Aufbau einen Neuronalen Netzes

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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Universität Klagenfurt
Neuronale Netze
Carmen Hafner
Elisabeth Stefan
Raphael Wigoutschnigg
Seminar in Intelligent Management Models
in Transportation und Logistics
623.900, WS 05
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Kyandoghere Kyamakya
24.11.05
Neuronale Netze
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Inhalt
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Das Gehirn
Ziele Neuronaler Netze
Geschichte der Neuronalen Netzwerke
McCulloch-Pitts
Hebb'sche Lernregel
Aufbau einen Neuronalen Netzes
Netzwerkstruktur
Erstellen eines Neuronalen Netzes
Möglichkeiten des Lernens
Anwendungsgebiete
24.11.05
Neuronale Netze
2
Gehirn – 1
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Die Medizin versucht das Gehirn zu kartographieren
Verschiedene Bereiche haben verschiedene Aufgaben
Arbeitsweise des Gehirns war lange Zeit unbekannt
Eigenschaften auf den ersten
Blick
–
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–
–
–
–
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Vergesslich
Nicht deterministisch
Fehleranfällig (3+4=8)
Intuitiv
Sehr gute Mustererkennung
Sehr gute Lauteerkennung
Eigenschaften auf den
zweiten Blick
–
–
–
–
–
24.11.05
Filter für Unwichtiges
Kurzzeitgedächtnis
Langzeitgedächtnis
Deja-vu
anpassbar
Neuronale Netze
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Gehirn - 2
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Mediziner kennen den groben Aufbau des Gehirns
Gehirn ist in Teilbereiche aufgeteilt
Bereiche für
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–
–
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Kurz- bzw Langzeitgedächtnis
Sprache
Sehen
Riechen
…
Gehirn besteht aus Nervenzellen
Nervenzellen (Neuronen) sind mittels
Synapsen verbunden
Signale werden zwischen den Neuronen
mit bis zu 360 km/h übertragen
Neuron kann bis zu 500 mal/sec feuern
Gehirn benötigt bis zu 20% der Energie
des Menschen
Denken ist anstrengend
24.11.05
Neuronale Netze
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Gehirn - 3
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Das Gehirn besteht aus bis zu 100 Milliarden Neuronen
Ein Neuron ist mit bis zu 10.000 Neuronen verbunden
Neuronen sind für die Verarbeitung von Reizen verantwortlich
Verbindungen zwischen Neuronen werden
–
–
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Erzeugt/verstärkt (lernen)
Zerstört/geschwächt (vergessen)
Häufig benutze Pfade bleiben gut erhalten
Selten genutzte Pfade gehen verloren
24.11.05
Neuronale Netze
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Gehirn - 4
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Neuronen arbeiten massiv parallel
Neuronen haben Reizschwelle, ab der sie Signale an die verbundenen
Neuronen abgeben (feuern)
–
–
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Unwichtige Geräusche werden gefiltert
Konzentration auf das Wichtige
Neuronen kommunizieren durchgehend miteinander
Rückkopplung von Signalen möglich (zB Tinitus)
Neuronen gruppieren sich
Einzelne Gruppen verarbeiten bestimmte Reize
Das Gehirn hat die Fähigkeit Muster zu erkennen
–
–
–
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Erkennen von Gesichtern
Erkennen von Geräuschen
Erkennen von Figuren und Formen
Neuronale Netze
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Neumann vs. Gehirn
Computer
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Gehirn
Arbeitet sequentiell
Sehr schnelle Abarbeitung
einzelner Befehle
Arbeitet deterministisch
Mustererkennung ist schwierig
Algorithmen lernen schwer
Binäres Datenformat
Diskret
Algorithmus nur für ein
Problem
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Arbeitet massiv parallel
Eher geringe Taktfrequenz
–
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500 Signale pro Sekunde
Fehlertolerant
Lernt andauernd
Kein Taktgeber
Stetig
Kann Unbekanntes
selbstständig lernen
Aufgaben müssen nicht
„programmiert“ werden
Neuronale Netze
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Ziele Neuronaler Netze
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Ziel
–
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–
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Versuch die Struktur des Gehirns abzubilden
Neuronale Netze sollen Intelligenz nachbilden
Mensch versucht eine intelligente Maschine zu bauen
Neuronales Netz soll selbstständig lernen
Ablauf
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–
–
Reiz
24.11.05
Anordnen von Neuronen, um Berechnungen durchzuführen
Neuronen sind adaptiv, sie sind also lernfähig
Neuronen erhalten und verteilen Reize
Neuronales Netz soll dadurch komplexe Aufgaben erledigen
Rezeptor
Neuronales
Netz
Neuronale Netze
Effektor
Reaktion
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Geschichte
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1943
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Frank Rosenblatt, Charles Wightman
Mark I perceptron
Ziffernerkennung
1969
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Marvin Minsky
Snark (erster bekannter Neurocomputer)
1958
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–
–
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Donald O. Hebb
Hebb'sche Lernregel
The Organization of Behaviour
1951
–
–
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Warren McCulloch u. Walter Pitts
Formalmodell des Neurons
A logical calculus of the ideas immanent in nervous activity
1949
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–
–
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Marvin Minsky, Seymour Papert
Grenzen neuronaler Netze
15 Jahre keine Forschungsgelder
Seit 1986 rassante Entwicklunge
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Neuronale Netze
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McCulloch-Pitts
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Erstes Modell für Neuronen
Eigenschaften
–
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–
–
–
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Zustand entweder aktiv oder inaktiv
Neuron besitzt festen Schwellwert
Ein Neuron empfängt sowohl Eingaben von erregenden als auch von
hemmenden Synapsen
Eine einzige aktive hemmende Synapse verhindert die Aktivierung des
Neurons
Falls keine hemmende Synapse aktiv ist, werden die erregenden Eingaben
addiert.Bei der Überschreitung des Schwellenwertes wird das Neuron aktiv
Logisches UND und ODER lassen sich darstellen
Keine Gewichtung der Eingabewerte, dadurch auch keine Lernfähigkeit
24.11.05
Neuronale Netze
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Hebb'sche Lernregel
●
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Lernregel als Algorithmus
"Wenn ein Axon der Zelle A nahe genug ist, um eine Zelle B zu erregen
und wiederholt oder dauerhaft sich am Feuern beteiligt, geschieht ein
Wachstumsprozeß oder metabolische Änderung in einer oder beiden Zellen
dergestalt, daß A's Effizienz als eine der auf B ... feuernden Zellen
anwächst."
●
Mathematisch
Wenn Zelle j eine Eingabe von Zelle i erhält und beide gleichzeitig stark
aktiviert sind, dann erhöhe das Gewicht wi,j (d. h. verstärke die Verbindung
von Zelle i zu Zelle j).
●
Problem: Verbindungen werden nicht abgebaut (kein Vergessen)
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Neuronale Netze
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Aufbau eines Neuronalen Netzes - 1
●
1. Neuronen (Einheiten, Knoten)
–
Input-Units: empfangen Signale von der Außenwelt (Reize, Muster)
–
Hidden-Units: zwischen Input- und Output-Units;beinhalten interne
Repräsentation der Außenwelt
–
Output-Units: geben Signale an Außenwelt weiter
Quelle: http://www.neuronalesnetz.de/units.html
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Neuronale Netze
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Aufbau eines Neuronalen Netzes - 2
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2. Verbindungen (Kanten)
–
–
–
–
●
gerichtet
speichern Information - Gewichte
wirken verstärkend oder hemmend
Teil, der trainiert wird
3. Schichten
–
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Zusammenfassung von Neuronen
Neuronale Netze
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Aufbau eines Neuronalen Netzes - 3
●
4. Eingangssignal(e)
–
werden zu einem kombinierten
Eingabesignal (“net”) verrechnet
–
üblicherweise geschieht das durch
Aufsummieren der gewichteten
Eingangssignale
Quelle: http://winf5.in.tu-clausthal.de/winf/ws0506/seminar/01-NN-Vortrag.pdf
24.11.05
Neuronale Netze
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Aufbau eines Neuronalen Netzes - 4
●
5. Aktivierungsfunktionen
–
berechnen Ausgabe, die über Verbindungen an andere
Units abgegeben wird
–
die gebräuchlichsten Funktionen:
●
Identitätsfunktion (Lineare Funktion)
●
Binäre Schwellenfunktion
●
Sigmoide Funktion
Quelle: http://winf5.in.tu-clausthal.de/winf/ws0506/seminar/01-NN-Vortrag.pdf
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Neuronale Netze
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Aufbau eines Neuronalen Netzes - 5
Quelle: http://wwwmath.uni-muenster.de/SoftComputing/
lehre/material/wwwnnscript/prinzip.html
24.11.05
Neuronale Netze
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Aufbau eines Neuronalen Netzes - 6
24.11.05
Neuronale Netze
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Aufbau einen Neuronalen Netzes 7
●
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Beispiel:
–
Eingangssignale: x1, x2, x3
Gewichte: w1, w2, w3
Aktivierungsregel: o = f(net) = net
–
Berechnung: 5*0,3 + 8*0,5 + 3*1,0 = 8,5
–
–
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Neuronale Netze
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Netzwerkstruktur - 1
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Alle neuronalen Netze haben in ihrer Struktur die gemeinsame
Eigenschaft vieler elementarer Elemente:
–
–
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
den Neuronen, und
der Verknüpfung dieser Elemente durch mathematische
Funktionen.
Während eines Trainingsprozesses kann sich aber folgendes
ändern:
–
–
24.11.05
die Anzahl der Elemente,
als auch deren Verknüpfungen.
Neuronale Netze
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Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Netzwerkstruktur - 2
Verschiedene Netzmodelle
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Feed-Forward
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Perceptron
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„recurrent“ Netzwerk
–
Direkte Rückkopplung
–
Indirekte Rückkopplung
–
Seitliche Rückkopplung
–
Vollständige Verbindungen
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Full-Connection
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Short-Cuts
Quelle: http://winf5.in.tu-clausthal.de/winf/ws0506/seminar/01-NN-Vortrag.pdf
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Neuronale Netze
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Netzwerkstruktur - 3
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Feed-Forward Netzwerk
gerichteter, zyklenfreier Graph
Jeder Neuron einer Schicht mit jedem Neuron der nachfolgenden
Schicht verbunden.
Input-Knoten
innere Knoten
Output-Knoten
Quelle: http://www.cs.nott.ac.uk/~gxk/courses/g5aiai/006neuralnetworks/neural-networks.htm
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Neuronale Netze
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Netzwerkstruktur - 4
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Perceptron
keine „Hidden-Units“
Meist zweischichtiges Netz
mit nur einem Ausgabeneuron
und Schwellenfunktion als
Aktivierung.
„feed forward“ Netzwerk mit
nur einem Layer
Quelle: http://fstolzenburg.hs-harz.de/datam/material/lernen.pdf
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Neuronale Netze
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Netzwerkstruktur – 5
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
„recurrent “ Netzwerk
Netzwerk mit Rückkopplungen (feedback connections)
Damit sollen zeitlich codierte Informationen in den Daten entdeckt werden.
einfaches Feed-Forward Netzwerk
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Neuronale Netze
Netzwerk mit Rückkopplung
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Netzwerkstruktur – 6
●
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
direkten Rückkopplungen (direkt feedback):
Hier existieren Verbindungen vom Output zum Input derselben
Unit zurück. Das bedeutet, dass das Aktivitätslevel der Einheit
zu einem Input der gleichen Einheit wird.
●
indirekten Rückkopplungen (indirect feedback):
In diesem Fall wird die Aktivität an vorangegangene Schichten
des neuronalen Netzes zurückgesandt.
●
seitlichen Rückkoppelungen (lateral feedback):
Hier erfolgt die Rückmeldung der Informationen einer Unit an
Neuronen, die sich in derselben Schicht befinden. Ein Beispiel für
solche seitlichen Rückkoppelungen sind die Horizontalzellen im
menschlichen Auge.
●
vollständigen Verbindungen:
Diese Netze besitzen Verbindungen zwischen sämtlichen
Neuronen.
Quelle: http://www.neuronalesnetz.de/rekurrente.html
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Neuronale Netze
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Netzwerkstruktur – 7
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Full-Connection Networks
●
Die Neuronen einer Schicht werden mit allen Neuronen aller folgenden
Schichten verbunden.
 Netzwerkstruktur mit einer hidden-unit mit sechs „fully-connected“ Neuronen
Quelle: http://tero.fis.uncor.edu/~cannas/papers/paper26.pdf
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Neuronale Netze
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Netzwerkstruktur – 8
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Short-Cuts:
●
Einige Neuronen sind nicht nur mit allen Neuronen der nächsten Schicht
verbunden, sondern darüber hinaus mit weiteren Neuronen der übernächsten
Schichten.
nächste Schicht
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Neuronale Netze
übernächste Schicht
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Erstellen eines Neuronalen Netzes
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
1. Vorarbeit
Netzmodell
Anzahl der Neuronen
Lernregel und Lernparameter
Auswahl repräsentativer Daten
Wahl der Aktivierungsfunktion
2. Trainings-/Lernphase:
„Wissen anlernen“
Gewichte anpassen und modifizieren
Lernregeln geben dabei die Art und Weise an, wie das neuronale Netz
diese Veränderungen vornimmt
3. Testphase
4. Leistung und Verallgemeinerungsfähigkeit überprüfen
5. Einsatz des Netzes
Quelle: http://winf5.in.tu-clausthal.de/winf/ws0506/seminar/01-NN-Vortrag.pdf
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Neuronale Netze
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Möglichkeiten des Lernens
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
1.
Gewichte verändern
2.
Neue Verbindungen herstellen
3.
Vorhandene Verbindungen löschen
4.
Schwellenwerte verändern (Aktivierungsfunktion verschieben)
5.
Aktivierungsfunktion ändern
6.
Neue Neuronen herstellen
7.
Neuronen löschen
Quelle: http://winf5.in.tu-clausthal.de/winf/ws0506/seminar/01-NN-Vortrag.pdf
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Neuronale Netze
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Anwendungsgebiete
Hafner, Stefan, Wigoutschnigg
Industrie
–
–
Qualitätskontrolle,
Optimierung
Finanzen
–
–
–
Kursprognose,
Unterschriftenerkennung,
Kreditkartenbetrug
Medizin
–
–
–
–
Bakterienidentifikation,
Gewebeanalyse,
Überwachung/Diagnose des Gesundheitszustanden,
Bild-/Gesichtserkennung
Künstliche Intelligenz
–
–
Wissensgewinnung,
Spracherkennung
Verkehr
–
–
–
–
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Hinderniserkennung,
Ampelschaltung,
Autopiloten von Flug- oder Fahrzeugen,
Verkehrsüberwachung
Quelle: http://www.neuronalesnetz.de/weitereAnwendungsgebiete.html
Neuronale Netze
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