- 2016 - Internet World Business

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E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 5/15 2. MÄRZ 2015
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Special:
Internet World 2015
„Analyse von Kundendaten
wird immer wichtiger“ S. 34
Rechnungskauf
mit Paypal
Der Stellenmarkt für
Internet-Fachkräfte
S. 40
S. 47
oder unter internetworld.de/stellenmarkt
Der Kampf um die Straße
Amazon Marketplace
Rücksendeadresse im Ausland
Wichtige Änderung für Online-Händler, die über den Amazon Marketplace
auch ins Ausland versenden: Bis spätestens 12. März müssen sie für ihre
Kunden eine Rücksendeadresse im
Empfängerland einrichten oder die
kostenlose Rücksendung anbieten.
Wer diese Aufforderung ignoriert, riskiert seine Verkaufslizenz. Amazon
empfiehlt eine Kooperation mit
Dienstleistern, die grenzüberschreitende Retouren abwickeln – oder das
Einpreisen der Rücksendekosten in
den Verkaufspreis. [fk]
Neue Features für Online-Händler
Google bringt mit neuen Angeboten Bewegung in den lokalen Werbemarkt
ber 90 Prozent aller Deutschen kennen die „Gelben Seiten“, damit spielt
das Branchentelefonbuch in einer Liga mit
generischen Marken wie „Tempo“ oder
„Aspirin“. Doch auch der hohe Bekanntheitsgrad schützt das gelb eingeschlagene
Druckwerk auf Dauer nicht vor der digitalen Transformation.
Noch sind Telefon- und Adressbuchverlage gut im Geschäft. Rund eine Milliarde
Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften sie
mit Print-Werbung. Verlagsexperten verweisen hier auf den großen Anteil technikferner Menschen jenseits der 50, die lieber
in einem Buch nachschlagen als ihren PC
hochzufahren.
Doch der Wind dreht sich: In Metropolen wie Berlin nutzt nur noch jeder Vierte
gedruckte Verzeichnisse – das Netz gewinnt. Während die Verlage alles daransetzen, ihr Geschäft ins Internet zu verlagern
und dabei von ihrer hohen Markenbekanntheit zu profitieren, erwächst ihnen
mit Google eine mächtige Konkurrenz.
Der Suchkonzern bietet örtlichen Unternehmern spezielle Pakete für eine auf ihre
Bedürfnisse abgestimmte Online-Präsenz.
Partneragenturen übernehmen die techni-
sche Umsetzung. Der Kampf um die lokalen Anzeigenmärkte ist voll entbrannt.
Wie sich die Wettbewerber aufgestellt
◼
haben, lesen Sie ab Seite 8.
E-Commerce
Online-Marketing
Technik
Ü
Foto: iStockphoto / Aprott
Hybris-Chef Ariel Luedi im Interview:
Im 19. Jahr ihres Bestehens peilt
die Internet World 2015 in München
neue Bestmarken an. Alles über
die wichtigsten Trends und Themen
der größten E-Commerce-Messe
S. 28 – 33
Europas
Milliardenmarkt: Regionale Werbung ist eine der letzten Bastionen von Print
Für jedes Land eine Rücksendeadresse fordert Amazon
Mobile Ads in Deutschland
+
52 %
134 Mio. €
Die Shortlist: 35 aus 392
Targeting oder Umfeldwerbung?
Marketing-Clouds im Vergleich
Viele Bewerber um den INTERNET WORLD
Business Shop-Award 2015 überzeugen
mit tollen Ideen und gelungener Umsetzung. 35 Finalisten treten jetzt zum Kampf
S. 12
um die begehrten Awards an.
Durch immer ausgefeiltere TargetingMethoden gerät die klassische Umfeldwerbung aus dem Blickfeld. Doch meist
bringt eine Kombination aus beiden
Ansätzen letztlich den Werbeerfolg. S. 22
Eine Plattform, zahlreiche Tools: Enterprise-Marketing-Lösungen helfen
Marketingverantwortlichen, die vielen
verschiedenen Kommunikationskanäle zu
bedienen und im Blick zu behalten. S. 36
„Meine persönlichen Daten besitzen einen Wert“
88 Mio. €
2014
Um über 50 Prozent legte Mobile
Display Advertising zu. Die Prognosen für 2015 lesen Sie auf S. 24
INTERNET WORLD Business 5/15
Quelle: OVK
94 %
Deutschland
Dänemark
81 % 69 %
Im EU-Schnitt halten 81 Prozent der Bürger ihre persönlichen Daten für wertvoll. Die Dänen sind am unkritischsten
INTERNET WORLD Business 5/15; Quelle: Symantec State of Privacy Report 2015
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
Italien
2013
Die Themen-Guides der
Internet World Business
Social Media Guide 2015
Beilage
INTERNET WORLD
Business 8/15 vom
13.04.2015
Anzeigenschluss:
08.03.2015
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INHALT
2. März 2015
5/15
INTERNET WORLD Business
Inhalt
3
Feiern nach der Messe
SCHWERPUNKT
Der Kampf ums Lokale
Harter Wettbewerb um den regionalen
Werbemarkt im Netz
8
Verpackt und verschickt
Neuigkeiten aus Versand und Logistik
31
Ohne System kein Shop
Die Trends bei Shop-Lösungen
32
Getestet und analysiert
Mit Analyse mehr Erfolg im E-Selling
33
E-COMMERCE
Die Shortlist: 35 aus 392
Diese Shops dürfen auf den „INTERNET WORLD
Business Shop-Award 2015“ hoffen
12
Das Kreuz mit den AGB
Die Unterschiede zwischen B2B und B2C
„In Infrastruktur sind wir gut“
Interview mit Hybris-Chef Ariel Luedi
34
16
Integrierte Lösungen für Profis
Fünf Marketing Clouds im Vergleich
36
18
Rechnungskauf mit Paypal
Paypal Plus bündelt vier Zahlarten
40
Zeit für einen Neuanstrich
Gründe für eine Überarbeitung der Webseite
41
KNOW-HOW
Mit SEO auf Seite eins
Suchmaschinenoptimierung für Shops
20
Dosierte Gießkanne
Targeting oder klassische Umfeldplanung?
Großes Stück vom Kuchen
Deutscher Online-Werbeumsatz kommt
auf über 1,5 Milliarden Euro
22
24
4
Dienstleisterverzeichnis
42
Personalien
46
Termine
46
Stellenmarkt
47
Impressum
48
Meinung: Mobile Werbung als Chance
50
INTERNET WORLD 2015
Foto: Fotolia / Rawpixel
Die Internet World Night wird in Kooperation mit der
TactixX Konferenz veranstaltet. Dort dreht sich am
24. März 2015 alles um die Kombination aus Affiliate
Marketing und Display Advertising.
Foto: Hallhuber
Der Bart muss ab
Edeka präsentiert wieder einen Youtube-Hit 26
Der zentral gelegene Szene-Treff eignet sich bestens
dazu, den ersten Messetag entspannt ausklingen zu
lassen. Ein leckeres Buffet wartet darauf, den Hunger
der Partygäste zu stillen. Und wenn nach dem Messetag die Schuhe nicht zu sehr drücken, geht’s anschließend mit DJane ELLE auf die Tanzfläche.
RUBRIKEN
Update
ONLINE-MARKETING
Die offizielle Messeparty „Internet World Night“ der
Internet World Messe findet am 24. März 2015 ab
19.30 Uhr im Park Café München statt.
Treffpunkt München
Vorschau auf die Internet World Messe
28
Rüstzeug für das Shop-Marketing
Die richtigen Instrumente für
SEM und E-Mail-Werbung
30
16
36
24
Tickets für die Party können zum Preis von 99,00 Euro
(zzgl. MwSt.) erworben werden. Der Besuch der Internet World Messe, die vom 24. bis 25. März 2015 stattfindet, ist nach Vorabregistrierung kostenlos.
Aktuelle Informationen zur Internet World, das Messeund Konferenzprogramm, alle Referenten und die Anmeldung unter www.internetworld-messe.de
Social Media
Foto: Shutterstock / Elisanth
Omnichannel „light“
Wie sich Hallhuber für die Zukunft rüstet
TECHNIK
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internetworld.de
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@internet_world
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Menschen in diesem Heft
Christiane Aumeier
Senior Manager Marketing & Communications bei Verio Europe, zählt
im Praxis-Tipp die Merkmale auf, die
zeigen, wann es an der Zeit ist, die
Unternehmens-Webseite oder den
41
Online-Shop zu überarbeiten.
Rasmus Giese
CEO bei United Internet Media, zweifelt daran, dass sich Soziale Netzwerke für Branding-Kampagnen eignen und begründet, warum deutsche
Publisher Vorteile bei der mobilen
50
Vermarktung haben.
Arnulf Keese
Geschäftsführer Paypal Deutschland,
stellt Paypal Plus vor. Nach der Integration von Billsafe vereint das Angebot neben Paypal den Kauf per
Rechnung, Lastschrift und Kreditkarte
40
inklusive Risikomanagement.
Ariel Luedi
President Hybris Software, spricht
im Interview mit INTERNET WORLD
Business über das neue Produkt
„SAP Hybris Marketing“ und berichtet, was sich bei Hybris nach der
Übernahme durch SAP getan hat. 34
Paul Mudter
Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises (OVK), legt Zahlen zur
Entwicklung des Display-Werbemarkts vor. Während der Gesamtmarkt 2014 um 6,6 Prozent wuchs,
24
legte Mobile um 52 Prozent zu.
Andreas Müller
Geschäftsführer des Zeitungsverlags
Aachen und Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter, analysiert, wie sich der lokale
Werbemarkt entwickelt und welche
10
Rolle Zeitungen spielen.
UPDATE
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
Ungewollt zweideutig
Der Putzkräftevermittler
Helpling startet seine erste
Plakatkampagne. Eines der
verwendeten Mottos allerdings scheint angesichts der
jüngst veröffentlichten negativen Bewertungen der Stiftung Warentest eher fragwürdig: Der Klügere wischt nach.
Q&A
Christian
Gudereit,
Geschäftsführer
von Red Lemon
Media, hatte mit
gefälschten
Ikea-Gutscheinen zu kämpfen, die auf sein
Unternehmen verlinkten.
Wie haben Sie von den falschen Gutscheinen erfahren?
Nutzer haben uns auf die
Aktion aufmerksam gemacht.
Unsere Mitarbeiter haben
dann die Nutzer umgehend informiert, dass die Aktion nicht
aus unserem Hause stammt.
Gleichzeitig wurde der Publisher aufgefordert, die Aktion
zu stoppen.
Wie wollen Sie in Zukunft gegen solche Attacken vorgehen?
Künftig wollen wir aber noch
schneller und proaktiver auf
solche Vertragsbrüche reagieren. Unsere Marketingverantwortlichen sind bereits auf unsere Vermarktungsnetzwerke
zugegangen. Wir wollen dort
eine erhöhte Sensibilität für
das Thema schaffen.
Bahn-Quasselstrippen
Kommunikative Bahnfahrer haben auf diese
Android- und iOS-App
gewartet: Mit Lokin
können Passagiere innerhalb eines Zugs
über die Chat-App in
Kontakt treten und sich
austauschen.
Wer wischt
hier nach,
Kunde oder
Diensleister?
GOOGLE ADWORDS
Neue Nur-AnrufKampagnen
Man steht vor seiner Haustür –
und der Schlüssel ist weg. Jetzt
möchte man nicht lang rumsurfen, sondern direkt einen Schlüsseldienst anrufen. Für Situationen wie diese bietet Google jetzt
auch in Deutschland ein neues
Adwords-Format an: Nur-Anrufen. Die Anzeige enthält keinen
Link zu einer Landing Page, sondern eine Telefonnummer.
Das Format ist ideal für MobileMarketing-Kampagnen, bei denen
der Kunde telefonisch reagieren
soll: Pizzadienste, Taxiservices,
Pannenhilfe oder Partyveranstalter. Bei Anwahl der Option „NurAnrufe“ werden die Anzeigen nur
auf Geräte ausgeliefert, die über
eine Telefonfunktion verfügen,
also hauptsächlich Smartphones,
aber auch einige Tablet-Modelle.
Die Anzeige muss neben der Telefonnummer auch die URL der
Website des Auftraggebers enthalten. Es ist keine Weiterleitung
auf eine gesonderte Landing Page
vorgesehen. (fk)
SCHWARZE ZAHLEN
Glossybox profitabel
Nach vielen Abo-CommercePleiten macht Glossybox Hoffnung, dass das Geschäftsmodell
doch funktioniert: Der Berliner
Beauty-Versender meldet für
2014 erstmals einen siebenstelligen Euro-Gewinn vor Zinsen,
Steuern, Zu- und Abschreibungen. Damit ist Glossybox das erste
Unternehmen unter dem Dach
Bei Kosmetik funktioniert
Abo-Commerce doch
von Rocket Internet, das profitabel operiert. Dafür war aber eine
schmerzhafte Gesundschrumpfung notwendig: Der Umsatz
entspricht mit rund 30 Millionen
in etwa dem Vorjahreswert, allerdings hat Glossybox die Marketingkosten um ein Drittel gesenkt
und sieben Ländergesellschaften
geschlossen. (il)
DOCDATA
Click & CollectService für Kunden
Wollen Händler ihren Kunden
die Möglichkeit bieten, Produkte
online zu bestellen und diese in
der Filiale abzuholen, muss auch
die Software entsprechend verzahnt sein. Dafür bringt der niederländische Fulfillment-Dienstleister Docdata „Docdata Click &
Collect“ auf den Markt.
Damit wird der komplette Abholprozess vor Ort im Geschäft
automatisiert. Die Barcodes ankommender Pakete werden am
Abholpunkt in den Filialen von
den Angestellten mit einem iPod
gescannt. Im nächsten Schritt
kann ihnen ein Lagerort zugewiesen werden. Mit demselben iPod
scannen die Angestellten den QRCode auf der Abholbenachrichtigung der Kunden. Daraufhin
erscheint der genaue Lagerort des
jeweiligen Pakets auf dem Display.
Erster Kunde des neuen Services
ist die niederländische Kaufhauskette de Bijenkorf. (is)
BASTEI-LÜBBE
Bücher im AboStream
Bastei-Lübbe will ab 2016 zum
Netflix für Bücher werden. Dann
sollen Leser Romanserien und
Hörbücher abonnieren und über
die Online-Plattform „Beam“
streamen können. Auch eine
werbefinanzierte Gratisversion
nach dem Vorbild von Spotify
soll es geben. Der Verlag hofft,
dass sich jeder vierte Nutzer für
die Flatrate à fünf Euro im Monat
entscheidet. Bis 2020 sollen so 24
140 Mio. €
„Sieben Prozent un„Si
ser
serer Kunden haben
we
wegen Drive Now ihr
A
Auto abgeschafft“
5/15
Vorteil für
Anti-Plaudertaschen: Wer
sich nicht anmeldet, hat
im Zug jetzt
vielleicht seine Ruhe.
Millionen Nutzer in aller Welt
gewonnen und 400 Millionen
Euro Umsatz erzielt werden. Bis
zu 100 Millionen Euro sollen –
nach Abzug von Lizenzen und
Ausschüttungen an Partner – in
die Bilanz des Verlags eingehen.
Ab 2016 sollen Inhalte auf Deutsch
und Englisch erscheinen, ein Jahr
später auf Spanisch und Portugiesisch und 2018 auf Mandarin. (il)
LINKEDIN
Eigenes Werbenetzwerk gestartet
Ran an den Werbemarkt: Das
Social Network Linkedin forciert
seine Bemühungen, auf dem Werbemarkt Fuß zu fassen und kooperiert dazu mit Appnexus. Gemeinsam mit der WerbetechnologiePlattform will Linkedin ein eigenes Display-Anzeigennetzwerk
starten. Künftig sollen darüber
Anzeigen ausgeliefert werden, die
auf den Linkedin-Daten basieren
und personalisiert sind. Sie wer-
Foto: Norebbo
4
Linkedin steigt tiefer in
den Werbemarkt ein
Gefühle erkennen per App
haben die Deutschen 2014
in Crowdfunding-Projekte
investiert
Nico Gabriel,
G
Geschäftsführer
von
Driv
Drive Now, glaubt an den
kli
klimaschonende Effekt
von Carsharing.
www.drivenow.de
Das Erlanger Fraunhofer-Institut hat eine App für Datenbrillen
entwickelt, die Autisten helfen soll, Emotionen ihrer Mitmenschen
zu erkennen. Die App analysiert die Mimik und bewertet sie nach
Kriterien wie wütend, glücklich, traurig oder überrascht.
Quelle: Moving Mainstream
2. März 2015
5
5/15
Der Präsident ist an allem schuld
Mit viel Humor hat US-Präsident
Barack Obama seine Landsleute
an den letztmöglichen Termin
für die Anmeldung zur Krankenversicherung am 14. Februar
erinnert. Botschaft: Der Präsident
ist auch nur ein Mensch und
hätte den wichtigen Termin fast
vergessen.
den sowohl auf den eigenen Seiten
und Apps von Linkedin als auch
auf 2.500 weiteren Partnerseiten
ausgeliefert. (sg)
STUDIE
Auto-Services
wandern ins Web ab
Foto: Fotolia / Charles Taylor
Immer mehr Autofahrer kaufen
Autoersatzteile und -zubehör im
Internet. Auch Werkstattleistungen im Web zu buchen wird
Die Autobranche verlagert
sich immer mehr ins Netz
immer selbstverständlicher. Zu
diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe des „Auto Teile Online Monitor“ (ATOM) von TNS
Infratest. Im Jahr 2014 haben in
Deutschland demnach rund 6,5
Millionen Autofahrer Ersatzteile,
Reifen, Felgen oder Zubehör
online gekauft – im Vergleich zum
Vorjahr ein Plus von etwa 15 Prozent. Dabei wird das Internet nicht
nur als Zusatzkanal genutzt: Über
die Hälfte kaufen Ersatz - und Zubehörteile hauptsächlich oder sogar ausschließlich im Web.
Er steht
dazu: Auch
Obama ist
dem SelfieWahn verfallen
gen zurück. Am 13. März werden
die Server abgeschaltet. „Zum
zweiten Mal habe ich ein Start-up
gegründet, welches in der Presse
gut ankam und bei dem jeder gesagt hat ‚tolle Idee‘, das aber eigentlich bei Weitem nicht so gut funktioniert hat, wie es nach außen hin
aussah“, schreibt WhyownitGründer Philipp Gloeckler in seinem bemerkenswert offenen
Blog-Beitrag „We failed“.
Drei verschiedene Varianten
hatte das Whyownit-Team mit seiner App ausprobiert: Erst konnte
man mit der App nur Gegenstände
von Freunden ausleihen, später
wurde die App für „Nichtfreunde“
aus der näheren Umgebung geöffnet. Eine dritte Version vom Februar 2014 versuchte mit neuem
Die Verbraucher machen sich dabei die höhere Markttransparenz
zunutze, die ihnen das Internet
bietet. Zwei von drei Online-Autoteilekäufern vergleichen grundsätzlich die Angebote mehrerer
E-Commerce-Anbieter, bevor sie
sich für einen Kauf entscheiden.
Etwa die Hälfte bezieht zudem
aber auch noch die Marke in die
Kaufentscheidung mit ein. Etwa
20 Prozent geben an, ihre Autoteile immer bei demselben
Online-Händler zu kaufen.
Auch im Servicebereich gewinnt das Netz zunehmend an
Bedeutung für Autofahrer. So
haben 2014 zwölf Prozent von ihnen schon einmal ein Festpreisangebot einer Werkstatt gebucht.
Ein Jahr zuvor waren es noch
weniger als zehn Prozent. Jeder
Fünfte entscheidet sich dabei
immer für die Werkstatt mit dem
günstigsten Preis. Jeder Sechste
gibt an, meistens nur deshalb
Online-Angebote einzuholen,
um die eigene Werkstatt herunterhandeln zu können. (tdz)
Whyownit-Gründer Philipp
Gloeckler zieht den Stecker
SHARING ECONOMY
Whyownit gescheitert
Design, einer Kartenansicht und
besseren Produktbeschreibungen
zu überzeugen. Das Problem blieb
aber immer das gleiche: Es gab
einfach zu wenig User, die ihre
Produkte fürs Ausleihen zur Verfügung stellten. Jeder wollte ausleihen, kaum einer verleihen. (il)
Es war das vermutlich meistgenannte Beispiel für Sharing Economy: die 2012 gestartete VerleihApp Whyownit. Von der Presse
gehypt, von der Internet-Community gelobt, blieb das Projekt von
Anfang an hinter den Erwartun-
Wöchentliche Nutzung sozialer Medien
60 %
6,6 %
nutzen Facebook,
Xing und Stayfriends
nutzen
Twitter
32,7 %
7,6 %
nutzen Myvideo
und Youtube
nutzen Flickr
und Instagram
UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
World Wide Web
Videos sollen den Absatz steigern: Demo Up liefert zum Bewegtbild gleich die Zahlen für
Kontrolle und Steuerung mit.
Sie vermitteln einen lebendigen Eindruck von Mode, Elektronik und anderen Produkten.
Sie helfen, Retouren zu mindern. Und sie reizen zu teureren Bestellungen: Videos wird
eine hohe Anziehungs- und
Wirkungskraft nachgesagt.
„Sie ersetzen Informationen
und bieten ein eigenes Kauferlebnis“, sagt Charles Collet,
Mitgründer von Demo Up. Das
Start-up aus Berlin produziert
Videos für Händler und Marken
und liefert über seine Plattform zusätzlich Werkzeuge
zum Sammeln von Nutzerdaten, zum Analysieren der
Demoup.com: Videos
für den Shop plus Nutzungszahlen
Verweildauer und Prüfen des
Erfolgs der Kurzfilme. „Damit
wird die Produktion effizienter“, sagt Collet. „Unternehmen erfahren so, was ihre
Kunden mögen.“ 200 bis 2.000
Euro verlangt Demo Up je nach
Aufwand pro Clip. Das Startup sorgt für die Integration in
den Shop oder die Homepage
und liefert danach die Nutzerdaten. Durch diese wird das
Angebot der Berliner interessant – Demo Up konkurriert
mit unzähligen vergleichbaren
Produktionsfirmen, hat aber
mehr zu bieten als diese. (vs)
HANOI / VIETNAM
Coc Coc expandiert mit Geld von Burda
http://coccoc.com/
Kochen per App: Fissler vernetzt den Schnellkochtopf mit
dem Smartphone oder Tablet. So können Familien im Wohnzimmer fernsehen und gleichzeitig die Zubereitung ihres Essens in der Küche verfolgen. Vom Arbeitsplatz lässt sich der
Kochtopf (noch) nicht ansteuern – Fissler setzt auf BluetoothVerbindungen und die reichen bis zu 100 Meter weit. (vs)
Die vietnamesische Suchmaschine Coc Coc will expandieren
und hat – neben anderen – Burda als Investor überzeugt. Der
Münchner Medienkonzern investierte rund 14 Millionen USDollar in das Start-up aus Hanoi, das 2013 gegründet wurde,
200 Mitarbeiter beschäftigt und neben der Suchmaschine
Coc Coc noch eine Werbeplattform sowie einen Browser bietet. Coc Coc will sich nun weiter in Asien ausbreiten. (vs)
SAN FRANCISCO / USA
Pinterest sucht Einnahmequelle
http://bit.ly/pinterest-buybutton
Pinterest arbeitet angeblich am
Buy Button, mit dem Besucher
der Community die dort gezeigten
Produkte bestellen sollen. Den Kaufknopf will das Start-up aus San Francisco
noch in diesem Jahr integrieren. Zum
Gerücht passt die Meldung, dass
Pinterest Affiliate-Links von den rund
750 Millionen Pinnwänden jetzt verbannt.
Mit solchen Links zu Online-Shops
ergänzten insbesondere Mode-Blogger
ihre Empfehlungen, um mitverdienen zu
können. (vs)
IP DEUTSCHLAND
Neues Werbeformat
für Smartwatches
Nach dem Interstitial, das RTLVermarkter IP Deutschland bereits als Werbeform für Smartwatches gelauncht hat, folgt nun ein
interaktives Microspecial. Eingebunden wird das Format in der
Gear-App von N-tv. Diese App
liefert Breaking News per Smartwatch und Mobile Phone direkt
ans Handgelenk – und nun auch
eine interaktive Werbeform. Die
Anzeigen werden auf der
„Samsung Galaxy Gear S“-Smartwatch in den Artikelfluss eingebunden. Nutzer gelangen mit
einer Streichbewegung von unten
nach oben über das Display der
Uhr in das jeweilige Microspecial
des Werbungtreibenden. Dieses
ist responsiv gestaltet und passt
sich an jedes Display an.
TEL AVIV / ISRAEL
Bringg mischt Uber auf
http://bringg.com/
Bringg, das Tel Aviver Start-up des Mobile-Max-Gründers Raanan Cohen, greift
Uber an und zieht dafür nach New York:
Mit der Bringg-App suchen Händler und
Unternehmen kurzfristig nach Fahrern,
z. B. um Bestellungen ausliefern zu lassen. Kunden können hier den Lieferstatus
verfolgen. Bringg verlangt ab zehn USDollar pro Monat und Fahrer, zusätzliche
Funktionen verteuern den Dienst. (vs)
Innerhalb der Markenwelt des
Werbekunden, die anschließend
erscheint, erhalten User weiterführende Produktinformationen.
Auch hier funktioniert die Navigation per Streichbewegung: Ein
Wisch von rechts nach links bringt
weitere Kampagnenmotive, eine
Bewegung von unten nach oben
liefert passende Informationen
zum Motiv. Im Microspecial eingebundene Videos öffnen sich
durch einen Klick direkt auf dem
verbundenen Smartphone. (host)
News und Anzeigen sollen
bei N-tv zusammenfließen
BAULKHAM HILLS/
AUSTRALIEN
Woolworths liefert mit Beacons schneller
http://bit.ly/woolworth-beacon
Woolworths stattet 254 Supermärkte in Australien
mit Beacons aus: nicht um Werbung zu Smartphones zu schicken, sondern für mehr Service. Mussten Kunden, die Lebensmittel abholten, bisher am
Serviceschalter warten, werden sie jetzt per
Push-Nachricht informiert, wenn die Waren
bereitstehen. Woolworths wird dabei von Localz,
einem Start-up aus Sydney, unterstützt. (vs)
HUBERT BURDA
Ausstieg bei Zooplus
geplant
Foto: N-tv
Start-up
IDAR-OBERSTEIN / DEUTSCHLAND
Fissler bringt den Schnellkochtopf ins Netz
http://bit.ly/netz-kochtopf
Hubert Burda will sich innerhalb
der nächsten zwei bis drei Jahre
von seinen Anteilen bei Zooplus
trennen. Möglich sei ein Verkauf
an einen Investor oder über die
Börse, so Digital-Vorstand Stefan
Winners. Es fehle an thematischen Schnittmengen mit dem
Digital- und Mediengeschäft des
Verlagshauses. Außerdem konzentriert sich Zooplus derzeit voll
auf die Expansion und behandelt
seine Aktionäre eher stiefmütterlich in Sachen Ausschüttungen.
„Das ist für Zooplus sinnvoll,
passt aber nicht in unsere Strategie“, so Winners in einem Interview mit der Nachrichtenagentur
Reuters. „Wir wollen in DigitalGeschäfte investieren, die auch
Dividenden ermöglichen.“
Burda hält gut 30 Prozent der
Anteile an dem Tierbedarf-Versender. Das Aktienpaket wird am
Aktienmarkt mit rund 195 Millionen Euro bewertet. Mit einem
Kursanstieg von mehr als 80 Prozent in den vergangenen zwölf
Monaten zählt die Zooplus-Aktie
zu den stärksten Titeln im Kleinwerteindex SDAX. (il)
TWITTER
Neues Design mit
Gitternetz
Neuer Look für Twitter? Angeblich plant der MikrobloggingDienst einen radikalen Umbau
seiner Seite. Ein Algorithmus soll
die Tweets zudem nach Relevanz
sortieren. Seit 2006 gibt es bei
Twitter in Sachen Relaunch wenig
zu berichten. Die Mikroblogging-Plattform setzt anders als
2. März 2015
5/15
Foto: Twitter
Konkurrent Facebook, der seine
Seite ständig anpasst, auf Altbewährtes. Dass Twitter seiner
Plattform mehr Dynamik verleihen will, ist schon länger bekannt.
Jetzt scheint es konkretere Pläne zu
geben, wie Techcrunch.com berichtet. Demnach plant Twitter einen radikalen Umbau seines Portals.
Das neue Design soll dem
User helfen, sich künftig
besser zurechtzufinden; es soll
weniger unübersichtlich sein.
Ein Gitternetz werde die bisherige Auflistung der Tweets
in chronologischer Reihenfolge ersetzen. Die Tweets
sollen in verschiedene, übergreifende Punkte sortiert sein,
wie allgemeine News, Wirt-
So soll die neue TwitterHomepage aussehen
schafts-News, Politiker-Tweets
und so weiter. Auch neuen
Usern will man entgegenkommen: Dazu werden derzeit individuelle Startseiten
getestet, die durch einen Algorithmus – ähnlich wie es bei
Facebook der Fall ist – nach
Relevanz sortiert werden. (sg)
ONLINE-AUKTIONSHAUS
Starkes Jahr für
Auctionata
Auctionata, das Online-Auktionshaus, hat das Jahr 2014
mit einem Umsatzplus von 163
Prozent auf 31,5 Millionen
Euro abgeschlossen. Damit
konnte das Unternehmen die
steile Wachstumskurve der vergangen zwei Jahre beibehalten.
Besonders die neu eröffnete
Dependance in New York hat
den Umsatz gefördert. Insgesamt wurden 113 LivestreamAuktionen durchgeführt und
12.000 Objekte versteigert.
8.000 Bieter aus mehr als 100
Ländern haben Gebote mit einem Gesamtvolumen von 250
Millionen Euro platziert. Über
Livestream-Auktionen wurden
rund drei Viertel des Jahresumsatzes von Auctionata generiert. Der Online-Shop erzielte
weitere 20 Prozent. 75 Prozent
der eingelieferten Waren werden über einen Zeitraum von
sechs Monaten verkauft. (dz/il)
INTERNET WORLD Business
OTTO GROUP
Mageres Wachstum
Zalando 26 Prozent, Amazon
Deutschland 13 Prozent – Otto
Group 2,5 Prozent: So sehen die
Wachstumsraten des vergangenen Jahres der großen deutschen
Online-Player aus. In Hamburg
Advertorial
kann man damit nicht zufrieden
sein. Denn die 300 Millionen
Euro, die das Unternehmen in
den vergangenen Jahren in den
Ausbau des Online-Handels
investierte, schlagen sich bislang
mitnichten in entsprechenden
Umsatzzuwächsen nieder. 2014
erzielte die Otto Group insge-
samt weltweit einen OnlineUmsatz von rund 6,3 Milliarden
Euro. 4,1 Milliarden Euro davon,
3 Prozent mehr als im Vorjahr,
wurden in Deutschland realisiert. Vor allem im Modebereich
tat sich Otto schwer. Möbel,
Wohnaccessoires und Elektronik
(dz)
verkauften sich besser.
7
NEWS ONLINE
E-Commerce, Online-Marketing
und Tools & Technik: Topaktuelle
News finden S ter www.inter
networld.de. Dort können Sie auch
unseren dreimal täglich erscheinenden Newsletter bestellen.
SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
Foto: iStockphoto / Aprott
8
Der Kampf ums Lokale
Anzeigenblätter, Tageszeitungen, Branchenverzeichnisse, Bewertungsportale – und
jetzt auch noch Google: Der örtliche Werbemarkt im Netz ist heftig umkämpft
s ist, als habe es die digitale Revolution
nie gegeben, als werden wichtige Kapitel der Mediengeschichte immer noch auf
der mechanischen Schreibmaschine getippt:
Eine soeben veröffentlichte Studie hat
herausgefunden, dass in deutschen Haushalten Telefon- und Branchenbücher nach
wie vor die dominante Rolle spielen. Wer
nach Telefonnummern oder Adressen von
Handwerkern suche, tue dies in der Regel
in einer gedruckten Publikation, heißt es
in der brandneuen Studie der beiden Verbände für Auskunftsmedien, VDAV und
VFT. Das Internet mit all seinen Plattformen, digitalen Verzeichnissen, Suchma-
E
schinen und Bewertungsportalen wird der
Umfrage nach von deutlich weniger Menschen genutzt.
Ausgaben für Branchenbücher sind oft gesetzt
„Hierfür verantwortlich ist natürlich, dass
nicht alle Menschen, insbesondere über 50
Jahre, mit digitalen Produkten vertraut
sind, sie aber einen großen Anteil an der
Gesamtbevölkerung haben“, sagt Daniel
Wurl, verantwortlich für Werbung bei
dem Verzeichnismedium Das Örtliche.
Google My Business: Dreharbeiten bei Fiebak
Medien zu 360-Grad-Panoramaaufnahmen
Ferbers Parkcafé Aachen: Prominent platzierter und professionell
gestalteter Eintrag in Google My Business
Ferbers von innen: Wer auf den Eintrag klickt,
kann sich ein Bild vom Restaurant machen
Natürlich zeichne sich ungeachtet dessen
der Trend ab, dass Print an Bedeutung verliert und die Nutzer zunehmend digital
nach örtlichen Unternehmen suchen. „In
Ballungsräumen sieht das schon anders
aus“, sagt Heiko Hanslik, Chef des VFT.
„In Berlin nutzen nur noch 25 Prozent die
gedruckten Ausgaben.“
Dennoch: Die nach wie vor hohe Nutzung gedruckter Medien ist für die Verlage
immer noch lukrativ. Das Geschäft mit
den lokalen Werbekunden in Print verschafft ihnen einträgliche Renditen. Handwerksbetriebe, Friseurgeschäfte, Gaststätten bleiben den Telefon- und Brachenbüchern treu und bescheren ihnen Umsätze,
die nach Expertenschätzungen rund eine
Milliarde Euro pro Jahr betragen.
Menschen, wie Carsten Schmidt, Geschäftsführer der Agentur Winlocal,
machen solche Zahlen fassungslos. „Es
frustriert mich, dass deutsche Unternehmen immer noch viele Millionen ausgeben, um anschließend im Regen zu stehen
und nicht abgeholt zu werden“, seufzt er
und berichtet von Kundengesprächen, in
denen die Werbeausgaben für gedruckte
Telefon- und Branchenbücher seit Jahren
als gesetzt gelten.
Wenn Schmidt mit der Beharrlichkeit
örtlicher Werbekunden hadert, tut er das
nicht ohne Grund. Seine Agentur ist auf
lokales Online-Marketing spezialisiert. Sie
buhlt damit ebenfalls um die Werbeetats
ortsansässiger Kunden, greift allerdings
von der digitalen Seite aus an. Winlocal
platziert seine Kunden auf Bewertungsportalen und Plattformen, in digitalen
2. März 2015
5/15
INTERNET WORLD Business
Nutzung von Verzeichnismedien 2014
In gedruckter Form / Buchform
61,2 %
Gebührenpflichtige Telefonauskunft
15,7 %
Online / Internet vom Computer aus
51,4 %
Online vom Smartphones aus
22,6 %
Über Apps
10,3 %
2,6 %
CD-ROM
3,4 %
Nichts davon
Angaben
in Prozent
Nach wie vor werden gedruckte Telefonund Branchenbücher intensiv genutzt
Branchenverzeichnissen, in Apps, auf
Google und Facebook. Das Beispiel zeigt,
wie intensiv der lokale Werbemarkt inzwischen bearbeitet wird.
Anzeigenblätter, Tageszeitungen, Branchenverzeichnisse und Radiosender
kämpfen, nicht ohne Schärfe, bereits seit
Jahrzehnten um die Kunden vor Ort, doch
die Budgets waren stets groß genug für
alle. Die Digitalisierung hat jedoch eine
Vielzahl neuer Player hervorgebracht, die
ebenfalls in dem Teich fischen: Portale wie
Meinestadt.de oder Kennstdueinen, Plattformen wie Markt.de oder My Hammer,
Yelp oder Quoka. Sie konkurrieren im
Netz mit den digitalen Ablegern von Branchen- und Telefonbüchern wie Gelbeseiten.de oder Dasoertliche.de und mit digitalen Portalen von Tageszeitungen und
Anzeigenblättern wie Lokalkompass.de
oder Meinanzeiger.de. Und neuerdings
stürzt sich auch Google mit Verve auf das
lokale Geschehen – gilt der Werbemarkt
doch als unterentwickelt und ausbaufähig.
Werbung in …
TagesInternet
zeitungen
Radio
Anzeigenblätter
… ist glaubwürdig
39
8
3
14
… ist interessant
25
13
5
13
25
… ist lästig
11
28
17
23
13
… ist unterhaltsam
14
9
4
19
13
26
…ist überflüssig
11
18
13
17
10
… ist nützlich
35
11
5
13
36
… ist kaufanregend
24
10
4
10
32
9
25
15
22
10
… ist informativ
36
13
5
15
37
… gehört einfach
dazu
38
18
10
27
34
… beachte ich dort gar
nicht
21
34
37
26
20
7
17
34
10
9
Keine Angabe
Lokale Medien haben spezifische Stärken und Schwächen.
Wenn es etwa um Glaubwürdigkeit geht, punktet die Zeitung
INTERNET WORLD Business 5/15
Quelle: Best for Planning, 2014
Basis: 45.348 Befragte
kunden verschiedene Möglichkeiten, ihr
Unternehmen im Web zu präsentieren.
Hier können Geschäftszeiten, Anfahrtswege, Öffnungszeiten und eben auch
beeindruckende Panoramabilder hinterlegt werden. Über die Verknüpfung mit
Google+ fließen Kundenbewertungen in
das Unternehmensprofil mit ein, sodass
nach kurzer Zeit im Netz eine ansehnliche
ist sicher sinnvoller, sich von einem
Spezialisten dabei unterstützen zu lassen.“
Die Beträge, die beim lokalen Kunden
für die Sichtbarkeit fällig werden, sind
durchaus zu stemmen. Panoramaaufnahmen gibt es beispielsweise ab 300 Euro.
„Das ist eine überschaubare Summe“, sagt
Agenturchef Sebastian Fiebak, „zumal keine
weiteren monatlichen Kosten entstehen.“
preislich unter Druck
p
von Läden und Restaurants
„Viele lokale Händler
und Gastronomen entdecken
das Internet gerade erst
für sich“
Georg Konjovic, Geschäftsführer
Meinestadt.de
www.meinestadt.de
Visitenkarte existiert, die sofort zum Vorschein kommt, wenn über Google nach
der Firma gesucht wird.
Theoretisch kann ein Geschäft vor Ort
die Einträge selbst übernehmen, allerdings ist daraus inzwischen eine kleine
Wissenschaft entstanden. „Ich kann auch
versuchen, mir selbst die Haare zu schneiden und kann auch Google Adwords selber buchen“, schmunzelt Schmidt, „aber es
In vier Schritten
zum Local
Citation Building
1. Recherche und
Überblick
Geben Sie den Firmennamen mit
Adresse bei Google ein und erstellen
Sie eine Liste mit allen Webseiten, auf
denen der Standort auftaucht. Dabei
werden manche mehr, manche weniger Treffer haben.
2. Fehler korrigieren
W
Werbemarkt gerät
Panoramaaufnahmen
Der große Konzern Google lässt sich dabei
von kleinen lokalen Agenturen unterstützen. Fiebak Medien in Aachen zählt beispielsweise dazu. Die Werbeagentur hat
jahrelang für örtliche Kunden Zeitungsanzeigen entworfen, später Adwords bei
Google gebucht und – soweit es die Etats
hergaben – die Online-Auftritte regionaler Unternehmen für die Suchmaschine
optimiert. Seit Kurzem nun ist Fiebak
Medien ganz offiziell Google-Partner und
fertigt 360-Grad-Panoramaaufnahmen
von Modegeschäften, Restaurants, Sportläden und Zahnarztpraxen an. Diese werden anschließend in Google My Business
eingestellt.
Früher nannte sich dieses Angebot
Google+ Local, später Google Places, jetzt
eben Google My Business. Unter der
Dachmarke bietet Google lokalen Werbe-
Apps /
mobiles
Internet
Angaben in Prozent
7,6 %
INTERNET WORLD Business 5/15
Quelle: Ipsos Nov. 2014 Basis: alle Befragten n = 2.000
Werbung in Medien
… ist störend
Von Navi-Geräten aus
9
Un
Und dennoch ist um solche Summen ein
harter Wettkampf entbrannt. „Der Markt
har
für regionale Werbung ist preislich enorm
unter Druck“, betont Georg Konjovic, Geunt
schäftsführer des Portals Meinestadt.de.
sch
Denn für die unterschiedlichen Portale
Den
und
un Plattformen geht es derzeit darum,
ihre Position im Netz zu festigen, gegen Google zu bestehen und sich
als Werbepartner zu empfehlen,
wenn nach und nach die Kunden
aus den gedruckten Telefonbüchern und Anzeigenblättern ins
Netz abwandern. Diese Entwicklung vollzieht sich zwar überraschend
langsam, aber dennoch unaufhaltsam.
„Die Entscheider werden immer jünger,
sie sind immer on und gehen davon aus,
dass das bei allen anderen auch so ist“, sagt
Heiko Hanslik. „Dieser Trend wird sich
deutlich verschärfen.“
Theoretisch könnten nun die digitalen
Ableger der Telefon- und Branchenbücher
die lokale Kundschaft übernehmen, die
ihre Etats aus den gedruckten Medien abzieht. Doch die Realität sieht anders aus.
„Wir haben jede Menge Online-Produkte“,
sagt Hanslik. „Wir schaffen es aber nicht,
die Verluste zu kompensieren.“
Das ist in der Verlagslandschaft kein Einzelfall. Auch die Tageszeitungsverlage oder
die Anzeigenblätter haben es bislang nicht
geschafft, ihr analoges Geschäftsmodell erfolgreich in die digitale Welt zu übertragen.
„Noch hat kein Verlag ein tragfähiges ▶
Korrigieren Sie jeden fehlerhaften
Eintrag und achten Sie darauf, immer
dieselbe Schreibweise zu verwenden.
Wenn es sich um Erwähnungen auf
Blogs oder Presseportalen handelt,
ist es nötig, den Webmaster zu kontaktieren. Bei Einträgen auf Branchenportalen ist in der Regel eine
Registrierung nötig. Ein Basiseintrag
reicht für diese Zwecke aber vollkommen aus.
3. Relevante Portale finden
Starten Sie erneut eine Suchanfrage,
diesmal mit den Branchen-Keywords
in Kombination mit dem Standort
(Branche + Stadt). Geben Sie dabei
verschiedene Branchen-Keywords
ein, z. B. „Kosmetik“, „Kosmetikstudio“, „Hautbehandlung“ etc.
Achten Sie darauf, welche Branchenportale auf den ersten zwei Seiten
auftauchen und vergleichen Sie diese
mit der Liste aus Punkt 1.
4. Neue Einträge anlegen
Erweitern Sie die Liste mit allen relevanten Portalen, auf denen Sie noch
nicht registriert sind. Die Mühe lohnt
sich. Mit jedem Firmeneintrag tragen
Sie nicht nur zu einem besseren Ranking in den lokalen Suchergebnissen
bei, sondern schaffen damit einen
neuen Kontaktpunkt für Ihre zukünftigen Kunden.
Quelle: Winlocal, Frankfurt
SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
10
2. März 2015
Lokale Werbung: Die Jugend nutzt das Internet
Zeitungen / Beilagen aus Zeitungen
34,5 %
53,8 %
53,4 %
49,6 %
Anzeigenblätter / kostenlose Zeitungen
32,2 %
43,6 %
38,4 %
38,9 %
Internet
39,9 %
18,1 %
13,5 %
20,6 %
Fernsehen
Angaben
in Prozent
11,9 %
8,6 %
14,8 %
12,1 %
14 bis 29 Jahre
30 bis 49 Jahre
über 50 Jahre
Gesamt
Radio
8,7 %
4,3 %
4,4 %
5,3 %
Bei der Antwort auf die Frage, welche Medien genutzt werden, um sich über
Angebote im lokalen Handel zu informieren, ist das Alter ausschlaggebend
INTERNET WORLD Business 5/15
Quelle: Link Institut für Markt- und Sozialforschung, Frankfurt
Basis: 1.000 Personen ab 14 Jahre, Juni 2012
Netzwerken wie Facebook. Der Kunde hat
die Wahl, die Anbieter werden in diesem
Konkurrenzkampf aufgerieben.
Dabei setzt sich die Erkenntnis durch,
dass der Erfolg auch darin liegen kann,
mehrere Plattformen zu bespielen. Die Mitglieder des VFT, eines Zusammenschlusses
von rund 20 von der Telekom unabhängigen Telefon- und Branchenbuchverlagen,
positionieren sich für die lokalen Werbekunden als Fullservice-Dienstleister. Sie
bieten nicht nur die Präsenz in den eigenen
Online-Medien, sondern auch auf Google,
Facebook oder anderen Portalen an. „Anders geht es nicht“, sagt Hanslik.
„Der Informationsüberfluss im Netz
führt zu einer hohen Verunsicherung“, unterstreicht auch Stephan Theiß, Geschäftsführer der Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft. „Deshalb brauchen die Kunde an
dieser Stelle Unterstützung. Wir verstehen
uns als ihre Begleiter und aktive Mediaberater“ – und diese beziehen eben auch mal
die Angebote der Konkurrenz mit ein.
Google ist für alle ein
Modell gefunden, mit Online-Angeboten
seine journalistischen Leistungen finanzieren zu können“, sagt Andreas Müller, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher
Anzeigenblätter (siehe Interview).
Der Grund: Die regionalen Werbungtreibenden experimentieren mit den unterschiedlichsten Angeboten im Web, mit
überregionalen und branchenübergreifenden Portalen wie Gelbeseiten.de oder
Meinestadt.de, sie gehen in regionale
Branchenverzeichnisse wie Diemuenchner.de, versuchen sich auf Plattformen, die
sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert
haben wie Zahnarzt-empfehlung.de oder
lassen Geld bei Google oder in sozialen
Dasoertliche.de: Die App verzeichnet
4,5 Millionen Downloads
Kennstdueinen.de: Lokales Empfehlungsportal für Dienstleister
Berliner-woche.de: Hyperlokales
Portal des Berliner Anzeigenblatts
Meinestadt.de: Regionale Plattform
mit 8,6 Millionen Unique Usern
unverzichtbarer Zubringer
Bei Winlocal spricht man in diesem Zusammenhang gern von Local Citations.
Der Suchschlitz von Google, so heißt es in
einem Whitepaper der Agentur, ist die
erste Anlaufstelle für Fragen nach an
einem Ort ansässigen Unternehmen, Geschäften und Dienstleistern. Um in der
lokalen Suche nun oben gelistet zu werden, werden klassische SEO-Maßnahmen
benötigt, aber eben auch gut gepflegte Firmeneinträge in den relevanten Branchenverzeichnissen. Diese werden von Google
als positives Signal gesehen. Das Unternehmen landet dann weiter vorn – und das
häufig im Schulterschluss mit digitalen
Branchenverzeichnissen: Die Suche nach
einem Friseur in Frankfurt kann im Ergebnis beispielsweise über das Verzeichnis
Gelbeseiten.de erfolgen. „Google ist für
uns ein wichtiger Zubringer von Nutzern“,
sagt Stephan Theiß. „Letztendlich profitieren wir von dieser Entwicklung, denn
die digitale Reichweite wird vielfach an
uns als bekannten und spezialisierten Anbieter weitergegeben“, sagt Daniel Wurl
von Das Örtliche.
Die Position von Google könnte allerdings mit dem Trend zur mobilen Nutzung ein wenig schwächer werden. Denn
die Suche könnte sich stärker auf Apps verlagern – eine Chance für Anbieter wie die
Gelben Seiten. „Die Zukunft ist Mobile“,
betont Theiß. „Ich muss es nur schaffen,
mit meiner App ins Mindset zu kommen.“
Im lokalen Werbemarkt beginnt es also
jetzt, turbulent zu werden. „Grundsätzlich
ist es ein Bereich mit viel Potenzial, zumal
viele lokale Händler und Gastronomen
das Internet für sich gerade erst entdecken“, so Konjovic. „Richtig interessant
wird es, wenn Mobile ins Spiel kommt. Da
◼
wird es noch viel Bewegung geben.“
Helmut van Rinsum
internetworld.de/hvr
5/15
Andreas Müller
ist Geschäftsführer des
Zeitungsverlags Aachen und
Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter
www.bvda.de
„Kein tragfähiges
Geschäftsmodell im Netz“
Wie haben sich die Erlöse der Anzeigenblätter auf dem lokalen Werbemarkt entwickelt?
Andreas Müller: Die Nettowerbeumsätze sind in den letzten Jahren recht
stabil geblieben. Im Jahr 2013 gab es
einen leichten Rückgang, der aber im
Vergleich zu anderen Printmedien
moderat ausgefallen ist. Für das Jahr
2014 liegen uns die Daten noch nicht
komplett vor. Wir rechnen hier weiter
mit einem für uns stabilen Markt.
Wer sind künftig die größten Konkurrenten beim Kampf um den lokalen
Kunden? Wird hier Google eine tragende Rolle einnehmen?
Müller: Natürlich stellen auch wir
fest, dass sich auf den lokalen Märkten immer mehr Angebote zu etablieren versuchen. Google gehört sicher
dazu, Prospektverteiler ohne qualitativ hochwertige Trägermedien sicher
auch. Wir beobachten das ganz genau,
sehen aber auf absehbare Zeit nicht,
dass diese Angebote uns verdrängen
oder unsere Marktposition gefährden
können.
Was könnte aus Sicht der Anzeigenblätter ein wirkungsvolles Konzept
sein, um auf dem lokalen Werbemarkt
erfolgreich agieren zu können?
Müller: Noch hat kein Verlag ein tragfähiges Modell gefunden, mit OnlineAngeboten seine journalistischen
Leistungen finanzieren zu können.
Dies ist weder Tageszeitungen noch
Anzeigenblättern bislang gelungen.
Natürlich experimentieren auch Anzeigenblätter mit digitalen Angeboten
wie Mobile-Anwendungen, die auf
Location Based Services setzen, mit
Display-Werbung auf lokalen Nachrichten-Sites und sozialen Medien.
Solange es hier aber kein tragfähiges
Geschäftsmodell gibt, gilt für die
Gattung die Besinnung auf die Kernkompetenz: Wir machen lokal ausgerichtete Zeitungen, die zuverlässig
zugestellt und gerne aus dem Briefkasten genommen werden.
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E-COMMERCE
12
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
Die Shortlist: 35 aus 392
392 Einreichungen sichtete die Redaktion für den „INTERNET WORLD Business
Shop-Award 2015“. 35 davon dürfen jetzt auf einen der begehrten Preise hoffen
ie jedes Jahr war es eine Mammutaufgabe, die die Redaktion der
INTERNET WORLD Business zu erledigen hatte: Aus 392 Bewerbungen um den
diesjährigen Shop-Award musste sie die
35 preisverdächtigsten Webshops heraussieben, die dann zum finalen Voting an die
Jury weitergereicht werden. Tage- und
nächtelang wurde eifrig diskutiert und abgewogen, dann stand die Liste endlich fest
und je fünf Shortlist-Kandidaten in den
Kategorien „Bester Online-Pure-Player“,
W
„Bester Multichannel-Anbieter“, „Bester
Marken-Shop“, „Bester B2B-Shop“, „Bester Mobile-Shop“, „Beste Produktpräsentation“ und „Innovativstes Geschäftsmodell“ dürfen nun auf einen der begehrten
Awards hoffen.
Herausgekommen ist ein bunter Mix
aus kleinen mittelständischen Shops, die
mit viel Liebe zum Detail ihr etwas schmaleres Budget mehr als wettmachen, sowie
etablierten, großen Playern, die ihre Hausaufgaben in Sachen Webshop-Optimie-
rung überzeugend erledigt
haben. Von manch einem
Online-Shop, so die Erkenntnis der Redaktion aus diesem
Jahr, können sich die stationären
Händler in Sachen Produktberatung und Kundenservice inzwischen eine große Scheibe abschneiden. Gerade bei den Produkttexten
hat sich im Vergleich zu den Bewertungsrunden der ersten Shop-Award-Jahre eine
Menge getan – und das, wie es scheint,
5/15
nicht nur mit einem Auge auf Google, sondern auch mit Blick auf den Kunden.
Weiter an Fahrt gewonnen hat auch das
Thema Mobile. Diverse Shops rüsteten letztes Jahr in Richtung Responsive Design um. Das Ergebnis ist in den Augen der
Redaktion deutlich besser
als die mobil optimierten
Shops der Vergangenheit,
die eher eine Datenbanksuche als ein Einkaufserlebnis boten. Doch nach wirklich
begeisternden Elementen suchten
wir immer noch meist vergebens.
Die finalen Sieger und der
Gewinner „Best of Show“ werden
am 23. März 2015 im Rahmen
eines Galadiners im Münchner Szenelokal
GOP prämiert. Gesponsert wird das Event
von der auf E-Commerce-Design spezialisierten Agentur Kommerz.
Unsere Jury
Johannes
Altmann
Susanne Fittkau
Sabine HeukrodtBauer
Jochen Krisch
Axel Seeger
Fachanwältin
für IT- und E-Commerce-Recht
E-Commerce-Berater und Betreiber
des Blogs „Exciting
Commerce“
Partner der auf
Modehandel spezialisierten Beratung
Tailorit
Gründer der Usability-Beratung
Shoplupe
Mitgründerin des
Online-Marktforschers Fittkau &
Maaß
Marcus Diekmann
Gerrit Heinemann
Thomas Karst
Thomas Lang
Diana Versteege
Mitgründer von
Shopmacher und
E-CommerceBuchautor
Leiter des eWeb
Research Center
an der Hochschule
Niederrhein
Geschäftsführer
des Shop-Zertifizierers Trusted
Shops
Gründer der
Schweizer Carpathia Consulting für
den Online-Handel
Mitgründerin der
E-CommerceBeratung
She Commerce
Kategorie 1: Bester Online-Pure-Player
Badandbold.com
Coffeecircle.com
Dmax-Shop.de
Edited.de
Keller-sports.de
Betreiber: Bad and Bold GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Berger Baader Hermes
Shop-Software: Magento
Begründung: Dem OnlineNischen-Shop für feinste BikerMode gelingt die Zielgruppenansprache. Stimmungsvolle
Markenbilder auf der Startseite
machen Lust auf einen Einkaufsbummel und ziehen den
Besucher tiefer in den Shop, auf
der Produktdetailseite lassen
großflächige Produktbilder und
ausführliche Produktbeschreibungen keine Fragen offen.
Betreiber: Circle Products GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Magento
Begründung: Dem Online-Shop
für Kaffee und Zubehör merkt
man die große Leidenschaft für
eine perfekte Tasse Kaffee bei
jedem Detail an. Das Sortiment
deckt die Wünsche von Anfängern bis Profis ab, die Produktbeschreibungen gehen akribisch
auf die kleinsten Details ein.
Videos erläutern die Kunst des
Kaffeebrauens. Besser berät
kein stationärer Händler.
Betreiber: Lemonstorm GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Neuland Communication
Shop-Software: Shopware
Begründung: Mit großen Bildern
und kleinen Details überzeugte
der Dmax-Shop die Jury. Der
Warenkorb heißt im Männerjargon „Beute“, der Kaufen-Button „Will ich haben“. Sortiment
und Produkttexte sind perfekt
auf die Zielgruppe abgestimmt
und sorgen dafür, dass Mann für
eine Kiste Autopolitur auch mal
338 Euro zahlt.
Betreiber: About You GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Eigenentwicklung
Begründung: Edited.de präsentiert sich als Modeshop mit
kuratiertem Sortiment. Hübsch
ist die Idee, zu einem Produkt
verschiedene Shop-the-LookVarianten zu präsentieren. Auch
bei der Anordnung der Produktdetailbilder setzt Edited
neue – und schöne – Akzente.
Betreiber: Keller Sports GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Eigenentwicklung
Begründung: Auf Keller-sports.de
fühlt der Kunde sich besser
beraten als in so manchem
Fachgeschäft. Gut gelöst ist die
Frage der passenden Schuhgröße durch den Größenberater
Shoefitr. Darüber hinaus werden
alle Produkte von Sportberatern
bewertet. Bleiben Fragen offen,
sind Berater per Chat erreichbar. Besser geht es fast nicht.
2. März 2015
5/15
INTERNET WORLD Business
13
Kategorie 2: Bester Multichannel-Anbieter
C-and-a.com
Douglas.de
Lodenfrey.com
Pfister.ch
Pneuhage.de
Betreiber: C&A Online GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Framework, IBM
Shop-Software: IBM Websphere
Begründung: Der Webshop von
C&A überzeugt vor allem durch
ein serviceorientiertes Click &
Collect-Einkaufserlebnis. In verschiedenen Filialen wurden
Click & Collect-Lounges eingerichtet, in denen die Kunden ihre
Online-Bestellungen entgegennehmen und in eigenen Kabinen
auch gleich anprobieren können,
Beratung durch eine Fachverkäuferin inklusive. Der Webshop
spiegelt zudem die Marke C&A
gut wider.
Betreiber: Parfümerie Douglas
GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Diverse, inhouse
Shop-Software: Hybris
Begründung: Douglas hat die
Kanalverknüpfung gut im Griff.
Verfügbarkeiten in den Filialen
werden im Webshop dargestellt.
Click & Collect und Click &
Return sind eine Selbstverständlichkeit. Auch zwischen
dem Online- und dem MobileAuftritt gibt es keinen Bruch. Die
Douglas-Kundenkarte ist Mobilefähig und erlaubt sogar die
mobile Bezahlung.
Betreiber: Lodenfrey Verkaufshaus GmbH & Co. KG
Konzept, Design, Umsetzung:
Norisk
Shop-Software: Oxid E-Shop
Enterprise Edition
Begründung: Seit dem Relaunch
glänzt Lodenfrey online mit emotionalen Screendesigns und großen Produktbildern. Sämtliche
Shop-Funktionen wurden zugunsten der Produktdarstellung
so weit wie möglich reduziert.
Im Multichannel überzeugt
Lodenfrey durch Same-DayDelivery innerhalb von München.
Betreiber: Möbel Pfister AG
Konzept, Design, Umsetzung:
Valtech
Shop-Software: Hybris
Begründung: Der Pfister-Shop
überzeugt durch Responsive
Design und kanalübergreifenden
Service. Kunden können online
recherchieren, in welchen Filialen die Produkte ausgestellt
sind. Online-Bestellungen baut
das Lieferteam vor Ort auf – und
im Retourenfall auch wieder ab.
Betreiber: Pneuhage Management GmbH & Co. KG
Konzept, Design, Umsetzung:
Tandem, Nexus Interactive
Shop-Software: Magento, Typo3
Begründung: Pneuhage macht
den Online-Kauf von Reifen einfach. In einem ausdruckbaren
Formular können Kunden alle
relevanten Werte ihrer alten
Reifen eintragen und so das
richtige Produkt finden. Die
Bestellung kann in die Wunschfiliale geliefert werden – inklusive
Terminwunsch für die Montage.
Kategorie 3: Bester Marken-Shop
Bogner.com
CEPsports.com
Marc-cain.com
Mey-edlich.de
Nomos-store.com
Betreiber: Bogner Homeshopping GmbH & Co. KG
Konzept, Design, Umsetzung:
Kommerz, Mzentrale
Shop-Software: Magento Enterprise 1.14.0.1
Begründung: Bogner gelingt es,
das eigene Markenfeeling in den
Webshop zu transferieren. Großflächige Bilder auf der Startseite
sowie Bewegtbilder auf Themenseiten verleihen dem Shop
Authentizität, die Einbindung von
Kampagnenbildern in den Produktdetailseiten erhält das Markenimage auch für die, die tiefer
in den Shop einsteigen.
Betreiber: Medi GmbH & Co. KG
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse, Votum
Shop-Software: Oxid Esales
Begründung: .Einen Online-Shop
für Funktionsstrümpfe emotional ansprechend umzusetzen –
diese Herausforderung ist der
Marke CEP gut gelungen. Stimmungsvolle Bilder, teilweise
auch von Instagram-Nutzern,
versetzen den Besucher in den
Will-haben-Modus. In bewegten
Bildern und mit den richtigen
Worten werden die Produkte
zusätzlich erklärt.
Betreiber: Marc Cain GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Werbewelt, Jankowfsky
Shop-Software: Oxid Esales
Begründung: .Webshops für
Mode gibt es viele – und viele
sind problemlos austauschbar.
Marc Cain hat durch einzelne,
kleine Details einen Weg gefunden, unverwechselbar zu sein,
sei es durch eine breite Bühne
für Kampagnenfotos oder eine
neue Art des Navigationsmenüs.
Auch der Service kommt nicht
zu kurz: Für mehr Beratung
können Produkte in die Filiale
geliefert werden.
Betreiber: Mey & Edlich GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse mit Unterstützung von
Denkwerk und Maredit
Shop-Software: Hybris
Begründung: .Männer shoppen
gern schnell – diesem Wunsch
wird die Walbusch-Tochter Mey &
Edlich in ihrem Shop gerecht.
Der Einstieg ins Sortiment
erfolgt bildgestützt, intuitive
Produktfilter verknappen das
Angebot zusätzlich. Gelungen
sind auch die Produkttexte.
Betreiber: Nomos Glashütte/SA
Konzept, Design, Umsetzung:
Berlinerblau, Shoptimax
Shop-Software: Oxid Enterprise
Edition
Begründung: Der Webshop der
Uhrenmarke Nomos lässt Raum
für das Wesentliche: Genauso
reduziert wie das Uhrendesign
präsentiert sich auch der Webshop. Die Bühne gebührt in
erster Linie den Produkten, wer
Informationen sucht, muss
scrollen. Ein Kauf- und ein Uhrbandberater sowie eine Uhrenbörse runden den Auftritt sinnvoll ab.
▶
E-COMMERCE
14
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
Kategorie 4: Bester B2B-Shop
Discountagentur.de
Kwerk.de
Layer-grosshandel.de
Rajapack.de
Shop-UFS.com
Betreiber: Discountagentur
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Shopware
Begründung: Die Internet-Agentur präsentiert sich im Netz
nicht mit einer klassischen
Image-Website, sondern mit
einem Online-Shop. Dort können
Kunden Waren wie Logo-Design,
Website-Konzeption oder FlyerGestaltung in den Warenkorb
legen – zum Festpreis: erfrischend anders in einer sonst
eher undurchsichtigen Branche,
in der kaum jemand offen über
Preise spricht.
Betreiber: Kwerk.de
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Eigenentwicklung
Begründung: .Der B2B-Marktplatz Kwerk spricht Techniker
und Ingenieure aus der Industrie
an. Diese Kunden wollen den
Bedarf ganzer Bauprojekte kalkulieren können. Bei Kwerk können sie das auch online tun –
mit hilfreichen Berechnungstools und einem intelligenten
Angebotsmanagement.
Betreiber: Layer-Grosshandel
GmbH & Co. KG
Konzept, Design, Umsetzung:
Electronic Sales
Shop-Software: ES Shop
Begründung: .Der Baugroßhandel Layer hat sich für den
Relaunch Amazon zum Vorbild
genommen: übersichtliche Navigation, eine umfangreiche Suche
mit Livesearch und Filterfunktionen, ausführliche Produktbeschreibungen und hochwertige
Fotos. Hinzu kommen B2BTwists wie branchenabhängige
Startseiten, kundenindividuelle
Preise und Angebotsanfragen.
Betreiber: Rajapack GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Intershop
Begründung: .Ein Shop für Verpackungen, der Spaß macht:
Rajapack schafft das mit guter
Benutzerführung, hilfreichen
Konfiguratoren, die B2B-Kunden
bei der Suche nach dem richtigen Verpackungsmaterial für
ihre Waren helfen, und vor allem
über ein ziemlich intelligentes
Crossselling, das immer das
passende Extra zum Artikel
parat hat.
Betreiber: Unilever Food
Solutions
Konzept, Design, Umsetzung:
Dixeno
Shop-Software: Oxid Esales
Begründung: Der Lebensmittelhersteller Unilever Food Solutions hat sich für einen OnlineShop entschieden, der bewusst
den Großhandel miteinbezieht.
B2C-Händler können im Shop
UFS-Produkte aussuchen, der
Shop übergibt den Auftrag dann
an den regionalen Großhändler
oder Lieferanten, der mit einer
individuellen Schnittstelle angebunden ist.
Kategorie 5: Beste Produktpräsentation
Blaueolive.de
Fancy-dresses.de
Just-T.de
Tennis-point.de
Shop.Zeit.de
Betreiber: BGK Handels OG
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Shopware
Begründung: Wer einen Entsafter, Brotbackautomaten oder
Mixer sucht und sich kompetent
beraten lassen will, ist bei
Blaueolive.de bestens aufgehoben. Alle Produkte werden ausführlich beschrieben und zum
Teil auch auf Blog-Beiträge verlinkt. Highlight des Shops sind
aber die mit hohem Aufwand
gedrehten Videos, die die Leistungsfähigkeit der Produkte anschaulich präsentieren und zu
anderen in Vergleich setzen.
Betreiber: Hangst OnlineVertrieb
Konzept, Design, Umsetzung:
Elmografico, Ottscho IT
Shop-Software: Shopware
Begründung: Der Online-Shop
für hochwertige Damenunterwäsche legt großen Wert auf
Design. Das fängt bei der ShopGestaltung an, geht weiter mit
der Bildsprache und endet erst
beim Design der Kartonagen.
Eine Servicehotline und ein LiveChat bieten jederzeit Beratung.
Betreiber: Lifebrands Natural
Food GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Shoplupe, Netshops
Shop-Software: Shopware
Begründung: Schon auf der
anschaulich und emotional konzipierten Startseite überkommt
den Besucher die Lust auf eine
Tasse Tee. Zum individuell richtigen Produkt führen dann Filter
wie „nach Uhrzeit“ oder „nach
Beutelart“. Produktbilder und
Produkttexte spiegeln die große
Liebe zum Produkt wider und
wecken die Lust, auf den Bestell-Button zu klicken.
Betreiber: Tennis-Point GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse, z. T. mit Top Concepts
Shop-Software: Oxid
Begründung: .Die Produktdetailseiten von Tennis-point.de lassen keine Frage offen. Ein
Schlägerberater führt zu den
passenden Produkten, die ausführlich erklärt und mit passendem Zubehör präsentiert werden. Auch das Besaitungs-Tool
ist innovativ nutzbar und prak-
Betreiber: Zeitverlag Gerd
Bucerius GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Netshops
Shop-Software: Shopware
Begründung: Dass „Zeit“-Leser
das Lesen gewohnt sind, macht
sich der Shop der Wochenzeitung zunutze. Alle sorgfältig
kuratierten Produkte werden
mit Liebe zum Detail beschrieben und präsentiert. Auch die
Hersteller selbst kommen in der
Produktpräsentation nicht zu
kurz. Die Kunden nehmen sich
die Zeit: Die Verweildauer stieg
seit dem Relaunch deutlich.
2. März 2015
5/15
INTERNET WORLD Business
15
Kategorie 6: Bester Mobile-Shop
Hanhart.com
Nebulus.biz
Sheego.de
m.Spreadshirt.de
Zalando Shopping App
Betreiber: Hanhart 1882 GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
GCI Brandlab
Shop-Software: Magento
Begründung: Markenfeeling auf
kleiner Fläche – das gelingt der
Uhrenmarke Hanhart auch in
ihrem mobilen Shop. Besonders
emotional ist das Shopping auf
dem Tablet, doch auch im
Smartphone-Shop weckt Hanhart durch große Produktbilder
Begehrlichkeiten, bleibt aber
gleichzeitig in Sachen Ladezeiten im akzeptablen Rahmen.
Betreiber: Nebulus GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
4Sellers
Shop-Software: 4Sellers
Begründung: Der responsive
Webshop der Sportbekleidungsmarke Nebulus hat auf jedem
Endgerät einen hohen Wiedererkennungswert. Auch mobil
überzeugt der Shop durch eine
Vielzahl an stimmungsvollen
Produktfotos, die blitzschnell
geladen werden und das jeweilige
Kleidungsstück emotional in
Szene setzen. Passende Texte
runden den Auftritt ab.
Betreiber: Schwab Versand
GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse, Shopmacher
Shop-Software: Oxid
Begründung: Die Marke für große
Größen hat im Herbst 2014 ihren
Webshop auf Responsive Design
umgestellt und bietet seitdem
ein einheitliches Markenerlebnis
auf allen Endgeräten – inklusive
Gutscheinaktionen und Gewinnspielen. Praktisch ist ein QuickShopping-Feature, das mobilen
Nutzern ein schnelleres Einkaufen ermöglicht.
Betreiber: Sprd Net AG
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Eigenentwicklung
Begründung: Mit dem Touchoptimierten T-Shirt-Designer
lassen sich eigene Entwürfe am
Tablet oder Smartphone genauso
einfach erstellen wie am heimischen PC. Für eine gute Usability
sorgen unter anderem wenige,
aber größere Buttons, eine
Touch-optimierte Farbauswahl
sowie Overlay-Funktionalitäten.
Betreiber: Zalando SE
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Eigenentwicklung
Begründung: Die Zalando-App
„Mode & Fashion“ macht vor
allem durch ihre schnellen
Ladezeiten Spaß und bietet Nutzern verschiedene Ansätze, sich
mit dem Stöbern durch das Sortiment die Zeit zu vertreiben.
Besonders cool ist die Fotosuche, mit der Nutzer Kleidung
fotografieren und im ZalandoSortiment ähnliche Produkte
suchen können.
Kategorie 7: Innovativstes Geschäftsmodell
Beresa.de
Demmelhuber-TV-App
Dinnery.de
Layoutfabrik.de
RHB.ch
Betreiber: Beresa GmbH & Co.
KG
Konzept, Design, Umsetzung:
Kommerz, inhouse
Shop-Software: n.a.
Begründung: Der MercedesBenz-Händler aus der Region
Münster/Osnabrück ermöglicht
als erster stationärer Autohändler die komplette Kaufabwicklung eines Gebrauchtfahrzeugs
über das Internet – inklusive
Inzahlungnahme des Altfahrzeugs und Finanzierung. Ein
Beresa-Mitarbeiter liefert das
Fahrzeug kostenlos bis vor die
Haustür.
Betreiber: Demmelhuber Holz &
Raum Vertriebs GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
.dotkomm GmbH
Shop-Software: Eigenentwicklung
Begründung: Die Demmelhuber
TV-App ist Deutschlands erster
Smart-TV-Shop, auf dem nicht
nur eingekauft werden kann,
sondern eine direkte Bezahlfunktion über Paypal QR Shopping integriert ist. Die gesamte
Shop-Systematik konnte aus
dem Online-Shop auf das
Smart-TV übertragen werden.
Betreiber: Dinnery
Konzept, Design, Umsetzung:
Evoworkx Media GmbH
Shop-Software: Shopware
Begründung: Dinnery.de ist das
erste Online-Portal, bei dem die
Kunden vorgegarte und von
echten Küchenprofis ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker zubereitete
mehrgängige Menüs inklusive
Weinempfehlung zu einem
Wunschtermin bestellen können. Das Finishing in der eigenen Küche ist dann in Minuten
erledigt.
Betreiber: Styleremains GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Eigenentwicklung auf Basis von Ruby on Rails
Begründung: Das Unternehmen
positioniert sich als Werbeagentur, bei der echte Designer für
ihre Kunden individuelle Layouts
für Plakate, Briefbogen oder
Visitenkarten erstellen. Umsatz
wird durch den anschließenden
Druck generiert.
Betreiber: Unic AG
Konzept, Design, Umsetzung:
Unic
Shop-Software: Open-SourceFramework Typo 3
Begründung: Die responsive
Buchungsplattform überzeugt
durch ausführliche Streckeninformationen und einen extrem
vereinfachten Buchungsprozess,
der dem Unternehmen neue
Online-Kunden zuführen soll.
E-COMMERCE
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
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Fotos: Hallhuber
16
Omnichannel „light“
Mit einem umfassenden Relaunch hat sich Hallhuber für eine internationale OmnichannelZukunft gerüstet – 2015 erntet der Modehändler die ersten Früchte seiner Anstrengungen
Die Fakten
Konzernumsatz 2013:
109
Millionen
Euro
(1. Halbjahr 2014: 61 Mio. Euro,
flächenbereinigtes Wachstum um
10 Prozent)
Online-Anteil am Gesamtumsatz:
10
Prozent
Stationär-Präsenz:
220
Filialen
in Deutschland, Österreich, Belgien, Großbritannien, der Schweiz
und in den Niederlanden
Online-Präsenz:
5 Länder-Shops
in Deutschland, Österreich, der
Schweiz, Großbritannien, Frankreich (Belgien ab 2015)
ie Zeichen bei Hallhuber stehen derzeit auf Online-Expansion: Im Oktober 2014 startete die Modekette eigene
Webshops für die deutsche und die französische Schweiz, im November ging eine
britische Dependance online. In diesem
Jahr soll ein Online-Shop in Belgien gelauncht werden. Damit hat der Multichannel-Anbieter, der derzeit rund 220 Filialen
in sechs europäischen Ländern betreibt,
die Online-Schlagzahl massiv erhöht.
„Früher dauerte die Umsetzung eines neuen Länder-Shops mehrere Monate“, erinnert sich Astrid Jagenberg, die damals als
frischgebackene Director Marketing &
Online Sales vor zwei Jahren den aufwendigen Launch des französischen LänderShops begleitete. „Jetzt können wir von
technischer Seite in einem neuen Land
binnen einer Woche online sein.“
Die gewonnene Flexibilität, die Hallhuber in Zukunft weiter konsequent für die
internationale Expansion nutzen will, ist
Ergebnis eines umfassenden Relaunches.
Im Mai 2014 warf die Modekette ihre On-
D
line-Präsenz aus dem Jahr 2011 beinahe
vollständig über den Haufen. Die Münchner Design-Agentur Janvier, Burger &
Stasch konzipierte den Shop in elegantem
Flat Design neu, mit klaren Linien, großen
Bildern, einer einheitlichen Bildsprache.
Alles erinnert stärker als bisher an das
Markenerlebnis in den Filialen, wichtiger
und einschneidender aber waren die Veränderungen unter der Haube: Mithilfe der
Münchner Internet-Agentur Phoenix
Medien migrierte Hallhuber alle LänderShops auf Magento und stellte auf Responsive Design um. „Das ist wichtig, weil
Hallhuber auch weiter expandieren und
neue internationale Shops zuschalten
wird“, so Marc Schürmann, Direktor Sales
und Projektleiter des Hallhuber-Shops bei
Phoenix Medien. „Außerdem war die
Integration des Online-Shops in die bestehende Systemlandschaft sehr wichtig.
Heute laufen alle Produktpflege- und Bestellprozesse vollautomatisiert.“ Soll heißen: Jede Content-Änderung erscheint
ohne weiteren Aufwand in allen Länder-
Shops und wird auf mobilen Endgeräten
genauso dargestellt wie in der DesktopVariante – eine wichtig Vereinfachung in
der Handhabung, schließlich besteht das
Online-Team von Hallhuber nur aus ganzen fünf Vollzeitstellen. „Vor dem Relaunch
hatten wir eine eigene mobile Seite, die ging
im Tagesgeschäft manchmal etwas unter“,
gibt Jagenberg zu. Dabei werden rund 40
Prozent des Traffics im Hallhuber-Shop
über mobile Endgeräte generiert.
Sorgenkind Conversion Rate
Vereinfachte Backend-Prozesse, geringerer Aufwand bei der Produkt- und Content-Pflege, Internationalisierung fast auf
Knopfdruck – insgesamt fällt das Fazit von
Hallhuber ein dreiviertel Jahr nach dem
Relaunch sehr positiv aus. Auch die Kunden mögen den neuen Shop, wie User-Befragungen zeigen. „Der Shop wird als sehr
ansprechend und von der Usability her
deutlich besser wahrgenommen als der
Vorgänger-Shop“, freut sich Jagenberg.
Edel und gebrandet kommt die
HallhuberBestellung
beim Kunden an
„Wir arbeiten daran, die
gesamte Omnichannel-Klaviatur
ab Mitte 2016 zu spielen“
Astrid Jagenberg, Director Marketing
www.hallhuber.de
2. März 2015
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&RQQHFWLQJ $IÀOLDWH&'LVSOD\
Die Konferenz für Affiliate Marketing und Display Advertising
Eine reduzierte Navigation und große Bilder zeichnen den neuen Shop (großes
Bild) von Hallhuber aus. Bei der Conversion Rate hapert es aber noch
Die neue TactixX 2015
Umso enttäuschter ist sie von der Conversion Rate (CR), obwohl die seit dem
Relaunch über alle Devices hinweg angestiegen ist. „Vorher lag die CR bei etwa 1,5
Prozent, jetzt liegen wir zwischen 1,6 und
1,7 Prozent“, verrät die Marketing-Managerin. „Damit sind wir natürlich noch
nicht zufrieden. Andererseits: Der Traffic
steigt deutlich an, und solange das so bleibt,
ist eine stabile CR generell in Ordnung.“
Jagenbergs erklärtes Ziel ist allerdings
eine Conversion Rate von dauerhaft über
zwei Prozent. Um das zu erreichen, wird
der Shop permanent verbessert. „Wir arbeiten weiterhin an der Performance- und
Usability-Optimierung, vor allem im mobilen Bereich“, so Schürmann. „So wollen
wir zum Beispiel die Datenmengen reduzieren, um das mobile Einkaufserlebnis zu
verbessern. Des Weiteren steht die Optimierung des Checkouts und der Zahlungsarten auf der Roadmap.“
Ein bisschen Omnichannel
Ein wichtiges Ziel beim Relaunch war
auch die Vorbereitung einer Omnichannel-Strategie. Im Gegensatz zum Mitbewerber Konen, der vorletzte Woche mit
der Ankündigung eines sehr durchdachten Multichannel-Konzepts für Furore
sorgte und dann den Launch des OnlineShops wegen technischer Schwierigkeiten
um eine Woche verschieben musste, geht
Hallhuber deutlich behutsamer vor. „Mo-
mentan bieten wir Omnichannel ,light‘
an“, beschreibt Jagenberg die Lage. „,Light‘,
weil wir zurzeit nur Aktivitäten umsetzen
können, die keine Verzahnung der Onlineund Offline-Systeme erfordern.“ Das
heißt: Die Kunden können ihre OnlineBestellung zwar in der Filiale zurückgeben, dort wird sie aber nicht ins Lager
einsortiert, sondern ins Online-Logistikzentrum zurückgeschickt. In diesem Jahr
soll noch eine Light-Variante von Click &
Collect zugeschaltet werden – dann können die Kunden zwar die bezahlte OnlineWare in der Filiale abholen, sie aber nicht
online reservieren und offline kaufen.
„Letzteres ist aber das klare Ziel und wir
arbeiten bereits daran, die ganze Omnichannel-Klaviatur ab Mitte 2016 zu spielen“, betont die Hallhuber-Managerin.
Neben dem Aufbau eines Omnichannel-Angebots, das wie so oft bei Filialisten
die aufwendige Integration eines störrischen Kassensystems in die Online-Systemlandschaft erfordert, will sich Hallhuber auf Marketing konzentrieren, um den
Traffic im Online-Shop weiter nach oben
zu treiben. Bisher trägt der E-Commerce
zehn Prozent zum Gesamtumsatz der
Modekette bei. Langfristig sollen es 15
◼
Prozent werden.
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Display Advertising
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RECHT
18
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
§
Sabine Heukrodt-Bauer LL.M.
Foto: Fotolia / Bluedesign
Rechts- und Fachanwältin für
Informationstechnologierecht
in Mainz
Das Kreuz mit den AGB
Bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen gibt es Unterschiede zwischen B2B und B2C
enn sie Bestandteil eines Vertrags
werden sollen, dann müssen Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
auch im Internet aufgeführt werden. Auf
W
„Verbraucher müssen vor dem
Kauf ausdrücklich Hinweise
auf die AGB erhalten“
Caroline Hevert
Rechtsanwältin und Fachanwältin
für IT-Recht
www.anwaelte-eu.de
reinen Informationsseiten machen sie
rechtlich dagegen keinen Sinn. Insbesondere Online-Händler müssen aber auf die
korrekte Platzierung und Umsetzung achten, sonst drohen Abmahnungen und teure
Rechtsstreitigkeiten. Entscheidend für die
richtige Einbindung der AGB ist, ob sich
die Seite an Geschäftskunden oder Privatkunden richtet. Im B2B-Bereich reicht der
bloße Hinweis aus, wo die Bedingungen
zu finden sind. Bei Vertragsabschluss
muss kein Einverständnis mehr mit den
AGB erklärt werden.
Höhere Hürden gelten im B2C-Bereich:
Verbraucher müssen ausdrücklich Hinweise auf die AGB erhalten. Außerdem
müssen sie die Möglichkeit haben die AGB
zu lesen und auch deren Geltung aktiv
zustimmen. Es reicht nicht aus, dass der
Seitenbetreiber die AGB irgendwo auf der
Webseite einstellt und verlinkt.
Die Darstellung der AGB oder deren
Verlinkung müssen Händler in den Bestellvorgang integrieren. Dies kann etwa
über eine Checkbox erfolgen, in der Pri-
20 Euro
SHARING ECONOMY
Airbnb: Mietern droht
fristlose Kündigung
sprach das Amtsgericht Düsseldorf einem Rechteinhaber zu,
weil ein privater Anbieter in
einer Ebay-Auktion ein Foto von
ihm genutzt hatte. Gewerbliche
Anbieter müssen mit weit
höheren Forderungen rechnen
(Az.: 57 C 3783/14).
Foto: Freepik
Wer seine Mietwohnung über die Netzbörse Airbnb Touristen ohne Genehmigung des Vermieters anbietet, riskiert
eine fristlose Kündigung des Mietvertrags. Das hat das Landgericht Berlin
jetzt entschieden. Im vorliegenden Fall
hatte der Vermieter das Angebot bemerkt
und den Mieter abgemahnt. Als der die
Wohnung immer noch anbot, kam die
fristlose Kündigung. Das Gericht stufte es
als unerheblich ein, ob die Wohnung
tatsächlich vermittelt wurde oder nicht
(Az.: VIII ZR 210/13). (fk)
Schadensersatz
vatkunden die Kenntnisnahme der AGB
sowie ihr Einverständnis mit den AGB als
Vertragsbestandteil dokumentieren. In
der Checkbox darf der Händler keinen
Haken vorab setzen. Bei einer Verlinkung
der AGB müssen Betreiber technisch
sicherstellen, dass die Bedingungen über
den Link fehlerfrei abgerufen werden können und dies belegen – etwa durch eine
Dokumentation der regelmäßigen Wartung des Shops.
Die Darstellung der AGB oder deren Verlinkung müssen für den Konsumenten
ohne Probleme zu lesen und zu verstehen
sein. Die Darstellung darf weder mikroskopisch klein sein, noch darf der Link eine
missverständliche Bezeichnung wie etwa
„Info“ enthalten. Stattdessen sollte der Betreiber Formulierungen wie „zu unseren
AGB“ benutzen. Neben der richtigen Platzierung der AGB müssen Seitenbetreiber
auf einen rechtlich korrekten Inhalt achten:
Abmahnfallen wie falsche Widerrufsbelehrungen sind unbedingt zu vermeiden. ◼
www.res-media.net
„Es gilt deutsches Recht“
ist abmahnfähig
Das OLG Oldenburg hat entschieden,
dass Klauseln in den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen, die nur
deutsches Recht als Vertragsgrundlage vorsehen, gegenüber ausländischen Verbrauchern unzulässig sind
(Az.: 6 U 113/14).
Ein Online-Händler wurde von der
Wettbewerbszentrale abgemahnt, weil
sich sein Angebot auch an ausländische Verbraucher richtete, seine AGB
aber diese Klauseln enthielten: „Diese
Vertragsbedingungen unterliegen deutschem Recht.“, „Erfüllungsort: Es gilt
deutsches Recht.“
Das Gericht gab der Wettbewerbszentrale recht. Aufgrund der Regelungen in Art. 6 der sogenannten
Rom-I-Verordnung der Europäischen
Union stehe den Parteien ein Wahlrecht zu, wobei ausländischen Verbrauchern das Schutzniveau ihres
Heimatlandes nicht entzogen werden
dürfe. Es gelte daher nicht immer
deutsches Recht. Die Klauseln seien
unklar und unmissverständlich formuliert und daher unwirksam.
Zwar bleiben Rechtswahlklauseln
grundsätzlich zulässig, Händler sollten aber über Zusätze klarstellen,
dass mit der Rechtswahl keinerlei
Einschränkungen etwaiger weitergehender Rechte verbunden sind.
Caroline Hevert
URTEIL DES EU-GERICHTSHOFS
Wiener Gericht auch für .de-Domains zuständig
Ein deutscher Website-Betreiber verwendet auf seiner Seite Bilder, die von einer
österreichischen Architekturfotografin
stammen. Diese ist nicht damit einverstanden und verklagt den Deutschen am
Handelsgericht Wien. Doch ist dieses überhaupt für Websites mit .de-Domain zuständig? Ja, entschied der Europäische Gerichtshof Ende Januar: Es gelte hier das
Territorialprinzip, so das Gericht. Zwar
sei die Website in Deutschland registriert,
sie könne aber auch von Österreich aus
aufgerufen werden. Deshalb habe die
Klägerin in beiden Ländern klagen dürfen
(Az.: C-441/13). (fk)
Österreichisches Urheberrecht gilt
auch für deutsche Websites
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KNOW-HOW
20
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
Serie: SEO für
Online-Shops
Suchmaschinenoptimierung
für Online-Shops unterscheidet sich von SEOMaßnahmen für Informationsseiten im Netz. Diese
Serie erklärt, was es zu
beachten gilt.
Foto: Shutterstock / Bloomua
Folge 1: Die richtigen Keywords finden und einsetzen
(Ausgabe 4/2015)
Folge 2: Optimierungstipps
für die Shop-Website
(Ausgabe 5/2015)
Mit SEO auf Seite eins
Checkliste: 12
Tipps für mehr
Vertrauen
Anbieterkennzeichnung
Enthält Informationen zum Anbieter
Produktinformationen
Sollten umfassend und detailliert sein
Preistransparenz
Was genau muss gezahlt werden?
Liefermöglichkeit
Detaillierte Angaben zur Verfügbarkeit
Klare Struktur
Übersichtlichkeit des Bestellprozesses
Rechtliche Bedingungen
AGB klar kommunizieren
Sicherheit beim Bezahlen
Angebot von etablierten PaymentMethoden
Technische Sicherheit
SSL-Verschlüsselung ist ein Muss
Datenschutz
Prominent platzierter Link zur Datenschutzerklärung auf der Seite
Kundenservice
Information zum Lieferstatus
Bewertungen
Kundenbewertungen auf der Seite
Gütesiegel
Zum Beispiel Trusted Shops
Quelle: BVDW
Um einen Webshop nicht nur für die Besucher, sondern auch für den Google-Spider
attraktiv zu machen, empfehlen sich zahlreiche Optimierungen auf der Website
ie Konkurrenz um die Spitze der TopSuchergebnisse ist groß. Wer es nicht
schafft, bei einer Suchanfrage bei Google
auf der ersten SERP (Search Engine Result
Page) aufzutauchen, der hat kaum Chancen, vom Nutzer gefunden zu werden.
Shop-Betreiber sollten deswegen darauf
achten aus der Masse hervorzustechen.
Prinzipiell genügt es hierfür, im eigenen
Online-Shop individuelle und hochwertige Inhalte bereitzustellen.
D
Individuelle statt
automatische Inhalte
Doch das ist leichter gesagt als getan.
Shop-Systeme bieten heute eine Vielzahl
von Automatisierungsmöglichkeiten an:
Das Template ist schnell zusammengeklickt, die Produkttexte kommen aus der
Datenbank des Herstellers.
Das mag zunächst ein Vorteil sein, um
einen Shop schnell mit Inhalten zu füllen
und nach kurzer Zeit starten und Abverkäufe erzielen zu können. Nur lassen eben
diese Abverkäufe häufig auf sich warten.
Eine Top-Platzierung ist maximal in
Nischen mit wenig Konkurrenz möglich,
sonst ist die Sichtbarkeit eines solchen
Standard-Shops gleich null. Google erkennt
Copy Cats und sortiert sie aus. Für den
Konzern zählt in erster Linie Individualität; die Suchmaschine möchte ihren Nut-
zern ein Höchstmaß an Qualität in Form individuell gestalten beziehungsweise
von möglichst exakt passenden Sucher- eigenen Text schreiben. Die Produktbilder
gebnissen für die jeweilige Suchanfrage (zum Beispiel nach Farbe), die Überausliefen. Bei Seiten mit identischen schriften und der Beschreibungstext müsInhalten – zum Beispiel den immer glei- sen jeweils auf das Produkt abgestimmt
chen Produktbeschreibungstexten – zeigt sein. Das gilt auch für die entsprechenden
Google die Seite an, die in puncto Quali- Meta-Tags und Alt-Tags der Bilder auf
tät und Autorität als wichtigste angesehen dieser Seite.
wird. Das ist selten ein normaler WebAuch Produktübersichtsseiten, die die
shop, sondern meist die Seite, die diesen Möglichkeit zum Blättern durch mehrere
Text zuerst verwendete oder damit
Seiten bieten, können Proden meisten Traffic erzielte.
bleme bereiten. Hierbei
Doppelte Inhalte, sogewerden ebenfalls entsprenannter „Duplicate Conchende Parameter für die
tent“ (DC), können allereinzelnen Seiten generiert
aller Nutzer klicken
dings auch Shop-intern
und an die URL angeentstehen. Viele Shops
hängt. Aufgrund der ähnnie auf die zweite
bieten an, durch Filter
lichen Inhalte besteht
Suchergebnisseite
(etwa für Farben oder Gröauch an dieser Stelle das
Quelle: Search
ßen) Variationen eines ProRisiko, Duplicate Content
Engine Journal
dukts anzuzeigen. Dabei werzu erzeugen. Unter Umständen
den die entsprechenden URLs mit
erkennt Google nicht, dass diese
Parametern ergänzt. Die Produktseiten „Blätter-URLs“ zu einer Serie beziehungssind hier meist bis auf das Produktbild und weise Kategorie gehören. Abhilfe schaffen
eventuell die Überschrift identisch – und hier die Tags rel=”next” und rel=”prev”,
werden von Google als DC eingestuft. Es die dem Suchmaschinen-Crawler signaligibt mehrere Möglichkeiten, dies zu ver- sieren, dass es noch weitere Seiten nach
meiden. Zum einen können über den Ein- beziehungsweise vor der aktuell erfassten
satz von „Canonical-Tags“ verschiedene Seite gibt, die zusammengehören. In den
Anfragen auf eine bestimmte Produktseite Suchergebnissen wird in der Regel die
umgelenkt werden. Wer jedoch sämtliche erste Seite einer Serie angezeigt.
Variationen eines Produkts in den SuchBei Blätter-Serien mit einer separaten
ergebnissen haben möchte, der muss die Übersichtsseite (View-All-Page) werden
einzelnen Seiten der Produktvariationen die einzelnen Unterseiten mittels Canoni-
75 %
xx.März
2.
Monat
2015
2015
5/15
x/15
INTERNET WORLD Business
„Schweinebraten“: Diese beiden Suchergebnisse fallen durch ihre Zusatzinfos
(Bild, Bewertung, Kalorienangaben) auf, auch wenn sie nicht oben stehen
cal-Tag auf die View-All-Page standardmäßig verwiesen, diese wird dann in den
Suchergebnissen angezeigt.
webseite.de) oder Unterverzeichnisse
(www.webseite.de, www.webseite.de/en,
www.webseite.de/fr). Größere Shops mit
internationaler Ausrichtung sollten Domains mit Länderendung einsetzen, sogeInfrastruktur stets auf
nannte Country Code TLDs (www.
webseite.de, www.webseite.com, www.
auf dem aktuellen Stand
webseite.fr).
Für welche Unterteilung sich der ShopDamit die Suchmaschine den kompletten
Betreiber auch entscheiInhalt eines Online-Shops erfassen
det, die Suchmaschinen
und indexieren kann, bedarf es
müssen darüber inforeiner ordentlichen Inframiert werden, wo die
struktur. URLs, deren AufInhalte welcher Sprache
ruf Fehlercodes wie 404
weniger Traffic als
liegen. Dafür wird das
(Seite nicht gefunden),
401 (nicht autorisiert)
auf Platz 1 erhält eine „hreflang-Attribut“ verwendet. Die jeweilige
oder 510 (fehlende InforSeite auf Platz 3
Sprache muss hierbei im
mationen – Server-seitig)
Quelle: Search
auslösen, können den Craw„ISO 639-1“-Format angeEngine Journal
ler daran hindern, den komgeben werden, die optionale
pletten Shop zu erfassen. AllerLänderkennung im „ISO 3166-1
dings können auch falsch eingesetzte alpha-2“-Format. Hier ein Beispiel:
Canonical-Tags sowie falsche Verlinkungen dazu führen, dass der Crawler wäh- ∙ Deutsche Version:
<link rel=“alternate“
rend der Indexierung abbricht und somit
href=“http://www.domain.de/“
nicht alle Inhalte erfassen kann. Die Crawler folgen den internen Links einer Webhreflang=“de“ />
seite, dabei spielt die Menü-Struktur ∙ Englische Version:
<link rel=“alternate“
natürlich eine entscheidende Rolle. Achhref=“http://www.domain.de/
ten Sie darauf, dass die Menüs immer auf
dem aktuellen Stand sind und keine Links
en/“ hreflang=“en“ />
zu verwaisten Seiten enthalten. Zu viele ∙ Französische Version:
<link rel=“alternate“
Verlinkungen von verschiedenen Menühref=“http://www.domain.de/
punkten zu ein und derselben Seiten sollfr/“ hreflang=“fr“ />
ten vermieden werden. Denken Sie auch
immer daran, die Menüs benutzerfreundBei Auswahlmenüs für Sprachen bezielich zu gestalten.
Die Infrastruktur sollte regelmäßig mit hungsweise Länder oder bei Startseiten,
entsprechenden Tools gecrawlt werden, die automatisch weiterleiten, sollte zudem
um potenzielle Schwachstellen aufzu- ein Vermerk für die Seite hinzugefügt werdecken. Darüber hinaus sollten URLs zu den, die standardmäßig geladen wird:
Seiten, die entfernt wurden, immer per <link rel=“alternate“ href
301-Weiterleitung (Moved Permanently) =“http://www.domain.de/“
auf die entsprechende neue Seite oder zur hreflang=“x-default“ />
Not auf die Start- beziehungsweise Kategorie-Übersichtsseite weitergeleitet werden.
61 %
Suchmaschinenmarketing in Perfektion: Beim Keyword „otto“ dominiert der
Otto-Versand den sichtbaren Bereich der Suchergebnisseite fast vollständig
Nach der Analyse der URL gibt Google
bereits Empfehlungen zur Steigerung der
Performance an die Hand. Grundsätzlich
sollten Datei- und Bildgrößen so stark wie
möglich komprimiert werden: Nicht
benötigte CSS- und Java-Script-Dateien
sollten nur auf den Seiten geladen werden,
auf denen diese auch verwendet werden.
Dynamisch generierte Seiten, auf denen
selten oder nie Änderungen vorgenommen werden, können zwischengespeichert werden. Dadurch werden diese um
einiges schneller geladen.
Do you speak English?
Parlez-vous francais?
Werden die Inhalte eines Online-Shops
für verschiedene Sprachen hinterlegt, so
empfiehlt es sich, diese klar voneinander
zu trennen. Dafür eignen sich Subdomains (de.webseite.de, en.webseite.de, fr.
Google bewertet schnell ladende Webseiten höher, das hat auch eine Auswirkung
auf die Platzierung in den Suchergebnissen. Wie Google die Performance einer
Webseite einschätzt, verrät das PagespeedTool: http://developers.google.com/speed/
pagespeed/insights/
Rich Snippets für
Online-Shops
Rich Snippets bieten für Online-Shops
eine gute Möglichkeit, potenziellen
Käufern weiterführende Informationen zu einem Produkt in den SERPs
zu geben:
1. Bilder
Rich Snippets: Klappern
gehört zum Handwerk
Mit strukturierten Daten kann Google die
Darstellung des Suchergebnisses anreichern. Durch die Verwendung von Rich
Snippets können Bilder, Bewertungen,
Preise, Größen, Farben oder Kontaktmöglichkeiten im Suchergebnis erscheinen.
Das erhöht die Klickhäufigkeit –und verbessert das Ranking.
Damit die Umsetzung der Rich Snippets
gelingt, empfiehlt Google die Verwendung
von Schema.org. Dort findet man eine
Zusammenfassung der gängigen Mikroformate, die auch von anderen Suchmaschinen wie Yahoo und Bing unterstützt
werden. Diese können vom WebseitenBetreiber direkt in den Quellcode der
Seite übernommen werden. In seinen
Webmaster-Tools bietet Google ein TestTool, um die Snippets auszuprobieren:
http://www.google.de/webmasters/tools/
richsnippets
Und wie unser Schweinebraten-Beispiel
oben zeigt, kann der gekonnte Einsatz von
Rich Snippets die Darstellung des Suchergebnisses auf der SERP so verbessern,
dass dieses auch dann zum Klicken reizt,
◼
wenn es nicht ganz vorn steht.
Da das Suchergebnis oftmals der
erste Berührungspunkt mit dem Shop
beziehungsweise dem Produkt ist,
sollte hierbei möglichst auch direkt
das Produktbild mit angezeigt werden.
2. Preise
Die Angabe des Preises kann beim
Suchenden den Ausschlag geben, auf
ein Suchergebnis zu klicken.
3. Bewertungen
Hat ein Produkt in der Suche bereits
eine gute Bewertung, so wird es
wahrscheinlich eher angeklickt als
ein Suchergebnis ohne eine Bewertung oder mit einer eher schlechteren. Weiterhin sind Bewertungen für
Google ein Indiz für Qualität.
4. Kontaktmöglichkeiten
Eine Telefonnummer oder eine E-MailAdresse erleichtern den Kontakt.
5. Zusatzinformationen
Der Hinweis auf aktuelle Aktionen wie
Rabatte/Sales regt die Neugierde an
und lockt Besucher in den OnlineShop.
6. Produktdetails
Google liebt performante
Seiten!
21
Jens Mönning
Der Autor ist technischer
Leiter Operations bei der
SEO-Agentur Fairrank. Das Kölner
Unternehmen wurde vor zehn Jahren
gegründet und hat vom BVDW in den
Bereichen SEO und SEA für 2015 ein
Qualitätszertifikat erhalten.
www.fairrank.de
Informationen zur Verfügbarkeit, Größe
und Farbe eines Produkts, bei Lebensmitteln sogar zum Nährwert, können
angegeben werden. In Verbindung mit
einem Produktbild entsteht somit ein
durchaus attraktives Suchergebnis.
ONLINE-MARKETING
22
INTERNET WORLD Business
xx.2.Monat
März 2015
5/15
x/15
Dosierte
Gießkanne
Ist Targeting oder klassische Umfeldplanung
Foto: Fotolia / Visions-AD
zielführender? Meist bringt eine Kombination
aus beiden Ansätzen letztlich den Werbeerfolg
ie wollen die Zielgruppe „jung, männlich, Single“ erreichen? Machen Sie es
wie der US-Lieferservice Eat24. Der schaltete seine Werbung für Burger, Pizza, Thaifood etc. zwischen Erotik-Videos auf diversen Pornoseiten – mit durchschlagendem
Erfolg. Die Banner waren nicht nur viel
günstiger als Werbung auf Facebook, Google
oder anderen Plattformen, sie waren auch
weitaus erfolgreicher und brachten Eat24
Tausende Neukunden ein. Das Beispiel ist
nicht mehr ganz neu, aber es macht klar,
welche Faktoren zusammenkommen müssen, damit Online-Werbung erfolgreich ist:
Die richtige Zielgruppe wird im richtigen
Umfeld in der richtigen Situation mit dem
passenden Angebot angesprochen.
Den wichtigsten Faktor sehen viele Mediaplaner und Experten in der Zielgruppe.
Daher bekommt Audience Buying, der
gezielte Einkauf von Reichweite in einer
Zielgruppe über Targeting, eine immer größere Bedeutung. „Targeting ist der klassischen Umfeldplanung überlegen, weil es in
der Online-Werbung der Hebel zu mehr
Effektivität (also Relevanz) und Effizienz
(sprich Reduzierung von Streuverlust und
Ausschöpfung der Reichweite) bei der Zielgruppenansprache ist“, sagt Jörg Klekamp,
Adition-Vorstand und Vorsitzender der
Fokusgruppe Targeting im Bundesverband
Digitale Wirtschaft (BVDW). „Das Werbeumfeld ist allerdings ein wichtiger Hilfsfaktor, der die Wirkung einer Kampagne
verstärken kann.“ Deutet sich da ein Paradigmenwechsel in der Online-Werbung an,
oder ist er gar schon vollzogen?
„Den sehe ich nicht“, sagt Jörg Schneider,
Country Manager bei Undertone. Er hält
den Faktor Umfeld für nach wie vor für
unverzichtbar: Image-Transport, Brand
Safety, Qualitätssicherung und Transparenz sind für ihn die Stichwörter in Bezug
S
„Die Kombination von Umfeld
und Targeting kann am
effizientesten sein“
Jörg Schneider
Country Manager
Undertone
www.undertone.de
auf Qualität und Sichtbarkeit, Share of wichtig“, erklärt Christian Geyer, GeVoice (Anteil der eigenen Anzeige an allen schäftsführer von Nano Interactive. „Verausgelieferten Werbeformaten auf einer braucher bekommen heute so viele News
Website) und Planbarkeit sind die quantita- und Botschaften, dass nur noch das zu
tiven Kriterien. „Diese Indikatoren sind ihnen durchdringt, was wirklich relevant
noch immer für den Erfolg einer Kampagne ist.“ Über Targeting-Maßnahmen könne
maßgeblich und nur durch eine Umfeldpla- diese Relevanz verbessert werden.
nung restlos gewährleistet“, sagt Schneider.
Neben einer treffsicheren und besser
Zudem seien Sonderwerbeformen nur
steuerbaren Zielgruppenbedingt über Targeting-Mechaabdeckung habe Targenismen auslieferbar, da sie
ting vor allem Vorteile bei
nicht standardisiert seien.
der Effizienz. „Bewege ich
Zeit also für eine Bemich etwa im Direct-Resder Verbraucher
ponse-Feld und möchte
standsaufnahme:
Was
geben ihre Daten nur
automatisierten Einkauf
bringt die besseren Ergeban
Unternehmen,
nutzen beziehungsweise
nisse – Audience Buying
denen sie
Real-Time Advertising beoder die klassische Belevertrauen
treiben, ist Targeting unumgung bestimmter Werbeumgänglich, um Streuverluste zu
felder? Zur Klärung gilt es, verQuelle: Forsa /
vermeiden und meinen Return on
schiedene Themen wie ZielgrupSilverpop
Investment zu maximieren“, erklärt
pengenauigkeit, Wirkung des Werbeumfelds, Customer Journey sowie Da- Undertone-Manager Schneider. Das gelte
nicht zuletzt für die flexibleren Preiskaltenqualität abzuklopfen.
kulationen und die Echtzeitoptimierung,
die RTA mit sich bringen könne. Hier werFrauen wollen kein
de die Umfeldplanung zweitrangig.
Es gibt jedoch zwei Fälle, in denen klasMännerspielzeug
sische Umfeldplanung immer noch greift:
Bei der klassischen Umfeldplanung sind wenn Zielgruppen sehr breit definiert sind
in den meisten Fällen Streuverluste pro- oder wenn es in einem sehr speziellen
grammiert. Ein plattes Beispiel: Auch Themenbereich nur wenige Angebote und
Frauen müssen auf Sportseiten Banner potenzielle Werbeträger gibt, die aber für
mit Werbung für „Männerspielzeug“ wie die Zielgruppe eminent wichtig sind.
übergroße Uhren, schnelle Autos oder „Wenn ich über hohe Mengen geringe
andere Statussymbole ertragen. Bei man- Streuverluste erziele, stellt sich allein aus
chen Produkten gibt es zudem keine ein- Kostengründen die Frage, welchen
deutig zuzuordnenden Umfelder. Targe- Gegenwert Targeting bietet“, erklärt Kaiting hingegen richtet die Werbeeinblen- Peter Grafeneder, Teamleiter Media und
dung an Zielgruppenparametern aus – Data Driven Advertising bei der Agentur
vom Wohnort über Interessen bis hin zu Pilot in Hamburg. Der Preis reicht je nach
soziodemografischen Kriterien. „Gerade technologischem Aufwand der verschiebei reichweitenstarken Umfeldern ist die denen Targeting-Ansätze (siehe rechts)
Zielgruppenansprache über Targeting von einem Tausend-Kontakt-Preis von 40
67 %
xx.März
2.
Monat
2015
2015
5/15
x/15
INTERNET WORLD Business
Eurocent bis zu 8 oder 9 Euro bei anspruchsvollen Modellen wie PredictiveBehavioural- oder Profil-Targeting. Gerade
bei Performance-Kampagnen lohne sich
Letzteres nicht, weil die Daten selten den
Uplift – sprich: die Steigerung des Ergebnisses – erzeugen, der die Kosten rechtfertige, so Grafeneder.
Im Jahr zehn nach den ersten TargetingAnsätzen hat deshalb auch die klassische
Umfeldplanung noch ihre Bedeutung.
„Das hängt letztendlich immer von der
individuellen Kampagnenzielsetzung ab“,
erklärt Stefan Schumacher, Executive
Director Digital bei G+J EMS. In seinem
Haus stelle man immer wieder fest, dass
Umfeld in vielen Fällen das beste Targeting sei, weil mit qualitativ hochwertigen
Inhalten renommierter Medienmarken
auch eine bestimmte Zielgruppenqualität
einhergehe – die sich wiederum positiv
auf die Kampagneneffekte auswirke.
Umfeld verstärkt
Media. Richtig sei, dass es mit Targeting
möglich sei, auch komplexere Marketingzielgruppen präzise anzusprechen. Klassische Umfeldbuchung hingegen schaffe
Präsenz am Point of Interest und garantiere
damit das Involvement auf Nutzerseite.
Auch BVDW-Experte Klekamp spricht
hier von „kombinierter Relevanz“: Beide
Ansätze tragen seiner Meinung nach zusammen zum Erfolg einer Kampagne bei.
23
Verschiedene
Targeting-Arten
Technisches Targeting
basiert auf
technischen
Informationen (z. B.
genutztes Endgerät,
Browser, Betriebssystem)
Targeting und Umfeld
in Kombination
„Wir merken ganz
klar einen Trend zum
passenden Umfeld“
Jessica Seis
Head of Research
Universal McCann
www.umww.de
die Werbewirkung
Der große Vorteil sei der Effekt bei der Funnel einsortieren“, bestätigt Ben Prause,
Werbewirkung. Ein Beispiel: Werbung in Geschäftsführer von Eprofessional. Er
Verbindung mit dem Thema Fußball, die erklärt, wie es geht: Targeting-Lösungen,
auf Seiten zur Fifa-Fußball-WM geschal- die sich eher allgemein am Interessenprotet wird, profitiert von den Emotionen, die fil des Nutzers orientieren, wie Behavioral
dieses Umfeld erzeugt. „Die Ausspielung Targeting oder Contextual Targeting, setvon Botschaften nah an relevanten Umfel- zen am oberen Ende des Abverkaufstrichdern wird zunehmend wichtiger“, bestä- ters (Upper Funnel) an und wecken das
tigt Jessica Seis, Forschungsleiterin bei Interesse des potenziellen Käufers am ProUniversal McCann in Frankfurt. Sie dukt, so Prause. Enger eingegrenzte Targeschlägt allerdings dafür eine Targeting- ting-Ansätze, die beispielsweise auf einer
Lösung vor: Kontextuelles Targeting ge- User-Segmentierung über die Daten-Mawinne hier an Bedeutung. „Wir merken nagement-Plattform eines Kunden oder
bei den Anforderungen unserer Kunden einer Agentur basieren, wirken wie ein
ganz klar einen Trend zum passenden Mid Funnel: Der User erwägt bereits einen
Umfeld! Werbung und Inhalt verschmel- konkreten Kaufabschluss. Retargeting
zen immer mehr“, so Seis.
dagegen habe den Effekt eines abschlieDie Nachteile der klassischen Umfeld- ßenden „Schubsers“ im Lower Funnel bis
planung? Wollen viele Wettbewerber in hin zur Bestellung.
ein qualitativ hochwertiges Umfeld, erDamit das funktioniert, muss die Qualizeugt das Druck und treibt die Preise nach tät der Daten stimmen, und zwar gerade
oben. Und: Bei der umfeldbasierten Wer- dort, wo es darum geht, neue User aufbeplanung wird vom Content auf poten- merksam zu machen, die sich noch nicht
zielle User-Eigenschaften und Interessen in der Datenbasis eines Werbekunden fingeschlossen. Das Prinzip: Je spezialisierter den. Letzterer ist also auf die Daten Dritdas Thema, desto treffsicherer die Ziel- ter (Third-Party Data) angewiesen. Diese
gruppenansprache – was aber in der Regel werden von Anbietern auf anderen Webhohe Tausend-Kontakt-Preise (TKP) mit seiten gesammelt und den Kunden zur
sich bringt.
Verfügung gestellt. First-Party-Daten hinDas Problem sehen manche Experten in gegen erhebt und verarbeitet ein Werbeeiner hohen Ungenauigkeit und einer Vor- kunde selbst; sie sind in aller Regel valider.
gehensweise, die zu stark auf Thesen
Gerade im Bereich der
beruhe. „Die Beweggründe für
Third-Party-Daten sind
den Besuch eines Artikels
sich die Experten aber in
oder Themenbereichs einer
einem einig: ihre Qualität
großen
redaktionellen
schwankt, ihr Ursprung
der Unternehmen
Seite können völlig unterist bisweilen fraglich. Was
wollen mit Program- das betrifft, möchte allerschiedlich sein“, erklärt
matic Advertising
Hendrik Seifert, Manadings niemand mit dem
ihr Targeting
ging Director bei Kupona.
Finger auf andere zeigen.
Die treffsichere Ansprache
Die verschiedenen Kriteverbessern
beschränke sich auf diesen
rien zeigen am Ende: Ein
Quelle: Appnexus
einen Touchpoint.
Entweder-oder gibt es nicht. Die
Insbesondere beim Blick auf die Custo- Experten sind sich vielmehr darin einig,
mer Journey spielt Targeting seine Stärke dass erst die auf eine Kampagne zugeaus, weil die Lösungen gezielt an verschie- schnittene Kombination verschiedener
denen Touchpoints ansetzen. „Die unter- Lösungen den gewünschten Erfolg bringt.
schiedlichen Targeting-Ansätze lassen „Beide Ansätze haben ihre Stärken“, sagt
sich am besten entlang des Conversion Rasmus Giese, CEO bei United Internet
Nicht zuletzt deshalb beschränken sich
manche Publisher und Vermarkter nicht
darauf, auf die Qualität der eigenen Umfelder zu setzen und bieten eigene Targeting-Lösungen an. Targeting und RealTime Advertising erfolgt allerdings bislang laut Undertone-Manager Schneider
über proprietäre Marktplätze der Publisher. Dies sei ein Unterschied zu den
USA, wo beim Großteil aller Kampagnen
Targeting-Maßnahmen hinzugenommen
werden, auch wenn die Werbung auf festgelegten Umfeldern ausgeliefert wird.
Schneider nennt als Beispiel die „New
York Times“. Anzeigen werden dort auf
Basis einer Targeting-Lösung ausgeliefert,
die Daten von verschiedenen Anbietern
nutzt. „Die Nettoreichweiten auf der ,New
York Times‘ sind sehr hoch und die Qualität des Umfelds unumstritten, sodass sich
solche Kampagnen hier lohnen“, erklärt
Schneider. Davon seien Angebote einzelner Publisher in Deutschland weit entfernt. Am Beispiel der „New York Times“
könne man aber sehen, dass eine Kombination aus Targeting und Umfeldplanung
unter bestimmten Gegebenheiten am
effizientesten ist. Also am Ende doch ein
Paradigmenwechsel? Die Zukunft gehört
dem Audience Buying – und der Abstimmung auf das Werbeumfeld.
◼
Raoul Fischer
Sprachbasiertes Targeting
umfasst das Suchwort- oder Keyword-Targeting innerhalb von Suchmaschinen, das wortbasierte oder
Contextual Targeting, bei dem einzelne
Worte eines Textes als Bezugspunkt
genutzt werden, und das semantische Targeting, bei dem ganze
Texte analysiert
werden.
Soziodemografisches
Targeting
berücksichtigt Kriterien
wie z. B. Alter, Geschlecht,
Beruf, Haushaltsnettoeinkommen
oder berufliche Stellung.
Retargeting
markiert Nutzer beim Besuch bestimmter Webseiten – meistens durch
Cookies – und identifiziert diese später wieder auf anderen Webseiten.
Dort werden ihnen dann die entsprechenden Produkte oder Dienstleistungen der besuchten Webseite
erneut
angezeigt.
Behavioral Targeting
setzt auf die Analyse des Surfverhaltens eines Internet-Nutzers und ermöglicht die Ansprache von Zielgruppen unabhängig vom thematischen
Umfeld.
54 %
Predictive Behavioral
Targeting
„Targeting ist der
klassischen Umfeldplanung
überlegen“
Jörg Klekamp
Vorsitzender
Fokusgruppe Targeting
im BVDW
www.bvdw.org
ist eine Weiterentwicklung des Behavioral Targeting. Es kombiniert Informationen aus dem Surfverhalten von
Nutzern mit Datenquellen wie Befragungs- oder Registrierungsdaten,
woraus statistische
Profile
entstehen.
Quelle: United Internet Media
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
24
xx.2.Monat
März 2015
5/15
x/15
Großes Stück
vom Kuchen
1,68 Milliarden Euro sollen 2015 in Deutschland in
s war kein leichtes Werbejahr, das hinter den deutschen Online-Vermarktern liegt: anhaltende Diskussionen um
die Qualität von Online-Werbung, entgangene Werbeerlöse durch Adblocker,
Irritationen über den richtigen Umgang
mit Programmatic Advertising. Dazu
kommt der Druck durch die übermächtige
amerikanische Konkurrenz, die über
unerschöpfliche Daten- und Reichweitenpools bei vergleichsweise lockeren gesetzlichen Regulierungen zu verfügen scheint.
E
6,6 % Plus für Display
Angesichts dieser Rahmenbedingungen
zeigt sich der Vorsitzende des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW, Paul
Mudter, mit den 1,581 Milliarden Euro, die
die digitale Display-Vermarktung im vergangenen Jahr an Spendings erzielen
konnte, sehr zufrieden. Ende Februar legte
der OVK seine aktuelle Statistik zum
Online- und Mobile-Display-Werbemarkt
vor. Sie bescheinigt dem Marktsegment ein
Wachstum von 6,6 Prozent gegenüber
2013, was in etwa der Schätzung des im
September 2014 erschienenen OVK Online
Report 2014/2 entspricht. „In einem Werbemarkt, der insgesamt nicht mehr wächst,
ist ein Plus von 6,6 Prozent netto ein sehr
gutes Ergebnis“, sagt Mudter. „Die Zeit
zweistelliger prozentualer Steigerungsraten ist im Display-Bereich vorerst vorbei.“ Zum Vergleich: Der gesamte deutsche
Werbemarkt wuchs laut Schätzung des
Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft in 2014 um 0,2 Prozent.
Ähnlich groß fällt die Prognose des OVK
für das laufende Jahr aus. „Nach den ersten
Wochen zeichnet sich ab, dass 2015 ein
stabiles Jahr werden wird. Wir erwarten eine Steigerung der Spendings im
Bereich Display von 6,5 Prozent“, so
Mudter. Das entspräche einem Nettovolumen von 1,684 Milliarden Euro – inklusive aller auf dem Markt vertretenen
Player, wie Mudter betont. Die Statistik sei
nicht auf das OVK-Imperium beschränkt,
obwohl Unternehmen wie Google, Facebook und Amazon ihre Nettoumsätze
hierzulande nicht bekannt geben. In Gesprächen mit Werbungtreibenden und
Agenturen und auch den Playern selbst
versucht der OVK auszuloten, wie groß der
Kuchen wirklich ist. „Aufgrund der Einschätzungen der Marktteilnehmer haben
wir ein sehr gutes Gefühl dafür entwickelt,
auf welche Summe sich das Gesamtvolumen für digitale Display-Werbung inklusive der nicht im OVK vertretenen Player
beläuft“, ist Mudter überzeugt.
Wer nun wie viel zum großen Kuchen
beisteuert, dazu hält der Verband sich bedeckt. 70 bis 75 Prozent der 1,684 Milliarden Euro schreibt er den OVK-Mitgliedern zu, die ihre Nettoumsätze offenlegen.
25 bis 30 Prozent müssten demnach von
den US-Riesen kommen. Eine eher vorsichtige Schätzung. Der gesamte Werbeumsatz von Google belief sich vorläufigen
Unternehmensangaben zufolge im Jahr
2014 weltweit auf brutto 59 Milliarden
US-Dollar (knapp 52 Milliarden Euro),
Facebook Advertising lag bei 11,49 Milliarden (10,11 Milliarden Euro). Die deutschen
Zahlen sind nicht bekannt, Branchenexperten schätzen Google hierzulande auf
drei Milliarden Werbe-Euro, ein Großteil
davon entfällt allerdings auf Search Adver-
Netto-Spendings Display-Werbung gesamt
Mio €
tising (SEA) – diese Disziplin klammert
der OVK in seiner Frühjahrsprognose aus.
„Search ist ein wichtiger Bereich im digitalen Werbemarkt, da wir im OVK aber
für Display-Werbung stehen, konzentrieren wir uns bei der Ausweisung der Spendings bewusst auf dieses Segment“, so
Mudter. Der Werbemarkt inklusive Search
soll dann wieder zur Dmexco 2015 aufgeschlüsselt werden.
Mobile wächst um 52 %
Programmatic Advertising, Bewegtbild
und Mobile beleben den Werbemarkt.
Sowohl Video als auch die automatische
Werbeauslieferung warteten 2014 mit zweistelligen Zuwachsraten auf, mobile Display-Werbung sogar mit einem Plus von 52
Prozent. „Damit ist Mobile Advertising
überproportional zum gesamten Display
Advertising, aber auch zum gesamten Werbemarkt gewachsen und liegt mit 134 Millionen Euro deutlich über der Wahrnehmungsschwelle“, kommentiert Mudter.
Für 2015 prognostiziert die MAC Werbestatistik, die die Unit Mobile Advertising
(MAC) zweimal jährlich veröffentlicht, ein
erneutes Wachstum von 50 Prozent und ein
Netto-Werbevolumen von 201 Millionen
Euro, was laut Mudter „keine allzu progres-
Netto-Spendings mobile Display-Werbung
Mio €
1.684
1.700
1.581
1.600
1.500
Foto: Shutterstock / Elisanth
Display-Werbung fließen, zwölf Prozent davon in Mobile
1.484
250
(+ 6,5 %)
201
200
(+ 6,6 %)
(+ 50 %)
150
1.400
134
(+ 52 %)
1.300
100
88
1.200
50
1.100
1.000
0
OVK-Statistik 2013
OVK-Statistik 2014
OVK-Prognose 2015
Display-Werbung wächst stärker als der gesamte Werbemarkt, der mit einem Plus von 0,2 Prozent fast stagniert
INTERNET WORLD Business 5/15
Quelle: OVK (Hochrechnung an PWC gemeldete Nettozahlen Display/Mobile)
MAC-Statistik 2013
MAC-Statistik 2014
MAC-Prognose 2015
Mobile Werbespendings wachsen kontinuierlich um 50
Prozent und überschreiten die Wahrnehmungsschwelle
INTERNET WORLD Business 5/15
Quelle: OVK; (Hochrechnung an PWC gemeldete Nettozahlen Mobile)
„Die Zeit zweistelliger prozentualer Steigerungsraten
ist im Display-Bereich vorbei“
Paul Mudter, OVK-Vorsitzender
www.ovk.de
sive Annahme“ ist. „Erstmalig ist erkennbar, dass sich die Schere zwischen Reichweitenzuwachs und Umsatzwachstum zu
schließen beginnt“, erläutert Oliver von
Wersch, stellvertretender Vorsitzender im
OVK. Ungeachtet dessen, dass Mobile inzwischen Bestandteil jeder Mediaplanung
und Kampagne sei, bleibe aber noch einiges
zu tun. „Noch nicht alle Unternehmen
haben eine Mobile-Strategie, Werbeformen
müssen standardisiert werden und wir
brauchen viel mehr Cross-Channel-Kampagnenkonzepte“, zählt von Wersch auf.
Auch seitens OVK sind noch Hausaufgaben zu machen. Für 2015 habe man ein
„umfangreiches Maßnahmenpaket“ aufgelegt, kündigt Mudter an. Dazu gehören
natürlich immer noch Leistungs- und Wirkungsnachweise sowie die Standardisierung
von Messmethoden und Werbemittelauslieferung (siehe Ausgabe 4/2015, Seite 22),
die Aufklärung über Adblocker. Weitere
Impulse soll eine ROI-orientierte Werbewirkungsstudie setzen, deren Veröffentlichung der OVK im April oder Mai plant. ◼
Vera Günther
internetworld.de/vg
HAMBURG
05. Mai 2015
FRANKFURT
12. Mai 2015
DÜSSELDORF 19. Mai 2015
MÜNCHEN
21. Mai 2015
Die Konferenz für Trends
im Online Marketing
Für
INTERNET WORLD
Business-Leser
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persönlich ansprechen
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Zielgruppe erreichen
™ SEO und SEA: Mit der passenden Strategie die beste
Awareness für Ihre Website
Es referieren u.a.:
Tina Halberschmidt,
Social-MediaRedakteurin,
Handelsblatt Online
Alper Iseri,
Head of New
Media & IT,
FUN FACTORY
GmbH
Infos und Anmeldung:
Mario Löwe,
Senior Online Marketing
Manager, Küche&Co
GmbH – a member of
the otto group
Kirill Stoll,
PPC Campaign
Manager,
crealytics GmbH
Svenja Teichmann,
CEO,
crowdmedia GmbH
Laura Waste,
Content Marketing
Manager,
trafficmaxx c/o
construktiv GmbH
onlinemarketingforum.de
*zzgl. MWSt.
Sponsoren:
Veranstalter:
TOP-KAMPAGNE
26
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
Der Bart muss ab
Vorgestellt
von
Edeka sorgt mit viralen Youtube-Hits für einen Imagewechsel im Einzelhandel
as „supergeile“ und seit Anfang 2014
mehr als 13 Millionen Mal geklickte
Edeka-Video der Agentur Jung von Matt
ist immer noch in den Köpfen der Menschen. Einen Nachfolger präsentierte die
Einzelhandelskette mit einer neuen Auflage des Virals mit Entertainer Friedrich
Liechtenstein Anfang 2015.
Nachdem im ersten Spot noch diverse
Produkte der Edeka-Eigenmarke „Gut &
Günstig“ als „supergeil“ im Vordergrund
standen, sind im neuen Spot alle Augen
auf ein externes Produkt gerichtet: einen
Rasierer von Gillette.
In „Mann zieht blank“ ist die hübsche
Frauenwelt von Liechtenstein sichtbar
angetan, während er einen stilvollen
Gesichts-Striptease aufs Parkett legt. Soll
heißen, er macht sich durch Rasur im Gesicht nackt – und das natürlich mit dem
neuen Modell des Nassrasierers.
Eigentlich ist man bei Supermärkten
ambitionierte Hausfrauen und bei Rasiererherstellern sportliche, kantige Busi-
D
Bernd Bube
Gründer und Geschäftsführer
der Advendio.com GmbH
www.advendio.com/de
Foto:Youtube
Steckbrief
Begehrter Mann: Liechtenstein weiß, was Frauen wollen
∙ Auftraggeber: Edeka
∙ Kampagne: Mann zieht blank
∙ Kanäle: Online, Youtube
∙ Start: Januar 2015
Nach einer Woche verzeichnete „Mann
zieht blank“ bereits knapp 1,5 Millionen
Aufrufe. Diese Videos – wir denken auch
an die Spots mit Scooter-Frontmann H.P.
Baxxter – zeigen, dass Humor in der Werbung eine enorme Wirkung (positiv wie
negativ) erzielen kann. Besonders dann,
wenn ein viraler Effekt als Verstärker
dient.
Und: Edeka beweist, dass TV- und
Online-Werbung heute auch mit „sehr
◼
geilem“ Humor funktioniert.
Foto: Youtube
nesstypen in der Werbung gewöhnt. Der
ironische Clip mit dem leicht untersetzten
Friedrich Liechtenstein – mit seinem weißen Vollbart eher Typ Weihnachtsmann –
gibt für beide Kategorien ein sehr ungewohntes Bild ab. Aber es wirkt, und zwar
sensationell.
Große Show: Friedrich Liechtenstein zeigt mit viel Glamour und Chichi, wie man(n) die Bartpflege als Event inszenieren kann
Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Antenne
Bayern
Digitale Bewegtbildvermarktung der WebradioAngebote des Radiosenders
Smartclip
Radio
Arabella
Regiondo.de
Astra
Kampagne für das neue Produkt Astra Rakete;
mit Online-Video, Social Media und Plakaten
Philipp und
Keuntje
Angebotsakquise, Buchungsabwicklung und
Kundenbetreuung für Radio Arabella; der
Münchner Sender integriert auf seiner Website
Freizeitangebote von Regiondo.de
Lidl
Neue Kampagne für den Lebensmitteldiscounter;
mit TV-Spot, Online-Plattform, Social-MediaMaßnahmen
Freunde des
Hauses,
Fischer Appelt
Content Cube,
Plexus Productions, Impossible Software
Umsetzung der ersten Fourscreen-Kampagne
für Schroder Investment Management, das die
N-tv Telebörse im TV-, Online- und mobilen
Kanal sponsert
IP Deutschland
Umsetzung eines Web-Videos für den amerikanischen Kosmetikhersteller; der Kurzfilm ist
interaktiv und kann mit Namen und Fotos personalisiert werden
Schroder
Investment
Management
Südostbayernbahn
(SOB)
Verantwortung der Imagekommunikation für
die Südostbayernbahn (SOB); mit Printanzeigen
sowie Out-of-Home- und Online-Werbemittel
Serviceplan
Campaign
Toyota
Kampagne für Toyota für das Sat1-Format
„Newtopia“; mit Product Placement, das mit
Sponsoring-Elementen im TV und in den digitalen Angeboten von Pro Sieben Sat1 verzahnt ist
Sevenone
Ad Factory
Maybelline
McDonald’s
N-tv
Umsetzung einer Mobile-Advertising-Kampagne Yoc, OMD
in Österreich mit dem Werbemittel Mobile Takeover
Entwicklung einer nativen Smartwatch-Werbeform für die N-tv-Gear-App; mit Interstitial und
interaktivem Microspecial
IP Deutschland
Nutzen Sie
Nutzen Sie
als Plattform
für Ihr Webinar
als Plattform
für Ihr Whitepaper
Ihr Gewinn
Ð Qualifizierte Leads
Ð Hohe Aufmerksamkeit in der Zielgruppe
Ð Werbung auf mehreren Kanälen
Ð Bereitstellung On Demand
Ihr Gewinn
Ð Qualifizierte Leads
Ð Hohe Aufmerksamkeit in der Zielgruppe
Unser Service
Ð Produktion / Technischer Support
Unser Service
Ð Banner auf Website / im Newsletter
ÐSocial Media Marketing auf Facebook,
Twitter, Google+
Ð Aufzeichnung des Webinars und
Bereitstellung auf internetworld.de
Ð Lead-Qualifizierung
Ð Unsere Whitepaper-Area
Ð Banner auf Website / im Newsletter
ÐSocial Media Marketing auf Facebook,
Twitter, Google+
www.internetworld.de
www.internetworld.de/webinare
Ich berate Sie gerne:
Ich berate Sie gerne:
Angelika Hochmuth
Anzeigenleitung INTERNET WORLD Business
[email protected]
Tel.: 0 89 / 741 17 – 432
Angelika Hochmuth
Anzeigenleitung INTERNET WORLD Business
[email protected]
Tel.: 0 89 / 741 17 – 432
SPECIAL: INTERNET WORLD 2015
28
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
Zahlen &
Fakten
14
Tausend
Besucher – 7,5 Prozent
mehr als im Vorjahr – werden
zur Internet World 2015 in
München erwartet.
350
Aussteller und Sponsoren
werden ihre Neuheiten auf
dem Münchner Messegelände
präsentieren – 12 Prozent
mehr als im Vorjahr.
Treffpunkt München
Mit ungebrochenem Wachstum bei Ausstellern und Teilnehmern baut die Internet World
2015 ihre Position als die führende E-Commerce-Messe in Europa weiter aus
m Ende fehlte der Platz. Als sich
die Organisatoren der Internet
World 2009 entschlossen, die Veranstaltung vom vertrauten Luxushotel Sofitel Bayerpost in der Münchner City in das Internationale Congress
Center München (ICM) an den östlichen
Stadtrand zu verlegen, taten sie es, weil das
Fünfsternehaus am Hauptbahnhof den
A
umfasst die Gesamtfläche
der 19. Auflage der Internet
World in den Messehallen in
Riem – ein Plus von 22 Prozent
gegenüber 2014.
TactixX
großen Bedarf der Aussteller an
Standfläche nicht mehr bedienen
konnte. Die erste Internet World
auf dem Neuen Messegelände in
München Riem startete 2009 mit 90
Ausstellern und Sponsoren. Wenn sich in
gut drei Wochen, am 24. März, die Tore
der Internet World 2015 öffnen, dürften es
fast viermal so viele werden. Nach derzei-
Start-Up Treff
ff
tigem Stand erwartet die Veranstaltungsabteilung der Neuen Mediengesellschaft
Ulm mbH (NMG) 350 Aussteller und
Sponsoren. Damit würde das Rekordergebnis des Vorjahres erneut übertroffen.
Mehr Aussteller brauchen mehr Fläche.
Deshalb belegt die Internet World 2015
erstmals neben dem ICM zwei komplette
Messehallen, nämlich die Hallen B0 und
Kamin-Zimmer
mer
Aus „Affiliate TactixX“ wird
„TactixX“. Der Fachkongress
bringt Affiliate- und DisplayMarketing zusammen.
Start-ups und angehende Gründer treffen sich mit Experten und
Geldgebern. Ziel: Stolpersteine
erkennen und umgehen.
Eine Bühne, ein Kamin, zwei
Sofas: Das ist das bewährte Setup beim Kamin-Zimmer für spannende Gespräche mit Experten.
Bereits zum fünften Mal findet der Fachkongress im
Rahmen der Internet World statt. Unter dem Slogan
„Connecting Affiliate & Display“ präsentieren in
diesem Jahr erstmals sowohl Affiliate-MarketingSpezialisten als auch hochkarätige Speaker aus dem
Display- und Real-Time-Advertising-Bereich die
aktuellen Entwicklungen und Trends.
Die TactixX 2015 findet am 24. März, also am ersten Tag der Internet World, statt. Tickets gibt es unter
www.tactixx.de. Im All-Area-Ticket ist der Zugang
zur TactixX selbstverständlich ebenfalls enthalten.
Für alle offen: die TactixX Area im Foyer des ICM.
Extra für Gründer gibt es an beiden Messetagen ein
Vortragsprogramm, das Themen wie Finanzierung,
Businessplanung und rechtliche Stolpersteine aufgreift. Der Start-Up Treff befindet sich in Halle B1 /
H285, direkt neben der Start-Up Street, in der sich
ausgesuchte Jungunternehmen der Öffentlichkeit
präsentieren. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe: die
Speed-Networking Area, die interessierte Gesprächspartner schnell zueinanderbringt.
Das Start-up mit Zukunft wird am ersten Messetag in
einem „Battle“ zwischen mehreren Bewerbern live
ermittelt. Spannung ist garantiert.
In der heimeligen Atmosphäre des Kamin-Zimmers
finden an beiden Messetagen zu unterschiedlichsten
Themen Einzelgespräche und Diskussionsrunden mit
hochkarätigen Experten und wichtigen Köpfe der
Branche statt. Durch die „private“ Atmosphäre wird
das Publikum in die Diskussion miteinbezogen. Hier
stehen weniger Vorträge als vielmehr Gespräche mit
und zwischen Experten im Vordergrund.
Das Kamin-Zimmer finden Sie in Halle B1, direkt
neben dem Internet World-Shop. Der Zutritt ist für
alle Messebesucher selbstverständlich kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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INTERNET WORLD Business
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Foto: Tommy Lösch
Online registrieren statt warten
B1. Insgesamt kommen so in diesem Jahr
13.500 Quadratmeter zusammen, 2.500
mehr als im Vorjahr. Auch bei den Besuchern rechnen die Veranstalter – konservativ – mit einem neuen Bestwert. 2014
zählte man 13.000 Teilnehmer, in diesem
Jahr werden tausend mehr erwartet.
Besucher und Aussteller
aus aller Welt
Zur Internet World 2015 gehört untrennbar neben der Messe auch der Kongress.
An zwei Tagen werden rund 100 Experten
mit 700 strategischen Entscheidern aus
der digitalen Wirtschaft neue Trends und
Entwicklungen diskutieren. Zu den Referenten und Speakern in diesem Jahr gehö-
ren Shopkick-Manager Peter Thulson,
Christian Drehkopf, bei Zalando verantwortlich für den Mobilen Shop, sowie
Kerstin Pape und Ilka Voss. Sie verantworten bei Otto das Online-Marketing. Erstmals wird in diesem Jahr ein internationales, englischsprachiges Panel in das Programm des Kongresses aufgenommen.
Unter dem Titel „E-Commerce abroad“
bieten Experten einen Blick auf die
E-Commerce-Welt in den USA, in China
und bei unseren europäischen Nachbarländern. Die Moderation übernimmt Don
Davis, langjähriger Chefredakteur des britischen Branchen-Informationsdienstes
„Internet Retailer“.
Der Grund für diese Erweiterung liegt
auf der Hand: Die Internet World wird
immer internationaler. 2014 kam
bereits jeder siebte Besucher aus
dem Ausland. Dieser Trend dürfte
2015 anhalten. Auch in den Messehallen spielen Ländergrenzen immer
weniger eine Rolle. 2014 kamen 14 Prozent aller Aussteller aus dem Ausland, ein
Plus von über 50 Prozent gegenüber 2013.
In diesem Jahr wird sich der Anteil voraussichtlich auf 20 Prozent erhöhen.
Zukunft des E-Commerce
steht im Mittelpunkt
Im Fokus der Internet World 2015 steht
das Motto „Die Zukunft des E-Commerce“.
Die Diskussionen an den Ständen, die
Vorträge und Gesprächsrunden werden
beherrscht von Themen wie der Verknüpfung zwischen stationärem und digitalem
Handel, Mobile Commerce, Customer
Journey und Big Data.
Dies spiegelt sich auch im Vortragsprogramm der fünf Info-Arenen wider, die über das gesamte
Messegelände verteilt sind. Die Vorträge dauern jeweils 30 Minuten und
laufen am ersten Messetag von 10 bis 17 Uhr,
am zweiten Tag startet der letzte Vortrag eine halbe Stunde früher (14.15 – 16.30 Uhr).
An jeder Info-Arena endet das Tagesprogramm mit einer speziellen PowerSession. Hier steigen Experten mit ihrem
Publikum tief in ein spezielles Thema ein:
Internet World-Shop
Wie sieht der Shop der Zukunft aus? Das demonstriert die Internet World in Zusammenarbeit mit
einer Reihe von Firmen im Internet World-Shop: ein
Showroom für die Digitalisierung am POS.
E-Commerce zum Anfassen: Erstmals
zeigen mehrere Unternehmen auf einem
neu gestalteten Stand in Halle B1 ge-
meinsam wie die Zukunft des Handels
über alle Kanäle aussehen wird: IndoorNavigation mit Beacons, Shelf-Communication und Empfehlungsmarketing über
Beacons, Mobile Payment Solutions, Shopping mit QR-Codes,
Click & Collect und mehr.
Ein digitales Einkaufserlebnis auch im
stationären Shop – hier
werden die Lösungen
dafür gezeigt.
Der Besuch der Internet World
Messe ist für Fachbesucher nach
erfolgter Online-Registrierung
kostenlos. Drucken Sie Ihren
E-Badge (Online-Ticket) aus und
bringen Sie ihn bei Ihrem Messebesuch mit. Registrierte Besucher
haben auch Zutritt zu den Info-Are-
Social Media, E-Mail-Marketing, SEO
und SEA, Employer Branding. Der Zutritt
zu den Info-Arenen ist für alle Messebesucher frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, doch wer auf einen Sitzplatz Wert
legt, sollte nicht zu spät kommen.
Spannend wird es am Ende des ersten Messetags (24. März) auf der
Info-Arena III, unweit des StartUp Treffs. Hier werden ab 16.30
Uhr fünf Start-ups in einem „Battle“
um den Titel „Start-Up mit Zukunft
2015“ gegeneinander antreten – unter den
Augen der fünfköpfigen Jury und des kritischen Publikums. Die Sieger haben anschließend auf der Internet World Night
auf jeden Fall Grund und Gelegenheit, auf
ihren Erfolg anzustoßen.
Rechtzeitiges Erscheinen ist auch für die
Teilnahme an den Guided Tours zu empfehlen, die die Redakteure von INTERNET
WORLD Business und Branchenxperten
zu verschiedenen Themen veranstalten.
Das Prinzip ist einfach: Der Guide führt
seine Gäste über die Messe und stellt ihnen eine Reihe von Ausstellern zu einem
bestimmten Thema vor. Eine solche Tour
dauert zwischen 30 und 45 Minuten –
anschließend können die Teilnehmer
bei Interesse vertiefende Gespräche
mit den Ausstellern führen, die sie
gerade kennengelernt haben.
Messerundgänge einer ganz anderen Art finden Sie in dieser und in
der nächsten Ausgabe. Die Redaktion hat
zu allen wichtigen Themenschwerpunkten der Internet World Informationen
über Aussteller und Vortragsthemen zusammengestellt, die Ihnen bei der Vorbereitung Ihres Messebesuchs helfen sollen.
Auf den nächsten vier Seiten finden Sie die
Messerundgänge zu den Themen OnlineMarketing (Seite 28), Logistik (Seite 29),
Shop-Software (Seite 30) und Analyse &
Testing (Seite 31). Weitere Rundgänge
erscheinen in Ausgabe 6 von INTERNET
WORLD Business am 16. März 2015.
Vor dem Messebesuch steht die Registrierung. Der Messebesuch ist für Fachbesucher zwar kostenlos, aber wer nach
dem Betreten des ICM zügig auf die Messe will, der sollte diesen Teil seines
Besuchs bereits zu Hause abgehakt und
sein E-Badge ausgedruckt in der Tasche
haben. Bei der Gelegenheit können Sie
auch ein Kongress-Ticket buchen.
Geheimtipp der Redaktion: Der Rabattcode IW15iwb bringt Ihnen eine Erspar◼
nis von 240 Euro.
nen, zum Kamin-Zimmer und dem
Internet World-Shop. Die Teilnahme
am Internet World Kongress, an
der Internet World Night und der
TactixX sind dagegen kostenpflichtig. Alle Infos zur Registrierung
und den Tickets:
www.internetworld-messe.de
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Ihren Erfolg im E-Commerce
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2015
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INTERNET WORLD Business
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Rüstzeug für Marketing
E-Commerce und Online-Marketing gehen Hand in Hand. Zahlreiche Anbieter bieten die
richtigen Instrumente für SEM, E-Mail-Marketing und Multichannel Management an
-Mails sind und bleiben ein wichtiges
Instrument zur Kundenakquise und
-bindung.
Das legt zumindest die aktuelle
-b
St
Studie
„Nutzung und Trends in der E-MailKommunikation
deutscher Unternehmen“
K
des
d Bundesverbands Digitale Wirtschaft
(BVDW)
nahe: Rund zwei Drittel der
(B
befragten
Unternehmen setzen auf E-Mailb
Marketing. Die Bedeutung spiegelt
auch die große Zahl von Ausstellern
wider, die sich auf der Internet World
Messe mit der Disziplin beschäftigen.
E
Personalisierte Kundendaten:
Omnichannel-Lösung von Ensighten
Foto: Fotolia / Buchachon
Rund um E-Mail und SEM
E-Mail-Marketing betreibt auch Rabbit
E-Marketing. Am Stand A017 in der Halle
Vorträge rund um
Online-Marketing
In den Infoarenen stehen an beiden Messetagen etliche Vorträge
zu Online-Marketing auf dem
Programm. Hier eine Auswahl:
∙ 24. März, 12:00 Uhr, Infoarena II:
„Google Search: Trends 2015,
Aktuelle Herausforderungen
für die Suchmaschinenoptimierung“ (Andreas Armbruster,
Seonative)
∙ 24. März, 15.30 Uhr, Infoarena II
u. 25. März 13 Uhr, Infoarena
IV: „Vom regelmäßigen Newsletter zu individuellem One-toOne“ (Nikolaus von Graeve,
Rabbit E-Marketing)
∙ 25. März, 12 Uhr, Infoarena IV:
„Marketing Automation in 5
Schritten: Wie man Kundenkommunikation erfolgreich
automatisiert“
(Martin Clark, Apteco)
∙ 25. März, 13:30 Uhr, Infoarena III:
„Erfolgreich sein mit einer datenbetriebenen Content Strategie“ (M. Tober, Searchmetrics)
∙ 25. März, 12:30 Uhr, Infoarena IV:
„Weshalb E-Mail-Optimierung
der größte Umsatzhebel im
E-Commerce ist“
(Jan Niggemann, Return Path)
B0 stellt die Frankfurter Agentur die Content Consolidation Factory vor. Das Tool
führt alle Kundeninformationen aus verschiedenen Systemen (CRM Shopsoftware
etc.) zusammen und gibt versandfertige
Mailings an jede E-Mail-Software weiter.
Letztere könnte zum Beispiel von Agnitas
kommen (Halle B0 / B069). Die Münchner
haben ihrem E-Mail-Marketing
Manager ein Facelifting verpasst:
Responsive Design, verbesserte
Suchfunktionen, neue Ansichten
und ein Experten-Modus versprechen verbesserte Usability. E-MailMarketing-Software bietet ebenfalls Messeneuling Empaction (Halle B1 /
F216) an. Dessen Software setzt neben
Responsive Design und Georeporting
einen Schwerpunkt auf den rechtssicheren
Umgang zum Beispiel mit Trigger-Mails.
Optimierung und Schutz vor Betrug beim
E-Mail-Marketing hat sich Return Path auf
die Fahne geschrieben (Halle B0 / B070).
An Stand D315 in Halle B1 zeigt Inxmail
die Verknüpfung des E-Mail-MarketingSystems Inxmail Professional mit Webshop, CRM oder CMS. Als Neuheit präsentieren die Freiburger Inxmail Commerce.
Um die Verknüpfung von E-Mail mit
Online-Shops, ERP-Software und Warenwirtschaft kümmert sich zudem Sendeffect, die ihr Produkt Middleware auf dem
Messestand von Actindo, der ERP-Lösung
für Online-Händler, demonstrieren (Halle
B1 / G247). Wie man Google-AdwordsAnzeigen mit Zielseiten verbindet, will FS
eCommerce vorführen (Halle B1 / E194).
Die Software-as-a-Service-Lösung Convertizer erzeugt automatisch passende Landing Pages für Lead- und Sales-Kampagnen im Moment des User-Klicks.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) und
-werbung (SEA) sind weitere wichtige
Messethemen. Zum dritten Mal dabei:
Seonative. Am Stand B082 in Halle B0
informiert die Agentur über ihr Leistungsspektrum, das von SEO und SEA bis hin zu
Conversion-Rate-Optimierung,
Social
Media und Webmarketing reicht. In der
gleichen Halle an Stand C131 präsentiert
Searchmetrics Neuigkeiten in Sachen
SEO und Content Marketing und
stellt Innovationen bei seiner
Searchmetrics Suite in Aussicht.
Ebenso in Suchmaschinen unterwegs: Eology (Halle B1 / G264).
Der Fokus der Volkacher OnlineMarketing-Agentur liegt auf SEO,
Adwords und Content Marketing. Diese
gehören auch zu den Topthemen
der United Digital Group (Halle B0 /
B086). Die Agenturgruppe spannt
in 30-minütigen Know-how-Sessions den Themenreigen bis hin zu
Social Media und Affiliate Marketing. Letzterem widmet sich insbesondere
Affilinet. Das Affiliate-Netzwerk ist mit
einem Stand auf der Affiliate Area der Partnermesse TactixX vertreten.
Marketing über alle Kanäle
Wo Online-Marketing funktionieren soll,
ist Datenanalyse nicht weit. Haensel AMS
(Halle B1 / H286) hat hierfür datenbasierte
Software-Anwendungen im Messegepäck;
dazu gehören Attributionsmodelle ebenso
wie Event Tracking oder die Identifizierung
von Kundenpfaden über Cross-Device-
Recognition. Dabei werden Offline-Medien
wie Radio, Print oder TV in die Bewertung
miteinbezogen. Den Medienbruch überbrücken will auch Webeffects (Halle B0 /
C105). Die SaaS-Lösung Spoteffects
ermöglicht es TV-Werbeplanern, Kampagnen für Online-Shops und andere Webseiten basierend auf der Anzahl sofort generierter Webseitenbesuche und Conversions
pro Werbeausstrahlung zu optimieren.
Die Überbrückung zwischen mehreren Touchpoints – diese Anforderung stellt sich ebenso dem Handel. Mit seiner Enterprise Marketing Management Software stellt
Contentserv Handel und Markenherstellern eine Lösung für Marken Information Management, E-Commerce und
und Multichannel Management vor (Halle B1 / D156). Seinen Multikanalansatz hat
zudem Apteco ausgebaut. Ab sofort unterstützt Fast Stats die Möglichkeit, Facebook-Anzeigen sowohl für selektierte
Zielgruppen als auch für „Lookalikes“ zu
schalten (Halle B0 / B083). Eigens aus
London reist Ensighten an, die in Halle B0
am Stand C135 ihre Open Marketing Software präsentieren. Die Omnichannel-Lösung verspricht die 1:1-Personalisierung
◼
von Kundendaten in Echtzeit. (vg)
Wie effektiv ist Suchmaschinenmarketing? Die Searchmetrics Suite
schlüsselt alle Maßnahmen auf
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Foto: Fotolia / Kurhan
2. März 2015
Vorträge rund um Logistik
Verpackt und verschickt
Auf den Infoarenen steht die
Themen Fulfillment und Logistik
an beiden Messetagen auf dem
Programm:
Ware lagern, versandfertig machen und zum Kunden bringen – auf der Messe zeigen
∙ Am Dienstag, 24. März, von
13.00 Uhr bis 14.30 Uhr in der
Infoarena I
Versender, Verpackungsspezialisten und Dienstleister ihre Lösungen rund um die Logistik
enn der Kunde im Online-Shop auf
den Bestell-Button geklickt hat,
kommt die Logistik ins Rollen: Die bestellten Produkte müssen gepickt, mit Retourenschein und Beilagen versehen, dann
verpackt und an den Versanddienstleister
übergeben werden, und zwar möglichst
schnell und kostengünstig. Neben der
Geschwindigkeit ist Flexibilität bei Verpackung und Zustellung ein großes Thema
für die Händler: Service für die Kunden
heißt das Gebot der Stunde.
Die großen Versender haben dementsprechend mittlerweile ein Netz aus unterschiedlichen Abhol- und Zustellmöglichkeiten sowie eine breite Palette an Zusatzservices aufgebaut. Der Branchenriese
DHL Paket (Halle B1 / D166) präsentiert
sein Angebot von Paket-Shops über Packstationen und Paketboxen bis hin
zur taggleichen Lieferung und
zum Verbraucherportal Paket.de.
Der Wettbewerber Hermes (Halle
B0 / Stand C100) informiert ebenfalls über sein Netz aus Paket-Shops,
Samstagslieferung, Sendungsverfolgung
und E-Mail-Benachrichtigung sowie
Zusatzservices wie den Aufbau von Möbeln. Als Fulfillment-Anbieter übernimmt
W
Hermes Fulfilment auf Wunsch des
Shop-Betreibers den kompletten
Prozess von der Lagerhaltung bis
zur Retourenabwicklung.
Flexibilität hat sich auch UPS
(Halle B1 / E193) auf die Fahnen geschrieben. Das Logistikunternehmen
zeigt unter anderem seine UPS Access
Points, also sein Netz aus Abholstationen
in Tankstellen und lokalen Geschäften,
sowie UPS My Choice, ein Portal, über das
die Kunden Informationen über den voraussichtlichen Lieferzeitpunkt erhalten
oder die Sendung kurzfristig noch an eine
andere Adresse umleiten können.
Dem grenzüberschreitenden Versand
widmet sich Spring Global Mail (Halle B0 /
C123). Das Unternehmen, das zur PostNLGruppe gehört, positioniert sich mit seinem Service „Warensendung international“ vor allem als Partner für
international tätige Händler.
(Halle B1 / F227) deckt mit seinen
Produkten LOG Small und LOG
Full ebenfalls den gesamten Logistikprozess vom Wareneingang über
die Bestellannahme, den Versand, die
Retourenabwicklung und den Kundenservice bis hin zum Debitorenmanagement ab, ebenso wie der Wettbewerber
Rhenus Fulfillment Solutions (Halle B0 /
B087). Das Essener Unternehmen, das sich
auf die Branchen Home & Living sowie
Fashion & Accessoires spezialisiert hat,
bietet zudem auch Online-Marketing an.
Von Auftragsannahme bis Zahlungsmanagement reicht das Spektrum auch bei
Loxxess (Halle B1 / D165). Vor allem die
Verbindung von E-Commerce-Strategien
im B2B- und B2C-Bereich sowie
Multichannel-Ansätze gehören zum Kerngeschäft des
Mannheimer Dienstleisters.
∙ Am Mittwoch, 25. März,
von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr in
der Infoarena II
Passende Pakete
Komplettes Fulfillment
Eine wachsende Zahl von Online-Händlern gibt die logistischen Prozesse aus der
Hand und lagert sie aus. So präsentieren
diverse Anbieter auch auf der Internet
World Messe ihre Dienstleistungen rund um Verpackung, Versand und
Abrechnung. Docdata Germany (Halle B0 / A041)
zeigt in diesem Jahr zwei
neue Lösungen: Docdata
Connect, ein Tool, über das
Händler Waren auf verschiedenen Marktplätzen
anbieten und aus einem
Zentrallager ausliefern können, sowie Docdata Clock &
Collect, eine Lösung, um
stationäre Filialen an das
E-Commerce-System anLagerhaltung gehört zu den Dienstleistungen, die
zubinden. KNO Logistik
Fulfillment-Anbieter übernehmen können
Was verschickt werden soll,
muss auch verpackt werden.
Dabei geht es vor allem um Verpackungen, die umweltfreundlich, kostengünstig,
leicht anpassbar und für Retouren geeignet sind. Packsize (Halle B1 / G249) präsentiert sein Konzept des On-DemandPackaging. Dahinter verbergen sich maßgeschneiderte Verpackungen aus Endloswellpappe. Porto-optimierte Verpackungen bietet auch Dinkhauser Kartonagen
(Halle B0 / A010) mit seinem Produkt
Colom Pac an. Sie verfügen über variable
Füllhöhen und Höhenriller sowie einen
Selbstklebeverschluss und einen Aufreißfaden. Zudem können die Verpackungen
◼
individuell bedruckt werden.
Christiane Fröhlich
internetworld.de/cf
Luft rauslassen: Kartons
sollten für Retouren geeignet
und nicht zu groß sein
SPECIAL: INTERNET WORLD 2015
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INTERNET WORLD Business
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Ohne System kein Shop
Die passende Shop-Software ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für jeden Online-Shop. Die
Trends lauten Omnichannel-Fähigkeit, Cloud-Lösungen und Internationalisierung
Auf den Infoarenen stehen an
beiden Messetagen etliche Vorträge zu Shop-Systemen auf dem
Programm. Hier eine Auswahl:
∙ Am Dienstag, 24. März, 12 Uhr,
Infoarena I: „Eine erfolgreiche
B2B E-Commerce-Strategie
entwickeln und umsetzen“
(Michael Döhler & Oliver
Schwartz, Intellishop)
∙ Am Dienstag, 24. März, 14 Uhr,
Infoarena III: „Content trifft
Commerce: Der Königsweg
zur Kundenorientierung im
Age of the Customer“ (Nico
Rehman, Arithnea)
∙ Am Dienstag, 24. März, 16 Uhr,
Keynote Session, Kongress:
„Hybris Labs: Connected
Retail“ (Sven Haiges, Hybris)
∙ Am Mittwoch, 25. März, 12:30
Uhr, Infoarena II: „Wachstum
im Verdrängungsmarkt
E-Commerce - Wie Sie durch
Zielgruppen-Shops national
und international erfolgreich
wachsen“ (Gudrun Klinger,
Websale)
s ist das Herzstück eines jedes Shops:
das Shop-System. Es muss alle wesentlichen Grundfunktionen von der Produktsuche über die Artikelpräsentation
bis hin zum Bestellvorgang abdecken. Das
Wachstum der Webshops lässt Händler
nach Systemen Ausschau halten, die skalierbar sind und mitwachsen. CloudLösungen können hier helfen. Zudem
stellt die wachsende Bereitschaft der Konsumenten, mobil zu shoppen, neue Anforderungen an die Shop-Software.
Ganz im Zeichen des OmnichannelCommerce stehen die Lösungen von
Intershop (Halle B1 / E335) und der SAPTochter Hybris (Halle B1 / E185). Die
Intershop Commerce Suite umfasst eine
ganze Reihe von Zusatzelementen etwa
zum Produktinformations-Management,
zur Kundenansprache und zur Analyse.
Auch Besonderheiten für B2B-Shops soll
die Lösung abdecken. Hybris präsentiert
sich zusammen mit Partnern wie Arithnea,
Arvato Systems, Poet und Sycor. Gezeigt
wird auch hier, wie Omnichannel-Handel
der Zukunft aussehen kann und wie
Geschäftsprozesse digitalisiert werden
können. Die Lösung ist auch im Internet
World Shop in Halle B1 beim „Smart
Wine Shelf “ im Einsatz.
Als Lösung für Händler, deren aktuelles
Shop-System an seine Grenze stößt, positioniert sich Websale (Halle B0 / B061) auf
der Messe. Die Cloud-basierte Lösung liefert die nötige Serverkapazität on Demand.
Auch Commercetools (Halle B1 / D157),
im Herbst 2014 von Rewe Digital übernommen, baut für sein System Sphere.io
auf die Wolke. Mit neuem Logo und Claim
ist Plentymarkets (Halle B1 / E187)
unterwegs. Das Unternehmen bietet sein E-Commerce-ERP-System
als Cloud-Lösung sowohl für Einsteiger als auch für den EnterpriseSektor an. Seine neue Cloud-Version
präsentiert außerdem das Open-SourceSystem Prestashop (Halle B1 / G247).
An den gehobenen Mittelstand und an
Enterprise-Kunden richtet sich Intellishop (Halle B0 / B050) mit seinem aktuel-
E
Unter dem Produktnamen Cosmoshop firmiert ab sofort der Puchheimer
Shop-Software-Hersteller Zaunz Publishing
Foto: Fotolia / Adisa
Vorträge rund um
Shop-Software
Damit die Produktpräsentation stimmt, müssen alle Informationen zu den
Artikeln im Webshop schnell abrufbar sein und richtig angezeigt werden
len Release. Es umfasst unter anderem den
neuen Intellishop-B2B-Verkaufsberater.
Sein brandneues Major Release Shopware 5
mit vielen neuen Features präsentiert auch
das Schöppinger Unternehmen Shopware
(Halle B1 / G350) erstmals auf der Messe.
Daneben steht die strategische Beratung
im Mittelpunkt des Messeauftritts.
Responsiv und international
Unter neuem Namen ist Zaunz Publishing
vertreten: Das Unternehmen firmiert jetzt
unter dem Produktnamen Cosmoshop
(Halle B1 / G270) und präsentiert die
neueste Version seiner Lösung. Im
Fokus steht dabei unter anderem
die Shop-Darstellung im Responsive Design.
Zum ersten Mal auf der Messe präsentiert sich Asknet (Halle B0 / C133). Die
Lösung wendet sich vor allem an Hersteller, die mit ihren Online-Shops international expandieren möchten. Ebenfalls neu
auf der Messe ist CCV Allcash ECM (Halle
B0 / A012) mit seinem neuen
Produkt CCV Shop, einem
Cloud-basierten Webshop-Baukastensystem für OmnichannelHändler. Das Kassensystem der
Mutter CCV ist im Internet World Shop
im Praxiseinsatz.
Die Anbindung an Marktplätze und
hoch frequentierte, auch internationale
Vertriebsplattformen wie etwa Mercateo
oder Garten XXL steht bei Brickfox (Halle
B1 / G351) im Mittelpunkt. Im Verbund
präsentieren sich der VersandhandelsSoftwareanbieter Pixi (Halle B1 / H361),
der Shop-Hoster Syseleven und Greyhound Software, ein Anbieter von Lösungen rund um die Kundenkommunikation.
Gemeinsam zeigen sie eine E-CommerceLösungslandschaft, die die drei Bereiche
◼
miteinander verzahnt.
Christiane Fröhlich
internetworld.de/cf
Seinen neuen B2B-Verkaufsberater zeigt Intellishop erstmals auf der Messe
mit dem aktuellen Release des Shop-Systems
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Foto: Shutterstock / R. Gino Santa Maria
2. März 2015
Getestet und
analysiert
Wer den Erfolg sichern will, muss den Shop
prüfen und Nutzerverhalten auswerten
ichts ist so ärgerlich wie ein neues Feature im
Shop, das nicht richtig funktioniert. Um einen
ordentlichen Betrieb zu gewährleisten, hilft nur eines:
testen, testen, testen. Dem automatisierten
Testen von Web-Applikationen hat sich Aman
Media (Halle B0 / B054) verschrieben. Im Vordergrund stehen inhaltliche Funktionsprüfungen und die grafische Qualitätssicherung.
In einem zweiten Schritt sollte ein ShopBetreiber analysieren, was die Nutzer auf seinen Seiten
tun: Stichwort Webanalyse. Der Webanalyse-Anbieter
AT Internet (Halle B1 / F341) zeigt seine Lösung für den
Web-, den Mobile- und den Social-Media-Bereich.
Je mehr Daten ein Händler von einem Nutzer hat,
desto besser kann er voraussagen, was dieser wünscht.
Webtrekk (Halle B0 / A034) legt den Fokus in diesem
Jahr auf seine User-Relationship-Management-Lösung.
Im Zentrum steht das benutzerzentrierte Tracking über
eine persönliche Kunden-ID, das eine Customer-Lifetime-Value-Vorhersage ermöglichen soll. Der personalisierten Aussteuerung von Inhalten auf Basis von
Webanalyse-Daten widmet sich auch Etracker (Halle
B0 / C128) mit seiner Targeting Suite.
Analysieren lässt sich zudem das Verhalten der Wettbewerber. Preisanalytics (Halle B0 / C107) präsentiert sich erstmals auf der Messe mit seiner
Lösung zur Preis- und Sortimentsbeobachtung. Webdata Solutions (Halle B0 / A023)
zeigt seine neue Lösung Blackbee Trendscout,
mit der sich Händler in jedem Marktsegment
einen Überblick über Produktfeatures, Preise und das
Sortiment ihrer Wettbewerber verschaffen können. (cf)
N
Vorträge rund um Testing und Analyse
Drei Vorträge stehen auf dem Programm:
∙ Am Dienstag, 24. März, 14 Uhr, Infoarena II:
„CMO Quickcheck – Ich will valide Daten“
(Marcel Martschausky, Webtrekk)
∙ Am Mittwoch, 25. März, 13 Uhr, Infoarena III:
„Webanalyse ist tot. Es lebe die Webanalyse“
(Mirja Bettels, Etracker)
∙ Am Mittwoch, 25. März, 14 Uhr, Infoarena II:
„Testautomatisierung beim Rollout und im laufenden Betrieb“ (Thomas Borsutzky, Aman Media)
TECHNIK
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2. März 2015
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„In Infrastruktur sind wir stark“
Hybris Software auf Wachstumskurs: Nach der Übernahme durch SAP gewinnt der Anbieter von Shop-Software
weitere internationale Kunden. Die E-Commerce-Plattform baut immer mehr Brücken zur Unternehmens-IT
twa 70 Prozent der Firmenübernahmen, so eine oft belegte Beobachtung,
gehen schief: Die Hoffnung, es werde
Synergieeffekte geben und gemeinsam entwickelte Produkte, erfüllt sich häufig nicht
oder die Kultur in den beiden Organisationen passt nicht zusammen. Anders ist dies
beim Milliarden-Deal mit Hybris, den sich
die Walldorfer SAP 2013 leistete. Der mittelständische Spezialist für E-CommerceSysteme ist relativ reibungslos Teil des viertgrößten Softwareherstellers der Welt geworden. Die Walldorfer haben den Münchnern die Verantwortung für alle Themen
und die Technik rund um den Kundenkontakt und den Handel übertragen.
Die Frage, was Hybris mache und wie
stark das Unternehmen sei, stelle heute keiner mehr, so das Resümee von Hybris-Chef
Ariel Luedi für das erste Jahr innerhalb der
Konzernstruktur von SAP. Seit man zu SAP
gehöre, sei es einfacher, Kontakt zu international agierenden Konzernen herzustellen.
Nun erscheint mit „SAP Hybris Marketing“ das erste gemeinsame Produkt. Mit
dem Tool können kontinuierlich Daten
für Kunden- oder Besucherprofile gesammelt werden, um sie für Marketingzwecke
zu verwenden. Damit positioniert sich
SAP Hybris neben Firmen wie Adobe und
Oracle ebenfalls als Marketing-CloudAnbieter (vergleiche Artikel ab Seite 36).
E
Sie präsentieren mit SAP Hybris Marketing
eine Software, mit der sich Kundendaten
aus unterschiedlichsten Quellen eines Unternehmens zusammentragen lassen. Wie
stark ist das Programm von der Übernahme
durch SAP beeinflusst?
Ariel Luedi: Sehr stark, SAP Hybris Marketing ist eine Folge des Kaufs. SAP hat
uns die Verantwortung für alle kundenorientierten Prozesse übergeben. Wir sind
zuständig für alle Produkte, mit denen
Unternehmen Kundenbeziehungen verbessern und effizienter gestalten können.
Durch unsere langjährige Beschäftigung
mit E-Commerce-Systemen haben wir
hier sehr viel Erfahrung, während SAP
sich eher um firmeninterne Abläufe kümmert. In SAP Hybris Marketing haben wir
ein SAP-Tool namens Hana, eine schnelle
Datenbank für Produkt- und Vertriebsdaten, sowie Marketingfunktionalitäten aus
der Hybris-Plattform zusammengeführt.
Mit dem neuen Tool lassen sich Produktund Kundendaten, etwa aus einem Shop,
aus Loyality-Programmen, Callcentern,
aus der Produktion, zusammenfassen. Das
hilft, Produktbeschreibungen und Angebote zu verbessern. Kunden kommen ja
heute an verschiedenen Punkten in Kontakt mit Marken und Waren. Sie wollen
mehr darüber wissen, was sie kaufen. Umgekehrt beeinflussen ihre Erfahrungen die
Produktion und deren Darstellung.
An wen richten Sie das Programm?
Luedi: An Händler und Marken gleichermaßen. 40 Prozent unseres Umsatzes entfallen auf das Geschäft mit Marken, die
vertikalisieren, Flagshipstores eröffnen
und in den E-Commerce investieren. Diese
Unternehmen hatten bisher häufig keinen
direkten Kundenkontakt, müssen sich also
schnell und umfassend ein Bild von Käufern machen können. Die Analyse von
Kundendaten wird für alle Unternehmen
immer wichtiger: Ohne sie sind Crossoder Upselling-Bemühungen nicht denkbar, und damit eignet sich SAP Hybris
Marketing auch für B2B-Geschäfte.
Die Unterschiede zwischen Wirtschaftsplanungs-Software à la SAP und Shop-Systemen bilden noch immer die größten Hürden
beim E-Commerce. Gibt es weitere Beispiele,
dass diese Welten bei Hybris und SAP nun
zusammenwachsen?
Luedi: Enterprise-Resource-PlanningSysteme (ERP) sind dafür gemacht, die
Orders von Filialen aufzunehmen, zu
bündeln und zu verwalten, aber sie können keine Einzelbestellungen mit Rechnungsstellung managen, wie das im
Online-Shop notwendig ist. SAP Billing
Ariel Luedi, President Hybris Software
IBM, Oracle, Broadvision und Salesforce – Stationen, die der Physiker aus der Schweiz
durchlief, bevor er 2005 zu Hybris kam: Luedi hat den Anbieter von Shop-Software
unter das Dach von SAP geführt. Im Walldorfer Konzern ist Luedi heute mit Hybris
verantwortlich für alle Themen, die mit Kundenkontakt und Handel zu tun haben.
und Revenue Innovation Management
baut inzwischen eine Brücke zwischen
beiden Welten. Das Programm konsolidiert alle Bestellungen eines OnlineShops und leitet sie gesammelt ans ERP
Von der Münchner WG zum Weltunternehmen: Die Geschichte von Hybris
∙ Hybris entsteht 1997 in einer Wohngemeinschaft in München.
∙ Gründer sind Carsten Thoma, Moritz
Zimmermann, Christian Flaccus und
Klaas Herrmanns. Thoma und Zimmermann gehören noch immer zum
Management. Seit 2005 führt Ariel
Luedi den Software-Spezialisten, der
sich in Zug (CH) angesiedelt hat.
∙ Das Start-up entwickelt Software für
Unternehmen und spezialisiert sich
zunehmend auf den immer mehr
wachsenden E-Commerce.
∙ Heute stellen sich 800 Kunden im
Baukastensystem auf der Multichannel-Plattform diejenigen Module
zusammen, die sie für die Kundenansprache benötigen.
∙ Zu den Kunden gehören Namen wie
Asics, Galeries Lafayette, Lufthansa,
Migros und Nespresso.
∙ Im Sommer 2013 übernahm SAP
Hybris für mehr als eine Milliarde
Euro. Das Unternehmen setzte 2013
rund 85 Millionen Euro um.
∙ Hybris beschäftigt heute mehr als
1.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen
hat in 15 Ländern eigene Niederlassungen und ist weltweit an 31 Standorten vertreten.
weiter, sodass keine Staus und Verzögerungen entstehen.
Wie hat sich Hybris nach der Übernahme
entwickelt?
Luedi: Der Lizenzumsatz von Hybris hat
sich im letzten Jahr mehr als verdoppelt.
Wir wurden bisher mit rund 1.000 Mitarbeitern als eher kleines Unternehmen wahrgenommen und mussten uns immer wieder
fragen lassen, was wir machen und wie stark
wir sind. Das fragt heute keiner mehr. Wir
gehören jetzt zu SAP und kommen so leichter an international agierende Konzerne
heran. Außerdem finden wir jetzt deutlich
leichter neue Fachkräfte und Spezialisten.
Sie werden viele SAP-Kunden von Ihrem
Shop-System überzeugt haben, oder?
Luedi: Wir wollen keine direkten Abhängigkeiten schaffen. Kunden, die ein ERPSystem brauchen oder haben, sollen nicht
automatisch auch die Hybris-Plattform
2. März 2015
5/15
integrieren müssen und umgekehrt. Wir
treten eigenständig auf, und diese Strategie geht auf. Etwa 30 Prozent unserer Neukunden haben wir 2014 unabhängig von
SAP gewonnen.
Wie viele Kunden hat Hybris denn – und
wie lassen sie sich beschreiben?
Luedi: Wir haben im letzten Jahr 275 neue
Kunden gewonnen und kooperieren jetzt
mit mehr als 800 Unternehmen. Etwa die
Hälfte davon arbeitet mit einem SAP-System, etwa 20 Prozent stammen aus dem
Mittelstand und, wie gesagt, 30 Prozent
kommen über uns zu SAP. Es ist Aufgabe
von Hybris, der SAP-Vertriebsmannschaft
die eigenen Angebote zu vermitteln. Der
interne Wissenstransfer läuft gut.
Würde er nicht noch besser laufen, wenn
Hybris von München nach Walldorf umziehen würde?
Luedi: Ein Teil unserer Mitarbeiter, die,
die sich um Kundenlösungen kümmern,
arbeitet in Walldorf. Aber bei Hybris ist
die Arbeit längst weltweit verteilt – wir
haben Teams in Warschau, München,
Montreal, Palo Alto. Das gehört zu uns
und zu unserer Kultur, und SAP will, dass
wir unsere Kultur erhalten. Also bleiben
wir auch in Zukunft in München.
Wie stark mischt sich SAP eigentlich ins
Tagesgeschäft ein?
Luedi: Wir stehen in engem Kontakt und
intensivem Austausch, das nenne ich nicht
Einmischung. Carsten Thoma und ich
berichten direkt an den Vorstand, wir
informieren quartalsweise über unsere
Geschäfte. Und wenn es um Fragen rund
um Customer Engagement & Commerce
geht, stehen wir laufend in Kontakt mit
SAP-Teams und -Vorstand.
Nach einer Studie des EHI Retail Instituts nutzen von den 1.000 größten Online-Shops in
Deutschland rund 40 Prozent eigenentwickelte Shop-Systeme. Hybris erreicht einen Anteil
von 6,69 Prozent. Das muss Sie doch ärgern.
Luedi: Das sehen wir sportlich – außerdem ist das die beste Werbung für uns.
Denn irgendwann laufen diese Eigenentwicklungen an die Wand, wenn etwa das
35
Sortiment, die Kundenzahlen oder die
Anforderungen wachsen. Es macht heute
einfach keinen Sinn mehr, ein Shop-System selbst zu bauen. Es gibt inzwischen
viele gute Lösungen für Online-Shops und
für die Unternehmenssoftware.
Wir kommen aus dem Mittelstand,
decken mit unserem System aber auch die
Ansprüche von Konzernen ab. Um auch
weiterhin mittelständische Kunden zu
befriedigen, bieten wir unser System als
Baukasten und in der Cloud an und haben
dafür diverse Preismodelle entwickelt. Ein
Revenue-Share-Modell kommt nicht
infrage, das wirkt wie eine Steuer und
Kunden lehnen das ab.
Eine Plattform für alle
Kanäle: Hybris ist ein
Baukastensystem für
den Multi- oder
Omnichannel
Wie aufwendig ist die technische Integration
der Hybris-Software?
Luedi: Das kommt auf die Anforderungen
an. Einfache Shops sind in 10, 12 Wochen
gebaut, komplexe Anwendungen können
schon einmal 18 Monate brauchen.
et
Internld
Wor .15
Hybris liefert jetzt auch Ideen zur Digitalisierung von Läden. Interaktive Spiegel oder
webbasierte Informationssysteme sind aber
meistens Insellösungen und kaum integrierbar in die IT – wie ist das bei Ihnen?
Luedi: Wir wollten bei unseren Vorschlägen bewusst nicht in die Technologiefalle
laufen und haben auf offene Systeme
gesetzt. So können wir die Ideen von Partnern in unsere Plattform integrieren und
Innovationen schnell berücksichtigen.
Welche Trends sehen Sie im E-Commerce,
was finden Sie interessant?
Luedi: Die holografische Visualisierung
von Produkten wird sicher nicht unser
Ding werden, ist aber cool.
Das Erfassen und Analysieren von Kundendaten in allen Kontaktkanälen ist aber
ein wichtiger Trend, für den wir Lösungen
bieten. Noch ein starker Trend ist sicher die
Optimierung von Prozessen: Das Angebot,
online drei T-Shirts zum Preis von zweien
anzubieten, klingt simpel, macht aber im
Backoffice viel Aufwand. Dieser wächst,
wenn ein Shirt im Laden umgetauscht werden soll. Solche Aufgaben reizen uns, in
solchen Infrastrukturen sind wir stark. ◼
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TECHNIK
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
Foto: Fotolia / Rawpixel
36
Integrierte Lösungen für Profis
Eine Plattform, zahlreiche Tools. Enterprise-Marketing-Lösungen helfen Marketingverantwortlichen, die vielen
verschiedenen Kommunikationskanäle zu bedienen und im Blick zu behalten. Ein Vergleich fünf großer Anbieter
er verstehen will, welche Berührungspunkte Menschen mit Marken
im digitalen Zeitalter haben, braucht den
Blick auf das große Ganze. Das ist Motto
und Programm zugleich von EnterpriseMarketing-Plattformen. Der Markt dafür
entwickelt sich rasch. Etliche große Player
bauen ihre Portfolios aus, führen vormals
allein stehende Tools zusammen und schaffen dadurch mächtige Marketing-Suiten.
Für diese Übersicht hat sich INTERNET
WORLD Business fünf Angebote näher
angesehen und verglichen. Ausgewählt
wurden die Marketing-Suiten von Adobe,
IBM, Microsoft, Oracle und Salesforce.
W
Dienst: Adobe Marketing Cloud
Analyse: Echtzeitanalyse
mit Modul „Analytics“,
Performance-Analyse mit
„Campaign“
Branding: Modul
„Experience Manager“
Social Media: Modul „Social“
SEO: Modul „Media Optimizer“
Targeting: Modul „Target“
Preise: Individuelle Module, keine
einheitliche Preisgestaltung,
Einstiegspreis circa 50.000 Euro
Deutsche Bedienoberfläche: –
Kostenlose Testversion: –
(Demo-Videos)
Adobe Marketing Cloud
Die Marketing Cloud des Grafikspezialisten Adobe ist weitgehend aus dem Angebot
des 2009 zugekauften
Adobe Marketing Cloud
Webanalyse-Unternehmens Omniture hervorgegangen. Sie setzt
sich aus den Einzelmodulen Analytics, Target, Social, Experience
Manager, Media Optimizer und Campaign
zusammen. Sämtliche
Module können individuell oder auch in
Kombination gebucht
werden. Der Zugriff
Die Adobe Marketing Cloud umfasst Werkzeuge von der
erfolgt über ein AboWebseiten-Analyse bis zur Kampagnensteuerung
Modell online.
Quelle: Adobe Blog
Anbieter: Adobe
Auffällig ist, dass sich die Angebote vom
Funktionsumfang her nur wenig unterscheiden (siehe Vergleich Seite 38). Marketing Automation steht im Mittelpunkt,
kanalübergreifende Kampagnen, umfangreiche Analysen, Dashboards und konfigurierbare Reports sind Standard. Spezielle
Werkzeuge gibt es meist zur Gestaltung
von E-Mail-Kampagnen, zur Durchführung von Webinaren sowie zur Unterstützung von Social-Media-Kampagnen.
Funktionen und Möglichkeiten: „Adobe
Analytics“ bietet Werkzeuge für die Echtzeitanalyse und die Auswertung von WebsiteBewegungen an. Dashboards und Reports
sollen dem Anwender eine Gesamtschau
seiner Geschäftsaktivitäten ermöglichen.
Mit „Adobe Target“ lässt sich zielgruppenorientierter Content testen und ausliefern.
„Adobe Social“ dient der Verwaltung von
Social Content und Social Media Campaigns. Der „Adobe Experience Manager“
unterstützt die Markenbildung, indem er
bei Kunden Bedarf erzeugen und die Kundenbindung verbessern soll. Über Templates kann der Anwender kreative Inhalte
verwalten und gezielt ausliefern.
„Adobe Media Optimizer“ unterstützt
Search Engine Marketing und Social-Media-Kampagnen. Das Tool ermittelt die
Performance von Anzeigenkampagnen
und optimiert sie. „Adobe Campaign“
schließlich bietet ein integriertes Kampagnenmanagement mit visueller Kampagnensteuerung und Echtzeitinteraktion.
Ziel soll es sein, echte kanalübergreifende
Kundeninteraktionen zu erreichen, statt
nur unpersönliche Inhalte zu übertragen.
Editionen und Preise: Es gibt keinen
einheitlichen Preis der Adobe Marketing
Cloud, vielmehr wird jedes Modul individuell abgerechnet. Grundlage für die
Berechnung ist jeweils die Anzahl der zugreifenden Accounts. Übergeordnete Funk-
2. März 2015
5/15
tionen wie User-Management, Singlesign-on und Security sind immer im Preis
enthalten. Daneben können zusätzliche
Kosten entstehen, etwa für technischen
Support oder spezielle Trainings. Durch
diese Art der Preisgestaltung sind die Kosten schwer einzuschätzen. Auszugehen ist
jedoch nach Kundenerfahrungen von einem
Einstiegspreis von etwa 50.000 Euro.
IBM Unica
IBM hat sich den Marketingspezialisten
Unica, zu dessen Referenzkunden große
Namen wie Disney, Coca-Cola oder General Motors gehören, 2010 einverleibt. Die
vordem unter dem Unica-Label bekannten Produkte „Campaign“, „eMessage“,
„Interact“, „Leads“, „Marketing Operations“ und „Customer Insight“ wurden in
die Enterprise-Marketing-ManagementSparte von Big Blue eingegliedert und firmieren jeweils mit dem Präfix IBM.
Funktionen und Möglichkeiten: „IBM
Campaign“ ermöglicht die Planung, Ausführung und Analyse von Marketingkampagnen. Einzelne Bausteine sind wiederverwendbar. Standardreports und Adhoc-Analysen dienen der Optimierung.
„IBM eMessage“ ergänzt „Campaign“
um Tools zur Durchführung von E-MailKampagnen. Durch die Verknüpfung mit
anderen Nachrichtenformen ist ein kanalübergreifender interaktiver Dialog möglich. „IBM Interact“ analysiert das Nutzerverhalten auf Webseiten und soll so eine
verhaltensbasierte und personalisierte
Ansprache der Kunden auf allen InboundKanälen ermöglichen.
„IBM Leads“ soll die Lücke zwischen
Marketing und Sales schließen, indem es
die Erfassung, die Qualifizierung und die
Übermittlung von Leads aus verschiedenen Quellen organisiert und vereinfacht.
Die Ergebnisse jedes generierten Leads
lassen sich nachverfolgen, das ermöglicht
den Aufschluss über die besten Quellen,
die effizientesten Partner und den Returnon-Invest der Lead-Generierung.
„IBM Marketing Operations“ stellt Teamfunktionen zur Verfügung, hilft Ressourcen
zu verwalten und dient zur Planung und
Überwachung der Marketingkosten. Hier
lassen sich etwa Kostenstellen und Budgets definieren, Budgetversionen vergleichen und Ziele überwachen.
„IBM Customer Insight“ schließlich
ermöglicht über spezialisierte AnalyseTools einen Zugang zu Kundendaten. Die
gewonnenen Ergebnisse lassen sich beispielsweise zur Zielgruppenansprache
direkt in „IBM Campaign“ übernehmen.
Editionen und Preise: Die Unica-Software wird als Enterprise- oder On-Demand-Version (Software as a Service) von
IBM direkt vertrieben. Die Preisgestaltung
hängt unter anderem von der Firmengröße,
der Komplexität der Anforderungen und
dem Nutzungsumfang ab.
Microsoft Dynamics CRM
Aus der Anwendungslinie der Microsoft
Business Solutions ist das neue Label
„Microsoft Dynamics“ hervorgegangen.
Es umfasst Unternehmenslösungen für
INTERNET WORLD Business
Enterprise Resource
Planning (ERP), Retail-Management und
eben auch Customer
Relationship Management (CRM). Letzteres hält Funktionen
für den Vertrieb, den
Kundenservice und
das Marketing bereit.
Funktionen
Möglichkeiten:
IBM Unica
Anbieter: IBM
Dienst: Unica
Analyse: Website-Analyse
mit „Interact“, KundendatenAnalyse mit „Customer Insight“,
Performance-Analyse mit
„Campaign“
Branding: „IBM Interact“
und
Das
Vertriebsmodul verwaltet die Lead-GeneMarketingkampagnen in IBM Campaign: Sie werden
rierung. Qualifizierte
über Flussdiagramme aufgebaut und verwaltet
Leads werden als Prozesse geführt, die
einen Forecast der zu
bedienerfreundliche Editoren lassen sich
erwartenden Umsätze ermöglichen. Im eigene Kampagnen, Landing Pages und
Marketingmodul steht das kanalübergrei- Formulare gestalten. Integriert sind außerfende Kampagnenmanagement im Mittel- dem E-Mail- und Multichannel-Markepunkt. Ähnlich wie bei IBM Unica lassen ting sowie ein Event-Management. Ein
sich Kampagnen in einem Workflow kalenderbasiertes Tool vereinfacht das
abbilden, in den einzelne Segmente ein- Content Marketing. Es fasst Content,
gebunden werden. Er kann bedingungs- Kampagnen und Social-Media-Aktivitägesteuert oder linear ablaufen.
ten zusammen und gewährt einen Tages-,
Speziell für E-Mail-Marketing steht die einen Wochen- und einen Monatsüberlick.
Drittanbietererweiterung „Click Dimen„Oracle Social Relationship Managesions“ mit Ergänzungen für Messaging-, ment“ ermöglicht ein umfassendes Social
Tracking- und SocialMedia-Funktionen.
Mit
„Microsoft
Microsoft Dynamics CRM 2015
Social Listening“ ist
auch eine Lösung zur
Kommunikation über
soziale
Netzwerke
vorhanden.
Social Media:
„IBM Campaign“
Editionen
Preise: Das
Auswertung: Zahlreiche
Dashboards
und
Tool
Dynamics CRM gibt
es als Vor-Ort-Version,
alternativ kann es im
Abo genutzt werden.
Es existieren verschiedene Editionen und
Lizenzmodelle. Der
Microsoft Dynamics CRM Online kann 30 Tage kostenlos
Preis liegt zum Beiausprobiert werden
spiel für die Professional Edition bei rund
50 Euro pro Nutzer
und Monat. Neuabonnenten müssen min- Marketing auf einer einheitlichen Plattdestens fünf Nutzerlizenzen erwerben. Ab form, die Listening, Engagement, Pub25 zahlenden Nutzern gibt es eine Extra- lishing und Analyse abdeckt.
lizenz für Entwicklungsaufgaben sowie
Zum Lead-Management gehören ScoBereitstellungstests kostenlos dazu.
ring, Assignment und Lead-Pflege. Hier
stehen automatisierte Funktionen zur
Lead-Qualifizierung und zur WeiterleiOracle Marketing Cloud
tung überdurchschnittlicher Leads an ▶
Mit Software von Eloqua, Compendium,
Responsys und BlueOracle Marketing Cloud
kai, die alle in den
letzten zwei bis drei
Jahren übernommen
wurden, bietet die
Oracle
Marketing
Cloud ein breit gefächertes Spektrum.
Funktionen
Möglichkeiten:
und
Im
Bereich Kampagnenmanagement liefert
„Oracle Eloqua“ vorgefertigte Kampagnen-Templates inklusive Workflows. Über
Leads: „IBM Unica Leads“
Targeting: „IBM Customer Insight“
Preise: Angebot kann
online angefragt werden
Deutsche Bedienoberfläche: –
Kostenlose Testversion: –
Anbieter: Microsoft
Produkt: Dynamics CRM
Kampagnenmanagement:
„Dynamics CRM Marketing“
Leads: „Dynamics CRM Sales“
(Vertrieb)
Social Media: „Microsoft Social
Listening“
Service-Dienstleistungen:
„Dynamics CRM Service“
Preise: Dynamics CRM Online
Professional: 50 Euro/User und
Monat
Deutsche Bedienoberfläche: –
Kostenlose Testversion:
30-Tage-Testversion,
Online-Demo
Anbieter: Oracle
Dienst: Oracle Marketing Cloud
Analyse: Website- und
Performance-Analyse mit
„Marketing Measurement“
Kampagnenmanagement:
„Oracle Eloqua“
Lead-Management: Automatisierte
Qualifizierung und Weitergabe
Social Marketing: Mit „Deeper
Listening“-Funktionen
Content Marketing:
„Oracle Compendium“
Targeting und Segmentierung:
Über individuelle Aktivitätsprofile
Preise: Basic: ca. 1.600 Euro/
Monat, bis zu 10 Nutzer
Standard: ca. 3.200 Euro/Monat,
bis zu 50 Nutzer
Die Oracle Marketing Cloud ist aus einer Reihe von
Akquisen des Datenbankriesen hervorgegangen
Deutsche Bedienoberfläche: –
Kostenlose Trial: –
37
TECHNIK
38
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
Analyse: Performance-Tracking
für Kampagnen, Conversions
chen Editionen an. Enthalten ist eine
Datenbank für bis zu 10.000 Kontakte.
Basic stellt Zugänge für zehn Anwender
und alle wichtigen Funktionen für 2.000
US-Dollar monatlich zur Verfügung. Für
den doppelten Betrag erhält man bis zu 50
Anwenderzugänge und eine erweiterte
Funktionalität. In der höchsten Kategorie
werden mehrere Datenbanken und eine
unbegrenzte Anwenderzahl bereitgestellt.
Social Media: Interaktion, Publizieren und Social Listening
Salesforce Marketing Cloud
Salesforce Marketing Cloud
Anbieter: Salesforce
Dienst: Salesforce
Marketing Cloud
Kampagnenmanagement:
Kanalübergreifende,
personalisierte 1:1-Kampagnen
Predictive Intelligence: Umfangreiche Kundenprofile in Echtzeit
Zusammenarbeit: „Chatter“
ermöglicht die Echtzeitzusammenarbeit im Unternehmen
Preise: Auf Anfrage (für die verschiedenen Editionen)
Deutsche Bedienoberfläche: –
Journey Builder: Das Tool
ermöglicht es, personalisierte
1:1-Kampagnen zu erstellen
und zu automatisieren
Kostenlose Trial: –
(selbst ablaufende Demo)
das Sales-Team zur Verfügung. Targetingund Segmentierungsfunktionen liefern
individuelle Aktivitätsprofile von E-MailKontakten und Webseitenbesuchern.
Kampagnenbewertungen und WebsiteAnalysen stehen unter dem Stichwort
„Marketing Measurement“ bereit. Zudem
lassen sich Daten aus sozialen Medien, aus
E-Mails, der Sales-Pipeline und von Websites integrieren.
Editionen und Preise: Oracle bietet seine
Marketing Cloud in drei unterschiedli-
Salesforce bietet bereits seit der Firmengründung 1999 Unternehmensanwendungen wie CRM und CollaborationTools ausschließlich im Software-as-aService-Modell (SaaS) an. Bekanntestes
Produkt ist die mehrfach ausgezeichnete
Sales Cloud als CRM-Komplettpaket.
Neben dieser und der Marketing Cloud
steht mit der Service Cloud auch eine
kanalübergreifende Lösung für den Kundendienst zur Verfügung.
Funktionen und Möglichkeiten: Zu den
Grundfunktionen der Marketing Cloud
zählen Tools für das kanalübergreifende
digitale Marketing. Sie decken Kampagnen-Verwaltung,
E-Mail-Kampagnen,
SMS und MMS, Push-Nachrichten, personalisierte Webauftritte, Social Media und
transaktionale E-Mails ab. Außerdem integriert sind Kampagnen-Tracking, Reports
und Tracking von Konvertierungsraten.
Auf der nächsten Stufe kommen automatisierte sogenannte Customer Journeys
dazu – personalisierte 1:1-Kampagnen,
die Inhalte zielgerecht an den Kunden
bringen sollen. Die Kommunikation läuft
über beliebige Kanäle, Reaktionen sind in
Echtzeit möglich. Darüber hinaus stehen
Auswertungen und Social Listening bereit.
Die folgende Stufe fügt dem Funktionsumfang Predictive Intelligence, dezentrales Marketing und den standortbasierten
Versand von Mobilnachrichten hinzu.
Kundenprofile mit Vorlieben und Gewohnheiten werden in Echtzeit erhoben. Ein
Daten- und Analyse-Tool erstellt Reports.
Die vorletzte Stufe ergänzt diese Funktionalität um ein Datenmanagement-Tool
namens „Audience Builder“, das die Segmentierung erleichtert und per intuitiver
Drag-and-Drop-Oberfläche bedient wird.
In der höchsten Ausbaustufe stehen dem
Anwender schließlich noch zusätzliche
Tools für E-Mail, Mobile Marketing und
soziale Medien zur Verfügung.
Editionen und Preise: Die Marketing
Cloud gibt es in fünf Abstufungen von
Basic bis Performance im Jahres-Abo. Die
Editionen unterscheiden sich neben dem
Funktionsumfang durch die Anzahl der
unterstützten Anwender, die zu verwaltenden Kontakte und die Anzahl der inbegriffenen sogenannten Super-Messages.
Die Grundversion umfasst zehn Benutzerzugänge und bis zu 30.0000 SuperMessages pro Jahr; dies steigert sich bis zur
Enterprise-Edition auf 250 Anwender,
maximal 10 Millionen Kontakte und bis zu
50 Millionen Super-Messages jährlich. Die
◼
Preise gibt es auf Anfrage.
Charles Glimm
Die fünf Marketing-Suiten im Vergleich
Anbieter /
Dienst
Internet
Preise
Adobe /
Adobe Marketing Cloud
www.adobe.com/
de/solutions/
digital-marketing.html
Ab ca. 50.000 Euro
Max. Anzahl Benutzer
Keine Angabe
Erfassung
●
Kanalübergreifende
Kampagnen
●
Automatisierung
●
E-Mail-Marketing
●
Social Media
●/●
Mobile / Best Practices
●/●
Vorlagen / Formulare
●
Landing Pages
●/◯
Events / Webinare
●
Content-Management
●
Kontakt-/Lead-Management
●/●
Kundenprofile / Segmentierung
●
Echtzeitanalysen
●
Dashboards
●
Benutzerdefinierte Reports
●/●/●
Datenintegration /
App-Integration / API
Anwenderunterstützung
●
Zusammenarbeit in Echtzeit
Benutzerrollen
Keine Angabe
●
Tutorial-Videos
24/7-Support
Gegen Aufpreis
◯
Sandbox-Testumgebung
Sonstiges
◯
Kostenlose Testversion
INTERNET WORLD Business 5/15
IBM /
Unica
www-01.ibm.com/
software/de/info/unica
Microsoft /
Dynamics CRM
www.microsoft.com/
de-de/dynamics/crm.aspx
Auf Anfrage
Circa 50 Euro pro Nutzer
und Monat
Keine Angabe
Keine Angabe
Oracle /
Oracle Marketing Cloud
www.eloqua.com/
featured-content/
marketing-cloud.html
Ab ca. 2.000 US-Dollar
monatlich
10 bis unbegrenzt
Salesforce /
Marketing Cloud
www.salesforce.com
Auf Anfrage
10 bis 250
●
●
●
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●/◯
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◯/◯
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◯/◯/◯
●/◯/◯
●/●/●
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●
●
●
●
●
Keine Angabe
◯
●
●
◯
Keine Angabe
Keine Angabe
●
●
◯
●
●
◯
◯
●
◯
◯
Quelle: Unternehmensangaben und eigene Recherche
● Ja ◯ Nein
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'6/LVWLQGHQPHLVWHQ$QVFKOXVVEHUHLFKHQYHUIðJEDU9HUWUDJVODXI]HLW0RQDWH+RPH6HUYHUIðUĘĦ9HUVDQGĦ6XUI)ODWPLW+DQG\)ODWUDWH.DUWHIðUĦ0RQDW
2GHUPLWĘĦ6SDUYRUWHLOIðUĦ0RQDWLQGHQHUVWHQ0RQDWHQ'6/$QVFKOXVVLQNO,QWHUQHW)ODWXQG7HOHIRQLHIðUFW0LQLQVGW)HVWQHW]RGHUNRVWHQORVIðUĘĦ0RQDWPHKUPLWGHU
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Ħ0RQDWLQGHQHUVWHQ0RQDWHQ7HOHFRP*PE+(OJHQGRUIHU6WUDèH0RQWDEDXU
1und1.de
TECHNIK
40
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
Der neue Coup
von Paypal
Mit Paypal Plus bündelt das Unternehmen die beliebtesten
aukenschlag bei Paypal: Der Platzhirsch unter den elektronischen Payment-Verfahren drängt in den Markt der
Payment Service Provider. Paypal Plus
heißt das neue Produkt, das die beliebtesten Bezahlverfahren der deutschen
Online-Shopper unter einem Dach vereint:
den Kauf auf Rechnung, die Lastschrift,
die Kreditkarte und – natürlich Paypal.
Der Clou: Für alle vier Zahlarten gilt der
Paypal-Verkäuferschutz; der Händler bekommt also in jedem Fall garantiert sein
Geld. Damit macht Paypal den Payment
Service Providern Konkurrenz, die zum
einen die technische Anbindung verschiedener Bezahlverfahren, zum anderen oft
auch Dienste wie Risikomanagement und
Inkasso anbieten – auch wenn Paypal-Geschäftsführer Arnulf Keese dies abstreitet
(siehe Interview unten). Zudem wildert
Paypal im Revier der Inkassodienstleister,
die ebenfalls von Bonitätsprüfungen und
Risikomanagement leben.
Gedacht ist Paypal Plus vor allem für
kleinere und mittelständische OnlineHändler, die damit die vier Zahlarten mit
P
nur einer Integration einbinden können.
Bezahlt der Kunde per Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte, muss er nicht einmal bei Paypal registriert sein. Nur für die
Zahlungen über die Paypal Wallet ist ein
Paypal-Konto Voraussetzung.
Alle Zahlungen werden unverzüglich
auf dem Händlerkonto gutgeschrieben,
auch wenn der Kunde die Rechnung erst
nach einer Woche begleicht. Die Kosten
sind für alle Zahlarten – zumindest zum
Start – die gleichen wie bei der Paypal Wallet: 35 Cent je Transaktion plus 1,2 bis 1,9
Prozent der Warenkorbsumme.
Foto: Fotolia / K.-U. Häßler
Zahlarten in einer Lösung – inklusive Rechnungskauf
„Wir haben seit Jahren viel Erfahrung mit
dem Verkäuferschutz gesammelt“, betont
Jörg Schille, Leiter Mittelstand & Partnerschaften bei Paypal, „sodass wir diesen Service bald auch für den Kauf auf Rechnung
anbieten können.“ Wie hoch die Akzeptanzquote sein soll, will er allerdings nicht
verraten, nur so viel: Man sei bestrebt, „eine
hohe Kundenzufriedenheit sicherzustellen“.
Rechnungskauf erst später
Paypal, Lastschrift, Kreditkarte
und Rechnung aus einer Hand
Allerdings müssen sich interessierte Händler gedulden, bis sie mit Paypal in den Rechnungskauf einsteigen können: Zum Start ist
ausgerechnet das beliebteste Bezahlverfahren noch nicht verfügbar. Es soll erst „im
Laufe des Jahres“ eingeführt werden.
Neben den genannten vier Zahlarten
kann der Shop-Betreiber nach Belieben
„Wir schreiben ein neues Kapitel im deutschen E-Commerce“
Ist Paypal damit künftig ein Payment
Service Provider, der mehrere Zahlarten
aus einer Hand anbietet?
Keese: Nein, weil die klassischen Payment
Service Provider nur die Zahlungsarten anbieten und nicht in das Risikomanagement
eintreten. Das ist der Unterschied, mit dem
wir auch unsere Gebühren rechtfertigen.
Es ist eher eine symbiotische Partnerschaft: Die Provider leisten einen großen
Mehrwert bei der technischen Verbindung,
wir leisten einen großen Mehrwert beim
Risikomanagement für alle vier Zahlarten.
Wenn der gesicherte Rechnungskauf so
wichtig ist, warum ist er dann zum Start
von Paypal Plus nicht verfügbar?
Keese: Wir bauen das Produkt schrittweise aus und beginnen mit einfacheren
Disziplinen. So ein Produktlaunch läuft
bei uns immer über das kontrolliert gesteuerte Zuschalten von Volumen und
Funktionen, und die anspruchsvollsten
Dinge machen wir gegen Ende.
Trotzdem: Es ist das Herzstück. Warum
starten Sie ohne den Rechnungskauf?
Keese: Das größere Herzstück ist, dass ein
Händler aus einer Hand die wichtigsten
Zahlungsarten gemanagt bekommt, also
auch die Lastschrift für nicht registrierte
Kunden, die genauso viel Relevanz haben
wird wie der Rechnungskauf. Klar ist aber,
dass noch eine große Kirsche auf die Torte
kommt, wenn der Rechnungskauf dann
wirklich für alle verfügbar ist. Aber die
Torte ist vorher auch schon groß genug. Ich
halte es hier mit dem Hamburger Kauf-
Christiane Fröhlich
internetworld.de/cf
den Rechnungskauf einsteigt, wird es für
sein Wachstum sehr wichtig sein, wie
groß die Basis des Partners ist.
2011 hat Paypal den Rechnungskauf-Anbieter Billsafe übernommen. Seit Herbst 2014
gibt es den Paypal-Rechnungskauf auf der Ebay-Plattform, jetzt folgt Paypal Plus.
Ist Paypal Plus das Ergebnis der Akquisition von Billsafe vor drei Jahren?
Arnulf Keese: Ja. Wir haben mittlerweile
alles gelernt, was man lernen muss,
haben Billsafe integriert und launchen
den Rechnungskauf jetzt im Rahmen von
Paypal Plus. Die Konsumenten präferieren den Rechnungskauf ja noch immer
stark. Was bislang fehlt, ist ein Angebot
für die große, breite Masse an Händlern.
Damit schreiben wir ein neues Kapitel im
deutschen E-Commerce-Markt. Übrigens natürlich mit Risikomanagement,
Rechnungskauf konnte ja jeder schon
machen, aber das Risiko war sehr hoch.
weitere Bezahlmethoden in die Lösung integrieren. „Wir wollten eine schnelle und
einfache Bezahllösung schaffen, kein proprietäres System“, so Schille, „der Händler
soll die nötige Flexibilität und damit auch
Zukunftssicherheit, etwa für eine Internationalisierung, haben.“ Die Integration erfolgt direkt oder über das Shop-System. Für
Shopware und Oxid stehen die Module
schon bereit, weitere sollen in Kürze folgen.
Mit Paypal Plus wird sich Paypal wohl ein
weiteres, großes Stück vom Payment-Kuchen sichern können – vorausgesetzt der
Rechnungskauf kommt zeitnah dazu und
die Gebühren steigen nicht deutlich. ◼
Arnulf Keese
ist seit vier Jahren Geschäftsführer der Paypal Deutschland
GmbH. Er arbeitet seit 2006 für
die Ebay-Tochter.
www.paypal.de
mann, der wenig verspricht und viel hält.
Wer sind denn hier Ihre Wettbewerber?
Keese: Es gibt ja einige, die solche oder
ähnliche Produkte anbieten, Ratepay,
Billpay, Klarna und die ganz Großen, wie
die Otto-Gruppe, die das selbst inhouse
machen. Neu ist jetzt, dass wir es wirklich jedem mittelständischen und kleinen
Händler anbieten. Wir haben über 50.000
Händler und über 16 Millionen aktive
Kunden. Und wenn ein Händler jetzt in
Wie viele Händler wollen Sie bis Ende
2016 für Paypal Plus gewinnen?
Keese: Dazu machen wir keine Aussage,
aber wir haben sehr ambitionierte Pläne
und wir glauben, dass Paypal Plus für die
breite Masse der Händler ein sehr relevantes Produkt sein wird.
Gibt es Neues zum Börsengang?
Keese: Nein, dazu können wir nichts
sagen, darüber entscheidet am Ende die
Börsenaufsicht. Plan ist nach wie vor,
den Spin-off in der zweiten Jahreshälfte
durchzuführen.
Wird der Börsengang konkrete Auswirkungen auf den deutschen Markt haben?
Keese: Kurzfristig wird sich nicht viel
ändern. Langfristig werden uns sicher die
größere Flexibilität und die Möglichkeit,
sich der Kapitalmärkte zu bedienen, neue
Perspektiven bieten. Das Paradigma der
kommenden fünf bis zehn Jahre lautet:
Wie gestaltet man den digitalen Commerce in der Online- und der OfflineWelt? Wir treiben in jedem Fall die Innovation voran.
2. März 2015
5/15
INTERNET WORLD Business
Zeit für einen
Neuanstrich
41
PraxisTipp
Fünf Gründe sprechen für eine Überarbeitung der
Unternehmens-Webseite
ine Website muss am Puls der Zeit
bleiben und sollte regelmäßig erneuert
werden. Aber wann genau? Manchmal
reicht es, das Design aufzufrischen, doch
bei bestimmten Diagnosen führt an einer
kompletten Überarbeitung des InternetAuftritts kein Weg vorbei. Christiane
Aumeier, Senior Manager Marketing bei
Verio Europe, nennt fünf wichtige Gründe
für einen Relaunch:
1. Das Design ist überholt: Wie alles
Visuelle unterliegt auch das Aussehen von
Webseiten modischen Trends. So sind derzeit beispielsweise großflächige Bilder
kombiniert mit einem gewissen Textminimalismus en vogue, auch der Einsatz von
Videos wird immer mehr zum Standard.
Man muss nicht jeder Richtung folgen,
sollte sein Design jedoch längerfristig auf
geänderte Erwartungen der Nutzer überprüfen. Spätestens dann, wenn sich ein
E
Unternehmen generell ein neues
Corporate Design verpasst hat,
müssen auch Farbgebung und
Bildsprache des Internet-Auftritts
angepasst werden, um einen einheitlichen Auftritt nach außen zu
gewährleisten.
2. Die Konversionsrate ist zu niedrig:
Eine kommerzielle Website kann noch so
schön aussehen, doch wenn sie die Interessenten nicht zu Käufern macht, erfüllt
sie ihren Zweck nicht. Deshalb sollten die
Betreiber ihre Konversionsrate ständig
analysieren und überprüfen, wo genau die
Nutzer ihren Besuch abbrechen. Ist dies an
vielen Stellen der Fall, ist eine grundlegende Überarbeitung, also ein Relaunch
der Website, angesagt.
3. Die Webseite ist zu langsam: Zu lange
Ladezeiten sind einer der Hauptgründe,
warum Besucher eine Webseite entnervt
Neugeschäft
Etats, Launches, Optimierung und Tools für den Web-Auftritt
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Axel Springer
Technische Umsetzung der mobilen App
„Lokin – Der Zug-Chat“, mit der sich Bahnreisende in zuggebundenen Chat-Räumen
unterhalten können
Appsfactory
Bonprix
Einsatz der „Integrated Marketing Cloud“ für
flexible Datenanalysen und übergreifendes
Kampagnen-Management
Teradata
Gema
Relaunch der Webseite Gema.de. Das neue
Navigations- und Suchkonzept basiert auf
dem CSS-Framework Bootstrap
Ray Sono
Jeans Fritz
Neues Fulfillment- und Multichannel-Setup
mit Auftrags- und Risikomanagement, Customer Service, Debitorenmanagement und
Logistik sowie Betrieb der Middleware
Hellmann
Ecommerce
Leineweber
Entwicklung und Gestaltung eines neuen
Markenauftritts für Brax.de
Superreal
Margie
Lombard
Weltweiter Versand für die Kosmetiklinie
Margy’s Monte Carlo
Rhiem-Gruppe
Modehäuser
Manhenke
Einführung digitaler Kassenbons. Die Teilnahme am Stammkundenprogramm kann
über die Nubon-App beantragt werden
Nubon
Presse- und
Informationsamt der Bundesregierung
Relaunch der barrierefreien Webseite Digitaleagenda.de; die Lösung im Responsive Webdesign basiert auf dem Content-Management-System des Bundes „Government Site
Builder“
Materna
Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an [email protected]
Foto: Fotolia / Rockpix
Christiane Aumeier
verlassen. Nicht immer liegt das an überlasteten Systemressourcen – auch Inhalte,
Dateien, die Struktur oder die Programmierung der Website können dafür verantwortlich sein. Ein prüfender Blick hinter
die Kulissen kann hier also nicht schaden,
denn gerade auch für mobile Betrachter ist
– neben der Lesbarkeit – vor allem die Geschwindigkeit einer Seite entscheidend.
4. Die Inhalte sprengen den Rahmen:
Die Inhalte einer Webseite wachsen in der
Regel ständig an. Im Lauf der Zeit können
sie damit die ursprünglich angelegte
Struktur auflösen und zu einer Überladung führen. Finden sich die Besucher
Senior Manager Marketing &
Communications bei Verio Europe
www.verio.eu
nicht mehr auf Anhieb zurecht, sollte die
Website reorganisiert sowie neu strukturiert werden.
5. Mobilgeräte werden ignoriert: Anwender greifen inzwischen ganz selbstverständlich mit mobilen Endgeräten auf
Internet-Seiten zu. Deshalb müssen Websites nicht nur am Desktop-PC, sondern
auch auf den kleineren Displays von Tablets und Smartphones gut nutzbar sein.
Ist dies nicht der Fall, ist unbedingt ein
Umbau in Richtung Responsive Webdesign oder die Bereitstellung einer eigenen Mobilversion mithilfe einer speziellen
◼
Lösung erforderlich.
DIENSTLEISTERVERZEICHNIS
42
INTERNET WORLD Business
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PERSONALIEN
46
INTERNET WORLD Business
Tung Nguyen-Khac
Spil Games,
Amsterdam (NL)
Ab 1. April 2015 ist
Tung Nguyen-Khac als
neuer CEO für den niederländischen Online-Spieleanbieter Spil Games verantwortlich. Er soll unter anderem den Ausbau der Mobile-Sparte vorantreiben. Bisher war Nguyen-Khac als CEO bei der Pro
Sieben Sat1 Games beschäftigt.
www.spilgames.com
2. März 2015
Marianne Dölz /
F. Scott Woods
Andreas Duck
Ruf Reisen, Bielefeld
Facebook, Hamburg
Als Geschäftsführerin
für Deutschland, Österreich und die Schweiz
folgt Marianne Dölz auf
den bisherigen Country Director F. Scott Woods, der sich
künftig auf eigenen Wunsch neuen
Aufgaben innerhalb des FacebookKonzerns widmen will. Dölz kommt
von der Verlagsgruppe Handelsblatt,
bei der sie zuletzt als Geschäftsführe-
www.facebook.com
Für die Bereiche Online Marketing und ECommerce ist Andreas
Duck künftig bei Ruf Reisen in Bielefeld
zuständig. Der 31-Jährige wechselt als
neuer Senior Manager für E-Commerce
& Online Marketing zu dem Anbieter für
betreute Jugendreisen. Bislang war
Duck bei Brooks Sports als Online Marketing Manager beschäftigt.
www.ruf.de
Volker Dressel
Quaid Media, Berlin
Ina Wagner
Deepblue Networks,
Hamburg
rin die Werbevermarktungstochter IQ Media
Marketing leitete. Zudem war sie für das Vertriebs- und Produktmarketing von „Handelsblatt“ und
„Wirtschaftswoche“ zuständig. Dölz
berichtet bei Facebook an Martin Ott,
Managing Director Northern, Central
and Eastern Europe.
Cornelius Baier
Laterpay, München
Für das operative Geschäft des Münchner
Start-ups Laterpay ist
künftig Cornelius Baier als COO zuständig. Vor seinem Wechsel zu dem Micropayment-Anbieter war Baier, der bislang
in der Medien- und Verlagsbranche tätig
war, Geschäftsführer von Ippen Digital.
Weitere Stationen waren Zeit Online und
Tomorrow Focus Technologies.
www.laterpay.net
Michael Peek /
Michael Kornobis
Quantcast, München
Mit zwei Mitarbeitern
verstärkt Quantcast, ein
Anbieter für Audience-Messung und digitale Werbung, sein Münchner Büro. Als
neuer Director Business Development ist
Michael Peek (Foto) für das Direktkundengeschäft zuständig. Er kommt von Hubert
Termine
Internet World 2015
Auf Europas führender E-CommerceMesse präsentieren namhafte Aussteller
ihre Produkte und Dienstleistungen. Begleitend findet ein Kongress zu den TopTrends der Branche statt. Schwerpunktthemen: Multichannel, Online Marketing,
E-Payment, Usability und Social Media.
Termin: München,
24. und 25. März 2015
Kosten: Messebesuch kostenlos;
Kongress ab 550 Euro zzgl.
MwSt. (Rabattcode IW15iwb)
www.internetworld-messe.de
Info:
TactixX
Am ersten Tag der Internet World findet
die TactixX unter dem Slogan „Connecting Affiliate & Display“ statt. Erstmals
Burda Media, wo er als Head of Client Services Telco & Electronics tätig war. Von
Intelliad Media, bei der er als Senior Product Manager arbeitete, wechselt zudem
Michael Kornobis. Er heuert als Product
Specialist bei Quantcast an.
www.quantcast.com/de
Peter Dahm
eBay Advertising,
Dreilinden
Zum neuen Regional
Head of Agency Sales
für Düsseldorf & Frankfurt wurde Peter
Dahm von eBay Advertising ernannt. Der
46-Jährige verantwortet beim Vermarkter des Internet-Marktplatzes eBay nun
die Betreuung der Media-Agenturen. Zudem ist Dahm, der von der Düsseldorfer
Niederlassung aus arbeitet, für die Weiterentwicklung des regionalen Werbegeschäfts zuständig. Bislang kümmerte er
sich als Director Sales bei 161Media um
den Bereich Programmatic Advertising.
www2.ebayadvertising.com/de
nehmen neben Affiliate-Marketing-Spezialisten auch Speaker aus dem Displayund Real-Time-Bidding-Bereich teil.
Termin: München,
24. März 2015
Kosten: 449 Euro zzgl. MwSt.
Info:
www.tactixx.de
Inspiring Conference
Im vergangenen Jahr trafen sich knapp
250 Besucher aus zehn Ländern zu der
internationalen Konferenz rund um das
Thema Typo3. Zu den Themen gehören
diesmal: „Embrace the Cloud“, „Clever
Caching“, Recipes for Success“, „Searching in Neos“ und „Test-Driven Domains“.
Termin: Kolbermoor,
26. bis 28. März 2015
Kosten: 370 Euro inkl. MwSt. (für unsere
Leser 15 Prozent Rabatt; Code:
InternetWorldBusiness-IC15)
www.inspiring-conference.com
Info:
5/15
Als General Manager
wechselt Volker Dressel zur Freenet-Tochter
Quaid Media, einem Spezialvermarkter für
mobile Spiele und Apps. Dressel, der bisher Chief Marketing Officer des MobileGames-Entwicklers Xyrality war, verantwortet alle Aktivitäten des Unternehmens
mit Büros in Berlin und Los Angeles.
www.quaidmedia.com
Deepblue Networks
befördert Ina Wagner
zum Head of Digital. Die bisherige Personalleiterin verantwortet nun alle digitalen Projekte der Kreativagentur. Damit
folgt die 36-Jährige auf Thorsten Schapmann, der auf eigenen Wunsch geht, um
auf Industrieseite zu wechseln.
www.db-n.com
Agnes Cichon
Gettings, Düsseldorf
Peter Roos
KG Media Factory,
München
Sein Sales-Team erweitert Gettings, ein
Düsseldorfer Anbieter
für Location Based Services, mit Agnes
Cichon. Die 29-Jährige, die zuletzt beim
UPS United Parcel Service Deutschland
als Account Executive tätig war, betreut
als neue Sales Managerin die Agenturen
in Düsseldorf.
www.gettings.de
Seit März bildet Peter
Roos gemeinsam mit
Gründer und CEO Klaus Gronewald eine
Doppelspitze bei dem Münchner Bewegtbildspezialisten KG Media Factory. Bislang war Roos, der als COO und CFO anheuert, als Geschäftsführer sowie Chief
Operating Officer für die deutsche Agenturgruppe bei McCann verantwortlich.
www.kgmediafactory.com
E-Commerce Channels Day 2015
In fünf Areas dreht sich hier alles um das
Thema Networked E-Commerce. Neben
Praxisbeispielen, Know-how und Produktpräsentationen gibt es auch Workshops.
Termin: München,
26. März 2015
Kosten: 550 Euro zzgl. MwSt.
www.e-channels-day.com
Info:
Digital Commerce Day
Als Netzwerk-Chance für Handel, Hersteller und Marken versteht sich dieses
Event, dessen Referenten von Firmen wie
Design3000, Vaillant, About You/Collins,
Intersport und Frontlineshop kommen.
Termin: Hamburg,
30. April 2015
Kosten: 229 Euro für Händler) bzw.
499 Euro für Dienstleister;
Preise inkl. MwSt.
www.digital-commerce-day.de
Info:
CeBIT 2015
Mit dem Topthema „d!conomy“, kurz für
digitale Economy, öffnet die Messe für IT
und Digitalisierung dieses Jahr ihre Pforten. In den 15 Hallen präsentieren unter
anderem 350 Start-ups ihre Produkte.
Termin: Hannover,
16. bis 20. März 2015
Kosten: 55 Euro (Tagesticket), 105 Euro
(Dauerticket), 180 Euro (Premium Pass); Preise inkl. MwSt.
www.cebit.de
Info:
Co-Brands 2015
Bei diesem Speeddating-Event suchen
die Marketing-Entscheider aus 100 Unternehmen passende Kooperationspartner.
Gesprächsdauer: jeweils 25 Minuten.
Termin: Hamburg,
5. Mai 2015
Kosten: 990 Euro zzgl. MwSt. (bis 25. 3.)
www.co-brands.de
Info:
2. März 2015
5/15
INTERNET WORLD Business
Online-Stellenmarkt
Das ausführliche Stellenangebot finden Sie unter www.internetworld.de/stellenmarkt
Online Marketing Manager SEM und Marketplaces (m/w)
Kremer Consulting
Düsseldorf
SEA Manager (m/w)
die druckerei.de
Fürth oder
Neustadt/Aisch
SEA Manager (m/w) Französisch
die druckerei.de
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Neustadt/Aisch
Praktikum im Online Marketing (m/w) –
Schwerpunkt SEA
die druckerei.de
Fürth oder
Neustadt/Aisch
E-Commerce Manager (m/w)
Willy Bogner GmbH & Co. KGaA
Director E-Commerce & Online-Marketing
International (m/w)
GÖDE Holding GmbH & Co. KG
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Hallhuber GmbH
München
Head of Online Sales (m/w)
Hallhuber GmbH
München
Content- und Produktmanager E-Commerce (m/w)
1-2-3 tv GmbH
Grünwald
Teamleiter Online Marketing 100% (m/w)
Orell Füssli Thalia AG
Zürich
MANAGER SEARCH ENGINE ADVERTISING (SEA) (m/w)
explido GmbH & Co. KG
Augsburg
ONLINE MEDIA PLANER (m/w)
explido GmbH & Co. KG
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TECHNISCHER SEO CONSULTANT (m/w)
explido GmbH & Co. KG
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Online Category Manager (m/w)
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Online Markting Manager/-in (SEA) (m/w)
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Metzingen
47
PERSONALIEN
48
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
Moritz Hau
Heike Gallery
Gutefrage.net,
München
Zalando, Berlin
Innerhalb der Gutefrage Unternehmensgruppe wechselt Heike Gallery auf eine
neue Führungsposition. Als Director Digital Consulting soll die 44-Jährige das Online-Portal Gutefrage.net als Kommunikationskanal für Unternehmen etablieren.
Bislang war Gallery als Director Community Management und Social Media für die
Kommunikation innerhalb der Community
des Ratgeber-Portals zuständig.
www.gutefrage.net
Peter Potthast
Conversant, München
Als Country Manager
DACH verantwortet
Peter Potthast künftig
den Kernbereich Media Solutions bei der
Conversant Deutschland GmbH in München. Bisher war Oded Benyo, der zudem
Europa-Chef des Online-Marketing-Anbieters ist, für diesen Bereich zuständig.
Potthast war zuletzt Managing Director
der Cross-Channel-Agenturgruppe UDG.
www.conversantmedia.com
Der deutsche OnlineModehändler Zalando
stärkt sein Geschäft in
seiner Heimat mit einem
Deutschland-Chef: Moritz
Hau, bislang Leiter der deutschen Niederlassung beim britischen
Web-Modehändler Asos, hat die neu
geschaffene Position zum Februar angetreten. Hau, der das Asos-Angebot
an den deutschen Geschmack anpas-
Bisher war von Bülow unter anderem bei
Tomorrow Focus, Lastminute.com, Travelzoo und zuletzt Humboldt Reisen tätig. Als
Vice President Integrations hat Adyen zudem Alexander Matthey angeheuert. Der
33-Jährige war beim Glossybox-Betreiber
Beauty Trend Holding bisher VP und CTO.
Außerdem verstärkt Anika Wechsung als
Marketing Manager das Deutschland-Geschäft von Adyen. Die 29-Jährige verantwortet hierzulande das Marketing.
www.adyen.com
sen sollte, dürfte insbesondere beim Aufbau
von Markenshops, den
Zalando in diesem Jahr
weiter vorantreiben will,
gefragt sein. Vor seiner Tätigkeit bei Asos hatte Hau unter anderem
für den Modehändler Yoox aus Italien
gearbeitet, der neben Webshops zeitweise auch Markenshops betrieb.
www.zalando.de
Christian Adam
Reach Local, Hamburg
Mit einem Standort in
Hamburg treibt Reach
Local, Dienstleister für
Online Marketing, seine Expansion innerhalb Deutschlands voran. Leiter der neuen Dependance wird Christian Adam, der
die Position des Regional Sales Directors
North übernimmt. Er war bisher Regional
Sales Director in Düsseldorf und berichtet nun an Burkhard Leimbrock, General
Manager von Reach Local Deutschland.
www.reachlocal.de
Alexander Jäger
Sevenval, Köln
Christoph von Bülow /
Alexander Matthey /
Anika Wechsung
Adyen, Berlin
Sein deutsches Team
verstärkt der Internet-Zahlungsanbieter
Adyen mit Christoph von Bülow (Foto). Als
Country Manager verantwortet der 41Jährige von Berlin aus das DeutschlandGeschäft des niederländischen Konzerns.
Als Head of Development verstärkt Alexander Jäger bei Sevenval Technologies das Management-Team
in der Projektentwicklung. Der bisherige
Director of Information Technology beim
Internet-Spiele-Entwickler Bigpoint soll
unter anderem das Agile Development
von Sevenval weiter ausbauen.
www.sevenval.com
Christian Barth
Sapient Nitro, München
Als Director Portfolio
Lead kümmert sich
Christian Barth künftig
um den Bereich Brand Communication in
Kontinentaleuropa bei der Digitalagentur
Sapient Nitro. Zudem soll der 36-Jährige,
der bislang Managing Director International und Business Development Director
5/15
bei Serviceplan war, internationale Kunden in Deutschland und Südwesteuropa
führen. Barth berichtet an Wolf Ingomar
Faecks, Geschäftsführer und Vice President Sapient Nitro Kontinentaleuropa.
www.sapient.com
Florian Türk /
Nicolas Poppitz
Teads, Hamburg
Mit zwei Mitarbeitern
verstärkt Teads, Anbieter für Video-Advertising, sein Management-Team: Als Commercial Director ist
Nicolas Poppitz (Foto) in Zukunft für die
lokalen Vertriebskanäle des Geschäftsfelds „Teads Managed Services“ und das
Sales-Team in Hamburg und Düsseldorf
verantwortlich. Bislang war der 40-Jährige in diesen beiden Städten Niederlassungsleiter bei United Internet. Von Appnexus, wo er Account Director DACH war,
kommt Florian Türk. Der 40-Jährige ist
neuer Head of Publisher Services.
www.teads.tv
Tom Hauser
DDB, Berlin
Seit 1. März 2015 soll
Tom Hauser als neuer
Innovation Director die
Digitalisierung und Internationalisierung
des Kreationsteams bei der Agentur DDB
in Berlin vorantreiben. Der 43-Jährige,
der vor allem die Kunden Deutsche Telekom und Volkswagen betreuen wird, war
zuletzt als Executive Creative Director bei
Jung von Matt / Brand Activation und dort
für Obi, Tchibo und Mercedes-Benz aktiv.
www.de.ddb.com
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Redaktion Print / Online:
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Till Dziallas (tdz),
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Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
Bayerstraße 16a, 80335 München
Telefon (089) 741 17–0, Fax –101
www.internetworld.de
Christiane Fröhlich (cf),
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Sitz des Verlags:
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
Karlstraße 3, 89073 Ulm
Vera Günther (vg),
[email protected]
Geschäftsführer
Florian Ebner,
Dr. Günter Götz
Chefredakteur:
Dr. Günter Götz (gg),
[email protected]
Stellvertretender Chefredakteur:
Frank Kemper (fk),
[email protected]
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Raoul Fischer, Charles Glimm,
Helmut van Rinsum
Schlussredaktion:
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 19
vom 01.10.2014
Susanne Gillner (sg),
[email protected]
Stefan Hofer (host),
[email protected]
Ingrid Lommer (il),
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Ingrid Schutzmann (is),
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Susanne Vieser (vs),
[email protected]
Daniela Zimmer (dz),
[email protected]
Einträge im Dienstleisterverzeichnis:
Marita Brotz,
Telefon: (089) 741 17–281,
Fax: (089) 741 17–269,
E-Mail: [email protected]
Art Directorin:
Maria-Luise Sailer
Gestaltung:
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
Catharina Burmester, Hedi Hefele,
Manuela Keller, Simone Köhnke,
Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
Ilka Rüther, Christian Schumacher
Anzeigenleitung:
Angelika Hochmuth,
Telefon: (089) 741 17–432,
Fax: (089) 741 17–269,
E-Mail: [email protected]
Leitung Herstellung/Vertrieb:
Thomas Heydn,
Telefon: (089) 741 17–111,
E-Mail: [email protected]
Leserservice:
Hotline: (089) 741 17–205,
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L.N. Schaffrath Druckmedien,
Marktweg 42 – 50,
47608 Geldern
INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
für den Internet-Entscheider und erscheint
zweiwöchentlich am Montag.
Der Bezugszeitraum für Abonnenten beträgt
jeweils ein Jahr.
Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 53,50
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
beträgt 4,50 Euro. In Österreich kostet das
Abonnement 61,90 Euro im Halbjahr, in der
Schweiz 107,10 Franken im Halbjahr. Das
Abonnement verlängert sich automatisch um ein
Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
erhalten bei Vorlage eines Nachweises einen
Rabatt von 30 Prozent.
Wenn Sie von München
nach Frankfurt wollen,
fliegen Sie ja auch nicht
über Fort Meade, Maryland.
Warum sollte man nicht auch beim Datenaustausch den direkten Weg nehmen? In unserer in
Deutschland gehosteten clouD kommunizieren virtuelle Server direkt untereinander oder mit Ihnen.
Direkte Wege gehen heißt: Daten geschützt zur Verfügung stellen. Die Sicherheit von Daten in unserer
clouD ist für uns selbstverständlich, weil es um Ihre Daten geht. Wir stehen für Ihre Sicherheit.
Das nennen wir Hosting – safe in Germany. filoo.de/meade
MEINUNG
50
INTERNET WORLD Business
2. März 2015
5/15
Mobile als Chance
Warum die deutsche Werbebranche vom Mobile-Boom profitieren kann
ir erleben einen riesigen Shift in
Richtung Mobile. In den USA soll
der Mobile-Anteil an der Internet-Werbung bis 2018 mehr als 50 Prozent ausmachen – eine ähnliche Entwicklung können
wir für Deutschland erwarten. Für alle
Marktteilnehmer besteht die Herausforderung nun darin, passende Lösungen zu
entwickeln. Display bleibt auf den kleinen
Bildschirmen relevant, muss aber durch
nutzerfreundliche Formate wie Native Ads
ergänzt werden. Im Vorteil sind hier beispielsweise E-Mail-Portale mit einer hohen
Nutzungsfrequenz, denn E-Mail ist auch
mobil eine der wichtigsten Internet-Aktivitäten. So lesen neun von zehn Nutzern
täglich ihre Mails auch auf dem Smartphone. Daher liefern innovative Werbelösungen im E-Mail-Umfeld besonders
wirkungsstarke Kampagnenergebnisse.
Die deutschen Vermarkter und Publisher haben im Rennen um die mobilen
Werbebudgets gegenüber den US-Amerikanern entscheidende Vorteile, so etwa die
Qualität des Werbeumfelds: Forrester
Research hat jüngst betont, dass Unternehmen Zeit und Geld auf Facebook und
Twitter verschwenden. Spätestens wenn
Facebook die Sichtbarkeit von werblichen
Postings noch weiter einschränkt, dürfte
klar sein, dass Social Media Marketing in
eine Sackgasse führen kann.
Bei allem Respekt vor dem erfolgreichen
Start von Facebook bei der mobilen Vermarktung – dass sich soziale Netzwerke
für hochwertige Branding-Kampagnen
eignen, bezweifle ich: Jede Art von persönlichem Post kann neben einem Werbeplatz
erscheinen und umgekehrt. Außerdem
scheuen die US-Anbieter in Deutschland
W
Was andere
schreiben
Oliver Samwer,
Rocket Internet
Das Rennen beginnt von Neuem. Im
Internet geht jetzt die Nachkriegszeit
los. Wer das Mobiltelefon und die
Apps beherrscht, der wird viel größeren Anteil haben als derjenige, der
sich nur über Google und Desktop
nach vorne bewegt.
Dirk Reinbothe,
Nielsen
Mobile Werbung nimmt einen immer
größeren werdenden Teil im Mediamix
ein und ist bereits in vielen Kampagnen
fester Bestandteil. Die zunehmende
Nutzung mobiler Anwendungen, dank
Smartphones und Tablets, sowie kreative Neuerungen werden diesen
Trend noch zusätzlich verstärken.
Anton Priebe,
Onlinemarketing.de
3,59 Milliarden Dollar des FacebookUmsatzes stammen aus Werbung –
Mobile macht stolze 69 Prozent
davon aus. Während der Anteil aus
Desktop-Werbung relativ konstant
bleibt, wächst der Profit aus mobiler
eisten
Werbung unaufhaltsam. Die meisten
ehr
Marketer tun sich ansonsten sehr
bileschwer, mit Herzblut in den MobileSektor einzusteigen. Die Preise für
Werbeflächen sind noch gering,, die
n.
Margen dementsprechend klein.
„Die Sensibilität der Nutzer
für den Schutz ihrer Daten hat
deutlich zugenommen“
Rasmus Giese
CEO United Internet Media
www.united-internet-media.de
den Leistungsvergleich mit anderen Plattformen und engagieren sich nicht in den
Gremien. Daher wissen wir nicht, wie gut
sie wirklich sind. Da sich die US-Amerikaner nicht dem deutschen Datenschutzrecht unterwerfen, ist die Sicherung von
personenbezogenen Daten aus User-Sicht
zudem nicht gewährleistet.
Dies bringt mich zu meinem zweiten
Argument pro deutsche Publisher und
Vermarkter: Die Sensibilität der Nutzer
#lollipop
für den Schutz ihrer Daten hat deutlich
zugenommen. Gerade mobil schätzen sie
ein vertrauenswürdiges Umfeld. Hier
punkten die großen deutschen E-MailPortale. Sie haben in den Datenschutz
investiert und Produkte mit höchsten
Sicherheitsstandards geschaffen.
Anders als bei vielen ausländischen Internet-Firmen, die beispielsweise private
E-Mails ihrer Nutzer zu Werbezwecken
scannen und deren Daten ungefragt
weitergeben oder sogar verkaufen, können sich die Kunden
deutscher Provider sicher sein:
Der Umgang mit ihren Daten
unterliegt den strengen Anforderungen des deutschen Datenschutzes. Ein vertrauenswürdiges
Werbeumfeld ist eine wichtige Voraussetzung für einen auf Qualität ausgerichteten
Vermarktungsansatz.
In diesem Zusammenhang möchte ich
auch auf das Thema Chancengleichheit
für deutsche Unternehmen verweisen. Die
Aufregung um die jüngste AGB-Änderung bei Facebook hat gezeigt, dass es
höchste Zeit für die europäische Datenschutzverordnung ist – damit endlich
Wettbewerbsgleichheit zwischen deutschen und amerikanischen Unternehmen
herrscht.
Insbesondere benötigen wir einen Rahmen, der den Nutzern Datensouveränität
ermöglicht. Es kann nicht sein, dass derjenige das größte Geschäft macht, der die
Nutzer am besten verfolgt: Seien es Geheimdienste oder Werbung. Stattdessen müssen
die besten Konzepte gewinnen. Ohne
einen für alle Player verbindlichen Rechts◼
rahmen wird dies nicht gelingen.
Zitat
66,8 %
Eva Mader,
IQ-Mobile.at
d sich
Nach ersten Gehversuchen wird
hrenmobile Videowerbung als ein führenbliedes mobiles Werbe-Format etablieren. Gründe dafür sind nicht nurr die
vorhandene Nutzer-Akzeptanz, die
venSteigerung des verfügbaren Inventars und die attraktiven Preise, sonlichdern auch die zahlreichen Möglichkeiten, mobile Video-Werbung über
HTML5 interaktiv zu gestalten.
aller
Smartphones in Europa
sind Android-Geräte
1,6 %
Nur auf
von ihnen
ist bereits die aktuelle
Betriebssystemversion
„Lollipop“ installiert
Quellen: Kantar Worldpanel Comtech, Google
„Der Kampf um die digitale Freiheit ist
längst verloren“
Pirate-Bay-Gründer Peter Sunde, der wegen des
Betriebs seiner Filesharing-Plattform im Gefängnis
saß, gibt sich desillusioniert und zynisch.
Quelle: Golem.de
Wir virtualisieren Ihren
Server. Wir virtualisieren
Ihren Desktop. Wir virtualisieren Ihren Berat...
Nein, das tun wir nicht.
Da sind wir altmodisch.
Mein Name ist Simon. Als Ihr Berater bei Thomas-Krenn kümmere ich mich um alles rund um Server,
Software, Hosting, Storage, Virtualisierung, Backup, ... Was uns Berater ausmacht ist, dass wir Ihnen
genau zuhören. Wir beraten Sie individuell. Und wir hören nicht auf, bis wir mit Ihnen zusammen diese
eine perfekte Lösung gefunden haben. So beraten wir. Rundumrichtig, thomas-krenn.com/rundum
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Das Event des
E-Commerce 2015
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