Softwarearten

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Informationstechnologie
Kapitel 4: Softwarearten
z Programmiersprachen
z Betriebssysteme
z Anwendungsprogramme
• Office-Systeme
• Datenbanken
• Ablauforientierte Programme
• ERP-Systeme
• E-Learning
4 Softwarearten
1
0. Einführung (Vom Problem zur Maschine)
4 Softwarearten
2
0. Einführung (Modellierung der realen Welt)
4 Softwarearten
3
0. Einführung (Strukturen von Algorithmen)
4 Softwarearten
4
1. Programmiersprachen und Programme
z Algorithmus
z eindeutige Beschreibung eines endlichen Verfahrens zur Lösung einer
bestimmten Klasse von Probleme
z Programm
z Folge von Befehlen, die in einer für den Computer verständlichen
Sprache (Programmiersprache) formuliert sind
z Programmiersprache
z Dient zur Formulierung von Algorithmen auf Computern
z Besteht aus einer Reihe von Befehlen, deren Funktionen je nach
Programmiersprache für bestimmte Anwendungsgebiete geeignet
sind
4 Softwarearten
5
0. Programmklassifikation
Software
Systemprogramme
Betriebs
-systeme
Einzelplatz
Mehrplatz
Netzwerk
4 Softwarearten
Anwenderprogramme
Programmiersprachen
Utilities
Standardprogramme
Individualprogramme
Interpreter
Compiler
Verwaltungshilfen
(PC-Tools)
Programmierhilfen
Text
Kalkulation
Grafik
...
Individuell für eine
Benutzergruppe
erstelltesProgramm
6
1. Programmiersprachen
z Aufteilung in Generationen, heute nur noch nach Konzepten
z Generation meint nicht die zeitliche Entwicklung sondern in
Konzepte und Anwendungen
z Maschinensprachen
z Assembersprache
z Problemorientierte, höhere Programmiersprachen
z Imperative Programmiersprachen: komplexe Anweisungen an den
Rechner wie z.B. Kopieren von Speicherinhalten, Lesen von Dateien
z Funktionale Programmiersprachen: im Vordergrund steht die
Definition von komplexen Funktionen
z Logische Programmiersprachen: es werden logische
Zusammenhänge betrachtet wie z.B. dass jede männliche Person,
die ein Kind hat, als Vater bezeichnet wird.
4 Softwarearten
7
1. Programmiersprachen
4 Softwarearten
8
1. Programmiersprachen (Maschinensprache)
z direkt vom Computer verständliche Folgen von Nullen und Einsen.
z Beispiel:
0001 1100 0001
Folge ist als 3x4Bit zu interpretieren
z Bedeutung:
z
z
z
z
1. Halbbyte: Schaue in Tabelle nach Befehl 1 ÆAddiere
2. Halbbyte: Adresse 12
3. Halbbyte: Adresse 1
Ergebnis: Addiere Inhalt der Adressen 12 und 1
4 Softwarearten
9
1. Programmiersprachen (Assembler 2.Generation)
z Maschinenbefehle durch Abkürzungen dargestellt
z Beispiel:
ADD 12, 1
Addiere Inhalt Adresse 12 und Inhalt Adresse 1
z Zahlendarstellung in verschiedenen Zahlensystemen
z 1:1 - Umsetzung Assemblerbefehl in Maschinenbefehl
z Vorteil: schnelle Ausführung der Befehle
z Unterprogramme möglich
4 Softwarearten
10
1. Programmiersprachen (Hardwarenah)
z Assemblersprachen:
- Lesbare Form der Maschinensprache eines Prozessors
- Die ersten Betriebssysteme wurden in Assembler geschrieben
- Systemtreiber und Hardware-Unterstützung wird bis heute teilweise in
Assembler realisiert
z Programmiersprache C:
- Sprachabstraktion zur Assemblersprache
- Sprachkonzepte orientieren sich an ALGOL, BCPL und B
- Entworfen für die Programmierung des Systemkerns von UNIX
- Zahlreiche spätere Sprachen orientieren sich an der Syntax von C
4 Softwarearten
11
1. Programmiersprachen (höhere)
z Programmiersprache FORTRAN:
- Erste tatsächlich umgesetzte höhere Programmiersprache
- Bevorzugt im Einsatz für numerische Berechnungen
- Optimiert für mathematische Berechnungen
z Programmiersprache COBOL:
- Bevorzugt im Einsatz für betriebswirtschaftliche Programme
- Optimiert für die Behandlung großer Datenmengen
z Programmiersprache Java:
- Übersetze Programme (Bytecode) lauffähig auf verschiedenen
Plattformen
- Objektorientiert mit Optimierung auf Vernetzung und „Web“
4 Softwarearten
13
1. Programmiersprachen (höhere)
z Maschinenunabhängig, problemorientiert
z Programmierung entspricht dem Problemdenken
z Übersetzer notwendig (Interpreter oder Compiler)
z Übersetzung jeder Anweisung in Maschinenbefehle
z Aus 1 Anweisung werden meist n – Anweisungen in
der Maschinensprache
4 Softwarearten
14
1. Programmiersprachen (Pascal)
z PASCAL –Programm: Beispiel
Berechnung einer Potenzzahl
program demo(output);
VAR [PUBLIC]
i,j : INTEGER;
sum, lauf : INTEGER;
BEGIN
WRITE('Geben sie den Wert für i ein');
READLN(i);
WRITE('Geben sie den Wert für j ein');
READLN(j);
sum := 1;
FOR lauf := 1 to j DO
sum := sum * i;
WRITELN('Der Wert für‘, i,‘ hoch‘ , j, `ist',sum:10);
END.
4 Softwarearten
15
1. Programmiersprachen (Objektorientiert)
Definition objektorientierte Programmiersprachen
z Objektorientierte Programmiersprachen enthalten
Sprachkonstrukte, die die objektorientierte
Systementwicklung unterstützen.
z Ein Objekt ist hierbei ein logisch, abgeschlossener
Teil eines Programms, dessen Zustand in Variablen
(den so genannten Instanzvariablen) gespeichert
ist. Dieser Zustand kann (ausschließlich) über
spezielle Operationen des Objekts verändert
werden.
4 Softwarearten
16
1. Programmiersprachen (Objektorientiert)
4 Softwarearten
17
1. Programmiersprachen (Nicht-prozedurale)
z Programmierung nicht mehr ablauforientiert, sondern
z
z
z
z
z
beschreibend
Anstatt WIE nun WAS ist zu tun
Hauptvorteil: Produktivität steigt von 1:5 auf 1:300 d.h.
aus 1 Anweisung werden 300 Maschinenbefehle
Programmiersysteme nicht-prozeduralen
Programiersprachen umfassen meist eine Datenbank mit
entsprechenden Abfrage- und Änderungsmöglichkeiten
Beispielsprache: SQL: Structered Query Language
SQL als Standard für Abfragen an Datenbanken
4 Softwarearten
18
1. Programmiersprachen (Nicht-prozedurale)
SQL - Abfragesprache für eine Datenbank
Beispiel: (Mengen in Prädikaten)
"Finde alle Namen der Autoren mit den Verlagen Teubner und
Addison-Wesley"
SELECT AUTOR-NAME
FROM BUCH
WHERE VERLAG IN ('Teubner','Addison-Wesley')
Alternativ zu dieser Where-Klausel: Where Verlag = 'Teubner'
OR Verlag = 'Addison-Wesley'
4 Softwarearten
19
1. Programmiersprachen (Expertensysteme)
z System um das Wissen von Experten jedem zur Verfügung zu
stellen
z Komponenten: Wissen und Problemlösungsteil für
Schlussfolgerungen
Beispiel:
Problemlösungsteil:bestimmte Schlussfolgerungsregeln
Wissen:
Alle Vögel fliegen
Der Spatz ist ein Vogel
Frage:
Kann ein Spatz fliegen ?
Antwort des Expertensystems: JA
z Zusätzlich erforderlich: Erklärungskomponente
4 Softwarearten
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2. Softwareklassifikation
Software
• SAP
• Microsoft
Standard-Software
Anwendungssoftware
(Problemorientierte Software)
Individual-Software
• Eigenentwicklung
• Auftragsprogrammierung
Systemsoftware
(Systemorientierte Software)
• Betriebssysteme
• Dienst-, Übersetzungs- und
Organisationsprogramme
Anwendungsspezifische Software
• SAP-Module
• ORACLE Application
Kommerzielle
Anwendungssoftware
4 Softwarearten
Anwendungsneutrale
(systemnahe) Software
• Datenbanken
• Softwaretools
• Finanz- u. Rechnungswesen
• Vertrieb
Technische
Anwendungssoftware
• Lager- u. Materialwirtschaft
• Produktionsplanungssysteme
21
2. Softwareklassifikation (Systemsoftware Compiler)
+ Optimale Ausnutzung der jeweiligen Prozessoreigenschaften mit hoher Abarbeitungsgeschwindigkeit
- Das übersetzte Programm läuft nur auf dem jeweiligen Prozessortyp
- Für verschiedene Prozessortypen unterschiedliche Compiler unterschiedicher Hersteller
- Programmiersprachen oft nicht plattformunabhängig definiert
4 Softwarearten
22
2. Softwareklassifikation (Systemsoftware Java Compiler)
+ Für alle Prozessortypen wird nur ein Java Compiler benötigt
+ Java ist unabhängig von allen Plattformen exact definiert
+ Übersetzte Java-Programmiersprache laufen ohne Neuübersetzung auf allen Plattformen
- Die übersetzten Programm laufen langsamer, da sie interpretiert werden
4 Softwarearten
24
2. Softwareklassifikation (Systemsoftware Compiler)
4 Softwarearten
25
2. Softwareklassifikation (Systemsoftware VM)
Bei der Verwendung einer virtuellen Maschine erfolgt während der
Übersetzung nur die Erstellung eines plattformunabhängigen ByteCode, der dann zur Ausführungszeit interpretiert wird.
4 Softwarearten
26
2. Softwareklassifikation (Systemsoftware Interpreter)
4 Softwarearten
27
2. Softwareklassifikation (Systemsoftware Betriebssystem)
z Programm, das die Verbindung zwischen dem Benutzer, der
Software und der Hardware herstellt
z Die Installation eines Betriebssystems ist für die Arbeit mit einem
Computer unerläßlich
Windows NT:
DOS:
4 Softwarearten
28
2. Softwareklassifikation (Systemsoftware Betriebssystem)
z Betriebssysteme (englisch: operating system):
Programme, die (zusammen mit den Eigenschaften der
Rechnerhardware) die grundlegende Infrastruktur für die
Ausführung von Anwendungssoftware bilden
z Steuerung und Überwachung von Anwendungsprogrammen
z bestehen aus vielen einzelnen, in ihrer Funktion aufeinander
abgestimmten Programmen.
z Betriebssysteme bestehen aus einem
Betriebssystemkern (das sind Programme, die sich
permanent im Arbeitsspeicher befinden) und den
Dienstprogrammen
4 Softwarearten
29
3. Betriebssystem (Aufgaben)
z Auftragsverwaltung d.h. die Verwaltung der gleichzeitig ablaufenden
z
z
z
z
z
z
Programme, wobei diese zeitverzahnt oder parallel ablaufen können
Arbeitsspeicherverwaltung: Verwaltung des realen und virtuellen
Arbeitsspeichers durch Programme und Daten
Gerätesteuerung: Steuerung angeschlossener Eingabe- /
Ausgabegeräte und externer Speicher (Netzwerkkarten, Festplatte)
Benutzerverwaltung: Ermächtigung verschiedener Benutzer zur
Verwendung oder Teilverwendung des Rechners über
Benutzerzugriffsrechte
Dateisystem: Organisation des Dateisystems durch Führung eines
Belegungsverzeichnisses, Dateinamen und Zugriffsmethoden
Dienstprogramme: Hilfsprogramme zur Abwicklung häufig
vorkommender, anwendungsneutraler Aufgaben bei der Benutzung
des Rechners (Suchen von Dateien, Formatierung von Platten)
Fehlerbehandlung
4 Softwarearten
30
3. Betriebssystem (Technische Daten)
z 8/16/32/64-Bit-Betriebssystem
z Grafische Benutzeroberfläche
z Sicherheitsaspekte
z Verwaltbarer Festplattenspeicher
z Verwaltbarer Arbeitsspeicher
z Multitasking
z Multithreading
z Netzwerkfähigkeit
z Plug & Play
4 Softwarearten
32
3. Betriebssystem (Anbieter und Versionen)
Betriebssystem
MSDOS
80386
1 MB
RAM
16
Windows
3.x
80386
4 MB
RAM
16
Windows
XP
Pentium
64 MB
RAM
32 / 64
16 (Teil)
ja
Windows
NT/2000
Pentium
24 MB
RAM
32
Windows
Vista
Pentium
512 MB
RAM
32 / 64
Linux
ja
Windows
95 (98)
Pentium
16 (32)
MB RAM
32 /
16 (Teil)
ja
Nein
ja
Ja
nein
nein
nein
ja
ja
Ja
Ja, nur
mit 12
MB RAM
Ja
Sicherheitsaspekte
Verwaltbare
Festplatte
Verwaltbarer
RAM
2 GB
2 GB
16 TB
16 TB
16 TB
16 TB
1 MB
16 MB
2 GB
(2 TB)
4 GB
4 GB
128 GB
(64 Bit)
4 GB /
1 TB
Multitasking
Nein
nein
Nein
Ja Preemptiv
Ja
ja
Ja Preemptiv
Ja
Nein
Ja
Multithreading
Plug & Play
Ja kooperativ
nein
Nein
4 GB/
32 GB 16
TB virtuell
Ja Preemptiv
Ja
ja
Ja Preemptiv
Ja
ja
Hardware –
Anforderungen
(Minimum)
?? – Bit
Betriebssystem
Grafische
Oberfläche
4 Softwarearten
Ja
Nein
80386
4 MB
RAM
32 / 64
33
3. Betriebssystem (MS-DOS)
z MS-DOS = Microsoft-Disk-Operating-System
z Erstes weit verbreitetes Betriebssystem für
z
z
z
z
Personalcomputer
Zeichenorientiert
16-Bit-Betriebssystem
Arbeitsspeicherverwaltung auf 640 KB
begrenzt
Dateinamen auf
acht Zeichen begrenzt
Microsoft(R) DOS Version 6.2
(C)
Copyright Microsoft
Corp 1980-1993.
C:\> copy autoexec.bat a:
1 Datei(en) kopiert.
C:\> cd word
C:\WORD> word
MS-DOS-Oberfläche
4 Softwarearten
34
3. Betriebssystem (Windows 3.x)
z Grafische Betriebssystemerweiterungen für MS-DOS
z WYSIWYG-Technik (What You See Is What You Get)
4 Softwarearten
35
3. Betriebssystem (GUI)
z Intuitive Benutzerführung über leicht zu deutende
Symbole und grafische Elemente
z Alle Anwendungen werden in “Fenstern” dargestellt
=> Windows (engl.) = Fenster
z Maus als zentrales Eingabegerät zur Befehlsausführung
4 Softwarearten
36
3. Betriebssystem (OO-GUI)
z Alle Hard- und Software-Komponenten sind Objekte
4 Softwarearten
37
3. Betriebssystem (Windows 95)
z 32-Bit-Nachfolger für die Kombination
MS-DOS/Windows 3.x
z Lange Dateinamen (bis zu 256 Zeichen)
z Arbeitsspeicherverwaltung bis zu 4 GB
z Preemptives Multitasking
z Multithreading
z Plug & Play
z Abwärtskompatibel für ältere MS-DOS-Programme
4 Softwarearten
38
3. Betriebssystem (Windows NT)
z NT = New Technology
z Reines 32 - Bit-Betriebssystem für professionelle und
geschwindigkeitsorientierte Anwender
z NTFS (New Technology File System)
z Professionelle Netzwerkfähigkeit
z Sicherheitskriterien
z Anmeldename + Zugangspaßwort
z Sicherheitsstandard C2 (US-Verteidigungsministerium)
4 Softwarearten
40
3. Betriebssystem (Windows XP)
• Weiterentwicklung auf Basis NT
• herausragende Betriebssystemleistung
• präemptivem Multitasking, Fehlertoleranz
• Schutz des Systemspeichers.
• neu gestaltete Oberfläche
• Unternehmen und im anspruchsvollen Heimeinsatz
• Remotedesktop,
• verschlüsselndes Dateisystem,
• Systemwiederherstellung
• fortschrittliche Netzwerkfeatures.
4 Softwarearten
41
3. Betriebssystem (OS/2)
z OS/2 von IBM
z Konnte sich aufgrund der anfänglichen Inkompatibilität zu DOS
und der höheren Hardware-Anforderungen nicht durchsetzen
z Insbesondere unter den alten IBM-Großrechnerkunden
verbreitet
Objekt
Fenster
Mauszeiger
4 Softwarearten
42
3. Betriebssystem (Linux und Unix)
z Unix
z Wurde mit der Programmiersprache C speziell für Rechner
der mittleren Datentechnik entwickelt (sechziger Jahre)
z Betriebssystem für vernetzte Umgebungen
z Linux
z Unix-Version für Personalcomputer
z 32-oder 64 Bit-Betriebssystem
z Grafische Oberfläche
z Weiterentwicklung im Open-Source-Bereich
4 Softwarearten
43
3. Betriebssystem (Einsatzgebiete)
Verwendungszweck
Geeignetes Betriebssystem
Server
Windows 2003, Windows 2000, LINUX, Unix
Internetserver
FreeBSD, Windows 2003, Windows 2000, LINUX,
Unix
Büroanwendungen, Office
Windows XP/ Vista, Windows Me, Windows 2000,
Linux
Unternehmenskritische
Anwendungen
Windows XP/Vista, Windows 2000, LINUX, UNIX
Grafikanwendungen
Windows XP/Vista, Windows 2000, LINUX, BeOS
Programmentwicklung
Windows XP/Vista, Windows 2000, LINUX
Spiele
Windows XP/Vista, Windows Me, Windows 2000,
Linux
4 Softwarearten
44
4. Office Systeme (Standardsoftware)
Firewall
Webseiten Editor
Präsentation
Netzwerk
Datenbanken
Publishing
E-Mail
Adressverwaltung
Terminverwaltung
MS Outlook
4 Softwarearten
Ressourcen
45
4. Office Systeme (Klassifikation)
z
z
z
z
z
z
z
z
z
z
Office-Pakete
Möglichkeiten der Textverarbeitung
Tabellenkalkulation
Datenbanken
Präsentationsprogramme
Pixel- und Vektorgrafiken
Bekannte Grafikprogramme
DTP-Programme
Mail-Programme
Weitere typische Standardanwendungen
4 Softwarearten
46
4. Office Systeme (Office-SW-Pakete)
z Office-Paket = Software für Büroanwendungen
z Standardanwendungen (Text, Tabelle, Grafik und
Datenbank) werden in einem Paket angeboten
z Preislich oft günstiger als der Kauf der
Einzelprogramme
z Bekannte Office-Pakete
z Microsoft Office
z Open Office (Open Source Projekt)
z Lotus SmartSuite
z Corel Word Perfect Suite
z StarOffice von Sun Microsystems (früher StarDivision)
4 Softwarearten
47
4. Office Systeme (Textverarbeitung)
z Zeichenhervorhebung (Zeichenformatierung)
z Seitengestaltung (Seitenformatierung)
z Kopf- und Fußzeilen
z Inhalts- und Stichwortverzeichnisse
z Fußnotenverwaltung für wissenschaftliche Texte
z Textbausteine für häufig wiederkehrende Textteile
z Absatzgestaltung (Absatzformatierung)
z Grafiken einbinden
z Synonymwörterbuch (Alternativwörter)
z Serienbriefe
z Automatische Silbentrennung und Rechtschreibprüfung
z Linien und Rahmen zeichnen
4 Softwarearten
48
4. Office Systeme (Textverarbeitungsprogramme)
z Word von Microsoft
z WordPerfect von Corel
z StarWord von SUN Microsystems
z Word Pro von Lotus
z Writer (OpenOffice)
4 Softwarearten
49
4. Office Systeme (Tabellenkalkulation)
z Möglichkeiten einer Tabellenkalkulation
z Aufbereitung und Auswertung von Zahlenmaterial in tabellenartiger
Form
z Bei jeder Änderung in der Tabelle werden alle Formelfelder
automatisch neu berechnet
z Bekannte Tabellenkalkulationsprogramme
z Excel von Microsoft
z Calc (Open Office)
z Quattro Pro von Corel
z StarCalc von SUN Microsystems
z 1-2-3 von Lotus
4 Softwarearten
50
4. Office Systeme (MS Excel)
4 Softwarearten
51
4. Office Systeme (Excel)
z Excel zur Berechnung von Trendentwicklungen
4 Softwarearten
52
4. Office Systeme (Datenbanken)
z Möglichkeiten eines Datenbankprogramms
z Karteikarteninhalte eintragen, verändern und löschen
z Individuell gestaltbare Ein- und Ausgabemasken
z Beliebig sortierte Listen und Berichte
z Selektion von Daten (z.B. Umsatz > EUR 1000,-)
z Etikettendruck
z Serienbriefe
z Auswertungen, Statistiken
z Automatisierung durch Programmierung
z Zugriff von verschiedenen Benutzern auf gemeinsame Daten
4 Softwarearten
53
4. Office Systeme (MS Access)
4 Softwarearten
54
4. Office Systeme (Präsentationsprogramme)
z Möglichkeiten von Präsentationsprogrammen
z Darstellung von Informationen für ein bestimmtes Publikum
z Einfache und schnelle Darstellung von Texten, Zahlen,
Diagrammen und Organigrammen auf übersichtlichen Folien
z Ausdruck oder Projektion der Folien
z Verwendung von Präsentationsvorlagen
z Bekannte Präsentationsprogramme
z PowerPoint von Microsoft
z Impress (Open Office)
z Presentations von Corel
z Freelance von Lotus
4 Softwarearten
55
4. Office Systeme (Powerpoint)
4 Softwarearten
56
4. Office Systeme (DTP-Programme)
z Desktop-Publishing (DTP)
z Druckerei am Schreibtisch
z Prospekte, Berichte und Bücher drucktechnisch aufbereiten
z Bekannte DTP-Programme
z Pagemaker von Adobe
z Ventura Publisher von Corel
z Quark XPress
4 Softwarearten
57
4. Office Systeme (Mail-Programme)
z Mailsysteme
z Versenden und Empfangen elektronischer Post
z Firmenintern oder weltweit
z Bekannte Mail-Programme
z Outlook von Microsoft
z Notes Mail von Lotus
z Thunderbird
4 Softwarearten
58
4. Office Systeme (Grafikprogramm)
z Erstellen von Bildern, Zeichnungen, ...
z Retuschierung, Optimierung, Verfremdung, Effekte
z Bekannte Bildbearbeitungsprogramme (Pixelgrafik)
z
z
z
z
Photoshop von Adobe
Photo-Paint von Corel
Picture Publisher von Micrografx
Draw (Open Office)
z Bekannte Vektorgrafikprogramme
z Corel Draw von Corel
z Designer von Micrografx
z Freehand von Adobe
4 Softwarearten
59
4. Office Systeme (Weitere Standardanwendungen)
z Terminplaner
z Groupware (Workflow)
z Integrierte Programme
z Betriebswirtschaftliche Programme
z Wissenschaftliche Programme
z CAD - Computer Aided Design
z CAM - Computer Aided Manufacturing
z ...
4 Softwarearten
60
5. Datenorientierte Softwaresysteme (Datenbanken)
Die Verwendung des traditionellen Ansatzes der Dateiverarbeitung begünstigt die
Entwicklung von Anwendungen durch verschiedene Funktionsbereiche eines
Unternehmens, die jeweils eigene Datendateien erfordern. Dies führt zu
Datenredundanz und -inkonsistenzen, Inflexibilität in der
Verarbeitung und einer Verschwendung von Speicherressourcen.
4 Softwarearten
61
5. Datenorientierte Softwaresysteme (Datenbanken)
Eine gemeinsame Datenbank für das Personalwesen kann
von mehreren Benutzern und Anwendungen gemeinsam
genutzt werden und ermöglicht es Informationen für
verschiedene Anwendungen zentral zur Verfügung zu stellen.
Das Datenbankmanagementsystem fungiert als Schnittstelle
zwischen den Anwendungsprogrammen und den Daten.
4 Softwarearten
62
5. Datenorientierte Softwaresysteme (Datenbank)
DBMS mit Office Anbindung
z
Access und SQL-Server von Microsoft
z
StarBase von SUN Microsystems
z
Approach von Lotus
z
Datenbankmodul im Open Office
Professionelle DBMS ohne Office Anbindung
z
Oracle DBMS
z
SQL-Server von Microsoft
z
DB2 von IBM
4 Softwarearten
63
6. Ablauforientierte Softwaresysteme (Workflow)
4 Softwarearten
64
7. ERP Systeme (Wirtschaftsinformatik)
ERP-Systeme können die wichtigsten Geschäftsprozesse eines gesamten Unternehmens
in einem einzigen Softwaresystem integrieren, das den reibungslosen unternehmensweiten
Informationsaustausch ermöglicht. Diese Systeme konzentrieren sich primär auf interne
Prozesse, können jedoch auch Transaktionen mit Kunden und Lieferanten umfassen.
4 Softwarearten
65
7. ERP Systeme (Anwendungsbereiche)
4 Softwarearten
66
7. ERP Systeme (SAP)
z Betriebswirtschaftliche Software
4 Softwarearten
67
8. Wissensbasierte Systeme (eLearning)
z Computerunterstütztes Lernen (NBT = Network Based
Training)
4 Softwarearten
68
Lernkontrolle
z Kennen Sie
z Eigenschaften von Maschinen, Assembler und
z
z
z
z
z
z
Hochsprachenprogrammen?
den Unterschied von Interpreter und Compiler?
Eigenschaften eines Betriebssystems?
einige Kennzahlen von Betriebssystemen?
wichtige Office-Anwendungen und deren
Einsatzzwecke?
Einsatz von Datenbanken
Einsatzbereiche von ERP- Systemen
4 Softwarearten
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