarbeit
und Erwachsenbildung. Seelze: 22. und 10. überarb. Aufl.
2015, Kallmeyer.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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König, Oliver / Karl Schattenhofer (2014): Einführung in die
Gruppendynamik. Heidelberg, 7. Aufl.: Carl Auer.
Langmaack, Barbara / Michael Braune-Krickau (2010): Wie die
Gruppe laufen lernt. Anregungen zum Planen und Leiten von
Gruppen. Ein praktisches Lehrbuch. Weinheim, 8. überarb.
Aufl.: Beltz.
Lipp, Ulrich / Hermann Will (2008): Das große Workshop-Buch.
Konzeption, Inszenierung und Moderation von Klausuren,
Besprechungen und Seminaren. Weinheim, 8. überarb. u.
erw. Aufl.: Beltz.
Wellhöfer, Peter R. (2012): Gruppendynamik und soziales Lernen. Theorie und Praxis der Arbeit mit Gruppen. Stuttgart, 4.
Aufl.: Lucius & Lucius (UTB)
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
LN
Zeit
während der Vorlesungszeit oder während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
50h (19,5h Lehrveranstaltung, 30,5h Eigenleistung)
ECTS
2
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulbereich 7: Praxissemester
Modulbereiche
4.Semester
5. Semester
6. Semester
Vertiefungsstudium
5. Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
•
•
•
•
Kommunikation
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
6. Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
•
Businessplanung
•
EDV in der Sozialwirtschaft
•
Erlebnispädagogik
•
Fachenglisch Soziales
•
Interkulturelle Kompetenz
•
Internationale Sozialwirtschaft
•
Social Media
•
Strafe und Haftung
•
Teambuilding
7. Praxissemester: Praktikum und praxisbegleitende Lehrveranstaltung
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Teilhabe und Inklusion:
•
Heilpädagogik
•
Aktuelle Fragen der Teilhabe
•
Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen
und Diensten
Lebenslauf und Jugend:
•
Lebensphase Jugend
•
Jugendarbeit
•
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
5. Sozialwirtschaftliche
Fachthemen
•
Angewandte
Sozialforschung und
Evaluation
•
Coaching
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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8. Angewandtes
Projektmanagement
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
7. Semester
10. Bachelorarbeit und Berufseinstieg
Personal und Arbeit:
•
Personalentwicklung
•
Betriebliches Sozialwesen
•
Arbeit und Arbeitsmarkt
Soziale
•
•
•
•
•
Disparitäten:
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit
Gender
•
Sem.
Modul-Nr.
Modultitel
Art der LV
5
7.2
Praxisbegleitende Lehrveranstaltung
Ü
5
7.1
Praktikum 20 Wochen
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung
der Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
Prüfung
Berichtspflicht
STA/Teilnahmepflicht
SWS
CP
5
6
24
Modul 7.1: Praktikum
Allgemeine Angaben
Modultitel
Praktikum
Modulnummer
7.1
Modulbereich
7: Praxissemester
Art der Lehrveranstaltungen
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 5. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
Keine
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 108 CP
Inhalte des Basisstudiums, sozialwirtschaftlicher Fachthemen
und vertiefender Kompetenzbereiche
Verwendbarkeit des Moduls
Der Praxisbezug ist für alle Folgemodule des Studiums verwendbar
Qualifizierungsziele
Die Studierenden gewinnen einen differenzierten Einblick in
sozialwirtschaftliche Organisationen. Sie bearbeiten Aufgaben
im Handlungsfeld Sozialwirtschaft oder in Tätigkeitsfeldern, die
für Sozialwirtinnen und Sozialwirte von den Studieninhalten her
relevant sind. Sie sind in der Lage, ein eigenständiges Projekt
zu initiieren, es unter fachlicher Anleitung durchzuführen, zu
evaluieren und zu reflektieren. Sie erarbeiten sich ein professionelles Selbstverständnis im gewählten Handlungsfeld.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Lehrinhalte
Umfassende Auseinandersetzung mit dem gewählten sozialwirtschaftlichen Tätigkeitsfeld, insbesondere der Angebote und
Arbeitsweisen, der Organisation und der eigenen beruflichen
Rolle. Kennenlernen von Handlungsweisen, Evaluations- sowie
Reflexionsinstrumenten. Aktive Mitgestaltung der fachlichen
Anleitung. Bearbeitung von Arbeitsaufträgen und eines eigenständigen Projekts.
Lern-/Lehrformen
Angeleitetes Praktikum
Literaturempfehlungen
Im Tätigkeitsfeld durch die Praxisanleitung
Art der Prüfung
Ber
Zeit
Während des Semesters
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Nachweis der Praktikumszeit
Prüfungsmodalitäten
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
20 Wochen
ECTS
24
Notengewichtung
siehe SPO
Modul 7.2: Praxissemester
Allgemeine Angaben
Modultitel
Praxisbegleitende Lehrveranstaltung
Modulnummer
7.2
Modulbereich
7: Praxissemester
Art der Lehrveranstaltungen
Ü, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 5. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
5 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Teilnahme an 7.1 und mindestens 108 CP
Inhalte des Basisstudiums, der sozialwirtschaftlichen Fachthemen und der vertiefenden Kompetenzbereiche
Verwendbarkeit des Moduls
Der Praxisbezug ist für alle Folgemodule des Studiums verwendbar.
Qualifizierungsziele
Die Studierenden übernehmen die selbständige Gestaltung des
Studiums am Lernort Praxis. Sie setzen sich mit der beruflichen
Rolle in diversen Tätigkeitsfeldern auseinander und trainieren
professionelle Handlungsweisen. Sie erarbeiten sich ein eigenständiges Projekt. Sie sind in der Lage, ihr Handeln systematisch zu reflektieren. Im Anschluss an das Praxissemester sind
sie in der Lage, ihre Projektarbeiten aus den Praxisfeldern mit
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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den fachdidaktischen als auch sozialwirtschaftlichen Inhalten
des Studiums zu verknüpfen und zu einer reflexiven Professionalität zu verbinden.
Lehrinhalte
Die Lehrveranstaltung beinhaltet die Vorbereitung, reflexive
Begleitung und abschließende Auswertung des Studiums am
Lernort Praxis. Sowohl Einzelerfahrungen als auch feld- und
themenspezifische Erfahrungen werden in Gruppenarbeiten
eingebracht und bearbeitet. Die Reflexion erfolgt aus mehrperspektivischer, sozialwirtschaftlicher Sicht im Methodenplural.
Neben klassischen Formen der Aufarbeitung und Reflexion
werden Methoden und Modelle aus den Bereichen Coaching,
Mentoring und Supervision vorgestellt. Die Studierenden erarbeiten sich sozialwirtschaftliche Themenstellungen. Sie setzen
sich intensiv mit der Konzeption, der Organisation, der Durchführung und der Evaluation von Angeboten und Leistungen
auseinander. Aus diesen Themenstellungen nehmen sie Aufgaben mit in die Praxis und entwerfen prozessorientiert Lösungen.
Lern-/Lehrformen
Übung, Einzel- und Gruppenarbeit
Literaturempfehlungen
Je nach Einsatzort und Aufgabe werden diese individuell erstellt.
Art der Prüfung
STA
Zeit
Während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Prüfungsmodalitäten
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (48,75h Lehrveranstaltung, 101,25h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
siehe SPO
Modulbereich 8: Projektmanagement
Modulbereiche
4.Semester
5. Semester
Vertiefungsstudium
5. Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
•
•
•
•
Kommunikation
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
6. Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
•
Businessplanung
•
EDV in der Sozialwirtschaft
•
Erlebnispädagogik
•
Fachenglisch Soziales
•
Interkulturelle Kompetenz
•
Internationale Sozialwirtschaft
•
Social Media
•
Strafe und Haftung
•
Teambuilding
7. Praxissemester: Praktikum und praxisbegleitende Lehrveranstaltung
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
6. Semester
Teilhabe und Inklusion:
•
Heilpädagogik
•
Aktuelle Fragen der Teilhabe
•
Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen
und Diensten
Lebenslauf und Jugend:
•
Lebensphase Jugend
•
Jugendarbeit
•
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
7. Semester
Sem.
6
Modul-Nr.
8
•
•
Disparitäten:
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit
Gender
Modultitel
Angewandtes Projektmanagement
8. Angewandtes
Projektmanagement
10. Bachelorarbeit und Berufseinstieg
Personal und Arbeit:
•
Personalentwicklung
•
Betriebliches Sozialwesen
•
Arbeit und Arbeitsmarkt
Soziale
•
•
•
5. Sozialwirtschaftliche
Fachthemen
•
Angewandte
Sozialforschung und
Evaluation
•
Coaching
•
Art der LV
Ü
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung
der Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
Prüfung
STA
SWS
4
CP
6
Modul 8: Angewandtes Projektmanagement
Allgemeine Angaben
Modultitel
Angewandtes Projektmanagement
Modulnummer
8
Modulbereich
8: Projektmanagement
Art der Lehrveranstaltungen
Ü
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Kah
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Modul 5.4: Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung oder vergleichbare Kenntnisse
Verwendbarkeit des Moduls
Keine im weiteren Studienverlauf; allerdings hohe Bedeutung
für eine spätere berufliche Praxistätigkeit, in der Projektmanagement-Kompetenzen gefragt sind.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Qualifizierungsziele
Die Studierenden eignen sich die Kompetenz an, Projekte entwerfen zu können, diese zu steuern und einer konstruktivkritischen Reflexion zu unterziehen. Sie sind in der Lage, im
Rahmen des Projekts für eine umfangreiche Praxisfragestellung
eine Lösung zu gestalten.
Im Rahmen der Projektarbeit üben die Studierenden konkrete
Planungs- und Projektsteuerungstechniken ein. Sie sind in der
Lage, Aufgabenstellungen zu erkennen, Zielgruppen zu analysieren und Planungen unter Einbeziehung unterschiedlichster
Akteure zu gestalten. Hierzu können sie Rahmenbedingungen
erkennen, Ressourcen einschätzen, Ziele abfragen, Pläne vorschlagen und Lösungen gestalten.
Die Studierenden lösen die Projektfragestellung in einem Team.
Sie intensivieren ihre Fähigkeit, im Team zusammen zu arbeiten. Als Team sind die Studierenden in der Lage, Arbeitsprozesse kooperativ auch in heterogenen Gruppen zu planen
und zu gestalten, die generierten Lösungen hinsichtlich des
erzielten Erfolgs zu bewerten und vor dem Praxispartner zu
präsentieren und zu vertreten.
Lehrinhalte
Es wird ein reales Projekt als No-Budget–Auftrag für konkrete
Anliegen unserer Praxispartner durch ein Studierenden-Team
ausgeführt (Live-Projekte).
Zunächst arbeiten sich die Studierenden in Methoden des Projektmanagement und Aspekte der gruppendynamischen Teamarbeit ein. Dabei werden Techniken und Instrumente aus unterschiedlichen Teilbereichen des Studiums der Sozialwirtschaft
einbezogen.
Zur Lösung der Projektfragestellung wird ein Projekt in geeigneter Weise strukturiert und bearbeitet, z.B. wie folgt:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Analyse der Aufgabenstellung und Zielgruppen
Klärung von Rahmenbedingungen (rechtliche, finanzielle, organisatorische etc.)
Erstellung der Projektorganisation sowie Reflexion der
eigenen Gruppenbildung und Aufgabenteilung
Unterscheidung der Planungsebenen und Planungsphasen
Erarbeitung von inhaltlichen Konzepten und Maßnahmenprogrammen
Erarbeitung des Projektstrukturplans (Zeitplan, Maßnahmen, Meilensteine, Zwischenpräsentation, Abschlusspräsentation o.ä.)
Maßnahmenausarbeitung und -umsetzung
Installieren und Erproben einer begleitenden Kontrolle
mit geeigneten Instrumenten und Verfahren der Rückkopplung
Projekt- und Ergebnisdokumentation
Die Projektergebnisse werden in einem Projektbericht dokumentiert und in Form einer Abschlusspräsentation gegenüber
dem Praxispartner vertreten.
Lern-/Lehrformen
Projekt
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Literaturempfehlungen
Bea, F. X./ Scheurer, S./ Hesselmann, S.: Projektmanagement,
Konstanz, in der aktuellen Ausgabe
Kühl, S: Projekte führen: Eine kurze organisationstheoretisch
informierte Handreichung, Wiesbaden, in der aktuellen Ausgabe
Meyer, H./ Reher, H.-J.: Projektmanagement: Von der Definition über die Projektplanung zum erfolgreichen Abschluss,
Wiesbaden, in der aktuellen Ausgabe
Patzak, Gerold/ Rattay, Günter: Projektmanagement, Wien, in
der aktuellen Ausgabe
Zielasek, Gotthold: Projektmanagement als Führungskonzept,
Berlin u.a., in der aktuellen Ausgabe
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STA
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulbereich 9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Modulbereiche
4.Semester
5. Semester
6. Semester
Vertiefungsstudium
5. Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
•
•
•
•
Kommunikation
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
6. Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
•
Businessplanung
•
EDV in der Sozialwirtschaft
•
Erlebnispädagogik
•
Fachenglisch Soziales
•
Interkulturelle Kompetenz
•
Internationale Sozialwirtschaft
•
Social Media
•
Strafe und Haftung
•
Teambuilding
7. Praxissemester: Praktikum und praxisbegleitende Lehrveranstaltung
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Teilhabe und Inklusion:
•
Heilpädagogik
•
Aktuelle Fragen der Teilhabe
•
Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen
und Diensten
Lebenslauf und Jugend:
•
Lebensphase Jugend
•
Jugendarbeit
•
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
5. Sozialwirtschaftliche
Fachthemen
•
Angewandte
Sozialforschung und
Evaluation
•
Coaching
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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8. Angewandtes
Projektmanagement
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
7. Semester
10. Bachelorarbeit und Berufseinstieg
Personal und Arbeit:
•
Personalentwicklung
•
Betriebliches Sozialwesen
•
Arbeit und Arbeitsmarkt
Soziale
•
•
•
•
•
Disparitäten:
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit
Gender
•
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung
der Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
Modul 9.1: Personal und Arbeit
Sem.
Modul-Nr.
Modultitel
Art der LV
Prüfung
SWS
CP
7
7
7
9.1.1
9.1.2
9.1.3
Personalentwicklung
Betriebliches Sozialwesen
Arbeit und Arbeitsmarkt
SU
SU
Ü
sP90
STAP
sP90
4
2
4
6
4
6
9.1
Personal und Arbeit
Allgemeine Angaben
Modultitel
Personal und Arbeit
 Personalentwicklung (Teilmodul)
Modulnummer
9.1 (9.1.1)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Haag
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnah-
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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me/Zugangsvoraussetzungen
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung mit den anderen Modulen des gleichen Schwerpunkts
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Die Studierenden lernen die theoretischen Grundlagen der Personalentwicklung und können diese fallbezogen anwenden. Sie
kennen und verstehen den rechtlichen Regelungsrahmen, der
im Rahmen der Gestaltung der Personalentwicklung zu beachten ist. Dazu gehört auch die Rolle der Mitarbeitervertretung.
Die Studierenden sind in der Lage, den Bedarf an Personalentwicklung zu bestimmen und hierfür geeignete Instrumente
auszuwählen. Sie sind mit den Möglichkeiten der Ausgestaltung
der Personalentwicklung vertraut und sind in der Lage organisations- und zielgruppenspezifische Konzepte zu entwickeln.
Die Studierenden kennen Möglichkeiten und Grenzen einer
Erfolgskontrolle der Personalentwicklung.
Methodisch:
Die Studierenden vertiefen ihre Fähigkeit, sich Wissen zu beschaffen und dieses für die Entwicklung von Konzepten zu nutzen.
Fachübergreifend:
Die Studierenden lernen zielgruppenbezogene Konzepte zu
entwickeln.
Lehrinhalte
•
•
•
•
•
Theoretische Grundlagen von Personalentwicklung und
Anwendung auf Fälle
Überblick über den relevanten rechtlichen Regelungsrahmen
Möglichkeiten der Ermittlung des Bedarfs an Personalentwicklung (z.B. Leistungsbeurteilung, Entwicklungsgespräch, Mitarbeitergespräch)
Durchführung der Personalentwicklung (Aus- und Weiterbildung, Karriere- und Laufbahnplanung, Retention
Management, Führungskräfteentwicklung, Auslandsentsendung)
Erfolgskontrolle der Personalentwicklung
Lern-/Lehrformen
Seminaristischer Unterricht, Vorträge von Praktiker/n/innen,
Übungen, Gruppenarbeit, Fallstudien.
Literaturempfehlungen
Jeweils in Auszügen:
Becker, Manfred (2013): Personalentwicklung. Bildung, Förderung und Organisationsentwicklung in Theorie und Praxis, 6.
Auflage, Schäffer-Pöschel.
Oechsler, Walter A. (2011): Personal und Arbeit. Grundlagen
des Human Resource Management und der ArbeitgeberArbeitnehmer-Beziehungen, 9. Auflage, Oldenburg.
Oechsler, Walter A. / Paul, Christoph (2015): Personal und
Arbeit. Einführung in das Personalmanagement, 10., grundlegend überarbeitete Auflage, München: Oldenburg.
Stock-Homburg, Ruth (2013): Personalmanagement: Theorien
– Konzepte – Instrumente, 3. Auflage, Springer Gabler.
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Ergänzende Literaturempfehlungen werden im Rahmen der
Veranstaltung gegeben.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Allgemeine Angaben
Modultitel
Personal und Arbeit
 Betriebliches Sozialwesen (Teilmodul)
Modulnummer
9.1 (9.1.2)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Haag
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung mit den anderen Modulen des gleichen Schwerpunkts
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Die Studierenden kennen und verstehen die zentralen Problemlagen des betrieblichen Sozialwesens aus historischer Perspektive und die gegenwärtigen Herausforderungen. Die Kontextbedingungen sowie die Beziehungen der unterschiedlichen
betrieblichen und überbetrieblichen Akteure des betrieblichen
Sozialwesens sind bekannt und können für praktisches Handeln
reflexiv genutzt werden.
Die Studierenden verstehen die Konzepte und Theorien des
betrieblichen Sozialwesens und können sie für die Konzeption
von Programmen und in der täglichen Arbeit verwenden.
Sie sind in der Lage, das betriebliche Sozialwesen von Organisationen zu analysieren und ggf. Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Methodisch:
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Durch die Erarbeitung und Gestaltung einer Lehreinheit erwerben die studierenden didaktische Erfahrungen und Kenntnisse.
Fachübergreifend:
Die Studierenden erlernen ausgewählte aktuelle Themen sowohl bezüglich des Problembewusstseins als auch bezüglich
möglicher Problemlösungsstrategien sicher bearbeiten zu können, um dieses Wissen später selbstständig in Einrichtungen
der Sozialwirtschaft einsetzen zu können.
Lehrinhalte
•
•
•
•
•
•
Alternsgerechte Betriebspolitik und lebensbegleitendes
Lernen
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Familienfreundliche Strukturen
Diversity Management
Betriebliches Wissensmanagement
Mitarbeiterbeteiligung/ Retention Management
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Übungen, Gruppenarbeit
Literaturempfehlungen
In Auszügen:
Falk, R.: Personalwirtschaft für Dienstleistungsbetriebe: Personalmanagement für Betriebe der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für Sportvereine und Sportverbände, 2004
Oechsler, Walter A. / Paul, Christoph (2015): Personal und
Arbeit. Einführung in das Personalmanagement, 10.,
grundlegend überarbeitete Auflage, München: Oldenburg.
Wirth, C. (2010): Reflexive Arbeitskräftewirtschaft. München/Mering
Ergänzende Literaturempfehlungen werden im Rahmen der
Veranstaltung gegeben.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STAP
Zeit
Während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
100h (19,5h Lehrveranstaltung, 80,5h Eigenleistung)
ECTS
4
Notengewichtung
Siehe SPO
Allgemeine Angaben
Modultitel
Personal und Arbeit
 Arbeit und Arbeitsmarkt (Teilmodul)
Modulnummer
9.1 (9.1.3)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
Ü, Wahlpflicht
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modulverantwortlich
Prof. Dr. Haag
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung mit den anderen Modulen des gleichen Schwerpunkts und zum Schwerpunkt Bildung und Jugend
Qualifizierungsziele
Die Studierenden kennen zentrale Veränderungen der Arbeit in
und jenseits der Sozialwirtschaft. Sie können diesen Wandel
aus unterschiedlichen Perspektiven analysieren und verstehen
sowie entsprechende Konsequenzen für Arbeitsmarktpolitik,
Personalwirtschaft, Arbeitsbeziehungen und die Beschäftigten
ableiten. Ferner kennen die Studierenden zentrale Entwicklungen des Arbeitsmarktes und können entsprechende zielgruppenspezifische arbeitsmarktpolitische Programme und Maßnahmen konzipieren und akquirieren.
Lehrinhalte
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Wandel der Arbeit
Gestaltung und Wirkung von Arbeit in Unternehmen
Bedeutung und Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse
Grundlagen des Arbeitsmarktes
Arbeitslosigkeit und Grundlagen der Arbeitsmarktstatistik
Arbeitsmarktinstitutionen und -organisationen
Einführung und Überblick Arbeitsmarktdienstleistungen
Konzeption und Akquise von arbeitsmarktpolitischen
Maßnahmen
Ausgewählte aktuelle Herausforderungen und weiterführende Themengebiete
Lern-/Lehrformen
Seminaristischer Unterricht, Vorträge von Praktiker/n/innen,
Übungen, Gruppenarbeit, Fallstudien.
Literaturempfehlungen
Jeweils in Auszügen:
Franz 2013: Arbeitsmarktökonomik, Springer Gabler: Berlin
Heidelberg
Oechsler, Walter A. (2011): Personal und Arbeit. Grundlagen
des Human Resource Management und der ArbeitgeberArbeitnehmer-Beziehungen, 9. Auflage, Oldenburg.
Oechsler, Walter A. / Paul, Christoph (2015): Personal und
Arbeit. Einführung in das Personalmanagement, 10., grundlegend überarbeitete Auflage, München: Oldenburg.
Ergänzende Literaturempfehlungen werden im Rahmen der
Veranstaltung gegeben.
Prüfungsmodalitäten
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modul 9.2: Teilhabe und Inklusion
Sem.
Modul-Nr.
Modultitel
Art der LV
Prüfung
SWS
CP
7
7
7
9.2.1
9.2.2
9.2.3
Heilpädagogik
Aktuelle Fragen der Teilhabe
Gestaltung und Finanzierung von
Einrichtungen und Diensten
SU
SU
Ü
STAP
STA
sP90
4
2
6
4
9.2
Teilhabe und Inklusion
4
6
Allgemeine Angaben
Modultitel
Teilhabe und Inklusion:
 Heilpädagogik (Teilmodul)
Modulnummer
9.2 (9.2.1)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Inhalte des Basisstudiums, Studium sozialwirtschaftlicher
Fachthemen und vertiefender Kompetenzbereiche; Praxisbezug
Verwendbarkeit des Moduls
Verwendbar für alle Folgemodule
Qualifizierungsziele
Die Studierenden verstehen Definitionen von Behinderung, den
Einfluss gesellschaftlicher Paradigmen im geschichtlichen Verlauf und deren Wirkung auf den pädagogischen Umgang mit
Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie gewinnen einen Überblick zum theoretischen Diskurs über Inklusion vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention. Sie erarbeiten sich
einen konsequenten Blick auf Aktivitäten in der Lebenswelt und
soziale Teilhabe von Menschen in der Gesellschaft. Sie kennen
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Grundkonzepte der Heilpädagogik und vertiefen sich in einzelne
heilpädagogische Handlungskonzepte.
Sie sind in der Lage, den Zusammenhang von Verhalten und
Verhältnissen zu verstehen und damit soziale, ökonomische,
pädagogische und gesellschaftliche Fragstellungen aus fachlicher Sicht des betroffenen Personenkreises kritisch konstruktiv
zu hinterfragen. Die Studierenden erwerben die Kompetenz,
Prozesse zu planen, zu evaluieren und auszuwerten. Diese
Prozess- und Planungskompetenz können sie abstrahieren und
auf andere Arbeitsfelder der Sozialwirtschaft übertragen.
Lehrinhalte
Ausgehend von der Gestaltung gesellschaftlicher Strukturen im
Zeichen der Inklusion beinhaltet dieses Teilmodul die Auseinandersetzung mit heilpädagogischen Konzepten der Förderung und Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen.
Die wesentlichen heilpädagogischen Grundsätze und Methoden
werden vermittelt und auf konkrete Fälle bezogen, um die Planung heilpädagogischer Prozesse aufzuzeigen. Fachpraktische
Inhalte werden vertieft, indem diagnostische Methoden erläutert, Perspektiven der Zielfindung geklärt und Interventionsmethoden vermittelt werden. Dazu werden die folgenden Themen
erarbeitet:
• Begriff Behinderung bzw. Beeinträchtigung als Besonderheit
von Körperfunktionen und Körperstrukturen in Wechselwirkung mit Umweltfaktoren,
• historische Entwicklung von Hilfeformen,
• Hilfesysteme im Lebensverlauf für bestimmte Zielgruppen,
• Bedeutung der Konzepte des Empowerment und der Alltagsorientierung,
• Heilpädagogische Förderung durch das Medium Spiel, Musik, Bewegung, Werken,
• Teilhabe im Alter.
Lern-/Lehrformen
SU, Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Präsentationen
Literaturempfehlungen
Diverse Aufsätze aus Fachzeitschriften
Biewer, Gottfried (2010): Grundlagen der Heilpädagogik und
inklusiven Pädagogik. Bad Heilbrunn, Klinkhardt
Fischer, Heidi / Renner, Michael (2015): Heilpädagogik. Heilpädagogische Handlungskonzepte in der Praxis. Freiburg,
Lambertus
Geiger, Gunter (2015): Inklusion, ein Menschenrecht, was hat
sich getan, was kann man tun? Opladen, Budrich
Greving, Heinrich / Ondracek (Hrsg.) (2013): Heilpädagogische
Konzepte und Methoden. Orientierungswissen für die Praxis.
Stuttgart, Kohlhammer
Greving, Heinrich (2014): Kompendium der Heilpädagogik.
Troisdorf, Bildungsverlag EINS
Reichert-Garschhammer Eva (2015): Inklusion und Partizipation – Vielfalt als Chance und Anspruch, Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht
Speck, Otto (2008): System Heilpädagogik, München, Reinhardt
Theunissen, Georg (2013): Empowerment und Inklusion behinderter Menschen – eine Einführung in Heilpädagogik und
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Soziale Arbeit. Freiburg, Lambertus
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STAP
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Allgemeine Angaben
Modultitel
Teilhabe und Inklusion:
 Aktuelle Fragen der Teilhabe (Teilmodul)
Modulnummer
9.2 (9.2.2)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU; Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Grundkenntnisse zu Methoden und Theorien der Sozialen Arbeit, rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen der
Sozialwirtschaft
Verwendbarkeit des Moduls
Verwendbar für alle Folgemodule des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
Die Studierenden verfügen über ein breites Spektrum an Methoden zur Bearbeitung komplexer Probleme im beruflichen
Tätigkeitsfeld mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie sehen
die Personen in ihren konkreten Lebenssituationen. Sie kennen
aktuelle Entwicklungen der Gestaltung sozialer Teilhabe und
inklusiver Sozialräume. Die Studierenden vertiefen ihre Fähigkeit zur kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Paradigmen in einem speziellen Arbeitsfeld und
deren Auswirkungen auf sozialwirtschaftliches Handeln. Ergänzend sind sie in der Lage, fachübergreifend zu denken und
Beziehungen zwischen unterschiedlichen Fachdisziplinen herzustellen. In der Zusammenschau entdecken sie Möglichkeiten für
teilhabeorientiertes interdisziplinäres Handeln in Angeboten
und Organisationen.
Lehrinhalte
Das Teilmodul ist durch die Bezugnahme auf ein konkretes
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Arbeitsfeld geprägt von der Vertiefung sozialwirtschaftlicher
Denk- und Handlungsweisen. Aktuelle Entwicklungen in den
Bereichen Wohnen, Arbeiten, Therapie und Freizeit von Menschen mit Beeinträchtigungen werden aufgezeigt. Die handlungsleitende Richtlinie bildet die UNBehindertenrechtskonvention, wonach der volle und gleichberechtigte Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten zu
fördern, zu schützen und zu gewährleisten ist. Entsprechend
werden Konzeptionen hinsichtlich der Verwirklichung gesellschaftlicher Teilhabe kritisch überprüft. Durch die gleichzeitige
Auseinandersetzung mit Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe wird eine systematische Weiterentwicklung
konzeptioneller Fähigkeiten ermöglicht und der Blick für strategische Themen geöffnet.
Lern-/Lehrformen
SU, Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit
Literaturempfehlungen
Diverse Aufsätze aus Fachzeitschriften
Theunissen, Georg (2012): Lebensweltbezogene Behindertenarbeit und Sozialraumorientierung, Freiburg, Lambertus
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STA
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
100h (19,5h Lehrveranstaltung, 80,5h Eigenleistung)
ECTS
4
Notengewichtung
Siehe SPO
Allgemeine Angaben
Modultitel
Teilhabe und Inklusion:
 Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen und Diensten (Teilmodul)
Modulnummer
9.2 (9.2.3)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
Ü, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Müller
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Verwendbarkeit des Moduls
Verwendbar für Folgemodule des Vertiefungsstudiums
Qualifizierungsziele
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, Finanzierungskonzepte der Teilhabe zu verstehen und auf seine Implikate zu überprüfen. Sie sind in der Lage, anhand ausgewählter Beispiele
Finanzierungskonzepte für Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Beeinträchtigungen zu entwerfen und konkrete Kosten- und Leistungspläne zu erstellen. Durch die Zusammenführung von Wissen und Konzepten aus unterschiedlichen Fachbereichen, zum Beispiel der pädagogischen Gestaltung, des finanzwirtschaftlichen Controllings, des Qualitätsmanagements
und des Führungsverhaltens verfügen sie über ein breites
Spektrum an Methoden zur Bearbeitung komplexer Probleme.
Sie erarbeiten sich multiperspektivisches Verstehen, interdisziplinäre Herangehensweise und fallspezifisches Lösungsverhalten
als interdisziplinäre Kompetenzen.
Lehrinhalte
Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Leitung von Wohnformen,
von Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie die Konzipierung teilhabeorientierter Angebote im Sozialraum. Als spezielle Instrumente des Managements von Einrichtungen werden
exemplarisch Programme aus den Bereichen Wohnstätten und
Werkstätten vorgestellt, so z.B.
• Modelle der Steuerung von Wohneinrichtungen,
• Steuerungskriterien in Werkstätten,
• Modelle zur Bemessung von Bedürfnislagen usw.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Gestaltung von Leistungs- und Entgeltvereinbarungen gelegt. Ergänzend wird die
Situation in Deutschland im europäischen Vergleich vorgestellt.
Lern-/Lehrformen
Übung, Gruppenarbeit
Literaturempfehlungen
Zu Beginn der Lehrveranstaltung
Schäper, Sabine: Ökonomisierung in der Behindertenhilfe, LitVerlag, Berlin, 2006
Thesing, Theodor: Betreute Wohngruppen und Wohngemeinschaften für Menschen mit geistiger Behinderung, Lambertus-Verlag, Freiburg, 2009
Theunissen, Georg / Schwalb, Helmut: Inklusion, Partizipation
und Empowerment: Best-Practice Beispiele: Wohnen-LebenArbeiten-Freizeit, Kohlhammer, Stuttgart, 2009
Windisch, Andreas: Persönliches Budget: Neue Form sozialer
Leistung in der Behindertenhilfe und Pflege. Nutzerorientierung oder Sparzwang?, AG Spak, Neu-Ulm, 2006
Wipp, Michael / Sausen, Peter / Lorscheider, Dirk: Der Regelkreis der Einsatzplanung – Dienstpläne sicher und effizient
erstellen, Vincentz Network, Hannover 2012
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
Während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 9.3: Lebenslauf und Jugend
Sem.
Modul-Nr.
Modultitel
Art der LV
Prüfung
SWS
CP
7
7
7
9.3.1
9.3.2
9.3.3
Lebensphase Jugend
Jugendarbeit
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
SU
SU
Ü
STAP
STA
STAP
4
2
4
6
4
6
9.3
Lebenslauf und Jugend
Allgemeine Angaben
Modultitel
Lebenslauf und Jugend
 Lebensphase Jugend
Modulnummer
9.3 (9.3.1)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung mit den anderen Teilmodulen des gleichen
Schwerpunktes
Qualifizierungsziele
Das Teilmodul befähigt die Studierenden, Jugend als Lebensphase mit zahlreichen entwicklungsbedingten Aufgaben
und Herausforderungen zu verstehen und in den Gesamtkontext sozialwirtschaftlichen Handelns einzuordnen.
Die Studierenden haben ein breites und integriertes Wissen
über Spezifika der Lebensphase Jugend sowie über die Herausforderungen, Risiken und Chancen, die das Jugendalter
bestimmen, und können die zugrundeliegenden theoretischen Konzepte kritisch einordnen. Sie verfügen über die
Methoden und theoretischen Grundlagen, Problemstellungen
zu Entwicklung, Sozialisation und Lebenslagen junger Menschen zu bearbeiten und können den Zusammenhang zwischen Lage, Bedürfnissen und Sichtweisen von Jugendlichen
und den zugrundeliegenden soziostrukturellen und sich
wandelnden gesellschaftlichen und politischen Bedingungen
kritisch beurteilen.
Die Studierenden können das Jugendalter als entscheidende
Phase des Lebenslaufs verstehen, Lösungsansätze erarbeiten
und diese argumentativ und wissenschaftlich fundiert vertreten. Sie können eigenständig Fragestellungen erarbeiten,
Lern- und Arbeitsprozesse für sich und andere definieren
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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und steuern und reflektierend bewerten.
Lehrinhalte
Inhalte des Teilmoduls sind u.a.
- Jugend als Statuspassage - Struktureller Wandel der
Jugendphase im Lebenslauf
- Entwicklungsaufgaben aus psychologischer und soziologischer Sicht, Identitätsentwicklung, Sozialisation,
- Ausgewählte Lebenswelten Jugendlicher
- Herausforderungen und Anforderungen im Jugendalter
- Bildungsprozesse
Gegenstand ist neben der inhaltlichen Erarbeitung das Kennenlernen und Einüben verschiedener methodischer Zugänge der Wissensaneignung.
Lern-/Lehrformen
Gruppenarbeit, Präsentation, Moderation, Diskussion,
Literaturempfehlungen
Ecarius, Jutta / Eulenbach, Marcel / Fuchs, Thorsten
/Walgenbach, Katharina (2011): Jugend und Sozialisation, Wiesbaden: Springer VS.
Groenemeyer, Axel /Hoffmann, Dagmar (Hrsg.) (2014): Jugend als soziales Problem – soziale Probleme der
Jugend? Diagnosen, Diskurse, Herausforderungen,
Weinheim und Basel: Beltz Juventa.
Hurrelmann, Klaus /Quenzel, Gudrun (2013): Lebensphase
Jugend. Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung, 12., korrigierte Auflage,
Weinheim und Basel: Beltz Juventa.
Liebsch, Katharina (2012): Jugendsoziologie: Über Adoleszente, Teenager und neue Generationen, München:
Oldenbourg.
Sandring, Sabine /Helsper, Werner /Krüger, Heinz-Hermann
(Hrsg.) (2015): Jugend. Theoriediskurse und Forschungsfelder, Wiesbaden: Springer VS.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STAP
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 91/104
Allgemeine Angaben
Modultitel
Lebenslauf und Jugend
 Jugendarbeit (Teilmodul)
Modulnummer
9.3 (9.3.2)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
2 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung mit den anderen Modulen des gleichen Schwerpunktes
Qualifizierungsziele
Die Studierenden kennen die Rahmenbedingungen, die Kennzeichen und Strukturmerkmale sowie die gesetzlichen Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit nach dem Achten Sozialgesetzbuch. Sie können den Stellenwert und die Besonderheiten
der Jugendarbeit in dem größeren Kontext der Kinder- und
Jugendhilfe und im Bezug zu den Entwicklungsaufgaben von
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Lebensphase Jugend einordnen.
Die konkreten Formen und Angebote der Jugendarbeit von der
offenen Jugendarbeit bis zur Jugendverbandsarbeit können sie
kritisch im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen analysieren
und im Anschluss daran Entwürfe für exemplarische Konzeptionen für das Arbeitsfeld entwickeln.
Lehrinhalte
Geschichte der Jugendarbeit und Entwicklung ihres Selbstverständnisses, Kennzeichen und Strukturmerkmale von Jugendarbeit, Offene Jugendarbeit, Gruppenarbeit, Jugendverbandsarbeit, geschlechtsbezogene Jugendarbeit, interkulturelle Jugendarbeit, Theorieentwicklung und Theorien der Jugendarbeit, Professionsentwicklung und professionelles Selbstverständnis
Lern-/Lehrformen
Gruppenarbeit, Präsentationen, Referate, Erarbeitung von Thesen, Literaturrecherche, Lektüre von Fachliteratur, Diskussion
thematischer Schwerpunkte
Literaturempfehlungen
Böhnisch, Lothar u. a. (Hrsg.): Handbuch Jugendverbände.
Eine Ortsbestimmung der Jugendverbandsarbeit in Analysen
und Selbstdarstellungen. Weinheim / München: Juventa 1991
Coelen, Thomas / Frank Gusinde: Was ist Jugendbildung? Positionen – Definitionen – Perspektiven. Weinheim / München:
Juventa 2011
Deinet, Ulrich / Benedikt Sturzenhecker (Hrsg.): Handbuch
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 92/104
Offene Jugendarbeit. Wiesbaden: 4. überarb. u. aktualisierte
Auflage, VS Verlag für Sozialwissenschaften 2013
Giesecke, Hermann: Die Jugendarbeit. München: Juventa 1971
Hafeneger, Benno (Hrsg.): Handbuch Außerschulische Jugendbildung. Grundlagen – Handlungsfelder - Akteure. Schwalbach
Ts.: Wochenschau 2012
Kiesel, Doron / Albert Scherr / Werner Thole (Hrsg.): Standortbestimmung Jugendarbeit. Theoretische Orientierungen und
empirische Befunde. Schwalbach Ts.: Wochenschau 1998
Lindner, Christian: Jugendarbeit. In: Hans-Uwe Otto / Hans
Thiersch (Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit. München: Reinhardt
2011, S. 669 - 675.
Müller, C. Wolfgang / Helmut Kentler / Klaus Mollenhauer /
Hermann Giesecke: Was ist Jugendarbeit? Vier Versuche zu
einer Theorie. München: Juventa 1964
Thimmel, Andreas / Yasmine Chehata (Hrsg.): Jugendarbeit in
der Migrationsgesellschaft. Praxisforschung zur Interkulturellen
Öffnung in kritisch-reflexiver Perspektive. Schwalbach Ts.: Wochenschau 2015
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STA
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
100h (19,5h Lehrveranstaltung, 80,5h Eigenleistung)
ECTS
4
Notengewichtung
Siehe SPO
Allgemeine Angaben
Modultitel
Lebenslauf und Jugend
 Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld
Jugend (Teilmodul)
Modulnummer
9.3 (9.3.3)
Modulbereich
9: Schwerpunkt (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
Ü, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 6. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung mit den anderen Modulen des gleichen Schwerpunktes und anderen Schwerpunkten
Qualifizierungsziele
Die Studierenden haben vertiefte Kenntnisse für die Arbeit in
sozialwirtschaftlichen Feldern am Beispiel der Jugendhilfe und
Jugendarbeit. Die Studierenden verfügen über ein breites und
integriertes Wissen über die Anforderungen und Fragestellungen der Jugendhilfe und der aktuellen fachlichen Entwicklungen und können diese unter Berücksichtigung sozialpolitischer
und rechtlicher Rahmenbedingungen bearbeiten.
Die Studierenden beherrschen die Bedingungen und Schritte
zur Konzept- und Projektentwicklung (Steuerungskompetenz,
Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Präsentationskompetenz, Verhandlungskompetenz) in der Jugendhilfe und können
diese umsetzen und kritisch bewerten. Sie kennen Finanzierungsmöglichkeiten im Bereich der Jugendhilfe als die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen und können
diese konzeptionell umsetzen.
Sie beherrschen es, Ziele für Lern- und Arbeitsprozesse zu definieren, in Teams zu erarbeiten und zu reflektieren, die Ergebnisse zu präsentieren, zu diskutieren und aus fachlicher Perspektive zu vertreten.
Lehrinhalte
Im Teilmodul werden Inhalte und zentrale Anforderungen im
Arbeitsfeld Jugendhilfe und Jugendarbeit bearbeitet. Das Teilmodul ist geprägt von einer umfassenden Berücksichtigung
zentraler Fähigkeiten zur Projektentwicklung in der Jugendhilfe
und ihrer exemplarischen Umsetzung:
• Konzeptionen, Strategien und Finanzierung zur Schaffung und Gestaltung von Jugendhilfe-Einrichtungen
• Kalkulation und Kostenrechnung
• Bewertung von Ausschreibungen
• Finanzierung, Fundraising und organisatorischen Rahmenbedingungen
• Vernetzung und Kooperationen
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Präsentation, Gruppenarbeit
Literaturempfehlungen
Wird in den Lehrveranstaltungen bekannt gegeben
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STAP
Zeit
Während des Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 9.4: Soziale Disparitäten
Sem.
Modul-Nr.
Modultitel
Art der LV
Prüfung
SWS
CP
7
7
9.4.1
9.4.2
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle
Soziale Arbeit
Gender
SU
SU
sP90
STAP
4
3
6
5
Ü
STAP
3
5
7
9.4
9.4.3
Soziale Disparitäten
Allgemeine Angaben
Modultitel
Soziale Disparitäten:
 Soziale Ausgrenzung und Inklusion (Teilmodul)
Modulnummer
9.4 (9.4.1)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
4 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung zu den anderen Modulen des Schwerpunktes
Qualifizierungsziele
Fachbezogen und fächerübergreifend:
Lehrinhalte
fachlich, fachpraktisch und fächerübergreifend:
Die Studierenden werden befähigt Ursachen und Formen von
Armut, sozialer Ungleichheit und von sozialen Ausgrenzungsprozessen zu erkennen, kritisch zu reflektieren sowie Strategien
und Möglichkeiten zur Förderung von Inklusion zu entwickeln.
Kennen gelernt haben sie dabei entsprechende Konzeptionen
von Organisationen der Sozialwirtschaft, die Förderung von
Empowermentprozessen sowie Selbsthilfestrategien von Betroffenen.
•
•
•
•
Theorien von Inklusion und Exklusion sowie von sozialen Ausschließungsprozessen,
Soziale Ungleichheiten und Chancengerechtigkeit,
Armutsforschung, neue Armut (insbesondere Armut
von Kindern, Jugendlichen und Altersarmut),
Sozialhilfe- und Antidiskriminierungsgesetzgebung.
Einbeziehung der Handlungslogiken und Konzeptionen der
Arbeitsfelder:
Allgemeine Sozialberatung, Schuldner/innen-Beratung, Gemeinwesenarbeit, Quartiersmanagement, Jugendsozialarbeit, …
Lern-/Lehrformen
Gruppenarbeit, Präsentationen, Referate, Literaturrecherche,
Lektüre von Fachliteratur, Erarbeitung von Thesen, Arbeitsauf-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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träge, Diskussion thematischer Schwerpunkte
Literaturempfehlungen
Huster, Ernst-Ulrich / Jürgen Boeckh / Hildegard MoggeGrotjahn (Hrsg.) (2008): Handbuch Armut und soziale Ausgrenzung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Kessl, Fabian / Melanie Plößer (Hrsg.) (2010): Differenzierung,
Normalisierung, Andersheit. Soziale Arbeit als Arbeit mit den
Anderen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Hosemann, Wilfried / Brigitte Trippmacher (Hrsg.) (2003): Soziale Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Baltmannsweiler:
Schneider Verlag Hohengehren.
Castel, Robert / Klaus Dörre (Hrsg.) (2009): Prekarität, Abstieg,
Ausgrenzung. Die soziale Frage am Beginn des 21. Jahrhunderts. Frankfurt am Main: Campus.
Sozialwissenschaftliche Fachzeitschriften
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
sP90
Zeit
während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
150h (39h Lehrveranstaltung, 111h Eigenleistung)
ECTS
6
Notengewichtung
Siehe SPO
Allgemeine Angaben
Modultitel
Soziale Disparitäten:
 Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit (Teilmodul)
Modulnummer
9.4 (9.4.2)
Modulbereich
9: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
SU, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Nick
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
3 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung mit den anderen Modulen des Schwerpunktes
Qualifizierungsziele
Fachbezogen und fächerübergreifend:
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Die Studierenden kennen die verschiedenen Ursachen und
Hintergründe von Migration. Sie haben einen Überblick über
den aktuellen Stand der Migrationsforschung und die gesellschaftlichen Entwicklungen im Kontext der Globalisierung. Die
unterschiedlichen Erklärungsansätze kultureller Differenz können sie in Bezug setzen zu Ansätzen zur Vermeidung von Diskriminierung und Ausschließung in den Handlungsfeldern der
Sozialwirtschaft.
Fachlich und fächerübergreifend:
Lehrinhalte
•
•
•
•
•
•
•
•
Theorien kultureller Differenz (Rassismus- und Antisemitismustheorien, Cultural Studies, Postkolonialismus,
Intersektionalität, …),
Globalisierung,
Aktueller Stand der Migrationsforschung,
Internationales Recht, Gesetzgebung in den Bereichen
des Ausländer- und Asylrechts,
Vermeidung von Diskriminierung und Ausschließung,
Migrationspädagogik,
Interkulturelle Öffnung von Institutionen,
….
Einbeziehung der Handlungslogiken und Konzeptionen der
Arbeitsfelder:
Einrichtung der interkulturellen Sozialen Arbeit (Haus International,…) Migrationsbeauftragte der Kommunen und
Landkreise, Integrationsbeauftragte für kommunale Integrationskonzepte, Jugendmigrationsdienste, ….
Lern-/Lehrformen
Gruppenarbeit, Präsentationen, Referate, Literaturrecherche,
Lektüre von Fachliteratur, Erarbeitung von Thesen, Arbeitsaufträge, Diskussion thematischer Schwerpunkte
Literaturempfehlungen
Hamburger, Franz (2012): Abschied von der interkulturellen
Pädagogik. Plädoyer für einen Wandel sozialpädagogischer
Konzepte. Weinheim/München, 2. Aufl.: Beltz / Juventa.
Nick, Peter (2003): Ohne Angst verschieden sein. Differenzerfahrungen und Identitätskonstruktionen in der multikulturellen Gesellschaft. Frankfurt am Main: Campus.
Treibel, Annette (2011): Migration in modernen Gesellschaften.
Soziologische Folgen von Einwanderung, Gastarbeit und
Flucht. Weinheim / München, 5. Aufl.: Juventa.
Mecheril, Paul u. a. (2010): Migrationspädagogik. Weinheim /
Basel: Beltz.
Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft (2006). Sonderheft
8 der neuen praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik. Lahnstein: neue praxis.
Sozialwissenschaftliche Fachzeitschriften
Thimmel, Andreas / Yasmine Chehata (Hrsg.) (2015): Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft. Praxisforschung zur Interkulturellen Öffnung in kritisch-reflexiver Perspektive.
Schwalbach / Ts.: Wochenschau.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STAP
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
125h (29,25h Lehrveranstaltung, 95,75h Eigenleistung)
ECTS
5
Notengewichtung
Siehe SPO
Allgemeine Angaben
Modultitel
Soziale Disparitäten
 Gender (Teilmodul)
Modulnummer
9.4 (9.4.3)
Modulbereich
9.4: Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Art der Lehrveranstaltungen
Ü, Wahlpflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studienganges Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
1 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
3 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Alle 90 CP aus dem Basisstudium, insgesamt mindestens 108
CP
Verwendbarkeit des Moduls
Verschränkung mit den anderen Teilmodulen des Moduls und
Modulbereich 9
Qualifizierungsziele
Die Studierenden haben ein vertieftes Verständnis über die
verschiedenen Kontexte der aktuellen Genderdiskurse und
können diese als Querschnittsthema der Sozialwirtschaft erfassen. Das Wissen um die Funktionsweise von Geschlecht können
sie als relevante Kompetenz der Arbeit in Organisationen und
Unternehmen verstehen und anwenden. Sie beherrschen die
Auseinandersetzung mit „Geschlecht“ als sozialer Kategorie und
sie können Prozesse des Doing-Gender und die Verfestigung
von Geschlechterverhältnissen analysieren. Den Anspruch von
Gender Mainstreaming können sie auf die Arbeitsfelder der
Sozialwirtschaft transferieren.
Lehrinhalte
Die Studierenden lernen das Thema Gender als Gegenstand
der Sozialwirtschaft exemplarisch zu bearbeiten. Relevante
Themen sind dabei die Bearbeitung von grundlegenden Konzepten der Geschlechterforschung bzw. Gender Studies wie
z.B. Doing Gender, das Konzept der hegemonialen Männlichkeit, Geschlechtsidentitäten. Behandelt wird Geschlecht in
Handlungsfeldern der Sozialwirtschaft, Gender Mainstreaming,
Gender und Führung in der Sozialwirtschaft.
Die Studierenden arbeiten verantwortlich in Teams, so erlernen
und verstärken die Studierenden ihre Kompetenz, sich in heterogenen Kontexten zu bewegen. Sie können die fachliche Entwicklung anderer anleiten und ihr erworbenes Wissen nicht nur
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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präsentieren, sondern fachspezifische Diskussionen führen und
ihre Ergebnisse vertreten.
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Übungen, Gruppenarbeit, Erkundungen, Präsentationen
Literaturempfehlungen
Becker, Ruth / Beate Kortendiek (Hrsg.) (2010): Handbuch
Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden,
Empirie. Wiesbaden, 3. erw. u. durchges. Aufl.: Verlag für
Sozialwissenschaften.
Frey, Regine (2015): Gleichstellung als Führungsaufgabe. Eine
Expertise für das Programm rückenwind, Agentur für Gleichstellung im ESF (Hrsg.) im Auftrag des Bundesministeriums
für Arbeit und Soziales, Berlin.
Mogge-Grotjahn, Hildegard (2004): Gender, Sex und Gender
Studies. Eine Einführung. Freiburg i. Br.: Lambertus.
Müller, Ursula (2014): Frauen in Führungspositionen der Sozialwirtschaft. Eine Untersuchung zu förderlichen Maßnahmen
und entscheidenden Faktoren im Berufsverlauf für den Aufstieg in Spitzenpositionen, Augsburg: Rainer Hampp Verlag.
Sabla, Kim-Patrick; Plößer, Melanie (Hrsg.) (2013): Gendertheorien und Theorien Sozialer Arbeit. Bezüge, Lücken und Herausforderungen. Opladen: Barbara Budrich.
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
STAP
Zeit
Während der Prüfungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
125h (29,25h Lehrveranstaltung, 95,75h Eigenleistung)
ECTS
5
Notengewichtung
Siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modulbereich 10: Bachelorarbeit
Modulbereiche
4.Semester
Vertiefungsstudium
5. Sozialwirtschaftliche Fachthemen I bis VI
•
•
•
•
Kommunikation
Personalwirtschaft und Führung
Finanzierung
Organisation, Projektmanagement und Qualitätsentwicklung
7. Praxissemester: Praktikum und praxisbegleitende Lehrveranstaltung
5. Semester
6. Semester
6. Vertiefende Kompetenzbereiche
(Wahlpflichtmodul)
•
Businessplanung
•
EDV in der Sozialwirtschaft
•
Erlebnispädagogik
•
Fachenglisch Soziales
•
Interkulturelle Kompetenz
•
Internationale Sozialwirtschaft
•
Social Media
•
Strafe und Haftung
•
Teambuilding
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Teilhabe und Inklusion:
•
Heilpädagogik
•
Aktuelle Fragen der Teilhabe
•
Gestaltung und Finanzierung von Einrichtungen
und Diensten
Lebenslauf und Jugend:
•
Lebensphase Jugend
•
Jugendarbeit
•
Konzeption, Gestaltung und Finanzierung im Arbeitsfeld Jugend
7. Semester
9. Schwerpunkte (Wahlpflichtmodul)
Sem.
7
7
7
Modul-Nr.
10.1
10.2
10.3
•
•
Disparitäten:
Soziale Ausgrenzung und Inklusion
Interkulturalität und interkulturelle Soziale Arbeit
Gender
Modultitel
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung der
Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
8. Angewandtes
Projektmanagement
10. Bachelorarbeit und Berufseinstieg
Personal und Arbeit:
•
Personalentwicklung
•
Betriebliches Sozialwesen
•
Arbeit und Arbeitsmarkt
Soziale
•
•
•
5. Sozialwirtschaftliche
Fachthemen
•
Angewandte
Sozialforschung und
Evaluation
•
Coaching
•
Art der LV
Bachelorarbeit
Wissenschaftliche Unterstützung
der Bachelorarbeit
Berufseinstiegsseminar
Prüfung
SU/Ü
BA
Präs
SU/Ü
Präs/STA
SWS
CP
1
12
1
1
1
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modul 10.1: Bachelorarbeit
Allgemeine Angaben
Modultitel
Bachelorarbeit
Modulnummer
10.1
Modulbereich
10: Bachelorarbeit
Art der Lehrveranstaltungen
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
2 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
keine
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 150 CP, davon 30 aus dem Praxissemester
Verwendbarkeit des Moduls
Die Bachelorarbeit stellt einen Einstieg in das selbständige anwendungsorientierte wissenschaftliche Arbeiten dar und bildet
somit die Grundlage für weiterführende Masterstudiengänge.
Qualifizierungsziele
Die Studierenden bearbeiten eine selbst gewählte Fragestellung
aus dem Feld der Sozialwirtschaft. Dem Aufbau des Studiengangs entsprechend beziehen sie bei Bedarf unterschiedliche
Fachdisziplinen in ihre Analyse ein. Sie sind in der Lage, praxisbezogene Forschung durchzuführen und diese auf angemessene Weise zu veröffentlichen.
Lehrinhalte
Abhängig von der Wahl des Themas
Lern-/Lehrformen
Selbststudium
Literaturempfehlungen
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
BA
Zeit
Innerhalb der gem. SPO BA SW festgelegten Bearbeitungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
300h Eigenleistung
ECTS
12
Notengewichtung
siehe SPO
Modul 10.2: Wissenschaftliche Unterstützung der Bachelorarbeit
Allgemeine Angaben
Modultitel
Wissenschaftliche Unterstützung der Bachelorarbeit
Modulnummer
10.2
Modulbereich
10: Bachelorarbeit
Art der Lehrveranstaltungen
SU/Ü, Pflicht
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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Modulverantwortlich
Prof. Dr. Pfeil
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
2 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
1 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 150 CP, davon 30 aus dem praktischen Studiensemester
Verwendbarkeit des Moduls
Begleitung der Bachelorarbeit (Modul 10.1)
Qualifizierungsziele
Die Studierenden können eine wissenschaftliche Arbeit anfertigen und diese vor Publikum präsentieren. Sie können die Bearbeitung eines längeren Textes planen, Literatur recherchieren
und kleinere Forschungsentwürfe eigenständig umsetzen. Sie
kennen den Kodex wissenschaftlichen Arbeitens und handeln
im ethischen Bewusstsein um den Umgang mit geistigem Eigentum.
Die Studierenden können sich auch fachlich und methodisch
begründet mit den Arbeiten anderer Studierender auseinandersetzen, diese beurteilen und diskursiv Lösungsvorschläge erarbeiten.
Lehrinhalte
Die Lehrinhalte beziehen sich auf das selbständige Anfertigen
einer wissenschaftlichen Arbeit, u.a.
Themenfindung, Zielsetzung und Forschungsfrage
- Literaturrecherche
- Umgang mit wissenschaftlicher Literatur
- Erstellung eines Exposés
- Präsentation
- Umgang mit geistigem Eigentum/Vermeidung von Plagiaten
- Zeitplanung
Lern-/Lehrformen
Vortrag, Präsentation, Diskussion
Literaturempfehlungen
Eco, Umberto (2010): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit
in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Heidelberg: Müller; 13. Auflage (ital. Erstveröffentlichung 1977)
Krajewski, Markus (2015): Lesen Schreiben Denken: Zur wissenschaftlichen Abschlussarbeit in 7 Schritten, 2. durchgesehene Auflage, Köln u.a.: Böhlau-Verlag /UTB
Kruse, Otto (2007): Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne
Schreibblockaden durchs Studium, 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Frankfurt/New York: Campus Verlag.
Kruse, Otto (2010): Lesen und Schreiben. Der richtige Umgang
mit Texten im Studium. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Peters, Jan Hendrik / Dörfler, Tobias (2015): Abschlussarbeiten
in der Psychologie und den Sozialwissenschaften - Schreiben
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
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und Gestalten, Hallbergmoos: Pearson..
Theisen, Manuel René (2011): Wissenschaftliches Arbeiten, 15.
Auflage. München: Vahlen
Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten und Handreichung
für Bachelorarbeiten der Fakultät Soziales und Gesundheit
(Stand 2015).
Prüfungsmodalitäten
Art der Prüfung
Präs
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
25h (9,75h Lehrveranstaltung, 15,25h Eigenleistung)
ECTS
1
Notengewichtung
siehe SPO
Modul 10.3: Berufseinstiegsseminar
Allgemeine Angaben
Modultitel
Berufseinstiegsseminar
Modulnummer
10.3
Modulbereich
10: Bachelorarbeit
Art der Lehrveranstaltungen
SU/Ü, Pflicht
Modulverantwortlich
Prof. Dr. Cornelia Haag
Angaben zur Lokalisierung
Studienrichtung/Teilnehmerkreis
Studierende des Studiengangs Sozialwirtschaft
Niveaustufe und Lage im Studienplan
Vertiefungsstudium 7. Semester
Häufigkeit des Angebots des Moduls
2 x pro Jahr
Dauer des Moduls
1 Semester
Präsenzlehre
1 SWS
Modulfunktionen und Schnittstellenbeschreibung
Voraussetzung für die Teilnahme/Zugangsvoraussetzungen
Mindestens 150 CP, davon 30 aus dem praktischen Studiensemester
Verwendbarkeit des Moduls
Vorbereitung auf den Berufseinstieg
Qualifizierungsziele
Fachbezogen:
Die Studierenden kennen die Möglichkeiten des Einstiegs bei
unterschiedlichen Anstellungsträgern, Organisationen und Unternehmen.
Methodisch:
Die Studierenden sind in der Lage, sich auf den Bewerbungsprozess vorzubereiten und sich die dafür relevanten Informationen zu beschaffen.
Fächerübergreifend:
Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, die Fächer-
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 103/104
vielfalt des Studiums der Sozialwirtschaft angemessen zu
präsentieren und als Vorteil für konkrete Arbeitsstellen
herauszuarbeiten.
Schlüsselqualifikationen:
Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, sich auf dem
Arbeitsmarkt zu orientieren.
Lehrinhalte
•
•
•
•
•
•
Vorgehen bei der Stellensuche
Arbeitsplätze in der Sozialwirtschaft
Bewerbungswege & Erstellung der Bewerbungsunterlagen
Überblick Personalauswahlverfahren aus Bewerbersicht
Social Media Recruiting
Entgeltfindung und Gehaltsniveau in der Sozialwirtschaft
Lern-/Lehrformen
Seminaristischer Unterricht, Übungen, Gruppenarbeit.
Literaturempfehlungen
Werden im Rahmen der Veranstaltung gegeben.
Art der Prüfung
Präs/STA
Zeit
während der Vorlesungszeit
Voraussetzung für die Vergabe von
Leistungspunkten
Bestehen der Prüfung
Prüfungsmodalitäten
Aufwand und Wertigkeit
Arbeitsaufwand
25h (9,75h Lehrveranstaltung, 15,25h Eigenleistung)
ECTS
1
Notengewichtung
siehe SPO
Modulhandbuch »Sozialwirtschaft« B.A. (Stand: 30.11.2016)
Seite 104/104
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