Scale-to-Fit Storage

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W H I T E PA P E R
Scale-to-Fit Storage
Anwendungen beschleunigen, Daten schützen und
die IT optimieren. Mit Nimble Storage.
Unternehmen stehen fortwährend vor der Herausforderung, ihre bestehende Speicherinfrastruktur an Anwendungsanforderungen anzupassen. Unter anderem müssen sie
unaufhörlich zunehmende Datenberge bewältigen oder die Systemlandschaft auf immer
neu Einzug haltende Softwarelösungen abstimmen. Hinzu kommen Forderungen der Anwender wie beispielsweise von Microsoft Exchange-Nutzer, die größere E-Mail-Postfächern nachfragen oder Virtual-Desktop-Anwendern, die sich über langsame Antwortzeiten
beschweren.
Bei traditionellen Speicherlösungen stehen Administratoren häufig vor der Entscheidung, entweder deren Kapazität zu maximieren oder deren Performance zu optimieren.
Ändern sich die Erfordernisse, kann sich der Ausbau von Kapazität und/oder Performance als beschwerlich, komplex und teuer erweisen. In vielen Fällen gibt es nur zwei
Möglichkeiten. Einerseits das im Betrieb befindliche System durch eine Speicherlösung
mit höherer Kapazität und Leistung auszutauschen. Oder einen eigenständigen Speicher
für eine bestimmte Anwendung oder die Verarbeitung größerer zusammenhängender
Datenmengen zu betreiben und damit Storage-Inseln aufzubauen. Manchmal lässt sich
auch das eingesetzte Array erweitern. Allerdings ist dies oftmals unter wirtschaftlichen
Aspekten weniger sinnvoll, da die Hersteller zusätzliche Lizenzgebühren für den Ausbau
der Speicherkapazität verlangen.
Der Scale-To-Fit-Ansatz von Nimble Storage ermöglicht Kunden, zielorientiert und vollständigt auf seine
Erfordernisse abgestimmt, in den Ausbau der Gesamtlösung zu investieren. Dies bietet ihnen den Vorteil,
dass sie Speicherkapazität, Leistung oder sowohl als
auch bedarfsgerecht ausbauen können. Wirtschaftlich
und störungsfrei, ohne jegliche Ausfallzeiten. Nichts
muss entfernt oder ersetzt, ebenso keine komplexen
Silo-Lösungen verwaltet werden. Vielmehr sind zu
jedem beliebigen Zeitpunkt genau auf die Geschäftssituation abgestimmte Erweiterungen möglich. So lässt
sich auf ändernde Speicheranforderungen einfach und
unter Schutz bereits getätigter Investitionen reagieren.
Performance skalieren
Horizontal skalieren
Cache und
CPU hinzufügen
Mehr Kapazität
Festplatten hinzufügen
Die Kapazität eines Nimble Storage-Arrays lässt sich
durch den Anschluss eines externen Festplattensystems blitzschnell erweitern und gerät damit zum
Kinderspiel. Jedes Erweiterungsmodul ist mit klassischen Festplatten und einer SSD ausgestattet, so dass sich Daten bei einem hohen
Durchsatz wirtschaftlich speichern lassen. Angefangen von dem Modell CS210 können
alle Nimble Storage-Arrays durch den Anschluss externer Festplattensystemen erweitert werden. Diese bieten unterschiedliche Kapazitäten und lassen sich den jeweiligen
Erfordernissen enstprechend beliebig kombinieren.
Ganz gleich ob es gilt, ein immer höheres Aufkommen an SharePoint-Workloads zu
bewältigen, größere Exchange-Postfächer bereitzustellen oder Snapshot-basierte Datensicherungen über Monate hinweg auf dem System vorzuhalten: Mit den im laufenden
Betrieb vollkommen unterbrechungsfrei integrierbaren externen Festplatttensystemen
von Nimble Storage stehen Kunden alle Wege offen. Dennoch lässt sich das gesamte
Nimble Storage-Array einschließlich der hinzukommenden neuen Kapazitäten zentral von
einer einzigen Konsole aus über die intuitiv bedienbare graphische Benutzeroberfläche
der Management-Software von Nimble verwalten.
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Kapazität skalieren
Abbildung 1: Der Scale-to-Fit-Ansatz
Erweiterbar in alle Richtungen - Leistung, Kapazität und horizontale Skalierung
Mehr Leistung
Speichersysteme beeinflussen die Anwendungsleistung stark. Leidet die SpeicherPerformance können sich die Antwortzeiten von Datenbankanfragen, Virtual-DesktopInfrastrukturen (VDI) oder anderen anspruchsvollen Anwendungen verschlechtern. Die
Speicherleistung zu skalieren erfordert die Zahl der vom System ausführbaren I/OOperationen pro Sekunden (IOPS) zu beschleunigen. Zeitgleich müssen die Schreibund Lese-Latenzzeiten so niedrig wie möglich gehalten werden.
Nimble Storage-Arrays bieten durch dynamisches Caching und schreiboptimiertes
Datenlayout bei weitem mehr Leistung als herkömmliche Lösungen. Um die Performance
des Arrays zu beschleunigen, stehen Kunden zwei Optionen zur Auswahl: Entweder die
CPU aufzurüsten beziehungsweise durch eine leistungsstärkere Lösung zu ersetzen oder
aber den Cache-Anteil zu steigern.
IT-Verantwortliche können die Rechenleistung einfach durch die Integration eines leistungsstärkeren Storage-Controllers in ein Array der CS-Familie anheben. Mit der dadurch
zusätzlich bereitstehenden Verarbeitungsleistung lässt sich die Performance auf die
Erfordernisse bestehender Workloads abgestimmt skalieren oder an neue Arbeitslasten anpassen. Die Speicherleistung kann zudem durch die Integration von SSDs mit
höherer Kapazität und dem damit erweiterten Flash-Anteil heraufgesetzt werden. Ein
größerer Cache ermöglicht größere Mengen aktiver Daten bei gleichzeitig schnelleren
Antwortzeiten aufzunehmen. Sowohl Controller- als auch SSD-Upgrades lassen sich
vollständig unterbrechungsfrei durchführen.
Scale-Out legt den Grundstein für Wachstum
Nimble Storage erleichtert Kunden zudem, Kapazität und Leistung über ein einziges Array
hinausgehend auszubauen. Hierfür können IT-Verantwortliche beispielsweise die Modelle
der CS200- und der CS400-Familie, in einem einzigen Scale-out Storage-Cluster, der
sich zentral als eine einzige Einheit verwalten lässt, kombinieren. Dadurch erhalten sie
vollständige Flexibilität bei der Erweiterung ihrer Gesamtlösung und können bereits in die
Infrastruktur getätigte Investitionen schützen. Ebenso lassen sich neue Arrays, externe
Festplattensysteme oder andere Cluster-Komponenten im laufenden Betrieb vollkommen
unterbrechungsfrei hinzufügen oder entfernen. So kommt es niemals zu Ausfallszeiten.
Mit dem Anschluss zusätzlicher Arrays an ein Nimble Storage Cluster lassen sich Speicherkapazität, -leistung und Netzwerkdurchsatz zugleich linear skalieren. Daher eignen
sie sich ideal für den Einsatz bei Kunden, die Speicherkapazität und -leistung an die
Anforderungen neu eingeführter Anwendungen wie beispielsweise VDI anpassen oder an
Umfang zunehmende Programme wie SQL Server oder Exchange unterstützen müssen. Der Betrieb eines Scale-out Storage-Cluster ermöglicht ihnen, durch den Aufbau
von Speicherpools die Speicherinfrastruktur wirtschaftlich zu skalieren. Auf diese Weise
gehören schlecht ausgelastete Insellösungen endgültig der Vergangenheit an.
Abbildung 2: Pools und Volumes in einem Nimble
Scale-out Speicher-Cluster.
Scale-out Cluster zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:
Dynamisch erweiterbare Speicherpools
Ein Nimble Storage-Cluster lässt sich in mehrere logische Speicherpools unterteilen. Ein
Pool kann sich aus einem oder mehreren Arrays zusammensetzen über die sämtliche
Daten verteilt werden. Volumes lassen sich zwischen den verschiedenen Pools in einem
Cluster unterbrechungsfrei migrieren. Erfordern Wartungsarbeiten oder die Durchführung
anderer Management-Aufgaben, dass ein Array vom Betrieb genommen wird, entstehen
keine Ausfallzeiten. Anwender können wie gehabt unterbrechungsfrei weiterarbeiten.
Speicherpools lassen sich zudem einfach erweitern, verkleinern oder zusammenführen.
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Wird beispielsweise ein neues Array an einen Cluster angeschlossen, lässt es sich
entweder als separater Pool einrichten oder direkt in einen vorhandenen Pool einbinden. Bei der Erweiterung oder der Verkleinerung eines Pools erfolgt automatisch und
unterbrechungsfrei im Hintergrund eine Neuverteilung der Daten über das Gesamtsystem hinweg, ohne dass dies die Verfügbarkeit von Anwendungen oder die Arbeit der
Anwender beeinträchtigt. So lassen sich gemeinsame Ressourcen wie beispielsweise
Netzwerkverbindungen maximal auslasten. Gleiches gilt, wenn zur Erweiterung der verfügbaren Kapazität ein externes Festplattensystem an ein zum Cluster zählendes Array
angeschlossen wird.
Einfaches Management
Die gesamte Nimble Storage-Infrastruktur einschließlich der Scale-out Cluster lässt
sich mit der Nimble Management-Software zentral verwalten. Diese zeichnet sich durch
eine intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche aus, gibt Administratoren eine Auswahl
an vorgefertigten Templates an die Hand und stellt zahlreiche Funktionen zur Automatisierung unterschiedlichster Aufgaben bereit. So lässt sich ein Scale-out Cluster bequem
über eine einzige Management-Konsole, einen einzigen Bildschirm verwalten. Zu den
Möglichkeiten zählen unter anderem das Hinzufügen oder Entfernen von Arrays, die
Einrichtung und Verwaltung einzelner Speicherpools und Volumes, der Zugriff auf Statusinformationen sowie auf Angaben zur verfügbaren Kapazität oder Leistungsberichte.
Alle operativen Aufgaben angefangen vom Anschluss oder der Entfernung eines Arrays
über die Controller-Aufrüstung bis hin zur Erweiterung
beziehungsweise Verkleinerung eines Pools oder der
Migration von Volumes lassen sich im laufenden Betrieb
ausführen, ohne dass es zu Unterbrechungen kommt.
Darüber hinaus stehen Tools zur automatischen Konfiguration und dem Management von Hostverbindungen sowie der Speicherpfade zur Verfügung, so dass
sich ein direkter paralleler Zugriff auf die im Cluster
gespeicherten Daten schaffen lässt. Dies erleichtert
IT-Administratoren die Arbeit erheblich, da die aufwändige manuelle Einrichtung der Verbindungen zu den
einzelnen Arrays entfällt. Ebenso lässt sich die Performance des Host-Systems maximieren und Latenzzeiten
verringern. Bei direktem parallelen Zugriff werden Hosts
automatisch so konfiguriert, dass sie Schreib- und Lesevorgänge ohne unnötige Weiterleitungen auf das korrekte Array lenken. Bei dieser Zugriffsmethode führt der
Host den Nimble Connection Manager für Windows oder das PSP Plug-In für VMware
vSphere aus.
Nimble Storage-Cluster unterstützen zusätzliche Hostverbindungstypen, einschließlich
des Single-Point-Access und des parallelen Zugriffs. Hierfür müssen keinerlei Veränderungen am Host vorgenommen werden.
Einfache Datenreplizierung
Nimbles Scale-out Cluster unterstützen die dezentrale Replizierung einzelner Volumes.
Dies ermöglicht eine detaillierte Festlegung und Kontrolle darüber, welche Daten genau
repliziert werden sollen. In einer VDI-Umgebung, in der sich Arbeitsplatzrechner einfach
wiederherstellen lassen, ist es möglicherweise sinnvoll, nur die Nutzerdaten zu replizieren. Kunden profitieren von einer einfachen und erschwinglichen Disaster-RecoveryLösung, die sich ideal für bestimmte Anwendungsszenarien eignet.
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Abbildung 3: Management-Benutzeroberfläche
zur zentralen Verwaltung des Scale-out Cluster
Scale-Out Cluster in Betrieb nehmen
Nimble Storage Scale-out Storage bietet die Flexibilität, um Speicherkapazität und –
leistung dynamisch an sich ändernde Geschäftserfordernisse anzupassen. Gängige
Einsatzgebiete für Scale-out Cluster sind:
Höheren Anwendungsanforderungen oder neuen Workloads wie VDI oder Oracle lässt
sich durch den Anschluss eines weiteren Nimble Storage-Arrays an einen bestehenden Scale-out Cluster begegnen.
Der Zusammenschluss von zwei Speicherpools zu einem größeren, ermöglicht es
Workloads zusammenführen, deren Performance- und Kapazitätserfordernisse sich
ergänzen. So lassen sich die Verarbeitungs- und Kapazitätsressourcen über alle in
einem Pool zusammengeschlossenen Arrays effizient nutzen und das Gesamtsystem
optimal auslasten.
Planen sie bereits für neue Workloads oder steigende Leistungsanforderungen
voraus, indem sie Volumes von einem zu einem anderen Pool migrieren, der über
einen höheren Cache-Anteil sowie eine höheren Rechenleistung und Speicherkapazität verfügt.
Entfernen Sie ein Array von einem bestehenden Cluster für Wartungs-/Aufrüstungsarbeiten oder setzen sie es nach Bedarf für andere Workloads oder an einem zweiten
Standort als Disaster-Recovery-Lösung ein.
Replizieren Sie an einem primären Standort einzelne Volumes von einem Speicherpool in einen Scale-out Cluster, entweder zu einem Array oder einem kleineren Pool.
Dadurch verfügen Sie über eine Disaster-Recovery-Lösung.
Scale-to-Fit: Die Vorteile
Nimble Storages Scale-to-Fit-Ansatz bietet eine ungeheure Flexibilität, da sich
Speicherkapazität und –leistung hervorragend skalieren und Speicherinfrastrukturen auf sich ändernde Erfordernisse abstimmen lassen. Dieser innovative
Ansatz löst den Betrieb von Speicherinseln ab und schützt bereits getätigte
Investitionen. Ebenso entfallen vorausgeplante Ausfallszeiten, da sich zahlreiche Arbeiten unterbrechungsfrei durchführen lassen. Angefangen von dem
Anschluss weiterer externer Festplattensysteme über die Einrichtung oder die
Verkleinerung von Speicherpools bis hin zur Migration von Daten. Mit dem
Einsatz der Produkte von Nimble Storage gerät Speicher nicht länger zum
Engpass. Sondern schafft vielmehr die Grundlage, um mit dem Ausbau des
Rechenzentrums Schritt zu halten.
ALTE ARCHITEKTUR
Primärer
Speicher
PerformanceTier
NIMBLE STORAGE
Anwendungen
KapazitätsTier
Backup
und DR
Abbildung 4: Nimble Storage vereinfacht den Aufbau von
IT-Infrastrukturen, das nicht länger separate Speicherlösungen
für die Durchführung von Backups oder die Wiederherstellung
von Daten und zu Disaster-Recovery-Zwecken betrieben
werden müssen.
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Die ersten Schritte
Folgen Sie einigen einfachen Schritten um zu verstehen, wie Nimble Storage sich an
bestimmte Anforderungen anpassen lässt.
Analysieren und dokumentieren Sie die an Speicherleistung und –kapazität kurz, mittel- und langfristig gestellten Anforderungen, der im Rechenzentrum bereits
betriebenen Anwendungen wie Exchange und SQL-Server.
Im Anschluss ermitteln Sie neu geplante Projekte wie VDI, Data Warehousing und
Anwendungs-Upgrades und gewinnen Sie ein Bild von den jeweiligen Speicheranforderungen. Prüfen Sie dabei erneut, wie sich die Erfordernisse direkt, mittel- oder
langfristig entwickeln.
Stimmen Sie die möglichen Maßnahmen, die sich durch den Einsatz von Nimble
Storage-Systemen realisieren lassen, genau auf die Anforderungen ab – hierzu
zählt die Erweiterung der Speicherkapazität, die Skalierung von SSDs, um größere
Mengen an aktiven Daten zu bewältigen, die Aufrüstung von Controllern, um einen
höheren Durchsatz zu erzielen oder der Zusammenschluss mehrerer Arrays zu
einem Scale-out Cluster und damit einhergehend die Vereinfachung des Managements sowie die über ein einziges Array hinausgehende Skalierung.
Besprechen Sie Ihre Anforderungen mit einem Ansprechpartner von Nimble Storage. Erfahren Sie, warum der von Nimble Storage verfolgte Scale-ot-Fit-Ansatz bereits getätigte
Investitionen schützt und gleichzeitig das Fundament legt, um sich ändernden Leistungsund Kapazitätsanforderungen zu begegnen.
Kurze Mühren 1, 20095 Hamburg
Phone: +49 (0)40 32 901 312
Email: [email protected]
www.nimblestorage.com
© 2012 Nimble Storage Inc. Alle Rechte vorbehalten. CASL ist eine Marke
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