Präziser operieren dank neuem Instrument

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Universitätsklinik für
Neurochirurgie
Direktor und Chefarzt
Prof. Dr. med. Andreas Raabe
Präziser operieren dank neuem Instrument
Lennart Stieglitz von der Universitätsklinik für Neurochirurgie des Inselspitals ist mit dem 3.
Preis des Ypsomed Innovationpreises für Forschung und Entwicklung ausgezeichnet worden.
Er hat ein Instrument zum Spülen und Saugen entwickelt, mit dem mikrochirurgische Eingriffe
einfacher und sicherer durchgeführt werden können.
Mit einem Daumendruck zwischen zwei Funktionen
wechseln: das von Lennart Stieglitz, Assistenzarzt an der
Universitätsklinik für Neurochirurgie des Inselspitals,
entwickelte Instrument ermöglicht genau dies. Der 34Jährige hat einen bestehendes Sauginstrument so
umgewandelt, dass es nicht mehr nur zum Saugen,
sondern neu auch zum Spülen bei Operationen
eingesetzt werden kann. „Ein Instrument fällt weg; das
vereinfacht die Operation und erhöht gleichzeitig die
Sicherheit“, sagt Lennart Stieglitz.
Assistenzarzt Lennart Stieglitz im
Operationssaal der Universitätsklinik für
Neurochirurgie.
Die geringe Grösse, es ist mit 20 x 20 x 5 Millimeter
genau so gross wie bestehende Sauginstrumente, ist
neben der flexiblen Einsatzmöglichkeit und der kostengünstigen Herstellung ein weiterer Vorteil. Bei
mikrochirurgischen Eingriffen wird auf engstem Raum operiert. Je kleiner die Instrumente sind, umso
besser lassen sich die Eingriffe durchführen. „Wir arbeiten meist unter dem Operationsmikroskop an
Strukturen, die kleiner als ein Millimeter sind. Das neue
Instrument ermöglicht durch die Mikrospülung ein sehr
sauberes und blutfreies Operieren“, bestätigt Prof. Andreas
Raabe, Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für
Neurochirurgie.
Der neu entwickelte Mikrosauger: ein
Daumendruck genügt und man kann mit dem
Instrument saugen oder spülen.
Für die Entwicklung dieses Instrumentes hat Lennart
Stieglitz den 3. Preis des Ypsomed Innovationpreises für
Forschung und Entwicklung erhalten, der mit 10 000
Franken dotiert ist. Der Ypsomed Innovationspreis wird
verliehen, um innovative und wirtschaftlich umsetzbare
Ideen der Berner Fachhochschulen und der Universität
Bern zu fördern. Gegenwärtig sucht der Preisträger nach
geeigneten Industriepartnern für die Herstellung und den
Vertrieb.
Inselspital, Universitätsklinik für Neurochirurgie, CH-3010 Bern
Chefarztsekretariat Tel.: 031 632 24 09 | Fax: 031 382 24 14 | Sekretariat Tel.: 031 632 24 86 | Fax: 031 382 04 32
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