Bestand an Notenhandschriften nach Komponisten

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Scharwenka Stiftung
Bestand: 31.01.2016
Bearbeiter: Till Sailer
Bestand an Notenhandschriften
Gegliedert nach Komponisten und deren Werksverzeichnis bzw. späterer Werksverzeichnisse
Franz Xaver Scharwenka (1850-1924)
op.32 ( ScharWV 125) Konzert für Klavier und Orchester, b-Moll, Nr. 1
Orchesterpartitur (100 Seiten) gedruckt, Verlag Praeger & Meier, mit
handschriftlichen Korrekturen und Anmerkungen. Festeinband (grün) trägt
neben Titel und Signatur den Vermerk: Neu instrumentiert 1916.
Auf Titelseite mit roter Tinte: Handexemplar, gestempelt von Breitkopf &
Härtel, New York.
Zahlreiche Korrekturen in verschiedenen Farben, teilweise neue
Passagen. Einzeichnungen vom Komponisten.
op. 60 ( ScharWV 121) Symphonie für Orchester c-Moll (1882)
# handschriftliche Orchesterstimme 2. Violine, vollständig, Exemplar 9
15 Blatt, 30 Seiten beschrieben, Kopist unbekannt.
# handschriftliche Orchesterstimme Bass-Tuba, vollständig, 3 Blatt,
5 Seiten beschrieben, Kopist unbekannt.
op. 82 (ScharWV 128) Konzert für Klavier und Orchester f-Moll Nr. 4
Orchesterpartitur (106 Seiten) gedruckt, Copyright 1908 by F.E.C.
Leukart, Leipzig, mit handschriftlichen Korrekturen und Anmerkungen.
Festeinband (schwarz) trägt Titel mit Golddruck.
Erste Seite innen handschriftliche Signatur und Anmerkung:
Nur zum eigenen Gebrauch.
Zahlreiche Korrekturen in verschiedenen Farben, teilweise neue
Passagen. Einzeichnungen vom Komponisten.
WoO (ScharWV 150) „Mataswintha“, Oper in vier Akten, Libretto von Ernst
Koppel nach Felix Dahns Roman „Ein Kampf um Rom“,
Uraufführung 4. Oktober 1896 in Weimar, kurz darauf im März 1897, Premiere
der Fassung in drei Akten an der Metropolitan- Opera New York.
# Partituren
Nr. I bis VII mit verschiedenen Fassungen in Festeinband
sowie zwei Ausschnitte als Manuskript und
- Partitur I, Urfassung, handschriftlich vom Komponisten
(Bleistift und Tinte, Korrekturen rote Tinte) 484 Seiten, alle
Gesangstexte in dt.Kurrentschrift. Festeinband, kein Deckblatt, keine
Datierung. Beginn des III. Aktes S. 276 a-d nachträglich eingefügt.
- Partitur II, handschriftlich als Manuskript gedruckt,
Breitkopf & Härtel, Leipzig,
1
Personenangaben und Inhaltsverzeichnis, 524 Seiten
Anmerkung auf Titelblatt: Sorgfältig corrigirtes Exemplar No.2
Korrekturen mit roter Tinte.
- Partitur III, handschriftlich als Manuskript gedruckt,
Breitkopf & Härtel, Leipzig,
Personenangaben und Inhaltsverzeichnis, 524 Seiten
Anmerkung auf Titelblatt: Sorgfältig corrigirtes Exemplar No.3
Korrekturen mit roter Tinte, Einband und Manuskript beschädigt, sonst
weitgehend identisch mit Partitur II.
- Partitur IV, handschriftlich als Manuskript gedruckt,
Breitkopf & Härtel, Leipzig,
Personenangaben und Inhaltsverzeichnis, 524 Seiten,
wie Partituren II und III, aber ohne Anmerkung und Korrekturen
Stempel auf Seite 1: Aufführungsrecht vorbehalten
- Partitur V, handschriftlich als Manuskript gedruckt,
Breitkopf & Härtel, Leipzig,
Personenangaben und Inhaltsverzeichnis, 524 Seiten
Anmerkung auf Titelblatt: Sorgfältig corrigirtes Exemplar No.5
Korrekturen mit roter Tinte, weitgehend identisch mit Partitur II.
- Partitur VI, handschriftlich als Manuskript gedruckt,
Breitkopf & Härtel, Leipzig,
Vermerk auf Einband außen: Lucie.
handschriftliche Widmung auf Einband innen vorn:
Seinem geliebten Arthur Hochman
widmet diese Partitur als abschreckendes Beispiel
für moderne Opernkomponisten
sein Freund
Xaver Scharwenka
1. Februar 1922
Bis auf Widmung und Vermerk identisch mit den
Partituren II, III und IV.
- Partitur VII, handschriftlich, S. 1 bis 23 als Manuskript gedruckt, ab S.
23 (I. Akt, I. Auftritt) Kopie, III. Akt vermutlich in Handschrift des
Komponisten. Mehrfach gestempelt mit:
Verlagseigenthum von Breitkopf & Härtel in Leipzig - das unerlaubte
Abschreiben ist gesetzlich verboten.
Kein Deckblatt, keine Datierung, zahlreiche Korrekturen und
Überklebungen, Gesangstexte in lateinischer Schrift (außer III. Akt).
Seitenzahlen nicht durchgängig: I. Akt S. 1-189, II. Akt S. 1-102, III.
Akt S. 103-204, IV. Akt S. 1-111
Fassung mit wenigen Ausnahmen Abschrift des Kopisten Carl Reiner
(Signatur am Schluss).
# Vorspiel
unvollständiger Auszug aus der Partitur, handschriftlich als Manuskript
gedruckt, Seiten 1 bis 8, ohne nähere Angaben.
# „Rauthgundis’ Entsagung“
2
handschriftlicher Auszug aus der Partitur, mit neuem Schluss. Blaue und
schwarze Tinte, Seite 1 bis 15, vermutlich zur konzertanten Aufführung
der Arie. Textbeginn: „Tatst du den fürstlichen Eid in dunkler,
schicksalschwerer Stunde, so sei zu halten ihn bereit“.
# Klavierauszug des II. Akts aus der dreiaktigen Fassung
dieser Klavierauszug des II. Akts ist für die dreiaktigen Fassung (II. und
III. Akt der Urfassung sind zum zweiten Akt zusammengezogen).
44 Blatt Notenpapier 14-zeilig von Breitkopf & Härtel Leipzig
85 Seiten beschrieben, nummeriert von S. 79 bis S. 164. Vermutlich gab es
auch Auszüge vom 1. und 3. Akt.
Dieser II. Akt der dreiaktigen Fassung, ist für die Vorbereitung der
amerikanischen Aufführung angefertigt und benutzt worden.
Der Auszug wurde von Xaver Scharwenka hergestellt und entspricht dem
zweiten und dritten Akt der vieraktigen Fassung.
Deckblatt: Mataswintha, II. Akt, Clavierauszug. Klavierstimme mit
Bleistift, Zeilenanfang und Gesangsstimmen mit schwarzer Tinte,
englische Übersetzung des Textes mit roter Tinte.
WoO (ScharWV 123) Ouvertüre c-Moll, (1869) Partitur handschriftlich
Die Komposition ist datiert: Berlin, d. 21 Februar 1869.
Festeinband (braun-gelb, beschädigt) (69 Seiten). Aufschrift:
Meinem lieben Freunde Alfred Grünfeld gewidmet.
Signatur und Stempel des Komponisten. Auf der ersten Seite folgende
handschriftliche Anmerkungen:
Zum ersten Male aufgeführt in der Singacademie zu
Berlin durch die Berliner Symphoniecapelle unter
Leitung des königl. Musikdirectors Herrn Richard Wüerst
den 18. März 1869
Zum zweiten Male aufgeführt im eigenen Concert in der
Singacademie, den 26. November 1869 M.D. Wüerst.
Zum dritten Male aufgeführt in Posen im eigenen Concert.
Auf der letzten Seite (60) befinden sich Notenskizzen und
die Notiz: Beendigt den 21. Februar 1869.
Auf einem eingefügten Blatt am Schluss sind die drei
ersten Aufführungen wiederholt. Dort u.a.:
Zum dritten Mal aufgeführt im eigenen Concert im Bazar
Saal zu Posen im Januar 1870.
WoO (ScharWV ---) „Kedusha“ geistlicher jüdischer Gesang
für Bass-Solo, vierstimmigen Chor und Orgel,
handschriftlich mit zahlreichen Einzeichnungen, vermutlich von fremder
Hand. 4 Blatt, Seiten 1 bis 8 und 11, Seiten 9-10 fehlen.
Mit Bleistift eingezeichnet Übertragungen des
hebräischen Textes ins Englische und Deutsche
sowie Korrekturen, vermutlich von der Einstudierung.
Das Werk wird in der Fachliteratur bisher nicht erwähnt.
(Diese Noten sind digitalisiert unter Scharwenka Musik / Bestand an
digitalisierte Noten )
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