SageOne Social Media Marketing im Wandel

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Sage One
Social Media Marketing
im Wandel
Über den zukunftsfähigen
Umgang mit den neuen
Kanälen
1 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
Inhaltsverzeichnis
1. Social Media – Die wichtigsten Kanäle im Überblick..................................................................2
1.1 Soziale Netzwerke: Facebook, Twitter, Google+ und Co...........................................................................................................2
1.2 Foren und Corporate Blogs.............................................................................................................................................................3
1.3 Das Potenzial von Youtube..............................................................................................................................................................3
1.4 MMORPGs als Marketingplattform..............................................................................................................................................4
2. Social-Media-Marketing – So gehen Sie mit der Zeit................................................................5
2.1 Content-Erstellung ..........................................................................................................................................................................5
2.2 Verhaltensregeln für Social Media................................................................................................................................................6
2.3 Markenbotschafter aktiv nutzen...................................................................................................................................................7
2.4 Storytelling – Die Markenidentität schärfen..............................................................................................................................7
2.5 Facebook-Marketing........................................................................................................................................................................8
3. Die Zukunft gehört den Bildern – Visual Content auf dem Vormarsch...................................9
3.1 Wo liegt der Reiz von Instagram, Pinterest und Co.?.................................................................................................................9
3.2 Ansprechenden visuellen Content schaffen – Ein Leitfaden...................................................................................................9
4. Social-Media-Marketing: Zukunftsträchtige Trends im Überblick........................................10
4.1 Real-Time-Marketing.................................................................................................................................................................... 10
4.2 Mobiloptimierung ist Pflicht........................................................................................................................................................ 10
4.3 Kostenpflichtige Anzeigen nehmen in ihrer Bedeutung weiter zu....................................................................................... 10
Das Unternehmen Sage.......................................................................................................................11
Impressum..............................................................................................................................................12
1 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
1. Social Media –
Die wichtigsten Kanäle im Überblick
Social Media sind aus modernen Marketing-Strategien nicht mehr wegzudenken. Eher dürfte sich deren Bedeutung in den kommenden Jahren noch weiter verstärken. Selbst – oder besser gerade – für Klein- und Kleinstunternehmen ist ein sicherer Umgang mit den neuen Medien Pflicht. Anderenfalls wird nicht nur Potenzial
verschenkt, sondern geht unter Umständen sogar die Konkurrenzfähigkeit verloren. Auch wenn Social-Media-Marketingstrategien eine individuelle Prioritätensetzung erlauben, sind sie in der Regel holistisch angelegt
und umfassen ein breites Spektrum an Kanälen. Erfahrung und Know-how im Umgang mit den Nutzern der verschiedensten sozialen Medien – seien es soziale Netzwerke, Blogs, Foren oder sonstige Kanäle – ist für zukünftige Marketer daher essenziell. Im Folgenden ein Kurzüberblick über einige der wichtigsten sozialen Medien.
1.1 Soziale Netzwerke: Facebook, Twitter, Google+ und Co.
In Deutschland ist Facebook noch immer der Platzhirsch im Bereich sozialer Netzwerke, auch wenn Twitter in den
letzten Jahren aufschließen konnte. Google+ fristet dagegen eher ein Nischendasein. Kaum ein Unternehmen
wird daher um eine Facebook-Marketing-Strategie herumkommen. Aber auch eine Twitter- und Google+-Präsenz
ist im Regelfall keine Ressourcenverschwendung – abhängig von Branche und Unternehmensausrichtung ist eine
solche sogar wärmstens zu empfehlen!
Ein Vergleich der drei großen sozialen Netzwerke:
Social Network
Facebook
Twitter
Google+
Zielgruppen
Nahezu jede Personenund Interessengruppe
Heterogene Persone
gruppe mit tendenziellem
Hang zur Nutzung neuer
Medien
Der typische
Google+-Nutzer ist
männlich und
technikaffin
spezifische
Vorteile
Unkompliziertes Zielgruppentargeting; sehr großer
Nutzerkreis (gut geeignet
für Unternehmen mit weit
gefächerter Zielgruppe);
unkomplizierte Werbemöglichkeiten
Unkomplizierte Nutzung;
rasche Verbreitung guter
Inhalte; auch als Recherche-Tool sinnvoll
Gute Targetingmöglichkeiten für Unternehmen aus der
Tech-Branche; dank
Hangouts, Google
Docs und Co. vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten
sontiges
In puncto bezahlter Anzeigen der Konkurrenz noch
einen Tick voraus
Sehr interessant für international ausgerichtete
Unternehmen, die englischen Content anbieten.
In den USA etwa nimmt
Twitter eine wesentlich bedeutendere Stellung ein als
hierzulande.
Die große Nutzerzahl
täuscht (viele Profilleichen, da die Nutzung
bestimmter Google-Angebote nur mit
Google+-Profil möglich
ist/war)
Tipp:
Prinzipiell wirkt sich eine Präsenz auf möglichst vielen sozialen Netzwerken positiv auf das Suchmaschinenranking aus – gerade, wenn sie gepflegt werden. Potenzielle Rankingverbesserung sind daher gegen den Mehraufwand an Zeit und Ressourcen abzuwägen, der mit einem mehrgleisigen Social-Network-Engagement einhergeht.
2 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
Nischennetzwerke sind nicht zu unterschätzen
Auch wenn die „Big Player“ der sozialen Netzwerke bei der Entwicklung von Marketing-Strategien die größte
Resonanz finden, ist das Potenzial von Klein- und Kleinstnetzwerken unterschiedlichster Mitgliederzahl nicht zu
unterschätzen – aus mehreren Gründen:
•
Zielgruppe: Das soziale Phänomen ist altbekannt: Bestimmte gesellschaftliche Gruppen suchen ihre
Identität in der Abgrenzung zu anderen Communities. Diese Distinktion macht auch vor der digitalen Welt
nicht halt, sodass sich bestimmte Gruppen – und seien es bloß lose Interessenverbände – tendenziell
in bestimmten sozialen Netzwerken sammeln. Identifiziert eine Zielgruppenanalyse ein entsprechendes
Netzwerk, ist ein Unternehmensengagement hier Gold wert!
•
Lokalität: Auch regionale Verbundenheiten schaffen Gemeinschaftsgefühl und Gruppenzusammengehörigkeit, sodass Menschen in bestimmten Regionen – etwa in Städten oder bestimmten Gemeinden
– dazu neigen, sich in Nischen-Netzwerken zu organisieren. Gerade für regionale Unternehmen bieten
Nischennetzwerke daher vielversprechende Möglichkeiten der Neukundenakquise.
•
Werbung und Branding-Effekte: Bei kleinen sozialen Netzwerken ist es oftmals möglich exklusive
Werbeverträge auszuhandeln. Das begünstigt Branding-Effekte ungemein und fördert den Aufbau einer
Markencommunity.
Der Trend geht weg von der exklusiven Nutzung eines einzelnen großen Social Networks. Innovative Nischennetzwerke profitieren von dieser Entwicklung und könnten im Marketing-Mix der nächsten Jahre eine deutlich
größere Rolle als bisher einnehmen.
Geschäftskontakte pflegen: Die Vorzüge von LinkedIn und XING
Für die Neukundenakquise sind sie zwar nur bedingt relevant, dafür spielen sie beim Recruiting, im Personalwesen und bei der Pflege von Geschäftskontakten eine große Rolle: Netzwerke wie LinkedIn und XING, dem
deutschen Pendant zum international ausgerichteten Big Player LinkedIn. Speziell im B2B-Bereich dürften Business-Netzwerke auch in den nächsten Jahren zum festen Bestandteil von Marketing-Strategien gehören.
Pinterest und die Macht der Bilder
Besonders zukunftsträchtig scheinen Netzwerke, Microblogs und Apps, die visuellen Content in den Vordergrund
rücken, zu sein. Das legen die steigenden Nutzerzahlen nahe. Bestes Beispiel: Pinterest, ein soziales Netzwerk,
das Nutzern das Anlegen und Teilen individueller Bilderkollektionen ermöglicht. Auch wenn es keine offiziellen
Zahlen gibt, legen Umfragen schon jetzt eine deutsche Nutzerzahl von grob geschätzt drei Millionen nahe. Worin
genau der Reiz von visuellem Content und die Nutzungsmöglichkeiten für das Social-Media-Marketing liegen,
wird in Kapitel 3 geklärt.
1.2 Foren und Corporate Blogs
Corporate Blogs und Foren sind aus modernen Marketingstrategien nicht mehr wegzudenken. Einerseits sind
Foren eine gute Möglichkeit, direkt mit Nutzern in Kontakt zu treten. Insbesondere im Rahmen des Kundenservice und Beschwerdemanagements spielen sie eine bedeutende Rolle. Andererseits bieten sie eine Möglichkeit,
eine Community zu etablieren, die sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite steht – gelingt dies, entfaltet sich ein
ungeheures Sparpotenzial, immerhin können Unternehmen auf diese Weise ihre eigenen Beratungs- und Serviceleistungen zurückfahren. Corporate Blogs rücken den Community-Aspekt dagegen etwas in den Hintergrund,
erweisen sich dafür allerdings als ein Medium der Selbstpräsentation par excellence.
1.3 Das Potenzial von Youtube
Youtube mag nicht die einzige Video-Plattform im Netz sein, dafür ist sie aber die bei weitem bedeutendste. Ihre
Integration in Social-Media-Marketingstrategien dürfte sich auch in Zukunft lohnen. So werden Youtube-Videos
auch in anderen Social Media gerne geteilt – zumindest, wenn sie gut gemacht sind. Die folgenden Kriterien sollten bei der Konzipierung einer erfolgreichen Youtube-Marketing-Kampagne berücksichtigt werden:
•
Entertainment: Wer sich ein Video auf Youtube anschaut, will unterhalten werden. Der Aspekt des Entertainments ist essenzieller Bestandteil des Youtube-Marketings – das gilt auch für Ratgeber-Videos. Besonders kreative, verrückte, ungewöhnliche, kurz besonders unterhaltsame Videos haben gute Chancen,
geteilt zu werden. Je kreativer Sie sind, desto größer wird die Chance, dass eine Kampagne viral geht!
•
Kürze: Kaum ein Youtube-Nutzer schaut Videos zu Ende, die länger als ein paar Minuten dauern. Es gilt
die abgegriffene, aber dennoch treffende Formel: „In der Kürze liegt die Würze.“
•
Cross-Media: Youtube-Videos leben von der Verbindung mit anderen Sozialen Medien. Entsprechend
sollten Sie auch in anderen Kanälen (Blogs, soziale Netzwerke, Foren) passend eingebunden werden.
3 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
1.4 MMORPGs als Marketingplattform
Der Hang zum Kreativen, zum Spielerischen steht bei fast allen Social Media im Vordergrund. Besonders kommt
dieser allerdings bei sogenannten „MMORPGs“ (Massively Multiplayer Online Role-Playing Games) zum Vorschein. Da diese nicht selten eine klar definierte Zielgruppe ansprechen, bieten MMPRPGs eine interessante
Marketingplattform. Schaut man sich die traumhafte Entwicklung entsprechender Spiele an, eröffnet sich hier
eine vielversprechende Marketing-Möglichkeit – zumal entsprechende Spiele gerade dabei sind den mobilen
Markt zu erobern!
Googles „Ingress“ – Ein Beispiel
Überall da, wo Google seine Finger im Spiel hat, sollten Marketer hellhörig werden. Mit „Ingress“ bietet Google
seit wenigen Jahren ein eigenes, speziell für Smartphones entwickeltes, Augmented-Reality-Multiplayer-Game
an – und testet bereits fleißig Marketingmöglichkeiten. Der Clou besteht darin, dass Werbepartner integraler Bestandteil des Gameplays werden können. So nahmen beispielsweise Vodafone-Shops einige Monate lang eine
zentrale Rolle im Gameplay ein – Branding 2.0 sozusagen. Entsprechende Ansätze haben enormes Zukunftspotenzial, zumal sie sich problemlos auch in Browser-Games integrieren lassen.
4 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
2. Social-Media-Marketing –
So gehen Sie mit der Zeit
„Neuland“ sind Social Media im schnelllebigen Online-Marketing schon längst nicht mehr. Dennoch ist der Umgang mit sozialen Medien auch für routinierte Marketer stets eine Herausforderung, gehört doch Veränderung
– sowohl technischer als auch sozialer Art – geradezu zu ihrem Wesen. Glücklicherweise stehen Marktern heute
eine ganze Reihe von wirksamen Instrumenten zur Verfügung, die es ermöglichen den dynamischen Charakter
der Social Media zu fassen und nutzbar zu machen.
2.1 Content-Erstellung
Content geht heute längst über bloßen Text hinaus. Infografiken, Videos, Bilder, Podcasts – modernes und zukunftsträchtiges Content-Marketing könnte facettenreicher kaum sein. Gibt es einerseits grundlegende Regeln
der Content-Erstellung, folgen Inhalte plattformabhängig auch einer gewissen Eigenlogik.
Allgemeine Tipps für ansprechende Inhalte
Die folgenden Tipps können bei der Content-Erstellung plattformunabhängig zugrunde gelegt werden:
•
Zielgruppenorientierung: Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sollten Sie – unabhängig vom jeweiligen Medium – die Zielgruppe genau kennenlernen, denn für diese werden die Inhalte verfasst. Der
Content sollte sich sowohl inhaltlich als auch stilistisch der Zielgruppe anpassen. Eine Backpacker-Reisecommunity wird man anders adressieren als die IT-Entscheidungsträger im B2B-Bereich.
•
Visuelle Auflockerung: Bilder, Infografiken, Videos und Co. sorgen für eine Auflockerung und erhöhen
die Shareability.
•
Keywords nennen: Egal für welches Medium Sie Content erstellen, grundlegende Fragen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollten nicht aus dem Blick verloren werden. Dazu zählt vor allem das Nennen wichtiger Keywords und Hashtags, das ein späteres Finden von Artikeln und Beiträgen ermöglicht.
Twitter vs. Facebook – Die besten Content-Strategien
Mit Twitter und Facebook soll die Content-Erstellung für die hierzulande bedeutendsten beiden sozialen
Netzwerke an dieser Stelle näher in den Blick genommen werden:
Soziales Netzwerk
Twitter
Facebook
Hashtags
Die Integration von Hashtags
vereinfacht anderen Nutzern das
Finden der eigenen Beiträge.
Hashtags können auf Facebook
ebenso benutzt werden wie auf
Twitter.
Beitragslänge
Mit 140 Zeichen ist die Beitragslänge auf Twitter schon stark
begrenzt. Es empfiehlt sich
allerdings Beiträge noch kürzer zu
halten. Dies erhöht die
Shareability noch weiter!
Auf Facebook können dagegen
durchaus auch längere Posts Sinn
machen. Vor allem, wenn diese in
Form von Ratgebern daherkommen
oder eine Diskussion starten sollen.
Diskussionskultur
Schon in Folge der begrenzten
Zeichenzahl ufern Diskussionen
auf Twitter weniger aus als auf
Facebook.
Die Interaktion mit Fans findet auf Facebook wesentlich direkter statt, was
zum Teil heftige Diskussionen unterhalb eines Beitrags auslösen kann.
Diese bedürfen einer Moderation.
Reichweitenerhöhung
Die Integration von Bildern und
Co. erhöht die Shareability.
Gleiches gilt für Facebook.
5 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
Darauf kommt es bei Blogartikeln an
Mit den folgenden Tipps gelingen Blogartikel:
•
Struktur: Eine Gliederung inklusive Absätze, Zwischenüberschriften, Bullet Points und Tabellen erhöht
die Lesbarkeit eines Blogartikels ungemein.
•
Bilder und Co.: Auch auf Blogs gilt: Bilder, Videos, Infografiken und Co. ergänzen den Text sinnvoll und
wirken sich oftmals positiv auf die Reichweite aus.
•
Information und Entertainment: Blogartikel werden in der Regel im Spannungsfeld von Information
und Entertainment geschrieben – beide Varianten erzeugen einen echten Mehrwert für die Leser.
•
SEO: Auch im Rahmen von Blogs gehört die Integration der wichtigsten Keywords zur grundlegendsten
SEO-Maßnahme. Diese sollten – sofern es dem Lesefluss nicht schadet – durchaus mehrfach genannt
werden. Darüber hinaus empfiehlt sich eine interne Verlinkung zu themennahen Blogartikeln.
2.2 Verhaltensregeln für Social Media
Social Media stellen an Unternehmen besondere Ansprüche hinsichtlich deren Verhalten gegenüber Fans und
Followern, sprich gegenüber potenziellen Kunden.
Im Netz ticken die Uhren anders
Die wichtigste Grundregel, die es im Umgang mit Facebook und Co. zu beachten gilt, lautet: „Im Netz ticken die
Uhren anders.“ Prinzipiell sind Fans rund um die Uhr online. Das gilt auch und besonders für die Abendstunden
und das Wochenende. Auf Anfragen erwarten Ihre Nutzer daher eine möglichst schnelle Antwort – auch am
Wochenende. Eine Wartezeit von 24 Stunden ist im Netz enorm und kann schnell zu Ungeduld und Frustration
führen.
Zeit spielt aber noch in einem weiteren Sinn eine große Rolle: So gehen aktuelle Beiträge gerade bei Facebook
schnell im Newsfeed der Nutzer unter. Es empfiehlt sich daher, im Vorfeld die Zeiten zu ermitteln, zu denen die
meisten Fans online sind. Hierzu gibt Facebook Unternehmen verschiedene Tools und Statistiken an die Hand.
Gefühlsmanagement: Auf Lob und Kritik richtig reagieren
Coolness ist eine der wichtigsten Kompetenzen, die Social Media Manager mitbringen müssen. Diskussionen
können leicht hitzig werden und führen mitunter zu scharfen Attacken gegenüber Unternehmen. An dieser Stelle
ist Diplomatie und Deeskalation angesagt. Verteidigen Sie sich allzu vehement oder werden Unternehmenssprecher in der Hitze des Gefechts womöglich selbst beleidigend, könnte womöglich ein sogenannter Shitstorm
heraufziehen. Nach Möglichkeit sollten sehr erregte Diskussionen privat und nicht öffentlich weitergeführt werden. Über positives Feedback dürfen Sie sich dagegen durchaus öffentlich freuen, sollten dabei allerdings ein
gewisses Maß an Bescheidenheit wahren.
6 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
2.3 Markenbotschafter aktiv nutzen
Markenbotschafter sind Social-Media-Nutzer, die das öffentliche Bild eines Unternehmens aktiv beeinflussen.
Bei zukunftsfähigen Social-Media-Marketing-Strategien spielen sie eine zentrale Rolle. Man unterscheidet zwischen zwei grundlegend verschiedenen Typen: Brand Advocates und Influencer.
Markenbotschafter
Influencer
Brand Advocate
Reichweite
Sehr große Reichweite; betreiben
meist große Blogs, Youtube-Präsenzen oder andere Social-Media-Auftritte
Kleine Reichweite; es handelt sich
in der Regel um private Social-Media-Nutzer.
Unternehmensbindung/
Loyalität
Stehen einem Unternehmen
neutral gegenüber
Brand Advocates fühlen sich mit
einer Marke verbunden und sind
restlos von dieser überzeugt.
Motivation
Bedürfen oft einer externen
Motivation (Geld- oder Sachleistungen)
Sie erwarten für ihr Engagement zwar
keine direkte Gegenleistung, können
mit kleinen Goodies aber weiter motiviert werden.
Vorteile
Dank ihrer großen Reichweite
haben sie die Möglichkeit, das
Image eines Unternehmens nachhaltig zu beeinflussen.
Sie sind unermüdliche Anwälte für
die Marke ihres Herzens, versuchen
andere von dieser zu überzeugen und
stellen sich bei drohenden Shitstorms
schützend vor Unternehmen.
2.4 Storytelling – Die Markenidentität schärfen
„Storytelling“ ist eines der häufigsten Schlagwörter, das bei der Konzeptionierung moderner Social-Media-Kampagnen durch den Raum geistert. Tatsächlich kann Storytelling einiges leisten – von der Schärfung der Markenidentität bis hin zur Gewinnung von Neukunden.
Kriterien für erfolgreiches Storytelling
Die folgenden Ansätze bilden die Basis für erfolgreiches Storytelling:
•
Geschichten: Im Mittelpunkt des Storytelling steht eine gute Geschichte. Ob diese wahr oder konstruiert ist, ist dabei zunächst zweitrangig. Mögliche Ansatzpunkte sind Gründungsmythen, die bewusste
Ikonisierung von Personen (man denke an Steve Jobs) oder die Kreierung aussagekräftiger Motive,
Symbole und Maskottchen.
•
Emotionalität: Die Nähe zum Kunden suchen viele Storytelling-Strategien in einer möglichst basalen
Emotionalität, die keineswegs durch billige Effekthascherei, sondern vielmehr durch ehrliche, tiefgründige und zugleich leicht verständliche Stories geschaffen wird.
•
•
Authentizität und Transparenz: Transparenz und Authentizität sind zwei grundlegende Punkte moderner Stroytelling-Kampagnen. Punkte wie Datenschutzmaßnahmen, faire Löhne und die Einbindung der
Mitarbeiter in die Unternehmensidentität befördern Authentizität und Transparenz.
Nachhaltigkeit und Charity: Weitere große Themen des zukunftsorientierten Storytellings sind Nachhaltigkeit und Charity – Werte, die keineswegs der bloßen Selbstdarstellung dienen, sondern in der
Regel tief in der Unternehmensidentität verwurzelt sind.
7 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
2.5 Facebook-Marketing
Obwohl verschiedenste soziale Netzwerke mittlerweile gute Präsentations- und Werbemöglichkeiten für Unternehmen bieten, hat Facebook-Marketing schon allein wegen der hohen Nutzerzahl eine besondere Bedeutung.
Auch abseits der sehr guten Targeting-Möglichkeiten von Facebook-Werbung kommt Facebook in einem zukunftsträchtigen Social-Media-Marketing-Mix daher eine zentrale Rolle zu.
Warum Facebook-Marketing über Facebook hinausgeht
Facebook-Marketing spielt sich längst nicht nur auf Facebook selbst ab, sondern umfasst sämtliche Social-Media-Kanäle. Die Logik dahinter ist einleuchtend: Facebook dient den meisten Nutzern als die Primärquelle, um
interessante, berührende und informative Inhalte mit anderen zu teilen. Die Einbindung von Like- und Share-Buttons auf Blogs und Co. ist daher Pflicht. Gleiches gilt für den wechselseitigen Verweis unterschiedlicher
Social-Media-Präsenzen aufeinander.
8 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
3. Die Zukunft gehört den Bildern –
Visual Content auf dem Vormarsch
Schon jetzt nimmt visueller Content eine zentrale Position im Rahmen des Content-Marketings ein. Immer mehr
Content-Strategien rücken die visuelle Seite sogar explizit in den Fokus – zu Recht, denn das Potenzial von
Visual Content ist enorm!
3.1 Wo liegt der Reiz von Instagram, Pinterest und Co.?
Die wachsende Aufmerksamkeit für Plattformen wie Vine, Snapchat, Instagram und Pinterest beweist: Visual
Content ist längst in der Lebenswirklichkeit der Social-Media-Nutzer angekommen. Hinter der verblüffenden
Anziehungskraft, die visueller Content auf uns ausübt, stehen einfache neuropsychologische Grundlagen.
•
Picture Superiority Effect: Unser Gehirn spricht tendenziell wesentlich besser auf Bilder als auf bloßen
Text an. Psychologen nennen dieses Phänomen den „Picture Superiority Effect“.
•
Emotionale Komponente: „Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“ – Nicht bedingungslos richtig, aber
eine durchaus passende Analogie. Durch Bilder lassen wir uns leichter berühren als durch trockenen
Text.
•
Die Einladung zum Teilen: Aus den oben genannten Punkten erklärt sich auch die hohe Shareability
von Bildern und sonstigem visuellen Content, mit der reine Textbeiträge bei weitem nicht mithalten
können.
3.2 Ansprechenden visuellen Content schaffen – Ein Leitfaden
Dank verschiedenster Tools ist die Schaffung von ansprechendem visuellen Content mit Mehrwert weder besonders
kosten- noch allzu zeitintensiv.
Tipps, Tricks und Tools
Ohne ein Mindestmaß an Kreativität und Experimentierfreude kommt man bei der Erstellung visuellen Contents zwar
nicht aus, dank verschiedener Tools und Gestaltungsrichtlinien ist diese aber alles andere als ein Hexenwerk.
•
Infografiken: Programmen wie Piktochart ermöglichen es, professionelle Infografiken im Baukasten-Prinzip
spielend leicht und ohne Vorkenntnisse selbst zusammenzubasteln.
•
Kurvideos: Auch Kurzvideos, die gerne geteilt werden, können ohne Probleme am PC oder Smartphone
erstellt werden. Eine unkomplizierte Lösung ist etwa die App „Vine“.
•
Webcomics: Das Web ist voll von humoristischen Webcomics, Memes und Karikaturen. Lassen Sie dieses
Potenzial nicht ungenutzt!
Bilder stehen nicht alleine
So wichtig visueller Content auch ist und zukünftig sein wird, überbewertet werden darf der Trend nicht. Selten steht
visueller Content alleine. Vielmehr kommt es darauf an, diesen möglichst sinnvoll mit klassischen Textelementen zu
verbinden, sodass sich textlicher und visueller Content wechselseitig ergänzen. Bild und Text sind zwei Seiten derselben Medaille.
9 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
4. Social-Media-Marketing:
Zukunftsträchtige Trends im Überblick
Während viele zukunftsfähige Social-Media-Trends bereits jetzt zur gelebten Marketing-Wirklichkeit gehören,
zeichnen sich andere erst am Horizont ab. Im Folgenden nehmen wir drei vielversprechende Trends unter die
Lupe.
4.1 Real-Time-Marketing
Dank der global dichter werdenden Vernetzung und der massiven Zunahme mobiler Internetnutzer könnte das
„Real-Time-Marketing“ („Echtzeit-Marketing“) das vielbeschworene „next bing thing“ werden. Grundlage des
Real-Time-Marketings ist die Echtzeit-Kommunikation mit (potenziellen) Kunden, die es Unternehmen prinzipiell
erlaubt, diesen anhand ihres aktuellen Verhaltens und Standorts individualisierte Werbung zukommen zu lassen.
4.2 Mobiloptimierung ist Pflicht
Die Zahl der Mobilnutzer ist schon jetzt auf hohem Niveau – und sie steigt weiter. Eine Mobiloptimierung von
Social-Media-Profilen (etwa von Corporate Blogs) wird daher Pflicht! Anderenfalls wird der langfristige Rückfall
hinter die Konkurrenz nahezu unausweichlich.
4.3 Kostenpflichtige Anzeigen nehmen in ihrer Bedeutung weiter zu
Werbung nimmt in sozialen Netzwerken einen immer größeren Raum ein. Längst bieten nicht mehr nur Facebook und Twitter interessante Werbemöglichkeiten an. Enormes Potenzial steckt beispielsweise in den „Promoted Pins“ von Pinterest. Angesichts der vielversprechenden Entwicklung dürfte es sich lohnen, in den nächsten
Monaten und Jahren Ausschau nach neuen Werbemöglichkeiten in sozialen Netzwerken
10 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
Das Unternehmen Sage
Sage One ist eine Anwendung des weltweit agierenden Unternehmens Sage, welches mit mehr als 6 Millionen
Kunden weltweit einer der größten Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services ist. Mit über 25
Jahren Erfahrung, 250.000 Kunden und mehr als 1.000 Fachhändlern ist Sage zugleich einer der Marktführer für
betriebswirtschaftliche Software und Services im deutschen Mittelstand.
Sage Lösungen sind speziell für die Bedürfnisse lokaler Märkte entwickelt. Sie helfen unseren Kunden — vom
Kleinunternehmen bis hin zum gehobenen Mittelstand —, ihr Geschäft erfolgreicher zu führen. Unser Portfolio
umfasst Lösungen für die Bereiche Warenwirtschaft und Produktion, Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalwirtschaft und Kundenmanagement bis hin zu Spezial- und Branchenlösungen. Ein ausgezeichneter Service
rundet das Angebot ab.
Im Vergleich zum Wettbewerb punktet Sage durch seine große Nähe zum Kunden und seine ausgezeichnete
Servicequalität. Gleichzeitig steht das Unternehmen für wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit. Einzigartig im
Markt ist zudem die angebotene Fülle an Produkten und hochintegrierten Lösungen, die Unternehmen zahlreiche
Wachstumspfade bieten.
11 | Sage One Social Media Marketing im Wandel
Impressum
Sage Software GmbH
Emil-von-Behring-Str. 8-14
60439 Frankfurt am Main
Tel.: 0341 48 440 3700
Fax.: 0341 48 440 7702
E-Mail: [email protected]
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