Wahlpflichtfach 2

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Vorl. #15 (28. Juni 2010)
Physik für Mediziner, Zahnmediziner und Pharmazeuten
SS2010
Welle: räumlich ausgebreitete Schwingung
2π
→ Wellenlänge λ, Wellenvektor k =
λ
→ Ausbreitungsgeschwindigkeit c = λf
laufende Wellen, stehende Wellen
Polarisation: longitudinale Wellen, transversale Wellen
Ausbreitung: Kugelwellen, ebene Wellen
Reflexion, Brechung, Absorption
Interferenz, Beugung: Nachweis von Welleneigenschaften! Grösse der Struktur ca = λ
Dopplereffekt
Bewegte Wellenquellen ⇒ Wellen "verziehen" sich ⇒ Frequenz f unterschiedlich je nachdem
von wo man "zuhört"
Δf = f 0
Δv
c
Δv: Relativgeschwindigkeit
Beispiel: vorbeifahrendes Auto, die Relativgeschwindigkeit Δv in Bezug zum Zuhörer ändert sich
von positiv nach negativ, dies gibt dieses typische Geräusch
Versuch: rotierende Lautsprecher, Applet
V.4. Zusammenfassung Schwingungen und Wellen
- Oszillator:
schwingungsfähiges System, "Objekt" + "Auslenkung" + "rücktreibende Kraft"
→ Eigenfrequenz: f 0 , ω 0 ( ω = 2πf )
- Schwingungen: = zeitlich wiederkehrende Änderung der Auslenkung
harmonisch: A(t ) = A sin (ωt + ϕ) ,
2π
→ Amplitude A, Perdiodendauer T =
, Phase ϕ
ω
gedämpfte harmonisch: Amplitude nimmt exp. ab; nicht-harmonisch: Grundton + Obertöne
erzwungene Schwingung: Resonanz, hängt von Dämpfung ab, Phasenverschiebung
- Wellen: sich räumlich ausbreitende Schwingung
2π
, Ausbreitungsgeschwindigkeit c = λf
→ Wellenlänge λ oder Wellenvektor k =
λ
harmonisch: A(t , x) = A0 sin (ωt − kx + ϕ)
Reflexion, Brechung, Absorption, Interferenz, Beugung, Dopplereffekt
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Vorl. #15 (28. Juni 2010)
VI. Elektrizitätslehre
das neue physikalische Objekt welches hier untersucht wird ist die elektrische Ladung
zur Beschreibung dessen Verhalten werden neue "Objekte" benötigt, nämlich die elektrischen
und magnetischen Felder
grundsätzliche Eigenschaften der Ladungen:
- die Ladung Q kann positv oder negativ sein.
- sie besteht aus Elementarladungen: Q = Nq , mit q: Elementarladung,
Versuch: Reibestab an Elektrometer, Kondensator mit Tischtennisball,
Ladungstrennungsexperiment, Wasserstrahl
→ es werden nun zunächst einige Konzepte theoretisch eingeführt, und dann an Beispielen
veranschaulicht
VI.1. Ruhende elektrische Ladungen
VI.1.a Coulomb-Kraft
zwischen Ladungen wirkt eine Kraft
für die Kraft zwischen zwei Punktladungen gilt
q1 q 2
4πεε 0 r 2
die Kraft ist für gleichsinnig geladene Ladungen abstossend, ansonsten anziehend
F=
Betrag:
Richtung:
Bemerkung:
Kraft ist ein Vektor
r
formal lässt sich schreiben: Kraft durch Ladung 1 auf die Ladung 2: F12 =
r r
q1 q 2 r2 − r1
4πεε 0 r 2 r
VI.1.b elektrisches Feld
um das Verhalten einer Ladung q aufgrund der Kräfte die durch andere Ladungen erzeugt
werden, ist es sehr nützlich das elektrische Feld einzuführen. Das Coulomb-Gesetz lässt sich
schreiben als
q2
= qE
4πεε 0 r 2
Das elektrische Feld ist so definiert, dass für die Kraft auf die Ladung gilt:
F =q
r
r
F = qE
Vorteil: man hat so Quelle und Wirkung getrennt
Beispiel: eine Punktladung q im Feld einer anderen Punktladung q2
-3F = qE aufgrund _ Ladung _ q 2 mit E aufgrund _ Ladung _ q 2 =
Vorl. #15 (28. Juni 2010)
q2
4πεε 0 r 2
BILD des E-Felds!!!!
Bemerkung:
- wie die Kraft ist auch das elektrische Feld ein Vektor
- das elektrische Feld hängt i.A. von r ab
- der Übergang von der Kraft zum elektrischen Feld ist nicht notwendig, aber nützlich, ist also ein
Abstraktion
Versuch: Feldlinienexperiment
VI.1.c elektrisches Potential und elektrische Spannung
oft ist noch eine weiterer Schritt, bzw. Abstraktion, von Nutzen, nämlich der Schritt vom
elektrischen Feld zum elektrischen Potential
r
el. Potential Φ( x ):
r
r
r
r r
⎛ dΦ ( x ) dΦ ( x ) dΦ ( x ) ⎞
⎟
E ( x ) = −⎜⎜
,
,
dy
dz ⎟⎠
⎝ dx
r r
r
E (x ) = - Steigung von Φ am Ort x
VGL mit Berg, Höhenlinien
el. Spannung = Potentialunterschied U = Φ(2) - Φ(1)
Vorteil:
- statt mit einem Vektor können wir wieder mit einem Skalar arbeiten!
- z.B. elektrische Potentialdifferenzen lassen sich leicht direkt messen
Beispiel: Potential einer Punktladung q
r
1 q
Φ( x ) =
4πεε 0 r
BILD des Potentials!!!!
ACHTUNG: darauf achten welche Ladung was macht!
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