poppe*prehal - ARCHITEKTUR JOURNAL

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Architektur Journal
Internationales Fachmagazin
03/2014 - Winter 2014 / 2015
Impressum
A. Media Service Verlagsges.m.b.H.
Binderweg 20
A-5101 Bergheim
Tel.: +43 (0) 662 / 45 75 69 - 0
Fax: +43 (0) 662 / 45 75 69 - 33
E-mail: [email protected]
Web: www.architektur-journal.com
Layout & Grafik:
Norbert Miesseler
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Architektur
Journal
Impressum
Architektur
Vorwort
Mit jeder Ausgabe unseres Fachmagazins versuchen wir,
aktuelle Trends in der österreichischen Architekturlandschaft aufzuzeigen und einen Überblick über Konzepte
sowie über laufende und bereits realisierte Projekte zu
bieten. Wir wollen neueste Entwicklungen präsentieren,
die auf den unterschiedlichsten Sektoren neue Maßstäbe
setzen.
Gebäude mit öffentlicher Widmung werden ebenso vorgestellt wie infrastrukturelle Bauwerke oder Wohnbauten.
Der Fokus der Planer liegt dabei auf den unterschiedlichsten Schwerpunkten, beispielsweise angeführt seien
hier Ökologie, Stadtplanung, technische Konstruktion,
soziale Elemente u. v. m.
Architektur ist mehr als das Planen und Bauen von Gebäuden. Wie kaum eine andere Disziplin nimmt sie gestaltend und vermittelnd Einfluss auf die kulturelle und
gesellschaftliche Entwicklung unserer Zeit. Der Architekt
beeinflusst durch sein Schaffen, durch die Umsetzung
seiner Ideen und Vorstellungen den Prozess kulturellen
Wandels und kann als Trendsetter und Wegbereiter architektonischen und städtebaulichen Fortschritts verstanden werden. Als Experte steht er zwischen Baukunst
aktuellen oder historischen Zuschnitts auf der einen und
angewandter Technik auf der anderen Seite. Diesen Wandel sowie die Synergie zwischen kultureller Entwicklung
und schöpferischer Gestaltung versuchen wir, in unserem Architektur Journal anhand aktueller Beispiele zu
beleuchten.
Architektur
SEHR GEEHRTE
LESERINNEN,
SEHR GEEHRTE LESER
Neben Architekten, Baumeistern, Planern und Bauingenieuren sollen mit unserer Zeitschrift auch jene angesprochen werden, die als Zuseher und Interessierte am
Prozess des Bauens und der Gestaltung der Umwelt und
der Umgebung teilnehmen und deren Interessenschwerpunkt auf hochwertiger Architektur und ihrem inhaltlichen Umfeld liegt.
Architektur Journal informiert über das Architekturschaffen in umfassender Form. Aktuelles Baugeschehen und
repräsentative Bautätigkeit werden ins Blickfeld gerückt.
Ausgewählte Projekte veranschaulichen das breite Spektrum des Themas Architektur. Es werden Funktionalität,
baukonstruktive Besonderheiten, Wirtschaftlichkeit undenergetische Aspekte berücksichtigt. Dabei sind wir um
reiche Bebilderung bemüht, um die neuen, in der Bauwelt
gesetzten Akzente auch lebendig darstellen zu können.
Architektur Journal versteht sich als Informationsmedium und als Mittler.
Den LeserInnen danken wir sehr herzlich für ihr Interesse. Weiters möchten wir auch Architekten und Verantwortlichen aus der Baubranche für die enge Zusammenarbeit Dank sagen.
Herbert Klüber
und das Architektur Journal-Team
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Journal
Impressum
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Schmiedalm Saalbach Hinterglemm
Brentalm Ehrwald
Vinzirast Wien
Sternarkaden Salzburg
Sportalm Kitzbühel
Hängebrücke Reutte
Landeskrankenhaus Leoben
Campus WU für die neue Wirtschaftsuniversität Wien
Schulturnhallen Kitzbühel
Feuerwehrhaus und Bauhof Weyer
Pfarre Haag Hausruck
Musikverein Erla
Amtshaus Piberbach
Finstral Klobenstein / Ritten
Glocknerbahn Zell am See
Volksbank Ötscherland
Bürogebäude Gebrüder Haider Grossraming
Tower of Power Wien
Leuchtturm 1 Linz / Hörsching
Raiffeisenbank Wels
Blue Building Wien
Haus „W“ Purgstall
Das Smaragdresort Bramberg
Residenz Klausgasse Mittersill
Wohnanlage „Seeburger“ Seekirchen
Mehrfamilienwohnhaus Salzburg
Wohn- und Bürohaus „Stanzinggut“ Elsbethen
Wohnhaus Dornbirn
Einfamilienhaus Felder in Lochau
Wohnhaus Altmünster
Wohnhaus Abersee
K1 Tower Graz
Neutrale Einschaltungen
Inserentenverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
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Architektur Journal
Architektur Journal
Architektur Journal
BIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
Planwerker Holzerber GmbH
ARGE gaupenraub +/- Büro für Architektur Ges.nbR
Architektur Journal
Sportalm
Architekturbüro Walch ZT GmbH
Ernst Giselbrecht + Partner architektur zt gmbh
BUSarchitektur
hopi – sportplan Ingenieurbüro Laurin Hosp
HERTL. ARCHITEKTEN ZT GmbH
TWO IN A BOX – Architekten ZT GmbH
Architektur Journal
Arch. DI Peter Gilhofer & Arch. DI Eva Gilhofer
Dr. Arch. ALBERT MASCOTTI
Architektur Journal
ARCHITEKT HÖRNDLER ZT GmbH
ARCHITEKT HÖRNDLER ZT GmbH
Göbl Architekten ZT GmbH
POPPE*PREHAL Architekten ZT GmbH
POPPE*PREHAL Architekten ZT GmbH
POPPE*PREHAL Architekten ZT GmbH
POPPE*PREHAL Architekten ZT GmbH
Architektur Journal
Architektur Journal
Architekt Prof. DI Robert Kirchtag
Architekt Prof. DI Robert Kirchtag
Architekt Prof. DI Robert Kirchtag
heim+müller architektur zt gmbh
heim+müller architektur zt gmbh
FISCHILL Architekt – DI Gerhard Fischill
FISCHILL Architekt – DI Gerhard Fischill
LF ZT GmbH
Architektur Journal
Architektur Journal
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Architektur
BIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
SCHMIEDALM
SAALBACH HINTERGLEMM
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JournalBIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
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Architektur
BIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
Saalbach – Hinterglemm im Salzburger Land
Im Jahre 2013 entschied sich die Familie Toni und Jacky Hasenauer für eine Hofumlegung vom Ort auf die Alm in einer
Seehöhe von 1320m. In dieser traumhaften Lage sollte nun
ein Biobauernhof mit Wohnhaus entstehen, die Schmiedalm.
In absolut ruhiger und idyllischer Lage mitten im Ski- Cirkus
Saalbach Hinterglemm mit Blick auf die atemberaubende
Alpenskyline des Glemmtales in den Kitzbühler Alpen sollte
nun ein Bauwerk entstehen das der Natur und der Tradition
Respekt zollt, auf der anderen Seite allerdings auch jeglichen
Komfort und dezenten Luxus unserer Zeit bietet.
Der Anspruch an die Innenarchitektur lag zum Einen darin, das
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durch die Familie Hasenauer gewünschte Raumprogramm in
klare und offene Grundrisse umzusetzen, zum Anderen die
regionalen traditionellen Typologien mit einer modernen Formensprache zu kombinieren.
Zunächst eine kurze Begriffserläuterung des Wortes Chalet.
Chalet ist ursprünglich die Bezeichnung für eine Sennhütte. Cala bedeutet Schutz, in diesem Fall Schutz vor Schnee,
Sturm, starker Sonneneinstrahlung und heutzutage auch
Schutz vor dem hektischen Alltags-Leben in den Städten. Das
typische Erscheinungsbild eines Chalets wurde bei der Planung der Schmiedalm berücksichtigt – wie z.B. ein kubischer
Baukörper, Altholzverkleidungen, Schlagläden und ein aus-
JournalBIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
kragendes Satteldach. Die vorherrschenden Materialien sind
Hölzer und Natursteine der Region. Beispielhaft dafür der Sockelbereich des Hauses mit Bachsteinverkleidung – die Natursteine gesammelt aus den umliegenden Bächen, die Schindeleindeckung des Daches aus Lärche oder die Verwendung des
Rauriser Natursteines als Bodenbelag. Familie Toni & Jacky
Hasenauer legten viel Wert auf die traditionelle Bauweise was
sich auch bei der Verwendung von alten Balkongeländern sowie im Innenausbau die Verwendung von Kacheln des Kachelofens von der früheren Unterschwarzachhof Bauernstube.
Der Entwurf der Schmiedalm orientierte sich an der Topographie der Landschaft. Das Wohnhaus steht exponiert am Berg.
Zum Tal hin öffnet sich das Haus in voller Höhe, zur Bergseite
öffnet sich der Wohnraum zur vorgelagerten Terrassenlandschaft mit Pool. Den Abschluss bildet der Wellnessbereich.
Finnische Sauna, Kalt-und Warmwasserbereich sowie die dazugehörige Ruhezone wurden in den Berg gebaut. Charakteristische Fensterluken rahmen die Umgebung wie in Gemälde
ein – zusätzliche Panoramafenster bieten eine spektakuläre
Aussicht und öffnen das Chalet nach Außen. Räumliche Anordnung: Die Schmiedalm umfasst zwei Etagen und eine Galerie. Im Erdgeschoss befindet sich die bestens ausgestattete
Bauernküche mit Speisezimmer und vorgelagerter überdachter und beheizter Terrasse , Gäste WC und Nebenräumen wie
Skikeller etc. Auf der zweiten
Ebene, dem Gartengeschoss ,
befindet sich das großzügige
Wohnzimmer mit Galerie (TV
und Medienbereich)und Austritt auf überdachte und beheizte Aussenterrassen mit
dem Übergang zum beheizten
Aussenpool und Saunabereich.
Hier befinden sich auch die drei
Schlafzimmer mit jeweils dazugehörigem Bad – jedes der
Schlafzimmer orientiert sich in
eine andere Himmelsrichtung.
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Architektur
BIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
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JournalBIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
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Architektur
BIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
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JournalBIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
ADRESSBOX
BIRGITWEBER Architektur & Interiordesign
Weg zur Platte 18
D - 45133 Essen
Tel: +49 / 201 / 3 20 38 58
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Wir danken für die gute Zusammenarbeit und
wünschen viel Erfolg mit der Schmiedalm!
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Planwerker Holzerber GmbH
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Architektur
Journal
Planwerker Holzerber GmbH
APRÈS-SKI UND WANDERHÜTTE BRENTALM
EHRWALD
Die Brentalm wird im Winter als Après-Ski-Hütte, im Sommer
als Wanderhütte sowie auch für Veranstaltungen genützt.
Der Neubau der Hütte erfolgte auf 1.120 m Höhe bei der Talstation der Ehrwalder Almbahn. Namensgeber für die Hütte
ist „Brent“, ein ehemaliges Alm- u. Weidegebiet in Ehrwald. In
nur 5 Monaten Bauzeit (Baubeginn Anfang Juli / Fertigstellung
Ende November) mit über 25 Firmen vor Ort entstand diese
Après-Ski und Wanderhütte mit ca. 100 Sitzplätzen im Inneren
sowie weiteren ca. 200 Sitzplätzen auf einer großzügigen Sonnenterrasse an der an der Gebäude Süd- und West-Seite.
Alle sichtbaren Holzelemente wurden in Altholz ausgeführt,
die Oberflächen der tragenden Dachkonstruktion wurden geflämmt.
Es wurden die Anforderungen „traditioneller alpenländischer
Stil“ trotz modernster Technik sowie Funktionalität erfüllt.
Im Hanggeschoß befinden sich Lagerräume, Technikräume
und WC-Anlagen, im Erdgeschoß befindet sich ein Gastlokal
mit Bar/Ausschank, das Kaminstüberl, ein Barstüberl, die
Tanzfläche, die Küche, eine Kühlzelle sowie das Büro und ein
barrierefreies WC.
Auf dem neuesten Stand der Technik befindet sich die Beschallungs-/ und Effektbeleuchtungstechnik.
Besonderes Augenmerk wurde auf die kompakte Ausstattung
der Küche gelegt, um platzsparend die größtmögliche Produktivität gewährleisten zu können.
Die Baranlage bildet den zentralen Mittelpunkt in der Hütte
und soll als Ort der Begegnung seinen Nutzen finden.
Im Eingangsbereich wird man von einer offenen Feuerstelle
empfangen, die sowohl von der Terrasse als auch vom InnenWindfangbereich ersichtlich ist.
Im Kaminstüberl befindet sich eine weitere offene Feuerstelle,
diese ladet zum Verweilen ein...
Planwerker Holzerber GmbH
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Architektur
Journal
Planwerker Holzerber GmbH
ADRESSBOX
Planwerker Holzerber GmbH
Weißachgraben 1a
A - 6352 Ellmau
Tel: +43 / 5358 / 25 80
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Planwerker Holzerber GmbH
Architektur
Ausführung der Baumeisterarbeiten
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ARGE gaupenraub +/-
VINZIRAST
WIEN
VinziRast-mittendrin ist ein von Studierenden initiiertes und
in Partnerschaft mit dem Verein Vinzenzgemeinschaft St. Stephan realisiertes Wohn- und Beschäftigungsprojekt. Dank
eines großen Geschenks von Dr. Hans Peter Haselsteiner – ein
Biedermeierhaus im 9. Bezirk – wurde seit 2010 unter dem
Motto „Gemeinsam leben“ ein Konzept für das Zusammenleben von obdachlosen Menschen und Studierenden entwickelt und 2012 + 2013 mit Hilfe weiterer Spenden und Krediten
umgesetzt. Dabei wurde das bestehende Dach durch ein bewohnbares Dachgeschoß ersetzt sowie hofseitig eine neue Erschließung hinzugefügt. Das Haus bietet jetzt 30 Personen auf
3 Stockwerken in 10 Wohngemeinschaften mit je 3 Zimmern
einen Wohnplatz. Ergänzend dazu gibt es geschoßweise je 1
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Architektur
Gemeinschaftsküche mit Gemeinschaftswohnzimmer, Beratungsräume, 1 Büro, 1 Studiersaal, 1 Veranstaltungsraum,
1 Dachgarten mit daran angeschlossenem Dachatelier zur
freien Nutzung, 3 Werkstätten, 1 öffentliches Lokal mit Gastgarten + diverse Nebenräume – in Summe wurden ca. 1.500
m² Nutzfläche erzeugt. Bei diesem Pilotprojekt – es gibt nichts
auch nur annähernd vergleichbares – wurde ein großer Teil
mit Freiwilligen, mit Obdachlosen aus dem Notquartier VinziRast und mit Studierenden, die heute zum Teil auch darin
wohnen, umgesetzt. Eingerichtet wurde das Haus überwiegend mit Sach- und Materialspenden. Damit VinziRast-mittendrin eine große Chance hat und auch ihre Funktion als Botschafterin für ein Miteinander in der Stadt, für Diversität und
gegen „Monokulturen“ entwickeln kann, haben wir versucht,
alle Werkzeuge, die Architektur hins. inhalten, räumlicher Organisation und Gestaltung zu bieten hat, im Rahmen der begrenzten Mittel maximal effizient einzusetzen.
Journal
ARGE gaupenraub +/-
ADRESSBOX
ARGE gaupenraub +/BUERO FÜR ARCHITEKTUR Ges.n.b.R.
Am Wienflussufer, Hackinger Kai 1u+2u
A - 1130 Wien
Tel: +43 / 1/ 5 22 50 50
[email protected]
www.gaupenraub.net
Wolfgang Schmälzl Gasse 25/1
1020 Wien
Tel. u. Fax. 01 / 95 25 904
e-Mail: [email protected]
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Architektur Journal
„STERNARKADEN“
SALZBURG
Das traditionelle, ehrwürdige Salzburger Sternbräu-Areal
wurde renoviert und umgebaut. Unter dem Projektnamen
„Sternarkaden“ wurden der Sternbräu-Gastronomiebetrieb
und neue Geschäftsflächen errichtet.
Bei den Aushubarbeiten ist eine Stadtmauer samt Wehrturm
aus dem 15. Jahrhundert freigelegt worden - sie wurde in den
Neubau integriert.
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Architektur
Das Sternbräu hat eine neue räumliche Aufteilung und eine
moderne Ausstattung und Haustechnik erhalten.
Dabei blieben aber alle geschützten Bereiche wie die historischen Stuben, der Bürgersaal sowie weitere andere Räumlichkeiten und auch die Arkadengärten erhalten. Durch die
fast komplette Unterkellerung wurde eine Erweiterung der
Nutzflächen für Gastronomie und Geschäfte möglich.
BILDNACHWEIS
www.kolarik-fotografie.at
Journal
Architektur Journal
© Foto Erika Mayer - www.erikamayer.at
Gesamtplanung Innenarchitektur: Die Wohnkultur – www.diewohnkultur.com
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Architektur Journal
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Architektur
Journal
Architektur Journal
© Foto Erika Mayer - www.erikamayer.at
Gesamtplanung
Innenarchitektur Sternbräu
#!
!
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Architektur Journal
Architektur
Gesamtplanung Innenarchitektur: Die Wohnkultur – www.diewohnkultur.com
© Foto Erika Mayer - www.erikamayer.at
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Journal
Architektur Journal
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Anforderungen in der täglichen Zusammenarbeit mit dem regionalen Baugewerbe.
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die Salzburger Lagerhäuser effiziente und zuverlässige Partner für die
heimische Bauwirtschaft.
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über 20.000 Handels- und Markenartikeln
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26 Tankstellen
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kompetente Beratung
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Konditionspakete
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Sportalm
Architektur
WORLD OF SPORTALM
KITZBÜHEL
Die neue Firmenzentrale von SPORTALM wurde von den renommierten Architektenbüros Atelier Ender entworfen. Die
Inhaberfamilie Ehrlich investierte sechs Millionen Euro in den
Neubau des Headquarters. Eine neue und erweiterte Musterabteilung, moderne Verkaufsräumlichkeiten, ein eigens Fotostudio sowie ein Muster-Shop-in-Shop sind nun unter einem
Dach in der St. Johannerstrasse 73. Auf rund 2.000 qm wurden
helle Büroräume für die Mitarbeiter geschaffen. Es soll keiner
mehr nach Kitzbühel fahren können, ohne die Sportalm wahrgenommen zu haben’ lautete Wilhelm Ehrlichs Forderung an
die Architekten.
Das mit einer weißen Fassade und durchgängiger Fensterfront verkleidete Gebäude fügt sich in die Berglandschaft und
erinnert an Gesteinsschichten.
Weiß schimmernde Metallbänder gliedern den neuen BauKörper und geben den durchgängigen Fensterfronten halt. Mit
der reliefartigen Struktur der Bänder wird die ‚Firmentradition
und Technikaffinität’ des Unternehmens übersetzt.
Weiß wie Schnee: die Assoziation zum Winter in den Tiroler
Bergen drängt sich auf.
Der anerkannte Feng Shui Berater, Claudius F. Albrecht, entwickelte für SPORTALM ein geomantisches Konzept, welches
sich auf die Innenräume sowie die Umgebung bezieht. Die chinesische Geomantie soll das Tiroler Vorzeige-Unternehmen
mit stärkender Energie versorgen.
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BILDNACHWEIS
© 2quadr.at Günter Dirr / Atelier Ender
Journal
Sportalm
ADRESSBOX
Sportalm
St. Johannerstrasse 73
A - 6370 Kitzbühel
Tel: +43 / 5356 / 6 43 61-0
[email protected]
www.sportalm.at
http://www.l-brandstaetter.at, E-Mail: [email protected]
Ausführung der Alu-Glas- und Metallfassade
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Architekturbüro Walch ZT GmbH
HÄNGEBRÜCKE
REUTTE
REVOLUTIONÄRER BRÜCKENSCHLAG
Mit der Realisierung der längsten Hängeseilbrücke der Welt
durch die WLF Projekt GmbH und Strabag, geht ein Traum der
strategischen Partner – dem planenden Ideengeber Architekt
Armin Walch und Geschäftsführer der Burgenwelt Ehrenberg
sowie dem TVB Naturparkregion Reutte mit Obmann Hermann Ruepp – in Erfüllung.
Die „highline179“ wird seit Oktober nach ihrer Fertigstellung
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Architektur
in einer Maximalhöhe von stolzen 115 Metern u.a. die B 179
überqueren und die beiden Burgenareale der Burgruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia verbinden. Mit einer Länge von
406 Metern ist die „highline179“ die längste Hängeseilbrücke
der Welt ihrer Art.
TECHNISCH ABENTEUERLICHES MEISTERWERK
Die „highline179“ wird von insgesamt vier Tragseilen mit jeweils 60 Millimetern Durchmesser getragen und verfügt über
eine Gehwegbreite von 1,2 Metern. 8 Felsanker, die in den Boden gesetzt und jeweils 22 Meter lang sind, halten das 65 Tonnen schwere Eigengewicht der Brücke sowie das der Fußgänger problemlos. Ein spezielles Ticketsystem wird Sorge dafür
Journal
Architekturbüro Walch ZT GmbH
tragen, dass sich zu jeder Zeit maximal 500 Personen auf der
Brücke befinden. Die Brücke ist so konzipiert, dass sie ganzjährig begehbar ist.
TOURISTISCHER MAGNET DER SUPERLATIVE
Die ganz im Westen Tirols angesiedelte und zu Deutschland
grenznahe Naturparkregion schmückte sich bereits bisher in
ihrer Außenwirkung zu Recht als „Das Tor zu Tirol“. 3,5 Millionen Autos mit etwa 10 Millionen Menschen passieren jährlich den Fernpass. Wenn nur ein einziges kleines Prozent der
Transitgäste künftig die Brücke betritt, ist damit die Frequenz
von 100.000 Besuchern und ergo eine wirtschaftliche Absicherung erreicht. Gemeinsam mit dem Naturpark, dem Lechweg,
der neuen Alpentherme Ehrenberg und dem Familienerlebnis
Burgenwelt Ehrenberg (letztere war in den vergangenen Jahren mit immensem Aufwand revitalisiert worden), setzt diese
Region revolutionäre Impulse.
ADRESSBOX
Architekturbüro Walch ZT GmbH
Kög 22
A - 6600 Reutte
Tel: +43 / 5672 / 6 42 42
[email protected]
www.walch.co.at
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Architekturbüro Walch ZT GmbH
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Architektur
Journal
Architekturbüro Walch ZT GmbH
FACTS AND FEATURES
SCHWINDELERREGENDE FAKTEN
• Höhe: 115 Meter
• Länge: 406 Meter
• Gehwegbreite: 1,2 Meter
• Konstrukt: 4 Tragseile mit je 60 mm Durchmesser
• Sicherheit: 8 Felsanker mit je 22 Metern in
den Boden gesetzt
• Eigengewicht: 65 Tonnen
• Brückenlast: max. 500 Personen
• Bauherr: WLF Projekt GmbH
• Idee/ Konzeption: Arch. DI Armin Walch
• Totalunternehmer: Strabag AG
• Tragwerksplanung:
Nessler Ziviltechniker GmbH
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STATIK UND KONSTRUKTION
Die Herausforderung für das Ziviltechnikerbüro Nessler aus
Reutte bestand darin, eine technisch einwandfreie aber auch
im Design ästhetisch ansprechende Hängebrückenkonstruktion zu realisieren. Die Ergebnisse aus schwingungstechnischen Analysen und unzähligen Simulationsberechnungen
wurden für die Auslegung der Brückenbauteile verwendet um
ein hohes Sicherheitsniveau für die „highline179“ zu erreichen.
Das Zusammenspiel sicherheitsrelevanter Überlegungen in
Verbindung mit dem erwünschten Erlebnischarakter ergab
eine Begrenzung der Personenzahl. Die höchste zulässige Belastung der Brücke liegt jedoch bei weit über 1000 Personen.
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Architektur
Ernst Giselbrecht + Partner architektur zt gmbh
LANDESKRANKENHAUS
LEOBEN
Das zweitgrößte Krankenhaus der Steiermark ist ein heterogenes Gefüge von Bauten, die dem Kern aus der Zeit zu Beginn des 20.Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre hinzugefügt
wurden. Inhalt des von der KAGes Stmk. Krankenanstalten
GmbH in einem Wettbewerbsverfahren ausgelobten Projekts war es nun einen neuen Funktionstrakt ökonomisch und
stimmig in das Areal einzubetten, den Bestand mit gezielten
baulichen Interventionen auf modernsten medizinischen und
technischen Standard zu bringen und den Haupteingang als
markantes, eindeutig definiertes Element neu zu gestalten.
Im ersten Bauabschnitt wurde an der Hangkante am rückwärtigen Abschluss des Spitalsareals der dreigeschossige
Funktionstrakt mit neuen Ambulanzen und Operationssälen
errichtet. Der obersten Priorität nach Kostenminimierung folgend, wurde er als Betonskelettbau mit hinterlüfteter Putzfassade ausgeführt. Die Integration von Paneelen in die bandartig
zusammengefassten Fensterelemente wird später ermöglichen, Trennwände nach Bedarf flexibel anzuschließen. Faltläden als Sonderelemente wirken neben ihrer Funktion als
Sonnen- und Sichtschutz als dynamisches, die Fassade zusätzlich strukturierendes Gestaltungselement. Als Erschließungsachse für die bestehenden Bauten und für den Neubau
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führt Ernst Giselbrecht eine alles verbindende Magistrale ein,
die großzügig belichtet und dimensioniert ist. In dieses neue
Rückgrat des Landeskrankenhauses, das alle Funktionseinheiten einschließlich der sieben, nun konzentriert angeordneten Ambulanzen in horizontaler und vertikaler Erschließung anbindet, mündet auch der neue Haupteingang, der als
zweigeschossige, luftige Halle ausgebildet ist. Ein derart komplexes Bauvorhaben hat in erster Linie bauliche Forderungen
umzusetzen, die aus medizinischen und ökonomischen Kriterien abgeleitet werden. Ist der Architekt bestrebt, trotz enger
Vorgaben architektonischen Mehrwert zu erzielen, der sein
Bauwerk zur unverwechselbaren baukulturellen Landmark
werden lässt, so wird ihm das eher über intelligente Lösungen
als über üppige finanzielle Mittel gelingen. Mit der Anbindung
des Spitals an das parkartige Naherholungsgebiet über das
Dach des neuen Trakts und eine Brücke ist dieser Anspruch
zweifellos eingelöst.
Ernst Giselbrecht + Partner architektur zt gmbh
Journal
BILDNACHWEIS
© Toni Muhr
Kostmann GesmbH
Burgstall 44
9433 St. Andrä
Tel.: +43 (0) 4358 / 2400
E-Mail: [email protected]
ADRESSBOX
Ernst Giselbrecht + Partner
architektur zt gmbh
Brockmanngasse 48/II
A - 8010 Graz
Tel: +43 / 316 / 81 70 50
[email protected]
www.giselbrecht.at
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BUSarchitektur
Architektur
CAMPUS WU FÜR DIE NEUE WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN
HÖRSAALZENTRUM – WELTHANDELSDEPARTMENT – MENSA - D1 TC - WIEN II
Wir verstehen unsere Bildungslandschaft im nordöstlichen
Baufeld des Campus der WU Wien als Ort der multiplen Vernetzung. Das Hörsaalzentrum des Teaching Centers ist nicht
ein Gebäude sondern viel mehr die Drehscheibe der Lehre
in spontanen und geregelten Kommunikationsformen. Diese
Suche nach der Zufälligkeit des Austausches hat unterschied36
liche Ebenen, Optionen und Maßstäbe die einen gemeinsamen
Nenner beinhalten: der Weg ist das Ziel. Ein zeitgenössisches
Hörsaalzentrum bedeutet für uns die Neugierde im Alltag sowohl für Lehrende wie auch für Gelehrte zu fördern, in dem
Mobilität und in Szene setzen keine räumlichen Grenzen erleben, sondern viel mehr den freien Lauf der Fantasie zulassen.
Journal
Das Ensemble des Teaching Centers und Department im Campus der WU Wien soll durch die sehr einfache Körpersprache und
durch die sehr komplexen räumlichen Sequenzen Signale zur
Gesellschaftsbildung durch Architektur zulassen.
Es entstehen Plätze für die Muße und die Freizeit. Plätze in denen
die Wechselwirkung zwischen Bewegung, Ereignisse und Raum
hergestellt wird, oder anders gesagt, die Beziehung zwischen
Mensch, Aktivität und Architektur.
BUSarchitektur
ADRESSBOX
BUSarchitektur
Schulgasse 36/2/1
A - 1180 Wien
Tel: +43 / 1 / 4 03 87 57
[email protected]
www.busarchitektur.com
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Architektur
BUSarchitektur
EINE HOLISTISCHE PRODUKTION
BUSarchitektur entschied sich dafür das Buch
mit BOA büro für offensive aleatorik als Herausgeber und Verlag zu machen um die integrale
Schöpfung zu gewährleisten. Ein Team aus
Architekten, Designern, Grafikern und Multimediaspezialisten entwickelte das Buch
in 7 Monaten in intensiver Zusammenarbeit.
„Die Kreation von Orten, die einen Dialog mit der
Schöpfung anstreben, versucht die unbewusste
Wahrnehmung der Menschen anzuregen, die unsere Räume erleben.
Dieses Buch ist ein Plädoyer für weniger Egomanismus und mehr bescheidene Spiritualität in der
Architektur.“
Laura P. Spinadel
www.holiwu.at
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Journal
BUSarchitektur
FACTS AND FEATURES
STANDORT:
Welthandeleplatz 1 - 1020 Wien
AUFTRAGGEBER:
Projektentwicklungsgesellschaft Wirtschaftsuniversität Wien Neu GmbH
GENERALPLANUNG ÜBERGEORDNET:
BUSarchitektur & Vasko und Partner
ARCHITEKTURPLANUNG: BUSarchitektur
LEISTUNGEN:
• Integrale Masterplanung mit internationalen
Experten
• Generalplanung Hörsaalzentrum, Mensa,
Department für Welthandel
PLANUNGSBEGINN: 2008
FERTIGSTELLUNG: 2013
ART DES BAUWERKES: Neubau
HERSTELLUNGSKOSTEN: 52,4 Mio. Euro
NETTONUTZFLÄCHE: 28.349m²
BRUTTOGRUNDRISSFLÄCHE: 32.484m²
KUBATUR: 149.036m³
AUSZEICHNUNGEN:
• Internationaler Wettbewerb für die Generalplanung & Masterplanung - 1er Preis 2008
• 1er Preis Ernst A. Plischke Award 2014
• Preisträger Schorch 2014
• Nominierung European Union Prize for Contemporary Architecture - Mies van der Rohe
Award 2015
• Nominierung Bauherrenpreis BH14
• Nominierung ArchDaily Award 2014
BILDNACHWEIS: boanet.at
BUCHPRÄSENTATION CAMPUS WU:
EINE HOLISTISCHE GESCHICHTE
BUSarchitektur III - 2013
39
BUSarchitektur
ÜBER UNS FLANIEREN
Der Forum Platz beim Haupteingang des Ensembles Teaching
Center und Departments 1 ist sowohl Außenwelt zum Campus
wie auch gedehnte Innenwelt zur Aula des Hörsaalzentrums.
Die Wandelbarkeit wird sowohl durch den Spalt der Anziehungskraft im kompakten Körper wie auch durch die Stiegen
und Rampen im fließenden Raum der Aula erlebt.
UNTER UNS FAHREN
Sowohl die Garageneinfahrt unter den mittleren Hörsälen wie
auch das Audimax sind schwebende Körper die das Erlebnis
des Hörens metaphorisch von der Großstadtmobilität abheben. Die Ruhe im Fluss der Bewegung.
ZWISCHEN UNS SUCHEN
Alle Ebenen lassen es nicht zu, linear zu leben. Die Abfolge
der geschlossenen und der offenen Räume sucht immer wieder das Private im Öffentlichen eines Hauses für viertausend
Menschen. Die Anonymität der Kleinstadt wird durch die unerwarteten Aneignungen neutralisiert.
NEBEN UNS ABSPACEN
Die Veränderung der Aula im Tagesverlauf erlebt Sonnenlicht
aus allen Himmelsrichtungen. Das Nachdenken im lebendigen
Lichtraum fördert die Kreativität. Die zusätzliche Bespielung
der Aula mit LED Kunstlichtmechanismen animiert die zeitgenössische Vermehrung von Wissen.
RUNDHERUM ENTDECKEN
Die Selbststudienzonen entwickeln sich wie Oasen entlang
des Spiralweges der Aula. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Lernens, ermöglichen den Blick immer wieder
abschweifen zu lassen und bei der Suche nach Antworten
mehrere Wege einzuschlagen.
HINTER UNS LAUSCHEN
Die Wiener Cafehauskultur in der Mensa sieht, riecht, schaut,
genießt und erlebt die Urbanität eines Massengastronomie-
40
Architektur
bereiches mitten im Fluß der angrenzenden Plätze im 360
Grad Panoramaausblick. Der tägliche Besuch der Mensa wird
durch die Beobachtung der vier Jahreszeiten, wie auch der
Tag und Nacht Situationen und der visuellen Einschaltung im
Geschehen, angeregt und im besonderen Erleben stimuliert.
NACH UNS GLOBALISIEREN
Die Lehre wird in vielschichtigen Ebenen verdichtet: real in
horizontaler Abfolge ( Platz – Lounge - urbane Platte ) und
durch vertikale Schichtung ( Stiege – Gang - Atriumshof ).
Auch virtuell befindet man sich im Zentrum des Geschehens
des Welthandeldepartments, zwischen Library & Learning
Center und Hörsaalzentrum. Hier ist das Zentrum.
Journal
BUSarchitektur
41
Architektur
hopi-sportplan Ingenieurbüro Laurin Hosp
LANDESMUSIKSCHULE U.
NEUE MITTELSCHULE SCHULTURNHALLEN
nend zu verwenden, wurden beide Hallen ebenerdig über Eck
situiert. Der Geräteraum konnte dann im Zwickel der beiden
Hallen untergebracht werden, sodass er von beiden Hallen aus
gleichzeitig benutzt werden kann.
Im Zuge des Neubaus der „Landesmusikschule und Neue Mittelschule“ in Kitzbühel haben auch die übereinanderliegenden
bestehenden Kleinturnhallen nichtmehr den technischen
Standards entsprochen und mussten erneuert werden.
Eine der Hallen wurde als „Gerätehalle“ und eine als „Spielhalle“ ausgestattet. In der Spielhalle wurden keine Geräte die von
der Decke hängen eingebaut, sodass sämtliche Ballspielarten
hindernisfrei durchgeführt werden können. Eine Besonderheit
ist, dass beide Hallen 7,0m hoch, anstatt der lt. Norm üblichen
5,5m sind.
Aus Platztechnischen Gründen, war es nicht möglich eine
Zweifachturnhalle oder Ball- Spielhalle zu errichten.
Eine verglaste Galerie im OG der Schule, bietet die Möglichkeit
den Spielen in der „Spielhalle“ beizuwohnen.
Die Gemeinde Kitzbühel entschloss sich daher zwei Einfach
Sporthallen im Ausmaß von je 15x27m inkl. der benötigten
Nebenräume zu bauen.
Auf Grund der über Eck gestellten Turnhallen hat sich neben
dem Geräteraum noch Platz für eine Boulder- und Kletterhalle
mit ca. 120m² Wandfläche und ca.10m Wandhöhe ergeben.
Auch den Kletterern, kann man über die Galerie beim ausüben
ihres Sportes zuschauen.
KITZBÜHEL
Um die vorhandenen Bauplatzressourcen möglichst scho42
Journal hopi-sportplan Ingenieurbüro Laurin Hosp
ADRESSBOX
hopi-sportplan Ingenieurbüro Laurin Hosp
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43
HERTL.ARCHITEKTEN ZT GMBH
Architektur
FEUERWEHRHAUS
UND BAUHOF
WEYER
Das Bauvolumen besteht aus drei Gebäuden, die über eine gemeinsame Dachplatte verbunden sind. Feuerwehr und Bauhof
stehen Rücken an Rücken, getrennt und verbunden zugleich.
Die Feuerwehr orientiert sich nach Westen und ist funktional
an der Ausfahrt platziert.
Der Bauhof liegt geschützt und weniger öffentlich dahinter mit
einer Ausrichtung nach Osten. Er besteht aus zwei Gebäudekörpern, die sich gegenüberstehen und einen Hof aufspannen,
auf welchem alle Tätigkeiten stattfinden.
Durch die zentrierte Positionierung des Baukörpers auf dem
Grundstück entsteht eine Rundumfahrt, welche das Rangieren mit großen Fahrzeugen wesentlich erleichtert.
Durchlässige Baukörper sind durch eine Platte verbunden, die
von Höfen und höheren Körpern immer wieder durchstoßen
wird.
Feuerwehr
Der repräsentative Garagenraum steht im Zentrum des Feuerwehrgebäudes und wird von den anderen Funktionen gerahmt. Im Süden bildet der zweigeschossige Aufenthalts- und
Organisationsbereich den Abschluss.
Der Kommando- und Nachrichtenraum bildet den Schnittpunkt zwischen Garage, Aufenthaltsbereich und Freiraum.
Hinter den kurzen Garagen sind die Nebenräume, wie Werkstatt und Lager, angeordnet. Im Norden präsentiert sich der
Schlauchturm mit vorgelagerter Schlauchwaschanlage. Angrenzend ist die Erweiterung der Feuerwehr um einen Stellplatz angedacht.
44
Bauhof
Der Bauhof besteht aus zwei sich gegenüberliegenden Baukörpern. Der Organisations- und Aufenthaltsbereich ist nahe
der Einfahrt gelegen. Die Umkleiden bilden eine Pufferzone
zu den Garagen und funktionieren als Schmutzschleuse. Fünf
Garagen bilden eine Großgarage, die sechste Garage wird separat ausgeführt und dient sowohl dem Bauhof als auch der
Feuerwehr als Waschbox.
Der gegenüberliegende Baukörper schmiegt sich an den
Hang und nimmt Werkstätten und Lager auf. Die gemeinsame Platte bietet zwischen Organisation und Werkstätten
einen gedeckten Bereich und schließt den Bauhof gleichzeitig
zu einem Patio.
Durch einen grundsätzlich hohen Dämmstandard muss nur
ein geringer Restwärmebedarf für das gesamte Gebäude eingehalten werden – diese Restwärme wird mit einer gemeinsamen Heizanlage – angedacht ist eine Wärmepumpe – für
Bauhof und Feuerwehr bereitgestellt.
Durch die Planung als Niedrigenergiegebäude sind die angestrebten Energiekennzahlen auch ohne großen Technikaufwand erreichbar; der kompakte Baukörper und die logische
Situierung der Funktionsbereiche – temperierte und beheizte
Funktionen jeweils Rücken an Rücken – tragen wesentlich
dazu bei.
Journal
HERTL.ARCHITEKTEN ZT GMBH
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45
Architektur
TWO IN A BOX - ARCHITEKTEN ZT GMBH
PFARRE HAAG
HAUSRUCK
Die Situation des alten Pfarrsaals im 1. Obergeschoß des
bestehenden Pfarrgebäudes, die viel zu kleine „Einraum“
- Bücherei sowie eine unzureichende Unterbringung der Jugend im Keller unterhalb der Garage, bewegte die Pfarre die
Raumsituation neu zu überdenken.
Den erforderlichen Raumbedarf im bestehenden Pfarrgebäude abzudecken, konnte aus baulichen und wirtschaftlichen
Gründen nicht sinnvoll realisiert werden. So wurde die Kombination aus einem ergänzenden Neubau in Verbindung mit
dem bestehenden Pfarrgebäude gewählt.
Das neue multifunktionale Pfarrsaalgebäude ist in seiner
Ausrichtung und Qualität als eigenständiges Gebäude konzipiert und konkurriert nicht mit dem alten Pfarrhof, sondern
ergänzt das bestehende Gebäudeensemble.
Durch die eingeschossige Verklammerung des Altgebäudes
mit dem Neubau sind die notwendigen Serviceflächen am
Schnittpunkt der verschiedenen Funktionen optimal angeordnet.
Der durch die Neuorganisation geschaffene Veranstaltungsbereich ist über die reinen pfarrlichen Nutzungen hinaus auch
für Fremdnutzungen optimal geeignet.
46
Journal TWO IN A BOX - ARCHITEKTEN ZT GMBH
Die Vergrößerung der Pfarrbücherei sowie die Schaffung adäquater Räume für die Jugend und Jungschar, mit einer eigenen Sanitärgruppe innerhalb der bestehenden Raumstruktur,
spiegelt den behutsamen Umgang mit dem Bestand wider.
Die klare Struktur im Erdgeschoß wurde weitestgehend erhalten und für den Küchen- und Schankbereich sowie die
Pfarrbücherei umgebaut.
Das neue eingeschossige Foyer als Zäsur und Übergang zwischen Alt- und Neubau gliedert die Baukörper und verbindet
den straßenseitigen Eingangsbereich mit dem Pfarrgarten
samt Terrasse im Osten.
Der Baukörper des neuen Pfarrsaales ist in seiner Lage markant am Kreuzungspunkt zwischen Lambacher- und Bahnhofstraße angeordnet und öffnet sich durch großzügige Fensteröffnungen zum Ortszentrum.
Diese Fensterflächen in Richtung des Kreuzungsbereiches
sollen das Gebäude nach außen zum Ortszentrum öffnen und
die Passanten einladen und neugierig machen.
Die Geste des Einladens zieht sich in der neuen straßenseitigen Vordachkonstruktion aus Sichtbeton und Stahlstützen
weiter. Neben seiner klassischen Funktion als Witterungsschutz, ist es zusätzlich Bindeglied zwischen Alt und Neu und
soll Lust auf das „Eintreten“ machen.
Zusätzlich zur einfachen funktionalen und städtebaulichen
Lösung des Gesamtkonzeptes, erscheint die Verbindung des
Neubaus mit der Baustruktur des Altbestandes und dessen
Umfeld besonders wichtig.
Für den Neubau wurde ein einfacher und geradliniger weiß
verputzter Baukörper gewählt. Er soll sich einerseits gegenüber dem großen Altbestand zurücknehmen, und andererseits
die konstruktiven und funktionellen Anforderungen in ganz
einfacher und selbstverständlicher Weise übernehmen. Eine
neue Photovoltaik – Anlage auf dem Flachdach des Saales unterstützt den Gedanken der Niedrigenergiebauweise
ADRESSBOX
TWO IN A BOX - ARCHITEKTEN ZT GMBH
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G M B H
w+
47
Architektur Journal
MUSIKVEREIN
ERLA
48
Architektur
Arch. DI Peter Gilhofer & Arch. DI Eva Gilhofer
Journal
AMTSHAUS
PIBERBACH
Im Jahr 2008 wurde seitens Gemeinde Piberbach der Wettbewerb „Amtshaus Piberbach“ ausgeschrieben. Dieser wurde von den Architekten Eva und Peter Gilhofer gewonnen. Ca.
ein Jahr später wurde der Baubeginn eingeleitet, wobei das
Architektenteam mit der Umsetzung beauftragt wurde, vom
Vorentwurf bis zur Bauleitung samt Innenraumgestaltung und
Planung der Möblierung. Fertig gestellt wurde das Bauwerk im
Jahr 2011.
Städtebauliches Konzept
Das neue Amtsgebäude samt dem neu geschaffenen Ortsplatz
und die neu errichtete Kapelle bilden das neue Zentrum von Piberbach und bilden eine wunderbare Einheit. Auf Grund der bestehenden Topologie wird der obere „Ortsteil“ nun endlich mit
dem unteren verbunden, in deren Brennpunkt sich der große
Amtshausplatz befindet. Über (Frei-) Treppen bzw. Rampen
wird der neu geschaffene Platz fußläufig und somit barrierefrei
erreicht.
Amtshaus
Das neue Amtshaus bildet die bauliche Verbindung der oberen
mit der unteren Ebene und liegt längs des Ortsplatzes, von wo
aus es von allen Richtungen gut gesehen wird. Erschlossen
wird das Gebäude über den Platz. Windfang, Info-Wand und
Wasserbecken weisen auf den Eingangsbereich hin. Das Wasserbecken stellt zusätzlich eine räumliche Trennung zu den
„intimeren“ Amtsräumen dar. Die Amtsräumlichkeiten sind
auf einem Geschoß untergebracht, wodurch die Barrierefreiheit ohne Einbau eines Aufzuges gewährleistet ist. Durch die
eingeschossige Anordnung der Amtsräume sind diese über
kurzen, übersichtlichen Weg erreichbar. Im Bereich des Ein
ADRESSBOX
Arch. DI Peter Gilhofer & Arch. DI Eva Gilhofer
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49
Architektur
Arch. DI Peter Gilhofer & Arch. DI Eva Gilhofer
ganges befinden sich die „öffentlichen“ Räume (Sitzungssaal,
Besprechungszimmer), im seitlichen Teil die „amtsinternen“
Räumlichkeiten. Allgemeine Verwaltung bzw. Bürgerservice
bilden den „Drehpunkt“. Von diesem Punkt aus können alle
Bereiche gut überblickt werden. Die Toiletten werden ebenso
über den Eingangsbereich erschlossen. Durch die vorgenannten Maßnahmen ist eine Abtrennung der „amtsinternen“ Bereiche außerhalb der Amtszeiten leicht möglich, optimal für
Sitzungen, Trauungen, etc., die durchwegs am Abend bzw. an
Samstagen stattfinden. Durch das offene Büro der allgemeinen Verwaltung bzw. des Bürgerservices sowie der Dachneigung von 18° des Hauptdaches ergibt sich ein großzügiger,
lichtdurchfluteter Eingangsbereich. Ein Oberlichtband am
Dach zieht sich über die gesamte Länge des Gebäudes, erhellt
somit den inneren Erschließungsgang und wirkt sich positiv
auf die Belichtung von Foyer und Sitzungssaal aus. In der unteren Ebene befinden sich der Multifunktionale Bereich (Arzt,
Logopädie, Mütterberatung, etc.), eine öffentliche WC-Anlage
sowie die Technikräume. Der Multifunktionale Bereich ist in
seiner Größe und Raumaufteilung sehr flexibel gestaltbar und
50
richtet sich nach dessen Nutzung(en). Ausreichende Parkflächen sind sowohl für die untere Ebene als auch für die obere
Ebene jeweils in unmittelbarer Nähe, getrennt vom Fußgängerverkehr, platziert.
Konstruktions- / Energiekonzept
Die Konstruktion des Amtsgebäudes ist konventionell ausgelegt. Die Außenwände und tragenden Innenwände werden massiv in Ziegelmauerwerk bzw. Stahlbeton – je nach statischen
Erfordernissen – hergestellt. Die Außenhülle des Gebäudes
besteht einerseits aus einer weißen Putzfassade, andererseits
aus einer hinterlüfteten Fassade mit großen HPL-Tafeln und
dahinterliegender Dämmung. U-Werte, Art der Verglasung,
etc. werden nach den bauphysikalischen Erfordernissen für
Niedrigenergiebauweise berechnet und eingehalten. Die Beschattung der Glaselemente erfolgt durch Dach- und Gebäudevorsprünge sowie durch außenliegende Lamellen aus Holzwerkstoff bzw. Aluminium und schützen vor Überhitzung im
Sommer. Das Hauptdach weißt eine Dachneigung von 18° auf,
das Nebendach ist ein Flachdach, eingefasst von einer Attika.
Arch. DI Peter Gilhofer & Arch. DI Eva Gilhofer
Journal
51
Dr. Arch. A L B E R T M A S C O T T I
Architektur
FINSTRAL
KLOBENSTEIN / RITTEN
In der Handwerkerzone von Klobenstein / Gemeinde Ritten,
wurde vom Juli 2013 bis August 2014 eine neue Produktionsstätte für die Wintergartenlinie der Firma FINSTRAL errichtet.
Das Grundstück liegt auf einer Höhe von 1140 m über dem
Meer, mit einem wunderbaren Rundblick über das Weltkulturerbe der Dolomiten.
Das architektonische Konzept war gleich klar: man baut einen
„großen“ Wintergarten, in dem die „kleinen“ produziert werden, ein Konzept das aus der „architecture parlante“ entlehnt
ist, wo man sofort den Zweck des Gebäudes erkennen kann.
Außerdem liegt es für einen Fensterhersteller nahe, seine eigenen Produkte so viel und so gut wie möglich einzusetzen.
Neben diesen Überlegungen waren aber auch baurechtliche
Aspekte, Funktionalität und maximale Ausnutzung der vorhandenen Fläche unter Berücksichtigung des geplanten Produktionsablaufes, kostengünstige Ausführung durch rationale
Planungslösungen und Eingliederung in das bestehende Umfeld ausschlaggebend für die Planung.
Das sich in einer Hanglage befindliche Grundstück ist auf drei
Seiten erschließbar. Bei der Planung stellte gerade die Erschließung eine besondere Herausforderung dar. Durch die
für das Bauvorhaben eher kleine Grundstücksfläche musste
das Projekt auf vier Ebenen aufgeteilt werden.
Die für diese Baugröße vorgesehene Anzahl an Autoabstellplätzen konnte nur auf der vierten Ebene, dem Dach, realisiert
52
werden. Diese Parkfläche wird über eine Rampe von der Südseite her erschlossen.
Der an der Nordseite der Halle angedockte „Serviceturm“ mit
Treppenhaus, Personen- und Lastenaufzug verbindet die einzelnen Geschosse. Von den sechs Etagen dieses Turmes ragen
nur die letzten drei aus den umgebenden Grün heraus. Außerdem sind hier auch Büros, Umkleide- und Waschräume, WCs
und Technikräume untergebracht. Der Produktionsablauf verteilt sich auf drei Ebenen, wobei die Zulieferung und Lagerung
der Materialien, sowie die Verladung der Fertigprodukte eine
zentrale Rolle bei der Planung darstellten.
Eckpfeiler dieser Produktionsstätte sind zwei mechanische
Lagertürme und der große Lastenaufzug, die die drei Produktionsebenen verbinden. Die Zulieferung der Profile für den ersten Lagerturm erfolgt nordseitig auf der Ebene des 1. Obergeschosses, der zweite Lagerturm wird vom Erdgeschoss an
der Südseite gefüllt.
Journal
Dr. Arch. A L B E R T M A S C O T T I
BILDNACHWEIS
© Christopher Halbsguth
ADRESSBOX
Dr. Arch. A L B E R T M A S C O T T I
Andreas-Hofer-Str. 3
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53
Dr. Arch. A L B E R T M A S C O T T I
Das 1. Obergeschoss kragt an der Südseite 3,5m über das Erd
geschoss aus, somit entsteht ein schützender Bereich beim
Lagerturm 2 und bei der Absaugeanlage. Die zugeschnittenen
Profile werden mit den Lastenaufzug hinunter in das Erdgeschoss gebracht, wo der Zusammenbau erfolgt. Hier wird dann
das Fertigprodukt über die überdachte Laderampe ausgeliefert. Im Untergeschoss wird durch eine Hofbildung für die nötige Belichtung gesorgt. Dort sind überwiegend Lager- und Magazinräume untergebracht.
Architektur
Luftschacht umgeben. Die Betonmauern wurden mit einer
Steinfaserdämmung versehen und verputzt.
Das Gebäude wird über eine Fernwärmeanlage mit Warmwasser und Heizung versorgt.
Die lange Ostfassade sowie Teile der Süd- und Nordfassade
wurden mit einheitlichen Elementen des FINSTRAL- Fensterwand-Systems Vista aus beschichteten Aluminiumprofilen ausgeführt. Jedes dieser Elemente besteht aus einem schmalen,
etwas zurückgesetzten und ein breiteren vorgesetzten Teil.
Die Gesamtkubatur beträgt 33.000 m³.
Diese Fensterelemente wurden mit einem Sonnenschutz- bzw.
Verbundsicherheitsglas ausgestattet. Innen können bei Bedarf
Das Gebäude wurde in Mischbauweise errichtet. Einerseits Stoffrollos für den Blendschutz sorgen. Auf der Fassade trennt
wurde auf eine traditionelle Ortbetonbauweise, andererseits ein durchgehendes Band aus emailliertem Glas die einzelnen
wurde für die Halle auf eine Betonfertigteilbauweise zurückge- Hallengeschosse.
griffen. Im Bereich der Glasfassaden wurde eine leichte Stahlstruktur gewählt.
Den krönenden Abschluss der Fassaden bildet ein breites
„Kopfband“, welches vom österreichischen Künstler Christian
Der gesamte Bau ist im Kellerbereich mit einem Licht- bzw. Schwarzwald gestaltet wurde.
54
Dr. Arch. A L B E R T M A S C O T T I
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Journal
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Architektur Journal
GLOCKNERBAHN
ZELL AM SEE
Im letzten Winter erfolgte der Start der neuen Glocknerbahn die erste 8er-Sesselbahn und die dritte kindersichere Sesselbahn. Automatisch schließende Bügel, beheizte Sitze sowie
Wetterschutzhauben gehören zur Ausstattung. Moderne Architektur, eine starke Förderleistung, hoher Komfort und Sicherheit zeichnen die Bahn aus. Auch Nachhaltigkeit war ein
Thema – bei Berg- und Talstation hat man sich für einen Holzbau entschieden, der sich perfekt in die Landschaft einfügt.
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Architektur
Journal
ARCHITEKT HÖRNDLER ZT GMBH
VOLKSBANK
ÖTSCHERLAND
Auf der Parzelle des ehemaligen Gasthauses Luger im Zentrum von Steinakirchen war es der Volksbank Ötscherland ein
großes Anliegen, ein Gemeinschaftsprojekt bestehend aus
Bankfiliale sowie Büro- und Geschäftsräumen zu schaffen.
Aufgrund der Topografie des Grundstückes entstand ein dreigeschossiges Gebäude. Alle Ebenen sind durch die Situierung
der Eingänge mit dazugehöriger Parkmöglichkeit bzw. den
Einbau eines Liftes barrierefrei zu erreichen.
Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Energiekennzahl von 33 kW/m²a errichtet.
Die Beheizung und Warmwasseraufbereitung erfolgt über
Fernwärme, der Großteil der Kühlung über eine Nachtlüftung.
Große Fenster im Süden sorgen für solare Gewinne.
Ein wesentlicher Aspekt bei der Vergabe der Aufträge war es
für die Volksbank Ötscherland, dass regional ansässige Firmen mit der Errichtung und Ausstattung beauftragt werden.
Im März 2013 konnte der Bau nach achtmonatiger Bauzeit zur
Zufriedenheit aller Beteiligten fertiggestellt werden.
Im Gebäude befinden sich nun die Bankfiliale, ein Friseur, ein
Arzt und eine EDV-Firma.
ADRESSBOX
ARCHITEKT HÖRNDLER ZT GmbH
Kindergartengasse 3
A - 3364 Neuhofen an der Ybbs
Tel: +43 / 7475 / 5 27 29
[email protected]
www.architekt-hoerndler.at
57
ARCHITEKT HÖRNDLER ZT GMBH
BÜROGEBÄUDE
GEBRÜDER HAIDER
GROSSRAMING
Das Bürogebäude wurde mit 5 Etagen errichtet.
Im Untergeschoss befinden sich das Archiv, Lagerräume sowie die Haustechnik, und ein Teil wird als Bürofläche genützt.
Im Erdgeschoss befindet sich der Empfangsbereich und Büroräume, sowie die Aufenthaltsräume mit dazugehöriger Küche
und Lager.
Im 1. und 2. Obergeschoss sind Büroräume sowie die Büros
der Geschäftsführer situiert. Das 3. Oberschoss wird ausschließlich für Besprechungen genützt.
Eine Pelletsheizung mit Tandem-Kesselanlage sorgt für die
Raumwärmebereitstellung. Die Lüftung erfolgt mechanisch
über ein zentrales Lüftungsgerät, dies sorgt für Behaglichkeit,
optimale Raumluftqualität und vor allem hohe Energieeinsparung. Die Kühlung der Räumlichkeiten erfolgt über eine auto58
Architektur
matische Nachtlüftung, zusätzlich werden die Büros, welche
südlich orientiert sind, durch eine Kühldecke gekühlt.
Heizwärmebedarf: 56.700 kWh/a; Bei einem Heizwert der
Pellets von 4,9 kWh/ kg entspricht das einem jährlichen Verbrauch von 11.500 kg Pellets.
FACTS AND FEATURES
Gesamtbaukosten:
4,2 Mio. Euro
Verbaute Fläche:
750 m²
Brutto Geschossfläche:
2.300 m²
Arbeitsplätze:
94
Spatenstich:
26.03.2013
Baubeginn:
März 2013
Bauzeit:
13 Monate
Übersiedlung:
10./ 11.04.2014
Parkplätze:
61
Behindertenparkplätze
4
Barrierefreiheit durch Aufzugsanlage über
alle 5 Geschosse
Journal
ARCHITEKT HÖRNDLER ZT GMBH
Mayr Bau GesmbH
Seitenstettnerstr.28
A-4400 Steyr
Tel: + 43 (0) 7252 715 0
Fax: + 43 (0) 7252 715 50
Email: [email protected]
Internet: www.mayr-bau.at
59
Göbl Architekten ZT GmbH
Architektur
TOWER OF POWER
WIEN
In Wien Brigittenau wird eine öffentlich zugängliche Tankstelle
für Elektrofahrzeuge (PKWs, Klein LKWs, Elektro-Scooter und
e-Bikes) errichtet.
Der Tower of Power ist als Lehr- und Forschungsobjekt konzipiert und wird zum Großteil von den Kursteilnehmern der
Berufsausbildungszentrums des BFI Wien gemeinsam mit
führenden Firmen der E-Mobilitätswirtschaft errichtet. Ein
Großteil der rund 4.000 Bauteile wird im Zuge der Facharbeiter-Intensivausbildung in den Bereichen Stahlbau-, Elektro und Installationstechnik sowie Mechatronik, Mechanik,
Smart-Grid-Programmierung und Aufbau entsprechender
Systeme gefertigt.
Vier PKWs und vier E-Bikes können über mehrere gängige
Ladesysteme mit elektrischer Energie versorgt werden. Der
Tower of Power ist direkt an das Wiener Stromnetz angebunden: Produziert er einen Energieüberschuss, wird dieses Plus
in das Netz eingespeist. Umgekehrt bezieht die E-Tankstelle
bei Bedarf Energie aus dem Stromnetz – solange die Energiebilanz des Tower of Power positiv ist. In Summe wird also nicht
mehr Energie an die Autos und Fahrräder abgegeben, als vom
60
Tower of Power selbst produziert wird.
Zwei der urtümlichsten architektonischen Geseten, das Dach
und der Turm werden miteinander verbunden. Die Kombination dieser beiden archaischen Bauformen schafft einen
Bautypus, welcher funktional, inhaltlich und symbolisch dem
Projekt eine markante Form zuweist.
Das Dach bietet Witterungsschutz, spendet Licht beim Auftanken und nimmt 130 m² Photovoltaikpanele auf. Unter dem
Dach finden die wesentlichen funktionellen Bestandteile der
Tankstelle, die Ladestationen Platz.
ADRESSBOX
Göbl Architekten ZT GmbH
Veronikagasse 12/3
A - 1170 Wien
Tel: +43 / 1 / 2 76 44 18
[email protected]
www.explicit-architecture.com
Journal
Göbl Architekten ZT GmbH
Der Turm ist ebenfalls als Energielieferant wirksam, da eine
Windtulpe in die Konstruktion integriert ist. Das Gebäude
selbst ist eine Stahlkonstruktion und wird mit (planen, einfach- und zweifach gekrümmten) Aluminiumpanelen verkleidet. Fundiert ist das Projekt mittels duktilen Pfählen und
Stahlbetonfundamenten im Bereich des Turmes und der Mittelstütze.
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POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
Architektur
LEUCHTTURM 1
LINZ / HÖRSCHING
Eine Vision wird Realität
„Du brauchst nur den passenden Bauherrn um Visionen zum
Leben zu erwecken!“ Die Begeisterung ist förmlich spürbar,
wenn Architekt Andreas Prehal vom Leuchtturm1, dem am
10. Oktober 2013 eröffneten Logistikgebäude der Firma Schachinger erzählt. Es klingt fast unglaublich, was auf dem Gelände der Schachinger Logistik in Hörsching in knapp einem
Jahr realisiert wurde. Der Bauherr Max Schachinger, Logistik
Manager des Jahres 2012, hat sich dem klaren Bekenntnis
62
zur Nachhaltigkeit verschrieben und lebt dies mit Haut und
Haar. Schachingers Idee beim LT1 war es, ein zukunftsweisendes Logistikgebäude mit noch nie dagewesener Konsequenz in den Bereichen Bauökologie und Energieeffizienz zu
errichten. Die Umsetzung derselben begann mit der Planung
durch POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN im Herbst 2012, der
Spatenstich erfolgte Anfang März 2013 und nur sechs Monate
später konnte das Gebäude in Betrieb genommen werden.
Journal
POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
war
BILDNACHWEIS
© POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN, Fotograf Walter Ebenhofer
Logistik meets Ökologie
Holz prägt den LT1 in jeder Dimension, von der Konstruktion
bis hin zur Fassade, darüber hinaus die Verwendung weitgehend ökologischer Baumaterialien. Besonders faszinierend
sind die Konstruktionsausmaße dieses „überdimensionalen
Holzhauses“: Als Primärkonstruktion wurden Träger und Stützen aus Konstruktionsleimholz mit einem Achsmaß von 22 m
verwendet, die Sekundärkonstruktion besteht aus Konstruktionsleimholz von 5 m Achsmaß im Gefälle. Herausfordernd
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POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN ZT GmbH
Direktionsstraße 15
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Tel: +43 / 7252 / 7 01 57-0
[email protected]
www.poppeprehal.at
63
POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
unter anderem die Holzfassade, die – damit es spannend blieb
- nur einen Tag vor der Bauverhandlung noch mit den feuerpolizeilichen Bestimmungen unter einen Hut gebracht werden
konnten. Da in den Hochregallagern des LT1 Waren aller Art
für Metro Österreich, vom Schokoriegeln bis zum Christbaumschmuck, gelagert und manipuliert werden, ist das Raumklima übers Jahr straff geplant: Die Temperatur beträgt immer
zwischen 14° und 18° Celsius die Luftfeuchtigkeit liegt bei
40%-60% und das bei einem Warenaustausch von mehreren
hundert Tonnen pro Tag über 14 wärmebrückenfrei ausgeführte Laderampen. Der LT1 schließt an ein bereits bestehendes Lager im weitläufigen Logistikpark in Linz-Hörsching an
und beinhaltet sowohl eine Lagerhalle von rund 11.000 m² als
auch ein Bürotrakt von rund 860 m². Die Kühlung der Lagerhalle erfolgt durch Kältebereitstellung aus dem Grundwasser
mit einer Wärmepumpe (teilweise durch Direktnutzung mittels Free-Cooling-Schaltung der Anlage), geheizt wird ebenfalls mittels Wärmepumpe durch Grundwassernutzung. Decken-Umluft-Kühlgeräte bringen die temperierte Luft in die
Lagerhalle ein. Im Bürotrakt sorgen Unterflurkonvektoren
entlang der Fassade für die richtige Temperatur und Belüftung. Der Energiekennwert für das Büro liegt beim Heizen bei
13 kWh/m²a, beim Kühlen bei 31 kWh/m²a. Erhellt wird der
Leuchtturm energiesparend rein mit LED-Technologie.
Architektur mit dem gewissen Etwas
Bei solch ökologischem Augenmerk – wo bleibt da der gestalterische Aspekt? „Ebenfalls in der ersten Reihe! Seit 14 Jahren spezialisieren wir uns darauf, Nachhaltigkeit mit Ästhetik
zu verbinden. Anfangs wurden wir belächelt. Nun macht sich
diese Erfahrung bezahlt“ meint Prehal, denn „Ökologische Architektur geht auch ohne Strickpullover“. Das i-Tüpfelchen bei
diesem Projekt ist die Gestaltung der Fassade in Barcode-Optik, ohne Barcode geht in der Logistik ja gar nichts. Holzlatten
aus Weißtanne erzeugen durch dunkle Zwischenräume eine
Fassade mit diesem speziellen Barcode-Effekt. Und innen? Es
riecht nach Holz. Und mit den strahlenden Farbakzenten in frischen Gelb-, Grün und Rottönen versprüht das Bauwerk innen
viel eher gemütliche Wohnzimmeratmosphäre als Krimi-affi-
64
Architektur
ne Lagerhausdüsternis. Und auch dies ist dem Bauherrn Max
Schachinger ein Herzensanliegen - da sind wir wieder
beim
Spannungsdreieck Ökologie-Ökonomie-Soziales.
Gerne sollen die Mitarbeiter diesen, ihren Arbeitsplatz betreten, sollen sich hier wohlfühlen. Liegt die Frage auf der
Hand ob dieser starke Fokus auf Energieeffizienz und ökologische Bauweise nicht zu Lasten maßlos überhöhter Investitionskosten geht. Die Antwort lautet: Nein! Denn die
Kosten liegen interessanterweise nur minimal über denen
einer vergleichbaren Lagerhalle in konventioneller Ausführung. Und dies bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung und
enormer Betriebskosteneinsparung. Dieses Zusammenspiel von Machbarkeit und Leistbarkeit, Qualitätssteigerung
und enormer Betriebskosteneinsparung bei nur minimalen
Mehrkosten macht die zukunftsweisende Signalwirkung des
mittlerweile fünffach ausgezeichneten Leuchtturms 1 aus.
Bereits im September 2013 war dem LT1 der Confare Green
& Blue Building Award verliehen worden, gefolgt von der Auszeichnung mit dem OÖ Energie Star 2014 im Februar sowie
dem BVL Nachhaltigkeitspreis Logistik im April und den NÖ
und OÖ Holzbaupreisen im Mai. Darüber hinaus wurde dem
LT1 das DGNB Zertifikat in Gold verliehen. Aktuell ist das Gebäude für den österreichischen Staatspreis für Architektur und
Nachhaltigkeit nominiert, der im Jänner 2015 verliehen wird.
Journal
POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
'LH)HQVWHUDXV+RO]$OXXQG3RUWDOHDXVZ¦UPHJHG¦PPWHQ$OX3URȴlen in der Außenhülle sowie die Brandschutzelemente zwischen Büro
und Halle wurden von INTERwindow geplant und ausgeführt.
INTERwindow mit Sitz in Linz ist ein Flagshipstore von INTERNORM®
mit hoher technischer Kompetenz und Ausführungsqualität. Eine
eigene Planungsabteilung sowie bestens geschulte Montageteams
garantieren dabei eine exakte Umsetzung der Vorgaben von Bauherr
und Architekt. Ein großer Schauraum in der Dametzstrasse 1-5 präsentiert anschaulich und praxisorientiert Fenstervielfalt und –technik von
INTERNORM®.
INTERwindow ist auch kompetenter Anbieter von Glasfassaden aus
3IRVWHQ5LHJHO3URȴOHQ6RQQHQVFKXW]%UDQGVFKXW]HOHPWHQ*DUDJHQ
und Industrietoren sowie Wintergärten.
INTERwindow GmbH
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www.interwindow.at
65
POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
RAIFFEISENBANK
WELS
Neuer Lichtblick im Ensemble
Wie ein Fels in der Brandung mutet es an, das neue Gebäude
der Raiffeisenbank Wels Süd – herausragend und doch in Harmonie mit dem Ganzen. Städtebaulich eine Herausforderung,
denn „gegenüber den Rathaus von Thalheim liegend sollte es
einerseits ein starkes Pendant zum Rathaus und als Gebäude
solitär sein, sich aber andererseits ins Ortsbild einfügen“ so
Helmut Poppe von POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN. Die neue
Raiffeisenbank bildet den Abschluss im Ensemble der Thalheimer Ortsplatzgestaltung.
Der Mantel aus Metall
Die Einzigartigkeit des Baukörpers wurde in erster Linie
über die Materialien gespielt. Der klare, übersichtlich strukturierte Kubus verfügt über eine bewegliche Metallfassade, die je nach Beschattungsbedarf komplett geöffnet bzw.
geschlossen werden kann. Durch die Perforierung werden mannigfaltige Lichteffekte erzielt, gleichzeitig dienen
die Lamellen als Sonnenschutz. Im vollständig geschlossenen Zustand der Fassade widerspiegelt das Bankgebäude die Sicherheit und Uneinnehmbarkeit eines Tresors.
Großzügige Glasflächen im ebenerdigen Schalterbereich zeigen Transparenz und Offenheit.
Wachstum im Innenleben
Reduktion von Form und Materialien wurde innen fortgesetzt
– Holz, Schwarzstahl und Glas prägen das zeitgemäße Erscheinungsbild der drei übersichtlich gestalteten Stockwerke.
66
Architektur
Betritt man die Bank, findet man rechterhand den kleinen, feinen SB-Bereich sowie vorne einladend offene Servicestellen
die nach hinten in individuelle Beratungsbüros münden. Eine
großzügig angelegte Treppe führt in das erste Obergeschoß,
wo ganz klar strukturiert Räumlichkeiten für Beratungsgespräche Platz finden.
Auch die Büros der Geschäftsführung liegen auf dieser Etage. Frisch und lebendig dient die Grüne Wand im Atrium des
Obergeschoßes als Blickfang. Das Grün wird hier nicht durch
Farbe erzielt, vielmehr wachsen Pflanzen die Wand empor,
echte wohlgemerkt! Hier möchte man bleiben – für Kundengespräche, kleinere Veranstaltungen und Ausstellung oder
als Wartezone lädt das Atrium ein.
Im zweiten Obergeschoß wurden – neben einem großen Veranstaltungsraum für bis zu 80 Personen mit freier Glasfront
Richtung Traun – Räume für die Mitarbeiter, wie etwa ein Power Napping Bereich, geschaffen. „Besucher der Bank können den Blick schweifen lassen, einerseits zur malerischen
Natur rund um die Traun, andererseits zur Stadt Wels.
Auch die Sichtbeziehungen vom zweiten Obergeschoß in das
Erdgeschoß und vice versa wurden offen gehalten“ erläutert
Architekt Helmut Poppe. Eins plus eins ist gleich drei? – Das
nennt man Synergie! Das Gebäude wurde so konzipiert, dass
ein Teil der Räume im dritten Obergeschoß extern vermietet
werden kann.
Sparen – auch an Energie
Clever ist das Energie- und Haustechnikkonzept des Niedrigenergiegebäudes. „Wenn wir etwas planen, dann immer mit
einer realistischen Lebenszykluskostenanalyse schwarz auf
weiß. Logisches Ziel - die sinnvolle Balance von Energieeffizienz versus Kosten der nötigen Maßnahmen. Bei der Raiffei-
Journal
POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
senbank Thalheim haben wir ein ausgeklügeltes Energiesystem mit Vorbildwirkung beim Energie-Sparen!“ so Poppe.
Die innovative Metallfassade dient funktionell als Schutz vor
direkter Sonneneinstrahlung. Geheizt und gekühlt wird darüber hinaus mittels Wasser-Wasser Wärmepumpe ergänzt
durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Spitzenabdeckung.
Auch die Lüftungsanlage sorgt – neben den angenehmen
Raumklima in den Büros – mittels Rotationswärmetauscher
für energieeffiziente Wärmerückgewinnung. Geregelt wird
die Temperatur in den Büros über eine Heiz-/Kühldecke, im
Erdgeschoß und den WC-Räumen zusätzlich über Fußbo-
denheizung. Neben reichlich Tageslicht kommen rein LEDs
für die Beleuchtung zum Einsatz. So richtig gefinkelt funktioniert die Haustechnik. Wie in einem großen Orchester spielen
alle Elemente zusammen, von der Temperatur über die CO2Konzentration, vom Licht über die Beschattung.
Der Leistungsbedarf der gesamte Anlage von Lüftung, Wärmepumpe für Kühlung / Heizung, Klimageräte für Servicebereich und Besprechungszimmer sowie die gesamte Licht und Kraftinstallation beträgt 95 kW.
Das Sahnehäubchen: rund ein Viertel des gesamten Energiebedarfs wird durch die hauseigene Photovoltaikanlage – die 25
kWp leistet – selbst produziert.
Die Firma Metallbau Hammerschmid aus Pregarten war für die Planung, Lieferung und Montage
der Alu-Glas-Fassade im Eingangsbereich, AluBrandschutztüren in Klassifizierung EI-30 C und
dem Alu-Glas-Sheddach mit 6 öffenbaren Fensterelementen als Rauchabzug verantwortlich.
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POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
BLUE BUILDING
WIEN
Wachstum mit Köpfchen
„Sowohl – als auch – funktioniert!“ so der Architekt Andreas
Prehal über das neue „Blue Building der Peter Blau GmbH in
Wien Liesing. Doch zum Anfang der Geschichte. Das Familienunternehmen Peter Blau GmbH in Wien Liesing ist spezialisiert
auf den Vertrieb von Buntmetallen basierend auf einer großen
Lagerhaltung vorwiegend von Kupfer- und Messingwaren.
Als Reserven für die nächsten Expansionsschritte fiel 2011
die Entscheidung für einen Neubau, um die Lagerkapazität zu
vervielfachen, und einem Bürogebäude neuen Raum zu geben.
Energieeffizienz und Ökologie liegen der Familie Blau am Herzen, ehrgeiziges Ziel des Neubaus war es, die Gebäudetechnik
bilanziell energieautark betreiben zu können. Alle Arbeitsplätze sollten höchstmöglichen Komfort für die Mitarbeiter bieten
und so ein angenehmes und effektives Arbeiten ermöglichen.
Nicht nur die Fassade stimmt
„Möglichst viel Transparenz für den Bürotrakt und möglichst
wenig Einblick in die Lagerflächen waren grundlegende Anforderungen an die Architektur“ so Andreas Prehal. Eine Glasfassade, die ja bekanntlich hohen Energiebedarf fordert, gepaart
mit einem ökologischen Gesamtkonzept. Klingt wie täglich
Cupcakes naschen – bei Kleidergröße 34. Möglich macht das
scheinbar Unmögliche ein intelligentes Zusammenspiel der
68
Architektur
Nutzung von Sonnenenergie, dem Speichern von Wärme bzw.
Kälte in einem gigantischen Wasserbecken und die Abstimmung aller Abläufe auf Basis einer einjährigen Betriebssimulation. Trotz des vermeintlichen Widerspruches zwischen energieverschwenderischer Glasfassade und der vorgegebenen
Nachhaltigkeit für das Projekt, wurde beim Betriebsgebäude
der Peter Blau GmbH durch intelligentes Zusammenführen
von architektonischen, bautechnischen sowie anlagenspezifischen Aspekten ein Höchstmaß an Energieeffizienz erreicht.
Bereits vor der Fertigstellung wurde dieses ökologische Vorzeigeprojekt mit dem Umweltpreis der Stadt Wien 2013 ausgezeichnet.
Temperaturspeicher Riesen-Pool
Nicht zum Plantschen sondern für die vorgeschriebene
Sprinkleranlage wurde ein Wasserbecken mit einer Füllung
von 650m³ - entspricht der Wassermenge für 40 mittelgroße
Pools - errichtet. Rundum gedämmt und mit Wärmetauschern
versehen, dient dieses Becken als riesiger Pufferspeicher und
wird zu Kühl- und Heizzwecken verwendet. So kann beim Kühlen im Sommer die Energie, die dem Gebäude entzogen wird,
großteils gespeichert werden. Im Winter wird dieser Energiespeicher zum Heizen verwendet, so lange die Temperatur
ausreicht. Zu Sommerbeginn wiederum kühlt das Temperaturniveau die Büros. Gekühlt und geheizt wird mittels einer
Wärmepumpe, die zur Spitzenabdeckung neben der Energie
aus dem Becken zusätzlich mit temperiertem Grundwasser
gespeist wird.
Journal
POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
Mit der Kraft der Sonne
Auf dem Dach der Halle produziert eine Photovoltaikanlage so
viel Elektrizität, dass die gesamten Anlagen für Gebäudebelüftung, Klimatisierung, Kühlung und Heizung, sowie die gesamte EDV bilanziell energieneutral betrieben werden.
Selbstredend wurde das Gebäude bestmöglich gedämmt. Im
Bürogebäude sorgen eine Komfortlüftung, die Beheizung über
den Fußboden, sowie die Kühlung über Decken- und Wandelementen für angenehmes Raumklima.
356 Tage lang „so tun als ob“
Planung ist das halbe Leben. Gelebt wurde diese schöne Weisheit beim „Blue Building“ durch und durch. Ein Jahr lang hat
man der Betrieb des Gebäudes simuliert, um herauszufinden,
wie man wann die Energie vernünftig einsetzt. Vergleichbar
mit einer gewitzten Hausherrin, die dann die Waschmaschine
einschaltet, sobald die Lichteinstrahlung für die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach stimmt. Nur im großen Stil. Ein Jahr
lang wurden hypothetische Betriebsdaten gesammelt und
sind in die Planung und Ausführung des Gebäudes eingeflossen. Vom Timing bei Heizung und Lüftung bis zur Kombination
träger und schneller Heiz- und Kühlelemente.
Kupfer in jeder Nuance
Optisch und funktionell teilt sich das Blue Building in das
dreigeschossige Bürogebäude, den eingeschossigen Verbindungstrakt und die Lagerhalle. „Gemeinsam ergeben sie
eine interessante Großform bei der alle Materialien in Kupferfarbtönen abgestimmt, die Qualität der Materialien aber nach
Wertigkeit des Bauteiles verschieden sind“ erklärt Prehal.
Glas mit bronzefarbener Sonnenschutzbeschichtung, sowie
durchgefärbter Beton dominieren den Bereich des Bürogebäudes, während die Lagerhalle in kupferfarbenen Fassadenpaneelen gestaltet wurde. Ganz in Brauntönen gehalten zeigt
sich auch der Innenbereich des Bürohauses mit dem eingefärbten Bituterrazzo als Boden, bis hin zu den Möbeln und
der Ausstattung, die farblich allesamt auf das Material Kupfer
verweisen. Im Erdgeschoss des Büros sind im Wesentlichen
der Empfang, eine Präsentationsfläche und ein Seminarraum
untergebracht! Das 1.Obergeschoß beherbergt sämtliche Mitarbeiterbüros samt großzügigen Aufenthaltsflächen, während
oben, mit freiem Blick auf die Umgebung, die Geschäftsführung untergebracht ist. Kräne be- und entladen LKWs in der
Halle, die Waren werden in modernsten automatischen Hochregalen gelagert. Nasszellen, Sozial- und Technikräume finden im Zwischentrakt ihren Platz.
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POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
HAUS “W“
PURGSTALL
Öffentlich und doch privat
Ein offenes Gebäudekonzept bei Wahrung der Privatsphäre
war der gestalterische Spagat, den POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN beim Haus Wenighofer im niederösterreichischen
Purgstall ästhetisch umgesetzt haben. An das moderne Einfamilienhaus schließt sich eine Arztpraxis für Traditionelle
Chinesische Medizin (TCM) an – helle, offene Räume erfreuen
Patienten und Bewohner.
Obwohl das Ordinationsgebäude direkt an das Wohnhaus anschließt und der Garten im Zentrum zwischen beiden Einheiten
liegt, wurde das Ensemble so geplant, dass der private Bereich
der Bewohner von den Patienten nicht eingesehen werden
kann. Beim Wohnbereich der Familie liegen die Schlaf- und
Kinderzimmer sowie Bad- und Saunabereich im Obergeschoß.
70
Architektur
Ein weitläufiger, offener Wohn-, Ess-, Küchenbereich sowie
Technikräume sind im Erdgeschoß des nicht unterkellerten
Gebäudes untergebracht. Für das Wohlbefinden der Patienten
sorgt die harmonische, ruhige Atmosphäre im Wartezimmer
sowie in den beiden Behandlungsräumen des Ordinationstraktes.
Holzbau mit Rundung
Hell und freundlich präsentiert sich der Holz-Massivbau, außen weiß verputzt, innen Holz in Sichtqualität weiß lasiert.
Die Türen fügen sich Ton-in-Ton weiß lasiert harmonisch ein,
ebenso der helle Boden des Wohnbereichs in Ahorn Blanche.
Aus hygienischen Gründen wurde in den Patientenbereichen
ein fugenloser Boden verlegt - ästhetisch für das Auge, robust
und praktisch.
Für großzügige Tageslichtverteilung sorgen lang gezogene,
großteils innenbündig sitzende Fensterbänder, spektakulär
auch eingearbeitet in der signifikanten, langgestreckten Run-
Journal
POPPE*PREHAL ARCHITEKTEN
dung beim Ordinationsbereich. Einen warmen Willkommensgruß stellen die rot lasierten Holzverkleidungen beider Eingangsbereiche dar.
Energie im Fluss und eingespart
Gerade die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) sieht im
freien Fluss der Energie durch den Körper eine wesentliche
Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Körper und
den Räumen soll die Energie frei und ungehindert fließen können. Dies spiegelt sich in der freien, hellen, offenen Gestaltung
wider. Technisch stand bei dem Bau auch die Frage der Energieeffizienz im Vordergrund. So wurde der Bau als Niedrigenergiehaus ausgeführt, geheizt wird mittels Sole/WasserWärmepumpe. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt
für angenehmes Raumklima. „Alles in allem ein gesundes
Gesamtkunstwerk für Bewohner, Patienten und die Umwelt,“
freut sich der Architekt Helmut Poppe über die elegante Lösung der Anforderungen.
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Architektur Journal
DAS SMARAGDRESORT
BRAMBERG
Ski in – ski out im eigenen Ferienhaus oder der eigenen Ferienwohnung – in einer der attraktivsten und aufstrebendsten
Tourismusgemeinde Österreichs. 10 Ferienhäuser und 11 Appartements – luxuriös und traumhaft – direkt am Skilift. Die
Wohneinheiten des neuen Smaragdresort sind allesamt in
moderner Betonbauweise errichtet worden und ausschließlich mit Baustoffen aus der Region. Wärmende Steine, besänftigendes Holz und hell durch sehr viel Glas. Hinsichtlich
Raumklima und Energieaufwand entsprechen die Wohneinheiten natürlich neben allen bautechnischen Details höchsten
Qualitätsansprüchen. Alle Annehmlichkeiten sind unter einem
Dach vereint – eingebettet in der Natur und dennoch alles in
Griffweite – die Skipiste, die Geschäfte, das Stadtleben uvm.
72
Architektur
Journal
Architektur Journal
Georg Mayerhofer GmbH.
A-5724 Stuhlfelden
www.wohnen-m.at
Fertigung der Fenster- und Schiebeelemente in Eiche
architektur und innenraumgestaltung
www.feuersinger-planung.at
73
Architektur Journal
RESIDENZ KLAUSGASSE
MITTERSILL
Hochwertige errichtete Wohnungen in bevorzugter Lage. Das
Objekt ist nach Südwesten ausgelegt und bietet neben viel Sonne einen herrlichen Blick auf die Berge. Das dreigeschoßige
Wohnhaus ist barrierefrei mit einem Lift ausgestattet. Es ist
unterkellert und bietet für jede Wohneinheit ein Kellerabteil,
sowie einen Tiefgaragenplatz. Die Wohnungen verfügen entweder über einen großzügigen Balkon oder eine Terrasse.
Alle Einheiten sind mit Holzböden und Fußbodenheizung ausgestattet.
74
Architektur
Journal
Architektur Journal
Residenz Klausgasse
Objekt:
Vorgehängte, hinterlüftete Fassade bei einem
Wohngebäude mit 10 Wohneinheiten von
38 bis 90 m2.
Produkt/Material:
gefertigt aus senobond Larson ALU/PE/ALU
Verbundplatten PVDF2L,
ca. 650 m2 pure white in der Stärke 4 mm
senova Kunststoffe GmbH & Co. KG
5723 Uttendorf, Gewerbestrasse 12
Telefon +43 (0)6563 20020-0
Telefax +43 (0)6563 20020-77
OFlCE SENOVACOM
www.senova.com
75
Architektur
Architekt Prof. Dipl.-Ing. Robert Kirchtag
WOHNANLAGE
„SEEBURGER“ SEEKIRCHEN
Auf dem ehemaligen, markant Richtung Südosten abfallenden Firmengelände der „Seeburger Konservenfabrik“
in Seekirchen, haben wir eine Wohnanlage aus Reihen- und
Doppelhäusern gebaut. Die acht Baukörper sind zueinander
entsprechend dem Hangverlauf gestaffelt und leicht gedreht
angeordnet.
Zwei Faktoren haben den Entwurf wesentlich bestimmt: Erstens das bestehende Wohnhaus an der Wallerseestrasse und
zweitens die südöstlich gelegene Bahntrasse als massiv störende Lärmquelle.
Aber es ist ein Ort mit unglaublich spektakulären Fernbezügen, mit einer Aussichtsqualität auf die Berge und dem nahen
Wallersee, die ihresgleichen sucht. Durch die Staffelung der
Häuser können die Bewohner die Qualität der Hanglage wirklich genießen - den grandiosen Ausblick von den als Terrassen
genutzten Dächern.
Als kleine Besonderheit haben wir entgegen üblicher Reihenhäuser mit direkt zugeordneten Parkflächen, konsequent die
Autos zentral entlang der Bahntrasse angeordnet. Überschüttet und begrünt bilden die Parkplätze dadurch einen Immissionsschutzwall gegen den Bahnlärm.
76
Journal
Architekt Prof. Dipl.-Ing. Robert Kirchtag
MEHRFAMILIENWOHNHAUS
SALZBURG
Wir haben in der Stadt Salzburg, eine Wohnhaus gebaut, das
sehr eng mit dem urbanen Kontext verflochten ist. Ein bestehendes Einfamilienhaus, welches eine schlechte Bausubstanz
aufgewiesen hat und dadurch ein Um- und Zubau nicht wirtschaftlich vertretbar war, wurde abgebrochen und durch den
Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses mit 4 Wohneinheiten
ersetzt. Die städtebaulichen Rahmenbedingungen am Ort waren disperat, sie unterliegen keinem Gesamtkonzept. Der Charakter der vorgefundenen Bebauung verdankt sich vielmehr
der jeweiligen Entstehungszeit. Das heißt, für uns stellte sich
die städtebauliche Thematik an diesem Ort als die Notwendigkeit dar, einen Übergang zu formulieren, der zwischen der
vorhandenen Bebauung vermittelt. Es ging aber auch darum,
eine Form der Bebauung zu wählen, die gleichzeitig durch ihre
Kompaktheit das Problem der Dichte erledigt, das vom Bauherrn an uns herangetragen wurde. Besonders im Wohnbau
kommt der Frage der Ökonomie ein spezifischer Stellenwert
zu. Eine kompakte Gebäudetypologie ist unter solchen Vorzeichen oft die richtige Strategie, denn kompakte Gebäude sind in
mehrfacher Hinsicht ökonomisch.
ADRESSBOX
Architekt Prof. Dipl.-Ing. Robert Kirchtag
Büro für Architektur und Städtebau
Mehrlgutweg 11A
A - 5020 Salzburg
Tel: +43 / 664 / 9 16 47 41
[email protected]
77
Architektur
Architekt Prof. Dipl.-Ing. Robert Kirchtag
WOHN-UND BÜROHAUS
„STANZINGGUT“ ELSBETHEN
Eingebettet in ein „Grenzwärtiges“ Umfeld zwischen Stadt und
Land einerseits und aus Schule, Grünland, Einfamilienhäusern und verdichtetem Wohnbau andererseits ist dieses Gebäude entstanden.
Die städtebaulichen Rahmenbedingungen am Ort waren disperat, sie unterliegen keinem Gesamtkonzept.
Der Charakter der vorgefundenen Bebauung verdankt sich
vielmehr der jeweiligen Entstehungszeit. Es gibt vor allem Einfamilienhäuser, daneben aber auch sehr dichte Verbauungen,
die völlig autonomen Strategien unterliegen. Das heißt, für uns
stellte sich die städtebauliche Thematik an diesem Ort als die
Notwendigkeit dar, einen Übergang zu formulieren, der zwischen den Einfamilienhäusern und der sehr verdichteten
Bebauung insbesondere des angrenzenden Schulareals vermittelt. Es ging aber auch darum, eine Form der Bebauung zu
wählen, die gleichzeitig durch ihre Kompaktheit das Problem
der Dichte erledigt, das vom Bauherrn an uns herangetragen
wurde.
Dabei bildet das bestehende barocke und Denkmalgeschützte
Stallgebäude den gestalterischen Mittelpunkt des Gebäudes.
Hervorragend instand gesetzt mit den originalen Kreuzgewöl78
ben, sowie Säulen aus kostbarem Adneter Marmor ist es jetzt
der Firmensitz des Bauherrn. Zur Schonung der porösen Bausubstanz des Stallgebäudes wurde dieses 4-seitig großzügig
umglast und frei überspannt.
Die Haupteingänge sind auf der Nordost Seite zu den allgemeinen Freiflächen hin orientiert. Der Zugangsbereich ist durch
die Aufständerung und Auskragung der darüber liegenden Geschosse vor Regen und Schnee geschützt. Großzügige Innenund Außenräume sowie sonnendurchflutete Wohnungen sind
Zeichen für qualitativen Wohnbau. Dies wurde durch die enge
Kooperation mit dem Bauherrn und allen an der Umsetzung
beteiligten Firmen möglich. Ihnen allen gilt unser besonderer
Dank für die hervorragende Zusammenarbeit.
Journal
Architekt Prof. Dipl.-Ing. Robert Kirchtag
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Tel. 640 639
Ing. Rupert Weiser GmbH
Fürbergstraße 1
5020 Salzburg
www.weiser1a.at
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heim+müller architektur zt gmbh
WOHNHAUS
DORNBIRN
In einem zentrumsnahen Viertel Dornbirns mit vorwiegend offener Bebauung und freistehenden Baukörpern entstand um
1901 das zu sanierende Mehrfamilienhaus. Erbaut wurde es in
einer für die junge Stadt Dornbirn - soeben wurde das Stadtrecht verliehen – bedeutenden Epoche des wirtschaftlichen
und kulturellen Aufschwungs. Die heute unter Denkmalschutz stehende Stadtvilla wurde als bürgerliches Wohnhaus
mit jeweils drei Wohnungen pro Geschoss in Massivbauweise
errichtet. Die Fassaden sind horizontal in drei Zonen gegliedert, über dem verputzen Erdgeschoss wird in den oberen
Geschossen eine Klinkerfassade mit Putzquadern fortgesetzt,
das Dachgeschoss zeigt ornamentales grün gefasstes Fachwerk passend zu den profilierten Pfetten an der Untersicht des
Mansardendaches mit Biberschwanzziegeldeckung.
Neben der umfangreichen Sanierung des historischen Gebäudes mit kompletter Erneuerung der Haustechnik und der
elektrischen Anlagen, ist an der schlicht gehaltenen Nordseite
des Bestands ein moderner Zubau mit insgesamt drei Wohnungen mit jeweils 70 m² vorgesehen. Im bestehenden Dachgeschoss entsteht ein attraktives Penthouse mit großzügiger
Verglasung, Wintergarten und einem offenen Grundriss auf
einer Fläche von 120 m². Die Erschließung der insgesamt nun
80
Architektur
Journal
heim+müller architektur zt gmbh
sieben Wohnungen erfolgt über das Bestandstreppenhaus mit
original erhaltener gewendelter Holztreppe.
Der Zubau wird zeitgemäß in ökologischer Bauweise mit Massivholz und hinterlüfteter Fassade aus Betonfaserplatten, die
die Proportionen der bestehenden Fenster und Fassadengliederung aufnehmen und weiterführen, ausgeführt (Riederplatten – Ökoskin). Die historischen Fenster und Füllungstüren
werden detailgetreu erneuert, im Neubau kommen moderne Holz-Alufenster und raumhohe Innentüren. Großzügige
Raumhöhen von bis zu 2,6 m finden sich sowohl im Altbau als
auch im neuen Teil des Gebäudes.
Im Sinne einer gelungenen Nachverdichtung in innerstädtischer Lage - mit Ausnutzung der maximal möglichen Baudichte durch Erweiterung des Baubestands - wurde auch eine
neue Tiefgarage mit 7 Stellplätzen errichtet.
Um das eindrucksvolle Erscheinungsbild des historischen
Gebäudes nicht zu beeinträchtigen, ordnet sich der angefügte
neue kubische Baukörper durch eine einfach strukturierte
Gliederung dezent der geschlossenen und mächtigen Stadtvilla unter und stellt so ein gelungenes Beispiel von Weiterbauen
im Bestand dar.
ADRESSBOX
heim+müller architektur zt gmbh
Obere Fischbachgasse 3a
A - 6850 Dornbirn
Tel: +43 / 5572 / 3 33 25-0
[email protected])heim-mueller.at
www.heim-mueller.at
81
heim+müller architektur zt gmbh
EINFAMILIENHAUS
FELDER IN LOCHAU
Mit einem Wettbewerb sucht ein einheimisches Bauherrenehepaar - nach vielen Jahren in den USA wieder zurück in der
Heimat – nach einem Architekturbüro für die Realisierung
ihres Einfamilienhauses in Lochau am Bodensee. Auf einem
flachen und 1093 m² großen Grundstück in Seenähe und ruhiger Wohnlage mit überwiegend älterer Bebauung ist ein
modernes in seiner Formensprache zeitloses Gebäude mit
315 m² Nutzfläche entstanden. Der teilweise 2-geschossige
kompakte Baukörper bildet mit Pool und Nebengebäude, mit
Platz für die Pooltechnik, Sanitär und Gartenmöbel, einen Lförmigen Grundriss. Als Spange erstreckt sich der längliche
Pool bis unter die überdachte Terrasse, die den großzügigen
Wohn,- Koch und Essbereich mit über 100 m² in zwei Bereiche
82
Architektur
gliedert. Direkt an den Wohnbereich schließen sich die beiden
Arbeitszimmer der Bauherrschaft an. Vom überdachten Eingangsbereich, aber auch von der in den Baukörper integrierten
Garage, gelangt man in das Entree, von dort aus erreicht man
den Wohnbereich und über eine einläufige Treppe das Obergeschoss, das sich ebenfalls in zwei Bereiche gliedert. Treppe und
nordseitiger Balkon trennen den Gästebereich mit zwei Zimmer und Nasszellen vom privaten Bereich der Bauherren, mit
Fitnessbereich, Sauna, Schlafzimmer und Ankleide. Südseitig
ist dem Obergeschoss eine große Sonnenterrasse vorgelagert,
Lattenrost und Lavagestein verleihen ein mediterranes Flair.
Ebenso großes Augenmerk wurde auf die Gartengestaltung
gelegt. So umgibt eine außenliegende Grünfläche mit niedriger
Bewachsung das Wohnhaus. Ein langgestrecktes Hochbeet aus
Betonsteinen bildet die Abgrenzung zu einer bekiesten Fläche mit Baumgruppe und Gartenmöbel – die als Verlängerung des
Wohnbereichs und als Terrasse gedacht ist.
Journal
heim+müller architektur zt gmbh
Eine sorgfältige Detailplanung dominiert den gesamten Innenraum. Wände und Böden der Nasszellen sind graubraun oder
orange beschichtet. Der Steinboden (Dietfurter Kalkstein) in
der Diele wird bis in den überdachten Eingangsbereich fortgeführt. Der Parkettboden im Wohnzimmer wird vertikal in
die Schrankfront übernommen, die weiß gekalkten Landhausdielen aus Eiche setzen sich optisch fort, die beiden Türen zu
den Arbeitszimmern sind dabei flächenbündig integriert. Alle
anderen Einbauschränke sind konsequent zurückhaltend
weiß und haben als durchgängiges Detail einen indirekten
Lichtstreifen mit Neonröhren und satiniertem Glas. Diese Detailsprache findet sich auch in den unsichtbaren mit Trockenbau verkleideten Aluzargen der Innentüren und im verputzten
flächenbündigen Garagentor wieder. Ebenso ausgeklügelt ist
auch die Haustechnik. Eine Wärmepumpe und 25 m² Solarzellen versorgen nicht nur das Wohnhaus, sondern heizen auch
den Pool mit. Neben der kontrollierten Be- und Entlüftung und
einer Kühldecke ist noch das Bussystem, das mit diversen Medien (z.B. Handy) vernetzt und bedienbar ist, als technisches
Highlight zu erwähnen. Das moderne und schlichte Einfamilienhaus besticht durch seine zeitlose Formensprache und seine durchdachten Detaillösungen, die sich konsequent durch
alle Räume ziehen und ein einheitliches stimmiges Gesamtbild erzeugen.
Managment GmbH
A - 6800 Feldkirch
www.wellnesspur.co.at
Tel: 0043(0)664 342 75 75
[email protected]
wellnesspur für Körper und Geist
Sauna nach Maß für Innen oder Außen
Mit modernsten Materialien und Technik, Einbau nach Maß, sowie
der Verwendung heimischer Hölzer setzt die Firma wellnesspur
Ideen und Vorstellungen mithilfe von fachlichem Wissen um.
Man kann sich entspannt zurücklehnen und sich von Qualität,
Komfort und Schönheit der wellnesspur -Sauna überzeugen
Sauna- Ausstellung
Die Firma wellnesspur freut sich auf jeden unverbindlichen Anruf
oder Besuch der Sauna – Ausstellung. Termine nach Vereinbarung.
83
FISCHILL Architekt
WOHNHAUS
ALTMÜNSTER
Hoch über dem Traunsee und mit Panoramablick auf Grünberg, Traunstein und „Schlafende Griechin“. So könnte man
kurz die Lage des Grundstücks beschreiben, das ich vor 6 Jahren kennenlernen und in der Folge bebauen durfte.
Das Grundstück ist nicht sehr groß und die Nachbargrundstücke und –häuser befinden sich somit in unmittelbarer
Nähe. Ein Thema des Entwurfs war somit schnell offenkundig.
Wie lässt sich Intimität nicht nur für den Innen- sondern auch
für den Außenraum entwerfen?
Das Gelände fällt nach Osten und Süden, in Blickrichtung auf
See und Berge, steil ab. Die Erschließung durch Straße und
Zugang erfolgt im Norden.
Die Lage im Hang nutzend betritt man das Haus nun nordseitig auf Straßenniveau, um dann treppabwärts zu den sichtgeschützten Wohn-, Außen- und Gartenräumen zu gelangen.
Der prächtigen Fernsicht geschuldet konnte auch noch ein
Dachgeschoß mit großzügiger Terrasse hinzugefügt werden.
Innenräumlich organisiert sich das Haus somit über drei Geschosse. Das Eingangsgeschoß mit den Schlaf- und Sanitärräumen, das Dachgeschoß mit Terrasse und schließlich das
Gartengeschoß mit Wohn-, Arbeits- und Fitnessräumen. Dem
Fitnessraum direkt vorgelagert und gedacht als Weiterführung des Innenraumes, wurde ein südseitiger, kontemplativer
Hof mit hoch aufragender Natursteinschlichtung und Wasserbecken angelegt.
Authentisches Bauen mit Sichtbeton, Naturstein, kräftigen
Ziegelwänden mit innen- und außenseitigem Verputz, also
Materialien, die zu Alterung fähig sind, waren ein weiteres
wichtiges Thema, das zum Entstehen des Haus entscheidend
beigetragen hat.
84
Architektur
Journal
WOHNHAUS
ABERSEE
Es war ein großes in Ufernähe des Wolfgangsees gelegenes
Grundstück, das es zu bebauen galt. Leicht gegen Süden ansteigend und vollkommen leer – kein Baum, kein Strauch,
keine auch sonstwie geartete Inspirationsquelle. Ein Ort mit
Charakter, mit Identität, musste somit erst gebaut werden.
Reglementiert durch Bau- und Naturschutzbehörde waren
Haus- und Dachform rasch gegeben. Selbst Vorsprünge an
Ortgang und Traufe mussten verhandelt werden.
Den kompakten Hauskörper auf dem weitläufigen Grundstück
zu verorten waren Aufgabe und Herausforderung des Entwurfs. Die Anlage von Schwellenräumen in Form von Höfen
und arkadenähnlichen Randzonen sollten zum entwurfsbestimmenden Thema werden.
Nach dem Hinaufschreiten entlang einer flachen Rampe und
begleitet von einer Reihe schlankwüchsiger Gleditschien betritt man einen kleinen, beruhigenden Eingangshof mit Hausbaum und gekiester Oberfläche. Ein weit ausladendes Eingangsvordach führt zur hohen, schlichten Eichentüre.
Im Inneren ist das Haus charakterisiert durch eine zweigeschossige Eingangs- und Stiegenraumzone. Ein geduckter
etwas niedrigerer Übergangsbereich führt schließlich in den
2,90m hohen Hauptraum mit freistehender Küche sowie Essplatz und Wohnbereich. Nicht zu vergessen eine unter der
Treppe angelegte intime Sitznische.
Von hier aus bietet sich nun ein panoramaartiger Blick durch
die raumhohen Verglasungen in die nahe gelegene Berglandschaft mit Sparber, Bleckwand und anderen beeindruckenden
Höhen – der eigentliche Grund für die Bauherrschaft sich für
dieses Grundstück zu entscheiden. Der unmittelbare Ausblick
FISCHILL Architekt
in den Garten ist geprägt
durch ruhige Rasenflächen,
auch hier wieder hofartig
angelegt und gefasst durch
Terrassenroste und Spalierwände aus naturbelassenem
Lärchenholz.
Diese Gespinste aus zarten
Holzstäben bilden zudem das
Rückgrat eines ca. 20m langen Seerosenteichs, an dessen Natursteinrändern sich
die zarte Topografie des Geländes schön ablesen lässt.
Fach
Werkstatt
für
individuelle
Garten
Einrichtung
Lobenstein 13c
A-4181 Oberneukirchen
Tel: +43-7212-20699
www.holzmanufaktur.at
ADRESSBOX
FISCHILL Architekt - DI Gerhard Fischill
Tobersbergerweg 6
A - 4040 Linz
Tel: +43 / 732 / 22 13 38
[email protected]
www.fischill-architekt.at
85
LF ZT GMBH
K1 TOWER
GRAZ
Der K1 Tower verspricht niedrigen Energieverbrauch bei hoher Behaglichkeit und Raumluftqualität.
Durch die zentrale Lage und perfekte Infrastruktur erreicht
man einerseits in wenigen Minuten die Innenstadt und andererseits die Autobahn.
Die Büroräumlichkeiten des K1 Towers erstrecken sich auf
ca. 3.268 m², aufgeteilt auf 7 Geschosse mit jeweils ca. 530 m²
Fläche.
Über einen Aufzug gelangt man in das Dachgeschoß, eine
Lounge, welche ausreichend Platz für Veranstaltungen bietet.
Von dort hat man die Möglichkeit auf einer großzügigen Terrasse in der Erholungszone wieder neue Kräfte zu sammeln
oder einfach nur den einzigartigen Ausblick auf das Wahrzeichen von Graz, den Uhrturm oder den Hausberg der Grazer,
den Schöckl zu genießen.
Das Arbeitsfeld besteht aus modernen, lichtdurchfluteten und
individuell gestalteten Bereichen. Um eine konstante und angenehme Raumtemperatur zu erhalten, werden sowohl das
Heizungs- als auch das Kühlungssystem mit energieeffizienten Photovoltaikmodulen betrieben, wofür an der Fassade
300m² Photovoltaikflächen verbaut wurden.
Die Klimatisierung erfolgt über ein VRV Wärmerückgewinnungssystem mit Umluft Fan-Coils. Die Einheiten werden ei86
Architektur
Journal
nerseits durch Luftwärmepumpen gespeist, andererseits wird
dafür die Abwärme der Serverräume genutzt. Durch diese
Verwertung wird eine Wirkungsgradverbesserung der Wärmepumpen erzielt.
Die Anlage wird in Summe eine Gesamtleistung von 35.000
kWh/pro Jahr erbringen. Der erwartete Strombedarf für die
Luftwärmepumpen wird ca. 70.000 kWh/pro Jahr ausmachen,
somit deckt das Gebäude ca. die Hälfte des eigenen Strombedarfs ab.
Wird in den Übergangszeiten Überstrom erzeugt, werden andere Verbraucher wie Stromtankstelle, Lüftungsanlagen, LED
Allgemeinbeleuchtung und Steuerungsanlagen versorgt.
Um dem Namen des ersten klimazertifizierten Gebäudes in
Graz gerecht zu werden und dem Gedanken der Nachhaltigkeit
Ausdruck zu verleihen, wird schlussendlich auch das Regenwasser für die Sanitäreinrichtungen weiter verwendet.
LF ZT GMBH
ADRESSBOX
LF ZT GMBH
Grabenstrasse 212
A - 8010 Graz
Tel: +43 / 316 / 68 71 84-10
[email protected]
www.archlf.at
87
PROJEKTENTWICKLUNG
BAUMANAGEMENT
GENERALUNTERNEHMER
BAUTRÄGER
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BAUMANAGEMENT GmbH
Marktplatz 1
A 5620 Schwarzach i. Pg.
Tel.: + 43 (0)6415 50060
www.harlander.cc
Journal
Neutrale Einschaltungen
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SIEBDRUCK-PANEELFASSADE
BRUCHA GmbH, A-3451 Michelhausen
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made in Austria
www.brucha.com
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89
Architektur
Inserentenverzeichnis
Inserent
Seite
Baukeramik..................................................................79
BAUMANN/GLAS/1886 GmbH...............................59, 65
BLASL Türen und Tore Vertriebsges.mbH..................45
Brandstätter Betriebs-Ges.mbH..................................29
Brucha GmbH...............................................................89
Dachbau GmbH......................................................40, 56
Dagn Hermann Spenglerei – Dachdeckerei................29
Dankl | Electric Company.............................................73
Die Wohnkultur Planungsbüro....................................25
Dietrich Luft + Klima GmbH.........................................27
FAR Großküchen & Kühltechnik GmbH.......................27
feinSTEIN Wallner GmbH............................................13
Felbermayr Bau GmbH & Co KG.................................67
Feuersinger Architektur..............................................73
FHE FRANKE...............................................................18
Fröwis Fussbodenprofi GmbH.....................................81
Harlander Baumanagement GmbH.............................88
Helminger Restaurationen..........................................89
Hermes Novak GmbH..................................................41
Holzbau Maier GmbH & Co KG.........................13, 19, 73
Holzmanufaktur............................................................85
HÖRMANN....................................................................79
IBS - Technisches Büro GmbH....................................64
Internorm .....................................................................91
INTERwindow GmbH....................................................65
JOHA - Tischlerei GmbH..............................................48
Katherl Franz | Tischlerei.............................................84
Kiss József B. Dipl.Ing. - Baustellenkoordination........33
Kneißl Thomas | Kunstschmiede.................................51
Köse Installationen GmbH...........................................89
Kostmann GmbH..........................................................35
Kraibacher ZT GmbH...................................................27
KSM | Krückl-Seidel-Mayr & Partner ZT GmbH.........64
Lechner Fenster...........................................................13
Lehner Josef e.U..........................................................59
LEO GmbH....................................................................73
Mayerhofer GmbH | Wohnen mit M..............................73
Mayr Bau GmbH...........................................................59
Mayr Otto GmbH...........................................................67
Metallbau Hammerschmid GmbH...............................67
METEK Austria | ATA GmbH........................................89
Mor Tec Tooor GmbH...................................................55
MPE – Metalltechnik | Pechtl Emmerich GmbH........87
Nessler Ziviltechniker GmbH......................................33
Pansound e.U...............................................................27
Ploner Paul KG.............................................................55
Prügger Werner...........................................................83
PVT Austria | Photovoltaik Technik GmbH..................61
Raiffeisenverband – Salzburger Lagerhaus...............27
Inserent
Seite
Rinderer & Partner Ziviltechniker..............................35
Salzmann Tischlerei....................................................89
Senova Kunststoffe GmbH & Co KG............................75
Smart Systems............................................................18
Spenglerei Stephan.....................................................21
Spiluttini & Dorrer Hoch- und Tiefbau........................13
STRABAG AG..........................................................33, 43
Thurner Franz Hoch & Tiefbau ..................................18
Tischlerei Werkstätte GmbH.......................................73
Weiser Rupert Ing. GmbH............................................79
Wellnesspur | Pool & Sauna Management GmbH......83
Wernly + Wischenbart + Partner ZT GmbH.................47
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