Das Öko-Ei

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Das Öko-Ei
Bei Eiern ist Öko nicht nur eine Frage der Boden- oder
Freilandhaltung. Es geht auch darum, dass die Tiere genügend
Platz und Auslauf haben, dass sie hochwertiges Bio-Futter
bekommen und garantiert keine Zusatzstoffe oder Antibiotika. Seit 2004 sind Herkunft und Haltung auf
einen Blick zu erkennen: Beginnt der Code auf der Schale mit 0-DE, können Sie sicher sein, dass es
sich um ein Öko-Ei aus Deutschland handelt. Durch die nachfolgenden Ziffern ist es sogar möglich,
das Ei bis zur Henne zurückzuverfolgen.
Eier-Steckbrief
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Das Ei ist wohl das variantenreichste Grundnahrungsmittel, aus dem sich vom Spiegelei bis
zum raffinierten Soufflé die tollsten Gerichte zaubern lassen. Es lässt sich kochen, pochieren,
füllen, frittieren, einlegen und ist das A und O für Kuchen und Gebäck.
Ob eine Henne weiße, braune oder sogar grünliche Eier legt, liegt nicht am Futter, sondern an
den Genen. Hennen mit roten Ohrlappen gelten als robuster – und das erklärt unter anderem,
warum der Marktanteil brauner Eier mit Abstand am höchsten ist.
Die Farbe des Dotters dagegen bestimmt das Futter. Gelb steht für Mais und Grünfutter.
Rottöne signalisieren, dass das Huhn Paprika, Krustentiere oder im schlechtesten Fall billige
Farbstoffe gefressen hat.
In Deutschland werden Jahr für Jahr rund 10 Mio. Eier produziert. Im Handel wird in der Regel
nur die Güteklasse A angeboten, die auf der Packung oder – bei loser Ware – auf einem
Schild ausgewiesen wird. Die Gewichtsklassen reichen von S (unter 53 Gramm) bis XL (73
Gramm und mehr).
Öko-Eier sind gesund, denn der Körper kann ihr Eiweiß direkt in eigenes Protein umwandeln.
Daneben enthalten sie viel Vitamin A, aber auch eine Menge Fett. Daher sollten Erwachsene
maximal drei und Kinder maximal zwei Eier pro Woche essen – Backwaren und andere
eihaltige Lebensmittel eingerechnet. Diabetiker und Menschen mit Stoffwechsel- oder HerzKreislauf-Störungen sollten aufgrund des Cholesteringehaltes zurückhaltender sein.
Eier-Tipps
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Die frischesten Eier bekommen Sie direkt beim Erzeuger. Auch im Handel gibt es Eier aus der
Region. Die Herkunft erfahren Sie meist auf der Verpackung oder einem entsprechenden
Schild.
Eier müssen reifen. Ab drei Tage nach dem Legedatum haben sie ihr volles Aroma entfaltet
und lassen sich am besten verarbeiten.
Bewahren Sie Eier nach dem Kauf grundsätzlich im Kühlschrank auf. Wenn ihre Schale intakt
ist, halten sie sich meist über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Mit einer Eierbox bleiben
sie vor Fremdgerüchen durch Käse oder Fisch geschützt.
Auch Eigelb lässt sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren, wenn Sie es mit
etwas Öl bedecken und gut verschlossen lagern. Eigelb und Eiklar können Sie auch trennen
und einfrieren.
Frisch oder nicht frisch? Machen Sie den Wasserglastest! Wenn das Ei auf dem Boden liegen
bleibt, ist es sehr frisch. Nach wenigen Tagen stellt es sich leicht schräg, in senkrechter Lage
ist es etwa zwei Wochen alt, und schwimmt es oben, hat es seine besten Tage deutlich hinter
sich.
Eier sind wahre Zauberkünstler: Der Dotter bindet zum Beispiel Saucen und dient als
Emulgator für Mayonnaise. Geschlagenes Eiklar sorgt für lockere Cremes und Kuchenteige.
Das Ei gehört zum feinen Frühstück. Auf den Silberlöffel sollten Sie dabei jedoch verzichten,
denn das Ei enthält Schwefel, der in Verbindung mit dem Edelmetall zu Silbersulfid wird. Das
sorgt für schwarze Löffel und schlechten Geschmack.
www.lvoe.de
www.oekoland-bayern.de
Pilze mit Ei
Zutaten für 4 Personen:
800 g gemischte Pilze (z. B. Egerlinge, Champignons und
Shiitake)
1 Bund Petersilie
8 Eier
4 EL Sahne
Salz, Pfeffer
1 Zwiebel
3 EL Butter
Zubereitungszeit: 30 Min.
Pro Portion ca. 325 kcal
Zubereitung:
Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und die
Blättchen fein hacken. Die Eier mit der Sahne, Salz, Pfeffer und Petersilie verquirlen.
Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Die Pilze dazugeben und 8 bis 10
Minuten mitdünsten, bis diese gar sind. Dann die Pilze mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Ei über die Pilze gießen, stocken lassen und das Omelett sofort servieren. Dazu passen
Blattsalate.
Rezept- und Bildnachweis:
Pilze mit Ei: "Landküche - einfach gut kochen mit Bio-Produkten im Wechsel der Jahreszeiten" von
Jürgen Christ, Birgit Rademacker und Julia Skowronek (GU-Verlag, 19,90 Euro).
Öko-Eier: trio-group
www.lvoe.de
www.oekoland-bayern.de
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