02 |13 - CUBE Magazin

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CUBE
Das Magazin für Architektur,
modernes Wohnen und
Lebensart für Essen und das
westliche Ruhrgebiet
02 |13
ARCHITEKTUR Modern, ästhetisch, harmonisch – Eine Stadtvilla in Essen-Bredeney
Interview Freiräume für Menschen – Ein Gespräch mit den Landschaftsarchitektinnen Christine Wolf und Rebekka Junge
Garten und Landschaft Industriekultur und Natur pur – Der Landschaftspark Duisburg-Nord
Kunst und Kultur Robert Long – Rhine Driftwood Line
bulthaup
Grenzenlose gestalterische Freiheit zieht mit der bulthaup b3 in den
Lebensraum ein. Jede Planung fasziniert mit einer Vielzahl an Lösungen
bei größtmöglicher Reduktion in der Gestaltung. Das Spektrum umfasst massive
wie filigrane Formen und schwebende Elemente, so verschmelzen Küche und
Wohnbereich zu einer Einheit.
bulthaup am saalbau
Huyssenallee 52-56 45128 Essen Tel. 0201 713806 www.diekueche-bulthaup.de
Inhalt
Eine bunte Gemeinschaft Der Abriss der
katholischen Pfarrkirche Heilig Blut an der Hagenstraße in Dinslaken war ein einschneidendes
Erlebnis für die Gemeinde. Doch mit dem Neubau
einer 4-gruppigen Kindertagesstätte mit Pfarrzentrum zog wieder Leben ein und die Kirchengemeinde bleibt am Standort präsent. Seite 11
Liebe Leserin, lieber Leser,
„Architektur leben“ lautet das Motto des diesjährigen Tages der Architektur von der Architektenkammer NRW. Am 29. und 30. Juni geben
Architekten und Bauherren wieder Einblicke in
Geschäfts- und Privathäuser, die normaler Weise
nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Ein
Termin, den sich Architekturfans und Bauinteressenten schon einmal im Kalender notieren sollten.
Dass moderne Architektur im Ruhrgebiet lebt,
zeigt auch diese Ausgabe von CUBE: Von der ästhetischen Stadtvilla über das Einfamilienhaus mit
Wohlfühlfaktor bis hin zu neuen Wohn- und Arbeitsquartieren. Im Frühling lohnt auch der Blick
nach Draußen: Wie sieht zeitgemäße Freiraumplanung aus? Wie harmonisieren Industriekultur
und Natur im Landschaftspark Duisburg-Nord?
Erleben Sie Architektur, modernes Wohnen und
Lebensart mit CUBE – am besten vier Mal im Jahr.
Viel Vergnügen beim Lesen der aktuellen
Ausgabe wünscht Ihnen
Einfach mehr Lebensqualität Sonnenseite,
ein weiter Blick ins Freie und eine ungetrübte
Sicht auf schöne Sonnenuntergänge – das Grundstück, das die Architekten von Tor5 an den jetzigen Eigentümer vermittelt hatten, besitzt fast
alles, was sich Bauherrn wünschen. Und so wurde
auch nicht lange gefackelt und ein Auftrag an die
Architekten erteilt. Seite 14
4
Modern, ästhetisch, harmonisch – Eine Stadtvilla in Essen-Bredeney
8
Spektakulär einfach – Emil Schumacher Museum Hagen
11
Eine bunte Gemeinschaft – Neues Leben in Kita und Pfarrzentrum Heilig Blut
14
Einfach mehr Lebensqualität – Traumgrundstück für ein modernes Einfamilienhaus
17
Der Name ist nicht Programm – Farbenfrohes Ambiente im Hotel ”The Grey“
20
Kochen als Erlebnis – Inszenierung von Markenwelten
23
Architektur leben! – Der „Tag der Architektur“ im Ruhrgebiet
37
Industriekultur und Natur pur – Der Landschaftspark Duisburg-Nord
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Interview – Ein Gespräch mit Christine Wolf und Rebekka Junge
43
Landmarke mit Aussicht! – Das Tetraeder in Bottrop
44
Architekturfotografie – Hans-Georg Esch
50
Kathedrale der Industrie – Der Gasometer: Oberhausens Wahrzeichen
52
Kreativ-Quartiere im Ruhrgebiet – Die Scheidt‘schen Hallen
54
Filetstück mit Charme – Scheidt‘schen Hallen: Umbau der „Alten Direction“
66
RHINE DRIFTWOOD LINE – Robert Long
74
Impressum
Ihre CUBE-Readaktion
3
Architektur
Modern, ästhetisch, harmonisch
Eine Stadtvilla in Essen-Bredeney
Räumliche Qualität, skulpturale Anmutung,
Präzision, Konsequenz in der Materialwahl und
Liebe zum Detail – diese Punkte machen für
Architekt Tobias Klodt gelungene Architektur
aus. In Essen-Bredeney, realisierte der junge Architekt eine moderne Stadtvilla von hoher ästhetischer Qualität, die wie ein Maßanzug auf die
Bedürfnisse ihrer Bewohner zugeschnitten ist.
Ein harmonisches Zusammenspiel aus wertigen
Materialien und ruhiger Ästhetik.
Zwei Generationen leben und arbeiten in dem
2012 fertig gestellten Gebäude, das sich selbstbewusst in die bestehende städtebauliche Struktur
einfügt. Die Bauherren wünschten sich ein Zuhause, das - ähnlich einer Eigentumswohnung
- alle dem eigentlichen Wohnen zugeordneten
Funktionen auf einer Etage bündelt. Im Erdgeschoss befinden sich Entrée, Haustechnik, Büro
und Einliegerwohnung, während die Bibliothek
mit Kamin und Gästezimmer im Dachgeschoss
angeordnet sind. Die Formensprache des gesamten Hauses ist dabei konsequent modern – ganz
im Gegensatz zum Altbau, den die Bauherren
bislang bewohnten. Dort beeindruckten hohe
4
Fotos: www.diephotodesigner.de
Architektur
Stuckdecken. Im Neubau fasziniert die Reduktion. Nichts ist beliebig, nichts bloßes Schmuckwerk. Stattdessen dominieren Minimalismus
und Monochromie. Die Kubatur des Gebäudes
ist klar und geometrisch, wirkt auf den ersten
Blick fast streng. Anthrazit changierender Basalt
(geflammt und gebürstet) dominiert die Fassade
im Erdgeschoss und taucht auch an der Garage,
an Stützmauern und Beeteinfassungen wieder
auf. Der darüber liegende weiße Putzkörper hebt
sich optisch vom dunklen, steinernen Sockel ab
und betont das Gebäudevolumen horizontal. In-
teressant sind die Details: Attiken in Stein und
Putz ohne Überstände und innenentwässernde
Fensterbänke verbinden Funktion und Gestalt
optimal.
Im spannungsvollen Kontrast zur strengen
Kubatur des Gebäudekörpers steht die körnig
samtige Haptik der im Innenraum verarbeiteten
Materialien. Innenwände und Decken sind in
tuchmattem, weißem Kalkputz ausgeführt. Die
Böden sind aus weiß geöltem und gebürstetem
Eichenparkett. Im Erdgeschoss und in den Bä5
architektur
dern wurden Steinböden von „térramica“ aus
Essen verlegt. Minimalismus und Detailgenauigkeit setzen sich von außen nach innen fort. Die
durchgängig weißen Wände ohne Sockel- und
Fußleisten und der naht- und fugenlos verlegte
Bodenbelag vermitteln den Eindruck fließender
Räume. Ein konsequentes Bild, zu dem auch die
raumhohen Türen, Schattenfugen anstelle von
Abdeck- und Sockelleisten, indirekt eingesetztes
Licht und verdeckt liegende Zu- und Abluftauslässe sowie die vom Architekten entworfenen
Einbaumöbel passen. Zur Großzügigkeit der
Räume tragen die Einbeziehung des Außenraumes über Langfenster im Überformat und
schwellenlose Übergänge bei. Im gesamten
Gebäude finden sich keine Stürze und Wandvorsprünge – Innen- und Außenraum gehen
in sanftem Fluss ineinander über. Dazu trägt
auch der schöne Kamin der „Keramischen Werkstätten Gudrun Quincke“ auf der Terrasse des
zweiten Obergeschosses bei.
Dem Bauvorhaben stellten Architekt und Bauherren eine Projektstudie voran, die Energieund Stoffströme im Umfeld von Wohnbauten
untersuchte. Im Ergebnis wurden bisher meist
ungenutzte Wärme- und Abwärmequellen in das
energetische Konzept integriert, zum Beispiel die
in der Fortluft der kontrollierten Wohnraumlüftung enthaltene Restwärme oder die Nutzung
6
der Abwärme des Autos durch die Positionierung der Wärmepumpe in der Garage. „Es ist
ein Haus entstanden, das nachhaltig ist, ohne
diesen Anspruch auf solarthermische Anlagen
zu reduzieren. Die gibt es zwar auch, sie sind
aber in ein Gesamtkonzept aus Dämmstandards
auf Passivhausniveau, einer hoch effizienten Lüftungsanlage und einer Heizungs- und Warmwasserbereitung, die sich auf die Nutzung von
Umweltenergie und die Rückgewinnung von
Wärme stützt, eingebunden“, so Tobias Klodt.
[email protected]
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Öffentliche Bauten
Spektakulär einfach
Emil Schumacher Museum Hagen
Die Stadt Hagen widmete dem Lebenswerk ihres
Ehrenbürgers Emil Schumacher (1912-1999), der
zu den bedeutendsten Vertretern expressiver Malerei der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählt,
ein eigenes Museum. Lindemann Architekten aus
Mannheim haben den schlichten, von Glas ummantelten Kubus entworfen, der sich respektvoll
in die umgebende Bebauung einfügt – und ganz
ohne spektakuläre Effekthascherei überzeugt.
„Wir haben uns von zeitgenössischer Museumsarchitektur inspirieren lassen und diese weiterentwickelt“, beschreibt Marek Lindemann seinen
Entwurf. Denn das Prinzip zerbrechliche Hülle,
harter Kern haben auch schon Peter Zumthor
beim Kunsthaus in Bregenz oder Hascher und
Jehle beim neuen Kunstmuseum Stuttgart angewandt. Doch anders als in Bregenz oder Stuttgart trifft in Hagen der Blick ungehindert auf
den Betonkern: „Das Emil Schumacher Museum
zeigt sich so auf den ersten Blick als offen für alle,
entrückt die Kunst nicht, sondern macht sie zum
Bestandteil des öffentlichen Raumes und Lebens“,
erklärt Don Lindemann. Der Neubau stellt damit
eine neue Art der Museumstypologie in Deutsch8
Fotos: Werner J. Hannappel
Öffentliche Bauten
land dar. Die Ausstellungsräume befinden sich
in der scheinbar schwebenden Ausstellungsbox
aus weißem Stahlbeton (White Cube). Bei Dunkelheit werden die schlichten Sichtbetonwände
in wechselnden Farben angestrahlt, so dass der
Kubus von innen heraus aufglüht. Grazil umhüllt die seilgespannte Glasfassade das Innere.
Zurückhaltend, maßvoll, unpathetisch wirkt das
Museum – aber längst nicht langweilig. Die große
Treppe, die sich an der Hofseite vom Erdgeschoss
bis zum zweiten Obergeschoss erstreckt und das
hohe, weite Foyer mit einer Art eingestelltem Baldachin setzen eindrucksvolle Akzente.
Auch umwelttechnologisch betrachtet ist das
Gebäude auf dem aktuellsten Stand. Eine Geothermie-Anlage sorgt für ein stabiles Klima in
den Ausstellungsräumen und Depots. Die zwei-
schalige Architektur ermöglicht einen geringen
Einsatz nicht regenerativer Energien, denn sie
übernimmt einen Großteil von Kühlung und Beheizung. Die Stromversorgung wird mit einer
in die Gebäudehülle integrierten Solaranlage
gewährleistet. Spektakulär einfach.
www.lindemannarchitekten.de
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Architektur
Eine bunte Gemeinschaft
Fotos: Roland Borgmann
Neues Leben in Kita und Pfarrzentrum Heilig Blut
Der Abriss der katholischen Pfarrkirche Heilig
Blut an der Hagenstraße in Dinslaken war ein
einschneidendes Erlebnis für die Gemeinde. Doch
mit dem Neubau einer 4-gruppigen Kindertagesstätte mit Pfarrzentrum zog wieder Leben ein
und die Kirchengemeinde bleibt am Standort
präsent. Dem Architekturbüro Burhoff und Burhoff ist ein Entwurf gelungen, der beide Funktionsbereiche harmonisch vereint.
Mit dem L-förmigen Gebäude, das im nördlichen Teil des Grundstücks liegt und Kindergarten und Pfarrsaal beherbergt, überzeugte das Architekturbüro im Wettbewerb die 6-köpfige Jury
einstimmig. Im kürzeren Schenkel befindet sich
der 150 m 2 große Pfarrsaal. Er schiebt sich aus
der Flucht des Kindergartens, markiert damit
den gemeinsamen Eingangsbereich und bildet
einen räumlichen Abschluss der Freibereiche am
Übergang zur angrenzenden Wohnbebauung.
Der längere Gebäudeschenkel bietet 750 m2 Platz
zum Spielen, Schlafen und Essen für insgesamt
vier Kindergartengruppen mit maximal je 25 Kindern. Die Gruppenräume sind konsequent nach
Süden ausgerichtet und die 1.200 m 2 große
Freispiel­fläche ist dem Gebäude vorgelagert. Der
Kinder­garten ist so konzipiert, dass die Gruppeneinheiten in der Fassade und im Grundriss
klar ablesbar sind. Die Gruppenräume mit umlaufenden Oberlichtfenstern haben eine höhere
lichte Raumhöhe gegenüber den übrigen Räumen
und sind leicht aus der roten Klinker-Fassadenflucht herausgeschoben. Sie wirken wie eigenständige, durch Zwischentrakte miteinander
verbundene Quader. Davor befinden sich kleine
Terrassen. Leuchtendes Pink, kräftiges Orange
oder saftiges Grün – jeder Gruppe ordneten die
Architekten eine prägnante Farbe zu, was den
11
Architektur
Kindern die Orientierung erleichtert. Diese Leitfarben wiederholen sich in der Möblierung, den
Waschräumen und Garderobenbereichen. Eine
Küche, ein Schlafraum und Kuschelecken in
jeder Gruppe gehören ebenfalls dazu.
Langweilige lange Flure? Die findet man hier
nicht. Den Flurbereich zonieren und rhythmisieren die schräg gestellten Wände der Abstellräume. Großzügige Oberlichtkränze in den Garderobenbereichen unterstützen diesen Rhythmus
und bringen viel Tageslicht in die Mittelzonen.
12
Pfarrzentrum und Kita sind autark, aber dennoch verzahnbar. So kann der Mehrzweckraum
der Kita bei Bedarf von der Kirche mitgenutzt
werden, in den Räumlichkeiten des Pfarrzentrums können auch Kita- und Elternversammlungen stattfinden. So sollen die Kinder die
Kirche von Anfang an als eine Gemeinschaft
wahrnehmen.
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DAS GOLD DER MEISENBURG
Meisenburgstr. 266 · 45219 Essen-Kettwig · Tel 02054 9388650 · www.brauksiepe-goldschmiedemanufaktur.de
Architektur
Einfach mehr Lebensqualität Traumgrundstück für ein modernes Einfamilienhaus Fotos: Michael Godehardt
Sonnenseite, ein weiter Blick ins Freie und eine
ungetrübte Sicht auf schöne Sonnenuntergänge –
das Grundstück, das die Architekten von Tor5 an
den jetzigen Eigentümer vermittelt hatten, besitzt
fast alles, was sich Bauherrn wünschen. Und so
wurde auch nicht lange gefackelt, sondern das
Grundstück schnell gekauft und unmittelbar
danach ein entsprechender Auftrag an die Architekten erteilt.
Entstehen sollte ein Haus, das viel Platz für vier
Personen und den jeweiligen Hobbys bietet.
Darüber hinaus wünschte sich der Bauherr eine
energetisch sinnvolle und ökonomisch tragbare
Bauweise. Architektonische Vorgaben oder Vorstellungen gab es keine, es sollte einfach ein Haus
mit jeder Menge Wohlfühlpotenzial werden.
Da sich die Bauherren im März 2010 für das
Grundstück entschieden hatten und der Einzug
im April 2011 stattfinden sollte, hatten die Architekten ein sportliches Timing vor sich, so dass sie
gleich mit den ersten Entwürfen begannen. Diese
hatten noch – gemäß des Kundenwunsches – ein
Satteldach, welches dem Gebäude jedoch einen
14
recht biederen Ausdruck verlieh. Kein Wunder
also, dass die erste Skizze des letztlich realisierten
Entwurfes die Käufer überzeugte und sie Abstand
von ihrer ursprünglichen Vorstellung nahmen.
Das gesamte Haus, das eine Nutz- und Wohnfläche von insgesamt 270 m2 umfasst, ist einzig
aus der Grundstückslage entwickelt, so dass alle
Zimmer einen freien Blick ins Ruhrtal bis nach
Hattingen bieten. Der Garten befindet sich im
Südwesten und liegt eine Ebene über der Straße
und der großen Garage im Untergeschoss. Die
Wohnetage schließt sich gleich an den Garten an,
Architektur
während sich im Obergeschoss mit den Schlafzimmern die privaten Räumlichkeiten befinden.
Den Wünschen nach einem energetischen Haus
entsprechend handelt es sich bei dem Kubus um
ein Effizienzhaus 55 mit hochgedämmter Putzfassade, Dreischeibenverglasung in speziellen
Schüco-Profilen, einem wärmegedämmten Untergeschoss und massiver Bauweise in Ziegeln und
Beton. Die Lüftungsanlage mit Leitungsverlegung
befindet sich in den Betondecken, Wärme- und
Feuchterückgewinnung erfolgt mittels Rotationswärmetauscher. Geheizt und gekühlt wird
über Wärmepumpe und Fußbodenheizung,
die in den kalten Wintermonaten durch einen
Kaminofen unterstützt wird. Ein automatisierter Sonnenschutz sorgt in der heißen Jahreszeit
für angenehme Kühle im Inneren des Gebäudes.
Zusätzlich ist das Dach begrünt. Im Innenbereich wählten Architekten und Bauherren für
den Wohnbereich Parkett in Eiche geweißt und
für den Flur Zementfliesen. Alle Wände sind glatt
gespachtelt und lediglich gestrichen.
Das gebaute Ergebnis ist das Produkt der vorhandenen Rahmenbedingungen. Es handelt sich
hierbei also um einen Ansatz, der sich sehr auf das
Entwickeln von Innen nach Außen konzentriert
hat. Auf diese Weise ist ein fast überraschend
harmonischer Baukörper entstanden, der auf
kostträchtige Bauteile, wie zum Beispiel aufwändige Fensteranlagen, Vor- und Rücksprünge
oder Sonderformen verzichten kann. Nach zwei
Jahren in den eigenen vier Wänden zeigen sich
die Bauherren nach wie vor von ihrem Eigenheim
begeistert. „Nach Hause kommen ist für uns wie
in Urlaub zu fahren“, so der Eigentümer. „Denn
mit unserem neuen Haus ist eine nicht erwartete
Verbesserung der Lebensqualität eingetreten, die
wir jeden Tag aufs Neue genießen.“
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15
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INNENArchitektur
Der Name ist nicht Programm
Farbenfrohes Ambiente im neuen Hotel ”The Grey“
Fotos: Olivier Pol Michel (OPM Fotografie)
Mitten im Zentrum von Dortmund sollte aus
einem alten Hotelgebäude ein neues Hotel mit
Wiedererkennungswert und individuellem Ambiente entstehen: The Grey. Um dieses Projekt zu
realisieren, wurde das Büro Eben architektur
ins Boot geholt, das neben der Gestaltung der
Zimmer, Flure und des Erdgeschosses auch für
die Entwürfe und Fertigstellung der passenden
Möbel verantwortlich war.
Zum Zeitpunkt der Beauftragung waren die
Bäder des schon länger leer stehenden Hotels
bereits weitest gehend fertig gestellt und auch
der Bodenbelag mit beigefarbenen Fliesen in
den Zimmern war größtenteils verlegt. Diese
Vorgaben griffen die Architekten gestalterisch
auf, indem sie zum Beispiel die Farbe Beige des
Bodens auch im Erdgeschoss fortsetzten und an
sämtlichen Innenwänden des Hotels als Wand­
farbe wiederholten, was eine behagliche und
warme Atmosphäre entstehen ließ.
Auch die Raumaufteilung, die viele Zimmer mit
unterschiedlichen Raumgrößen und Zuschnitten
hervorbrachte, lag bereits fest. Um selbst die sehr
kleinen Zimmer nicht zu voll gestellt wirken zu
lassen, musste eine geschickte Möblierung her.
Eine entsprechende Lösung fanden die Architek-
ten in der Kombination von kantigen Elementen
wie Bett, Schrank und Kofferablage mit runden,
beweglichen Möbeln. Daher wurden sämt­liche
17
INNENArchitektur
Einrichtungsgegenstände wie Nacht- und Couchtische, Minibar, Schreibtisch, Sessel und Stehleuchten in runder Form ausgeführt und ein cleveres System von Zylindern in unterschied­licher
Höhe und Durchmessern entwickelt, welches eine
flexible und doch homogene Gestaltung der unterschiedlichen Zimmerarten zuließ.
Eine besondere Herausforderung hatten die Architekten bei der Gestaltung des Erdgeschosses
zu meistern, da hier eine geringe Deckenhöhe
zu den Vorgaben gehörte. Um dem Raum seine
Gedrungenheit zu nehmen und aufzulockern,
18
entschied man sich bei diesen Räumlichkeiten
ebenfalls für das Kombinationskonzept aus runden und eckigen Formen. Zugleich bilden auch
hier die Möbel in unterschiedlichen Grautönen
mit markanten Einschnitten und Akzenten in
Rot-, Orange- und Rosatönen einen harmonischen Kontrast zur beigefarbenen Wand- und
Bodengestaltung.
Mit dem Ziel, im Frühstücksraum eine ausreichende Anzahl an Sitzplätzen mit viel Freiraum zu schaffen, dabei aber die straßenseitigen
Außen­wände mit den großen Fensteröffnungen
freizuhalten, wurde eine Sitzlandschaft in der
Raummitte entworfen. Mit dem Rücken versetzt angeordnete Halbkreise scheinen auf einfachste Art Platz zu sparen. Speziell angefertigte
Decken­leuchten greifen das Kreisthema wieder
auf und tragen so zum harmonischen Ambiente
bei. Ein weiterer Hingucker im Frühstücksraum
sind die großformatigen, leicht verfremdeten
Dortmund-Aufnahmen, die gemeinsam mit der
Designerin Alexandra Wagner (RAUM Mannheim) entstanden sind und einen unmittelbaren
Bezug zur Stadt herstellen.
www.eben-architektur.de
www.occhio.de
Lichtland GmbH
Burggrafenstraße 16, 45139 Essen
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Öffnungszeiten: Mo nach Terminvereinbarung
Di – Fr 10 –18 Uhr, Sa 10 –14 Uhr
InnenArchitektur
Kochen als Erlebnis
Fotos: BSH / VON M
Inszenierung von Markenwelten
Die Firma BSH Bosch und Siemens Hausg­eräte
GmbH beauftragte die Architekten VON M, für
ihre Vertriebszentren in Hamburg und Essen
Trainings- und Tagungscenter für Fachhändler zu konzipieren. In den neuen, jeweils rund
1.000 m2 großen Räumlichkeiten finden Produktund Verkaufstrainings für Kunden der Marken
Bosch, Siemens und Neff statt.
Orientiert an diesen unterschiedlichen Markenwelten wurden drei autarke, differenziert
gestaltete Schulungsbereiche mit voll ausgestatteten Küchen und Präsentationsflächen
für Einzelgeräte entwickelt. Im Zentrum der
Trainingscenter befindet sich der den eigentlichen Markenwelten vorgelagerte, gemeinsame
Kommunikationsbereich in Form einer langen
Tafel, an der nach den Schulungen gemeinsam
gespeist und ausgiebig geredet werden kann.
Ein Vortragsraum für bis zu 70 Personen, der
in der Nähe des Eingangsbereichs liegt, kann
dem Kommunikationsbereich für größere Veranstaltungen zugeschaltet werden.
Die Räume der drei Markenwelten lassen sich
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mit Hilfe von großflächigen Falt-Schiebewänden
zum Essbereich hin öffnen oder schließen, so
dass je nach Trainingssituation und Kunde die
Aufmerksamkeit zielgenau auf die entsprechende Marke gelenkt werden kann, während
die beiden anderen ausgeblendet werden. Die
vielfältig miteinander kombinierbaren Markenwelten und Kommunikationsbereiche schaffen
großzügige Raumbeziehungen und ermöglichen
eine maximale Flexibilität für unterschiedliche
Trainings- und Kundenveranstaltungen.
InnenArchitektur
Entsprechend dem Wunsch des Bauherrn, die
emotionalen Werte der Marken verstärkt zu inszenieren, wurden in den edel und freundlich
gestalteten Räumen nur ausgewählte, hochwertige Materialien verwendet, die dem Anspruch
der BSH an Qualität und Innovation gerecht
werden. In enger Abstimmung mit den jeweiligen Marken wurden für die einzelnen Bereiche Bosch, Siemens und Neff unterschiedliche
Materialkonzepte entwickelt, die die jeweilige
Markenphilosophie unterstreichen und stärken.
Die allgemeinen, übergeordneten Bereiche wurden bewusst neutral gestaltet, um nicht mit den
Markenwelten in Konkurrenz zu treten, sondern
sie räumlich und atmosphärisch zu ergänzen.
Lasierte Holzoberflächen als warme, natürliche Materialien mit hoher haptischer Qualität
wurden mit eher kühlen, technisch anmutenden Edelstahlflächen und glatten, hochwertig
lackierten Elementen kombiniert und mittels
präziser Details zueinander gefügt. Verdeckte
Beschläge und technische Komponenten sorgen
trotz der hohen Installationsdichte für eine angenehme und ruhige Atmosphäre in den Trainingsbereichen, die damit das Erlebnis Kochen
in den Mittelpunkt jeder Veranstaltung stellen.
www.vonm.de
21
© Reiner Leuchter
© Janosch Gruschczyk
Architektur
Früher Hüttenwerk heute Landschaftsbauwerk: Der
Angerpark in Duisburg von Danielzik+Leuchter
Landschaftsarchitekten.
Minimalistische Ästhetik am Phoenixsee in Dortmund vom Büro Kirschnick Architektur BDA.
Architektur leben!
Der „Tag der Architektur“ im Ruhrgebiet
Urbanes Wohnen in Essen mit Conciergeservice,
dafür steht „Pier 78“ von Koschany & Zimmer
Architekten. Der viergeschossige, U-för­m ige
Komplex mit zwei eingestellten Punkthäusern
umschließt den begrünten Innenhof in direkter
Nachbarschaft zur Wasserpromenade. Wohnen
© Tomas Riehle
„Architektur leben!“ – Unter diesem Motto steht der „Tag der Architektur“ 2013 am
29. und 30. Juni in Nordrhein-Westfalen. Genau 437 neue Wohn- und Geschäftshäuser,
Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und
Parks werden in 153 Städten und Gemeinden
NRWs für Besucher geöffnet sein. Auch im
Ruhrgebiet empfangen zahlreiche Architekten,
Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und
Stadtplaner gemeinsam mit ihren Bauherren
Architekturfreunde und Bauinteressierte zu
Besichtigungen. Rund 40.000 Architekturfans
machten sich im vergangenen Jahr in ganz NRW
auf, um Bauwerke und Objekte zu besichtigen,
die normaler Weise nicht für Interessierte offen stehen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder
zahlreiche spannende Objekte im Ruhrgebiet
zu sehen.
Anspruchsvolle Ziegelarchitektur bietet das Wohnquartier im KfW-55-Standard in Duisburg von
Druschke und Grosser Architektur.
am Wasser ist auch das Thema am Phoenixsee
in Dortmund. Hier hat kirschnick architektur BDA ein Wohnhaus von minimalistischer
Ästhetik erschaffen, das bereits bei der ersten
Architektenmesse für die Wohnbebauung am
Phoenixsee prämiert worden war.
Ein ungewöhnlicher Blickfang sind die Mehr23
© Patrick Janßen
© Joachim Fuchs
Architektur
Die streng geometrische äußere Form des Drei­
familienhauses on den Hütténes GmbH Architekten in Mülheim an der Ruhr wird durch Einschnitte
gegliedert.
Eine offene Wohnform mit Galerie und großen Glasflächen wünschten sich die Bauherren dieses
modernen Zweifamilienhauses in Oberhausen vom Architektbüro Joachim Fuchs.
Gelungenen Strukturwandel kann man beim
Besuch des Angerparks in Duisburg erleben.
Zwischen Rhein und Angerbach, gewachsenen
Wohnquartieren und neuen Gewerbestandorten entstand der 14 ha große Landschaftspark.
Auf dem ehemaligen Gelände der Metallhütte
MHD wurden die gebrochenen Rückstände des
Hüttenwerks zu einem Landschaftsbauwerk
modelliert, gedichtet und begrünt. Ein rund 3
km langes Wegesystem umschließt den Fuß der
Anhöhe und steigt bis zum Gipfelplateau, wo
2012 die begehbare Stahlskulptur Tiger & Turtle von Ulrich Genth und Heike Mutter errichtet
wurde.
24
© Adrian Schmidt
familienhäuser im Quartier Johanneskirchgarten Essen von Architekt Michel Raimo Famu­
licki. Sie sind geprägt von Veranden, umrahmt
durch haushohe Holzvorhänge, die einladende,
fast poetische Räume entstehen lassen. Interessant ist sicherlich auch die Besichtigung der
ersten Klimaschutzsiedlung Essens auf der Dilldorfer Höhe mit zwei Passivhäusern und 12 Gebäuden im KfW-Effizienzhaus-55-Standard,
entworfen von Druschke und Grosser Architektur. Von Hütténes GmbH Architekten stammt
der Entwurf für ein Dreifamilienhaus in Mülheim an der Ruhr. Die streng geometrische Form
wird durch funktionale und farblich gegliederte Einschnitte gegliedert.
Von haushohen Holzvorhängen umrahmte Veranden prägen die Mehrfamilienhäuser im Quartier
Johanniskirchgärten in Essen von Architekt Michel Raimo Famulicki für Vivawest Wohnen GmbH.
Der Tag der Architektur ist nicht nur etwas fürs
Auge, er ist auch eine hervorragende Gelengenheit, um mit Bauherren und Architekten und
Architektinnen ins Gespräch zu kommen. Wie
kann ich mit kleinen Umbaumaßnahmen große Raumwirkungen erzielen? Wie kann ich mein
geerbtes Wohnhaus modernisieren? Was muss
ich tun, um mein Haus energetisch auf einen
zukunftsfähigen Stand zu bringen?
Die Architektenkammer NRW stellt ab Mitte
Mai alle Bauten und Objekte zum „Tag der Architektur 2013“ in einer Broschüre vor, die dann
kostenlos erhältlich ist.
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durchgehend von 8:00 bis 18:00 Uhr und immer
gen zu uns - ein schönes Gefühl und eben eine
ken, die uns ebenso weiter empfehlen wie viele
für Wünsche ebenso offen wie für Kritik! Wir bil-
Frage des Vertrauens!
Mitarbeiter der in Essen ansässigen, großen Ar-
den uns regelmäßig weiter, beraten Sie gern auch
beitgeber. Gleiches gilt für Kunden, die mit uns
bei Fragen nach Architekten, Sachverständigen
PS: Ach ja, Vertrauen macht kreativ und be-
gesucht, unser „anderes Makeln“ erlebt haben
oder empfehlenswerten Handwerkern, mit denen
fruchtet (siehe z.B. oben): Die Idee mit dem
und uns ebenso weiter empfehlen wie unsere
wir gute Erfahrungen gemacht haben. Nur eines
„möblierten“ Schlüssel kommt von unserer
zufriedenen Verkäufer.
tun wir so gut wie nie: Wir akquirieren nicht
Werbeagentur; auch eine auf Vertrauen basie-
aktiv, d.h. wir reagieren nicht auf Privatanzeigen,
rende Partnerschaft! KuKen Sie doch mal unter
Auch wir tun umgekehrt eine Menge, um dieses
werfen keine „Suchbriefe“ in Ihren Postkasten,
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Vertrauen durch Verlässlichkeit zu stärken. In
kommen mit neutralen Fahrzeugen zu Besich-
drei Läden / Büros sind wir täglich für unsere
tigungen und errichten keine Verkaufsgalgen in
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Extravagante Neubau-Villen in Werden
Auf einem schön gelegenen, nach Süd-Westen
orientierten Grundstück mit ca. 2.450 m2 Gesamtfläche werden in diesem Jahr von dem
renommierten Bauträger Kölbl Kruse vier freistehende Einfamilienhäuser in individueller
Architekturplanung errichtet. Mit einer exponierten Lage an einer nur mit wenigen Einfamilienhäusern bebauten und in einer Sackgasse
endenden Privatstraße, bietet jedes der Grundstücke einen weiten Blick in eine grüne, mit Feld,
Wald und Wiese an Ferienstimmung erinnernde Umgebung auf der Grenze zwischen Werden
und Heidhausen. Trotz dieser Landschaftsidylle
sind die Wege bis ins Werdener Zentrum und
zu den Dingen, die den Alltag unkompliziert
machen, kurz. Das gilt für die Erreichbarkeit
von Kindergarten, Grundschule, öffentliche Verkehrsmittel ebenso wie für kleinere Einkäufe
oder einen Restaurant-Besuch. Insoweit bietet
dieser Wohnstandort so etwas wie eine gelungene
Symbiose von städtischer Alltagspraktikabilität
und Landleben-Gefühl.
Die 225 m2 Wohnflächen verteilen sich auf zwei
Geschosse und eine Penthouse-Ebene. Die
Ausstattung ist durchgehend hochwertig und
umfasst unter anderem Erdwärmeheizung als
Fußbodenheizung mit Einzelraum-Thermostaten, Parkett, Aluminiumfenster, elektrische
Rollläden beziehungsweise elektrische Raffrollos,
zwei exklusive Bäder mit Design-Objekten und
-Armaturen, Doppelwaschtisch und bodengleicher Dusche. Außergewöhnlich dimensionierte
Fensterflächen und eine breite, filigrane Treppe,
die die Geschosse miteinander verbindet, unter-
streichen die Transparenz der Gebäude. Eine
große Süd-West-Gartenterrasse sowie eine zweite
Terrasse vor dem Küchen-/Essbereich mit Treppe zur unteren Gartenebene bieten jede Menge
Platz, um schöne Sonnenstunden zu genießen.
Die einzelnen Grundstücksgrößen bewegen
sich zwischen 582 bis 681 m2, wobei die genauen
Grundstücksgrößen nach Abschluss der Planung
noch etwas variieren können.
www.kuk-immo.de
27
Immobilien
Auf sieben Geschossen verteilt bieten 14.500 m² Raum für flexible Bürolösungen.
Jede Menge Platz für neue Büros Immobiliengruppe vertraut dem Standort Essen Unter der Dachmarke Europa-Center entwickelt
die in Hamburg ansässige Immobiliengruppe
bundesweit Immobilien für Nutzer, die Wert
auf Effizienz und eine exzellente, moderne Ausstattung ihrer Räume legen. So werden in den
Europa-Center Immobilien vor allem klassischmoderne Architektur, hoher Komfort und außergewöhnliche Funktionalität zusammengeführt.
und einer Dachterrasse zum Verweilen begann
im Herbst 2011. Anschließend lief die Realisierung auf Hochtouren, so dass im Oktober 2012
bereits Richtfest gefeiert werden konnte. Das
moderne „grüne Gebäude“, das nach neuestem
Zertifizierungsstandard entwickelt wurde, umfasst auf einer Grundstücksfläche von 3.360 m2
eine Bruttogeschossfläche von rund 14.500 m2.
Das Bauvorhaben wurde ohne Vorvermietung
realisiert, da die Immobiliengruppe dem Potential des Standorts in Essen vertraut. „Essen besticht durch eine herausragende wirtschaftliche
Dynamik. Das Bruttoinlandsprodukt und die
Bruttowertschöpfung steigen im zweistelligen
Prozentbereich, was Essen im Vergleich mit den
zehn größten Städten in Deutschland zum Gewinner macht und auch die Zahl der Erwerbstätigen in Essen deutlich anwachsen lässt“, erklärt
Dr. Gregor Brendel, Vorstandvorsitzender der
Europa-Center AG, die Entscheidung, einen spekulativen Bau in der Kulturstadt 2010 zu wagen.
In Essen sind gleich zwei Gebäude der Immobiliengruppe zu finden. Als markantes Gebäude
am Eingang zum Krupp‘schen Gürtel besonders
verkehrsgünstig gelegen, fungiert das EuropaCenter Friedrichstraße. Dieses Bürogebäude in
unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum
Hauptbahnhof bietet Qualität für hohe Ansprüche. Die Fertigstellung bei einem Bauvolumen von
ca. 26.500 m2 erfolgte 2003/2004. Zu den Unternehmen, die das Gebäude zu ihrem Firmensitz
gemacht haben, gehören unter anderem Barmer
GEK, Chemtrade Aglobis GmbH und FOM Fachhochschule für Ökonomie & Management.
Die Planung des zweiten Gebäudes des EuropaCenter Kruppstraße mit zahlreichen Fenstern
28
Fotos: Europa-Center AG
Gläsern und repräsentativ: Der Eingang des
Europa-Centers Friedrichstraße.
Im gesamten Gebäude entsteht dank der Bauteiltemperierung ein natürlicher Wärmeaustausch
zwischen Betondecke und Raum, wodurch ein
Immobilien
Dank optimaler Lage ein begehrter Firmenstandort in Essen.
Abwechslungsreiche Fassade: Das Europa-Center Kruppstraße.
angenehmes, gleichmäßiges Raumklima erreicht
wird. Zugleich werden für die Kommunikationssysteme durch Hohlraumböden in den Büroräumen und die Möglichkeit eines Glasfaser- und
Breitbandanschlusses optimale infrastrukturelle
Bedingungen geboten.
„Das Gebäude wurde von unseren hausinternen
Architekten entworfen und bietet flexible Ausbaumöglichkeiten, sehr hohe Flächeneffizienz,
hohe Dämmstandards, intelligente Gebäudetechnik und einen angenehmen niedrigen Ressourcenverbrauch“, so Dr. Gregor Brendel. Eine
Vorzertifizierung des Gebäudes entsprechend der
DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges
Bauen e.V.) mit dem Prädikat Silber ist bereits
erfolgt.
Neben diversen Ausstattungsmöglichkeiten auf
sieben Etagen überzeugt das Gebäude durch
größtmögliche Flexibilität für seine zukünftigen Mieter. Selbst Haus-in-Haus-Lösungen sind
mieterspezifisch umsetzbar. Eine repräsentative
Eingangshalle und hauseigene Parkplätze für
etwa 90 Stellplätze sind vorhanden – ebenso
wie zwei großzügige Außenterrassen im fünften
Obergeschoss mit Blick auf die Essener Skyline,
die zusammen mit den offen gestalteten, attraktiven Innenhöfen dazu einladen, die Mittagspause
gleich vor Ort zu verbringen.
Ausstattungsmöglichkeiten der flexiblen, lichtdurchfluteten Büroflächen
Der Charakter des Gebäudes ist vor allem durch
klare Strukturen, mit großzügigen Glas- und
hellen Fassadenelementen geprägt. Lichtdurchflutete Büros bieten ein Höchstmaß an Arbeitskomfort.
Die Mietflächen des neuen Gebäudes können
ab dem dritten Quartal 2013 bezogen werden.
Ein weiteres Projekt entsteht auf dem Eckgrundstück Friedrichstraße/Kruppstraße.
www.europa-center.de
29
Immobilien
Wie eine grüne Insel liegt das Grundstück im Herzen von Schonnebeck.
Familienfreundliche, moderne Raumkonzepte bieten die Haustypen „Family“ in Schonnebeck.
Leben auf der grünen Insel
Neue Adresse in Essen Schonnebeck
Weite Felder, saftige grüne Wiesen und Schatten
spendende Wälder – so viel Natur findet man
nicht nur im Essener Süden. Auch im Norden rund um Schonnebeck - dominiert das frische
Grün die Umgebung. Hier baut die Eckehard
Adams Wohnungsbau GmbH 53 neue Häuser
auf Grundstücken zwischen 227 und 837 m2 Größe. „Wir schaffen eine neue kleine Adresse mit
Haustypen, die sich bereits in Essen-Heisingen
größter Beliebtheit erfreut haben“, berichtet Geschäftsführer Wolfgang Morgenroth.
Die „grüne Insel“ im Stadtteil Schonnebeck
wurde von der Stadt Essen zum Verkauf ausgeschrieben und sei bei Investoren sehr begehrt
gewesen, so Morgenroth. Mit solider, umweltund familienfreundlicher Architektur und einem
gelungenen Erschließungskonzept konnte das
Wohnungsbauunternehmen die Stadt überzeugen
und erhielt den Zuschlag. Geplant sind 52 Doppelhaushälften des Typs „Eichwald“ und „Family“
und ein freistehendes Einfamilienhaus „Harmonie“, mit Wohnflächen von 124 bis 163 m2. „In
Schonnebeck planen wir teilweise ohne Keller,
um die Kosten entsprechend niedriger zu halten,“
30
Doppelhäuser Typ „Eichwald“.
so Morgenroth. In Sachen Komfort und Umweltfreundlichkeit stünden die 52 Doppelhäuser und
das freistehende Einfamilienhaus an der Portendieckstraße den Vorbildern im Essener Süden
in nichts nach: familienfreundliche moderne
Raumkonzepte, hochwertige Bauausführung,
KfW-Energieeffizienzhaus 70 (EnEV 2009) Standard, Fußbodenheizung und Warmwasserversorgung über umweltfreundliche Erdwärme mit
Solewärmepumpentechnik, Echtholztreppen mit
Edelstahlgeländer gehören dazu.
Visualisierungen: Eckehard Adams Wohnungsbau
Die „grüne Insel“ bietet mit viel Platz zum Spielen
und Entdecken insbesondere für Familien besonderen Wohnkomfort. „Zusätzlich baut und finanziert die Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH
auf dem angrenzenden städtischen Grundstück
einen wunderschönen Kinderspielplatz unter
altem Baumbestand und richtet die historische
Straße Garnbleiche wieder her“, berichtet Morgenroth. Zur Erschließung des neuen Wohnviertels legt das Wohnungsbauunternehmen noch
eine neue Straße an: „Bislang hat diese Straße
noch keinen Namen, aber sie wird auf jeden Fall
der Öffentlichkeit übergeben werden.“
Nachdem das letzte von 93 Einfamilienhäusern
in Heisingen im März abgegeben wurde, ist die
„grüne Insel“ aktuell das größte Projekt des Essener Wohnungsbauunternehmens. Davon, dass es
auch ein erfolgreiches wird, ist die Geschäftsführung überzeugt: „Schonnebeck ist ein Standort
mit Qualität. Naturnah und dennoch mitten im
Leben“, so Morgenroth.
www.adams-immobilien.de
500 m2 Inspiration
Im Pederzani Badkontor Essen
finden Sie Anregendes,
Ausgefallenes und Exklusives.
„be yourself“ by Alape
Neue Raumperspektiven durch modulare
Waschplatzlösungen. Entdecken Sie die neue
Schnittstelle zwischen Wohn- und Baderlebnis!
75 Jahre Sanitär-Kompetenz, Großhandel und Inspirationsquelle
für Badliebhaber. Das Pederzani Badkontor Essen ist eine der
Top-Adressen für Ihr Traumbad – empfohlen vom AD Magazin.
Pederzani Sanitär GmbH · In der Hagenbeck 37 · 45143 Essen
Telefon: 02 01/8 62 18-0 · www.pederzani.de
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Immobilien
Quartier der Generationen
Neubauprojekt in Essen-Freisenbruch
Visualisierungen: Achim Kläser / planlos Büro für visuelle Kommunikation
Das Mehrgenerationenwohnprojekt der Allbau
AG in der Märkischen Straße in Essen Freisenbruch nimmt Formen an. Im April hatte Essens
größter Wohnungsanbieter zum Richtfest für das
14 Millionen Euro teure Neubauprojekt geladen.
Im Januar 2014 sollen die ersten Mieter einziehen
können.
63 Mietwohnungen in acht Mehrfamilienhäusern
mit 63 Parkplätzen (davon 57 Tiefgaragenplätze)
entstehen im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprozesses Freisenbruch. Die 2–5-Raumwohnungen sind 62 bis 165 m2 groß, modern ausgestattet
und haben zeitgemäße Grundrisse. „Variable
Wohnungsangebote, bis in die Tiefgarage fahrende Aufzüge in fast allen Häusern und barrierearme Grundrisse und Wohnungsausstattungen
bieten absolute Flexibilität für Mieter und Mieterinnen und sind Grundlage unseres Projektes mit
dem Ziel, an diesem Standort nachhaltig MehrGenerationen-Wohnen anzubieten“, berichtet
Pressesprecher Dieter Remy.
Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über
Terrassenflächen mit Gartenenteil, die stufenlos
32
zu erreichen sein werden. Den Mietern im Obergeschoss bietet sich vom großzügigen Balkon aus
ein schöner Ausblick auf das neue Wohnquartier.
Besonders weiträumig sind die sechs PenthouseWohnungen mit bis zu 165 m2 Wohnfläche und
einer bis zu 46 m2 großen Dachterrasse. „Jeder
Wohnung wird im Kellergeschoss ein Abstell-
raum und ein Tiefgaragenstellplatz - außer Märkische Straße 33 und 41 – zuge­ordnet. In den Untergeschossen stehen großzügige Wasch- und
Trockenräume zur Verfügung, “ so Remy. Die
Nachfrage nach Wohnungen im neuen Quartier
sei schon im Vorfeld recht hoch. Dazu trägt nach
Auffassung der Allbau AG auch die hochwertige
Immobilien
Ausstattung bei – geflieste Böden in Küche und
Bad, Parkett in Wohnzimmer und Diele und attraktive Badezimmer mit Dusche und Wanne.
Auch in Sachen Ökologie ist das Neubauprojekt
in die Zukunft gedacht:„Das von uns verfolgte
ökologische Konzept ist nicht nur für den Klimaschutz gut, sondern kommt auch den zukünftigen
Mietern und Mieterinnen bei den Energiekosten
entgegen,“ erklärt Dirk Miklikowski, Vorstand
der Allbau AG. „Die auch architektonisch anspruchsvollen Immobilien werden nach Energieeffizienz-Standard KfW 70 errichtet. Gute
Wärme­dämmung und eine moderne, sparsame Gas­brennwertheizung und solarunterstützter Warmwasserbereitung sorgen für niedrige
Heizkosten. Eine zentrale Abluftanlage sorgt
stets für ein gutes Raumklima.“
Eine Bereicherung für das Stadtteilentwicklungsprojekt ist sicherlich auch der Erhalt und Ausbau
der Kita „Kleine Füße“ zu einem Familienzentrum, das vom Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten e.V. betrieben
wird.
www.allbau.de
33
© Klaiber
Garten und Landschaft
© Klaiber
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Urlaubsdomizil Terrasse oder Balkon
34
Für noch mehr Urlaubsstimmung hält das Markisen Stein-Team neben Sonnenschutz auch eine
große Auswahl an Gartenmöbeln bereit. Strandkörbe und Leuchtmöbel ergänzen das Programm.
„Wir sind der richtige Partner, wenn es um Terrasseneinrichtungen geht“, ist sich Andreas Stein
sicher und die Zufriedenheit der Kunden gibt
ihm Recht. Umfassende Beratung erhält man bei
einem Besuch der Ausstellungsräume in Dorsten
oder im Shop auf der Rüttenscheider Str. 135 in
Essen.
www.markisen-stein.de
© Solpuri
Eine Markise macht aus einer Terrasse oder einem Balkon eine heimische Ferienoase, die zum
möglichst häufigen Aufenthalt an der frischen
Luft einlädt. So beginnt der Urlaub direkt vor
der Wohnzimmertür – ohne Stau auf der Autobahn oder lange Wartezeiten auf überfüllten
Flughäfen. Südländisches Ambiente erzeugen
beispielsweise Pergolamarkisen, deren leichtgewichtige Trägerkonstruktion die Terrasse
filigran einrahmt. Sie erlauben zudem große
Tuchflächen, in deren Schatten sich die ganze
Familie, Nachbarn oder Freunde aufhalten können. „Besonders bequem für den Urlaub daheim
sind Motorantriebe und Wettersensoren, die das
Markisentuch je nach Witterung automatisch
ein- oder ausfahren“, rät Andreas Stein, Geschäftsführer von Markisen Stein – einem der
größten Fachhändler in der Region. Markisen
Stein fertigt Markisen auf Maß und kann so
auf alle individuellen Wünsche der Kunden
eingehen und unkompliziert umsetzen. In der
über 1.000 m² großen Ausstellung in Dorsten
kann man sich die unterschiedlichsten Lösungen
anschauen und ausprobieren.
© Solpuri
Fotos: Klaiber, Solpuri
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Immobilie des Monats
Wohnen wie im Süden Fotos: Stein Immobilien
Panoramagrundstück mit großzügigem Anwesen
Umrahmt von Rhododendron- und Azaleenbüschen führt eine elegante über 160 Meter lange
Privatzufahrt zu dem Haupthaus, das sich auf
einem parkähnlichen Grundstück befindet.
Im südländischen Hazienda-Stil erbaut, stehen
hier rund 492 m 2 Wohnfläche mit einer Deckenhöhe von bis zu 3 m auf ca. 15 Zimmern
verteilt zur Verfügung. Darüber hinaus umfasst
das Grundstück mit einer eigenen Parzelle ein
Bauernhaus mit ca. 220 m 2 Wohnfläche auf 9
Zimmer verteilt. Ebenfalls vorhanden ist ein
freistehendes überdachtes Schwimmbad mit
Duschbereich, das umgebaut und heute als Oase
der Ruhe nicht nur für Yogaübungen genutzt
wird. Bei einem Spaziergang über das eigene
Grundstück entdecken Sie zudem ein beheiztes
Blockhaus, welches mitten im Wald umgeben
von einem asiatischen Garten liegt und mit zwei
Zimmern, einer Küche sowie WC und Dusche
ausgestattet ist.
Das Haupthaus, das ebenso wie das Bauernhaus
einer Sanierung bedarf, besticht durch mehrere separate Wohn- und Schlaftrakte, einiger
Kamine, einer Bibliothek, einem Jagdzimmer
bzw. Atelier und einem Salon, der einen wunderbaren Blick auf das Ruhrtal und Kettwig
bietet. Ein charmanter Fischteich sorgt ebenso
für angenehme Urlaubsatmosphäre wie der Wald
mit seinen alten Eichen- und Buchenbäumen,
der das Gefühl von Freiheit und Weite formvollendet abrundet.
Lage: Essen-Kettwig
Wohnfläche: ca. 700 m2
Grundstücksgröße: ca. 36.000 m2
Baujahr: 1935-1952
Kaufpreis: auf Anfrage
www.immobilien-stein.com
35
Rechtsanwälte und Notare
OHLETZ DENKER HEYN TEKATH
Rüttenscheider Str. 120 · 45131 Essen · www.rasowd.de
Tel. 0201 775041 · Fax 0201 779613 · [email protected]
Architektenrecht Baurecht Darlehen Erbrecht Gesellschaftsrecht
Immobiliensicherheiten Kreditsicherung Maklerrecht Mietrecht
Nießbrauch Urheberrecht Vertragsrecht Wohnungseigentumsrecht
Fotografie: „Glasarchitektur” von Helmut Kloth · [email protected]
Durchblick im Dschungel
des Immobilienrechts
Die ehemalige Hochofenanlage bietet heute Raum für Ausstellungen und Events.
© Michael Latz
© Michael Latz
Garten und Landschaft
Heute verbergen sich hinter den 2 bis 3 m dicken
Wänden der ehemaligen Bunkeranlage hübsche
Gärten.
Industriekultur und Natur pur
Der Landschaftspark Duisburg-Nord
Fotos: Michael Latz, Peter Schäfer, Latz + Partner
Der Landschaftspark Duisburg Nord ist eines von
über 100 Projekten, mit denen die Internationale
Bauausstellung (IBA) Emscher Park Maßstäbe
einer Baukultur für den ökologischen, ökonomischen und sozialen Umbau der Altindustrieregion Emscher im nördlichen Ruhrgebiet setzte.
Die vorhandenen, durch industrielle Nutzung
geprägten Strukturen wurden von Latz + Partner
Landschaftsarchitekten, aufgegriffen, weiterentwickelt und neu interpretiert. Das Münchner
Büro setzte sich im internationalen Wettbewerb
durch und wurde 2002 mit der Planung und Ausführung von 9 Teilbereichen beauftragt.
„Öffentliche Räume in einer Hochofenanlage zu
entwickeln war zunächst ein umstrittenes Projekt“, beschreibt Peter Latz von Latz + Partner.
© Michael Latz
Das Hüttenwerk Duisburg-Meiderich beendete
die Produktion 1985. Vier Jahre später beschloss
die Stadt die Transformation der 200 Hektar
großen Industriebrache in einen Park. Wo einst
der Schornstein rauchte, können Spaziergänger
heute entspannt durchatmen: Industriekultur
und Natur schaffen ein einzigartiges Erlebnis.
Das Herzstück des Parks: die Piazza Metallica
Heute sei die Furcht vor giftigen Altlasten einer
ruhigen Akzeptanz der alten Strukturen gewichen. Besucher wandern durch die Ruinen der
Produktion, lernen mit ihnen umzugehen und
sie nach ihren eigenen Vorstellungen zu nutzen.
Der Park umfasst sechs verschiedene Flächen
und vier Vorparks, die funktional teilweise nicht
verbunden sind. Die Linien der Gleise sind die
einzig wirklich durchlaufenden Verbindungen
im Park mit Verknüpfungen in benachbarte
Stadtquartiere. Laufen, wie die Lokomotive
fuhr – ein wirklich spannendes Erlebnis, das
von den zahlreichen Brücken aus wie ein riesiges
„Land Art“ wirkt.
37
Beeindruckende Hochofen-Kulisse am Cowperplatz.
© Michael Latz
© Peter Schäfer
Garten und Landschaft
Der Hortensien-Garten
38
Oben: Die Natur wird wieder vorherrschend entlang der Emscher. Unten: Wo die ehemalige Sinter-Anlage
stand blüht und gedeiht es wieder.
© Michael Latz
Den offenen Schmutzwasserkanal der „Alten Emscher“ verwandelten die Landschaftsarchitekten
im Bereich des Landschaftsparks in einen Klarwasserkanal mit Brücken und Stegen. Der Platz
der ehemaligen Sinteranlage, die aus Gründen zu
hoher Kontamination gesprengt werden musste,
ist heute blühende Wiese und schattiger Hain,
ein riesiger Festplatz, zum Hochofenwerk hin
von Resten der Kranbahn und einem Hochsteg
gerahmt. Er führt auf einer Länge von 300 m über
die Bunkeranlage hinweg und ermöglicht den
Blick in die Gärten, die in den verschiedensten
Höhen und Tiefen in die alten Bunker eingebaut
sind. Ein gemeinsames Projekt mit Künstlern
und dem Lehmbruck-Museum in Duisburg ist
© Latz + Partner
Bis zu 50.000 Menschen finden sich bei Festen auf
dem „Cowperplatz“ oder der „Piazza Metallica“
ein, wo sich das Grün der im Raster gepflanzten
Bäume mit den bizarren Strukturen der Winderhitzer und Hochöfen zu einen phantastischen
Bild verweben. „Stück für Stück entsteht so eine
neue Geschichte, entwickelt sich ein neues Verständnis für den Ort und ein anderer Begriff
der Gartenkunst.“ Die Piazza Metallica ist das
Symbol der Metamorphose existierender harter
Industriestrukturen in einen öffentlichen Raum:
Platten, die einst das Gießbett der ManganEisenerzgießerei auskleideten, sind heute das
Herzstück des Parks.
die große Bunker–Galerie. Nach Öffnung der
massiven Wände verbinden Pfade, Stege und Tunnels den labyrinthischen Komplex. Sie führen
zu künstlichen Gärten mit differenzierten Mikroklimata, mit Toneffekten und verschiedenen
künstlerischen Interventionen. Über den ganzen
Park breitet sich ein Netz von „Spielpunkten“
für Kinder und Jugendliche. So wird der Park
zum Abenteuerspielplatz. Die alten industriellen
Strukturen haben sich verändert - durch Adaption, Neu-Interpretation und Phantasie.
www.latzundpartner.de
www.natursteinpark-ruhr.de
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Horster Straße 396
45899 Gelsenkirchen-Buer
Öffnungszeiten
Mo - Fr 7:30 - 17:30 Uhr
Tel: 0209 / 95 50 90 17 10
Sa
8:00 - 12:00 Uhr
Fax: 0209 / 120 53-16
[email protected] • www.facebook.de/natursteinpark
© Birgit Hupfeld
Interview
wbp Landschaftsarchitekten
Viele Plätze, Park- und Spielanlagen in Nordrhein-Westfalen tragen
inzwischen die Handschrift des Bochumer Büros wbp Landschaftsarchitekten GmbH. In den 15 Jahren seit der Bürogründung erhielten
Christine Wolf und Rebekka Junge zusammen mit ihrem 15-köpfigen
Team zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Im letzten Jahr erhielten
sie für den neugestalteten St. Urbanus-Kirchplatz in GelsenkirchenBuer den ‚Nordrheinwestfälischen Landschaftsarchitekturpreis 2012’
und bei mehreren Wettbewerben in Solingen, Essen-Kupferdreh und
Biebergemünd bei Frankfurt, am Möhnesee und in Dortmund-Hörde
den 1. Preis für das vorgeschlagene Konzept.
Dass das Team von wbp die Planungen auch in sehr guter Qualität
umsetzt, zeigen viele realisierte Projekte wie die Neugestaltung des
Umfeldes der ehemaligen Synagoge, des Hauptbahnhofs und des Burgplatzes in Essen, des Brunnenplatzes in der Bochumer Hustadt, des
neuen Berliner Platzes in Bottrop und des Umfeldes des Museums St.
Anthony in Oberhausen.
www.wbp-landschaftsarchitekten.de
Christine Wolf (li.), Rebekka Junge
Freiräume für Menschen
Attraktive und nachhaltige Landschaftsplanung
Kreativ - die Umwelt im Blick - schaffen Landschaftsarchitekten Freiräume. Gibt es bei wbp Landschaftsarchitekten ein Leitmotiv beim
Planen und Gestalten?
Wir legen sehr großen Wert auf eine genaue Betrachtung des Orts, des
Raumes und seinen „Kontext“. Im Vordergrund unserer Arbeit steht die
intensive Abstimmung mit den Menschen, die den Raum nutzen werden
und den Aufgaben, die an diesen Ort gestellt werden. Der Entwurf für
einen Park oder Platz muss unbedingt auf den jeweiligen Ort zugeschnitten – und dennoch so flexibel sein, dass veränderte Nutzungsansprüche
möglich sind.
Wovon lassen Sie und Ihr Team sich inspirieren?
Mit offenen Augen nehmen wir immer wieder die Natur, die uns im
Alltag und auf Reisen begleitet, als Vorbild wahr. Auch gute Referenzprojekte aus der Geschichte und der Gegenwart, der Kunst und Kultur
beeinflussen unsere Arbeit.
Sie führen wbp Landschaftsarchitekten seit 2003 gemeinsam mit
Re­bekka Junge. Glauben Sie, dass Sie als Frauenteam eine andere
Herangehensweise an Projekte haben, als Ihre männlichen Kollegen?
Frauen stellen vielleicht eher die Aufgabe, als sich selbst in den Vordergrund und sie sind eher Teamplayer als männliche Kollegen.
Welche Trends und Entwicklungen sehen sie in der Gestaltung von
Innenstadträumen? Wie reagieren Sie darauf?
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In NRW stehen die Städte insbesondere in Konkurrenz mit den benachbarten ländlichen Kommunen. Die Städte müssen in Zukunft wieder
als attraktiver Arbeits- und Wohnstandort, auch für Familien attraktiv werden. Dazu gehören neben der Stärkung der Innenstadt durch
die Aufwertung der öffentlichen Räume auch die Gestaltung der wohnungsnahen Freiflächen - idealerweise vernetzt mit einem attraktiven
Landschaftsraum.
Welche Aufgabe hat Ihrer Meinung nach die Landschaftsarchitektur
im öffentlichen Raum?
Die Gestaltung des öffentlichen Raums ist ein wesentlicher Teil der zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Wir Planerinnen und Planer haben
in den nächsten Jahren eine besondere gesellschaftliche Verantwortung,
Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels und
der Ziele des baulichen Klimaschutzes zu entwickeln.
Auf welche drei Projekte im Bereich der Gestaltung von öffentlichen
Räumen sind Sie besonders stolz und warum?
Auf Bagno in Steinfurt. Vor über 200 Jahren war der Park überregional
beachtet und bewundert, danach verfiel der Landschaftspark immer mehr.
Erst zur Regionale 2004 „links und rechts der Ems“ wurde er mit der
Neugestaltung wiederentdeckt. Mit einer modernen Interpretation der
historischen Parkelemente und dem Weiterbau des Parks wurde das Bagno
wieder einer der attraktivsten Parks in NRW. Für die Gestaltung des St.
Urbanus Platzes in Gelsenkirchen erhielten wir 2012 den Nordrheinwest-
© wbp Landschaftsarchitekten GmbH
© Christoph Janot
Interview
Was ist aktuell Ihr spannendstes Projekt?
Ein aktuelles Highlight stellt das Projekt „Playland“ im Team der Künsterlin Apolonija Susterics, den Architekten Banz+ Riecks und uns im
Rahmen der „Emscherkunst 2013“ dar. Kunst, Architektur und Landschaft
werden mit einer intensiven Bürgerbeteiligung zu einem gemeinsamen
Projekt entwickelt.
Sie planen auch private Gärten. Was ist gute Gartenarchitektur?
Gute Gartenarchitektur ist auf die Menschen und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten, die im Haus und Garten leben. Ein guter Garten ist auch
noch mit einem auf die Bewohner zugeschnittenen Pflegeaufwand viele
Jahre später in einem guten Zustand.
Wo liegen die künftigen Herausforderungen Ihres Berufs?
Wir denken, dass es immer wichtiger sein wird, Freiräume für die Menschen in städtischen Ballungsräumen zu schaffen. Das sind Rückzugsorte,
die informelle Spielorte oder Raum für Trends wie Urban Gardening
bieten. Für ländliche Regionen sehen wir die Herausforderung vor allem
darin, wie diese mit angemessenen touristischen Entwicklungen wie
Radwegekonzepten oder neuen, alternativen Übernachtungsangeboten
gestärkt werden können.
© Christoph Janot
fälischen Landschaftsarchitekturpreis. Der Platz in einer Randlage in
der Innenstadt wurde wieder in das Stadtgefüge eingebunden, die Urbanuskirche rückte mit der Neugestaltung in den Mittelpunkt des Platzes.
Stolz sind wir auch auf den Edmund-Körner-Platz in Essen. Der Platz
vor der ehemaligen Synagoge und der Friedenskirche war von Strassen
und Abstandsgrün geprägt; heute öffnet sich die ehemalige Synagoge
mit einer attraktiven Treppe zum Platz und die beiden Gebäude stehen
wieder an einem gemeinsamen Platz.
Worin sehen Sie künftige Herausforderungen in der Landschaftsarchitektur?
Der mit dem demographischen Wandel einhergehende Trend „zurück in
die Städte“ erfordert vermehrt Aufenthalts-, Kommunikations- und auch
Bewegungsmöglichkeiten in den Städten. Neue Wohnformen erfordern
besondere Gebäude und Außenräume. Zudem spielt die Bürgerbeteiligung an den Planungen eine immer größere Rolle. Bei fast allen größeren
Maßnahmen werden Bürger sehr früh in die Planung eingebunden. Dies
sind für uns neue und anspruchsvolle Aufgaben, die auf jeden Fall zu einer
guten Akzeptanz führen. Wir werden in Zukunft zudem noch stärker auf
nachhaltiges Bauen, auf die Wiederverwendung von Baustoffen achten
müssen. Auch wird durch die leeren Kassen der Pflegeaufwand immer mehr
reduziert werden müssen. Die Herausforderung wird sein, dennoch gute,
gestalterisch ansprechende und vielfältig nutzbare Freiflächen zu haben.
Das Gespräch führte Manuela Gravius.
41
®
Gönnen Sie sich eine neue Sicht auf Beton.
Klare, sparsam eingesetzte Konturen und Formen. Monochrome Flächen ohne Spielereien und Schnörkel. Zurückhaltende
Farbigkeit. Mehr Design heißt weniger. Die Reduktion auf das Wesentliche.
Senzo erfindet den Sichtbeton neu. Mit einem Gesamtbild, das Quadratzentimeter für Quadratzentimeter homogener ist
als jede gegossene Fläche. Und als erster Stein seiner Art mit Oberflächenschutz gegen Schmutz und Verwitterung. Drei
zurückhaltende Farben fügen sich in jede moderne Architektur ein, die großen Formate schaffen viel Freiraum.
www.metten.de
Kunst und Kultur
Landmarke mit Aussicht!
Fotos: Wolfgang Christ
Das Tetraeder in Bottrop
Bei schönem Wetter hoch hinaus? Wer schwindelfrei ist wird den erhabenen Blick vom Tetraeder Bottrop aus über das Ruhrgebiet lieben.
Sanft im Wind schwingende Treppen führen
hinauf auf das Kunstwerk aus Stahlrohren und
Gussknoten, das zum Symbol für den Strukturwandel in der Region wurde. Denn die Konstruktion wurde auf einer ehemaligen, 90 m hohen
Bergehalde des Bergbaus errichtet.
Rund 60 m hoch ist das Bauwerk, das als Landmarke mit Aussicht im Rahmen der IBA Emscher
Park vom Architekten Prof. Wolfgang Christ aus
Darmstadt in Zusammenarbeit mit dem Tragwerksplaner Prof. Dr. Klaus Bollinger entworfen
wurde. In die Hauptkonstruktion sind Treppen
und in verschiedenen Höhen Aussichtsplattformen an Stahlseilen beweglich eingehängt: Die
erste Plattform in 18 m Höhe erreicht man über
eine als Hängebrücke gebaute Treppe. Steil hinauf geht es zur zweiten Plattform in 32 m Höhe.
Die dritte Plattform in 38 m Höhe besteht aus
einem Ring mit 8 m Durchmesser. Treppen und
Podeste bestehen aus Lichtgittern und Lochplatten – mit freiem Blick nach unten. Einen fast
schwebenden Eindruck macht das Kunstwerk
insbesondere nachts: Der Düsseldorfer Künstler
Jürgen LIT Fischer hat die Lichtskulptur „Fraktal“ an der Spitze des Tetraeders gestaltet – der
seither als weithin sichtbares Markenzeichen
leuchtet.
Die Kuppe der Halde wurde nach einem Entwurf
von Wolfgang Christ als linsenförmige Vertie-
fung modelliert. Vom Mittelpunkt des abgesenkten Plateaus aus verschwindet die Industrie- und
Stadtlandschaft des nördlichen Ruhrgebietes aus
den Augen. Man ist mit sich, dem künstlichen
Berggestein aus 1.200 m Tiefe und dem Himmel
über sich alleine. Die schwarzen, scharfkantigen
Steine sollen an die schwere Arbeit unter Tage
erinnern.
www.ui-institut.de
43
ArchitekturFotografie
Stadtbahn Haltestelle Gottesacker, Dortmund, Architekt: Werner Sobeck
Der Fotograf Hans-Georg Esch
Fotos: HG Esch
Hans-Georg Esch, der 1964 in Neuwied geboren
wurde und heute in Hennef/Stadt Blankenburg
lebt, absolvierte eine klassische Fotoausbildung.
Seit 1989 arbeitet er als freischaffender Architekturfotograf für angesehene nationale und
internationale Architekturbüros und zählt heute
zu den weltweit renommiertesten Vertretern
seines Fachs.
Sein unverwechselbarer Blick interpretiert
Architektur vielmehr als sie nur zu dokumentieren. Spannende und wegweisende Gebäudearchitektur ist auf den Fotografien von HG
Esch nicht nur Abbild, sondern ermöglicht in
ungewöhnlichen Perspektiven einen Eindruck
davon, was zeitgenössische und moderne Architektur leisten kann.
Neben den Auftragsarbeiten ist dabei ein eigenes Œuvre freier künstlerischer Arbeiten
entstanden, in dem HG Esch seinen Blick auf
die gesamte Stadt öffnet. Dabei lässt ihn seine
Leidenschaft oft die Grenzen zwischen Auftrag
und freier Arbeit vergessen.
44
Steg Innenhafen, Duisburg, Architekt: Schlaich Bergermann und Partner
Bekannt wurden seine international ausgestellten und in Buchpublikationen veröffentlichen
Serien wie „Megacities“, „City and Structure“,
„Cities Unknown“ und „Köln–Peking, Peking–
Köln“ die sich mit den heutigen Boomcities,
insbesondere asiatischer Prägung, beschäftigen.
www.hgesch.de
ArchitekturFotografie
Degussa, Marl, Architekt: Henn Architekten
Zeche Zollverein, Essen
Oben: Degussa, Marl, Architekt: Henn Architekten. Unten: Steg Innenhafen, Duisburg, Architekt:
Schlaich Bergermann und Partner
RWE AG Hauptverwaltung, Essen, Architekt: ingenhoven architects
45
ArchitekturFotografie
Breeze Tower, Osaka, Architekt: ingenhoven architects
SWFC, Shanghai, Architekt: Kohn Pedersen Fox
Megacities – Ein Themenschwerpunkt von
HG Esch
Dort, wo Megacities enger und enger werden,
wachsen die Räume immer weiter in die Höhe
und erzeugen imposante Kulissen. HG Eschs
Architekturaufnahmen, die vor allen in den
mächtigen Wirtschaftszentren unserer Erde
entstanden sind, führen dies in bildfüllender
Verdichtung vor.
www.hgesch.de
1 Bligh Street, Sydney, Architekt: ingenhoven architects
Burj Khalifa, Dubai, Architekt: SOM
46
Burj Khalifa, Dubai, Architekt: SOM
Mit Gaggenau gewinnt die Kunst der Zurückhaltung Ausdruck.
Der Unterschied heißt Gaggenau.
Scheinbar Widersprüchliches zu verbinden, ist eine Kunst,
die wir perfekt beherrschen. Unser unverwechselbares
Design zeigt selbst in kompromissloser Reduktion Charakter.
Wie die neue Backofen-Serie 200, eine Komposition in
den Gaggenau Farbtönen Anthrazit, Metallic oder Silber,
die sich stilvoll in jedes Ambiente einfügt. Ausdruck und
Zurückhaltung erweisen sich nicht als Gegensatz, sondern
vereinen sich in vollkommener Harmonie.
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47
Handwerk
Altes Handwerk ganz modern
Zukunft geschmiedet
Fotos: Michael Stratmann
Die gute alte Handwerkskunst – sie hat immer
noch Relevanz in der modernen Architektur.
Vorausgesetzt man arbeitet am Puls der Zeit.
So wie Schmied und Metallgestalter Michael
Stratmann. 1996 zog er mit seinem Team in
den renovierten, denkmalgeschützten Kupferhammer Essen Kupferdreh. Hier verbindet
die „Werkstatt für Metallgestaltung“ geschickt
die Kenntnisse alter Handwerkskultur mit allen Spektren der Schmiedekunst und modernen
Fertigungstechnologien.
„Klassische Schmiedearbeiten werden kaum
noch nachgefragt. Das bedeutet jedoch nicht,
dass Kenntnisse des Schmiedehandwerks heute
überflüssig sind“, weiß Stratmann. Denn auch
im Stahl- oder Metallbau geht es immer wieder
darum „Verbindungen“ zu schaffen: Wohin fließen die Kräfte? Wie verbindet man die Stahlbleche einer Treppe gestalterisch und handwerklich
am sinnvollsten? Wie kann man Gitter, Tore,
Beschläge, Handläufe am besten in die Architektur integrieren? „Zu manchen Lösungen kommt
man nur dann, wenn man sich intensiv mit dem
entsprechenden Material beschäftigt und wenn
48
man die Formgebungstechniken der Warmbearbeitung kennt.“
Von der kompletten Kirchenraumgestaltung
über außergewöhnliche Treppen bis hin zu
Arbeiten im Außenbereich übernimmt Michael Stratmann sämtliche Bauaufgaben. Immer
nach dem Prinzip: der Herstellungsprozess, die
handwerkliche Arbeit, bleibt ästhetisch transparent. Das Handwerkliche ist für den Schmied
untrennbar verbunden mit dem Gestalterischen:
„Es ist sehr wichtig, sich mit der Architektur
Handwerk
auseinander zu setzen. Ich beschäftige mich
insbesondere mit den Arbeiten handwerklich
orientierter Architekten wie Frank Loyd Wright,
Carlo Scarpa, Karljosef Schatter und Renzo Piano. Architekten beschäftigen sich mit Details,
warum sollten wir Metallgestalter uns nicht mit
Architektur beschäftigen?“ Im Mai 1991 erhielt
Stratmann den Staatspreis für das Kunsthandwerk NRW.
In den letzten Jahren arbeitet die „Werkstatt
für Metallgestaltung“ verstärkt mit moder-
ner CAD- und Lasertechnik. Dennoch fühlt
Stratmann sich der Tradition verpflichtet.
Dazu passt das Arbeitsumfeld: Im historischen
Kupferhammer wurde seit dem 16. Jahrhundert
Kupfer geschmiedet und gewalzt. Heute ist das
Ensemble wichtiger Bestandteil der regionalen
Museumslandschaft und hat zugleich eine neue
Zukunft.
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49
© Thomas Machoczek
© Wolfgang Volz
Baukultur
Gasometer Oberhausen
Christo BIG AIR PACKAGE mit Besuchern im
Gasometer Oberhausen 2013
Kathedrale der Industrie
Aktuell fasziniert im Gasometer Oberhausen
das „Big Air Package“ des berühmten Künstlers
Christo und zieht Besucher aus aller Welt an. Seit
seiner Stilllegung vor rund 20 Jahren hat sich
Europas größter Scheibengasbehälter (117,5 m
hoch; 67,6 m breit) zum weithin sichtbaren Wahr­
zeichen der Stadt Oberhausen entwickelt. Eindrucksvoll erinnert er an die Schwerindustrie, die
das Ruhrgebiet geprägt hat und bietet zugleich
ein unvergleichliches Raumerlebnis.
Der Gasometer Oberhausen funktionierte nach
einem Prinzip, das 1915 von der Firma MAN
Gustavsberg entwickelt worden war: Das Gas,
das gespeichert werden sollte, wurde von unten
in den Innenraum geblasen und an anderer Stelle
wieder entnommen. Auf dem Gas schwamm die
Gasdruckscheibe, die je nach Füllmenge an den
ölgeschmierten Wänden auf und ab glitt. War
der Gasometer komplett gefüllt, befand sich die
Scheibe in 95 m Höhe, darunter 375.000 m3 Gas.
Bei Bedarf wurden mit dem gespeicherten Gas
der Kokerei Osterfeld die umliegenden Industrieanlagen bis hin zur Ruhrchemie in Holten
versorgt. Mit Einführung der Erdgas-Pipelines
50
© Sven Siebenmorgen
Der Gasometer: Oberhausens Wahrzeichen
© Wolfgang Volz
Baukultur
Regenwaldbaum im Gasometer Oberhausen
Hoch hinaus gehen die Ausstellungen im Gasometer meistens – und die Besucher können folgen: ein gläserner Panorama-Aufzug ermöglicht
die Fahrt bis unter das Dach. Ein zweiter Aufzug
außen führt sogar auf das Dach, das wahlweise
auch über 592 Stufen zu Fuß zu erreichen ist. Von
hier genießt man einen einzigartigen Rundblick
Oben: Licht Himmel. Unten: Cellist Ulrich Mahrim im Gasometer Oberhausen.
© Thomas Machoczek
Auf Vorschlag der IBA Emscher Park wurde der
ausgediente Gasspeicher schließlich 1993/94 zur
außergewöhnlichen Ausstellungshalle umgebaut.
Die einstige Gasdruckscheibe wurde in 4,20 m
fixiert. Darunter eröffnet sich ein kreisrunder,
mehr als 3.000 m2 großer Raum. Zwei Stahltreppen führen auf die Scheibe, in deren Mitte eine
erhöhte Bühne mit 20 m Durchmesser und eine
Tribüne mit 500 Sitzplätzen installiert wurden.
Daraus ergibt sich eine Veranstaltungsfläche von
über 7.000 m2 – Raum für faszinierende Ausstellungen: Eine 43 m hohe RegenwaldbaumSkulptur wuchs hier bereits in Richtung Decke,
zu den „Sternstunden“ schwebten die Sonne und
ihre Planeten unter der Gasdruckscheibe, der
„Wind der Hoffnung“ erzählte die abenteuerliche Geschichte der Weltumrundung mit einem
Ballon mit einer gigantischen Ballonhülle im
Luftraum des Gasometers.
© Wolfgang Volz
wurde der Gasometer 1988 überflüssig, der Abriss drohte.
über das gesamte westliche Ruhrgebiet, der bei
klarem Wetter bis zu 35 km weit reicht – von den
Stahlwerken am Rhein bis zur Arena auf Schalke.
Die Anerkennung der technischen Leistungen
der Industrialisierung mischen sich im Gasometer Oberhausen mit der Faszination für das
unvergleichliche Raumerlebnis dieser gigantischen „Kathedrale der Industrie“.
www.gasometer.de
51
© KreativQuartier
© Carola Engels
STADTENTWICKLUNG
Ideen Spinnen
Die Metropole Ruhr ist eines der größten Ballungszentren Europas. Einst die industrielle
Schlagader des Kontinents, ist die Region heute
ein technologisches, wissenschaftliches und
kulturelles Zentrum mit Ideen für die Zukunft.
Bereits 2009 hat die „Ruhr.2010“ GmbH begonnen, Stadträume, in denen es Verdichtungen von
Akteuren, Netzwerken und Aktivitäten sowie
Leerstände gibt, zu „Kreativ.Quartieren“ zu
wandeln und zu fördern. Diese Ideen werden
seit 2012 von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) und dem „ecce“ (european centre for creative economy) in Kooperation mit
den Städten fortentwickelt. Einen umgreifenden
Revitalisierungsprozess erfahren in Kettwig
aktuell die „Scheidt´schen Hallen“, die über das
Europaprojekt CURE (Creative Urban Renewal
in Europe) auch international bestens vernetzt
sind.
Die Scheidt`schen Hallen in Essen-Kettwig waren seit Beginn des vorigen Jahrhunderts bis 1974
Produktionsstandort der Kammgarnspinnerei
der J.W. Scheidt AG. Das Textilunternehmen
produzierte ab 1681 hochwertige Kammgarne
52
Fotos: Carola Engels, KreativQuartier, Chunderksen, Hans Blossey
© Chunderksen
Kreativquartiere. Diesmal: Scheidt´sche Hallen Essen
und feine Tuche. Seinerzeit war das Unternehmen einer der größten Arbeitgeber in Kettwig,
so dass sich die industriegeschichtliche Entwicklung des Unternehmens und die Stadtentwicklung Kettwigs vielfältig gegenseitig beeinflusst
haben.
Heute steht das Areal in weiten Teilen unter
Denkmalschutz. Ungeschützte Gebäude wurden
teilweise abgerissen, um einem neuen attraktiven Wohnquartier in unmittelbarer Lage am
Kettwiger Ruhrstausee Platz zu machen. Die
übrigen Bereiche werden nach und nach von der
Grundstücksgesellschaft Kettwig saniert, die in
unmittelbarer Rechtsnachfolge der Scheidt AG
steht. Die Gesellschaft will ein außergewöhnliches Arbeitsumfeld für ausgewählte Bereiche der
Kultur- und Kreativwirtschaft wie Werbung,
© Hans Blossey
STADTENTWICKLUNG
Kommunikation, Design, Architektur und Planung, Mode und Kunst
schaffen. Entsprechend den Arbeitsbereichen der Kammgarnspinnerei
gibt es in der historischen Substanz ganz unterschiedliche Raumsituationen: von Produktion und Wollboden bis zur Energiezentrale oder Verwaltung. „Diese Vielfalt ermöglicht unterschiedlichste Nutzungsangebote hinsichtlich Flächengrößen, -aufteilung und Ausstattungsstandards.
Ob Existenzgründer oder ein etabliertes Unternehmen. Wir geben Raum
zur Gestaltung des Arbeitsumfeldes von morgen!“, erklärt Heinz Schnetger, Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft Kettwig. In Büros,
Werkstätten, Ateliers, Coworking-Spaces, Veranstaltungs- und Gastronomiebereichen sollen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander
treffen und ein funktionierendes und inspirierendes Netzwerk schaffen.
Im bereits sanierten Kunstraum der Scheidt`schen Hallen finden schon
seit Jahren in Kooperation mit Künstlern und Galerien aus der Region
Ausstellungen statt. Auf mehreren Etagen können hier auch Seminare,
Workshops und private Veranstaltungen abgehalten werden. Das Kesselhaus mit seiner authentischen Atmosphäre ist ein beeindruckender
Raum für Stehempfänge und Inszenierungen. Wo sich früher die Kraftzentrale der Kammgarnspinnerei befand, kann man heute Ideen spinnen
und eine außergewöhnliche Szenerie schaffen. Gerade der ungeschönte
und echte Charakter des Raumes macht ihn zur spannenden Kulisse für
kreative Events.
„Die Verbindung von Tradition und Moderne im Zusammenspiel mit
der einzigartigen Lage unmittelbar am Ruhrstausee und in fußläufiger
Entfernung zur malerischen Altstadt Kettwigs wird dieses neue Quartier
zu einer anspruchsvollen Adresse für Wohnen und Arbeiten werden“, so
Thomas Westphal, Geschäftsführer der wmr.
53
© Wolfgang Kleber
© Ahlbrecht Baukunst
Baukultur
Filetstück mit Charme
Scheidt´sche Hallen: Umbau der „Alten Direction“ Animationen: Ahlbrecht Baukunst/Fotos: Wolfgang Kleber
Nicht nur für die kleine Pause zwischendurch,
auch für die tägliche professionelle Arbeit bietet die neue „Alte Direction“ künftig die besten Voraussetzungen: Ab Oktober sind sieben
flexible Büroeinheiten zwischen 30 und 280 m 2
bezugsfertig und mit dem neuesten Stand der
Bürotechnik ausgestattet. „Bei uns braucht
man keine Angst vor Umzugsstress zu haben:
Da wir komplett sanierte Räume einschließlich
CAT 7-Datenverkabelung, Malerarbeiten und
Oberboden anbieten, bedeutet das für unsere
54
© Wolfgang Kleber
Das Kreativquartier Scheidt‘sche Hallen in
Kettwig ist ein spannendes Stadtentwicklungs­
projekt, in das ganz aktuell viel Bewegung
kommt: Das ehemalige Verwaltungsgebäude
„Alte Direction“ – quasi das Filetstück des Gesamt-Ensembles - wird komplett saniert und neu
ausgestattet. „Wer hier ein Büro mietet, befindet sich in einer beneidenswerten Lage. In der
Mittagspause ist man in wenigen Schritten am
Ruhrufer und eben so schnell in der malerischen Altstadt mit ihren Cafés und Restaurants,“
erklärt Heinz Schnetger, Geschäftsführer der
Grundstücksgesellschaft Kettwig.
Mieter: einziehen, Leuchten montieren, Computer einstöpseln und loslegen“.
Für Bauherren und Architekten ist es eine besondere Herausforderung, in diesem Baudenkmal
Neues zu schaffen. Heinz Schnetger setzt hier auf
die Kompetenz des Essener Architekturbüros
Frank Ahlbrecht. „Historische Elemente wie
Stuck- und Kappendecken, die alten Holztreppen und Dielenböden werden erhalten“, erläutert Ahlbrecht. „Teilweise rekonstruieren wir
in Abstimmung mit der Denkmalbehörde alte
Wandfarben. Oder wir bringen ein einzigartiges
Glasfenster wieder zur Geltung, das eingemauert
war und ein Kettwiger Stadtwappen zeigt, dass
es so nur kurze Zeit gegeben hat. All dies sind
spannende Details, die den ansonsten modernen
und lichtdurchfluteten Räumen eine besondere
Atmosphäre geben. Sehr interessant sind auch
die loftartigen Büros, in denen ehemalige Verwaltungsräume mit 4,5 m hohen Produktionshallen zusammengeführt werden“.
Auch an der Fortentwicklung der anderen
Gebäude im KreativQuartier wird bei der
Grundstücksgesellschaft intensiv gearbeitet:
„Wir wünschen uns einen lebendigen Mix aus
Büros und Werkstätten, Veranstaltungsräumen,
Gastronomie und Handel – und auch Wohnen in
großzügigen Lofts, die ihren Namen verdienen“,
erklärt Schnetger.
www.scheidtsche-hallen.de
Inneneinrichtung
Neuauflage des Bardi’s Bowl Chair
Limitierte Edition des Kultobjekts aus den 50er Jahren
Fotos: Arper
62 Jahre ist es nun her, dass die italienisch-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi den Bardi‘s
Bowl Chair entworfen hat. Klar und universal
in Form und Struktur belegt die halbrunde Sesselschale, die auf einer metallischen Ringstruktur ruht, einmal mehr Lina Bo Bardis Vorliebe
für einfache, funktionelle, organische Formen.
Darüber hinaus ist der Stuhl so anpassungsfähig,
dass er harmonisch in jede Umgebung passt.
Außerdem lässt sich der Stuhl nach Belieben
in verschiedene Stellungen drehen, so dass er
mehrere Funktionen erfüllen kann.
Die bei diesem Projekt neue Vorgehensweise, die
menschliche Interaktion mit dem Objekt in den
Mittelpunkt zu stellen, war für die 50er Jahre
revolutionär. Bardis Bowl erfindet neu, wie wir
sitzen: natürlich und entspannt. Dies kündete
von einem Kulturwandel, der einen neuen Lebensstil begründete, der lockerer und offener
war als der Bisherige. Das Dasein und das Sein
haben Vorrang vor der Erscheinung.
Da das Möbelstück von Lina Bo Bardi gut in
die Arper Kollektion passt, hat sich der italieni-
sche Möbelhersteller nun damit befasst, Bardis
Bowl Chair erstmals industriell zu produzieren
und in einer limitierten Auflage von 500 Stück
herzustellen. Dabei blieb man innerhalb des
Designprozesses dem ursprünglichen Entwurf
treu, wobei man zugleich die eigene Kernkompetenz einbringen konnte. Jeder Schritt dieses
Prozesses wurde gemeinsam mit der Institute
Lina Bo and P.M. Bardi in São Paulo vollzogen,
um im Einklang mit den ursprünglichen Ideen
von Lina Bo Bardi zu stehen.
„Das Streben nach dem Wesentlichen, die Innovationsfähigkeit und der Drang, Menschen in
den Mittelpunkt jedes Projekts zu stellen: Das ist
das, was uns spontan zu Lina hingezogen hat, als
wir ihr Werk erstmals entdeckten. Auch darum
arbeiten wir mit dem Lina Bo and P.M. Bardi
Institute in São Paulo zusammen,“ erklärt Claudio
Feltrin, Geschäftsführer von Arper.
www.arper.com
55
Inneneinrichtung
Blitzschnell ausgezogen
Fotos: Team7
Bahnbrechende Technik in schickem Design
Um einen Tisch in die Verlängerung zu bringen,
sind meist zwei Personen nötig. Dass es auch
anders geht, beweist flaye, der neue Tisch des
österreichischen Holzspezialisten Team 7. Ausgestattet mit einer vollkommen neuen „nonstop“
Synchron-Auszugstechnik wird ein automatisches und gedämpftes Ein- und Ausschwenken
der integrierten Einlegeplatte in Sekundenschnelle ermöglicht. Mit nur einem intuitiven
Handgriff entfaltet sich die Einlegeplatte mit
ihrer markanten Kinematik – und der Tisch
vergrößert sich um insgesamt 100 cm. Genügend Platz, um vier zusätzliche Personen an den
Tisch zu bringen. Das Tischgestell verbleibt bei
der Verlängerung an gleicher Position.
Dabei hat der Tisch nicht nur im funktionalen, sondern auch im ästhetischen Bereich eine
Menge zu bieten. So besitzt das Esszimmermöbel
neben wohlproportionierten Rundungen, auch
überraschende Lederdetails. Denn während andere Hersteller ausschließlich auf Holz setzen, ist
flaye wahlweise mit einer Lederzarge ausstattbar,
die es in 23 verschiedenen Farben gibt. Konische
Vollholzbeine mit tropfenförmigem Querschnitt
56
und präzise gefräste Rundungen an den Kanten
unterstreichen die elegante Optik des Tisches.
Damit überzeugt flaye aus jeder Perspektive
– durch stimmige, feine Proportionen voller
Leichtigkeit. Die skulptural anmutende Formensprache geht eine gelungene Synthese mit
dem hochwertigen Naturholz ein und zeigt in
liebevollen Details die Schönheit traditionellen
Handwerks.
Kein Wunder also, dass der Naturholztisch das
Label „Winner 2013“ erhielt und Team 7 für seine Design-Idee mit dem renommierten interior
innovation award 2013 ausgezeichnet wurde.
www.team7.de
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Inneneinrichtung
Neuer Einsatz für Sicherheitsgurte
Bunte Teppiche aus ungewöhnlichem Material Fotos: kymo
Überwältigend schrill – überzeugend funktional: Das neue Design-Objekt aus dem Hause
kymo ist alles, nur nicht langweilig. Plakative
Farbkombinationen und eine innovative Materialauswahl machen den 2Tone FX Wild Style
zu einer Floorwear für alle, die das Extreme
lieben und dabei doch gerne auf dem Boden
bleiben.
Seit diesem Jahr neu in der kymo-Kollektion
wird der Teppich aus den gleichen Sicherheitsgurten geflochten, die auch in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen. Zusätzlich
bekommt der Teppich noch einen hochmodernen Rücken, der für noch mehr Stabilität sorgt,
mit seinen Gumminoppen absoluten Gripp
verleiht und zudem akustisch hoch wirksam ist. Ausschließlich in Handarbeit in Deutschland
gefertigt, gibt es das ungewöhnliche Design-
58
Objekt, das die Designerin Eva Langhans entworfen hat, in unterschiedlichen Musterungen.
Dabei werden meist zwei Farben miteinander
kombiniert, wobei es – wie in dem Fall des
2TONE FX Wild Style – auch wesentlich bunter
und farbenfroher zu gehen kann. Aus der Kombination von zwei Farben kommt
Inneneinrichtung
auch der Name 2TONE, der eigentlich einen
Musikstil aus den frühen 1980er Jahren bezeichnet. Ganz im Zeichen dieses Musikstils steht
auch die gesamte kymo Kollektion 2013: 2TONE
Reggae, Ska, Punk, Elektronik – das sind die
Elemente, die 2TONE formen. Gegensätze, die
sich anziehen und in der Kombination, das heißt
in ihrer neuen Gemeinsamkeit, ihre volle Wirkung entfalten. Zwei Töne, die einen Akkord
formen. Zwei Farben, die ein Bild ergeben. Zwei
Stimmungen, die Leichtigkeit erzeugen. Dabei
immer auf das Wesentliche und Klare reduziert.
Aber stets angetrieben durch einen Rhythmus,
der auf der Fläche seine volle Sogwirkung entfaltet. Das ist die kymo 2TONE-Kollektion, die
robust und rundum outdoor-tauglich auch
Draußen für Farbtupfer sorgt.
www.kymo.de
59
Inneneinrichtung
Ausstellungen in Essen und Düsseldorf –
individuelle Beratung und Planung.
Dampfbad für
daheim
Wellnessoasen, selbst in kleinen Badezimmern
Das Dampfbad Atlanta ist eine funktionale und designschöne Wellness­
oase für bis zu zwei Personen und sorgt für ein wohltuend feuchtes Klima
in kleineren Badezimmern. Dabei besticht das Dampfpaneel vor allem
durch sein schlankes abgerundetes Design und eine elegante Glasfront,
die in den Farben dark black, obscure, snow und rubin erhältlich ist.
Während das bedienerfreundliche Tableau gut sichtbar in der Glasfront
integriert ist, versteckt sich die komplette Dampfbadtechnik sowie das
Antikalkmanagement hinter dem grazilen Dampfpaneel.
Essen
Düsseldorf
Ruhrbruchshof 3
45276 Essen-Steele
T +49 (0)201 50 225-0
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Spangerstraße 38
40599 Düsseldorf
T +49 (0)211 74 04 153
Ausstellung
Ausstellung
Täglich 10.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 14.00 Uhr
Täglich
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www.parkett-strehl.de
www.parkett-strehl.de
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9.30 – 13.00 Uhr
14.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 14.00 Uhr
Zusatzausstattungen wie Aroma-, Farblichttherapie und Musikgenuss
können individuell ergänzt werden – und selbst auf die heilende Wirkung
von Sole muss im Dampfbad Atlanta nicht verzichtet werden. Zu den
weiteren Komponenten zählen eine Mineralwerkstoffduschtasse, die es
wahlweise in den Größen 100 x 100 cm und 120 x 100 cm gibt, eine Glasab­
trennung sowie ein versenktes Dach mit Siebdruck als formschöne Hülle.
Bequem Platz nehmen lässt es sich auf dem Hocker Orlando oder auf den
Klappsitzen Boston und Detroit. Der 4 KW starke Dampfgenerator mit
230V Anschluss sorgt für ein starkes Dampfbild. Die Entkalkung ist direkt
an die Abwasserleitung angeschlossen. Ähnlich wie beim Einbau einer
Unterputzarmatur wird die Wandinstallationseinheit in der Rohbauphase
installiert und fachmännisch abgedichtet.
www.repabad.de
Inneneinrichtung
Für Ordnung mit
Stil
Musikmöbel aus Dänemark Fotos: Stig Rune/www.stigrune.com
Neu:
Maßgefertigte Designsaunen
und Infrarotkabinen –
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Seit Mai bietet TAD-Audiovertrieb modulare Kastenmöbel des dänischen
Herstellers clic an. Damit erweitert der exklusive Distributeur anspruchsvoller Audio-Systeme sein Portfolio um Designermöbel zur stilvollen
Aufbewahrung von Hifi-Anlagen und Zubehör. Ordnung mit Stil – so
lässt sich das Wesen der eleganten clic-Serie treffend zusammenfassen. Als
clic-Gründer Mike Fabricius sein AV-Möbelprogramm konzipierte, ging
es ihm nicht um die Inszenierung von Hifi-Komponenten. Im Gegenteil:
Fabricius wollte sie unsichtbar machen. Deshalb verschwinden HiFi-Geräte
und Tonträger aller Art bei clic auf Kundenwunsch diskret hinter verschlossenen Türen. Dank ihrer zurückhaltenden Gestaltung fügen sich
die clic-Module harmonisch in jede zeitgenössische Wohnumgebung ein.
www.clic.dk
61
Inneneinrichtung
Ein Sofa, das sich dem Leben anpasst
Bei „Set“ gestaltet der Kunde mit Fotos: Sitzfeldt
Beim Blick in die Fachmagazine wird eines klar:
Den ultimativen Trend im Bereich Interior Design
gibt es schon lange nicht mehr. Dennoch zeichnen sich trotz der unterschiedlichen Entwicklungen ein paar grundsätzliche Tendenzen ab.
So standen bei der Mailänder Möbelmesse im
vergangenen Jahr natürliche Materialien wie
anschmiegsame Leder und hautschmeichelnde
Bezüge aus Leinen, Baumwolle und Co. ebenso
wie warme Rot- und Brauntöne hoch im Kurs.
Auffällig war auch, dass immer mehr Labels der
steigenden Nachfrage nach individualisierbaren
Möbeln Rechnung tragen.
Dieses wachsende Bedürfnis haben auch die
Sitzfeldt Gründer Anna Deyerling, Julius Martini und Clemens Deyerling erkannt. Zusammen
mit dem international gefragten Designer Steffen Kehrle entwickelten sie ein Designkonzept,
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zum abhängen.
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Inneneinrichtung
bei dem der Käufer Teil des Gestaltungsprozesses wird. Im September letzten Jahres präsentierten sie in Berlin ihre Vorstellung eines facettenreichen Sitzmöbels. „Set“ ist die Lösung
für Individualisten.
Das Sofa verbindet anspruchsvolles Design und
Funktionalität gepaart mit einer hohen Kombinationsfreiheit: Die einzelnen Bauteile lassen
sich den eigenen Ansprüchen entsprechend
immer wieder neu kombinieren. Dadurch, dass
der Käufer sowohl die spezifische Formgebung
des Gesamtensembles als auch Bezüge und Farben selbst bestimmt, wird er Teil des Gestaltungsprozesses.
Dabei verbindet „Set“ die für Sitzfeldt typischen
Ansprüche an funktionales Design, erstklassige Verarbeitung von Hand und hochwertige
Materialien. „Unsere verwendeten Stoffe stammen aus traditionsreichen Webereien in Italien,
das „Leder Pur“ von Heller-Leder, der Gerberei,
die als erste weltweit mit dem Umweltzeichen
„Der Blaue Engel“ ausgezeichnet wurde“, erklärt
Anna Deyerling. Dank des intelligenten Befestigungssystems ist das Sitzmöbel im Handumdrehen zusammengebaut und so stabil wie ein
am Stück gefertigtes Sofa.
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Unser Stein.
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Seit 1983 eröffnet terràmica Architekten und
Bauherren neue Welten mit handgefertigten
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Inneneinrichtung
Float von Sancal
Fotos: Sancal
Zeitgenössisches Sofa trifft auf Tradition
Gemeinsam mit dem Designer Karim Rashid,
hat das spanische Unternehmen Sancal ein Sofa
geschaffen, das zeigt wie das Zusammenleben
im öffentlichen Raum funktionieren kann und
das Selbigen repräsentiert. Die Couch Float ist
für mehrere Zwecke ausgelegt. Der schlanke,
schwebende Sitz mit integrierter Rückenwand,
bietet komplette Privatsphäre in offenen Räumen. Eines der Merkmale des Designs von Karim
Rashid sind die vielen bunten Kombinationen,
die auf den ersten Blick unerwartet erscheinen.
Der Name Float stammt von den „schwimmenden“ Komponenten des Sofas, wie den Armlehnen, der Sitzfläche, der Rückwand und den Kopfstützen. Float ist in drei Größen erhältlich: zwei
Sofas mit einem niedrigen Rücken und ein Sofa
mit hoher Rückenlehne. Letzteres bietet verschiedene Kombinationen: Neben geraden Armlehnen
gibt es zudem die Möglichkeit geneigte Lehnen
anzubringen, so kann man gemütlich auf dem
Sofa liegen und sich anlehnen. Des Weiteren gibt
es die Option zwei Kleiderhaken auf dem hohen
Rücken anzubringen, wie an einer Wand. Neben
den einfarbigen Sofa Kombinationen gibt es für
die Kissen und Kopfstützen auch eine Reihe von
Mustern, bei der Kollektion Kairo ließ sich der
Designer von seiner Heimat Ägypten inspirieren.
Die starke zeitgenössischen Annäherung vereint
Karim Rashid mit Tradition und persönlichen
Erinnerungen.
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Inneneinrichtung
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Die Big Box
Fotos: 45 Kilo
Designstück mit vielen Funktionalitäten
Eine Kiste in unterschiedlichen Farben und ein abnehmbarer Holz­
deckel obendrauf – die Big Box ist die Mutter der Bread Box, wobei der
Entwurf des Brotkastens bereits älter ist. Was die Big Box auszeichnet,
ist ihre veränderbare Funktionalität. So kann sie als großzügige Aufbewahrungskiste, side table, kleine Bank oder Couchtisch genutzt werden.
Das massive Eschenholzbrett liegt auf den Aufkantungen der Stahlkiste
auf und kann einfach zur Seite geschoben oder als Tablett zum Servieren
verwendet werden. Wer keine Angst vor Patina hat, kann das Brett auch
als Schneidbrett verwenden und so die Funktionspalette der Big Box um
ein Küchenmöbel erweitern.
Geschaffen wurde die Big Box vom Design-Studio „45 Kilo“, das Daniel
Klapsing und Philipp Schöpfer 2007 gegründet haben.
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Hauptstraße 101-105 | Fon 02054 - 93 54 93
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Kunst und Kultur
Richard Long, Untitled, 2007, Porzellanerde auf
Holz, © VG Bild-Kunst, Bonn, Courtesy: Konrad
Fischer Galerie
Richard Long, Cornish Slate Circle, 1983; A walk of thirteen days in the Swiss Alps, 2000; Stones along
the way, 1998, Foto: Werner J. Hannappel
RHINE DRIFTWOOD LINE Bild-/Textquelle: Museum DKM
Robert Long
Mit dieser Einzelausstellung unterstreicht das
Museum DKM die einzigartige Position Robert
Longs als herausragender Vertreter der Land
Art, der sein Werk seit über 40 Jahren konsequent und sich selbst treu bleibend entwickelt.
Im Zentrum der Ausstellung steht die titelgebende Installation Rhine Driftwood Line, die
durch Handprints und Fingerprints auf Treibholz sowie eine Auswahl von Fotografien und
Textarbeiten ergänzt wird.
Richard Long bereist immer wieder entlegene,
fast menschenleere, ursprüngliche Gegenden
auf allen Kontinenten. Seine einsamen Wanderungen, wie zum Beispiel in der Sahara, im
Himalaya, im Hochland der Anden, in Japan,
Korea, Afrika, Nord- und Südamerika oder
auch Europa, sind der Ursprung seiner Werke.
Unmittelbar in der jeweiligen Landschaft setzt
Long mit den dort vorgefundenen Materialien
künstlerische geometrische Zeichen. Mit minimalem gestalterischem Eingriff, den er mit
seinem eigenen Körper vornehmen kann, ordnet
er Schnee, Sand, Laub, Holzstücke oder Steine
zu Linien, Kreisen oder Spiralen. Dabei bleiben
66
Richard Long, Rhine Driftwood Line, 2001/13, Treibholz, Foto: Stiftung DKM
seine Werke immer Natur und integrierter Teil
der Landschaft. Sie entstehen in und aus der
Natur heraus und können in dieser auf- oder
auch gänzlich vergehen. Diese temporären und
zurückgelassenen Werke werden in Fotografien
festgehalten oder durch Textarbeiten beschrei-
bend und assoziativ vermittelt, die wie Zeugen
der materiellen Verdichtung einer Reise und der
spezifischen Begegnung zwischen Mensch und
Natur erscheinen. Seit Ende der 1970er Jahre
entwickelt Long die Foto- und Textarbeiten zu
einer eigenen Gattung. Die immer komplexer
Kunst und Kultur
Richard Long, Lull before a Storm, Pride before a Fall, 2007, © VG Bild-Kunst,
Bonn, Courtesy: Konrad Fischer Galerie
werdenden Texte sind dokumentarisch und poetisch zugleich. Sie verbalisieren und visualisieren die während der Wanderung stattfindenden
Prozesse zwischen Künstler und Natur.
Auch die für den Innenraum entstandenen Arbeiten aus Steinen, Kohle,
Torf, Holz oder Schlamm erzählen von ihrer ursprünglichen Umgebung,
aus der heraus sie in den Museumsraum überführt wurden. Sie nehmen
den Betrachter als Zeichen und Spur mit dorthin zurück und machen
den Weg, den der Künstler mit ihnen gegangen ist, nachvollziehbar.
In ihrer natürlichen Direktheit und formalen Klarheit setzen sie im
Museumsraum ein ästhetisches Zeichen, bleiben aber auch hier immer
Natur. Für die zentrale, raumgreifende Arbeit der Ausstellung Rhine
Driftwood Line wurde 2001 Treibholz aus dem Überschwemmungsgebiet
des letzten Kilometers des Rheins in Deutschland
gesammelt.
Einen weiteren Aspekt aus dem Gesamtwerk Longs zeigen die Handprints
auf Papier und die Fingerprints auf Treibholz. Während es Long in den
früheren Arbeiten vermied, beim Wandern und Herstellen der Werke in
Erscheinung zu treten, weisen Werke der 1990er Jahre auch persönliche
Spuren auf. Sie öffnen sich dem Ausdruck von Befindlichkeiten und zeigen
stempelähnliche Abdrücke seiner Finger, Hände oder Füße. Doch nie
ist das ganz Individuelle Longs präsent. Die Abdrücke bleiben für ihn
Universalien. Sie erscheinen als unbestimmte menschliche Spuren, die
in ihrer formalen Reihung wie abstrakte, archaische Zeichen wirken.
Ausstellungsdauer: bis 6. Januar 2014
Museum DKM, Güntherstraße 13-15, 47051 Duisburg
www.museum-dkm.de
67
Automobil
Leicht, lebendig und verführerisch
Das Autohaus Wolf präsentiert den neuen Jaguar F-Type
Fotos: Jaguar
Mit dem neuen F-Type kehrt Jaguar zum Kern
seiner Markenidentität zurück: Ausgestattet mit
den Primärtugenden Performance und Agilität rückt der zweisitzige Roadster den Fahrer
in den Mittelpunkt des Geschehens. Dank einer
komplett aus Aluminium gefertigten Karosserie
wiegt das Modell in der Basisversion nur 1.597
Kilogramm. Eine Leichtbauarchitektur, die
zusammen mit Heckantrieb und einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung für besonderen
Fahrspaß sorgt. Ein ausfahrbarer Heckspoiler
und versenkte Türgriffe bestimmen das puristische wie verführerische Design.
Dabei versinnbildlicht die Formensprache des
neuen Modells F-Type Jaguars Blick in die Zukunft: Neu geformte Heckleuchten sind von der
2011 enthüllten Konzeptstudie Jaguar C-X 16
inspiriert, während der Grill die Konturen der
Limousinen Jaguar XF und XJ übernimmt, sie
jedoch zu einer sportwagenmäßigen Signatur
abwandelt.
Die Architektur der Kabine spiegelt die Rolle
des Jaguar F-TYPE als „1+1“-Sportwagen wider:
68
Alles ist auf den Fahrer und dessen Interaktion mit den elektronischen und mechanischen
Komponenten zugeschnitten. Dabei präsentiert
sich das neue Modell mit einem geschmackvoll
und dezent luxuriös ausgekleideten Innenraum.
Um hierbei eine optimale Ablesbarkeit zu gewährleisten, tragen die Schalter in „soft-feel“Anmutung ein mattschwarzes Finish mit weißen
Markierungen. „Zum Marktstart im Frühjahr
2013 sind mit F-Type, F-Type S und F-Type V8
S drei Varianten verfügbar“, so Geschäftsführer
Jürgen Wolf. Dabei stützt sich jedes Modell auf
einen per Kompressor aufgeladenen V6- oder
V8-Motor und das benzinsparende Jaguar Intelligent Stop/Start-System.
www.auto-wolf.de
Gartenzimmer
zum Träumen
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Sanitär
Vom Bad zur Wellnessoase Fotos: Sascha Kreklau
Funktionale Entspannungsinsel
Das Badezimmer ist längst nicht mehr nur
Nasszelle für Hygienezwecke. Immer mehr
Menschen wünschen sich ein Traumbad als
Erholungs- und Entspannungsinsel für Körper
und Geist in den eigenen vier Wänden.
Für die Bewohner einer Etagenwohnung in
Hattingen Holthausen wurde dieses Bad mit
Hilfe des Bochumer Meisterbetriebs Hasenkamp Wirklichkeit. Mit den Kreativwerkstätten „Bad Oase Hasenkamp“ präsentiert
das Handwerksunternehmen innovative
und moderne Lösungen für Bad, Sauna und
Wellness. „Unsere Kunden wünschten sich
in ihrem 11 m 2 großen Badezimmer eine einzigartige Wohlfühllandschaft,“ so Lisa Pötter,
Geschäftsleiterin „Bad & Wellness“. „An diesem
Ort sollten Spa- und Wohnbereich miteinander
verschmelzen.“ Auf Grundlage der Wünsche
und Budgetvorstellungen entwickelten die
Baddesigner von Hasenkamp ein individuelles,
maßgeschneidertes Badkonzept. So entstand
aus dem über 30 Jahre alten Badezimmer und
dem angrenzenden Gästebad eine großzügige
Wellnessoase mit Whirlpool, Dampfdusche so70
wie innovativem Dusch-WC mit integrierter
Bidet-Funktion. Durch die Lage en suite zum
Schlafbereich wurde die persönliche Relaxzone noch weiter vergrößert. Dezente Farblichtwechsler der Whirlwanne sowie LED-Spots in
Dampfdusche und Boden sorgen für die richtige
Wohlfühl-Atmosphäre. Der Whirlpool kann
zu einer gemütlichen Liegefläche umfunktioniert und dank der im Deckensegel integrierten
Infrarotstrahler als einzigartige Ruhezone genutzt werden.
Alle Montagearbeiten wurden vom Handwerksteam des traditionsreichen und erfahrenen
Familienunternehmens fachgerecht und termingetreu durchgeführt. „Neben Badrenovierungsmaßnahmen aus einer Hand sind wir als
staatlich geprüfter Energieberater auch auf die
Planung, Montage und Wartung umweltfreundlicher Heizsysteme spezialisiert“ so Lisa Pötter.
www.hasenkamp-bochum.de
www.badoase.de
www.energiequelle.info
«Mit Kunst grillieren.»
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Architektur
Service
Als zusätzlichen Service bieten
wir Ihnen in jeder Ausgabe unseres CUBE Magazins auch eine
Gewerkeliste. Von Architekten
über Sanitär- bis hin zu Heizungsfirmen finden Sie hier schnell und
bequem Unternehmen, die am Bau
der jeweils vorgestellten Gebäude
beteiligt waren.
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Architekten:
Architekt Tobias Klodt
[email protected]
Bauunternehmung:
Michael Schmidt GmbH
& Co. KG
www.bauen-mit-schmidt.de
Einrichtung:
arredare
www.arredare.de
Naturstein:
terràmica
www.terramica.com
Kaminbau:
Keramische Werkstätten Gudrun
Quincke
www.heizobjekte.de
Parkett:
Parkett Strehl
www.parkett-strehl.de
Fliesenarbeiten / Bodenbeläge:
Raummanufaktur Buschmann
www.buschmann-gruppe.de
Duschverglasungen:
Glas & Objekt
www.udo-karkuschke.de
Garten- und Landschaftsbau:
Handke Garten und Landschaftsbau GmbH & Co
www.handke-gala.de
Metallbau:
Michael Stratmann, Werkstatt für
Metallgestaltung, Essen
www.ms-wfm.de
© Michael Godehart
© Jacob Sokoll
Am Projekt
beteiligte
Gewerke
Elektroinstallation:
Elektro Grave
www.elektro-grawe.de
Fenster:
Schüco
www.schueco.com
Einbaumöbel:
Thorsten Kaltwasser
www.tischler-team.de
Küche:
Rational
www.rational.de
Fliesenarbeiten:
Cotto d‘Este
www. cottodeste.it
Wohnkeramik Bochum
www.wohnkeramik-bochum.de
Garten:
Bertlich Garten- und
Landschaftsbau
www.bertlich.com
Seite 8
Architekten:
TOR 5 Architekten
www.tor5.de
Holzböden:
Bodenbeläge Kaja
www.Bodenbelaege-kaja.de
Heizung, Sanitär:
Aldo GmbH
www.aldo-gmbh.de
Daikin
www.daikin.de
CUBE – jetzt auch im Abo
CUBE
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News
Aktuelles aus der Region
chitekten und Stadtplaner im Anhang der Biografien gewürdigt. „Das vielseitige Werk bringt
die Stadtarchitektur Essens auf den Punkt und
erfreut sich einer großen Leserzahl. Deshalb arbeiten wird zurzeit an der Fortsetzung von 1960
bis heute“, erzählt Brdenk. Der zweite Band soll
Ende des Jahres erscheinen.
Gewerbebau
© Koschany + Zimmer Architekten
© Kölbl Kruse
Stadtentwicklung
Ausstellung
Großprojekt in Dortmund
Hochtief und der Essener Immobilienentwickler
Kölbl Kruse erhielten den Auftrag zur Entwicklung eines Großprojektes am Dortmunder U: Am
historischen Brauereistandort entsteht mit dem
Neubau für das Robert-Bosch-Berufskolleg und
dem Robert Schumacher-Berufskolleg eine der
größten Schulen Deutschlands. An das Gebäude
angeschlossen sind ein kreativwirtschaftliches
Zentrum und eine öffentliche Parkgarage. Das
Projekt wird nach dem prämierten Entwurf des
Dortmunder Büros Gerber Architekten von Zechbau errichtet. Die Bauarbeiten sollen im Oktober
2013 beginnen und Ende 2015 abgeschlossen sein.
Das Konzept sieht eine campusartige Gruppierung der Gebäude um einen zentralen Innenhof
vor. Hierbei wird der städtebauliche Ansatz aus
dem Bereich des U-Turms aufgenommen und
fortgeführt. Insgesamt entstehen zirka 52.000 m2
Bruttogeschossfläche.
www.koelblkruse.de
Literatur
Stadtarchitektur auf den Punkt
gebracht
Essen ist das geografische Zentrum des Ruhrgebiets, des immer noch größten deutschen
Ballungsraumes. Dass es auch eine Hauptstadt
der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts
ist, zeigt das Buch „Architektur in Essen 1900
bis 1960“ , herausgegeben von Berger Bergmann
und Peter Brdenk. Insgesamt 120 Bauwerke und
zehn Siedlungen stellt das Werk in Wort und Bild
(Fotografien von Wolfgang Kleber) vor. Neben
der Architektur werden auch die zahlreichen Ar-
Kubus oder Kuppel
Moscheen. Perspektiven einer Bauaufgabe
Erfolgreich auch im Ausland
Vom 21. Juni bis zum 19. Juli 2013 präsentiert
das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW die gleichnamige Ausstellung
des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V.und
der ifa-Galerie Stuttgart. Ausstellungsort ist die
Volkshochschule mitten in der City von Essen.
Entwurf der Ray-of-Light-Moschee für Dubai
von Zest Architekten, Barcelona
Das M:AI wird die Ausstellung erweitern und
Moschee-Bauten aus Nordrhein-Westfalen
zeigen. Nichts liegt näher, denn rund 33 % der
Muslime in Deutschland leben in NordrheinWestfalen und haben hier wegweisende Bauaktivitäten gestartet. Das Format für dieses
„Heranzoomen“ an NRW werden Fotografien
sein. Sie eröffnen einen sehr persönlichen Blick
des Fotografen Mustafa Sentürk auf sehr unterschiedliche Moscheebauten in NRW und das
vielfältige Leben im Umkreis der Gebetshäuser. Ein umfangreiches Begleitprogramm von
Fachdiskussion über literarische Lesungen wird
unterschiedliche Aspekte des Ausstellungsthemas beleuchten.
www.mai-nrw.de
Seit 25 Jahren arbeitet das Essener Architekturbüro Koschany + Zimmer Architekten (KZA)
für Aldi Süd in Deutschland. Im März übergab
das Team von KZA nun ein rund 60.000 m 2
großes Lebensmittellogistikzentrum mit Trocken- und Tiefkühllager sowie zweistöckigem
Bürohaus und umfangreichen Außenanlagen
im südirischen Mitchelstown. Der Bauherr „Aldi
Stores Limited“ zeigte sich sehr zufrieden von
dem qualitativ hochwertigen Gebäude. Ab September 2013 wird das Logistikzentrum Irlands
südliche Märkte beliefern. Anders als in
Deutschland, wo das Büro KZA Logistikzentren
in Stahlbetonbauweise errichtet, sind die irischen Hallen als Stahlskelettkonstruktion gefertigt. „Die Außenhüllen der Lagerhallen bestehen aus Betonfertigteilen und StahlsandwichFassadenelementen“, erläutert Projektleiterin
Melanie Drescher. „Der Wechsel aus Metallkassetten- und Pfosten-Riegel-Fassade wiederum bestimmt das Erscheinungsbild des Bürogebäudes.“ Das Bauvorhaben ist mit rund
60.000 m 2 eines der Größten auf der grünen
Insel.
www.kza.de
73
Impressum
CUBE 02|13
Das Magazin für Architektur, modernes Wohnen
und Lebensart für Essen und das westliche Ruhrgebiet
Chefredaktion
Gerrit Menke (verantwortlich)
Folker Willenberg (verantwortlich)
Briedestraße 1-9, 40599 Düsseldorf, Telefon 0211-650264-0
Verlag
b1 communication GmbH
Briedestraße 1-9, 40599 Düsseldorf
Telefon 0211-650264-0, [email protected]
Sitz und Registergericht: Düsseldorf, HRB 64429
Geschäftsführung
Gerrit Menke, Folker Willenberg
Redaktion
Manuela Gravius, Dunja Hennes, Heiko Cramer, Katja Kümmel,
Folker Willenberg, Gerrit Menke,
Presseinfos, Anregungen, Reaktionen bitte ausschließlich an:
CUBE Redaktion
Briedestraße 1-9, 40599 Düsseldorf
Telefon 0211-650264-11, [email protected]
Gesamtanzeigenleitung
Gerrit Menke
Briedestraße 1-9, 40599 Düsseldorf
Telefon 0211-650264-12, [email protected]
Verlagsdirektion Essen / Ruhrgebiet
Cordula Hüwels
Gustav-Streich-Str. 46, 45133 Essen
[email protected], Telefon 0201-420456
Art Direkton
Folker Willenberg
Layout
Vera von Laufenberg
Druck
hofmann druck, Nürnberg
74
Urheber- und Verlagsrecht
Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.
Mit Annahme des Manuskripts gehen das Recht zur Veröffentlichung
sowie die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten,
zur elektronischen Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von
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Grenzen ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. In der unaufgeforderten Zusendung von Beiträgen und Informationen an den Verlag
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bzw. Informationen in Datenbanken einzustellen, die von Verlagen oder
von kooperierenden Dritten geführt werden.
Gebrauchsnamen
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme,
dass solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dürfen.
Oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen,
auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind.
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Tel.: 02365 10 04 14
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