Gesundheit - LN

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Gesundheit
Verlagsbeilage der Lübecker Nachrichten
Impfmüdigkeit
Gefährliche Nachlässigkeit:
Warum man unbedingt
an Impfschutz
denken sollte.
Seite 33
29. Oktober 2015
Kleine Tiere –
große Helfer
Blutegel, Fliegenlarven, Kangalfische:
Die winzigen Lebewesen sind
wichtige Assistenten der Schul- und
Alternativmedizin. Seite 12
Fibromyalgie
Jede Minute zählt
Heilkraft des Tees
Betroffene leiden an Schmerzen und
Erschöpfung. Doch warum gelten sie als
Simulanten? Seite 3
Schlaganfall? Die interdisziplinäre
Stroke-Unit des UKSH Lübeck rettet
Leben. Seite 15
Heiße Tipps für die Hausapotheke
bei Erkältung, Magenschmerzen & Co.
Seite 36
2
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
EDITORIAL
Liebe Leserinnen,
liebe Leser
Tessa Maiborg
Redaktionsleitung
ährend der Produktionsphase für dieses
vor Ihnen liegende
Magazin wurde ich Zeugin eines schweren Verkehrsunfalls und Helferin am Unfallort. Ein Autofahrer hatte während der Fahrt vermutlich einen Schwächeanfall erlitten
und prallte mit hoher Geschwindigkeit auf eine Mauer. Mit mir waren sofort zwei
weitere Passanten zur Stelle.
Gemeinsam holten wir den
Ohnmächtigen aus seinem
qualmenden Fahrzeug. Der
Mann musste sofort reanimiert und bis zum Eintreffen
des Notarztes erstversorgt
werden. Wie sich herausstellte, waren die anderen beiden
Helfer als Sanitäter und
OP-Schwester ausgebildet –
was für den Unfallfahrer vermutlich lebensrettend gewesen ist.
Wenig später wurde der
Mann im Rettungswagen in
W
ein Krankenhaus gebracht,
wo alle medizinischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Doch was wäre, wenn
die Ersthelfer nicht so rasch
und kompetent vorgegangen
wären? Was hätte die HighTech-Ausstattung im Rettungswagen und in der Klinik
genutzt, wenn der Mann
nicht sofort mit Herzdruckmassage und Beatmung
durch die zufällig Anwesenden versorgt worden wäre?
Für mich ist klar: Ich werde
meine Ersthelfer-Kenntnisse
auffrischen und zwar regelmäßig. Denn Erste Hilfe kann
auch im ganz persönlichen
Umfeld jederzeit notwendig
werden: für die Liebsten zuhause, in der Freizeit, am Arbeitsplatz. Allerdings hoffe
ich, dass ich meine Erste-Hilfe-Kenntnisse nie wieder anwenden muss – auch wenn sie
bald aufgefrischt sind.
Bleiben Sie gesund!
Fotos: JenkoAtama, Ramona Heim, Dan Race, WavebreakMediaMicro/ Fotolia
Inhalt
4 Moderne Linsentechnik
Trifokallinsen sind auf dem Vormarsch. Sie korrigieren grauen Star und
Alterssichtigkeit und ermöglichen optimale Sicht auf allen Distanzen.
12 Klein, aber oho
Würmer, Maden, Knabberfische: Bei manch einem lösen die Tierchen
Ekel aus. Doch in der Medizin können sie Großes leisten.
17 Hoffnung für Glaukom-Patienten
Die Implantation eines Mikrostents kann den Druck im Augeninneren
langfristig senken und so für mehr Lebensqualität sorgen.
22/23 Wie sag ich's meinem Kinde?
Eine Krebsdiagnose ist ein großer Schock für den Betroffenen, aber
auch für die gesamte Familie. Es gibt Unterstützung für alle.
Impressum
27 Multimodale Schmerztherapie
Sonderveröffentlichung der Abteilung Marketing & Anzeigen
Moderne Behandlungsansätze bei chronischen Schmerzen basieren
auf der Zusammenarbeit unterschiedlicher Therapiedisziplinen.
Stellv. Ltg. Marketing & Anzeigen: Rainer Wilkens
Koordination: Christian Rogge
Redaktionsleitung: Tessa Maiborg
Redaktion und Layout:
Anne Fidelak, Jessica Ponnath
Titelbild: Nicole Bodnieks, Fotos: ag visuell, Lennartz, dule964, Daniel
Etzold, V&P Photo Studio / Fotolia, Ovamed
33 Riskante Impfmüdigkeit
Impfungen schützen. Wer darauf verzichtet, spielt sowohl mit der
eigenen Gesundheit als auch mit der seiner Mitmenschen.
35 Die Angst vorm Sprechen
Verlag und Druck:
Lübecker Nachrichten, Herrenholz 10-12, 23556 Lübeck
Tel. 0451/ 144-0, magazin[email protected]
Stottern ist keine psychische Störung – mit Geduld und Übung
können Betroffene etwas für ihren Redefluss tun.
Die nächste Ausgabe „Gesundheit“ erscheint am 19. Februar 2016.
Unter www.LN-magazine.de finden Sie diese Beilage auch im Internet.
Mit Taekwondo kann man einen Ausgleich zum stressigen
Alltag schaffen und diesen besser bewältigen.
43 Training für Körper und Geist
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Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
3
Alles andere als eingebildete Kranke
Fibromyalgie zeigt sich durch starke Schmerzen in Muskeln und Gelenken sowie Erschöpfung –
Die Erkrankung ist schwer zu diagnostizieren – Betroffene gelten schnell als Simulanten
Ihr Alltag ist schwierig. Morgens, wenn sie sich aus dem
Bett quält, fühlt sich ihr ganzer Körper oft an wie mit Blei
beschwert. An diesem Vormittag ist sie mit einigen Freundinnen zum Morgenkaffee im
Kirchenkreis
verabredet.
Doch die Muskelschmerzen
im Rücken und die geschwollenen Beine lassen sie bereits
während des Zähneputzens
überlegen, ob sie sich den Radweg in die City besser sparen
soll. Vielleicht kann sie, die
selber keinen Führerschein
hat, ja ihren Mann bitten, sie
mit dem Auto zu bringen?
Manchmal hat Ilse P. das
Gefühl, dass er ihre starken,
unspezifischen Schmerzen
für Einbildung hält. Oder für
Schauspielerei. So viele Arztbesuche, und keiner konnte
wirklich sagen, was mit ihr los
ist. Offenbar leidet sie an einer Krankheit, die wegen der
diffusen Symptome schwer zu
fassen ist. Mal sind es die Glieder, mal Arme, Beine oder Rücken. Erst nach Jahren der
Ärzte-Odyssee inklusive Labortests und Röntgenbildern
hat ihr neuer Rheumatologe
die Diagnose gestellt: Fibromyalgie – Muskel-FaserSchmerz. Jetzt hat ihr mysteriöses Leiden wenigstens einen Namen, auch wenn die
Schmerzen dadurch nicht weniger werden. Nun weiß sie,
dass ihr sympathisches Nervensystem überaktiv ist.
„Es würde den Patienten
viel ersparen, wenn sich Hausärzte und Orthopäden an der
Diagnose und Behandlung
des Fibromyalgie-Syndroms
beteiligen würden. Denn sie
sind die ersten Anlaufstellen
Infolge der ständigen Schmerzen treten bei vielen Fibromyalgie-Patienten depressive Verstimmungen und seelische ErschöpFoto: Fotos: aletia2011, ag visuell / Fotolia
fungszustände auf. Entspannungstechniken wie Yoga, Tai Chi und Qi Gong können helfen.
der Patienten“, sagt Dr. med.
Pontus Harten, Rheumatologe und Internist aus Kiel.
Schon seit der Antike gibt
es Beschreibungen von Fibromyalgie. Aber im Jahr 1904
schilderte ein britischer Neurologe, Sir William Gowers,
die Symptome und nannte die
Erkrankung „Fibrositis“. Als
Ursache vermutete er – fälschlicherweise – eine Entzündung des Bindegewebes.
Menschen mit Fibromyalgie sind organisch gesund.
Und doch schmerzt ihr Körper
stark, besonders an Rücken,
Bauch, Armen und Beinen.
Dazu kommen Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit und Kopfschmerzen. Ein bis drei Prozent der Menschen in
Deutschland, zu 90 Prozent
Frauen, leiden daran. Betroffene gelten oft als eingebildete
Kranke oder ihnen werden
Therapien für Depressionskranke nahegelegt.
Experten vermuten heute,
dass Fibromyalgie aufgrund
einer Störung der Schmerzverarbeitung im zentralen Nervensystem entsteht, welche
Mediziner vermuten, dass bei Fibromyalgie eine Störung der Schmerzverarbeitung im zentralen Nervensystem vorliegt. Diese soll die Betroffenen überempfindlich für Reize machen.
die Patienten überempfindlich für Reize macht. Das Gehirn nimmt bereits sachte Reize als Schmerz wahr und ordnet diesen eine größere Relevanz zu.
Bei Gesunden werden bereits auf der Ebene des Rückenmarks leichte Schmerzreize herausgefiltert, und nur
Schmerzreize mit Warnfunktion erreichen das Gehirn. Dieser Filter scheint bei der Fibromyalgie inaktiv zu sein, so
dass Reize das Gehirn schier
überfluten. Stress und emotionale Traumata begünstigen
die Entwicklung einer Fibromyalgie. Doch die genaue Ursache ist immer noch unbekannt, eine Heilung nicht
möglich. „Sind die Schmerzen erstmal da, können sie
nur gelindert werden, eine andauernde Heilung ist noch
nicht möglich“, so Dr. Harten.
Fibromyalgie wird dann diagnostiziert, wenn der Patient
länger als drei Monate unter
chronischen Schmerzen leidet, an Müdigkeit, Erschöpfung, Ängsten, Schlafstörungen, depressiven Symptomen, schlechtem Gedächtnis
und Konzentrationsschwäche
leidet. Typisch für die Krankheit ist außerdem, dass Betroffene beim Druck auf mindestens elf von 18 Nervendruckpunkten, den sogenannten
Tender Points, reagieren.
„Steht die Diagnose fest, ist
der Patient gefordert. Der Arzt
kann lediglich Hilfe zur Selbsthilfe geben. Denn nichtmedikamentöse Therapien wie
Stressmanagement, Schlafhygiene oder tägliche Entspannungsübungen wie Yoga, Tai
Chi und Qi Gong wirken langfristig erfahrungsgemäß besser als Medikamente“, so Dr.
Harten. Auch beim Sport
kommt es auf die Dosis an: Zu
wenig Bewegung verstärkt
die Schmerzen, zu viel Sport
kann die Erschöpfung intensivieren. Sinnvoll sind Dehnund Streckübungen für jeweils einige Minuten am Morgen und am Abend. Dazu sollte man zwei- bis dreimal wöchentlich für je eine halbe
Stunde beispielsweise joggen, tanzen, walken, spazieren gehen oder Rad fahren.
Unter Umständen kann auch
die Naturheilapotheke mit
Baldrian, Melisse, Hopfen
und Lavendel helfen.
„Medikamente
wie
Schmerzmittel und Antidepressiva mögen die Beschwerden zwar kurzfristig lindern,
doch langfristig erzeugen sie
mehr Nebenwirkungen als positive Auswirkungen“, so Dr.
Harten. Unter Umständen
kann eine mehrwöchige Therapie in einer psychosomatischen Klinik hilfreich sein.
Nach dem 60. Lebensjahr
stellen vielen Betroffene fest,
dass sich die Symptome der Fibromyalgie oft von alleine bessern.
Jessica Ponnath
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Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Neue Linse mit erhöhter
Tiefenschärfe bei grauem Star
Komfortables Sehen ohne Brille – Die Augenklinik am Klingenberg verwendet
seit einem Jahr die Symfony-Linse
Fast alle Menschen bekommen zwischen dem 60. und
90. Lebensjahr einen grauen
Star, der sich in erhöhter
Blendempfindlichkeit
und
Sehverschlechterung bis hin
zur Erblindung äußern kann.
Es handelt sich dabei um eine
Trübung der menschlichen
Augenlinse.
„Durch eine Operation
wird über einen zwei Millimeter kleinen Schnitt die getrübte Linse aus dem Auge abgesaugt und durch eine klare
künstliche Linse ersetzt“, erklärt Dr. Peter Hiss, der selbst
schon mehr als 30 000 Staroperationen mit anschließender
Einpflanzung einer künstlichen Linse durchgeführt hat.
In seiner Augenklinik am Klingenberg hat sich der Augenarzt auf die Operation des
grauen Stars mit moderner
Kleinschnittchirurgie spezialisiert.
Ganz ohne Brille konnten
viele der Patienten aber auch
nach einer solchen Staroperation nicht auskommen. Meistens brauchten sie doch noch
eine schwache Brille zum Lesen oder für die Fernsicht.
Auch die bisher auf dem
Markt erhältlichen Bifokaloder auch Trifokallinsen, die
für eine völlige Brillenfreiheit
entwickelt wurden, sorgen
nicht immer für Zufriedenheit. „Einige Patienten klagten über Blendung im
Strassen-
Dr. Peter Hiss hat bereits mehr als 30 000 Staroperationen mit Einpflanzungen einer künstlichen Linse durchgeführt. Alle Mitarbeiter, darunter auch Ingenieurinnen für Augenoptik, bieten den Patienten Kompetenz auf hohem Niveau.
Fotos: cp, hfr
verkehr oder verminderte
Kontrastwahrnehmung“, so
Dr. Hiss. „Auch brauchte das
menschliche Gehirn oft lange,
um sich an den neuen Seheindruck zu gewöhnen.“
Besonderheit der
neuen Symfony-Linse
Eine komfortable Lösung bietet eine neue, mehrfach patentierte Linse mit erhöhter Tiefenschärfe (Tecnis Symfony),
die die Augenklinik am Klingenberg vor einem Jahr als
erste Einrichtung in Schleswig-Holstein neu eingeführt
hat. „Wir sind deshalb so überzeugt von dieser innovativen
Linse, weil es gelungen ist, die
Nebenwirkungen noch ein-
Die neue Technologie der Symfony-Linse sorgt für einen erweiterten Sehbereich.
mal deutlich zu verringern“,
so Dr. Hiss. „Außerdem geht
der Bereich scharfen Sehens
ohne Brille von 40 bis 50 Zentimeter übergangslos bis in die
Ferne. Das macht eine Brille
so gut wie überflüssig.“ Auch
in mittleren Entfernungen
über 80 Zentimeter sei die
neue Symfony-Linse besser,
als die Trifokallinsen.
„Was mich an dieser Linse
besonders beeindruckt, ist,
dass sich unser Gehirn viel
leichter an diese Linse gewöhnt“, sagt der Augenarzt.
„Bei den bisherigen Trifokallinsen müssen meist beide Augen operiert werden, sonst
kommen die Patienten nicht
zurecht. Bei der neuen Symfony-Linse ist es kein Problem,
nur ein Auge zu operieren, beispielsweise wenn das zweite
Auge noch keinen grauen
Star hat.“
Geringes Operationsrisiko
Ob dieser neue Linsentyp der
passende für einen Patienten
ist, klärt der Lübecker Augenarzt in seiner Praxis. Dort werden computergestützte Vermessungen der Hornhaut an
Vorder- und Rückfläche, eine
Zählung der empfindlichen
Zellen der Hornhautinnenfläche, eine Schichtaufnahme
der Netzhaut und eine Laservermessung des Auges vorgenommen. „Patienten mit einer
Netzhauterkrankung, erhöhtem Augendruck oder bestimmten Hornhauterkrankungen sind mit einer Standardlinse besser dran“, so der
Mediziner.
Die Operation mit der neuen Linsentechnik auch Menschen anzubieten, die ihre Lesebrille los werden wollen,
aber noch gar keinen grauen
Star haben, wäre zwar mög-
lich, ist für den Lübecker Augenarzt aber keine Option.
Das Operationsrisiko sei zwar
gering, aber nicht null.
„Mit einer Kunstlinse anstelle der menschlichen Linse
im Auge ist für den Rest des
Lebens unter anderem das Risiko für eine Netzhautablösung geringfügig höher“, so
Dr. Hiss. „Und es gibt Menschen, die müssen nie am
grauen Star operiert werden,
da sie diese Krankheit vielleicht erst im 95. Lebensjahr
bekommen. Für sie ist die Staroperation also eine völlig unnötige Operation, die vermieden werden sollte.“
Carola Pieper
Augenklinik am Klingenberg
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Dr. med. Peter Hiss
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Erfahrung: seit 1993 mehr als 30.000 Staroperationen aus einer Hand
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Die Augenklinik am Klingenberg ist auf die Operation des
grauen Stars mit Kleinschnittchirurgie spezialisiert.
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
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Tinnitus frühzeitig
behandeln lassen
Bei Ohrgeräuschen rät Prof. Dr. Martin Stieve zur zeitigen
Diagnostik und zeigt Behandlungsmöglichkeiten auf
Mit einer Messung der Haarzellfunktion geht Prof. Dr. Martin
Stieve der Ursache von Ohrgeräuschen auf den Grund. Foto: mpa
„Ohrgeräusche sollten unbedingt frühzeitig diagnostiziert
und behandelt werden“, rät
Prof. Dr. Martin Stieve. Doch
der Hals-Nasen-Ohrenarzt
stellt immer wieder fest, dass
die Erkrankung Tinnitus nicht
ernst genommen wird und so
ein chronischer Verlauf auftreten kann, wenn nicht früh behandelt wird. Tinnitus wird
nicht nur durch Stress verursacht, sagt Prof. Stieve. Ohrgeräusche können viele Ursachen haben: Kiefergelenksoder Stoffwechelerkrankungen, Halswirbelsäulenprobleme, Erkrankungen des Hörnervs und Gehirns, Innenohrschwerhörigkeit oder chronische Infektionen.
In seiner HNO-Privatpraxis
nimmt er sich viel Zeit, um
den Ursachen auf den Grund
zu gehen. Neben der gründlichen Befragung wendet er mo-
dernste Verfahren zur Funktionsmessung von Innenohr
und Hörnerv an. Entscheidend bei der Entstehung von
Tinnitus ist die Funktion der
Haarzellen. Diese können
Fehlinformationen an das Gehirn senden und zum chronischen Verlauf führen. Mit einer speziellen Sonde lassen
sich Signale der Haarzellen registrieren, die Aufschluss
über die Funktionsfähigkeit
der Sinneszellen liefern.
Prof. Stieve hat sich wissenschaftlich mit der Problematik
beschäftigt und rät Patienten,
sich binnen zwölf Stunden in
Behandlung zu begeben. Welche Therapie in Frage kommt,
legt er individuell fest.
Auch Patienten mit chronischem Tinnitus stehen Therapien zur Verfügung. Zu Stieves schonendem Behandlungskonzept gehört etwa die
Mikrosystemakupunktur, die
auf Symptome von HNO-Erkrankungen ausgerichtet ist.
Großes Augenmerk solle
auf Prävention gelegt werden, so Stieve. Gerade der
sorglose Umgang mit Kopfhörern und lauter Musik im Jugendalter kann zur Schädigung empfindlicher Haarzellen führen. Die Folge: Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche.
In der HNO-Privatpraxis
können auch gesetzlich versicherte Patienten behandelt
werden. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Kassen
jedoch nur in Ausnahmefällen.
mpa
HNO Privatpraxis
Prof. Dr. med. Martin Stieve
Lübecker Straße 68
23611 Bad Schwartau
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Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Die Multifokallinse weist mehrere Brennpunkte auf und ermöglicht so gutes Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen.
Fotos: Euroeyes, Svetlana Fedoseeva / Fotolia
Freiheit für die Augen
Immer mehr Menschen ab 45 Jahren entscheiden sich für ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen
Sandra Voss ist Moderatorin
bei Klassik Radio. Ihren Ohren kann sie voll und ganz vertrauen, aber ihre Augen machten ihr zunehmend Probleme,
als die Alterssichtigkeit die bestehende Kurzsichtigkeit ergänzte. „Ich lese viel und gerne, aber das wurde immer anstrengender“, sagt sie. „Ständig musste ich zwischen meinen Brillen wechseln und habe sie irgendwo vergessen –
das war total nervig.“
Auch Hotelmanager Folke
Sievers aus Hamburg kennt
das Problem. Er trug viele Jahre Kontaktlinsen, manchmal
bis zu 20 Stunden am Tag. Besonders störte ihn die Brille
beim Sport.
Beide ließen sich bei Euroeyes über die Alternativen zu
Brille und Kontaktlinsen beraten und entschieden sich für
einen Eingriff mit sogenannten Trifokallinsen. „Diese Linsen sind die beste Alternative
zur Brille und zur Lesebrille“,
so Dr. med. Jørn S. Jørgensen
von der Klinikgruppe Euroeyes, die bundesweit die meisten dieser Kunstlinsen implantiert. „Wir setzen sie mit großem Erfolg bei unseren Patienten ab zirka 45 Jahren ein, so
dass diese für immer auf jede
Brille verzichten können.“
Die neuen Linsen korrigieren häufige Sehfehler wie Alterssichtigkeit, Kurz- und
Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung in einem
Schritt. „Ohne Brille zu leben,
macht das Leben einfacher“,
sagt Dr. Jørgensen. Der Aus-
tausch der altersmüden Linse
gegen eine moderne Kunstlinse ist schon lange erprobt und
kommt seit Jahrzehnten auch
bei der Behandlung des grauen Stars zum Einsatz. Statt einer einfachen Monofokallinse wird aber bei der Korrektur
der Alterssichtigkeit eine
deutlich leistungsfähigere Trifokallinse in das Auge implantiert. Diese ermöglicht ein natürliches Sehen in allen Entfernungen und beugt zusätzlich dem grauen Star vor.
Sandra Voss hatte ihr erstes
Erfolgserlebnis schon am Morgen nach dem Eingriff: ihr
Blick auf den Wecker war ohne jedes Hilfsmittel scharf.
Aber am meisten freut sie die
neue Freiheit beim Bedienen
ihres Smartphones. Jede SMS
D) D) Es fühlt sich an, als
hätte ich meinen alten
Röhrenfernseher gegen
ein neues HD-Gerät
eingetauscht –
wunderbar.“
Sandra Voss,
Radiomoderatorin
kann sie jetzt ohne Schriftvergrößerung oder Lesebrille lesen und verfassen.
Folke Sievers kletterte wenige Wochen nach seiner OP
in Indonesien auf einen Vulkan. „Ohne Brille das faszinierende Panorama sehen
zu können, aber auch
kleinste Pfade auf der
Wanderkarte zu erkennen, das war ein unglaubliches Erlebnis.
Und für mich die richtige
Entscheidung“,
sagt er.
EuroEyes
Deutschland GmbH
Breite Straße 97
23552 Lübeck
Tel. 0 451/ 30 03 66 50
www.euroeyes.de
Trotz Alterssichtigkeit ohne Brille gut sehen
Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich das Sehen – doch es gibt Alternativen zur Lesebrille
Alterssichtigkeit
beginnt
schleichend. Etwa ab dem 40.
Lebensjahr treten die ersten
Schwierigkeiten beim Lesen
auf. Der Grund: Die Augenlinse verliert im Alter an Flexibilität und damit die Fähigkeit,
sich zu wölben. Deshalb erscheint die Nähe zunehmend
unscharf. Auch Menschen,
die bisher nie eine Brille benötigt haben, brauchen dann eine Lese- oder Gleitsichtbrille.
Eine Alternative zur Lesebrille ist der Austausch der
„steifen“ Augenlinse gegen
eine Kunstlinse. Damit wird jede Sehhilfe überflüssig. Augenchirurg Dr. med. Jørn S.
Frage: Welche Linsen setzen Sie ein?
Dr. Jørgensen: Wir
implantieren Trifokallinsen aus dem
Hause Zeiss, mit
denen man in allen
Entfernungen – also in der Nähe, im
Zwischenbereich
Frage: Für wen eigund in der Ferne –
nen sich die Multifogut sehen kann.
Dr. med. Jørn S.
kallinsen?
Auch das Arbeiten
Dr. Jørgensen: Vor al- Jørgensen
am Computer ist
lem Patienten ab
problemlos mög45, die in Beruf und Freizeit lich. Die Linsen sind aus einoch voll aktiv sind und keine nem gut verträglichen SpezialLese- oder Gleitsichtbrille ak- kunststoff und können dauerzeptieren wollen.
haft im Auge verbleiben.
Jørgensen von Euroeyes hat sich auf die
Korrektur der Alterssichtigkeit spezialisiert. Im Interview beantwortet er
Fragen zur Implantation von Multifokallinsen.
Frage: Ist der operative Eingriff schmerzhaft?
Dr. Jørgensen: Nein. Es ist ein
ambulanter und sicherer Eingriff, den ich seit Jahrzehnten
auch bei der Behandlung des
grauen Stars anwende. Das
Auge wird mit Augentropfen
betäubt und dauert nur etwa
15 Minuten pro Auge.
Frage: Wann ist das operierte
Auge wieder sehtauglich?
Dr. Jørgensen: Die volle Sehkraft ist in der Regel nach etwa 24 Stunden wieder hergestellt. Die Patienten sind
schon nach wenigen Tagen
wieder arbeitsfähig und auch
Autofahren ist problemlos
möglich.
Frage: Werden die Behandlungskosten von der gesetzlichen oder privaten Kasse erstattet?
Dr. Jørgensen: Die gesetzliche
Krankenversicherung übernimmt in der Regel lediglich
die Kosten für die Behandlung des grauen Stars mit einer Monofokallinse. Die Übernahme durch die private Krankenkasse ist jedoch möglich,
liegt allerdings immer im Ermessensspielraum der jeweiligen Versicherung.
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Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Häufig krank – das
muss nicht sein
Ein starkes Immunsystem ist ausschlaggebend
für das menschliche Wohlergehen
Um sie zu entlasten, muss Kindern psychisch kranker Eltern besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Foto: pressmaster / Fotolia
Die Rolle der
Angehörigen
In der Curtius Klinik gehören Familiengespräche
zu regelmäßigen Therapiebausteinen
oft auch für die Zeit
Immer wenn jemand
nach der Entlassung
erkrankt, sind auf unvon großer Bedeuterschiedliche Weitung“, so Dr. Kleinse auch die Angehöschmidt.
rigen mitbetroffen.
Dies gilt insbesonDies gilt in besondedere für Jugendliche,
rer Weise auch für
die noch im Elternden Fall einer psyhaus wohnen. Auch
chischen
Erkranden Kindern von psykung. Angehörige
chisch erkrankten Elkönnen zum Bei- Dr. Silke
tern gilt besondere
spiel als Vertrauens- Kleinschmidt
Aufmerksamkeit, da
personen in die Sorgen von Patienten eingebun- Kinder sich zumeist unmittelden sein, oft lange bevor Fach- bar und oft unbewusst mit den
leute konsultiert werden. Sie leidenden Vätern und Mütsind aber möglicherweise tern identifizieren, Schuldgeauch von Informationen aus- fühle entwickeln und sich für
geschlossen und sorgen sich deren Gesundung nicht selumso mehr. Dies hat zur Fol- ten auch persönlich verantge, dass die Miteinbeziehung, wortlich fühlen. „Um diese
aber auch die Unterstützung kleinen Helden wieder zu entvon Angehörigen bei der Be- lasten, muss ein trag- und leisHilfesystem
handlung von psychisch kran- tungsfähiges
ken Menschen zunehmend etabliert werden“, betont Dr.
an Bedeutung gewonnen hat. Kleinschmidt. Auf diese Wei„In der Curtius Klinik sind se kann sichergestellt werFamiliengespräche ein regel- den, dass alle Familienmitgliemäßiger Therapiebaustein“, der eine Chance auf psysagt Chefärztin Dr. med. Silke chische Gesundheit behalten
Kleinschmidt. Sofern Patien- oder wiedergewinnen.
ten und Angehörige das wollen, werden alle Angehörigen Curtius Klinik GmbH & Co. KG
einer Familie oder aber die Fachklinik für Psychosomatik und
Partner alleine zu gemeinsa- Psychotherapeutische Medizin
men Gesprächen eingeladen. Neue Kampstraße 2
„Diese sind nicht nur für den 23714 Bad Malente
Verlauf der unmittelbaren Kli- Tel. 04523/ 40 70
nikbehandlung sondern sehr www.curtius-klinik.de
Winterzeit ist Schnupfenzeit.
Wir kennen sie alle – die banalen Infekte, die uns ein bis drei
mal pro Jahr erwischen. Dann
schonen wir uns, trinken Tee,
inhalieren und nach ein paar
Tagen geht es uns wieder gut.
Zum Glück haben die allermeisten grippalen Infekte
nichts mit der echten Virusgrippe, der Influenza, zu tun.
„Es sind ebenfalls Viren,
die uns krank machen, nur
viel weniger schwer“, erklärt
Dr. Sven Soecknick, Allgemeinarzt und Naturheilkundler. „Die allerwenigsten Patienten benötigen ein Antibiotikum, denn diese wirken gar
nicht gegen Viren“, so Soecknick weiter. „Anders sieht es
bei der eitrigen Mandelentzündung, Bronchitis oder gar
Lungenentzündung aus. Hier
ist oftmals eine AntibiotikagaEin geschwächtes Immunsystem ist häufig der Grund für eibe unumgänglich.“
Aber was passiert, wenn es ne immer wiederkehrende Erkältung. Fotos: Voyagerix / Fotolia, cp
zu immer wiederkehrenden
Virusinfekten, Nebenhöhlen- Seite schwächen sie aber das er sagt, wieder zu rehabilitieoder Mandelentzündungen, Immunsystem. „Je häufiger ren.
Herpesinfektionen oder Bla- Antibiotika verordnet werEine normalisierte Funktisenentzündungen kommt? den, desto häufiger werden on der Immunreaktionen zu„Eine schwere Erkrankung manche Menschen krank“, so rückzuerlangen, dauert allersteckt glücklicherweiSoecknick, der die- dings auch seine Zeit. Das Imse sehr selten dahinsen Aspekt schon seit munsystem reagiert träge.
ter“, sagt Soecknick.
Jahren beobachtet.
Was sich über Jahre entwiAuslösende Faktoren
In einer naturheil- ckelt hat, dauert häufig Monasind häufig Stress,
kundlichen Behand- te, um es wieder richtig reagieSchlafmangel aber
lung sollte die Darm- ren zu lassen. „In der Regel
auch Mangel an Vitaflora untersucht und merken die Patienten bereits
min D. „In den allerbehandelt werden. im Folgewinter, dass sie wenimeisten Fällen ist das
Denn sie hat einen ger häufig krank sind, wähImmunsystem aber
großen Einfluss auf rend es um sie herum schnieft
nicht krank“, betont Dr. med. Sven das Immunsystem.
und trieft“, so Soecknick.
Soecknick. „Aber es Soecknick
Die dazu notwendi- „Dann merken sie, dass sie eihat sich meist über eigen biologischen Me- ne normale Immunreaktion
ne längere Zeit eine gewisse dikamente kombiniert der All- zurück erlangt haben.
Reaktionsschwäche entwi- gemeinmediziner mit Eigenckelt. Ein entscheidender Fak- blutbehandlungen, Gaben Dr. med. Sven Soecknick
tor ist dabei die gehäufte Ver- von Vitaminen und Spurenele- Facharzt für Allgemeinmedizin
ordnung von Antibiotika.“ menten wie Selen oder Zink Naturheilverfahren,
Auf der einen Seite sind die und benutzt auch Therapien Akupunktur und Neuraltherapie
Arzneistoffe im akuten Fall wie Akupunktur oder die Meesenring 1, 23566 Lübeck
bakterieller Erkrankungen Neuraltherapie, um die nervli- Tel. 0451/ 665 55
notwendig, auf der anderen chen Steuerungsabläufe, wie www.naturmedizin-luebeck.de
Lübecker Ärztenetz
CURTIUS KLINIK
Psychosomatische Medizin
Behandlungsschwerpunkte:
• Essstörungen: Anorexie, Bulimie, Adipositas
• Depressive Störungen und Angststörungen
• Chronische Erschöpfungszustände
• Persönlichkeitsstörungen
Neue Kampstraße 2
23714 Bad Malente
Telefon: 04523 / 407-0
www.curtius-klinik.de
• Internistische Erkrankungen
mit psychischen Begleitsymptomen
• Selbstverletzendes Verhalten
• Chronische Schmerzzustände
Dr. med. Sven Soecknick ist Mitglied im Lübecker Ärztenetz
(LÄN). Das Netzwerk für ambulante Versorgung im Großraum
Lübeck besteht aus mehr als
130 niedergelassenen Ärzten aller Fachrichtungen zur interdisziplinären und kooperativen medizinischen Betreuung von Patienten.
www.luebecker-aerztenetz.de
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
9
Therapie für Kinder
Schmerzfrei und sanft: Statt Furcht einflößender Nadeln
kommt die Soft-Laser-Akupunktur ganz ohne Piekser aus
Viele Kinder leiden unter ständig wiederkehrenden Mittelohrentzündungen. Jedesmal
müssen die kleinen und größeren Patienten starke Schmerzen aushalten. Oft wird dann
eine Behandlung mit Antibiotika
durchgeführt.
Doch auch bei gut überwachter Einnahme des Medikamentes kommt es häufig
nach wenigen Wochen zu erneutem Auftreten der Symptomatik, oft schon im Zusammenhang mit einem banalen
Schnupfen. Dadurch müssen
die Patienten immer wieder
Antibiotika einnehmen. „Problematisch ist, dass damit den
Darmbakterien erheblich geschadet wird“, sagt Dr. med.
Anne- Marie Baumann, Fachärztin für Kinderheilkunde.
Um diesem Teufelskreis zu
entgehen, bietet Dr. Baumann ihren Patienten eine
Behandlung mit dem SoftLaser an. Die schmerzund nadelfreie Akupunktur wird nach den Regeln
der traditionellen chinesiFür Babys, Kinder und
nadelsensible Patienten
bietet Dr. med. AnneMarie Baumann die
Soft-Laser-AkupunkFoto: hfr
tur an.
schen Medizin durchgeführt.
„Normalerweise reichen je
nach Schweregrad sechs bis
zehn Sitzungen aus, um das
Wiederkehren der Entzündung zu beenden“, so Dr. Baumann. „Die Widerstandskraft
des kindlichen Körpers gegen
diese Infekte wird zusätzlich
verbessert.“ Gleiches gilt für
wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen oder Bronchitiden.
Bei besonders hartnäckigen Verläufen kombiniert Dr.
Baumann die Heil-Laser-Behandlung mit der Einnahme
von chinesischen Heilkräutern, die für Kinder in Form
von neutral schmeckenden
Tropfen verabreicht werden.
Übrigens eignet sich die Behandlungsmethode mit dem
Soft-Laser auch für nadelsensible Erwachsene.
Dr. Anne-Marie Baumann
DAO-Haus, Meesenring 1
23566 Lübeck
Tel. 0451/ 693 92 28
www.kinderakupunktur.de
Östliches Schleswig-Holstein
Screening-Zentrum im Tesdorfhaus
Brustkrebsfrüherkennung kann Leben retten!
a Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben
Anspruch auf die Teilnahme am MammographieScreening-Programm.
a Ziel des Screenings ist es, Brustkrebs so frühzeitig zu
erkennen, dass er gut zu behandeln ist.
a Jedes zweite Jahr erhalten Sie automatisch die
Einladung zur Früherkennungsuntersuchung von
Brustkrebs.
a Das Screening-Programm wird von den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung getragen
und unterliegt höchster Qualitätssicherung.
a Jede Mammographie wird von mindestens zwei
speziell geschulten FachärztInnen der ScreeningEinheit begutachtet.
a Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos.
a Die Entstehung von Brustkrebs kann durch Früherkennung nicht verhindert werden.
GUT INFORMIERT ENTSCHEIDEN
Screeningzentrum Lübeck
Programmverantwortliche Ärzte:
Frau Dr. S. Wulff
Herr Dr. D. Brodnjak
Mengstraße 66-70 · 23552 Lübeck
Tel. 04 51 | 7 02 47 77
www.mammographiescreening-luebeck.de
0 www.mammo-ich-bin-dabei.de
Erhöhtes Risiko
Kinderärzte empfehlen eine Grippeimpfung
für chronisch kranke Kinder
Für chronisch kranke Kinder
sollte eine Grippeimpfung
durchgeführt werden. Das gilt
etwa für Kinder mit chronischer Bronchitis, Stoffwechselstörungen, Erkrankungen des
Herz-Kreislauf-Systems und
der Niere oder mit neurologischen Behinderungen. Sie sollten sich jährlich impfen lassen, rät die Ständige Impfkommission (STIKO).
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese
Kinder zwischen zwei und
sechs Jahren. Darauf weist
der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hin.
Kinder sind anfällig für
Grippeviren, da sie häufig engen Kontakt mit anderen haben – wie den Eltern, den Geschwistern, den Kindergartenfreunden oder den Schulkameraden. Sie haben daher eine hohe Infektionsrate. Außerdem scheiden sie das Grippevirus länger aus als Erwachsene – daher übertragen sie die
Viren auch häufig.
dpa
www.kinderaerzte-im-netz.de
Wussten Sie schon:
MAMMOGRAPHIE
SCREENING
PROGRAMM
„Mit dem Mammobil unterwegs“
In der kalten Jahreszeit erhöht sich die Grippegefahr – Kinder
Foto: vectorfusionart / Fotolia
sind meist anfälliger als Erwachsene.
K O O P E R AT I O N S
GEMEINSCHAFT
MAMMOGRAPHIE
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken über
70.000 Frauen in Deutschland neu an
Brustkrebs (Robert Koch Institut 2013);
rund 17.500 Frauen sterben jedes Jahr daran. Dabei ist die Heilungschance beim
frühzeitig entdeckten Brustkrebs bei 90
Prozent. Da Studien belegen konnten, dass
die Mammographie zur Früherkennung
geeignet ist, hat der Deutsche Bundestag parteiübergreifend 2002 die Einführung eines Mammographie-Screening
Programms in Deutschland zur Früherkennung von Brustkrebs beschlossen.
Das Risiko einer Brustkrebserkrankung
steigt mit dem Alter. Deshalb richtet
sich das Programm an alle Frauen in der
Altersgruppe zwischen 50 und 70 Jahren.
Seit 2009 wird das Programm flächendeckend von 95 Screening Einheiten
an rund 400 Standorten in Deutschland
umgesetzt. Aktuelle Auswertungen von
rund 2,8 Millionen Teilnehmerinnen zeigen: Nimmt eine Frau erstmals in einem
höherem Alter teil, ist der Tumor größer und
hat eine schlechtere Prognose. Bei Frauen,
die wiederholt am Screening teilnehmen,
wird seltener Brustkrebs diagnostiziert.
Die meisten der ausgewerteten 17.300 im
Screening entdeckten Krebsbefunde sind
in einem frühen, günstigen Stadium entdeckt. Rund 82 % sind höchstens 20 mm
groß und 80 % ohne Lymphknotenbefall.
Dieses belegt die Effektivität des Programms.
Diese Ergebnisse lassen sich auch bei den
rund 231.000 Frauen in der Screening-
einheit Östliches Schleswig-Holstein nachweisen. Seit 2007 wurden rund 80.000
Frauen aus Lübeck und näherer Umgebung
im Screening-Zentrum im Tesdorpfhaus,
aus dem östlichen Schleswig-Holstein
151.000 Frauen auf dem Mammobil wohnortnah unter Leitung der Programmverantwortlichen Ärzte Dr. Wulff/Dr. Brodnjak
untersucht. Dabei belegt die hohe Anzahl der Wiederholungteilnehmerinnen
die Zufriedenheit mit dem Programm.
Trotzdem muss man wissen, dass eine
Früherkennung keine Vorsorge im Sinne von Schutz vor Krankheit ist. Deshalb
können selten im Intervall von 2 Untersuchungen Tumore entdeckt werden. Auch
nicht jede Frau kann von der Früherkennung profitieren, da in seltenen Fällen
von sogenannten Überdiagnosen ausgegangen werden muss. Hierbei handelt es
sich um Tumore, die ohne Mammographie nicht entdeckt und damit auch nicht
behandelt worden wären. Weil sich dieses aber nicht sicher voraussehen lässt,
wird meist eine Behandlung empfohlen.
Auch wird in seltenen Fällen ein bereits
vorliegender Brustkrebs nicht erkannt.
Vor dem Hintergrund der erzielten
Ergebnisse empfehlen wir jeder Frau unter
Berücksichtigung
der
persönlichen
Situation die Vor- und Nachteile der
Untersuchung im Programm zu bedenken.
Ausführliche Informationen sind der mit
dem Einladungsschreiben überlassenen
Informationsbroschüre zu entnehmen oder
über Internet.
10
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29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Die Ameos Tagesklinik in Lübeck unterstützt Menschen mit psychischen Erkrankungen, damit sie den Alltag besser bewältigen können.
Fotos: AMEOS
Kraft für die Seele
Mit dem Älterwerden treten häufig nicht nur körperliche Beschwerden auf –
auch seelische Probleme brauchen fachkundige Behandlung
Anneliese W. (70) leidet seit einiger Zeit unter Schlaf- und
zunehmend auch unter Gedächtnisstörungen, sie wirkt
lustlos und hat an nichts mehr
Interesse. In den letzten Monaten hat sie sich immer mehr zurückgezogen und lässt kaum
noch Außenkontakte zu. Ihre
Tochter rät ihr, sich vertrauensvoll an ihren Hausarzt zu
wenden.
Dieser diagnostiziert eine
depressive Krise als Reaktion
auf den Tod ihres geliebten
Ehemannes und überweist sie
an das Gerontopsychiatrische
Zentrum im Ameos Klinikum
Lübeck. Schon nach wenigen
Tagen erhält sie einen Termin
für ein Beratungsgespräch bei
Oberarzt Arno Range, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Dieser klärt, individuell auf die Bedürfnisse
der Patientin abgestimmt, ob
eine ambulante, eine tagesklinische oder stationäre Behandlung sinnvoll ist und vermittelt, wenn nötig, einen entsprechenden Behandlungsplatz. Gleichzeitig ist er auch
Ansprechpartner für Angehörige, gesetzliche Betreuer,
Pflegeheime, Pflegedienste
und Hausärzte. „Oftmals fehlt
den Betroffenen und Angehörigen ein gemeinsamer Anlaufpunkt. Dabei ist gerade
das Zusammenspiel zwischen
Patienten und Angehörigen
ein wichtiger Faktor für die
Genesung“, so Dr. med. Sylvia Wachholz, Fachärztin für
Psychiatrie und Psychotherapie und Ärztliche Direktorin
des Ameos Klinikums Lübeck.
In der angeschlossenen Tagesklinik arbeiten Ärzte, Fachpfleger, Psychologen, Sozial-
AMEOS Tagesklinik Lübeck
 Wir sind spezialisiert auf die Behandlung von älteren Menschen mit
psychischen Erkrankungen.
Wir sind in Ihrer Nähe, wenn...
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Depressionen und Ängste das Leben bestimmen
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Dann finden Sie in der AMEOS Tagesklinik Lübeck wohnortnah professionelle
Hilfe.
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Kahlhorststr. 33 • 23562 Lübeck • Tel. (0451) 300 87-5933
www.ameos.eu
pädagogen, Ergo- und Physiotherapeuten als Team eng zusammen. Durch die Vernetzung unterschiedlicher Therapien wird erst eine umfassende Behandlung möglich. Ziel
ist es, die Erkrankung des Patienten schnell zu erkennen
und kompetent zu behandeln.
Jeder Patient erhält einen
ganz auf ihn abgestimmten
Therapieplan, damit sich seine seelischen und körperlichen Beschwerden möglichst
schnell verbessern.
Für Anneliese W. hat Oberarzt Range eine Behandlung
in der Tagesklinik des Gerontopsychiatrischen Zentrums
empfohlen. Diese ist in besonderer Weise auf die Bedürfnisse von älteren Patienten eingestellt, die akut oder chronisch
an seelischen Erkrankungen
leiden, keine stationäre Therapie benötigen, für die aber eine ambulante Behandlung
nicht ausreicht. Die gemütlichen Räumlichkeiten der Tagesklinik sind seniorengerecht, ebenso die altersgerechten Therapieangebote und
die speziellen psychotherapeutischen Gruppenangebote. Die Tagesklinik besucht
Anneliese W. von Montag bis
Freitag. Abends und am Wochenende ist sie Zuhause.
„In unserer Tagesklinik begegnen sich Menschen, die alle unter seelischen Belastungen leiden. Dadurch können
soziale Kontakte entstehen
und manchmal bilden sich sogar neue Freundschaften. Das
ist für ältere Menschen besonders wichtig, denn so verlieren sie das Gefühl der Einsamkeit. Diese Kontakte bleiben
oftmals auch nach Beendigung der Behandlung bestehen“, so Dr. Wachholz.
AMEOS Klinikum Lübeck
Kahlhorststraße 33
23562 Lübeck
Tel. 0451/ 300 87 59 02
www.ameos.eu
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
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Zukunft für schöne Zähne
Die Hanseatische Zahn Manufaktur fährt neuen Kurs und setzt auf moderne Behandlungskonzepte
„Einige unserer Schwerpunkte liegen auf der Herstellung
von metallfreiem Zahnersatz,
implantologischenLösungen
und
kosmetischen Kom-
plettversorgungen. Dabei legen wir auf eine moderne
Kommunikation mit Kieferchirurgen und Zahnmedizinern
wert“, so Stefan Witt. Konstruktionen, Fotos und Videos
werden per Whatsapp zwischen Labor und Praxis versendet und diskutiert.
D) D) Gemeinsam mit
unseren Partnern in
den Praxen
beweisen wir, auf
welchem hohen
Wissenstand
Zahntechnik und
Zahnmedizin in
Deutschland
stehen.“
Stefan Witt
„Eine fachübergreifende
Kommunikation mit allen beteiligten
Kieferorthopäden
und Zahnmedizinern bilden also die Basis unserer Arbeit. Die
Patientenwünsche genießen
dabei Priorität“, so Witt. „Der
Fokus liegt dabei auf der implantatgetragene Prothetik.“
Auch in Sachen Materialien stellt sich die Hanseatische Zahn Manufaktur den
technischen
Neuerungen:
„Die ersten Implantate aus Zirkon sind aus der Erprobungsphase heraus. Unter Umständen tun sich hier ganz neue
Wege auf, die die herkömmlichen Titanimplantate ersetzen“, sagt Witt. Möglichst allergenfreie Materialien einzusetzen, sei das Ziel aller Anstrengungen. Damit sich die
Patienten vor Ort über die
Vielzahl der Möglichkeiten
hinsichtlich der Materialien
und der Ersatzmethoden informieren können, hat man in
den Räumen des Labors ein Infocenter eingerichtet. In einem Farbstudio, das digital
ausgestattet ist, können Patienten gemeinsam mit den
Keramikern ihre Zahnfarbe
auswählen. Jeder, der sich
gern das Labor einmal anschauen möchte, ist eingeladen. Man bittet allerdings darum, einen Termin abzusprechen. „Es ist zwar auch eine
Geldfrage, sich schöne Zähne
zu leisten, aber mit Hilfe unserer sehr hochwertigen Lösungen aus unserem Partnerlabor
in der Türkei ist auch das kein
Problem“, so Witt. „Hier ist besonders zu betonen, dass das
Labor in Lübeck für die importierten Arbeiten in vollem Umfang und sogar mit der verlän-
gerten Garantie von drei Jahren für herausnehmbaren und
fünf Jahren für festsitzenden
Zahnersatz haftet.“ In Zukunft sollen weitere innovative Techniken eingesetzt werden. „3D-Drucker sind für uns
ebenfalls interessant“, sagt
Witt. „Sie werden ein ganz
neues und noch präziseres Arbeiten erlauben.“
cp
Breite Straße 95-97
23552 Lübeck
Tel. 04 51 - 790 70 41
Fax 04 51 - 790 70 46
E-Mail: [email protected]
Internet: hanse-zahn-de
Feste Zähne für mehr Biss
Sicher, schnell und sanft zum implantologischen Erfolg
Zahnverlust kann jeden treffen: Für viele dieser Patienten
sinkt die Lebensqualität dann
dramatisch, vor allem wenn
sich der Zahnersatz auf
schlecht sitzende Vollprothesen beschränkt. „Aber es gibt
Alternativen“, sagt Dr. Harry
Fritz aus Lübeck. „Patienten,
die Jahre lang Angst beim
Sprechen und Lachen hatten,
bekommen ein hohes Maß an
Sicherheit zurück.“
Zusammen mit der Hanseatischen Zahn Manufaktur bieten er und sein Team seit vielen Jahren ein Behandlungs-
system erfolgreich an. Das seit
mehr als zehn Jahren bewährte „All-on-4-Konzept“ basiert
auf einer speziellen chirurgischen Vorgehensweise. Mit
nur vier bis sechs Implantaten
pro Kiefer wird eine komplette Brücke sicher und dauerhaft befestigt.
Eine schonende Implantation ist durch die Diagno-
se mit Hilfe moderner Röntgentechnologie möglich: Ein
digitaler Volumentopograph
liefert dreidimensionale Bil-
All-on-4: Mit wenig Aufwand und
einer kleinen Anzahl an Implantaten
pro Kiefer ist eine komplette Lösung dauFoto: Nobel Biocare
erhaft möglich.
der des gesamten Kiefers.
„Auf dieser Basis fertigen wir
eine individuelle Operationsschablone mit zuvor definierten Positionen der Implantate
an. Mit dieser Schablone
übertragen wir die Lage der
Implantate exakt in den
Mund der Patienten“, erklärt Dr. Fritz. Das dreidimensionale Bild zeigt zudem die genaue Lage von
Gefäßen und Nerven an.
Verletzungen und Schmerzen werden so annähernd
ausgeschlossen. Durch
das schonende Vorge-
hen wird der Patient deutlich
weniger belastet und der Heilungsverlauf beschleunigt.
Dr. Harry Fritz
Mühlendamm 7
23552 Lübeck
Tel. 04 51 - 79 57 77
Fax. 04 51 - 70 72 132
[email protected]
Erfolgreicher Generationswechsel
Aus dem Zahnzentrum Lübeck wird die Hanseatische Zahn Manufaktur
Stefan Witt hat den Generationswechsel im Zahnzentrum
Lübeck, ZZL, perfekt gemacht und die Hanseatische
Zahn Manufaktur gegründet:
Nach 41 Jahren Zahntechnik
in der Hansestadt hat sein Vorgänger und ZZL-Gründer,
Heino Merten, das Unternehmen an Witt verkauft und ist
ausgeschieden. Stefan Witt ist
nun alleiniger geschäftsführender Gesellschafter.
„Die Zahntechnik war über
viele Jahrzehnte mein Traumberuf“, sagt Heino Merten,
der sich bei seinen Kunden
und Partnern für die gute Zusammenarbeit bedankt.
Heino Merten (re.) wünscht
Stefan Witt Erfolg für die ZuFotos: Carola Pieper
kunft.
Sein unternehmerisches Talent machten aus einem anfänglich kleinen Betrieb mit
sechs Mitarbeitern ein Unternehmen mit 30 Beschäftigten.
Stefan Witt freut sich auf seine neue Aufgabe, in die er
nach jahrelanger Vorbereitung hineingewachsen ist,
schließlich ist er seit 27 Jahren
als Zahntechniker tätig. Bevor
der 44-Jährige 2007 als leitender Mitarbeiter im Zahnzentrum Lübeck anfing, war er viele Jahre Betriebsleiter in Lübecker Labors, wo er seine beruflichen Erfahrungen sammelte.
Viel Wert legt er auf Seriösität. „Wir haben dem Unter-
nehmen nicht von ungefähr
den neuen Namen Hanseatische Zahn Manufaktur gegeben, denn wir stehen mit unseren Leistungen für die traditionellen hanseatischen Tugenden Zuverlässigkeit, Korrektheit, Weltoffenheit und Gradlinigkeit. Dass unser 30-köpfiges Team aber alles andere als
von gestern ist, sondern in Zukunft viele Visionen realisieren möchten, verstehen wir unter einer modernen Unternehmensphilosophie. Die Branche Zahntechnik kann ohne
die Kombination von traditionellen Werten und innovativen Ideen nicht leben.“
cp
Hanseatische Zahn Manufaktur
Breite Str. 95/97
23552 Lübeck
Tel. 0451/ 790 70 41
www.hanse-zahn.de
Breite Straße 95-97
23552 Lübeck
12
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Tierische Helfer
Wie kleine Lebewesen in der Medizin Großes leisten können
Schon seit Jahrhunderten ist
bekannt, dass Maden einen
positiven Einfluss auf die Reinigung von Wunden haben.
So wurde in Kriegszeiten beobachtet, dass von Maden besiedelte Verletzungen sich
nicht infizierten und schneller
heilten. Auch andere tierische
Helfer werden in der Medizin
und Naturheilkunde eingesetzt.
Fliegenlarven
„Heute wird die Madentherapie meist bei chronischen
Wunden eingesetzt“, sagt Britta Neumann, Wund- und Stomatherapeutin am Lübecker
Universitätsklinikum. In der
Wundbehandlung kommt die
Goldfliegen-Larve, Lucilia sericata, zum Einsatz. Um altes,
krankes Gewebe zu entfernen, machen sich Mediziner
das Speichelsekret der Tiere
zu Nutze. Es bewirkt eine vollständige Verflüssigung des toten Gewebes. „Dadurch entsteht eine Art Nährbouillon,
die von den den kleinen Kraftpaketen komplett aufgenommen wird“, so Neumann. „Die
Maden entfernen nur unsauberes Gewebe – ohne gesundes zu beeinträchtigen.“
In den meisten Fällen kommen sogenannte Biobags zum
Einsatz. Dabei werden die Maden in Teebeuteln ähnelnden
Päckchen auf die Wunde gelegt und mit Kompressen fixiert. Da die kleinen Helfer
viel Sauerstoff benötigen, werden die Kompressen einmal
am Tag abgenommen und
kontrolliert. Die Häufigkeit
der Anwendungen hängt vom
Wundzustand ab. „In der Regel dauert die Behandlung drei
bis vier Tage“, so Neumann.
Da bisher keine allergischen
Reaktionen bekannt geworden sind und es selten zu Hautirritationen oder gar Schmerzen kommt, kann die Therapie mit Maden über einen längeren Zeitraum erfolgen.
Schweine-Peitschenwurm
Sauberkeit und Hygiene sind
die Feinde der Parasiten.
Doch sind glänzende, nach Zitrone duftende Toiletten wirklich besser? Statistiken belegen, dass Allergien und Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn eher in den Industrienationen auftreten, selten
jedoch in Regionen, in denen
geringe Hygienestandards
gelten. So besagt die Hygiene-Hypothese, dass Teile des
Immunsystems heute schlichtweg vernachlässigt werden
und sich gegen den eigenen
Organismus „auflehnen“. Darauf basierend, legten For-
fach. Die Egel werden auf das
schmerzende Gelenk gesetzt,
beißen sich dort fest und saugen bis zu zwei Stunden lang
Blut. Danach fallen sie von alleine wieder ab.
Die Sorge, dass die Tiere Infektionskrankheiten übertragen können, ist unbegründet.
„Zur Behandlung von Menschen darf nur der medizinische Blutegel verwendet werden. Er wird speziell gezüchtet und ist mittlerweile ein zertifiziertes Arzneimittel, das individuell für die Patienten bestellt wird“, so Dr. Soecknick.
„Dadurch enthält er garantiert keine Krankheitserreger
und auch Nebenwirkungen
wie leichtes Jucken, Brennen
oder Rötungen kommen ebenso selten vor wie eine leichte,
oberflächliche Infektion an
der Bissstelle.“
Die Larven, die zur Wundreinigung eingesetzt werden, sind
Fotos: BioMonde GmbH, Ovamed, hfr, Fotolia
anfangs nur reiskorngroß.
scher große Hoffnung in die
Wirkung des Schweine-Peitschenwurms. Seine Eier sollen das unausgeglichene Immunsystem wieder in geregelte Bahnen bringen. Doch die
Ergebnisse verschiedener Studien in Europa und den USA
haben die Erwartung an den
Parasiten bislang gedämpft.
Zwar ging es vielen Teilnehmern im Verlauf der Therapie
besser. Doch auch viele Patienten aus der Placebogruppe fühlten sich genesen.
Kangalfische
Kangalfische, alias Garra rufa, stammen ursprünglich aus
dem türkischen Thermalbad
Kangal. Da es in den heißen
Quellen nur wenig Nahrung
gibt, bereichern die possierlichen Knabberfische ihren
Speiseplan durch die abgestorbenen Hautschuppen der
Badegäste. Das hat sich nicht
nur die Kosmetikindustrie zu
Nutze gemacht, auch in einigen Kliniken und Heilpraxen
finden die Garra rufa Anwendung: Bei der Knabberfisch-Therapie werden Hunderte Fische eingesetzt, um
Hautkrankheiten wie Schuppenflechten zu behandeln.
Doch unter den Dermatologen ist die Kangalfisch-Therapie umstritten. Zum einen besteht bei unsachgemäßer Anwendung ein gewisses Infektonsrisiko. Zum anderen
scheint nach schulmedizinischen Erkenntnissen das Ergebnis nur oberflächlich zu
sein. „Der Einsatz von Fischen bei der Behandlung
von Schuppenflechten ist aus
unserer medizinischen Sicht
nicht gerechtfertigt, da er keine nachgewiesene Reduktion
der zugrundeliegenden Entzündung
bewirkt“,
sagt
Priv.-Doz. Dr. med. Sascha
Gerdes vom Psoriasis-Zentrum Kiel.
Dennoch sehen viele Menschen, die unter einer Schuppenflechte leiden, in der Behandlung mit Knabberfischen
eine Möglichkeit, mit der sie
zumindest für einige Zeit Ruhe
vor ihren Beschwerden haben.
Blutegel
Aufgrund seiner blutreinigenden Wirkung hatte der Blutegel viele Jahrtausende lang
einen festen Platz in der Medizin. Zwar geriet der kleine Blutsauger im vergangenen Jahrhundert etwas in Vergessenheit, doch mittlerweile wird
sein „Können“ wieder in der
modernen Medizin geschätzt
– vor allem in der plastischen
Chirurgie und der Schmerztherapie ist der Blutegel ein gern
gesehener Kollege.
„In unserer Praxis setzen
wir Blutegel speziell zur Therapie bei Verschleiß im Knie
oder im Daumensattelgelenk
ein“, so Dr. med. Sven Soecknick, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Während des Saugens
gibt das Tier einen heilsamen
Speichel in die Wunde ab. Dieser enthält ein spezielles Enzym, welches die Blutgefäße
weitet und sowohl Entzündungen als auch Schmerzen lindert. Die Anwendung ist ein-
Hypohunde
Es gibt Assistenzhunde, die
ihr Herrchen vor drohenden
Gefahren warnen können. So
kann ein Hypohund gefährliche Schwankungen des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern erkennen. „Die Hunde
nehmen den Geruch einer Unter- und Überzuckerung in
Atem und Schweiß ihres Besitzers wahr, ehe dieser es selbst
bemerkt. Mit Hilfe eines erlernten Signals machen die
Schnüffler auf die drohende
Gefahr aufmerksam und bringen dann die nötigen Dinge
wie Medikamente, Blutzuckermessgerät oder Traubenzucker“, erklärt Assistenzhundetrainerin Kati Zimmermann. Im Jahr 2012 gründete
sie die Akademie für Assistenzhunde in Hummelfeld, an
der mittlerweile acht Trainer
und eine Psychologin beschäftigt sind.
Die Fähigkeit zu warnen,
bevor ein lebensbedrohliches
Ereignis akut wird, obliegt
nicht jedem Hund. Deshalb ist
die Auswahl des richtigen
Hundes entscheidend. „Hypohunde sollten ein hohes Maß
an Sozialverträglichkeit mitbringen. Außerdem muss er in
allen möglichen Situationen
ruhig und gelassen bleiben
und im Notfall fremde Menschen an seinen Besitzer heranlassen“, so Zimmermann.
Natürlich sollte das Wohl der
Hunde trotz all der Arbeit und
Ausbildung an erster Stelle
stehen. „Wir dürfen nicht vergessen, dass der Hund ein Lebewesen ist und keine Maschine, die man an- und ausschalten kann. Er braucht seinen
artgerechten Ausgleich“, betont die Assistenzhundetrainerin.
Anne Fidelak
Die Maden sind in einem Teebeuteln ähnelnden Säcklein
eingeschweißt.
Der schlüpfende SchweinePeitschenwurm ist mit bloßem Auge kaum erkennbar.
Kangalfische ernähren sich
von abgestorbenen, menschlichen Hautschuppen.
Der Einsatz von Blutegeln
eignet sich besonders in der
Schmerztherapie.
Kati Zimmermann hat sich
auf die Ausbildung von Hypohunden spezialisiert.
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
13
Kleinste Instrumente –
große Erfahrung
Erstmals wurde an der Klinik für Urologie am Campus Lübeck eine
mikrochirurgische Single-Port-Nebennierenentfernung vorgenommen
Wie der Name schon sagt: Eine Single-Port-Laparoskopie
(Bauchspiegelung) schafft mit
einem einzigen Schnitt einen
zentralen, etwa drei Zentimeter großen Zugang, durch den
alle Geräte geführt werden.
Die innovative Technik ist eine Modernisierung der rund
25 Jahre alten SchlüssellochChirurgie, bei der ein starres
Endoskop mit Videokamera
und Lichtquelle, ein Greifer
und eine Schere noch durch
drei bis vier Löcher in den
Bauch des Patienten eingeführt wurden.
Die erste mikrochirurgischeSingle-Port-Laparoskopie eines Nebennierentumors in
der Klinik für Urologie hat
Prof. Dr. med. Axel S. Merseburger, neu berufener Direktor der Klinik für Urologie, im
Sommer 2015 durchgeführt.
Die Methode, die in der Urologie zur Behandlung von Nieren- und Nebennierentumoren, Nierenzysten und Lymphknoten angewendet werden
kann, wurde vor zirka drei Jahren in den USA entwickelt.
„Die entscheidenden Vorteile
für die Patienten liegen darin,
dass die Schmerzen nach dem
Eingriff deutlich geringer
sind, Komplikationen wie ein
Narbenbruch seltener auftreten und der Patient schneller
wieder fit ist. Zugleich besteht während der Operation
die selbe Sicherheit wie bei
der ’normalen’ SchlüssellochChirurgie“, erläutert Prof.
Merseburger. Darüberhinaus
ist bei der Single-Port-Laparoskopie weniger Blutverlust zu
erwarten und die OP geht mit
einem geringeren Infektionsrisiko einher, als es bei offenen Operationen der Fall ist.
So bedeutet die Single-PortLaparoskopie eine schnellere
Genesung und kürzere Krankenhausaufenthalte. Der Lübecker Patient mit dem Nebennierentumor
konnte
schon nach drei Tagen beschwerdefrei entlassen werden.
Die jährlich rund 8000 ambulanten und 1600 stationären Patienten werden in der
vierstöckigen Klinik für Urologie im UKSH, Campus Lübeck, nach den neuesten internationalen Erkenntnissen urologisch und interdisziplinär
behandelt. Das Spektrum der
Urologie umfasst die fünf Bereiche Andrologie, Kinderuro-
D) D) Die Schmerzen nach der Single-Port-Laparoskopie
sind deutlich geringer, Komplikationen treten seltener
auf und der Patient ist schneller wieder fit.“
Prof. Dr. med. Axel S. Merseburger, Direktor der Klinik für Urologie
Single-Port-Laparoskopien sind ein großer medizinischer FortFotos: Thomas Berg, UKSH
schritt.
logie, Inkontinenz, Harnsteintherapie und urologische Onkologie, die sich alle mit Niere, Harnblase, Harnleiter und
-röhre sowie den männlichen
Geschlechtsorganen beschäftigen. Zudem deckt die Urologie auch Bereiche der Nephrologie, Gynäkologie und Neurologie ab und ist mit den jeweiligen Hauptfächern interdisziplinär verbunden. Der klinische Schwerpunkt von Prof.
Merseburger liegt auf der urologischen Onkologie.
Bevor der national und international hoch ausgezeichnete 39-Jährige nach Lübeck
kam, war er stellvertretender
Direktor der Abteilung für
Urologie und Urologische Onkologie an der Medizinischen
Hochschule Hannover. Sein
Studium absolvierte er, der
über 200 medizinische Publikationen veröffentlicht hat, in
Hannover, Basel, Washington
und Tübingen. Neben der Single-Port-Laparoskopie propagiert der Uro-Onkologe die
nierenerhaltende Chirurgie
und besitzt herausragende Erfahrungen in der nerverhaltenden Beckenchirurgie.
Prof. Merseburger bietet in
Lübeck das gesamte Spektrum der konservativen und
operativen urologischen Diagnostik und Therapie an. Die
Expertise des vorhandenen
Ärzteteams umfasste bereits
die Behandlung von Harnsteinen, Onkologie, Andrologie
und gutartigen Prostatavergrößerungen. Dazu holt Prof.
Merseburger weitere Mediziner, die er seit vielen Jahren
aus Hannover kennt, so dass
sein junges Ärzteteam schließlich 15-köpfig sein wird. Neuer Oberarzt ist Dr. Mario Kramer. Zusammen mit Prof. Merseburger verstärkt er die Möglichkeiten der minimal-invasiven Urologie und die Behandlung urologischer Krebserkankungen. „Ziel ist es auch, das
urologische Labor auszubauen und ein internationales Studienzentrum zu etablieren.
Dort erhalten Patienten mit
urologischen Krebserkrankungen Zugang zu innovativen Medikamenten, die auf
dem Markt noch nicht zugelassen sind. Zudem haben wir
eine Zweitmeinungssprechstunde ins Leben gerufen, in
der wir Patienten ratgebend
zur Seite stehen“, so Merseburger.
Jessica Ponnath
Klinik für
Urologie
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Klinikdirektor:
Prof. Dr. med. Axel S. Merseburger
Ratzeburger Allee 160, Haus 13
23538 Lübeck
Tel. 0451/ 500 22 71
Prof. Dr. med. Axel S. Merseburger ist Direktor der Klinik für Urologie am UKSH, Campus Lübeck.
Dr. med. Jens Cordes ist Leitender Oberarzt.
Dr. med. Mario Kramer
14
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Klinik für Allgemeine
Chirurgie
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Klinikdirektor:
Prof. Dr. med. Tobias Keck
Ratzeburger Allee 160
Gebäude 40
23538 Lübeck
Tel. 0451/ 500 20 01
Je nach Art und Ausmaß der Metastasierung können heute Krebspatienten geheilt werden.
Fotos: psdesign1 / Fotolia, UKSH
Metastasentherapie im
spezialisierten Zentrum
Das Universitäre Cancer Center Lübeck (UCCL) bietet
Krebspatienten interdisziplinäre onkologische Behandlungen
Prof. Dr. med. Tobias Keck leitet
die Klinik für Chirurgie am UKSH
Universitäres
Cancer Center
Die Deutsche Krebsgesellschaft
(DKG) hat das UKSH, Campus Lübeck, im Frühjahr 2015 offiziell
zum „Onkologischen Zentrum“
ernannt. Mit der Zertifizierung
wird die hohe Qualität der Krebsbehandlung gewürdigt. Die Versorgungsqualität wird jährlich
überprüft und muss höchsten Ansprüchen gerecht werden. Ziel
des Zertifizierungssystems der
Deutschen Krebsgesellschaft ist
es, onkologischen Patienten in jeder Phase ihrer Erkrankung eine
Behandlung zu ermöglichen, die
sich an höchsten Qualitätsansprüchen orientiert. In den zertifizierten Zentren arbeiten alle an
der Versorgung von Krebspatienten beteiligten Fachdisziplinen
eng zusammen. Basis der Zertifizierung des Campus Lübeck
durch die DKG sind sieben bereits zertifizierte Organkrebszentren am dortigen Klinikstandort.
Metastasen-Sprechstunde:
mittwochs, 9 bis 14 Uhr
Tel. 0451/ 500 20 01
Ungehemmte Vermehrung
von Krebszellen, Wachstum
in das umgebende Gewebe
und die Fähigkeit zu Metastasierung und Ausbreitung sind
die Eigenschaften von bösartigen Tumoren. Unter Metastasierung versteht man dabei
das Einwandern von einzelnen Tumorzellen in die
Lymphgefäße oder in das
Blut. Von dort gelangen sie in
die tumornahen Lymphknoten und in verschiedene andere Organe wie etwa in die Leber, die Lunge, das Bauchfell,
das Gehirn oder auch in die
Knochen. Dort können die Tumorzellen anwachsen und
neue Tumorknoten bilden,
die sogenannten Metastasen.
Früher galt die Regel, dass
ein Patient nicht mehr geheilt
werden kann, wenn der Primärtumor bereits in andere
Organe gestreut hat. Alle therapeutischen Bemühungen
zielten dann lediglich darauf
ab, bei diesen Patienten mittels einer Chemotherapie die
begrenzte Lebensspanne zu
verlängern, neu auftretende
Komplikationen zu beseitigen
oder die Lebensqualität zu verbessern. Diese Vorstellungen
sind heutzutage überholt.
Je nach Art des Primärtumors und Ausmaß der Metastasierung kann ein bedeutender Teil dieser Patienten von
der Tumorerkrankung geheilt
werden. Eine definitive Heilung ist bei fast allen soliden
Tumoren aber nur dann möglich, wenn der Tumor und
sämtliche Metastasen chirurgisch entfernt werden können. Weil die chirurgische
Therapie in der Regel die einzige Chance auf eine definitive Heilung darstellt, ist es so
wichtig, dass die Patienten in
einem in Metastasenchirurgie
erfahrenen Zentrum vorgestellt werden.
Nur wenn Chirurgen mit
spezieller Erfahrung in Metastasenchirurgie der Leber, des
Bauchfells und des gesamten
Bauchraums, der Lunge, des
Gehirns oder der Knochen ge-
meinsam die gesundheitlichen Probleme eines Patienten besprechen und analysieren, kann festgelegt werden,
ob noch eine Chance auf Heilung besteht und wie beziehungsweise in welcher Reihenfolge die Metastasen operiert werden sollten.
Die Chance, dass ein Krebspatient durch die Operation
geheilt wird, kann deutlich
verbessert werden, wenn zuvor oder nachher zusätzlich eine Chemotherapie, eine Bestrahlung oder eine nuklearmedizinische Therapie erfolgt. Daher ist – neben der chi-
Spezialisierte Kompetenzen im
Universitären Cancer Center Lübeck
D Leberchirurgie, minimalinvasive Leberchirurgie und
navigierte Chirurgie
D Komplexe Leberchirurgie mit
Leberresektion und sequentiellen
Operationsstrategien
D Thermoablation von
Metastasen
D Lungenchirurgie und minimalinvasive Lungenchirurgie
D Lasergestützte Resektion von
Lungenmetastasen
D Multiviszeralresektion (die
gleichzeitige Entfernung
mehrerer Organe)
D Hypertherme intraoperative
Chemotherapie mit
Bauchfellentfernung (HIPEC)
D Hypertherme intraoperative
Chemotherapie mit
Brustfellentfernung (HITOC)
D Klinische Studien in der Onkologie (Medizinische Klinik I)
D Individualisierte
Tumortherapie und Biobank
(Prof. Dr. Dr. Jens Habermann,
Sektion Translationale chirurgische Onkologie und Biobanken)
D Modernste Rapid Arc
Strahlentherapie mit
fokussierter Bestrahlung,
Prof. Dr. med. Dirk Rades,
Klinik für Strahlentherapie
D Interventionelle Behandlung
von Metastasen (SIRT),
Prof. Dr. med. Jörg Barkhausen,
Klinik für Radiologie und
Nuklearmedizin
rurgischen Kompetenz – die
Zusammenarbeit mit weiteren Spezialisten für konservative Tumortherapie und mit einem ausgewiesenen Krebszentrum von zentraler Bedeutung für die Behandlung. Das
von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte und ausgezeichnete
onkologische
Zentrum UKSH, Campus Lübeck, bietet ideale Voraussetzungen.
Das primäre Ziel der Metastasenchirurgie ist stets die Heilung der Patienten. Im
schlimmsten Fall jedoch, bei
weit fortgeschrittenen Krebsbefunden, ist dies nicht mehr
möglich. Bei vielen dieser Patienten hat die Chirurgie dann
aber eine andere, ebenso
wichtige Funktion, nämlich
die Beseitigung von Komplikationen. Für jeden einzelnen
der betroffenen Patienten
muss in der gemeinsamen Tumorkonferenz des Krebszentrums geklärt werden, was am
besten helfen kann. In Frage
kommen auch dann noch eine
Chemotherapie, eine Strahlentherapie, eine nuklearmedizinische Therapie, eine interventionelle endoskopische
beziehungsweise eine radiologische Therapie oder ein chirurgischer Eingriff. Allesamt
zielen darauf ab, die Symptome zu beseitigen oder zumindest zu lindern sowie die Lebenserwartung des Patienten
zu verlängern.
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
15
Jede Minute zählt
Die Stroke-Unit des UKSH Campus Lübeck ist auf Schlaganfall-Patienten
spezialisiert und rund um die Uhr im Einsatz
Ein Schlaganfall ist wohl für
die meisten Menschen das Synonym für bleibende Behinderungen oder gar den Tod. Richtig ist: Jeder Schlaganfall ist
ein Notfall. Doch dank der intensiven Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen
konnte die Versorgung von
Schlaganfall-Patienten in den
letzten Jahren entscheidend
verbessert werden.
Wer bei sich selbst oder bei
einem Angehörigen Symptome feststellt, die auf einen
Schlaganfall hindeuten, sollte
unverzüglich den Rettungsdienst alarmieren. Zu den Anzeichen zählen etwa Lähmungen, Sprach- und Gefühlsstörungen oder ein hängender
Mundwinkel. Der Rettungsdienst wird vor Ort überprüfen, ob die Symptome für einen Schlaganfall typisch sind
und bereits vorab Mitarbeiter
in der Notaufnahme informieren. Diese lösen im UKSH,
Campus Lübeck, den Schlaganfallalarm aus.
Dort angekommen, nimmt
der diensthabende Neurologe
den Patienten in Empfang
und überprüft die Verdachtsdiagnose. Unmittelbar im Anschluss wird eine Computertomografie (CT) samt Gefäßdarstellung durchgeführt. Mit Hilfe dieser Aufnahme, die der
Neuroradiologe befundet, gelingt es, eine Hirnblutung von
einer Durchblutungsstörung
abzugrenzen. Weiterhin kann
festgestellt werden, ob ein Gerinnsel eine Hirnarterie verstopft hat.
Ist dies der Fall, können
zwei Maßnahmen ergriffen
werden: Noch auf dem
CT-Tisch spritzt der Neurologe ein Medikament zur Auflö-
Klinik für
Neurologie
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Klinikdirektor:
Prof. Dr. Thomas Münte
Ratzeburger Allee 160
Haus 40
23538 Lübeck
Tel. 0451/ 500 29 26
Das Team in der Stroke-Unit arbeitet Hand in Hand: In der Spezialstation für Schlaganfallpatienten wird deren Gesundheitszustand nahtlos überwacht.
Fotos: UKSH, Thaut Images / Fotolia
sung des Gerinnsels (Thrombolyse). Sollte das Gerinnsel
aber zu groß oder zu weit vorne im Gefäß lokalisiert sein,
reicht die Thrombolysetherapie oft nicht aus. In dem Fall
kann der Neuroradiologe
über einen Hirnkatheter, an
dessen Spitze kleinste Instrumente montiert sind, bis zum
Wenn Symptome auf einen Schlaganfall hindeuten, muss unverzüglich der Rettungsdienst alarmiert werden.
Gerinnsel vordringen und dieses entfernen. Für den Eingriff
ist in der Regel eine Narkose
durch einen Anästhesisten
notwendig.
Schließlich wird der Patient
auf die Schlaganfallstation,
die sogenannte Stroke-Unit,
gebracht. Ist er noch künstlich
beatmet, wird er auf der neurowissenschaftlichen Intensivstation weiter behandelt. Auf
der Stroke-Unit und der Intensivstation werden am Monitor
die Herzfunktion, der Blutdruck und viele weitere Messwerte erhoben.
Sollten Schluck- oder
Sprachstörungen vorliegen,
wird der Patient durch Logopädinnen betreut. Motorische
Störungen wie Lähmungen
und Koordinationsprobleme
behandeln Physio- und Ergotherapeuten. Bei Beeinträchtigungen von Orientierung, Gedächtnis und Aufmerksamkeit stehen die Neuropsychologen der Klinik bereit.
Eine weitere wichtige Aufgabe der Ärzte auf der StrokeUnit ist die Diagnostik der
Schlaganfallursache. Per Ultraschalluntersuchung
der
Halsgefäße können Veren-
gungen aufgespürt werden.
Sind diese ursächlich für den
Schlaganfall, wird entschieden, ob eine operative Erweiterung der Halsschlagader
durch einen Gefäßchirurgen
oder die Einbringung eines sogenannten Stents über Hirnkatheter durch einen Neuroradiologen für den jeweiligen
Patienten am besten ist.
Zudem überprüft ein Kardiologe mit einer Ultraschalluntersuchung, ob ein Gerinnsel aus dem Herzen den
Schlaganfall verursacht haben könnte. Wenn dies der
Fall ist, wird eine stärkere Blutverdünnung erforderlich.
Bei vielen Patienten ist
nach der Akutphase der Behandlung eine Rehabilitation
notwendig. Die Organisation
übernehmen frühzeitig die Sozialarbeiterinnen des UKSH
in Zusammenarbeit mit kooperierenden Rehabilitationskliniken.
Dank der intensiven Zusammenarbeit der verschiedenster Fachdisziplinen ist das
UKSH in der Lage, bei vielen
Patienten die Folgen eines
Schlaganfalles zu minimieren
oder gar zu verhindern.
Prof. Dr. Thomas Münte leitet die
Klinik für Neurologie.
Stroke-Unit am
Campus Lübeck
„Beim akuten Schlaganfall geht
es um jede Minute“, sagt Prof.
Dr. Thomas Münte, Direktor der
Klinik für Neurologie. „Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Behandlung durch
ein spezialisiertes Team auf der
Stroke-Unit zu einer wesentlich
besseren Überlebenschance und
zur Minderung der Folgen von
Schlaganfällen führt.“
Auf der Stroke-Unit des UKSH
profitieren Patienten von der
Multidisziplinarität, die ein Universitätsklinikum bietet. In Lübeck ist das UKSH das einzige
Klinikum, in dem Schlaganfallpatienten interdisziplinär durch die
Ärzte der Neurologie gemeinsam mit der Neuroradiologie,
Neurochirurgie und Anästhesiologie rund um die Uhr versorgt
werden können, wodurch insbesondere schwerer erkrankte Patienten profitieren.
Je nach Bedarf stehen zudem
Gefäßchirurgen, Kardiologen,
Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeiter zur
Verfügung.
16
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Strahlung gegen Krebs
Am UKSH findet das gesamte Spektrum der ambulanten und
stationären Strahlentherapie Anwendung
Klinik für
Strahlentherapie
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel.: 0451/ 500 66 61
Prof. Dr. med. Dirk Rades leitet
als Chefarzt die Klinik für Strahlentherapie am Campus Lübeck
des UKSH.
Prof. Dr. med. Jürgen Dunst ist Direktor der campusübergreifenden Klinik für Strahlentherapie des UKSH.
Der Behandlungsstrahl des
Linearbeschleunigers durchläuft eine Vorrichtung namens Lamellenkollimator,
so dass er sich der Form
des Tumors anpasst.
„Strahlentherapie ist eine der
wirksamsten Methoden zur
Heilung einer Krebserkrankung, entweder als alleinige
Behandlung oder in Kombination mit einer Operation oder
Chemotherapie“, sagt Prof.
Dr. med. Dirk Rades, Chefarzt
und Leiter der Klinik für Strahlentherapie am UKSH, Campus Lübeck. „In Lübeck können wir das gesamte Spektrum der modernen ambulanten und stationären Strahlenbehandlung inklusive der medikamentösen Tumortherapie
anbieten.“
Die Klinik für Strahlentherapie am Campus Lübeck ist unter anderem auf Präzisionsbestrahlungen von Tumoren
und Metastasen spezialisiert.
Zwei moderne Linearbeschleuniger sowie ein Brachytherapie-Gerät stehen den
Medizinern dort zur Behandlung der Patienten zur Verfügung. „Dank der modernen Linearbeschleuniger ist die
Strahlentherapie nicht nur
präziser und schonender geworden, sondern auch wesentlich schneller“, sagt Prof. Rades. „Bei Patienten mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich verkürzt sich die Bestrahlungsdauer einer Hochpräzisionsbehandlung von etwa 20 auf weniger als fünf Minuten. Das bedeutet eine deutliche Erleichterung für den betroffenen Patienten.“
Die Strahlen können mit Hilfe der modernen Geräte im Tumorbereich besser positioniert und im Behandlungsfeld
gleichmäßiger verteilt werden. Das umgebende, gesunde Gewebe wird optimal geschont und es kommt seltener
zu Nebenwirkungen. Eines
der beiden Geräte ist mit
„ExacTrac“ ausgestattet, einem mit Infrarot und
Durchleuchtungs-
High-Tech in der Medizin: Prof. Dr. med. Dirk Rades ist auf Präzisionsbestrahlungen von Tumoren und Metastasen spezialisiert.
Fotos: Varian Medical Systems, Carola Pieper, UKSH
kontrolle arbeitenden speziellen Positionierungssystem,
mit dem die exakte Strahlführung regelmäßig überprüft
werden kann. Bei der Bestrahlung von Tumoren und Metastasen in der Lunge und im
Oberbauch besteht außerdem
die Möglichkeit, den Atemrhythmus des Patienten zu berücksichtigen: Beim sogenannten
„Atem-Gating“
schaltet das Gerät die Strahlung nur in bestimmten Atemphasen ein, wodurch die Präzision bei der Behandlung noch
weiter verbessert wird.
Einen weiteren Schwerpunkt der Klinik für Strahlentherapie des UKSH am Campus Lübeck bildet die Stereotaktische Strahlentherapie beziehungsweise Strahlenchirurgie. Bei dieser Methode
werden Tumore mit Hilfe von
hohen Dosen in einer oder wenigen Sitzungen präzise zerstört. Eingesetzt wird diese
Technologie vor allem bei
Hirnmetastasen und gutartigen Hirntumoren. „Auch Patienten mit Lungenkrebs, die
zusätzlich zu ihrer Tumorerkrankung unter einer eingeschränkten Lungenfunktion
leiden, profitieren von dieser
Form der Bestrahlung“, sagt
Prof. Rades. „Der Tumor kann
sehr präzise behandelt werden, so dass die Lungenfunktion vergleichsweise wenig beeinträchtigt wird.“
In der Klinik für Strahlentherapie des UKSH in Lübeck
erhält jeder Patient einen sehr
individuellen Behandlungsplan. Anhand von Computerund Magnetresonanztomografien legen die spezialisierten
Ärzte fest, wie groß das zu bestrahlende Zielvolumen ist,
welche Form es hat und wie
das gesunde Gewebe in der
Umgebung am besten geschont werden kann. Mit Hilfe einer komplexen Software
berechnen speziell ausgebildete Medizinphysiker die notwendige Eindringtiefe der
Strahlung und die optimale
Verteilung der Strahlendosis.
In den allermeisten Fällen
wird nicht die gesamte Strahlendosis auf einmal eingestrahlt. Die Dosis wird auf
mehrere Sitzungen aufgeteilt,
bestrahlt wird ein- bis zweimal pro Tag an fünf Tagen pro
D) D) Zu unseren For-
schungszielen gehört es,
das Verständnis über
Strahlenwirkung und
Krebserkrankungen zu
vertiefen und dadurch
die Diagnostik und Therapie von Krankheiten zu
verbessern.“
Prof. Dr. med. Dirk Rades
Woche. Zwischen den einzelnen Sitzungen kann sich das
gesunde Gewebe anders als
der Tumor signifikant erholen. Dadurch ist es möglich,
höhere Strahlendosen zu verabreichen, ohne dabei das Risiko für Spätfolgen zu erhöhen. Dies ist insbesondere
auch bei einem Tumorrückfall, bei dem dasselbe Gebiet
nochmals bestrahlt werden
muss, von großer Bedeutung.
„Die erneute Bestrahlung
vorbehandelter Regionen ist
eine weitere Spezialität unserer Klinik. Wir berücksichtigen, anders als viele andere Institutionen, in hohem Maße
strahlenbiologische Aspekte.
Hierdurch ist bei Patienten,
die quasi als nicht mehr bestrahlbar gelten, nicht selten
doch noch eine erneute Strahlenbehandlung
möglich“,
sagt Prof. Rades. Ebenfalls
sehr wichtig für eine optimale
Behandlung der Patienten ist
eine enge Verzahnung von
Strahlentherapie, Tumorchirurgie und Chemotherapie.
„Wir arbeiten seit Jahren sehr
eng mit unseren Kollegen aus
der Onkologie und den chirurgischen Fächern zusammen“,
so Prof. Rades. „Jede Krebsbehandlung wird in Tumorkonferenzen diskutiert. So lässt
sich ein individueller Behandlungsplan mit der auf den jeweiligen Patienten abgestimmten, passenden Therapie unter Mitwirkung von Experten verschiedener Fachgebiete festlegen.“
Üblicherweise werden Patienten in der Strahlentherapie ambulant behandelt. Eine
stationäre Therapie kann nötig werden, unter anderem
wenn die Betroffenen eine intensivere medizinische Unterstützung benötigen. Auch eine palliative Begleitung
schwerstkranker und nicht
mehr heilbarer Patienten
kann auf der Bettenstation gewährleistet werden. „Unser
Ziel ist es, unsere Patienten
mit der bestmöglichen Krebstherapie zu versorgen und so
individuell wie möglich zu betreuen“, so Prof. Rades.
Carola Pieper
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
17
Klinik für
Augenheilkunde
Um das Fortschreiten eines Glaukoms zu verhindern, ist das frühzeitige Erkennen unerlässlich.
Fotos: UKSH
Neue Glaukom-Behandlung
Ein innovativer Mikro-Stent senkt den Augeninnendruck und
reduziert die Menge der benötigten Augentropfen
Das Glaukom, im Volksmund
„grüner Star“ genannt, ist eine der häufigsten Erblindungsursachen. Dabei wird
der Sehnerv durch zu hohen
Augeninnendruck geschädigt. Die Folge: ein irreversibler Verlust der Sehschärfe und
Gesichtsfeldausfälle.
Der Sehnerv funktioniert
wie ein Kabel, welches Bilder
vom Auge zum Gehirn sendet. Daher ist er zum Sehen unbedingt erforderlich. Die Schädigung des Sehnervs beginnt
langsam und oft unbemerkt.
Experten schätzen, dass nur
die Hälfte aller Glaukom-Patienten von ihrer Erkrankung
wissen. Wenn die Erkran-
nen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, ab dem 40. Lebensjahr einmal jährlich den
Augendruck kontrollieren zu
lassen. Eine von 200 Personen
unter 50 Jahren ist vom Glaukom betroffen. Wird es frühzeitig entdeckt, kann die Verschlechterung des Sehens
durch Medikamente oder eine Operation verlangsamt
werden.
Das sogenannte chronische
Offenwinkelglaukom ist die
am häufigsten auftretende Variante. Sie schreitet meist langsam im Lauf mehrerer Jahre
fort. Oft bemerkt der Betroffene es erst, wenn es zu einer
Einschränkung des äußeren
Der Stent ist nach dem Einsetzen fest im Auge verankert und
von außen nicht sichtbar. Das Sehen wird nicht beeinträchtigt.
kung erkannt wird, ist der Sehnerv häufig schon stark geschädigt.
Es gibt noch keine Heilung
für das Glaukom. Doch Augentropfen oder eine Operation können eine weitere Verschlechterung der Sehfähigkeit verlangsamen oder sogar
aufhalten. Das Wichtigste, um
das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, ist ein
möglichst frühzeitiges Erken-
Gesichtsfeldes kommt. Zu diesem Zeitpunkt besteht schon
ein schwerer Schaden des
Sehnervs. Ohne Behandlung
kann die Erkrankung zur Erblindung führen.
Eine Therapie ist abhängig
von diversen Faktoren wie etwa der Glaukomform, der bereits vorhandenen Sehnervschädigung, dem Augeninnendruck und dem Lebensalter des Patienten.
Entsprechend dieser Kriterien erhält der Patient verschreibungspflichtige Augentropfen, eine Laserbehandlung oder eine Operation. Dadurch wird der Augeninnendruck gesenkt und einer weiteren Schädigung des Sehnervs vorgebeugt.
Die regelmäßige Anwendung der Augentropfen fällt
insbesondere älteren Menschen oft schwer. Und um den
Augendruck dauerhaft zu senken, müssen die Tropfen zu
festgelegten Uhrzeiten und in
regelmäßigen Abständen angewendet werden – häufig
mehrmals täglich. Viele Augentropfen brennen oder füh-
Der Stent ist lediglich sechs
Millimeter lang.
ren zu geröteten, gereizten Augen, aber werden sie nicht regelmäßig genutzt, steigt der
Augeninnendruck und der
Sehnerv kann Schaden nehmen. Nicht selten müssen über
die Jahre der Behandlung hinweg verschiedene Tropfen verschrieben werden, die unangenehme Nebenwirkungen haben.
Wenn der Augendruck
durch Tropfen allein nicht
mehr ausreichend gesenkt
werden kann, erfolgen ein Laser-Eingriff oder eine Operation. Die klassischen Operationen bei Glaukom, die sogenannten Sickerkissen-Operationen und die Klappen-Operation, bedeuten für das Auge eine große Veränderung und bedürfen intensiver Nachsorge.
Aus diesen Gründen versuchen Mediziner, weniger beeinträchtigende Möglichkeiten der Glaukom-Behandlung zu finden: Wissenschaftler haben einen Mikro-Stent
entwickelt, der den Augendruck der Patienten mit Offenwinkelglaukom senken kann.
Dieser sogenannte CyPass Mikro-Stent verbessert den natürlichen Abfluss des Augenwassers. Er ist nur sechs Millimeter lang und einen halben
Millimeter dünn. Der Stent
wird im Rahmen eines nur wenige Minuten dauernden Eingriffs ins Auge implantiert.
Von außen ist er nicht sichtbar
und vom Patienten wird er
nicht gespürt.
Klinische Studien der Augenklinik des UKSH Lübeck
sowie mehrerer internationalen Augenkliniken haben herausgefunden, dass der Augeninnendruck nach Einsetzen des CyPass Mikro-Stents
im Durchschnitt um mehr als
30 Prozent sinkt.
Bereits mehrere tausend Patienten haben sich den Mikro-Stent eingesetzen lassen.
Es hat sich gezeigt, dass die
Anzahl der Augentropfen, die
danach noch genommen werden müssen, etwa auf die Hälfte sinkt. Knapp 50 Prozent der
Patienten benötigen überhaupt keine Tropfen mehr.
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Klinikdirektor:
Prof. Dr. med. Salvatore Grisanti
Ratzeburger Allee 160
Haus 29
23538 Lübeck
Tel. 0451/ 500 22 10
Prof. Dr. med. Salvatore Grisanti
ist Direktor der Augenklinik.
Mikro-Stent-Studie
Auch aktuell werden Studien mit
dem Mikro-Stent durchgeführt,
an denen sich die Augenklinik
des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein am Campus Lübeck
beteiligt. Patienten mit Glaukom, die im Raum Lübeck wohnen und Interesse an der Mikro-Stent-Technik haben, sind
eingeladen, Kontakt über
Tel. 0451/ 500 30 90 aufzunehmen. Das UKSH wird zurückrufen und einige Fragen zur Erkrankung stellen. Wer für die Studie
in Frage kommt, wird zu einem
Informationsgespräch in die Augenklinik eingeladen.
Folgende Voraussetzungen
müssen erfüllt werden:
D Bewerber leidet am Offenwinkelglaukom („grüner Star“)
D Der Augeninnendruck liegt
zwischen 18 und 44 mmHg
D Bewerber möchte weniger
Augentropfen nehmen
D www.ophtha.uni-luebeck.de/Informationen+für+Patienten/Augenerkrankungen/Grüner+Star
18
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Mit Anfällen richtig umgehen
Das Norddeutsche Epilepsiezentrum (NEZ) hat sich auf die
Diagnostik und Therapie von Epilepsien im Kindes- und Jugendalter spezialisiert.
Eine Epilepsie bei Kindern
kann ganz unterschiedlich
verlaufen und erfordert ein
vielschichtiges Behandlungsspektrum. Das Norddeutsche
Epilepsiezentrum stellt in Bezug auf alle Aspekte seiner Arbeit hohe Anforderungen an
sich selbst.
„Wir sind Ansprechpartner
bei therapieschwierigen Epilepsieverläufen und Verdacht
auf das Vorliegen einer Epilepsie“, sagt Dr. Sarah von
Spiczak, Ärztliche Leiterin im
NEZ. Zudem hat sich das
Team auf Probleme in der
Krankheitsverarbeitung und
psychosoziale Krankheitsfolgen spezialisiert. Auch Erschwernisse im Kindergarten,
der Schule oder Familie aufgrund einer Epilepsie sowie
Fragen zur Förderung und
Hilfsmittelversorgung, zu sozialrechtlichen Aspekten und
Entlastungsmöglichkeiten gehören zu den Behandlungsschwerpunkten des NEZ.
„Epilepsien sind chronische Erkrankungen, die nicht
nur das Kind oder den Jugendlichen selber in allen Lebenslagen betreffen, sondern auch
DRK-Landesverband
Schleswig-Holstein e. V.
Unsere klinischen Schwerpunkte sind:
- Epilepsiespezifische
Diagnostik
einschließlich EEG
- Therapieplanung und
-einleitung
- Video-EEG-Monitoring
- Neuropsychologie
- Schul- und Sozialberatung
- Elektronischer
Behandlungskalender
EPI-Vista®
Norddeutsches Epilepsiezentrum
für Kinder und Jugendliche
Henry-Dunant-Str. 6 – 10 • 24223 Schwentinental
Tel: 04307 909-02
[email protected] • www.drk-epilepsiezentrum.de
Mehrere Infos unter:
www.facebook.com/NEZ.DRK
KLINIK
BUCHENHOLM
BAD MALENTE
FÜR
•
•
IHRE
INDIVIDUELLE
•
GENESUNG
vielfältige Auswirkungen auf
die Familie haben“, erklärt
von Spiczak die besondere
Aufgabe der Einrichtung. Mit
einem
multidisziplinären
Team, das aus Ärzten und Pflegekräften, Pädagogen, Therapeuten und Psychologen sowie Sonderschullehrern und
einer Sozialpädagogin besteht, werden Patienten und
ihre Familien in der Bewältigung der Erkrankung und ihrer Folgen unterstützt.
Bei 30 bis 40 Prozent aller
Kinder und Jugendlichen mit
Epilepsien treten zusätzlich
Begleiterkrankungen wie Autismus, ADHS, Verhaltensauffälligkeiten und andere emotionale oder psychiatrische
Probleme auf. Diese stellen im
Alltag häufig eine große Belastung dar.
Das NEZ hat daher ein neues Behandlungskonzept speziell für diese Patientengruppe entwickelt. Es besteht aus
einer kurzen stationären Phase und einer nachfolgenden
ambulanten
Behandlung.
„Wir wollen dabei Kindern
Mithilfe der Elektroenzephalographie (EEG) wird die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen. Foto: DRK-Landesverband SH
und Jugendlichen Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diesen Problemen
aufzeigen und die Familien
in der Begleitung ihrer Kinder unterstützen“, sagt von
Spiczak.
Hunde als Therapeuten
Therapiebegleithunde haben ein feines Gespür für Stimmungen
und helfen Menschen mit psychischen Erkrankungen
Man muss kein ausgesprochener Tierfreund sein, um zu erkennen, welchen großen Einfluss Tiere auf das menschliche Wohlbefinden haben. Für
die soziale Entwicklung bei
Kindern spielen Tiere eine
wichtige Rolle. Kinder lernen
zum einen Verantwortung zu
übernehmen, zum anderen
sind Tiere auch Tröster in der
Not.
Auch für Erwachsene sind
Katzen und Hunde ein wichtiger Ausgleich zum stressgeplagten Alltag. Sie fördern
nicht nur die tägliche Portion
an Bewegung, sie sorgen
auch für den nötigen Ausgleich und spenden vor allem
Ruhe. Tiere sind zudem gute
Zuhörer, bei denen sich der
Mensch seinen angestauten
Stress von der Seele reden
kann. Diese und viele weitere
Eigenschaften machen Tiere
und insbesondere Hunde für
Therapiezwecke interessant.
Kinder die beispielsweise
unter ADHS leiden, kommen
bei Therapiebegleithunden
zur Ruhe. Für viele Indikationen in der Medizin lassen sich
Therapiebegleithunde einsetzen.
Als Therapiebegleithunde
müssen die Tiere schon als
Welpe gut sozialisiert aufgewachsen sein und müssen über ein geringes
Aggressionspotenzial,
Grundgehorsam und eine
Psychsomatik/PTBS • Kardiologie • Orthopädie • Innere Medizin
Neuer „Kollege“ auf vier Pfoten
Vital-Kliniken GmbH • Klinik Buchenholm
Vital-Kliniken GmbH• • Klinik Buchenholm
Plöner Straße 20 • •23714 Bad Malente
Telefon: 04523 987-0 • www.vital-kliniken.de
DRK-Landesverband SH
Norddeutsches Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche
Henry-Dunant-Str. 6-10
24223 Schwentinental
Tel. 04307/ 909 02
www.drk-epilepsiezentrum.de
Die Vital-Klinik Buchenholm wird
zukünftig für psychosomatisch
erkrankte Patienten oder für Patienten mit psychotraumatischen
Erkrankungen einen Therapiebegleithund einsetzen. Dadurch sollen sich noch gezieltere Therapiemöglichkeiten ergeben und im Er-
gebnis bessere Behandlungserfolge erzielt werden.
Klinik Buchenholm
Vital-Kliniken GmbH
Plöner Straße 20
23714 Malente-Gremsmühlen
Tel. 04523/ 98 70
gute Bindung zum Menschen
verfügen.
Die Ausbildung zu einem
Therapiehund dauert lange
und fordert viel Geduld und
Ausdauer von Mensch und
Tier. Der Einsatz von Tieren in
medizinischen Einrichtungen
stellt zwar eine große Herausforderungen dar, aber ausgebildete Therapiehunde können Menschen auf vielfältige
Weise unterstützen.
Für viele
Menschen ist
ein Hund
die beste
Medizin.
Foto: Andres Rodriguez/
Fotolia
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
19
Wenn der Rücken schmerzt
Eine ausführliche Diagnostik und Beratung ist bei Rückenbeschwerden entscheidend
Rückenschmerzen können
quälend sein. Aber deshalb
gleich operieren lassen? Die
Experten Prof. Dr. med. Markus Quante, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie
der Schön Klinik Neustadt,
und Prof. Dr. med. Luca Papavero, Chefarzt der Klinik für
Spinale Chirurgie der Schön
Klinik Hamburg Eilbek, sagen, wann eine Operation
sinnvoll ist.
Oft heißt es, in Deutschland
werde zu viel operiert. Sehen
Sie das auch so?
Prof. Quante: Man darf hier
nicht pauschal urteilen. Wenn
eine Operation an der Wirbelsäule gerechtfertigt ist und
die Beurteilung von einem
Spezialisten
durchgeführt
wurde, ist diese nicht überflüssig. Das „Zuviel“ sehe ich
dort, wo es keine klaren Kriterien zur operativen Maßnahme und keine sorgfältige Abwägung gibt.
Wann ist eine
Operation ratsam?
Prof. Papavero: Das entscheidet der Patient, wir beraten
ihn dabei. Die Chance, dass es
ohne Operation geht, hängt
von verschiedenen Faktoren
ab: Grad der Arthrose, Übergewicht, Aktivitätslevel, Wirksamkeit konservativer Maßnahmen. Wenn die Beweglichkeit erheblich reduziert ist,
die Schmerzen unerträglich
sind und die konservativen
Maßnahmen nicht zu einer
ausreichenden Besserung geführt haben – dann ist
sicher der richtige
Zeitpunkt für eine
Operation
gekommen.
Viele Menschen leiden unter chronischen Rückenproblemen, die sie im Alltag massiv beeinträchtigen.
Welche Gründe sehen Sie in
der Zunahme der Operationen in Ihren Häusern?
Prof. Papavero: Die Menschen
werden immer älter und sind
heute bis ins hohe Alter aktiv.
Zudem hat der Anspruch auf
Lebensqualität zugenommen.
So möchte ein 75-Jähriger
sich die technischen Möglichkeiten revolutionär verbessert. Über 50 Prozent der heute durchgeführten Operationen konnten wir vor zehn Jahren noch nicht vornehmen.
Aber auch die Einführung von
schonenden, minimal-invasiven
Verfahren können bei der Entscheidung eine wichtige Rolle spielen.
Warum ist es sinnvoll,
bei einem Bandscheibenvorfall zunächst
Prof. Quante: Wir verabzuwarten?
suchen immer, die
Prof. Papavero: Durch
konservativen Maßumfangreiche Diagnonahmen voll auszuse-Maßnahmen könschöpfen. Außerdem
nen wir abklären, ob
nehmen wir uns auch
ein Bandscheibenvorviel Zeit für die Diagfall tatsächlich der
nose und haben klare
Grund für BeschwerProf. Dr. med.
Kriterien für eine Ope- Prof. Dr. med.
den ist. Wenn keine
Luca Papavero
ration. Nur wenn bei- Markus Quante
starke Nervenschädispielsweise Lähmungung vorliegt, ist eine
gen auftreten, die Blasen- heute mobil sein und sein Le- konservative Therapie ratMastdarm-Funktion akut ge- ben aktiv gestalten. Noch vor sam. Langanhaltende Schmerstört ist, instabile oder osteopo- 30 Jahren haben die meisten zen über sechs bis acht Worotische Frakturen mit ver- gesagt, da bewege ich mich chen hinweg sollten jedoch
stärkter
Keilwirbelbildung eben weniger, dann halten nicht geduldet werden. Dauvorhanden sind oder die kon- sich die Schmerzen in Gren- ern die Nervenschmerzen
servativen Maßnahmen keine zen. Patienten setzen auf nach- über einen langen Zeitraum
zufriedenstellende Genesung vollziehbare Qualität und ho- an, erhöht sich die Gefahr, dass
verschaffen, raten wir zur Ope- he Standards. Unsere medizi- die Schmerzen chronisch werration. Eine zu lange konserva- nische Qualität führt dazu, den. Zudem kann es sein, dass
tive Therapie kann auf Dauer dass Patienten auch von wei- der Nerv dauerhaft geschädigt
auch Schaden verursachen. ter weg zu uns kommen.
wird. Hinzu kommt, dass eine
Ich rate Betroffenen das „Für
mikrochirurgische Operation
und Wider“ einer Operation Prof. Quante: Im Bereich der heute nur ein geringes KomWirbelsäulenchirurgie haben plikationsrisiko enthält.
genau abzuwägen.
Fotos: Peter Atkins / Fotolia, hfr
Hilfe für Rücken und Wirbelsäule
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20
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Deutsches
Rotes
Kreuz
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Akademisches Lehrkrankenhaus des UKSH, Campus Lübeck
EndoProthetikZentrum
PD Dr. Peter Benecke, Chefarzt
Chirurgie, FA für Orthopädie,
spezielle Unfallchirurgie
Freuen sich bei der Visite über eine gut verlaufene Operation: Die Patientin Gudrun Kassner, Chefarzt Dr. Peter Benecke (MitFotos: DRK-Krankenhaus
te), Antje Klare (Leitung Station 2) und Oberarzt Dr. Hans Jochims.
Versorgung auf
hohem Niveau
Michael Kock, Oberarzt
Chirurgie und Unfallchirurgie
Dr. Hans Jochims, Oberarzt
Chirurgie und Unfallchirurgie
Fachabteilungen
D Allgemeine, Viszeral- und
Gefäßchirurgie
D Anästhesie
D Gynäkologie und Geburtshilfe
D Innere Medizin
D Orthopädie und
Unfallchirurgie
D Physiotherapie
D Plastische, Ästhetische und
Handchirurgie
D Urologie
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Röpersberg 2, 23909 Ratzeburg
Tel. 04541/ 88 40
www.drk-krankenhaus.de
Zwei Jahre Endoprothetikzentrum am DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg: Patientenservice weiter verbessert
Magdalena Steputat (72) aus
Ratzeburg ist wieder auf dem
Weg der Besserung. Über Wochen waren die Schmerzen in
ihrem rechten Knie so groß,
dass sie sich im DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg nach
vierzehn Jahren zum zweiten
Mal ein künstliches Kniegelenk einsetzen ließ. Auch
wenn sie erst in ein paar Tagen entlassen wird, so ist sie
froh, dass sie eines der neuen
Wahlleistungszimmer in der
Abteilung für Orthopädie und
Unfallchirurgie
beziehen
konnte. Hier findet sie die nötige Ruhe, um sich zügig erholen zu können.
Im Rahmen der vielfältigen
und umfangreichen Erweiterungs- und Umbauarbeiten
wurde auch die Abteilung für
Orthopädie und Unfallchirurgie modernisiert, die vor zwei
Jahren durch die deutsche Gesellschaft für Orthopädie und
orthopädische Chirurgie erfolgreich als Endoprothetikzentrum zertifiziert wurde.
„Den Patienten kann jetzt ein
wesentlich besserer Service
geboten werden. Und der erhöhte Patientenservice wirkt
sich positiv auf den Behandlungserfolg aus“, so Chefarzt
PD Dr. Peter Benecke, der zu-
sammen mit seinen Oberärzten Dr. Hans Jochims und Michael Kock seit 15 Jahren in
Ratzeburg erfolgreich zusammenarbeitet.
Auf der Station zwei stehen
den Patienten komfortable
Ein- und Zweibettzimmer zur
Verfügung. Die großzügig geschnittenen Zimmer wurden
alle mit modernen Bädern ausgestattet. Und jeder Patient
kann mit einem eigenen Multimedia-Terminal alle gängi-
Wann treten Schmerzen auf? Chefarzt Dr. Peter Benecke tastet bei einer Untersuchung das Knie ab.
gen Fernseh-und Radioprogramme empfangen und
auch im Internet surfen. „Eine
ganz fantastische Sache“,
sagt Dieter Meews (74) aus
Mölln, der mit der Bedienung
keine Probleme hat und der
am ersten Tag nach seiner
Hüftoperation erste krankengymnastische Übungen in seinem Zimmer machte.
„Um die hohen medizinisch-pflegerischen Qualitätsansprüche zu gewährleisten,
haben wir in den zurückliegenden Jahren die medizinischen Behandlungsprozesse
stetig weiterentwickelt, anerkannte Zentren etabliert und
in eine moderne Infrastruktur
investiert. Dies kommt insbesondere der wohnortnahen
Versorgung der Bürger der Region zugute“, sagt Geschäftsführer Jens Becker.
Orthopädie
Sprechstunden
DRK-Praxisklinik Mölln
Wasserkrüger Weg 7
PD Dr. Peter Benecke
Die neuen Wahlleistungs-Zimmer im DRK-Krankenhaus:
Nicht nur für Patienten im Endoprothetikzentrum.
Terminvereinbarung unter:
Tel. 04542/ 80 81 38 oder
Tel. 04541/ 88 42 51
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Verstärkung des Teams
Nach Dr. Gie Vandehult und Dr. Thomas Lange bereichert mit Dr. Holger Giritsch
ein weiterer Spezialist den Bereich der Plastischen Chirurgie
Es hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren viel
getan im DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg, nicht nur
hinsichtlich der umfassenden
baulichen Veränderungen.
Um die hohen medizinisch-
te Oberarzt Dr. Volkhard Kurowski von der Universitätsklinik Lübeck gewonnen werden.
Zudem wird die plastische,
ästhetische und Hand-Chirurgie weiter ausgebaut: Im Au-
„Wir werden unsere Sprechstunden ausbauen“, sagt Dr.
Thomas Lange, der mit der Resonanz der ersten Wochen zufrieden ist. Konnten Patienten
in der Vergangenheit an zwei
Tagen die Sprechstunden der
Kurz vor der Operation: Dr. Thomas Lange (li.) und Dr. Gie Vandehult richten noch ein paar
aufmunternde Worte an die Patientin.
Fotos: Dirk Andresen, Maik Freitag
pflegerischen Qualitätsansprüche zu gewährleisten,
wurden die medizinischen Behandlungsprozesse weiterentwickelt und hochqualifizierte
Spezialisten ans Krankenhaus geholt.
Für das seit 2014 bestehende Herzkatheter-Labor konn-
gust kamen die Fachärzte Dr.
Gie Vandehult und Dr. Thomas Lange mit einer Zweigpraxis ans DRK-Krankenhaus
nach Ratzeburg. Seit Herbst
verstärkt auch Dr. Holger Giritsch das Team, um eine noch
umfangreichere fachärztliche
Versorgung zu sichern.
Plastischen Chirurgie aufsuchen, so wird ab dem 16. November täglich ein Spezialist
vor Ort sein.
Positiv wirkt sich für die Bewohner der Region dabei aus,
dass mit Dr. Vandehult eine
Frau nach Ratzeburg gekommen ist, die bei sensiblen The-
men wie Brustvergrößerungen, -verkleinerungen oder
-straffungen besonders einfühlsam auf Patientinnen eingehen kann. Die Fachärztin
hat auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung im In- und Ausland zahlreiche Operationstechniken weiterentwickelt –
auch auf dem Gebiet der
Bauchstraffung.
Neben dem Spektrum der
plastischen und rekonstruktiven Chirurgie sind Dr. Gie
Vandehult, Dr. Thomas Lange und Dr. Holger Giritsch
auch qualifiziert für die Behandlung von Erkrankungen
der Hände, beispielsweise
dem Karpaltunnelsyndrom,
Überbein, Morbus Dupuytren
oder Arthrose der Finger- und
Handgelenke. Der frühere
Leistungsruderer Dr. Lange,
ein mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister, begann
seine ärztliche Ausbildung übrigens in der Abteilung für Innere Medizin und in der Chirurgie des DRK-Krankenhauses.
Eine intensive Zusammenarbeit beim Thema Brustkrebs gibt es mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Andreas
Schmid. Bei der Wiederherstellung der weiblichen Brust
nach Krebsoperationen zieht
der Chefarzt und Facharzt für
Chirurgie, Viszeralchirurgie
und Gefäßchirurgie seine neuen Kollegen gern hinzu.
Moderne Ausstattung, mehr Komfort
Elf Millionen Euro in Erweiterungsbau, Aufnahmestation, Harzkatheterlabor und Ausstattung investiert
Die Erleichterung und Freude
stand allen ins Gesicht geschrieben, als Geschäftsführer Jens Becker symbolisch
das Band durchschnitt. Damit
gab er den neuen Eingangsbereich und die Aufnahmestation Anfang Oktober für Patienten und Besucher frei, nachdem bereits Anfang des Jahres die neue Intensivstation,
Physiotherapie und Cafeteria
eröffnet wurden.
„Nach insgesamt zweieinhalbjähriger Bauzeit sind wir
stolz und erleichtert, dass wir
gemeinsam ein großes Etappenziel bewältigt haben“, sagte Becker. „Mein besonderer
Dank gilt unseren Mitarbeitern sowie allen Patienten, die
uns für die notwendigen Maßnahmen und Organisationsänderungen stets Verständnis
entgegenbrachten. Ich möch-
te mich an dieser Stelle auch
bei den zahlreichen Firmen
aus der Region und bei unserem technischen Dienst bedanken, die vor allem in der
Endphase Herausragendes geleistet haben.“
Nach Gesamt-Investitionen von rund elf Millionen
Euro – davon 3,7 Millionen
Euro Einzelfördermittel vom
Land Schleswig-Holstein –
kann das DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg den Bürgern
aus der Region nun einen
noch besseren und zeitgemäßen
medizinisch-pflegerischen Versorgungsstandard
bieten.
Neben der Neu-Etablierung anerkannter Zentren, etwa dem EndoProthetikZentrum und der Kardiologie, wurde eine moderne Infrastruktur
geschaffen.
Dr. Roland Preuss (v.li.), Mariola Anders, Dr. Andreas Schmid,
Jan Wiegels, Jens Becker, Ralph Schmieder, Wiebke Hargens, Henning Kramer, Jens-Uwe Rußwurm.
21
Deutsches
Rotes
Kreuz
DRK-Krankenhaus
Mölln-Ratzeburg
Akademisches Lehrkrankenhaus des UKSH, Campus Lübeck
Dr. Thomas Lange, Facharzt für
Plastische- und Handchirurgie
Dr. Gie Vandehult, Fachärztin für
Plastische- und Handchirurgie
Leistungsspektrum
plastische Chirurgie
D Brustwiederaufbau (etwa nach
Brustkrebs, Verletzungen)
D Rekonstruktion von Defekten
der Körperoberfläche
D Brustverkleinerung
(Mammareduktion)
D Brustvergrößerung
(Mammaaugmentation)
D Bruststraffung
D Bauchdeckenstraffung
D Verkleinerung männlicher
Brustdrüsen
D Liposuktion (Fettabsaugung)
D Narbenkorrektur
D Entfernung von
Schönheitsmalen
D Entfernung von
Unterhauttumoren (etwa Lipom)
D Brustwarzenwiederaufbau
D Ohranlegeplastiken bei
Kindern und Erwachsenen
D Nervenkompressionssyndrome
D Periphere Nervenchirurgie
D Arthrosechirurgie
D Gesamte Fraktur-Versorgung
der Hand (Knochenbruch)
D Tumoren der Hand
D Ringbandstenosen
(Springender Finger)
D Ganglionresektion
(Überbeinentfernung)
D Sekundäreingriffe nach
Verletzung
D Infektchirurgie (Phlegmone,
Abzesse usw.)
22
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
23
Wie sag ich's meinem Kinde?
Die Schockdiagnose Krebs trifft nicht nur die Patienten – Sie stellt auch das komplette Familienleben auf den Kopf
WennsichKnochenmasseabbaut, verlieren die Knochen
an Stabilität. Foto: freshidea/Fotolia
Wenn Knochen
brüchig und
porös werden
Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der
die Knochendichte abnimmt.
Dadurch werden die Knochen
porös, brüchig und anfälliger
für
Knochenbrüche.
„In
Deutschland werden jährlich
150 000 Oberschenkelhalsbrüche und 75 000 Wirbelkörperfrakturen durch Osteoporose
verursacht“, sagt Dr. med. Peter Melloh, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. „Die Versorgungsrealität
ist jedoch ernüchternd und nur
jeder Fünfte erhält eine spezifische Therapie.“
Da die Erkrankung vor dem
Knochenbruch keine Beschwerden macht, ist die Messung der Knochendichte an
der Wirbelsäule und dem
Schenkelhals eine wichtige diagnostische Methode. „Die
Prophylaxe und Therapie umfasst üblicherweise die Gabe
von Calcium-,Vitamin D3-Präparaten und sogenannten
Bisphosphonaten über mehrere Jahre“, erklärt Dr. Melloh.
Vertiefende Informationen
bietet ein Vortrag am Donnerstag, 12. November, 20 Uhr im
DAO Haus der Ganzheitlichen
Medizin, Meesenring 1, 23566
Lübeck, Saal 2.OG. Der Internist, Rheumatologe und Osteologe Dr.med.Thomas Legler
wird über moderne Basisdiagnostik und verschiedene Therapieformen bei Osteoporose
informieren. Dr. Melloh, ergänzt den Vortrag mit neuen
Erkenntnissen der Mikronährstoff-Medizin, des Säuren-Basen-Haushaltes und Ansätzen
aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Um Anmeldung unter Tel. 0451/ 60 10 84
wird gebeten.
Dr. med. Peter Melloh
DAO Haus der
ganzheitlichen Medizin
Meesenring 1, 23566 Lübeck
Tel. 0451/ 60 10 84
www.naturmedizin-luebeck.de
„Mir hilft, wen Ich Mama und
Papa alles über den Krebs fragen kann und sie mir alles beant worten“, hat die siebenjährige Emelie in ungelenken
Buchstaben in eine orangefarbene Sprechblase geschrieben. Dazu hat sie Herzen und
Sternchen geklebt. Die zwölfjährige Michelle hat ihre Gefühle in Stichworten ausgedrückt: Krebs, Tod, Hoffnung,
Schock, Liebe, glücklich, dass
Mama noch lebt. Die beiden
Mädchen besuchen Gruppenangebote bei Flüsterpost e.V.
– Unterstützung für Kinder
krebskranker Eltern in Mainz.
Der spendenfinanzierte Verein arbeitet etwa mit Spiel-,
Kreativ-, Musik- und Erlebnispädagogik. Zudem bieten Anita Zimmermann, Sozialpädagogin und Leiterin, und ihr
Team Betroffenen eine bun-
desweite, kostenlose Beratung per Telefon, Brief oder
E-Mail an.
Jährlich
erkranken
in
Deutschland rund 500 000
Menschen an Krebs. Jeder
Dritte hat zur Zeit der Diagnosestellung Kinder unter 16 Jahren. Eine Krebserkrankung bedeutet nicht nur einen schwerwiegenden Einschnitt in den
Alltag, sie stellt das ganze Familienleben auf den Kopf – mit
sich überstürzenden Folgen
für familiäre, berufliche und soziale Aktivitäten. Die Gedanken der krebskranken Mütter
und Väter drehen sich um Fragen wie „Werde ich wieder gesund?“, „Muss ich sterben?“,
„Was wird aus den Kindern?“.
Verzweiflung, Angst, Ohnmacht, Unsicherheit, Trauer
und Wut wechseln sich ab und
müssen verarbeitet werden.
Ein klar strukturierter Alltag
gerät da schnell aus den Fugen, gerade dann, wenn der
Patient seine Aufgaben im Familiengefüge nicht wahrnehmen kann.
Trotz Gefühlschaos bleiben
die Betroffenen verantwortungsbewusste Eltern. Häufig
fällt es schwer, mit den Kindern über die Krankheit zu
sprechen, weil Mütter und Väter Angst haben, den Nachwuchs zu belasten. „Doch den
Kindern entgeht nicht, was
vor sich geht. Kinder,
egal welcher Al-
D) D) Den Kindern entgeht
Emelies Mutter ist an Krebs erkrankt. Das siebenjährige Mädchen hat ihrer Trauer und Angst in einer gebastelten orangefarbenen Sprechblase Ausdruck verliehen. Sie wünscht sich offene Gespräche mit den Eltern.
Fotos: Michael Schtze / Fotolia, jnp, hfr
tersstufe, haben sehr feine Antennen“, sagt Prof. Dr. med.
Achim Rody, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe des UKSH, Campus Lübeck. „Ich rate zu einer
kindgerechten Aufklärung.
Auch das Thema Tod sollte angesprochen werden.“
Prof. Rody ist Schirmherr
und ärztlicher Berater des stationären Rehabilitationsprojektes „gemeinsam gesund
werden“ in der Klinik Ostseedeich in Grömitz. Dieses wurde 2006 von der Rexrodt von
Fircks Stiftung ins Leben gerufen und wird seitdem in Kooperation mit dem Brustzentrum
des UKSH Lübeck betrieben.
Es wurde entwickelt für an
Brustkrebs erkrankte Mütter
im Anschluss an die Ersttherapie. Das einzigartige Behand-
Die Krebserkrankung eines Elternteiles belastet Kinder stark.
lungskonzept stellt nicht nur
die Erkrankten, sondern auch
die Kinder und Väter in den
Mittelpunkt.
„Kinder zwischen dem dritten und zwölften Lebensjahr
werden nicht nur als Begleitpersonen der Mütter, sondern
ebensfalls als Patienten aufgenommen“, sagt Maitreya Gipser, Pressesprecherin der Rexrodt von Fircks Stiftung. Ziel
sei die Unterstützung und Stärkung der gesamten Familie.
Jährlich nehmen über 500
Mütter gemeinsam mit ihren
Kindern an dem Reha-Projekt
teil. Einige Kinder zeigen bereits Ängste, Depressionen
oder Schulprobleme, auch
Kopfschmerzen und Bettnässen sind oft beobachtete
Symptome. Die Angst, die
Mutter könne sterben und die
Trennungen von der Mutter
durch vorherige Klinikaufenthalte belasten die Kinder. Mit
Hilfe eines psychologischen
Therapieprogramms, Sporttherapeuten und Erziehern
soll es gelingen, den Kindern
wieder Vertrauen, Freude
und Entspannung zu vermitteln. Auch für die Väter gibt
es Angebote, etwa den Austausch in einer Männergrupppe oder Paar- und Familiengesprächen mit Psychologen.
Es ist wissenschaftlich anerkannt, dass Kinder, die die
Krebserkrankung der Eltern
in familiärer Sprachlosigkeit,
Unwissenheit und Unsicherheit erleben, psychische oder
physische Verhaltensauffälligkeiten entwickeln können.
Zu den häufigsten zählen Depressionen mit Selbstmordtendenzen, Zwangssymptome,
Drogenmissbrauch oder Überanpassung. Wie gut Kinder
die Krebserkankung eines Elternteils verkraften, hängt wesentlich davon ab, wie offen in
der Familie mit der Krankheit
umgegangen wird.
Doch wie kann man altersgerecht mit Kindern und Jugendlichen über die lebensbedrohliche Krankheit und die kräftezehrende Therapie sprechen,
ohne sie zu stark zu belasten?
Jede Familie müsse individuell entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für ein Gespräch gekommen sei, sagt die
Rexrodt von Fircks Stiftung.
Aber ein erstes Gespräch solle
nicht zu lange aufgeschoben
werden, denn häufig würden
Veränderungen durch die
Krankheit schnell sichtbar, etwa der Haarausfall bei einer
Chemotherapie. Wichtig sei,
sich Zeit zu nehmen, dem Kind
Raum für Fragen zu gewähren
und es nicht mit Details zu
überfordern. Die Eltern sollten
Worte verwenden, die das
Kind – je nach Alter – gut versteht. Auch Emotionen können vermittelt werden: Für Kinder ist es einfacher, Gefühle zu
verstehen und die eigenen zu
D) D) Man muss nicht
nicht, was vor sich geht.
Kinder, egal welcher
Altersstufe, haben sehr
feine Antennen.“
immer alles sofort dem
Kind sagen. Aber alles,
was man sagt, muss wahr
sein.“
Prof. Dr. med. Achim Rody
Anita Zimmermann
äußern, wenn sie sehen, dass
Mama und Papa selber auch
mal weinen müssen oder
Angst haben. „Im Verlauf der
Behandlung muss man nicht
immer alles sofort dem Kind sagen. Aber alles, was man sagt,
muss wahr sein“, meint Anita
Zimmermann von Flüsterpost.
Kleinkinder sind noch nicht
im eigentlichen Sinne informierbar. Aber man kann ihnen
bereits vermitteln, dass Mama
oder Papa ein „Aua“ haben.
Wichtig ist, dem Kind durch regelmäßige Alltagsabläufe Sicherheit zu geben. Strahlen
die Eltern Unruhe aus, reagiert
das Kind mit Aufregung und
Weinen.
Besonders stark reagieren
Drei- bis Sechsjährige auf die
Trennung von den Eltern, etwa, wenn diese im Krankenhaus sind. Ihnen gegenüber
kann man die Krebserkrankung schon beim Namen nennen, doch man sollte sie noch
nicht mit Informationen überhäufen. „Merkt man, dass das
Kind wieder in seine ’heile
Welt’ eintauchen will, sollte
man das gestatten. Es ist eine
normale Schutzreaktion der
kindlichen Psyche“, so Anita
Zimmermann. Sinnvoll ist es
auch, mit dem Kindergartenpersonal zu sprechen, damit
dieses bei Verhaltensauffälligkeiten des Kindes angemessen
reagieren kann.
Sieben- bis Zwölfjährige fordern bereits detaillierte Informationen ein. „Oft fühlen sie
sich schuldig an der Erkrankung des Elternteils. Sie sehen
die Mutter oder den Vater als
das Opfer ihres kindlichen
Fehlverhaltens“, so Prof.
Achim Rody. In der kindlichen
Logik können etwa eine
schlechte Schulnote oder ein
unordentliches Kinderzimmer
Schuld sein an der Erkrankung des Elternteils. Die Entlastung von Schuldgefühlen
ist besonders wichtig. „Man
sollte dem Kind immer wieder
versichern, dass es geliebt
wird und keine Schuld an der
Krankheit trägt“, so Anita Zimmermann. Auch bei Kindern
dieser Altersgruppe ist es empfehlenswert, den Klassenlehrer zu involvieren, um schulischem Leistungsabfall und sozialer Isolation auf dem Pausenhof entgegenzuwirken.
Schuldgefühle und Ohnmacht empfinden auch Puber-
Biographie-Arbeit in letzter Lebensphase
Palliativmedizinisch betreute Patienten offenbaren, wie sie in Erinnerung behalten werden wollen
Als eines der wenigen Krankenhäuser Deutschlands und
als erstes in Schleswig-Holstein bietet das Helios Agnes
Karll Krankenhaus in Bad
Schwartau im Rahmen seines
palliativmedizinischen
Behandlungskonzeptes eine so-
genannte
würdezentrierte
Therapie (Dignity Therapy)
an. Dabei handelt es sich um eine neuartige Form der Biographie-Arbeit, die in der letzten
Lebensphase das Gefühl für
die eigene unverlierbare Würde stärken soll.
Ein Therapeut interviewt
die Patienten dabei anhand eines speziellen Fragenkataloges, wie sie in Erinnerung behalten werden möchten. Das
Gespräch wird aufgezeichnet,
später verschriftlicht und mit
dem Patienten besprochen.
Susanne Stella Lemke, Heilpraktikerin für Psychotherapie, ist im Helios Agnes Karll
Krankenhaus Ansprechpartnerin für die Dignity-Therapie.
Die Kosten trägt der „Förderverein wohnortnahe Palliativversorgung Bad Schwartau“.
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tierende, sagt Professor Rody.
Doch Teenager befinden sich
im Ablöseprozess vom Elternhaus. Trifft die Familie dann
der Schicksalsschlag einer
Krebserkrankung, kann es
sein, dass der Teenager nach
außen hin mit Gleichgültigkeit reagiert. „Jugendliche
wollen Glück und Lebensfreude mit Gleichaltrigen genießen. Da stehen Tablets oder
Handys eher im Vordergrund
als Unglück und sogar Tod“,
so Prof. Rody. „Es ist gut, das
Kind darin zu bestärken, Spaß
zu haben und sich trotz allem
mit Freunden zu treffen“, bestätigt Anita Zimmermann. Altersgerechte Informationen
finden Jugendliche auch auf
der von der Brustkrebsinitiative „mamazone“ inititierten Internetseite „mum-hat-brustkrebs.de“. Dort werden Fakten, Fragen und Erfahrungsberichte für junge Leute zusammengetragen.
Ganz gleich, in welchem Alter: Kinder brauchen Wahrheit. Die belastet sie weniger
als falsche Hoffnungen. Gespielter Optimismus kann einen massiven Vertrauensverlust zu den Eltern bewirken.
Auch das Eheleben kann
durch Krebs gravierende Einschränkung erfahren. So zerbrechen in einigen Fällen gemeinsame Pläne wie ein weiterer Kinderwunsch, emotionaler Stress entsteht, das sexuelle Interesse am Partner nimmt
manchmal ab. Oft fühlt sich
der gesunde Partner hilflos
und darum noch gestresster
als der Patient selbst. „Die
Trennungsrate bei jungen
Krebsfamilien ist stark erhöht“, sagt Prof. Rody.
Hilfe für sich, den Partner
und die Kinder erhalten betroffene Eltern bei Psychoonkologen, die in allen Tumorzentren beschäftigt sind. „Ich
empfehle jedem Krebspatienten, das breite Hilfsangebot
für sich und die Familie in Anspruch zu nehmen“, so Prof.
Rody.
Jessica Ponnath
24
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Sana Kliniken
Lübeck
Neuroradiologie
Prof. Dr. med. Sandra Pauls
Chefärztin
Institut für Radiologie,
Neuroradiologie und
Nuklearmedizin
Das Team der Neuroradiologie präsentiert die neue Angiographieanlage: Dr. Jan Lindenkamp, Oberarzt (v.li.), Prof. Dr. Sandra Pauls, Chefärztin, Dr. Christian Mohr, Sektionsleiter und Lena Borchardt, MFA Neuroradiologie.
Fotos: Sana Kliniken
Wende in der Therapie
des Schlaganfalls
Aktuelle internationale Studien beweisen den hohen Nutzen der
Thrombektomie für Patienten mit schweren Schlaganfällen
Dr. med. Christian Mohr
Sektionsleiter
Neuroradiologie
PD Dr. med. Jürgen Eggers
Chefarzt
Klinik für Neurologie
Kontakt:
Sekretariat des Institutes für
Radiologie, Neuroradiologie
und Nuklearmedizin
Tel.: 0451 / 585-1451
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71–73
23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585-01
Fax 04 51 / 585-1234
E-Mail: [email protected].de
Internet: www.sana-luebeck.de
Eine möglicherweise bahnbrechende Wende in der Therapie des schweren Schlaganfalls wird durch neue Studien
belegt und die Leitlinien zur
Schlaganfallbehandlung überarbeitet. Zusätzlich zur Standardbehandlung mit Akutbehandlung durch die systemische Thrombolyse kann ein
Hirnkathetereingriff mit Gerinnselentfernung eine entscheidende Verbesserung hervorrufen.
Bei
der
systemischen
Thrombolyse löst ein hochwirksames Medikament das
den Schlaganfall verursachende Gerinnsel auf und stellt die
Hirndurchblutung
wieder
her. Wenn ein großes Hirngefäß verschlossen ist, kann
durch eine zusätzliche Behandlung mit einem Hirnkatheter das Gerinnsel mit einem speziellen Werkzeug,
dem sogenannten Stent-Retriever geborgen und damit
unmittelbar die Hirndurchblutung wieder hergestellt werden.
Wie auch bei einem Herzkatheter wird beim Hirnkatheter
über die Leistenarterie ein ineinandergeschachteltes Kathetersystem
eingebracht,
welches immer kleiner werdend bis zum Gerinnsel in der
Hirnarterie vorgeführt werden kann. Dort wird dann der
Stent-Retriever, über dem Gerinnsel entfaltet, das Gerinnsel klebt daran fest und kann
so durch Zurückziehen unter
Sog aus dem Gefäß über die
Katheter entfernt werden. Die
Studienergebnisse haben Experten überzeugt. Die Entfernung des Gerinnsels kann in
hohem Maße den Verlauf des
Schlaganfalls günstig beeinflussen und so deutlich mehr
Patienten ein behinderungsfreies Überleben ermögli-
Operation oder einer bestehenden
Blutverdünnung
nicht möglich sein sollte.
Auch stellte sich heraus, dass
gerade ältere Patienten über
80 oder 85 Jahre von der
Thrombektomie profitieren,
obwohl eine hohe Belastung
durch den Eingriff erfolgt, da
dieser häufig in Narkose
durchgeführt wird.
Die Sana Kliniken Lübeck
haben daher seit Juli 2015 eine der modernsten Angiogra-
Darstellung eines Verschlusses der mittleren Hirnarterie
rechts.
Nach der Gerinnselbergung
sind alle Äste der Hirnarterie
wieder offen.
chen, wenn die systemische
Thrombolyse als Standardtherapie durch die Thrombektomie ergänzt wird.
Auch kann die Thrombektomie als Behandlung der ersten Wahl durchgeführt werden, wenn eine systemische
Thrombolyse wegen einer
kurz zurückliegenden großen
phieanlagen Norddeutschlands sowie die Sektion für
Neuroradiologie eingerichtet,
um akute Schlaganfälle weiterhin nach den neuesten Leitlinien behandeln und den Patienten der Klinik auch die
Thrombektomie anbieten zu
können. Durch die unmittelbare räumliche Anbindung der
neuen Angiographieanlage
an die Radiologie, die zentrale
Notaufnahme und den Computertomographen für die Notfallbildgebung wurden optimale Bedingungen für die
schnellstmögliche
Versorgung von Schlaganfallpatienten geschaffen.
Bis zum 1. Juli 2015 wurde
die Thrombektomie nur im benachbarten Universitätsklinikum (UKSH) angeboten, wodurch Patienten mit hochakutem Schlaganfall zwischen
den Häusern verlegt werden
mussten. Durch den Wechsel
des für die Schlaganfallbehandlung
ausgewiesenen
Spezialisten und Neuroradiologen Dr. Christian Mohr aus
dem UKSH an die Sana Klinik
ist dies nun nur noch in Ausnahmefällen nötig, da beide
Kliniken die interventionelle
Schlaganfallversorgung auf
hohem Niveau vorhalten.
Dies ist die logische und
konsequente Entwicklung,
um die Kompetenzen des Institutes für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin
unter Leitung von Professor
Dr. Pauls und ebenso die Klinik für Neurologie unter Leitung von PD Dr. Eggers mit
von der deutschen Schlaganfallgesellschaft zertifizierter
Stroke Unit der Sana Klinik
weiter auszubauen.
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
25
Wachsende Bedrohung
in der Lunge
Als interdisziplinäres Kompetenzzentrum möchte die Sana LungenMed Nord
die Diagnostik und Therapie bei Lungenkrebs verbessern
Bösartige Tumoren der Lunge
oder der Bronchien wie Bronchialkarzinom oder Lungenkarzinom zählen mit 45 000
Neudiagnosen pro Jahr zu
den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland und
führen die Statistik krebsbedingter Todesfälle an. Der
Grund dafür ist, dass sie oftmals erst spät entdeckt werden.
Lungenkrebs tritt überwiegend in der zweiten Lebenshälfte auf und kann in allen
Teilen der Lunge entstehen.
Besonders häufig ist jedoch
der obere Teil der Lungenflügel betroffen, da dieser schädigenden Substanzen stärker
ausgesetzt ist.
Zu 95 Prozent ist Rauchen
der Auslöser, aber auch krebserregende Stoffe wie Asbest
oder Nickel können zu einer
Krebserkrankung führen, die
durch genetische Faktoren zusätzlich begünstigt wird. Jedoch erhöht auch Passivrauchen nachgewiesenermaßen
das Erkrankungsrisiko.
Typische Anzeichen, die
auf eine Lungenkrebserkrankung hindeuten können, sind:
D langanhaltender Husten
D Bluthusten
D Brust- oder
Schulterschmerzen
D Gewichtsverlust und
Nachtschweiß
D Atemnot oder
aufrechtes Schlafen
Um bösartige Tumoren der
Lunge oder der Bronchien
bestmöglich behandeln zu
können, bedarf es eines ganzen Spektrums an Verfahren.
Um für Patienten in der Region eine moderne lungenmedizinische Schwerpunktversorgung gewährleisten zu können, haben sich die Sana Kliniken Lübeck und Ostholstein
sowie das Regio Klinikum Wedel zur Sana LungenMed
Nord zusammengeschlossen.
So stehen alle technischen
und personellen Voraussetzungen zur Verfügung, um Erkrankungen der Lunge zu erkennen und fachgerecht zu
behandeln.
Wenn der Verdacht auf eine Lungenkrebserkrankung
besteht, werden zunächst eine Röntgenaufnahme und eine Computertomographie erstellt. Wird dabei ein Tumor
entdeckt, folgen ergänzende
PD Dr. med. Matthias Bahr
Chefarzt der Med. Klinik I
und Ärztlicher Direktor
Christine Nauk
Medizinische Klinik I
Ärztliche Leiterin
Sektion Pneumologie
Lungenkrebs wächst oft über eine längere Zeit unbemerkt.
Untersuchungen wie eine
Bronchoskopie (Lungenspiegelung) oder eine EBUS (endobronchiale Ultraschall-Untersuchung), bei der eine Gewebeprobe entnommen wird,
die von einem Pathologen
zwecks genauer Diagnose
analysiert wird. Mit weiteren
Untersuchungen, wie einem
MRT (Magnetresonanztomographie) vom Kopf oder dem
gesamten Körper, wird abgeklärt, ob Metastasen vorliegen.
Die Kooperation zwischen
den Sana LungenMed Nord
und der Strahlenklinik des Lübecker Universitätsklinikums
ermöglicht bei Bedarf auch eine PET-CT (Positronen-Emissions-Tomographie). Dieses
spezielle Untersuchungsverfahren erstellt hochauflösende Schnittbilder, die neben
Größe, Form und Lage des Organs auch die Stoffwechselaktivität darstellen können. Entzündungen und Tumoren können dadurch in ihrer gesamten Ausdehnung zuverlässiger diagnostiziert werden.
Grundsätzlich stehen als
Therapie die Möglichkeiten
einer Operation, Chemotherapie und Bestrahlung sowie
neuartige Antikörperbehandlungen zur Verfügung. Im Vorwege einer Therapie wird bei
Sana LungenMed Nord stets
eine interdisziplinäre Tumorkonferenz einberufen, um in
der Expertenrunde zu entscheiden, welche Technik die
besten Erfolgsaussichten verspricht. Dafür arbeiten Spezialisten aus folgenden Gebieten
fachübergreifend zusammen:
D Thoraxchirurgie
D Pneumologie
D Onkologie
D Radiologie
D Strahlentherapie
D Pathologie
Es kommen eine Vielzahl
von Operationstechniken, offene Verfahren sowie Operationen in „Schlüsselloch-Technik“ zur Anwendung. Abhängig von Lage und Größe des
Tumors sowie von der Lungenfunktion und dem Allgemeinzustand des Patienten, kann
diese von einer minimalinvasi-
Fotos: freshidea / Fotolia, Sana Kliniken
ven Lungenkeilentfernung bis
zur Entfernung eines gesamten Lungenflügels mit umliegenden Strukturen reichen.
Auch die Entfernung eines tumortragenden Abschnittes der
Bronchien ist durch die Manschettenresektion möglich.
Und auch nach einer Operation bündeln die Mediziner
der Sana LungenMed Nord all
ihre Kompetenzen und gewährleisten so ein ganzheitliches Nachbehandlungskonzept, um die Lebensqualität ihrer Patienten erheblich zu verbessern.
Dr. med. Matthias Lenk
Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin und Thoraxchirurgie
Dr. med. Tim Kuchenbuch
Oberarzt der Klinik für
Gefäßmedizin u. Thoraxchirurgie
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71–73
23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585-01
Fax 04 51 / 585-1234
Mit Hilfe der Computertomographie (CT) kann ein Bronchialkarzinom erkannt werden.
E-Mail: [email protected]
Internet: www.sana-luebeck.de
26
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Hand in Hand
Sana Kliniken
Lübeck
Hämatologische
Ambulanz
PD Dr. med. Sebastian Fetscher
Chefarzt
Medizinische Klinik III
Hämatologie und
internistische Onkologie
Dr. med. Anouchka Nazarenus
Ärztliche Leiterin
Hämatologische/
Onkologische Ambulanz
Dr. med. Astrid Hatke
Oberärztin
Medizinische Klinik III
Hämatologie und
internistische Onkologie
Kontakt:
Hämatologische/Onkologische
Ambulanz
Kronsforder Allee 71-73
23560 Lübeck
Tel.: 0451 / 585-1428
Fax: 0451 / 585-1429
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71–73
23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585-01
Fax 04 51 / 585-1234
E-Mail: [email protected]
Internet: www.sana-luebeck.de
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Hämatologisch/Onkologischen
Ambulanz der Sana Kliniken Lübeck schafft Behandlungsvorteile bei Krebs
In der hauseigenen Ambulanz für Hämatologie, Onkologie und Klinische Immunologie werden in den Sana Kliniken Lübeck Patienten mit Tumorerkrankungen sowie Erkrankungen des Blut- und Immunsystems betreut. Einige
Beispiele hierfür sind Tumorerkrankungen an Lunge,
Dickdarm, Brust, Bauchspeicheldrüse, Speiseröhre und
Magen, aber auch Lymphome, Leukämien, unterschiedliche Formen der Blutarmut
und angeborene oder erworbene Immundefekte.
Durch Blutuntersuchungen
lassen sich Erkrankungen
und deren Therapiebedürftigkeit diagnostizieren. Außerdem kommen unterschiedliche radiologische Untersuchungsverfahren zum Einsatz, um das exakte Erkrankungsausmaß festzustellen
und eine individuelle, optimale Therapie festlegen zu können. Mit Hilfe von Blutuntersuchungen und bildgebenden
Verfahren können Therapieerfolge und Nebenwirkungen
kontrolliert werden. Da es
sich meist um komplexe Erkrankungen handelt, ist eine
enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachärzte unabdingbar.
Die Diagnose
Die Ärzte der hämatologischen Ambulanz, die von
Oberärztin Dr. med. Anouchka Nazarenus geleitet wird,
führen zunächst ein ausführliches Anamnesegespräch, um
die Beschwerden der Patienten einordnen zu können. Ergänzt durch körperliche Untersuchung und Blutentnahme ergibt sich in vielen Fällen
bereits eine Verdachtsdiagnose. „Bestätigung und Ausmaß
der Erkrankung erfordern eine enge Zusammenarbeit mit
den Fachärzten für Innere Medizin, Radiologie und Nuklearmedizin,“ betont Dr. Nazarenus.
Häufig wird zunächst eine
erste
Ultraschall-Untersuchung durchgeführt. Durch
die Spiegelung (Endoskopie)
des
Magen-Darm-Traktes
können Speiseröhre, Magen
und Darm von innen betrachtet werden. Zusätzlich sind Ultraschall-Untersuchungen
von innen, der sogenannte endoskopische Ultraschall, möglich. Können nicht alle Befunde durch diese Methoden geklärt werden, muss eine Computertomografie (CT) oder
Magnetresonanztomografie
(MRT) folgen. „Diese beiden
Kurze Wege bei der Zusammenarbeit: Prof. Sandra Pauls und Dr. Anouchka Nazarenus tauFotos: Sana Kliniken
schen sich täglich aus.
Verfahren können alle Organe abbilden und die Fragestellungen des behandelnden
Arztes oft klären“, sagt Prof.
Dr. med. Sandra Pauls, die in
den Sana Kliniken Lübeck
das Institut für Radiologie,
Neuroradiologie und Nuklearmedizin leitet. „Alle zur Verfügung stehenden Geräte entsprechen der neuesten Technik.“
Die Stoffwechselaktivität
einzelner Organe lässt sich
durch nuklearmedizinische
Methoden, wie die Szintigrafie oder die Positronen-Emissions- Tomografie (PET/CT) beurteilen. Meist muss zusätzlich eine Gewebeprobe zur
feingeweblichen
Untersuchung entnommen werden.
Die enge Verzahnung der
einzelnen Fachbereiche wird
in den Sana Kliniken durch
viele Konferenzen und Besprechungen gelebt. Die Befunde
der Patienten werden gemeinsam diskutiert, um anschließend unter Berücksichtigung
aller Faktoren ein optimales
Therapiekonzept zu erstellen.
„Die Diagnose einer Krebserkrankung hat für jeden Patienten zunächst etwas sehr Bedrohliches. Eine rasche Diag-
nostik, individuelle Beratung
sowie Einleitung der bestmöglichen Therapie ist daher von
großer Bedeutung“, so Dr. Nazarenus.
Die Therapie
Wurde eine Erkrankung diagnostiziert und das Stadium definiert, kann eine auf den Patienten abgestimmte, stadiengerechte und individuelle
Therapie erfolgen. Die Beratung der Patienten bezüglich
unterschiedlicher Therapiekonzepte erfolgt stets nach
dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
Je
nach
Erkrankung
kommt eine Operation, eine
Chemotherapie durch Infusionen oder Tabletten oder eine
Bestrahlung zur Anwendung.
Chemo- und Strahlentherapie
können meist ambulant durchgeführt werden. Ein optimaler
Therapieeffekt lässt sich häufig durch eine Kombination
sämtlicher Therapieverfahren erzielen. Hierüber beraten Internisten, Chirurgen
und Strahlentherapeuten in
der gemeinsamen Tumorkonferenz. „Eine optimale Behandlung sollte stets die Lebensumstände, Bedürfnisse
Moderne, helle Räumlichkeiten ermöglichen eine Therapie in
einer angenehmen, persönlichen Atmosphäre.
und Vorstellungen des Patienten berücksichtigen. Denn bei
der Therapie unheilbarer Erkrankungen spielt neben der
Lebensverlängerung die Erhaltung der Lebensqualität eine wichtige Rolle“, so Dr. Nazarenus.
Die langjährige Erfahrung
des Sana Teams, die enge Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Fachdiziplinen
innerhalb und außerhalb der
Sana Kliniken sowie der rege
Kontakt zu den Hausärzten ermöglichen diese individuelle
und intentensive Betreuung.
Die Sana Kliniken Lübeck bieten als optimale Ergänzung
Angebote wie „Sport gegen
Krebs“, Ernährungs- und psychoonkolgische Beratungen,
die von den Patienten dankbar angenommen werden.
Die Nachbetreuung
Sowohl unter der Therapie als
auch nach ihrem Abschluss
sind regelmäßige Untersuchungen erforderlich. Radiologische Verfahren kommen
hier häufig zur Anwendung.
Therapienebenwirkungen
werden rasch erkannt und abgefangen, die Therapie wird
je nach Krankheitsverlauf angepasst und ein Wiederauftreten der Krankheit kann rechtzeitig erkannt werden. Auch
in dieser Situation ist wieder
die Zusammenarbeit der unterschiedlichen
medizinischen Fachdiziplinen gefragt.
Prof. Dr. Sandra Pauls und
Dr. Anouchka Nazarenus sind
sich darüber einig, dass das
Wohl der Patienten im Mittelpunkt steht. „Durch die gute
Zusammenarbeit unserer Abteilungen gelingt eine bestmögliche
Patientenversorgung“, so Prof. Dr. Pauls.
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
27
Sana Kliniken
Lübeck
Interdisziplinäre
Schmerzklinik
Travemünde
Chronische Schmerzen betreffen am häufigsten den Rücken.
Fotos: Stefan Redel, Dan Race / Fotolia, Sana Kliniken
Hilfe bei chronischen
Schmerzen
Stefan Rieckhof
Sektionsleiter Schmerzklinik
Travemünde
E-Mail: [email protected]
Das Team der Schmerzklinik Travemünde unterstützt Patienten dabei,
individuelle Schmerzbewältigungsstrategien zu entwickeln
Mehrere Millionen Menschen
in Deutschland leiden unter
chronischen Schmerzen. Sie
haben dauerhaft, in der Regel
mehr als sechs Monate, Beschwerden und sind in ihrem
Alltag eingeschränkt. Oft blicken sie auf eine scheinbar
endlose Leidensgeschichte zurück, haben lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen
und sind trotz vieler Maßnahmen, Medikamenten oder gar
Operationen doch nicht wesentlich weiter gekommen.
Die Schmerzklinik Travemünde bietet diesen Patienten mit der multimodalen
Schmerztherapie einen häufig erfolgversprechenden Therapieansatz. Dabei arbeiten alle beteiligten Behandler als
Team aus verschiedenen Berufsgruppen zusammen. Das
interdisziplinäre Team besteht aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Gestaltungstherapeuten, Ergotherapeuten und speziell ausgebildeten Krankenschwes-
tern, den sogenannten Pain
nurses. Neu dabei ist der erfahrene Schmerztherapeut
Stefan Rieckhof, der seit Anfang Oktober das Team als leitender Arzt verstärkt.
Der große Vorteil dieser
fachübergreifenden Zusammenarbeit ist, dass jede Berufsgruppe ihre eigene Expertise einbringt und somit ein gemeinsamer, ganzheitlicher
Therapieplan entwickelt werden kann. Auch während der
Behandlung erfolgen immer
wieder detaillierte Absprachen, um die verschiedenen
Maßnahmen aufeinander abzustimmen.
Das Schmerzerleben wird
von
körperlichen,
psychischen und sozialen Faktoren beeinflusst. Die multimodale Therapie setzt daher in allen Bereichen, je nach individueller Situation, an.
Im Rahmen einer umfangreichen
Voruntersuchung
wird anhand der aktuellen
und vorab erhobenen Befun-
Leonore Nagewitz
Leitende Psychologin
E-Mail: [email protected]
Aufmerksamkeits- und Körperübungen verbessern die Wahrnehmung für die eigene Körperhaltung und -bewegung.
de die Indikation zur stationären Behandlung in der
Schmerzklinik gestellt.
Nach Aufnahmeuntersuchungen durch Arzt, Psychologe und Physiotherapeut wird
die Behandlungsstrategie festgelegt. Diese ist jedoch flexibel und kann im Rahmen der
Besichtigung der
Schmerzklinik
Am Dienstag, 6. November besteht zwischen 13 und 14.30 Uhr
die Möglichkeit, die Räumlichkeiten Schmerzklinik Travemünde
zu besichtigen. Um Anmeldung
wird gebeten.
Die Schmerzklinik ist in den Räumlichkeiten der Praxisklinik
Travemünde angesiedelt.
Anmeldung:
Tel. 0451/ 585 12 01 oder
[email protected]
täglichen Visiten und Teambesprechungen bei Bedarf angepasst werden. Hierbei ist es
besonders wichtig, gemeinsam realistische Ziele zu vereinbaren. Die Verbesserung
der Lebensqualität und ein aktiver Umgang mit dem
Schmerz stehen dabei im Vordergrund – eine Herausforderung sowohl für die Patienten
als auch für das BehandlerTeam.
In der Schmerzklinik Travemünde haben Patienten die
Möglichkeit, sich im Rahmen
eines zwölftägigen stationären Aufenthaltes mit ihrer aktuellen Situation intensiv auseinanderzusetzen und mit Unterstützung der Schmerzmediziner mögliche Auswege aus
dem Schmerzkreislauf zu finden.
Prof. Dr. med. Petra Saur
Chefärztin der Abteilung für
Anästhesie, Intensivmedizin und
Schmerztherapie
Schmerzklinik Travemünde
Tel.: 04502 / 8001806
Fax: 04502 / 8001805
E-Mail:
[email protected]
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Kronsforder Allee 71–73
23560 Lübeck
Telefon 04 51 / 585-01
Fax 04 51 / 585-1234
E-Mail: [email protected]
Internet: www.sana-luebeck.de
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Donnerstag,
29. Oktober 2015
Sana Kliniken
Lübeck
Schulterzentrum
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Standardisierte und
hocheffiziente Versorgung
Im Schulterzentrum der Praxisklinik Travemünde profitieren Patienten mit
Schulterbeschwerden von der gebündelten Kompetenz vor Ort
Dr. med. Laif Casper
Ärztlicher Leiter
Praxisklinik Travemünde
Chirurgisch-Orthopädische
Gemeinschaftspraxis
Am Dreilingsberg 7
23570 Lübeck-Travemünde
Telefon: 04502-30730
E-Mail: [email protected]
Internet: www.ChirurgenTravemuende.de
Sprechzeiten für
Unfälle und Arbeitsunfälle
Mo. bis Fr.: 8 bis 18 Uhr
Sa.: 10 bis 12 Uhr
Termine nach Vereinbarung
Der komplexe Aufbau der
Schulter und die sich schnell
verändernden Erkenntnisse
zu Erkrankungen und Therapien im Schulterbereich sind
eine Herausforderung für jeden Arzt. Bei keinem anderen
Gelenk haben sich in den letzten Jahren die Beobachtungen über anatomische und
funktionelle Zusammenhänge so sehr gewandelt wie an
der Schulter. Das komplexe
System aus Kapsel, ineinander verwobenen Muskeln,
Sehnen und Bänder bietet
dem Mensch nicht nur ein
Höchstmaß an Beweglichkeit, sondern ist auch besonders anfällig für Verletzungen und Erkrankungen.
Das Schulterzentrum in der
Praxisklinik
Travemünde ist
D) D) Ein enger Kontakt zu den Entwicklern
medizinischer Systeme und ein intensiver Austausch
mit spezialisierten Kollegen ist notwendig, um die
neuesten Erkenntnisse in Diagnostik und
Behandlung einfließen zu lassen.“
Dr. med. Laif Casper, Ärztliche Leitung der Praxisklinik Travemünde
auf derartige Erkrankungen
spezialisiert. Das orthopädisch-unfallchirurgische Zentrum wurde im Jahr 2013 von
Dr. med. Laif Casper, Ärztlichen Leiter der Praxisklinik
Travemünde, und dem Belegarzt Dr. med. Ulrich Müller gegründet, dessen Praxis Anfang 2014 vom ehemaligen
Chefarzt der Kliniken Eutin
und Oldenburg in Holstein,
Dr. med Lars Nebermann,
übernommen wurde.
Ihr Schwerpunkt liegt auf
der konservativen und operativen Behandlung in der
Schulter-, Ellenbogen- und
Handchirurgie. Dabei handelt es sich vor allem um degenerative Erkrankungen
des Schultergelenkes, chronische Überlastungsschäden
sowie akute Verletzungen.
Die beiden Schulterspezialisten führen knapp 200 arthroskopische Schulteroperationen stationär durch. Aufgrund ihrer umfangreichen
Erfahrung und Operationssicherheit können beide den
größten Anteil der insgesamt
knapp 700 komplexen rekonstruktiven Schulterarthroskopien auch ambulant durchführen.
Die Schulter – ein sensibles Gelenk
Als Gelenk mit dem größten Bewegungsumfang ist die Schulter
nicht besonders stabil und kann
infolge einer Verletzung, durch
wiederholten Gebrauch oder
Abnutzung mit zunehmendem Alter geschädigt
werden. Eine Verletzung ist bei jungen
Menschen die
Hauptursache für
eine Schädigung.
Ein Sturz auf den
gestreckten Arm
oder ein Sturz,
Dr. med. Lars Nebermann
Belegarzt Praxisklinik
Travemünde
Orthopädische Chirurgie
Lübeck
Schwerpunktpraxis
für arthroskopische
Chirurgie und Orthopädie
Kronsforder Allee 69
23560 Lübeck
Tel.: 0451 31704400
E-Mail:[email protected]
Sana Kliniken Lübeck GmbH
Praxisklinik Travemünde
Am Dreilingsberg 7
23570 Lübeck-Travemünde
Telefon: 04502/800-0
Die medzinische Versorgung, die nicht mit einen Krankenhausaufenthalt verbunden ist, wird von Dr. Casper in
seiner Chirurgisch-Orthopädischen Gemeinschaftspraxis
Travemünde und von Dr. Nebermann im Facharztzentrum
Süd, Kronsforder Allee 69,
durchgeführt.
Für die zielgerichtete physikalische Therapie der stationären und ambulanten Patienten besteht zudem eine enge
Zusammenarbeit mit der hausansässigen Therapie Praxis
Physiofit. So lässt sich eine umfangreiche Versorgung insbesondere von Patienten mit
Schulterproblemen erreichen.
Auch im Fall eines endoprothetischen Schultergelenkersatzes weisen beide Ärzte eine hohe fachliche Kompetenz
auf, dafür sprechen auch die
rund 50 Schultergelenksendoprothesen pro Jahr.
Quälende
Schulterschmerzen können Folge von Verschleiß, Entzündungen oder Verletzungen sein.
Foto: goa novi / Fotolia
der zu einer plötzlichen Verdrehung in der Schulter führt, kann
zu Brüchen oder zum Auskugeln
führen.
Der wiederholte Gebrauch ist
eine häufige Ursache für Schultergelenkschäden. Menschen,
die beruflich viel über Kopf arbeiten müssen wie Klempner, Elektriker, Zimmerleute und Mechaniker, sind besonders anfällig für
Schulterschmerzen, aber auch Tätigkeiten vor dem Körper wie bei
der Friseurin führt oft zu Schulterschmerzen. Bei Sportlern, die
Überkopfsportarten betreiben
wie Sperrwerfen, Basketball, Tennis, Volleyball und Schwimmen,
können ebenfalls Schulterschmerzen auftreten.
Mit zunehmendem Alter verliert der Körper zudem an Flexibilität. Dasselbe gilt für die Rotatorenmanschette und Bänder, welche notwenig sind, um den Oberarmkopf in der Pfanne halten.
Sie werden steifer und reißen
leichter. Die normale Abnutzung
im Gelenk kann im Laufe des Lebens so stark werden, dass sie
ohne speziellen Grund zu Rissen
der Rotatorenmanschette führen
kann.
Durch die kompetente und individuell ausgerichtete Behandlung im Schulterzentrum und die
Kombination verschiedener Therapieansätze wird ein bestmöglicher Behandlungserfolg garantiert.
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
29
Reinigung im
sensiblen Bereich
Die Firma Bockholdt bietet eine professionelle
Hygiene im Gesundheitswesen an
Osteopath und Heilpraktiker Heiko Bornemann therapiert seine Patienten mit einer gezielten
Kombination aus klassischen und alternativen Heilmethoden wie etwa Schallwellen. Foto: hfr
Hoffnung für
Schmerzpatienten
Bakterien und Keime haben
im sensiblen Gesundheitsbereich nichts zu suchen. Damit
diese zum Teil lebensbedrohlichen Erreger in Praxen, OPBereichen, Pflegeeinrichtungen oder bei der Produktion
von medizinischen Produkten
keine Chance haben, bedarf
es einer professionellen Hygiene in den Abläufen.
„Sauberkeit ist die Grundvoraussetzung für den Infektionsschutz“, sagt Cathleen Vogel von der Firma Bockholdt.
Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten Lübecks Aushängeschild in Sachen Gebäudereinigung. Gerade im sensiblen
Gesundheitswesen gelte es
viele Dinge zu beachten. Wer
auf Nummer sicher gehen
will, überlässt diesen Bereich
daher den Profis.
Für eine effektive Reinigung sind viele Faktoren entscheidend. Das beginnt bereits bei der Auswahl geeigneter Reinigungs- und Desinfektionsmittel und ihrer Dosierung. Hierbei gilt nicht der
Grundsatz „viel hilft viel“, sondern das richtige Bewerten
von Infektionsrisiken. „Nur
mit qualifiziertem und geschulten Personal lässt sich
Gesundheitshygiene erfolgreich umsetzen“, so Vogel. So
leistet die professionelle Hygiene einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg einer Therapie – ohne, dass der Patient dieses überhaupt bemerkt.
Bockholdt KG
Gutenbergstr. 10, 23566 Lübeck
Tel. 0451/ 60 00 60
www.bockholdt.de
Im Zentrum für Integrative Medizin arbeiten Heiko
Bornemann und sein Team nach ganzheitlichem Konzept
Schon seit der Osteopath und
Heilpraktiker Heiko Bornemann vor mehr als 15 Jahren
eine der ersten osteopathischen Praxen Lübecks eröffnete, arbeitet er nach einem
ganzheitlichen Konzept. Er
sieht nicht nur das Symptom
des Patienten, sondern dessen
gesamte Befindlichkeit. „Da
wir wissen, dass Schmerz oft
nicht dort entsteht, wo er wahrgenommen wird, konzentrieren wir uns darauf, den Auslöser im Organismus zu finden
und zu beseitigen“, sagt Bornemann. „Die Ursache von
Schmerzen im Knie oder Rücken kann etwa eine Fehlfunktion der Muskulatur und
des Bindegewebes sein. Beschwerden bessern sich meist
sofort, sobald wir die Blockade lokalisieren und auflösen.“
Da es im Körper diverse Arten von Blockaden gibt, kommen im Zentrum für Integrative Medizin verschiedene Behandlungsmethoden zum Einsatz: Mit Osteopathie werden
Blockaden in Gelenken, Muskeln und Bindegewebe gelöst, die Chiropraktik beseitigt Skelettverschiebungen
und Beweglichkeitseinschränkungen.
Blockaden besonderer Art
sind die sogenannten Trigger-
punkte: Überlastung, Fehlhaltung oder Verletzungen erzeugen
Muskelverdickungen
und Bindegewebsverhärtungen, diese sind oft die Ursache
für Schmerzen in Schulter, Nacken oder Extremitäten. Besser als durch Osteopathie lassen sich Triggerpunkte durch
Stoßwellentherapie
lösen.
„Mit Schallwellen entspannen wir tiefliegende Muskeln
und lösen Triggerpunkte schonend“, so Bornemann.
Der Osteopath und Heilpraktiker mit umfassender Behandlungserfahrung und Wissen aus zahlreichen schmerztherapeutischen Weiterbildungen wird von einem Team
aus Heilpraktikern, Osteopathen, Chiropraktikern, Physiotherapeuten und Ernährungsberatern dabei unterstützt, Patienten mit einer gezielten
Kombination aus klassischen
und alternativen Heilmethoden zu therapieren. Neue Patienten werden vor der ersten
Behandlung von meist zwei
Therapeuten nach Beschwerden, Vorerkrankungen sowie
Verletzungen und Operationen befragt und gründlich osteopathisch untersucht.
Oft sind diagnostische Maßnahmen wie etwa ein Blutbild
oder die Analyse des vegetati-
ven Nervensystems nötig, um
die Konstitution des Patienten
beurteilen und Schmerzauslöser berücksichtigen zu können. Manchmal finden sich ungeahnte
Beschwerdeursachen wie ein gestörter Stoffwechsel, eine versteckte
Zahnentzündung oder ein
Narbenstörfeld. „Kaum jemand weiß, dass Narben vielfältige Beschwerden verursachen können“, so Bornemann. Der Verdacht auf ein
Narbenstörfeld bestehe dann,
wenn der Narbenbereich
taub, juckend, schmerzend,
gerötet, eingezogen oder erhaben sei. Gerade bei Schmerzen nach Kaiserschnitten,
Blinddarm-, Hüft-, Knie- und
Fuß-Operationen lohne es
sich, ein Störfeld durch Narben auszuschließen.
Die Praxis am Moltkeplatz
bietet zudem Therapiemöglichkeiten wie etwa die
Ozon-, die Infusions- oder die
Asthmatherapie.
Zentrum für integrative
Medizin Bornemann
Schmerztherapie/Osteopathie/
Chiropraktik/Triggerstoßwellen/
Naturheilverfahren
Moltkeplatz 2, 23566 Lübeck
Tel. 0451/ 79 80 99
www.zfim-bornemann.de
Sauberkeit und Hygiene nimmt besonders im GesundheitsweFoto: Bockholdt
sen einen lebenswichtigen Stellenwert ein.
30
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Optimal versorgt
Patienten der MKG-Chirurgie LindenArcaden profitieren
von internationalem Spezialisten-Verbund
Die optimale Versorgung mit
Zahnimplantaten auch unter
schwierigen Voraussetzungen ist die Kernkompetenz eines europaweiten Verbunds
von Implantologen, Mund-,
Kiefer- und Gesichtschirurgen, Oralchirurgen und weiterer Spezialisten. In dieser länderübergreifenden Kooperation bündeln die Ärzte der European Centers for Dental Implantology (ECDI) ihre Kompetenz, ihre Erfahrungen und
ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Nutzen ihrer
Patienten.
Die MKG-Chirurgie LindenArcaden ist eins von insgesamt 24 hoch spezialisierten
ECDI-Zentren. Zu den Mitgliedern gehören Inhaber renommierter Praxen und Kliniken, Universitätsprofessoren
und Dozenten aus ganz Europa.
„Die Zahn- oder Fachärzte
der ECDI bieten vor allem die
komplette chirurgische Versorgung an“, berichtet Dr. Dr.
Hans-Peter Ulrich, Mitinhaber der MKG-Chirurgie Lin-
Dr.Dr.
Dr.Dr. HansStephan Otten Peter Ulrich
denArcaden. „Sie haben sich
selbst strenge Qualitätskriterien auferlegt.“ So müssen die
Ärzte der Zentren seit mindestens 15 Jahren implantologisch tätig sein und mindestens 3000 Implantate gesetzt
haben.
Desweiteren geben die
ECDI wichtige Impulse für die
Wissenschaft. „Die heutige
Implantatforschung wird vor
allem in Universitätskliniken
betrieben“, so Dr. Dr. HansPeter Ulrich. „Die dort gewonnenen Erkenntnisse, die oft
nur auf der Basis kleiner Patientengruppen
zustande
kommen, sollten aber zusätzlich in praxisnahen Anwen-
dungsstudien bestätigt werden. Der ECDI-Verbund mit
seiner hohen Gesamtzahl von
Implantationen macht diese
fundierte Anwendungsbeobachtung möglich.“
Dabei umfasst der Austausch zwischen allen Zentren nicht nur das breite Spektrum unterschiedlichster Implantatsysteme, sondern zusätzlich nahezu alle im klinischen Alltag angewendeten
Möglichkeiten der Diagnose,
der Planung und der gesamten Therapie. „Dadurch sind
die ECDI-Ärzte immer auf
neuestem wissenschaftlichen
und therapeutischen Stand“,
erklärt Dr. Dr. Stephan Otten,
ebenfalls Mitinhaber der
MKG-Chirurgie LindenArcaden. „Und von diesen Erkenntnissen profitieren wiederum
unsere Patienten.“
MKG-Chirurgie
LindenArcaden
Fackenburger Allee 1
23554 Lübeck
Tel. 0451/ 50 4910
www.mkg-lindenarcaden.de
Ein Implantat übernimmt die Funktion der Zahnwurzel und
Fotos: Straumann, hfr
leitet die Kaukraft an den Kiefer weiter.
Innovative Diagnostik der Haut
Moderne Laserscanmikroskopie erhöht die diagnostische Genauigkeit auf zellulärer Ebene
Der Wunsch nach diagnostischer Genauigkeit bei der
nicht invasiven Beurteilung
von Hauttumoren führte in
jüngster Vergangenheit zur
Entwicklung neuer, bildgebender Untersuchungsverfahren. Dort setzt die konfokale
Laserscanmikroskopie
(KLSM) – das sogenannte Vivascope – an: Mit Hilfe des
Verfahrens lassen sich die
Schichten der Epidermis bis
zur oberen Dermis in zellulärer Auflösung Ebene für Ebene horizontal abbilden – narbenfrei und schmerzlos.
Dr. med. Ulrike Hiss, Dermatologin am Hamburger Hautund Laserzentrum Neuer
Jungfernstieg, ist seit über 15
Jahren auf Hautkrebsprävention und -diagnostik spezialisiert. Sie nutzt das Verfahren
der konfokalen Laserscanmikroskopie bereits seit Längerem. Insbesondere die Spezifität – die korrekte Identifizierung gutartiger Muttermale –
konnte so gesteigert werden.
„Wir konnten die Qualität
unserer Hautkrebs- Frühdiagnostik verbessern und vielen
unserer Patienten eine operative Behandlung ersparen“, so
Mit dem Vivascope können gefährliche Hautveränderungen
Fotos: hfr
ohne Schnitt und Narbe festgestellt werden.
Dr. Hiss. Eine steigende Anzahl an Publikationen zur Diagnostik von malignen und benignen Hauttumoren mit Laserscanmikroskopie belegt
die hohe Übereinstimmung
mit der klassischen Histologie, so dass von einer „nicht invasiven Entnahme einer optischen Biopsie“ gesprochen
werden kann.
Mit dem modernen Verfahren können nicht nur gefährliche Veränderungen von Muttermalen rechtzeitig erkannt,
sondern auch andere epidermale Neoplasien wie etwa die
sogenannten Aktinischen Präkanzerosen ohne Schnitt und
Narbe festgestellt und in ihrer
Eindringtiefe analysiert werden.
„Manerkenntbewie der histologitroffene, sonnengeschen
Färbung,
schädigte Hautredem Nativpräparat
gionen meist an fläoder der mykologichigen Rötungen
schen Kultur übermit nicht abheilenlegen ist, nämlich
der Schuppung“,
83 Prozent versus
so Dr. Hiss. Sie gel75 Prozent, 72 Proten als Vorstufen
zent beziehungszum Plattenepithelweise 22 Prozent.“
karzinom und sollDie Therapie des
ten daher frühzeitig
Nagelpilzes erfolgt
therapiert werden. D) D) Wir konnten in Hamburg ebenDa die Aktinischen
mittels modervielen Patienten falls
Keratosen die schütner Technologie
zende Basalmem- eine Operation
aus Amerika: Der
bran zur Unterhaut ersparen.“
sogenannete Pinnoch nicht durchPoint Laser ist spedrungen haben, ist Dr. med. Ulrike Hiss
ziell für diese Indiin dem Stadium
kation zugelassen
auch keine operative Entfer- und wird von Dr. Hiss bereits
nung notwendig, so dass Dr. seit drei Jahren mit großem ErHiss die Lichtschäden mit dem folg eingesetzt. „InsbesondeLaser ohne Narbenbildung ab- re denjenigen Patienten, die
tragen kann.
keine Tabletten einnehmen
Dank dieser modernen dürfen, können wir eine effekTechnologie kann nicht zu- tive Behandlungsoption ohne
letzt auch die Diagnose eines Nebenwirkungen anbieten.“
Nagelpilzes (Onychomykose) zuverlässig und schnell ge- Haut- & Laserzentrum
sichert werden. Dr. Hiss be- Neuer Jungfernstieg 6a
richtet: „Eine aktuelle Ver- 20354 Hamburg
gleichsstudie belegt, dass die Tel. 040/ 350 15 232
KLMS in der Diagnose- Sensi- www.haut-und-laserzentivität den üblichen Verfahren trum-hamburg.de
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
31
Das verkannte Risiko
Hautkrebs ist tückisch, da er zunächst keine Beschwerden
verursacht – Vorsorge ist daher das A und O
Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe erkranken
jährlich 224 000 Menschen an
Hautkrebs. „Die Tendenz ist
steigend, es hat sich noch kein
Niveau eingepegelt“, sagt Dr.
med. Christiane Behrendt,
Dermatologin aus Eutin.
Grund dafür sei der vermehrte Kontakt mit UV-Strahlung
durch ein verändertes Freizeitverhalten. „Gesunde Bräune
gibt es nicht“, betont Dr. Behrendt. Schutz biete neben
dem verantwortungsbewussten Umgang mit der Sonne
nur regelmäßige Vorsorge.
„Wir unterscheiden zwischen hellem und schwarzem
Hautkrebs“, so die Medizinerin. Für beide Formen gilt:
Rechtzeitig erkannt, ist eine
wirksame Therapie möglich.
Gerade heller Hautkrebs ist
für den Laien oft nicht als solcher erkennbar, sondern wird
als Pickel abgetan. Darum ist
eine gründliche Prävention
durch Spezialisten unerlässlich. Je nach Hauttyp ein- bis
zweimal jährlich, empfiehlt
die Hautärztin. „Bei frühzeitiger Diagnose gibt es gerade
für hellen Hautkrebs gute Behandlungsmöglichkeiten, die
eine Operation vermeiden.
Wir arbeiten etwa mit Immuntherapien, Tiefenpeeling, fotodynamischen Maßnahmen
und Lasertherapien“, sagt Dr.
Behrendt. Auch die sogenann-
te Feldtherapie habe sich etabliert, da sie viele Tumoren auf
einmal bekämpfen und die
Haut reparieren könne.
Patienten, die an hellem
Hautkrebs erkrankt sind, gelten auch als anfälliger für
schwarzen Hautkrebs. In den
letzten zehn Jahren konnte
aber erreicht werden, dass 85
Prozent der Erkrankten vom
schwarzen Hautkrebs geheilt
werden konnten. „Dennoch
gilt: Vorsorge ist Vorsprung!“
so Dr. Behrendt.
Dr. Christiane Behrendt
Hautärztin
Am Rosengarten 13
23701 Eutin
Tel. 04521/ 796 75 55
www.kielerhautaerztin.de
Gerrit Rüdiger erstellt für ihre Kunden ein digitales KörperDruckbild, um die optimale Matratze zu finden. Foto: Tessa Maiborg
Gesund schlafen
Gerrit Rüdiger bietet Komfortmatratzen
des Herstellers Wulff Med Tec
Dr. Christiane Behrendt setzt auf Prävention zur Reduzierung
der Gefährdung durch Hautkrebs.
Foto: aj
Wer unter Rücken-, Gelenkoder Bandscheibenbeschwerden leidet, sollte sich beizeiten Gedanken über eine neue
Schlafunterlage machen. Matratzen aus viskoelastischem
Polyurethanschaum sorgen
für eine hohe Druckverteilung und eine orthopädisch
optimale Lagerung der Wirbelsäule je nach Liegeposition.
„Eine geeignete Schlafunterlage fördert die Durchblutung und verlängert die Tiefschlafphasen“, sagt Gerrit Rüdiger. „Schlafunterlagen von
Wulff bieten hohen Komfort.
Dass alle Produkte nach ÖkoTex Standard 100 und in vollem Umfang in Deutschland
produziert werden, spricht für
die hohe Qualität“, sagt die Inhaberin. Seit 2004 werden die
Matratzen des Dithmarscher
Herstellers nicht nur für Klini-
ken und Pflegeeinrichtungen
produziert, sondern auch für
Privatleute hergestellt.
Bei ihrer Beratung berücksichtigt Gerrit Rüdiger Faktoren wie Körperbau, Gewicht
und Erkrankungen. Dabei
setzt die Expertin auf moderne Technik. Eine kostenlose
computergestützte Druckauflagenmessung, bei der 700
Sensoren ein sehr genaues
Druckbild erstellen, dient als
Grundlage der Empfehlung.
Nach der Entscheidung für
eine Matratze lässt sich diese
14 Tage lang unverbindlich
testen und bei Gefallen zu
Werkspreisen erwerben.
Wulff Komfortmatratzen
Gesundheitszentrum Roter Löwe
Moislinger Allee 93, 23558 Lübeck
Tel. 0451/ 80 90 43 80
www.wulff-matratzen-luebeck.de
Hygiene muss sein
Desinfektion allein ersetzt nicht das Händewaschen
Sie sind praktisch für unterwegs und passen in jede Tasche: kleine Flaschen mit Desinfektionsmittel für die Hände. „Aber eine Händedesinfektion ersetzt in der Regel
nicht das Händewaschen“,
sagt Andrea Rückle von der
Bundeszentrale für gesund-
heitliche Aufklärung (BZgA).
Das gelte vor allem, wenn die
Hände sichtbar schmutzig
sind.
Das Desinfizieren der Hände sollte, wenn notwendig,
nach dem Waschen – also zusätzlich – gemacht werden.
Zu Hause ist das normalerwei-
Richtiges Händewaschen: Wasser und Seife sind der beste
Foto: Angelika Warmuth
Schutz vor Infektionen.
se nicht nötig. Eine Ausnahme ist beispielsweise, wenn
jemand in der Familie an einer Infektion mit Bakterien
wie Salmonellen erkrankt ist.
Auch wenn sich ein Familienmitglied einen Virus eingefangen hat wie etwa eine Grippe
oder ein Angehöriger daheim
gepflegt wird, ist ein Desinfektionsmittel für die Hände
mitunter sinnvoll.
Beim Besuch im Krankenhaus gilt: ruhig die Hände desinfizieren. Das macht genauso beim Verlassen der Klinik
Sinn. In manchen Berufen ist
das ebenfalls Pflicht. Und
manche Menschen müssen
sehr oft ihre Hände waschen –
doch vor allem mit heißem
Wasser und scharfer Seife
strapaziert das die Haut.
Dann kann eine Händedesinfektion eine hautschonende
Alternative sein.
dpa
Anti-Aging-Therapie · Dermatologie auch für Kinder
www.kielerhautaerztin.de
32
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Zeigt her eure Strümpfe,
zeigt her eure Schuh’
Neu bei Orthopädie-Schuhtechnik Frisch: Lunge Schuhe –
Bewährte Qualität mit Solidea-Strumpfhosen
Wenn Wieland Schmatzler etwas in sein Sortiment aufnimmt, dann soll es möglichst
perfekt sein. Denn beim Gehen, Stehen und Laufen machen sich Unzulänglichkeiten
schnell schmerzhaft bemerkbar.
Den Hang zur Perfektion
hat Schmatzler mit den Brüdern Lars und Ulf Lunge gemeinsam – und außerdem
kümmern sich alle drei um die
Fußgesundheit ihrer Kunden.
Lars und Ulf Lunge – beide erfahrene Langstreckenläufer
und Inhaber verschiedener
Sportgeschäfte – fertigen seit
2008 im mecklenburgischen
Düssin eigens entwickelte
Laufschuhe, von denen auch
der Lübecker OrthopädieSchuhtechniker begeistert ist.
„Man merkt den Schuhen an,
dass sie in Deutschland und
zu 80 Prozent in Handarbeit
gefertigt sind“, sagt der Ge-
schäftsführer von Orthopädie-Schuhtechnik Frisch. in
der Hansestraße. Die Laufund Bequemschuhe von Lunge sind schadstofffrei, mit
feinsten Materialien ausgestattet und sorgfältig verarbeitet. Ein Lunge Schuh besticht
durch seine Dämpfung, die
Abfederung und Haltbarkeit.
Wie sich das Laufen mit Lunge Schuhen anfühlt, können
Läufer auch auf dem Laufband anhand der Laufanalyse
von Anna Quellhorst
testen
und sich beraten lassen. Ihr
Geschäft Laufdesign befindet
sich ebenfalls im Haus in der
Hansestraße 34 a in Lübeck.
Orthopädie-Schuhtechnik
Frisch GmbH & Co. KG
Hansestraße 34a
23558 Lübeck
Tel. 0451 / 841 44
Fax 0451/ 292 97 05
[email protected]
www.hanseschuh.de
Schön gesund: Stütz- und
Kompressionsstrümpfe von Solidea
Wer an Cellulite oder Venenschwäche leidet, der quält sich
in der Regel mit Stütz- oder Kompressionsstrümpfen herum. Sie
sind meist unangenehm auf der
Haut, unschick und werden dezent unter Hosen und langen
Kleidern verborgen. Doch das
muss nicht sein. Bei Frisch Orthopädie-Schuhtechnik gibt es
Strumpfhosen der Marke Solidea, die sowohl angenehm tragbar sind und modischen Schick
Die Lunge
Laufschuhe
zeichnen sich
durch eine besonders hohe
Dämpfung aus.
Foto: Lunge
besitzen, als auch für eine Kompression und Massage sorgen.
„Die patentierte dreidimensionale Wellenstruktur des Gewebes
übt beim Tragen eine permanente Massage auf die Haut aus“, erklärt Jacqueline Grabbert, die die
Kunden im Hause Frisch über die
angenehm zu tragenden Beinkleider berät. „So werden Stoffwechsel und Blutstrom erhöht, Fettzellen und Cellulite schon nach
kurzer Zeit sichtbar reduziert.“
Dabei sorgen die Strumpfhosen
der Silver Wave Linie gleichzeitig
für Charme und Wohlbefinden.
Es gibt unterschiedliche Stärken,
von vorbeugend bis therapeutisch, elegant transparent oder
vollständig blickdicht. Die
Strumpfhosen sind frei verkäuflich und für das tägliche Tragen
ausgerichtet.
Schmerzfrei und mobil durch den Alltag
Die Lauf- oder Ganganalyse bei Laufdesign Lübeck hilft, Beschwerden beim Bewegen zu mindern
Gehen und Laufen bilden die
ureigene Fortbewegungen
des Menschen. Aber bewegen wir uns immer richtig?
Beim Treppensteigen tut es
im Knie weh. Beim Wandern
schmerzt die Kniescheibe.
Nach dem Joggen zieht es in
der Wade und selbst beim Sitzen sticht es im Rücken. Fast
jeder Mensch kennt diese
schmerzhaften Symptome.
Die häufigste Ursache dieser
Beschwerden liegt darin, dass
der menschliche Bewegungsapparat nicht mehr rund läuft.
Es ist buchstäblich Sand im
Getriebe. Die so auftretende
Fehlhaltung erzeugt Reibung
und schädigt beispielsweise
die schützende Knorpelmasse.
Auch die Haltung der Patienten wird überprüft.
„Diese falschen Bewegungsabläufe lassen sich jedoch durch gezielte Übungen
und Training korrigieren“,
sagt Anna Quellhorst von
Laufdesign Lübeck. Die Sporttherapeutin hat sich auf ein
umfassendes und anerkanntes Trainingskonzept spezialisiert, das falsche Bewegungsabläufe berichtigt. „In manchen Fällen reicht schon eine
kleine Korrektur des Ganges
oder der Haltung, um wieder
beschwerdefrei leben zu können“, so Anna Quellhorst, die
Hand in Hand mit der Orthopädie-Schuhtechnik Frisch
zusammenarbeitet.
Laufdesign Lübeck deckt
mit Hilfe einer Lauf- und
Ganganalyse Fehlhaltungen
auf und übt mit den Klienten
neue Bewegungsabläufe ein.
Die Umstellung wird in einem
sechs- oder zwölfwöchigen
Einzel- oder Gruppentraining
vermittelt. Hat das Gehirn die
neue Bewegung erst einmal
begriffen, dann können diese
Übungen jederzeit allein fortgesetzt werden und so dauerhaft wirken.
„Uns ist es wichtig, dass der
Klient die Veränderung wahr-
nimmt und die Zusammenhänge versteht“, so die Sporttherapeutin. Um Haltung,
Muskulatur
und Beweglichkeit
zu verbessern, helfen auch das Fußmuskeltraining oder die
von den Krankenkassen
bezuschusste
Hüftund Knieschule.
Laufdesign Lübeck
Hansestraße 34a
23558 Lübeck
Tel. 0451/ 292 97 06
www.laufdesign.de
Anna Quellhorst
optimiert mit
Hilfe einer
Lauf- und
Ganganalyse denBewegungsablauf.
Fotos: af, pp/
LN-Archiv
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
33
Riskante Nachlässigkeit
Kleiner Stich, großer Schutz: Impfungen sind gut verträglich und schnell erledigt –
Sorglosigkeit verhilft einigen Infektionskrankheiten zur Rückkehr in die Mitte der Gesellschaft
Noch um das Jahr 2000 herum
galten Masern in Deutschland
als nahezu ausgerottet. Mittlerweile steigt die Zahl der
Krankheitsfälle wieder an.
Grund für die im Sommer grassierende Masernwelle ist die
zunehmende Impfmüdigkeit
in der Bevölkerung. Eine Erhebung des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI) bei
Menschen zwischen 18 und
79 Jahren stellt bei Masern
und Keuchhusten (Pertussis)
deutlich zu niedrige Durchimpfungsraten fest. Vom angepeilten Ziel der lückenlosen
Impfvorsorge ist Deutschland
weit entfernt.
Jeder hat das Recht, sich für
oder gegen eine (Auffrischungs-)Impfung zu entscheiden. Eine Impfpflicht
existiert nicht. Doch da ist
auch das Interesse der Gemeinschaft, vor ansteckenden, gar gefährlichen Krankheiten so gut wie möglich geschützt zu sein. „Neben dem
Eigenschutz dienen Impfungen der Immunität der Bevölkerung und leisten damit einen Beitrag für die Gesundheit der Gemeinschaft“, sagt
Dr. med. Kaschlin Butt vom
Gesundheitsamt Lübeck.
Das Thema ist sensibel und
die Meinungen der Befürworter und Skeptiker gehen weit
auseinander. „Heutzutage
sind Infektionskrankheiten
nicht mehr so präsent wie früher“, so Dr. Butt. „Daher vergessen viele Menschen anstehende Auffrischungsimpfungen.“ Diese Erfahrung macht
auch Dr. med. Birgit Mack.
Sie ist Leiterin des Impfzentrums am UKSH, Campus Lübeck, und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Impfen in
Kiel. „Manch ein Patient bei
uns hat sich seit zwanzig Jahren nicht mehr impfen lassen“, sagt sie. Die größte Lücke stellen Dr. Mack und ihre
Kollegen bei Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr fest. „Manchmal bin ich
wirklich erschrocken“, so Dr.
Mack. „Viele reisen sogar ohne Impfschutz an tropische
Ziele. Denen fehlt es sogar an
Hepatitis-, Cholera- oder Typhusprophylaxe.“
Auch wer daheim bleibt,
sollte gelegentlich in seinem
Impfausweis überprüfen, ob
die Impfungen noch aktuell
sind. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Erwachsenen, Standard-Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten alle
zehn Jahren auffrischen zu lassen.
Für nach 1970 Geborene
mit unklarem Masern-Impfstatus oder bislang nur einer einmaligen Masernimpfung in
der Kindheit gilt: besser ab
zum Arzt. Hintergund sind die
in den vergangenen Jahren
immer wieder auftretenden
Masernepidemien im Bundesgebiet, zuletzt in diesem Sommer in Berlin mit über 1000 Er-
D) D) Neben dem
Eigenschutz dienen
Impfungen der
Immunität der
Bevölkerung.“
Dr. med. Kaschlin Butt,
Gesundheitsamt Lübeck
D) D) Manche Hausärzte
schauen zu selten in die
Impfausweise ihrer
Patienten.“
Dr. med. Birgit Mack, Leiterin
des Impfzentrums am UKSH
krankten. Den jüngsten Masernausbruch in Schleswig-Holstein gab es im Jahr
2014 im Kreis Segeberg.
Personen, die vor 1970 geboren wurden, haben die Masern mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bereits durchgemacht. Das zeigen Studien,
nach denen in der Vor-Impfära bis zu 98 Prozent der Kinder
bis zum zehnten Lebensjahr
eine Immunität gegen die Erkrankung aufwiesen. Masern
sind hochansteckend, die Infektion kann bereits vor dem
Auftreten der Symptome an
Ungeschützte übertragen werden. Die Erkrankung kann
mit schweren Komplikationen einhergehen, etwa mit einer lebensbedrohlichen Gehirnentzündung (Enzephalitis). Dennoch: Nur jeder Fünfte ist ausreichend geschützt.
Für eine erfolgreiche Bekämpfung der Masern wäre aber eine Immunität von 95 Prozent
der Bevölkerung erforderlich.
Gründe für die Impflücken
sieht Dr. Mack auch im Verhalten der Hausärzte. „Manche
Hausärzte sind recht nachlässig mit dem Impfen und schauen zu selten in die Impfausweise ihrer Patienten“, sagt sie.
„Einigen fehlen sogar entsprechende Schulungen.“ Neben
offiziellen Impfstellen wie
dem Gesundheitsamt und
dem Impfzentrum am UKSH
kennen sich Betriebsärzte, Gynäkologen und Kinderärzte
am besten mit Impfungen aus,
hat Dr. Mack in vielen Berufsjahren beobachtet.
Für junge Erwachsene sind
gerade Impfungen gegen
Mumps und Röteln von Bedeutung. Röteln während der frühen Schwangerschaft führen
zu Missbildungen des Ungeborenen, Mumps kann bei
Männern zu Unfruchtbarkeit
führen. Nur etwas mehr als
die Hälfte der 30- bis 39-jährigen Frauen hat eine Impfung
gegen Röteln erhalten, so das
RKI. Gegen Tetanus fehlt fast
einem Drittel der Erwachsenen der ausreichende Schutz,
gegen Diptherie ist nur jeder
Zweite geimpft und nur 14 Prozent der Erwachsenen sind
vor Keuchhusten geschützt.
Viele Eltern sind verunsichert, wenn es um die Impfentscheidung für ihre Kinder
geht. Aus alternativmedizinischen und esoterischen Quellen gespeist, geistern Gerüchte von Nebenwirkungen und
Spätfolgen durch Kindergärten und machen bei Schulelternabenden die Runde. Der
Nachwuchs solle „harmlose“
Krankheiten wie Mumps, Masern und Röteln besser durchmachen, meinen einige Impfgegner gar, das sei wichtig für
die kindliche Entwicklung.
Speziell für Lübeck macht
sich Dr. Butt jedoch keine Sorgen. „Die Durchimpfungsraten bei Einschulkindern liegt
in Lübeck für Diphtherie-Tetanus-Keuchhusten und Masern-Mumps-Röteln bei etwa
95 Prozent. Das ist eine gute
Quote. Daher richtet das Gesundheitsamt seine Impfaktionen eher an junge Erwachsene“, sagt sie. Jessica Ponnath
Ein Blick in den Impfausweis verrät, welchen Impfschutz man
besitzt und wo Lücken vorhanden sind. Fotos: pix4U / Fotolia, jnp, cp
Impfungen im Gesundheitsamt
Ob jung oder alt: Der Kinderund Jugendärztliche Dienst des
Gesundheitsamtes Lübeck, Sophienstraße 2 - 6, hält ein kostenloses Impfangebot für alle von
der Ständigen Impfkommission
(STIKO) empfohlenen Schutzimpfungen bereit. Eine vorherige Terminvereinbarung unter der Tele-
fonnummer 0451/ 122 53 39 ist
erforderlich.
Für reisemedizinische Impfungen ist das Gesundheitsamt ab
sofort nicht mehr zuständig. Reisende sollen künftig das reisemedizinische Angebot des UKSH
nutzen oder einen der niedergelassenen Ärzte aufsuchen.
34
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Augen alle zwei Jahre
untersuchen lassen
Ab einem Alter von 40 Jahren
ist eine Überprüfung der Augen mindestens alle zwei Jahre notwendig. Später sollten
sie in kürzeren Intervallen
ärztlich untersucht werden,
empfiehlt das Kuratorium Gutes Sehen (KGS). Denn laut
der unabhängigen und überregionalen Initiative bleiben
gerade gefährliche Augenkrankheiten, die in den späteren Lebensjahren auftreten,
lange Zeit unbemerkt. Daher
ist eine regelmäßige Vorsorge
wichtig.
Die häufigsten Erkrankungen sind grauer Star, Glaukom und die altersbedingte
Makuladegeneration, bei der
in der Mitte des Gesichtsfeldes ein grauer Schatten entsteht.
Beim grauen Star trübt sich
die Linse langsam, so dass alle
Farben zu grau verschwimmen. Der Sehverlust tritt langsam und ohne dass der Betroffene Schmerzen hat ein.
Das Glaukom, auch als grüner Star bekannt, kann das Auge bis zur Blindheit schädigen. Wird es rechtzeitig erkannt, können Medikamente
es aufhalten. Früherkennung
ist daher nötig, um die Lebensqualität im Alter zu bewahren.
dpa
Gute Aussichten
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Sven Lupp bietet seinen Kunden optische und
elektronische Hilfsmittel zum besseren Sehen
„Wenn die Brille nicht mehr ausreicht …“
Endlich wieder lesen können!
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…bei Ihrem Augenoptiker:
Alexander Köwing (li.) übergibt die Urkunde für die Silber-Partnerschaft der Firma Schweizer
Foto: hfr
an Augenoptikermeister Sven Lupp.
Wer trotz Brille in seiner Sehleistung im Alltag stark eingeschränkt ist, wendet sich an
den Augenoptiker- und Hörgeräteakustikmeister Sven
Lupp. Als Ansprechpartner
hält er in seinem Fachgeschäft „Optimal hören und sehen“ im Paracelsus Gesundheitszentrum Informationen
über Versorgungsmöglichkeiten mit optischen und elektronischen Hilfsmitteln bereit.
„Wir sind von der Firma
Schweizer Optik als ,Low Vision Silberpartner’ zertifiziert
worden. Das sind Augenoptiker, die sich auf die Beratung,
Hilfsmittelversorgung
und
Schulung von Menschen mit
eingeschränktem Sehvermö-
gen spezialisiert haben“, sagt
der Augenoptikermeister. Neben vergrößernden Lupen
und Spezialbrillen mit Komfortgläsern hat er auch individuelle Lösungen für die Kunden parat.
„Menschen mit fortschreitender Makuladegeneration
haben oft große Schwierigkeiten, Alltagsaufgaben allein zu
bewältigen“, so der Fachmann rund um gutes Sehvermögen. Mit dem „eMag 43“
hält Sven Lupp eine zwei- bis
14-fache Vergrößerungsmöglichkeit bereit, die intuitiv zu
bedienen ist. Als verlässlicher
Begleiter ist das Produkt in allen Lebensbereichen unterwegs oder zu Hause einsetz-
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Kongresse der Hörgeräteakustik – der EUHA in Nürnberg
ist jedes Jahr im Oktober die
zentrale Veranstaltung Europas, die von Fachbesuchern
aus aller Welt besucht
wird. In diesem Jahr
gab es unter anderem die SchwerpunkLarissa
Schroeder
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Schlaak von
Oton sorgen
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Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
35
Stottern in den Griff bekommen
Viele Stotterer haben Angst vorm Sprechen und versuchen, ihren stockenden Redefluss
zu verstecken / Mit Zeit und Übung kann man aber etwas dagegen tun
Albert Hendlmeier war gerade einmal sechs Jahre alt, als
er über Nacht zu stottern begann. „Die Ärzte haben gemeint, das vergeht schon wieder. Aber es ist leider geblieben“, erinnert sich der heute
72-Jährige. Der Senior ist
nicht allein. Auch Rowan Atkinson, bekannt als „Mister
Bean“, und Bruce Willis haben in früheren Jahren gestottert. Laut Bundesvereinigung
Stottern & Selbsthilfe gibt es
in Deutschland etwa 800 000
Betroffene.
Sprechen ist komplex: In Sekundenbruchteilen müssen
Atmung, Stimmgebung und
Artikulation koordiniert werden. „Bei Stotterern ist das Zusammenspiel einzelner Vorgänge im Gehirn während
des Sprechens gestört“, sagt
Ulrike Genglawski von der
Bundesvereinigung Stottern
& Selbsthilfe.
Was genau den Fluss stört,
ist noch nicht erforscht. Wissenschaftler gehen von einer
erblichen Disposition als Ursa-
Was genau den Sprechfluss bei Stotterern stört, ist noch nicht exakt erforscht. Vielen helfen
Foto: lassedesignen/ Fotolia
Therapien, in denen spezielle Sprechtechniken erlernt werden.
che aus. „Jedoch ist nicht jeder, der diese Disposition in
sich trägt, zwingend Stotterer“, so Ulrike Genglawski.
Die Mehrheit der Stotterer
hat bereits seit der Kindheit
Probleme mit dem Sprach-
fluss. Bei rund 80 Prozent der
Betroffenen verschwindet das
Phänomen während der Pubertät wieder.
Albert Hendlmeier litt lange unter Sprechangst, wollte
mit allen Mitteln vermeiden,
Frei heraus sprechen
Logopädie – damit Sprachstörungen nicht zu Ausgrenzung führen
Ob in Kindheit, in der Jugend
oder als Erwachsener: Im Laufe des Lebens können die unterschiedlichsten Schwierigkeiten mit der Sprache, dem
Sprechen, der Stimme, dem
Hören oder dem Schlucken
entstehen. Dazu zählen etwa
Störungen bei der Grammatik
oder dem Redefluss, Erschwernisse wie das sogenannte Lispeln, das Näseln oder ein falscher Schluckmodus. Auch
nach einem Schlaganfall oder
einer neurologischen Erkrankung können sich Komplikationen bei der Artikulation entwickeln.
In einer solchen Situation,
die sogar zu gesellschaftlicher
Ausgrenzung führen kann,
braucht der Betroffene jemanden, der ihm mit fundiertem
Fachwissen und einem ausgefeilten Therapieplan zur Seite
steht: einen Logopäden.
Eine solche erfahrene Ansprechpartnerin ist die staatlich geprüfte Logopädin und
diplomierte Legasthenie- und
Dyskalkulietrainerin (EÖDL)
Jana Lenz aus Bad Schwartau. Sie und ihr fünfköpfiges
Logopädenteam erstellen zunächst auf Basis eines ausführlichen Erstgesprächs und einigen Tests eine Diagnose. Dies
ist die Grundlage für einen individuellen Behandlungsplan
mit passenden Therapieangeboten,
um
dem Patienten profes-
sionell helfen zu können.
„Meistens ist es sinnvoll, in eine Beratung die Angehörigen
der Patienten, also Eltern oder
weitere Bezugspersonen aus
dem sozialen Umfeld, mit einzubeziehen. Oft kann auch
ein Gespräch mit den Lehrern
oder Erziehern hilfreich sein“,
so Jana Lenz, selbst Mutter eines 23-jährigen Sohnes. Als
routinierte Logopädin schätzt
sie auch den interdisziplinären Austausch mit den Ärzten,
Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten ihrer Patienten. Die Gespräche sind fester
Bestandteil der Behandlung.
Bei einer entsprechenden
ärztlichen Verordnung führen
Jana Lenz und ihr Team auch
Hausbesuche durch.
Logopädie Jana Lenz
Markttwiete 10
23611 Bad Schwartau
Tel. 0451/ 296 27 00
[email protected]
Julie Hermann (v.li.),
Ulrike Hoffmann, Jana
Lenz, Thomas Tams
und Mizza Schleyer
helfen, richtig sprechen zu lernen. Foto: jnp
ins Stottern zu geraten. Für
den gelernten Schlosser war
dies der einfachste Weg, ungewohnte Sprechsituation zu
vermeiden. Dies ist laut Ulrike
Genglawski ein Verhalten vieler erwachsener Stotterer. Im
schlimmsten Fall ziehen sie
sich zurück und vereinsamen.
Viele Betroffene schaffen
es aber auch, ihr Stottern in
den Griff zu bekommen. Eine
anerkannte Therapiemethode ist das sogenannte „Fluency Shaping“. Stotterer lernen,
am Anfang eines Wortes die
Stimme weich einzusetzen,
Vokale zu dehnen und die Atmung zu kontrollieren. Anja
Fuhrmann hat diese Therapie
absolviert. Heute spricht sie
stotterfrei, arbeitet als Marketingspezialistin und gibt
selbst
Therapiestunden.
„Mich hat der Austausch mit
anderen Betroffenen gestärkt
und mein Selbstbewusstsein
aufgebaut.“
Die Therapie ist zeitaufwändig: Nach einer zehntägigen
Intensivtherapie folgen zehn
Monate lang Einzel- und
Gruppensitzungen. „Je nach
Disziplin und Einsatz der Patienten können die meisten
nach rund einem Jahr nahezu
stotterfrei sprechen“, so Anja
Fuhrmann.
dpa
Brüste bei Jungen bilden sich in
der Regel von selbst zurück
Jungen haben als Babys und
in der Pubertät oft geschwollene Brustdrüsen. Das ist meist
hormonell bedingt. Andere Ursachen sind selten und können per Ultraschalluntersuchung ausgeschlossen werden, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Nentwich vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).
Bei männlichen Babys baut
die unreife Leber mütterliche
Hormone nur langsam ab,
weshalb Brustdrüsen anschwellen können. Bis zum
sechsten Monat sollte sich das
Phänomen zurückbilden.
In der Pubertät kann ein erhöhter Östrogenspiegel Brustgewebe wachsen lassen, so
Nentwich. Dabei handelt es
sich fast immer um einen vorübergehenden Zustand. Es
kann aber mehrere Jahre dauern, bis sich die Brüste komplett zurückgebildet haben.
Selten wird die Brustdrüsenschwellung durch Krankheiten wie das Klinefelter-Syndrom oder Nebenwirkungen
von Medikamenten ausgelöst. Manchmal ist keine
Schwellung, sondern überschüssiges Fettgewebe die Ursache.
dpa
Jana Lenz
LOGOPÄDIE
THERAPIEZENTRUM FÜR LOGOPÄDIE, LEGASTHENIE UND DYSKALKULIE
Jana Lenz
staatlich geprüfte Logopädin (DBL)
Diplomierte Legasthenie- und
Dyskalkulietrainerin® (EÖDL)
LSVT®- Therapeutin
Castillo Morales®- Therapeutin
Markttwiete 10
23611 Bad Schwartau
Tel. 0451-296 27 00
Fax 0451-290 13 04
www.logolenz.de
Therapie von Sprach-, Sprech-, Schluck-, Hör- und Stimmstörungen
36
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Rohkost ist
Heilkost
Die Natur als Heilmittel
Gesund ernähren – das ist das
zentrale Thema im Sonnenhaus und genau der Grund dafür, warum Gäste die Pension
für Roh- und Naturkost besuchen. Damit sie sich wieder vital fühlen, bietet Inhaberin Elke Neu ihren Gästen spezielle
Gesundungskost an. Diese aktiviert nicht nur Selbstheilungskräfte des Körpers, sondern helfen auch bei chronischen Erkrankungen.
„75 Prozent der chronischen Krankheiten sind ernährungsbedingt. Eine Naturkosternährung führt somit bei vielen Krankheiten wie Arthrose,
Entzündungskrankheiten, Allergien, Asthma, Arteriosklerose , Osteoporose oder Depressionen zu Besserungen bis zur
Beschwerdefreiheit. Ich bin
oft selbst erstaunt, wie vormals
kranke Menschen wieder fit
und fröhlich werden“, so Elke
Neu. Sie lädt alle Interessierten ein, zu testen, wie köstlich
Gesundungskost schmeckt.
Mit den richtigen Tees in der Hausapotheke können
kleine Wehwechen schnell überwunden werden
Das Sonnenhaus
Am Brink 20
23617 Obernwohlde
Tel. 04506/ 300
www.das-sonnenhaus.de
Elke Neu isst
fast ausschließlich Rohkost
Foto: Ilka
Mertz
BioenergieTherapie
Hilfe u.a. bei:
Organerkrankungen und
Systemerkrankungen
aller Art,
Krebserkrankungen,
Schmerzen, Infektionen,
Nervenerkrankungen,
Stress, Depressionen,
Burnout
Dr. Monika Sydow
Ärztin f. Naturheilverfahren,
Bioinformationstherapie,
Homöopathie
Mühlenstr.73, 23552 Lübeck
www.ganzheitlichemedizin-luebeck.de
Tel. 04 51 / 7 58 77
Herzschwäche und verlangsamter Herztätigkeit wird traditionell Weißdorn eingesetzt.
Dieser erhöht die Leistungsfähigkeit des Herzens. Die
Durchblutung wird gefördert
und der Blutdruck gesenkt.
Im vergangenem Jahr waren
die Deutschen im Durchschnitt 17,6 Tage krankgeschrieben. So das Ergebnis
des Gesundheitsreports 2014
des Dachverbands der Betriebskrankenkassen. Nicht jede Krankheit muss allerdings
gleich mit einem Arztbesuch
einhergehen.
Häufig reicht auch der Griff
zur Hausapotheke. Um für die
unterschiedlichen Krankheiten gewappnet zu sein, ist es
sinnvoll, einige Arzneitees
aus der Apotheke im Haus zu
haben. Von Kopf bis Fuß leisten sie ganze Arbeit, um uns
wieder gesund und munter zu
machen.
Erkältung
Ausgewachsene Erkältungen
können uns das ganze Jahr
über erwischen. Ein guter Erkältungstee kann helfen, sich
schnell wieder besser zu fühlen. Darin sind häufig die arzneilich wirksamen Bestandteile Thymian, Lindenblüten,
Spitzwegerich, Eibisch und
Salbei enthalten.
Schlaf- und
Nervenprobleme
Eine unruhige Nacht ist häufig auf angespannte Nerven
oder Aufregung zurückzuführen. Natürliche Helfer sind in
solchen Situationen Teemischungen, die Baldrian, Hopfen, Melisse oder Ringelblumenblüten enthalten.
Magen- und Darmprobleme
Der menschliche Verdauungstrakt ist höchst sensibel. Ungewohntes oder falsches Essen
und Aufregung bringen ihn
schnell durcheinander. Auswirkungen gibt es viele: Verstopfung, Durchfall, Völlegefühl, Blähungen, Krämpfe
und Appetitlosigkeit. Auch
hier können verschiedene
Teekräuter für Erleichterung
sorgen, zum Beispiel Sennesfrüchte und -blätter bei Verstopfung,
Brombeerblätter
bei Durchfall, Schafgarbe bei
unangenehmen Krämpfen,
Anis, Fenchel und Kümmel
bei Völlegefühl, Blähungen
und Appetitlosigkeit.
Tee hilft bei vielen Krankheiten. Fotos: Wirths, WavebreakMedia / Fotolia
Zahnfleisch,
Schleimhäute und Haut
Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften
gehört Kamille in jede Hausapotheke. Als Tee hilft sie bei
Entzündungen in der Mundhöhle, der Schleimhäute und
des Zahnfleischs sowie Reizungen der Luftwege. Äußerlich angewendet lindern Kamillenbäder und Umschläge,
die mit dem Aufguss getränkt
wurden, bakterielle Hauterkrankungen.
Kamillentee
hilft auch bei Erkrankungen
des Magen-Darm-Bereichs
und bei Krämpfen.
Herz- und Kreislaufschwäche
Das Wetter oder alltägliche Belastungen können das HerzKreislaufsystem strapazieren
– nicht nur bei Älteren. Bei
Blase, Nieren und Harnwege
Schachtelhalmkraut, Birkenblätter und die Hülsen von
Gartenbohnen wirken stark
harntreibend. Damit werden
die ableitenden Harnorgane
durchspült und Entzündungen gehemmt. Bärentraubenblätter bekämpfen bakterielle
Blasenentzündungen. In der
Hausapotheke sollte daher
ein Blasen- und Nierentee
oder ein Durchspülungstee
nicht fehlen.
Heilung durch
Bioenergie-Therapie
Blutegel als
medizinische Helfer
Die Bioenergie-Theten Gesundheitsberapie nach Viktor Phireich einsetzbar und
lippi basiert darauf,
kann gut mit klasBlockaden auf seelisisch-medizinischen
scher, geistiger oder
und naturheilkundlikörperlicher Ebene
chen Behandlungen
zu lösen. Denn oft
kombiniert werden.
sind derartige enerIch wende Bioenergie
getische Störungen Dr. Monika
bei Organ-, System-,
Ursache für Krank- Sydow
Krebs- und Nervenerheiten. Dabei spielen
krankungen an sowie
die Selbstheilungskräfte, die bei Schmerzen, Infektionen,
durch die Therapie stark akti- Stress, Depressionen oder Burviert werden, eine entschei- nout.“ Ein besonderer Schwerdende Rolle.
punkt von Dr. Monika Sydow
Die Ärztin Dr. med. Monika ist die Behandlung chroniSydow setzt seit zehn Jahren scher Krankheiten, auch bei
auf die Bioenergie-Behand- sogenannten „austherapierlung. „Für mich ist diese The- ten“ Patienten.
rapie eine wichtige Weiterentwicklung unserer Medizin, Dr. med. Monika Sydow
die ganz neue Aspekte be- Mühlenstr. 73, 23552 Lübeck
rücksichtigt, um heilende Pro- Tel. 0451/ 758 77
zesse in Gang zu setzen“, so www.ganzheitlichedie Ärztin. „Sie ist im gesam- medizin-luebeck.de
Da die Blutegel in
Wer unter Arthrose,
Deutschland
als
Arthritis,
Rheuma
Fertigarzneimittel
oder Tinnitus leidet,
eingestuft sind, unterkann die Hilfe von Sylliegen sie den gleivia Pahl in Anspruch
chen Anforderungen
nehmen. Sie behanan Sicherheit, Qualidelt Patienten mit eität und Wirksamkeit
ner der ältesten Heilwie alle zulassungsmethoden – der Blutpflichtigen Arzneiegeltherapie.
Sie Sylvia Pahl
mittel.
reicht weit zurück bis
Die Blutegeltherapie stellt
in die Pharaonenzeit.
Heute werden bei der medi- somit ein etabliertes Naturzinischen Blutegeltherapie heilverfahren dar, das als modie bekannten Wirkmechanis- derne Behandlung mit breimen der Saliva (Blutegelspei- tem Wirksamkeitsspektrum
chel) und des sanften Ader- und guter Verträglichkeit zur
lasses genutzt. Die abgegebe- Verfügung steht.
nen Substanzen, die sowohl
den Menschen als auch den Sylvia Pahl
Tieren gut tun, wirken entzün- Zertifizierte Blutegelspezialistin
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Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
37
Clever abnehmen
Eine Ernährungsumstellung trägt zu einer gesunden,
dauerhaften Gewichtsreduzierung bei
Ob aus gesundheitlichen oder
ästhetischen Gründen – Übergewicht zu reduzieren ist nur
dann sinnvoll, wenn es auf gesunde Weise geschieht. Die
Sanguinum-Kur ist ein medizinisches
Stoffwechselprogramm, das eine gesunde und
anhaltende Gewichtsreduzierung ermöglicht – sei es bei einer Gewichtsreduktion von
drei oder 30 Kilogramm.
Das gilt ebenfalls für Menschen, bei denen das Abnehmen wegen eines langsamen
Stoffwechsels sehr schwierig
ist. Kontinuierliche Begleitung, ein alltagstauglicher Ernährungsplan aus vollwerti-
gen Lebensmitteln und die
Stoffwechselanregung mit homöopathischen Mitteln erleichtern den Einstieg in eine
gesunde Lebensweise nach
der Gewichtsreduktion.
Die Sanguinum-Kur bei Dr.
Regina Kus besteht aus verschiedenen Maßnahmen. Dazu gehören Ernährungsberatung, dreimal wöchentlich eine Spritze mit einer Homöopathie-Ohrakupunktur und die
Kontrolle des Grundumsatzes
sowie des Gewichtes nach Anteilen von Körperfett, Muskelmasse und Wasser.
Für Menschen, die selten in
die Praxis kommen möchten
oder können, ist das Stoffwechselprogramm „Gesund
und aktiv“ geeignet. Es ist ein
individuelles Ernährungsprogramm, bei dem mittels Bluttest optimale Lebensmittel für
jeden gefunden werden. Mit
jeder der beiden Methoden
werden chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 und
Bluthochdruck wesentlich gelindert, man fühlt sich viel vitaler – und sieht auch so aus.
Dr.rer.nat. Regina Kus
Heiligen-Geist-Kamp 4
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Die Auswahl der passenden Lebensmittel sind bei einer Stoffwechseldiät entscheidend. Fotos: contrastwerkstatt, karandaev / Fotolia
Loslassen und regenerieren
Erholung pur – das Oase-Heilhaus in Neustadt-Rettin macht es möglich
Gerade die kürzeren Tage im
Herbst und Winter eignen sich
bestens, endlich mal wieder etwas für sich selbst zu tun, innezuhalten, zur Ruhe und Besinnung zu kommen und dem aufkommenden Stress der Vorweihnachtszeit vorzubeugen.
Das Team des Oase-Heilhauses hat einige ErholungsPakete für seine Gäste zusammengestellt, damit diese sich
eine kurze Urlaubszeit mit Gesundheitsangeboten zur Regeneration und Stärkung gönnen und Abstand vom Alltag
nehmen können.
Für vier oder wahlweise
zehn Tage gibt es das Paket
„Wohlfühlzeit im Winter“.
Zum Therapieangebot gehören zum Beispiel sanfte Massagen oder entspannende Yoga-Stunden. Die Nähe zum
Meer eignet sich zudem hervorragend für ausgiebige
Strandspaziergänge. Zudem
können die Gäste, die das
„Wohlfühlpaket“ ab einer Woche gebucht haben, je eine Gesichts- und Nackenbehandlung, eine Shiatsu- sowie eine
Fußreflexzonenbehandlung
wahrnehmen.
Eine Ernährungsberatung
zur Veränderung oder weiteren Verbesserung der Ernährungssituation kann ebenfalls
jederzeit zusätzlich gebucht
werden. Ein vollwertiges, vegetarisches Abendessen am
Kamin mit Zutaten aus dem
hauseigenen Naturkostladen
gibt den Tagen eine gelungene Abrundung.
OASE-Heilhaus
Schaarweg 70
23730 Neustadt-Rettin
Tel. 04561/ 52 53 60
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Besonders im Herbst und Winter findet man im Oase-Heilhaus Ruhe und Entspannung.
Foto: hfr
Gesund abnehmen mit
der Sanguinum-Kur
Nachhaltiger Abnehmerfolg durch:
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medizinische Einzelbetreuung
ohne Chemie, Hormone, Pulver
kein Hungern, kein Kalorienzählen
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von unretuschiertem Bildmaterial)
38
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Strahlend
schöne Haut
Mit dem richtigen Make-up lassen sich sogar Narben
und Hautunebenheiten und kaschieren
Gina Bode von Aquasia Fisch Spa in Bad Schwartau achtet peFoto: hfr
nibel auf hygienische Bedingungen.
Wellness für Füße
und Hände
Im Aquasia Fisch Spa sorgen kleine
Fische für samtweiche Haut
Fische, die einem die Hornhaut von den Füßen knabbern
– die Vorstellung erscheint zunächst ungewöhnlich. „Dabei
ist das eine sehr alte Tradition,
die vor allem in der Türkei gepflegt wird“, sagt Gina Bode,
die Inhaberin von Aquasia
Fisch Spa in Bad Schwartau.
„In der osttürkischen KangalRegion gibt es viele Thermalquellen, in deren warmem
Wasser kaum Pflanzen gedeihen. Den Mangel an Nährstoffen gleichen die Kangalfische
durch das Anknabbern der
Hautschuppen von Badegästen aus. Für die Fische ist das
ein Gewinn an Protein, für die
Menschen eine biologische
Hautpflege.
Diese Variante der Pediküre, die ohne Klingen, Knipser
und Feilen auskommt, sorgt
für weiche Haut an Füßen und
Händen. 30 Minuten dauert
die Behandlung, vor der den
Kunden die Füße sogfältig gewaschen und desinfiziert werden. „Wir achten penibel da-
angelika
berger
rauf, dass unsere Kunden keine offenen Wunden oder Pilzerkrankungen haben“, betont Bode.
Nach dieser Vorbereitung
beginnen die Fische mit ihrer
Arbeit, dem Knabbern und
Zupfen. „Man kann es mit einem Fußbad mit einer sprudelnden Brausetablette vergleichen. Es ist angenehm und
entspannend“, beschreibt Bode die Behandlung. „Wie bei
einem Peeling wird die Haut
dabei sanft abgeschliffen.“
Weil nur die oberen Hautschichten abgetragen werden, wird die Hornzellenproduktion nicht zusätzlich angeregt. Danach werden die Füße
mit
einer
duftenden
Creme-Maske verwöhnt. Das
Ergebnis sind hautverjüngte
und samtweiche Füße.
cp
Aquasia Fisch Spa
Markttwiete 8
23611 Bad Schwartau
Tel. 0451/ 98 90 17 50
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bakteriell,
entzün„Kleid“, das eine
dungshemmend und
Frautragen kann, ist
fängt Schadstoffe auf,
eine makellose, geso dass die gestresste
sunde Haut. StörenHaut
regenerieren
de Veränderungen
kann“, erklärt Soeckder Haut sind jenick, die täglich ihre
doch nicht selten.
eigenen Produkte beTrotz guter Pflege
nutzt. „Beim ersten
und einer gesunden
Kennenlernen glauErnährung entste- Susanne
ben meine Kunden imhen manchmal Nar- Soecknick
mer nicht, dass ich geben und Hauterschminkt bin“, so die
krankungen wie Neurodermi- Visagistin, zu deren Kundtis oder Schuppenflechten im schaft auch zunehmend MänGesichts- und Dekolleté-Be- ner gehören. „Doch das Ergebreich.
nis und die einfache und
Nicht nur für das Selbstwert- schnelle Handhabung übergefühl, sondern auch für Frei- zeugen meine Kunden.“
zeit und Beruf wollen und müsZusätzlich bietet das Makesen viele Frauen natürlich up Sonnenschutz mit dem
schön, aber nicht geschminkt Lichtschutzfaktor 20. Wer geraussehen. „Ich verwende da- ne vor der Kamera stehe, könfür seit Jahren das minerali- ne ebenfalls von dem Produkt
sche Puder Make-up Konzept profitieren. Aufgrund der sovon Jane Iredale, welches genannten HD-Tauglichkeit
hautpflegende Vorteile bietet seien weder Poren noch Unreund deshalb auch als Dermato- gelmäßigkeiten bei
logen Make-up bezeichnet Nahaufnahmen
wird“, sagt die Kosmetikerin
und Visagistin Susanne
Soecknick. „Es verstopft nicht die Poren
und erlaubt der Haut
zu atmen. Außerdem wirkt es anti-
oder Aufnahmen mit einer hohen Auflösung sichtbar.
Doch die Kosmetikerin betont, es gehe ihr nicht darum,
einem Schönheitsideal nachzueifern. „Make-up bedeutet
für mich nicht Anpassung an
aktuelle Modetrends, sondern vielmehr geht es mir darum, die natürliche Schönheit
einer Frau zu unterstreichen
und im Ergebnis ihre Persönlichkeit erstrahlen zu lassen.“
Beauty-Service
Susanne Soecknick
Kosmetikerin, Visagistin
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Das Make-up von
Jane Iredale pflegt
die Haut und verleiht ihr einen glatten, frischen Teint.
Fotos: Alliance / Fotolia, hfr
Ein Konzept, das mobilisiert
Physiotherapiepraxis Berger und Pautzke setzt auf
ganzheitliche Behandlungsmethoden
Mit exakter Diagnosrung und vielseitige
tik und einem vielseitiFortbildungen auf vergen Leistungsspekschiedene Schwertrum präsentiert die
punkte spezialisiert
Physiotherapeutin Ansind. Neben hergelika Berger in ihrer
kömmlicher PhysioPraxis in der Nebentherapie und Manuelhofstraße ein ganzheitler Therapie kommen
liches Konzept, das
neurologische
BeAngelika
„Hand und Fuß hat“.
handlungen, OsteopaDas
freundliche Berger
thie und Cranio Saund
kompetente
cral Therapie zum EinTeam setzt sich aus Experten satz. Bei der Craniomandibuder Physiotherapie und Kran- lären Dysfunktion greift eine
kengymnastik zusammen, die gezielte
Kiefergelenksbedurch viele Jahre Berufserfah- handlung.
Manuelle Lymphdrainage,
Atemtherapie und Kinesiotaping gehören ebenso ins umfangreiche Leistungsspektrum wie Triggerpunktbehandlungen, Fußreflexzonentherapie und Massagen. Gezielte Präventionskurse komplettieren das ganzheitliche
Konzept der Praxis.
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Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
39
Wir machen
mehr, als viele
glauben!
Sanitäter haben sie aus den Trümmern retten können – nun braucht Liliane Zeit, um die
Fotos: Björn-Owe Holmberg, Virginie Nguyen Hoang
schweren Kriegserlebnisse zu verarbeiten.
Hilfe für
Flüchtlingskinder
SOS-Kinderdorf
in Swasiland
SOS-Nothilfe
in Syrien
Ob im Libanon oder Südsudan, in Mazedonien oder
Österreich – die SOS-Kinderdörfer helfen weltweit
Liliane schreckt immer noch
bei lauten Geräuschen auf.
Sie schläft seit Wochen nicht
länger als zwei Stunden am
Stück. Nachts weint sie oft,
weiß nicht wohin mit ihrer Verzweiflung. „Im Mai krachte eine Bombe in unser Haus“, erzählt die Zehnjährige. „Helfer
zogen uns aus den Trümmern
und brachten uns in einen Sanitätswagen. Mein Bruder
wurde am Auge verletzt, ich
hier und hier.“ Sie deutet auf
ihren Arm und ihre Schulter.
„Mein anderer Bruder und
mein Vater starben.“ Ihre Mutter wurde schwerverletzt aus
den Trümmern geborgen und
in den Libanon in ein Krankenhaus gebracht.
Fast die Hälfte der syrischen Flüchtlinge im Libanon
sind Kinder. Armut und Arbeitslosigkeit zwingen Eltern
dazu, ihre Kinder betteln zu
schicken, andere müssen als
Straßenverkäufer arbeiten.
Vernachlässigung, Ausbeutung, Gewalt, Kindesentführung oder Frühehen für Mädchen sind keine Seltenheit.
Seit April 2014 unterstützen
SOS-Kinderdörfer im Libanon
syrische Flüchtlingskinder im
SOS-Übergangsheim in Kenshara, nahe Beirut. Es ist die einzige Einrichtung in der Region, in der Flüchtlingskinder eine Bleibe und Schutz finden.
Liliane hat im SOS-Übergangsheim in Kenshara ein
Zuhause auf Zeit gefunden:
„Ich mag SOS und bleibe so
lange hier, bis meine Mama
wieder gesund ist.“
Bis zu 30 Mädchen und Jungen leben im SOS-Übergangsheim, alles Kinder, die allein
geflohen sind. Sie werden medizinisch versorgt und von
SOS-Mitarbeitern liebevoll
betreut, finden Halt und psychologische Unterstützung.
Ihr Tag ist klar strukturiert:
Vormittags bekommen die
Kinder Unterricht, nachmittags spielen sie oder machen
Sport. „Es ist wichtig, dass die
Kinder Zeit haben und Raum,
ihre Gefühle auszudrücken“,
erklärt SOS-Sozialarbeiterin
Qamar Quarty. „Nur so überwinden sie ihre Traumata.“
Wo immer es möglich ist, suchen SOS-Mitarbeiter nach
Angehörigen der Kinder und
versuchen, die Familie wieder
zusammenzuführen. Zusätzlich helfen sie Familien, die
durch Armut, Traumata und
Hoffnungslosigkeit zu zerbrechen drohen.
Die SOS-Kinderdörfer unterstützen Flüchtlingskinder
und deren Angehörige entlang der Flüchtlingsroute in
Syrien, Libanon, Griechenland, Mazedonien und Serbien und in 134 Ländern vor
Ort. Damit Kinder in ihrer Heimat sicher aufwachsen können.
www.sos-kinderdoerfer.de
Spendenkonto weltweit
IBAN: DE22430609672222200000
BIC: GENO DE M1 GLS
GLS Bank
SOS-Familienhilfe
in Indien
SOS-medizinisches
Zentrum in Uganda
SOS-Sozialzentru
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Weißrussland
meinerSOS-Hermann-G
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• übe r 550 SO S-K ind erd ör fer wel
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In 134 Län der n unters tützen
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Kinder spielen in Ruinen: Trauriger Alltag in Syrien.
40
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Mit Krebs nicht allein
Die Caritas in Lübeck steht Betroffenen mit psychosozialer
und psychoonkologischer Beratung zur Seite
Sylvia Kolk steht bei der Caritas für die psychosoziale und psychoonkologische Krebsberatung Betroffener bereit. Foto: mpa
„In Arztpraxen und Kliniken
geht es vorrangig um die medizinische Versorgung eines
Krebspatienten“, sagt Dorothee Martini, kommissarische
Geschäftsführerin der Caritas
in Lübeck. Der soziale Verband kümmert sich um Patienten und deren Angehörige
und steht ihnen mit einer persönlichen, umfassenden psychosozialen und psychoonkologischen Krebsberatung zur
Seite.
„Die Diagnose Krebs ist eine große Belastung für alle Beteiligten“, sagt Sylvia Kolk.
Die diplomierte Sozialpädagogin und Psychoonkologin unterstützt Betroffene bei der
Auseinandersetzung mit der
Krankheit und den Krankheitsfolgen und bietet auch
Paar- und Familienberatungen an.
Auch für alle Fragen rund
um soziale und finanzielle Hilfen, gesetzliche Leistungsansprüche, medizinische und berufliche Rehabilitationsmaßnahmen, Behindertenrecht,
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung steht ein
ausgebildetes
Beratungsteam zur Stelle.
„Wir verfügen über ein sehr
großes Netzwerk mit wichtigen Kontaktstellen innerhalb
Lübecks und der Umgebung“, erzählt Dorothee Martini. „Unser Team ist über medizinische und gesetzliche
Neuerungen informiert und
gibt Informationen zu komplementären Behandlungsmöglichkeiten.“ Darüber hinaus
erfahren Betroffene innerhalb
verschiedener Gruppen Stärkung und Austausch: Neben
Selbsthilfe-, Frauen- und Männergruppen gibt es Angebote
für Yoga, Aquarellmalerei
oder Gymnastik. Die Kindergruppe spricht mit seinen Angeboten Kinder von an Krebs
erkrankten Eltern an.
mpa
Caritasverband Lübeck
Psychosoziale Krebsberatung
Fegefeuer 2
23552 Lübeck
Tel. 0451/ 79 94 61 18 - 01
www.caritas-luebeck.de
Mit Hypnose Krisen bewältigen
Psychischen und physischen Leiden mit Hilfe von Hypnosetherapie auf den Grund gehen
Negative Erfahrungen, oft aus
der Kindheit, können auch
Jahre später noch belasten
und krank machen. Ängste,
mangelndes Selbstbewusstsein oder Lebenskrisen sind
mögliche Folgen. Den Ursachen derartiger seelischer Probleme geht die Heilpraktikerin Beatrice Röder mit Hilfe ihrer Hypnosetherapie auf den
Grund.
„Auch körperliche Leiden
wie Kopfschmerzen oder sogar Probleme wie Übergewicht können aus lang zurück-
liegenden negativen
duellen GenesungsErfahrungen resultieweg. „Die Hypnose
ren. Denn im Untererzeugt eine erhöhte
bewusstsein des MenWahrnehmung und
schen sind alle Erfaheine
Erweiterung
rungen und Erlebnisdes Bewusstseins“,
se von der Kindheit
erläutert die Therabis in die Gegenwart
peutin. Das ermögligespeichert – auch
che den Zugang zu
wenn uns heute vie- Beatrice Röder inneren Glaubenssätles nicht mehr präzen und gespeichersent ist“, so Beatrice Röder, ten Erfahrungen, die sich nedie in der Hypnosetechnik gativ auf das Leben der Patienausgebildet ist. Gemeinsam ten auswirke. Verschiedene
mit den Patienten sucht die Hypnosetechniken können
Heilpraktikerin einen indivi- die Glaubenssätze verändern
Immer für
Sie da !
Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle des
Caritasverband Lübeck e. V. bietet Hilfe
bei seelischen Krisen und sozialrechtlichen
Fragen.
Hier erhalten Krebs-Betrofene und Angehörige
kostenlos Hilfestellungen.
Psychosoziale
Krebsberatungsstelle
Caritasverband Lübeck e.V.
Fegefeuer 2, 23552 Lübeck
Tel 04 51 – 7 99 46 - 118
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und die Blockaden lösen.
„Während der Behandlung ist
der Patient ansprechbar, aktiv
und in keiner Weise ausgeliefert“, schildert die Heilpraktikerin.
Beatrice Röder wendet die
Hypnose an, um die Ursachen
für Lebenskrisen zu finden
und um Schmerzen zu lindern. Zudem praktiziert sie
Rückführungen in die Kindheit und frühere Leben. Weitere Anwendungsgebiete sind
die Vorbereitung auf besondere Lebenssituationen wie zum
Beispiel Prüfungen, Aktivierung der Selbstheilungskräfte
sowie Sitzungen zur Gewichtsreduktion und Rauchentwöhnung. „Darüberhinaus kann
Hypnose aber auch zur Entspannung sowie zur Selbstfindung eingesetzt werden“, erklärt die Heilpraktikerin.
Beatrice Röder
Heilpraktikerin
Finnlandstraße 7
23570 Lübeck-Travemünde
Tel. 04502/ 712 15
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Gesunde Lösungen entwickeln
Mit Hypno-, Systemischer und Traumatherapie Prozesse begleiten
Oftmals erleben Menschen belastende Probleme, Symptome und Konflikte. Sie erfahren körperliche, seelische und
soziale Leidenssituationen.
Die Lösung scheint meist weit
entfernt und auf dem Weg
dorthin werden meist bekannte und vertraute Erlebniswelten beziehungsweise Verhaltensmuster bedient.
„Dann kann man feststellen, dass das, was vorher nicht
besonders gut funktioniert
hat, auch nicht funktioniert,
wenn man es mehrfach wiederholt“, sagt Sabine Hollmann-Friedrich. „Die gewünschte Veränderung stellt
sich nicht ein.“ Die Kommunikationspsychologin und Heilpraktikerin für Psychothera-
pie integriert in ihr
„Diese Prozesse
Praxisangebot moentwickeln sich häuderne Therapiemefig unbewusst über
thoden wie die Hyplange Zeiträume und
notherapie, die syswir bringen sie ofttemische Einzel-,
mals nicht mit unsePaar- und Sexualrem aktuellen Leid in
therapie, die TrauVerbindung.“
So
matherapie und ankann es demnach
dere Ansätze. Dasinnvoll sein, sich
bei bedient sie sich Sabine Holldem unbewussten Ereinem langjährigen mann-Friedrich lebten zuzuwenden
Erfahrungsschatz.
und so gesunde und
„Auf Basis dieser Konzepte stimmige Lösungen zu erarwerden die seelischen, kör- beiten.
perlichen und sozialen Leiden in Zusammenhang mit ei- Sabine Hollmann-Friedrich
nem vorausgegangenen Pro- Kommunikationspsychologin (FH)
zess mit verschiedenen Fakto- Heilpraktikerin für Psychotherapie
ren und Einflüssen betrach- Venusberg 10, 23562 Lübeck
tet“, erklärt Sabine Holl- Tel. 0451/ 280 44 55
mann-Friedrich.
www.leichtigkeit-praxis.de
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
41
Auf die inneren
Werte kommt es an
Eine Vitalstoffanalyse gibt Aufschluss über die
Nährstoffversorgung des Immunsystems
Um gesund und leistungsfähig zu bleiben, muss der Körper
Foto: Kzenon/ Fotolia
mit ausreichend Vitalstoffen versorgt sein.
Hypnose als Therapie
Sabine Sophia Rogg bietet Hilfe bei Ängsten,
Schlafstörungen, Schmerzen und Allergien
„Meine Arbeit bestets, worum es in
rücksichtigt immer
der Sitzung geht
den gesamten Menund befindet sich in
schen.
Bewusstes
Kooperation mit Saund Unbewusstes
bine Rogg. Wähsollen zusammen arrend der Hypnose erbeiten“, sagt Hypnoreicht der Patient eise-Therapeutin Sabinen Zustand, der
ne Sophia Rogg. Mit
das Unterbewusstihrer langjährigen Ersein in erhöhtem Mafahrung als Heilprak- Sabine Sophia
ße aufnahmefähig
tikerin verfügt sie Rogg
für Informationen
nicht nur über die
macht. Der Zustand
klassischen Hypnosestrate- ist keinesfalls mit einem Tiefgien zum Abnehmen oder zur schlaf zu vergleichen, sonRauchentwöhnung, sondern dern der Patient ist jederzeit
bietet Unterstützung bei ge- in der Lage zu reagieren.
sundheitlichen
Problemen
Hypnose kann auch bei Alwie Schlafstörungen, Ängs- lergien helfen. Beispielsweise
ten, Schmerzen und Allergien. bei allergischem Asthma und
Ein fester Bestandteil der Neurodermitis konnten viele
Behandlung sind die selbstor- Patienten erreichen, dass die
ganisatorische und die analyti- Sensibilität auf die Allergene
sche Hypnose, mit deren Hilfe durch die Hypnose deutlich
es möglich wird, festgefahre- zurückging. „Durch familiäre
ne Verhaltensmuster abzule- Vorbelastung und Stress wird
gen, Veränderungen einzulei- das Risiko für Allergien deutten und neue Wege zu gehen. lich erhöht“, so Sabine Rogg.
Dies ist aber nur möglich,
Auch mit Angstpatienten erwenn die eigene Bereitschaft arbeitet die Therapeutin ervorhanden ist, seinem Leben folgreiche Strategien. „Es gibt
neue Impulse zu geben und kaum ein menschliches Thegemeinsam mit Sabine Rogg ma, das mir fremd wäre, und
Wege zu finden. Deshalb ist Sie dürfen mit einer einfühlsaes für die Heilpraktikerin men Begleitung rechnen“, erwichtig, dass im Vorgespräch klärt Sabine Rogg.
alle Fragen und Möglichkeiten offen besprochen werden Sabine Sophia Rogg
und so eine vertrauensvolle Katharinenstraße 5, 23554 Lübeck
Therapie möglich wird. Der Tel. 0451/ 504 47 82
Patient weiß bei der Therapie www.hypnose-luebeck.info
Ein Mensch kann sich nur
dann vital fühlen, wenn ihm
alle notwendigen Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Mit
Hilfe einer neuartigen Vitalstoff-Analyse kann ohne Blutentnahme mit einem Vitalscangerät innerhalb von 60 Sekunden festgestellt werden,
wie es um den eigenen Vitamin- und Mineralstoffhaushalt bestellt ist.
Anhand der von Organen
und Zellen gesendeten elektromagnetischen Wellen wird
der Grad der Abweichung von
der Norm messbar. Die Auswertung ermöglicht Aussagen
über einen möglichen Mikro-
nährstoffbedarf und über Ernährungszustände sowie die
persönliche Stoffwechselsituation.
So können zum Beispiel fehlende Vitalstoffe zur Unterstützung der Immunaktivität be-
stimmt werden, Belastungen
mit Schwermetallen oder anderen Schadstoffen ermittelt
oder ein Bericht über Spurenelemente, Aminosäuren und
Coenzyme ausgewertet werden.
Vitalscan von der Lübbers-Apotheke
Im Rahmen des dritten Gesundheitstages des MediCo Gesundheitszentrums Stockelsdorf wird
der Vitalscan von der LübbersApotheke am Sonnabend, 14. November von 10 bis 13 Uhr angeboten. Auf Grund der Auswertungen wird anschließend eine individuelle Gesundheitsberatung,
bei der das Ergebnis ausführlich
besprochen wird, angeboten. Um
Voranmeldung wird gebeten.
Lübbers-Apotheke im
MediCo Gesundheitszentrum
Segeberger Straße 16-22
23617 Stockelsdorf
Tel. 0451/ 88 05 80 58
Die Kraft des Atems
Die Reflektorische Atemtherapie kann bei Lungenkrankheiten, aber auch
bei neurologischen und psychosomatischen Erkrankungen helfen.
Rund 20 000 Atemzüge pro
Tag sorgen dafür, dass der
Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Viele
Krankheiten physischer und
psychischer Natur gehen mit
einer gestörten Atmung einher. Hier setzt die Reflektorische Atemtherapie ein.
Mit festen Griffen bearbeitet Aleksandra Nauenburg
den Körper des liegenden Patienten, um dann lozulassen
und sie zu beobachten. Und
tatsächlich – nach kurzer Zeit
erfolgt ein tiefer Atemzug.
„Die Reflektorische Atemtherapie beeinflusst durch gezielte Reizsetzungen die Form
des Atembewegungsablaufes“, so die Physiotherapeutin. „Mittels Druck-, Schmerzund Dehnungsreizen wird eine nervale Steuerung stimuliert, wodurch es zu einer unwillkürlichen Veränderung
der Atembewegung kommt.“
Bei der Reflektorischen
Atemtherapie handelt es sich
um eine ganzheitliche Methode, die auf den gesamten Menschen Einfluss nimmt. „Ich
wende sie bei Krankheiten in
den Bereichen der Pulmologie, Orthopädie, Inneren Medizin, Chirurgie, Neurologie
und Psychosomatik an und bekomme von meinen Patienten
durchweg positive Resonanz“, berichtet Aleksandra
Nauenburg, die auf eine
20-jährige Erfahrung auf dem
Gebiet zurückblickt.
Eine Therapiesitzung dauert eine Stunde. Zunächst
wird der Körper des Patienten
mit heißen Kompressen behandelt und so die Durchblutung angeregt. Wärmende Tücher umhüllen den Körper,
nur die jeweils zu behandelnen Bereiche liegen frei. Die
Griffe, die Verspannnungen
und Verklebungen des Gewebes lösen, können ganz sanft,
aber auch sehr intensiv und
teilweise schmerzhaft sein.
Die Behandelten lassen die
Prozedur jedoch gerne über
sich ergehen, denn danach
empfinden sie oft ein Gefühl
der Befreiung, die Luft kann
endlich ungehindert strömen.
Während der Behandlung beobachtet Aleksandra Nauenburg genau die Atmung der
Patienten. „Wichtig sind die
Bewegung des Zwerchfells
und die Ausatmung“, betont
die Physiotherapeutin. „Die
Reflektorische Atemtherapie
ist bei vielen Krankheiten
sehr effektiv.“ Nicht nur bei
Mit festen Griffen bearbeitet
Aleksandra Nauenburg den
Körper des Patienten, damit dieser wieder ungestört atmen kann. Foto: hfr
Störungen des Atemsystems
wie bei COPD, auch bei Problemen des Bewegungsapparates, der inneren Organe,
neurologischen und psychosomatischen
Erkrankungen
kann Reflektorische Atemtherapie helfen.
Physiotherapie
Aleksandra Nauenburg
Falkenstraße 14, 23564 Lübeck
Tel. 0451/ 715 64
www.reflektorischeatemtherapie.de
42
Donnerstag,
29. Oktober 2015
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Beweglicher,
flexibler und stabiler
Das Faszientraining im Asklepios Medical Fitness
stärkt Gewebe zwischen Muskeln und Gelenken
Durch energetische Druckpunkt-Massagen verhilft Holger
Olschewski den Köper von Störfeldern zu befreien.
Foto: hfr
Vom Schmerz befreit
Körpertherapeut Holger Olschewski löst
Ursachen chronischer Schmerzen
„Manche Schmerzen werden
mit herkömmlichen medizinischen Mitteln kaum gelindert“, sagt Körpertherapeut
Holger Olschewski. Seit über
zehn Jahren behandelt er mit
seinem mehrstufigen Therapieplan Arthrose, Ischialgie,
Hexenschuss, Migräne, Bandscheibenvorfälle sowie Schulter- und Nackenprobleme.
„Unabhängig von der äußeren Ursache, führt jeder
Schmerz zu einer Anspannung der entsprechenden
Muskelpartien. Diese wiederum verursacht einen weiteren
Schmerz, der eine noch gesteigerte
Muskelanspannung
nach sich zieht“, erklärt Olschewski, der auch ein erfahrener Qigong-Lehrer und
staatlich anerkannter Masseur ist.
Um diesen Teufelskreis aus
Schmerz und ständiger Anspannung zu durchbrechen,
setzt der Körpertherapeut auf
die sanfte Kraft erprobter manueller Methoden.
„Eine Hauptursache für
Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat des Menschen ist der Beckenschiefstand“, erläutert Olschewski.
Mit der Dorn-Methode bringt
er Becken und Wirbelsäule in
ihre natürliche Position zurück. Zusammen mit der
Hock-Schmerzentherapie
wendet er auch eine besondere Form der unblutigen Akupressur an, die AkupunktMassage. Sie gibt dem durch
Schmerz gestauten Fluss der
Lebensenergie wieder freie
Bahn. Ganz ohne belastende
Medikamente oder chirurgische Eingriffe werden auf diese Weise nicht Symptome bekämpft, sondern die tiefen Ursachen des Schmerzes direkt
behandelt und Stück für
Stück gelöst.
Praxis für Prävention
Holger Olschewski
Westhoffstraße 28, 23554 Lübeck
Tel. 0451/ 405 06 25
www.h-olschewski.de
Wer nach einem progressiven
Fitnesstrend sucht, kommt
um das Faszientraining wohl
nicht herum. Faszien sind das,
was den Körper im Innersten
zusammenhält: Das nahezu
endlose Bindegewebe-Netzwerk verbindet Knochen, Sehnen, Muskeln und Organe.
Ein regelmäßiges Training
des Fasziennetzes soll die
Kraftentwicklung und -übertragung sowie die Feinabstimmung von Bewegungen stärken. Dies sei wichtig für sportliche Leistungsfähigkeit, aber
auch im Bereich der Präventi-
on und Rehabilitation, sagen
die Trainer des Asklepios Medical Fitness in Bad Schwartau.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass mit Faszientraining die Leistungsfähigkeit der Muskeln und die
Koordination gesteigert werden kann. Mit Hilfe spezieller
Übungen kann auch Einfluss
auf die Geschmeidigkeit und
Genauigkeit von Bewegungen genommen werden. Zudem werden Grundlagen geschaffen, um Kraft und Schnelligkeit zu trainieren.
Nach den Übungen an den
Geräten empfehlen die Trainer einen entspannenden Saunaaufenthalt. Insbesondere
dann, wenn es draußen kalt
ist, ist ein Besuch im Day-Spa
der integrierten Holstein Therme doppelt lohnenswert. So
können sich die Gäste in den
finnischen Blockhaussaunen,
der sogenannten Maa Sauna
und der Ruusu-Sauna sowie
in der Mentalsauna erholen
oder die angenehme Wärme
und Feuchtigkeit im Dampfbad genießen.
In den Jodsole-Becken, im
Strömungskanal und in Whirlpools wird das Baden zum gesunden Wohlfühlvergnügen.
Den Stress des Tages lässt
man dort hinter sich und
stärkt nebenbei die Abwehrkräfte.
Faszientraining
Faszientraining findet mittwochs, 10.30 bis 11 Uhr, donnerstags 11.30 bis 12 Uhr und
17.30 bis 18 Uhr statt. Weitere
Kurse werden am Freitag, 10 bis
10.30 Uhr und am Sonntag,
10.30 bis 11 Uhr, angeboten.
Auf Wunsch kann ein kostenloses Probetraining vereinbart werden
Besonders bedienungsfreundliche Ausdauer- und Kraftgeräte unterstützen die Trainingserfolge.
Foto: hfr
Asklepios Medical Fitness
Am Kurpark 3
23611 Bad Schwartau
Tel. 0451/ 200 41 25
www.asklepios-medicalfitness.de
Energie und Bewusstsein
Tantrische Körperarbeit setzt auf die Ganzheitlichkeit des Mensch-Seins
Bei einer Tantra MasKraft. Sie ist Inhabesage geht es um die
rin einer Tantra MasGanzheitlichkeit des
sage Praxis in Bad
Mensch-Seins. DesSchwartau.
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reich mit einbezogen.
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sich auflösen und Körper, es dafür keine organischen
Geist und Seele kommen in Gründe gibt, können Mann
Einklang“, erklärt Moraya und Frau mit uns gemeinsam
an der Behebung der Ursachen arbeiten“, so Moraya
Kraft.
Auf Achtsamkeit und respektvollen Umgang wird dabei allergrößten Wert gelegt
und Seriosität steht im Vordergrund. Daher wird eine passive Haltung des Gastes vorausgesetzt. Zudem werden auch
Workshops zum Erlernen der
Massagekunst angeboten.
Tantra Massage Moraya
Markttwiete 5
23611 Bad Schwartau
Tel. 0152/ 07 52 73 96
www.tantra-massage-moraya.de
GESUNDHEIT
Anzeigen-Sonderveröffentlichung
Donnerstag,
29. Oktober 2015
43
Eins steht fest: Auf der Suche nach Kampfsportarten wird man schlell fündig.Wer jedoch nicht nur draufhauen will, sondern seinen Charakter und seinen Körper stärken will, ist bei Enver Duman gut aufgehoben.
Fotos: Duman
Bewegung – Uhrwerk des Körpers
Die Besonderheit des Enver Duman Taekwondo-Systems liegt in der geistigen
Haltung der Sportler – Ziel ist die Balance zwischen Körper und Seele
Vor über 4000 Jahren entstand in Korea die Grundform
des heutigen Taekwondos als
streng militärische Selbstverteidigungsdisziplin, doch bis
etwa 1940 gab es keine feststehenden Grundsätze. Erst General Choi Hong-hi normierte
Taekwondo durch Unterstützung der koreanischen Regierung, popularisierte es in den
D) D) Nicht die Stufen
führen zur Erkenntnis,
sondern die
Erkenntnis, dass
man Stufen
ersteigen muss.“
Enver Duman
westlichen Staaten und erreichte kurz darauf Deutschland. Die erste Begegnung
mit dem neuen Kampfsport
und Enver Duman war 1974.
„Mit der Gründung meiner
ersten Sportschule im Jahre
1984 in Burg auf Fehmarn begann die Entwicklung eines
völlig neuen Systems, basierend auf dem Ausgleich von
körperlicher und geistiger
Stärke“, sagt Enver Duman.
Der Kampfsport sollte nicht
mehr im Zentrum stehen, sondern viel mehr eine positive
Charakterentwicklung und
ein neues Körpergefühl.
Seitdem entwickelt Enver Duman das System
„Denken und
Bewegen“ stets weiter, denn
insbesondere durch seine Offenheit und Liebe zum Leben,
ist es möglich, den Zeitgeist in
sein Training zu integrieren.
„In unserer heutigen, zunehmend kräftezehrenderen
und schnelllebigen Zeit ist es
wichtig, einen Ausgleich zu
finden, um wieder zu sich zurückzufinden“, betont Enver
Duman. Im Zentrum „Denken
und Bewegen“ in Lübeck bietet er durch gezielte und gesundheitsorientierte Bewegungsabläufe, die Perspektive auf eine kontinuierliche
Steigerung des eigenen Wohlbefindens.
Jeden Besucher erwartet eine sehr warmherzige und persönliche Atmosphäre des Angekommenseins. Enver Duman bietet jedem die Möglichkeit ungezwungen das Zentrum „Denken und Bewegen“
zu besuchen. Die einzige Prämisse ist Offenheit gegenüber
unserem Dasein: „Nur durch
Eigenbewegung entstehen
Begegnungen.“
Denken & Bewegen
Enver Duman
Marlistr. 107
23566 Lübeck
Tel. 0451/ 613 08 53
www.enverduman.de
Katharina Duman gibt unter anderem Kurse für Kinder.
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Es liegt auf der Hand: Natürliche Optik und Funktion, Biokompatibilität und im Ergebnis persönliches Wohlbefnden sind heute in der
Zahnmedizin technisch und handwerklich machbar.
In der Praxis für Zahnheilkunde Dr. Andreas
Buschmann in Lübeck, sorgen fachliches
Know-how, modernste Technik und handwerkliche Kompetenz für individuelle Lösungen mit qualitativ excellentem Ergebnis bei
den Patienten. Dabei ist Dr. Buschmann
bekannt für innovative und vor allem minimalinvasive Behandlungskonzepte.
„In der aktuellen Zahnmedizin profitieren
Arzt und Patient von der Innovation, die uns
moderne Materialkunde, Computertechnik
und Fertigungsverfahren bringen.“ Die Ergebnisse sind nach Dr. Buschmann in besonderem Maße ästhetisch, langlebig und biologisch
verträglich. Dabei gilt auch oder gerade bei
neuen Entwicklungen: Erfahrung und Engagement für die Entwicklung sind wichtige Parameter für den erfolgreichen und risikoarmen
Einsatz neuer Materialien und Technologien.
So wendet Dr. Buschmann das von Siemens
entwickelte CAD/CAM CEREC-System seit
nunmehr 8 Jahren an und ist dank regelmäßiger Updates auf dem neuesten technischen
Stand. Hierbei handelt es sich um ein computergesteuertes, digitales Fräsverfahren für
vollkeramische Zahnrestaurationen. Der
Zahnarzt kann die zu erneuernde Zahnform
direkt am Behandlungsstuhl einscannen, konstruieren und einsetzen, weswegen häufig
nur eine Behandlungssitzung erforderlich ist.
Die Restaurationen bestehen aus biokompatibler Zahnkeramik und sind absolut
metallfrei.
Sie können sowohl für Inlays, Kronen und
Veneers, als auch für ganze Brücken eingesetzt werden und wirken auf Grund der
natürlichen Transluzenz des keramischen
Werkstoffes entsprechend den Naturzähne.
„Ihre hohe Stabilität und lange Haltbarkeit sind wissentschaftlich seit vielen Jahren
erwiesen!“, sagte uns Dr. Buschmann, der
diese Technologie schon langjährig in seinem
Praxislabor integriert hat. Einen weiteren
Schwerpunkt mit erstaunlicher Breitenwirkung bildet das minimalinvasive Konzept der Implantologie mit Miniimplantaten. Das Dentinatorium ist
seit 2007 Referenzpraxis für MDI
Miniimplantate mit stetig wachsendem Patientenzuwachs. Miniimplantate sind für Menschen
in höherem Alter indiziert,
deren Knochensubstanz
eine 2-phasige Implantation häufig nicht mehr
zulässt. Zudem sind
sie eine erheblich
günstigere Alternative zur Fixierung
von Zahnersatz.
Gute Mundhygiene ist die Grundlage für
jedes strahlende Lächeln. Und so kann in
Dr. Buschmanns Mundhygiene-Abteilung
mit speziell ausgebildetem Prophylaxe-Fachpersonal ihre Natürlichkeit in Sachen Zahngesundheit und Zahnersatzpflege dauerhaft
erhalten werden, frei nach der Direktive
„Gesundheit und persönliches Wohlbefinden beginnen im Mund“.
Tel.: 04 51 / 3 88 22 00
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